esX Ns 8 8s* Jnon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt xernsvrechanschluk 2251 2rahtanscbrlft:„Änzeige^ Sosistbeck 1168« Franks. M öfikorr^ irnen*i entscfe d Bekannte lie Auftnai, golden»; •D»i8.Fn-, Deutsche Truppen am Fuße -es Olymp »r oer* Expeditionskorps werden und daß ein sehr großer Materialoerlust eintreten könnte. Selbst amerikanische Berichte heben hervor, daß die Griechen jetzt in erster Linie für den Rückzug der Engländer zu London die Tatsache zu vertuschen versucht, daß englische Truppenteile bei den Kämpfen in Griechenland noch nie genannt wurden, um so mehr aber in der Landschaft Böotien öffnet, sind die Kämpfe in Epirus und im Pindosgebirge minder beachtet worden. Der Pindos trennt die thessalische Ebene von der gebirgigen Westküste Griechenlands. Er steigt bis zu fast 2200 Meter Höhe an. Bis 1800 dem von kam nach Nordwesten, überschritten über den Zygos- Paß das Pindosqebirge und schnitten die griechische Epirus-Armee, die mit der Front nach Norden von den Italienern aus Albanien herausgedrängt worden war, von ihrer Rückzugstraße ab. So blieb ihr nichts anderes übrig, als die Waffen zu strecken. Damit ist den deutschen Waffen ein beispiellos schneller und grandioser Erfolg in einem Gelände gelungen, das seiner Natur nach eine schier unbezwingbare Bert-ndiaungsstellunq zu sein schien. Der weitere Kampf, soweit er noch, vermutlich unter englischen Drohungen oder gar Zwangsmaßnahmen, vor sich geht, ist zur völligen Sinnlosigkeit aeroorben. Jeder weitere Widerstand kann die Lage Griechenlands nur erschweren Allein die Enaländer, genauer gesagt: die den Engländern vorgeschickten Truppen der britischen Dominiens, haben noch ein Interesse daran, daß griechische Truppen weiter- Als Metaxas im Jahre 1941 nach einem Besuch des britischen Oberkommandierenden in Nahost, Wavell, über dessen Zweck nichts Näheres bekannt geworden ist, plötzlich starb, befand sich Griechenland mit Italien schon lange im Kriege. Sein Nachfolger K 0 r y z i s starb vor einigen Tagen eines gewaltsamen Todes unter Umständen, über die wohl nur der britische Geheimdienst Auskunft gqben könnte. Der nächste Anwärter, Z u d e r 0 s, kam noch gerade zurecht, um Zeuge der wilden Flucht des britischen Expeditionskorps zu werden und sich mit König und Regierung nach Kreta zu begeben. Das Land, das sich seit der Wiedergewinnung seiner Selbständigkeit vor kaum mehr als einem Jahrhundert in einem ewigen Taumel zwischen unbeherrschter Sehnsucht und beängstigender Schwäche Deutsches Fla.-MG. bei Fliegerabwehr am Fuß des fast 3000 Meter hohen Olymps, auf dem unsere Soldaten vor einigen Tagen die Reichskriegsflagge hißten. — (PK.-Baier-Scherl-M.) in der australischen litt mehr unterschrieb, weil ihn inzwischen seine göttlichen Feinde neuerdings beseitigt hatten. lb:r noch 1935 erschien er wieder auf der politi- tiin Bühne und organisierte einen Aufstand der Mere, der in Athen fehlschlug, worauf sich Beni- flis mit der Flotte nach Kreta zurückzog, wo er pt Gegenregierung ausrief. Sein Stern hatte ihn pr schon verlassen. Der Aufstand wurde blutig Erdrückt, nachdem die treu gebliebenen Truppen f -egelrechten Kriegsoperationen die Revolutions- kne in Saloniki und Mazedonien ausgerottet Hat- kn und die meuternde Flotte in ihren kretischen upfwinkeln niedergezwungen worden war. Der k’tanö war das Ende des Politikers Benizelos, ;tfOcb' 1 1 Bidtsmannes und Offiziers war es, daß er, dem AtW* M Michl Großbritanniens, eines Tages vom Bal- • “ - ’—'—•*** " es in Rom zu zahlreichen Freudenkundgebungen. Die Studenten durchzogen mit deutschen und italienischen Fahnen die Straßen der italienischen Hauptstadt. Bor dem Palazzo Venezia sammelte sich eine gewaltige Menschenmenge, die in Hochrufe auf den Führer und den Duce ausbrach. Auch in den Schulen, wo die Nachricht während des Unterrichts bekannt wurde, kam es zu begeisterten Kundgebungen. 0er ßmbrurf in Ankara. Ankara, 24. April. (Europapreß.) Die Nachricht von der Kapitulation zweier weiterer griechischer Armeen und der Flucht des griechischen Königs und seiner Regierung nach Kreta wurde am Mittwochnachmittag in Ankara bekannt. Man ist über» rascht über die Schnelligkeit der deutschen Waffenerfolge und erwartet nun stündlich den völligen Zusammenbruch der griechischen und britischen Restarmeen. Die britische Nahost-Position wird nach dem Zusammenbruch von Griechenland als sehr gefährdet beurteilt Keine Schönfärberei. Stockholm, 24. April. (DNB. Funkspruch.) „Daily Heralb" wendet sich unter dem Eindruck der schlechten Nachrichten aus Griechenland und Libyen abermals in einem scharfen Leitartikel gegen die offizielle Schönfärberei. Das Blatt zitiert einen Artikel in einem konservativen Blatt, in dem es hieß: Hitlers Deutschland befinde sich in der Situation eines harpunierten Walfisches. „Daily Herald" erklärt: „Um Gotteswillen hört doch endlich mit derartigem Unsinn auf. Hört auf, euch über angebliche Schwierigkeiten der Deutschen zu begeistern und konzentriert eure Ge- B erHn, 23. April. (DNB.) Das Oberkommando der Dehrmachl gibt bekannt: 3m Zuge des Angriffes deutscher Verbände in die tiefe Flanke der griechischen Korbarmee kam es seit dem 20. April zu örtlichen Kapitulationen und zu Waffenstillstands-Angeboten an die 12. deutsche Armee. Nachdem am 22. April eine griechische Abordnung auch dem Befehlshaber der italienischen 11. Armee an der Epirus-Front die waffenstreckung anbot, hat nunmehr bie gesamte von bet italienischen Wehrmacht im Narben, von beutschen Truppen im Osten eingeschlossene unb von ben rück- madigen Berbinbungen abgeschnittene griechische (Epirus- unb Mazebonien-Armee kapituliert. Die Kapitulation mürbe zwischen ben oerbünbeten Oberkommanbos einerseits unb dem griechischen Oberbefehlshaber andererseits in Saloniki abgeschlossen. Während der Kapitulationsverhandlungen fanden sich vor dem Verhandlungsgebäude große Sch a ren griechischer Soldaten ein. Dabei fielen besonders ein Aufgebot von Evzonen ^Griechenlands Elite-Truppen) auf. Auch große Teile der Bevölkerung warteten mit Ungeduld auf die entscheidende Wendung, die den aussichtslosen Kamps endlich abschlösse. Als bann das Ergebnis der Verhandlungen bekannt wurde, machte sich überall eine freudige Erregung bemerkbar. Die Menge grüßte die ab^ahrenden Offizere und Heil-Hitler-Rme wurden laut. Oie Kapitulation in Epirus. befand, erlebt heute — als neuestes Opfer britischer Machtpolitik und der von ihr gekauften Kreise — eine seiner dunkelsten Stunden. Der griechische König nach Kreta geflüchtet. Lissabon, 23. April. ii‘?annt geblieben sein konnte, 1939 b t e b r i - * iqo e Garantie für bie Unversehrtheit Der ! fischen Staatsgrenzen annahm. ■c arten hintertrieb. Bbimerhin konnte Metaxas bem ßanbe einige V)? ruhiger Aufbauarbeit sichern unb wirtschast- lh Erfolge erringen. Meta ras suchte auch Die Bähungen zur Türkei zu festigen. 1937 kam es Mn Austausch von Kunbgebungen zwischen Den Irrungen von Ankara unb Athen, in benen von i>i Verteibiaung ber gemeinsamen Interessen die 11b mar. Metaras entpolitisierte die Armee unb kt- zum Schutz der Nord grenze gegen Bulgarien 9 Albanien die nach ihm benannte ^stur^s- lirt bie vor einigen Tagen von ben deutschen ' m. pen in ganz kürzer Zeit in Schutt und Trum® Br gelegt worden ist Das Verhängnis diese o rurVech Schilli Telephon: 124.SN" itgabe em Mgslokal^ ;r), tW' Mg: eW'S tet x,enht t ?es“e itL-bA Sofia, 23. April 1941. Athen, bie weiße Stabt unter der Akropolis, hat iuf bem Balkan ben Ruf, ein unruhiger Winkel furopas zu fein. Die Lage Griechenland an ber !«?rt»inbungsstraße zwischen bem Mittelmeer unb 1 n Darbanellen unb bie Nähe bes Suezkanals verlöten geradezu bie einstigen Herren bes Mittel- irerraumes zu Aktionen in Griechenland, unb ein Fisches Wort lagt sogar, Großbritannien könne jh in Athen jede Revolution erlauben. Griechenlanb i peripheres Gebiet unseres Erbteiles unb beshalb i n jeder Kräfteverlagerung in ber Mittelmeerzone npfinblid) abhängig. Das normale Leben in Athen verrät freilich biefe fiopolitifche Befvnberheit bes ßanbes nur in ge- k'ssem Maße, besonders wenn ber Frembe von hm Reizen der Denkmäler, bem Leben /m Piräus itt seinen prachtvollen, schwülen Sommernächten, k-srischung bietenben Baderestaurants ober dem be- titfenben Blick von ber Akropolis auf ben fchnee- tdeckten Gipfel bes Helikon unb bes Pamaffus pöangengenommen wirb. Auch wenn er sich auf taem Segelboot von einem jüblichen Winb burch b-5 Inselgewirre treiben läßt, bas sich bis zur liste Kleinasiens hinüber erstreckt, wirb er lebig* lÖ einer schwärmerischen Träumerei verfallen. Nur ii einer dünnen, aber sehr reichen Oberschicht wird ldenschaftlich politisiert. An diesem Sport hat sich ii reichlichem Ausmaß früher auch bie Generalität fcteiligt. Sie begeisterte sich an ber großgriechischen free, bie sie zu bem unglücklichen Abenteuer von 1*20/22 verführte, als ein von England unterstütz- fr griechisches Expeditionskorps von Smyrna nach tikara marschieren wollte, von Kemal Atatürk aber buchstäblich wieder ins Meer getrieben wurde. Schicksalhaft für Athen ist die Insel Kreta orben, die ben Eingang zum Aegäischen Meer rrscht. Nach einem mißglückten Kriegszug im &tre 1897 gegen bie Türken würbe von ben Koßmächten bas von einer griechischen Mehrheit bimohnte Kreta unter bem Prinzen Georg von Kiechenland als Oberkommissar für autonom er» flirt Ein junger Rechtsanwalt, ber bem Obersten G richt von Kreta zugeteilt war, beseitigte ben frinzen unb ernannte sich selbst zum Präsibenten bi* kretischen Nationalversammlung. Damit trat er Mann in bie Oeffentlichkeit, ber noch bis 1935 vr ein verhängnisvolles Omen bie Geschichte Grie- imlanbs beeinflussen wollte. Es war V e n i z e - cs, ein fanatischer, ehrgeiziger unb von ber groß- Lchischen Idee besessener Politiker, ber Zeit sei- it> Lebens ein Gegner bes Königshauses unb ein Firunb Frankreichs und Englanbs geblieben ist. ir vergößerte zwar Griechenland durch die Bal- !a- friege um fast das Doppelte, führte im Welt- In g Griechenland durch einen Putsch > in Saloniki ir die Seite der Alliierten und ermöglichte ba= tiid) die Bildung ber mazebonischen Front. Das 6:i(f blieb ihm sogar bis 1920 treu, bis bann bie astrophe in Kleinasien kam. Griechenland wurde ’JtoubliF. Auch der Republikaner Venizelos mußte 50. hn von Vier Zobel, alle vier haben sie erwischt, durch Gottes Hilfe und Koloks Geschicklichkeit. Denn Kolok hat die Beute erlegt, daran ist nicht zu rütteln, zwei Tiere hat er sich mit den Schrotschüssen geholt, und eins hängt in seiner kleinen Tellerfalle. Gri- scha hat nur einen Zobel erlegt; Kolok lacht, er schlägt die Arme um die Schultern und tanzt auf steifen Beinen umher, um sich warm zu machen, wie ein vergnügter, zottiger Tanzbär sieht er aus. Ein guter Tag! Drei Zobeltiere sind für ihn; mit den acht Bälgen, die schon in der Hütte auf Brettchen gespannt hängen, gibt das elf Stück. Er wird Geld haben wie ein Baron, wie ein feiner Herr. Kolok lacht wie ein Kind, als er sich daran macht, die Tiere auszuziehen — der Bursch in der Falle, in seinem Tellereisen, der hat das beste, das lenwege abgeklappert hat und zuletzt mit leeren Händen in die Hütte kommt. Neun Wochen ist man jetzt draußen, neun Wochen hat man gefroreck und gehungert, ein kümmerliches Feuerchen hat man gehabt, aus nassem Kienholz, hartgewordenes Brot hat man gefressen und Tag für Tag das zähe Fleisch dieser Wildvögel, das nach Wacholder und Moor schmeckt. Und was ist der Gewinn? Ein paar minderwertige rote Fuchsbälge — die Tiere waren noch nicht gut im Haar, als sie ins Eisen gingen —, zwei Dutzend sibirische Eichkater, vier Zobelbälge und einen schönen Luchs, das ist alles. Aber an der Nordwand der Hütte, dort, wo Ko- densten Ernährungsgebieten im Rahmen des allgemeinen Mobilisierungsprogrammes. Unter Führung des Ministerpräsidenten begab sich das Kabinett dann zu einer außerordentlichen Konferenz des geheimen Staatsrates in den Kaiserpalast. Hier gab Konoye nochmals einen Ueberblick über den japanisch-russischen Neutralitätspakt, während Mat- suoka verschiedene Anfragen beantwortete. es nicht erwarten, nach Hause zu kommen, geruk sam sitzt er da und trinkt den schwachen Tee, ej lacht in sich hinein und reibt sich die Hände. die werden im Wirtshaus Augen machen, toenc man sich den besten Schnaps kauft und alle Fleisch ißt, gutes, fettes Fleisch." Grischa schweigt noch immer. ZusammengedrM sitzt er auf seiner Bank und stiert dem anderen «h- Gesicht. An der Wand tanzen in klapperndem s.