Donnerstag. 27. Februar 1941 d & 9 Vonne Aetzener Anzeiger Das Be- vorhandene Schiffsraum muffe nicht nur voll aus- Der Hai rben di? IIV. uni f e i f i g mit kriegswichtigen Rohstoffen und sonstigen kriegswichtigen Erzeugnissen zu versorgen. Um sicherzustellen, daß die kriegswirtschaftliche Zusammenarbeit ohne Einschränkung dem gemeinsamen Ziel des endgültigen Sieges der Achsenmächte dienen kann, wurde vereinbart, daß während des Krieges jede kriegswichtige Lieferung aus dem einen Land in das andere Land unabhängig vom Ausgleich der Handelsbilanz und dem Stand des Verrechnungsverkehrs vorgenommen werden soll. Es ist selbstverständlich, daß die Verhandlungen in dem Geist der treuen und vertrauensvollen Kameradschaft geführt wurden, die die Beziehungen zwischen den beiden verbündeten Ländern kennzeichnet. Ein Unterseeboot meldet die Versenkung eines feindlichen bewaffneten Handelsdampfers von etwa 8000 BRT. Ein anderes Unterseeboot versenkte ein britisches Bewachunasfahrzeug und machte dabei einige Gefangene. 3m Seegebiet südostwärts Englands wurde ein britischer Zerstörer von einem Schnellboot versenkt. An der lybischen Küste, südostwärts Age- dabia, stießen in den Morgenstunden des 24.Februar ein deutscher und ein englischer motorisierter Spähtrupp zusammen. Eine Anzahl englischer Kraftfahrzeuge, darunter mehrere Panzerspähwagen, wurde vernichtet, einige Gefangene eingebracht. Auf deutscher Seite entstanden keine Verluste. In den Rachmiktaassiunden des 24. Februar warfen Kampfflugzeuge zwei große Handelsschiffe in einem Hafen bei Lyrenaika in Brand und erzielten Bombentreffer in den hafenanlaaen. Deutsche Zagdflieger schossen über der Insel Malta ein Flugzeug vom Muster hurricane ab. Erfolgreiche Angriffe schwächerer Kampffliegerkräfte richteten sich in der letzten Rächt gegen kriegswichtige Ziele und Hafenanlagen in hüll, Harwich und Great Yarmouth, gegen Flugplätze in Ostengland sowie Rüstungsbetriebe in Ipswich und Rorwich. Bei einem erfolglosen feindlichen Angriffsversuch an der Kanalküsle schoben Jagdflieger drei britische Flugzeuge ab. Der Feind warf in der lang zu melden. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps schossen ein feindliches Flugzeug über Malta ab. In Rordafrika s'mo am Morgen des 24. Februar Abteilungen des deutschen Korps in Afrika mit dem Feind südöstlich von Agadabia in Berührung gekommen. 3m Verlauf des Zusammenstoßes mit englischen Panzereinheiten wurden verschiedene Kraftfahrzeuge und Panzer des Feindes zerstört. Es wurden einige Gefangene gemacht. Keine Verluste auf deutscher Seite. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben wirksam vor Anker liegende Schiffe, Hafenanlagen sowie militärische Anlagen eines feindlichen Flottenstützpunktes in der Lyrenaika angegriffen. Zwei Schiffe von rund 8000 BRT. wurden getroffen und schwer beschädigt. Es wurden heftige Explosionen uyd Brände im Hafen beobachtet. 3n Giarabub und in Kusra leisten die tapferen Besatzungen dem feindlichen Druck zähen Widerstand. In Ostafrika Tätigkeit der beiderseitigen Artillerien sowie fliegender Kolonnen von Keren. Der beldenhafte Widerstand unserer Truppen ö st l i ch des Juba-Ftusfes dauert an. $iMJ: ! ain Deutsches Schnellboot versenkte britischen Zerstörer schiedensten Unzulänglichkeiten würde die Lastenkapazität der Schiffe verringert, was deshalb untragbar sei, weil durch das Geleitzugsystem an sich schon die Leistungsfähigkeit eines Dampfers zurückgehen müsse. Die „Daily Mail" steht an der Spitze des Pressekampfes, der verlangt, daß der Kopf von Croß rollen und an seine Stelle ein erfahrener Reeder als neuer Minister treten solle. Dieser neue Minister solle dann auch einen Sitz im Kriegskabinett erhalten, eine Stellung, die Croß nicht gehabt habe. Newyork noch erheblich stärker verjudet. Der erste Jude, von dem die amerikanische Geschichte berichtet, war Asser Levi, der sich 1661 in Albany als Trödel jude betätigte, heute ist das Judentum eine Macht, die die Stränge der amerikanischen Wirtschaft, den Getreide- und Baumwollhandel sowie die Eisenindustrie und die Banken finanziell kontrolliert, in Film, Presse und Rundfunk keine andere Macht auf* Rorn, 26. Febr. (DRB.) Vie deutsch-ilallenischen Dirtschafksverhandlungen, die seit einigen Wochen in Rom stattgefunden haben, sind Mittwoch abgeschlossen worden. Die getroffenen Vereinbarungen wurden vom Gesandten E l o d i u s für Deutschland und vom Botschafter Giannini für Italien unterzeichnet. In diesen Vereinbarungen ist der ge- samte waren- und Zahlungsverkehr zwischen den beiden Ländern für das Jahr 1941 geregelt worden. Die Tatsache, daß in beiden Richtungen eine erhebliche Steigerung der Ausfuhr vorgesehen werden konnte, beweist aufs neue, daß die Leistungsfähigkeit der deutschen und italienischen Wirtschaft durch den Krieg nicht gehemmt worden ist. Die beiden Länder sind in der Lage, sich in erheblichem Umfange gegen- kommen läßt und sich 150prozentig als echt amerikanisch und demokratisch gebärdet. Wie groß schon im vorigen Jahrhundert die Macht der Juden war, geht aus den Aeußerungen Grover Clevelands, der von 1893 bis 1897 Präsident der USA. war, hervor: „Wenige, wenn überhaupt eine von den das amerikanische Volk bildenden Nationalitäten haben direkt oder indirekt mehr Einfluß auf den modernen Amerikanismus ausgeübt als die jüdische", und als Präsident Roosevelt ans Ruder gelangt war, begrüßte er als erste Amtshandlung eine jüdische Jubelfeier Ein berühmter Volkswirt hat gesagt, Amerika würde in Zukunft ein Judenstaat und von einer nichtgermanischen Mischbevölkerung beherrscht werden. Annahme von Anzeige» für die Mittnnsnnmmer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Nvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: .Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Pladvorfchrift (vorherige Vereinbarung) 25"/« mehr be f»l?i letzten Rächt an mehreren Stellen Westdeutschlands wahllos Spreng- und Brandbomben, die nur unbedeutenden Sachschaden verursachten. Brände konnten im Entstehen gelöscht werden. Flakartillerie schoß ein feindliches Flugzeug ab. Monopolistische Angsthüpfer. In der Rede des Führers auf der Parteigründungsfeier am 24. Februar ist wohl allgemein ausgefallen, daß wirtschaftliche Fragen eine verhältnismäßig ausführliche Behandlung erfuhren und daß den Goldfack-Jdealiften eine urkräftige Abfuhr zuteil wurde. Das hatte seinen besonderen Grund. Kurz vorher hat der amerikanische Journalist Clapper auf Grund von Informationen aus Washingtoner Regierungskreisen verkündet, das amerikanische Kriegsziel bestehe in einem angelsächsischem Kartell, das die Kontrolle über die Luft, die Meere und die Rohmaterialien habe. Dieses Kartell solle gut und nett zu allen „freien" Nationen sein, die „widerspenstigen" Nationen aber „disziplinieren". Etwa zu gleicher Zeit hielt der amerikanische Vizepräsident Wallace seine erste Rede seit seinem Amtsantritt vor sechs Wochen. Wallace ist ein Hauptmitarbeiter Roosevelts seit 1933 gewesen. Sein besonderes Tätigkeitsgebiet war die Anwendung des „new deal“ — der neuen (Wirtschafts-) Politik — auf die Landwirtschaft. Er ist der Vater des A.A.A. (Agricultural Adjustment Act), des Gesetzes über die Landwirtschaftshilfe. Die amerikanischen Farmer leben zum Teil an der Grenze der Betriebsrentabilität, zum Teil leiden sie die bitterste Not. Wallace hat also den Kopf voll Sorgen. Und so stieß er denn auch nicht wie der gute Clapper in die Trompete von Jericho, sondern sagte schlicht und einfach: die einzige Hoffnung, wenigstens einen Teil der Vorkriegsmärkte für Weizen, Baumwolle, Tabak ufw. zu halten, liege in der Niederlage Hitlers. Er läßt die Katze aus dem Sack. Das ist immerhin ein verdienstliches Werk. Der schlechthin ungeheuerliche Anspruch Clappers auf ein Weltmonopol für die angelsächsischen Nationen über die Meere, über die Luft und über die Rohstoffe steht im Gegensatz zu dem Angstschrei des Vizepräsidenten Wallace, für den die Niederlage Hitlers die einzige Rettung für die amerikanischen Farmer ist. Aber die Feststellung, daß sich die amerikanische Wirtschaftspolitik in einer Sackgasse befindet und der Schrei nach dem Weltmonopol für See-, Luft- und Rohstoffgewalt ist im Grunde ein und dasselbe. Die Wahrheit ist, daß die Amerikaner mit ihrem Wirtschaftslatein ebenso zu Ende sind wie die Engländer. Die Engländer sind mit ihrem Wirtschaftslatein zu Ende, weil sie sich im Weltkriege übernommen haben. Die Amerikaner, weil sie ihren eigenen Markt absperren, aber an die anderen Völker die Zumutung richten, ihre Erzeugnisse aufzukaufen. Zu dieser eigennützigen Wirtschaftspolitik gehört dann auch die Aufstapelung ungeheurer Goldvorräte im Wert von mehr als 50 Milliarden RM., die selbstverständlich „für die Katz sind", wenn die anderen Völker Gold Gold sein lassen und dieses Spiel nicht mehr mitmachen. Darin liegt ja gerade das echt revolutionäre Element unserer Währungspolitik, die der Führer mit äußerster Klarheit am 1. Mai 1937 verkündet hat ... just zu derselben Zeit, da die sogenannte „Volksfront" in Frankreich praktisch das eigene Land fester an das Gold kettete denn jemals. Hinter all diesen Teilerscheinungen steht die überwältigend große Tatsache, daß die Nöte des modernen Wirtschaftssystems nicht mehr gebändigt werden können durch jenen Liberalismus, der vom eigenen 11 an- ’nem, lUSfc. '■ Sit ‘I, bit 'n (in Enge wirtschaftliche Zusammenarbeit der Achse. Gegenseitige Versorgung mit kriegswichtigen Erzeugnissen ohne Rücksicht auf den Stand der Handelsbilanz. lento®1 HM? hin" Hie en in liehA ter. n? t) der Eine ngvm diese; »erben 5 H M die eSBie. Ä ft M ■lampte .gutem ihDeiljn Vorherrschaft des Juden- und Niggertums vor- ihmlich im Süden zu brechen und sich mit echt ame- anifchen Mitteln wie Geheimhaltung der Satzun- n, mystischen Aufnahmezeremonien usw. sowie rror aufrechtzuerhalten. An und für sich sind che Bewegungen nichts New'.s. Vorgänger des ans, die „Natives", richteten sich bereits um 1843 m gegen die damals sehr starke Einwander' *g kacholisch en Iren und zerstörten bei Sttaßen- empfen in Philadelphia nicht weniger als acht ccholische Kirchen. Von 1853 an waren in manchen indesstaaten die „Knownochings" stark oertreten, ? ungefähr dieselben Tendenzen verfolgten. Der iilklurklan (gebildet aus dem altgriechischen Kyclos Kreis mnd dem schottischen Wort Klan = Sippe) ’tftanö nach dem Bürgerkrieg 1865 und ging gleich tonungslos gegen Juden und Katholiken und vor dem gegen Neger vor. Im Jahre 1876 wurde er 'boten, aber im Jahre 1915 durch den ehemaligen MS'- TO p vrühlsche UntDerfitätebnidereiB. Lange General-Anzeiger für Oberhessen ^-ietzen.^chulstratze 7-9 1,6 8,4 19.9 51,6 76,7 77,2 l>ach einer Schätzung ergab sich folgender Bluts- teil der Einwohner bis 1920: Engländer 41,4, K itsche 17,2, Iren 11,2, Skandinavier 4,3, Polen -u Italiener 3,6, Holländer 3,0 und Russen 1,8, s b.r diese Schätzung ist, obgleich amtlich, sehr ober- lochlich, denn sie enthält nicht die Südslawen, me itmanen wie Franzosen, Spanier usw., auch nicht Juden, und ist zu Ungunsten der Deutschen aut- -frellt, die ein weitaus größeres Kontingent gestellt Ten, als offiziell angegeben wurde. Madison Grant Schutte im Jahre 1935, die weiße Bevölkerung ri USA. scheide sich in Nordische, einschließlich Der >e.rtschstämmigen, mit rund 53 Millionen, m 10 ^'lionen Iren, in 18 bis 20 Millionen Romanen, ^rinzosen, Italiener usw., Slawen,^ und in etwa Itillionen Juden. Eine neuere Schätzung des zsor» Mögens des Judentums gibt an, im Jahre 18 Mn nur 175 000 Juden oder 0,57 v. H. der Ge- fntbevölkerung in den Oftftaaten gewohnt, 19zr Dbiir wären es 5,5 v. H. der Gesamtbevölkerung ge- ■ fein, wobei berücksichtigt werden muß, daß Die gelitten, die Halb- ober Viertelenden nicht nutge» Ult sind. „ . dieses Judentum beherrscht die Städte. In Den ^noiegenä landwirtschaftlich orientierten ö - fr-ten ist sein Bevölkerungsanteil sehr' !ri. um»»* 'uuilllu“ < V- . Doll Trauer Falles als ein weithin leuchtender Strich am Hirn- r-9— -.....L Bahre mel zu beobachten. Die italiemschen Behörden haben inkt die Kriegsmarine die Magge an. ver V y Sollten und Polizei entsandt, um das mederge- dsler überragenden Personl^keil,diesestapferen Meteorstück zu suchen. Bisher konnte es L fiziers und Kameraden. Die ^Kriegsmar jedoch nicht aufgefunden werden. _______________ Inbien L fiten h en. j)rj nflenie Jdjauibi Jnben. b ihestönids mer bce Strajti ngen or? burd)|&i g bie & ei habt !< müflen c Dörgens t unb! ;ei habet . Eine k Kommii d)t Au!? lieben !> usetzrn i x von S mnjeidjrd Augen gleicherweise die Dankbarkeit für ein Geschenk, das ihnen zuteil geworden. Das Wissen um den Sinn des Kampfes war zu den Kämpfenden Ein Professor unter Soldaten. Eine Stunde deutscher Geschichte an französischem Kamin. Von Huep^benchtei Jürgen Hahn-Butrh. Bukarest, 26. Febr. (DRB.) Aus Anlaß ... )on gemeldeten Ankündigung einer D o l k s a b - immun g für den 2. März erließ General Anto- ja, wirf*’- ieffii|Kp efen, M Fruch"^ 1 barten» 19 W: Gr get „ rt<- «tW'V di- f (Sin * Seäflf itil ft d-rft » 1908 bis 1910 auf einem Torpedoboot Dienst. Von 1911 bis 1913 war er Torpedooffizier auf der „Emden" in Ostasien. Nachdem er zu Beginn des Krieges Adjutant des Chefs des Admiralstabs der 1903 in die Kaiserliche Marine eingestellt.Don 1907 bis 1908 tat er an Bord SMS. „Stein" und von Marine gewesen war, erhielt er 1916 das Kommando ö(*j*j* |)0hf|fc6c 7ldrf)rtd)ftn< des Unterseeboots 35, mit welchem er nn Mittel- ' meer gegen 200 Schiffe mit 500 000 Tonnen oer- .................. —........... . _ . 1O_, Die Tagung des Deutschen Forstoereins m Braun« 1928 wurde er Kommandant der „Emden . 1930 tiUf der Generalforstmeister^ und Staats« wurde er Kapitän zur See und Vorsitzender bes j jetretär Alpers die Richtlinien für die Arbeit Erprobungsausschusses für Schiffsneubauten. 