Gieheim Anzeiger N nach Ewigkeitswerten, nach der schöpferischen Kraft ; ist der W Kenntnis gaben. i alles sträubt, was man eine industrielle Dienst- mit dem völligen Verlust weiterer Schiffe gerechnet werden kann. Bei diesen Angriffen, denen auch zwei Hilfskreuzer zum Opfer fielen, wurde ferner ein Zerstörer durch Vombenvolltreffer schwer beschädigt und ein viermotoriges englisches Flugboot in Brand geschossen. Damit verlor der Gegner in den letzten drei Tagen 8 9 6 0 0 BRT. des für die Flucht des englischen Expeditionskorps in Griechenland bereitgestellten Schiffsraums. Dieses kleinere Kabinett müsse alle Angelegenheiten „in noch klarerer und entschiedenerer Form an- greifen", als dies gegenwärtig in verschiedenen Ressorts der Regierung geschehe! Man verlange zwar keine drastische Umbesetzung im setzigen„Team" der Regierung, aber in den Diskussionen zwischen den Parlamentariern tauchten immer wieder neue Namen auf! erstatter zur Abreise. Wachsende Unzufriedenheit Wer Gebräuche, wie sie vor allem die Roosevelt- fc-niniftration angewandt hat, so klaffend geworden ist daß man ihn mit rhetorischen Phrasen nicht Whr verkleistern kann. Es ist auch ein seltsames Ilig, wenn in einem Lande, in dem die Freiheit V einzelnen angeblich so heilig gehalten wird, M nner wie Lindbergh sofort als „Nazianhänger" iramiert und öffentlich schlecht gemacht werden, nr weil sie ihrer Ansicht als Amerikaner über die > je tigen Verhältnisse und den Kurs des amerika- «Men Staatsschiffes Ausdruck gaben. Regierung nichts Schlechtes antue, innerlich offenbar an etwas fehle. Man möchte sagen, die Quelle des Gefühls fei bcki ihnen versiegt. Sie seien gerecht, vernünftig, aber keineswegs glücklich. können, deren geistige Heimat aber E u r o p a sein und bleiben wird, dann gesteht er — läßt man die zum Ueberdruß gehörten Phrasen über Freiheit und Glauben weg — nur erneut die grenzenlose Armut eines Landes, dessen mechanisierte Zivilisation die einen vorübergehend zur Bewunderung hinreißen kann, die meistey Beobachter aber mit einem Gefühl des Grauens zurückläßt, eines Grauens, dem gerade gebildete Amerikaner mehr als einmal offen Ausdruck gegeben haben. davon verständigt, daß die Lage an der F.ont unbefriedigend sei. Gleichzeitig wurde jedoch zur Ruhe gemahnt. Da eine sehr scharfe Zensur jede berufliche Tätigkeit unmöglich machte, entschlossen sich nun die letzten in Athen zurückgebliebenen Bericht- so genau «an. Der Geist vergangene Jahrhunderte lebt im Unterbewußtsein der Völker überaus stark weiter. Er schafft Selbstverständlichkeiten, auch wenn die Voraussetzungen inzwischen sich völlig verändert haben. Und so konnte die englische Regierung an einen verborgenen Instinkt des Unterbewußtseins im englischen Volk appellieren, wenn sie nach dem Rückzug von Dünkirchen das Schlagwort von dem „glorreichen Rückzug" ausgegeben hat. Wer inzwischen haben sich alle militärischen und strategischen Voraussetzungen von Grund auf gewandelt. Jene britische Auffassung vom „glorreichen Rückzug" schreibt sich aus jener Zeit, da England ganz unbestritten und unangefochten eine Insel gewesen. Mit dem Fall Dünkirchens und dem nachfolgenden endgültigen Zusammenbruch der französischen Landmacht wurden aber die Gegenküsten Englands besetzt. Flugzeuge und U-Boote gewannen neue Ausgangspunkte in unmittelbarer Nähe der Insel, die, mindestens luftstrategisch, gar keine Insel mehr ist. Das, Bauer, war etwas ganz anderes! Und seither ist das Wort vom „glorreichen strategischen Rückzug" nicht notwendigerweise dieselben Persönlichkeiten wie die des jetzigen Kabinetts zu sein brauchten". 1(3 zwischen diesem inzwischen reichlich geisterhaft gnoröenen Ideal und der Wirklichkeit demokraturwerte hervorbrachte, die aus den Tiefen der Seele und der Landschaft geschöpft, wahrhaft zeitlos geworden sind. Der Versuch, den Hearst mit Millionenmitteln unternahm, die Endlichkeit und Oberfläche amerikanischer Zivilisation in seinen Schlössern dadurch zu überdecken, daß er sie mit allen erreichbaren Kulturgütern des alten — und armen — Europas ausstaffierte, daß es seine Gäste in den Betten berühmter Prinzessinnen schlafen ließ, daß sie an dem Schreibtisch irgendeiner geschichtlichen Persönlichkeit sterpräsidenten Menzies, der sich bei Ausbruch der ihm feindlichen Pressestürme zu seinem Unglück in England befinde und dessen Regierung nur mit der Mehrheit von einer einzigen Stimme arbeite. Die Gefahr einer Krise für die Regierung Menzies, die — ohne den im Gegensatz zur Regierung sämtlicher Parteien enthaltenden australischen Kriegsrat zu befragen — die Entsendung der australischen Truppen nach Griechenland zugelasien hatte, mehr hören. Eine amerikanische Zeitung hat dieser Tage die wirklich geistreiche Wendung geprägt, daß Hitler konnte auch nicht durch die Ernennung des General- leutnants B l a m y zum stellvertretenden Befehlshaber der Empire-Truppen im mittleren Osten gebannt werden. Auch am Horizont Südafrikas und Neuseelands sieht man in London Gewitterwolken aufziehen. Selbst General W a v e l l wird jetzt zum Gegenstand wachsender Kritik. Noch schärfer ist die Kntik an dem englischen General- stabschef, Generalleutnant Dill, dem Begleiter Edens auf seinen verschiedenen Ankara- und Achen, reifen. Die „Daily Mail" richtet bereits offene Angriffe gegen seine Person. Der Ausbruch oder die Unterdrückung der Krise hängt, wie „Svenska Dag. bladet" glaubt, einzig und allein von der Frage ab, ob es Churchill gelingt, eine Unterhausdebatte zu vermeiden. „Das britische Parlament hat den dringenden Wunsch", so berichtet Reuter, „sobald wie möglich in eine Debatte über die Kriegslage einzutreten. Drei Hauptpunkte finb es, die die Gemüter der Mitglieder des Unterhauses in erster Linie bewegen: 1) ist es die Frage, ob die Reise Edens auf dem Balkan alles das erreicht hat, was sie erreichen sollte, 2) verlangt man, daß frisches Blut in die Regierung kommt, 3) möchte man wissen, ob das Tempo der Kriegs- Materialerzeugung so angekurbelt ist, wie es einem totalen Krieg entsprechen müßte." Reuter gibt bekannt, daß der frühere jüdische Kriegsmini- ster Hore-Belisha im Unterhaus erneut eine baldige Erklärung Edens gefordert habe, damit sich das Haus eine Meinung über die diplomatischen und strategischen Entscheidungen bilden könne, die zu der jetzigen Lage auf dem Balkan geführt haben. Eine derartige Debatte werde sich notwendigerweise auch mit Fragen beschäftigen müssen, die heute auch schon in Australien die Gemüter bewegen. Was die Kriegsmaterialerzeugung betreffe, so „wachsen die Zweifel an der Klugheit des Arbeits- mimsters B e v i n, der sich nach wie vor gegen B e r t i n , 24. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe führte am 23. 4. abermals schwere Schläge gegen die in griechischen Gewässern für die Flucht britischer Truppen zusammengezogenen Schiffselnheiten. Sie vernichtete fünf Transport- und waterial- schif f e mit insgesamt 21 600 BBT. und b eschä- digte außerdem zehn große Schiffe, von denen einige in Brand gerieten, fo erheblich, daß Natur stets nur Ausbeutungsobjekt war. Diesem äußeren Bild eines ins Riesenhafte gesteigerten Mechanismus entspricht im Innern die Sehnsucht Bern 24 April: (DNB.) Heber die Stimmung Mitternacht wurde die Bevölkerung durch iRnnbfunt in Athen berichtet der bisherige Athener Korrespon- hnnnn norftönhiat hab die Laos an der F.ont un- dent der „Neuen Zürcher Zeitung" aus Ankara: Als der deutsche Druck auf die griechischen Limen vom Olymp bis zum Adriatischen Meer immer florier wurde, griffen englische Fremdenlegionäre und britische Regimenter, die aus Aegypten herange- schafft wurden, in den Kampf ein, konnten aber die Entwicklung nicht mehr entscheidend beeinflussen. Die täglichen Berichte aus dem Hauptquartier riefen unter der Bevölkerung große Niedergeschlagenheit hervor. Die Behörden trafen Vorsichtsmaßnahmen, die nahezu eine Panik auslösten. Schon am Mittwoch waren alle Lebensmittel a u 5 d e r f a u f t, in den Restaurants wurden nur noch Stammgäste verpflegt. Die nervöse Spannung der Bevölkerung erreichte ihren Höhepunkt, als plötzlich alle gegen Deutschland gerichteten Plakate Oie Suche nach Schuldigen. Tas Unterhaus fordert „frisches Blut" in der Regierung. Stockholm, 25. April (DNB. Funkspruch.) Die Ereignisse in Griechenland haben, wie aus den Berichten der Korrespondenten schwedischer Blätter hervorgeht, zu einer tiefen Mißstimmung nicht nur in England, sondern auch in Australien, ja sogar zu einer gewissen Verstimmung in den Vereinigten Staaten geführt. Die australische Presse fritifiert offen die Entsendung der australischen Truppen nach Griechenland. Diese Mißsttmmung, so meint der Londoner Korrespondent, von „Svenska Dag- b lab et", dürste, wenn auch nicht zu einem Sturz Churchills, vergleichbar dem Sturze Cham- inb u. (üit* 000 000 M iqen AM )000 M e n 133000(0! inb, zuin V| Jahre, feil M. ausjtif’f nde ausM Fast 90000 BRT. in drei Tagen. Schwere Verluste der britischen Transportflotte in den griechischen Gewässern. verschwanden. .... , 21m 17. April, nachmittags, verließ em polnischer Dampfer mit dem Personal mehrerer Gesandtschaften, mit zahlreichen Engländern, jüdischen Emigranten und griechischen Flüchtlingen den Piräus. Während der Nacht folgten mehrere andere Schiffe Die Fremdenpolizei erklärte allen Ausländern, daß für ihre Ausreise aus Griechenland keine Formalitäten mehr erforderlich seien. Freitag 18. April, abends, erhielten die Redaktionen der Athener Blatter vom Kriegsministerium einen Bericht über den Verlauf des Krieges und die Mitteilung, daß der Kampf weitergehe, daß aber der König und die Regierung Athen verlassen würden. Nach einer halben Stunde wurde diese Mitteilung zurückgezogen und ihre Veröffentlichung v e r b o t e n. Um §reitag, 25. April Ml Annahme von Ärueigen für die Mttagsnummer bis «'/.Uhr des Vormittaas Aruergeu-Prette: Anzeigenteil 7 Rvi. le mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Not. le mm bei 70 mm üeilenbreite Nachlasse: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstanel B Platzvorschritt «vorherige Vereinbarung) 25% mehr [fm l. V n ft ,iel um ft I i trafflti ft, >1 naN rnh-sftK 1. fjatte\ 5fte -°'Ä „Durch Rückzüge gewinnt man keine Kriege" Stimmen wachsender Kritik in der englischen presse. A Jahrgang Nr. 98 Ackern, täglich, außer o.nntags und Feiertags «iilagen: Die Illustrierte trstosefö* A ne Illustrierte . 1.80 ij, itellgebübr. » -.25 bei Nichterscheinen n einzelnen Nummern imulae höherer Gewalt §in g«. "thnuiw SS? * °"kd biei ÖOorf, Wrb 4 >We5 m <• W;l w frülxr,,: Jnö°rtTügftl r W jtij ■ aus isg fyl 1 U-8 d kI m ni k J67 000 Sonstig K )■) entsMi er mar k: 173000000» Aktivseik j e (Srhöbur/ hen Schast. auf 1 81800» r um 2400)' Oer Rückzug. Das Lob der „glorreichen Rückzüge" durch die englische Presse ist für unsere Ohren schon nicht mehr bizarr, sondern grotesk. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der die Engländer diese glorreichen Rückzüge feiern, kommt auch nicht ganz von ungefähr. So sehr sich dieses Denken von unserem unter« cheidet, so hat es doch einen kriegsgeschichtlichen Grund. Der Engländer denkt nicht in Land-, sondern in S e e ft r a t e g i e. Für ihn ist das Landheer nur ein Anhang zur Flotte. Es ist dazu verdammt, dort zu marschieren und zu kämpfen, wohin die Kriegsschiffe mit bestem Willen nicht gelangen können. Nun war die Seemacht den Landmächten immer überlegen, seitdem um etwa 1600 herum der Schiffbau von den kleinen „Nußschalen" zu den großen „Linienschiffen" und Fregatten überging. Die Ueberlegenheit der Seemacht gegenüber der Landmacht beruhte auf der „Allgegenwart" der Flotte. Die Flotte konnte erhebliche Truppenmengen und große Ausrüstungen über weite Entfernungen transportieren und war dabei — sofern sie guten Wind hatte — Tag und Nacht unterwegs. Der Ermüdungs. und Abnutzungsfaktor war weitgehend ausgeschaltet. Mit der Erfindung des Dampfschiffes vermehrten sich diese Vorteile der Flottenstrategie, so daß in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Ueberlegenheit der englischen Seemacht als eine gottgewollte Tatsache angesehen und hingenommen wurde. Und vom Standpunkt der Flottenstrategie sind auch die Landungsmanöoer und die Rückzüge ursprünglich zu verstehen. Ein Geschwader erscheint an einer Küste und landet Truppen. Auf Seiten der Flotte lag das Überraschungsmoment. Wenn nun der Feind Truppen zur Bekämpfung des Landungskorps in Marsch setzte, so wurden seine Kräfte auf verhältnismäßig lange Zeit gebunden. Seine Ansttengungen mußten verhältnismäßig viel größer als die des englischen Landungskorps sein. Und wenn dieser Zweck erreicht war, so konnte das Landungskorps auch wieder eingefchttft werden. Ob es nun siegte oder nicht siegte — darauf kam es nicht ütfqeganptti Mtrien btt—------- — ~ m -splans M 6 chichte selbst gesagt worden, daß der Gegen luftredjiwiii 700 OM ____, ............., ____, w .................. Wenn Herr Roosevelt also eine Art Schutzrecht des alten Europas, das seit einem Jahrtausend Kul- über Kulturwerte verkündet, die zwar mit Hilfe ..... ' einer dollarschweren Kapitalmacht gekauft werden BrflMKbt Unioer fttatsbnaderei B. taug« General-Anzeiger für Oberhessen $*fl«eben.,$dmltrafte 7-* Rom, 24. April. (Europapreß.) Die Unzufriedenheit mit den herrschenden Zuständen ist in 21tl)en,: uud wm „hivuuu^h -‘-“o-a wie „Popolo di Roma" berichtet, derartig gewachsen,' auch in seinem Heimatland in sehr erheblichen Miß- daß es fast täglich zu Ausbrüchen kommt. Bei den kredit gekommen. Heute wollen die Engländer von Kundgebungen für den Frieden ist vor allem die neuen „glorreichen sttategischen Rückzügen" nichts Zahl der verhafteten Frauen groß. Die schweren Verluste an der Front, der Mangel und das völlige Erliegen des Wirtschaftslebens geben den Dem- zelisten neuen Auftrieb, die jetzt logar im griechischen Generalstab Freunde haben sollen. Don dieser Seite wird den höchsten Stellen der Vorwurf gemacht, auf Grund persönlicher Bindungen Griechenland anEngland ausgeliefert zu haben. Mit K o r y z i s sei der letzte Mann gefallen, der Griechenland noch hätte regieren können. Als bezeichnend werde die Tatsache gewertet, daß die erste Nachricht von der Flucht König Georgs aus London gekommen fei. Zu dem auf den 24. April sollenden Sankt-Georgs-Tag hatte die Athener Presse große Glückwunschartikel für den König herausgebracht. Während die Zeitungen herauskamen, wurden in Athen bereits die Plakate angeschlagen, die von der Flucht des Königs litfe eifferfM ringt vM r >e j acht ÄW'1 * - Pmßtt - - hcck a-N«« , •lene S|fen; t di. @rup?if 'erau; Amerika und die schöpferische Kultur Europas Bon unterem Bk.