Gießener Anzeiger trwTwebDtrtee: Lissabon, im Mai 1941. wie Sa In Aar sich bei der Gedenk sei er vom Jahre 1934 au »druckte, darauf hinaus, Liberalismus, In- * Mrcr der revolutionären Bewegung, dem am 6. November 1926 zum Staatspräsidenten erhöbe« erer Lust- „Schiff manövrierunfähig. — Wir kämpfen Flottend-es. grundsch ijiercffen Portugals auf dem Spiel stehen, zur Ver» ft'fliinn einer selbständigen und unabhängigen Poti, ti' entschlossen ist. Mud) seht wieder hat er, wie die en, den Vll),d)ii|i uiih und) sdwn viitter stiegen hin in er» JflblWbd N pte- Man hört hiin heu Einschlag. bis .|iir letzten Granate. Es lebe der Führirk Ii ein Trabantenverhältnis zivisd;en einem Klein- at und einer Großmacht auffaßte. Damato schon t er gezeigt, daß er in Fällen, in denen Lebens- tmuf Vollert, Oberfeldwebel Bausch, Schwager, Unteroffizier Hagemeier. flelnb fchivere Verluste. Deutsche Sturzkampsflng- icuge versenkten vor Tobruk pucl handelvschtfse mH zusammen 9000 BBI. und beschädigten einen leichten britischen Kreuzer. Im S e e g e b i e 1 um L n g l a n b vernichteten Kampfflugzeuge ein Frachtschiff von 3000 BBI. inib befchäbigten ein großes Handelsschiff fchwer. Weitere Luftangriffe richteten sich am gestrigen Tag und in der letzten Nacht gegen Hasenantagen an der b r i l i s ch e n S ii d o st k li st e. Besonder» crfolg- rdd) >var außerdem ein Angriff gegen ein Werk der .^lugriiftnngsittdttstrie an der englischen Süb- küsle. Der Ieind stog weder bet Tage noch bei der Nacht in da» Belchvgeblet ein. Bet der Vernichtung feindlicher Handelsschiffe w e st I i ch von Afrika zeichnete sich da» von Korvettenkapitän S ch lt h e geführte Unterseeboot durch die Versenkung von elf Schiffen mit zusammen 56 200 BEI. besonders ans. Durch kühne und erfolgreiche Aufklärungsflttge über England zeichneten sich folgende Besatzungen aus: I. Leutnant Weyer, Leutnant Denner, Unter- ofltzter hußkänig, Unteroffizier Bühne inib 2. Lent- vom Mliiidungsjeue, brr Kanonen, uom AusMchk der Leiichtsigiiale und dem 0 r4ilvfloiissd)e|ii fn-plc rcnber Geschosse. mänlW iter «ul' Berlin, 27. Wal. (DNB. Funkspruch) Dav Obcrkommanbo der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten westlich von 2lfrika 14schwerbeladene feindllchehandelv- schiffe mit zusammen 77 600 BAT. Uns der Insel krela befinde« sich die dcnlscl-en Truppen nach erfolgreichen Kämpfen und Besetzung mehrerer Orlschaflen in w e t l e r e m planmäßigem Vorgehen. Die Lustwasfe nnler- stützle die Kämpfe durch wirksame Angriffe von Slurzkampfslugzeugen auf britische Stützpunkte, Truppenansammlungen und Zeltlager. Flakartillerie schoß über der Insel ein Jagdflugzeug vom Wusler hnrricane ab. Südlich Kreta wurde ein großer Transporter durch Bombentreffer schwer beschädigt. Im östlichen Willelmeer griffen dentschc Sturzkampfflugzeuge eine« starke« britischen Flott en verband an. Sie erzielten vier Bom- bentresfer schweren ttallberv auf einen F l u g z e u g- träger und mehrere Bombentreffer auf zwei Kreuzer. In Nordasrika wurde bei Solln m ein von panzern unterstützter örtlicher britischer Vorstoß abgeschlagen. Verbände der deutschen und der italienischen Luftwaffe griffen erfolgreich in die Kämpfe ein. Durch Tiefangriffe gegen britische Artillerie- kolonnen westlich Dar-el-hamra hatte der [djmütften ne Mentzt smal btt is Rasse"' litlsch | kten Aus' Im Kampf gegen die sich allmählich verstärkenden feindlichen Seeslrettkräfte sod)t da» Schlachlschisf „Bismarck" in seinem bewegungsnnfähigen Zustand, biv ev endlid) am 27. Wal vormittag» das Opfer von drei brllljdjni Schtachtschisfen, einem Fing zeug träger, mehreren Kreuzern nnd Zerstörern geiyor den ist. Der britische verband selbst wird seit heute früh öurd) deulsdie Kampfflugzeuge angegriffen. Die Gedanken des ganzen deutschen Volke» sind voll Stotz nnd Iraner bei seinem Im Seegefecht bei Island so siegreichen Ftoltenches Admiral L tt t - jenv, bei dem Sd)tachlsd)iff „Bismarck", seinem Kommandanten Kapitän zur See Lindemann, nnd seiner tapferen Besatzung. fvidualismus, Parteienzmist und Klassenkampf au» em pol itt scheu Leben des Landes zu verbannen. Als Dr. Oliveira Salazar im Jahre 1928 von. ■61'8« ,r Dor Berlin, 27. Wal. (DBB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Das S ch i a d) l s ch i f f „B i v m a r ck", da» In seinem ersten Gefecht gegen eine brltlfdjc Liebermacht die „hood" versenkte nnd die „King George" besd)ädlgte, war burd) einen Treffer in ba» Vorschiff in feiner eigenen G e s ch w i n b i g k e i t h e r a b g e f e tz t worden. Lin Torpedo von einem Flugzengangrisf, der am 24. Wal ftattfand, verminderte die Geschtvindigkeil abermals. 400 Seemeilen westlich von B r e st wurde da» Sd)lff am 26. Wal gegen 21 Uhr erneut von zwei Lufttorpedos getroffen, von denen einer Buderanlage nnd Sd)raiiben zerstörte nnd da» Schiss baburd) l» e - w e g u n g s n n f ä h i g machte. Während der Nad)t ging vom Flottenchef Admiral L ü t f e n v an da» Oberkommando der Kriegsmarine folgende Weldung ein: -strengt i" aus bent war ciiii rhalb bkk „Schiff Portugal." Fünfzehn Jahre Nationale Erhebung. Von unterem RG. »Mitarbeiter. mei lehr. ,Meinen in hnin. Törperbe» efffteiluiti ach brm id)t über n beson« die Liste |te Prei«. hhaliigen, es. s öoir Schlachtschiff „Bismarck" bewegungsunfähig geworden Oer feindlichen Uebermacht zum Opfer gefallen. Unterseeboote versenkten 77600 BRT Weiteres planmäßiges Vorgehen auf öer Insel Kreta. bur* .! N der Li • 2iing> | rUn btn | PinitkiL E 4rfl) Ich Mittwoch, 28. Mal 1041 UlNNAbuir non ’HlMrlflfll > sUr biv MlttogSnummer btoN'/.ttbr brüWUiiilllan» flniddni*Vrrllri ntwrianitrU 7 Rvt. Ir mm bei 88 mm BtutlWNUli Xcrttvil 60 Not. le mm b*l 70 nun Belktihwllr i FVivderbvIttttnMalitaaels ÄüschiÜnew'enarttUagel B Vlaümivlrbrlft (vorherige iHcrvmlmnma) 26",.. inebr drid burd) den deutschvn Botschafter v. S t o h r e i soioriid) eröffnet. Nach einer Ansprache he» deutschen 'Bol|dm|tero begrüßte der fpanl|d)c Unter- richtsrninißer da» Institut (Hefanbier v. Twar b o in \ r i) überbrachte die Grüße de» Neid)»außeii Minister» v. N 16 b e n I r o p und übengab da» .\Tul- turinftlhit seiner Bestimmung. Tmarbamsky erklärte, daß da» Oivllltnt Künder heut|d)en Geiste» und deutsdier Wißenschalt In Spanien, aber aud> Mittler spanischer Kultur für Deutsdzlanb lein satt. Staatssekretär 3 I d) I n h | d) spraä) über die jahrhnnberte alten Kniliirbezieliuiigen zwisdien Deul|d>lmib und Spanien. Der spanische Erziehungsminister ging ouif Dcut*fd)UuM Kutturgesdiichle ein und führte ul-* Beweis für die große kulturelle Kraft Deul|dylanh» die Tahfod)e an, daß trotz des jdyineren Kriege» die Zahl der Berliner Studenten an der Universität nur um 500 .zurückaegange» sei. Pros, h e (nein a n n hielt einen Aar trag über die Geschichte der deittsch-spanisdien ßiilliirbeziehiingen. Die eindrucksvolle Feier schloß mit den deutschen und spani-schen Nativ nach Yin neu. hot •Mi« N uni) frn q.v : 0 tfitllk | ■"i btt d«n I Den Gewässern um Kreta lll fnrchtimr hart ge- tröffen nwrden, und selbst ein tijpl|d)eo Washingtoner Indenblatl, die „AP.", mutz ,zugeben, dasz her dortige Berlust van !:• grotzeen engllsitzen Krieg»- Id)ifseintzeiten ein furchtbarer < chlag für die Briten gewesen ist Aber die heiil'|d)en 'Bomber arbeiten weiter. Der neueste OKW-Borlcht meldet wiederum, daß mcil>rere britische Kreuzer schwer gelrafsen wurden, und die Berichte über da» 0: In lau, en weid- wund grßtzossener englisltzer Krlegftschtfse In ’dleyiiit* brlen und Gibraltar sind der sprechendste Bewet' 111(1)1 nur für die Wirksamkeit unserer Lnslwasse, sondern and) für die Schwächung der brlllfeheit hlotlemnrtd)t, beim bi eise Neparaturen nahmen längere Zeit In Antzninl), und für die entscheidenden Monate fallen damit diese britischen Ki leg-ßchlsse an» Unser Schlnd)tschtfs „Bismarck" halte burd) die prompte 'Ber|enfuna tlkft groszlen englischen Schladd- ßtziffe», her ,,.hood', die em inlrfridjer „Goliath her Ozeane", wie die Amerikaner fit* ivaivnlen, gewesen ijl, unserer Krieg" wart ne ein neiten imuei nnnnlld)e» Lorluerreio aepfHilft!. Um so Häher war diese l)en>nr« ragende Leistung her „Blftiparck" zu merlen, al» sich Nachts im Bunker vor Tobruk Bon Kriegsberichter Hei«z aiinbnieocrtrafl an England gebunden, war es ßr Portugal nicht immer leicht, den Weg einpi Wen, der ihm feine Neutralität gewährleistete. Mer schon die .szaltung Salozars während des spa. Mehrere Office re saßen auf Kisten am Boden ober auf Stapeln uon Dcken unb Mänteln Auf einer Kiste lese ich „SwÜI’m Corncd Bert". Diese und die Nad-barstellungen haben die Ongländei zäh verteidigt) dann sind sie van her deutschen Einheit, die jetzt die Bunker besetzt hält, tzerausgeworfen worden. Sie i>cr|ud)len aber dauernd durch Neber- fälle und IVohlrui kommen. 