Dienstag. 25. Mär; Ml i;(s Außenminister Mffooka nach derlinweilergereist ,31* e au in, if. ID an sie tuafn ) foffll mch tilg ei to i LchAß *n en * ’n. iutigg W itcfl» W Mn MA Ibwch. b, M loh ir m fr*1 mtilfi- t. 9la4 r ftart stellusj n nitz ebrängt eit aq, hha«ii 4:2» ijeibtity er nj [116 «Wfte i: * 1 6«ü und« ritiN konischen Beziehungen gegenüberzusehen. Der emsige Grund, weshalb es England möglich gewesen fei, hier große E f f e k t e n w e r t e anzusammeln, sei, daß die Briten ihre Schulden an Ame- r i k a aus dem ersten Weltkrieg nicht zahlten. Jetzt plädieren sie und ihre hiesigen Freunde dafür, daß man ihnen diese Werte belasse, weil sie für die „Gesundheit" von Großbritannien erforderlich seien. Das sei genau so, als ob man sagen wollte, die Gesundheit eines Multimillionärs werde ruiniert, wenn man ihm einen Teil seines Veranlagen, außerdem hätten sie 360 Millionen Dollar- devisen und 292 Millionen in Gold. Das seien offizielle englische Ziffern, die klarmachten, daß England die genannte Differenz güt zahlen könne und zwar umsomehr, als die englischen Werte nicht die Anlagen der Dominions usw. einschließen. Morgenchau bestehe daher darauf, daß England seine Anlagen hier liquidiere. annehmen, erklären wir kategorisch, daß sie von Grund auf erlogen und mit böswilliger Absicht verbreitet werden. Die von englischer Seite gleichfalls verbreiteten Nachrichten von Demon- slrationen vor der deutschen Gesandt- schäft find ebenfalls, wie von jugoslawischer und deutscher Seite erklärt wird, völlig erfunden und erlogen. einzelnen Wummern Wae höherer Gewalt ijeaisvrechanfcbluk 2251 >tansckrM:„Anzeiger" eck 1168« krankt. M Wien, 25. März. (DNS. Funkfpruch.) Der Relchsminister des Auswärtigen von Ribbentrop traf am Dienstagvormittag in Wien ein. Auch Graf Eiano in Wien. Wien, 25. März. (DNV. Funkspruch.) heule vormittag traf der königlich-italienische Auhen- minisler Graf Llano im Sonderzug in ZDien ein. Zur Begrüßung hatte sich der Reichsminisler des Auswärtigen v. Ribbentrop auf dem Bahnhof eingefunden und hieß Graf Liano herzlich willkommen. Zum Empfang waren ferner Reichsleiler Schirach, General der Flieger Löhr, General der Infanterie S t r e c c i u s, General der Flakartillerie Hirschauer, Reichsstatthalter und Gauleiter Jury, Generalleutnant Schwarznecker, Generalleutnant S t ü m p f l erschienen, ebenso der italienische Botschafter in Berlin, Alfieri. Rach dem Abschreiten der Ehrenkompanie geleitete der Reichsaußenminister Graf Liano ins Grand Hotel. Auf der Fahrb durch die Straßen Wiens wurde der italienisch? Außenminister von der Wiener Bevölkerung herzlich begrüßt. hafte Sucht, Unruhe zu stiften. 3n den letzten Tagen hat in ganz Jugoslawien keine gegen Deutschland oder die Achsenmächte gerichtete Demonstration stattgefunden, von Unruhen kann (eine Hebe fein. Alle diese Nachrichten ver- folgen den Zweck, die guten Beziehungen Jugoslawiens zu seinen Nachbarn zu trüben. Sie sind so unsinnig, daß sich eigentlich erübrigen würde, auf sie einzugehen. Da sie aber ein immer stärkeres Maß Moskau, 25. März. (DNB. Funkspruch.) Der japanische Außenminister M a t s u 0 k a hat Montagabend um 23.05 Uhr Ortszeit (22.05 Berliner Zeit) mit seiner Begleitung, zu der sich auch Bot- fchaftsrak Misaknwa von der japanischen Botschaft in Moskau gesellt hat, nach eineinhalbtägigem Aufenthalt in Moskau die Weiterreise nach Berlin angetreten. Zur Verabschiedung des japanischen Außenministers hatten sich auf dem Weißrussischen Bahnhof von sowjetischer Seite der stellvertretende Volkskommissar des Auswärtigen, Losowski, der Lhef des Protokolls des Volkskommissariats des Auswärtigen, Barkow, sowie der Leiter der 2. fernöstlichen Abteilung des Volkskommissariats des Mnsroärtigen, Zarapkin, eingefunden. Von japanischer Seite waren Botschafter T a t e k a w a, Gesandter N i ch i sowie das Personal der japanischen Botschaft in Moskau erschienen. Anwesend waren ferner die Botschafter und Gesandten der dem Dreimächtepakt angehörenden Staaten, von deutscher Seite waren zugegen Botschafter GrafvonderSchulenburg, Gesandter von Tippelskirch, Botschaftsrat h i l - g e r, die drei Waffenattaches und einige weitere Herren der deutschen Botschaft. Ferner hatten sich eiugefunden der italienische Botschafter Rosso, der ungarische Gesandte Dr. v 0 n K r i st 0 f f y, der slowakische Gesandte Ilf0, der bulgarische Gesandte Stamenoff und der rumänische Gesandte Ga- fencu. Am Monlagvormittag halte Malsuoka die in Moskau akkredierte« Botschafter und Gesandten der Staaten des Dreimächtepaktes empfangen und zwar um 11 llhr waren der deutsche Botschafter Graf von der Schulenburg und der italienische Botschafter Rosso und im Anschluß hieran die Gesandten Bulgariens, Rumäniens, Ungarns und der Slowakei empfangen worden. Zu Ehren des japanischen Außenministers hatte der deutsche Botschafter GrafvonderSchulenburg dann einen Empfang gegeben, an dem von japanischer Seile der japanische Botschafter in Moskau, Tote- kawa, einige Begleiter des japanischen Außenministers und Herren der japanischen Botschaft teilgenommen hatten. Die dem Dreimächtepakt angehörenden Länder waren durch den italienischen Botschafter Rosso ferner die Gesandten Bulgariens, Rumäniens, Ungarns und der Slowakei vertreten. Von deutscher Seite hatten dem Empfang Gesandter von Tippelskirch, Botschaftsrat hilger, ferner die drei Waffenattaches und weitere Herren der deutschen Botschaft beigewohnt. Rom, 24. März. (Europapreß^ Dem italiemsch- jugoslawischen Osterpakt, dessen Abschluß sich am Dienstag zum vierten Male jährt, widmet Gayda im „Giornale d'Jtalia" einen Artikel. Dieser Pakt erweise sich, so schreibt Gayda, als ein solcher der Klärung und internationalen 3 u f a m = menarbeit, als ein f e ft e r Punkt in der Bewegung der europäisckzen Fragen. Der Pakt habe fein Probe beftanben durch die ruhige Weiterentwicklung in stürmischen Zeiten. Gayda stellt bann fest, daß der Vertrag über die Herstellung vertrauensvoller Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinaus auch der allgemeinen Befriedung von Südosteuropa dienlich gewesen sei. Es kündige sich eine fortschreitende Annäherung Jugoslawiens an die Politik der Achse an. Jugoslawien begreife die in diesem Kriege enthüllten Wahrheiten; N hq ! un. ' N rtfy w 8ti|k Nftl W hiD» „Mit brutaler Offenheit." England soll seinen gesamten Besitz in USA. liquidieren zur Zahlung der Rüstungsaufträge. Oer Empfang der jugoslawischen Minister. Wien, 25. März. (DNB. Funkfpruch.) heute vormittag um 10 llhr traf der jugoslawische Ministerpräsident Zwet ko witsch und der jugoslawische Außenminister Linear Markowitsch im Sonderzug in Wien ein. Der Reichsminister des Aus- wärtigen von Ribbentrop begrüßte den jugo- lawischen Ministerpräsidenten und den jugoslawi- chen Außenminister auf dem Bahnhof und hieß sie in Deutschland willkommen. Zum Empfang der ugoslawischen Staatsmänner waren mit Reichsleiter von Schirach Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht auf dem Bahnhof erschienen. Nach dem Abschreiten der Front der Ehrenkompanie geleitete Reichsanhenminister von Ribbentrop den jugoslawi- chen Ministerpräsidenten und den jugoslawischen Außenminister ltzs Hotel „Bristol". Bei der Fah^t durch die Straßen Wiens wurden die jugoslawischen Staatsmänner von der Wiener Bevölkerung herzlich begrüßt. Auch Botschafter Oshima in Wien. Wien, 25.März. (DNB. Funkspruch.) Im Laufe des Vormittags traf auch der kaiserlich Japanische Botschafter O f h i m a in Wien ein. „Von Grund auf erlogen." Belgrad gegen englische Lügenagitation. Belgrad, 24.März. (DNB.) Von zuständiger jugoslawischer Stelle wird zu den von englisch-amerikanischer Seite verbreiteten Nachrichten von Unruhen und Demonstrationen in Belgrad erklärt: „Alle diese Nachrichten sind von Grund auf erlogen. Sie verraten eine krank- -d, % Dtih 14 bi! b)J 31 Raibg lis < *)« int, ) A ittt Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Aiuergev-Preite 1 Anzeigenteil 7 tJtof. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Nvi. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: WiederbolungMalstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrtft (vorherige Bereinbarrmg) 25% mehr 00 IPci du •iei Was ist nun eigentlich „Demokratie"? Von Helmut Sündermann, ' Stabsleiter des Reichspressechefs. Jugoslawiens Ministerpräsident und Außenminister heute vormittag in Wien eingetroffen. Die Außenminister der Achsenmächte und der japanische Botschaster ebensalls in Wien. Rom un- Belgrad. Zum vierten Jahrestag des italienisch-jugoslawischen pattes. Nervosität in London. Große Beunruhigung über die Operationen der deutschen Ueberwasserstreitkrafte im Atlantik. S t d ck h 0 l m, 25. März. (DNB. Funkfpruch.) Die ausweichende Stellungnahme der britischen Adrnira- lität zu den Berichten über die Versenkung englischen Schiffsraumes durch im Atlantik operierende deutsche Ueberwasserstreitkräfte hat in der englischen Oeffentlichkeit große Unruhe hervorgerufen. Sie verstärkt die Kritik an den amtlichen Berichterstattungs- Methoden. Die Admiralität habe sich nach altem Muster wieder hinter das angebliche „militärische Geheimnis" verschanzt. Es falle auf, daß dieses „militärische Geheimnis" stets baftn auftauche, wenn es notwendig sei, zu unangeneh« men Derlusten Stellung zu nehmen. Die Operationen der deutschen Kriegsschiffe auf dem Atlantik sind den Londoner amtlichen Stellen vor allem auch deshalb besonders stark in die Kno- chen gefahren, weil sie, abgesehen von den Verlusten an Schiffsraum auch einen schweren Schlag gegen das Prestige der britischen Flotte vorstellen, deren „große Leistuw , Jahrgang Rr.7( aemt täglich, außer miags und feiertags lagen: Die Illustrierte kenerFamilienblätter «atrmBild DieScbolle iatS-BezngSvreiS: 4 Beilagen NM. 1.95 e Illustrierte » 1.80 ellgebühr. „ -.25 bei Nichterscheinen torischer Reichstag war, der am 23. März 1933 das Ermächtigungsgesetz mit einer Weimarer Verfassung entsprechenden Mehrheit annahm, und wird auch nicht umhin können, festzustellen, daß die deutschen Volksabstimmungen seither keinen Zweifel darüber gelassen haben, welches Regierungssystem das deutsche Volk „durch Wahlen es begreife aber auch di e Mahnungen, die sich aus dem Lauf der Geschichte ergäben. Die große und tiefe Klärung, die in Siidosteuropa schon zum Anschluß Ungarns, Rumäniens und Bulgariens an den Dreierpakt geführt habe, bezeichne nun eine M a s s enentwicklung, den riesenhaften Aufbau- beginn, an dem alle jungen und starken Nationen in der einen ober anderen Weise teil* nehmen könnten. Jugoslawien, dessen Politik die Klugheit des Prinzregenten Paul und den Patriotismus des jungen Königs widerspiegele, sei unter den Süd- Donationen Europas gewiß eine der bemerkenswertesten. Es bestehe daher auch kein Zweifel, daß gerade dank der durch den Osterpakt geschaffenen Atmosphäre Jugoslawien seine Stärke begründen konnte. mögens wegnehme. Bis zum 1. Januar 1941 habe die englische Em- kausskommission in den Vereinigten Staaten Aufträge von etwa 2 7 0 0 Millionen D 0 l - l a r einschließlich der Kosten für Fabrikvergröherun- gen vergeben. Dann habe in Erwartung der Eng- landhilse derStromneuerenglischerAuf- träge außerordentlich nachgelassen. Dis zum 12. März zahlten die Engländer 1682 Millionen u Dollar; sie müßten also noch etwa 100 0 Millionen Dollar zahlen. Die Engländer selbst I bezifferten chre Esfettwwerte tn der USA. am 2s die Engländer vor anderthalb Jahren f'chland den Krieg erklärt hatten, war für Rat teuer: sie suchten ach einem planen Grund. Denn zum Kriege hatten sie ch entschlossen aus Gründen, die sie nicht, zur , Etlichen Diskussion stellen konnten. Die ersten 'Achen des Krieges standen deshalb in London •intr dem Zeichen einer verzweifelten Ausschau iQf) Schlagworten für d i e Kriegs- jripaganba, und es erwies sich dabei, bah fir bie englische Plutokratie leichter war, dieseff jriq zu entfesseln, als den Völkern einen vernünf- \iaa Grund für ihr Tun anzugeben. 2e Debatte über die „Kriegsziele" ließ sich hin- iiusff)ieben, aber die Parolen, mit denen die Sol- jjrchzüge bemalt und die Zeitungen gefüllt wer- i:?n füllten, mußten geliefert werden, da half kein , »aibern. Also versanken die Lords in ihre Klub- M und in tiefes Nachdenken. Schließlich wurden siemhrte Schlager aus den verstaubten Akten : -ü ?rer Kriege wieder hervorgeholt, geprüft und zwar reparaturbedürftig, aber immerhin ver- ad. > M16 Sie^ er " » an- Die ie, ang^i rE Rein eint g! habe Ijj gsto 3 sift'n i Denkbar befunden. f^ur die Dem 0 kratie — gegen die Tyrannei .Für die kleinen Völker — gegen die «Sel Herrschaft", das waren die Thesen, die die er- Mchte Welt aus dem Munde der Lords ver- Kjn — und seither vergeht keine Woche ohne die ihirt Wiederholung der alten Phrasen. Nicht ohne Nbfht vermeiden es die redefreudigen englischen 'Rii-ster stets, nähere Erläuterungen darüber zu iiebjn, was jie a l s „Demokratie" bezeich- , und ob die Inder, die Iren, die Araber, die IKfcpter, die Türken auf Zypern, die Italiener WMalta, die Spanier in Gibraltar, die Brasilia- -er auf den Falklandinseln, die Buren in Südafrika itb wie die englischen Untertanen sonst noch heißen Kielen — etwa auch zu den „kleinen V ö l - ilern" gehören, für deren Freiheit England kämpft. -)le englischen Minister haben wohlweislich ihre Nolüen ganz allgemein gehalten und ohne nähere ■Knitung, eben einfach als Glaubensgrundsätze vor- ie ttigen. stützt ist freilich diese Tradition unglücklich durch- Irorien worden: neuer, ungegorener amerikanischer fein — in Friedenszeiten herzlich verachtet — ist \ l»e morschen britischen Propagandaschlauche ge- os 11 worden. Und erweist sich für England als ;Qr nid)t nützlich, daß die amerikanische Hilfeleistung , ct gegenwärtig auf Reden grundsätzlicher Art kon- irt. Denn durch ungeschickte tiefere Untergen, wie sie im ersten Ueberschwange in ka über den Sinn des Kampfes „für Demo- unb Freiheit" angestellt werden, fällt allzu r die Hülle von den merkwürdigen Hinteren der britischen Parolen. erste dieser propagandistischen Kanonenschüsse, ch hinten losgehen, war die Rede Roose- s, in der er — sicher zum Schrecken der — den Versuch unternahm, den Begnss otratie" genauer zu präzisieren und sie als >urd) W'ahlen a u s g e st e 111 e s R e g t e- hn gssystem" erläuterte. Im nächsten Atem- 511c* sprach er dann von China und von Grie- dumlanb, die er im Kampf für diese Demo- fraie unterstützen wolle und schon war das Un- passiert: Es paßt recht schlecht zu diesem m Loirrika entworfenen Bilde der Demokratte, daß dir chinesische Nationalregierung von der Kuomm- tin;, der Nationalen Volkspartei, ernannt wird, Ikin Repräsentanten wiederum von Tschlangkai- berufen werden. Von Wahl keine Spur. Lr Parlament noch weniger! Auch vom „demo- kiilifchen" Griechenland sollte in den Veretmgten Elcoten bekannt sein, daß das griechische Parla- ytd von Metaxas am 4. 