Samstag, 24- > Sonntag, 25. Mat Ml Gießener Anzeiger Oie Insel Kreta, Natur und Geschichte ■vo R Dia E WflOMS 1941 er Die Insel Kreta gehört 314 denjenigen Inseln im Mittelländischen Meer, die wie große Aussichts- tiirme aus der Wasserwüste hinausragen und auf viele Kilometer Entfernung einem gewaltigen Felsblock gleich zu erkennen sind. Wie alle Inseln des Mittelmeerraumes ist auch Kreta ein Gebirgsblock mit Höhen von weit über 1000 Meter, feine Landschaft ist mit mächtigen Felsmassiven durchsetzt, die sich wie Pallffoden zum Himmel erheben. In seiner West-Ostrichtung erreicht die Insel eine Länge von fast 275 Kilometern, geographisch liegt sie so, daß alle drei Erdteile, Europa, Afrika und Asien von Der Aus, t betrug Ee Ferkel 28-35 M) M 1 n VST. Herschafts, 5e,n. hat in allgemeinde . wmde fie er hat beschalle 04, utsche Mei- l tun, wäh« rn - wie ।ner TT Mnen, daß Hamburger Die Luftwaffe fügte, wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, am gestrigen Tage den im östlichen Mittelmeerraum operierenden britischen Seestreitkrästen schwerste Verluste zu. In mehrmaligen kühnen Angriffen versenkten Kampfund Sturzkampfflugzeuge feindliche Kreuzer und Zerstörer. Außerdem wurden Bombentreffer auf einem Schlachtschiff und auf kleineren Einheiten eines versprengten britischen Flottenver- bandes erzielt. Heber dem britischen Mutterland und dem Seegebietum England führte die Luftwaffe trotz schwierigster Wetterlage bei Tage bewaffnete Aufklärung durch und vernichtete ein feindliches Handelsschiff von 5000 BRT. 3n Nordafrika wurden bei Tobruk örtliche, von Panzern unterstützte britische Ausfallversuche schon in der Entwicklung zerschlagen. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung Versorgungsanlagen des Feindes bei Tobruk. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden nicht statt. Bei Angriffen gegen den erwähnten feindlichen Geleitzug zeichneten fich die von Kapitänleutnant Wohlfahrt und Kapitänleutnant Gysae geführten Unterseeboote besonders aus. 88 Vehlar, die Spielt ?r des Ban- r des Bor- nffurt Bit 5If, die sch meister en Mast min es Gebiets« ist es den mit etwas zu starten. 6>. Gümbel, Strasheim, helbeim fi. nholzhauien, Lützellinden, isheim. Er« Äjmabme von flraetget für die Ntittaasnummer bis 8'/, Uhr desÄormittaaS fltueiflen^Vretle r Änaetgenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Heilenbreite# Wertteil 50 Rvt. te mm bei 70 mm 8eilenbreite Rmb läüe r Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Matzoorschrtfi (Dorberiee Bereinbarung) 25°/n mehr ren und Mnenfelder und kehrte unversehrt in einem Heimathafen zurück. Der Führer verlieh Günther Prien das Ritterkreuz. Äm Oktober 1940 konnte Prien seine Dersenkungsziffer im Handelskrieg auf über 200 000 BRT. erhöhen. Am 31.Oktober 1940 wurde Prien vom Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz überreicht. Am 19. März 1941 ernannte der Führer ihn in Anerkennung seiner besonderen Erfolge zum Korvettenkapitän. Prien ist seit 1937 mit einer Tochter von Oberst Messer« 191. Jahrgang Nr. (22 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Verlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter 110300 SM. durch Ll-Soote versenkt Neue schwere Verluste der britischen Tankertonnage. nixm. N am «n U lich ,s Sinns * ü «r°n *“ |9" i» * nb ltkich «J Flugzeuge gegen Kampffchiffe Von unserer Berliner Schriftleitung. trat. Am 1.1.1934 wurde er Fähnrich, 1936 Leutnant unoel938 Oberleutnant zur See. Während de» spanischen Krieges nahm er am Ueberwachungs- dienst und an den gelegentlichen Vergeltungsmaßnahmen der deutschen Marine in den spanischen Gewässern teil. Ms Kapitänleutnant wurde er U n • terseebootskommandant. Für erfolgreiche Versenkung feindlichen Handelsschiffsraumes wurde Der Wehrmachtbericht Berlin, 23. Mai. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten aus einem für England bestimmten Geleitzug neun feindliche Handelsschiffe mit zusammen 70 900 BRT., darunter befanden sich drei Tanker von 8000, 10 000 und 13 000 BRT. sowie ein schwer beladener Munitionsdampfer von 7000 BRT. Weitere 18 000 BRT. wurden durch Unterseeboote in Einzeloperalionen versenkt. 3m Seegebiet ro e ff l i cf) Afrika versenkten Unterseeboote 21 400 BRT. Damit vernich- kte die Unterseebootwaffe in den letzten Tagen insgesamt 1 10 3 0 0 BRT. feindlichen handelsschiffsraumes. Das von Korvettenkapitän Günther P r 1 en geführte Unterseeboot ist von seiner letzten Fahrt gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit dem Verlust dieses Bootes muß gerechnet werden. Korvettenkapitän Günther Prien, der Held von Scapa Flow, der vom Führer in Anerkennung feiner überragenden Verdienste mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet worden ist, und seine tapfere Besatzung leben im Herzen aller Deutschen weiter. wird Schafzucht getrieben. Da der landschaftliche Raum der Insel wie auch die Formung seiner Buchten einen natürlichen Stützpunkt für die Kriegführung darstellen, ist es nicht verwunderlich, daß sich um den Besitz dieser Insel immer wieder Kämpfe abspielten. Im Altertum haben der Orient und der Okzident, verkörpert durch Byzanz imb Rom, um den Besitz gestritten. Jahrhundertelang gehörte die Insel den Sarazenen. Später (1204) wußte Venedig, seinerzeit eine mädx tige, den ganzen östlichen Mittelmeerraum beherr- ßchende Republik, der Insel ihren Stempel aufzu- drücken. Man kann sagen, daß die kulturelle Befruchtung der Insel durch die Venezianer außer- oidentlich stark gewesen ist. Im 17. Jahrhundert errichteten die Türken ihre Herrschaft über Kreta und betrachteten die Insel als einen Brückenkopf gegen den Westen. Zwei Jahrhunderte spater als die Türkei zu stark geschwächt war, um Außen- oosten wie Kreta halten zu können, setzte sich der griechische Einfluß mehr und mehr durch, aber es kostete zahlreiche und sehr blutige Revolutionen bis zu der Stunde, wo Kreta eine gewisse Selbständigkeit erlangen konnte. Doch in dem Augenblick trat E n g l a n d auf den Plan — es war um die Mitte des vorigen Jahr- vunderks — und verlangte zur Sicherung ferner Zufahrtslinien durch das Mittelmeer nach den Fernostbesitzungen Kreta als Stützpunkt. Es ifi damals England gegenüber dem geschlossenen -asi- verstand der europäischen Mächte nicht gelungen, >ie Insel als Basis für seine imperialistischen Plane zm Ostmittelmeer zu gewinnen, doch entschädigte r-s sich zunächst dadurch, daß es die Insel Cypern m Besitz nahm, die seinerzeit ziemlich unbeachtet Ihr Dasein führte. Erst Ende des vorigen Jahrhunderts ist es Kreta gelungen, sich mit dem griechischen Mutterland zu verbinden. Damals traten Nochmals die Türkei und England den Bestredun- ,en der kretensischen Bevölkerung entgegen eine sus verschiedenen Nationen zusammengesetzte Flotte 'onttollierte die Insel und besetzte mit Landungs- siannschasten die wichtigen Punkte des Lande;,. Wenn die Griechen tatsächlich erst im Jahre 1912 wirkliche Herren von Kreta wurden, so ist es um 0 bedauerlicher, daß sie dieses mit so Diel .Blut er- 1 ämpfte Heimatland nicht in der Hand behielten, ondern es durch ihre englandfteundliche Politik J-en Briten, die nach wie vor auf der Lauer lagen, Die jüngsten Ereignisse im östlichen Mittelmeer beweisen, daß die von Militärschriftstellern heftig erörterte Frage, ob die Kampfschiffe einer Luftflotte unterlegen seien oder nicht, niemals einseitig zu Gunsten der einen oder anderen Waffe beantwortet werden kann. Kampffchiffe besitzen ihren Wert, wenn sie die nötige Bedeckung von Luftgeschwadern haben. Im anderen Falle sind sie em Luxus. Und da die Royal Air Force im östlichen Mittelmeer so gut wie ausgeschaltet ist, können nicht nur kleine deutsche Marineeinheitcn — wie ein Stockholmer Blatt berichtet, die englische Flotte gewissermaßen negieren, sondern die deutschen Luftstreitkräfte haben der englischen Kampfflotte so chwere Verluste zugefügt, daß sich die Waage im östlichen Mittelmeer zu Gunsten unserer Adler der Lüfte senkt. Denn die schweren Schäden, die am 21. Mai unsere Luftflotte einem englischen Schlachtschiff, sechs Kreuzern, einem Zerstörer und einem Unterseeboot zufügten, wurden noch übertroffen durch den 22. Mai. An diesem glorreichen Tage wurden weitere vier britische Kreuzer und einige Zerstörer glatt versenkt, ein Schlachtschiff und zwei weitere Zerstörer, wie der OKW.