fyf. Mrgang Nr. 23 (hidieim tnglid), iiiifeei Sonntage und »tcievtuflS iBcilnncn: Tie.Uluftnerte ©iefumcrmunilieiiblotier HeinnnnnBild TieSrtmUe Monato-Be^unsvreio: Mil 4 '.Bei lagen Weiae« für die Miimnonnnnner bi»8'/ llbr heeX^urimtrnn» 41 tucmcit •Greife: Vlmemctuetl 7 :)fm ir mm bei 22 mm Seilenbrene# $ enteil 50 ?Huf. ic mm bei 70 mm .‘tcilcnbrcite Wndiläflc: WwderbvlunnMnlstaffel l Vi bidili nie Men non im Hel R 'WtWiunidmft i uurbenne Berenibnrnna 125 mehr Gießener Anzeiger BrühHd>f Uniorrfitäiiti räderet B. lange General-Anzeiger für Oberheffen fttefien, Sdüilftrafte 7-0 schaflli den Ei Halifax sieh! Uwere Zeilen sm Ln-land voraus S t o ck ho I m , 28. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Der 11917, als — genau mie jeftt — Ne Dersenkungsstffer neue englische Bo Ocha fier in Washington, Lord die Neubauzif'er überstieg. Als Gegenmaßnahmen . . " .. . . » . . r>x rr ............. rxr2.i - „ _____ X .. .. rtl « I k n h n ■■ ♦ n n h ö n n 0 T Staatsbegräbnis für Graf Csaky I Fillfchirmtruppe gefteUt werden, in Feindesland in Verhältnis- vertreten zu haben. Als Ungarn feinen Anschluß zum Dreimächtepakt erklärte, rour das der Ausdruck des Willens^ an den graften europäischen Aufgaben im Sinne der Achsenpolitik mitzuarbeiten («ruf Csaky. der sich erst vor anderthalb Jahren oerhei- ratet hat, ist viel zu früh aus dem Leben geschieden, aber seine Verdienste werden in Ungarn nicht vergessen werden. Im „Daily Gerald" gibt ein britischer Seeoffizier, Kapitän A c w o r t h , ein nüchternes Bild der schweren Gefahren, die England aus dem deutschen f)an- delskrieg drohen. Au' Grund der frisierten Anga» den der britischen Admiralität beziffert er die englischen Handelsschiffsverluste mit 3,5 Millionen Tonnen jährlich, um dann fortzufahren: „n2?'. diesen Krieg mit f a st 2 0 0 0 Schiffen weniger begonnen als 1914. Wir haben viel mehr Schnäbel zu stoppen, und unsere Nahrungsmittelerzeugung im Mutterlande ist niedriger als im April 1917, dem schwersten Monat des Weltkrieges. In jenem grimmigen Monat hatten wir die fron- zöfifche, italienische und japanische Flotte als Helfer, während jetzt eine dieser Flotten gegen uns kämvsx und mindestens eine weitere ein potentieller Feind ist. 1917 hatte der Feind nicht die Benuizunasmög- lichkeit der Kanal - und Atlantikhäfen, die er iefzt innehat. Wir dagegen konnten die irischen Häfen benuften die wir diesmal nicht haben: und last .not least: Wir hatten damals das triumphie- renbe Konooifystem noch in Reserve, wäh- gewaltige Anstrengungen mache, um die Blockade zu intensivieren Das werde einen fortgesetzten harten Druck auf die britische Handels- flotte, auf die britische Kriegsflotte und auf die britische Luftwaffe, ja auf alles bedeu. ten. schlägt er vor, den Gürtel bedeutend enger zu schnallen und rücksichslos auch die umfangreichen Speisekarten der teuren Hotels, Restaurants und Klubs des Westens zu beschränken. Ferner solle lich nid)ts mitgeteilt. Später traf Willkie mit dem Arbeitsmimster Beoin zusammen. 0ie „Empltß ot Austral a" torpediert Neu york, 28. Jan. (DRB. Funkspruch) Nach einer Meldung der Agentur Associated preß aus Miami (Jloriba) hat die Funkstation Tropical Radio Hilferufe des groften britischen lurbi- nen-Fahrpaftschiffes „Lmpreß o f A u ft r a I i a" (21 833 BRT.) aufgefangen. Das Schiff melde, es fei 200 Meilen von der weftafrikani- sch en Küste im Atlantik torpediert worden. schreibt, seitdem die ungarische Diplomatie ihre Unabhängigkeit wiedergewonnen habe, hätte Ungarn keinen Außenminister gehabt, der so große Erfolge für das Land erzielt habe Graf Cfaky sei ein dem neuen Zeitgeist entsprechendes dynamisches Wesen gewesen Seine Außenpolitik habe folgende Haupt- richtlinien verfolgt die Fernhaltung Ungarns vom Kriege und in diesem Zusammenhang der Dienst am südosteuropäischen Frieden und der zähe Kampf um Die Verwirklichung der berechtigten geschschtlichen Forderungen des Ungartums Beide Zielsetzungen habe Graf Csaky in weitestem Mafte verwirklicht. Ein wesentliches Element der auftenpolitischen Erfolge des Grasen Csaky sei in der aufrich'igen Freundschaft zu suchen, die er den Achsenmächten gegenüber empfunden habe Diese Freundschaft fei in den Hauptstädten der Achsenmächte hochgeschätzt worden. terflärtc. Die Ausgaben, die der und dem einzelnen Fallschirmjäger sind wohrlid) keine geringen Der Fallschirmjäger soll mitten weitab von allen Verbindungen, renb wir es ietzt anwenden." Kapitän Acworth unterstreicht die Erklärung des Ernährungsministers Lord Woolton, baft die gegen- wärtige Gefahr größer fei als die des Jahres Die befreundete ungarische Nation ist durch den Tod ihres verdienstvollen Außenministers Gros Stephan Csaky, in tiefe Trauer versetzt worden Graf Csaky, mit 46 Jähren einer der jüngeren Politiker seines Vaterlandes, ist vor einigen W chen auf der Rückreise von einem Besuch dem Prinzregenten von Jugoslawien, schwer erkrankt. Er mußte vom Eifenbahnzuge aus ein Krankenhaus auf'fuchen. Die Hoffnung auf eine Genesung hat sich nicht erfüllt, ein schwerer Rück'all hat seinen Tod herbeigeführt. In die Amtszeit des oeiftorbenen Staatsmannes fallen die großen Entscheidungen, die das durch die Friedensdiktate begangene Unrech an Ungarn einer Revision unterzogen haben Durch den Zerfall des früheren tschechoslowakischen Staates ge- langte Ungarn in den Besitz der vom migyarlschen Volkstum bewohnten Teile des alten Oterungarn, später auch der Karpato-Ukraine. Die Au'rollung der fiebenburgifcheu Frage hat dazu ge ührt. daß das nördliche Siebenbürgen ebenfalls in den ungarischen Staatsverband zurückkehren konnte Dies' beiden großen Entscheidungen wurden gefällt durch die beiden Wiener Schiedssprüche der deoollmächilq. ten Vertreter Deutschlands und Italiens, die von den interessierten Parteien um ihren Schiedsspruch ersucht worden waren Gras Csaky hat das 73er- dienst, in diesen schwierigen Fragen die ebenfonief Um''cht wie realnoli'ischen Sinn orfnrter'en die Interessen seines Landes nachdrücklich und erfolgreich neue englische Botschafter in Washina: Halifax, erklärte amerikanischen Pressevertretern, er sei sicher, daß noch schwereZeiten für England kommen würden. Es sei klar, daß Deutschland am Montag dem Ministerpräsidenten C h u r d) i 11 einen amtlichen Besuch ab. Willkie überreichte dabei dem britischen Erstminister ein persönliches Schreiben des Präsidenten Roosevelt Ueber den Inhalt des Schreitens wird amt- fr Stimmung« >en Dorongt schwächt, ig unterb* mein ftörlr er Ausnahm imfangreiihfl achtet ourN fleruiKien 6r gewesen fir! en. Die H 5 zurück Gir ement fjeik aber bis 1? ien der 8A Scheideanflr! Mischer W ? Schwark' tot sich U- ' waren «lr ©er Wehrmachtberichi vom Montag. Berlin, 27. Januar. (DRB. Funkfpruch) Vas Oberkommando der wchrmochl gibt bekannt Kampfflugzeuge griffen am 2b. Januar Geleit- züge und einzeln fahrende Schiffe an der Süd- o ft t ü ft e Englands erfolgreich an. Zwei Bom- b^nvolltreffer auf einem Handelsschiff bei O^ford- Uefz verursachten eine heftige Explosion. Aufklärungsflugzeuge sichteten nördlich Great yarm-ulh ein brennendes Handelsschiff, das am Vortage von einem Kampfflugzeug angegriffen worden 'vor. Der Feind warf in der tetjten Rach! In ID e ft - und Mitteldeutschland an verschiedenen Stellen Brandbomben und wenige Sprengbomben. Entstandene Brände konnten schnell aelöscht werden. Der Sachschaden ist unbedeutend. Der Angriff (orderte vier Tote und sechs Berleftte unter der Zivilbevölkerung. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt. Abwehr feinMicfrer kustonar ffe durch kleine chiffSetnhe'ten. Berlin, 28. Jan. (D71B.) Borpostenboote wehrten einen Angriff brltscher Flugzeuge an der RordfeekÜsle erfolgreich ab. Lin abge- wlefenes Flugzeug zeigte starke Rauchentwicklung, so baft mit seinem sicheren Verlust gerechnet robben kann. Feindliche Flugzeuge versuchen eine Ftattllle von Minenräumbooten mit Bomben anzugreifen. Trotz schweren wett"rs unb hoher See gelang es unteren Booten, bie Flugzeuge ab- zuwehren unb zwei von ihnen schwer zu be- lch^blaen, so bah ihr späterer Berluft wahrsch in- 'Ich Ist. Unsere Minenräumboote fetzten ihre Tätigkeit fort Der ungarische Außenminister Graf Cfaky. (Scherl-Bilberbienst-M.) Budapest, 27 Jan. (Europapreß) Das Staats- begräbnis des verstorbenen Außenministers Graf Stephan Csaky findet am 30 Januar, vormit- tags statt Die feierliche Aufbahrung erfolgt im Kuvpe 1 saaI des Parlaments Die Toten- feier wird von Kardinal Fürst-Erzbischof Justinian Seredy zelebriert Ministerpräsident Gras Te- I e k i wird die Gedenkrede halten. In tiefer Erschütterung hat die ungarische Vesfent- lichkeit die Nachricht von dem Able'ien des um das Schj^sal tes Landes Io v"rdienten A'ißenrnmstters zur Kenntnis genommen. Das Blate „A Mai Nap" tigen Familien zu unterstützen Das wird durch eine Sonderumlage der Steuerpflichtigen und auch durch Haussammlungen, durch Spenden warmer Unterkleidung, erreicht. Ueber die großen Lasten, die die Landessicherung der Türkei auferlegen, geben die immer wiederholten außerordentlichen Kreditforderungen Auskun.t, die die Regierung beim Parlament beantragt und selbstverftändlich auch erhält. Viele wirtschaftlichen Arbeiten müssen darob Aurüfgeftellt werden Die Türkei läßt sich heute durch rein wirt- ln Spind,'. n drr U. e binterei», w°HI er J - mit - und y whonslpriy I) mit kum in J oblbach) * iuf mit ft* m vor Tci und 78 !r •2 (77,5 tu Jan qetDdiff stunden Tanz auf dem Vulkan Bon unterem WEB.-Benchterstalter Epoche an . . Diese Stadt am Rand Europas, einer der wem- »en europäischen Plätze, der dem englisch-iudtschen Reiseverkehr noch offen ist, erlebt eine roa^ Hochkonjunktur Das levantinische Schiebertum i'rfreut sich an diesem Zuzug. Don jeher stand ein Teil der Istanbuler Vergnugungs-Industrie im Zeichen jüdisch-griechischer Geschäftstuchtigke,h Beide Elemente kommen bei der heutigen kriegsbedingten Touristik voll auf ihre Kosten: jüdische Lokalbesitzer, iüdische Musikanten, griechische Kellner levantmlsche Schlepper und Zutreiber. Die eigentlichen türkischen Kreise haben wenig Anteil an diesem bunten Invasions-Treiben. Die wlrts ch a f t l t ch e n Schwierigkeiten bereiten allen Leuten meftr :.ber weniger Sorgen, sowohl den Großhändlern and Importeuren, die um Waren verlegen sind, wie auch den Unternehmern, denen es an Bau- material fehlt, oder den Banken, deren Umsatz ge- iinger geworden ist Die Festbesoldeten öunial das neer der Beamten, können sich angesichts der h^ft- kletterten Preise bei unverändert geringen we- lältern nicht viel mehr als das ^otwendmste an Ernährung und Heizung beschaffen Der M>m ter- i.räsident selbst hat gesagt, es sei etzt nicht die Ze n Dinge zu denken, die außerhalb des Mmtmums iin täglichem Bedarf liegen . Ein Kapitel für sich ist die W W der Männer in Uniform Die Turkei hat of.t iieU nicht mobilgemacht, aber ter Dffektlvbestand ies ^rieiwnsbeeres ist durch Em^iebun« mestr'rer '»nbrestlalkn roobl um das Dreifache "b°b> w°r len Es sind alfo viele iauiende V°mstienvater unter den «affen, sie ballen m be3 : nntolien die Wnchi an den fturmsichen Küsten des Mittelmeeres, im oben, tablen IbW en ®e. Staat trat die Notwendigkeit, tue vielfach deduk,. iche Erwägungen nicht beeinflussen Sie hat Eisenbahnverkehr eingeschränkt, um Material zu sparen, um Güterwagen für Militärtransporte frei zu bekommen Der Materialersatz spielt überhaupt eine große Rolle. Die Vorräte im Land schrumpfen zusammen, die Besd)affung aus dem Ausland wird immer schwieriger, weil die Türkei Mas Za Ischirajiser leisten. Bon Hauptmann Tchirmcr. „3d) will Fallschirmjäger werden!" Ein Wunsch, ein Wille, zu Dem ein ocionöerer Charakter gehört, ter alle tiigen|d)a|ten deutschen Soldatentums umschließt. Sind es Abenteurer, diese FaUsdiirmjager, Männer, die nichts mehr zu verlieren Haben- Nein! Wer dies in Der Fallschirmtruppe zu finden teot, soll die Finger davon lassen. Mit den Au,gaben, die einem Menschen gestellt werden, wachsen die Anjorderungen dn sein Wis- |en und Können und nid)t zuletzt an seine Charak- mäßig kleinem Verbände kämpfend, für die Ge» samtoperation des Heeres wichtige Geländeteile er» kämpfen Er foll sie halten, o|t tagelang dem Ansturm stärkster feindlicher Kräfte trotzend, bis da» Heer fid, nach dahin durchgekämpft hat. Der Fallschirmabsprung selbst ist nur ein Mittel zu diesem Zweck. Männer zu haben, die den Mut unb die Entschlußkraft besitzen, aus dem Flugzeug in ein Nichts zu springen, bedeuten wohl eine Auslese Jedoch der Absprung ist nur eine kurze Willenslelstung des einzelnen unb umfaßt nicht den Hauptwort des Fallschirmjägers Dieser liegt gerade in der ausdauernden, zähen und selbstlosen Kampf- weise, die beim Start beginnt und erst endet, wenn der Entsatz durch die Erdtruppe erfolgt. Schon der Anflug, bei dem die Fallschirmjäger eng zu- sammengcdrückt in dem durch den Betriobsstofsvor» rat des Flugzeuges und burd) reichliche Munitionsund Sprcngjto fau -rüftung zum fliegenden Pulverfaß gewordenen Flugzeug sitzen und Dabei genau wissen, jetzt gibt es kein Zurück mehr, erforbert Den stetigen Willen zu völliger Einsatzbereitschait. Flakboschuß gber Iägerangriss unD Dabei Das Ge- lühl, sich zunächst nicyt wehren zu können, zerrt an Den Nerven All Dies Darf Ruhe und klare lieber- legung nicht hindern Denn nach Dem Sprung beginnt ja erst b f e ' eigentliche Ausgabe Es beginnt der infanteristische Kampf, Der Kampf ohne Unterstützung von Hllfswafsen wie Artillerie oDer Pcmzer, Der Kamvf, bei Dem aus einem Nichts heraus Lust geschaffen rocrDen muft nach allen Selten, bei Dem Der Del- und Benzinverbrauch auf das äußerste eingeschränkt werden „Denken Sie daran, daß ein großer Teil unserer zur Ader gelassenen Flotte aus Einwegtankern besteht, die