t. S| -er Empfang im „Esplanade" e n - Sie M am >en I en, bie e ihrer Lebensräume in Europa und Ostasien dulden. uf. en ballmeisle >r lei japanischen Volk entoegenbringt. Liese Empfindung der Freude und einer unlösbaren Kampfgemeinschaft zer (Sim | ngenen Jahren u$x> > ist dem u n s e^P n __j. ... t___-k.?. x; Am Ehrenmal Die Begrüßung 15tQ m npf R »iensta? über ii i >Q5 | dafür V angelt; icn Ja» Berlin, 28. März. (DNB. Funkspruch.) Am nerstagabend, dem zweiten Tage her Anwesendes kaiserlich-japanischen Außenministers Ao- Ma t s u o k a in der Reichshauptstadt,*aab Der jefeftt nd«us|jf wrechanschluß 2251 hlanschrift:„An;eiger" sückeck 1168« Franks. M zu verbinden. Ihr Besuch in Deutschland findet in einem für Europa und die ganze Welt besonders bedeutungsvollen Zeitabschnitt statt, nämlich in der Zeit des Endkampfes gegen England. Dieser Endkampf in dem uns von England oh^e jedes Recht und wider jede Vernunft aufgezwungene Kriege wird von dem ganzen deutschen Volk und von dem uns verbündeten italienischen Volk mit einem Fanatismus ohnegleichen geführt werden. Jede Bombe, die auf England fällt, bringt das 3n- felreich feiner endgültigen Vernichtung ein Stück näher, mit jeder Tonne versenkten Schiffsraums versinkt endgültig ein Stück Großbritanniens, und unsere Armeen stehen bereit. Tatsächlich — dies ist unsere lleberzeugung — ist Englands Schicksal bereits entschieden. Dir wissen heute, daß der Krieg für Deutschland und seine Verbündeten gewonnen ist — am Tenno fin^Deutschland auf das herzlichste willkom- mrn .M hHßqp. Möge Ihr Aufenthalt in Berlin anschli^nd in Rom dazu beitragen, die freund- ersth^ ’N ®rc W 6p I und I: rtfeß) |ir hannov 1 4 nir Die seefiraiegische Lage im Stillen Ozean. Bon unterem Br.-Berichterstatter (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Lima, März 1941. Die kriegshetzerischen Reden Roosevelts auf der einen und die Berliner Besprechungen des japa» nischen Außenministers M a s u o k a auf der anderen Seite haben auch in Amerika die Erörterungen über das Stärkeverhältnis der nord- amerikanischen Flotte und über die seestrategische Lage im Stillen Ozean wieder in den Vordergrund gerückt. Bemerkenswert ist dabei vor allem, daß bekannte amerikanische Marinesachleute nicht nur offen zugeben, daß die USA.»flotte der japanischen zahlenmäßig unterlegen ist, sondern auch den Standpunkt vertreten, daß die strategische Position Amerikas denkbar ungün- st i g ist und daß die amerikanische Flotte infolge des Fehlens von Stützpunkten nicht daran denken kann, ernstlich gegen Japan vorzugehen, geschweige denn den Gegner in feinen eigenen Gewässern zu stellen und zu schlagen. Die Amerikaner können es daher auch nicht wagen, den Pazifik zu räumen und ihre Flotte gegen Deutschland und Italien ein- zusetzen, da dies zweifellos die Japaner zu einem Vorstoß gegen die amerikanische Pazifikküste ermuntern würde. Bei einer Prüfung der Aufmarschmöglichkeiten der beiden Riesenflotten in den Gewässern des Pazifik ergibt sich folgende strategische Lage: Man kann annehmen, daß der größte Teil der amerikanischen Seestreitkräfte sich in den hawaiischen Gewässern befindet, wo ihnen der gut ausgebaute Stützpunkt Pearl Harbour zur Verfügung steht. Als weiteren Stützpunkt besitzen die Amerikaner Dutch Harbour auf Alaska, der aber noch nicht so ausgebaut ist, daß er von größeren Flottenformationen benutzt werden kann. Don die- sen Stützpunkten aus, die also etwa auf der Linie Alaska—Hawai—Panama liegen, kann die ameri- chsminister des Auswärtigen von »p zu Ehren des Abgesandten des Tenno einen npfang im Hotel Esplanade, der herzliche Anteilnahme zum Ausdruck brachte. che der Besuch des kaiserlich-japanischen Außen« isters in Deutschland findet. Der japanische Gast sick an der mit ihm in der Reichshauptstadt offenen Delegation und in Begleitung des Merlich-japamschen Botschafters in Berlin, Gene- O s h i m a , mit den Angehörigen der Botschaft nden. Bei dem Empfang waren anwesend italienische Bvtschafter A l f i e r i, der ungarische ondte Sztojay, der bulgarische Gesandte laganoff, der Gesandte von Mandschukuo re, der jugoslawische Gesandte Andric, der kische Gesandte C e r n a k und der rumänische andte Bossy. Ser j emni( ttenehrn > Hein, >e glich ;end Schäl! ' blieb> thnmt ?j bracht« inte er k er W n r betätig 8reitag,28.Mrz Ml Annahme von Äiuerge« für die Mittaasnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzetgen-Preile r Anzeigenteil 7 Npf. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite 9tad) läfie: Diederbolung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/<> mehr 3n einer Schicksalsgemeinschast auf Leben und Tod verbunden" Deutschlands und Japans Außenminister bekräftigen die Freundschaft und enge Zusammenarbeit der beiden verbündeten Reiche. Ende dieses Jahres 1941 glauben wir, wird es die ganze Welt wissen. die Völker gegen Deutschland zu mobilisieren, ist heute in Wirklichkeit isoliert, während heute in Wirklichkeit isoliert. Während Deutschland und Italien einen großen Teil oer Welt zu ihren Freunden und Bundesgenossen zählen, bestehen Englands sogenannte „Alliierte" vorwiegend aus Einzelrepräsentanten ehemaliger europäischer Regierungen aber ohne Völker. Demgegenüber stehen heute die im Dreimächtepakt verbündeten drei Großmächte und die ihnen angeschlossenen Staaten, die alle wissen, daß sie in einer Schicksalsge- .meinschaft auf Leben und Tod verbunden sind. Deutschlands und Italiens Schicksal ist heute auch Japans Schicksal und umgekehrt. Diese Schicksalsgemeinschaft ist entschlossen, sich gegen jeden zu wenden, der den Versuch machen sollte, eine Ausweitung und Verlängerung des Krieges herbeizuführen und damit dem Ziele der Verbündeten, einer baldigen Wiederherstellung des Weltfriedens, entgegenzutreten. Sie ist ferner entschlossen, bei der Reuordnung in den von der Ratur ihren Völkern zugedachten Lebensräumen in Europa und Ostasien keine Einmischung zu dulden, von welcher Seite sie auch kommen möge. Euere Exzellenz! Unsere Völker, die auf eine viel- tausendjährige Geschichte zurückblicken, führen heute einen Kampf um ihr Lebensrecht, der das Schicksal unserer Nationen vielleicht auf Jahrhunderte bestimmen wird. Dieser Kampf ist im höchsten Sinne ein moralischer, denn bei der Fragestellung, ob d i e Macht siegen wird, deren Regierende den Krieg erklärten, um die Herrschaft über die unterdrückten Völker weiter aufrechtzuerhalten, oder die Mächte, die den Fehdehandschuh auf nahmen, um ihre wie- b er erränge nationale Freiheit auch gegen die Außenwelt durchzusetzen, kann die Antwort nicht schwer fallen. Tatsächlich ersehnen heute bereits Hunderte von Millionen Menschen diese wahrhaft soziale Welt und sind von Tag zu Tag mehr von diesem neuen Freiheitsideal durchdrungen. Der. Dreimächtepakt -ist das politische Fundament, auf dem die jungen Völker den Sieg und die Freiheit erftreiten werden. Der Reichsaußenminister schloß mit einem Wohl auf den Tenno, die Größe Japans und das Blühen und Gedeihen des japanischen Volkes. Maisuokas Antwort. Der japanische Außenminister dankte dem Reichsaußenminister für den Empfang und führte folgendes aus: Euere Exzellenzen! Meine Herren! Für die überaus liebenswürdigen Worte der Begrüßung, welche Sie, Herr Reichsminister, soeben an mich gerichtet haben, spreche ich' Ihnen meinen herzlichsten Dank aus. Lassen Sie mich einiges darauf erwidern. Am 27. September des vorigen Jahres haben wir den Dreimächtepakt abgeschlossen, nachdem dieser durch Ihre tätige Mitwirkung, Herr Reichsminister, auf das beste vorbereitet mar, wobei Sie in Tokio durch den deutschen Botschafter, Generalmajor Ott, und den Botschafter St ahm er, den Sie mir sandten, würdig vertreten waren. was die Bedeutung des Paktes und feiner Ziele betrifft, fo schließe ich mich aufrichtig Ihren Ausführungen, Herr Reichsminister, an: Er ist eine Schicksalsgemeinschaft, gedacht für alle Eventualitäten; er ist seinem Wesen nach ein Friedenspakt; denn er soll eine Ausweitung des gegenwärtigen Krieges verhindern; er soll ferner eine Einmischung raumfremder Mächte in die Interessensphäre Japans in Ostasien, Deutschlands und Italiens in Europa eutschie- Versklavung anständiger Völker, in der Emigration — in Amerika. Im Grunde bestand also schon damals eine weitgehende geistige Ueberein- stimmung zwischen unseren beiden jungen Völkern über die einzuschlagende Politik gegenüber den Mächten der alten Wett, eine lleber- einftimmung, die in den folgenden Jahren zu immer engerer Zusammenarbeit führte und die ihre Klärung in dem Abschluß des Dreimächtepaktes vom 27. September vergangenen Jahres fand. Die Wett weiß, in welch hervorragendem Maße (Euere1 Exzellenz für die Idee dieses Paktes eingetreten sind, und daß es schließlich nicht zuletzt Ihrer Initiative und Tatkraft in Japan zumschreiben war, daß er zustande tarn. Ich fjabc dahm?