Donnerstag, 27. November W4I : Jggy O ▲ w* d Donnerst Gietzener Anzeiger I9|. Jahrgang llr. 282 Enctzeuu iafliicb außer Sonntags und feiertags Beilagen: Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr desBormMags Aruetgen-Pretie: Anzeigenteil 7 Rvi ie mm bei 22 mm Zellenbrette, Wertteil 50 Rvl. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malitaüel k Abschlüße Mengenitasiel B Platzoortthritt l vorherige Vereinbarung»25°/0 mehr vrühlsche Unioerfitätsbruderei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen * «ittztn.^LchiiIftr-tz-7-4 Gießener Familienblätter Heimat nnBild-DieScholle Be-ugsvrers: Monatlich.. RM1.80 Zustellgebühr. „ -.25 auch bei l.ichterschetnen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt srernivrechanschluk L251 Drahtanschrift:„Anzeiger" Poitsche 116«« Frankl. M „Die neue Ordnung einer erwachenden Wett." Reichsaußenminister von Ribbentrop gibt vor den Staatsmännern des Antikominternpakts einen politischen Lteberblick. Oer Empfang im „Kaiserhof" Ein Empfang bei Göring e- ■J ' #,A Berlin, 26.November. (DNB.) Zu Ehren der in Berlin weilenden Vertreter der Vertragsmächte des Antikominternpaktes gab Reichsmarschall G ö - ring in seinem Berliner Hause am Mittwoch einen Nachmittagsempfang. An der Veranstaltung, die in kleinem Kreise stattfand und in der in persönlicher Aussprache die gemeinsam interessierenden Fragen erörtert wurden, nahmen teil: der slowakische Ministerpräsident Prof. T u k a , der ungarische Ministerpräsident und Außenminister von Bardossy, der Vize-Ministerpräsident und Außenminister Rumäniens Mihail Antonescu, der italienische Außenminister Graf C i a n o , der bulgarische Außenminister P o p o f f, der dänische Außenminister Scavenius, der spanische Außenminister Serrano Suner, der finnische Außenminister Witting, der kroatische Außenminister L o r k o o i c , der japanische Botschafter O s h i m a , der Gesandte von Mandschukuo L u - i - w e n. Von deutscher Seite waren u. a. anwesend: Generalfeldmarschall Mil^ch, Generalfeldmarschall Kesselring, Chef des Generalstabes General der Flieger Jeschonnek, General der Flieger Kastner und Major Storp. Ferner die Staatssekretäre Körner und Neumann, Ministerialdirektor Unser Bild zeigt den Reichsaußenminister (links) vor seiner Rede im Gespräch mit Graf (Tiana und dem ungarischen Ministervräsidenten von Bardossy, der ungarische Gesandte Sztojay (ganz rechts). — (Scherl-Bilderdienst-M.) Staatsrat Dr. Gritzbach, die Gesandten von Doernberg und Dr. Schmidt. Höchste italienische Kriegsauszeichnung für Gönnq. Berlin 26.November. (DNB.) Am Mtlwoch- vormittag empfing Reichsmarschall Göring den TNililärattache der königlich italienischen Botschaft in Berlin, General TNarras, der ihm im Auftrage des Duce das dem Reichsmarschall von dem König von Italien verliehene Große Band des 28i- litärordens von Savoyen, die höchste italienische Auszeichnung für hervorragende Kriegs- verdienfte überreichte und ein persönliches Handschreiben des Duce überbrachte. Der Reichsmarschall dankte herzlich für die ehrenvolle Auszeichnung. In der Verleihung dieses hohen Ordens sehe er ein sieghaftes Symbol für die unlösliche deutsch-italienische Waffenkameradschaft, auf die beide verbündete Völker gerade in diesen Tagen der harten Kämpfe auf afrikanischem Boden mit besonderem Stolz blickten. in Europa zukam, oder der ihm etwa gar ein sorgenfreies Leben gewährleistet hätte. Man fragt sich, warum? Die Antwort kann nur lauten: Aus reiner rNachtanmaßung Britanniens, das mit 45 Millionen Engländern selbst ein Drittel der Erde beherrscht, dagegen dem deutschen Volke von mehr als achtzig Millionen nicht -en von ihm benötigten, selbst bescheidensten Lebensraum gönnte und aus Sorge seiner Regierenden vor deutscher Tüchtigkeit und vor dem sozialen Beispiel eines wiedererstarklen Deutschland. Anstatt die deutsche Gleichberechtigung wiederherzustellen und auf dieser Basis der Parität zwischen den beiden Völkern einen Ausgleich ihrer gegenseitigen Belange zu suchen, und darüber hinaus eine nützliche Interessengemeinschaft der Der Ooppeterfolg deu scher Ll-Boote Von unserer Berliner Schriftleitung. Teilübersicht während der großen Rede des Reichsaußenministers von Ribbentrop. (Scherl-Bilderdienst-M.) Im deutschen Wehrmachtbericht vom 26.11. wird ein neuer bedeutsamer Erfolg eines deutschen U- Bootes gemeldet: Durch Torpedotreffer wurde e t n britisches Schlachtschiff vor ©ollum schwer beschädigt. Gleichzeitig versenkte ein anderes deutscher U-Boot im Atlantik einen britischen Kreuzer. England brauchte angesichts seines ramponierten politischen und militäri- chen Prestiges und der militärischen Katastrophe seines bolschewistischen Verbündeten unbedingt einen Reklamerfolg. An eine von Stalin dringlichst geforderte Entlastungsoffensive im europäischen Westen wagte sich aber Churchill nicht heran. Auch die recht kritischen Angriffe der englischen Presie gegen das Zaudern Churchills vermochten ihn nicht zu dieser Offensive zu veranlassen. Er hatte etwas anderes vor. Seit Monaten hatte er in Aegypten Vorbereitungen für eine neue Offensive gegen Libyen getroffen. Mit einer überlauten Presseoffenfrve wurde dieser neue britische Angriff gestartet Dazu hatte Churchill alle verfügbaren Seestreitkräfte im Mittelmeer zusammengezogen, die die Operationen zu Lande unterstützen sollten. Das erregte das Jagdfieber deutscher U-Boot-Kommandanten. Am 15.11. meldete das deutsche Oberkommando der Wehrmacht, daß ein U-Boot den britischen Flugzeugträger „Art R oy al" versenkte und ein anderes das Schlachtschiff „Malaya schwer beschädigte. Am 25.11. wurde vom deutschen Oberkommando mitgeteilt,daß ein größeres bri- übrigen well gegenüber zu begründen, glaubten die damals Regierenden nur durch eine nochmalige Unterdrückung Deutschlands ihren eigenen unberechtigten Herrschaftsanspruch sicherstellen zu können. Demgegenüber hat der Führer mit England eine Politik der Großzügigkeit und Langmut betrieben, die im Vergleich zu dem dem deutschen Volk in der Vergangenheit von England angetanen schwersten Unrecht wohl als beispiellos bezeichnet werden^ kann, und die dadurch zu verstehen war, daß der Führer in konsequenter Verfolgung seines damals gefaßten Entschlusses alles tun wollte, um eine Einigung mit England zum Nutzen und Vorteil der beiden Länder zu versuchen. Wenn män sich die Vorteile dieser Politik des Führers für England vergegenwärtigt, die nicht nur in einer territorialen und maritimen völligen Sicherstellung des englischen Jnselreiches, sondern darüber hinaus in der Bereitwilligkeit zum Einsatz deutscher Machtmittel für die Erhaltung des britischen Imperiums bestanden, so wird sich heute jeder vernünftige Mensch an den Kopf fassen, mit welcher Blindheit die britischen Staatsmänner geschlagen waren. Freilich schon damals während dieser Verhandlungen wurde uns klar, daß entscheidende, vor allem jüdische Kräfte in England die Auffassung vertraten: entweder findet sich Deutschland mit der ihm von England zugedachten politischen Rolle ab in Europa, das heißt der Rolle einer inferioren Nation, und akzeptiert das von England für das deutsche Volk als angemessen befundene Lebensniveau — ganz gleich, ob dieses Niveau erträglich ist oder nicht — oder es gibt Krieg! Englands altes Spiel. Bei allen Verhandlungen der damaligen Zeit war diese versteckt oder offen ausgesprochene Kriegsdrohung immer die letzte Weisheit der britischen Staatsmänner. Ich kann hierfür getrost als Kronzeuge auftreten, da ich in den Jahren seit der Machtergreifung immer wieder die Angebote des Führers nach England überbrachte und jedesmal zurückkommen und dem Führer melden mußte, daß Die Engländer in ihrer Verbohrtheit abgelehnt haben und bei der ersten ihnen günstig erscheinenden Gelegenheit uns den Krieg erklären würden. Diese Verbohrtheit war fast unverständlich: Sie bestärkte uns aber in dem Urteil über die wahren Gefühle der englischen Regierenden Deutschland gegenüber. Wer solche einmalig günstigen Angebote ablehnt, der ist zum Kriege entschlossen! Das war unsere Ueberzeugung. Ob die neunmal klugen englischen Propagandisten danach recht haben, wenn sie sagen, ich hätte dem Führer in Unkenntnis des englischen Wesens und in Verkennung des englischen Charakters berichtet, England werde niemals kämpfen, will ich gern dem Urteil der Zukunft überlassen. Aber die Zukunft wird auch noch über etwas anbe« res, sehr viel Wichtigeres entscheiden, nämlich darüber, ob die englischen Staatsmänner damals eine weise Politik getrieben haben oder nicht. Ich für mein Teil glaube, sie h a t darüber schon entschieden. Denn der Unterschied zwischen damals und heute dürfte wohl selbst dem beschränktesten Engländer einleuchten. Damals: das deutsche Bündnisangebot der Sicherung Englands und feines Imperiums gegen Anerkennung der bekanllten deutschen Revisionen von Versailles und Rückgabe der deutschen Kolonien: und heute: England in aussichtslosem Kampf gegen die stärkste INächtekoalition der TD elf. Mit der Eröffnung der Feindseligkeiten hatte dec Engländer sein altes, ihm in Fleisch und Blut übergegangenes Spiel wieder ausgenommen, andere Staaten, das heißt ein Land nach dem anderen in Europa für sich kämpfen zu lassen. Zunächst Polen. Ca®ur4 9Äelbentum bet d°utfch°n Wehrmacht urb der verbündeten Truppen Italiens'Rumänien^ Ungarns und der Slowakei, des tapferen Baltes Nmden und der freiwilligen Kontingente aus Sp°- nien, Frankreich. Kroatien, Dänemark Norwege , Holland unb Belgien ist dl- staatliche M^ch i> - s K ° m m u n i s m u s u n d B ° l f ch ° gebrochen unb wirb sich — "ach einem ftührerc — niemals mehr erheben Zwei rÄWJfWRs dem sich auftuenden Abgrund zuruckrüsem Diese Ta gehört heute schon der Geschichte an! Nachdem jedoch die beiden Führer durch ihr Beispiel und durch ihr Lehre des Nationalsozialismus und Mismus die innere > Voraussetzung für die Gristenz Völker geschaffen hatten, begegneten fie bet Dem zweiten Schritt, nämlich der Sicherstellung der Z tun ft ihrer Völker noch außen, einer fast unuber windlich scheinenden Feindschaft m der Außenwe . Die Demokratien des We ft en 5 , geführt von einer verhältnismäßig kleinen Schicht von Ausbe - tern ihrer eignen Völker, erstarrt in der egoistischen Denkungsweise der Besitzenden, und gewohnt an Die Ausbeutungsparagraphen des Vertrages von Versailles, eines Aktes des Wahnsinns, wollten von ^Revisionen, auch den dringendsten, nichts wissen, ote Berlin, 26.November. (DNB.) Der Reichs- \ Minister des Auswärtigen von Ribbentrop 1 gab am Mittwoch im Hotel Kaiserhof einen E m p - ! fang, an dem auch die in Berlin weilenden frem- । den Staatsmänner teilnahmen. Anläßlich des Lmp- . fanges sprach der Reichsauhenminister über die 1 außenpolitische Lage. Bei dem Empfang waren neben den fremden Staatsmännern mit ihren Delegationen die Berliner Missionschefs der im Antikominternpakt vereinigten Staaten anwesend, von deutscher Seite waren u. a. zugegen: Großadmiral Raeder, Generalfeldmarfchall Milch, die Reichsminister Graf Schwerin von Krosigk, Frick und Dr. Goebbels, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, Reichsminister Rosenberg, Reichsführer ff Himmler, die Reichsminifter Darre, Ruft und Kerrl, der Stabschef der SA. Luhe, Reichsleiter Bouhler, Reichspressechef Dr. Dietrich, Reichsarbeitsführer hierl, die Reichsminister Lammers und Funk, Staatsminister Meißner, Reichsleiter Todt, der stellvertretende Reichsprotektor ff-Obergruppenführer heydrich, Generaloberst Fromm, Generaladmiral TDihell, zahlreiche Staatssekretäre, an der Spitze der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von Weizsäcker mit den deutschen Gesandten in den im Antikominternpakt zufammengeschlossenen Staaten, den Un- terstaatsfekretären und Abteilungsleitern des Auswärtigen Amtes, ferner zahlreiche (Bauleiter, Generale, Admirale, Obergruppenführer und weitere namhafte Vertreter von Staat, Partei, Wehrmacht, die Präsidenten der zwischenstaatlichen verbände, Vertreter der Reichshauptstadt Berlin, die Repräsentanten der deutschen wirtschaft, Kunst und wis- fenschaft sowie Vertreter der deutschen und der ausländischen Presse. Oie Rede des Reichsaußenministers. Eure Exzellenzen! Meine Herren! Meine Partei- genossen! Ich danke Ihnen für Ähr krfdjeinen zu tiefer heutigen Veranstaltung, die dazu bestimmt ist, den in Berlin anwesenden Mitgliedern der Reichsregierung, den Angehörigen von Staat, Partei und Wehrmacht, den Vertretern von Kunst und Wissen schuft, der Industrie und Männern aus allen Bereichen des deutschen Lebens Gelegenheit zu geben, mit unseren sehr willkommenen Gasten aus dem Ausland bekannt zu werden. Ä begrüße m Unserem Kreise insbesondere auch die Vertreter der m- und ausländischen Presse und des Landfunks. Meine Herren! Wir haben die >Ehre, die'Außen- Minister der Mehrzahl der europäischen Staaten sowie die Vertreter der uns befreundeten Staaten des Fernen Ostens, und zwar die Repräsentanten von Italien Japan, Ungarn, Mandschukuo, Spanien, Rumänien, Bulgarien, der Slowakei Kroatien Finnland und Dänemark in diesen Tagen in unserer Reichshauptstadt zu sehen. Mit den Repräsentanten dieser die Ordnung liebenden Staaten, zu denen auch noch China getreten ist, hüben ww gestern einen heiligen Patt gegen d" Komin tern b e st ä t i q t, der den Willen ihrer Volker zum Ausdruck bnngt, bis zur endgültigen Errettung unserer Länder vom Kommunismus zu ammenzu arbeiten unb babei nicht eher zu ruhen, $ letzte Rest dieser furchtbarsten geistigen Krankheit 3^* unb Genugtuung der Reichs- reqierunq w diesem bedeutsamen Ereignis, das em Markstein V bem Wege' bes unb der Gestaltung bes neuen Europas unb der Herbeiführung einer gerechten Ordnung auch M de übrigen Welt ist, fei hier nochmals zum Ausdruck flCTOaäne Herren! Ich mochte nun die heutig-! ®e- leqenbei, wahrnehmen, um Ihnen einen ku z Ueberblick über die Entstehung und den b.