Donnerstag, 24. Juli 1941 HL Jahrgang Nr. 174 Poris, im Juli 1941. sH nfli- etrf* iuiW1 ner oiu. btn Ihn, n «*' Ä-- QU: hl Sn Den <* ; ungezählte Tausende in Tod und Verderben führen müssen. Es entbehrt nicht eines pikanten Beigeschmacks, daß sich der Sohn des Diktators mit seinen Soldaten dem General der Panzerwaffe, Schmidt, ergeben mußte, von dem die Moskauer Lügenzentralen vor einigen Tagen behaupteten, er fei in sowjetische Gefangen- NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenge r begeht heute seinen 5 7. Geburtstag. In einer Zeit, die die letzte Erfüllung jenes Kampfes bringt, den der Führer als einstmaliger Unbekannter seines Volkes für die Freiheit und Größe der Nation begann, sind Gedanken und Tat unseres Gaues bei den harten, uns alle mit Stolz und Zuversicht erfüllenöen Notwendigkeiten dieses Einsatzes. In dieser Situation aber empfinden es die Nationalsozialisten Hessen - Nassaus, an der Front sowohl wie in der Heimat, als ihr beeson- deres Glück an der Spitze ihres Gaues jenen Mann zu wissen, der als bewährter Frontoffizier des Weltkrieges, die nationale Schande des Reiches brennend im Herzen tragend, als einer der ersten Gefolgsmänner Adolf Hitlers im Rhein-Main-Gebiet die Fahne des Widerstandes gegen das Judentum in all seinen parasitären Erscheinungsformen und damit zum Aufbruch auf den vom Führer gewiesenen Weg zum germanischen Reich deutscher Nation erhob. Damals schon stand der Gauleiter in vorderster Front im Kampfe gegen den vom Judensold ausgehaltenen Bolschewismus. Mit Rede und Tat, die ihn oftmals inmitten der roten Horden, als Redner sowohl wie als unerschrockenen Kämpfer, gegen die bolschewistischen brachialen Terrormethoden führten, hat er Tausende von Volksgenossen den jüdischen Verführungskünsten entrissen und sie der national- Der Gruß des Gaues zum Geburtstag des Gauleiters Eine im Raum von Smolensk eingesetzte Panzerdivision stieß am 21. 7. bei ihrem weiteren Vormarsch auf die Spitze einer von den Sowjets frisch ans der Gegend von Moskau herangeführten Division. Die deutsche Panzerdivision. die in den ersten vier Wochen des Feldzuges bereits mehr als 1200 Kilometer kämpfend zurückgelegt hatte, ließ die Sowjetdivision nicht zur Entfaltung kommen. In kühnem Vorstoß überrannten die deutschen Panzerkampfwagen zwei sowjetische Jnfanterieregimenter, die voll- ständig vernichtet wurden. Das der Sowjetdivision beigegebene Panzerregiment wurde im Kampf Panzer gegen Panzer ausgerieben und zersprengt. Fast ohne eigene Verluste wurden 44 sowjetische Panzerkampfwagen vernichtet Nachdem Jakob Stalin- sich ergeben hatte, erwartet er auf einem Feldflughasen den Abtransport zu seiner Vernehmung. — (PK.-Rompel-Scherl^ 3m Raum nordostwärts von Schitomir wurden am 21. 7. die eingeschlossenen Reste mehrerer bolschewistischer Divisionen vernichtet. Die blutigen Verluste der Sowjets beliefen sich in diesem Abschnitt auf mehr als 4000 Tote. Zahlreiche Bolschewisten gerieten verwundet und unverwundet in deutsche Gefangenschaft. An anderer Stelle wurde bei einer Säuberungsaktion eine große Anzahl von Gefangenen von 18 verschiedenen Sowjetdivisionen eingebracht und 20 Panzer sowie 30 Geschütze vernichtet bzw. erbeutet. sozialistischen Revolution, dem Aufbau des Reiches und feiner gegenwärtigen Verteidigung zugeführt. Die deutsche Volksgemeinschaft, damals ein noch weit entferntes Ziel der Bewegung, besteht heute im Freiheitskampf unseres Volkes als festbegründeter Erfolg des Nationalsozialismus. Und so wie der Gauleiter damals in der Kampfzeit der Bewegung wie in den Aufbaujahren des jungen Reiches im Rhein-Main-Gebiet die Fundamente einer in Opfer und Arbeit für Deutschland geeinten Bevölkerung unseres Gaues legte, so gibt er auch heute mit seinem Beispiel Richtung und Tempo jenes Einsatzes an, der nach dem Gesetz der natio- nalsoz'ialistischen Weltanschauung erfüllt wird und in den Taten der Front seine stärkste Kraftquelle besitzt. Wenn heute im Gau Hessen-Nassau die Arbeit der Partei der kämpferischen Auseinandersetzung mit dem jüdischen Weltfemd plutokratischer und bolschewistischer Prägung in Leistung und Gesinnung so verbunden ist, wie es ihrer Stellung als der weltanschaulichen Sinngeberin dieses Freiheitskampfes zukommt, dann erkennen wir diesen Erfolg vor allem als das Verdienst der Persönlichkeit unseres Gauleiters. Ihm dafür zu danken ist den Nationalsozialisten Hessen-Nassaus ein aufridp tiges Bedürfnis. An dem heutigen Tag gilt daher dem ersten Mann des Führers im Gau ihr Gruß und Glückwunsch! über« tiN 0 lsw 2:5). einen erlogt nF te in 'orei SP Zieler dir 1 in iori & M ■oinj eit» tflti ii ab« ■ii mit Rüiii ■Heu b:-: ft iei in ebtt atic btn W Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desVormittags Anzeig en-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf le mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel l Abschlüfie Ntengenftafsel 8 Platzoorichnft (vorherige Vereinbarung) 25°/« ment Oer Sohn Stalins in deutscher Hand. Jakob Stalin ergab sich, nachdem er die Llnsinnigkeit weiteren Widerstandes eingesehen hatte Raum als Waffe? Von unserem N.-Berichterstatter. Mb llftil! tabb egen amt' )mch M nnen tobt' t an- fein t bi! nein btt So- Raumes in einem beispiellosen Tempo und Ausmaß geschlagen worden! Was die stärkste Waffe des bolschewistischen Feindes zu sein schien, wirkt sich dank der deutschen Technik, der Güte der deutschen Waffen, dem besten Soldaten der Welt unter der besten militärischen und politischen Führung als Grab der Sowjetarmeen aus: die Weite und Unkultiviertheit des sowjetrussischen Raumes! Gescheiterte Entsatzversuche. Berlin, 23. 3uli. (DRB.) Die verzweifelten Anstrengungen der bei Smolensk eingeschlossenen Sowjetverbände, den eisernen Ring der deutschen Truppen zu sprengen, dauern unter blutigen Verlusten für die Bolschewisten an. Am 20. 7. versuchte ein sowjetischer Panzerverband einen Teil der eingeschlossenen Truppen zu entsetzen. Der Verband war aus versprengten, zum Teil beschädigten und mühsam instandgesetzten sowjetischen Panzerkampfwagen neu zusammen- gestellt worden. 3m Feuer der deutschen Abwehr brach der Angriff zusammen, 70 der angreifenden 150 Panze^kampfwagen wurden vernichtet. Stalin jun. hat besser als fein Vater und die hohen Herren, die noch im Kreml hausen die Sach- laae erkannt. Gegenüber der deutschen Ueberlegen- heit vermögen die sowjetischen Truppen nichts aus- mricbten auch wenn die Kommissare den Auftrag haben, ihre Leute mit vorgehaltener Pistole m den iob 3u treiben. Die bolschewistischen Machthaber wissen ganz genau, daß sie u m i r e Existenz kämpfen, und ihnen wird es nicht schwer, von der Sowjetarmee zu fordern, sich bis zum letzten Tropfen Blut zu opfern in der verzweifelten Hoffnung damit eine Galgenfrist zu gewinnen Stalin sen hat die berüchtigten Befehle ergehen lassen, daß Zivilisten, Frauen und Kinder sich an dem Zersto- runqswerk der Häuser und Felder beteiligen sollen, um den deutschen Vormarsch auszuhalten. Sem Jakob Stalin wurde dem Panzergeneral Schmidt sofort auf seinem Gefechtsstand vorgeführt. Cr wies sich dort als Sohn Stalins einwandfrei aus und brachte zum Ausdruck, daß er d i e Unsinnig- teil des Widerstandes gegen die deut- ,»en Truppen eingesehen und sich deshalb mit seinen noch am Leben besindbchen Soldaten ergeben habe. Die Vernehmung Jakob Stalins brachte unerhört interessantes Material zutage. 8is Europa hinausgewagt hatte: zwan- zio dreißig, ja fünfzig und mehr Kilometer muhte mci dann im leichten Wagen durch sommerheiße Stubwolken oder durch wassergefüllte, schlammige Mge sich hindurchquälen lassen, bis man gegen die Mst des Umgekipptwerdens gleichgültig wurde. I&iin erst lernte man richtig erkennen, was es h.i^t, daß die Eisenbahndichte nur etwa ein Zehntel der des Deutschen Reichs beträgt. Darum verfolgt vor allem auch der frühere Rußland- rtilinöe heute den Vormarsch der deutschen Irup= jlptr mit heißem Herzen; denn er kann in beson- Dtr?m Grade ermessen, was es bedeutet, 600 und w>r Kilometer kämpfend a u f russischen braßen und Wegen vorzudringen! Hier liegt qpgjI das Hauptproblem des sowjetischen Wehrrau- W., in den Verkehrswegen und Verkehrsmöglich* Itiien des weiten halbasiatischen Flachlandes. f >ie Weite des Raumes und seine schwierige Äi'chdringbarkeit galten und gelten als der stärkste Ll tdesgenosse des zaristischen wie des bolschewisti- f tladjte tagelange Schweigsamkeit der deutschen chrmachtberichte dem Gegner sogar die MogUch- . «ii einer Orientierung an deutschen Nachrichten Mit dem Rücken gegen die Wand. „England ist in diesen Krieg gegangen, um das Land vor einer Beherrschung durch totalitäre Ideen zu behüten, den einzelnen vor einer Unterdrückung durch den Staat zu bewahren. Es wäre 'wahrhaftig traurig, wenn ' wir am Ende dieses großen Krieges fest- stellen müßten, daß wir diesen Krieg nur geführt haben, um bei uns dieselben Grundsätze einzuführen, gegen die wir angetreten sind." Lord Rotherwick, Vorsitzender der britischen Schiffahrtskammer^ Mit geradezu klassischer Präzision, die freilich für uns zugleich einer etwas komischen Ueberalterung nicht entbehrt, hat Lord Rotherwick das innere Problem gestellt, mit dem sich England abmüht. Gerade weil hier ein Engländer das Problem so eindeutig umschreibt, wird uns erst klar, wie sehr England, das in allen seinen Bevölkerungsschichten stock-konservativ und uralten Ueberlieferungen verhaftet ist, sich gegen den Zug unserer eigenen Zeit auflehnt und in buchstäblichem Sinn mit dem Rücken gegen