Montag, 27. Januar Ml £ Lin feindliches Flugzeug wurde abgefchoffen. ErheblicheVerlustederbritischenMiielmeerflolte nik,Gich t für Gieße»- entralebesiii"- in Aegypten. Meldungen, die aus absolut glaubwürdiger Quelle in Lissabon vorlieaen, sprechen von dem britischen Monitor „Terror (7000 Tonnen), Oer Fall von Tobruk ’/Maia uftwaffe pffi*. tßTy ersehn, habe, würde begraben werden. Die gesamte “ de?NSDAP [ö «- it^/eni,ehe Kultur und alles i.ateem ehe Lenten ! ^^des Fuhrers^Genau^w^ der d ke°? a r °°K Zn MaUen be- i°hr°n. Die G gner versuchten, ihn^ totzuschweigen gefeuert und große Lücken in die australischen Abteilungen gerissen. Auch unsere Verluste an Wann und Material sind groß. Rach einer Rundfunkmel- düng des Gegners wurden aus Tobruk über 2000 italienische Verwundete geborgen. 3n der äußerst Karten Schlacht von Tobruk hat sich die italienische Wehrmacht, wie der Gegner selbst zugibt, heldenhaft aeschlagen. Rach dem Fall von Tobruk hat sich die schlacht gegen Westen verlagert, wo Vorstöße von feindlichen Panzereinheiten durch unser Feuer zurückgewiefen wurden, wozu sich unsere Luftwaffe mit Bomben- und Wafchinen- rewehrangriffeu gesellte. Ein feindliches Blenheim- Flugzeug wurde von unseren Jagdfliegern abge- schossen. _ , . . . An der griechischen Front wurden trotz ungünstiger Wetterlaae in Angriffen von örtlicher Bedeutung wichtige Stellungen erobert und dem Feinde empfindliche Verluste an Gefangenen und automatischen Waffen belgcbracht. In Oslafrika dauerten die Kämpfe an der wäre vernichtet. Der öieg oer angeijaajpicyen zdvu würde das Elend der großen Massen bedeuten, die auf eine bessere Zukunft hofften. Alle Pläne, Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen, waren für alle kommenden Generationen erledigt. Das italienische Volk würde wie in einem riesigen Konzentrationslager eingeschlossen bleiben. Dies sei der wichtigste Grund, der Italien zur Fortführung seines Kampfes zwinge. Kämpfen oder e i n versklavtes Volk der angelsächsischen Welt zu bleiben, seien die beiden Lösungen. Cs sei zwecklos, zu fragen, welchen Weg Italien gehen werde. Den Weg wiesen die italienischen Seeleute und die heldenhaften Verteidiger von Tobruk. ganze Reihe schneller Einheiten, wie Kreuzer und Zerstörer, ausgefallen sei. Durch die Zertrümmerung von Malta und den Einsatz des deutschen Fliegerkorps werde der Schutz der wenigen englischen Geleitzüge durch das Mittelmeer immer mehr erschwert. Zahlreiche schwer beschädigte englische Kriegsschiffe besinden sich im Haffen von Alexandria zeuge einen von Seesireitkräften gesicherten feindlichen Geleitzug westlich Kreta an. Mehrere Treffer vcn Bomben schweren und mittleren Kalibers auf drei schweren Einheiten des englischen der am 6. Januar eingetroffen ist, und von dem britischen Kreuzer „Sussex" (9850 Tonnen), der am 7. Januar einkam. Beide Schiffe wiesen große Lecks auf, die von italienischen U-Booten verursacht sein sollen. Die Ausbesserungsarbeiten dürsten viele Monate dauern. Am 13. Januar sei auch der Kreu- zer „G l o u c e ft e r" (9300 Tonnen), der von einer Fliegerbombe getroffen worden war, in den Hafen von Alexandria eingelaufen. > 106er!).] 3- im gerbt und Fjordenwelt des Nordens und erschließen neue Landesteile. Ein Ausbau der Gruben und der In- duftrieen, die Pflege der Holz, und Landwirtschaft, die Modernisierung der Fischerei durch neue Ge- frier* und Kühlverfahren und nicht zuletzt die roei» tere Erfassung der bisher brachliegenden Wasser- fraffe — das alles zeigt den Aufbau Norwegens an. Sein Weg zum neuen gesamteuropäischen Wirt- schaftsraum ist frei und er wird mit weitem Blick in die europäische Zukunft tatkräftig befchritten. zu verspotten und zu verlachen. Nichts konnte die Studentenbundsmönner in ihrem Kampf beeinflussen. Immer größer wurden die Gruppen, immer größer die Erfolge bei den Wahlen zu den studcn^ tischen Parlamenten, so daß bereits W-i Jahre vor der Machtübernahme der NSD-S^udentenbund eindeutig an den deutschen Hochschulen den Siea er- runoen hotte. als in Graz ein nationalsozialistischer deutscher Student zum ersten Vorsitzenden der Deut sch en Studentenschaft gewählt wurde. Im Gau Hessens-Nassau wurde dieser Kam", irn die deutschen Hoch- und Fachschulen sehr früh geführt. Gerade in Frankfurt am Main wurde unter dem jetzigen Gauleiter von Koblenz- Trier, Simon, einem der ältesten Student-n- bundsmänner Frankfurts, eine der ältesten Der Wehrmachibenchi. Fernkampfflugzeug versenkte 4000 Mt. Handelsschiffsranm. Berlin. 26. Ian. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe setzte die bewaffnete Rom, 26. Jan. (Europapreß.) Der Zustand des britischen Flugzeugträgers „I l l u st r i o u s" wird von „Giornale d'Jtalia" durch die Bezeichnung .Rauchender Schrott" Umrissen. Eine Tau- send-Kilo-Bombe habe auf dem Flugdeck einen Krater von 57 Meter Durchmesser auf- gerissen, und eine Fünfhundert-Kilo- Bombe habe bei der Kommandobrücke steuer- bord ein großes Loch in das Schiffsdeck verursacht. Vier weitere Bomben seien auf das Flugdeck gefallen und wenigstens eine außenbord, wodurch an der Schiffswand ein großes Loch entstanden fei, durch das große Wassermengen in das Schiffsinnere drangen. Das Schiff sitze in 11 m Wassertiefe fest. Durch den Ausfall dieses 70 Flugzeuge beherbergenden Schiffes fei die Aktionsfähigkeit der den italienischen an Geschwindigkeit unterlegenen englischen Schlachtschiffe sehr behindert, was sich auf die Bewegung der nur mit größtem Aufwand zu schützenden Geleitzüge stark ausmirten werde. „Lavoro Fascista" betont, daß ja auch eine 15 Jahre AGO.-Studenienbmid Von L. Safsran. Sudanfront In den Abschnitten von Eher« und von Aucota an. Die Luftwaffe griff kräftig in die Kämpfe ein. Bomberformationen des deutschen Fliegerkorps griffet!' cm späten Rachmittag des 24. Januar einen feindlichen Flotlenverband im zentralen Witlelmeer an. Rach den bisherigen Feststellungen wurde ein Schwerer Kreuzer am Heck mit einer Bombe von schwerem Kaliber getroffep. 3m Atlantischen Ozean versenkte eines unserer Unterseeboote unter dem Befehl von Korvettenkapitän Carlo Alberto Teppali den griechischen 6000-Tonnen-Dampfer „Eleni". Ein anderes U-Boot unter dem Befehl von Korvettenkapitän Salvatore Todaro versenkte nach hartem Kampf den mit Truppen beladenen englischen Hilfskreuzer „Eumoeus“ (7000 Tonnen). Der ifalienWe Serichi vom Sonntag. Rom. 26.Jan. (DRB.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekennt: An der griechischen Front Kämpfe lokalen Charakters. Unfern Luftwaffe hat bei ihren Angriffen Nachschubkolonnen und Truppenzusammenziehungen mit Bomben und Hünen Sprengbomben belegt. Eine VoMberformation hat die militärischen Anlagen von Saloniki angegriffen und dabei Hafenanlagen, Brennstoff lager, Magazine und den Bahnhof getroffen, wobei ausgedehnte Brände beobachtet wurden. 3tn Luftkampf mit feindlichen Jägern wurden zwei feindliche Flugzeuge abge- schossen. Einer unserer Bomber ist nicht zurück- Annabme von Slmeincit für die Miitagsnummer biSU'/.Nbr besBvrmitmgS Anzeigen-Breite: Anzeigenteil 7 Nvf ie mm bei 22 mm Beilenbreite, Wertteil 50 Stof, ie mm bei 70 mm Seilenbrerte Nackläste: Wiederholung Malstastell A biclilune Mengen, lai.el 8 Plnvvorichrift «vorherige Vereinbarung) *25 mehr Sieg oder Versklavung Ansaldo über den Weg Italiens. ) NSG. Am 26. Januar wurde gemäß Befehl des Führ rs vorn 10. Januar 1926, an Deutschlands Hoch- und Fachschulen einen nationalsozialistlschen Stoßtrupp zu bilden, der N S D.- Studenten» b u n d gegründet. Seine Aufgabe und sein Ziel waren sehr klar und eindeutig: Gewinnung der deutschen Hoch- und Fachschulen für den Nationalsozialismus In diesen 15 Jahren seines Bestehens erhielt der Studentenbund seinen Auftrag ausschließlich vom Führer und damit von der NSDAP. Im Kampf der Partei um die Seele des deutschen Volkes wurde dem NSD.-Studentenbund der Gefechtsabschnitt Studententum und Hochschule zuge- wiesen. Auf diesem Abschnitt führte er seinen Erziehungsauftrag durch, arbeitete und kämpfte er als Vollstrecker Gesetzes imh v? Wsll-ns b"r Nnrtei. In den Forderungen Adolf Hitlers an die deutschen S'udenten im Jahre 1927 heißt es: .Nicht .bierehrliche' Stichfestigkeit sondern politische Schlagkraft ist jetzt nötig, und die Vorstellung der heutigen Zeit wird nicht mehr befriedigt durch den .Studiosus' von einst, den mehr oder weniger bemoosten Häuptern, als vielmehr durch den M"nn. dessen Beschreibung hecht Flink wie em Windhund, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl. Ein neuer Typ muß erstehen, der nicht in seinem Wert gewertet wird nach dem Vertragen von Bi"r, sondern n^ch dem Gr^de feuer yt'iaj.cvn» heit und der Widerstandsfähigkeit in den Unbilden des Lebens und dem Angriffsfanatismus gegen, b-ie Feinde des Lebens, mögen sie sein wer immer " An allen Hochschulen bildeten sich bald Hoch- schulgruppen des NSD2W. Ihre Mitglieder waren nicht nur Studenten, sondern auch politische Solda- og|S jeöeo .rsF Sämling". .. Zn diesem Zeichen ging es an die Arbeit, die I-reits nach wenigen Monaten ein Ergebnis vor- t eist, das sich sehen lassen kann. Die Arbeits- |o fi g t e i t nahm im Vergleich zum Stande des l orjahres um über 100 000, d. h. um nahezu 75 om Hundert ab. Die sozialen Errungenschaften, die r.erkwürbigerweise bis jetzt fast völlig fehlten, wie I e Bezahlung von Feiertagen, eine Arbettsvermitt- lang und Sozialversicherung, wurden von der nor- v,epischen Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Sittichen Behörden in großzügiger Weise emge- führt. Ein weitschauendes Programm der Arbetts- j-schaffung sorgt für Arbeit und Brot. Gleichzeitig findet der Arbeitsdienst bei der norwegischen f ugend großen Widerhall. Als Erziehungs-aktor Int der Satz vom Ad"i der Arbeit eine sozial und Inltunasmäßig tiefgreifende Wirkung au-geübt. Als Nitt"l des Ausbaus wird er die vielen ’ßhnunaen, »ie Waldarbeiten, Siedlungstätigkeit und Wegebau mterstützen. Die Wirtschaft konnte überall wieder in Gang «setzt werden. Industrien und Handel' weisen nach |gen statistischen Ermittlungen bereits wieder den normalen Stand des Vorjahres auf. Zwar ruht in- blge der englischen Blockade die Schiffahrt, trotz- Isem steigt jedach die Ausfuhr ständig. Durch ■ en Anschluß an den mitteleuropäischen Markt tonnte sich Norwegen neue bisher ungangbare Han- i.elswege erschließen und durch deutsche Vermittlung günstige Handelsverträge abschlleßen. Eine r eu ins Leben gerufene, „Deutsche Handelskammer h Norwegen" hilft der neuen Ausrichtung nach Europa, die schon jetzt als überaus nützlich empfunden wird, von den günstigen Zukunftsaussichten :«anz zu schweigen. Nach innen wirft d a s Er- r ährungsproblem viele Fragen auf, die Wenfalls tatkräftig angepackt werden: Deckte Nor- sogen doch früher seinen Bedarf an Lebens-, Ge- - uß- und Futtermitteln nur zu 65 v. H. aus eige- . er Herstellung! So kann man verstehen, warum liie Müsen zu Oslo, Bergen und Drontheim unter '.em Motto ter S-Ibst°-r!°rgung st-h-n. Harum viele neue landwirtlch-stllch- M^nahmen □ie z. B. die Fütterung mit Zellulose und Fischmehl l.as tägliche Gespräch bilden Ist die Ernährung und Versorgung auch sicher- estellt, so müssen doch neue Wege unter Ms. utzung aller heimischen Möglichkeiten gegangen werden. Eines der englischen Druckmittel auf das sichere Norwegen war das englische Ko h le n- -ionopol. Den ganzen Widersinn dieses w.rt- chaftlich unmoralischen Kampfmittels kann man • ur erfassen, wenn man hier die größtenteils un- erschlossenen Wasserkräfte ^rroegens frei» "eüt. Das gleiche Norwegen, das jährlich rund drei ing jmM Erwachendes Norwegen Von unserem Dr. Et.-Benchterftatter. zeuge Flugplätze in Sübroeffcnglanb an. Ein Vor- postenboot wehrte ben Angriff feindlicher Torpedoflugzeuge erfolgreich ab. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Rächt in bas Reichsgebiet und bas besetzte Gebiet ein. Deutscher Lustangriff auf Geleitzug bei Kreta. Der Wehrmachtbericht vom Samstag. B e r l i n, 25. Jan. (DRB.) Das OKW. gibt be- kennt: Schnellboote klärten im Kanalgebiel bei ungünstiger Wetterlage erfolgreich auf. Es kam mehrfach zur Berührung mit b:m Feinde. Die deutschen Boote kehrten unversehrt in ihre Stützpunkte zurück. Auch die deutsche Luftwaffe beschränkte am 24. Januar infolge der Ungunst der Witterung ihre Tätigkeit auf bewaffnete Aufklärung. 3m RNttelmeer griffen deutsche Sampfflug- R o m, 26. Ian. (Europapreß.) In seiner fonntag- lichen Ansprache an die Angehörigen der Wehrmacht betonte der Hauptschriftleiter des „Telegrafo", A n - saldo, daß die italienische Führung 'der kalten Wahrheit immer ruhig ins Antlitz geblickt habe, ohne irgend etwas zu verheimlichen. Deshalb veranlasse auch der Fall von Tobruk zu keinen akrobatischen Hebungen in der Dialektik, wie dies von der feindlichen Propaganda bei gleichen Anlässen geübt werde. Die Pflicht des italienischen Volkes für morgen sei, durchzuhalten, alle seine Kräfte zu sammeln, um ehrenvoll aus dieser Prüfung hervorzugehett. Ein Sieg der Angelsachsen würde das Ende aller auf das Wohl der Völker Europas gerichteten Vorhaben bedeuten. Er würde ba« Ende der den Volksmassen Italiens dienenden Pläne sein. Alles, was Italien in Jahrhunderten "ü^nur etwa ein Viertel feiner Wasserkräfte aus^ 7l°ch nicht einmal di- Halst- di-I-s "aturUch-n Srä't-r-ichtums roürte ausr-ich-n, um Norweg • lOn dem englischen Kohlenmonopol zu befreien. Nicht nur di- Ausnutzung ter Wasterkratt-, sondern uch zum Beispiel der B - r g b a u wurte von ' apitalistischen Einslüssen Englands künstlich g i'e®Tet lebt dem norwegischen Ausbau di- reichen ^rsahrungen "Deutschlands zu Hils- kommen mögen uv->i äusser Fülle h°rau-q°griss-n° B-'p'°l° dem. -ich machen: Norwegen baut -M °rs^ F°bnk üir Zellwolle und macht ftd) m feiner L-LW-'-EMLÄS I ; inpr wesentlichen Steigerung und Verbefferung ve Produktion erkennen. Feste Abnahmevertrag «esondere mit Deutfrfjlanb stch^rn ^m^»»hrsstraßen wärtsentwicklung. der Berg- iiberminben erstmalig alle Hindernisse de 9 litte M ab! b flehen, met । >uh und it- uen, die ül- i>et feftta Cauberkeiir üflenettfiiiiiT mcn.6elftk Uten. Tunt idiönitcr^r es Remter ’nüber. 'HldfbabtM gekehrt. Unsere TNarineelnhciten haben feindliche Stellungen an der griechisch-albanischen Lüste bom- bardierL 3n der Lyrenaika sind unter wirksamer Zusammenarbeit mit unserer Luftwaffe, bie unermüb- ttch feindliche Truppen unb motorisierte k^mpf- m'ktel mH Keinen Sprengbomben unb WG.