3ebe-unal werden sie abgeschlagen und .rietzen mit blutigen Köpfen wieder ab. Die Unseren sind wachsam, haben Tag und Nad)l die Augen auf und beobadyteu jede 'Bewegung. Sicherungen find ausgestellt, Männer, die itd- in Erdlächi-r eingraben. Die seind-liche Artillerie ist ans den Bunker gut ein- Mien Eben dröhnil n gut sitzende Einsd>läg^. ände zitterten. Jetzt kam eine mächtige Staubwolke daher und oerhifd)te unsere Kerzen im Nu Danach absolute Nahe -- nichts mehr! Nun, mir zündeten die Lichter wieder nn urtb unterhielten um> rociier. Der Kommandeur führt uns burd) die g< famte Stellung und zeigt uns alle Ein^elyelten, in einer Nische das „Reich" de» Stabsarztes, Mit feinem Sanitätsunteroffizier unb einigen Krankenträgern ist er bereit, gleich hier in vorder» fter Stellung Ber wunde le zu versorgen. Der Stab,, arzt ist alter 'Weltkriegssoldat, er hat den Stellung» kampf miterlebt und findet hier vor Tobruk mandze Bergleichsmöglichkeß. Ich gehe weiter burd) die Gänge be * Bunker» Man muß vorsichtig oustrelen, um nicht über >hla. tenbe zu stolpern oder über Delken, Stahlhelme, Karabiner und Gasmasken zu fallen. Ab unb zu mutz einer geweckt werden zur 'Wuchiiblüsuna oder es wird einer ul» 'Melder zu Nnchlwrslelmngen weggefd)ickt. Wortlos erhebt er sich, meldet sich beim Kommandanten, erhält seinen Aus trag, wiederholt Ihn kurz, bann verschwindet er, klettert die Eisen» sprossen l)lnmi| und tritt seinen 'Neldegong an 3d) bin ll)iu nachaeklettert unh setze mid) oben aus den Naud der Stellung. Die Nacht ist lebendig. Ab und zu werden weiße Leud)lkugeln ges,hassen. Sie verschwinden In den verschiedensten Nid) tunacn. Schnell eilen (le Über da» gesamte Gelände. Jetzt wird ein rotes Licht hochgeschossen, ba» für Augenblicke da» ganze Schlachlseld beleuchtet Man erkennt kurz die breite, dunkle Schlange he» Drahtverhau» zur Linken und die Unebenheiten ber Wüste. Die vielen kleinen 5)ügel unb steinigen 0 r« Hebungen werden Plastisch. ;in der Ferne sehe ich ha» grelle Mündunavseuer bei englisd)en Artillerie. Oer nagende Zahn. Die „Schladzt im Atlantik", von ber die Briten und brr Nooseveil Kiel» so viel reden, steht, wie ihre Kapazitäten seidst zugeben müssen, schlecht, heim vielleicht noch wichtiger al» dir Aktionen der deutschen unb der englischen v>ee|lreUträ|lr ist die latisadze, das, die th'iil,d)en II Boote und Bomber da» Herz England» liessen, tzngland» wirkitzast- lidye» Blut fließt seit Monaten au» den geäs neten Adern, und wie bei starkem Blutverlust selb I her kräftigste Körper Immer fd)iöäd)er wird, um bann zitisain'MvNWslnken, Io wirb e» and) England ergehen, denn gegen die Abschneiduna her britischen l< benwivichtigen Berblndungslinien ist kein Kraut geivadzß'n. Die Tatsache, das, e» deutschen U-Bovten wieder einmal gelang, In der Nähe her most afrikanisch en Küste 14 schwor beladene Dampfer, hie Kriegsmaterial aller Art nach England bringen sollten, zu versenken unb damit aus einen Schlag 77000 BN2. au» der sehr zusammengesd)inolzenen Liste englisdirr .,)ande-l^d)isse zu streichen, beweist diesen englisißen Blntabs'lus, klar und heu 11 Id). Die „Schlacht Im Atlantik" aber III nur ein Abschnitt unverständlich, was die britische Maßnahme überhaupt bezwecken solle. Der dritßche Bizekonsul habe ja selber, so sagte der Spred)er, den Presse- berirtzt dementiert, man ad) japanische Schif-se angeb- lich deutsd>e Krieg»tztztffe im Pazifik mit Oei usw. versorgten. Damit sei die Unsinnigkeit dieser sd)war« zen Liste von England selbst fest-gestellt. Oeuisches Kuliurinstitut in Madrid. M (ihr i b , 27. Mai. (DNB ) Am 27. Mal wurde das D e u t f d) e SV u 11 u r i ti ft 11 u t in M n • I schon öle Haltung Salazors während des fp< Dr.M8,1 itnd)cn Bürgerkrieges hol bewiesen, daß er die B • nieixrtn st als hu Inb bahti. an es ift war dar war n flüM Nei« ” nfo f* bti.6" , g W, ti M K3 »iS zug unb en Buch« nmhanzi ßübfi ?hoiv, 3d) heo1md)lc mit bem ftmimuiiibriu zusaminen da > feiler. Ab unb zu komme» geduckte Melder an» gelaufen. Es dauert nicht mehr lauge, unb blc Panzer kehren zurück Man sl'ht |k im jzruerschein einer weit tni Gelände aus zische »den Erplosion «nie (Higa rite n an kommen -le bringe „ Gefangene mit uno auch ein paar ’ZIcrmiwibete Ich bleibe nod) ein paar Stunden Uu Bunker, um die Meldung zu hören, daß mir in eine Stellung be» Feindei, eingebrochen sind Kühn hatte fld) der loßlrupz- uornearheltet, dann hieß e» „Sprung auf, Marsch, Marsch!" Die Panter waren nl<> Deckung bl» nn die feindUd)'- -tellnng herange- fahren, unb so ko nick« bw schnelle Ueberzzabe er» zwuilgen rocibtn. dort, wo die britische Macht fld) Deutschland zu zeigen wagt, entbrannt sind und die zu unseren Dunsten verlausen. Der beispiellos kühne Anschlag aus Kreta, nut denkbar durch den Einsatz unserer Lust- Ilalle und unserer beisvieUo» lapseren ^allsdiivm- äger, ist dafür ein Beispiel. Die englische Wolle In DNB. ..., 27.Mai. (PK.) Urplötzlich war die Dunkelheit hereingebrochen. Wir passierten zu Fuß die Drahthindernisse ber Festung Tobruk an jener Stelle, wo unsere Pionierftoßtruppen in den ersten Maitagen burd)flibrod)en waren. E» sind nur nod) ein paar hundert Meter bi» -um ersten Beton- bunker. Nach ein paar Schritten mußten mir nn hallen. Denn auf ber Stellung lag gerade wieder englische» Artilleriefeuer. „Das geht gleich vorüber", sagt ber Melder, ber uns am Drahtverhau abgeholt hatte. Und wirklich, es handelte fid) nur um einen jähen Uebcrfall, ber dann wieder, so sd)nell wie er ge kommen war, beendet war. Es mar wieder völlig ruhig geworden, und wir ainaen weiter. Es ist kaum 20 Uhr und s«hon stockfinster. Ich stolpere mehrmals über Fer-nsprechfeitungen. Aua der Nacht lauchen zwei Wachtposten auf, die uns nach ber Parole fragen, bann waren n/i£ auch schon da Tatsächlich, ohne die Führung d"es Soldaten, ber uns herbrachte, hätten mir den schmalen Einstiegschacht zum Bunker nicht gefunden, ^etzt leuchtete aus dem Boden der matte Schimmer einer manchmal aufblenbeuben Taschenlampe. Dann ging es die Eisenstusen, die gleichzeitig Griffe waren, hinunter. Wir tasteten uns noch einige Treppenstufen tiefer, dann um ein paar Ecken und jtehen im Bataillonogefechtstand dem Kommandeur gegenüber. Es ist ein viereckiger, kleiner Na um, mit nach allen Seiten geschlossenen Wanden, nur nach bem Gang hin, woher wir kamen, offen. Zwei Ker. zen erhellen den Naum schwach. klangst veräffentlichte Negierungoerklärung be Hi ft, keinen Zweifel darüber gelassen, daß er die ;; Ihre unb Wurde der Nation, die Neutralität unb Snioeränität des Landes ober einzelner Landes- iß le bis zum äußersten verteidigen will. Heber das Irhältnis zu England fprad) Salazar im Juli 17 Morte, die heute vielleid)! Bead)tung verdie» lun. „Fd) glaube", so sagte er damals, „daß dieses Binbnk' einmal überholt sein kann, nämlich dann, ömn cs mit dem britischen Weltreich ober durch tke Naturkatastrophe mit ber Znsellage England» «'bei sein sollte. Unsere (tzesamtaußenpolitik ist »itzt auf ba» Bündnis beschränkt, und es ist nid)t Uglands Sache, alle unsere Interessen etwa gar Wien uns zu verteidigen". Restlose Hingabe an seine Ausgabe, glühende ßiibc zu seinem Volk und zu seinem Lande zeich- fei diesen Mann aus, ber sich würdig an die Neihe nr großen Portugiesen de» 15. Jahrhunderts an- frieftt, und geben ihm die Kraft, in Entsagung ito Selbstlosigkeit das „Schiff Portugal" mit fester Inb und weitem Blick auch weiterhin gegen die tzgehenben Wogen der gegenwärtigen Zeit seinem ii, der Rettung des Vaterlandes, zuzusteuern. Gedenkfeiern in Portugal. Lissabon, 28. Mai. (Europapreß.) Der 15. Zah '"lag ber nationalen Erhebung in Portugal wirb ii Mittwoch, 28. Mai, im Nationaltheater in Lissa b mit einer Feier begangen, bei der die Regie- Ul*g durch den ^Innenminister Vizeadmiral de € t u f a vertreten fein wird. Es werden mehrere f-henbe Persönlichkeiten ber portugiesischen Sam- A bewegung „Nationale Union" und ber „Portu ff «scheu Legion" sprechen. Aehnliche Aedenkfeiern l'rtfcn in allen größeren Städten des Landes statt. 92 japanische Schiffe auf Englands schwarzer Liste. Lt0f i o, 27. Mal. Me in ber Preise, l 'ferenz am Dienstag durch den Sprecher be-fannt llrbe, sind jetzt insgesamt 92 japaniscbe ^)ijfe, und zwar meist Walfänger unb selbst Itiifte Hilssboote, von dem britischen Konsu- h in Los Angeles auf die schwarze L i st e ge- h1 worden. Irakli sch bedeute die schwarze Liste die Verweige- tuifl von Navicerts, um die sich die japanische Re- Skiung schon immer grundsätzlich nicht gekümmert yle. Erstens sei Japan ein neutrales Land und Juliens verstoße das britische Naoicert-System Monatz. ■ ausgedg °S, 9s. ch (2/S, ich wich, hinsbtra "rschunL : in hach rGecn. Stiii reM taf uni morübtt |en an. t iüul ber an Hani ischlechl». Wein. IHuflriert wk übtt || 'Ulhe un- -| 3n den ersten beiden Jahren des neuen Reaimes atte General Eainnono fid) darauf beschranken rässen, erst einmal die dringendste Säuberung der Verwaltung von den IiberaIifti|d>-freimaureri\d>en ! c rs e tzi i ng sersd; c i ming e n vorzunehmen unb hie ssentliche Ordnung unb Sicherheit gegen die per io- "fd) wiederkehrenden, mit zahllosen Mordansctzlägen •rbunbenen Umsturzversud-e verantwortungsloser tänner zu festigen. Erst Salazar, ber seit dem ihre 1931 als Ministerpräsident and) nach außen in die Macht, die er tatsächlich schon als „Finanz- ।