-Bericht meldete, schwer bejchädigt. v . Neben die schwere Einbuße, die Englands Kriegsflotte allein an diesen Tagen erlitt, tritt die see- strategische Bedeutung dieses glänzenden Erfolges. Das entschlossene Zupacken unserer Luftflotte hat den Briten gezeigt,.daß wir die Jnittative im östlichen Mittelmeer in der Hand haben, obgleich England sich bis jetzt auf seine starken Schiffseinhelten berief und diese Jnittative ableugnete. Wenn unsere Bomber allein vier Kreuzer und einige Zerstörer versenken konnten, dann ist das der lebhafteste Beweis dafür, daß diese Kriegsschiffe schweren und schwersten Bomben einfach unterlegen sind. Aber auch die schweren Beschädigungen der anderen englischen Kriegseinheiten beweisen die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe. England batte gegenüber den drohenden Luftangriffen vor allen Dingen die Oberdeckenpanzerung feiner Kriegsschiffe verstärkt, aber die Kriegs- und Schlachtschiffe boten und bieten doch genügend schwache Stellen auch auf Deck, um Luftangriffe wirkungsvoll zu machen. Die Aufbauten auf den modernen Kriegsschiffen sind^tthr kompliziert und wenn sie ausfallen, wird das schiff gewissermaßen hilflos. _ . Mn haben unsere Bomber putzt nur droje Auf- Ä tss 1 °°«d,, W iatb >' Stob f?« ib,r nÄt! ?is 8ubr. «IdüHing. r= unbi "»turtelt ■ 3*1] u.lerf ju »Ilten G, i le 6», der eigentliche Herr Kretas. Als die brittschen Störungsaktionen in Rumänien und Bulgarien erfolglos verlaufen waren, richtete England an die griechische Regierung die eindeutige Forderung, die Insel Kreta als Flotten- und Luftwaffenstützpunkt abzutreten. Griechenland hat sich dieser Forderung gefügt. So hatte sich Kretas Schicksal wieder erfüllt: es war wieder eine Insel geworden, die kein eigenes Recht besaß. Sie hatte in den letzten Wochen die Aufgabe, flüchtende Könige und Minister zu beherbergen und flüchtende Britenschiffe in den verborgenen Buchten der Insel ankern zu lassen. Oer Krieg im Mittelmeer. Rom, 23. Mai. (Europapreß.) Immer klarer wird es, so schreibt Gayda im „Giomale d'Jtalia", daß das Mittelmeer das lebenswichtige Zentrum im Kampfe der Achsenmächte gegen das brittsche Imperium wird. Wenn die britische Insel das Hirn des Empires fei, so sei das Mittcl- meer mit Aegypten und dem Suezkanal sein Herz. Noch erhalte das Ueberroiegen einer britischen Flottenmacht im Mittelmeer die Atmosphäre des Weltteiches, aber ihr Verschwinden würde sich sofort auf dem Wege über alle britischen Stellungen im Nahen Osten bis nach Indien auswirken, Europa aber seine wirtschaftliche und militärische Autarkie sichern. In diesem Sinne müsse man d i e neuen Unternehmungen der A ch s e bewerten. England suche die Reste der Streitkräfte vom griechischen Kriegsschauplatz nach Aegypten zu bergen und mit einer Serie von Seeoperationen die Positionen und Bewegungen der Achsenmächte zu stören. Das Ergebnis hieraus zeigten die letzten deutschen und italienischen Heeresberichte. Englands Erdöwersvrsim. Von zwei Seiten her wird im Augenblick die Aufmerksamkeit kn besonderem Maße auf eines der wichtigsten Kapitel der britischen Kriegführung gelenkt, auf Englands Erdölversorgung Ein mal bedroht der Freiheitskampf des Irak gegen die britische Vormundschaft eines der wichtigsten Versorgungsgebiete der britischen Flotte und Luftwaffe im Mittelmeer gerade zu einer Zeit, wo von beiden größte Schlagkraft und höchste Leistungsfähigkeit gefordert werden. Zum anderen melden die deutschen Wehrmachtberichte fast Tag für Tag schwere Verluste des britischen Bestandes an Tankern durch Angriffe deutscher U-Boote. So versenkte nach dem Bericht vom 20. Mai Kapitänleutnant Lehmann- Willenbrock allein 33 000 BRT. an Tankschiffen aus britischen Geleitzügen und der Bericht vom 23. Mai verzeichnete wiederum 31 000 BRT an Tankschiffen, die in für England bestimmten Geleitzügen das Opfer deutscher U-Boote wurden. Eine Reihe weiterer alarmierender Nachrichten aus England und den USA. läßt erkennen, daß sonnt auch das Transportproblem für die britische Erdölversorgung kritisch zu werden beginnt. In den letzten Jahren vor dem Kriege hat England durchweg 10,7 Mill. Tonnen Del jährlich einführen müssen, da es auf eigenem Boden wie alle anderen großen Mächte mit Ausnahme der Vereinigten Staaten und Rußlands nur über ganz unwesentliche Erdölvorkommen verfügt. England ist also auch in feiner Erdölversorgung auf überseeische Zufuhr angewiesen. Vor dem Krieg deckte es einen großen Teil seines Erdölbedarfs in den Vereinigten Staaten, die über 60 v. H. der Welterdölförderung (1937: 280 Mill. Tonnen) stellten. Nach Kriegsbeginn hat England auf diese Bezüge fast ganz verzichtet, um Devisen zu sparen, die es für andere triMsroirt- schafllich unentbehrliche und nur in den USA. erhältliche Dinge dringender braucht. Es hat seine Erdolversorgung auf den Bezug aus Westindien und Vorderasien umgeleitet, wo es eigene große Raffinerien zur Verarbeitung des Rohöls in Benzin, Dieselöl und Heizöl unterhält, wodurch sich der Aufwand an Devisen erheblich verringert. Venezuela, an der Nordküste des südamerikanischen Kontinents, steht, obwohl es erst 1917 in die Reihe der Erdöl fördernden Länder eintrat, mit einer Förderung von 23 Millionen Tonnen jährlich nächst den Vereinigten Staaten mit 148 Millionen Tonnen und Rußland mit 26 Millionen Tonnen (1936) an dritter Stelle. Auch die übrigen Länder am Karibischen Meer, vor allem Mexiko, und auch eine Reihe südamerikanischer Staaten wie Brasilien, Bolivien und Paraguay (der Krieg zwischen beiden um das Erdöl in der „grünen Wüste" des Gran Chaco ist noch in aller Erinnerung), Columbien, Ecuador und Peru weisen beträchtliche Erdölvorkommen auf. Aber mit dem Erstarken des Nattonalgefühls wuchs in diesen Ländern auch der Wunsch, die Bodenschätze mehr als bisher den eigenen Interessen dienstbar zu machen und den Spekulationen des internationalen Kapitals vorwiegend angelsächsischen Gepräges zu entziehen. So wurde 1937 die Standard Oil, die bedeutendste Oelgesellschaft der Bereinigten Staaten, eine Gründung Rockefellers, in Bolivien enteignet. Argentinien, Brasilien und Chile schlossen mit Bolivien Verträge für die gemeinsame Ausbeute und freie Durchfuhr des aus bolivianischen Staatsquellen stammenden Erdöls, . im September 1939 mit E. K. II ausgezeichnet. Am 14.10.1939 gelang es ihm bann, mit seinem U-Boot alle Seesperren und Minenfelder vor der Bucht von Scapa Flow zu umgehen und in den Hafen der englischen Kriegsmarine einzudrin- gen. Mit einem Torpeoo versenkte er dort das brittsche Schlachtschiff „Royal Oak" und traf mit einem zweiten Torpedo den brittschen Schlachtkreu- zer „R e p u l s e". Nach dieser schneidigen Tat manövrierte er fein Boot wieder glücklich durch ©per- • — Gaudopulonft^ --„.7.- - ----------- . .