Giehener Anzeiger Donnerstag, 25. Gttober 1941 Der Führer begrüßte den slowakischen Staatspräsidenten Dr. Tiso im Führerhauptquartier. In der Mitte der Chef des Protokolls, Gesandter Freiherr von Dörnberg. (Aufn.: Presse-Hof frncmn-M.) in „Les Nouveaur Temps", saat geradezu, der Marschall wolle das „göttliche Recht" stipulieren, also ge- (Hachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Paris, Oktober 1941. Am 9. Juli 1941 sagte Marschall Pqtain nach einer Charakteristik der unzähligen Mischungen von autoritativem und demokratischem Wesen in den zahlreichen Verfassungen Frankreichs seit der französischen Revolution, also nach einer Charakterisierung des absolut Negativen, der Begriff eines souveränen Volkes, das in vollster Verantwortungslosigkeit bisher absolute Rechte ausgeübt hätte, müsse ersetzt werden, denn Partei könne das Vertrauen hergeftellt werden, indem das französische Volk mitwirkend und mitschöpferisch sich am neuen Staat betätige, denn sonst würde das Mißtrauen verewigt, das heute Frankreich zerreiße, und ein anderer Kritiker, Crozet jekte ausgearbeitet, ohne daß die Entscheidung endgültig gefallen wäre, Danach werden die Wähler eingeteilt in je eine Hälfte von Erkorenen der großen öffentlichen Körperschaften,, wie den Vertretern der Familie, der Berufskörperschaften und der Legion der Frontkämpfer, zur anderen Hälfte werden die Mitglieder der Prooinzialräte, dieser kleinsten Gruppe des hierarchischen Aufbaus, von den Pro- oinzialgouoerneuren ernannt. Die Gemeinde, der alLerklssinste Körper, wird turd) die Stimmberechtigten der drei Gruppen gewählt. Je stärker sich die einzelnen Vewaltungs- oder Staatsorgane der Würde des Marschalls nähern, um so schroffer wird die Ausleseberechtigung der Regierung und um so geringer die Mitwirkung des Volkes. Rom, 23. Okt. (DRB.) Zu Ehren von Reichswirtschaftsminister Funk gab der italienische Autzenhandelsminister Riccardi am Mittwochabend im Wehrmachtkasino einen Empfang. Bei diesem Anlaß richtete Außenhandelsminister Riccardi an den Reichswirtschaftsminister eine Ansprache, in der er u. a. sagte: Der Besuch, den Sie und Ihre Mitarbeiter uns hier in Rom abstatten, , hat in allen Wirtschaftskreisen unseres Landes die wärmste Sympathie und größte Genugtuung heroorgerufen. Niemand in der Welt wird die ungeheure Bedeutung verkennen, die dem wirtschaftlichen Faktor in jener neuen Ordnung zukommen wird, die die Führer unserer Revolutionen seit Jahren Stein für Stein «ufbauen. Die siegreichen und gewaltigen kriegerischen Ereignisse dieser letzten Zeit haben nicht nur die wirklich riesenhafte Gefahr, die ganz Europa und die tausendjährige Zivilisation des alten Kontinents bedrohten und deren Umfang im Lichte der Tatsachen jeder erfassen konnte, immer weiter bis zu ihrer Vernichtung von uns weggerückt, sondern sie haben auch dazu beigetragen, der kontinentalen Solidarität, die die Grundlage und die Voraussetzung der neuen wirtschaftlichen und sozialen Ordnung ist, eine immer klarere Form und einen immer tieferen Inhalt zu geben. Wir begrüßen sowohl als Männer jener Revolutionen, die bestimmt sind, dem Jahrhundert, das sie hcrvorbrachte, ihren Namen aufzuprägen als auch als Europäer mit Begeisterung, Bewunderung und Dankbarkeit die heldenmütigen Kämpfer des großen und siegreichen antibolschewistischen Kreuzzuges, der einen großen Teil der europäischen Völker unter dem gleichen ideellen Banner vereinigt hat. Der Wirtschaftsaufbau des nationalsozialistischen Deutschen Reiches, für dessen Festigung und Widerstandskraft Sie, Herr Minister, Ihre ganze Kraft und Fähigkeit eingesetzt haben, ist zu einem entscheidenden Element des Sieges geworden, demgegenüber die würgenden und unmenschlichen Waffen ^er Blockade in kläglicher Weise versagt haben und auch in Zukunft versagen werden. Wir Italiener haben seit langem der Gewißheit Ausdruck verliehen, daß die dritte, d. h, die wirtschaftliche Front den gegenwärtigen und künftigen Ereig - nissen gewachsen sein wird. Die Zusammenarbeit der Achsenmächte und der Geist wirtschaftlicher Solidarität bürgen dafür, daß auf wirtschaftlichem Gebiet — wenn auch mit den unabwendbaren Opfern und Be- I Die Staatsreform Marschall Pstains geht von oben, nicht von unten aus. Sie will, wie der Marschall selbst sagte, autoritär und hierarchisch sein, also sich auf die Führung und auf die Untergebenen stützen. Das Volk muß den Männern vertrauen, die in den Zeiten des Niederbruchs die Fahne Frankreichs hochhielten und die Konsequenz aus den unheilvollen Ideen zogen, die feit der französischen Revolution in mehr oder weniger Abwandlung Frankreich reaiert haben. Drei Grundlagen sollen nach dem Willen des Marschalls das neue Verfassungswerk bllden: Fa- mllie, Arbeft, Vaterland. Ins Konkrete übertragen: ständische Ordnung, Frontkämpferlegion, persönliche Verantwortung. Das Ganze wird von einem mystischen Zug verklärt, denn, so roirb von Mitkämpfern des Marschalls ausgeführt: die Liebe zum Boden entspricht der Wesensart der Franzosen, die Familie ist der Kern des Staates, die berufliche Organisation das Prinzip der Leistung, und alle bret müssen im Staatsaufbau verankert werden. ilnnabme von Anzeige« für die Mittagsnummer biöSVJlbr desBormittag- Atueigen-Preite: Anzeigenteil 7 Nrn le mm bei 22 mm Bellenbreite# Wertteil 50 Nrn. le mm bei 70 mm Beitenbrette Nachlässe: Wiederholung Malltastell Abschlüße Mengenüasiel B Plavooncdnit (vorherige Vereinbarung) 25X meot Nr. Tiso über seinen Besuch beim Führer. Preßburg, 23. Okt. (Europapreß.) Die slowakischen Staatsmänner, an der Spitze Staatspräsident Dr. Tiso, sind am Mittwochnachmittag wieder (9b Jahrgang Nr. 252 Ericveuu lagtich außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener <>am ilienblätter Heimat imBild DieScholle Bezuasvrers: Monatlich.....RM 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auck be» Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Femivrechanschluß 2251 Drahlamchrirt:,,Anzeiger" , Poüsche-11168»; krankt M in der slowakischen Hauptstadt eingetroffen. Preßburg hatte aus diesem Anlaß festlichen Flaggenschmuck angelegt. Eine riesige Menschenmenge bereitete den Staatsmännern vor dem Präsidentenpalais einen begeisterten Empfang. Justizminister Dr. Fr i tz begrüßte die slowakischen Staatsmänner, worauf Dr. Tiso in einer kurzen Ansprache den außergewöhnlichen Eindruck schilderte, den sie im Führerhauptquartier, aus dem der Aufbau ^oes neuen Europa hervorgehe, gewonnen hätten. Dr. Tiso erklärte: „Dir erhielten die Bestätigung, wie hoch man den heldenhaften Kampf unserer Soldaten an der Ostfront und unsere Arbeit daheim einschäht, die wir für das neue Europa leisten. Dir bringen die Versicherung heim, daß die Slowakei als ehrlicher Kampfgenosse und Verbündeter den entsprechenden Anteil am neuen Europa haben wird. Wir konnten uns abermals von den Eigenschaften Adolf Hitlers überzeugen, von seiner hohen Menschlichkeit und seiner männlichen Standhaftigkeit. Wir werden auf der von uns eingeschlagenen Linie, uns selbst treu, vorwärtsschreiten und in allen Belangen unsere Aufgabe und die uns gestellte Sendung erfüllen in Treue zu der befreundeten Nation und zu Adolf Hitler." von unten herauf, also aus dem Willen des Volkes, neu geboren, nicht, wie Vichy wolle, dem Volke auferlegt werden. Mit jener „clairte", die in Frankreich trotz des Zusammenbruchs nicht völlig verloren ging, sagt Deal, nur mit einer Einheits- Sind die Pfeiler des neuen Frankreich ttagfahig? Von unserem S.