«Berichterstatter Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Neuyork, Mitte März 1941. )er kürzlich bekundete Anspruch Roosevelts, i(i pferische Genies des uralten europäischen Kultur- h5Ens, wie Dürer, Holbein, Rembrandt, van Dyck, $ (iceUi ufm., als Zeichen des „Glaubens der Ame- XÜ: ner an die geistige Freiheit des Menschen" zu nrahmen, läßt zunächst einmal erkennen, daß essianismus", der in den Grundprinzipien fcc amerikanischen Verfassung verankert wurde, und hk bereits im Weltkriege im „Wilsonismus" Orgien j’ irte, wieder sein Haupt erhoben hat. Im zu verstehen, was mit diesem Messianismus jfieint ist, muß man wissen, daß die vor rund 160 Ec- ren geschaffene Verfassung der Vereinigten Staa- geistig ein Kind der Aufklärung ist, -sv der Ideen Montesguieus, dem die „Menfchen- I(o te" und die „Freiheit des einzelnen gegenüber Staat" noch heilige Axiome waren, die in- suchen allerdings viel von ihrem Glanz verloren en, ja, deren Unzulänglichkeit durch schwere, Ge- stchte gewordene europäische Krisen keinerlei Kurs- v't mehr besitzen. In Amerika jedoch hat man es rertanben, diese Ideen während der ganzen langen Al als bindend hinzustellen, als die entscheidende jhft, die das Völkergemengsel der Staaten zu- Das alles verträgt sich wenig mit der Freiheit, toi der Herr Roosevelt in diesen Tagen anläßlich In Eröffnung der nationalen Kunstausstellung tp:ncf), in der die Sammlung des Multimillionärs ki-Hon enhalten ist. Die Tendenz, die hier ziem- lici offen zutage tritt, ist auch nicht eben neu, denn h Bestreben, Moralismen propagandistisch für Keoiffe Zwecke auszuwerten, die Weltpolitik also wer dem naiven Aspekt von Gut und Böse zu jrf»n, mit dem Ziel, die eigene imperiale Politik Ki verschleiern, kennt man aus den USA. seit den seien, da sie sich als Weltmacht zu fühlen begannen. Cs zeugt aber geradezu von einer erschreckenden L^rflächlichkeit, wenn man schöpferische Leistungen fii-s Kontinents, dem Amerika wirklich alles an lu urellen Anregungen verdankt, unter dem Motto bei Glaubens und der so leichtfertig und sinnlos !jiit=rten Freiheit für sich beansprucht, nur um die „~L\en" — selbstverständlich die der au- N IUix;h Staaten — umso schwärzer erscheinen zu Lilien, wobei auf dem Wege der Analogie die ti turmiffion des Yankees umso Heller scheinen ng. Roosevelt versuchte diesen Dreh vor kurzem hn. als er den amerikanischen Film nach dem lechen Gut-Böse-Schema mit einem Glorienschein tirgab, aber es wäre besser gewesen, er hatte Hol- hu, Dürer, Rembrandt, van Dyck usw. nicht zur Vermauerung seiner Propagandamethoden benutzt, kim diese Namen sind untrennbar mit europäischem u turbobtn, mit jenem geheimnisvollen Seettn- dochstum der Jahrhunderte verknüpft, das immer ttider neue Brunnen zum Fließen brachte. Die sehr man gerade in den Vereinigten Staaten Jnei-gt ist, diese alte, gewachsene- Kultur n ach em Maßstab ihrer Käuflichkeit und Limit der eigenen Kapitalmacht zu werten, mag A einem Beispiel dargetan werden das m seiner itsnart, aber auch in seiner gIE" T^; ^rhaft amerikanisches Ausmaß besitzt. In zwei 'tsßen Neuyorker Warenhäusern werden zur Zett e Kunstschätze des Zeitungskomgs und Multt- "lionärs William Randolph H e a r st versteigert handelt sich dabei um schätzungsweise 132 WO -iekte, deren Katalognummern mehrere hundert hbe in Anspruch nehmen. Es ist unmöglich, alles ; aufznzählen, was der Sammeleifer — oder die eOffenheit — Hearsts in seinen Schlossern und r großen Speicherhäusern Neuyorks äusammen- slcchte. Ein spanisches Kloster ist allein m 14 OOO i-rzehntausend) Kisten verpackt, aber , ganze Schloßeinnchtungen, unzählig Services, f erordentlich viel Silber darunter Renais ance- ri8>el, Waffen, Rüstungen, Maio iken, ^eucen, n- Jnstrilmentensammlung und alles in einer An- krstmg, die selbst für Amerika, em Land. das die r l anbetet, etwas Unheimliches hat. Wer HeaNt Sa- und ist, braucht nicht naher gesagt 5" werden. Journalist und Verleger war er unzweifelhaft .amerikanische Prefseverhäl^ vorausge etzt tn genialer Kopf, ein wirtschaftliches Gen e von ü"ächtlichem Ausmaß, aber als Liebhaber der M war er stets und vor allem Amerikaner 'Mt 11-bi typischen Merkmalen, die ^r gebildete Euro- iir mit dem gleichen Kunstinteresse niemals Gel bermins nach der Norwegenkrise, so doch zum, alles sträubt, was man eine industrielle Dienst- Stürz' anderer führender Mini st er so-! pflicht nennen könnte". Innerhalb des Unterhauses wohl in England als auch in Australien führen.1 wachse die Zahl derjenigen, die ein kleines Als besonders gefährdet bezeichnet der schwedische K r t e g s f a b i n e 11 wünschten, .Hessen Mitglieder Korrespondent die Stellung des austtalischen Mini-' -----------;r kabeltnft bes JBöf, 3n der 0!^ t>r taren Staat sens unb hat wettffA ppen 1M-' die F°voM der Alten Welt sitzen und die Gobeline, das Silber, die Teppiche, die Waffen, Bilder und Rüstungen, aus Jahrhunderten einer Geschichte betrachten durften, die gelebtes Leben darstellte, als in den Vereinigten Staaten die Indianer noch auf Bittfeljagd s» v «-• s» eines Zeugen der Große römischer Kultur einen Leere Amerikas zu üfrerbetfen. Schon ein so »chauer über den Rucken ,ogt Amerika >t m allen ™ Bedachter wie Friedrich Stendhal seinen Lebensaußerungen zwilisierte Oberslache, zum । (S)f $et)[e) ^gte schon oor mehr als hundert I il schon entartete 3mh ahnn wenn man die | ’ - > ’ » Amerikanern, obgleich ihnen die Steinwuste der großen Städte betrachtet, die aus» ' D. - .......ö «•« — geplünderte und verunstaltete Landschaft, in der die die englische Flotte mit seiner Land- und Luftmacht umfassen wolle und daß er dabei Glück haben könne Damit find die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Landmacht, Flotte und Luftwaffe m knapper Form sehr anschaulich umschrieben Die Flotte ist nicht mehr eine Waffe, die, wenn sie erst einmal den Feind von der See weggefegt und die Seemacht errungen hat, kommen und gehen kann, wie es ihr beliebt, und dabei das Ueberraschungsmoment auf ihrer Seite hat Das Flugzeug ist viel schneller und viel beweglicher als die Flotte. Und die moderne Flotte ist außerdem in unerhörtem Maß an Häfen gebunden, in denen sie ihren riesigen Bedarf an Ausrüstung aller Art ergänzen oder Reparaturen vornehmen kann und umgekehrt: die Landmacht ist durch Motor und Funk unerhört beweglich geworden! Das Wort von der Möglichkeit, die englische Flotte durch eine Kombination der Land- und Luftmacht zu „umfassen" gilt nun in einem ganz besonderen Maße von dem östlichen Mittelmeer, dessen an sich räumlich recht erhebliche Dimensionen sehr zusammenschrumpfen, sobald von Griechenland im Norden und Libyen im Süden aus relativ naher Distanz die deutsche Luftwaffe die englische Flotte und ihre Häfen unmittelbar bedroht. Dr. Ho. ,Ltnbegründeter Optimismus^ Scharfe Kritik an der englischen Kriegführung in Nordafrika Stockholm, 25. April. (DNB. Funkspruch.) Im Mittelpunkt der militärischen Diskussion über die Katastrophe auf dem griechischen Kriegsschauplatz steht nach wie vor die Frage, wie es möglich war. daß die englischen militärischen Stellen in Kairo sich durch die Offensive des Gene, rals Rommel derartig überraschen lassen konnten. Denn diese Offensive habe der Hilfe für Griechenland sozusagen den Todesstoß versetzt. Der Militärkorrespondent des „Daily Herald", Major E. W Sheppard, schreibt „Warum setzten wir nach der Eroberung von Benghasi unseren Bormarsch nicht durch die Wüste bis Tripolis fort? Man antwortet uns. dies hätte uns eine lange schwierige Verbindungslinie auferlegt Aber wenn wir infolge dieser Schwierigkeiten nicht weiter vorqinqen, warum haben denn die Deutschen diese bei ihrer Offensive glatt überwunden? Sie standen noch vor weit größeren Problemen als wir, die wir das Meer und angeblich auch die Luft beherrschten. Wenn die Nazis die Frage der Verstärkungen lösten, warum taten wir nicht das gleiche, nachdem Benghasi erobert und die italienischen Flieger nach unseren eigenen Berichten vom Himmel weqgefegt worden waren? Das sollte für uns doch mindestens ebenso leicht gewesen sein wie für die Deutschen — wenn nicht etwa ein Trick dabei ist, den wir noch nicht gelernt haben. Unser Vormarsch nach Benghasi war der schnellste seit Beginn der Kriegsgeschichte, aber die deutsche Gegenoffensive war noch schneller. Wie kommt das? Und wie war es schließlich möglich, daß die Deutschen solche starken Streitkräfte überhaupt nach Afrika hinüberbringen konnten? Sollte die von uns so viel gepriesene Seeschlacht von Matapan lediglich als Ablenkungsmanöver für uns dienen, und sind wir darauf hereingefallen? Unsere offiziellen Sprecher haben vom ersten Tage an die Lage in Libyen ganz ungebührlich optimistisch dargestellt. Folgen sie Anweisungen, die ihnen befehlen, die feindlichen Erfolge zu bagatellisieren? Wenn man bewußt darauf ausgeht, einen unbegründeten Optimismus im Volke zu verbreiten, so läuft man, wie das Beispiel Frankreichs im Jahre 1940 zeigt, große Gefahren Hoffnungslose Lage. Dänische Preisestimmen. Kopenhagen, 24. April. (Europapreß.) Nach der Kapitulation des griechischen Nordheeres und dem Durchbruch der deutschen Truppen zum Ther- mopylen. Engpaß, wird von der Kopenhagener Presse eine schnelle Liquidierung des letzten Widerstandes der Griechen erwartet. „Der Krieg ist vor die Tore Athens gedrungen", schreibt „Poli. tiken". Der Alarm der Front werde bereits in der griechischen Hauptstadt vernommen. Ganz Griechenland nördlich der Thermopylen sei unter der Kontrolle der Achsenmächte. Den übrig gebliebenen Heeresteilen verblieben nur weitere Rückzüge und eine Kapitulation als letzter Ausweg. Eine Fortsetzung des Kampfes vom Peloponnes aus sei hoffnungslos, da die Halbinsel auf Grund ihrer schwierigen Bodenverhältnisse über keine ausreichenden Flugplätze verfüge, so daß die heute bereits folgenschwer gewordene Unterlegenheit der Engländer im griechischen Luftraum eine weitere Verteidigung problematisch mache. Die Flucht König Georgs und der griechischen Regierung lasse darauf schließen, daß die Verteidigung des griechischen Festlandes aufgegeben sei und die stattfindenden Kämpfe nur noch den Rückzug der Truppen decken sollen. „Berlingske Tidende" teilt mit, daß nur noch versprengte Abteilungen des griechischen Heeres, ohne ernsten Widerstand zu leisten, in den Bergen kämpften. Athens Schicksal müsse sich im Laufe von Stunden entscheiden. Das Blatt schenkt weiterhin den großen Verlusten unter den sich einschiffenden britischen Truppenkontin- genten starke Beachtung. Man rechne damit, daß bei günstiger Wetterlage die bisherigen Versenkungsziffern,'die ber '' mehr als die Hälfte des Dünkirchener Rückzuges erreicht haben, weitersteigen werden. Die Einnahme der griechischen Inseln S a m o k t h r a k i und L e m n o s werden vom gleichen Blatt als deutscher Erfolg von besonderer militärischer und politischer Bedeutung ausgelegt Großer Eindruck in der Türkei. Rom, 24. April (Europapreß) In der Türkei, so berichtet „Laooro Fascista" habe das neue Dünkirchen Englands ungeheueren Eindruck gemacht Die türkische Presse, die noch bis in die letzten Tage überwältigende Siege Englands auf dem Balkan vorausgesagt hatte, schreibe nun, daß England niemals seiner Verpflichtung gerecht werde Es halte gegenüber seinen Verbündeten und Schützlingen auch niemals Wort Das Bukarester Blatt „Univer- sul" berichtet aus Istanbul daß in den letzten Tagen eine große Zahl von griechischen Zivilisten und mi- litärischen Persönlichkeiten vom Festland nach den Inseln im östlichen Meer geflohen sei Der grie- chische Sender in Chalkis sei durch Bombenwürfe deutscher Flugzeuge vollkommen zerstört worden Dadurch fei gegenwärtige jede telegraphische Verbindung zwischen Griechenland und der Türkei unterbrochen. Bulgarien schafft Ordnung Sofia, 24. April (Europapreß) Am Mittwoch sind die bulgarischen Truppen in dem Hasen De- deagatsch am Aegäischen Meer einmarschiert Die Einwohner haben die bulgarischen Truppen mit Freude empfangen In dem von den bulgarischen Truppen besetzten Gebiet sind alle Geschäfte wieder geöffnet worden. Das Handelsleben ist wieder normal. Die Bulgaren erzählen, daß vor einem Monat zwölf Bulgaren von den Griechen auf irgendeine Insel verschleppt worden sind Manche Verschleppte hatten sich zuletzt aus Piräus und Athen gemeldet. Nerchsvcrweser von Horthy beim Führer. Führerhauptquartier, 24.April. (DRV.) Der Führer hat am Donnerstag den Reichsverweser des Königreichs Ungarn, Admiral von H o r t h y, in feinem Hauptquartier zu einem Besuch empfangen. Der Reichsverweser ist am gleichen Tage nach Budapest zurückgekehrt. Der ungarische Ministerpräsident von Bartz o s s y hielt am Donnerstag seine Antrittsrede im Abgeordnetenhaus. Eingangs zollte er der Leistung der ungarischen Honveds in den besetzten Südgebie- ten Anerkenung Sodann schilderte Bardossy sein Regierungsprogramm, das er unverändert von seinem Vorgänger, Graf Paul Teleki, übernehme, und das er mit denselben Mitarbeitern und derselben Partei zu verwirktlichen bestrebt sei. Ungarn verdanke seine großen Erfolge der gemeinsamen Kraft des Deutschen Reiches und Italiens. „Die ganze Nation ist deshalb Hitler und Mussolini dankbar, sie legten Zeugnis davon ab, daß sie mit Liebe das Schicksal des ungarischen Volkes gestalten. Unsere Politik kann nichts anderes sein als die unerschütterliche Freundschaft zu unseren großen Freunden." 