Montag, 24. März Ml Annahme von Antritten für die Mittagsnummer biS8'/,Ubr desVormittagS Anaeitienen 16 Dampfer mit zusammen 75 000 VRT. oer- Die erfolgreiche Atlantik-Operation schwerer deutscher Geestreitkräste. 22 Handelsschiffe mit 116000 ART. versenkt. nicht auch der Ansicht fei, daß eine Unterwerfung unter den vorgefchlaqenen Schiedsspruch des obersten amerikanischen Gerichtshofes unvereinbar ' mit der Rechtshoheit Boliviens. Buenos Aires, 22. März. (DND.) Die neut ausgetauchten Schwierigkeiten für die Ausfuhr von Fleisch nach den Vereinigten Staaten^ hat in der argentinischen Oeffentlichkeit große Enttäuschung ausgelöst. Presse und Rundfunk erklären, daß die ablehnende Haltung Nordamerikas bem_ Geist der panamerikanischen Freundschaftspolitik völlig widerspreche. Die zuständigen argentinischen Kreise müßten mit größtem Erstaunen erkennen, daß keine Stockholm, 23. März. (Europapreß.) Einen Bericht über zahlreiche Streiks in der nordamerikanischen Rüstungsindustrie schickt der Neuyorker Korrespondent der „Times" feinem Blatt. So berichtet er u. a. von einem Streik in einer Fabrik, die 450 Arbeiter beschäftige, deren Produktionsaus- sall jedoch die gesamte F l u g z e u g i n d u st r i e Kaliforniens lahmleqen könne. In dieser Fabrik würden täglich 30 000 Gußeisenteile hergestellt, die für die Fabrikation von Flugzeugen in anderen Werken benötigt würden. Die von dem Flugzeugwerke sind die Northop, North-american, Flugzeugwerke sind die Northop, North American, Douglas, Vultee, Lockhead und Boeingwerke. Der Präsident einer dieser Gesellschaften erklärte, der Mangel an Gußeisenteilen habe 'n seiner Fabrik am Donnerstag 18 000 Teile, in einer anderen Fabrik 8500 Teile betragen. Die Angelegenheit werde, so schreibt der „Times"-Korrespondent, als so ernst angesehen, daß das Arbeitsministerium in Washington einen Vermittler nach Los Angeles gesandt hat, der versuchen soll, den Streik beizulegen. Auch an vielen anderen Stellen in den Vereinigten Staaten seien, so wird weiter gemeldet, während der letzten Zeit Streiks in Rüstungsfabriken ausgebrochen, vor allem in solchen Fabriken die eine Schlüsselposition innerhalb her Rüstungsindustrie einnehmen. Die Behörden nähmen an," daß dies kein Zufall sein. Aus Fort George (Maryland) wird gemeldet, daß ein Fall systematischer Sabotage ausgedeckt worden sei, die feit mehreren Monaten betrieben worden fei. Tausend Arbeiter der American Alumi- nium Company in Los Angeles kündigten für Sonntag den Streik an. Sie fordern eine Lohnerhöhung, Verminderung der Arbeitszeit und Anerkennung ihrer Gewerkschaft als alleiniger Vertreter der Interessen der Arbeiterschaft. Es besteht die Möglichkeit,daß der Streif sich auf die Flugzeugfabrik North American Aviation in Jngelwood ausdehnep wird, deren Belegschaft von 7700 Mann sich darüber enttcheiden will, ob sie sich dem Streik anschließen soll. Sor einem Generalstreik der Neuyorker U-Bahn. Washington, 23. März. (Europapreß,) Den jetzt beigelegten Streif des Neuyovfer Autobus- Perlon a l s bezeichnete Michael Quill, der Führer verweist auf die Reutermeldung vom 19. April 1940, wonach das Schlachtschiff „©neifenau" von norwegischen Küstenbatterien oerfenft wurde. Ebenso habe sich damals das führende norwegische Oberkom- mando in seinem Bericht Nr. 3 vom 12. April dieser englischen Lüge angeschlossen und behauptet, „Gnei- senau" sei hn Oslo-Fjord versenft worden. Auch das Schlachtschiff „Scharnhorst" habe Reuter infolge Volltreffer britischer Bomber als verloren gemeldet. Die Welt erhalte mit dem jüngsten Eingeständnis Reuters den weiteren Beweis für die Unwahr« fcheinlichfeit der englischen Erfolgsmeldungen und für die Richtigkeit der deutschen militärischen Berichte. Wertvollstes Kriegsmaterial ging auf M ere^sgrund. Lissabon, 21 Mär;. (DJtB. Funkspruch.s Wie aus Reuyork gemeldet wird, hatten nach Aussagen von Ueberlebenden, die von dem deutschen Schlachtschiffverband im Atlantik versenkten englischen Handelsdampfer wertvoll st es Kriegsmaterial, darunter Flugzeugtelle und ^Munition an Bord. Schlachtschiffe bisher 22 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit zusammen 116000 Bruttoregistertonnen. „Scharnhorst" und „Gneifenau"im Atlantik. Die Reuter-Meldung, daß die deutschen Schlachtschiffe „S ch a r n h o r st" und „G n e i s e n a u" im Atlantik operierten, erinnert „Norsk-Telegramm- Büro" daran, daß der englische Nachrichtendienst diese beiden Schiffe bereits zur Zeit der Norwegen- aftion als verloren gemeldet habe. „Reuter be° B damit also, daß die ftüheren englischen Mel- _ n unwahr waren." Die Osloer Agentur Oie Lleberraschung. Von unserer Berliner Schnftleitung. Das Echo der Artillerie-Salven im Atlantik kommt der, Wirkung einer Weltsensatton gleich. Während noch in London die amtlichen Stellen und die Presse während des Samstag sich totstell- ten, brachten schon die amerikanischen Blätter die Meldungen über das Auftreten eines Geschwaders schwerster deutscher Seestreitkräfte im Atlantik und über die Versenkung von 116 000 Tonnen in riesigen Ueberschriften. Diese selbst für amerikanische Der- hältnisse ungewöhnlich starke Hervorhebung des Ereignisses ist voll berechtigt. Denn zum erstenmal sind hier Schlachtschiffe vernichtend auf denjenigen britischen Verbindungslinien auf getreten, auf denen die englischen Geleitzüge aus Kanada, Südafrika, Australien und Südamerika, Geleitzüae also mit den wichtigsten Dersorgungsgütern, zu laufen pflegten. Der blitzartige Vorstoß deutscher Großkampf« schiffe bringt naturgemäß in dieses englische Liniensystem die größte Verwirrung, nachdem schon wiederholt U-Boote auf diesen Strecken reiche Beute gemacht hatten. Gerade die Tatsache, daß die Unternehmung der deutschen Schlachtschiffe trotz der Gegenwirkung der feindlichen Schlachtflotte und zahlreicher leichter Streitkräfte erfolgte, wie der amtliche Bericht betont, läßt wieder einmal für alle Welt die Phrase von der „meerbeherrschenden englischen Flotte" im rechten Licht erscheinen. Erst am Samstagabend hatte man sich in London von dem Schrecken über die neue englische Der- chafl die deutschen Pressevertreter, um ihnen einige Erklärungen abzugeben. Mit großer Freude und mit großen Erwartungen habe er die , , Reise angetreten. Besonders erfülle es ihn mit Be- sönlichen Eindruck zu bilden und zu sehen, friedigung, daß er GelegenhÄt finden werde, wie Deutschland und 3talien ihre gewaltige Auf- Deutschlands großen Führer Adolf!gäbe auf dem Wege zum Siege bewältigen. _ Ritterkreuzträger am Steuer. Aus dem Reich Der erfolgreiche Ritterkreuzträger Oberleutnant B a u m b a ch, ausgenommen am Steuer seiner bewährten Maschine. — (PK.-Seßler-Scherl-M^ Hü Vra austau I sekdibtspa 'n Hine'' i ftldekada ij »in V' W der ! :t lagen Erzeuge tWponie fturen ! | ?hnte ti jjnonenbt tot «W.? * n * M S> Zr Sr v fc •S’ >die Sh Plymouth dem Erdboden gleichgemacht. Madrid, 23. März. (Europapreß.) Plymouth ist dem Erdboden gleichgemacht worden, so meldet der Londoner Vertreter der Madrider Zeitung „Pa". Die deutschen Luftangriffe der letzten Tage haben die fürchterlichsten Ausmaße angenom. M unseren Schlachtschiffen aus dem Ozean Von Kriegsberichter Ernst Wilhelm Kruse. tionen in der Welt opfern. Wenn andere gerettet werden wollten, dann antworte Jugoslawien entschlossen mit einem Rein. Oer ungarische Außenminister wieder in Budapest. Budapest, 23. März. (DRV.) Außenminister von B a r d o s s y ist mit seiner Begleituna und dem deutschen Gesandten von Erdmannsdorff, der ihn auf seiner Fahrt begleitet hatte, wieder i n Budapest eingetrosfen. Zu seiner Begrüßung hatten sich auf dem Bahnhof der italienische Gesandte, Vertreter der deutschen Gesandtschaft so- wie Beamte des Außenministeriums unter Führung des Gesandten Voernis eingefunden. Bardossy er- Oie Stellung Jugoslawiens. Belgrad, 23; März. (DRV.) Der Direktor der halbamtlichen „V r e m e" meint, wenn man die Stellung Jugoslawiens richtig verstehen wolle, dürfe man vor allem keinerlei Analogien mit anderen Ländern anstellen. Es sei kein Geheimnis, daß Jugoslawien mit Rücksicht auf die Realität der großen Ereignisse, die sich ringsherum abspielten, entschlossen sei, seine Haltung zu präzisieren. Es sei weiter kein Geheimnis, oaß seine Haltung die natürliche Folge seiner bisherigen Politik sei, die im Zeichen der Sicherung des Friedens bestanden habe. Jugoslawien wünsche an der Erneuerung Europas teilzunehmen und dabei jenen Platz zu erlangen, der seinen Kräften und seiner Wichtigkeit entspreche. Mit diesem Entschluß ttete Ju- goslawien vor Europa und die Welt. Die deutschjugoslawischen Beziehungen, die sich klar herauskristalli fieren würden, enthielten d i e Achtung diesesunverändertenStand- punktes. Wenn irgend jemand geglaubt habe, daß jugoslawische Bataillone für irgendwelche sremde Rechnung fechten würden, so sei dies von Grund auf falsch gewesen. Jugoslawien kenne nur seine eigenen Interessen und die Interessen seiner Ratton. Es werde auch nicht das Leden eines einzigen Mannes für die Rettung ir- gendwelcher politisch« oder wirtschaftlicher Posi° stration veranstalten (to put up something as a show). Was für eine gewissenlose Propaganda gehört dazu, den nüchternen Verstand eines Seefahrers zu einer solchen Wahnsinnstat zu verleiten! Trotz unmittelbarer Nähe feindlicher Schlachtschiffe bemühen wir uns auch noch um die Bergung der Ueberlebenden dieses letzten Dampfers. Da er» scheint ein feindliches Schlachtschiff der Nelson-Klasse. Wir bedauern, daß wir ihm auf die Frage „what ship?“, — was sind Sie für ein Schiff? — keine gebührende Antwort mit unserer Arttllerie erteilen durften. Auch er zeigt keine Neigung zum Gefecht. Die dunkle Nacht und der weite Ozean nahmen uns wieder in die Obhut. Der Feind hat erkannt, daß deutsche Schlachtschiffe die Kühnheit besessen haben, g/egen rund zehnfache Ueberlegenheit auf den Ozean zu gehen und tausende von Meilen entfernt von ihren Stützpunkten die Verbindungswege des Feindes anzugreifen. Diese Tatsache schwächte sein Selbstbewußtsein und sein Ansehen in der Welt, daß er sich wochenlang über die An- Wesenheit unserer Schlachtschiffe im Atlantik ausschwieg. Dafür erlebten wir unseren Spaß. Durch die Luft kam vor einigen Wochen eine seltsame Nachricht. Der Erste Lord der britischen Admiralität gab eine Meldung heraus von einer Operation der gesamten britischen Schlachtflötte. Sie hätte viele tausende von Meilen zurückgelegt, und es sei ihr ein Erfolg beschieden gewesen, den er nicht näher andeuten könne. Wir wußten, worum es sich Han- beite und schmunzelten. Heute weiß es die ganze Welt. sorgungskatastrophe so weit erholt, daß wenigstens der Marinefachmann des Reuterbüros sich hinsetzte, um seinem fassungslosen Erstaunen darüber Ausdruck zu geben, daß deutsche Schlachtschiffe die Möglichkeit eines Großkamptes im Atlantik nicht gescheut haben. Er schließt mit der bitteren Feststellung: die Operationen der deutschen Schlachtschiffe wären nach Westen bis zu einem Punkte gegangen, dessen Entfernung von England zwei Drittel des Seeweges bis Nordamerika ausmache. Der Reuter- Mann ist nicht der einzige Sachverständige, der ratlos vor der Tatsache steht, daß die zahlenmäßig viel kleinere deutsche Flotte der großen englischen Flotte in ihrem vermeintlichen ureigensten Gebiet Schach bietet. Die vorvorige Woche brachte 180 000 Tonnen an Versenkungen allein durch U-Boote. Die vergangene Woche bringt 224 000 Tonnen alles in allem. Der Frühling ist da — aber er hat erst an- gefangen! Tiefangriff auf Geleiizug bei Kreta. 8 e r I i n, 23. März. (DNB.) Das vbekkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Leichte Kampfflugzeuge griffen gestern die Hafen- anlagen von Lolchester und peterhead mit guter Wirkung an. Im Sl.Georgs-Kanal sank ein Frachter von 3000 BRI. nach Bombeneinschlag mittschiffs. Ostwärts Oxfordneh wurde ein Dampfer durch Bombenwurf schwer beschädigt. Bor der britischen Südküste wurden Minenräumboote erfolgreich angegriffen. Unter dem Begleitschuh von Iagdflugzeugen bombardierte ein deutscher Kampfverband in den Bach- Mittagsstunden des 22. 3. den Hafen von La Baletta auf Malta. Auf Schiffen und Flakstel- jungen wurden Bollttefser beobachtet. In Luft- kämpfen, die sich während dieses Angriffes entwickelten, schossen deutsche Jäger sieben Jagdflugzeuge vom Muster hurricane ohne eigene Berluste ab. In den Abendstunden wurde der Hasen von La Baletta auf Malta abermals angegriffen. Deutsche und italienische Zerstörerslugzeuge schossen bei Agedabia in Nordafrika feindliche Flugzeuge in Brand und griffen Truppenansammlungen mil Bomben und Bordwaffen mit sichtbarem Erfolg an. Im Seegebiet südlich Kreta stellten deutsche Kampfflugzeuge einen stark gesicherten Geleitzug. Sie erzielten im Tiefangriff zwei Treffer mittschiffs auf einem Dampfer von 6000 BRT., worauf das Schiff brennend liegen blieb. Zwei weitere Schiffe dieses Geleitzuges wurden beschädigt. Ein Handelsschiff von 5000 BRT. wurde südwest - lich Eypern durch ein deutsches Kampfflugzeug so schwer beschädigt, daß mit seinem Berluft zu rechnen ist. Ein Borpostenboot schoß vor der norwegischen K Ü st e ein britisches Bombenflugzeug vom Muster Bristol-Blenheim ab. Der Feind flog weder am Tage noch in der Nacht in das Reichsgebiet ein. Die Bertufte des Gegners betrugen am 22. 3. acht Flugzeuge. Ein eigenes Flugzeug ist überfällig. Einer der größten Krachi- dampser der Wett versenkt Das norwegische Walfangschiff „Terje Biken" (2V 638 BRT.) sank mit vier anderen großen Frachtern. Stockholm, 23. März. (DNB.) Die schwedische Presse teilt mit, bah einer der größten Frachtbampfer her Welt, bas in englischem Dienst fahrende 20 638 BRT. große norwegische Walfangschiff „Terje Biken" , das mit vier weiteren Schiffen in einem briIrschen Geleitzug fuhr, westlich von Irland von einem deutschen U-Boot torpediert worben sei. Der Kapitän des holländischen Frachtdampfers „Leerdam", der ebenfalls im brittschen Dienst fuhr, machte in Ho- boten nähere Angaben über die Versenkung. Danach liefen die Schiffe am 3. März aus Glasgow, beglettet von vier englischen Torpedobooten, aus. Als erstes Schiff des Geleitzuges erhielt morgens früh um 4.20 Uhr die „Deli Iran" (6423 Brutto- registertonnen) einen deutschen Torpedotrefser. Kurz darauf wurde die „Terje Diken" ebenfalls getroffen und sank schnell. Gleich darauf verschwanden der 6500 BRT. große britische Tankdampfer „Athelbeach" und das holländische Tankschiff „Nijd recht" (7493 BRT). In der Nacht darauf würde der Gelettzug aufs neue angegriffen und der englische Frachter „Empire Attendant" versenkt. 400 USA-Frachter sollen für England gebaut werden. Washington, 23. März. (Europapreß.) Aus Kreisen, die dem bundesstaatlichen ÄHÜfayrtsaus- fchuß nahestehen, verlautet, daß der Bau von 400 Frachtdampfern für England von der Regierung der Vereinigten Staaten im Rahmen des Englandhilfe-Gesetzes beschlossen worden sei. die Finanzierung des Schiffsbaues soll aus dem 7-Milliarden-Dollar-Fonds erfolgen. ■ l'V 1 816 " UM« [intier h L»* in««”" i ferne, m men, die bisher ein Angriff der deutschen Flieger gegen Großbritannien.gehabt hat. Das, was in Plymouth geschehen sei, könne nicht mit anderen Angriffen verglichen werden. Amerikanische Zei. tungsberichterstatter, die allein in das bonwar- drerte Gebiet einreisen dürften, seien entsetzt nach London zurückgekehrt. Die Einwohner von Plymouth lagerten zu Tausenden in der Umgebung der Stadt und befänden sich bereits in langen Zügen auf der Flucht. Ein Sodom und Gomorrah sei Plymouth plötzlich geworden. Zu Tausenden und Abertausenden seien die Brandbomben über Plymouth abgeworfen worden, schreibt der Londoner Korrespondent von „Nya Dagligt Allehanda". Es habe sich angehört, als wenn ein schwerer Hagel niederaehe. Rur wenige Stunden vor Beginn des Angriffes hätten der König und die Königin die Stadt verlassen. Es sei der schlimmste Angriff gewesen, den Plymouth bisher erlebt hätte. Die Brandbomben seien in einem Halbkreis um die Stadt abge» warfen worden. Die nächste Welle der Flugzeuge habe Sprengbomben abgeworfen. An vielen Stellen breitete sich das Feuer weiter aus, so besonders in den Geschäftsvierteln der Stadt, wo größte Schäden entstanden und das Feuer an den aneinander gebauten großen Geschäftshäusern und an den gelagerten Waren reiche Nahrung fand. Dank den Aerzten. Hannover, 24. März. (DRD.) Der Reichs- Lesundheitsführer Dr. Conti stellte auf einer Kundgebung in der Stadthalle fest, daß auch dieser Kriegswinter glücklich überstan- den ist, und daß alle die Krankheiten, die uns die Engländer nur zu sehr wünschen, ausgeblieben sind, weil mit allen Mitteln der ärztlichen Kunst und dank dem aufopferungsfreudigen Einsatz der Anaehörigen oller Heilberufe die vorbeugenden Maßnahmen der Gesundheitsfüyrung zur vollen Entfaltung gebracht werden konnten. Das systematische Aufspüren auch der kleinsten Infektionsherde und die Ausmerzung dieser Krankheitsquellen habe sich außerordentlich bewährt. Auch der Arzt in der Heimat habe Ungeheures geleistet Es müsse anerkennend auch besonders der alten 21 erste und der Aerztin- nen gedacht werden, die wieder in die Praxis gegangen feien, weil Not am Manne ist. »Deutsche Alpenuniversität Innsbruck" Innsbruck, 23. März. (DNB.) Aus Anlaß der Anwesenheit des Reichserziehunasministers Rust im Gau Tirol-Vorarlberg veranstaltete die Universität Innsbruck einen Festakt, bei dem einer Bitte des Gauleiters entsprechend, der Reichserziehungsminister der Universität den Namen „Deutsche Alpenuniversität Innsbruck" verlieh. Die Universität Innsbruck hat sich, ebenso wie andere ostmärkische Hochschulen in der Kampfzeit als eine Hochburg großdeutschen nationalsozialistischen Denkens und Wollens ausgezeichnet. Dem wird der neue Name besser gerecht, ebenso wie er der Eigenart dieser von der Karwendelkette überragten Hoch- schule im Jnntal und feiner Verbundenheit mit dem Tiroler Bergvolk besser zu kennzeichnen bestimmt ist. Auf die besonderen Sorgen der Universität ein- gehend, teilte der Minister mit, daß er die Wünsche hinsichtlich des Ausbaues des Klinikviertels durch Hergabe von Baumitteln erfüllen könne. Sodann sprach er über die Notwendigkeit der all- gemeinen Leistungssteigerung der Schulen und Hochschulen angesichts der gewaltigen Aufgaben, die bei her Neuordnung Europas zu er- füllen fein werden; 'Solange mit einer generellen Wiederverlängerung der Ausbildungszeiten nicht zu rechnen fei, müsse alles daran gefetzt werden, um die Qualität der Ausbildung durch Inten- sivierung der Arbeit hochzuhalten und um die Ab- lenkung der Kräfte von Schülern, Stuben- ten und Lehrern auf Aufgaben außerhalb von Schule und Hochschule aus das unumgänglich sie Mindestmaß herabzusetzen. Dabei sei auch die für jeden Leisligen Wachstumsund Reifeprozeß erforderliche Ruhe und Muße zu berücksichtigen. In diesem Sinne werde weiter- gearbeitet werden, um silherzustellen, daß die Trä» ger der kommenden Leistungsschicht unseres Volkes in der jetzt beginnenden neuen Aera vor dem Füh- rer und vor der deutschen Geschichte würdig be- stehen können. Verbesserung des Zugverkehrs mit hem Westen. Der Fortschritt In der Wiederherstellung der zerstörten Sttecken, an dem auch deutsche Eisenbahn- Pioniere und deutsche Firmen beteiligt waren, ermöglicht im kommenden Sommerfahrplan erhebliche Verbesserungen durch Beschleuni- SI der Reisegeschwindigkeiten und die Wahl gün= rer Leitungswege nach dem Westen, sowohl im rmachturlauberosrkehr ab tm öffentlichen Reise« DNB. Im Atlantik, Mitte März. (PK.) Das Meer ist weit, und die Nacht ist schwarz. Unter diesem Motto fühlen sich unsere Schlacht- schiffe in den großen Räumen des Atlantischen Ozeans sicher, in dem "Element, das ihren Eigenschaften als weitreichende, Ozeane überblickende Waft fen entspricht. Seit Wochen schon haben wir die heimatlichen Gewässer verlassen. Wir haben Nordatlantikstürme abgeritten. Wir haben in Schnee und Eis den gleichen Kampf bestanden, den jahrein, jahraus alle Seeleute auch im Frieden mit dem Meere kämpfen. Im Schafspelz standen die Männer der Kriegswache auf Ausguck und bei ihren Geschützen. Arktischer Seerauch streicht über die Dünung und läßt beinahe schon die nächsten Wellenkämme nicht mehr erkennen. Nichts vom Feind zu hören und zu sehen. So warten wir alle in der Einsamkeit des Nordatlantik auf den Augenblick, der Flottenchef, die Kommandanten, die Besatzungen. Mastspitzen und Rauchfahnen am Horizont. Wir wissen nicht, ob die britische Admiralität schon mit unserem Auftreten rechnet und zahlenmäßig überlegene Teile ihrer Schlachtflotte zum Schutz der lebenswichtigen Route von Kanada nach England gegen uns eingesetzt hat. Aber weder der Flottenchef noch einer von uns denkt an das, was vielleicht noch hinter dem Horizont steht. Wir feuern den Warnungsschuß. Sofort reagieren* feindliche Dampfer darauf mit der Benutzung ihrer Radiostation, obgleich sie wissen, welcher Gefahr sie sich mit diesem Ungehorsam aussetzen. R-^R—R sind die Buchstaben, die sie in den Aether schicken. Nalder — Raider — Raider! Handelsstörer des Großadmirals Räder. Das Feuer unserer Arttllerie fegt nun durch die Aufbauten der ungehorsamen Schiffe, was für diese meist recht verlustreich ist. Fluchtversuche, oder die Bemühungen, feindliche Streitkräfte auf uns zu ziehen, werden durch einige Schüsse in Schiffskörper und Maschinenanlagen unterbunden. Nun folgt die Bergung der Ueberlebenden, und dann werden die feindlichen Schiffe durch wohlgezielte Tretzer der Flak- arttllerie auf den Meeresboden geschickt. Bei diesem ersten Zupacken gegen den feindlichen Handel hat unser Verband in weniger als einem Tag 5 Schiffe mit 33 000 BRT. unter Wasser gebracht. Wir sind stolz auf diesen Erfolg. Unsere Aufgabe ist es nicht, die Seeschlacht zu suchen, sondern den Handel zu stören und feindliche Seestreitkräfte von anderen Aufgaben abzulenken. Der Marsch in südlichere Weiten des Ozeans brachte wieder hellen Himmel und das unendliche Diefolau ber südlichen Breiten. Unser neues Ziel ist der große Geleitzugsweg von Australien und Indien um die Südfpitze Afrikas. Dort nimmt er den afrikanischen Strom der feindlichen Zufuhr auf und strebt nach Norden. Die Besatzungen freuen sich über die Seefahrt im subtropischen Mittelatlantik ebenso, wie sie die wechselnden Unbilden des Nordatlantik gleichmütig ertrugen. Im Seegebiet der Atlantischen Inseln merkten wir bald die Nähe feindlicher Kampf st reit- k r ä f t e, unter denen sich ein Schlachtschiff der Malaya-Klasse befand. Zwei Tage lang wechselte Fü'hlungh alten mit Wiederab setzen. Mehrfach richtete das feindliche Schlachtschiff feine 38-Zenttmeter- Geschütze auf uns. Es zeigt keine Neigung zum Kampf. Die Rohre schweigen. Feindliche Kreuzer beteiligen sich an diesem Spiel. Ein Bordflugzeug des Gegners erkundet in respektvoller Entfernung, immer nur für 20 bis 30 Sekunden über die Wolkenränder auslugend. Der Feind sollte sich in seinem Spiel verrechnen. Wir wußten besser Bescheid. Der Geleitzug, der in scheinbarer Sicherheit weiter nach dem Norden marschierte, mußte zu seiner Ueberraschung schnell erleoen, baß unsere Schlachtschiffe nicht allein sind. U-Boote schossen ihm in dieser Nacht 33 000 BRT. heraus und versenkten in der nächsten Nacht noch 10 000 BRT. dazch-wohl der erste Erfolg einer Zusammenarbeit von Schlachtschiff und U-Boot im ozeanischen Seekrieg. Für uns selbst fiel noch die Versenkung eines Dampfers von 8000 BRT. ab. In ber sonnigen Unendlichkeit des subtropischen Mittelatlantik gönifen wir uns erholsame Sonnenbäder auf dem Oberdeck. Wie unsere Schiffe Mit geringer Fahrt durch die See pflügen, geben wir uns den Eindrücken romantischer Seefahrt hin, und es könnte ein Bild tiefsten Friedens fein, wenn nicht gewisse Anzeichen auf neue Ereignisse schließen lassen würden. Wir wissen jetzt, daß der Gegner Tag und Nacht seine bei den Geleitzügen stehenden Schlachtschiffe und die gegen uns operierenden schweren Kämpft gruppen lange Zeit in Bewegung halten muß. Aber mit bloßen strategischen Wirkungen dieser Art geben wir uns nicht zufrieden. Es gilt zu beweisen, daß auch ein derartiges feindliches Aufgebot uns nicht davon abhält, in Erfüllung unserer Aufgabe weiterhin zuzuschlagen. Bald wiegen sich unsere Schiffe wieder in dem weniger freundlichen Norbatlantlk. Wieder beschert uns ein glückhafter Tag ein Rudel feindlicher Schiffe. 16 Dampfer mit rund 75 000 BRT. werden in weniger als 30 Stunden durch unsere Schlacht- schifte versenkt. Babel gab es einen Zwischenfall, der für die Verantwortungslosigkeit der brittschen Propaganda und ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal ber für England fahrenden Seeleute kennzeichnend ist. Der Kapitän eines feindlichen Dampfers machte dön üblichen Fluchtversuch, gab auch die R—R—R-Meldung in den Aether und eröffnete aus feinem Geschütz das Feuer auf das Schlachtschiff, das feinen Dampfer angehalten hatte. So wurden weitere Schüsse auf diesen Dampfer nötig, und es stellte sich bann heraus, baß als Folge des sinnlosen Befehles dieses Kapitäns Zweidrittel feiner Seeleute d e n Tod gefunden hatten. Unter den Ueberlebenden befand sich ein Offizier, der auf die Frage, was der Kapitän sich eigentlich gedacht habe, die Antwort gab. er wollte so etwas wie eine Demon- klärte: ,Zch kehre mit den besten Eln-s drücken aus Deutschland zurück. Meine Bespre- chungen fanden in ber herzlich st en Atmosphäre statt. Ich konnte mich nicht nur davon überzeugen, daß bas Ungarn und der ungarischen Nation entgegengebrachte Verhältnis das alte ist, sondern auch davon, wie hoch man im Deutschen Reich die durch die geographische und politische Lage bedingten Gegebenheiten Ungarns einschätzt, und wie sehr die Beständigkeit, Festigkeit und Fell- aerichtigkeit der ungarischen Politik gewürdigt wird. All dies macht unser Land zum starken achtenswerten Element der südosteuropäischen Entwicklung. Ich kehre mit ber festen Ueberzeugung zurück, baß das ungarisch ■ deutsche Verhältnis auf fitfjerfter Grundlage ruht." • jtiuiw fc" »„5 L.,k p>« ■Mi n^unW i* \W 6 Hierein § i Linetten i!i Beutf< I nt muri ii.'iiillei) i i ickrzuci M m i tirbe for ii Durch i f! nach ( irrtet ei ironte jf'itung inhmten Pflungi H) dreimc Mlich Ä d. M Rlateaue W be« 5m Ra innen 21 I lir Drtftf । Ivt Straf i hmäfic I ii« öer di hgt aus ftmt m w Klein verkehr. So wird eine weitere durchgehende Verbindung von Paris mit der Reichs Hauptstadt über Frankfurt—Leipzig hergestellt, die nur 2 Stunden und 50 Minuten mehr Fahrzeit gegenüber den Vorkriegsverhältnlfsen beansprucht. Diese neue Verbindung bekommt auch Kurswagen Berlin—Hen- daye mit unmittelbaren Anschlüssen nach und von Madrid. Zur 23erbe[ferung der Verbindungen zwi« schen Belgien—Süddeutschland und ber Ostmark werden die Schnellzugspaare l) 54/55 Köln- Frankfurt — Wien bis und ab Brüssel durchgeführt. Die Wiederaufnahme des Bettteds über Reims—Mözieres—Charleville ermöglicht auch die Neueinlegung eines Tagesschnellzugspaares Paris — Luxemburg mit günstigen Anschlüssen nach Trier, Koblenz und Gießen in Luxemburg. Aus dem Raum Dijon wird ein 0-Zugpaar von Dijon ü b er Straßburg nach Karlsruhe eingelegt, das in Karlsruhe Anschlüsse muh Süddeutschland und Norddeutschland vermittelt. Osteinsatz der Zugendgruppen der NS.-Frauenschast. Bei der diesjährigen Planung ber Jugendgrup» penarbeit innerhalb der NS.- Frauen - fchaft/Deutsches Frauenwerk ist ein größerer Einsatz von Jugendgruppenmitgliedern im Osten des Reiches vorgesehen. So mui*be für alle hauptamtlichen Jugendgruppen« führerinnen im Reich ein sechswöchiger Dienst Im neuen deutschen Osten festgesetzt. Sie werden den Ansiedlungsbetreuerinnen beiaegebeit und sollen den Bauern, vor allem den volksoeut- schen Umsiedlern, nicht nur praktische Hilfe leisten, sondern auch den Frauen und Kindern politische und weltanschauliche Aufkläruna bringen. Auch int West en ist ein besonderer Einsatz der Jugendgruppen geplant. Hauptamtliche Jugenbaruppenführerim nen werden im Elsaß, in Lothringen und Luxemburg den Aufbau der Jugendgruppen leiten und mit ihren reicheren Erfahrungen den aus ber volksdeutschen Arbeit kommenben Mädeln zur Seite stehen. Oer Betriebsschutz wird erweitert. Das Reichsarbeitsministerium hat den Entwurf eines Betrlebsschutzgesttzes ausgearbeitet. Der Ausschuß für Arbeitsschutzrecht der Akademie für Deutsches Recht hat ihn gebilligt. Der Entwurf sieht allgemeine einheitliche Maßnahmen zum Schutze der schaffenden Bevölkerung gegen die sich aus der Arbeit ergebenden Gefahren vor. Er verlangt eine Ausdehnung des Betriebsschutzes auf alle Beschüß tigungsverhältnisse in fast allen Wirtschaftszweigen. Der Betriebsschutz soll sich somit auch auf die Landwirtschaft, die Fischerei und Forstwirtschaft erftrecken sowie die öftentllchen Betriebe umfassen. Eine erhebliche Erweiterung bedeutet die jedem Gesolg- schaftsmitglied auferlegte Pflicht, seine Arbeitskraft und Gesundheit für das deutsche Volk zu erhalten und somit auch von sich aus alle Schutz- vorschriften zu befolgen. Eine entsprechende Rege* luna trifft der Entwurf für selbständige Gewerbetreibende hinsichtlich der Einrichtung ihrer Betriebe und Arbeitsräume zur Erhaltung der Gesundhett und Arbeitskraft. Eine Neuerung ist die Ausdehnung des Detriebsfchutzes auf die Vermieter fm Fälle, in denen der Unternehmer Werkstätten und Betriebseinrichtungen mieten muh. Die Verpflich tung zur ordnungsmäßigen Einrichtung der Ar« beitsstätten wird festgelegt. Besondere Bestimmungen Igelten dem Schutz der Frauen und JugeMichen» MMWWWW MCP ... • . -' .j mA; ,'V ^•**s-j 1 • J ** » ’t - '' < • >v R& M <■<. <■»*. " _ M;' 1 d A zV/%^. Mobs M dem Vau-Vataillon 213 in Frankreich Das Deutschlandlied unter afrikanischem Himmel iferem Standquartier zur Wehr, während unsere Zäher italienischer Widerstand bei Keren Ur Ortschaften hierherum waren nicht evakuiert. auf Straßen und Plätzen boten sich beinahe frie- ! dmsmäßige Bilder; wir trafen vielfach Zivilisten, Kradfahrer des deutschen Akrika-Korps im Vormarsch ^eüteSeifivema^en^H. )rem Rücken operier: erdebespannter Artil- löst über Nacht den Schmufr aus der Wäsche und macht hartes Wasser lb Kl IP. bfi p ml n). l Alleinhersteller: pjos. Seifenfabriken, Giessen verbände den Flotten slühpunkl von Prevosa angegriffen. Lin Jagdflugzeug vom Glocesler-Typ wurde von einem unserer Erkundungsflugzeuge abgeschossen. Deutsche Flugzeuge haben einen englischen Torpedobootszerstörer In der Rahe von La Valetta (IHalta) angegriffen und getroffen. 3n Rordafrika ist unsere kleine Garnison von G l a r a b u b unter dem Kommando des Oberstleutnants L a st a g n a, der im Kampfe verwundet worden war, nach einer vier Monate dauernden zähen Verteidigung von der llebermacht der gegnerischen Kräfte und Angriffswaffen überwältigt worden. Bei dem im Wehrmachtbericht vom Donnerstag erwähnten feindlichen Einflug vom 19. auf Tripolis wurde ein weiteres Flugzeug von der Luftabwehr abge- fchoffen. Im Aegäifchen Meer haben unsere Flieger den feindlichen Stützpunkt von Mythelene bombardiert und getroffen. Unsere Flugzeuge haben mit Torpedo einen feindlichen Kreuzer in der Rahe der Insel Kreta angegriffen. 3m Kampf mit den die feindlichen Schiffe begleitenden Jägern wurde ein -t übel tunk! r l e 8« f ' |tiK atz 8W Dielii Der Wüstensand ist zwar für unsere Kradschützen etwas Neues, aber er bedeutet für sie fein Hindernis. Auch die afrikanische Hitze stört sie nicht an der Erfüllung ihrer Ausgaben. . (PK.-Boecker-Scherl-M.) nbgr) au kl einp em « Le M pp<‘: > M polih1’ w endB füW* en«11 die der deutschen Sprache mächtig waren: Flüchtige aus dem Elsaß, die hier auf Rückkehr in die fjetmat warteten. Dijon, nach deutschen Begriffen ene Kleinstadt, deren alte schöne Kirchen von der Kultur des Mittelalters sprachen, war uns beson- krs bemerkenswert durch das Hotel ducale, die k emalige Residenz der burgundischen Herzöge, von br aus einst auch Karl der Kühne sein ansehn- HaupNchttfttrttrr: Dr. frttebrtd) fBffbel» 8rt lagen auch tote farbige Franzosen bei ihren ahrzeugen. Die in diesem Abschnitt eingesetzte ompanie räumte auf, und bald waren die ärgsten puren bes Krieges verwischt. Aus Südosten sühnte tagelang weither, vom Winde getragen, □nonenbonner. Lange Kolonnen französischer Ge- :ngener wurden nach Norden geführt. Starke jindliche Verbände setzten sich nicht allzuweit von Kleine politische Nachrichten. Rüg Tätig- Rüstungsindustrie und der Landwirtschaft mit Ar- sowie der Fürsorge- Wirtschaftsämter Montag, den 24. März 1941,19.80 Uhr, Stadttheater: 10. Konzert (Gruppe A Nr. 6) Gießen. 1449 d 1448 D 1450V im 75. Lebensjahr. GOETHE-BUND/GIESSEN VjTopf HM. 1.30 ViTopf RM. 2.00 1452 D Odysseus' liest aus eigenen Werken. IProxp.d.Chem.lab. I Schneider, Wiesbaden) ' 1451 Bienenzüchter Montag Stadttheater NSG. Vor einigen Tagen hat die Stadt Frankfurt a. M. 1600 Mitgliedern der R S» Frau en schäft und des D e u t s äse n F r a u e n w e r k e s , die sich ehrenamtlich Llesel Fischer, geb.Tillmetz mit Töchterchen Waldtraut Hellmut Relchardt, Oberstleutnant und Kommandeur ein. Flugzeugführerschule. in An- Staat, Frau 7111a Fischer, geb. Jung Kurt Fischer, Forstmstr., z.Z. I.Felde Emmy Rei aardt, geb. Fischer Heinz Fischer, Forstreferendar, z.Z. Leutnant im Felde Familienunterhaltes obliegt. Man muß sich nur einmal vor Augen halten, welche Arbeit und Mühe es kostete, diese Aemter bei Kriegsbeginn ins Leben zu rufen, sie arbeitsfähig zu machen und durch zweckmäßige und durchdachte Organisationen alle Reibungen auszuschalten. Die Bezirkswirtschasts- ämter waren zwar schon vorher ins Leben gerufen worden, aber doch nicht in dem Ausmaß, daß sie ohne weiteres ihre Kriegsaufgaben hätten übernehmen können. ausgegeben, und zwar auf Abschnitt b. Gießen, den 22. März 1941. Die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Vereinigung (früher Kaufmännischer Verein) haben auf Mitgliedsausweis (Kontrollabschnitt G.B. Nr. 4 und K.V. Nr. 11) freien Eintritt. HämorrlTOiöen sind heilbar a.uch b.schw.Fällen Oer Beamte steht mitten im Volk. Ein Gespräch über den Kriegseinsatz der deutschen Beamtenschaft Der Uebergang zur Kriegswirtschaft mit allen Einschränkungen, Derbrauchsregelungen, Lohn- und Allen Freunden, bekannten und Vereinigungen, die mich zu meinem 70. Geburt ge in Io überreichem Maöe mit Geschenken, Älunien und Glückwünschen erfreut haben, sage ich hierdurch meinen aufrichtigsten Dank. RudolfRödiger, Installateurmeister Die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Deibel, geb. Becker Familie Adolf Weller Familie Adolf Deibel. Gießen-Wieseck, den 24. März 1941. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 25. März, um 14*/zUhr vom Trauerhause, Schulstraße 1, aus statt. in den Dienst des Ernährungs- sowie , des Wirtschaftsamtes gestellt haben | — und so die Lücken, die durch Einberufungen > W v in der Beamtenschaft entstanden sind, schlie- ä m t e r, denen die Betreuung der Angehörigen der ßen helfen, ihren Dank abgestattet. Durch' zum Wehrdienst Einberufenen und die Zahlung des beitskräften zugute. Das gleiche gilt für die bei den Städten und Landkreisen eingerichteten Kriegsämter - also in erster Linie der Ernährungs - und Solist: Kurt Stiehler, Violine Dirigent: Professor Hermann Abendroth als Gast Es spielt das Rhein-Mainische Landes-Orchester Gießen (Ludwigstiaße 44), den 21. März 1941. Die Beisetzung findet in aller Stille in Darmstadt statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. sieben. Die Ausführungen, die Gauamtsleiter Kremmer des weiteren machte, waren ein erneuter Beweis Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der'Stadt Gießen: Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz. schistischen Partei in Deutschland, Graf g e r i, die Glückwünsche der NSDAP. In der Aula der Universität Neapel fand Vortragsfolge: 1. W. A. Mozart, Vorspiel zu Idomeneo, Werk 366 2. W. A. Mozart, Konzert für Violine und Orchester, A-Dur, Werk 219 3. L. van Beethoven, 7. Sinfonie, A-Dur, Werk 92 (Bezugscheine notwendig) Lassen Sie sich durch unsere Fachabteilung beraten Edgar BORRMANN £ Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 41. 5 u. 4156 _______;________________________________1453 A Eintrittskarten zu RM. 1.55, 2.05, 2.80 und 3.55 im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg; Musikalienhaus Challier, Gießen, Neuenweg 10 und an der Abendkasse des Stadttheaters 14170-I bekannt als der Verfasser der Bücher „Traum der Erde“, „Vor der angelehnten Laja.na-Na.cht- Crem Fetterem für die Nacht und für den Sport, zu Massagezwecken und zum Sonnenschutz. Auch zur Hautpflege bei kleinen Kindern einer eindruckoollen Kundgebung der deutsch-ita- lienischen Zusammenarbeit auch auf dem Gebiete des Kolonialwesens gestaltete. * Im Rahmen der Werbeaktion für das kriegswichtige F a ch s ch r i f t t u m , die mit einer Ansprache des Oberbürgermeisters F i e h l e r in München eröffnet wurde, fand am 23. März in Hamburg die Eröffnung einer großen Fachbuchausstellung „Das Fachbuch für Handel und Verkehr" statt. Die Eröffnungsansprache hielt Reichsbeamtenführer N e*e f. Der mit der kommissarischen Leitung der Geschäfte des Universitätskurators in Posen beauftragte frühere' Hauptgeschäftsführer des Reichs- studentenwerks Dr. Hans Streit ist zum Regierungsdirektor ernannt worden. * Der dänische Geschäftsträger in Santiago de Chile überreichte dem chilenischen Außenminister Manuel Diachi eine Protestnote seiner Regierung, in der Dänemark Chile ersucht, die Beschlagnahme dänischer Schiffe rückgängig zu machen. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der ^ladt Gießen. Betr.: Eierverteilung. In der Zeit vom 22. 3. bis 5. 4. 1941 werden für jeden Versorgungsberechtigten auf den Bestellschein 21 2 Eier Erzeugnissen. Man stellt eich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen. Briefumschläge, Postkarten, Rechnungen,Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühl’sche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251 GIESSENER KONZERTRING 1940-41 Arbeitsgemeinschaft: NSG. „Kraft durch Freude“ — Konzertverein — Stadttheater Am 22. Jahrestag der Gründung der Faschistischen Partei überbrachte im Namen des Stellvertreters des Führer der Leiter der Auslandsorganisation, Gauleiter Bohle, dem italienischen Botschafter Alfieri und dem Landesgruppenleiter der Fa° Jetzt ist es Zeit zur Beschaffung Ihrer Mittelwände Heute wurde mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Ludwig Fischer Reg.-Oberbaurat bei der Hess. Brandv.-Kammer von seiner schweren Krankheit erlöst. In tiefem Schmerz: Todes-Anzeige Am 22.8. entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Deibel II. Landwirt diche Tatsache angeregt, hat ein Vertreter des NS.-Gaudienstes Veranlassung genommen, einmal den Leiter des Gaüamtes für Beamte, Bürgermeister Kremmer, über den Kriegseinsatz der Beamten in Hessen-Nassau zu befragen. Bürgermeister Kremmer machte dazu folgende Ausführungen: „Die Arbeit der Behörden während des Krieges ist entweder Arbeit für die kämpfende Truppe unmittelbar oder sie gilt der Rüstungs- und Versorgungswirt- Nur erhältlich: Parfümerie Doll Marktstraße 28 Gießen Marktstraße 28 1445A schäft. Unmittelbar der Wehrmacht dient der Einschränkungen, Derbrauchsregelungen, Lohn- und dr- wmm.t »u«**,*«., — —— Kriegseinsatz der Reichsbahn und der R e i ch s-1 Preisfestlegungen vollzog sich reibungslos. Zum! dafür, daß der nationalsozialistische Beamte mit post; mittelbar kommt der Wehrmacht die kett der Arbeitsämter zur Versorgung der NonhloCCQ von3 btt 20v. H. erhalten Sie bei wie* ledLniuSSe holten Veröffentlichungen einer Anzettel Buchhalterin) zum Beiträgen der Bücher (Durch- schreibe) halbtags oder als Neben- beschäftigung per 1. April gesucht. . Schriftl. Angebote unter U95A an den Gießener Anzeiger erbeten. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht übersandte den Generalfeldmarschällen von W i tz l e b e n und von Kluge, die am heutigen Tage die 40jähige Wiederkehr ihres Diensterntritts in die Armee feiern, telegraphisch seine Glückwünsche und ließ ihnen sein Bild mit einer herzlich gehaltenen Widmung überreichen. Wegen dringender Lagerarbeiten bleibt mein Geschäft am Montag, dem 24, Dienstag, dem 25., und Mittwoch, dem 26. März 1941 /’ geschlossen! Gostau 1. Sturm, Bietern. MaiktslraBe 17 __________________1447 0 Donnerstag, den 27. März 1941, abends 7.15 Uhr, in der Aula des Landgraf- Ludwig-Gymnasiums, Eingang Bismarckstraße — 2. Mitgliederabendt DER DICHTER Hermann 'Stahl Gruppe A, Nr. 6 19.80 bis 21.30 Uhr Orchesterkonzert Gastdirigent: Professor Hermann Abendroth. Solist: Kurt Stiehler, Violine. Ausführende: DasRhein-Mainiscbe Landern!* Mozart-Beethoven. fiueD Preise von RM. 1.55 bis 8.55. | Mietgesuche | Alleinst, berufst. Frau sucht 2- oder 3-zimmep- Wohnung. Sehr. Ang. unt. 01059 a.d G.A. | Verschiedenes] Domen- AlMMl auf der Straße Annerod-Gießen verloren. Abzug..geg. Bel. Fundbüro. 01063 Wesenheit von Vertretern von Partei und des deutschen Generalkonsuls sowie einer Abordnung der Auslandsorganisation der NSDAP, eine deutsch-italienische Zusammenkunft zum Studium kolonialer Fragen statt, die sich zu Elche zwischen Meer und Memel von Martin ÄaMes 3nsgef men reiche Nahrung. Die Feuerwehrleute waren in der Hauptsache damit beschäftigt, einen Tank mit 500 000 Gallonen Oel zu retten. Man nimmt an, daß das Feuer durch Funken eines ladenden Lastwagens entstanden ist. Bereits in der vergangenen Woche wurde New Orleans von einem Großfeuer heimgesucht, wobei ein Schaden von drei Millionen Dollar entstand. Der „unbewachte Augenblick". In Meerholz bei Gelnhausen zog sich das 7'/r- jährige Töchterchen der Familie Oswald Kanschuß, während die Mutter für einen Augenblick aus der Wohnung gegangen war, schwere Brandverletzungen zu, die zum Tode führten. In Mittelbuchen bei Hanau bemächtigte sich ein einjähriges Kind in der elterlichen Küche der Essigessenzflasche und trank daraus. Mit schweren inneren Verbrennun-gen muhte das Kleine einem Hanauer Krankenhaus zugeführt werden. — Auch diese Fälle kommen auf das Konto des leidigen „unbewachten Augenblicks", vor dem die Mütter, die mit Kleinkindern allein sind, nicht genug gewarnt werden können. Der Augenblick, in dem die Mutter d2n Rücken wenden ließ, fei es nur, um eine ungeduldig klopfende Nachbarin einzulassen, hat mit seiner Außerachtlassung aller sonstigen geübten Vorsicht schon manchem kleinen Wesen euren qualvollen Tod gebracht. 1_____ __ Ihre Geschäftsdrucksachen Montag,24.MarzlyN r.7ü Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fSr Gberheffen) Der alte Herr dort gegenüber mit dem glänzen- tn Kneifer vor den aufleuchtenden Augen sieht in M kleinen Jungen sich selbst, eine entschwundene, 2m Turmhaus am Brand wurde am Sonntag klve vom Oberhessischen Kunstverein und dem Wm- ieHilfswerk gemeinsam veranstaltete Ausstellung -riffnet, die bis zum 6. April dauern und deren iilanzieller Ertrag teilweise dem Kriegs-WHW. zu- Süte kommen wird: sie umfaßt Oelgemald^ Aqua- 'ele und Zeichnungen Frankfurter und Gießener Gießener Gtadttheater. Franz Lehär: „Das Land des Lächelns". Es ist uns verschiedentlich von Franz Lehar bekannt, daß er Operetten, die nicht den erwünschten Erfolg hatten, in späterer Zeit einer gründlichen Umarbeitung unterzog. So lebte sein „Göttergatte" sowohl in der „idealen Gattin" wie auch in der „Tanzkönigin" wieder aus. Ebenso ist auch sein «Land des Lächelns" eine Ueberarbeitung der Operette „Die gelbe Jacke" (1923), die dann in der Neufassung 1929 zu einem Welterfolg geworden ist. Bei der Uraufführung der „Gelben Jacke" gebrauchte man scherzweise das Wort „Monsieur Butterfly" und bezeichnete damit den Eigencharakter dieser Musik; denn Lehar hat hier auf seine Weise die Welt des fernen Ostens eingefangen mit der Eigenheit seiner Melodik, mit Harmonien, die uns an die fremde Welt erinnern sollen und mit einem Rhythmus, der dieser Musik einen besonderen Wesenskern gibt. Bis zu welcher Tiefe Lehars musikalische Durchdringung des Stoffes führt, wird einem besonders zum Schluß des zweiten Aktes offenbar, wenn das Rein-Menschliche in seinen Konflikten den einzelnen erschüttert. Da sprengt er den Rahmen der bis dahin üblichen Operette und man meint Opernhaftes zu hören: Der Stoff in seiner Grundidee mit seiner Auseinandersetzung der Anschauung zweier verschiedener Welten greift eben schon hinüber in das Gebiet des Tragischen. Die Melodien aus dem „Land des Lächelns" sind uns alle hinreichend bekannt, und dennoch wirken sie wieder frisch und farbig durch die Aufführung. Harry G r ü n e k e ließ schon in der Gebärde des ersten Aktes diesen Kontrast heraustreten, und besonders die feierlichen Szenen zu Beginn des zweiten Aktes waren in ihrem Aufbau weihevoll durchgliedert. Die innere und äußere Haltung der einzelnen Personen war auf den Grundton des Werkes ausgerichtet. Malerisch schöne und hat, konnte man nicht nur in Gesprächen hören, andern auch an den zufriedenen Gesichtern erken- nen. Daß die gute Mittagsmahlzeit mit reichlicher Fleischzugabe und dem Brot sogar markenfrei gegeben werden konnte, ist unseren Soldaten besonders zu danken, denn sie haben durch Einsparungen von ihren Berpfleaungsrationen die Möglichkeit geschaffen, daß das Essen markenfrei geliefert werden konnte. Ein schönes Beispiel der Kameradschaft und der Opferfreudiakeit unserer Feldgrauen. An diesen Kriegs-Eintops des gestrigen Tages der Wehrmacht wird man daher gerne zurückdenken. Die Nachrichtenhelferinnen mußten leider in letzter Stunde das angekündigte Früylingsfingen absagen, fodoch soll dieser Teil der Beranstaltungen nicht als endgültig aufgegeben angesehen, sondern an einem der nächsten Sonntage nachgeholt werden. Im übrigen hatte man gestern Gelegenheit, in der Kaserne mancherlei aus dem täglichen Dienst unserer Soldaten kennenzulernen, eine Möglichkeit, die von vielen Männern und Frauen lind vor allem von unserer Jugend reichlich benutzt wurde. Dadurch hatten unsere Soldaten in der Kaserne auch recht zahlreichen Besuch, dem sie unermüdlich und gern zur Verfügung standen. Um den schönen Erfolg des Tages machten sich noch die Frauen der NS.-Frauenschaft und dis Männer der NSV. verdient, die bei der Effenaus' gäbe und bei der Betreuung der Mittagsgäste eifrig tätig waren, um sowohl den Essenempfängern an den Feldküchen, als auch den Speisenden in den Sälen behilflich zu sein bzw. den Aufent-- halt so angenehm wie möglich zu machen. Befördere Anerkennung verdient auch der Musikzug der SA.-Standarte 116 unter Leitung von Obersturmführer Herrmann, der mit Konzerten vor bet Universität und im Cafe Leib die Besucher erfreute und durch seine guten instrumentalen Darbietungen dem Tag eine schöne Bereicherung brachte. So nahm der „Tag der Wehrmacht" am gestrigen Sonntag wiederum einen schönen Verlauf, und er wird sicherlich auch dem Kriegs-WHW. eine weitere starke Förderung durch seinen finanziellen Ertrag gebracht haben. Gautagung bet NSKOV. Hessen-Nassau in Gießen Oberhessifcher Kunstverein und Winterhilfswerk. Ausstellung im Turmhaus. der Mühle bei Arnsburg und Kronberg im Taunus als das rein malerisch reizvollste Stück ein Stilleben: Krug mit Aepfeln. — Wilhelm Lefebre Frankfurt, 'ist u. a. mit einer anmutig-heimatlichen Landschaft „Bei Butzbach", den „Ziehenden Ochsen" und einer Radierung „Bei der Arbeit" vertreten. — Eine gesunde, bodenständige Malerei kennzeichnet die Arbeiten des bekannten Frankfurter K. Luck- Hardt; wir nennen etwa die um des aufgehell- ten Hintergrundes willen bemerkenswerte „Kartoffelernte", dann den „Heffenkopf", sehr realistisch gefaßtes Abbild eines bäuerlichen Kopfes mit allen Falten, Stoppeln und Borsten, endlich die farbigen Zeichnungen „Pferdegesnann" und „Bauernhof in Brandobemdorf". — K. Mer gell, Frankfurt, bringt einige sympathische, unproblematisch dargebotene Landschaften („Niddatal", „Tal im Schwarzwald", „Blühende Wiese".) Den breitesten Raum in der'Ausstellung beanspruchen die Arbeiten von Professor H. S ch l a r b, Gießen, wie eine Kollektivausstellung wirkend, aber kaum auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen; das liegt wohl zunächst daran, daß die hier gezeigten Bilder aus zeitlich verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Schaffensverioden stammen, dann auch an der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Motive: neben Bildern des Führers und des Reichsmarschalls die Damen-Bildnisse „Meine Tochter Gerda" und „Fräulein Elze" (das bei einer leichten Verschiebung der Figur im Bildausschnitt nach links noch gewonnen haben würde), ferner Pferde- Reiter-, Historien- und Krieasbilder, überwiegend lebhaft bewegt, einiges („Ackerpferde") auffallend hort im Kolorit. Während em kräftiger, m scharfen Konturen und betonter Farbgebung sich äußernder Realismus die Mehrzahl der hier auf- geführten Arbeiten beherrscht, wirkt em Stuck rote die Auffahrende Batterie.im Polenfeldzug" fast impressionistisch locker und aufgelöst. Beroegungs- Probleme spielen eine nicht unerhebliche Rolle auch in den Landschaften, von denen das große Seesruck (67) gut gegliedert und mit der lebhaften Reslektion des Lichtes auf der Wasserfläche, eine der interessantesten Arbeiten dieser Sammlung ist. Hans Thyriot. Ml unseren Soldaten für das Kriegs-WHW Alle opferten gerne am Tag der Wehrmacht in Gießen. in ihrer Färb- und Lichtwirkung höchst eindringliche Bühnenbilder (Karl Löffler) verstärkten die Stimmung der Szenen, an der auch die Beleuchtung (Remigius Konen) berechtigten Anteil hatte. Entscheidend aber wurde die Musik. Arthur? A p e l t bewies mit federnder Hand Elastizität für die Rhythmen des Operettenhaften ebenso wie für den darin gebundenen lyrisch-sentimentalen Ein-« schlag. Da aber, wo die Sprache des Ostens kund wurde, trug sie den drohenden strengen Unterton mit seinem Sinn für die melodische Jnnenlinie. Das Menschliche wurde packend herausgestellt, aber stets wahrte er nicht nur den sicheren Kontakt zwischen Bühne und Orchester, sondern war äußerst dezent als Begleiter, gab der menschlichen Stimme ebenso Geltung, wie er in feinster Dämpfung des Orchesterklanges die Schönheiten des An^ teils der einzelnen Soloinstrumente aufbluhen ließ. Don ganz großer Wirkung war Christoph Neuland als Prinz Sou-Chong. Don seinem ersten Erscheinen auf der Bühne an ging von ihm eine bannende, verhaltene Kraft aus, seiner Würde und der verkörperten Gestalt ganz angemessen. Wenn auch diese Operette von Lehar für den Tenor gedacht ist, so war es um so bewunderungswürdiger und anzuerkennen, daß Christoph Reuland sich nicht persönlich oordrängte und fein stimmliches Können und feine geschmackvolle Art zu fingen ganz in den Dienst des Werkes stellte. Als feine Partnerin gab Gabriele Po flinke ihr Gegenstück zur Butterfly mit strahlendem. Stimm klang und hoheitsvoller Haltung. Eine sehe erfteuliche Erscheinung war Gerti Vogt als Mi» behende in Gesang. Spiel und Tanz, ursprünglich und echt in der Bindung ihrer seelischen Verfassung. Einen charmanten und dennoch urwüchsigen Grafen Gustav von Pottenstein stellte Harry Grüne ke dar; als gesetzesstrenger Oheim erschien Raoul La p orte. Alle übrigen Gestalten rundeten das Spiel und fügten sich in den Sinn des Ganzen euu Der Beifall des voll besetzten Hauses roatj äußerst stark und herzlich. Dr. Hermann Hering, ( Zu einer großen Tagung hatte die NS.-Kriegs- opferversorgung (NSKOV.) alle Kameradschaftsführer, Abteilungsleiter und Unterabteilungsleiter des Arbeitsgaues Hessen-Nassau in den „Burghof" zu Gießen eingeladen. Stellv. Kameradschastsführer Gravelius von der Kameradschaft Gießen begrüßte Kreisleiter Backhaus als den Hoheitsträger der Partei im Kreise Wetterau, die in überaus großer Zahl erschienenen Amtswalter der Kameradschaften, ferner Gaukassenwalter Weber (Frankfurt a. M.), den Betreuungsobmann Kamerad Keßler von der Kameradschaft Mainz und den Leiter der Abteilung des früheren Bundes erblindeter Krieger in Hessen, Kamerad Kranz (Friedberg). Sodann gedachte der stellv. Kameradschaftsführer der Toten des Weltkrieges, der Bewegung und des jetzigen Krieges. Anschließend sprach Gaukassenwalter Weber über die innere Arbeit und den Einsatz der Amtswalter der einzelnen Kameradschaften. Als Hauptaufgabe ihres Arbeitsbereiches stellte er die Betreuungsarbeit der hierfür besonders eingesetzten Obmänner und Kameradinnen voran. Der Bereich der Kameradfchaftsbetreuung und der Hinterbliebenenfürsorge sei so groß und ausgedehnt, daß noch viel Arbeit zu leisten sei, bis alles so gehe, wie es erforderlich sei. Er erinnerte an die Besetzung der Freiplätze für Kameradenfrauen und Amtswalter, die in einzelnen Kameradschaften noch nicht ganz zur Durchführung käme. Sodann machte der Redner über die Aufstellung von Ehrenformationen eingehende Ausführungen und wies Wege, die diesem Zwecke dienen. Ferner gab er wichtige Winke über die Errichtung eines Wohlfahrtsfonds. Im weiteren Verlaufe feiner Ausführungen sprach er über die Zusammenarbeit aller Kameraden mit dem Kameradschaftsführer und besten Amtswaltern. Nur durch enge und zielbewußte Zusammenarbeit könne Ersprießliches geleistet werden. Als weiteren wichtigen Punkt stellte er die Schulung der Amtswalter wie überhaupt aller Kameraden und Kameradenfrauen in den Vordergrund und gab Richtlinien für deren Durchführung. Hierauf sprach er über die Pflege der Kameradschaft überhaupt und erinnerte dabei an die feste Kameradschaft im Kriege 1914/18, wo vier Jahre lang der geistige Arbeiter neben dem Arbeiter der Faust'gestanden und gekämpft und alle zusammen Freud' und Leid ertragen haben. Dies war, so betonte er, die Geburtsstunde der nationalsozialistischen Idee, der wahren und echten Volksgemeinschaft, die der Führer über das gesamte deutsche Volk verwirklicht hat. Deshalb müsse auch gerade in der NSKOV., in der sich alle Frontsoldaten des Großen Krieges vereinigten, diese Kameradschaft und Volksgemeinschaft eine besondere Pflegestätte haben. Nach einer kurzen Pause wandte sich der Betreuungsobmann des Bezirkes Mainz, Kamerad K e ß l e r, der zur Zeit auch die Geschäfte des zum Heeresdienst einberufenen Obmannes B o n h a r d für den Bezirk Gießen führt, an die Kameraden. Er sprach ausführlich über die neue Wehrmachtversorgung. In feinen Ausführungen stellte er di« im nattonalsozialiftischen Reich um vieles besser gewordene Elternversorgung der früheren Gesetzgebung gegenüber und wies auf die vielen Aende- rurrgen hin, die in dem neuen Gesetz Ausdruck gefunden haben, wodurch manche früheren Härten ge- mildert, ja ganz abgestellt worden sind. Die Reichs^ dienststelle sei weiterhin unentwegt daran, die im Laufe der Zeit sich noch ergebenden Härten aus- zugleichen. Ebenso sei es mit dem neuen Gesetz über die Witwen- und Waisenrente. Hier sei die Arbeit schon um ein Wesentliches fortgeschritten, denn schon heute werde zum Härteausgleich eine Uebergangs--- und Ausgleicbsrente gezahlt und ein Kinderzuschlag gewährt. Sodann behandelte der Vortragende in großen Zügen die neue Wehrmachtversorgung, bte abweichend vom früheren Versorgungsgesetz in bre-i Versehrtenstufen eingeteilt sei, nach denen die Versorgung der Beschädigten des neuen Einsatzes gapz beträchtliche Verbesserungen erfahren hätte. Die Witwenversorgung sei in Neubearbeitung begriffen, auch hier bewillige man bis zur endgültigen Neuregelung bereits Uebergangszcchlungen, so daß auch hier früher bestandene Härten bereits ausgeglichen würden. An diesen Neuregelungen erkenne man klar die wesentlich verbesserte Fürsorgeregelung deS nationalsozialistischen Deutschland. An vielen praktischen Beispielen gab der Redner dann den Amtswaltern der NSKOV. = Kameradschaften Richtlinien für ihre weitere Arbeit. Großes Interesse fanden weiterhin die Ausführungen des Redners über die Umschulung eines Kriegsversehrten, die auf Kosten! der Fürsorgestellen durchgeführt werde. Hierdurch sei jedem Kriegsverletzten, gleich welcher Art feine körperliche Beeinträchtigung sei, die Möglichkeit geboten, sich für einen ihm zusagenden Beruf uw schulen zu lassen, und jeder werde somit dem aff- gemeinen Arbeitsprozeß wieder zugeführt werden. Der Redner machte noch darauf aufmerksam, daß alle diese für die Kriegsversehrten so ungemein wichtigen Fragen in den vom Bunde ausgegebenen Befehlsausgaben näher erläutert seien, und er forderte die Amtswalter auf, bei ihrer Arbeit um die Fürsorge der Kameraden regen Gebrauch von diesen Einrichtungen des Bundes zu machen. Sodann sprach Kreisleiter Backhaus zu den Kameradem Er wies darauf hin, wie wichtig es sei, daß NSKOV. und politische Leitung in enger Verbindung bleiben, um ersprießliche Arbeit zu leisten, denn gerade die enge Verbundenheit mit dem Hoheitsträger des Kreises stärke das Vertrauen aller Kameraden zu ihrer Führung. Der Kreisleiter sprach dann über die heutige Lage Deutschlands und betonte den unerschütterlichen Siegeswillen des gesamten deutschen Volkes. Wenn das Ausland auch so gerne Deutschland als einen Gewalt- und Diktaturstaat bezeichne, so wisse doch jeder Deutsche, daß Deutschland ein reiner Führerstaat sei, und dies auch für alle Zukunft bleiben werde zum Segen für ganz Europa. Der Kreisleiter erinnerte die Kamera- Wie bei allen bisherigen Sammelveranstaltungen i für das Kriegs-Winterhilfswerk war am gestrigen Sonntag als dem „Tag der Wehrmacht", im Dienste dieses großen sozialen Hilfswerks unsere Gießener Bevölkerung wieder mit aller Opferfreu- ■ digkeit dabei. Unsere Soldaten, die an diesem Tage als Träger der Veranstaltung wieder mit aller Hingabe ihre ganzen Kräfte und alle Hilfsmittel ein- etzten, um das große Werk des Tages zum vollen Erfolg zu führen, fanden erfreulicherweise wie immer — die tatfrohe Unterstützung aller Kreise unserer Volksgemeinschaft. Wenn auch, bedingt durch die Kriegsverhältnisse, das Ausmaß von Veranstaltungen nicht an das der gleichen Tage in früheren Jahren heranreichte, so war doch das Interesse an dem, was unsere Feldgrauen in Gemeinschaft mit ihren Hilfskräften gestern boten, nicht minder groß als früher. Darin bekundete sich erneut in schöner Weise die enge Verbundenheit unserer Bevölkerung mit ihren Soldaten des Standorts Gießen. Die schönen Abzeichen zu der gestrigen Sammlung fanden begreiflicherweise sehr flotten Absatz. Nicht weniger Volksgenossen werden die gestrigen Spendezeichen sicherlich zu den wertvollsten Erinnerungsstücken an das Kriegs-WHW. betrachten und gerne aufbewahren. Der Verkauf der Abzeichen war o rege, daß man kaum einen Mann oder eine Frau, einen Jungen oder ein Mädel mit weniger als zwei ober brei Abzeichen, oft sogar mit noch mehr feststellen konnte. Neben den alten Solbaten aus dem Weltkrieg 1914/18 machten sich die Helferinnen vom Roten Kreuz und am gestrigen Sonntag die Nachrichtenhelferinnen, im Volksmund „Blitzmädel" genannt, mit ihren Führerinnen um den Verkauf der Abzeichen in eifriger und anerkennenswerter Weise verdient. Unermüdlich und mit immer wieder anfeuernden Worten, die bei der Opfer- fteudigkeit aller Volksgenossen starken Widerhall fanden, luden sie allesamt zum Kaufe ein, und so war es denn eigentlich nur selbstverständlich, daß die Kästen mit den Abzeichen in kurzer Zeit leer- gekauft waren ubd neuer „Betriebsstoff" herange- holt werden mußte. Der gestrige Sonntag zeigte in den Vormittagsstunden unsere Soldaten und die Sammler schon frühzeitig wieder in Tätigkeit. Spielleute von Musikkorps der Wehrmacht marschierten durch, die Straßen und machten durch eifriges Spiel auf die Besonderheit dieses Tages immer wieder aufmerksam. Der Lautsprecherwagen unserer Polizei war zur gleichen Zeit eingesetzt und ließ von Schall- platten flotte Militärmärsche erklingen. Während dieser Zeit, aber auch schon lange vorher, wurde an den Feldküchen unserer Soldaten eifrig gearbeitet. Hier galt es. das gemeinsame Feldküchenessen für die Tausende von Bestellern aus der Bevölkerung herzurichten, damit es pünklich zur angekündigten Zeit zur Ausgabe bereitstand. Von 11 Uhr ab waren denn auch an allen Ausgabestellen die damp- penben Feldküchen zur Stelle. Unsere Soldaten hatten wieder, wie auch früher schon, ausgezeichnet gekocht. Es gab Bohnensuppe mit Fleisch, Nudeln mit Fleisch, Erbsen mit Speck und Gemüse mit Fleisch, alles gute und leckere Speisen, die, wie wir vielfach hörten-, bei den Hausfrauen vollste Anerkennung sanden. Und auf das Urteil der Hausfrauen kommt es ja in solchen Dingen sehr wesentlich an. Jedenfalls können die Soldatenköche die Gewißheit haben, daß sie auch vor dem prüfenden Geschmack der Hausfrauen in vollster Weise mit ihrer Kochkunst bestanden haben. Don allen Setten her strömten Männer und Frauen mit Töpfen, Essenkannen usw. zu den Feldküchen, um fjjer den „Schlag" in Empfang zu nehmen. Dazu gab es neben der Portion auch noch eine Scheibe Kommißbrot. Während ein Teil der Bevölkerung die schmackhafte Feldküchensuppe zu Haufe verzehrte, vereinigten sich viele andere Familien im Studentenheim, in der Empfangshalle der Universität, im Saale des Caf6 Leib, in der geheizten Turnhalle der Alten Pestalozzi- Schule und in den Speiseräumen der Kaserne zum gemeinsamen Essen, um gleich an Ort und Stelle ihren „Schlag" zu vertilgen. Ein anderer Teil unserer Soldaten hatte sich in seiner Unterkunft mit vielen Farmlien mm gemeinsamen Essen vereinigt und ließ sich dort das Mahl gut schmecken. Und daß es allen überall wirklich gut gemundet Aus -er Stadl Gießen. Das verräterische Lachen. In der Straßenbahn sitzt eine Frau. Sie hat ien unruhigen, lauten ausgelassenen Jungen auf tn Schoß. Die Augen des Kindes sind brennen- (5 Interesse, sein Mund ist voll Frggen. Die Ge- hter rund herum fangen an zu lächeln. Frauen, Männer, alte Herern, junge Mädchen |?uen sich über das Kind. Seine Anwesenheit schafft rund zum Vergnügen, in jedem bricht ein kleiner reudenquell auf. Doch in jedem anders. Don den Gästen aus Frankfurt ist Joseph Cor - ggi o, seit Jahren auf zahlreichen Ausstellungen betreten, hier wohl am bekanntesten: neben einem stillen und friedlichen Motiv wie dem „Alten »Wall" wirkt das große Gemälde „Die letzten Wilden von Veaugnoi" wie ein gemalter PK.-Be- W-st von damals, eine düster üb er flammte, beroij d)e Wkiifode aus dem Weltkriege. — Kath. 9orrß?/ Wio-Neidlinger, Frankfurt, zeigt em appettt-. üqes Früchte-Stilleben und einige Dlumenstucke j »in denen die kräftig kolorierte, strotzende tfuue 1 Wr Sonnenblumen das repräsentativste Buci e - ’i't. — In den Arbeiten von H. F r a n k e , tfranr= u t, — „Fvrellendach", „Herbstlicher Park , D gründ" — findet man eine Naturbeobachttmg timen Charakters: stille Winkel der Landschaft Ine Sensation, mit liebevoller Versenkung ms d tail gemalt. . _ ,. von 'Professor Kempin, Frankfurt, sieht man ^nächst in der Mitte der rückwärtigen Wand das -r,ße. repräsentative Damen-Bilbnis die Tochter Künstlers darstellend, eine sorgfältig oufgebautt rmvosition in kühlem Blau. Daneben finden 'ch i^er hingesetzte, großzügig behandelte, südliche liidschasten (Forum Romanum, Positano, Basae) i Aquarell, eine Reihe von Portratstud,en. unter !nen der Kopf eines Schützen auffallt, *pMid) , ^uppe interessanter, kraftvoll und p!?st'sch durch- -'bellierter Akt-Studi-n. - W. K r ° l l, Gi-ß-n. rngt neben schon bekannten Stucken wie der rundlichen Landschast Steinau bet Schlüchtern, jge Zett seines Lebens. Er denkt das nicht zuende, । -iß vielleicht nicht einmal warum, doch fein icheln verrät alles. Das Gesicht der grauhaarigen ! ime neben ihm: ein typisches Großmutterlachen. elleicht ist sie noch nicht Großmutter und wird es id) nie werden, doch das ist unwichtig — ihr Geht ist eitel weiche Güte. Das Lachen auf dem -sicht der dreißigjährigen Frau ist ein verstehen- s Mutterlächeln. Doch ein von Puder bedecktes atlitz daneben lächelt nur traurig und Neid zit- 7t leise um die Mundwinkel. Die beiden Backfische Zohlen alle zukünftige Mutterfreude in ihrem ichen auf das Kind; sie selbst wissen nicht, roarTim sich freuen, aber ihr Lächeln weiß es schon. Zeige mir, wie und warum du lachst, und ich sage lr, wer du bist. Vom Engelhaften bis zum Sata- iichen zeigt sich jede menschliche Eigenschaft, jedes j?fühl auf dem zum Lächeln verzogenen Gesicht. j>r brutale Mensch lacht roh, der Gutherzige be- Lstt sein Kinderlachen. Das ßad)en der Schaden- j'ube enthüllt sich blitzartig im Charakter voller ! ißgunst. Alles enthüllt sich im Lachen: Verachtung, i raufamfeit, gute Laune, Ausgelassenheit, Unschuld, vott, Zweifel, Genugtuung. Ein wenig Menschenkenntnis nur genügt, um dis dem Lachen alles über den Charakter zu ent- hmen, die Gesinnung des Menschen zu erkennen, cht umsonst lernen es die Diplomaten, ihre Gehler in ernste Falten zu legen, der Ernst verrät hts. Aber vergebens, durch die Maske bricht ein ines Lächeln — es verrät Bände, Frohsinn für unsere Verwundeten. Im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht t die NSG. „Kraft durch Freude" den Verwunden in den hiesigen Lazaretten einen fesselnden chtbildervortrag von Oberstudiendirektor Philipp - is Friedberg, der im Auftrage des Landesfrem- nverkehrsverbandes Rhein-Main feine Hörer mit „ berhessen und Vogelserg" an Hand schöner far- zer Lichtbilder in mitreißender Schilderung be kennt machte. Dem Vortragenden, der als „Unkel I jhnneroab aus der Wärrerau" durch seine humor- n ripn Erzählungen und Vorträge bekannt ist, mirbe von den Verwundeten und von den Chefärzten für die schöne Stunde herzlich gedankt. — A» einem anderen Tage konnten sich die Derwun- iitren einen Film „Der Mann, der Sherlok Hol- Ms war" und die neue Wochenschau ansehen. — Hhrer Appelmann von der K^eisbildstelle Gle- Mn führte in einem Lazarett den Film „Alfted ! Hegeners Grönland-Expedition" vor und gab dazu bie erforderlichen Erläuterungen. Oberarzt Dr. Aathge brachte den Dank der stark interessierten Mrer zum Ausdruck. — Am gestrigen Sonntag er- n?ute die Sing- und Spielschar des BDM. die I rrounbeten eines Lazaretts mit Gesängen und ^irmonikavorträgen in schöner Abwechslung. Feld- v?:bel Stumpf dankte den Mädels int Namen iir Kameraden. Ebenfalls am gestrigen Sonntag ureitete der Gesangverein „Viktoria" aus Garben- -ch unter Leitung von Chormeister Sommer c.5 Watzenborn-Steinberg den Insassen eines Baretts mit dem Vortrag von Volks- und Sol- Uenüebern eine schöne Sonntagsfreude. Nach dem nrtrefflidjen Konzert erfreuten die Sänger die ver- riunbeten Soldaten noch mit einer Stiftung von Äpfeln, Apfelsaft und Zigaretten. Oberstabsarzt ic. Neumann-Spengel übermittelte den Gängern und freundlichen Spendern den herzlichen ?ank der Verwundeten. — Auf Veranlassung der Feisfrauenschaftsleiterin Meirich in Lauterbach irfteten die NS.-Frauenschaften in Elpenrod, Blei- biiirob und Nieder-Gernünden für die hiesigen Laza- ntte eine große Zahl von guten Kuchen. 9 Jl.Spott einen Knacks, ist aber noch nicht ausgelaufen! Mein | kündigte er , r. « t v •.. v : x r. aa- sh^h ai**/4* (Nachdruck verboten ) Bl.Rortfehunfl. N-!d Mas werden. Mer Eier. Mmn, wenn -in- iunge Samewie Di- mehr v-r° W>e midj äu ftaufe ni^t »M)l 9^« Mein mir Heb, wenn ich bald ein Unterkommen mit HVCIl. ■CJM.) ICUU Ulli Vl/iim vit iifl« ui»«ivv — Sehr liebenswürdig! Aber so lange möchte u* * rm250000 ,Hch müßte also in einen Haushalt gehen?" „Würde Ihnen das schwer fallen?" „Vergessen Sie nicht, daß mir vielleicht Iockele Füßen stehe." „Lobenswert! Also, was ich tun kann, soll schehen. Wir sprechen noch darüber." „Wird das b<üh sein? Offen gestanden wäre Werken in Schlesien?" Sie errötete. „Der Besitzer ist mein Vater." Er legte die Gabel hin und starrte sie an. Vater?" i „Und dann sind Sie..." Er klopfte sich auj ich ein ganz sympathischer junger Mann mit nur leichten Charakterfehlern bin. Nee, eins hat doch verstehe ich einiges." „Das ist viel wert. Es ist ein Trost für einen ist ein sehr selbstherrlicher Mann. Er meint es gut mit uns allen, und ich bin in Frieden ro egge gangen, wenn auch .. etwas überstürzt. Ein beftimmtef Ereignis war plötzlich entscheidend. Ich habe keine Verbindung mehr nach Hause — wenigstens vor« läufig nicht. Ich werde auch nicht eher wieder W Verbindung aufnehmen, als bis ich fest auf eigene« „Sie haben etwas für mich?" „Vielleicht," sagte er ausweichend, „das heißt... Verdunkelungszeit 24. März von 19.41 bis 7.17 Uhr. nicht gern warten." „Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstell^ werden Sie es auch nicht nötig haben!" Er bot‘e ,^ui . uuu wie uyn ! fein Essen beendet, leate Messer und G?.bel bestem „Er hat sich feinen Kram bisher allem gemacht. unb ftanb auf Den Teller stellte er gleich in de« "»-• *7;« *=>'» ! Abwaschtisch. An Ordnung schien er gewöhnt Mn Junggeselle Familienzuwachs? r , ijrJfein, „Uebrigens haft’ ich gern mal einen Blick wähl für diejenigen, die für die neuesten Einnch- hingen der Technik in den Sergnugungöbetrieben auf den Markten Interesse haben. Bei dieser Sach» läge war der Auftakt der Messe bereits am Samstag vielversprechend. Am «estrigen Sonntagnachmittag herrschte natürlich Großbetrieb, bei dem namentlich der Besuch vom Lande stark in Erscheinung trat Alle Fährbetriebe und die Schaugeschafte hatten regen Zuspruch, auch das Derkaufsgeschaft war flott im Gange. Die Besucher vergnügten sich offensichtlich und tarnen auf ihre Rechnung. Die Frühjahrsmesie teht auch am heutigen Tage unter einem guten Stern. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. O ßollar, 23. März. Die Reichsstraßensammlung am .Zag der Wehrmacht" wurde hier von den alten Soldaten und den Helferinnen des Roten Kreuzes durchgeführt. Das Sammelergebms war wieder ein recht günstiges. Die Äriegerlame» radschaft Lollar veranstaltete am „lag der Wehrmacht" ihr WHW.- Schieß en in der neuen Schule. Die Feuerwehrkapelle Lollar hatte sich hierbei durch ein Platzkonzert unter ihrem Musikzugführer Pa. Kamerad Pfeffer m den Dienst der guten Sache gestellt. Das WHW.-Schie- hen erbrachte einen recht namhaften Betrag, der an die NSV. abgeliefert wird. Geschoßen wurde aus drei Ständen in 2 Gruppen (1- Gruppe, Schuler bis 14 Jahre; 2. Gruppe für Erwachsene) Dem Schießsport wurde fleißig gehuldigt. Als Ansporn wurden drei schöne Plaketten und eine Anzahl Ehrenscheiben herausgeschossen. Bester "Schutze bet den Schülern wurde Werner Gottlich. Bester Schütze der Erwachsenen wurde Kamerad Pg. Albert Muller. Zweitbester Schütze wurde Kamerad Adolf Göttlich. Wieder hat Lollar gezeigt, wie es hinter unserem Führer steht, wenn, es gilt, für sein großes Werk zu spenden. fireis Alsfeld. Ihnen zu. Wenn Sie übrigens mttesien wollen? Ich habe noch ein paar „VV18V||MI ——M — -------- Eier bei mir in der Frisiertoilette liegen. Sie müssen । dabei im Wege sein könnte. Wer nimmt gern je= •j <1 ä. :rr 5. - c. «liturtmnSi+mnntrmusr kic>- — V :i „X «..$0M Ui l Illi i Ul Uli yu|iinvuvui „ y . --- n--.uu.vci im i"“““ nämlich wisien, daß ich ein Iungmädchenzimmer be-1 mand mit einem Kind auf?" wohne. Rosa und resedagrün... Warten Sie, ich I „Richtig! Ja, das stimmt!" Er versank eine habe gern Schnittlauch zum Rührei, der wachst auf Weile in Nachdenken, pfiff dann vor sich hin und be- dem Balkon, unb ich hole mir welchen. Wie tft es ‘ trachtete sie sehr eingehend. Sie lieh es sich gefallen, nun, darf ich Sie zu Gast bitten?" 1 -*—- cr*- Anschließend an dieses Spiel spielten einige Sni«. ler der Mannschaft mit Spieler von 1900 ko mb. gegen eine Mannschaft der Wehrmacht. Durch di« Anstrengungen der Mannschaft im Vorspiel konnten sich alle Spieler zu einer einheitlichen Lüftung nicht mehr aufraffen. Die Wehrmacht siegte mit dem gleichen Resultat, wie sie am 8. März gegen 1900 verloren hatte. Hier spielten Engel, Enders, Muhl, Weniger, Leutheuser, Seitz, Michel, Fleisch' Hauer, Kraft III, Schmitz, Kraft I. der Steinberger vor. Fröhlich ist es vorbehatten, auf 2:1 zu erhöhen, nachdem vorher der Mitttt- ft-ärmer der Steinberger eine verunglückte Abwehr des rechten Verteidigers geschickt ausnutzend zum Ausgleich eingeschossen hat. Als ein Freistoß im Mittelfeld gegeben wird, kommt der Ball zum frei« stehenden Ehmann, der sofort zu Fröhllch weites leitet, der auf 3:1 erhöht. Dann ist Halbzett. Nach Wiederbe^nn drücken die Steinberger sehr stark. Ihr Halblinker verkürzt auf klarer Abseitsstellung auf 3:2. Verschiedene Ecken der Gäste bringen nichts ein. Dann klärt Wunderlich in einem Gedränge durch Faustabwehr glänzend. Fett rückt weit auf. Hieäurch kommt eine weite Vorlage Fleischhauers zu Ehmann, der in einem Alleingang auf 4:2 er« höhen kann. Dieses Tor bedeutet die Entscheidung, denn hierdurch läßt der Druck der Steinberger nach, und die Platzbesitzer können bis zum Schluß das Spielen offen gestalten. Mit dem Schlußpfiff des Schiedsrichters Nesseldreher, her bei dem mit allem Einsatz durchgeführten Spiel keinen leichten Stand hat, haben die Df Der verdient gewonnen, und es hat' sich erneut gezeigt, daß nidjt die Papierforrn entscheidend ist. Vornotizen. Tageskalender für Montag. Gießener Konzertring: 19.30 Uhr im Stadttheater Orchesterkonzert. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Mein Leben für Irland". — Lichtspielhaus, Bahn- hofstraße: „Wunschkonzert". — Oberhessischer Kunst- verein und Winterhilfswerk: 17 bis 19 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Brand. — Frühjahrsmarkt (Schaumesie) auf Oswaldsgarten. Der Dichter Hermann Stahl liest an» eigene« Werken. Der Goethe-Bund Gießen hat für feinen zweiten Mitgliederabend in diesem Dortragswinter den jungen Dichter Hermann Stahl zu einer Lesung aus eigenen Werken für Donnerstag, 27. Marz, em geloben. Hermann Stahl hat uns bereits eine Reihe von Büchern geschenkt. Sein erster Roman „Traum der Erde" wurde mit dem Jmmermann- Literaturpreis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Es folgten die Kindergeschichte „Dor der angelehn- ten Tür", die „Gedichte" sowie die Erzählung „Die Wurpel unter dem Gras". Ferner sind von Stahl bekannt seine olympische Novelle „Der Läufer und der Roman „Orgel der Wälder". Das chngste Werk von Hermann Stahl ist der Novellenband „Die Heimkehrt des Odysseus". Die Lesung findet in der Aula des Land graf-Ludwig^Gymnasiums, Eingang Bismarckstraße, statt. Oie Giehener Frühjahrsmesse eröffnet Arn Samstag hat die Gießener Frühjahrsmesie aus Oswaldsgarten ihre Geschäfte und Dergnu- gungsbetriebe eröffnet Vielseitig sind die Schau- geMste vorhanden, reichhaltig ist auch die Aus- REJCHSIUFTSCHUTIBUND Ä4.Geldlotterie Ergebnisse der Dezirksklaffe. DfL. Marburg — Wetzlar 05; Wetzlar nicht angetr., Burgsolms — Sptft. Wetzlar; Sptft. nicht angetr., VfB.-Reichsbahn — Watzenborn-Steinberg 4:2, 1900 — Bissenberg; von 1900 abgesagt. Don den angssetzten Spielen wurde nur eins abgetragen. Hier siegte trotz zahlreichem Ersatz VfB. überraschend, sicher und verdient. Da über die Wertung der nicht ausgetragenen Spiele noch entschieden wird, ist die Aufstellung der Tabelle nicht mog- hd>‘ verdienter 4:2-5ü»g des vfv.-Reichsbahn. Als am Samstag bekannt wurde, daß Godglück und Benner nicht dabei sein konnten, hatte man die Siege shofsnungen im Lager der DsBer schon bedeutend zurückgkschraubt. Dann erschienen am Sonntag Kraft und Kaicack nicht Da mit Rücksicht auf das Wehrmachtspiel Ersatzspieler anwesend waren, griff man auf sie zurück. Als die Mannschaft mit Wunderlich, Fleischhauer, Schlitz, Kirchner, Leut« Heuser, Michel, Seitz, Nicolai, Ehmann, Hauser und Fröhlich auflief, glaubte wohl keiner an einen Sieg der Platzbesitzer. Es wurden lediglich Betrachtungen darüber angestellt, wie hoch wohl die Niederlage ausfallen wurde, und dann kam die Sensation. Die Gießener Mannschaft kämpfte verbissen um jeden Meter Boden. Jeder Spieler setzte sich resllos em. Dorkommende Fehler wurden von dem Nebenmann ausgeglichen. Als die Gießener dann merkten, daß die Steinberger auch nur Fußball spielten, Gab ihnen diese Feststellung den starken Rückhalt, der notwendig zum Siege war. , Spielverlauf: Die Gießener haben Anstoß und kommen sofort durch. Einen Schuß aufs Tor wehrt der Steinberger Hüter. Sein Abstoß setzt den Flü- gei ein, der jedoch an der Hintermannschaft der DsBer scheitert. Auffallend ist dabei, daß die Steinberger ihren linken Flügel bevorzugt einsetzen. Als die VfBer in gutem Zusammenspiel bis m den Strafraum der Steinberger vordringen, begeht hier der rechte Verteidiger ein Foul, das jedoch seine Sühne nicht findet. Zwei Minuten später dasselbe Bild. Diesmal hat der Schiedsrichter gesehen, und den verhängten Elfmeter schießt Ehmann zur 1:0- Führung ein. Die VfBer sind eindeutig überlegen. Durch raumgreifenbes Spiel und Einsatz ihrer Flügel stoßen sie immer wieder in den Strafraum Nachbarn. Ja also, ich muß nun an die Arbeit, Fräulein —.--------------- -- . „ . . Mathesius. Sie haben sich meiner Abendmahlzeit in Nase. „Gut, ich lade mich bet Shnen $u Gast, pa den Weg geworfen. Es wäre mir ein großes Der- Nächstens werde ich S'e dafür enfichadigen, unbi gnügen, wenn Sie mir Gesellschaft leisten wollten. Sie dürfen mit mir zusammen essen. Das Programm für heute heißt Rührei ober Setzei j w,r- 7^ —f - — was es nun gerade wird, gewöhnlich wird s lauch ernten" Rührei, in der Pfanne oder auf Dem Fußboden — | gefiel ihr sehr. Sein Geschwätz gina nicht auf je nachdem. Ich muß mich mit einiger Vorsicht be- t>fe Nerven, sondern man muhte darüber lachen, wegen. Glauben Sie nicht, daß ich einen Gehfehler ($r verzog nie eine Miene Uebrigens merkte sie , den der NSKOB. dann an die Zeit des Weltkrieges, an bte Tapferkeit des deutschen Frontsoldaten von 1914/18 und an die großen Opfer, die gebracht wurden, um den Feind vom heimatlichen Boden fern« zuhalten. Wenn man heute, so führte der Redner aus, die glänzenden Waffentaten unserer lungen Wehrmacht sich vor Augen führe, so müsse man sich darüber klar fein, daß nur die nationalsozialistische Weltanschauung in der Lage war, neue Menschen zu formen, die Technik unserer Waffenindustrie auf ihre Höchstleistung zu bringen, auf die gestützt btt geniale deutsche Führung in der Lage war, solche gewaltige Taten, wie sie der jetziae Krieg gezeiat hat und noch zeigen wird, zu vollbringen, Deutschland werde, so betonte der Kreisleiter, als Sieger aus diesem uns von England aufgezwungenen Kriege hervorgehen und Eurova frei machen von dem bisherigen Druck Errglands. Be der Soldat draußen an Der Front feine Pflicht erfülle, so werde auch die Heimat bis zum äußersten ihre Pflicht tun unb ihrerseits mithelfen, daß der Endsieg errungen und mit ihm eine glückliche Neuordnung für ganz Europa geschaffen werde. Hieraus sprach der Setter der Abteilung Kriegs- blinde, Kamerad Kranz (Friedberg). Er gab em Bild von der Entstehung des Bundes der Kriegsblinden und von dem Betreuungswerk für diese schwer betroffenen Kameraden. Jahrelang habe der Bund, getrennt von der NSKOB., seine ttrbeit ver- richtet, er sei aber nun als besondere Fachabteilung der NSKOD. angeschlossen. Die Fürsorgetattakett, die sofort nach dem Zusammenschluß der Kriegsblinden einsetzte, sei all die Jahre hindurch eine sehr rege ?ewesen, wie u. a. an den vielen Erholungsheimen ür Kriegsblinde unb an anberen Fürsorgeinrichtun» gen zu erkennen sei. °Er gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß die nunmehrige Zusammen- arbeit in der NSKOB. ebenso segensreich sein möge, wie ehedem. ~ , An die Dorträge schloß sich eine Aussprache an. Dabei konnten viele bisher noch nicht ganz gegärte Fragen beantwortet werden, die Amtswalter der Kameradschaften sammellen viel wertvolles Material für ihre weitere Arbeit und nahmen Richtlinien mit auf den Weg, die es ihnen ermöglichen werden, ihre Tätiakeit innerhalb der Kameradschaften nach einer einheitlich ausgerichteten Lime durch- zuiühren. Am Schlüsse dankte KameradschaftsMrer Grave l i u s allen Vortragenden für ihre wertvolle Aufklärungsarbeit und schloß dann bte Tagung in üblicher Weise. 43jährigen 2Mbert Schmitt zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust. Lpd. Darmstadt, 23. März. Dtt 47jährige Lina Karle war bei der Lebensmittelkartenausgabe ehrenamtlich tätig und hatte sich wahrend längerer Zeit Karten unrechtmäßig ungeeignet. Sie wurde zu 1 I ah r 9 Mo n a t e n Zuchthaus unb zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für 2 Jahre verurteilt. In einer Wollstrickerei in Groß-Zimmern war die 37jährige Christine Göbel aus ?^oß-Zlmmern tätig? Seit Juli 1940 hatte sie 5 0 bis 6 0 S 11 o - gramm Wolle gestohlen und verhökert; den Erlös hat sie für Vergnügungen unb mit ihrer Tochter für Schmuck und Kleider ausgegeben. Sie wurde zu 1 Jahr 3 Monaten Zuchthaus unb 2 Jahren Ehrverlust verurteilt. Unsichere Aktienmärtte. FWD. Frankfurt a.M, 22.März Di«^Aktienmärkte verzeichneten m dieser Berichtszeit eine abnorme Bewegung. Ausführungen, die Reichsbankpräsident Funk in der Reichsbank-Hauptver- Sammlung über die Dividendenhohe, bte ^rage ber Kapttalserhöhungen unb auch über bte ^ursberoe- qungen an den Börsen machte, wurden stark erörtert unb führten zusammen mit Diskussionen über die neuen Gewinnabschöpfungsbestimmunyen des Reichspreiskommissars, vorübergehend zu einer ge- wisien Unsicherheit. Neben der Kulisse kam es auch zu Abgaben aus Publikumskreisen. Spater nahm das Geschäft in Aktien sehr kleines Ausmaß an, unb auf dem etwas erholten Niveau war bte Wetterent- Wicklung nicht ganz -inh-itlich. Bevorzugt blieben Werte bte eine stabile Dividende von etwa 6 v. j). verteilen, oder solche, die bei höherer Dtmdenbe als unterkapitalisiert angesehen werden. Hier waren auch die Erholungen am stärksten und glichen mel- fach die vorangegangenen Verluste erheblich aus. Die Stimmung an den Aktienmärkten war bis Mund, schüttelte den Kopf und nahm die G—- . wieder auf „Meine Neugier hat Mne Grenzen. ? Fragerei. Verzeihen Sie, daß ! an Dinge gerührt habe, die mich nichts angchen! ,Lch habe keine Geheimnisie, Herr Theiß. W ... H 0 mderg (Ohm), 21. März. In der hiesigen Hauptstraße ereignete sich ein schwerer Verkehrs. Unfall bei beifi leider ein Kind den Tod fanb. Die acht dahre alte Elisabeth Qu an 3 wurde beim Überschreiten des Fahrdammes v 0 n e ntm Auto gestreift und stürzte infolgedessen so heftig zu Boden, daß der T 0 d des bedauernswerten Kindes auf der Stelle eintrat. — Auf dem hiesigen Schwetnemarkt standen 151 Ferkel zum Ver- tauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 30 bis 35 RM, 8 bis 10 Wochen alte 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 40 bis 48 RM. das Stück. Nach lebhaftem Geschäft verblieb geringer Ueberftanb. Schiebungen mit Lebensmittelkarten. Schwere Zuchthausstrafen für die Volksschädlinge. Lpd. Frankfurt a.M, 23. März. Das Sondergericht verhandelte gegen drei frühere Angestellte einer Bezirksstelle des Ernährunasamtes und gegen weitere drei Personen, die der Amtsunterschlagung, Urkundenbesettiguna, Bestechung, bzw. Hehlerei beschuldigt waren. Die Angeklagten eigneten sich Fleisch-, Fett- und Kleiberkarten, Leus zum Selbstgebrauch, teils zur Wettergabe gegen Entgelt an. Die Verfehlungen würben in der Zett von Dezember 1939 bis August 1940 begangen unb führten im Herbst v.J. zur Verhaftung samllicher Beteiligten, die im wesentlichen geständig waren. Im allgemeinen waren die Kartenunterschlagungen nicht besonders umfangreich, was schon aus der Höhe der bezahlten Bestechungsgelder heroorgeht, die einmal 70,— RM., im anderen Falle 80,— RM. betragen haben. Unter den Angeschukngten befand sich auch die Ehefrau eines der Angestellten, die von ihrem Mann und dessen Kollegen Karten genommen hatte und wegen einfacher Hehlerei mit 6 Monaten Gefängnis bestraft wurde. Die übrigen Angeklagten wurden sämtlich als DolksschMinge er- achtet, ber 5Hährige, vorbestrafte Ernst L ö s ch k e, einer der Abnehmer der Karten, auch als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher. Das Gericht verurteilte Löschte zu fünf Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung; den 52jährigen Heinrich W i n t e r ft e i n , der durch schlechte wirtschaftliche Verhältnisse zu den Amtsverbrechen veranlaßt worden sein will, zu zwei Jahren Zuchthaus unb 5 Jahren Ehrverlust, den 34jährigen Walter Jedamzik zu drei Jah- r en Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, den > 39jähngen Hans Günther zu zwei Jahren , Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust und den —..uuuw I — —MU - k™i WochenMuß allerdings noch immer etwas mrsich«. Von dielen Vorgaben bk-b der R enteil. markt zwar nicht völlig unbennstußt, doch wahrt« biefer den freundlichen Grundton Sta°t°p°p,-r- °°. ben nur unmerklich nach, einzelne Werte, wie Altbesitz, lonnten sich befestigen. Auch Jndustrr-obligation-n vereinzelt recht freundlich, wenn auch andere durch die Entwicklung des 21tti«nturfiS ffüirutft togen. gm Akti-nsreiv-rkehr wirkt« sich die uw chere Haltung in großer Geschastsstill- aw. Kurse genannt wurden, waren sie ledoch recht gut gehalten. Auch am Einheitsmarkt gab es zahlreiche Werte die sich kursmäßig wenig veränderten, wenn auch einige nach Pause stärker ermäßigt, wieder notiert wurden. Das Dezugsrecht für runge Deich, attien (für Spitzenausgleich) wurde rm geregelten Freiverkehr imt 6,25 festgestellt bei einem Kurs der alten Aktien von etwa 163 v. H. und einem Bezugs- angebot 6:1 zu 105 v. H. Tagesgeld bltefb unver- ändert 1,75 v. H. Frankfurter Schtachtviehmarkt. Frankfurt a. M, 22. März. Es notierten je 50 Kilogramm Lebendgewicht m RM: Ochftn aj 45 bis 46,5, b) 40 bis ^,S, Bullen -> 44 ln, 445 b) 39,5 bis 40,5, Kühe a) 43 bis 44,5, b) 38 bis 40^, c) 30 bis 34,5, d) 18 bw 25 Färsen a) 44 bis 45,5, b) 40^ bis 41L. c) 34 bis 36 5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 74 andere Kalber a) 59, b) 55 bis 59, c) 45 bis 50, d) 33 bis 40, Hammel b2) 48 bis 51, c) 23 bis 44, Schafe, a) 42 bis 44, b) 35 bis 40, c) 12 bis , öJm J 57,5, bl) ^7,5, b2) 56,5, c) 54,5, d) (51^, e) 49A gl) 57,5, §2) 51,5. Marktverlauf: alles jugetettt. Zchwelnemarkt in Alsseßd. * Alsfeld, 24. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 167 Ferkel auf getrieben Im Durchschnittsalter von 7 bis 9 Wochen kosteten die Tiere 35 bis 45 RM. das Stuck. Der Handel war schleppend. sich. „Frau Roche erzählte. Sie suchten! heraus, was seinen Vorschlag noch merkwürd j mackte. Er lenkte auch bald vom Thema afc. J vielleicht hat sie Ihnen auch gesagt, daß schuldigen Sie bitte eine Frage, Fräulein Mathe en Rat rechne." i Ich bin neugierig wie eine Elster. Sind Sie ~- *■— wandt, versippt, verschwägert mtt den Machej Sie überlegte, daß jegliche Zimperlichkeit Peter, „Vielleicht," sagte er ausweichend, „das hecht gegenüber unnötig sei. Sie hatte Hunger, und der es muß überlegt werden. Einstweilen mochte ich jänöe Mein Geld aektt zur Neiae Ich nw D^st der bratenden Eter st,eg ihr oerlockend in die noch mchto Voreiliges reden Und ob es Ihoen ®el° zur xe>g«. " ' " ' ' ------ “ —- - * wurde sicht auch noch,ehr dahin" ^-E^n-n. sit M a„ M »Um was für eine Stellung handelt es sich Denn? wcnben Ich teil- mit Ihnen di- letzte Rinde Br°t , . I „Um einen frauenlosen Haushalt in einem Dor- -------<«<.._ ,----M „Einverstanden. Also ich geh mal unseren Schnitt- ort, um... eme Jungaesellenwirtschast." „Ein älterer Herr?" „Nein, er ist nur einige Jahre älter als ich. ,J)m . und Sie meinen, daß dieser Herr... gehabt. Schöne Bescherung!" Es war drollig, wie er redete. Der würde sich gut; mit Gert verstehen! dachte Charlotte, unb dieser Ge-! danke gab ihr ein Gefühl des Vertrauens zu chrem« Schwefel, was in den Eiern ist? Wie werden Sie eigentlich mtt dem Zauberkunststück fertig, Der in , . . N die Pfanne zu schlagen, Fräulein Mathesius? Laufen Das haben Sie bewiesen. . _ jhi ö v ------> „Aber daraus kann man kein Geld schlagen. „Oh, sagen Sie das nicht! Sie werden ja auch wohl noch einiges mehr können, wie?" , Steuer uuj „jju Charlotte lachte. ,Lch glaube ja. Dom Kochen wohl aber meine iFitl TnäArflün Hilf hPF ^Bg^n^Leb-nsgruMätz-"h^ w^e "lÄn Freund i La mch , Hin UluDUjEIl UUJ DEL 0IUUJL p W^er WW bas^etwa^ । Rat * Roman von Mo HeafelöL „Nein, das ist nur der Phosphorgehalt ober ist es tun^üro?“ h h n" ' — - „Ich verstehe nichts von Büroarbeiten. I „Unb wovon sonst? Eier können Sie braten! Als sie ihn so verwirrt ansah, lächelte er ent- L«, o- v—- v--------- > •. ■ schuldigend. „Seien Sie mir nicht böse, wenn ich sie Ihnen auch immer gern am Hosenbein herunter? Sie mit meinem Unsinn verdreht mache. Ich weiß Verzeihung, ich meinte am Rock, schon, daß Mutter Rothe eine nette Frau ist, die „Nun geben Sie schon her! keinem Menschen 'was Böses nachredet, sogar nur] „Auf dieses erlösende Dort habe ich gewarteN nicht, obwohl sie manchmal Grund dgzu hätte. ; Es ist schon .merkwürdig mit Mannern Ich Uebrigens brauchen Sie sich mir nicht vorzustellen, kann zum Beispiel Tischtennis spielen, daß auch be-1 Wie Sie beiken habe ich schon erfahren, Fräulein gabte Könner vor Neid blaß werden. Aber « roenn une Mathesius^ Ich weiß auch, daß Ihnen der Himmel richttg in die Pfanne kriegen — — also Sie ver- sicht, als bloß eme Konservenbüchse ausz ein Kind bekbert hat — aus zieinlich ungewöhnlick>e stehen es vorzüglich. Ich setze mich inzwischen aus 3* nr.&b nhn tn einen Haushalt sehen? Weise. Was nicht alles vorkommt! Ich bandle auch , den Kohlenkasten und sehe Jhuen zu. W^un Sie gern mit kleinen Gören an, weil ich |ie gern habe. Nach Ihrer Erfahrung werde ich mich aber künftig vorsehen. Mit einem Male sitze ich ebenfalls mtt einem Kind da und hab' noch nicht mal was davon hab? Ich habe nur die drei Eier in der Hosen- später, daß er auch sehr ernsthaft reden konnte. Als aber er bekommt Familienzuwachs .. I n tafche, die ich in die Pfanne schlagen will. Kommen fie sich am Küchentisch gegenübersaßen und ihre, „Ein Junggeselle Familienzuwachs? sein. „Uebrigens hätf ich gern mal einen Biw «g Sie also mit?" > Abendmahlzeit zu sich nahmen, sprach er von sich! „Ja, der ist eben mal so. Aber, wie gesagt ich ^ren Findlingssohn geworfen Ist das angän^ Sie folgte ihm In ber Küche schaltete er das und von seinem Beruf. Er arbeitete augenblicklich muß erst mal mit ihm reden, und auch Sie Aussen otKr |t5re chn beim Schlaf?" Licht an und machte sich an die Arbeit. „Nun bei einem bekannten Architekten, beutete aber an, sich die Geschichte ansehen Wegen Jungen. „Sie rnöven Kinder?" können Sie mich nach He^enslust betrachten," sagte daß er die Stelle aufgeben wolle In diesem Zu- gäbe es bestimmt keine Schwier^ eitern ^Q, auch hinge Hunde und Katzen - alles pr habet und sich ein Urteil über mich hüben. Die fammenbang erwähnte er auch wieder seinen Freund ten gleich etn paar, nutbnngen. Platz wäre f n brottig ist und noch nichts von der Gemeinheit des Eier sind gant' Gott sei Dank! Ich selber finde, daß ! Hanne Westphal, von dem er schon einmal ge-. halbes Dutzend da. I Sehens inei^." Uier jmo ganz, sprachen hatte. Er wolle sich mit dem zusammentun. Es schien wirklich ein merkwürdiger Haushalt zu. D I „Und was werden Sie in Berlin anfangen?" er-1 fein. Peter wollte jedoch nicht recht mtt der Sprache! (Fortsetzung folgt.)