die Wand für eine Vergangenheit kämpft, die abgeschlossen ist und die innerlich überwunden werden muß, sollen die positiven Elemente dieser Vergangenheit noch zukunftsträchtig wirken können. Erst von dieser vertieften Fragestellung her gewinnt der deutsche Beobachter das richtige Maß für die parlamentarischen Aufgeregtheiten, Krisen und Scheinveränderungen, wie sie sich z. B. in der letzten Kabinettsveränoerung Churchills dokumentieren. Es ist unendlich nebensächlich, w e r im In- sormationsministerium sitzt und scheitert. Denn wer immer dort sitzt, kann nur einige agitatorische Kunststückchen verüben, solange England seiner Vergangenheit verhaftet bleibt, nach der kapitalistischen Atomisierung der Gesellschaft noch immer den Staat, will sagen: die Gemeinschaft als Erbfeind empfindet und die schrankenlose individuelle Freiheit als ausschließliches Ideal proklamiert, wie es Lord Rotherwick tut. Um fein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Der Nationalsozialismus verzichtet nicht auf die individuelle Freiheit, und er denkt gar nicht daran, sie dem „Ungeheuer Staat", womöglich einem bürokratischen Polizeistaat zu opfern! Er nennt vielmehr die individuelle Freiheit Leistung. Und diese Freiheit zur Leistung, allerdings nicht zur Willkür prämiiert er: Nicht nur im bürgerlich-wirtschaftlichen oder im fulturellcn Leben, sondern auch im Wehrdienst und vor allem im Kriegsdienst! Diese Abstimmung von der Freiheit zur Leistung mit den Gemeinschaftsnotwendigkeiten macht gerade den Engländern soviel Pein. Sie sind aus den Tagen ihres Monopolreichtums gewohnt, daß sich die sozialen Probleme schlecht und recht — und gewiß mehr schlecht als recht! — dank dieses Monopolreichtums von selbst lösen. Aus der Enge und aus der Beschränkung durch eiserne Selbstdisziplin und zugleich durch den tatfrohen Willen zu dieser Abstimmung von persönlicher Freiheit und von Gemeinschaftsnutzen zu kommen, — dieses unser großes deutsches Kunststück ist ihnen u n v o r st e l l b a r. Es ist sicher auch nicht ganz leicht gewesen und war nur möglich, weil in Deutschland genug geistige Menschen die großen Ueberlieferungen unserer Philosophen hüteten, die nicht umsonst in der Zeit Friedrichs des Der vor dem Kriege z. B von Paris über Berlin nach Moskau fuhr, von dort aus die Trans- sibrische Bahn benutzte ober eine der großen Sl.dte des Landes aufsuchte, dem kam meist gar niot zum Bewußtsein, wie ganz anders als in Ei7vpa die sowjetischen Berke hrsoerhält- „jsse sind. Die breiten bequemen Wagen her Pol- sttcklasse kamen dem fremden Reisenden etwas muf= fij vor, er wunderte sich im Sommer über die kleine Doppelfenster, stellte mit Vergnügen die Mög- lidfeit fest, die breite, gepolsterte Rückenlehne als Rchebett hochklappen zu können, so daß vier, im Nasall sogar 8 Personen Kopf bei Fuß liegen fön» iw, und wunderte sich außer über das fremdartige Iiiben auf den Bahnhöfen darüber, daß auf Ne- ohl! 1:1 vub e n |» ihm* über. ein- »eilen run$ ängti entw Iteten auf* SM schäft geraten. Wir sind in der Lage, durch Photographien des jungen Stalin die Richtigfeit unserer Meldungen zu beweisen. Mosfau aber wird niemals in der Lage fein, ein Bild des angeblich gefangenen Generals Schmidt zu veröffentlichen, denn dieser steht frisch und mutig an der Spitze seiner Schnellen Truppen, die sich in unüberwindlicher Kraft den Weg in das Feindesland bahnen. titnmt. . , : üabei verlaufen die Operationen an der gewat- tg n Ostfront noch in einem Gebiet, das die relaxe größte Eisenbahndichte Sowjetrußlands auf» st ft. Das Eisenbahnnetz ist sehr ftart auf Mosfau trlralifiert Jenseits eines Bogens von Peters- iir«—Gorfi (öftt. Mosfau) — Rostow fehlen Ü. rdsüdverbindungen überhaupt be- iint bas Gebiet der reinen JBeft-O ft - B a y- ti\ mit Stichbahnen nach beiden Seiten Strate- iftze und wirtschaftliche Gründe haben zum bevor- leiten Ausbau des Eisenbahnnetzes im Wejten Sei Landes geführt, zu einem Ausbau, der aber U3 unter dem bolschewistischen Regime weit hm- ir der Auspeitschung der industriellen Produktion w ihren Derkenrsbedürsnissen zurückgeblieben ist. Icoei ist von den knapp 90 000 Kilometer Be- Mfcslänge noch nicht ein Drittel Zw e i- l-isig ausgebaut! Dazu kommen weitere Man- r! wie solche des rollenden Materials, des Ober- 8. s, der Organisation und des technischen per- brals, die geringe Anzahl von Brücken über die Men Strome, 'die Hemmnisse der verschiedenen lü*re53eiten u. a Wenn die Knotenpun te im Gele der größten Eisenbahnbichte Sersch agen oder Mht sind, ist den Bolschewisten jegliche Möglichkeit Genommen, einen modernen Krieg weuerzusuhren f- allein von der Verkehrsseite her gesehen! I Zugleich liegen aber in diesem Gebiet immer noch Uln wichtigsten Stätten der wehrwirtschaftlichen Roh- Äolfe und der Produktion: das Donez-Kohlengebiet, M ukrainischen Eisenerz- und Manganerzvorfom- i, die meisten Industriebetriebe. Die neu auf* Mm ausgebauten Industriegebiete am Ural. und n ■Sibirien mit ihren für manche Rohstoffe Tau ■’rxn von Kilometer langen Zufuhrwegen bieten weitem keinen genügenden Ersatz. I Sie bolschewistischen Heere waren im Offen mal» jfW mitsamt ihren Waffen. Die Entschlußkraft des Mhrers hat sie zum Kampf, zur Dernichtungs- iDhoacht gezwungen — was Napoleon sticht ö^Uiug [l'.tHir. Die entscheidenden Schlachten sind ouch hi der Weite und der Schwierigkeit des rusiiscyen be strecken der Zug auf einem Nebengleis oft stun- twlang stehen blieb — weil die Strecke nur ein- gHfig ist unb der Gegenzug vorübergelassen wl den muß. Gar bald war man „verrußt" und oe emgte auf den Bahnhöfen nach feinem „Tschai" mi die Mitreisenden, die sich an der Ausgabe für hezes leeroaffer drängelten Anfangs fluchte man darüber, daß bei einer 5Me ch mittleren und kleineren Städten bie drei- faae, ja bie zehnfache Zeit benötigt wurde, wie bei inls N'ken gleicher Entfernung in Drittel» und West- injii eu.ipa. Was macht das? Nitschewo! „Fahren Sie teriii er mal im Frühjahr, zur Zeit der Schnee- schielze! Dann kriecht ber Zug förmlich durch das eir Önige, fast ertrinfenbe Lanb. Die zahlreichen Li nbahnbämme sind in dem weithin steinarmen Lc.d aus Lockermaterial aufgeschüttet, sind dann w lerdurchtränkt unb neigen zu Rutschungen; da gi. 5 kein 90-Kilometer-Tempo." Wollte man gar in‘feine Landstädte abseits der Eisenbahnen gelange' dann merkte man erst recht, daß man , sich Flachdruck, auch mit QueHenangabe, verboten!) Berlin 23 Juli. (DNB.) Anläßlich des Vor-s eigener Sohn aber hat d e n U n s i n n dieser Pa- stoßes schneller Verbände unter Führung des ©ene» roten erkannt die r— rals der Panzertruppen Schmidt hat sich fuhr<,M 16 Juli bei Ljosno, südostwärts Witedsk, neben vielen anderen bolschewistischen Offizieren unb Soldaten auch ein Sohn des bolschewistischen Diktators Stalin den deutschen Truppen ergeben. Es handelt sich um den ältesten Sohn I a - kob der, wie sein Vater, eigentlich Dschugaschwili heißt'. Er ist am 18. März 1908 in Baku geboren unb entstammt der ersten Ehe Stalins mit ,3eta= terina Swanidze. Jakob Stalin war ursprünglich Bauinqeneur und hatte die Technische Hochschule besucht Später entschloß er sich, Offizier zu werden. Er ab oloierte die Artillerie-Akademie Moskau m 2% statt fünf Jahren und war Oberleutnant im 14. Haubitz-AR. der 14. Sowjetpanzer-Division. M. Jahrgang Nr.l74 G vo Gichencr AnzeM vrn einzelnen Wummern WV W V W 'Njter r tti'ölge höherer Gewalt • Btüf)Ifd)eUttiDnmta6e 7-9 ■ ZE Großen gelebt und gewirkt haben. Das ist der kategorische Imperativ Immanuel Kants. In diesem englischen Unvermögen gegenüber der Gegenwart und der Zukunst liegt die eigentliche Krise Englands. Die letzten Kabinett- Veränderungen aber sind rein politisch-parlamentarischer Mummenschanz und rühren nicht einmal an das unmittelbar gegenständliche Problem Englands. Dieses Problem ist die Frage, wie der englischen Kriegswirtschaft aufzuhelsen ist. Damit klappt es trotz aller großartigen Redensarten ganz und gar nicht. Die englischen Arbeitgeber — echte Unternehmer alten Stils! — beschuldigen die Arbeiterschaft, daß sie unwillig oder gar faul sei und nach Möglichkeit sich drücke, aber hohe Löhne verlange. Dabei wird übersehen, daß das englische Dorkehrs- wesen weitgehend desorganisiert ist und daß auch eine beschränkte Unterbringung der Belegschaften im Umkreis der neu errichteten Industrien) er ke auf beiden Beinen hinkt. Darüber hinaus gehen Arbeiter und Angestellte zum Gegenangriff über. So hat der Vorsitzende einer Jngenieurgewertschaft namens Tanner einen Bericht erstattet, wonach er von 31 Flugzeugfabriken, die er in der ersten Hälfte Juni besuchte, nur 6 vollbeschäftigt gefunden habe. Die Ursache liege sowohl in der Materialknappheit wie in Dispositionsfehlern. Ein englischer Abgeordneter hat im Unterhaus den Brief eines Arbeiters verlesen, in dem es heißt: „Es macht uns krank, wenn wir jeden Tag in,die Fabrik gehen und nichts zu tun haben. Ich hatte eine ganze Woche lang nicht einmal so viel zu tun, was einem normalen Arbeitstag gleicykommt." Dazu kommen noch die sozialen Verärgerungen durch das Gebaren der pluto- krattschen Schicht, durch die ungleichmäßige Verteilung von Lebensmitteln, durch die mangelnde Fürsorge für Kriegerfrauen und Kriegerkinder und nicht Metzt durch maßlos hohe Dividenden und durch Schiebungen, die teils aufgeflogen sind und von denen zum andern Teil die Spatzen von den Dächern pfeifen. Die ewige Herumdokterei der englischen Regierung an den Symptomen dieser so tief gehenden Krise hat nun zum Erlaß einer