-Feuer belegte, Kämpfe im Gange. Arn gestrl"en Taoe haben unsere Jäger, die eine feindliche Formation erreichten, vier Flugzeuge von Gloster-Typ ^rennenb a^^ schossen. 3n Ostafrika zu Lanbe nichts von Bebenlung. Unsere Fliegerebteilungen haben feindliche Streitkräfte bcmbarbiert. Vier britische Flugzeuge wurden brenn-mb abgeschoflen. Wäh-^enb des im aellriaen Dehrmachtbericht rolebergeoebenen Angriffs von Einheiten bes deutschen Fliegerkorps rourben, roie sich aus roeiferen F-ststellunoen ergibt, außer bem erwähnten Kreuzer zwei weitere Einheiten — ein Schlachtschiff unb ein zweiter Kreuzer — von sezwei Bomben schweren Kalibers betroffen. Wäbrenb bes am 9.1. laut Webrmacht- berick-t vom 10.1. burchgefübrten Luftangriffs geaen englische Flolteneinheiten im Blittelmeer rourben ou'er ben bereits als getroffen gemeldeten Ein- beiten zwei Kreuzer schwer beschäbigt. die sich zur Zelt in Alexandrien in Reparatur be- finben. Das Ritterkreuz für Maior v Malhahn. Berlin, 25. Ian. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Major F r e l - Herrn von Maltzahn, Kommodore eines Jagdgeschwaders. Major von Maltazhn hat, an der Spitze feines Geschwaders fliegend, 13 Luft- fiege errungen und damit bewiesen, daß er a l s Kommodore nicht nur den taktischen Einsatz feines Verbandes erfolgreich leitet, sondern zugleich auch als Jagdflieger bgs Vorbild seiner Flugzeugführer ist. Das von ihm geführte Jagdgeschwader hat seit Kriegsbeginn die hohe Zahl von 150 Flugzeugen und 115 Sperr bau (onen abgeschossen. Die Auszeichnung des Kommodore bedeutet darum gleichzeitig eine Ehrung des ruhmreichen Geschwaders. * Major Günther Freiherr von Maltzahn wurde 1910 zu mobarg bei Demmin in Pommern als Sohn eines Rittergutsbesitzers geboren und besuchte das Gymnasium in Anklam, das er 1930 mit dem Renezeugnis verließ. 1931 trat er in das Reiterregiment 6 ein, wurde 1934 Leutnant. 1935 von der Luftwaffe übernommen und zunächst als militärischer Lehrer bei eitler Flugzeugführerschule oer» 1 wendet. Zu einem Jagdgeschwader versetzt, wurde ' er 1938 Sta'selkapität. 1939 Hauptmann unb bei 1 Kriegsbeginn Gruppenkommandeur. Am 24. Oktober ■ 1940 wurde er außer der Reihe Major und am . 30. November Kommodore eines Jagdgeschwaders. M. Jahrgang Nr. 22 '(iridteint t anbei), außer Sonntags und feiertags geilagen: Die Illustrierte (ießener Fantilienblätier Heimat imBild DieScyolle NonatS-Bezugovreis: g?it 4 Beilagen NM. 1.95 Lline Illustrierte .. 1.80 Zustellgebühr.. . „ .25 Oirf) bei Nichterscheinen tnn einzelnen Nummern ir folge höherer Gewalt jlcrniuredtanfdtlub 2251 5 cahtanschrift.„Anzeiger" ?onscheck116»6?vrants. M Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rom, 25. Jan. (DRV.) Der italienische Wehr- machtber'.cht vom Samstag hat folgenden Worttaut: Die letzten Abteilungen, bie im W e st a b s ch n i t t von Tobruk bem feinblichen Angriff noch verzweifelten Wiberstanb entgegensetzten, erlagen gestern ber Uebermacht. 3n Tobruk besan- dcn sich eine Jnfanteriebivision (bie Division „Sirte“), ein Bataillon Grenzwachttruppen, ein Bataillon Schwarzhemben sowie Watrosen- unb Artillerieabteilungen; insgesamt runb 20 000 Wann. Diese Kräfte haben 19 Tage lang bem brel- fochen B mbarbement von Lanb, von See unb von ber Luft aus Wiberstanb geleistet unb haben bem Endangriff noch vier Tage lang stanbgehalten. Millionen Tonten ^Kohlen" und '"«ök»' «insührtk, Unfete iltHOerie M bi» ... Schutz Aufklärung planmäßig fort, hierbei versenkte ein Fernkampfflugzeug 500 km westlich 3rlanb ein hanbelsschiff von 4000 B R T. An ber -------------- ., , . . ... britischen Oftküsle rourben zwei hanbelsbampfer so- Floltenverbanbes würben einroanbfret beobachtet, wie kriegswichtige Anlagen eines Hafens mit Dom- Ein feinbliches Flugzeug würbe abgeschossen, ben belegt. 3n ber letzten Rächt griffen Kampfflug- ------ (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Oslo, Januar 1941. Das Tempo der Arbeit innerhalb eines sich kraft- । xiU vollziehenden Aufbaues gab dem Ende des ergangenen Jahres, das Norwegen so tief ein» sineidende Ereignisse brachte, ein besonders aktives (spräge Auf den Verrat der alten norwegischen lußenpolitik und die Verletzung norwegischen Ge. tets durch England folgte in letzter Stunde das rnzigartige Norwegen-Unternehmen der deutschen Lehr'macht. Störte die Landung der Engländer zu- tichst den Handel und Wandel des Landes, so nußten diese Folgen des Krieges in der nächsten sxriode des so wechseloollen Geschehens dieses Jahrs wieder überwunden werden. Die durch den jkieg eingetretenen Schäden mußten beseitigt und lr Wiederaufbau begonnen werden. Doch bald ging die Aufwärtsentwicklung darüber (-naus. Man begnügte sich nicht mehr mit einer I oßen „Wiederherstellung" des alten wirtschaft- fchen Zustandes. Es kam die neue Ordnung, nb damit wurden neue, bisher für norwegische r^rhältnisse kaum erhoffte Zielsetzungen gestellt und tiilweise bereits verwirklicht. Von einem „Wieder- ufbau" kann man also nur zum Teil reden. Das, ras sich heute in Norwegen vollzieht, ist ein .Aufbau" schlechthin, der sich sowohl in l Atanschaulich-politischer als auch wirtschaftlicher nb sozialer Hinsicht bei weitem von dem unter» Reibet, was ehedem war. Nach der Flucht ber sicheren Machthaber unb nachbem bie letzten Der« d)e ber alten Systemparteien in sich selbst zu- mmengedrochen waren, übernahm die „N a s. In al Sämling" bes früheren norwegischen :rieasminifters Quisling als alleinige Partei I ? Verantwortung. Reichskommissar lerbooen tote kommissarische Staatsräte ein unb sagte, ber ßeg, „bie Freiheit unb Seldstänbigkeit bes norme- । schen Volkes zurückzugewinnen", gehe ausschließ- Ich über bie Erneuerungsbewegung bes „Nasjonal icUniberiifr i 6, Anruf L». idle flibt k t, cbenio r.; > ter. itSflemeinit? ( i Liter W >nd des ÄriffJ ftillenbete Äramm Bri: >rt. & lefunbbeitttr hießen ihren zu löiw eise der »eri- Die %W- Zestimmungk^ t. Alle PM », ch zur Versio , u der vorge'c'- ! isation der; >chen in bei 6" , j len. Es - .zahlVluA- werden fltbdfl j zur ErM- J irg.ünlt'S6 jlefev, ilWB zre W61 ! lsfiger -kel NSDStB.-Gruppen gegründet. Damals erging der Ruf der Partei an die Besten der Studenten und Dozenten. Aber die Universitätsbehörde und die Dozentenschaft leisteten geschlossen Widerstand. Bei der Langemarckfeier im Jahre 1931 legte der NSDStB., der seit 1929 verboten war, als Sektion der NSDAP.-Ortsgruppe Bockenheim einen Kranz mit Hakcnkreuzichleifen am Ehrenmal der Universität nach der offiziellen Feier nieder. Am nächsten Tage ließ der Rektor auf Betreiben der roten Studentengruppe, die erlaubt war und im Ehrenhof der Unioerfität auch den Ehrenplatz hatte, die Schleifen entfernen. So wie in der Gauhauvtstadt Frankfurt, so erbittert war auch der Kampf in den übrigen Hoch- und Fachschulstädten des Gaues. In Gießen haben sich in dieser Zeit nur wenige zum Braunhemd des NSDStB. bekannt. Aber chr zäher und unbrechbarer Wille hat ihnen den Sieg gebracht. Schon 1932 konnte die Gießener Studentenschaft im AStA. (Allgemeiner Studenten-Aus- schuß) die Einführung des numerus clausus für Juden verlangen I Doch ie schärfer die Gegensätze um so inniger wurde oie Zusammenarbeit zwischen Studentenbund und Partei. In Darmstadt war es der damalige SA.-Sturmführer Walcher, der schon Jahre vor der nationalsozialistischen Revolution die Hochschulgruppe an der Technischen Hochschule Darm- stabt führt« und sie auch in die Machtübernahme führen durfte. Seine Arbeit, die oft durch harte Auseinandersetzungen mit bürgerlichem Unverstand erschwert war, brachte ihm die Anerkennung der Partei. Gauleiter Sprenger berief ihn zu seinem Vertrauensmann für studentische Fragen, und im Sommer 1934 wurde er Gaustudentenfüh- re r. Im Jahre 1935 wurde Kamerad Walcher stellvertretender Reichsführer de» NSDStB. Nach der Machtübernahme wurde im Zuge des Aufbaues der Studentenbund zu einer Organisation gestaltet, deren höchstes Ziel es ist, die Studenten der Hoch- und Fachschulen zu fanatischen Kämpfern der nationalsozialistischen Weltanschauung zu erziehen. Diese Erziehungsarbeit, die in den Käme- radschaften des NSD.-Studentenbundes geleistet wird, erfolgt im unmittelbaren Auftrag des Führers. Im Jahre 1936 sprach Adolf Hitler vor mehr als 5000 Studenten in München im Zir. kus Krone anläßlich der 10-Jahresfeier des NSDStB. In einer großen Rede sprach der Führer von dem tiefgreifenden Prozeß der nationalsozialistischen Machtergreifung, die eine wahrhafte Revolution, eine Umwälzung von geschichtlich seltenem Ausmaß barstellt. All denen, die da glaubten, die deutsche Eigenart ging durch den nationalsozialistischen Zentralismus verloren, hielt der Führer entgegen: „Ich weiß, was Ihr verliert, ich weiß aber auch, was ich Euch dafür gebe. Ihr verliert die Vergangenheit, aber Ihr gewinnt die deutsche Zukunft. Deutsch sein heißt klar sein, klar sein heißt logisch denken und handeln, logisch handeln heißt zweckmäßig handeln, und ich handele zweckmäßig, wenn ich dem Volke jene Verfassung gebe, die es stark macht.. ." Di« letzten Worte de» Führers gelten den jungen Studenten, die er an ihre besondere Sendung erinnert, die sie einst zu erfüllen haben als die zu höheren Führerstellungen Berufenen: „Und so sollen Sie Bannerträger des Willen« und der Autorität der Staatsführung werden." — Diesen Erziehungsauftrag zu vollstrecken, ist heiligste Aufgabe der Kameradschaft des NSDStB. Mit ihren Kameradschaften gehen die nationalsozia» listischen Studenten seit Jahren in den studentischen Land-und Fabrikdienst, um die Arveit und die Lebensbedingungen des deutschen Bauern und des deutschen Arbeiters kennen zu lernen. Dar- überhinaus wurde gerade der letzte Vorkriegseinsatz in der Erntehilfe im Jahre 1939 zu einer erfolgreichen Unterstützung der Landwirtschaft i m b e - drohten Osten. Von den 46 000 studentischen Erntehelfern des Jahres 1939 waren 3000 aus dem Gau Hessen-Nassau. Auch Gießener Studenten nahmen mit gutem Erfolge an den Reichsbe- rufswettkämpfen teil; auf den Gebieten des Fabrik- und Landeinsatzes wurde mit steigendem Erfolg gearbeitet. So nahmen 1939 und 1940 etwa 80 v. Sy am Land- ober Fabrikdienst des NSDStB. teil. Aber auch auf kulturellem Gebiet hat die Gießener Studentenschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Davon mag die große Zahl der guten Feierstunden, Hausmusikabende und Gemeinschafts, abenben der Kameradschaften unb ANSt.-Gruppen ein Zeugnis ablegen. Nach dem Ausbruch des Krieges verkündete im Jahre 1940 der Reichsstudentenführer die studen- tische D i e n st p f l i ch t. Im studentischen Kriegseinsatz stellt der Student der Heimat unter Beweis, daß er sich seiner Kameraden an der Front würdig erweist, indem er mehr leisten will als in normalen Zeiten. So wurden z. B. von den Studenten der Frankfurter Hoch- und Fachschulen im vergangenen Jahr mehr als 20 000 Arbeitsstunden bei der Reichspöst geleistet. Einem Wunsch der Straßenbahn entsprechend wurden Studenten als Schaffner ausgebildet, die in erster Linie an Sonntagen eingesetzt.werden, um den verheirateten Schaf- nern und Schaffnerinnen die Möglichkeit zu geben, den freien Sonntag im Kreise der Familie zu verbringen. Weiterhin wurden Studenten bei der Reichsbahn in der Eilgutabfertigung usw. eingesetzt. In den übrigen Hoch- und Fachschulstädten des Gaues Hessen-Nassau, wo die Arbeit nicht so stark anfällt wie die Gauhauptstadt, bildet die Technische Nothilfe die Studenten, insbesondere die von technischen Hoch- und Fachschulen, zum Einsatz bei Katastrophen aus. Zu dieser stetigen Einsatzbereitschaft, wie sie die Partei von jedem Nationalsozialisten verlangt, erzieht der NSDStB. im engsten Zusammenwirken mit der NSDAP, feine Studentenbundsmänner. Das studentische Führerkorps steht heute hundertprozentig an der Front und erfüllt dort seine Pflicht. Ihrem Vorbild werden die Studenten der Heimat nacheifern unb durch erhöhten Einsatz ihren Teil zum Siege Groh-Deutschlands beitragen. Die Feier in München. Empfang durch den Stellvertreter des Führers. München, 26. Jan. (DNB.) Die 15-Jahrfeier des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes fand in der Hauptstadt der Bewegung statt. An der Feier nahm bas gesamte studentische Führerkorps teil. Die Gaustudentenführer unb Studentenführer begrüßte der bevollmächtigte Vertreter des Reichs- ftuoentenführers im Kriege, Pg. Dr. Fritz Kudach. Dann sprach der Reichsstudentenführer Dr. Scheel über die Erziehungsziele des NSDStB. unb stellte dabei drei Forderungen auf: Der deutsche Student muß erzogen werden zu einem Kämpfer für den Führer und den Nationalsozialismus, zu einem Könner von höchster beruflicher Leistung und zu einem Sozialisten« der kompromißlos den sozialistischen Gedanken der deutschen Revolution in sich tragt unb in seinen Taten verwirklicht. Dann fand die Totenehrung an den Ehrentem. peln auf dem Königlichen Platz statt. Reichsstuben, tenführer Dr. Scheel legte zu Ehren der Toten ber Bewegung unb insbesonbere zu Ehren des als Blut- zeugen ber nationalsozialistischen Bewegung am 9. November 1923 gefallenen Studenten Karl La force Kränze in den Ehrentempeln nieder. Nach der Gefallenenehrung wurde das studentische Führerkorps vom Stellvertreter des Führers im Führerbau empfangen. Reichsstudentenführer Dr. Scheel gab ber Dankbarkeit Ausdruck, die das deutsche Studententum dafür empfinde, daß die Partei ihm im Kriege Aufgaben von besonderer Bedeutung zugewiesen habe und überbrachte dem Stellvertreter des Führers Arbeitsergebnisse aus dem Kriegsleiftungskampf der deutschen Studenten. Dann sprach ber Stellvertreter des Führers. Er wandte sich insbesondere a n b i e Die Konferenz der Montevideo, 27. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Heute beginnt hier die Konfer en z ber L a - Plata-Staaten. Von den fünf teilnehmenden Nationen sind Uruguay, Paraguay und B o - l i o t e n durch ihre Außenminister vertreten, während Argentinien und Brasilien Delegationen entsandt haben. Das Ziel ber Besprechung ist die Steigerung des regionalen Handelsaustausches, um den Rückgang der Ausfuhr, die durch die englischen Dlockademaßnahmen schwer geschädigt worden ist, einigermaßen auszu- gleichen. Die Landeserzeugnisse ber La-Plata-Staa- ten gingen vor dem Krieg zum weitaus größten leü nach (Europa. Gerade die letzten Monate haben aber gezeigt, daß die Vereinigten Staaten von Nordamerika trotz aller Propaganda nicht imstande sind, für diesen durch britische Willkür Der» ursachten Verlust einen Ausgleich zu schaffen. Die La-Plata-Republiken wollen also versuchen, sich durch Selbsthilfe eine wirtschaftliche Entlastung zu schaffen. Dl« an der La-Plata-Konferenz teilnehmenben Abordnungen haben dem ihnen zugestellten Programm ber Tagung zugestimmt. Bolivien unb Paraguay haben folgende neun Vertragsentwürfe unterbreitet: Ein Abkommen über ausschließliche Hanbelsvorteile zu Gunsten ber im Innern gelegenen Länder sowie über die Benutzung des La» Plata-Stromes unb seiner zwischenstaatlichen Nebenflüsse. Beiderseitige vorzugsweise Behandlung für Schiffe ber Uferftaaten. Eine Flußkommission für den La-Plata-Strom. Ein vierter Vertragsentwurf befaßt sich mit Sonderzolltarifen, Zollerleichte- rungen unb anderen Vorteilen für bestimmte Lande serzeugnisfe. Der fünfte Vorschlag bezieht sich auf fünf Ritterkreuzträger aus den Reihen des deutschen Stubententums, die bei dem Empfang zugegen waren und rief ihnen zu. ,Zhr seid die Auserlesenen, die mit der Ta t sichtbar für alle Welt bewiesen, daß der Geist von ßangemprrf auch in ber deutschen Studentenschaft von heute lebt. Ihr habt die höchste Pflicht des Studenten voll erfüllt. Denn es ist höchste Pflicht des Studenten, in seiner Handlung und in seiner Haltung stets sich zu bemühen, Vorbild zu sein, so wie er seinem ganzen Wesen nach Kämpfer sein muß, sei es mit den Waffen, die seinem Wirken im Kriege ge- maß sind, sei es mit den Waffen, die feinem Wirken im Frieden gemäß sind. Für die Zeiten des Friedens gilt: Student fein heißt, höhere Schulung erringen zum Kampf mit den Waffen des Geistes; denn geistiges Kämpfen unb Ringen ist überall bort, wo der geschulte Geist sich auswirkt — und fei es nur das Kämpfen unb Ringen mit sich selbst um Erkenntnis,unb Wahrheit. La-plata-Staaten. Freizonen mit Erleichterung für die Schaffung von Freihäfen.- Durchgangserleichterungen für Passagiere und Waren sind im sechsten Vertragsentwurf vorgesehen. Der siebente Vertragsentwurf schläfst die Schaffung eines regionalen Instituts für fani- täres Polizeiwesen vor. Der achte Vorschlag befaßt sich mit dem Grenzhandel unb der neunte mit dem Reiseverkehr. Für die Arbeiten ber Regionalkonferenz sollen drei Kommissionen ernannt werben, eine Kommission für Verkehrs- unb Transitfragen, eine für Zollfragen sowie eine für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten. Gegen Bindung an die einseitige Politik Koosevelts. Bogota, 26. Jan. (Europapreß.) Aus einem Bankett, bas bie kolumbianische Regierung dem Ex- präsidenten Alfonso Lopez anläßlich feiner Rückkehr nach Kolumbien gab, hielt Lopez eine Rebe. Er wandte sich darin gegen eine Ausrichtung auf bie Vereinigten Staaten unb warnte vor einer zu engen Bindung Kolumbiens an die USA. „Warum Üft es wichtiger, eventuelle Gefahren für die Bereinigten Staaten aus dem Karibischen Meer fernzuhalten, als den Zusammenbruch von zwanzig Nationen aufzuhalten, die durch den europäischen Krieg wirtschaftlich geschä- bi g t werden?" so fragte ber Expräsibent. „Und wa. rum schreitet vor allem diejenige Zusammenarbeit fort, die die Vereinigten Staaten stützt, während man eine den lateinamerikanischen Staaten dienende Zusammenarbeit aufhält und unterbindet?" Japans Antwort an USA. Oie interventionistische Politik Roosevelts die Ursache des Konflikts. Tokio, 26. Jan. (Europapreß.) Japan, Außenminister M a t f u o t a nahm vor dem Außenpolitischen Ausschuß des Unterhauses Stellung zu dem Vorwurf des Staatssekretärs ber USA., (Sorbett Hüll, baß Japans Aktion in der Mandschurei ber Auftakt zur Zerstörung ber Grunblagen ber zivilisierten Welt gewesen fei. Matfuvka betonte, bie USA., bie einen beherrschenden Einfluß auf ber westlichen Halbkugel ausübten, würden besser tun, s i ch um andere Gebiete als um D ft- afien zu kümmern, wo Japan eine den Frieden unb die Ordnung garantierende Stellung ein- .nehme. Die eigentliche Ursache für den Konflikt zwischen Japan unb den Vereinigten Staaten bilde die interventionistische Politik der USA. Daher werbe zwischen ihnen unb Japan kein freunb- schaftliches Verhältnis zuftanbekommen, solange die Vereinigten Staaten in China ihre erste Verteidigungslinie sähen. Dann wies Matfuvka die Verdächtigung zurück, daß die Mächte des Dreierpaktes ein Programm unbegrenzter Eroberungen aufgestellt hätten. Ihr Streben gehe lediglich dahin, eine g e - rechtere Welt zu schaffen. Der Außenminister wies weiter daraus hin, daß die Vereinigten Staaten offensichtlich Australien und Neuseeland als ihre erste Frontlinie betrachten unb auf diese Weste die Monroedoktrin verfälschen. „Es ist albern von den Vereinigten Staaten, zu sagen, daß Japan un-verschämt sei, wenn es den westlichen Pa- stfik beherrschen wolle. Japan muß den westlichen Pazifik beherrschen, nicht des eigenen Interesses, sondern ber Menschheit wegen. Japan muß von Amerika verlangen, baß es seine Haltung überprüft, unb wenn es dies nicht tut, so bestehen nur geringe Aussichten für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan unb den Vereinigten Staaten. Der Aufstieg oder Niedergang der Weltzivilisation hängt von Amerikas Haltung ab. Ich will mir die größte Mühe geben, daß die Vereinigten Staaten dies verstehen, aber ich muß erklären, daß man dies weniger durch gutes Zureden als durch unerschütterliche E n tf d)I o f f e rd) c i t fertig bringt. Es entspringt einem Mißverständnis, daß Japans nationale Machtentfaltung für die Versteifung der amerikanischen Haltung verantwortlich ist, wir müssen das unsrige tun, dieses Mißverständnis zu beseitigen." Matsuoka erinnerte dann an die Verpflichtung aus dem Dreimächte, pakt und betonte nachdrücklich, „daß Japan seine Verpflichtungen nicht vergessen werde. Niemand in Javan erhebt die Frage, was Japan tun werde, raUs Amerika in den europäischen Krieg eintritt", sagte der Außenminister. Buttiiis Auffassung. Washington, 26. Januar. (DNB.) William Bullitt, der bis zum Ausbruch des Krieges Botschafter der Vereinigten Stuten in Frankreich war, erklärte vor dem Ausschuß des Repräsentantenhauses für Auswärtige Angelegenheiten, es gebe zwei Grenzen für die amerikanische Hilfeleistung an Großbritannien: „Die Vereinigten Staaten werden keinen Krieg erklären, unb sie werben nicht den Anfang in irgenbeiner Art von Feindseligkeiten machen." Die Gefahr, in der Amerika angeblich schwebe, sei augenblicklich so groß, daß bie Entschei- bung über bie wirksame Anwendung der Derteidi- gungsmittel ebenso wichtig sei, als ob das Land schon angegriffen wäre. Bullitt behauptet, die westliche Hemisphäre sei der „saftige Bissen für die Diktatoren", eine Invasion in die westliche Hemisphäre sei fast gewiß. Wenn die britische Marine ausgefchaltet würde und die „totalitäre Macht" bie Herrschaft über den Atlanti- fchen Ozean ober ben Stillen Ozean erlangen würbe, habe die Zweiozeanflotte der Vereinigten Staaten dereitzustehen. Bullitt tischte das Märchen von ber fünften Kolonne auf, bie in vielen füib» amerikanischen Ländern existiere unb bereu Vorstoß gegen ben Panamakanal im Falle einer Vernich- hina bet britischen Flotte schnell zur Wirklichkeit roeroen würbe. Bullitt stellte weiter bie schon von dem japanischen Außenminister Matsuoka wiederholt zurückgewiesene Behauptung auf, Deustchlanb yabe Italien unb Japan zu dem Beitritt in einen Bund überrebet, ber gegen Amerika unb anbere Nationen gerichtet sei. Zum Schluß feiner Rede sprach Bullitt unverhüllt mit einem Satz das aus, was er eigentlich hatte sagen wollen: „Das sicherste Mittel, um bie Niederlage bestimmt zu verhüten, wäre ber Eintritt der USA. in ben Krieg. Das Echo der Erklärungen Lindberghs. Neuyork, 26. Jan. (DNB.) „Evening Star" lehnt Lindberghs Ausführungen ab unb verlangt, daß bie totale Hilfe für Englanb ohne Rück- ficht auf das Kriegsrifiko durchgeführt werde. „Washington Post" greift Lindberghs Forderung, daß man den Wunsch nach Frieden schassen müsse, heraus. Dadurch mache er sich, wenn auch unbewußt, zum „Agenten Hitlers". Alle Berichte über bie Vernehmung Linbberghs müssen jedoch zu- geben, baß Lindbergh sehr klare Antworten gab unb baß an seiner Ehrlichkeit unb Aufrichtigkeit nicht zu zweifeln sei. So schreibt „New Port Heralb Tribüne". Selten sei einem Zeugen vor bern Kon- greßausschuß ein derartiger Respekt erwiesen wor- den. Dieser Respekt sei tiefer gewesen, als durch Händeklatschen hätte zum Ausdruck gebracht werden können, ein Ausdruck der Hochachtung vor dem Mut, ben Lindbergh bei der Aeußerung von Ansichten gezeigt habe, die gegenwärtig alles andere als populär seien. England tritt weitere Stützpunkte an die USA. ad. Rom, 25. Jan. (Europapreß.) Englanb hat ben USA. den Stützpunkt an der Westküste ber Insel Trinidad vor ber venezolanischen Küste im Karibischen Meer abgetreten, wie „Giornale d'Jtalia" aus Caracas (Venezuela) meldet. Das Gebiet dieses Stützpunktes wirb über 100 Quabratfilo- Meter groß sein. Viele Gebäube — Villen, Hotels, Schulen — unb die Badeanlagen am Gestade der Insel sollen damit ebenfalls in ben Besitz ber USA. übergehen. Von England ist auch der Flottenstützpunkt Georgetown, die Hauvtstabt;oon Bri- tisch-Guayana, an der Norbostküste Südamerikas, an bie USA. abgetreten worben, melbet das Blatt weiter. Zur Zeit befinde sich dort ein nordamerikanischer Sachverstänbigen-Ausschuß zur Prüfung des Gebietes unb ber Erweiterungsmöglichkeiten. Außerdem sollen sich die USA. bemühen, auch in Französisch-Guayana die Genehmigung zur Errichtung von Stützpunkten zu erlangen. Drei Monate Gefängnis wegenBeleidigung der deutschen Farben in Gan Franzisko. Neuyork, 25. Januar. (DNB.) Die beiden Matrosen der USA.-Marine, die am ver- gangenen Samstag in herausfordernder Weise die deutschen Farben beleidigten, indem sie die Reichs- dienstflagge von dem deutschen General- konsulat in San Franzisko herunterholten, wurden vom Strafgericht zu drei Mona- ten Gefängnis verurteilt. Di« Täter wurden der Marinebehürde zur weiteren Strafverfolgung Oer Weg zur Lufigettung des Reiches. Bon Oberleutnant Zabel. lieber Jahrtausende hatte die Polittk der Völk« sich damit begnügt, den Luftraum nur als solche nicht aber als Faktor im Machtbereich zu betrach ten. Erst mit ber Eroberung ber Lust began» — nach Ueberwinbung vieler unb neuer Problem! staats- unb völkerrechtlicher Art — ber Begriff politischen Luftraumes Formen anzunehmen, uri erhalten die Lufthoheit und Luftherrschaft ihn, jetzt so große Bcdeutuna. Wie einmal bie (Eroberung neuer Erbteile qu dem Seewege entscheidenbe Sßeränberungen in bch° M» r., vorschkr-! 'bnbuflrie c deutschen £ sahrttreibO War in \ va..P.,ch"l"-«'"' »' «rlibrl* VUllbelm l'..nnr ftl’llMl•'•••• * nauplimniL-r,. „'n" "'».„Icheln. »<•.nn'wu'Mch I nilpn Tr ,1t. Iv Umifl» t»' *>• N-nliI»Ioni T>r 0<*nl 1WM,’ Ih ®iabl «Älrftni. Prvvln», ffii. T,llvt uni, ifirtkin Vlrnt)l|rf)f Unli»»r»liai#bn«rPllmm-i vl.VirH Bafel, 2tt Ian. (Europapretz.) Das Znternatio. - nale Note Kreuz flibt bekannt, bah die Anzahl der "on ihm »ermittelten Postsachen - »arten bereit» über drei M Ul tonen be- trage. Durch Vermittlung des Genfer Noten Kreu- zeo gehen 3i.td)riftrn an frkfl»fldanncne ^Ibaten Inb ihre Angehörige in der ^nz-n Welt. Als d^e Zentralstelle für Kriegsgefangene in Genf vor Iah resfrist gegründet wurde hatte sie etwa 500 Mit arbeiter; heute betrögt beren Zahl Kreits ü b e r 4000, die alle unentgeltlich Im Dienst der Kriegs- gefangenenfürsorge arbeiten. Japanische Offensive in der Provinz Sonan. G ch a n g h a ,. 26 Ian. (DNB ) Japanische Truppen haben in der nordchinefisdien Provinz Hon« n gegen chinesische Trupp^zulammenziehu^ Starke von rund 100 000 Mann eine geliere Offen sine cinaeleitet Die Operationen verlaufen n ö r b l% oonranrauUnfl der Hankau.Peking. Bahn sowie nordnordwestlich unb nordwestlich v chankau im Räume von Sinyang. Zehn japanische Armee-Einheiten sinb eingesetzt. 300 Mitglieder der jungögyptischen Bewegung verhaftet. Rom, r». Ian. (Curopaprtß.) Wart) el"" Zum erstenmal In ber Ge,chichte der Postwertzeichen erscheinen auf einer Vriefumrke gemeiigam die Bilder der Führer zweier befreundeter Rationen. Zum .10. Januar gibt bk Reichspost diese toonher- brkhnarfe m «t d e m B «l b d e » F ü h r « r . u n d den Duce heraus. Die Marke wurde von dem Münchner Künstler Professor Richard Klein nach Lichtbildern des Reichsbildberichterftatters 5) o f | • Die italienische Post gibt eine ■ mit den Portrötbildern de» Neue deutsche Baukunst. deutschen PoNzel Manifer gab gnmdsötzNche THi- orbminflcn für btn Kriegsetnsotz der Ordnungspoll- zei in Zuiammenarbeit mit her Sicherheitspolizei und mit dem gesamten Korps der ff • Die Reichsfrauenführerin S ch v i tz - K l i n k, die cm Samstag die Frauen eines H a m d u r g e r R ü ft u n g s I'e t r i e b e s beiucht hotte, sprach am Abend in einer Kundgebung der NSDAP oor den Amtswalterinnen der NS.'Frauenfchoft und des Deutschen Frauenwerk». ♦ Auf Einladung des Reichskommiffar» Terbaten treten Meiler norwegischer Arbeiter- verbände unter ihrem Vorsitzenden Nils Tangen am 30. Januar eine Studienreise nad) Deut fdg and an, um die narbilblidK« sozialen Einrichtungen des Reiches kennen zu lernen. Sie werden Berlin, Leipzig, Nürnberg, Münd-en, Linz, Men. Prag unb Homburg besuchen. Auf Einlabung der Reichstudentenführer» tritt am 27 Januar eine Delegation ber spanische n 61 u b f n 11 n f ü b r u n a eine Studienreise noch Deutfd,loi>d an. Unter ihr befinden sich brr Stu- bentenjiihrer Jose Miguel HuItart » sowie Na- tionaldeiegierte für Sport, Presse unb Propaganda. • Auf einer Arbeitstagung der Reichsfugendfüh- rung und der HI «Referenten bei den Oberkommandos des Heeres, der Kriegs,norine, der Luftwaffe und den Verdlnbungsoffizieren der drei Wehrmacht- teile zur HI. fprochen Reichsiugendführer Ax- mann, Stabofübrer Möckei, die Reichsreferen- ten Dr. Jutta Rüdiger, Obergebietsflihrer Dr. Schlünder und Obergebietoführer Dr. Schlöffer. seiner >es Schani iflcn der >gie Frankn- baren - ?_• n totalen Hü cheidender J hme durch lr hung nur i? 