Motor" besaß, übernommen hat, kannte daran- ’ben, in unennüdlid) zäher Arbeit den Ausbau de» neuen Staates" in die Wege zu leiten. Ausgehend m der finanziellen Sanierung des völlig verschulden Staates — der heute als einziges Land in uropa einen Haiishaltsübersd)uß auszuweisen tt — führte er m nunmehr dreizehnjähriger Tntig- lt fehl Vaterland aus tiefstem Elend und innerster erriffenfjeit zur Einheit, zur Ordnung und z-u einer löte empor, die zwar in den beschränkten Hilfs« iWtcln, bie ihm zur Versligung stehen, und bi den genwärtigen ZeitumsiäNden ihre natur^egeibene ogrenzung finden Muß, aber die Portugiesen zu ffsten Zukunstshoffnungen berechtigt, fall-> nicht 8-se auf steigende Entwicklung burd) Eingriffe von Oßen her uriterbrochen wird. Salazar hat seinem Vaterlande nid)t nur das lnfcl)cn unb die Ad)tung in ber Welt wieder verfasst, er hat es auch verstanden, seinem Lande den arieben zu erhalten. Durch einen jahrhundertealten ffl. Jahrgang Nr.)25 Erscheint täglich, außer Sonntag» und Feiertag» veilagen: Die Illustrierte ekfietter ^11111 ilicnblätter Heünnt nnBild DieSchvlle Mv«ntc<-Be^nadvreiä: Mit 4 Beilagen RM.1.9K Ohne Illustrierte • 1.80 Auftellgebübr...» -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Shmimcrn infolge böberer Gewalt Sfernsvrechanschlnß 3351 Dm btanschri ft-„Anzeiger^ Postscheck 116«-Nirankf^M. Portugal feiert am 28. Mcri den 15. Jahrestag euer nationalen Erhebung, die dem Land heu »euen Weg gewiesen hat. Diese vom fietr und her Ejrabeiw. Im scheine der Leud)lkugeln jene Id) Kreuze aus Gräbern von Soldaten, hie Im .9omps um heu Bunker fielen. Deul|d)<' unb dtalteiier kämpften hier nebeneinander And) Im Tod ruhen sie als Wuf|enfnmernhi,ii nebeneinander. Wahrend ich so da sitze und aus jeden Geräusch In her Nacht lausche, kommt von rückwärtv leih' und doch oei- uehmllctz her Ton rasselnder knirschender Panzer- ketten. 3d) erkenne schwere Panzerkampswagen, die vor Hilft Aufstellung nehmen. Bwischeu den einzelnen Wagen huschen Weflalten, leise brummen die Motoren. Gedämpft härt man Befehle. Ich ichaue auf das ZlffeMatt meiner Uhr. Nein.! Noch ist es nicht so weit. Unsere Pongei Huben jetzt die Motoren abgestellt. E-> tfl miet)ri Stille elnge- trelen. Unhörbar uuh geheliniiisvvll fsltzen hin und wieder weiße Lc'iicht'kugeln burdi die Lust Unten Im Dunfel her Betonftelluug unlei ballen sich zwei, die noch nld)t elnWafeii konnien. 'Ab unb zu klingelt der Ferirfprecher. Die Motoren ber Panzer werben wieder an geworfen, die Ketten kiilrsd)en. Unser Stoßtrupp lll unterwegs, Meter um Meter Boden gewinnend; sie müssen langst unmittelbar vor den feindlichen Stellungen angelangt sein. E» sind nur nod) Minuten. Die Panzer sind meinem Blick entschwunden. Dnl (h> geht Ivv! Unsere eigene Artillerie erhebt ihre -dimme. Bon mehreren Seiten ztischen die Gesd)oife über unv weg. Dazwischen GJehnilter von Maischlnengewehren! Die Hölle Ist los VIir. allen Bohren wird gefeuert. Der HUn.inel bleibt hell „ rprosibenten erhe en General Carmona, von feinem Lehrstuhl an *r Un-iverföt Coimbra mit saft unbesd-ränkten Boll- lachten in das Finanzministerium berufen wurde, n fand er nad) feinen eigenen Worten ein „Chaos irf allen Gebieten" vor, eine Lage, bie fid) nicht iwfentlid) von der allgemeinen Zerrüttung unter- hieb, in die Deutsd)land unter bem Versailler Difit gestürzt worben mar und bereit schweres Erbe er Nationalsozialismus an treten mußte. flotte getragene nationale Erhebung vom 28. Mai 926 machte in Portugal der bemokratisd) parlamein arischen Mißwirtsd)ast ein Ende, die ihrerfeils nur tie Verlängerung ber gleichen Mißwirtschaft einer chnmachligen Monarchie war. 'Die Erhebung lief, General -Anzeiger für Odechefsen #W|ni. 5ch»ttzratze M Dr.wiuo, ni'rijcn »iirgerkriegev Hal bewiesen, daß er die Bein kicm i jliHungen Portugals zu (Großbritannien keineswegs unb tlntn •• sich gleichzeitig im Kampf mit einem neuesten Schlachtschiff Der Klasse ,Iina Georg V." befand und ihn schwer beschädigte. Auf diesem Schlachtschiff war Lord Halifax als Botschafter und Hetzapostel nach den USA. entsandt worden. Di« Briten hatten durch diese tapfere Tat der „Bismarck" einen ungeheuren Prestigeverlust erlitten. Nun ist die „Bismarck". nachdem sie schon mehrer« Lufttorpedotresfer erhalten hatte und manövrierunfähig geworden mar, nach hartem Kamps mit den sich allmählich verstärkenden feindlichen Seestreitkräften, der bis zum Vormittag des 27. Mai dauerte, schließlich ein Opfer der Uebermacht geworden. Wir trauern um diesen Verlust, unsere Herzen sind schwer, aber das Wort des Flottenchefs in seiner Meldung an das Oberkommando der Kriegsmarine vom 26. Mai steht wie eine Verheißung über den kommenden Auseinandersetzungen mit England: „Wir kämpfen bis zur letzten Granate. Es lebe der Führer!" E. S. Churchill macht nur Teilgeständnisse. Stockholm, 27. Mai. (DNB.) Churchill beginnt, das englische Volk mit den schweren Der- Iirften des Mittelmeergeschwaders vor Kreta vertraut zu machen. Nach einer Reuter-Meldung wird in London zugegeben, daß die Kreuzer „Glvü- cester" und „Fiji" sowie die Zerstörer „Juno", „Greyhound", „Kelly" und „Kashmir" versenkt wurden. Zwei Schlachtschiffe und mehrere Kreuzer seien beschädigt worden. Auch dieses Eingeständnis der britischen Admiralität bedeutet nach hergebrachter Methode nur eine kleine Abschlagszahlung. Wie der OKW.-Bericht am Montag feststellte, fini» bei den Kämpfen vor Kreta durch die deutschen und italienischen Luft- und Seestreitkräfte 11 britische Kreuzer und 8 Zerstörer, da- zu ein Unterseeboot und fünf Schnellboote vernichtet worden. Mit der Bekanntgabe einiger Namen glaubt Churchill, die Wahrheit vertuschen und die Fragen beschwichtigen zu können. Er erweist sich auch in diesem Fall als der alte Lügner. Der Kreuzer „Gloucester" war 9300 Tonnen groß und hatte ein« Geschwindigkeit von 33 Knoten. Er war 1937 vom Stapel gelaufen und hatte 700 Mann Besatzung. „Fiji" gehörte zu den neuesten britischen Kreuzern. Das Schiff hatte 8000 Tonnen Wasserverdrängung und war 1939 vom Stapel gelaufen. Während „Gloucester" mit 10,2-cm-Geschützen armiert war, besaß „Fiji" 15,2-cm-Geschütze. Die Zerstörer „Juno", ,K«lly" und „Kashmir" zählten zur gleichen Klasse. Sie waren 1690 Tonnen groß, waren 1939 vom Stapel gelaufen und erreichten 36 Knoten. Die Besatzung bestand aus 183 Mann. „Greyhound" hatte 1345 Tonnen und war 1935 vom Stapel gelaufen. länder im Verschweigen von Schiffsverlusten sind, kann man aus dieser Melduna schließen, daß jetzt, nach der britischen Schlappe bei Kreta, noch weit mehr britische Kriegsschiffe den roudjtigen Schlagen unserer Wehrmacht zum Opfer gefallen sind und demnächst, soweit sie noch schwimmfähig sind, auf Umwegen in die USA.-Docks zur Reparatur gebracht werden. Amerika kann nicht helfen. Was ein amerikanischer Fachmann sagt. Rom, 28. Mai. (Europapreß.) Kapitän Wik- kery, der Chef der Organisation für das Schiffsbauwesen der USA., hat nach Kenntnisnahme der letzten englischen Schiffsverlufte erklärt, Englands Verluste an Schiffen im laufenden Jahr feien so groß, daß man vorausfehen könne, es werde nicht m ö g l i ch sein, sie zu ersetzen, selbst wenn die USA. das Bautempo für Schiffe noch steigern würden. Dor einem Lahr. Am 28. Mai 1940 bittet der König der Belgier um Waffenstillstand. Die belgische Armee legt die Waffen nieder. Das Schicksal der französischen Armee im Artois ist besiegelt. Die englische Armee geht ihrer Vernichtung entgegen. Brügge durchschritten, Ostende genommen, Dixmuiden errreicht, über Langemarck weht die Reichskriegsflagge. Lille und Armentieres genommen. Schnellboote vernichteten vor der belgischen Küste einen britischen Zerstörer und ein feindliches Unterseeboot. In der Nacht zum 28. Mai gelang es einem Schnellboot, auch noch einen schwer beladenen feindlichen Transporter von 3000 BRT. zu versenken. Kreta als Luftwaffenstühpunkt im östlichen Mittelmeer. Unsere Karte veranschaulicht die Entfernungen von Kreta zu den jetzt noch britischen Stützpunkten in Afrika, Aegypten und Palästina. (Scherl-Bilderdienst-'M.) Haifa Tobruk Bardia Günter Prien zum Gedächtnis. Von einem Kameraden. Schwer beschädigt in Gibraltar eingelaufen. Berlin, 27. Mai. (DNB.) Im Hafen von G i ° braltar liefen drei britische Kreuzer, zwei Zerstörer und zwei Unterseeboote in schwer beschädigtem Zustand ein. Die britischen Schiffe hatten am Kampf im Seegebiet von Kreta teilgenommen und wurden von deutschen Kampfflugzeugen durch Bombentreffer außer Gefecht gesetzt. Neben dem großen Materialschaden sind starke Verlust« an Besatzungen zu verzeichnen. Die Ausschiffung zahlreicher schwer und leicht verletzter Offiziere und Mannschaften begann sofort nach dem Einlaufen der britischen Schiffe. Aus La Linea wird gemeldet, daß am 24.5. der britische Flugzeugträger „Argus" mit schweren Beschädigungen durch deutsche Bombentreffer auf dem Deck im Hafen von Gibraltar eingelaufen ist. Auch der Flugzeugträger „Argus" kam aus dem östlichen Mittelmeer. Mindestens ein Dutzend englischer Kriegsschiffe in USA.-Docks N e u y o r k, 27. Mai. (DNB.) Die nicht gerade deutschfreundliche Abendzeitung „P. M." muß unter dem Druck der Tatsachen der USA.-Oeffentlichkeit mitteilen, daß zur Zeit mindestens ein Dutzend englischer Kriegsschiffe einschließlich eines Flugzeugträgers und eines Schlachtschiffes inden USA.