Kabinettsorder (Notverordnung) auf Grund des englischen Dollmachtsgesetzes vom 22. Mai 1940 geführt. Danach darf der Staat Unternehmen, die im kriegswirtschaftlichen Bereich nicht zufriedenstellend arbeiten, „für einen angemessenen Preis" übernehmen und die bisherigen Geschäftsführer kündigen oder versetzen. Gleichzeitig wurden Mindestlöhne festgesetzt, aber auch scharfe Disziplinarvorschriften erlassen, wonach Arbeitern wegen ernschafter Verstöße gegen die Disziplin bis zur Höhe von drei Tagelöhnen auferlegt werden können. Mit diesen neuen gesetzlichen Bestimmungen wird sichtlich die Ernennung eines „Wirtschaftsdiktators", also gerade das vorbereitet, was Lord Rocherwick so greulich findet. In der englischen Zeitungsösfent- lichkett werden für dieses Amt genannt: der aus der Gewerkschaftsbewegung hervorgegangene Arbeitsminister B e v i n und der Presselord Beaver- b r o o k. Bevin gatt ursprünglich als „wilder Mann", hat sich aber gegenüber dem englischen Amtsschimmel nicht durchgesetzt und löst sich auch nur schwer aus den üblichen gewerkschaftlichen Schlagworten. Beaverbrook ist auch ein „wilder Mann", nur ist fein Ideal die aus dem Handgelenk geschaffene „Organisation, deren Ruhm er durch Massenaufwand von Druckerschwärze und ein Getöse krasser Balkenüberschriften verkündet. Ein Horoskop über die Erfolgschancen dieser beiden Kandidaten für das Amt eines englischen Wirtschaftsdiktators zu stellen, ist ein eitles Unterfangen; uns will fcheinen, daß sie beide das eigentliche englische Problem gar nicht sehen. Dr. Ho. Die Engländer verloren gestern 43Flugzeuge. Berlin, 24. Juli. (DNB.) Die Luftschlacht. die am gestrigen Tage am Kanal und an der holländischen Küste stallsand, ist eine besonders schwere Niederlage der britischen Luftwaffe. Arn Nachmittag hatte der Feind 30 Flugzeuge, darunter 7 Kampfflugzeuge, durch die deutsche Jagd- und Flakabwehr verloren. Bei einem letzten Angriffsversuch in den Abendstunden schossen deutsche Jager nach bisher vorliegenden Nachrichten weitere 13 Jagdflugzeuge des Musters Spiffire ab. Es ist damit zu rechnen, daß sich die Zahl der deutschen Abschüsse feindlicher Flugzeuge darüber hinaus noch erhöht. Zur Stunde liegt folgendes Gesamtergebnis vor: Die britische Luftwaffe verlor am Nachmittag und Abend des 23. Inti im Kampfraum des Kanals 43 Flugzeuge. Oberstleutnant Galland errang in diesen Kämpfen seinen 71. und 72. Luftsieg. Italienische Ll-Boote versenkten bereits 500000 BRT. Rom, 23. Juli. (DNB.) Die italienische U-Boot- roaffe, von der ein Teil auch im Atlantik eingesetzt wird, hat bisher insgesamt 500 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt, davon etwa 400 000 BRT. im Atlantik und 100 000 BRT. im Mittelmeer, wo die feindliche Schiffahrt fast völlig verschwunden ist und sich nur noch in unmittelbarer Nähe der afrikanischen Küste ein gewisser Seeverkehr beobachten läßt. Außerdem haben die italienischen U-Poote seit Kriegsbeginn 2 7 feindliche Kriegsschiffe, darunter fun U-Boote, versenkt oder schwer beschädigt. Der englischen U-Bootwasse, die außerdem mit Sicherheit noch weitere 18 U-Boote verloren hat, gelang es demgegenüber nur, zwei italienische U-Boote und ein italienisches Torpedoboot zu versenken. Unzufriedenheit mit der Kabinettsumbildung. Stockholm, 23. Juli. (Europapreß.) Von anhaltender Unzufriedenheit hinsichtlich der Kabinettsumbildung berichtet der Londoner Korrespondent der „Göteborger Handels- und Seefahrts-Zeitung". Er schreibt, daß Londoner politische Kreise mit Interesse das Tauziehen zwischen Arbeitsminister Bevin und der Industrie verfolgten. Benin sei der einzige Labour-Minister, der Respekt für die Ziele der Labour-Party verlange. Andererseits lege er in entscheidenden Augenblicken eine zögernde Haltung an den Tag. Er habe Wert darauf gelegt, umfangreiche Vollmachten für sich anzusammeln, zaudre aber, sie zu benutzen. Im Zusammenhang mit den jüngsten Kabinettsveränderungen bestätigt der Korrespondent die wachsende Unzufriedenheit über Churchills Weigerung, einen Rüstungsminister und einen Minister für die zivile Verteidigung zu ernennen. Die Umbesetzungen in der Regierung werden als Beweis dafür aufge- faßt, daß Churchill sich um die Kritik nicht viel kümmere, sondern hauptsächlich Wert daraus fe$e, eine ihm getreue Gef olgs chaft um sich zu haben. Der erste weibliche »Generalin England. Neuyork, 24. Juli. (DNB. Funkspruch.) In England übernahm der erste weibliche britische General, die 33jährige Generalmajorin Janne Knox, Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 23. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In der Ukraine dringen deutsche, rumänische, ungarische und slowakische Truppen in rastloser Verfolgung weiter vor. An den übrigen Teilen der O st f r o n t wird die Einschließung und Vernichtung kleinerer und größerer sowjetischer Kräftegruppen fortgesetzt. Bei seinen überall gescheiterten Ausbruchsversuchen und Entlastungsangrifen hatte der Feind ungewöhnlich blutige Verluste. An der f i n n i f ch e n F r o n t verlaufen die Operationen bei weiterem Geländegewinn planmäßig. Die Luftwaffe bombardierte auch in der letzten Nacht mit starken Kräften militärische An- La Paz, 24. Juli. (DNB. Funkspruch.) Die neugegründete Nationalrevolutionäre Bewegung jab, da die ihr nahestehenden Zeitungen verboten ind, in großer Auflage ein von namhaften Politikern unterzeichnetes Flugblatt mit einem Aufruf an das bolivianische Volk heraus. Dieses enthält schärfste Angriffe gegen die von einer pluto- krcttischen Oberschicht englisch-nordamerikanischer Prägung beherrschte Regierung, welche unter dem Deckmantel von Revolutionsgerüchten und Maßnahmen gegen den deutschen Gesandten lediglich weitere Ausbeutungspläne gegen das bolivianische Volk zugunsten des englisch-nordamerikanischen Kapitals verberge. Da die Nattanalrevolutionäre Bewegung den Kampf gegen jeglichen Imperialismus auf Genommen habe, der sich gegen Bolivien richte, bekämpfe sie damit vor allem die englisch^amerika- nischen Bestrebungen dieser Art. Das Flugblatt fordert von der Regierung die Vorlage der angeblich den deutschen (yefartMen belastenden Domente, welche — wie jeder weiß — gar nicht vorhanden seien. * Der Unterstaatssekretär des Innenministeriums ist zurückgetreten, weil er die Aktion der Regierung gegen den deutschen Gesandten Wendler nicht mittlerantworten wollte. Er brachte zum Ausdruck, er wisse, daß die Unterlagen, mit der die Regierung die Ausweisung des deutschen Gesandten begründete, nicht das Ergebnis einer Untersuchung der bolivianischen Behörden sei, sondern von Juden und Ausländern beigebracht wurden. Argentinischer Protest gegen die „Schwarzen Listen". Buenos Aires, 23. Juli. (Europapreß.) In Verbindung mit der Aufstellung von „Schwarzen Liften" für iberoamerikanifche Firmen in den Vereinigten Staaten ist es verschiedentlich in der Öffentlichkeit der iberoamerikanischen Länder zu lebhaften Protestkundgebungen ge- Jn Deutschland seien 20 Millionen Menschen zu- viA, sagte einst ein deutschfeindlicher Staatsmann. Wir kennen dieses Wort, das immer wieder in der Politik unserer Gegner aufgetaucht ist. Jüdischen Gehirnen aber ist es vorbehalten geblieben, den Gedanken der Vernichtung des deutschen Volkes bis zur äußersten Konsequenz zu Ende zu denken. In Newark im Staate New Jersey ist kürzlich ein Buch mit dem Titel „Deutschland muß vernichtet werden" erschienen. Sein Verfasser ist der Jude Theodor Kaufmann. Nicht ein Irgendwer mißbraucht hier Druckerschwärze und Papier zur Verbreitung pathologischer 3been, sondern kein anderer als der Präsident der amerikanischen Friedensliga, als der engste Mitarbeiter des Präsidenten der Vereinigten Staaten Franklin D. Roosevelt, als der Freund des Juden Samuel Rosemann, des Verfassers der Roose- veltschen' Tiraden. Man kann das Machwerk des Juden Kaufmann auch nicht etwa bloß als patholo- gische Gehirnblasen irgendeines Verrückten bezeichnen. Das wäre für die Charakterisierung noch viel zu ehrenhaft. Man muß es klar und deullich aussprechen, daß es sich hierbei um nicht mehr und nicht weniger handelt als um die satanisch ausgeheckten, mit zynischer Unverschämtheit geoffen- barten Ziele j ü d is ch - p lut o kr a ti s ch e r Weltpolitik, als deren Vorkämpfer sich der judenhörige Freimaurer Franklin Roosevelt Arm in Arm mit jüdischem Verbrechertum erweist. Der Jude Kaufmann geht davon aus, daß nicht etwa nur 20 Millionen Deutsche zu viel auf der Welt seien, sondern daß der gegenwärtige Krieg ein Kamps zwischen der Menschheit und der deutschen Nation märe. Solange eine deutsche Nation bestünde, würde es keine Ruhe und keinen Frieden in der Welt geben. Die Deutschen seien ausschließlich Tiere und müßten als solche behandelt werden. Deutschland müsse daher für immer von der Welt verschwinden. Dieses Verschwinden müsse radikal sein. Zwar verspricht sich der Jude Kaufmann von einem Blutbad und Massenhinrichtungen unter dem deutschen Volke nichts. Des bes- das Kommando über die weibliche Terrtto - rialhilfsarmee. Ihre erste Hgndlung war das Versprechen, daß die 50000 Mitglieder des Frauen- korps schneidigere Uniformen bekommen würden. Damit hoffe sie, die Frauenarmee auf 200 000 Köpfe zu bringen, denn die Mitglieder klagten, daß die Frauen, die im Dienste von Luftwaffe und Marine stünden, wegen ihrer fchneidi- geren Uniformen von der Männerwelt bevorzugt würden. lagen in Moskau. Durch Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers sowie durch große Mengen von Brandbomben wurden weitere folgenschwere Zerstörungen ungerichtet. Brande aus den Angriffen der vorletzten Nacht waren noch nicht eingebämmt 3m Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge ein Frachtschiff von 5000. BRT. Weitere Luftangriffe richteten sich in der letzten Nacht gegen Hafenanlagen am Humber und in Südwestengland sowie gegen verschiedene Flugplätze. Am Tage schossen an der Kanalküste Jager und Flakartillerie elf, Marineartillerie und Borpoftenboote vier britische Flugzeuge ab. Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht an verschiedenen Orten Südwestdeutschlands wirkungslos eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben. kommen. Die Zeitung „El Lttoral" aus Concordia, Provinz Entrerios, schreibt: „Der Nordamerikaner ist die Verkörperung des krassesten Egoismus. Außerdem ist er der Champion des Sprichwortes, daß der Zweck die Mittel heiligt. Sein Vorgehen gegen Belgien, Holland und Frankreich, wo Tausende Unschuldiger Hunger und Entbehrungen leiden, weil die Vereinigten Staaten es nicht erlauben, daß diese Menschen für ihr gutes Geld Lebensmittel kaufen können, enthüllt den USA.-Charakter." Gleichzeitig wendet sich die Zeitung scharf gegen den wachsenden Druck der USA. auf Jberoamerika und schreibt, daß es Jberoamerika nicht nötig hat, gegenüber den Vereinigten Staaten Minderwertigkeitskomplexe zu haben. „Unser natürlicher Markt ist Europa", „und der Krieg der USA. geht uns Nichts a n." Auch die Zeitung „El Pampero" in Buenos Aires sagt, daß die Yankee-Offensive der „Schwarzen Listen" gegen Argentinien und Brasilien gerichtet sei. Eine kleine Gruppe nordamerikanischer Plutokraten versuche, die wirtschaftliche Konkurrenz der großen iberoamerikanischen Staaten zu bekämpfen, um ganz Jberoamerika den Vereinigten Staaten auszuliefem. Auf einer großen Versammlung im Teatro Na- cion in Buenos Aires warf der Sprecher der nationalistischen argentinischen Organisation „Asirmacion Argentina" den USA. vor, sie brächten die Natto- nen Jbero-Amerikas in den Zustand der politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeit. Diejenigen, die in Wallstreet die Fäden zögen, fänden Hilfe bei den jüdischen Auswanderern, die sich als Fremde in Argentinien und den anderen Republiken Jbero- Amerikas meist mit ungesetzlichen Mitteln einschlichen und in deren Hauptstädten festen Fuß gefaßt hätten. Nach den ersten Schätzungen ergibt sich, daß infolge der Schwarzen Listen Roosevelts in Argentinien ungefähr 90 000 Arbeiter und Angestellte brotlos werden. In Uruguay beläuft sich ihre Zahl auf 10 000, in Chile auf 55 000 und in Paraguay auf 5000 Personen. In Brasilien wird es sich um 200 000 Personen handeln. seren Eindrucks bei den Bürgern der Vereinigten Staaten wegen fügt er hinzu, derartige Methoden entsprächen nicht Den moralischen Verpflichtungen und ethischen Gebräuchen der Zivilisation. Mit die- em Satz gibt er ja nun eigentlich seinen bolschewiitt- chen Busenfreunden in der Sowjetunion eine Ohr- eige. Sie ist aber nicht ernst gemeint. Man sieht ärmlich, wie die Juden und die Bolschewiken sich gegenseitig zuzwinkern. Es ist ihnen ganz gleichgültig, welche Methode sie zur Aufrichtung der jüdischen Weltherrschaft verwenden, wenn sie nur den nötigen Erfolg zeitigt. Kaufmann will also sich lieber der modernen Wissenschaft als des Henkers bedienen und schlägt daher die eugenische Sterilisation des deutschen Volkes vor. Die Durchführung des Planes' schildert dieses verbrecherische Juden- gchirn so kaltschnäuzig mit allen scheußlichen Einzelheiten, daß es schlechthin nicht zu beschreiben ist. Durch die an Männern und Frauen systemattsch durchgeführte Sterilisation soll eben der Fortbestand des deutschen Volkes ein für allemal unterbunden werden. Dazu will der Jude 20 000 Aerzte einsetzen, von denen jeder täglich 25 Operationen vorzunehmen hätte. Dann würde es nur einen Monat dauern, bis das Dernichtungswerk durchgeführt sei. Nach berüchtigten Beispielen entwirft Kaufmann eine Landkarte, die d i e Aufteilung Deutschlands (nach dem Siege des Judentums) anschaulich machen soll. Demnach würde Berlin an Polen, Dresden und Leipzig an die Tschechen, Dortmund und der Niederrhein an Holland, Mainz und der Oberrhein an Frankreich fallen. Selbstverständlich sollen die deutschen Heere entwaffnet werden, das deuffche Heer würde in streng abgeschlossenen Gebieten konzentriert. Die deutsche Bevölkerung der „zugeteilten Gebiete" soll gezwungen werden, die Sprachen desjenigen Landes zu lernen, dessen Fremdherrschaft sie zu tragen hätte. Diese Beispiele zeigen den unaussprechlichen Haß der Plutokratie und des Weltjudentums gegenüber dem deutschen Volksstaat. Sie sind zugleich ein Oer Onjepr. Der zweitgrößte Strom der europäischen Sowjet union und der drittgrößte ganz Europas ist der D n j e p r. Wir begegnen seinem Namen häufig in den Wehrmachtberichten. Wie die meisten euro. päischen Flüsse, entspringt er im Bereich der Wal- mi-Höhe. Im Verhältnis zu seinem 2265 Kilomfer j langen Lauf liegt seine Ouelle mit 257 Meter nicht ehr hoch. Der junge Dnjepr fließt zunächst nach Westen ab und bildet bei dem jetzt viel genannten = Orscha sein berühmtes Knie. Von hier an verlauft er dis Kiew in ausgesprochen südlicher Richtung. Zwischen Orscha am Dnjepr und Witebsk an der Düna liegt ein Landrücken von nur etwa 100 Kilometer Ausdehnung, über den schon die alten Waräger ihre leichten Boote- trugen, um dnjeprabwärts den Weg nach Kiew in das Schwarze Meer und sogar nach Byzanz zu finden. Zwischen Orscha und Kiew liegt auf der Westseite des Dnjepr das Gebiet der Rokitno- oder Pnpjet- Sümpfe, die in den Wehrmachtberichten so oft als Scheide zwischen der nördlichen und südlichen Front erwähnt worden sind. Sie führen ihren Flamen nach dem rechten Nebenfluß des Dnjepr, dem Pripjet, der ein sehr verzweigtes Flußnetz hat. Auch die unmittelbaren Dnjepr-User sind in dieser Gegend weitgehend versumpft. Ein weiteres Hemmnis ft, daß der Dnjepr ein ziemlich tiefes Tal geschas- en hat, so daß auf beiden Ufern Talabhänge über- wunden werden mußten. Es war also eine richtige Schinderei: erst Talabhang, dann Sumpf, dann Fluß, dann wieder Sumpf, dann wieder Talabhang. Von Kiew an wird diese Landschaftsbildung für die deutschen Truppen günstiger. Die Sümpfe treten zurück. Das Westufer, das gebildet wird von dem Pvdolischen Höhenrücken, einem letzten Ausläufer der Karpaten, liegt bis 80 Meter höher als das verhältnismäßig flache Ostufer und erlaubt also, die Rückzugsstraßen her Sowjettruppen gut einzuschem Der Dnjepr ist bei Mogilew 80, bei Kiew 320, bei Chersvn 600 Meter breit, bildet unterhalb Cher- ons ein Delta und dann den sogenannten Dnjepr- Liman, ein 15 Kilometer breites Haft, das durch eine lange Nehrung vom Schwarzen Meer bis auf eine verhältnismäßig enge Verbindungsstelle getrennt ist. Der Dnjepr berührt auf feinem Lauf fast alle charakteristischen Degetattonszonen der Sowjetunion. Er entspringt im Waldgebiet, berührt dann bte Landschaften, in denen neben dem Wald die Wiesen- wirftchaft und auch schon Ackerbau Raum gewinnen, tritt dann oberhalb von Kiew in das vielgenannte Schwarzerdegebiet ein und durchzieht in seinem Unterlauf die südliche Steppe, in der es einen Baumwuchs fast nicht mehr gibt. Wirklich fruchtbares Weideland gibt es in dieser „ponttm- schen" Steppe — sogenannt nach dem Pontus Euxinus, dem Schwarzen Meer — nur in den Flußniederungen. Sonst ist die Steppenvegetation im Sommer so grau- oder rötlichbraun wie der (eisenhaltige) Boden selbst. Einzelne Handelsstädte in dieser Steppe nl and schäft sind darauf stolz, daß ihnen mit vieler Mühe die Anpflanzung einiger Alleen und Parks gelungen ist. Unterhalb von Kiew macht der Dnjepr einen weit nach Osten aus» holenden Bogen, in dessen Verlauf er einen Höhenrücken aus Gneis durchbricht. Bei diesem Durchbruch bilb-et er Stromschnellen, zu deren Heber« windung große Stauwerke gebaut wurden, die mit Elektrizitätszentralen nerbunöen sind. Dr. H. Programm der Vernichtung für alle europäischen Völker, die nicht bereit sind, nach Der Pfeife des amerikanischen Geldsacks zu tanzen. Es ist kaum faßbar, daß dieser Wahnwitz, der sich gegen ein Hundertmillionenvolk richtet, aus einem politischen Zirkel tammt, dem der Präsident der USA. angehort. Herr Franklin D. Roosevelt hat nämlich höchstselbst eine ganze Reihe von Kapiteln dieses elenden Machwerkes diktiert und die Grundthese der Vernichtung des deutschen Volkes zum Zwecke der alleinigen Herrschaft des Judentums inspiriert. Damit enthüllt sich Roosevelt von neuem als der gemeinste Verbrecher an dem Wesen aller Menschlichkeit und jeglicher Kultur. Man darf sich also nicht darauf beschränken, dieses Schandwerk jüdisch-bolschewistisch-plutokratischer so«. Politiker auf das schärfste zu brandmarken. Alle Kulturnationen müssen es hören, was hier jüdische Gehirne ausgeheckt haben. Was hier dem deutschen Volke angedroht wird, das kann ebenso den anderen Kulturnationen angedroht werden, sobald sie sich auf ihr völkisches Dasein besinnen und dadurch dem internationalen Judentum im Wege stehen. In demselben Augenblicke wird das Mische Verbrechergesindel keine Sekunde zögern, anderen Nationen das gleiche, hier Deutschland angesonnene Schicksal zu bereiten zur höheren Macht Alljudas. Deshalb aber ist das Buch so aufschlußreich, weil es die satanische Fratze des Judentums selbst der Weltöffenö lichkett frei gibt. Die Völker Europas sind aber nicht geneigt, ihre Zukunft aufzugeben, damit die Pluto» kratie und der Bolschewismus unter jüdischer