nichts anderes mit fid) führen können als Del auf der Hinfahrt und Sahroaffer als Billast auf Der Rückfahrt, aber auch geleitet werden müssen, wenn sie leer fahren." Willkie bei ßhurcbilL volle 14 Tage ohne Bahnverbindung nach Dem Westen! Man hat Das aber mit großer Ruhe hm- genommen, obvleich zur selben Zeit Die Schifffahrt auf tem Schwarzen Meer Durch gewaltige Winterftürrne zu schweren Waren- unD Schiffbaus fällen führten. L'r Bahnweg nach Basra am Per fifchen Golf aber Dauert 3 Wochen unD wegen jeter Einluhrfendung aus Ucbet|ee müssen die Türken mit ihren englischen Verbündeten Papierkrieg führen, um zu beweisen, Daß nid)ts nach DeutschlanD weiterexpeDiert wirD! Die Kraftfahrer warten sehnsüchtig aus amerika- nische ©ummireifen, Die in Basra von Den Engländern zurückgehalten werden, Die Straßenbahn gesellschast wartet aus Schienen unD schränkt ihren Betrieb ein, die Gasgesellfchaft setzt den Gasdruck herab, weil sie chrk technische Ausrüstung nicht er- neuern kann. Aus dem gleichen Grunde beginnt es, mit dem Telephonwesen zu hapern, das Draht- kabel der Berg-Tunnelbahn Istanbuls ist nur noch bis zur Iahresmitte betriebssicher. Ersatz aus dem Ausland steht nicht in Aussicht, also muft auch dieser Betrieb eingeschränkt werden Weitere Einschränkungen auf allen Gebieten des täglichen Lebens werden unausbleiblich sein, werden auch schon angekündigt. Damit hat die Türkei aber rech nen müssen, und jetzt heißt es, dem Jahre 1941 mit dem stoischen Gleichmut des Dstens und, wo es geht, mit Im rovisationen, zu begegnen. In beitem hat das türkische Volk bewiesen, was es zu leisten Der- I mag. derlichen Eigenschaften. Es genügt nicht das Draufgängertum, das wohl unbedingt erforderlich ist. Das Wesentliche liegt Im unbedingten Willen zum Sieg, im selbstlosen Einsatz ter Person des einzelnen und im zähen Durchhalten auch in HSsfnungs- los erscheinender Lage. Auswahl und Ausbildung der Fallschirmjäger bemüht sich, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Es ist im Juli 1939. Ein neues Fallschirmjäger- bataiUon soll ausgestellt werden Auch mein Ver- setzungsgesuch zur Fallschirmtrnnpe fand Berück» fidjtigunfl. Ich durfte eine Fallschirmjägerkompanie übernehmen. Aus allen Teilen Deutschlante und da» roid)tige Dbjekt genommen werten muß, koste lulMllt„ ^,vl„ Stockholm. 27 Ian (Europapreß.) Der zur es, was es wolle, der Kampf, der gegebenenfalls „Wir haben Zeit in London weilende ehemalige amerikanische den Er,olg der gesamten Operation entscheidet, ter Präsidentschaftskandidat Wendest Willkie stattete Kampf um Sein ober Nichtsein für den 0allfd)irm- “ -— Mnston |äger. Die Schwere dieser Ausgabe zeigt klar bie erfor- (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Istanbul. im Januar 1941. Die „Lust" des türkischen Volkes selber [für die „gute und gerechte Sache" der Plutokratien au kämpfen, ist nicht um einen Deut großer geworden Die Türken sind vielmehr heilfroh darüber, rociin ihnen im vergangenen Jahr trotz mehrfacher 9 Aufforderungen das Kämpfen für andere Interessen «erspart blieb unb daß sich der Krieg nicht all- • yu|ehr dem türkischen Bereich genähert hat Es tinten sich sogar Stimmen, Die zugeben, welch großen Anteil Die kluge politische Führung Deutsch- ianDs Daran hat, Dem Balkan die Kriegsau?dehnung zu ersparen, an Der EnglanD ein so großes Inter» efic zeigt. Unter solchen Umständen haben sich Die türkischen Städte und zumal I st a n b u I einen sehr fröhlichen ? liebergang ms neue Jahr genehmigt Nach Mei- mung Der „Lokalkenner" haben Die Dem Vergnügen gewidmeten Unternehmungen in Der Neujahrsnocht mngeahnt glänzende Geschäfte gemacht. Viel mag tbie Aufhebung Der Verdunklung dazu Steiget™gen haben, die Stimmung zu heben. Denn Liese Maßnahme, die sehr plötzlich in Der Art einer politischen Demonstration ergriffen worden war, hat nirgends in Der Türkei Wohlgefallen hervorge- rufen In Istanbul aber, wo Das Pflaster schledster ift unD Die Straßen krummer unb enger als in Jeder anderen Balkangroßstadt, kann man keine jerbunfelung gebrauchen, wenn man „bummeln" will UnD „gebummelt" rourbe an Diesem Silvester in Den türkischen StäDten mehr als je, trotz einer ' Preissteigerung von etwa 50 o. H. seit Kriegsbe- n m a r f 11 • n AktitW«! lfach in enge Marl ' , mie ; I anbbrieft _? ur gerinqh'’ mürben r nen 101,501 Honen mürben ui>‘" «Renbiten * jhirsverär- Raufinleiti •onnte 0* • Gesukhl W !ch. I*' rtoofl K mnrtt ß Stouer*«; d!- 2P'6\, 1 jnoeränber^ ^loteTl'1' m und -lich eine w°h> w* di- d-'d- * t d°>« ? erabe M >lI°»«>V^ °ul i* td.i' spr^"t jemenb ; M rSlE»V ,6 II««1’ ginn Ueberhaupt hat der Vergnügungsbetrieb Istan- Luis stark zugenommen Daran trägt eine „Kriegs- cerscheinung", eine neue Sorte Fremden- merfehr, die Schuld Vor Dem Krieg war es Das heiße, aber nicht so recht erfolgreiche Bemühen Ser türkischen Stellen, den normalen Fremdenverkehr zu heben Es fehlten dafür aber viele Voraussetzungen, im Gegensatz etwa zu Griechenland, Llegypten, oder Rhodos. Heute erlebt Istanbul »Ine „tourIstische Saison", die* mit Moscheen, Ruinen, Museen und den herrlichen Prin- geninseln nicht zu tun hat. Istanbul ist das Auf- > angbecken einer gewissen Kategorie von „Touristen icrocrben, die nur noch auf einer beschränkten Route 1 Teilen kann. Engländer, Holländer, Polen und jüdi- sche Emigranten. Für sie ist in Mitteleuropa kein Dieiben mehr. Die Linie nach Westeuropa, wohin I [Tie alle möchten, ist ihnen abgeschnitten. Sie können 1 rnur aus Dem Wege Istanbul—Bagdad—Kairo zirkulieren. Ein größerer Teil von ihnen bleibt in Istanbul hängen und bemüht sich, Die Kasse Des briti(d)en Generalkonsulats in Anspruch zu nehmen, offenbar mit Erfolg. Die türkische Regierung hat der eng- fischen Botschast das Recht eingeraumt, über Die türkischen Zinszahlungen zu verfügen, die zur Tu- ogung der englischen Anleihe bei der türkischen Staatsbank eingezahlt werden. Die britische Bot- (haft bekommt ja von ihrer Heimatregierung kein Aeld mehr. „ . Die solchermaßen ausgehaltenen Engländer und ter übriae Trabanten-Klüngel lungern mit unb ohne „ladies" tatenlos in Den Hotelhallen unD Bars Herum unD geben, sozusagen in Weltunterganas- i timmung, Das Geld mit vollen Händen aus. Die Hotels sind ausverkauft, alle Barschemel finb be- etzt und wenn die Herren, die vielfach mit tem 5ten-Sd)nurbärtd)cn geziert sind, sich genügend mit Whisky und Gin gefüllt haben, bann kommen |re mohl auch auf bie „glorious idea“, sich von ter Uopelle bas bereits zur historischen SelbfUronie qeroorbene Lied von der nassen Wäsche an der „Siegfrieb-ßinie" Vorspielen zu lassen Da bie Tur- "ei zwar nicht neutral, aber immerhin auch nicht . !*riegführenb ist, auf alle Fälle aber mit England Derbünbct ist, so steht Dem nichts im Wege baß sich bie Englänber mit Krach unb Krawall unb dem Slbfinqen des Siegsried-Lietes auf türkischem Boden .ächerlich machen. In dieser Beziehung muten ge- wisse Istanbuler Lokale heute wie Etappenlokaie und Schieber-Bars einer vergangenen traurigen gewisse Umstellungen in ihrem Außenhandel vorgenommen hat Der Hauptw g durchs Mittelmeer ist allen Zufälligkeiten der Kriegslage ausgesetzt Die normale Schif'ahrt hat au'gehört. Der eingleisige Bcchnweg nach Europa ist nicht (jenügenb lei- ftungsfähig und dazu noch allen möglichen Wetter- einflüffen ausgeliefert; um die Jahreswende war Istanbul wegen Ueberschwemmungen in Thrazien I * TÄ Mn" von allen Waffengattungen der Luftwaffe kamen Freiwillige. Es war zunächst ein bunter „Verein". Nicht alle brachten die nötigen soldatischen Eigen, schäften mit; viele hatten einen völlig falschen Eindruck von dem, was sie leisten sollten, und was man von ihnen erwartete. Mit Sorgfalt wurde jeder unter die Lupe genommen, Hier und da mußte einer ausgetauscht werden, bis endlich die Korn- vanie personell die Form annahm, die dem kriti. schen Auge des Ehefs standhielt. Eile war bitter nötig, denn das Verhalten der Polen und der sie unterstützenden Westmächte war ein klares Vorzeichen des kommenden Krieges. Und auch wir wollten doch bei Kriegsbeginn, wenn noch nicht als Fallschirmjäger, so doch wenigstens als Lustlandebataillon einsatzbereit sein. Beschleunigt ging es an die i n f a n t e r i st l. sche Ausbildu ng. Diel Neues gab es zu lernen. Die meisten Männer kamen aus der Luftwaffe und waren naturgemäß für den infanteristl- schen Kampf nicht voll geschult. Diele kannten die Waffen der Fallschirmjäger noch nicht. Da gab es Ausoildung am leichten und schweren Maschinenge. wehr, am Gewehr, der Pistole, der Handgranate. Da muhten die Anlagen von Sperrungen und Sprengungen geübt werden. Schulung in der Panzer- und Gasabwehr war nötig. Stoßtruppunter, nehmen, Bunkerkampf, Perwendung von Nebel brachten auch für viele Neues. Die Einheiten muh. ten im Angriff, in der Verteidigung und den übri° Sen Kampsarten zusammengeschweißt werden. Aus ildung als Melder und Sicherer, Spähtruppaus- bildung wurden betrieben. Kurz, eine Fülle von Stoff muhte in alle eingetrichtert werden. In un- ermüdlicher Arbeit von früh bis spät wurde es geschafft. Und plötzlich da, Wort: Krieg. Mr dursten auf dem rechten Flügel der deutschen Armee als schnell bewegliche Reserve als Lustlandetruppe teil- nehmen. Zum Einsatz iw vorderster Front kam es jedoch nicht. Eine Frist bis zum großen Einsatz im Westen war uns gegeben. Da aber wollten wir uns das Neue, das Langersehnte, die Ausbildung irn Fallschirrnsvrung. Kurze Zeit später fanden wir uns, Offizier und Mann, als Schüler auf der Fallschirm- schule wieder. Boden-Gymnastik, sonstige Vi-r» Übungen zum Sprung und auch das Packen des Fallschirms füllt die Tage aus. Bis ins kleinste mürben alle Phasen des Absvrungs erklärt und geübt, bis der erste Sprung befohlen wurde. Die Trans- portmaschine startete mit Männern, deren Seelen- zustand ein Gemisch von Freude, Dangen und Ent- schlossenheit war. Bald ertönte das Kommando: „Fertig zum Absprung!" Der erste trat noch etwas «ein in die Tür. Eisiger Fahrtwind erschlug em, doch dann auf das Signal sprang ein jeder entschlossen. Ein Wirbel, ein Ruck und mit dem Gefühl des sicheren Geborgenseins schwebte man am Schirm. Herrlich der Zustand de, Schwe- bens; doch schöner die Gewißheit, seine Hemman- gen besiegt zu haben. Noch einige Schulungssprünae folgten, und bald war meine Kompanie eine Fall- schirmjägerkompanie. Wochen intensiver Ausbildung im infan- teristischen Kampf folgten, bis der Befehl zum Einsatz kam Am Nachmittag des 9.5 40 erhielt ich den Befehl, mit meiner Kompanie am 10. 5. 40 Den Flugplatz Katwijk in Holland in Be- sitz zu nehmen und ihn für die Luftlandung frei zu machen. Weiterhin mußte eine Hauptstraße und eine wichtige Brücke gesperrt und gehalten werden. Zwei feindliche Kompanien lagen zur Verteidigung des Flugplätze auf dem Flugplatz selbst, fast zwei Regimenter In Ortschaften in der Nähe des Flugplatzes. Die Aufgabe schien schwer, aber sie war nicht unlösbar. Ein Zug wunde zum Schutz der Straße und Brücke abgestellt. Er erhielt den Auftrag, direkt an der Straße zu springen. So muhte der Flug- platz mit zwei Zügen genommen werden. Schon 30 Minuten nach unserem Spruna sollte Infan- terie gelandet werden. Also in 30 Minuten mußte der Platz in unserer Hand sein. Zeitlich war es unmöglich, abgesetzt vom Flugplatz zu springen, um ihn dann in einem sauberen infanteristischen Angriff zu nehmen. Hier gab es nur eine Möglich, feit, dem Feind in den Nocken zu springen. Als Absprungplatz für die zwei übrigen Züge befahl ich deshalb das Rollfeld selbst. Begeisterung herrschte bei Führer und Truppe, glühender Kampfeswille, um das Seine zum Siege beitragen zu können. Diese Nacht blieb keine Zeit zum Schlafen. Ge- naueste Unterweisung jedes einzelnen Unterführers und sonstige Vorbereitungen verschlangen die wenigen Stunden bis zum Start. Mit der Morgendämmerung erhoben sich unsere Maschinen zum er st en Großeinsatz der Fallschirmtruppe. Herrlich war der säst zweistündige Anflug in großer Höhe, herrlich die Stimmung der Männer im engen Rumpf des Flugzeuges. Das Fallschirmjägerlied: „Rot scheint die Sonne" übertönte das Donnern der Motoren. Flakgeschosse spritzten wiederholt um unsere Flugzeuge, doch unbeirrt flogen unsere Flugzeugführer sicher unsere Transporter zum Ziel. Der Flugplatz war erreicht. Der Sprung in den Kamps erfolgte mit der- selben Sicherheit, mit der die letzten Schulsprünge durchgeführt worden waren, ja die meisten sogen, es sei überhaupt ihr schönster Sprung gewesen. Ich schwebte zur Erde, doch da war schon die rauhe Wirklichkeit. Die Geschoßgarben jagten schon an uns vorbei, bevor wir den Boden erreicht hat- ten. Hier zeigte sich die Entschlußkraft, die Einsatzbereitschaft und das Ueberlegenheitsgefühl dieser Soldaten. Nur mit Handgranaten und Maschinen- Pistole bewaffnet sprangen die Männer über das „Sieg im Ein Dokumentarfilm Berlin, 27. Ian. (DNB.) Der grohe Dokumentarfilm des Heeres „Sieg im Westen", der auf Anordnung des Generalfeldmarschalls von Brauchitfch während der Westoffensive im Mai und Juni des vergangenen Jahres geschaffen wurde, stellt als dokumentarischer Film Insofern etwas Erstmaliges dar, als er während der Kampfhandlungen selb st entstanden ist. In engster Zusammenarbeit mit den Kommandostellen wur- den bestimmte Gruppen von Filmberichtern an den Schwerpunkten des Kampfes eingesetzt, und so konnten von der Truppe bis in die rückwärtigen Dienste hinein au gleicher Zeit Aufnahmen gemacht werden. Hinsichtlich der kriegsgeschichtlichen Darstellung ist dieser Film, mit dem eine sich auf längere Sicht erstreckende eigene Filmarveit des Heeres eingeleitet wird, also Durchaus neue Wege gegangen. Das gilt auch von dem Umfang des verarbeiteten Materials, bei dem nur zu einem geringen Teil das Material der Propagandakompanien, das