Dienstag, 25. November Ml General-Anzeiger für Oberheffen !ir> j Ä! krbe, !• Europas Kamps gegen den Weltbolschewismus Heute mittag etooteioff in her Berliner Neuen Michskanzlei. Der Wortlaut des Testaments Peters des Großen chung en. behren. X. geben hat. V. w feiner Unterjochung hat. Zu diesem Zweck sind tektorat über Deutschland ausgeubt »erten Dänemark und Schweden voneinander zu isolieren das die zukünftige vollstandtge Beherrschung lunb sorgsam in gegenseitiger Rivalität zu erhalten. I bereitet. vor- ment, irentreffff Schristleitung und Geschäftsstelle: Gießen, Schulftrahe 7-9 . Dem iltret* > . Feld« ine einzige Kommunistische Partei besteht, die ihren Ätz in Moskau hat. In den einzelnen Staaten sind >ie dort aufgezogenen Kommunistischen Parteien rnr „Sektionen" der Kommunistischen Internationale Hit dem Sitz in Moskau. Wenn also in irgendeinem »and ein kommunistischer Abgeordneter in das Par. inncrtt gewählt wurde, so wurde tatsächlich der Kandidat gewählt, der dem Exekuttoausschuß der Kommunistischen Internationale in Moskau genehm war. Die absolute Zersetzung des demokratischen Iiepräsentativgedankens, also der politischen Mit- ,der Alleinbestimmung durch die Volksvertretung »ird damit völlig klar. Auf dem VII. Weltkongreß Gästehaus der Reichsregierung bzw. in die Hotels, wo sie während ihres Berliner Aufenthalts Wohnung nehmen. Montag nachmittag trafen auch der slowakische Ministerpräsident Dr. Tuka, der bulgarische Au- henminister Popo ff, der finnische Minister für auswärtige Angelegenheiten w i 11 i n g und der dä- nische Minister des Aeuhern Scavenius in Berlin ein. Zur Begrüßung war ebenfalls der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop er- schienen. Oie Kampffront Europas. Berlin, 24. November. (DRV.) Am Dienstag- mittag um 12.30 Uhr findet in der Neuen Reichskanzlei ein feierlicher Staatsakt statt aus Anlaß des Jahrestages des Abschlusses des Antikomintern-Paktes von 1936. Zahlreiche führende Staatsmänner, die inzwischen in Berlin eingetroffen find, werden durch ihre Teilnahme am Staatsakt dem Kampfeswillen der in der antibolsche- wistischen Front vereinten Mächte gegen den Welt- Schweden muß so viel Land wie möglich abgenommen und es dahin gebracht werden, daß es Rußland angreift, damit man dann einen Vorwand Zu den ersten Staatsmännern, die am Montag zu der großen Zusammenkunft europäischer Mächte in der Reichshauptstadt eintrafen, zählte auch der ungarische Ministerpräsident Vardossy, der hier m Begleitung von Reichsaußenminister von Ribbentrop den Anhalter Bahnhof verläßt. (Scherl-Bilderdienst-M.) ■ ®e!hnre 1 Msallr.. I der gfc. ng. über bei nvchsiG:. tfstellp, 'es A nHaus“ DEP [ARINA 1MEIER 0uter uno»*nx* ** mrelg*" . Druck und Verlag: vrühlsche Univerfttatrdruckerei H. Lauge lllS 'User btt ’n fRebir.. ‘griffe ir mt«. b. nmer U, h Hü «'s VI. Die Gemahlinnen der russischen Fürsten sind stets unter den deutschen Prinzefsinnen zu wählen, damit durch die Vervielfältigung der Familienbeziehungen gleichzeitig auch die Interessengemeinschaft gefördert und auf diese Weise Deutschland selber geschadet wird, indem der russische Einfluß daselbst verstärkt wird. VII. Mit England ist hauptsächlich ein Handelsbündnis zu suchen, da es für seine Marine Rußlands am meisten bedarf und anderseits zur Aufschließung des letzteren am nützlichsten sein kann Rußlands Holz und andere Produkte müssen gegen sein Geld ausgetauscht und zwischen seinen und den russischen Kaufleuten und Matrosen beständige Beziehungen zur Förderung des Handels und der Schiffahrt hergestellt werden. VIII. Es ist die beständige Ausbreitung im Norden längs der Ostsee und im Süden längs des Schwarzen Meeres ansuftreben.^ Soweit wie möglich muß man sich Konstantinopel und Indien nähern. Wer dort herrschen wird, wird der wahre Herr der Welt sein. Infolgedessen sind be- ständig Kriege heraufzubeschwören, bald gegen die Türken, bald gegen die Perser. Werften sind am Schwarzen Meer zu errichten, dessen man sich allmählich zu bemächtigen hat, ebenso wie der Ostsee, denn beide bilden einen notwendigen Faktor zum Gelingen des Planes. Persiens Verfall muß beschleunigt und es muß bis zum Persischen Golf vorgedrungen werden. Wenn es möglich ist, muß die alte Levantinische Handelsstraße durch Syrien wiederhergestellt und bis Indien vorgedrungen werden, welches der Stapelplatz der Welt ist. Ist man einmal dort, dann kann man Englands Gold ent» Ozeans ihre Verbündeten gefunden hat, den Weg zu verlegen." Unter der Überschrift „Die europäische Front gegen den Bolschewismus — die Unterzeichnung des neuen Antikominternpaktes" erklärt „(Sortiere della Sera", daß die Reichshauptstadt am Dienstag der Mittelpunkt eines doppelten, überaus bedeutungsvollen internationalen Ereignisses sein wird, nämlich die Erneuerung des am 25. November 1936 abgeschlossenen Antikominternpaktes sowie des Beitritts von sieben weiteren Staaten. » Der Entschluß Dänemarks. Kopenhagen, $5. Nov. (DNB.) Die Kopen- Hagener Blätter bringen zu dem Entschluß D ä n e - marks, dem Antikominternpakt beizutreten, Aussätze über die zersetzende und verbrecherische Betätigung der Komintern und über ihre Bekämpfung durch die Antikomintern, der jetzt ein erweiterter Umfang gegeben werden soll. Dazu kommen Berichte, die einer Orientierung über die deutschen Ideen von einer gegenseitigen Unterstützung in dem von einer gemeinsamen politischen Grundlage aus geführten Kampf gegen den Bolschewismus dienen sollen. n$, Mit, lonj, Kresse. Der „Slovo" schreibt: „Wir sind glücklich zu sehen, daß alle europäischen Staaten und s e l b st Frankreich, das Land der klassischen Demokratie, unter Führung des nationalsozialistischen Deutschland gegen die Sowjetunion kämpfen, die die Mutter des zerstörenden Bolschewismus ist. Nur England, das sich als Krieger der demokratischen Idee bezeichnet, steht nicht nur abseits dieser Front, sondern hat sogar mit dem Bolschewismus ein B ü n d - n i 5 gegen ganz Europa geschlossen. Am Dienstag werden alle europäischen Staaten ihre So- - lidarität im Kampf gegen den Weltbolschewismus, den gemeinsamen Feind, aussprechen. Wir Bulgaren wünschen den deutschen und verbündeten Waffen den Sieg über die Rote Armee." . Sonderstempel her Reichspost B e r l i n , 24. Nov. (DNB.) Anläßlich des Staatsaktes am 25. November zum Jahrestag des Abschlusses des Antikominternpaktes vom Jahre 1936 wird beim Postamt Berlin 8 ein Sonderstempel geführt mit der Inschrift „6 u r o p a 5 Einheitsfront gegen den Bolschewismus und der Darstellung einer Europakarte mit Hakenkreuz und Schwert. Mit diesem Sonderstempel werden nur Führer-Geburtstagsmarken von 1941 und Führer-Duce-Marken abgestempelt. Ab- stempelungsanträge mit Anschrift auf den Umschlägen sind an das Postamt Berlin-Charlottenburg 9 zu richten. ichseierl^ "'S . z UN- b ;SS in: eßen- Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer bis8'/,Ndr des Vormittags Anzergen-Prette Anzememeil 7 Nrn ie mm bei 22 mm Seilenbrette# Wertteil 50 Nrn. ie mm bei 70 mm Seilenbreite 'Nachlässe Wiederholung '.Utalftarfell Abichlüüe Mengenitanel B Platzvotichnst l vorherige Vereinbarung) 25°/o ment ^ncöeui. täglich aueer Sonntag- und feiertags Beilagen: Siebener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Nonatlich... RM1.80 Zustellgebühr.. >. -25 euch bet Nichterscheinen ron einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt erforderliche Richtung zu geben. Deswegen hinterlasse ich ihnen die folgenden Unterweisungen. Ich empfehle sie ihrer Aufmerksamkeit und ihrer ständigen Beachtung. I. Das russische Volk ist in einem beständigen Kriegszustand zu erhalten, damit der Soldat stets kriegsgewohnt und in beständiger Erregung bleibt. Ruhe ist dem Reich nur zu gönnen zur Verbesserung einer Finanzen und zur Erneuerung ferner Heere, vorauf dann die geeigneten Augenblicke zu neuem Angriff auszuwählen sind. Auf diese Weise muß immer der Frieden dem Krieg und dieser dem Frieden dienen im Interesse der Vergrößerung und des zunehmenden Gedeihens Rußlands. II. Don den fortgeschrittensten Völkern Europas sind mit allen nur möglichen Mitteln Heerführer während des Krieges und Gelehrte während des Friedens hergnzuziehen, damit das russische Volk der Vorteile anderer Nationen teilhaftig wird, ohne selber Sorgfältige Anknüpfung und Pflege des Bündnisses mit Oesterreich, indem man äußerlich zwar seine Ideen einer zukünftigen königlichen Herrschaft über Deutschland unterstützt, unter der Hand aber die Eifersucht der Fürsten gegen es wachruft Es ist dahin zu streben, daß der eine ober der andere Teil bei Rußland Hilfe sucht, damit so eine Art von Pro- tektorat über Deutschland ausgeübt werden kann. Madrid, 25. Nov. (DNB.) Die Madrider Presse bezeichnet das Berliner Treffen als eine eindrucksvolle Kundgebung der neuen europäischen Einheitsfront. ,Lnformaciones" schreibt: „Die Fronten haben sich klar geschieden. Die angelsach- Ische Welt hat sich mit dem Kommunismus verbrüdert. Das gesunde Europa, gestärkt in einem langen Existenzkampf und gestutzt auf eine jahrhunderte alte Kulturtradition tritt zum Kamp an. Deutschland schuf in der Stunde des Friedens den Antikominternpakt, weil staatsmännischer Weitblick die große Gefahr für die europäische Zukunft erkannte. In jenen Tagen war der Antikominternpakt eine Schranke gegen die verderbliche Propaganda der kommunistischen Internationale, heute wird er zu einer stählernen Kampffront, an der sich die Gegner die Köpfe einrennen. Das Echo in Bulgarien. Sofia, 24. November. (Euröpapreß.) Die Berliner Konferenz der Mächte des Antikomintempaktes findet in der bulgarischen Öffentlichkeit schon wegen der erstmaligen Teilnahme Bulgariens großes Jn- geschlossen zu einer Zeit (24. Februar 1939), da dieses Bekenntnis zu den Ideen der europäischen Neuordnung noch mit nicht unerheblichen Risiken verbunden mar Was vor fünf Jahren ein gefährliches Ideal war, das sei heute zum Gesetz des europäischen Schicksals geworden. „Einheit der jungen Völker Europas". Italienische Pressestimmen. Rom, 25. November. (DNB.