-her,g°n Verlauf des Krieges sowie über die Austastungder Reichsreqierung zur gegenwärtigen außenpolitifchen tisches Kriegsschiff einen Lufttorpedotreffer erhielt, ebenfalls an der nordafrikanifchen Küste nördlich Sidi Barani, und schließlich am 26.11. konnte ein deutsches U-Boot vor Sollurn einen Torpedotreffer auf ein britisches Schlachtschiff anbringen. Rechnet man noch den versenkten britischen Kreuzer im Atlantik hinzu, so sind im Ablauf von zehn Tagen nicht weniger als fünf britische Kriegsschiffeinheiten für England für immer oder für längere Zeit ausgefallen. Die Liste der britischen Marineeinheiten weist also mmer größere Lücken auf, ohne daß Churchill in der Lage ist, sie wieder zu schließen. Das von Kapitänleutnant M o h r geführte U- Boot hat eine neue empfindliche Lücke in die Reihe der im Atlantik zur Sicherung britischer Geleitzüge eingesetzten Leichten Kreuzer gerissen. Das 4850 Tonnen große Kriegsschiff, das der „Dragon"-Klasse angehörte, hatte eine Besatzung von 463 Mann an Bord und entwickelte eine Geschwindigkeit von 29 Knoten. Die Kreuzer dieser Klasse wurden in den Jahren 1917 bis 1919 gebaut und sind mit je 6 Kanonen von 15,1 Zentimeter Kaliber und je drei Kanonen mit 10,2 Zentimeter Kaliber bestückt. Ferner haben die Kreuzer je vier Kanonen von 4,7 Zentimeter, je zwei Kanonen von 4 Zentimeter und je zwölf Torpedorohre von 53R Zentimeter Kaliber in schwenkbaren Drillingsgruppen an Bord. stemmten sich von Anfang an gegen jeden vernünftigen Versuch bes Führers und des Duce, dem deutschen und italienischen Volk, die beide in der Vergangenheit bei der Verteilung der Güter dieser Erde zu kurz gekommen waren, auch nur das Fundament des Lebens, nämlich das tägliche Brot, zu sichern. Meine Herren! Cs ist heute fast unvorstellbar, daß England diesen Krieg gegen Deutschland vom Zaune gebrochen hat, weil Deutschland im Zuge einer freiwilligen Abstimmung die deutsche Stadt Danzig in den Reichsverband zurück haben und eine Autobahn durch den Danziger Korridor bauen wollte. Freilich war dies nur der äußere Anlaß für Englands Kriegserklärung an Deutschland vom 3. September 1939. In Wahrheit gönnten die Machthaber des damals noch die Welt beherrschenden England, die sich in der Rolle einer europäischen Gouvernante besonders gefielen, Deutschland nicht den Platz, der einem großen Volke und Roosevelt einig iOUrUHUSUUHiuujuiiy Hjeuuua uuciu>uHtlwv '*' 2. . ,'--' , ' ' eines Zustandes nxir, strie. Angesichts der den Sowiets noch vervlewen Geheimen seit langem den Möglichkeiten auf militärischem und w-fttschaft» lichem Gebiete ist es nicht allzu schwer, die Pro- gnose für den weiteren Ablauf der Dinge rm Osten a «« rr. im_____f , „ „Mr f^löt-ÖTt Gön I rtfl fP rt urch Ul inbem uss-^rn Der Mange, an. °u-S°bWet°n Sagten WSLWStz-MMW SSSKÄS WLLN« S-K£i«lÄ // Russen dieses Kolosses und über die Intentionen seines Diktators Stalin Europa gegenüber wurden durch Englische und russische Agenten arbeiteten 1940 auf dem Balkan bereits gemeinsam gegen die deutschen und italienischen Interessen. Anfang des Jahres 1941 verdichtete sich diese schon erwähnte eng- In fünf Monaten ist nun auch diese letzte militärische Hoffnung der Angelsachsen in Europa zunichte geworden. Meine Herren! Ich glaube nicht zuviel zu sagen, wenn ich behaupte, daß diese sunf Monate des Feldzuges im Osten die bisher größte militärische Tat der Weltgeschichte werden wird. In diesen fünf Monaten ist es gelungen, im Kampf gegen einen zäh und verbissen und aus Angst vor dem Genickschuß feiner Kommissare meist bis zum Todesmut kämpfenden Gegner, gegen unabsehbares Kriegsmaterial, Artillerie, Tanks modernster Art usw., gegen die operative Schwierigkeit des ungeheuren russischen Raumes, gegen ungünstiges Wetter, Schlamm, Schnee, Regen, Kälte und auf den in unbe- fchreiblichem Zustand befindlichen Wegen dieses Landes die gut ausgerüstete und zahlenmäßig größte Armee der Welt vollkommen zusammen z u s ch l a g e n. Es ist dies eine Ruhmestat unserer Soldaten und der verbündeten Truppen, die jedem, der die einzelnen Phasen dieses r gigantischen Kampfes auch nur aus der Ferne milerlebt hat, mit fassungsloser Bewunderung erfüllt und auf den die Heimat nur mit Ehrfurcht blicken kann. Iedoch ich glaube, alle Hel- dentalen unserer wunderbaren Truppen wären trotz allem vergebens gewesen, wenn nicht ein allumfassendes, einmaliges Feldherrngenie diese die Wirklichkeit noch weit übertroffen. Daß es dem Führer mit den deutschen und verbündeten Truppen gelang, in den gewaltigen Vernichtungsschlachten im Jahre 1941 diesen Koloß zu zertrümmern und Europa vor der Vernichtung und der ewigen Versklavung durch den jüdischen Bolschewismus zu retten, hierfür wird die Nachwelt ihm ewig Dank wissen. Der ruhmreiche Anteil der finnischen Helden im Norden an diesem gemeinsamen Freiheitskampf sichert ihnen für immer einen Platz im Herzen des deutschen Volkes. Die Folgen dieser sowjetischen Niederlage und der Besetzung des weitaus größten Telles der europäischen Sowjetunion im Iahre 1941 möchte ich wie folgt zusammenfassen: 1. Militärisch hat damit der letzte Bundesgenosse Englands aus oem Kontinent aufgehört, ein Faktor von Bedeutung zu sein. Deutschland und Italien mit ihren Bun- desgenossen sind damit in Europa unangreifbar geworden! Gewaltige Kräfte aber werden maligen Jugoslawien zum Dreierpakt in Bel- grab angestiftete Putsch von England irn Einvernehmen mit der Sowjetunion inszeniert wurde. Das Ziel dieses engusch- sowjetischen Planes war, die auf dem Balkan be- findlichen deutschen Truppen nach Möglichkeit von drei Seiten anzugreifen, ein Plan, der bekanntlich dank der Haltung unserer Balkanfreunde und der türkischen Regierung durch die schnellen und ent- scheidenden Siege der Achse vereitelt wurde. Der kurz vor Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges bekannt gewordene Aufruf von Lord Beaverbrook zur Unterstützung der Sowjet- union mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und seine Aufforderung an die Vereinigten Staaten von Amerika, ein Gleiches zu tun, beleuchtete zum ersten Male vor aller Oeffentlichkeit den nur die offizielle Bestätigung der in Wirklichkeit bereits im bestanden hatte. , Tatsächlich liegt heute vor aller Welt klar, daß AU ILCUKIU AZCL -viunyt.« -----.. und Material setzt die Sowjets außerstande, für die Zukunft inilitärische Kraftanstrengnngen zu entsal-- trte Abmachungen des Jahres 1939 nur als taktische Schachzüge betrachtet hatten. Stalin sah voraus, daß England zum Kriege gegen Deutschland entschlossen war. Er hasste auf einen langen Ermattungskrieg zwischen Deutschland und den weltlichen Demokratien, der es ihm ohne besonderen Kraftaufwand ermöglichen ^vürde, den Bolschewismus nach Europa vorzulreiben. In dieser Hoffnung sah er sich durch unseren schnellen Sieg über Frankreich und die Vertreibung der Engländer aus Europa getäuscht. Nunmehr änderte er seine Taktik, spann sofort wieder seine Fäden mit England und Amerika und beschleunigte den militärischen Aufmarsch gegen Deutschland. Die bisher größte militärische Lat der Weltgeschichte." Lhurchill mit Stalin Inzwischen hatte nun die Reichsregierung präzise Unterlagen über die geheimen Sitzungen des englischen Unterhauses während des Jahres 1940 erhalten. Aus diesen Unterlagen geht völlig einwandfrei hervor, daß das Unterhaus nach dem Zusammenbruch Frankreichs über den Fortgang und die Lhancen des Krieges begreiflicherweise außerordentlich besorgt war. Herr Churchill hat nach den uns vorliegenden Unterlagen dann versucht, die Unruhe des Unterhauses zu besänftigen und das englische Volk erneut für seine Kriegspolitik zu gewinnen, indem er vor dem Unterhaus folgendes erklärte: 1. Er habe auf Grund der von Botschafter Lripps in Moskau geführten Verhandlungen nunmehr die präzise Zusage erhalten, daß die Sowjetunion in den Krieg auf englischer Seiteeintreten würde, und 2. habe er die uneingeschränkte Zusage des Präsidenten Roosevelt zur Unter st ühung der englischen Kriegführung. Nach den uns zugänglich gemachten Berichten über diese Gehelmsihungen ist es Herrn Churchill schließlich nur durch diese Erklärungen gelungen, die bedenkliche Stimmung bei vielen Abgeordneten zu beseittgen und sie bei der Stange zu hatten. wahren Stand der englisch-sowjetischen Beziehungen, so daß die kurz nacy ^uwcuch der deutsch-sowjetischen Feindseligkeiten zwischen London und Moskau veröffentlichte Bündnisabmachung 2* Wirtschaftlich ist nunmehr die Achse mit ihren Freunden und damit ganz Europa unabhängig von Uebersee. Europa ist ein für allemal blockadefest geworden. Das Getreide und die Rohstoffe des europäischen Rußland können die Bdü.snisse Europas voll befriedigen. Seine Kriegsindustrie wird der Kriegswirtschaft Deutschlands und feiner Verbündeten dienstbar gemacht, wodurch das Kriegspotential Europas noch weiter gewaltig gesteigert wird. Die Organisierung dieses riesigen Raumes ist bereits in vollem Gange. Damit sind die beiden letzten und entscheidenden Boraussetzungen für den End sieg der Achse und ihrer Verbündeten gegen England geschaffen. Mit Ablauf des Kriegsjahres 1941 haben Deutschland und seine Verbündeten sowohl den be- völkerungsreichen Teil der Sowjetumon als auch den größten Teil des sowjetischen Gebietes besetzt, der in bezug auf Rohstoffe und Ge rade von Bedeutung ist. Auch befindet sich m b^sem Gebiet der ' weitaus überwiegende Teil der sowjetischen Jndu- Unter dem Gesichtspunkt der Gesamtkriegfuhrung befinden sich damit die Achse und ihre Bundesgenossen heute gegenüber England und seinen Helsenr in einer strategisch absolut beherrschenden Lage. Die Feldzüge im Norden, Westen, Osten und Sudosten Europas sind für die Achse gewonnen und was die Phantasie englischer Strategen auch noch im Schilde führen mag, an den in Europa geschaffenen harten Tatsachen wird sie niemals mehr etwas andern können. Wie in Europa, so hat sich auch in Afrika England schon einmal davon überzeugen können, was kühner Angriffsgeist und die Schlagfertigkeit unserer Truppen auch in diesen Gebieten zu leisten vermögen. Zur Zeit ist der Kampf dort erneut entbrannt. Im übrigen liegen diese ©ebiete auf lange Sicht betrachtet für die Achse geographisch günstiger als für die Angelsachsen, deren Weg über Ozeane dorthin führt. In der weiteren Kriegführung flehen sich nunmehr gegenüber die englischen Inseln mit ihren nordamerikanischen Mithelfern über dem Ozean auf der einen Seile und der gewaltige europäische Block auf der anderen Seite. Deutschland und Italien sind in der Lage, die entscheidende Kraft ihrer Armeen, Flolten und Luftwaffen auf die Nieder- ringung des britischen Hauptgegners zu konzentrieren. Bei diesem Kampfe liegen sowohl im hinbli? auf die strategische Lage als auch auf dem Gebiete des Einsatzes von Menschen und Material alle Lhancen auf Seite berx europai-^ Schlachten gelenkt hätte. Das Geheimnis, mit dem der sowjetische Koloß sich bewußt urngbb und das ihn in den letzten beiden Jahrzehnten fast völlig von der Außenwelt abschließen ließ, wurde erst im Verlaufe dieses Feldzuges in seiyern vollen Umfang enthüllt. Getrieben von ungezügeltem Machtdrang, hat hier ein dem Weltjudentum verschriebener Tyrann die ganze Kraft seiner Völker von zusammen 190 Millionen auf ein Ziel gerichtet: die Eroberung der Welt durch das bolschewistische Moskowitertum. In der Erkenntnis, daß Propaganda allein zur Erreichung dieses Zieles kein ausreichendes Mittel fei, hat Stalin nut eiserner Konsequenz und