(Gozzo) verschiedene d sehr heiß! 1 viel gereift fönigsbloiK unsichtbare m? Wieviel Ueberfabrt. ich hält, den i> hier geh! Hosen Wan । nt. ,,A) bin ist s° ngelegenheii. n handbewe-1 lachte, inj £ konnte, ob' II immer nW- d ssicht, unedel ete ein te lest auf'N MuspreaM t lachte '! Haupt Acks II bauten wegrasiert, sond-rn ihre Treffer haben auch sonstige Auswirkungen gehabt; d. h. den Schiffskörper aufgerissen usw. Ein von unseren Bombern heimgesuchtes schweres englisches Schlachtschiff fällt längere Zeit für den Kampf aus, es muß in Dock gehen, und Schiffsreparaturen erfordern lange Zeit. Nun ist die Lage im Mittelmeer deshalb besonders für die Engländer ungünstig, weil Docks, in die die beschädigten Kriegsschiffe flüchten können, sich nur auf Malta, in Alexandrien und in Gibraltar befinden. Malta, das ständig unter schwerstem Bonrben- hagel unserer Adler der Lüfte liegt, fällt als Zufluchtsort der geschlagenen englischen Flotte aus, Alexandrien hat nur Dockanlagen sehr begrenzten Umfanges, die für die große Zahl der weidwund getroffenen britischen Kriegsschiffe nicht ausreichem Und Gibraltar? Es liegt über 3000 Kilometer vom Ort der englischen Niederlage zur See entfernt und hat ebenfalls nur kleine Docks, die für Reparaturen größeren Umfanges nicht zureichen, selbst wenn die schwerverletzten englischen Schiffe, was noch gar nicht ausgemacht ist, den Hafen von Gibraltar erreichen konnten. Die Vernichtung oder schwere Beschädigung der englischen Armada durch unsere Luftwaffe im östlichen Mittelmeer ist, abgesehen von ihrer strategischen Bedeutung, für England geradezu eine Katastrophe, denn sie zeigt, daß wir die Oberhand auch gegenüber der einst weltbedeutenden und weltumspannenden englischen Flotte gewonnen haben. E. S. Oer Held von Scapa Flow. er zeitweilig seines Postens enthoben wurde, immer der heimliche Partner Englands war und damit auch die Insel Kreta dem britischen Einfluß unbekümmert preisgab. Die Entwicklung in der jüngsten Zeit hat zu dem geführt, was England erreichen wollte. Durch seine Garantien für Griechenland und die planmäßig durchgeführte Landung britischer Truppen auf griechischem Boden wurde England, «mmts-Bezngsvreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr.. n -25 2jtb bei Nichterscheinen. von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt «ernsvrechansch tust 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Pomckeck 11686 Rrranffj M ihr ungefähr gleichweit entfernt sind. Steilküsten umsäumen die Insel fast überall. Besonders die Südküste ist stell, ungegliedert und hafenlos. Die Nordküste dagegen ziemlich stark gebuchtet, die Häsen besitzen jedoch mit Ausnahme des ausgezeichneten Naturhafens der Sudabai, den Charakter offener Reeden. Nach Süden stürzen die Gebirge steil ins Meer, während sie sich nordwärts zu fruchtbaren Hügelländern und zur Küste ab- vachen, an der alle bedeutenderen Siedlungen liegen. Das Innere ist, wie schon gesagt, sehr gebirgig, die Gebirge ordnen sich zu vier zentralen stock- rörmigen Massiven: im Westen die Weißen Berge mit dem etwa 2500 Meter hohen Mabri Gurguthos, in der Mitte das Psiloritt-Gebirge mit dem Ida und in der bergerfüllten Osthalbinsel Sitia der etwa 1500 Meter hohe Asendi Kaousi. Zwischen den Gebirgsmassiven dehnen sich fruchtbare Tiefländer, deren größtes die Messara, die Kornkammer der Insel ist. Nur wenige kleine Flüsse führen das ganze Jahr hindurch Wasser. In den Gebirgen versinkt alles Wasser in den Spalten des Kalkgesteins. Das Klima ist mild und gesund. So gedeihen hier in einem fast regenlosen Sommer ausgedehnte Olivenwälder, neben Flachs, Tabak, Iohannesbrot, Wein, Mandeln und Südfrüchte. In den Gebirgen »ieber preisgaben. .. v , Allerdings haben sich die Engländer nlemals als He unmittelbaren Herren Kretas erklären können, weil sie auf den entschiedenen Widerstand der Mit- iLlmeermächte trafen. Aber England kennt Mittel, im ein Volk für seine Interessen zu gewmnen ^a- turch, daß es im Weltkriege den griechischen Mlm- I terpräfibenten Venizelos auf ferne toeite I ttachte, war Kreta Hauptstützpunkt für militärische I Unternehmen gegen die Türken und die deutsch- I österreichische Front auf dem Balkan, ^ch d^" 1 Weltkrieg blieb Griechenland im Banne Englands, : zumal der Ministerpräsident Venizelos, auch wenn - ______________ Kouphonesi Gaidaronisi ------ vrAffstht flwhxrWtotsbro^ei B. twy General-Anzeiger für Oberhessen SW#W^Sd>*ltrfl$e^e>« * «S '-"Ä •i-to !N pol’ ar W Jett-, Lier-, spätestens 31. Bekanntmachung. Srasversteigerung der Stadt Gießen. Die Stadt Gießen läßt Montag, den 26., und Dienstag, den 27. Mai 1941, folgende Grasnutzungen für das ganze Jahr öffentlich versteigern: Montag, den 26. Mai 1941: Vormittags 8 Uhr (Zusammenkunft Rodheimer Straße): 1 Wiese an der Rodheimer Straße, 1 Wiese am Gleiberger Weg und die Feldwege, Flutgräben im Neustadterfeld. Vormittags 9% Uhr (Zusammenkunft Hammstraße beim Elektrizitätswerk): die Wege auf der Insel. Vormittags 10 Uhr (Zusammenkunft an der Kläranlage): 1 Wiese an der Kläranlage sowie die Feldwege und Flutgräben daselbst. Vormittags 10% Uhr (Zusammenkunft am unteren Bachweg an der Unterführung): die Gras- nutzung von den Feldwegen und Flutgräben sowie 10 Wiesenstücke am Weiher und Schindershohl im Stadtteil Klein-Linden. Mittags \2Vi Uhr (Zusammenkunft an der Schu- dertstraße/Ecke Aulweg): 3 Wiesen daselbst und die Wege im Seltersbergerfeld. Dienstag, den 27. Mal 1941: Vormittags 8 Uhr (Zusammenkunft Erdkauterweg vor dem Bahnübergang): 8 Kleestücke irnd 1 Wiese daselbst, 2 Wiesen am Bruchgraben, anschließend sämtliche Feldwege, Flutgräben im Alten Feld. Vormittags 10 Uhr (Zusammenkunft Schlageterallee- Ecke Philosopyenwaldweg): 1 Kleestück und 1 Wiesenstück sowie die Wieseckböschungen, Feldwege und Gräben zwischen der Wieseck und der Lahn. 2333A Nachmittags 2Vi Uhr (Zusammenkunft in der Philosophenstraße bei der Oberlach): die Grasnutzung von den Wegen und Gräben im Stadtteil Wieseck. Kleinere Betrage sind, bei der Versteigerung sofort zu entrichten. Gießen, den 23. Mai 1941. Der Oberbürgermeister. I.Vu Nicolaus / reizende Gesellschaftsszene im Park vor Augen. Auffallend sind überall die schlanken Iün-glingsgestalten mit den merkwürdig stark eingeschnürten Taillen, wir*würden heutzutage sagen „Wespentaillen". Nur einen Teil der kostbaren Kleinplasttk hat man im Palast selbst gelassen, einen großen Teil birgt heute das Museum von Herakleion. Einige Teile des Palastes sind, um besser erhalten zu werden, eingedeckt und nach Möglichkeit in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt worden, so ein Treppenhaus und ein Gemach der Königin. Aber obwohl man dabei streng wissenschaftlich vorging und sich nur an das hielt, was sich durch die Wandmalereien wirklich belegen läßt, sind es nicht diese Räume, die am lebensvollsten wirken. Im Gegenteil! Die Künstlichkeit des neu Wiederhergestellten erscheint auffallend neben den gewaltigen echten Resten, die die Erde jahrtausendelang in ihrem mütterlichen Schoß aufbewahrt hat. Am besten erhalten ist ein Raum, der von manchen Gelehrten als Thronsaal des Königs, von anderen als sein Badegemach gedeutet wird. In dem alleinstehenden, marmornen, mit leichten Wellenlinien gezierten Sessel hat man einen Thron erblicken wollen. Die merkwürdig bequeme, verttefte Sitzfläche läßt jedoch auch die Annahme als gerechtfertigt erscheinen, daß es sich um einen prächtigen Badestuhl handelt, in dem der Herrscher nackt oder fast nackt ruhte, wenn er in dem kleineren, mit Alabaster ausgekleidetem Raum, zu dem ein paar Stufen abwärts führten, in einer der tönernen Wonnen, wie sie im Palast gefunden worden sind, gebadet hatte, während seine Höflinge auf steinernen Sitzbänken rings an den Wänden lagerten. Man muß dazu bedenken, daß in diesem fast schon orientalischem Lande unter der heißen Sonne Kretas das Bad eine feierliche Zeremonie war, etwa zu vergleichen dem Lever der französischen Könige. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint es weniger merkwürdig, daß ein Raum vielleicht ein Mittelding zwischen Thronsaal und Badegemach darstellte. Unterhalb der Wohnräume sind noch ausgedehnte Keller und Dorratsräume freigelegt wor- den sowie ein Reservoir von etwa 30 Meter Um- rDehfi int. amerikanisch alge der mö- n NordirlM n sei. In dkl ort etwa ein Hänger dl drüÄich jeder i die britisch^ 1 zweistündige ngsplan ge> organifieren Jen Premier, m Irland tu > EinberufM e. Beobachter neuen Welle holischen w erde. Aiken, da ete Englands pflicht aufzii' Skandal, oder Lande-- ng militä- es mit Nord- eines solche» r Besetzung- t gepreßt Vorgehen, »rnen Zeü be. Jlorbiren p» deutiger An- ;n NordirlM n die W für die lrM iverden. .Die pflicht is irisch« en Sri« * teilzunehnM für die M n. Oft * e TeiluuS Kg Zr-'r 3Qttg der u. oie xroqieui au diesen Palast hn8« W ba’2eb„. Hof war mit Alabasterplatten belegt und trug in der Mitte den großen hörnergeschmückten Altar, um den an Festtagen eine dichte Menschenmenge woate, wenn die Kulthandlungen vollzogen und die Opfer, darunter wohl auch Menschenopfer, dargebracht wurden, oder wenn die Stierspiele stattfanden, an denen gefangene Jünglinge und Jungfrauen von den Heineren tributpflichtigen Inseln und dem Festland unter den Klauen und Hörnern der gereizten Tiere verbluteten. Bis die Unterdrückten sich gegen ihre Unterdrücker erhoben, unter Führung eines mächtiben Helden in der Insel einbrachen und den Königspalast zu Knosos in Schutt und Asche legten. Gewalttqe, seit Jahrtausenden versunkene geschichtliche Umwälzungen spiegeln sich uns heute noch in den Sagen vom Minotaurs s, vom Labyrinth und dem Helden T h e s e u s. Das Leben am Hofe des Minos zu seiner Blütezeit strahlt uns noch entgegen aus den wundervollen Fresken, die in zahlreichen Räumen des Palastes gefunden wurden und aus der Unmenge gut erhaltener Geräte des tätlichen Gebrauchs von edelster Form. Denn während die groß-e Skulptur fast vollständig fehlte, blühte das Kunstgewerbe in allen nur denkbaren Zweigen. Da finden sich merkwürdige Trinkgefäße, ost trichter- und kannenförmig, grau und blau marmoriert oder gefärbt wie Straußeneier mit rosa Adern, oder auch Trinkge- fähe in Tierform. Kleine Reliefgruppen aus bunter Fayence zeigen Genrebilder des Trerlebens. Erfreute sich der König am Brettspiel, so benutzte er ein Prunkstück aus gemaltem Stuck, verziert mit Elfenbeinintarsia, Plättchen aus Kristall aus Silberfolie, Goldstreifeü und Einlagen von farbiger Emaille. Die Fresken erzählen uns von den Festen und vom Alltagsleben. So zeigt ein Bild die wundervolle Gestatt eines Jünglings, der über einen wütender Stier springt, ein anderes ein Opfer am Hauptultar mit viel Volk, eines führt uns eine »von auen öeiien vuu uueieiiiujiueriieyenveu Wie Noir, deckten Galerien umzogen waren. Auf diesen 'Mre'. All." " ein lei '.b dienen. 'Isenheit ui* ÄolonW Mehrheit bet lösten stehen lfrikas bleibt terlanhe treu, fließt der 3r- * der Einfluß erschwin, rau Schick tritt eine Reise an, । Frau Nett bringt sie zurEisenbahn, sie sagh„Wie nett wär'mein Geschick^ wär'ich so schick wie Sie, Frau Schick!“ Da lacht Frau Schick:, Auch Sie, ich wett' mach! Bensberg-Kleidung „schick und nettl" ouZc/i Sifc yU« “BeMßemito Giessen. 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Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den Gießener Anzeiger m. >22 Zweites Blati Sietzexer Anzelgek (Seiittal-Anzelger für Gderheffen) 21./25.HtaWt Krauen in den Betrieben helfen mit Oie Betriebsfrauenwalterin sorgt für gute Betreuung der Arbeitskameradinnen haus ^age rlen u.ApoM o-jun niannjvy jivgrem/e -oui l iji juyiunut Hüfingen, weil sinnlos satte Menschen auf ihren ! chwuchs verzichtet haben. Der Sieg der Massen in. ß immer und überall vom Sieg des Lebens intag rlen nmutk iilber 'dMw' nrichtungen inhofstraße, C vowi V»H sich sehr, daß Mutti bei der »Maizena« die »Briefe eines Arztes an seine Tochter« angefordert hat, denn er kennt dieses wertvolle Buch, far Euch, Rena and Claus. Vati schreibt ros dem Feld, daß er bald auf Urlaub kommt und sich auch mächtig freut, das kleine Baby zu sehen. Vati fragt, wem es denn ähnlich sieht und ob es denn schon tüchtig schreien kann. Auf jeden Faß ermahnt er Euch, ja immer tüchtig zu essen, auch wenn Claus, der ja nun schon seit Ostern die Schule besucht, keine Maizena-Suppen oder Maizena-Puddinge mehr bekommen kann, denn Maizena ist ja während des Krieges nur für kleine Kinder bis zu 6 Jahren. Rena soll Claus man immer etwas abgeben von ihrer Maizena-Speise, wenn Claus in der Schule besonders gut aufgepaßt hat Vati freut Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! ' in seiner Gesamtheit zuteil wenden. Bei zahlreicher^ großen Veranstaltungen des früheren Mittelrhein- kreises der einstigen Deutschen Turnerschaft war er als unermüdlicher Mitarbeiter an führender Stelle mit tätig. Ganz besondere Verdienste erwarb er sich bei der Vorbereitung und Durchführung des großen Mittelrheinischen Kreisturnfestes im Jahre 1925 in Gießen, wo er neben dem verstorbenen Georg Kling, dem damaligen Leiter der Veranstaltung, mit zum Mittelpunkt der Führung gehörte. Der Turnverein von 1846 ernannte Wilhelm Erle in dankbarer Anerkennung seiner vielfachen Verdienste zum Ehrenmitglied und bei seinem Scheiden aus dem Amt des ersten Sprechers zum Ehrenvorsitzenden. Als weitere turnerische Ehrun» aen wurden ihm als äußere Merkmale der dankbaren Würdigung der Chrenbrief des früheren Mittelrheinkreises der DT. und der Ehrenbrief der Deutschen Turnerschaft selbst überreicht, der zu- an ihrer eigentlichen natürlichen Berufung in der Volksgemeinschaft erleiden. Erweist es sich im Laufe der Arbeit, daß eine Frau oder ein Mädchen für den zugewiesenen Arbeitsplatz doch nicht geeignet ist, so wird ein Austausch gegsn eine andere Beschäftigungsart vorgenommen. Werdende Mütter finden natürlich besondere Berücksichtigung! ihnen wird vom gegebenen Zeitpunkt ab nur Halbtagsarbeit aufgetragen, und einige Wochen vor und nach der Gebupt des Kindes werden sie von jeglicher Arbeit freigestellt. Frauen und Mädchen, die das Stehen bei der Arbeit nicht vertragen können, erhalten Arbeitsplätze mit Sitzgelegenheit. Weniger kräftige Frauen und Mädchen verrichten überhaupt nur leichte Arbeiten, andere mit größeren Körperkräften arbeiten in anderen Abteilungen, in denen etwas mehr Kraftaufwand erforderlich ist, aber auch hier wird den Frauen und Mädchen niemals eine Arbeit zugemutet, durch die sie Schaden an ihrer Gesundheit oder an ihrem Kräftezustand nehmen könnten. <5tets gilt als Grundsatz, daß die gebotene natürliche Rücksichtnahme anzuwenden ist. Bei ihren täglichen Besuchen in den Arbeitsräumen wendet die Betriebsfrauenwalterin den schaffenden Frauen und Mädchen ihre besondere Aufmerksamkeit zu. Dabei unterrichtet sie sich über die Wünsche oder gelegentlich auch Beschwerden der Arbeitskameradinnen. Soweit es nur irgend möglich ist, wird den Wünschen oder Beschwerden Rechnung getragen, sei es hinsichtlich des Arbeitsplatzes, der Freizeit oder auch der häuslichen oder familiären Angelegenheiten usw., falls in letzterer Hinsicht Anliegen vorgebracht werden. Wird z. B. eine Frau oder ein Mädchen krank, so wird nicht nur der Arzt zur Beratung und Hilfeleistung hinzugezogen, sondern es wird auch sofort geprüft, ob und inwieweit familiäre oder Wohnungsverhältnisse eine Rolle spielen und entsprechende Maßnahmen im Interesse der Erkrankten zu treffen sind. Aussprachen zwischen dem Arzt und der Betriebsfrauenwalterin geben dafür mancherlei wertvolle Hinweise. Hat eine Ar- beitskameradin nach einer Krankheit oder nach langer Mitarbeit einen Erholungsurlaub zu ihrer Kräftigung notwendig, so wird sie auf Kosten des Betriebes für eine entsprechende Zeit, meist für vierzehn Tage, zu einem Erholungsheim der Deutschen Arbeitsfront oder auch zu einem anderen geeigneten Erholungsplatz geschickt. Während dieser Zeit zahlt der Betrieb den Lohn weiter, damit die Arbeitskameradin und ihre Familie vor wirtschaftlichen Schäden bewahrt bleiben. Ihr Arbeitsplatz wird in dieser Zeit von Kameradinnen mitversehen, oder Aushilfskräfte übernehmen vorübergehend die Arbeit. In besonderen Notlagen und bei Todesfällen steht weiter ein Unterstützungsverein der Gefolgschaft zur Hilfeleistung bereit. Zum Besten der schaffenden Frauen arbeitet die Betriebsfrauenwalterin nicht nur mit dem Betriebs- führer, sondern auch mit der Kreisamtsleitung der NSV. in bewährter und glücklicher Weise zusammen. Dabei findet sie stets die großzügigste Förderung durch die NS.-Dolkswohlfahrt, die in der Betreibung der im Kriegseinsatz schaffenden Frauen und Mäd- gesucht. 6rge und Liebe, die man auf die Kinder verwendet. Schon manches wertvolle Land ist zu einer öden lüfte geworden, weil unsinnige Menschen aus I ubgier Pflanzen und Bäume ausgerottet haben. 6^on manches siegreiche Volk ist zugrunde ge- chen eine besondere Aufgabe erblickt. Auch bei deck Ortsgruppenleitern der Partei, den örtlichen Dienst« stellen der NSV., der NS.