kaut. *»IOn$- Mittwoch. 27. August (941 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Schristleitung und SeschSftrfteNe: Gießen, Zchulftratze 7-9 itärische 9 er Schwarzineer-Aaum «siegte boiöi sich aus Dnjepropetrowsk im Sturm genommen suchten, jetischen Brand. atm und) die Nch RM 1.8V ,, -.25 Vor Llebermittlung des Ultimatums die Grenze bereits überschritten. Die Engländer stoßen aus Widerstand boote und vier Patrouillenboote. Diese Zahlen zeigen, daß England mit einem mindestens gleichwertigen militärischen Aufgebot angreifen muß,-wenn es seine Pläne verwirklichen will. Dazu kommen die sowjetischen Streitkräfte. Die geographische Ge- talt Irans mit seinen hohen Randgebirgen, großen Wüsten, engen und schwer zu besetzenden Pässen bietet vorzügliche Verteidigungsmöglichkeiten. Au- zerdem ist die Zeit, die den Engländern zwischen )er sommerlichen Hitze und dem Winter, da Schnee- älle das Uebersteigen der Pässe unmöglich machen, zur Verfügung steht, nur sehr kurz und dauert kaum bis Mitte Oktober. Von langer Hand vorbereitet. Stockholm, 26. Aug. (Europapreß.) Der Plan zur Besetzung Irans wurde am 26. Juni, vier Tage nach Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges gefaßt, meldet der Londoner Korrespondent von „Dagens Nyheter". In London verstehe man jetzt, worden. In Täbris hat die Flak einen feindlichen Bomber abgeschossen. Motorisierte sowjetische Truppen sind bis Dschufu und Maku vorgedrungen. Motorisierte britische Truppen sind an vier Punkten bei Khanakin, Quasr- Schirin, Rastn Khane und Abadan ins iranische Gebiet eingedrungen. Die sowjetische Flotte ist im Kaspischen Meer und die britische Flotte im Persischen Golf zu Offensiven gegen die iranische K ü st e vorgedrungen. izen. tetampj; !4. August d jungsfämpfttl nachgehalt I zu den M und 7.6tpy tadel seiim Mer, M:'1 i uck Erich« Gießen, 51 verbesjertr Ä d hveger len Weltb^' her 11:16,1b !) und üb« tocatlick....... Hand. Die Hartnäckigkeit, mit der die Bolschewisten diese fast 20 000 Einwohner zählende Stadt verteidigten, erklärt sich aus ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. An den Ufern des Flusses Luga sind in den letzten Jahren mehrere große Sägewerke entstanden. Außerdem besitzt die Stadt mehrere Fabriken der metallverarbeitenden und chemischen Industrie. Mit der Besitznahme der Stadt Luga verloren die Bolschewisten auch einen bedeutenden Flugzeugstützpunkt. Zn die sowjetischen Widerstandslinien vor öiev-l eingebrochen. Berlin, 26. Aug. (DRB.) Die Sowjets leisteten vor Reval in Bunkern und Feldstellungen erbitterten Widerstand. Trotzdem sind deutsche Infanterie- und Pionier-Einheiten tief in die sowjetischen Wider st andslinien eingebrochen. Von bolschewistischer Seite wurden Einheiten der sowjetischen Kriegsmarine eingesetzt, die von See aus in den Erdkampf einzugreifen ver- Die plötzlich überfallenen iranischen Truppen leisteten an mehreren Punkten hartnäckigen Wider st and, wobei es ihnen mehrfach gelang, dyn kindlichen Vormarsch aufzuhalten. Zwei feindliche Panzerwagen wurden außer Gefecht gesetzt. In allen Teilen des Landes ist die Bevölkerung entschlossen, die Heimat zu verteidigen und stellt f den Rekrutierungsbüros zur Verfügung. beide M ib so km k! t • yW DNv. AusdemFührerhauptquartler, 26. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Schnelle Verbände der Panzerarmee von Kleist haben gestern nach schwerem Kampf den Brückenkopf von Dnjepropetrowsk und die Stadt selbst im Sturm genommen. Der Feind hat damit seinen letzten Stützpunkt auf dem Westuser des Dnjepr unterhalb Kiew verloren. Bei ihrem Vorstoß in den Dnjeprbogen nach der Schlacht von Aman hat die Panzerarmee von Kleist nunmehr insgesamt 83 596 Gefangene eingebracht, 465 Geschütze und 199 Panzerkampfwagen und zahlloses Kriegsmaterial erbeutet. . Luga besetzt. Berlin , 26. Aug. (D7U3.) An der Front z w i - schen Ilm en- und Peipussee wurde am 24. August die Stadt L u g a von deutschen Truppen genommen. In mehrtägigen Kämpfen haben die deutschen verbände das stark verminte und durch zahlreiche Feldstellungen verstärkte Befestigungs- system vor Luga durchbrochen. Im Verlause dieser Kämpfe wurden 9200 Minen weggeräumt und 112 sowjetische Bunker, die teilweise durch Betonwände und Panzerkuppeln ausgebaut waren, außer Gefecht gesetzt. Vach bisher vorliegenden Meldungen wurden im Kampf um Luga 2300 Gefangene gemacht, 54 Panzerkampfwagen und 46 Geschütze wurden vernichtet oder erbeutet. Große Mengen sowjetischen Kriegsgeräks und leichter und schwerer Infanteriewaffen fielen in deutsche Hand. Mit der Eroberung der Stadt Luga fiel ein weiterer wichtiger Verkehrsknotenpunkt in deutsche f nach chl« -x zerknitterte.^ nwrEj ! g*.Kj angen 6«® ? Teheran, 26. August. (Europapreß.) Das ira- : nische Parlament wurde am Montagnachmittag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengerufen, um von dem Einmarsch der Engländer und Sowjets sowie von der Entschlossenheit der iranischen Regierung, den Angriff abzuwehren, unterrichtet zu werden. Der Premierminister erinnerte zum Beweis des Fehlens jeglicher Gründe für den britisch- sowjetischen Angriff daran, daß die iranische Regierung auf den Wunsch des Schahs zu Beginn des jetzigen Krieges die strikte Neutralität des Landes angekündigt hatte. Diese Politik habe der Iran konsequent verfolgt und insbesondere mit allen Nachbarn eine Politik der Freundschaft und Herzlichkeit verfolgt. Trotzdem stellte die britische Regierung im Einverständnis mit der sowjetischen Regierung ein Ultimatum, worin sie den Iran aufforderte, die im Lande ansässigen Deutschen auszu weisen. Die iranische Regierung versicherte, daß Iran über die Ausländer im Lande wache und daß keine ^Gefahr aus der geringen Anzahl -von Deutschen entstehen könnte. Mit der Absicht, England und bte Sowjetunion zu beschwichtigen, unternahm die iranische Regierung sogar geeignete Schritte, die Zahl der Deutschen im Lande zu beschränken. Aber statt die Angelegenheit auf friedlichem Wege zu erörtern, hatten die britischen und sowjetischen Kräfte die Grenze bereits überschritten, ehe die diplomatischen Vertreter das Ministerium betreten hatten. Der erste iranische Heeresbericht. Sofia, 26. August. (DNB.) Radio Teheran gibt den ersten iranischen Heeresbericht bekannt, er ^Äm 25. August, 4 Uhr morgens, sind sowjetische Truppen im Norden und britische Truppen im Süden und Südosten in das iranische Gebiet eingefallen. Feindliche Flugzeuge haben die Städte Arzabil, Rescht am Kaspischen Meer, Ahvaz im Süden und Bender-Peflewi am Persischen Golf und andere bombardiert. Es entstanden bedeutende Schäden in Wohnvierteln und unter der Zivilbevölkerung, militärische Ziele sind kaum getroffen ; 4 fttyj ■ (Säumen»; Punkten iti] rch diesen^ 1 ber 15 3b >-L KÄ Ä'C b» Land jetzt | Stätte der iranischen W e h r m a^i bertkM »M nur Schätzungen der turkl.chen Sach s ’n sH «»I »Sä ieb Oer finnische Vormarsch. Berlin, 26. Aug. (DNB.) Auf der karelischen Landenge gelang es den Bolschewisten nicht, den finnischen Vormarsch aufzuhalten. Die finnischen Verbände machten in den letzten Tagen 3500 Gefangene und vernichteten 107 sowjetische Panzerkampfwagen und 198 Geschütze. Nordöst - l i ch des Ladogasees beendeten finnische und deutsche Truppen in vorbildlicher Zusammenarbeit eine größere Aktion. Fast das gesamte finnische Gebiet nordöstlich des Ladogasees, das im Diktat von Moskau 1940 an die Sowjetunion abgetreten werden mußte, ist wieder in finnischer Hand. Weiter Von Dr. Paul Rohrbach. Die Region des Schwarzen Meeres lag Jahrhunderte lang außerhalb des Blickfeldes der großen Politik, bis die russische Macht sich bis an diese . Küsten ausdehnte. Seitdem wurde das Schwarze Meer und die Gebiete, die es umgeben, in poutl- cher wie wirtschaftlicher Hinsicht immer wichtiger: politisch wegen der Fruge der türkischen Meerengen, durch die der Weg aus dem geschlossenen Pontischen Becken hinausführte, und wirtschaftlich wegen der zunehmenden Erschließung der Natur- chätze in der Ukraine und im Kaukasus. Auch das rumänische Oel nimmt zum Teil seinen Weg über das Schwarze Meer. Der Reichtum Kaukasiens, der über die Hasen der pontischen Ostküste auf den Weltmarkt gelangt, besteht in erster Linie aus Erdöl und dem für die Eisen- und Stahlindustrie unentbehrlichen Mangan. Von den beiden großen Oelgebieten liegt das eine bei Baku, dicht am Gestade des Kaspischen Meeres, das andere bei G r o s n y j, in der Steppenlandschaft am Nordfuß des östlichen Kaukasus. Die leicht entzündlichen Ausströmungen von Erdgas bei Baku waren schon im Altertum bekannt. Die Ausbeute von Rohpetroleum, Naphta, begann in kleinem Maßstab unter russischer Herrschaft vor etwa hundert Jahren und wuchs nach 1880 rasch zu einem großen Teil der Weltproduktion an. Schon vor dem Weltkrieg wurde eine 800 Kilometer lange Röhrenleitung durch ganz Transkaukasien von Baku bis zum Schwarzmeerhafen Bat um gebaut, durch die das Oel mit Hilfe von Druckpumpanlagen gefördert wird. Saturn gehörte bis zum russisch-türki- chen Kriege 1877 zur Türkei. Nach der russischen Revolution 1917 wurde es vorübergehend wieder von den Türken besetzt, danach aber an die Sowjetunion zurückgegeben. Die Hasenanlagen sind ganz auf den Oeltransport zugeschnitten. Die Oeltanks mit Zubehör bilden einen förmlichen Stadtteil. Bedeutsam ist, daß die ölführenden Schichten bei Baku noch keineswegs Anzeichen beginnender Erschöpfung verraten. 1918 besetzten auf dem Weg über Persien kommende englische Truppen Baku. Auch die Türken versuchten, nach diesem Schatz zu greifen. Enver Pascha hatte, bevor er in Turkestan durch Verrat sein Ende fand, Baku eine Zeitlang in der Hand. Er manövrierte die Engländer hinaus, aber die schwachen türkischen Kräfte konnten sich gegen die Sowjettruppen nicht halten. Begreiflicherweise setzte man in Moskau alles dran, um wieder in den Besitz des Oelgebietes zu kommen. Gegenwärtig ist Baku die Hauptstadt der tatarischen •in j unrerieviui|lunuii, v 1 at- Dienen Gendarmerie und 15 unabhängige G - Hrsregimeter. Ein Teil dieser Divisionen is N'rnsten Waffen ausgerüstet Jede ^nfanterie- bn .on hat zwei Regimenter Artillerie. S^r 3 iUen sich etwa 150 000 Mann unter den Waffen. 2: >edoch seit 1924 die allgemeine Wehrpflicht ein e'iort ist, kann diese Zahl leicht verdoppelt werden. 