Rücksichtslosigkeit die Sow, jetunion für die Lösung mit Gewalt vorbereitet. Menschen und Material wurden mit dem gleichen Fanatismus für dieses Ziel eingesetzt. Der kultu- Hätte England Polen nicht garantiert, so wäre es ! ohne Zweifel zu einer friedlichen Einigung mit i Deutschland gekommen. Ader England oder vielmehr Herr Churchill, der, wie wir kürzlich erfuhren, schon damals hinter dem Rücken seines eigenen Pre- mierminifters Chamberlain mit H-rrn Moofewtt konspirierte und zum Konflikt trieb, stachelte Polen zum Widerstand auf, um so den Anlaß zum Kriege gegen Deutschland zu haben. Zu gleicher Zeit mußte Frankreich, mit dem Deutschland ebenfalls den Weg der gütlichen Einigung beschritten hatte, auf Geheiß Englands losschlagen. Von England abhängige Dummköpfe oder Verbrecher haben dieses Land dazu gebracht. Dann kam Norwegen an die Reche, dann Holland und Belgien. Jedochi tn wenigen Monaten gelang es der deutschen Wehrmacht, diese Länder niederzuwerfen und zu besetzen, und England bekam sein glorreiches Dünkirchen. Italien aber trat in diesem Kampf der Besitzenden gegen die Habenichtse an die Sette des Reiches. Aber noch hatte England nicht genug. Don der Idee besessen, sich doch noch Europa festsetzen zu können, wandte es sich dem B a l k a ni zu. Die Achse machte in dieser Zelt jede nur erdenkliche diplomatische Anstrengung, um dem Balkan den Frieden zu erhalten. Vergebens! England an statt die Lehre von Dünkirchen zu beherzigen — versuchte, Griechenland und I u g o s l a w i e nm den Dienst seiner Interessen emzuspannen In der richtigen Erkenntnis dieser Lage und der von diesen Staaten bereits seit langem angestifteten Origen, unneutralen Handlungen und sogar militärischen Unterstützungen gegen Italien bei ^mer Kriegführung im Mittelmeer hat der Duce den auch hier von England provozierten Kampf zunächst gegen Griechenland ausgenommen und die militärischen Operativ nen eröffnet. Als dann auch Jugoslawien endgültig auf die Seite Englands trat und England nunmehr feine Hilfsvölker aus Australien und Neuseeland offen einsetzte, hat die Achse nach Eintreten der besseren Jahreszeit auch diesen Teil Europas m wenigen Wochen von den Briten ^em gefegt. So wurden Serbien, Griechenland und Kreta das Opfer dieser staunenswerten britischen Strategie. Daß der Präsident der Bereinigten Staaten be die fern neuen englischen Abenteuer wiederum eifrige Mithilfe geleistet hat, fei nur nebenbei erwähnt. Aber auch darüber hinaus gibt es kaum em Land in Europa, das England nicht versucht hatte für sich zu gewinnen oder für sich kämpfen fassen. Jedoch die Einsicht und reale Beurteilung der Lage hat die verantwortlichen Staatsmänner dort Den anlaßt den richtigen Weg zu wählen und sich solchen englischen Garantieangeboten und sonstigen Einflüsterungen zu verschließen. Doch auch die entscheidende militärische Abfuhr, die England sich im Norden, Westen, Süden und Südosten Europas geholt hatte, ließ es mcht ruhen. Die ganze Haltung des Herrn Churchill und ftiner deutschfeindlichen Helfershelfer aus den Vereinigten Staaten mit Herrn Roosevelt an bet Spitze galt nunmehr dem O st e n. Ich komme damit, meine Herren, zu der Phase des gemeinsamen ^rei- heitskampfes, die, des bin ich sicher, eines Tages als die entscheidende sowohl für .den Aus gang dieses Krieges als auch für das Schicksal Europas und damit "für die Zukunft der gesamten Kulturwelt überhaupt bezeichnet werden kann: D e r F e l o z u g gegen die Sowjetunion! ©er Vertrag mit Moskau. Ich darf hier zunächst daran erinnern, daß Deutschland im Jahre 1939 in der Hc> nung, zwischen dem deutschen und russischen Volk doch noch einen Ausgleich zu finden, einen Vertrag mit Moskau abgeschlossen hatte, urü) zwar auf der Basis des gegenseitigen Nichtangnsfes und der Abgrenzung der beiderseitigen Interessensphären. Wegen der sich diametral entgegenstehenden Wel - auffaifungen des Nationalsozialismus und des Bolschewismus ist dieser Schritt damals dem Führer nicht leicht geworden. Bestimmend waren für ihn hierbei folgende Erwägungen: im Rahmen der im Gange befindlichen Einkrelsungspolltik hatte England den verschiedensten Ländern in Europa Garantieangebote gemacht, mit der Motivierung, daß diese Länder von deutschen Expansionswunschen bedroh seien. Ferner bemühten sich England und Frankreich zu dieser Zeit, durch Angebote eines Beistandspaktes die Sowjetunion als Schlußstein in ihre Einkreisungspolitik gegen Deutschland emzufugen. Inder Erkenntnis, daß das Gelingen eines solchen Planes, das heißt die Herbeiführung einer Machtekoalttion England, Frankreich, Sowjetunion eine ungeheure Gefahr für Deutschland und für ganz Europa und damit auch vor allem für die kleineren Nachbarstaaten im Süden und im Norden bedeuten würde, hat der Führer die Haltlosigkeit der Deut ch- land zugeschriebenen Expansionswunsche mitgeteilt. Als die deutsche Delegation nach Moskau kam, waren die Verhandlungen zwischen ber sowjetischen Regierung und den englisch-französischen Militärtommissionen auf dem Höhepunkt. Indem es nun der deutschen Delegation gelang, ihrerseits eine Entspannung mit der Sowjetunion herbeizuführen, hat Deutschland zumindest das sofortige Eindringen des Bolschewismus in Europa verhindert. Zugleich hatte der Führer dabei die Hoffnung, die infolge gewißer Erscheinungen in der Sowjetunion und bestimmter Nachrichten von dort berechtigt fchien, daß in der weiteren Auswirkung biefet Verständigung die Sowjetunion ihre Idee der Weltrevolution aufgeben und auch fonst allmählich zu einem friedlichen Nach- barn für Deutschland und die anderen an die Sowjetunion angrenzenden Länder Europas werden könnte. relle und materielle Lebensstandard der entspricht dem Niveau von Sklaven. Hausend zumeist in armseligen Höhlen und halb verhungert, hat der heutige Nüsse alles verloren, was das Le- den für uns lebenswert macht. Leistung, Schönheit, Familie, Gott sind für ihn keine Begriffe mehr. Stumpf, hart, grausam, ohne Lebensfreunde und Ideale ist der Bolschewist auf eine. Stufe gesunken, von der man sich kaum eine Vorstellung machen kann. Es liegt eine tiefe Tragik 'in der Tatsache und in der Erkenntnis, daß ein von Menschen selbst erfundenes System in knapp einer Generation es fertig bringt, Menschen fast zu Tieren zu machen. In einer Zuchthausatmosphäre wurden Bauern und Arbeiter zum Kriegshandwerk gepreßt und der letzte Rubel ausgegeoen für die bolschewistische Armee des Weltjudentums, für Rüstung und nochmals Rüstung. So entstanden dort, wo sich noch vor wenigen Jahren Dörfer und kleine Städte befanden, ungeheure Rüstungs- und kriegswirtschaftliche Betriebe, dort, wo friedliche Aecker gelegen hatten, entstand ein großes Netz strategischer Eisen- bahnen und Flugplätze, besonders entlang den Westgrenzen dieses riesigen Reiches. Vor allem aber entstand die zahlenmäßig stärkste Armee mit dem größten Material an Tanks, Artillerie, Flugzeugen usw., die je auf der Welt existiert hat. Sobald die politische und militärische Lage in Europa ihr günstig erschien, sollte die jüdisch- bolschewistische Stahlwalze Europa zermalmen. Als die deutsche Armee noch in letzter Minute am 22. Juni d. I. zustieß, war der große offensive Aufmarsch der bolschewistischen Armee gegen Europa gerade vollendet. Meine Herren! Alle Berechnungen und Voraussagen über die Machtentfaltung entgegen allen Abmachungen, die Gebiete O st- europas weiter bottchewisierte, wie die Sowjets im Norden die Preisgabe Finnlands und im Südosten die Preisgabe Bulgariens und die deutsche Zustimmung zur Einrichtung militärischer Stützpunkte an den Meer eng e n von Deutschland verlangten, und wie der Führer diese Ansinnen ablehnte, wie die Sowjets lyre Armeen vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer immer weiternachWesten verschoben, bis zrttetzt an unseren, den finnischen und rumänischen Grenzen die ganze sowjetische Streitmacht gegen Europa aufmarschiert war, und wie die Sowjets schließlich begannen, Zug um Zug mit ihrem militärischen Aufmarsch immer offenbar auch diplomatisch gegen Deutschland Stellung zu nehmen. Die sowjetischen Umtriebe in Bulgarien, Ungarn, Rumänien und in Finnland bis zum Abkommen mit Serbien seien hier nochmals erwähnt. Insbesondere aber hat die Note des Auswärtigen Amts damals schon daraus hingewiesen, daß nach den der Reichsregierung vorliegenden Unterlagen bereits während des ganzen Jahres 1940 der englische Botschafter Cripps in Moskau die Sowjets für die englischen Ziele doch noch zu gewinnen suchte, und wie erfolgreich diese Deutschland hat dann auch in loyaler Durchführung seiner Erklärungen seit dem Sommer 1939 eine völlige Umstellung seiner Politik gegenüber der Sowjetunion vorgenommen. Es hat sich stets aus seine rein deutschen Interessensphären beschrankt, und es hat mit viel Geduld in allen auftauchenden Streitfragen eine gütliche Verständigung mit den Sowjets herbeizuführen versucht. In feinem Wunsche nach Ausräumung aller Konfliktsmoglich- keiten und um jeglicher Verdächtigung von vornherein vorzubeugen, ist es sogar so weit gegangen, die gesamten Volksdeutschen aus den Grenzlandern nach Deutschland umzusiedeln. Wenn die Reichsregierung nun glaubte, dadurch eine entsprechende Haltung der Sowjetregierung auch gegenüber dem Deutschen Reiche selbst oder gar der Umwelt herbeiführen zu können, so wurde sie bekanntlich schwer enttäuscht. In der Note, die der Sowjetregierung vom Auswärtigen Amt am 22. Juni 1941 übermittelt wurde, hat die Reichsregierung der Weltöffentlichkeit bekanntgegben, in welch schmählicher Weise sie von der Sowjetregierung hintergangen worden lst, und daß die Sowjets scheu Koalition. Meine Herren! Aber auch für die politische Gesamtlage in der Welt ist die Niederlage des Bolschewismus von entscheidender Bedeutung. Das Uebergewicht der im Dreimächtepakt verbündeten Großmächte Deutschland, Italien und Japan und der ihnen angeschlossenen Staaten ist durch den Ausfall der Sowjetunion als Großmacht so stark geworden, daß ich keine andere Mächtekombination sehe, die auf die Dauer dagegen auffommen könnte. Im Großen gesehen erstreckt sich die Machtsphäre dieser Gruppe und ihrer Freunde auf den gesamten europäischen Raum vom Nordkap bis in den Mittelmeerraum, von der atlanti» eben Küste bis tief ins Innere der Sowjetunion. Auch der n o r d a f r i k a n i s ch e Raum und der vordere Orient werden sich, soweit der Feind hier noch Positionen hat, auf die Dauer der Auswirkung dieser politischen und militärischen Machtentfaltung nicht entziehen können. In Ostasien aber steht die Großmacht Japan, die dort Herr der weiteren Entwicklung ist und der auf die Dauer keine Macht der Welt die ihr zukommenve beherrschende Stellung streitig machen kann. Diesen Mächten gegenüber steht heute England, und an seiner Spitze Herr Churchill. Niemand kann diesen Mann, der in England zweifellos als der Hauptschuldige für die Kriegserklärung Englands an Deutschland anzusehen ist, ins Herz sehen. Aber es wäre erstaunlich, wenn Herr Churchill nicht bereits heute in seinem Innersten begriffen hätte, daß er diesen Krieg nicht mehr gewinnen kann, sondern daß schon heute England die Par Ne verloren hat. Dor seinem eigenen Volke kann ek dies nicht zugeben, und so klammern sich seine Hoffnungen auf die Hilfe des letzten noch möglichen Bundesgenossen: der Vereinigten Staaten von Amerika. Eure Exzellenzen! Meine Herren! Seit Jahren droht Präsident Roosevelt Deutschland und ab len möglichen anderen Staaten mit Krieg. Deutschland hat hierzu zunächst geschwiegen. Nach der Tonart aber, die die UZ^.-Kriegshetzer in letzter Zeit in immer gesteigertem Maß gegenüber Deutschland anzuschlagen belieben, liegt auch für uns fern Grund mehr, nicht ganz offen zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Das deutsche Volk hat in sei- r ner ganzen Geschichte nie Groll oder gar Haß gegen das amerikanische Volk empfunden. Sicher , auch das amerikanische Volk nicht gegen das deutsche. Trotzdem sucht Herr Roosevelt mit allen Künsten ; der Intrige, der Verdrehung, der Verleumdung sein 1 Land und Volk in den Krieg mit Deutschland zu 1 bringen. Deutschland hat diese Entwicklung nicht ge- ' wollt. Aber nachdem feststeht, daß hier nicht das amerikanische Volk sprach oder sprechen konnte, sondern daß diese Politik von dem in den Vereinigten Staaten zusammengeströmten gesamten internationalen Weltjudentum und seinem Exponenten Herrn Roosevelt allein gemacht muroe, hat der Führer diesen Gang der Dinge berücksich" tigt und die Reichsregierung hat demnach von Anbeginn mit der Feindschaft Roosevelts gerechnet. Angesichts dieser Haltung des Präsidenten Roosevelt möchte ich nun gleich folgendes feststellen: vd und in welchem Umfange die Bereinigten Staaten Kriegsmaterial an unsere Feinde liefern, ob die Bereinigten Staaten darüber hinaus in den Krieg gegen uns eintreten ober nicht — _ r: i: e t.