in den Wochenschauen gezeigt wurde, Verwendung fand. In der Hauptsache wurde es von den Berichterstaffeln des Oberkommandos des Heeres geliefert. Es wurde vor allem das Filmmaterial benutzt, das auf dem Siegeszuge der deutschen Truppen von den Franzosen, Rollfeld, hin zu den feindlichen Nestern, den feuernden Maschinengewehren entgegen. Unteroffizier Meyer, der auf einem Hallendach gelandet war, bekämpfte von dort oben aus ein feindliches Ma- schinengewehrnest und rettete so seinen Zugführer aus hoffnungsloser Lage. Zwei andere rollten ganz allein einen Schützengraben auf. Mancher Stoß, trupp von drei bis oicr Mann kam mit zehn ober fünfzehn Gefangenen an. So gelang es auf Grund rücksichtslosen Draufgängertums den Platz bis auf ganz vereinzelte Nester freizumachen vom Feind. Die Landung der Infanterie war ohne größere Verluste für diese möglich. Noch fünf lange Tage hielt die Kompanie mit der gelandeten Infanterieeinheit zusammen in zähem Ab- wehrkampf gegen zehnfache Uebermacht den Flugplatz, bis Holland zur Uebergabe gezwungen war. Das Ziel, starke feindliche Verbände zu binden, war erreicht. Manch einer fiel auf dem Felde der Ehre. Entschlossen und einsatzbereit fül- len andere diese Lücken, bereit, sich voll und ganz einzusetzen für den nächsten und entscheidenden Sieg als Fallschirmjäger. Westen." des deutschen Heeres. Engländern und Belgiern erbeutet wurde. Ein einleitender Teil „Der Entscheidung entgegen" zeigt in einer großen historischen Linie über drei Jahrhunderte hinweg mit dem Schwerpunkt der Zeit vom Weltkrieg bis zur Gegenwart den Einsatz für den vaterländischen Gedanken. Im Hauptteil, der den Titel „Der Feldzug" führt, wird in diesem Kriege besonderer Wert Darauf gelegt, mit Hilfe zahlreicher Karten und eines besonders anschaulichen Textes die großen Operationen dieses Feldzuges verständlich zu machen. Zugleich wird durch eine Schilderung des deutschen Soldaten und seiner Erlebnisse eine starke Darstellung des Kampfgeschehens vermittelt. Bewußt zeigt das Werk immer wieder Frontaufnahmen, stellt aber weiter einzelne große Komplexe der verschiedenen Waffengattungen heraus, um das Verständnis für deren besondere Aufgaben zu erschließen, und hebt nicht zuletzt auch die Verbindung zwischen Front und Heimat hervor. Die Musik, die Herbert Windt für den Hauptteil und Horst Hans Sieber für den Vorspann geschrieben hat, unterstreicht die Wirkung des Films. Dazu soll auch eine Broschüre des Oberkommandos des Heeres dienen, die unter dem Titel des Films herauskommt. Japan kein Objekt ffir den Dollanmpenalismns Roosevelts Kein Japaner gibt politische Ziele für Anleihen preis. Mtsuolas Rede. Tokio, 27. Jan. (DNB.) Nach dem stenographischen Bericht von „Tokio Asahi Schimbun" führte Außenminister Matfuoka in feiner Rede im Haushaltsausschuh des Reichstages am Sonntag noch folgendes aus: Die USA. haben den letzten beiden javanischen Kabinetten vor meiner Amtszeit Anleihen angeboten unter der Bedingung, daß Japan feine Kontinental- und Südpolitik Halbwegs e i n ft e U t oder ganz aufgibt. Die USA. wollten also eine An- Näherung an Japan durch Anleihen versuchen, wenn Japan den Chinakonflikt beendet und seine Truppen aus China zurückzieht. Einige unserer Finanz- leute waren an diesen Anleihen interessiert, aber das Ovfer war zu groß und deshalb war der ame- rikanische Vorschlag unannehmbar. Ich bin der Meinung, daß kein einziger Japaner bereit ist, die politischen Ziele Japans aufzugeben. Der amerikanische Vorschlag wäre gleichbedeutend mit einem Gegenvorschlag an die USA., ihre Monroe-Doktrin aufzugeben und die Philippinen sofort unabhängig zu machen. Wenn die USA in dieser Richtung denken könnten, würde die Frage äußerst einfach sein. Weiter erklärte Matfuoka: „Wenn die USA. sich mit dem östlichen Pazifik als Einfluß- z o n e begnügen, so hat Japan dagegen nichts ein- zuwenden. Tatsächlich jedoch beklagen stch die USA., daß Japan eine Kontrolle über den west, lichen Pazifik beabsichtige. Aber rote handeln die USA. selbst? Sie bezeichnen Europa als ihre erste Verteidigungslinie und be» ziehen Zentral- und Südamerika in eine gemeinsame nationale Verteidigung ein, die von den USA. selbst konstruiert wird. Nicht zufrieden hiermit, verlachen die USA eine gemeinsame nationale Verteidigungslinie bis nach Australien und Neuseeland auszudehnen. Wenn die Dinge so weitergehen, so werden die USA. bald ganz Asien und die Südsee als ihre Ver- teidigungslinie bezeichnen. Ich erkläre, daß Japan keine Kontrolle der anderen in weitestem Ausmaß beabsichtigt. Aber in kleinerem Ausmaß will Japan eine Kontrolle durchführen. Angenom- men, Japan will den westlichen Pazifik kontrollieren, haben die USA. irgendeinen Grund, dagegen Beschwerde zu erheben? Matfuoka ging bann auf den Abschluß des Fischerei-Provisoriums mit Sowjetrußland und des Abkommens über die EinJapans klare Sprache. Bon unterer Berliner Eckriftleitung. Der japanische Außenminister Matfuoka hat kürzlich im Reichstag die Rolle Japans und feine Mitwirkung im Dreimächtepakt so umrissen, daß in Washington und Filiale London die schon an und für sich bekümmerten Gemüter noch etwas schwärzer in die'Zukunft der angelsächsischen Pluiolratie sahen. Darauf hat vor dem Ausschuß des Repräsentantenhauses der amerikanische Außenminister Hüll ganz allgemein und mit Rooseveltschen Phrasen die Mächte des Dreierpaktes des bösesten Welt- eroberung willens und vor vor allem auch Japan bezichtigt, durch seine Aktion in der Mandschurei „den Auftakt zur Zerstörung der Grundlagen der zivilisierten Welt" abgegeben zu haben. Die Antwort Japans durch den Mund des Außenministers Matfuoka auf diesen durch nicht ö als durch die Bemühung zur Verdeckung der angelsächsischen Weltbeherrschungsziele zu erklärenden Angriff packt den amerikanischen Büffel direkt bei den Hörern. Er wird in einer Weise geschüttelt, daß man auf die Replik gespannt sein darf. Denn daß, wie Deutschland und Italien in Europa, Japan die Wahrung des ostasiatischen Großraumes gegen die Angelsachsen oornimmt, die sich in aggressiver Weise in die Angelegenheiten fremder Erdteile mischen und sie bevormunden wollen, gerade das ist Gegenstand des Ringens um eine von Deutschland, Italien und Japan erstrebte Neuordnung der Dinge, die den Ungerechtigkeiten des jetzigen Zustandes und feiner die Völker korrumpierenden und verhetzenden Folgen ein Ende bereiten will und muß. Die USA. und England haben sich auch in Ost- asien gegen eine solche Neuordnung gewendet, der kriegerisch- Konflikt zwischen Japan und Tfchiang- kaischek ist die Wirkung gewesen. Ohne angelsächsische Unterstützung Tschiangkaischeks wäre längst in China Frieden eingekehrt und die japanischen Soldaten hätten längst China verlassen, wie es :m Novemberoertrag 1940 zwischen Nanking und Tokio auch vorgesehen ist. Jovan batte ein Lebensinteresse daran, daß das Verhältnis zu Chino geordnet und frei von angelsächsischen Storungsversuchen nrirbe. Cs hatte ferner ein unbestreitbares Interesse in der Mandschurei. Die Art, wie sich die Errichtung eines selbständigen Kaiserreichs Mondschukuo ausgewirkt hat, läßt doch darauf schließen, daß Japan tn *■■■■■■_■»■■ । " ■ —- j ■ -!->»«' L'lfüL'W setzung einer Gemischten Kommission ein. Der Außenminister stellte fest, daß die Lage sich ver, bessert habe. Unter diesen Umständen hoffe er, daß man eine klare Vorstellung über die Richtung be- kommen könne, in der sich die japanisch-russischen diplomatischen Beziehungen bewegen. Hierauf soll, ten auch England und die USA. ihr besonderes Augenmerk richten. Konoye will den Wnakonß-kl beenden. Tokio, 28. Ian. (DNB. Funkspruch.) In der Montagsitzung des japanischen Reichstages gab Ministerpräsident Fürst Konoye die feierliche Versicherung ab, daß er entschlossen sei, mit allen Kräften den Eh i n a kon f l i k t zu Ende zu führen. Er halte es für feine Pflicht, fein Letztes für die Bereinigung des Streitfalles daranzusetzen. Die Erklärung Konoyes wurde von den Abgeordneten mit stürmischem Beifall ausgenommen. Prinz Itschlyo erläuterte eine Entschließung des Oberhauses, wonach Japan einen friedlichen Aufbau O st a f i e n s wünsche, was einige Nationen auch richtig verständen. Mit diesen Nationen müßten die Beziehungen immer enger geftaltet werden. Die diplomatischen Bemühungen, auch die übrigen Nationen zum Verständnis zu bringen, seien fortzusetzen. Jedenfalls müßten alle Hindern, f e, die Japan auf dem Wege zu seinem Ziel entgegenständen, beseitigt werden. Das Oberbaus werde dabei die Regierung voll unterstützen. Der japanische Flottenchef Suyetfugu sprach am Montag über den Rundfunk zu den Japanern in Amerika. Er betonte, daß Japan keinen Krieg wünsche, aber doch aufaHes vorbereitet fei, wenn die USA. ihre Bedrohung fortsetzten. Da» Kabinett Konoye habe die Haltung Japans nach innen und außen verstärkt, und die japanische Wehrmacht setze sich entschlossen für di» Ziele der Regierung ein. „Wunschkonzert." (Sin Nfa-Film im Gloria-Palast. Der Film beginnt mit einer glanzvollen Erinnerung an die letzte Olympiade In Berlin 1936; noch einmal bewegen den Zuschauer die schönen und festlichen Bilder vom Beginn eines die Welt umspannenden, friedlichen Kampfes der Nationen. Inmitten dieser Bilder setzt, zufällig und unverbindlich scheinend, die Handlung ein: die Kamera greift aus dem er real en und bewegten Wirbel der hunderttausend Menschen die zwei heraus, auf die es hier in erster Linie ankommt. Ein junges Mädel und «in junger Fliegerleutnant. Aus der zufälligen Bekanntschaft entsteht im Handumdrehen eine große Liebe; ein Bund für» Leben scheint im Zeichen der iünj Ringe, unter dem Klang der olympischen Fan- art, im Fackelschein des olympischen Feuers ge» chlossen. Aber der Zufall spielt nicht immer so liebensroürbig, und das Leden hat nicht immer Zelt, die Früchte des Zufalls reifen zu lassen: den Leutnant ruft ein plötzlicher Befehl ab, der Abschied kommt schnell und von schlimmen Ahnungen bescl-wert, die Geheimaktion, die den jungen Flieger mit der Legion Condor nach Spanien führt, verbietet ihm für lange Zeit jede Nachricht nach Hause. Das Mädchen ahnt nichts und muß glauben, daß der kurze Traum vom Glück endgültig ausgeträumt fei. Die Jahre vergehen, der Krieg bricht aus, eines Tages gibt es ein Wunschkon.selbstverständliche Weise beschworen. und man spürt auch aus allen Szenen die Kräfte des Gemütes, der Heiterkeit und des Glaubens an unsere Sache, welche Menschen und Schicksale bewegen. Mit einem Wort: dieser Film enthält ein Stück lebendiger, deutscher Wirklichkeit, dafür sollen Autoren und Spielleiter mit dem Stabe ihrer Helfer bedankt fein. (Aus diesem Stabe mag mindestens der Mann an der Kamera, Franz Weihmayr, noch mit lobender Anerkennung genannt fein.) • Im Sinne des Ganzen bildet auch die figuren- und namenreiche Darstellung eine seltne in sich geschlossene Gemeinschaftsleistung. Im Paar der jungen Liebenden begegnen sich Ilse Werners anmutige Innigkeit und die frische, männlich bestimmte Offiziershaltung von Carl Raddatz (man erinnert sich seiner vor allem aus tarn „Urlaub auf Ehrenwort") auf eine gewinnende Weise. Die ältere weibliche Generation wird durch Hedwig B l e l b t r e u, Ida W ü st und Elise A u l t n g e r mit Würde, mit Humor und mit Verständnis repräsentiert. Bon den vielen Gestalten, die ferner ringsum erscheinen, feien etwa Joachim B reu» necke (Leutnant Winkler), A. H. Schlettow (ein Frankfurter Metzgermeister), H H. S ch a u s u ß, Malte Jaeger, Walter Laden gast, Albert F l o r a t b , Vera H a r t e g g und Ewald Wenck als die besonders volkstümlichen Erscheinungen her- ausgegriffen — ganz abgesehen vom Wunschkonzert im ..Wunschkonzert": Heinz Go-decke braucht natürlich bloß sich selber zu spielen; und Marika Rökk, Hörbiger, Weiß Ferdl, die un* erschütterten Seeleute Rühmann« örau|e- weiter und Sieber, Wilhelm S t r i e n z , Albert Bräu und die Berliner Philharmoniker unter Eugen Joch um. — (Ufa.) * Dazu die neue Wochenschau. Einiges aus dem vielseitigen Inhalt: Hermann Görings 48. Geburtstag; Abschluß neuer deutsch-russischer Wirtschaft-- abkommen in Moskau; Musjert-Bewegung in Holland Fischfang bei den Lofoten; Berliner Kunstausstellung; Gefechtsübung der Kradschützen; Flak- Scheinwerfer; Oberstleutnant Gallands 87. Abschuß. Ham Thyriot. Einer hatIrlaub. Erzählung von Georg A. Lebemann. Oben am Hochmeer, wo der Firstenweg die Kurve nach Breitenlehn macht, wohnt der Hausler Gerlach mit seiner großen Familie. Vor Dem Kriege sahst du ihn auf spärlichem Acker, wie er den Pfug durch die Zeile stieß ober die Sauerwi-esen mähte. Hier herauf kam feiten jemand, hier waren Die Sommer so kurz und die Winter lang und hort. Die Gerlachs sind ruhige Leute, die horchen gern in den Wind hinaus, der aus Fichtenwäldern herübe rstr eicht, sie lieben Dert Geruch, Der aus Der Erde steigt, aber mit Worten sind sie karg. Hermann Gerlach tft auf Urlaub da. Vorn an der Tür liegt sein Tornister und die Gasmaske. Nach diesen gewaltigen Märschen durch Belgien, nach all Dem Kämpfen und Siegen sitzt er wieder auf seiner Einöde und horcht auf Den stillen Schlag Der Uhr. Es ist doch wunderbar, daheim zu fein, die jungen Gesichter sind um ihn herum und suchen bei ihm die Spuren des Krieges, vom Uebergang über die Schelde bei Andernaarden oder Die Kämpfe bei Men in. Nein, da ist nichts zu sehen in seinen Zügen. Nur das schwarzweißrote Bändchen des Eisernen Kreuzes schmückt seine Brust. Nun ißt er mit seinen Kindern und bricht das Heimatbrot mit seinen Derben Händen. Ein Jahr ift's nun, daß er fort ging von zuhause, erst nach Polen und bann nach dem Westen. Dem Haus wuchs in Der Zeit ein Kälbchen zu und auch sonst ging nichts abwärts. Claus, der kleinste Gerlach, ist nun zwei Jahre alt und