2luguft 1936 — also vor M fünf Jahren — aufgelöst und Griechenland scker unter einem militärischen Belagerungszu- stW) diktatorisch regiert wnd. w Zu den Freunden, auf die die „Demokratie sich berufen pflegt, gehört bekanntlich auch die hrtei. Sort lft man in der Entfernung vorn laiCamentarismus sogar noch weiter gegangen als (fiina und Griechenland. Hier hat man das Pro- Mmm der allein führenden Partei, der „Volks- prei", bereits am 5. Februar 1937 zu einem Be- st-idteil der S t a a t s v e r f ass u n g erklärt, ttr Gipfelpunkt der Groteske erreichten die.Wall- ftreit-Erläuterungen zum Thema .'Kampf für Die iSorotratie", als man in der amerikanischen Pretze >ftr Tage den hoffnungslosen Versucht unternahm, ttn mit Wetter in — (Spanien zu bitten und zu fürs m Zweck auch dieses Land in Zusammenhang Kben „Demokratien" nannte. Jenes Spanien sich in jahrelangem Bürgerkrieg verbluten m le weil das demokratische England und das kr.-'tratifd)e Frankreich dem Sieg der Revolution sh durch Lieferung von Geld und Waffen entge- »n ustellen verfochten. _ . Selten können in Kriegszeiten so fettere Jeft stllungen getroffen werden, wie es uns diesmal ar.jnnt ist: Nicht einer der Staaten, denkst «ln-rika feine Hilfe verspricht oder au,zuschwatzen «'lucht, entspricht den stolzen Forderungen Herrn »-levelis nach einem „durch Wahlen °ufgestellt°n iku'erungssystem"! Dafür aber wird Herr Roose- Washington, 25. März. (DNB. Funkspruch.) \ 1. Januar 1941 auf 616 Millionen in börfengängt- Kennzeichnend für die wahre hiesige Einstellung l gen Papieren und auf 900 Millionen in anderen ist ein bemerkenswert scharfer Artikel des sowohl Mnfnnon nit6«>rhpm hätten fie 360 Millionen Dollar- dem Weißen Hause wie dem Finanzminister Mor- genthau nahestehenden Kommentators Lindley in der „Washington Post" gegen die von gewissen Stellen betriebene Propaganda, den Engländern fortan auch die Pflicht zur Bezahlung derjenigen Aufträge abzunehmen, die sie vor dem Inkrafttreten des Englandhilfe-Gesetzes in der USA. vorgesehen hatten. Es sei besser, so erklärt Lindley, jetzt mit brutaler Offenheit zu reden, als sich wie nach dem ersten Weltkriege spater einer erneuten Verbitterung der englisch-amen- MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oderhessen S*’eit6en®S<»*mta6t 7-4 .cuu. wissen, daß diese unangreifbare Beweisführung die stolzen „Kämpfer" von jenseits des Ozeans nicht zur Umkehr auf ihren Wegen veranlassen wird — unsere Feststellungen werfen aber dafür em um so grelleres Licht auf den plumpen Schwindel, der mit dem Schlagwort Demokratie in London und Neuyork getrieben wird. Es ist nur der glitzernde Vorhang, hinter dem sich ganz schlicht und einfach die Tatsache des Hasses gegen das deutsche Volk und bi? Absicht der Rettung der Geldherrschaft in der Welt verbirgt. Diese Absichten und Ziele sind der Grund, weshalb so merkwürdig verschiedenartige Maßstabe für die Beurteilung der Frage ndch „Demokratie oder Tyrannei" angewandt werden. Die Antwort ist ^uch völlig unabhängig von Verfassungsfragen. Em Staat der dem plutokratischen England hilft oder helfen' soll, ist nach dem Richterspruch der Lords, Bankiers und sonstigen Juden »Demokratisch , auch wenn seine Regierung seit Jahren rm ßeidjen des Belagerungszustandes regiert; em Volk aber, das zu Deutschland steht, „schmachtet im Zeichen der Tyrannei" und bedarf der „Befreiung' von den gefährlichen Ideen der sozialen Ordnung. Und wenn zehnmal die Völker selbst anderer Mei- nuna sind — im Wallstret ist man nicht gewohnt darauf zu achten, was die Nationen meinen. Die Diktatoren des Geldes klammern sich verzweifelt an ihr anonymes Regiment, und um dieses allein ist es ihnen zu tun. Wer es stützen will, ist ihr Freund, wer aber darauf aus geht, den Völkern die Augen zu öffnen, den verfolgen sie haßerfüllt — mit giftigem Schaum auf den Lippen und besessen von jenem Delirium, das das sichere Zeichen rasch nahender Entscheidung ist. ich € ,|r ft dessen Regierung för sich nicht nur '" Anspruch 6' 1 «Men kann, wirklich vom Willen des Volkes^ i'L »-en zu sein, sondern auch als nahezu einzige (,7di i’l iEuropa ihre Funktionen aus unansecht- 1-en Beschlüssen einer parlamentarisch e n Volksvertretung herzuleiten ver- ht! Auch Herr Roosevelt wird "'sht bestreiten Inien, daß der Führer lemerzeit mit der Regie «nnsbilbung erst ein halbes Jahr, ,""ehbem »-DAP. bereits die größte Parte, -m Reichs ag «avrden war, betraut wurde. Und man wird nicht »trrien können, daß es ein ganz parlame chwungs eintreten werde. Die O r g a n i l a - e s Hedin, habe durch vor Jahren erkannt tionsbegabung des deut? Seine Stimme konnte habe auch bei feinen Feinden kiesen Eindruck ge- Finnlands Zukunst. Sven Hedin über die Neuorganisation Europas. Osloer Gespräche Von -Kriegsberichter Anton Klotz. dessen Existenz als freie Nation nicht in Frage ge- “'"A könne. Die Zugehörigkeit » -um westlichen KulturWikingerzug deutscher Schlachtschiffe. Mit schweren Seestreitkrästen im Orkan des nördlichen Eismeeres Ein Erlebnisbericht von Funkmaat Heinz Jansen. LlSA.-Bürger warten in Lissabon auf die Heimreise. Lissabon, 24. März. (Europapreß.) In Lissabon treffen, aus Frankreich kommend, täglich eine größere Zahl Amerikaner ein, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Die Schiffe der American Export Line nach den USA. find so gefragt, daß viele der in Lissabon anwesenden USA.-Bürger o f t wochenlang bis zu ihrer Abreise warten müssen. Die Amerikaner werden sowohl von dem amerikanischen Roten Kreuz als auch von der hiesigen diplomatischen Vertretung der USA. betreut. und Sieg) — es ist mehr als eine Aeußerlichkeit. Könnt chr die neue Zeit denn immer noch nicht begreifen? So fragt man die, die heute noch abseits stehen. Glaubt ihr nicht an einen Sieg über England? Gewiß, man hat ihnen allzu lange eingeredet, daß Deutschland ein Land fei, das §aus dem Aussterbeetat steht. Aber warum zögert chr heute noch? Viele bezeichnen es gern als den Sprung auf einen fahrenden V-Zug. Norwegen, bislang bekannt als ein ruhiges Land mit ruhigen Menschen. Jetzt plötzlich diese Umstellung, dieses Mitgeristenwerden vom Tempo dek neuen Zeit. Der Rhythmus der Arbeit und des Aufbaues ist über Nacht ein ganz anderer geworden. Dazu die neuen Leitsätze, Die über alles gestellt werden: Hilf mit am gemeinsamen Ausbau! Lerne, daß das gemeinsame Schicksal des Volkes mehr als dein eigenes Ich! Begreife, daß du mit deiner Persönlichkeit und deiner Arbeit einen Teil des Volksgan^en bildest. Und mache dir klar, daß das norwegische Volk nicht allein für sich bestehen kann, sondern daß es wiederum einen Teil Der germanischen Welt darstellt! Hier wird jeder gebraucht, mag er beute Deutscher oder Norweger fein, um der germanischen Welt die ihr auf der Erde zu- kommende Führerrolle im Politischen, Kulturellen und Wirtschaftlichen zu verschaffen. Das ^-Regiment „Nordland" stellt freiwillige Norweger ein. Damit ist ein tatkräftiger Anfang gemacht auf dem Wege zur Erreichung dieses großen Zieles. Schon in verhältnismäßig kurzer Zeit wird die Arbeit Früchte tragen. Durch das Erkennen der Richtigkeit dieser Gedanken finden auch die heute noch passiven Norweger den Weg zur Nasjonal Sämling. Viele, die sich anfänglich nur langsam überzeugen lassen, werben nachher um so festere Verfechter Der Ideen, die sie durch vielleicht schwere innere Kämpfe als die richtigen erkannt haben. Osloer Gespräche — gründlich, wie her Norweger ist, überlegt und erwägt er lange, bis er sich entscheidet. Dann weiß er aber auch, wofür er sich entschieden hat und daß er richtig entschied. sammenschluß! Das sind in kurzen Worten die Ziele, fein Verhalten im finnifchfowjetrufsifchen Kriege Im Zusammenhang damit sollen soziale, wirtschaft-> (eine Stellung in der. Welt als ein Land, befestigt, l'che und kulturelle Fragen gelöst und in eine neue, Hr— /B-m----‘ ~ vernunftgemäße Bahn gelenkt werden. i stellt werden „Nasjonal Sämling" ist heute die einheitliche > F1 n n l a n d s „WH1 1V .. u, <«unur. Partei in Norwegen. Ihre Werbearbeit ist jetzt kreise sei oftenkundiq. Sie sei die Folge einer darauf abgeficHt, auch diejenigen Menschen noch zu , historischen Entwicklung. Schweden und die schwe- gewinnei^ die die bewußt« Linie des OuislingPro- i dftche Kultur seien die wichtigsten äußeren Faktoren haus.steht der Admiral in seiner alten, abgeschabten Lederjacke. Im Kragenausschnitt. blinkt das Blau seines Pour le mSrite, das Siegeszeichen für feine U-Bootstaten im Weltkrieg. Er späht mit zusammenge knifjenen Augen im unbewegten Antlitz voraus — achteraus, wo der zweite folgt. Engländer, wo bleibt ihr? Der Kreis des Horizorttes bleckt frei. Niemand zeigt sich. Wollt ihr nicht kämpfen? Bißchen viel Wind für eure Zerstörer? Bläst euch dsr schon euren Plan um? Wollt ihr nicht ein paar Schlachtkreuzer nehmen? Ihr besitzt doch eine recht angenehme Auswahl davon. Schlachtkreuzer find sehr wertvoll, man muß vorsichtig fein, was? Und ihr wißt nicht so ganz, wo wir sind, nicht wahr? Meintet ihr nicht, daß eure Ueberzahl schon Beweis eurer Ueberlegenheit sei? Und ihr vermögt uns doch nicht auszuhalten? Wir fahren und wenn alles bricht. Ein Wikingerzug durckalle Gefahren von Mensch und Natur ist diese Fahrt zweier Schlachtschiffe. Eine Nacht noch tobt der Orkan mit unverminderter Wut. Wir aber haben gesiegt! gen" Churchill persönlich erst vor kurzem besonders gerühmt hatte. In den englischen Zeitungen warnen einige Sachverständige sehr ernst davor, die Ankündigung des Führers über den Krieg auf den Meeren auf die leichte Achsel zu nehmen, weil man glaube, sich im Schutz der britischen Flotte sicher fühlen zu können. Die deutschen Erfolge im Seekrieg zeigten, daß dieser Schutz nur eine sehr r e l a • tive Bedeutung habe. So fragt man was eigentlich die englische Flotte tue, und warum sie nicht in der Lage gewesen sei, den Durchbruch deutscher Ueberwasserstreitkräfte zum Atlantik zu verhindern. Neuyork löst London im internationalen Tiohstoffhandel ob. Stockholm, 25. März. (DNB. Funkspruch.) Auf der Generalversammlung der London Produce Clearing House Ltd. stellte der Vorsitzende fest, daß im Jahre 1940 keinerlei Einnahmen aus Ein Mann, der das schon vor Jahren erkannt tionsbegabung des deutschen bat, ist Didkun Quisling. C'1::: ’V": “4 1:1 " sich anfänglich nur schwer durchsetzen. Am 17. Mai macht. Bei dem Wiederaufbau Europas werbe ge- 1933 gründete er die „Nasjonal Sämling".! rade diese Organisationsbegabung der Deutfdyen Eine Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht eine hervorragende Rolle spielen. Wie immer der hat, alle gesunden Kräfte Norwegens zu einer Ein- Krieg auch ausgehen möge, nur eine kluge und beit zusammenzuschließen. Kampfansage gegen die gerechte Neuaufteilung der Reich- britischen Ausbeuter Erstarkung Norwegens und tümer der Welt werde imstande sein, den Loslösung aus dem englischen Schlepptau. Zu- Frieden zu sichern Diese Entwicklung stelle aber sammenschluß der germanischen Welt, große organisatorische Aufgaben. Anerkennung der deutschen Führung in diesem Zu-j Finnland, so erklärte Sven (PK.) Osloer Kaffeehausatmofphäre. Eine nach modernstem Stil eingerichtete Gaststätte. Der Bau ist betont international beeinflußt. Klappernde Geräusche und murmelnde Gespräche wie in ollen Kaffeehäusern der Welt. Der Ober bedient Deutsche wie Norweger mit gleicher Liebenswürbigkel' Ein Zigarettenböy geht herum. Norwegische Musik? Nein, nur wenig. Die Kapelle, spielt undefinierbare Klänge, deren Nationalität schwer zu bestimmen ist. Niemand setzt sich an einen Tisch, an dem schon jemand sitzt. Auch wenn das Lokal noch so voll ist. Das wäre ausgesprochene Unhöflichkeit. Die Drehtür läßt die Gäste in stetem Wech werden sie über die Stuhllehne gehängt. Hier und dort stehen ein Paar Ski in der Ecke. In einer Stunde wird die Bahn zum Holmenkoll abgehen. Das ist das herrliche Skiparadies Oslos. Schnell trinkt man vor Abfahrt des Zuges noch einen Kaffee. Zwei Herren fetzen sich an einen Nebentisch. Biedere Geschäftsleute, dem Aussehen nach. Sie ziehen ihre Mäntel aus. Der eine steht jetzt da in einer warmen, gestrickten Weste. Große Renntiere sind als weißes Muster in den blauen Grund eingestrickt. Frohe bunte Farben zieren die Ränder der warmen Jacke. Auch sie wird abgelegt. Nun erst taucht unter dieser Hülle der gut geschnittene Rock des Straßenanzuges auf. Bestes englisches Tuch — made in Germcmy?! Solche sportliche Zwischenkleidung würde bei uns immerhin einige Verwunderung erregen. Als „spießig" würde man es bei uns ansshen, wenn jeder der Herren in Ueberschuhen einherliefe, und sie jedesmal am Tisch auszieht. Ueberschuhe purzeln im norwegischen Kaffeehaus zu Dutzenden zwischen den Stuhlbeinen herum. Bitte, treten Sie die Schuhe nicht aus Unvorsichttgkeit tot — sie werden gebraucht. In dem langen nordischen Winter mit Temperaturen von minus 10 bis 25 Grad sind sie ein wichtiges Bekleidungsstück für jedermann. Ebenso wie die hohen schwarzen Pelzmützen, die man bald schätzen