Dienstag, 2§. Juni 1941 Die Stunde des Ostens "Nil, Moskau war man sich 1938 offenbar dar- ch toll w ■ Kk ■ et---~ inuo uiienoar oar- uv-,,m klaren, daß die Parole der W e l t r e v o - ist des r l«-'on: allem nicht mehr .zum Siege ausreiche. t Mit nnrrfa tnam it j.l r- . . lnschch tel irtn Die ersten russischen Gefangenen >r, Fähiist Mrdigen Endkampf W^er Lebensauffassr töcfl her Qprfpiiiit n B »v'.lse W l in einer harten Form an die Frage des J lieber manche schweren Schläge und Prü- !(t dann auch andere Völker ebenfalls vor i«1®’ . neidende Frage des Lebens aeftellt worden utd I**? r* 5n "ach und nach Menschen hervorgebracht, KM n diese neue große europäische Front ein- ytt ei 2b heute aktiv im Osten kämpfend oder °VM.lsch davon entfernt zuschauend, begreift uropa heute, daß hier um das Dasein !i%liJE‘cn Europäers gekämpft wird. So verschie- ZungM en TeW age, Ön? tesaste^,/.... Iann|p.'l! >1, Fähck r, gahck y »u cuicni yiußtii ziu|iLurungbaufruf rn deutschen Volk befanntgegeben. Dieser Aufruf öjyenns allen aber auch, wie unablässig der Füh- 2Tu er die Vorgänge im Osten gewacht hat, und • eJ(' schließlich nach der Besiegung der Gegner Westen ein Vorrücken der Sowjetunion in keiner [®e mehr dulden konnte. --------rf zweier um aanz Europa Lebensauffassungen werten. Auf der einen roch der Zersetzungszeit eines jüdisch zersetz- flugzeuge unter Jagdschutz zur Kanalküste wurden in Luftkampfen elf, durch Flakartillerie und ein vorpostenboot zwei britische Flugzeuge abgeschossen. In v o r d a f r i k a griffen gestern deutsche und Ualienifche Flugzeuge feindliche Stellungen und Vorratslager bei Tobruk an. In der Abwehrschlacht bei S o llu m vom 15. bis 17. Juni wurden 237 britische Panzer vernichtet. Außer-! dem konnten 12 gebrauchsfertige Panzer, 10 (5e- schühe, 74 Lastkraftwagen sowie zahlreiche Handfeuerwaffen und Munition erbeutet werden. Mehrere hundert Briten wurden gefangengenommen. Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge belegte in der Nacht zum 23.1uni den britischen Flottenstützpunkt Alexandria mit Bomben aller Kallber. Im Hafengebiet wurden erhebliche Zerstörungen angerichtet. Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben im westlichen Reichsgebiet. In Bremen und anderen Orten entstanden Gebäudeschäden in Wohnvierteln. Nachtjäger und Flakartillerie schossen drei der angreifenden Flugzeuge ab. Die Note Luftwaffe warf mit schwächsten Kräften in Ostpreußen Bomben, ohne nennenswerte I Wirkung zu erzielen. planmäßiger und erfolgreicher Verlauf der Kämpfe gegen die Rote Armee , mit M mit 49A Neben den Kolonnen unserer über die Sowjetgrenze oorgehenden Truppen marschieren bereits die erste Gefangenen zu den rückwärtigen Sammellagern. — (PK.-Cusian. — Scherl-M) Lingam bricht die Beziehungen zu Moskau ab. ofjlmtM er. - 646 8 Der Wehrmachtbericht Berlin, 23. Iuni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im O st e n verlaufen die Kämpfe des Heeres und der Luftwaffe gegen die Rote Armee planmäßig und erfolgreich. In der östlichen Ostsee stießen Schnellboote in die Küstengewässer der Sowjetunion vor und versenkten ein Küstenwachboot und vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 5950 BRT. 3m Schwarzen Weer wurde ein gemischter deutsch-rumänischer Verband leichter Seestreitkräfte bei einem Erkundungsvorfloß durch eine Sowjet- batlerie beschossen. Im Kampf gegen Großbritannien versenkten Unterseeboote im Nordatlantik und westlich Afrika sechs feindliche Handelschiffe mit zusammen 26 500 BRT. Die Luftwaffe vernichtete im Seegebiet um England drei Fracht- chiffe mit zusammen. 11 000 BRT. und erzielte Bombentreffer schweren Kalibers auf zwei weiteren großen Handelsschiffen. Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht Hafenanlagen an der Themsemündung, Flugplätze in Nordfchottland und militärische Ziele an der englischen Südostküste mit gutem Erfolg an. Bei einem lagesanflug einzelner britischer Kampf- B u d a p e st, 24. Iuni. (DNB. Funkspruch.) Die ungarische Telegraphenagenlur 21113. teilt amtlich mit: In Anbetracht des eingetretenen Kriegszustandes zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion hat die Königlich Ungarische Regierung sich ent- schlossen, die. bisher zwischen Ungarn und der Sow- jetunion bestehenden diplomatischen Beziehungen abzubrechen. Budapest in der antibolschewistischen Front. Budapest, 23. Juni. (Europapreß.) Für Ungarn, den Grenznachbarn Sowjetruß- ..... wewe ' 15., brachten die letzten Wochen mit ihren Kamps zu unterstützen, den heute die' unentwirrbaren Knäueln von Gerüchten über viel- Oer „große plan." den frühen Morgenstunden des Sonntags, stehen Millionen deutscher Soldaten in der offensiven Abwehrschlacht gegen Sowjet-Rußland, das als sNller Verbündeter Englands und der Vereinigten Staaten enthüllt ist. Von dem Nordkap bis zur Donaumündung erstreckt sich die Front im engsten Sinne Infolge der raumgreifenden Aktion der deutschen Luftwaffe reicht die tatsächliche Front, über diese Landfront noch weit hinaus. England und die Verewigten Staaten sind zum Zuschauen verdammt. In Norwegen gewann Deutschland mit einem Vorsprung von elf Stunden; in Serbien und Griechenland mit einem Vorsprung von einer Woche, in Rußland wird Deutschland mit dem Vorsprung dieses Sommers gewinnen. Die englische Presse hat gar keine Zweifel über oas Ziel gelassen, durch eine Fortdauer unklarer militarifd) - politisch ° wirtschaftlicher Verhältnisse an öer deutschen Ostgrenze eine Pause bis zum Herbst und damit nach Möglichkeit bis in das nächste Früh, lahr zu gewinnen. Darauf gründeten sich die anglo- amerikanischen Pläne, das Jahr 1942 zu einem etroas ausgeglicheren Kriegsjahre, die Jahre 1943 und 1944 zu den Jahren des Erfolges gegen Deutsch- land zu machen. lOTt i, mit W 1; 3. Iiy ofriw q :34 u^l leidrt bevorstehende Ereignisse im Osten h ö ch st e Gespannthei t.Denn das Ungarn des Re.chs- verwesers von horthy ist in den Wirrnissen der ^cachkriegszeit aus der nationalen Erhebung' im Kampf gegen die ungarische, von Moskau gestützte Kommune entstanden, und die unauslöschliche Erinnerung daran wurde alljährlich feierlich begangen Deshalb betrachtet man hier, wie auch maß-, gebende politische Kreise betonen die! neuen Ereignisse mit der größten Sympathie, ja ^'I Freude. Die neue Front, die Deutschland wählte, bedeute, daß das Reich seine Mission im Neubau Europas im höchsten Sinne des Worte« auffasse und mit dem neuen Kampf die weitere Aufgabe auf rid) genommen habe, im Interesse der neuen Weltordnung den Bolschewismus v us zurott en. .In diesem Kampf bestätige Deutschland nicht nur die neue europäische Ovd- 1 llll *7, ICH, UVCL U UUJ UUIUJ l»ü^^eten Jntelligenzschichten in Zentral- und Wiiopa. Auf der anderen Seite mußte nach .T1 Lösungen gesucht werden, die den Tradi- V der verschiedenen Völker entsprechen und, Wrz Europa gesehen, doch eine einheitliche Er- dieses Europas erstrebten. Der National- >Lr«us und der Faschismus waren die ersten »Wen in einer harten Form an die Frage des Willen zum Siege eingestellt, unt> mir wissen, daß ein anderes Ergebnis in diesem Kampf gar nicht Lvglrch.ist. Ein solcher Sieg des Deutschen Reiches ist dabei zwar in erster Linie eine Sicherung der Freiheit der deutschen Nation für Die kommenden Jahrhunderte, aber auch zugleich bie Errettung der übrigen Vö l k e r vor ihrer unmittelbaren Vernichtung oder doch vor ihrer dauernden Zersetzung. Ein solcher Sieg aber beweist erneut, wie sehr Freiheit und Größe der deutschen Nation mdentisch sind mit Freiheit und Größe des europäischen Kontinents. Die Börsenjuden in Den Demokratien zeigen sich in enger Verbindung mit den Sowjetjuden und ihren Untergebenen. Die dieser Weltverschwörung gegen die noch selbständigen Nationen der Welt und ihre Wohl- sahrt wurde eine Zeitlang unterbrochen, nicht aus dem entstehenden guten Willen des einen Teils (onDcrn aus der nüchtern erkannten Gefahr eines Zusammenstoßes mit Deutschland. Jetzt glaubte man ungehindert gemeinsam einen solchen Schlag führen zu können. Aber Mitten in diesen provozieren- öen Aufmarsch ist der Schlag des Führers und sei- ner Wehrmacht erfolgt. Jetzt ist der Kampf um Die Entscheidung angebrochen und alle Gedanken Des deutschen Volkes begleiten feine Soldaten auf dem Wege zum Sieg. nung, sondern werde auch das Gesicht der Welt umgestalten. Ungarns Verhalten sei schon dadurch bestimmt, es könne darüber kein Zweifel bestehen, da es sich lewerzeit dem Antikommterpakt angefchlossen habe und seine Verpflichtungen außerdem im Dreimächtepakt fes gelegt worden seien. Diese Verpflichtungen I werde Ungarn wie in der Vergangenheit, so auch mV «r9an5 erfüllen. Den Kamps I gegen die Rote Armee verfolge Ungarn mit der gewissen Ueberjeugung, daß sie unter den Schlägen Der beut^en Truppen, vor denen sie sich nicht werde Ichutzen können, in kürzester Zeit genau so zusam- rnenbrechen werde wie früher Polen, Frankreich und Jugoslawien. Aus den Kommentaren der ungarischen Blätter zu dem deutsch-folvjetrussisä-en Krieg fei der der Zeitung Acht-Uhr-Blatt" angeführt,' in dem be- I wird, Ungarn sei schon im Jahre 1919 bei h n r%bur r^'^es von Szegedin ein anti. b o 1 f rf) e m i ft t f $ e s Land gewesen. Das Land der Honveds sei auch heute eine treue Feste des Gedankens im Kampf gegen den Weltbolschewis- |mus. Die deutschen Streitkräfte hätten den Kampf gegen den funfzackigen roten Stern, gegen die ren Lenins und die Praktiken Stalins aufgenom- men Ntm Nap" sagt, die deutschen Truppen hatten eigentlich den Kampf auf den alten Schlacht- scldern wieder begonnen, auf denen vor 700 Jahren öer Deutsche Ritterorden den Weg angetreten habe moU'n wir5rtiten'r “Uf Cippen: -®en O'tm Das Echo in Japan. L Xx0 'r 23' (Europapreß.) Der Beginn der deutsch-sowietrufsischen Feindseligkeiten beherrscht die lapanische Preße. „Tokio Nitschi Nitschi" betont, l?EMand habe eine strategische und politische Lage geschaffen, die eine ungehinderte Aktion gegen Sow- jetrußland ermögliche. Moskau rühme sich wohl fei« 'JRphrmn*1? aber diese fei der deutschen Wehrmacht absolut unterlegen. Außerdem dürfe DeI?C^cn' ba& bie Lage mit dem letzten tJrieg SV 3U vergleichen sei, da Deutschland auf dem Kontinent von keiner Seite bedroht sei „Kokumin Schimbun^ sagt, was Japan anbetre fe so müsse man erwarten, daß die Regierung gegev- uber diesen neuen Ereignissen bereits ihre Haltung beschlossen habe. Das japanische Volk aber müsse eÄlneJ'ft,n welch ernsten Zeitabschnitt die japa- Nische Außenpolitik emgetreten sei. Die Regieruna hat für Montag, 17 Uhr, eine Sitzung des V erb in- dungsausschusses zwischen dem Kabinett und dem militärischen Hauptguartier angesetzt, in der über r b°ge beraten werden soll. Außenminister M a b .^trag gehalten und an- schließend mit Miiilsterpras-.dent Ko noye eine Be- Beratungen Iag ber Bericht öes Botschafters Oshima über den Beginn der Feindseligkeiten zugrunde. d- lOj. lfr w t < M1 MX e Wh irr, * r . tiUIHuuc,u ziuiyuuen zu tujen, __x eine spätere Geschichtsschreibung als den fFnhtnmnf imntoi- um aaxi Ar»«»«» («& Annahme von Ameisen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Anreigen-Preise r Anzeigenteil 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Oberstleutnant Wälders errang am aestriqen Tage feinen 72. Luftfieg. Seit 1939 bestand zwischen England-Amerika aus der einen und Sowjet-Rußland auf der an- Deren Seite nur ein Unterschied, w e r die größeren Stiesel anhat und oorangehen soll. 1939 schob Stalin diese Vorrangstellung England zu. Der alte Ueberlegenheitsfimmel der englischen Diplomatie hotte ihm dieses Spiel erleichtert. Aber in keinem Augenblick dachte er daran, Deutschland in den Sattel zu heben und siegen zu lassen. Sein Ziel war, England und Amerika zu schwächen, Deutschland für die bolschewistische Welteroberung reifzu- machen. Das ging im wesentlichen daneben. Die deutschen Truppen siegten zu rasch. Zu rasch m Norwegen, zu rasch in Frankreich und letzthin auch zu rasch auf dem Balkan. Aber unerquicklich war und blieb der Hintergrund des deutsch-russischen Verhältnisses. Wenn der rus- fische Bar auch nicht zum Absprung kam, weil jeweils die Dinge schon ins Reine gebracht waren, wenn er zu feinem Meistersprung ansetzte, so war doch der große Siegeszug der deutschen Truppen an der Nord-, West- und Südostfront begleitet von immer wiederholten Vorstößen ultimativer Art gegen die baltischen Staaten, gegen Bulgarien und •Kumarnen Sie ganze Wahrheit ist: während die putschen Truppen siegten, arbeitete Rußland in t ?er deutschen Zwangslage entgegen feierlichen Zusicherungen sowohl mit den altbekannten Zersetzungs- und Sabotagemethoden wie auch - *!P.mer neuen ultimativen Vorstößen, die sich oV un£ Apnl 1941 zu einer unmittelbaren Flankenbedrohung Deutschlands auf dem Balkan auswuchsen. Das Geschwindtempo der deutschen Siege m Serbien und Griechenland war eine kate- gansche Lebensnotwendigkeit für Deutschland. Es war wahrhaftig nicht die Sucht nach einem mili- । Heriegungszeir eines juoija? zer,eg- 2^-ralismus die Zeit sozialer Zusammenbrüche -^^BL^.^-rzweiflungen, ausgenutzt durch die letzten mischen Instinkte im Osten, aber auch durch ’n/nß iK hat die weltgeschichtliche Entschei- 3 Ift9/stunde im Osten geschlagen! Zwei Pro- ’n' stehen somit der nationalsozialistischen Revo- aß und dem Deutschen Reich bevor. Das eine Te Niederwerfung des Bolfch ewis - ,5.3^ 3bee und politische Macht, das andere ist, ui'ung der aus der Geschichte dieses Riesende- und der Völker der Sowjetunion Wcbenben Aufgaben. Diese Aufgaben zu lösen. ihren Verbündeten auf den in rrenen des Ostens durchführt. x nationalsozialistischen Kämpfer aber er- °l- ->i° letzte Konsequenz de- aphhtTo* k Unsere Kameraden einst gekämpft, oder gestorben sind. Niemals sollte ber WS nbAU?fd,C" wieder -inen Novem- durften jene jüdifch-morxi- and ein^n mad,t gelangen, um Deutsch- üa.n X 4 schwereren Zusammenbruch zuzu- B j ®!£ damals Und wenn wir auch wußten wlsm.?