3n-ieThermopylenstellung eingedrungen Dreißig britische Panzerkampfwagen erbeutet. — Acht Flugzeuge abgefchoffen. Berlin, 24. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Fuge des Angriffes deutscher Verbände in die tiefe Flanke der griechischen Nordarmee kam es — wie bereits durch Soydermeldung bekanntgegeben — seit dem 20. April zu örtlichen Kapitulationen und zu Waffenstillstands- angeboten an die 12.deutsche Armee. Nachdem am 22. April eine griechische Abordnung auch dem Befehlshaber der italienischen 11. Armee an der Epirusfront die Waffen st reckung anbot, hat nunmehr die gesamte von der italienischen Wehrmacht im Norden, von deutschen Truppen im Offen eingeschlossene und von den rückwärtigen Verbindungen abgeschnittene griechische Epirus- und Mazedonien-Armee kapituliert. Die Kapitulation wurde zwischen den verbündeten Oberkommandos einerseits und dem griechischen Oberbefehlshaber anderseits in Saloniki abgeschlossen 3m Kampf mit b r i t i f ch e n Nachhuten gelang es, in die vom Gelände besonders begünstigte Thermopylenstellung einzudringen. Zwischen Larissa und L a m i a wurden 30 britische panzer- kompfwagen erbeutet. Die Luftwaffe bombardierte gestern bei Tage und in der letzten Nacht britische Flugplätze, beschädigte durch Bombenwurf sowie durch Beschuß mit Bordwaffen zahlreiche abgestellte Flugzeuge und erzielte Bombentreffer in hallen, Baracken und Munitionsbunkern. Bei Tage wurden die Hafenanlagen von Harwich mit guter Wirkung angegriffen. Starke Kampffliegerverbände belegten in der letzten Nacht bei klarer Erdsicht abermals den Kriegshafen Plymouth mit zahlreichen Spreng- und Brand- bomben. 3n Fabrikanlagen und Lagerhäusern loderten noch Brände von dem Angriff in der vorletzten Nacht. Zu diesen Schäden kamen neue schwere Zerstörungen hinzu, vor allem in Grohtanklagern, die schon nach den ersten Bombenwürfen brannten. Lin weiterer wirksamer Luftangriff richtete sich in der letzten Nacht gegen den Kriegshafen Portsmouth. Kampfflugzeuge warfen südlich D i ck durch zwei Bombenvolltreffer einen Zerstörer in Brand und beschädigten ostwärts Aberdeen zwei große Handelsschiffe. Nachtjäger schossen ein feindliches Flugzeug ab. Das verminen britischer Häfen wurde planmäßig bei Tag und Nacht fortgesetzt. Leichte deutsche Kampfflugzeuge sowie deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge griffen gestern unter 3agdschuh mehrmals den in Tobruk eingeschlossenen Feind an. Bombenvolltreffer setzten Panzerwagen außer Gefecht, zersprengten Fahrzeugkolonnen und riefen Brände hervor. 3m Hafen konnten die noch schwimmfähigen Schiffe schwer beschädigt werden, eines der Schiffe wurde versenkt. Bei diesen Angriffen verlor der Feind in Luftkämpfen zwei Kampfflugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim und vier 3agdflug;euge vom Muster hurricane: die eigene Luftwaffe ein Flugzeug, lieber der 3nfel Malta wurde ein weiteres 3agdflugzeug vom Muster hurricane ab- geschossen. Kampfhandlungen des Feindes fanden über dem Reichsgebiet nicht statt. Leere Straßen - aber die Häsen voller Schiffe. Von Kriegsberichter ..., 25. April. (PK.) (DNB. Funkspruch.) Englands Schicksal auf griechischem Botzen ist besiegelt. Die Kapitulation zweier griechischer Armeen hat entschieden, daß dem britischen Expeditionskorps in den Ofthäfen ein neues Dünkirchen bevorsteht. Mehrfach haben unsere Kampfstaffel- und Stukaverbände bereits zuschlagen können. Der letzte Akt der englischen Tragödie auf dem Balkan aber wird noch umfassendere Ausmaße haben. Die „Augen der Himmelsflotte" sind überall. Auch am Morgen des 22. April starten kurz nach Tagesanbruch schon Fernaufklärer zu den letzten Schlupfwinkeln des Feindes. Das Wetter in diesen frühen Morgenstunden ist ideal. Die Sicht reicht bis zu 80 Kilometer. Schon auf dem Anmarschweg winkt uns „fette Beute". In einem kleinen griechischen Kriegshafen an der Ostküste Euböas liegen dicht gedrängt größere und kleinere Einheiten. Ruhig kurvt der Flugzeugführer auf das Ziel ein, im einwandfreien Anflug werden mehrere Aufnahmen gemacht. Der neue Kurs heißt Athens Hafen Piräus. Wir überfliegen das Weichbild der Stadt und können schon an den Molen von Piräus die ersten Schiffe, große Dampfer und viel kleinere Fahrzeuge, irn Lichtbild aufnehmen, da ruft der Beobachter: „Jäger von vorn". Ein, zwei, drei Spitfires werden ausgemocht. Sie fliegen 2000 m und steigen rasch. Es wäre zwecklos, sich dieser Uebermacht mit der einsamen Maschine zu stellen. Unser Auftrag ist zu einem großen Teil bereits erfüllt. Werner Karr. Wir nehmen Kurs auf unser neues Ziel, einen anderen Hafen. Die Jäger werden abgeschüttelt. Mit höchstyipglicher Geschwindigkeit und ständig drückend brausen wir jetzt über das Land. Alle Männer in der Maschine passen auf wie die Luchse, als wir jetzt überdie letzten rückwärtigen Verbindungen des Gegners fliegen. Die Straßen sind leer. Soweit wir schauen tonnen: Keine Kolonne, keine Truppenlager mehr, eine stille, friedliche Landschaft In dem weiten, natürlichen Hafenbecken der Stadt und unweit von ihr entdecken wir wieder eine Schiffsversammlung von umfangreichem Ausmaße. Fette Happen für unsere Kampfoerbäntze. Die Einladung der geschlagenen englischen Truppen muß hier ihren Höhepunkt finden. Ungestört können wir unsere Arbeit verrichten. Der Beobachter darf trotz des Zwischenfalls von Athen höchst befriedigt sein. Das Flugzeug geht auf Heimatkurs Wir fliegen schon über Euböa hinaus, erreichen die See und glauben uns nun aller Aufgaben entledigt. Da taucht vor uns im hellen Sonnenlicht des frühen Morgens eine Insel auf. In der schützenden Bucht mit Stadt und Hafen liegt eine große Schiffsansammlung, zwanzig, dreißig, vierzig Stück zähle ich, als wir darüber wegfliegen. In steiler Kurve wendet der Flugzeugführer. Im peinlich sauberen Anflug erreichen wir diese neue Versammlung. Auf allen Plätzen stehen sie nun bereit, vollgetankt bis zum Kragen, mit Bomben aller Kaliber beladen, die Kampfverbände der deutschen Luftwaffe, fertig zum letzten Schlag auf den fliehenden Feind. Der italienische Wehrmachtbencht. Rom, 24 April. (DNB.) Der italienische Weyr- machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: Der Vormarsch auf griechischem Boden ging am 23 April bis um 18 Uhr, d h. bis zum Zeitpunkt der Einstellung der Feindseligkeiten an der Front der 9 und 11 Armee, ohne Aufenthalt weiter In den Kämpfen der letzten Tage verloren wir an Toten und Verwundeten rund 6000 Mann, darunter rund 400 Offiziere Einheiten unserer Kampfflugzeuge haben im Hafen von Patras und in der Bucht von Milo liegende Dampfer angegriffen. Im östlichen Mittelweg haben deutsche Kampfflugzeuge auf einem 8000-Tonnen-Dampfer einen Volltreffer erzielt. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben in der Nacht zum 23. April zu wiederholten Malen den Flottenstützpunkt von La Valetta (Malta) angegriffen und dabei Brände und Schäden verursacht Ein Z e r ft ö r e r wurde versenkt In N o r d a f r i k a hat der Gegner, unterstützt von der Luftwaffe, bei Tobruk den Versuch die immer enger werdende Einschließung zu sprenaen erneuert Er mußte sich jedoch zurückziehen und ließ zahlreiche Gefangene und automatische Waffen in unseren Händen Italienische und deutsche Flugzeuge haben im Sturzflug zu wiederholten Malen die Hafenanlagen sowie im Hafen von Tobruk liegende Schiffe angegriffen Ein Dampfer wurde versenkt zatzlrei.-he weitere schwer beschädigt In Luftkämpfen wurden 6 feindliche Flugzeuge abgeschossen In Ostafrika setzte der Feind bei Dessie seine Angriffe fort, die aber von unseren Truppen aufgehalten wurden. In Mota-Amara wurden feindliche Feuerüberfälle von unserer Artillerie erwidert. Meine politische Nachrichten. Der japanisch-russische Neutralitäts- pakt ist nach der Billigung durch den Geheimen Staatsrat vom Tenno ratifiziert worden und ist damit in Kraft getreten. * Generalleutnant Rommel, dem Führer des deutschen Afrikakorps, wurde die italienische Tapferkeitsmedaille in Silber von General Garibaldi in Gegenwart des Ministers Teruzzi auf dem Schlachtfeld überreicht NSG. Der Gauleiter besichtigte das Lantz e s e r n ä h r u n g s a m t 7A in Frankfurt sowie die Ernährungsämter Abteilungen B in Darmstadt und Wiesbaden Er ließ sich eingehend Berichr über den organisatorischen Aufbau und die praktische Arbeitsdurchführung erstatten und gab selbst Anregungen für den weiteren Ausbau der wichtigen oolksbetreuenden Aufgaben während des Krieges. * Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat aus seinem Hauptquartier dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral R a e • de r , feine Glückwünsche zum 6 5 Geburts- tage in einem Handschreiben übersandt Gleichzeitig hat der Führer dem Großadmiral sein Bild mit einer herzlichen Widmung durch feinen Adjutanten der Kriegsmarine überreichen lassen. Es gingen dem Großadmiral auch von Partei, Staat und Am Olymp in Gefangenschaft. - ... M äM ,'X' --*w & Dieser Neuseeländer gehört zu den ersten im Olymp gefangenen Briten. (PK.-Scherer-Scherl-M.j Wehrmacht und von privater Seite zahlreiche Glückwünsche zu. Auch Freunde und Bekannte aus dem Auslande sprachen ihre Glückwünsche aus. In Berlin fand eine Tagung der Oberlandescp- richtspräsitzenten und Generalstaatsanwälte ftntt Die Präsidenten des Reichsgerichts und des Volksgerichtshofes sowie die Oberreichsanwälte und bei Präsident des Reichspatentamtes nahmen teil. Unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Dr. Schlegelbergei wurde eine Reihe aktueller Rechtsfragen erörtert. Außer Staatssekretär Dr Freißler, Unterstaatssekretär Dr. Hüber und Ministerialdirektor Schneller sprachen Oberdienstleiter Brack und Professor Dr. Heyde von der Kanzlei des Führers und der Chej der Wehrmachtsrechtsabteilung im Oberkommcmba der Wehrmacht Ministerialdirektor Dr Lehmann. ♦ Zu einem Höhepunkt des Berliner Gastspiels ber römischen Oper gestaltete sich das Konzert zu Gunsten des zweiten Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz in der Philharmonie, bei dem Den- jamino G i g l i und seine Tochter Rina Lorenzelli- Gigli auftraten Sie sangen Arien und Lieder deutscher und italienischer Komponisten. In der bei Florenz gelegenen Stadt MontecatinS traf eine Abordnung von 74 Angehörigen der HI. ein, um an den weiblichen Gymnastik-Meisterschaften der italienischen Staatsjugendorganisation teilzunehmen. Die Abordnung, die sich aus einer BDM.-Gymnastikgruppe, einer HI -Turnergrupps und der Rundfunkspielschar Wien zusammensetzt, wird eine Reise nach Rom, Florenz, Genua, Turm und Mailand unternehmen. ♦ Reichskommissar Terboven gab m Oslo für1 seine Mitarbeiter einen Kameradschaftsabend Ministerialrat Müller von der Kultur- und Propaganda-Abteilung des Reichskommissariats betonte; in einer Ansprache, daß der Name Terboven für immer an die Entwicklung Norwegens gebunden sei. Der Stabschef der SA. hat sich auf Einladung bes- Großadmiral Dr. h. c. Raeder mit seinen engstem Mitarbeitern und den Offizieren des Wehrstabes ber deutschen Kriegsmarine in d i e besetzten Ge- biete Frankreichs begeben. ♦ Ein feindliches Flugzeug versuchte in der Nordsee ein Vorpostenboot mehrfach mit Bomben unb1 Maschinengewehrfeuer anzugreifen — Die Flug- zeugabwehr des Vorpostenbootes brachte dem Flug« zeug schwere Beschädigungen bei, so daß es seine Bomben wahllos fallen lassen mußte und unter starken Branderscheinungen das Weite suchte. — Mit dem sicheren Verlust des Flugzeuges kann ge« rechnet werden. ♦ Der neu ernannte argentinische Außenminister Ruiz G u i n a z u , der auf der Durchreise vorn Rom nach Buenos Aires zu einem mehrtägigen: Aufenthalt in Madrid weilt und gleich bei feiner Ankunft von dem spanischen Außenminister Ser«« rano Suner empfangen wurde, hat am Donnerstag eine erste Unterredung mit dem dillo gehabt. In Anwesenheit des deutschen Botschafters mürbe1 in Barcelona die von Madrid hierher übergeführte- deutsche Presseausstellung eröffnet, der in ber Öffentlichkeit großes Interesse entgegengebracht: wird. * Der aus dem spanischen Bürgerkrieg bekannte: General Francisco Martin Moreno, ehemaliger' Chef des Generalquartiers des Generalissimus. Franco, ist einem schweren Leiden erlegen. ♦ Wie aus Vichy amtlich mitgeteilt wird, hat ber Oberste Staatsgerichtshof in Riom sein« Untersuchung gegen die Angeklagten Daladiey. Blum, Pierre Cot, Guy La Chambre und General Gamelin beendet. Auioffrakenrina um Paris. Paris, 25 April. (Europapreß.) In der Pari« fer Umgebung wird nach einem von dem General« delegierten der. französischen Regierung, Le hi' d e u x, und Straßenbauspezialisten ausgearbeiteten Plan auf einem in einer (Entfernung von 35 Kilo« Meter rings um Paris verlaufenden Gürtel ein großzügiges System von Ausfall- und Um* aehungs st raßen geschaffen Ein Schwäche des bisherigen Straßenfyftems der französischen Haupt« stadt war es, daß zwar eine große Anzahl wichtig' fter französischer Straßen nach Paris führten, daß aber infolge von Verkehrsanhäufung an den Toren von Paris sehr häufig riesige Stockungen eintra« ten, die die Abwicklung des Verkehrs stark beein« trächtigten Das Straßensystem, das jetzt rings um Paris geschaffen werden soll, wird im ganzen etwa 250 Kilometer lang werden Die durchschnittliche Breite der Autostraßen wird 40 Meter betragen Die Arbeiten haben im Nordosten von Paris bereits begonnen über tausend Arbeitslose wurden eingesetzt. Das Projekt ist geeignet, einen Beitrag zur Verminderung der französischen Arbeitslosigkeit zu liefern. exfn 30Pfg \ I «richtet: Herr Churchill! Lindbergh warnt vor Teilnahme am Kriege einen aus. großer Phrophet Sie Genauigkeit Ihre Dor- und der ßehmanii ten unterrichtet, da es in Kriegszeiten hie Wahr- Saftjpielj k r^bTstt 1 ’ilr^ 12.