„ ™:l ________Ia« Urthe geben ein Pelzchen für einen Millionär. Im tiefsten Unterbewußtsein weiß der Ostjake zwar genau, daß er diese hundert Rubel nie bekommen wird, daß er in demütig und in verhaltener Wut warten wird, was der Kommissar gnädig gibt für die Beute dieser mühseligen Jagd. Auch Grischa weiß es, aber es wäre besser gewesen, Kolok hätte seine hochsliegenden Wunschträume nicht geäußert. Einträchtig liefen die zwei Schneeschuhspuren nebeneinander her, über die vereisten Moore, durch die beschneite Steppe, von einem Giftköder zum andern. Ein zerzauster junger Wolf hatte einen der Zyankalibrocken gefressen, und in Grischas Luchs- falle am Fuß des Hochmoors hängt ein Rabe, der den guten Köderbissen mit dem Leben bezahlt hat. Kolok lacht. Heute kommt ihm alles lustig vor. Die drei dunklen Zobelfelle baumeln an seinem Gürtel. Ein Tag ist lang, wenn man von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang die verfluchten Fal- Das Feuer erlischt, und die zwei Männer schlafen. Das heißt, Grischa schläft nicht wirklich, er ist halbwegs zwischen Traum und Wachen und balgt sich mit allerlei Gedanken herum, die wie Giftblasen in seinem dumpfen Hirn aussteigen. Draußen ist ein unwahrscheinlich naher, flachgesichtiger Mond aufgegangen, eine große, kaltglühende Scheibe wandert über Taiga und Hochmoor, die Eule schreit, schattenhaft, mit eingezogener Rute, schleicht der Wolf den Waldrand entlang. „Kolok", überlegt Grischa und hat setzt die Augen weit offen, „ist ein lediger Mann. Allein ist er ge- Cyrenaika unternommen. Ein feindliches Flieg« zeug wurde abgeschossen. In O st a f r i k a wurde ein neuerlicher feindliche : Angriff im Abschnitt von Dessie von unser«« Truppen zurückgewiesen. Starker italienischer Widerstand vor Oeffie. und ein Solotnik Glück ist mehr Verstand. „Hundert Rubel", sagt Kolok dert Rubel für so ein Fellchen, weniger!" Der Wehrmachtbericht. Berlin, 23. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Bewegungen des deutschen Heeres in Griechenland verlaufen planmäßig. lieber Catnia weiter nach Süden vorsloßende Kräfte stellten an der historischen (Enge der Thermopylen englische Nachhuten ;um Kampf. In den griechischen Gewässern vernichteten deutsche Kampfflugzeuge gestern sieben feindliche Handelsschiffe mit zusammen 37000 BEI. und beschädigten zwölf weitere große Schiffe durch Bombenwurf. In der Suda- Bucht traf eine Bombe schwersten Kalibers ein großes Kriegsschiff. Bei den angegriffenen Schiffen handelt es sich überwiegend um Transporter, die Teile der aus Griechenland flüchtend en britischen Truppen an Bord hatten. Kampf- und Jagdflugzeuge zerstör- len gestern und vorgestern bei Angriffen gegen feindliche Flugstützpunkte auf dem griechischen Festland 24 Flugzeuge am Boden und setzten mehrere Flakgeschütze außer Gefecht. Deutsche Kampf - und Sturzkampfflugzeuge richteten in der letzten Nacht neue schwere Zerstörungen in der Kriegswerft und in Tankanlaaen des Hafens La Valetta auf der Insel Malta an. (Ein britischer Zerst ö r e r wurde schwer getroffen. Im Hafen entstanden große Brände. Bei Luftkämpfen über der Insel verlor der Feind ein Jagdflugzeug vom Muster hurricane. 5 eh Wen >n-3 deM wte(s 2 g \°to öes Mi Mt ?05 3 bur< ijetree luiacht gute Nachbarschaft abzielc. Arn Donnerstagmorgen trat das Kabinet in der Amtswohnung des Ministerpräsidenten zu einer Sitzung zusammen, um den Bericht Matsuokas entgegenzunehmen. Gleichzeitig bewilligte das Kabinett aus dem Reservefonds 2,7 Millionen Pen für die Steigerung der Erzeugung auf den verfchie- 3m Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge durch Tiefangriff auf einen Geleitzug südlich Aldebourgh ein Handelsschiff von 3000 BRT. und beschädigten ein zweites Schiff durch Bombentreffer schwer. 3n der letzten Nacht vernichteten Kampfflugzeuge drei Handelsschiffe mit zusammen 11 000 BRT. und beschädigten weitere drei große Schiffe. Starke Verbände von Kampfflugzeugen belegten in der Nacht zum 23. April abermals den wichtigen Kriegshafen Plymouth mit Sprengung Brandbomben. Schwerpunkt des Angriffes waren die Werftanlagen, Berforgungs- betriebe und Lebensmittellager der Marine. Es entstanden ausgebreitete Brände. Andere Kampfflugzeuge griffen mit guter Wirkung den Kriegshafen 'von Portsmouth sowie Hafenanlagen an der S ü d o st - und Südwestküste der britischen 3nsel und an der schottischen O st k ü st e an. Bei Einflugversuchen des Feindes in das besetzte Gebiet brachte Flakartillerie ein britisches Flugzeug zum Absturz. Heber dem Reichsgebiet fanden keine Kampfhandlungen statt. 3n der Zeit vom 19. bis 22. April verlor der Feind insgesamt 9 5 Flugzeuge. Von diesen wurden 38 Flugzeuge in Luftkämpfen und fünf durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 14 eigene Flugzeuge verloren. Verbände des Generals der Flieger Löhr haben an den großen Erfolgen bei der Bekämpfung der feindlichen Schiffahrt in den griechischen Gewässern besonderen Anteil. Die Grundlagen der japanischen Außenpolitik. Tokio, 23. April. (DNB) Außenminister Matsuoka empfing nach einem ersten Dortrag bei dem Premierminister Konoye die Presse. Er sagte, daß er in Europa Kenntnisse gesammelt habe durch eigene Erfahrung, so daß er heute mit größerem Recht über die Gesamtlage sprechen könne. Er sei auch mit den führenden Männern der Sowjetunion bekannt geworden. Der Paktabschluß mit der Sowjetunion sei ein Beispiel dafür, wie schnell heute Staatsangelegenheiten erledigt würden. Auch wir, so erklärte Matsuoka, müssen schnell handeln, um den Forderungen der Zeit gerecht zu werden. Der Dreierpakt bleibe die unverrückbare Grundlage der japanischen Außenpolitik. Der Pakt mit Rußland sei zusammen mit betfi Dreierpakt sowie dem Japan- und China-Vertrag und Das Eichenlaub zum Ritterkreuz für Hauvlmann Zoppin. Führerhauplquarller, 23. April. (DW, Der Führer und Oberste Befehlshaber der Dehn- macht hat Hauptmann 3 o p p i n, Gruppenkom- mandeur in einem 3agdgeschwader, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen Englische Nachhuten an den Thermopylen zum Kamps gestellt h 0« W, % lok aus Stoffresten und roh zugerichteten Rehbecken sich ein Bett gemacht hat, dort hängen jetzt schon elf Zobelfelle, drei Ottern und eine Anzahl guter Füchse — gerade in seine Fallen sind sie gegangen, die Biester! Und dabei ist Grischa zweifellos^ der Tüchtigere, der Schlauere, aber such, die australische Unzufriedenheit über b-as Fiasko in Griechenland zu besänftigen. Die maßgebenden Politiker in Australien seien sehr kritisch eingestellt hinsichtlich der Umstände, unter denen die Australier ohne genügende Unterstützung nach Griechenland geschickt worden seien. Australische Truppen wollen nicht nach Aegypten. Rom, 23. April. (Europapreß.) Die römische Presse berichtet über Gehorsamsverweigerungen australischer Truppen in Singapur. Die australischen Truppen hätten sich geweigert, den Befehlen zur Einschiffung nach Aegypten Folge zu leisten. Einige Kompagnien australischer Infanterie hätten gemeutert. Die Mißstimmung unter den australischen Truppen habe sich insbesondere nach der Ankunft aus dem Mittelmeer zurückkehrender Soldaten gesteigert, für die neue Truppen nach dem Westen entsandt werden sollten. Der Kampf Englands im Nahen Osten und in Afrika werde von den australischen Soldaten mit den Kämpfen des Weltkrieges vor Gallipoli verglichen, bei denen die australischen Truppen schwer st e Opfer gebracht Hütten und die daher in Australien in unangenehmer Erinnerung seien. Die Australier sind außerdem darüber erbost, daß die wenigen Engländer, die bei den Australiern an den Mittelmeerfronten stehen, stets zu den weniger gefährlichen Diensten herangezogen werden, während man allein von den Australiern alle Opfer verlangt. rVTL d Australien macht Schwierigkeiten. Unzureichende Nachrichten vom Balkan. — Churchill muß Konzessionen machen. tan flau ijdlT LgjOll! H »tr L hzr ft* die Augen nicht von den leeren Bälgen an bitt’ Balken wand, die sich manchmal, wenn ein besonder; wütender Stoß die Hütte erzittern läßt, gefpenftiH i um sich selber drehen. Gott weiß, wie der HeimwezG fein wird! Mühsam werden sie die Fallen graben müssen aus dem hohen Schnee und Mji durchkämpfen durch Windbruch und verwehte« I Sumpf, Fuß bei Fuß, Werst bei Werst. Schleppe« D werden sie müssen, daß ihnen der Buckel fratfr, Die Zrak-Besetzung aufgegeben. Bagdad, 23. April. (Europapreß.) Jene fr,» tischen Truppen, die vor einigen Tagen in Basia gelandet wurden, haben b e n Irak berei;; wieder verlassen. Es heißt, sie hätten Ecn nifon in Palästina und in Transjordu n i e n bezogen. Ob diese Verlegung der britische Truppen den ursprünglichen Plänen des britische Oberkommandos entspricht ober ob es sich um eh,' Umdisponierung handelt, zu der man sich angesich- der ablehnenden Reaktion der irakischen Oeffeg lichkeit entschloß, ist schwer zu sagen. Die Regien^ des Irak gab jedenfalls bekannt, daß die britifj Regierung für gewisse Truppenteile um Genehm gung nachgesucht hätte, in Uebereinstimmung mit dem anglo-irakischen Vertrag , den Irak paffienn zu können. Bereits vom 21. Juni 1940 an sein Maßnahmen zur Erleichterung des Durchmarsch^ ergriffen. Demgemäß landeten britische Streitkraft am 17. und 18. April in Basra, um in Uebenii- ftimmung mit den getroffenen Vereinbarung durch Öen Irak transportiert zu nnr-- hen. Es müsse heroorgehoben werden, daß die Kon- mentare gewisser ausländischer Rundfunkstationn völlig unbegründet seien. Die Regierung wache übir die Rechte Des Königreichs und über die Souverän- tät der Nation und werde nicht zulassen, daß sie ® irgendeiner Weise verletzt werden. Der italienische Bericht Rom, 23. April. (DNB.) Der italienische Wels, Machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortloü: Unsere Truppen haben bis zum Augenblick Dir Kapitulation der griechischen Armie des Epirus und Mazedoniens'ihren siezreichen Vormarsch auf feindlichem Gebiet fortgefejt und dabei hartnäckigen Widerstand überwunden 1>. wie Gefangene gemacht, Waffen und Material erbeutet. Luftformationen haben griechische Schi sie im Kanal von Santa Maura angegriffen; en 2000--BNT.-Dampfer und zwei große Seglir wurden versenkt, ein U-Boot und weitere feindliche Schiffe beschädigt. Im ö st l i ch e n M i t t e l m e e r hat am 21. Ap ril eines unserer Torpedoflugzeuge einen in einem stark gesicherten Geleitzug fahrenden 8OOO-BRL- Dampfer versenkt. In der Nacht zum 22. April haben Flugzeuge i*=s deutschen Fliegerkorps die militärischat Ziele des Wasserflugstützpunktes von Malta nrä* derholt bombardiert. In Nordafrika hat der Feind bei T o brüt'. IC BM- iwW r Min Im für L'i5= un 315» ui Stockholm, 23. April (Europapreß.) Berichte aus London besagen, daß die Stimmung in Australien infolge der ernsten Lage der in Griechenland eingesetzten australischen Armee i m - mer unruhiger werde. Der australische K r i e g s r a t trat zu einer Sitzung zusammen, um über die internationale Lage zu beraten. Ein Bericht über den Verlauf der Sitzung wurde nicht erstattet. Der Kriegsrat wird am Mittwoch sejne Beratungen fortsetzen. Kriegsminister Hughs bezeichnete die Lage als ernst. Das britische Imperium habe eine schreckliche Schlappe erlitten. Der Sidney- Korrespondent des „Daily Telegraph" schreibt, daß in Australien im Zusammenhang mit dem Einsatz der australischen Truppen in Griechenland und der ernsten Lage, in der sich die Truppen befinden, eine Parlamentskrise zu erwarten sei. Dem australischen Ministerpräsidenten F a d d e n werbe vorgeworfen, daß er vor der Entsendung der australischen Truppen nach Griechenland den Kriegsrat nicht befragt habe. Die Unzufriedenheit beruhe im wesentlichen auf der mangelhaften Nachrichtengebung über die Ereignisse auf dem Balkan seit Beginn des griechischen Feldzuges. Churchill hat sich genötigt gesehen, der australischen Erbitterung über den Mißbrauch der Empire- Truppen bei dem griechischen Abenteuer eine Konzession zu machen. Der Kommandierende der australischen Streitkräfte im mittleren Osten, Generalleutnant' B l a m e y, wurde zum Stellvertreter des General Wavell ernannt. United Preß bezeichnet diese Ernennung als offensichtlichen Der» nähme zu den Befehlen, die sie für falsch oder um Iber Vermittlung zwischen Frankreich und Thailand geeignet hielten. So unbedingt er die Durchführung Ä'"•* SiA xu aller Befehle und damit die Aufrechterhaltung der Disziplin bis ins letzte forderte, was oft sehr schwierig war, weil viele Generale sich erst an die zentrale Gewalt des neu errichteten Generalstabs gewöhnen Mßten, fo selbstverständlich war es für ihn, daß jeder offen seine Meinung aussprach und sie auch begründete. Damit hat er eine Menschenerziehung betrieben, die allein das große deutsche Wunder erklärt, dem unsere Gegner auch heute wieder sprachlos gegenüberstehen; das Wunder einer überlegenen militärischen Einsatzbereitschaft des deutschen Soldaten und Offiziers. „Gesteigerte Anforderungen stellt der Krieg an den Offizier", so schreibt Moltke einmal, „welcher das Vertrauen des Soldaten durch sein persönliches Verhalten zu erwerben hat. Don ihm wird erwartet, daß er Ruhe und Sicherheit in den schwierigsten Lagen bewahrt; ihn will man an derSpitze sehen, wo die Gefahr am größten; ihm schließen sich die Bravsten an, reißen die übrigen mit fort." Und an einer anderen Stelle heißt es: „Der Kompaniechef ist wahrhaft der Vater seiner Mannschaft. Er kennt genau die Verhältnisse jedes einzelnen, überwacht seine moralische Führung, leitet feine militärische Ausbildung, regelt seine Ökonomie und sorgt für ihn in jeder Weise. Dieses Gefühl des Zusammenhaltens unter allen Umständen kann nicht einexerziert, es kann nur ein gelebt werden." Das ist das große Geheimnis der Moltke-scken Führerpersönlichkeit, daß er, der erst im hohen Alter seine erste Schlacht schlug — er war damals schon 50 Jahre Soldat —, trotz aller Abgeschiedenheit in ernstem Studium die Beziehung aum Leben nicht verloren hat, daß er keine dogmatischen Kriegsvorschriften ausgab, keine starre Strategie erfand, sondern sich bemühte, aus d e m fortschreitenden Leben heraus die Notwendigkeiten der militärischen Erziehung und der militärischen Operationen herzuleiten. Moltkes Wirken fällt in eine Zeit der technischen Revolution. Die Maschine eroberte sich die menschlichen Probuktions- stätten, die Eisenbahnen erschlossen, zusammen mit den weitreichenden Kunststeinstraßen, ganz andere Möglichkeiten der Strategie. Diese Möglichkeiten hat Moltke bis ins Letzte ausgenutzt und oft sogar schon vorausschauend die Entwicklung überblickt und die sich daraus ergebenden Schlüsse gezogen. Seine Strategie der U m f ass u n gs- u nd V ernt ch t u n g s s ch l a ch t die auf eine sorgfältiger Ausarbeitung der Feldzugspläne im voraus auf- gebaut ist, richtet sich danach, möglichst alle durch Zufall eintretenden militärische» Schwierigkeiten von vornherein auszuschalten. Er ist der erste große Stratege, der genau d u r ch g e a r d e i t e t e Feldzugspläne vdr Beginn jedes großen militärischen Einsatzes ausarbeitet. Er hat die strate- gi s ch e Planung zur modernen Kriegsmethode erhoben und hat alle Möglichkeiten militärischer, wirtschaftlicher, politischer und schließlich auch geistiger Natur in seine Strategie mit hineingebaut. Was der große Theoretiker Clausewitz durchdacht und gestaltet hat, das hat der Praktiker Moltke in entschlossener Arbeit weitergebildet und vertieft. Moltke gehört zu den größten Feldherren und Erziehern des deutschen Volkes. Sein Werk, das durch die große Feldherrnkunst Adolf Hitlers eine geniale Vertiefung und Erweiterung erfuhr, findet heute in den militärischen und geistigen Grundsätzen der kämpfenden deutschen Wehrmacht an allen Fronten Europas seine schönste und alles überwältigende Bestätigung. K. H. Rüdiger. seine Ausfallversuche fortgesetzt, die sofort durch diel italienischen und deutschen Truppen zunichte gemalt -X&Ü wurden. Einige britische Panzerwagen wurden zei- T. stört, Waffen und Material erbeutet. Englische Flugzeuge haben Einflüge gegen einige Ortschaften der hw« jüllfllfl bi Del in : "'-ns L SUl l > W L. $ Lausanne, 23. April. (Europapreß.) BritisÄr \ Schwierigkeiten an der abessinischen Front uw i t t/t den von dem Sonderkorrespondenten der Reuter- Agentur von dem ostafrikanischen Kriegsschuld gemeldet. Nach diesen Berichten macht die italienische Nordarmee in Abessinien den sübasrikcm- schen Streitkräften schwer zu schaffen. Vor Deff.t jL"; sei eine Schlacht im Gange. Die Italiens ' 8 verfügten vor Dessie über eine starke strategisch LL - . . Stellung. Em schweres Artillerie-Duell sei hi'ir im Gange. Grischa versucht zu schlafen. Immer wieder schlägt man ihm, zum Beispiel, irrtümlich etwas von dir« er das Kreuz^ und sagt sich, daß morgen auch ein ’ Gift, mit dem sie das Luder zubereiten, m feii« Tag sei und übermorgen auf Gottesmutter, daß der Fuchs noch in dieser Nacht1 aus wie Salz, und zudem ist es rauchfinster in he! in Grischas Falle geht, wer kann das wissen? Und Hütte. Oder wenn er ahnungslos hinausginge, um wenn Marielka zetert und in der Küche mit den i frisches Holz zu holen, und der Bär fiele ihn an.' eisernen Töpfen herumwirft, wird er sie einfach Hat Kassja Timofei nicht geschworen, daß manH durchprügeln. Gute Prügel zur rechten Zeit, das j mal in schweren Wintern die ausgehungerten brrm ist für eine Frau wichtiger als rote Kopftücher und \ nen Burschen aus ihren Bergen bis in die Stepp hohe Stiefel aus Glanzleder. So schläft der Dftjafe herunterkommen? Und kann nicht einfach ein Boll' schließlich ein. | ken vom Hüttendach rollen, kann er nicht herab? Aber am nächsten Morgen schneit es. Als Grischa rollen und einen Mann ums Leben bringen? W«! die Augen öffnet, steht Kolok schon in der Ecke bei ’ kann dann kommen und sagen, die elf Zobelchec'- den aufeinandergeschichteten feuergeschwärzten Stei- die schönen Füchse und die goldbraunen Ottern nen und kocht Tee im Kessel. Draußen herrscht । die sind in Koloks Eisen gegangen? Wer wiW halbe Dämmerung, die Umrisse von Baum und davon? Bald werden sie die Fallen einsammfn Fels und Steppe sind untergegangen im unheil-1 und sich auf den Heimweg machen. Kolok murrn^' verkündenden Nebelgrau, das der Sibirjake kennt in Grischas schwarze Gedanken hinein: „Wenn ... und fürchtet. Schnee sturm im Anzug. Die beiden! der Wind legt, brechen mir gleich auf." Er kann blieben, weil ihn die Weiber auslachen, schwerfällig Männer horchen nach dem Srrrrr der dichtfallenden ' "" und dumm, wie er ist."Zwar ist es stockfinster in Schneekristalle auf dem Hüttendach — anfangs hört der Balkenhütte, kein Mondstrahl bringt durch die sich das ganz gemütlich an, wie das Summen eines sorgfältig mit Moos verstopften Fugen, aber der Teekessels, aber schon in den nächsten Stunden Dftjafe glaubt Koloks erbeutete Felle so deutlich zu wird es stärker und stärker — nun klingt es schon, sehen, als wäre es Mittag. Elf Zobelbälge, drei! als risse man ein Stück Seide entzwei. Und bann, Ottern und die schönen Füchse! Fünfhundert Rubel! zur Mittagszeit, bricht der Sturm plötzlich los, wird ihm der Kommissar geben, oder sechshundert, । mü einem Schrei wie der Pfiff einer Lokomotive, wenn er sie im Depot abliefert. Sechshundert Rubel | 2#r Sturm hält fedy.üa Stunden an. für einen einzelnen Manns ftens dreihundert Rubel. Die Fuchsbälge sind I schein des sparsam brennenden Feuers und lasss« schlecht, und was'gilt schon ein Luchs und zwei biA ™----- r------ - — *•**' I DVr Sturm hält sechzig Stunden an. an uci xvunu iuh^kii Ul uuppcmvvi» -- Sechzig Stunden lang sitzen und liegen die zwei I gen die Brettchen mit den aufgespannten Zobel ' Grischa wird kaum die Hälfte bekommen. Höch-l Ostjaken einander gegenüber im schwachen Glut- l feilen. (Fortsetzung folgt.) ! harte Not? Wenn Kolok etwas zustößt... Wem« I man ihm, zum Beispiel, irrtümlich etwas von den b j- ff , vud iiiuiiycn uuuj cm । wi|i, mn ucm jie uur> cuuci juutitueil, ui ch. Vielleicht will es die Essen schüttet, das weiße Pulver sieht ja ohnehin« | hs noch in dieser Nackt aus wie (5ah. und mbem ift es rniirhfinffer in he! Kochgeschirr und Decken, die Flinte und die schm!' v t c ren Tellereisen, die Reste von gefrorenem Fleijih , , , und dem harten Brot. Herrgott, was für ein fieber' Wenn er heimkommt in sein Dorf, wird kein Weib Und wofür? Für nichts. Kolok wird leben wie eSi lachend den dicken Borscht auf den Herd stellen, ■ großer Herr, den ganzen Winter lang, täglich wirr) und wenn er stirbt, gibt niemand dem Popen Geld, er sich besaufen und fettes Schweinefleisch fressen, damit er die Totenlieder recht laut und klagend Und Grischa? Was wird Grischa haben für all dÄ singt. Wer schert sich um Kolok? Aus dem Reich iberffoiii Kleine politische Nachrichten !n 50. Todestage des Generalfeldmarschalls waren Reichskommissar Terbooen, ppin. Z. April. (R eine Reihe nor- Reichskommissar i ihn t l Sommer-Semester 1941 sollen Soldaten von apreß.) A en Fron! en der Kriegs) en'' b dem Bestreben, vor allem die werktätige Be- rung mit qualitätsmäßig einwandfreier Be- Tschungking abgeriegelt. * Nach einem Domei-Bericht werden an Bord des Truppentransporters „Republik" weitere 2200 USA.» Soldaten und Offiziere zur Verstärkung der USA.» Truppen in Manila (Philippinen) eintreffen. Die USA »Streitkräfte betragen augenblicklich 6000 Mann und sollen in Kurze verdoppelt werden. Anlaß des 100jährigen Bestehens des Mozar- ! verkündete Reichsminister Rust in einer rtunbe die Erhebung der Salzburger Hochschule e'sten Reichshochschule für Musik. : Führer hat an seinem Geburtstage den l^nisten der bekannten Kriegs- und Soldaten- r 5) e r m ß Riel in Anerkennung seiner Der» t den Professorentitel verliehen. Futschau, die Hauptstadt der Provinz Fukien, fiel । als letzter Dertragshafen an der chinesischen Küste । in japanische Hände. Bei Lienkang und Tschanglo in der Nähe von Futschau gelandete Truppen hatten schwere Gefechte mit Tschungking-Truppen, bevor sie Futschau erreichten. Damit haben die Japaner den Warenverkehr über die Fukienküste nach elftem Offizier der deutschen Wehrmacht das gchenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, gez. Adolf Hiller." Don den Serben ermordete Volksdeutsche. Teme schb ur g, 23. April. (DNB.) Am Sonn- tj: wurden in der Stadt P a n t s ch o w a, die ^nüber von Belgrad am linken Donauufer im fischen Banat liegt und über die Hälfte von OMen bewohnt ist, neun von den Serben c!M o r d e t e Volksdeutsche feierlich beige- fes. Sie gehörten dem Volksdeutschen Selbstschutz sichergestellt worden, daß die von der arbeitenden Bevölkerung vor allem benötigten Bekleidungsge- genstände qualitativ einwandfrei, billig und genormt auf den Markt kommen. Zunächst sind Köper und die daraus herzustellenden Berufsjacken und Berufshosen, ferner Arbettshemden für Schlosser und kunstseidene Kittelschürzen als Standardware herzustellen. Im übrigen stellt das Verfahren sicher, daß diejenige Menge an Spinnstoffwaren, die nicht in die Fabrikatton für Fertigkleidung gelangt, auch als Meterware standardisiert dem Verbraucher teils zur Selbstanfertigung, teils zu Ausbesserungszwek- ken zugeführt wird. Auch andere europäische Länder sind im Begriff, ihr Bekleidungswesen zu standardisieren. Abgesehen von Italien ist es Schweden, das vor der Standardisierung des gesamten De- kleidungswesens steht. Auch Rumänien bereitet die Herstellung bestimmter Standardstoffe zu festen Preisen vor. ©aifonfräflfe für Kurorte. Wie der Reichsarbeitsminister dem Reichsfremdenverkehrsverband mitgeteilt hat, trifft es nicht zu, daß die Zuweisung von Arbeitskräften an Fremdenheime und Hotels untersagt ist. Es ist nur bestimmt worden, daß Kräfte, die bisher in Haushaltungen tätig waren, bei dem Mangel an Hausangestellten für den Einsatz in kinderreichen Haushaltung en vorbehalten bleiben müssen und insoweit auch, wenn sie aus dem Ausland kommen, für den Einsatz im Gaststättengewerbe ausscheiden. Die Arbeitsämter werden aber trotzdem nichts unversucht lassen, um den dringendsten Kräftebedarf der Fremdenheime und Hotels zu decken. Insbesondere werden auch ausländische Arbeitskräfte für diesen Zweck hereingeholt. uch eine Verordnung des Reichsinnenministers t das Reichskriegsschädenamt als t Spruchbehörde für die ihm auf Grund der isfachschädenverordnung übertragenen Enffchei- errichtet worden. Es ift ein Bestandteil des Schn^ unö All Weck ;t Buckcl e und die U W >e Sou« fa, M?' an und sind vom serbischen 8. Infanterie-Regiment bei dessen Rückzug aus Panffchowa mit nach Innerserbien verschleppt und nachdem sie selbst ihr Grab Seschaufelt hatten, an die Wand gestellt und er- hossen worden. Sechs waren sofort tot, zwei jedoch nur verletzt. Der die Hinrichtung leitende Oberleutnant, ein Montenegriner, brüllte die zwei noch Lebenden an: „Ihr deutschen Schweine, glaubt ihr noch an Hitler?" Mit erlöschender Stimme antworteten diese: „Wir sterben für unseren Führer. Heil Hitler." Der Oberleutnant stach sie dann mit einem Bajonett nieder, während die serbischen Soldaten noch mehrere Gewehrsaloen in die Leichen feuerten und sie dann verscharrten. Azug von Strümpfen und Stoffresten jrauenkniestrümpfe mit Gummirand können egei zwei Bezugsabschnitte und ohne Abtrennung MS Bezugsnachweises bezogen werden. Gesttickte Ecccn mit einem Gewicht bis zu 80g je Paar Vi Männer und Knaben dürfen gegen vier Punkte bergen werden. Fehlerhafte sowie angeschmutzte in: verschossene bezugsbeschränkte Spinnstoffwaren -ii einem Preisnachlaß von mindestens 15 v H. Men für die Hälfte der vorgeschriebenen Anzahl Ml Bezugsabschnitten bezogen werden. Fehlerhafte, ßti mpfe, die als Nähware in den Handel gebracht v: en, dürfen gegen einen Punkt bezogen werden. Dik Abtrennung eines Bezugsnachweises unter» He t. Meterreste dürfen für die Hälfte der vorge- •bencn Punktzahl abgegeben werden. Reste un-, ler 20 an Länge dürfen ohne Bezugschein oder Ete abgegeben werden, ebenso Reste von Deko- ms- und dichten Gardinenftoffen. Für Ausbes- gs» und Anstrickaufträge hat der Austraaneh- tl)iier von der Reichskleioerkarte des Verbrau- r für je angefangene 20 g verbrauchtes Garn ner Punkt abzutrennen, höchstens aber die Hälfte Eiligen Punkte, die erforderlich wäre, um ein em ausgebesserten bzw. angestrickten Stück ent» jenbes Bekleibungsstück fertig zu kaufen, lieber» der Garnverbrauch insgesamt 30 g nicht, so Mrbleibt bie Abtrennung von Punkten. D e ne e Standard-Bekleidung. ’N bisf. no hinhV >uers unbl* I Balgen yfl •nn ein 1 nie der W - bie ieWn akademischen Austauschbienstes auf einer °Xi> W:ife durch Deutschland, bei der Berlin, Bres- Arien, Salzburg, München, Stuttgart, Nurn- r^'Nnd Bayreuth berührt werben. Die norwegi- n ; s-h'tt Säfte besuchen Schulen aller Art, um bie ft in’1 ,be i!f?n Einrichtungen auf diesem Gebiete und ? Unterrichtsmethoden kennenzulernen. Deutsche Theater in Oslo gab seine Erftauf- J *Ul*!rS im norwegischen Nationaltheater. Anwesend wegischer kommisfarischer Staatsräte und führende deutsche und norwegische Persönlichkeiten. Die deutschen Militärbehörden haben beschlossen, der bulgarischen Regierung alle jugoslawischen Gefangenen bulgarischer Nationalität auszuliefern. Die bulgarische Regierung wird ihnen die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen. Churchill wurde am Mittwoch von König Georg empfangen. Der Ministerpräsident gab einen Ueberblick über die letzte Entwicklung der Kriegslage. Die Unterredung soll sehr erregt verlaufen sein und längere Zeit gebauert haben. Die britische Abrniralität bestätigt, baß ber britische Hilfskreuzer „Rajputana^ torpebiert unb versenkt worben sei. Die „Rajputana" ist ein Schwesterschiff ber „Rawalpinbi". Das Schiff hatte eine Wasserverdrängung von über 16 000 BRT. Nach einer Reutermeldung aus Madeira brachten Fischer ein Rettungsboot mit Heb erleb enden des Dampfers „A u r i l l a c" (4248 BRT.) in den Hafen ber Insel ein. Das Schiff, bas früher französisch war unb von ben Englänbern geraubt würbe, sei bei einer „feindlichen Aktion" versenkt worden. Der kanabische Marineminister Macbonalb hat bekanntgegeben, baß Kanaba 45 v. H. feiner Staatseinnahmen zur Deckung ber Kriegskosten oer- roenben müsse. * Das norbamerikanische Staatsdepartement gab bekannt, baß ber als militärischer Beobachter zu ben britischen Luftstreitkräften im Nahen Osten kommanbierte amerikanische Oberst Geralb D r o • wer in Aegypten ben Tob gefunden habe, lieber bie Tobesursache würben keine Angaben gemacht. Berich, ’lienischk & nbeti^: AugeiM chen für, ^b’et fonCi. . uberinunber, ’d Mateiii,. Schi, e> große c; Washington, 23. April. (Europapreß.) Der ^anzausschuß bes Repräsentantenhauses berät P er verschlossenen Türen über bie neue ©teuer» ru. age. Das Weiße Haus bemüht sich, bie Einzei- Mn ber Vorlage, bie bie Aufbringung von brei» einulb Milliarden Dollar vorsieht, geheimzuhalten, verend bie republikanische Opposition entschlossen ijt ber Oeffentlichkeit die Wahrheit über bas unge= 0>: nliche Ausmaß der neuen Steuern mitzuteilen. Di Oppositton will bamit gleichzeitig zum Ausbruck brr gen, baß Aufrüstung und Englanbhilfe jeden U!A. »Bürger erhebliche Summen fetten. Sie erklärt weiter, daß die vorgesehenen Sruererhöhungen vorläufig nur den verhältnis- ntfiiig bescheidenen Auftakt zu dem Fünf» tigi radikalen Anziehen der Steuerschraube bar» ftri-n ine neue Steuervorlage sieht neben wesentlichen errungen ber Verbrauchs st euern auf Bier, d bei lohi sofort bur^i zunichte g?K jen rourben t Englische ss Ortschaft eindlichesjf sicher feto e von w: iat am 21.M ” ’n einem b 8000-ißJ; ’ Flugzeug ie militari^ a Malta, -Streichhölzer, Tabak, Süßigkeiten, Automobilzubehör usw. Erhöhungen ber Einkommensteuer- sätze vor, bie teilweise eine Vervierfachung ber bisherigen Sätze barfteüen, wobei besonders bemerkenswert ift, baß künftig auch Einkommen bis zu 2000 Dollar jährlich herangezogen werben sollen. Es ist vorgesehen, den Steuersatz mit 16,5 statt bisher mit 4,4 v. H. beginnen zu lassen. Demnach müßte z. B. ein Unverheirateter oder ein kinderloses Ehepaar mit einem Jahreseinkommen von 2500 Dollar statt bisher 11 künftig 72 Dollar an Bundes st euern zahlen. Bei einem Einkommen von 3000 Dollar beträgt die Steuer statt bisher 31 Dollar 152 Dollar, bei 4000 Dollar 312 statt bisher 70 Dollar, bei 5000 Dollar 506 statt bisher 312. Wie die Beispiele zeigen, werden also die geringeren Ein kommen klassen, welche in den bisherigen Steuergesetzen weitgehend geschont waren, erheblich stärker herangezogen. MJ rt> leben s ang, tagl’^ t ........—. zuMl • Hflin Reichsverwaltungsgerichts, bereite", u .----------- siebt K.ffj’ieger-, Flak- oder Luft nach richt en truppe, die ibetens ein Jahr aktiv gedient haben und nicht hinaus^ jutiet 22 Jahre alt sind, zum Kurzftudium als iär orologen-Anwärter für bie Lauf- dav y.-, ix» höberen Reichswetterdiensies zugeiassen ''jnfad) si"; dr slowakische stellvertretende Ministerpräsident er besuchte in Begleitung bes Beauftragten für ,n bring'^ ti i knberlanbverschickung in ber Slowakei bie IN elf f e Hin-Teplitz untergebrachten Kinber aus bem ’Lnjien \ N iimeften Deuffchlanbs. In ben bisher leerftehen- 7-9 7 ^i'tels bes Kurorts Trentschin-Teplitz sinb etwa v<6fl E eutsche Kinber untergebracht worben. 1U w 11 * i- “ö MT [6ü bem 21. April befinbet sich eine Gruppe nei”-.L (fr n > iiaegischer Erzieher auf Einlabung bes * biWn akabemischen Austauschbienstes auf einer aber der M ©ruppni'' ftln. 50. Todestage bes Generalfeldmarschalls ’bas W: Mi n von Moltke legte in Kreisau bei Schweibmtz -uies verli’ i v Auftrage des Führers unb Obersten Befehls- " t anit- Weis ber Wehrmacht der stellvertretende Komman- Wende General des 8. Armeekorps, General der eidenWkv terie ^Qlm, einen Kranz im Mausoleum nie- unseres 7 W Das A^enken des großen Feldherrn ehrten .Lvstsi"' luc durch Kranzspenden der Oberbefehlshaber Heeres, der Chef des Oberkommandos der imad)t und ber Chef bes Generalstabes des nacht die i den füM !fen. Dor! , ----- ----- -------------------- — !. 