^d^besondere Freude und Ehre, im Namen der^RSichsregieruna und im Namen aller biet Anwesenden den Außenminister des itrafti? bl Ihnen, Herr Auhenr ” bjr.feen können, dessen 9)ßi in*! i * I **'■ 'M __ L innn„if*o yl..k-nniinifter Matsuoka schreitet hier nach dem Verlassen des Zuhälter Bahnhofs ,? r>« '• ab. Sints neben ihm »fterOf h i ^«*1^ «eitel Jomie SReidjsaußenmmifter von Ribbentrox. — rfa) •fenb 11 ein E her. e W'" Kopf # ' hab'? W ufgabe^ eilen uf * , ilnenlevkk- sich * deshalb nats-BezngSvreiS: ct 4 Beilagen NM. 1.95 ne Illustrierte . 1.80 stellgebühr. ,, -.25 !cb bei Nichterscheinen einzelnen Nummern olge Höherer Gewalt Außenminister Matsuoka auf dem Wege zum Ehrenmal. In seiner Begleitung Botschafter Oshima und Generalleutnant o. H a s e. Hinter diesen der Militär, und Marmeattachs der japanischen Botschaft Mann be- n den ver- : . daß Ihr 1 ... verwandt ist, daß Sie in: Sprach/ fpre&ert, die w i r verstehen, und if oü^llbm dyr politische Weg, den Sie it^SSpan gegangen sind, auch der Weg war, den rptschland ein sch lagen mußte. frfe im Jahre 1933 Japan als erste Macht d e m Dl nfer Völkerbund den Rücken kehrte, »!sn Sie — wie wir wissen — als Vertreter Ihres irbes in Genf erklärtes werde sich noch zeigen, lif der Völkerbund unter dem japanischen Austritt ler zu leiden habe als Japan selbst. Ihre Vorlage sollte sich schneller erfüüen, als die Herren 'Äenf es für möglich gehalten hätten, denn noch im ü-n Jahre verließ Deutschland den lilkerbund, und heute befindet sich das Büro ie'sr Einrichtung, d. h. dieser von England ersun- ai*n Interessengemeinschaft zur Niederhaltung und I den abwehren, womit dem Weltftieden am besten gedient ist. Die Bedeutung des Paktes wird immer mehr auch von anderen Völkern anerkannt; viele sind bereits dem Pakt seit seinem Abschluß beigetreten, eine Tatsache, die am besten den Erfolg der Achsenpolitik belegt Ich bin hocherfreut, Vertreter dieser uns nunmehr innig befreundeten Rationen hier zu erblicken. Ich brauche kaum zu betonen, wie überaus wichtig eine persönliche Bekanntschaft, ja eine Freundschaft zwischen den führenden Männern der so eng verbundenen Nationen ist. Das bisherige Fehlen dieses persönlichen Kontaktes habe ich stets als einen Mangel empfunden, und ich darf vermuten, daß diese Empfindung deutscherseits geteilt wird. Es ist daher begreiflich, daß ich seit dem Abschluß des Paktes bestrebt war, diese empfindliche Lücke auszufüllen, und so bin ich nun, dank der an mich ergangenen Einladung, in Berlin. Nun, da ich hier bin, will ich, nein, muß ich vor allem den genialen Schöpfer und Führer des Großdeutschen Reiches sowie seine getreuen Mitarbeiter, darunter in erster Linie den Herrn Reichsaußenminister, kennenlernen. Es liegt jedoch hauptsächlich an Ihnen, ob Sie sich von mir kennenlernen lassen wollen. Ich glaube es aber doch, sonst hätte ich mich ja nicht der Mühe einer langen Reise zu unterziehen brauchen. Ich darf noch einmal meinen aufrichtigen Dank aussprechen für die Einladung der Reichsregierung und für die Freundlichkeiten, die Sie mir — inmitten eines großen Krieges — erweisen; ehrlich gesagt, fühle ich mich mit Liebenswürdigkeiten überhäuft, und ich mache mir Sorge darüber, ob Sie mich nicht mit Ihrer Güte verwöhnen, und ob ich dieses Uebermaß von Freundlichkeiten werde tragen können. Außenminister Matsuoka schloß mit einem Wohl auf den Führer, den Reichsaußenminister und auf das Blühen und Gedeihen des neuerstandenen Deutschen Reiches, im Glauben an den sicheren Endsieg Deutschlands und Italiens im gegenwärtigen großen Kampf. Am Schluß des Empfanges erhob sich noch einmal der Außenminister des verbündeten Japan und brachte das Wohl aus auf das größte Bündnis, das die Welt je gesehen habe. !5 Äi ler M ■; 8. UNW11 rechts' ■: iid« herzlichen Sympathie, bie, das, deutsche Vock .etiugtüing ltz Gastes |r; als wir 09felQ r ;ifrr die Ankunft unseres ,ffer ($• ub dem Fernen Osten ist st Ihnen, Herr Außenn ?ls nach Abschluß des Dreimächtepaktes im Sep- ^rber des vergangenen Jahres ich im Namen der Mchsregierung Eure Exzellenz nach Deutschland imifd)! mud, habe ich dem Wunsch und der Hoffnung ... Abdruck gegeben, daß trotz der weiten Entfernung, erlebt ir ic unsere Länder trennt, dieser Besuch bald statt- ulen möchte. Jetzt ist dieser Wunsch zur Tatsache ivorden, und zum ersten Male seit Besi ■ is Deutschen Reiches und des Kaiserreiches v_ Modi ii । 1! sehen wir in den Mauern unserer Hauptstadt FraM I vrühlfche Untoerfttätsbruderti 8. Qm-e General-Anzeiger für Overhessen Z-9 Marschall Keitel, Reichsminister Graf Schwerin von Krosigk, Reichsminister Frick, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, der Reichsführer ff Himmler, Reichsleiter Bormann, Reichsleiter Dr. Dietrich, Reichsminister Gene- ralgouverneur Frank, Reichsminister Dorp- müller, Reichsminister Lammers, Sta-ats- minister Dr. Meißner, Generaloberst Fromm, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Freiherr von Weizsäcker, eine Reihe anderer Staatssekretäre und Botschafter, Admiral (Tenaris, General der Artillerie Jodi, Admiral Schniewind, der Ches der Ordnungspolizei General D a I u e g e, der Chef der Sicherheitspolizei Gruppenführer H e y d r i ch , der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Admiral F ö r - st er, NSKK.-Obergruppenführer Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, SA.-Ober- gruppenführer I ü t t n e r, SA.-Obergruppensührer Prinz August Wilhelm von Preußen, SA.- Obergruppenfüyrer Polizeipräsident Graf von H e l l d o r f, der komm. Oberbürgermeister und Stadtpräsident der Roichshauptstadt Steeg sowie weitere führende Persönlichkeiten von Staat, Partei und Wehrmacht und die Abteilungsleiter des Auswärtigen Amtes. Der Trinkspruch Ribbentrops. -erReichsaußenminister bearüßte den japanischen Ifcgenminifter mit folgender Ansprache: Eure Exzellenz! Meine Herren! 6o™ l^on deutscher Seite waren erschienen der Chef Tci M Oberkommandos der Wehrmacht, Generalseld- iodir II ’Urbe ' Pt Jahrgang Nr. 74 II tzlckeml tägltch,, außer Kznntags und Feiertags ilagett: Die Illustrierte hU, tzetzener Familienblätter 9 Det^i LimatnnBild Dle«L>cdolle ter IS ~ it Außenmini st er des Tenno. Wir alle, Ü glieder der Reichsregierung, Männer des Staa- tis der Partei und der Wehrmacht empfinden hicr- noaw herzliche Freude, und — wie wir gestern feft- irsM-- Nn konnten — wird diese Freude und Anteil- \ 2tw jraime an diesem Besuch von dem ganzen deutschen (Mi Sttf aufrichtig geteilt. Der begeisterte Empfang, ki die Reichshauptstadt Euerer Exzellenz gesterft ,raQnw fpntan bereitete, ist ein Ausdruck der natürlichem. . - > - Ä k er0.9 W Xna N^'k Muhen Beziehungen zwischen Deutschlands Jta- $i?nN uht) Japan noch enger zu gestalten und zu rf)e<- praM^ 11 ben lte. C nö mid) . eifm er e SBoftr 11 2 »Englands Schicksal bereits entschieden" De verbündeten Großmächte werden keine Einmischung in die Neuordnung - I Der Staatsstreich in Jugoslawien zu ziehen, Die Besetzung von CI Agheila BenqSsi 6 "BirBÜMut Der erste Tag des japanischen Staaisbesuches Das Gegen 18.30 Uhr erfüllten sich die Erwartungen der geduldig harrenden Massen. Die Vorhänge im ersten fere VombersormaNonen haben In Preveza im ^afen^gt den gestern insgesamt 38 500 BRT. feindliche« Schiffsraumes vernichtet. Ferner gelang es, ttn Seegebiet um England zehn Schiffe mit etwa 44 000 VRT. durch Luftangriffe schwer zu behäbigen. 