7/ T . < 7 Donnerstag, 26. ZnniMl fanQ T und öuuu Kilometer rrange. Das wette XSanö iJü0? hi von d Ostsee und dem Schwarzen Meer QffliA :-m ®ro&en oder Stillen Ozean und bis zur ie S'1 i'Oraße im hohen Norden, von den zentral- V tichen Hochgebirgen, u. a. dem Pamir, bis zum । J « rchen Eismeer. Im allgemeinen überwieaen m jnber, vor allem im sogenannten europäischen Metier die sowjetrussische Grenze luder, vor allem im (rbe. Ferner den 2150 km langen D n jepr, 1860 km langen Don und einige andere, H'-en^trom zwischen dem Generalgouvernement !ör UdSSR, vor allem den 1500 km langen i der ffltl stört we- aus ahn. wie ftarl Partner sind im Frieden Großbritannien, die USA. und Deutschland gewesen, die Anteile der einzelnen Länder unterlagen jedoch starken Schwankungen. Eingesührt wurden von Rußland in den letzten Jahren vor allem Maschinen, wobei Werkzeugmaschinen den Vorrang haben, Nichteisenmetalle, ferner Wolle, Kautschuk, lebende Tiere und industrielle Erzeugnisse, bei denen Eisen- und Stahlwaren, elektrotechnische Erzeugnisse, optische Geräte und Schiffe am stärksten vertreten sind. Unterteilt nach Hauptwarengruppen entfielen im Jahre 1938, also dem letzten Friedensjahr, auf Fertigwaren 47,6 v. H. der Einfuhr, auf Rohstoffe 39,6 v. H. und auf Lebensmittel, einschließlich lebender Tiere, auf 12,8 v. H. Aber auch diese Ziffern sind in den letzten Jahren starken Schwankungen unterworfen gewesen. Bekanntlich sind der Außenhandel und die Schiffahrt Staatsmonopole, ersterer wickelt sich über die sog. Außenhandelsstellen ab, die von jeher in starkem Maße zur Handels- und Werkspionage herangezogen wurden. Die Zahl der Handelsschiffe ist für das Riesenreich außerordentlich klein, die Bruttotonnage beträgt rund 1,2 Mill. BRT. mbening !■ 6 irbe, wir ), im Sielst zur des &ilü Itung in iiger @rc r Rett! 20 000 t:-' Unser Bild zeigt deutsche Infanterie, die in den Morgenstunden des 22. Juni teil Einmarsch in das sowjetrussische Gebiet vollzog. Männer eines Baubataillons haben hierbei zum Ueberqueren eines kleinen Baches eine Behelfsbrücke geschlagen. — (PK.-Kühn. — Scherl-M.) )er UdSSR., doch wird dieser von Sibirien t-den bis zu 1885 Meter ansteigenden Ural emt; hier schließt sich an das Tafelland nach Verrat an Europa. Was bereits der bisherige Verlauf des Krieges dem, der sehen wollte, gezeigt hatte, daß cs nämlich in diesem Kriege um nichts weniger als um die Kultur Europas und nicht zuletzt auch um seine Wirtschaft geht, hat der 22. Juni d. I. vor aller Welt restlos offenbart. An diesem Tage trat die deutsche Wehrmacht mit dem finnischen und rumänischen Heere als Bundesgenossen auf der Front von Kirkenes bis zum Schwarzen Meere zum Angriff gegen teil ungeheuerlichsten Verrat an, der an diesem Europa verübt werden sollte, und zwar gemeinsam von jenem England, das auf Grund seiner Jnselstellung ein Reich in der ganzen Welt zusam- mengeraubt hatte, um dadurch Europa zu beherrschen und von dem-bolschewistischen Rußland, das im Grunde noch niemals europäisch gewesen ist und am wenigsten unter der Herrschaft jenes jüdisch- kommunistischen Klüngels, der im Zusammenbruch von 1917 die Herrschaft über die Völker Rußlands an sich reißen konnte. Wenn die antieuropäische Haltung Englands noch bis vor kurzem den europäischen Völkern vielfach verborgen blieb, weil England auf Grund seiner jahrhundertelangen Erfahrungen in der Kunst des Tarnens es verstanden hatte, seine in Wahrheit immer gegen Europa gerichteten Interessen zu verbergen und sie sogar vielfach als höchste europäische Weisheit hinzustellen, so befand sich der Bolschewik mus stets im Widerspruch zu den Bestrebungen der europäischen Völker. Nirgends hat er mit seinen unterirdischen Wühlversuchen auf die Dauer Erfolge erzielen können. Stets erhob sich mit Leidenschaft das Verantwortungsgefühl der europäischen Nationen gegen das System der bolschwestischen Vermassung. Mit Recht wurde darum der spanische Freiheitskampf als ein Vorspiel des gegenwärtigen: Krieges betrachtet. Vor allem aber läßt die Reaktion Europas auf die letzten Ereignisse, d. h. auf den Beginn des Kampfes gegen das bolschewistische Rußland erkennen, daß das Bewußtsein der europäischen Solidarität gegenüber der jüdisch-asiatischen Gedan-' kenwelt des Anarchismus und Nihilismus überall verlor der Feind 21 Jagdflugzeuge des Musters Spiffire. Flakartillerie schoß eine weitere Spitfire und vier Kampfflugzeuge des Musters Bristol-Blenheim ab. Diesen 26 Abschüssen stehen nur drei eigene Verluste gegenüber. Demnach sind in den letzten 24 Stunden allein an der Kanalküste 41 britische Flugzeuge vernichtet worden. Gowjetruffische Luftangriffe auf Helsinki. Helsinki, 25. Juni. (DNB.) Mittwoch morgen 7.10 Uhr wurde Helsinki üoruJ2 sowjetrussischen Bombern angeflogen. Eine Maschine ist abgeschossen worden. Wie verlautet, sollen es sogar 4 sein. Bombenabwürfe sollen in der Umgebung der Stadt vorgekommen sein. Von 8.40—9.40 Uhr wurden die Stadtrandgebiete von 13 sowjetrussischen Bombern überflogen, 10.15 Uhr wurde der dritte Alarm gegeben. Die Zahl der Flugzeuge konnte auf Grund der Wolkendecke nicht festgestellt werden. Der vierte Alarm dauerte von 11.40 bis 12.15 Uhr. Die Sowjetrussen versuchten, von Norden her die Stadt anzufliegen, wurden aber von der Flak und finnischen Jägern vertrieben. Es handelte sich um etwa 12 sowjetrussische Martin-Bomber. Die Sowjetrussen haben Luftangriffe auch auf andere Punkte in Süd- und Mittelfinnland gerichtet Die Schäden sollen jedoch unbedeutend sein Zu den Bombenangriffen der sowjetrussischen Flieger schreibt „Kauppalehti": „Die Bolschewisten haben in ihren Formulierungen stets bemerkens; werte Leistungen aufzuweisen gehabt. Aber daß man es hier mit Kriegshandlungen zu tun hat, ist zweifellos. Auch dem tüchtigsten Rechtsanwalt müßte es schwer werden, das zu bestreiten. Dem finnischen Volk ist am Mittwochmorgen erneut feine bedrohliche Lage ins Gedächtnis zurückgerufen worden." „Svenska Pressen" erklärt: „Der Mittwochmorgen war n'od) unruhiger als der denkwürdige 30. November 1939, als Helsinki erstmalig von den Sowjetrussen bombardiert wurde. Damals hatte die UdSSR, wenigstens ihre Verträge vorher gekündigt. Diesmal ist das aber nicht geschehen Da aber die sowjetrussische Luftwaffe über die Grenzen und die gebgraphische Lage Finnlands genau unterrichtet ist, muß man annehmen, daß man es hier mit zielbewußten Handlungen zu tun hat". Dänemark bricht die Beziehungen zur Sowjetunion ab. Kopenhagen, 25. Juni. (DNB.) Amtlich wird mitgeteilt: „Unter den gegenwärtigen Verhältnissen hat die Regierung es für richtig gehalten, den Gesandten in Moskau und das dortige dänische Ge- iandtfchaftspersonal zurückzurufen. Die Gesandtschaft ist daher beauftragt worden, nach Dänemark zurück- zut ehren." Große Erfolge im Osten zu erwarten. Lustangriffe auf die Hafenanlagen Liverpools, «n der Tyne- und Tees-Mündung sowie gegen Flugplätze in Güdostengland. — Haifa bombardiert. ooo 5® itz von “I sten, lebens m ffirSraw^ auen in 14 stieyszeir!4 große 8n« in man m ig ungtMi n. Die M eshalb ttj die in R innen, Mjl möglich-1 nen W\ i machst j lereiletw -1 Der russische Außenhandel setzt sich im sentlichen aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen,___ Rohstoffen und Halbfabrikaten zusammen. So wurden z. B. im Jahre 1938 1 275 000 Tonnen Weizen, 358 OOO Tonnen Roggen und 406 000 Tonnen Gerste exportiert, über 3,3 Mill. Tonnen Holz, 1388 000 Tonnen Naphtaerzeugnisse, 427 000 Tonnen Kohle, 446 000 Tonnen Manganerze und 794 OOO Tonnen Düngemittel. Auch Textilien wurden als Rohstoffe und Fertigwaren ausgeführt. Wichtige Handels- terfoml. Mm enftfkltif bstäM i Genet«! Straß,,, 'ersten t als Öre:'! richsbM unmM Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzeigen-PreUe • Anzeigenteil 7 Rvf te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvi. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstassell Abschluss e Mengenftanel S Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr Verständnisvolle Haltung Schwedens. Unterstützung des europäischen Freiheits- kampfes durch schwedische Maßnahmen. Stockholm, 25. Juni. (DNB.) Das schwedische Außenministerium hat am Mittwochnachmittag folgendes Kommunique ausgegeben: In der Lage, die durch den jetzt zwischen Deutschland und der Sowjetunion ausgebrochenen Krieg entstanden ist, wird Schweden weiterhin unerschütterlich seine Bestrebungen verfolgen, feine Selb- ständigkeit und seine Unabhängigkeit zu wahren und sich außerhalb kriegerischer Konflikte zu halten. Die neue Lage hat uns jedoch vor gewisse besondere Fragen gestellt. So ist sowohl von finnischer als auch von deutscher Sette das Ansuchen gestellt worden, zu gestatten, daß auf schwedischen Eisenbahnen Truppen, die auf die Stärke einer Division begrenzt sind, von Norwegen nach Finnland überführt werden. 