5)ie j it(-ng zu versorgen und gleichzeitig einen Schutz larke strch i v: Preissteigerlingen zu bieten, hat der Reichs- i-Duell sei 1 di : ijaftsminifter eine Anordnung über die Her- 1 fe ig von Standardware aus dem Gebiete der tifkrfttOI 'l^^offwirtschafi erlassen. Danach ist zunächst »ttj/ f( 'b bitP 1 ß Kampf um die Steuern in USA Die Kosten für die Englandhilfe. er Küche <9 \ » > L» ) 4 WH*'/.1 k )Xyt.. u. n gr( i oolli „Hört auf mit dem verdammten Gefiedel, föäfj knallt's! Laßt das Kind schreien! So was habe * seit sechs Jahren nicht mehr gehört!" In die jähe Stille hinein klang das fräftga Schreien des Kindes. Droben auf der Galerie den zerbeulte Hüte von verwetterten Köpfen :e. nommen. aus harten, von Staub und greller Sorz. entzündeten Augen rannen Tränen in wilde Slip, pelbärte und tropften auf schreiend bunte Halstii^ herab; grobe, rissige Hände fügten sich still u. jammen. Und drunten saß beglückt die lächelidz Mutter und sah mit nassen Augen zur ©al^ empor. KJ. Am 24. April schloß der einundneunzigjährige Feldmarschall die Augen. Nach seinem Tode erschienen seine „Gesammelten Schriften und Denkwürdigkeiten", die auch manches noch Ungedruckte enthalten, darunter eine gute Novelle. Die „M ilitärischen Werke Moltkes" gab bald darauf der deutsche Generalstab heraus, der dem Werke das herrliche, immergültige Wort des großen Soldaten voranstellte: „Nur in der eigenen Kraft ruht das Schicksal der Nation!" Hans Sturm. harren in der Pflicht wird über den Wert Menschenleben entscheiden." 1828 bis 1831 wurde Moltke bei der Landesver- Zu verkaufen: Ein 2 PS ioirietaolor 220 380Bolt,eine toMbioe mit biegf. Welle und bandst. ‘/2PS 220/380 Volt, eir Schleilhock m.Rollenlag.,ein Wagenheber mit Oeldruck. Sehr. Anfr. unt. 1915V a.d.G.A. Regal rnitSchublad. zu kaufen ges. Schr. 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Anfragen unter 01424 an denGietz.Anzeig. Heute Donnerstag, 24. April, 19.30 Uhr spricht in der Universitäts-Aula Leutnant zur See Nitsche über: Kriegserlebnisse an! einem Torpedoboot _______________________1931 D Urteilte. In den Gototagen Kaliforniens, als die Abenteurer und Wagehälse aus aller Welt in dem (von Agenten) gelobten Lande zusammenströmten und unter grimmigen Anstrengungen und Entbehrungen nach den zauberischen gelben Körnern scharrten, um dann die etwaige Beute (und vielleicht das Leben dazu) in ein paar wilden Stunden wieder zu vertun — in diesen rauhen Tagen zog einmal eine Neuyorker Theatertruppe mit einem Singspiel durch die Orte des Landes. Als nun eines Abends das Vorspiel gerade begonnen hatte, fing plötzlich ein Säugling, den seine 3 Gewinne zu 100 000 RM. 156968 “ - ’ '— -- 307081 Oer andere Molike. Zum 50. Todestage am 24. April. Unvergessen blieb in unserem Volke Hellmuth von Moltke, der als Chef des preußischen Ge- neralst-.ibes und als Generalfeldmarschall das Reich bauen half; weniger weiß man von dem anderen Moltke, der Briefe schrieb, militärische und andere Schriften veröffentlichte und Gespräche geführt hat, die ihm. dem Schweiger, besondere Ehre machen. Wenn Moltke den feindlichen Armeen seine unfehlbaren tödlichen Rechnungen aufstellte, dann lebte er ganz das jedem Empfinden entrückte eisige Leben des Heerführers, nahm er die Feder zur Hand ober geriet er in anregende Gespräche, dann blühte aus seinen Worten und Sätzen ein Schatz von Weisheit und Adel des Herzens, der in feiner meisterlichen Form heute noch lebendig wirkt und mitzureißen vermag. Dies gilt auch für die kleine Selbstbiographie, die der Sechsundsechzigjährige in einer deutschen Fa- milienzeitschrift erscheinen ließ. Hier erzählt der am 26. Oktober 1800 zu Parchim in Mecklenburg Geborene von seinen jungen Jahren: „Schon im zwölften Lebensjahre wurde ich mit einem älteren Bruder nach Kopenhagen in die Landkadetten-Akademie gebracht. Ohne Verwandte und Bekannte brachten mir dort eine recht freudlose Kindheit zu, die Behandlung war streng, selbst hart, und mir gewöhnten uns früh an Entbehrungen aller Art. Dankbar erinnere ich mich der einzigen Familie, die uns liebreich aufnahm. Der Verkehr mit den edlen, feingebildeten Mitgliedern dieser Familie hat wohltätig auf meine ganze Entwicklung gewirkt. Als Offizier und mit guten Zeugnissen und Empfehlungen versehen, kam ich 1822 nach Berlin und trat nach besonderer Prüfung als jüngster Sekondeleutnant (heute soviel wie Leutnant) zu Frankfurt a. d. O. in das 8. (Leib-) Infanterie-Regiment ein. Damals kommandierte General von der Marwitz die 4. Kavallerie- Brigade, dessen Gemahlin eine geborene Gräfin Moltke war. Ich fand in diesem Hause wohlwollende Aufnahme. Der alte General gab eines Tages dem jungen Leutnant eine Höflichkeitslehre, die er nie wieder vergessen hat. Aufgefordert, av- zulegen, wollte ich den Degen ohne weiteres in die Ecke stellen, als ein: „Im Vorzimmer, wenn ich bitten darf", mich rektifizierte. Ausnahmsweise früh gelangte ich zum Besuche der Kriegsschule in Berlin. Das Vermögen meiner Eltern war durch die Kriege und eine Reihe von Unglücksfällen vergüt verdienen! 1925V WeWWWW auch größeres Anwesen möglichst mit Garten. Bin Seltm käufer. - Bewahre bei Angebots Stillschweigen. - Ich erbitte Zu.' schriften unter Nr. 1898 D an dN Gießener Anzeiger. J!s au °rpei es boi Garten an der Lahn od. schön. Lage evtl, m. Gartenhäuschen gegen bar zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 01426 and. G.A. Lin gut erhalten. „Mein Gott", brüllt der Unteroffizier den amen Wolfgang an, „nicht einmal stillstehen können Sie, Ich möchte wissen, was Sie eigentlich können!" Wolfgang schweigt. „Wo sind Sie denn eigentlich her, Mann?" „Aus Baden-Baden", sagt Wolfgang. Der Unteroffizier sieht ihn verblüfft an. „Und ft o 11 e r n tut er auch noch!" meinfl fassungslos ..." Ernst Heyd.;, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 1929V a.d.G.A. Gut erhaltenes gebrauchtes 0143« Damenfahrrad zu kaufen gesucht. Angebote an Seltersweg 64 v Verlobungs-Anzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 Otto vcvützr in dem packenden und erhebenden Filmerlebnis Das flötenkonzert von Sanssouci mit Renate Müller • Walter Janssen . Fr. Kayßler Otto Gebühr als Fridericus Rex erweckt mit seiner unerreichbaren Einfühlung und der Macht seines Wortes Sanssouci zu neuem Leben Neueste Deutsche Wochenschau Zuverlässige Hause gehüfin oder Tageshilfe für sofort oder später ges. lieosD Prof. Hirt Löberstraße 23. Sauberes Küchenmädchen gesucht teisD Seltersweg 19 Ordentliches MW evtl, nur tagsüber gesucht. Frau Pfeiffer Löberstraße 8. Älleinstebende IW tlMIHtl in ein Geschäftshaus gesucht. Schr. 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Damals eine derart lebendige Anfchaulichke.t bafe man kam er in einer kleinen Schrift zu der Erkenntnis, glaubt sie fe,en für unsere Z . ge chr,eben nach der er selbst fein Leben und Wirken einnch- Im Jahre 1840 wurde Moltke 8um ®eneralftab tote- Welch ein ganz anderer Mafeflab wird in s des 4. Armeekorps versetzt und anderthalb Jahre tünftigen Welt an unser irdisches Wirken ge- später zum Major befördert Seit 1841 mar er nut ----- — Marie Burt, der Stieftochter seiner Schwester, vermählt. Seine Briefe an die Braut gehören zu den Kleinodien der deutschen Briefliteratur und dürften einzig von der Braut selbst mit der wissenden Seele der Liebenden ganz erfaßt worden sein. 1845 bereiste Moltke als Adjutant des Prinzen Heinrich von Preußen Italien und nahm die Umgebung Roms topographisch auf. Nachher besuchte er u. a. noch als persönlicher Adjutant des nachmaligen Kaisers Friedrich London, Paris, Wien, Petersburg und Moskau. Die reichen Eindrücke von diesen'Reisen hat er nicdergelegt in vielen Briefen, die wegen ihrer geradezu klassischen Schönheit schon damals größte Bewunderung hervorriefen. Heute noch sind sie von, einer Frische und enthalten eine Fülle auch für uns wichtiger Beobachtungen, daß man beim Lesen fast vergißt, daß sie vor beinahe hundert Jahren geschrieben wurden. 12 Gewinne zu 2000 RM. ---- — . 30 Gewinne zu 1000 RM 42248 64293 1453rl 261470 240298 265261 330430 380963 Statt Karten! Otto Keusch, Goldschmiedemeister z. Z. Uffz. im Stabe einer Flakabteilung Hildegard Keusch, geb. Anklam Goldschmiedin wurden am 24. April 1941 getraut | MietgesuchB*] Möbliertes Zimmer mit2Bettenund Küchenbenutzung Nähe Bahnhof, zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 01431 a.d.G.A. [Stellenangebote! Wnnge für nachmittags gesucht. oi4i6 ErnNt Huth Süßwaren Ludwigstraße42. „ns und i ienen fahren zur Reife des Mannes genommen.! Mutter unbemerkt in den Zuschauerraum eiit-g, nfene alle Zulage und gn«n ^illüuM fast darüber hinweg.' schmuggelt hatte, laut zu chre.en an. Das ortsanM,. tlQZ Zweites Blatt Donnerstag, 24.2lpril 1041 Gießener Anzeiger (General-Anzetger für Vberheffeitt Aus dem Reiche der Frau itrümpfe. ganz gleich, ob sie aus Wolle. elbmebel',1:; PRAKTISCHE RI-USEK FÜfCs "JACXEHKIEID M S Anttch 1898 Di» . im •wltiNÄ stab des Papstes? Unter den Pantoffel". war len n n 1 Vh Puderzucker. Bitte aueachneiden ! Gesunde Zähne edemeister lakabteilw . Anklam fsizier benj ehen tönne- tlich tönnr ‘ 3e kle Mehl und „Bacfin* werden gemischt und auf ein Backbrett (Tischplatte) gesiebt. In die Mitte wird eine Vertiefung eingedrückt. Zucker. Gewürze. Li und das mit der Flüssigkeit angerührte Lohen- oder Puddingpulver werden hineingegeben und mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verarbeitet. Darauf gibt man die in Stücke geschnittene, kalte Margarine, das fein» gehackte Binderfett, den durch ein Sieb gestrichenen Topfen und die gereinigten Rosinen (Korinthen) oder das gereinigte, entsteinte, in würfel geschnittene Mischobst. Man bedeckt die Zrüchte mit Mehl, drückt alles zu einem Kloh zusammen und verknetet von der Mitte aus alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig. Sollte er kleben, gibt man noch etwas Mehl hinzu. Lr wird zu einer ovalen Platte in der Gröhe von etwa 30x16 cm ausgerollt, zum Stollen geformt und auf ein gefettetes Backblech gelegt Backzeit: 70—80 Minuten bei schwacher Mittelhitze. Sogleich nach dem Backen bestteicht man den Stollen mit zerlassenem Zett und bestaubt ihn mit mit weiterem Aermel, Umschlagmanschetten und Bündchenkragen. Knöpfe: Bierlochknöpfe aus Perlmutter Aus feingestreiftem W a s ch st o f f ist die P a s s e n b l u s e unten mit festgestärktem Kragen und ebensolchen Manschetten. Knöpfe: sehr kleine Zweilochknöpfe aus Perlmutter. u getraut Hildesheim iner Landstr/ her. ligang. blüs't an, noch!' iJ Ernst HtJ Zerrissene Strümpfe sparen punkte! > ha|,e^ <40 pt die große Tube die kleine Tube 25Pf 8ußes. Ziehen und schmerzhaftes Reihen in den Beinen, in den Muskeln bis hinauf zum Hüftgelenk find die Erkennungszeichen des beginnenden Senk- fuhes Auch dies ist meistens die Folge falscher Fuh^ bekleidung Es ist für den Fuß nichts schädlicher, "ls ihn ungestützt jahrein, jahraus dem Körpergewicht auszusetzen, denn allmählich müssen sich die zarten Knochen, die wenig Widerstand bieten können, tiefer und tiefer senken und mehr und mehr zu Boden sinken Jedoch begeht meist die Hausfrau, die über schmerzende Füße klagt, den grohen Fehler, nn Hause nur weiche, absatzlose Hausschuhe oder Pantoffeln zu tragen Sie glaubt, damit den Fuh auszuruhen, erreicht jedoch in Wirklichkeit das Gegenteil Denn nichts ist schädlicher für den Fuh als •hn völlig ungestützt anzustrenqen Daß vieles Laufen im Haushalt, wo die Hausfrau eine stattliche Gesunde, blendend weiße Zähne durch starkwirk- X, same Zahnpflege mit In diesem Augenblick schmetterten die Fanfaren und riefen die Fechter zum Streite. Kurz entschlossen ergriff der Ritter mit der eisernen Stirn den verlorenen Pantoffel seiner zürnenden Eheliebsten, befestigte ihn an seinem Helm und eilte in die Schranken Die Herolde riefen ihn,an: „Stellst du dich unter das Szepter des Kaisers oder unter den Krumm- ien. Bi« > hei W Praktische, hübsche Hemdblusen fürs Jackenkleid haben wir diesmal skizziert! Aus weihem Seidenpikee ist die West- ch e n b l u s e (oben links) mit dem schmalen Steh- Hündchen und der gebundenen Schleife daran. Knopfe kleine Kugeln aus Glas Aus elfenbeinfarbener Wafchfeide ist die Bluse in Herrenhemdform oben rechts Teig: 500 g Weizenmehl. 