Der Frldn nftn am t um, mon J ’n der Uni«1 i OppeT/j med. dent,rl icht tief W ilijeimann & iren -iien am 181 jtrorfen worden und habe die letzten euro- v }en Verbündeten verloren. Ihm gegenüber Ihn en Großdeutschland, Italien und Japan. Churnit Wirdmz! eförbert. 'cirtssekretär Hüll warnte feine Zuhörer da- ^cf) 311 leicht entmutigen 311 lassen, wenn sie Berlin, 25. April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Griechenland wurde der Thermopylen- p ah durch umfassenden Angriff genommen, der Feind damit aus einer besonders starken und seit langem ausgebauten Verteidigungsstellung geworfen. An diesem Erfolge haben wieder Gebirgs- lrvppen hervorragenden Anteil. Durch fortgesetzte Angriffe gegen Schifssansamm- lungen in den griechischen Gewässern fügten Kampf- flieger- und Sturzkampffliegerverbände auch gestern dem Feind schwere Verluste zu. Sie vernichteten westlich der Insel T h e r m i a ein Handelsschiff von 6000 BRT. und erzielten an anderen Stellen auf drei großen Schiffen Bombenvolltreffer. Die schon durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkte die Luftwaffe außerdem am 23. April fünf Transport- und Daterialschiffe mit insgesamt 21 600 BRT. und beschädigte elf weitere Schiffe — darunter einen Zerstörer und zwei hilfskriegsschiffe — so schwer, daß sie für die Einschiffung des britischen Expeditionskorps nicht mehr Verwendung finden werden. Bei Angriffen gegen den Flugplatz Argos wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen und 36 Flugzeuge sowie zahlreiche Kraftfahrzeuge am Boden zerstört. Lin viermotoriges britisches Flugboot wurde in einem Hafen der Insel Salamis in Brand geschossen. Ein in überseeischen Gewässern operierendes Kriegsschiff, dos bereits die Versenkung von 29 000 BRT. gemeldet hatte, vernichtete weitere 30 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes. Bei bewaffneter Aufklärung, die sich am 24. April über große Teile der britischen Insel er- streckte, schoß ein Fernankklärer ein britisches Jagdflugzeug vom Dufter Spitfire ab. In der letzten Rächt belegten Kampfflugzeuge wieder den KrleZshafev Portsmouth wirksam feeren 'N hTJ P*'5 in |h ? ,b?r chause in u 'Mm ius nach ■ t unter bet; 11 ihrem Unterjii^ 'n We- m Washington, „können nicht u m = Dl« n. Wir haben uns in diesen Wettkampf ein® Ms n." mit Spreng- und Brandbomben. Ls entstanden neue Zerstörungen in den Hafenanlagen mitweik - hin sichtbaren Großfeuern. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen kriegswichtige Ziele an der britischen Ostküste. Kampfflugzeuge versenkten ostwärts Dundee drei Handelsschiffe mit zusammen 14 000 BRT. aus einem Geleitzug und beschädigten ostwärts Sunderland ein großes Schiff. Bei Küstenanflügen des Feindes am Tage und in den Abendstunden in die besetzten Gebiete brachte Darinearkillerie zwei Jagdflieger und Flakartillerie je ein Flugzeug zum Absturz. Leichte Seestreitkräfte schossen in der Nordsee ein feindliches Flugzeug ab. Der Feind flog in der letzten Nacht in das norddeutsche Küstengebiet ein und warf tu a. Bomben auf die Wohnviertel der Stadt Kiel; entstehende Brände konnten schnell gelöscht werden. Dehrwirl- schaftlicher oder militärischer Schaden ist nirgends entstanden. Die Angriffe forderten einige Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein N a ch t j a g d f l u g z e u g mit der Besatzung Leutnant Völkers (Kommandant und Flugzeug- führer), Feldwebel Biehne (Bordfunker) und Feldwebel Gärtner (Bordschütze) schoß innerhalb 45 Minuten vier feindliche Kampfflugzeuge vom Duster Bristol-Blenheim ab. Die deutsche Kriegsmarine hat seit Kriegsbeginn 872 feindliche oder im Dienst des Feindes stehende Handelsschiffe mit einem Gesamtschiffsraum von etwa 1 900 000 BRT. eingebracht oder in besetzten Häfen beschlagnahmt. Die von Korvettenkapitän Kretschmer und Kapitänleuknant S ch e p k e geführten Unterseeboote sind von Feindfahrt nicht znrückgekehrt. Beide Boote waren an kürzlich unter schwierigen Bedinaungen durchaeführten Vernichtungen von feindlichen Geleitzügen maßgebend beteiligt und 5? un 2 rtf-i Stockholm, 26. April. (DNB. Funkspruch.) Alle Bemühungen des englischen Nachrichtendienstes, den schlechten Eindruck zu verwischen, den die niederdrückenden Meldungen vom griechischen Kriegs- Ebenso sei Australien unzufrieden mit der Kriegschauplatz in der englischen Bevölkerung hervorriefen, haben bisher nicht vermocht, die tiefe Niedergeschlagenheit des englischen Publikums zu beseitigen. Zu dem Schock über den Stand der Kämpfe des britischen Expeditionskorps in Griechenland kommt der Schrecken über die furchtbaren Schiffsraumverluste, die England ans Leben gehen. In dieser Situation haben die Brandreden des USA.