trägt blaue Höschen. Am Waqenschuppen ist eine neue Tür, o ja, die Frau hat dazu getan, was sie mst ihrer Kraft vermochte, sie hat gearbeitet und das Haus treu gehütet. Der Gerlach ist zufrieden mit seinem Urlaub. Arn Abend, nachdem die Kinder zu Bett gebradjt sind, gehen sie mitetnanDer den Firstenweg hinab. Ganz ruhig ist die Natur, niemand mag sprechen, wenn Der Wind geräuschlos mit den Riedgräsern spielt. Sie haben Da nie gesprochen, auch früher nicht. Die Frau lehnt an seinem Arm und geht so neben ihm. Er sieht die schwarzen Waldberge, Da Drüben über dem Tal Auf Dem Hochmoor flimmert Die Lust, es ist als wenn geheimnisvolle Schleier, wesen übers Moor tanzen, sie sind nicht fürchterlich und keine toten Seelen, der Gerlach und sein Weib, sie kennen das. Er hat da draußen manchmal an sein Moor ge, dacht, in Nächten, die voll Lärm waren. Durch hundert und aber hundert Gefahren hat er sich geschlagen, aber er hat ihrer nicht geachtet, nur wenn in Den flüchtigen Stunden Der Rast die Gedanken kamen, Dann war es diese Heimat, durch die er jetzt schreitet, dann war es fein Moor, das ihm vertraut ins Bewußtsein kam. Neben ihm geht die stille, treue Frau Er fühlt Die Wärme ihres Blutes, riecht den Duft ihres Haares. „Ja, du hast Dazu getan, Anne. Die Kinder — und die neue Tür am Wagenschuppen — und auch sonst — Lange Schatten fallen schon über Die Landschaft und unten im Dorf brüllen die Kühe. Der Schmied hat seinen letzten Amboßschlag längst getan und sitzt beim Krugwirt. Auch Der Hermann Gerlach führt seine Frau zum Krugwirt. Und immer halten sich zwei Hände fest umschlungen. Als es Nacht ist, gehen sie nach Hause, hinauf in Die Nachbarschaft des Moores. Die Torffooden liegen aufgeftapelt, wie lange, schwarze Tierrucken rechts des Weges. Manchmal klingt ein flaut, ein Vogelruf ober ein fernes Bellen. Am Himmel sind Sterne. Das Haus zeigt feine Umriffe. „Morgen mach' ich zwei Fuhren Torf. Ist Doch wohl aut, Anne?" „O Jar sagt sie. „Wirst chn gut abgeben 1* Sie gehen in das Haus. Morgen wird Gerlach arbeiten, morgen und übermorgen. Dann wird er wieder den Tornister aufhucken und Abschied neh« men. Denn drüben im Westen sind feine Kameraden. Der Wermg Paul. Der Psüller Jakob. Der Tronnt Max. Prien fährt aus! in! beweist seine Autorität im ostasiatischen Raum. Hir NW Das Bombardement von Saloniki Japans Vermittlung im Thailand-Konflikt cht. EIS Efc besorgen Diese Hast der Pankeediplomaten pMt gerade für die Weltbeherrschunqslenden^en ^cAnglo-Amerikaner oder eigentlich doch, da die ander schachmatt -gesetzt werden, der Yankees ■in ein Umstand den Dreierpakl und die in ihm wnesehene Gemeinsamkeit der militärischen Hilfe Voraussetzungen für die künftige Arbeit der beiden chlesischen Gaue geschaffen. Dem Dank namens der NSDAP, verbinde ich meine besten Wünsche für Ihr weiteres erfolgreiches Wirken als Gauleiter und Preiskommissar. reitet. Am 6. Mai 1876 wurde hier der deutsche und französische Konsul durch einen Pöbelhaufen ermordet. Am 30. April 1903 gab es ein Bombenattentat der bulgarischen Revolutionäre, wobei auch die Ottoman-Bank und das Deutsche Klubhaus zerstört wurden. Am 23. Juli 1908 wurde in Saloniki durch das jungtürkische Komitee die Einführung der Der. fassung proklamiert. Rach dem Versuche des Sultans Äbd ul Hamid, die Verfassung wieder zu stürzen, wurde er im April 1909 als Entthronter nach Saloniki gebracht und in der Villa Allatlni vor der Stadt interniert, von wo ihn während des ersten Balkankrieges im Oktober 1912 der deutsche Stationär „Lorelei" wieder nach Konstantinopel schaffte Am 8. November 1912 wurde Saloniki an die Griechen übergeben. Vor Beginn des zweiten Balkankrieges erfolgte am 30 Juni 1913 die gewaltsame Entwosfung und Gefangennahme der in Saloniki verbliebenen bulgarischen Besatzung durch griechische Truppen. Am 5 Oktober 1915 landete das Expeditionskorps der Allierten in Saloniki, was zur Leidenszeit des griechischen Volkes im Weltkriege führte, und heute muß die Stadt dank Englands Einmischung erneut die Folgen des Krieges auf sich nehmen. Roosevelts England-Hilfe grsährdet panamerikanische Interessen. Ueberschwernmung der NSA. mit britischem Hakao. WMehunl rieblid)«! 13 einige S» esen Nation-' wer tngti ien BemiilK n Verstand» ifalls miih'M us dem W eitigt^ Regierung vu tsvgu W den Japans keinen N iereitetl«, rrtsehten, J« Wans m die japs'"'" |en für Ni Der italienische Bericht. Rom. 27. )an. (DRV. Funkspruch.) Der italie- nssch- Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Au der griechischen Front Kampfhandlungen örtlicher Bedeutung und gesteigerte Spähtrupp tätlgkelt. Unsere Flugzeuge haben feindliche Truppen mit Bomben belegt. 3n der Cyrenaika haben unsere Truppen in lebhaften Kämpfen östlich von Der na den feindlichen motorisierteu Abteilungen beträchtliche Verluste beigebrachl. Unsere Luftwaffe hat starke Zusammenziehungen von motorisierten Verbänden und Artillerie mit Bomben und MG.-Feuer belegt Zwei englische Flugzeuge wurden von unseren Jägern obgeschossen. Zn O st a f r i k a dauerten an der Sudan-Front die Kämpfe fort, an denen die Abteilungen unserer Luftwaffe durch heftige und erfolgreiche Angriffe ohne Unterlaß teilnohmen. An der K e n i a - F r o n t hoben unsere Abtei- lungen eine starke feindliche Kolonne überrascht und ihr empfindliche Verluste beigebrocht. Das Unterseeboot mit dem schnaufenden Bullen und dem Kuren-Wimpel, der Schrecken der englischen Schiffahrt, läuft zur neuen Feindfahrt aus. Auf dem Turm Kapitänleutnant Prien. (PK.-Tölle. — Scherl-M.) A Ächioiy " Df)ne 1 wäre Aß t lapmisch,. n, wie es i tsUdjaltet im Einvernehmen mit den beteiligten Stilen die angelsächsischen Quertreibereien aus, die "nd leine- ß in Bangkok krampfhaft bemühten, die franzö- senden K, Ditdoiländischen Gegensätze auf die Spitze zu tret» h’ Dieser Vorgang belegt praktisch die Fähigkeit M In ßf |eb Teilnehmers des Dreierpaktes, in seinem Be- ‘ Frieden zu schaffen, während das Angelsachsen, das Gegenteil will. E. S. Belgrad, 27. Jan. (Europaprefe.) Heber das große Bombardement von Saloniki durch die italienische Luftwaffe am Samstagnachmittag berichtet die Belgrader „Politika". Der Angriff habe eine Stunde gedauert. Die italienischen Flugzeuge feien in drei Wellen erschienen und hätten insbesondere den Hafen bombardiert. Insgesamt habe man den Abwurf von 80 Explosiv- und von mehreren Brandbomben feststellen können. Zwei große Brände seien ausgebrochen. Durch eine Bombe fei ein Tank der Standard Vacuum Company ge- trosfen worden, er sei v o l l st ä n d i g au s g e - brannt Die Zeitung „Progreß" sei am Sonntag nicht erschienen. Wechfelvolle Geschichte einer 6>toM ritrm asiatischen Raume nicht auf dessen Ausplün- lenng und Schädigung, sondern auf dessen fried» ich, Höherentwicklung ausgeht. Ist es „unoer- fjj-tt" wenn Japan in diesem Raume die Funk- als Vormacht erfüllen will, die die USA. ■jrDen ganzen amerikanischen Kontinent längst als tlU verständlich übernommen haben? Die Behaup- mi: Hulls von der Unverschämtheit des japanischen Ottens ist. wie Matfuoka mit Recht sagt geradezu a lern" Die Einmischung der Rooieveltregierung iiie Gestaltung fremder Erdteile gebt ja nicht nur jiit- rechtfertigen können, dann sind es die Ten- leinen Roosevelts, sich in fremde Angelegenheiten .^mischen und das plutokratisch-jüdifche Ziel jir Niederwerfung aller Ordnungsmächte zu er- leihen. Zeit und Geschichte überrollen die Phan- öi'neien der Weltdemokraten Japan hat z. B im sra-zösisch-thailändischen Konflikt über Indochtna jisLiplomatische Vermittlerrolle mit Einwilligung idi Vichy und Bangkok übernommen. Es handelt 'n dn. Q9< sich Du, hoffe er, bef Richtung bb ^ifch-ru|si|chn hieraus (ol )t befonberti Teilung des Gaues Schlesien. Zwei neue Gauleiter und Oberpräsidenten in Breslau und Kattowitz. ig und toiii! ebensintech J geordnet unj ' llchen teresse in bu , Kfjtung eines o ausgevich 3 3opan ii Im Altertum lag beim Dorf Sedes (zwei Stun- den von Saloniki) die griechische Kolonie Therme, genannt nach warmen Heilquellen, sie gab dem Meerbusen, an dem sie lag den Namen ^5 Iber« mäischen Golfs Um 315 o Ehr gründete Kassander etwas nördlicher eine neue Stadt, in die er auch die Einwohner von Therme verpflanzte und der er den Namen (einer Gemahlin, Der Schwester Alexanders d Gr, Thessalonike gab Begünstigt durch ihre Lage, wurde die Stadt bald der Haupthafen von Mazedonien, und nachdem letzteres dem römischen Reich einverleibt war (148 v. Ehr ), politische Hauptstadt der Provinz Macedonia und bie erste Stadt des europäischen Griechenlands. Die Via Eqnatia, jene große römische Heerstraße, die von Dyrrhachium (Durazo) durch Mazedonien nach Bnzanz geführt war, berührte auch Thessalonike. Ci^cero^lebte hier 58 v. Ehr. im Exil Unter Nero predigte der Apostel Paulus in Thessalomke das Christentum und gründete eine christliche Gemeinde, an die er zwei Briefe schrieb. Unter Theodosius d Gr (379—395) empörten sich die Bewohner gegen die römische Besatzung, weshalb der Kaiser 7000 Bürger hinrichten liefe; auf Befehl des Bischofs Ambrosius von Mailand tat er aber dafür 390 feierliche Kirchenbufee. Vom 6 bis 8. Jahrhundert wurde die Stattt mehrfach von slawischen Horden heimgesucht 904 von den Sarazenen geplündert und fiel 1185 in die ßänbe der Normannen unter Tankred Ncich der Eroberung Konstantinopels durch die Lateiner (1204) gelangte Teffalonich unter bie fjerfdjaft bes Mar - grafen Bonifatius van Montserrat Nach Boni- facius1 Tob (1207) folgte ihm Demetrios, verlor ober bie Herrschaft an Ibeoborus Angelos Kom- nenos ber 1222 leffalonit einnahm unb sich hier ,um Kaiser tränen lieh, 1230 eroberten bie Bul- . Lren bas ganze Gebiet Als bie Tessasvnicher 1422 ' ^on einem türkischen Heer unter Sultan TOurab bart bebränqt würben, sahen st- ihr« einzige Net- tuna in ber Republik Benebig Der Papaolog An- hrnnifus überlieft Teffalonich gegen 50 000 Du- Berlin, 27. Ian. (DNB) Durch die Wieder- gewinnung alten schlesischen Gebietes ist Schlesien mit etwa 7,5 Millionen Einwohnern zu einem Gau geworden, der der Fläche und Einwohnerzahl nach wesentlich größer ist als alle anderen Gaue der NSDAP. Auch als staatlicher Verwaltungsbezirk hat Schlesien einen Umfang erreicht, der für die intensive Betreuung seiner Bevölkerung auf allen Lebensaedieten zu grofe geworden ist. Um eine seinem Umfang entsprechende politische Führung und staatliche Verwaltung dieses Gebietes zu gewährleisten, hat der Führer bestimmt, dafe der bisherige Gau Schlesien in die beiden neuen Gaue Oberfchlesien und Rieders chlesien geteilt wird. Gleichzeitig ist die Provinz Schlesien geteilt in eine Provinz Oberschlesien aus den Regierungsbezirken Kattowitz und Oppeln und eine Provinz Niederschlesien aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz. Da der bisherige Gauleiter und Oberpräsident von Schlesien, Josef Wagner, der zugleich seinen Heimatgau Westfalen-Süd führt und durch das Amt des Reichskommissars für die Preisbildung besonders stark in Anspruch genommen ist. den Wunsch geäufeert hat, von seinen schlesischen Aemtern entbunden zu werden, hat der Führer an die Spitze der beiden neugebildeten schlesischen Gaue auch zwei neue Gauleiter und OberPräsidenten gestellt. Zu Gauleitern wurden ernannt für den Gau Niederschlesien der Parteigenosse Karl Hanke, für den Gau Oberschlesien der Parieige- nofee Fritz Bracht. Die Gauleitung Oberschlesien hat ihren Sitz in Kattowitz, die Gauleitung Niederschlesien in Breslau. In Uebereinstim- mung hiermit hat der Führer den Gauleiter Bracht zum Oberpräsidenten der Provinz Oberfchlesien und zum Oberpräsidenten der Provinz Niederschlesien den Gauleiter Hanke ernannt, der nach Teilnahme an dem Feldzug in Polen und Frankreich aus dem Reichsministerium für Dolksausklä- rung und Propaganda ausscheidet. Der neue Gauleiter Hanke wurde 1903 in Lau- ban (Schlesien) geboren Nach praktischer Tätigkeit in Maschinenbau- und Metallindustrie absolvierte er das Mühkbautechnlkum in Dippoldiswalde und das Berufspadagogifche Institut in Berlin. Seit 1928 war Hanke im Gau Berlin Ortsgruppepleuer Be- zurksführer, Gauorganisationsleiter unb später in der Reichsleitung der NSDAP. Hauptamtsleiter. Hanke war Organisator des Nationalsozialistischen Beamtenbundes in Berlin, zu einer Zeit, als den Beamten jede Betätigung für dis NSDAP, unter Strafandrohung verboten war. Deshalb wurde Hanke als Gewerbelehrer von der Stadt Berlin entlassen. Dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, dos er mit aufbaute, gehörte er zuletzt als Staatssekretär und Geschäftsführender Vizepräsident der Reichskulturkammer an. Mit der Person Hankes aufs engste verbunden sind Idee und Organisation der Propaganda- und Kriegsberichter- Kompanien. Anfang August 1939 trat Hanke als Freiwilliger in das Panzerlehrregiment em und nahm mit ihm am Feldzug in Polen teil. In seinem Regiment, das vom Osten an die Westgrenze rückte, leistete er die Hebungen als Unteroffizier und Feldwebel ab und wurde im Februar 1940 Leutnant. An dem Feldzug in Belgien und Frankreich nahm Hanke mit den Panzerkräften teil, die den lieber- gang über die Maas erzwangen und zur Kancil- füfte oorftiefeen Nach dem Durchbruch durch die Weygand-Linie wurde Hanke Kompanieführer. Er erhielt das E.K I und erwarb sich das Panzerkampfabzeichen. Hanke ist Oberführer im Stabe des Reichsführers ff. Träger des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, sowie Inhaber der Silbernen und Bronzenen Dienstauszeichnung der NSDAP. Gauleiter Fritz Bracht wurde 1899 in Heiden/ Lippe geboren. Er nahm mit Auszeichnung am Weltkriege teil. Arn 1.4.1927 trat Bracht in die NSDAP, ein. Er betätigte sich zunächst in der SA, in der er heute SA -Brigadeführer ist. In der politischen Führung der Partei war Bracht Ortsgrup- , penleiter, Bezirksleiter und Kreisleiter im Gau Westfalen-Süd. 1935 wurde er stellvertretender Gau. leiter von Schlesien. Nach der Ernennung des Gau- leiters Joses Wagner zum Preiskommisfar war ihm eine besondere Verantwortung für die Führung des i Gaues Schlesien übertragen Bracht ist Träger des : Goldenen Ehrenzeichens unb Inhaber ber Joilbernen ! und Bronzenen Dienstauszeichnung der NSDAP. Baumwollbörse in emerKirche flenf, 27. San. (DNB.) „Daily Mail" berich!