- Werften repariert werden. Alle zur Zeit in Amerika in Reparatur befindlichen britischen Schiffe seien im Mittelmeergefecht vor der Schlacht um Kreta bereits beschädigt worden. Nach Amerika würden nur solche Kriegsschiffe geschickt, an denen größere Reparaturen notwendig sind. Da allgemein bekannt ist, wie großzügig die Eng- Atlantikküste, im Mai 1941. (DNB.) Mit jubelnder Liebe hat das ganze deutsche Volk den jungen Kapitänleutnant in sein innerstes Herz geschlossen, als es an jenem 14. Oktober 1939 erfuhr, daß er mit seinem U-Boot mitten in dem für gänzlich unangreifbar gehaltenen Schlupfwinkel der Grand Fleet, in der unseligen Bucht von S c a p a Flow, das Schlachtschiff „Royal Oak" vernichtet und ein zweites, die „Repulse", schwer beschädigt habe. Scapa Flow — welcher Deutsche dachte bei diesem Namen nicht mit bitterem Zorn an di« schmählich erzwungene Auslieferung und mit von Trauer überschatteten Stolz an die tapfere Selbstversenkung der ersten deutschen Hochseeflotte! Mit einem Schlage löschte Priens einmalige Tat diese so tief demütigende Tat aus und setzte an ihre Stelle einen großen heiligen Stolz und eine unbändige Zuversicht. Ein junger deittfcher Offizier, „irgendein Kapitänleutnant", bewies damit feinem Volte und der ganzen Welt, daß die kleine deutsche Kriegsmarine in ihrer zahlenmäßig hoffnungslosen Unterlegenheit in keiner Weise die Entschuldigung für eine defensive Haltung suchte, sondern im Gegenteil vom ersten Laa« an den aufgezwungenen Existenzkampf be- sonoers mit der jüngsten Waffe, den U-Booten, als Angriffskrieg führte und dabei nicht davor zurückschreckte, die junge Reichskriegsflagge mitten in die Höhle des britischen Löwen hineinzutragen und ihm gerade dort, wo er sich am unangreifbarsten glaubte, vernichtende Schläge beizubringen. Von einem Wend auf den anderen Morgen war der junge, namenlose Kapitänleutnant zum Wed- digen des neuen Krieges geworden. Wer war dieser Mann? Die bald in allen Zeitungen und Wochenschauen erscheinenden Bilder zeigten einen, wie es schien, unerhört jungen, gänzlich frischen, gänzlich unbeschwerten, fröhlichen, ja fast jugendhaften Seeoffizier. Aber wer näher hinsah, erkannte am Bau des runden Schädels, an den triftigen energisch geschnittenen Zügen, an der straffen gesammelten Haltung und dem wachen Auge, daß da mehr war, als ein Mann, den „nur eine Welle des Glückes empor» getragen" hatte. Prien war nichts geschenkt worden! Wie unzählige seiner Jahrgangskameraden hatte er die ganze Härte des Existenzkampfes im demokratischen Deutschland auf das bitterste am eigenen Leibe erfahren. Immer wieder mußte er ganz von vorn beginnen, der arbeitslos gewordene Schiffsoffizier als einfacher Freiwilliger im Arbeitsdienst, der junge Arbeitsdienstsührer wiederum als Mattose in der Kriegsmarine, lieber den normalen Ausbildungsgang wurde er zum zweiten Male, was er schon einmal gewesen: Offizier —, diesmal Offizier der Kriegsmarine. Aber die Härte feines Werdeganges, die die Härte einer ganzen Generation geworden ist, hatte ihn nicht nur nicht verbraucht, sondern zur höchsten Elastizität und Lebendigkeit hinauftrainiert. Sie hat auch nicht verhindern können, daß er der unsterbliche Typ des jungen, unbezwingbar lebensfrohen Leutnants wurde, des wachen, lebendigen, energischen, frischen, jungen Man netz, der, endlich im freien Fahrwasser, mit unstillbarem Lebenshunger und unbezwinglicher Vitalität Dienst, Freizeit, kurz sein ganzes Dasein als ein fortlaufendes Fest empfand. Zur U-Boottvaffe kommandiert, kam ihm feine große seemännische Erfahrung vom ersten Tage an in hervorragender Weise zustatten, und mochte es auch auf einem Schulboot sein, auf dem er „nur" als Gast fuhr, immer stand er in kürzester Zeit im Mittelpunkt des Lebens, wußte um ^lles, kannte jeden Mann und jeden Niet an Bord und wurde llteric Cm der ptorf gerade eine Sekund, Leutnant — und schor Zeit, sich so zu freuen wie ein ge Mali nicht jeder zum Oraan wird, wenn nicht jeder bt* greift, daß wir Zusammenwirken müssen wie eil nahe kennen zu lernen, wie dies allein unter den Bedingungen möglich ist, die das U-Bootleben mit sich bringt, schrieb er manche Stunde hinter den rta au in No obruk V Italien Hirn, die Zentrale blitzschneller und doch — wie uh mit bewunderndem Erstaunen erlebte — genau durch- und vorbedachter Entschlüsse und Befehle. Dann fielen die Schüsse, rauschten die Todes Jaulen der Treffer mittschiffs der ^Otro-ffenen Damp fer auf, krachten die tödlichen Detonationen herüber nichts schenkte. Wie manchesmal auch haben M gesessen und von den wenigen Dingen gesprochen um die es einem echten Mann zu leben lohnt uni wie war es, als wir nach langem Suchen endlich einen Geleitzug erwischten und zum Angriff tarnen. Da stand oben auf dem schmalen Turm der Kam»! manbant, er allein Herr über das kompliziert Kunstwerk, das solch ein U-Boot ist. Er allein dal und Prien, — Prien hatte gerade eine Sekunde 1 2 ' i Leutnant — und schot W in kam wieder der eiskalte Befehl an Gefechtsrüden !Ten' ganger und Torpedowaffe, schon war er wieder da i nii,erP Ofl U der § I |en fei | duftet [Um Bc M italii I rbanb 6i W »e Dm dersta orgelte uni> immer wieder Schutt um Schutt dal überkommende Wasser durch das Turmluk in bi! Zentrale herabgeschossen kam. Derselbe Prien war aber auch ein unerbittliche «ge^oi Vorgesetzter, er konnte es sein, da er sich selbst big vom allgemeinen Bootsbetrieb absondern, ai seinen Dankesbriefen, während jenseits der dünnen pih jegt \ Stahlwände der novemberliche Atlantik tobte unj Inen un 9( hom, I leibend Ein der LC fad 11 Air si UM , rjld*' h lürt da w IRb ha K di "W 5 Mel> jtrd B 1 tirigen 5 L klaren Beil K ab |!!J< UM he E.) für al Men. 1 ilM Mals i M (em Mehren I M Munt W kn । fa em IWF ganger und Torpedowaffe, schon war er wieder bfli r ni{erP kühl rechnende Hirn, das die Chancen sah, del »Aue Gefahren auswich, die Ausgucks ermahnte, bie Schußwerte im Kopf errechnete und das Boot w J*1,0 er^° merklich, buchstäblich unmerklich, so selbstverstände in die beste Angriffsstellung brachte, daß man bic'e Ä Kunst erst begriff, wenn der Schuß schon gefallen war und ein nächstes Opfer angefteuert wurde. '„Sin Boot ist ein Lebewesen", jagte er, als c-i 1 Stotff) nach dem Angriff wieder unten saßen, „wenn bl — mochte die Nacht noch so kurz, der Tag noch so lang gewesen fein — nicht mühe, bei Aus- unb Heimfahrt die ganze Brückenwache mit feiner außer» ordentlichen Erzählergabe in Atem zu halten und in endlose Heiterkeit zu versetzen. In der harten Schule der Ausbildung der jungen U-Bootwaffe im Frieden bewährte er sich aufs beste. Wie kaum ein anderer Mann war er bei allen Angriffsübungen und Manövern mit Herz und Seele dabei. Ihm ging der U-Bootdienst über alles. Dem Befehlshaber ist fein Ausspruch noch in bester Erinnerung: „Eine prima Geleitzugsübung weit draußen ist mir mehr wert, als der beste Un laub." So dachte und handelte er. Als Wachtosti- zier eines U-Bootes nahm Prien an den spanischen Ereignissen teil und vollendete seine Ausbildung als U-Boot-Offizier. Dann kam "lias eigene Boot, die wachsende Verantwortung, der Krieg, der — Ruhm. Allen vieren war er gewachsen. Boot, Ben antroortung, Krieg waren seine Pflicht, und sorg- fältigste Ausbildung erlaubte ihm, sie vorbildlich zu erfüllen. Sie kehrte aber auch die Außerordentlichkeit feiner Begabung für dieses Fach — die U-Bootwaffe — hervor. Der Ruhm war eine zusätzliche, wahrscheinlich die schwerste, die menschlichste Aufgabe. Er meisterte sie in einmaliger Weise. Wie wenige ertragen den Ruhm und wie ertrug ihn Prien. Da gab es keine Starallüren, i weiß Gott, er freute sich aus vollem Herzen der Liebe, die ihm von allen Seiten entgegengetragen wurde, er erlebte mit allen Fasern die Begegnungen mit feinem Führer, die ihm die höchsten Auszeichnungen eintrugen. Er berichtete begeistert von ihnen, wie von den Einladungen des Reichsmarschalls und den vielfältigen Geschenken und Ehrungen, die an ihn und seine Besatzung ergingen, aber er wurde nie — nicht einmal im Scherz — hochmütig durch sie. Gerade und klar, Offizier mit Leib und Seele, faßte er den unerwarteten Ruhm nicht anders auf, denn als Verpflichtung zu immer weiterer Leistung. Ganze Säcke voll Poft, Zeichen der Liebe eines ganzen großen Volkes, erreichten ihn nach jeder Unternehmung, und so unerbittlich er die zahllosen Autogrammjäger-Schreiben dem Papierkorb überantwortete — „Ich bin Offizier und nicht Filmstar" — so herzlich und. eingehend beantwortete er manches rührend unbeholfene Schreiben eines Jun- gen und Mädels, aus dem ihm in kindlicher Sprache oft genug kaum lesbar geschrieben, die deutsche Liebe entgegenleuchtete. Im vergangenen Herbst, als ich das Glück Haiti, an einer langen Unternehmung seines Bootes teil-MMlug zunehmen und diesen wahrhaft seltenen Mann fo gleichmäßig hin- und herschwingenden dicken grüneij «lagen v Vorhängen, die das Kommandantenschapp nottiürf«- Ir:e Sri o 5 unb DjeIglMlniM. Nomon von Elisabeth Holt. 29. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Die Heldin auf der Leinwand stieß einen spitzen Schrei aus. „Christus, ich bin verloren!" Der Wind pfiff durch die zersplitterten Fenster und ließ die Kerzen auf der zerstörten Tafel aufflackern. Jemand rückte an Leiermanns Stuhl heran. „Sohr realistisch — nicht?" flüsterte Dr. Lutter, der Regisseur der „Crema", der den Film gedreht hatte, ,chören Sie den Sturm draußen? Vorhin bin ich eine Zettlang an der Fensterwand gestanden, man hat förmlich die Stöße im Rücken gespurt. Irgendwo im oberen Stock muß der Wind ein Fenster aufgerissen haben, und das schlägt jetzt immer an die Wand---hören Sie?" Leiermann hatte nichts gehört. Ms der Film dann mit einem gewaltigen Finale abschloß, gab es großen und ehrlichen Beifall. Acht- ug Prozent der Anwesenden verstanden etwas vom Film, vom Filmgeschäst und vom Publikum. Der Film war ein bißchen altmodisch und ein bißchen anmaßend wie die meisten Filme mit großen Kostümen, aber er hatte, ohne literarischen Ehrgeiz merken zu lassen, Niveau. Er schien durch die kostspielige Ausstattung, durch den Glanz der Stars zum Spitzenfilm bestimmt. Man beglückwünschte den Regisseur, man gratulierte dem Produzenten und den Leuten, die das Geld hergegeben hatten „Wo ist Polo?" fragte jemand — Rosa und der Kellner servierten in geräumigen Gläsern Champagner, Schutz rannte mit Zigaretten umher. Dann hielt Dr. Lutter noch eine kleine Ansprache. Gerda sah Birinsky an den Rändern des zusam- mengebrängten Menschenknäuels suchend herumirren und hielt Rosa auf. „Geben Sie das Tablett mit den Gläsern an Milli". Tagte sie schnell. „Milli soll servieren. Ich glaube, die Frau Kammersängerin ist oben." Sie sah Rosa an, und Rosa verstand augenblirf« lich. Das volle Tablett gelangte ohne Verzögerung in Millis unvorsichtige Hände, und die Zofe lief mit einem bestürzten Blick nach dem Baron aus der Tür. Das war drei Minuten vor zwölf, und gerade als die Hallenuhr zum Schlag ausholte, begann Rosa diesen haltlos kreischenden Schrei, diesen Schrei, der nicht abriß, während sie den Korridor der ersten Stage entlangstolperte, hinschlug, wieder aufstand und die Treppe hinunterrannte, um dort dem Manager Leiermann in die Arme zu fallen wie ein leerer Sack. Leiermann glaubte im ersten Schreck, Rosa sei schwer betrunken. „Umgebracht — umgebracht, tot" heulte Rosa — sie zeigte mit beiden flatternden Händen auf ihren mageren Hals, — ,/umgebracht, tot, tot ist sie!" 14. Kapitel. Der Chauffeur Schütz rannte in der ersten Panik kopflos aus dem Haus, um einen Wachmann zu holen. Geschlagene zehn Minuten rannt« er kreuz und quer durch die Schneeböen in der leeren mitternächtigen Villenstraße, bevor er endlich auf einen verfroren umherstapfenden Posten stieß. Als die beiden dann keuchend und atemlos zurückkamen, stand schon das Usberfallkommando vor dem Tor, im Garten leuchteten Uniformierte den Schnee nach Fußspuren ab, und brinnen bemühte sich ein junger Beamter, etwa vorhandene Fährten nicht zu zerstören. Oben lag die Kammersängerin Luckner in ihrem Schlafzimmer tat — erdrosselt. In einem wunderbar glitzernden Kleid lag sie auf dem Fußboden, den halbnackten Oberkörper, das Gesicht bedeckt mtt einem Zobelmantel. Der junge Kommissar Snjinger stellte einen Wachtposten am Fuß der Treppe auf, der niemand passieren lassen durste, dann ging er hin und läutete die Kriminalpolizei an. Polizeirat Mühsam war in knapp zehn Mi- nuten zur Stelle. Er kam mit seinem ganzen Stab. Der Wagen heulte die Signale in die Nacht und fegte durch die verschneiten Sttaßen. Enzinger atmete auf, als er Mühsam sah. „Niemand hat das Haus verlassen, seit ich hier bin", beantwortete er des Polizeirats unausgesprochene Frage. Wie es schien, war auch vorher niemand weggegangen, zu einer genauen Befragung hatte die Zeit natürlich noch nicht ausqereicht' Er lief neben Mühsam die Stiege hinauf und berichtete. Die Luckner ist zweifellos ermordet worden. ermordet und beraubt, ihr gesamter Schmuck ist weg. Möglicherweise ist der Täter durch das Fenster geflüchtet, oder aber er hat di« Juwelen draußen lauernden Komplicen zugeworfen und befindet sich noch im Haus. Am Fuß der Treppe wurde eine schreiende Stimme hörbar, und die Polizisten drehten sich um. „Was ist denn?" fragte der Kommissar Schweiger ärgerlich. Es war Dr. Brenner, Polas Hausarzt, der auch eingeladen gewesen war. Dr. Brenner stritt mit dem wachehaltenden Polizeimann und berief sich auf fein ärztliches Amt. Er wollte bloß ins Schlafzimmer hinauf, um aus den dort stehenden Medizinkästchen alle erreichbaren Arzneien zu holen, die Gräfin Steinmark liegt mit einem Weinkrampf im kleinen Salon, nebenan flößt man Birinsky ohne Erfolg schwarzen Kaffee und Kognak ein, er hat eine Herzattacke. „Gut, gut, kommen Sie nur, Herr Doktor", sagte Mühsam versöhnlich. Er war froh, einen Arzt bei der Hand zu haben. Das erste, was ihnen bann beim Deffnen der Tür auffiel, war ein offenes Fenster, vom Sturm hin» und hergeworfen, schlug es rhythmisch auf und zu, Ströme eisiger Luft ins Zimmer pumpend. Quer vor dem Bett, halb verhüllt von einem dunklen Pelz, lag etwas--ein Stück metallbordierter Schleppe, ein nackter Arm, die starr ausgestreckten Spitzen zweier Silberschuh« — —. „Das Fenster hat nachweisbar schon vor einer Stunde offengestanden", berichtete Kommissar Sn* Zinger pflichteifrig. „Einer von den Gästen" — er schaute schnell in fein Notizbuch — „Dr. Friedrich Lutter, Filmregisieur bei her Crema-Produktion, hat das taktmäßige Anschlägen des Fensterflügels gehört und hat sich gedacht--." Mühsam bückte sich und warf den schweren Pelz zur Seite. Das arme, rote, entstellte Ding darunter sah ziemlich grauenhaft aus. Das war also die Luckner! Eine ganze Minute lang stand er da und starrte die hilflos verkrampften Hände an. Das war also die Luckner!-- „Sie ist stranguliert worden", sagte der Arzt sachlich, „ich habe mir die Leiche schon vorhin angeschaut, da war die Körpertemperatur noch ziemlich hoch, ich schätze etwa fünfundzwanzig Grad. Einer hat ihr von hinten einen Strick über den Kopf geworfen unb sie damit LxdroW. Der fiWter hat dabei weniger Kraft gebraucht als Geschicklichkeit Sehen Sie, damit ist es geschehen." Enzinger hob mit zwei behutsamen Fingern eine meterlange, bül gedrehte Schnur aus Seide in bie Höhe, am Ende war eine halb abgerissene Metallquaste. „Dai stammt", sagte er, auf den Pelz beutend, „von bcd Mantel da, die Schnur hat den Verschluß gebildet.* Inspektor Spohr mischte sich ein: „Also mügt* bracht hat der Täter bas Werkzeug nicht. Dal würbe darauf hindeuten, daß ihn bie Luckner viel« leicht überrascht hat —." „Ich glaube nicht", sagte der Polizeirat. „Dt! Schmuck ist weg?" „Weg bis zum letzten Ring", antwortete ßr« Zinger. „Sie soll heute ihre wertvollsten Stücke gt* tragen haben." Wieder nahm er bas abgeniißfti schwarze Notizbuch und las vor: „Ein Stirnbandes aus Brillanten, eine Perlenhalskette, fünf 2trir bänder und sechs Rinqe." „Machen Sie bas Fenster zu, Spohr", verlangt der Polizeirat. „Hat man auf dem Fensterbrett obc' draußen im Schnee Fußspuren gefunben?" Natürlich hatte man nichts gefunden, gar ntdh Es wäre ja auch unmöglich bei diesem Sturm, b«' ben losen Schnee wie mit Besen zusammenscharrtt« Mühsam schaute sich um. Mit Ausnahme eines unr* geworfenen Stuhles und einer Anzahl von oster' stehenben Schubladen sah das Zimmer burchoU orbentlich aus. Was hat ber Täter da gesucht' Geld —- Schlüssel — Briefe? Aber diese 6d)uD* laden wirkten, als hätten sie jedem offen gestanden Toilettensachen darin, Nähzeug, Taschentücher - was hat der Täter da gesucht? Die Polizisten gir« gen im Zimmer umher und schnupperten mißttor' isch, unwillkürlich begegneten sie diesen offenen Fächern voll wertlosem Kram mit Argwohn. Ist dcd überhaupt echt? Und ist das offene Fenster ed* Sie leuchteten die Holzverschalung ab, aber da wck kein tieferer Kratzer, da war nichts, was auf Einriß eines Wurfhakens hindeutete. Es ist ni® wahrscheinlich, daß sich einer durch das Fenster von gemacht haben wird, wenn ihm ber weitab bequemere Weg durch das Haustor offengeftanb^1 । hat. Und wenn Kommissar Enzinger recht hat, weitt 1 tatsächlich bie Beute einem braußen Wartenden geworfen wurde, roqrum hat der Täter bann tö* Fenster nicht geschlossen? Die Zeit hätte, weiß gereichte MrHetzMig jPW ® ®U1 S* Kq: D°) di Mpt: wifai der LSaj R* M de» f M er fein' |fena t Aus der Stadt Gießen andervorschläge für die Pfingsttage tagen von Tobruk bombardiert; es entstanden ntik tobte R. B. iutralische Arbeiterpartei hat, wie antwortete l Damaskus, 27. Mai. (DNB.) Als Gegen- Men W] Dßnahme gegen die Abberufung der englischen itie gestellt. Was - ich soll ein Verschwender sein? tzgtz blty ®0Qflfc Qä ftfl» WoK» QS$g) Die der Französischer Dampfer durch Engländer geraubt. weich. Man verrührt 60311 am Abend vor dem Waschen einig- Handvoll Dleichsoda im Kessel und läßt das Wasser bis zum nächsten Morgen stehen. So wird e» über Nacht wundervoll weich. Am nächsten Morgen braucht man nur noch einen Teil der Waschpulvermenge. die man sonst nötig hat. Mit anderen Worten: man kommt mit der gleichen Menge Waschpulver viel weltr als sonst. Auch viele Frauen verbrauchen unnötigerweise eine Menge Seife und Waschpulver für schmutzige Berufswäsche und müssen damit doch lange reiben und scheuern, bis der Schmutz heraiwgeht. Sn solchen Fällen ist ein gute» fettlösende» Reinigungsmittel viel besser. E» löst sofort den Schmutz —• besonders den zäh klebenden fettigen, öligen oder eiweißhaltigen Schmutz.