2e '.iranische Luftwaffe hat 300 bis 350 Flug 3n$, von denen aber nur 150 den Ansorderu g neuzeitlichen Krieges genügen. Die o r i 1 iemlich bedeutungslos. Sie hat sechs Kanonen Jahrgang Nr. 205 Beilagen: gÄS Berns svrers: Deutsche Heeresartillerie schoß einen sow- Kreuzer und zwei kleinere Kriegsschiffe in Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Anzeigen-Preiie: Anzeigenteil 7 Rvfie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvi. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel 1 Abschlüsse Mengemtaftel 8 Plabvorfchrift l vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr warum General Wavell am 1.Juli von? ten nach Indien versetzt worden sei. Die militärische Lage, die durch den deutsch-sowjetischen Krieg geschaffen worden sei, habe die Anwesenheit eines Generals von hohen Qualitäten in Indien erforderlich gemacht. Englands strategisches Ziel werde durch die Tatsache beherrscht, daß der Iran die besten Durchfahrtsstraßen nach der Sowjetunion besitze. In allen Berichten der schwedischen Korrespondenten in London wird betont, daß man in London die Besetzung Irans als den ersten Akt der neuen englisch-sowjetischen militärischen Zusammenarbeit in diesem Kriege besonders unterstreiche und sie als eine gemeinsame Machtdemonstration dar- steile, die sich auch gegen andere Nationen richte. Abgesehen von dem großen strategischen Ziel, Budjenny in der Ukraine den Rücken zu stärken, verfolge England aber Nahziele in Iran selbst, denn die iranische Oelzufuhr sei für die englischen Streitkräfte im MittelmeergAuet lebenswichtig. Englische Militärsachverständige erklärten übrigens offen, daß Iran nach vollendeter Besetzung zwar eine militärische Belastung darstellen werde, die sich aber unter dem Gesichtspunkt lohne, daß damit die Fühlung zwischen den britischen und sowjetischen Streitkräften hergestellt sei. Neuyork, 26. Aug. (Europapreß.) Wie Telegrammen aus Teheran, Ankara und Simla übereinstimmend heroorgeht, hat der Angriff auf den Iran durch zahlreiche britische Streitkräfte von Basra und dem Persischen Golf her eingesetzt. Während die Hauptkräfte der Jn- vasionstruppen teilweise bei Abadan und Bender Schapur, dem Kopfpunkt der transiranischen Bahn an Land gegangen sind und bereits die Grenze von der irakischen Provinz Basra aus überschritten haben, sind andere kleinere Abteilungen vom Persischen Golf aus an der iranischen Küste an Land gegangen und haben hier eine Anzahl strategisch wichtiger Punkte besetzt. Die Aufgabe dieser Streitkräfte besteht darin, die fortgesetzten Truppentransporte zu sichern. Nach Meldungen aus London stoßen die britischen Truppen auf Widerstand. Insbesondere sollen sich iranische Streitkräfte der Landung britischer Truppen in dem Hafen Bender Schapur am Schatt-el-Arab widersetzt haben. Die Landung habe dennoch erfolgreich durchgeführt werden können. Bei der Beschießung des Hafens von Bender Schapur durch britische Kriegsschiffe sind etwa hundert Tote unter der Zivilbevölkerung zu beklagen. der ftJ r besetzt. 3 e: IP'oi:. 5Ld) Afghanistan befand sich m einer ahn- lid)en Lage wie Iran. Bis 1919 spielte es die ; toll! des vorgeschobenen Verteidigungspostens für lErcanb und eines Pufferstaates zwischen diesem ! n) Rußland, denn es war ein Raum, in dem die 'Mschen und russischen Interessen sich eng be- |r en. Ein Jahr nach Beendigung des We kne- ! cis England auf Ruhe drängte, ergriff Afgha- i itc-i die Gelegenheit, erklärte England den Krieg in) »drang in kühnem Angriff bis Peschawar vor. UdSSR. hatte Afghanistan in diesem Unab- l|jhngfeitsfrieg gegen England unterstützt, aber Ikb die Hoffnung aufgegeben, die es auf eine Vol- I tyt ifierung Afghanistans gesetzt hatte. [hiute, da die englischen und sowjetischen Jnter- ffltr im Kampf gegen Deutschland wieder eine ge= Marne Grundlage gefunden Haben, sieht sich ist; iranische Volk aufs neue den englisch-sowieti- Ikn Angriffen ausgesetzt. Die erste Frage, die hin an Teheran richtete, war die der Durchfuh- 'Wl des englischen und amerikanischen Knegs- ftirials nach der Sowjetunion. Bis letzt bestätigt m nicht, daß Iran sich geweigert hatte- dieses Bi^rial, das in Bendar Schapur am Persischen ausgeladen werden sollte, auf der Trans- Mchen Bahn zum Kaspischen Meer transpor- ti«rm 5u lassen. Als aber dieses große Entgegen- Vien, das Iran als neutrales Land den beiden Ehrenden Mächten England und» der> UdSSR, genbrachte, nicht genügte, verschärften die e h Forderungen und verlangten nun einen, roie 4 'ürkische General Erkilet in der Zeitung „Cum- Met" sagte, „mit der Ehre und Wurde einer «lan nichi zu vereinbarenden Akt, nämlich die Weisung der Deutschen". Iran aber verteidigt «n Unabhängigkeit, wie dies schon derSchah ® \ iner Rede am 20. August vor den Zoglm^n V Offiziersschule in Teheran sagte. Die lungpen Der Anschlag ans Iran Vou unserem Hy.-Korrespondenten. nördlich wurde ein sowjetisches Infanterieregiment, das von der Murmansk-Bahn zum Gegenangriff angesetzt worden war, nach mehrtägiger Einkesselung völlig vernichtet. Sowjet-Kreuzer schwer beschädigt. Berlin, 26. Aug. (DNB.) Deutsche Kampf- lugzeuge griffen einen schweren sowjetischen Kreuzer im Finnischen Meerbusen an. Der owjetische Kreuzer wurde von vier Bomben schweren Kalibers getroffen und stark beschädigt. Deutsche Flugzeuge erkannten etwa 28 Minuten nach dem Angriff mehrere kleine Schiffe, die die Besatzung des Kreuzers übernahmen. Mit dem Verlust des Schiffes muß gerechnet werden. Der Kreuzer hat eine Wasserverdrängung von 8000 Tonnen und gehört zur Kirow-Klasse. Er wurde 1936 erbaut und besaß eine Flugzeugschleuder zum Abschuß von zwei bis drei Seeflugzeugen. Unter der 624 Mann starken Besatzung sind durch das Bombardement starke Verluste eingetreten. Wie in Helsinki mitgeteilt wird, sind im Finnischen Meerbusen ein feindlicher Zerstörer, drei ' Minensucher und sechs Transportschiffe, darunter zwei Tanker, vernichtet worden. Ein Handelsschiff und ein Minensucher wurden stark beschädigt. Ein 5000-Tonnerz-Handelsschiff wurde durch Artilleriefeuer versenkt. Das Schiff hatte eine Ladung von Traktoren und Geschützen und zahlreiche Besatzung. Wirkungsvoller Einsatz der Lustwaffe. Berlin, 26. Aug. (DNB.) Bei der Bombardierung von Erdzielen hatte die deutsche Luftwaffe gute Erfolge aufzuweisen. An der finnischen Front wurden starke Truppenansammlungen und motorisierte Kolonnen der Sowjets von Sturzkampfverbänden mit vernichtender Wirkung getroffen. Lastkraftwagen und Lager standen in hellen Flammen. Im Raum um Reval wurden Feldbefestigungen und Artilleriestellungen der Bolschewisten zerstört und Munitionslager durch Volltreffer in die Luft gesprengt. Die Sowjetver- bänte erlitten in diesem Raum unübersehbaren Menschen- und Materialschaden. In der Nacht zum 26. August wurden kriegswichtige Ziele in Tschernigow an der Deßna zwischen Gomel und Kiew mit Bomben belegt. Zahlreiche Sprengbomben schweren Kalibers richteten starke Zerstörungen an. Nach dem Abwurf mehrerer tausend Brandbomben waren weite Flächen ein Flammenmeer. Mehrere Eisenbahnlinien in verschiedenen Abschnitten wurden durch zahlreiche Bombentreffer vielfach unterbrochen. Insbesondere lagen die nach Petersburg führenden Linien unter wirkungsvollem Bombenhagel. An der mittleren Ostfront wurden die Haupteisenbahnlinien im Raum Snowsk—Komotop—Sgotw nachhaltig zer- । stört und mehrere Transportzüge zum Entgleisen Ö. Bei Nachteinsätzen zum 26. August waren fe und Anlagen im Raum von Petersburg i erneut das Ziel der deutschen Flieger. Der Feuer- - schein zahlreicher Großbrände lag stundenlang am : nächtlichen Himmel. aewöhnli: hrer hohem "die W" । icii iinb die Russen schließlich bis in die nördlich- rauerte 1 «Gebiete Irans zurückgetrieben. Das damalige !Mn ist in dem Kampf um die Einflußzonen, tn llt sian es aufgeteilt hatte, ohne Bedeutung ge= I il "ii, denn es war materiell und moralisch zu Ho ch, um auch nur das geringste in diesem Streit I lüs, rechen zu können. Nach dem Weltkrieg versuch- i er nie Sowjets, Iran zu bolschewisieren. Auch 1 iho britannien behielt seine imperialistischen Ab- sjchiii gegenüber diesem Land bei. Mittlerweile ! bin die Revolution des heutigen Schahs. Meister- Ichhat er die englisck-sowjetische Rivalität ausge- liÜ8 die Pläne der Gegner über den Haufen ge- mr-n und Iran seine Selbständigkeit wiederge- ,u|ieben ikfl I tos Ihn 1 3U biefprn 11 bem litul Istanbul, 26. August 1941. sich eine,. 1 1 ftin hat durch seine geographische Lage zwischen s Spie, Sowjetunion und dem Persischen Golf in ber 5 fcfantar'.f’ju! t f Cf) e n Expansionspolitik auf der t geljabi llufc "ach einem eisfreien Hafen schon zur Zeit Metcs des Großen eine wichtige Rolle gespielt. 'wn. land sah in der russischen Aspiration auf den W-erikchen Golf zunächst eine Bedrohung des Weges, Indien und dann Indiens selbst und hat sich russischen Wünschen naturgemäß immer wi- rp ärfyt. Während zunächst das Zarenreich und spä- rk k> «? r uch die Sowjetunion westlich und östlich des M. Lex 2 » schen Meeres, also im Kaukasus und Turke- ein ausgedehntes Eisenbahnnetz schufen, das Dki''ichtlich die strategischen Grundlagen für den Wstarsch gegen Iran und Afghanistan bildete, EK|in die Engländer ebenfalls Eisenbahnlinien, die snLer indischen gegen die afghanische und ira- W Grenze führten. Schon diese Maßnahmen LUn,n deutlich d i e Rivalität dieser beiden «wte in diesem Gebiet. So waren Iran und Af- UjE; st an geraume Zeit der Schauplatz, auf dem die M»l chen und russischen Interessen aufeinander- en. England mußte den Weg nach Indien Jfcilten und sichern und hat sich deshalb auf das J irifte den russischen Plänen widersetzt, die darauf Braun, dXL.nen, einen Ausgang zum Indischen Ozean zu Gießen, Z: •w, 3 FehhMfUii Rußland von dieser Zone abzulenken, hat nd. Mki Mh England nicht gescheut, die zaristische Regierung cmutigen, sich im Fernen Osten, also im ischen Ozean, zu engagieren. Dadurch kam es K 1904 zum russisch-japanischen - lieg. Nachdem die Russen dort eine schwere Mich MM iTriage erlitten hatten, verstärkte sich erneut der Wsssche Druck gegen den Persischen Golf. Aber sMscmd und England zogen vor, 1907 Iran in increffengebiete aufzuteilen, ehe sie sich Ä is Haare gerieten. Die Russen haben dieses Ab- Ümnen immer nur als Waffenstillstand betrachtet, 1 ie Südgrenze ihrer Einflußzone galt ihnen nur c 1$ Safis für den Vorstoß zu ihrem ursprünglichen Ziel dem Persischen Golf, das sie im geeigneten Hipmblid verwirklichen wollten. ; 3ir Jahre 1914 aber standen die beiden Mächte iitgmeinfamer Front gegen Deutschland. Zweimal im Verlaufe des Weltkrieges haben die Russen i urc Iran den linken Flügel der Mittelmächte an= grffen, die im Irak gegen die englische Armee i fen mußte. Beide Male haben die türkischen l!