-Marineministers Knox und des Staatssekretärs hüll ihre psychologische Wirkung auf England nicht verfehlt. Man klammert sich jetzt wieder mehr denn je an die hoff- nun>g, daß die Bereinigten Staaten mit der Hilfe für England stärker vorankommen werden, damit die britische Insel dem Ansturm der Deutschen nicht erliegt. Zwar hat wedex hüll noch Knox Mitteilungen über die Aktivierung der amerikanischen Cng- landhllfe gemacht, aber der freundliche Zuspruch der engsten Mitarbeiter Roosevelts kommt doch in diesem verteufelt kritischen Augenblick für Großbritannien als eine dankbar empfundene Ermunterung. Jeder Egländer erwartet, daß Roosevelt gerade jetzt dem Englandhilfegesetz w e i - test gehende Auslegung geben wird, wenn die nordamerikanische Hilfsbereitschaft nicht praktisch ohne Belang bleiben soll. In weiten englischen Kreisen wird es als „unverständlich" bezeichnet, daß sich Churchill gegen jede Aussprache über die Lage im ösllichen Mittelmeerraum und in Griechenland sträubt. Gerade seine Begründung — nämlich das „Fehlen genauer Informationen über die Lage auf den Kriegsschauvlätzen" — fordere zu verstärkter Kritik heraus. Ueberall in England kann man die Frage hören: „Warum fehlen auf einmal genauere Informationen? Während der Offensive Wavells hat man ohne Unterbrechung stets genaue Informationen gehabt, und der Ministerpräsident hat sie sofort nach ihrem Eintreffen, oftmals mitten in einer Unterhaussitzung, der Oeffentlichkeit mitge- rifnq. I \\ 1 Solofi*] .ist überleit il gewesen f I ]| inde war R 1 nten ! 1, zerkratzt M j übrigens Sonntag, 27. April Ml Annahme von Anzeigen » für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr desBvrmittaaS Am er gen-Preise r Anzeigenteil 7 Rrtt. le mm bei 22 mm fleilenbreite# Wertteil 50 Rvf. le mm bei 70 mm fleilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25°/«mehr giitfs hineinstürzen und versuchen, jenen unge- |ei und illusorischen „siegreichen Frieden" her- su'ühren? Reue Hetzreden pe>er Stratege noch Diplomat sei. Eng- , _ knti sei unfähig gewesen, Deutschland mit Hilfe 'amen bertdil Jßchis, Norwegens, Hollands, Belgiens, Frank- Jicr bekannte Verleger Hearst, der zu der vi derheit prominenter Männer des politischen «ns der USA. gehört, die sich ihr klares Urteil Aoihrt haben, warnt im „New Port Journal tlnirican" die Bereinigten Staaten, ihre Zukunft ii m Mann wie Churchill anzuvertrauen, der Vertreter der Nichteinmischung, wie etwa Senator Wheeler und sein Kreis, bleiben die Antwort nicht schuldig, obwohl Wheeler sogar Anschläge gegen sein Leben zu fürchten hat. Zwischendurch finden sich dann solche tiefsinnigen Erkenntnisse, wie etwa die Bemerkung der New York Sun", man sei überzeugt, daß Deutschland den Krieg in sechs Monaten gewinnen werde. Madrid zur Lindbergh-Rede. Mailand, 25. April. (Europapreß.) Die Lind- bergh-Rede hat in Madrid beträchtliches Aufsehen erregt. „ABC" meint, in den Vereinigten Staaten tue sich eine immer tiefere Kluft zwischen der Regierung und der Masse des Volkes auf. „Die Leute teilen nicht die Meinung des Weißen Hauses und der Wallstreet, daß eine Niederlage Englands eine Katastrophe für Amerika bedeutet. Sie meinen vielmehr, man müsse zu einem modus vivendi mit den Siegern kommen. Wir teilt. Seine jetzige Zurückhaltung zwinge förmlich zu der Annahme, daß die Regierung unangenehme Dinge so lange wie möglich geheimhalten wolle. So war London wieder einmal im Laufe der letzten 24 Stunden s 0 gut wie völlig ohne Nachrichten. Lediglich die deutsche Meldung vom Fall der Thermopylen wurde von der britischen Presse benutzt, um