— -. D. wie bei der Schlosser-^Däcker- und Fleischerkleidung. Solch« stark verschmutzte Berufskleidung mit Öl, Fett, Teer usw. weicht man zunächst In lauwarmer oder heißer Lösung ein. Am nächsten Morgen kocht man dann die Sachen in frischer Lauge eine Viertelstunde lang. Danach spült man sorgfältig — «fi heiß, bann kalt. Sie 5 Geschicks .* EnzikM meterlange. m •er« Schäumt, wenn Sie Weißwäsche waschen, bei 8hnen die Waschlauge schlecht? Dann verbrauchen Sie zu viel Seife, und Sie müssen zu lange reiben, bl» es Schaum gibt. Aber meist liegt die Ursache gar nicht an der Seife, sondern cm Wasser. Das Wasser enthält zuviel Kalk. Kalt läßt die Seife schwer schäumen. Kalk vernichtet Seife! Bei hartem, kalkhaltigem Wasser werden in einem mittelgroßen Kessel bis zu dreiviertel Pfund Seife unwirksam. Wenn Sie also Seife und Waschpulver sparen sagt Herr Schulze, streckt sich genießerisch In der Badewanne au» und merkt gar nicht, welche Lberschwemmung»- schäden sein Leibesumfang anrichtet. Der See tritt über die Ufer. Das Seifennäpfchen wird hoffnungslos überspült. Und wenn Herr Schulze die Lügen aufmacht, hat sich di« Selfs ft» Heute im Kriege heißt es für aller mithelfen, um durch richtige» und sinnvolles Arbeiten im Haushalt sich selbe! und damit auch unsere Wirtschaft vo« vermeidbarem Verlust zu bewahren. Allein durch richtiges Weichmachen des Wassers kann man in einem mittelgro- ßen Haushalt jährllch mehr ab Der ein- idhren, ist fallen gelassen worden, teilte iRisterprüsident Churchill am Dienstag im lerfyaus mit Gegen die Einführung der Wehr- cht hatte sich in Irland ein derart starker Wider- rd erhaben, daß Churchill den Rückzug antreten rate. Behandlung das Gewebe angreift. Slber Sie werden sich selbst wundern, wie tadellos sauber nach der Wäsche die vorher- schmutziglt« Berufskleidung aus- sicht. Australische Arbeiterpartei geht nicht in die Regierung. Stockholm, 28. Mai. (Europapreß.) [ Liebe J 9n nach jedg chänes, elegantes Raubtier, bann ist es nichts" ch kann nichts ohne den Leitenden und der nichts ohne Wir sind heimgekvmmen; der Ruhm hat Prien Dieber ergriffen, und als er zurückkehrte, zum Stützunkt, um wieder auszulaufen zu seiner letzten iahrt, da sagte er plötzlich ganz impulsiv: „Men'ch h freue mich, daß der alte Bock (das Boot) wieder ar ist und daß es wieder anständige frische See- .ft um die Nase gibt." km Bardo-Fluß hat am Morgen des 24. Mai in italienische Abteilung einen großen feindlichen Mrbanb angegriffen und vernichtend geschlagen. — Jn Gebiet von Debra Tabor dauert der feind- it Druck weiter an, dem unsere Truppen tapferen höhe, am v tallquaste. J utend, .M' w ui? E--ll anders aul Verdunkelungszeit 28. Mai von 21.29 bis 5.10 Uhr. -as ist gerade das Herrliche an unserer Waffe r5iner ist nichts; alle sind Alles!" nachmittags beginnen die Tennisspieler mit Einzel* und Doppelwettkämpfen auf den Plätzen hinter dem Schützenhaus, die am zweiten.Feiertag fortgeführt werden. Um 15 Uhr wird die erst« Fußballmann- schäft des DfB.R. gegen eine gleiche Mannschaft von Hanau auf dem Waldsportplatz antreten. Außerdem finden während der beiden Feiertage große Faustballwettspiele statt, an denen sich jeder« mann beteiligen kann. Am zweiten Feiertag vor« mittags steht der Waldsportplatz im Zeichen der Leichtathletik. Neben der Jugend werden unsere besten Könner und weithin bekannten Leichtathleten Dr. Luh, Weiler, Möll, Dechert u. a. am Start sein und den Zuschauern spannende Wettkämpfe bieten. Den Höhepunkt bringt eine große Veranstaltung am Nachmittag auf dem Waldjport- platz, die von der Ortssportgemeinschaft Gießen unter Leitung des Ortssportgemeinschsftsfuhrers Dr. Pfeffer durchgeführt wird. Der Ausgestaltung dieser Kundgebung der Leibesübungen galt eine Arbeitstagung der Fachwarte und Vereinsführer unter Leitung von Bezirksführer Stein, in der der Einsatz der einzelnen Fachgebiete festgelegt und zu einer großen Schau der in Gießen betriebenen Leibesübungen vereinigt wurde. Diese Kundgebung wird um 14.30 Uhr eröffnet und bringt als Einführung ein Kinderturnen unter Leitung der Kin- derturnwartin Idel Hauck. Um 15 Uhr beginnt die erste Halbzeit eines Fußballspieles einer Stadt- Mannschaft gegen die Wehrmacht. In der Spielpause ab 15.45 Uhr folgen Bahnrennen der Radfahrer, leichtathletische Einzelwettkämpfe, Barrenturnen der Turner, Kastenspringen und Barren« verstand leisten. Uückzug Churchills vor irischem Widerstand. Stockholm, 28. Mai. (Europapreß.) in, in Nordirland die Wehrpflicht großen Bogen ... Dornottzen. Tageskalender für Mittwoch. mit ?* Er ist ausgelaufen, Günther Prien, geleitet von M Hurras der zuruckbleibenden Kameraden, wie unches Boot vor ihm und manches seither. Niemand, am wenigsten er selbst, wußte, daß es sein Auslaufen fein würde. Voll Zuversicht gab Mohrchen kehrt beim. Auf einem Bauernhöfe war eine Katze heimisch. 2hres schwarzen, glänzenden Felles wegen lockten sie die Kinder: „Mohrchen", und unter diesem Kosenamen war sie in Haus, Hof und Nachbarschaft wohlgelitten, zumal sie auch noch schöner war als alle Mohren in Afrika. Denn ihre Füße leuchteten bis halbwegs die Beine hinauf in blendendem Weiß, sodaß sie daherschritt wie weiland der gestiefelte Kater im verlorenen Märchenland. Seinem Dienst an Haus und Hof, Scheune und Stall aber ging Mohrchen täglich mit sichtlichem Eifer nach, wenn auch nicht annähernd mit dem gleichen Erfolg wie sein märchenhafter Berufskamerad, der Rattenfänger von Hameln, dem es bekanntlich gelang, durch Zaubermelodien seine Beute gleich scharenweise hinter sich her zu sammeln. Im Gegenteil, Mohrchen mußte seine musikalischen Fähigkeiten, die besonders in beschaulichen Mondscheinnächten bei der Abwandlung des Grund- I legung bzw. ein Hinüberschieben der Straßenfront | in Richtung Neuenweg stattfinden, wodurch eine ansehnliche Verbreiterung des Bürgersteigs, namentlich auch an dem Kreuzunaspunkt am Kreuzplatz, erreicht wird. Die Stadt wird übrigens dafür sorgen. daß die nach dem Abbruch des Schulzeschen Hauses freigewordenen Hausgiebel in einen Zustand versetzt werden, der ihren Anblick nicht zu einer Quelle des Aergers werden läßt. Es ist zu begrüßen, daß trotz des Krieges dieses Projekt mit dem Ziele der verstärkten Sicherung des Verkehrs an dieser Stelle jetzt in Angriff genommen wird. Pfingsttage der deutschen Leibesübungen. Auch in diesem Jahre hat der Reichssportführer die „Pfingsttage der deutschen Leibesübungen" angeordnet. zln allen Orten eines NSRL.-Bezirks, an denen Vereine bestehen, wird an Pfingsten ein fröhliches sportliches Leben herrschen. Den Vereinen und Gemeinschaften des NS-Reichsbundes für Leibesübungen gingen durch die Bezirksführung die Richtlinien für die Ausgestaltung der Veranstaltungen zu. Neben volkstümlichen Wettkämpfen, „offen für alle , werden die verschiedenartigsten Schaudarbietungen durchgeführt werden. Die Stadt Gießen als Mittelpunkt des NSRL.-Bezirks wird mit großen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten. Am ersten Feiertag ■ foruuln in Syrien hat die britische Regie- den französischen Generalkonsul in Ierula - jn und die französischen Konsuln in Jaffa und i)i fa ersucht, ihre Funktionen einzustellen und te Land innerhalb von vier Tagen zu verlassen. 2- werden nach Syrien reisen. Der französische Wul in Jerusalem mußte schon am Sonntag Güstina verlassen. Dis zur syrischen Grenze hatte Mn chn in ungewöhnlicher Form unter Polizei- rd als versenkt gemeldet werden, bei dem nicht 3 ganze deutsche Volk an Deinen Namen denken cd; kein Glas wird erhoben werden, wenn Boote j Mehren, bei dem nicht still Deiner gedacht würde, eins : kehrst nicht wieder, aber indem Du draußen er h;I ''W ^ft und eingingst in die große, weite Ewigkeit, m ginn- u-nf aüen Ö£n letzten, Deinen größten m papier^ A^nst erwiesen: Daß Du uns, uns alle, verpslich- nicht FilM, so zu sein wie Du! antwortete 9 1 Oer italienische Bericht. ’’ i),t d-chhi Rom, 27. Mai. (DNB.) Der italienitoe Wehr- 15 c, m ^bericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: J J bn der Nacht zum 27. Mai haben italienische men K^psstagzeuge den Flottenstützpunkt von La Daten 1(1 ta auf Malta angegriffen. 1 J*n Nordafrika, besonders im Abschnitt von ihe h L; 2 bTut’. lebhafte Artillerietätigkeit. Verbände . s. JL r. italienischen Luftwaffe haben die Versorgungs- liegen von Tobruk bombardiert; es entstanden abfonbern Während ^d es im gestrigen Wehr- its der bünr Ecke Kreuzplatz wird nunmehr ein erster und weitreichender Schritt getan. Das von der Stadt Gießen angekaufte Eckhaus Seltersweg/Kreuzplatz des verstorbenen Kaufmanns Schulze wird jetzt abgebrochen. Die Abbruchftelle ist mit einem hohen Bretterzaun umgeben worden, unterhalb des Daches sichert eine breite Schutzplanke die Straßenpassanten gegen beim Abträgen des Daches herabfallend« Ziegel oder Holzteile. Die Beseitigung dieses Hauses ist als der erste Schritt zur Durchführung des Altstadtsanierungsprojektes II anzusehen, das bekanntlich die Verbreiterung des Selterswegs an dem jetzigen Engpaß vom Lotzekasten aus in Richtung Kreuzplatz vorsieht. Gerade diese Stelle ist die engste der ganzen Straße mit einer durchaus ungenügen- den Breite der Fahrbahn. Hinzukommt, daß auch mehrere Häuser in die Baufluchtlinie hineinragen und dadurch die Derkehrsflüssigkeit gehemmt wird. Nach dem Abbruch der für die Verbreiterung ™ Betracht kommenden Grundstücke wird eine Ui* “ u uuö y»v\\xu, im LXlvncyen verloren ZU haben, iranr,.. lklcht sich neben der Trauer das tröstende Gefühl, u™ es Dir vergönnt war, früh zu vollenden, was trugen gegeben ist: Das ganze Leben eines gro- P klaren Soldaten durch Werden, Ruhm und Tod. Noch eines wissen wir aus einer unbestimmbaren idle, aber mit Wunder aufrichtender Gewißheit: 1 kehrst nicht zurück, aber nachdem du das Letzte 4 toteft Jen Dieselheizer und die wieder "nichts" ohne "mich ' ift nernhe hns fiprr«« ..