3m Mittelmeer erzielten deutsche Kampfflugzeug« liegende Schiffe und Hafenanlagen angegriffen. Ein weiterer feindlicher Flottenstützpunkt wurde im Peloponnes mit Bomben belegt. 3n Rordafrlka haben italienische und deutsche Einheiten El Aghaila (Syrthe) befehl. Im östlichen INillelmeer haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps feindliche auf Fahrt befindliche Schiffseinheilen angegriffen. Zwei Transporkdampfer wurden gelroffen und schwer be- schadigl. 3n Ostafrlka gehl die Schlacht bei Keren heftig weiter, wiederholte feindliche Angriffe sind durch den hartnäckigen widerstand und durch die Gegenangriffe unserer tapferen Truppen gebrochen worden, die dem Gegner schwere Verluste beibrachten. Unsere 3äger haben der feindlichen Lufttätigkeit heldenhaften widerstand entgegengesetzt und In zahlreichen Kämpfen gegen überlegene Streitkräfte zwei hurrlcane und eine Blenheim abgeschosfen. Ein eigenes Flugzeug ist nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt. Unsere Bomber haben Artilleriestellungen und Truppen getroffen. Unsere Bomber haben zahlreiche feindliche Panzerwagen und Kraftwagen in der Gegend von harrar angegriffen und befchä- südlich Kreta trotz heftiger Abwehr schwere Treffer auf zwei größeren Transportschiffen eine« feindlichen Geleitzuges. Bei bewaffneter Aufklärung über Südengland wurden drei moderne Fabrikanlage« angegriffen. U. a. erhielt ein Äerk der Flugzeugrüstungsindustrie Treffer In eine große Wonlagehalle. Auf zwei Flugplätzen wurden abgeffellle feindliche Flugzeuge im Tiefflug bombardiert. Bei einem Angriff auf einen Hafen an der englische» Südküste entstanden in der Betriebshalle eines größeren Werkes Explosionen und Brände. Lln deutsches Aufklärungsflugzeug schoß ubec Südengland in einem Luftkampf mit fünf britische» 3ägern zwei feindliche Flugzeuge vom wüster hur- ricane ab. Das deutsche Flugzeug erreichte trotz ernsthafter Beschädigungen den Heimathafen. Die Besatzung bestand aus Leutnant Meyer als Kommandant und Beobachter, Oberfeldwebel Mischer, Unteroffizier Althaus und Oberfeldwebel L y r i ch t. Der Feind flog weder bei Tage noch Im der Rächt nach Deutschland ein. Der Gegner verlor; zwei Flugzeuge und einen Sperrballon. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. MOraUt _ J / KasrToB^lCair tlÄghtitaf nerals Wavell gelangt war. Oer Wehrmachibsrichi. Berlin, 27. März. (DRV. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die deutsche Flagge aus Cl Agheila. Wie das libysche Wüstenfort von deutschen Truppen genommen wurde Von Kriegsberichter Gerd Schulte. vernichteten deutsche Kampfflugzeuge im Laufe des gestrigen Tages im Atlantischen Ozean und in bet Themsemündung etwa 31 500 BRT. feindliche« Handelsschiffsraumes: weitere 6000 BRT. wurde» schwer beschädigt. Vach ergänzenden Meldunge» wurden außerdem bei den Far-Oer-3nseln z we5 Handelsschiffe von zusammen 7000 BRT, durch Vombenvolltreffer versenkt. Damit rour- Deutfche und italienische motorisierte Truppen besetzten in den Morgenstunden des 24. März nach kurzem Kampf L l Aghaila an der Küste der großen Syrte und w arfen den Feind nach Osten zurück. Die Luftwaffe führte den Kampf gegen die britische hand^lsschiffahrt mit steigendem Erfolg weiter, wie bereits bekanntgegeben. geduldig harrenden „ Stockwerk der Reichskanzlei wurden zurückgezogen. Sofort richteten sich dte Augen der aber Tausende auf den Balkon. Da trat auch schon der Führer mit Außenminister Matsuoka, 'gefolgt von Botschaft Am Ehrenmal. Berlin, 27. März. (DNB). Vor den offiziellen Besuchen und Empfängen begab sich der Außen» Minister des Tennd, Matsuoka, am zweiten Tage seines Berliner Aufenthaltes zum Ehrenmal Unter den Linden, um die Gefallenen zu ehren. Schon am frühen Vormittag hatten sich die Linden entlang, an deren Häuserfronten die Fahnen der drei Achsenmächte wehen, viele Tausend Menschen eingefunden. Vor dem Ehrenmal, das oon zwei großen tannengrün verkleideten Pylonen flankiert war, hatte eine Kompanie des Wachbataillons Aufstellung genommen. Vor dem Zeughaus wurde Außenminister Matsuoka von dem Kommandanten von Berlin, Generalleutnant v. Hase empfangen. In der Begleitung des japanischen Gastes befanden sich der japanische Botschafter Oshirna in der Uniform eines Generalleutnants der japanischen Armee. Nach dem Abschreiten der Front der Ehrenkompanie begab sich der Minister mit dem Kommandanten von Berlin in das Ehrenmal. Das Musikkorps spielte das Lied vom guten Kameraden, und der japanische Gast legte zu Füßen des Gedenksteines einen Lorbeerkranz nieder, dessen Schleifen in den japanischen Farben die Inschrift trägt:Vosuke Matsuoka, Minister des Auswärtigen von Japan, den im Kriege gefallenen Helden." In tiefer Verbeugung erwiesen die japanischen Gäste den Toten ihren Gruß. Mit einem Vorbeimarsch der Ehrenkompanie schloß der Akt. Besprechung bei Ribbentrop. Dann empfing der Reichsminister des Auswär» ttgen von Ribbentrop Matsuoka zu einer Be» sprechung, die in einer Atmosphäre herzlichen Einvernehmens verlief. Bei dieser mehrere Stunden grüßt. Neben der HI. und dem BDM. sieht man Gruppen von Jugend aus anderen Stauten, vor allem Faschisten und die dänische Jugend. Sehr iahlreich vertreten sind die Angehörigen der japani- chen Kolonie. Punkt 16 Uhr künden die Rufe von er Straße Unter den Linden das Nahen, des japanischen Gastes, der mit seiner Begleitung in das große Hauptportal der Neuen Reichskanzlei einfährt. Die Männer von Bild und Film, die schon frühzeitig ihre Posten bezoaen hatten, können jetzt ihre Arbeit ausnehmen, als die Wagen in den Hof rollen und Außenminister Matsuoka die Stu» fen der Reichskanzlei emporsteigt, während die Ehrenwache der Leibstandarte unter das Gewehr tritt. Der Führer empfing sodann in Gegenwart des Reichsminksters des Auswärtigen von Ribbentrop den japanischen Außenminister au einer längeren Unterredung, der auch der japaniscke Botschafter in Berlin, O s h i m a, und der deutsche Botschafter in Tokio, Ott, beiwohnten. Die Besprechung über alle aktuellen politischen Probleme verlief im Geiste der herzlichen Freundschaft, die Deutschland und Sapan verbindet. Während der Besprechung ertönten immer wieder Rufe „Wir wollen unseren Führer sehen!" eEJAblor ' WWa \VÜ6obrdA9p r inzerl^ niKkT^ jnftW en te flj ÜCJ indtt"1 Berlin, 27. März. (DNB.) Der erste Heeres» San ltätsinspekteur Großdeutschlands, Ge- neraloverstabsarzt Prof. Dr. Waldmann, ist an den Folgen eines tückischen Leidens gestorben, das durch einen im November 1940 erlittenen schweren Autounfall eine erhebliche Verschlechterung erfahren hatte. Geboren 1878 in Niederbayern hat Waldmann in München Medizin studiert Schon als junger Sanitätsoffizier der bayerischen Armee trat er durch seine wissenschaftliche Begabung hervor. Während des Weltkrieges stand er als Korpshygieniker des I. und III. Bayr. Armeekorps im Felde. 1919 als Sachbearbeiter in die Sanitätsinspektion des Reichswehrministeriums versetzt, hatte er bann in achtjährigem Wirken wichtigen Anteil am Aufbau der Gesundheitsführung des 100 000-Mann- Heeres. Am 1 11. 1932 wurde er durch das Vertrauen des Feldmarschalls von Hindenburg an die Spitze des Heeres-Sanitätswesens in das Kriegs- Stockholm, 27. März. (Europapreß.) Daß in England eine Erhöhung der Einkommen- ft e u e r um 50 v. H. des Einkommens geplant sei, verzeichnet der Londoner Korrespondent von „Svenska Dagbladet". Ferner würden Steuern auf Eisenbahnreisen, Hotelrechnungen, Trinkgelder usw. geplant. Das Budget, das Schatzkanzler Sir Kingsley Wood vorlegen würde, werde G e - famtausgaben in Höhe von 3800 Millionen Pfund und Einnahmen von 1400 Millionen Pfund vorsehen, so daß sich eine Differenz in Höhe von 2400 Millionen Pfund ergebe. Der Fehlbetrag werde aber sicher noch größs-r sein und wahrscheinlich noch auf 3000 Millionen Pfund steigen. Zwar werde das Englandhilfo-Gesetz einen Teil der Kosten für die Finanzierung der amerikanischen Lieferungen auf die amerikanische Staatskasse abschieben, doch würde dies durch die Produktionsunkosten wieder aufgehoben, die durch die zahlreichen neuen Rüstungsfabriken in England entstehen. Neue Mittel für den Ausbau des Panama-Kanals. Washington, 28. März. (Europapreß.) Der Ausschuß des Repräsentantenhauses befürwortete lie Bereitstellung von 300 Millionen Dollar für ten Ausbau von Flüssen, Häfen und Dämmen, vor cvem ober des Panamakanals. Hierfür sollen 52 Millionen Dollar sofort ausgeworfen werden. Die jeplanten neuen Schleusen (es handelt sich tm eine dritte Schleusenreihe) sollen beschleunigt srtiggestellt werden, um der USA.