die englische Oeffentlichkeit von der neuesten englischen Niederlage zu unterrichten. Der militärische Mitarbeiter des Daily Herald stellt traurig fest, daß die englischen Truppen jetzt die ganze Last des kommenden Angriffes tragen müßten, da England keine große Hilfe mehr von den Griechen erwarten könne. Auf alle Fälle hätten sich jedoch die Griechen „ausgezeichnet geehrt", aber wahrscheinlich seien sie jetzt an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Vorräte angekommen. Es fei deshalb sehr zweifelhaft, ob die Engländer lange die neue Front vor Athen halten könnten. Sei aber erst die nördliche Hälfte Griechenlands von den verbündeten deutsch^italienischen Streit- tröffen überwunden, so sei der Feldzug praktisch beendet. Der Daily Expreß überlegt, welchen Schachzug Hitler möglicherweise demnächst ausführen werde. „Das britische Empire", so muß das Blatt feststellen, „steht vor dem härtesten Kampf seiner Geschichte." „Schwere Monate stehen uns bevor", erklärt Minister Greenwood in einer Rede. England fei gewillt, den Kampf fortzufetzen, ohne sich durch die Mißerfolge erschüttern zu lassen. Die große Lehre aus der Niederlage in Griechenland sei, daß England nicht genügend gerüstet sei. Immer größere Anstrengungen müßten gemacht werden, um die Rüstungsproduktion zu erhöhen. Marineminister Alexander legte dagegen in einer Rede in Plymoüth das Hauptgewicht auf die nordamerikanischen Lieferungen. „Mit den Verstärkungen, die uns jeden Tag aus den Bereinigten Staaten zuströmen", erklärte Alexander, „werden wir imstande fein, die Schläge, die wir erhalten haben, mit Zinsen zurückzuzahlen." Die Stimmung der britischen Oeffentlichkeit scheint derartige tröstende Zusprüche sehr nötig zu haben. "Uten y Me WA. im Widerstreit der Meinungen Englische Panikmache. — Hearst warnt vor Churchill. •fetn,^ Nn :■ 4 > uv iS* ft? haben hierbei ihre (Befamferfnlae beträchtlich erhöht. Korvettenkapitän Kretschmer hat nunmehr neben der Vernichtung von drei feindlichen Zerstörern — davon zwei während seiner letzten Unternehmung — insgesamt 313 611 BRT., darunter dle Hilfskreuzer „Laurentic", „palroclus" und „Forfar", Kapitänleutnant Sdjepte 233971 BRT. feindlichen Schiffsraumes versenkt. Die beiden Kommandanten, in Anerkennung ihrer hervorragenden Dienste im Freiheitskampf des deutschen Volkes mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, haben mit ihren tapferen Besatzungen unvergänglichen Lorbeer errungen. Ein Teil der Besatzungen, unter ihnen Korvettenkapitän Kretschmer, geriet in Gefan- genschast. Weiter- Erfolge unserer Lustwaffe. 13 Handelsschiffe vernichtet. — 55 feindliche Flugzeuge zerstört. Berlin, 25. April. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe erzielte auch am 24.April bei unentwegten Angriffen gegen Schiffsziele im S ec- gebiet um Griechenland große Erfolge. Durch Bombenwurf wurden 13handetsfchiffe mit zusammen rund 50 000 BRT. vernichtet, 17 weitere Handelsschiffe schwer beschädigt' Außerdem gelang es, ein kleines Kriegsschiff ZU versenken und auf einem weiteren Kriegsschiff älterer Bauart Bombentreffer zu erzielen. Die Zahl der in Griechenland am Boden zerstörten Flugzeuge hat sich noch weiter erhöht. Es wurden auf verschiedenen Fluavlatzen im Laufe des aeffrigen Tages i n s g e f a m t 5 5 F l u g. zeuge zerstört. Sie letzte« Betrogenen. Mit einer Zähigkeit, die Anerkennung verdient, wenn sie auch einer besseren Sache würdig gewesen wäre, suchen Griechen und Empiretruppen die Rück- zugslinie des Engländers zu decken, der nach dem unerwartet schnellen Zusammenbruch der serbischen Armee und angesichts der völligen Aussichtslosigkeit, noch auf griechischem Boden eine Operationsbasis gegen die Achsenmächte zu behaupten, nur noch einer einzigen Parole folgt: Flucht auf die Schiffe. Daß sich auch diese für die Reste des britischen Expeditionskorps nur noch unter allerschwersten Opfern bewerkstelligen läßt, bezeugen die täglichen Meldungen der deutschen Luftwaffe, deren Kampfflieger- und Stukaverbände unter den zum Abtransport nach Aegypten in den Küsfen^wässem der Aegäis versammelten Schiffen Tag für Tag schlimme Verheerungen