-™W hnhon rtlP ALnommeru Bel der erfolgreichen Verteidigung eines Geleites gegen einen Angriff britischer Schnellboote ist ein deutsches Vorpostenboot durch Torpedotreffer ge- deutsch-italienischen Truppen weitere Erfolge. Die Stellungen an der Sollumfront wurden trotz feind- Churchill ist aber auch hier schlecht beraten und informiert. Aber dies ist gar nicht das entscheidende. Die Völker in Europa wollen gar nicht reool» tieren! Natürlich ist eines klar, nämlich, daß der 5. Durch den konzentrischen Einsatz der Hauptmachtmittel Deutschlands und seiner Verbündeten gegen die britische Insel zur See, Luft und zu Lande wird die englische Insel verwüstet und früher oder später auf alle Fälle unterliegen. Die Machthaber in London haben durch ihre Kriegspolitik gegen Deutschland das britische Imperium in diese heutige Lage gebracht. In dieser ernsten Lage greift Herr Churchill immer wieder zu einen bekannten Methoden des Bluffs und nochmals Bluffs, an deren Wirkung er allerdings wohl selbst nicht glaubt. Er möchte wohl auch m erster Linie sein eigenes Volk damit bei der Stange halten. Denn daß er glaubt, durch sein vieles Reden eins fest: Niemals würde das nationalsozialistische Deutschland kapitulieren. Herr Churchill hat in der Oberflächlichkeit, die ihn bekanntlich zeitlebens gekennzeichnet hat. keine blasse Ahnung von dem heutigen Deutschland. Lin Engländer schrieb neulich frohlockend, ein bolschewistischer Kommissar sei aus hartem Holze. Denn dies llimmt und ein bolschewistischer Kommissar aus hartem Holze ist, dann besteht der Nationalsozialismus aus Stahl! 3m übrigen kann England versichert fein: Lin Volk, das ein Adolf Hiller führt, kennt nur einen Gedanken: Kampf England der Hauptleidtragende Dieser letzte englische Krieg, der noch einmal Leid und Tränen über die Länder unseres Konti- funken. Die Besatzung wurde gereitet. 3n N o r d a f r i k a brachte der Gegenangriff der töen der graben i brauch tzt, Beider inbii« iben. hast. Pro. östev baten r dir ntfafe »mengendem Maße das lleberlaufen bolschewistischer Soldaten gemeldet. Hm dieser Krise entgegenzuwirken, ieht sich die Regierung Stalin veranlaßt, in einer Note übh Greueltaten deutscher Soldaten an sow- ettschen Gefangenen zu berichten. Die deutsche wehr- macht und die mit ihr kämpfenden verbündeten Truppen sehen mit tiefer Verachtung auf derartige Falschmeldungen, durch die das bestialische Verhalten bolschewistischer Horden verschleiert und deren Kampfmoral gehoben werden soll. Deutsch-finnische Erfolge in Nordkarelien. bis zur sieghaften Beendigung des ihm aufgezwungenen Krieges. Der November 1918 wiederholt sich in der deutschen Geschichte kein zweites Mal. Erheblicher Raumgewinn im m ttleren Abschnitt der Ostfront che es Boi» 3. Da; Meten an und rch den so stur! binaiion i tonnte. Htsphare i gesam' )tap bis atlanti' jetunion. und dek er Feind Oer Au-' i Macht' t s n ll )rung Kneifern !.tie dosten mas ch im ffenen i5 äib ch in trugen Hag' bieten f dort jebiete rphisch R über sich 3n- [fern der an- d in «r- eder« i;en. [ im I auf und opai' 4 England wird bei Weiterführung des Krieges nents brachte, hat den Wandel m der De^kungs- Positionkach Position verlieren, und fein Weltreich weife feiner Bewohn» schneller h-rberaeiuhrsi als wird zwanAlausig in immer stärkere fremde Ab- mele Fr,edens,ahre d.es vermög hatten. We HauptfchrtfUetter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Gtellvr^reier de« t>auprid)riftleiter3: Enrft Blumschein. Verantwort!^, für «ohnfunb Bilder: Tr. Fr. W. Lange: für da« Feuilleton ^Dr. Hans Thynot, für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühliche Universität-druckerei R. Lange K. G. LtvagSletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: A^-nl^ter: H-n« BeL verantwortltch für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel PI.S».«. stasii" irt hett auf » omwendl mn. > M, un8 kann die- 'S Ai- ' ft A iiii. flt'« pn ift i'df [fll sinem krankhaften Schuldbewußtsein zu suchen fei. Moofevelt habe zur Ablenkung von seinen mner- Politischen Mißerfolgen auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet lange vor Ausbruch dieses Krie- $es bewußt das amerikanische Volk auf da.- nutzenpvlitstche Gebiet abzulenken versucht. Er haoe Daher die Feindschaft gegen den auf diesen beiden Debieten so erfolgreichen Nationalsozialismus uno Faschismus gepredigt und den Haß gegen deren Wründer Adolf Hitler und Mussolini Als dann die Position Deutschlands und Italiens And ihrer Führer in Europa immer starker wurde, Habe er bewußt eine allgemeine Kriegspsychose erzeugt und sei offen für eine aggressive Politik gegen Die Achse eingetreten. Er sei darin so weit gegangen. Daß er bereits im Jahre 1938 nach Dtunchen zu Kriege hetzte und sich sogar bis zur Drohung gege Die englische Regierung Chamberlain steigerte, Werde ihr die Daumenschrauben ansetzen, wenn s Die Absicht haben sollte, sich mit dem Führer über Die polnische Frage gütlich einigen zu wollen, uu diesen Berichten sowie aus zahllosen melieren authentischen Nachrichten, die über d'.e Haltung o amerikanischen Präsidenten in den letzten Hoyren ^bekannt geworden sind, ergibt sich denn auch Di «erschreckende Tatsache, daß Präsident Roosevelt als Sy letzte Urheber und damit als der Hauptschuldig »n diesem Kriege bezeichnet werden muß. Dem amerikanischen Volk selbst wird diese P - ikU feines Präsidenten ideell und materiell eins tieutt zu stehen kommen. Aber das versteht man in England nicht, weil man sich einfach die letzte Hoffnung nicht nehm-n lassen will, und nur aus diesem Grunde glaubt man anscheinend auch in London noch immer, man brauche nur ein paar alte Propagandawalzen au» dem vorigen Kriege aufzuziehen, um Unruhen uno Revolten in anderen Ländern Europas anzuzetteln. Abgesehen davon, daß die Annahme, man konnte uns sozusagen im deutschen Machtbereich mit fol* chen vorsintflutlichen Methoden der Propaganda schlagen, geradezu eine Beleidigung für unsere eigene Propaganda darstellt, ist der Gedanke als solcher kindlich. Herr Churchill, der neulich von seinen Landsleuten als der größte Rüftungsexperte Englands gefeiert wurde, sollte es eigentlich wissen, daß in unserem Zeitalter der Motore, der Panzer und der Stukas Revolten in entwaffneten Gebieten der amerikanischen Söhne zu opfern. 3. Roosevelt hat sich mit dem größten Femd der Menschheit, dem Bolschewismus, verbündet. Auch dies wird — wie früher in anderen Ländern — ^enau so in Amerika automatisch zu einer starken ^ftchärfung der sozialen Gegensätze führen. Tatsächlich hat Präsident Roosevelt mit diesem Bündnis mit der Sowjetunion nach unserer Ueberzeugung den Keim für eine der verheerendsten sozialen Katastrophen gelegt, die dereinst das amerikanische Volk erschüttern und auf Jahrzehnte zurückwerfen wird. 4 Das Bündnis Roosevelt mit dem atheistischen Bolschewismus muß ernste Folgen für das wahrheitsliebende, religiöse Empfinden des amenkani- chen Volkes haben. Gerade dies wünschen offenbar aber feine jüdischen Ratgeber, die mit der Unterstützung des Kampfes für die bolschewistische Gottlosigkeit ihre eigenen materialistischen Ziele zu fordern hoffen. Ich glaube, daß der Tag kommen wird, an dem das amerikanische Volk erwachen und von seinem Präsidenten und seinen jüdischen Ratgebern für eine Politik, die für diesen Krieg verantwortlich ist, die eine Nation nach der anderen in diesen Krieg gehetzt hat und die nun gegen den Willen Amerikas auch das eigene Volk mit allen Mitteln in einen Krieg hineinzuführen versucht, den Amerika niemals gewinnen und der von ihm nur furchtbare Opfer fordern würde, Rechenschaft verlangen wird. Berlin, 26.November. (DNB.) Unter schwierigen Witterungs- und Geländebedingungen schlu- gen deutsche Heeresverbände im äußersten Norden der Ostfront im Zusammenwirken mit finnischen Truppen die Bolschewisten «t NordkE- eines nur, nunutuj, vuö — lien unter blutigen Verlusten weiter nach Südosten ™ unteres Kontinents nachdem die eng« zurück. Trotz starken sowjetischen Feuers kämpften ^u^usbau s pa „ $rieg gestürzt hat, nicht f ^ie F' /~i —— QAA Ffoinorn linh 1 QO I dot?6 einem Tag zum anderen vollendet sein kann, gen und nahmen un Sturm 300 kleinere und 1 Geburtswehen hinnen dabei nicht ausbleiben. Man größere Kampfftande. Im umfassenden ll - ... nielen Orten umstellen und an die neue schlossen sie ein sowjetisches Bataillon em unbrieben muß vielim Orten um^e man= es völlig auf. Neun Panzerkampfwagen wurden ^age erfi gewoy^^ besprechen und zu regeln vernichtet und fünf Panzerabwehrgeschutze erbeutet. „3^ eines sind sich die meisten Menschen Eu- ^üh(rcid)C ©Olöütcn fpcnbcn ropas schon heute völlig einig: daß E n g l and auf lUATC dem Äontinent für alle Zukunft nichts mehr für das KnegS-AZHE. suchen hat. Zu lange hat England hier sein Berlin 26. Nov. (DNB.) Von allen Tei-I Unwesen getrieben, den einen gegen den anderen len der Front gehen, wie im letzten Winter, ausgespielt. Intrigen angez^telt immer wieder so auch dieses Jahr, wieder zahlreiche G e l d - Kriege entfacht und dann fast stets nut fremdem p e n b c n einzelner Soldaten und ganzer Einheiten Blute durchführen lassen. Das weiß ^utejebes aller Wehrmachtsteile zum 3. Kriegs-WHW. ein. Kind. Daher will Europa von dieserenglischen Po- Der kämpfende Soldat bekennt sich damit zur un- litit ein für allemal nichts mehr wissen. Selbst m löslichen Verbundenheit von Front und Heimat und Frankreich beginnt sich m diesem öinne das euro« gibt seinem Dank an den Führer Ausdruck, daß päische Gewissen zu regen. dieser die deutsche Erde durch feinen Kampf gegen- omtUMto QrUft den Bolschewismus vor unvorstellbaren Gefahren ICytC ^ttflUTUfC yiriCy» 1. Es ist klar, daß der amerikanische Steuerzahler mit die Hauptlast dieses englischen Kreiges gegen Deutschland zu tragen haben wird. Bekanntlich schulden England und andere Staaten heute aus dem Weltkrieg den Vereinigten Staaten immer noch etwa 15 Milliarden Dollar, für die diese Länder zu Friedenszeiten noch nicht einmal Zinsen, geschweige denn eine Amortisation aufzubringen vermochten. Wenn aber dies für die alten Schulden nicht möglich war, so ist es einleuchtend, daß neue Schulden überhaupt niemals b ez a h 11 werden können. Jedes Gewehr, Ijebe Kanone und jedes Flugzeug, das daher heute Amerika an irgendein Land liefert, geht ausschließlich zu Lasten des amerikanischen Steuerzahlers. Durch die dauernd aus Amerika ohne Gegenleistung 'herausgehenden Werte muß dieses Land aber in Das neue Europa marschiert. Europa zum erstenmal in feiner Geschichte auf dem Wege der Linigung! Fürwahr, eine bedeutsame Entwicklung! Der feine Instinkt der Völker hat sie den richtigen weg finden lassen gegen die Absichten ihrer ehemaligen Regierenden, die heule als Emigranten in London an demselben Tisch mit Churchill, dem Ver- bündeten Stalins, sitzen und von denen ihre enlläuschten Völker schon heule nichts mehr wissen wollen, heute kämpfen die Söhne von fast -allen europäischen Ländern im Osten für die Lrhallung des Lebens und der Kultur unseres Erdteils. Das in diesem gemeinsamen Kampf vergossene Blut aber wird schwerer wiegen als alle Heberlieferungen eines vergangenen Zeitalters. Das neue Europa marschiert! ob Herr Churchill und Herr Roosevelt und deren jüdische Hintermänner dies wollen oder nicht, die Völker dieses Kontinents werden das neue Europa aufbauen und sich dabei — ob Krieg oder nicht — von niemanden stören lassen. Militärisch unangreifbar und wirtschaftlich gesichert können wir unseren Erbteil politisch organisieren, als ob Frieden wäre. Und»wenn noch eine gewisse Zeit bann und wann Bomber kommen, so werben wir bafür sorgen, baß bies zehnfach vergolten wirb. Tatsächlich aber könnte Europa heute, wenn es fein müßte, einen 30jährigen Krieg führen, ohne baß unser Kontinent da» burch jemals in ernste Gefahr geraten würbe. -Nit ber zunehmenben Einigkeit unb Geschlossenheit der Völker wirb unser Äontinent ein immer ft arte r e r Faktor gegen jeden, ber es wagt, Europa anzugreifen. Unb, meine Herren, mit ber neuen europäischen Drbnung unter Führung der Achse und ihrer Freunde marschiert die Neuordnung in O st a s i e n unter ber Führung von Japan und seinen Freunden. Niemand kann diese Entwicklung auf die Dauer aufhalten. Es mag noch so große und gewaltige Ansttengungen und Opfer kosten, ehe dies Ziel erreicht ist. Aber in dem Kampf der jungen Völker für eine neue Ordnung gegen die Sachwatter einer internationalen Clique von jüdischen Ge- fchäftemachern unb politischen Unterdrückern ihrer