>ib deutschen Streitkräfte zu Gegenschlägen ausge- daß . |]13n nicht zu „es wild M *%| Ä mteü • • ■ , Ii ir r, .55 & en ^5^1 ihren enli M ...... 2. Ü I -‘“ber ya^teridbeinen Condi Wnn einzelnen Nummern EuIKrge höherer Gewalt !Mit c ivrechanschluk 2251 Vnick und Verlag: u! Sowjetrepublik Aserbeidschan, die nur durch harten Zwang unter bolschewistischer Herrschaft gehalten wird. Dasselbe gilt für Georgien, durch das der mittlere und westliche Teil der Oelleitung geführt ist. Die Tataren und die Georgier haben in blutig unterdrückten Aufständen vergeblich versucht, sich von der Sowjetherrschaft zu befreien. Ebenso wird die benachbarte Sowjetrepublik Armenien nur gewaltsam in der Union mit Moskau festgehalten. Auch das Oelgebiet ,von G r o s n y j ist durch eine Leitung mit der Küste des Schwarzen Meeres verbunden. Die Leitung gabelt sich in ihrem westlichen Drittel in zwei Stränge. Der eine Strang führt nach R o st o w an der Mündung des Don in das Asowische Meer, ein Nebenbecken des Schwarzen Meeres, der andere nach dem früher ganz unbedeutenden, jetzt durch seine Oeltanks wichtig gewordenen Hafen Tuapse, am Westende des Kaukasus. Datum, Tuapse und Rostow find die drei großen Reservoire, in denen sich das kaukasische Oel für den Weitertransport in Tankdampfern ansammelt. Ein nicht allzu bedeutender Handelshafen an der kaukasischen Küste ist Noworossiisk, zwischen Datum und Tuapse. Die Ausfuhr von Oel aus der Sowjetunion wurde jahrelang von den Bolschewisten forciert, um Devisen für oen Ankauf von Maschinen für die Militarisierung im Auslande zu bekommen. In letzter Zeit ist der Oelbedarf innerhalb der Sowjetunion selbst durch die Motorisierung so stark an gestiegen, daß die Exporte sich ver- rinaerten. Bei Tschiaturi in Georgien liegen die reichsten Manganlager der Wtzlt. Das Erz enthält 50 v. H. reines Mangan. Die Ausfuhr geht über Datum, sie wurde bis zuletzt von der Sowjetregierung mit Eifer betrieben. Ein zweites Manganlager liegt in der Südukraine. Das dortige Erz wird aber größtenteils in den Rüstungswerken des ukrainischen Industriegebietes verbraucht. Ein Plan, durch den die Bedeutung der Schwarzmeerhäfen, namentlich Rostows, noch steigen würde, bezieht sich auf eine Kanalverbindung zwischen Wolga und dem Don. Beide Ströme nähern sich in ihrem Unterlauf an einer Stelle bis auf 75 Kilometer. Das Projekt ist nicht ganz einfach, weil ziemliche Höhenunterschiede zu überwinden sind. Die Wolga ist die natürliche Hauptverkehrsader für den östlichen und zentralen Teil der Sowjetunion; ihre Bedeutung würde noch bedeutend zunehmen, wenn sie durch den Don-Kanal neben ihrer Hauptmündung in das rings geschloffene Kaspische Binnenbecken noch eine zweite ins Schwarze Meer erhielte. Rostow würde damit für den pontischen Raum dieselbe Verkehrsbedeutung erhalten, wie Petersburg für den baltischen. In jüngster Zeit lind neue, erst im Beginn der Aufschließung stehende Oelgebiete zwischen dem Südural und dem Kaspischen Meer sowie im Vorland des Uralgebirges auf der europäischen Seite entdeckt worden. Der bequemste Abtransport wäre die Wolga mit dem projektierten Kanal zum unteren Don. Das pontische Getreidegebiet auf der sogenannten Schwarzerde erstreckt sich durch die ganze Ukraine nordostwärts bis über die mittlere Wolga und den Ural hinaus, südostwärts über den Kuban bis an den Fuß des Kaukasus. Das früher ziemlich menschenleere Land am unteren und mittleren Kuban ist im Laufe des letzten halben Jahrhunderts größtenteils von ukrainischen Bauern besiedelt und in Kultur genommen worden. Auch das Gebiet der Donschen Kosaken am Asowschen Meer hat ausgezeichneten Weizenboden. Bei den Kosaken lag zu Beginn der Bolschewistenherrschaft ein Hauptherd öes Widerstandes gegen den roten Zwang, aber die Versuche, sich gegen ihn zur Wehr zu setzen, blieben vergebens. Ein eigentümliches Gebilde innerhalb der Schwarzmeerregion ist die nur durch einen schmalen Hals mit dem Festlande zusammenhängende Halbinsel Krim. Das Innere ist Steppe, die aber Getreidebau erlaubt. Die deutschen Bauernkolonien, die hier vor dem Weltkrieg blühten, sind von den Bolschewisten ruiniert. Das Südufer der Krim begleitet ein Mittelgebirge, das die kalten Nordwinde ckbhält und auf diese Weise auf einem schmalen Küstenstrich ein mildes Mittelmeerklima schafft. Zur kaiserlichen Zeit Rußlands entstand hier eine Reihe von Luxusorten für die reiche russische Gesellschaft. Berühmt durch feine Belagerung im Krimkrieg 1856 ist der an einer fjordähnlichen Bucht angelegte Kriegshafen Sebastopol — noch heute neben dem westlicher gelegenen Nikolajew ein Hauptstützpunkt der Sowjetflotte im Schwarzen Meer. Operationen an der gesamten Ostfront planmäßig und erfolgreich. Oer Wehrmachibenchi. DNS. Aus dem Führerhauptquartier, 26. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Operationen verlaufen an der gesamten O st f r o n t planmäßig und erfolgreich. An der britischen O siküste wurden Am gestrigen Tage militärische Anlagen bombardiert. In der vergangenen Aacht versenkten Kampfflugzeuge im Sl.-Georg-Kanal aus einem Geleitzug heraus einen Frachter von 6000 BRT. In Nordafrika griffen deutsche Sturzkampfflugzeuge am 24. August und in der Nacht zum 25. August den Hafen von T o b r u k an. Durch Volltreffer schweren Kalibers wurden hafeneinrichtungen zerstört, ein größeres Handelsschiff beschädigt und britische Flakbatterien zum Schweigen gebracht. Britische Flugzeuge griffen in der letzten Nacht das west- und südwestdeutsche Reichsgebiet an, ohne nennenswerte Wirkung zu erzielen. Flakartillerie schoß sieben der angreifenden Bomber ab. Ein Wetzlarer erhielt das Ritterkreuz. Als erfolgreicher Jagdflieger ausgezeichnet. Berlin, 26. August. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann W i l ck e, Oberleutnant W u e t h e r i ch, Leutnant p o e h s und Leutnant Schramm, Flugzeug- führer in einem Jagdgeschwader. * Hauptmann Wilcke hat als Kommandeur einer Iagdgruppe 25 Flugzeuge abgeschossen. Am ersten Kampftag gegen die Sowjets schoß er allein 5 Flugzeuge ab. Sein Verband kann unter seiner Führung auf 350 Abschüsse zurückblicken. Auch in Tiefangriffen gegen Erdziele aller Art im Osten hat sich Hauptmann Wilcke bewährt. — Oberleutnant Muethe ° r i ch hat 31 Feindflugzeuge abgeschossen. Gegen England wie gegen Serbien und in den Kämpfen im Osten hat er durch schneidig geführte Tiefangriffe wirksam zur Unterstützung der erdgebundenen Waffen beigetragen. — Leutnant P o e h s hat in mehr als 225 Feinüfliigen, besonders gegen England, 28 Gegner im Luftkampf abgeschossen und in kühnen Tiefangriffen aus Kolonnen und Flugplätze bedeutsame Erfolge erzielt. — Leutnant Schramm, am 13. Oktober 1913 in Wetzlar geboren, hat ein hervorragendes jagdfliegerisches Können in zahlreichen Luftsiegen — 24 Gegner schoß er bisher ab — bewiesen. Mit unbändigem Draufgängertum hat er erfolgreiche Tiefangriffe im Kampf gegen die Sowjets geflogen und den Vormarsch des Heeres wirksam unterstützt. Oer italienische Bericht. Rom, 26. Aug. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag meldet u. a.: In O st a f r i k a haben sich am 24. 8. unsere tapferen Truppen im Kampfgebiet um (Bonbar in einem siegreichen Gefecht mit feindlichen Verbänden, die auf einige tausend Bewaffnete geschätzt wurden, besonders ausgezeichnet. Bei dieser Kampfhandlung wetteiferte ein Schwarzhemdenbataillon mit Kolonialabteilungen der drei Waffengattungen, die eine Nachschubkolonne für die Besatzung von Cul- qu a b e r t deckten, beim entschlossenen und ungestümen Gegenangriff auf den Feind, der beim Abschluß des harten Treffens beträchtliche Verluste erlitten hatte und sich in Unordnung zurückzog. Bei feinem Rückzug wurde er von der Kavallerie heftig angegriffen, die vom Artilleriefeuer unterstützt wurde. Zahlreiche Waffen, darunter verschiedene Maschinengewehre und große Mengen Munition wurden erbeutet. Neben den Truppen aus dem Mutterland zeichneten sich besonders folgende Kolonialabteilungen aus: Schwadronsgruppe 14, die Bataillone 81 und 77, die Batterie 44 und die Gruppe „Grenzhandels Oie angelsächsische Lustbasis in Burma. Lausanne, 26. August. (Europapreß.) Wie aus Bangkok gemeldet wird, zieht sich eine lange Linie von Flugplätzen als angelsächsische An- griffsbasis entlang der thailändischen Grenze in Burma hin. Dieser moderne Limes setzt sich bis zum Südende der Halbinsel von Malakka fort. Singapur im Süden und L a s h i o im Norden seien starke Endpunkte, während als Zentralfestung -Rangun zu betrachten sei. Diese Linie, allerdings weniger dicht, setze ' sich a u f Tschungking-Gebiet die Burma-Straße entlang bis Mnnan fort. Der wichtigste Punkt auf dieser Verlängerung sei das von der Grenze vierzig Meilen entfernte und auf chinesischem Gebiet liegende Lwewaing. Hier befinde sich ein großer nordamerikanischer Flugplatz mit nord- amerikanischen Technikern, Piloten, Funkern und Ingenieuren. Dieser Platz sei als Ausgangspunkt der von Washington versprochenen G r o ß b o m - b e r vorgesehen, da die MöAichkeit bestehe, von hier aus Jndochina leichter zu bombardieren und auch die Luftherrschaft über Thailand zu sichern. Die NegierungSknsis in Australien. Stockholm, 27. Aug. (DNB. Funkspruch.) Wie Reuter aus Canberra meldet, hat die australische Labourpartei den Vorschlag einer Nationalregierung zurückgewiesen und den Rücktritt der Menzies-Regierung, die einer Labour- Regierung Platz machen soll, gefordert. Menzies hatte in einem Schreiben an den Leiter der Labourpartei diese zum zweitenmal zur Bildung einer Koalitionsregierung aufgefordert, nachdem die Labourpartei ein gleiches Angebot im Frühjahr nach der Rückkehr Menzies aus London abgelehnt hatte. Die Regierungskrise in Australien ist dadurch entstanden, daß Menzies darauf bestand, daß er als ■ Ministerpräsident nach London gehen müsse. Die Labourpartei, die ebenfalls eine Vertretung Australiens in der Londoner Regierung fordert, steht jedoch auf dem Standpunkt, daß der Ministerpräsident in Australien verbleiben müsse, damit die australische Regierung ihre volle Entschlußfreiheit behalte. Das australische Kabinett hat beschlossen, nicht zurückzutreten, um die Macht nicht an die Labourpartei abgeben zu müssen, die durch den Ausschluß mehrerer Mitglieder wegen sowjetfreundlicher Reden