anrichten. So wurden in den letzten zehn Tagen allein hier mehr als zweihunderttausend BRT. versenkt und eine große Zahl weiterer Schiffe schwer beschädigt, so daß die britische Transportflotte jetzt schon Einbußen erlitten hat, die die Flucht aus Griechenland für die Engländer auch materiell zu einer ähnlichen Katastrophe werden läßt wie der „glorreiche Rückzug" aus Dünkirchen. Denn so wenig wie die britische Luftwaffe damals trotz der Nähe ihrer horste in der Lage war, den Rücktransport der Reste der geschlagenen britischen Flandern-Armee wirksam zu schützen, so wenig zeigt sie sich jetzt hier in der Aegäis in der Abwehr der Luftangriffe auf die überall an der Küste versammelten Schiffe dem Geist schneidigen Zupackens der deutschen Kampfverbände gewachsen, obwohl zur gleichen Zeit die Dergeltungsangriffe der deutschen Luftwaffe auf Kriegshäfen und Zentren der Rüstungsindustrie der britischen Insel mit unverminderter Heftigkeit weitergeführt werden. Wenn sich also Churchill von seiner Kriegsauswei- tungspolitik, die mit gewohntem Zynismus den Balkan in die britische Katastrophe hineinzog, auch nur eine Entlastung der britische Insel in ihrer Verteidigung gegen die deutschen Luftangriffe versprochen hätte, so ist schon diese Hoffnung angesichts der durch die neuen Ausgaben im Südosten unverminderten Einsatzfähigkeit der deutschen Luftwaffe zuschanden geworden,. Und nicht anders wird es im Endeffekt mit dieser ganzen Churchillschen Politik des Zeitgewinnens um jeden Preis aussehen. Wer in der letzten Wochenschau die alles zermalmende Kraft der deutschen Kriegsmaschine jede Schwierig- feit überwinden und jeden Widerstand brechen sah, und das in einem Gelände, das seiner ganzen Natur nach zur hinhaltenden Verteidigung vorzüglich geeignet schien, dem ist deutlich geworden, daß Panzer und Motor durch ihre Durchschlagskraft und Schnelligkeit in der organisatorischen Vorbereitung und überlegenen Planung der deutschen Kriegführung und in der Hand deutscher Soldaten, beseelt von dem vorwärtsstürmenden Elan der Kämpfer für eine Idee, der die Zukunft gehört, die trabitioneöe Seestrategie der Briten, von der hier gestern die Rede war, restlos illusorisch gemacht haben. Alle diese Ablenkungsmanöver, mit denen Churchill und Genossen die Zeitspanne überbrücken möchten, an deren Ende ihnen die Aussicht auf wirksame Hilfe ihrer amerikanischen Freunde winkt, verfangen nicht mehr angesichts der Schnelligkeit und Härte der deutschen Gegenichläge. Selbst in London scheint man bereits dunkel zu ahnen, daß diese Kriegsausweitungspolitik in die Irre führt und mit ihr trotz aller Phantasie im Aushecken immer neuer Pläne dieser Art und trotz aller Anstrengungen, sie durchzuführen, das Ziel doch nicht erreicht werden kann, der britischen Insel selbst den Entscheidungskampf zu ersparen ober auch nur zu erleichtern. So mehren sich in diesen Tagen »bM (Kreis W, erstagnadTEsj anbmirt 8g n seiner $ . Der bebmig merenSii Mrgischil" Nackt sagen Sieger; denn die Niederlage Englands ist für Lindbergh und viele Millionen seiner Landsleute bereits eine Tatsache." Der Sieg der Achse aber bedeute, wie Lindbergh beftätigt habe, keine Gefahr für Amerika. Die Zeitung „Alcazar" schreibt unter der Ueber- schrift „Die Unvernunft von Knox und hüll", die USA. hätten auf dem Balkan eine gewaltige Lehre erhalten. Sie hätten zusammen mit England Jugoslawien so schwer kompromittiert, daß es heute nicht mehr bestehe. Die Regierung des Weißen Hauses habe Belgrad das Blaue vom Himmel versprochen und zum Staatsstreich gratuliert. Nachdem Jugoslawien von der Landkarte verschwunden sei und Griechenland am Boden liege, richte sich, so schreibt das Blatt weiter, die Volksmeinung der USA. gegen d i e Regierung, die das Land in den Krieg zu reißen suche, hüll und Knox, die engsten Mitarbeiter Roosevelts, hätten in Rundfunkansprachen nochmals die Furcht vor einem deutschen Angriff gegen die USA. zu wecken versucht. Lindbergh habe darauf im Namen von Millionen Amerikanern die entsprechende Antwort gegeben. Der Kampf zwischen Kriegshetzern und Kriegsgegnern fei in den USA. in vollem Gange. j IMS, Griechenlands