-l, ta, die großen englischen Bapmwollgeschatte i n »onchester in diesem Jahre in einer Kirche ab= galten werden muftten. Die königliche Börse von K nchester sei durch einen Bomben (re Her l meinen Kattun." und das frü! inmill* Den 5ldl«*l im Wft n, Ä IN unh SP® 1(1» Ml bat « W ,5 f)UPP?n LZ v* ii lvir° % (t, Dorbneten mit Ein guter Wurf ist ziemlich selten Das muß in diesen Zeiten auch für MAGGI8 SUPPEN-Würfel gelten Sei deshalb sparsam im Verbrauch! Ml HAH IND0 - THAILAND (SIAM) (malaienX \$taaten( " i > ’.iMigsen 71 FRANZ.-.. .•»Anghor ^Mittagsstunden ein Raub überfall ausgeführt. eines Mit Brigadegeneral George Radu Antonescu. Deutsche Flieger unter südlichem Himm-rl bis Das von dem argentinischen Außenminister Dr. Nach einer Nachricht aus Santos wunden 253 000 Sack brasiilianischer Kaffee im Monat Dezember vernichtet, um die „großen Ueberschüsse zu einem gewissen Grad zu verringern". wurde zum Polizeipräfekten von Bukarest ernannt. Julio R o c a vor einigen Tagen eingereichte Rück, trittsgesuch wurde von dem Vizepräsidenten Ramon S Castillo angenommen. Bis zur Ernennung eines neuen Außenministers wurde Unterrichtsminister Guillermo Rothe mit der Führung der Ge- schäfte betraut ten aus der Schweiz nach Italien waren. Ein Titelblatt-Wettbewerb der „neuen linie“, „bie neue linie' Haup-ichr-sUetter: Dr itrtefcndi Wilhelm Lange Stellvertreter Mi pauptidjroLetiers (frnft Blumschein, «eiantrooctiidi üt Loiui uil Biiver Tr Kr. W. Lange für das gen- lewn: Tr. Hans ThrM; üt Stab Gießen. Provin-, Wiriicha-. u. Sport: Ecn.i B.uni,che n. Dru.t unc Verlag Brühliche Unicet'itairOrurferei R. Lanqe P. fl. ißeriaoeiet'er Tr.^ng. Tvch Hamann ittnzeiflenie ter Hone Lei, Verantwortlich ,ür den Inhalt der ülntergen: Tbeovor Kümmel Pl.Stt.1 Gin stebergangskabineti in Rumänien. Bukarest, 28. Jan. (DNB.) General 21 n tone s c u bat ein Uebergangskabinett gebildet, in dem er selbst das Außenministerium leitet, dagegen das Ministerium für die Landesverteidigung an General Iacobici abgegeben hat. Die drei Unterstaatssekretäre im Heeresministerium — General Dobre für Rüstungs- und Verwaltungfragen, Gene, ral Pantazzi für das Landheer und Oberst Jienescu für die Lu tfahrt — werden unverändert beibehal. ten. Ebenso bleibt General Popescu Innenminister. Wirtschaftsminister wurde General Potoplann, Fi- nanznunister General Stoenescu, Landwirtschasts. winister General Sichitin, Erziehung und Kultur G.neral Rosetti, Skaatsmimster für Presse und Propaganda Professor Crainic, Staatsminister ohne Geschäftsbereich der bisherige Justizminister Mihai Der französische Justiz Minister A l i b e r t ist aus gesundheitlichen Gründen von feinem Posten z u. rückgetreten. Zu seinem Nachfolger ist der bekannte Pariser Derfassungsrechtler Joseph Barths. Iemy ernannt worden, der bei der Gestaltung des Gesetzes über den neuen französischen Nationalrat maßgebend mitgewirkt hat. Kleine politische Nachrichten. Reichsminister Dr. Goebbels empfing in Anwesenheit von Gauleiter Bohle die Landes- und Kreisjrauenschastsleiterinnen der Auslandsor- a a n i f a t i o n , die zu einer Arbeitstagung in Berlin versammelt sind. Oie Suez-Kanal-Gesellschast ihrer finanzicllenVerpflichiungenent unden. Genf, 27. Jan. (DNB.) In welchem Umfang bereits die Sicherheit des englischen Seeweges nach dem Fernen Osten erschüttert ist, bewies die kürzlich ergangene militärische Anordnung, wonach die Suez - Kanal. Gesellschaft von der Regelung ihrer finanziellen Verpflichtungen befreit wird. Der ägyptische Finanzminister erläuterte diese Anordnung nunmehr dahin, daß sie durch die gegenwärtigen Umstände notwendig geworden sei. Die Gesellschaft sei zur Zeit nicht in der Lage, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Dividenden und Schulden zu erfüllen. Die „gegenwärtigen Umstände", die zu der erwähnten militärischen Maßnahme geführt haben und die so schamhaft verschwiegen werden, sind aller Welt nur allzu gut bekannt. Der Weg nach dem Fernen Osten wird für die britische Schisfahrt immer wei- ter und immer gefährlicher, wozu die in der letzten Zeit gesteigerte Aktivität der Luftwaffe der Achsenmächte noch besonders beigetragen hat. Ein deutscher Fliegerhorst hat sich hier in Italien ein großes Zeltlager aufgebaut (PK.-v. Kayser-Scherl-M.) Schwunghafter Diamantenschmuagel aufgedeckt. Die italienische Zollpolizei ist in C h i a f f o q der schweizerischen Grenze einem schwunghasq Diamantenschmuggel auf die Spur gekommen, t wurde von einer in Lugano wohnhaften Schwe, zerin im Einvernehmen mit einem italienische Juwelenhändler durchgeführt. Die Schmuggler'; wurde auf frischer Tat ertappt, als sie zwei Diawrr. ten im Werte von 70 000 Lire in einem Schmin!, topf über die Grenze bringen wollte. Auch b? italienische Juwslenhändler und ein Helfer rourbci Aufforderung, Titelblatt-Entwürfe einzusenden. Ai; Preise sind ausgesetzt: 1. Preis = 1000 RM., 2. Preis = 500 RM.. 3. Preis = 300 RM. Weitere Preii von je 200 RM. stehen für Ankäufe zur Verfüaurc. Dem Preisgericht gehören an: Professor O. Arpk-, Berlin; Arndt Beyer, Leipzig; Dr. F. E. ^eUroc*, Berlin; Dr. R. Hetsch, Berlin; Regierungsrat $ Kurzbein, Berlin; Professor P. Pfund, Berlin; 2k B. E. Werner, Berlin. Anwachseu des Wildbestandes in Norwegen. Nach Beobachtungen der Jagdpolizei in den Wald gebieten Mittelnorwegens ist dort eine Zunahme bei Bestandes an Ottern festzustellen. Vor menigz-i Jahren war hier der Fischotter nur sehr selten j.i sehen; jetzt ist er fast überall anzutreffen. Da; massenhafte Auftreten des Fuchses hat sich zi einer wahren Plage entwickelt. Kurz vor Weihnachten wurden auf einer einzigen Jagd acht Füchse erlegt. Jetzt wurde Fuchsgift ausgelegt. In Ringsake: (unweit von Oslo) sind in der Neujahrswoche eine große Zahl von Elchen eingewechselt. Auch großen Rehrudel wurden in dieser Gegend beobachtet. heute erhaltene Kirche auf den Trümmern noch älteren Heiligtums entstand. (Fortsetzung folgt.) von Kirchenfürsten und serbischen Großen, Zar Lazar ist mit feiner Gattin dargestellt, besonders eindrucksvoll ist das Porträt des Kaisers Justinian mit wunderbar sprechenden Augen. Vielleicht war dieses Bild der Anlaß, daß die Ueberlieferung dem großen byzantinischen Kaiser den Bau der Kirche zusch eibt. Die Gelehrten sind sich über die Entstehungs-M der Kirche zwar nicht einig, versetzen aber ihren Bau in das 10. oder 11 Jahrhundert, wobei sie allerdings die Möglichkeit nicht ausschließen, daß die Die illustrierte Monatszeitschrift .. (Verlag Otto B.yer, Leipzig-Berlin) wendet sich cy die deutschen Maler und Gebrauchgraphiker mit b | Verkäufe | Eine 1,5 Liter- uNw.-iimousioe z. Taxwert von 700 RM. verkaufen bei I457D Ernst Herbei Bechlingen i Kreis Wetzlar) Drescherei und Fuhrgefchäft Fernruf: Kölsch- Hausen Nr. 108. Kaufgesuche | »n er ha enr Pianos u. Flügel u raunen gesucht Jinnohmi' Schönau ?e e2G*- Neuer brauner UeUmantel lFohlen), Gr. 44 zu verkauf. Ioan Zu erfrag, in der Geschäftsstelle des Gieß.Anzeig. Bei müdem Töchterchen hat Husta-Glycin bei hartnäckigen Halsschmerzen sehr gut gewirkt. SchreibfBoronm Inge von Schilgen.Berlin, Admiral v Schröder-SU 1O. 5 Febr 1923. Überzeugen auch Sie sich durch einen Versuch von der großartigen Wirkung des Husla-Glycin. Flasche 1.-. 1.65. Sparflasche 3.25. Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 9 Drog. Pierenkemper, Seltersweg 69 Drog. Seibel, Frankfurter Straße 39 Drog. Bornemann, Bahnhofstr. 17 Drog. Eines, Selters weg 66 Lieh: Drog. Zimmer.126v Zu Ostern 1941 stelle ich einen WiMMno mit guter Schulbildung ein Bewerbungen bitte ich zu richten an: «eiA Drogerie Winierhoff Kreuzvlatz 9 '10. Für ganze oder halbe Tage stelle ich sofort eine Frau zum Abfüllen ein. Meldungen erbittet: Droge he Winterhoff Krcuzplatz 9 10. ««qA Gewerbliche Organisation sucht weibliche Kraft als Bürohiise Schriftliche Angebote mit Gehaltsanspr. unter '459 D an den Gießener Anzeiger. Nüngere Verkäuferin für mein Lebensmitt.-Geschäfi zum 1. März 1941 gesucht Heinrich Heisel Gießen - Bahnhofstraße 51. 031) ßo'el Telemann Bad-Nauheim sucht für die Saison 1941: Fräulein für Büro un > Emp ang Zimmermädchen Hausdiener Beikoch n Haus- u. Kücheni ädchen. Bewerbungen erbeten mit Lichtbild, Zeugnisabschriften und Gebaltsforderung Mein Geschäft ist geschlossen Seltersweg 47 Uhrmachermeister Ruf 2373 Reparaturen usw. können bis einschl. 1. Februar 1941, in der Zeit von 16 -18 Uhr abgeholt werden Kauf sie bei f Franz Voqf&G. Giessen Gdethestr. 32‘ Seltersweg 44 Ruf. 2464 ntut erhaltener zweiflammiger Gasherd mit Schränkchen zu verlauf losto Zu erfragen im Gießen. Anzeig. Schwarze DamHaMchuhe Gr. 37 u. 38 und Schirm zu verkauf. hevD Zu erfragen im Gieß. Anzeiger. Empfehlungen +Waneu alle lafligLmare Leberüeckcn Pickel, Sommer ivroü usw ent» u (tiar.ltir immer Frau B. Gulden seit Tädo Fr. W. r«t n endr> oeachlei uno ßtkien. Mtz M M ZeiNI.IlMI nad) der Naturschutz verordnuni oom 18. Mär. 1036 lRG öl. I Seite .»> ’inb den erqänz ndcn Bestimmung« . rübrlich erläutert von Proseisor Dr W. Weder, o. ö. Pro-, der echte und N'ser? m Ne che- und Preußischen Ministerium M Wisse' schLst, Erziehung und ToIftsbilDur c, und Prof. Dr. Walther Schoenichem« Leiter der Neichsstelle für Nat> rschutz Gebunden RM. 3,60. Bestellungen du ch alle®ud)t)anö ungt» Rn nvprrrflhpr prirn Stadttheater ■ Dienstag 18. Dienstag - Miete 19 Uhr bis 22 Uhr Erstaufführung Die ongarisclie Hocbzei Operette von Dostal. Preise: RM. 0.90 bis 3.60. «mD1 nicht, wann ich überhaupt jemals einen Menschen als Zeugen für die Zeit benennen könnte, in der ich schlafe. Das ist natürlich auch für die fragliche Nacht unmöglich." „Verstehe, verstehe vollkommen. Ein Verdacht gegen Sie liegt ja auch nicht vor, schon weil jeder Beweggrund zu der Tat fehlen würde." „Haben Sie sonst noch Fragen, Herr Staatsan. walt?" Koßmanns Stimme war leicht ungeduldig. „Ja, wegen des Wilderns in Ihrem Jagdrevier, Haben Sie dahingehend Feststellungen machen können?" Koßmann überlegte einen Augenblick. Nachdem er davon Kenntnis hatte, daß ein als Wilderer bekannter Mann im Verdacht des Mordes verhaftet worden war, widerstrebten ihm alle Angaben, die dieses Thema berührten. Trotzdem konnte er nicht umhin, Einzelheiten auszuzählen, die ebensogut von dem zuständigen Forstamt zu erlangen gewesen wären. „Als wir die Jagd übernahmen, es war 1930, kamen dort Wilddiebereien ziemlich häufig vor. Wir fanden öfters Schlingen, auch drei- oder vier« mal in den ersten Jahren verstecktes Wild, das sicher zur Nachtzeit abgeholt werden sollte. Die Ab- gänge an Böcken, Ricken und ab und zu an Rotwild waren zusammenqenommen ziemlich hoch. Der von Ihnen verhaftete Korn ist an diesen Vergehen, wie seine Akten au-weisen werden, beteiligt gewesen, ebenso ein Mann namens Schulze. Weitere Wilderer konnten nicht ermittelt werden. Die lieber» griffe erreichten 1932 und 1933 ihren Höhepunkt, gingen dann rapide zurück. In den letzten Jahren haben wir nur selten feststellen können, daß gewildert wurde. Ganz ausgehört hat es allerdings nie." „Haben Sie oder Herr Kühlitz jemals ein Zusammentreffen mit verdächtigen Personen in Ihrem Revier gehabt?" „Mit ausgesprochen verdächtigen nicht, denn man kann ja nicht jeden Menschen, der ein bißchen heruntergekommen aussieht, als der Wilderei verdächtig ansprechen." „Das wäre dann wohl alles, Herr Koßmann. Oder haben Sie noch eine Frage, Doktor Bruch- hausen?" wandte sich Fecht zu diesem. „Nein, auch nicht mehr." (Fortsetzung folgt.). -neuen Utür neue [ • wendet fe raphi.ter Wienben । MjÄ 2< Weitere > e Zur Deriü- *r «ms (epierungsrQ' llnd, Berlin/. S' wiJ Ä 3" ««tau ite ■Sri ^chniuz^ le Zwei LL lnetn Mte. ZL WNfi m, n JiorroegttL Zei in den 5: ne Zunahme n. Bor ©er ■ lr sehr seit» lnzutrefsen.; les hat sich ■3 vor ®eiljr: b acht Fütz 3t. An Ring:: ujahrswotz > eit. Auch grög end beobachte StfUontwR ortii* ür fern u j1 )n: Ti. (lanlU- limii «6>uni((txr ’ II urfertt »{.Voiyll' l|| ifltnif ttr ('M! v- oöctßümma M WW ' t. *- Dienstag, 28.)anuar 1941 Nr. 23 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Aus -er Stadt Gießen. »Es ist verboten.. / „Hier siehst du Korn, Du Ochsenhorn. Wenn du es willst genießen, So tritt es nicht mit Füßen." Verbotsschilder und Warnungstafeln sind nun einmal unvermeidlich. Aber sie brauchen nicht immer in das trockene Schema des „Es ist verboten ..." gekleidet zu sein. Manch einer hat auch eine originelle Form dafür gesunden wie jener norddeutsche Bauer, dessen Feld in der Nähe einer größeren Stadt lag und von gedankenlosen Ausflüglern, die hier Kornblumen pflücken wollten, oft niedergetreten routte. Er stellte eine Tafel mit obigem Vers an den Feldrand und — konnte mit dem Erfolg zufrieden sein. Das Gebaren mancher Sommerfrischler am Chiemsee veranlaßte die bayerischen Behörden, das Baden ohne Badeanzug zu verbieten. Die humorvollen Gesetzeshüter stellten an einer Stelle des Seeufers eine Tafel auf, auf der folgendes Ge- verdunkelungszeit 29. Januar von 18.01 bis 9.10 Uhr. mälde zu sehen war: ein Stück See, in dem sich Menschen tummeln, während am Gestade eine große rosige Sau zuschaut. Darunter der Vers: „Wer hier gewandlos geht vom Kopf bis zu den Füßen, Muß diese Sauerei mit harten Talern büßen. Gewandlos geht das liebe Vieh und auch das Schwein, Ein solches willst du schließlich doch nicht sein!" Noch in anderen Beispielen haben die Bayern ihre Reimfreudigkeit bewiesen. Auf einer War- mungstafel im bayerischen Hochland stand zu lesen: „Wer hier den Wiesenweg betritt, Zahlt auf der Stell' acht Groschen, Und wer das Geld nicht hat, dem wird Am Leib es abgedroschen!" Aber auch der unfreiwillige Humor tritt in Verbotstafeln manchmal in Erscheinung, so z. B. wenn «an einer Badeanstalt angeschrieben war: „Das Vertreten des Frauenbades ist den Männern verboten. Der Badediener gilt nach Paragraph 8 der Bade- «ordnung als Frau. Der Badedirektor." Eigentümlich mutet auch in einer Gegend, die häufigen lieber- sichweKirnungen ausgesetzt ist, eine Warnungstafel «an: „Wenn diese Tafel unter Wasser steht, ist der Weg nicht fahrbar." Oder in der Nähe einer elek- ckrischen Anlage: „Das Berühren der Drähte bedeutet sofortigen Tod. Zuwiderhandelnde werden lbestraft." In Amerika, dem klassischen Lande des Auto- jsports, finden sich an gefährlichen Stellen besonders »ft humoristische Warnungen für Schnellfahrer: .