-Berichterstatter. Nie Banner des Sieges auch wirtschaftlich gesichert Oie Wirtschaft der Achsenmächte eine Einheit. vrühsscheUnioerfitätrdruckeret 8. tauge General-Anzeiger für Gberhessen 6tef|ee.9Sd)iI8ra*e T-» Oer enthüllte Hüll. Roosevelt glaubt die Zeit gekommen, um zum offenen Kampf für den offenen Kriegseintritt der USA. aufzurufen. Er hatte dafür die, wie der 0SA.-Marineausschuß feststellte, bewiesene Un- Wahrheit behauptet, der amerikanische Zerstörer „Greer" sei von einem deutschen U-Boot angegriffen worden. Er hatte ferner die mysteriöse Affäre des I7SA.-Zerstörers „Kearney" zum Druck auf die Abstimmung des Repräsentantenhauses über die Bewaffnung amerikanischer Handelsschiffe erfunden, und jetzt hat er alle feine jüdischen Kriegstreiber mobil gemacht, um die letzten Reste des Neutralitätsgesetzes zu beseitigen und offen seinen Judenkrieg gegen Europa zu fuhren. Roosevelt glaubt, die widerspenstige Stimmung der USA.-Bevölkerung durch derart infame Lügenmittel so umgewandelt und hysterisch gestaltet zu haben, daß der Kongreß endlich die letzten Hemmungen gegen den Krieg beseitigen werde. Wendell Willkie, der Scheinkandidat gegen Roosevelts Kandidatur, der Befürworter des Friedens und nunmehr glühender Anhänger eines Krieges für England, ist von Roosevelt veranlaßt worden, an feine Anhänger im USA.-Parlament die Aufforderung zu' richten, das Neutralitätsgesetz fallen zu lassen. Marineminister Knox, der von Börsenspekulation sehr viel, aber von Marinedingen notorisch gar nichts versteht, hat schon seit Wochen die unverantwortlichsten Reden gehalten, der Kriegsminister Stimson zog am gleichen Strang, und die jüdische Hetzpresse fordert immer schärfer zur Ausmerzung derer auf, die für die amerikanische Neutralität und für die Wünsche des amerikanischen Volkes sich auszusprechen wagen. Der Druck der gemachten Propaganda dieser Judenclique für den Krieg ist gewaltig. Jetzt hat im entscheidenden Augenblick auch der 70jährige Staatssekretär Cor- dell Hüll das Wort ergriffen, um in gänzlich unqualifizierbarer Weise den Revanchekrieg des spekulierenden Judentums und der amerikanischen Kriegsgewinnler gegen Europa zu fordern. In einer Geheimsitzung des außenpolitischen Ausschusses des ÜlS^.-Senates forderte er nicht nur die Aufhebung des Artikels 6 des Neutralitätsgesetzes, das die Bewaffnung von USA.-Handelsfchiffen verbietet, sondern auch die Abschaffung des Artikels 2, der den amerikanischen Schiffen das Anlaufen der Häfen kriegführender Staaten ausdrücklich untersagt. Cordell Hüll weiß, daß das Völkerrecht ganz klar und unzweideutig die Bewaffnung von Handelsschiffen neutraler Staaten verbietet, daß ein kriegführender Staat berechtigt ist, ja, der Sache, für die er kämpft, aus vitalstem Interesse zu dienen hat, wenn er Schiffe, die seinen Gegner mit Munition usw. unterstützen wollen, einfach torpediert. Dieses deutsche Recht ist unzweifelbar. Dies ist auch bisher wenigstens in der Theorie auf Grund des Neutrali- tätsgefetzes sogar von der Roosevelt-Clique anerkannt worden. Was tut nun Hüll? Er behauptet. teiligt gewesen sind, und drückte seine Freude darüber aus, daß in den jetzt zum Abschluß kommenden Verhandlungen die kriegswichtigen Wirtschaftsfragen in völliger Uebereinftimmung der Neigungen geklärt worden sind und eine Grundlage gefunden werden konnte, die im beiderseitigen Waren- und Verrechnungsverkehr eine noch günstigere Entwicklung sicherstellt, als sie schon bisher während des Krieges zu verzeichnen war. Dir haben dieses Ergebnis erreicht in der übereinstimmenden Ansicht, daß die italienische und die deutsche Wirtschaft als eine Einheit betrachtet werden müssen. Dabei konnten wir, gestützt auf die grandiosen Siege unserer verbündeten Truppen gegen den bolschewistischen Feind, bereits eine wirtschaftliche Entwicklung in gewissem Umfange zugrunde legen, die der Wirtschaft der Achsenmächte einen neuen gewaltigenkräfte- ; u w a ch s bringen und die europäische Diri- schaftssolidarität auf Generationen hinaus sicherstellen wird. In dieser Erkenntnis und beseelt von dem hohen Glücksgefühl, daß unsere beiden großen Führer aus den weltbewegenden Ereignissen dieser entscheidenden Schlacht heraus ein neues Europa schaffen und damit ihre wahrhaft europäische Mission erfüllen, können auch die Wirtschaftsprobleme mit dem Blick in diese neue Epoche und mit der Aussicht auf die neuen Möglichkeiten angefaßt werden. Es ist nicht entscheidend, daß im Kriege dieser oder jener Rohstoff vorübergehend einmal mangelt, oder das Volk dieses oder jenes entbehren muß. Entscheidend ist, daß wir auch den Wirtschaftskrieg gewonnen haben, daß die englische Blockade unwirksam geworden ist, und weil wir den Zeitpunkt bestimmen können, an welchem die wirtschaftlichen Probleme, die wir heute noch meistern müssen und meistern werden, überhaupt keine Probleme mehr sind. Und daß wir die jetzt noch vorhandenen Probleme meistern werden, dafür sind uns der beste Bürge der unerschütterliche Glauben an unsere Führer, die Disziplin des Volkes und insbesondere auch der Wirtschaft in unseren autoritären Staatsauffassungen die durchgreifendsten Mittel, die uns die autoritäre Staatsführung in die Hände gibt, und der kämpferische Geist, der aus der faschistischen und der nationalsozialistischen Revolution geboren ist, und unsere Völker gemeinsam bis zum Letzten durchdringt. schränkungen, die den Preis des Erfolges dar- siellen — die Banner des Sieges fest und sicher verankert sind. Der Krieg — sei er von kurzer oder langer Dauer — verschiebt keinesfalls das wirtschaftliche Programm. Dieses ist vielmehr der politischen Richtung, die das Genie unserer Führer Europa geben wird, eng angepaßt und untergeordnet: Ein höherer Lebensstandard der Völker dank einer Steigerung der Produktion, des Einkommens und des Verbrauchs, die dauernde Berücksichtigung der gemeinsamen Bedürfnisse im großen Rahmen der kontinentalen Wirtschaft, die Entwicklung und Stärkung des Warenaustausches