^1. 39 erklärten Sie, Herr Churchill: bei bem «f. , )o: sehr gerüstete Nazi-Deutschland findet auf M Iiinzen Linie keinen einzigen freundlichen Blick id B r ehr Rußland stößt es steinhart zurück, Italien «gißt seinen Blick ab, Japan steht vor einem Rat- Der Schlußakt des serbischen Zusammenbruchs dt Monte«h irioen her r' #flr nld>t Den Jta9el au’ oen w Sif »uren Truppen von Kroatien bis noch Attika n der Grenze Aegyptens als den wahrhaft ainben Beweis für die Wahrheit Ihrer pro» Die Heranbildung eines guten Nachwuchses unserer Segelflieger wird in den Stürmen und Schulen des NS.-Fliegerkorps mit besonderer Sorgfalt gepflegt. Die Veranstaltung von Ausscheidungs- kämpfen der NS.-Fliegerkorps-Gruppen bezweckt die Auslese der tüchtigen Kräfte und Mannschaften. Alle Aufgaben des NS.-Fliegerkorps, ange- fangep beim Modellflug bis zum Hochleiftungsseael- flug und später auch Leichtmotorflug, dienen der Ertüchtigung für den späteren Dienst in der Luftwaffe. -theoretische, handwerkliche und fliegerische Ausbildung geben dem NSFK.-Mann die besten Vorbedingungen für den Luftwaffendienft mit Nach ehrenvoll abgeleistetem Lustwaffendienst nimmt das NS.-Fliegerkorps die Männer wieder auf, um sie in handwerklicher und fliegerischer Hebung zu erhalten und in kameradschaftlichem Geist zusammenzufassen. Einen guten Namen haben sich bereits neben den segelfliegerischen die motorsportlichen Veranstaltungen des NS.-Flieger- korps erworben. Das NS.-Fliegerkorps betreut auch das Fahren mit Freiballon und vermittelt damit besonders wertvolle meteorologische Kenntnisse. So ist das NS.-Fliegerkorps heute in mannigfacher Hin-, sicht eine unentbehrliche Vorschule für den künftigen militärischen Fliegernachwuchs. Ehrungen Molikes. Berlin, 24. April. (DNB.) Anläßlich der 50. Wiederkehr des Todestages von Generalfeldmarschall von Moltke ehrte auf Anordnung des Fuh- rers die neue Wehrmacht des Großdeutschen Reiches die glorreiche alte Armee und ihren großen Feld- Herrn Moltke in einer Gedächtnisfeier, die am Don- ner&tagoormittag vor dem Moltke-Denk- m a t auf dem Großen Stern in Berlin stattfand. Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von B r a.u ch i t s ch, der gerade vom Kriegs- schauplatz im Südosten zurückgekehrt war, schritt zunächst die Front der Ehrenkompanie des Heeres ab und legte dann unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden den Kranz des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht und einen Kranz im Namen des Heeres nieder. An- schließend legte General der Infanterie Dr. Er- \ inu°5M Rrilanb kam ohne größere Ereignisse durch den iftsobenv.' U1 r Die erste Phase Ihres Siegesfrühlings, !ur- uno v Churchill, sah aber anders aus, als Sie es sich ifariats br. । £ ,en liehen: i lerbootn ■ «jig,. Oie Ablenkungkampagne. Von lauerer Berliner Sciir.ntt' tmui Schon wiederholt haben wir während des Krieges'aus gegebenem Anlaß darauf aufmerksam gemacht, daß jedesmal dann, wenn England wieder einmal eine besonders schwere Niederlage hat hin- nehmen müssen, ganz automatisch von London aus eine A b l e n k u n g s k a m p a g n e gestartet wird. Diese Gepflogenheit stammt nicht etwa aus Der Kriegszeit, sondern ist ehrwürdige britische Tradition Sa wie die heuchlerische britische Zweckmoral selbst die anrüchigsten Skandale privater und öffentlicher Art mit dem Stichwort „shoking" totzu- schweigen pflegt, so wünscht England erst recht nicht, daß seine nie abreißenden politischen Skandalaffären längere Zeit das Tagesgespräch der Weltöffentlichkeit find. Das war schon bei den eng- lischen Niederlagen im Weltkriege so, und die gleiche Praxis kennen wir ja zur Genüge besonders aus den Jahren 1933 bis 1939: ging in England ein größeres politisches Unternehmen schief, dann war plötzlich die ganze englische Presse, der Nund- funk usw. voll beispielsweise von einer deutschen Aufrüstung oder von deutschen Absichten auf Danzig oder von deutschen Absichten auf Marokko oder dergleichen. Zur Zeit ist es wieder einmal so weit, daß London diese Tradition strapazieren muß. Die eng- lische Niederlage in Serbien, bei der britische Truppen noch nicht einmal als Statisten mitwirkten, der britische Einschiffungsskandal in Griechenland, die ununterbrochenen militärischen Niederlagen ebendort, die sich zu einem neuen Dünkirchen auswachsen, die englifchen Rückschläge in Nordafrika, die ständigen Schlappen in der „Schlacht im Atlantik , das Ausbleiben einer wirklich merklichen Hilfe aus Amerika — dies und anderes mehr haben den bekannten Ansturm von Fragen im Unterhaus erregt. Wie stark der Ablenkungszwang für Churchill in dieser schweren Krise ist, zeigt ja schon allein die Tatsache, daß er, der nie um Ausflüchte verlegen gewesen ist, zum erstenmal die Fragen überhaupt nicht beantwortete oder eine Beantwortung direkt ablehnte. Der Ansturm im Unterhause, vorgetragen von einer britischen Öffentlichkeit, die trotz schärfster Zensur aufs tieffte beunruhigt ist, zeigte dem Ministerpräsidenten den hohen Grad der Krise an. Er handelte danach. Seit gestern ist eine ganze Springflut von britischen Lügen- und Hetzmanövern aller Art im Gange, die nicht nur die englische, sondern auch die Oeffentlichkeit der Welt von der Katastrophe auf dem Balkan ablenken soll. Da ; sollen plötzlich die Deutschen, wie wir hier schon darlegten, ungeheure Verluste gehabt haben, da wird mit allen Mitteln versucht, das Augenmerk der Welt auf den ostafrikanischen Kriegsschauplatz zu lenken usw. Am weitesten im Vordergründe . aber steht in der englischen Ablenkungspropaganda die Gerüchteblldung um die iberische Halbinsel. Die albernsten Parolen jagen einander in der englischen Schwindelmaschinerie: unter den führenden Persönlichkeiten Portugals sollen heftige Zusammenstöße stattgesunden Haden, in Spanien sei eine Revolution gegen Franco ausgebrochen, zwischen beiden Staaten drohe ein Konflikt, in dieser Situation versuchten nun die Deutschen, sich für ihre Zwecke einzuschalten und dem müsse England zuvorkommen, damit die Deutschen dort nicht im Trüben fischen könnten. Ja, die Gerüchtemacherei geht so weit, zu behaupten, die Deutschen ständen bereits unmittelbar vor Lissabon. Was von alledem zu halten ist, geht ja schon allein daraus hervor, daß das alles rein englischen Ursprungs ist und daß die Mitglieder der englischen Botschaft in Lissabon, angefangen vorn Botschafter Campbell, an der Verbreitung dieser kindischen Parolen hervorragend beteiligt sind. Im übrigen genügt es, zu fragen, wie es wohl um die britische Sache überhaupt stehen muß, wenn sich die Regierung Churchill nicht mehr anders als mit solchen kindischen Albernheiten zu helfen weiß. Was wird man in London erst erfinden, wenn England ganz und gar aus dem Balkan hinausgehauen ist! nn1n^l3w'7e Pakt, der Eintritt Italiens in den Krieg * deutschen Seite, der Beitritt Japans zum T “LJ te ächtepakt sind die Bestätigung dafür. Mei' erklärten am gleichen Tage des Jahres 1939: soweit, zu sagen, daß, wenn wir ohne Genua, w ^,ce Ereignisse durch den Winter kommen, wir M^lich die erste Phase des Krieges gewonnen Neuyork, 24. April. (DNB.) Dor einer Maf- senve.sammlung des American First Commitee warnte Oberst Lindbergh erneut davor, daß die Vereinigten Staaten zur Zeit militärisch nicht in der Lage seien, erfolgreich einen Krieg zu führen. Amerika solle sich an keinem Kriege beteiligen. Amerikas Interventionisten würden ihn wegen dieser Ansicht kritisieren und ihm vorwerfen, daß seine Ansicht allzu materialistisch sei. Mit dem gleichen Köder habe man Frankreich dazu bewogen, den Deutschen den Krieg zu erklären. Frankreich sei nunmehr besiegt, und trotz aller Agitation sei es offensichtlich, | |'1 3i .on den deutschen Panzern, was Sie sich ge rW 8^ 11'1939 erklärten Sie, 9«" ®6ur*iae; Luftsportscharen und Luftsportgefolaschaften des deutschen Jungvolkes und der Hitler-Jugend ange- hört. Im Anfang der Ausbildung steht der Mo- de Hf lug, der die Jugend in die grundsätzlichen luftfahrttechnischen Grundbegriffe einführt. Die Jungen erlernen von Modellbau und die Vertrautheit mit den notwendigen Werkstoffen. Ansporn sind ihnen die regelmäßig stattfindenden Modellwettbe- werde, deren Krönung der Reichswettbewerb für fere tirunoiage, _uernuuKuC.""^^ffung'eines'g7-! Segelslugmodelle und der Reichswettbewerb jur stähtten°"jungen und kraftvollen Fliegernachwuchses Motorflugmodelle sind. übertrug Dtt guten Kräfte aus dem alten beut- Eine Hauptaufgabe der vornulitarlschen stiege- ßuftfabrtuerbanb, aus dem Ring deut- rischen Schulung des jungen Fllegernachwuchies ist Är ÄiVq-r und'di« Angehörigen der NS.- der Segel sl ug. tznben di- Angehörigen der Sieger st näseln bildeten den Stamm für bte Luftsportscharen der 1)3. bas Sliter oon 16 Wen n. i/ffinbeitsorqani|aHon, den Deutschen Lustsport. | erreicht, 1° werden ste in den örtlichen N-^FK.- nerbanb D e Leistungen dieser Einheitsorganisatwn Stürmen im ©leit- und Segelflugzeugbau beschaf. daß der nationalsozialistische Einheitsge- > tigt. Hier vervollkommnen sie das handwerkliche hn^fp audi auf dem Gebiete des nach dem Kriege > Können im Modellbau und vertiefen weiterhin ihre zunächst vollkommen zerschlagenen unb *esorganij fierten Luftsportes binnen kurzer Frist Fuß zu । fassen vermochte. Der Deutschlandflug 1933 und der, 15 Schönsegelflugwettbewerb Haden seinerzeit be- mie schon weite Volkskreise dem lustsportlichen Gedanken ihre Begeisterung und Mitarbeit ;u schenken bereit gewesen sind. i)ie Orgamfahon des Modell- und Segelflugwesens, d.e Erfassung des Nachwuchses, die Erziehung und H'Nsuhning der Jugend zur luftsportlichen Schulung, die Gewinnung der sogenannten Fördererkre.se, waren eine Summe von Aufgaben, die eme opti- ! mistische Tatkraft, eine unentwegte und beharrliche Zielstrebigkeit in besonderem Maße verlangten. , Der Ausbildungsgang nn NS-Flieger- ! fcrps erfaßt die deutsche Jugend, soweit sie den SÄ äs ÄäÄS: Neker-ob- b?r beullchen Forderungen erfolgte durch Generalobersten Freiherrn von W-tchs ,rn rechts^Gcneral Michai Bodi, fein Adjutant, der Dolmetscher und der ungarisch- Militorattach«. c J (PK.-Fremke -Scherl-M.) Das Tiationalsozialistische Fliegerkorps. M'englstchen Volk^ ,,3d) kann versichern, daß Wl-Nd ganz entschieden di« Oberhand über den l'h‘iMS. 1940''aber mußten ®ic JtÄ S 30.'3. Toterklärten Sie, Herr Ehm-chiltt „Jn W'Hen und ftanzösischen Geleitzugen ist ©ufrer - nachdem Sie am 21.1.1940 bereits verkun- Üel arten: „Der Handel aller Kartonen deren Psre unser Geleit annehmen, wird mcht I tbr sondern sogar blühen." it! 19.12.1940 aber müsl-n Sie 1’ s-tsi mit her Feststellung ohrfeigen: ,L>ie Verluste ru; rer erfolgreichen Mißerfolge darin, daß Sie Mand tätig sind und infolgedessen mit Recht . intenntnis der wirklichen Tatsachen auf eine LjOe Vergeßlichkeit, eine stupide Glaubwürdig- I r b auf überdimensionale Beschränktheit speku- r «n können. Sie werden sicherlich auch diesmal n lic genügend Worte und Formeln finden, um * 35 neue Dünkirchen an der Aeaäis zu einem , ^[ien Sieg umzulügen. Dies wird Ihnen nicht ! fallen, da Ihr neuestes Abenteuer auf dem immerhin schon das fünfte.ist, das Sie nun- n-hi phantasielos, wie S-ie sind, auf immer die , Weise und mit immer dem gleichen Miß- - bk versucht haben. Sollten Sie sich an die oer- ü nquen vier nicht rn5hr erinnern können, so will Irem notorisch schlechten Gedächtnis ein wenig , Vfc kommen und Sie an Gallipoli, an Nor- •r 1 .....