'er fixeren« )emin!stm V mb, noih c Luftwafse, V 11935 der V. den mad)tprlr unterstrich, t > HrohdeuG ■ Dftmarf,! ib die dnbt1, ne den etfol Wflüd) flcwrli Ihing, die 1^' ne Klinge c. lstwafse all ricae zum f1 Srfolge fürt ilaiA die -r! sich unter r' son des Rt>' geschaffen t ftige Polil'k ]en, die um t er Lösuna r können. Kor un bcbeutenl’ elmehr mW« esih die nilllc unb damit k' aer Lustgeltr -en In Dola m o fPortugieMch Ohilnea an ber rcftairiraiüldKn Küste! und Port of Spa in Trinidad vor ber venezolanischen Küste), falls ble ” । Jctterlage eine Zwischenlandung auf Horta unge- ignet encheinen lötzt Im Rahmen ber vom Reichsiugendsildrer verkün- beten Angleichung der Arbeitsbereiche der HI an Ne Hoheitsbereirl), der NSDAP erfolgt nun die Teilung des bisherigen (Nebietes Franken ber HI. in die Gebiete Franken mit dem Gebietsfitz in Nürnberg und Mainfranken mit "Würzburg als Dionslsitz. Die zweiten W I n t e r f p o r t k ö m p f e ber olpenlönbifchen SA., die zusammen mit den Kameraden ber Gliederungen der Partei, der Weltmacht, der Ordnungspoiizei und de» Reichvarbeitsdienites in Bad Hofgastetn im Tauerntal ihren Auf- takt nahmen, erhielten eine besondere Note durch die Anwesenheit N'v 6tabdM» der SA., L u tz ♦. ♦ Wie Associated Pretz au» London Meldet, Ist Wei,dell W i l l k i e am Sonntagvormittag in ber britischen Hauptstadt eingetrosfen. e Da» eidgenössische K,«easer„öhrui,g»amt sieht für den 4 April 1041 ble Einführung einer elnljelt- lichen Mohlzeitenkorte für (Oastwirtfdmften vor. Die Masznohwe soll den Zweck haben, eine Dovpelver- forgung der finanziell besser gestellten Vevölkerunga- kreise zu verhindern. Der argentinische Außenminister Dr Julio Roca trat von seinem Posten zurück Die Demission dürfte In Zusammenhang stehen mit ber Krise, Ne der bereit» zurückgetrelene ehemalige Finonzmtniste, Fr»- berko Pinedo vergeblid) durch einen Vurgsrie- den der Parteien zu lösen versudüe. e Dr. Fra,, Kul o w etz «st al« Nachfolger b<» ner- 1 storbenen Führer» der Slowenen Dr. K o r o « d) e tz an ble Spitze de» flowenifchen Flügel« ber Regle- * rungvpartei getreten. CFr war seinerzeit In ba» iugo- slawische Kabinett al» Minister ohne lNeschö t«be- reich eingetreten. Dr. Micho Kreck wurde Unter- 1 rtchtemimsttl ükd //eimüt (p6»eH mit dem : Alle .ind wir heute .uf. Sp.ren eingeMellt. um In allen Uben.I.gen .kher tu «ein. D» Po",P1'" buch macht da. Sparen großer und kleiner Betrlge für den Sparer in der Heimat eben.» leicht und bequem wie für d^ Sparer an der Front! Einzahlungen und Abhebungen können l deutsche Baukunst", die unter der Schirmherrschaft i König Boris 111 steht, wurde in Anwesenheit der : Spitzen des bulgarischen Staates in der neuen ! Bildergalerie der Kunstakademie eröffnet. Der bul- - aarifdK Minister für dsfentlid)» Bauten Ingei'ieur W a s s i l o f s, würdigte zunad>ft den hohen Stand der deutsd)en'Technik und Ard)itektur Die neuen Formen der deutsd>en Baukunst des Nationalsozialismus seien and) für andere Völker bahnbred>end, nicht zuletzt burd) die fchövferisd)e Einichaltung de» ganzen Kunstfd>afsen» in da» (tzebiet der Ard)ltek- tur Bulgarien sei glücklich, datz die b,,lgarisd>e Ardütektur unter Einflutz der deutsd>en Baukunst stehe Dieser Einflutz der deutschen Architektur fr da» Ergebnis ber alten traditionellen Freunbföwft zwischen den beiden Völkern. Dav spred>endste Zeugnis hierfür fei die Tatsache, datz 70 v H. aller bu - flarl dytu Ingenieure und Architekten ihre Ausbildung an tedmischen deutschen Hod>schulen genossen hätten. Diese freundfd>aftlid)en Beziehungen be- frud>leten auch den bulgarischen Sd>öpfergeist auf allen anderen Gebieten des kulturellen Lebens. Staatsfekretör Esser überbrachte die Griitze de» Führers. Dir Ausstellung, so führte er weiter au», unterrid)tet von einem Gebiet« dr» kulturellen Leben» um Deutschland, welche» nicht mir brr Per- son des Führers unb feinem gestaltenden Willen am nädüten steht, sondern auch am eindrucksvollsten da» Wesen fener nationalsozlalistisd)en Idee widerspiegelt, die da» Gesicht des neuen Reid>e. in wenigen Jahren geformt hat Der Führer hat es zutiefst erkannt und oft in seinen Reden zum Ausdruck gebradü, datz rin Volk mit Lebenswillen und Lebensanfprud) sid) seine Denkniöler vor ollem ; in Leistungen der Architektur schaffen mutz. Datz . aber die fteinernen Zeugen einer nationalen »au- , tunst der geistigen Gelamthaltung de» Volkes ent- , spred>en müssen, datz sie der Dolkogemeinsd)aft zu Kairo gehör«. Di« Festgenommenen feien dem Kriegsrat zur Aburteilung überwiesen worden. „Popolo di Roma- stellt fest, das Fortbestehen der «ntiengltschen fungögiiptischen Bewegung zeige, datz man in Aegypten die Gesamtlage Englands anders beurteile, als sie die englische Propaganda nach den Ereignissen in Libyen darzustellen bemüht sei. Oie Tliedermetzelung von 36 Volksdeutschen im Wartheland aesühnt. Pofen, 25. Ion. (DRV) Das Posener Stand- gericht verhöngle nad) viertägige? Verhandlung gegen eine Bande von 22 Polen, dir als An- gehörige der sogenannten Obrona Narodowa, einer „Dolkvwehr* von milizöhnlichrm Charakter, im September 1039 3ß volksdeutsd)e Mönner und Frauen auf oiehlsd)« Weise ermordet hatten, 13 In der Mehrzahl fünfzehn- und zwanzigfach Todesurteile. Gegen den restlichen Teil der Angeklagten ergingen langföhrlge Gefüngnisstrafen und nur in wenigen Fällen Freispriid>e mangel» Dewei es Sd)on von Posen aus führte diese Volkvwehrabtei- lung deutsche Zivilgefangene mit, die gewaltsam au» ihren Häusern herauvgesd>leppt und unter unsag- lichen Mitzhandlungen zusammengetrieben worben waren Einer der Deutschen wurde dabei gezwun- gen, «in Führerbild sichtbar vor l'<1) derzutragen, was zur Folge hatte, datz sich der Pöbel überall auf die Deulsd>en stürzte und mit Knüppeln und Steinen auf sie einschlug. In der Näh» de» Gute« Slrotzki bei Wreschen wurden die ersten fünf Deut- leben Im Alter von 16 bl» H5 Jahren kurzerhand In einen Wald geführt unb erschossen. Im Laufe । der nächsten Septembertage wurden weitere Volk»- i deutsd-e bei Neutecklenburg und Grünhof auf ge- radezu vlehifck>e Weise abgeld»lad>tet. nad>dem die Mörder ihren Opfern alle Wertsachen geraubt hatten. Auf ihren, weiteren Rückzug wurden von der gleichen Volkswehrabieilung, die inzwischen immer zügelloser geworden war und nun aud, in den Häusern ihrer eigenen Volkozugehörigen plünderte und raubte in der Nähe von Klodawa 16 offenbar auf der Flucht befindlldx- Deutsche festgenommen und ohne Verhör erschossen In einem der Massengräber fanden die deutsd>en Strasoe, solgung^behörden noch die Leichen eines kleinen Kindes und eines erschossenen Hundes. 24 weitere Morde, die auf das Konto derselben Bande zu setzen find, sehen iwd) ihrer rest- losen Aufklärung entgegen. entspringen unb Ihren Zwecken zu dienen haben, ; datz sie dem ganzen Volk das Bewutztsein seiner ■ Kraft und Starke geben müssen unb bodurch die sichtbaren Gruirdlagen eine» gesmvN-n nationalen Stolzes sein müssen Neber ba» ganze Reichsgebiet wird ein Netz baulicher Höhepunkte, bas von den Pradtzbauten deutfd>er Repräsentation zu den Znvckbauten grotzer Bahnhöse ober neuer Industriestädte bl» au den Kasernen und Flieae,borsten ber deutschen Wehrmacht und den Wohnsiedlungen ber Arbeiter reicht, da» meUhln erkennbare Zeichen sein für den neuen deutsdx'N Gerne!,,sd>aftsgeist und Ne Idee und Dynamik de» Nationalsozialismus, tneldye völlig auf den Frieden gerichtet ist, wenn die unerlätzlid)e Lebensgrundlage und Le- ben«sid>erung unsere» Neunzlg-Mlllionen-Bolkev im Herzen Europa» gegeben ist. König Bort» besichtigte in Begleitung seiner Gemahlin und eine« kleinen Gefolge« am Samstagnachmittag ble Ausstellung. In ber Dor Halle wurde der König erwartet von Staatssekretär Esser, dem bulgarischen Wnitenminister W a \ H - I o f f, dem Gesandten Freihern von R t d) t - hvfen und dem Leiter der kulturpolitischen Ab- tellung im Auswärtigen Amt, Gesandten von Twardowski, sowie einigen bulgarisd>en Wür- denträgern. Staatssekretär Elser führte den Kömg durch die Aufstellung, über ble fld> ber König sehr befriedigt äutzerte. Am Nachmittag wurde Staatssekretär Esser von König Boris empsangen Heber ble .,Neugestaltung ber Reichshauptstadt sprach Oberbaurat Stephan, Hauptabteilungsleiter beim Generalbauinspektor für ble Reichs- Hauptstadt, vor einer zahlreichen Zuhörerschaft an Hand von achtzig Cldylbllberi, Unter ben Anwesen- t den sah man Vertreter be» Hose», ber Regierung. , ben Oberbürgermeister ber Landeshauptstadt und . viele bulgarische Architekten und Ingenieur«. Kleine politische Ttachrichten. Der Reichominister de» Innern Dr Frick hatte die Gesolgsd>ast seines Ministeriums zur Erinne- rung an Die Machtübernahme burd) den Führer an Stelle des vor dem Kriege üblldjen Kamerad- sdiastvabendo zu einem gemeinsamen Besuch der Staatsoper eingeladen, ble in Bayreuther Besetzung ein« Ausführung ber „Götterdämmerung" darbot Reichsge undheitt führer Staatssekretär Dr E o n 11 überbrachte die Grütze des Ministers, der burd) Er- krankung selbst am Erscheinen verhindert war. Di« Befehlshaber unb Insplkteure ber Orbnungs- poltzei aus bem gesamten Grotzdeutschen Reich unb den besetzten Gebieten waren vom Ches ber Orb- nungspollze« General Daluege zu einer Dlenslbe« sprechung In die Retchshauvtstadt neue Generalinspekteur der Schutzpolizei, ff-Ober- sührer Generalmaior 6 d) r e,) e r, tnurbe In Jein Amt elngesührt Der Reichsführer ff unb Chef ber Oer unqarffche Auhenminister l' Budapest, 27. 3an. (DJIB Aunkspruch.f Der ingorisch« Autzenmlnister Graf C f a k y . in dessen Vefinden feil zwei Togen ein schwerer Rückfall ein- ßetrelen war. Ist in der Nach! zum Montag in einem Subapesler Krankenhaus verstorben. Graf Stephan Efaky stammt aus einer alten iebenbüraifdKii ANIssamilie Er wurde im Jahre . |804 in Schätzburg geboren. Er besuchte di« Wiener Koniularalademie und promovierte während des Weltkrieges zum Doktor der Staatswiffensckzaften an Der Budapester Universität An den Friedensver- Handlungen in Trianon nahm er bereits als unga- rijd>er Legationssekretär teil. Seine Auslandsposten Goaren Rom, Madrid, Lissabon und Bukarest. 1932 wurde Efaky Pressed)ef des Autzenministeriums unter Graf Bethlen und 193,5 Kabinettsd>ef des damaligen Autzenminifters von Kanya An der Münchener Viermäd)tekonferenz Im Jahre 1938 nahm Graf Esakn als Beobachter der ungarischen Regierung teil. Ul ad) der Rückgliederung des Oberlandes 8m November 1938 wurde Efaky Autzenminifter noch im Kabinett Imredys und bekleidete diesen Posten bis zu seinem Tode. Major Döring zur letztenORube bestattet Wi« n , 25. Ian. (DNB.) Mit allen militärischen «Ehren wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof der Major im Generalstab Hellmuth Döring, der in Pukarest feiger Mörderhand zum Opfer gefallen war, zur letzten Ruh« bestattet. Zu Beginn der Trauerseier wurde der Sarg vor die Friedhoss« kapeile, in ber er nach feinem Eintreffen aus Buta- re|t in einem Meer von Blumen aufgebahrt war- j ben war, herausgetragen. Die Ehrenwache nahm . ‘ Auffteliuna. Der Präfentiermarfch und das Nieder- ländische Dankgebet erklangen. Nad) ber Trauer- rede des Wehrmachtpfarrers würdigte der dienst- , Nieste Vorgesetzte des Gefallenen Mafor Döring al» Menschen und Soldaten. Hierauf wurde der Sarg aus den Soldatenfriedhof übergeführt. Den Irauerzug eröffneten ein Musikkorps und die Ehrenabordnung des Heeres. Den Sarg selbst geleiteten Offiziere mit blanken Degen. Es folgten die Angehörigen des Toten, zahlreiche Generale^ Gau- (eiter von Schirach, eine rumänische Militär- abordnung und ein weiteres grotzev Trauergeleit. An der letzten Ruhestätte des Toten legte der Stell, oerftretenbe Kommandierende General und Besehls- Haber im Wehrkreis 17 ben Kranz bes Füh- rere und Obersten Befehlshaber» nieder Hierau erwies ein Vertreter der rumänischen Wehrmack)t im Namen des K ö n i g s M i ch a e l und des rurna- nischen Staatsführers General A n t o n e »c u dem Toten ben militärischen Grutz unb legte einen Kranz nieder. SndgüttigerThronverricht Alfons XIII Madrid, 26 Ian. (Europapretz.) Der ehemalige König von Spanien, Alfons XIII^, hat an den spanischen Staatschef Generalissimus franco eine Botschaft gerichtet, in ber er einen endgültigen Thronverzicht zugunsten seines iüngsten Sohne», des Infanten Don 3 u a n , au» pr,d)L Don Juan steht im 28. Lebensjahr und halt sich in Rom auf, wo er freundschasllickze Beziehungen zu den faldyi h- ld)cn Organisationen unterhält. Ale verlautet, soll Don Juan kürzlich auch seinen Eintritt in die Fa- lange vollzogen haben Dem Vernehmen nach beschäftigte sich der spanische Ministerrat mit der Bot- sd)aft Alfons XIII., über deren Inhalt nähere Einzel- Helten nicht bekannt geworden find. Macht ht laberno üu<: Weiterung [ verkauflk 5, Aus aller Wett. Furtwänglers Geburtstag in Rom. Das zweite Äon^ert der Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im größten Konzert« (aal Noms stand im Glanze der Welt Beethovens. Schon die „(ggmonLDuöertüre" bannte die Hörer, die nach der beispiellosen Gestaltung der 7. Sinfonie Beethovens in jubelnde Beifallsstürme ausbrachen. Als der zweite Teil des Konzerts mit einer berückenden Wiedergabe des „Don 3uan", eines Non- dino Giocoso des jungen Salzburger Komponisten Theodor Berger und der „Tannhäuser"-Ouoertüre verklungen war, kannte der Jubel keine Grenzen mehr, so daß Furtwängler sich wieder zu einer $u» gäbe entschließen mußte. Im Publikum sah man wieder neben den zahlreichen Vertretern von Partei und Staat, Wissenschaft und Kunst des verbündeten Italien von deutscher Seite die Botschafter beim Quirinal und beim Vatikan, den Ersten Botschaftsrat Gesandten Fürst Bismarck und eine starke Vertretung der Landesgruppe, der Ortsgruppe und der deutschen Kolonie. Zu Ehren Wilhelm Furtwänglers, der während der Konzertreise des Berliner Philharmonischen Orchesters durch Italien am Samstag seinen 5 5. Geburt s t a g beging, hatten Botschafter von Mackensen und Frau einen Empfang veranstaltet, zu dem zahlreiche Vertreter von Staat, Partei, Kunst und Wissenschaft der verbündeten Mächte sowie des Diplomatischen Korps geladen waren. Am Sams- tagmittaa wurden Dr. Furtwängler und die Berliner Philharmoniker von dem Gouverneur von Rom, Fürtt Borghese, auf dem Kapitol empfangen. — Das Kammer-Trio des Philharmonischen Orchesters (Dr. Ahlgrimm, Borries und Breiden) spielte am Samstagabend im Vatikan vor dem Papst. Die gesamte römische Presse widmet den Konzerten begeisterte Besprechungen, in denen die ganze Bewunderung für die unvergleichlichen Leistungen der Berliner Philharmoniker und für die einzigartige Gestaltungskraft ihres Dirigenten unterstrichen wird. Eröffnung des INozarl-Jahres. Am Sonntagvormittag wurde in einer Sendung des Rundfunks das Mozart-Jahr eröffnet, das dem Genius des unsterblichen deutschen Tondichters gewidmet ist, dessen Todestag sich am 5. Dezember 1911 zum 150. Male jährt. Generalintendant