-flotte eine schnellere Durchfahrt - mit Einschluß.der großen Schlachtschiffe — zu ermöglichen. Ursprung- Ich sollte die neue Schleusenreihe bis zum Sommer 1946 fertig sein. Der Schiffsverkehr durch den Panama-Kanal veist gegenüber 1939 ein A b s i n k e n sowohl nach itz 'S & ißie widerrechtliche Besetzung Islands durch eng- I sche Truppen und die Versuche, die dänische Insel als Stützpunkt für nach England fahrende Blockade- Irecher zu benutzen, haben Deutschland gezwungen, Island in das Operationsgebiet um England einzu- ieziehen. — Unsere Karte zeigt die Grenzen des !>= irweiterten Operationsgebietes. Schraffiert: das bisherige Blockadegebiet. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Die USA. und die Island-Zone. lur Ausdehnung der deutschen Kriegs one bis in die Nähe von Grönland einen Ta< ong geschwiegen hatten, erklärte Sumner W e l es jetzt, das Staatsdepartement befasse sich mit len möglichen Auswirkungen dieser Maßnahme 3or Abschluß der entsprechenden Prüfung könne er j-doch nicht sagen welche 'Schritte gegebenenfalls »griffen werden würden, und ob Roosevelt z. B. las den Schiffen der Vereinigten Staaten verbotene Kriegsgebiet nun cuch auf die Island-Zone ausdehnen werde. duschen und spähen. Dann schlichen sich die Krad- schützen geduckt gegen das Bollwerk vor. Kein Lchuß fiel, nichts regte sich. Die ersten schwangen sich über die Mauer. Was sie sahen, war ein unbe. 4fcter Beobachtungsturm im Innenhof, Sandsäcke md die Zeichen der Verlassenheit! Unzählige Kon- söroenbüchsen zeugten davon, daß hier die Engländer gewesen waren. Auch in den umstehenden Lohnhäusern waren keine Menschen. Noch vor Morgengrauen wurden diese Beobach- Hingen nach hinten gemeldet, und Panzer und leichte Flakartillerie setzten ihren Marsch fort. Erst als es hell zu werden begann und der frühe Morgen grau Iier der Wüste dämmerte, erwies sich, daß die Eng- nber sich noch nicht völlig zurückgezogen hatten, uf der Straße westlich der Forts wurden ä u • ickgehende Lastkraftwagen beobachtet, in Panzerspähwagen und ein Pakgeschütz eröffne- n das Feuer auf das Fort. Panzerspähwagen, die mtliche Zufahrtswege nach Algheila gesperrt hat- n, stießen von Süden her vor. In einer mächtigen andwolke rückten sie näher; aber sie brauchten cht mehr einzugreifen, der Engländer wendete fort und suchte das Weite. Kurze Zeit darauf aber donnerten schwere eutsche Panzer heran. Leichte Flakartillerie- s ^schütze übernahmen die Sicherung, und die ersten ! Strahlen der Sonne sahen die deutsche Flagge iber dem Fort. In einer einzigen Woche macht der englische Staat jetzt '63 Millionen Pfund Schulden. Die englischen Staatsausgaben betrugen nämlich, wie der Londoner Korrespondent des schwedischen Blattes „Svenska Dagbladet" berichtet, in der letzten Woche mehr als 102 Millionen Pfund oder annährnd 15 Millionen Pfund pro Tag. Diese Gelder mußten fast ausschließlich für die britische Kriegführung verwandt werden. Die Einkünfte brachten jedoch nur 39 Millionen Pfund ein, so daß der Unterschuß, der durch Anleihen gedeckt werden muß, allein in der vergangenen Woche sich auf 63 Millionen Pfund belief. Der Korrespondent hat die Kriegskosten des britischen Staates auf den Kops der Bevölkerung umgerechnet und kam dabei zu dem Mindestbetraa von 43 Schilling Kriegskosten. Die Staatseinkünfte berechnet der Korrespondent auf 16 Schilling 7 Pence pro Einwohner. Ä" 1t M > jSfl Auf dem Wege zur Front begegnen unsere Panzer immer wieder kleinen und großen Wandergruppen mit Eseln und Kamelen. — (PK.-Borchert-Scherl-M.) England vor neuen Steuern. Ständiges Steigen des Defizits im Kriegshaushalt. Anzahl der Schiffe als auch nach der Frachttonnaae und den Kanalgebühren auf. Es wurden 1940 819 Schiffe weniger abgefertigt, als 1939, die Einnahmen sind um 3 763 228 Dollar gesunken was 16 v H. entspricht. Diese Entwicklung hat sich auch In den ersten Monaten 1941 fortgesetzt. Die Ziffern beweisen den Rückgang des britischen Schiffs- Verkehrs auf den Weltmeeren und die Tonnageverknappung. Deutsche Heimkehrer aus USA N e u y o r t, 28. März. (Europapreß.) Mit 191 deutschen Passagieren, die aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zurückkehren wollen, ver- ließ am Mittwoch der spanische Passagierdampfer M a g a l lane? (9689.DRT.) Neuyork. Von den „Schaffende sammeln, Schaffende geben!" Dr. Ley zur letzten Stratzenfammlung. B e r I i n, 27. März. (DNB.) Reichsleiter Dr. L e y erläßt anläßlich der letzten Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegs-WHW. nachstehenden Aufruf: „Ich richte an alle Schass enden Arbeiter und Unternehmer, den Appell, sich bei der letzten Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegs-Winterhilfswerk unserer Soldaten, die in diesem Augenblick wieder marschieren und neue Siege an ihre Fahnen heften, würdig zu zeigen! Ich erwarte, daß die Deutsche Arbeitsfront auch bei dieser Aktion wie stets, so auch heute ihre Pflicht tut Schaffende sammeln — Schaffende geben und beweisen damit unseren Feinden, wie unzertrennlich Arbeiter und Soldat im nationalsozialistischen Deutschland zusammengehören. So marschieren wir, Front und Heimat, m einer einzigen kämpferischen Entschlossenheit bis zum endgültigen Sieg über unsere Feinde. Die wissenschaftliche Erforschung der Ludenfrage. Erste Arbeitstagung des neuen Instituts in Frankfurt am Main. Lpd. Frankfurt a. M., 27. März. Die Erforschung der Juden frage ist in Deutschland heute über die Stufe programmatischer Forderungen hinaus. Vorbei ist die Zeit, in der dem Judentum selbst das gesamte Forschungsgebiet allein überlassen worden qt; vorbei ist die Zeit, wo deutsche Gelehrte jede nicht jüdische Darstellung des Pniblems von vornherein als dem Ideal der Objektivität nicht entsprechend ansehen zu müssen glaubten. — Mit diesen Gedanken leitete Dr. Wilhelm Grau die Arbeitstagung der „Außenstelle der Hohen Schule Frankfurt — Institut zur Erforschung der yub-enfrage" ein. m Ueber „Die Iudenf r age tm Vorderen Orient" sprach Dr. Giselher Wirsing (Mun- chen). ...» In der Nachmittagssitzung behandelte Unioersi« tätsprofessor Dr. Peter-Heinz Seraphim (Greiss- wald) die bevölkerungs- und wirtschaftspolitischen Probleme einer europäischen Gesamtlösung der Iudenfrage. Abschließend referierte Universitätsprofessor Oberdienstleiter Dr. Walter Groß über die rassenpolitischen Voraussetzungen zur Lösung der Iudenfrage. Ausgangspunkt oer ganzen Entwicklung der Judenfrage fei das Bewußtsein der völligen Fremdheit des Judentums innerhalb seines nichtjüdi- schen Wirtsvolkes. Die Mischlinge ersten Grades, die sogenannten Halbjuden, müssen grundsätzlich ebenso wie die Juden behandelt werden. Die Vermehrung der in den europäischen Völkern verbleibenden Mischlinge zweiten Grades ist so gering wie möglich zu halten. Indem die Partei auch Nachkommen von Vierteljuden nicht aufnimmt, bringt sie damit zum Ausdruck, daß unbeschadet der staatlichen Gesetzgebung auch geringe jüdische Einschläge in der Vorsahrenreihe unerwünscht und vom Standpunkt der Volksgemeinschaft aus schädlich sind. Man darf damit rechnen, daß diese Haltung der Partei sowohl die Möglichkeit der Eheschließung für Vierteljuden herabgesetzt als auch in den geschlossenen Ehen die Kinderzahl niedriger halten wird, als sie sonst ist. Generalstabsarzt Prof. Waldmann gestorben. Bei einem der letzten Luftangriffe auf die britische Hauptstadt wurde auch der Nardflüael des Bücking- ham°Palastes getroffen. Unsere Aufnahme von den Zerstörungeni van London nach Neuyork gefunkt worden und von dort aus nach Deutschland. — (Associated-Preß-M.) Heimkehrern sind 142 Frauen, 14 Kinder und 35 nicht mehr wehrpflichtige Männer. Der Dampfer fährt nach La Coruna in Nordspanien. Elpper-Verkehr nach Portugal eingeschränkt. Lissabon, 28. Mürz. (Europapreß.) Das nordamerikanische Staatsdepartement ordnete eine Einschränkung des Flugverkehrs zwischen den Vereinigten Staaten und Portugal an. In Zukunft sollen nur noch zwei statt drei Clipper-Flugzeug ein der Woche die transatlantische Strecke befliegen. Da die von den Clipper-Flugzeugen zu befördernde Postmenge in ständigem Ansteigen be- griffen ist, ist mit einer starken Reduzierung der Fahrgäste zu rechnen. Roosevelt unterzeichnet die 7-Mittiarden-Dollar-Vorlage Neuyork, 28. März. (Europapreß.) Am Donnerstag hat Präsident Roosevelt die Finanzierungs- Vorlage zum Englandhilfe-Gesetz in Höhe von sieben Milliarden Dollar unterzeichnet. Damit ist das Ge- stz über die Finanzierung der Englandhilfe in kraft getreten. Warnende Worte veröffentlicht die ,'olationistische „Saturday Eoening Post" inter der Ueberschrift „Dem Unbekannten entgegen". Das Blatt erklärt, die Monroe-Doktrin sei urd) den USA.