„X ---- < dlr: h 17. September 1940 aber waren Sie, Herr M a VI V.W, klein und häßlich und wußten nichts '?! M k zu stammeln als: Die britische Regierung betrübt und erstaunt, daß die von den ui w \ Iktchen diktierten Bedingungen durch die franzo- M Regierung angenommen worden fmb. ; tr 10.2.1941. nach dem englischen Vorstoß in Wöt^nrenaita,, waren Sie wieder obenauf un^L^‘ ier über ' y I e.n voll Hohn das 7. Kapitel, Ders 7 des Mat- ■ t st! Evangeliums: „Bittet, und. lhr werdet^ernp- ?ntge9e 5 Min; suchet und flepei heraus. Mcfh am 11.4.40 erklärten Sie, Herr Churchill, (einen enp 4hrt haben gewonnen und geerntet. Wir WehrM-! ^hrnen, was wir von diesen norwegischen setztenMn brauchen, um dadurch eine Vermehrung i nd Verbesserung in der Wirksamkeit unserer Blök- kidst.u erzielen. Alle deutschen Schiffe im Skager- , jn her ® inb Kattegat werden versenkt werden. Wir i Bombt» W n dem Feind nicht erlauben, feine Armee _ Die N> V diese Gewässer ungestraft zu versorgen. Medemiil! e^d Sie, Herr Churchill, heute nicht auch der ; dah er i«' -d .mg, daß Sie sich mit dieser Angabe damals k>«-> unb «in o enia übernommen haben? futbtf 1W e Nazis weichen zurück vor der stählernen TJtonr der französischen Armee an der Magmot- I irr— Das sagten Sie am 12.11.39, und am I 11140 fügten Sie hinzu: „Ich bin überzeugt, ^ie französische Republik sich psiysisch und mo- • Piel stärker entwickeln wird als das Hitler- Lindbergh forderte dann das USA.»!ßolf auf, zur Politik George Washingtons und der M o n - roe-Doftrin zurückzukehren. Das fei keine Poti- tif der Isolation, sondern der Unabhängigkeit. Keine fremde Macht sei in der Lage, eine In- vasion in Amerika durchzuführen. Amerika könne sich dem Kriege fernhalten. Ueber 100 Millionen schen totarre uno öor 1,(911116 im Amerikaner seinen gegen die Teilnahme am Kriege. Genau so falsch habe England die Vereinigten Staa- Eine Minderheit treibe Amerika m den Krieg. chlet, oa es in Kriegszeiien d . e Wahr- Lindbergh forderte schließlich das USA.-53oUI auf ch Agitation ersetzte. Wenn Eng- sich zusammenzuschlleßen, um Amerikas Knegsem JSA. ersuche, in den Krieg einzutreten, tritt abzuwenden. h ^/'Dünkirchen und Dakar erinnern. Pnte au;Meicht brauchen Sie auch sonst noch ei reinigt putzt poliert HergesteM 'm d-n Persil-ü^rken 12Pfg aufs Strengste gewahrt. Er war ein Schwager des deutschen Kaisers und wurde in den Ranglisten der deutschen Armee als preußischer Generalfeld- Stadt zufällig in einem bei der reichste setzlk! II M I rt 1'1 1*11 ZtAwI Wirt HAY I t /4t SU I ** < .5 U « Sfc 2 - V n .. . Versorgung nach der Personenschädensverordn..^ kommt in diesen Fällen nur insoweit in Frage, iiz Emstellungsgehälter für Angestellte. itar DI 3-4-3immer- WUU4U men und Anschrift des ____ . men uno Anschrift de AffentHchungen einer Anzüge > | Bewerbers tragen! STADTTHEATER GIESSEN K" D Stadttheateri lö Trfd)t mehr aas der TVSsche herausgekocht oder heraus» gewaschen zu rverdeu. Oes» t)alb ttfmmf Burmis dle halbe Wascharbett ab. Oes» halb spart es Waschpulver, Seife inrö Seommg. Vor allem wird die Wäsche ge» fdjorrt. Vuruus arbeitet mit Oie einzige tfefne Schwierigkeit wird manchmal vielleicht die sein, Burnus Mort bei Ihrem Kauf, mann zu erhalten. Burnus ist heute noch begehrter als früher -weil seine gen haben es bewiesen: Ein biologisch hochwirksames Einweichmlttel wie Burnus löst 3 bis 3 ’/i mal mehr Schmutz aus der Wüsche heraus als das Einweichen mit ungenügenden Mitteln. Oeshalb ist das Waschen mit Vumus so einfach. ÄI b 2?ach dem Einweichen mit Bnrmts ist der meiste Schmutz schon in der Brühe auf» gelöst — dämm ist sie dann so schwarz und klebrig. Dieser Schmutz braucht also später ter F-! 8t|( Sie' tiofro in Ae W , iw te! biologischen Wirkstoffen, die die Zaser nie mals angreifen Oas lange Kochen und scharfe Reiben der Wäsche wird überflüssig. Gründliche hauswirtschaftliche Antersuchun» • Burnus löst affen Schmutz • Burnus macht gleichzeitig das Wasser weich • Burnus spart Waschmittel und Seife • Burnus nimmt die halbe Wascharbeit ab • Burnus schont die Wüsche D rp ihl.u Ulf t Ä Schmuhlösekraft so groß ist. 2lber Bumus ist sparsam im Gebrauch And wenn Sie eine Oose Bumus erhalten, habeu Sie gleich fünf große Vorteile aus einmal gewonnen: Der Schmutzloser mit der Doppel Wirkung Herstellungsgenehmigung erteilt durch RIF unter Nummer 17/041 cm 4. Mai 1940. Mutterland abgeschnitten. Auf keinen Fall wollte es seine Treue zu König Konstantin brechen und auf der Seite der Entente gegen die Mittelmächte — für eine völlig fremde Sache — kämpfen. In einem Gegenschlng gegen das Verbrechen von Saloniki war die 2. bulgarische Armeee in Griechisch-Mazedonien einmarschiert. Noch waren die Erinnerungen an die Balkankriege von 1912/13 nicht verblaßt. Den Bulgaren, mit denen sie erst drei Jahre vorher die Klinge gekreuzt hatten, wollten sich die Griechen nicht ergeben. Dafür nahmen sie aber den Vorschlag des Vertreters der deutschen Obersten Heeresleitung bei der 2. bulgarischen Armee an, sich unter deutschen Schutz zu stellen. Es war der preußische Major Wilhelm von Schweinitz, der frühere deutsche Militärattache in Rom, der diesen Ausweg aus einer sehr verfahrenen Lage gesunden hotte. und Kind begleitet waren, fuhren nun von den heißen Gestaden des Aegäischen Meeres nach dem bereits im dritten Kriegsjahr stehenden Deutschland hinauf. Es war eine beschwerliche Reise von IdUU km Bahnstrecke. Als sie Ende September 1916 in ihrem Exil Görlitz ankamen, wurden sie von den deutschen Behörden empfangen und in ein großes Lager geleitet. Ihre Waffen hatte man ihnen gelassen. 3n 95 Häusern und geräumigen Holzbaracken wurden sie untergebracht. Auch ein Lagerlazarett war vorhanden. Ebenfalls für eine große Badeanstalt war gesorgt worden. Lesesäle und Handwerksstuben waren da. Am Fuße der Landeskrone, Görlitzs schönem Berg, erhob sich gar eine griechisch-orthodoxe Kirche, in der die Regimentspopen, wie in Seres, Drama oder Kawala, ihre Messen lesen konnten. Eine Görlitzer Zeitung brachte bald eine griechische Ausgabe heraus, in der vor allem Nachrichten aus der fernen Heimat der Internierten besonders gebracht wurden In „Neiße-Athen", wie damals Görlitz getauft wurde, sah man Preisaushänge und Speisekarten in griechischer Sprache. Da sich die griechischen Offiziere und Soldaten frei vc- frei bezogen werden von Ehegatten, Eltern, gereltern, Geschwistern und deren Ehegatten dem und deren Ehegatten und Verlobten. ' MM Gesunden Haarwuchs 1^4 Der Reichsbeauftragte für Kohle hat eine Anordnung über die endgültige Regell^ng der Hausbrandversorgung im Kohlenwirtschafts'jahr 1941/42 Die neue Hausbrandversorgung te n te und die Deutschland-Fahrt des 4. griechischen Armeekorps. Äm Spätsommer des Jahres 1916 hatten die Entente-Truppen die griechische Neutralität gebrochen und waren in Saloniki gelandet. Der ehrgeizige deutschfeindliche Republikaner Venizelos, Kreter von Geburt, beherrschte jetzt Griechenland. König Konstantin, der Vater des heutigen Griechen- königs, hatte bisher die Neutralität seines Landes Das gegenwärtige Schicksal Griechenlands läßt alte Weltkriegserinnerungen wieder lebendig werden: das Saloniki-Abenteuer der E n - Großer Erfolg der Schulaltstoffjammlung. Der verstärkte Einsatz von zehn Millionen SchLrr und Schülerinnen in der Altstofferfassüng zeigt j-zi schon Auswirkungen. So konnte für Februar e-.i Erhöhung des Altpapieraufkornniens gegenüber 6 m gleichen Monat 1940 um 11 000 Tonnen feftgch-li werden. Selbst gegenüber dem Januar 1941 zä« sich eine Erhöhung um 9000 Tonnen. M. § hf‘°nei K Hml litten Wil Rer HieiWing oder 2 möblierte Zimmer m.Küche oder Küchenbe- nubung v. jung. Ehepaar zum 1. Juni,a. früh. ges. Sehr. Ang. unt. 01444 a. d. G. A. 2 Paar gut erb. Kinderstiefel Gr. 25 und 26 1 Paar Gummi- überziehstiefel Gr.23/24zuoerk. Ebelstr. 3*1 durch das nicht fettende Köhlmeiers Naturhaaröl ' Pflanzenauszug) wirkt wie ein Wunder. Sch uppen verschwinden sofort. Haarausfall hört auf. Zahlr. Dankschreiben. Originalfl. 2.20, Doppelfl. 3.90. Alleinverkauf: Löwendrogerie W. Kilbtnger Nacjf., Seltersweg 69. 618D Kintajti zu verkaufen oiwj Neustadt 47. Bezug von Trauerkleidung. Als Trauerkleider gelten für Frauen: ein schwarzes Oberkleid mit einem schwarzen Unterkleid, ein schwarzer Rock mit einem schwarzen Unterkleid und mit einer schwarzen Bluse ober mit einem schwarzen Pullover; an Stelle des Oberkleides oder des Rockes mit Bluse oder Pullover kann auch eine schwarze Kittelschürze oder ein schwarzer Kittel — in diesem Falle ohne das schwarze Unterkleid — gewählt werden, ein schwarzer Schal, ein Paar schwarze Handschuhe aus Spinnstoffen, es kann auch Stoff als Meterware an Stelle der aufgeführten Kleidungsstücke bezogen werden. Als Trauerkleidung für Männer gelten: eine schwarze Krawatte, ein .paar schwarze Handschuhe aus Spinnstoffen und zwei Trauerflore. Diese Trauerkleidung darf frei gegen eine Bescheinigung des Wirtschaftsamts verkauft werden. Sie wird ausgestellt gegen Vorlage amtlicher Bescheinigungen über den Sterbefall und das Verwandtfchaftsverhältnis. Trauerkleidung darf J eine IM Ul feutis h tan links iin?n l • k uni 27. Freitag-Miete! 19 bis 21 Uhr 19020 Tanzabend Der Schwanensee — Tanz der Völker — Der Dreispitz. Preise von RM. 0.60 bis 8.10. Mn (•> ul» (titin tu tftt >jnnn BURNUS IfetaW billig zu verk. Horn, oi«b Neustadt 12. Nachlässe von a bis ?ov. m. »r Aalten Sie bei wiederholten Wer- ‘Hi 'S D A R M S T Seltene Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer enthält die Neuerscheinung, lne alle Naturfreunde unt Uogelliebhabermit Begeisterung lesen u. schauen werden Hnier5äBelfdinöiilernanö5relißiöalöfB Beobachtungen und Natururkunden au, der Dogelwelt der deutschen Nordseeküft« von (Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 B ibern nach wundervollen Naturaufnahmen — In Leinen gebunden Re chrmark 1.90 ®er V*,rtasser, her als Ornithologe und Tierphotograph be- bannt ist, hat mehrere Wochen auf zwei einsamen deutschen Nordieeinselii an der Eidermnndunq zusammen mit den «lgenart'qsten Vögeln unserer Heimat gelebt und die Herr« Nchsten Naturaufnahmen von den Sävelschnäblern, See- schwalben Rotschenkeln, Aul'ernfischcrn u. a. mitge.racht „ ^äahlt im Textteil unterhaltsam und spannend au» der »rast eigenen (Erlebens die sonderbarsten Begebenheiten, - E Er- im Zelt versteckt, au» nächst r Nähe beobachten und im Bild sesthalten konnte. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entg-gen Verlangen Sie bitte da» ausführliche bebilderte Werbedlatt Hugo Bermühler Verlag . Berlin-Lichterfelde toiilgilM auoertauren oua Birkbolz, _ Friedensstr. 44L Forslami Krofdorf. Brennreisigholzverkäufe zu festgesetzten preisen. Dienstag, den 29. April, von 9 Uhr ab, bei Gastwirt Bender zu Krofdorf: 1934V Revierförsterei Waldhaus, Distr. 42, 43 44 51 Revierförsterei Krofdorf, Distr. 9, 10, 11, 12 18 19 rd- 1300 rm Eichen- und 2000 rm Buchen-Stana'en- und Astreisig. ö Mittwoch, den 30. April, von 9.30 Uhr ab, bei Gastwirt klinke! in Odenhausen (Lahn): Revierförsterei Salzböden, Distr. 69, 71 72 81 rb. 1000 rm Eichen- und 1200 rm Buchen-Stangen- und Astreisig. y Die Forstkasse nimmt im Termin Zahlungen entgegen. Am 24. April, nachts 3% Uhr, starb nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Tochter und Schwester Erna Zäpfel im blühenden Alter von 18 Jahren. G. M. B. H. Crin sehr gutes Klavier zu verkaufen ohm A. Fanfon, Frankfurter Straße 7. Griechenland im Weltkrieg. Eine Erinnerung an Griechenlands Vergewaltigung durch die Alliierten. diese Verordnung weitergehende Leistungen als... reichsgesetzliche Unfallversicherung vorsieht. — jJI triebsunfälle und Wegeunfälle sind, soweit die 3e. | triebe bei den gewerblichen Berufsgenossenscha^! versichert sind, vorn Betriebsunternehmer biirml drei Tagen unter Benutzung der gelben Uirib anzeigen zu melden, wenn ein im Betrieb BesM tigter getötet oder so verletzt ist, daß er stirbt ottt für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbr* unfähig wird. W bi gre M lr jur Extern ! mit [$> l! pinbli 'dr ohi k |r * ter F 5il ""Sen K R f urth einen Kranz des General st abes des Heeres und General der Infanterie Reinecke einen Kranz des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht nieder. Nach der Kranzniederlegung konnte Generalfeldmarschall von Brauchitsch eine Reihe von Mitgliedern der Familie Moltke am Denkmal begrüßen. Im Laufe des Tages wurden — wie schon gestern berichtet — auch am Grabmal Moltkes i n Kreisau bei Schweidnitz im Auf- trage des Führers und Obersten Befehlshabers sowie in der Ehrenhalle des Reichs- f r i e g s m i n i ft e r i u m 5 vor der Moltkebüste im Auftrage des Oberbefehlshabers des Heeres Kränze niedergelegt. es ohne Bedeutung, ob der Fliegerangriff oder schuß dem Betriebe gegolten oder ob eine allgemr^ schädigende Kriegshandlung Vorgelegen hat. 8^ für Unfälle auf dem Wege nach und von der $ beitsftätte, die durch derartige feindliche Eimvirku, entstehen, sind die Träger der reichsgesetzlichen fallversicherung entschädigungspflichtig. Fürsorge 'n- ter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse und Bedürfnisse über den Handel aufzuteilen haben. Die Händler sind zu einer ordnungsgemäßen und gerechten Belieferung der Verbraucher verpflichtet. Sie dürfen nur die Verbraucher beliefern, die am 1. 4. 