- Deutsche Reich weltanschaulich dem Bolsche- W SMUS gegenüber immun geworden war, konnten Wuckck ibrer^ni Macht^im Osten schon durch die Deüttckiland n,lt übersehen. Der Führer hat h i. ?°r den Folgen einer totalen Einkrei- i!h9nrbr!”a?)rfi llhanre öer Sowjetunion, N °ilem aus Ihr Territorium zu beschränken, ist oer^et ^"blendung der Machthaber im Kreml • >! * “ und nunmehr geht es der Ent- sche.dung ,n Europa9 entgegen. Die ber Sani™ nationalsozialistischen Bewe- gung, des ganzen deutschen Volkes sind auf den A (2:1 (1:0 (4:1 (1:1 (0:2 (0:0 M (1:0 (3:0) ?iegtr i Wn.h Ms» MM aus be 4, W:" tc !revolution den Versuch zu unternehmen, durch W'ung der Verwicklungen zwischen Deutschland e meits und England—Frankreich andererseits die ^kldrockelungstaktik unmittelbar am - ° de des Sowjetterritoriums einzu- J Taktik war an sich klar und die Gefahr Ach, jedoch mußte sie als bedeutend geringer 7 ctÄh-k r F0ncn als ein unmittelbarer Zusammenstoß der X tW’ J Mtunion mit Deutschland. Moskau selbst schätzte i M '^militärischen Kräfte sehr nüchtern ein, wollte wÄ. V.e i t gewinnen und führte die Politik (Lh ’r '»1?ru "iS $ 11J . Europäers gekämpft wird. So verfchie- geistigen und politischen Entwicklungen auch । mögen, so scharf sich manches Mal die iif 15 6 Europas geäußert haben mögen und noch -1 a^e Bälker bindet doch eine gemein- -M«Äkn^.schichtliche Leistung. Und heuteigarn, ! ihnen allen der größte historische Auf- land -9’*1 irsn Sa« köitia hi»1 iinpnft Von Alfred Rosenberg. Jeder Nationalfozialist hat in der Minute als « Führer erklärte, jetzt endlich offen fpreX'n unendlicher ErleichNg A ebt Wir alle haben gewußt, welch eine Ueber- O'ndung und welche Härte einer nüchternen Staats. licnMt notwendig gewesen sind, um den Vertraq itrt der Sowietunwn 1939 herbeizuführem M? ^ben den Bolschewismus als bie extremste Er- chemung der marxistischen Gebankenwelt als u n !-ren Lobfe,nb vierzehn Jahre betämpft unb r;r haben erlebt, wie nach der Machtübernahme L seine offenen und getarnten Fronde in ber Seit eine Hetze geaen Deutschland entfachten. Aber nr haben uns nicht in eine lebensferne Ideologie hÄL- 5! ■Db- ba5s beutfche Volk nun ba^u ,, usersehen , sei, irgendwo einen Kreuzzug gegen Sosfau 3u Mren, um unter Aufopferung Deutsch- fcibs bie Errettung der ganzen übrigen Welt zu mX* h ebfe ,n be^ Datschen Politik der ö i.m aufgezwungenen Riesen- t-npf um Europa mit einem Mindestmaß deutschem Blut durchzuführen Pakt mit der Sowjetunion hatte zur Ur- Ph me,nL Olle Staatsraison Deutschland Dir einem gleichzeitigen Zweifron ° tinfrieg zu bewahren und damit die Chan- w. des Sieges im Westen entscheidend zu erhöhen. R V* ÖU-r^ ö,e bauernden Erpressungen durch der Kampf um Die national» p allstlfche Revolution und ein verjüngtes Europa N das Stadium ber letzten Entfchei- i n g eingetreten ist, da bürfen mir wohl aus. firMjen, daß dieser für den Führer schwere, aber W ber Staat5notn>enbigteit bittierte Entschluß *11 Zehntausenben und aber Zehntau,enden beut- Wh Solbaten bas Leben bewahrt unb bie gesamte An^kraft der deutfchen Wehrmacht entscheidend yetgen hat. * 191. Jahrgang Nr. ,48 e grfebemt täglich, außer A Ä Sonntags und feiertags M ÄKä M ® W Gießener Anzeiger Postscheckll^Frankf.M. vrühlfcheUniversttÄ5druckerei8.Lcmge (000^01=2111 JHQCt fflf S^inkft«ng«nb®efjäftsftene: nicht UWMMZMMM cm rnmiofriimlmPtl zin= * Was uns betrifft,' hatten die sowjetrussischen An- Oas Lied vom schlauen Pudel. KE erfolgreich zersplittert wurde, deren sreigewordenes Del über die Tischplatte lief und das dort liegende ,nS Das deutfche Volk, das trotz der herrlichen Erfolge auf dem Balkan, in Kreta und in Libyen die intensive Schwüle des nahenden Gewitters in feinen Gliedern spürte, ist froh, daß Klarheit geschaffen worden ist. Ein übles Verhältnis ist beendet. Heute kann dem deutschen Volk gesagt werden, daß nach der Niederwerfung und Kapitulation der Serben in Moskau schmutzige „Bruderküsse" an die Vertreter Deutschlands herumgeboten wurden. Sie haben den Wert dieser Bruderküsse wohl gekannt, und sie haben daraus verzichtet. Sie wußten, daß hinter diesem alten Judastrick das Hintergrundspiel mit Herrn Cripps geführt wurde. Dieser war schon im Jahre 1933 der Sachwalter jenes Dimitroff, der in Deutsch- loeigiiugeji unu ci lunipuincuc. . ■ aber den Dukaten schickte er zurück und schnev - zu der jungen Dame, wenn sie so schlecht von »r dächte, daß er für ein liebenswürdiges .Frau 0 nicht auch etwas umsonst komponieren konnre, müßte sie ihm zur Strafe ein Paar (Strumpf^ der stricken. Und das tut das Fräulein denn w Ledertäschchen Mamas gründlich durchtränkte. Es war ein großer und entscheidender Sieg. ^Zweifellos hat der englische General Gough eme richtige Ahnung, wenn er in einem Reuterbericht davon spricht, Deutschland richte seine Angriffe zuerst gegen die Außenposten der britischen Zitadelle. Wie wir gesehen haben, und wie es nun auch Churchill bestätigt, betrachtet das englische Weltreich du Sowjetunion als seinen wichtigsten Außenposten. Wir glauben es Churchill ohne weiteres, daß er den Sieg der Sowjets über Deutschland mit brennendem Herzen ersehnt, um dann das junge Deutschland zu vernichten. Der Führer hat diese Lage rechtzeitig, erkannt und dafür ist ihm das Volk dankbar. Du deutsche Wehrmacht wird dafür sorgen, daß Die Rechnungen Churchills und seiner bolschwestischen. Verbündeten nicht aufgehen werden. Zahlrelqr: Stimmen des Auslandes liegen schon heute vor,. Helene betrachtet dieses erste Grün auf ihrer bisher so milchweißen Speisenkarte mit unverhohlenem Mißtrauen. Dann füllte sie sich mit Energie und erklärte kurz: „Nein!" Die Eltern wechselten einen ernsten Blick, der so viel besagte wie: „Und was tun wir jetzt?" Die Mutter hob einen Löffel voll aus dem Teller, blies darauf und begann nun in jener prähistorischen Sprache, in der alles auf i endigt, und die nur Mutter und Kinder verstehen, der Kleinen zuzureden. Der Vater begleitete dieses Unternehmen mit schmatzenden, appetitanregenden Geräuschen. Helene aber preßte den Mund zusammen und schüttelte den Kopf. Als sich der Löffel ihrem Munde näherte, blies sie so kräftig hinein, daß der Spinat bis an die Decke spritzte. Es sah aus, als fei ein mit Spinat gefülltes Schrapnell im Zimmer explodiert. „Vielleicht sollte man es doch mit einigen Klapsen versuchen? Nicht stark für den Anfang", meinte der Vater. Nein, nein", wehrte die Mutter entrüstet ab, „bas würde alles verderben. Laß mich nur machen." „Vielleicht probieren wir die Methode Doktor Hellers? Wenn wir Helene die Notwendigkeit, eine Dame zu werden, so recht eindringlich vor Augen führen, glaube ich .." „Scherze nicht mit ernsten Dingen. Es handelt sich um unser Kind. Lassen wir die Sache jetzt und Italien verteidigt seine eigenen Interessen Zur Erklärung des Kriegszustands mit Moskau. Nordamerikaner und Briten haben dieses hintergründige tückische Zusammenspiel mit der Sowjet- union durch viel Rummel zu tarnen versucht. Sw waren dabei nicht sonderlich geschickt. Als jetzt Sir Stafford Cripps, von Haus aus der bestbezahlte Anwalt in London und — Salonbolschewist, letzt nach England zur Berichterstattung flog, da wurden olle Register der Vertuschung gezogen: von einer angeblichen Mandelentzündung an bis zu Der Erklärung, Cripps sähe für sich in London mehr Chancen als in Moskau, die Reichsregierung besitzt die Unterlagen, daß tatsächlich die Mission des Botschafters Sir Stafford Cripps erfolgreich gewesen ist. Er konnte mit gutem Gewissen Moskau unter Berufung auf eine Mandelentzündung verlästern Er hatte die Zusicherungen des Kremls in seiner Reisetasche. Es kam nur noch daraus an, Zeit, Zeit und nochmals Zeit zu gewinnen. Da schlug der Führer zu. Er hatte gar keinen Anlaß, den moskowitisch-angelsächsischen Fuchsen Zett 2U lassen ihre Spuren durch sanftes Schwanzwedeln flU verwischen. Sehr im Gegenteil: Der rote Fuchs wußte an eben diesem Schwanz gepackt werden. Und er ist gepackt worden. Die Lust zu Einflügen nach Ostpreußen wird den bolschewistischen Herrschaften sehr schnell vergehen. Es muß auf dem Führer schwer gelastet haben, daß er mit ansehen mußte, wie die unerhörte Sie- gesferie der deutschen Wehrmacht im Norden, Westen, Süden und Südosten verunstaltet wurde durch ultimative Eingriffe der Sowjetleute im Widerspruch zu Den deutsch-russischen Abmachungen von August-September 1939. Aber es mußte geschwiegen werden. Leicht war es nicht. In seinem Aufruf an das deutsche Volk sagte er: „Von schweren Sorgen bedrückt, zu monatelangem Schweigen verurteilt, ist nun die Stunde gekommen, in der ich endlich offen sprechen kann. Der Führer spricht selten von sich selbst. In einem Ausruf an das deutsche Volk hat er es überhaupt noch nicht getan. Hier und bei dieser Gelegenheit tat er es: Der erpresserische Druck der Sowjet-Männer mag schwer auf ihm gelastet haben. Der falsche Freund, der mit dem vergifteten Dolch zum Stich in den Rücken ausholt, ist keine angenehme Vorstellung. Die Aufgabe war, diesen falschen Freund zu überspielen. Es gibt menschliche Verhältnisse, bei denen man besser tut, die Glacehandschuhe auszuziehen. .....2-3.3' ' - Uhr. 21m illen Stä 0 fätjrt fen Bd herüber jrie hallen wriiberge 1 ohne allzug i vtodt, Und ,jtt-Regi chedrückt: | : Hauen sie hinaus. .’ijfflin inandt i stunden, Wartung, ^Öffnung ( i Schritten a ist Befehl 1 nauen Soli -atzen Meer lacht wurden H Uhr fiel ii fahle rosa Heinen schi stas eni Misch'litc u den letz miete vor, Hoote am isjen und — Die verbündeten Eltern beschlossen nun, den Generalsturm auf den nächsten Tag zu verschieben. „Vielleicht sollte man doch . .?" meinte der Vater mit charakteristischer Handbewegung. „Nein, du wirst sehen, morgen gelingt es uns. Man muß das Kind nur richtig behandeln." „Also gut", erwiderte der Vater und versenkte die gezückte Exekutionshand wieder in die friedliche Hosentasche. Am nächsten Tage mittags war er so aufgeregt wie vor dem Examen, und sie wie nach der Verlobung. Die Streitkräfte gruppierten sich, innerlich ertönte das Gebet vor der Schlacht. Der Spinat dampfte, Helene saß und bockte wie eine Festung hinter dem Stacheldraht. Der erste aufklärende Löffelvorstoß wurde glatt abgeschlagen, der Löffel fiel verwundet in die Kohlenkiste. „Jetzt paß auf", flüsterte die Mutter und begann kriegslistig äußerst naturgetreu zu meinen. Helene öffnete den Mund, blickte sie erstaunt an, die Mundwinkel senkten sich, und plötzlich bedeckte sich das kleine Gesicht über und über mit Falten, und Helene erhob em mörderisches Geschrei mitfühlenden Schmerzes. Darauf stellte die Mutter das Tranen- trommelfeuer ein, und mit der einen Hand zärtlich Die Schulter Helenens umfassend, näherte sie den Löffel wieder dem Mund der Kleinen. Emen Augenblick zögerte diese, aber dann erwachte wieder Der alte Heldengeist. Mit lautem „Nein" schlug sie den Angriff zurück und bezog wieder ihre alte Verteidigungsstellung. Der Vater mobilisierte die Reserve in der Hosentasche. Die Mutter versuchte es noch einmal mit Tränen. Aber Helene joar nicht auf den Kopf gefallen. Sie durchschaute nun den ganzen Kriegsplan und beobachtete mit gesenktem Stopf mißtrauisch den mütterlichen Schmerz. Als die Mutter nach langem und beschwerlichem Weinen die Finger ein wenig vom Gesicht wegzog, um die Wirkung zu beobachten, faltete Helene behaglich die Hände über dem Bauch und rief: „Nicht!" Die Mut- ter weinte abermals. Helene hingegen fühlte sich3« feiner Gegenleistung verpflichtet, da sie wohl wußte, daß ihr die bei Verträgen geltenden Regeln noch nicht bekannt waren. „Na, jetzt ist mir aber die Sache zu dumm", rief Der Vater, „jetzt haue ich ihr eine herunter, ob es fand nicht ganz unbekannt ist und seit sieben Jahren die Komintern in Rußland leitet. . Im Grunde sind aber alle diese Dinge um Cripps und Dimitroff, um Stalin und Roosevelt, um Molotow und Churchill, am 22. Juni lächerliche Nebensächlichkeiten geworden. Jetzt ist die Stunde da wo die Politik Englands und der USA. ad absurdum geführt wird! Jetzt ist die Stunde da m der Der Tagesbefehl Des Führers an Die Wehrmacht vom 1. Januar 1941 gegenstänDlich wird: »Der Herrgott roirD jene nicht verlassen, die, von einer Welt be- Droht, tapferen Herzens sich selbst zu helfen entschlossen sind." Dr. Ho. Oie Meinung in Portugal. Lissabon, 23. Juni. (Europapreß.) Die neue Entwicklung Der Lage in Osteuropa wurde der portugiesischen Öffentlichkeit am Sonntagvormtttag Durch Rundfunk und Anschläge auf dem Hauptplatz der Stadt, dem Rosfio, bekannt. Die Abendblätter Des Sonntags brachten dann die ersten Nachrichten vom östlichen Kriegsschauplatz. Sie veröffentlichten ferner Die Proklamation Adolf Hitlers an das Deutsche Volk und die Note des deutschen Reichsaußen- ministers. Der militärische Mitarbeiter des „Secolo stellt fest, daß Deutschland wieder einmal die Initiative habe. Rußland besitze nicht mehr Die Bewegungsfreiheit zur See, Die für eine gemeinsame Aktion mit Den Mächten, Du» ihm zu Hilfe eilen wollten, unbedingt erforderlich sei. „A Voz ist der Ansicht, daß die Deutschen Heere einen schnel- Mailand, 23. Juni. (Europapreß.) Der von Italien erklärte Kriegszustand mit Sowjetrußland wird von Der italienischen Presse nicht nur als ein gebührenDer Akt Der Solidarität gegenüber Dem oerbünDeten Deutschland, sondern auch als Verteidigung der eigenen, vom Bolscherms- mus bedrohten Interessen bezeichnet. So schreibt Der Sortiere della Sera: „Indem bie öffentliche Meinung mit Kaltblütigkeit von der Ausdehnung des Konfliktes nach dem europäischen Osten Kenntnis nimmt, fällt es ihr nicht schwer, Die Un- oermeiDbarfeit Des Ereignisses einzusehen. Dies entspricht nicht nur Der Unversöhnlichkeit Der JDevlogien unD Programme Der Achsenmächte und SowjetrußlanDs, sondern mehr noch der wahrhaft unerträglichen und gefährlichen Haltung der Moskauer Regierung. Der ideologische und politische Gegensatz, Der zwischen uns unD Der Sowietregie- runq bestand, hätte jedoch allein nicht zwingend zum : - zum anl iming Der S Tagung des iarfung ei kn eigenen ! Äolei weises bedurft hätte, so wird dieser Beweis m der fteDe Churchills reichhaltig