zu erkennen gegeben hat, daß sie nicht bereit ist, ein enges Zusammengehen mit den Bolschewisten zu befürworten. General Cunningham im Mittleren Osten. Stockholm, 27. Aug. (Europapreß.) Für Ostafrika ist ein neues Kommando eingerichtet worden, das dem britischen Kriegsministerium untersteht und dessen Befehlshaber Generalleutnant William Platt sein wird, der bisher ein Kommando in Abessinien innehatte. Dem neuen Kommando werden alle Gebiete zwischen den Südgrenzen Aegyptens und des Sudans sowie der Nordgrenze von Südrhodesien unterstehen. General .Cunningham, der die britischen Streitkräfte in Abessinien befehligte, hat ein Kommando im Mittleren Osten erhalten. Oie Moslem-Liga in Indien nicht mehr im Verteidigungsrat. Stockholm, 26. August. (Europapreß.) Die Moslem-Liga, hat die drei Bundesministerpräsidenten von Pandschab, Bengalen und Assam aufgefordert, ihren Sitz im Verteidigungsrat des Vizekönigs niederzulegen. Die mohammedanische Liga hat mit diesem Beschluß überraschend gegen den erst kürzlich vom Vizekönig gebildeten Verteidigungsrat Stellung genommen. Der Vizekönig hatte versucht, durch weitgehende Berufungen in beit Verteidigungsrat die politischen Gegensätze in Indien mit dem Reza Schah Pahlavi, der Schöpfer des neuen Iran. — (Scherl-M.) Hinweis auf drohende außenpolitische Gefahren z» mildern. Neue Mordüberfälle auf Japaner in Schanghai. Schanghai, 26. Aug. (Europapreß.) Chine, fische Terroristen erschossen in dem von Japan kom- trollierten Distrikt Schanghai den japanischen Air. gestellten Skinkichi Kusakabe und verletzten eine, weiteren Japaner schwer. Die Terroristen sind an? scheinend ermutigt durch die Tatsache, daß es bei Japanern trotz umfangreicher Nachforschungen nidr gelungen ist, die Täter der vor einiger Zeit verübten Mordüberfälle zu ermitteln. Jahrhundertfeier des Deutschlandliedes Fallersleben, 26. August. (DNB.) Aus Am. laß der 100-Jahrfeier für das Deutschland-LiÄ sprach Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in bw festlich geschmückten Cianetti-Halle der KdF.-StM Er stellte in den Mittelpunkt seiner Rede die Grunde begriffe: Das Großdeutsche Reich, Einigkeit unü Recht und Freiheit, die schon Hoffmann von Fal? [erstehen besang. Die Melodie eines Joseph Haydn, geschaffen in der Gegnerschaft gegen einen Napo Icon, ließ in ihm die Sehnsucht nach dem Reich allen Deutschen anfHingen und in Worte formen. Hoff, mann von Fallersleben schöpfte, wie alle Große» unserer Nation, seine Kraft aus der ewig sich erneuernden Volksseele. Was sie ersehnten und besangen, das ließ Adolf Hitler Wirklichkeit werben' Das Großdeutsche Reich, getragen von der Einig - feit aller Volksgenossen. Dieses Deutschland steh:! heute im Kampf um sein Recht und seine Freiheit sein Recht auf Leben in dieser Welt und seine Freiheit, dieses Leben und sein Reich so zu formen., wie es der deutschen Seele entspricht. Wir ringen um unsere Freiheit, denn wir verbitten es uns, baß irgendein Volk sich anmaßt, uns unter feine Dogmen zu zwingen. Und wenn diese Freiheit mit Ketten an den Himmel geschmiedet wäre, wir würben sie uns holen. Mit seinem Kampf gegen den Bolschewismus erfüllt Deutschland zugleich eine eure», päische Mission. „Und so bin ich überzeugt, daß bas Lied Deutschland, Deutschland über alles' einmal! dyrch ganz Europa klingen wird als das Lied einen neuen, glücklichen Zeit." Kleine politische Rachrichten. Dem mexikanischen Geschäftsträger in Berlin ist mitgeteilt worden, daß die deutsche Regierung sich.genötigt gesehen hat, das Exequatur: der mexikanischen Konsuln in Deutschland zurückzuziehen. * Artillerie des deutschen Afrikakorps und des italienischen Heeres unterband am 23.8. und 24.8. Bewegungen britischer Spähtrupps im Vorfeld unu Tobruk. Gleichzeitig wurden Stellungen und Lagerplätze in der Festung von deutschen und italieni» chen Batterien unter Feuer genommen. Nach einer Meldung des „Herald Tridune" hot: die USA.-Regierung alle Angehörigen der Annen und der Marine, die zwecks Sprachstudien in Japan: weilen, zurückgerufen. Das Kaiserreich Iran. Land und Leute, Verkehr und Wirtschaft. Der Einfall der Engländer und der Bolschewisten in Iran rückt dieses alte Kulturland sehr in den Vordergrund des Interesses. Es tritt in die Geschichte ein als Erbe der großen babylonischen und assyrischen Reiche in dem Zweistromland (Mesopotamien) des Tigris und des Euphrat. Unter Kyros erobern die Bergstämme Persiens (Irans) Vorderasien bis nach Syrien und Palästina, auch bis nach Kleinasien. Dann folgen die Kriege mit den Griechen. Alexander der Große wendet das Blatt: mit seinen mazedonischen Legionen erobert er das persische Reich, dessen innere Verwaltung an sich hervorragend ausgebaut war. Seither spielt Persien-Iran feine örtlich begrenzte Rolle bis auf unsere Tage. Und das hat seine Gründe. Das Land ist schwer zugänglich. Es ist eine Hochebene, die in einzelnen ihrer Teile bis auf 300 Meter über dem Meer sinkt. Aber rings umgeben ist sie von alpinen Randgebirgen, von denen einige Gipfel über 5500 Meter ansteigen. Das Innere des Landes ist in seiner Kultur abhängig vom Wasser. Wo das befruchtende Wasser da ist, entwickelt sich eine üppige Vegetation. Das gilt auch von den Küstengebieten am Persischen Golf und am Kaspischen Meer. Feigen und Dattelpalmen gedeihen, in neuerer Zeit auch Baumwolle. In den letzten Jahren ist der Obstbau sehr gefördert worden und in überraschend kurzer Zeit wurde die Ausfuhr von Trockenfrüchten ein hervorragender Aktivposten der Handelsbilanz vom Iran. Ein großer Teil des Landes, das dreimal so groß ist wie das Deutschland von Ende 1938, besteht freilich aus kahlem Gestein oder aus weiten Sand- wüsten, für deren Unfruchtbarkeit bezeichnend ist, daß sich in ihnen nur vier Oasen finden! In diesen Trockengebieten gedeihen kaktus ähnliche Trockensträucher, die Tragansträucher, die von Stacheln starrende PSlfter bis zu einem Meter Durchmesser entwickeln. Schon auf den altiranischen Steinreliefs finden sich bizarre, aber sehr eindrucksvolle Jagdbilder, auf denen der Löwe, der Leopard, der Bar, Wolf ober Hirsch eine große Rolle spielen. Die Jagd auf diese Tiere wird noch heute geübt. Eine Eigentümlichkeit ist, daß Persien das Land des wilden Esels ist; auch sehr schöne wilde Schafe und Ziegen kommen noch vor. Schafe und Ziegen sind der Reichtum der zahlreichen nomadisierenden Bergstämme. Als Tragtiere werden das Maultier und das Kamel benutzt. Die Ackerbauer und Städter sind arischen Ursprungs. Zwei Millionen von den insgesamt über 12 Millionen Einwohnern sind türkisch-tatarischer ober arabischer Herkunft. Unter ihnen finden sich vorzüglich die Nomaden vertreten. Aber nicht ausschließlich. Die nomadisierenden Kurden, Luren und Bachtiaren gehören zu den Ariern. In einzelnen Landesteilen, wie z. B. in der Provinz Aserbeidschan mit der Hauptstadt Täbris, wird viel türkisch gesprochen, während umgekehrt zahlreiche Ausdrücke der persischen Sprache in die türkische Schriftsprache übergegangen sind. Am Persischen Golf herrscht das arabische, in Persisch-Kurdistan das kurdische Sprachelement vor. Teilweise stärker als das sprachlich- nationale Element wirkt die religiöse Zugehörigkeit trennend. Die meisten Perser sind Schiiten und unterscheiden sich dadurch von der Mehrzahl der übrigen Mohammedaner. Hauptnahrungsmittel ist der Reis, der oft mit Fleisch gekocht wird und dann Pilaw heißt. Er wird von Brotfladen gegessen, die als Teller dienen. Eine Art Joghurt, weißer Käse, Früchte und Honig ergänzen die Ptahlzeit. Teheran, die heutige Hauptstadt Persiens, hat einen großartigen Hintergrund. Es liegt in der weiten Ebene am Fuß des Elburs, dessen Schneegipfel bis zu 5670 m ansteigen. Dieses riesige Randgebirge der iranischen Hochebene im Norden — Teheran liegt selbst 1155 m hoch — ist Glück und Unglück Teherans zugleich. Unglück, weil das Rand- gebirge den Verkehr empfindlich hemmt, Glück deshalb, weil in Teheran zwei der wenigen gut gangbaren Straßen zusammentreffen: einmal die Straße zum Kaspischen Meer, das ein riesiger salziger Binnensee ist, und bann die Straße über Täbris zum Schwarzen Meer. Teheran ist mit seinen alten schönen Toren zugleich eine Stadt, die in dem letzten halben Jahrhundert, vorzüglich aber in den letzten 16 Jahren seit der Machtergreifung durch Reza Schah Pahlevi ein modernes Aussehen gewonnen hat. Wenn der Autofahrer in der gelbbraunen Steppe aus dem Dunst die breiten Kuppeln der Moscheen von Teheran auftauchen sieht, so dauert es nicht mehr lange, und er fährt plötzlich zwischen geschlossenen Häuserreihen unter starkkerzigen elektrischen Lampen — Reklamen der Gartenkinos vor sich und zu beiden Seiten — über die breiten doppeltgleisigen Asphaltstraßen einer Großstadt, die eine klare städtebauliche Gestaltung neben den alten Quartieren zeigt. Die alten Wälle sind längst in Prunkstraßen umgewandelt worden. Bei der Zitadelle liegen noch die Basare und Karawansereien (Herbergen). Im Nordwesten erhebt sich der Pah- levi-Palast des Schahs, die Kaiserlich Persische Bank, das Telegraphenamt und die modernen Ministerialgebäude. Schon seit fast 100 Jahren hat Teheran eine Polytechnische Schule. Ackerbau-, Medizin- und Rechtsschulen, auch ein Pasteur-Institut haben sich neuerdings hinzugesellt. Ungemein gewonnen hat Teheran durch die gewaltige Ouerbahn vom Persischen Meerbusen zum Kaspischen See. Diese transiranische Bahn ist eine der Hauptleistungen des regierenden Schahs. An ihrem Bau haben Ingenieure aller Nationen, auch deutsche, teilgenommen. Zur Förderung von Handel und Gewerbe wurden ebenfalls Ingenieure in das Land berufen. Es ist eine Groteske, daß die verbündeten Engländer und Bolschewisten gerade an dem Kulturwerk dieser technischen Spezialisten Anstoß nehmen und mit einer verblüffenden Dreistigkeit ihnen zur Last legen, daß sie einen landwirtschaftlichen Staat industrialisieren wollten. Selten ist ein solches kulturwidriges Kriegsziel mit solcher Unverschämtheit proklamiert worden. Die Bolschewisten sind in zwei Kolonnen in Iran eingefallen. Eine von ihnen hat Täbris zum Ziel. Täbris liegt an der uralten Seidenstraße, die die Mittelmeerländer mit China verband. Einige Jahrhunderte nach unserer Zeitwende wurden erst die Eier des Maulbeerspinners in hohlen Stöcken von Mönchen nach Byzanz, dem jetzigen Istanbul, verbreitet. Damit begann erst die Kultur des Seidenspinners in Europa und Vorderasien. Bis dahin transportierten lange Kamelkarawanen den