41 in ihren Kunden list en eingetragen waren. Ein Händlerwechsel bedarf der Zustimmung des Wirtschaftsamtes. Welche Hausbrandmengen die Verbraucher jeweils beziehen dürfen, erfahren sie aus den amtlichen Bekanntmachungen der Wirtschaftsämter. Auf die Beachtung der Bekanntmachungen wird hingewiesen. Die Verbraucher sind gehalten, die ihnen gelieferten Hausbrandbrennstoffe sparsam und richtig zu verwenden. Jeder Verbraucher hat sich vor Augen zu halten, daß Kohlen nicht nur im Hausbrand, sondern in noch bedeutend größerem Umfange in der Kriegswirtschaft benötigtI werden. Besonders in der Uebergangszeit ergeben sich für die Hausbrandverbraucher vielfach Einfparungsmoglichkeiten. Der Reichsarbeitsminister hat die E i n ft e I = lungsgehälter der kaufmännischen und technischen Angestellten einschließ- lid) der Büro- und B e t r i e b s a n g e st e l l - t e n sowie der M e i ft e r im Bereiche der gewerb- ,. lichen Wirtschaft und der freien Berufe einheitlich | b geregelt. In der letzten Zeit haben wiederholt einzelne Angestellte darüber Klage geführt, daß es gerade denen, die nur unzureichend ihre Pflichten im Betriebe erfüllen, möglich wäre, im Wege des Arbeitsplatzwechsels günstigere Gehälter zu erreichen. Dagegen müßten tüchtige und besonders arbeitsfreudige Angestellte aus kriegswirtschaftlichen Gründen auf ihrem alten Arbeitsplatz verbleiben und könnten nach den Vorschriften des allgemeinen Lohnstops keine Gehaltserhöhungen bekommen. Um eine solche ungerechte und unerwünschte Entwicklung zu unterbanden, sind tlim llroiirtn c..: ____ cir.. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Mandler und Frau Lina, geb. Heil. Gießen (Schottstraße 40), den 25. April 1941. Die Beerdigung findet Montag, den 28. April, um 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. ;(ü1 y jll! U i» f Verkäufe | ®eif,et fomi' Verlobungs-Anzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 (Stellenangebote, Mn« Ursprungszeugnisse, 'onbent nur Zeugnis abfchriften dem Be werbungsichreiben bet- leflen 1 - Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen zur Ber meidung von Verlusten aus der Rückseite Na- gesucht. Tauschwohnung evtl, vorhanden. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. louse Förderunq neuer Kin^eriaaesffSl^ Die Forderung der Kindertagesstätten js, ./ dringende Aufgabe der Lolkserziehung und pflege im Kriege, da die Bedürfnisse der wirtschaft in hohem Maße den Einsatz auch.?! Frauen mit Kindern erfordern Der Reichsir,,? minifter weist darauf hin, daß die Setreuun< Kinder in den Kindertagesstätten der NSÄ, Rahmen der allgemeinen Menschenführungsall^? der Partei obliegt. Sie schafft in enger vJJ menarbeit mit d e n Gemeinden und kreisen die Voraussetzungen. Die Planung'^ Kindertagesstätten ist Aufgabe des Hauptamts Volkswohlfahrt. Nimmt dieses die finanzielle N« stützung der Gemeinden in Anspruch, so IW^ Gemeinden die Bereitstellung der Räume uniDfa Inventars ob. Die Gemeinde ist bereckitigt, irJ neuen Kindertagesstätten, welche die NSV. nm Betrieb nehmen will, selbst in Betrieb zu Die von den Gemeinden betriebenen Kinder!«^ stätten sollen weiter im Betrieb der Genie,»ri bleiben. Angestellte darf höchstens zu dem Gehalt e i n g e st e 111 werden, das für die von ihm aus- zuübende Tätigkeit schon bisher im Ein» st e 11 b e t r i e b e üblich war. Der Betriebsführer, der einen Angestellten einstellt, ist verpflichtet, ; sich genau nach der früheres Tätigkeit und dem |bishe-r bezogenen Gehalt zu erkundigen. Ergibt sich, daß das neue Gehalt hoher als das bisherige fein würde, so hat dies der Betriebsführer dem Arbeitsamt anzuzeigen. Der Reichstreuhänder der Arbeit kann sodann das neue Gehalt abweichend von dem betriebsüblichen Gehalt des neuen Betriebes festsetzen und auf diese Weise denen das Handwerk legen, die sich unberechtigt durch einen Wechsel des Betriebes Vorteile zu verschaffen suchen. In all den Fällen, in denen ein betriebsübliches Gehalt in dem neuen Betrieb nicht erkennbar ist, darf für d i e er ft en 6 Monate nur • - .. .» u- —-—n-—, bas bisher bezogene Gehalt gegeben nun strenge Vorfchrlften über die bei einem Ar- j werden, doch kann der Reichstreuhänder der Arbeit beitsplatzwechsel zulässigen Gehalter ergangen. Der * Ausnahmen zulassen. chen massenweise, Hals über Kopf, das gastliche Schlesierland. Aus dem Städtischen Friedhof in Görlitz erinnert aber noch heute ein Gräberfeld mit griechisch-orthodoxen Doppelkreuzen daran, daß in den Jahren 1916 bis 1919 über 5000 Angehörige 1Iph(,r trAAA nx fS . „ des auch heute wieder mißleiteten Griechenvolkes ®ri.e(^n' Offiziere und Soldaten aller unter einzigartigen Umständen die Gastfreundschaft Waffen, die zu einem kleinen Teil auch von Weib . des deutschen Volkes genossen haben Iwesliife gesucht. Guss BloiffltflBenin öeourt. anzeigen (mi Brühl. Gießen Sonntag, 27. April 1941, nachmittags 15.15 Uhr, Ende 17.30 Uhr das Ostermünchen Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich Em Märchenspiel von Robert Bürkner. - Preise RM. 0.30-1.60. ___Außer miete! Abends 19 Uhr Erstaufführung I Ende 22 Uhr HANS HEILING Romantische Oper in 3 Akten und einem Vorspiel von Heinrich Marschner. - Musikalische Leitung: Otto Zöllner. Spielleitung: Hans A. Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler Chöre: Erich Richter. — Mitwirkende: Assion, Possinke. Winhold; Bley. Brunn, Durst, Geiger. Preise von RM. 1.20 bis 4.10. Außer Miete! Kassenstunden (Tel. 2930) Werktags von 10-13 Uhr, an Spieltagen außerdem von 16-17 Uhr. Sonntags von 11-12 30 Uhr Die Nachmittagskasse ist geöffnet ab 14.45. die Abendkasse am" bonntag ab 18 l hr. Vorverkauf auch im Schokoladenhaus Huntemann. Seltersweg 39 (Tel. 3969) während der Geschäftszeit --- -------------1933 D vni ooiuaien frei DC- megen konnten nahm die alte schlesische Stadt zwei BetnebsUUfäÜe bUtä) ÄriCfl^erdnniL Jahre lang überhaupt das Ansehen einer deutsck). iv vui u/ sii i griechischen Stadt an. Griechische Offiziere und Sol- Nach einer Verlautbarung des Reichsverfh- baten heirateten sogar in deutsche Familien {jinem,1 rungsamts ist ein Betriebsunfall auch dann c u so daß heute noch zwischen Görlitz und Griechenland nehmen, wenn bei einem feindlichen Angriff auf w verwandtschaftliche Beziehungen bestehen. Stadt zufällig in einem bei der rrtchsgefetzig, Als die Nooemberrevolte über das unglückliche Unfallversicherung versicherten Betriebe die dosM Deutschland einbrach, verließen die Görlitzer Grie- beschäftigten Arbeiter verletzt werden. Hierbei itz Marschall geführt. Durch die Landung der Entente 01 4 > 1 K- ■ Rr.OS Zweiter Blatt Freitag, 25. ApriUO41 Giehener Anzeiger (General-Anzeiger fflr Gderheffen) Hausgehilfinnen als , um 14 Uk tl» SCHAUMPON ter. Er läßt die Baumspritze im Stich, und schon Hot stören. trö e i t gebracht werden. hat seinen Fehler. „Was hast du denn nur heute? wird man gefragt, man Brummend geht man hinunter. Was soll man dazu sagen? | der Mauerecke? weil i „Warten Sie, ich zeig's Ihnen!", sogt der Pach. hatte. j^WARZKOPFQ liebenen! a, ged. Hell m, mit grolle ind Schweär /"'t Ein unangenehmes lAßlfi / Obel, das sich aber \ y/JlJOl/Vll'V leicht und mit Erfolg i \ I • bekämpfen läßt Pfle- gen Sie Haar und Kopfhaut regelmäßig so, daß kein Alkali und keine Kalkseife im Haar verbleiben, also mit erteilt in Rechnen, Natur- und Erdkunde, Turnen und Singen: japanische und deutsche Lehrkräfte sind, daran beteiligt. Zeichnen und Handfertigkeiten wer- Hausgehilfinnen mit mindestens dreijähriger Berufstätigkeit und Hausgehilfinnen, die eine geregelte Es gibt so Stunden, jeder kennt sie, da man durchaus nichts Rechtes anfangen kann: man hat zwar nicht sein Kragenknöpfchen verschluckt oder cus dem Tintenkrug getrunken, und doch steht man sich gleichsam selbst im Wege, nichts klappt, auch das Wetter Ausgerechnet find natürlich die Weidensträucher infolge der Bachbereinigung allesamt abgeholzt worden. Ich schneide von den noch herumliegenden Aesten einige spärliche Kätzchen ab, als mich der Pächter erblickt, der schon die ganze Zeit merkwürdig versonnen mit der Baumfpritze unter den Apfel- gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könney. Denn sie wirken ausgleichend auf die Waagschalen unseres Werktags, von denen öfters die eine tiefer hängt. Da man mir immer wieder nahelegt, mich tag geblieben. Ich trinke ein Glas, und bann trinkt der Pächter ein Glas. Wir sind plötzlich guter Laune: auch der Pächter hatte vorhin ein mürrisches Gesicht, und nun packen wir unsere ältesten Sprüche aus, weil dabei die Unterhaltung am wenigsten anstrengend ist und man sich am besten versteht. ,Hch gönne jedem etwas", sagt der Pächter, „aber man soll sich ja auch mal selbst was gönnen." Das Glas leert sich. „Das meine ich auch", sage ich, „schlimmstenfalls hat's noch niemand was geschadet." Die japanische Frau ist eine große Patriotin — dem Vaterland opfert sie, wenn es sein muß, ihr lg nmlutifl, Millionen ■: chssiing M für tjebrusd ins gegenübri Tonnen sesix änuor 194h nen. hie das Welen dieser Gebäude und Anbauflächen in ein landwirtschaftliches Pachtgut verwandelt wurden. Und nun zur I Sache: (Seele des Hauses. Aus dem japanischen Frauenleben. Köchinnen und Wirtschafterinnen um 10 o. H. unterschritten werden. Wenn die Hausgehilfin ober Hausangestellte über 2 km vom Haushalt entfernt wohnt, ist aufjerbem das Fahrgelb zu vergüten. Der Haushaltungsvorstanb ist berechtigt, bic auf bte Hausgebilfinnen und Hausangestellten entfallenden Anteile der Sozialversicherungsbeträge an der Barvergütung abzuziehen. Grundjätzlich hat die Hausgehilfin und Hausangestellte den auf sie entfallenden Anteil an den Steuern selbst zu tragen. Das Entgelt wird am Monatsende für den abgelaufenen Monat bezahlt. Handgeld bei der Einstellung ist als Vorschuß anzusehen und kann bei der nächsten Zahlung verrechnet werden. kost und Unterbringung. Den Hausgehilfinnen und Hausangestellten muß eine auskömmliche nähr, und schmackhafte Kost gc« Man weiß nur, daß man sich wieder wohl fühlt, weil man ein angenehmes „Gespräch" im Keller Uerbunfelunaeteil 25. April von 20.37 bis 6.04 Uhr. . . 8 RM. . . 12 „ 22 RM. 25 „ 30 „ 35 „ 40 „ In der fast vollbesetzten Großen Aula der Universität erlebten am gestrigen Donnerstagabend zusammen mit unserer Jugend, namentlich aus den Reihen der Marine-Hitler-Iugend, auch viele Eltern, im Geiste das Wirken der Männer, die unter dem „Salzwind" ihren schweren Dienst auf den Torpedobooten, den „Husaren der deutschen Kriegsmarine", im Frieden und vor allem jetzt im Kampfe gegen England in unermüdlichem und opferbereiten Einsatz Tag und Nacht verrichten. Mit dem Künder von diesem Dienst, dem Leutnant zur See N i tsche, kam der frische und kräftige „Salzwind vom Meere her ins Land geweht", unter dessen Hauch unsere wackeren Jungens auf den Schiffen zu ganzen Männern werden, zu schneidigen Draufgängern, die keine Duckmäuser sind, sondern viel lieber und öfter auch einmal „einen Bolzen drehen", wie der Frontoffizier Nilsche seine Kameraden von der Kriegsmarine kennzeichnete. Unsere Jungens von der Gießener Marine- Hitler-Jugend leiteten den interessanten Abend, dem auch Vertreter der Partei, der Wehrmacht und des Staates beiwohnten, in durchaus seemännischer und stimmungsvoller Weise mit dem „Schifferklavier" und einem prächtigen Seemannsliede ein. Korvettenkapitän Chorus begrüßte die Ehrengäste und besonders die Eltern, ferner machte er darauf aufmerksam, daß diese Veranstaltung für unsere Marine an einem besonderen Tage, nämlich dem 65. Geburtstage des Großadmirals Raeder stattfinde, der in dem glänzenden Einsatz unserer Kriegs- marine im Kampfe gegen England sein Lebenswerk in herrlicher Weise gekrönt sehe. Dann gedachte er vor allem des Führers, durch dessen rastlose Arbeit und geniale Maßnahmen unser Volk seine Seegeltung wiedererlangte, und zu wunder- barer kämpferischer Größe auch auf den Meeren emporgeführt wurde. Nach dem dankbaren Gruß an den Führer machte Korvettenkapitän Chorus in kurzen Worten noch die große Bedeutung des Gedankens der deutschen Seefahrt und Seegeltung für unser ganzes Volk und für seine Zukunft als führende Macht der Welt deutlich. Die Darbietungen brachten zunächst den Tonfilm vom Segelschulschiff „Gorch Fock", der einen fesselnden und aufschlußreichen Einblick in die erste seemännische Ausbildungsarbeit an dem Offiziernachwuchs für unsere Kriegsmarine vermittelte und zugleich Gelegenheit bot, die Vielseitigkeit und Schwere des Dienstes zur See, aber auch die Wen- digkeit und den begeisterten Einsatz unserer Seemannsjugend kennen zu lernen. Als zweiter Film wurde der Ufa-Film „Husaren der deutschen Kriegsmarine" vorgeführt, der unsere Torpedoboote im Manöver auf hoher See zeigte und eindringliche Vorstellungen über die ungeheuren Anforderungen an diese Waffe und an ihre Männer ermöglichte. Anschließend berichtete Leutnant zu See Nitsch e in frischer und die Herzen gewinnender Sprache über Kriegserlebnisse auf einem Torpedo- boot, wobei er nicht nur eigene Erlebnisse erzählte, sondern auch, gestützt auf Berichte von Kameraden anderer Einheiten der Kriegsmarine, etliche Strvif- Liebstes. Die moderne Japanerin sucht sich auch mancherlei Fähigkeiten anzueignen, durch die sie, wenn es nottut. an die Stelle des Mannes treten bäumen steht. zuführen, ohne daß eine Zuvor muß ich vorausschicken daß ich auf dem )enn nichts darf die voll- Lande wohne, in einer ehemaligen Muhle, deren die im Fernsehsender die „T e e - Z e r e m o n i e" vorführte, wobei sie eine deutsche Frau mit dem traditionellen grünen Tee bewirtete. Bei dieser Zeremonie, die religiösen Einschlag hat, muß nicht nur der Tee nach ganz bestimmten Regeln zubereitet und gereicht werden, sondern die seelische Verbundenheit der Teilnehmer ist Voraussetzung für die tiefe innerliche Wirkung, die von ihr ausgeht. Schon das kleine Mädchen wird darum frühzeitig in dem Most zur rechten Zeit Von Ernst Kreuder. Ausbildung durchgemacht haben: 16jährige 17jährige 1?