geliefert. Er behauptet, daß er Stalin auf alles vorbereitet und ihn oft genug gewarnt habe. Das geschah also, wahrend Die Sowjets einen Freundschaftsvertrag mit Deutschland zu erfüllen hatten, den sie aber dazu benutzten, durch internationale Konspirationen dem Ziel Der Weltrevolution zu dienen. Churchill erkläitt. Da er mit jeder Macht zusammengehen werde, die sich gegen den Nationalsozialismus wendet und daß er Dabei alles Das vergessen wolle, was er früher selbst gegen den Bolschewismus gesagt habe. Er versteigt sich zu sentimentalen Phantasien, indem er im Geiste Frauen und Kinder sieht, Die in russischen Dörfern betenD ihre Hände zum Himmel erheben und wenn er von fleißigen Bauern redet, die trotz ihrer Arbeit ein hartes Leben zu fuhren hatten. Churchill scheint nichts gehört zu haben von der Ausrottung des Christentums in Der Sowjetunion. Wenn er das kärgliche Dasein russischer Bauern beklagt, so sollte er wissen, Daß der Bolsche- tarischen Rekord in Sachen „Blitzkrieg": es war harter Zwang. Es wird noch reichlich Zeit sein, auf die Überfülle der Einzelbelege für diese der Absicht und Dem Ziele nach verräterische Politik Sowjetrußlands und sein heimliches Zusammenspiel mit England-Amerika einzugehen. Hier sei nur eine Gmzechett erwähnt: Als am 27. März der serbische Putschgeneral Simo witsch sein Katastrophenkabinett bildete, holte er sich in seinem Ministerium a!s„Minister ohne Geschäftsbereich" Dr. Milan Gavrilovitsch, der bisher serbischer Gesandter in Mos- k a u gewesen war. Gavrilovitsch wurde im Flugzeug von Moskau nach Belgrad gebracht, und das mtt Fug und Recht! Denn Gavrilovitsch brachte mtt einen sowjetrussischen Vorschlag auf Abschluß eines Freundschaftspaktes mit Südflawien. Dieser Freund- schaftsvertrag wurde auch am 5. April perfekt. Am nächsten Tage überschritten die deutschen Truppen Die serbische Grenze. Die Rolle Des Dr. Milan Gavrilovitsch als Vertreter Sowjetrußlands tm Be- grader Kabinett — Vertrauensmann der Engländer und der Yankees war der Ministerpräsident Simo- witsch selbst! — war kläglich ausgespielt. Aber die slüchtenden serbischen Putschoffiziere wählten neben Aegypten Sowjetrußland zu ihrem Asyl, wo Der Führer der „Schwarzen Hand" und em Hinter- grunbmann des Putsches vom 27. März, em gewisser Herr Simitsch, seit langem residiert und auch bis in die letzten Tage - in engster Verbindung mit Den sowjetrussischen Propagandastellen — eine aktive Tätigkeit gegen das Reich entfaltet. len und entscheidenden Feldzug gegen die Sowjetrussen führen würden. Was sagt man in Südamerika. Buenos Aires, 23. Juni. (Europapreß.) Die Sonntagsblätter veröffentlichen die ersten Nachrichten über den Ausbruch des Deutsch-fowjetrulsischen Krieges. Sowjetrussische Nachrichten lagen noch nicht vor. Wie bei allen anderen wichtigen Kriegsereignissen habe sich auch hier wieder Der deutsche Nachrichtenvorsprung erwiesen. Die Stimmung weiter Beoolkerungskreise Argentiniens ist wie Die aller südamerikanischen Lander bolschewi stenfeindlich aus religiösen, kulturellen, sozialen und wirtschaftspolitischen Gründen. Dies wurde bereits bei Dem finnisch - s o w- jetrussischen Krieg Deutlich, bei dem sich Argentinien gemeinsam mit den meisten sudamerikanischen Nationen offen für den Ausschluß der Sowjets aus der Genfer Liga einsetzte und unter den Staaten, die Finnland mit Lebensmitteln unterstützten, an erster Stelle stand. Die Tatsache, daß die Sowjets nunmehr praktisch auf der Seite Englands und damit indirekt auf d e r Seite der USA. in diesen Krieg eintreten, wird zweifellos Rückwirkungen auf die Beurteilung des Krieges in weiten Schichten Südamerikas haben .^>ie würden auch im Fall einer Intervention der USA. noch größere Bedenken als bisher gegen ein Einschwenken in die gleiche Linie haben. Churchill hat am Sonntagabend in einer Rundfunkrede an die englische Nation seiner großen Freude über Die Haltung Der Sowjets Ausdruck gegeben. Er teilte mit, daß EnglanD den Sowjets alle technische und wirtschaftliche Hilfe.angeboten hat, Die möglicherweise erwünscht fein konnte. Mit Versprechungen ist EnglanD immer schnell bei Der HanD gewesen, wenn es sich Darum hanDelte, andere Völker für seine Interessen ins Feuer zu fuhren. Wie es mit dieser Hilfeleistung aber in Der Praxis beschaffen ist, hat das alte Rußland schon während Des Weltkrieges und haben andere Laxv Der im Verlaufe Der letzten beiden Jahre Deutlich genug erfahren. England selbst stellt sich gegenüber den Vereinigten Staaten als ein im höchsten Grade hilfsbedürftiges Land hin; nur der Leichtsinn Churchills, dem jeder Bundesgenosse recht sein muh, bringt es fertig, sich in Moskau als großzügiger Freund und Helfer anzubieten. Wenn die Feststellung des Führers über Die Zusammenarbeit zwischen Der englischen Plutokratie unD Dem jüdischen Bolschewismus noch eines Besetzen wir sie abends fort. Mit Geduld erreicht man alles." „Gut", sagte der Vater. Als sich die Tür öffnete, stürmte Papa mit auf- gestelltem Kragen wütend vorbei ins Kaffeehaus. Die Mutter riß Helene an sich, küßte ihr den Spinat vom Kopf, und diesmal weinte sie wirklich. „Du bist doch mein liebes Kind", flüsterte sie schluchzend. „Nein", hauchte Helene kaum hörbar und schlang die kleinen Arme fest um den Hals der Mutter. Sie durfte es nicht sagen, aber die Mutter sollte es fühlen, daß diesmal „3a" gemeint war. wismus es war, Der den Wohlstand der Dörfer vernichtete. ,.. , x Aber es verdient niedriger gehängt zu werden, daß dieser Churchill behauptet, die „hunnischen Angreifer" hätten die harmlosen Bolschewisten überfallen, Hitler sei in seiner Blut- und MunderungZ- gier ein Ungeheuer von unersättlicher Bosheit, Die deutsche Kriegsmaschine sei zustandegekommen „mit den klirrenden Absätzen der puppenhaften preußi. schen Offiziere Und mit ihren schlauen 1->ch»erslaUlnae n Agenten". Sie habe „diese öden, gedrillten, gefügigen tierischen Massen der hunnischen Soldateska, die wie ein kriechender Heuschreckenschwarm vorwärtsstampfen", zur Verfügung. Nun ist es Sache Englands, das von diesen Deutschen so er- hebliche Prügel bezog, über Die Grunde für diese Hiebe und über die Intelligenz der Prügelnden Erklärungen zu suchen. Aber Daß Churchill nut solchen wüsten Pöbeleien gerade bei jenem Teil Der Welt, Der in Dem Kampf gegen den von ihm als Nothelfer angesehenen Bolschewismus Die befrei« ende Tat ADolf Hitlers erblickt, gerechten Abscheu auf fick) zieht, liegt auf Der Hand. Wir sind aua) überzeugt, Daß es in EnglanD selbst anständige oop Daten genug gibt, Die mit Den Deutschen Truppen ihre Waffen kreuzten, sei es in Flandern oder in Kreta, Die sich solcher Gemeinheit Churchills nur Obergruppenführer Beckerle Gesandter in Sofia. Berlin. 23. 3unL (1MB.) Der Aiihrer Hal auf Vorschlag Des Reichsministers Des Auswärtigen von Ribbentrop SA.-Obergruppenführer Beckerle zum GesanDten Des Deutschen Reiches in Sofia ernannt Mit Beckerle ist ein alter Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung Des Gaues Hess e n- Na s f au an eine befonDers verantwortungsvolle Stelle Des deutschen diplomatischen Dienstes be- rufen worden. Beckerle wurde ami 4. April 1902 zu Frankfurt am Main geboren. Er besuchte hier das Realgymnasium, Das er Ostern 1921 mit Der Reifeprüfung verließ. Anschließend trieb er oolfs- wirtschaftliche, juristische, naturwissenschaftliche und philosophische StuDien, Die er mit Dem GraD eines Diplom-Volkswirts abschloß. Er war dann mehrere Jahre hindurch in JnDustrie- unD 23 an {betrieben tätig. Reisen führten ihn nach Nord- unD Südamerika. Ein Jahr hielt er sich -n Argentinien und Paraguay auf. Darauf war er ^Monate Offiziersanwärter bei der Preußischen Schutzpolizei Am 29. August 1923 war Beckerle bereits ber NSDAP, beigetreten. Im Gau wurde er vor allem bekannt als Führer der Gruppe H-N-n D e r SA., zu ber die Brigaden Fulda, Kassel, Marburg, Frankfurt und Gießen gehören, also Das Gebiet Der preußischen Provinz Hessen-Nassau und Oberhessens. Er war Mitglied des preußischen Land- tags bis zum September 1932 und wurde Mtglled des Reichstags und des Pr-winzialrats. Seit dem 13 September 1933 ist er P ° l ,z - lp r ° s > d - n t d e r S t a d t F r a n k f u r t. Im herbst 1939 wurde ihm die Einrichtung der Polizewerwaltüng von Litz, mannstadt übertragen. An den Kämpfen im Welten hat er als Leutnant der Reserve teilgenommen und ist mit dem Eisernen Kreuz II, Klasse ausgezeichnet worden, Beckerle ist seit 1937 S A, - O b e r g r u p. vensührer, er ist ferner Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Partei und der Auszeichnungen für 10- und 15jährige Partsstatigkest, Sehr aktiv ,at er sich auf dem Gebiete der Leibesubungen betätigt. Seit April 1933 ist er Gaufiihrer und Be. reichsführer des R S R L, -Bereich XIII Südwest, Er ist auch Mitglied des Deutschen olrjm- pischen Ausschusses, 23. iSanbe ber ’imbie $e ’Httn um 1 sendeten Xc ' 1 Hnen Mäni Wen ber ' Mze. Bis „Nein", jagte Helene. Arn Abend saßen wir wieder in Der gleichen Gruppierung bei Tisch, einschließlich Spinal. Aber Diesmal hatte Mama einen ganz besonderen Pfeil im Köcher. Während sich Helene düster zur Verteidigung gegen die verbündeten Großmächte rüstete, zog Die Mutter plötzlich einen kleinen Teddybären hervor und schuf eine Verbindung zwischen ihm und den Spinat: erst Spinat, dann Teddybär. Helene war Der Begriff Der JdeenverbinDung noch nicht geläufig. Sie ergriff Daher Den kleinen Bären, Dessen wolliges Fell sich vor Entsetzen sträubte, und turitte ihn sofort mitten in den Spinat. Ob 'die krummen Beinchen des Teddybären dadurch gerade wurden, verschweigen die Kriegsgerichte. Jedenfalls hatte Helene diese Schlacht gewonnen. Die Eltern zogen die Front zurück unD berieten. Es schien sich eine mehrwöchige Schlacht herauszubilden, deren Bulle- tins lauteten: „Spinat noch in unserem Besitz." spräche auf Dem Balkan unD im Nahen Osten nur einen DeutschfeinDlichen, sonDern noch mepr i tal i e n fe i nd l ich e n Charakter. Die verschleierte Form der Behxrschung des Bosporus und der Dardanellen, das sonderbare Schutzangebot an Bulgarien suchten den Grund zu legen für ein künftiges Vordrmgen SowjetrußlanDs im Mittelmeer unD auf Der Balkanhalbinsel." Das Blatt verweist Demgegenüber Darauf, Daß es sich hier um ein Eindringen inden italienischen Lebensraum handelt, und fährt fort: .Erinnern wir uns noch daran, daß unsere Teilnahme am spanischen Bürgerkrieg auf feiten Francos vor allem Den Ausschluß Des Bolschewismus aus Dem Mittelmeer zum Ziel hatte. Diese Gefahr entftonD nun von neuem im Osten in viel ernsterem Umfange. Der bostche- wistische Wellenschlag aus dem Schwarzen Meer wollte sich bis zum Aegäischen und Ionischen Meer ausdehnen und immer weiter nach Westen vor- Das volscheWm-WwttWrye Churchill bekennt sich als Komplice der Sowjets. Von unserer Berliner Schriftleitung, fein ist oder nicht." Er zückte Die barbarische Daterhand. In flammen- Dem Zorn warf sich Die Mutter Dazwischen unD Drängte ihn Der Türe zu. Helene beobachtete mit Befriedigung, wie die feindlichen Mächte heftig stritten unD hinter Der Tür einen erbitterten theoretischen Streit begannen. Einen Augenblick horte Helene zu. Dann aber nahm sie Die Schüssel mit Dem Spinat, setzte sie sich verkehrt auf Den Kopf, dann warf sie Die Schüssel an Die Wand, so daß die Küchenuhr herabfiel, wodurch wieder eine Flasche mit Salatöl miirho horon fretaemorbenes ,:kts längs de •imb Felder n Htän Grenzi MMens ' M Meter 1 JW Es t85 Tages N?°r 26 3 9e[d)ü ÜV d" de E? Unserer nie ö?etei Efes X 7 nnd oor fliegend 7 halten. drei iik dies Sä 7«^ st?. Anonirr Spinat. Von Bruno Wolfgang. Die stämmigen Beinchen Der kleinen Helene, Die bas Gehen ungewöhnlich früh erlernt hatte, zeigten eine leichte Neigung zum romanischen Rundbogen- ftil. Wenn sie energisch durch Das Zimmer wandelte, sah sie aus wie ein kleiner Hunnenkönig, Der seinen Milchbrei mürbe zu reiten gewohnt ist. Da sämtliche Großmütter unD Tanten Den besorgten Eltern erklärten, Daß es hiergegen nur ein Mittel gebe: Spinat unD roieDer Spinat, wurDe ein Schüsselchen voll in appetitlicher Zubereitung vor Helene hinge- tellt. Beide Eltern setzten sich erwartungsvoll vor ie hin-, denn eine Ahnung sagte ihnen, daß die in- lividuelle Erziehung jetzt beginne. Es war um das Jahr 1780, als HoYdn einem merkwürdigen Brief mit einer Bitte, ein Lied M komponieren, aus Koburg erhielt. Eine OstiMS» tochter erzählte ihm darin folgende Geschicyie- Eines Tages ging sie mit ihrem Bräutigam, einem Hauptmann, und dessen Freund spazttren. Dea Hauptmann hatte seinen Pudel bet sich, und en t ^«3 konnte nicht genug erzählen, was ur emi* 1 ihre Tier das fei und was er alles schon volldracM habe. Ein Wort gab das andere, und schlietzl'Y schlug der Hauptmann eine Wette vor, er wurc« heimlich einen Taler unter ein Gesträuch lege« und diesen sollte der Pudel später roieberfmDen Als man wieder zu Hause war, rief der Hausst mann seinem Pudel zu: „Such — verloren, gleich lief der Hund den Weg zuruck, auf Dem Herr spazieren gegangen war. Der Taler war ovn nicht mehr da, zufällig hatte sich em reifen^ Schneider, um sich etwas auszuruhen, ,n 7® Schatten des Gesträuchs gesetzt, dabei den entdeckt und vergnügt in die Tasche gesteckt -oau Darauf kam Der Pudel an und suchte: er schE perte nach dem Taler und umschmeichelte nun ow Schneider. Höchst erfreut, so schnell hintereinano- nicht nur einen Taler, sondern auch einen stlug - Pudel gesunden zu haben, der ihm so schon ttahm Der Schneider ihn mit sich auf die Heroer^ in der Stadt. Treu bewachte nun der Prwel ß™- ganze Nacht die Kleider des Schneiders, aber au am frühen Morgen die Zimmertür geöffnet wu™. packte er die Hofen mit Dem Taler, schlich und eilte damit in vollem Laufe zu seinem Hstro. Das kleine Abenteuer wurde bald bekannt u- viel besprochen, ja sogar unter dem Titel „ . schlaue und dienstfertige Pudel" in Verse 8^rE Und nun bat die Offizierstochter Haydn, er m™- doch das Lied für sie in Musik setzen: sie fet arm, aber sie habe sein gutes Herz rühmen g*v. und hoffe, er werde sich mit dem beigelesiten taten begnügen. Haydn machte Die Geschichte Oie Westgrenzen Sowjetruhlands fache, daß die Plutokratie und der Bolschewismus 'Kronstadt 'Leninsk• Über den Grenzfluß nach Gowjetrußland Oskqje. ßaltischppr senberg Polja apsa! Jam 't/5S<7 Cholm • Noworshew Opotschka Ros / 'Ratzau Newel HfeHsh Witebsk 77/s/r\^ d , ' Königsberg" / schaki arijampo/e* Tschoussy egten Städte Litauens Korma TI7 omel Ciechanqyiec Kobryn 7ar‘ WARS Pinsk Dobrjdnka idgrodek Bu/o Chelm tenna tarn N m Tara sch tscha 23. Juni. (PK., Es ist 10 Uhr abends. ... /-X • r 1 r l.Li iihIav A/KM m. ev7; 1 chlüssflburg BUGRAD / k Jk Wtö'dg Lubarfb* UhruSi s, Ä c;- auf unserer Lichtung stehen, haben bestimmte krderziele niederzukampsen. Em . f nim schweren Bunker in der "st-n ru iinkerlime zermahlen. Ein Oberes Geschütz I Ich bestimmtem Feuerplan bewegliche Ziele ve B-ßen und vor allem d - n D ar s an>.