-Frauenschast, bei beit Bürgermeistereien und deren sozialen Einrichtungen wird der Betriebsfrauenwalterin als Wortführerin der betreuten schaffenden Frauen und Mädchen stets alles Entgegenkommen und jegliche Hilfeleistung ge« währt. Auf dieser breiten Grundlage kann oiü Frauenwalterin auch in komplizierten Fällen von häuslichen und familiären Sorgen beratend und helfend wirken. Besonders bemerkenswert ist dis Mitteilung, daß die Betriebsfrauenwalterin in dem von uns besuchten Betriebe sehr häufig auch von: den männlichen Arbeitskameraden zur Beratung und Hilfeleistung aufgesucht wird und diesen selbstverständlich ebenso gern ihre Erfahrungen, KenntnissS und Ratschläge nutzbar macht. Gestützt auf die umfassende soziale Betreuung und das weitgehende menschliche und kameradschaftlich« Verständnis durch die Betriebsfrauenwalterin sind alle Mädchen und Frauen, ob sie nun aus der Stadt kommen oder auf dem Land wohnen, mit voller Arbeitsfreudigkeit bei ihren Aufgaben an den Maschinen oder an ihrem sonstigen Arbeitsplatz. Viels von ihnen haben an dieser Arbeit so reiche innere Freude gewonnen, daß sie manchmal geradezu um ihren Arbeitsplatz bangen, wenn es sich nur um eine Freizeitgewährung oder um eine kurze Verwendung an einer anderen Stelle des Betriebs handelt. Dabei ist den Frauen und Mädchen nicht der Lohn an sich ausschlaggebend, sondern ihnen gehts um die Arbeit. Sie fühlen sich wohl bei ihrer Arbeit und betrachten sich als Mitkämpferin in dem großen Ringen unseres Volkes um seine Freiheit und Zukunft. Und so wie in dem von uns besuchten Betriebs ist es überall da, wo deutsche Frauen und Mädchen gerne Kriegshilfsdienst zur Erringung des deutschen Sieges leisten. B. Oie $rau hinter dem Ladentisch. Viele Kaufleute, die aus ihren Läden heraus zum Wehrdienst gerufen wurden, haben in ihren Frauen treue Hüterinnen der von ihnen aufgebauten Geschäfte. Tun diese Frauen ihren schweren Dienst, um des materiellen Erfolges willen? Schließlich könnte die Frau ja das Geschäft schließen und roüi^e dann Familienunterhalt bekommen, von dem sie gut leben könnte. Sie würde mit ihren Kindern noch genug Arbeit haben. Aber sie will das Gesck>ift nicht schließen. Nicht um Geld zu verdienen, schafft sie täglich die schwere Arbeit, sondern um das Geschäft aufrechtzuerhalten. Ebenso stark wie die Bindung an die selbst aufgebaute Existenz ist der Gedanke an die Versorgung der Kundschaft. Sie könnte sich vielleicht genehmigen lassen, den Laden nur halbtags zu öffnen. Aber auch das will sie nicht, weil sie weiß, daß ein Teil ihrer Kundschaft nur am Vormittag, ein anderer nur- am Nachmittag oder am Abend kaufen kann. Wenn wir von der Kriegsarbeit der Frau sprechen, dann wollen wir auch den Einsatz der Kaufmannsfrau nicht vergessen! Verdunkelungszeil 24. Mai von 21.24 bis 5.14 Uhr. 25. Mai von 21.26 bis 5.13 Uhr. rmarken ft istpreis rück Die Reichsbahn- oder Straßenbahnschaffnerin, die Briefträgerin oder die Schalterbeamtinnen bei der Reichsbahn und der Reichspost sind Kriegserscheinungen in unserem Verkehr geworden, die für alle zur Selbstverständlichkeit des Alltags im Kriege gehören. Dagegen wird die ebenso tatkräftige und pflichtbewußte unbekannte Mitkämpferin in den kriegswirtschaftlichen Betrieben im Straßen- und Verkehrsbild nicht erkennbar. Don dieser unbekannten Kameradin im Kriegsdienst, die den Ruhm der einsatzbereiten deutschen Frauen im Ringen für unser Volk und Reich der Geschichte überliefert, soll hier einmal die Rede sein. Als Beispiel der Betrachtung haben wir einen kriegswirtschaftlichen Betrieb im Gießener Wirtschaftsbezirk besucht und dort von der Betriebsfrauenwalterin interessante Mitteilungen über die Arbeit der Frauen an den Maschinen und in den Werkstätten sowie über die soziale Betreuung der Arbeitskameradinnen erhalten. Der von uns besuchte Betrieb hatte vor dem Kriege nur wenige weibliche Arbeitskräfte in seinen Werkstätten. Schon bald nach Kriegsausbruch meldeten sich jedoch zahlreiche verheiratete Frauen und auch eine Anzahl Mädchen zur Mitarbeit, die mithelfen wollten im Abwehrkampfe des Führers gegen die auf die Vernichtung unseres Volkes und Reiches abzielendcn Pläne unserer Feinde. Die Frauen kamen sowohl aus der Stadt als auch aus den Landorten. Viele von ihnen hatten bis dahin nur ihren Haushalt betreut oder sie waren bei landwirtschaftlichen Arbeiten behilflich gewesen. Nun aber sagten sie sich, daß ihre Arbeitskraft in dem kriegswirtschaftlich wichtigen Betrieb doch besser für die Gemeinschaft zur Geltung kommen könne, und darum meldeten sie sich auch ohne Dienstverpflichtung zur Mitarbeit. Zum Teil traten sie an die Arbeitsplätze ihrer zur Wehrmacht einberufenen Männer, zum größeren Teil aber übernahmen sie neue Arbeitsaufgaben, die aus den Verhältnissen der Kriegswirtschaft hervorgegangen waren. Und nun schaffen diese Frauen und Mädchen, etwa 150 an der Zahl, an den verschiedensten Maschinen, darunter auch an komplizierten und schweren, wo sie selbständig zu arbeiten haben, oder sie helfen in anderen Werkstätten, sind im Versandgeschäft tätig oder mit Hilfsarbeiten beauftragt, die an kleineren Spezialmaschinen zu verrichten sind und große Handfertigkeit erfordern, für die gerade eine weibliche Hand sehr geeignet ist. Bei der Auswahl des Arbeitsplatzes wird im Einvernehmen mit der Betriebsführung sorgfältig darauf geachtet, daß die Frauen und Mädchen nur nach Maßgabe ihrer körperlichen Kräfte eingesetzt werden. Auf Arbeitsplätze, an denen ausgesprochene Männerarbeit notwendig ist, kommt keine der Kameradinnen. Die Betriebsführung läßt in allen bissen Fragen die Betriebsfrauenwalterin entscheidend mit zu Wort kommen, damit die Frauen und Mädchen keinen Schaden an ihrer Gesundheit und Es genügt nicht allein, gute Helf» mittel zu erzeugen, sie müssen auch schnellstens zur Stelle sein, wenn man ihrer bedarf. Für diese stete Bereitschaft sorgt die »Save*«-Organisation mit eige- nem Flugzeug, wenn andere BAYER) Transportmittel nicht genügen. < E / V RV iliche senschaf ss* MLL SÄ& ude am Leb; ÖhlerVerli: ichterfelde iMt 1-3-PSÜd n, zu kauf. B Postfach M Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 kg 46, neue '/- kg 25, gelbe Rüben '/- kg 12 bis 15, rote Rüben 8 bis 12, Spinat 10 bis 17, Spargel 88 bis 100, Erbsen 40, Zwiebeln 17 bis 18, Meerrettich 40 bis 60, Rhabarber 12 bis 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 15 bis 22, Salatgurken 50 bis 80, Rettich 20 bis 30, Radieschen, Bund, 12 Rpf. Wilhelm Erle 20 Jahre alt. Am heutigen Samstag, 24. Mai, kann der tu weiten Kreisen von Gießen und darüber hinaus bekannte frühere Bürodirektor des Sekretariats unserer Universität W i l h e l m E r l e in bester Frische und Gesundheit seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubilar stammt aus Dortmund und trat, nachdem er in Gießen im alten Infanterie-Regiment 116 seiner militärischen Dienstpflicht genügt und im Jahre 1896 in Darmstadt die Prüfung I. Kategorie für das Finanzfach bestanden hatte, im Jahre 1898 als Finanzaspirant bei dem Universitätssekretariat ein. Am 25. April 1903 wurde er als Sekretariats- assistent planmäßig angestellt, am 17. Juni 1911 erfolgte seine Ernennung zum Universitätssekretär. Die Amtsbezeichnung wurde später in Obersekretär, dann in Inspektor bzw. Oberinspektor umgewandelt. Mit Wirkung vom 3. Dezember 1928 ab wurde er zum Bürodirektor ernannt. Am 1. Oktober 1933 trat er auf sein Nach suchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste und in besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfevsinnes in den Ruhestand. Im Kriege 1914/18 diente Wilhelm Erle in einem Landsturmbataillon dem Vaterlands. Viele Jahre lang widmete er seins Kraft neben seinen Berufspflichten mit aller Hingabe der deutschen Turnerei, die in ihm bis auf den heutigen Tag einen ihrer begeistertsten und tatfreudigsten Männer hat. Don 1911 bis zum Herbst 1932 war er erster Sprecher des Turnvereins 1846 Gießen, dem er als Vereinsführer hervorragende Dienste leistete, lieber den Kreis den Turnvereins 1846 hinaus ließ Wilhelm Erle seine fördernde Kraft auch dem Turnen voll» und Betreuung der Kinder voll Hingabe gewidmet werden. Ein herrlich stolzes Gefühl ist es, in den Kindern die eigenen Lebenskräfte fortleben zu sehen. Ein wunderbares Wissen ist es, das, was man selbst erkämpft hat, in Kindern Und Enkeln bis in fernste Zeiten fruchtbar und lebendig zu wissen. Den Kindern unseres Volkes gehört darum unser Lebey. Und alle kommenden Geschlechter werden uns stolz ihre Ahnen nennen. Sornofigeit. Tageskalender für Samstag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Ohm Krüger". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Ein Walzer um den Stefansturm". Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 15.15 bis 18 Uhr „Paganini": 19 bis 22 Uhr „Die ungarische Hochzett". — Gloria- Palast (Seltersweg) „Ohm Krüger". — Lichtspielhaus (Bahnhofstr.): „Ein Walzer um den Stefansturm". — Artilleristen-Kameradschaft 1895: ab 10 Uhr Schießen. — Oberhessifcher Gebirgsverein: Wanderung, Abfahrt 7.59 Uhr Lang-Göns.-Bereichs- meisterschasten im Radfahren: 14 Uhr in der Turnhalle des Tv. 1846, Steinstraße. Sladllheater Gießen. Am morgigen Sonntagnachmittag wird zum 30. Male Lehars Operette „Paganini" als Fremdenvorstellung aufgeführt. —Am Abend wird Nico Dostals Operette „Die ungarische Hochzeit" wiederholt. Die musikalische Leitung beider Vorstellungen hat Arthur Apelt, die Spielleitung Harry Grüneke. Die Bühnenbilder stammen von Karl Löffler, die Tänze sind einstudiert von Irmgard Trömel. Beide Vorstellungen außer Miete! — In der Woche vom 26. bis 31. Mai finden in Gießen aus technischen Gründen und wegen umfangreicher Vorbereitungsarbeiten keine Vorstellungen statt. Gießener Dochenmarktprelfe. * Gießen, 24. Mai. Auf dem heutigen Wbchem markt kosteten: Molkereibutter, '/- kg, 1,80 RM., en ÜlGieOe^ ünden von dem geheimnisvollen Wachsen der jun- pn Seele. Alles kindliche Fragen, Forschen und Hübeln zeigt das Erwachen des menschlichen Gei- । i=s. Schöner als die schönste Blume ist das Antlitz nd die Gestalt des Kindes. Zart und doch voll t rießenden Lebens, einfach und trotzdem voll Tiefe, lichtend klar und zugleich geheimnisvoll, erfüllt nm Freude und Schmerz, in unerschöpflicher Diel- , staltigkeit blühend, ein zapbervoller Wundergarten nd doch voller greifbarer Wirklichkeit, das ist das Innberreid). Unsere Freude und unser Stolz über tiefes köstliche Kinderland können nicht groß genug fm. Wer selber Kinder besitzt oder wer Kinder be= tauen und behüten darf, sott für dieses Glück der tottheit danken. Wem die Sonne der Kinderwelt nr von ferne leuchtet, der soll neidlos sich an die- frn Glanz erfreuen. In jedem deutschen Menschen c er sollen der Stolz und die Freude über die fort es gäbe der Kinder den eigenen Willen zum J nbe stets aufs neue erwecken und vertiefen. 'Der Welt des Kindes gebührt eine natürliche Le- tmsentfaltung. Natürlichkeit ist das erste Wachs- twsgesetz für das Kind. Luft, Licht, Wasser und eßunde Nahrung braucht der Leib der Kinder. Nach ftier, natürlicher Entfaltung, liebevoller, aber kla- r Behandlung, gesunder Aufklärung, nach frohem Diel und frischer Bewegung, nach einer Welt voll ute, Schönheit und innerem Reichtum verlangen "ist und Seele des Kindes. Jede unnatürliche Ver- Ijrrung des kindlichen Wesens, jede läppische Ber- ichlichung und Verwöhnung, jede widernatürliche tneroung, jede unmenschliche Ueberspannung und berbeanspruchung, jede grausame Vergewaltigung 2) Mißhandlung, jede Zerstörung kindlicher Art ein Verbrechen. Eine Knospe bringt man nicht durch zum Blühen, daß man ihre Schale zerreißt it> entblättert. Des Kindes Blüte wird durch jed- ähnliche Brutalität vernichtet. Das Wachstum Pflanze wird nicht dadurch gefördert, daß n sie in die Höhe zerrt und an ihr herumreißt, e Entwicklung des Kindes kann man ebenso durch zerstören, daß man unsinnig an ihm herum- |rrt. Jede Pflanze und jedes Kind farin man durch wc Obsorge vor Feinden und Schädlingen, vor ^fahren und Stürmen, vor Frost und Brand be- hren. Manche harten Naturereignisse und man» Hs schwere Geschehen muß aber jedes Lebewesen i- natürliche Existenzprobe bestehen. Mannigfaltige Ebe Triebe und Verwachsungen müssen Gärtner aö Erzieher bei Pflanzen und Menschen beschneide und korrigieren. Es lohnt sich aber alle Mühe, BISSPFLEGER HEUIG O \ Reinigt selbsttätig und desinfiziert Zahnersatz eeaxniCMieoiöOEejeii • unscwUgmkx**™» uö des Kindes begleitet sein. Im Frieden können di Völker ebenso ausbluten wie im Kriege. D'e krpflichtung zum Kinde ist eine heilige Berufung fr jeden gesunden Menschen. Wer sich willkürlich tigern göttlichen und völkischen Ruse entziehen s l, handelt unsittlich. Leib, Seele und Geist des Ülnnnes und der Frau müssen zur Bereitschaft für tas Kind erzogen und erhalten werden. Die ganze 8ibenstraft und Einsatzfähigkeit müssen der Pflege Aus der Stadl Gießen. Kinder. Von Anton Holzner. Wenn wir im Frühling den herrlichen Reichtum >er frischen Blumen, die Pracht der blühenden Zäume, das sprießende Leben der jungen Saat, ; )ie Knospen und grünenden Triche in der gesamten I Lflanzenwelt erleben, dann wissen wir: Diese wunderbare Kindheit in der weiten, schönen Welt ist ein östliches, alle Jahre wiederkehrendes Geschenk der Zottheit für uns Menschen. Und unwillkürlich wer- >en wir dann jedes Jahr aufs neue mit reichern nb tiefem verstehenden Erleben für die noch größere Gottesgabe der eigenen menschlichen Kinder» seit erfüllt. Der schönste Blumengarten der Gottheit ist die Delt unserer Kinder. Ein zartes Wunder ist ihr :eben. Unendlich reich und vielgestalttg ist ihre Seit Jeder traurige Blick und jedes bittere Schluch» pn, jedes zufriedene Lächeln und jeder frohe Jubel |0. Mal«! anifll vonL*;, Mher gleich höchste turnerische Auszeichnung war. Im Jahre 1934 wurde ihm die Ehrenurkunde des Gaues Hessen im Reichsbund für Leibesübungen, dem Vorgänger des jetzigen NSRL. übermittelt Seit 1934 stellt Wilhelm Erle, der auch jetzt noch eifrig turnt und sich dadurch seine bewundernswerte Frische bewahrt hat, seine Arbeitskraft als frei, williger Amtsträger in den Dienst des Reichsluftschutzbundes. Zunächst war er hier Blockwart und stellv. Reviergruppenführer, am 1. April 1940 übernahm er das Amt des Reviergruppenführers II, und am 20. September 1940 wurde er in Anerkennung seines ausgezeichneten Wirkens vom LS.- Obertruppmeister zum Luftschutzführer befördert. Zurzeit steht er als Reviergruppenführer der Reviergruppe II des Reichsluftschutzbundes in unserer Stadt vor. Um die Sache des Reichsluftschutzbundes und damit zugleich um die Bevölkerung unserer Stadt selbst hat er sich in dieser Stellung verdient gemacht. In weiten Beoölkerungskreisen wird Wilhelm Erle große Wertschätzung dargebracht, die sowohl in seinem verdienstvollen Wirken als auch in seinen vorbildlichen menschlichen Qualitäten aut begründet ist. Dem Jubilar bringen auch mir unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem heutigen Geburtstag und für ein weiteres erfolgreiches Wirken im Dienste innerer Volksgemeinschaft dar. Der Zugenb-Sporttag in Gießen. Der Reichssportwettkampf unserer Gießener Jugend, der im Rahmen der großen sportlichen Veranstaltung der HI. und des BDM. am heutigen Samstag und morgigen Sonntag im Reiche und in unserer Stadt durchgeführt wird, bringt die Pimpfe und die Hitlersungen heute und morgen auf dem Sportplatz des Männertumvereins, die Mädel auf dem Universitäts-Sportplatz in den Wett, kämpf. Das Jungvolk wird einen Dreikampf in Weitsprung, Schlagball-Weitwurf und 60-Meter- Lauf durchführen. Die Hitlerjungen werden im Dreikampf beim 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Keu- len-Weitwurf wetteifern. Die Wettbewerbe werden als Mannschaftskämpfe durchgeführt, bei denen aber auch Einzelleistungen gewertet werden. Arterienverkalkung tmö hoher Blutdruck nütHerzuuruhe, Schwiodelgeflihl, Nervosität, Ohrensausen, Zirkulationsstörungen werden durch Anti«klero«in