- und 19jährige 20- bis 30jährige. über 30jährige '■ewetagl ?ts 1 m h] ft etncbe •erben. ^Wijjd ob eine nQJ gelegen J] Sr N M ndliche M WüiI J chadenwd Än M Mwid I vochht J "d. soweit h WW Vernehm« jj ■r gelben 2 n Betrieb M baß er W r teilweises Einführung in die Praxis zu n Einschätzung der Hausfrauen .itagj M.O Nichts gegen die Arbeit", sage ich, „aber Rom ist ‘ 't an .einem Vormittag erbaut worden." Lachen. Nicken. Volle Zustimmung. „Der Mensch muß aueg mal < usruhen", sagt der Pächter, „von nichts kommt nichts." „Da haben Sie recht", sage ich, „zuviel Arbeit macht auch nicht immer glücklich." Das Glas'wird gefüllt. KtfS* Hausfrau unv Hausgehilfin. Klare Abgrenzung des Pflichtenkreises durch den Reichstreuhänder der Arbeit strengen und schwierigen Ritual der Teezeremonie. . - ... •• • - ’ b — - - - ” - - • kurz zu fassen, will ich heute nur eines kleinen Vor- im 1. Lehrjahr „ 2. „ bilder auf deren Erleben gab. Im Mittelpunkt der außerordentlich fesselnden Schilderungen stand aber der Dienst und Einsatz auf dem Torpedoboot, den wendigen und schnellen „Husaren zur See". Nach guter Soldatenart machte der Vortragende keinerlei Aufhebens von seinem eigenen Einsatz, sondern er stellte in schlichter und anschaulicher Schilderung, aber gerade dadurch packend, die Taten der Kampfgemeinschaft des ganzen Bootes heraus, einerlei ob es im Einsatz gegen Norwegen in vorderster Front fuhr, oder jetzt gegen England als „Kanal- arbeitet" dahinbraust, ob es in der Nordsee vor der englischen Küste „herumzockelt" und mit größtem Schneid die englischen Schiffe angeht, bis manches von ihnen in dunkler Nacht den „Tannenbaum ansteckt", d. h. mit Leuchtraketen Notsignale schießt, oder ob es englischen Kriegsfahrzeugen ans Leder geht, ober sich in der Biskaya ober irgenb- wo vor ber französischen Atlantikküste mit den Kräften der ganzen Kampfgemeinschaft für unser Deutschland einsetzt. Bei den fesselnden Schilderungen konnten die aufmerksam lauschenden „Landratten" auch manche naturwüchsige Kostprobe des echten schönen Seemannshumors vernehmen, der erkennen Ließ, wie „frisch, froh und frei" unsere blauen Jungens Tag für Tag und in allen Situationen sind. Zum Schluß umriß er in großen Zügen die gewaltige Bedeutung der deutschen Seefahrt und See- geltung, nicht nur in der Gegenwart, sondern auch für die Zukunft. Und er machte zugleich überzeugend klar, daß für den Dienst auf See keine Duck- mäuser und Muttersöhnchen zu gebrauchen sind, sondern nur ganze Kerle, die „auch einmal einen Bolzen drehen", also forsch und schneidig in allen Lebenslagen, mit einem Wort Draufgänger aus innerer Antriebskraft sind. Schon manche derartige „Landratte", auch der Vortragende selbst, der in seiner Jugend noch nie „Salzwasser gerochen", d. h. das Meer gesehen hatte, ist so zu einem kernigen Seemann geworden, und wenn „der Salzwind vom Meer her ins Land weht" wird auch der Gedanke der Seefahrt immer und immer wieder junge deutsche Menschen gewinnen. Die gute Kameradschaft auf den Schiffen tut bann bas übrige. Darum ist es für den deutschen Jungen besonders groß und schön, Seemann zu werden. Herzlicher Beifall, vor allem auch von der Jugend, dankte dem fesselnden Erzähler. Dann klang mit Macht das Englandlied als Schluß des Abends auf. Bei den „Husaren der deutschen Kriegsmarine" Don den Männern, die auch einmal einen „Bolzen drehen". sm bi< kd Ww e'Sl «•""Hfl $,e K l es,« f Sd ?? Hl 0 ber fiuj l-nahrnen sich höchst gesittet. Nicht lange dauerte 15, bis auch Gastrollen gaben die Kernbeißer und i n Dompfaffenmännchen, bas von der energischen Gattin stets von bem auf dem Fensterbrett geftreu- tn Futter weggebissen wurde. Die eigentlichen i.tammaäste b heb en aber doch die Meisen, die lesen Futterplatz als ihr ureigenstes Herrscher- ,-biet betrachteten und in dem Besuch artfremder iögel sichtlich einen Eingriff in ihre wohlerworbe- len Rechte sahen. Besonders keck mar ein winziges Nonnenmeis- bin, das sich, völlig furchtlos, durch die Anwesen- |?it des Menschen nie stören ließ: von ihm sott bute die Rede fein: Auch jetzt noch liegen fast ii glich ein bis zwei aufgeknackte Rüste auf bem ‘utterplaö im Zimmer, eifrig begehrt von Blau-, johl- und Nonnenmeisen. Da war ich eines Tages, tank zu Bett liegend, Zeuge einer allerliebsten Mene. Kaum waren die Nüsse gestreut, als auch (Oon das Nonnenmeislein erschien, ein winziges raues Federbällchen mit schwarzem Mützchen, un- ir dem, man möchte darauf wetten, im kleinen logelhirn schlaue Ueberlegung wohnt. Denn, was rt der kleine Frechdachs? Zunächst betrachtete er it Feldherrnblick von erhöhtem Standpunkt aus ie Gesamtlage, packte mit spitzem Schnäbelchen das süßte Nußstück und — ich traute meinen Augen tum — flog damit zum Bücherbrett und stopfte tc Nuß zwischen zwei Bücher. Das zweite Nuß- l'.fltf wurde zwischen die Blätter einer" Zeitschrift o-schoben, das dritte fand feinen Platz zwischen Üriettchaften, eins wurde in die Tasche meines Schlafrocks versenkt, zwei im stets im Zimmer be- nitftehenben Luftschutzkorb: für ein weiteres schien rief) längerem Suchen im Schuh kein schlechtes versteck, und das nächste wurde mit unendlicher Mhe unter einen Kasten gequetscht. Nicht ein Jäckchen wurde verzehrt, auch die Stücke, die bann iis Freie getragen wurden, find sicher gleichfalls trrfterft worben, ba bas Meislein stets sofort wie- bi zurückkehrte. ' inzwischen hatten auch die Kohlmeisen gemerkt, b h ba etwas zu holen mar, unb erschienen selber ah bem Schauplatz: Das Nonnenmeislcin entfernte fif) mit dem äußeren Ausbruck vornehmen Ver- Ms unb bem heimlichen Vorsatz, später seinen hub sich zu Gemüt zu führen. Aber bie Rechnung ifir ohne den Wirt gemacht: Drei der Kohlmeisen zwar fraßen brav unb eifrig bie schäbigen Reste, ■b? der kleine Hamsterer übriggelassen hatte: die ti*rte aber war schlauer: mit großer Umsicht um • suchte sie alle irgend in Betracht kommenden 93er» l'rfe und land auch tattächlich alle von dem Non- ‘hmmeislein lo mühselig aus der Schale gelösten ub so kunstreich verborgenen Nußstücke, die sie h dann triumphierend zu Gemüt führte. Unbeschreiblich aber war die Enttäuschung des llinen Hamsterers, als er nach einer Stunde zu- n-ffehrte, um sich an seinen Vorräten gütlich zu Im, unb alle Verstecke leer fand. I B- kann, um ihn für den Einsatz an der Front ftei zu , machen. Aber wenn auch sportliche Betätigung, I , außerhäuslicher Beruf, Einsatz in den verschieden- anderes da." sten Organisationen die japanische Frau mehr als /"*----* es früher der Fall war, in die Oeffentlichkeit führt, Mühle?" im Innern ist sie, was sie durch Jahrtausende qe-1 „Da gibt’s die richtigen Kätzchen, die dicken, geb mesen ist: die zarte Seele des japanischen Hauses, den", sagt er. öie Mutter, die ihre Kinder für ihr Volk erzieht, | „Nein, da war ich noch nicht", sage ich, „ist das Köchinnen erhalten 50 RM., Wirtschafterinnen im kleinen Haushalt 45 RM., Wirtschafterinnen im aroßen Haushalt 55 RM. Die Stundenlohne der Aufwartungen betragen für alle im Privathaushalt vorkommenden Arbeiten 40 Rpf. mit Kost, 50 Rpf. ohne Kost. Waschfrauen 50 Rpf. mit Kost. Wenn im Haushalt noch eine zweite Hilfe beschäftigt wird, ermäßigen sich die hier genannten Sätze für Hausgehilfinnen, Köchinnen und Wirtschafterinnen um 10 v. H. In Orten unter 20 000 Einwohnern können die Sätze für Haushaltslehrlinge, Hausgehilfinnen, Aus der Stadt Gießen. Oer kleine Hamsterer. Nicht leicht war es auch im vorigen Winter ge= aügenb Futter herbeizuschaffen für all die hungri- cn Schnäbelchen der gefiederten Freunde, die dii- rnd ans Fenster pochten. Da waren die beiden ^ompsaffenpärchen, die Männchen in prächtiger Dter Weste, beide mächtig unter dem Pantoffel der chlicht gekleideten Weibchen stehend. Ferner der :lte und der junge Kernbeißer, wunderschön ge- richnet, mit starkem weißem Schnabel, ber flinke Baumläufer, die munteren Buch- unb Grünfinken ine Schwarzamfeln unb vor allem die zierlichen Helfen aller Art. Sie alle wollten gefüttert sein Das Meisennäpfchen war verschwunden, ein tues nicht aufzutreiben: da entschloß ich mich für Ine besonders zutraulichen Meisen den Tisch zu I liefen im — Schlafzimmer, tn dem das Fenster rßn auf der Matte zu hbcken und alle nötigen Be« f?lls gedenken, der sich von Zeit zu Zeit wiederholt. N nnern übernommen werden sollen, die weitgeheno wegungen Mit Anmut ausz , , Off beruflicher Arbeit frei zu machen sind. Durch unnötige mit unterläuft. Denn nichts darf die voll fit en Tag soll bie geplagte Hausfrau entlastet und endete Harmonie stören, b:* «n-t— Üfl eine Ausspannung von den vielen großen und Zeremonie ausmacht. L: ÄS I «-Ni-, bekannt ist übrigens, datz sich in zwei beut» , fcfMCp-h,m be'onberen aber (oU ber OTannöurd, s«äMen zz„lin und Hamburg, japanische sAe« Einfuhrunc) in die Praxis zu ^Schulen befinden, in denen die Kinder der in ° I ihnen lebenden japanischen Familien heimatlich.'N .. f. 1 Schulunterricht empfangen. Sie werden, Mädchen vorzügliche roje A„^ben, nach bem Plan unb den Büchern ber japanischen Grunbschule unterrichtet. Lese- unb Schreibübungen nehmen im Unterricht einen kehr breiten Raum ein, daneben wird auch Unterricht inden , Wattenot!; iturfrennbt«' StlAsk ruriunbte t tn «orbinl'1 lcher nad) ounijJ idnfamtnW” lelebt un»,6“^ U. a. «iWJu d Ipanntnb«;; sten W*J äbt itnidF* Prost. Das dritte Glas. . . I Das geht so noch eine Zeitlang weiter: es kommt „Das ist nichts, was Sie da abschneiden", sagt er. nichts dabei heraus, die Zeit vergeht, und das Wohl- „Natürttch^, sage ich, „aber es ist doch nichts befinden steigt. Dann gehen wir wieder hinauf ans v v " i Tageslicht und versuchen, unsere grundlose Heiterkeit „Waren Sie schon einmal hinten an der alten . vergeblich hinter ernsten Mienen zu verstecken. „Sie sehen ja heute so gut aus!", sagt mein Be- such, ein leidend blickender Herr. „Sie sttahlen ja richtig, haben Sie ein Los gewonnen?" An- Pflicht- fängerinnen jahrmäbchen 1 ährige 10 RM. 10 RM. 15jährige 15 „ 12 „ 10jährige 18 „ 15 „ 17jährige 20 „ 18 „ 18« unb 19jährige 25 „ 20 „ zu zahlen. Krankheit. [ii4 ita, vom Vorrnarich gegen Tobruk uns > Surft @ert (Zeiger. Außer Miete, der mit der Einbringung tausender uist) aber roirt> dos beliebte Ostermärchen i-drn ji-ir.il 0 f Sri «Nachdruck verboten.) abgebildet «ah, halbnackte amerikanische Ftlmschau. spielerinnen und dj« Frauen der europäischen gro- 2. Fortsetzung. zweifeln, darin kennt er sich aus. Sach? entwickelt. Wie er eintritt, ist das Verhör „Wie hast du es denn angestellt, Grischa", fragt L i -T Qi ni ei kn -auch ia - lallun -oer !:r be «eite k d Neue Lehrgemeinschasten im Verufserziehungswerk der D2l$. aus gelb von von „Unb der ist Kolok auf den Kopf gefallen?" „So ist es. Gerade auf den Kopf." Die neue Deutsche Wochenschau, die am Samstag, 26. April, erscheint, bringt u. a. einen umfassenden Bildbericht vom Geburtstage des Führers im Hauptquartier an der Südostsront. — Ferner sieht man einen neuen Bildbericht aus Afrika, vom Vormarsch gegen Tobruk und Sol- 1 ..V rr*.< _______ linh n h Nachmittag wird dos beliebte Ostermärchen „Der Froschkönig ober der Eiserne Heinrich" von Robert Bürkner wiederholt. Außer Mete. Jetzt mischt sich Bobrow ein. er hat bis setzt mit untergeschlaaenen Armen rauchend an der Tür gelehnt und mißbilligend zugehört. Wozu diese nutzlose Fragerei. Wird der sibirische Jäger jemals zugeben, daß bei Koloks Tod vielleicht nicht alles , mit rechten Dingen zugegangen fei? Und läßt sich das beweisen, wenn niemand dabei war? Poll- ! zisten, findet Bobrow, sind unvernünftig. Jedenfalls antwortet er jetzt an Stelle des Jägers. schönen Fellchen, wo sind die geblieben?" will der Kommissar wissen. tungsvorstand oder dessen Familie auf Reisen ober sonst außerhalb des ständigen Wohnsitzes befinben und zu Arbeiten herangezogen werden. Der Urlaub darf, abgesehen vom Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, nicht durch Geld abgegolten werden. Als Urlaubsvergütung ist das Barentgelt und, wenn Kost gewährt wird, eine Geldentschadl- gung für die nicht gewährte Kost mindestens m Höhe der vom Versicherungsamt festgesetzten Satze Choreographie: Irmgard Trömel. Leitung: Otto Söllner. 27. Freitag-Miete. Am Sonntag, 27. April, wird zum ersten Male Heinrich Marschners romantische Oper „Hans Hei- ling" aufgeführt. Musikalische Leitung: Otto Söll- ncr Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. Chöre: Erich Richter. Es wirken mit: Anni Affion, Gabriele Pvssinke, Ilse Winhold, Gustav Bley (in der Titelpartie). Gustav Br"nn, 1 - - •' ~ " *■ ' Am „Oder eine Eiche." „Aber Grischa, die hat doch keine Nadeln! wo ihn der Baum getroffen hat." „So eine Fichte wurzelt eben nicht tief im Boom, das weiß man ja", nickt der Polizeimann anftyi- „Herr", beteuert der Ostjake, „ich kann nichts dafür. Der Baum ist auf ihn gefallen und hat ihm den Schädel eingeschlagen." „Ah!" wundert sich der Poli^st Teilung gejagt, die beiden?" „Scheint so", erwidert Bobrow unbeteiligt, habe ich es jedenfalls verstanden." „Nein!" sagt Grischa plötzlich laut, und seine unförmigen rissigen Fäuste krampfen sich unter den Führers Geburtstag in der neuen Wochenschau. willst du fortgehoben hoben, noch dazu mit deinem verletzten Fuß?" „Es kann sein." „Und unter diesem Ast hast du ihn hervorgezogen?" ,Ja. So halb zwischen Ast unb Stamm." „Und Kolok war gleich tot? Hat er nicht mehr gesprochen?" „Nein, er war gleich tot." Das wetterzerrissene, stumpfe Gesicht blieb unverändert wie die Rinde eines Baumes. gelegt hatte. , Z Steinbach. 