Führung die Alte Welt zerstören und beherrschen. Demgegenüber wirken die Schalmeien höchst lächerlich, die • der amerikanische stellvertretend« Außenminister Sumner Welles über die „Organi* fierung der Nachkriegswelt" von sich gegeben hat Dort ist sehr viel vom künftigen Frieden und von der Wohlfahrt der Welt unter internationaler Kom trolle die Rede. Mit diesen fünften Tönen sucht man den Freiheitswillen Europas einzuschläfern. Damit Das Programm Des Juden Kaufmann um so besser in Erfüllung gehen kann. Der portugiesische Staatspräsident aus dem Dege nach den Azoren. Lissabon, 23. Juli. (DNB.) Am Mittwoch' nachmittag fand im Hafen von Lissabon die Ver» abschiedung von Staatspräsident General C a r ■ m o n a statt, der sich an Bord des Dampfers „Car> valho Araujo"zu der Azorenreise einschrffte. Sämi» liche Regierungsmitglieder, an der Spitze Minister' Präsident Salazar, die Generalität und Admiralität, die Führung der Legion und eiy.e nach Tausenden zählende Menschenmenge hatten sich eingefunden. Als der Präsident das Schiff betrat, ging am Dor- mast die Präsidentenstandarte hoch, und die auf dem Tejo liegenden Kriegsschiffe feuerten ©alu: Kurz darauf verließ das Schiff, begleitet von drei Zerstörern, unter den Klängen der Nationalhymne den Hafen. Kleine politische Nachrichten. Nachdem im Februar d. I. eine Abordnung ooi dänischen Polizeioffizieren zum Studium der Einrichtungen der deutschen Ordnungspolizei in Berlin, Nürnberg und München weilte, erfolgt vom 21. bi; 31. Juli ein Gegenbesuch in Dänemark. Die deutsche Abordnung wird geführt von Generalmajor der Polizei Lecker, Hamburg. Besichtigt werden die Rastlose Verfolgung in der Mraine. Einschließung und Vernichtung sowjetischer Krästegruppen wird fortgesetzt. - Moskau erneut mit starken Kräften bombardiert. Bolivien wehrt sich gegen die angelsächsischen Ausbeutnngspläne. Ein Aufruf der neugegründeten Nationalrevolutionären Bewegung. Jüdische Vemichtungspläne. Roosevelts Politik der Ausrottung des deutschen Volkes. Von unserer Berliner Schriftleitung. V.WS .. M • Staatsführer General Antonescu zusammengestellte Freimaurer-Ausstellung eröffnet. überflüssig. Aus einer Bormarschfiraße im Osten v er- javanischen Durchfahrtmöglichkeit für 45000-Tonner be< i habe sich' zweckten. nen liei (Nachdruck verboten.) ^.Fortsetzung. Ne Dominiks. Roman von Hellmuth M.Lottcher. 180 Hitterjungen werden unter Führung des Bannführers Eggers einige Tage in Turin verweilen, um die dortigen Kraftwagenfabrikation zu besichtigen. die am späten Nachmittag bis zu dem tte) zergraben herangekommen sind, hier aber s , Es ist aussichtslos, jedes weitere Warten erfori neue Opfer. Durch den Wald gellen die deutschen Zugführerpfeifen. Zurück, zurück! lichen <_____ r________ , Stacheldrahtverhaue und spritzen unter die Männer. bietet. , _ . Lind fühlt die glückliche Sekunde. Gut!" sagt er und legt seine Hand überraschend auf die Hand des Ingenieurs. Es ist wie eine Be- Nach einer Meldung des englischen Nachrichtendienstes aus Tokio äußerte der Sprecher der Regierung, gewisse Anzeigen deuteten darauf hin, daß die Engländer eine Invasion in Französisch-Jndo- china planten. Die Japaner würden alle britischen belohnt. Schadet nichts, Herr Mattheus Lind, wenn Sie mal merken, wie das iftr wenn man in der Patsche sitzt. Mau nimmt keine Aufträge herein, wenn man von einer Sache nicht genug versteht. Und man tut's erst recht nicht, wenn man damit bloß die Konkurrenz ärgert. Das ist nicht anständig, Herr Lind. Und wenn man nun die Nackenschläge davonträgt, so ist das bloß der Beweis dafür, daß es eine.immanente Gerechtigkeit gibt, die sich schon in diesem Leben bemerkbar macht! Das denkt Lietzendorf. Und noch etwas anderes geht ihm durchs Hirn: Wenn Lind ihn nach der Norddeutschen Werft zurückengagieren würde, dann hätte die Katzbalgerei mit dem alten Herrn Domonik endlich einmal ein Ende, und zwar ein Ende in Anstand und Würden! Dann braucht man sich nicht mehr jeden Tag über unberechtigtes Mißtrauen zu ärgern, sondern kann seiner Arbeit mit Lust und Liebe nachgehen! Vielleicht ist also die Sache mit den Eisbrechern ein Wink des Himmels? Der Ingenieur legt Messer und Gabel hm und sieht sein Gegenüber forschend an. „Gewiß!" sagt er. ,Zch habe mich auf dem laufenden gehalten. Aber die Technik hat nicht viel Neues gebracht. Im allgemeinen bevorzugt man noch immer die Bauart nach den Plänen des russischen Vizeadmirals Makaroff. Drei Schrauben am Heck, eine Schraube am Bug. Außenhauptplatten m der Wasserlinie gedoppelt — eine sehr saubere Sache — gewissermaßen die endgültige Form!" — Er denkt nach. „Ich glaube, ich habe zu Hause noch Zeichnungen und Berechnungen. Aber selbst, wenn sie nicht mehr da sein sollten — was man einmal tm Leben richtig durchgearbeitet und gelernt hat, das vergißt man nicht wieder. Ich würde mir ledenfalls zutrauen, die Konstruktionen ohne weiteres durchzu- ^,Nana!" lächelt Lind. „Ich möchte Sie nicht beim Wort nehmen!" Das könnten Sie getrost!" wehrt sich Lietzendorf, ohne sich bewußt zu sein, daß er sich damit an- Düzeieinrichtungen von Kopenhagen sowohl wie b- in Jütland usw. NKiU... - k . _________ ' 1 ^»chodoxer Geistlicher, die auf Anordnung von uM m, M H !en. u. • W bei# anöi’i । sie P urchde Indes >rbi* NM W die lcv selE iber r-i- j« 5» hen. m N etW eben d- undrt: aler W fuy m, ? ; so befr pariß, 23. 3ulL (DRV.) Das Bild der Pariser Presse im besetzten Gebiet ist vollkommen von den Nachrichten aus dem Fernen Osten und aus eng- lisch-nordameritanischer Quelle über Jndochina beherrscht. Die Zeitungen geben die englischen Angriffsabsichten gegenüber Jndochina in Riesenschlagzeilea wieder, „liouoeaug Temps" schreibt: „heule sollte sich England, das sich an- schickt, in Jndochina einzudringen, an die Garantie erinnern, die Tokio für unsere Kolonie übernommen hat." Auch „Paris Soir" hat keinen Zweifel darüber, daß Frankreich angesichts des englischen Angriffes der japanischen Hilfe sicher ist. Das Blatt schreibt, das neue englische Verbrechen gründe sich auf die Absicht Londons, immerneuekriegs- schauplähe zu suchen, die den Krieg von der englischen Insel ablenken. Japan könne sich da nur in einer Richtung entscheiden. Für die französische Regierung aber fei die japanische Entscheidung keine Ueberraschung. Truppenbewegungen in dieser Richtung z u hindern wissen. Japans Politik bleibt unverändert. 6^' ’m?* ■fy. Em 'Nl: s *1 ö"i* I i!11' I L Rate ! • t ntinrjj. W । hi' i M treh n> siach ls be, usch-. 20, k ©Xi, Dnjtp. i.bioi1 Ile c rst tuniti i ff *1 Nv.. i gemit' | vich 1 ch he der ii r Virkiiü I pontiir, Pom '[ Greist England nach Französisch-Wochina? Scharfe Stellungnahme der pariser presse. seit Abschluß des Dreierpaktes noch verstärkt. Mit Lockmitteln und schließlich mit wirtschaftlichem Druck habe man Japan vom Dreierpakt abbringen wollen. Japan müsse diese britischen und USA.-Versuche umso aufmerksamer beobachten, als es außer Frage stehe, daß zwischen England, den USA. und Tfchung» king bereits oewisse, gegen Japan gerichtete Abkommen bestünden. Von der japanischen Regierung, deren Politik auf dem Dreierpatt aufgebaut sei, würden kaum noch weitere offizielle Feststellungen zu erwarten sein, denn diese seien Also verspeist er zunächst einmal sein bescheidenes Stammessen, genießt dabei den schweren Deides- htmer, der Linds Lieblingsmarke zu sein scheint uij) fast zu schade zum Trinken ist, und wirft nur dmn und wann ein nebensächliche Antwort auf ilvensächliche Bemerkungen hin. Macht auch mal iejDft eine Glosse, spricht über weit abliegende Dinge 8::n der Dominik-Werft fugt er kein Wort, obwohl « sicher zu sein glaubte, daß Herr Lind gerade dar- >'.'f am meisten wartet. Dafür erzählt er von Segel- matten, von Boxkämpfen, von Rundfunkprogram- ni’in, von der Kieler Oper und merkt kaum, wie er rrlhr und mehr die Führung des Gesprächs an sich düngt. schließlich reißt Lind der Geduldsfaden. „Wenn Sie glauben, daß mich Ihr ästhetisches 8»quassel interessiert, dann muß ich mich in der leiten Zeit sehr geändert haben. Ich habe meine Langsam kehren die vielgestaltigen Bilder der Men zwei Tage wieder. LangsamBtommt zum Be- »Htsein, daß man hier tief m der feindlichen Bese igungszone steht, welche die Bolschewisten unter gichickter Ausnützung des schwierigen Waldgeländes aigelegt haben. Die Kämpfe um diese zäh vertei- dAen Waldbunker waren außerordentlich heftig, ül'ch niemals haben sich die Sowjets so zäh gerührt, aber auch nocy niemals haben sie so viel &ut lassen müssen. vorgestern abend: Bei Beginn der Dunkelheit li$n Infanterie-Divisionen die motori- sitten Truppen ab, welche das Hindernis aufge- lr engt haben. Die Infanteristen sind seit zwei tgen nur marschiert. Müde und durstig ziehen sie tif den staubigen Waldstraßen dahin. Um Mitter- ircht haben die Sturmregimenter ihre Ausgangs- stuungen erreicht. Es gibt sogar noch ein wenig 6$Iaf. B Uhr morgens: Die deutsche Artillerie be- ss.nt zu trommeln und leitet mit ihrem Feuer diese b-'her größte Durchbruchsschlacht des Ostfeldzuges er... 39 Batterien sollen den Feind weich machen. 5 Uhr: Die deutschen Infanterie-Stoß- timpp5 springen vor. Mit ihnen Sturmcharakteristisches Blld von einer der zahllosen Straßen, auf denen die deutschen Kolonnen in unaufhaltsamem Vormarsch immer weiter in die Sowjetunion eindringen. (PK.