wirksam b» kämpft. Enthält u. a. Blutsalze und Kreislaufhormone. Greist die Beschwer, den von verschiedenen Richtungen her an. Packung 60 Xabi. Jl 1-85 in Apotheken. Hochinteressante Aosklärungsschrist liegt jeder Packung bei' Der Optiker amAchlchafl Geller L^fcrant auch 3hcet Krankenkasse Gießener Giadiiheaier. Willy Grub: „Bagatellen." Es gehört Mut dazu, ein ganzes Stück mit nur zwei Personen zu bestreiten. Drei Akte lang; ein junges Ehepaar. Das geht nur, indem sie fick) zweieinhalb Akte lang zanken und einen halben Akt lang versöhnen. Als Hilfskonstruktionen sind das Telephon, das Radio und Stimmen hinter der Szene eingesetzt. Er ist Schriftsteller und schreibt an einem Roman. Sie stört ihn dabei nach Kräften. Schauplatz: Zweizimmerwohnung; das ist gerade Raum genug, um die eheliche Schlafgemeinschaft aufzuheben, was als taktisches Ergebnis der Feindseligkeiten im ersten Akt angesehen werden muß. Nicht genug damit, entflieht die Frau bei Nacht durchs Fenster — zu einer Freundin. Der Mann glaubt natürlich nicht an die Freundin, alarmiert die Polizei und wird nach der Rückkehr seiner Gemahlin durch einen Strauß roter Rosen, die am Abend noch nicht da waren, in seinem Der. dacht bestärkt. Zum Glück stellt sich noch rechtzeitig heraus, daß die Blumen nur aus Versehen im falschen Stockwerk abgegeben wurden. Obwohl sich Oie Frau mit einem Nelkenstrauß revanchiert, um ihrerseits den Mann in Verlegenheit zu setzen, kann das in Gestalt des Rechtsanwaltes drohende Der- hängnis abgewendet werden. Mit einem Kompromißfrieden, einer freundschaftlichen Kissenschlacht, einer Flasche Sekt und der erfreulichen Aussicht, den Stoffhund der jungen Frau durch ein natürlicheres Spielzeug ersetzt zu finden, wird der Zuschauer entlassen. Der Spielleiter Herr Sch e w e gab den offensichtlich in unbeschwerten Friedenszeiten abrollenden Ereignissen ein angemessenes Tempo und, wo die Natürlichkeit nicht ausreichte, schwankmäßige Steigerungen, die allgemeinen Anklang fanden. Fräu- lein Garbe als Frau Sabine konnte ein ausgedehntes Register weiblicher Künste entfalten: vom empörten Ähluchzen bis zum triumphierenden Freudenschrei. Herr Kratz spielte den geprüften Ehemann anfangs mit milder Ueberlegenheit, später mit ungehemmten Temperamentsausbrüchen, zuletzt als besänftigter Sieger. — Das zweckdienliche Bühnenbild stammte von Herrn Löffler. Hans Thyriot. Gegen unrechtmäßigen Lebeneimittelkartenbezug. In den letzten Wochen hat das Ernährungsamt, Abteilung B, der Stadt Gießen mehrere Fälle von unrechtmäßigem Leibensmittelkartenbezug feftftellen müssen. Die Sünder bzw. Sünderinnen hatten Lebensmittelkarten von verstorbenen ober nach auswärts verzogenen Personen weiter bezogen und sie für sich nutzbar gemacht. Als der Schwindel her- ausfam, gab es bei der Vernehmung wegen dieser volksschädlichen Handlungen großes Wehklagen der Schuldigen. Das half nun aber alles nichts, denn ihre Vergehen gegen die Volksgemeinschaft waren so schwer, daß das Ernährungsamt mit Recht die Strafverfahren in die Wege leitete. Nunmehr haben diese Sünder und Sünderinnen ein dickes Ende ihrer Schwindeleien zu erwarten, das aus einer sehr empfindlichen Strafe bestehen wird. Um für die Folge niemand im Zweifel zu lassen — ein Zweifel kann eigentlich nicht darüber bestehen, daß jedermann nur die für ihn bzw. für feine in der Familiengemeinschaft lebenden Angehörigen zuständigen Lebensmittelkarten beziehen fann — was bei dem Lebensmittelkartenbezug rechtens und einwandfrei ist, veröffentlicht das Er- nährungsamt heute wiederholt eine Bekanntmachung, in der alle Klarheit über den Bezug und über die Abmeldung von Lebensmittelkarten enthalten ist. Zugleich wird darauf hingewiesen, daß Vergehen auf diesem Gebiete, die als volksschädigend anzusehen sind, ohne jede Nachsicht verfolgt und mit Geld- oder mit Freiheitsstrafen geahndet werden. ** Polizei st undeum24 Uhr. Für Gießen, Bad-Nauheim und Friedberg ist die Polizeistunde mit sofortiger Wirkung auf 24 Uhr festaesetzt worden. Die Polizeistunde endet um 6 Uhr früh. ** Wer ist Eigentümer der Wäschestücke? Die Kriminalpolizei Gießen ersucht diejenigen Personen, die dem Stickermeister Fritz Brun necke, früher in Gießen, Marktstraße 14 wohnhaft, Wäschestücke übergeben und noch nicht wieder zurückerhalten haben, sich bei der Kriminalpolizei, Kirchstraße 11, zu melden. Brunnecke hat die ihm übergebenen Wäschestücke zahlreicher Kunden unterschlagen, so daß gegen ihn eine Reihe von Anzeigen vorliegt. Unsere Kriminalpolizei konnte einen Teil der unterschlagenen Wäschestücke sicher- steilen, die sie nunmehr den Eigentümern zustellen will. Diejenigen Personen, die gegen Brunnecke Anzeige erstattet und ihr Eigentum anerkannt haben, brauchen sich nicht zu meiden, da die Gegenstände erst nach Erledigung der Beweisführung gegen Brunnecke zurückgegeben werden können. Landkreis Gießen. 5 Alb ach, 23. Mai. Am heutigen Tage kann der Landwirt Karl Bähr feinen 80. ©e b ur t s = tag feiern. Der alte Herr besitzt noch eine für fein hohes Alter gute Gesundheit und kann bei der Landwirtschaft noch mithelfen. Unseren herzlichen Glückwunsch. Beim Iauchefahren tödlich verunglückt. * Cleeberg (Kreis Wetzlar), 24. Mai. Die 21 Jahr alte Erna Kaiser von hier war vor einigen Tagen damit beschäftigt, mit einem Kuh- gespann Jauche aufs Feld zu fahren. Dabei kam das Mädchen so unglücklich zu Fall, daß es v o n d e m Fuhrwerk überfahren wurde. Mit schweren inneren und Brustverletzungen mußte die Bedauernswerte nach Gießen in die Klinik verbracht werden, wo sie am Freitagabend an ihren schweren Verletzungen gestorben ist. Bereichsmeisterschasten im Radfahren des 7ISRL- Am morgigen Sonntagnachmittag finden in der Turnhalle des Tv. 1846 die Bereichsmeifterfchasten des Bereiches XII im Radfahren statt. Wenn auch das Meldeergebnis nicht so ausgefallen ist, wie es im Interesse des Sportes zu wünschen gewesen wäre, so wird doch von den an den Wettbewerben teilnehmenden Fahrern und Mannschaften alles aus. geboten werden.- um guten Sport zu bieten. Im Einer-Kunstfahren starten vier Fahrer, Hier dürften sich die Fahrer Nuhn und Uftnger aus Kassel mit Enge> (Wetzlar) einen harten Kampf um den Sieg liefern. Im Z w e i e r - Ku n stf a h. ren hat nur die Zweier-Mannschaft Nuhn - Usin- g e r aus Kassel gemeldet, doch muß diese alles aus sich herausgeben, um die nötigen Punkte für den Sieg sicherzustellen. In den Kämpfen um die Mei. sterschaft im Zweier-Radball starten dis Mannschaften von Radfahrer-Verein Groß-Auheim. Radsahr-Derein Krofdorf und die beiden Mannschaf, ten von der Gießener Radfahrer-Vereinigung um den Titel. Hier dürften harte Spiele zu erwarten sein. Da jede Mannschaft gegen die andere zu spie, len hat, ist es schwer, hn voraus den Sieger fest« zustellen. Die Mannschaften der GRV .werden alles aus sich herausgeben müssen, um den Meistertitel hier zu behalten. Oer Fußball am Sonntag. VfL. Marburg — Wetzlar 05. Die Wetzlarer sollten am Sonntag in Marburg vor einem weiteren Siege stehen. Damit dürste auch die letzte theoretische Möglichkeit entfallen, nach der im Falle einer hohen Niederlage Steinberg noch Meister werden könnte. DsB.-Reichsbahn — Wehrmacht. Die DfBer haben für Sonntag eine Mannschaft der Wehrmacht verpflichtet. Die Spielstärke dieser Mannschaft ist vollständig unbekannt. Die Gießener treten mit einigen neuen Leuten an, die als Ver- ftärfung der Mannschaft ange sprachen werden können. Der Ausgang des Spieles ist offen. Der Herdputz reicht für die, wenn die Hausfrauen damit genau so sparsam umgehen wie mit anderen Dingen. Deshalb vor allem mit feuchtem Lappen putzen. Sie verbrauchen dann viel weniger und haben obendrein eine bessere Putzwirkung. - Und dann natur« lieh noch: Qualität kaufen! Das lohnt sich heute, WEEN Herdputzpulver aus der -Fabrik 3 ist gut und ausgiebig. DieÄSlm im W Romao von Elisabeth Holt. 2b. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Und sine Woche vor der Abreise haben wir noch eine Massenabfütterung im Haus", erzählte Gerda weiter und rang auf der engen Tischplatte die Hände. „Erstaufführung von Polas Film. Denk dir nur, man muß in der Wohnung ein Kabel legen wegen der Projektionsapparate, und wir haben 120 Stühle ausgeliehen. Hundertzwanzig abgeschabte Goldstühle stehen aufeinandergepackt im Musikzimmer, es sieht bei uns aus wie in einem Möbellager." Don dem Kinoabend wußte der Architekt schon. Erstens hatte er es in der Zeitung gelesen, und zweitens war er neulich mit Birinsky zusammengetroffen, und der Baron redete von nichts anderem als von der Filmpremiere. „Er hat mich eingeladen", sagte Paul gedehnt, „ich hätte eigentlich nicht übel Lust bekommen —, nur wie ist das, Gerda —, muß man da unbedingt im Frack erscheinen? Ich besitze keinen! Ich möchte dir keine Schande machen." Sie blinzelte heimtückisch. „Ich glaube nicht, daß ich mich sehr schämen würde. Komm nur ruhig in deinem bescheidenen Smoking zu fünfhundert Mark." „Wieso?" Paul schien überrascht. „Oder war er teurer? Ich gehöre nämlich zu den unsympathischen Frauenzimmern, die etwas von Männergarberobe verstehen." Er sah sie an. Dann fragte er etwas anderes. „Was wirst du jetzt anfangen? Hast du dir schon einen Plan gemacht?" Seine magere nervöse Hand mit dem brennenden Zündholz war vor ihrem Gesicht, sein Knie berührte das ihre. Wiederum empfand Gerda diese sonderbare Verbundenheit mit Paul, die manchmal von ihr Besitz ergriff. Durch den Rauchschleier seiner Zigarette sah sie das vertraute Gesicht verwischt und nahe zugleich. Paul schaute scharf und besorgt zu ihr hinüber, aber Gerda selber war jetzt gar nicht besorgt. Vielleicht hätte sie doch nicht allen Rum in den heißen Tee gießen sollen — jedenfalls schien ihr plötzlich die Zukunft durchaus geebnet, leicht zu bewältigen — die Dinge bekamen etwas Schwebendes. Paul faß neben ihr, ruhig und wunderbar sicher in allem, was er tat und sprach. Wenn man sich nur in Gegenwart eines anderen auch so ruhig hätte fühlen können, aber da bekam man wildes Herzklopfen, der Zorn stieg einem ins Gesicht, ach, sie wollte jetzt keine Vergleiche ziehen. Der Kellner stieß an Frau Maurers Stuhl, und von dem Tablett, das er trug, fielen die Löffel klirrend auf Öen Marmortisch Gerda schob das Bein zur Seite und tastete nach dem Nacken. Dort saß ein leichter Schmerz und zeigte Neigung, sich auszubreiten. „Was wollte ich sagen — — wovon haben wir jetzt gesprochen?" „Von deiner Zukunft." „Ja", sagte sie geistesabwesend und drückte die Finger in öir Höhlung zwischen den Nackenmuskeln. das auch — wir haben von mir gesprochen und bann von dem Fest bei der Luckner, nicht?" Paul sah sie an. „Trink ein Glas Wasser!" Er schob ihr das beperlte Glas hin, und sie trank es auf einen einzigen Zug leer. Es tat wunderbar gut — Gerdas vernebelter Kopf wurde nach und nach wieder klarer, sie schämte sich und behauptete, einen Kreisel im Hirn zu haben. Sie wird Gott danken, wenn sie endlich vor der Hetze Ruhe hat. „Gehst du dann nach Bremen?" fragte er. „Nein", sagte sie erschrocken, „daran ist nicht zu denken." „Aber es wäre praktisch. Herr Kempf braucht bann nicht mehr so weit zu reifen." Sie lachte. „Das verstehst du nicht. In Bremen bin ich ungeheuer viel weiter von ihm entfernt als in Wien." „Du wirst ihn schon einholen", sagte Paul mit kalter Ironie. (Berba war nun boch überrascht von seinem Ton. „Warum so boshaft? Glaub mir, Paul, Clemens Kempf ist mir in Wien ebenso gleichgültig wie vielleicht in Bremen", fügte sie etwas übereifrig hinzu. Die sorglose Stimmung war verflogen, und sie brach rasch auf. 13. Kapitel. Baron Birinfky spendete den Champagner und die Zigarren. Alles übrige kam wie gewöhnlich aus dem Hotel, es kam in der Obhut von verantwortungsbewußt und entschlossen blickenden Männern, die unverzüglich im Keller untertauchten und den Oberbefehl übernahmen. Auch int Oberstock waren fremde Männer. Sie trugen blaue Monteuranzüge. und plagten sich mit dem Kabel und mit der Aufstellung der Projektionsapparate, — die Leinwand hatte myn schon gestern an der Schmalseite des langen Musikzimmers aufgehängt, dort hing sie jetzt und schlug sanfte Falten. Der raumbeherrschende Flügel war weg, — im Mufiksaal gab es nur mehr zwölf Reihen zerbrechlicher Goldstühlchen und efne Art niedrige Barriere aus vielen Blumen, die eine richtige Abgrenzungslinie zu der Leinwand bildeten. Fritz Gredler erschien zu ungewöhnlich früher Stunde im Glanze eines neuen Fracks, der Neuyork galt, und erkundigte sich verttaulich nach dem Fortschrittsstadium des Büfetts. Er sagte, es sei saumäßig kalt draußen, vier Grad unter Null und Ost- winb. Dabei zerstörte er ein Schaugericht aus russischen Eiern unb Rebhuhn. Mit vollem Munbe kauenb, bewunberte er Gerdas Kleid. „Fabelhaft!" Er ging rund um die weißen Spitzen herum. „Es hat sehr viel gekostet, Gredler", sagte sie ohne Begeisterung. „Sehr viel? Wieviel ist das? Frauen sind immer geizig." „Meine Stellung bei der Luckner hat es gekostet." Fritz Gredler starrte verständnislos. „Das Kleid ist ein Abschiedsgeschenk von Pola, — es heißt: Adieu, du warst so weit ganz brauchbar — treu, fleißig unb ehrlich, aber jetzt geh gefälligst!" (Berba hörte plötzlich auf zu reben, sie schob ben Pianisten vorn Büfett weg unb versteckte die zerstörte Schussel hinter einem Aufbau aus Südfrüchten. Aus der Halle tönten Stimmen herüber. Die Elektriker gingen endlich fort, und Fräulein Rosas winselndes Organ wollte von der ersten Etage aus erkunden, ob man auch alle Türen werde auf unb zu machen können von wegen bes Kabels, bas sich schlangenhaft und nur leidlich gesichert durch bas halbe Haus bohrte. Die Elektriker sagten, jawohl, man könne. Blaß 1 die große Flügeltür bes Musikzimmers müsse geschlossen bleiben, benn bort seien ja die Projektionsapparate aufgestellt, und die dürften auch nicht um einen Zentimeter gerückt werden. Als Durchgang j komme für diesen Raum nur der Setteneingang, 1 vielleicht die kleine Tapetentür, in Betracht. „Nicht I vergessen, Fräulein!" ■ * 1 Sie zogen mit ihren schweren Werkzeugkästen j ab und hinterließen einen faden Geruch von Löt« I lampen, Schweiß und verstohlen gerauchten fchlech- j ten Zigaretten. Gleich darauf kam Pola die Stiege 1 herunter und schnupperte denn auch mit erhobener I Nase. „Um Gottes willen! Hier riecht's wie in einer j Schlosserwerkstatt, und es ist kalt. Man muß lüften und besser einheizen." Der Chauffeur Schütz tauchte 1 auf unb öffnete bie Fenster, darauf wurde es noch 1 kälter. Pola hielt in halber Höhe der Treppe und zog \ den Mantel frierend über der nackten Brust zusammen. Wie sie so dastand, die spitze Schleppe bes Kleibes zryei Stufen tiefer liegenb, ein Brillant-1 banbeau im kupfernen Haar, unwahrscheinliche Perlen um den Hals, den gepuderten Arm, der au3 dem Pelz herausgriff, geschient in einem Dutzend j Armbänder, sah sie barbarisch schön aus---- i Theater, aber ganz große Klasse. „Gredler", sagte Frau Maurer und schaute mit geweiteten Augen in die Halle, „sie trägt ben Zobel!" „Tja!" Der Klavierspieler zuckte die Schultern. „Nun hat sie ihn ja endlich erwischt. Pola kriegt alles, was sie will." „Begreifen Sie es? Denken Sie noch an Zürich — wie die Pachoven über ben roten Korridor- läufer gekommen ist, und eine Minute später wat sie tot — weg! — Nur der Mantel war ba.*Uni erinnern Sie sich, wie er an der offenen Schacht- tür hing?" Gerda schüttelte ein nervöser Schauer. „Ich habe manchmal gedacht, die Pachoven hätte sich vielleicht noch auf fangen können, wenn bet Pelz nicht gewesen wäre." (Fortjetzung folgt.) A W hcrgeftcllt in ben Persil-Merken to 303b/M "»mÜrnurnZm“:;::: ■I HUI Hill Ulli HUI um iiiib Allein die Erinnerung an Persil oerpflichtet uns, die altbewährten Erzeugnisse unseres Hauses auch weiterhin in bester Qualität herzustellon. Gcraöc heute haben sie eine besondere Aufgabe zu erfüllen: sie erleichtern das waschen und die häusliche Reinigung und helfen Seife und Waschpulver sparen! (Denn Sie beim Einkauf bie guten Henkel- Sachen erhalten wollen, (o bestehen Sie auf: Henko • Sil ♦ i M i • ATA