^g a n d°- rn uns liegenden ersten russischen Dorfes unter fcier halten. v Segen drei Uhr wird es hell. Noch liegt der Waw hi tiefsten Frieden. Die Kanoniere'stehen.an ihrem schütz. Der Fernsprecher gibt bie Vergleichszeit M In diesem Augenblick Horen wir über »6s Motorgeräusch. In majestätischer Bahn Hetzen Bitten ter sich allmählich rosa färbenden Wölkte, Stukas ihre Bahn ostwärts gegen den venb. Der Angriffsplan läuft auf bie Minute an. [»ie Kanoniere schleppen aus ^-Ich°ßbahr° H’crfte Granate zu dem Mörser. £rei Hen bie Granate in bas Rohr. Die [ icri eleikt tote auf dem Exerzierplatz H-md in Han - sererl Der Abzugkanonier reißt b'e .^eme durch, tn> die erste Granat- verlaßt das Rohr^ Zur giei ter Sekunde öffnet sich ringsum der Echlund der 6ii4e. Rechts, links, hinten, überall beginnt in ö Im Augenblick das Feuer der kl**e,nnhu,nim™te. 'n Artillerie, di- die °br uns liegende Bunker^ ine fturmreif machen soll Wir st-rser weit voraus. Die Erde erbebt um „ i-rnaltiges Vernichtungsfeuer aus allen Kaltoer leit auf di- Bunk-rlini- nieder d,e d>° Sowp ts in monatelanger, fieberhafter Arbeit hisnze angelegt Haden. ~ Die B.-Stelle gibt die Korrektur durchs Schon ' lei erste Schuß saß bicht am Ziel. Und nun soigr hi Minuteimbstand ein Schuß nach dem anbe.e . QUd)^|! eltreid) hl, I dcih er-i.. irenneiws ■] Ssoolk I < iS b" >! litt I * )e uni j } eine; II Schiit | Mieten I 1 A I en .ich | siziikj, f its if! 1 allen I l, Aar- llo h ’ au'uni nßonb. Mitglied eit h. i b ent 3 mürbe 'vnLitz, nen utz I ezeiihnet 9rup. 3olbenn bnunpn hr ahie Übung!, inb^fi ich xm m vlgi» ) > - Korzec bnoj'' Osfro M^I LNB_____23. Juni. (PK.) Es i|t w u9r autnu^. rMI Rande ber kleinen Lichtung fteht ■untjr bn bmben Sckartenstellungen (n lerie hallen lange nach. Einige Verwundete Kven vorübergetragen. Das typische Bild einer Een ohne allzugroßen Widerstand besetzten seind- j*q Stadt. Und doch wie anders! ,E i n Jahr Siwjet-Regime hat den Menschen den Stern« m| aufgedrückt: scheu, verschüchtert, mit scheelem W schauen sie hinter ihren Gardinen auf bie d-h l ichweMU ZOtÜ» heu!« ^1 »del llfrlfl ein le öe^l ifttrn1- f. lierefi'- r i d), ^1 ib IW r er vieE i »K rloren- ’ aÄ Ier5 ein W jlkowysk Slonim e NowyDwor werfenden afnunde USt aramaros-Sz/g N.Bonyo n Dunojewzy Karne nez Podolsk Golda Suwalk^^ Rasenp Grob'n sliba ros/aw LEM Cd Rellin aara jjen Ltpovez Winmza raz/atv Uman Hog^elniOJlfö Rado :\ Olgopol Bado hm • Ort ischfyew I < Tiraspol 'indZry Ötzen lenste’^n Lyck crie MitpuTx? ~Jgkobstadt Bausk ssIIko* SS Skwy Idono* tlno V Bobruis T ; .Sluzl W LGrobe Lubaszewo V Chdbpstow (/) Radzilowicze 4 Owrutscn Karatschi Daqö^ . Emmas Osel Prosku Buczacz** =öucht Wrndou Ta Isen ty.Jbölina* Stanisläu Horodenk unkacs. Sn/aty ßrOM Hermanni ,, „Kronstadt 3 200 | 300km Orscha Smorgonie atajwitschi örisso* msk Rakow Pleskouer skou Schaule setos • Vsze Ulena isna 9 Wtdze RössijenyX^^. M ” iggen \ • Wilkomir IHeydekrug ^Arensburgit^i Anseku/ =R iga er 'ank< ’a ipUS- -gorod !ai nasch Lemsa! Goldit 1GÄ ichstai iai Memel 6t Rositter LNA OHtah ßartbnsteii. Orte/si Nowogrodek toi (ÖS) 'Luki S/obodo 'okolt idHn, total KaluszynI 'iedlct Tiala :o\ 'okal Rawar< Bt 1bi ’O; Ml! zmr-Srefanesci K/ausenbut SzaszRegen*. Pit ’lafh OoTpat (HO rbZsei KieIce \ Sancjormßr. TutkugRE^=p Riga^W IDwor K SzczuCzyi charfenwiei inkoj 97 i / P Nyiregyhazc U !nz födek \ V Brzezany Stryj^Z miX V ßjelzy VNeuSandec iPryurohobyi ' Lyd^n /Dagda üna bürg' PZPr^Leal Krbsnik isZ Zcfnfosc / \ Tornaszoy'/K, r^REVAL^j J V Tapsy t itteißensfein^ Pi; T Grodr^g ptSoRofka Kr.ynk!• > Biefs*'' (rzemieniec jpPdVd- Mirqpol • .fSaslaivI ^-yffampo! ^Berditsdtewt^ ^^Vs-L^—^Tl^ogileiv '^b^^O^a^da^pol %LOr^or?^ ’horK^k 1 \Z> Suczawa kA Jasr- Nfodc/in V... < Lezajstyqf. Tamo wj . Von der Verwaltungsakademie t Aus der engeren Heimat. Töpfe, Pfannen und Bestecke macht 02123 schnell und sicher blank! ZmrWW M Nebenverdienst l»s swrntti eS Weißzengnäherin Darum: Kleinanzeigen in die Hei- 02117 zu verpacht. 2?aiD Bingen a. Rh., 22. Juni 1941. 2717 D zu*» Sd*ui*Mut» In amte Htmmer- VPWSSftn, 1 Gleichrichter zu kauf, gesucht. K Kraft durch Freude Wetterau Der König und Kaiser von Italien hat General von Prittwitz und Gaffron, der bei den Kämpfen zur Wiedereroberung der Cyrenaika den Heldentod fand, die silberne Tapferkeitsmedaille verliehen. Vornehm! Geschmackvoll! Persönlich! Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache Bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus- fuhrungsarten und Papieren zu mäßigenPreisen hbe,, ?no matzeitung, den BieflenerAngeiger Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der —— — — -y - * * i an lang- mhr., feste Abonnenten i. Stadt- bez.Gieh.t Radfahrer) v.sof.ges. ^ochr. Ang. u. 2719V a. d. G. A. Die Trauerfeier für Frau Anna Grün, geb. Sauer findet Mittwoch, den 25. Juni 1941, nachmittags 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. bei der Schuhpflege durch Verwendung einer recht ausgiebigen Krem wie Nigrin-LLI Dieses noch besonderem Verfahren hergestellte Pflegemittel braucht nur ganz dünn aufgetragen zu werden. Deshalb ner Kraft in landwirtschaftlicher und industrieller Hinsicht sich so autark wie nur möglich gestalten und dann erst über den Außenhandel auf dem Wege der Ergänzungs- und Austauschwirtschaft das Fehlende beschaffen. So nur kann die Ganzheit des deutschen und europäischen Lebensraumes wieder hergestellt werden. Universitäts-Professor Dr. Frölich, Gießen, beschäftigte sich mit den mittelalterlichen Bauwerken als Rechtsüenkmäler im Rhein-Main-Gebiet. Bauten mit Ausrichtung auf Reichszwecke, Ratshäuser mit Folterkammern und Prangern, Henkers- Häuser, Rasthäuser für die Fremden, Stadtmauern, Türme, Tore und Brunnen geben neben Kirchen mit ihren Archiven, Anschriften, Gerichtsbildern, Wappen, Gestühlen, Brauttüren und Grabsteinen Aufschluß über die rechtlichen Verhältnisse des Mittelalters. Die BS.-Volkswohlfahrt ist der Garant öes sozialistischen Willens der NSDAP. Sei auh du Sozialist der Tat! werde Mitglied ter NSV.l Baus- und Küchenmädcben für Spülmaschine gesucht. Hotel Prinz Carl. Reichsbeamtenführer Hermann Neef, Berlin, sprach über '„Beamter und Kämpfer". Die Zeit ist vorbei, wo man in dem Beamten den politisch neutralen Menschen sah. Heute muß der Beamte politischer Kämpfer sein. Neben dem alten preußischen Geist des Dienens am Volk werden von ihm ein erhöhtes Maß an Opfern und Pflichten gefordert. Ihrem kämpferischen Einsatz haben Tausende von Beamten in dem uns aufgezwungenen Kriege und als Kulturpioniere in den neu erworbenen Gebieten des Ostens und Westens bewiesen. Auch bei der Erledigung der erhöhten Friedensaufgaben und als Führerkorps der europäischen Führernation werden sie freudig ihren Mann stellen. Reichsamtsleiter Werner D a i tz , Gesandter. Berlin, entwickelte die wirtschaftliche Neuordnung Europas. In benv europäischen Kontinentalraum ordnen sich die Völker neu nach rassisch gebundenen Lebensräumen. Kein Volk kann sich dieser völkischen Aufgabe entziehen, und keine Rasse kann s Oie Kämpfe in Syrien. Genf, 23. Juni. (DNB.) Wie aus Vichy gemeldet wird, setzen die französischen Truppen dem britischen Angriff im Libanon und an der syrischen Küste weiter hartnäckigen Widerstand entgegen. Im Libanon hätten die Engländer mit stärkeren Mitteln uvd größerer Heftigkeit den Angriff auf Merdjayoun wieder ausgenommen. An der Küste herrschte lediglich beiderseitige Artillerietätigkeit. In dem Frontabschnitt von Damaskus hatten die französischen Truppen neue Stellungen bezogen, jedoch den Kontakt mit dem Gegner aufrechterhalten, wodurch die Ausmarschstraßen der Stadt gesperrt worden seien. Vor Palmyra in der syrischen Wüste sei der Feind auf französischen Widerstand gestoßen. Die englische Luftwaffe habe den Hafen von Beirut erneut bom- bardiert. Unter der Zivilbevölkerung habe es wieder Opfer gegeben. Der Sachschaden sei nicht bedeutend. Kleine politische Nachrichten. Der Führer empfing am Montag in der Neuen Reichskanzlei in Gegenwart von Reichsminister Dr. Goebbels den königlich-italienischen Minister den gut besuchten Sondervorlesungen für Be- und Angestellte von Behörden und öffentlich- rechtlichen Körperschaften sprachen im Festsaal der Goethe-Oberschule in Frankfurt a. M. Reichsbeam- tenfuhrer Hermann Neef, Berlin, Reichsamtsleiter Werner Daitz, Gesandter, Berlin, Universitäts- Professor Dr. Frölich, Gießen, und Dr. A. Kaufmann, Gießen. Für die wohltuende Teilnahme, die uns bei dem Heldentod unseres lieben Sohnes Rupprecht erwiesen worden ist, danken wir herzlich. Eduard Hainer, Amtsgerichtsdirektor . und Frau Berta, geb. Leuchtweis. Machen Sie einen Versuch mit itVenas L?“ und Sie werden von der Wirksamkeit dieses seit Jahrzehnten bewährten Präparates überzeugt sein. Zarten jugendfrischen Teint erzielen Sie durch. <*6 « Venus, vafescreme Dr. A. Kaufmann, Gießen, berichtete über die nationale Bewegung in den Ländern des Vorderen Orients und ihren Kampf gegen England. Aegypten ist der wegweisende, als Vorbild dienende Staat für alle arabischen Völker des Nahen Ostens. Von der Universität Alexandrien gehen die geistigen Führer nach Palästina, Transjovdanien, Syrien, Irak und Arabien, um die arteigenen Kräfte aller Araber zu wecken und sie in ihrem leiden- n z“ V - - ...... —„v , schaftlichen Abwehrkampf gegen ihre Unterdrücker, ? verlassen ohne zu entarten. Je- die Engländer, zu unterstützen. Deutschland hat von des Volk muß daher zuerst durch nationale Arbeits- jeher diesem Freiheitskampf der arabischen W"lt tenung aus der Ganzheit seines Raumes aus eige-1 mit Verständnis gegenübergestanden. s & £** Li „Ilten ’al Jtl*”/ Mk-ü Ii, in mach"' Wand, sc chreche M pvjetische rnnzeichnek ee können [eignetei teile bei reifen." Such die m Misten g er wieder ifion. Bez Wist,Zn rr unter der ber ganzen rmer der ko die Prole zu dem n Kapitalist iution, fii ■l) . vielgebrauchtes Heilkraut, das namentlich $ur jJ Handlung von Husten und vornehmlich Keuch^s-' der Kinder in Form von Tees, Syrupen, ExtrW usw. vielfältige Anwendung findet. Sein ätheriM Oel hat eine außergewöhnlid) desinfizierende M Der in sonnigen und halbschattigen Lagen auf Böden vorkommende Halbstrauch ist ein mertioh Heilkraut, das durch seinen eigenartigen, stark zigen Geruch schon allein die Aufmerksamkeit • regt. Gesammelt wird das ganze blühende $rQ. bis Mitte September. Es bildet oft richtige PM die einfach mit der Gartenschere abgeschnitten den. Anhaftende Erde klopft man ab, fremde mengungen, holzige Teile, Gras usw. liest man DiJ 1 Wiese Heugras ♦ Damenbart A Gesichtshaare, alle lästig, Haare werd, nur durch d. von mir angew. einzig sichere Meth. unt. Garant, für immer mit d. Wurzel entfernt Fran B.Gnlden.seii35Fr.W.Henkel Sprechstunden jeden Miltwoch: Gießen Am Riegelpfad 32, 9-17 Uhr. 1359£ für Volksbilduna, Alessandro Pavolini. Eine Abteilung der ^/-Leibstandarte erwies bei der An- und Abfahrt die militärischen Ehrenbezeigungen. Die Reichsfrauenführerin Scho ltz-Klink traf auf Einladung der deutschen Volksgruppe in der Slowakei ein und besuchte als Gast die karpathendeutsche Frauenschaft und deren soziale Einrichtungen in den verschiedenen deutschen Sprachinseln. | prangender Gommertag. I Die Pfingstrosen blühen noch und die Heckenrosen beeilen sich, dem Juni Ehre zu erweisen. Hie und da leuchtet aus den Gärten auch schon das dunkle Hwt der „Gruß an Teplitz" oder das silbrige Rosa der „La"France". Akazien und Lin- den beschließen den Reigen der blühenden Bäume. Weiße Lilien und blauer Rittersporn zeigen an, daß wir auf der Höhe des Jahres stehen. Für die Idylle aber ist wenig Zeit. Draußen auf den Wiesen ist der Heuschnitt in vollem Gange. Junge und Alte helfen mit. Man merkt ihnen die Freude an, wenn sie auf einer Heugabel nach ihren Kräften einen möglichst großen Heubund auf den Wagen hinaufstaken. Manchmal geht ihr Blick hinüber'zu den Feldern mit dem Wintergetreide, dessen reicher Aehrenansatz sich in leichtem Winde wiegt. Im Mai trieb ber hartnäckige Winter in manchen deutschen Landschaften noch ein verspätetes Schneeflockenqe- wimmel vor sich her. Seitdem ist alles wundervoll gewachsen. Auch jene, die aus Erfahrung eine Ver- spatung m der Vegetation nicht gleich auf die tra- 9W Schulter nehmen, sind doch überrascht, wie prachtvoll alles aufgeholt hat. In diesen Sommertagen drang aber auch bis m das stille Dorf die Ungewißheit, wie es nun gesucht. Betlog des Weiter Anzeigers _______ Schulftraße 7. ?2isD weitergehen solle. Das Dorf ist ruhig und klein und bescheiden, und seine Menschen reden nicht große Töne. Aber die großen Fragen unserer Zeit lassen sie genau so an wie den beweglichen Städter. Hier wird doppelt schwer empfunden, wenn irgend ein Verhältnis, in dem sich das Land befindet, unklar und darum unsicher ist. Niemand hat auf dem Dorf jemals den Machthabern des Kremls getraut. Nicht was unter den Daumennagel geht! Nun hat der Sonntag Klarheit gebracht. Es ist der Sonntag gewesen, auf dem das Jahr feinem inneren Werden, aber auch dem Kalender nach auf dem Höhepunkt steht. Jetzt find die langen Tage, die kurzen Nächte da. Es ist die