eigenen Völker kann derEndsiegnichtzwei- seih ast sein. Deshalb hat die Vorsehung unseren Kampf bisher so reich gesegnet und sie wird uns auch beistehen bis zur endgültigen Vernichtung der Angreifer gegen diese neue Ordnung einer erwachenden Welt. Herr Churchill hat diese Politik, wie weit aus eigener Initiative, wie weit unter dem Einfluß Des Präsidenten Roosevelt, bleibe dahingestellt, voller Ueberzeugung mitgemacht. Während Herr Roofe- velt der Hauptschulbige ist, dürfte be r H o upt - leibtrage nbe allerdings England lein. Demi die Aussichten für Englanb sind mehr als düster Ich möchte die Lage Englands unb ferne Aussichten auf allen Gebieten in biefem Krieg wie folgt zusammenfasfen: 1 Zu Lande unb zur See kann es leibst mit jeder amerikanischen Hilfe gegen die Machte des Dreierpaktss unb ihre Verbündeten b°n Krieg nicht gewinnen. Don einem gewissen Moment an muifen seine Hilfsmittel zwangsläufig abnehmen, wahrend unsere Möglichkeiten wachsen werdem 2 In dem von Churchill provozierten Luftbuell zwischen den englischen Inseln unb Europa stehen die Chancen klar gegen Englanb Die geographisch Lage ber britischen Inseln unb ihrer Wirtschaft ift für konzentrische Luftangriffe gegen ben Kontinent viel ungünstiger als umgekehrt 3 Das ber Achse zur Verfügung stehenbe Wirt- schafts- unb Rüstungspotential ist unenblicf) Diel größer als bas englisch-amerikanische -usammen- irfes Krieges, d. h. an dem Sieg ber Achse unb j-er Verbündeten, wird auch dies nichts mehr i'-bern. Allerdings muh man sich fragen, warum Alker, zwischen deren Länder die Vorsehung einen £ can von vielen tausenden von Kilometern gelegt h:t, sich ausgerechnet bekriegen müssen. ;‘eg ist daher die heutige Situation auch nur zu > - ... verstehen, wenn man bedenkt, baß hier nicht die Der Wehrmachtbericht, »ihren Interessen bes deutschen, des italienischen „„ t , , ,. , ii .b des amerikanischen Volkes einander gegenüber« Aus dem Juhrerhauplquartier, sthen, sondern baß sich gegenüberstehen: die In- 26. November. Das Oberkommando der Wehrmacht treffen ber jungen, um ihre nationale Existenz, eine gibt bekannt: W s°Me Ordnung und um eine gerechtere Ver- 3m mittleren Abichnilt der Oslsront «lunfl d«r Guter ringenden Voller auf der -men gestrigen Angriffe erheblichen Raum- r.jte unb bte Interessen einer internationalen ju° . ~ 1 . . .... , 1 e , -ch-plutokratischen Welt der Ausbeuter ber Völker gewinn. Zwei fowiet.fche kr egssahrzeuge liefen auf if ber anderen Seite mit Herrn Roosevelt an der eine deutsch-sinnische Minensperre und gingen nach heftigen Detonationen unter. Mit'bem ihm unb feinen jüdischen Gesinnungsge- Im Kampf gegen England belegte die Luft- Ulfen zur Verfügung stehenden gesamten Regie- roaffe bd Xog unb bci nad)( Hasenanlogen r.ng-- unö ’ßropaganbaapparal hat Herr Roojevelt und I I u g p l ö h e I m S ü d w e st e n n n d S ü d - skLAnd^bt’ÄttlVSÄ |offenbet3n|elmil Bomben schweren Solider-. !or keinem Mittel ist man dabei zurückgefchreckt. fuan beschimpft abwechslungsweise bald Deutsch- . [pö, bald wieder Italien oder Japan bei Tag und bi Nacht! Man sagt, Deutschland will die Religio- i n der ganzen Welt unterdrücken! Oder: Hitler M Südamerika erobern! Oder: Er will die Derei- ,aten Staaten unterjochen, unb bann roieber: Hit- iir will die Welt aufteilen! All das redet man dem _____ tnerikanifchen Volk ein. Natürlich weiß man ganz licher Angriffe gehalten. Erneute Ausbruchsversuche snau, daß das alles wahchaft idiotischer Unsinn Tobruk find gescheitert. 1. Man $cutf$[anb, dessen Leden auf Vie bereits durch Sondermelduug bekanntgegeben, "nicht" den q?rÄ GrÜn"d°ha7'und d7her h°> d'-britl sch eSrie g - m or i" -d-n leh- Utf) nicht die Absicht haben kann, gegen Amerika len Tagen wieder schwere Verlufle erlillen. Außer orzugehen, unb zweitens, baß die Jbee eines An- der im gestrigen Wehrmachlberichl gemeldelen Begriffs Deutschlands gegen Amerika militärisch über- schädigung eines größeren britischen Kriegsschiffes ruvt ein einfach phantastischer Blödsinn ist. Ob- durch Lufttorpedotreffer hat vor S o l l u m ein deul- rohl auch die amerikanischen Militärs dies genau Unterseeboot unter Führung des Kapltänleut- tiffen, reden die U8^.-Kriegshetzer dauernd über von Tiesenhausen ein britisches r-e Möglichkeit eines deutschen Angriffes, denn man I angegriffen und ihm einen schwe- - !£££? ‘ blefe $ar0 Cn JUr ZarnUnfl 6cr elflenm rcn lorpebolreffer bcigebracht. Wf1^”- Ferner versenkte ein Unterseeboot unter Füh- Reef«»«» 6« Houptschuldig«,-.-. Aus den Kämpfen vor IN o s k a u wird in stei- Nach der Methode „Haltet den Dieb" erfindet »an Welteroberungspläne Adolf Hitlers, um unter | liefern Geschrei die jüdisch-plutokratifche Herrschaft ruf dem Äege über Amerika auch in allen anderen Ändern, die sie abgeschüttelt haben, wieder auf- üchten zu können. Ausschließlich aus diesem Grunde letzt man zum Kriege gegen das neue Deutschland, egen Italien ober Japan. Karten, Dokumente wer- ,en gefälscht. Man erklärt die Neutralität der USA., um am laufenden Band Neutralitätsbrüche ii begehen. Man liefert Kriegsmaterial unb er- nbet die cash- und carry--Älaufel, um erst das »sh unb bann das carry roieber aufzuheben. Man rtlärt bie Tobfeinbfchaft dem Bolschewismus, um »ch wenige Wochen später mit ihm zu verbünden, vchließlich gibt man den Schießbefehl und schießt auf deutsche Schiffe und heuchelt Empörung, wenn »ch deutsche Schiffe dann wehren. . yerausueyenve.» x»«« »•««□ Man muß tatsächlich fragen, wie lange der gc ^rhältnismäßig kurzer Zeit in bie größte Wirt- nnbe Sinn des amerikanischen Volkes eine folche k^gstskrise kommen, bie ein Lanb jemals erlebt hat. Ätaftrophenpolitik feiner Regierung hlnnehmen kl' (aubCf jjic amerikanische Katastrophe von 1929 lirb. Tatsächlich hat es ja bann auch verschiedentlich IEnberspiel gegen bas fein, was am Ende :en Anschein gehabt, als ob verständige Amerikaner bie.r Rooseveltschen Kriegs- und Wirtschaftspolitik «gen dieses Treiben protestierten. Nach ben letzten wird. Schon heute zeigt sich bas erste An- Ibftimmungen hat bie heutige amerikanische Ae» ' ..ßn bie|er späteren Katastrophe: die beginnende üerung nur einen kleinen Bruchteil des amerifa» Inflation als Vorläufer einer sozialen Re- ischen Volkes für ihre Äriegspolitif hmter sich. Elution. 3enn wenn eine fremde Regierung in ihrer dosen 2 Roosevelt behauptet, für bie Erhaltung ber Absicht, in ihrem Uebermut unb in ihrem Haß wider Demokratie zu kämpfen. Wenn er dies wirkte Naturgesetze und wider die weise Einsicht eines [.. rooUtß> ^ürde er nicht ben Krieg suchen und Präsidenten Monroe sich über zwei große Ozeane ... mU ber holschewistifchen Sowjetunion verbinden, inroeg in die Angelegenheiten aller anderen Ero- er bie5 aber tut, verrät er im Gegenteil feine acile emmifcht, und diese geistig und materiell terro- M»cht, in Amerika feine und feines jüdischen Geisteren will, so kann dies auch nicht der wahre Aus- absolute Herrschaft zu etablie- rucf des Lebenswillens des amerikanischen Volkes Dafür ist Herr Roosevelt bereit, auch bas Blut «in. Denn erstens hat dieses Volk alle materiellen I FcrL " ' - V.} ... Hüter in feinem Lande selbst, und zweitens emp- iinbet es ganz genau, daß es niemals bedroht wer- »en, aber diese anderen Völker auch niemals geistig iühren, geschweige denn beherrschen kann. . gcnau |0 Amerika den Amerikanern, Europa den Euro- Versch^ Däern, dies ist eine weise Formel, über bie sich nuf die Dauer niemand ohne Anzettelung schwer- tter Weltkatastrophen hinwegsetzen kann. Wenn das amerikanische Volk sich nun bei der Verfolgung solch unnatürlicher Ziele feines Präsidenten Roofe- ocelt immer mehr isoliert und dafür in einen Krieg Edie halbe Welt hineinzerren lassen We,\o n wir dies nur bedauern. Nur eins mochte ich hier feststellen: Wenn die Dinge diesen L^us I -nehmen sollten und es zu einem Krieg zwischen Den Vereinigten Staaten von Amerika einerseits -- n., -md Europa und Ostasien andererseits käme, so \ 'teht heute schon vor der Geschichte fest, daß bie EnglE I Eßerantroortung für diesen Krieg und alle cz I« l :eine Folgen ausschließlich auf den Präsidenten Wt ER 0 0 f e d e 11 fällt. . . be^l Man muß sich nun fragen, welche Motive eigent- geroiM" ich Roosevelt zu einer Politik bewogen haben, die 1 nb d> ein Volk gegen besten Willen immer näher an den i eigen^ ^rieg h^ngebracht hat. Frühere polnische Bot- । djaften, teils in Washington, teils in Pans, haben .tzten M .seinerzeit in ben Berichten an ihre Regierung arten SM lenmäßig mitgeteilt, baß bas Hauptmotiv bei nllen Handlungen bes Präsidenten Roosevelt m it s M ..... Wi mancher aus egoistischen Gründen dies letzt noch nicht sehen, vielleicht auch nur nicht offen zugeben will, so läßt sich eine Tatsache nicht bestreiten: b 1 e Völker Europas sind näher zusammen g e r ü d t. Wenn diese und jene Schichten trotz- dem noch schwankten, so hat bas. Bündnis Sng= lanbs mit bem Bolschewismus gegen Europa auch solchen Kreisen die Augen geöffnet. Jeder Europäer weiß, daß England heute nichts lieber mochte als das alte Europa in einer bolschewistischen Katastrophe untergeben und verkommen zu lassen, m der I allerdings utopischen Hoffnung, sich selber auf feiner Insel bann auf längere Zeit retten zu können ja am Ende bann ben Kontinent eines Tages wieder nach dem Osten $u hetzen. Aber Europa ist aus fei- vuuvu. ......... » o----------, . , . ner Passivität aufgewacht und hat sich anders auf die deutsche Führung Eindruck zu machen, jo en^tf)ielben. Es ist zusammengerückt, und wir erleben gering möchte ich die Urteilsfähigkeit des Herrn ÖQS er^benbe Schauspiel, baß eine europäische Churchill auch heute nicht einschätzen. Nation nach der anderen, meist ehemalige Bundes- Erwähnt sei jedoch in diesem Zusammenhang bie genossen Englands, oder Länder, die England m immer wiederkehrende englische Behauptung von ^^g gegen Deutschland und damit ins Unglück angeblichen deutschen Friedensfühlern. Hier- gestürzt hat, sich von England abwenden und zu zu möchte ich feftftellen, daß seit den unverschämten un5 fommen und ihre Söhne zum Kampf gegen den Ablehnungen der zahlreichen Friedensangebote des gemeinsamen bolschewistischen Feind anbieten. Führers vor dem Reichstag und besonders nach dem Zusammenbruch Frankreichs niemals mehr ein I deutscher Friedensfühler ausgestreckt worden ift, noch je die Absicht bestanden hat, einen solchen auszu- ftrecfen, noch heute ober in Zukunft eine Absicht besteht, dies zu tun. Wenn nun trotzdem immer wieder von England Nachrichten über deutsche Fne- densfühler kommen, so bleibt nur die Erklärung, daß in Wirklichkeit solche Friedenssehnsucht — und zwar vielleicht größer als Herrn Churchill lieb ift I beim englischen Volk besteht. Durch die Erfindung deutscher Friedensangebote möchte bte englische Regierung offenbar ihrem eigenen Volke eine angebliche deutsche Schwäche vortäuschen, um bann ihrerseits durch heroische Ablehnung solcher selbst erfundener deutscher Friebensangebote bem englischen Volk eine ebenfalls nicht vorhanbene Stärke ber englischen Position glaubhaft zu machen. Allerbmgs sind dies Mätzchen, die kurze Beine haben. Sachlich ebenso abwegig, aber um so aufschlußreichen für bte angelsächsische Mentalität, weil man wirklich daran zu glauben scheint, ist die englische Propaganda für die Revolution in Europa, und zwar in den durch deutsche Truppen besetzten Gebieten unb — m Deutschlanb selber! Außer der Hilfe Amerikas, über beren Ausmaß sich ja Churchill wohl kaum täuschen dürfte, ist bies anscheinend bie letzte Hoffnung der jetzigen englischen Regierung. Um gleich den einen Punkt vorwegzunehmen: Revolution in Großdeutschland! Herr Churchill war, ist und bleibt ein schlechter Psychologe. Man sagt von ihm, er sei der englische Politiker, der die meisten Fehlurteile abgegeben und die größten Fehlschläge in seiner Laufbahn erlitten unb es doch bis zum Premierminister gebracht habe. In gewissen Demokratien scheint bies ja allerdings immer besonders empfehlend zu fein. Aber daß em Staatsmann das Schicksal feines ganzen Landes auf solchen blöden Hoffnungen aufbaut, ift trotzdem eine schon seltene Albernbeit. Ein Volk, bas die größten Felbzüge feiner Geschichte gewonnen hat, das mit feinen Bundesgenossen und Freunden Europa beherrscht, bas enblich feinen Lebensraum gesichert und damit wirtschaftlich unabhängig von der Außenwelt geworden ist, das nach Jahrhunderten ber Kämpfe die Schaffung Großbeutschlanbs erlebt, das soll ausgerechnet jetzt Revolution machen. Und das gleiche gilt für Italien, bas ge- rabe ber fetulären Erscheinung bes Duce und seiner faschistischen Bewegung alles verdankt! Aber selbst wenn bas alles. nicht wäre unb Deutschland statt Sieg auf Sieg zu erringen, Nie- berlaa? auf Nieberlage erlitten hätte, so stünde doch Am 13. Oktober 1941 hat unser lebens- froher guter Sohn, unser lieber Bruder und Scnwager Richard Schleenbecker Feldwebel im Inf.