als Faktor eines größeren Wohlstandes der Völker, die Anwendung des Begriffes der nationalen Autarkie als festgelegte Tatsache im Wirtschaftsleben der Völker, die sie angewendet haben, die Ausdehnung der autarkischen Bestrebungen auf die kontinentale Selb st Versorgung, die monetäre Ordnung, die Entthronung des Goldes als absoluter Beherrscher des Handels, die Bewertung des Geldes auf Grund der produktiven Leistungsfähigkeit, der Arbeit und der politischen und wirtschaftlichen Ordnung, die Preispolitik, die industrielle und landwirtschaftliche Zusammenarbeit, die Wiederherstellung einer größeren Be- roegunasfreibeit auf dem Gebiete des Außenhandel- unter Berücksichtigung des Grundprinzips der nationalen Funktion des Außenhandels, die einer europäischen Wirtschaft angepaßten Zahlungsmittel und -formen, der internationale Handel und ein womöglich größerer Umfang des Ueberfee= bandels: Dies sind — kurz gesagt — die großen und gewiß nicht mnfteriöfen Argumente, über welche mir völlig einig sind. Unterdessen werden im Osten Europas durch den Heldenmut der Soldaten und die Tüchtigkeit der Führung neue umfanareiche wirtschaftliche Möalichkeiten erschloßen. Es sind neue Quellen der Arbeit und des Reichtums, die in endgültiger Weife in den Rahmen der neuen Ordnung eintreten. Der Friede der Gerechtigkeit, den unsere Führer erstreben und für den unsere Völker kämpfen, wird die Opfer an Blut und Gütern, die unsere Nationen in dieser unvergleichlich großen und ruhmreichen Stunde bringen, vergelten und belohnen. Reichswirtschastsminister Funk dankte in seiner Antwortrede zunächst Minister Riccardi und allen Mitarbeitern, Ministern und l Behördenvertretern, die an den Verhandlungen be- etn Volk bestehe nicht aus Einzelindividuen, sondern sei eine Lebensgemeinschaft, aufgebaut auf der Familie, dem Beruf und der gemeinsamen Verantwortung. Damals sprach er davon, die A u t o r i t ä t solle die Werte im einzelnen nach ihrem Nutzen für die Allgemeinheit abschätzen, die Hierarchie dagegen solle innerhalb der Nation eine Auswahl treffen, um so organisch die französische' Gemeinschaft aufzubauen. Das ist eigentlich alles, was zur verfassungsrechtlichen Zukunft Frankreichs gesagt wurde. Man wird eingestehen müssen, daß es niemand befriedigt. Denn eins fehlt Frankreich: ein Sammelbecken, in dem sich alle neuen und revolutionären Kräfte zu- fammenftnden, dort ihre Klärung finden, um dann einheitlich mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Frankreich hat nicht, wie Deutschland und Italien, sich aus dem Parteien- und Meinungswirrwarr zu einer einheitlichen Partei und einer allgemeingültigen Ansicht durchgerungen. Die Jahre des Kampfes, die den Nationalsozialismus und den Faschismus befähigten, in den Stunden der Machtübernahme ein neues Staats-, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturgebäude aus einem einheitlichen Willen zu errichten, fehlen Frankreich. IDie Bestrebungen, eine solche Einheitspartei zu schäften, vertreten vor allem von Marcel D6at, der jetzt von den Folgen des kommunistischen Attentats wieder genesen ist, stoßen auf den Widerstand P s t a i n s und der Seinen. Deat sagt als Führer der Pariser Sammlungsbewegung, der Staat müsse wissermaßen das Gottesgnadentum. Die drei Volks- gruppen, die nach Petain den Staat repräsentieren ollen, also die Familie, die Frontkämpferlegion und die Berufsgruppen, seien doch wirklich nicht als ab tioe Kräfte zu bezeichnen. Die Familie sei durch die Sorgen des Alltags in ihrem Bestände bedroht und gar nicht politisch-aktiv einzureihen, die Berufe seien iür die politische Rolle noch nicht organisiert, die Frontkämpferlegion verkörpere auch nur unzureichend die aktiven politischen Gewalten, die sich auch in anderen Lagern fänden. Alle drei Gruppen spiel- . len doch eigentlich nur die Rolle rethorischer Figuren in den Ueberlegungen der Vichy-Politiker, aber sie feien keine politischen Realitäten, wie es z. B. eine Einheitspartei fein könnte. Ob nun diese Einheitspartei sich konstruieren läßt, darüber sind wieder die Meinungen geteilt, denn, so sagen manche Kreise, ’ine Einheitspartei kann nur in Kampf erwachsen, und ein „Kampf" läßt sich jetzt nicht fühlen. Auch nicht gegen Vichy, das, man sage,was nan wolle, immerhin die Aufgabe erfülle, die Franzosen und Frankreich zusammenzuhalten^in diesen feiten nach der Katastrophe der alten Staatsver- I Raffung. . . Wie sich nun Marschall Petain die neue Versai- fang Frankreichs denkt, läßt sich ^.gentlid) nur erraten Zum Jahresbeginn erließ er eine Bertaf- ftngsurkunde, die in sieben Artikeln im wesentlichen s feststellte, daß die Minister, die hohen Würdentra- $er und die hohen Beamten des Staates nicht mehr fern Volke, sondern nur dem Staätschef v e r- f I i t e t seien, „ihr Amt zum Wohle des Staates fiemäfc den Gesetzen der Ehre und Redlichkeit auszu- u5en". Verstöße dagegen werden allein vom staats- dief geahndet, der nach Artikel 3 das Gerichtsverfahren selbst festlegen wird — anscheinend von Fall 5-1 Fall — und der bei solchen Vergehen nach Art. 2 über das Vermögen und die Person der Beschuldig- ! t-n entscheidet. Aus Grund einer Derfassungsakte ' Dam 4 Februar 1941 wurde dann Di.zeadmira 1 Marian zum Nachfolger durch den Marschall , sahst bestimmt. Weitere Dekrete befassen sich mit d?n Staatssekretären, die den Ministern beigeorönet ; sind, usw., aber damit wurde noch nichts über ote Jtaatsform selbst gesagt. Die Verfassungs- Immission des Nationalrates hat versd-iedene Pro- Deutschland attackiere die USA., die um ihre Freiheit und um ihr Leben auf eigenem Boden zu kämpfen gezwungen wären (!), die Angriffe auf amerikanische Handelsschiffe seien von „einer gesetzlosen Nation", nämlich Deutschland, ausgegangen, um die Freiheit der Meere zu vernichten und an sich zu bringen. Wenn Hüll gesagt hätte: wir, Roosevelt und seine Judenplutokratie, wollen, daß unsere Transporte an snüstungsmaterial England ungefährdet erreichen, wir wollen, daß jeder Angriff auf diese gesetzlose Unterstützung der Briten gegen Recht und Völkerrecht als jüdisches Gesetz proklamiert werden und jedes Vergehen gegen dieses jüdische Gesetz den Gott Racha herausforderte, dann wäre die Stellung Roosevelts klar umrissen. Sie würde sich allerdings mit den einfachsten Moralgesetzen und dem Recht der deutschen Verterdigung gegen britische und sonstige Angriffe glatt in Widerspruch setzen. Aber daß Hüll es wagt, diese Provokation mit Phrasen über Freiheit und Recht zu begründen, zeigt, daß er keinerlei Hemmungen hat, D i e R o o - sevelt-Cliquewill, genau so wie 1917, den Krieg um ihres Profites willen. Es ist genau dieselbe Lage wie zur Zeit Wilsons. Und diese Menschen wagen es, von gesetzlosen Nationen wie den