1931 &er kommenden Zeit herausgab, fand ihren Ausschied er aus dem Dienst, wurde jedoch beim Auf- f(artQ mit einem Empfang, den der braunschwelbau der Kriegsmarine reaktiviert und im Kriege gjj^e Ministerpräsident und der Oberbürgermeister liegt gespannte Erwartung. Der Historiker der Berliner Universität, Professor Schühier, soll einen Vortrag über die Geschichte des Reiches halten- Und doch kann man an den Gesichtern lesen, wie unterschiedlich die Gedanken hinter den Stirnen arbeiten. Die älteren Herren sehen der doch sehr ungewöhnlichen Tatsache des Dortraas eines Zivilisten tief im besetzten Gebiet mit der besinnlichen Ruhe von Männern entgegen, denen Wissenschaft aus ihrem eigenen Arbeitsbereich in der Truppenführung vertrautes Gebiet ist. Um den Mund eines blutjungen Leutnants, der wohl selbst noch vor zwei Jahren in den ersten Semestern seines Studiums stand, zuckt es leicht ironisch. „Ein Mann vom Katheder unter uns Feldsoldaten!" mag er denken. Er spricht zu einem gleichaltrigen Kameraden. Auch über dessen Gesicht fliegt ein leises Lächeln. „Was will so'n Mann bei uns?" mögen die geflüsterten Worte gelautet haben. Dann öffnet sich die Saaltür. In Begleitung eines Offiziers erscheint die hohe, schwarzgekleidete Gestalt des Gelehrten. Im ersten Augenblick möchte man den jungen Offizieren recht geben. Unwirklich, wie die Erscheinuyg einer fremden Welt, steht der Professor vor den Offizieren. Selten woyl in der Geschichte der deutschen Wissenschaft hatte ein Hochschullehrer ein solches Auditorium, ebenso selten wohl erlebte auch eine Hörerschaft einen derartigen Vortrag, sah sie ihren Lehrer rein bildmäßig so eindrucksvoll, wie hier in der Hotelhalle Südfrankreichs. Unmittelbar hinter dem sitzenden Professor warfen die Flammen der Buchenscheite im Kamin oft meter- hohe Feuerzungen, die das schmale weiße Gesicht über der duntten Kleidung in einen wundersamen Schimmer hüllten. Die langen Hästde wirkten, wenn das Temperament den Vortragenden fortriß, wie magische Beschwörer, die im Licht auftauchtcn und wieder verschwanden. Sank die Sttmme oder schwieg sie für den Bruchteil einer Sekunde, so knisterte das brennende Holz leise in die atemlose Sttlle. Und so entstand vor den Hörenden, schon durch den einzigartigen Rahmen besonders herausgehoben, das Bei Klaha an der italienisch-jugoslawischen Grenze ist auf italienischem Gebiet ein Meteor niederge- qanqen. Dem Aufschlag folgten eine Detonation und heftige Erschütterungen, die auf etwa 50 Kilometer im Umkreis zu spüren war Er war während des In der Hafenstadt iB e y k o y im Bosporus . „ ein kleiner Motorsegler Feuer, der 3000 Sani- ft er mit Benzin und 600 Kanister mit P e - t r o l e u m geladen hatte. Durch die große Hitze platzten viele Kanister und die brennenden Flüssigkeiten breiteten sich auf dem Wasser aus. Ein heftiger Wind trieb die Flammen weiter, und fünf Tankschiffe her Shell-Company, die im gleichen Hafen vor Anker lagen, wurden von dem Brand erfaßt. Die Feuerwehren aller Bospo- emige Reich der Deutschen, seit es unter Karl bem Großen zum ersten Male seine Beherrschungsaufgabe Europas übernahm. Es war, als ballten bie gestikulierenden Hände Zeiten und Volker zu bem einen großen Gemälde, das über ein Jahrtausend oft und bewußt vor den Augen deutscher Reichssehnsucht stand. Und neben diesem unserem deutschen Reichsanspruch erwuchs das Wissen um den anderen Anspruch, den der Franzosen, die den fränkischen Karl den Großen zum französischen Charlemagne umfälschten und von ihm her ihren Anspruch auf bas Empire, auf bie Führung Europas geltend machten. So entstand vor den Hörern ein Bild des jahrhundertelangen Kampfes zwischen Deutschland und Frankreich, wie die wenigsten ihn bisher wohl sahen. Es war nicht mehr, der Kampf Frankreichs gegen das Reich, sondern ein Kampf um datz Reich als ein Rechtsansvruch, den eine falsche Ideologie feit den Seiten Karls des Großen in den Herzen der Franzosen genährt hatte. Aus historischer Notwendigkeit, um der bem Reich allein zustehenden Ordnungsaufgabe in Europa willen wird auch die Auseinandersetzung mit Frankreich zu einem Recht des Reiches, ebenso wie die Ausschaltung Englands aus bem vom Reiche geführten europäischen Raum ihre geschichtliche Berechtigung hat. Reich ist Recht! Und wie vor einem Jahrtausend das Reich allein Recht sprach im europäischen Raum und damit den Völkerfrieden sicherte, so denkt auch das neue Reich Adolf Hitlers an keine Versklavung der von ihm geführten europäischen Volker. Das Reich will bie Ordnung und den Frieden. Und nur das Reich allein kann ihn im europäischen Raum verbürgen. Eineinhalb Stunden lauschten die feldgrauen Männer dem Professor. Die hellen Deckenlampen flammten auf und schufen wieder die Welt der Gegenwart, führten zurück aus Deutschlands großer Geschichte in die feldgraue Gemeinschaft von heute, die selbst Geschichte macht. Der ältere Stabsoffizier dankte in kurzen Worten, die Offiziere erhoben sich von ihren Plätzen. Und nun war kein Unterschied mehr zwischen den Gesichtern der älteren Herren und der jungen Leutnants. Es war, als leuchte aus allen diesen ^my, Finanzen und Nationale Wirtschaft Bou- .Hillier, Landwirtschaft Caziot. Staatssekre- pre: Luftfahrt General Bergeret, Kolonien Idmiral Platon, Versorgung Hazard, 13er- ,hr Bert Helot, Unterricht Ca rc opino Familie und Gesundheit Jaques Chavalier' Ar- t>it Belin, Industrielle Produktion Puche'aux «m übrigen sind zwei Generaldelegierte mit dem Sang eines Kabinettsmitgliedes ernannt worden, nb zwar Barnaud für die deutschffranzösischen Yirtschaftsverhandlungen und Lohideux für Qiagen der nationalen Wiederaufrichtuno und der lekämpfung der Arbeitslosigkeit. Zum Leiter des Znformationswesens wurde Paul Marion, stell- prtretenber Generalsekretär beim Vizerninisterprä- penten und früherer Mitarbeiter Doriots in ' ^ibertö" ernannt. r?scu zwei Aufrufe an die rumänische Nation. In t m ersten Aufruf heißt es, daß die Ueberlieferun- c n der rumänischen Geschichte sowie auch der Geist Ir neuen Welt von den Staatsführern verlangen, trß sie ihre Verantwortung auf den Willen je s V o l k e s gründen. Getreu dieser Tradition und j. Dem Wunsche, die Bindung des rumänischen Volts mit den gesunden politischen Gebräuchen in der fielt zu beweisen, habe er eine Volksabstimmung tir den 2. März angeordnet, um von dem Volk die Genehmigung für seine Regierung seit dem 6. Sep« liniber 1940 zu erhalten. Die bisherigen sechs Mo- pte feiner Regierung seien außerordentlich schwer pwesen. Um diese Last weiter tragen zu können, tauche er eine Bekundung des Vertrauens tr Nation. General Antonescu unterstrich, daß feine Regierung sich auf Ehrlichkeit und Arbeit begründet hbe. Er habe kein Recht der Nation verletzt und (ibe alles gemacht, um jedem Rumänen Ehre, Ruhe, Sicherheit, Vermögen und das Recht auf Arbeit zu t wahren. Der zweite Aufruf gibt eine Schilderung der bis- i riaen Regierungstätigkeit. In außenpolitischer iirsicht habe er sich bemüht, das Vertrauen der iation wieder zu gewinnen und ihre Zukunft sicher- iftellen. Bei bem unübertroffenen Erbauer ber nien Welt, dem Führer des Großdeut- f) e n Reiches, ber für feine große Nation ge- :ten und gekämpft habe, um sie zu unsterblichem iuhm zu erheben, habe er das größte, ,yalfte und gerechteste Verständnis cfunben. Die Achtung des Führers für das Lensrecht und bie Ehre des rumänischen Volkes so- tie sein Wille, bem rumänischen Bauerntum zu I lsen, waren die Grundlagen einer aufrichtigen Der- jiinbigung. Sie garantiere bas Leben ber Nation, [ic Sicherheit der sozialen Ordnung unb den Weg in rus-Drte eilten an bie Brandstätte; es gelang aber erst nach mehrstündiger Arbeit, das Feuer einzu- dämmen.' Großfeuer In einem schwedischen Sägewerk. In bem großen schwedischen Oestanvik Sägewerk in £)re brach ein Riesenbrand aus, der das Sägewerk, die Werkstätten, ein Trockenhaus und die Derwaltungsgebäude des Sägewerkes völlig vernichtete. Nur ein Trockenhaus und das Holzlager konnten von bcr Feuerwehr gerettet werben. Fünfstöckiges Gebäude in Lhikago niedergebrannt. In Chikago brach ein Großseuer aus, durch das ein fünfstöckiges Gebäude völlig zerstört wurde. Der Brand war so stark, daß er den Verkehr in den Morgenstunden ernstlich beeinträchtigte. Ein Viertel der gesamten Feuerwehren mußte eingesetzt werden. Deutscher Soldat als Lebensretter. Wie der „Paris Soir" aus Mont-de-Mar- f an bei Bordeaux meldet, hat ein 18jähriger beut- scher Soldat unter eigener Lebensgefahr einen älteren Mann, der in bie hochgehenben Fluten bes Adour gestürzt war, vom Tode bes Ertrinkens gerettet. „Kabale und Liebe" in der Lomedie Fran?aife. Ein Gastspiel des Berliner Schiller- Theaters mit „Kabale und Liebe" in der Co- mödie Franxaise gestaltete sich zu einem Triumph deutscher Bühnenkunst. In Anwesenheit des Mlttär- befehlshabers General der Infanterie v o n S t ü l p - nagel, des deutschen Botschafters Abetz, des ständigen Vertreters der französischen Regierung im besetzten Gebiet Botschafter de Brinon und zahlreicher Persönlichkeiten der deutschen Militär- und Zwilbehörden erntete das Ensemble stürmischen Bei- fall. Neben Heinrich George galt ber Beifall Paul Wegener, Horst Caspar und Gisela Uhlen.__ gaben. , Der Reichsminister für Bolksaufklärung und Pro- paganda hat dem unter bcr Spiclleituna von Hans Bertram gedrehten Tobisfilm „Kampfgeschwader Lützow" die höchsten Prädikate: „Staatspolitisch und künstlerisch besonders wertvoll, volks- tümlich wertvoll und jugendwert" verliehen. * In Kassel vollendete ber Führer bes Arbeitsgaues XXII Hesscn-Norb, Generalarbeitsfuhrer W. Steuer bürg, sein 50. Lebensjahr. Seit Anfang 1932 für ben Aufbau bes damals noch freiwilligen Arbeitsdienstes tätig, wurde Neuerburg nach der Machtübernahme Bezirkskommissar für ben freiwilligen Arbeitsdienst im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen in Frankfurt a. M unb bann mit ber Fuh- rung bes im August 1933 neu aufgestellten Arbeits- gaues XXII Hessen-Nord mit bem Sitz in Kassel beauftragt. Die Zeitung „P opolo di Sicilia" erscheint in Zukunft in deutscher und italienischer Sprache. Der Provinzleiter von Catania überreichte bem Oberkommandierenden des deutschen Fliegerkorps die erste zweisprachige Ausgabe des Blattes in einem Sonderbande als Geschenk der Faschistischen Partei. * Eine Austauschgruppe von sechs japanischen Jugendführern, die den Besuch deutscher Jugendführer in Japan im Herbst vorigen Jahres erwidert, ist in Berlin eingetroffen. Führer ist der Ministerialrat im japanischen Unterrichtsministerium Takasi Koyama. Die japanischen Jugendführer fahren nach Garmisch-Partenkirchen. # Der neue kanadische Gesandte in den USA., McCarthy, wird sich in der nächsten Woche nach Washington begeben Der 71 Jahre alte McCarthy ist ein Freund Roosevelts. Er war bis jetzt Aufsichtsratsvorsitzcnder der Canada Life Assurance Company. * Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich entschlossen, Marineattachös nach Austra- lien und Südafrika zu entsenden. In Lon- don wird hierzu erklärt, diese Maßnahme sei ein Beweis für die Bedeutung, die die Vereinigten Staaten diesen Gliedstaaten für die Fortsetzung des Krieges beimäßen. * Der jugoslawische Außenminister C i n c a r M a r- ko witsch traf in B u d a p e st zu einem Staats« besuch ein. Der Besuch gilt dem Austausch der Ratifikationsurkunden des ungarisch - jugoslawischen Freundschaftsoertrages. Aus Anlaß der 400jährigen Wiederkehr des Orünbungstages der chilenischen Hauptstadt Santiago wird in der Geburtsstaht bes Eroberers von Chile, Pedro de Valdivia, der spanischen Stabt Campanario, eine Gedenkfeier veranstaltet. Berlin, 26. Febr. (DNB.) Am 24. Februar Hl verunglückte der M a n n e b e s e h l s hab er Lm % e f e fe t e n G ebi e t Vizeadmiral Lothar Arnauld de la Periere tödlich. Er-war Ritter bis Ordens Pour le mdrite. Der Oberbefehlshaber bii Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, würdigt die Persönlichkeit des Verstorbenen in einem Nachruf, ii dem es heißt: „Die Kriegsmarine verliert mit ü)m ! nen der- hervorragendsten S e e o ff i, $ ere, der als der im U-Boot-Handelskrieg er, lUgreichste Kommandant des Well- t-ieges bei Freund und Feind ehrenvollen Rrff j gmoß und seinen ruhmvollen Namen m Buch brr Seekriegsqeschichte mit eisernen Lettern emgetra jlg n hat. In führender Stellung hat er auch im groß zbiutschen Freiheitskampf durch die ihm eigene Tat |Mt und Energie hohen Anteil an de »Er «ilgen der Kriegsmarine. Vv" Trauer erW t« ch ö» PK. In der zum Offiziersheim hergerichteten Halle eines südfranzösischen Hotels sind alle Offiziere ber Division versammelt. Neben bem Stabsoffizier, dessen Brust die .Spange bes Eisernen Kreuzes schmückt, steht ber junge Leutnant, ber sein Sohn sein konnte. In seineyi Knopfloch schimmert bas Band bes E. K. von 1940. lieber allen Gesichtern tc Zukunft. Auch beim Duce habe er alles Ent- fgentommen eines großen Lateiner- gefunden. Leute sei Rumänien nicht mehr allein, seine ©rem V »in, seine sozialen Einrichtungen und feine Zukunft ptzten sich auf das Abkommen mit diesen großen | mopäischen Mächten. Aufstandsversuch in Peru vereitelt. La Paz, 26. Febr. (Europapreh.) Wie die Ji Leitung „El Diario" meldet, konnte die Polizei in Lima eine gegen bie Regierung Prado \\ ^plante Aufstandsbewegung, die von Offizieren, holbaten und Zivilisten organisiert worden war, i' cafdecken. Die Anführer ber Bewegung, die sich in tinem Vorort ber Stabt versammelt hatten, wurden ton der Polizei überrascht, wobei es zu einer teftigen Schießerei kam, die auf beiden (•eiten Tote und Verwundete forderte. Die Rädels- fchrer konnten verhaftet werden. Die Regie- nng hat eine strenge Zensur ungeordnet, so daß Üacyrichten über die Vorgänge nur auf Umwegen :is Ausland gelangen können. 3ar Ferdinand 80 Jahre alt. Koburg, 26. Febr. (DNB.) Der frühere Zar Ferdinand von Bulgarien feiert in körperlicher und ' giftiger Frische seinen 80. Geburtstag. Ferdinand, tu Prinz von Sachsen-Koburg aus dem Zweig Mart), wurde 1887 von der bulgarischen National- r.'rsammlung zum Fürsten gewählt. 