-Regt. Großdeutschland bei den schweren Kämpfen im Osten sein junges Leben geopfert. In unsagbarem Schmerz: Familie Otto Schleenbecker und Angehörige. Heuchelheim, Burg-Gemünden, Wetzlar, Krofdorf. Allen denen, die uns bei unserem schweren Verlust ihre Teilnahme zeigten, sagen wir auf diesem Wege unseren Dank. 4860 D Bekanntmachung. Die Lohnsteuerkarten für 1942 werden in diesen Tagen durch die Post zugestellt. Die Empfänger werden auf folgendes hingewiesen: L Die Eintragungen auf der 1. und 4. Seite sind auf ihre Richtigkeit nachzuprüfen; etwaige Unstimmigkeiten sind im Stadthaus, Berastraße 20— Zimmer Nr. 6 — hinsichtlich der Bürgersteuer auf Zimmer 14 — richtigstellen zu lassen. 2. Sind die Eintragungen aus der Lohnsteuertarte für richtig befunden, dann ist sie sofort an den Arbeitgeber oder an die den Lohn, Gehalt oder Pension, Kriegsbesoldung usw. auszahlende Kasse abzugeben. 8. Lohnsteuerkarten, die nicht benötigt werden (zum Beispiel wenn z. Z. kein Arbeitsverhältnis vorliegt), sind im Stadthaus, Bergstraße 20 — Zimmer Nr. 6 — zurückzuaeben. 4. Wer bis zum 15. Dezember 1941 noch keine Lohnsteuerkarte für 1942 erhalten hat, melde dies im Stadthaus, Bergstraße 29, Zimmer Nr. 6. 48580 Gießen, den 26. November 1941. Der Oberbürgermeister. I. D.: Nicolaus. ,£ictfccA»e Fußpflegemittel < bringt Ihnen die Verjungung Ihrer Füßel Die bewährte beseitigt zuverlässig und schnell Hühneraugen und Hornhaut Für die weitere Fußpflege dann Fußcreme, -puder und -bad! Volkstümliche Naturwissenschalt in reid)bebilbetten, leichtverstündl. Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeua nisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen er« höhteFreudeanden vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und Probehefte der Zeitschrift Freude am Leben. Hugo BermOhler Verlag Berlin-Lichterfelde. Für die zahlreichen Glück- und Segenswünsche, sowie Aufmerksamkeiten anläßlich unserer diamantenen Hochzeit sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Job. Konr. Brückel und Frau Watzenborn-Steinberg, Gießener Straße v 03994/ Harnsäure ftn Obermaß, Gkht, Rheuma, Magen-, Darmlcatarrh, sowie Arterienverkalkung, Saures Brennen, Gallen- u. Nieren- steine sind Zeichen sddedrter 4853 D Sprechstunden beginnen ab 26.11, Magenpflege. Mit Sal digestivus Nattermann bereitet man sich ein Helb wasser, da« übermäßige Harn» aäure ausschwemmt, das Blut u. die Säfte reinigt u. den Magen richtig pflegt. Die wohltuende Wirkung ist bald festgestellt Gla$:1.25RM in Apoth.u.Drog. G. Strauß Heilpraktiker Gießen, Bahnhofstraße 65 Ireibankverkauf am 28. November 1941: «stoA von 8- 9 Uhr Nr. 361-410 von 9-10 Uhr Nr. 411-470 von 10-11 Uhr Nr. 471-520 von 11-11.30 Uhr Nr. 421-560 am 29. November 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 561-620 von 9-10 Ubr Nr. 621-690 von 10-11 Uhr Nr. 691-760 Fleischbrühe i Stad'. Schlachthof, Gießen. IMMER GLEICHBLEIBEND GUT-WEIL AUS DEN SIDOL-WERKEN IMMER GLEICHBLEIBEND GUT-WEIL AUS DEN SIDOL-WERKEN Hören Sie auf seinen Rat Manche Instandsetzung wird überflüssig, wenn tägliche sorgsame Pflege die Schuhe A vor frühzeitigem Verschleiß bewahrt. iWfffnr jj derSchmut mit der Doppelwirkung —Wie kommt das..?— Ganz einfach Frau Schulze hat nach dem Einweichen die ganze Arbeit noch vor sich. Die Wäsche kommt noch grau aus der hellen Einweichbrühe« Schmutzauflösen schon beim Einweichen - das ist das Besondere an Burnus; seine Wirkstoffe lösen auf natürlichem Wege den Wäscheschmutz so auf, daß er völlig ins Einweichwasser über« geht. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden über- flüssig - die halbe Wascharbeit, Waschmittel, Seife und Feuerung werden gespart Die 71 Wäsche wird geschont und hält länger. Frau Müllers Wäsche ist schon nach dem Einweichen fast •auber. Der meiste Schmutz ist in der schwarzen Einweich- brühe aufgelöst Frau Müller löst den Schmutz vor dem Waschen gleich richtig auf I Sie verwendet stets Burnus, den Schmutzauflöser, der gleichzeitig das Wasser weich macht. Andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist. Burnus Ist ja auch besonders sparsam im Gebrauch. Das macht den Unterschied! E.e • G'M'Ü • M8MSTADI1 Auch Sie können es sein. Denken Sie nur rechtzeitig an eine wirksame Abwehr der inneren Feinde Ihres Körpers. Entschlacken Sie Ihren Körper von zerstörenden Bakterien u. führen Sie demBlutneueSäfte zu durch eine innere Reinigung mit Monatspackung RM 1.— in Apotheken und Drogerien I Vornehm I Geschmackvoll I Persönlich I Diese wesentlichen Eigenschaften der outen Familien - Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus führungsarten und Papieren zu mäfllgen Preisen Brühl'sche Druckerei. Schulstr. 7. Ruf 2251 Eine Dose „Kufeie" reicht z. 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In Wahrheit ist aber nur das wichtig, was kur alle wichtig ist Nur solche wichtigen Transporte kann die Reichsbahn befördern. Von allem Entbehrlichen muß sie entlastet werden. Beachten Sie daher folgendes! Vermeiden Sie den Bezug von Gätern aus entfernten Gebieten. Prüfen Sie, ob Sie Ihren Bedarf nicht nach näher gelegenen Erzeugungsstätten verlagern können. Weisen Sie Ihre Expedition an, Einzelsendungen - soweit es geht - zu einer einzigen Ladung zusammenzufassen, die einen Güterwagen voll ausnutzt. Nutzen Sie jeden Reichsbahn-Güterwagen im innerdeutschen Verkehr bis zu 1000 kg über die Tragfähigkeit aus. Benutzen Sie den Bahnversand nur dann, wenn keine anderen Verkehrsmittel die Sendungen übernehmen können. Nutzen Sie den Wasserweg mehr aus als bisher. Auf jeden Wagen kommt es an! ÄJLF DBB DBUT8CHBN REICHSBAHN UND DU HILFST DIB SELBST! Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Donnerstag. 27. Novembersy^ Aus der Stadt Gießen. Unser Heim. Wenn es ftürmt, wenn der Wind durch die kah- len Bäume jagt und an den Fensterläden rüttelt, dann sitzt es sich gar mollig in der Nähe des warmen Ofens. Und gern erinnern wir uns an die Jugendzeit, in der in unferm Elternhaus der alte eiserne Ofen das Zimmer wärmte. Er stand noch auf vier"Beinen und hatte viele Türchen: denn die Mutter wollte doch auch einiges darauf kochen. Damals wurde nur Holz gebrannt. Wie schön war es dann, wenn die Abenddämmerung hereinbrach und das Zimmer ganz dunkel wurde. Durch die kleinen Löcher am Ofentürchen aber leuchteten die Flammen und sandten ihren goldnen Schein in die Stube. Wir saßen ganz still und horchten aus das leise Knacken des brennenden Holzes. Im Ofen aber brieten die dunklen Maatäpfel. Der Duft erfüllte das ganze Zimmer. Auch heute noch hilft uns der Ofen, daß es im Zimmer recht gemütlich wird. Die Welt draußen liegt in Nebelschleiern, manchmal strömt Regen nieder, dann und wann gibt es Schnee. Wie leicht kommen da Schwermut und Trauer. Die Menschen suchen Zuflucht in dem hintersten Winkel ihrer Seele, sie sehnen sich nach Licht und Wärme. Da ist unser Heim der schönste Platz. Hier fühlen wir uns geborgen. Und wenn die Kinder zur Ruhe gegangen sind, dann laden wir unsere Freunde aus dem Bücherschrank ein. Alle Bücher, die wir lieb gewonnen haben, stehen dort wie in einem verschlossenen Garten. Sind sie nicht wie liebe Bekannte, die nur darauf warten, uns Freude zu bereiten? Der Dichter läßt uns Ungeahntes erleben, alles, was wir mit Sinnen fassen können, kommt auf uns zu: Lust und Liebe, $reube und Trauer. Wir leben mit dem Buch. Wieviel eignes wird uns durch gute Dich* tung zurückgegeben! Wie oft verschönt ein gutes Buch den Abend! Es ist so, als ob ein guter Freund zu Besuch wäre. Wenn wir einmal ein Buch liebgewonnen haben, dann stehen mir in Treue zu ihm, wenn es auch noch so bescheiden ist. Wir nehmen es vor in einer stillen Stunde, wenn wir ganz allein sind. Dann halten wir Zwiesprache mit ihm und hören auf das, was uns das Buch zu sagen hat. Die großen Dichter unseres Volkes sind ja nicht tot. Jeder von uns kann aus dem ungeheuren Reichtum, den sie uns in lebendiger Sprache hinterließen, auswählen. Der eine wird gern die Klassiker lesen, der andere wird Erinnerungen und Aufzeichnungen aus dem politischen Leben bevorzugen, ein Dritter will miterleben, was einem Forscher in fremden Erdteilen begegnete ... Gute Bücher vermitteln uns Reichtümer und geistige Schätze. Wir müssen nur den guten Willen haben, diese Schätze zu heben. Dann werden die Bücher unsere besten Freunde, unsere Begleiter und Tröster in allen Lebenslagen. Wir können uns Kraft und Erholung bei ihnen holen. Deshalb können wir uns unser Heim gar nicht ohne Bücher vorstellen. —h. Tageskalender für Donnerstag. NSG. „Kraft durch Freude": 19 Uhr im Stadttheater 5. Veranstaltung im 16er-Ring „Dschungel". — Gloria-Palast, Seltersweg: 14.30, 16.45, 19.30 Uhr: „Paradies der Junggesellen". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 14.30, 16.45, 19.30 Uhr: „Der Gasmann". — Oberhessischer Kunstverein: 16 bis 17 Uhr Ausstellung oberhessischer Künstler im Turmhaus am Brand. Feidpostpöckchen mit Weihnachtsgaben Feldpostpäckchen mit Weihnachtsgaben für unsere Soldaten sollen spätestens bis zum 1. 12. bei der Post eingeliefert werden. Sonstige Weihnachtspakete oder Päckchen müssen möglichst in der ersten, spätestens aber bis Ende der zweiten Dezemberwoche zur Post gebracht werden. Derdunkelungszeit 27.11. von 17.14 bis 9.01 Uhr. Oie Front rüst! Eine Sammlung für unsere Soldaten am 6. und l. Dezember. Im vergangenen Winter griffen viele unserer Soldaten im hohen Norden, wenn ihnen bei den langen Nächten die Zeit zu lang wurde, zum Schnitzmesser, um sich die Langeweile zu vertreiben. Zum Schnitzmesser wurden bald andere Werkzeuge — oft primitiver Art — beschafft, und so entstanden dann Bastelarbeiten der mannigfaltigsten Art, die nicht nur Freude bei dem Hersteller selbst auslösten, sondern darüber hinaus auch anderen Kameraden Anregung gaben, dasselbe zu tun. Manche Stunde des Wartens und der langen Abende wurde auf diese Weise glücklich überwunden, ganz abgesehen davon, daß vielen Kindern in der Heimat mit die? fen Bastelarbeiten eine Freude bereitet wurde. Diese Art Freizeitgestaltung soll auf Anordnung des Oberkommandos der Wehrmacht für unsere Truppen im Ostraum und im Norden im Winter 1941/42 in verstärktem Maße durchgeführt werden. Dazu gehören aber Werkzeuge aller Art, die fabrik- mäßia nicht so schnell heraesteUt werden können, wie Laubsägen und feine Sägen (Fuchsschwänze), Laubsägeblätter, Raspeln, Schraubstöcke, Zangen aller Art, Hämmer, Bohrer, Schnitzmesser sowie auch Bleistifte, Leim, Tusche, Farbstifte, Bücher über Werkschaffen, Modellbau usw. An die Betriebe und Haushaltungen ergeht daher die Bitte, alle entbehrlichen Werkzeuge der oben genannten Art für unsere Soldaten bereitzulegen. Die Deutsche Arbeitsfront und die Hitler-Jugend haben sich in den Dienst dieser Sammlung gestellt und werden sie am 6. und 7. Dezember 1941 durchführen. Rasch einen Blick in den Werkzeugkasten, den es ja in jedem richtigen Haushalt gibt, getan! Gewiß ist manches Brauchbare darin, das wir gut entbehren können! Unseren Soldaten aber wird es zur Freude gereichen und ihnen die Mußestunden aus- füllen helfen! Die Front ruft! Und für die Heimat gilt es, sich durch diese Sammlung dankbar za erweisen! Ueberflüssiqe Anrufe beim Arzt. Ein Appell des Gauamtes für Volksgesundheit. Es ist zur Genüge bekannt, daß die in der Heimat verbliebenen Aerzte beruflich sehr stark überlastet sind. Schon öfters mußte deshalb an die Vernunft und Einsicht der Bevölkerung appelliert werden, den Arzt nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen. Trotzdem gibt es nach immer Volksgenossen, die dem Arzt durch überflüssige Anrufe seine kostbare Zeit stehlen. So ist es sehr beliebt, bei dem Arzt anzufragen, wann er eigentlich Sprechstunde habe. Eine andere Unsitte ist es, vorher telephonisch anzufragen, ob man heute ober morgen in die Sprechstunde kommen könne. Diese Anfrage ist unsinnig, denn dafür sind doch die Sprechstunden da, und längere Zeit warten muß man heute sowieso schon, auch ohne vorherigen telephonischen Anruf. Darum, Volksgenossen, denkt daran, daß für den Wunden eiastiscn mit HANSAPLAST Stets gebrauchsfertigI Im Nu angelegt,sitzt die* ser praktische Schnellverband unverrückbar fest und schützt die Wunde vor Verschmutzung. 8 Nr. 282 Zweiter Blatt Oie ersten USA.