Achsenmächten zu sprechen! Die Entscheidung ist im Zuge. Das amerikanische Volk hat durch seine parlamentarischen Instanzen zu erklären, ob es wieder einmal, wie im Weltkriege, einer Clique von jüdischen Finanzmagnaten folgen will. Dann darf es sich aber auch über die Wirkungen eines solchen -Schrittes, die es bereits nach dem Weltkriege bis in das Jahr 1940 hinein mit einer furchtbaren Verelendung bezahlte, nicht beklagen. E. S. „Freiheit", wie sie Roosevelt versteht. N e u y o r k, 23. Okt. (DNB. Funkspruch.) Sehr deutlich tritt der wahre Charakter der U S A. - Politik gegenüber den ibero-amerikanischen Staaten in einer Rede des Roosevelt persönlich sehr nahestehenden Professors an der Universität Connecticut, Andre Schenker, hervor, der qleicb- zeitig auch außenpolitischer Kommentator des Rundfunksenders WTJC. ist. Schenker erklärt wörllich: „Deutschland besitzt in Ibero-Amerika zweifellos viele Freunde. Aber ob es nun den ibero-amerikanischen Staäten paßt oder nicht, sie gehören alle zu unserer Verteidigungssphäre. Wenn einer von ihnen sich der Achse nähern sollte, so würden wir es sofort verbieten, und unsere Flotte würde diesem Verbot den nötigen Nachdruck verleihen." Deutlicher kann man nicht gut werden. Auch kanadische Häfen. Berlin, 22. Oktober. (DNB.) Die Aggres- sionspläne Roosevelts werden auch in den USA. nicht ohne Besorgnis beobachtet. So rourbe Roosevelt, wie „New Port Herald Tribüne" meldet, gefragt, ob es wahr sei, daß die Vereinigten Staaten die Häfen von Halifax und N e u s ch o t t - land besetzt hätten. Roosevelt habe, dem Neuyor- ker Blatt zufolge, geantwortet, tatsächlich sei derartiges noch nicht geschehen, doch seien Pläne vorhanden, nach denen die USA.-Flotte jederzeit diese Häfen besetzen könne. Oer italienische Bericht. Rom, 22. Okt. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: In Nordafrika Tätigkeit unserer Artillerie und der Luftwaffe der Achse gegen die Ziele von Tobruk. Zwei feindliche Maschinen wurden von der deutschen Luftwaffe abgeschossen. Die Stadt Bengasi war feindlichen Luftangriffen ausgesetzt. Viele Bomben fielen ins Meer, andere trafen einige Araberhäuser in den Außenbezirken. Es gab acht Tote und sieben Verletzte unter der Eingeborenenbevölkerung, drunter auch Frauen und Kinder. In O st a f r i k a überrumpelten Truppen des Stützpunktes von Culquabert feindliche Verbände und versprengten sie unter großen Verlusten für den Gegner. Eines unserer Jagdflugzeuge nahm ein großes Zeltlager etwa 30 Kilometer südöstlich von G o n d a r wirksam unter MG.-Feuer. In der vergangenen Nacht unternahm die britische Luftwaffe Angriffe auf N e y p e l und das Gebiet von Catania. In Neapel wurden in fünf aufeinanderfolgenden Wellen während fünf Stunden Hunderte von Brand- und Sprengbomben abgeworfen, die beträchtlichen Schaden an Wohnhäusern und Brände verursachten, die sofort eingedämmt wurden. Es gab 14 Tote und 27 Verletzte unter der Zivllbeoölkerung, die eine bewundernswerte Ruhe und Disziplin bewahrte. Vesehung des Donez-Mustriegebieies erweitert Oer Wehrmachtberichi. DNB. Aus dem Führerhauplquartier, 22. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Besetzung des sowjetischen Industriegebietes im Douezbecken durch die deutschen und verbündeten Truppen wurde gestern erweitert. Südlich Brjansk brachte die Säuberung des Kampfgeländes weitere 5000 Gefangene sowie einen schweren Panzer und 5 6 Geschütze als Deute. Vie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurde die Insel Dagö genommen. Damit sind alle baltischen Inseln in deutscher Hand und der gesamte baltische Raum vom Feinde befreit. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit Verbänden der Kriegsmarine und der Luftwaffe war es einer Infanteriedivision des deutschen Heeres bereits am 12. Oktober gelungen, auf der Südfpihe der Insel überraschend zu landen. In zehntägigen hartnäckigen Linzelkämpfen wurde seitdem die Insel vom Feinde gesäubert. 3000 Gefangene fielen dabei in unsere Hand. Sechs Küsienbatlerien wurden zerstört. Reste der feindlichen Besatzung wurden bei dem Versuch, über See zu entkommen, durch Einheiten der Kriegsmarine und der Luft-i waffe vernichtet. An den erfolgreichen Landungsunternehmungen auf den baltischen Inseln haben die Sturmboot-Pioniere des Heeres besonderen Anteil. Die finnische Kriegsmarine hat die Operationen der deutschen Seestreitkräfie wirkungsvoll unterstützt. Die Luftwaffe bombardierte bei Tage und Tlacht die sowjetische Hauptstadt Moskau. 3m Kampf gegen Großbritannien griffen starke Kräfte der Luftwaffe in der letzten Tlacht den Hafen Tl e w c a st l e an. In Dockanlagen, Speichern und versorgungsbelrieben entstanden erhebliche Zerstörungen. Veitere Luftangriffe richteten sich gegen die Hafenanlagen von Dover. An der K a n a l k ü st e schoflen deutsche Jäger e l f britische Flugzeuge ab. Ein eigenes Flug- zeug ging hierbei verloren. In Rordafrika erzielten deutsche Sturzkampfflugzeuge Bombenvolltreffer in brittschen Artilleriestellungen und Bunkern bei Tobruk. Britische Bomber griffen in der Tlacht zum 22. Oktober verschiedene Orte Tlordwestdeutfchlands, u. a. Bremen, an. Durch Bombenabwürfe vorwiegend auf Vohuviertel hatte die Zivilbevölkerung Verluste an Toten und Verletzten. Fünf der angreifenden feindlichen Flugzeuge wurden abgeschosseu. 0 2R. fafiemigow Wdluiki korosten täiifomir ßerdilsdwr Ttätrtissy Uman Taganrog Saporostye Mriwoj-Rog 'ikopol lOr (CL Fimi- Nord- ewist« igt im — durch die dcum Os ra m ■ Krypton 'Lampen f silberweißes Licht, sparen aber Strom! Die Osram- Krypton-Lampe 40 Watt/220 Volt ist z. B. fast viermal so hell wie eine Osram-Lampe 15 Watt/2 20 Volt. Das ist der Erfolg der Edelgas Füllung. Verwenden Sie darum Osram-Krypton-Lampen richtiger Wattstärken, je nach dem Beleuchtungszweck. nb noi'l 'l meldet!^ Lust' fe durch' t benen rgleW darauf legen sollten, mit dem Rezept dieses politi- scheu Quacksalbers näher bekannt zu werden. Nach dem Außenminister Hüll hat sich setzt auch der Marineminister Knox wieder einmal bemüßigt gefühlt, mit unverschämten Wahrheitsverdrehungen das USA.