kostbaren Spinnstoff von China über Sintschian, Afghanistan, Teheran, Täbris nach Tra- pezunt am Schwarzen Meer. Täbris liegt mit 1508 im noch höher als Teheran und ist' die größte Handelsstadt Nordpersiens. In der Zarenzeit hatten sich die- Moskowiter schon Spezialrechte in Aserbeidschan,, der Landschaft um Täbris, zu verschaffen gewußt. Das moderne Täbris ist rasch zu einer Stadt von: einer Viertelmillion Einwohnern aufgestiegen, mit: Tiflis durch eine Eisenbahn, und mit Trapezunt: durch einen regelmäßigen Lastautoverkehr verbun-> den. Weitere bedeutende Städte sind Meschhed (140 000 E.), Schiras (120 000 E.) und Jspahan. (100 000 E.). Der wichtigste Hafen am Kaspischen: Meer dürfte P ü h l e w i oder Pahlawi (17 000 E.s« sein, am Persischen Golf Bu schihr (19 000 E.) und Bendar Abba (10000 E.). Das Land ist reich an Bodenschätzen. Während die Landwirtschaft durchweg nur im Rahmen künstlicher Bewässerung möglich ist, die Nomadenstäipme sich aber weitgehend der Wanderviehzucht widmen,, sind vor allem Erdöl-, daneben auch Kohle', Kupfer- und Eisenerzvorkommen zu verzeichnen. An Erdölgewinnung folgt der Iran arr vierter Stelle der Weltproduktion hinter den USA., der UdSSR, und Venezuela; die Ausbeute betrug im Jahre 1939 rund 10,3 Millionen Tonnen und hielt sich damit auf der Höhe der Vorjahre. Buschir ist der Hauptexporthaben für das „flüssige Gold". Auch Teppiche, Felle, Wolle und Rohseide werden ausgeführt, schließlich Früchte, Tabak und ätherische Oele (Rosenöl aus Schiras!). Hauptaustauschländer gegen Textilien, Genußmittel und industrielle Fer- tigfabrifate waren neben Deutschland früher Groß' britannien und die UdSSR. * Ein ungemein anschauliches Bild des modernen Iran gibt das vor kurzem im Verlag Hugo Der« mühler, Berlin-Lichterfelde, erschienene Buch von Walther Hinz: Iranische Reise. Der Verfasser, Professor an der Universität Göttingen, ist einer unserer besten Kenner der Geschichte und Kultur des Nahen Ostens. In feinem Buch hat er auf eine höchst anziehende Weife die Ergebnisse einer Forschungsfahrt durch Iran niedergelegt. Ausgezeichnete Abbildungen fördern die Kenntnis von Land und Leuten, alten und modernen Bauwerken dieses jetzt' im Mittelpunkt des politischen Iniep esses stehenden Landes, 16 3apan« ef( Magenausweise schc |tn, damit in den yi reudenwein der Hausfrau tlonölitif er Tür stehen darf: herzlich willkommen! Licht- Koria-Palast, Seltersweg: „Stukas". — Li üe aus, Bahnhofstraße: „Heute abend bei mir ienesims,:- Lßj» ernßUt bie enge Verbundenheit der wechsel' nter seine b fi!en kulturellen Ausstrahlungen von Universität reiheitM .^Theater über die Gießener Bezirke ins Reich re, wir 3U dokumentieren. gegen den b ps ;m BorD - Di, ^cherl.^ leid) eine tc rzeugt, W r alles' ec das Lied tr Sprechstunde des Kreisleiters. Lr Sprechstunde des Kreisleiters findet am tor. erstag, 28. 8. 41, nachmittags von 15 bis 7 .fjr, in Gießen statt. DeaterderUniversitätsstadtGiehen/' Am ersten Tage ein Gast, Am zweiten Tag 'ne Last, Am dritten Tag, da stinkt er fast. apre&-) Ck l0n Japan s apanifdjenJ n etzten 2 5 esli lrl Jungen n r Zeit vech chrichiu häftsträgtt | )ie deutsch! .’-'j das MR Deutschland l'l Men-Nassau lieferte Kotviehbullen für die Ostgebiete. Mengen Roh- und Dachpappe hergestellt, die heute insbesondere bei Wehrmachtsbauten Verwendung finden. Weiße und hellbunte Leinen» und Baumwolllumpen werden von der Papierindustrie gebraucht, die sie zur Herstellung von Banknotenpapier, feinem Briefpapier und anderen Spezialpapieren benötigt. Die Polsterindustrie benötigt zur Herstellung von Polstermöbeln aller Art fast ausschließlich die aus Lumpen gewonnene Polster- und Putzwolle, die Preßstoffindustrie benötigt Lumpenschnitzel als Füll» und Bindematerial für Bakelite und ähnliche Werkstoffe, durch deren Einsatz allein im Jahre 1940 rund 300 000 Tonnen Eisen und Stahl eingespart werden konnten. Schließlich ergeben Fabrikationsrückstände bei Lumpen wertvolle Zusätze zu Düngemitteln. Oie Annahmestellen in Gießen. Ortsgruppe (5 i e ft e n - 2TI i H e : 1. Bahn- hofstrahe 63, gegenüber der Grabenstrafte; 2. Blarkl- strahe 25. Ortsgruppe Gieften-Aord. Nähstube, Ecke Dernerwall (gegenüber Denninghoff). Ortsgruppe Gieften - Ost: Licher Strafte, Dienststelle der DAF. (Hinterhaus). Ortsgruppe Gieften-Süd: 1. Bergwerk, Unterhof; 2. Crednersirafte, Ecke klinikstrafte; 3. £ie- bigstrafte 63 (Autohalle 6). Ortsgruppe Gieften-Kleln-Linden: Backhaus, Steinstrafte. Ortsgruppe G i e ft e n - D i es e ck: Sihungs- faal, Schulstrafte. Die Sammelstellen der Ortsgruppen TUitte, Hord, Off und Süd sind montags, mittwochs und freitags von 17 bis 20 Uhr geöffnet, die von filetn-Cinben und Wieseck mittwochs und samstags von 18 bis 21 Uhr. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daft an den Spinnstoffabfällen keine festen leite, wie knöpfe, Schnallen uftü„ sein dürfen. nann von Zoseph n einen dem Reiche ■ formen, ft >ie alle fe ir ewig ft s chnten unh lichkeit frei den lieben Besuch nicht der Wermutstropfen ir Verlegung falle, daß man nach Weggang des \e; S)es Schmalhans zum Küchenmeister bitten »iqcn ut „Theater der U n i v e r s i t ä t s - \! ci.t Gießen" umbenannt, um auch auf diese Ls dem Büro der Theater-Intendanz wird uns "il-teilt: Auf Anregung des Intendanten Hans Verdunkelungszeit 27. August von 20.23 bis 6.20 Uhr. men. d Tribüne* igen der g Wenins [ Lßlbene Mitte zu halten, das stand wohl jedem an. jgr Kriegszeitalter der Brotkarte hat sich auch 1 ranches gewandelt. Der Besuch wird nicht mit er Absicht eintrudeln, dem Gastgeber zu den -U)„_ Opfern auch noch das harte der Brot-, lcih- und Fettkarte zuzumuten, sondern er wird >|U Magenausweise schon bei seiner Ankunft ab- Dornotizen. Tageskalender für Mittwoch. n *9 SS 31. August wird Frau Elisabeth Müller Wwe., Holzheimer Straße, 89 Jahre alt. Beide Jubilarinnen sind verhältnismäßig noch rüstig. Wir wünschen ihnen viel Glück zu diesen Sagen und für ihren weiteren Lebensabend. Kreis Friedberg. LPD. Friedberg, 26. Aug. Aus der Wetter bei G a m b a ch wurde eine Leiche geländet, die schon einige Tage im Wasser gelegen hat. Die Untersuchung ergab, daß es sich bei der Toten um eine aus Ob e r k l e e n als vermißt gemeldete geistesgestörte Frau handelt. Schweinemarkt in Gedern. * Gedern, 26. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 386 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 18 RM., 6 bis 8 Wochen alte 19 bis 25 RM., 8 Wochen und ältere Tiere 25 bis 30 RM pro Stück. Bei langsamem Geschäft verblieb geringer Ueberstand. Zechprellereien einer Jüdin. Lpd. Frankfurt a. M., 26. Aug. Don Gießen, wo sie ihre Stelle als Hausgehilfin aufgegeben hatte, kam die ledige Sara Meyer mit 18 RM. nach Frankfurt. Sie logierte sich in einem Hotel ein und blieb die Zeche mit 74 RM. schuldig. Sie verschwand und nächtigte in den Anlagen, wurde aber von einer Hotelangestellten gesehen, die sie verhaften ließ. Wie sich ergab, hatte die Jüdin noch drei andere Zechbetrügereien begangen. Als gegen die geständige Angeklagte vor dem Amtsgericht verhandelt wurde, ergab sich, daß der Hotelportier und nicht der Besitzer für den Schaden aufzukommen hat. Die Angeklagte wurde wegen fortgesetzten Betruges zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. ? itöttiSjtllwgÄr Vornan von Horst Blernath d NomaE, n 5“ SF *Ä le ®er'L b elches Recht hat der Käufer? Nichtbeachtung der Garantieerklärung. Lumpen find wertvolles Rohmaterial Dielfache Verwendungsmöglichkeiten für unsere Versorgung. Raml Mjlanb-ä ,, ----- ------ -----... ■ Ley jn>, -jt, brachten Magenausweise zücken, damit über «er KdF.-rj •*-<-— *•—c- *—----' ^ede die Einigkeit t h gab i^nen" ein G-sühl der Wichtigk°isi da- sie austofteten. Sie standen flüsterte ihr die Stichworte zu ihren Lügen ein, kitzelte ihre na sch süchtige Zunge, zwackte ihre Finger so lange, bis sie die Doppelschlüssel von Büfett und Speisekammer ergatterten ober die Zehner! aus Luisas Börse — und dieser Aufrührer Ära war es also, der ihr die kühnen Antworten und Ausreden in den Mund legte, um die sie nie verlegen war. Britta war blond und ro-fig. Wenn sie schlief oder lächelte, schimmerte noch immer etwas von dem strahlenden Säugling durch ihre Züge hindurch, der einmal das Entzücken der ganzen weiblichen Der- wandtschaft gewesen war. Lydia hatte eine bräunliche Haut und dunkle Haare, die sich allnächtlich zu undurchkämmbaren Knoten verzottelten. Zwischen unwahrscheinlich langen Wimpern, die sich wie Dor- hänge senkten und Schatten warfen, schimmerten zwei Augen, deren Farbe die Skala vom märchenhaften Veilchenblau bis zu tiefster Samtschwärze durchlaufen konnte, und man schaute in unergründ- liche Tiefen. Es waren bezaubernde Augen, und sie wußte, daß sie die Welt bezaubern konnte. Vor ein paar hundert Jahren märe sie unfehlbar als Hexe verbrannt worden. Sie war faul und verspielt und traf beim Einmaleins nur selten die richtigen Ergebnisse; aber wunderbarerweise brachte sie immer gute Zeugnisse nach Hause, und ihre Lehrer lobten sie über den grünen Klee. Sie war groß, aber ihr Köpfchen saß auf einem fast erschreckend zarten und mageren Körper, an den ständig ungeheure Mengen von Lebertran und Malzextrakt gänzlich nutzlos verschwendet wurden. Sie bekam keinen Pfennig Geld in die Hand, und die Schränke, in denen Luisa Süßigkeiten verwahrte, wurden siebenmal gesichert. Dennoch kam Lydia zu jeder Mahlzeit bonbongesättigt an den Tisch, und wenn Hellwang eine der geheimnisvollen Quellen, die Lydia mit Him- beerguttis und Lakritzenftangen speisten, entdeckte und zuschüttete, erschloß sie sich fünf neue. Dagegen halfen weder Verbote noch Strafen. Da stapfte sie nun, während die Beine wie Hölzchen in den weiten Schäften der Gummistiefel staken, in dem Hagelmatsch herum; das lehmige Pfützenwasser spritzte nach allen Seiten auseinander und sprenkelte Söhnchens dunkelblaue Wollgarnitur mit gelben Tupfen. । (Fortsetzung folgt.) war von anderem Schlage. Sie lieft ihre Puppenkinder gefühllos verkommen, bei Regenwetter vergaß sie sie stets ins Haus zu nehmen, so daß sich ihre Perücken lösten, und es gab nicht eine, die nicht irgendwo invalid, blind, nasenlos oder krüppelig gewesen märe. Britta war ein Kind, wie es sich junge Frauen im ersten Halbjahr der Ehe wünschen, wenn sie bei den beglückenden Regungen des ersten Kindes von einem ganzen Dutzend träumen. Britta fremdelte nicht, Britta war nicht quarrig, Britta aß jede Mahlzeit