lernt, wenn man im Norden lebt. Gesprächsthemen. Man braucht verhältnismäßig lange Zeit, um sich an die Sprache zu gewöhnen. Trotzdem Hot man bald wenigstens soviel begriffen, daß man weiß, worum sich die in norwegischer Sprache geführten Gespräche drehen, wenn man ihnen auch noch nicht ganz folgen kann. Wenn auch viele Anklänge und Äehnlichkeiten mit dem Deutschen vorhanden sind, fällt es unseren Soldaten mitunter doch schwer, sich hineinzufinden. sieht es wüst aus. Die Decks sind voll Wasser, das kaskadenhajt bei den Bewegungen hin und her geschleudert wird, alles mitreißend, was nicht fest genug im Wege steht. - Backsgeschirr saust krachend gegen die Wände, Hängematten schwimmen und rufe schen über Deck. In Den Kammern schießen die Stühle mit Gepotter gegeneinander, wie Tobende in ihren Zellen. Gegenstände des Schreibttsches wirbeln als verknäultes Chaos umher, Telephonapparate jagen gleich wilden Affen an ihrem Kabel in irren Kreisen mit schleppernden Stehlampen umeinander. Torkeln, schlitternd, groteske Tänzer, bewegen sich die Menschen durch einen brodelnden, schwappernden Wirrwarr. Hohl drohender Pauten- schlag über der Back zusammenbrechender Wogen- massen schauert durchs Schiffsinnere. Wasser ist überall. * Die Wolken reißen auf, herbes Sonnengold stießt auss Meer. Ein gewaltiges Bild, die Welt einer nordischen Göttersage. Mit ange klammerten Fäusten stehen die Männer und schauen. Die gischtende See springt gegen sie, sie ducken sich, tauchen wieder auf und schauen, schauen. Am Schott zum Starten- Geschäftstransaktionen gemacht worden seien. Das London Produce Clearing House arbeitet normalerweise als Clearing-Institut für eine Reihe wichtiger Londoner Produktenmärkte, vor allem der Londoner Terminmärkte für K a k a o und Zucker. Infolge der durch den Schiffsraummangel und die Abschneidung von den früheren Bezugsmärkten notwendig gewordenen Uebernahme des gesamten Geschäftes und der Festsetzung amtlicher Preise durch das Ernährungsministerium sind diese Märkte heute geschlossen, so daß das Clearing House arbeitslos ist. Aehnlich liegen die Verhältnisse. bei fast allen anderen britischen Rohproduktenmärkten, onn denen nach der neuerdings erfolgten Schließung der Liverpooler Baumwollbörse nur noch der Kautschuk- und Zinn- markt eine bescheidene Bedeutung behalten konnte. Die Einstellung jeglicher Geschäftstätigkeit des London Produce Clearing House ist ein weiterer Beweis dafür, daß das internationale Rohstoffgefchäft Helsinki, 24. März. (Europapreß.) Eine Unterredung mit dem großen schwedischen Forscher Sven Hedin veröffentlicht die finnische Zeit- frhriH .'Wrtlfoffö „a.mu Londons völlig zum Erliegen gekommen ist, und daß die maßgebende Stellung im internattonalen Rohstofshandel inzwischen von Neuyork übernommen wurde. Der mächtige Körper des englischen Hilfs, kreuzers treibt grell lodernd in der diesigen Abenddämmerung des europäischen E i s m e e r e s. Vor wenigen Augenblicken blitzte noch das Mündungsfeuer feiner zahlreichen 15-cm-Gefchütze zu uns herüber. Aber der Kampf konnte nur kurz bleiben. Die Achtundzwanziger der Schlachtschiffe schleuderte ihm höllische Grüße in den verwundbaren Leib. Wie Wölfe sind die Schlachtschiffe in die Straße der Northern Pattole eingebrochen, haben den Feind erbittert und mit wenigen wuchtigen Schlägen zerrissen. Die Ueberlebenben klettern an Bord, verstört und furchtsam: wird man sie erschießen? Woher tauchten diese deutschen Schlachtkreuzer jo plötzlich auf wie Geisterschiffe? Hier, weit nördlich des Polarkreises, im alleinigen Herrschaftsgebiet Britanniens! Waren die großen Schiffe der Deutschen nicht bereits durch englische Torpedos vernichtet, von den Bomben der Royal Air Force zerschmettert? Die Schlachtschiffe laufen auf Nordkurs, drehen nach Osten, schwenken gen Westen ein.. Ein Flammenberg bleibt in der Unendlichkeit zurück. Explosionen jagen Kaskaden glühender Trümmer wie gespenstiges Feuerwerk den Sternen des Nachthimmels entgegen. Der Feind hat unsere Anwesenheit aufgespürt. Un er Funk fing seine Nachrichten auf. Wir wissen Be cheid! Die Rollen wechseln, wir werden die Gejagten. Eine ungeheure Ueber- macht stellt sich bereit, sich auf uns zu ftür- zen. Diese paar Germans wird man zerquetschen wie eine Fliege in der Faust! Die nördliche Blockadelinie zwischen den Shetlands und der Norwegenkuste verdichtet sich zu einer unzerreißbaren Kette. Leichte Kreuzer, Zerstörer, Zerstörer in Scharen warten auf den Augenblick der Vernichtung zweier deutsche? Schlachtschiffe. Ist unser Durchbruch überhaupt rnög- «Der Mond breitet glitzerndes, kaltes Licht auf die Welt des nordischen Meeres, das fremd und erfüllt von eisiger Härte und unnahbarer Fremdheit sich vor unseren Blicken dehnt. Nein, es besteht keine Aussicht, bei dieser Festbeleuchtung einen Durchbruch zu wagen. Fahl hebt ein Tag an, der Seegang wächst stetig. Verdammte Seekrankheit! Der Wille vermag viel. Langsam zwinge ick das Mittagessen in den Magen. Aber kaum schüttelt das Meer diesen großen Kasten aus Stahl und elektrischen Nerven ein wenig, da hilft es nichts, das Essen muß wieder hinaus. Der Kopf brummt und wühlt. Das Meer scheint mit weißen Schaumkämmen zu einem Grin- fen die Zähne zu blecken Mit ungerührter Gleichmütigkeit sttahlt wieder gleißendes Mondlicht. Auch dieser alte Bekannte, der so mild über deutschen Wäldern leuchten kann, scheint mit feindlichem Blick auf uns zu starren. Niemand weiß, wohin wir fahren, st ä n d i g werf)- feit der Kurs. Was plant der Admiral? Ein Tag vergeht. Fahren, Fahren. Gleichmäßig zittert das Vibrieren der unermüdlichen Maschinen im Schiff. An Oberdeck erfüllt das dumpfe Brummen der großen Ventilatoren mit beruhigender Eintönigkeit Die Luft. Der Fahrtwind heult. Langsam dringt die Kälte ins Schiff, erfüllt vom Hauch ziehender Eisberge, die dort irgendwo im Norden ihr Wesen treiben. Graue Wolken wälzen sich über den Himmel. Aber die Nacht wird abermals hell. Strahlender als je leuchtet das große Gestirn. Meilenweit ist die Sicht. Gibt es hier keine dunklen Nächte? Wie lange soll das noch fo anbauern? Der Seegang wird zur Gewöhnung. Nicht, daß man sich gerade wohl fühlte, jedoch hat sich eine Widerstandsfähigkeit gebildet, die sich dem tumben Gefühl im Kopf entgegenstemmt, das Aufbegehren des Magens ab- dämpft. Man sieht wieder und wieder zum Kompaß. Wir laufen Südkurs. Immer nur Südkurs. Weshalb gehen wir nicht nach Westen oder wieder nach Norden? Wir geraten in das Bereich der englischen Flotte! Die Luft ist grau, Wolken ballen sich, zerfetzen, jagen sich über unseren Häuptern. Das Meer wühlt und scheint wie ein spielendes Raubtier mit schwappender Tatze nach uns zu schlagen. Mehr und mehr gerät es in Wut. Wir laufen Sudkurs. Der Durchbruch ist beschlossen! Unser Meteorologe spricht mit dem Admiral. Es wird ein en Orkan geben, und wir werden mitten in einem tobenden Höllenkessel nach Hause führen. Nach Hause? Die Gefechts statt one n sind besetzt. Die Geschwin- bigfeit steigt. Wir liegen voran, hinter uns folgt das zweite Schlachtschiff, unrrmüMid) den langen stählernen Bug in die brodelnden Wassermassen eintauchend. Zu Nebel sprühen die Wasser über Deck und Aufbauten hin und verhüllen alles dem spähenden Blick. Der Sturm wachst zum Orkan. Man hat es nicht geglaubt, daß diese schweren Riesen zur See mit ihren breiten Eisenleibern so zum Spielzeug des aufgewühlten Elements werden konnten. Wir haben den Wind von Steuerbord vornein. Mit langem Schlag taucht die Back in eine heranstürmende Woge, eine Wolke weißer Wassertropfen jagt über den langen Leib des Schiffes, selbst der Vormars t>er chwindet in dieser heulenden Wolke von See- wasser. Der Südwest brüllt, stürzt sich gegen Ausbauten, peift durch Gestänge und Antennen. Schwer beginnt der Koloß zu krängen. Eisern klammern sich Die Fäuste der Männer in der Brückennock an einen Halt, um nicht über Bord geschleudert zu werden. Sind wir denn ein Torpedoboot? Werden wir diese Schlagseiten überstehen können? Unerbittlich hält das Meer uns in seinen Pranken. Winzig find wir zwischen ben wogenden Wasser- massen dieser grausam schönen Unendlichkeit. Ich muß Eße» in de» Mast herauf holen. Unten grammes noch nicht einsehen, nicht einsehen wollen ober können, well sie noch zu sehr unter dem englischen Einfluß bcr vergangenen Jahre stehen. Sie können die hochtrabenden Worte, mit denen sie England seit langer Zeit förmlich überschüttete, noch nicht vergessen. Aber ein gutes Zeichen des Er- olges: die NS. - Bewegung wächst von Tag u Tag. Immer häufiger sieht man sich die München auf der Straße, in Gaststätten, in Geschäften, n der Familie mit ihrem Gruß begrüßen. Die erhobene Rechte und die Worte „Heil og Sael" (Heil Eben will ich zahlen. Da höre ich von irgend, woher das Wort „Nordland". Die Bedeutung ist klar. „Nordland" ist immer noch das große Gesprächsthema. Junge Norweger, die den Willen haben, am Aufbau der germanischen Welt mitzu- helfen, werden als Freiwillige in das ^-Regiment „Nordland" eingestellt. Das ist für die Norweger etwas Neues, noch nicht Dagewesenes. Eifrig wird darüber diskutiert. Hat doch manch einer bisher nicht glauben wollen, daß Deutschland , ,, Norwegen nicht nach englischem Muster a u s b e u ■ schrift „Jokaiselle Jotakin". Sven Hedin vertritt t e n will, sondern, daß es das Land als einen wich- darin die Anschauung, daß Europa nach Friedens- tigen Partner in der gemeinsamen Arbeit um schluß in eine Periode des großen Auf- eine neue Weltordnung ansieht. ! schwungs eintreten werde. Die Organisa- . _ ... ...... .......... - ei herein- und hinausrotieren. Herrliche Pelze er cheinen. Lässig Partei, Staat und Wehrmacht in#11 tesleben teil. Nach Begrüßung^ H0 kannte Männer von i kliorl pich for M. 3i 3m I kcc, an. schwerer s« $ln d Oie Goethe-Medaille für Ernst Vollbehr Imffnt Angriff । hofenc Stoller Verband rW Butten Kers gi Rotr »achibe n.iörtl |d)inne s lklsf-y vMen W 1 Stiiijpu Agende München, 24 März. (DNB.) Im ©oetfa Saal des Maximilianeums erfolgte die lieber: reichung einer Dante-Büste an ben Präs!, benten der Deutschen Akademie, Ministerpräsident Siebert durch den Präsidenten der italienischen G«, sellschaft Dante Alighieri Nationalrat Felice Fell, c i o n i, den stellvertretenden Präsidenten Skodnj und Prof. Lorenzi An dem Festakt nahmen bb Eifere” s« ph Net ®eim FräH stimmen werde. Veränderungen im jugoslawischen Kabinett. Si s । l’H an die kämpfende Wehrmacht überreichte Profeffot! Frank dem Generalfeldmarschall Keitel das iwd' bändige Werk „Reich und Reichsfeinde" und Da-tt, 5 und 6 der „Forschungen zur Judenftage". X S Wl|e steliy xZ HrlL ii'A Belgrad, 24. März. (DNB.) Der ßanbnM schaffsminister Dr. Branko Tschubrilowitsch Aerl und der Sozialminister Dr. Serdjan B u d i s a w. Veh liewitsch haben ihre R ü ck t r i 11 s g e s u ch« ' « eingereicht, die, wie von zuständiger Stelle miig» y teilt wird, genehmigt wurden. Anstelle der M Btlmkie rütfgetretenen Minister wurden ernannt zum Land» r^m, Wirtschaftsminister Dr. Tschaslaw N i k i t o w i 11 ch sthrie bi und zum Sozialminister Dr. Dragomir I k o n i t sÄ [ “ Justizminister Dr. Michael Konstantinowits^ ^uu ;v der ebenfalls ein MRücktrittsgesuch eingereicht HM, . hat seinen Demissionsantrag wieder zurückgenommeid Lnete in dieser Entwicklung gewesen. Dadurch werde and die künftige Entwicklung Finnlands angebeutet, h, stärker bie schwedisch-finnischen Beziehungen bü festigt würden, desto besser werbe sich auch be äußere und innere Lage Finnlands gestalten, sich in Europa gegenwärtig vollziehende Neuori, nung werde diese Entwicklung fördern. Deutsch-italienische Kulturarbeit. Neberreichung einer Dante-Büste an bett Präsidenten der Deutschen Akademie das Geleitwort schrieb, enthält neben 50 ausge« wählten farbigen Bildern die Tagebuchaufzeichmw gen Vollbehrs aus der Zeit, als er mit den Front« erheitern der Organisation TM nach Belgien utib Frankreich zog. In ihm ist das Erlebnis unfenr großen Zeit in Bild und Wort gleich meifterlty festgehalten. Kleine politische Nachrichten. Der. Ches des Oberkommandos der Wchrmaiji empfing den Präsidenten des Reichsinstituts fit Geschichte des neuen Deutschlands, Professor Waltek! Der erste Abschnitt des organisatorischen Ach baues der Jugendarbeit im Memelland sand seinen Abschluß durch die Uebergabe der nen anläßlich der zweiten Wiederkehr der Memel' rückgliederung durch den Reichsjugendsührer im Dsi'j sein des Memeikämpfers Dr. Neumann. Nach bfli Besicktigungen der HI.