*5öoIt in die von Roosevelt gewünschte Kriegsstimmung 311 versetzen. Er log frech, daß die „Nazis Amerikas Angelegenheiten zu den ihren machen" wollten und folgerte aus dieser schamlosen Lüge, daß man den Deutschen nur mit Gewalt begegnen könne. Knox verlangte daher, daß die Vereinigten Staaten eine starke Armee und eine gewaltige Flotte erhielten, damit sie die „Freiheit und iSicherheit" der Welt verteidigen könnten. ugeiolÄ jen ein IM dert Berufserziehungsstätten der Deut» schen Arbeitsfront, die vorhandenen Umschulungslager in den Dienst dieser Arbeit gestellt worden. Das Berufserziehungswerk der Deutschen Arbeitsfront bildet aber nicht nur den Versehrten für seinen Einsatz im Arbeitsleben aus, sondern ist auch in der Lage, durch seine Berufslaufbahnberatung in jedem Fall den auf Grund der Eignung und Neigung besten Weg für den Arbeitseinsatz zu finden. In den Hauptfürsorgestellen, denen die Betreuung der aus der Wehrmacht Entlassenen übertragen ist, werden die Kreis- und Gauberufswalter Der Deutschen Arbeitsfront beratend gehört. In den meisten Fällen ist es bereits von hier aus möglich, dem Versehrten den WeL ins Arbeitsleben zu ebnen. Für besonders, schwere Fälle hat das Amt für Berufserziehung und Betriebsführung in der DAF. feine Abteilung Verufslaufbahnberatung zur Verfügung gestellt. Unter Einsatz aller wissen- jchaftlichen Hilfsmittel und hervorragender Wissenschaftler werden in dem der DAF. gehörigen Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitspädagogik psychologische Gutachten erarbeitet. Auf diese Weise wird dafür Sorge getragen, daß auch in den schwersten Fällen keine Fehleinsetzung oorkommt. Eigens für die Betreuung Kriegsversehrter wurde in Bad Frankenhausen in Thüringen vom Amt für Berufserziehung und Betriebsführung in der DAF. ein »Zehr- und Uebergangswerk für Kriegsversehrte" geschaffen. Ist man im Lazarett und in den Genesungsheimen bemüht, den Versehrten durch mancherlei Hebungen mit den Handgriffen des täglichen Lebens wieder vertraut ,zu machen, so soll der Versehrte in diesem Werk sich wieder an die Handgriffe des Arbeitslebens gewöhnen. Man benutzt hierzu in Verbindung mit der Heilwirkung des Bades die erprobte Methode der Einfachstschulung. Diese gibt zugleich Ansatzpunkte für den späteren beruflichen Einsatz, der alsdann ebenfalls in dem Lehr- und Uebergangswerk an den Maschinen vorbereitet wird, an denen der Versehrte später arbeiten soll. Die Rückführung Kriegsversehrter in das Arbeitsleben und deren Vorbereitung sind Aufgaben von größter Dringlichkeit. Hierfür ist nicht maßgeblich, daß die deutsche Wirtschaft auf keine Arbeitskraft verzichten kann. Maßgeblich vielmehr ist allein die Tatsache, daß es zum Lebensglück des deutschen Menschen gehört, daß er arbeien kann, und zwar arbeiten an einem Arbeitsplatz, der ihn befriedigt und der von ihm den Einsatz seiner ganzen Schaffenskraft verlangt und daß den Versehrten mit den besten Maßnahmen der Dank der Nation für ihren tapferen Einsatz bewiesen wird. zchM > über halt zur Büchersammlung der NSDAP, [ßnben Aufruf erlassen: Silberweißes Licht, wie Sie es sich wünschen f ine gerade heute wichtige Neuerung: Osram-Krypton- Lampen von 2$, 40 und 60 Watt! Der Arbeitspreis beträgt ohnehin meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilowattstunde. Trotzdem kommt es darauf an, die verfügbare Elektrizitätsmenge richtig auszunutzen. Osram-Krypton- Lampen sind klein und gefällig in der Form, geben rufies. t letzten I Mo;. b 0 achten-1 Ischen engt- 1 beut> *r wei. 1 burdj lobroii GG iE DOö 1 fluch, D!»e untersagt. “on jetzt ab", so lügt und hetzt Hüll unver- 4« darauflos, ,cheruht die Heberzeugung. daß ^ufahrtswege nach der westlichen Hemisphäre Atlantik dem Angriff ausgesetzt sind, nicht mehr d laßen Schlußfolgerungen. Der Angriff dauert il®1'. erdreistet sich dieser notorische Hetzer zu be- en." Er habe sogar Grund (!) zu der Ann- e, daß er an Stärke und Wucht ständig zu- en würde! i- dieser unverschämt dreisten Wahrhel ts- *jn‘ Wellung wagt Hüll vor den Senat zu tre- ’r den in dem Augenblick, wo die USA.-Hetzer (Her Oeffentlichkeit bei ihren Fälschungen die angeblichen .Zwischenfälle" ertappt wor- ftnb. Eben jetzt hat eine autoritative amerika- e Darstellung zum Fall „Greer" feststellen mus- toß das deutsche U-Boot sich vor dem ihn genben USA.=3erftörer zur Wehr ! Aus aller Welt. Empfang ausländischer Dichter bei Dr. Goebbels. Reichsminister Dr. Goebbels empfing in Gegenwart des Präsidenten der Reichsschrifttumskammer Hanns I 0 h st eine Reche namhafter Dichter und Schriftsteller aus elf europäischen Staaten, die, einer Einladung der Reichsregierung folgend, auf einer Deutschlandreise begriffen sind. In eingehendem Gedankenaustausch unterhielt sich der Minister mit den Teilnehmern über deren Reiseeindrücke und behandelte in einer Ansprache Fragen der geistigen^Neuordnung im kommenden Europa. An dem Empfang nahmen als führende Vertreter ihrer Länder u. a. teil: D. A. Koskenniemi (Finnland), Alfredo A c i t 0 (Italien), Svend Fleu- r 0 n (Dänemark), Timenez Caballero (Spanien), Jaques Chardonne (Frankreich) und Ejaar Malm (Schweden). Goethe-Medaille für Professor Umber. Der Führer hat dem ärztlichen Direktor der I. Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Westend der Reichshauptstadt Berlin, Prof. Dr. Friedrich Umber, aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die medizinische Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Stoffwechselkrankheiten, die Goethe-Medaille für Kunst und Wissen-, schäft verliehen. Ehrentafel für gefallene deutsche Flieger in Saragossa. In Saragossa wurde zu Ehren von fünf deutschen Fliegern, die 1939 beim Absturz über der Stadt den Tod fanden, eine Ehrentafel enthüllt. Der Vertreter des Luftattaches in Madrid, der deutsche Konsul, Vertreter der Falange und der Mllitärbehörden von Saragossa, sowie der Ortsgruppenleiter der NSDAP, wohnten dem feierlichen Akt bei. Die spanische Luftwaffe stellte eine Ehrenkompanie. Sühne für einen Raubanfall. Vor dem Sondergericht Köln hatten sich der Josef Salomon, der Karl Cöllesi, der Konrad Hahn und der Mathias Fries zu verantworten. Salomon und fau. 3e tief’ E wirb 0« Die so°>' Uni* So vollzog sich ein Panzervorstotz in der Umfassungsschlacht bei Wjasma. ge Rauchwolken, die den Himmel verdunkeln, kündigten den Beginn schwerer Kämpfe an. Einern unserer Panzerarmeen stießen während der Umfassungsschlacht ununterbrochen vor und trieben damit Kelle in die sich hartnäckig verteidigenden Verbände der Sowjets. (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter MooAorf sSch.j M.) imittel. 60000 Estin, eftlanh Börms, ben jtz vohim 1 etwa Haber. . o gemeinen Lüge, daß M.-Schiffe von deutschen Booten angegriffen pißen, sich eine Plattform schaffen will, von der er nun auch vom Senat in wilder Kriegsde- chrheit nicht nur die Streichung des Teiles des tralitätsges etzes verlangt, der eine Be- üng der Handelsschiffe verbietet, sondern auch Gelles, der das Befahren der Kampf- OerArheiisplatzunfererKriegsverfehrte« Von Äereichsleiter Albert Bremhorst, Leiter des Amtes für Berufserziehung und Betriebsführung in der DAF. rmal fr SS jerstüM zul^ die her-' iiäte IjJ bitte B**- 1 lealL .nkbE sie * litti ar 10” H-nwtschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. SteNvertteter des fcmtütitfiriftieü'-ti: Ernst Blumichein. BeranNvorilich für Politik und Bilver: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumschein: für sas Feuilleton: Dr. Han« Thyriot: für Stadt Gießen. Provinz, Wirt- chafl u. Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätedruckerei R. Lange-. G. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans ®ed. Lerantwortlich für den InhaU der Anzeigen: TbeodorKümmel Pl.Nr.6. Cöllen hatten einen Kölner Antiquitätenhändler in dessen Laden überfallen und mit der Faust und einem Mörserstampfer auf den Kops geschlagen, wobei Fries Schmiere stand. Auf die Hilferufe ergriffen die Verbrecher die Flucht, ohpe etwas mitgenommen zu haben. Cöllen wurde sofort, die anderen nach einigen Tagen verhaftet. Das Sonder- gericht verurteilte Salomon wegen versuchten Raubes in Verbindung mit schwerem Diebstahl im Rückfall und versuchten schweren Diebstahls im Rückfall zweimal zum Tode unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Cöllen wurde zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust, Fries zu zwei Jahren Gefängnis, Hahn wegen schweren Diebstahls zu fünf Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung verurteilt. Zwei Tote bei einem Autozufammenstoh. In Karlsruhe ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Personenwagen fuhr bei Nacht auf einen Langholzwagen auf. Dabei wurden zwei Insassen so schwer verletzt, daß der Tod sofort ein- trat; ein dritter wurde in bedenklichem Zustande ins Krankenhaus eingeliefert. Kunst und Wissenschaft. Rembrandt-Preis und Henrik-Steffens-Preis. Auf Grund eines Beschlusses des Kuratoriums der hansischen Stiftung hat die hansische Universität den' hansischen Rembrandt-Preis für das Jahr 1941" dem niederländischen Komponisten Henk B a = dings verliehen. Den „Hansischen Henrik-Steffens- Preis für das Jahr 1941" hat die Universität dem. dänischen Schriftsteller und Dramatiker Svend B 0 r b e r g verliehen. — Der 1907 geborene Holländer Babings ist auch in Deutschland als der wohl bedeutendste lebende niederländische Komponist nicht unbekannt: 1936 waren auf dem Musikfest in Wiesbaden Kompositionen von ihm zu hören, 1937 wurden in Dresden feine „Symphonischen Variationen" uraufgeführt. — Borberg, einer der führenden dänischen Theaterkritiker, fand seine erste schriftstellerische Anerkennung mit dem Drama „Niemand", das 1923 in Kopenhagen und 1928 in Lübeck auf* geführt wurde. Anläßlich der deutschen Erstaufführung seines Dramas „Sünder und Helliger" 1941 in Hamburg hielt er vor der nordischen Gesellschaft einen vielbeachteten Vortrag über die kulturellen Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Däne- mark. Seit langem schon hat er die Pflege kultureller Beziehungen zwischen beiden Ländern publizistisch vertreten. „Ehrenbürger des Volkes" nannte dieser Tage Reichsminister Dr. Goebbels die Verwundeten dieses Krieges und gab damit der tiefen Dankbarkeit Ausdruck, die jeden Deutschen gegenüber allen Soldaten beseelt, vor allem aber denen gegenüber, die im Einsatz für die Freiheit unseres Reiches ihr Blutopfer gebracht haben. Das Dankgefühl und die Dankbarkeit des deutschen Volkes erschöpfen sich nicht in Worten, sondern werden durch die Tat erhärtet. Es sei in diesem Zusammenhang nur daran erinnert, daß alle ärztliche Kunst und die besten technischen Hilfsmittel eingesetzt werden, um den Verwundeten Heilung zu bringen. Nach der Entlassung aus dem Lazarett oder Genesungsheim werden die wenigen, die keinerlei Beruf mehr auszuüben vermögen, wie Reichsminister Dr. Goebbels versicherte, als Ehrenpen- sionäre der Nation für dauernd in die Obhut des Staates genommen. Bei allen anderen aber, die als nicht mehr wehr- dienstfähig zur Entlassung kommen, ist es unsere größte Sorge, sie wieder reibungslos in das Arbeitsleben unseres Volkes einzuordnen und ihnen einen sie befriedigenden Arbeitsplatz zu geben. Für die Einordnung in das Arbeitsleben sind folgende Grundsätze maßgeblich: Zunächst wird immer versucht werden, den Versehrten in feinen erlernten Beruf,' an seinen alten Arbeitsplatz zurückzuführen. Es gibt in Deutschland eine große Zahl von Betrieben, die bei dem Einsatz verschrter Weltkriegsteilnehmer reiche Erfahrungen gewonnen haben und nun, aufbauend auf diesen Erfahrungen, den Arbeitskameraden alle Hllfe, vor allem technischer Natur, zu geben in der Lage sind, so daß sie wiederum vollwertige Arbeit zu leisten vermögen. Auch wenn die Versehrtheit die Rückkehr an den alten Arbeitsplatz oder in den allen Beruf nicht möglich macht, liegt es im wohlverstandenen Inter- effe des Versehrten selbst, wenn er einer feiner früheren Arbeit verwandten Tätigkeit zugeführt wird. Erst wenn auch dies nicht möglich ist, wird der Versehrte eine echte Umschulung, also einen völligen Berufswechsel, vornehmen muffen. Auch ist zu wiederholten Malen feftgeftellt worden, daß es bei dem Arbeitseinsatz Versehrter nicht allein darauf ankommt, einen Arbeitsplatz oder eine Beschäftigung zu vermitteln, sondern daß dieser Arbeitsplatz zumindest die Möglichkeit sozialen .Aufstiegs bedeuten muß. Um diese Ziele zu verwirklichen, ist es notwendig, den Arbeitseinsatz Versehrter auf das sorgfältigste vorzubereiten. Es war für die Partei eine Selbstverständlichkeit, für diese Aufgabe alle berufserziebe- rischen Einrichtungen der DAF., die ihr Amt für Berufserziehung und Betriebsführung im Verlauf der vergangenen sechs Jahre aufgebaut hat, zur Verfügung zu stellen. Daher find die mehreren hun- Oslo, 23. DEL (Europapreß.) Auf eine Frage UP d-c Nasjonal Sämling" bei einer Reihe W Mmegischer Persönlichkeiten, sich über die Gründe, Sie, w Ker': zet" w Ö • 5ror-il orbent'l jfl fr Appelle Ist fmmerb er gleiche: „Unter allen Um- kl fünften muß die ganze Zivilbevölkerung I bei Eindringlingen Wider stand entgegensetzen " ! Sin Dienstag erließ die militärische Frauenorqani- ! |afan von Moskau im Rundfunk eine Kundgebung j in der die Frauen in der Sowjetunion aufgeforbert I mirften, dem Beispiel der bolschewistischen Frauen 1 tjjn Moskau zu folgen. In Moskau würde H ü u - strblo ck für Häuserblock verteidigt lötröen. So müsse es auch in der übrigen Sowjet- iirüm- fein, wo ebenfalls Dorf für Dorf und Hütte ! jt Hütte verteidigt werden müßten. ßt merif mügenb jedes Land in Europa in einem gewissen Zustand der Schwäche zu hallen, geht Deutschland in entgegengesetzter Richtung. Hitler hat auch kein Hehl daraus gemacht, was unsere positive Aufgabe ist: Wir wollen unser Leben führen in friedlicher Gemeinschaft mit allen Völkern, mit ihnen Zusammenarbeiten, Waren, Kuyst und geistige Ideen mit ihnen austauschen, uns tzegenseitig Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, uns in ein System von Hilfsaktionen einleben, kurz gesagt: Nationalsozialismus. Dieses