-Harfchneck-Scherl-M.) Das Kernstück -er Stalin-Linie. Erbitterte Kämpfe um zäh verteidigte Waldbunker. Von Kriegsberichter Lorenz Bersch. ;e Arbeit; sie fressen den Wall» ab und . -^ersichtliche Schußfelder für ., die mitten im bolschewistischen Störungs- ... und trotz der großen Hitze infolge der Brände in bellung geht. Gleichzeitig stellen sich „B unk e r» spezi allsten" bereit, Meister des Sprengstoffs und der Flamme, die im Westen so manchen Franzosenbunker geknackt haben. Und pünktlich um 5 Uhr in der Frühe entbrennt der Kampf um die Bunkerlinie von neuem. Verkohlte Baumstümpfe ragen empor, Brandgeruch erfüllt die Luft. Wo gestern noch fast unourchdringlicher Wald stand, sieht das Auge heute nur eine trostlose finstere Aschenlandschaft. Und ganz hinten, bortjüo es noch qualmt, da stehen die schweren Betonklötze, die der Infanterie gestern das Leben so sauer machten. Das Scherenfernrohr rückt die Befestigungsanlagen ganz nahe heran. Dann poltert die Flak los! Man sieht, wie die Treffer im Ziele liegen, braungelber Rauch steht über den Bunkern. Sobald er sich verzogen hat, setzen die Batterien den Beschuß fort. Don weiter hinten schicken schwere deutsche Kaliber ihre Grüße zu den Bolschewisten hinüber. So wird es Mittag. Wieder treten deutsche Stoßtrupps an, arbeiten sich im Schutze der Artillerie an die Anlagen heran — dann stellen mit einem Schlage die deutschen Batterien den Beschuß ein, und siehe da: Nur wenige Bunker sind noch intakt. Diese aber wehren sich bis zum letzten Mann. Sie müssen einzeln mit Flammenwerfern unb geballten Ladungen außer Gefecht gesetzt werden. Dann ist die Bahn frei für die Masse des deutschen Fußvolks, das nun in breitester Front „Wie meinen Sie das?" fragt er und fühlt, daß er wohl blafs wird. Der Industrielle zeigt ein dünnes Lächeln. ,Zch habe in den letzten Tagen mal über unser Verhältnis zueinander nachgedacht. Und dabei ist mir eingefallen, daß es doch eigentlich recht unzureichend konsolidiert ist ..." Der Ingenieur hebt unmerklich die Stirn. „Was wollen Sie damit sagen?" Lind trinkt bedächtig einen langen Zug und winkt gleichzeitig dem Kellner. „Noch eine Flasche!" Dann blickt er sein Gegenüber fest an. „Ich bin natürlich bereit, Ihre Arbeiten angemessen zu bezahlen." Mit einem Ruck zieht Lietzendorf seine Hand an sich. „Sie verkennen offenbar die Situation, Herr Lind! Ich bin Angestellter der Dominik-Werft." „Gewiß! Aber durch mich! Durch meine Fürsprache!" „Ganz recht. Das sichert mich in dem gleichen Maße, wie es mich gefährdet. Ich gehe keine krummen Wege. Ich bin nicht für unterirdische Verbindungen!" Lind beginnt sich zu ärgern. Gerade kommt der Kellner mit einer neuen Flasche Deidesheimer. Das lenkt für ein paar Sekunden ab und zwingt zum Schweigen. In der Zeit überlegt Lind: Er braucht Lietzendorf. Wenn ein Mensch in der Welt ihm in der Eisbrecherfrage helfen kann, so ist das der Ingenieur. Ohne seine Mithilfe ist der Auftrag von Kap Horn nicht auszuführen. Wenigstens nicht pünktlich. Und das bedeutet feine Rücknahme und eine Vertragsstrafe, die nicht von Pappe ist. Aber anderseits — da drüben auf der Dominik- Werft ist er ebenso wichtig! Und nach allem, wie er den Mann jetzt kennt, wird er sich weigern, auf beiden Schultern zu tragen. Es gibt solche Narren, die nicht zweimal verdienen wollen. Schade! Man hätte ihn bei Professor Erick lassen sollen. Aber die Erkenntnis kommt nun zu spät. Der Kellner hat die Flasche entkorkt und in einen frischen Eiskübel gestellt. Nun verschwindet er endlich. „Und welche Lösung würden Sie vorschlagen?" fragt Lind. Und um dem andern gar nicht erst Gelegenheit zum Aussprechen zu geben, jährt er fort; ,Zch habe natürlich nicht daran gedacht, Sie zu irgendwelchen Unkorrektheiten gegenüber der Dominik-Werft zu bringen. Wir könnten deshalb ja daran denken, das vorläufig noch lose bleibende, aber natürlich anständig bezahlte Deratungsverhältnis allmählich in einen festen Anstellungsvertrag mit der Norddeutschen Werft überfließen zu lassen. Aber Lietzendorf schüttelt den Kopf. „Geben Sie sich, bitte, keine Mühe. Ich bin für absolut reinliche Verhältnisse." „Und wie stellen Sie sich die-Sache vor?" Der Herr der Norddeutschen Werst erkennt, daß er an diesem Dickschädel feinen Meister gefunden hat. Es gibt doch nur eine einzige saubere Lösung!" lächelt er. „Einen Vertrag als technischen Direktor Ihrer Werft." Er denkt für sekundenlang an Nissen Dominik. Der ist der einzige, der über feinen Fortgang traurig sein wird. Aber der ist ja mit seinen Arbeiten auch so weit, daß er ihn wohl bald nicht mehr brauchen wird. Und die Trennung von Mensch zu Mensch? Vielleicht würde gerade ihre Freundschaft nur freier und gefestigter werden, wenn sie endlich von der Belastung mit der unwürdigen Stellung befreit wird, die Lietzendorf — wenigstens in den Augen des alten Herrn — bei der Dominik-Werft einnimmt. . „Aber vorläufig werden Sie doch noch drüben bleiben müssen?"' versucht Lind sein letztes Heil. „Sie können ja nicht vertragsbrüchig werden." „Natürlich nicht! Vorläufig werden Sie sich ohne mich behelfen müssen." Also auch damit ist's nichts! Lind findet sich nicht mehr zurecht in dieser Welt, daß es noch solche Menschen gibt, die nicht doppelt verdienen wollen, die die glänzendsten Chancen ausschlagen, bloß um das zu bleiben, was sie an- ftänibig nennen, das könnte einem geradezu imponieren, wenn man nicht selber der Dumme dabei wäre. „Meinetwegen sei's auch so!" gibt er also nach. Und er versucht schnell noch einen anderen Fischfang. „Sie treten bei mir nach Ablauf Ihres Vertrages bei der Dominik-Werft ein und find verpflichtet, alle Ihre Erfahrungen, Ihre gesamte Ar- beitskraft, Ihr ganzes Können und natürlich auch — Ihre Erfindungen in unseren Dienst zu stellen? (Fortsetzung folgt.) pt nicht gestohlen!" . . ,f., Das ist gesucht grob. Und Lietzendorf ist reichlich -Üdutzt. " „ »Es fehlt bloß noch, daß Sie anfangen, über Die KLmehrung der Kohlweißlingsraupen in nassen cimmern zu reden oder über den Gestaltwandet M Haffzanders seit der Völkerwanderung!" knurrt tab. Und dann jagt er plötzlich und unvermittelt tii Frage heraus: „Wissen Sie noch mit Eisbrecher- Ampfern Bescheid?" Er blinzelt den Ingenieur ilier die Brille hinweg an. „Mein Gedächtnis ist ic:ürlid) nicht so schlecht, daß ich Ihre frühere Tatig- le:i in Elbing vergessen hätte. Aber — die Technik sisseitdem vielleicht weitergeschritten. Haben sie sicy dem laufenden gehalten?" Er macht wieder eme ^jnfe und gießt einen Schluck Deidesheimer hm- itter. „Es könnte für Sie von Vorteil sein, wenn Be ..." Der Rest verliert sich in einem neuen , Was will er damit? fragt sich Lietzendorf Ach so, ü Er hat ja der Dominik-Werft den Auftrag "sur lq, Horn weggefchnappt. Nun sitzt er f-, ; v«den olle auf dieser Well nach unferm Verstand das feindliche Feuer auf die deutschen Sturmlinien, richten ganze hio nm (unten Nacknnittaa bis au dem tiefen Pan- schäften ü b festliegen. Flak, erfordert [euer ui Als dieser harte Kampftag zur Neige ging, waren zwar die deutschen Infanterie-Divisionen, im großen gesehen, tief in die feindliche Befestigungszone eingedrungen, aber der Kern des Bunkersystems war noch in bolschewistischer Hand. In der Abenddämmerung ruft Der Kommandeur feine Bataillonskommandeure auf dem Regimentsstand zusammen und bespricht mit ihnen die Lage. Selbst zu diesem Zeitpunkt liegt der Regimentsaefechtsstaicki immer noch unter flankierendem bolschewistischen MG.- Feuer. Ssss, ssss, zieht es über die Köpfe hinweg. Einer der feindlichen Baumschützen, die so schwer auszumachen sind. Vom Nachbarabschnitt klingt der Einschlag des sowjetischen Eisenbahngeschützes herüber das seit zwei Tagen in dieser Gegend seinen Unfug treibt. Es befte^t gar kein Zweifel: Das Rückgrat der Befestigungszone ift noch nicht gebrochen, man hat es mit Verteidigungsanlagen stärkster Art zu tun. Die Bunker müssen in direktem Beschuh erledigt werden. Stuka-Einsatz ist zwecklos, weil inmitten der weiten Wälder die raffiniert getarnten Festungswerke kaum auszumachen sind. In dieser Nacht gehen abermals Stoßtrupps vor. Plötzlich leuchtet es über den nachtdunklen Wäldern auf. Deuftche Flammenwer [er ver- bahnen, welche die Sowjets von den Bunkern aus schräg durch das Unterholz angelegt haben und die sich überkreuzen, zirpt es heran, schweres MG.