7Nit Zustimmung des Reichstages hat die Regeierung diesem Ersuchen ffaHgegeben. Die Ueberführung der Truppen wird in Formen geschehen, die die schwedische Souveränität sicherstellen. Spanischer Ministerrai. Madrid, 25. Juni. (Europapreß.) Der spanische Ministerrat war vor allem den Fragen gewidmet, die sich für Spanien aus dem deutsch-sowjetrufsifchen Konflikt ergeben. Außenminister Serrana Suncr gab Kenntnis von der Note der Reichsregierung über die Beweggründe zu ihrem Schritt gegen Som- jetrußland. Die neue Lage in Europa wurde, wie die amtliche Mitteilung besagt, „mit großer Ausführlichkeit besprochen" Außerdem verabschiedete ter Ministerrat eine Erweiterung des Haushalts für das Kriegsministerium um 31 Millionen Peseten. Mit aller Beschleunigung wird eine Aktiengesellschaft für die Herstellung von Kriegsmaterial gegründet werden. Eine Reihe von spanischen Fabrikanten ist nach einem weiteren Dekret mit schweren Strafen von insgesamt 2,5 Millionen Peseten wegen Sabotage der Versorgung des spanischen Volkes belegt worden. In ganz Spanien haben ebenso wie in Madrid selbst große Sympathiekundgebungen für Deutschland in seinem Kampf gegen Sowjetrußland stattgefunden. Die Nachrichten sprechen von langen Demonstrationszügen, die unter Hochrufen auf Adolf Hitler und Franco die Straßen durchzogen. Es wurden auch Transparente mitge« führt, die den Willen zum Ausdruck brachten, gegen Sowjetrußland zu kämpfen. In Sevilla, Valencia und vielen anderen Prooinzhauptstädten richteten die Zivilgouverneure Ansprachen an die Bevölkerung, in denen dem Wunsch des spanischen Volkes für einen deutschen Sieg Ausdruck gegeben wurde. Oie Auffassung in Tokio. Tokio, 26. Juni. (Europapreß.) Solange die amtliche Politik noch nicht gesprochen hat, zeigen die Kommentare der japanischen Presse gegenüber ter durch den deutschbolschewistischen Krieg auch für Japan neuen Lage eine begreifliche Zurückhaltung und beschränken sich darauf, die Bevölkerung zu ruhiger Haltung zu ermahnen. „Chugai Shogyo" schreibt: „Seit Ausbruch des europäischen Krieges hat die Sowjetunion kaltblütig und eigennützig gehandelt, und Deutschland mußte dadurch gereizt werden. An einer Reihe von Tatsachen kann nachgewiesen werden, daß die Sowjetunion auf eine Störung der deutschen Aktivität auf dem Balkan hin« gearbeitet hat." ®riR 0* Oer Wehrmachtbericht Aus dem Führerhauptquarller, 25. Juni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. Im Osten nehmen die Kämpfe des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine gegen die Sowjetwehrmacht einen fo günstigen verlauf, daß große Erfolge zu erwarten find. Im Seegebiet um England vernichteten Kampfflugzeuge aus gesicherten Geleitzügen vor der britischen Ostküste zwei Frachter mit zusammen 11000 BRT. und erzielten Bombentreffer schweren Kalibers auf zwei großen Handelsschiffen. In der letzten Nacht bombardierte die Luftwaffe mit gutem Erfolg kriegswichtige Anlagen im Hafen- gebiet von Liverpool. Bombenvolltreffer in Dockanlagen, versorgungsbetrieben und Lagerhäusern riesen große Brände hervor, weitere Lustangrifse richteten sich gegen Hafenanlagen an ter Tyne - und Tees-Mündung sowie gegen Flugplätze in Südostengland. Em stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge belegte in der Nacht zum 25. Juni den britischen Flottenstützpunkt Haifa mit Bomben aller Kaliber. Bei einem Angriff britischer Kampfflugzeuge unter starkem Jagdschutz auf das besetzte Gebiet wurden in ben gestrigen Abendstunden 13 britische Flugzeuge in Luftkämpfen und zwei durch Flakartillerie abgefchosfen. Britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht Spreng- und Brandbomben in West- und Nordwestdeutschland. Die Zivilbevölkerung batte einige Verluste an Toten und verletzten. Wehrwirtschaftlicher oder militärischer Schaden entstand nicht. Nachtjäger und Marineartillerie schossen drei britische der W fe AlM ■» dunkel ’i Wen, «5 >11 Das eseligt. stellt tt. M Men bvZ tter Ml , iin& n 0OÄ nwjetH fe nennen. , . , , ■ [tif die Sowjetunion unermeßliche unb noeb ret= 's:ezs voll erschlossene B o d e n s ch atz e birg , W u der Struktur des Landes begrüntet In r*®:-birqen sind Steinkohlen, Erdöl, Elsen-, Man- Kupfer-, Zink-, Blei- und Silbererze vorhan- Mjlcber auch Gold- und Platinvorkommen. Vor- wtezrib ist die Union aber ein Agrarland, so leben UM5 v.H. der Bevölkerung auf dem Lande wo- b<*biefe unter staatlicher Aufsicht zu Kollektiven s-nmengefaßt ist. Privateigentum ist nur der Matt Garten und einer bestimmten Anzahl von D e und Kleinvieh geblieben. Die Industrie wurd "olschewistischer Führung in einem ubersteiger- keA Dmpo entwickelt, vor 'allem zur Erschließung Bubens und im landwirtschaftlichen Einsatz. f hin das Stanowoigebirge an, das jur Küste des Pazifik abfällt. Im Süden der 0! finden wir hohe Faltengebirge, u. a. den i’ a f u s mit dem 5629 Meter hohen Elbrus, jychlcmd von Armenien mit dem Großen ilt (5156 Meter), den Pamir mit der höch- lrhebung, dem 760Ö Meter ansteigenden Sse- p, das Hochgebirge Tien - Schan (7200 t> und das immerhin 4540 Meter hohe Altai- iirge, dessen höchster Gipfel der Bjelucha ist. in Gigantische anwachsende Zahlen weisen auch j 1 e und Seen auf. Im europäischen Teil inbs haben wir als längsten Strom die 3570 r-ter lange Wolga, die ins Kaspische ,7 mündet, mit 436 000 qkm der größte See >on i ( »--- ..... itnh nnm ! ®tekn jJ Gebiet der Union ter Sozialistischen Sow- s ei-ibliten ober UbSSR. umfaßt runb 21,5 Mill. !in M n,Die von etwa 175 Millionen Menschen befie= her ind, was einer Bevölkerungsdichte von 7,8 26 englische Klugzeuge abgeschossen. Einflugversuch an der Kanaltüste abgeschlagen. Berlin, 25. Juni. (DNB.) Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Nachrichten wurden britische Linflugverfuche zur Kanalküste in ten heutigen Nachmittagsstunden abermals unlerfchwerenverlustenfürden Geg- uerabgefchlagen. Ja heftigen Lustkämpfen 6n hat. _ . pc politische Gliederung bes Landes nl in dem Namen UbSSR. begrünbet Das it iche Rußlanb ober die Russische Föberatwe pjitrepublit (bas russische Wort Sowjet tebeutet 1: umfaßt 32 Gaue und Gebiete sowie runb 20 Wwme Republiken unb 5 Autonome Gebiete, hir die Bunbesrepubliken Ukraine, Weißrußland, ■o en, Armenien, Aserbeidschan, Turkmenistan, Mj-tan, Tadschikistan, Kasakstan und Kirgisistan. 1 Selbständigkeit der Bundesrepubliken un» Wmlen Untergliederungen ist aber weitgeheno Woben, einerseits durch die Zentralverwaltung Wlskau, zum anderen durch die bolschewistische W. deren Zellen den Verwaltungsapparat M-tzten. Me Bevölkerung der UdSSR, nennt ins- ■nr etwa 166 Völkerschaften und Volksreste, am Mn vertreten sind die Großrussen mit etroa Wüionen Einwohnern, die Ukrainer nut 8 JKtu., D8-ißrussen mit 640 000 Seelen usw. Don asiatl- b Stämmen sind die Kosaken mit runb 4 MM. ■be Tataren mit fast 3 Mill. Stammesangehori- Wzchlenmäßig am stärksten. Die Zahl ter Juten ■e sich auf etwa 3 Mill, belaufen. Die Russen, «t!( von jübischen Kommissaren, sinb im wesent- bi Träger ber Verwaltung, ber Wehrmacht, der Msiirie, bes Hanbels unb ber Lanbwirtschaftt bie hiier sinb ein Siedlervolk. In ben weiten Step- §nunb Tunbren Sibiriens unb ber sublichen Ge- Vtl ‘änben wir zahlreiche nomabische Volker. Die Maschen Stabte sinb bicht besiebelt. Wir fm- Wh-r runb 50 Großstäbte, von benen wir die -ilJttfabt Moskau (3,6 Mill. E.) unb Lenmgrab, dHs si chere St. Petersburg, mit 2,8 Mill. Emwoh- -zunächst nennen wollen. Wettere bekannte Wübte sinb Astrachan (225 000 ®.), ©ort ■Of'O), Kasan (258 000), Nowosibirsk (278 000), £ n -227 000), Rostow am Don (521000), ©talrn» --------” ■ — ■ - / ..... Kleine Geographie der UdSSR Land und Leute, Bodenschätze und Außenhandel. lebendig ist. Selbst in Ländern wie Schweden und der Schweiz, die bisher die Europafeindlichkeit des englisch-jüdischen Kapitalismus nicht erkennen wollten, trat beim Beginn des Kampfes gegen die Sowjets sofort die Erkenntnis hervor, daß es sich dabei um eine europäische Angelegenheit handelt. Und so darf man als erstes Positivum dieses neuen Abschnitts in dem gewaltigen Kriege die Tatsache verbuchen, daß die europäische Einigkeit eine gewaltige Stärkung erfahren hat. Damit aber erfährt das Ziel der deutschen Politik in diesem Kriege seine volle Rechtfertigung. Dieses Ziel ist ein neues Europa, wirtschaftlich ein europäischer Großwirtschaftsraum. Es ist ein Ziel, das nur in härtestem Kampfe gegen die Uebermacht des bisher herrschenden Weltkapitals durchgesetzt werden kann. Um das zu erkennen, muß man sich freilich die Zustände in der Welt, wie sie vor diesem Kriege bestanden, in ihren wesentlichsten Zügen noch einmal vor Augen halten. Die Jahre nach dem Weltkriege haben eine tiefgehende Strukturveränderung in der Wirtschaft der Welt hervorge- rufen. War bis dahin die industrielle und wirtschaftliche Vormachtstellung Europas unbestritten gewesen, so daß auch eine Weltarbeitsteilung zwischen Rohstoffe erzeugenden und Rohstoffe verarbeitenden Ländern natürlich erschien, so hat sich dies nach dem Kriege gewaltig geändert. Die entscheidendste Tatsache war die, daß die Vereinigten Staaten von Amerika aus einem Schuldnerland zum größten Gläubigerland der Welt wurden und im Kriege eine riesige Industrie aufgebaut hatten, die