System wird für die ganze Welt offen fein. Selbst die noch rückständigen Völker in Europa können sich ihm an- fchließen, wenn sie b e r e i n ft erwachen. Es ist ii deifttge Haltung und seelische Stärke der kämp- fctben Truppe sind die entscheidenden Grundlagen üi:r Erfolge auf dem Schlachtfeld. Das deutsche 'Schrifttum und insonderheit das deutsche Buch sind ;!beroorragenb dazu berufen, dem Frontsoldaten für Kampf geistiges Rüstzeug zu fein und der Ruhe Unterhaltung und Frohsinn La« deutsche Buch geistiges Rüstzeug der Frontsoldaten. Die amtliche Kriegshehe in USA Neue Lügen des amerikanischen Außenministers Hutt. Britische Lustmarschülle plötzlich pensioniert. Stockholm, 22. Oktober. (Europapreß.) Der vor kurzem erst aus den USA. — wo er „in besonderer Mission" war — zurückgekehrte Luftmarschall Sir Hugh Dowding ist nach Meldungen aus London plötzlich pensioniert worden. Gründe hierfür werden nicht gemeldet. Ebenso wurden der Luftmarschall Sir Cyril N e w a l l und der Vizeluftmarschall Pottinson, der das Ausdil- dungslpefen leitete, sowie die Kommodore Guil- foyle, Smith und Walser plötzlich in den Ruhestand versetzt. King und Queen stiften für die „Bolschewistenhilfe". S10 be T9 in allen Apotheken und Drogerien- TraumaPlast Auftragbürstchen, Glanzbürste und Polierlappen müssen öfter gereinigt werden. Man macht das am besten bei jeder „großen Wäsche" und nimmt dazu die restliche Wasch« brühe. Die Schuhcreme wird dann viel besser ausgenutzt, der Glanz heller und härter, der Schuh schöner. Aber gute Schuhcreme nehmen, das 500 Stück, zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 03493 an den Gietzener Anzeiger erbet. Gießen, Heegstrauchweg 20 23. Oktober 1941 Schon blutet es. wenn Sie nun krank feiern wollen, dann machen Sie sich einen „bedeutenden", dicken, altmodischen Verband. Wenn Sie aber gleich weiter arbeiten wollen, dann genügt ein Stück von dem düunen, straff sitzenden, heilungfördernden Wundpflaster Man Mecker Kputze, feien, die »n ihm tyti, da! L für M übei i |ottfe - Mg sei ibernor t Brot ir Wger ta die «re der fe Überla l'ldjulb i I* Mahl brtinun fe starke lüinb ai Q i'innool 6 Jähner k, die engen ur m Wei W, ÖQ1 |in einer i sie die mochte! »I eine k i der ftir ! vielleicht Ernst Hornmann Regierungsrat Hannelore Hornmann geb. Meidt einjährige Handelsfach klasse noch bis 1. November 1941. Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 32 Ruf 2486 Ren un p haue Ürbei(5< | Ksreude I hgen ( grnust' fer für bi MN. 6 IWuiK| [ 5unqe Mtöd • »STÜCK *r starke Drang zur Selbständigkeit, der in je= Kinb ausgeprägt ist und manchmal nicht un- iliche Erziehungsschwierigkeiten hervorruft, kann ) sinnvolle Anleitung ber Mutter in bie rich- i Bahnen gelenkt werden. Es kann auch nichts en, bie Kinder untereinander zum Wetteifern auch Me- i V soll und darf mah sie sparsam verwenden, lieber ein paar Tropfen weniger als zuviel ! Man muß aber schon beim Kauf daran denken, daß was sich Suppenwürze nennt. links. । eine ) aus Jungen gegenüber feinen Schwestern kann nicht genug geweckt werben. Die Arbeit, bie bie p®ter für bie Familie leistet, ist für keinen Jungen schlecht. Schon im Jungen sollte bie Achtüng vor le: Leistung der Mutter lebendig sein. Auch wird rte Junge sorgsamer in ber Behandlung seiner slchungsstücke sein, wenn er selbst' seine unb seiner Seiner Anzüge einmal hat ausbürften müssen ober liir Auswringen aber Aufhängen ber Wäsche mit- Dbft, bas entsteint werben muß? Ob ihr wohl in einer halben Stunde bie Küche in Ordnung wie die Geschwister, die letzte Woche diese Ar- verrtchteten? Wenn bie Mutter hier ab unb zu al eine kleine Anregung gibt, so wirb die Phan- ber Kinber selbst baib bazu ausreichen, baß vielleicht langweilige Arbeiten zur Freude wer- mgen unb Mädel können in gleicher Weise sich ben häuslichen Arbeiten beteiligen. Eine sinn- Arbeiisaufteilung ist jedoch nötig und kann die itsfreube wesentlich erhöhen. Die Ritterlichkeit Grünkernauflauf. 250 g Grünkerngrütze, 1 Liter Brühe (Knochen- ober Gemüsebrühe), 1 Eßlöffel Fett, 1 gedünstete Zwiebel ober Lauch, Salz, 1 Ei ober Eiaustauschmittel, gewiegte Kräuter. Grünkerngrütze wirb mit ber Brühe zu einem dicken Brei gekocht und wenn etwas erkaltet, bie anberen Zutaten barunter gemischt. Die Masse füllt man in eine gefettete Auflaufform, gibt bie .Fettflöckchen barauf unb backt bei Mittelhitze zirka 20 bis 30 Minuten Von bieser Masse lassen sich auch Grünkernbratlinge Herstellen, bie geformt in Fett gebraten werben. Krünkernsuppe. 80 g Grünkern, 20 g Fett, 1 Zwiebel ober Lauch, Salz, Petersilie, 1 Liter Brühe ober Wasser. Grünkern werben in Fett unb Zwiebeln angebünftet, darauf mit Brühe ober Wasser auffüllen, garkochen, abschmecken unb vor bem Anrichten feingeroieqte Petersilie zugeben. von ihnen ausgeführt werben können. Wichtig 3 man ben Kindern die volle Derant- So ist es möglich, aus allen Resten etwas anzufertigen und bamit auch ohne Bezugschein unb einen Behang, verwandeln. Auch verschiedene Stoffe werden, wenn sie material- und farbmäßig zusam- menpaffen, in Streifen aneinandergesetzl zum Wandbehang ober zu einem kleinen Vorleger. Schwieriger ist es schon, zu ©arbinen zu kommen. Aber auch hier hilft mancher Garbinenrest von der Mutter. Eine alte Gardine wirb, wenn die schadhaften Stellen ausgeschnitten sind, zu Scheibengardinen hergerichtet. Uebrigens ergeben alte Sommer- unb Seidenkleider, entsprechend zusammengestellt hübsche Bezüge unb Behänge, auch Deckchen kann man aus ihnen fertigen. Heute ist überhaupt wieder bas „Platzdeckchen" modern. Nicht jenes, das unter den Teller aufs Tischtuch gelegt wurde, sondern jenes, bas bas Tischtuch ersetzen muß unb bas hergestellt werben kann aus allen Resten unb Stoffen. im eigenen Haushalt geeignet erschien. Jetzt wirb es, falls es einfarbig unb bunfel ist, mit einfachen Stichen bestickt, mit Borten ober Bändern benäht, damit es lebhaft und ansprechend aussieht. Buntfarbige ober gemusterte Stoffe wird man am besten Wollstofs ist bas Material des Blüschens 1 Sein Ausputz sind eine Perlenkette und breite Schärpe (mit großer Schleife) glänzender, schwarzer Seide. Aus Gold- ober Silber ft off, aber fo Mila n lckbc werben. Sie hat einen kleinen Rollkragen und kleine Aermelaufschläge mit schwarzer Steppverzierung. Dem Gürtel sinb zwei große, viere ckige Taschen — ebenfalls mit Stepparbeit — angesetzt. H. Elegante Blusen — aus Getragenem zeigen wir heute.. Alle drei Formen sind zu einem schlichten, schwarzen Wollrock gedacht, der ebenfalls (tn 4 Bahnen) aus einer getragenen Herrenhose gearbeitet sein kann. Aus stumpfer, schwarzer Seide ist die Kimonobluse (rechts oben) mit ber türkischen Kurbel st ickerei in Weiß-Gold- R o t unb ber schwarzen