-Einheiten im Memelgebüt besuchte Reichsjugendführer Axmann die HI. dkl neugewonnenen Regierungsbezirkes Z i ch e n o« und des Kretses S u w a l t i im Gau Ostpreußen. • Im Fei erraum der Au slanb s - Organisation h Berlin begrüßte Gauleiter Bohle die Kulturamtt' leitet der AO. der NSDAP., die aus 15 Landen zu mehrtägigen Arbeitsbesprechungen in der Reich» Hauptstadt zusammengekommen sind. Gauprop» gandaleiter Schmidt-Decker gab einen Uttel blick über die Kultur arbeit der AO. Frank, zu einer Aussprache über die Mitwirkung der deutschen Geisteswissenschaften an der geistig-'» Kriegführung. Als Geschenk deutscher tWissenschofti „Diario de Noticias" meldet, daß bis jetzt fön Dampfer in den Gewässern nahe Der Kop|”We Derdischen Inseln (Nordwestspitze von Afrikas -Jlugjeu versenkt worden sind. Als letzter fei am Samstai [tWen|ai der englische Dampfer „Clandgilvy^ untergegangcitj ültn, i Der portugiesische Küstendampfer „De Maio" toi* igQt %v mit Schiffbrüchigen an Bord in Sao Vicente zririM lu,, et erwartet. ! In Berlin traf der ungarische Minister für Handel und Verkehr, Dr. Varga, zu einem D?su^ ein. Er wurde von Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller begrüßt. In der Begleitung del Ministers befanden sich der Präsident der ungarischen Staatsbahnen, Stefan v. H o r t h y , ein So-n Wissenschaft und Geistesleben teil. Nach Begrüßung-, warten des stellvertretenben Präsidenten Der Deut, schen Akademie, Pros. Dr. Wüst, hob Exzellenz Felic ioni bie gemeinsame Zielsetzung seiner (9t. sellschaft und der Deutschen Akabemie hervor. Dz Ueberreichung der Dante-Büste solle zeigen, doß eine immer engere Zusammenarbeit auf den Gft ... bieten ber Kultur und des Geistes angestrebt roerbt, ftol, &ar Präsident Siebert dankte herzlich. Der deutsch Geist und bie italienische Kultur hätten eine ent« schlossene Kampfgemeinschaft gebilbet, die bas Abend, (rt land in Zukunft in seinen geistigen Umrissen teil des Reichsverwesers, der Präsident des unganschei! Fremdenverkehrsverbandes, Staatssekretär v. La« n e r und andere. Bei der Besprechung der bttd-ei Minister kam die enge Verbundenheit des Reichel mit Ungarn auf dem Derkehrsgebiet zum AusdruL |Q( Berlin, 24. März. (DNB.) Am Vorabend ter 65. Geburtstages des bekannten Kriegs- und Ks» L/"'" lonialmalers Professor Ernst Vollbehr bat» BN3eU' Reichsminister Dr. Todt zu einem Empfang gn W01 laben, auf dem bas neue Kriegsbuch Professor Voll, fcc,an. behrs „Mit ber OT. am Westwa 1 l unb Irobadjf beim Vormarsch" ber Oesfentlichkeit übergebt« F.,.. wurde. Reichsminister Dr. Tobt roürbigte das fünfe leriscke Schaffen Professor Vollbehrs, ber als En gebnts eines einzigen Jahres 200 Kriegsbilder g» schaffen habe, die zum Teil in ber vorbersten ßinit entstanden sind. Der Minister gab bekannt, baß del Führer Professor Vollbehr bas Kriegsver. bien st kreuz 2. Klasse mit Schw ertern kn ha! verliehen habe und erinnerte an die Arbeiten Vollbehrs aus den deutschen Kolonien und dem Welt kriege und seinen künstlerischen Einsatz während des jetziaen Krieges. Von ihm könne man sagen, daß er oas Erleben ber deutschen Geschichte mit seinem Schaffen begleitet habe. Im Auftrag del Reichsministers Dr. Goebbels überreichte ihm Ministerialdirektor Dr. ® utter er bie ihm vom Führer verliehene Goethe-Mebaille für Kunst urb Wissenschaft. Die Glückwünsche des Reichspressechefli vermittelte Ministerialrat Bade. Das n e i: t Kriegsbuch Vollbehrs, dem Reichsminister Tadi Nack einer Meldung aus Sidney hctt das In bfl australischen Gewässern zu Besuch weilende amen* kanilche Flottengeschwaber die Weiterfahrt na$ Brisbane angetreten. Erfolge deutscher Ll-Boote und Flieger motorisierte Hofenantagen und ein Oellager wurden zerstört. Italienische Jagdflugzeuge, die zusammen mit deul- I- Flugzeuge werden vermißt. Seutsche-aiizerbesatzungbelmWWlllliiterheißerSonne des Ziabbi Wise. tersahrt gen 3n 31 o r für fr” Beim Marsch durch die Libysche Wüste hat die Panzerbesatzung eine KW °ui dem Turm niedergesetzt 6" ' Oer italienische Bericht afrika griffen deutsche Aufklärungsflugzeuge Truppenansammlungen des Feindes mit Bomben und Bordwaffen an. Auf einem Bahnhof wurden Treibstoffvorräte beim Ausladen in Brand gefchof- fen. Das dadurch entstehende Großfeuer konnte beim Abflug noch aus einer Entfernung von über 100 Kilometer beobachtet werden. Truppen klärten gemeinsam am Ostrand der fyrtischen Wüste auf. In Bulgarien nehmen die Bewegungen der deutschen Truppen ihren planmäßigen Fortgang. Deutsche Bauernhöfe im Osten Planung für den im Osten siedelnden deutschen Soldaten. wird, die jede weitere Ausbeutung und Zersetzung der Völker Europas durch diese Parasiten aus« schließen wird. 15 s XL Ingriff erfolgreich bekämpft. Im Mittelmeer-Gebiet griffen deutsche Flugzeuge südlich Kreta zwei britische handels- shisfe von je etwa 6000 BRT., darunter einen Tanker. an. Das Tankschiff wurde in finkendem Zustand beobachtet. Das zweite Handelsschiff blieb mit shweren Befchädigungen liegen. Am 23. März wurden zwei erfolgreiche Angriffe durch Sturzkampf- ^erbände auf den Hafen von La Baletta durch- ßeführt. Fünf große Fracht- und Fahrgastschiffe wurden von Bomben schweren und schwersten Kalibers getroffen. Ferner erhielt ein leichter Kreuzer Im Hafen von La Valetta drei schwere Volltreffer. englischer Westhäfen während der letzten zehn Tage kennzeichne den Anfang der „Krise des Kriege s", die erste und wahrscheinlich gefährlichste Phase des deutschen Versuches, England von den Vereinigten Staaten und dem britischen Empire zu isolieren. Der erhöhte Aktionsradius der d a f r i k a Aktionen deutscher m o t o r i - Truppen am vstrand der fyrMchen LlSA.-A1lantikhäsen für brilische Frachter. Flucht vor deutschen Bomben aus den Häfen der britischen Westküste. deutschland ein und griff dis Reichshauptstadt an. I In verschiedenen Wohnbezirken Berlins wurden I Brand- und Sprengbomben aus großer höhe ab-I geworfen, die an einigen Stellen Dachstuhlbrände I verursachten. Militärischer Schaden ist nicht einge-1 treten, von der Bevölkerung wurden einige perlassen. Das Eiserne Kreuz für einen italienischen Fliegerhouptmann. Neuyork, 24. März. (DNB.) Der Vorsitzende des amerikanischen Judenkongresses, der berüchtigte Hetzer Rabbiner Wise, hat die Gründung eines „Forschungsinstituts" bekanntgegeben, das einen Plan fürdenWiederaufbaudesjüdi- scheu Lebens in Europa nach dem Krieg rabenHi! - und b ehr he npfangi stssor St »all ut t überaet< : das m ewik , Ööj >e 1161 2n Pi- '.rpG ilchens ceFt, -kvd' Lehnitz Deutsche . und italienische ti. LaM lorolii ublfat eile mi'i Ile btr । rum &■ towil« lonili io mit' eicht ha 6* seiner; eroor.; 'igen,!, r den j ebt n>?L -s deur" eine ( >as Abk missen Frauenarbeit — leicht gemacht. Ein Betriebsarzt über gesundheitliche lleberwachung und Betreuung des FraueneinsaheS in der Industrie. ’S "gen i IM' -lte^l! Mm: inftM- ■ 'essor j Mtwiül' l der Ms , jte 1 1 d°> 5! * und 3-‘j age"- gouvernements täglich vorgenommenen Vermittlun» beträgt 3400 Personen. nt, daß V iegsvn werfet beiten W dem tz währr mn fagei chlchte r Ihm fei" am W"! Verbannung verurtei §eSr56VntumUb»r,^;urtdi;;n | «aus» und bie fommenbsn' Friedens, waen Vor dem Militärgericht zu Barcelona batten 06^011611111960 061*1)611^ mit ihm — wenn uber- fi* 51 Personen zu verantworten, die versucht hat- Haupt — lediglich als Odiekt beschäftigen. Der Sieg en staatsfeindliche Zellen zu bilden. Den der Achsenmächte wird da ur sorgen, daß die Juden- Angeklagten wurde auch vorgeworfen, einen An-Ifrage eine endgültige Regelung finden neuen deutschen Bomber und deren Fähigkeit, sich außerhalb der Reichweite der englischen Abwehrgeschütze zu halten, habe die deutschen Bombenangriffe auf die britischen Häfen „schrecklich" werden lassen. Ein karpathendeutsches Heimatforschungs-Institut. Preßburg, 24.März. (Europapreß.) In der Zipfer Stadt Kaesmark fand in Anwesenheit von Vertretern des Deutschen Auslandsinstitutes, der Deutschen Partei und der Hlinka-Garde die Eröffnung des karpathendeutschen Heimatforschungs-Jn- stitutes statt. Volksgruppenführer Karmasin um- riß die Aufgaben dieses Institutes dahingehend, Brücke zum Gesamtdeutschtum zu bilden und neue Formen des Zusammenlebens der in diesem Raum lebenden Völker zu ergründen. fonen getötet und mehrere verletzt, die sich außer- B e r l i n , 24. März. (DNB.) Die A u s st e l - halb der Luftfchuhräume aufhielten. Der Feind ver- lung „Planung und A u f b a u i m O st e n , lor außer den vier im Mittelmeer abgefchossenen die der Reichsführer -- m seiner EigensckMt als 3agbflug,eugenbtei mdtere 3tug,euge. Sechs eigene I »««rf! Vä Elfter Id 50 aus?! \ aufzeichk^ x! den W Belgien j [] >nis |i werden, die eine gesunde bäuerliche Existenz gewähr- leisten. Diese Höfe sollen zu Siedlungseinheiten zu- sammengeschlossen werden, die die größte PZ'ri- schaftlichkeit versprechen. Das Land muß in gleicher Weise mit allen wirtschaftlichen und kulturellen Einrichtungen ausgestattet werden wie die Stadt. Wo es notwendig ist. werden ganze Städte und Dörfer neu aufgebaut werden. Als kleinste S'ed- lungseinheit ist das Dorf mit etwa 400 bis ^>0 Einwohnern gedacht. Als nächste Stufen folgen das Hauptdorf mit etwa 1000 Einwohnern und die Kleinstadt mit 10 000 bis 20000 Einwohnern Das Hauptdorf und im größeren Maßstabe die Kleinstadt sind als verwaltungsmäßige, wirtschaftliche, gewerbliche und kulttirelle Zentralen gedacht, nach denen sich das dörfliche Leben ausrichten wird. Es ist sowohl an eine aufgelockerte als auch an eine konzentrierte Bauform, je nach der Landschaft, gedacht. Auch die Gestaltung der Höfe wird nach neuen Gesichtspunkten durchgeführt, wobei Bauernwirtschaften entstehen werden, die zweckmäßig und schön und mit allen technischen Errungenschaften ausgestattet sein werden. Ebenso soll, was die Wohnungseinrichtung anbetrifft, der Landbewohner dem Städter in keiner Weise nachstehen. Von vornherein ist der Wohnraum so berechnet, daß er einer Bauernfamili^mit 10 bis 14 Köpfen, einschließlich Altenteiler und Gesinde, bequem Platz bietet. Auch mit hygienischen Einrichtungen, wie Bad und fließendem Wasser, wird nicht gespart werden. Eine solide Bauweise wird die Gewähr dafür bieten, daß das deutsche Ostland für immer Heimstatt deutscher Menschen bleiben wird. -e von zackenlager an der Front der 11. Armee bombar- am llert Feindliche Flugzeuge haben einen Linflug cuf Devoli unternommen. Bon unseren Jagern ge- fiel», wurden zwei hurricane ibgeschosien^ Line Neuyork, 24. März. (DNB.) Dem Weißen Haus nahestehend« Journalisten kündigen in der „Piero Port Herold Tribüne" die B e r e i t st e l ° tun 9 von Neuyvrk, Baltimore und anderer Häfen an der Ostküste der USA. II9 Heimathäfen" für v ritis che Fracht- hisse an. Dieser Plan gehöre zu den zahlreichen nalandhilfe-Projekten, die Präsident Roosevelt ährend seiner Erholungsreise prüfe. Es handele h um eine Ausdehnung der Bestimmung, roo- ich fremde Kriegsschiffe in USA.-Häfen ous- ■ftattet und ausgebessert werden dürfen. Das eiche Prinzip werde nun auf die brittsche S) an* elsschiffahrt angewandt werden, wobei die schüfen der USA. zu „K 0 p f sta t i 0 ne n" für teittsche Frachtschiffe werden sollen. Die Notroen- Igleit hierzu ergeve sich aus der erfolgreichen T ä« jigkeitderdeutschen Luftwaffe über den mglischen Westhäfen, die es ratsam erscheinen lasse, tzatz die Frachtschiffe diese britischen Häfen sofort Vach Löschung der Ladung verließen und Ausbesse- tung, Verproviantterung und Brennstoffaufnahme desseits des Atlanttk vornähmen. „Es wäre geradezu katastrophal", so heißt es in her „New Aork Herold Tribüne", „wenn es den Deutschen gelingen sollte, Glasgow, Liverpool, Bri- sol, Cardiff und Swansea zu sperren. Diese fünf Mailand 24. März. «Europapreß., Wie „Gaz. scheu Lebens in Europa nach dem Krieg ,etta del Popolo" meldet, hat der Führer dem aus entwerfen und eine List- der Schadenersatz, dem Piemont stammenden Fliegerhauptmann Ric- anfpruche für die-Verlust- aufft-ll-n> l°ll, d'e di- cardo Diovano für feine kühnen Unternehmun- Juden IN Europa seit 1S33 erlitten haben. der SD!'Q d)lin’n einsetzen, auch wenn sie leicht zu b-die- Plan erwachsen, die englischen Schiffe zeitraubende nen finb zzjele dieser Frauen, vor allem, wenn sie V-rrichtung-n in den Atlantik-Häfen der finb, haben bisher nur völlig unkompli- USA. vornehmen zu laßen. Izierte Arbeiten verrichtet. Stellt man sie gleich zu Beginn ihrer neuen Tätigkeit auf einen falschen Platz, bann bekommen sie Furcht vor ber Fabrik unb vor ber Maschine. Sie versuchen bann oft, unter allen möglichen Dorwänben, befonbers gern ge- , sunbheitlichen Klagen, bie Entpflichtung zu erreichen, scheu Jägern bie Angriffe gegen La Baleffa sicher- Sie kommen zum Betriebsarzt. len, fchosfen in Luflkämpfen vier feinbliche Flug- Wir führen hier eine fehr genaue Gefunb - zeuge vom Muster hurricane ab. In Nord- hei tslartei mit allen Daten. Unter strikter - -- — - ' Einhaltung ber ärztlichen Schweigepflicht geht bann oft in solchen ober ähnlichen Fällen bie Melbung an bie Betriebsleitung: Der Mann (ober bie Frau) ist am zweckmäßigsten dort unb dort einzusetzen. Dabei arbeiten wir in Uebereinftim- mung mit den freien Aerzten, von benen ja bie Patienten oft kommen. Ich habe dabei in meiner elfjährigen Praxis immer wieder feststellen müssen, baß gerade bezüglich des Einsatzes der Frau im gewerblichen Betrieb mit einer gewissen Disziplin große Erfolge erzielt werden können. Werden zum Beispiel die Schutzhauben ober Netze trotz Ermahnung gar nicht ober falsch getragen, • ■ , . - - ., , so wirb am besten zum Arbeitsbeginn ein Mützen- Bon drei feinblichen Kampfflugzeugen, die gegen appe[I durchgeführt, ganz wie bei unseren Solba- Abend des 23. TRän die holländische Küste an- fen. Nach zwei- ober breimal klappt es schon! (Beflogen, wurden zwei Flugzeuge des Musters Bristol-1 rabe diese Schuhhauben finb bei allen Arbeiten an Blenheim durch Jäger im Luftkampf abgefchofsen. rotierenden Maschinen wegen Unfallgefahr notwen- Der Gegner flog in der letzten Nacht nach Nord- dig. Interessant ist dabei die Tatsache, daß einfar- Rom, 24. März. (DNB.) Der italienische wehr, vachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front nichts von Belang. Unsere Lnftverbände haben Anlagen des 5tühpunktes von preveza und im Hafen von Liur Hegende feindliche Schiffe bombardiert. Andere Zluqzeuae haben feindliche Stellungen und Ba- tackenlager an der Front der 11. Armee bombardiert. Feindliche Flugzeuge haben einen Linflug Der Wehrmachiberichi vom Montag. Berlin, 24.März. (DNB.) Das Oberkommando fer Wehrmacht gibt bekannt: Im Nordatlantik operierende Unterfeeboote ßerfenkten 27 500 BRT. feindlichen handelsfchiffs- taum, darunter drei Tanket. Auch die Luftwaffe führte den Kampf gegen die britifche Schiffahrt in ter Nordsee, im Atlantik und im Mittelmeer erfolgteich fort. Aufklärungsflugzeuge versenk- genoM tn bei den Orkney- und den Faroer-Inseln zwei tleinere Handelsschiffe von zusammen etwa 2500 tzRT. 3m Seegebiet der Shetland-Inseln wurde ein tewaffnetes Handelsschiff von 6000 BRT. Im Tief- J weitere hurricane wurde von der Flak abgefchofsen. Der Flottenstützpunkt La Baletta (IHatta) wurde zu wiederholten Malen von Berbanden des Kutschen Fliegerkorps angegriffen, die von italie- ■ l-i cßchen und deutschen Jägern begleite, wurden. Stutzer hnsenaiitagen und einem Brennßosslager M tourten mit Bomben schweren Kalibers ein kreu- ’et, zwei grohe Dampfer und drei von uuMerer Tonnage getroffen. 