bis zum letzten Löffelchen, sie aß sogar Spinat. Sie schrie nicht beim Baden und wusch sich später ohne Aufforderung den Hals. Sie mar mit einem Jahr sauber und fürchtete sich rneder vor frischbezogenen Betten noch vor neuer Wäsche. Ihre Tugenden wären fast beängstigend gewesen, wenn ihnen nicht zwei Ausgleichsgewichte entgegengestanden hätten, ihre Verträumtheit — die manchmal die Form einer leichten Schlafkrankheit annahm — und ihr Maltalent. Vielleicht hätten andere Eltern chre erstaunliche Begabung zu zeichnen und zu aquarellieren freudig begrüßt und Britta als eine Art Wunderkind herumgereicht. Im Hause „Gode Wind" wurde ihr Talent beinahe als Unglück betrachtet, und die Aussicht, Britta könne eines Tages mit dem Wunsch daherkommen, sie wolle Malerin werden, konnte Hellwang nur sorgenvolle Seufzer entlocken. Ihm genügte es, daß einer in der Familie einen freien Beruf ausübte; feinen Kindern wünschte er sichere Existenzen. Run, Luisa hatte den Wunsch nach dem Dutzend noch im zweiten Jahre ihrer Ehe nicht aufgegeben. Bis dann Lydia kam. Da nahm sie sich für Söhnchen eine Bedenkzeit von vier Jahren. Denn Lydia war ein kleiner Teufel vom ersten Augenblick ihres Daseins an. Ihre Taten führten Hellwang, der Luisa und sich selber frei von jeder Schuld fühlte, zu einem intensiven Studium der Ahnenforschung nach der Hellwangschen und Bendigschen Seite hin. Und er entdeckte tatsächlich einen Hellwang, Jörg mit Rufnamen, der zu Lübeck im sechzehnten Jahr- hundert enthauptet worden war wegen Umsturzplänen und der Vorbereitung eines Anschlages gegen den Hohen Senat der Freien Stadt. Em Tropfen von dessen Blut rumorte also in Lydia und MS der Stadt Gießen. Oer Besuch ohne Brotkarte. Deutsche ist als gastfrei bekannt, und darin .Lh von jeher eine Hand die andere, das soll man machte und man empfing Besuche, Kartete und ließ sich bewirten. Um jeden Besuch Llj» doch etwas Festliches. Wenn Junggesellen LTet vereinsamte Menschen den Vorzug einseitig [Xjitfen, da drückte man ein Auge zu, es war IgLrf das eigene schöne Heim, das Glück der Fa- Xiii wettgemacht, auch wenn nicht im Hinter- Xnrie die Aussicht auf eine „Partie" stand. Man iJqMor, was Küche und Keller boten, je nachdem, Io Die Hausfrau war stolz auf den selbftgebacke- Kuchen. Natürlich gab es auch solche, die, um L Familientisch sitzend, aus den Schubkästen lXra.5 aßen, beim Pochen eines Besuches die [feil zuschoben, den Bissen hinabwürgten und Kni auf der Tischplatte scheinheilig die Daumen Ilnenanderdrehten. Aber diese waren die Aus- llbr en, die die Regel bestätigen. Andererseits ■ ;H r gab es Besucher, die sich wie die Zecken Ilm tete» und den besuchsfeindlichen Spruch recht- • feilten: von der fcj eutschlM sh Mtz teilt: Aus Anregung ne 5 ^ntenoanien «rjan» > seine Flch Äjer Klein wurde der Titel des Stadttheaters und seines |ö|jei2n durch den Oberbürgermeister der Stadt 1° Mn in ..7" ’ ' cht. Wir ny so wie damals, als sie wegen Söhnchens Masern drei Wochen lang die Schule versäumen durften. Lydia, die von jeher eine Freude an bizarren Worten und neunmalklugen Redensarten hatte, verlangte eines Tages beim Mittagessen „noch einmal Pudding für die armen Halbwaisenkmder . „Wo hast du das blödsinnige Wort aufge« ^C5PPfam heraus, daß Frau Rosa Stangl, die Gattin des Krämers in der Beethovenstraße, dem bedienenden jungem Mann besohlen hatte, statt der üblichen Zugabe von einem einzigen fiebrigen Gutti aus der Bruchbüchse tiefer in das Bonbon- qlas zu greifen und den armen Halbwaisen eine ordentliche Tüte voll mitzugeben. Nein, die Kinder begriffen das Geschehen nicht; selbst Britta erfaßte nicht die Endaultigkeit des Verlustes Aber begriff er ihn denn selber? Teilte nicht auch er mit den Kindern die gleichen, törichten Erwartungen, eines Tages werde Lmsa wieder da fein9 Rente sich da nicht in einem Winkel feines Herrens noch immer die tolle Hoffnung, obwohl er nur zu gut wußte, daß er wach war und unbarmherzige Wirklichkeit erlebte, die Ereignisse dieser letzten Wochen seien nur ein Traum und es bedürfe nur einer Willensanstrengung und eines gewaltsamen Aufreißens aus langem betäubtem Schlaf, um den Alpdruck von der Brust zu walzen? Um sich aufzurichten, zu lauschen und in dem dunklen Zimmer Luisas ruhige Atemzüge zu Horen und mit der tastenden Hand über den pulsenden Bogen ihrer zarten Kehle und die warmen Flechten ihres Haares zu gleiten ... Der Hagelschauer war Dorübergetlirrt. Die Kinder spielten mit den kleinen Eisschussern, die der Himmel ihnen beschert hatte. Söhnchen versuchte natürlich, ein paar Korner zu fressen, aber Britta fegte sie ihm energisch aus der Hand ui^ befahl ihm unverzüglich auszuspucken, was er schon im Munde hatte. Oh, Britta war ruhig und vernünftig, man konnte ihr die Geschwister und das Haus für ein paar Stunden überlassen und durfte sicher sein, alles in bester Ordnung wiederzufinden. Britta besaß von klein auf ausgesprochen mütterliche Eigenschaften. Ihre Puppen lebten ewig und waren stets sauber gekämmt und hübsch angezogen. Lydia Insoweit liegt alfo — für künftige Käufe — der Sachverhalt klar. Wie ist aber die Rechtslage, wenn aus einem früheren Kauf, der mit einer Garantieerklärung des Verkäufers bzw. der Herstellerfirma verbunden war, heute von dem Käufer die Garantie in Anspruch genommen wird und der Händler sich weigert, dieser Garantie nachzukommen? Hier glauben manche Käufer an die Preisüber- wachungs- und Preisbildungsstellen herantreten zu können, um bei diesen eine nachträgliche Preisherabsetzung der Ware zu erreichen. Das ist eine irrtümliche Auffassung, denn die Preisbildung ist spätestens mit der Uebergabe der Ware und der Bezahlung durch den Käufer abgeschlossen, so daß die Nichterfüllung einer übernommenen Garantie mit dem Preisrecht nichts mehr zu tun hat. Der Käufer muß vielmehr vor dem zuständigen Gericht auf Erfüllung der Garantie klagen ober evtl, feine Schadensersatzansprüche dort geltend machen. steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 37 bis 51; Bullen 24 bis 44,5; Kühe 10 bis 47,5; Färsen 36,5 bis 50,5; Kälber 30 bis 57; Schafe 20 bis 48 Rpf. je V» Kilogramm Lebendgewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,24, bl (135 bis 149,5 kg) 1,24, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,22, c (100 bis 119,5 kg) 1,18, d (80 bis 99,5 kg) 1,12, e—f (unter 80 kg) 1,08, gl (fette Gauen) 1,24, i (Altschneider) 1,22, g2 (andere Sauen) 1,12, h (Eber) 1,12 RM. — Marktverlauf: Regelmäßig, alles zugeteilt. ** Jugend Herbergspfennig wird nicht mehr erhoben. Nachdem vom 1. Oktober an HJ.-Beiträge nicht mehr erhoben werden hat der Reichserziehungsminister nunmehr angeordnet, daß vom Beginn des Schuljahres 1941/42 ab auch der Jugendherbergspfennig in den Schulen nicht mehr eingezogen wird. Bereits eingezogene Beträge werden nicht zurückgezahlt. Aus Oer engeren Heimat. Landkreis Gieften. s. Lang-Göns, 27. August. Unsere zwei ältesten Einwohnerinnen können in die- en Tagen ihren Geburtstag feiern. Am 30. August vollendet Frau Anna Elisabeth Euler Wwe., Hundstaatenstraße, ihr 8 7. Lebensjahr. Am M. Sien wir ehrlich: am willkommensten wird h heutzutage noch ein „Besuch vom Lande" in der fast immer noch etwas in die Suppe zu toten mitbringt. Wenn man aber schon nicht „vorn Ete" ist, so sollte man wenigstens freudig die Die Garantteerklärung spielte bis zum Kriegsbeginn im deutschen Geschäftsleben von Jahr zu Jahr eine zunehmende Rolle. Sie ist der Ausdruck hoher Qualitätsarbeit und ein Mittel, um schnell und sicher das Vertrauen des Käufers zu gewinnen. Daß die Garantieerklärung keine Grattsbeigckbe bedeutet, darüber ist sich wohl jeder denkende Käufer im klaren. Zwar sind die Fälle der Inanspruchnahme der Garantie durch den Käufer bei der Mehrzahl der Qualitätserzeugnisse sicherlich gering gewesen, so daß die Hersteller für die Reparaturen usw. verhältnismäßig wenig Unfoften im Hinblick auf die Garantieerklärung einzukalkulieren hatten, aber die hohen Ansprüche auf die Rohstoffe und an die Sorgfalt der Ausführung der mit der Garantieerklärung versehenen Erzeugnisse stellten im Warenangebot die Sonderleistung dar, die selbstverständlich auch entsprechend bezahlt werden mußte. Wenn auch heute im Kriege die für den zivilen Bedarf arbeitenden Werke nach wie vor das Beste zu leisten sich bemühen, so ist doch mancherlei Rücksicht zu nehmen auf die Krieasverhältnisse, sei es bei den zur Verfügung stehenden Rohstoffen, von denen selbstverständlich das Beste her Wehrmacht zur Verfügung gestellt wird, sei es im Herstellungsverfahren selbst, das vielfach von früher berufsfremden, angelernten Kräften durchgefuhrt wird. Die Firmen haben deshalb vielfach davon Abstand genommen, ihren Erzeugnissen eine Garantteerklärung mit auf den Weg zu geben. Das ist im Verhältnis zu früher eine kleinere Leistung, die mit einer entsprechenden Preismilderung verbunden sein muß. Im Mitteilungsblatt Nr. 30 hat jetzt der Reichskommissar für die Preisbildung auf diese Tatsache hingewiesen und die Preisminderung verlangt Was in diesem Erlaß für den Uhrenhandel ausgesprochen wurde, dürfte selbstoerständttch auch für andere Warengattungen zutreffen, bet denen früher die Garantieerklärung üblicherweise gegeben wurde. ________ OieBerufSfortbildungSkurse der OAF. Je kürzer die Tage werden, desto größer wird das Interesse des schaffenden deutschen Menschen, den Abend zu nutzen, um sich neues Wissen anzueignen und sein Können zu vervollkommnen. Dem trägt die Deutsche Arbeitsfront Rechnung, indem sie im Winterhalbjahr die Zahl der Kurse und Lehrgemeinschaften des Deutschen Berufserziehungswerkes stark vermehrt. So finden wir jetzt von Tag zu Tag in wachsender Zahl in allen Kreisen des Rhein-Main-Gebietes die Ankündigungen neu beginnender Maßnahmen. Jeder Schaffende im Gau Hessen-Nassau hat so die Möglichkeit, sich in seinem Beruf fortzubilden und bann auf Grund feines erworbenen Könnens auch weiter voranzukommen. Gießener Gchlachiviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehver- 8 unb 24.8.? taire i ,A ‘ ckenberg am lieber 10 kg Spinnstoffe verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt eines Jahres, einschließlich des sog. „technischen Verbrauches". 