1908 oerkun- dtte er die Unabhängigkeit Bulgariens und nahm ten Zarentitel an. Im Weltkrieg trat er 1915 auf be Seite der Mittelmächte unb verzichtete tm üf- ti ber 1918 auf den Thron zugunsten seines Sohnes ' 2 oris. Seitdem lebt er in Koburg, wo er viel- * hitigen wissenschaftlichen, vor allem ornithologischen । Jiteressen nachgeht. Zar Ferdinand ist preußischer ^eneralfeldmarschall und hat sich stets als Freund d.'s Deutschen Reiches gezeigt. Der Führer hat i!m seine herzlichsten Glückwünsche über- n ittelt. Aizeadmiral von Arnautd be la periere tödlich verunglückt. enkte; dafür erhielt er im Oktober 1916 den Orden 5ieg Kindes" gibt der Reichssuhrer ff Pour le m£rite. Dann war er Kommandant des im Nordlandverlog (9. m. u. S). Berlin, eine neu- U-Kreuzers U 139 Nach dem Kriege war er Korn- artifle illustrierte Kampfschrift heraus, die der ^iche- hoc. Ähirmhntniiinn Wir glauben, datz diese Geschichte jungen Lesern und Leserinnen viel Freude machen und eine Fülle von Anregungen b.eten wird Dte klaren und schönen Aufnahmen, die dem Buche beigegeben sind,vertiefen unbbefei igen en Eindiuck der Lektüre uf e ne vorbi'dlich anschauliche Weise. Wer etwa um ein Weih- nachirgelchenk für seinen Jungen verlegen ist, wird mit Siebolds Buch bestimmt dar Richtige treffen. Gießener Anzeiger Hugo Bermühler Verlag _______Derlin-Lichlerfelde schlachtungen in der Gemarkung Gießen mit ben_ . Gemarkungsteilen Wieseck und Klein-Linden stau. IiWar Die Schweinebesitzer haben den Zählern die noi» ’pO" ........... ......“ J—atl)rfti Seine Ursprungszeugnisse, onvern nur Zeugnt» abirfiriften Dem He Tierbunfliut) reiben bd egen! - Lichtbilder unDBewerbungsunter apen müllen zur Her iieidung von Verlusten ml der ?Hüd*eite flamen und Anjchrift des Bewerbers nagenI Zuverlässiges Mädchen oder 8 au für ganz oder halbe Tage zu älterem Ehepaar gesucht. 0698 G. Sonntag, Sonnenstr. 10 II [Stellengesuche Tüchtige V-rlöiiseilii sucht zum sofort. Eintritt Stellung Schriftl. Angeb. unt. 0708 an den Bietzen. Anzeig. Kaufgesuche"} Sirtjpicli od.Läufer,2x3m, billig zu raufen B' t. Schriftl. . u. 1008D an d. Gietz. Anz. Eintüriger Keilarkaräfk gut erhalten, zu kaufen gesucht, daselbst gut erhlt. Kinderwagen zu verkauf, oss? Marktlaubenstr. 2III. Ainder- Stühlchen z. kaufen gesucht. <^lseStörzenbach Hammstr. 2 I. Mehr als 15 Jahre war der Verstorbene in echt kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit unserer Firma verbunden und dürch Heiß und vorbildliche Pflichttreue besonders geschätzt. Wir werden diesem treuen Menschen jederzeit ein ehrendes Andenken bewahren Betriebsführung und Gefolgschaft derTonwerke Abend stern G. m. b. H., Gießen- Abendstern. In tieier Trauer: Marie Schlierbach, geb. Hasselbach Hanni und Erna Familie Konrad Schlierbach Familie Ludwig Gerlach Familie Willi Hasselbach und alle Angehörigen. Rodheim a d Bieber, den 25. Februar 1941. Mit der Hamburg- merika Linie Nachruf! Am 25. Februar 1941 verschied nach längerem Leiden unser Gefolgschaftsm itßlled Otto Schlierbach aus Rod heim a. d. Bieber. Dienstag nachmittag gegen 5y4 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit und einem arbeitsreichen Leben mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Sohn, Bruder und Schwager Otto Schlierbach im 40. Lebensjahre. y* Kommt nicht häufig vor! Auch MAGGI SUPPEN sind zur Zeit noch Würfel solcher Seltenheit. gestiegen, und nun Flabas Consenroyi Gremilty Cincrey ~oameix Moryemoultn Facher^ iiaumi HtrtufcvUle ^Verdun Braquls Fl RozeUier F‘ Haudainyille Fresnes Les Spanes qI \ nnbtes Vamk/up9 §Uuf.*e - von 30i/< lommedieue f^ulainville '^.£lani^e* S£hät£fpur- Mogevllle ■ 'iT^r'ßezonratir o ■FT Dpuaumont Dieppe £ Brabant Maufn0* Bethincourt Malancourt ° >"265 ’. /*/ .^bebots": Beaumont L.,> n •£\ßrnes: AW ^^Manheul^ )\ ' 1 Q'Chapive-.^fS xxiu,, FTSouyiTle^ O*OF^ * *-5 tS > ®!wlllt Xaj PTavaAntti ^Ä,wr%H Hrchti v ö’ 0 Foroes*'''^ p>/nnV',x 1 . Curriieres -$ / - *''T * * WC! Ilr.49 Zweites Blatt Gießener Anzeiger tGeneral-Anzeiger für Oberheffen) Donnerstag, 27. Februar 1941 die Namen der ägyptischen Vizekönige — damals stand das Nilland noch unter türkischer Oberhoheit —, unter denen der Bau ausgesührt wurden Die größte von ihnen ist Port Said am Nordeingang des Kanals. Sie ist nach Said Pascha benannt, dem Lesseps seine Berufung und viel yoroe* rung beim Bau verdankte. In ihr befindet sich das große Verwaltungsgebäude der Kanalgesellschaft in der Gestalt eines maurischen Schlosses. Sonst ist das Aussehen der Stadt wenig freundlich. Sie ist: lediglich auf Zweckmäßigkeit abgestellt und beherbergt eine Bevölkerung von mehr als 100 000 Menschen aus aller Herren Länder. Den Schiffen aus dem Mittelmeer zeigt das übergroße Lessepsdenkmal auf der Hafenmole den Eingang zum Kanal. Ehe sie ihre Fahrt durch diesen antreten, müssen sich ihre Kapitäne verpflichten, bedingungslos ihr Schiff in die Luft 3U sprengen, wenn sie etwa festfahren sollten. Um das zu vermeiden, fahren selbst die größten und schnellsten Schiffe nur 10 Kilometer in der Stunde, d. h. sie schleichen durch den Kanal. Nach dem Verlassen des Hafens sieht man zur Linken nur den eintönig gelben Sand der asiatischen Wüste. Rechts, nach Afrika hin, zeigen sich kleine Büsche, Schienenstränge der Eisenbahn von Port Said nach Kairo, die den Kanal fast die Hälfte seiner Länge begleitet und sich bei Ismailia nach Suez verzweigt, sowie die parallel gehende Landstraße. Wenn man den noch zum Nildelta gehörenden Menzalehsee mit den vielerlei Segelbooten hinter sich hat, erstreckt sich auf beiden Seiten nichts als Wüste. Ueberall Sand, feiner, glitzernder, rieselnder Sand. Dahinter gelbe Dünen, und irgendwo, weltenfern, ein rostfarbenes Band zwischen Himmel und Sand, der Horizont. Ab und zu bemerkt man eine Fellachenhutte, ein braunes Wesen kommt zum Wasserschöpfen, und dann die Häuschen der Kanalaufseher und Wächter inmitten einiger Mimosensträucher und anderen fahlen Grüns. Auf der Straße gleitet eine Karawane von zehn bis zwölf Kamelen mit hockenden, verhüllten Arabergestalten auf dem Rücken lautlos durch die Stille. Eine Kolonne von Eingeborenen ist unter Leitung von Kanalbeamten damit beschäftigt, die Uferbefestigung .zu erneuern. Ueberhaupt fordert der Kanal dauernd Pflege. Herrscht Wind, gleichviel aus welcher Richtung, so weht unausgesetzt Sand in den Kanal. Um nicht das Schicksal der früheren Kanäle heraufzuführen, sind deshalb fortgesetzt gewaltige Bagger an der Arbeit, daß sie.die Fahrtrinne in der vorgeschriebenen Tiefe erhalten Schlimm ist natürlich, wenn der Wind sich zum Sandsturm steigert und die feinen Körner durch alle Ritzen treibt sowie in alle Poren der Haut eindringen läßt. Aber noch schwerer erträglich ist die auf einen solchen Sturm folgende vollkommene Windstille Bei einer Temperatur von 40 Grad im Schatten erstirbt dann alles Leben, man fühlt den Eingang zu der Hölle, die nachher das Rote Meer bringen wird. Mitten in dieser Wüstenwelt liegt die Stadt Ismailia am Timsahsee, benannt > nach dem Vizekönig Ismail Pascha, unter dem der Kanal vollendet wurde. Hier kommt vom Nil her der Süßwasserkanal heran, der den Hauptkanal bis Suez begleitet und an seinen Ufern das Wachsen kleiner Büsche ermöglicht Das genaue Ende des Kanals liegt etwas südöstlich von Suez dei Port T e w f i k, das seinen 'Namen von Tewfik Pascha, dem Nachfolger Ismails erhalten hat. Die Führung der Schiffe durch den Kanal liegt Lotsen ob, die für diesen Dienst besonders ausgebildet sind. Hauptsächlich sind es Griechen. Die Fahrt dauert 16 Stunden. Im allgemeinen können sich selbst große Dampfer ziemlich überall begegnen, nur die besonders tiefliegenden und breiten Tankschiffs für Erdöl und Wasser müssen an den vorgesehenen Ausweichestellen warten, um an einander vorbeizukommen, was auch nicht ganz ohne mühsame Manöver abgeht. Grundsätzlich haben die von Süden kommenden Schiffe das Vorfahrtsrecht. Der groge und kleine Bittersee eignen sich als solche nicht zum Ausweichen. Hier ist die Fahrrinne durch Pfähle gekennzeichnet, sie muß auch genau wie in den übrigen Teilen durch Bagger in der richtigen Tiefe gehalten werden. Bei ihren schon sprichwörtlich gewordenen Rieseneinnahmen fiel es der Kanalgesellschaft nicht schwer, alles nur Erdenkliche zu tun, um den Kanal in größter Leistungsfähigkeit zu erhalten. Darüber hinaus besann sie sich neuerdings auch auf soziale Verpflichtungen. Sie förderte die Kanalstädte durch die Anlage gemeinnütziger Werke und Einrichtungen, ja sogar öffentliche Parks und Gärten sind nach und nach entstanden. Gerade durch diese Dinge wird der künstliche Charakter des Kanalgebietes im Rahmen der gewaltigen Wüstenlandschaft noch mehr unterstrichen. Es ist ein unendlich feines Gebilde, das sich nur bei bester Pflege erhält. Die Entstehung des Bodens wie sein geschichtlicher Ablauf haben das nachdrücklich bestätigt. Danach wird es verständlich, daß man sich im Weltkrieg vor „Zementschiffen" fürchtete, welche die Fahrrinne versperren könnten. Welches Zittern aber in die Kanalgesellschaft gefahren sein muß, als sie das Werk unserer Bomber verspürte, das auszumalen bleibt der schweifenden Phantasie überlassen. Azannes Etain . r »km Höhen in Metern Die Karte wurde dem „Neuen Brockhaus", Allbuch des Verlages F. A. Brockhaus, Leipzig, entnommen. colaiu im Seron O L O Amei Schlacht bei Verdun Maßstab V 300000 Bethelam rille o Wüste erlag. Mehr als tausend Jahre verharrte er in diesem Zustande. Doch vergaß man ihn niemals. Einen besonders interessanten Beitrag zu diesem Thema lieferte jüngst der Berliner Gelehrte Otto Quelle, der in dem Hofkammerarchiv zu Wien den Plan eines kurfürstlich pfälzischen Stadtratsassessors Carl August Heim in Heidelberg vom 19. März 1792 fand, in dem dieser dem deutschen Kaiser F r a n z II. (nicht wie Quelle meint Joseph II., da dieser schon 1790 verstarb) die Bedeutung des Suezkanals für den Handel Mitteleuropas darlegte. Dabei gelangte er zu dem Schluß, daß nach der Verwirklichung seines Planes der Hafen von Triest zu dem ersten in Europa, der ganze österreichische Staat aber zum blühendsten in der Welt werden würde. Die Zeit- Verhältnisse gestatteten jedoch kein Eingehen auf den Plan. Als sich Europa von den napoleonischen Kriegen wieder erholt hatte, tauchte auch sogleich der Gedanke an den Suezkanal wieder auf. Er fand nun Verwirklichung, indem in den Jahren 1859 bis 1869 der Franzose Ferdinand von Lesseps den Bau nach den Plänen des Tirolers Alois Ne- g r e l l i durchführte. Der Kanal ist 161 Kilometer lang, 11 Meter tief (für 9,45 Meter Tiefgang) und 80 bis 135 Meter breit (45 Meter an der Sohle). Er verläuft ziemlich genau nordsüdlich. Die Städte an ihm verewigen mm» Ausgangsstellung M e h Stellung am 23. Fehr. 1916 • • • • bis 27. Febr. erreichte Linie ■ ■■ Stellung am 38.Juni 1916 x*x* * Ende Dez.1916 schlacht zur Einstellung der deutschen Angriffe. Ob im Angriff oder m der Verteidigung, die nunmehr einsetzte: die Leistungen unserer Truppen sind in den folgenden Monaten und Jahren unvergleichlich gewesen. Die Wegnahme der Festung war nicht gelungen, aber die französische Jugend hatte sich auf dem Schlachtfeld von Verdun verblutet. Freilich auch die deutschen Blutopfer waren sehr schwer. Eine Zusammenstellung der Truppenteile, die bei Verdun gekämpft haben, beweist das. Da ist das Alpenkorps, das allein 276 Offiziere und 13130 Mann verlor, da ist die 2. bayerische Infanterie-Division, die bei Douaumont ebenfalls rund 10 000 Mann ließ. Auch die 1. Infanterie-Division mußte bei den Kämpfen unt Hardaumont den gleichen Blutzoll zahlen. Wir können die einzelnen Divisionen nicht alle aufzählen, die ähnlich schwere Verluste an Offizieren und Mannschaften erlitten. Was Verdun bedeutet, das werden alle Mitkämpfer von damals nie vergessen, Hier oben vom Marre-Rücken geht noch einmal der Blick auf die Stätten deutscher Tapferkeit. Da lag am Fumin - Wald die gefürchtete Kasemattenschlucht, die heute fast vollkommen eingeebnet ist, und die damals unsere Reserven barg. Da lag unten im Grunde einst das Dorf V a u x. Heute erinnert nur ein Denkstein an diesen Ort. Westwärts davon liegt der Vaux-Teich, die einzige Wasserstelle stundenweit im Kampffeld. Zu ihr stiegen die deutschen Soldaten im heftigsten Artilleriefeuer hinab, um die nach Flüssigkeit lechzende Zunge zu befriedigen. Was diese Stelle an Leid gesehen hat, ist ohne Beispiel, und noch heute fällt es dem alten Feldsoldaten schwer, davon zu sprechen. Jeder, der damals auf dieses Schlachtfeld tarn der stundenlang durch die öde Trichterhölle marschiert mar, den überfiel das Gefühl einer gren- V März IS ie Srfjrofl H der j): tzen mit! -Linden s! lern bie i meincbefiü der M imt in '' o, MontierH!e VerttopfgJ ^ernFrtJ isriJ 3g (fr. kJ tätteGhl schi«1 I« änmeB ikeit. Anzeiger. H Regreß, ♦nuw,^6 Den Guezkanal entlang Bon Dr. E. Waltam. Verdun vor 25 Jahren und heute Bon Karl Brammer. Jüngst brachte der deutsche Wehrmachtbericht die Meldung, daß die deutschen Bomber im Suezkanal zwei Handelsschiffe zum Sinken gebracht hätten. Die Fahrtrinne sei gesperrt und dadurch eine schwere Stockung des Schiffsverkehrs entstanden. Die hier so offensichtlich in Erscheinung getretene Storung der wichtigsten Aufmarschstraße für die englische Kriegführung in Nordafrika gibt Veranlassuna, den Suezkanal einmal von der mehr technischen Se i t e zu betrachten, zumal seine wirtschaftliche und politische Bedeutung in letzter Zeit oft genug erörtert worden ist. v „ e . Der Suezkanal ist roemger das Werk eines einzelnen Menschen oder einer bestimmten Machtgruppe als eine gebieterische Forderung der Landesnatur und der geographischen Lage. Die Landenge von Suez, die im Tertiär, der jüngsten erdgeschichl- liehen Vergangenheit noch nicht vorhanden war, besteht aus jugendlichen Sandsteinen, Kalken und Sanden, die im Norden vom Mittelländischen Meer, in der Mitte vom Nil und im Süden vom Roten Meer abgelagert wurden und flachhügelige, vielfach von Dünen überwehte Hochflächen bilden Sie wird durch die nur 16 Meter hohe Schwelle El Gift (arabisch der Damm) in eine nördliche und südliche Abdachung geteilt und gliedert sich durch drei salzige Seebecken in drei Landstege, die meift nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen. Eine Landenge mit derartig geringen Höhenunterschieden