Sonnenwende. Und es ist auch eine große deutsche Wende. Das empfindet jeder, der noch ein Gefühl für das bat, was zwischen Stall und Feld sinnt und spinnt, was zwischen Dorn und Korn im Winde steht. Die Stille des Dorfes ist sich des Weges wohl bewußt: sie ist des pfiffigen Spieles müde; sie will den kräftigen Schlußstrich. Dr. Ho. Feldthymian oder Quendel — aromatisch und heilkräftig. Der Gausachbearbeiter der Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaf- fung teilt mit: Der Feldthymian oder Quendel ist Gauleiter Sprenger im rheinhessischen Weinbaugebiet. NSG- Am Montag stattete Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n g e r dem Weinbaugebiet b e i Mölsheim in Rheinhessen einen Besuch ab Zur Einleitung sofortiger praktischer Maßnahmen zur Abhilfe eines durch Erdrutsch angerichteten schadens, dem 20 Hektar Wsinbaugebiet zum Opfer fielen. Dann stattete der Gauleiter auch dem R e« benaufbaugebiet von Wöllstein, Siefersheim, Frei-Laubersheim und Fürfeld einen Besuch ab. Da hier durch die Reblaus umfangreiche Schäden angerichtet wurden, gilt es, der Verseuchung Einhalt zu gebieten und vorsorgliche Maßnahmen gegen ein Weitergreifen zu treffen. Der Aufbau in diesen Gebieten wird in fünf Abschnitten für je zwei Jahre durchgeführt. Als Arbeitskräfte werden Strafgefangene herangezogen. Die Arbeiten, die unter anderem eine Verwertung von einer Million Reben an Ort und Stelle vorsehen, nehmen einen raschen Fortgang. Der Gauleiter besuchte noch andere von Unwetter heimgesuchte Gebiete und gab Anweisungen aus eigener Anschauung für eine baldige praktische Abhilfe. Abschließend wurde der Kammerhof im Ried besichtigt. Mutiges Verhalten französischer Kriegsgefangener. Berlin, 24. Juni. (DNB. Funkspruch.) Bor einiger Zett wurde ein Dorf in Westdeutschland von einem Angriff englischer Fli e- g e r betroffen, die eine Anzahl Spreng- und Brandbomben über dem Ort abwarfen. Es entstanden einige Schadenfeuer, von denen Wohnhäuser und die dazugehörigen Nebengebäude betroffen wurden. Zur Bekämpfung der Brände, die das Dorf gefährdeten, wurden auch französische Kriegsgefangene von ihren ländlichen Arbeitsstätten aus herangezogen. Neun Gefangene zeichneten sich durch besonders mutiges Verhalten aus. Sie verhinderten, daß größere Schäden an Gebäuden und landwirtschaftlichen Werten entstanden. Der Führer hat angeordnet, daß sie aus der Gefangenschaft zu entlassen sind. Der deutsche Botschafter in Paris, Abetz, ist beauftragt, ber französischen Regierung davon Mitteilung zu machen. Gestern entschlief nach schwerem Leiden meine liebe Brau, unsere mite Mutter, meine liebe Tochter, unsere acnw'ester, Schwägerin und Tante Frau Mathilde Krause im Alter von 33 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Hilmar Krause nebst Kindern und allen Angehörigen. Gießen (Am Kugelberg 25), den 23. Juni 1941. Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 25. Juni, 14.30 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. ' Stellenangebote Tüchtige gesucht. 02122 Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. GießenerAnzeig. Kaofgesnche | Vermietungen"! Möbl. Zimmer vorübergehend zu Derrn. 2720d £leölgftmBei9p | Mietgesuche | 3 4-3immer- Bolnnno in Gießen oder Umgeb, gesucht, ^chriftl. Angeb. unter 02119 an den Gieß. Anz. Die Trocknung geschieht in dünner Schicht auf tigen, luftige Dachböden. Man berühre das gut möglichst wenig, damit Blüten und Blätter M abfallen. Der Versand soll möglichst laufend oorqe nommen werden und bis spätestens Ende Sep:^ ber durchgeführt sein. Landkreis Gießen. * Lollar, 24. Juni. Am heutigen Dienstag, fM wurde hier der Einwohner Wilhelm Wagner^ einem M i l ch a u t o ungefähren. Der beton, ernswerte Mann erlitt dabei innere Verletzun.,e». so daß er von der Bereitschaft Gießen des Deuts' Roten Kreuzes nack) Gießen in ein Krankens verbracht werden mußte. * Großen-Linden, 22. Juni. Dieser Z waren es 25 Jahre, daß die Familie Fr. <51 o d dem Hause des Landwirts Philipp Peppliri Frankfurter Straße 54, wohnte. Ein Viertelj hundert haben Mieter und Vermieter in gutem ©n< vernehmen verlebt, eine Auszeichnung für beide. W fiinarl s* Wr |M durch «Ä Ä Iti n oin 1- Ä B'j 5Ä ÜÄ SÄ? aÄ'Uruj |Ä‘A K Geschäfts-Drucksachen Rechnungen . . _ ... . _ Briefumschläge bei Bruhl, Schulstraße 7 + Grün berg , 21. Juni. Die letzte VorstellM des Feierabendringes Grünberg brachte Auftreten der Künstlertruppe „Die Eulenspieg-l", Die vielseitigen Darbietungen der aus vier Hern und zwei Damen bestehenden Künstlerschar brache einen Abend mit Humor und froher Laune ml wurden mit reichem Beifall belohnt. Damit hat.'er Feierabendring Grünberg, geschaffen durch die N-Z.. Gemeinschaft „Kraft durch Freude", sein Programm trotz der Kriegszeit restlos durchgeführt. Insgesamt wurden von Oktober 1940 bis jetzt 12 VeranM. tungen abgehalten; es wurden gebracht: 3 Scheu« spiele, 4 Lustspiele, 2 Vorträge und 3 bunte Abende. Angeschlossen waren dem Feierabendring 170 M. glieöer. Jedes Mitglied hatte einschließlich Einschre gebühr einen Jahresbeitrag von 9 RM. zu leist und war damit teilnahmeberechtigt zu den zw Veranstaltungen. Schwememarkt in Buhbach. * Butzbach, 24. Juni. Aus dem Heuti Schweinemarkt standen 288 Ferkel zum Sir kauf. Es kosteten bis sechs Wochen alte Ferkel Z bis 25 RM., 6 bis 8 Wochen alte 25 bis 28 TO, 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 32 RM. Nach schleppendem Handel verblieb geringer Ueberstand. Haupnchrtsttetter: Dr. Friedrich Btiöelm Lasge. Slelwerrreler M Hauptlchrtftletters: Ernst Bkumschrtu. Verantwortlich für Potttü o) Büder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans rhyrt-Ii für Stadt Gießen, Provnu, Wtrt,chan u. Sport: Ernst Btumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Univerfttütsdruckerei R. Lange VerlaySleÜer: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans BeL Verantwortlich für den Fnbalt der An» eigen: Tveodor Kümmel $13hÄ kB gleichen leiten in 5 llionale Moloto ir die inte : Slatin nich 1 der Fühl atürliche ismu s"; u i »Sir werden r-mis stet- |’h ans Ende । k Rede irr wir im IM Mit t M-tarischen fcn.“ Hand in hc : Alution geh I i ständig ve anfisprof - genügt, an zum ' dm die ; denken, v,,d W Erdkuge ^-8 Ttctins I *4 das ganze ^pferift ^stznhal -daß nur e ^Nitarwis, '»Aichen E fpt Gebik »vranjba“ eg ! ^stch'von f 3mmei • das q[ei Armee de •hals." Wie der italienische Rundfunk meldet, ist der wie der ihm nahe verwandte Gartenchymia- Flugverkehr zwischen Holländisch-Indien, Singa- - ' < - - pur, Hongkong und Schanghai eingestellt worden. Plötzlich und unerwartet verschied heute nach einem kurzen Krankenlager mein lieber, guter Mann, Bruder, Schwager und Onkel 6 Herr Heinrich Wallbott Bahnverwalter i. R. im Alter von 73 Jahren. In tiefer Trauer: Katharine Wallbott, geb. Balser. Gießen, Beuern, Burkhardsfelden, Frankfurt a. M. den 22. Juni 1941. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Juni, 14.45 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. ------------ 02124 Brühl’sche Druckerei. Schulst., 7, Ruf 22511 LiebsgUtze M | Verkäufe ” Eisfchranl ISieil. Kaffeeservice, 1 Reibeü' maschine alles fast neu zu verkauf. [021» Näh. in der Öte- schäftsstelle de?- Gieß. Anzeigers Uni form mantef! (für Eisenbahn' Größe 50 1 schwarze Hol« 110 cm weit 1 Mütze, Gr. zu verkauf, oyui Zu erfragen im Gießen. Anzeig- IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIHB 20 v. S. erhall« bet wteöecholt« t* aobrna tinateitW IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHL Allen Teilnehmern des V orbereitungs-Kursus für das Reichssportabzeichen zur Kenntnis, daß sich die vorgesehene Umlegung der Uebungsstunden von Dienstag auf Freitag leider nicht ermöglichen läßt. Nächste Uebnngsstunde daher heute Dienstag, 19.45—20.45 Uhr auf dem Universitäts-Sportplatz. ___ 2716 D Gemeinsame Bekanntmachung der candräie der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Eierverteilung. In der Zeit vom 25. bis 29. Juni 1941 werden auf den Bestellschein 24 der Reichseierkarte 4 Eier ausgegeben, und zwar auf die Abschnitte c und d je 2 Eier. 2722D Gießen, den 23. Juni 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbad) sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. m.m Zweiter Blatt Dienstag, 2^. Zuni Ml Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Stillstand gekommen. Nach Friedcnsschluß ging b Sowjetgesanbtschaft in Helsinki sofort an den Wi die ie- international bleiben muß. Ismus st e t s Und Stalin sagt in s ans Ende treu bleiben. Moskau hinter dem Belgrader Slaalsstreich Hmänicn, baß für bie innerpolitischen Schwierig, 'eten und für bie wirtschaftliche Notlage lebiglich fö? IMo hiirrh bie Vach U N g Deutschlanbs burchgesuhrt werben". Ein nach ber Besetzung Belgrads in bcr bortigen Sowjetgesanbtfchaft aufgesunbenes Schriftstück in russischer Sprache, bas aus bem Herbst 1940 staimnt, besagt: „Die UdSSR, wird erst im gegebenen Moment reagieren. Die Achsenmächte haben ihre Streitkräfte weiter verzettelt, und deshalb wird die UdSSR, plötzlich gegen Deutschland losschlagen. Dabei wird die UdSSR, die Karpathen überschreiten, was das Signal für eine Revolution in Ungarn fein wird, und durch Ungarn werden die Truppen nach Jugoslawien ziehen und an die Adria vordringen, werden den Balkan und den Rahen Osten von Deutschland trennen. Wann wird das geschehen? 3n dem Augenblick, den die Sowjets für einen Erfolg dieses Unternehmens am geeignetsten halten. Gleichzeitig damit wird die Revolution in Frankreich ausbrechen. 3n 3ugoflawien werden die Massen in dem Maße, wie sich die heutige wirtschaftliche Lage verschlechtert, immer mehr radikalisiert werden. Wenn der Winter ebenso kalt wie hungrig wird, dann wird 3ugo- slawien im Frühling zu einem Pulverfaß, an das man nur ein Streichholz zu holten braucht. iner Rebe im Januar 1940: „Mit Lenins Fahnen iben wir im Kampfe für bie Oktober-Revolution «liegt Mit derselben Fahne werben wir bei ber roletarischen Revolution in der ganzen Welt II. In genauer Uebereinstimmung mit ber vorstehenb geschliberten unterirdischen Propaganda stehen bie sonstigen Mittel ber politischen Agitation, bie bie Sowjetunion in ben genannten ßänbern verwenbet. So hat Moskau immer wieder versucht, die vermittelnde Rolle Deutschlands bei der Beilegung der territorialen Streitigkeiten zwischen Rumänien, Ungarn und Bulgarien zu stören und den Beitritt der Balkanstaaten zum Dreimächtepakt zu verhindern. Die deutsch-italienische (Garantie für bie neuen rumänischen Grenzen würbe von ber kommunistischen Agitation in eine antirussische Kampsmaßnahme umgefälscht. Gegen ben Anschluß Bulgariens an ben Dreier-Pakt hat Moskau mit befonberem Nachbruck gearbeitet Ein Sonber- belegierter ber Sowjetunion wurde Ende November 1940 zu König Boris entsandt, um die Annäherung Bulgariens an die Achsenmächte zu hintertreiben. Als Bulgarien die Zustimmung zum Einmarsch deut- scher Truppen erteilte, behauptete bie Sowjetregierung obwohl sie vorher von ber Reichsregierung über'bie Grünbe unb Ziele der deutschen Maß- nahmen auf dem Balkan auf das Genaueste unter- egen. Hand in Hand mit dieser Aufhetzung zur Welt- volution geht eine für das Inland bestimmte und ch ständig verschärfende Kriegs- und Rü- ungspropaganda in der Sowjetunion selbst, ls genügt an das Manifest des Marschalls B u - icnnpj zum Jahreswechsel 1940/41 zu erinnern, 1 dem die Jugend aufgefordert wird, immer daran 1 denken, ^„dah im Augenblick, in dem fast die inz§ Erdkugel vom Kriege ergriffen ist, bie Wei- ;ng Statins heilig erfüllt werben muß. Unermüb- ch bas ganze Lanb im Z u st a n b ständiger 1 mp f e r i jd) c r mobilisierter Bereit- haft zu halten. Man muß beharrlich baran ben« in, baß nur ein Krieger, ber sich in vollem Umfang ir Militärwissenschaften bemächtigt hat, dem Feind in löblichen Stoß versetzen kann." Enbe Mai 1941 «reibt Gebietskommissar Batanow in ber ßramba", es sei notwendig, „baß bie Sowjetmion sich von Tag zu Tag auf ben Krieg vorbe- tütet" Immer miebcr bringt bie gesamte Sowjet- Pi esse bas gleiche Motto: „Unsere rote Armee ist Me Armee ber Weltrevolution unb des Weltprole- Ipriats." Diese Hinarbeit auf bie Weltrevolution unb bie irnersowjetische militärische Vorbereitung barauf iMrben unter bem Einbruck ber militärischen (fr« itge ber Achsenmächte in zunehmenbem Maße auf keutschland abgestellt und in ben einzelnen Üimbern burch eine konkrete, sich ständig verstör- kibe Agitation gegen bas Reich ergänzt. Alle iifoen» unb innenpolitischen Schwierigkeiten der ver- kiebenen europäischen Staaten müssen in biefem h tzfeldzug Argumente liefern. In Rumän i e n Kl bie Hetze ber Kommunisten nicht einmal in ben irien Monaten noch AbWutz des deutsch-ruffilch-n )ieunbschaftsvertrages gemilbert worben. Von amt- liiizer rumänischer Seite wurde dem deutschen Geübten am 15. Februar 1940 erklärt, die ruma- ü'chen Kommunisten seien in ihren Äußerungen «nb Rundschreiben stark antinationalsozialistisch und eUibeutfd); burch bie offizielle Politik von Moskau unb Berlin ließen sie sich in keiner Weise Einflüssen. In Uebereinstimmung mit biefer Fest- licüung betont bie kommunistische Propaganda in t.