Dr. Heinz D r e w ß, des Leiters der Abteilung Musik im Reichspropagandaministerium, wies darauf hin, daß das musikalische Deutschland dieses Jahr zum Anlaß würdiger Gedenkfeiern nehmen werde, lieber das ganze Jahr verteilt werden Veranstaltungen von der Größe dieses wahrhaft göttlichen Genies und der Schönheit seiner Werke künden. Im Sommer werden festliche Mozartausführungen in seiner Geburtsstadt Salzburg erfolgen, Mozartserena- den werden zu Gehör gebracht, die Theater werden in Neuinszenierungen die Bühnenwerke zu Festzyklen zusammenfassen, und die Orchester werden sich dem sinfonischen Schaffen des Meisters widmen. Als schönes, Zeichen enger kultureller Verbundenheit veranstaltet Italien in der Mailänder Scala eine Aus -em Reich In en V e r - Oie Ditamin-C-Versorgung der Schulkinder. Umstand, daß die Personenwagen wenig besetzt wa- ren, ist es zu verdanken, daß wenige Menschenleben in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bis jetzt wurden unter den Trümmern ein Toter und 14 Der, letzte hervorgezogen. Großer Erdrutsch bei Neapel. Ein großer Erdrutsch geht seit 24 Stunden in der Hügellandschaft von Termini, in der Nähe von Neapel, vor sich. Die Erbmassen, die in einer Breite von über dreihundert Meter vorrücken, haben bereits die ersten Häuser eines am Hange gelegenen Dorfes erreicht; einige Häuser mußten geräumt wenden. Sachverständige führen den Erdrutsch auf die kürzlichen Regengüsse und die dadurch verursachten Unterspülungen zurück. Großer Schaden durch eine Treibmine in Dalmatien. Eine Treibmine war in dem dalmatischen Städtchen Budva in einen«Kanal, der tcümeife unter den Stadtmauern fließt, getrieben worden und explodierte mit solcher Wucht, daß einige Häuser zerstört und andere schwer beschädigt wurden. Ein erst kürzlich erbautes Hotel wurde teilweise zerstört, ein Privathaus völlig dem Erdboden gleich- gemacht und viele Pensionen des beliebten Kurortes schwer beschädigt. Wie durch ein Wunder sind Menschenleben nicht zu beklagen. TNütter-Ehrung in drei Generationen. In Innsbruck wurde das Ehrenkreuz der deutschen Mutter in einer Familie an drei Generationen verliehen. Die jüngste Mutter ist 33 Jahre alt, hat sechs Kinder und erhielt das silberne Mutterkreuz. Die Großmutter zählt 62 Jahre, hat vier Kinder und erhalt das bronzene Ehrenkreuz. Die 87jährige Ur. großmutter hat acht Kindern das Leben geschenkt und wurde mit dem goldenen Ehrenkreuz ausgezeichnet. wird dazu beitragen, den guten Gesundheitszustand der Jugend weiterhin zu festigen. Oie Technische Nothilfe. Neihe Mozariauffuhrungen an derselben Stätte, wo man einst den Opern des Knaben zugejubelt hat. Im Dezember wird Mozarts Requiem in den deutschen Hauptstädten würdig dargeboten werden, ein Mitternachtskonzert an seinem Todestag wird Mo- zartsche Werke in den Aether senden. Ein Institut für Arbeitsmedizin in Düsseldorf. Nach der Einführung der Röntgenreihenuntersuchung als einen wichtigen Bestandteil neuzeitlicher Gesundheitsschutzarbeit wird nun in Düsseldorf durch die Gauwaltung der DAF. die Errichtung eines arbeitsmedizinischen Instituts geplant, in dem alle Gesundheitsfchädiaungen, die durch berufliche Tätigkeit entstehen, wissenschaftlich ergründet werden und praktische Mitarbeit zu ihrer Verhütung und Beseitigung geleistet wird. Ueberschwemmungskalastrophe in Spanien. Die Provinz Navarra ist von großen Ueber- schwemmungen heimgesucht. In Tudela und Argu- edas ist der Ebro über die Ufer getreten. Die Hauptlandstraßen stehen unter Wasser. Der Ort Azagra ist völlig von den Fluten umgeben. Die Stadt Calahorra ist völlig von der Außenwelt ab- geschnitten. In Peralta wurden drei Häuser von den Fluten weggerissen, die Bewohner konnten sich nur im letzten Augenblick retten. In Val de Lum- bier ist das elektrische Kraftwerk infolge eindringender Wassermassen zusammengestürzt. Das Dorf Estella wird von dem kleinen Fluß Ega schwer bedroht. Schweres Eisenbahnunglück auf einem Pariser Vorortbahnhof. In dem Pariser Vorortbahnhof Sartrouville fuhr ein Güterzug dem Schnellzug Paris—Nantes in die Flanke. Sieben Wagen des Schnellzuges entgleisten, drei von ihnen wurden zermalmt. Nur dem Die „Räder", die Zeitschrift der Technischen Not- Hilfe, erinnert an den strengen Winter, der das 1940 einführte, mit seinen Schnee-, Eis- und Hochwassergefahren. Zahlreiche bedeutsame Einsätze der Technischen Nothilfe dienten der Bekämpfung dieser Gefahren und insbesondere der Aufrechterhaltung des Verkehrs. Zur Verhütung von Katastrophen mußten zahlreiche Brücken, Schleusen und Deiche gesichert werden. Allein 250 Sprengkommandos waren ununterbrochen tätig, um Hochwassergefahren ZU verhüten. In umfangreicher Weise hat die Technische Nothilfe an den Auswirkungen kriegerischer Operationen teilgenommen. Wie in Polen wurden auch im Westen technische Kommandos aufgestellt, die sich durch rasche Wiederingangsetzung zerstörter Versorgungsanlagen, Sicherung wehrwirtschaftlicher Werte und wirtschaftliche Erkundung der besetzten Räume bewährt haben. Im Zuge der Wiederbesiedlung des freigemachten Gebietes im Westen ab f o l g u n g von Vitamin C in Form von Cebionzucker an die 10« bis 14jährigen Schulkinder während der Zeit vom 1.2. bis 31.5. 1941 angeordnet. Es werden dabei vornehmlich wieder Gebiete mit dichter Besiedlung, so z. B. Jndustriebezirke, Großstädte und die in den letzten Jahren heimgekehrten Reichsgaue, ferner frühere N o t st a n d s g e b i e t z. B. der bayerische Wald, beteiligt. Auch die r ü ck g e - gliederten Ostgebiete nehmen an der Prophylaxe teil. In ausgesprochen ländlichen Gebieten ober in solchen, die über eine umfangreiche örtliche Obst- und Gemüseproduktion verfügen, bedürfen die Schulkinder keiner zusätzlichen Vita- man-C-Versorgung. Die kostenfreie Verabfolgung von Cebionzucker, für die von den Trägern der Rentenversicherung und von der NSV. die erfvr- ..... wcutcl„ „„ Glichen Mittel zur Verfügung gestellt worden sind, wurde dann das Hilfswerk Saarpfalz der Techni« - einem gemeinsamen Ministerial-Erlaß wird die Wiederholung der im Frühjahr 1940 mit bester Wirkung durchgeführten vorsorglich abfolgung von Vitamin C in schen Nothilfe aufgeboten. Dom Juni bis Septem, der wurden in fast 200 Ortschaften die Dersorgungs. leitungen wiederhergestellt, wobei über 21000 Rohrbrüche beseitigt, 55 000 Wasserzapfstellen an. gelegt und rund 1500 größere Gebäudeschäden aus. gebessert wurden. Auch zur raschen Instandsetzung des elsässischen und lothringischen Raumes wurden TN.-Einheiten eingesetzt. Sie Schnlunßsarbeit der partes. Im Kriege hat die Partei in verstärktem die Aufgabe, das weltanschauliche, politische und somit haltungsmäßige Gewissen und Rückgrat des Volkes zu bilden, lieber den Erfolg der Schulung^, arbeit der Partei teilt Hauptbefehlsleiter Friedrich Schmidt, der Leiter des Hauptfchulungsamles der NSDAP, mit, daß im letzten Jahre im Zufam, menhang mit der militärischen und politischen Entwicklung besonders Volkstums« und volks. politische Fragen im Vordergrund der Schu- lungsarbeit standen. Vor allem wurden alle grundsätzlichen Probleme um den deutschen £) ft r a u m eingehend erörtert. Der vom Hauptschulungsamt bearbeitete „Schulungsbries" erscheint allmonatlich mit einer Auflage von 5 65 Millionen Exemplaren Allein eine halbe Million Schulungsbriefe bezieht in Erkenntnis ihrer Wichtigkeit biez Wehrmacht f ü r die Soldaten. Für die Gaue der Ostmark erscheint außerdem der Ostmark- | brief in einer Auflage von über 400 000. Auch bei I der Schulungsarbeit im neuen Jahre wird der d-ut- sche Osten wieder eine wichtige Rolle spielen. Da- neben werden im Kriege Haltungsfragen des deutschen Volkes behandelt. Weiter wird auf eine eindeutige Klärung aller wesentlichen national« sozialistischen Begriffe hingeardeit, die gerade im Kriege leicht Gefahr laufen, verwässert oder verfälscht zu werden. Unter- dem Leitmotiv „D i e große Tarnung — der letzte Betrug" werden der Leiter des Hauptschulungsamtes und seine Schulungsbeauftragten in den nächsten Monaten in zahllosen Schulungsabenden, in Wort und Schrift auf die vergeblichen Tarnungsversuche der westlichen Demokratien Hinweisen, die heute ver« suchen, ihren Untergang durch Diebstahl national« sozialistischer Begriffe und Maßnahmen hinauszuschieben und ihre plutokratische Fratze hinter so?ia« listischen Phrasen zu verbergen. Durch die Führungsarbeit der Partei wurde eine Einheit von Besehenden und Gehorchenden hergestellt, w'e sie noch niemals zuvor in der Geschichte des deutschen Vol« Fes verwirklicht war. Kurse für heeresentlaffene Schneider. In Friedrichsroda sprach Reichsinnungsminister 5 d) aller auf einer Tagung des Herrenschneider- Handwerks. Die Fachlehrer des Reichsinnungsver- bandes haben seit Kriegsbeginn in 50 Kursen 10 000 Schneidern Kenntnisse in der Lieferungsschneiderei vermittelt. Für die kommende Zeit sind kostenlose Sonderkurse für Heeresentlassene an der Meister« schule in Weimar vorgesehen, die den Heimkehrern die Wiederaufnahme ihres Betriebes erleichtern feilen. In der Ausbildung soll nicht die Näharbeit überwiegen, sondern die Technik der Maßschneiderei. 445 D Großen-Buseck, Mainz, den 27. Januar 1941. 446 D Gießt.n Bahnho straße 49 Ruf 3941 Die Beerdigung findet am Dienstag dem 28. lanuar, um 15 Uhr, vom Trauerhause, Wetzlarer Straße 61, aus statt Nach einem arbeitsreichen Leben nahm Gott der Herr meinen lieben, unvei geblichen Mann, unseren guten, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Grobvater. Urgrobvaier, Bruder. Schwager und Onkel Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die vielen Kranz- und Blumenspenden, sowie für die tro beleben Worte des Herrn Pfarrer Börmim? am < trabe, den beiden Krankenschwestern für die liebevolle Pflege und allen denen, die unserer liehen Entschlafenen die letzte Ehie «rwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Christian Wagner Familie Wiih. Dambmann. Wilhelm Weller II. Landwirt und Privatmetzger am Samstagabend. 23 Uhr, Im fast vollendeten 82. Lebensjahre zu sich In die ewige Heimat In tiefer Trauen Katharine Weller, geb. Deibel nebst allen Angehörigen. Gießen Klein-Linden. Unter-Flockenbach. Wieseck, 27. Januar 1941. EINLADUNG Die philosophische Fakultät I. Abteilung der Universität lädt Gönner, Freunde und alle Angehörigen der Universität zur diesjährigen GRIMM-FEIER heute Hon la«. den 27. Januar, 18.15 Uhr, im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts (LudwigstraLle 34) freundlichst ein. — Es spricht Prof. Dr. Walther Rehm über „Leasing und Wlnckelmanu“. I.A.: Rauch, Dekan. 449 l> ASTRA addiert, saldiert und schreibt Vorführung kostenlos u.unverbindlich | Mietgesuche ßkrnutnioe 4 6-Zimm.- Wohnung mit allem Zubehör eventl. im Austausch gegen moderne S-tiimm.-Wohn. im Neubau l.Klinitsnähe- zu mieten gesucht. Schrift!. Angeb. unt. 0302 an den Gieß. Anz. erb. l Verkäute I Speisezimmer 1 weißer Leghorn- Zuchthahn zu verkauf, losoe Jost Am groß. Morgen Hr. 8 II. fSui erhaltener Kinderwagen zu verkaufen. Tchottstraße Nr. v II. L (<6aD (Eiche) zu verkaufen. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 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BORSODY Heute Montag: Neueste deutsche Wochenschau! lägl. 3.15 4.45 6 20 7.30 Sonntag; Hauptf. Woche Hauptf. Letzte Vorst. 2.80, 4.45, 7.80 Jugendliche haben Zutritt. Montag. 27.Zanuar 1941 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) Nr. 22 Zweiter Blatt Aus der Stadt Gießen. ZmmaiNkUlatwll all bet Ludtvlgs-ONlverslU Oie Temperatur. aufgeleistet lidjen Apriltage in der Straßenbahn ein Glanz. Veranstaltungen iche läßt sich in seiner Fest- ■ und der U°b°A«°nglich° ffieltn8t Sicherung EMlkWen unö Wte VeWkersiveiMlie» pflege der (Schuhe. rur Kenntnis ohne viel Worte zu verlieren. Er I man über ihn sprach, er saß zu leder Mahlzeit neben wollte nicht 'zum Prinzipienreiter werden, und dem Disch auf einem buhl, der bald^zu seinem Schildkröten"? dachte er. „die lasse ich gelten. Sie Stammplatz wurde, er stellte sich punktlach em. wenn sind still und unauffällig, bescheiden sind sie und an« es außer der Zett mal eine Nascherei oder so ns lvruckslos es liegt an ihrem Wesen, daß man ihnen etwas Besonderes gab und forderte feinen Anteil. Iprucy^ _ a iinh liftrirt.on mnrhff* t»r keine besonderen Scherereien, „Er ist ein richtiger Bummelant geworden, der ,Was meinet du. Maria, wollen das Tier zu sorgen und für alles zu haften, was es h^mi nbernsroert fauher und von wirklich erstaun-, kleine, winzige Ka^n grau m uum.en ouv di-s^Zmvach- licher Klugheit. $r lchien alles zu oerst-h-n, was! - die leibhaftigen Ebenbüüer chrer Daters... genfrühe das Haus verläßt, um feine Arbeitsstelle aufzusuchen, interessiert sich für die Temperatur. Vielleicht hat er sonst fü,r die feinen Meßinstrumente, deren sich die Meteorologie bedient,' kaum einen Blick, aber mit einem Male will er unbedingt wissen, wieviel Grad gemessen werden. Als ob bei der Kenntnis der festgestellten Zahl seine Nase weniger frieren und seine Ohren die kalte Lust weniger empfinden würden. Jedenfalls-besteht dessen ungeachtet ein erstaunlicher Wissensdrang, der im Omnibus oder in der Straßenbahn seinen Niederschlag in lebhaften Erörterungen findet. ,.Also-da hätten wir ja wieder eine saftige Temperatur", heißt es dann, worauf sofort die Ergebnisse der einzelnen Feststellungen ausgetauscht werden. Dabei ergibt sich die merkwürdige Erscheinung, daß natürlich die Ergebnisse verschieden sind, daß sie aber meistens sogar erheblich voneinander abweichen. Der Unterschied, der gewöhnlich zwischen den einzelnen Temperamenten besteht, macht sich näm- sich hier ganz besonders bemerkbar. Den Optimisten sicht es nicht an, ob es einige Grade mehr oder weniger sind, der Pessimist hingegen räsoniert aus Grundsatz, der Sachliche läßt sich in seiner Fest- Alsfeld, ^-Dienststelle, Lutherstraße, eine An- nahmeuntersuchung ftatt. Angenommen werden Freiwillige für: 1. -Verfügungstruppen (einschl. Lew- standarte jj „Adolf-Hitler"). Mindestgröße: 170 cm. 2. ^-Totenkopfstandarten: a) Mit Dienstzettvervflich- tung (12 Jahre, Lebensberuf: Polizei ober Wehr- bauer). Mindestqröße: 168 cm mit 17 5ahven. b) Ohne Dienstzeitoerpflichtung (bevorzugt SA. Manner und Parteigenossen). 