zu einem wesentlichen Teil auf den Auslandabsatz angewiesen war, da es den Vereinia- ten Staaten nicht gelang, ihre Binnenwirtschaft so zu entwickeln, daß sie der Industrie und der Arbeiterschaft ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten bot. Die zweite Tatsache war die weitgehende Ausschaltung des bolschewistischen Rußlands aus dem wirtschaftlichen Verkehr der Welt und die dritte schließlich ist in dem Absinken der englischen Ausfuhr zu erkennen, die im wesentlichen auf das Absinken des industriellen Leistungsstandards ßng- la-nds zurückgeht. England war nicht mehr in der Lage, feinen riesigen Einfuhrbedarf durch die Einnahmen aus der Ausfuhr und seine Einkünfte aus Dienstleistungen und Kapitalbesitz zu bezahlen. Es lebte bereits die letzten Jahre vor dem Kriege von feiner Substanz. Ein solcher Zustand war auf die Dauer natürlich unhaltbar. Und darin ist in der Hauptsache der Beweggrund Englands zum Kriege zu sehen. Man wollte die mdustrielle Stellung Englands, die es in ehrlichem Wettbewerb nicht hatte halten können, dadurch wieder Herstellen, daß man den industriell hochentwickelten europäischen Kontinent in seiner wirtschaftlichen Entwicklung lähmte, um ihn dadurch wieder zum Absatzmarkt für England zu machen. Dieses englische Streben traf auf weitgehendes Verständnis in Amerika, wo man ja ebenfalls mehr und mehr am Absatz von Jndustrieerzeugnissen interessiert ist. Schlagartig wird diese Entwicklung dadurch beleuchtet, daß im Kriege der Absatz an' Jndustrieerzeugnissen Amerikas zum ersten Mal größer geworden ist als seine Ausfuhr von Rohstoffen und Agrarprodukten. Das gemeinsame englisch-amerikanische Vorgehen bezweckte also nichts anderes, als die Vernichtung der jahrhundertelang existierenden politischen und wirtschaftlichen Stellung Europas in der Welt. Das aber hätte naturnotwendig auch die Vernichtung der europäischen Kultur bedeutet. Diese war das Ziel Sowjet-Rußlands. Es ist daher verständlich, daß sich im Laufe der Entwicklung eine Interessengemeinschaft nicht nur zwischen England und den USA. immer stärker bemerkbar machte, sondern daß diese Interessengemeinschaft zum Schluß sich auch auf das bolschewistische Sowjet-Rußland ausdehnte. Sie alle kämpfen gegen Europa. Für Europa aber kämpfen Deutschland und seine Verbündeten. Die deutsche Politik hat ihren europäischen Charakter nicht nur immer wieder betont, sie hat ihn auch mit der Tat bewiesen. Als Sieger war das nationalsozialistische Deutschland stets darauf bedacht, die Wirtschaftskräfte des geschlagenen Landes möglichst rasch wieder zur Funktion zu bringen und aufzubauen. Besonders bezeichnend ist dies in Frankreich in Erscheinung getreten. Der Sieger tat alles, um das geschlagene Land wieder aufzurichten, die sogenannten Freunde aber bewiesen durch die Ausdehnung der Blockade auf Frankreich, was Europa von ihrem System des sogenannten freien Welthandels und der Freiheit der Meere zu erwarten hat. Wer nicht pariert, wird ausgehungert. Das ist die Parole, und das wäre das Schicksal Europas, wenn unsere Gegner siegen könnten. Sie werden aber nicht siegen, dafür bürgt nicht nur die Stärke der deutschen Wehrmacht unter ihrer genialen Führung, dafür bürgt auch die wachsende Erkentnis von der Notwendigkeit der europäischen Erkenntnis von der Notwendigkeit der europäischen um so fester schließt sich Europa zusammen. Churchill und Roosevelt im trauten Verein mit dem Bolschewismus sind dazu verdammt, durch jeden Druck, den sie auf Europa ausüben, diese Einigkeit noch fester zu machen. Sie wirken als „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft". V. A. Roosevelt und die Bolschewisten. Berlin, 25. Juni. (DNB.) Nach Churchills Bekenntnis engsten Komplizentums mit den bolschewistischen Verrätern durch -fein „Hilfeversprechen" hat nunmehr auch der USA.-Präsident Roosevelt in der Pressekonferenz mitgeteilt, daß die USA. Moskau „alle nur mögliche Hilfe" leisten werden, daß aber noch nicht festgelegt werden könne, welche Form diese Hilfe annehmen werde. Eine Liste über den Bedarf der Sowjets liege bisher nicht vor. Die einzigen Sachen, die augenblicklich für eine Lieferung zur Verfügung stünden, feien Socken oder Schuhe. Es würde lange Zeit in Anspruch nehmen, Bestellungen auf Olugzeuge auszuführen. Die Beantwortung der rage, ob man den Bolschewisten im Rahmen des Pacht- und Leihgesetzes helfen könne, lehnte Roosevelt ab. Er weigerte sich auch zu erklären, ob Moskau für Rüstungskäufe bar bezahlen müßte oder die Bedingungen des Pacht- und Leihgesetzes erhalten würde. Damit hat Roosevelt den Bolschewisten ein Hilfs- versprechen gegeben, das sich würdig den vielen anreiht, die von ihm bereits vorher den der englischen Agitation ins Garn gegangenen Staaten freigiebig übermittelt wurden. Beachtlich ist, daß Roosevelt dabei herausstellte, man könne im Augenblick lediglich Strümpfe und Schuhe zur Verfügung stellen, und es würde lange Zeit dauern, um die Bestellungen von Flugzeugen auszuführen. Noch bemerkenswerter jedoch ist der Geist, dem dies Hilfsversprechen entsprang. Geben doch die Vorkämpfer der sogenannten freien Weltwirtschaft damit all das preis, was immer wieder mit so großem Stolz zur Begründung des Krieges gegen Deutschland in die Welt hinausgeschrien wurde. Die „freien Welt- wirtfchaftler" Arm in Arm mit den Vernichtern des Privateigentums, jeder privaten Initiative und jeden freien Handels! Und die sonstigen sog. Kriegsziele? Wie wurde die Trommel gerührt für die Rettung der Demokratien in der Welt, für die Rettung der kleinen Staaten, für die Wiederherstellung der menschlichen Freiheiten. Churchill und Roosevelt tun sich nun zusammen mit den Unterdrückern jeder Meinungsfreiheit, mit der staatlichen Gottlosigkeit, mit den Bannerträgern der Massenverelendung, mit 'den Aggressoren, die drei kleine Staaten vernichteten und zwei andere überfielen. Alles in allem: der Welt bietet sich hier in noch nie dagewefener Klarheit ein Bild „wahrhafter Demokratie". Oie Stimmung in Grönland. Kopenhagen, 25. Juni. • (Europapreß.) Die Stimmung in Grönland ist geprägt von einer wachsenden Sehnsucht nach Dänemark und der Hoffnung auf den Tag, da die normalen Verbindungen mit dem Mutterland wieder ausgenommen werden können, erklärte ein aus der Kolonie heimgekehrter Däne der Kopenhagener Presse. Weder die Skandinavier noch die alteingesessene Bevölkerung kennten einen höheren Wunsch als den, daß die früheren Zustände sich wieder einstellten möchten. Die Amerika n e r werden durchweg als „Fremdling e" a n g e s e h e n, die sich selbst überlassen bleiben und denen gegenüber man eine kühle Haltung bezeugt. Das Gefühl der Abtrennung von Dänemark werde von allen in der Kolonie drückend empfunden. Von der syrischen Front. Paris, 25. Juni. (DNB.) Aus Syrien wird berichtet, daß die französischen Truppen auf dem mittleren Kampfabschnitt trotz aller britischen Of- fensiomaßnahmen die rückwärtigen Stellungen des Feindes bedrohen. Die Kämpfe in der Gegend von Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. 14. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Der junge Dominik hat seine besondern Ideen. Mit dem Teufel müßte es doch zugehen, wenn der forschende und gestaltende Menschenverstand nicht das fertigbringen sollte, was jede Pflanze in ihrer stumpfen Bewußtlosigkeit schafft. Der Lust ist überall Kohlensäure beigemischt. Die Pflanze nimmt sie mit ihren Blättern auf und atmet sie ein. Jedes Blatt ist ein kleines chemisches Laboratorium. Darin bereitet sich die Pflanze mit Blattgrün und Sonnenlicht ihren Lebensstoff — hen gleichen ßebensftoff, den die Menschen nachher verbrennen, Man müßte es ihr also bloß nachmachen. Da ist schon der erste Haken: Auf dem Meeresgrund gibt es kein Sonnenlicht. Bedeutet das für Nissen, daß er auf dem falschen Wege ist? Im Gewächshaus beginnt er seine Experimente. Sonnenlicht scheint auch da das Lebenseleme.it zu fein. Die Pflanzen, die unter den Regalen im Dunkeln stehen, — farblose müde, unkräftige Arme tasten zum Licht empor und — verkümmern im Dunkel. Also aussichtslos? Gemach! Gemach! Wir Menschen wissen uns doch sonst zu helfen, wenn das Sonnenlicht fehlt. Wir haben die Flamme entdeckt, den Kienspan, die Oelfunzel, die Kerze und — das elektrische Licht. Das elektrische Licht! Der Mensch hat gelernt, den göttlichen Funken einzufangen und zu meistern. Er kann ihn dosieren von der Stärke des Glimmens eines Leuchtkäfers bis zur sonnenhellen augenschmerzenden Lichtverschwendung. Er hat es gelernt, mit Hilfe der Elektrizität die Nacht zum Tage zu machen. Die Macht der Finsternis bedeutet ihm keine Drohung mehr. Aber die Pfllmze? Kann auch ihr die Quelle künstlichen Lichtes zum Motor ihrer Lebensenörgien werden? Das ist zuerst zu erproben — was dann? Und dann, wenn es gelingt — mit — ..Vor dieser Frage schließt Nissen Dominik zu- nächst die Augen. Schrittweise muß man sich vortasten. 