3m Cufttampf haben die «a ^«»enifHen Jagdflieger vier feindliche Eindecker ab- jjjrer ^JltWoffen. ... ____ Her ter Truppen am Dftrano oer $ $ Wüste. Abteilungen des deutschen 3«egerkorps g|*!" laben In der Eyrenaika Zusammenziehungen von yrt«'* Staflroagen mit Bomben MG-Zener belegt “ 3m Aeaöischen Meer haben unsere 3ager -inen feindlichen Flugstühpunkt aus Kreta ange- ,rissen und dabei ein Jlugjeug arn B=»eu m Bran» I-schossen und andere beschädigt 3m östlichen ■ Aus dem Reich ra Zum Abschluß des 2. Kriegs-Winterhilfs- werkes wirb die Straßensammlung der DAF. am 29. und 30. März zwanzig verschiedene deutsche Heilpflanzen als Plaketten aufweisen. Wer wartet nicht schon sehnsüchtig auf das Grün der Birke? Ihre jungen Blättchen sind nicht nur Zeichen für das Aufwachen der Natur, sie bergen aromatische Harzstoffe, ätherische Oele, ja sogar Bib tersubstanzen. Teeaufgüsse sind Gegenmittel bet Gicht, Wassersucht. , Ein lästiges Ackerunkraut, der gelbblühende Huf- lattich, gibt mit Blättern und Blütenkörben ein Linderungsmittel bei Katarrhen der Luftwege, vor allem durch die in ihm steckenden Schleimstosfe. Heilpflanzen im Knopfloch Oie Bedeutung der letzten WSW.-Abzeichen. di e Familie zusammen kauft, ab er sie fügt auch alles das, was sie produziert, zu einer Einheit zusammen, und erst damit erfüllt sie die Ansprüche, die das Wohl der Familiengemeinschaft an sie, stellt. Hinzu pflücken, am besten in den Monaten Mai bis Juli. Reiche Verwendung finden Heidelbeer blätter als Stoffwechselregler. Darüber hinaus sind auch ihre Beeren von hohem gesundheitlichen Wert. Die dunklen Früchte haben stopfende Wirkung und dämpfen Durchfall. Bei Störungen des Stoffwechsels greift der Heilpflanzenkundige zur Rinde des Puloerholzes (Faul bäum), der in Wäldern mit etwas moorigem Untergrund ein häufiges Gesträuch ist, kenntlich an seinen grünen, rot und schwarzen Früchten. Das zu den Mohngewächsen rechnende Schell- kraut, das als Unkraut in leichtem Schatten von Parkanlagen, Hecken, in Wäldern gedeiht, fällt sofort durch seinen orangefarbenen Saft auf. Er schmeckt bitterscharf und gilt als Warzenvertreiber. Die aus der Pflanze gewonnenen Substanzen zei-aen Heilkraft bei Leberleiden. Eine Augenweide ist der Tee aus den roten Blütenblättern des Feldmohns, der ein wirksames Hustenmittel darstellt. Der Verbrauch an Kamille in Deutschland wird aus 800 000 Kilogramm im Jahr geschätzt, uneingerechnet die Mengen, die von Privathand ae- sermmelt und verbraucht werden. Wozu für dieses Wiesen schmückt massenhaft das zierliche Gänseblümchen. Seine Blütenköpfe gewähren Heilung bei Erkältungsstörungen der Atmungsorgane und wirken krampfstillend. Wer sich einer billigen Frühjahrskur unterziehen will, sammle die jungen Blätter des Löwenzahn. Die in ihnen vorhandenen Säfte regen die Drüsen- und Darmtätigkeit des wintermüden Körpers an. An den leicht bitteren Geschmack der Jungtriebe gewöhnt man sich rasch. Bei den Frühjahrskuren kann auch der Spitzwegerich eine Rolle spielen. Er gilt ferner als Hausmittel bei Reizungen der Luftwege, z. B. bei Husten. Das zerdrückte Kraut schafft Linderung bei Insektenstichen. Unsere weiße Taubnessel, deren süße Lippenblüten mit Nektar locken, hat den Ruhm, die teuerste deutsche Droge zu sein (ein Kilogramm bringt sechs Mark). Auch sie wirkt günstig auf die Atmungsorgane und bringt Regelung bei Frauenleiden. Zur Herstellung von deutschem Tee sind Blätter von Erd- und Brombeere viel begehrt. Nur muß man sie an staubfreien Stellen Schüler beginnt mit dem 1. September jedes Jahres ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Schulbeginn. Für die mit Ende des Schuljahres ausscheidenden Schüler ist das Schulgeld bis zum 31. August zu entrichten. Für die Schüler, die Ostern die Schule verlassen, um in das Berufsleben überzutreten, endet die Schulgeldzahlung m i t Ablauf des Monats März. Das gilt auch für die Schüler der achten Klasse, die Ostern die Reifeprüfung ablegen, und die Schüler der sechsten Klasse der Mittelschulen, die zu diesem Zeitpunkt das Abschlußzeugnis erhalten. Schüler, die im laufenden Schuljahr ihre Klasse länger als^ sonst, bis zum Herbst, besuchen, müssen noch Schulgeld für die Monate April bis August bezahlen. Hauswirtschaft als Wissenschaft. An der Universität Frankfurt a. M. versieht seit dem 1. Januar d. I. die Professorin der Volkswirtschaft Dr. Charlotte von Reichenau (ftüher in Gießen) einen Lehrauftrag für Konsumwirtschaft, bei dem sie erstmalig die Wissenschaft von der Hauswirtschaft vor ihren Hörern entwickelt. In den Augen der Wissenschaft ist die Rolle der Hausfrau als Verbraucherin abgelöst von der hauswirtschafttichen Produktionsaufgabe. Die Hausfrau produziert zwar eine große Zahl von Gütern aus den Rohstoffen, die sie für also in der Schaffung des Lebensraumes für die Familie. Ihn muß die Frau durch chre unermüdliche tägliche Kleinarbeit ständig vor Ein- büßen durch äußere Einwirkungen schützen und ihn. besonders in Zeiten der Gefahr, den ständig wechsel- den Bedingungen der großen Volkswirtschaft anpas. sen. Von dieser Warte aus gesehen, so erklärt Dr. Ilse Bure sch-Riebe in der DAF.-Zntschrift „Der Deutsche Haushalt", erscheint der Ruf nach der Hauswirtschastswissenschast nicht mehr befremdlich. Er geht sogar alle etwas an, denn selbst wenn wir in unserer täglichen praktischen Kleinarbeit nicht viel von Wissenschaft verspüren, so erfüllt uns das Bewußtsein, Mitwirkende in einer heute endlich als wichtig erkannten volkswirtschaftlichen Produktions- arbeit zu sein, mit Stolz und Befriedigung. Eilzustellung in Gro^-Berlin aufgehoben. In den letzten Monaten hat der Eingang von Eil« sendungen an Empfänger in Groß-Berlin einen er- heblichen Umfang angenommen. Der Reichspost- Minister hat daher zur Fernhaltung von ernsten Verlegenheiten bis auf weiteres die Eilzustellung in Groß-Berlin aufgehoben. Bei Sendungen nach Groß-Berlin kann demnach das Verlangen der Eilzustellung vorläufig nicht mehr gestellt werden. Aus aller Wett. Hermann Abendroth in Frankfurt. NSG. Der Gewandhauskapellmeister Professor Hermann Abendroth und Kurt S t i e h l e r als Violin-Solist waren von der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" für das letzte Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters in Frankfurt gewonnen worden. Die Vortrags- folge begann mit det Ouvertüre zu Mozarts Oper „T i t u s". Es folgten die vier Sätze des Konzertes für Violine und Orchester A-Dur, Werk 219 von Mozart, dem Kurt Stiehler durch feine hervorragenden solistischen Lei. stungen die Note gab. Den wohl größten Eindruck aber hinterließ Bruckners Vierte Sinfonie Es-Dur in der Originalfassung. Unter der ausgezeichneten Leitung Abendroths hat das Rhein- Mainische Landesorchester gezeigt, welche großen Fähigkeiten in ihm liegen. Professor Abendroth aber hat sie zu wecken gewußt und das Orchester folgte ihm bereitwillig, so daß dieses Konzert ein ganz großer Erfolg wurde. An Brandwunden gestorben. Der 72 Jahree alte Bauer I. Berthold in S ch l ü ch t e r n erlitt beim Ausputzen seiner Bäume einen qualvollen Tod. Während er auf feinem Grundstück arbeitete, war in der Nähe durch dürres Gras Feuer entstanden. Als Berthold den Brand bekämpfen wollte, ergriffen die Flammen seine Kleider. Er konnte sich noch im Bestreben, die Flammen in einem nahen Wassergraben zu ersticken, bis zu dem Graben hinschleppen. Mehrere Arbeiter, die ihm zu Hilfe eilten, sorgten für die Ueberführung des Schwerverletzten ins Kreiskrankenhaus, doch führten die schweren Brandwunden den Tod des Mannes herbei. Sieben Kinder verbrannt. uhu.uvv.^v.hvu.i^uix v*,. jtv. |.mu. In der Nähe von Windsor Mills in der fand» kommen muß aber noch die Schaffung jener seelisch- bischen Provinz Quebec entstand in einem einsam aeifEigen Atmosphäre, die die Familie zu einer gelegenen Farmhaus ein Brand. Sieben Kinder, schöpferischen Gemeinschaft werden läßt. Das 3iel ibie allein gelassen morden waren, kamen in der hauswirtschaftlichen Produktionsaufgabe besteht 1 den Flammen um. Verlängerte Geschäftszeit auf dem Lande. Um den durch die Einführung der Sommerzeit veränderten Verhältnissen Rechnung zu tragen, hat der Reichsarbeitsminister bestimmt, daß offene Verkaufs st ellen in ländlichen Gebieten in den Monaten April bis September bis 22 Uhr geöffnet fein dürfen. Der Ladenschluß wird um eine Stunde hinausgeschoben, um der landwirtschaftlichen Bevölkerung während der Zeit der Feldbestellung und Ernte genügend Zeit zum Einkäufen zu verschaffen. Die zulässige tägliche Arbeitszeit der Angestellten wird dadurch nicht beeinflußt. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur bis 19 Uhr arbeiten. Oie Preisgestaltung für Oamenhüte. Berlin, 24. März. (DNB.) Die Preisgestaltung für Damenhüte aus Haar- und Wollfilz sowie aus Geflechten bei der Industrie, dem Handwerk und dem Groß- und Einzelhandel wird vom Reichskommissar für die Preisbildung zur Zeit n a ch g e • prüft. Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittelungen stehen die geforderten Preise für Damenhüte in vielen Fällen nicht mit den Vorschriften der Kriegswirtschaftsverordnung im Einklang. Maßnahmen, die auf eine beachtliche Senkung der überhöhten Preise für Damenhüte abzielen, sind in nächster Zeit zu erwarten. Neuregelung der (Schulgelderhevung. Die Vereinheitlichung des Schuljahrbeainns hat eine entsprechende Regelung der Schulgeloerhebung notwendig gemacht. Die Zahlung des Schulgeldes für die mit Anfang des Schuljahres eintretenden an Feld rändern und in lückenhaften Kleefeldern häusige Unkraut, das schon wegen seiner Entzündungswidrigkeit oielfeit-ige Verwendung findet, Devisen ins Ausland senden? Stärker schweißtreibend, zugleich blutreiniaend, andererseits zusammenziehend wirkt die Schafgarbe, die an trockenen Wegerändern ein häufiger Sommerblüher ist. An ihre Seite stellt sich die Wegwarte als Bttterstoff- lieferant gegen Leber- und Gallenstörungen. Getrocknete Wurzeln verarbeitet man zu C i ch o r i e. Der August bringt uns in Hülle und Fülle die gelben Knöpfchen des Rainfarn. Blätter und Blüten sind ein anerkanntes Wurmmittel. Bei der Dosierung ist freilich Vorsicht geboten, weil sich leicht Nebenerscheinungen zeigen von störender Auswirkung auf das Nervensystem. Noch stärkere Vorsicht ist mit dem roten Fingerhut am Platze. Er enthält ein schweres Herzgift, gehört also nur m die Hand des Arztes. Ein wahres Hausmittel könnten die Hagebutten werden, schon wegen des starken Gehaltes an Vitamin C. Das Fleisch der Scheinfrüchte findet Verwendung zu Tee,- Kompott, Pasten, die Kerne zum deutschen Tee Der Strauß der W H W. - H e i l p f l a n z e n ist nun fertig „gebunden" zum Verkauf. Wir greifen olle zu, tragen die Heilkräuter heim und helfen damit in zwiefachem Sinne: dem WHW. schaffen wir Geld, uns aber führen wir zu tieferer Erkenntnis von Mutter Natur. Dr. Elisabeth Skwarra. Statt besonderer Anzeige. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist heute vormittag 1154 Uhr plötzlich und unerwartet unsre innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Hanauer Wwe. geb. Schlierbach im 68. Lebensjahre sanft entschlafen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Neustadt 61), Demmin i. P., Fritzlar (z.Z. Berlin), den 22. März 1941. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 26. März, um 14 Uhr statt. - Beileidsbesuche dankend verbeten. 01072 EMM—.......IUI ■IMMIIH WIMH—WW Für die wohltuende Anteilnahme anläßlich des Heimganges meines lieben Mannes und unseres unvergeßlichen Vaters sagen wir innigen Dank. Frau Johanna Staudt und Kinder» Gießen, im März 1941. 1470 D Fuchse Deutsche und veredelte, verkauft in sauberster Kürschner- Arbeit, solange Vorrat reicht Gerard & Eruier, Leipzig. zur Zeit zur Messe in Gießen UfCDBC DRUCKSACHEN VVCKDC Brühl. OieOen Mühl. Wohnung 2-4 bochherrsch. Zimmer zu vermieten. 01073. Wo? sagt dieGe- schäftsst.d.G.A. Anzuseben 17 bis 18 Ubr. 1469 A \fürdep lfr \ furd*8 Edgar BORRMANN 5. Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 4165 und 4156 Mietgesuche BoOnung 4-5 Zimmer für bald oder später gesucht. Lchr. Ang. uni. 13ü4Pa. o.G.A. 3-5-3innner- Woönung in L ich oder näherer Umgebung zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 1460Pa.d.G.A. torm möM. Zimmer auch f. Ehepaare werden sofort gesucht. Angebote mit Preisangabe u. 14591) an den Gießen. Anzeig. 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Leo Lampe, Gießen, Wernerwall 24, fordere ich hierdurch auf, etwaige Ansprüche an den Genannten innerhalb acht Tagen bei mir anzumelden, ebenso innerhalb gleicher Frist Schuldbeträge an-mich abzufuhren. Gießen, den 24. März 1941. L. Althoff, Walltorstraße 16 Äevollmachtigter. _ •Spranz Voqt&G. Giessen Goeihestr. 32 \ Seifersweg 44 Rufi 2464 Verschiedenes Mind entlaufen auf „Iwan" hörend abzugeb. Sommer körn. 1 Bleichstr. 12.01074 Mittwoch den 26. März 1941 werden wir bei Herrn M Wim in MW eme größere Anzahl erstklassiger Ferkel und Läuferschweine zum Verkauf bringen ueiO Gedr. Scherer, MeMck». Stadttheater Dienstag 25. Dienstag-Mietei 19 bis 21.30 Uhr 1,455V Götter auf Urlaub Lustspiel von Helwig. Preise von RM. 0.60 bis 3.10. Dienstag, 25. März Ml Gießener Anzeiger fGenerai-Anzeiger fSr Gberhesfen) 7( Zweiter Blatt irtschastsoberschule Gießen Von Handels-Studiendirektor Dr. Kruse, Leiter der Wirtschaftsoberschule Gießen. ■n tk. W >e bes Den Tag bei den Beeten beschäftigt/ damit die Sä- f reien rechtzeitig in die Erde kommen. Die Rosen treben, der B. Dornotizen. Tageskalender für Dienstag. | nb". — Gloria-Palajt, Seltersweg: >• Irland". — Achtspielhaus, < Wunschkonzert Dinterhilfswerk- 17 bis 19 Uhr Ausstellung im Lirmhaus am Brand. — Frühjahrsmarkt (Schau- I?sfe) auf Oswaldsgarten. ien M 1941. Wann sind die Zähne am meisten gefährdet? In der Kindheit, während der Entwicklung zur Ge- . i ver Jvincmcir. wanttnv vw NSG. Nach der Derordnuna vom schlechtüreife, während der Schwangerschaft und in Er kann verlangen, daß der Unternehmer des Be- ist die richtige Zahnpflege dann besonders wichtig, triebes, dem er bei seiner Einberufung angehort hat Zur richtigen Zahnpflege gehört Putzer der täglichen ihm wieder die alte oder eine gleichwertige Aroeit Reinigung der Zähne mit Zahnpaste und Durfte eme reit 0 Oer Anspruch des Soldaten auf seinen alten Arbeitsplatz. > Sun n&i. nbrud ODb ‘ au«. * •) aber W g°»i ldi- lt>. enb« 1 W erthch Flam. 1 kW' [ einsam I Mr. j men in I '.ltt oroeu he • der Stadt Gießen llnruhvoll ist der März. iet«1 V Verdunkelungszelt 25. März von 19.43 bis 7.15 Uhr. issen aufgedeckt und beschnitten werden wie es reite bei den Obstbäumen und Beerensträuchern s cl?ehen ist. Es darf keine freie Stunde ungenützt fanb — in gebührender Weise gedacht worden war, gab der Versammlungsleiter den Geschäftsbericht, Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: — Oberhessischer Kunstverein und 110° M ihm wieder die alte oder eine gleichwertige im Betrieb zuweist, soweit dies nicht durch kriegswirtschaftlich bedingte Umstellung des Betriebes um möglich geworden ist. In diesem Falle hat der entlassene Soldat Anspruch auf einen Arbeitsplatz zu «rilK1 mW . eriil Gießener Konzertring Orchester-Konzert. r All "Pas. । A % !> jl; W; stiller Sehnsucht nach der ewigen Schönheit der •| | j Lji. —'ff f (.(■>(• am MMik amaI umihnnlf lvlü ¥\ «9 b : tr Ibü8,1l Reinigung der Zähne mit Zahnpaste und Durfte eme vernünftige Ernährung, gründliches unI? ^te regelmäßige Überwachung der Zähne. Chlorovont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege (Sin neues Landdienstjahr beginnt Hessen-Nassaus Jungen und Mädel sind startbereit. Unter den deutschen Dirigenten°Personllchke:ten < it der Leipziger Gewandhauskapellmeister Proseisor fermann Abendroth eine der markantsten Erscheinungen. Es strahlt von ihm eine s ggestive Kraft aus, die jedes Orchester, mit dem ; r zusammen musiziert, völlig seinem Willen ge- f gig sejn und ihm in der tiefschürfenden Ausdeutung H Werke bis zum Letzten folgen laßt. Professor 2 bendroth erlebt das Musikalische aus den ihm innewohnenden Bedingungen; fern ab von dem Susfluß intellektueller Erwägungen laßt fein um- f, ssendes und sich nie verausgabendes VoUmustrer- t m die Werke aus ihrer Eigengesetzlichkeit m ur- sl rünglicher Auswirkungsnähe erstehen. Wenn man b»i ihm von Großzügigkeit spricht (man muß es bei ilm unbedingt), so bedeutet das nicht wie sonst in d n meisten Fällen Flächigkeit, sondern em Gestal- tm, das die innere Organik des Werkes lichtklar er« k nnen läßt, denn bei fernem musikalischen Durchleben ist der Ausgangspunkt des Ganzen, seineur- 2 He, das grundlegende Thema in feiner 2)1011011 Er löst die darin gebundenen Kräfte und erweckt ss zum Eigenleben, zur Entfaltung und ^u^roir* ting, wachsend in zunehmender Breite, zum Monw Mnentalen ausreifend. Jede Phase .ersteht Mit der Wilr eigentümlichen Vitalität und fugt sich tm 21 t- ||fau abgeprägt und gestaltungsbedingend deml gro- ■ fen Wachsen ein. Nichts, und mag es das Unschem- «barste sein, wird übergangen und dem großen tont- II v^icklungsgang eingeoronet. . . Die klanglichen Bedingungen stehen in seiner «larstellungsart im Vordergründe. Man mutz es »beobachtet haben, wie er mit ermunternder Ha^ | o-ispornt, dem Einzelinstrument Entwicklungsraum k k-währt, und jeder Instrumentalist dann aus sich E kraus sein Können, so schon er nur gestalten kann, k e asetzt. Denn für Hermann b e n dr 0 t h sind d e I e nzelnen Klanggruppen des Orchesters nicht nu I tarbgruppen, sondern aktive Kräfte tes& 3 • R selbst sein stärkstes Forte deckt niemals die innere M Struktur des Klanges zu, ^ndern latzt emem goU- |! khen Dom gleich, bei aller hochstrebender Kraft Dennoch die feine Gliederung bis SumEinzelnsten | kennen und dem Ohr nahekommen. Sem Klang- ^»'urchleben kennt nicht nur die übliche reliefartige denselben Bedingungen, wie ihn gleichartige Gefolgt folgschaftsangehörige erhielten, die nicht Zum Wehr^ dienst einberufen waren. Nach dem Erlaß be$ Reichsarbeitsministers vom 13 Dezember 194 (RArbBl I S. 625) besteht dieser Anspruch des entlassenen Soldaten auch bann, wenn em Ersatzmann einen Arbeitsplatz innehat. Selbst wenn sich der Er- lahmann auf diesem Arbeitsplatz besbnders bewahrt hat, ist es nicht angängig, den Zuruckkehrenden auf einen andern Arbeitsplatz zu verweisen, für den we- schule erreicht werden, wenngleich auch hier der Stoff durch den berufsbildenden Eharakter der Schule mitbesiimmt wird. Die berufsbildenden Fächer sind ganz auf die Erfordernisse der öffentlichen und privaten Wirtschaft ausgerichtet. Dies ist umso zwingender notwendig, als die deutsche Wirtschaft in der Umstellung auf höchste Leistungs- Or. Ludwig Harald Schüh, ein Sprachgenie. In Frankfurt a. M. starb, wie schon kurz aemel- bet, im Alter von 68 Jahren der weitbekannte Sprachforscher Dr. Ludwig Harald Schütz. Schütz beherrschte 290 Sprachen. Eine wunderbare Sprachbegabung verband sich bei ihm mit unermeh- l.chem Eifer, der sich in ein ausgesprochenes Spra» chenfieber steigerte, sobald sich dem Gelehrten die Gelegenheit zur Erlernung einer neuen Sprache bot Die Liebe zu den Sprachen war ihm angeboren und verließ ihn auch nicht,' als er Mathematik, Na- turwissensäMen und Philosophie studierte und1 m diesen Wissenschaften als Lehrer wirkte. Dr. Schutz konnte sich nach seiner Pensionierung im Jahre 1909 ganz seinen Sprachstudien widmen. Seine bedeutendsten Veröffentlichungen sind Uebersetzungen aus dem Chinesischen und Sanskrit, ein Werk über die Hauptsprachen unserer Zeit und die wichtigsten der Vergangenheit, dann die erste — alle Kolonialsprachen umfassende — Schrift „Die deutsche u Kolonialjprachen" und neben Stadttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Götter auf Ur° lab". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Mein Leben Zeitschristen. — Die „Modenwelt" (im Deutschen Verlag, Berlin) bringt ihr erstes Frühjahrsmoden-Heft. Man findet eine Fülle von neuen Modellen, eine Sinfonie neuer Farben und Formen. Kostüme mit der neuartig langen Jacke werden gezeigt, glockige Mäntel, Kleider mit Hüftbetonung, bunte Blusen, hübsche Dirndln, Schlecht-Wetter-Kleidung, Wäsche und viele Modelle für junge Mädchen und Kinder« Die Vorbereitungen für den Einsatz städtischer Jungen und Mädel in den Landdienstlagern des Gebietes Hessen-Nassau sind in vollem Gange. Mitte April werden rund 150 Jungen und 200 Madel in ihre Einsatzorte einrücken, die wiederum vorwiegend im Ober hessischen und Rheinhessischen gelegen sind. Zur Zeit werden die letzten Landdlenstwilligen durch die „Musterungskommission" und die Jugend- ärzte auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft. Nicht nur auf die Gesundheit und körperliche und geistige Le,- stiingsfähigkeit kommt es an, sondern vor allem auf die ehrliche Bereitschaft zur Landarbeit und auf den Entschluß, bei erwiesener Eignung ganz auf dem Lande zu bleiben. Der Landdienft der -I. ist keine Arbeitseinsatzmaßnahme, sondern hat die große Auf- gäbe, dem Bauerntum junge Nachwuchskräfte zuzuführen, die ihm durch die Landflucht in den vergangenen Jahrzehnten verlorengingen. Drei Säulen stützen das Erziehungswerk des Landdienstes: Das Heim, der Führer und der Bauer. Das Heim ist als Mittler zwischen Stadt- und Land-Derhältnisfen zu betrachten. Es soll dem Jungen nach der harten Arbeit in ungewohnter Umgebung eine wohnliche Unterkunft und em Zweites Zuhause bieten, bis er durch das Landdienfftahr mehr und mehr in dos Bauernhaus hineinwachst. Wer die Mädclheime des Landdienstes kennt, hat seine Freude daran, wie freundlich und traulich sich die Mädel ihre Räume mit wenigen Mitteln herge- richtet haben. Das Heim erzieht zur Ordnung, zur Selbständigkeit und Selbstverantwortung. Die Ge- bietsführung ist laufend bemüht, die sanitären Anlagen in den Heimen zu verbessern, die Einrichtungen — Möbel, Beleuchtung, Büchereien — zu vervollkommnen. Daß diese Arbeit während des Krie- qes mit großen Schwierigkeiten, bedingt durch das Fehlen von Arbeitskräften und Materialien, verbunden ist, dürfte jedem klar fein. Trotzdem werden wir auch 1941 auf diesem Gebiet ein Stück roeiter« kommen. Entscheidend für die Zurückfuhrung des städtischen Jugendlichen zum Lande ist die Bauerns elle Als Landdienstbauern kommen deshalb nur solche landwirtschaftlichen Betriebsführer in Frage, die ihren Stadltheater Gießen. Am heutigen Dienstag wird das erfolgreiche Lust- iet „Götter auf Urlaub" von Paul Helwig wie- rholt. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Büh- nbild: Karl Löffler. 25. Dienstag-Miete. „ (Mittwoch, 26. März: „Das Land des Lächelns , jerette von Lehar. 25. Mittwoch-Miete. Freitag, 28. März: „Das Land des Lächelns , pereüe von Lehär. 25. Freitag-Miete. Sonntag, 30. März: 9. Morgenveranstaltung: Die stumme Schönheit", Lustspiel von Schlegel. i ufeer Miete! Abends: „Schwarzer Peter , Mar- : eroper von Schultze. Außer Miete. Ortszeit für den 25.2Närz. Sonnenaufgang 7.19 Uhr, (Sonnenuntergang 19.45 tl)r. — Mondaufgang 6.10 Uhr, Monduntergang 17.28 Uhr. Ortszeit für den 26. IHarj. Sonnenaufgang 7.16 Uhr, Sonnenuntergang 19.47 ! Nr. — Mondaufgang 6.46 Uhr, Monduntergang i 15.21 Uhr. __ ™ Mf-streichen. 3“Schon zeigt das lebhaftere Gezwitscher der mm- «hm h(,treuen Vögel den Beginn der Freite und des fol- ^iden Nestbaus an. Und Woche um Woche treffen ßtM I lt(llc Vogelfcharen ein, die in der 5)eimat Hochzeiten d*I| ypiien. Frühling und Liebe! Unruhvoll ist I »ür3- . P Märzwind trägt den Atem der Landschaft in ) q[j 5 j Stadt. Aber auch in Gärten und Anlagen ist der ioMwimnteDOÜe Winterschlaf zu Ende, und die auf- «Ackerte, frumige Erde riecht schwer nach Feucht " fiiieit und sprossendem Junggrün. Mit offenen Fen- tßtn trinken sich die Zimmer voll der stärkenden, iir auch müde machenden Luft. Man muß sich, die winterliche cheizung verzärtelt, an sie ge- 'A u^nen wie eine im Warrnyaus gezogene Pflanze "(.'Wgif. Freiland. 5Po(t. s ist kein Vergnügen mehr in schwerem Mantel, für die Kälte gut war, draußen fpazierenzu- m, vielmehr ratsam, sich leichter 3u kleiden und lich durchwehen zu lassen. Es geht dem Körper den Bäumen, die ihre Aeste reckend und straf- ftembe Streicher), wie in ihrem machtvollen Aus- wallen ihres blühenden, zu letztem Ausgleich geführten Klanges. Ein Ahnen durchzog den geheimnisvollen Uebergang zum Vivace mit feinem Entwickeln des klanglichen Jubels und den geradezu aigantischen Steigerungen. Don bannender Kraft war der Uebergang zu» Wiederkehr des Themas, ebenso wie die Entwicklung zum Schlüsse hin. Das Allegretto ließ erkennen, welcher allerfeinjten dynamischen Werte ein Streichkörper fähig sein kann; es war ein Werden, ein Aufblühen, ein empfindungsgetragenes Wachsen; besonders aber sei bas im Pianissimo trippelnde Fugato hervorgehoben. Im Scherzo legte Hermann Abendroth beson-. beres Gewicht auf das in wohligen Klängen und fein ausgestimmten Mischungen sich breit entfaltende weihegetragene l’los Im Finale gewann das Iu- belnbt in seinem Ueberschäumen greifbarste Gestalt, wohl empfunden in seinem Einhalten, äußerst eindringlich in den rezitativartigen Antworten der Streicher, fast als eine Vorahnung der Neunten. Nicht endenwollenber Beifall durchdröhnte bas Haus. Dr. Hermann Hering. Profilierung, sondern weitet sich in durchgebildeter \ Plastik zur Tiefe, Körperlichkeit und lichtdurchslu.e- 1 ter Perspektive des Klangraumes. Hier tommen dis dynamischen Grade in ihrer feinsten Abstufung zur Geltung, und das R h e i n - M a i n i s ch e Lan° ' desorchester gab sie ihm auch willig. Das bestätigte zu Anfang der Vortragsfolge M 0 - 3 a r 15 „Titus"- OuvertÜre, die an stelle ; der Ouvertüre zu „Jdomeneo" getreten war, mit der steilen Wucht ihres (Einganges, den flüsternden Streichern und den überaus diskret, aber um |o schöner klingenden Holzbläsern. Zu einer Gabe von einzigartiger Wirkung mürbe das Violinkonzert in A-dur oon M 0- 3 art. Ein gelüfteter Klang der Streicher, durchsichtig, empsindsarn, geftaltungsgefügig, graziös, dezent. Dazu die prächtige Kunst Kurt Stieh- l e r s. Mit einem Ton, der wirklich singt, warm und doch anmutig, zierlich. Sein Einsatz nach dem ersten Orchester-Tutti mußte jeden gefangennehmen; wie aus einer andern Welt erklang fern Eingangsadagio mit d-m Schweben seiner Töne. Ein sein gegliedertes Passagenwerk, klar und in seiner inneren Dynamik belauscht, rn fein abgesehen Kontrasten wird gewährleistet durch eine leichte modulationssichere Vogenführung. Die Kadenz erstand ganz aus dem thematischen Material des Satzes, zeugend von höchster technischer Durchbildung, aber immer dem musikalischen Zwecke dienend. Das Orchestervorspiel des Adagios ließ feinen inneren Atem fpuren, m schmiegsamster Linie fang die Aerge strahlend nachgebend bis zum traumhaften Sich-Derlieren, floten- aleich mit idealer Weichheit. Das fchmiegfain anmutige Menuett-Thema im Finale wurde ebenso durch -kontrastierende Zwischenteile beleuchtet, wie jedesmal eine schwingende Passage die Wiederkehr des Hauptgedankens einleitete. Der Allegro-Zwi- fchensatz war in seinem Wechsel zwischen Solo und Orchester sehr ausgestimmt; voll treibendem Drangen waren die chromatischen Gänge, und die Svlo- stimme konnte durch ihre klangliche Delikatesse und ihren feinsinnigen Humor begeistern. Beethovens A-dur-Sijmpgonie ließ die Gestaltungskraft Hermann Abendroths immer wieder aufs neue bewundern. Hier wurde das Werk in jeder Phase seiner Entwicklung so klar und verständlich nahegeführt, wie man es sich kaum , idealer denken könnte. Einzigartig war die Ein- > lcitung mit ihrer dynamischen Feinheit (Oboe, ger- Dank des Einsatzes von Oberbürgermeister Ri t- t e r wird mit Wirkung vom 1. April 1941 die bis- herige zweijährige Höhere Handelsschule in eine dreijährige Wirtschaftsoberschule um» gewandelt, bie mit dem Reifezeugnis abschließt. Durch diese Maßnahme wird in Gießen eine weitere Oberschule eingerichtet, der für die Zukunft große Bedeutung zukommen wird. Das Neuartige an den Wirtschaftsoberschulen, die in vielen Teilen des Reiches schon bestehen, liegt darin, daß sie eine gehobene wirtschaftliche Berufsausbildung vermitteln und gleichzeitig das Reifezeugnis erteil en. Infolge dieser Aufgabenstellung lassen sich in den Fächern der Wirtschaftsoberschule zwei Gruppen leicht erkennen: die allgemeinbildenden und die berufsbildenden. Die allgemeinbildenden Fächer umfassen folgende Gruppen: 1. Leibeserziehung, 2. Deutschkunde mit Deutsch, Geschichte, Erdkunde, 3. Fremdsprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch oder Französisch). Berufsbildender Natur sind folgende Fächergruppen: 1. Wirtschaftskunde. Hierunter fällt Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Vertragstechnik, Buchführung und Bilanzkunde, Kameraliftifches Rechnungswesen, Kaufmännisches Rechnen und Finanzmathematik, Büro- Maschinenkunde. 2. Naturwissenschaften, Mechanische und Chemische Technologie. 3. Schreibfächer, worunter Deutsche Kurzschrift, Maschinenschreiben, Werbeschrift und Zeichnen zu rechnen find. Für Mädchen werden diese Fächer noch durch Fächer des Frauen- fcha,,ens ergänzt. ~. r r „ . In den allgemeinbildenden Fachern fall das gleiche Ziel wie an jeder anderen deutschen Ober- anderen Arbeiten, auch freien dichterischen Gebilden ein interessantes Bändchen „Liebe und Lyrik bei 50 Völkern", in dem er Liebesgedichte aus 50 Sprachen ins Deutsche übersetzt hat. Das interefsanteste Buch seiner über 14 000 Bände umfasse nden Privat bibliothek, in der chinesische Papierrollen ebensowenig fehlen wie Palmblatter mit Pali-Terten von der Insel Ceylon, ist ein Buch, in das Dr. Schutz in alphabethischer Reihenfolge handschriftlich alles eintrug, was mit dem Erlernen der Sprachen in Zusammenhang steht, erstes Bekanntwerden, Art der Erlernung usw. — ein in der Welt einzigartiges Dokument menschlichen Fleißes und Gelehrsamkeit. Schlägt man den Buchstaben A auf, so steht da Abessinisch, Ainu (Ursprache Japans), Albanisch, Altäisch (Asien), Algonkin (Indianersprache), Alt- ägyptisch, Alt französisch, Altspanisch und so fort. Aber nicht nur die Sprachen, auch die Dialekte waren Dr. Schütz geläufig. Ein leichter Schwindel erfaßt jeden normalen Menschen, ber_ Einblick in diese Sprachengeheimnisse nimmt. Für Dr. Schütz aber war bas Sprachstudium keineswegs ein Geheimnis. Für ihn waren — neben der Begabung natürlich — Fleiß, System und viel Liebe die Grundlage. Er hatte sich im Laufe der Jahre ein System herausgebildet. Begegnete ihm eine neue Sprache, fo machte er sich zunächst einen Auszug aus einem Lehrbuch, lernte die notwendigen Grundlagen, eignete sich danach Worte an und verband sie zu Sätzen. Erft dann ging er an die richtige Aussprache unb beschäftigte sich mit den Regeln. Als die relaftv. schwierigsten Sprachen bezeichnete Dr. Schütz die Indianersprachen, Eskimosprachen, Baskisch und Grusinisch, wie es im Kaukasus gesprckchen wird, sowie die ungarische Sprache mit ihren vielen Unregelmäßigkeiten. L- Sasphaltenen Hof peitschen , oder mit bunten senden Bällen und zärtlichem Puppenbetreuen, ge Mädchen bekommen glänzende Augen, weil das Wunder des Frühlings im Blute spüren, fühlen ihn näherkommen wie ein Fest voll un- mnten Überraschungen. Sie lächeln wohl über kleinen Geschwister, die sich an dem Prinzen im rchen, der seine Dornröschenbraut erweckt, mit «kicher Freude entzücken, und doch träumen sie m anders von dem Wunderbaren. [eitere Menschen schmieden schon Pläne für Fe- Wahrten und Urlaubsreisen. Großdeutschland bie- so viel Neues in Westen und Osten, daß eine !«ahl nicht leicht wird. Aber die Gedanken reiien ft)n einmal ins Blaue hinein. Gartenbesitzer sind Jm, will selber blühen und verlangt unruhvoll r$ b nOi) Erfüllung seiner heimlichen Wünsche und trag*- Diume. . arhH Die Kinder beginnen ihr Spiel im Freien mit " Ls bienten Murmeln unb flinken Kreiseln, die sie über '. fefb nach Sonne dürsten. Das Herz, erfüllt von Betrieb „in Schuß" haben und selbst gerne nur geringe aus Berufung Bauern sind. DieLanddienstbetriebe Seiten. Die Kinder gingen mit Eifer unb Freube inb von den Kreisbauernschaften überprüft unb rtc(Ite Aufgabe und zeigten, baß trotz viel- beschäftigen z^T-!schon seit vier DohrenFü^aJ1-^lc”^ac fettiger %V- 1 -rsoctr- , les 1381. hat, ist es nicht angängig, den Zurnckkehrenoen auf einen andern Arbeitsplatz zu verweisen, für den weniger günstige Arbeitsbedingungen gelten In diesem Falle muß her entlassene Soldat das erste Anrecht auf ... — o —. -z- z. £ I bie betresfende Arbeitsstelle haben. Bei der gunsti» fähigkeit und Wirtschaftlichkeit begriffen ist und Da- Arbeitscmsatzlage wird es in aller Regel mo^ mit ein Rechnungswesen entwickelt und Organi- jejn, bcn Er-satzmann anderweitig im Betrien ationsmittel in ihre Dienste stellt, die nur von ben- y^enubringen, auch ohne daß bamit für diesen jenigen richtig gehandhabt und sinnvoll weiter ent- Berschlechterungen verbunden sind. Arbeitsrechtlich wickelt werden können, die eine gründliche und um- m(rb bje anderweitige Unterbringung des Erfassende Schulung und Gesamtschau erfahren haben, sg^annes an einem anderen Arbeitsplatz ohne Der Zugang zur Wirtschaftsoberschule setzt den ^^^res vorgenommen werden können, wenn die erfolgreichen Besuch von 5 Klassen einer deutschen Be chäftigung des Ersatzmannes an der Arbeits- Oberschule für Jungen oder Mädchen oder das 2lb- bc3 entiaffenen Soldaten auf den Zeitpunkt fchlußzeugnis der Mittelfchule voraus. In Jmer- U Rückkehr aus dem Wehrdienst befristet worden esse einer Begabtenförderung können von Fall zu .» 3n Fällen, in denen der Erfatzmann ohne Fall auch Volksfchüler mit abgefchloffener Berufs- Befristung seinerzeit an die Stelle des einberufenett schulbildung als Gaftschüler aufgenommen roerten, (g^oiJ^Qftgmitgliebes getreten ist, hält es tef wenn sie nicht wesentlich über dem Durchschnitte- Neichsarbeitsminister für tragbar, wenn in Harte- alter liegen. Die Gaftschüler haben Gelegenheit, bet cä,IIen |iir bje Ersatzmänner, die anderweitig cinge- guter Begabung unb besonderem Fleiß sich im Lause werden müssen, durch bie Reichs- oder Son- des ersten Schuljahres einzuarbeiten unb werden, b^treuhänder der Arbeit eine zeitlich begrenzte falls sie das Klassenziel erreichen, als vrdnungs- -rartzahlung ihres bisherigen höheren Entgeltes vormäßige Schüler weitergcführt und wie bie übrigen gc^en wirb. 3UenTÄfr^r3X&nfl be. Herrn Reich.. Leistungsvergleiche der Schulen tultusminilters nom 24.2.1941 bleibt ber Schul- in den Leibesübungen. I enbcL 'Mädchen der Goethe-, Pestalozzi- unb Schillerschule unb das 8. Schuljahr ter Knaben der Pestalozzi- | unb Schillerschule waren mit 14 Mannschaften m der Turnhalle der Pestalozzischule zum Wettkampf angetreten. Die Leistungen waren so ausgeglichen, daß viele Mannschaften ohne Punktverluste die Einzelübungen durchturnten. Auch in der Gemetn- schaftsübung, in der es neben dem Können auch itnh auf das Zusammenwirken ber Mannschaft ankam, • ■ I waren nur geringe Unterschiede in den gunftigen ■ J ' V<‘., ■ ihLNW. IftiJÄ fport Doxfampf Lazek-Heuser. Aus der engeren Heimat r, die s Roman non Orto Heafelöt. ,Xkr ist auch Architekt?' 'Nein, Ingenieur, aber ein Querkopf, ein Qua. dratschädel. Sie werden ihn fa noch mal kennen- Aluminiumpfanne in der Hand und den drei Eiern lernen. Hanne gehört zu denen, die sich in einen ge-1 in der Hosentasche über den Weg gelaufen war. ruhsamen Trott nicht einspannen lassen wollen. Er! Er stand lange über die Zeichnung gebeugt, dir hat also eine Auto-Reparatur-Werkstatt aufgemacht. cmf das Papier geworfen hatte Er hatte die Er muß sein eigener Herr sein, sein eigenes Haus Augen zusammengekniffen, die Stirn gerunzelt und verdreht, leichtsinnig'— wie Sie wollen — Iockele hin. hatte kein Geld, konnte weder für sich noch für mit sehr Sei Zugtieren im Frühjahr besondere Vorsicht notwendig. von 30,— RM. erkannt, während es bei der weiteren Geldstrafe von 5,— RM. verblieb. M» 5p Wdrder M Rl Whre i M§e j chilichll Roßen W feil K den Iunaen sorgen, wußte aber, daß Iockele sich in guten Händen befand Und ebenso aut, wie ich Ihren Namen kannte, kannte auch sie ihn und saate sich, em Fräulein MatKesius aus Ofchnitz wird für den Jungen mehr tun können als ich." „Sie hatte fa keine Abnung, wer ich bht* Peter lächelte nachsichtig, ging zu ihren Koffern Charlotte seufzte. ,Zch kann mir immer noch khesius. Ick) finde das alles keine Spur verdreht nur n'cht erklären, was die Frau abgehalten hat, sich eben... Sie werden es schwerer haben und — „Eines Tages ist diese Zukunft Gegenwart." Sie wurde eine Weile nachdenklich, betrachtete den schlafenden Iockele und drehte sich dann entschlossen zu Peter um. ,,Er bleibt bei mir und damit btrffa?* „Sind Sie Pessimist? Sie sehen nicht danach aus!" für die ach so teure u,uu«.n ,,3d) btn’s auch nicht. Also wie ist's?-Darf ich mich aber haben Sie sich auch überlegt, was das bemal über die Wiege neigen?" Als auch sie mit dem "" sein Iungengesicht sah um Jahre älter aus Dann richtete er sich auf und wendete sich ihr zu. „Wenn das Preisausschreiben tatsächlich kommt/ „Es wird kommen! Verlassen Sie sich darauf?* .. bann heißt einer der jungen Architekten, die sich daran beteiligen, Peter Theiß? Und Sie affb stieren mir? Wir wollen dem Herrn Papa Vorschläge machen, daß er vor Entzücken von einem B'in aufs andere hüvft!" ------------, und wenn's zuerst knapv ist — allmählich wird's schon werden." Eharlofte lachte. „Bei meinem Vater können Sie schon zufried-n fein, wenn er sagt .Nicht übel'!" ,/lst er so schwer zu begeistern?" Charlotte seufzte tief „H^ben Sie schon semals ein granitnes Denkmal begeistert aesehen? Es st-ht da und strahlt Würde aus, und alle sehen zu ihm auf" Deter aber rollte die Zeichnung mit Schwung zu« fammen. ,/lch werde ihn von feinem Denkmalsfockel auf die Erde holen, und Sie helfen mir dabei. Fräulein Mathesius Zum Ausgleich werde ich letzt Ihnen ein bißchen unter die Arme greifen Wir werden es schon schaffen' Es wäre ja gelacht?" Er strahlte sie lo überzeugt und zuversichtlich an, daß sie unwillkürlich angefteckt wurde. (Fortsetzung folgt) Sein Gesicht war ganz angespannt vor Eifer. Er schoß eine Unzahl Fragen auf sie ab, auf die sie nicht immer befriedigend antworten konnte. Er war jetzt ein ganz anderer als vorhin, da er ihr mit her Aluminiumpfanne in der Hand und den drei Eiern „Genaues weiß' ich zwar nicht, aber ich glaube, es wird eine ziemlich große Sache werden. Es ist viel bei uns darüber gesprochen worden. Es soll ein ,Hören Sie mal. Herr Theiß, mir fällt da gerade ein. interessieren Sie sich vielleicht für Entwürfe zu Arb-iterheimstätten?" „Wollen Sie welche bauen?" "Nein, aber mein Vater in Olchnitz." Er horchte auf. „Eine große Sache?" Altpapier gehört nicht in den Ofen! Du hilfst, den deutschen Wald erhalten, wenn Du es sammelst und durch die Schuljugend avlieferst! I • ,Aus verschiedenen Orten sind in letzter Zeit Un- fälle bekannt geworden, die durch Zugtiere, insbesondere Zugochsen und Zugkühe, verursacht wurden Ein neuerlicher Unfall in einem kleinen Westerwaldort, bei dem ein Landwirt beim Einspannen von einem scheuenden Rind gegen eine Wand gedrückt und ihm mehrere Rippen gebrochen wurden, gibt Veranlassung, vor den Gefahren zu warnen, die im Frühjahr durch das Zugvieh drohen. Die Tiere hoben meistens den Winter hindurch untätig in den Stallungen gestanden und sind deshalb bei den ersten Arbeiten im Frühjahr besonders scheu und widerspenstig. Vorsichtig beim Umgang Zugvieh ist deshalb gerade in diesen Wochen notwendig sm n ’Äc an 5*5 t ’ ben M Nit- ■ au uM. U- natic | „Die öffentliche Fürsorge..." s Sie ließ ibn nicht ausreden: ,Lch weiß? Diel- ertrag sämtlicher Veranstaltungen wird dem Kriegs- Winterhilfswerk zugeführt. (D Muschenheim, 24. März. Die hiesige Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft hielt am Stamstagabend ihre ordentliche Generalversammlung ab. die von 92 Genossen besucht war. Der Abschluß für 1940 mar günstig. Der Vorsitzende H. Müller IV. war freimiHig von seinem Posten zurückgetreten An feine Stelle wurde der Ortsbauernsuhrer Paul Decker II. zum Vorsitzenden gewählt. Altbürgermeister Becker, der seither dem Aufsichtsrat an- in ihr Zimmer. Peter Öorfeles Laaer und betrachtete chn. I kleines Kerlchen einem unqeroiffen Schicksal über* „Nettes Kerlchen!" meinte er. „Er sieht ja schon lasten?" leidlich menschlich aus. Sie haben hoffentlich nicht! „Die öffentliche Fürsorge..." erwartet, daß ich nun gleich in ein entzücktes Ge-! Sie ließ ihn nicht ausreden: ,^d) weiß' Diel- schrei ausbreche und den Iunaen für das süßeste leicht können Sie nicht verstehen, daß der Junge mir Kmd der Welt erkläre. Alte Tanten können das ans Herz gewachsen ist. Lächeln Sie ruhig? Ich bin immer so gut Nun sagen Sie aber mal im Ernst: nie im Leben allein gewesen. Hier in Berlin bin ich Wollen Sie ^as Würmchen tatsächlich behalten und es nun, ober vielmehr: ich märe-es, wenn ich großziehen?" nicht hätte. Für sich selber sorgen, mag den --Ach will ihn wenigstens so lange behalten, bis Ehrgeiz befriedigen, aber für einen anderen mitzu- ich weiß, daß ich ihn seiner Mutter zurückgeben sorgen, das ist eine Sache des Herzens. Ich weiß darf ober sonst verläßliche Menschen sich feiner an» nicht, ob Sie das begreifen können. Nennen Sie es nehmen " verdreht, leichtsinnig — wie Sie wollen — Iockele K. Sch. in Gießen hatte einen Strafbefehl über 10,— und 5,— RM. erhalten, gegen den er ebenfalls Einspruch einlegte. Die Lampe seines Personenkraftwagens war nicht genügend abaeblenbet, ! uoeryaupt nicht. Dem An- strafbar gemacht haben, obwohl sie durch ihr leicht, sinniges Verhalten auch die Volksgenossen in die größte Gefahr bringen. R, G. in Gießen hatte einen Strafbefehl über 10,— RM. erhalten, geien den er Einspruch ein- legte. Er hatte ein Fenster seiner Wohnung nicht verdunkelt. Dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend wurde auf eine Geldstrafe von 10,— RM. erkannt. ,Lu den verläßlichen Menschen scheint die Mutter bleibt bei mir? ja nicht gerade zu gehören." 