und außerdem noch eingelagerten Seen oer- fonnt nerabew nach einem Durchstich. ei KtitifJ 3 haben1 Nr 9 bj die JBiijbi Erlegen] RitgliediJ r halten J > ermäCil Franeniti ilmat erbd ichtollglid - Angehd ten Kind 's. Sinder' igen zu «1 verbraucht wurde. > Der Angriff auf dem linken Maasufer begann wer doch in den ersten Märztagen. Wichtige Stellungen kamen in unfern Besitz, aber schließlich anä die Schlacht doch in örtliche Emzelstoße über, in denen allerdings auch ungeheure Strome von Älut geopfert werden mußten Am 30. April uber- rahm General Nivelle die Verteidigung von Zerdun. Im Mai ging der Kampf am linken Maas- ifer besonders um die Höhe 304 und den Toten Mann, der schließlich von unseren tap- ftren Truppen besetzt wurde Immer wieder versuchten die Franzosen, in Gegenstößen Raum zu ceroinnen, immer wieder wurden sie zuruckge■ « s-n. Im Juni wurde das Fort Vaux err id)t ; tos nach zäher Verteidigung durch den franzost chen I Major Raynal am 7. Juni kapitulieren muhte. Mitte Juni erreichten wir das Fort Souü ne, ias war der äußerste Punkt, den wir ftmals er- L teidjen sollten. Von hier aus waren wir nur noch 4 Kilometer von Verdun entfernt, aber der Men I schenverlust und Materialverbrauch war ins unge II. Don der beherrschenden Höhe des Marre-Rückens eht der Blick weit auf das Schlachtfeld von , e r b u n zu beiden Seiten der Maas. In der 7erne nach Südosten zu liegen Vaux und Dou - umont, nördlich vor uns liegen die Wälder, i denen schwerste Kämpfe tobten, und beiderseits er Maas jene Höhen, um deren Besitz mehr Blut eflossen ist als jemals in allen Schlachten zuvor. $>a ist auf dem östlichen Maasufer die umstrittene j)ö I) e 3 4 4 und auf dem westlichen Maasuser die ) ö h e 3 0 4 und ber I o-t e Mann. Und hier vom Narre-Rücken geht auch ber Blick auf Verdun selbst inb auf die Voie Sacree, die Heilige Straße, die amals den einzigen Zugangsweg zur Festung Ver- un bildete, nachdem bie Bahnlinie von St. Mene- loulb zerstört worden war. Tag und Nacht wurden uf dieser Straße mit Kraftwagen Verstärkungen nd Munition herangebracht, denn die französische Rührung hatte nun doch erkannt, was dieser Kampf m Verdun bedeutete. Zunächst war man auf feinb- djer Seite nicht geneigt gewesen, dem Unternehm ien weitgehende operative Bedeutung beizulegen, bwohl der Kampf vor Verdun mit größter Wucht I »gesetzt hatte. Nur so ist es zu erklären, daß die Forts teilweise ohne Infanteriebesetzung geblieben baren. Sie hatten nur ihre Panzergeschütze samt Bedienung. r Am 24. Februar aber, als bezweifelt werden Mißte, ob sich das rechte Maasuser noch werde lalten können, sah General I o s s r e die Lage ioch sehr viel ernster an, er wußte, daß der Ver- hft von Verdun oder auch nur des rechten Maas- ifers, sich auf die Kriegslage, auf die Stimmung fes französischen Volkes und bie Haltung ber Bun- lesgenossen in bedenklichster Weise auswirken stußte. Es konnte daher schwerlich einem Zweifel Interliegen, daß die Festung, wenn irgend möglich, Gehalten werden mußte. Nun kamen die strengen befehle, keinen Fußbreit zurückzugehen. Jeder Füh- Lr, der einen Rückzugsbefehl gab, sollte vor ein Kriegsgericht gestellt werden. In der kritischsten Etunbe erschien dann der Mann, der schließlich zum Fetter Verduns wurde, General Petain, der Mutige Staatschef Frankreichs. Er übernahm den befehl auf beiden Maasufern und organisierte bie Verteidigung. Die Schlacht um Verdun war zur kchicksalsschlacht für Frankreich geworden. Am 8. Februar 1916 rechnete man auf französischer ieite zwar immer noch mit einem Durchbruch der eutschen, aber die Lage hatte sich infolge ber Maßahmen des General Petain wesentlich gebessert, öeit der Krisis des 24. Februar war die Gesamt- f; ahl der bei Verdun auf französischer Seite fechten- en Divisionen von 9 auf mehr als 16 gestiegen. In Stelle der ursprünglich vorhandenen 164 schkve- ?n französischen Geschütze waren jetzt 500 in Wirk- timteit. In diesen kritischsten Tagen hat bie Frage eines putschen Vorgehens auf dem westlichen j Qaasufer eine große Rolle gespielt. Hier stand ; ie französische Artillerie, die ja unseren Douaumont Kämpfern so viel zu schaffen machte, sie schädigte Ilie deutsche Infanterie bei ihrem Vorgehen in sehr fühlbarer Weise und hemmte mehrfach den Angriff ‘ es an bie Maas angelehnten rechten Flügels. Noch Nehr ft orte sie das Vorziehen der deutschen schweren LrtiUerie, bas an sich schon schwierig war bei ber frässe der wenigen schlechten und immer grundloser Werdenden Wege. Bei Nacht führte es vielfach in Stellungen, die vom Weftufer her zu erkennen und ftirksam zu fassen waren. Die Tragik auf deutscher Seite lag aber darin, daß die zur Verfügung gesellten Kräfte an Truppen und Artillerie nicht ü s r c i d) t e n, um neben dem Ostangriff zu- leich auch einen solchen auf dem Westufer zu be- ' treiben. Wenn auch Ende Februar an sich noch eine Überlegenheit ber beutschen Artillerie bestand, so uuß doch darauf hingewiesen werden, daß Unsere Stärke im Steilfeuer lag, während die Franzosen in weitreichendes Flachfeuer wirksam werden ftßen. Demgegenüber mußte unser Steilfeuer auf größte Schußweite wirken, also mit größter Labung, mb das bedeutete eine vorzeitige Abnutzung ber beschütze Wie stark ber Munitionsverbrauch war, echt z. B. aus ber Tatsache hervor, baß bei den Äprilkämpfen am Toten Mann ber Inhalt von Mehr als 17 Munitionszügen an ejn em Tage llSkUNsO bedroh!..' h dugefii? [werfen insbefo# i darf. 3’ .Malancourt = Chattancourt 'Account s zenlosen Trostlosigkeit. Hier war schließlich kein Quabratmeter Boben, ber nicht von Granaten zerschlagen war. Nur hier und dort stand noch ein halbzerfetzter Baum und geringes Buschwerk. Aus grünen Wiesen war graue Wirrnis geworden. Alle Fruchtbarkeit des Bodens war dahin. Wenn alle die Männer, Deutsche und Franzosen, die hier blutend und sterbend zu Boden sanken, sich erheben könnten, ganze Armeen ständen auf. Nirgendwo auf dieser Erde gibt es eine Stätte, die mehr Blut getrunken hat, die mehr Leid erlebte, als der Boden von Verdun. Aber nirgendwo Haden sich auch Soldatenmut und Kameradschaft größer gezeigt als hier. Das Größte, was deutsche Soldaten leisten konnten, bas haben sie hier ge« leistet. Verbun war bie blutigste Schlacht ber Geschichte. Aber wenn man auch von der Hölle von Verdun sprach: Noch, heute ist das Herz vieler Soldaten von einst mit dieser Schicksalsstätte verbunden. Sie können Verdun nie vergessen, denn trotz Blut und Leid: es war ein Stück ihres Lebens. Heute, da die deutsche Kriegsflagge über der Stadt weht, gedenken wir nach 25 Jahren derer, die einst hier blieben. Schon glaubt man, eine Frühlingsahnung zu verspüren, und die Verse des jungen Verbunkämpfers Dibelius kommen uns in den Sinn, der hier im Jahre 1916 bei Thiaumont fein Leben für das Vaterland gab: So voll Glanz und Süße schien Nie mir deine Frühlingsstunde, So genoß ich nie dein Blühn, Selig in des Herzens Grunde. So mit sehnlicher Gewalt Zwangst du nie mich zu dir, Erde, Da ich ahne, daß ich bald - Ganz zu dir gehören werde. —•W'*' ; I» FromereviHf\ 6ercourt o iNontfäucon Es ist daher nicht verwunderlich, daß schon ägyptischem Altertum ein solcher durchgeführt und in der römischen Kaiserzeit wiederhergestellt wurde, bis er im 8. Jahrhundert den Sandverwehungen der Aus der Stadt Gießen. Redensarten. Es gibt eine große Anzahl von Sprichwörtern und sprichwörtlichen Redensarten, die von uns allen täglich gebraucht werden, deren Entstehung aber Jahrhunderte, ja Jahrtausende zurückliegt Stammt doch der Ausspruch „Eine Schlange am Busen nähren" aus einer Fabel des Aesop aus dem 6. Jahrhundert v. Ehr.! Solche Vergleiche gehören seit ihrer Entstehung zum eisernen Bestand unseres Sprachschatzes. Aber die Zeiten ändern sich und auch die Menschen, und so sind viele Redensarten heute schon veraltet und klingen unseren Ohren fremd. Trotzdem brauchen wir sie noch, auch wenn uns die ursprüngliche Bedeutung verlorengegangen ist. So kommen in manchen Redensarten und Dergleichen alte Maße und Gewichte vor, die uns nicht mehr geläufig sind. Wir sagen z. B.: „ellenlang sein", „ein Schock Kinder haben", „sein Licht nicht unter den Scheffel stellen" und „keinen B atz e n wert sein". Es heißt auch: „bas ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden", ob- heule beginnk unser lieMRMlin von löno neufßlöi MWWNSUsMllllht" wohl kein Kind mehr in der Wiege liegt, „mit Sack und Pack", und doch hat heute jeder seinen schönen Koffer, oder auch: „der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht", obwohl wir wohl alle unser Wasser aus der Wasserleitung „schöpfen". „Er ist von altem Schrot und Korn" sagen wir auch gern und „mit jemandem Schindluder treiben", obwohl uns garnicht klar ist, was ein Schindluder eigentlich ist. Sehr viele sprichwörtliche Redensarten nehmen ihren Ursprung — der Herkunft unserer Altoor- deren gemäß — aus dem bäuerlichen Leben. Trotzdem werden sie heute noch von den Städtern gebraucht. Wir sagen: „Dir ist wohl der Weizen verhagelt", „er ißt wie ein Scheunendrescher", „er muß im Zaume gehalten werden, daß er nicht über die Schnur haut", „wir haben ihn durchgehechelt" und „sie dreschen leeres Stroh". Aus dem täglichen Umgang mit Wagen, Pferden und Ochsen stammen die folgenden Redensarten: „Wie man den Karren schmiert, so läuft er", „die Karre aus dem Dreck ziehen", „mach mir die Pferde nicht scheu", „einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins Maul", „wie der Ochse vorm Berg", „er hat sich die Hörner noch nicht abgelaufen" und „jemandem die Hörner zeigen". Aber auch das Handwerk lieferte treffende Redensarten. So nahmen wir vom Schuster: „alles über einen Leisten schlagen" und vom Tischler: „aus dem Leim gehen". Die Bierbrauerei gab uns den Ausspruch: „da ist Hopfen und Malz verloren" und die Schäferei schenkte uns zwei gute Vergleiche: „fein Schäfchen scheren" und „faule Schäfer haben !;ute Hunde". „Er säuft wie ein Bürstenbinder" ichert allerdings diesem Gewerbe kein gutes Anrenken? Ein eigenes Haus, ein Hund, ein Schwein zum Schlachten, das gehörte früher selbstverständlich dazu. Und so finden wir denn eine Menge Redensarten, die darauf Bezug haben: „Einen Streit vom Zaun brechen", „ein Wink mit dem Zaunpfahl", „damit lockt man keinen Hund hinterm Ofen vor", „bellende Hunde beißen nicht", „mit der Wurst nach der Speckseite werfen". Aber auch Mäuse gab es immer in Haus und Hof: „wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter" Und „arm wie eine Kirchenmaus". Sonntags saßen unsere Vorfahren — es soll auch heute noch so sein — gern im Wirtshaus, tranken ihren Schoppen und spielten Karten: „mit verdeckten Karten spielen", .„sich nicht in die Karten sehen lassen", „alles auf eine Karte setzen" und „er muß die Zeche bezahlen". Der früher viel innigere Umgang mit der Natur ergab viel Vergleiche mit Früchten und Tieren: „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", „jeder Vogel liebt sein Nest", „schlau wie ein Oktoberfuchs", „mit allen Hunden gehetzt", „wie ein Rohrspatz schimpfen". So sehen wir, wie durch solche Redensarten unsere Sprache und unsere Vorstellungen reicher und bunter werden, obwohl vielen unter uns die Gegenstände der so treffenden Vergleiche fern liegen, oder gänzlich fremd sind. E. L. St Lorrwtizen. Tageskalender für Donnerstag. NSG. „Kraft durch Freude": 19 Uhr „Des Meeres und der Liebe Wellen". — Gloria-Palast (Selterswea): „Im Schatten des Berges". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Herz geht vor Anker". — Oberhessischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater und im Turmhaus am Brand. Solistenkonzert in der Aula. Die NSG. „Kraft durch Freude" veranstaltet außerhalb des Konzertringes am nächsten Sonntagnachmittag in der Aula der Universität ein Solisten- konzert, bei dem Elsa Ehlert-Hebermehl (Klavier), Erna Stoll (Sopran) und Marie Louise Moench (Violine) mitwirken werden Neben Werken von Bach, Händel und Schubert werden eigene Kompositionen von Frau Elsa Ehlert-Hebermehl zum Vortrag kommen. Neues zur Einkommensteuer-Veranlagung. Erhöhte Absetzung der Abnutzung. — Erweiterung der Kinderermäßigung für volljährige Kinder. — Pauschbeträge für Werbungskosten. Der Reichsfinanzminister hat am 15. Februar 1941 einen Runderlaß herausgegeben, .der im Reichssteuerblatt Nr 17 vom 21. Februar veröffentlicht wurde und noch sehr beachtliche Anweisungen für die jetzt fällige Einkommensteuer-Erklä- rung enthält. Der Runderlaß umfaßt 16 Punkte, von denen wir hier auf drei Hinweisen möchten. Da Rückstellungen für unterbliebene Instandhaltung steuerlich nicht anerkannt werden, gewährt der Runderlaß für abnutzbare Anlagegüter des Betriebsvermögens, die während des gegenwärtigen Krieges durch vermehrte Inanspruchnahme (Mehrschichtenarbeit, Umstellung der Fabrikation auf Lieferungen für die Wehrmacht usw.) erhöht abgenutzt werden, für die Einkommensteuer-Veranlagung 1940 erhöhte Absetzungen für diese Abnutzung. Das kann insbesondere bei Maschinen und Geräten zutreffen, aber auch für Gebäude und bauliche Anlagen, bei denen erhöhte Abnutzung dadurch verursacht wurde, daß Jnstandhaltungsarbeiten nicht oder nicht in dem erforderlichen Ausmaß ausgeführt werden können. Die erhöhte Absetzung kann gemäß § 7, Abs. 1 letzter Satz als „außergewöhnliche technische" Abnutzung in der Steuererklärung eingesetzt werden.. Feste Sätze sind hierfür nicht vorgesehen, sondern die Absetzung richtet sich nach der Abnutzung im Einzelfall. Für Kinder oder andere Angehörige des Steuerpflichtigen, die wegen ihrer Zugehörigkeit zur Wehrmacht während des gegenwärtigen Krieges ihre Berufsausbildung bis zum 25. Lebensjahr nicht beginnen oder nicht vollenden konnten, kann gemäß Ohne Vogelschutz keine Zur Durchsetzung der bei der notwendigen Ertragssteigerung von landwirtschaftlichen Nahrungsprodukten und Rohstoffen gegebenen Aufgaben sah sich der Mensch gezwungen, zum Teil recht einschneidend in die natürliche Entwicklung der Landschaft einzugreifen. Die Urbarmachung von Oedländereien, Heide-, Moor- und Bruchflächen erfolgt in immer stärkerem Ausmaß. Die