„Vollgas nur, wenn Sie Ihr Testament gemacht thab?n!" — „Haben Sie ein ständiges Konto bei Ahrem Arzt?" — „Krematorium zweite Straße links!" Eine freundliche Aufforderung mahnt: „.Fahren Sie langsam, fo sehen Sie unser Dorf. »Es ist sehr hübsch. Fahren Sie schnell, so sehen Sie unser Gefängnis. Es ist sehr feucht." Eine außerordentlich beherzigenswerte Mahnung «endlich ist auf einem großen Stein in der Märki- ffchen Schweiz verewigt: „Betrachtet diesen wüsten Ort! Hier warf ein Mensch ein Streichholz fort Und ward durch dessen Funken Fahrlässig zum Halunken!" C. K. Jeder Schüler zur Attstoffmitnahme verpflichtet. Auf Grund vielfacher Anfragen teilt der Reichs- »ommissar des Reichsministers für Wissenschaft Erziehung und Volksbildung mit, daß jeder Schuler mnd jede Schülerin verpflichtet, die in elterlichen imb in benachbarten Haushaltungen anfallenden Altstoffe, insbesondere Altpapier, Lumpen und Kno- «chen in die Schulvorsammelstelle mitzunehmen.__ Aus der Geschichte der Ludwigs-Universität Gießen. Prälat i. 3t D. Dr. Dr. Diehl über „Juristisches und medizinisches Studium vor 300 Jahren". Ein Vortragsabend des Historischen Vereins für Hessen galt dem Prälaten i. R. D. Dr. Dr. Diehl, den man als Redner über „Das juristische und medizinische Spezialstudium an den Universitäten Gießen und Marburg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts" gewonnen hatte. In einführenden Worten gedachte der Schriftführer des Vereins, Professor D. Dr. E. E. B e ck e r, der Verdienste des Jubilars um den Verein durch Wort und Schrift sowie seiner bereits über 50jährigen Mitgliedschaft. Der Vortragende hob, gestützt auf das soeben von ihm rekonstruierte und veröffentlichte Suchbuch zur Matrikel der Universität Gießen 1605—1624 und der zugehörigen Ortsregister die im lutherischen Europa des 17. Jahrhunderts an Bedeutung und Wirkungskraft nur. von wenigen Hochschulen übertroffene Stellung Gie - Bens hervor. Aus Westfalen, Braunschweig, Niedersachsen, Mark und Ravensberg, aus Holstein, Dänemark, Schweden und den Ostseeländem wie den lutherischen Reichsstädten kamen die Jünger der Wissenschaft herzugeströmt. Neben der 1560 durch Landgraf Philipp neu organisierten Stipendiatenanstalt, die eine Anzahl von befähigten Studenten Unterhalt, Wohnung und Bücher wie jede Erleichterung des Studiums verschaffte — älteren Stuben- ten waren je acht bis neun junge Leute zur Erziehung anvertraut, jenen aber wurde nach Abschluß des Studiums noch eine fünfjährige weitere Ausbildung bei auskömmlicher Bezahlung gewährt, und schließlich sofort eine Stadtprediger-, Superintendentenstelle oder eine Professur an der philoso- phischen Fakultät eingeräumt — sind zunächst das Stipendium medicum und das Stipendium juridi- cum sowie die Beneficiarii juris zu nennen. Die Inhaber der beiden Stipendien wurden in gleicher Weise gefördert, um sorglos arbeiten zu können. Die Professoren hatten ihnen Privatkol- leaien zu halten. Während ihrer fünfjährigen Ausbildung wurden sie für zwei Jahre ins Ausland geschickt, um auch anderwärts den Wissenschaftsbetrieb kennenzulernen — ohne Rücksicht auf das Bekenntnis. Abgesehen von den deutschen Universitäten waren Die italienischen sowie Paris für die Juristen besonders bevorzugt, 1564 wurde eine Matrikel der Stipendiaten angelegt, von 1581 an dienen die Stipendiatenrechnungen als Fortsetzung (vgl. Diehls Stipendiatenbücher von Gießen und Marburg). Unter den Stipendiaten sind an berühmten Männern u. a. der Verfasser des Katzenelnbogener Landrechts, Johannes Kleinschmidt, Bernhard Keu- del, Statthalter zu Kassel, und der Hofgerichtsrat Wicelius, sowie Johannes Waldenstein als Juristen, an Medizinern Phil. Dorstenius, Lorenz Hyperius, Johannes Magirus und Heinrich Ellenberger. Von 1605 bis 1624 war der Juristenmajorat eingegangen, wohl da der Bedarf des Landes an Juristen gedeckt war. Bei einem dreijährigen Normalstudium war die Zahl von 88 immatrikulierten Juristen außerordentlich hoch. Wie W. M. Becker bereits früher nachgewiesen hat, beruht die Zahl daraus, daß sehr viele Adelige, auch aus den nordischen Ländern und den Ostseeprovinzen, hier dem Studium oblagen. Für die Zwecke der Verwaltung ihrer Besitzungen wurden besondere, nur ihnen zugängliche Vorlesungen abgehalten. Aus sechs Jahrgängen der Gießener Kirchenbücher konnte der Vortragende kürzlich 85 meist adelige Rechtsstudenten neu feststellen. Bei dem geringen Bedarf an Medizinern war dieses Studium nur schwach vertreten: 4 bis 6 Studierende. Gerade deshalb wurde hier der Majorat beibehalten, um den Nachwuchs für die Professur und die Stellen der Leibznedici zu erhalten. Als Beispiel führte der Redner Ludwig v. Hörnigh an, der 1600 als Söhn des Turmpfeiferaesellen zu Darmstadt geboren ist. Landgraf Ludwig V. hat ihn aus der Taufe gehoben. Nach.Der Uebersiedlung seiner Eltern nach Frankfurt besckchte er das dortige vorzügliche Gymnasium. Dann studierte er in Gießen, seit 1621 Medizin. Als Stipendiat weilte er 1622—25 in Italien. Später wirkte er bis zu einer unliebsamen Auseinandersetzung mit dem Stadtrat in Frankfurt, ging schließlich nach Wien, wo er 3um Katholizismus übertrat — mehrere Streitschriften von beiden Seiten befassen sich mit diesem schritt —; endlich wirkt er bis zu seinem Tod (1667) als Professor — übrigens auch der Politik und Jurisprudenz — in Mainz. Schon 1630 besaß er den Abel. Uebergehenb auf die Beneficiarii juris zeigte der Vortragende , baß ber Ursprung biefer Organisation, vergleichbar einem kleinen juristischen Seminar von heute, also kein Stipendium, mit den Plänen Georgs II. zur Erziehung und Heranbildung eines Erziehers für den Thronfolger, den späteren Ludwig VI., zusammenhängt. Ausführliche Verhandlungen mit dem Kanzler Wolff v. Todenwarth sind überliefert. Johannes Mylius aus Biedenkopf wurde auserwählt. Professor Kornmann sollte sich seiner besonders annehmen. Am Ende eines jeden Vierteljahres hatten die Beneficiarii eine halbtägige Prüfung abzulegen. Genaue Berichte waren über jedes einzelnen Aufführung und wissenschaftliche Fortschritte zu erstatten. Sechs Jahre hat Mylius in Marburg studiert und bann promoviert, zehn Jahre (1638/48) war er Prinzenerzieher, späterhin Amtmann in Bi"ben- kopf und zuletzt Kammerrat. Die umfänglichen Gutachten über die Prinzenerziehung am hessischen Hof | zeigen die damalige pädagogische Kunst in Hellem I Licht. Die gründliche Ausbildung ber Beneficiarii, die bie meisten Wissenschaften von der Theologie, Nhethorik, Geschichte, Mathematik, den Sprachen, ber Rechtswissenschaft bis zur Festungsbaukunst umfaßte, kann am beutlichsten erkannt werben an bem Werk eines ber ihren, nämlich von Johann Justus W i n ck e l m ä n n. Als Sohn bes Gießener Theologieprofessors geboren, besuchte er bie ausgezeichnete Butzbacher Lateinschule — es war bie Zeit Landgraf Philipps von Butzbach —; nach Abschluß bes Studiums, das ihn nach Holland geführt hatte, schrieb er 1646 im Alter von 26 Jahren bie an Gelehrsamkeit und Beobachtung so reiche „Beschreibung ber Fürstentümer Hessen und Hersseld", worin sich bie Beherrschung aller Wissensgebiete in gleich großartiger Weise funbtut. Sein von Prälat Diehl neu herausgegebenes „(Einfältiges Bedenken" ist eine ber ausgezeichnetsten Schulschriften ber Zeit. Die Betrachtung dieser mustergültigen Einrichtungen ber Gießener Universität belehren uns, daß bas bisherige Bild der Universitäten des 17. Jahrhunderts verzeichnet war, sondern daß Gießen nicht nur hinsichtlich ber Zusammensetzung ber Studierenden, sondern auch bezüglich der totubienorgamfa- Hon eine beachtliche Stellung unter den deutschen Hochschulen ber Zeit einnahm. F. Kn. ®ießenimi7.3a6r6uni>erteinebeülf(6etiniDer|ität (Studenten ans allen deutschen Gauen. — Auch Skandinavier studierten hier. Dor der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung sprach Prälat i. R. D. Dr. Dr. Diehl über die Zusammensetzung der Gießener Studentenschaft in der Zeit von 1607 bis 1624, fo» w i e von 16 4 9 bis 17 0 7. Die Unterlagen boten die Ortsverzeichnisse von zwei Arbeiten, bie in ber Zeitschrift ber Vereinigung erschienen finb, nämlich bes „Suchbuchs für bie Gießener Universitätsmatrikel von 1649 bis 1707" von Luise Walbhaus (1937; das Ortsverzeichnis dazu ist vor kurzem herausgekommen), sowie bes „Suchbuchs für bie Gießener Universitätsmatrikel von 1605 bis 1624" von Wilhelm Diehl. Der Vortragende wies zuerst nach, in welchem Umfang in vielen gebrückten Matrikeln die Ortsverzeichnisse mangelhaft sind und auf Irrwege führen. Im einzelnen wurde das an der Hand der sonst ausgezeichneten Falkenhainerschen Marburger Matrikel nachgewiesen. Er stellte dann die methodischen Grundsätze dar, nach denen die Ortsverzeichnisse in den beiden oben genannten Suchbüchern ausgear» beitet wurden, um solche Mängel möglichst zu ver- meiden. Dadurch, daß bei der Ausarbeitung bie An- gaben der zehnbändigen „Hassia sacra“ sowie anderer Schriften des Vortragenden eingehend zu Rat gezogen wurden, ist es gelungen, eine ganze Fülle von naheliegenden Irrtümern zu vermeiden und namentlich mit sehr schwierigen Latinisierungen und Uebersetzungen ber Heimatorte fertig zu werden. Erwähnt seien aus der letzten Gruppe die Auflösungen der Worte Eichensis und Quercetanus (= Meiches), Megadryensis und Megaeccensis (= Groß-Eichen), Xylochoricensis (Holzhof bei Gladenbach) und Oxovio-Francus (= Ochsenfurt), bei welch letzterer Latinisierung der betreffende Student das deutsche Wort Ochs beibehalten und das Wort Furt mit Via übersetzt hat. Auch darauf wurde hingewiesen, daß die Beachtung des Dialektes zur Lösung manches Rätsels beitrug. In dem zweiten Teil des Vortrages wurde dann an Hand eines überaus reichen statistischen Materials, das trotz feiner Sprödheit anschaulich zur Darstellung kam, nachgewiesen, wie sich die Studentenschaft der Gießener Universität in den angegebenen Zeiträumen zusammensetzte. Als wichtigstes Ergebnis wurde festgestellt, daß in beiden Zeiträumen Hessen-Darm st adt nur ein Viertel der Studentenschaft lieferte, daß mithin für das ganze 17. Jahrhundert die Bezeichnung der Uni- versität als Landesuniversität, wenn man bei dem Wort an eine vorwiegend für Landeskinder bestimmte und von Landeskindern besuchte Universität denkt, den Tatsachen nicht entspricht. Gießen war damals im Unterschied von späteren Zeiten eine deutsche Universität, die außer von Landeskindern von Studierenden weitester Gebiete Deutschlands besucht ward. Unter diesen Gebieten sind in erster Linie neben Hessen-Darmstadt die Reichsstädte und eine Reihe von Territorien, die um Oberhessen herumlagen. (Marburger Land, Solmser Land, Waldeck, Hanau, Thüringen, das Riedeselsche Land, Nassau, Hessen-Kassel und die Niedergrafschaft Katzenelnbogen) zu nennen, die durch das ganze Jahrhundert hindurch je ein Sechstel der Studentenschaft stellten. Während die eben erwähnten drei Gruppen durch die ganze Zeit in ihren Prozentzahlen auf gleicher Höhe blieben, ist bei drei weiteren Gruppen bei Vergleichung der Zeit von 1607 bis 1624 sowie der Zeit von 1649 bis 1707 ein bedeutender Rückgang zu verzeichnen. Die erste dieser Gruppen, die den Nordwesten, den Norden und den Osten Deutschlands umfaßt (Grafschaft Mark, Westfalen, Braunschweig, Hannover, Schleswig-Holstein, Sach, sen und Schlesien), hat in der Zeit von 1607 bis 1624 mehr Studenten geliefert als Hessen-Darm» ftabt, nämlich fast 30 v. H. In der Zeit von 1649 bis 1707 ist diese Gruppe aber nur mit 10 v.H. an der Studentenschaft beteiligt. Die weiteren ©nippen, nämlich Süddeutschland (Franken, Pfalz, Württemberg, Baden, Böhmen, Steiermark, Kärn- ten usw ), und das Ausland (Dänemark, Schwe- Ohne gesunde Zähn« gibt es keine Gesundheit. Grund genug, um die Zähne täglich zu pflegen! Chlorodont iv et jt den Weg zur richtigen 3pflege gebaut (Nachdruck verboten.) 