8ien !**n In der ausverkauften Deutschlandhalle in Berlin fand am • Sonntag die Begegnung zwischen dem deutschen Schwergewichtsmeister Heinz Lazek (Wien) und feinem Bezwinger von 1939 Adolf Heuser (Bonn) statt, lieber 12000 Zuschauer konnten sich davon überzeugen, daß die beiden ehemaligen Europameister in ihren Leistungen ebenbürtig waren. Der Kampf endete unentschieden. — Unser Bild zeigt Heuser bei einem feiner Angriffe, in denen er Lazek in die Ecke drängte. - (Schirner-M.) Kurze Sportnotizen. Deutschlands beste Turner, die am nächsten Sonntag den Länderkampf gegen Ungarn bestreiten werden, trafen sich in «Stuttgart bei einem Prüfungsturnen. Kurt Krötzsch (Leuna) siegte mit 78,2 Punkten vor Franz Beckert (Neustadt) und Kurt Haustein (Leipzig). Die Brüder Stadel wirkten nicht mit Nordbadens Turner gewannen in Gag- genau den Gerätewettkampf gegen Südbaden mit 373,2 zu 366,8 Punkten. Bester Einzelturner war der deutsche Meister Karl Stadel (S) mit 78,3 P. vor Beckert (S.) mit 77,7 und Anna (N.) mit 76,9 Punkten. hungert, und in diesem Zusammenhänge erwähnte er auch wieder seinen Freund Hanne Westphal, der sich seiner in geradezu brüderlicher Weise angenommen hatte. Volkstümliche Wettkämpfe beim BHL-Zubiläum. LPD. Schotten, 24. März. Wie bekannt wird, wird der NS.-ReichsbunD für Leibesübungen in den Kreisen Friedberg und Büdingen beim 60jährigen Jubiläum des Vogelsberger Höhen-Clus am Sonntag, 8. Juni, im Einvernehmen mit dem Vogelsberger Höhen-Elub einfache volkstümliche Wettkämpfe auf dem Bockzahl bei Schotten, wo auch die 50-Jahrfeier des VHC. 1931 statt- fanb, durchführen. Sie sollen als Ersatz für das in diesem Jahre ausfallende Hoherodskopf-Bergfest dienen. 80 Jahre Turnverein tich. * Lich, 24. März. Der Turnverein L i ch 18 6 0 d. 23. hielt am Samstag seine 80. General- Versammlung ab, deren Besuch gut war, die aber gerade von Den älteren Mitgliedern bester hätte besucht sein müssen Der 1. 23ereinssührer Karl Volz gedachte zunächst in ehrender Weise der gefallenen und verstorbenen Kameraden. Sodann ging er auf die Geschichte des To. ein und erwähnte, daß gerade der Tv. in den Gründungsjahren sowie in späteren Jahre viele Anfechtungen durchzumachen hatte. Aber für Turner gab es immer nur eins: kämpfen und siegen. Und idealgesinnte Männer gab es im Tv. immer, welche das Leben im To., wenn auch oft unter schwierigen Verhältnissen, aufrechterhielten So kann sich der Tv. heute mit Recht als erster Pfleger der Leibesübungen in seiner Vaterstadt nennen und darüber hinaus als nützliches Mitglied der NSRL. Das ging auch aus den Berichten des 1. Turn- warts W. Menges und der Tumwartin Lisbech wieg s gehört«, trat in den Vorstand ein. Die Verwaltung hat kürzlich einen Schlepper mit Zubehör bestell^ die Generalversammlung erklärte sich damit einverstanden. Der Vertreter des ländlichen Genossen, jchaftsoerbandes, Kreisstellenleiter Hartmann, sprach im Verlaufe des Abends über die Aufgabe, der Genossenschaften sowie die Pflichten der Ver. waltungsorgane und der Genossen. Außenvertretrr Wacker von der Bäuerlichen Hauptgenossenschafi gab Aufschluß über die Lage im Warengeschäft D» Versammlung nahm in allen Dingen einen ein. mutigen Verlauf. Der deutsche Fußballmeister Schalke 0 4 spielte am Samstag in Hanau gegen eine ver- stärkte Hanauer Soldatenelf und mußte sich mit einem Unentschieden von 1:1 Toren begnügen. Das Ergebnis stand bereits zur Pause fest. Die Kickers Offenbach wurden auch tn diesem Jahre Südwest-Fußballmeister. Nachdem sie im ersten Endspiel gegen Den FV. Saarbrücken auf dessen Platz ein 2:2 erzielt hatten, gewannen sie am Sonntag das Rückspiel 3:2 (1:0). Bayerns Fußballmeisterschaft fiel an den TSV. München 1860, der nach seinem 2:0-Sieg über Neumeyer Nürnberg nicht mehr einzuholen ist, da gleichzeitig der BC. Augsburg in Schweinfurt 0:4 verlor. Jugoslawien und Ungarn beftriften in Belgrad einen Fußballänderkampf, der unentschieden 1:1 endete. Das Ergebnis stwid bereits bei der Pause fest. «Ha6' 9T? nahm seme Einladung an, mit ihm noch ein l Fach, als ich wegging. Aber lange wird es nicht r 21 “betriebenen mütterlichen Ge- Stündchen in seinem Zimmer zu verplaudern, weil mehr auf sich warten lasten, glaube ich Mein 23ater ?le 0ßIlt£n4 da fiel ihr er eine ^igaretie rauchen und nicht ihr Zimmer hatte deswegen fast täglich Besprechungen mit Den i r"Ä schwer, Iockele auszusetzen. ,wollqualmen wollte. Es wunderte sie, wie unbe- Herren von der Stadtverwaltung." . , R • v r-1 , u v 7. 1 war er ganz Ohr. Sie mußte ihm alles ersah sie kaum langer als eine etunbe kannte. Etwas tarne-1 zählen, was sie Darüber wußte, was sie gehört hatte. .. m.n .............. n:--------- nn _ , Mn Later und welche von Stadwerwalfung verfochten worden waren Ek Drückte ihr sogar einen Zeichenstift in die Hand, schob chr ein Blatt Papier hin, und sie mußte ihm bie ungefähre Lage von Oschnitz auheichnen, die Rabitsch-Berae, an deren Südhängen Die ©ieblung errichtet werden sollte, und die Werke. Neun Handball-Bereichsmeister stehe« nach den Kämpfen des Sonntags fest, und zwar: LSV. Stettin (Pommern), VfL. Königsberg (Ostpreußen), Elektra Berlin (Brandenburg), LST. Reinecke Brieg (Schlesien), Hindenburg Minde, (Westfalen>, TK. Köln-Nippes lMittelrhein), TSD. Süßen (Württemberg), FC. 93 Mülhausen (Elsaß) und DSC. Posen (Wartheland). Fünf Begegnungen sind in Der 1. VorrunDe Der Deutschen Handdallmei. sterschaft angejetzt, und zwar spielen am 20 April: Pommern — Wartheland: Sudetenland — Ostmart; Niedersachsen — Westfalen; Mittelrhein — Hessen; Württemberg — Elsaß. Deutschlands beste Geher trafen sich aut Sontag in Hamburg in einem Eilmarsch über zwölf Kilometer. Der Charlottenburger Schwab jr, der den Wettbewerb schon im vergangenen Jahr gewonnen hatte, siegte in 50:13,2 Minuten vor Schmidt (Hamburg) und Grittner (Köln). Das erste Amateur-Straßenrenneir der neuen Wettkampf^eit, der Große Straßenpre« von Hannover über 140 Kilometer, wurde von dem Berliner Harry Saager nach einer Fahrzeit von 4:18,16 Stunden im Endspurt vor Keßler (Nürnberg) gewonnen. Der Deutsche Meister Kittsteinee (Nürnberg) wurde Fünfter. Deutschlands Amateurringer kamen: im ersten Länder treffen gegen Finnland, das am Sonntag in Nürnberg ftattfanD, mit 5:2 Punkten zu einem bemerkenswerten Erfolg. Schmitz (Köln), Nettesheim (Köln), Schäfer (Ludwigshafen), Schweickert (Berlin) und Hornftscher (Nürnberg) siegten für Deutschland: Muller (Stuttgart) uni) Seelenbinder (Berlin) mußten knappe Punktniederlagen hinnehmen. Deutschlands Ringer-Stafsel zum 4. Länderkampf gegen Italien am kommenden Sonntag tn Bologna besteht aus Muller (Stuttgart), Schmitz (Köln), Nettesheim (Köln), Schäfer (Ludwigshafen), Schweickert (Berlin), Seelenbinder (Berlin) und Hornfifcher (Nürnberg). Fa v o r i t e n f: e g e gab es in den Vorrundenkämpfen um Die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im_ Ringen in der Gruppe Nord-West. AC. Köln- Mülheim 92 schlug Reichsbahn Hanau 6:1, bet KSV. Hohenlimburg besiegte Esien-West 03 mit 5:2 Punkten Der Hinschenfelder SB Hamburg war nri 4:3 über Simfon Bremen erfolgreich. Einen neuen Weltrekord im Gewichtheben Der Halbschwergewichtsklasse stellte in Lyon Der Franzose Ferrari im beiDarmigen Reißen mit 124 Kilo auf. Der alte Rekord von Haller (Deutschland) steht auf 123,5 Kilo. Fußball in Oaubringen. Daubringen 1. Jgd. — Steinbach 1. 3gb. 13:0 (6 0). Am Sonntag empfing die 1. Jugend von Daubringen Die gleiche von Steinbach zum fälligen Ausscheidungsspiel um hie Bannmeisterschaft. Daubringen befand sich in sehr guter Form und siegte nach Belieben. In regelmäßigen Abständen fielen die Tore. Nur ihrem guten Tormann haben es Die Gäste zu verDanken, Daß Die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Sollte Daubringen Diese Form beibehalten, so Dürfte es noch ein Wort in Der Bannmeisterschaft mitzureDen haben. Schäfer hervor, Die berichteten, daß der Turnbetrieb bester als vor Dem Kriege ist, ferner, Daß Vorturner- unD 23orturnerinnenftunDen beschickt werden konnten und hiervon wertvolle Anregungen mktgebracht wurden, Die für Den Turnbetrieb befruchtend wirkten. Auch Die Freitagsturnstunde für Männer konnte als gut bezeichnet werben. Die Handballjugend konnte ihre Spielstärke unter Beweis stellen, indem sie Den Staffelsieg erringen konnte. Hierdurch roirD sie m den Kampf um Die Bannmeisterschaft eintreten. Der Kassenwart gab seinen Bericht über die Finanzverhältnisse, Die vorbildlich geordnet und zu- friedenstellenD sind. Dem Vereinsführer und seinen Mttarbettern wurde sodann Entlastung erteiü. Hierauf gab der Vereinsführer verschiedene Ehrungen bekannt. Unter Dem Beifall Der Versammlung ernannte er Den Kameraden Reinhardt Zimmer zum Ehrenvorsitzenden und sprach ihm Dank und Anerkennung für feine jahrzehntelange, aufopferungsreiche Arbeit aus, Die er für feinen Turnverein unD für Die Leibesübungen geleistet hat. Die Kameraden Aug. H i s a e n und Chr. Zimmer wurden als Dank für ihre unermüdliche Mitarbeit zu Ehrenmitaliedern ernannt Zedern Der Anwesenden wurde sodann noch die NSRL.-Nadel überreicht mit der Verpflichtung, auch weiterhin mit ganzer Kraft einzustehen für die deutschen Leibesübungen, die in unserem herrlichen, von unserem Führer geschaffenen Vaterlande die rechte Beachtung gefunden haben. Nach dem Sieg-Heil auf Den Führer verbrachten Turner und Turnerin- nen in kameradschastticher, harmonischer Weise noch einige Stunden. Canfrfreie Gießen + Grünberg, 23. März. Am Samstagabend wurde in Der Turnhalle von Der Reichsarbeits- gemeinschaft SchaDenverhütung das Schauspiel „Halt! Gevatter Hein!" von Kurt Walden gegeben. Es ist dies ein Aufklärungsschauspiel gegen Die Tuberkulose. Einen einleitenden Vortrag hielt Dr. weck. Burk. Der Besuch Der Veranstaltung hätte im Hinblick auf die Wichtigkeit Der Sache bester sein Dürfen. — Der „T a g der Wehrmacht" brachte hier verschiedene Veranstaltungen. In großen Kesseln auf Dem Marktplatz und in Den anliegenden Gasthäusern sand Durch die N S.- F r a u e n s ch a f t Die Zubereitung und Ausgabe Des Eintopfs — Erbsen mit Speck — statt. Von Der Gelegenheit Des gemeinschaftlichen Esfens an Den aufgestellten Tischen unD Bänken am Marktplatz bei Dem Platzkonzert Der Feuerwehrkapelle wurDe Gebrauch gemacht. Der AbenD brachte einen sehr gut besuchten Kameradschaftsabend in Der Turnhalle. Der Rein- aus Dem zu entnehmen war Daß sich der Mttglieder- stand im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Ausscheidens von Rückwanderern unD Todesfällen um 25 erhöht hat. Der Verein tritt mit einem Mitglieder- ftanD von 434 in Das neue Geschäftsjahr ein. Den zur Wehrmacht einberufenen MitglieDern rourhe Der Jahresbeitrag erlassen unD ihnen gestattet. Die Bade- Einrichtung währenD des Urlaubs kostenlos zu benutzen. Diese Regelung soll auch für Das neue Geschäftsjahr beibehalten werben Nach Den weiteren Ausführungen »müssen auch in Diesem Jahre wesent- liche AufwenDungen für Reparaturen gemacht werden, Da Hochwasser im letzten Winter ziemliche Schäden sowohl an der Einrichtung Der Badeanstalt als auch an Den Uferbefestigungen angerichtet hat. Aus Dem von dem Rechner des Vereins Pg. Erich Hock Dorgetragenen Kassenbericht ergab sich eine ge- funhe finanzielle Grundlage des Vereins. Man konnte sich aber auch von einer mustergültigen Kastenführung bei sparsamster Wirtschaft überzeu- gen Die Generalversammlung erteilte dem Vorstand nach dem Bericht und Vorschlag des Pg. Arnold, der als Kassenprüfer mit dem Pg. Hans Weber tätig gewesen war, einstimmig Enllastung. Der Vorstand bleibt weiterhin im Amt. Nach Erledigung Des geschäftlichen Teiles wurde Die Tagung mit Dem Gruß an Den Führer geschlossen. Amtsgericht Giehen Das Schlußlicht brannte trag Des Anklagevertreters entsprechend wurde an Stelle der Geldstrafe von 10,— RM. auf eine solche »Me W** kshier i ;dnen W * ® ungut tttllot f | Emleit r e n m ftri iq de- je?» m a twrüfina Wnden Ammei . -w . ---- y-—---y-iwyv... ,^UuMuuuiuh wuu.4c. is/ö ivuiivciie |ie, iDie unoc» «netten - -----Die sehen Sie so leicht nicht mehr wieder! Das ist fangen sie mit chm plaudern konnte, obwohl sie ihn Jetzt (Nachdruck verboten » £$«1 hlntes dem Ohr und sah sie kaum länger als eine Stunde kannte. Etwas käme-zählen, ivu= um - _;J_. ..... . ... P,leLan' fl,nbe cs I“ ruljrenö, daß Sie nun radschastlich Berlätzlichss ging von ihm aus. Er er. weiche Meinungen I für die ach Jo teure Mutter emfpnngen wollen, zählte einiges von sich selbst. Sein« Jugend war der Stadtverwaltu . . auch überlegt, was das bs- ziemlich hart gewesen, well er sehr früh feinen v ' ’ c i- r ! oEutet' . i Vater und auch bald darauf seine Mutter verloren Wen fertig war, gingen fu | „Sie sind nicht der erste, der mir Das klar machen hatte. Sein Studium hatte er sich buchstäblich er» ^ihltch mif Zehenspitzen an will, Herr Theiß Ich frage Sie: könnten Sie ein so •*- -----«------ — I kleines Kerlchen einem ungemiffen Schicksal über» (nfinn haben, seinen eigenen Grund und Boden — sonst ist er sterbensunglücklich. Ja, und nun hat er's ja auch? .Ich bin nicht viel anders als er, und deshalb habe „Sie gefallen mir immer bester, Fräulein Ma-1 Äff LÄ"" ^^tellunq^ Ich efius. Icki finde Doa nll-A keino A»..r Eann Nicht am Zeichentisch stehen und ausfuhren, ™ w.v t/M, pu, rucn... öie tveiuen »anoerer naoen uno — andere mir auftragen. Meine eigenen Einfalle um ihr Kind zu kümmern' Stellen Sie sich nur vor i eines Tages wird sich eine kleine Traaödie dock n!!r UnD nun will sie überläßt mir, einer WilDfremDen, ihr Kind !" j nicht vermeiden lasten Nehmen wir an, die Muttes Unb ^er^r.b selbständig Sie mußte ihm ausführlich erzählen, wie es da- taucht wieder auf und beansprucht Den Jungen für S0« ln $51 u ' ^ann