Bändigung der Wildwasser, die Durchforstung der Wälder, die Niederlegung unproduktiven Niederwaldes und Gesträuchs waren nicht zu umgehen. Aber man nahm damit gleichzeitig vielen Vögeln ihre Lebensbedingungen und mußte sehr bald erkennen, daß damit ursächlich zusammenhing ein stärkeres Auftreten von Schädlingen aller Art. Dank der Leistungen der deutschen Chemie war es zwar möglich, Schädlingsbekämpfung in großem Maßstab zu betreiben. Jedoch ist heute erwiesen, daß wir intensiven Vogelschutz anstreben müssen, weil die verschiedenartigen Nutzvögel immer noch die besten Schädlingsbekämpfer sind. Diese Behauptung ist durch unzählige wissenschaftliche Untersuchungen erhärtet. Immer wieder ist überall dort ein fühlbares Nachlassen im Auftreten von Schädlingen festgestellt worden, wo man für ausreichenden Besatz von Nutzvögeln gesorgt hatte. Außergewöhnlich große Erfolge wurden erzielt bei der Vernichtung von Frostspannern, Rüsselkäfern, Maikäfern und Kiefernspinnern, die in vielen Landschaften zu einer Gefahr für den Waldbestand geworden sind. Folgendes Beispiel möge erkennen lassen, was ein Vogel in der Bekämpfung von Schädlingen zu leisten vermag: eine kleine Meise frißt täglich soviel, wie sie selber wiegt. Ein einziges Meisenpaar vertilgt mit seinen Nachkommen in einem Jahr mehr als einen ganzen Zentner Insekten, abgesehen von Millionen von Insekten- und Raupeneiern. Aber nicht nur für unseren Waldbestand fifib zahlreiche Vögel als Jnsektenbekämpfer unentbehr- §32, Abs. 5, Ziffer 3 des Einkommensteuergesetzes die Kinderermäßigung auch über bas 25. Jahr hinaus gewährt werden Die Altersgrenze von 25 Jahren verlängert sich dabei um die Zeit, während der das Kind oder der andere Angehörige der Wehrmacht angehört hat, mindestens jedoch um 6 volle Kalendermonate. Die Monate, in die die Einberufung und die Entlassung fallen, sind als volle Kalendermonate zu rechnen. Zur Vereinfachung der Veranlagung werden die Finanzämter bei zu veranlagenden Steuerpflich- tigen, deren Einkommen ganz ober teilweise aus Einkünften aus nicht selbständiger Arbeit besteht, für Werbungskosten mindestens einen Pauschbetrag von 180 RM. absetzen. Für Sonderausgaben im Sinne des § 10, Abs. 1, Ziffer 1 bis 3, EStG, (also für Schuldzinsen, Beitrage und Versicherungsprämien und für Beiträge an Bausparkassen) wird bei der Veranlagung ebenfalls mindestens ein Pauschbetrag von 180 RM. abgesetzt werden. Für den Steuerpflichtigen bedeutet dies, daß er seine Werbungskosten, soweit er keinen höheren Betrag als 180 RM. in Anspruch nehmen will, in der Steuerveranlagung 1940 nicht im einzelnen aufzuführen braucht. Das gleiche gilt für die Sonderausgaben, sofern er auch hier nicht mehr als 180 RM. abge- jetzt wissen will. In dem übersandten Deran- lagungsvordruck, den wir für 1940 auszufüllen haben, steht, daß Pauschbeträge für Werbungskosten nicht gewährt werden. Dieser Satz ist also durch den neuen Runderlaß überholt. Schädlingsbekämpfung. lich, auch unsere Obstgärten bedürfen der Hilfe,dieser gefiederten Kameraden des Menschen. Meisen, Kleiber, Baumläufer, Rotschwänzchen, Braunellen, Fliegenschnepper, Laubsänger und andere sind die besten Vertilger von Apfelwicklern, Obstmaden, Blattläusen und anderen Schädlingen unserer Obstwirtschaft. Auch unsere nützlichen Schwalben darf man nicht vergessen, die besten Helfer zur Niederhaltung der lästigen Fliegen und sonstiger Schmarotzer. Im übrigen fei erwähnt, daß selbst unsere Raubvögel, vor allem Falken und Bussarde, sowie alle Eulenarten Großes in der Vernichtung von Schädlingen leisten. Durch Mäuse und Ratten geht jährlich Erntegut in Höhe von vielen Millionen RM. verloren. Unsere Raubvögel sind die erfolgreich st en Mäusevertilger. Der Star wird oft als ein Räuber der Obstbäume, besonders der Kirschbäume angesehen. Sicherlich verursacht er da einigen Schaden, aber der steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den er durch die Vertilgung von Engerlingen, Maikäfern, Drahtwürmern, Schnaken, Schnecken, Raupen und anderem Getier bringt. z Schädlingsbekämpfung ohne Vogelschutz ist undenkbar. Der Mensch muß dafür sorgen, daß seine gefieberten Freunde gerade in der jetzigen Zeit der immer stärkeren Kultivierung der Landschaft noch ausreichende Niststätten finden. Aber es soll nun keiner einfach nach Gutdünken an diese Aufgabe Herangehen, denn die Lebensbedingungen der einzelnen Vögel sind sehr verschieden und falsche Anlagen können mehr Schaden stiften als Nutzen bringen. Wer hier mithelfen will, der wende sich an kundige Vogelfreunde oder an Vogelschutzwarte, die es in fast allen Gemeinden gibt. Hier wird jedem Rat und Hilfe zuteil, der entweder fein eigenes Besitztum vor Schädlingen schützen, oder sich aus Freude an der Vogelwelt einer wichtigen volkswirtschaftlichen Aufgabe widmen will. Hans Larojfa liest in Gießen. Äer Goethe-Bund und die Kulturelle Vereinigung bringen im Rahmen des Gießener Vortragsringes zusammen mit der Volksbildungsstätte Gießen der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wiederum ein besonderes literarisches Ereignis: der Dichter Hans Carossa wird am Mittwoch, 5. März in der Großen Aula aus eigenen Werken lesen. Die Ankündigung dieser Dichterstunde bedeutet sicher für die Gießener Schrifttumsfreunde eine ganz besondere Freude. Ortszeit für den 28. Februar. Sonnenaufgang 8.17 Uhr, «Sonnenuntergang 19.00 Uhr. — Mondaufgang 8.52 Uhr, Monduntergang 21.48 Uhr. Don der Universität Gießen. Zum außerplanmäßigen Professor ernannt wurde der Dozent Dr. med. habil. Hans Kreitmair in Gießen. Professor Dr. Kreitmair stammt aus Bayern; er wurde 1894 geboren. Im Anschluß an sein Studium und längere wissenschaftliche Arbeiten in Erlangen trat er bei den Chemischen Werken von Merck in Darmstadt ein, wo er gegenwärtig die Stellung des Vorstandes des Pharmakologischen Laboratoriums innehat. Seit Juni 1933 ift^cr in der Medizinischen Fakultät der Universität Gießen habilitiert. Im Pharmakologischen Institut unserer Universität hält er Vorlesungen. Sein Hauptarbeitsgebiet umfaßt die Wissenschaft von den.Vitaminen und Hormonen. Quark-Abschnitt gilt während der ganzen Zuteilungsperiode. Manche Verbraucher sind der Auffassung, daß Quark erst in der vierten Woche der jeweiligen Zuteilungsperiode bezogen werden soll, weil der Quark- Abschnitt der Reichsfettkarte die Ziffer 4 (im Anschluß an die Käseabschnitte 1, 2 und 3) trägt. Der Quark-Abschnitt gilt, wie der Aufdruck ergibt, jedoch während der ganzen Zut^ilungsperiode. Der Kleinverteiler wird mit Quark auch nicht etwa erst in der vierten Woche, sondern wiederholt im Laufe Verdunkelungszeit 27. Februar von 18.57 bis 8.15 Uhr. der Zuteilungsperiode beliefert. Das Haupternährungsamt empfiehlt daher dringend, den Quark abzunehmen, wenn ihn der Kleinoerteiler anbietet, sonst läuft der Verbraucher Gefahr, überalterte Ware zu erhalten ober überhaupt auf den Quark verzichten zu müssen, da bekanntlich andere Käsesorten auf den Quark-Abschnitt nicht abgegeben werden dürfen. Die Verteilung des Quark-Bezuaes über die ganze Zuteilungsperiode macht insbesondere in einem Haushalt mit mehreren Personen keine Schwierigkeiten, da z. B. in der einen Woche die Ware auf eine Karte, in der nächsten Woche wieder auf eine Karte, der Rest in den letzten Wochen jeder Zuteilungsperiode abgenommen werden kann. Sr. Ernst Leih in Wehlar 70 Jahre alt. Von Dr. Ernst Küster, ord. Professor der Botanik an der Universität Gießen. Am 1. März feiert Dr. Ernst Leitz in Wetzlar seinen 70. Geburtstag. Sein Wirken ist nicht nur mit der Entwicklung seiner Stadt, sondern auch mit der Tätigkeit und den Leistungen der Nachbarstädte s» fest verbunden, daß man auch in ihnen und vornehmlich in Gießen des hochverdienten Mannes ar. dem bevorstehenden Festtag allgemein mit Verehrung gedenken wird. Den Mann wollen wir ehren, indem wir sein Werk betrachten. Durch seinen Vater ist öie Persönlichkeit des Jubilars mit den frühesten Anfängen der Wetz, larer optischen Industrie verbunden. Im Jahre 1865 wurde Ernst Leitz der Aeltere Mittnhaber des „Op- ttschen Instituts", das 1849 Karl Kellner in Wetzlar eröffnet hatte; feit 1869 war er der alleinige In« Haber. In diese Werkstätte trat 1889 Ernst Leitz der Jüngere als Lehrling ein 1906 wurde er Teil. Haber der Firma; 1920 nach des Vaters Tod über- nahm er das Werk als alleiniger Inhaber Alles, was in den letzten fünf Jahrzehnten die „Optischen Werkstätte Ernst-Leitz" — so nannte sich die alte Kellnersche Werkstätte seit 1869 — geleistet Dr. Ernst Leitz. — (Werk-Photo.) hat, geht irgendwie auf die Mitarbeit oder Jnittatioe des Jubilars zurück. Das gilt ebenso sehr für die gewaltige Ausdehnung, die die Herstellung der Mikroskope und anderer optischer Instrumente gewann — bis heute stellte die Firma 359 000 Mikroskope her — roie^für die Vertiefung der Arbeit, die Verbesserung ihrer Produkte, die Erweiterung ihres Programms durch erfolgreiche Neukonstruktionen. Ich erwähne als früheste Leistungen, die neuen Ob« jektive von 1896, die Oelimmersionen für Petro- graphen, die neuen Mikrometerkonstruktionen und Statioformen von 1903, die bisphärischen Spiegel» kondensoren (1908), die neuen binokularen Mikroskope (1913), das Erhitzungsmikroskop nach Endell (1921) und das Panphot, den großen mikrophoto- graphifchen -Universalapparat (1933). Weit übet die Kreise, welchen die Produktion der Firma bis» her gedient hatte, warf sein Licht der mechanische Projektor für flimmerfreie Vorführungen von Kinoaufnahmen (192p), vor allem aber die populärste Konstruktion der Werkstätten, die „Leica", die bisher in ungefähr 370 000 Exemplaren von Wetzlar über die ganze Welt sich verbreitet hat und überall als die unübertroffene Kleinbildkamera bewundert wird. Die Produkte der Opttschen Werke Leitz gehören zum wichtigsten Rüstzeug der Naturforscher: die Werkstätten sind auf eine gemeinschaftlich mit den Stätten der Forschung geführten Arbeit angewiesen. Gute Beziehungen zu der benachbarten Universitätsstadt Gießen und ihren Gelehrten gehören zu ddn ältesten Traditionen der Wetzlarer opttschen Industrie. Schon die Frühprodukte der bescheidenen Keklnerschen Werkstätte fanden lebhafte Anteilnahme bei den Gießener Naturforschern. Niemand kann diese Beziehungen sorglicher und opferwilliger und erfolgreicher pflegen, als es Dr. Ernst Leitz getan hat. Die Institute der Gießener Universität — auch diejenigen, deren Ausrüstung im übrigen noch unvollkommen ist — sind mit „Optik" ausgezeichnet versorgt. Gießener Gelehrte, die in Fragen der Optik eines Rates bedurften, suchten und fanden ihn in Wetzlar. Wetzlarer Gelehrte, die in den Werkstätten E. Leitz tätig waren, wirkten zugleich in Gießen als Dozenten. Ihre Dankbarkeit brachte die Universität Gießen zum Ausdruck, indem sie E. Leitz 1923 zu ihrem Ehrensenator ernannte; 1912 hatte ihn die medizinische Fakultät bereits zum Dr. h.c. promoviert. Aehnliche Beziehungen bestehen feit vielen Jahren zwischen den Werkstätten zu Wetzlar und der Universität Marburg; E. Leitz ist seit 1922 Ehrendoktor ihrer philosophischen Fakultät, seit 1931 ihr Ehren- fenator. Die Technische Hochschule zu Karlsruhe zähll ihn schon seit 1905 zu ihren Ehrensenatoren. Die Dankbarkeit, zu der sich andererseits die Werkstätten mit allen am Mikroskop arbeitenden Forschern verbunden fühlt, bringt sie durch ihre Ehrengaben an hochverdiente Gelehrte zum Ausdruck. Das 50000. Mikroskop erhielt.das Deutsche Tuberkulosesanatorium in Davos, das 100 000. Professor Dr. Robert Koch (1907), bas 300 000. der Freiburger Pathologe Professor Dr. Ludwig Aschoff. Mit ähnlichen Jubiläums-Ehrengaben der Leica-Fabrikation wur- 'i 125 g Butter, Margarine oder Schweineschmalz, 150-175 g Zucker, 2 (Eier, 1/2-1 Fläschchen Dr. Decker Dack-Aroma Zittone, 1 Päckchen Dr. Oetker Soßen- ober 1/2 Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack, etwa 1/4 Liter entrahmte Frischmilch, 500 g Weizenmehl, 1 Päckchen Dr. Oetker „vackin", 125 g Rosinen und Korinthen oder 125 g entsteintes, in Würfel geschnittenes, getrocknetes Mischobst. Aus den aufgeführteu Zukaken stellt man nach meinem Inserat „Die richtige Teigbereikung" Den Teig her. Das Soßen- oder Puddingpulver wird mit etwas Milch angerührt und vor dem Mehl-„Vackin"-Gemisch zugegeben. Man füllt den Teig in eine gefettete Napfkuchenform. Vackzeit etwa 60 Minuten bei schwacher Mittelhihe. stnd für das gute Gelingen eines Gebäckes ebenso wichtig'wie die Teigbereitung. Sie richten sich nach der Art des Gebäckes und stnd in jedem Oetker-Rezept angegeben. Folgende vier Vackhitzen sollen einen Anhalt geben und können aus Grund eigener Erfahrung abgewandelt werdens Leichte Hitze . . . (125-150°) Schwache Mittelhitze......(150-175°) Gute Mittelhitze (175-200°) Starke Hitze (200-225°) Schaltung oderZlammenstellung beim Elektro- bezw. Gasherd finden Sie in dem Prospekt »Die richtige Teigbereikung". den ich Ihnen gern kostenlos zusende. DnOiigitstOetker.Bielefeld Dr. Oetker Backpulver ./Badan" — seit 50 Jahren bewährt1. kreis Alsfeld. 6:45. J'W mancherlei unterhaltende Darbietungen erfreut, wo- ÖJl.-'fpOTt )to.) 6. Winterkampsspiele der HZ Kampf der Skijugend zwischen den Flaggen. inn ot.wh Mcy Die Wiesoaoener Ätinunuipuujci u»»* nMto fwenben Umständen d e r b a f t e t. B-I seiner uno Uvti- ' r __... ... s htnonhitrho fitpmnltnerbredier ^auch aus den eine Sintflut von moralischer Entrüstung über Gert entledigte sich des Eifers, der Lolott verdächtig vor- I kommen mußte, setzte eine heitere Miene auf und 'klopfte. Charlottes helle Stimme rief ihn herein. 