-r...... m rr ' Gloria-Palast (Selterswea): „Auf Wiedersehen, Franziska". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft". — Oefsentlicher Vortrag 7 r Universität: 20 bis 21.30 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut, Ludwigstraße, Lichtbildervortrag von Professor Dr. Glöckner über „Malerei und Dichtung". — Kon ze rtgem ei nscha ft blinder Künstler „Sudwestdeutschland": 19.30 Uhr in der Großen Aula der Universität Konzert. Hausabbruch im Seltersweg. Zur Behebung der vielfachen Verkehrsschwierigkeiten in dem „Engpaß" im Seltersweg an der Ein StiE. kette, M 1 Fensters fUnben? • iitben, ' "lern 0g ? ^rten diel-"?" $ * ,l«r jen -j’ iiiiiD Ä,,fi"oebiA b^.) wurde auf dem Wege von Europa nach der Alla ir^ \ Martinique von einem britischen in: " easschiss aufgebracht. Die „Winnepeg" le-U^aHrfwri 03 lIQd) der Insel Barbados (Kleine Antillen) ab- die tua Mdleppt worden sein. Es heißt in französischen ' ■ Intf en der Bundeshauptstadt, daß die Aufbringung Ausweisung von Konsuln. Füßen ruhende Rodheim mit der Schmitte und dem sich anschließenden lieblichen Biebertal. Bald erreichen wir unser Endziel Rodheim, von wo wir nach 3Vs stündiger Wanderung mit der Biebertal« bahn heimsahren. Garbenleich—Mengelshäuser Teiche—Kloster Moisburg—Cid). Wir fahren mit der Bahn nach Garbenteich. Mitten im Ort beginnt die rote Kreuzmarkierung, die bis Arnsburg unser Wegzeichen bildet. Die mit blühenden Obstbäumen bestandene Licher Straße entlang gehend, kommen wir an der Wasenmeisterei vorbei über die Reichsautobahn zum Wald, an dessen Rand wir nach rechts entlanggehen bis zur ersten Schneise, die uns nach links und an ihrem Ende zu den Mengelshäuser Teichen, einigen waldumsäumten Weihern, führt. Das Zeichen bringt uns zunächst zum Fürstenbrunnen, einer idyllischen Quellenanlage, sodann um den größten Weiher herum zum Hochwald. Nachdem wir zur linken einen großen Wiesengrund passiert und die Eisen- bahnunterführung durchschritten haben, kommen wir auf einen schönen Waldweg, wenden uns an dessen Ende nach links, bald darauf nach rechts, kommen wieder in Hochwald und genießen an dessen Rande einen hübschen Blick auf Lich, die Fasanerie und den Kolnhäuser Hof. Das Zeichen geht über die Dorf-Giller Straße, überschreitet zweimal die Wetter und endigt in Kloster Arnsburg, wo gute Unterkunft ist. Nach Besichtigung der inter. essanten Klosteranlage gehen wir blauen Ringen nach durch das liebliche Gottesackertal nach un- ferm Endziel Lich. Wanderzeit etwa 3V2 Stunden. Gießen—Wißmar—Wißmarbachtal—Waldhaus —Dünsberg—Bieber. Wir beginnen unsere Wanderung an der Unterführung in der Ederstraße und folgen blauen Strichen, die uns am Bahnkörper entlang bis zur Lahnbrücke begleiten. Wir überschreiten die Lahn gelangen alsbald nach Wißmar, wo wir uns bei der Schule nach rechts wenden und am Ende des Dorfes auf schwarze Striche stoßen. Diese führen uns in das schönste Tal unsrer Umgegend, das lieb» liche Wißmarbachtal, das gerade jetzt zur Zeit der Schlehdornblüte einen überaus reizvollen Anblick aewährt. In langsamem Anstieg erreichen wir das früher bewirtschaftete Forsthaus Waldhaus, wo wir rote Keile antreffen. Diese leiten uns jetzt an zahlreichen Grenzsteinen der ehemals preußisch-hessischen Grenze entlang zur Krumbacher Straße und von hier in steilem, aber kurzem und teilweise aussichtsreichem Anstieg auf den Gipfel des Dünsbergs. Hier erfreuen wir uns an der wundervollen Rund- schau, die wir vom Turm haben und gehen nach einer Erholungspause (Sonntags sind oben Erfrischungen zu haben), schwarzen Punkten nach über drei Ringwälle hinab nach unferm Endziel Bieber. Wanderzeit 5Vs Stunden. themas „Miaui" sich zu ergreifendem Gefühlsreichtum steigerten, gerade auf feinen Dienstgängen ganz und gar unterdrücken, beschlich mit raubtierhaftem Anstinkt jede einzelne Spur, nahm mit gleicher Entschlossenheit Mäuse und Ratten an und trug seine Beute zwar vereinzelt, aber umso stolzer durch Haus und Hof. Dafür oekam es gelegentlich auch manchen Leckerbissen. Gewiß, bei solcher Dienstauffassung ließ sich so leicht keine Maus oder Ratte auf dem Hof blicken, aber anderseits mußte man Mohrchen selbst auch scharf im Auge behalten. Denn neben allen seinen Tugenden hatte es auch eine Untugend, das war seine Naschhaftigkeit. War es einmal allein in der Küche, gleich wurde der Küchentisch abgesucht, ob hier nicht etwas Leckeres zusätzlich zu finden wäre. Nun geschah es, daß Mohrchen wieder einmal in einem unbewachten Augenblick — es war an einem Sonntagabend — den Küchentisch einer Prüfung unterziehen wollte. Unglücklicherweise aber stieß es in dem dunklen Raum beim Hinaufspringen die porzellanene Teekanne um, mit einem spitzen Knall schlug sie auf den Plattenbelag des Bodens und zersprang in tausend Stücke. Im gleichen Augenblick trat der Hausherr zur Türe herein, sah die Bescherung, ergriff eine Rute und verabreichte seinem Mohrchen in begreiflicher Entrüstung über feine Untat eine Tracht Prügel, bis es durch Küchen- und Haustür bas Weite fand. Am nächsten Tage war Mohrchen nicht zu sehen, 'mehrere Tage vergingen, es schien spurlos verschwunden. Aber nach einiger Zeit, als der Bauer wieder einmal vom Felde heimfuhr, sah er es in einer anderen Straße, ziemlich weit vom Bauernhof entfernt, auf der Treppe eines Hauses sitzen. In dieser Straße wurde es noch öfter gesehen, aber heim ging es nicht. Und doch, auf einmal an einem grauen Regentag erschien es gar^ unverhofft an der Haustür des Bauern. Offenbar hatte es die Fremde satt, und das Bettelle-ben vor fremden Türen mußte ihm leid geworden fein. Wie einst der verlorene Sohn im Gleichnis, sehnte es sich wieder nach feinem früheren Heim, dem Bauernhof, wo es „Brot die Fülle" hatte. Auch fein molliges, warmes Ruhelager auf dem Hausboden hat es an kalten Tagen schmerzlich vermißt. Jedenfalls wurde ihm Einlaß gewährt. Wohl sah es sich zuerst etwas scheu und schüchtern um, bald aber wurde es zutraulicher, und nach ein paar Togen hatte es sich wieder in das traute Verhältnis zur Bauernfamilie eingelebt. Wieder vertilgt es wie ehedem die schädlichen Nager und erhält von der Bauersfrau sein gewohntes Futter. Um die Küchentür freilich macht es einen K*'01 • In tropischen Gebieten bedrohen den Menschen vielfach schwere Seuchen. neimittel schützen ihn. Sie sind für die Sicherung der Gesund- heit in den Kolonien vielfach BAYER) u Dr.ibchrhch < E J V R V Auch zu Pfingsten gilt in diesem Jahre das selbstverständliche Gebot für alle, die Reichsbahn nicht unnötigerweise in Anspruch au nehmen, die jetzt für kriegswichtige Aufgaben vordringlich eingesetzt werden muß. Statt längerer Bahnfahrten und weiter Pfingstreisen sollen wir vielmehr an den Feiertagen eine Wanderung unternehmen, wozu unsere schöne und landschaftlich reiche engere Heimat allenthalben einlädt. Wir geben im Folgenden einige erprobte Vorschläge für Fe iertags-Wanderungen in unserer näheren Umgebung. Gießen — Lchissenberg — Lindener Wark — Gießen. Diese hübsche Waldwanderung, die höchstens 4 Stunden erfordert, beginnt hinter dem Alten Friedhof. Wir gehen den Alten Steinbacher Weg entlang, erreichen alsbald unfern schönen Stadtwald, halten uns bei der Gabelung rechts, und gelangen auf das im 12. Jahrhundert erbaute Kloster Schiffenberg, von dem noch einige Bauten und die Kirche wohlerhalten sind. Von der Terrasse und den Fenstern des Hauptbaues erschließen sich uns prachtvolle Blicke bis zu den fernen Höhen des Vogelsberges und des Taunus. Zum Abstieg benutzen wir jetzt gelbe Punkte, die uns auf lauschigen Waldpfaden durch die ausgedehnte Lindener Mark, auch Bergwerkswald genannt, führen. Nach geraumer Zeit erreichen wir die mit einer Schutzhütte versehene Theodorsruhe, von der sich ein überraschender Blick auf den Schiffenberg bietet. Immer den Zeichen folgend, kommen wir auf Kreuz- und Quer- wegen, stets auf waldumsäumten Schneisen zum Bahnkörper, wo der Wald endigt. Der Bahn entlang gehend, kommen wir schließlich an die Unterführung vor Klein-Linden und benutzen von hier die Frankfurter Straße zum Heimweg. Gießen—Wieseck—Hangelstein—Collarer Kops — Badenburg — Gießen. Zu dieser Wanderung benutzen wir zweckmäßig die Straßenbahn nach unferm Vorort Wieseck. Beim dortigen Friedhof treffen wir rote Keile, die uns nach dem Hangelstein leiten. Von einem breiten Waldweg führt uns das Zeichen in etwas steilem Anstieg in die Höhe, wo sich durch