-Funkspruch.) Die Zusammenkunft der europäischen Staatsmänner in Berlin zur Manifestation der anttbolschewisttschen Weltfront wird in der römischen Presse eingehend gewürdigt. „Messaggero" hebt die von der Achse verwirklichte weltanschauliche Einheit der jungen Völker Europas hervor. „Popolo d'Jta- lia" unterstteicht den Beitrit ^Finnlands und Dänemarks zum Antikominternpakt. „Das Berliner Treffen ist die Mobilmachung der lebensfähigsten Kräfte des Kontinents, die entschlossen sind, dem Angriff bolschewisttscher Barbarei, der in den Demokratien dies- und jenseits des Atlantischen »ft ’ ^feiu , Plosh. len etw:;. ['M : Und ‘eit buty en muh., en (Erfolg “6 Nti! |91. Jahrgang Nr. 280 ^xTT 9 Gießener Anzeiger »er Komintern wurde nach der ersten amtlichen Be- ^mntgabe über den Verlauf seiner Beratungen zu- lächst die Mißbilligung der sozialdemokrattschen Partien ausgesprochen, weil sie nicht in der angestreb- ,tn kommunistisch-marxistischen Einheitsfront aufge- zangen seien. Dann heißt es: „Weiter wird ange- irdnet, daß in den einzelnen Länderparteien zuverlässige Kaders und originalbolschewisttsche (!) Funktionäre heranzuziehen sind, um richtige (will sagen: >en Moskowitern genehme) politische und taktische - Entschlüsse fassen zu können. Mitglieder der körn- 1900 u munistischen Jugendoerbände sollen nicht mehr ge° chlossen auftreten, sonder einzeln den bürgerlich- vemokrattschen, faschistischen und religiösen Jugend- Verbänden beitreten, um eine breite Einheitsfront bolschewismus Ausdruck verleihen. Monlag vormittag trafen der italienische Minister des Aeußeren Graf Liano, der ungarische Ministerpräsident und Außenminister von Vardossy und der kroatische Minister des Aeußeren Cor- covic auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin ein. Sowohl innerhalb der großen Bahnhofshalle als auch auf dem Bahnhofsvorplatz wehten neben den deutschen die Fahnen der befreundeten Rationen; über den Ankunftsbahnsteig zog sich ein langer roter Läufer, and zahlreiche Lorbeerbäume sowie reicher Blumenschmuck verliehen dem Ganzen ein besonders festliches Gepräge. Auf dem Bahnsteig sah man mit den Vertretern des Auswärtigen Amtes — an der Spitze Reichsaußenminister von Rib- b e n t r o p — und den in Berlin akkreditierten Botschaftern und Gesandten der befreundeten Staaten Vertreter des Staates, der Partei, der Mehrmacht und der Stadtverwaltung. Reichsauhenminifter von Ribbentrop begrüßte die ankommenden Staatsmän- •cintereffc bat" ner herzlich und geleitete sie zum Bahnhofsvorplatz, Dem rückschauenden Blick wird auf Grund dieser ro0 eine Ehrenformation des Machbataillons „Groh- Tatsachen alles sonnenklar. Mit dem Umbruch von Deutschland" mit Musikkorps und Spielmannszug 1933 war der moskowitischen Zersetzungsarbeit in= angefreten war. Rachdem die Gäste die Lhrenforma- nerhalb Deutschlands ein Ende bereitet. Aber die abaeschritten hatten, bestiegen sie ihre Vagen Arbeit der Komintern vollzog sich a u f w e l t m e i - 6egaben sich zum Schloß Bellevue, dem ter Grundlage. So mußte auch die Ad-!» 9 wehr auf weltweiter Grundlage organisiert werden. Der Anfang wurde am 25. November 1936 nut dem Abschluß eines Abkommens' gegen die Kommunistische Internationale (Antikominternpakt) zwichen Deutschland und Japan gemacht. Am 6.November 1937 trat Italien diesem Ab- Brüssel, 23.November. (DNB.) Im Zusarn- kommen „als ursprünglicher Unterzeichner bei. Ste mettI)ang mit den Feststellungen der deutschen Presse vertragschließenden Staaten beschlossen, sich fle9en* über die imperialistische Politik Rußlands wahrend seitig über die Tätigkeit der Kommunistischen Inter- ber ätzten 250 Jahre ist eine Veröffentlichung nationale zu unterrichten sowie die notwendigen b r B r ü s s^ l e r Z e i t u n g e P ays R e e i Abwehrmaßnahmen zu beraten und m enger Zu- - „pressant, in der der Wortlaut des Testamentes sammenarbeit durchzuführen. Zur Sicherung mejer Jeters des Großen wiedergegeben wird. Das Do- Zusammenarbeit wurde eine ständige Kommission ^ment gliedert sich in ein Vorwort und in 14 errichtet Das Dreieck Berlin-Rom-Tokio bewies bald ^untte, in denen die Grundsätze der russischen Po- feine werbende Kraft: Am 24. Februar 1939 voll- (itif mie fie im Verlauf der letzten zwei Jahr- zogen Mandschukuo und Ungarn ihren Be^ bunberte von allen russischen Reglerungen emschließ- tritt und schon am 27. März 1939, unmittelbar nach ber Sowjetmachthaber tatsächlich gegenüber der Beendigung des blutigen Bürgerkrieges folgte ^ttopa befolgt worden ist, mit einer überraschenden Svaniem In das Bild gehört es, daß Ungarn Deutlichkeit ausgesprochen sind Der von „Pays am 11 April und Spanien am 8. Mai ihren Austritt ^ee[« wiedergegebene Text lautet: aus dem „Völkerbund" erklärten, dem Mandschukuo TUrtöOrf überhaupt nicht beigetreten war. Selcher hat . Krieg dem für die Friedenszeit geschlossenen Ann- - ^am€n hochheiligen und unteilbaren Dreikominternpakt ein anderes Gesicht gegeben. ^n.!,n^r Liniqfeit! Wir, Peter, an alle unsere Nachkommen Front marschieren jetzt mit den bisherigen Tellneh-1 Nachfolger auf dem Thron und m der Regie- mern Rumänen, Slowaken, Bulgaren und rung russischen Nation. Ihre Truppen stehen an der Ostfront. Auch Flnnen Der ^oße Gott, dem mir unsere Existenz ver- Norweger Niederländer, Flamen, Wallonen, selbst banf€n unb ber Uns beständig erleuchtet hat mit Franzosen kämvfen mit. Und vor allem: das 9«"^ feinem Licht und uns feinen göttlichen Beistand ge- festländische Europa arbeitet für die Abwehr fenes ^^^n ^stattet mir, das russische Volk als zur Bolschewismus, der sich als ungeheure Rustungs- künftigen Herrschaft über ganz Europa berufen am fabrik enthüllte, nachdem er feine kommuniNNcye zus^hen. . ~XTn. Larve abgeworfen hatte. Dr Ho Ich gründe diesen Gedanken daraich ba6 bie euro- päischen Nattonen größtenteils m em Stadum der CiirODdifuK Greisenhaftigkeit getreten sind, das an völlige Al^ „Ulli« «UIUV» tersschwäche grenzt, und daß sie deshalb leicht und Ungarische Stimmen zum Staatsakt zweifellos durch ein junges und frisches Volk er- von Berlin. obert werden können, sobald dies seine ganze Kraft Budapest. 24. N°v («.13“ Zusammenkunft ^aa^mann U t i^cy eine periodisch wiederkehrende, anttbolschewisttschen Front schrelbt Magyar 13 8 Vorsehung beschlossene Bewegung an, die Tatsache, daß sich Sro0 k au Ui »bereit das römische Volk durch treten ließen, zeige, wie sehr sich Europa oer oie auf o Barbaren verjüngt hat. Diese Wan- Notwendigkeit und der Aktualität der letz ^se derungen der Nordländer sind wie die Niluber- rechnung mit dem Bolschewismus bewußt je- sckwemmungen die zu gewissen Zetten mit ihrem Konferenz könne wadrlich °m° -V"P°'fch° "A°"'au-z-dörrt-n Ländereien Aegyptens Kanferen, genannt werden^ Di-r K°n J bi7rud)ten. Ich habe Rußland einem B,ach° gl-.chend zeige zum erstenmal eine kollektives ^rfan oorgefunden und werde es einem «trome gleich Kampf um die Gefahr. Die Zusammenkunft . hinterlassen; meine Nachfolger werden daraus ein tretet von zwölf Ländern und ihre emhettl ch v* qeroaItige5 Meer machen, das dazu bestimmt ist, das lungnahme werde sich als einer Der größten heruntergefommene Europa zu befruchten, und def- matischen Erfolge der Achse erwetten unddashe^Mer^ ^er Dämme, die schwache Hände Schicksal des Bolschewismus be^egelm werden ziehen können, diese übetiluten werden, Lloyd" erklärt, Ungarn habe sich ob« Mächten an- wenn meine Nachfolger es verstehen, chrem Lauf die den im Antikominternpakt vereinigten Machten an mi organisieren. Wenn das demokratische Dolksvertretungssystem bereits durch den gröblichen Mißbrauch unterhöhlt nourde, daß moskowitische Kandidaten als „Kom- 1 inunisten" den Wählern vorgesetzt wurden, so wurde tiefer Mißbrauch verfassungsmäßiger Freiheiten auf Ebie Spitze durch den Beseh! getrieben, daß in die demokratischen, sozialdemokrattschen, liberalen und ckonfessionellen Parteien einschließlich ihrer Jugend- verbände — ja besonders in ihre Jugendverbände! __ „gelernte" junge Kommunisten eintreten sollen, um hier „Zellen" zu bilden. Der weidlich bekannte *rfte Sekretär der Komintern, Dimitrofs, gebrauchte uuf dem 7. Weltkongreß der Komintern am 6. Au- «ujt 1935 selbst den Ausdruck vom „trojanischen Pferd". Das trojanische Pferd war eine Kriegslist Iber alten Griechen bei der Eroberung von Troja. «Sie errichteten ein Götzenbild in Form eines riesigen hölzernen Pferdes, in dem sich Griechen verbargen; Lie Trojaner wollten die Götter für die eigene Stadt günftig stimmen, zogen das Götzenbild in den geheiligten Mauerbezirk und in der Nacht öffneten fcie Griechen die Tore. So fiel Troja, nach diesem Analogieschluß sollte so auch Europa fallen, genau Ho wie es in dem Testament Peters des Großen mit den klassischen Worten im Artikel III anyeord- net war: „Rußland hat sich in allen europäischen Angelegenheit und Wirren aller Art einzumischen, iinsbesondere aber in