6inesv kommt nach dem andern. Seitdem erweitert Nissen sein Arbeitsfeld noch mehr ins Gewächshaus. Man kann mal von der Pflanze lernen, aber wird sie ihr letztes Geheimnis hergeben? Der Chef der Kriegsmarine hat zurückgefragt. Lietzendorf hat also recht behalten. Die allgemeinen Andeutungen in dem Jnforma- tionsbericht genügen den Herren ganz und gar nicht. Sie wollen Genaueres wissen. Aber Friedrich Dominik will mit keinen Einzel- Heiken herausrücken. Nicht aus Mißtrauen. Gott bewahre. Aus Gewissenhaftigkeit. Aus Exaktheit. Vorläufig steht doch das alles, was er und Nissen geschaffen haben, bloß auf dem Papier. Es wird damit seine Richtigkeit haben. Die Konstruktionen sind überprüft, Dutzende von Malen. Die Formeln sind nachgerechnet. Experimente im Laboratorium hoben den glatten Ablauf der Funktionen und. chemischen Vorgänge bewiesen. Aber was ist das schon? Beweise, exakte, technisch einwandfreie Beweise bringt nur die Praxis, der Versuch im Großen. Und den hat man noch nicht ausführen können. Dazu braucht es weiterer Untersuchungen, bedarf es des Baues einer Dersuchskammer, der Aufstellung von Motoren, von Apparaturen, der Schaffung des Maschinenstandes eines Unterseekreuzers, bedarf es des Probelaufes der Motoren und Einrichtungen auf dem Versuchsstand. Erst wenn da alles klappt, immer wieder klappt, wochenlang störungslos klappt, darf man sagen: wir sind fertig. Aber bis dahin...? Kein Wort darf bis dahin weiter nach draußen. Und wenn der Großadmiral selber kommt. Lietzendorf ist anderer Ansicht. „Ich kann die Herren beim Chef der Kriegsmarine vollkommen verstehen", erklärt er. „Wenn Sie wollen, daß sich die Herren mit unseren Arbeiten befassen, sei es auch bloß, daß sie sich ganz noch. Auch die vor^ den Engländern gemeldete Ein- arabische Frei nähme von Merdjayun sei nicht bestätigt worden, die Engländer Wacht jenseits des Polarkreises satzort festzustellen vermögen. ij-nen. Da sch iiiaiflonsfomr Sowjet-U-Boot im Nahgefecht versenk! Die Engländer sollen von neuem bedeutende Verstärkungen an Truppen pnd Material heranziehen. unserer grauen Uniformen, deren hier für das eigene Volk und für Merdjayun und Djezzine seien außerordentlich heftig gewesen. Trotz großer Anstrengungen des Feindes hielten sich die französischen Truppen immer raden aller Waffen ein. Tag und Nacht wird baut und getarnt. Wege werden verbessert und n gebaut. Diese ober jene Waffe benötigt ein Fm ment. Eine Hütte aus Stämmen entsteht, um Zeltbahnen zum Bettenbau aus Kiefernreisig, f delbeerkraut und Moos benutzen zu können. ropas einstehen. In diesem Frontbereich zusonim mit den Soldaten Suomis (Finnlands). Dann und wann heult ein Motor in der ginn auf — ein^Kradmelder ist unterwegs oder ein LU feier Storch uns nur schwer austun konnte. (Bigi» rische Flieger werden kaum Stärke, Zahl und an der syrisch-irakischen Grenze zurückgeschiyM Die französische Luftwaffe schoß fünf Hurricarr s«« DNB. In Finnland, im Juni. (PK.) Früh am Morgen ist es erst. Aber schon fingen seit fünf Stunden die Vögel ihre Sonntagslieder. Denn hier steht die Sonne um 1 Uhrnachts schon so hoch, wie zu Hause um 4 Uhr früh. Gerade in diesen Tagen versinkt sie überhaupt nicht mehr hinter dem Horizont. Tag und Nacht sind um diese Zeit oberhalb des Polarzirkels in Finnland eins. Stets stehen die wetterfesten, im eisigen Nordwind. gehärteten Kiefern und Birken im Sonnenlicht, wenn nicht bleigraue Wolken den so oft stahlblauen Himmel verdecken. Immer können sich die Sonnen- sttahlen in den Moorwasseraugen brechen, die hier und dort hinter den trügerischen dicken Moosdecken hervorschauen. Einen halben Met^r tief ist noch alles gefroren, während wir im grünen Mückenschleier Schutz gegen die Millionen Mücken suchen, die die Tagessonne aus dem endlosen Sumpf hervorgelockt hat. Noch nie in diesem Krieg ist es um uns so einsam gewesen. Auf 100 Kilometer in der Breite und Tiefe gibt es nur eine Straße, die fahrbar genannt werden kann. Selbst der genügsame und allen Unbilden trotzende Finne hat sich nur hier und dort nahe einem Wasserlauf oder einem See angesiedelt, wo etwas Ackerkrume dem Sumpf und dem absolut urwaldartig wachsenden Gehölz abzuringen ist. Aber es ist auch hier so: Je schwerer der Mensch sein Brot erarbeiten muß, desto mehr haftet sein inneres Glück an seiner Heimat. Nicht weit östlich zieht sich von Norden nach Süden die Raubgrenze, die die Bolschewisten den Finnen im Kriege 1939/40 gezogen haben. Wie ein Mann hat Finnland auch für diese Einöde hier oben tapfer gestritten und geblutet, bevor der Sowjetkoloß das kleine Land niederzwang und ihm u. a. hier am Polarzirkel die einer Ansiedlung günstigen Gebiete stahl. In diesem Gebiet haben wir unsere Zelte aufgeschlagen. Auf anderen etwas trockenen Plätzen stehen kleine Baracken und Blockhütten als Unterkünfte. Seltsam muten die Stimmen der Kameraden in dieser Einsamkeit an. Seltsam das Bild quält sich durch Sand und Brei. Eine Strippe du! Nachrichter schwingt sich von Birke zu Birke. W Strippe im Blickfeld geht ein Spähtrupp an uns! vorbei nach vorn. Ueberall sind wir in Rast, aij dem Vormarsch oder beim Bau, immer alle Wcffn bereit. Gespenstisch ist trotz der Helligkeit bei Eq| und Nacht der gedämpfte Lärm. Voll Spannung das Beobachten und das Vor- und Rückwi schlängeln der Melder und Spähtrupps. Dasüq des Krieges hat sich über finnisches Sappen .in) gelegt. j 1 Ul'- ff. Mvehls or ^Na § gewinnen ensche Fei mb. Grenz, so daß man einen neuen britischen Vorstoß enyti tet. Die französischen Truppen haben dem cegJ über keine Nachschub- und Ersatzmöglichkeit arabische Freiheitskämpfer Fauzi Kauzig rc—in der Gegend von Abu Sieber husch j üiande dee jt Somjetrul l'u Feuer so. imBirW Ober Bedi iir Aichllanon tati in der § »rbrocfjenen s Mst'' ntel peitschi- W Hinwegs |... Stoll sie, jemand iif gegangen, Unb schon spi !i§en genau, i i Flammen, lchn sein, je 15 W. fna ÄS'! ■;I. iibersö her SP' hen beide P.L- 51' Träger nun Än 111 B noch, :,0nner di l Mgendo ff*! Mit finnischen Soldaten zusammen an der Raubgrenze von 1940. Von Kriegsberichter Wilh.Fr. Droste. Die Feuer sind ausgelöscht. Der Feind ist nab ™ - - Leise geht die Unterhaltung, wenn nicht Auge un )er je we”el Ohr aufmerken. Weiter zurück erschallen Brechen der Aeste, unaufhörlich nisten sich K lieber uns zieht ein deutscher Aufkleis seine Bahnen. Immer wieder stoßen die Moschs ins sowjetische Nordkarelien vor, um den geinb beobachten. Noch ist kein Schuß gefallen. Aber | Spannung ist gestiegen, seitdem wir bruchstückvej am Batterie- und Funkgerät die Proklamation bi Führers gehört haben. Wir sind auf der Hut, ® deutschen und finnischen Soldaten. Noch hat lei Sowjetsoldat die völlig willkürlich gezogene dhm unbeobachtet überschreiten können. Wir stecken ify all im Sumpf und Niederwald. Waffen, Fahr,M inenW1, und Lagerplätze sind so getarnt, daß selbst der A > kauert l feier Storch uns nur schwer austun konnte. TkM j klein uno Von Kriegsberichter Ulrich Kurz. W n Rhythl :l fein Hanni Bei der Kriegsmarine, 26. Juni. (PK.) (DNB. Funkspruch.) Seit Sonntag tummeln sich unsere Schnellboote Tag and Nacht in der östlichen Ostsee. Sie werfen Minen, machen Erkunbungsvor- stöße und versenkten eine Reihe von kleinen Sowjet- Handelsschiffen aus der Küstenfahrt. Sobald der Auftrag beendet ist, kehren die Schnellboote mit hoher Fahrt in einen Stützpunkt zurück, nehmen neue Torpedos und Minen an Bord, ergänzen Munition, Brennstoff und Verpflegung. In wenigen Stunden stoßen sie dann wieder nach Osten vor. Eine Rotte von zwei Schnellbooten hatte irgendwo vor einem Meerbusen eine Sperre geworfen und befand sich auf der Rückfahrt. Plötzlich entdeckten die beiden Boote ein Unterseeboot, auf das sie sich in höchster Fahrt stürzten. Beim Näherkommen sah man, daß von der feindlichen Besatzung noch einige an Deck standen. So entschlossen sich die beiden Schnellbootkommandanten, ihre wertvollen Torpedos zu sparen und das Boot imNah- a e f e ch t zu überrumpeln. Als der Gegner diese Absicht entdeckte, war es für sein Tauchmanöver zu spät. Der feindliche Kommandant schickte die Bedienung an das Deckgeschütz. Jetzt hätte die Lage doch noch gefährlich werden können. Zum Torpedoschuß war die Entfernung schon zu kurz. Also: ran an den Feind! So kam es auf wenige Meter Entfernung zu einem Seegefecht, wie es im 20. Jahrhundert wohl noch kaum dagewesen ist. Handgranaten klar! Unsere Schnellbootmänner allgemein darauf einstellen, gewissermaßen nur Kenntnis nehmen von dem, was wir Vorhaben, dann müssen wir die Katze aus dem Sack lassen." Friedrich Dominik fährt herum. „Verstehen Sie nicht, Herr? Wir sind noch nicht fertig! Es war ein Fehler, daß wir überhaupt nach Kiel geschrieben haben. Mit splch einer Sache geht man erst an die Öffentlichkeit, wenn alle Fragen hundertprozentig beantwortet sind, alle Probleme bis zum letzten gelöst sind, wenn jede Schraube sitzt, jedes Ventil arbeitet." lieber Lietzendorss Gesicht zuckt ein Lächeln. Nur eine Sekunde lang. Dann hat er seine Züge wieder in der Gewalt. „Herr Mattheus Lind kann sich also freuen", sagt er dann. „Was hat unser U-Kreuzer-Dau mit Herrn Lind ZU tun?" fragt Nissen. Seine Augen blitzten zum