und Jugoslawiens zu schlagen. iorgigen2L| kicond habe niemals in der Geschichte Euro- imer I. fil | ps den Kontinent erobern können. Es r erfreutISw auch niemals hoffen, es allein zu tun. Viel- jesundheii.I', n.t- fei es gerade jetzt aus seiner letzten Stillung auf europäischem Boden heraus- seichskaM'!. IW fei ein redegewandter alter Herr, aber kein -lam her kl l |i: t- So habe Churchill keine großen Erfolge Jean H Diplomat erzielt, während er als Stratege lurQ) unb Ücii.rtö fein Gallipoli-Fiasko wiederhole. Er er» u am W (eine Niederlagen immer auf dieselbe Art -khaft fäW" :lr-‘lau5 demselben Grund. „Zu wenig und zu _ । ।--—«■ I K-" sei für seine Verbündeten bereits zum Sprich- — e.l llpr geworden. Jetzt habe England keine Der- Q 011 1 I tunkten mehr, es sei denn, die Vereinigten Staa- ( M Sollen die Bereinigten Staaten ihr Schicksal nm S‘k i*”1 Generaldirektor des norwegischen Reinfalls, i rs belgischen, französischen Mißgeschicks und jetzt i «r griechischen Unglücks anvertrauen? Das briti- h Volk sei nicht mit seiner Führung zufrieden, jgti'o sei Australien unzufrieden mit der Kriegs- vg Churchills. Sollten die Vereinigten Staaten in diesen Strudel der Verwirrung und des Leuyork, 26. April. (DNB. Funkspruch.) Auf Lr Präsidenten Rovsevett und die maßgebenden gt.atsmänner der USA. wurde in den letzten Tagen en verstärkter Druck der Vertreter Englands und bt Finanzkapitals der Wallstreet ausgeübt, um |re Beschleunigung der Maßnahmen fi" die Englandhilfe durchzufetzen. Die eng- wkn Stellen in Washington benutzten die aus Ciechenland kommenden Nachrichten dazu den tzfssuch zu machen, eine P ani f ftimmun g in br Bevölkerung hervorzurufen. Sie defurch- tdn, daß die englischen Niederlagen im Osten die yoDamerikanische Bevölkerung zu einer etwas nüch- tereren und klareren Auffassung der internatio- ■an Lage brächten, und daß dadurch die Wider- ttffiie gegen eine Beschleunigung der Cnglandhilfe ßck verstärken würden. Zweifelsohne mar in ge- ®üen amerikanischen Kreisen auch bereits eine i-nüdjterung ein getreten. Dieser Ent- aiiilung versucht die englische Agitation dadurch er gegenzuarb eiten, daß sie der USA.-- i‘nentlid)feit einredet, ein Deutschland, das auf j Kontinent Sieger geworden sei, werde sich bin- 1 kürzester Zett auch gegen d i e Bereinig; 1 Staaten wenden. Man gibt, um das Volk !Sinne der Kriegshetzer reif zu machen, in eng- irn Kreisen jetzt auch zu, daß die Verluste 1 dem Atlantik weit größer sind, als r bisher eingestehen wollte, und daß 40 bis >v. h. allen Kriegsmaterials, das nach itanb abging, von deutschen U-Bovten oder Flie- r versenkt wurde. Die Einnahme der Thermopylen Wiederum nur Ermunterung, aber nicht mehr England quittiert die Hetzreden aus USA. te Gießener Anzeiger tsvlge höherer Gewalt iV^ »Ks». General-Anzeiger für Oberhessen i rlin, 25.April. (DNB.) Roosevelts kürzliche Stellung", daß sich das USA.-Volk noch nicht der Gefahr bewußt fei, die die Jwmigten Staaten von Amerika bedrohe, führte ■». daß am Donnerstag gleich vier feiner Mit- | e»'r,er in emphatischen Reden behaupteten, daß fr £rife gekommen sei und die USA. jetzt nur " »h vorwärts gehen, aber nicht mehr halt machen I'NN-n. Am schärfsten waren die Ausführungen d -r Jtarmeminil'ters Knox, der behauptete, die müßten ihr Hilfeversprechen an England er- Pm da dies für ihre eigene Sicherheit nötig fei. A USA. feien von Militärmächten umzingelt. jgr, damit meinte er offensichtlich die Kriegs- ne « ür ein W ( '.traben, "ungünstige Nachrichten erführen. Sodann n mir fr®1 .'ßMuvtete er , das die Breite des Ozeans Sicherheit vor einem Angriff fei. Die M M J'1 Ausführungen der Redner bewegten sich in töSir Maten Entstellungen der Kriegsziele der Achsen- 1. jrrir-t und gipfelten in einem kaum überbietbaren cinmnbe. ^jfW’’£rwg gegen Deutschland und Italien. Agttcr fl * 1,1» aussichtsloser die Lage Englands wird, je wei- n Mtii Meldungen von dem englischen Desastre auf Zalkan, von Churchills Niederlage in Nord- jölla und bei der „Schlacht im Atlantik" selbst in MUd eite Masse des amerikanischen Volkes ein» Pyiui, desto eifriger ist der Rooseveltkreis bemüht, FjRiUinfenbe Stimmung der Massen im Sinne der ® i 1 Hetze wieder aufzuputschen. Roosevelt läßt so 3* ?r i5h alles, was als Redner für die jüdisch-angel- fäf i-jen Kriegsinteressen in Frage kommt, im Herumreisen und in der sattsam bekannten £ te mit den dümmsten Verdrehungen agitieren. 