diejenigen Deutschlands, an dem es als nächsten Nachbarn auch das meiste WtflLr-. - lomJ frentiDtedionidilun 2251 ten £ Orahtanjchntt:„Anzeiger" Sn»?ll Lostscbeck 1168« ftranff. M etwas einzubüßen. Rußland hat sich in alle europäischen Angelegenheiten und Wirren jeglicher Art einzumischen, insbesondere aber in diejenigen Deutschlands, an dem es als nächstem Nachbarn auch das meiste Interesse hat. IV. Polen muß geteilt werden, indem man dort Unruhe und Eifersucht beständig wachhält. Die Mäch- tigen müssen durch Geld gewonnen, die Reichstage beeinflußt und bestochen werden, damit man die Königswahl leiten kann. Anhänger Rußlands muffen gewählt und dann von ihm in Schutz genommen werden. Seine Truppen müssen dann einmarschieren und sich so lange aufhalten, bis sich Veranlassung bietet, sie ganz dort zu lassen. Bereiten die Nachbarmächte Schwierigkeiten, dann muß man sie durch Aufteilung des Landes zufriedenstellen, bis man ihnen wieder nehmen kann, was man ihnen ge- Oer Antikominternpakt «Kj3 von 1936. n 3m Auaust 1935 trat der VII. Weltkongreß der ~ | Komintern (Kommunistische Internationale) zusam- nen. Einleitend sei erinnert, daß für die ganze Welt XL Oesterreich ist für die Verjagung der Türken aus Europa zu gewinnen, indem man gleichzeitig seine Eifersucht wegen der Eroberung Konstantinopels dadurch wirkungslos macht, daß man ihm entweder einen Krieg mit den alten europäischen Staaten auf den Hals ladt oder ihm einen Teil der Eroberung gibt, den man ihm später wieder abnimmt. XII. Alle nicht unierten oder schismatischen Griechen sowohl in Ungarn als auch in der Türkei und in Südpolen sind an Rußland anzuschließen und um es zu scharen. Dieses muß ihr Mittelpunkt und ihre Stütze sein und sich für alle Zeit als allgemeine Vormacht eine Art geistliches Königtum oder Regiment geltend machen. In jenen Griechen wird dann Rußland so viele Freunde haben, wie jemand im Lager seiner Feinde nur finden kann. XIII. Ist Schweden zerstückelt, Persien besiegt, Polen unterjocht und die Türkei erobert, sind die Armeen gesammelt und sowohl das Schwarze Meer als auch die Ostsee durch unsere Flotte geschützt, dann gilt es, ganz heimlich zuerst, dem Versailler und dann dem Wiener Hof, jedem besonders, eine Tellung der Weltherrschaft vorzuschlagen. Nimmt einer von beiden den Vorschlag an, was bei der Schmeichelei, die darin für ihren Ehrgeiz und ihre Eigenliebe liegt, unausbleiblich erscheint, dann bedient man sich des einen, um den anderen zu vernichten. Schließlich zermalmt man den Uebriggebliebenen in einem Kampf mit nicht zweifelhaftem Ausgang, da Rußland bereits den Orient und einen großen Teil Europas sein eigen nennt. XIV. Sollten, was nicht wahrscheinlich ist, beide das Anerbieten ablehnen, dann muß man sie durch Anstiftung von gegenseitigen Kämpfen zu erschöpfen suchen. Im entscheidenden Augenblick pürbe dann Rußland seine bereits vorher gesammelte Armee in Deutschland eindringen lassen, während sich gleichzeitig zwei Flotten, die eine vom Asowschen Meer, die andere vom Hafen von Archangelsk aus, beide gedeckt durch die Kriegsflotten des Schwarzen Meeres und der Ostsee, mit den asiatischen Völkerschaften in Bewegung setzen würden. Diese würden Frankreich vom Mittelmeer und vom Atlantischen Ozean aus überschwemmen — mit Deutschland ist dies ja bereits von der Landseite aus'vorher geschehen —, worauf sich dann nach Besiegung dieser beiden Staaten der Rest Europas leicht und ohne Schwertstreich unter das Joch beugen würde. So kann und muß Europa unterworfen werden. * „Pays Reel" knüpft an die Wiedergabe dieses Dokuments die Feststellung, man sei bei einem Rückblick auf die Geschichte gezwungen, zu erkennen, daß in der Tat die russische Politik immer in großen Zügen vom Testament Peters des Großen bestimmt wurde. Auch die Sowjetunion sei in ihrer Außenpolitik dem größenwahnsinnigen Ehrgeiz des Zaren gefolgt; Lenin und Stalin seien nur Vollender dieses Werkes gewesen. Die europäischen Völker hätten jetzt endlich erkannt, daß sie früher oder später von den Russen verschluckt werden würden, wenn sie nicht gegen die moskowitische Gefahr einmütig zusammen- hielten. Vorbild höchster militärischer Tugend. Tagesbefehl Görings zum Megertode des Oberst Mölders. Berlin, 24. Nov. (DNB.) Reichsmarschall Göring hat zum Fliegertod des Oberst Mölders den nachstehenden Tagesbefehl an die Luftwaffe erlassen: Soldaten der Luftwaffe! Unser Oberst M ö l d e r s weilt nicht pehr unter uns. Eine unerforschliche Vorsehung hat es gewollt, daß der Sieger in 115 Lustkämpfen, der Offizier, der als einziger in der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als höchste Tapferkeitsauszeichnung trug, das Opfer eines tragischen Flugzeugunfalles geworden ist. In tiefer Erschütterung treten wir an die Bahre unseres Besten und Tapfersten. Unfaßbar ist uns allen, daß unser ruhmreichster Flieger nicht mehr in unseren Reihen steht. Wie ein strahlender Komet zog sein junges Heldenleben hell leuchtend als Beispiel unbesiegbaren Kampfeswillens und vorbildlicher Tapferkeit an uns vorüber. Siegreich auf allen Schlachtfeldern dieses Krieges um Deutschlands Ehre und Freiheit, hat ihn kein Feind überwältigen können. Nun ist er, der treueste Pflichterfüllung und höchste Einsatzbereitschaft verkörperte, in Walhall eingezogen. Auf Befehl des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht trägt sein siegreiches Geschwader nun seinen Namen. So wird er in der Luftwaffe wie in der Geschichte des deutschen Volkes bis in alle Ewigkeit fortleben. Sein Andenken soll uns stolze Tradition und stets Vorbild höchster militärischer Tugend sein. Seinem kühnen Angriffsgeist sollt ihr nacheifern, um so die Lücke zu schließen, die sein Tod in unsere Reihen gerissen hat. Darum vorwärts, Kameraden, zum Endsieg im Geist unseres unvergeßlichen Helden! Göring, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. General Wilberg tödlich verunglückt. B e r l i n, 25. Nov. (DNB.) General der Flieger Helmuth Wilberg verunglückte am 20. 11. 1941 auf einem Dienstflug tödlich infolge Flugzeugabsturzes. Mit ihm hateinerderältestenFlie- a e r o f f i z i e r e der deutschen Wehrmacht den Fliegertod gefunden. Bereits im Jahre 1910 ließ er sich auf eigene Kosten bei der Wright-Flugmaschinen- Gesellschaft zum Flugzeugführer ausbilden und erwarb den Internationalen Flugzeugführerschein Nr. 26. Von Oktober 1913 ab war er in der Inspektion der Fliegertruppen tätig und rückte ins Feld. Bei Kriegsende leitete er als Kommandeur der Flieger der 4. Armee den Einsatz der Flieger in Flandern. Nach Kriegsende wirkte er im Reichs- wehrministerium und kämpfte um die Erhaltung des Fliegergedankens in Wehrmacht und Volk. Nachdem er im November 1932 als Generalmajor und Kommandant von Breslau aus dem Heere aus- geschieden war, wurde er im März 1933 ins Reichs- lustfahrtministerium berufen. 1935 wurde er Generalleutnant. Im Juli 1937 war er an der Aufstellung der »Legion Condor" beteiligt. Im März 1938 schied er nach Erreichung der Altersgrenze als General der Flieger aus dem aktiven Dienst aus, fand aber mit Kriegsbeginn erneut Verwendung als H ö h e - rer Flieger-Ausbildungs - Kommandeur. Ein tragisches Schicksal setzte seinem Soldatenleben ein jähes Ende. Mit General Wilberg fand Oberstleutnant Ru erb 5 als Flugzeugführer den Fliegertod. BDM. übernimmt die pflege der Gefollenengräber. Durch eine Anordnung der BDM.-Reichsreferen- tin ist die Betreuung von Soldatengräbern durch den BDM. geregelt worden. Eine Schar bzw. Mädelschaft oder eine Arbeitsgemeinschaft des BDM.- Werks „Glaube und Schönheit" wird jeweils mit der Pflege eines oder mehrerer Soldatengräber beauftragt, um die sich die Angehörigen der Gefallenen infolge her weiten Entfernungen nicht kümmern können. Neben die Sorge der Wehrmacht für die Gräber tritt damit die liebevolle Pflege des BDM. Es handelt sich in erster Linie um die Soldatengräber in den neuen Gebieten im Osten und Westen, oder um 'die Gräber verwundeter Soldaten, die in den Heimatlazaretten starben. Wenn sich die Heimatanschrift des Gefallenen ermitteln läßt, wird die das Grab betreuende Einheit die Verbindung mit den Angehörigen aufnehmen, um auch ihre besonderen Wunsche erfüllen zu können und ihnen das Bild der Grabstätte zuzusendem Zum 80. Geburtstag August Biers. Der Führer hat dem Geheimen Medizinalrat Professor Dr. Bier zu seinem 80. Geburtstag in Würdigung seiner großen Verdienste um die Heilkunde telegraphisch herzlichste Glückwünsche übermittelt. Staatssekretär Zschintzsch überbrachte im Auftrage von Reichserziehungsminister Rust dem Jubilar dessen Bild mit eigenhändiger Unterschrift und ein Glückwunschschreiben. Gerade die nationalsozialistisch ausgerichtete Hochschulführung sieht, so führt der Minister in seinem Schreiben aus, in dem praktischen Wirken von Geheimrat Bier jene Synthese zwischen medizinischem Wissenschaftler und volks- und naturverbundenem Arzt verkörpert, die berufen sei, auf den Lehrstühlen unserer Universität den richtigen ärztlichen Nachwuchs uns heranzu- bilden. Begleitet von den führenden Persönlichkeiten des deutschen Gesundheitswesens überbrachte Reichs- gesundheitsführer Dr. Conti dem Geheimrat Bier die herzlichsten Glückwünsche der deutschen Aerzte- schaft. In einer Ansprache ehrte Dr. Conti den hervorragenden und vorbildlichen großen Arzt als besten Vertreter deutschen Arzttums. Oie Kulturleistung der deutschen Gemeinden. Auf der Kulturtagung des Deutschen Gemeindetages in Berlin gab Vizepräsident Zeitler einen Ueberblick über die Kulturleistungen der deutschen Gemeinden im Jahre 1941. Im Jahre 1941 wurden von den deutschen Gemeinden über 2000 Einwohner 200 Millionen Reichsmark für kulturell« Zwecke ausgegeben. 140 Millionen wurden für M< Städtischen Theater und Kulturorchester aufge. wandt, 30 Millionen für sonstige musikalische Zwecke, 20 Millionen für bildende Kunst, Haupt- sachlich für die Museen, und 20 Millionen für Büchereien. Eine Vorstellung von der außerordentlichen Anteilnahme des deutschen Volkes am Kulturleben vermittelte die Tatsache, daß von den Städtischen Bühnen des Reiches im Jahre 1941 35 Millionen Theaterkarten verkauft wurden. OieUSA. legen ihre Hand aufGuayana. N e u y o r k, 25. Nov. (DNB. Funkspruch.) Amtlich wurde in Washington bekanntgegeben, daß die U8A.-Regierung ein Truppenkontingent nach Holländisch-Guayana schicken werde, um die dortigen Bauxitbergwerke zu »schützen", die für die U8A.-Aluminiuminbustrie von großer Bedeutung seien. Nach amtlichen Erklärungen lieferten die Bauxitwerke von Surinam mehr als 6 0 v. H. der notwendigen Rohswffe für die amerikanische Aluminiumindustrie. Auf ihren imperialistischen Raubzügen haben die USA. also nun auch niederländisches Kolonialgebiet an sich gerissen. Der neue koloniale Diebstahl der Vereinigten Staaten wird auch dadurch nicht legalisiert, daß, wie Has Weiße Haus mitteilt, holländische Emigranten, die sich anmaßend „Regierung" nennen, ihre Zustimmung dazu gegeben hätten. Die Mitteilung des Weißen Hauses bildet die Hauptsensation der Neuyorker Abendpresse. Die interventionistische „New Port Post" schreibt, die USA.- Aktion oezwecke nicht nur, die Bauxitminen Guayanas zu schützen, sondern auch Holländisch-Guayana als Lust- und Marinebasis zu benutzen« „New Port Journal American" bringt eine Land« karte von Südamerika, auf der Holländisch-Guayana mit einem großen Sternenbanner überdeckt ist. Solnetschnogorski genommen. Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptqnartler, 24. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m mittleren Abschnitt der Ostfront gewann unser Angriff weiter an Boden. Nach erbitterten Kämpfen wurde die Stadt Solnelfchno- Jdmkino Nik perd,u! Padira 2t) mn ^MakKhowto I eSdKM^l/jV. V\ Ozerqko« \ NiMoe /Britowuczino rowka ^Krjukow Tw gorski — 50 Kilometer nordwestlich von Moskau — durch Panzertruppen genommen. Erfolgreiche Luftangriffe richteten sich gegen Eifenbahnanlagen im Raum um Moskau. Mehrere Bahnlinien wurden durch Bombenvolltreffer unterbrochen. vor Leningrad brachen Ausbruchsversuche des Gegners wieder unter schweren Verlusten zusammen. Acht feindliche Panzer, darunter sieben schwerste, wurden hierbei vernichtet. Schwere Artillerie des Heeres setzte die Bekämpfung kriegswlch- ttger Ziele in Leningrad fort. An der englischen Südwestküste wurden in der letzten Nacht verschiedene Häfen bombardiert. Bei Angriffsversuchen britischer Jagdfliegerverbände an der K a n a l k ü st e wurden sieben feindliche Flugzeuge abgeschossen. In Nordafrlka verlief der von den deutschitalienischen Heeres- und Lufiwaffenverbänden in bewährter waffenbrüderschast geführte Gegenangriff auch gestern erfolgreich. Zahlreiche weiter« Panzer wurden vernichtet. Die Gefangenen- und Beutezahlen steigen. Die Schlacht südlich Tobruk fotbie Angriffe starker britischer Kräfte gegen die Sollum-Bardia-Frout sind noch im Gange. Sowjet-Oivision in Weißmeer-Korelien vernichtet. Helsinki, 24. Nov. (DNB.) Finnische und deutsche Truppen haben Anfang November mit dem Angriff an einem Frontabschnitt in Weißmeer- Karelien begonnen. Der Angriff, der zur Einschließung und Vernichtung der Hauptteile einer feindlichen Division führte, wurde unter schwierigsten Verhältnissen in unbekannten Waldgebieten und auf vereisten Sümpfen geführt, durch die die finnischen Truppen unter starken Kämpfen einen Weg in den Rücken des Feindes bahnten. Die Sowjets verteidigten sich in ausgebauten Stellungen bis zum letzten Mann. Oestlich des Einfchließungsrinaes machte der Feind heftige Versuche, um die bolschewistische Abteilung aus der Umklammerung zu befreien. Die Verluste des Feindes betragen über 3000 Gefallene und über 1600 (Befangene. Oie Schlacht in der Marmarica. Der italienische Bericht. Rom, 24. Nov. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Auch am gestrigen fünften Tag der großen SchlachtinderMarmarica ging der Kamps zwischen den deutsch-italienischen und den britischen Streitkräften vom Morgen bis zum Abend ohne Unterbrechung weiter. Erbitterte Kämpfe zu Lande und in der Luft finden im Wüstenviereck Tobruk, Bir el Gobi, Sidi Omar und Sollum statt. Weiteren Ausfallsversuchen aus Tobruk, die der Feind mit starkem Einsatz von Kampfwagen und Panzerfahrzeugen unternahm, stellte sich unsere Infanterie und Artillerie in engstem Zusammenwirken mit deutschen Verbänden erfolgreich entgegen. Nicht weniger als 50 Kampfwagen und weitere Panzerfahrzeuge wurden in diesem Abschnitt, in dem der Feind schwere Verluste an Menschenleben erlitt^ außer Gefecht gesetzt. Südlich und südöstlich von Tobruk zerschlugen italienische Divisionen im Verein mit deutschen Panzereinheiten und im Zusammenwirken mit ßuftftreitfräften der Achse beträchtliche feindliche Panzerverbände, wobei viele Panzer und Kraftfahrzeuge vernichtet und schwer beschädigt wurden. Es wurden Gefangene gemacht und dem Feind beträchtliche Verluste zugefügt. Westlich von Sollum erlitten die britischen Streitkräfte bei den am 22. und 23. gegen deutsche Panzerverbände geführten Kämpfen beträchtliche Verluste. Einige der britischen Verbände wurden stark mitgenommen ober vollständig vernichtet, wie dies bei der 4. Panzerbrigade der Fall war, deren Kommandeur, General Sperling, gefangengenommen wurde. Ein großer deutscher Arzt. Zum 80. Geburtstage von August Bier. „3mmer zu lernen bereit", so könnte man als Leitwort über das Leben und Wirken des großen Chirurgen und deutschen Nationalpreisträgers August B i e r setzen, der am 24. November in ungebrochener Lebenskraft feinen 80. Geburtstag beging. Es ist fein Geheimnis, wie das aller bedeutenden Aerzte, daß er die Natur stets als feinen besten Lehrmeister betrachtete. So verdankt er feine schon heute unumstrittene Stellung in der Geschichte der Medizin neben "zahlreichen hervorragenden Einzelleistungen vor allem jener glücklichen Vereinigung von ärztlichem Wissen und praktischem, ärztlichem Verstand mit der so seltenen Gabe denkender Naturbettachtung. Er mußte über fein Spezialfach hinaus zu jener Ganzheitsbetrachtung streben, die für die heutige Generation wieder so selbstverständlich zu werden beginnt, wie sie es für Hippokrates und Paracelsus gewesen ist. Daß sich der Chirurg Bier mit Problemen der inneren Medizin, mit der Frage der Abwehrkräfte des Körpers, der Bedeutung des Fiebers und der Entzündung beschäftigte, hat ihm eine spezialistisch orientierte Kollegenschaft oft verübelt. Er wehrte solche Angriffe mit seinem sarkastischen Humor ab und schenkte der deutschen Heilkunde manchen entscheidenden Fortschritt oder gab Anregungen zu wichtigen wissenschaftlichen Forschungen. Am 24. November 1861 in Helsen in Waldeck geboren, bestand er 25jährig zu Kiel das medizinische Staatsexamen und wurde 1889 Assistent an der dortigen Klinik des Professors von Esmarch. Schon damals gelang ihm eine außerordentlich wichtige Verbesserung der Schmerzbetäubung; er sah die Ausführung einer Lumbalpunktion* durch Quincke. Sofort kam ihm der Gedanke, daß man durch Einspritzung eines Betäubungsmittels in den Rückenmarkskanal auf eine verhältnismäßig einfache und sichere Art Unempfindlichkeit für bestimmte, operative Eingriffe erreichen könne. Um zu beweisen, daß die Methode auch ungefährlich ist, ließ er zunächst ♦ Rückgratstich. sich selbst eine solche Einspritzung machen, und konnte durch diesen heroischen Selbstversuch der Chirurgie die Rückenmarksanästhesie schenken, die einfach in ihrer Technik und schnell in ihrer Wirkung ist. Bier war auch einer der ersten, die im Fieber und in der Entzündung nicht Krankheitszeichen, son- (Scherl-Archiv-M.) ■ bem im Gegenteil Heilmittel der Natur sahen. Er prägte den Begriff des Heilfiebers und der Heilentzündung und wandte sich entschieden gegen den bis dahin allgemein üblichen Brauch, diese angeblichen „Krankheiten" in jedem Fall durch Medikamente und andere Maßnahmen zu bekämpfen. Mit feinem Buch „Hyperämie als Heilmittel" leitete Bier geradezu eine neue Epoche der Heilkunde ein, in dem er die Heilmethoden der Natur als die Vorbilder des Arztes wieder in den Mittelpunkt des ärztlichen Denkens stellte. Er hatte die aktive Tätigkeit der feinsten Haargefäße, der Kapillaren, entdeckt, die durch eine selbsttätige Erweiterung das Blut in die zu versorgenden Gewebsteile hineinlocken können. Nun rüttelte er an der alten mechanistischen Lehre des Blutkreislaufs und stellte der passiven Durchblutung die aktive gegenüber. Er wagte auch die Behauptung, nicht die Entzündung verursache den Schmerz, sie lindere ihn vielmehr, denn der Schmerz sei die Folge der Infektion und ihrer Giftwirkung auf die Nervenendigungen. Die Entzündung aber habe die Aufgabe, das Gewebe zu entgiften. Aus solchen (Bebanfengängen heraus entstaub bie berühmte „Bierfche Stauung", bei ber eine besondere starke Durchblutung kranker Gewebsteile durch Aufstauung des Venenblutes erzielt wird. Mag die von Bier entwickelte Methode heute auch nicht mehr eine so umfassende praktische Bedeutung haben, so sind seine Ideen dafür um so fruchtbarer gewesen. Die Wichtigkeit der Freiluftbehandlung zur Stärkung der Erneuerungskräfte des Körpers erkannte dieser vielseitige Arzt ebenfalls schon frühzeitig. Gründlich, wie in allen feinen Ideen, betrieb er auch die Gründung der Hochschule für Leibesübungen, die er zur Pflanzstätte einer neuen Auffassung vom gesunden Leden machte, und deren erster Rektor er zehn Jahre lang gewesen ist. Als ein Forscher, ber mit offenen Augen um sich sah, probierte er auch alte Volksheilmittel aus unb stellte sie, wenn sie sich bewährten, ohne wissenschaftliche Hemmungen in ben Dienst der Behandlung des kranken Menschen. Es gehört zum Bild seiner ärztlichen Persönlichkeit, daß er im Jahre 1925 eine Lanze für die Homöopathie brach und schließlich auch die Errichtung des ersten homöopathischen Lehrstuhls an ber Berliner Universität burchsetzte. Im Jahre 1937 ehrte ber Führer bie Derbienste Biers um bie Förberung ber Heilkunbe burch Verleihung bes Nationalpreises. Se-it seiner Emeritierung beschäftigt sich ber immer noch rüstige unb vielseitig interessierte Mann hauptsächlich mit biologi- schen Problemen, so u. a. mit der Züchtung von Heilpflanzen. Als Forscher stets zielbewußt, blieb er doch immer trotz aller Erfolge ein warmherziger unb bescheibener Mensch, dessen immer originelle unb oft kühne Jbeen burch gefunbe Selbstkritik in bie richtigen Bahnen gelenkt würben. — Er soll einmal bei einer Magenoperation, bei ber er ein Magengeschwür entfernen wollte, nach ber Deffnung ber Bauchhöhle plötzlich gesagt haben: „Meine Herren, was ich ba eben sagte, war eine Fehlbiagnose! Das ist kein Geschwür, das sind Gallensteine. Ich sage Ihnen das, damit Sie sich auf Ihre Gelehrsamkeit später einmal nicht zuviel einbilden!" Dr. Ludwig Kühle. Auf der Spur von Stradivaris Geheimnissen. Zu allen Zeiten hat es Geigenbauer gegeben, die den Geheimnissen des weltberühmten Cremo- nefer Meisters Antonio Stradivari nachsvürten, unb viele von ihnen wollten auch das Wunder des betörenden Klanges ergründet haben. Das behauptet von sich auch ber 57jährige Forscher unb Instrumentenbauer Einar Kristiansen aus Naeroset bei Moelv in Südnorwegen. Er hat die alten Stradi- vari-Geigen besonders genau studiert und selbst schon zahlreiche Instrumente gebaut, immer wieder an ihnen herumgefeilt, verbessert, geprobt, gemessen und gehorcht. Unb er will nun in ber Lage sein, bem berühmtesten Schüler Amatis Konkurrenz zu machen. In ber Tai äußern sich bie norwegischen Musikwissenschaftler und -Praktiker überaus anerkennend über den kräftigen Ton und den echt italienischen Schmelz, der seine Instrumente auszeichnet. Er selbst behauptet, daß sie noch viel besser würden unb tatsächlich ihrem großem Dordilbe gleichkämen, wenn sie erst so gut eingespielt wären, wie die 200jährigen Strodivari-Geigen. Das Geheimnis soll auf der harmonischen Abstimmung aller Einzelteile zueinander beruhen, und diese Harmonie soll sich aus einem Naturgesetz mit mathematischer Genauigkeit ableiten lassen. Sehr verheißungsvoll äußert Kristiansen in einem Interview: „Wenn ich eines Tags meine Entdeckung preisaebe, bann werben wir auch in unserer heutigen Zeit Sttabivari- (Beigen bauen können, nachbem wir bas Gesetz ber Resonanz ergrünbet haben, aber für jedes Instrument muß die ihm eigentümliche richtige Resonanz herausgefunden werden." Dieses System soll sich auch für Bratschen und Cellos anwenden lasten. — Alles in allem eine Zukunftsmusik, die lieblich in unseren Ohren klingt. Hoffentlich enttäuscht ber Zauberer von Moelv nicht auch wie alle seine Vorgänger bie hochgespannten Erwartungen, die man auf ihn setzt. Oie Bedeutung der Kolonien Er- n M 4711 CREME zur Zeit nur beschränkt lieferbar. 6841 v n, ließ sie alle Bewegungen sehr leise und vorsichtig machen. Dann ging sie zu Bett. (Nachdruck verboten.) 36. Fortsetzung. schützt ■ pflegt sind A- : sich auf Wiel ein- Kühle. ruf j«1 nit beub irken nfj tet. nb beut- )em An, meer, iur Tin, le einer 'lernten und auf mnischen z in h lerteibij, n lehten ichte da sche Ad. 'en. Sie fallen« Verdunkelungszeit 25.11. von 17.16 bis 8.58 Uhr. gewußt haben!" Sie spürte die anklagende Ironie sehr gut. Aber sie kam ihr unerwartet. Das „angeblich" hätte er Ausweg finden. _ t „Also morgen vormittag in deinem Institut, und dann kannst du mich ja bei deiner Tante zum Mittagessen anmelden!" sagte er zum Abschied und wartete, bis sie die Haustür hinter sich abgeschlossen hatte. ... , Karins Füße waren plötzlich schwer und wie leblos, als sie die Treppe hinaufging. Die Angst, der Onkel könne auf sie gewartet haben, um noch zu erjagen, ariß diese Unterhaltung ausgegangen [ei* LUS mit gutem Recht unseren Anspruch auf Kolonien zu begründen. Dann beleuchtete der Redner das Thema vom Gesichtspunkt der großen wirtschaft, liehen Zusammenhänge, wobei er in skizzenhaften Umrissen auf den Reichtum an Rohstoffen m den Kolomalländern hinwies und demgegenüber die Rohstofflage in Deutschland und im europäischen Wirtschaftsraum stellte, dabei gleichzeitig die neueste industrielle Entwicklung auf dem Gebiete der Roh-- toffversorgung kennzeichnend. Das Ergebnis dieser öetrachtungen bestand wiederum in dem überzeu» genden Nachweis der zwingenden Notwendigkeit eines ausreichenden deutschen Kolonialbesitzes. Gegenüber unzutteffenden Ansichten wurde in diesem Zusammenhang heroorgehoben, daß die Kolonien kein Siedlungsgebiet für Millionen deutscher Menschen sein sollen und werden, wie dies auch der Kreisleiter schon betont hatte, sondern daß dort nur eine beschränkte Zahl von Volksgenossen als Km- turpioniere wirken soll. Weiterhin besprach der Redner die unerläßlichen Voraussetzungen, die von den zur Kolonialarbeit hinausziehenden Volksgenossen in weltanschaulicher, kultureller, sittlicher und wirtschaftlicher Hinsicht usw. erfüllt werden müssen, ebenso machte er die Notwendigkeit eines ausreichend großen Raumbesitzes in Afrika für unser Volk deu^ lich. Am Schlüsse seiner Darlegungen wies er noch auf di« englisch-jüdische Feindschaft gegen den deut- schen Anspruch auf Kolonien und gegen den von uns oer trete mm völkischen Sozialismus hin, der er das schöpferisch ordnende Prinzip des national ozianstt- schen Deutschland unter der Führung Adol Hitlers als die zukunftsreiche aufbauende Kraft in der Welt gegenüberstellte. Zur Stärkung und Förderung dieser Kraft arbeite auch der Reichskolonialbund, dessen Unterstützung durch alle deutschen Volksgenossen auf dem Wege der Mitgliedschaft und der Mitarbeit der Redner in den nationalen Pflichtenkreis aller WtA inne. merkte sie, daß Günther um eine Nuance blasser wurde. Gleichzeittg rieb er die Finger der rechten Hand nervös gegeneinander. „Und was sucht der in deinem Institut? fragte er forschend. ,chat er übrigens sein Geld zurück- sich schenken können. „Ich hatte wirklich keine Ahnung! In Sampieri haben wir kein Wort davon gesprochen ..." „Ach Gott, es ist ja auch nicht |o wichtig!" unterbrach er sie unh deutete mit der liebenswürdigsten Geste an, daß es schon spät sei und sie wohl wieder oj Onkel und Tante müsse. Abgesehen davon, wäre sie doch sicher abgespannt, uno wenn sie morgen früh wieder im Institut sein wolle, wäre e; A h D«1 bt, = 191! en. k Karin Grunelius Roman von Guiüo Brand ere!b lvvkdq ’atbltti etbänbf övdNch, beuffo iben li egenan. roeiftn üdsft ’ SkSsi! Inb vo- bekommen?" _ , , . : „Schon lange! Aber dieser Maler war gar kein Maler Das heißt, er ist nur während seines Urlaubs Amateur. Don Beruf ist er ein bedeutender Chemiker und erster Assistent bei Gruber. Ach' Das ist aber ein köstlicher Zufall, wie?" Lag nun Hohn in Günthers Worten, oder meinte er es ehrlich? , . . Karin berichtete dann mir noch kurz, wie überrascht sie selbst gewesen sei, als sie von ihrem Professor mit Herrn Doktor Bröger bekannt gemacht worden märe. Außerdem könne er aber doch gut malen, und wenn sich Günther einmal die Ausstellung am Odeonsplatz ansehen wolle,, müsse er einsehen, was für Talente sich in einem einzigen Menschen ansammeln können. Viel freier und un- , befanaener als sie gedacht hotte, kamen die Worte ! über ihre ßippeiu So« als müßte sie sich für Bröger gegeben, i LreM irten, f r des bt behaupt d eroset n Strobi' elbstsch'"' oieber n» gemessen W ft iirreti i echt * auszeA ,-el besser Sorbit Waren. ienwfiljj daN« -ttÄÄ Deutschen einordnete. Im Anschluß an den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag wurde der koloniale Grohsilm „Deutsche Pflanzer am Kamerunberg" vorgeführt, der schon vor dem Kriege hergestellt und früher auch schon in Gießen gezeigt worden war. Der Film legt eindrucksvoll Zeugnis ab von der starken, aufbauenden Kraft der Deutschen in der Kolonialarbeit und widerleg! damit schlagend die feindliche Kolonialschuldlüge, durch die der Raub unserer Kolonien In dem Versailler Diktat „begründet" worden war. Die Besucher hatten ferner noch die Möglichkeit, eine Kolonialschau aus dem Wetterauer Museum in sie, um sich obzulenken. ,Leine Ahnung? Vielleicht Überhaupt nicht? Ich muß erst einmal sehen. Heute kann ich schon gar nichts Bestimmtes sagen. Aber eine andere $rage> Ich muß wohl bei deinem Onkel und deiner Tan e Besuch machen? Oder geht es auch ohne? Meine Zeit ist wirklich knapp! Länger als einen Tag könnte ich sowieso nicht hierbleiben , ruckte er vo dem ihm peinlicher werdenden Thema ab. habe nämlich in Darmstadt zu tun wegen einer pharmazeutischen Lieferung. Vielleicht ginge es der Rückreise, wie?" Daß er nicht ruhiger wurde, je weiter er sprach, sondern fahriger, unausgeglichener, fiel wann immer mehr auf. Warum er nicht zu ihrem vn wollte, war ihr unerfindlich. Und wann wollte er sich mit ihr über ihre Zukunft unterhalten. „Wie du meinft, Günther Memer Ansicht nach würde es jedoch aufsollen, wenn du den aiorglg Tag nicht dazu benutzen würdest, zu uns zu kommen. Die Tante hat dich sogar 3um eingeladen, was ich dir hiermit überbringe. Dan wäre es auch gar nicht unangebracht, wenn du mil totinem Onkel mid mit mir über die noch umner inbifo I ntfo Gastspiel des Sau-Varieiezuges. Der G a u - D a r i e t 6 z u g gab gestern abend auf Einladung der NS-Gemeinschaft „Kraft d u r ch F r e u d e", im Theater der Universitätsstadt Gießen vor vollem Hause wieder ein Gastspiel mit neuem Programm. Die Vortragsfolge war vorzüglich zusammengestellt und brachte eine abwechslungsreiche und vielfach heitere Folge bester deutscher Artistik; auch einige Gäste aus dem Auslande waren mit sehenswerten Leistungen vertreten. Die chinesische Gaukler- und Akrobaten-Truppe Ye Sin Ping arbeitete mit Papierschlangen, Tellern und Stäben und zeigte mit dem tönenden Diabolo und dem lebensgefährlichen Messersprung ihre Spitzen- tricks. C h i q u i t a, das „Elastik-Wunder", brachte eine graziös und seh» sauber ausgeführte Solodarbietung eleganter Körperbeherrschung. Herr T o m m- s e n gab zunächst eine Reihe origineller Zauberscherze zum Besten und unterhielt das Publikum im zweiten Teil mit witzigen Schattenspielen von über- 'n- tu haiH, USA, i ®m, UQi)ani I Berlin, 24. Nov. (DNB.) Das vorläufige gebnis des 3. Opfersonntages des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42 am 9. November mit 31 986 200,87 Reichsmark übersteigt die gleiche Summe des Dor- jahres um 9 971 488,59 RM., das sind 45,29 v. H. Das Sammelergebnis zeigt erneut das unerschütterliche Vertrauen des deutschen Volkes zu seinem Führer Und ist zugleich der Dank der Heimat an die Front. Absender genau anzugeben. 3. Feldpostpäckchen müssen dauerhaft verpackt sein. 4. Schicke nicht leicht verderbliche Lebens- und Ge- nußmittel oder leicht entzündliche Gegenstände, wie Streichhölzer, gefüUte Benzinfeuerzeuge, mit der Feldpost. 5. Schicke keine unnützen Sachen ins Feld. 6. Schreibe auf jedes Päckchen unter die Aufschrift „Feldpost", was bei Unzustellbarkeit damit geschehen soll. 7. Liebesgabenpäckchen an unbekannte Soldaten schicke ohne Sonderwünsche. Es ist dafür gesorgt, daß Liebesgabenpäckchen ohne bestimmte Empfängerangabe in die richtigen Hände kommen. 8. Schicke Geld nur auf Anforderung des Empfängers mit Postanweisung ins Feld. 9. Beachte die Bestimmungen über Gebührenvergünstigungen. 10. Meckere nicht über die Feldpost. Bedenke, daß im Monat mehrere hundert Millionen Feldpost- fenbungen von der Reichspost und der Feldpost befördert werden müsien. ~ Hilf mit, diese Arbeit zum Nutzen des Front- fotbaten dadurch zu erleichtern, daß du dir die zehn Gebote einprägst und sie oeachtest! Dornotizen. Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 19 bis 21 Uhr „Ariadne". — Gloria- Palast, Seltersweg: 2.30, 4.45, 7.30 Uhr „Paradies der Junggesellen". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: 2.30, 4.45, 7.30 Uhr „Fräulein Liselott". — Ober- hessischer Kunstverein: 16 bis 17 Uhr Ausstellung oberhessischer Künstler im Turmhaus am Brand. Gebührenermäßigung im Postscheckdienst. Dom 1. Dezember 1941 ab fällt die Gebühr von 5 Rpf. für die Briefe der Postscheckteilnehmer an nicht. Um ihm nun aber sein eigenartiges Verhalten klarzumachen, lehnte sie seine Begleitung mit der Begründung ab, daß er sich doch in München nicht so recht auskenne und auch sein Tag morgen sehr besetzt sei. 9 sämtlicher Rektoren aller deutschen Hoch- schulen. Die Tagung, die internen Charakter tragt, wird von Reichserziehungsminister R u st geleitet. Aus der Siad< Gießen. Heist der Deutschen Feldpost! Wenn man schon im Weltkrieg zu dem Ergebnis gekommen war, daß zu keiner Zeit vorher das Bedürfnis nach brieflichem Gedankenaustausch zwischen Heimat und Heer größer gewesen ist, so gilt das heute in noch größerem Ausmaß. Don 1914—1918 hatte die Feldpost Die unvorstellbare Zahl von 28,7 Milliarden Postsendungen bearbeitet. Ter Soldat braucht die Verbindung zur Heimat, besonders jetzt in der trostlosen Landschaft der Sowjetunion. Die Verbindung zur Heimat ist wichtig für sein seelisches Gleichmaß. Die Feldpost trägt kaum Die Schuld, wenn die regelmäßige Verbindung einmal nicht klappt. Don den endlosen, weiten Zufuhrstraßen in traurigster Verfassung und den Gründen, die vielleicht Postsperren notwendig machen, kann hier abgesehen werden. Wieviel Schuld tragen aber die Absender selbst, wenn ber Soldat draußen unruhig wird. Die Gebührenfreiheit für Feldpostsendungen ist im Weltkrieg vielfach mißbraucht worden. Bei der 30. Reservebivision waren von einem Absender bei 16. Karin hatte eine unruhige, fast schlaflose Nacht hinter sich, als sie am nächsten Morgen in das Institut ging. Mußte sie deshalb nach Deutschland kommen, um zu erfahren, daß sie zu ganz etwas anderem bestimmt war, als später einmal Günthers Frau zu sein. Die — das hatte er wohl mit absichtlicher Spitze gegen sie so stark betont — im Gegensatz zu Den jungen Mädchen aus Rendsburg nicht so sehr für eine Farm taugte? Aber mar denn ihre Arbeit nichts? Doller Empörung schalteten sich leldenschaft- liche Gedanken an ihre Aufgabe, an ihr Werk dazwischen! Wenn sie schon keine Farmersfrau war, nicht so robust wie diese Eva Rümelin, die schon auf einen Platz auf dem Merckhof spekulierte, so hatte Günther doch am allerwenigsten Das Recht, ihre geistige Tätigkeit, ihre Besessenheit von der Wissenschaft mit einer Handbewegung abzutun! Aber wie sollte das alles wieder in Ordnung gebracht werden? Stand nicht auf der anderen Seite Thomas, der einzige Mensch, der sich mit ihr in dem gleichen Raum bewegte, sich um sie mühte, der — sie mußte es aus vielen Anzeichen in den letzten Tagen und besonders aber aus Dem Bild oon ihr erkennen — wie ein Stern immer näher um" sie kreiste und sie unwiderstehlich in seinen Bann zog! Mit erschreckender Deutlichkeit, heißer Bedrängnis und abwehrenden Widersprächen überfiel sie diese 1 Erkenntnis in Der letzten Nacht: Der eine entfernte sich immer mehr, der andere kam, wie von einer magischen Kraft angezogen, auf sie zu. Brennende Augen ließen sie diese unheimliche Nachtwache noch schmerzhaft verspüren, als sie auf dem Weg ins Laboratorium nach einem Ausweg suchte. Merkwürdigerweise hatte sie gar nicht Das Gefühl, daß sie eigentlich mit Günther verlobt war. War denn jene Bindung, Die sie seit ihrer Fluckt aus Sampieri immer lockerer werden spürte, so irdisch, daß sie einfach zerfallen konnte? Oder war sie nie so stark, nur auf eine dankbare Rettung gegründet, die daraus resultierte, daß er ihr das Leben gerettet hatte? Sollte sie aber deshalb ihr i Leben opfern müssen? iS x K.ortietzung folgt) An der Sollumfront, wo die Division Savona mit feindlichen Streitkräften, die durch heftiges Artilleriefeuer und von Panzerverbänden sowie von der Luftwaffe unterstützt wurden, vom Nachmittag des 22. November unaufhörlich im Kamps lagen, folgten Angriff und Gegenangriff ununterbrochen aufeinander. Zahlreiche Panzerfahrzeuge des Feindes wurden bereits vernichtet oder unbrauchbar gemacht, und dem Angreifer wurden von unseren Truppen, die hartnäckigen Widerstand leisten, viele Verluste zugefügt. Die Divisionsflak schoß zwei feindliche Flugzeuge brennend ab. In zahlreichen Luftkämpfen wurden, wie bisher festgestellt wurde, von deutschen Jagdfliegern zehn feind licke Flugzeuge abgeschossen. Unsere Jäger schossen 14 feindliche Flugzeuge brennend ab und nahmen viele andere wirksam unter MG.-Feuer. Die motorisierte britische Kolonne, die in der Wüste der Cyrenaica vorgedrungen war, griff einen unserer vorgeschobenen kleinen Posten südlich -der O a s e von (3 i a l a an, dessen Besatzung nach hartnäckigem Abwehrkampf, in dessen Verlauf dem Gegner Verluste zugefügt wurden, überwältigt wurde. In Ostafrika im Kampfabschnitt von G o n - dar fanden örtliche Kämpfe unserer vorgeschobenen Abteilungen und wirksames Artilleriefeuer aus G o n d a r statt. Unsere Jagdflieger belegten feindliche Zeltlager südlich von A z o z o mit Maschinengewehrfeuer. Westlich von Marsa Matruk wurde ein von vier Zerstörern geleiteter feindlicher Dampfer von unseren Torpedoflugzeugen mit zwei Torpedos getroffen. Unsere Torpedoflugzeuge schossen auch ein feindliches Flugzeug ab und kehrten, obwohl schwer beschädigt, zu ihren Stützpunkten zurück. Der Dampfer blieb mit Schlagseite liegen. Oie politische Lage derGchweiz Zürich, 24. Nov. (Europapreß.) Ein neuerliches Bekenntnis zur unbedingten Neutralität der Schweiz legte Bundespräsident Wetter in einer öffentlichen Versammlung ab. Der Bundespräsident wies darauf hin, daß der neue Weltkrieg die politische Lage der Schweiz gefährlich erschwert habe. „Wohl war es uns gelungen, noch vorher unsere umfassende, durch keine Klausel erschwerte Neutralität zurückzugewinnen und allseits zur Anerkennung zu bringen. Wohl bemühen wir uns, mit allen Staaten, vorab mit unseren Nachbarn, in gleicher Weise korrekte und freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten. Wohl haben wir gariA den Standpunkt eingenommen, daß der Kampf Der gegensätzlichen politischen Systeme in anderen Ländern unseren Staat nichts angeht, da nach unserer Ansicht es jedem Volk freisteht, sich seine eigenen Einrichtungen nach seiner eigenen Wahl zu schaffen; aber diese konsequente neutrale Haltung, diese einzig mögliche schweizerische Einstellung ist im Kriege nicht immer leicht zu behaupten. Es braucht Festigkeit der Re» n und Selbstbeherrschung und Takt des Dol- se selbstverständlichen Richtlinien konsequent zu verfolgen. Die Kämpfenden verstehen gelegentlich das Beiseitestehen Dritter nur schwer. Zurückhaltung im Urteil ist also am Platze. Wir haben die Genugtuung, daß bis heute beide Mächtegruppen Der- ständnis und Wohlwollen für unsere schwere Lage gezeigt haben, daß sie unserem aufrichtigen offenen Verhandeln das verdiente Zutrauen entgegenbringen. Wir bauen darauf, daß das auch in Zukunft nicht anders wird." < lieber 45 Prozent mehr beim dritten Opfersonntag. erwachs«. „ Nach einem Lied d«r Singschar der Marine-HI. prach Pg. Becker aus Frankfurt a. M. in einem aufschlußreichen Vortrag über die Bedeutung der Kolonien. Zunächst umriß er die neue deutsche Machtstellung in Der Weltpolittk und leitete daraus mit guter Begründung di« Notwendigkeit einer kraftvollen deutschen Kolonialpolitik ab, durch die der berechtigte Anspruch unseres Volkes auf ausreichenden Lebensraum in vollem Ausmaß erfüllt wer- Den müsse. Aber auch angesichts der gewaltigen kulturellen Leistungen des deutschen Volkes machte der Redner mit gutem Grund den deutschen Anspruch auf Kolonien geltend, damit unser Volk auch in kultureller Hinsicht seine großen Kräfte im gesamten Weltraum ausstrahlen könne. Nach einem Hinweis auf die gegenwärtige ungerechte Verteilung des Kolonialbesitzes, wobei kleine Staaten, wie z. B. Holland, einen gewaltig großen Kolonialraum haben und England sogar ein ganzes Weltreich durch feine Kolonien besitzt, schilderte der Vortragende die feindselige Haltung jener besitzenden Staaten gegenüber dem deutschen Anspruch auf Kolonien und gegenüber der deutschen Forderung auf ungehemmte Ent- f M ,m£1M Wicklungsmöglichkeit für unser Volt, um auch hier- Friedberg m Augenschein zu nehmen. kennst.." „Ich?" fragte Günther erstaunt. „Keine Ahnung habe ich! Bin aber sehr neugierig." Karin hätte am liebsten diesen Umweg ihres Geständnisses nicht mehr wahr gehabt. Wie dumm * das war, wie lächerlich, so von ungefähr anzu» ,u fangen. Warum hatte sie nicht gleich den Namen DOn, roQre gesagt? —inuiwvn •*'•«'*» •••• ------ „Du kannst dich doch gewiß noch eines Thomas es $eit Bröger erinnern?" fuhr sie in Der gleichen Tonart Obgleich sie die etwas rasche und unerwartete des halb Spielerischen, halb Suchenden fort. Verabschiedung peinlich empfand, weil sie in ihrer „Des Malers, Der Dir das GelD geliehen hat? i Mischung von Höflichkeit, Liebenswürdigkeit und Karin nickte nur. Mit leichtem Erschrecken de- Kälte keinen rechten Schluß zuließ, widersprach sie n- k-c. rnimnr» fifrtfkr iim ihm nun nhpr fpin eioenartiaes Verbal- SJ.-fpori Aus der engeren Heimat Aufstellungssorgen absagen. gewarnt. 4840D "•«MW Ludwig Keil, Cafe Krämer Kartenverkauf Saalkasse. 477M TANZ-UNTERRICHT 4837 D von zwei Toren doch noch nicht den Gleichstand, die Kraft, zwei Luftwaffe durch Un den W (wö Mi! um 8ro| Uhd örb und mit Eintrittskarten in der Kartenverkaufsstelle der NS G. Kraft durch Freude, Seltersw.60, Tel. 2141 _______________M. vorführte. Den Schluß machten die Sieben Ben Hali aus Spanisch-Marokko, die mit Windeseile Pyramiden bauten und mit glänzenden Springleistungen aufwarteten. — Als Begleiterin am Flügel wirkte Erna Ludewig. Das Publikum unterhielt sich vorzüglich und spendete verdientermaßen reichen Beifall. Hans 1 hyriot. ** Ein Kind von einem Fuhrwerk ü b e r f a h r e n. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich am gestrigen Montagmittag in der Gartenstraße in der Nähe der Wieseckbrücke. Dort kam ein etwa sieben Jahre altes Bübchen, das sich an ein Pferdefuhrwerk hinten angehängt haben soll, dem Hinterrad zu nahe, wodurch es von dem Rad herumgerissen und dann überfahren wurde. In schwerverletztem Zustand wurde ^as bedauernswerte Kind von einem vorbeikommenden Kraftwagen ausgenommen und zur Chirurgischen Klinik gebracht. umgerechnet): Großen-Vuseck 896 kg Trockengut, 388,5 kg Hagebutten. Beuern 496 kg Trockengut, 531 kg Hagebutten; Hattenrod 232,9 kg Trockengut, 16 kg Hagebutten; Alten-Bufeck 199 kg Trockengut, 193 kg Hagebutten; Reiskirchen 173 kg Trockengut, 64 kg Hagebutten; Burkardsfelden 124 kg Trockengut; Oppenrod 115 kg Trockengut, 80 kg Hagebutten; Rödgen 118 kg Trockengut, 39 kg Hagebutten; Bersrod 63,80 kg Trockengut, 65 kg Hagebutten; Annerod 30 kg Trockengut, 133 kg Hage, butten; Trohe 11 kg Trockengut, 2,5 kg Hagebutten. Die NS.-Frauenschaften Hattenrod, Alten. Buseck, Bersrod und Großen-Buseck haben 27 kg Trockengut beigesteuert; die Hitler-Jugend in Großen-Buseck, Beuern, Rödgen und Bersrod 19,4 kg Trockengut. Mit an der Spitze im Kreis Wetterau. stehen wieder die Hervoragenden Ergebnisse der Schulen in Großen-Buseck und Beuern. Handball im Gießener Jungvolk. Fähnlein 2 — Fähnlein 1 12:5 (4:2). Fähnlein 2 — Lehrfhl. 8:3 (4:2). Junges, berufstätiges Ehepaar sucht zum 1. 12. möbl. Zimmer mit Küchenbenutzong. Schr. Ang. unt. 4841D a.d.G.A. Briefkasten »er Nedattion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) 2D. G. £. Wenn der Mieter sich nicht an die Haus« ordnung hält und trotz Abmahnung fortgesetzt gegen diese verstößt, haben Sie die Möglichkeit, unter Umständen auf Grund des Mieterschutzgesetzes eine Mietaufhebungsklage erheben zu können, wenn die Verstöße sich als „erhebliche Belästigungen" im Sinne dieses Gesetzes darstellen. Ob dies der Fall ist, kann ohne nähere Kenntnis der Einzelheiten nicht beurteilt werden. Ihre übrigen Fragen können ohne Kenntnis der Einzelheiten des Mietvertrages ebenfalls nicht beurteilt werden. Ein Mietvertrag, wenn auch nur ein mündlicher, muß doch wohl ab- geschlossen worden sein. Dabei hat man sich doch wohl über die einzelnen, vom Mieter zu entrichtenden Zahlungen und ihre Höhe verständigt. raschend komischer Silhouettenwirkung. Robert Miller veranstaltete zum Vergnügen des ganzen Hauses ein ausgedehntes und vortrefflich gespieltes Wunschkonzert auf der Handharmonika. Helena und Partner führten eine Tanznummer vor, die, obwohl nicht mehr unbekannt, vielen Anklang fand. Herr Paperman erfreute das Publikum mit einer farbenfreudigen „Papier-Symphonie" und betätigte sich überdies mit großer Treffsicherheit als Illusionist. Unter stürmischer Mitwirkung des ganzen Hauses und schallender Heiterkeit produzierte sich Erich Düring-Georgi als Schnelldichter. Eine ungemein komische Atrobaten- szcne im Humsti-Bumsti-Stil erschütterte sämtliche Zwerchfelle. Eine der artistisch besten Nummern des Programms brachten I. und O. Blank, ein mit großartiger Gelassenheit und Eleganz arbeitendes Equilibristen-Duo, das verblüffende Tricks mit dem weiblichen Partner als „Untermann" TIHIEAVTIER der Universitätsstadt Gießen Student sucht zum 1. Dez. gut möbl., heizbares Zimmer in ruhiger Lage möglichst Nähe der Kliniken. Schr. Ang. unt. 03973 a.d.G.A. Mannschaft entgegenstellen. Einzig und allein konnte bei den „Teutonen" nur die Verteidigung und die Läuferreihe während der ersten Halbzeit gefallen. Dem Torhüter fehlte die Ruhe, und damit verlor er auch jegliche Uebersicht. Verschiedene Tore mußten von ihm unbedingt verhindert werden. Der Sturm ließ jegliche Durchschlagskraft vermissen und hatte schon nach wenigen Minuten stark unter dem Ausfall des verletzten O. Buß zu leiden, der später ganz das Spielfeld verließ. Trotzalledem gaben die Einheimischen in der ersten Halbzeit fast einen gleichwertigen Gegner ab. Als in der zweiten Halbzeit auch noch Hedrich frühzeitig das Spielfeld verließ, gewann Naunheim mehr und mehr auch im Felde die Ueberhand. Naunheim war ohne Zweifel die einheitlichere und bessere Manschaft in diesem Spiel, trotzalledem fiel das Resultat zu hoch aus. Handball. Gauklasse. Luftwaffe Gießen — Rüsselsheim 8:9 Die bisherigen Ergebnisse zeigten schon, daß Rüsselsheim ein zu beachtender Gegner war. Man | Mietgesuche | Junges Ehepaar sucht l-2Zimm3rm.Küche evtl, auch möbl. Schriftl. Angeb. unter 4834V an den Gieß. Anz. Tor entgegensetzen konnte. Kreisklasse. Das Spiel Mtv. Gießen — Holzheim kam nicht zum Austrag, da die Gießener aus verschiedenen Gründen sich nicht an den weiteren Spielen bestatt Karten Danksagung. Allen denen, die uns in unserem großen Schmerz beim Heimgang unsres lieben, unvergeßlichen Vaters Herrn Ludwig Sier Polizei-Verwaltungsobersekretfir i. R. ihre Anteilnahme bekundeten, sowie für die überaus zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Besonders danken wir dem Kameradschaftsbund der deutschen Polizeibeamten, Ortsgruppe Gießen, dem Evangelischen Gesamtkirchenvorstand, dem Kirchenvorstand der Johannesgemeinde, der Altersvereinigung 1864 und dem Tierschutzvercin Gießen und Umgebung Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Willi Sier Familie Ludwig Sier Familie Karl Sier. Gießen (Roonstraße 34), den 24. November 1941. ___________________________4839 D Ser goldene Mmitt NEUES AUS ALTEM Das Weihnachtsgeschenk für alle Frauen und Mädchen 1 Das Zuschneidewerk in Buchform, 256 Seiten mit ca. 300 Modellen und sämtlichen dazugehörigen Schnittvorlagen, 1 Maßskala und Kurvenlineal. Einmalige Anschaffung! Preis: RM. 8.50 und RM. 0.70. Zu beziehen durch: Frau Marie Alves, Hannover-Kleefeld Kirchröder Straße 3. teiligen können. In der HI.