Betriebsführer hinüber. Aber der'macht ein ganz harmloses, fast freundliches Gesicht. „Soweit ich unterrichtet bin, denkt man da drüben auch weiter, als die Nase reicht." In Nissen wird wieder die Angst wach, die Angst, mit seiner Arbeit zu spät zu kommen. „Wie meinen Sie bas?" Lietzendorf weicht aus: „So, wie ich sage." „Baut Herr Lind etwa auch an U-Kreuzern?" „Keine Ahnung. Man ist drüben natürlich vorsichtig. Wenn man hier auf der Dominik-Werft nicht einmal soviel Vertrauen hat, den wichtigsten Mitarbeiter, den Betriebsleiter, auf dem laufenden ZU halten, dann wird Herr Lind zumindest dafür sorgen, daß seine Absichten nicht über den engsten Kreis des vertrauten Mitarbeiterstabes hinaus an die Öffentlichkeit gelangen." Aber Nissens Argwohn ist nicht so schnell be- sänfttgt. „Sie scheinen doch immerhin etwas gehört zu haben, Herr Lietzendorf?" Der Betriebsleiter zuckt mit den Schultern. „Schon möglich. Aber, wo man mir kein Vertrauen entgegenbringt, da kann auch ich — schweigen. Nehmen Sie aus meinen Andeutungen das, was Sie wollen. Ich habe soviel gesagt, wie ich meiner Stellung in diesem Hause schuldig bin. Sie dürfen nicht vergessen, meine Herren, daß das U- Kreuzer-Problem heute, wo in der ganzen Welt er schießt, das andere den Kurs des feindlichen Bootes 11H .'Gerung w wirft ihm die beiden Wasserbomben unmitteEnf| n) her, HM Mger, die ? Feind in N haben, anderen Sowjet-U-Booten ihre Boote im gesprengt haben. Nur diesem gelang der bruch, aber wenige Stunden später hat nun vH dieses Boot das Schicksal ereilt. 'istigte St ui Laufgräbe ! iiallmgehui U zeigt uni Sappen liege Ä,in kurzen ^man nun s Rammen. iir aufatmen. Äe hinter i 'M, spähen M, aber sch Das hau- M nicht ha ,W ist die "'st. Imme vor den Bug. Das U-Boot bäumt auf. Die beii) Explosionen haben ihm das ganze Vorsch j zerrissen, und das Wrack vefinkt in der Ti'O Alles das hat sich in wenigen Sekunden abgefM Ein paar Ueberlebenbe schwimmen umher unb irei* bcn an Borb genommen. Es stellt sich heraus, Vlllllie sich bas Boot auf ber Flucht aus einem Hafen it- ^nmatcn > fanb, in bem ber Aufenthalt durch ben FortW' der deutschen Operationen zu gefährlich geworÄ war. Sie erzählen, daß die Kommandanten oonürti '"-ich-p, *< für b 2"Nini S"ft unb i Ä Über 5 KL I warfen ihre Handgranaten auf das feindliche Bot Ein wahlgezielter Wurf landete auf dem TurmÄ Der feindliche Kommandant hatte im letzten Au-ca!« blick die Absicht gehabt, feine an Deck stehende Ai« schützmannfchaft zu opfern und doch noch einen verzweifelten Tauchversuch zu machen. Mit Maschig piftolen wurden die Sowjetmatrvsen von ihrem beschütz vertrieben und in Schach gehalten. Jnzwij.ym war das U-Boot offensichtlich gerade taucht ioJ, geworden. Mit Handgranaten und Maschinen? i> len hätte sich das nicht mehr verhindern Ich 2tber noch stehen achtern an Deck zwei Wassir bomben. Während das eine Schnellboot die schießung mit leichten Bordwaffen fortsetzt, fr-« * Aus bk Men, mir h, W mieber ;«fen geballt *n mieber ^iillerie die schv t*{n cdjluph "N A.-Nl ein Wettrüsten eingesetzt hat wie nie zuvor, jh wissermaßen auf der Straße liegt. Wir sind niü doch klar darüber, daß die deutsche Seegeltung - um insbesondere von unseren eigenen Verhältmfsn ZU sprechen — durch ihre Beschränkung der groszo Einheiten in erster Linie auf der U-Wafte ftelbl Er legt die gespreizten Fingerspitzen aneinannM und schaut nachdenklich drüber weg ins Leere. „Jedenfalls möchte ich mir nicht einmal den ffi# wurf machen lassen, baß ich auf bie Gefahr erst Wettbewerbes der Norbbeutschen Werft nicht frif Zeitig genug hingewiesen hätte. Gerade weil ii meine Position in diesem Hause Herrn Lind ntf banke, muß ich Wert auf reichliche Klarstellung Ie$?r: Ich warne Sie also, Herrn Linb auch auf bid'tB Gebiet zu unterschätzen." Nissen wiederholt bie Frage von vorhin einmal, aber ausführlicher, präziser. „Soll ich bas so verstehen, baß Herr Lind v Kreuzer zu bauen beabsichtigt, und daß die beiten seiner Ingenieure sich mit Problemstellun!.^ befassen, bie ben unseren verwandt sind?" In Lietzenbofs Augen glimmt es verhallen. „Ich habe leider nicht bie Ehre, die Prodis^ zu überschauen, bie Sie sich gestellt haben. — übrigen legen Sie meine Warnung so aus, v> Sie wollen — und lassen Sie sich nicht von Lind den Rang ablaufen." irQt . Er beugt den Kopf nieder und blinzelt von unn£ ‘ün er 'r her Dominik an. Der Direktor knabbert an feij«{ ft jn J Schnurrbart. Lietzendorf hat die Stelle beriM wo er sterblich ist. An feinen Zwist mit Lind M ftitzn^.A keiner tasten. Diese Rivalität, bie ba zwischen fJj lw unb Lind auf geschäftlichem Boden ausgefänri» wird, hat ihre tieferen, persönlichsten ©rü^ Gründe, bie in geheimstes Menschentum gw;ö und über die er nie ein Wort verliert. . JHB „Das verstehen Sie nicht", sagt er knapp mit betonter Schroffheit. 1 Lietzenborf zuckt mit ben Achseln. 3 M „Kann ja sein, Herr Direktor. Tratzbem ich b 1 über meine eigene Meinung ebenso habe wie M» T bie Gründe Ihrer alten Differenz mit Herrn ßir* ■ Dominik bekommt nun doch wieder einen rtf’ 1 Kopf. Die großen, grauen Haarbüschel über ■ Augen zittern. Für einen Augenblick vergißt sich- 1 'ffortjefcung folgt) 'B M Ä j’fuj bruchig ?Si»| I her hJn Quelle (,] 'M lkn, i J klbh; ■ ’onnte. ■ j Z°hi j1; Feind r jl I'cht hallen J ‘en sich« Nach c4j 'eifert ud f'9t ein , J ntsleht, e| ifernreifnl fonnen. H r in her® oder eis |1 ne String] Zu Ul htrupp c-|l r in X ner olle ligkeit bf' I Spanne nd 3tüfc lpps. Jos es Lopsn S> nie F|| Wir F11 . gte^ji en *11 vll uM jl iften on^-11 iWJJ «"Kli ,ie SlM ?rf«*S on **' ,'W? ?> •Sfi ' B F t d^; "iL* nB^ ,Ä I* feindliche i j dein fe I i letzten li | (f stehend noch euiiiig Nit Mil von ihnr« ten. 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Aus dem .Hacmay" wurde ein Diener, aus dem „Gesinde" Hausangestellte, aus „lustigen Jungfern" nette Käfer, aus der „Frau Mutter" die gnädige Frau, und aus „Ey, zum Henker" Himmel und Hölle. — Herr Reuter hatte die Spielleitung-, seine Inszenierung war, wie sich aus der Durchsicht des Regiebuches ergab, sorgsam und fleißig vorbereitet. Statt des barocken Gewandes würde allerdings das Kostüm des 18. Jahrhunderts vorzuziehen sein, wie es Holberg entspricht, während sich so, zumal im Zusammenklang mit der durchaus neuzeitlich wirkenden Uebersetzung, eine Uneinheitlichkeit des Stils nicht vermeiden läßt. Die hübsche stumme Maskenszene am Ende des ersten Aktes wird wohl in der zweiten Aufführung zu sehen sein. Herr Löffler hatte ein behäbiges Bürger-Interieur und ein winterliches holländisches Straßenbild aufgebaut. Stimmungsvolle Begleitung gab die von Herr A p e l t geleitete Bühnenmusik von Muffat, Haydn und Philipp Emanuel Bach. Gießener Gia-tcheaier Ludwig von Holberg: „Maskerade^. Abschiedsvorstellung für Waltraut G o e t t k e, Hans Bernd und Raoul La Porte, die mit reichen Blumenspenden bedacht wurden: Fräulein G o e t t k e und Herr Bernd spielten recht anmutig das galante und verliebte junge Paar, das auf so ungewöhnliche Weise sein Glück macht; Herr Laporte war der Jeronimus: er und Herr V o l ck als Leonhard waren zwei biedere, gutbürgerliche Hausväter von individuell gefärbtem Temperament. Die darstellerisch dankbarste und er. giebigste Rolle hatte Herr Kraß, der als der freche Bediente Heinrich im improvisatorischen Spiel der cowirpedia dell’arte die vielfältig komödiantischen Derwandlungsmöglichkeiten seines Parts beweglich ausschöpfte und zuletzt als krächzender und wild mauschelnder Hebräer einen Sonderapplaus erntete. Hella H e n z k y als tanzlustige Mama, Herr B o s n y als nichtsnutziger Hausknecht Arv und Editha T h o m a e als munteres Kammerkätzchen Pernille seien ferner vom Ensemble genannt. — Die erheiterten Zuschauer spendeten freundlichen Beifall. Hans Thyriot. Achtung! Erfinderberatung! Auf der Dienststelle der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Schanzenstraße 18, 1. Stock, Zimmer 15b werden 14tägig montags von 10 bis 12 Uhr Sprechstunden zur Erfinderberatung durchgeführt. Die Sprechstunden im 2. Vierteljahr finden statt am 30. 