3. Schutzpolizei: Ungediente Männer. Geeignete Bewerber können sich bei der Annahmeuntersuchung als Freiwillige melden. gegenüber eine gewisse Gleichgültigkeit bewahrt, und wenn sie wirklich mal eingehen oder sonst einem Unglück zum Opfer fallen, dann weint man ihnen weiter keine Träne nach." Jette pllegte die Schildkröten mit Hingabe. Trotz- dem war sie nicht völlig zufrieden. Sie waren und -sieben Kaltblüter, und vielleicht lag es daran, daß man mit ihnen nicht recht warm werden konnte. Sie waren zurückhaltend, und verschlossen, offensichtlich philosophischen Gemüts, und Jette, die nicht wußte, was Philosovhie bedeutet, hatte damit auf alle Falle Im übrigen machte er keine besonderen Scherereien, er war sanft und anhänglich. Nach einiger Zeit änderte er mählich seine Gewohnheiten, ohne daß es anfangs besonders aufsiel. Er meldete sich oft nicht, wenn man ihn abends lockte und rief, und wenn er am folgenden Morgen hungrig und etwas zerzaust auftauchte, hörte er sich gleichmütig die Dorwürfe an, die air ihn herab - hagelten, und forderte mit dringlichem Mauen seine Milch und die Semmelkrumen, auf die er aus dem Gewohnheitsrecht heraus Anspruch erhob. wie: Frösteln, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwache- zustönde, häufig die Borboten einer Grippe, werden mit Hilfe von Klosterfrau-Melissengeist leichter überwunden. Bewährt hat sich folgende Anwendung: 1—2 Eßlöffel Klosterfrau-Melissengeist und 1—2 gestrichene Eßlöffel Zucker mit etwa der doppelten Menne kochenden Wassers gut verrührt möglichst heiß im Bett trinken und dann schwitzen. In hartnäckigen Fällen wird diese Anwendung 1—2mal wiederholt. Zur Nachkur und um Rückfällen entgegenzuwirken, nehme man noch einige Tage, und zwar 2—3m"I täglich, besonders abends, 1 Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist in 1 Tasse Pfefferminz- oder anderem Tee. , Versuchen Sie auch einmal bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder eines Gripveanfalles Ihres Vaters? Nun, selbst Jette und ihrem Bru- der war es Kar, daß fiater keine Jungen zu bekam- men pflegen, und der dicke Kopf Munzels war eine arglistige Täuschung gewesen. Vieles, was vorher Kopfschütteln und Erstaunen wachgeru'en hatte, fand jetzt eine einfache und schlichte Erklärung. — Aus Munzel wurde nun sehr schnell Minka, und sie hörte auf diesen Namen genau so viel ober so wenig wie auf ihren früheren. Jettes Vater wollte die Jungen natürlich ersäufen, aber die Kinder bettelten so sehr, daß er versprach, es sich vierundzwanzig Stunden zu überlegen. Nach dieser Zeit war nur nicht ein Junges übrig mehr geblieben, Minka hatte sie mit der Ungeschicklichkeit junger Katzenmütter erstickt. fteUung nicht beirren. — --- , . - - sieht immer nur das Einmalige der Erscheinung. Auf diese Weise entsteht ein Meinungsaustausch, der für den stillen Zuhörer zur wahren Studien- u - nun, da war das Spiel schon gewonnen. Der Kater erschien am nächsten Tag. Er war ein wirklich ausneijmenb schönes Tier. In feierlichem Familienrat wurde er getauft auf den Namen kelheit nicht mehr hinaus. Statt dessen überraschte er mit einer anderen Der- Wandlung. War er vorher schlank und leichtfüßig gewesen wie ein Tiger der Wildnis, so wurde er jetzt langsam dicker, schwerfälliger und runder. schien. Luu/«, -----, - . . . Hund auslöschte, aber sie fand, daß em Tiere, ein Haus, in b— 'rnien Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude- veranstaltete im Aufiraae des Oberkommandos der Wehrmacht in der verflossenen Woche wieder eine Reihe von schönen Unterhaltungsstunben für die gen Montag hielt der aus zahlreichen früheren Vorträgen bekannte U-Bootfahrer im Weltkrieg Karl Kratz aus Freienseen vor den Insassen eines Lazaretts einen fesselnden Vortrag über seine Unterseebootserlebnisse. Dazu brachte Oberfeldwebel Heinemann zwei gute Marine-Filme zur Vorführung, die von dem Dienstbetrieb unserer Kriegsmarine handeln. Korvettenkapitän Chorus gab den aufmerksam lauschenden Hörern die Erläuterungen zu den Filmen. An zwei anderen Tagen wurden die Insassen der Lazarette mit einer abwechslungsreichen Lieder- und Rezitationsstunde „Die Soldatenbraut" erfreut. Hier jxrftanben es die Sängerin Else Lampmann, am Klavier begleitet von Heinz Schröter, und der Sprecher Wolfgang Büttner, den Hörern viel Freude zu bereiten. Eine Filmveranstaltung mit dem Tonfilm „Bel ami" fand bei den Besuchern ebenfalls dankbare Ausnahme. Der gestrige Sonntag brachte vor- mittags in einem Lazarett ein Konzert des Gesangvereins „Eintracht" Steinbach unter Leitung seines Chormeisters Karl Sommer aus Matzen- born-Steinberg. das den Hörern schöne Ausschnitte des deutschen Männergesangs bot. Feldwebel Stumpf als V"rtreter des Lazaretts ’ogte den Sängern und ihrem Chormeister im Nomen der Verwundeten herzlichen Dank. Am Vormittag und am Nachmittag des Sonntags erfreute in 'wei Lazaretten die Sing- und Svielschar der Volks- i schule RüddinqsHaufen unter ßeituna von Lehrer Flath die Verwundeten mit einer Anzahl schöner Gesänge, die aus Liedern der Bewegung. Liedern uns der Garant unseres Endsieges. Der Rektor kam dann in großen Zügen auf die! ----, , ... rt,fnr Aufgaben der deutschen Hochschulen im Kriege zu Verpflichtungsformel vorgelesen hatte, erfolgte die frechen und betonte habet, daß Die Forschurgsaus. feierliche Verpflichtung der Studenten dur» den gaben der deutschen Wissenschaft trotz des Krieges Rektor mit Handschlag. Daraus wurde die Feier- nicht nur unoeränbert, sondern in gesteigertem 2lr> .stunde m üblicher Weise geschlossen. beitstempo fortgeführt werden. Auch in dieser flEI)er%ater entdeckte natürlich die Schüdkroten schon am ersten Tag. Aber er nahm H"” quelle wird. Auf alle Fälle bewegt die Temperatur zeitweise die Gemüter. Wenn Kundige in ein solches Gespräch Eingreifen, dann wissen sie auch etwas zu sagen von'der Stellung des Barometers, von der Luftfeuchtigkeit, von der Windrichtung und der Nie- derschlaasmenge. Aber daran liegt denjenigen, die jetzt wieder ihr Interesse für das Thermometer ent- be*t haben, im allgemeinen menia. Sie wollen wissen, um wi"viel Grad die Quecksilbersäule ge» ftieaen ober gefallen ist, damit sie von der —^bC3 ratur, die ihnen um die Nase weht, eine deutliche zahlenmäßige Vorstellung haben. H. w. Sch. Vornotizen. Tageskalender für Ittonfag. Gloria-Palast. Seltersweg: „Wunschkonzerts — Lichtsvielhaus, Bahnhofstraße: „Der Herrscher' — Philosophische Fakultät I Abt.: 1815 W im Hör- fna( des Kunstwissenschaftlichen Instituts Grimm- Feier: Professe Dr. Walther Rehm spricht über „Lessing und Winckelmann". Ortszeit für den 28. Januar. Sonnenaufgang 9.15 Uhr, Sonnenuntergang 18.02 Uhr. — Mondaufgang JHO Uhr, Monduntergang 19.39 Uhr. £ Annahmeuntersuchung für Waffen-^ und Gckukpolizei. Am Sonntag, 2. Februar, um 8.30 Uhr, sind et in Gießen, Restaurant , Burghof", B 'rqgra- den 9, und am Montag, 3. Februar, um 14 Uhr, in Lauter Tiere. Bon Wolfgang Federau. ..Nie wieder ein Tier" hatte der Vater gesagt, als Ajax, der löwenfarbene, der schönste aller Boxer, im Kampf mit einem- mächtigen Lastkraftwagen den Kürzeren gezogen hatte und hinten im Garten, nahe der Haselnußläube, feierlich-begraben worden war. „Es hat keinen Sinn... erst^hängt man sein Herz an so ein Tier, und dann..." Er hatte den Satz nicht zu Ende gesprochen, aber das war auch nicht nötig gewesen. Alle dachten wie er, und ein ganzes Vierteljahr hindurch verging kein Tag. an dem man nicht mit irgendeinem Wort mtt irgendeiner Gebärde des Toten gedachte, lid) Kiner mit Trauer und Wehmut erinnerte. Manchmal ertappte sich der Vater dabei, .daß er abends, wenn er noch einen kleinen Spaziergang unternehmen wollte, leise vor sich hinpsiff, so rote er einst dem Hunde zu pfeifen pflegte. Und mehr einmal warf die Mutter, ehe sie schlafen ging noch»einen spähenden und besorgten Blick in jene Ecke, wo sich einst der Lagerplatz von Ajax be'and, und wenn sie dann feststellte, daß er leer mar wenn sie M) er innerte, daß er ja leer sein mußte, sLuktelte sie ver zagt und verwirrt den Kopf, als werde .sie dies alles Die Sicherung derZnstandsehungspflicht -es Vermieters. Zu dem neuen Gesetz vom IS. Januar 1941. gewöhn-1 ... .... Gespräch über das Thermometer zu beginnen. Aber im Hochsommer, wenn die Hundstage an der Reihe sind, dann gewinnt das Thermometer an Bedeutung. Den Schulkindern erscheint sofort d'as Glück hitzefreier läge, und der nicht von diesem Glück Begünstigte wirft dann und wann einen Blick auf das Thermometer, um sich stolz davon zu überzeugen, daß seine Tüchtigkeit doch über die Quecksilbersäule triumphiert. Jetzt im Winter erweist das Thermometer aber- mals feine Anziehungskraft. Jeder, der in der Mor- unterliegen, weil der Mietzins höher liegt als bei den vom Reichsmietengesetz erfaßten Wohnungen. Die Regelung gilt auch in Zukunft für Räume, für die nicht die gesetzliche Miete gezahlt wird. Der Sinn des Gesetzes ist klar: Es soll auf jeden Fall sichergestellt werden, daß der vorhandene Wohnraum, gleichgültig, welche Miete dafür bezahlt wird, und gleichgültig, ob es Alt- oder Neubau ist, vor dem Verfall bewahrt wird. Der § 6 spricht ausdrücklich von Jnstandsetzungs- arbeiten. Jnstandsetzungsarbeiten sind aber etwas anderes als Schönheits- Reparaturen. Die letzteren werden also grundsätzlich von dem Gesetz nicht erfaßt. Es ist aber zu wünschen, daß der Begriff der Jnstandsetzungs- arbeiten nicht zu eng ausgelegt wird und daß Wohnungen, bei denen der Hauseigentümer die Schon- heitsreparctturen auszuführen hat, nicht vollkommen verwahrlosen, so daß die Behörde im Einzelfall auch einmal die Schönheitsreparatur einer Wohnung anordnet. Unter Jnstandsetzungsarbeiten sind in der Regel lebensw: chti ge Re para tu re n gemeint,-wie die Erneuerung schadhaft gewordener Defen, die Aus- befferung verfaulter Dielen, Nachbesserung von Rohr- brüchen, die Instandhaltung von Fenstern und Tür- schwellen, durch die der Wind pfeift, Reparaturen an Wasserleitungen und Klosett. Mit der Temperatur ist es eine eigenartig Sache. Wenn sie sich einigermaßen unseren Wünschen an- paßt, dann redet kein Mensch von ihr. Niemanden würde es zum Beispiel einfallen, an einem gewohn- nichts im Sinne. „Er ist ein richtiger Bummelant geworden, der Nach langer und eingehender Beratung mit ihrem ^nzel", beklagte sich die Mutter zuwellen über jüngeren Bruder der ihr Vorhaben lärmend bil-lv-.r.-----t—«x.— --*••-*** 9fhor litte, entfchtotz fie sich Mer, einen Dorstoh ju w» gen „Inge hat mir eine Katz« angeboten , mahlte sie deshalb eines Mittags, „einen wunderschönen Kater, iawohl, grau in der Grundfarbe, mit dunk, leren Streiten, er sieht aus wie ein Tiger, ich habe mir ihn Ichon -mq-Ich-ul. Bitte, bitte, erinuie M wir ihn nehmen. Wir brauchen auch nichts dafür Der Giorch und der Kaminkehrer. Zu Anfang des letzten Frühjahrs waren dem ungarischen Kleinbauern Nemet Miska. in einem unbewachten Augenblick, als er feine auf den Hof führende Stubentür einige Zeit offenstehen Uetz, seine ganzen Ersparnisse abhanden gekommen. Die. (er Verlust um so fühlbarer, als er sich für die paar tausend Pengö einige Joch Ackerland kaufen und seinen Viehbestand vergrößern wollte. Man vermutete einen Diebstahl, aber nirgends fanden sich Anhaltspunkte, und die Ermittlungen der Polizei brachten kein Ergebnis. Die Nachbarn konnten sich eines gutmütigen Spottes nicht enthalten, indem sie auf den erst kürzlich auf dem Hausdach Nemets zugezogenen Storch verwiesen, von dem Miska doch neues Glück erwartete. Eines Tages — es war inzwischen Herbst geworden — erschien auf dem Kleinbauernhof der Kaminkehrer, der in Ungarn ebenfalls als Glücksbringer gilt. Als er sich an die Arbeit machte und den Schornstein einer Reinigung unterzog, fand er in dem Der- laffenen Storchennest die Brieftasche des Bauern samt chrem wertvollen Inhalt. Das Tier hatte sie damals durch die offene Tür gestohlen und sie beim Nestbau verwendet. Zweifellos war Adebar auch sonst ein Freund von Geldscheinen, denn in seinem Nest wurden noch mehrere 10- und 20-Pengä- Scheine vorqe^unden. So kam der Bauer wieder I zu seinem Geld« und der ehrliche Kaminkehrer zu i einem Sonderverdienst. mit Leinöl ein. Doch ist es jetzt gelungen, em brauchbares Imprägniermittel herzustellen, oas gut streichfähig ist und das Leder sehr hallbar macht. Es füllt die Poren aus und verhindert das Hinsicht hätten mir allen Grund, eine gute Bilanz Eindringen von Staub, Sand und Wasier. Jeder : des Jahres 1940 festzustellen. Die deutschen Holl>- Schuhmacher kann uns m.t e nem icucgen M >ei De- ition einer großen schulen würden es weiterhin als befondere Der- tonnt machen. Es ist nötig, daß die ganze «chuO* Universität Gießen vilichtung ansehen, eine großzügige Begabtenaus- sohle, auch das Derbindungsstuck SolchenSoyle In der Großen Aula der Universität fand am Hinsicht hatten wir allen Grund, eine Samstag in der Mittagsstunde im Rohmen einer 1tHn ' schlichten Feier die Immatrikulation einer ------- ras rrsTÄ umÄnw« med ts to Srani Itait Der weit überwiegende Voraussetzungen für die großen Arbeitsaufgaben gleichen auch der Rand der Sohle bis zum Ob Teil Serien Studenten war ™ ben Uniformen' unseres Volles nach dem Kriege fei. Neben dem feder. Schuhe müssen beim Ausziehen aufgeleistet der Wehrmacht erschienen Diese jungen Männer Leistungsprinzip müsse aber auch stets die einwand- werden, damit sie eine gute Form behalten, oej) sind Sm Önn bfn) zur Fortsetzung ihres Stu- freie politische Haltung des jungen Nachwuchses als schmutzige Arbeitsschuhe werden abgewoschen mit di ums von ber Wehrma^t beurlaubt worden: in der conditio sine qua non angesehen werden. Er gab Papier ausgestopft.und langsam in der Näche de- Hauptsache handelt es sich dabei um Studierende dem Wunsche und der Hoffnung Ausdruck daß die Ofens — aber nicht auf h ^^rb der M-dilln^ । jungen Studierenden auch in dieser Hinsicht das Nasses Leder verbrennt im Handumdrehen, w rd Se Magnifizenz der Rektor Professor Dr. med. Vertrauen, das ihnen entgegengebracht werde, in V)art unb brichtt Das Oberleder ^Arbetsschuhe - — - ” * ö ö . v. — X..-».