-.w hi« innprnnliHffhpn Scklwieria- richtet worden war, in einer gewollt feindlichen öffentlichen Erklärung, daß bie bulgarische Haltung zur Hineinziehung dieses Laubes in ben Krieg führen würbe. In Rumänien würben Kommunisten und bezahlte Agenten in bie Legionär-Bewegung eingeschmuggelt, bic bie inneren rumänischen Gegensätze für bie trüben Zwecke Moskaus auszunutzen versuchten. Den Höhepunkt ber kommunistischen Aktion bilbete ber Aufstandsoersuch ber extremen Legionäre am 23. unb 24. Januar 1941, ber von bolschewistischen Agenten ins Leben gerufen worben ist. Nach Scheitern bes Putsches flüchteten sich einige Führer des Aufstanbes in bie Sowjetgesandtschaft. Ebenso deutlich zeigen sich die russischen Intrigen in der Haltung Moskaus gegenüber Jugoslawien. Aus aufgefundenen französischen Dokumenten sind ber Reichsregierung Äußerungen bes russischen Außenkommissars Molotow bekannt geworben gegenüber bem jugoslawischen Delegierten Georgewitsch, bie beweisen, baß Molotow bemüht war, sich als gegen Dcutschlanb eingestellt zu zeigen. Molotow hat offen bic Möglichkeit angebeutet, daß sich Rußland jedem Vorgehen Italiens unb Deutschlands im Donaugebiet widersetzen würbe. Ueberbies In Bulgarien würbe ber beutsch-sowjetische Freundschaftspakt von bcr kommunistischen Propa- ganba als volle Kapitulation Deutschlands vor ber Stärke Rußlanbs ausgegeben, unter ungeheuerlichen Beschimpfungen Deutschlanbs würbe zur Weiterführung bes Kampfes gegen ben Faschismus unb bie butsch-italienische Aggression aufgerufen. In Ungarn konnte bie bolschewistische Propaganda kaum Helfer finben, ba hier bic Erinnerung an bie Schreckensherrschaft Bela Khuns noch lebenbig ist. Um so ungehemmter verfolgt deshalb bie Sowjetunion in ben im März 1939 Ungarn zurückgegebe- nen Gebieten mit ruthenischer Minderheit ihre unterirbische Propaganba, bie sie hier mit annexio- nistischen Zielen oerbinbet. So berichtet z. B. bie Amsterdamer Zeitung „Algemeen Handelsblad" am 30. Dezember 1939, daß man in jenen Gebieten überall Sowjetsterne unb Hammer- unb Sichelzeichen auf ben Mauern sähe. Es mürben fortwährend unb in großem Umfang Flugzettel verteilt, bic höchstwahrscheinlich aus Rußlanb eingeschmuggelt seien. Die Flugzettel besagten, baß Väterchen Stalin, bcr Vater aller Russen unb stammverwanbten Gruppen, unb Bruder Woroschilow bas arme unterbrückte ru- thenische Volk von seinen ungarischen Gewaltherrschern befreien wollten. Daß bie Sowjetunion tat- sächlich aggressive Absichten gegen Ungarn hegte, wirb in einem in Athen aufgefunbenen Bericht bes griechischen Gesanbten in Ankara vom 3. Februar 1941 bezeugt. Danach hat ber Sowjetgesandte seinem griechischen Kollegen gegenüber erklärt, „baß Ungarn noch nichts von feiten Rußlanbs zu befürchten habe", wobei er „bas Gegenteil für bie Zukunft keineswegs ausschloß". In ber Slowakei fällte der Kampf gegen die bestehende Regierung durch Eindringen in bic Hlinka-Garbe unb bie staatlichen Gewerkschaften vorangetrieben werden. Tatsächlich ist eine überaus rege Agitation mit Flugblättern, Maueranschriften, Handzetteln und kommunistischen Symbolen betrieben worden, wobei bie scharfe antibeutsche Tenbenz Hand in Hanb ging mit Bestrebungen, bic offen auf eine Angliederung bes ßanbes an bie Sowjetunion hinzielten. Wie Havas Anfang März 1940 bezeugt, würbe bas Agitationsmaterial im Gebäube ber Sowjetgesandtschaft gebrückt. In Schweben wirb bas offizielle Organ ber Komintern „Die Runbschau" gebrückt. Hauptpropa- ganbaorgan ber schwebifchen Kommunisten ist bic TageszeUung „Ny Dag". Die Haltung dieses von Sowjetrußland ausgehaltenen Blattes ist zuneh- nicnb deutschfeindlich. So vublizierte das Blatt z. B. Ende 1941 ein angebliches Manifest der deut- fchen kommunistischen Jugend, in dem bie butschen Maßnahmen gegen Jugoslawien aufs schärfste verurteilt würben. Die Ausgabe würbe ben englischen unb amerikanischen Zeitungskorresponbenten in verschlossenem Umschlag zugeschickt. Das Manifest war blau angestrichen. Das Dokument enthält einen klaren Aufruf zum Aufstanb unb zum Defaitismus. Es broht mit Moskaus Mißbilligung. „New York Times" frhreibt, es komme von ber Komintern in Moskau. Beobachter in Stockholm betrachteten bas Manifest als ein neues unb einbrucksvolles Zeichen für bie schnelle Verschlechterung ber Beziehungen zwischen Sowjetrußland unb Dcutschlanb". In Finnlanb war bie bolschewistische Propaganda während des finnisch-russischen Krieges zum hat die Sowjetregierung Jugoslawien zu beschleunigter Aufrüstung angetrieben und mitgctcilt, daß sie bereit fei, diese Aufrüstung burd) Lieferung von Waffen auf Kredit zu unterstützen. Entsprechend der Anregung bcr Sowjctregicrung überreicht bcr scr- bische Gesandte in Moskau bem Gehilfen bes Außen- kommiffars 2vifchinski ein Verzeichnis bes von Serbien gewünschten Kriegsmaterials. Bereits eine Woche später wurde dem serbischen Militärattache vom russischen Generalstabschef bie Antwort erteilt: „Wir geben alles Angeforberte, unb zwar sofort." Das russische Entgegenkommen ging noch weiter: Noch mehr Material könne geliefert werden; aud) könne Jugoslawien bie Preise und die Zah- lungswcisc selbst bestimmen. Einzige Bedingung bcr Russen war absolute Diskretion; insbesonberc sollte nerhinbert werben, daß Deutschland, Bulgarien ober Rumänien etwas von den Lieferungen erführe. Hieraus ist ersichtlich, baß bie jugoslawischen Militär- kreise bic von Rußlanb angeregte Aufrüstung als eine gegen bic Achse gerichtete Maßnahme verstau- ben. In ben folgenden Wochen werden dann ober bic Vcrhanblungen russischerseits verzögert. Offensichtlid) soll der Waffenhandel als Druckmittel gegen bic damals beginnende Annäherung bcr Regierung Zvetkovic an bie Achsenmächte benutzt werben Nachdem einige Wochen vergangen waren, meldet bcr jugoslawische Militärattache in Moskau: „Am 4. Februar hat mir das sowjetrussische Kricgsmini- stcrium mitgctcilt, bic Vcrhanblungen über bie Lieferung bes Kriegsmaterials seien burch bic Unterzeichnung unseres Paktes mit Ungarn unb des Handelsvertrages mit Deutschland verzögert worden. Bekanntlich wurde der Belgrader Staatsstreich und die Regierung Simowitsch vom russischen Rundfunk und von der russischen presse lebhaft begrüßt. Zweifellos sind die Putschisten bereits vor dem Umsturz durch Hoffnungen auf russische Hilfe in ihren Plänen bestärkt worden. Die Erwartungen der Simowitsdi-Gruppe schienen sich zu erfüllen, als am 5. April der russisch-jugoslawische Freundschasts- und Richtangriffspakt in Moskau unterzeichnet wurde. Vieser Vertrag kann nach der ganzen Lage der Umstände nur als eine direkte Provokation Deutschlands und als eine Ermutigung der antideutschen Haltung der Regierung Simowitsch aufgefaßt werden. Es liegen urkundliche Beweise dafür vor, daß Sowjetrußlanb bem jugoslawischen unb griechischen Gcneralstab Nachrichten über Staub unb Bewegung deutscher unb italienischer Truppen übermittelt hat. Aus einmanbfreier Quelle ist schließlich bekannt geworben, daß bie Sowjetregierung am 10. April bem jugoslawischen Gesandten die Lieferung von .Kriegsmaterial durch das Schwarz-' Meer vorgeschlagen hat. Das Kriegsmaterial sollte zunächst nach bem Piräus gebracht werben. Diese Nachricht zeigt, baß bie Sowjctregicrung ben jugoslawischen Kampf gegen bas Reick) wenigstens durch Waffcnlieferun- gen zu unterstützen und damit dem Reich in seinem Existenzkampf in den Rücken zu fallen gewillt war. Diese ganze -Politik beruht offenkundig auf einer politischen und militärischen Zusammenarbeit der Sowjetunion mit England und neuerdings auch mit Amerika. Ein weiteres Zeichen dieser Zusammenarbeit ist z. B. in bcr am 18. März ergangenen Vcrorbnung bes Außenhanbclskommissars Mikojan zu erkennen, wonach ber Durchtransport von Kriegsmaterial burd) bas Gebiet bcr Sowjetunion verboten wirb. Es ist ganz offensichtlich, baß biese Be- ftimmung, bic in erster Linie gegen bic Zufuhr Deutschlands aus Ostasten gerichtet ist, einseitig d-ie Interessen bcr Gegner Deutschlands begünstigt. Sie wird von ber englischen unb amerikanischen Presse ganz offen in biefem Sinne begrüßt. Etwa zu gleicher Zeit tritt auch bic biplomatische Unterstützung, bic Rußlanb bcr englischen Regierung auf bem Balkan gewährt, offen zutage. Bekanntlid) verfolgte bic Reise bes englischen Außenministers Eben nach Istanbul den Zweck, eine Balkanfront unter Einbeziehung ber Türkei aufzubauen unb womöglich auch bie Sowjetunion in diesen Kreis einzuspannen, was durch eine Reise Edens nach Moskau angebahnt werden sollte. Wenn auch diese Reise nicht zustande kam, weil die Sowjetunion den Zeit« punkt noch nicht für gekommen ansah, um förmlich auf die Seite der Gegner Deutschlands zu treten, so war Moskau doch entschlossen, in engem Kontakt mit England vorzugehen, was durch die Reise des englischen Botschafters Cripps mit einem russischen Militärflugzeug nach Ankara und durch Vermittlung des dortigen Sowjetbotsd)afters erreicht wurde. Das Ergebnis dieser Besprechung war bie am 25. März 1941 veröffentlichte Erklärung, in bcr bie Sowjetunion unter Berufung auf ben be» stehenben Nichtangriffspakt ber Türkei vollste Neutralität für ben Fall etwaiger Konflikte ^ustcherte. Welches hierbei bas Ziel der Sowjetunion war, wurde von bem Korresponbenten ber Asfociateb Preß in Ankara mit folgenben Worten gekennzeichnet: „Durch Ausschaltung einer möglichen russischen Gegenaktion für ben Fall eines türkischen .Kriegseintritts an turr Seite Englcmbs arbeitet Moskau zum ersten Mcm? offen unb eindrucksvoll gegen bic deutsche Diplomatie." Wenn bie englischen Kriegs- ausweitungspläne damals an ber realistischen Haltung bcr Türkei scheiterten, so änbert bas nichts an ber Tatsache, daß Rußland den englischen Absichten Vorschub leistete. Die gleiche Politik verfolgte Moskau mit mehr Erfolg gegenüber Jugoslawien, als cs die Belgrader Putschisten in voller Uebereinstimmung mit England zum Staatsstreich ermunterte und durch Abschluß des Freundschaftsvertrages in ihrem Kriegswillen bestärkte. Seitdem Haden sich die Beziehungen zwischen der Sowjetunion unb England auf politischem und militärischem Gebiet immer enger gestaltet, wie namentlich aus den in letzter Zeit eingegangenen Nachrichten über bie Reise bes Botschafters Cripps nach Conbon hervorgeht Schließlich liegen noch urkunbliche Beweise bafür vor, baß auch Der- banblungcn zwischen Moskau und Washington im Gange sind, bie eine engere politische Verbindung zwischen diesen beiden Staaten zum Ziel haben. Ein vertrauliches Zirkularschreiben, das der Sowjetgesanbte in Bukarest am 8. Juni an eine Reihe non ihm politisch nahestehenden Diplomaten gerichtet hat, bezeichnet ein solches Bündnis triumphierend als bic größte militärische und mttiji schaftliche Macht bcr Welt. Die Propaganda und politische Agitation der Sowjets Der Bericht des Auswärtigen Amts über die bolschewistischen Umtriebe gegen Deutschland in ganz Europa. beraufbau bcr kommunistischen Partei. Für bie eigentliche Propaganba würbe bie „Vereinigung für Frieben unb Freunbschaft mit bcr Sowjetunion" geschaffen, unter bereu Mitgliedern sich — laut finnischem Gerichtsurteil — zahlreiche kriminelle Elemente befanben. Für bic Propaganda wurde vom russischen Staatsrundfunk in bcr Nähe der finnischen Grenze bcr Senber Petroskoi errichtet, bcr in zahlosen Agitationssenbungen bas innerpolitische Leben Finnlands zu stören unb bic finnische 'Regierung ftänbig unter Druck zu halten suchte. Auch hierbei wirb bas Ziel verfolgt, bie freundschaftlichen Beziehungen zwischen Finnsanb unb bem Deutschen Reich zu trüben. In Frankreich würben bie Bemühungen französischer Politiker, bie nach bcr Nieberlage bie französische Bevölkerung für eine Politik bcr Zusammenarbeit mit Dcutschlanb unb ber europäischen Solidarität zu gewinnen suchten, von Moskau systematisch gestört. Die Mitglieder ber Regierung Pö- tain würben als käufliche Verräter und Söldlinge kleiner hochkapitalistischcr Gruppen hingestellt. Die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten Frankreichs nach bcr Nieberlage würben ausschließlich auf bic Besetzung bes ßanbes burch Deutschland zurückgeführt. Fast alle Flugblätter und illegalen Zeitungen enden mit dem Aufruf zur bolschewistischen Revolution unb zur Zusammenarbeit mit Sowjetrußlanb, bie zur Behebung aller Nöte ber Gegenwart führen werbe. Auch in Belgien unb Hollanb ist bic antibeutsche kommunistische Agitation im gleichen Sinne überaus rege. Im Generalgouvernement hat sofort nach Abgrenzung ber beutschen unb russischen Interessengebiete die Sowjctpropoganba eingesetzt. Sie roenbet sich hier vor allem mit ber panslawistischen Jbee an ben polnischen Nationalismus unb sucht sich biesen Kreisen als zukünftiger Befreier von ber beutschen Herrschaft vorzustellen. Anderseits verschmähen es die Russen natürlich nicht, sich besonders ber 3uben für Paßfälschungen unb Nachrichtenübermittlung zu bedienen. Neuerdings wird auch ber vergebliche Versuch unternommen, mit hetzerischer Zerfetzungspropaganba an bie beutschen Truppen heranzutreten. Sogar in Griechenland haben nach Berichten bes bortigen Bevollmächtigten bes Reiches in den wenigen Wochen, die seit bem beutschen Einmarsch verstrichen sinb, bie Bolschewiken bereits versucht, bas von Englanb im Stich gelassene griechische Volk erneut gegen Deutschland u»nd Italien auf^u- hetzen. Wie überall in ben besetzten Gebieten wirb auch hier für ben Fall eines beutsch-rusfischen Krieges bic Revolution vorbereitet unb bcr Anschluß an bie Sowjetunion als Allheilmittel für bic lieber» Windung ber Schwierigkeiten verkünbet. So Hal die russische Propaganda in allen Ländern Europas die Schwierigkeilen und Umwälzungen, die der Krieg mit sich brachte, für ihre weltrevolutionären Umtriebe auszunuhen versucht. Ueberall ist diese revolutionäre Agitation mit einer von Monat zu Monat zunehmenden Hetze gegen das Reick) und seine Versuche, eine neue stabile Ordnung in Europa zu schassen, verbunden worden. vintschland verantwortlich sei. Die durch bie Lö« hing ber siebenbürgischen Frage aufgewühlten naho- "o'istischen Leidenschaften werden zur Hetze gegen ta Wiener Schiedsspruch und damit gegen Die Aüchsregierung ausgebeutet. Nach bem Beitritt Ximäniens zum Dreimächtepakt wirb — wenn auch ?e geblich — versucht, bic Bevölkerung gegen bie feitschen Truppen aufzuhetzen. Unb bas alles ge» sheht mit Druckschriften unb Flugblättern, beren iWm- und Drucktechnik erkennen läßt, baß sie im Hiislanb hergestellt mürben, unb die nach Heilung ber zustänbigen rumänischen Behörden iu r d) Kuriere ber Sowjetgesandt- Ich ast nach Bukarest gebracht worben finb _ 4n Jugoslawien läßt sich vom Spätsommer M an gleichfalls eine Wenbung ber kommunistl- fli'N Propaganba in antideutschem Sinne beobachten, ko wird in einem anläßlich des Jahrestages des l'itsch-rufsischcn Vertrages 1940 verbreiteten Flug- i'ott die jugoslawische Regierung angegriffen, wen V eine Annäherungspolitik