000 M Arbeit, k erung ihm für tionen in) m Spiegel ren M lach Eck mikrophv!» Weit ck Firma da mechaM von Kiv populär! i“, die te 8k nähme setzte sich der jugendliche Gewaltverbrecher eit blich zur Wehr. Aus zwei verschiedenen Revol- Den aab er vier Schüsse auf die Beamten ab. Einer von ihnen wurde durch einen Schuh ms ftre verletzt. Die Beamten machten ebenfalls von 'ibti Schußwaffe Gebrauch, streckten Mager durch Lt-rschenkelschuß nieder und überwältigten ihn sch ctzlich. Außer den Schußwaffen trug der Bursche not einen fcharfgeschlisfenen Dolch bei sich. Talsenke vor sich liefen sah. Der Rauch aus den vielen Schornsteinen und Essen hing schwer und niedrig über den regenblanken Dächern der Hallen Irau 21. BL in G. Die mit Wiedergaben ihrer Bilder in der Illustrierten des Gießener Anzeigers vom 8. Februar erwähnten Maler sind Lucas Cra- nach (aus Kronach in Oberfranken,1472—1552) x-.. unh Qiirna fTrnrirtfh H515 bis 158b) der # Homberg, 25. Febr. Der hiesige Wan» derverein, em Zweigoerein des Oberhessischen Gebirgsvereins, beging am Samstag im Saale des „Frankfurter Hof" einen gutbesuchten Heimatabend. Der Wanderführer leitete den in schlichter Art gestalteten Abend mit einer kurzen Ansprache ein, in der er die große Bedeutung der Pflege des Heimatgedankens betonte und den tiefen Sinn und Gehalt des Wortes Heimat den Besuchern eindringlich vor Augen stellte. Insbesondere machte er darauf aufmerksam, daß auch das Wandern ein gutes Stück Heimatpflege bedeutet, weil es hinausführt frühestens morgen .. „Wollte ich auch, aber als ich hörte, daß du wieder zu Hause seiest .. „Bon wem hast du das gehört?" fragte sie rasch. ,Don Papa doch nicht?" Er hatte sich verraten. „Nein, nicht von dem alten Herrn. Ich traf in Breslau den dicken Pohrt, und der erzählte mir, daß du wieder im Haufe der Däter gelandet feiest." Sie runzelte die Stirn. „Und sonst?" „Was — und sonst?" „Ich meine, was hat Pohrt dir sonst noch erzählt?" Er geriet in Verlegenheit. , Ach Gott, was man eben so rebel — Geschwätz und Klatsch ,•* mehr verlassen und seinem Berus nachgehen, wie er das bis noch vor wenigen ' ,‘~* besten Wünsche begleiten ihn in Lnefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) nation sicher. — Die Hochgebirgsmädel kämpften auf der gleichen, nur verkürzten Torlaufftrecke. In der Klasse A war Gundel Bauer (Tirol) mit 78,7 Sek. am schnellsten. Annemarie Fischer (Hochland) benötigte 79,1 Sek. und wurde durch ihren Platz in der Abfahrt alpine Kampfspielsiegerin. In der Klaffe B war die erst 15 Jahre alte Traudl Mayer (Hochland) die Beste in der Abfahrt und im Torlauf; sie fuhr sogar im ersten Durchgang mit 37,8 Sek. die schnellste Zeit und wurde in ihrer Gesamtleistung nur von Hildesuse Gärtner (Baden), der Siegerin des DDM.-Werkes „Glaube und Schönheit", mit der besten Gesamtzeit von 77,3 Sek. übertroffen. Die Ergebnisse: Hochgebirge: HJ.-Klasse A: Torlauf: 1. Markus Schwaiger (Hochland) Note 2:39; 2. Herbert Lezuo (Tirol) 2:42,3; 3. Wolfgang Raffl (Hoch- Iler ging erneut flüchtig. «..x. , ^Wiesbaden wurde am heutigen Mittwöchig gegen 9 Uhr in der Wohnung der Witwe stnann deren Neffe Lothar Karl Theodor Mager E* die Wiesbadener Kriminalpolizei unter er« Sie kehrte zu ihrem Platz am Fenster zurück. „Und deshalb also bist du Hals über Kopf zurück- gekommen? Um zu sehen, ob es stimmt, was Pohrt i)tr vorgeschwatzt hat?" Das klang so erbittert, so aufsässig, als sähe fie auch in ihm schon einen Feind. „Aber, Lolott?" sagte er begütigend und legte ihr einen Arm um die Schulter. „Was ist denn los? !=ilot ,eien. IN % LQinJ Mie Iv-| 'n K tßf'h *oo jjL er. ebnien nonnk k - W $ vW tottW einen Arm um die Schulter. „ Was hab' ich dir denn getan? Ja, ich bin nach Hause gekommen, weil ich wissen will, was hinter diesem bösen Klatsch in Wirklichkeit steckt. Um dir beizustehen, um den Klatschtanten auf die Schnäbel zu klopfen. Deshalb bin ich hier! Und nun sieh mich falen) 3:14,9. _ . ,, Flachland: Kombination: H I.- K las f e A : 1. Max Wiedeck (Mecklenburg) 2:32,7; 2. Wolfgang Schönfelder (Brandenburg) 2:42,8; 3. Franz Baier (Berlin) 2:44,8. - Klaffe B: SeUeo Noack (Berlin) 3:03,1. — Jungvolk: 1. Ger- Hard Weber (Berlin) 3:32,2. Mittelgebirge: -Klasse A: Rein- Hard Geiß (Baden) 7:25,4; 2. Walter Just (Sude- tenland) 7:49,3; 3. Alfred Groh (Schlesien) 738,4. Klasse B: 1. Herbert Wiedeck (Schlesien) 6:09; 2. Hans KartzeQ (Niederdonau) 6:21,2; 3. Franz Wellner (Niederdonau) 6:21,6. — Jungvolk: 1. Hugo Pfefferle (Baden) 7:23,1. £ . Hochgebirge: BDM: Torlauf: Kl. A: 1 Gundel Bauer (Tirol) 1:18,7; 2. Annemarie Fischer (Hochland) 1:19,1; 3. Mizzi Stüger (Oberdonau) 1:26,4; 4. Elli Gemacher (Salzburg) 1:30,4. Kombination: 1. Fischer 6:51,1; 2 Bauer 7:12; 3. Stüger 7:29; 4. Gemacher 8:09,8 und Grete Mair-Mellenhosf (Salzburg) 8:09,8. — Kl B: Kombination: 1. Traudl Mayr (Hochland) 6:48,1; 2 Anni Zückert (Salzburg) 7:57,3: 3. Rosel Ham- merer (Schwaben) 8:18,5. — -Glaube und Schönheit": 1 Maria Kriner (Hochland) 7:50,3; 2. Erika Kofler (Tirol) 8:02,8; 3. Adi Floßmann (Tirol) 8:10. Mittelgebirge: Kombination: BDM- Klasse A: 1. Hildesuse Gärtner (Baden) 6:26,6; 2 Rudolfine Göttlinger (Niederdonau) 6:44,4: 3. Brigutte Printz (Baden) 7:52,6. Klasse B: 1 Lisbeth Lang (Sudetenland) 8:08,6; 2. Grete Gold- mann (Sudetenland) 8:29,1; 3. Helga Gärtner (Baden) 8:29,5. — „Glaube und Schönheit : 1 Inge Hoffmann (Schlesien) 7:18,1; 2. Gertrud Bönick (Sudetenland) 7:25,2; 3. Marlie Krauß (Su- bewuiiÄ I eitz gehöm orfrr: te ich mH is:i| angenntif*! ImveW- ören ju ptiichen 5* bescheidk^- nianb hj Billigerw Leitz liveW - ihrigen $ gen d« fanden» den ®f" t bradjie - . 1912 P um ®r' ielen 5*J 61«* 1»$ twh rtitaw* ir (#“1 wA ■tul< er?* fationj; Am Mittwoch setzte der Wettkampf auf allen sportlichen Anlagen in Garmisch-Partenkirchen wieder voll ein. Die größte Beachtung fand der Tor- lauf der HI.- und BDM.-Hochgebirgsklaffen am Hang des Gudiberges, wo eine zünftige Strecke mit 36 Toren abgesteckt war. Ein besonders kritischer Punkt war das Seelos-Tor auf dem unteren Teil. Die schnellsten Zeiten wurden im ersten Durchgang erzielt. Den Vogel schoß der in Garmisch beheimatete junger Ba.yernmeister Markus Schwa,- q e r ab, der mit 53,1 dzw. 60,5 Sekunden am schnell- ften war. Der Tiroler Herbert Lezuo kam auf 54,4 und 61,5, während sich auf den 3. Platz mit Wolfgang Raffl (54,6 und 63,5) ein zweiter Hochländer setzte. Abfahrtslaufsieger Fritz Todt, ein Sohn des Reichsministers Dr. Todt, wurde diesmal nur Sechster. Dank feinem großen Vorsprung aus der Abfahrt war ihm aber der Kampfspielsieg in der Kombi- und Schuppen. „ , Gert wußte zwar, daß fein Vater auf eine punkt- liche Berichterstattung besonderen Wen legte, aber der alte Herr legte Wert auf so vieles, wonach man sich unmöglich immer richten konnte, besonders wenn so dringende Angelegenheiten auf dem Spiele standen wie jetzt. Das Wichtigste war im Augenblick, zu Lolott zu gehen und aus ihrem eigenen Munde (genaues über den unsinnigen Klatsch zu erfahren, der in den engen Straßen und Gäßchen dort unten umging. Einen Liebhaber sollte sie sich aus der Schweiz mitgedracht haben! Es war lachhaft! In der Halle des alten, weitläufigen Hauses, das die Familie Mathesius am ftante der Stadtgartens bewohnte, stieß Gert auf Frau Trieb ch, die Lolott nach Arofa begleitet hatte und nun al|o auch schon Dieder zurück war. Sie mochte Gert nicht leiden, weil * er ihre krankhafte Würde stets ungerührt übersah oder sich gar lustig darüber machte. Im Hause Matbesius nahm sie eine Stellung ein, die in der Mitte lag zwischen Hausdame und nicht zahlender Kostgängerin. Dank den Verdiensten, die ihr verstorbener Gatte sich um die Mathesius-Werke erworben hatte, gehörte sie fast zur Familie und mischte^ sich gern in Dinge ein, die sie nichts angingen. Ohre übertriebene Vornehmheit ging Gert gewaltig auf die Nerven. _ . . .. Sie wollte mit einem knappen Kopfneigen an ihm vorbei aber er hielt sie ohne viel Umstande am Arm fest: „’n Tag, Mama Triebsch! Was tun Sie denn schon wieder hier? Ich denke, Sie laufen noch o Frau^Triebsch verzog den Mund, als habe sie eine Zitrone im Munde. Die Zumutung, daß sie sich je Gficr unter die Füße binden könnte, krankte sie sicht- lich. „Wir sind eben vorzeitig wieder zuruckgekom- men", bemerkte sie. ,JInb Lolott?" Ist ebenfalls wieder zu Hause. "Ist sie in ihrem Zimmer?" Dor zehn Minuten ist sie noch dort gewesen. Es schien wirklich nicht alles in Ordnung zu sein mit Lolott, denn Frau Triebsch machte ihr Jammer- aesicht das nie etwas Gutes verhieß. Sie zu fragen, äärc zwecklos gewesen. Im besten Falle hatte sie ^KC.Teutoma^ Watzenborn-Steinberg Naunheim — Watzenborn-Steinberg 7:1 (3:1). Daß Watzenborn-Steinberg in Naunheim schon von jeher nicht günstig abgeschnitten hat, ist bekannt. Doch an die Niederlage vom Sonntag hätte niemand gedacht. Von den bis zum letzten Tage zur Perfügung stehenden zwei ausgezeichneten Torhütern konnte keiner die Reise mit antreten. Die Wahl fiel erst in Naunheim auf den Halbrechten Heil, der seine Sache, soweit es in seinen Kräften stand, gut machte. Allerdings fehlte er mehr im Angriff. So stand von dem spielstarken Sturm, der in Lollar 8 Treffer erzielt hatte, allein noch Harnisch im Angriff der „Teutonen". Dazu kam in der 17. Minute die Herausstellung des Mittelläufers Hedrich. Dadurch erfuhr der Sturm der Watzenborn- Steinberger eine weitere Schwächung, weil der Mittelstürmer Brückel den Platz von Hedrich einnehmen muhte. Praktisch konnten daher die „Teutonen" der Platzmannschaft, die in stärkster Aufstellung antrat, nie gefährlich werden. Nachdem Naunheim durch Neeb und Hartert auf 3:0 erhöht hatte, verkürzte Harnisch durch eine Gewaltleistung auf 3:1. Dann geschah bis zum Seitenwechsel nichts Nennenswertes mehr. Nach der Pause setzten die Gäste nochmals alles auf eine Karte. Harnisch wurde besonders aufmerksam bewacht. Die drei Ersatz-Stürmer waren vollkommene Versager und nie gefährlich für die Hintermannschaft der Platzbesitzer. Naunheim nahm bald das Heft in die Hand und erhöhte auf 4:1. Dieses Resultat hielten die 10 „Teutonen" bü etwa Viertelstunde vor Schluß. Dann war ihre Kraft zu Ende, und Naunheim, drei weitere Treffer erzielend, kam zu einem sicheren Siege, der trotz des Könnens der Naunheimer bei einer stärkeren „Teutonen"-Elf nicht mit diesem hohen Torunterschied zustandegekonrmen wäre. Südwest-Mannschast für <8 eßen. Am 9. März werden in der Dolkshalle in Gießen die besten Turner der NSRL.-Bereiche Hessen, Sud- west, Mittelrhein und Mitte 3ur Vorrunde um die 2. Deutsche Kriegsmeisterschaft im Bereichsmannschaftskampf der Turner erwartet. Wir konnten kürzlich schon die Aufstellung der kampfstarken Mannschaft des Bereichs Mitte mitteilen, die sich im besonderen auf die beiden Leunaer Meister K r ö tz s ch und Müller stützen kann. Wie wir von Bereichs- männerturnroart Martin Gebhardt (Frankfurt am Main) jetzt erfahren, wird auch die Südwest- Mannschaft recht kampfstark m den Vorkampf gehen. Wenn die endgültige Aufstellung auch erst nach einem Prüfungsturnen am nächsten Sonntag erfolgt, so steht heute doch schon fest, daß die folgenden drei Turner bestimmt der Südwest-Sechs ange- hören werden: Richard Reuther, T.- u. Spg. Oppau (Pfalz), Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, der an den Deutschen Gerätmeisterschaften der vier letzten Jahre stets erfolgreich teilnahm und in der Deutschlandriege in Polen und kürzlich in Straßburg mitturnte; Helmut Bantz, VfL. Speyer, zweimal Deutscher Jugendmeister, dritter Sieger bei den Reichswettkämpfen der Nachwuchsturner 1941 in Kassel und 13. Sieger bei den Deutschen Gerätemeisterschaften 1941 in Karlsruhe; Albert Zelle- k e n s , Tgm. Eintracht Frankfurt a. M., Mitglied der Nationalmannschaft, wenn auch fein ausgesprochener Einzelkämpfer, so aber ein hervorragender Mannschaftsturner. Außer diesen Turnern kommen voraussichtlich für die Mannschaft noch in Betracht: Karl Hörnis, Tv. Niederrad, der neue Frankfurter Bereichsmeister, Edmund Hainz, Vogt & Haeffner, Frankfurt a. M., der als Mitglied der Deutschlandriege kürzlich beim Gastturnen im Elsaß dabei war; Arthur Schmidt, Dudweiler, zur Zeit der beste Turner des Saargebiets. hinweggehen lassen. ..... „Schon!" sagte er. „Danke! Also dann will ich ihr mal rasch guten Tag sagen." Er lief in langen Sätzen die Treppe zum Obergeschoß des Hauses hinauf. Sein heller offener Staubmantel blähte sich hinter ihm. „Ihre Frau Mutter ist im Gelben Salon!" rief die Triebsch in verweisendem Tone hinter ihm drein, weil sie es für ungehörig hielt, daß er seine Schwester und nicht seine Mutter zuerst begrüßen wollte. Gert hatte sie gar nicht verstanden. Vom oberen Treppenabsatz winkte er ihr zu; fie wendete jedoch gekränkt das graue, spitznasige Gesicht von ihm ab. Nicht mal die Höhensonne von Arosa hatte ihre Gesichtsfarbe verändert. Wahrscheinlich war sie beständig mit einem Sonnenschirm umhergelaufen. Vor Lolotts Tür hielt Gert inne, schöpfte Atem, ngöen Heb in, Dr. Filchner und andere hochver- ,xe Forschungsreisende bedacht. ^vollkommen bliebe ein Bildnis des Jubilars, Äri man in dieses nur die Züge des erfolgreichen l;rt4trieUen eintragen und nur von feinen Beziehun- L iu Wissenschaft und Forschung sprechen wollte, »iir.rgessen und hoch gerühmt muß sein vorbildliches L alten zu Arbeitern und Angestellten bleiben. Nenals Vorgesetzter, stets Berater und Mensch un- Menschen zu sein, entsprach ebensosehr der Tra- Mn feines Hauses, wie seinem eigenen Bedürfnis. Sie Kassen und Stiftungen, die er xum Wohl feiner Uten Belegschaft ins Leben gerufen hat, sind der Mre Ausdruck seiner Gesinnung. — 5en auf den alten Plätzen der Goethestadt ist as^eich der Erinnerung an Werther und Lotte und kr unsterbliches Leben, und um die Mäuern des orcs und des Deutschordenshauses geistern noch die ritien der Kavaliere der Gvethescken Tafelrunde; ort! vom Kalsmunt bis zum Hausertor pocht das me ftüme Leben der Gegenwart und der gewaltige sjjfgkeitsdrang der Leitz-Stadt. Wir grüßen den girn, der einer stillen Stadt ein neues Antlitz ge- lebiii, ihr Kraft und Ruhm gebracht und ihren Na- n r auf die Weltkarte des Handels eingetragen hat. Mte es feinen starken und klugen und reichgeseg- letfl Händen noch viele Jahre vergönnt bleiben, an len Werke weiterzubauen, das seinen Namen durch ill< Länder trägt. US jähriger Mörder und Räuber in Wiesbaden verhaftet. Festnahme unter dramatischen Umstanden, (inen Beamten erschossen, andere angeschossen. detenland) 8:12,5 Bergland-Flachland: (eine Kornbina- tionsroertung): 1. Inge Franck (Berlin) 2:59.4; 2. Hergarth Habrecht (Danzig) 3:12,1; 3 Inge Rein- both (Berlin) 3:26,4. — Klasse B: 1. Anneliese Gereller (Niedersachsen) 321.6- ? Helga ^'hvs- mann (Berlin) 3:46,7; 3. Christel Pflieger (Mittel- dbe). — „Glaube und Schönheit": 1. Erika Baumann (Böhmen-Mähren) 2:29,9; 2. Gerda Reime (Berlin) 2:58. Wien und Kärnten im Eishockey-Endspiel. Die Iugendmeisterschaft im Eishockey ist bereits bis zur Vorentscheidung gefördert. In den weiteren Spielen der Zwischenrunde am Mittwoch waren in der Abteilung A Wien über Sudetenland mit 9:1 (3:1, 3:0, 3:0) und Düsseldorf über Ostland 1:0 siegreich, wobei der entscheidende Treffer erst im letzten Drittel fiel. In der Abteilung B spielten Schwab en und Schlesien unentschieden 2:2 (0:2, 2:0, 0:0), und Kärnten siegte über Köln-Aachen mit 4:0 (2:0, 2:0, 0:0). Kärnten errang damit in der Abt B mit 6:0 Punkten vor Schwaben (3:1) den Gruppensieg und trifft in der Entscheidung mit Wien zusammen. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 27. Febr. (Dorbericht.^ Es kosteten: Ochsen 35 bis 46,50 RM., Bullen 39 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,56, Färsen 36,50 bis 45 50, Kälber 35 bis 70, Hammel 32 bis 51, Schafe 20 bis 44, Schweine 49,50 bis 57,50 RM. — Markt- verlauf: alles zugeteilt. Knochen enthalten mich noch Oer fiauaholte- oecaertung noch Ruegangepunhtt für 80 wichtige Jnöuftciepunhte* Darum: nicht oer brennen oder verfüttern, sondern dem nüchsten Schulkind mitgeben! Bergland : Kombinatio n : H I-'K l a f f e A : 1. Wolfgang Zischka (Böhmen-Mahren) 2:31,9; 2. Heinrich Geresser (Niedersachsen) 2:40,1; 3. Willi Pape (Westfalen) 2:42,1. — Klasse B: 1- Artur Jennewein (Niedersachsen) 2:45,5; 2. wig (Böhmen-Mahren) 2:46,9; 3. Rieß (Mittelelbe) 2:59,8. — Jungvolk: 1. Leonhard Braun (West- Landkreis Gießen. - Lich, 26. Febr. Am heutigen Mittwoch kann du ä l t e st e Mann unserer Stadt, der Landwirt Wstian D i e tz, das 8 8. L e b e n s j a h r vollenden, dr it trotz seines hohen Alters noch von erstaunlicher IJmger Frische und verfolgt die Tagesereignisse M mit größtem Interesse. Leider kann er insolge WA Unfalls im vorigen Jahre sein Haus nicht 3:02,1. Kombination (Abfahrt-Torlauf): 1. Todt 7:19,8; 2. Schwaiger 7:30; 3. Lezuo 7:32; 4. Seyrling 7:37,3; 5. Raffl 7:43,8. — H 2- Klass eB : Ito'rlauf: 1. Erwin Wohrle (Schwaben) 2:29,7; 2. Helmuth Uhlo (Adolf-Hitler-Schule) 2:29,9; 3. Ernst Arnolt (Hochland) 2:31,7. — Kombination: 1. Herbert Spieß (Tirol) 6 36,7; 2. Erwin Wöhrle 6:41,1/3. Helmuth Uhlo Er riß die Tür auf und trat ins Zimmer. „Tatsächlich!" rief er. „Da bist du, Lolott! Und ich habe gedacht, du laßt dich dort unten noch von der Sonne schmoren! Was willst du denn schon wieder hier?" Sie erhob sich lanasam.von ihrem Platz am Fenster und kam auf ihn zu. Ihr Lächeln war matt, ihrem Gang fehlte die Frische. Obwohl sie inbianer» haft braun war, sah sie nicht aut aus. Sie trug an einem Kummer. Man sah es ihr sofort an. „Ja, ich bin schon etwas vorzeitig zurückgekommen, Gert", sagte sie und reichte ihm die Hand. „Das ist aber nett, daß du schon heute kommst. Mama sagte eben, du hättest telephoniert, daß du mal an!" , , .. Sie wendete den Kops und sah ihm über die Schulter hinweg in die Augen. Sie war einen halben Kopf kleiner als er, mädchenhaft zart, sehr zierlich und wirkte deshalb jünger als sie in Wirk- lichheit war. Dor einigen Wochen war sie zweiundzwanzig geworden. Sie antwortete nichts. „Was ist nun also los?" fragte Gert. „Mir kannst du alles erzählen! Du weißt: mit dir durch Dick und Dünn und auf Biegen und Brechen!" „Diesmal vielleicht nicht mehr." „Ja, wieso denn nicht, zum Donnerwetter?" Sie zuckte die Achseln und setzte sich auf den Stuhl am Fenster. Er zog sich mit dem Fuß einen kleinen Hocker herbei und ließ sich gleichfalls nieder. „Das ist kränkend, Lolott", begann er und holte feine Zigaretten aus der Manteltasche. „Haben wir beide nicht immer zusammengehalten? Auch, wenn's hier im Hause gehörig Krach gab? Warum soll's denn jetzt anders sein? Willst du eine Zigarette?" Sie schüttelte den Kopf. „Nein, danke!" Er zündete sich eine Zigarette an und brachte das Streichholz mit einer schlenkernden Bewegung feiner Hand zum Erlöschen. „Also ein Mann, Lolott?" Sie antwortete nicht. „Ganz große Liebe?" fragte er weiter, und feine Stimme klang sehr sanft. Noch immer kam keine Antwort von ihr Da stand er auf, legte zärtlich feine Hand auf ihr Haar, das blond und dicht war wie das feine und sagte zu- redend: „So schütte das schwere Herz doch schon aus, Lolott!" I (Fortsetzung folgt.) »WM MBA Komon oon Otto IWclöi. ffl’er junge Gerhard Mathesius war für ein paar i ate von seinem Vater nach Breslau geschickt war. r. um hier einige geschäftliche Auftrage auszu q treu. Er hatte sich ihrer |o gut es ging entledigt war entschlossen, den letzten Tag und die letzte vor seiner Rückfahrt nach Oschmtz; gehang zu ‘ rummeln. In Oschnitzu diefem Nest, war das iinönt und unmöglich. Bei ,edem Schutt stand len unter Aussicht, und was man heute tat, wutzre lagen der alte Herr. Man mußte ine Gelegenheit i breslau ausnutzen. Iber während Gert an diesem letzten Lag m sivem Hotel zu Mittag ah.und eifrig $1°™ I™ «r Abend machte, gesellte sich zu ihm ein Sch Gerade, der gerade aus Oschnitz angekvmmen mar tn! einen ganzen Sack voll Neuigkeiten von dort Wübrachte. r . «L Wächst erfuhr er, daß Charlotte, feine Schwester shln wieder aus der Schweiz zurück sei. Er h le frühestens in acht Tagen erwartet, und Die e jözliche Rückkehr bedeutete nichts Gutes. Er ahnte sofort. Und was ihm sein Bekannter Zwischen ^vpe und Hauptmahlzeit zu benchten Jiatt • tätigte diese Ahnupg. Es klang so beunruhigend, datz . 6e-t sich entschloß, auf den tummel zu verMten \ hi auf ber Stelle in dieses verwünschte Klatschnest "k^ieb7e1f/LLo,ott mit dem k älteren Bruders und war von ,eher bere i ge- h?n, mit jedem anzubinden, dem es ein! Ill e, einen schiefen Blick auf sie zu werfen. Ole selten Gelegenheit dazu gefunden, denn aue s rußten, daß mit ihm nicht gut Kirschen essen > lein es um Lolott ging. Diesmal aber war ag j*e los, gönnte sich keine Pause, bis er nad) un^ VW anderthalb Stunden von der Hohe de itch-Berge die Mathesius-Werke in der weiten siucr 5)6imatpnege oeaeutet, wen es pinausruijri nuu, >r'L "1 h.» irsax h?r in die engeren und weiteren Heimotbezirke, das der Aeltere und Lucas ^r^nach ( Werkstatt Kennenlernen mit den Bewohnern der durchwander- Jüngere, Schuler und Mitarbeiter i f ten Gegenden ermöglicht und so das Band der Ge- des bedeutenden Daters. Es ift Me- meinschaft zwischen allen Volksgenossen, zwischen nehmen, daß die ln Jhrem L stimmen Stadt u/id Land immer mehr verstärkt. Im weite- mälde non einem der beiden Cranachs ammen. ren Verlause des Abends wurden die Besucher durch Dagegen erscheint es nach '^en Angaben nicht aus- mancherlei unterhaltende Darbietungen erfreut, wo- geschloffen, daß es sich um den Darmst bei sich die Damen Hilde Krebühl, Gerda Erbe tiker August Lucas formte der um Die und Elly Kuhl besonders verdient machten. Ge-1 Mitte des vorigen Jahrhunderts tätig w Unfere SÄ feinen Lebensabend, fand eine Wanderung nach Deckenbach statt, an der sich 40 Mitglieder beteiligten. Der Marsch führte über Ober-Ofleiden und Gontershausen nach Deckenbach oon wo man nach längerer Rast den Rückmarsch antrat. Die Wanderung erfreute die Teilnehmer in hohem Maße. । WD. Frankfurt a. M., 26. Febr. Zu dem be- : gemeldeten Raubmordversuch in der Aimetallankaufsstelle Psaft in der Biebergosfe er» । jch-n wir noch folgende Einzelheiten: Der Täter ist ler 18jährige Lothar Karl Theodor Mager, ge- I am 26. November 1922 in Heidelberg, der • leilbem 25. Februar 1941 aus Heidelberg ge | Eitet ist, nachdem er am gleichen Tage einen z^'tizw achtmeister cr f djof fen hatte. Ma- I «er war vor einiger Zeit vom Jugendgericht in | Li: elberg wegen Untreue mit 10 Monaten Geiz nis bestraft worden. Nach Derbüßuna von einem I I lat wurde er bedingt aus der Haft entlassen. D er sich in Freiheit erber nicht cut führte — er jt ) im Verdacht, Fahrraddiebstähle zu begehen — ■ Iftbe die Strafaussetzung aufgehoben. Als der IlBtmte den Mager zur Strafverbüßung abführte, ||i Mager eine Pistole und erschoß den Beamten IKf) einen Kopfschuß. Die Ermittlungen ergaben, r3nM|Ib Mager nach Frankfurt geflüchtet war. Am !hr |üi\l||r hen Tage hat er abends in Frankfurt auf den ellung ii OlmetaUauffäufer Pfaff in der Biebergasse umente ■ e n Raubmordversuch unternommen, diesen durch tir n Schuß erheblich verletzt und war dar- auf geflüchtet. In der Nacht zum Mittwoch wurde Wger oon einem Kriminalbeamten, der von dem [ftrufrtonn Mbmordversuch an dem Juwelenhändler Pfaff neuen tiine Kenntnis hatte, in einer Wirtschaft im West- ei angebalten. Er legitimierte sich mit einem Wehr- W uno einer Kennkarte, die beide auf den Namen Sfliar Mager ausgestellt waren. Der Beamte WHi Mager zur Feststellung seiner Personalien mit jtM Polizeirevier in der Unterlind au. Aus dem |Eqe zog Mager eine Pistole und gab drei khüsse auf den Beamten ab, von denen en r den Beamten leicht am Halse streifte. Der Materialwert; der ist erst dann gegeben, wenn es sich um große Mengen handelt. Vom Aufgewärmten. Manche Hausfrau kocht am Mittag schon gleich eine größere Menge Essen, damit es auch noch für den Abend reicht. Sie spart dadurch Arbeit, Zeit und Brennstoff. Notwendig ist dazu allerdings, das Aufwärmen so vorzunehmen, daß das Essen 'nicht „aufgewärmt" schmeckt und außerdem vollwertig und wohlschmeckend ist. Bor allem vermeide man es, das gleiche Gericht am selben Tage zweimal in der gleichen yorm auf den Tisch zu bringen, sondern lasse dazwischen lieber einen Tag verstreichen. Da beim Aufwärmen durch die Hitze Nährwerte, besonders Vitamine zerstört werden, ist es nötig, daß aufgewärmte Speisen aufgewertet werden. Dieses geschieht durch Hinzugabe von frischen, gehackten Kräutern, z. B. Schnittlauch, Fenchel- oder 'Selleriekraut, die roh, feingehackt an das fertige Gericht gegeben werden. Auch ein Frischkostsalat aus Wurzeln, Weißkohl, Sauerkraut oder Chicoree mit Wurzeln wäre als Beigabe hier das Richtige. Wie schon gesagt, sollte man einen Mittugsrest möglichst nie in der gleichen Form zu Tisch geben. Gemüse- und Kartoffelreste, schichtweise in eine feuerfeste Form gegossen, mit Semmelbröseln überstreut, lassen sich vorzüglich als Auflauf verwerten und geben ein neues Mittags- oder ein gutes Abend- brotgericht. Kartoffelreste kann man außerdem zu Klößen und Bratlingen verarbeiten und diese als Beilage zu den verschiedensten Gerichten geben. Mit einem Kartoffelbreirest könnte man eine salzige Suppe dicken, ein kleiner Gemüserest kann eine Füllung für Strudel und Pfannkuchen abgeben. Oft ist es so, daß die Familienmitglieder zu verschiedenen Zeiten zu Tisch kommen. Hier sollte sich die Hausfrau vor stundenlangem Warmhalten des Essens auf der Herdplatte oder auf der Flamme hüten. Das Gericht würde nicht nur an Form Und Geschmack bedeutend verlieren, sondern erheblich an Nährwerten einbüßen. Soll außerdem das Gericht nicht aufgewärmt schmecken, so muß es im Wasserbad erhitzt werden. Hier ist dann nur ein geringer Nährstoffverlust zu verzeichnen. Geben wir nun noch ein wenig Grünes an die Speisen, so haben wir eine vollwertige Kost — trotz Aufgewärmtem. Aus -em Reiche -er Frau. Henriette Oavidis. Am 1. März jährt sich zum 140. Male der Tag, an dem Henriette Davidis das Licht der Welt erblickte. Unter unseren Müttern und Großmüttern war wohl keine, die den Namen von Henriette Davidis nicht gekannt hätte! Ist sie doch so mancher jungen Hausfrau unentbehrliche Helferin und Ratgeberin gewesen, hat sie doch so manches junge Eheglück gerettet, das sonst an der mangelnden Kochkunst der ungeübten Gattin hätte scheitern können. Mag auch mancher Ehemann die Stirn ein wenig kraus gezogen haben, wenn er allzuoft mit einem Gericht aus „Davidis täglichem Tische" beglückt wurde, so war er doch der Frau dankbar, die in achtjähriger unermüdlicher Tätigkeit ein Büchlein mit Rezepten gesammelt hatte, unter denen nicht eines sich befand, das nicht von ihr selbst ausgeprobt war. Recht schmal und bescheiden war das Bändchen, das in erster Auflage im Jahre 1844 erschien und sich „Zuverlässige und selbstgeprüfte Rezepte der gewöhnlichen und feineren Küche" nannte. (Es enthielt sogar drei Rezepte, die in allerdings nicht sehr voetische Verse gegossen waren. Die Anfangszeilen des Rezeptes zu „John im Sack" (Reisbeutel) mögen hier folgen: „Nimm halb Reis, halb feine Gerste, Streu dies lagenwcise in ein Tuch, Rein und weiß und würdig, John zu formen; Lagenweis mit süßen, guten Pflaumen Oder mit Rosinen, wie's beliebt." Mehrere Verlagsanstalten hatten Henriette Davidis zunächst abgewiesen, wie stark aber das Bedürfnis war, dem das Werk entgegenkam, erhellt daraus, daß schon ein Jahr nach dem ersten Erscheinen eine Neuauflage notwendig wurde. Im Jahre 1875 hatte das Buch die 20. Auflage und dreifache Stärke erreicht und liegt heute in der 57. Auflage vor. Die im, Pfarrhaus zu Wengern als elftes von 13 Kindern geborene Henriette zeigte früh starkes Interesse an hauswirtschaftlichen Dingen, über die sie schon als sehr junges Mädchen Tagebuch führte. Alles, was sie hier schriftlich niederlegte, entsprang eigener Erfahrung, war von ihr selbst praktisch erprobt. So wurden schon im Elternhaus die Grundlagen für ihr späteres Werk gelegt. Noch in jungen Jähren ging Henriette nach Sprockhövel und gründete dort eine Mädchenschule, die sie aber später wieder auflöste; sie war dann einige Jahre in Bremen als Erzieherin tätig. Aber auch diese Tätigkeit konnte sie auf die Dauer nicht befriedigen. Sie wendet sich nunmehr ihrer eigentlichen Lebensarbeit zu und läßt, sich in Minden als freie Schriftstellerin nieder. Hier entsteht unter der Feder der unermüdlich Fleißigen (schon um 6 Uhr pflegte sie am Schreibtisch zu sitzen) ein Werk nach dem andern: „Der Beruf der Jungfrau", „Der Küchen- und Blumengarten", „Die Hausfrau" (der die Verfasserin sogar eine poetische Zueignung mit auf den Weg gab), „Puppenköchin Anna", „Puppenmutter Anna", „Die