-Truppen in Niederländisch-Guayana. fRio be Janeiro, 27. Nov. (Europapreß) Zur Durchführung der von Roosevelt angeordneten militärischen Besetzung von Holländisch-Guayana, die mit dem angeblichen Schutz von nordamerikanischen Wirtschaftsinteressen begründet wurde, erfolgte am Mittwoch die Landung der ersten Trup- pen-Kontingente in Paramaribo. Den nordamerika- bereitet Iruppen mur6e ein „einfacher" Empfang * . Die gesamte Neu Yorker Presse behandelt eingehend die Besetzung Holländisch-Guayanas. Uebereinstimmend meinen plötzlich die Blätter, daß das benachbarte Französisch-Guayana eine „Bedrohung" für die holländische Kolonie darstellen könnte und deuten offen an, daß die UAS. Martinique und Französisch-Guayana besetzen könnten. Aus Kongreßkreisen liegen Aeußerungen von Abgeordneten und Senatoren vor, die die Ansicht äußerten, daß es sich bei der Besetzung Holländisch- Guayanas um eine „Verteidigungsmaßnahme der Westhemisphäre" und um den „Schutz der holländischen Kolonien" handele. Der republikanische Senator Aiken äußerte sich kritisch, daß es so aussehe, als „versucht Amerika, die gesamte Erde zu besetzen". Der Washingtoner Korrespondent der interventionistischen Zeitung „P. M.", Konneth Craw- ford, spricht von der Möglichkeit, daß die USA. auch noch Truppen nach Curaxao und den holländischen Ar uba-In sein vor der Küste Venezuelas senden konnten. ll<.^A.-Krieg6material für die Gaullisten. Washington, 26. November. (DNB.) Nach einer amtlichen Erklärung wurden die Gaullisten in Nordafrika nach Vereinbarung mit England bereits feit drei Monaten m'it USA.« Kriegsmaterial beliefert. Aus britischen Beständen an USA.-Kriegsmaterial feien die Gaullisten aus dem Mittleren Osten mit Tanks, Lastwagen und Munition versorgt worden. Das USA.= Rote Kreuz habe sanitäre Materialien zur Verfügung gestellt. Die Quantität des zur Verfügung gestellten Kriegsmaterials sei nicht Übergroß. Bullitt geht als Beobachter in den Nahen Osten. Washington, 26. November. (Europapreß.) Der ehemalige USA.-Botschafter in der Sowjetunion und in Frankreich, William Bullitt, wird als außerordentlicher Vertreter des Präsidenten in den Nahen Osten gehen, teilte Präsident Roosevelt in der Pressekonferenz selbst mit. Der Botschafter soll sich über die Lage in den Randgebieten des östlichen Mittelmeers informieren und bann zur Berichterstattung nach Washington zurück- kehren. Bullitt wird nicht irgendwo festes Quartier nehmen, fein Hauptquartier wird vielmehr, wie der Präsident sagte, ein Flugzeug sein, da er sowohl die arabischen Staaten, Aegypten, Palästina als auch die britische F r o n t "i n Libyen besuchen soll. Englands Dollar-Reserven nahezu erschöpst. G e n f, 26. November. (DNB.) „Financial News" schreibt u. a.: Prüfe man die Dollar-Reserven Groß- britanniens, dann gelange man zu dem Ergebnis, daß sie nahezu erschöpft seien. Bei Kriegsausbruch habe Großbritannien über rund 4V- Milliarden Dollar verfügt, am Ende dieses Winters habe man günstigenfalls nur noch 150 Millionen. Es bestehe auch keine Aussicht, daß man während der nächsten sechs Monate die Dollarbestände durch Ausfuhren, größere Produktion usw. steigern könne. Im Gegenteil: Die zu erwartenden Dollarausgaben würden bis zum 1. März die Einnahmen um etwa 580 Mill. Dollar übersteigen. Dadurch werde sich die im Karin Grunelius Roman von GuiöoK.Vran- 38. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Karin spürte wieder jene Macht auf sich zukommen, gegen die sich ihr Gewissen wehrte. Vielleicht nahm sie das alles viel zu schwer, zu tragisch, wie der Onkel ihr vorwarf, als sie Thomas ein wenig heftig ins Wort fiel: „Das hätten Sie nicht tun sollen, Herr Bröger!" „Und warum nicht?" fragte er erstaunt zurück. Aber an ihrem Schweigen merkte er, daß sie unsicher geworden war. „Na, sehen Sie! Sie wissen es ja selbst nicht!" „Ich möchte arbeiten, Herr Doktor. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen mit der Doktorarbeit fertig!" „Wie Sie meinen, Karin!" Er gab nach, weil er wußte, daß die Stunde nicht weit war, da er ihr die Geschichte des Bildes und damit feiner stillen Liebe sagen konnte. Zischend fuhr die Flamme eines Bunsenbrenners hoch, Karin mischte rasch ein paar Flüssigkeiten, kontrollierte ein Resultat von gestern und hielt-das Glas quirlend über dem blauen Bogen. Eine Stille hatte sich über alle Instrumente, Gläser und Retorten gelegt, so daß sich der Atem der beiden Menschen wie ein leichtes Wehen anhörte. Bedrückend legte sich das Schweigen um ihre Kehlen, machte ihre Bewegungen maßlos, unfrei und ungeschickt, so daß ihre Hände zitterten, wenn sie einen Gegenstand von einem Platz an den anderen stellten. Unheimlich langsam drehten sich die Minuten. Gin einziges Wort hätte die verkrampfte Stimmung lösen können. Aber ein undurchdringlicher Widerstand hatte sich zwischen sie geschaltet. „Jessas, guatn Morgn, Fräuln Grunelius!" rief, die Tür weit aufreißend, der Laboratoriumsdiener. „Sie, da is ein Herr da, der auf Sie wart. Er hat gfagt, daß er auch aus Afrika kommt. Akkrat rote Sie! Derf er hereinkommen?" Während Thomas ganz leicht den Kopf hob und sich in das Nebenzimmer begab, bat Karin mit vibrierender Stimme, Günther Merck heremzu- I assen. Wollte Thomas der Unterredung aus- weichen? Sie schloß die Augen, ballte ihre Hande über dem Tisch und lauschte wie auf etwas Unabänderliches auf den Gang hinaus, auf dem Die schritte immer näher tarnen. . |L wunderbar sieht es ja bei dir aus, Hanni Augenblick noch vorhandene Summe bis zum 1. März auf rund 150 Mill. .Dollar fenfen. Das Ritterkreuz. Berlin, 25. Nov. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz an: Oberst Wünne nberg, Kommandeur eines ^-Polizei-Schützeß-Regiments, Hauptmann von Harbou, Bataillonsführer in einem Schützenregiment, Oberleutnant Hofmann, Kompaniechef in einem Gebirgsjäger-Regiment, Oberleutnant von Hi rschf eld, Kompaniechef in einem GebirgsjägerRegiment, Oberleutnant Beter, Kompaniechef in einer Panzer-Pionier- Kompanie, und Oberfeldwebel Meusgeier, Zugführer in einer Panzerjägerabteilung-, ferner an Generalleutnant Siebert, Kommandeur einer Infanteriedivision, Oberst Szelinski, Kommandeur eines Infanterieregiments, Oberst Picker, Kommandeur eines Gebirgsjägerregiments, Oberleutnant Freihr. von Werthen, Kompaniechef in einem Panzerregiment, Oberfeldwebel Köckenbauer, Zugführer in einem Gebirgsjägerregiment. Klein« politische Nachrichten. In seiner Rede aus Anlaß der Wiedereröffnung der Reichsuniversität Straßburg machte Reichserziehungsminister Rust die Mitteilung, daß der Führer für die Reichsuniversität eine Diertelmil- lion Reichsmark zur Verfügung gestellt und damit wiederum seine enge Verbundenheit mit dieser alten Stätte deutschen Kulturschaffens unterstrichen habe. * Der italienische Außenminister Graf Eiano ließ als Oberstleutnant der italienischen Luftwaffe an der Bahre des tödlich verunglückten Fliegerhelden Oberst Mölders einen Kran; niederlegen, ebenso auch der italienische Botschafter in Berlin, Alfieri. * Der Staatspräsident von Chile, Pedro Aguirre Cerda, ist gestorben. Er war 62 Jahre alt. Wegen seines in letzter Zeit recht schlechten Gesundheitszustandes hatte er am 10. November die Befugnisse des Staatspräsidenten vorübergehend dem Leiter der radikalen Partei, Mendez, übertragen. * Das erste Kontingent spanischer Arbeiter ist nach Deutschland abgereift. Es handelt sich um Bergleute, Mechaniker und Handwerker. * Der französische Kolonial-Staatssekretär Admiral Platon, der im nördlichen Gebiet der Elfenbeinküste eingetroffen war, ist nach Abidjan, der Hauptstadt des Gebietes der Elfenbeinküste am Golf von Guinea (Westafrika), weitergeflogen. X * Das Bundesamt für wirtschaftliche Kriegführung der USA. gab die Annullierung aller Brennstoffverschickungen nach Spanien und den spanischen Besitzungen, sowie nach Algier, Französisch-Marokko und Tunis bekannt. In Zukunft sind Oelliefe- rüngen nur noch möglich, wenn eine neue Lizenz eingeholt wird. ■* Der bisherige Botschafter der USA. in Moskau, Steinhardt, ist mit dem Clipper-Flugboot in den Bereinigten Staaten eingetroffen. * Marineminister Knox erklärte Pressevertretern, daß als Folge der Torpedierung des USA.-Zerstörers „Kearney" die Freiwilligen-Meldungen für die nordamerikanische Marine um 15 v. H. gesun- k e n seien. Der Minister sprach von der Möglichkeit, die Dienstpflicht für die USA.-Marine einzuführen. * Bei einer Nachwahl zum ägyptischen Senat wurde der Kandidat der Wafd-Partei mit überwältigender Mehrheit gewählt. In Kairo hält man das für bezeichnend für die politische Lage in Aegypten, in der die Wafd eine ständig stärker werdende Stellung einnimmt. Guten Morgen! Allein? Also das ist deine Welt! Dein Reich, wie?" fragte er etwas übertrieben laut. „Ja, Günther. Hier bin ich zu Haufe. Du hast schon einmal angerufen?" „Auch das! Wahrscheinlich war der Herr Kunstmaler am Apparat. Du, ich habe mir im übrigen das Bild einmal angesehen, das der Herr Bröger von dir gemalt hat. Ich finde es großartig. Nicht nur ausgezeichnet getroffen, sondern so, als hätte er sogar noch mehr hineingelegt! Ich verstehe zwar von Malerei ebensowenig wie von Chemie, aber wenn er als Chemiker so viel kann, wie als Maler, scheint er sehr begabt zu sein!" Karin wußte nicht, ob die Ironie, die er in seine Worte hineinlegte, berechnet ober nur so hingesagt war. Sie kam gar nicht mehr dazu, zu antworten, denn wie aus dem Boden gewachsen, stand Thomas plötzlich unter der Tür. „Ich lege zwar keinen Wert auf solche Urteile, aber sie sind immerhin bezeichnend für Laien. Guten Tag, Herr Merck! Wie geht es Ihnen? Schauen aber schon bedeutend besser aus als damals in Spacca- forno. Mein Gott, wenn ich noch daran denke, wie Sie beide aus der Lust heruntergegondelt tarnen, wie? Muß doch ein verdammtes Gefühl gewesen fein! Sehen Sie, das kann sich nun unsereiner nicht vorstellen! Ich habe nämlich keine Ahnung vom Fliegen!" lenkte Thomas die Unterhaltung mit einer kühnen Bewegung ab. „Bekommen Sie eigentlich die Maschine ersetzt?" Günther sah ihn eine Sekunde von der Seite an. „Wieso interessiert Sie das?" „Ach, mein Gott, ich will Ihnen ganz offen gestehen, daß mich der Unfall einigermaßen beeindruckt hat. Dieser schauerliche Anblick eines abstürzenden Flugzeuges, das hilflos wie ein Pfeil herabschießt... ich sehe noch heute das aufspritzende Wasser und zwei Menschen durch die Luft wirbeln... na, wissen Sie, das vergißt man nicht so leicht. Wenigstens ich nicht!" , Karin hatte eine harte Antwort erwartet, aber sie wurde enttäuscht. Gab sich denn Thomas nicht ganz preis und sagte fo viel, daß auch Günther merken mußte, wie sehr sich der Mensch, der jetzt zwischen ihnen stand, über das rein Zufällige hinausgehoben hatte? „Na, wissen Sie, so schlimm kann es sich auch nur jemand vorstellen, der von der Fliegerei keine Ahnung hat!" glaubte Günther auftrumpfen zu müssen. Wie schlecht und plump fand Karin diesen Einwand. „Und Sie betreuen jetzt Fräulein Grunelius bei ihrer Arbeit, wie ich hörte?" „Betreuen? Das ist ein Wort, das zwischen uns beiden keinen Sinn hat. Denn Fräulein Grunelius weiß fo viel, daß sie sich selbst durch die Probleme, die sie sich gestellt hat, hindurchbeißen kann, und ich möchte nur meine Bitte wiederholen, Herr Merck, die ich damals in Spaccaforno geäußert habe." „Eine Bitte?" Günther tat, als müßte er sich besinnen. Auch diese Art, sich in die gegebene Situation zu finden, erregte Karins Mißfallen. Aber sie brauchte nur die Hände der beiden nebeneinander anzuschauen, um den Unterschied zwischen ihnen festzustellen. - „Soviel ich weiß, hatte dich doch Doktor Bröger gebeten, mich einen Beruf ausüben zu lassen!" mischte sie sich in die Unterhaltung, die sie als. höchst unsympathisch und überflüssig empfand. Jr- aendwie spürte sie, wie das Ganze auf einen Zusammenstoß zustrebte. Das Lächeln auf Thomas' Lippen, das Funkeln in Günthers Blick warnte sie. „Ach ja, ganz richtig. Na, das halt du jetzt ja 3ur Genüge!" lachte er, mit einer Armbewegung, Die den ganzen Raum umfaßte. „Da kann ich doch nicht gut nein fügen!" Karin glaubte, nicht recht gehört zu haben. So ohne irgendeinen Vorbehalt sagte er das? Und warum hatte er es ihr gestern nicht zugestanden? Hatte er es sich irgendwie als Hohn aufgespart, als Spitze gegen sie? Es war ihr nach nicht recht zum Bewußtsein gekommen, daß sie jetzt ein Jahr in Deutschland bleiben durfte, in München! „Oder hattest du dir etwas anderes gedacht, Karin?" Ohne sie antworten zu lassen, wandte er sich lachend an Thomas: „Fräulein Grunelius hatte mir nämlich den Vorschlag gemacht, ein Jahr mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um mal das alles so von Grund auf kennenzulernen!" „Mit mir?" fragte Thomas zweifelnd. „Na, nicht gerade mit Ihnen, aber überhaupt. Und ich habe gefunden, daß das gar nicht fo uneben märe. Wer weiß, wie sie das einmal gebrauchen kann. Und fo ein Barbar möchte ich doch nicht fein und mir den Vorwurf machen lassen, ich hätte ihr im Weg gestanden!" Aber, mein Gott, wie sprach denn Günther mit einemmal? Karin war sprachlos. Was waren das für merkwürdige Worte, als wollte er damit etwas anderes verdecken! Dabei sah er sie nicht einmal an, sondern redete zum Fenster hin, an Thomas vorbei, über dessen Gesicht ein seltsames Lächeln lief. Hätte sie nicht aufjubeln sollen, Günther umarmen müssen? Noch niemals hatte sie so das Gefühl gehabt, daß er unendlich weit entfernt war von ihr. Sie hatte schon gar keine Beziehung mehr zu ihm, als ■ stünde irgend jemand Fremdes neben ihr, der im I Namen Günthers etwas. ausrichtete. k ,Zst das wirklich dein Emst?" vergewisserte sie sich. „Ich kann arbeiten ...'