----x... ; «nKem Ausmaß rechtfertigen. ! erhalt man geschmeidig durch Einreiben mit ßcber Die Arbeit der akademischen Jugend müsse immer , fett Schuhe dürfen nicht längere Zeit ungeputzt “ ' - - -- s^henbleiden, sonst wird das fieber rissig. Vor dem Putzen muß jeher Schmutz gründlich entfernt werden: dann werden die Schuhe mit Schuhkrem dünn eingerieben, danach gibt man mit einem Wolltuch H W Kranz erinnerte die Studierenden zu-! vollem Ausmaß rechtfertigen, nächst an die großen politischen und militärischen । D'.e Arbeit der akademi,-,. ., .. Erfolge, die das Großdeutsche Reich unter Führung unter dem Gesichtspunkt des ^meinschaftsgedanken^ Adolf Hitlers im Verlaufe des verflossenen Jahres geleistet und nicht etwa als eme Angelegenheit des erringen konnte und die uns berechtigten Grund zu penonlidyen Eigennutzes angesehen w^den In d e- einer stolzen Bilanz über das Jahr 1940 geben, fern Zusammenhänge machte der Sektor eindeutig Besonders wies der Rektor auf die glänzenden mili-, klar, daß für Egoisten, ble nur sich selbst kennen, tärischen Waffentaten hin, durch die auch die frühere in Zukunft kern Platz m der Arbeitsgemeinschaft Weltmacht Frankreich zu Boden geworfen und unser des akademischen Schaffens sein wird- ”aup?fdnö S?nglanb in eine Sage vtrfetz. mürbe. | Der Bettor Wo6 (eine e.nbnng«•<§» »nlPM*. in der er jetzt nur noch auf den oern-ichtenden mit dem Hinweis auf em Wort des Führers, das Schlag der deutschen Soldaten wartet. Neben diesen die Verpflichtung der deutschen Menschen zum großen militärischen Taten habe sich Deutichlanb Dienst im Sinne bes ®jmein »Ä ^!*^Le:7ch^°Lhr^LÄ: WÄÄ i Iuen , B^u^en'Tn'ben gerier ^retten. Am °°ri. werden k nne. Die nationalsozialistische Idee |ei ,ür Studierenden als akademische Bürger der Ludwigs- non Wnntaa hielt der aus zahlreichen frühere | Universität Gießen willkommen. Nachdem Universitäts-Bürodirektor Kinkel die Das Leder ist heute kostbarer als früher: darum Zeichen einer Erkältung ober eines ^ripveansaues muß die Pflege verstanden fein. Der größte' Feind den bewährten Klosterfrau-Melissengeist. Sie erhol» des Leders ist das Wasser. Die Fasern des Leders ten ihn in Apothekern Drogerien unb Reformhau- werden durch das Wasser ausgelaurst und zerstört: sern in Flaschen zu RM 2.80, 1 65 und 0 90 (In- denn in die größer werdenden Poren setzt sich halt: 100, 50 unb 25 ccm) Vergessen Sie ihtt n Staub und Sand und zerreibt die Lederfasern. Es bei Ihrem nächsten Einkauf und ach en Sie auf d e ist darum nötig, das fieber gegen das Einbringen blaue Originalpackung mtt den drei^ Nonnen Die von Wasser dichtzumachen. Das gilt besonders für, Wirkung von Klosterfrau-Melissengeist wird Sie ge- i das Sohlenleder. Neu Schuhsohlen ölte man ftüher l wiß befriedigen. । Munzel. , oenagie iitg u-le xfiuuti ■’ diese unerfreulichen neuen Angewohnheiten. Aber |s I als hätte Munzel begriffen, daß es gelte, seinen gefährdeten guten Ruf schleunigst wieder herzwtellen, wurde er von heute auf morgen ganz häuslich und rührte sich mit einem Male nach Anbruch der Dun» Die Reichsregierung hat am 15. Januar im Reichs- - ~ 3 ein Gesetz zur Aenderung des ^.richsmietengesetzes erlassen, durch das der § 6 des Reicysmietengefetzes vom 24. März 1922 em Neu» fassung erfährt. Es handelt sich um die ^^ch^uug der Instandsetzungspsticht des Vermieters in Wohn- gebäuben. (Für reine Geschäftshäuser gilt drese Regelung nicht.) Durch die fiandesbehöri>en kann zur , ~ notwendiger Jnstandsetzungsarbeiten, die der Vermieter unterlassen hat, anaeordnet werden, daß em entsprechender Teil des Mietziinses, dessen Hundert- satz der Reichsarbeitsminister bestimmt, nicht an den Vermieter, sondern an die Behörde oder an eine andere Stelle zu entrichten ist, bie bie Arbeiten aus führt, hzw. daß die Mieter die Arbeiten selbst aus'ühren lassen und einen entsprechenden Betrag des Mietzinses einbehalten. Dies gilt auch für Öen Fall der Abtretung, Verpfändung oder Beschlagnahme der Mirtzinsforderung, so daß auf jeden Fall die Jnstandsetzungsarbeiten in den Häusern sickergestellt werden können. Diese grundsätzliche Regelung ist an sich nicht neu. sondern die neue Regelung des Gesetzes vom 15. Januar 1941 besteht darin, daß dieses Versah- ren auch eingeführt wird für Neubauten und für Wohnungen, die nicht mehr dem Reichsmietengesetz „Komisch", sagte die Mutter, und ein dunkler Verdacht tauchte zum erstenmal in ihr auf. Auch die Blicke des Vaters wurden mißtrauisch, wenn sie an Munzel haften blieben, und nur die Kinder fan» den an all dem nichts. „Gott!" meinte Jette, ..Menschen werden ja auch zuweilen fett, dick und schwer» fällig, und man weiß nicht, woher es kommt, und muß sich ab'inden." . Dann, an irgendeinem Abend, lief Munzel klagend und höchst aufgeregt in der Wohnung herum, und er verschwand schließlich in dem Kleberichrank im Korridor, wo unten der große Fl'ckenbeutel stand. Dort blieb er die ganze Nacht hindurch, und als er am Morgen herauskam, war er wieder so schlank wie in seiner besten Zeit. Aus dem Schrank jedoch tönte ein wehleidiges Maunzen und Quäken, allzu Ickwer. wcunzei roar j unb als man nachschaute, da lagen dort Zwei ganz und von wirkllch erstaun- kleine, winzige Katzen grau m;1 dunklen Streifen, nie begreifen. o.. nnt+l Jette war die erste, die nach langer Z«t. n q. _ Mnn muH lHU0 ,1U ........ vier ober gar fünf Monaten, den Dann b ch- Gehen als Mann, zu seinem so fest und be* seit Ajari Tode über dem ganzenlHar^se-u lasten W als der sich Nicht, daß sie etwa ihre E>riinner-ung a:n b ö g 9 und Unterstützung heischend an die : sie fand daß ein Haus onne auo ra meinrt bu, Maria, wollen Xiere, em J)aus, m dem nicht Xhauot kein wir " — nun. da war das Spiel schon gewonnen, beiniges herumlief ober herumlag, *lb^F^a“p i Der Kater erschien am nächsten Tag. Er war ein richtiges Haus fei. ?en Wunsch e 1 ausnehmend schönes Tier. In feierlichem Hund wagte sie natürlich vorlau ig noch m 1 »amjfwnrat wurde er getauft, auf den Namen zubringen, obgleich em ftunb ™*5? hgimi^ Munzel, Wilhelm Busch zu Ehren, und bann rou-be w»- d<^l-Wun^°uf°r,^,fur ihnen aus einer gxoßen Kiste einen ^uhi^ P mit Gras unb Moos unb Steinen unb ,^'nem - zig-klrinen Teich, und stellte die Kiste Inhalt der sonnigen Veranda auf, die zum Kinderzimmer w 'M ">/' *d drittenmal deutscher Skimeister. Zum Am GustlBerauer. GJL-fport (Nachdruck verboten.) 9 Fortsetzung. beteiligt, die das in größeren Ab- würde dem Kerl heilsamer Schreck würde sich schon Rhein- Freitag Holz und war an den Wildereien Revier immer wieder, wenn auch ständen zu verzeichnen hatte. Es also nichts schaden, wenn ihm ein eingesagt würde. Seine Unschuld Herausstellen. Philippi, der aus seiner reichen Erfahrung noch manchen wertvollen Hinweis gab. Am Schluß sprach er den Frauen sowohl als auch der Leiterin der Schulung, DRK.-Oberhelferin Erbe und der Sachbearbeiterin Fr Bias sein Lob aus für das in den 8 Doppelstunden theoretisch und praktisch Erreichte Besonders heroorgehoben wurde von der Leiterin der Eifer der Frauen und Mädchen und die Pünktlichkeit, mit Der sie trotz der Unbilden der Witterung stets zur Stelle waren. Ein Zusammensein bei Kaffee und Kuchen und gemeinfamem Gesang bildete den Ausklang des für beide Teile befriedigend verlaufenen Lehrgangs. Nicht unerwähnt bleibe, daß der Gastwirt den Raum mit Beleuchtung und Heizung kostenlos zur Verfügung stellte. Hackftuchibau im Oienstbezirk der Landwirffchastsschule Gießen legte und die am 13. Juni 1937 begangene der Käte Neumann zugab. CanbfHe Gasten. Als Hannes Koßmann fein Büro betrat, hatte er sich wieder völlig gefaßt und arbeitete den Vormittag über genau wie immer. Mittags gegen ein Uhr erreichte ihn der Anruf des Staatsanwalts. Im ersten Augenblick erschrak er, aber dann erinnerte er sich daran, daß er mit einer Vernehmung von vornherein gerechnet hatte. Er war der beste Freund des Erschaffenen, dazu Mitpächter in dem Mord- revier Außerdem lag vielleicht sein Brief mit der Absage an Kühlitz bei der Polizei. Alle diese Details hotte er vorher genau überlegt und berechnet In vollkommener Ruhe bestellte er den Wogen und fuhr zu seiner Vernehmung. Als er dos Zimmer des Staatsanwalts betrat, wurde er von diesem mit ausgesuchter Höflichkeit begrüßt und mit Kri- minalrat Bruchhausen bekannt gemocht Man bot ihm einen bequemen Seffel an. und dann begann die Unterhaltung. „Zunächst den Ausdruck meines Mitempfindens, Herr Koßmann. Der Ermordete ist seit langen Jahren Ihr Freund gewesen. Sein Tod, zumal auf diese furchtbare Art, wird Ihnen nahegehen Leider sind mir gezwungen, Ihre Zeit etwas in Anspruch zu nehmen Wollen Sie uns daher bitte die notwendigen Fragen beantworten?" Hannes Koßmann nickte. „Bitte, fragen Sie, Herr Staatsanwalt." $iei M U buls tr|d oei los der kehr aus Leg . eir Md zen ian gen wi1 Freude" im voll besetzten Saal des „Darmstädter Hof" einen Theaterabend. Zur Aufführung gelangte durch die Rhein-Mainische L a n d e s b ü h ne das Lustspiel „Hilde und 4 PS" von Kurt Sellnick. Ortsqruppenleiter Würtz eröffnete den Theaterabend und hieß alle herzlich willkommen, insbesondere die Gäste aus den umliegenden Orten, die trotz schlechter Witterung den Weg nach Hungen nicht gescheut hatten Das Lust-: spiel, das im vergangenen Jahre mit großem Erfolg in zahlreichen Wehrmachtaufführungen gegeben worden war, bescherte den Zuschauern einen Abend voll Fröhlichkeit und Lachen. Reicher Beifall be-” lohnte die Schauspieler für die ausgezeichnete Wie- deraabe des Stückes. — Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich im März stattsinden. □ß aubach, 26 Januar. In den letzten Wochen fand auf Veranlassung der Ortsgemeinde Laubach des RLB eine Schulung der 8 a i e n h e l f e « r i n n e n ber Orte Weickartshain und Stockhausen in dem Gasthaus Kreuzburg statt. Sie fand ihren Abschluß in einer Prüfung in Gegenwart von Dr gehen, erst am Tage vor dem Mord, mittags zwischen ein und zwei Uhr, mitgeteilt. Er ist abends nach elf Uhr vom Theater aus direkt dorthin ge- ahren. Ich denke, solche Kombinationen sind etwas reichlich konstruiert." „Das alles habe ich mir ebenfalls überlegt. Aber ich möchte doch nicht die Möglichkeit aus dem Auge lassen. Im Papierkorb des Ermordeten ist dieser Brief gefunden worden. Danach hat wenigstens ein Mensch sicher davon gewußt, daß Kühlitz im Revier weilte." Bruchhausen legte dem Staatsanwalt einen Pa- pierbogen auf den Tisch. Es war der Brief, den Hannes Koßmann am Samstagvormittag feinem Freunde geschickt hatte. Fecht las aufmerksam den Brief durch. „Gewußt hat es also Herr Koßmann. Ich kenne ihn persönlich. Ein Mann von allerbestem Ruf, angesehen und wohlhabend " „Das ist mir ebenfalls bekannt. Trotzdem möchte ich Herrn Koßmann vernehmen. Er ist Mitpächter des Reviers, außerdem seit Jahrzehnten mit Kühlitz befreundet. Verdacht gegen ihn habe ich nicht, aber vielleicht kann er uns irgendeinen Hinweis geben." „Das ist richtig. Ich will ihn hierher bitten. Telephonisch erreiche ich ihn jetzt sicher in seiner Fabrik." Fecht hob den Hörer und verlangte eine Verbindung mit Koßmann. Rach zwei Minuten meldete sich dieser und wurde von dem Staatsanwalt höflich gebeten, wenn möglich sofort zu einer Rücksprache zu kommen. Zwar sei die Tat schon ziemlich aufgeklärt, aber vielleicht wisse Herr Koßmann noch einige Einzelheiten. Als der Staatsanwalt einhängte, sagte er zu Bruchhausen: „Er hat zugesagt und kommt sofort mit seinem Wagen hierher In einer halben Stunde ist er da. Sie können also bei mir warten und der Vernehmung beiwohnen " Hannes Koßmann hatte schon am Abend zuvor die Nachricht von dem Mord in den Blättern gefunden. Seine Frau war bereits um acht Uhr in ihr flimmer gegangen und am Margen noch zu Bett gewesen, als er selbst ms W"rk fuhr Die Abendzeitungen brachten nur die Schilderung der Mordstelle und einige Angaben über die Tätigkeit der Polizei, enthielten aber noch keine Mitteilung von i der Verhaftung des Wilderers Korn. Darüber fand Koßmann erst Nachrichten, als er im Wagen während der Fahrt zur Fabrik die Morgenausgaben durchblätterte. Erst starrte er entert auf die Schilderung der Haussuchung und Deren Ergebnis und war erschüttert von der Tatsache, daß ein völlig Unschuldiger in Haft genommen war. Nähere Einzelheiten fehlten noch, aber die Zeitungen deuteten an, daß erdrückendes Material gegen den Verhafteten vorliege. Auf der langen Fahrt zur Fabri-k kam Koßmann allmählich zu ruhigeren Ueberlegungen. Verhaftet hieß nicht verurteilt. Und dieser Korn war in Anbetracht seines Dorstrafenregisters keineswegs für die paar Tage oder auch Wochen Haft zu bemitleiden. Sicher hatte der noch mehr auf dem Kerb- Umwege des herzens Roman von h.G.Hansen Copyright by Prometheus ■ Verlag Dr. Eichadcer • Groben gell • Hungen, 25. Jan. (Gastspiel ber Mainischen Landesbühne.) Am gestrigen _ veranstaltete die NS -Gemeinschaft „Kraft b u r cf) Die Ermittlungen in Berlin gingen nicht so schnell vorwärts wie an ber Morbstelle. Erst am Montagnachmittag konnte Kriminalrat Bruchhausen bem Staatsanwalt ben ersten Bericht vorlegen. Darin würbe gesagt, baß bie Untersuchung in ber Wohnung bes Ermorbeten keinerlei Momente zutage gefördert hatte, bie mit bem Mord in Zusammenhang gebracht werden konnten Von Interesse war lediglich, daß Kühlitz oft Damenbesuche gehabt hatte. Irgendwelche schriftlichen Hinweise auf bie Persönlichkeit dieser Besucherinnen waren nicht aufzufinden gewesen. Bruchhausen bemerkte dazu: „Verwunderlich ist es bei einem Mann wie Kühlitz nicht, daß er viele Damenbekanntschaften pflegte. Er war ein aus- gesprochener Frauentyp, hatte eine Menge Schlager komponiert, war Kapellmeister in einem guten Operettentheater und ist von zudringlichen Frauen und Mädchen sicher mehr als häufig belästigt worden. Er dürfte meist leichtes Spiel gehabt haben. Das olles fällt nicht aus bem gewohnten Rahmen. Trotz- bem ist es burchaus möglich, baß ber Morb im Zusammenhang mit einer solchen Weiberaffäre steht. Eifersucht, Ehebrama ober so etwa." „Möglich, ja." Fecht nickte. „Ader wahrscheinlich nein. Wer von ben Betrogenen Ehegatten, hinter- oangenen Verlobten unb Liebhabern, getäuschten Tätern ober ähnlichen sollte benn ausgerechnet bie Rache für einen Bettug im Iagbrevier ausgeübt haben <> Es spräche boch gegen jebe Erfahrung, wenn ein Berliner ausgerechnet breißig Kilometer weit fahren mürbe, um Kühlitz in einem Walb aufzu- lauern Dazu kommt noch, baß es ein merkwürdiges Zusammentreffen- von Umständen gewesen wäre wenn solch ein Rachedurstiger gleichzeitig Kenntnis davon gehabt hätte, daß und wo Kühlitz ein Revier o< nachtet hatte und baß er an diesem Svvntaa i - jort w.'' c. Nach den Angaben seiner Hnus- tzüfterin hst u ihr (einen Entschluß, zur Jagd zu Walter Tleusei f. o.-Sieger. In der überfüllten Berliner Deutschlandhalle endete am Sonntag der Ausscheidungskampf um die deutsche Boxmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Exmeister Walter Neusel und Adolf Heuser mit einem entscheidenden Sieg Neusels. Heuser, im Gewicht allzu sehr unterlegen, gab in der Pause zur. zehnten Runde auf. — Im zweiten Hauptkampf des Abends siegte der deutsche Meister im Mittelgewicht, Josef Besselmann, über ben dänischen Meisterboxer Hans H o l d t in ber sechsten Runde burch k. o. Der gestrige.Handballsonntag. Nach ber Absetzung ber Bereichsmeisterschaftsspiele war bas Programm verhältnismäßig gering Im einzelnen ist folgendes zu berichten: Der Tv. Lang-Göns kam bei ben Entscheidungs- fpielen zu einem kampflosen Punktgewinn, weil Garbenteich nicht zur Stelle war. Die Entscheibung über ben Aufstieg wirb am fommenben Sonntag fallen. Bei ber Iugenb gab es folgenbe Ergebnisse: Tv. Hausen — SpG. Garbenteich 12:1 (8:0) Tv. Heuchelheim — Mtv. Gießen 4:4 (1:3) Tv. Lich — Tv. W.-Steinberg 10:3 (3:1). Garbenteich hielt sich verhältnismäßig gut unb Wucht er schließlich ein umfassendes Gestänbnis ab= Tat an bei Front unö Liedern der Heimat beftanben In beiden Lazaretten fanben bie jugendlichen Sänger unb Sängerinnen mit ihren schönen Gaben tkinf» bare Empfänger Stabsarzt Dr Fischer als Vertreter des Lazaretts sprach den Kindern unb ihrem Lehrer ben Dank ber Derwunbeten aus Alle Darbietungen würben in verdienter Weise mit lebhaftem Beifall aufgenommen Vertreter von KdF und ber NSK0V. wohnten ben Veranstaltungen bei unb befunbeten die Verbundenheit ihrer Organisationen mit den jungen Soldaten. e *♦ Silberhochzeit. Am heutigen Montag, 27. Januar, begehen ber Stellwerksmeister Paul Lauer unb Ehefrau, Glaubrechtstraße 10 wohnhaft, bas Fest ber silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar netten auch unsere herzlichen Glückwünsche. Aus Der engeren Heimat. Schwerer Verkehrsunfall bei Alsfeld. Ein Toter, drei Verletzte. cZ Alsfeld 27 Ian. (Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Am vergangenen Samstag gegen 20.30 Uhr ereignete sich an dem sog. Rosengärtchen an der Kreuzung der Reichsstraßen Ziegenhain- Fulda und Alsfeld—Hersfeld ein schwerer Autounfall, dem leider ein Menschenleben zum Opfer fiel. Drei Helferinnen der Ortsgemein- fchaft Alsfeld des Deutschen Roten tzreuzes fuhren nach Beendigung ihres Dienstes an der Erfrischungsstation des Roten Kreuzes für die Wehrmacht an der Straßenmeisterei der Reichsautobahn bei Alsfeld im Kraftwagen nach Haufe. Dabei übersah der Fahrer des Wagens die Linksbiegung der Straße an ber genannten Stelle unb fuhr bie mehrere Meter hohe Sttaßenböschung hinunter in bie Wiesen. Dort rannte ber Wagen gegen bie Böschung des Wassergrabens und wurde dabei mit seinem Vorderteil vollständig zusammen gebrückt. Der 19 Jahr alte Fahrer Hans Neu aus Alsfeld war sofort tot. Die drei Helferinnen als Insassen bes Wagen erlitten Knochenbrüche, Gehirnerschütterung unb Schnittwunben, jeboch besteht bei ihnen keine unmittelbare Lebensgefahr. Da ber Fahrer tot ist unb bie Verletzten noch nicht vernehmungsfähig waren, konnte bie Schuldfrage bis jetzt noch nicht völlig geklärt wenden. Die Verletzten fanden Aüfnahme im Alsfelder Kreiskrankenhaus. Ein Mord nach 3'/« Jahren aufgeklärt. LPD. Hanau, 25. Ian. Der Mord an der 21 Jahre alten Käte Neumann aus Bruchköbel, die sich in den frühen Morgenstunden des 13. Juni 1937 mit ihrem Fahrrad, vom Hanauer Lamboy- waldfest kommend, auf dem Heimweg befand und im Walde zwischen Hanau und Bruchköbel von einem Manne einen Stich in den Rücken erhielt unb kurz barauf verstarb, ist von ber Hanauer Kriminalpolizei restlos aufgeklärt worben. Vor kurzer Zeit mar wegen Amtsanmaßung ber 28 Jahre alte, in Bubesheim geborene, zuletzt in ber Nähe von Hanau wohnenbe Karl Brill in Schutzhaft genommen worben. Es gelang, gegen ihn umfassenbes Beweismaterial zusammen^utragen, unter besten konnte gegenüber bem Vorspiel eine weit bessere Rolle spielen. — Der spannende Kampf, ber in Heuchelheim zustanbekam, nahm bei beiberseitig ansprechenden Leistungen den gerechten Ausgang.— W.-Steinberg war diesmal nicht ganz auf der Höhe. Allerdings hatte Lich einen guten Tag unb führte ein jeberzeit überlegenes Spiel burch. — Klein- fltnben hat Mannschaftsschwierigkeiten unb mußte auch biesmal roieber auf Spiel unb Punkte verzichten, sehr zum Vorteil von Großen-Buseck. Deutsche Meister im Eisschnelläufen. Der Wiener Karl W a z u l e t gewann in Zell am See zum brittenmal bie beutsche Meisterschaft im Eisschnelläufen. Er zeigte sich auf allen vier Strecken (500, 1500, 5000 unb 10 000 m) seinen Mitbewerbern klar überlegen. Den zweiten Platz besetzte Dieser (Münch'en) vor May (Berlin). Cucie Mertz Reichssiegerin. Bei ben beutschen Eisschnellauf-Meisterschaften in Zell am See fiel am Sonntag bie erste Entscheibung im Reichssieger-Wettbewerb ber Frauen. Die für Wien ftartenbe Münchnerin Lucie Mertz erwies sich nach ihren Siegen über 500 unb 1000 m auch auf ber 1500-m-Sttecke allen Mitbewerberinnen klar überlegen unb würbe Reichssiegerin vor Anneliese Schorr (Berlin) unb ver Dorjahrsmeisterin Ruth Hiller (Berlin). eiweißreiches Viehfutter zu gewinnen, während die Belieferung ber Zuckerfabriken in zweiter Linie komme. Für ben Kartoffelbau komme eine Steigerung von mindestens 1 v H. in Bettacht. Diese Forde- rung könne sehr leicht übertroffen werden, wenn hierzu auch solche Wiesen umgebrochen würden, die den Anforderungen nicht mehr genügten. Es müßten in der Kriegszeit auch solche Wiesen mit Kartoffeln bepflanzt werden, die von Unkraut überwuchert seien und die später wieder eingesät werden sollten. Es seit weiterhin notwendig, nur so viel Speisekartoffeln, und zwar die ertragreichsten Sorten, anzubauen, als für den eigenen Verbrauch und für die Belieferung der Stammkunden benötigt würden. Die übrige Fläche sei mit Futterkartoffeln zu bestellen, um stärkehaltiges Diehfutter zu erzeugen, das zur Steigerung der Fettproduktion gebraucht werde. Dabei müsse weniger auf hohe Erträge, als auf wertvolles Futter gesehen werden. Zur Erzielung wertvoller Erträge seien richttge Bodenbearbeitung, ausreichende Düngung, luftige Lagerung der Speisekartoffeln und sofortige Silierung der Futterkartoffeln, wobei nur höchstens ein sehr geringer Verlust entstehen könne, zu beachten. Bei Rübenanbau sei ber wertvollen Zuckerrübe, die Eiweiß und Stärke gebe, ber Vorzug vor der Futterrübe, ber Wasserrübe, zu geben. Auch babei komme es sehr auf die richtige Pflege und Behandlung an. Die landesübliche Sitte des Entblätterns der'Rübe vor der Reife müsse ausgerottet werden, benn durch diese Beschädigung der Pflanze vor ber Ernte leide bie Qualität und ber eiweiß- unb zuckerarme Kern sei minberroertig. Der Bauer müsse sich die neuzeitlichen Erfahrungen der Forschung zu eigen machen Nur bann könne er auf gleicher Fläche höhere Erträge erzielen unb seine Leistungen im Viehstall steigern. Nur auf solche Weise diene er ber Volksgemeinschaft unb damit auch sich selber. Durch eine Reihe von Lichtbildern erläuterte Oberlandwirtschafisrat Dr. Öung praktische Ar- beitsgeräte unb Lanbbaumaschinen, wie sie bereits mit Erfolg angeroenbet werben. ____ Samstag fand im „Hotel Hopfelb" eine Schulung ber Ortsbauernführer und Ortshofberater für die zweite Welle ber Erzeugungsschlacht 1940/41 statt. Oberlandwirtschastsrat Dr. Lung sprach über „Hackfruchtbau im D i e n st b e z i r k ber Lanbwirtschaftsfchule Gießen" Aus- gehenb von der Forderung des Reichsmarschalls Hermann Göring zur Steigerung des Hackfruchtbaues um 10 bis 15 v H. unb von gleichlautenben Maßnahmen bes Reichsbauernführers fchilberte der Redner die Bedeutung des Hackfruchtbaues für unser Reich. Mit Unterstützung einiger Zahlen machte der Redner klar, daß vom Zuckerrübenbau mehr Volksgenossen leben, als vom Getreidebau und sogar doppelt soviel, als vom Weizenbau. Die Steigerung des Hackfruchtbaues bedeute Leistungssteigerung der Viehzucht und damit Erhöhung der Fettproduktion. Im Dienstbezirk der Landwirtschaftsschule Gießen seien die klimatischen Verhältnisse für den Hack- fruchtbau günstiger als für den hier vorherrschenden Getreidebau, vor allem seien die Wintermonate für den Hackfruchtbau weitaus bester auszunützen, als für den Getreidebau. Es gelte, die praktischen Erfahrungen ber Lanbmaschinenkunde anzuwenden, dadurch könne auch die Arbeitsspitze verlagert werden. Für die Ortsbauerführer entstehe babei eine wichtige Aufgabe ber Aufklärung. Jeder Bauer habe bie Pflicht, ben Hackfruchtbau zu erweitern unb die Erttägnisse zu steigern. Die erste Aufgabe sei die Ertragssteigerung in den schlecht geleiteten Betrieben. Die Verhaltnis- zahlen der Erträgnisse der reinen Ackerflächen in der Landesbauernschaft, der Kreisbauernschaft Ober- Hessen-West und dem Dienstbezirk der Landwirtschaftsschule Gießen ergeben, daß prozentual gesehen der Kartoffelbau knapp den Mindestforderungen entspreche, während der Futterrübenbau eingeschränkt werden müsse, um eine größere Fläche für den Zuckerrübenbau zu gewinnen, der hier im Rückstand sei. Die Forderung des Landesbauernführers gehe dahin, den Durchschnitt im Kartoffelbau in erster Linie zu erreichen. Das gelte auch für den Bezirk der Landwirtschastsschule Gießen. Der Anbau von Zuckerrüben müsse erweitert werden, um die Berichtszeit über mit VA v. H. unverändert. „Zunächst einmal einiges über ben Toten selbst Seit wann kennen Sie ihn?" „Er ist wie ich in Kassel geboren unb besuchte auch bieselbe Schule wie ich. Natürlich eine Reihe von Klassen hinter mir, insgesamt wohl sechs ober sieben. Ich kannte seine Eltern, bie beibe schon mehrere Jahre tot finb. Geschwister hat er nicht Als ich Kassel verließ, war ich gerabe neunzehn Jahre alt geworben. Kühlitz zählte also zwölf. Mein Vater verlegte neunzehnhunbertneun seinen Betrieb nach Berlin, inbem er eine hier bestehenbe kleine Firma aufkaufte Der Erfolg gab ihm recht. Der Betrieb entwickelte sich ausgezeichnet. Neunzehn- hunbervierzehn ging ich ins Felb unb würbe drei Jahre später nach meiner zweiten Verwundung in die Heimat entlassen Kurz nach ber Revolte Im Jahre 1918 melbete sich unerwartet Ralf Kühlitz t>r< uns an. Er hatte mühsam ben Weg nach Berlin gefunben, um hier seine musikalische Ausbildung vervollkommnen. Sein Truppenteil war in Osnabrück aufgelöst worden. Damals zählte er zweiunb- zwanzig Jahre. Wir nahmen ihn auf und gaben ihm vorübergehend Unterkunft in unserem Haich Im Frühjahr neunzehnhunbertneunzehn hatte fl Stellung als Kinogeiger gefunden und zog fort. Di« Verbindung zwischen uns blieb aber bestehen " „Haden Sie- ihn finanziell unterstützt?" y2)a er tot ist, kann -ich darüber sprechen. Iawokl, ich' habe ihm wiederholt Gelb zugewenbet bas tr zum Besuch bes Konservatoriums brauchte " „Unb seither waren Sie mit ihm befreundet?" „Ich muß es befreundet nennen, obwohl untere Ansichten vom Leben sehr weit auseinanbergingen. Vielleicht hat aber gerabe feine fröhliche Künstler- art auf mich belebend unb anziehenb gewirkt Diele; bei ihm konnte ich jeboch nicht billigen." „Was meinen Sie bannt"" „Seine ewigen Weibergeschichten." Fecht lächelte. „Darüber sind wir schon einiger- maßen informiert. Ist Ihnen bekannt, ob KüW mit Gatten, verlobten, Vätern unb anberen Wannern, bie ben von ihm bevorzugten Damen nahe- standen, ernstliche Differenzen bekommen bat9" „Er hat mir nie von solchen Dingen erzählt ich weiß auch aus eigener Beobachtung nichts davon. Gewarnt vor solchen Folgen feiner Liebschaften । habe ich ihn allerdings oft." (Fortsetzung folgt) tauft. Stadtanleihen still Im Freiverkehr waren bie Kursverände- > rungen unbebeutenb. Es überwog Kaufintere'se Für Chemische Werke ^Lrockhues konnte sich bi) Taxe auf 105 nach 10AU) bessern Gesucht waren weiterhin Sektaktien. Der Kassa markt zeigte ähnliche Tendenzen wie ber variable Markt, doch überwog hier bef Nachfrage das Angebot. Der Kassamarkt ist schon 11. ojn seit langem eng begrenzt. Von Brauereiwerten konnten Schwartzstorchen Speyer auf bie 2proz Di-, vibenbenerhohung stark anziehen. Tagesgelb blieb in Spindelmühle ben Spezial-Sprunglauf mit Note 228,5 unb Sprüngen von 76 unb 81,5 m vor Weiler (Oberstdorf) mit Note 223,7 (77,5 unb 78 m) unb Gering (ff Arolsen) mit Note 221,2 (77,5 und 78 m). A . Die Staffelmeisterschaft über 4X10 km gewann der Bereich Ostmark in 2:42:56 Stunben vor Bayern I unb Bayern II. Don der Börse. Weiter nachgebenbe Aktienkurse. Frankfurt a. M., 25 Ian Die Stimmung an den Aktienmärkten war nach den vorangegangenen erneuten Steigerungen abgeschwächt. Auj Abgaben hin, die nur vorübergehend unterbrochen wurden, gab das Kursniveau allgemein stärker nach, da seitens der Kundschaft in der Aufnahme des herauskommenden durchaus nicht umfangreichen Materials stärkste Zurückhaltung beobachtet wurde. Man neigt zur Ansicht, daß die Steigerungen der letzten Monate boch etwas zu stark gewesen sind unb sucht sich daher etwas zu entlasten. Die IG.- ' Farben-Aktien gingen auf 201 bis 203 zurück Eine Sonderbewegung verzeichneten u a. Zement Heidelberg, die bis auf 185 wichen, dann aber bis 191 wieder anziehen konnten Auch die Aktien der Sübb Zucker, der Metallgesellfchaft, ber Scheideanstalt und am Markt ber Maschinenwerte Deutscher Eisen- Handel unb Rheinmetall wiesen starke Schwankungen auf, je nachdem, ob für das Angebot sich Nachfrage zeigte oder nicht. Die Umsätze waren aber auch hier nur klein. Demgegenüber zeigte ber Rentenmarkt ein unverändert freundliches Bild. Die am Aktienmarkt sreiwerdenden Kapitalien suchten vielfach in Renten Anlage, stießen aber hier auf sehr enge Märkte । Gesucht waren vor allem Reichsffierte wie R-'g 5-1 schatzanweisungen des 4XA«, 4- und ^prozenti-vri Typs, auch Reichsanleihen sowie Pfandbriefe. Die Kursnotierungen wurden allerdings nur geringfüa’n verändert, die 4%proj. Pfandbriefe wurden m-'ifi 102,50 Geld, die Kommunalobligativnen 101,50 bst 102,50 Geld notiert. Industrieobligationen mürber weniger beachtet, nur einige wenige wurden unter Berücksichtigung ber hier gegebenen Renditen qe- Weltmeister Gustl Berauer(WH./Petzer) wurde bei den deutschen Skimeisterschaften in Spindel, mühle erwartungsgemäß auch Sieger in der Koni- bination und damit zum dritten Male hintereinander deutscher Meister. Er siegte, obwohl er tm Sprunglauf nur den 11. Platz belegte, mit Note 433,4 vor Josef Gstrein mit. Note 421,2 und Alois Simon mit Note 410,2. Bester Kombinattonsspringer war Hans Lahr (WH./Harrachsdorf) mit Note I 213,3 unb zwei 48,5-m-Sprüngen. Er kam in ber । Gesamtwertung auf ben fünften Rang. Weltmeister Sepp Bradl (WH./Muhldach) ge. -----------—,------» erll wann am Schlußtag der deutschen Skimeisterschaften jujet • v f.-.-.ti . XGMAiinf.Cnriin/ffrtltf tTtlf .nhP