6.1941. Besuch im Liebig-Museum. Am gestrigen Mittwochnachmittag hatte das sonst so stille Liebig-Museum Besuch. Eine Anzahl dienst- lich hier weilender junger Mädels fanden sich int Hörsaal des Liebig-Laboratoriums ein, wo sie von dem Leiter des städtischen Verkehrsamtes, Schriftleiter Schuster, im Namen des durch Krankheit verhinderten Oberbürgermeisters und des ebenfalls durch Krankheit am Erscheinen verhinderten Por- standsmitglied der Liebig-Museum-Gesellschaft, Prof. Dr. Behaghel, willkommen geheißen wurden. In seinen weiteren Ausführungen betonte der Leiter des Verkehrsamtes, daß Gießen ganz besonders vor anderen Städten einen Anspruch auf die Bezeichnung Liebig-Stadt erheben könne. Nachdem der Redner einen kurzen Rückblick auf das Leben Liebigs gegeben hatte, kam er auf die 28jährige Tätigkeit Liebigs in Gießen zu sprechen und stellte die auch, heute wieder aktuellen, von Liebig behandelten Themen der Volksernährung und der Intensivierung der Landwirtschaft heraus. Bei der Besichtigung des Liebig-Museums sei besonders darauf zu achten, unter welch bescheidenen Verhältnissen Liebig in damaliger Zeit arbeiten mußte. Liebig sei der erste gewesen, der den praktischen Chemie-Unterricht an der Hochschule eingeführt habe. Bis kurz vor dem Kriege seien viele Besucher, darunter auch eine An- zahl Ausländer, nach Gießen gekommen, um diese Weihestätte der chemischen Welt zu besuchen. Mit einem Wort Liebigs über seine Gießener Tätigkeit schloß der Vorttagende feixe Ausführungen. Anschließend unternahmen die Mädels einen Rundgang durch die verschiedenen Zimmer und Abteilungen des Liebig-Laboratoriums, wo die Museums-Wärterin noch Erklärungen gab. Beim Rettungswerk tödlich verunglückt An dem Bahnübergang beim Allendorfer Wäldchen der Strecke Gießen—Wetzlar ereignete sich am gestrigen Mittwochmittag ein folgenschwerer Unglücksfall. Ein »nit zwei Kühen bespanntes Fuhrwerk aus Allendorf'(Lahn) war in dem Augenblick auf den Bahnkörper gekommen, als ein Güterzug herannahte, der von dem Fuhrwerkslenker zunächst nicht bemerkt werden konnte. Der in den vierziger Jahren fV'i • - Hansoplast-elostisch ist stets gebrauch sfer« Kleine- tig! Im Nu angelegt, sitzt dieser praktische j./"*- rl/nt Schnellverband unverrückbar fest. Er wirkt blutstillend, keimtötend, heilungsfördernch Kleine politische Nachrichten. Die Reichspropagandnleijung der NSDAP, ver- aiftaltete für die Reichs- und Gauredner der Par- ht eine Arbeitstagung. In deren Verlauf sprachen u a. Reichsminister Funk über die deutsche Kriegswirtschaft und die Pläne einer wirtschaftlichen Neu- orbnung des europäischen Raumes, Staatssekretär Lacke über Deutschlands Ernährungslage, Mini- l^rialdirigent Fritzsche über die Kriegsaufgaben Ni deutschen Presse, Professor Dr. Hunke über bie Grundsätze deutscher Kulturarbeit im Ausland, sj -Brigadeführer G r e i f e l t über das große Auf- (i:beng€biet des SD. und Oberst von Wedel 3er Fragen der Wehrpolitik. Reichspropaganda- 'Iciter, Reichsminister Dr. Goebbels, gab den Red- mrn der Partei Richtlinien für ihre Tätigkeit. Der Direktor im dänischen Außenministerium, Gesandter Otto Karl Mohr, ist zum deutschen Ge- fanbten in Berlin ernannt worden. Er war von B09 bis 1913 in der Ostasiatischen Compagnie tätig. U13 trat er in das Außenministerium und ist seit- bim tätig gewesen als Legationssekretär in Pans mb in Berlin, als Gesandter in Brasilien und in btr Türkei. 1931 wurde Mohr zum Chef der Wirt- !ctaftspolitifchen Abteilung des Außenministeriums Kampf um Höhe X. Von Kriegsberichter Helmut K. Hurich. DNB.....25. Juni. (PK.) Die sternklare Nacht iber uns.verspricht einen heißen Tag. Wir tasten ins vorsichtig, Schritt für Schritt, zur Grenze vor; ijemand weiß, was hinter der grünen, undurchdringlichen Mauer dieses endlosen Waldes auf uns ouert. Der Feind ober ein geräumtes Gebiet, eines wer ist klar, in der Nacht wird die fowjetruffifche Grenze überschritten. Der Bataillonskommandeur ist an der Spitze; er ist es, der den Draht durch- chneidet, der die Grenze zwischen der Sowjetunion mb Deutschland versinnbildlicht. Wir stehen zwi- chen den beiden Grenzpfählen und lauschen in die chweigsame Nacht. Plötzlich heben sich vorn Schatten aus dem Moos. Lautlos folgen drei, vier--ein Spätrupp bildet sich, der die Straße nach dem Forfthaus auf der j)öhe 3E erkunden foll. Im Osten dämmert schon der eue Tag, ein Sonntag, sagt einer leise neben nir. Der sandige Weg verschluckt jedes Geräusch; ebückt nach den beiden Flanken sichernd gehen ! lie Männer vor. Die Stille scheint verdächtig, aus !er Morgendämmerung schälen sich die Umrisse lines Hauses, das Forsthaus auf der Höhe I ist irreicht. Aber eben als wir ansetzen, den freien Platz zu überqueren, peitschen uns die e r ft e n MG.° Gar - I e n entgegen. Automatisch läßt man sich nach vorn Willen, kauert sich hinter einem Baumstumpf, macht 'ch klein und drückt das Gesicht in den feuchten Lalddoden. Das hämmernde Tacken eines Mafchi- lengewehrs antwortet unseren gutgezielten Feuer- mßen. Langsam arbeitet sich der Stoßtrupp vor. I Iber je weiter wir springend und kriechend den Blaß gewinnen, desto heftiger und genauer wird das ' lügnerische Feuer. Es sind Grenzer, sagt neben mir tmanb. Grenzer, gute Truppen, fügt er hinzu. Wieder huscht der Feuerstrahl über unsere Köpfe, im Rande des Baumstumpfes splittert die Rinde. )ie Sowjetrussen haben uns erkannt und legen los Feuer so, daß wir nicht aus unserer Deckung : önnen. Da schallt aber auch schon die Stimme des Bataillonskommandeurs durch den Wald, kurz und happ sind die Befehle: Ein Gebirgsgeschütz Keran. Wir verfolgen die ruhigen, besonnenen Hand- . triffe der Bedienungsmannschaft, aber dann deutet , ler Richtkanonier auf uns, wir müssen weg, wir Kegen in der Schußrichtung. Jetzt weg, jetzt im un= Unterbrochenen Geschoßhagel? Mein Nebenmann B bringt zuerst, während die Garbe zum rechten Wold- [oinfel peitscht. Ich lasse das Surren über meinen jl'opf hinweggehen, sehe links die Einschläge, und pufe ... Stolpernd rutsche ich hinter eine'Bodenstelle, jemand klopft mir auf die Schulter, diesmal :ut gegangen, Kamerad. Und schon sprechen die Gebirgsgeschutze, die Schüße 'egen genau, in wenigen Sekunden steht das Haus i Flammen, jetzt muß auch der Widerstand gebrochen fein, jetzt muß der Feind kapitulieren. Aber las MG. knattert weiter, unerbittlich, im ewig Zeichen Rhythmus. Nun wissen es alle, das da vorn t Fein harmloses Forsthaus, sondern eine be° estigte Stellung, ein System von Bunkern :nb Laufgräben. Ein Umgehungsmanöver gelingt, die weiße Leucht- l?ur zeigt uns an, daß hinter dem Haus unsere Gruppen liegen; Flammenwerfer stehen be- T>it, in kurzen Sprüngen arbeiten sie sich vor, dann IÄt man nurmehr das dumpfe Zischen der lodern- *n Flammen. Die plötzlich eintretende -Stille läßt eile aufatmen. Erledigt! Da und dort heben sich töpfe hinter den Baumstrünken und Bodenwellen ieroor, spähen vorsichtig zu den brennenden Trüm- nern, aber schon hämmert die nächste Garbe Herrn. Das Haus brennt an allen Enden, aber der )6egner schießt, verschießt seinen letzten Gurt. Die ! Erbitterung wächst, schon eilen die Sanitäter hin | mb her, Helsen, verbinden, trösten, aber die Ge- 1 rgsjäger, die in Polen, Frankreich und Serbien len Feind in pausenlosen Märschen vor sich her- pjagt haben, dürfen bei einem befestigten Forst- hus nicht Halt machen. Nun ist die Stellung von den Unseren ein g ereist. Immer wieder krepieren die kurzen Stiel- inbgronaten und hemmen das Vordringen unserer K?ute. Aus den Scharten blitzen die Maschinen- lstolen, wir haben uns auf dem Platz festgekrallt, frnmer wieder springen wagemutige Männer vor, verfen geballte Ladungen in die Gräben und Hschen wieder davon. Aber dann kommt uns die Artillerie zu Hilfe. Die ersten Granaten heulen pgen die schwarzgebrannten Ruinen, reißen die (feien Schlupfwinkel auseinander und bahnen un- ircn MG.-Schützen den Weg. Kein Mann ent- »mmt lebend aus dieser Hölle. Der Weg nach S. h frei. Aus der Stadt Gießen. Oer Straßenunfatthilfsdienst. Der vom NSKK. federführend bearbeitete Verkehrshilfsdienst, in dessen Rahmen seit 1939 die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes den früher von ihnen allein wahrgenommenen Straßenunfall- Hilfsdienst durchführen, regelt sich nach folgenden Grundsätzen: Alle Straßen werden in Abschnitte von runö 50 Kilometer Länge unterteilt, in deren Verruf an geeigneter Stelle ein sorgfältig ausgewählter NSKK.-Angehöriger als „Zonenführer" eingesetzt ist. Dieser kann alle für feine Zone zuständigen Polizei- und Gendarmeriestellen, als zuverlässig befundene Vertreter des Kraftfahrzeuggewerbes (Abschleppdienst), Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes, Aerzte, Krankenwagen, Krankenhäuser, den Havariekommissar (für verunglücktes Frachtgut), die Feuerwehren, den Reichsarbeitsdienst, die Technische Nothilfe usw. jederzeit fernmündlich erreichen. Weiterhin sind längs der Landstraßen auf Entfernungen von je 4 bis 8 Kilometer jederzeit zugängliche Ruf- verdunkelungszett 26. Juni von 21.49 bis 5.00 Uhr. teilen (unter Ausnutzung der in Gasthäusern, Tanktellen, Forsthäusern usw. schon vorhandenen Fern- prechanlagen) eingerichtet, die durch Hinweistafeln gekennzeichnet sind. Ereignet sich ein Verkehrsunfall, so ist es die jedem Verkehrsteilnehmer bald geläufige Aufgabe, von der nächstgelegenen Rufstelle aus dem Zonenführer Ort und nähere Umstände des Unfalls fernmündlich (und gebührenfrei!) mitzuteilen. Der Zonenführer leitet die erforderlichen Hilfsmaßnahmen ein. Diese Handhabung bietet einmal die Gewähr, daß alle benötigten Hilfskräfte in kürzester Zeit nach der Unfallstelle in Marsch gesetzt werden können, daß ferner jede Doppelmeldung eines Unfalls mit einem stets zu Unzuträglichkeiten führenden Doppeleinsatz von Hilfskräften vermieden wird. — Im Laufe des Jahres 1939 ist der Verkehrshilfsdienst an den Reichsstraßen fast im gesamten Reichsgebiet eingerichtet worden, seine Durchführung auch an allen Nachgeordneten Verkehrs- ftraßen in Vorbereitung. Vornotizen. Tageskalenber für Donnerstag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Dreimal Hochzeit".— Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Erste Liebe". Oer Tag der Heckenrose. Widerstandskraft, die Zähigkeit und die Opferbereitschaft eines Volkes bei kriegerischen Auseinandersetzungen entscheidend bestimmt. „Wie gewaltig ist die Kraft einer Weltanschauung, die den Gegebenheiten der Natur entspricht, biologisch richtig ist und schon aus diesen Gründen den Endsieg verbürgt." Ein Volk, das trotz aller Blutverluste bestehen blieb, das die Kraft hatte, wieder ein wachsendes Volk zu werden, das fo hohe Qualitäten besitzt wie bas deutsche und das dazu noch die Idee des Nationalsozialismus besitzt, hat damit eine Kraftreserve, der unsere Gegner nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen haben. Herzlich dankten Hie Frauen dem Redner für seine lehrreichen Ausführungen, Gfs. Kein verstärkter Ierienzugverkehr. Die Reichsbahn ist mit Rücksicht auf die großen Aufgaben des Güterverkehrs, insbesondere der Kriegswirtschaft, nicht in der Lage, der Oeffentlich- keit wie im Frieden besondere Züge zur Erleichterung des Ferienverkehrs anzubieten, die Reisenden müssen sich also mit dem eingeschränkten Reisezugsahrplan abfinden. Während des Spitzenverkehrs zum Ferienbeginn werden wiederum nach näherer Bekanntgabe der Reichsbahndirektionen Zulassungskarten für bestimmte Tage, Bahnhöfe und Züge ausgegeben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Besetzung der Züge verschieden stark ist. Im Interesse der Reisenden liegt es, die Ueberfüllung einzelner Züge zu vermeiden, solange in anderen Zügen vielleicht noch Platz vorhanden ist. Deshalb werden die Reisenden dringend gebeten, vor Antritt der Reise, spätestens beim Lösen einer Zulassungskarte, sich bei dön Fahrkartenausgaben oder Reisebüros zu erkundigen, welcher von den Zügen nach dem gewünschten Ziel am besten für sie geeignet ist. Oberheffen-Vogelsberg-Dorlrag vor Tlachrichtenhelferinnen. • Am Dienstagnachmittag hielt im Rahmen der Wehrmachtbetreuung des Landesfremdenverkehrsverbandes Rhein-Main Oberstudiendirektor Philipps (Friedberg) vor einer großen Anzahl Nachrichtenhelferinnen einen interessanten Lichtbildervortrag über unser enges Heimatgebiet Oberhessen, den Vogelsberg und die Wetterau. In einer munteren Art und Weise führte der Redner seine Zuhörer im Geiste auf einer Reise, die in Frankfurt a. M. begann, über Friedberg, Butzbach nach Gießen und von hier zum Vogelsberg. Nach einer Fahrt durch die Wetterau schloß der Vortrag, nach einem Besuch in Bad-Nauheim, wieder am Ausgangspunkt in Frankfurt a. M. Leicht faßlich, unterstützt durch gute Schwarz-Weiß- und Farbenphotos, erhielten die Mädels Einblick in Land und Leute, Kultur und Brauchtum, und die landschaftliche Schönheit Oberhessens. Holberg (1684 bis 1754), Professor der Geschichte und Metaphysik in Kopenhagen, begann seine literarische Laufbahn mit gelehrten Publikationen wie z. B. einer Reichsgeschichte und einer Einführung in das Natur- und Völkerrecht. Später erschien sein komisches Heldenepos „Peder Paars"; europäische Berühmtheit aber gewann er mit der zwischen 1722 und 1728 entstandenen Reihe seiner Lustspiele, unter denen ,Heppe vom Berge", „Der politische Kannegießer", „Ulysses von Ithaka", und „Herr Vielgeschrey" einige der bei uns bekanntesten sind. In diesen Stücken entfaltete sich Holbergs eigentliche Begabung: lebendige Menschendarstellung, Blick für Dolkstypen, Sinn für Humor und eine ausgesprochen satirische Ader. Die besten dieser mehr als dreißig Stücke trugen Holberg, der übrigens 1747 in den «Freiherrnstand erhoben wurde, die. Ehrennamen eines Dänischen- Moliere und Vaters des dänischeü Lustspiels ein. * Minder bekannt wurde in Deutschland „Die Mas- queraben", ein Lustspiel „in drey Abhandlungen". Die Fabel baut sich auf einer schwankhaften Lustspielverwicklung auf: Leander und Leonora, von ihren Vätern Jeronimus und Leonard für einander zur Ehe bestimmt, haben sich auf dem Maskenball ineinander verliebt, ohne zu ahnen, daß sie nach dem Willen der Eltern bereits verlobt sind. Der Konflikt, der sich daraus entwickelt und zu hitzigen Steigerungen führt, besteht also nur in der Einbildung der vier Hauptbeteiligten und reicht eben für drei Akte aus. Aber es ist bemerkenswert, was Holberg aus dem an sich harmlosen Stoff gemacht hat. Auch hier bewähren sich jene Eigenschaften, denen er seinen dramatischen Ruhm verdankt: er hat es nicht nur auf den Szenen-Ulk mit Mummenschanz, Mißverständnis, List und Irreführung abgesehen, sondern zielt zugleich auf allgemein menschliche Laster ^nb Schwächen. In ben Reflexionen, bie in ben Dialog eingestreut sind, sprechen zwar Moral unb Vernunft des aufgeklärten Jahrhunderts, dem Holberg angehört, aber Figuren wie die vergnügungssüchtige Mama, der ungeratene Sohn, der ungetreue Bediente sind unfehlbar wirksame und erprobte Lustspiel-Typen. Der dramatische Traktat über Freuden und Leiden, Nutzen und Schaden der Maskenbälle entwickelt sich mit einer gewissen Harmonie, indem die Szenen zwischen Vater und Sohn, Vater und Tochter, der Herrschaft und dem Gesinde, den beiden Vätern und den beiden Brautleuten einander entsprechen; außerdem hat Holberg so dankbare Einfälle wie die Geistererscheinung im ersten Akt und im zweiten die Szene des witzigen Bedienten, der dem jungen Herrn — Theater auf dem Theater — aus dem Stegreif eine Vorstellung mit verteilten Rollen (in einer, seiner Person) gibt, um ihm die Folgen der vermeintlichen neuen Äebschaft auszumalen. * Der dritte Akt ist, zumal der Zuschauer mittlerweile gemerkt hat, was gespielt wird, etwas umständlich geraten. Die Uebersetzung von Hans und Wenn am kommenden Samstag und Sonntag bie Männer unb Frauen bes Deutschen Roten Kreuzes unb ber Deutschen Arbeitsfront antreten, um im Rahmen bes 2. Kriegshilfswerkes für bas Deutsche Rote Kreuz bie hübschen Heckenrosenabzeichen zu verkaufen, wirb es keinen beutschen Volksgenossen geben, ber nicht freubigen Herzens sein Scherflein beisteuert, um bem Deutschen Roten Kreuz bie Mittel in bie Honb zu geben, unseren verwunbeten Solbaten bie Pflege unb Hilfe angebeihen zu lassen, bie ihr tobesmutiger Einsatz oerbient. — (Scherl-Bilberbienst-M.) Voraussetzungen unseres Sieges. Im Gemeinschaftsabenb bes. Deutschen Frauenwerkes ber Ortsgruppe Gießen-Süb sprach gestern Gauamtsleiter Prof. Dr. med. H. W. Kranz über bas Thema „Die Voraussetzungen unseres Sieges". Er führte etwa aus: Bei ber Besprechung bieses Themas ist es nie möglich, alle Fragen erschöpfenb zu behanbeln. Ich greife beshalb lediglich brei große Faktoren heraus, bie letzten Enbes entfcheibenb Mitwirken, wenn um bie Existenz eines Volkes gerungen wirb. Zunächst spielt babei das Zahlenmäßige eine Rolle. Der Rebner gab eine Gegenüberstellung unseres Volkes unb ber Feinbmächte, vor allem auch im Vergleich zum Weltkriege. Heute ist Deutschlanb ein Volk von 90 Millionen, bem, nachdem Frankreich und Polen besiegt sind, England nur 47,5 Millionen gegenüberzustellen hat. Vor allem wichtig ist ber Lebenswille eines Volkes, ber in seiner Geburten- xiffer zum Ausbruck kommt. Währenb Frankreich unb Englanb fterbenbe Völker sind, hat Deutschland seit der Machtübernahme seine Geburtenziffer wieder erhöht, unb trotz Krieg ist diese Ziffer nicht wieher abgefallen. Der zweite Faktor ist bas Qualitative, d. h. bie rassischen Erbanlagen eines Volkes. Der germanische Mensch war es, ber ben Sieg über ben Ur- malb errang unb bamit Gebiete zur menschlichen Sieblung bereit machte. Ein Beispiel hierfür ist Amerika, bas erst nach ber Einwanberung nordischer Menschen bas Lanb ber unbegrenzten Möglichkeiten würbe. Als britten Machtfaktor bezeichnete ber Rebner bie « - ii a - seelifcke Grundhaltung, bie bie Hansaplast (Pf? LE DM 8® I*1' (ifn IM» iUg‘ Lrojettl IW * 3«* L .ii»er un EkhH unil lirSebi«* L Wasfe । t Stauen m LJ MtbÄ! IM nachde Ist) nnh der S L oilser Ljetunic Ll, wogegen I ohne irgt L die Stre Ist W Verträc hööl Beseh Lzidehnt L teilen un Lhiiheilsgem Iw Orfföaf Lz gerichtet. Lolunjer Irpf faum 19 ■atu Der nr pi ist wie I-chtimion Lui Finnlt I xr, die 1 b» zu z Inrstlave WeH k mir im W l#e nerblie pirj in den ISowjetunion ih mit gi p Lerteidic f Aus den ' F erlehen, w mion bein F1° bestimm mlidjfeite- I zerstört r Erlichen f unb Dar FDiirbe, Die । M eine j f für den F Res. r!r hiermit ni Ichlos gegi RMt zu r F'ö als Se k^'Sahn. WEes von F müffel bhien b F Wm. lj erlegten ( P'je Marinl ki| ni>Qn P man lved. L'. ^en no< V; ?>e ganz Ui? ^rzen CT des s CT wie CTb in den Bw betf bedeute kBy der $ KV1* Droh hL®’r“ toi- KM* KÄert( ter U Aede. KleineAuzeigev im (Siebenet Aozetger werden von Tausenden beachtet und gelesen. Weg. Auflösung des Haushaltes BiOöel nnö Stmsgerök zu verkauf. Nachmittags 14 bis 18 Uhr. 27«2l) Krofdorf.Str. 7. KflmeRftDSCHRFT UND OPFER SICHERN DEN SIEG tSTRASSEN- SHMmiUNG SL8.