1 Päckchen Vr. Detter .vackln'. 150 bis 200 g Zucker, 1 Päckchen Vr. Detter Vanillinzucker, etwas 5alz. 1 Fläschchen vr. D-tter Rum=flroma, 1 Märchen vr. Detter Bad- Aroma Zitrone, 3-4 Tropfen Vr. Detter Bad-Aroma Bitter- manöel, 1 (H, 4 Ehl. entrahmte Znschmilch oder Wasser, 1 pädchen Dr. Detter Lohen- oder V2 Pädchen Puddingpulver vanille- Geschmack, 100 g Margarine und 50 g Rinberfett*) oder 150 g Margarine*). 125 g Topfen (Quart), 150—200 g Rosinen, Korinthen oder getrocknetes Milchobst. 3um_Beftrejd?en; Etwas zerlassene Margarine. Zum Bestäuben: Etwas Puderzucker. ») Der Stollen gelingt auch schon mit 125 g Zett. Ju kind «ferne 3 feine M feine fd r Kantig J ■r Neid bniffe. i fesehen, d Unter dem Pantoffel. Dor alten Zeiten hatten Papst und Kaiser nach langer, blutiger Fehde Frieden gemacht und zur Feier desselben Feste und Turniere angeordnet, zu denen die Blüte der Ritterschaft geladen wurde Jeder der Turnterteilnehmer sollte entweder des Papstes oder des Kaisers Farbe tragen. War da aber auch ein gar stolzer und kühner Haudegen, der Ritter mit der eisernen Stirn benamst, der schwur, er wollte nie das Zeichen der Knechtschaft tragen, weder das rote Kreuzband des Papstes noch die schwarze, goldgeränderte Schleife des Kaisers Er trotze dem Bannflüche und der Reichsacht und fürchtete keinen im ganzen Reiche Da aber kam seine Gemahlin, bat ihn inständig, ihretwegen doch eines der Zeichen zu tragen, brach tn Tränenströme aus. als der Ritter sich weigerte, und behauptete, er liebe sie nicht Ihr Gatte beteuerte das Gegenteil und erbot sich, seine Liebe im Kampfe mit scharfer Waffe gegen 12 Ritter zu erweisen Seine schöne Frau aber wallte davon nichts wissen, eilte zornig in ihre Kammer und schlug dem Ritter die Türe vor der Rase zu, wobei sie einen ihrer kleinen, goldgestickten Pantoffel verlor die trotzige Antwort So begann das Turnier und zum Schluß blieb der Pantoffelstreiter in dem Ritterspiel alleiniger Sieger Als ihm des Kaisers Schwester den Kampfpreis, eine goldgestickte Schärve, über die Schulter hing, flüsterte sie ihm zu. „Herr Ritter, Ihr stellt Euch weder unter den Kaiser noch unter den Papst. Euch vermag kein Mensch zu überwinden, aber unter dem Pantoffel steht Ihr doch!" Dieses kluge Frauenwort ward alsbald im ganzen Reiche bekannt und es zeigte sich und zeigt sich noch heute, daß der Pantoffel mehr Untertanen hat als Szepter und Krummstab zusammen Hermann Eckerle. Rezepte. Suppe von Frühlingskräutern. Man nimmt die Blättchen von den allerersten Frühlingskräutern , wie Kerbel, Brennesselspitzen, Löwenzahn usw., auch Wegerich, Schafgarbe und Petersilie und wiegt sie Dann bereitet man von 20 g Fett und 2 Löffln Mehl eine helle Einbrenne, füllt mit 1 Liter Wasser auf, kocht auf, gibt die Kräuter dazu und schmeckt mit Salz ab. Spinatsalat Der Spinat wird 10 Minuten in Salzwasser (1 Teelöffel Salz auf 1 Liter Wasser) gelegt und gut gewaschen, dann erst schneidet man die Wurzeln ab Mehrere Blätter, die von den größeren Stielen befreit sind, werden ineinander gerollt und in feine Streifen geschnitten Man mengt den Salat mit einer Tunke aus % Liter Milch, Sauer- oder Buttermilch, etwas Essig oder Zitronensaft, nach Geschmack Zucker, geriebene Zwiebel und feingehackte Kräuter F l e i f ch k l ö ß e mit pikanter Tunke. 350 g gehacktes Rind- und Schweinefleisch ober Fleischreste, 2 Brötchen, Zwiebel ober Lauch, 1 Eiweiß, 1 Eßlöffel Stoßbrot, Salz. Wursttunke. 200 g Blutwurst, 20 g Fett, 1g Zwiebel, % saure Milch. XA Wasser Zwiebel in Fett bimsten, ben Darm von ber Wurst lösen unb in Fett unb Zwiebel anbraten Dann gut mit Wasser und saurer Milch vermischen und abschmecken HL IteWxx ÄS A- St . „ . . ___ _____ iOüiirooUe ober Leibe hergestelli wurden, haben Milch nie ausgedient, denn irgendwie sind sie m Walt immer noch nützlich Da sind zunächst ein- tal Die Strümpfe aus wertvollem Wollmatenal . it “önnen jederzeit aufgetrennt und umgeftrutt । eri n, und ans ihren Resten lassen sich Füßling । ,r übere Strumpfe arbeiten Handelt es sich nicht m..mdgestrickte Wollstrünipfe jo nabt man aus j L, Längen auf der Nähmaschine nach einem as füllen wir tragen ? PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES M O D E Z El C HN ERS ,n:b^ sse-i«1 an sß i sd'01^’ / ö AliJ 19 dllL k lhen ÄÖpjiJ ,ln Ä- bunte 2: ? R21 ckt bieQ |en zut S 'onie. !n »irb £ 1 es (eiiH Das Gchulfrühstück. Das erste Frühstück toll die Grundlage für den ganzen Tag bilden Das ist schon oh gejagt worden unb ben Hausfrauen sind auch gleich praktische Ratschläge gegeben worben Was 3ber gibt man ben Kindern als Schulfrühstück mit? Das einfachste waren natürlich Brot mit Wurst ober Käse aber bas Kind soll ja eine vitaminreichere Kost haben Auherbem würbe hei diesen Broten wohl auch bald bie Wurst- und Käseration erheb- l.ch zusammengeschrumpft sein! Im Sommer ist es nicht schwierig, denn da gibt es im allgemeinen Q b st in genügender Menge, bas bie Kmber gerne zu einer Scheibe Bollkornbrot die aar nicht einmal mit Butter bestrichen zu ein braucht essen Wenn es bann Gurken und Tomaten gibt, fehlt es ebenfalls nicht an leckerer vitaminreicher Zugabe Aber wie wirb es in ben anderen Jahreszeiten? Gewiß kann man den Kindern ab und zu einen Apfel mit in die Schule geben, aber nach dem letzten strengen Winter ist die Apfelernte nicht so sehr groß Da müssen w:r uns eben mit Mohrrüben helfen, die von d?n Kindern meist lehr gern gegessen werden Ob man sie nun gerieben ober ganz mitgibt, spielt keine Rolle, bie Hauptsache ist. baß jedes Kinb etwas Frisches zum Essen hat Sind nun einmal keine Aepsel ober Möhren vorrätig bann braucht man trotzbem nicht von ber Wurst- ober Käseration zu nehmen Man bereitet sich einen von ben leckeren Brotaufstrichen wie z B verschieden abae- schmeckte Streckbutter. Hefeaufstrich ober, wenn man hat, Aufstriche mit Quark und belegt damit bie, Vollkornbrote Ganz kurz soll hier noch erklärt werden, wie die Brotaufstriche hergestellt werden Zur Streckbutter stellt man sich eine Mehlschwitze aus Fett, Mehl unb Milch her mischt nach dem Abkühlen nach Belieben noch etnxis Butter darunter unb würzt mit Kräutern, Tomatenmark, roh geraffelter Sellerie, auch einmal mit geriebenem Käse ober burchgebrehtem Fleisch usw Zum Hefeaufstrich benötigt man Fett. Zwiebeln, Hefe Brösel, Wasser unb Kümmel In bem zerlassenen Fett läßt man die Zwiebel gelb werden und die zerbröckelte Hefe zergehen Dann gibt man die Brösel und Wasser dazu und läßt alles zu einem Brei kochen, den man nach dem 21b- kühlen mit Salz unb Kümmel ober Kräutern vermischt. Das ist ein sehr beliebter und zugleich ge- funber und billiger Brotaufstrich. Wichtig ist nun noch die Verpackung Des Schulfrühstücks Am besten ist natürlich eine Butterbrotdose, denn darin hält sich das Frühstück am frischesten und saubersten Ist dies nicht vorhanden, muß man fett-undurchlässiges Papier jum Verpacken verwenden, damit die Ausstriche nicht durchfetten. Unb noch etwas ist von großer Wichtigkeit Wie oft kommt es vor, baß bie Kinder ihr Brot for'- werfen Da ist es nun Sache der Eltern, immer wieder darauf hinzuweisen, daß dies unterbleibt. Wenn die Kleinen nicht soviel Brot essen wollen, soll man ihnen nicht so viel mitgeben Wenn daraus geachtet wird, daß sie morgens zum ersten Frühstück und zur Mittagsmahlzeit genügend essen, kann ruhig bas Schulfrühstück knapper bemessen sein. Anzahl von Kilometern täglich zurücklegt, eine ebensolche Anstrengung für ben Fuß bedeutet wie berufliche Arbeit, die mit Stehen und Laufen verbunden ist, wird wohl jedem einleuchten. Als wirksames Vorbeugungsmittel jedoch gibt es nur eines: nämlich vernünftiges Schuhwerk. Nicht zu groß unb nicht zu klein, kerne hohen spitzen Absätze unb keine absatzlosen Schuhe. Nur ein fester Schuh — am besten ein geschnürter Halbschuh mit 3 bis 4 cm hohem, nicht zu spitzem Absatz, ist bas Richtige Wer empsinbliche Füße hat, gehe recht- zeitig zum Orthopäben, um eine geeignete Unter- stützung für ben angestrengten Fuß zu erhalten Nach besonbers anftrengenber Tätigkeit nehme man ein Fußbab unter Beigabe eines stärkenben Salz präparates Mit gefunben, gekräftigten Füßen läßt sich auch bie schwerste Arbeit leichter bewerkstelligen sind, fühlt sich ber ganze Mensch nicht wohl, o nvir :nn uns hätte bieje Erfahrung noch nicht ge» Hüllir (’M sei es, daß wir bei einem Ausfluge unter Jnitriirfen ber Schuhe zu leiben hatten, bafe neue hlCP® un5 ein Fest verdarben ober baß wir an V Sommertagen nicht weitergehen konnten, IIbe Füße geschwollen waren unb bie Fußsohlen l i-euer brannten Leiber aber wirb auf bie ij ber Füße zu wenig Wert gelegt, unb babei s eine Kleinigkeit, sie burch ein abenbliches HD unter Zusatz eines fräftigenben hanbels» ■1:1 Mittels zu stärken. Vor allem aber läßt ■ijirm ber Schuhe, bie bie Frau im Beruf und Maishalt trägt, viel zu wünschen übrig. Unvor- i tl für bas Wohlbefinden der Füße ist das , Vv. . jff: zu hoher Absätze, wodurch bas Körpergewicht Monlfl.l’®0 ten Knochen- des Vorfußes zu sehr belastet. 