- Internationalismus er- cht worden, und erinnert an Roosevelts wieder- olte Wahlversprechungen, das Volk der Vereinig- sn Staaten dem Kriege fern halten zu wollen. Den Interventionisten wirft das Blatt vor, daß sie auch etzt noch nicht dem Volk die Wahrheit sagen und Mit falschen Argumenten operieren. „Wir sehen einem Schicksal entgegen, das wir nicht kennen", heißt es zum Schluß des Artikels. Deutsches Blockadegebiet erweitert. 58*50Nord’ 38*Wcst 50* Nord 20eWesf feSe24Nord1 p8‘W«t is? 66eNord M im 62. Lebensjahr In tiefer Trauer: gesucht 1509 D 01108 | Verkäufe | das aUbew&Ude> 1520 D Q Walltorstrahe 29 238 V SJR ZR0CHSSTRASSENSAMMLUN6 01101 AM 5Ku3QMAre.ES SAMMELT DIE DAß Haarwuchs Stadttheater bleiben länger schönl Natürlich muß es eine gute Schuhcreme lederausreichend pflegen! Dann spart man Schuhe, denn gut gepflegte Schuhe halten länger und ist erschienen und von der Houpt- niederloisung Berlin Volkswirtschaftliche Abteilung) und sämtlichen Bieder- lassungen im Reich kostenlos zu dezieken Lollar, den 28. März 1941. Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. März, nachmittags 3 Uhr statt. für die ersten 2,5 ha . a für jedes weitere ha . . Der Arbeitspreis beträgt (auch halbtägige Mitarbeit) Brühlsdie Universität drudcerei/ Sdiulstr* 7/9 Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei» matzettung, den BleßenerAnielger nach Tarif I 3— RM. —,20 „ 8 fRpf./kWh Knoblauch-Beeren „Immer jünger" machen froh und frisch' Sie enthalt alle wirksamen Bestandteile des reinen unverfälschten Knoblauchs in leicht löslicher, gut verdaulicher Form. Vorbeugend gegen, iatiiltie gesucht für 2mal m der Woche einige Stunden. Zeit nach Vereinbarung. 1516D Hindenburg- wall22,Seitenü. Qßv ßeschäftsberichi für das Zahr 1940 i| il. Die Schuhe halten länger und bleiben länger schönt Nach kurzem schweren Leiden verschied gestern vormittag mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Ruhs, Werkzeugschlosser im Alter von 58 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Line Ruhs, geb. Kaiser Robert Ruhs Walter Ruhs. indischen Truppen weitere Verstärkungen er. halten haben. Die Engländer schienen die Hoffnung ausgegeben zu haben, Thailand für ihre Sache ge. winnen zu können und versuchten nun eine Politik der Einkreisung und des Druckes. Kleine politische Nachrichten. Reichsminister Dr. Goebbels stattete der Skbdt Wilhelmshaven einen Besuch ab. Die Bevölkerung bereitete ihm einen herzlichen (Empfang. Der Minister hatte Gelegenheit, sich von der vorbildlichen Haltung und der ruhigen, siegesge- wissen Stimmung zu überzeugen, mit der die Menschen auch dieses luftbedrohten Gebietes ihrer Arbeit nachgehen. Ueber zehntausend Rüstungsarbeiter füllten zusammen mit weiteren Tausenden die Ostfriesenhalle. Weitere Tausende drängten sich auf dem Platz davor, als Dr. Goebbels auf einer Kundgebung der NSDAP, sprach. N 1 S ------------------- - „ ~ 30 März, um 11 Uhr, in München tn der Lud- wigstraße vor der Universität statt. Am 27. März, vormittags 9*/2 Uhr, verschied nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabethe Stork, geb. Jung Wilhelm Stork, Werkmeister i. R. Heinrich Gerlach und Frau, geb. Jung Karl Stork Witwe Konrad Valentin Witwe und alle Angehörigen. Heuchelheim, Gießen, Rodheim den 28. März 1941. Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. März, um 16.30 Uhr, vom Sterbehause Gießener Straße 127 aus statt. WIMM —- —Wi hohen Blutdruck, Magen-, Darm- Btörungen, Alterserscheinungen, Stoffwechselbeschwerden. Geschmack- und geruchfrei Monatspackung 1.— Achte» Sie auf die grün-weiße Packung! Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10 Drog. C- Seibel, Frankf. Str. 39 Drog. E Karn, Schulstr. Löwen-Drog. W. Kübinger Nacht Drog. Bornemann,Bahnhofstr.l7 Drog. Aug. Noll, Bahnhofstr. 53 Drog. H. Noll, Ludwigsplatz Viktoria-Drog., Marktstra&e 1 Drog. Herrn. Elges, Seltersweg 66 Engel-Apoth. Habridi, Marktpl Kronen-Drogerie Gebr. Midiei. müssen. Engländer verbieten kirchliches Fest in Südafrika. Sevilla, 28. März. (DNB. Funkspruch.» In Durban (Südafrika) wurde ein kirchliches Fest von der Polizei verboten, mit der Begründung, daß die britisch ° südafrikanischen Soldaten zwischen einer kirchlichen und einer burischen Veranstal - l.Rat: ULM 1 Nein, nicht sparen, sondern das England muß den Riemen enger schnallen. Madrid, 27. März. (Europapreß.) Wie der Londoner „ABE^-Korrespondent, Calvo, schreibt, wird die behördliche Aufsicht über den Verbrauch der britischen Bürger eine allgemeine Uniformie ° DES KLUGEN " FROSCHKONIGS® 1Ä | Mietgesuche | MNM 4-5 Zimmer für bald oder später gemcht. Schr. Ang. unt. 1364D a.d.G.A. beimgwswWfeiis güte aud) olfne&ffc! durch das nicht fettende Köhlmeiers Naturhaaröl / Pflanzenauszug) wirkt wie ein Wunder. Schuppen verschwinden sofort. Haarausfall hört auf. Zahlr. Dankschreiben. Originalfl. 2.20, Doppelfl. 8.90. Alleinverkauf: Löwendrogerie W. Kilbinger Nach!., Seltersweg 69. 6i8ü DEUTSCHE BANK HAUPTSITZ BERLIN W 8, BEHRENSTRASSE 9-13 Berichtigung Belt.: Die neuen Strom-Tarife der Stadtwerke (Stehen — Abt. Elektrizitätswerk — ab 1. April 1941. In der gestrigen Anzeige muß es unter III. Landwirtschaftstarife (C.) richtig heißen: 1. Die Verrechnung des Gesamtbedarfs für landwirtschaftliche Abnehmer erfolgt nach folgendem Taris, dessen Wahl dem Abnehmer freisteht. Als monatliche Teilbeträge des Hahresgrundpreises werden erhoben: 1499A Brüser» weihe amerikanische Leghorn reblmbnfarbige Italiener aus anerkannter Brutstation und ede Woche lieferbar Bestellungen rechtzeitig erbeten. Bahnstation angeben. Garantie für lebende Ankunft. Gießener Äoo Gießen Seltersweg 6 Telefon 3292 isisA Die britisch« Admiralität gibt bekannt, daß die Dorpostenboote „Mollusc^ und „Lady Li. lian" versenkt worden sind. Plötzlich und unerwartet verschied am 24. März 1941 infolge eines Unfalls in einem Feldlazarett mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser guter V ater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Cousin, Pate, Onkel und Neffe Stabsfeldwebel Heinrich Kraushaar kurz vor Vollendung seines 41. Lebensjahres. In tiefer Trauer: Frau Marie Kraushaar Familie Wilh. Schllenbecker und Kinder Fritz und Franz Familie Keilmann Familie Hch. Walther V. und alle Verwandten. Homberg, Daubringen, Hönebach, den 27. März 1941. Die Beerdigung findet am 29. März, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt. Erdal tung nicht zu unterscheiden vermochten und daher Unruhen entstehen könnten. Das Schicksal des Tschunking-OollarS. Mailand, 27. März. (Europapreß.) Wie der „Corriere della Sera" aus Tokio berichtet, ist man in Kreisen der Tschungking-Regierung sehr beun- ruhigt über das Schicksal des Tschungkmg-Dollars, der infolge der Wiederaufnahme der japanischen Offensive weiter i m Sinken begriffen ist. In der Provinz Kiangfu haben die japanischen Truppen ihre Operationen glücklich beendet. Rach einer Mitteilung des japanischen Kommandos sind den Truppen erhebliche Vorräte an Kriegsmaterial, vor allem Maschinengewehre und Munition, in die Hände gefallen. Indische Truppenverstärkungen an der Grenze von Thailand. Tokio, 27. März. (Europapreß.) Die Zeitung „Pomiuri Schimbui? meldet aus Bangkok, daß die längs der Grenze von Thailand sowie im Nordwesten der Halbinsel Malaya zusammengezogenen 25. Freitag-Mietel 19 bis 22 Uhr I kssD las Land te Lächelns Operette von Lehär. Preise von RM. 0.90 bis 3.60. mit Matratze zu verkauf, ouos Sonnenftr. 