25. Avril. Am morgigen 26. April feiert der Landwirt Karl Krämer I. feinw 75 Geburtstag. Der alte Herr erfreut sich N einer für sein Hobes Alter guten Gesundheit. Unsen herzlichen Glückwünsche! Chin* (chyortnokiren H esse n und Bayern bestreiten am 18. Mi in Kassel einen Leichtathletik-Vergleichskampf. D e n Titel aberkannt bekam der beutiot Hattstchwergewichts-Boxmeister Jean KreS (Aachen). Rickarb Vogt (Hamburg) unb Hen, Seibler (Berlin) werden nun am 4. Moi m Hamburg um die deutsche Meisterschaft kämpfen.^ weiter nach Süden. DornotizeN. Tageskalender für Freitag. Stadttheater: 19 bis 21 Uhr „Tanzabend". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Carl Peters". —. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das Flötenkonzert von Sanssouci". Slabtthealer Gießen. Das Gch ulschwimmen im Kreise Gießen Die jetzt vorliegenden Ergebnisse des SchiL schwimmens Zeigen, datz trotz der Schwierigkeit«, die im vorigen Sommer dem Schulschwimmunter richt entgegenstanden, beachtliche Ergebnisse erM wurden. Im Landkreis Gießen wurde an 27 vr ten geschwommen. Erfaßt wurden 1730 Kinder (W Knaben und 840 Mädchen). Davon haben 510 bn< Schwimmen erlernt. Unter diesen sind 167 Frei- schwimmer (84 Knaben unb 83 Mädchen) und 44 Fahrtenschwimmer. Bon den 424 Kindern, die ar den 27 Orten aus der Schule entlassen wurden können 180 schwimmen, 75 haben das Freischwim mer- (15 Minuten Dauerschwimmen) und 30 bas Fahrtenschwimmerzeugnis (45 Minuten Dauer schwimmen). m Die Volksschulen der Stadt Gießen, die btn Volksbad benutzen, unterrichteten 1176 Kinder in Schwimmen. (573 Knaben unb 603 Mädchen). Dv von sind 620 Schwimmer, 351 (174 Knaben un! 177 Mädchen) haben das Freischwimmer- unb 21; (102 Knaben unb 112 Mädchen) dos Fabrtenschw'm merzeugnis erworben. Von den 311 Schulentlasss, nen können 225 schwimmen, 160 sind Freischwimme (83 Knaben und 77 Mädchen) unb davon 108 Fahr, tenschwimmer (52 Knaben unb 56 Mädchen). • * ** In Untersuchungshaft gebracht Wegen Veruntreuung einer größeren Summ; wurde ein 48 Jahre alter Mann in Gießen Der haftet unb in bas Gerichtsgefängnis in Unter- suchungsbaft ein geliefert. Er hat die Unterschlo« cungen, die er zum Nachteil seiner Firma beging eingeftanben. — Unter bem V-rbacht der Vorsatz, lichen Brandstiftung in einem Wohnhause in Beim, heim (Kreis Friebberg) würbe ein dortiges (Fh* paar in Haft genommen unb eben alls nach in das Gerichtsgefängnis verbracht. — In Melb-H (Kreis Friedberg) wurde eine Frau unter ber fchuldigung des Giftmord Versuchs cm ihrem gcfdj^ denen Manne verhaftet und als Untersuchung» gefangene dem Gerichtsgefängnis in Gießen zr geführt. Zn ber Scheune tödlich abgestürzt. * Wilsbach bei Bischoffen (Kreis Wetzls, 25. April. Am gestrigen Donnerstagnachmitta, stürzte der etwa 50 Jahre alte Landwirt Äonra) Seibel von hier bei ber Arbeit in feiner Scheune aus beträchtlicher Höhe ab. Der bebauens werte Mann mußte mit einem schweren Schi- delb ruch nach Gießen in bie Chirurgische Klink gebracht werben. Dort ist er m ber Nacht zum Freitag geworben. Landkreis Gießen „Wieso?" sagt der intelligente Polizist. „Ein Baum fällt doch nicht plötzlich um." „Es war ein entwurzelter Baum, Euer Gnaden, der Sturm hat ihn aus ber Etbe gerissen, und wir mußten eben durch den Wmdbruch durchgehen." „Unb bir ist, mit Gottes Hilfe, nichts geschehen?" „Am Fuß hat er mich getroffen, ber Verfluchte, ich hinke ja heute noch, werbe vielleicht nie mehr gerade gehen können." „So, so! War cs ein großer Baum?" „Ein Riese, Euer Gnaden, vielleicht hundert Jahre Bei Krankheitsfällen sind die Anordnungen des Arztes zu befolgen, der darüber entscheidet, inwieweit Arbeit verrichtet werden kann oder ob die Uederführung in ein Krankenhaus notwendig ist. Die in die häusliche Gemeinschaft aufgenommenen Hausgehilfinnen unb Hausangestellten haben Anspruch auf Kost unb Wohnung bis zu ihrer Aufnahme in ein Krankenhaus. Das Barentgelt ist bei unoerfchulbeter Arbeitsunfähgkeit durch Krankheit ober Unfall bis zur Dauer von 3 Tagen in voller Höhe weiterzuzahlen, liegt eine Beschäftigung von mindestens 6 Monaten im gleichen Haushalt vor, so ist das Barentgelt bis zur Dauer von einer Woche zu gewähren. Bei längerer unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit nach mindestens sechsmonatiger Beschäftigung im gleichen Haushalt ist darüber hm- ber Unterfdiiebsbetrag zwischen dem Kranken- unb 90 d. S). des Barentgelts bis zur Dauer weiteren 7 Tagen, nach einer Beschäftigung mindestens 1 Jahr ber Unterschiebsbetrag bis I J- ms de ß f! & Hst ht 1>, \ hi f her 'M lÄfflt l Ae! i5ta |afc zur Dauer von mindestens 21 Tagen zu zahlen. Die Zahlungspflicht geht in keinem Falle über den Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhälthisses hinaus. Wenn Hausgehilfinnen unb Hausangestellte nicht im Haushalt ihrer Arbeitsstätte wohnen, ist bei Arbeitsversäumnis infolge Erkrankung auf Verlangen des Haushaltungsvorstanbes ber Krankenschein ober ein ärztliches Attest über die Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. Etwaige Kosten bes Attestes hat der Haushaltungsvorstanb zu tragen. Kündigung. Die Kündigung ist, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist, nur zum Schluß eines Kalenber- monats zulässig, sie hat spätestens am 15. des Monats zu erfolgen. Die fristlose Kündigung aus wichtigem Grunde bleibt hierdurch unberührt, ledoch muß bei einer fristlosen Kündigung noch 18 Uhr für eine angemessene Unterbringung für die Rächt gesorgt werden. Nach der Kündigung sind den Hausgehilfinnen ober Hausangestellten bis zur Erlangung einer neuen Stellung neben bem wöchentlichen freien Nachmittag an zwei weiteren Tagen bre» bis vier Stunben Freizeit zu gewähren. Der Haushaltungsvorstanb kann ben Nachweis verlangen, daß die Freizeit für bie Stellungssuche verwendet wurde. Die Hausangestellte ist verpflichtet, dem Haushal- tun-gsoorstand sofort Mitteilung zu machen, sobald eine neue Stellung angenommen ist. Fällt der letzte Tag bes Monats auf einen Sonn- ober Feiertag, fo ist ber vorhergehende Werktag ber Ziehtag. Die Arbeit ist an blesem Tag bis 15 Uhr zu beenden. „Vielleicht", räumte Grischa ein, „war es nur ein Ast, unter dem Kolok lag." „Ah, also nur ein Ast hat ihn getroffen? ENi M „Vor allem", sagt Michael Bobrow, ber Beamte im Pelzbepot, „mußt bu Koloks Tod der Polizei melden, verstehst du? Diese Fellchen hier werde ich ...... . .... ... ,-------- . ~ erst bezahlen, wenn der Polizist mit dir fertig ist. Zobel unb Fuchs tragen sie, daran ist nicht zu Alles muß nach Vorschrift gehen." zweifeln, darin kennt er sich aus. X ®oru> ÖQ ■SA. bQ 9*503» Alleinhersteller: PJos.Möbs Seifenfabriken.Giessen tausender englischer Gefangener schließt. —- Außerdem erlebt man in vorderster Front die A b - schlußkämpfe in Jugoslawien. Schnelle Truppen der Heeresgruppe Generaloberst von Kleist stoßen von Bulgarien aus über Risch nach Belgrad vor. Panzer bilden die Spitze. Immer wieder müssen sie einzelne serbische Abteilungen, die sich verbissen verteidigen, niederkämpfen. Dicht auf folgt Infanterie, bie sich mit versprengten Feindtrupps unb Heckenschützen herumzuschlagen hat. So kämpfen sich unsere Soldaten bis Belgrab vor. Die Festung Belgrad ist in deutscher Hand. Serbien kapituliert. Bildberichte zeigen die Kapitulationsverhanblungen, die Ueber- bringung ber Nachricht von ber bedingungslosen Uebergabe an den Führer unb eine Lagebesprechung ----- . , im Führerhauptquartier. — Mit verstärktem Druck an der Volksgenossen aller geht es nun gegen bie griechischen unb eng- —*,*’x **a^*a*& rAhei d'e Arbeitslelstung und Art des . - Berück^chttgung zu linden haben. Halb- rngni'dchen sollen wenigst.nis eine Hauptmahlzeit eriinlien _ Hin ch.lich der linterbiingung haben die S)aus- ,iö °nAngestellte i, die im Haushalt wohnen. Anspruch aus einen wohnlichen und ge- iunbheitlid) einroanbireien Schlafraurn, der nut Bett. Waicheinrichtung, Stuhl, Tisch und ausreichender Beleuchtung versehen sein muß. Bettwaiche und Handtücher sowie ein eigener abschließbarer Schrank sind zur Verfügung zu stellen. Der Schlas- raum darf nicht gleichzeitig als Abstellraum oder Durchgangszimmer benutzt werden und muß von innen und außen verschließbar sein. In der kalten Jahreszeit muß ein' hinreichend erwärmter Raum während der Arbeit und in der dienstfreien Zeit zur Verfügung stehen. Freizeit. Die Hausgehilfinnen oder Hausangestellten haben einmal in der Woche sowie an jedem zweiten Sonntag ober gesetzlichen Feiertag Anspruch aus einen freien Nachmittag unb Abenb. An diesen Tagen soll die Arbeit möglichst um 15 Uhr enden. Der Ausgang soll in ber Regel nicht über Mitternacht ausgedehnt werden. In landwirtschaftlichen Haushalten besteht während der Erntezeit fein Anspruch auf den wöchentlichen freien Nachmittag, lieber die regelmäßige Freizeit hinaus sollen die Hausangestellten auch bie zur Ausübung staatsbürgerlicher Rechte und Pflichten nötige Freizeit erhalten, es soll ihnen im Rahmen ber Haushaltsführung auch ermöglicht werden, am Tage der Nationalen Arbeit an Kundgebungen und Festlichkeiten teilzunehmcn, Veranstaltungen ber NSDAP., der DAF. und „Kraft durch Freude" zu besuchen, sich am Dienst bes BDM. sowie an Gememschafts- empfängen des Rundfunks zu beteiligen. Bei zwei aufeinanderfolgenden Feiertagen (Weihnachten, O- ftern, Pfingsten) soll nach Möglichkeit ein ganzer Tag freigegeben werden, auf Verlangen ist an den Sonntagen und den gesetzlich anerkannten Feiertagen zur Befriedigung religiöser Bedürfnisse Freizeit bis zu IV2 Stünden (einmal an solchen Tagen) zu gewähren. Der Urlaub. • MÄsmeimPetz. Roman von Elisabeth Lsolt. Dann schaut er bem Ostjaken kopfschüttelnd nach,: Bobrow nimmt eine Zigarette, und bann geht wie ber über die verschneite Dorfstraße zum Hause Qu(^ cr zur Polizei. Er ist neugierig, wie sich bi« des Polizeikommissars humpelt. Grischa schleppt Sache entwickelt. Wie er eintritt, ist das Verhör das linke Bein nach, feine Kleider unb Stiefel find mit Grischa in vollem Gang. in Fetzen. Unter ben überhängenben Dächern der Bauernhäuser tuscheln die Weiber hinter ihm her. Bobrow trinkt ein wenig Wodka, um sich warm zu machen; er dreht die harten, ungegerbten Bälge, die ber Jäger soeben gebracht hat, auf bem langen, | schmutzigen Holztisch bes Depots hin unb her unb seufzt. Gott mag wissen, wie bas ist mit bem Besitz- j recht auf diese Fellchen. Sehr viel Gewinn schaut, wohl nicht heraus, mögen sie nun Grischa gehören ober bem toten Kolok. Was sind rote sibirische Füchse schon wert, wenn bie Leute brühen in Europa und Amerika auf eigens dazu eingerichteten Farmen ben schwarzen Silberfuchs züchten, wie man 1 hier Schafe züchtet? Und wieviel kann der Balg des grauen Ächhörnchens einbringen, wenn der Fehpelz heute aus der Mode gekommen ist? So etwas kann man natürlich einem ostjafischen Bauern nicht erklären. Gut ist ber Luchs unb bie Ottern, unb t ■ sehr gut sinb bie Zobel. Fünfzehn Stück,, bunkel „ unb schmiegsam---ja, die Zobelfelle sind erst- „ flüssig unb von seltener Güte, die werden schnell i/M|i ........ ___, ______ , . „ verkauft sein auf ber Auktion in Gorki. Und bann Polizist, und malt Sternchen auf die Schreibwerden sie mit der Bahn nach Westen reifen, viele | u^rlage, „den Erschlagenen unter bem schweren Tage, nach Moskau, unb bann vielleicht weiter । Stamm hervorzuziehen?" nach Stockholm, zur Pelzbörse Em« vornehm« ( Der Ostjake starrt unter ben verfilzten btonbe Frau wird braunen Fell- traqJ ' , Grischa hatte die Pelze schon nach Vorschrift im an. ..Ich werde dir famm was für ein Holz-- »“ Depot abgeliefert. Er sagte, sie gehören Kolat und das den Kalok ums Leben brachte. Seifl mi ihm gemeinsam. Fuchse find es, ein paar Ottern Beil, und ich werde es dir agen. Morgen w-^ und stinfzehn schöne Aabelchen. Und dann noch so ich dich mit zwei Polizeisoldaten Hinausschicken, ein Hau en Kleinzeug, nicht oiel wert." - den Toten aus dem Schnee "• fi« fak»» auf €S f° lst, wie \d) bcntc, werden mir 01 cy " " morgen aufhängen. Gesteh", brüllte e", „wegi u Zobelfellchen hast du ihn umaebracht. heb? Der Ostjake antwortete nicht mehr. Wie eirj ber mübegefämnften Tier« in seinen Fallen er®j I er sich in fein Schicksal. Cs ist zu Ende. Die M ftnb an allem schulb — an allem' Gottes Flu« nenb schläfrig. , „Richttg. So eine Fichte fällt um, man wL« nicht wieso", bestätigt der Jäger eifrig. „So wollen wir für ben armen Kolok nun etmte Totenschein ausstellen." Der Polizist überlegt. M Gesicht muß ja ganz unkenntlich gewesen fern. , Der Ostjak« zögert. „Die Wunde war hintm „Die Wunde, gut, die mag hinten gewesen aber sein Gesicht — bedenke doch, zerkratzt von M Nadeln, ben kleinen Zweigen —, übrigens GnM ,Und feine Beute, bie Füchse unb die anderen war es bestimmt «ine Fichte?" , — — «**>» Kor (^s kann", antwortet ber Bauer nach *eM> Pause, „es kann auch eine Esche gewesen sein." „Eine Esche?" * Daubringen, 24. April. Der Feldweg Heinrich S e h r t von hier mürbe mit Wirkung wi 1 März 1941 zum Leutnant befördert. ♦Saubringen, 25. April. An ber Unioersitä Frankfurt a. M. vromovierte Erna D p p er, Toü- ter von Architekt Dpper, zum Dr. med. dent., nnä« ______ dem sie ihr zahnärztliches Staatsexamen bereits O- 5 ®num fort9c6oben''' sahnen, aber es ist ein paarmal geschehen, daß, tÄNM. . i ©nf01 viele Wunden gehabt?" fragt *r. U ÖÄISÄÄ* .»■ - —» rische Dorf gelangten. Merkwürdig und Unwahrscheinlich kommen ihm bie Leute vor, bie er da m mer griffbereit!