Kraftküche". Auch ein Bändchen Gedichte erschien, denen jedoch ein größerer Erfolg nicht beschieden war. Im Jahre 1866 wird Henriette, von der Gartenbauschule zu Fraundorf in Bayern zum Ehrenmitglied ernannt. Henriettens Vormittag gehörte stets der praktischen und schriftstellerischen Tätigkeit, der Nachmittag war ausgefüllt mit der Beantwortung ratheischender Briefe, die zu Hunderten ins Haus flatterten. Da blieb keiner unbeantwortet, Bogen auf Bogen füllte die fleißige Hand mit der noch im späten Alter zierlichen und jugendlichen Schrift. (Seltsam, auch eine weit Größere, Marie von Ebner-Eschenbach hatte noch als Achtzigjährige solch anmutige Jungmädchenschrift?) Raten und helfen zu können, war eine Herzensfreude für Henriette Davidis, davon wußte auch-manch Armer und Kranker zu erzählen. So war es ein arbeitsreiches und gesegnetes Leben, d.as am 3. April 1876 nach einem Jahr des Kränkelns zu,Ende ging. E.B. Oie Kollegin. Die wenigsten berufstätigen Mädchen und Frauen haben das Glück', in einem Zimmer für sich allein arbeiten zu können. Sie sind zu zweit oder mehreren in. einem Zimmer untergebracht und verbringen den größten Teil des Tages, der Woche und damit ihres Lebens überhaupt miteinander. Dieses Zusammenleben ist aber leider oft genug nicht so erquicklich, wie es wünschenswert und auch durchaus möglich wäre. Wenn sich abends zwei Berufstätige nach des Tages Last und Arbeit bei einer Tasse Kaffee treffen, um sich gegenseitig wieder einmal das Herz auszuschütten, so nimmt das Thema „Kollegin" häufig den größten Teil dieser Beichte ein. Was hat die „liebe" Kollegin wieder alles verbrochen, man kommt aus dem Kummer nicht heraus! Zu derselben Zeit sitzt aber vielleicht dieser Unmensch von Kollegin mit ihrer Freundin zusammen und führt ähnliche Klagen. Ist es nicht jammerschade, daß Menschen, die notgedrungen einen Teil ihres Lebens zusammen verbringen, so gegeneinander leben, anstatt mit Rücksicht und Klugheit die Brücke zu einer wirklichen Gemeinsamkeit zu finden? Läßt sich das nun gar nicht ändern? Natürlich läßt es sich; aber wie immer, so ist es auch hier: beide haben recht und beide haben unrecht. Bei jedem gedeihlichen Zusammenleben ist es Grundbedingung, daß jeder etwas zurücksteckt und auf die Eigenheiten des anderen achtet. Dabei darf allerdings der Anfang zu einer Besserung der Lage nicht nur von der anderen Seite erwartet werden. Und wie leicht wäre es doch, den Grund zu solchen Mißstimmungen, die ja meist aus kleinsten Kleinigkeiten herauswachsen, überhaupt nicht.aufkommen zu lassen. So zieht die eine der beiden Kolleginnen es beispielsweise vor, in einem kühlen, die andere aber in einem warmen Zimmer zu sitzen. Wenn die Erstere nun dauernd in Gegenwart der anderen das Fenster aufreifet, so wird das ebenso Anlaß zum Aerger geben, als wenn die Letztere bei jeder Luftbewegung anfängt zu zetern. Nun könnte das Fenster nur dann geöffnet werden, wenn die Verfrorene nicht im Zimmer ist; außerdem mag sich die eine in der kalten Jahreszeit leichtere, die andere wärmere Kleidungsstücke wählen. Bei einigem guten Willen geht nämlich alles; sogar sehr gut. Die liebe Kollegin ist ja schließlich auch ein Mensch, und meistens dazu gar kein so schlechter, wie es manchmal scheinen mag. Man muß sich nur die Mühe nehmen, dies zu erkennen und den anderen richtig zu nehmen. Gerade wir Frauen haben doch soviel Einfühlungsvermögen, weshalb sollten wir das bei solchen Gelegenheiten nicht auch einmal zur Anwendung bringen? Natürlich sind wir gerade als Frauen auch sensibler und leichter reizbar als Männer, wenn die Arbeit uns über dem Kopf zusammenzuwachsen droht. Wir sagen auch leicht einmal ein Wort in dieser Erregung, das wir später gern zurückrufen würden. Aber es ist nun gesagt und steht wie eine schwarze Wand da. Um solche Nichtigkeiten ernst zu nehmen, dazu ist das Leben aber viel zu schwer und bringt von sich aus genug wirkliche Sorge mit sich Ein Scherzwort zur rechten Zeit könnte so schnell eine gespannte Situation überbrücken! Wer aber sagt das befreiende Wort zuerst? Ganz selbstverständlich erwartet man das von der andern. Daß die gute Hälfte der Schuld ja auch bei einem selber ruht, ist ein unbequemes Eingeständnis' und wird gern beiseite geschoben. Na schön, sie war also wirklich einmal schuld! Wenn man dann aber trotzdem den Mut zum ersten Schritt der Versöhnung findet, wird der schuldige Teil dafür um so dankbarer sein. Allerdings muß man sich auch davor hüten, sich zu gut zu verstehen. Eine allzu dicke Freundschaft kann schnell in die Brüche gehen und dann in das Gegenteil Umschlägen. Es ist deshalb nicht gut, sich gegenseitig zuviel zu erzählen und die andere zum Mitwisser ganz persönlicher Fragen zu machen. Sachlichkeit, Klugheit, Rücksichtnahme und Taktgefühl werden bei einigem guten Willen und der entsprechenden Selbsterziehung leicht die Basis zu einem erfreulichen Verhältnis zwischen Kolleginnen finden lassen. H. K. Typisch für die zwei heute skizzierten Jackenkleider im,Frühjahr 19 41 ist die betont lange, die Figur eng umschließende Jacke zum andersfarbigen Glocken- oder Faltenrock. Das doppelreihig geschlossene Modell links ist aus gelblicher Wolle mit drei eingeschnittenen Taschen zu einem Glockenrock aus leuchtend grünem Wollstoff. Grün ist auch das Halstuch, während Jackenfutter, Hut und Tasche in hellbraunen Tönen gehalten sind. Blaßrot ist die durchgeknöpfte Jacke aus leichtem Wollstoff rechts mit den drei großen aufgesetzten Taschen und dem kleinen, runden Umlegkragen zu einem königsblauen Faltenrock und dunkelrotem Filzhut. H. Was aus Altmaterial werden kann. Daß die Altmaterialsammlung einen Teil des Dierjahresplanes darstellt, der Deutschlands Unabhängigkeit sichert, ist dank der rührigen Aufklärungsarbeit allen Beoölkerungsschichten klar geworden. Sie haben sich denn auch in den Dienst der Erfassung gestellt. In besonderem Maße haben die Hausfrauen Verständnis bewiesen und sind bemüht, keinen noch verwertbaren Rohstoff der Vernichtung anheimfallen zu lassen. In besonders rühriger Weise haben sich die Schulen für die Sammeltätigkeit zur Verfügung gestellt. Erst vor kurzem ist ein Erlaß des Reichserziehungsministers ergangen, der eine Sammelpflicht für die Schüler festlegt. Danach ist jedes Schulkind verpflichtet, die in elterlichen oder benachbarten Haushaltungen anfallenden Altstoffe, insbesondere Altpapier, Lumpen und Knochen in die Schulsammelstelle mitzunehmen. Gerade die Schulsammlung hat sich im Krieg als der sicherste Faktor der Altmaterialsammlung erwiesen. Zwei kleine Beispiele mögen zeigen, welche Bedeutung der Altmaterialerfassung- und Verwertung zukommt: im Jahre 1938 z. B. belief sich das Sam- meleraebnis an Altpapier auf etwa eine Million Tonnen. Diese Menge entspricht einem etwa 50 Jahre alten, für die Papierholzerzeugung schlag- reifen Wald, der sich in einer Breite von 1 Kilometer von Berlin bis Aachen hinziehen würde! Don den Knochen weiß die sammelfleißige Hausfrau meist nur, daß aus ihnen Leim gewonnen werden kann. Ibdr dieser Rohstoff ist Äusgangs- material für mehr als 80 Jndustrieprodukte! Er wird — um nur einiges zu nennen — gebraucht zur Herstellung von Schreibmaschinenbändern, in der Porzellanfabrikation, für Seifen, Filme und — Lippenstifte! Vom Suppenknochen zum Verschönerungsmittel — welch eine Laufbahn? Die Hausfrau stellt die kleinen Abfallmengen, die sich in ihrem „Betrieb" ergeben, selbstverständlich ohne Vergütung bereit, denn sie sind, von der Geldseite her betrachtet, zu geringfügig, um eine solche zu rechtfertigen, so wichtig auch diese kleinen Mengen vorn volkswirtschaftlichen Standpunkt aus sind. Beim Altstoff ist es nämlich so, daß sein Wert in erster Linie ein Arbeitswert ist, der sich aus der Leistung vieler Hände beim Sammeln, Sortieren und der Neuproduktion ergibt, nicht aber ein Frühjahrsmode Was tragen wir im „Mittelalter''. J mgfärb ter imb wer Rezepte. MU er W rrtei hi 9 alle in gc die ck "en b u ns ö ist da k ich 5 Ni 6 Ifl! W iö ng dn JES I Ä k K I «Hs meldet sich wieder. Da der Trägerrock wieder bevorzugt wird, brc.> chen wir kleine Blüschen, die besonders hübsch a sehen, wenn sie spitzenartig aus Wolle und Se gestrickt wurden. Da sie recht durchbrochen wir dürfen, verbrauchen sie nur wenig Material uj Arbeitszeit. Stickereien an Kleidern und Blusen werden o Garn, Seide und Perlen angefertigt und verteil sich vorzugsweise über Mieder, paffenartig übt Schultern und als Kantenzier auf Kasaks. Alte fii der bekommen durch solche Stickerei eine A« frischung und sind kaum wieder zu erkennen. Schon mehr etwas sommerliche Stimmung zei Kleider, die Schulter- oder Hüstteile aus eingesetzt Strickerei erhalten haben. Sehr nett ist ein Strick- oder Klöppelspitze angesetzter Aermel. Auch bei diesen modischen Handarbeiten hat s'h die Mode ein paar Anregungen aus Urgroßmutt Kleiderschrank geholt, indem sie nämlich Lochsticketi motive verwendet und gestickte Pünktchen reih weise aufmarschieren läßt. Wer sehr viel Gedu- und Zeit hat, arbeitet aus fadengerade zugeschmt nen Teilen Einsätze in Durchbruchstickerei Hera Man kann diesen strengen Stil auch beleben, ind man ihn mit bunten Fäden ausführt. Ein schli büftfarbenes Kleid, das auf den oberen Teilen sein» weiten Aermel handtellergroße Quadrate in sol bunten Durchbrucharbeit aufweist, die durch ein gleicher Technik gearbeitetes Stehkrägelchen erg werden, wird für viele Frauen kleidsam fein. G. Werther. 10 Gebote für bas Frühjahrs-Großreinemachm 1 Mit Sonnenaufgang die Arbeit begonnen, Hat schon den halben Tag dir gewonnen. 2. Die Arbeitsfolge muß finngemäfe sein. Sonst staubt Gesäubertes wieder neu ein. 3. Jeden Tag etwas, nicht zuviel auf einmal, Sonst wirst du zu müde, die Arbeit zur Qual 4. Hauskleid und Schürze mußt du benutzen, Um nicht die guten Kleider dir zu beschmutzen 5. Lappen und Bürsten reinige schnelle. Damit sie sauberkeitsfördernd zur Stelle. ■ । s* *!<« felis M an Rty heu Ifc hin! Uea. «ha !!■ vui M«i M Tleqe i °k das ituir IN' nicht Snglo 1 I ff.1,115 H:ctn I w !.' den R I! J meri Mi i pna s 8 .Lüften ist für die Wohnung 'ne Wonne; Doch hüte dich vor dem Verschießen der Sonnu 9. Mit der Kocherei möglichst praktisch verfahr', Wähle nur das, was von selber wird gar. 10. Kommen die Deinen abends nach Hause, Dann mache auch du eine Arbeitspause Und sorge dafür, daß wenigstens immer Behaglich trotz Reinmacherei ist ein ZimmeL H. v.Lützow. 6. Nimm wenig Seife, denn Gott sei Dank, ffc- - Wird vieles mit Soda und Sand auch blitzblan^. i 7. Spritze mit Laugen nicht Möbel und Wände otL * 1 Wenn dein Haushalt gepflegt und sauber feinst!'. das tragen, was der Figur und dem Wesen an messen ist. Für jede Frau kommt einmal der ment, in dem sie kritisch ihr Zentimetermafe um Magengegend legt und beschließt, von nun an kein, Pudding mehr zu essen. Die losen Jackenkleider, dreiviertellangen und siebenachtellangen Mäntel, Capemantel, alle bieje leichten Hüllen Derbei diskret jede Gewichtszunahme. Jackenkleider engem Rock machen besonders dann schlank, wc man einen der neuen längsgestreiften Stoffe W wendet. Ueberhaupt sollte die nicht mehr ganz ju Frau sich auf einige wenige nicht auffallende den festlegen. Nicht immer Schwarz, das wäre viel. Aber gedeckte Muster, ruhige Farben in glati Bahnen verarbeitet mit einem sehr gepflegten, ni zu großen Kragen, das ist das Richtige für ältere Frau. Einseitige Aufschläge wirken meist sckl gut, weichdrapierte Kragen müßten sich einer vill größeren Beliebtheit erfreuen, gemessen an ifjpi Kleidsamkeit. Die weiten Aermel im RaglansciM stehen der mittelalterlichen Frau ebenso gut wie K Großmama. Man kann sie so nett verschieben. Urr) ein bißchen Abwechslung an ein und demselben ’ Kleid liebt nun einmal jede Frau; ob jung,*jüngH am jüngsten! Eva Leikr. die 8- ki nut ;3lan ar Junle n, al i!on Gi ori in n RMter Jm JJw "tytr, r bei Man braucht nicht als Mutter einer erwachsene M-'iOj Tochter sämtlichen Freuden einer wechselnden Mo> ft- M Lebewohl zu sagen. Man braucht auch nicht ms Frauen, die eine geschickte Hand für mobify jtÄj Dinge haben, werden in diesem Frühjahr erfrtu s v Xe feststellen, daß sie mit wenig Mitteln „viel htf, -I, l ! b machen" können. Die Mode bevorzugt in ihren len " fLf< liehen Modellen Handarbeiten aller Art, die W ijftnfd geschickten Fingern selbst hergestellt werden tonn n Die Formen und Linien der Rocke, Jacken wj Blusen sind mannigfaltig genug, um jeder Figy gerecht zu werden. Mädchenhafte Schlankheit finfy den glatten, engen Rock vor, die fraulichere Liric freut sich am Falten- und Glockenrock, die Kü^ aller Rocke ist außerordentlich angenehm für unime Punktkarte. In der Schulterlinie herrscht ebenfalls keine Einseitigkeit. Neben der sportlich breiten, gen. i den Schulter taucht die abfallende Schulterlinie o.s die durch Kimono- und Fledermausärmel beten wird. Blusen roeiferf kurze Schößchen auf, und i;e iWn lange Kasak, die für Vollschlanke so vorteilhaft t, i Karikatur feiner^felbft „auf jung" herumzulauk'. ß^eii Sondern man kann mit ein bißchen Geschick geMMst',?, Roher Kartoffelauflauf: Die Kartoffel werden gerieben, leicht ausgedrückt. Auf IVi W gramm Kartoffeln rechnet man xk Kilogramm l ki Aepfel, die auch gerieben werden. Aepfel und K»-' tofteln werden gemischt, mit Salz und Zucker al. geschmeckt und in der gut gefetteten AuflaustoM gebacken. Heiß gegessen. , Wirsing mit Graupen: 50 Gramm SpA oder anderes Fett, 2 Zwiebeln oder Lauch, Gramm kleine Graupen, 2 bis 2'/r Liter Wam''. Salz, 1 Kilogramm Wirsingkohl, 750 Gramm K^'' toffeln, 2 roh geriebene Mohren., In dem heM . Fett bräunt man die Zwiebelwürfel und gibt v-r : $ am Tag vorher eingeweichten Graupen mit den ü bhu, Einweichwasser dazu. Nachdem das Gericht eir? halbe Stunde gekocht hat, gibt man i)en ffeinF schnittenen Kohl und die Kartoffelwürfel dazu, W das Gericht weitere 30 Minuten kochen, schmeckt a» mit Salz ab und gibt ganz zum Schluß die roh riebenen Möhren hinein. Erwähnt soll auch nM werden, daß Kohlrüben, besonders mit KartoffM und etwas Knochenbrühe zufammengetocht, ausgezeichnet schmecken.