1932 mußte Deutschland noch rund 701000 Tonnen an Textilrohstoffen einführen, da im Inland nur 47 000 Tonnen erzeugt werden konnten. Diese Auslandsabhängigkeit wurde durch den Vierjahresplan stetig abgebaut. Ein Verbrauch von 10 kg Spinnstoffen je Kopf auf das gesamte deutsche Volk umgerechnet bedeutet einen Verbrauch von rb. 800000000 kg. Von diesen riesigen Derbrauchsmengen müßten rund 400 000 000 kg wieder dem Verbrauch zugeführt werden können. Leider sind wir noch nicht soweit. Immer noch bleiben viele Millionen Kilogramm an alten Spinnstoffen ungenutzt liegen ober wandern zum Teil sogar in die Abfallgruben. Bei Sttchproben wurde der Müll sorgfältig ausgelesen, und es zeigte sich, daß im Jahr etwa 100 000 Tonnen Lumpen in die Abfalleimer wanderten. Da gibt es doch wirklich eine bessere Verwendung, als Spinnstoffe vermodern zu lassen. Deutschland hat vor dem Weltkrieg in der Reiß- woll- und Reißbaumwollindustrie (im Jahre 1913) 40 000 Tonnen Lumpen im Werte von 30 Millionen Reichsmark verarbeitet. Der Anteil der Reißwolle ist seither nicht nur bei uns, sondern auch in England ständig gestiegen. Heute handelt es sich für uns nicht nur darum, im Kriege Devisen zu sparen, wo immer sich eine Möglichkeit bietet,, sondern auch darum, jene Reserven zu schaffen, die uns in die Lage versetzen, besonders hochwertige Tuche herzustellen. Die „wertlosen Lumpen" werden auf vielfache Art der Wiederverwendung zugeführt. Reißwolle und Reißbaumwolle werden in erster Linie, zumal in Verbindung mit Zellwolle und Kunstseide, zur Deckung des militärischen wie zivilen Kleidungsbedarfs verwandt. Das ist keine Kriegserfindung, sondern ein seit Jahrzehnen gebräuchliches Verfahren. Die sog. „Stapelware" der Herrenkleiderfabriken war größtenteils aus Reißwolle hergestellt. Aber auch Teppiche, Hauswäsche, Decken, Gardinen usw. werden seit langen Jahren unter Beimischung von Reißwolle und Reißbaumwolle hergestellt. Aus groben und minderwertigen Lumpen werden große ith°E Slferbe*. sEE »Ä i^rtschung. (Nachdruck verboten.) Ä’d Pihnchen mit seinen vier 2°^°" 'and die Ge- •" I4t.e. abelhast ausregend, daß da, em neues H Ito Brüderchen angekommen «ar. ein 1° brave N 1M nerüaer kleiner Bub, daß der hebe Gott lyn G'cch nicht hergegeben, sondern gleichi^zu «ng • aemarftt hatte Und das Engelchen hatte Die Mr« bei bei Hand genommen, weil natürlich auch I It i einen Engel eine Mama haben muhen, ver IM du, und war mit ihr zusammen zum lieben •Bi geflogen, ganz einfach ... . c. »am «Hui wissen wollte und weiter fragte, INN von der Kathi oder von der Ornama em Gutt iitr ein Stück Schokolade in den Mund geltest, iqito war fast noch das Allerschönste an der Miim Geschichte. urjii die achtjährige Lydia und (llf.^ltta mi ch-i elf Jahren war der Tod em tränenreiche, Käs Geheimnis, aber doch mehr schuMlS Iternb. Sie wußten natürlich daß -hre Mutt ist nehr in das Leben und >n das Haus. Das v M-Ien hatte, zurückkehren wurde i aber diese- 1 'tiute „Nie mehr" überstieg ihre Borstellung- f t Ohne an ein Wunder zu glauben leb en ste «Wim doch in der Erwartung, emes Tages v° Schule heimkehrend die Tur ju »IM “ A- mit der T-igschüssel zwischen den Knien m ist Küche oder im Wohnzimmer an der y 'Mine zu finden. ,br der Schule richteten die Lehrer Worte es ' |-Iibs an sie, die sie aus der Menge der andren |Rir Heraushoven. Sie bekamen fast * 9 $ und WÜMIl M» gen von den Müttern ihrer Freundinnen un VW was sie natürlich spurten von all n Sn »erwähnt und besonders nett behandelt. -0 T® 9ab ihnen ein Gefühl der Mchtigkett das ste ; kttrrzig auskosteten. Sie standen Platz $ ie , ^lpunkt und spürten, daß ste von hren x$reun K bewundert unb fast beneidet wurden, gena im 19. und 20. August fanb durch den Beaus- t lch n des Reichsernährungsministerrums wiederum ! ste Abnahme von Rotviehbullen für das General- ipr rnement statt. Mit Rücksicht auf die Ernte mlsn die Bullen nicht an einem Platz zusammen- tert, sondern m den einzelnen Zuchtgebieten av- B?iünmen. Angemeldet waren insgesamt 81 -vm- hT Md zwar aus Hessen-Nassau 30, aus Kurhessen •7nb aus Westfalen 14, von denen 75 ausgetne- ! ler eren. In Gießen wurden 20 Bullen abgenom- itn, in Frankenberg 36 und in Erndtebrück 14 |o und * ^0 Tiere abrollen konnten. Die nächste Ab- uno nur? am Tage vor der Rotoiehverstelgerung m xwhw - ..—nberg am 8. Oktober vorgesehen, wahrer^ die Lliti N 'si'-d- am 4. Dezember in Gießen g-l°gen ich der n un) i*- Msn Rotoiehverstelgerung skakksinhek. Für biese en litom Abnahmetermme müssen noch 240 Bullen I ti! igestellt werden. Es wird von den Züchtern fiertet, daß sie diesen Anforderungen Rechnung Hm und alle brauchbaren Tiere entsprechend lfe.n und zur Vorführung bringen. Die Pst'cht lEet es, daß die alten Zuchtgebiete das M°g« litis tun, um den Bedarf für die Ostgebiete restlos W-^ustellen. __—— Das »fcayeti* • Kreuz ist das Garantiezeichen für bewährte Arzneimittel, die sich die ganze Welf erobert haben, »ßoyei«-Arzneimittel werden von den Ärzten in aller Welt ver. __ ordnet und von Millionen mit vertrauensvoller Zuversicht (BAYER) gebraucht. xrV Die Wasserball-Gruppenspiele. I' Im Wasserball wurden folgende Ergebnisse K v*" er--,... Pnn norton f^fiorhnnmi Mit 96 Jahren noch Wettkampfschüh 1* Kriegerkameradschaft fehlt und sogar heute md) an den Wettkampsschießen der Kameraden tiib intn UnseYe WINTERKURSE beginnen Gefl. Anmeldungen ab 1. September erb. 3543 D 3574 D Wir haben uns verlobte uftOöuMk ht 02813 Gießen, Kreuzplatz V. sr»^ WIR BRINGEN IN ELASTOCORNJ Vekr.: Die I niebe üd fin 1,0111 Bremen Olbersstr. 48 gebracht. Der Wäscheschmuh wird daduch gelockert und löst sich dann von selber auf.; Richtiges Einweichen erleichtert dem Waschpulver die Aufgabe. Man sieht es schon daran^ daß am nächsten Morgen das Einweichwassm beinahe schwarz ist. Richt umsonst haben schon unsere Großmütter das Wort geprägte „Gut eingeweicht ist halb gewaschen V* ItN, 1 em gen r1 au ■ bet Jitet hü Hildegard Groterjahn Alfred Schneider z.Z. Unterscharführer in der Waffen- ff Gießen, Friedberg-H., Lübeck, den 27. August 1941 Hier wird mit der Seife A-Voot gespielt. Das ist eine spannende Sache, besonders, wenn das A-Boot sich langsam auf den Grund des Meeres senkt, während der Panzer- kreuzer darüber fährt. — Haben Sie schon beobachtet, wie gern Kinder mit Seife spielen? Was sie alles damit anfangen? Legen Sie die Seife an Kinderwaschbecken niemals lose hin; hängen Sie sie an einem Bindfaden auf, dann ist jeder unnötige Verbrauch ver- mieden. Haben Sie schon mal versucht, Öl* oder Teerflecke mit Seife von den Händen wegzuwaschen. Warum geht es so schwer? MW ilten i ich irtlie he» letung ir, un ..-it falle, Warum muß man so unheimlich lange reiben, und warum bringt auch der üppigste Schaum Öl und Teer nur langsam weg? Es gibt ein viel einfacheres und spezielles Mittel für die Lösung von Öl, Teer und Fettschmutz! Nehmen Sie ein gutes, feingemahlenes Scheuerpulver — evtl, ein wenig Seife dazu — und schon schibindet der Schmutz wie von selbst. Öl-, Teer- und Fetthände mit Seife waschen ist falsch. Don der Seifenmenge, bie, Sie dazu brauchen, kann man sich fünfmal das Gesicht waschen. And wenn Sie mitunter sehen, wie Frau Schulze Fußböden, Fensterrahmen usw. säubert ! Sie meint, das ginge ohne Seife nicht, weil sie es von früher her so gewohnt ist. Nein, für solche Zwecke nimmt man am besten eine gebrauchte Waschlauge. Auf keinen Fall soll man nach dem Waschen die Waschlauge wegtun. Sie gießen damit ein wertvolles Hilfsmittel in den Ausguß. Zum Scheuern und Schrubben von Fußböden, prtu Küfim be 6 3en x je Mi eil Mi zielt: Franken gegen Oberdonau 3:3 (0:3); Sacf,^ gegen Danzig-Weftpreußen 10:0 (3:0); Niedersatz^ gegen Westfalen 5:3 (3:3) und Berlin gegen 3B>n 7:0 (4:0). Treppen und Flure« leistet pe immer noq gute Dienste. Seife und Maschßukoer können Sie abei auch noch bei vielen anderen Gelegenheiten sparen. Wie kommt es zum Beispiel, büß auch Frauen beim Wäschewaschen so Diel Seift und Waschpulver verbrauchen. Sie weichem nicht richtig ein! Während richtiges Einweichem mit Bleichsoda allen groben Schmutz von selbe« Gießern Schiffenb.Weg29» 0282W Neuer schwarzer WnlelsW gegen hellen ob. Kostüm zu tausch. Stevhanstr. 251. nimmt. Kürzlich erschoß er mit fünf Schuß nodj ü stattliche Ringzahl von 7" eine beachtliche Leistung. Danksagung. Für alle erwiesene Teilnahme beim Heimgang unseres teuren Entschlafenen Rektor i.R. Hermann Schmidt danken wir herzlich Frau Maria Schmidt Wwe. Pfarrer Hch. Saal und Familie Oberingenieur H. Otte u. Familie ringen 6:15,6; 3. Mittelelbe 6:24,7. — B D M. m-Kraul: 1. Vera Schäferkordt (Düsseldorf) Ltjji 2. Elvira Schönbrodt (Köln-Aachen) 1:13,2; 3. gj| trud Rannow (Hamburg) 1:16. 3 X 2 0 0 m $ r uH 1. Düsseldorf 9:43,2; 2. Ruhr-Niederrhein 9:4/7* 3. Hamburg 9:59,6. — D I. : 100 m Rücken: l.^iZ mut Künzel (Bay. Ostmark) 1:21,9; 2. Horst Kitt' > bäum (Westfalen) 1:30,9; 3. Edmund Seitzer (Bi temberg) 1:32,4. Kun st springen: 1. Qre Schaiger (Württemberg) 35,21; 2. Hans Lach (Niederschlesien) 34,95; 3. Karl-Heinz Schmidts sen) 34,90 Pkt. — BDM. - Werk : 200 m M 1. Anni Kappell (Düsseldorf) 3:04,6; 2. Ursel mann (Niederschlesien) 3:10,1; 3. Hertha (Mainfranken) 3:16. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Veterinärpolizei, I. V.: gez. Nicolaus, Bekanntmachung Geflügelcholera. Mali Men Am Dienstag wurden die Leichtathletikmeister- schaften mit den Vorkämpfen in Angriff genommen. In den Rasenspielen und im Tennis wurde die zweite Runde abgewickelt. Auf den Schießständen begann die sich über zwei Tage erstreckende Jugendmeisterschaft im Mannschafts- und Einzelschießen mit der Kleinkaliberbüchse, während im Rollschuhlaufen Hitlerjungen und MDM.-Mädel ihr Pflichtlaufen erledigten. In der Schwimmbahn wurden die Wettkämpfe des BDM.