'Ewhnbige Gewicht, bas ber Fuß zu tragen hat, br 1 Die feinen Knochen im Laufe ber Zeit burch. __ b1 r so schmerzhafte Spreizfuß macht sich l-t rlfcar Hoben sich bie kleinen Knöchelchen, bie rü c-tige Verlängerung ber Zehen, erst einmal k y drückt, bann ist bas Unglück geschehen, bie R beginnen sich zu krümmen unb bekommen >rte Hornhäute an ben Spitzen, die einem -J ir Hämmerchen in ber Form gleichen unb auch fit r er zehen genannt werben Um bie Schmer- u erleichtern unb bas weitere Durchdrücken der jin einzudämmen, müssen orthopädische «ohlen m Schuh gelegt werden, deren Hauptzweck es ii feinen Knochen von unten her zu stützen. ! sie sich nidit weiter durchdrücken können Es it'd für die Frau, die einen Beruf hat, den sie tn Sitzen ausführt, eine große Erleichterung. djr t - nach bem Muster anderer Strümpfe an» । -ftr qt - einen neuen Füßling der bann an an« ] 1 alte Fußlängen angenaht merben muß Reste i .g Jollgarms sind em willkommenes slopfmate» |X| jaummollitrumpfe bei denen die Zehen durch- :lä|-ten unb bic man nicht auftrennen kann, be- Gilman vom zerrissenen Fuß, um aus ben zu- tlftflDliebenen Längen neue Strümpfe für bie klei- >rei Familienmitglieber zu nähen Reicht bann ^Strumpf nicht mehr über bas Kinberknie 10 r bas auch nichts benn unsere Klemen freuen non baraus. mit Knie^ ober Wabenstrümpfen Hhnjpnnqen zu können Seibenstrümpfe aber er- c be- em wertvolles Stopfgarn, wenn sie nicht F chi tragbar sind Stückweise werben sie aitfge» t irr und liefern auf diese Art eine vollwertige P ily De, die dem Nähkasten der Hausfrau eine a ige'?bme Bereicherung bedeutet Die Mühe des |ß ift nnens lohnt sich bestimmt [ ®i?s aber beachte jede Hausfrau: Ist ber | runpf bereits fo zerrissen daß er ansehnliche jQd) aufweist binn soll man ihn keineswegs B|f(ü, benn ber Materialverbrauch an Stopfgarn trfcri^u groß In b.efem Fall näht man aus alten ot pfreften regelrechte Flicken auf bte zerrissenen isirrlnge Natürlich mit ganz kleinen Stichen, ba- K 1halten unb die Maschen nicht weiterlaufen Bi i'ti 1 Auch sind Klebemittel im Handel, bie auf c so c Art allzu große Locher burch Aufkleben c> e? Fleckens beseitigen Näht man neue Fuße | alten Längen an. so müssen biefe etwas l»! « a s bie alten sein um nicht au$ bem Halb- j ih «erauszuschlüpfen Lange Kinberstrümpfe. bei kfcr bie Knie hindurchsehen, werben abgeschmt- M imgeichlogen unb mit einem Gummibanb Der» Icfen so baß ein regelrechter Kniestrumpf fertig ■ Iti neue Strümpfe recht lange zu erhalten, ms'Hit es sich, aus alten Resten Spitzen- unb Wsc choner zu nähen, bie man vor bem (Ein« |(iiir?n in ben Schuh über bie betreffenbe Stelle -4 frfrüpihe ober Ferse — stülpt Diese haben ben . 21 n। baß man sie zu allen Arten von Strümp» 11 Ingen kann Wer bie Fersen am Schuhrande leck durchwetzt tut gut, bie gefährdeten Stellen nähluDg ilem Strumpfma#erial zu unterlegen oder 1 danken in!l ’rn’t possenbem Nähfaden zu durchnähen, 1111 Stelle zu verstärken. H. v. L. Einlegesohlen zu tragen. unb noch schmerzhafter kann der ^Mtff u ß sich bemerkbar machen, besten Entstehen JMli^s auf übergroße Belastung bes Fußes durch g-irpergemid)t zurückzuführen ist Wiederum NM es sich um ein Durchdrücken Zarter Futz- UNM' doch diesmal um die Knochen des hohlen Lb. sei,! Fußpflege _ra iMhöht das Wohlbefinden. k it eine alte Tatsache: Wenn bie Füße nicht Aus der Stadt Gießen Oer Fronturlauber. I|0 Verkauft" in Schaufenstern. sind fcntnf) |uur u. u. uie P«> |« über 4 000 000 RM «.s » IDE tiiyi « g G A-Sport Abs. 2 des Strafgesetzbuches zuzubilligen sei. Auf Dis 01 . . Gebühr RM. 8,50 Gutes Deutsch . . Am Donnerstag, dem 24.4. 41, 20 Uhr: 8.50 Gebühr RM. Aus der engeren Heimat 7,50 7,50 Anmeldungen können noch angenommen werden, müssen aber sofort abgegeben werden. (Siehe unten.) Gebühr RM. 12,50 Gebühr RM. 12,50 Gebühr RM. 12,50 Gebühr RM. 7,50 Gebühr NM. 7,50 Gebühr RM. 7,50 Gebühr RM. 8,50 Gebühr RM. 7,50 + 4-711 CREME r Baufsc&diungsujcrli ücrüftf i W schützt C Schlöfferjacken und -holen, IRalcrkittcl, väckcr- und IKcfigcrklciÖung - Gebühr RM. 10,50 Gebühr RM. 8,50 dsr Sri ictlli itr c W mier Doppelte Buchführung I (Einführung) . . . H ir lillor fc ofitn Folgende Lehrgemeinschaften beginnen: Am Montag, dem 28.4. 41, 19.30 Uhr: mer! Es ist eben Krieg. Wie oft aber hört man einen Fronturlauber am Ende feines Urlaubs sagen: „Ach, ich wollte noch so vieles, was nun doch unerledigt oder unbespro- chen blieb!" Warum? Weil eben die Zeit wie im Fluge verging, die Spanne, die ihm so unendlich weit erschien, als er seinen Urlaub antrvt! Für die verheirateten Fronturlauber ist die Urlaubszeit etwas besonders Großes! Sein Herz und seine Gedanken sind erfüllt von dem Wiedersehen, von dem Wiedermitleben im Kreise seiner Lieben. Aber auch seiner Frau und seinen Kindern geht als Autor und Regisseur vorstellen. „Zweimal klopfen", so heißt Hans Caninenbergs Komödie, werden in Kürze 1926V ^Unverkäuflich Am Montag, dem 21.4.41, 18.30 Uhr: Elektrotechnik, Stufe II . . . Gebühr RM. Am Freitag, dem 25. 4. 41, 18.30 Uhr: Fachrechnen, Stufe III ... Gebühr RM. (Metallberufe). Verdunkelungszeil 24. April von 20.35 bis 6.06 Uhr. ausgestellten Waren unverkäuflich oder bereits verkauft seien. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder teilt mit, daß auf Anweisung des Reichswirtschaftsministers und des Sonderbeauftragten für die Spinnstoffwirtschaft angevrdnet wurde: „Unternehmungen des Einzelhandels, die Spinnstoff- oder Schuhwaren führen, dürfen in Schaufenstern, Schaukästen und sonstigen Auslagen nur Waren ausstellen, über die sie uneingeschränkt verfügen können." Eine Anbringung von Schildern an der ausgestellten Ware mit der Aufschrift „Unverkäuflich" oder „Verkauft" oder ähnlich, ist nicht gestattet. Sofern ausgestellte Waren verkauft werden, sind sie unverzüglich aus den Auslagen zu entfernen. Einzelhandelskaufleute, die dieser Anweisung zuwiderhandeln, können mit Ordnungsstrafen bis zu 1000 RM. bestraft werden. Keine Kundenbesuche im Kraftwagen. Der Reichsverkehrsminister stellt in einem Erlaß klar, daß ein öffentliches Interesse an der Benutzung von Kraftwagen zum Zwecke von Kunden- und Lieferantenbesuchen in einer kriegsgesteuerten Wirtschaft grundsätzlich nicht besteht. Es sei daher als Mißbrauch anzusehen, wenn zu diesem Zweck Kraftdroschken oder Mietwagen in Anspruch genommen werden. Eine andere Beurteilung könne nur in besonderen Ausnahmefällen Platz greifen, in denen zur technischen Beratung von Kunden umfangreiche Modelle, Proben oder Muster mitgeführt werden müssen, die in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht befördert werden können. Gießener Dochenmarktpreise. Nachstehende Preise sind Händlerpreife und verstehen sich für ä-Ware Für ö-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger * Gießen, 24. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, spielt in Theaterkreisen. „Schwarzmeer-Kosaken" im Sladllheater. Am Montag, 28 April, gibt der „Schwarzmeer- Kosaken-Chor" im Stadttheater sein zweites Gieße- ner Konzert. Die ausaezeichnete Aufnahme, die das erste Konzert am Anfang dieser Spielzeit bei dem Gießener Publikum gesunden hat, und die großen Erfolge, die dieser Chor überall zu verzeichnen hatte, lassen erwarten, daß auch dieser Besuch der „Schwarzmeer-Kosaken" in Gießen wieder ein volles Haus finden wird. Der Chor singt aus dem reichen Schatz russischer Volks- und Soldatenlieder. Die Leitung des Chores hat Boris Ledkovfki. Außer Miete! bedeutende Verstärkung der Rücklagen. 3m ein,^'. i nen werden aus den Erträgen des Jahres 1940 k j gesetzlichen Rücklage 3 000 000 RM. zugeführt, dr h damit auf 30 000 000 RM steigt, außerdem wi^ ■ durch Auflösung stiller Rücklagen aus ftüheren M ren unter Verwendung des Gewinnvortrages ei, j Mieder acht Spiere zur deutschen Fußballmeisterschaft Der letzte Sonntag im April bringt wieder ach Endrundenspiele um die deutsche Fußballmeis«.'- Eg Bg Die Anmeldungen müssen sofort auf der Dienststelle der DAF., Zimmer 4, Schanzenstraße 18, abgegeben werden. Beratung^ und nähere Auskunft daselbst. Die Teilnehmergebühr ist mitzubringen. Iforttofüen. Tageskalender für Donnerstag. Vortrag in der Aula der Universität um 19.30 Uhr: Leutnant zur See Ritsche spricht über „Krlegs- erlebnisse auf einem Torpedoboot". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Carl Peters". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das Flötenkonzert von Sanssouci". Uraufführung im Stadttheater. Am Dienstag, 29. Aprll, wird eine Komödie des Gießener Schauspielers Hans Caninenberg Textil- und Schuheinzelhandelsunternehmen . in letzter Zeit vielfach dazu überge-gangen, in Schau- fenstern oder Schaukästen Waren auszustellen, die mit einem Schild „Unverkäuflich" oder „Verkauft" versehen sind. Vielfach wird auch, obwohl solche Schilder nicht an den Auslagen angebracht sind, den Kaufinteressenten im Geschäft erklärt, daß die r: der . Vu Ml 5ta M'chtN jette, iflbe j Achte. c 16'st' hm Wchte iririien hnifti | haj rr Dei i tu bei Mi, w R'Hrid) Sfebc ' ;5 N . -'"ladi ■ fe Sc Melle *Mtai II flirten 8 fcle bt< ü klären jNm, t Rtaurnri ■ [15. R, ftn. al Der größere Wirtschoftrraum stellt schon heute Gesamtwirtschaft neue bedeutende Aufgaben. 81 y der siegreichen Beendigung des Krieges werben um, tere Anforderungen erwachsen. Jnfomedepen ijt 5 verständlich, daß Ueberlegungen, inwieweit be Eigenmittel zu verstärken sind, nicht allein von augenblicklichen Lage ausgehen, sondern stärker nch die Entwicklungsmöglichkeiten in Rechnung stellv. Eine solche Vorsorge für die Zukunft trifft bi Dresdner Bank. Die Verwaltung wird die ijaup ! Versammlung um die Ermächtigung ersuchen,^ 1^ Grundkapital um bis zu 50 000 000 RM. zu e> höhen. Die finanzielle Vorsorge wird unterteil durch eine auch der Gegenwart zugute kommen keiner p bereit M' M?.ng Ein Tag -er hessischen Attersturner in Lich. - Lich, 21. April. Im Parkhotel in Lich fand am Wochenende eine wichtige Arbeitstagung des RS.-Reichsbundes für Leibesübungen ftat. Die führenden Männer und Frauen des Fachgebiets Turnen im Bereich Hessen des RSRL. aus allen Bezirken des Bereichs hatten sich eingefunden, um unter Leitung von Bezirksfachwart Hermann Schäfer (Kassel) fachliche Fragen zu besprechen und den Arbeits- und Veranstaltungsplan für den Somer 1941 festzulegen. U. a. wurde beschlossen, das Alterstreffen des Bereiches, das in den beiden vorausgegangonen Jahren in Heuchelheim eindrucksvoll durchgeführt werden konnte, in diesem Jahre am 2 7. Iuliiü der alten Turnerstadt Lich zu veranstalten. Der Bereich Hessen beauftragte mit der Ausrichtung dieser größeren Bereichsveranstaltung den Sportbezirk Gießen und den Turnverein 1860 Lich. R^RL.-Bezirksführer Handels-Studienrat Hans Stein (Gießen) und Bezirksfachwart Carl Daupert (Wiefeck) werden baldigst die Vorarbeiten aufnehmen. Rach den Beratungen, zu denen vom Turnverein Lich Vereinsführer Karl Volz und Kamerad Otto D i e r u f f hinzugezogen worden waren, fand eine Besichtigung der Turnhalle und des Turnplatzes statt. Verkehrsverein Grünberg. 1 - erina Hpnbiel Ifciturbj “Wem y'liefe W m $ liMlt X Am Donnerstag, dem 24. 