2 $ ^beauftragten Roosevelts ist in der Tat nichts vk ^c-n genug, als daß es nicht in den Dienst der & Treiberei gezerrt würde, so wenn wir an- ßi'lir. daß Knor allen Ernstes die Vereinigten S^tm von Deutschland „umzingelt" fühlt. Aber bcHü sem ganzen Getriebe unterlaufen bann auch so unverblümte und unfreiwillige Bekennt- «nM c’$enen Schuld wie etwa die Erklärung: innen nicht umkehren. Mir haben uns tn Weltkampf eingelassen." Die Gegenseite, die in Unterhaus und Presse die Stimmen heftiger Kritik an den Maßnahmen der Regierung, und wenn auch Churchill als alter parlamentarischer Routinier wendig genug ist, als Schuldige an den so eklatanten Mißerfol-gen dieser ganz seinem wie einst im Weltkrieg unruhig umherdilettierenden Geist entsprungenen Politik andere in den Vordergrund zu schieben, so hat er für die immer dringlicheren nervösen Forderungen nach Aufklärung nur die Entgegnung, daß es oazu noch nicht an der Zeit sei. Aber man scheint sich mit dieser dreisten Taktik des Schweigens nicht zufrieden geben zu wollen. Man nennt Eden, den Außen« und früheren Kriegsminister, General W a v e U, den Oberkommandierenden der britischen Airika-Truppen und des Expeditionskorps in Griechenland und General Dill, den Chef des Reichsgeneralstabs als die Schuldigen des Unglücks auf dem Balkan und in der Cyrenaika, das man in seinem Zusammenhang sehr wohl erkannt hat. Das ewige „Zu spät", das über allen Feldzügen in diesem Kriege von Polen und Norwegen bis Griechenland steht, ist die schärfste Anklage eines Systems, das sowohl in der Politik wie in der Kriegführung mit überholten und daher untauglichen Methoden die Initiative an sich zu reißen sucht, aber dabei stets erleben muh, daß ihm die Waffen, die es wo auch immer am Rande des europäischen Kontinents gegen Deutschland aufbietet, von einem auf alles gefaßten und prompt reagierenden Gegner aus der Hand geschlagen werden. Griechenland war Britanniens letzter Festlandsdegen. Nun steht es allein dem europäischen Kontinent gegenüber; die letzte Hoffnung ist Amerika. Aber das Echo, das die letzten Ereignisse auf dem Balkan in den Bereinigten Staaten gefunden haben, schallt den britischen Kriegsmachern nicht sehr freundlich in den Ohren. Denn der völlige Mißerfolg der britischen Politik und Kriegführung auf dem Balkan gibt denen recht, die Englands Sache für verloren halten und vor einem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg für sie das gleiche Unheil erwarten, das bisher alle Verbündeten Englands ereilt hat. Dabei hört man auch die Stimmen von Leuten, die sehr wohl erkannt haben, daß es die ebenso unverbindliche wie unverantwortliche Einmischungspolitik Roosevelts war, die die wesentlichste Ursache für die Katastrophe all der kleinen europäischen Völker gewesen ist, deren Machthaber sich von den amtlichen Botschaftern Washingtons wie von den persönlichen Vertrauensleuten des amerikanischen Präsidenten aufhetzen und gum Widerstand ermutigen ließen, tm Vertrauen Fareau — der sind schon da, em ganzer Möbelwagen voll. mit ^sechzig soll man sich vorn Ge- Man ftieg also über die kleine, fte'le Treppe KÄÄ w, ÄinTÄ wU AnU ZE Flecken' hatte im^Gesich^^ und" Her ^von^drei Dutzend halbnackten schönen Ttfdl» tmb hoher ZluCbratf mit Hersunruh», SchnnndelkieDhI, ZU Beginn lyrer „’Jtunorene Ulli das große W gilh,laätm6fldrunqai bat^ AniUklCTOs nrrwtrar.. — quabrtrt schon die erste Lebensmittelkarte eingelegt. k°^pst.T.chäit ll. 0. Dann wanberk bie Stammtarte »eiter »on Sta,- Hon zu Station, und immer wurden ihr eine ober __m—■ en, aber unverdrossen treiben sie immer wieder us. Manche sind ganz hohl und bestehen fast nur och aus Rinde. Aber glatte, schöne Gerten wachsen daraus hervor. Da sitzen jetzt die Buden und prüfen, ob die Ger- Sn auch gut sind für ihre Pfeiftein. Es muß ein lastes Stück sein, ohne Gabelung, ohne Warze. \a, es sind genügend