8 I. Gut erhaltener Kindertagen abzugellen. 01102 Zu erfr. i. d. Ge- schäftsst. d. G. A. Gebrauchte BamenhalhsßhBhe Gr.38, sow.gcbr. Herrenlahrrad zu verkauf, isno Zu erfr.Lb. Geschäfts, d. G.A. I Kind?rk:appslöhl. I Künstlerischdecke I Guitarre fast neu, zu verk. Wo? sagt dieGe- schäftsst. d. G.A. 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Für die Kinder habe man bereits eine Cin- ietzigen Kriege günstiger denn je zu gestalten, ist heitskleidung emgefuhrt und es sei nur noch e n zum wesentlichei? Teil der Erfolg seines Wirkens. I Frage von Monaten, bis die Einheitskleidung für Erst vor wenigen Wochen noch erhielt er vom Füh- Männer emgefuhrt werde. rer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht. Umschlag ^r ^osen als unnutze Aolfoe^chwendunA bessen Bild mit eigener Unterschrift als Anerken- beseitigt werden. Das „Britische Standard-Institut , nung für seine Verdienste. Für ihn hat der Führer die englische 3tormunflsbel)orbe, und Oberste Befehlshaber ein S ta a t s b e g r ä b - zu einer Vereinheitlichung der Mode. Auch auf dem nie anqeordnet. Der Staatsakt findet am Sonntag, Gebiete der Ern a h r u ng werde man (£10^1:011» 30 Mär^ um 11 Uhr, in München in der Lud- kungen und Vereinheitlichungen auf sich nehmen Statt besonderer Anzeige. Heute vormittag wurde nach langem schweren, mit großer Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser herzensguter, IreusorgenderVater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Gufemann Pfarrer und Dekan i. R. im Alter von 73 Jahren erlöst. In tiefer Trauer: Anna Gußmann, geb. Best Pfarrer Erich Gußmann , Else Gußmann Marianne Gußmann, geb. Mühlhäuser und 4 Enkelkinder. Gießen (Moltkestr. 7), Bensheim a d. B.» den 27. März 1941. Die Beerdigung findet aufWunschdes Entschlafenen in Kirchberg statt: Samstag, den 29. März, nachmittags 4 Uhr. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Teile Ihnen hierdurch höflichst mit, daß Ich bei Sehr festem Husten und starker Verschleimung, Ihr Husta-Glycin mit sehr gutem Erfolg angewandt habe. Bei mir sowie bei meiner ganzen Familie fehlt in keinem Hause mehr Husta-Glycin. Ich kann es allen Schwerkranken empfehlen. 9«. Roter Herweg. Kfm. Neuß, Preußenstr. 57,77 12-33. Nehmen auch Sie Husta-Glycin, Fl. 1.— und 1.65. Sparflasche 3.25 Drog. 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Der Besen polterte zur Erde. Die Kgttd blutete. Er wand sein Taschentuch um die 5unde. sah zu mir hinüber und sagte stolz: „Das fr ein Kerl, was!" In diesem Augenblick wurde er Fit seiner Frau abgerufen. Ich trat nah an den Zaun. Der „Kerl" war ein I,öner großer Rabe, eine Rabenkrähe. Er hatte sch nach seinem Sieg in die äußerste Ecke seines nen- und Gesprächsfolge gewahrt durch den Um- tand, daß der Heimkehrende sich am ersten Abend auf seinem Grund und Boden nicht zu erkennen gibt, sondern dem alten treuen Hirten, der ihn für einen landfremden Bettler hält, beim Wein von einen Fahrten und Abenteuern und von sich selber erzählt, obwohl das unheimliche, halb verräterische Spiel mit dem Geheimnis, wie es in Hauptmanns Odysseus-Drama getrieben wird, hier nur gleichsam gestreift wird. Ein Reihe von Gedichten, von denen wir die „Bienenzeit" und „Dunkelgrüne Herzen der Linden" nennen wollen, ließ den Abend ausklingen. — Die kleine Hörerschaft dankte mit lebhaftem Beifall. Hans Thyriot. diese Pracht umsummen und werden zum hier gewonnenen Honig auch auf den kargen Karsthängen Blüten von Salbei und anderen im Gestein verkrallten Kräutern aufsuchen und Tropfen um Tropfen sammeln, bis ganze Wagenladungen von der süßen Last in naschhafte Fernen abrollen können. Zahllose Herden von Schafen und Ziegen werden den Frühling ausnützen, die frischkeimenden Kräuter der Steinhänge abzurupfen, bevor sie die rasch heiß werdende Sonne verbrennt und dann nunmehr die Wiesen und Almen der waldreichen Gegenden, etwa Bosniens und Altserbiens, die Ernährung dieser Herden gewährleisten. Auch in den Lüften wird es in dieser Zeit über jugoslawischem Land höchst lebendig werden, denn es scheint der Umschlagplatz für zahlreiche Vogelarten zu sein, die, ihren geheimnisvollen Lebensbedingungen folgend, weite Flüge unternehmen. Am meisten trifft dies auf die Wasservögel zu, die besonders die fumpfigen Gegenden an den Flußmündungen ober die Ufer der Seen zum längeren Verbleib aufsuchen ober zu kurzem Besuch vor ihrer Weiterreise. Ihr Geflatter kann ein Iägerherz in einen wahren Rausch versetzen. Fast alle Flüsse Jugoslawiens leiten ihre Wässer der Donau zu und dem Schwarzen Meere, obwohl ihnen im Westen ein anderes Meer viel näher ist: nur wenige Karstflüsfe, wie überwältigt angezogen von der nahen Adria, brechen sich Bahn durch das Kalkgebirge, reißen tiefe Schluchten, und wenn es nicht anders geht, tauchen sie in unbekannte Tiefen und erscheinen nach langem Grottenlauf erst weit weg von dieser Stelle tu Tage und finden doch den Weg zum heimischen Meere. Wenn man der Wasservögel in diesen Landen aedacht hat, müßte man nun auch die Adler und Geier nennen und die Dohlen, wilden Turteltauben, Steinhühner, Immenwölfe, Wasseramseln und viele andere. Und wenn man auch die kleinen Vögel nicht vergessen will, erkennt man alsbald, daß eine Art in der Erinnerung alle andern in Schatten stellt, der beste Sänger unter allen Vögeln, der in diesen Ländern schier seine Urheimat zu haben scheint, die Nachtigall: so gesegnet sind die weiden- reichen Ufer dieser Gewässer mit den herrlichen Sängern. In lauen stillen Nächten erklingen die Gelände längs der Radobolje und der Buna, des Vrbas und der Pliva, der Una, der Drina und der Save, besonders in ihren Auen bei Belgrad, von der bezaubernden Dogelrnusik. Die Vielfalt des freien Getiers in diesen Ländern, die eine seltsame Ueberschneidung von Nordischem und Südlichem, von Orient und Okzident bieten und in ihrer Naturgegebenheit ein wahres Wirrsal von Interessantem ergeben, darf einen nicht davon ablenken, auch den Haustieren der Jugoslawen Beachtung zu schenken, die sich der Eigenart des Landes fo wundersam angepaßt haben, daß sie tehen. Die leichtbefriedigten Schafe und Ziegen, dis eine geringste Betreuung mit viel Wolle, Milch, Käse, Fellen, Leder und schmackhaftem Fleisch loh-« nen, habe ich schon erwähnt. Aber auch Rind, Pferd und Esel sind hier von besonderer Art; klein gera* ten und zäh, um die Gefahren des Gebirgslebens leichter zu bestehen, zottig, um sich vor den Unbilden des Wetters zu schützen und auch ohne Stall nicht zu verderben, und ebenso in der Ernährung genügsam bis zum äußersten. In den flacheren fruchtbaren Landesteilen gedeihen neben diesen Arien auch Schweine, Truthühner und anderes Hausgetier in gesegneter Fülle. Und reichste Fülle schenkt auch der Boden, wo er nicht von Karstge^ stein verlagert ist. Man denke nur an die Pflaumen, Weintrauben, Melonen, Mais, Feigen, Nüsse, Tabak. Wenn Jugoslawien im Naturhasten eine merkwürdige Ueberschneidung ergibt, so ist es als Ueberschneidung im Kulturellen, als altes Grenz- lond zwischen Äbendland und Morgenland, zu einem wahrlich märchenhaften Gebilde geworden. Das Volk, ein fast durchweg schöner Menschenschlag, ist durch die harte Erziehung zahlloser Kriege, Unruhen und wechselreichsten Schicksale in seinem Wesen so heldisch geworden wie wenige auf europäischem Boden. Dieser Heroismus, den schon das Kind mit der Muttermilch aufnimmt, ist aber wunderbar gedämpft durch jahrhundertelanoe Einwir- kung des Orientalischen, die eine fatalistische Ergebenheit auch ins schwierigste Schicksal hinterlassen hat. Es ist eine Welt, in der Heldenlieder, Sagen, Märchen, Aberglauben, vielfältigste Romantik, wie Brautraub oder Blutsbrüderschaft, und farbenreiche Wirklichkeit durcheinandergewoben sind. Auch alle Schöpfungen dieser Menschen sind prachtvoll harmonisch zu ihrem Wesen: die wundervollen alten Brücken, die niebem hellgrauen Steinhäuser mit flachen Steindächern in den Gebieten der starken Nordwinde und die altersschwarzen Holzhäuser in den Waldgegenden, die Moscheen und Kirchen, die Gottesäcker, die Mühlen