4.41, 19.45 Uhr: Doppelte Buchführung III (Abschlußtechnik).....Gebühr RM. 12,50 das Herz über, wenn er fein Kommen anmeldet, so daß sein Urlaub fein Geheimnis bleibt, sondern die Runde macht zu Verwandten, Freunden und Bekannten. Es ist zu verstehen, baß alle Freunde, Onkel und Tanten usw. den feldgrauen Gast einmal Wiedersehen und begrüßen wollen. Warum aber beansprucht der eine oder andere, daß der Fronturlauber mehrere Stunden im Kreise jener verbringen soll, die zu besuchen gar nicht in seinem Plan lag? Ganz allein will ja der verheiratete Fronturlauber im Kreise seiner Lieben verweilen, ganz allein und zurückgezogen in seiner Behausung das Glück genießen, aus dem ihn der Krieg riß. Ist es nötig, daß solche Stunden eines Fronturlaubers durch Gäste gestört werden, die er gar nicht erwartete? Die nur die Stunden verkürzen, die er sich bei seiner Abreise so ungestört ausgemalt hatte? So kommt es denn, daß der verheiratete Fronturlauber am Ende seines Urlaubs sich sttll sagen muß: „Ach, ich wollte so Vieles, was nun doch unerledigt und unbesprochen blieb!" Darum beschränke jeder nicht zum engsten Kreis gehörige Verwandte oder Freund das Eindringen in den glücklichen Kreis eines Urlaubers. Besuche von Leuten, die er nicht erwartete ober zu sich rief, sind zu dieser Zeit Schatten. Der Fronturlauber will keine Zeugen für fein Glück, aus dem ihm jene Kräfte wachsen, die er braucht, um sein Leben für all das einzusetzen, was ihn zu diesen Stunden so glücklich und lebenswert macht, für Frau und Kind, für Haus und Hof, für seine Heimat, Werte, ohne die es kein 23ater» land gibt! Darum sind Urlaubstage für den verheirateten Fronturlauber Tage voll Andacht, die kein Unberufener stören darf. C. H. 5 kg 45, Weißkraut, V» kg 10, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Unlerkohlrabi 6, Grün- kohl 8, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Feldsalat, */« 10, Aepfel, kg 30 bis 40, Lauch 24, . Sellerie 21, Salat 25 bis 30, Radieschen, das Bündel 10 Rpf. ** 2 n unserer Kriegsmarine. Einen Bericht 5 dem Dienst bei unserer Kriegsmarine, und zwar einen Ausschnitt aus dem Kriegsdienst auf einem Torpedoboot, kann man am heutigen Donnerstag abend in der Aula der Universität hören. Als Vortragender berichtet Leutnant zur See Ritsche. Strafkammer Gießen. Einen einträglichen, allerdings nicht ordnungsmäßigen Sackhandel führte der G. S. mit Unterstützung durch die L. Sch. in Gießen im September, Oktober und Dezember vorigen Jahres durch. Er stahl bei einer hiesigen Firma einige hundert Säcke, die er nach und nach „organisierte", um sie dann selber ober durch seine Helferin an allzu willige und unbedenkliche Abnehmer zu verschachern. Dabei ließ sich der Sackräuber auch eine Fälschung einer Prioaturkunde zuschulden kommen, indem er eine Quittung mit einem falschen Namen unterschrieb. Die mitangeklagte Sch. wußte von den unsauberen Geschäften ihres Kumpans, dennoch machte sie die Hehlergeschäfte fortgesetzt mit und gab dabei den Käufern auch falsche Auskunft über die Quelle der fortgesetzten Sacklieferungen. Der Angeklagte S. wurde wegen Rückfalldiebstahls, schwerer Urkundenfälschung und Betrug zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis unter Anrechnung von zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt, die Sch. erhielt wegen Sach- Hehlerei und Betrug sechs Monate Gefäng- n i s. Wegen Einbruchsdiebstahl war der Fr. W. aus Rieder-Mörlen vom Amtsgericht Bad-Nauheim am 13. Februar zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er in Gemeinschaft mit einem Manne im Dezember aus einem fremden Stalle drei Gänse gestohlen und sie zu Wucherpreisen verkauft hatte. Der Mittäter hat deswegen seine vier Monate Gefängnis abgemacht, dem Fr. W. dagegen wollte es nicht in den Kopf, daß er für feine Tat drei Monate brummen sollte. Deshalb legte er Berufung gegen das Nauheimer Urteil ein, die jedoch von der Strafkamer verworfen wurde. Gondergsricht in Gießen. Folgende Lehrgemeinschaften eingesetzt: * Einfache Buchführung (Kleinhandels- und Gewerbebetriebe) ....... Rechnen Techn. Zeichnen I (Einführung) Techn. Zeichnen II (Fortgeschrittene) . . » . Techn. Zeichnen III (Weiter Fortgeschr.) . . . Techn. Rechnen I (Einführung) . . . < # . Techn. Rechnen II (Fortgeschrittene) . < » . Elektrotechnik I (Einführung)...... Einführung in die Buchstabenrechnung (Mathematik) . . Techn. Messen I (Einführung) . . 4 . . . schäft. Für Sonntag sind folgende acht Kämpfe w gesehen: Gruppe la: LSD. Stettin — Preußen Sa-.' zig. Gruppe lb: Dresdner SC — NSTG. Pw; Gruppe 2a: VfB. Königsberg — HamtbuM SV. G r u p p e 2b: Borussia Fulda — HannoverM. Gruppe 3: VfL. Köln 99 — Helene Essen; FCK Mülhausen — Kickers Offenbach. Gruppe I: Stuttgarter Kickers — VfL. Neckerau; 1860 Machen — Rapid Wien. In der süddeutschen Gruppe 4 ist der Ausgang des Münchener Spiels für die Tabellen gestalte l von besonders großer Bedeutung. In der Gruppe ) fällt im Kamps zwischen Köln und Essen die $»:■ entscheidung. Borussia Fulda, Hessens Meister, ew sängt Hannover 96 zum Rückspiel und hat Gelegen heit, die schwere Vorspielniederlage wettzumachtR.1 In den übrigen Spielen der Gruppen 1 und 2 fiti Stettin, Hamburg und Dresden die Favoriten. Splelvereinlgung 1926 Leihgestern 1. Jugend Bannmeister. Arn Sonntag spielte die 1. Jugend der Spiegel' einigung 1926 Leihgestern gegen die gleiche va' Fauerbach in Butzbach im Endspiel um die Dani-' rneisterschaft. Schon bald konnte Leihgestern mit IJ m Führung gehen. In der zweiten Halbzeit foruM Leihgestern auf 2:0 erhöhen und damit die Bam' rneisterschaft erringen. Das Spiel nahm einen aw wechslungsreichen Verlauf. kurz, alles, was besonders stark verölt oder bcfchmut>t ift, verlangt nach i iMi. iMi macht die Verwendung von Seife und Waschpulver überflüssig! öWrt freie Rücklage von 10 000 000 RM. gebildet. Ja haftende Eigenkapital der Dresdner Bank steigt Ifc. mit schon jetzt um 13 000 000 RM. auf 190 0001X0 RM. Die Umsätze sind erneut um 11,8 d. j)., bt Bilanzsumme ist um 913000 000 RM. mf 4118 000 000 RM gestiegen. Auf der Passivsenr haben die Gläubiger insgesamt um 767 000 000 M. zugenommen, wovon auf die „Sonsttgen biger" 725 000 000 RM. (+ 37 v. H.) entfallen. Se-. Se, w angelegte Zugangsweg von der Alsfelder Brücke zu den Anlagen auf der Ostfeite des Brunnentales wurde geschaffen. Zur Anlage des neuen Zugangs- weges hat der Verein in den beiden letzten Jahren 5390 Quadratmeter Gelände, das landwirtschaftlich nur wenig genutzt wird, für 307,40 RM. erworben, wozu noch 79,05 RM. Kosten für Ueberschreibuna und dgl. tarnen. Der Gefamtgrundbefitz beläuft sich nunmehr auf 27 585 Quadratmeter. Die Mitglieder- ni 6 verurteilt. Wirtschaft. Dresdner Bank. uraufgeführt. Mit feinem Erstlingswerk wird sich Hans Caninenberg, der dem Stadttheater Gießen Wir alle miffen, daß die Urlaubszeit eines Front-1 seit zwei Jahren angehört und der sich einer folbcüen bemessen ist, und nur, wer einmal selbst Unzahl klassischer unb moberner Rollen V btheit Soldat war, weiß, wie kostbar dem Fronturlauber Gießener Publikum erworben hat, nun auch jede Minute ift, die er bei feinen Lieben daheim verweilen darf, bevor er wieder feine Rückreife antritt auf unbestimmte Zeit, ja, vielleicht für im» Zahl ist feit dem letzten Jahre um 9 gestiegen, sie beträgt 132. Die Rechnungsablage ergab folgendes: Einnahme 621,45 RM., hierin ist ein Zuschuß der Stadt mit 100 RM. enthalten; die Ausgaben beliefen sich auf 552,67 RM. und verteilen sich auf Grundstückserwerb, Löhne für Durchforstung, Wege- Planierung u. a. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Ludwig Z i n ß e r wurde als Vorsitzender und Heinrich Robert als Schriftführer wieder gewählt, während Karl Schmierer als Rechner neu gewählt wurde. Die Aussprache ergab verschiedene Anregungen. Die überständigen Birken am Reustädter Tor sollen gefällt unb durch Neupflanzungen ersetzt werden. Auch über die Neugestaltung des Denkmalplatzes wurden Vorschläge unterbreitet. Vor einer enbgültgen Gestaltung soll aber erst das Urteil der Straßenverwaltung eingeholt wer- den, ob der Platz in seiner jetzigen Größe bestehen bleiben kann, ober ob er zur Verbreiterung der Straße an biefer verkehrsreichen, aber unübersichtlichen Stelle beschnitten werben soll. Eine weitere Anregung betraf die Wiedereinführung der Müll- abfuhr durch die Stadt. Kreis Bübingen. 3 Schotten, 23. April. Die Gemeinderäte stimmten dem Verkauf der hiesigen P 0 stkraft - Wagenhalle an die Reichsp0stverwaltung zu. Das Gebäude war vor 10 Jahren von der Stadt am Taubenweg errichtet worden. — Für einen neuen Kindergarten sind der Stadt in dankenswerter Weife Mittel zur Verfügung gestellt worden. So hat auch die Zigarrenfabrik Joh. B. Noll, Gießen, die hier eine Filiale besitzt, für diesen edlen Zweck einen Betrag von 300 NM. zur Verfügung gestellt. Möge diese vorbildliche Hilfe Nachahmung finden. Auch de m Transport von KriegS- g°fanpenen Abstand wahren! LPD. Es ist eine nationale Pflicht für jeden Volksgenossen, Kriegsgefangenen gegenüber den notwendigen Abstand zu wahren. Kriegsgefangene sind und bleiben — auch wenn sie ohne Waffen sind — Feinde des deutschen Volkes. Volksgenossen, die das notwendige nationale Anstands- gefühl nicht auf bringen und sich mit Gefangenen Grünberg, 23. April. Der Verkehrsverein hielt in der Wirtschaft „Oberschvltes" feine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Wagnermeister Ludwig Zinßer, erstattete den Jahresbericht für das abgelaufene 44. Geschäftsjahr. Die schon lange vorgesehene Durchforstung der Anlagen aus beiden Seiten des Brunnentales wurde durchgeführt. Die Kosten betrugen 111,42 RM., während der Holzerlös 177,70 RM. erbrachte. Der im Jahre 1939 einfaffen, muffen durch Strafen an ihr« Pflicht erinnert werden. Daß aber auch — gen ftermaifetb, der als Hilfsorgan der Polizei an und Abtransport von Gefangenen von und 3^ ; Arbeitsplatz zu beaufsichtigen hatte, ließ dabei bq notwendigen Abstand vermissen. Er wurde in fä genommen und jetzt zu zwei Wochen Gefän^, Allendors (Lahn) 1. Jgd. — Dukenhofen 1. 3flb. VA Nach längerer Pause trat die 1. Jgd. von dorf wieder auf den Plan. Sie hatte die 1. N ' von Dutenhofen zu Gast. Die Gäste waren körpS' lich stark überlegen. Die Einheimischen wußten bi-:d trotz einiger Neulinge durch technisches Können oiK1 zugleichen. Kurz nach der Pause fiel durch M Rechtsaußen die Entscheidung. Dieses Ergebt I wurde bis zum Ende gehalten. J 7///rP t ? Grund der Zeugenvernehmung wurde die Anklage nach dem Heimtückegesetz fallen gelassen, der Angeklagte dagegen wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen zu 3 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft verurteilt. Dem Angeklagten wurde der Schutz des § 51 Abf. 2 des Strafgesetzbuches zugebilligt. ; ", •'ne, px\ ! YN ■ ,:'n ( Unter der Änklage des Dergchens gegen das Heimtückegesetz und gegen die Bestimmungen über , „ . den Umgang mit Kriegsgefangenen hatte sich am stungswirtschaft und des Dierjahresplans zugeno» gestrigen Mittwoch der G. S. aus M. vor dem in men haben. Die Gewinn- und Verlusttechnung ro*t I Gießen tagenden Sondergericht zu verantworten, eine Erhöhung*der Erttäge um 6 700 000 RM. arf Die Anklage machte dem Manne zum Vorwurf, 117 800 000 RM. auf. Anderseits sind u. a. die Pe> ; am 8. Januar 1941 an feinem Arbeitsplätze in M. sonalaufwendungen um v# * ’JUfflt mad)s bei den Spareinlagen, der 173 000 000 R2. oder 47 v. H. ausmacht. Auf der Aktivseite bildt das ausschlaggebende Merkmal die Erhöhung ta Schatzwechsel und der unverzinslichen Schatzanw.«' |L k. fungen um 1 016 000 000 RM. auf 1818 000 WO