Zweige vorhanden. Sie roer« kunstgerecht zugeschnitten. Etwa ein Drittel bil- et den Stiel, das Luftloch wird vorschriftsmäßig I ingekerbt und ihm gegenüber ein Stück als Rundstück geformt. Dann wird die Rinde gelöst, itas geschieht mit dem Messerstiel ober auch mit inem Stück glatten Holzes. Da wird aeklopft und qeklopft. Den Buben wird die Zeit nicht lang. Sie Mädchen. . Ihr Name? Für wen führen Sie vor? wurve Gerda noch in der Tür von einer mageren, nervo- fen Person in schwarzer Seide angefallen. „Gerda Maurer — ich bin für Kollektion Fareo-u Fröres aufgenommen." ... . , Maurer", wiederholte die Nervöse und sttich auf ihrem Notizblock einen Namen aus Di- Kal- lektionen van Fareau Freres Jmb da neben bem T Fenster. Beeilen Sie sich. Sie kommen wahrschein- i । sich gleich dran." . . 1 Gerda Maurer begab sich in eine vom ubrigen - Raum durch Stuhlrechen abgesonderte ' S7c"benn empfohlen?" »ä»«*8 Bl&tfffäUi «*• Ä * »!,! (AÄfHnitKn sich binaeaeben mit dem S< M»« MM anoer vor Utn unwunuu,., w r, , _.rr:r^ falten unb Aas stanken. Man versteift-rte Estche Ware zu unerhörten Preisen man verkaufte Fuchse Ottern. Marder unb Zobel, bie abgewetzten breiten lische ächzten unter Packen von russischem Karakal, von grauer Eichkatze, von (eibenbunnem Hermelin । unb dunklem Nerz. Leipziger Einkäufer waren da^ Pariser Einkäuser — Mailand. Brussel, Rotterdam und Kopenhagen tauften roie besessen. Es war höllisch heih im Saal; wie eine Mauer stand die Iunihitze vor den offenen Fenstern. Drinnen schleu derien sechzehn Bogenlampen ihre Helle nach den ausqehäuften Bälgen, die Patemosterauszugerumpelten. die ausgeschriene Stimme ^ Versteigerers chnavrte über den anbrandenden Lorrn. ..«-echzchn ibirische Weißfüchse, prima Qualität, rem weitzes Wnterhaar - 960 Kronen zum ersten! In diesem Augenblick schmiß ein t"nger Me 6 Bc5 yapres 1 a-u‘c.J1 ‘1UUr in einem Packraum im vierten Starf e>ne taoung ^e°ru durch die Drehtür INS Vestibül X - - -...... oor- ®nn Me Träger die Bahre wieder aus dem ^us. uich^s m^magen in des zwanzigjährigen Fußballspielers ab r fünf M meine», verbe erte st st», Widerspruch duldete, boten. Gleich melinfellen nach oben kam- Bet Optiker am Bahnhof, IgMtUTER JUWELIER’ 1*0« Mlssch I Kliff }W M ®01 Jnllo W -ich ©ei .Wffe ;?roorf :irlampfn M 21 Unlet Endliche sampl I 3HL tu 'tötet. 6i Hiss eth ,W bo 3irfunq Men Ci mglischen Hiss mem 11 H-Len ; Zernka Wen ii gnfetn El Vtt $t Me bei Hüb offfi iiei burc Jo der Ii Jenen 0r wischen Jen oorro hrg.2 mlflanbet •itd und mben c Jn beu Mnef fi Regiment ^n fiai Mienben ^leilnng Mk ö-rl Achn»a° Die in Mi i-indes1 0* jn kiih islhv« # 3fl Hunnen, ie Leibsl Marsch klopo ^büchen h ben i Betll "onnt: ’» Sri "neppen Ii ■ang b N Heb Bfn briljsc Mes bej Stift •rtttlrt. 5 [.Miet, 7--°i>° B^Pen! *es b|e $| -Ne, J?1'« »atei ? Hm "" Hi ??- feil Hb« II?' C« Mähet , >i ’lfe* 'ft''' Hnu/41 Heute verschied im Evang. Schwesternhaus in Gießen nach längerer, schwerer Krankheit unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Marie Tasche im 77. Lebensjahre. Im Namen der Familie; Prof. Gustav Tasche, Stud -Rat i.R. Groß-Umstadt (Fabrikstr. 5), Gießen, den 24. April 1941. Die Einäscherung findet in der Stille statt (Montag, den 28. April. 16 Uhr, auf dem Neuen Friedhof). 'WII'WWnWWIlWHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! iHHHHiiiiiiiuimiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiiiiiiijiiiijiiiiiiiiiiiuiiiiniiiiiiniijjKßnjumjj* Wie spar» man beim waschen Waschpulver und Seife? UJenn die wüsche schon vor dem Kochen vom gröbsten Schmutz befreit wird, braucht man um so weniger Waschpulver dazu. Liesen Zweck hat das kinweichen mit fienho. Beim kinweichen wird das Gemebe jum Aufquellen gebracht; öQÖurdi löst sich der grobe Schmutz von selbst ob. Nichtiges kinweichen erleichtert das waschen, spart Waschpulver und Seife. Reichillustrierter Katalog gratis und franko gegen Standesangahe Edgar Mohrmann wurde zu drei Monaten Ge- f ä n g n i s und Tragung der Kosten des Versah- rens verurteilt. Gießener Dochenmarktpreife. * G i e ß e n, 26. April. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 15 bis 18, Zwiebeln 17, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Rhabarber 23, Feldsalat, */«, 10, Aepfel, % kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Blumenkohl, das Stück 45, Salat 25 bis 30, Unterkohlrabi, % kg 6, Radieschen, das Bündel 10 Rpf. zu schweren und dauernden Leidenszuständen kommen, so etwa zu epileptischen Störungen, die aber doch manchmal der erfolgreichen operativen Therapie zugänglich sind, und zu erheblichen Persönlich- keitsoeränderungen ohne gleichzeitige Epilepsie. Von den organischen sind die neurotischen Störungen nach Unfall streng zu trennen. Hier ist der Unfall Verarbeitung durch den Neurotiker führt. Die grundsätzliche Entscheidung des Reichsversicherungsamts vom 24.9.1926, welche die Frage nach dem ursächlichen Zusammenhang der Unfallneurose mit dem in Anspruch genommenen Unfall verneint, und die gegenteilige Auffassung des Reichsgerichts wurden besprochen. Es wurde darauf hingewiesen, daß über die Frage der Unfallneurose eine sehr fruchtbare Debatte von juristischer und medizinischer Seite über die Anschauungen des Reichsgerichts läuft. Die von einigen Lichtbildern unterstützten Ausführungen des Vortragenden wurden mit starkem Interesse verfolgt. Oberstaatsanwalt K n a u ß unter- ftrieb in herzlichen Worten den Dank der Hörer an ben Vortragenden für die ausgezeichneten und lebendigen Darlegungen. Nach einer Sammlung, bereit Ertrug dem Deutschen Roten Kreuz zugute kommen soll, wurde der Abend in üblicher Weise geschlossen. stofftvaren können Meterreste, die hi der Herstellung, in der Verarbeitung oder beim Handel ange- idüen sind, für die Hälfte der jeweils vorgeschrie- benen Anzahl von Bezugsabschnitten der Reichs- kleiderkarte abgegeben und bezogen werden. Als Meterreste gelten Stoffabschnitte, Die bei einer Stoffbreite bis zu 90 cm nicht über 1 m lang und bei einer Stoffbreite über 90 cm nicht über 60 cm lang fmo. Reste unter 20 cm Länge dürfen ohne Bezugschein oder Reichskleiderkarte abgegeben und be» 3oaen werden. Meterreste von Dekorationsstoffen und dichten Gardinenstoffen dürfen bezugschein frei abgegeben und bezogen werden, wenn sie nicht langer als 2 m sind. Handels- und Gewerbebant Gießen. Die Handels- und Gewerbebank lädt ihre Mtt- glieder auf den 7. Mai zu ihrer Generalversammlung ein. Nach dem vorliegenden Geschäftsbericht hat die Bank auch im 82. Geschäftsjahr 1940 wieder erfolgreich gearbeitet. Die Bilanzsumme ist um 26,6 v. H. auf 6 297 918,— RM. gestiegen. Die Umsätze hielten sich nahezu auf der alten Höhe. Sie betrugen auf einer Seite des Hauptbuches 110 452 778,35 RM. Die Einlagen sind um 31 v. H. gewachsen; die Ausleihungen sanken um 20 v. H. Sie Bilanz ist flüssig. Aus dem ausgewiesenen Reingewinn von 36 891,26 RM. sollen, wie im Dor- jafjre, 5,5 v. H. Dividende auf die Geschäftsguthaben gezahlt werden. Scheibengewehr: 175 m stehend freihändig: Sieger Konrad Dreyer. — Scheibenpistole: Entfernung 50 m: Sieger Georg Schilling. — Kleinkaliber: 50 m stehend freihändig: Sieger Karl Mootz. Der in letzter Zeit durchgeführte Fernwettkampf innerhalb des Deutschen Schützenverbandes wurde vom Schützenverein Gießen bei guter Beteiligung mit hervorragenden Resultaten bestritten. Der Verein hatte allerdings das Glück, daß zwei bei der Wehrmacht befindliche Kameraden zufällig beurlaubt waren und infolgedessen die erste Mannschaft in ihrer früheren Stärke antreten konnte. Es wurden olqende Resultate geschossen: Kleinkaliber (militärische Anfchlagsform): I. Mann- chaft: Josef Krumpen, 166 Ringe; Willy Kunert, R.; Karl Mootz, 149 R.; Georg Schilling, l60 R.; WM Schilling, 149 R. Gesamtringzahl ter Manschaft: 778 Ringe. II. Mannschaft: Heinrich ?,PAPek147 ' Julius Funk, 139 R.; Willy Georg, JR'L ?lchavd Koch, 141 R.; Hans Schmall, fii ™ Gesamtrinazahl der Mannschaft: 719 Ringe. III. Mannschaft: Konrad Dreyer, 131 R.; Willy £Orn' 5"ril Müller, 137 R.; Hermann Sauer, 135 R.; Hans Wessels sen., 128 R. Gesamt« rmgzahl ter Mannschaft: 630 Ringe. - Anschlagsform): I. Mann- 8. Mai eine Sensation nach Gießen. Sie hat hf, Hochseiltruppe Eamilio Mayer, die „Menschen rim Nerven", zu einem Gastspiel gewonnen, das ni