und Bewäsferungsräder; alles organisch und harmonisch gewachsen, trotzdem es oft widersprechende Elemente verbindet. Hier müßte man nur darüber klagen, daß seit dem Weltkriege leider die Freude an dem eigenartigen heimischen Hausrat und den prachtvollen vielfältiges Trachten abnimmt, wodurch manches Wertvolle im Wesen und in der Hervorbringung dieser Länder sich zu verwischen droht; aber es ist zu hoffen, daß dieses kraftvolle Volk sich wieder inniger feiner (Eigenart besinnen wird und eine Abkehr von der schwächlichen Nachahmung westlerischer Art einsetzen wird und auch in Jugoslawien ähnlich wie in Deutschland und manchem andern Land wieder alter Brauch und alte Eigenart neu zu Ehren kommen werden und damit eine Neubelebung alles Heldischen, Kernhaften und Bodenständigen einsetzen wird, auf daß wir diesem Lande uneingeschränkte Bewunderung und Liebe zuwenden können, die es vollauf verdient. Jugoslawischer Frühling. Bon Robert Michel. Wenn in diesen Tagen der Südwind über unser Land geht, so facht er in jedem, der Jugoslawien kennt, die buntesten Erinnerungen an. In jenen dem Meere nahen Gebieten leitet der Südwind mit seinen lauen Regen auch den Frühling ein, der aber dort in den wärmeren Lagen alsbald mit stürmischer Kraft hereinbricht und durch die Täler und Schluchten eilig bergwärts vordringt und die Menschen der hohen Gebirge aus ihrer winterlichen Gefangenschaft erlöst, nachdem sie durch Monate die Wölfe vor den Türen hatten und nun ihre Spuren und die der Bärentatzen sich endlich mit den Krallen nach den höchsten Bergen hin abwen- Aus -er Stadt Gießen »Das ist ein Kerl!"' letzte Reichssttaßensammlung, die uns im 2. Kriegswinterhilfswerk zum Opfer ruft, bringt Sammelabzeichen ganz besonderer Art. Hübsch und farbenfroh, so daß sie schon wegen ihrer dekorativen Wirkung mit Freude gekauft werden, stellen sie 20 unserer einheimischen, wildwachsenden P f l a n z en dar. die uns als Arzneimittel ober Nahrungsmittel dienen. Die 49 Millionen naturge» net bei harmlosen Darmkatarrhen und leichten Durchfällen in der Hausapotheke verwendet wer» den. Die rotleuchtende Preiselbeere wird von jeder Hausfrau hochgeschätzt, die Blätter werden dem Haustee zugefetzt. Die Hagebutte hat durch ihren hohen Vitn- min-E-Gehalt, der den der Orange und Zitrone um mehr als das Zehnfache übertrifft, den Siegeszug bei allen Erscheinungen der Vitamin-O-Mangel» erkrankungen angetreten und wird nun überall ans gepflanzt. ... So sind die Heilkräuterabzelchen, die mir am 29. und 30. März als Sträußchen angesteckt tragen, ein Symbol der unerschöpflichen und vielseitigen Heilkräfte unseres Heimatbodens. Sie erinnern an die Einsatzbereitschaft unserer Jugend und ihrer Erzieher und dienen der Werbung für das kommende große Gesundheitswerk des deutschen Volkes. Unter dem Gedanken der heimischen Heilschätze wird die letzte Reichsstraßensammlung des 2. Kriegs-Winterhilfswerkes dem einzigen Ziel dienen, dem Führer zu folgen und zu helfen bis zum endgültigen Siege. Dornotizen. Tageskalender für Freitag. Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Das Land des Lächelns". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Der laufende Berg". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Diö keusche Geliebte". — Oberhessischer Kunstverein und Winterhilfswerk: 17 bis 19 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Brand. — Frühjahrsmesse auf Os- waldsgarten. Sladllheaker Gießen. Am heutigen Freitag wird die Operette „Das Land des Lächelns" von Franz Lehar wiederholt. 25. Freitag-Miete. Ortszeit für den 29. März. Sonnenaufgang 6.59 Uhr, Sonnenuntergang 19.53 Uhr. — Mondaufgang 7.42 Uhr, Monduntergang 21.44 Uhr. 50 500 NM. für das Kriegs-WSW. Die Sammlung für das Kriegs-Winterhilfswerk, die am „Tag der Wehrmacht" durchgeführt wurde, hat im Kreise Wetterau das schöne Ergebnis von 50 500 RM. erbracht. Dieser sehr bemerkenswerte Betrag legt Zeugnis ab für die Opferfreudigkeit der Spender und für den lobenswerten Eifer der Sammler, an ihrer Spitze unsere Soldaten, Für WSW -plaketten-Sammler. Zahlreiche Volksgenossen sammeln die schönen WHW.-Abzeichen, die bei den Reichsstraßensammlungen zum Verkauf kommen. Auch die Abzeichen der verschiedenen Gaue werden gesammelt. Um fehlende Stücke durch Tausch ergänzen zu können, haben sich diese Sammler innerhalb der KdF.- Sammlergemeinschaft zusammengeschlossen. Gerade jetzt bietet die KdF.-Sammlergemeinschaft wieder eine schöne Möglichkeit, die Sammlungen zu ergän- Goethe-Bund. Hermann Stahl liest. ' Der aus dem Westerwald stammende, 1937 mit lern Immermann-Preise der Stadt Düsseldorf aus- szeichnete Dichter Hermann Stahl las gestern Ebenb in der Aula des Gymnasiums aus feinen < sichern. Er begann mit einigen Proben aus dem liyrik-Band „Ueberfahrt"; mir hörten die Gedichte ,3in alter Barockschrank", „Einer alten Frau", die i’rtiefte Naturschilderung „Am See" und, am un- r ittelbarften auf den Hörer übertragbar, aus dem lersönlichsten Umkreise häuslichen Lebens, „Vor l?r Kinder Türe". Es folgten, aus dem Manuskript erlesen, zwei Stücke aus einem entstehenden Ge- r chtbuche, „Wir" als Ausdruck vertrauter Gemem- simkeit und, als überraschend aus dem Erlebnis Mer Zeit gewonnenes lyrisches Motiv, „Im Ohr l-n Klang vom Pariftr Einzugsmarsch". Ein Gedicht „Dies spricht die Sehnsucht leitete i5er zu dem Kapitel „Es gibt keinen Weltunter- cang" aus dem preisgekrönten ersten Roman ,träum der Erde". Es ist, wie sich bei Dichter - lffungen immer wieder feststellen läßt, fast stets an Wagnis, einen Abschnitt ohne gehörigen Zu- s nimenhanq aus einem Roman oder sonst einem | roheren Prosawerk herauszulösen; hier gelang es, Ml das Kapitel wie eine selbständige Erzählung ! r irkt und für sich bestehen kann. Stahls Vrosastil k nnzeichnet sich hier als knapp und trocken: die verwiegend parataktische Ordnung der Satze er- s hrt nur durch den gelegentlichen Wechsel der Zett- f rmen eine gewisse Schwankung im Gleichmaß. Der Stoff dieses 'Kovitels ist offenbar aus der Heimat- lch-ländlichen Welt genommen, welcher der Aittor citftammt: in der Erzählung einer dörflichen r_ie- Itesgelchichte vernimmt ein Mädchen das frühe Schicksal seiner Mutter. Aus dem Roman „Die Orgel der Walder horten t ir dann das Kapitel „Das bitter verschmähte (9e-- ilhonf": auch Hier wieder die ländliche Welt, auch | k er die knappe, selten reflektorisch abgelenkte Aus- k f ge der Erzählung. Das Geschenk, das lang er- flhnte, dennoch stolz verschmähte, ist ein mnaes p inb. rot mit einem herzförmig weißen Stern au |t*r Stirn. . | Den stärksten und geschlossensten Eindruck hmter- I tehen für unser Empfinden von den Prosastucken Ite Szenen aus der „Heimkehr des Odysseus . Es I f 'richt für den Mut und das Selbstvertrauen eines |j.:ngen Dichters, das berühmte homerische Motiv ll (richt ins Gegenwärtige gewendet und verwandelt) Icjfs neue aufzugreifen und zu gestalten. Stahls ISchilderung zeugt in der durch die Gparfamfetf iter Diktion spürbaren Farbigkeit von einem Ernis chlungsvermögen, nicht allein vom Bildungserleb- | ris, sondern auch, was hier wesentlicher ist von Fantasie in der Erschließung emer sagenhaft er- |t=h Welt und eines vorgeschichtlichen Kulturkreise.. I Slict) die untergründige Spannung ist m der vze- yiö fauchend in seinem Käsig herum, und sprang sdließlich mit gesträubtem Gefieder und rundem Kicken auf den Besenstiel los, mit dem sein mensch- lcher „Freund", ein großer breitschultriger Mann, frjrd) die Drahtmaschen in dem Käfig herumstocherte. Mötzlich saß er auf dem Stiel, klopfte und hämmerte in voller Wut darauf ein, und ehe sein Besser recht sah, wie es geschah, hing das Tier mit Int Klauen in den Maschen und hackte mit dem triftigen Schnabel nach den Händen, die den Stiel und sagt: „Wie schön kannst du singen!" Dann verneigt er sich auf seinem Pfahl, beugt sich ganz auf eine Füße nieder, die Kehle fliegt auf und nieder, und die Töne kommen hoch und tief und tief und hoch, alles durcheinander, weil er nicht mehr weiß, wie schön er fingen soll. Sieht er, daß man im Garten bleiben will, gleich hat man ihn an seiner Seite. Wo er auch ist, er sieht alles, und in schönem weitem Bogen schwebt