10. Fortsetzung. Ruf 2373 I 1. Feb'u" holt werden „Er hatte das Telephon entfernen lassen, um vor weitevn Belästigungen sicher zu sein." „Und warum führten Sie Ihren Entschluß, am Sonntagsrüh zu Ihrer Jagdhütte zu fahren, nicht durch?"' „Einen Entschluß kann man es nicht nennen. Ich habe in diesem Briefe ja auch nur geschrieben, daß ich wahrscheinlich hinauskäme. Ich hatte wegen eines neuen großen Auftrages Samstag nachmittag noch Besprechungen mit meinem kaufmännischen Direktor und einigen Ingenieuren, die sich bis zum Abend hinzogen. Dann empfing ich den Besuch eines Rohstahloertreters und kam erst gegen ein Uhr in ber Nacht nach Hause. Mein Chauffeur kochte mir noch Kaffee und machte mir in der Küche etwas Essen, well ich hungrig war. Als ich mit Essen fertig wurde, war es kurz vor zwei Uhr. Sie werben begreifen, daß es mir da zu spät schien, noch ins Revier zu fahren, weil ich dort spätestens um drei ober halb vier sein mußte, um rechtzeitig Kühlitz zu bem verabredeten Pirschgang zu treffen. Außerdem war ich sehr müde." „Ganz recht. Begreife ich. Nun noch eine unangenehme Frage. Können Ihre Angaben von jemandem bestätigt werden?" „Selbstverständlich, jederzeit. Ich verstehe, worauf Sie hinauswollen, Herr Staatsanwalt, und versichere Ihnen gleich vorweg, daß ich es Ihnen nicht übelnehme, wenn Sie Ihrer Pflicht nachgehen. So- Diel ich von den Aufgaben Ihres Berufes weiß, sind Sie verpflichtet, jede auch nur denkbare Spur sorgfältig nachzuprüfen. Ich schlage Ihnen deshalb vor, um das Verfahren zu erleichtern, daß Sie mit mir in die Fabrik fahren und dort nacheinander alle in Frage kommenden Herren vernehmen. Das ist mir lieber, um nicht die für den Fortgang des Betriebes notwendigen Herren auf einmal hierherzurufen und um die Angelegenheit unauffälliger zu gestalten." Doktor Fecht überlegte einen Augenblick. „Einverstanden, Herr Koßmann. Ich danke Ihnen für Ihr Entgegenkommen und Ihr Verständnis. Sie begreifen, ich kann mich nicht dem Vorwurf aussetzen, meine Pflicht Ihnen gegenüber nicht ganz getan zu haben, weil ich sie persönlich kenne und schätze." m . Sie erhoben sich und verließen m Begleitung von Kriminalrat Bruchhausen und dem Protokollführer das Büro, Unten bestiegen sie den Wagen Koh- manns und fuhren zur Fabrik hinaus. Dort räumte Koßmann dem Staatsanwalt feinen eigenen Schreibtisch ein und rief telephonisch zuerst seinen Direktor hinzu. „Herr Direktor Wissel, Herr Staatsanwalt Doktor Fecht, Herr Kriminalrat Doktor Bruchhausen. Der Herr Staatsanwalt hat im Zusammenhang mit der Ermordung meines Freundes Kühlitz einige Fragen an Sie, Herr Wissel. Ich bitte Sie um rückhaltlose Beantwortung und Diskretion außerhalb dieses Zimmers. Direktor Wissel sah seinen Chef einen Augenblick verwundert an und bestätigte dann auf die präzisen Fragen des Staatsanwalts alle Angaben, die Hannes Koßmann über den Verlauf des Samstagnachmittags und abends gemacht hatte. Nach ihm kamen drei Ingenieure an die Reihe, die bis auf den Buchstaben genau bie gleichen Aussagen machten. Zum Schluß wurde der Chauffeur hereinge- rufen. Er berichtete militärisch knapp, wann er mit Herrn Koßmann im Werk abgefahren sei, wann sie an bessen Wohnung in Grunewalb angekommen wären, wann er Herrn Koßmann mit dem zubereiteten Kaffee und einigen Schnitten Wurstbrot allein gelassen hätte, und daß er bann ben Wagen in die Garage gefahren habe, wo er ihn am Morgen genau so vorgefunden hätte wie beim Abstellen in ber Nacht. Als sie wieder allein waren, setzte Fecht die Vernehmung fort. „Wenn ich also recht verstanden habe, gingen Sie gegen zwei Uhr früh zu Bett?" „Ja, auf die Minute genau kann ich es nicht sagen, aber ungefähr zwei Uhr ist es gewesen." „Wann sind Sie aufgeftanben?" „Kurz vor sieben Uhr. Ich klingelte dem Mädchen und ließ mir ein Bad zubereiten." „Benutzen Sie mit Ihrer Gattin ein Zimmer?" „Nein, wir schlafen getrennt." „Für bie Zeit zwischen zwei und sieben Uhr haben Sie also keinen Zeugen?" Koßmann hob zum erstenmal verwundert die Augenbrauen in die Höhe und betrachtete nachdenklich den Staatsanwalt. Diesem wurde es bei bem eigenartigen Blick unbehaglich. „Mißverstehen Sie mich nicht, Herr Koßmann. Ich muß einfach bie Frage stellen, auch wenn sie mir selbst absurb vorkommt." । „Keineswegs, Herr Staatsanwalt. Ich weiß nur Umwege -es Herzens Roman von H.S. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr. Ei A ade er - Gröbetixell „Welchen Kreisen entstammten die Damen seiner Bekanntschaft?" .. .. . ~ „Ich habe mich stets geweigert, mit d'e enDamen gusammenzutreffen. Zwei- ober dreimal ketz es sch ober nicht vermeiden. In diesen Fällen handelte es sich offensichtlich um Mädchen oom Theater. die □ber einen ganz guten Eindruck machten 9„ Und sonst wissen Sie über diese Falle nichts.' „Nein." „Ist Ihnen auch von Drohungen gegen Herrn Kühlitz nie etwas bekannt geworden? Nein nie ',Nun zu dem Thema Jagd. Sie haben das Revier zusammen mit Herrn Kühlitz vor acht Jahren gepachtet?" „Ja. Ich hatte vorher ebensowenig wie er ein eigenes Jagdrevier und wollte mcht weiter auf Em- Ladungen angewiesen sein. Es war meine einzig 2rholung." „Fuhren Sie häufig hinaus?" , ,v „Das hing von der Jahreszeit ob. Sobalb bte Jagd für Rehe freigegeben war. fuhren nur alter ns Revier. Das gleiche gilt ft>r den Herbst Es sit llwas Rotwildbestand vorhanden neben Hasen uno Fasanen." „Sind Sie stets zusammen gefahren?" „Meistens ja, nicht regelmäßig. Mr konnteni un- »egen unserer verschiedenen Arbeitszeiten darüber licht immer einigen." , „Ich komme nun zu einem herNen Punkt, Herr Koßmann. Sie finb neben der Wirtschafterm des Srmorbeten ber einzige Mensch, von demwir w ] ien, daß ihm der Zeitpunkt des verhängnisvollen Vagdausfluges am Samstagabend bekannt war. xgn ißapierforb des Toten fanden wir diesen Brief. Er Rammt doch von Ihnen?" Fecht legte Koßmann das Schreibenhim Samstagoormittag Herrn Kühlitz durch Boten zugestellt." „Warum durch Boten?" „.Miet* “d“8 2 UK ÄJ öer. n fllin’1'*’«. -ÄS' »SÄ Er- Vor einer zahlreichen und mit großer Aufmerk, samkeit lauschenden Hörerschaft sprach in Darmstadt im Rahmen eines Wochenendlehrgängs der Hessi- schen Verwaltungsakademie der Geograph der Lud- wigs-Unioersität Gießen, Prorektor Professor Dr. Klute, über das Thema „Deutschland und Osteuropa". lieber den Vortrag wird im „Darmstädter laqblatt* folgendes berichtet: Professor Dr. Klute von der Universität Gießen hat die geographischen Bedingungen im Verhältnis Deutschlands zu Osteuropa mit größter Wissenschaft- licher Erkenntnis und Beweisführung vorgetragen. Sehr wertvoll unterstützt wurden die Ausführungen des Dozenten durch zahlreiche aus eigener For- schungsarbeit stammende Lichtbilder, die die Dar- legungen bis ins einzelne verfolgten. Die geogra- phische Lage eines Staates und eines Raumes ist schicksalhaft für ein Volk. Es hat zu allen Zeiten mit gewissen Gegebenheiten zu rechnen. Der Mensch ist in diese Aufgabe hineingestellt, und geradezu verpflichtend ist der Kampf um die eigene Lebens- grundlage sowie um die Wohlfahrt des Volkes. Deutschland hat in Europa die beherrschende Lage der Mitte, die überaus glückliche Beziehungen nach allen Seiten ermöglicht. An Hand der historischen Darstellung des Aufstiegs und Niedergangs bis zu den großen zeitgeschichtlichen Ereignissen, die Deutschland unter der Führung von Adolf Hitler heute erlebt und ihm eine neue Stellung im mitteleuropäischen Raume sichert, zeigte Professor Klute, wie heute die Sehnsucht der Besten des deutschen Volkes in Erfüllung geht. Das Bündnis mit Rußland hält dem Reich den Rücken frei beim Kampfe um den letzten Gegner. Der Sieg über Polen und Frankreich, der Zugriff nach Norwegen, die Bündnilse mit Ungarn und Rumänien zeigen, daß der Krieg auf dem Festlande heute nicht mehr möglich ist. Vom Nordkap bis zur Biskaya steht heute die deutsche Front. Wie sicht auf den Osten am Gang der geschichtlichen eignisse aufzeigte. , Deutschland und Osteuropa. Gin Vortrag von Prorektor Professor Dr. Klute in Darmstadt. ** Kriegsauszeichnung. Für Tapferkeit vor dem Feinde wurde der ^-Oberscharführer Hch. Balser, Draugasse 6, der bei der Waffen-^ steht, mit dem E. K. 2. Klasse ausgezeichnet. *♦ Silberne Hochzeit. Am morgigen Mitt- woch, 29. Januar, können der Metzgermeister Karl Krug und Frau, Marktplatz 23 wohnhaft, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar unfern herzlichen Glückwunsch. Zulassung der Handelsschüler zum gehobenen Dienst in der allgemeinen und inneren Verwaltung. Nach Mitteilung der Deutschen Berufserziehung hat durch Runderlaß des Reichsministers des Innern vom 25.11.1940 die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung der Anwärter des geho- denen Dienstes in der allgemeinen und inneren Verwaltung vom 1.3.39 eine Ergänzung erfahren. Abschnitt I, Ziffer 2, Absatz le, lautet jetzt: „Als Zioilanwärter können Bewerber zugelassen werden, die das Abschlußzeugnis einer anerkannten voll ausgeftalteten Mittelschule oder eines als voll ausgestaltet anerkannten Aufbauzuges an einer im Flug des Geistep -ziehen bi» Bilder aus Finnland, dem früheren Polen, der Ostmark, der Slowakei, aus Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, dem russischen Teil und der Türkei vorbei. Die Bilder von den Menschen, ihrer Behausung, der Arbeit am Boden, die Beschaffenheit der jeweiligen Flüsse, die landwirtschaftliche und wirtschaftliche Ausnutzung der gebotenen Möglichkeiten zeigen, daß der deutschen Geisteskraft wie auch dem Fleiß des deutschen Bauern und Arbeiters große Möglichkeiten der Entwicklung gegeben sind. Die Gabe deutschen Organisationsvermögens und die gewohnte deutsche Akuratesse werden das Bild von Osteuropa zu seinem Vorteil verändern Mit der Aufzeigung der vorhandenen Gegebenheiten ist in der Hörerschaft das Verständnis für die wirtschaftsgeographischen Möglichkeiten geweckt worden. Eine wertvolle Ergänzung boten die Ausführungen von Professor Dr. K ü n tz e l von der Universität Frankfurt a. M., der die Stellung Deutschlands im mitteleuropäischen Raume mit besonderer Rück- Nein! Die Sterne lügen nicht! Sie könnten es auch nicht, denn es gibt im ganzen Universum keinen einzigen Stern, der uns Rede und Antwort tehen würde. Es sind die Menschen selbst, die ihnen geheime Kräfte und Wirkungen zufckreiben. Schon Don Anbeginn der Welt. Sie dichteten ihre sämtlichen Götter und Heldengestalten in den gestirnten Nachthimmel hinein. Auch manches liebe Tier gelangte so zu himmlischen Ehren und gab den Tier- kreiszeichen seinen Namen: Löwe, Steinbock, Stier, Widder, Skorpion, Krebs und Fische. Der Wassermann, die Jungfrau, der Schütze, die Zwillinge und die Waage können uns leider nicht sagen, ob sie sich in diesem Tierkreis wohlfühlen. Leichtgläubige Menschen und solche, die die Leichtgläubigkeit ihrer Mitmenschen richtig auszuwerten wissen, sind diesen zwölf Zeichen blind ergeben und setzen ste gewissermaßen als geistigen Vormund über ihr Leben. Wer daran glaubt, ist diesem unseligen Zauber verfallen bis an sein seliges Ende. Er macht keinen Schritt, ohne seine Sterne zu befragen, und er unternimmt nichts, wenn die Sterne ungünstig stehen. Er quält sich mit Aspekten, Mit zweitem und viertem Haus, mit Planeteneinflüssen und Mond- stellungen. Wenn er sich zu beweiben gedenkt, dann läßt er folgende Anzeige einschalten: 30jähriger Löwe-Mann sucht Widder<5rau bis zu 26. Das sagt aber nicht, daß dieser Mann in der Ehe kühn und entschlossen sein muß. Da kommt es sogar sehr oft vor, daß die Widderfrau ihren Löwen recht kurz an der Leine hält. Das gibt dann Enttäuschungen, die einem die ganze Freude an den Sternen verderben können. Wir wollen aber nicht Sklaven der Sterne sein, sondern wir wollen sie lieben als Fackeln der Unendlichkeit unseres Weltalls. Es ist ein harmloser, aber schöner Brauch, wenn zwei jung« Menschenkinder, die sich von Herzen gut sind, beim Fallen einer Sternschnuppe etwas Gemeinsames wünschen. Scheffel hat das in seinem „Ekkehard" hübsch erzählt. Sich aber mit Haut und Haaren den Sternen zu verschreiben und ihnen unter- würsig zu dienen, ist unmännlich und undeutsch Wir halten es mit Immanuel Kant. Er sagt: „Was mich immer wieder mit neuer Bewunderung erfüllt, ist der gestirnt« Himmel über uns und das moralisch« Gesetz in uns!" Wir wollen an uns selbst glaichen und an unteren Willen, die Kameradschaft und Gemeinschaft unseres Volkes zu unterhalten und sie zu stärken, daß wir den Sieg und die Zukunft erringen und es jedem einzelnen besser ergehe. Wir denken an unsere Mütter und Kinder, daß sie gerade jetzt ihren vollen Schutz in der Gemeinschaft finden, daß keines von ihnen schwach und elend wird. Wo die Kraft unseres geeinten Willens herrscht, da kann uns kein Wassermann, kein Skorpion und kein Krebs etwas anhaben. Wir wallen sie sogar zwingen, sich einmal resttos für unsere Gemeinschaft einzusetzen. Und sie werden all« persönlich kommen — am 1. und 2. Februar 1941 bei der Reichs st raßensammlung des Kriegswinterhilsswerkes, die von den Beamten und Handwerkern durchgeführt wird. Da wird es nicht weniger als 4 5 Vt Millionen Wassermänner, Fische, Widder, Sttere, Zwillinge, Krebse Löwen, Jungfrauen, Waagen, Skorpione, Schützen und Steinböcke geben. Si« wollen alle den Weg zu uns finden. Wir dürfen dies« hübschen farbigen Majolika-Abzeichen ruhig an den Mantel stecken, ohne daß wir uns damit heimlichen Mächten verschreiben. Wir verschreiben uns nur einem einzigen Ziele: dem Dienst an unserem Volke. Dafür darf uns kein Opfer zu groß und kein Skorpion zu giftig fein. Wir brauchen für diese Straßensammlung kein Horoskop zu stellen, denn wir wissen, daß sie ein ganz großer Erfolg werden Lügen die Sterne? 