Abholzung ein weiter Blick über Gießen bis zum Taunus auftut. Der obere Teil des Berges, der Naturschutzgebiet ist, besitzt einige bemerkenswerte Punkte, wie die Aussicht über dem Steinbruch mit prächtigem Blick über das Lahntal mit den beiden Burgen und dem Dünsberg, sowie die Felsenkanzel mit Staufenbergblick. Das Zeichen führt uns über die Daubringer Straße hinüber zum Lollarer Kopf, den wir, jetzt ohne Zeichen, besteigen. Auch hier bieten sich verschiedene Ausblicke in das Lahntal, nach dem Taunus, Westerwald, den Marburger und Gladenbacher Bergen. Denselben Weg, den mir gekommen sind, geben wir zurück, bis rechts der Wald beginnt. Hier schlagen wir halbrechts einen Waldweg ein, der uns bis zur Marburger Straße bringt, wo wir blaue Striche antreffen. Diese führen uns durch das Badenburger Wäldchen zur bewirtschafteten Ruine Badenburg und von hier am Bahnkörper entlang wieder nach Gießen. Dauer der Wanderung 4 Stunden. Gießen—Wellenberg —Krofdorf—Vetzberg—Rodheim. Vom Neustädter Tor führen uns schwarze Punkte die Straße entlang bis zum Wegweiser, von hier rechts und bald darauf einen Fußweg aufwärts über eine Eisenbahnbrücke zum Wettenberg, auch Sieben Hügel genannt Hier bietet sich, namentlich von dem höchsten, mit einem Ringwall umgebenen Punkte, der sogenannten Napoleonsnase, eine prächtige Aussicht über das breite Lahntal mit Gießen und dem Schifienberg im Hintergrund, auf Gleiberg, Vetzberg, Königsberg, Dünsberg und dem großen Krosdorfer Wald. Am Fuße des Berges verlassen mir das Zeichen, steigen hinab nach Krofdorf, das wir durchschreiten, um bald darauf von der Straße Krofdorf—Rodheim abzweigend, auf einem Feldwea die alte Feste Vetzberg zu ersteigen, von deren Mauerwerk sich wiederum reizvolle Ausblicke erschließen. Namentlich fesselt der Blick auf das zu ilsche Nachrichtendienst mitteilt, endgültig und ifimmig den Eintritt in die Regierung ober die Dung einer Koalitionsregierung a b g e I e b n t. }ri'9. fetes Auslaufen fein mürbe. Voll Zuversicht cab MootWf uns die Hcmb, ehe er ablegte. ..Diesmal oibls ? ' «nd »Ute Reife , sagte er, „bas habe ich im Ge. Dorbiihiu j ■ ■ 5u^orben -Ai"* letzte Reise eine gute gewesen sein, Fach M-m^er. Uns, die wir dich gekannt, geliebt und be- tiar eine !3u,nb er sich Msbts und auf Scarpanto ab geworfen. urf) haben « kn Ostasri ka lagen unsere Truppen im Ge- gen gefproifr\f>it ber Seen (Galla und Sidamo) im Kampf eben lohn! feindliche Abteilungen, denen beträchtliche UrTuifte beigebracht wurden. Suchen eck>! Angriff kam ürm der jbu 19 tompliji« Er allein b doch — wie i ebie - ge: und Befehle ten die loto offenen Da" ationen hem e eine SckÄ an! — und Id1 1 Gefechlsru! r er miedet b iancen fü), I ermahnte,! b das Boot 1 felbstveWd , daß man t ß schon gesa- ■euert wurde, igte er, als! itzen, „wenn i nicht jeder» müssen wies schnell IS“ re w IM All die |[: ffio En Br'j’rflC 51 Freh ö» arabij H "• 9H1 i)|tn en flke, Pro ültn, die oiwn, n ptr rotbc RrifMi Office di ÖriidK’ii öb’hnenb, Ifiiljnen 06 ic\\anb Ittnnbon at'icn ihi Mn die no:n Iro Ungleich lln La j i'Hls iibk ii’>9 nao W bin Hpirtn, v U i Aust I Unter fei - Im. Jeb ' lfi)l um Wn. Ofc 15 i einen, ! ' Kien, Pg ;; ihe Sri Ml ih*^ L ijeiitifl1 I Lum *)e •! te"11 I Wich * il*:,1, 111«“ W D' l tofinbit II 'Wiho! sü $5 liMebie gt jen 3UI | f :en unö n:ir nach (lianipula: B | ruber kl 8i. li' Schi Od dm Lor in bas x I h tntbe 0 h ''ii. ab I tX ITSi h 11 5 and N ein । fc’Stn 8?ei |Ur,e ui i FWl ■ tu”Ut ^ken , bch I!,aJür . ptttrn ; [Wüt glicht Klaviere werden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher Bleldistr.l7.Tel.24O3 Verk. v. neuen u. gebrauchten Klavieren flaoD Mietklaviere 3 ei ne urtümliche Bräuche, das Osterei. Aehnliches li n Antrag des Anklagever- rde der 21ngeklagte zu einer nut Untersuchungshaft ungerechnet. Pfingstfest-Programm öOI D Kaufe ständig gut genährte Erstaufführung I Heute Mittwoch Telephon 2186 Giefien, Wetzstelngaaflc 10 GIESSEN-NEUENWEG AM KREUZPI® Ihr Berater in allen Punktfragen und sicher blank! Wlrhaben uns und auch die Trauringe von Keine Ursprungs- eengniise, lonbcm mir Zeugnis- ab|d)ri|tcn dem Wr n'erl)iingti|(6rrlticn bei- Ifflcnl — Lichtbilder nudBcwerd>in^sunter> lagen müllen tue Ver- nieibimg von scrlulttn auf der Rückleite D* corn mit dem Filzring drauBi I legen, dann wäre es sehneil' vorbei mit denHühneraugem' Die germanische Religion und ihr Weilerleben (£in Vortrag von Professor Or. Helm. Unter den christlichen Festen bezeugt Ostern durch seinen Namen, daß cs ein germanisches Gegenstück hatte: war auch das christliche Fest schon da, bevor das Christentum zu den Germanen kam, |0 übernahm es doch aus der germanischen Umgcbun-g einzelne urtümliche Bräuche, z. B. den Osterhasen und das Osterei. Ähnliches Iaht sich von Weihnachten, den geweihten Nächten, dem nordischen Iulfefte sagen, ganz abgesehen natürlich davon, daß wir Deutsche dies Fest zu unserem Familienfeste gemacht haben-, die Lichterbräuche indessen sind auch im christlichen Feste schon sehr früh nachweisbar. Aber auch außerhalb dieser Feste leben zahlreiche uralte Dorstellungen und zeitlose religiöse Bräuche bei besonderen Ereignissen des Natur, und Menschenlebens bis heute weiter. Sie entspringen einer primitiven Ausfassung des Gottesbegriffes, wie er nun einmal weit verbreitet ist. Die Kircl)e ließ sie, wenn auch nicht ohne Einschränkung, bestehen; die Urformen der Religion sind unausrottbar. Die aufmerksamen Hörer nahmen die gedankenreichen Ausführungen mit dankbarem Beifall auf. Prof. Dr. A. Götze faßte ihn in warme Worte und schloß mit dem Gruß an den Führer. In der unmittelbar folgenden Jahresversammlung des Oberhessischen Geschichtsvereins legte Dr. G l ö ck- n e r den satzungsgemäßen Bericht vor, den Lehrer G. B i n g e t durch einen Uebevblick über die Kassenlage ergänzte. Auf Grund der Kassenprüsung durch Zininir Wohnung nebst Zubehör Offerten an L. 1( postlagerndStedt' POSt.___________01781 Möbl.Zimmel in gntem Haust nm liebsten n der Nähe Kugel berg-Grünberg Str.wongebilde ter berufdtätigei iiiiin. Dame zun 1.6.41 ev. 15. 0 4t ges.Ang. nut 01821 a.d.Ql.A Sclilaclil|iie* Bel Notschlachtung Transportauto zur Verfügung Roßschlachterei Schilling Mchen- Mädchen oder Aushilfe für sofort g e s n c li t. Hessischer Hof Gießen, l Verkäufe | Gebrauchter litHr.cn er Rolladen 2,05X1,03 Mir. gilt erhalten, zu verkaufen. Sehr. Angeb.unt. 01817 a.d.G.A. Moderner IttiiH ta- taf$-W$atz bcst. Ausführung 2,75 Mtr., billigst zu verkaufen. Konditorei n. Ca!6 Krämer, Ncs. 9. Keil. Gemeinsame Bekanntmachung de-r Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Ober« bilrgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Eierverteilung. In der Zeit vom 28. Mai bis 31. Mai 1941 wer« den auf den Bestellschein 23 der Rcichscierkarte 4 Eier ausgegeben, und zwar auf die Abschnitte c und 4 je 2 Eier. 2377V Gießen, den 26. Mai 1941. ‘Tür die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen. Friedberg. Gießen, Lauterbach sowie den Over« bürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. | Kaufgesucho | Lucke gebraucht. Bett mit Matratzen oder vollstäudig. Schr. Ang. unt. 01819 a. d.G.A. Einfacher Teppich 3ii kauf, gesucht. Lchr.Augeb.uut. 01824 an d.G.A. Ein dunkler, gut erbaltener Herren- Anzug Größe 50 bis 52 3« kauf, gesucht. Lchr.Angeb.uut. 2382D a. d.G.A. Empfehlungen | MeiueAn^eigcn tm Giessener Anzeiqer werden von taufrnben beachtet und arteten. der im MittelHochdeutscheir oft genannte saelde in ich führen und vollbringen. Das Ehristentum hat mit raschem Erfolge den mit seiner Lehre unvereinbaren Götterglauben bekämpft und beseitigt. Was aus germanischer Reli- gionsübung nachlebt, find zunächst die Kultstätten. Wenn neben der Kirche aus dom Michaelsbergc bei Heidelberg ein römisches Merkur-Wotansbild gefunden wurde, so ist damit der Beweis erbracht, daß Michael, der Fürst der himmlischen Heere, Nach' folger des Anführers des Totenhseres geworden ist Dasselbe gilt von den Michelsbergen bei Riegel und südlich Bruchsal. Der Paderborner Dom an den zweihundert Duellen der Puder darf sicher als Nachfolger eines sächsischen Quellenheiligtums am ßhen werden, die Extornsteine und manche alte elle an bemerkenswerten Punkten gehören hierher. Doch ist der Nachweis in jedem Einzelsalle besonders zu führen. Die vielen Kirchen des „crlt° bayerischen Herrgotts" Leonhard find keineswegs unmittelbare Erben germanischer Kultstätten, denn Leonhard wird erst seit 1150 volkstümlich und nur dort, wo er ältere Heilige als Patrone verdrängte, kann er mittelbar ein vorchristliches Heiligtum übernommen haben. Der E. Et. in Unterschmitten hatte sich wegen Diebstahls, Betrug imd «Vittlichkeitsverbrechens zu verantworten. Seinem Arbeitgeber hatte er unter Ausnutzling der Berdunkelung zwei Brieftaschen und Zigaretten gestohlen. Einem Landwk-t hatte er einen Hasen im Werte von 5,— RM. entwendet. Ohne Auftrag seines Arbeitsgebers kassierte er für diesen 10,— NM. Drescherlohn ein, behielt aber den Betrag für sich. Bow Maschinisten seines Arbeitgebern ließ er sich wiederholt Borschuß au den Arbeitslohn geben, er verlduvieg aber dem Arbeitgeber gegenüber diese Vorschüsse, wodurch er