er herbei, schmeichelt und chwatzt, streicht einem seinen Schnabel leise durch )ie. Haare an der Schläfe und drückt sich gegen die Wange. Er macht aber auch viele Dummheiten, stiegt in Birkenblätter verstärken in allen Kräutermischungen, besonders in den harntreibenden Tees, die Wirkung. Das in der Volksmedizin bei Leberleiden gerühmte Schöllkraut kommt in der wissenschaftlichen Medizin nun auch zu Ehren. Das niedliche zweifarbige Feldstiefmütter- ch e n enthält wertvolle Ärzneistofse gegen Rheuma und Gicht. Gegen Würmer wird in kleinen Gaben der Rainfarn gegeben. Die zierliche Sch afgarde findet bei Magen- und Darmerkrankungen, Nieren- und Blasenleiden, der Blutreinigung und Wundbehandlung häufig Verwendung. Im Frühjahr werden die zarten Blätter frisch als Würze und in Wildgemüsesuppen verwendet. Die schneeweißen Taubnesselblüten werden getrocknet, Kräutermischungen bei Erkrankungen der Atmungswege zugesetzt, und die jungen Blätter im Frühling Wildkräutergemüsen beigegeben. Die Blütenköpfchen des Gänseblümchens werden getrocknet zur Blutreinigung und Anregung des Stoffwechsels gebraucht. Die Blätter werden frisch in geringen Mengen zu Wildgemüsen gegeben. Spitzwegerich wird in der Volksmedizin bei Verdauungsstörungen, Lungen- und Halserkrankungen, als Saft zu Frühjahrskuren und die jungen Blätter gern als Wildgemüse verwendet. Huflattich ist ein Bestandteil des Brusttees bei Erkrankungen der Atmungsorgane, und wird jung im Frühjahr den Wildgemüsen zugesetzt. Die Löwenzahnblätter, -blüten und -wurzel finden zur Blutreinigung bei Leberleiden, Rheumatismus und Gicht Verwendung. Die jungen Blätter geben im Frühjahr einen geschätzten Salat, die Wurzel wird roh gegessen. Die Wegwarte wird als blutteinigendes, leicht abführendes Mittel bei Leberleiden geschätzt. Die jungen gebleichten Blätter. werden als Salat gegessen, die Wurzeln zum bekannten Kaffeeersatz geröstet. Die bluttoten Erdbeeren sind frisch eine vitaminreiche köstliche Speise. Die getrockneten ^Blätter werden vielfach als Haustee und in Kräutermischungen zur Blutteinigung getrunken. Die Brombeeren sind als gesunde Frucht bekannt; die gettockneten und richtigfermentierten Blätter haben als Getränk den Geschmack des- chinesischen Tees, ohne dessen nervenreizende Wirkung zu besitzen. Die tiefblaue Heidelbeere ist eine der gesündesten und wohlschmeckendsten Früchte, die gettock- dich kriege!" hören wir oft. Aber niemand ist ihm richtig böse, sie lachen trotz allem und haben ihn gern. Wenn sie ihn oertreiben wollen, brauchen sie ihm nur einen Besen zu zeigen! Jetzt aber, da ich schließen will, höre ich ihn draußen wieder „singen", es schallt laut zu nur herauf. Er lacht in Uebermut und Lebensfreude, als ob die ganze Welt nur da ist zu seinem Glück. • ODas Ist ein \äA 4• SS J V* Pu düng verbunden! Abhilfe Ist leicht: pflegen Sie Haar und Kopfhaut regelmäßig so, daß kein Alkali und keine Kalkseife im Haar Zurückbleiben, also mit den. Weniger denkt man da an Laibach und die Lander der Slowenen, die unter den Jugoslawen die Westler sind, geographisch und kulturell, und auch nicht so sehr an Kroatien und Slawonien mit dem unserem Salzburg verwandten Agram, sondern vor allem an die Gebiete des jugoslawischen Balkans und seiner kahlen Karstberge. Am nördlichen Rande dieses jugoslawischen Balkans ist die Hauptstadt des Köniareiches, Belgrad, hingelagert an das südliche Ufer der Save — der historische Zankovsel zwischen dem christlichen Abendland und dem islamitischen Morgenland. Belgrad nahm sich für feine Entwicklung im Laufe der letzten Jahrzehnte wohl hauptsächlich westeuropäische Großstädte zprn Vorbild, aber der Stempel des Balkans ist nicht so rasch zu verwischen, ja, nicht einmal die Ausprägung des nahen Orients. Die vom Südwind geweckten Erinnerungen gehen also vornehmlich an die Gestade der Adria, nach Dalmatien, bann nach Montenegro, der Herzegowina, Bosnien und auch nach dem alten Serbien. Die kleinen festummauerten Gärten werden jetzt dort mit blühenden Zweigen und Sttäuchern über* quellen, als müßte diese Fülle der Frühlingsfteude aus den kleinen Gartenporodiesen hinuberwuchern .... , » ~ in den verfluchten kahlen Karst. Bienen werden'Hitze und Kälte den Menschen hllfreich zur Seite Mgs zurückgezogen, wo er mit gefträubten Federn 1 fr Angst und Abwehr saß. Als sein Besitzer abge- r fen wurde, sah er ihm mit tückischem Blick nach. $inn aber ging es wie eine Entspannung durch s-men ganzen Körper, er legte die Federn glatt und 4»g auf eine Flugstange. Da rückte er sich ganz in fe Sonne und sah mit weitern sehnsüchtigen Blick i die Bäume eines nahen kleinen Waldes. Mein Entschluß war gefaßt, das Tier mußte hier traus. Und als der Mann zurückkam, bat ich ihn m den Raben. Ich hätte solche Freude daran, ich Kiffe ihn haben! Es gab ein langes Hin- und Her- Pden, der wollte ungern auf fein lebendiges Spiel- Mug, das man so schön reizen konnte, verzichten! Hver schließlich — fünf Mark für eine Krähe? puf, sagte er endlich, „Sie sollen sie haben!" Und f: trug ich sie dann in einem Pappkasten nach pufe. lind nun ist der Schwarze schon Monate bei uns ; mb unser aller Freund und Kamerad. Der Garten r sein Reich, von Gefangensein weiß er nichts. Er ; filzt würdig einher, rupft Blätter ab, daß sie stie- : girt, fängt Spinnen und Fliegen und manchmal , nen Schmetterling und jagt aus Uebermut die (patzen. Er sitzt auf dem Dach des Gartenhäuschens bi der Sonne, hat den Schwanz ausgebreitet wie einen Fächer und legt die Flügel weit auseinander, i- Zimmer waren niedrig, heiratet er nicht und schafft sich selber welch- an?",di- Decken nut Gebälk versehen. Es roch em weni, P-t-r seufzte. „Das ist für Hanne nicht so leicht, nach altem Holz, aber es war so gemütlich^ da« Wenn ein Mädel chm gefällt oder wenn er gar eine man sich für Hanne kein anderes Heim vorstellen Sie war einverstanden, und nach dem Kaffee fuhren sie los. Hanne hatte so viel Decken herbeigeschafft, als ginge es auf eine Polarfahrt. Er kletterte als Erster ins Boot, reichte Charlotte die Hand hinauf, und als sie zögerte, weil das Boot unter feinem Gewicht erheblich schwankte, nahm er sie mU . einer dumpf gemurmelten Entschuldigun-g auf seine hob und auf das Kaiutendach setzte, damtt er mehr Arme und trug sie wie ein Kind zu den Korbsesieln. von der Landschaft sähe. Dort setzte er sie nieder. „Es ist sehr schön, daß mir hier herausgefahren Jockele beobachtete aufgeregt, rote Hanne den sind," sagte sie und atmete ganz tief aus, wobei sie Motor anließ, vom Lande abstieß und das Boot die Augen schloß. „Ich bin schon lange mcht mehr langsam in Fahrt brachte. Hanne erklärte ihm alles so froh gewesen. Ich danke Ihnen, Herr Theiß! genau und veisuchte, seine Erklärungen einem kind-1 Er antwortete nicht. liehen Auffassungsvermögen anzupasien. Jockele | Die Sonne schien Charlotte gerade ins Gesicht, hörte mit offenem Munde zu. Er durste auch einmal Hinter ihren geschlossenen Lidern sah 'sie rosig schim- Aber ihr war, als habe ihre Flucht sie doch ans rechte Ziel geführt. ♦ Sie blieben bis spät in den Abend hinein, obschon Charlotte Jockeles wegen lebhaft wider- sprock)en hatte. Er müße ins Bett, sie könne es nicht verantworten. Aber darauf hatte Hanne eigenhändig für Jockele in einer Kammer des Erdge- fchosies ein Lager bereitet, und chn Jo fürsorglich gebettet, daß er sofort einschlief und Charlotte nachgab. ärgerlich. „Sehen Sie bloß, Fräulein Mathesius, wie er' schämig rot wird. Es stimmt schon! Sie will, unt Hanne will nicht. Hanne, du läufft sehenden Auge-, an deinem Lebensglück vorbei. Wenn du dereinft als gichtbrüchiger Junggeselle dort in der Eck« deinem Ableben entgegendämmerst, wirst du erst begreifen, was du versäumt hast. Eine stattlich« ,/ww .... , , e/ i—7 ... Frau nämlich, Fräulein Mathesius, Witwe oder ge-> selbst ins Steuerrad fassen und das Boot weiter merndes Licht. Wenn sie die Augen bttnzelnd öff- schieden — ich weiß es nicht genau — mit viec Ä "' ■* 1 ----- " ' * " «*«•- hoffnungsvollen Kindern, und nur sieben Jahrs älter als Hanne. Was macht das aus, roerai man MU V 'Schwarz-Weiß Vleich-Soüa enthäFfet das Wasser und löst über Nacht den Schmutz aus der Wäsche,