-Werkes Glaube und Schönheit weiter gefördert. Wie schon im Turmspringen, so siegte Olga E ck st e i n (Westfalen) mit 71,80 Punkten auch vom Federbrett überlegen. Hinter der Reichssiegerin belegte Lisbeth Förg (Hochland) mit 64,46 Punkten den 2. Platz vor Dora Schmitz (Niederschlesien) mit 59,95 Punkten. Württemberg und Wien Gruppensieger. In der Handballmeisterschaft des BDM. stehen die Obergaue Württemberg und Wien als Gruppensieger fest und treten am Samstagvormittag in der Jahn-Kampfbahn zum Endspiel an. Wien besiegte Hessen-Nassau mit 4:1 (2:1), während Württemberg es gegen Hochland schwerer hatte, um mit 6:5- (4:3) zu gewinnen. Noch nicht so weit ist die Hockeymeisterschaft der Jungen, da hier beide Spiele unentschieden endeten. In der Gruppe I trennten sich Ruhr-Niederrhein und Franken 3:3 (1:0), während in der Gruppe II Mittelelbe und Hochland torlos spielten. Badener HI. im Handball-Endspiel. Im Kampf um die Handballmeisterschaft haben die Jungen des Gebiets Baden durch einen 11:2- (6:0) Sieg über Wien die Endrunde erreicht. Ostland schlug in der zweiten Gruppe Württemberg mit 14:9 (10:4). Im Fußball kamen Ostlanü und Westfalen über 4:4- (2:1) Unentschieden nicht hinaus. Wien ist Fußball-Gruppensieger. Das Gebiet Wien erreichte die Schlußrunde im Fußball durch einen 4:2- (2:1) Sieg über Sachsen, die zu Beginn schon zwei Tore vorgelegt hatten. In der anderen Gruppe trennten sich Ostmark und Westfalen 4:2 (2:2). Das Schicksal entriß uns in den Kämpfen im Osten am 24. Juli 1941 nach l1/-?jähriger glücklicher Ehe meinen über alles geliebten, unersetzlichen Mann, den liebevollen Vater seines Töchterchens, unseren braven Sohn, Schwiegersohn, Bruder,Schwager und Onkel Karl Schieferstein Obergefreiter in einem Kradschützen-Batl In tiefer Trauer: Emmi Schieferstein, geb.Kromm Helgachen Schieferstein Familie Anton Schieferstein Familie Georg Kromm und alle Geschwister und Verwandten. Kirch-Göns, Hochelheim, im August' 1941. Die Trauerfeier findet am Sonntag, dem 7. September, nachmittags 2 Uhr, in der Kirche in Hochelheim statt. -M l||e' Jim, f inw Hw IrN lieh Hl ifllDt lr be »N r I I ® r non Ml Wohnungstauschj Tausch Eine schöne 6-3imm.-Wohn. mit all. Zubeh., 3. St. (Mans.), in schöner Lage u. gutem Hause, gegen eine 3—4=3 immer= Wohnung z. tausch, gesucht. Schr. Ang. unt. 02793 a.d.G.A. j hail : -ielb I it Sief 1 M Junges Mädchen als Haustochteroder Pflichtjahrmadchen in kinderreichen Haushalt zur Mithilfe gesucht. Putzfrau vorhanden. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 358id Tanz-Uniemcht!- Unsere WINTERKURSE beginnen i8 Mitte September und Anfang Oktober. !8 CaA. Anmpldnncrpn nh 1 Spntpmhpr prh Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seines Töchterchens, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, mein lieber Bruder und Neffe Gustav Fischer Gefreiter in einem Infanterie-Regiment am 26. Juli im blühenden Alter von 26 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten gefallen ist. Er opferte sein junges Leben in treuester Pflichterfüllung für Führer,Volk u. Vaterland. In tiefer Trauer: Irma Fischer und Töchterchen Gertrud Familie Hartmann Fischer Karl Fischer Familie Hans Petri. Gießen, Marburg (Lahn), den 26. August 1941. 3577 D V übe 'jjrieb1 Mn S ? Ö( j Itai Geflügelcholera in den Geflügelbeständen des Karl Seibert, Gießen-Wieseck, Am Wingert 18, und des Ludwig Kreiling VI., Gießen-Wieseck, Lichtenauer Weg 20, ist erloschen. Die Schutzmaßnahmen sind aufgehoben. 35730 Tanzschule Bäulke Wolfstraße 31, Ruf 3835 Am Montag haben auf fast allen Bahnen die Kämpfe um die deutschen Jugendmeisterschaften voll eingesetzt. Am lebhaftesten ging es im Schwimmstadion zu, wo besonders die Wasserballspiele der Anziehungspunkt der vielen noch nicht zum Einsatz gekommenen Jungen waren. In der Gruppe I waren die Berliner Jungen, die den Titel zu verteidigen haben, ihren Danziger Kameraden mit 17:0 (9:0) haushoch überlegen. Hart und verkrampft ging es im zweiten Treffen zwischen Sachsen und Wien zu, das 1:1 (1:0) unentschieden endete. In der Gruppe II überraschte Franken durch einen 3:2- (3:0) Sieg über die spielstarken Westfalen, während Niedersachsen nach kampfreichem Verlauf gegen Oberdonau mit 7:4 (4:3) gewann. Die erste Entscheidung fiel in der HJ.-Meister- schaft über 40 0 Meter Kraul, die unter 32 Jungen der Magdeburger Helene Siegfried P i s - k o l in 5:17,5 erkämpfte. Diese Zeit ist besser als die des Vorjahressiegers von Waßmann (Westfalen), der zum Arbeitsdienst einberusen ist. Die Ergebnisse: 1. und deutscher Jugendmeister Siegfried Pis- kol (Mittelelbe) 5:17,5; 2. Heinz Günther Lehmann (Mittelland) 5:19,4; 3. Helmuth Räuber (Kärnten) 5:20,7. In den Reichssiegerwettbewerben des BDM.- Werkes „Glaube und Schönheit" siegte über 400 Meter Kraul Ulla Groth (Niederschlesien) in 5:51,7 und im Turmspringen Olga Eckstein (Westfalen). Ergebnisse: 4 0 0 Meter Kraul (B D M. - Werk): 1. und Reichssiegerin Ulla Groth (Niederschlesien) 5:51,7; 2. Ruth Karnatz (Düsseldorf) 6:12,6; 3. Leni Bernhard (Oberschlesien) 6:32,1; Turmspringen (BDM.-Werk): 1. und Reichssiegerin Olga Eckstein (Westfalen 49,54 P.; 2. Dora Schmitz (Niederschlesien) 47; 3. Hansi Ott (Schwaben) 40,53 P. — Kun st springen, Jungmädel: 1. Helga Koch (Mittelelbe) 24,35; 2. Linde Gaschniga (Salzburg) 20,77; 3. Gisela Brüggemann (Sachsen) 20,33. * i n> feil Biber Kraftfahrer möglichst Autoschlosser, f. neue^! U/2-t-Wagen baldmötzl. gesuM Ernst Sames Käse-u.Margar.-Äroßverteüe^ Gießen, Horst-Wcssel-Wall2» V. Sommerkampsspiele der HZ Deutsche Jugend in der Kampfbahn. Gerne Dnölziger Eisenbahner-HeifDslä tsn-Verein e. G.m.b. H., Gießen. Einladung zur ordtl. General-Bersammlung am Sonntag, dem 7. Sevt. 1941, 8.30 Uhr, im Saale des „Hotels Hopfeld", Gießen, Friedrichstr. 4. Tagesordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichtes und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 1940; 2. Bericht des Aufsichtsrates; 3. Genehmigung d. Jahresabschl.; 4. Verteil, d. Reingew. aus 1940; 5. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates; 6. Wahlen zum Aufsichtsrat; 7. Satzungsänderung (§ 19 Abs. 2, §19 Abs. 3, §36 Abs. 1 Satz 3). Abstimmungsberechtigt sind nur die Mitglieder der Genossenschaft, die hiermit freundl.eingeladenwerden. Der Jahres-Abschluß kann vom 27. August bis 3. September 1941 beim Rechner der Genossenschaft, Herrn Münster, Jheringstraße 10, von den Mitgl. eingesehen werden. Gießen, den 26. August 1941. Der Aufsichtsrat. Keuler, Vorsitzender. sssoo Elche zwischen Meer und Memel von Martin Kahles Insgesamt 120 Seiten mit 82 hervorragenden Naturaufnahmen des Verfassers auf 56 Kunstdrucktafeln. 3n Leinen gebunden RM. 3,60. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und der Verlag entgegen. Hugo Bermühler Verlag Verlin-Lichterfelde sind Filmverschwendung! Also: keine lang.Belichtungs- Zeiten aus freier Hand! ^gSckde. sollte die äußerste Grenze sein. Helft mit, durch Vermeidung Ausschuß Filme sparen. Derjenige d. Montagmittag zw. 12 u. 13 Uhr 06N bl. 02828 Damenmantel zwisch. Bahnhofstraße u. Hamm- straße (bei Cafä Wien)vomZaun an sich nahm, ist erkannt und wird gebeten, denselb. sofort auf dem Polizeiamt abzugeben, änderns, erfolgt Anzeige. In Bieber am Dünsberg ein kleiner, grauer Pinlsdier entlaufen. Abzugeben geg. 30.— RM. Bel. Alicenstr. 6. Glöckner aus dem Kreisort Eidengesäß. (9^, . fliehe ner, der den Feldzug von 1870/71 mitmochte, jr । noch so rüstig, daß er bei keinem Appell feiiU "ab Lpd. Gelnhausen, 26. Aug. Das ältitz Mitglied der NS.-Kriegerkameradschaften des Süi, ses Gelnhausen ist der 96jährige Altveteran | Verschiedenes! Wer kommt ein. oder zwei Tage im Monat zum Itööen von Sinöerileiöung ins Ws? An der Johannes- kirche GIL Wer übernimmt leichte Schreiner- arbeiien an antik. Möb.? selkersm. 541 lks. löst, müssen diese Frauen ihn erst unter Zuhilse-« n nähme von viel Seife und Waschpulver Hel- ‘ auswaschen. Diese Seife und diesesWaschpulve« ' kann man aber sparen. Durch gründliches Einweichen wird die Gewebefaser zum Aufguellein 1 In frauenlosen kleinenBeamten- haushaltn. Marburg wird zuverl. Wirlschallerin für alsbaldigen Eintritt gesucht. Spätere Heirat nicht ausgeschloss. Schriftl. Angeb. unter 02826 an den GießenerAn- zeiger erbeten. Putzfrau für mehrere Stunden a. Tage gesucht. (35850 Plockstr. 9 p. 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Bereits im Reichswettkampf hatten die badischen Jungschützen außer Wertung das beste Ergebnis erzielt, am Dienstag ließen sie sich aber den erstmals durchgeführten Mannschaftskampf nicht entgehen. Es traten hierzu die acht besten Gebiete mit je vier Jungen an. Verlangt wurden drei Schuß in den drei Änfchlagsgrten. Mit den Jungen Walter, Rifter, Philipp und Schlenker von der Karlsruher Schützengesellschaft siegte das Gebiet Baden mit 2478 Ringen vor Sachsen (Leipziger Sch.--G) mit 2448 R.,' Hochland (Post-SG. München) mit 2380 Ringen und weiteren fünf Gebietsmannschaften. — Bester Einzelschütze war Schlenker (Karlsruhe) mit 660 Ringen. Die Entscheidungen im Schwimmen. Am weitesten vorgeschritten sind die Entscheidungen im Schwimmen. Jugendmeister im 100-m- Brustfchwimmen wurde der Niederschlesier Herbert Klein in 1:13,1 um einen Handschlag vor Walter Klinge (Mittelelbe) und Heinz Gold (Thüringen). Eva Schäferkordt (Düsseldorf) holte sich bei den Mädeln den Titel im 100-m-Kraulschwimmen in 1:12,6. Die Rückenmeisterin Lisl Weber belegte im Endlauf nur den fünften Platz. Der Obergau Düsseldorf gewann die 3X200-m-Bruststaffel, während bei den Jungen in der 400-m-Lagenstaffel das Gebiet Niederschlesien siegte. Im 200-m^Brustschwim- men des BDM.-Werkes war die Wellrekordlerin Anni Kappell allen Mitbewerberinnen hoch überlegen. Ergebnisse: HI.: 10 0 m Brust: 1. Herbert Klein (Niederschlesien) 1:13,1; 2. Walter Klinge (Mittelewe) 1:13,2; 3. Heinz Gold (Thüringen) 1:14,2. 4 0 0-m- Lu genstaffel: 1. Niederschlesien 5:43; 2. Thü- Menverbielist Suche einige Leute f.leichteArbeiten in ihrer Freizeit, auchstundenweise Schr. Angeb. u. 3579D a.d.G.A. Zuverlässige, kinderliebe AiisgehiW in Dauerstellung gesucht. Dr. Lange AnderJohannes- kirche 6. 35330 Wenn jetzt eine Kurve kommt, wird sicher irgendeinem aöf die Hühneraugen getreten. Der hätte nichts zu lachen! Aber er konnte es jq.besser haben - er brauchte nur Elostocorn mit dem Filzfing draufzulegen! 'S— | Was geht hier vor? Keine Ursprungszeugnisse, ionbem nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen I — Lichtbllder undBewerbungsunte» lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen I Für Büroarbeiten geeignete Person gesucht, auch für halbeTage.Schr. Angeb. U.3578D an 0. Gieß.Anz. | Mietgesuche | GWl wird H-Moli. evtl, im Austausch gegen neu hergerichtete 3-Zimm.-Wohn. in freier Lage. Schr. Ang. unt. 02781a. d.G.A. Junges Ehepaar sucht 2-Zimmßr-Wohn. Schrift!. Angeb. unt. 02824 an d. Gieß. Anzeiger. Antike Emrichtungs- gegenstände wie Möbel, Gemälde usw. zu guten Preisen zu kaufen gesucht. Schriftl. Ang. u. 02832 a.d.G.A. Gut erhaltener weißer Küchenherd zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unter 3584D an den Gieß. Anz. erb. Garten mitWöMien i. Südviertel zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 02834 an den Gieß. Anz. erbet. 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