?" „Ohne Einschränkung!" gab er zurück. „Ich sehe doch, wie sehr du an deinem Studium hängst ..." Ueberglücklich über diese unerwartete Wendung, wollte sie ihm ihre Arbeiten zeigen, ihn in die Geheimnisse einweihen, die sie der Natur entlocken wollte. Aber seltsamerweise hatte er jetzt keine Zeit. Er schützte eine dringende Unterredung vor und drängte darauf, das Institut zu verlassen. „Ich weiß noch nicht, ob ich zum Mittagessen kommen kann!" wollte er sich verabschieden. „Aber die Tante hat sich doch darauf vordere!* tet!" meinte sie ängstlich. „Auf alle Fälle gebe ich dir noch Nachricht!" Er hatte es plötzlich sehr eilig. „Auf Wiedersehen, Here Doktor Bröger!" Er gab Karin die Hand und ließ sie verblüfft stehen. Eine Zeitlang herrschte tödliches Schweigen zwischen Karin und Thomas. Es war gar keine Lücke mehr in dem Zimmer, die durch irgendeinen Laut hätte ausgefüllt werden müssen. Diese Stille aber nahm zu und wurde wie eine Spannung, die jede Sekunde zerreißen konnte. „Fräulein Karin! Darf ich Ihnen etwas sagen?" fragte Thomas, ohne daß er sich von seinem Platz bewegte. Er ftanb an der anderen Seite des Tisches, ihr gerade gegenüber, und sah ihr ins Gesicht. Ihre Augen starrten roeitoufgeriffen über die Glaskolben hinweg ins Leere. Jetzt wandte sie ihren Blick voll Thomas zu. „Haben Sie es gehört, Herr Bröger? Ich kann jetzt bleiben!" sagte sie ganz langsam und mit zitternder Stimme. 17. Tante Cornelia ging prüfend um den Tisch herum, legte hier eine Gabel zurecht, rückte dort ein Messer näher an den Teller heran. Sie war zufrieden. Jetzt konnte Herr Merck kommen. Karin wartete drüben auf ihrem Zimmer, und der Geheimrat glaubte die Zeit noch mit Lesen ausfüllen zu können. Es lag eine Spannung in den Zimmern, von der keiner recht wußte, warum sie eigentlich da war. Schließlich war Günther doch wieder nicht so fremd, daß man sich besonders auf ihn vorbe- reiten mußte. Immer näher rückte die Zeit, auf die man sich verabredet hatte. Die Tante trivvelte von einem Zimmer ins andere. In der Küche wurde das Annerl nervös, weil sie sich alles genau auf die Minute ausgerechnet hatte und schon im weißen Häubchen und m der weißen Schürze wartete. (Schluß folgte 3)as Bitt» wehaeM«! wi-ishI V UUHUdUH! »luuuuuu^gs Heinz Rühmann aui Vereinbarung). 03992 Erstausführung Heute Donnerstag USCHASGmbH.,BERLINOIJ2 Molabon Spinnrad abzugeben. für sofort oder später gesucht. Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: 1486?D Adolf Interthal, Kohlengroß- u. Kleinhandel Wetzlar, Jakob-Sprenger-Strafle 33. Dach. Es war ein schöner Abend. Es wurde viel ge- lacht und dankbar geklatscht. Dann begann der Sturm der Autogrammjäger aufs Bortvagspult. Hans Thyriot. hilf mit zur Erhaltung deutscher Art, deutscher Sitte, deutscher Kultur und deutscher Leistung jenseits der Grenzen? Spende bei der VDA.- Schulsammlung 1941 am 28.—30. November! Der gute Jangs Hustentee ab 65 Plennig Spitxwegerichsalt gr. Fl. 2.-DI. Die guten Heiter für Sie! Kräuterhausmittel im Kräuterhaus Jungs Gießen, in der Mäusburg c Zuverlässige, ehrliche mänolithe OH weihl. Kraft für Büro- und Lagerarbeiten, evtl, auch halbtags, von Süß- waren'Großhandlung gesucht. 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Es ergibt sich aus diesen kurzen Hinweisen, daß der Mundraub in der heutigen Zeit des gemeinsamen Abwehrkampfes keine milde Beurteilung beanspruchen darf, sondern im Sinne der Volksgemeinschaft und der gemeinsamen Erkampfung des deutschen Endsieges aufs schärfste verurteilt und verfolgt werden mufc. Aus der engeren Heimat. Kreis Büdingen. (D Schotten, 24. November Der ßßiter der hiesigen Oberschule für Jungen, Studienrat Lull, wurde laut Urkunde des Führers zum Oberstrünen- rat ernannt. Oberstudienrat Lüll stammt aus G i e - ß e n und war früher in Büdingen und Wimpfen tätig Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde Arzt jede Minute kostbar ist. Stellt nicht vorher unnütze Fragen, sondern kommt in die Sprechstunden. Und wenn Ähr bei dem Arzt seid, dann haltet ihm keinen langen Vortrag, sondern sagt ihm kurz und bündig, was Euch fehlt, und er weiß Bescheid. Verkaufssonntag vor Weihnachten: 14. Oezember. Der Reichswirtschaftsminister hat in einem Erlaß an die zuständigen Verwaltungsbehörden bestimmt, daß in diesem Jahre nur ein Verkauss- sonntag vor Weihnachten, und zwar der 14. -D e zember für den Verkauf freigegeben wird Die Beschränkung auf einen Derkaufssonntag ist er- folgt, weil es unerwünscht tft, die Verkehrsmittel in den Tagen vor dem Weihnachtsfest zusätzlich zu belasten. Die Einzelhandelsgeschäfte sind verpflichtet am 14. Dezember während der örtlich sest- qesetzten Verkaufszeiten offenzuhalten. Eine Offen- Haltungspflicht besteht nicht für die Lebens- und Ge- nußmittelqeschäfte, sowie für die Kohlenhandlun- qen. Die Dauer der Verkaufszeit soll vier Stunden nicht unterschreiten, die Lage der Verkaufsstunden ist m benachbarten Bezirken einheitlich 3U regeln, Loch darf das Ende der Verkaufszeit nicht spater als 18 Uhr liegen. „Dieses Haus ist schlecht verdunkelt." Lichtspielhaus Tägl. 2.30,4.45,7.30 Uhr bis Mittwach, 3. Dez Jugend nicht zugelasteu! «seiA rer des Postautos und eine Frau aus der Stelle getötet wurden. 12

chen mit ®g«»- isim M« Leitung her hiesigen Oberschule für Jungen übertragen. - Die Eheleute Schuhmacher urch Baumwart Friedrich chofmann l. unb Sarol.ne, geb. Fritzges, feierten ihre Goldene Hochzeit. ^3on Seiten des Staates, der Stadt und der Kirche wie auch von privater Seite wurden dem Jubelpaar, das im Alter non 73 bzw. 77 Satiren sieht, zahl- reiche Glückwünsche zuteil - Remer arster Ä e tz d« Leiter des im Gebäude der ehemaligen Forstschule, dahier, untergebrachten Ausbildungslagers für deutsche Waldarbeit, wurde zum Oberförster er nannt Zwei Tote bei einem Derkehrsunfall. Das Schlußlicht fehlte! Mundraub war in vergangenen Zeiten em De- griff, dem man mit einer grundsätzlich milderen Beurteilung gegenüberstand. Man stellte sich darunter vor, daß ein von Hunger geplagter unö augenblicklich nicht über Geldmittel oder die Möglichkeit des Einkaufes verfugender Mensch sich Nahrungsmittel aneignet, die er irgendwo greifbar vor. findet. Man hielt in solchen Fallen zugute, daß nicht die Absicht, sich zu bereichern oder andere Menschen zu schädigen, sondern eben der unbanbige Hunger und eine augenblickliche Notlage den Fehlgriff veranlaßten. Heute müssen wir einen anderen Maßstab an wenden, wenn das Vergehen des Mundraubes vor- kommt. Man könnte vielleicht genauer sagen, daß wir den Begriff Mundraub zur Zeit anders aus- deuten müssen. Dieses Vergehen liegt heute überall da vor, wo ein Mensch sich Nahrungsmittelmengen anzueignen sucht, die ihm auf Grund der Lebens- mittelverteilung nicht zustehen. Entweder nimmt er dann diese unberechtigten Lebensmittelmengen anderen Volksgenossen weg und kürzt dadurch widerrechtlich die diesen zustehende Ration oder aber er versucht, zusätzliche Nahrungsmittel von irgendwoher heranzuholen. Beides ist unverantwortlich, denn das erste Vergehen widerspricht dem Gedanken der Volksgemeinschaft, die zweite Art der Verfehlung kann aber die Durchführbarkeit einer geordneten Versorgung und das Ausreichen der Lebensmittel für alle in Frage stellen, vor allem Der Münchner Dichter Eugen Roth, den meisten Besuchern bekannt aus seinen heiteren Gedichtbüchern „Ein Mensch", „Der Wunderdoktor und Das Weib in der Weltgeschichte", las gestern abend vor einer großen Hörerschaft m der /ula/,r ?e', gann mit einer ernsthaften Erzählung „Die Brief marke": das ist eine Erinnerung aus der Knaben- zeit, etwa im Stile gewisser Geschichten von Thoma, bayrisch in Stil und Vortragston, erfüllt von leiser Spannung, leisem Humor und einer scharfsichtigen Psychologie: eine richtige, runde Novelle und eme klein- Schicksalsgeschichte mck «mornJemen, na*, deutlich pointierenden Schlußwort. Es folgte eme Reihe ernster Gedichte, manchmal em wenig an die Lyrik von Roths engerem Landsmann Vrittmg erinnernd, manchmal in Aufbau unb 1)16101^ Jd)on etwas von den weit populäreren heiteren Gebuhten vorwegnehmend. Neben ben reinen Naturbilbern März" unb „Juniwiesen" ein zarter „Liebesfpruch, wie aus ben alten Minnesinger-Strophen: „Krieg , eine Erinnerung an 1914, auch im expressiven Stile von barnals, „Warten", „Gebet unb „Im Herbst- aarten", Gebichte, die schon, wenn, es bei Roth nicht übertrieben klänge, von der Reife unb Weisheit des Alters aeformt scheinen. „ Das fast episch ausholenbe Idyll „Der PlAuä)?r leitete über zu dem, worauf die meisten Besucher gewartet unb sich mit Recht gefreut hatten, zu ben heiteren Gebichten. Es würbe niemanb enttäuscht. Eugen Roth erweist sich hier als legitimer Nach- Lpd. Darmstabt, 26. Nov. In 911eber- gjlo bau ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Postauto fuhr auf einen mit Langholz be- labenen Lastkraftwagen auf, wobei ber Fay- Photo - Kreuzplatz 9. Wir kaufen u. verkaufen gebrauchte, guterhaltene KRAFTWAGEN all.Fabrik.,bereift u.un bereift OPEL, Bleien, Bn! 2847 48 3316 D folger Wilhelm Buschs, ohne doch, wie dieser, durch Schopenhauers bittere Schule gegangen zu fein Im „Wunderdoktor" hat er's mit den Aerzten, mtt der Medizin unb mit bem mancherlei Wehweh des lieben Nächsten. „Der Zahnarzt", „Chlrurgiestmt einer witzigen, wortspielerischen Pomte), „Lauter Doktoren", „Warzen" unb „Gemutsleiden , um einige ber lustigsten unb treffendsten zu nennen, sind wahre Arzenei nach bem Rezept „Lachen ist gesund . Zuletzt kamen die schönen und lehrreichen Sachen aus dem Buche „Ein Mensch". Hier bestechen nicht allein der fließende Versbau und die elegante Zuspitzung, sondern auch ber zielsichere Griff m den Alltag Lebenserfahrung unb Seelentenntms. fiier wirb ber Mitmensch samt seinen kleinen Schwa- chen unb Betriebsunfällen ohne Bosheit aufs Korn genommen irgenbwie wirb jeder in Roths Men schenfpiegel sein eigenes Antlitz entdecken, ob es sich um Besorgungen ober Einlabungen hanbelt, um bte guten kannten ober die Vergeblichkeit, um die groben Briese unb bte falschen Verbuchte unb man- ches anbere, was wir alle insgeheim aus dem Hetzen haben- auch ber unsterbliche Bürokratius unb die vergängliche Kunstbetrachtung bekommen einen aufs Melabon hat den BorteU, nicht einfach nur den Schmerz au betäuben, sondern oft auch denen Ursache zu bekämpfen, indem cd regulierend auf den Wefäu« tonud und die Blutzirkulation einwirkt. Daraus beruhen seine guten Erfolge bet Kopfschmerzen, rheumatischen und aichti- schen Beschwerden soivte bei Zahnschmerzen. Verwenden Sie Melabon auch bet starken Schmerzen sparsam — meist genügt schon eine Kapsel. Packung 7*2 Psg. In Apotheken. bann, wenn bie Zahl solcher'Mundraube zunimmt. Des Munbraubes machen sich aber auch Die» lenigen schulbig, von benen Uebergriffe der genann- ten Art unterstützt werden. Wenn irgend eine Er- zeugungs-, Derteilungs- ober Verpflegungsstelle den )ort verkehrenden Volksgenossen mehr an Lebensmitteln zuschiebt, als den abgelieferten Lebensmittelmarken entspricht, unb wenn ste zu diesem Zweck Lebensmittel hamstert, liegt bann eine besonbers schwere Verfehlung im Sinne bes Mundraubes, bie sich mengenmäßig äußerst verhängnisvoll aus- Weibl. Büroangestellte Mehr Freude an der Ralur durch Sermühler-Bücher! kÜngtru)Wt*nTun tchaHndityfywri Studentin sucht NlU.MMl Schriftl. Angeb. unter 03995 an den Gieß. Anz. Studienrat (ruhiger Mieter) sucht einod.swer gut möblierte Zimmer Schriftl. Angeb. unt. 03968 a. d. 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Die Verdunklung ist keine Geheimwissenschast. Dennoch gibt es dabei vielerlei zu beachten, wenn man sich und seine Nachbarn nicht gefährden und keine Strafe riskieren will. „Die Sirene", die große illustrierte Zeitschrift des Reichsluftschutzbundes, tragt in ihrem letzten Heft eine Fülle von anschaulichen verdunklungstechnischen Anregungen zusammen, Die für jeden möglich sind. ___; :'-.v