45,5 Millionen Tierkreisabreichen. - Beamte und Handwerker sammeln wird — ein Bekenntnis des deutschen Voltes zur Heimat und ihren kämpfenden Soldaten. Diele Gaue haben mttgcholfen, diese Millionenzahl von Abzeichen herzüstellen. Baden (Staatliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe), Hamburg, Hannover-Ost, Düsseldorf, Thüringen, Schleswig-Holstem, Steiermark, Oberdonau (Schleiß-Keramik in Gmun- Öen), Wien (Keramos) und Koblenz-Trier (Eifel- gebiet) haben sich in diese Arbeit geteilt. Für die Bemalung der Abzeichen konnten hauptsächlich Heim- arbeitersamilien eingesetzt werden, denen damit für lange Wochen zusätzlich Arbeit und Brot gesichert werden konnten. Das aus Ton geformte Modell ist der Ausgangspunkt für die Herstellung der Tierkreissymbole. Nach den zwölf Modellen werden Gießformen vorberei- tet, die mit dem flüssigen Ton ausgegossen werden. Die Kinder der Sonnenbahn müssen dann in den Brennofen wandern, um die richtige Härte und Festigkeit zu erhallen. Nach der Bemalung müssen sie noch einmal in den Ofen, damit sich die Farben einbrennen. Jetzt erst dürfen die Widder und Stein- böcke, Jungfrauen und Schützen, sauber geordnet und in Kartons verpackt, ihren Weg antreten in das große Reich. Wenn am 1. und 2. Februar di« Männer der Partei auf den Straßen und Plätzen der Städte und Dörfer mit ihren Abzeichen antreten, dann beweise ihnen, daß Deutschland dich nicht erst rufen muß, damit du ein Opfer bringst. Denk an diesen beiden Tagen nicht erst an dich, sondern an dein ganzes Volk, das nur dann wirklich stark ist, wenn jeder einzelne feine Pflicht tut H. O. Den Willen des Führer- erfüllen' Zur Relchsstratzensammlung für das Ariegs-DhD. am 1. und 2. Februar 1941. Die deutschen Beamten sind es, die sich diesmal zusammen mit dem deutschen Handwerk einsetzen, um einen weiteren Sieg im Kampf der Heimat zu erringen. Ob in ihren Amtszimmern oder nun auf der Straße mit der Sammelbüchse in der Hand, sie tun immer dasselbe: Den Willendes Führers erfüllen! Der Nationalsozialismus hat in seiner aufrüttelnden revolutionären Wucht auch das deutsche Beamtentum umgestaltet. Sah man früher in den Beamten bisweilen Menschen mit Scheu- klappen, die nur Paragraphen kannten — diese Betrachtungsweise war denkbar einseitig, weil kein Stand nach seinen schlechten Vertretern beurteilt werden darf — so steht doch das ein« fest, daß diese Beurteilung des deutschen Beamten im Volke sich grundsätzlich geändert hat. Die Partei hat in unermüdlicher Erziehungsarbeit dafür gesorgt, daß das Rüstzeug, das der neue Staat von der Beam- tenschast verlangen muß, auch vorhanden ist: nativ- nalsozialistisches Denken, Auslegung der Gesetze nach nationalsozialistischer Weltanschauung. Wenn die Beamten im Knege, trotz großer zahlenmäßiger Verminderung durch Einberufung von Kameravdn zur Wehrmacht und zum Einsatz für Sonderaus- gaben, unermüdlich und still ihren wesentlich schwie- rlger gewordenen Dienst erfüllen, so tun sie es nicht wie früher für einen Staat, der heute von dieser Parteiengruppe und morgen von einer anderen beherrscht wurde, sondern für Führer und Volk, für das nationalsozialistische GroAeutschland. So tritt der deutsche Beamt« am 1. und 2. Febr. in enger Verbundenheit an seine Volksgenosien heran im Kampf der Heimat um den deutschen Sieg. Das deutsche Volk und der deutsche Beamte «erden bei der Reichsstraßensammlung am 1. und 2. Fe- bruar ihrer Pflicht eingedenk fein: Den Willen des Führers zu erfüllen! den, Norwegen, Kurland, Livland ufw.) sind in der ersten Periode mit je 5 v. H., in der zweiten Periode aber nur mit 3 bzw. 4 v. H. an der Zu- sarnmensetzung der Studentenschaft beteiligt Besonders beachtenswert ist der Rückgang der Zahl Der Dänen. Während in der Zeit von 1607 bis 1624 auf jeden Studenten aus der Stadt Darmstadt zwei Dänen kamen, begegnen uns nach 1649 dänische Studenten nur in ganz geringer Zahl. In der Gruppe der Reichsstädte verdient der Rückgang der Studenten aus Ulm, Speyer und Bremen Erwähnung, während die Zahl der Studenten aus Frankfurt in der zweiten Zeitperiode eine überaus große Erhöhung erfuhr (1607 bis 1624: 15. 1649 bis 1707: 266). Hamburg (1607 bis 1624: 100) und Lübeck (1607 bis 1624: 83), blieben durch das ganze Jahrhundert prozentual auf der gleichen Höhe. Zum Schluß machte der Vortragende noch einige Mitteilungen über wenig benutzte Quellen, mit deren Heranziehung es möglich wird, Vas Bild studierter Vorfahren gründlicher kennenzulernen. Aornottzen. Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Die ungarische Hochzeit". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Wunschkonzert". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Herrscher". — Deutsche Kneipp-Vereinigung E. V.: 19.30 Uhr tm „Burghof" Vortrag Dr. Fabel (Watzenborn- Steinberg) über „Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheiten". — Oberhessischer Kunstverein: 15.30 bis 18.30 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Gegenwart" im Foyer des Stadttheaters. Sladllhealer Gießen. Am heutigen Dienstag wird zum erstenmal die Operette des bekannten Operettenkomponisten D o • st al „Die ungarische Hochzeit" aufgeführt. In drei Akten wird im bunten ungarischen Gewand ungarisches Leben in Lied und Csardas über die Bretter gehen. Die musikalische Leitung hat Arthur A p e l t, die Spielleitung Harry Gruneke. Bühnenbild: Karl L ö f f 1 e r. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Es wirken in den Hauptrollen mit: Hella Henzky, Gabriele Possinke, Gerti Vogt; Kurt Bosny, Harry Grüneke, Heinz Müller, Christoph Reuland. — 18. Dienstag-Miete. Am Donnerstag, 30. Januar, wird als Festvor- stellung zum Tag der Machtübernahme d'Alberts Oper „Täefland" wiederholt. Musikalische ßeituna: Otto Söüner. Spielleitung: Hans A. Schewe. Düh- nenblid: Karl Löffler. Die Vorstellung findet außer Miete statt. , Orlszell für den 29. Januar. Sonnenaufgang 9.14 Uhr, Sonnenuntergang 18.03 Uhr. — Mondaufgang 9.38 Uhr, Monduntergang 20.46 Uhr. Don her Universität Gießen. Ueb ertragen wurde dem Dozenten Dr. med. vet. Erwin Gratzl aus Wien unter Ernennung zum ordentlichen Professor in der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen der Lehrstuhl für Innere und gerichtliche Veterinärmedizin. Professor Dr. Gratzl stammt aus Wien, wo er am 25. März 1902 geboren wurde. Er studierte an der Wiener Tierärztlichen Hochschule, promovierte im April 1927 zum Dr. med. vet und war dann an der Wiener Medizinischen Deterinärklinik Assi- ftent von Professor Wirth. Im Jahre 1934 habilitierte er sich Dort für Innere Medizin und klinische Seuchenlehre der Groß- und Kleintiere. Dann war er bis zum 1. Oktober 1939 als Dozent an der Wiener Tierärztlichen Hochschule tätig. Ab L Otto- bet 1939 wurde ihm vom Reichserziehungsmimster der Auftrag zuteil, di« nach der Emeritierung von Profesior Dr. I a k o b in Gießen freigewordene Leitung der Medizinischen und Forensischen Veterinär- klimk als Stellvertteter zu übernehmen, diese Verpflichtung konnte er jedoch erst am 20. Mai 1940 antreten, da er bis dahin zum Dienst in der Wehrmacht eingezogen war. Ab 1. Januar 1941 wurde er zum ordentlichen Professor in der Veterinär- medizinischen Fakultät der Universität Gießen ernannt und gleichzeitig zum Direktor der Medizin^ scheu Deterinärklinik unserer Alma mater bestellt. Während seiner Assistenten- und Dvzentenzeit in Wien ist er dort auch in der tierärztlichen Praxis tätig gewesen, in jenen Jahren hat er von 1930 ab ferner ausgedehnte Studienreisen nach Holland, Bulgarien, der Türkei und der früheren Tschechoslowakei unternommen, um dadurch seine Fachkenntnisse zu erweitern. Seine speziellen Arbeitsgebiete sind: Kolik der Pferde, Erkrankungen der Halsorgane der Pferd« und Hunde. Ernannt wurde zum außerordentlichen Professor im.Reichsdienst der außerplanmäßige Professor Dr. Dalenttn Horn, der bis zum September 1936 nach Der Pensionierung von Professor Dr. Klee- berger, kommissarisch die Leitung des Agrikultur- chemischen Jnstttuts der Universität Gießen innehatte, die dann von Dem gegenwärtigen Direktor, Professor Dr. Scharrer, als Ordinarius übernommen wurde. Ab 1. Januar 1937 wurde Professor Dr. Horn von Der Universität Gießen an Die Landwirtschaftliche Hochschule in Ankara (Türkei) beurlaubt. Seit Oktober vorigen Jahres wirkt er in einer wichtigen Stellung in einem Orte im Generalgouvernement. Professor Dr. Horn stammt aus Steinbach (Kreis Limburg), wo er 1901 geboren wurde. In Göttingen und in Gießen studierte er Landwirtschaft und Veterinärmedizin. In Gießen promovierte «r im Jahre 1925 zum Dr. phil. Hierauf war er dann Assistent am Agrikulturchemischen Institut, später wirkte er auch am Physiologischen und am Physikalisch-Chemischen Institut. 1933 wurde er zum Dozent für Agrikulturchemie ernannt. Volksschule oder das Zeugnis des erfolgreichen De. suches einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Handelsschule mit zweijährigem Lehrgang oder einer Höheren Handelsschule besitzen. Damit sind nunmehr auch die Absolventen der Handelsschule für den gehobenen Dienst in der all. gemeinen und inneren Verwaltung äugelasstti. Ein gleichlautender Erlaß ist auch von dem Reichswirt, schaftsminister für Die Zulassung zum gehobenen Dienst im Reichs wirtschastsministerium und Der die. fern unterstellten Verwaltung ergangen." Gippenstunde zu Ehren der Familie. Die NSG.,Kraft durch Freude", Die NS.-Frauen« schäft und Der Kreisverband Wetterau des Reichs, bundes Deutsche Familie hielten am Sonntag in der Aula Des Gymnasiums eine erste Sippenstunde ab, Der weitere folgen sollen. Der Zweck Dieser Sip- penstunDe ist. Die Schätze Deutscher Musik und Dich, tung, vor allem das Erzählgut in Die Deutschen Familien zu tragen. Damit Dem KinDe Der Reichtum des Gemüts nahegebracht unD Damit es durch- die Verbundenheit mit der Vergangenheit sich der Der. pflichtung für die Zukunft bewußt wird. Diese Sip. penstunde war der erste Versuch, solche neue Wege einzuschlagen. Als Mitwirkende waren gewonnen ein Trio der NS.-Frauenschaft (Martha Schätt. I e r sVioline und Violas, Hildegard Ireppinger sViolinej und Elfriede Fischer sKlavierj), ein Chor der NS.-Frauenschaft, das Mitglied des Gieße- ner Stadttheaters Luise Prasser sowie Alwin Rüffer für Rezitationen. Nach einleitenden Worten von Alwin Rüffer wechselten Musikstücke mit Lesungen und Chorgesang in stimmungsvoller Weise ab. Im ersten Teil wurden eine Mütterkantate von H. Baumann, Motte großer Deutscher über die Ehe und die Familie gesprochen und einige den Müttern in Prosa und Vers gewidmete Dichtungen gelesen. Der zweite Teil mar Der in einigen lyrisch schönsten Schöpfungen zum Ausdruck gebrachten Liebe gewidmet. Der dritte Teil galt den Müttern an Der Wiege und schloß mit Dem Märchen vom goldenen Vogel. Den Abschluß bildeten drei das „Lob der deutschen Familie" kun- Denbe Gedichte. Gauhauptstellenleiter Fritz Handwerk (Frank, furt a. M.) sprach das Schlußwort, in dem «r aus« führte, daß diese Feierstunde em Teil jener De« ftrebungen sei, durch die Das deutsch« Volk wieder zur Selbstbesinnung gebracht werden solle. Für jedes Volk komme einmal die Stunde, in der es auf die Schicksalswaage der Gerechtigkeit geholt werde. Heute sehen wir die Völker Europas auf dieser Schicksalswaage stehen, und einige von ihnen seien, wie viele alte Kulturvölker vor ihnen, zu leicht befunden worden, weil sie gegen die All- mutter Natur gesündigt hätten. Als diese alten Völker zu Reichtum und Macht gekommen waren» ließen sie andere für sich kämpfen, durch Fremd» ihren Acker bestellen, und sie hatten keinen Nachwuchs mehr. Nach einer eingehenden Betrachtung der Entwicklung Der Völker im Zeitgeschehen wies er darauf hin, daß unsere Generation als die Ersten an der Schwelle einer neuen Epoche stehe. An uns liege es, nachdem wir zur polittschen Macht emporgewachsen seien und Der Führer uns eine politische Weltanschauung gegeben habe, zu erkennen, daß das seelische Erleben unseres Volkes mit dem politischen Geschehen und den Erfahrungen aus der Vergangenheit unzertrennlich verbunden sei. Um nach der Einheit des Raumes zur Einheit des Volkstums zu gelangen, müßten wir di« Sippe als etwas schicksalhaft Gegebenes auffassen, deren Glieder eingebettet seien in den Charakter der Blutsvorfahren. Die Sippe müsie lebensfähig werden, damit das Volk an Kraft und Macht gewinne. Wir müßten akttv leben, um gestaltend in den Ablauf der Ding« einzugreifen. Als Volk müßten wir die göttlichen Lebensgesetze erkennen und danach handeln. Mit dem vom Chor gesungenen Lied der deutschen Einheit wurde die Feierstunde beschlossen. 141500 NM. Steuerstrafe. * Friedb erg, 27. Jan. Wie das Finanzamt Friedberg öffentlich bekanntgibt, sind der Rentner Otto Richter und feine Ehefrau Anna, geb. Sachse, in Vilbel, Adolf-Hitler-Straße 164, wegen fortgesetzter Steuerhinterziehungen mit G e l d st r a f e n von insgesamt 1 415 00 R M. rechtskräftig bestraft worden. Diese Bestraftung wurde als Warnung an alle Steuerpflichtigen veröffentlicht. Schwelnemarkl in Alsfeld. * Alsfeld, 27. Januar. Auf dem heutigen Schweinemarkt war nur ein geringer Auftrieb an Ferkeln zum Verkauf gestellt. Bei der Knappheit Des Angebots und Der starken Nachfrage war Der Auftrieb schnell verkauft. 7 bis 8 Wochen alte Ferkel kosteten 30 bis 32 RM. pro Stuck. G A.-Spott. F. ©p. V. 1926 «Steinbach. Steinbach Igd. — Alten-Buseck 3gD. 1:1. Beide Mannschaften trafen sich zum fälligen Spiel um di« Bannmeisterschaft auf dem neutralen Platz in Meseck. Durch verschiedene Umstände sind Die übrigen Mannschaften in dieser Staffel ausgeschie- Den. Aus Dem Platz in Meseck sollte der Staffel« fieger ermittelt werden. Alten-Buseck fand sich schnell und spielte über* legen. Die meisten Angriffe wurden jedoch abge« wehrt. Auch die von Steinbach vorgettagenen Vorstöße brachten keinen zählbaren (Erfolg. Der Mit« tetjtürmer von Alten-Buseck konnte seine Mannschaft in Der ersten Halbzett in Führung bringen, die bis zum Mchsel behauptet werden konnte. In Der zweiten Halbzeit sah man Steinbach im Angriff. Die meisten Chancen wurden jedoch vergeben. Dis Mannschaft rückte immer mehr auf und konnte schließlich 10 Minuten vor Schluß Den Ausgleich erzielen. Mit diesem Stand verließen beide Mannschaften den Platz. Das Entscheidungsspiel ist auf den 9. Februar ebenfalls in Wieseck neu angesetzt worden. Sie sollten beim Einkauf Ohres Einweichmittels darauf bestehen, daß Ihnen sienko-Vleichsoöa ausgehanöigt wird! Henko gibt es auch im vorteilhaften doppelpaket für 25 Rpf! H 516/41 _____________________________ ______________________________________________________________________________________________________________'__• •___________