- Feuer und Schnellfeuer aus kleinkalibrigen Kanonen. In ihren Tarnanzügen hängen, fest angebunden, bolschewistische Schützen in den Baumkronen und nehmen die vorgehenden Deutschen unter Beschuß. Im Drahtgewirr der Sperren liegen unsere Pioniere und kommen nicht vorwärts. Ohnmächig ballen sie die Fäuste. Die Salven der Dunkerkano- "egen verteufelt gut. Querschläger der feind- MG.s prallen mit häßlichem Singen an die Die Spitzenkompanie der nachfolgenden Infanterie beeilt sich heranzukommen. Das erste Bataillon versucht von links zu umgehen. Da meldet sich aber der Nachbarbunker zu Wort, es gibt kaum ein Durchkommen. Ein Kompaniechef und zwei Zugführer sind bereits gefallen, in der brütenden Mittagshitze schreien die Verwundeten nach. Wasser. Die deutsche Artlllerie kann infolge des unübersichtlichen Waldgeländes nicht in diesen ungleichen Kampf eingrerfen. Inzwischen prasselt unaufhörlich Außenminister T o y o d a beabsichtigt den Wechsel im Personal des japanischen Außenministeriums möglichst gering zu halten, um die Kontinuität der japanischen Außenpolitik zu unterstreichen. Doch hat er das Abschiedsgesuch der beiden bisherigen Berater des Außenamtes, Poshie Saito und Toshio S h i r a t o r i angenommen. An Stelle des zurück« getretenen Vize-Außenministers Ohashi ist der Direktor des Ostasienbüros des Auswärtigen Amtes, Kumaichi Varna moto, mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut worden. Tschungking trifft militärische Vorbereitungen in Wnnan. Lausanne, 23. Juli. (Europavreß.) Wie Radio Bombay meldet, nimmt die Tschungking- Regierung gegenwärtig große militärische Vorbereitungen in Punnan vor, der südwestlichsten, Jndochina benachbarten Provinz. Nordamerikanische und britische Offiziere der Luftwaffe sollen die Leitung zahlreicher chinesischer Geschwader übernommen haben. Segen die Sperrung des panama-KanalS für japanische Schiffe. piontere; sie führen geballte Ladungen mit, die die Schießscharten der Bunker aufreißen sollen. An mehreren Abschnitten gelingt es, einzelne Befestigungswerke durch schnelles Zupacken zu nehmen. Dann geht es weiter in den Wald hinein. Von Deckung zu Deckung springen die Pioniere, müssen sich mit der Drahtschere Hunderte von Meter durch rostiges Stachelgewirr und morastigen Boden Vorarbeiten, ehe sie überhaupt einen der Bunker zu Geficht bekommen. Da bricht es auch schon los. Ein Feuerzauber, wie man ihn in dieser Stärke nicht mehr erwartet hätte. Von allen Seiten ballert es. Durch die Schuß- m b® I getaiios ; MB. ..., 23.ML (PK.) Halb geöffnete Oelsar- vie dc Genhofen, ein großer Karton trockenen Brotes und liM । «si Feldflaschen stehen noch auf dem kleinen Tisch bq Bunkers: die Sowjetarmisten, welche die Be- einigt: | ftmng dieses Befestigungswerkes bildeten, kamen Ü> MiKjt mehr dazu, ihr Frühstück vollständig, einzuneh- en Qitej mci. Und jetzt, knapp sechs Stunden später, fitzen Wi-jdetsche Sturmpioniere um den Tisch herum, ver- l Liren ihr Mittagsmahl und rauchen die Zigaretten, litte k sie in de kl zurückgelassenen Brotbeuteln der die ie Vvwjetsoldaten gesunden haben. Tokio, 24. Juli. (DNB. Funksvruch.) Außenminister T o y o d a hat, wie „Hotschi Schimbun" berichtet, auch alle japanischen Diplomaten im Ausland nochmals ausdrücklich dahingehend unterrichtet, daß Japans Politik mit dem Wechsel des Kabinetts keine Aenderung er- fahren werde und nach wie vor den Dreierpakt als Grundlage habe. Obwohl über diese Haltung Japans, so schreibt das Blatt, allgemein keinerlei Zweifel gelassen worden sei, ergehe sich die englische und amerikanische Agitation weiterhin in grundlosen Gerüchten. Damit versuche man, das japanische Volk in zwei Lager zu spalten und die Beziehungen zwischen Japan und Deutschland zu trüben. Seit Ausbruch des China-Konfliktes hätten England und die USA. ihre vergeblichen Versuche nicht aufgegeben, die Stimmung des j Volkes zu entzweien. Dieses Vorgehen , , , Tokio, 23. ML (Eurovapreß.) Gegen die Sperrung der PanamakanalDurchfahrt für japanische Handelsschiffe wendet sich „Asahi Shimbum". Ausländische und USA.- Kriegsschiffe, die von der USA.-Regierung requiriert seien ober USA.-Kriegs- material transportierten, dürften den Kanal vaf- fieren; tatsächlich würden nur japanische Schiffe einer diskriminierenden Behandlung unterworfen. Einige USA.-Zeitungen sprächen es aus, daß es unerwünscht fei, daß die Japaner die Bauarbeiten am Kanal sehen würden, die aus strategischen Gründen geheim gehalten bleiben müßten. Man behaupte, daß die Arbeiten die Schaffung einer Infolge der Mißernte ist der Getreidepreis in Aegypten von 185 Piaster im vergangenen Jahre auf 225 Piaster gestiegen. Die ägyptische Presse macht die Regierm^zsstellen dafür verantwortlich, daß sie weder für genügende Düngung des Bodens gesorgt noch ven Bodenkredit richtig orgänifiert hätten. die/ il le. SiiE »mir* IE ig< artb >... fest! Li sitznahrne „Ich halte Sie beim Wort!" Das hatte Lietzendorf nicht erwartet. »ur zweiten Leistungswoche der Adolf-Hit- ^r-Schulen trafen am Mittwoch Reichsorga- rtjationsleiter Dr. Ley, Reichsschatzmeister Zch w a r z, Reichsleiter do n Schirach sowie der , .^vollmächtigte Vertreter des Reichsjuaendführers : Zobsführer Möckel auf der Ordensburg Sont- hren ein, die zur Zeit zehn Adolf-Hitler-Schulen Herbergt. ty. * Äü In Bukarest wurde in Anwesenheit des Vize- iflnifterpräsidenten Mihail Antonescu, des ita- fischen Gesandten in Bukarest sowie zahlreicher n bit nrhoborer Geistlicher, die auf Anordnung von zeuge Einflüge auf Gondar. Sonst nichts Bedeutung zu melden. von Mückenstich ins Gesicht gestorben. - Verbünde^ ■ ■lastisd Genau auf den Namen odit» Statt Karten Christel Elke für leichtere Büroarbeiten gesucht. z.Z. Kath. Schwesternhaus gegenstände/ unter anderem: 3O9J* im 25. Juli 1941: 3092A 3091 p 3090 D DIE NEUESTE WOCHENSCHAU Marie Nos. Gießen, den 23. Juli 1941. 02444 Mio die zeitgemäße Schuhpfiege z. Z. Tabor 1233 Protektorat. Hat deinen Antrag man gebilligt und neue Schuhe dir bewilligt, dann muht du sie mit Pilo gegen vorzeitiges Verschleißen pflegen! In tiefstem Schmerz: Johanna Liste, geb. Roth Lotte Liste. von 8- 9 Nbr Nr. 1051-1125 von 9-10 Ubr Nr. 1126 1175 von 10-11 Ubr Nr. 1176-1225 von 11-12 Uhr Nr. 1226-1275 am 26. Juli 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 1276-1350 von 9-10 Uhr Nr. 1351-1400 von 10-11 Uhr Nr. 1401-1450 Es wird Fleischbrühe ausgegeben. Stadt. Schlachthof, Gießen. Die glückliche Geburt eines gesunden Mädels zeigen in dankbarer Freude an Liesel Hildebrandt, geb. Jung Stabsfeldwebel Ernst Hildebrandt Gießen (Günthersgraben 7), den 23. Juli 1941 | Empfehlungen | Milch und Speisen brennen nicht an mitFrebo-Ring CarlScbunck Bahnhofstr. 66. z.Z. im Felde 02451 in den aufgebrochenen Befestigungsraum hineinströmt. Am Abend dieses Tages, als einer der gefangenen Sowjets vernommen wird, erfahren wir das Geheimnis der Bunkerlinie von Polozk und ihres verzweifelten Widerstandes. Seit über einem Jahr übten ausgesuchte bolschewistische Besatzungen an diesen Waldbefestigungen den Bunkerkampf. Jeder Bunker hatte seine gleichbleibende Belegschaft, die unter Führung eines Kommissars stand. Diese Kommissare schlossen beim Anrücken der deutschen Truppen die Bunker ab und zwangen jeden Soldaten mit der Pistole, bis zur letzten Granate zu kämpfen. Wurde der Bunker von uns erstürmt, jagten sich die Kommissare eine Kugel in den Kopf. Tatsächlich fiel uns keiner lebend in die Hände. Die Besatzungen von drei Bunkern, die sich ergaben, hatten ihre Kommissare rwrher selbst erschossen. Statt jeder besonderen Anzeige. Nach schwerer Verwundung starb am 30. Juni in einem Feldlazarett im Osten mein innigstgeliebter Sohn und Bruder In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Hermann Wagner Lina Wagner, geb. Unverzagt Gustel Hollricher. den Heldentod: Er gab sein junges Leben in treuester Pflichterfüllung für Volk, Führer und Reich. Erschütternde „Götterdämmerung" Abschluß des ersten „Ring"-Zyklus der Bayreuther Kriegsfestspiels HOLLMAN N-WER KE, WETZLAR 3079 D, und setzte in kurzer Zeit metertief und mehr die Wohnviertel und große Teile des Geschäftsviertels u n t e r W a s s e r. Die meisten Industriebetriebe sowie viele Ladengeschäfte sind geschlossen. In den Straßen, die kilometerweit unter Wasser stehen, wickelt sich der Verkehr nur mit größten Schwierigkeiten ab. Hunderte von Autos längs der Straßen und in den Garagen sind gebrauchsunfähig. Die Autobusse konnten die überschwemmten Endstationen der Vororte Schanghais nicht erreichen. Der Rennplatz bildet einen großen See. Es wurden verschärfte Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Cholera erlassen, die seit Beginn der Hitzeperiode vereinzelt aufgetreten ist. Unglück am Rhone-Gletscher. Auf einer Schulreife über die Grimsel wurde die aus 47 Schülern und drei Lehrern bestehende technische Schule aus Neuchatel in Gletsch von einem schweren Unglück getroffen. Als sich die Schule dicht am Rhone-Gletscher befand, brach ein gewaltiget Eisturm vom Gletscher ab und verschütte elf Schüler. Die Rettungsaktion wurde sogleich von den in Gletsch anwesenden Truppen ausgenommen. Bisher konnten zwei Tote und sechs VerGießen (Hindenburgwall 7), Lemgo (Lippe), Tübingen, Hamburg, Wuppertal-Barman, Nürnberg, Stuttgart. 02430 Danksagung. Für die vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen Frau Anna Diehl, geb. Nos spreche ich, auch im Namen aller Angehörigen, meinen tiefgefühlten Dank aus. Wettes Simmet in der Nähe der Verdunkaserne gesucht. Schriftliche Angebote unt. 3094D an d. Gieß. Anzeig. Für die Beweise herzlicher Anteilnahme, die uns bei dem Heimgang und während der Krankheit unseres lieben Entschlafenen Herrn Dr. Wilhelm Zinfeer Obermedizinalrat i. R. zuteil wurden, sagen wir unseren aufrichtigsten Dank. Aus aller Welt. Archiv für Gartenkunst in Frankfurt. In den Räumen des Reichsarboretums in Frankfurt wurde ein Archiv für Gartenkunst und Gartenbau eingerichtet. Den Grundstock bildet eine Privatsammlung von 7000 Blättern, darunter wertvollen alten Kupferstichen mit Darstellungen berühmter gärtnerischer Anlagen. Neben der historischen Abteilung ist eine zweite Abteilung auf gärtnerischen Zierpflanzenbau, gartenbauwissenschaftliche Und volkstümlich-gärtnerische Pflanzenkunde ausgerichtet. Deutsches Konzert am Fuße der Akropolis. Im alten Freilicht-Theater des Herodes Attikus am Fuße der Akropolis fand ein Konzert der Athener Philharmoniker statt, das der deutsche Dirigent Leo Borchard dirigierte. Aufgeführt wurden die „Oberon"-Ouvertüre von Weber, die sinfonische Dichtung „Don Juan" von Richard Strauß und die fünfte Sinfonie von Beethoven. Das 2500 Personen fassende Theater war bis auf den letzten Platz besetzt. lleberschwemmungskakastrophe in Schanghai. Ein mehrstündiger, von schweren Gewittern begleiteter Wolkenbruch ging mit seit Menschengedenken unerreichter Wucht auf Schanghai nieder In treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland gab sein junges Leben im Alter von 21 Jahren unser innigstgeliebter, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Neffe, Schwager, Vetter und Bräutigam Gefreiter Emst-Ludwig Wagner Paul Liste Leutnant in einem Inf. Rgt. Mot. Inhaber des E. K. II und des Verwundetenabzeichens Verloren Brieftasche: Li? haltPhotosWes vapiereamltt'. zwisch.Bahnbö' Res. Lazarett!. Abzug. Gefreitch Metzger, R« Lazarett I. ot» bot, nach altem Bayreuther Brauch sich kein Künstler persönlich dankend stellt. So hatte Wagners „Götterdämmerung" — und gerade diese — die neue Kunstgemeinde Bayreuths verzaubert und entrückt. Die Bewunderung galt naturgemäß in erster Linie den Solisten als sichtbaren Trägern der Handlung. Von ihnen dominierten Max Lorenz als der unvergleichliche Siegfried-Darsteller und -Sänger neben Maria Fuchs als eine Brünhilde von beträchtlichem künstlerischem Format und Josef von Manowardas wehrhaft dämonischer Hagen. Der prächtige Alt Margarete Kloses (Waltraute und erste Norne), Hans Reinmar (Gunther), Käte Heidersbach (Gutrune) und ein ausgeglichenes Rheintöchter-Terzett wahrten das von den Hauptdarstellern bestimmte Niveau der beispielhaften Aufführung. Ihre tiefgreifende Wirkung war ebenso mitbegründet durch Heinz T i e t j e n s musikalische Leitung und durch die Inszenierung dieses Meisterregisseurs, der in den Mannenszenen aus den von Friedrich Jung einstudierten Chören neben großartigen Klangwirkungen neu arrangierte Gruppenbewegungen von suggestiver Bildkraft her? ausholte. Poesie und Monumentalität der Szenerien von Emil Preetorius und in dem berühmten Bayreuther „Kulissensturz" die minutiös funktionierende Bühnentechnik Paul Eberhardts formten wesentlich die bleibenden Eindrücke dieser erschütternden Aufführung mit. Johannes Jacobi. Aus der engeren Heimat. Kreis Alsfeld. —Homberg, 22. Juli. Vor einigen Tapin wurde in den hiesigen Diensträumen der NSV. ün Röntgenapparat aufgestellt. Der Amtsarzt Dr. Jockel (Alsfeld) hat sich zur kostenlosen Beratung zur Verfügung gestellt. Diese Einrichtung wird im Interesse der Gesundheitsförderung allenthalben begrüßt. — Zu dem Schweinemarkt betrug der Auftrieb 85 Stück Ferkel. Für 6 6^ 8 Wochen alte Ferkel wurden 28 bis 33 RM., fjjr 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 37 RM., für 10 bis 12 Wochen alte 35 bis 40 RM. pro Stück gezahlt. Der Handel war lebhaft. Angefahren und schwer verletzt. Fahrerflucht. LPD. Marburg, 23. Juli. Ein elf Jahre alterJunge wurde frühmorgens in der Kasseler Straße schwerverletzt aufgefunden und in die Klinik gebracht. Hier wurden ein Schädelbruch um äußere Verletzungen festgestellt. Nach den Angaben, die der Junge machen konnte, wurde er, als er mit seinem Fahrrad Besorgungen machte, von einem Lastkraftwagen angesahren. prozeßhansl. Wegen 2 Wart vor Gericht. LPD. Wiesbaden, 23. Juli. „Es ist in Der heutigen Zeit würdelos, sich wegen 2 Mark vor Gericht zu stellen", meinte der Vorsitzende einer Zivilkammer zu den Parteien, die sich wegen dieses geringen Betrages nicht einigen konnten. „Wenn es mir erlaubt wäre, würde ich den Betrag hinlegen", erklärte der Richter, als seine Bemühungen, im Güteverfahren die Streitfrage ;u erledigen, scheiterten. Neuer Termin wurde angesetzt, für den der Kläger noch Zeugen geladen haben wollte. Auch die beklagte Partei zeigte keine Neigung zu einer gütlichen Beilegung. Es ist ds grober Um fug zu bezeichnen, in der heutigen Zeit mit solchen Bagatellen die Gerichte zu belästigen. Ein Mückenstich führte zum Tode. LPD. Königshofen (Taunus), 23. Juli. Nach«! dem erst vor einer Woche ein Mann aus Fischbach an den Folgen eines Insektenstiches starb, ist jetzt eine Frau aus Königshofen, Mutter von vier Kindern, an einer Blutvergiftung nach einem 1 Radio „Gerbt", Wechselstrom Sofas, Betten, Schränke, eitun Vertiko u. sonstiges. Verkauf bestimmt. L. Mthoff Gerichtstaxator und Sachverständiger der D.R.F. Oer italienische Bericht. Rom, 23.Juli. (DNB.) Der ttalienische Wehr- machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: In N o r d a f r i k a Artillevietätigkett an der Tobrukfront. Deutsche Flugzeuge griffen Flakstellungen in Tobruk an. An der Sollum front erzielte unsere Luftwaffe Treffer auf feindliche Kraftwagen und Barackenlager. Englische Flugzeuge haben Bengasi bombardiert. In O st a f r i k a unternahmen feindliche Flug- Bayreuth, 22. Juli. (DKD.) Mit einer Vorstellung der „Götterdämmerung" hat die erste diesjährige Aufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen" in Bayreuth ihr Ende erreicht. Krönung und Abschluß bedeutet die „Götterdämmerung" im doppelten Sinne. Bringt sie inhaltlich die letzte Zusammenballung des tragischen Geschehens, so stellt sie auch an die ausführenden Künstler die höchsten Forderungen. Sie wurden erfüllt mit einer Einsatzfreudigkeit, die sich im Dienste am Werke Wagners verzehrt und doppelt bedeutsam ist, wenn es wie diesmal gilt, mit der aufs Aeußerste gesteigerten künstlerischen Leistung auch jene Zuschauer mitzureißen, denen das Verständnis der Handlung zum Teil noch Schwierigkeiten bereitet. Wie unmittelbar das gelungen ist, das konnte man an vielen wortlosen und doch beredten Aeuße- r im gen der Besucher beobachten. Die Soldaten und Arbeiter waren aus der Steiermark und der Reichs- Hauptstadt gekommen. Besonders den Berlinern bleibt gewiß nicht leicht die Sprache weg, aber Szenen wie Siegfrieds Tod und sein letzter Gruß an Brünhilde trieben vielen von ihnen die Tränen in die Augen. In die erschütternd sich aufbäumende Trauermusik mischte sich manches kaum unterdrückte Schluchzen im Zuschauerraum, und am Schluß saßen diese Menschen, von denen die meisten das Werk wohl zum erstenmal sahen, wie gebannt auf ihren Plätzen. Keiner wollte gehen, obwohl auch einem Beifall, der alle in den vorangegangenen Tagen erlebten Begeisterungsausbrüche weit überFaft neuer Kinderwagen (Opel) zu verkaufen 02447 Seltersweg 31II KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und aeleieu. Werbe-Drucksachen bei Brühl, Gießen Morgen Freitag, nachmittags 3 ÄW verkaufe ich in der Wohnung Frankfurter Str. J auftragsgemäß aus Nachlaß verschiedene MobiliM letzte geborgen werden. Die Suchaktton nach den übrigen Schülern mußte am Abend infolge andauernder Gefahr von Eisabbruch unterbrochen werden. Große Brände in den Wäldern der westlichen USA.-Sfaafen. Seattle, 19. Juli. (DNB.-Funkspruch.) In den riesigen Wäldern des amerikanischen Westens wüten gewaltige Brände, die zum Teil durch Blitzschläge verursacht wurden und die sich infolge der langen Trockenheit schnell ausbreiten. Aus den Staaten Montana und Idaho wurden 181 Waldbrände gemeldet, aus dem Staat Washington sogar 200, von denen der größte bereits 5000 Acres zerstörte. Lastwagen mit Lautsprechern durchfahren die Städte, um die Zivilbevölkerung zum freiwilligen Feuerlöschdienst aufzufordern. In dem fruchtbaren Pnkima-Tal griff das, Feuer auf reifende Weizenfelder über, wodurch ein riesiger Schaden entstand. In den abgelegenen Waldgegenden versorgen Fluazeuge die 'Mannschaften mit Nahrungsmitteln. Auch Feuerlöscher wurden mit Fallschirmen ab geworfen. HÄ und 'n .LHm°Prrn«- Krolt Parodiert°‘l -S-Z- °er K=mPoni„ SP.®,?"- H°n' Alb.r, usw"iO'Wa Keine Ursprungszeugnisse, sondern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen! — Lichtbilder undBewerbungsunter» lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen l Infolge plötzlich. Krankheit des jetzig. Mädchens suchen mir für sofort tüchtiges Mdchen inDauerstellung. (Gehalt nach Uebereinkunst). . Familie Stete, Molkerei Aartal, Niederneiscnüb. Limburg (Labn) | Verkäufe | NilcHFahrM im Sept. 4. mal kalbend, zu verkaufen. 02446 Hch. Bellof 12., Rödgen. Eiserne Bettstelle mit Matratze zu verkaufen 02445 Liebigstr. 107 v. Im Namen der Angehörigen: Marie Zinber, geb. Fertig. Gießen, 24. Juli 1941. 9 Hansoplast-elastisch ist ein ideale! KjeiKB Schnellverband. Er läßt sich leicht aiü //'"‘cm *e9en' sitzt s°f°rf unverrückbar fest und schützt die Wunde vor Verunreinigung Ein Quell ver Freude für den Naturfreund Belauschtes Leben Kleine Kreatur in Wasser, Dusch und Halm Don Karl Otto Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunterschriften, Namensangaben und ausführlichem Text (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Professor Dr. Deegener, Universität Berlin. Dieses Werk bringt erstaunlich vielseii.^und trefflich gelungene Einzelbilder und Brldfol gen aus dem reichen Leben der zahllosen klei> neren Lebewesen. Aus der Freude am Beob» achten ist ein wertvolles naturgeschichtliches Urkundenbuch geworden, das hervorragend geeignet ist, die Liebe auch zum kleinsten Na- turgeschehen zu erwecken. Gebunden RM.4,80 Bitte verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten Werbeblätter! Das Buch ist durch jede Buch- Handlung zu beziehen! Hugo Bermühler Verlag BerUn-Lichterfelde Unreine Haut Verstopfung, Fettleibigkeit, Hämorrhoiden vermeide man durch gründliche Reinigung von Darm, Blut und Säften mit Dr. Schieffer’s Stoffwechsel salz. Glas 1.20 Doppelpck. 2.— In Apotheken n. Drogerien. Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei Ireibankverkauf Lichtspielhaus Täglich 3.15, 5.30, 8.00 - Sonntag 3.00, 5.15, 8.00 Zu derVorstellung 3.15 haben Jugendliche Zutrittt 3039 A Es^-.rU in 9’ Ern ^n'»n'cr in se‘^n p.oWen tontest aono'd der _le UN" Ihofl sing’ bub« BO‘ usw. der Welt des F‘ aus «er Kabarett Varietfe$,Pl “er Tobis-Trichter, im Spie9d der bis Sonntag: