Montag. 24-Zebruar 1941 |9b Jahrgang Ur. 46 s?' |9b Jahrgang Nr. 46 jflgBT G W & i® GletzenerAnzeiger 1 urtniop tiÖfierer Gewalt " 2^^ «... General-AnzeigerfürOberhefsen 6500 belegt schloss Ml»! yerke® Kamvs segenLna!and bis zum lehtenVIutslropfen Truppenkolonnen wirkungsvoll mit Maschinenge- wehrfeuer belegt. In O st a f r i k a wurde im Gebiet vom Lam-Leau (Eritrea) ein feindliches Unternehmen abgeschlagen. Im unteren Juba-Gebiet wurde eine motorisierte Kolonne, die sich unseren Stellungen von Tarba zu nähern versucht hatte, von einem unserer Amhara- Bataillone im Gegenangriff unter empfindlichen Verlusten für den Gegner zum Rückzug gezwungen. Feindliche Flugzeuge haben eine Ortschaft im Gog- giam ohne größeren Schaden anzurichten bombardiert. Lin feindliches Flugzeug wurde von der Abwehr abgeschosfen. Heber dem unteren Juba-Gebiet wurde ein weiteres britisches Flugzeug von unseren Jagdflugzeugen abgeschossen. Während des im gestrigen Dehrmachtbericht gemeldeten feindlichen Ein- Berlin, 23. Febr. (DRV.) Das Oberkommando 6er Wehrmacht gibt bekannt: Schriftleitung und Geschäftsstelle: Sietzen, Schulstratze 7-9 irfl 'en aus, Tonnen torpediert und versenkt. 0er italienische Bericht vom (Samstag. zwei große Handelsschiffe schwer beschädigt werden. Leichte Kampfflugzeuge griffen einen Flugplatz !in Oslenglaud an und zerstörten eine Halle sowie toter Flugzeuge am Boden. Flugzeuge der bewaff- meten Aufklärung bombardierten eine Fabrikanlage in Rordschvtttand und griffen ein Truppenlager, mehrere Güterzüge und motorisierte Kolonnen in Südengland mit Bordwaffen an. In der letzten Macht belegten Kampfflugzeuge trotz ungünstiger Wetterlage die Hafenanlagen und kriegswichtige Ziele in hüll wirkungsvoll mit Bomben schweren Kalibers. Im Mittelmeerraum erzielten deutsche | nung zwischen den beiden Weltanschauungen solange hinausgeschoben würde, bis all das, was von I uns verbraucht oder abgegeben worden war, wieder auf Libyen, einer der wichtigstes strategischen Punkte, da es auf zwei Fronten angegriffen werden konnte. Dom 1. Oktober 1937 bis zum Januar 1941 wurden nach Libyen gebracht: 14000 Offiziere, 327 000 Soldaten. Es wurde die 5. und die 10. Armee aufgestellt, die insgesamt 10 Divisionen mit nationalen und eingeborenen Truppen umfassen, ferner 1924 Geschütze aller Kaliber, darunter auch solche modernster Konstruktion. 15 386 Maschine .Gewehre, 11 Millionen Schuß Granaten, 1,344 Milliarden Schuß für Handwaffen, 127 000 Tonnen Pioniermaterial, 24 000 Tonnen Bekleidung und Ausrüstungsmaterial, 779 Panzerwagen, davon auch schwere. 9585 Krastwagenschlepper und 4800 Kraftfahrzeuge. Das gleiche kann in bezug auf Ostafrika sest- Rom, 23. Febr. (DBB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front nichts von Be- deutung zu melden. Unsere Bombenverbände haben zu wiederholten Malen erfolgreich einen feindlichen Flottenstützpunkt angegriffen. Ein Flugzeug ist nicht zurückgekehrt. In Rvrdafrika ist von der Landfront nichts besonderes zu melden. Flugzeuge des deutschen Flieg erkorps haben im Slurzflug Angriffe gegen in einem Hasen der Cyrenaika liegende Dampfer unternommen. Ein Dampfer wurde mit schweren und mittleren Bomben getroffen. Am 21. Februar haben deutsche Flugzeuge einen feind- lichen Flugzeugstühpunkt und einen feindlichen Hafen gründlich bombardiert, des weiteren wurden flugs auf Maffaua wurden zwei englische Flugzeuge von unserer Luftabwehr abgeschossen. Lin unter dem Befehl von Korvettenkapitän Ric- cardo Boris stehendes Unterseeboot hat im Atlantischen Ozean einen feindlichen Tanker von Feindliches Unternehmen in Eritrea abgeschlagen. Deutschlands Mstungserzeugung nicht mehr einzuholen. infolge höherer Gewalt FernsvrechanschluK 2251 Druck und verlag: VoÄckeck 11686^ranks?M vrShlsche Univerfitälrdruckerei B. tauge ’ MU8 unj; flauen, Swansea in Schutt und Asche Außerordentliche Wirkung der deutschen Luftangriffe. ien die AM uszuivrM! n stark bM tflleiW- Verstands unbliW^i Die Achse des Sieges gewiß. Mussolinis große Rede vor den faschistischen Kampfverbänden Rom, 22. Febr. (DRV.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: „An der griechischen Front keine Kampfhandlungen von Bedeutung. Unsere Flugzeuge haben einen feindlichen Stützpunkt wirkungsvoll bombardiert. In Rordafrika bei Giarabub Spähtrupp- und Artillerietätigkeit. Im Gebiet des Aegäifchen Meeres haben unsere Flugzeuge einen feindlichen Dampfer angegriffen. Griechische militärische Anlagen auf der Insel Mytilini (Lesbos) wurden wirkungsvoll bombardiert. In Ostafrika beiderseitige Artillerietätigkeit bei Keren. Im Sudan wurden feindliche Kolonnen, die sich unseren Stellungen zu nähern versucht hatten, in sofortigem Gegenangriff unter großen Verlusten für den Gegner zum Rückzug gezwungen. Am unteren Iuba hält der Druck des Feindes an, dem unsere Truppen zähen Widerstand entgegensetzten. Der Feind unternahm Einflüge auf Massaua und Diredaua, ohne bedeutenden Schaden anzurichten. Das Ritterkreuz für Kapitän z. S. Krancke. B erlftn, 22. Februar. (DNB.) Der Führer und Oberste "Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an Kapitän z S. Krancke. Er hat bei der Vorbereitung und Durchführung der Norwegenaktion in maßgeblicher Dienststellung mitgewirkt. Seit einiger Zeit führt er als Kreuzerkommandant trotz starker operativer feindlicher Gegenwehr erfolgreich Handelskrieg und hat bisher 132 000 BRT. feindlichen bzw. dem Feinde nutzbaren Handelsschiffsraums versenkt. Dieser glänzende in kurzer Zeit erzielte Erfolg ist dem entschlossenen und schneidigen Handeln des Kommandanten und seiner ausgezeichneten Besatzung zu verdanken. * Krancke wurde 1893 zu Magdeburg als Sohn eines Geheimen Oberregierungsrates geboren und trat 1912 in die Kriegsmarine ein. Während des Weltkriegs war Krancke zunächst Wachosfizier, dann Torpedobootkommandant. Nach dem Kriege widmete er sich zunächst der Weiterentwicklung der Torpedowaffe, später erhielt er Admiralstabsausbildung. 1930 erfolgte seine Ernennung zum Chef einer Tor- pcdobootshalbflottille. Nach einem Kommando als Admiralstabsoffizier beim Flottenkommando kam Krancke zum Oberkommando der Kriegsmarine. Selt Kriegsbeginn ist er Kreuzerkommandant. Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis8'/»Ubr des Bornrittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Stvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse MengenftaftelR Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Verluste 15 Flugzeuge. Britischer 7000-Tonner im Indischen Ozean versenkt. Der Wehrmachtsbericht vom Samstag B e r l i n, 22. Febr. (DRV.) Das Oberkommando Der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Indischen Ozean versenkten deutsche Leestreitkräfte den bewaffneten brittschen handels- üampfer „Lanadian Cruiser" von 7178 ART. Der Dampfer hatte zur Täuschung die Flagge Xer Vereinigten Staaten gesetzt und amerikam.che Abzeichen auf die Bordwand gemalt Ein Hnter- i eeboot meldet die Versenkung eines Handels- Kampfers von 4350 BRT. ...... Kampfflugzeuge griffen gestern britische . Handelsschiffe an der Ost- und Westküste Englands an, versenkten einen 4000- BRT.-Da mp f er und beschädigten zwei gtoße Tanker unb mehrere | Schiffe schwer. In der Rächt zum 22. Februar belegten Kampffliegerverbände die Hafenanlagen von Swansea wirksam mit Bomben. An der briti- «fjen Westküste wurden zwei Hafen vermint. Im Mittelmeerraum richteten sich erfolgreiche Angriffe der deutschen Luftwaffe gegen ou Kai-Anlagen im Hafen Benghasl, den Slngptatz Derka und Truppenansammlungen süd ich Bengh ft Der Feind warf in der letzten Rächt an wenigen Stellen Rord- und Westdeutschlands spreng- und Brandbomben. Lediglich ein Bauerngehoft wurde zerstört. Marineartillerie schoß in der Deutschen Ducht ein britisches Flugzeug ab. D-r Dampfer „Canvbian Cruiser", den deutsche Seestreitkräfte versenkten hatte die F l a g g e d e r USA. gesetzt und sich auch noch am er k ri i s ch e N e u t r a l i t a t s a b z e' ch en au die Bordwand gemalt. Diese Tarnung h . nichts genützt. Die Identität wurde festgestellt. Der irbeitsymri i .. ben Citer Der Wehrmachtsbericht vom Sonntag, ibrenö 6er* gestellt werden, das wir trotz seiner Entfernung und trotz seiner vollständigen Isolierung zum Widerstand vorbereitet hatten. Die Soldaten, die in Ostafrika ohne Hoffnung auf Hilfe kämpfen, werden von einem ausgesprochenen Soldatentyp und einer Gruppe hochwertiger Generale befehligt. Unsere nationalen und eingeborenen Truppen werden dem Feind noch viel zu schaffen machen. Zwischen Oktober und November 1940 hat Großbritannien gegen uns seine gesamten imperialen Streitkräfte zusammengezpgen, die aus drei Konti* nenten zusammengeholt und vom vierten Kontinent ausgerüstet und bewaffnet wurden. Großbritannien stellte in dieser Zeit in Aegypten 15 Divisionen mit starken Panzerkräften auf. Die am 9. Dezember 1940 vom Gegner begonnene Schlacht kam dem italienischen Angriff um 5 bis 10 Tage zuvor und brachte den Feind nach zwei Monaten bis Bengasi. Wir sind nun aber nicht wie die Engländer und wollen uns nicht selbst betrügen. Wir machen uns keine Ehre daraus, die Lüge jemals zu einer politischen Waffe oder zu einem Narkotikum für das Volk zu machen, wie das die Londoner Negierung tut. Wir sagen Brot für Brot und Wein für Wein. Und wenn der Feind eine Schlacht gewinnt, so ist es sinnlos und lächerlich, das zu leugnen oder bagatellisieren zu wollen, wie das gerade die Engländer in ihrer maßlosen Scheinheiligkeit tun. Die 10. Armee wurde vollständig überrannt Das fünfte Luftgeschwader fast buchstäblich geopfert. Auf unserer Seite wurde hartnäckiger Widerstand geleistet, es wurde mit Verbissenheit gekämpft. Der Feind mag jetzt ruhig seine Beute zäh. Ien. Wir sind der moralischen Rftfe des italienischen Volkes und der künftigen Entwicklung der Dinge so sicher, daß wir bei der Wahrh.eit bleiben und jede Fälschung weit von uns weisen. Die Ereignisse der letzten Monate treiben uns zum höchsten Willenseinsatz und erfüllen uns gegen den Feind mit kaltem, unerbittlichen Haß, der tief im Herzen und in der Seele wurzelt und ein unentbehrlicher Faktor für den Sieg ist. Der letzte Stützpunkt Englands auf dem eure« päischen Kontinent war und ist Griechenland, die einzige Nation, die nicht auf die englischen Ga- rantien verzichten wollte. Man mußte gegen sie vorgehen, in diesem Punkte war die Uebereinftim- mung aller verantwortlichen militärischen Stellen, absolut Ich füge hinzu, daß auch der Operation» Rom 23 Febr (DNB.) Der Jahresrapport berlber Falangisten betrifft. Aus diesem Grunde Kampfbü'nde'wurde mit einer großen poWym hätten mir es Dorge3ogen, bafc eine ©eneralabrecfr JV n p| u _ \tobt, nimn imtli+ian hart höihon TOjltflnfrfinilllttnPtt fas ceelgemü« romien.k- r.liallen.^ J.nsMch JhMttäk egenllber. tbieUnitoi r. 16,'M lÄlegiti unst, ebck weiter. Philadelphia, 23. Febr. (DNB.) Als „verbrecherischen Wahnsinn" bezeichnete der stellvertretende Leiter der Produktionsabteilung im Obersten Verteidigungsrat, William Batt, die Auffassung, daß Englands Position im Verhältnis zu Deutschland von Tag zu Tag stärker werde. Der deutsche Vorsprung könne nur eingeholt werden, wenn die Kriegslieferungen der Bereinigten Staaten an England „sich verdreifachen, vervierfachen, in manchen Fällen sogar verzehnfachen". Das wäre nur möglich, wenn die Konsumenten der Vereinigten Staaten im Interesse der Rüstungssteigerung zu Opfern bereit wären, das heißt also, wenn man bereit sei, weniger Schreibmaschinen usw. herzustellen und stattdessen die volle Kapazität der Industrie für Rüstungszwecke einzusetzen. Die Erzeugung der Stahlwerke in den von Deutschland besetzten Ländern entspreche etwa derjenigen des gesamten britischen Imperiums und stelle das D r c i f a d)'e der von den Vereinigten Staaten im Jahre 1940 nach England ausgeführten Stahlmengen dar. Aus alledem ergebe sich, daß die von den Bereinigten Staaten an England gelieferten kriegswichtigen Rohstoffe völlig u n z u - Es bleibt noch der andere, der größere, der stärkste Feind, der Feind Nr. 1, gegen den wir den Kampf bis zum letzten Blutstropfen ausgenommen haben und durchführen werden. Nachdem das englische Heer auf dem europäischen Kontinent liquidiert war mußte der Krieg notwendigerweise den Charakter 'eines See- und Luftkrieges und für Italien auch eines Kolonialkrieges annehmen. Unsere Fronten erstrecken sich auf viele Tausende von Kilometern von uns entfernt. Gehässige und von keiner Sachkenntnis getrübte Kritiker des Auslandes sollten dieser Tatsache Rechnung tragen. Während der ersten hier Monate waren mir in der Sage, dem englischen Weltreich zu Lande und zu Wasser schwerk' Schläve 3U3irüg:n. S"'t 1935 richtete sich die Aufmerksamkeit unseres Generalstabes reichend seien. Deutschland fei mit einer Kriegsindustrie in den Kampf gezogen, der die Bereinigten Staaten nur durch Aufbau eines Rüslungs- apparates im Werte von hundert Milliarden Dollar entsprechen könnten. Jnzrnischen aber sei Deutschlands industrielle Position durch die Einbeziehung der besetzten Gebiete um ein Bielfaches ver- stärkt morden. Die gesamten USA.=ßieferungen nach England seit dem Sommer des vorigen Jahres bedeuten nicht mehr als das, rnas allein Frankreich jetzt zu der deutschen Kriegswirt- schaft beitragen kann. Auf der Rückreise von den USA. nach London traf der englische Gewerkschaftsführer Sir Walther Citri ne in Lissabon ein, wo er erklärte, man dürfe erst Mitte nächsten Jahres mit gewissen Höchstleistungen der USA.-Rüstungsmaschine rechnen. Innerhalb der USA. ° Gewerkschaften finde Roosevelts Kriegsprogramm keineswegs einhellige Zustimmung. Insbesondere in den Fachschaften der Hafenarbeiter und Matrosen weigere man sich, das Programm der Beschleunigung der Produktion von Kriegsmaterial zugunsten Englands zu unterstützen. Stockholm, 24. Febr. (Europapreß.) Berichte Lus London nennen Swansea „konoentriert". Leit mehr als 72 Stunden arbeitet die Feuerwehr an der Löschung der Brände, die den Himmel Iber Stadt erleuchteten. „Swansea hat nun die glei» chen Erfahrungen sammeln können wie Coventry, Southampton und Bristol", schreibt „Nya Dagligt Allehanda". Zahlreiche Feuerwehrleute sind bei den Löscharbeiten ums Leden gekommen, die unerhörte Hitze machte es stellenweise unmöglich, an die Brandherde heranzukommen. Ein in Swansea ansässiger Arzt hat erklärt, daß er niemals etwas Furchtbareres gesehen habe. „Als ch in den Morgenstunden durch die Straßen von Swansea fuhr", erklärte der Arzt „lagen ganze Stadtteile in Schutt und Asche." Ein Sonderkorrespondent von „Sagens Nyheter" berichtet, daß nach Aussagen von Augenzeugen die Zahl der Toten außerordentlich groß sei. Die Verluste seien größer aewesen als bei Angriffen auf nnbere englische Städte. Die erste Welle deutscher Maschinen, die aus mindestens hundert Flugzeugen Bestand, traf kurz nach Einbruch der Dunkelheit über Swansea ein. Es wurden Leuchtbomen abgeworfen, denen Brand- und Sprengbomben folgten. Die Zahl der Brände war derart hoch, daß die ganze Stadt hell erleuchtet war, so daß 6ie feindlichen Flieger ihr Ziel genau beobachten uinb über diesen Zielen eine große Anzahl von Ex- xlosivbomben abwerfen konnten. Hutt mit schweren Bomben gen Zeitpunkt historische Bedeutung zukommt um^Euch"s/st inUto9MÜgeT"u '“eK'm Eu7en 1 b-schl-u- Pulsfchlog zu suhlen und um das Schweigen zu malen Entwicklungen der Geschichte können mcht brechen bas mr besonders während der Kriegszett 1 ousgehalten werden. Die Gerichte pack dich an sehr am Herzen liegen muß. Hab, Ihr Euch nie- der Gurgel und zwingt dich zur Entsch idunq. mals in einer ruhigen Stunde gefragt, seit wann Waren mir hundertprozentig bereit gewesen, so wir uns im Krieg befinden? Nicht etwa acht Mo- wären wir bestimmt im September 1939 und nicht nüte wie das oberflächliche Tageschroniften meinen >m Jun, 1940 zum Kampf angetretem In dieser könnten auch nicht etwa feit dem September 1939, Zwischenzeit haben mir ungeheuere ®d>n>ieng eiten als über die englischen Garantien an Polen Lon- überwundem Der siegreiche Blitzkrieg Deutschlands don den Krieg mit verbrecherischer Borsätzllchkeit machte d,e Gefahr eines kontinentalen Krieges un- entfesselte In" Wirklichkeit sind wir schon s e i t möglich. Seither ist der Landkrieg auf dem Konti- 1922 im Krieg, das heißt der Zeit, in der wir nent abgeichlofsen und kann Nicht wieder en fessel, aeaen die freimaurerische, demokratische und kapi- werden, abgeschlossen durch den Sieg Deutschlands, ?aMilck»e Welt das Banner unserer Revolution der durch die Nichkriegsuhrung Italiens erleichtert erhoben das danials nur von wenigen verteidigt wurde, das durch seine chaltunz gewaIttge Land-, wurde Seit jenem läge erklärte uns die Welt des Luft- und Seeftrettfrafte im engli ch-sranzosifchen Liberalismus der Demokratien und der Plutokrat,e Spiel gebunden hielt. Einige wollen heute heben Kriea Beim Ausbruch der Feindseligkeiten im haupten, daß die Intervention Jaliens verfrüht ge- Septkmbkr ?939 hatten wir zwei Kriege hin- wesen sei. Es handelt sich bei die er, Wenigen wahrte/ UNS die relativ bescheidene Opfer an Men- ] scheinlich um die gleichen die damals der Ansicht ichenleben verlangt hatten, die uns aber zu einem waren, die Intervention komme zu spat. In W>rk- unaeheueren materiellen und finanziellen Kräfte- lichkeit war der Zeitpunkt richtig,gewählt da mit aufroanb gezwungen hatten, insbefo dere was UN- ihm der Zusammenbruch eines Femdes beschleunigt sere Intervention zugunsten der R - v o lu t i o n > wurde, der sich bereits in Liquidierung befand. „Ccmadian Cruiser" gehört nach Lloyds Register der Canadian National Stearnship Company und ist in Halifax (Neuschottland) beheimatet. Er ist unter derbritischenFlagge registriert. Die britische Schiffahrt fühlt sich aber offenbar auf den Weltmeeren nicht mehr sicher und verkriecht sich hinter eine neutrale Flagge. Solche Täuschungsmanöver werben die Engländer selbst taum für aussichtsreich halten. Es liegt daher die Frag^ nahe, ob die Engländer derartigen Flaggenschmindel inszenieren in der Hoffnung, daß sich daraus bei Gelegenheit irgendeine Vermittlung zmischen Deutschland und einer neutralen Macht ergibt. Wenn das Beispiel des „Canadian Cruiser" Schule machen sollte, so mürbe es Sache der Amerikaner sein, dafür zu sorgen, daß der Mißbrauch der amerikanischen Flagge durch britische bemaffnete Handelsschiffe die Sicherheit der friedlichen amerikanischen Schiffahrt nicht beeinträchttgt. Kampfflugzeuge Treffer mit Bomben mittleren Ka- l llibcrö auf einem kleineren Kriegsschiff, einem gro- i ®en Handelsschiff und in den Hafenantagen von Bengali. 3m Raum südlich Agedabia wurden zwei Flugplätze und Truppenanfammlungen durch Bom- i Eben und Bordwaffen mit gutem Erfolg bekämpft. I Der Feind flog weder am 22. noch in der Rächt »um 23. Februar in das Reichsgebiet ein. In der N Zeit vom 15. bis 22. Februar wurden im Luft- N Sampf, durch Flak- und Marineartillerie 3 2 feind- •Xj S'Ä'i': SEsäseetät * fi Wahrend der gleichen Zeit betrugen die deutschen (be ftillenWi HGwM Erl. Nordwestlich der Hebriden wurden am L(9eWi g eg. Februar über die Mitteilung im Wehrmachtbe- . richt vom 20. Februar hinaus noch zwei wei- ' Sere große Handelsschiffe des Feindes Durd) Bomben so schwer getroffen, daß sie als oer- I Soren betrachtet werden können. Am 22. Februar Sonnten im gleichen Seegebiet ein Dampfer | don 7000 BRT. durch Bomben versenkt und plan, der von dem Oberkommando der Streitkräfte in Albanien ausgearbeitet worden war, einstimmig genehmigt wurde, und daß zwischen dem Beschluß und dem Beginn der Aktionen lediglich eine Ver- zögerung von zwei Tagen verlangt wurde, wie das ein für alle Mal festgestellt sei. Die italienischen Soldaten in Albanien haben sich glänzend geschlagen. Im besonderen sei hervorgehoben, daß die Alpenjäger mit ihrem Blut Ruhmesblätter geschrieben haben, die jedem Heer zur Ehre gereichen würden. Wenn man einmal von diesen Dingen wird erzählen und berichten können, so wird man sehen, daß der Marsch der Gebirgsdivision Julia einfach eine legendäre Tat ist. Neutrale Zuschauer sollten mit ihrem Urteil beschämt schweigen und sich nicht auf vollkommen willkürliche und verleumderische Entstellungen einlassen. Die italienischen Gefangenen, die in die Hände der Griechen fielen, belaufen sich nur auf wenige Tausende, zum größten Teil Verwundete. Die griechischen Erfolge bleiben auf taktischem Gebiet beschränkt, und nur ihre levanti- nische Großsprecherei konnte sie ins Uebertriebene verzerren. Die griechischen Verluste sind außerordentlich groß. Nun wird es bald aber Frühling werden, und, wie das die Jahreszeit und insbesondere unsere Jahreszeit mit sich bringt, gut Wetter kommen. Ich sage euch, daß gut Wetter kommen wird, und zwar nach allen vier Himmelsrichtungen. Nicht weniger gering sind die englischen V e r- l u st e. Wenn man, wie die Engländer, behaupten will, daß ihre Verluste in der Cyrenaika kaum 2000 Tote und Verwundete betragen, so heißt das, dem Drama eine groteske Note frecher Lügen hinzufügen wollen. Es muß mindestens noch eine Null an diese Zahl angesetzt werden. Seit dem 11. November, an dem englische Torpedoflugzeuge, aber nicht etwa von grlechi- . schen Stützpunkten, sondern von einem Flugzeugträger aus ihren Angriff auf latent machten, dessen Erfolg wir übrigens sofort zugegeben haben, war uns das Kriegsglück abhold. Man muß zugeben, daß das in allen Kriegen und zu allen Zeiten das Schicksal mit sich bringen kann. Ihr braucht nur an die panischen Kriege zu denken. Mit der Niederlage von Cannae schier. Rom zerschmettert am Boden zu liegen, aber mit dem Sieg von Zama wurde Karthago zerstört und geographisch wie geschichtlich für immer ausgelöscht. Unsere moralische wie materielle Kraft, eingetretene Lücken wieder aufzufüllen, ist ganz einfach enorm. Sie bildet eine der besonderen Charaktereigenschaften unserer Rasse. Gerade in diesem Krieg, der die ganze Welt zum Schauplatz hat und auf dem Meer, zu Land und in der Luft die Kontinente direkt oder indirekt aufeinanderprallen läßt, ist die Endschlacht das Entscheidende. Daß man hart wird kämpfen müssen, ist gewiß. Daß man wird lange kämpfen müssen, ist auch recht wahrscheinlich, aber das Endergebnis ist der A ch f e n f i e g. Großbritannien kann den Krieg nicht gewinnen. Italien wird, was immer auch geschehen möge, mit Deutschland Seite an Seite bis zum Ende marschieren. Jene, die versucht sein sollten, etwas Gegenteiliges zu behaupten, vergessen, daß das Bündnis zwischen Italien und Deutschland nicht nur zwischen zwei Staaten, zwischen zwei Heeren oder zwei Diplomaten, sondern zwischen zwei Völkern und zwei Revolutionen besteht, die der Geschichte dieses Jahrhunderts ihr Gepräge geben werden. Die vom Führer angebotene Zusammenarbeit deutscher Luft- und Panzerstreitkräfte im Mittelmeer ist nichts anderes als der Beweis dafür, daß alle Fronten und die an ihnen entfalteten Kraftanstrengungen gemeinsam sind. Die Deutschen wissen, daß eine Million englischer und griechischer Soldaten, 1500 Flugzeuge, ebenso viele Panzerwagen, tausende von Geschützen und mindestens 500 000 Tonnen der feindlichen Kriegsflotte auf den Schultern Italiens lasten. Die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften Deutschlands und Italiens erfolgt auf dem Boden kamerad- sckaftlicher, loyaler und spontaner Solidarität. Die Ausländer, die immer zu wilden Verleumdungen bereit sind, müssen sich gesagt sein lassen, daß die Haltung der deutschen Soldaten in Sizilien und Libyen in jeder Hinsicht eines starken Heeres und eines starken Volkes würdig ist, das in der strengsten Disziplin erzogen wurde. Das Kriegspotential der Achse ist giganstsch. Alsdann zählte der Duce zum Beweis dafür, daß die Niederlage Englunds und der Sieg der Achsenmächte sicher ist, folgende zehn Punkte auf: 1. Das Kriegspotential Deutschlands ist nach 17 Kriegsmonaten noch gigantisch gewachsen. Seine Verluste an Menschenleben haben sich im bescheidensten Rahmen gehalten. Die Verluste an Material werden durch die ungeheuere Kriegsbeute mehr als ausgeglichen. Die Einheit des politischmilitärischen Kommandos ist in den festen Händen des Führers, jenes Mannes, der einstmals ein einfacher Kriegsfreiwilliger war und heute den Operationen einen geradezu hinreißenden, unwiderstehlichen revolutionären, das heißt nationalsozialistischen Schwung gibt, der alle von den höchsten Generalen bis zum letzten Soldaten in Bewegung setzt. Großbritannien wird das binnen kurzem noch einmal zu spüren bekommen. 2. Die deutschen Rüstungen sind qualitativ und quantitativ unendlich größer als zu Beginn des Krieges. Deutschland hat seine Effektivbestände noch lange nicht eingesetzt, wie übrigens auch Italien nicht. Wir haben heute über zwei Millionen Mann unter den Waffen, aber noch im Laufe dieses Jahres können wir bis auf vier Millionen kommen. 3. Während Deutschland im Weltkrieg von Europa und der Welt abgeschnitten war, ist die Achse heute Herr des Kontinents und außerdem mit Japan verbündet Im Mittelmeer ist uns Spanien befreundet. Bleibt Rußland. Aber feine Grundinteressen legen ihm auch für die Zukunft eine Politik guter Nachbarschaft nahe. Europa ist also, abgesehen von Portugal und von der Schweiz, und noch für einige Zeit von Griechenland, ganz außerhalb des Einflusses von England, ja ist gegen England. 4. Diese Lage ist eine ganz klare Umkehrung dessen, was 1914 bis 1918 war. Damals war die Blockade eine furchtbare Waffe in den Händen Englands. Heute ist sie stumpf geworden, weil England unter dem Druck der Gegenblockade der Luft- und Seestreitkräfte der Achse steht und immer mehr bis zur Katastrophe dieser Blockade ausgesetzt sein wird. 5. Die innere Haltung der Völker der Achse ist der Haltung des englischen Volkes unendlich überlegen. Die Achse kämpft mit der Gewißheit des Sieges. England kämpft, weil es, wie Halifax sagte, keine andere Wahl hat. Es ist im höchsten Grade lächerlich, auf ein eventuelles Nachgeben der inneren Haltung des italienischen Volkes zu hoffen. Das wird niemals eintreten. Von Sonderfrieden sprechen kann nur ein geistig Minderwertiger. Daß Churchill die Beschießung der Industrieanlagen von Genua anordnete, um den Arbeitsprozeß zu unterbrechen, ist begreiflich, aber eine Stadt bombardieren zu wollen, um ihre innere Haltung zu zermürben, bedeutet, daß er auch nicht im entferntesten die lateinische Rasse, ihr Temperament und die geistige Einstellung der ligurischen Bevölkerung kennt. Es bedeutet, die Bürgertugenden und die urstolze Vaterlandsliebe eines Volkes mißachten, das an seiner Meeresküste dem Vaterlands einen Columbus, einen Garibaldi und Mazzini gegeben hat. 6. England steht allein. Diese Vereinsamung treibt es zu den Vereinigten Staaten, bet denen es verzweifelt und dringend Hilfe verlangt. Die industrielle Leistungsfähigkeit der USA. ist be» stimmt grandios, aber wenn sie von Nutzen sein soll, müssen ihre Lieferungen ungestört nach England gelangen können und von solchem Ausmaß sei, daß sie nicht nur die bereits erlittenen und die künftigen Zerstörungen an den industriellen Anlagen Englands wettmachen, sondern eine Ueberlegenheit über Deutschland schaffen, was schlechtweg unmöglich ist, weil heute Manner, Maschinen^ Rohmaterial des ganzen europäischen Kontinents mit Deutschland zusammenarbeiten. 7. Wenn England fallen wird, dann wird der Krieg sein Ende haben, auch wenn er Japan gegen die britische Panikmache in Ostafien. Mailand, 23. Febr. (Europapreß.) Der' „Gaz- zetta del Popolo" erklärte der japanische Botschafter Zemdei Horikiri, Japan begegne der englischnordamerikanischen Hetze im Fernen Osten m i t vollkommener Ruhe. England befinde sich in einer äußerst schwierigen Lage. Es überrasche daher nicht, daß es zu allen Agitations - mitteln greife, um auf die Vereinigten Staaten Einbruch zu machen. Japan habe seine Staatsangehörigen in den Vereinigten Staaten nidjt heim- berufen. Es sei auch kein Grund vorhanden für einen Auszug der Engländer und Nordamerikaner aus Japan und den von Japan besetzten Gebieten in China. Japan hege durchaus keine A n g r i f f s a b s i ch t e n. Die auswärtige Politik Japans bleibe auf den D r e i e r p a k t begründet, der nicht für eine Kriegsausweitung abgeschlossen worden sei, sondern zur Schaffung eines dauerhaften Friedens. Amerikanische Bomber für Singapur. Neuyork, 21. Febr. (Europapreß.) Wie „Nem Uort Post" meldet, würden die neuesten Bomber über den Pazifik nach Singapur geflogen. Die Bomber gehen zunächst nach Hawai, wo sie von britischen Fliegern für Singapur abgenommen werden Das Entgelt für die Piloten und Mannschaften liege zwischen 600 und 1000 Dollar je Flug. In Washington hält man die Lage im Fernen Osten für eryster, als man bisher vermutete. Militär- experten schätzen, daß mit einer Zwischenlandung in China zum Tanken 60 Bomber durchaus in der Lage wären, in einer einzigen Nacht Japans größte Städte mit ihren leichten Holzbauten in Brand zu werfen. — Englands Panikmache in Ostasien scheint ihren Zweck zu erreichen, die USA. für Abgabe vou Flugzeugen in bislang nicht vorgesehenem Ausmaß zu bewegen, um durch ihren Einsatz die britische Stellung in Singapur zu entlasten. Roosevelt will der Opposition einen Maulkorb umhängen. Washington, 23. Febr. (Europapreß.) Die oppositionelle Senatoren W h e c 1 e r und Clark kritisieren Roosevelts Mahnung an Presse und Kongreß, sich in militärischen und außenpolitischen Reden Dritten gegenüber mehr Zurückhaltung auf; zuerlegen. Jeder, so äußerte sich Wheeler, der nicht für den Krieg sei, bekäme bald einen Maulkorb u m g e b ä n g t. Es sei einfacher, ein Volk heimlich in den Krieg zu manövrieren, als wenn es die Tatsachen kenne. Der Vorsitzende des Militärausschusies des Repräsentantenhauses, Morris Sheppard, hingegen sagte, Roosevelt habe vollkommen recht. In politischen Kreisen glaubt man an einen Versuch des Präsidenten, bald nach Verabschiedung der Englandhilfe-Vorlage der Presse einen Maulkorb anzulegen. Roosevelt versuche ja schon leit langem, die Presse zu diskreditieren. Roosevelt und die ihm nahezustehenden Kreise sollen ganz systematisch bemüht sein, das Vertrauen der USA.- Oeffentlichkeit in die Presse zu untergraben. Der Grund hierzu sei in den Haßgefühlen zu suchen, die Roosevelt gegenüber der Presse habe, weil diese bei der Präsidentenwahl sich vorwiegend gegen seine Person eingestellt habe. Der Kampf um die Englandhilfe. Washington, 22. Februar. (Europapreß.) Der fünfte Tag der Senatsdebatte über das England- Hilfe-Gesetz stand wieder unter dem Zeichen der Opposition, die sich weiter energisch gegen die Annahme dieses Gesetzes wendet. Der republikanische Senator Brooks aus Illinois bezeichnete die Vorlage als „Sprung in die Diktatur" und als Vorbereitung zur aktiven Kriegsteilnahme der USA. Es sei höchste Zeit, ein Ende mit dem feigen Gerede zu machen, die USA. hätten vor Deutschland Angst. Der demokratische Senator ®ilette(3oroa) nannte die Vorlage ebenfalls einen Auftakt zur Kriegsteilnahme der USA. Der demokratische Senator Bulow (Süd-Dakota) erklärte in seinen, scharf antibritischen Ausführungen, der Krieg gehe nicht um Menschenrechte, sondern um die Auseinandersetzung zwischen Deutschland und England. England stehe offenbar auf dem Standpunkt, jede europäische Grenzveränderung bedürfe englischer Zustimmung. Er sehe nicht den geringstem Grund für dte USA., sich über Hitlers europäisches Programm aufzuregen. England versuche offenbar wieder einmal, den europäischen Kontinent zu dirigieren. Der demokratische Senator Clark erklärte, daß das Englandhilfegesetz denWegzurnKriegbe. beute. Zum amerikanischen Volk gewandt, sagte er: „Ihr bewegt euch durch gefährliche Stromschnellen, von Mißinformationen, Halbwahrheiten, rührseliger Hysterie und wohlfinanzierter Propaganda. Durch internationale Finanz männer, die große Reichtümer aus dem Blut eurer Söhne ziehen werden, werdet ihr dorthin gebracht. Die endgültige Folge des Englandhilfegesetzes wird sein, eure Söhne den Tyrannen aller Welt zu verpachten und zu verleihen. Die Schuld wird jedoch nie be- z a h l.t werden, weil viele eurer Söhne nicht zurück- kehren werden. Ironischerweise ist die Nummer der Gesetzes 1776 eine heilige Jahreszahl in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Es dürfte ein sonderbarer Schicksalsstreich fein, wenn die gleiche Zahl, die den Vereinigten die Freiheit gab, diese Frei, beit wieder wegnimmt Wenn ihr kleinen Leute Amerikas und euere Kindeskinder für dienlichsten hundert Jahre arbeiten und schuften müßt, um Zinsen für Milliarden und aber Milliarden zu zahlen, die Europas blutiger Krieg kostet, nur um die Habgier internationaler Finanziers zu befriedigen, dann werdet Ihr wissen, was Krieg bedeutet." etwa in den Ländern des englischen Imperiums noch weitergehen sollte, falls nicht, was wahrscheinlich ist, diese Länder, wo bereits eine gewisse Gärung vorhanden ist, ihre Unabhängigkeit verwirklichen wurden. Dann würde man nicht nur vor einer Veränderung der politischen Karte Europas, sondern vor einer Veränderung oer politischen Karte der ganzen Welt stehen. 8. Italien fällt bei diesem gigantischen Geschehen eine erstklassige Rolle zu. Auch unser Kriegspotential wird Tag für Tag qualitativ und auanti- tativ besser. Zwei von den drei großen in Tarent getroffenen Kriegsschiffen stehen unmittelbar vor ihrer völligen Wiederherstellung. 9. Daß das faschistische Italien es gewagt hat, sich mit Großbritannien zu messen, mar ein Akt verantwortungsbewußten Mutes. Die Völker werden groß, wenn sie wagen, wenn sie sich Opfer unterziehen, nicht aber wenn sie sich als niedrige Schmarotzer an den Rand der Straße fetzen und warten. Nur wer kämpfend die Geschichte gestattet, kann Rechtsansprüche für sich geltend machen, die einfachen Zuschauer niemals. 10. Für einen Sieg über die Achse müßte das englische Heer auf dem Kontinent landen, in Deutschland und Italien einfallen, ihre Heere vernichtend schlagen, und das kann nicht einmal einem Engländer adch nur im Traume einfallen, wenn er auch vom Gießener Staditheaier. Norbert Schultze: „Schwarzer Peter". Seit Humperdincks „Hänsel und Gretel" hat es manchen zur Märchenoper hingezogen. Siegfried Wagner bemühte sich, die Märchenwelt auf der Bühne lebendig werden zu lallen. Eine Reihe von Weihnachtsspielen mit Musik knüpfte an das Märchen an, weil gerade seine Welt dem kindlichen Emp- slnbungskreis am nächsten steht, zumal in der Verbindung mit dieser Festzeit des Jahres. Eine Märchenoper für Kinder zu schreiben findet im Wesen der Oper seine Begrenzung. Wenn auch die Oper, zumal die romantische Oper, das Zauberhafte und das Wunderbare gerne in sich schließt, so sind an- .dererseits die traditionellen Ausdrucksmittel der Oper in den meisten Fällen dem kindlichen Aufnahmevermögen zu fernliegend. Norbert Schultze, der vielen durch seine Musik zu dem Film „Feuertaufe" bekannt ist, der uns aber allen mit seinen kernigen Liedern „Wir fliegen gegen Engeland" und dem „Lied vom UBootsmann" geläufig ist, hat nun eine Märchenoper verfaßt für „kleine und große Leute", „Schwarzer Peter". Es lehnt sich mit diesem Werk aber nicht an ein eigentliches Volksmärchen an, sondern die Geschehensgrundlage für seine Oper bildet die Dichtung des Flensburger Volksdichters und Hafenarbeiters Heinrich Traulsen, die in Ueberarbcitung durch den Erforscher und Sammler des plattdeutschen Märchens Professor Wilhelm Wisser 1904 bei dem Märchenwettbewerb der „Woche" Preisträger wurde. Es handelt sich hier also weniger um ein Märchen wie etwa die Grimmschen, die in ihrer Symbolik noch manches an Volksbrauch und mythologischen Anklängen aus alter Zeit konserviert haben, sondern um eine schlichte Erzählung, die unterhaltsam sein will und unbekümmert um Verknüpfung und tiefere Motivierung am wundersamen Geschehen selbst ihr Genüge findet. Das Textbuch von Walter L i e ck gibt sich infolgedessen sehr naiv und fordert von dem Hörer nichts als kindliche Gläubigkeit und Phan- taste. Alles was geschieht, will und soll so hingenom- men werden, wie es als Tatsache erkannt wird, ohne Hintergründigkeit, ohne Nachdenklichkeit. Es ist ganz auf das Gefchehensbedürfnis der Kleinen abgestimmt, ja stellenweise scheint das Mitwirken der Kleinen im Zuschauerraum erwünscht. Zwei Könige, deren vornehmster Lebensilchatt tat „Schwarzer-Peter"-Spielen ist, entfremden und finden sich wieder durch ihre Kinder. Ein lustiges Spiel, das selbst da, wo es tragisch erscheinen könnte, mit leichter Hand die Lösung schafft. Dem Musiker standen zwei Wege offen. Er konnte einmal das Naiv-Primitive des Textes in ein musikalisches Gewand kleiden, das besonders auch den Erwachsenen zu fesseln vermochte, indem er das Geschehen mit der eindringlichen Kraft der Musik zur Seelenschilderung vertiefte. Der zweite Weg stellt sich auf die Basis des Textes und kleidet in seinem Sinne das Geschehen musikalisch ein. Norbert Schultze folgt diesem Unproblematischen der Dichtung; er findet in einfachster, sehr eingängiger Melodik, sich stellenweise auf die Pentatonik des Kinderspielliedes stützend, volksmäßig anklingend und so der Welt des Kindlichen entsprechend, den Weg zu den jugendlichen Hörern. Die stark im Volkstümlichen verwurzelte Erfindungskraft Norbert Schultzes prägt sich aber ganz besonders in den Tanzweifen aus, die schwungvoll und frisch aus dem unerschöpflichen Born der Volkskunst schöpfen und in der Ausstrahlung der Szenen zu zünden vermögen. Mit allen Mitteln der Satzkunst wohlvertraut, läßt er da Gegenthemen in Natürlichkeit heraussprießen, und auch sonst unterstützt und vertieft er die an sich primitiv erscheinende Melodik durch ostinate Themen, so im „Schäferlied" Die musikalische Formgestaltung wird durch den Text durch die Aneinanderreihung von Liedsätzen bestimmt. Größere Abschnitte läßt er gern durch ein grundlegendes Thema beherrschen und somit an Einheitlichkeit gewinnen. (..Bin ich auch ein armer König.") In der „Kindelbier-Szene" wird z. B. der Ländler und in der „Handwerker-Szene" des dritten Bildes die Polka zum treibenden Impuls. Die Weise des Spielmanns wird zum Leitgedanken für das ganze Stück in ihrer häufigen, fast symbolhaften Wiederkehr. Darüber hinaus aber erhebt sich Norbert Schultze an einzelnen Stellen zu einer besonderen Höhe des Ausdrucks, die für feine künftigen Leistungen im Rahmen etwa der Volksoper berechtigte Hoffnungen zu erwecken vermag. Das „Wiegenlied" erscheint ebenso stimmungs- gebunden wie das Lied des Besenbinders charakte- ristisch. Zu einem musikalischen Höhepunkt, der den vorgesetzten Rahmen der Kinderoper sprengt, wächst sich die Liebesszene des jungen Paares aus. Hier ist der Zauber der Heide ebenso eingefangen wie das tiefe Empfinden, das die beiden jungen Menschen durMtrömh dir sthöns melodisch» Avis verbindet sich mit schwelgendem Wohlklang der Stimmen. z » Die Inszenierung dieser Over fordert vom Spiel- (eiter ein ungemein feines Takt-, man möchte fast sagen, Fingerspitzengefühl. Denn es ist nicht leicht für einen Erwachsenen, den das Kinderherz treffenden Ton zu finden, ohne dabei kindisch ober gar lächerlich zu wirken Max Schwarze vom Deutschen Theater in Wiesbaden als Gast ließ die Märchensphäre in ihrer Unbekümmertheit so sich erschließen, daß selbst der Erwachsene von ihr gefangen werden konnte. Frei von Uebertreiblmgen entwickelte sich das Geschehen in gelöster Natürlichkeit, dabei ebenso bedacht in der Gruppierung und Durchdrinaung der Massenftenen, dem Auge anziehende Bilder zu geben. Die innere Bewegtheit und Gliederung der einzelnen Szenen geschah im engsten Kontakt mit dem Musikalischen und her zeichnerische Charakter wurde rhythmisch, plastisch in Mimik und Gebärde umgesetzt. Es gelang der Spielleitung die meist vordergründige Handlung da, wo die Szene es gestattet, mit durchbrechendem Empfinden zu füllen und die Figuren des Spieles in ihrer Menschlichkeit erleben zu lassen. Berechtigten Anteil an der Wirkung des Spiels hatte Karl Löffler mit feinen schönen stimmungs- kräftigen Bühnenbildern, die durch die Beleuchtungs- führung (Remigius Konen) in ihrem Stimmungswert vertieft und gesteigert wurden. Die Tanzgruppe (Irmgard T r ö m e l) bereicherte das bunte anziehende Geschehen organisch sich eingliedernd und zu eigenen Werten herauswachsend, zumal im fünften Bild bei der Blumenparade. Die Musik in ihrer charakteristischen Instrumentation fordert ebenso herzhaftes Zugreifen wie feines Nachgeben, den Stimmungen folgend. Dem entsprach Otto Söll- n e r mit unpassendem Empfinden Er musizierte mit Frische unbx lebendigem Impuls und auch mit Schlagfertigkeit, allerdings nicht ohne leichte Schwankungen des 'Einvernehmens zwischen Sänger und Orchester. Die große Zahl der Darsteller folgte sichtlich dem einheitlichen Ziel der Spielleitung. Jeder gab das ihm Zustehende, so runbete sich das Ganze zur geschlossenen Einheit. Kontrastreich waren die beiden Könige abgeprägt: wohl standesbewußt, würdevoll und doch wieder so menschlich nahe- kommend in seiner Einsamkeit und in seinem väterlichen Fühlen war König Klaus (Bern- hach SLmitz). urwüchsig nutfin in der Trink' szene, machtvoll gebieterisch in der Stimme. Als armer König erschien Harrn G r ü n e k e , willig er« geben in sein Schicksal, echt in Haltung und (Be* bärbe, gesanglich sickstpointlert einfügend. Als Spiel* mann leitete Gustav Bley die Geschicke, ein liebe« voller Freund der Kinder wie auch stets bereiter, menschlich teilnahmsvoller Helfer der Großen. In musikalischer- Frische und Ausgeglichenheit veran« schaulichte er seinen Part mit Leichtigkeit der Tongabe und fühlender Innigkeit des Klanges. Das Natürliche, Kindliche, Unerfcbloffene der Erika wurde durch Liesel Schröter-Beckers sehr fein erfaßt, warmes Empfinden strahlte aus ihrer Stimme in der finnig und schön gelungenen Liebes* fzene. Den Roderich gab Kurt K a n i e ck (Stadt- tbeater Pforzheim) naturburschenhaft, lebendig tmb gewitzt Seine Stimme kam nicht in dem erwünschten Format zur Geltung. Als Königin Margarete zeigte Ilse Win dold warme Mütterlichkeit; den Besen- binber erfüllte Gustav Brunn mit charakteristischer Note. Die streitbaren Ammen wurden sehr nlastisch verkörpert durch Cilly M a u e r unb Martha Neuhausen. Die frohe beschwingte Sphäre der Bühne ariff halb auf bie Zuschauer über, und die Großen fühl- ten sich wieder jung unb bankten mit herzlichem Beifall. Dr. Hermann Hering. Tier Fähnrich. Der Fähnrich Heinrich Foveaux, der mit dem Honv^b-Infanterieregiment Nr. 29" zu Beginn des Weltkrieges ins erste Gefecht kam, merkte dabei, baß die noch unerfahrene Mannschaft unter dem serbischen Feuer ihre Ruhe verlor und zu hastig und ohne zu zielen schoß. Sofort erhob er sich und stand aufgereckt zwischen den Schützen wie auf dem Eremierplatz, als übte er dort die Schwarmlinie ein. Wie er es Hundermal im Frieden getan, r’ef er auch hier die Soldaten mit Namen an, befahl, den Gegner ordentlich aufs Karn zu nehmen, langsam abzubrücken unb bas Gewehr nicht zu ver« reißen, und gab ihnen mit solchen altgewohnten Worten Mut und Zuversicht zurück Ihr nun treffsicheres Schießen leitete er auch weiterhin aufrecht und schien lange Zeit gefeit zu fein gegen dis serbischen Kugeln, bis ihn endlich doch eine nieder« warl. Da rief er, im Sturze noch die Kämpfenden aufpeitühenb unb bem Sieg verschworen: „Seht ihrs, Ungarn, wie lang die da drüben brauchen, um einen Mann zu treffen, der wie eine Scheibe öehU* Heinrich AUisd° Die Straßburger Ltniverfltät italienischen Jndustriearbeiter-Verdandes. engherzigen Art mag aesvrochen die Franzosen, deren Kultur im1 von Aus dem Reich Zuschuß zu einer aus pri- orbenen Lebensgrundlage ' be- a l s Deutsche Reichspost Die Nichtversicherten in der Altersversorgung Deutschland begrüßt die türkisch- bulgarische Freundschastserklärung. Istanbul, 23. Febr. (DNB.) Botschafter von Pap en gab in Ankara ein Abendessen für den bulgarischen Gesandten^K i r o f s mit einer Anzahl türkischer Freunde. Der Botschafter beglückwünschte dabei den bulgarischen Gesandten Joroie den stellvertretenden Generalsekretär des türkischen Außen- Iniinisteriums aufs herzlichste zur türkifch-bulgari- cheü Erklärung. Botschafter von Papen brachte zum Ausdruck, daß die Reichsregierung diese erneute Betonung guter nachbarlicher Beziehungen nnb Absichten der beiden befreundeten Mächte auf dem Balkan mit Sympathie begrüßt habe. Wie stets, so auch hier, gereiche es Deutschland zur großen Befriedigung, die freundschaftlichen Be- Ziehungen der Balkanvölker' im Sinne der Politik ; einer neuen friedlichen europäischen Ordnung sich entwickeln zu sehen. Engländer verlassen Bulgarien. Sofia, 23. Febr. (DNB.) Das Englische Jnsti- ! ut in Sofia hat seine Vorlesungen eingestellt und «eine bulgarischen Angestellten entlassen. Die eng- ischen Beamten bereiten sich zur Abreise nach Istanbul vor, desgleichen sind auch einige Beamte der englischen Gesandtschaft sowie verschiedene Ange- vorige anderer englischer Gesandtschaftsmibglreder nereits nach Istanbul abgereist. B e r l i n, 22. Febr. (DNB.) Das Ergebnis der am „Tag der deutschen Polizei" durchgeführten Sammlung für das Winterhilfswerk lautet 31,5 Millionen Reichsmark. Das ist das bisher stolzeste Ergebnis, das umso höher zu bewerten ist, als es pater Initiative erworbenen Lebensgrundlage ' betrachtete, sichert das kommende Versorgungswerk den G r u n d st o ck der Lebenshaltung von Staats wegen und weist der privaten Spartätigkeit den Aufbau auf diesem Fundament zu. Die kommende Altersversorgung leugnet keineswegs die Notwendigkeit des Sparens und der zusätzlichen Arbeit des versorgten Volksgenossen. Sie will aber dem wirtschaftlichen Vorwärtsstreben der Masse des schaffenden Volkes endlich festen Boden unter den Füßen geben. Dr. Ley betont, daß die kommende Altersversorgung keine Reform der Rentenversicherung ist, sondern eine revolutionäre Neuschöpfung. Etwa in einem Vierteljahr wird die neue deutsche Universität in Straßburg ihre Lehrtätigkeit wieder ausnehmen. Manches mag in diesen Tagen geschrieben werden, das an die Entwicklung der ersten Straßburger Universität von der Lateinschule zur Hochschule in der Zeit der Reformation und des Humanismus erinnert, selbstverständlich tauchen auch die Erinnerungen an den jungen Goethe auf, die man am besten in seinen Erinnerungen „Dichtung und Wahrheit" nachliest; und auch von der engherzigen Art mag gesprochen werden, mit der Bei einem Empfang aus Anlaß des 70. Geburtstages des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Staatsrat Reinhardt, überbrachte der Reichswirtschaftsminister und Präsident der Deutschen Reichsbank Funk dem Jubilar die Glück- wünsche des Führers. Lord H e r l e ch, der unter seinem früheren Namen Ormsby-Gore lange Jahre Mitglied des britischen Kabinetts war, wurde zum britischen O b e r k o m « missar in der Südafrikanischen Union sowie für Basutoland, Betschuanaland und Swaziland ernannt. uik uttcn immer nur national begrenzt, gewissermaßen „ichbezogen" ist, mit den Erinnerungen an die richtige deutsche Universität von 1872 bis 1918 aufgeräumt haben. Allein diese vielfältigen Gesichtspunkte, die sehr 7>9Ht Sud //ewwit »pAveu mit dem ! Alk sind wir heute aufs Sparen eingestellt, um in allen Lebenslagen sicher zu sein. Das Postsparbuch macht das Sparen großer und kleiner Beträge für den Sparer in der Heimat ebenso leicht und bequem wie für den Sparer an der Front 1 Einzahlungen und Abhebungen können bei sämtlichen Postämtern, Poststellen und Landzustellcrn in Großdeutschland vorgenommen werden. Selbst kleinste Pfennigbeträge können in Form von Briefmarken mit der Postsparkarte für das Postsparbuch zusammengespart werden. Wer im Felde steht, kann seine Ersparnisse mit Feldzahlkarte auf sein eigenes Postsparbuch oder auf das Pöstsparbuch von Angehörigen einzahlen. Man kann auch Postsparbücher für Dritte ausstellen lassen. Deshalb ist das Postsparbuch die gegebene Sparmöglichkeit Für jeden Deutschen. Gehen Sie noch heute zu Ihrem Postamt. Verlangen Sie die ausführliche „Anleitung für Postsparer“ und lassen Sie sich ein Postsparbuch ausstellen. gewchK r ein aM .öfter Miki Opfer i*: ’brioe I i unb vM geMk- hen, die ö m6W in DeutMl nidM^I >m Snpw | er (iwh[* I Was bedeuten die 31,5 Millionen? Der „Tag der deutschen Polizei" ein Triumph des Sozialismus. Auftakt iri kr°tW . « ■ N die1 ld (Englori ibpunlt, \(t ’c 'lerg euro;» nd vrrsch en Äonti^' erhörte, (j lÄriejfJ ibt, focht-' 'tromschnkvü" i, rühchtzl inda. DurjL nner, M eurer M acht. Die 6.! 3 roirti |iir.| zu Derpadjial och nieh- nicht juriij Nummer d« ' in der ürfte ein h gleiche U iese Fun i ihr nehm iber für driften mff. Milliarden n iffef, mir b i $u hefried eg bebeuit:' ke.El hing nd. mgl >icke, em H stets btlt-I r *"\ s-Ä f et« „I te ngenen^J , lebend! I im 'argarete^I •it; >t > r und p . wl t Der S 3*1 jnerhe ftiSs.1 d." ««1 P'I iri®1 w I Ä-A! jterß>" Lje^'i Kleine politische Nachrichten. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribien t r o p empfing im Landhaus Fuschlden. neu «nannten Kaiserlich Japanischen Botschafter Hiroshi Kshima zum Antrittsbesuch. An den Besuch schloß sich eine längere herzliche Aussprache. Der jugoslawische Außenminister Cmcar Markowitsch trifft zu einem Staatsbesuch in Erwiderung des Belgrader Besuches des verstorbenen Lußenministers Graf Csaty am 26. Februar __ Der Fllm „Sieg im Westen" wurde in einer Sonderveranstaltung der deutschen Gesandtschaft in Sofia vorgeführt. Unter den Zuschauern sah man Ministerpräsident Professor Filoff sowie viele Generale, darunter auch den ehemaligen Oberkomman- dierenden der bulgarischen Armee, General Sche- k o f f, ferner die diplomatischen Vertreter der befreundeten Länder. \ Auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley traf Präsident Capoferri zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin ein. Capoferri ist Mitglied Budapest ein, wo die Ratifikationsurkunden des des Großen Faschistischen Rates und Präsident des ungarisch-jugoslawischen Freundschaftsabkommens " " *“ ausgetauscht werden. bemvurf erleichtert. Aus diesem Grunde dürfen für die Dauer des Krieges bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie bei Hausinstandsetzungsarbeiten die Außenflächen von Gebäuden nicht mehr hell geputzt oder hell ge- strichen werden. Die Außenflächen sind vielmehr dunkel zu halten und der Umgebung anzupassen. Oer Literaturpreis der SA. Berlin, 22. Febr. (DNB.) Der Stabschef der SA. hat den Literaturpreis des Arbeitskreises der SA. für Kunst und Wissenschaft dem SA.-Sturm- bannführer Dr. Hans Snyckers zuerkannt für seine Bücher „SA.-Wehrmannschaften — Wehrbereites Volk" und „Tagebuch eines Sturmführers". Er hat in ihnen den Wehrerziehuntzsauftrag der SA., die Einsatzbereitschaft und das Kämpfertum des SA.-Mannes wahr und lebendig dargestellt. Snyckers wurde 1914 in Leipzig geboren. IM Februar 1933 trat er in die Motor-SA. ein. 1934 wurde er in den hauptamtlichen SA.-Dienft übernommen und war bis 1937 SA.-Adjutant und SA.- Verbindungsführer beim Gauleiter in Baden. Dann erfolgte seine Kommandierung zur Adjutantur des Stabschefs. Später führte er den SA.-Sturm 26/247. Seit dem 1. Februar 1940 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hauptamt Führung der Obersten SA.-Führung tätig. Er ist Inhaber des SA.- Wehrabzeichens, der Flugscheine A 2 und B 1, sowie des Deutschen Reiterabzeichens. 1937 promovierte er zum Doktor der Staatswissenschaften und 1940.zum Doktor der Rechte. KeineOurchbrechungdesKinderschutze« Der Reichsarbeitsminister befaßt sich in einem Erlaß mit Klagen, daß oolksschulpflichtige Kinder in zunehmendem Umfange zum Austragen von Brötchen ab*6.30 Uhr herangezogen werden, Der Minister ersucht Ausnahmegenehmigungen | für die Beschäftigung von volksschulpflichtigen Kindern mit dem Austragen von Gebäck in den frühen Morgenstunden nicht zu erteilen. Er verweist auf eine Entscheidung des Preiskommissars, daß der Bäckermeister von der Verpflichtung z um Austragen befreit ist, wenn er der Preisüberwachungsstelle gegenüber nachweist, daß er keine geeigneten Arbeitskräfte erhalten kann. Der Ersatz der fehlenden Kräfte durch Kinder kommt niujt in Betracht. Der Minister wünscht, daß der gewerblichen Kinderarbeit bei dem gegenwärtigen Mangel an Arbeitskräften besondere Aufmerksamkeit gewidmet und jeder ungesetzlichen Beschäftigung von Kindern, die ihre Gesundheit gefährden würde, entgegengetreten wird._____________ naheliegen, dürfen ruhig einmal zurücktreten gegenüber der tiefen und starken Wirkung, die die deutsche Universität, die das Bismarckreich in Straßburg errichtet hat, unterirdisch auf unsere Tage aus- geübt hat. Die deutsche Universität, die 1872 in Straßburg errichtet wurde, hatte einen ganz gewaltigen Dor- 1 teil: sie war mit sehr jugendlichen Professoren besetzt. Erinnern wir uns recht, so betrug das Durchschnittsalter der Dozenten im Jahre 1872 nur 34 Jahre — ein für jene Zeit ungemein niedriger Lebensdurchschnitt. Und aus ganz Deutschland, ja sogar aus dem jetzigen. Sudetenland strömten Lehrer herbei, die bis in die Tiefe ihrer Seele die große Schicksalswende empfanden, die die Einigung des Reiches bedeutete. Gewiß waren jene Menschen zeit- gebunden. Sie waren national-liberal, aber es war noch ein nationaler Liberalismus, der auf einem urkräftigen Empfinden fußte,, es war eine geistig» Richtung, die diese Menschen verband, es waren nicht jene spezifischen Wirtschaftsemflüsse, die späterhin das Wort „nationalliberal" — genau so wie manches andere Wort — als tarnende Deckung gebrauchten und mißbrauchten. Es war kein Zufall, daß diese Lehrer der Straßburger Hochschule ihre Mission so bedeutsam empfanden, daß Straßburg mit dem Elsaß dem Reich verloren gegangen war durch jenen Westfälischen Frieden, auf den der Führer am 30. Januar 1941 das Wort gemünzt hat: „Drei Jahrhunderte lang hat es ein Deutschland praktisch nicht gegeben." Jene Straßburger Hochschullehrer aber wußten, daß diese schreckliche, reichslose Zeit vorbei ist; und darum war ihr Wirken so ganz und gar mit dem neuen Reichsgedanken verbunden und ihm geweiht. Sie wußten auch ein anderes: daß das deutsche Elsaß in seinem Bewußtsein deutsch geblieben war trotz alledem bis zur französischen Revolution und jenem Napoleon, der 36 elsässische Generale in seinem Dienst hatte. Von der französischen Revolution erst datiert die Zeit, wo das in seinen breiten Schichten deutsch sprechende Elsaß innerlich von Zum kommenden Altersversorgungswerk macht Dr. Ley im „Angriff" Mitteilungen über die Be- Handlung der Nichtversicherten und der fteiwillig Versicherten. Während die alte Sozialversicherung Die Umstellung könne sich natürlich nicht in einem langwierigen Prozeß millionenfacher Rechtsauseinandersetzungen abspielen. Das Neue müsse traft revolutionären Hoheitsaktes unvermittelt an die Stelle des Alten treten. Es sei nicht daran zu zweifeln, daß zunächst einmal im großen Durchschnitt die kommenden Leistungen wesentlich höher sein werden als die nach dem bisherigen System jemals durch Beiträge zusammengeklebten Renten. Das Versorgungswerk greife über den Kreis der bisher Sozialversicherten hinaus. Es werde alle Volksgenossen umfassen, gleichgültig, welchen Berus sie zufällig ausgeübt haben. Versicherte und Nicht- versicherte stehen vom Tage der Einführung des Dersorgungswerkes an gleich. Das entspreche dem Gebot der volksgemeinschaftlichen Gerechtigkeit. Insbesondere dürfe man dabei nicht vergessen, daß von den Einnahmen der Rentenversicherung in den letzten Jahren etwa ein Fünftel aus Mitteln des Reiches und damit aus dem allgemeinen Steueraufkommen stammte, zu dem die nichtoersicherten Volksgenossen erheblich beitragen. Auch unter diesem Gesichtspunkt sei eine unterschiedliche Behandlung nicht gerechtferttgt. Wollte man sie dennoch erzwingen, so würde das Dersorgunas- werk von Anfang an mit Unzulänglichkeiten belastet werden. Eine besondere Zwischenstellung nehmen jene Volksgenossen ein, die durch die alte Sozialversicherung veranlaßt worden sind, freiwillig Beiträge zu leisten. Sie haben ihre persönliche Sparkraft den Versicherungsträgern anvertraut. Dr. Ley erklärt, es sei schon jetzt vorauszu- sehen, daß die Versorgung höher sein wird, als die aus Pflichtbeiträgen und freiwilligen Beiträgen zusammen erworbenen Rentenansprüche, nicht, um materiellen Forderungen zum Recht zu verhelfen, sondern um den von den freiwillig Versicherten Verschlechterung im Befinden Alfons XIII. 51 o m, 23. Febr. (Europapretz.) In dem Befinden ■es früheren spanischen Königs Alfons XIII. ift bamstagnachmittag eine Verschlechterung eingetreten. Der König hat auf eigenen Wunsch kurz nach Mit- srnacht vom Jesuitenpater Lopez, Professor oer Zregorianischen Akademie, die letzte Oelung emp- onaen. Der Kranke ist bei vollem Bewußtsein. Kurz vorher hatte er sich noch mit dem italienischen Thronfolger unterhalten. Der Thronfolger hatte sich n vorgerückter Stunde an das Krankenlager beleben. Am Nachmittag hat das italienische Herrscheraar den Kranken besucht. Mißbrauch des Alkohols und der Narkotika noch so uns dem Gleichgewicht gekommen und ins Delirium geraten sein mag. Nun muß noch don dem gesprochen werden was In den Vereinigten Staaten vor sich -geht und was eine der kolossalsten 'Mystifikationen SarfteUt, die die Geschichte kennt. Eine trügerische SßorfteUung, eine Luge liegen dem amerikanischen Interventionismus zugrunde. Eine trügerische Vorstellung ist es, daß die Vereinigten Staaten noch eine Demokratie seien, während sie in Wirklichkeit eine politisch und finanziell vom Judentum geherrschte Oligarchie, ausgeübt durch eine höchst persönliche Form der D i f t a t u r, sind. Eine Lüge ist es, daß die Achsenmächte nach England Amerika angreifen wollten. Weder in Rom noch in Berlin werden phantastische Pläne dieser Art aus« geheckt. Solche Pläne könnten nur von einem irren- hausreifen Kopf flammen. Wir sind zwar totalitär jnb werden es auch bleiben, aber immer mit den fisüßen auf dem Boden. Die Amerikaner können rifaig sein und brauchen nicht an die Exi- lenz des großen bösen Wolfes au glauben, der sie verschlingen will. Auf jeden Fall ist es wahrschein- icher, daß die Vereinigten Staaten, noch ehe sie von Den Streitkräften der Achsenmächte überfallen wer- Den, von den unbekannten, aber um so kriegerischen Marsbewohnern angegriffen werden, die aus Sternenferne auf einer fabelhaften fliegenden Festung zur Erde niederfahren. Der Duce schloß seine besonders auch an den Deutschland ober dem Führer geltenden Stellen von Airmischem Beifall unterbrochene Rede, indem er ^klärte, er habe sich mit seinen Worten an das ita- ienische Volk wenden wollen, das auf allen Fronen heldenhaft kämpft, das vom frühen Morgen an i,iir Arbeit auf Öen Seinen ist und das sich keinen Zuxus leistet. Man darf es unter keinen Umständen verwechseln mit jener verschwindend kleinen Minderheit, die ohne jeden Zusammenhang mit der Volksgemeinschaft über die Rationierung jammert mb den Verlust gewisser Bequemlichkeiten beklagt, »der mit jenen wenigen aus ben Freimaurerlogen Hörig gebliebenen Schleichern, die wir, sobald es ins paßt, erbarmungslos vernichten werden. „Das italienische Volk, das faschistische Volk, verdient Den Sieg und wird ihn haben. Die Ent- vehrungen, die Opfers die von fast der Gesamtheit >er Italiener und Italienerinnen auf sich genommen werden, werden belohnt werden. An dem Tage, do der Feind auf dem Schlachtfeld vernichtet fein mirb, wird ein dreifacher Sieaesruf durch die ganze Welt und über alle Meere erschallen: Sieg, Italien, $riei)e der Gerechtigkeit für die Völker! rdbius beträgt. Oder um die Größe der Summe an einem anderen Beispiel zu zeigen: 31,5 Mill. RM. sind das Eineinhalbfache der jährlichen Ausgaben für die Polizei in Schweden. Diese Ziffern sprechen gewiß eine lebendige Sprache. Aber letzten Endes ist nicht das materielle Ergebnis ausschlaggebend. Der entscheidende Wert dieser fteiwilligen Spende liegt vielmehr darin, daß sie einen vorläufigen Höhepunkt auf der steil ansteigenden Kurve der immer stärker sich zeigenden Opferbereitschaft des ganzen deutschen Volkes aufzeigt. Diese Opferbereitschaft ihrerseits ist aber nichts anderes als ein Ausdruck der absoluten Sieges- g e w i h h e i t, des unbedingten Vertrauens in die Führung und die Bereitschaft, für einander einzustehen. Die Sammlung ist ein Appell an das Volk, eine 21 r t der Vo 1 ksabst immun g , die wir jetzt im Kriege laufend abhalten und wie sie keine Demokratie der Welt vorzunehmen vermag. Die Antwort, die die immer größer werdende Spende des deutschen Volkes auf diese Vertrauensfrage gibt, ift ein freudiges und einstimmiges Ja! Diese Antwort ist aber zugleich auch em Triumph des Sozialismus der Tat, eine Antwort, die es in der Welt nur einmal gibt. Es ist die würdige Antwort, die das deutsche Volk seinem Führer Adolf Hitler gibt durch Jahrzehnte hindurch dokumentterten Spar- willen anzuerkennen. Die Betreuung der Frauen im Arbeitseinsatz. Der Presse wurde ein Ueberblick über bie Maßnahmen gewährt, die beim Arbeitseinsatz der Frauen in den Betrieben durchgeführt werden. Der Appell an die Frauen, sich vor allem während der Kriegszeit stärker den Betrieben zur Verfügung zu stellen, hat gute Erfolge gehabt. Auch aus den besetzten Gebieten und einer Reihe von anderen Ländern konnten viele weibliche Arbeitskräfte her- angesührt werden. Die Erfassung von Frauen im Wege der Dienstverpflichtung soll möglichst eingeschränkt werden. Die Arbeiterinnen werden, sofern sie abseits von ihrem Wohnort tätig werden, bzw. aus dem Ausland stammen, vorzugsweise > n Wohnlagern der Betriebe untergebracht, die vom Frauenamt der D2lF. inspiziert werden. Die Maßnahmen des Arbeitsschutzes, die den Frauen zugute kommen, sehen insbesondere vor, daß keine zeitliche Ueberanstrengung in Betracht kommen kann. Während nach der Arbeitszeitordnung Frauen je Tag nicht mehr als 10 Stunden beschäftigt werden dürfen, soll nach Erlaß des Reichsministers für Bewaffnung und Munition man bei der Frauenbeschäftigung nicht über neun Stunden hin- ousgehen. Ferner sollen Frauen mit eigenem Hausstand die Möglichkeit erhalten, ihre häuslichen Pflichten zu erfüllen. Nachtarbeit ist in der Regel für Frauen verboten. Kinderarbeit ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Nur für ganz leichte Arbeit, z. B. Botengänge, dürfen Kinder von 12 bis 14 Jahren beschäftigt werden. Der Mutterschutz ist dank der hervorragenden gesetzlichen Grundlagen auch in den Betrieben gesichert, 80 v. H. der B> triebsführer haben von sich aus die Differenz zwischen Wochengeld und vollem Wochenlohn zugelegt. Ueberall werden DAF.-Erholungsheime gebaut, in denen schon jetzt Tausende von Rüstungsarbeiterinnen kostenlosen Aufenthalt bekommen. Eine Neuordnung d-es Frauenlohns soll dahm gehen, daß die Frauen grundsätzlich denselben Lohn bekommen sollen wie die Männer, wenn und soweit sie dieselbe Leistung aufweisen. Kein Heller Außenanstrich bei Gebäude-Tieubaut-n. Der Reichsminister der Luftfahrt hat sich mit der Frage des Anstrichs der Außenflächen von Gebäuden im Hinblick auf die Luftsicht beschäftigt. Gebäude mit Hellen Außenflächen sind nachts bei Abwurf von Leuchtbomben oder bei Mondlicht b e - sonders gut erkennbar. Feindlichen Fliegern werden dadurch die Ortung und das Auffinden von Angriffszielen wie auch der gezielte Bom- sich bei dieser Sammlung um die zweite S t r a • ßensammlung im Februar handelt, also um eine zusätzliche Spende aller Volksgenossen, deren die Angehörigen der Polizei und ihrer Hilfs- formationen mit einer besonderen Opferspende von 3,01 Millionen RM. das einzig dastehende Vorbild eines wahren Sozialismus der Tat gegeben haben. Diesem Beispiel haben sich insbesondere die in den luftgefährdeten Gebieten wohnenden Volksgenossen im Westen und Norden mit besonderer Opferwilliakeit angeschlossen, die weiter auch in Öen befreiten Ostgebieten wie in Oberschlesien in befon- Vers hohen Spenden ihren beredten Ausdruck fand. Was bedeutet das genannte Sammelergebnis? Zunächst besagt es, daß das Ergebnis am „Tag der deutschen Polizei 1941" gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Millionen Reichsmark ober u m 85,7 v.H. gestiegen ist. Die Größe der Summe veranschaulichen auch folgende Beispiele: 31,5 Mill. RM. in lO-Pfennig-Stücken aufeinandergesetzt ergeben 535,5 Kilometer, also ungefähr die Strecke Berlin—Warschau, 31,5 Millionen RM. in 10-Pfew nig-Stücken nebeneinandergelegt ergeben eine Länge 6560 Kilometer, das ist mehr als der Erd- 5 Sii. 'M SS | N x ll £ M * QM Ms in J 'Pans nS "L Wbt tu brijjh < / V - Frankreich erobert zu werden begann. Und zugleich sahen jene Hochschullehrer, daß die großen Schlagworte bej französischen Revolution ausgelaufen waren in die Formen schärfster sozialer Bedrückung, wie sie sich in dem Textilarbeiterelend, in der Bodenzersplitterung, in der Verschuldung des Bauern aussprachen. Sie sahen, daß in einem sonderbaren Verein nebeneinander die französische Freigeisterei und die engste konfessionelle Bindung existierten. Sie sahen, daß überkommene Ideologien das ganze Denken der Menschen aus einem Punkt heraus fixierten und jedes freie Urteil verkümmerten. Mit einem Wort; die aufgeschlossenen Geister der Straßburger Hochschule sahen die soziale Problematik — mag nun Herkner über die skandalösen Textilarbeiterlöhne geschrieben haben, mögen nun praktische Juristen wie Back, Ruland ujü> Schwan- der — Schwander wirkte noch 1919 bis 1930 als Oberpräsident in Hessen-Nassau — Grundsätze und Formen der Fürsorgetätigkeit entwickelt haben, die nachher in das gesamtdeutsche Fürsorgewesen überaegangen sind. Die uns heute geistig so fernliegende Bevorzugung der Notabeln, der französisch orientierten „Bourgeoisie" im Elsaß, durch hohe deutsche Verwaltungsbeamte führte von der Sozialpolitik .in die eigentliche Politik, wozu auch manchen Anlaß die heimliche Gegnerschaft des elsässischen Landesausschusses gegen bie- Universität gegeben haben mag; denn dieser Landesausschuß französelte. Und so kam es, daß von der Straßburger Universität Gedanken ausgingen, die heute in verstaubten Büchern verborgen sind, die ober lebendig waren und blieben und in unserer Zeit von heute mächtig nachwirken. Um jener Zeit gerecht zu werden, braucht man sich nur an einen Tatbestand zu erinnern: Daß das Deutschlandlied noch immer ein Revoluzzerlied war, daß im Grunde die einzelnen deutschen Bundesstaaten ihre Eigenständigkeit vom Reichsgedanken nicht verkümmern lassen wollten. So sah es in der Innenpolitik aus; in der Sozialpolitik war es gefährlich, die Dinge beim rechten Namen zu nennen. Daß sie in Straßburg beim rechten Namen genannt wurden, ist der Ruhm dieser Hochschule des Bismarckreiches. Bismarck selbst hat diese ahnende Hoffnung in den Reichstagsdebatten über die Gestaltung der neuen Westmark und in privaten Gesprächen mit visionärer Kraft unterstrichen; diese ahnende Hoffnung hat nicht getrogen und das Beste der Straßburger Hochschule lebt im Dritten Reich weiter. Dr. Ho. Aus aller Welt Um die Besiecktasche der Hebamme. Die Duisburger Strafkammer hatte sich mit einem eigenartigen Fall der fahrlässigen Tötung zu befassen, die einer Duisburger Hebamme zur Last gelegt wurde. Die Hebamme erreichte der Ruf einer werdenden Mutter im Stadt-Theater. Sie machte sich sogleich auf den Weg und zwar, um keine Zeit zu verlieren, ohne ihre Bestecktasche, die sie wegen des Theaterbesuches in ihrer ziemlich entfernt gelegenen Wohnung zurückgelassen hatte. Da das Kind eine falsche Lage hatte, wurde es notwendig, einen Arzt zu Hilfe zu rufen. Die Geburt glückte auch, doch dauerte es über eine Stunde, bis es gelang, das Kind zum Leben zu erwecken. Trotzdem aber starb das Kind am anderen Tage. Als Todesursache wurde Erstickung festgestellt. Die Schuld wurde der Hebamme zur Last gelegt, und zwar wurde ihre Fahrlässigkeit in der Hauptsache darin erblickt, daß sie ohne Bestecktasche erschienen war und daher keine ordnungsmäßige Arbeit verrichten konnte. Zur Klärung des Sachverhalts waren drei Sachverständige und ein sachverständiger Zeuge geladen, die in ihren Gutachten verschiedene Ansichten entwickelten. Den Ansichten, daß das Fehlen der Tasche ein sicheres Arbeiten unmöglich gemacht habe und die Erstickung des Kindes dadurch eingetreten sei, daß der Kopf des Kindes sich zu lange in einer gefährlichen Lage befunden habe, trat Prof. Dr. Martin entgegen, der als Gynäkologe 40 Jahre als Geburtshelfer und 15 Jahre in einer Hebammen-Lehranftalt in Wuppertal-Barmen tätig war. Nach feiner Ansicht war die Verunreinigung der Lunge schon viel früher eingetreten. Bei derartig schweren Fällen sei häufig mit dem Tode zu rechnen. Die fehlende Tasche spiele dabei keine Rolle. Er selbst habe seine Schülerinnen stets gelehrt: „Geht, wie ihr steht! Was der Arzt notwendig habe, feine Hände und feine fünf Sinne, genüge auch für die Hebamme". Man könne der Angeklagten im vorliegenden Falle keinen Vorwurf machen, daß sie sofort auch ohne Tasche zur Hilfe eilte. Auch der Arzt, der zufällig zu einem Autounglück eile, würde nicht sagen, er müsse erst seine Bestecktasche holen. Die Hebamme wurde daher freigesprochen. Um eine Million... Ein Fall, der lange Zeit großes Aussehen erregte, kam dieser Tage vor dem Kreiszivilgericht in Brünn in Mähren zur Entscheidung. Ein Landwirt Sp. aus Beisterschitz hatte bei der Filiale des Bankhauses K. ein halbes Los der Nummer 59 153 gekauft und auch vier Klassen hindurch bezahlt. Die Ziehung der fünften Klasse fiel in eine Zeit, in der politische Veränderungen im Gange waren. Aus diesem Grunde wurde bec Ziehungstag zum 1. Oktober 1938 auf den 24. Oktober verschoben. Am zweiten Ziehungstage wurde das Los 59 153 mit einer Million gezogen. Sp., der davon keine Kenntnis hatte, schickte erst Ende Oktober seine Tochter, damit diese die Prämie für das Los bezahlen sollte. Das Geld wurde ihr aber nicht mehr abgenommen. Der Landwirt war nun der Meinung, daß die besonderen politischen Verhältnisse es verständlich machten, daß er nicht pünktlich das Los bezahlt h-atte, und er klagte gegen das Bankhaus K. auf Auszahlung des Millionengewinnes. Seinen Rechtsanspruch trat er später an das Bankhaus R. ad, das die Klage weiterführte. — Das Gericht wies die Behauptung des Klägers, daß er durch die Bezahlung der ersten vier Klassen bereits das ganze Los erworben habe, als unrichtig ab, da ausdrücklich auch die Bezahlung der letzten Rate für die gültige Spielbeteiligung in der fünften Klaffe festgesetzt ist. Auch den Hinweis des Klägers auf die verworrenen Verhältnisse hielt das Gericht nicht für stichhaltig. Die Klage wurde deshalb abgewiesen. Gewaltverbrecher wegen Widerstandes erschossen. Der Reichsführer ff und Ches der deutschen- Polizei teilt mit: Am 20. Februar wurde der Gewaltverbrecher Adolf M ichael Ebener roegeit Widerstandes erschossen. paupiidjRfUetter: Dr. Friedrich Wirbel m Lange Stellvertreter bM youptschrMietlerS Ernst Blumschetn. Berantworllich rüt Polin unb Bilder Dr. Ar. W. Lange für daS Feuilleton: Tr. HanS Thvriot; ür Stad' Gießen, Proviw, Wirhchan u. Sport: Ern» Blumiche i. Druck uno Verlag Brühhche Univerntalsvruckerei R. Lange v G. Verlagsleiter Dr.-Ing. Erich Hamann SlnzeigenleUer Hane Vech 'Ppr'-mtninr“ * Ü7 den 5tnbal* der9ln-eioen: TbeodnrKümmel Kaufmann Karl Schott In tiefer Trauer: Lisa Schott, geb. Lein, und Grünberg, den 23. Februar 1941 Die Beerdigung findet Dienstag, den 25. Februar, nachm. 2 y2 Uhr statt 959 D Mein inniggeliebter Mann, mein treusorgender Vater, mein treuer Sohn, unser guter Bruder und Schwager Christa Schott Frau Katharine Schott Witwe. Friedel Hofmann und Frau Marie, geb. Schott ist gestern nachmittag 6 Uhr infolge eines Herzschlages nach schwerem Leiden aus einem Leben voller Arbeit und Schaffensfreude im Alter von 41 Jahren von uns gegangen. Heute nacht ist meine liebe Mutter und Schwiegermutter Frau Marie Philippi, geb. Stühler hi ihrem 64. Lebensjahre sanft entschlafen. Die trauernden Hinterbliebenen; Heinrich Sieglinger und Frau Konrad Becker. Gießen (Kreuzplatz 11). den 23. Februar 1941. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 26. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt _____0668 Tüchtige Hausgehilfin gesucht für ganz oder % Tag Bley er, Georg - Philipp - Gailstr. 6. 963P Junger hilft- arbeitet für sofort gesucht. 96er mit ihnen seine Fensterborde und Blumentische schmückt. Als Frohboten des sehnlichst erwarteten Frühlings bringen sie mit ihren lichten Blüten Helles Lntzücken in jede Wohnung. Wieviel Freude kann •in zierlicher Primelstock in ein Arbeitszimmer ragen, wieviel stilles Glück in eine einsame Kammer, wieviel hoffnungsvolle Zuversicht und wieviel ,euen Lebensmut in eine Krankenstube! Es gibt seine dankbarere Zimmerblume in diesen Borfrüh- lingstagen als die kleine Primel, die immer neue 3lütenftengel aus ihrem Blätterbusch treibt und un- irschöpflich scheint im verschwenderischen Geben, oenn sie nur mit etwas Liebe betreut wird und hin- - eichend Licht und regelmäßige Wasserspenden , mpfängt. Wie mit ihnen so ist der Gärtner mit all seinen Arbeiten immer der Jahreszeit um Wochen, ja Monate voraus. Da hat er ein flaches Kästchen vor Id) auf dem Tisch stehen. Es ist nicht größer als ein Schachbrett und mit einem Gemisch aus Erde inb Sand bis Fingerbreite vorn Rand entfernt auf- jefüUt. In dieses Kästchen setzt er winzige Pflänzchen kaum so lang wie ein Fingerglied. Damit sie 'chön in Reih und Glied kommen, zieht er sich mit einem griffelartig zugespitzten Hölzchen Rillen. Die ; arten Gewächse mit den fadendünnen Stengeln und itnfenfleinen Blättchen faßt er mit einer hölzernen ■ Pinzette an. Es ist eine Geduldarbeit, die behutsam inb zärtlich geschehen muß, eine Mutter kann mit ihrem Säugling nicht liebevoller umgehen. Aber sie »erben rasch groß, und was heute ein paar Hände ubeaen können, wird im Sommer mehrere Tische mit stattlichen Stöcken füllen. Wenn aber schon der Sommerflor zu werden beginnt, muß der Frühling unterwegs sein. P. B. I Ortszeit für den 25. Februar. Sonnenaufgang 8.23 Uhr, Sonnenuntergang 18.55 Ihr. — Mondaufgang 8.40 Uhr, Monduntergang 8.32 Uhr. Umwege -es Herzens Roman von h.G. Hansen •Copyright by Prometheus «Verlag Dr. Eich acker . Gröbenzell B Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Als das Gericht sich zurückzog, standen auch die Zuschauer auf. Erregte Fragen und Antworten imrchschwirrten den Saal. Die allgenfeine Sympa- Öie galt dem Angeklagten, der gesenkten Kopfes inzwischen von einem Beamten abgesührt worden ■ar. Im Flur trafen sich die Anwälte mit den Ans-Hörigen ihres Klienten. „Wie sind die Aussichten, Herr Justizrat. „Ausgezeichnet, gnädige Frau. Wir glauben bestimmt, daß ein Freispruch erzielt wird." „Es muß feim Sonst kriege ich meinen Schwiegersohn nicht wieder auf die Beine." „Wir tun unser Bestes, gnädige Frau." Unter den Zuhörern hatten sich auch die Mit- c ieder des Vertrauensrates der Koßrnannschen Fabrik befunden. Sie waren von der Gefolgschaft beauftragt worden, der Verhandlung beizuwohnen. Arbeiter und Angestellte hatten voller Schreck ver- onmen, daß ihr verehrter und geachteter Chef berichtige, den Betrieb in fremde Hände übergehen zu Kissen. Es hatte fast einen Aufruhr gegeben als dies bekannt wurde. In einer Betriebsversammlung mußte Iustizrat Hirte berichten, welche Beweg- • 0”ünbe feinen Klienten zu diesem Entschluß gebracht hatten. Er vergaß nicht hinzuzufügen, daß alle Siche- r-ngen getroffen seien, um jede Schädigung oder : Entlassung von Gefolgschaftsmitgliedern zu verhM- II knt , Das wirkte aber nicht beruhigend, sondern noch I n°ehr aufregend. Es war den Leuten nur ein neuer rsweis für ihren Glauben an Koßmann. Nachdem ! ochen hindurch unter der ganzen Gefolgschaft die g'wßte Erregung geherrscht hatte, wobei sich nicht ein einziges verletzendes Wort gegen den Chef be- terfbar machte, weil alle auf feiner Seite standen ui:b für feine Tat nicht nur Verständnis, sondern [(gar Begeisterung aufbrachten, wurde der Der- ttnuensrat beauftragt, der Verhandlung beizuwoh- Km und abends in einer neuen Belegschaftsver- Icmmlung Bericht zu erstatten. Man hatte zu diesem Zweck die größte Maschinen- ^llle des Merkes zurechtgemacht und ließ eme Schicht ausfallen. An Hand eines (Stenogramms, bts die Sekretärin Koßmanns während her -üer hcmdlung ausgenommen hatte, wurden Die wichtigem Phasen vor den dreitausend Männern und 5'auen der Fabrik genau bargelegt. Dann sprach b«r Vorsitzende des Vertrauensrates. „Kameraden und Kameradinnen! Ganz gleich, wie morgen das Urteil ausfallen wird, wir alle hallen Sichenn Anzeiger atten sich die Mädchen sehr findig in der Verwertung von Resten und alten Sachen erwiesen. Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen des Fröbelseminars wurden vor allem praktische Gegenstände und Spielsachen angefertigt, die viel Geschicklichkeit, Schönheitssinn, und Fardensreude verr.eten Gleich am Eingang fielen holzgeschnitzteBildchen- ständer und Zisrkästchen zum Aufbewahren von Briefmarken, Schmuck oder anderen kleinen Dingen des Alltags auf. Auf dem nächsten Tisch lagen viele Gegenstände aus Bast, kleine Schälchen und Vasen aus Ton, in geschmackvollen Form en und Farben gehalten, die lediglichwom Töpfer gebrannt worden waren, aus. Sehr geschickt und sauber ausgearbeitet mären verschiedene Holzarbeiten, vielfach Laubsägearbeiten, wie z B. einige Briefständer oder andere Schmuckkästchen, sowie größere Spielsachen. Dazwischen lagen einige gefällige Geldtäschchen mit Reißverschluß und Bucheinbände aus Lederresten, kleinere und größere Zierkästchen in Klebearbeit sowie mehrere schöne Buchzeichen aus gewebten Perlenschnüren. Unter den Spielsachen fielen eine aus massivem Holz gearbeitete Lokomotive mit mehreren Wagen, mehrere Tierfiguren und vor allem eine moderne Kaserne mit Garagen und Flugzeughallen auf, ein naturgetreues Modell, das mit Flugzeugen und einem kleinen Personenwagen mit allen Einzelheiten ausgestattet war. Besondere Geschicklichkeit stellten zwei völlig aus Papier hev- gestellte Pärchen dar, von denen das Schwälmer Bauernpaar in bunter Tracht besonderen Anklang sand. In einer anderen Abteilung hatten die Kindergärtnerinnen ihre Schneiderkunst dargestellt und an Schürzchen und Kleidchen, vielfach in ganz einfacher Machart und schönen Paßformen, auch die Verwendung älterer Kleidungsstücke demonstriert. — Die Ausstellung der Kindergärtnerinnen bestand zum großen Teil aus Weißzeug- und Strickarbeiten, wie sie für das Kleinkind gebraucht werden. Unter den Spielsachen fielen die Puppenstübchen mit einer bis ins Kleinste gehenden Ausarbeitung auf. Daneben befanden sich Spielsachen aus Papier und Pappe, Klebesachen als Anschauungsmaterial für die Klei- j nen, Tierchen aus Wachstuch, Bilderbücher und । Blumen und Blätter heimischer Kräuter und ! Blumen. Sicherstellung der Hausinstandsetzungen Vergehen geahndet wurde Das Nachspielen vor fünf Minuten bringt den Blau-Weißen bann notl einen dritten Erfolg ein Nachdem Luther einen Bombenschuß knapp über die Latte gejagt hat, ij; es Koch, der sich endlich einmal auf fein Könner besinnt, in schnellem Spurt die Verteidigung Hinte: sich läßt und an dem sich vergeblich streckenden Tod Wächter vorbei den den endgültigen Sieg bedeutm- den Treffer erzielt. Meisterin im Geräteturnen. Deutsche Meisterin im Gerätturnen wurde it Passau Charlotte Walther (Leipzig) mit 131,5 Punkten vor der Titelverteidigerin Gretchen Sievern (Äiel) mit 130,0 und Alma Hand (Köln) mit 129.5 Punkten. Im Reichswettkampf der jüngeren Turne- rinnen siegten Ursula Seitz (Hamburg) und Heisi Kienzl (München) mit je 105,5 Punkten. . e.WINTini-KAMPrSPlELE 1 Z) /T/*/ / /? W Z"-) Uvl' IWL/fl 1/ ix V GAKMISCH-PABfENKlRCHtN 22.Fm.-2.»O"RZ 1941 Fastnacht. Fastnacht hat nichts mit Fasten und Entbehrungen zu tun, sondern hängt mit dem mittelhochdeutschen Zeitwort vasen = umherschwärmen zusammen; im Westfälischen sagt man auch richtiger Fasnacht. Der Volkshumor hat in Süddeutschland einzelnen Tagen der Fastnachtswoche ihre besondere Namen gegeben; so spricht man vom gumpigen Donnerstag (gumpen = lustig springen), vom pframigen Freitag (pframig = rußig, vom Bestreichen des Gesichts zur Maskierung mit Ruß), vom schmalzigen Samstag, vom Herren-, Bauern- und Narrenfast- nacht am Sonntag, Montag und Dienstag. Unsere Altoorderen hatten alle ihre Gebräuche und Festlichkeiten auf Naturvorgänge und Naturerscheinungen begründet; das Christentum hat sich die alten vorchristlichen Bräuche vielfach dienstbar gemacht und sie kirchlich verbrämt. Der Februar ist auch der Monat der Faschingszeit, die mit der Fastnacht zu Ende geht. Unter Fastnacht hat man eigentlich den Abend oder die Nacht vor Aschermittwoch zu verstehen, deshalb nennt man vielfach diese Nacht auch die „echte" Fastnacht. Allmählich hat man den Namen auf die ganze Woche vom Donnerstag bis Aschermittwoch ausgedehnt. In dieser Zeit hatte man sich für die von der Kirche angesetzte 40täg{ge Fastenzeit noch einmal gütlich zu tun mit Gelagen, Possen, Maskeraden, woraus in Anlehnung an die altgermanische Sitte des Winter- austreibens der Karneval entstand, in Süddeutschland und in der Ostmark Fasching genannt. Allerlei Volksbräuche, die an die Fastnacht an- knüpfen, bedeuten Erinnerungen eines alten germanischen, auf Donar und noch mehr auf seine Gemahlin Frigg (Freya) sich beziehenden Festes, an dem eine Vorfeier des Frühlings, des Endes des eigentlichen Winters, stattfand. Im Hinblick auf den häuslichen Wohlstand muß, fo glaubte' man, die Hausfrau zur Fastnacht recht vielerlei kochen, sieben- ober gar neunerlei Speisen, so wirb bas ganze Jahr hinburch Ueberfluß im Hause fein. Kein heidnisches Germanenfest ohne „Fastesfeuer". So flammten nach uralter Sitte auch zur Fastnacht, ber Zeit ber zu- rückkehrenben Sonne, auf ben Bergen bes sübwest- lichen Deutschland) bic abenblichen Feuer auf. Dieses Funkenfeuer sollte bas roieber aufftrebenbe Himmelsgestirn unterstützen unb bas Winterkorn wecken. Nur an bas zuständige Finanzamt. Anträge und Anfragen in Sachen ber Kinderbeihilfe werden ausschließlich durch das zuständige Finanzamt erledigt. Richtet ein Haushaltungsvorstand seine Eingabe anderswohin, so wird sie von dort an das zuständige Finanzamt weitergeleitet. Dadurch tritt eine erhebliche Verzögerung in der sachlichen Bearbeitung der Anträge und Anfragen ein. Es ergeht deshalb an alle Haushaltungsvor-- stände die dringende Bitte, sich in allen Fragen, die die Kinderbeihilfe betreffen, trur an das für ihren Wohnsitz zuständige Finanzamt zu wenden. Veryflichtungsavens des NSO.-Gtuden eibundes Gruppe Universität Gießen. Am Freitag veranstaltete — wie uns berichtet wird — die Gruppe Universität Gießen des NSDStB. einen Verpflichtungsabend für die Erst- semester. Einleitend begrüßte der derzeitige Amtsvertreter des Studenkensührers die Anwesenden und betonte besonders, daß er sich freue, auch einen Vertreter des Kreisleiters bei diesem Abend begrüßen zu können. Danach wurde ein Kapitel aus Rosenberg, „Mythos des 20. Jahrhunderts" über Schule unb Erziehung verlesen. Hieran knüpfte Kamerab Wolfgang T r a n s ch e l als Amtsoertreter bes Stuben- tenführers in längeren Ausführungen an. Er stellte babei heraus, daß die Begriffe Ehre, Freiheit, Vaterland feit mehr als zwölf Jahrzehnten die Richtlinien jeder studentischen Arbeit gewesen seien und daß für sie in jedem Kampfe ber Nation Stubenten gefallen feien. Zu einer kurzen Ehrung ber Toten ber Universität aus bem Weltkrieg, zu Ehren ber gefallenen Kämpfer um Deutschlanbs Wiederaufstieg unb als Ehrung für bie gefallenen Helben bieses Krieges erhoben sich die Anwesenden eine Minute von ihren Plätzen Weiter Zährte Kamerad Transchel aus, daß sich der Student auch immer ber Verpflichtung bewußt sein solle, bie ber Name Horst Wessel bebeute, benn biefer sei wohl einer ber besten unb größten Stubenten gewesen; er habe als Student unb Nationalsozialist feine Treue zum Führer unb feinen Glauben an Großbeutschland in einer Zeit mit seinem Tobe besiegelt, ba nur ein kleines Häuf- OJl.-tfport als solches kann man es schon bezeichnen, wenn ge- tenbes «Bein in bie Schußrichtung gehalten werben bergauf und drängen sofort Ehe die Gießener Hintermannschaft im Bilde ist. fallen zwei Tore für bie Bissenberger, unb zwar aus einem Eckball und einem Deckungsfehler. Mit stürmischen Angriffen erroibern bie Gießener. Sie können jeboch vor dem Tore mit den harten Verteidigern nicht fertig werben. Einen Strafstoß verwandelt Godglück zum 2:1. Ueberraschend fällt bas britte Tor ber Biffenberger, bei einem weiten Verteibigerfchlag bleiben die Gie- kann unb bamit ein sicher erscheinenber Erfolg ver- hinbert wirb. Selbst bie von Luther gefürchteten Der Eiskunstlauf-Reichssiegerwettbewerb für Hinteren endete in G^rznisch Partenkirchen mit ein?n Wiener Erfolg. Rubi S e e l i g e r kam mit Platz' Ziffer 6 unb 173,1 Punkten auf ben ersten Platz r*r Franz Zelger (Wienl 12/168,3 P., Bert Aschenbrei:' ner (Berlin) 13/166,9 P., Rodert Unger (Nürnberg 20/161,2 und Hans Schwarz (Essen) 29/155,1 P. schäften. Bei ben SA.-Skiwettkämpfen in Garmisch-Partcr- kirchen gewann am Sonntag Rubi Gehring (tfl Arolsen) ben Sprunglaut mit drei 49-Meter-Sprü^ gen. Im 18-Kilometer-Mannschaftslauf, ber von 5* Bei ben Wintersportkämpfen in Villach gewann ber Riesenqebirgler Hans Lahr bie Kombination Langlauf/Svrnnalauf unb bamit auch den Ehrenpreis bes Führers. Mit zwei 50 Mster-Spruncin war Lahr bester Kombinationsspringer Heinri- Palme (Polizei) gewann am Sonntag ben Swr- sialsprungsoul mit Note 221 0 (68,5 + 74 Meteks nor Heinrich Ktevstr (WH./Oberstdorf) und Pa " Schneibenbach (WH /Aschberg). ♦ Schwebens Eisschnelläufer siegten in Stockh^n im 3‘'{tägigen Länderkamps aegen Deutschland iril 609.303 zu 654.542 Punkten. Der beste Einzellauf war ber schwedische Weltrekorbmann Seyffarth, &I?I am Schluß tag über 10 000 Meter einen neuen La.n> besreforb aufstellte. , Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr 16 bis 17 Uhr. SamstagncH mittags geschloffen. benn auch nicht aus An ber zu weit aufgerückten (Qäjteoerteibigung vorbei kann Luther mit einer weiten Vorlage von Greven auf 2:1 erhöhen Als Letsch, sich bei einem Gebränge um seine eigene Achse drehenb, ben Ball wegbeförbern will, wirb er von bem Halbrechten mit beiben Hänben in bas Tor gestoßen, was ben Schiri zu einem Freistoß veranlaßt. Regelrechtes Angehen bes Torwächters hätte hier zu einem Erfolg geführt, während bas Strafstöße können auf biefe Weise abgewehrt werden. In ber 35. Minute kommen bie Gastgeber richter eingesprungenen Schiebsrichters konnte man Verlaufs ausscheiben muß. Trotz biefer Schwächung nicht einig gehen, ba er bei feinen Entscheibungen läßt 1900 nicht locker Die zehn Mann wehren sich offensichtlich bie Gießener benachteiligte i mit aufopferndem Willen gegen bie ungestümen Spielverlauf Die Bissenberger spielen zuerst Angriffe ber Burgsolmser Der Lohn hierfür bleibt 6. WiimrlamyWele oer eitler «jnoent In ben Tagen vom 23. Februar bis 2. März kommen 1800 Jungen und Mädel nach Garmisch Partenkirchen um hier auf den olvmpischen Kampfplätzen ihre Meister im Skl' und Eislauf zu finden Diese 6 Wimerkampfsptelc der Hitler-Jugend 1941 ragen aus der Ebene eines nationalen Spott» festes weit heraus, denn in diesem Jahre kommen auch die Jugendmannschaften be» freunderer Nationen, um an Den Wetikämp» fen leilzunehmen Neben den italienischen Jungfaschisten die schon im letzien Jahr in Garmisch zu Gast waren, sind Jugendmann» schäften aus Bulgarien. Norwegen, Portugal. Rumänien, Spanien, der Slowakei und Ungarn frei Einladung des Reichsjugendfübrers gesolgi Während die ausländischen Gäste im Rahmen dek Zugendmeisterschaften in der Alpinen Kombination, am Langlaus, Springen und teilweise auch an einem Etsbockev- turnier teilnehmen sind für die Hitlerjungen noch ein Geländelauf und für Zungen, Mädel und Jungvolk Eiskunstläufen ausgeschrieben Dom Wintersport. In Garmisch-Partenkirchen endete bas erste Vor- schlußrunbenspiel im Eishockey-Länberturnier nvt einem überraschenden Sieg ber Schweben über bi? Schweiz mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). In ber beutfdjH Frauenmeisterschaft im Kunstlauf sicherte sich dir Titeloerteidigerjn Lydia Beicht in ber Pflicht ein? klare Führung? Deutschlanbs Eishockeyspieler gewannen am Samstagabend beim Garrnisch-Vartenkirchener Länder turnier ben Vorschlußrunbenkarnpf gegen Ungnn mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) Toren und qualifizierten sich bamit für bas Endspiel gegen Schweden. Mit einem großartigen beutschen Sieg endete da- Eishockey-Länderturnier in Garmisch-Parlenkirchein Die beutsche Mannschaft wuchs im Endspiel über sich selbst hinaus unb bezwang bie favorisierte Mannschaft Schwedens mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) Toren. 3m Kampf um ben britten Platz siegte bie Schweiz mit 4:2 (2:0, 1:171:1) über Ungarn. Die Münchnerin Lydia Beicht verteidigte iii Garmisch-Partenkirchen ihren Titel als deutsche Eis- kunstlaufmeisterin erfolgreich. Sie hatte schon noch ben Pflichtübungen einen klaren Vorsprung, den st? natürlich in ber Kür nicht einbüßte. * In ber Ski-Melbestaffel ber SA. triumphierte bei ben Hochlanbmannschaften bie Wehrmacht, bie durch bie Gebirgsjägermannschaften von Garmisch un) Norwegen bie beiden ersten Plätze belegte. SD Grupve Sudetenland siegte bei ben Mittelgebirss?- unb Leibstandarte München bei ben Flachlandmanm Ergebnisse der Vezirtsklasse. Tschammerpokalspiele. Luftwaffe — VfL. Marburg 1:0 Naunheim — Watzenborn-Steinberg 7:1 Steinborf — Sportfreunbe Wetzlar 5:0 Löhnberg — Wetzlar 05 1:4 kriegsmeisterschaflsspiete Burgsolms — 1900'1:3 Bissenberg — VfB.-Reichsbahn 3:3 Die Luftwaffe gewann verbient, gemessen an ben herausgespielten Torgelegenheiten. Die Schußunsicherheit ihres Sturmes war jeboch ungeheuer. Die besten Torgelegenheiten wurden verschossen. Als Marburg in ber zweiten Halbzeit alles auf eine Karte setzte und mit allen Mannen stürmte, hatte bie Luftwaffe kurz vor Schluß Glück, als ein verhängter 11 Meter baneben getreten mürbe. In Naunheim führten bie Platzbesitzer schon mit 3:1 Toren. Es ist auffallenb, daß gerade in Naunheim die Steinberger weit unter ihrer Form spielen. Die Ueberraschung bebeutet die Höhe ber Nieber- lage ber Sportfreunbe in Steinborf. Die Sportfreunde verloren verdient und bekamen zu allem Ueberfluß noch zwei Leute, bie sich nicht beherrschen konnten, herausgestellt. Die Wetzlarer hatten schwerer zu kämpfen, als bas Refultat vermuten läßt. Die technische lieber» legenheit gab jeboch letzten Enbes ben Ausschlag. Die 1900er hatten Lippert in ber Verteibigung, ber mit in erster Linie für ben Sieg ber 1900er zeichnet. Das Spiel war für bie 1900er sehr schwer, ba bie Burgsolmser sich roieber durch ungeheure Härte auszeichneten. Mißverstänbnisse ber Hintermannschaft kosteten bie VfB.er einen Punkt. Ein burdjaus vermeidbarer Unterschied Unentschieden in Bissenberg. Die Hoffnungen, die man mit Recht auf das überraschend zum Führungstreffer. Eine Flanke Spiel in Bisfenberg gesetzt hatte, wurden enttäuscht, bes Linksaußen hält ber Mittelstürmer an, läßt ben Da Leutheuser als Mittelläufer nicht zur Verfügung | angreifenben Verteibiger ins Leere laufen unb ftanb, hatte man als rechten Läufer einön Ersatz- schießt unhaltbar ein. Dies spornt bie Blau-Wei- mann eingestellt, ber jedoch nicht bie körperlichen! ßen wieder etwas an, unb trotz zahlreichster Ver- Voraussetzungen für ein berartiges Spiel mit-1 teibigung gelingt es Luther fünf Minuten später, brachte. Die Folge hiervon war eine Unsicherheit einen Nachschuß wuchtig einzuschießen Nach bem ber Hintermannschaft ber Gießener, bie für bas Wechsel entbrennt ber Kampf von neuem Die Gast- Enbrefultat ben Ausschlag gab. Wohl zeigten bie' geber bringen eine immer härter roerbenbe GangVfB.er bas gefälligere Spiel unb konnten roäbrenb ! art ins Spiel, bie zur Folge hat, baß bas Spiel bes ganzen Spieles eine leichte Feldüberlegenheit mehr unb mehr an Mert verliert. Ein Onfer biefer herausspielen, bie jeboch für ben Sieg nicht reichte. Spielweise wird Kraft I., der, von dem Mittelläu- Mit der Leistung des für ben angesetzten Schiebs-1 fer absichtlich getreten, für bie Dauer bes weiteren bie Sicherstellung notmenbiger Jnstandsetzungs- arbeiten sowohl in ben Räumen, die bem Geltungsbereich bes Reichsmietengesetzes unterliegen, als auch in solchen Räumen, bie dem Reichsmietengesetz nicht unterliegen, sich insbefonbere auf die Schäden erstrecken wird, bie infolge Frostes unb ungenügender Beheizung entstauben finb unb deren Beseitigung besonders' dringlich ist. Instandsetzungen, die nur einheitlich für ein Gebäude vorgenommen werden können, z. B. Beseitigung von Rohrbrüchen, Mängel ber Zentralheizung, sollen auch bann auf An- orbnung ber bestimmten Stelle vorgenommen werben, wenn es sich um Geschäftsräume handelt, durch die Beseitigung der Schäben jeboch Wohnraummietern Abhilfe zuteil wirb. Damit ist sichergestellt, baß im Interesse ber Erhaltung bes Volksgutes notwendige Jnstandsetzungs- arbeite'n auch dann durchgeführt werden, wenn der Besitzer selbst den Auftrag nicht dazu gibt. Dem Handwerk wird es also vor allem obliegen, derartige Schäden sofort nach Auftragserteilung zu beseitigen. Am 15. Januar 1941 erließ bie Reichsregierung das Gesetz zur Aenderung des Reichsmietengefetzes. Nach der neuen Fassung bes § 6 bes Reichsmietengesetzes kann danach, wenn ber Vermieter bie Ausführung notmenbiger Jnstandsetzungsarbeiten unterlassen hat, eine von ber Obersten Lanbesbehörde zu beftimmenbe Stelle bie sachgemäße Ausführung ber Jnstandsetzungsarbeiten burch geeignete Anorbnun- gen sichern. Sie kann insbefonbere anorbnen, daß bie Mieter einen entsprechenben Teil bes Mietzinses nicht an den Vermieter, fonbern an die Stelle selbst ober an eine anbere Stelle zu entrichten haben, ober baß sie bie Arbeiten selbst ausführen und einen entsprechenben Betrag bes Mietzinses einhalten können. Der Betrag darf aUerbings einen vorgeschriebenen Hunbertsatz ber Miete nicht überschreiten. Auf Räume in Gebäuben, die lediglich Geschäftsräume enthalten, sowie auf Räume und Gebäude, die bem Staat, ber Partei ober einer Körperschaft bes öffentlichen Rechts gehören, findet das Gesetz keine Anwendung. Aus der amtlichen Begrünbung des Reichsarbeitsministers zu diesem Gesetz ist nun zu ersehen, baß ßener Verteidiger stehen, unb der dazwischenspur- tenbe Mittelstürmer kann ungehindert einschießen. Nachdem Fröhlich zwei klare Torgelegenheiten ausgelassen hat, ist Halbzeit. Die zweite Hälfte sieht die VfBer bei einem verzweifelten Ansturm. Der Druck ist groß. Fröhlich kann auf 3:2 verkürzen, unb bann ist es Ehmann, ber nach Innen kurvend in einem Alleingang den Ausgleich erzielt. Als kurz vor Schluß Funk im Strafraum gelegt wird, gibt ber Schiebs- richter unverftänblicherweise Sti^lfstoß. Den scharfen Schuß Gobglücks kann ein 23cnvibiger mit Kopfab- wehr klären. Bei Schlußpfiff hat Bissenberg ein glückliches Unentschieben erzielt. Burgsolms — 1900 1:3 (1:1). Die Blau-Weißen konnten auch bas Rückspiel gegen Burgsolms siegreich gestalten. Hauptsächlich aber nur, weil biesmal alles von Anfang an mit bem nötigen Eifer bej der Sache war. Dies war aber auch erforderlich, denn die Gefährlichkeit ber Burgsolmser auf eigenem Gelänbe ist zur Genüge bekannt. Unb ba noch verschiebens Rauhbeinigkeiten einzelner Spieler hlnzukarnen, ist der Erfolg um \o höher einzuschätzen7 Der Anstoß ber Blau-Weißen bringt biefen gleich eine aussichtsreiche Chance. Kraft II. verlängert bie Vorlage von Greven zum Linksaußen Koch, dessen Flanke bringt Schellhaas in günstige Schußposition, bie biefer jedoch nicht auszuwerten weiß. Diese geglückte Anfangsaktion verleiht den Blau-Weißen starken Auftrieb, und bie Platzbesitzer müssen sich in der ersten halben Stunde das Spielgeschehen von den Gästen diktieren lassen. Hierbei haben sie großes Glück, daß es zu keinen Erfolgen kommt. Denn nur rabe noch in letzter Sekunde hier unb ba noch ein ret-^ Mannschaften bestritten würbe, siegten die Gebirge tenbes ,Bein in bie Schußrichtung gehalten werben jäger Norwegens.