an Rom und Berlin [ilreibe und Jugoslawien „vor den lNiperialiststchen til gen Deutschlands und Italiens spannen wolle. Achnlich wird in einem im November in Agram vertriebenen kommunistischen Flugblatt Marek angegriffen, weil er bas Lanb „an bic faschistischen Imperialisten in Berlin unb Rom verkaufen wolle". In einem Flugblatt zum russischen Revolutionstage 1940 wirb zum Protest aufgerufen „gegen bas Paktieren bes Regimes Zvetkovic mit ben imperialistischen Regierungen von Berlin und Rom". Dem gleichen Ziel bienten Mafscnbemonstrationcn, bie von sowjetischer Seite in Szene gesetzt würben; als gelegentlich einer solchen Kunbgedung von ber jugoslawischen Polizei Verhaftungen vorgenommen würben, stellte sich heraus, baß sich unter ben Verhafteten '21 nge ft eilte bcr Belgraber Sowjetgesanbtschaft befanben. Mitunter werben in kommunistischen Kreisen offen russische Eroberungsabsichten auf bem Balkan unb gegen Dcutschlanb proklamiert. So berichtet bic Deutsche Gcsanbtschast in 'Beigrab am 13. September 1940, vor einigen Wochen sei auf einer Tagung kommunistischer Parteifunktionäre in Agram von einem Teilnehmer erklärt worben, „baß nach ben aus Rußland eingegangenen Informationen die Gebiete der Slowakei, Ungarns, Jugoslawiens, Bulgariens, Rumäniens sowie des zur Beit von ben beutschen Truppen besetzten polnischen Raumes a l s russisches Protektorat bezeichnet werben sollten. Die Neuregelung könne aber erst nach Eintritt ber zu ermartenben militärischcn Sch w ä- Berlin, 24. Juni. (DNB.) Das Auswärtige Amt ist im Besitz umfassenber Beweise, daß von Moskau aus in britten ßänbern eine groß- angelegte Wühl- unb Umsturzpropaganda 1 betont deutschfeindlichem Sinne betrieben wird. Der alte Gedanke der Weltrevolution wird unverändert wcitcrverfolgt. Deutschland aber arirb auch nach Abschluß bes beutsch-sowjetischen Freunbschaftsabkommens auf eine Stufe mit Eng imd unb Frankreich gestellt unb gilt auch weiterhin als kapitalistischer Staat, ber 'vernichtet werben nuß. Die Verträge mit Dcutschlanb bienen hierbei ediglich als taktisches Mittel zur Ausnutzung einer günstigen politischen Konjunktur. Diese Tenbenzen werben besonbers klar befiniert n den im Oktober 1939 herausgegebenen „Richt- r inten für die innerparteiliche, organisatorische unb k deolvgische Kampagne bcr Kommunistischen Partei )er Slowakei". Diese Richtlinien knüpfen an einen »lusfprud) ßenins an, wonach auch mit einzelnen kapitalistischen ßänbern Pakte abgeschlossen werben können, wenn sie den Ingressen ber Sowjetunion bienen unb bie Möglichkeit schaffen, ben Gegner unschäb 1 ich ;u machen. Die taktische Zusammenarbeit mit Deutfd)lanb, so heißt cs in biesen Richtlinien weiter, entspreche völlig biesen Worten Lenins. Das Ziel Der sowjetischen Politik wirb mit folgenben Worten ^kennzeichnet: „Die Sowjetunion unb ihre rote llrmee können sich ohne Verluste bereit halten, im :eeigneten Augenblick an geeigneter Stelle den geschwächten Feind anzu- i reife n." Auch bie in Moskau erscheinenden Zeitungen unb Zeitschriften geben ben Kommunisten aller ßänber Immer roieber bie Parole ber We11revolution. Bezeichnend ist z. B. ein ßeitartifcl ber Keilschrift „Intcrnationalnij Majak) (1941, Nr. 1), jer unter ber Ucderschrift „Die Sache ßenins wirb 1 der ganzen Welt siegen" ausführt: „Unter dem 3anner der kommunistischen Internationale vereinen Jd) die Proletarier und Werktätigen ber ganzen ■Belt zu bem letzten unb entscheibenben Sieg gegen ■|cn Kapitalismus, für ben Sieg ber sozialistischen Revolution, für den- Kommunismus." (Jahrgang 41, Mr. 4.) ; Im gleichen Sinne betonen bie führenben Persön- Idjteiten in Moskau immer miebcr bie internationale Mission ber Sowjetunion: 5o Molotow in einer Rebe vom Dezember 1939: ,Jür bie internationale kommunistische Bewegung it Stalin nicht nur ber Führer bes Bolschewismus tnb bcr Führer bcr UdSSR., sondern auch bcr natürliche Führer bes Weltkommu- ; tismus"; unb in einem Artikel vom März 1940: .Dir werben bem Vermächtnis, baß ber Kommu- Aus der Stadt Gießen. Serien auf dem Lande UeberaU da, wo die Frage des Ferienaufenthaltes der Kinder nicht ohne weiteres durch die Landver» fchickung gelüst ist, [ft es ein besonderes Erzlehungs- Problem für die Mutter: wie sorge ich für Beschäftigung und Unterhaltung der Kinder, besonders der kleineren, während des Ferienaufenthalts auf dem Lande? Auch ihr selbst sollen ja die Ferien Ausspannung und Erholung bringen und nicht nur die Fortsetzung der häuslichen Sorge für die Ihren in einem anderen Rahmen bedeuten Das Beste für alle wird sein, wenn sie die Kinder — auch die kleineren — fty viel wie möglich sich selbst überläßt und nicht auf Schritt und Tritt mit Geboten und Verboten hinter ihnen her ist. Der Ferienaufenthalt, sei es auf dem Lande, sei es an der See, bedeutet für das Kind die Entdeckung und Inbesitznahme einer neuen Welt. Die will es sich am liebsten ganz allein erobern. An jedem Ort werden Verdunkelungszeit 24. Juni von 21.49 bis 4.59 Uhr. sich Spielkameraden finden, die ihm gemäß sind und mit denen es sich sein Ferienglück suchen kann. Viele Gefahren, die in der Stadt drohen und vor denen das Kind nur durch die unablässige Behütung durch die Mutter bewahrt bleiben kann, fallen aus dem Lande fort, und die Mutter kann es getrost die neue Umwelt allein oder in Gesellschaft ein- heimischer Kinder entdecken lassen. Mehr auf sich selbst gestellt als zu Hause wächst seine Selbständigkeit und kann ftd) ungefährdet entfalten. Jede Selbsthilfe, jedes Selbst-Etwasmachenkönnen löst bei dem normalen Kinde eine große, innere Befriedigung aus und läßt seine kleine Persönlichkeit wachsen. Schon bei den Vorbereitungen der Ferienreise stelle man sich darauf ein, das Kind für die einfache, ländliche Umgebung auszurüsten. Die „guten" Kleidchen können ruhig zu Hause bleiben, wichtig sind nur derbe, leicht waschbare Sachen, damit nicht jeder Grasfleck oder ein Riß der Anlaß zu Ermahnungen und Schelte sind. Auch in der Auswahl der mitzunehmenden Spielsachen übe man Beschränkung auf einfache Dinge wie einen Ball, Ausschnittbogen, Papier und Buntstifte und ein kleines Gesellschaftsspiel für Regentage. Auf dem Lande gibt es so viel zu sehen und zu entdecken, daß bei dem Kinde das Verlangen nach vielerlei Spielzeug gar nicht aus kommt. Gerade das verwöhnte Kind sollte während der Ferienreise an Einfachheit gewöhnt werden. Man überlasse es auch getrost dem Umgang mit den ländlichen Spielgefährten, selbst auf die Gefahr hin, daß es in Sprache und Gehaben etwas derber wird, als es zu Hause erwünscht ist. Gerade von diesen kleinen Kameraden kommt den Stadtkindern recht eigentlich das Ferienglück. Sie sind in der Natur und in der Tierwelt heimisch und eröffnen den Ferienkindern den Blick in eine ganz neue Welt. Nur von ferne überwache die Mutter ihre Ferienkinder, ohne sich ununterbrochen um sie zu kümmern. Auch eine Beule ist kein Unglück, vor dem sie ängstlich behütet werden müssen. Die Mutter tut den Kindern — und auch sich selbst — das Beste, wenn sie auch etwas Erzlehungs • Ferien nimmt. Das bedeutet für sie selbst wirkliches Ausspannen und Erholen und für die Kinder das Glück der Entdeckung einer neuen Welt und ihrer eigenen Kräfte. S. Dornotizen. Tageskalender für Dienstag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Der Weg ins Freie". •— Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Stern von Rio". Hilf mit! Die Deutsche Arbeitsfront und das Deutsche Rote Kreuz sammeln am £8. und 29. Juni, den Tagen der 1. Reichsstraßensammlung des 2. Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz. Neben den Sammlern des DRK. iverden die Walter der Deutschen Arbeitsfront, die Warte der NS.-Gemeln- schäft „Kratt durch Freude" und die Angehörigen der politischen Stoßtrupps in den Betrieben mit der Sammelbüchse an euch herantreten. Heckenrosen in vier verschiedenen Ausführungen werden das Zeichen fein, daß jeder Deutsche seine Spende gegeben hat. Aber wir wollen es in diesem Jahr Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. 12. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „So ist es!" muß Nissen zugeben. Zugleich ärgert er sich, daß er nicht schon selber an Professor Erik gedacht hat. Dabei fällt ihm zum ersten Male wieder ein, daß Lietzendorf Assistent von Erik war und eigentlich Bescheid wissen müßte. Da spricht Brigitte das gleiche aus. „fioft du denn nicht mal mit Lietzendorf darüber gereoet?" Er antwortet nicht gleich und bann weicht er aus. „Ich werde noch heute einen Brief an Professor Erik diktieren. Natürlich ganz allgemein, daß er nicht weiß, worauf ich letzten Endes hinziele. Ihn braucht ja sowieso bloß die chemische Seite der Sache zu interessieren." Brigitte versteht das Mißtrauen nicht. „Professor Erik ist doch schließlich ein Mann, mit dem man offen sprechen kann." Aber davon will Nissen nichts wissen. Man kennt Erik zu wenig. Man weiß nicht, ob er nicht schon durch eine Anfrage der Dominik- Werft etwa auf Gedanken gebracht wird, die' man besser vor ihm geheim hält. Diese Gelehrten unterhalten viel zu viele Beziehungen nach allen Seiten und Kreisen hin. Schon daß Erik mit Lind verkehrt, macht ihn verdächtig. Wie nun, wenn er zufällig mit dem Konkurrenten zusammentrifft und ihn ganz arg- los fragt: „Sagen Sie, bei Ihnen in der Stadt gibt es doch noch eine zweite Werft — was interessiert die Leute eigentlich die Frage, wie man aus der Kohlensäure den Sauerstoff zurückgewin- nen könnte — und zwar nicht die Frage etwa bloß nach der theoretischen Seite hin, sondern die Antwort nach den chemotechnischen Möglichkeiten?" Nichts liegt näher, daß Professor Erik so fragt, und über das, was Herr Lind bann tun wirb, braucht man sich bann wohl kaum noch Gedanken zu machen. Aber es brauchte ja nicht einmal bloß Herr Lind zu fein. Es 'gibt noch genug andere Werften hindern. Sonnenbaden — jedoch mit Vorbehalt Seltsam. — heißem Atem ein Geheimnis zu. fragt sie auch etwas. Und allmählich gewinnt sie ein Bild von... von Friedrich Dominiks Sohn. Brigitte weih, daß der Vater am nächsten SonnKranke Zahne vermindern unsere Leistungskrast. Wir haben deshalb die Pflicht, die Zähne immer gründlich zu pflegen. Bund 9 Rpf. ** Deutsches Frauenwerk Gießen« Mitte. Am 26. Juni, um 20 Uhr, findet im „Burg- Hof" der Gemeinschaftsabend statt. Vortrag von Frl. Dr. Block über England. ** Die Hauptversammlung des Ober- hessischen Gebirgsvereins, die wegen der Kriegslage im vorigen Jahre ausfiel, findet in diesem Jahre am Sonntag, 6. Juli, in Gemünden an der Wohra statt. Gpielvereinigunq 1926 Leihgestern. Leihgestern l.Jgd. — Niederweisel 1. Jgd. 4:0 (3:0). Leihgestern 2. Jgd. — Niederweisel 2. Jgd. 2:3 (1:2), Leihgestern Schüler — Großen-Linden Schüler 5:2. Die 1. Jugend der Spieloereinigung lieferte gegen Niederweisel ein gutes Spiel. Dem Spielverlauf wird das Resultat vollauf gerecht. Beide Mannschaf' ten hinterließen einen guten Eindruck. Die in öü 2. Jugend eingestellten neuen Kräfte fanden sich zuerst nicht ganz zurecht, so daß sie gleich mit 0:2 ine Hintertreffen kamen. Nach Halbzeit klappte es bann besser, aber es reichte nicht ganz zu dem verdienten Sieg. — Die Sportdienstgruppe errang in Großen- Linden einen schönen Sieg. Oie Brandbekämpfung bei Luftangriffen Ln erster Linie Aufgabe der Selbstschutzkräfte. falls unter Heranziehung der nachbarlichen Hilfe und anderer geeigneter Personen bas Menschenmäg- < : r _____ cr> - L - : S. . - Ulf Doch Nissen will nichts davon wissen. Brigitte hat Nissen seit ein paar Wochen nicht zu sehen bekommen. Er steckt über beide Ohren in der Arbeit. Aber sie haben wenigstens wohl täglich einmal, manchmal auch öfter, miteinander telephoniert. Dann ist Matthcus Lind dahintergekommen unb hat weitere Unterhaltungen verboten. Brigitte hat wohl zwei^Tage lang geheult. Am dritten hat sich ein Herz genommen unb mit der Mutter gesprochen. Nicht von ihrer jungen, traumseligen Liebe. Von der weiß sie ja selber raum. Aber von ihren Ritten unb heimlichen Zusammenkünften mit Nissen. Auch von seiner Arbeit, an der sie schmerzhaft-beseeli- genbe Anteile hat. „Vater wollte wohl bloß nicht bie viele Tele- phonierorei. Man weiß ja nie, ob nicht bas Frön- \ lein vom Amt zuhört. Unb in unserer kleinen Stabt schwatzen bie Leute gern ... Außerdem hat Nissen Dominik ja noch nicht mal Besuch bei uns gemacht. Martha Lind hörte aufmerksam zu. Manchmal Sag ihm, das solle er nachholen. Vielleicht am an! (U mirk 11 »K zsfT w nkf, 4. nnmutnl f«o SoNNtag ? 8 a&etfi ■A Uli iw D E in einem pW i* »4 Hill«®1“ Jifiertc u ,isP-W , litte MJ L * fielt tftti Über öi Beim Sonnenbad ist dringend Vorsicht anzuraten. Nicht gleich zu Beginn der schönen, warmen Jahreszeit darf das Bad übertrieben, zu lange ausgedehnt werden. Auch an die Wärme, an die starken Strahlen der Sonne muß sich der Körper allmählich gewöhnen. Außerdem eignet sich ein langes Sonnenbad nicht für jeden Menschen. Es gehört unbedingte Gesundheit der Organe dazu, denn die Sonne hat nicht nur die Kraft, heilsam zu wirken, sondern man kann auch erreichen, daß Krankheitskeime aller Art unter ihrer starken Einwirkung aufblühen und sich noch mehr verbreiten. Ein bekanntes Beispiel für diese Behauptung ist die Tuberkulose, die bei zu starker Bestrahlung nur noch mehr um sich greift; auch den Tuberkeln bekommt nämlich die Sonne, und unter ihrem Einfluß dehnen sie sich aus, werden kräftiger und damit immer verderblicher für den Menschen. Ferner wird ein schwaches Herzvon der Sonne viel au sehr angestrengt. Alternde Menschen, die unter Arterienverkalkung und zu hohem Blutdruck leiden, vertragen auch nur wenig Sonne. Wer vollkommen gesund ist, der kann es wohl wagen, sich stundenlang der Sonne auszusetzen, vorausgesetzt, daß er einige dringend notwendige Vorsichtsmaßregeln trifft. Wie lange jedem einzelnen ein Sonnenbad zuträglich fein kann, ist schwer zu sagen; der beste Maßstab dafür ist das Befinden nach dem Bade. Fühlt man sich gestärkt unb wohl, so yat bas Bad seine richtige Wirkung erreicht, bei Schwindel und Schwächegesühl wurde der Körper der Sonne zu lange ausgesetzt. Auf alle Fälle ist es wichtig, auf bie Augen, die Haut und den Kopf zu achten. Einkremen ober Einölen verlangt jede Haut, wenn schmerzhafter Son- nenbranb vermieden werden soll, der nicht nur unschön aussieht, sondern hohes Fieber Hervorrufen kann. Auch hier kommt es auf den einzelnen Menschen an. Die besonders zarte weiße Haut der Blonden und Rothaarigen erfordert mehr Vorsicht und damit eine kräftigere Behandlung mit einem Schutzmittel gegen Sonenbrand als die Haut brünetter der Entscheidung nicht bei einer Spende belassen, sondern an bie Opfer an Gut und Blut denken, die untere Soldaten für Deutschland- gegeben haben und immer noch geben. Diesen Männern will das Deutsche Rote Kreuz helfen, .soweit dies nur irgend möglich ist. Männer und Frauen in der Front der deutschen Arbeit, hier darf uns fein Opfer an Geld unb Gut zu groß sein. Darum beweise durch deine Tat, was dir dein deutsches Volk unb Vaterland wert sind, und hilf durch dein Opfer mit zum Siege in dem uns von den Engländern und Juden aufgezwun- genen Krieg. Neue Tarifordnungen. Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen hat, nachdem kürzlich eine Tarifordnung für die Angestellten in den Metallbetrieben erlassen wurde, nunmehr auch für die Angestellten der Industrie der Steine unb Erden durch Tarifordnung die Gehälter unb Arbeitsbedingungen neu geregelt. Die Tarifordnung tritt an die Stelle zahlreicher sehr unterschiedlicher Tarifverträge, die nunmehr durch eine nach einheitlichen Gesichtspunkten bestehende Ortsklasseneinteilung anderer Gewerbe« gruppen abgestimmt, wobei die Löhne entsprechend' der Wertigkeit der Tätigkeiten des einzelnen Ge-' folgsmannes ebenfalls neu geordnet wurden. Die ■ Bestimmungen über den Urlaub, bie Weiterzahlung 5 des Lohnes bei Arbeitsoersäumnis, insbesondere im Krankheitsfall, unb die übrigen Vorschriften wurden unter Beachtung der Besonderheiten im Holzgewerbe denjenigen angeglichen, die in neueren Tarifordnungen für andere Gewerbezweige bereits festgelegt sind. Wieder Tanzverbot. Der Reichsführer jj unb Chef der deutschen Po- lizei hat die Polizeibehörden angewiesen, wegen der i Kampfhandlungen an der Ostfront alle Tanzver« anftaltungen zu untersagen. Sammelt Familiendokumente de« Zeitgeschehens! Aehnlich wie sich bereits seit einigen Jahren das Dorfbuch bewährt hat als eine Sammlung und Quelle der Familiengeschichte des Dorfes oder der einzelnen Familien, soll nun auch ein „Deutsches Familienbuch" für bie städtischen Haushaltungen herausgebracht werben. Das Deutsche Dolksbildungs« werk von KdF. hat in Verbindung mit dem Reichs- Heimstättenamt der DAF. bie erforderlichen Dorbe« reitungen getroffen. Obwohl mit der eigentlichen. Herausgabe erst nach dem Kriege zu rechnen ist, wird doch schon jetzt an die.Volksgenossen appel« , liert, in diesen entscheidenden Tagen völkischer Geschichte Familiendokumente des Zeitgeschehens für ihr späteres Familienbuch zu sammeln, so z. B. Feldpostbriefe, Bilder, Zeitungsausschnitte, kurze, stichwortartige Aufzeichnungen usw. Das Familienbuch soll mit beitragen zur bewußten Pflege einer Familien- unb Heimkultur, es soll auch Ratgeber sein in allen wichtigen Fragen nationalsozialistischer Art auf biesen bedeutsamen Gebieten bes Lebens, z. B. bei der Kindererziehung, beim Feierabend Im Heim usw. Entsprechend wird es gestaltet werden. Gießener Dochenmarktpreise. * G i e ß e n, 24. Juni. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 47, Wirsing 22, gelbe Rüben, das Bund 20 bis 25, Spinat, V» kg 10 bis 12, Römischkohl 12 bis 14, Bohnen, grün, 45 bis 52, Spargel 30 bis 70, Erbsen 40 bis 70, Mischgemttse 12, Lauch 24, Sel- lerie 21, Blumenkohl, das Stück 80 Rpf. bis 1 RM., Salat 10 bis 12 Rpf., Salatgurken 25 bis 50, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Wenn sie Brigitte erzählen hört, da verwischt ich vor ihren Augen die Gegenwart. Alle Stunden tehen plötzlich aus, sind wieder voller Leben. Auch ie ist einmal jung gewesen. Auch sie saß so, genau o, einmal bei ihrer Mutter unb flüsterte ihr mit «ritii Auf librib, 24.3 U ist am 2 Lammengetre: k Beratungen k & wurde m der Fein kn Reich ur chrochen wi Limba" oeröf Md)« Verla Wehen ist. p deutschen i jfinen e i ■ mürbe Sp iWn aud i'-lltschland f |»U5 eir [ihr, da dc M Machte i Wpa hinlei Mjtenorgan WH abzeic Heck, so sa iitag in Eu fioeber für । M Die S i r dm Aolschi berung feiner Ausbreitung tun. Der Einsatz des Feuerlöschdienstes wird also im allgemeinen nur dort erfolgen, wo die Selbstschutzkräfte nicht ausreichen unb wo die Gesamtlage nach den Ueberlegungen der Luftschutzleitung im Interesse des Feuerschutzes lebens- und kriegswichtiger Betriebe dies gestattet. Nur so ist Gewähr dafür geboten, daß die Feuerlöschkräfte dort eingesetzt wer- den, wo sie im Interesse der Gesamtkriegführung am dringendsten nötig sind. Wenn die Gesamtlage es gestattet, werden natürlich auch für die kleinsten. Ärandfälle Feuerlöschkräste zur Verfügung stehen. Bis dahin ist es Pflicht des Selbstschutzes, bie Ausbreitung ejnes etwa entstandenen Brandes zu vertag zur Jagd ist. Die Mutter muh das auch wissen. Aber vielleicht denkt sie nicht daran. Oder denkt sie doch daran und macht gerade darum den Vorschlag? Fünf Minuten später hängt sie am Fernsprecher. Am Automaten des Postamts — da kann Mat- theus Lind nicht mithören wie aus feinem Arbeit«» zimmer, von wo er neulich Brigittes Gespräch belauscht hat. „Du!" „Brigitte?" ,Ha! Bloß ganz kurz. Ich hab' mit Mutter ßc sprachen. Du kannst Besuch machen. Am Sonntag. Alles andere besprechen wir heute nachmittag. Du kannst mich abholen. Wir bummeln ein bißchen. Oder magst du nicht?" Natürlich mag Nissen. Er hat zwar allerhand Dinge im Kopf. Dor allem die Ausarbeitung eines allgemeinen Infor« matlonsberichtes an den Chef der Kriegsmarine. Das i[t eine gewaltige Arbeit. Eine Broschüre mitt' leren Umfanges. Sie soll von den geheimen Plänen, bie im Archiv eingeschlossen sind und eingeschlossen bleiben werben, vorläufig nichts verraten, aber so viel davon anbeuten, daß die Herren sehen: Aus der Dominik-Werft wird gearbeitet. Einen guten Teil davon kann das technische Büro ohne Nissen bewältigen. Er gibt feine Anweisungen und Direktiven. Schließlich mag auch Lietzen- Dorf mal beweisen, wofür er fein Gehalt kriegt. Endlich heult die Sirene. Nissen sieht, daß er schnell wegkommt. Aber im letzten Augenblick kommt Lietzendorf. Er will Ein- zelhelten wissen. Aber Einzelheiten sollen ja nicht in dem Jnsormationsbericht verraten werben. „Nun — wenigstens für mich, damit ich nichts Falsches sage." Wenn Nisten es nicht so eilig hätte, wurde er jetzt vielleicht etwas von seinem Geheimnis verraten. Aber er hat es eilig. Und Lietzendorf ist beleidigt. Er hatte mehr Vertrauen vorausgesetzt. „Tut mir leid, Herr Lietzendorf. tut mir wirk' sich leid. Aber heute geht's wirklich nicht. Sehen Sie zu, daß Sie allein fertig werden. Schreiben Sie möglichst wenig. Je mehr1 Sie verschweigen, desto mehr können sich die Herren denken." (Fortsetzung folgt.) Brigitte ist stiller, in sich gekehrter, als Martha Spreckels es war. Auch klarer, bewußter, sicherer. Sie hat viel von ihrem Vater geerbt, der auch stets klar, stets bewußt, stets sicher ist Sie wird ihren Weg einmal besser finden, als ihre Mutter es tat, und sie wird ihren Weg zu Ende gehen unb nicht auf Halder Strecke zurückschrecken und abbiegen. Martha Lind hört zu, wie ihr großes Mädel erzählt. Und hat dabei ihre eigenen Gedanken. Sie sieht den jungen Dominik vor sich stehen, sieht ihn schreiten, hört ihn sprechen: ein junger Mensch mit dem glücklichsten Temperament von der Welt — ein Gemisch von Frohsinn und Nachdenklichkeit, von himmelstürmendem Enthusiasmus und behutsamer Besonnenheit, ein Mann, der Dichter unb Rechner zugleich fein könnte... Und mit einemmal erschrickt Martha Lind vor sich selbst. Denn sie hat an einen gedacht, der auch Dominik heißt, aber nicht Nissen, und der vor dreißig Jahren jung und strahlend und verllevt mar. „Wir müssen ihn mal zum Tee zu uns bitten", schlägt sie vor und lächelt ein unsichtbares Lächeln. „Mutter", jauchzt Brigitte, „das wäre fein!" und ist gleich wieder besorgt. „Aber Vater wird es nicht dulden? Er hat mir schon das Telephonieren verboten." „Hm..." Die Mutter muß Nachdenken. Es ist nicht so leicht, dem Kinde zu Helsen unb den Vater nicht zu erzürnen. Schließlich schwindelt sie sich selbst eine kleine Notlüge vor. getroffene Neuordnung abgetöft werden. Unter Beachtung des Grundsatzes, daß für eine gleichwertige Tätigkeit auch das gleiche Entgelt gezahlt werden muß, einerlei, in welchem Betrieb Der Angestellte beschäftigt ist, wurde die neue Tarifordnung eng an die genannte Regelung für Metallbetriebe angelehnt. Neben den Bestimmungen über Arbeitszeit, Urlaub, Mehrarbeit, Kündigung, bringt bie Tarifordnung eine genaue Aufgliederung der Änestellten nach Tätigkeitsmerkmalen. Die Gehälter find entsprechend der Berufsausbildung, Tätigkeit und bes Lebensalters abgeftuft. Die Ortsklasseneinteilung entspricht der Einteilung in der Metallindustrie. Die Tarifordnung tritt am 1. Juli 1941 in Kraft. Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen hat ferner durch eine neue Tarifordnung die Arbeitsbedingungen der Gefolg- schattsmltgli^er in der Holzindustrie unb im Holz- handwerk im Wirtschaftsgebiet Hessen nunmehr einheitlich geregelt. Die bisherige Uneinheitlichkeit in der Ortsklasseneinteilung sowie der Unterschieb in der Entlohnung im Holzhandwerk und in der Holzindustrie ist durch diese Neuregelung beseitigt worden. Das Ortsklassenverzeichnis wurde auf bie schon in Deutschland, auch solche, die U-Boote bauen. Mit Lind wär's vielleicht noch nicht einmal bas Schlimmste. Denn er hat feine Erfahrung auf diesem Spezialgebiet. Aber wenn bie Schichau-Werft oder Blohm & Voß, ober die Vulkan-Werft von Professor Erik mit der Nase Darauf gestoßen werden — die Leute wissen auch, wozu sie auf der Welt sind. Und gewisse technische Aufgaben liegen In der Luft. Sogar in der Fachpresse unb in den Nachschlagewerken wird schon davon geschwafelt: „Die Entwicklung einer Einheitsantriebmaschine ist bisher noch nicht gelungen. An dem Problem wird aber fortgesetzt gearbeitet." Sogar im Lexikon kann man’s schon lesen. Gewisse technische Aufgaben liegen eben manchmal in der Luft. Es kommt nur Darauf an, zuzupacken. Der inDuftrieüe Fortschritt hat seine eigenen Gesetze, bie nichts aufhalten kann. Wenn die Zeit für bie Lösung eines neuen Problems reif ist, Dann finD Die Erfinder meistens schneller Da als man meint unb ihnen gegenseitig lieb ist. Auch Werften gibt es genug auf der Welt, in Deutschland und überall sonst, Werften, Deren Inhaber unb Direktoren ähnliche Ziele vor Augen sehen mögen wie Friedrich Dominik, der Deutschlands U-Boot-Siege miterfochten hat. Darüber grübelt Nissen . Unb Brigitte gibt ihm recht. „Ich glaube, du solltest doch mit Lietzendorf sprechen. Er ist doch eigentlich Der Nächste dafür/ folgen. Auf Grund der ihr von den Polizeirevieren zu- gehenden Meldungen erhält bie örtliche Luftschutz- lei tun« einen Ueberblick über die Gesamtlage unb setzt ihre zur Verfügung stehenden Feuerlöschkräste zunächst dort ein, wo lebens- und kriegswichtige Interessen gefährdet sind. Die Bekämpfung von Brandschäden geringerer Art nach Luftangriffen Ist Aufgabe des Selbst- K. Die Selbstschutzkräfte müssen auf Grund laltenen Ausbildung und Anweisung nötigen- Menschen. Kind er haut aber ist stets besonders zart und empfindlich und verlangt oftmaliges und reichliches Einfetten. Zu beachten sind vor allem die Stellen des Körpers, die der Sonne besonders aus- gesetzt werden, wie Schultern, Nasenrücken, Oberschenkel. Nicht ein besonderer Krem ist notwendig, wenn man ihn nicht zur Hand hat, auch tierisches Fett kann genügen, wenngleich handelsübliche Mittel das Bräunen der Haut beschleunigen, während alle Fettarten einen schmerzhaften Sonnenbrand verhindern. Den Augen sind grelle Sonnenstrahlen sehr schädlich, weshalb es keinesfalls genügt, sich mit geschlossenen Augen der Sonne auszusetzen, ja, nicht einmal die Sonnenbrille genügt, sobald die Sonne senkrecht die Augen bescheint. Ein Tuch über Die Augen gelegt, ober ein grünes Blatt verhindern, daß durch bie Augenlider ein zu greller Schein fällt. Auch das Haar kann meist nicht soviel dieser intensiven Strahlen vertragen, denn es wird im Laufe Der Zeit zu trocken, spröde und verfärbt sich. Vor allem aber decke trian die Stirn unb bie Schläfen mit einem kalten nassen Tuch zu, ehe man das Sonnenbad beginnt, Denn Hitzschlag und Sonnenstich sind gefährliche Begleiterscheinungen. Man versäume nie, diese Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden, Denn wenn man auch bie beste Absicht hat, nicht zu lange In der Sonne zu liegen, schon nach kurzer Zeit wieder einmal den Schatten aufzusuchen, so ist damit noch lange nicht gesagt, daß man auch zur Ausführung dieser Absicht kommt. Gern überrascht uns in lähmender Sommerhitze der Schlaf, und ohne die schützenden Mittel kann ein Sonnenbrand, ein Hitzschlag während des Schlafes seine verheerende Wirkung begonnen haben. Auch auf die mitgenommenen Lebensmittel zum Bad in Luft und Sonne muß man achten und sie im Schatten unterbringen, denn im Nu können Fleisch und Wurst durch die Hitze verderben und uns die gefährlichste Vergiftung zufügen. H. v. L. Es ist zwecklos, bei Luftangriffen in größeren Städten die Feuerlöschkräfte Durch Die üblichen.-------- n—o------s m Feuermelder herbeizurufen. In allen Fällen, in siiche zur Bekämpfung Des Feuers unD zur Verhin- Denen durch Feindeinwirkung Brände entstanden sind, hat die Schadens- unb Feuermeldung fernmündlich oder durch Melder in möglichst knapper Form nur bei dem zuständigen Polizeirevier zu er- •Ä1« ha bÄ tet LI • & Bs ? fc hot# en tft M 3U1 M24.5ui Mistigen t torgifdjc beut ■Meuten Ü ”8 üeulschll ^Slillur tä p eutopaifd RQnien uni ’m diesen K S ^chen! Monbers fta L wo bet Ä? h°- । Ochers -1le Nx > hätten r” °vigen Mchi plt'Dlädjte