-Klasse gab es ebenfalls Ausfälle. Die Holzheimer -traten in unsportlicher Weise auf eigenem^ Platz nicht an und überließen Watzen- »Haiti äbjdjti hier oe ?unb llfiby nien tioen, unb i W farop ^ti, bch ofk Ni renb i unb b Icher iie$ fern Bititi Mn wre M ii htit rüffel ftf' fchve Ni Jtr 0Q5' n?r sich 3 bart 2qu iDeri mit Sil vec&esseet die Widcun# des Wasdqiuluecs beseitigt cestttche Tlecke und gibt dec Wäsche Utackeit und duftige Tcische. Einige Handuett Sil im testen keiften. Sfdilwassec genügen, um viel zu fastet* wurde in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Obwohl sie bis kurz vor Schluß noch im Hintertreffen lagen, gelang ihnen der Sieg. Immer waren sie schneller am Ball, und ihr Sturm brachte die Hintermanschaft der Gastgeber in Bedrängnis. Die Soldaten zeigten gegen sonst eine bessere Leistung, jedoch fehlt noch die taktische Einstellung. Im Sturm versteht man es noch nicht, die gegnerische Verteidigung auseinanderzuziehen, während die Abwehr zu sehr im Strafraum ihren Stand behält. Nach beiderseitigen abwechselnden Erfolgen konnten die Gastgeber die erste Halbzeit für sich be- haupten. Nach der Pause hatten sie zunächst noch mehr vom Spiel und konnten einen Vorsprung erzielen. Die Gäste gaben sich je- geschlagen und erzwangen bald Im Endspurt besaßen sie noch Treffer anzubringen, denen die einen 13-Meter-Ball ihr letztes ?? ih Ho, uic riil Anmeldungen für unsren diesjährigen Studenten-Kursus werden bis 25.November entgegengenommen Tanzschule BÄULKE Wolfstraße 31, Tel. 3835 4792 D Ä «s vfS b1 KU Dienstag, 25. November 19.00—21.00 Uhr „sM 13. Dienstagmiete u. HalbmieteA ARIADNE Trauerspiel von Ernst Wilhelm Eschmann. Preise von 0.60 bis 8.10 RM. chi Damenbart Gesichtshaare, alle lästig. Haare werd, nurl durch d. von mir angew. einzig sichere Meth. unt Garant, für immer mit d. Wurzel entfernt Frau B.€rulden.seit35Fr.W.Henkel Sprechstunden jeden Miltwoch: Gießen, Am Riegelpfad 32, 8-17 Uhr. 1366d Sonntag früh MMngeu Minen Lind & Svrengln Berlin, abhanden gekommen. Vor Ankauf wird 9enen41niüfl Gr. 46, f. schlanke Figur, zu kaufen gesucht. Zuschriften unt. 03953 n. d. G.A. Donnerstag, 27. November, 19 Uhr, im Theater 5. Veranstaltung im 1 Oer-Ring Sonntag, 30. November, 15 Uhr, im Theater 3. Veranstaltung im 1 Oer-Ring Zur Aufführung kommt an den beiden Tagen: Dschungel Schauspiel von Frank Fußbatt-Werbung in Hessen-Nassau. Der letzte November-Sonntag steht im hessennassauischen Fußball im Zeichen einer großzügigen Werbungsaktion. Die Mannschaften der Gauklasse werden in acht Orten des Gaugebiets gegen einheimische Auswahlmannschaften antreten und hier ihr Können zu beweisen haben. Da alle Gauklassenmannschaften angehalten sind, mit ihren besten Spielern anzutreten, sind gute Spiele zu erwarten. Nachstehend bringen wir von den acht Auswahlmannschaften folgende: Stadt Gießen in Gießen gegen RSG. Rotweiß Frankfurt: Wenz (1900); Schlitz-Burkhardt (beide VfB.-RSG ); Weniger (1900 — Rose — Drösch (beide Luftwckffe), Maitschek (VfB..) — Kraushaar (1900) — Kraft (1900) — Mehrmann (Luftwaffe) — Sittner (1900). Wetterau in Friedberg gegen FSV. Frankfurt; Jörg (Groß-Karben); Oestreich (Düdelsheim); — Weber (RSG. Friedberg); Peck (Ober-Mörlen) — Hainbach (Nidda) — Günther (Staden); Wilhelm (Groß-Karben) — Hölzinger (Nidda) — Süßender- ger (Nieder-Wöllstadt) — Reeb (Wölf.) — Baumann (VfB. Friedberg). Watzenborn-Steinberg — Naunheim 0:7 (0::3) Die DealscheArbeitsfront N8G. Kraft durch Freude Kreisdienststelle Wetterau SilsMüeilel oder OiMeHerin sucht Druckerei Klein, Hindenburg- wall 21. Nur wer in Gießen oder in nächster Nähe wohnt wolle sich melden In schönem Einfamilienhaus auf demLanoebietet sich ein 4848v Unterkommens. Mutter u. filnb (gesundundnicht unter 3Jahren). Gegenleistung: Zuoerlässig.Hilfe im Haushalt (2 Erwachsene, 2 Kinder von ’/2 und 4 Jahren). Zuschriften mit Gehaltsrorder^m Dr. log. Werner Thiel, Mainzlar. AürJungenvom Landet link.Hand etwas behindert) wird Lehrstelle aufBüro. gesucht. Schr. Ang. unt. 03962 a.d.G.A | Kaufgesuche"! Pelz- Mantel neu, Gr. 44, zu kaufen gesucht. Eilangebot mit Preis unt. 03976 andenGieß.Anz. I Bert I M u I Jfjen 3 Bert I aintei k-rll" timenf Mzeil Mts, i i Sonate Sm ' Mannt| । Msre Li;n>är mit Wl Mamn mengest KMr Wos We tritt ai mzeich miste Sraf ml! 'm unt ijnbten luaniftf Dezirkssparkasse Schotten. (X> Schotten, 22. Nov. Im Rathaussaal hielt die Bezirkssparkasse Schotten ihre diesjährige Jahresversammlung ab. Bon der Aufsichtsbehörde war Landrat Dr. Braun, Büdingen, erschienen. Der in den Berichtsjahren verstorbenen Gemeindeoertreter und der Kriegsopfer wurde in ehrenvoller Weise gedacht. Sparkasserechner P l 0 ck gab das Ergebnis der Rechnungen aus den letzten Jahren bekannt. Aus dem Geschäftsbericht des letzten Jahres (1940) sei hervorgehoben, daß sich die Einlagen der Sparer außerordentlich gesteigert haben, von 2,1 Mill. RM. in 1937 auf 2,3 Mill, in 1938, auf 2,6 Mill, in 1939 und auf rund 3,2 Mill. RM. in 1940. Bis zum Ablauf dieses Jahres werden die Einlagen sich auf rund 4 Millionen RM. erhöht haben. Umgekehrt wurden die von der Kasse an Gemeinden und Private gewährten Darlehen, Hypotheken, Kaufgelder in erheblichem Umfang zurückgezahlt, ein Beweis, daß die wirtschaftliche Lage in unserem Bezirk sich wesentlich gebessert hat. Auch Zinsrückstände aus dem Vorjahr, die früher oft in größerem Umfang in Beitreibung genommen werden mußten, find kaum vorhanden. Die Kasse hat keinerlei Bankschulden, im Gegenteil ein Bankguthaben über 603 000,— RM. An Wertpapieren hat die Kasse einen Bestand von rund 1,5 Million RM. Der Kurswert der Papiere liegt um rund 100 000 RM. höher, so daß die Kasse hier noch eine ansehnliche stille Reserve besitzt. Die Liquidität der Kasse, deren Liquiditäts-Soll 1470 000 RM. beträgt und die ein Liquiditäts-Haben von 2,5 Mill, zur Verfügung hat, ist völlig gesichert. Der Geschäftsumsatz ist in 1940 auf über 25,6 Mill. RM. gestiegen, die Bilanzsumme auf über 3,7 Mill. RM. Mit Zuschlag des Reingewinnes in 1940 von 11 555 RM. hat sich die RüÄage der Kasse auf rund 109 000 RM. erhöht, einschließlich Gebäude, Mobilien und stiller Reserve wird sich das Vermögen der Kasse auf über V4 Million RM. belaufen. Die Zahl der Sparer hat sich gegen früher (1913 — 2570) verdoppelt und beträgt heute 5228 mit* einem durchschnittlichen Sparkapital von 608 RM. In den Schulsparkassen sind im letzten Jahr 5090 RM. gesammelt worden, in den H e i m s p a r b ü ch- GIESSENER VORTRAGSRING Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen in der NS.-Gemeinsch. „Kraft d Freude“ Mittwoch, den 26. November 1941, abends 7.15 Uhr Neue Aula der Universität DichterM Eugen Roth Gut erhaltenes filehitiofttaö z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03967 an den Gieß. Anz. Radio« Sdialtuhr z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03975 a. d. G. A. sen rund 1400 RM. Bei der Kasse werden insgesamt rund 8000 Konten geführt, eine ungeheure Arbeit, die damit für die Gefolgschaft verbunden ist, der der Dank der Kasse ausgesprochen wurde, lieber die von der Reichsregierung eingeführte Neueinrichtung des Eisernen Sparens wurde noch gesprochen und dann die Versammlung in üblicher Weise geschlossen. Kaninchenschau in Watzenborn-Steinberg. Am Sonntag, 30.11., findet in der Volkshalle zu Watzenborn-Steinberg eine Kaninchenschau (Lokalschau) des Kaninchenzuchtvereins Leihgestern, angeschlossen der Kleintierzuchtverein Watzenborn-Steinberg, statt. Die Schau dient der Werbung für die Kaninchenzucht. Es wurden 140 Tiere gemeldet, die fast ausschließlich den Wirtschaftsrassen angehören. Am stärksten vertreten sind die Angorakaninchen, deren Zucht und Haltung wehr- wirtschaftlich von größter Bedeutung ist. Beide Vereine haben sich die größte Mühe gegeben, jeden Besucher der Schau zufriedenzustellen. Landkreis Gießen. ^Großen-Buseck, 24. Nov. Die Bezirks- sammelstelle für Heilkräuter in Großen-Buseck, die von Rektor Jnderthal geleitet wird, hat ihre diesjährige Tätigkeit zum Abschluß gebracht und einen Erfolg erzielt, der das bereits ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres ganz wesentlich übertrifft. Insgesamt wurden der Gausammelstelle Hessen-Nassau in Frankfurt a. M.-Höchst 2204 kg Trockengut von 42 verschiedenen Heil- und Teekräutern zugeführt, unter denen die schwierig zu sammelnden und nur geringe Gewichte ergebenden Blüten- und Blattdrogen vor den Kraut- drogen überwiegen. Dazu kommen 1200 kg Bron* beer- und Himbeerblätter, die in frischem Zustande zum Versand kamen, und 1512 kg frische Hagebutten, die an die Konservenfabrik „Helvetia" in Groß-Gerau geliefert wurden. Die elf Schulen, die auf der Bezirkssammelstelle Großen-Buseck abliefern, sind mit folgenden Mengen an dem Erfolg beteiligt (die frischen Blattdrogen sind in Trockengut Zum fälligen Meisterschaftsspiel standen sich am Sonntag auf dem Sportplatz in Watzenborn- . „ . „ Steinberg diese Mannschaften gegenüber. Die Ein- born kampflos die Punkte. heimischen konnten dem derzeitigen ungeschlagenen | Lich mußte das Spiel gegen Lang-Gons infolge Tabellenführer nur eine stark ersatzgeschwächte Aufstellungssorgen absagen. | Verkäufe | Lieferwagen !4T. „Chevrolet" für RM. 150.— zu verk. oasea MübleMainzlar [Verschiedenes] Am 21. abends goldene «mzD Damenarmbanduhr out dem Wege Gloria-Palast—- Neuenw.-Stadt Lich verloren. Abzugeben geg. Belohnung über „Stadt Lich". a^da.