-29.UUNf DRK. und DAR SAMMELN Oberschule für Jungen in Grünlierg (Oberhessei) (Bo Llan statt für Knaben und Mädchen.) Anmeldungen für das neue Schuljahr werden am Dienstag, dem 1. Juli 1941, von 10-12 Uhr, und von 16-17 Uhr, im Direktorzimmer der Schule entgegengenommen. Geburts« schein, Impfschein und Abgangszeugnis sind dabei vorzulegen. Ausgenommen werden in die 1. Klasse solche Kinder, die die Grundschule 4/2 Jahre, bei guter körperlicher und geisüger Entwicklung 3Z4 Jahre besucht haben. Die Aufnahmeprüfungen für Klasse 1 finden am Mittwoch, 9. Juli 1941, um 8 Uhr, statt Der Oberstudiendirektor. I. A.: Dr. Haun. 2738D Vorzeitig Schuhe abzulegen, das ginge heule doch zu weit. „Rechtzeitig sie mit Pilo pflegen! so heiftt die Forderung der Zeit. IQ im 02237 I. 15 16 II. A 15 16. Juli 1941, von mit Buchstabe L 16. Juli 1941, von 02133 23. Juli 1941, von Gießen (Am Kugelberg 25), den 26. Juni 1941. I Erwachsene sucht eog. und IiW. Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllil 02239 Mehr Freude an öer Natir Zreibankverkauf Achtung! Achtung! am 27. Juni 1941: 2741A IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIID * wird Jhnen * * sicher munden Fernruf 2186 UfEDDE DRUCKSACHEN VVCnDC Brühl. Gießen Erstaufführung! SPIELLEITUNG: GEZA VON BOLVARY Neueste deutsche Wochenschau! Liebenswerte Menschen, verblüffende Wendungen, Geist und Humor und dazu eine verblüffende Musik und eine großartige Besetzung! — Ein erlebnisreicher Film — WILLY FRITSCH . MARTE HARELL THEO LINGEN . HEDWIG BLEIB TREU .THEODOR DANEGGER Heute Donnerstag besonders kalt! Kräüterh. Jung Mäusbarfi 13 Vornehm / Geschmackvoll/ Persönlich! Diese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Famlllen- Drucksache Bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brllhl'sche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 Dolerrichl I (nicht Stud.) Angeb. an Frau linmen Schneider Weiershausen Kreis Marburg. Täglich 3.30. 5.30, 8.00 Uhr — Sonntag 3.00 5.15, 8.00 Uhi 2737 A_ schütz gefördert hat. Der Führer der Gruppe Hessen-Rheinland-Süd des RLB., Generalleutnant Müller-Michels, nahm eingehend zu allen aktuellen Fragen des Luftschutzes Stellung und wies besonders eindringlich darauf hin. daß der Feind in großem Maße auch Dörfer durch Abwurf von Spreng- und Brandbomben heimsuche. Infolgedessen sei auch auf dem Lande die Luftschutzbereitschaft der Volksgenossen und der Häuser von äußerster Wichtigkeit. Hierbei komme es vor allem darauf an, auch die Erstellung behelfsmäßiger Luftschutzräume stark voranzutreiben. Abschließend würdigte Generalleutnant Müller-Michels die hingebungsvolle Arbeit der Amtsträger, insbesondere auch der Frauen. Gerhard Reiner In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unseres ersten Kindes an Lieselotte Wilhelm!, geb. Linkmann Stud.-Ass.Dr.phil. Heinrich Wilhelm!, z. Z. im Felde' Gießen (Ebelstraße 5), den 24. Juni 1941. z. Z. Kath. Schwesternhaus bis 50, Oberkohlrabi 12 bis 15, Rettich 5 bis Radieschen, das Bund 9 Rpf. Lustschuh auch auf dem Londe. stehende Schrankenwärter Karl Bechtold aus Allendorf (Lahn) war im letzten Augenblick bemüht, die Kühe vom Gleis abzudrängen. Im gleichen Moment wurde er von der Lokomotive erfaßt und so heftig zur Seite geschleudert, daß der Tod des bedauernswerten Mannes auf der Stelle eintrat. Der Verunglückte hinterläßt Frau und Kinder. Gießener Wochenmarkkpreife. * Gießen , 26. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, kg 22, Wirsing 22, gelbe Rüben, das Bund 20 bis 25, Spinat, % kg 10 bis 12, Römischkohl 12 bis 14, Bohnen, grün, 50, Spargel 30 bis 70, Mischgemüse 12, Erdbeeren 50 bis 70, Lauch 24, Sellerie 21, Blumenkohl, das Stück 80 Rpf. bis 1 RM., Salat 8 bis 12, Salatgurken 25 Danksagung. Für die erwiesene Anteilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hilmar Krause und Kinder. bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, 16 bis 17 Uhr. b) Familienname beginnend bis Z: Impfung: Mittwoch. 15 bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch. 16 bis 17 Uhr. die im Kalenderjahr 1939 und in früheren Jahren geboren, jedoch noch nicht erftgeimpft sind, zurückgestellt oder ungeimpft von auswärts zuge- Gut erhaltener Kinderwagen zu verkauf. 2743d Wrlbelmstr.6311 Am 25. Juni ist meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emilie Lembach im Alter von 65 Jahren für immer von uns gegangen. Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Leinbach Familie August Leinbach Familie Ewald Größer. Gießen, den 25. Juni 1941. Die Trauerfeier findet Freitag, den 27. Juni, um 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Gott der Allmächtige hat unseren lieben Vater, Großvater, Schwiegervater und Urgroßvater Eberhard Ernst Hofmann nach kurzem Krankenlager im vollendeten 77. Lebensjahr heute 7.30 Uhr zu sich in die Ewigkeit abgerufen. Im Namen der Hinterbliebenen: Wilhelm Hofmann, Reg.-Inspektor Karoline Schmidt, geb. Hofmann Karl Hofmann, Spengler und Installateur. Gießen, Gießen -Wieseck, Im Felde, den 25. Juni 1941. Die Beerdigung findet Freitag, den 27. Juni, um 15 Uhr, vom Sterbehaus Wieseck, Brunnengasse 3 statt. Heute Donnerstag: Neuaufführung! Lichtspielhaus l äßlich 3.30, 5.30 8, Sonntags 3.00, 5.15, 8 Uhr Jugend hat keinen Zutritt! Unreine Haut Verstopfung, Fettleibigkeit, Hämorrhoiden vermeide man durch gründliche Reinigung von Darm, Blut und Säften mit Dr. Schieffer’s Stoffwechselsalz. Glas 1.20 Doppeipck. 2 — In Apotheken u. Drogerien. Ueberzählige Oefen gut erhalt., billig abzugeben. 02240 Blockstraße 141, Telephon 4240. Bekanntmachung. Betr.: Reichsimpfgesetz; hier: öfesntliche Pocken- schuh-Lrstimpsung der Kinder aus dem Geburtsjahr 1940 und aus früheren Jahren. Es finden folgende Impftermine für in der Stadt Gießen (nicht *in den Stadtteilen Wieseck und Klein- Linden) wohnhafte Kinder statt: 2734C Jmpflokal: Turnhalle der „Alten Pestalozzischule", Wernerwall 8 (Eingang auch von der Kirchstraße). Die Ellern und Pflegebefohlenen werden aufgefordert, ihre Kinder pünktlich zu obigen gebührenfreien Impfterminen zu bringen, andernfalls nach Ablauf des Kalenderjahres Strafanzeige erfolgen muß. Es wird darauf hingewiesen, daß die Kinder und ihre Kleider in sauberem Zustand befinden müssen, ferner daß kranke Kinder und solche aus Häusern, in denen zur Zeit ansteckende Krankheiten bestehen, zur Impfung nicht zugelafsen sind. In letzteren Fällen ist ärztliche Bescheinigung dem Staatlichen Gesundheitsamt Gießen, Wilhelmstraße 59, alsbald vorzulegen. Gießen, den 23. Juni 1941. Der Oberbürgermeister. (Jmpfpolizeibehörde.) I. V.: Nicolaus.. Schweinemarkt in Hungen. * Hungen, 25. Juni. Der hiesige Schwein p.- markt war mit 116 Ferkeln beschickt. Es kostete», bis 6 Wochen alte Ferkel bis 24 RM., 6 bis & Wochen alte 24 bis 26 RM., 8 bis 13 Wochen alt! 27 bis 35 RM. pro Stück. Nach mäßigem unb schleppendem Handel verblieb geringer Ueberstand. weitere Erfolge in der Schweinezucht. Wiederum konnten zwei Zuchtsauen in das „Deutsche Schweineleistungsbuch" eingetragen werden. Da- mit ist die Zahl der ausgezeichneten Tiere aüf acht erhöht. Diese Tiere haben zahlenmäßig hohe Würfe und sehr gute Wurfgewichte gebracht. Dem Futter- verbrauch standen glänzende Zunahmen gegenüber. Züchter und Besitzer dieser durch ihre Erbanlagen für die Weiterzucht wertvollen Tiere sind: Wilhelm Velte, Grävenwiesbach (Kreis Usingen) und Wilhelm Stark II., W i r b e r g (Kreis Gießen). Fast neue GaMank zu verkauf. 0223s Liebigstr. 80 v. Diese Woche prima fit Johlenfleisch Roßschlachterei Schilling von 8- 9 Uhr Nr. 1591-1620 von 9-10 Uhr Nr. 1621-1650 von 10-11 Uhr Nr. 1651-1680 von 11-11.30 Uhr Nr. 1681-1700 am 28. Juni 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 1- 40 von 9-10 Uhr Nr. 41- 80 von 10-10.30 Uhr Nr. 81-100 Es wird Fleischbrühe ausgegeben. Städt. Schlachthof, Gießen. Deutsche UMinilin 4 Monate alt zu verkaufen. Zu erfragen int Gieß. Anz. [0213s (Arme kleine Inge) Nachdem Roman „Die Sextanerin“ von E. Neubauer mit Ellen Schwanneke RolfWanka Ein Film, der jeden angeht, der jnng geblieben ist. Heiter und ernst — beschwingt und schwer — wie eben das erste Erlebnis der Liebe, so ist dieser Film, dessen einmalige Schönheit sich niemand entziehen kann. Neueste Deutsche Wochenschau Salz- Schnittbohnen gebrüht Qft 500 g ÜU Pfg Rote Rüben tafelfertig 500 g 30 Pfg- Heb. Kalbfleisch Liebigstr. 66 Fernruf 3685 zogen sind: Impfung: Mittwoch, 2. Juli 1941, von bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, 9. Juli 1941, von bis 17 Uhr. die im Kalenderjahr 1940 geboren sind, a) Familienname beginnend mit Buchstabe bis K: Impfung: Mittwoch, 9. Juli 1941, von ** Oeffentliche Impfung. In einer Bekanntmachung fordert heute der Oberbürgermeister zur Impfung der in Gießen (ohne Wieseck und Klein-Linoen) wohnhaften Kinder, die im Kalenderjahr 1939 und in früheren Jahren geboren, jedoch noch nicht geimpft sind, sowie der im Kalenderjahr 1940 geborenen Kinder auf. Nachhilfe in Französisch sür!6jähr.Mädel gesucht. Schriftl. Angebote unter 02132 and. Gieß. Anzeiger erbet. [ Mietgesuche"! 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