Seidenschnur als Gürtel. . ,■ Kräftig blauer, violetter ober roter L ft art’61 dX* 1 beste" e» und V/asch* r Gla"1 schoi^' nen.d« Ohne Bezugschein. $?nn ein Sofa- ober Sesselkissen, eins für die |; Kleinkind muß daran gewohnt werdem feine d:r fachen stets vor den Mahlzeiten aufwräumen. R?nn die Mutter erst einmal anfänat all die • lenen Hände iweckm ästig und sinnvoll eimufehen :»fb sst den Nutzen für die Familie selbst bald Vinn Was sie tut. um die eigenen Krätte zu lva- kommt ja nur der Familie selbst wieder zugute. On- nie und nimmer kann ein gesundes, barmo» ' 'ih's Familienleben entstehen, wenn die Mutter itb' unb abgehettt ist, wenn sie von ihren B'NM' tt ich treiben läßt, anstatt ihren Arbeitstag test n? Hand zu nehmen und mit klarem Korst olles d Deckmäßig wie möglich einzurichten. D. Sch-1 ni. ' io wie sich jede Hausfrau morgens für ihren !l eitstag einen Plan zurechtlegt, fo sollte sie auch He Arbeit ber Kinder im Haushalt möglichst genau ich festsetzen. Jedes Kind weiß bann, welche Zeit ty zum Spielen zur Verfügung steht, unb es rich- 8 sich in feinen Plänen unb Verabrebungen mit ie Spielkameraden danach. ischdecken, Abräumen, Abwaschen, Abttocknen, Anüseputzey, Staubwischen, Einkäufen sind einige Urteilen, bie je nach bem Alter ber Kinder selbstän- D 'lich überläßt und sie auch — wenn es nötig p sollte — bie Folgen einer nachlässigen Pflicht- 11 ibung selbst tragen läßt. 5)at ein Kinb zum Bei- |p I übernommen, stets bafür zu sorgen, baß genü» I-' Brot im Haus ist, unb es vergißt einmal den « lmäßigen Gang zum Bäcker, so sollte die Mutte ruhig die Mahlzeit herankommen lassen und alles B tere ber Selbsterziehung ber Kinber unterem^ ir r überlassen. Ein zweites Mal wirb bas Kind n t schulb baran fein wollen, baß burch bie verpeste Mahlzeit ber la-geslauf ber ganzen Familie n Inorbnung gerät. Rancher tinberreichen Mutter, bie infolge des jhngels an Arbeitskräften einen großen Haushalt o in zu führen hat, will diese Arbeit zu viel wer- Auch manche berufstätige Frau, die nach ihrer . .. ______- .... tzfeitszeit noch eine Familie versorgen muß, hat!^ie ein wenig verwaschen find, werden mit einer D he, ihren Pflichten an beiden Plätzen nachzu- ^orte, rundherum oder schräg gesetzt, benäht, um formen. Da ist es nötig, rechtzeitig jede nur mög - *»*.-<«— — > Abhilfe zu suchen, ehe eine eil getreten ist. Kleine Helfer stehen jeder Mutter" in ! diesen gibt es einen Rat. Man kauft für wenig ih >n Kindern zur Verfügung. Vor allem fommt i ®eI^ eine Matte aus Schilfrohr, ober man kann tparauf an, roie man bie Kräfte ber Kinber ein- । einen glasfaserhaltigen Stoff, wie wir ihn im Som- |e!. Keine Mutter mag mürrische Kinder um fid)'mer als Sonnenschutz für Balkon ober Veranda fe in, die nur mit Widerwillen tun. was man ihnen idrägt Es muß daher der Mutter gelingen, Freude ur Stolz in den Kindern zu wecken, daß sie schon >elfen können Erst dann erwächst aus fröhliche Arbeitskameradschaft aller Familienmitglieder B sicher Nutzen für den Haushalt und tatsächliche ßlaftung ber Mutter. Farbfoto-Wettbewerb der Stadt G eßen 'ßM»' Abturnen des Turnvereins von 1846 in Gießen Lan- r' ^nn weich, und bas Waichpulver schäumt kräftig "k ki und reinigt viel besser. $'Ö'H Die Lauge ist nach dem Kochen der Weiss $5 Wäsche sogar noch so gut, datz S»e sie jufl l?r — . . „ .........hi ' lönA Scheuern und Putzen im Haushalt nehnitl e«sb/4i nan l I Viersitzer, £ Med.-Student Mediziner sucht Mediziner sucht Med.-Student p———————— ML.3MM ÄÄr ESS ^öur.ln oitr $rau «TS: äwij-tÄSLS _____SÄ«... ganze oder kalbe Tage unter 03586 an unter 4365V an den Gieß. Anz. den (9ieft Anz. % MUVA Fotofilm Es bank- meiden, wenn man vor dem Waschen einiy Handvoll eines guten Erithartungsmlttels m Waschkessel verrührt. Dav Wasser wird bo.il hpi'!d)en können. Sie können dann auch hier die <3^ gut entbehren. Wo wirklich hartnäckige schmuhungen sind, gidt'v ja gute Schcu-t' mittel. Ditte beachten Sie in Ihrem Haushalt bM* heute noch sehr viel. Achten Sie einmal darauf, wenn Ihr Mann oder Ihre Jungen bei der Fahrradreparatur oder dergleichen so richtig verölte oder verschmierte Hände bekommen. Da wird dann mit viel Seife gerieben und gewaschen ! Und der Schmutz geht doch nicht ab! Seife ist für solchen Schmutz eben nicht das rechte. Ein wenig fein gemahlenes Scheuerpulver läßt ihn dagegen im Nu verschwinden. Und Sie selbst machen es vielleicht ähnlich. Oder haben Sie sich noch nie darüber geärgert, daß das verölte und verkrustete Arbeitszeug soviel Waschpulver braucht und doch nie recht sauber wird? Für diesen Zweck gibt es besondere, fettlösende Reinigungsmittel, die den zähklebenden Schmutz selbsttätig auflösen. Sie machen den Gebrauch von Seife und Waschpulver vollkommen überflüssig. Das Gewebe wirb geschont, well das Dürsten und Reiben wegsällt. Dav meiste Waschpulver aber geht beim Wäschewaschen verloren. In vielen Städten Del vielen Waschbecken haben die Vertiefungen für die Seife keine Abflußrinnen. Andere haben solche Rinnen wohl, aber das Wasser flieht nur schlecht ab. In beiden Fällen liegt dann die Seife dauernd im Wasser und löst sich so ungenutzt auf. Haben Sie das nicht auch schon beobachtet? Haben Sie vielleicht nicht schon selbst aufgelöste Seife aus dem Seifennapf geschüttet? Desonderv beim Baden passiert das oft. Manchmal hängt das Seifennäpfchen sogar so tief in der Dadewanne, dah es vom Wasser überspült wird. Wieviel Geld geht da verloren! Und wieviel Seife, die heute doch nur in begrenztem Matze zur Verfügung steht! Solche Ursachen der Verschwendung von Seife und Waschpulver im Haushalt gibt es auch dabei, Sie helfen auch unterer Volkswirts im Kriege wichtige Werte erhalten. SlUer(io) nicht unter 12 Fahren sucht die Goethe Buchhdl Neuen Baue 3. Feldpostpöckchen wieder bis ein Kilogramm (fretoithf,»gelassen. Bis auf weiteres sind Päckchen bis 1000 Gramm nach der Front wieder allaemein zugelasien. Mit längeren Laufzeiten dieser Päckchen muß gerechnet werdens Daher ist gute Verpackung der Päckchen wegen der großen Entfernungen, des mehrmaligen Umladens und des Druckes bei der Beförderung der Päckchenbeutel unbedingt erforderlich. Leicht verderbliche Lebensmittel, z. B. Obst ufm., sind zum Versand ungeeignet. Die Versendung entzündlicher Waren, z. B. gefüllte Benzinfeuerzeuge, Streichhölzer u. a., ist verboten. Briefe mit eiligem Inhalt sind zweckmäßig nicht in Feldpostpäckchen einzulegen, sondern für sich als Briefe (bis 20 Gramm) oder Postkarten zu versenden, da die Nachrichtenfeld- vost schneller befördert wird als die Päckchenfeldpost. Weihnachtspäckchen müssen spätestens bis zum 1.12. 1941 auf gegeben fein, damit sie die Empfänger rechtzeitig zu Weihnachten erreichen. Geldsendungen an Wehrmacbtsanaehörige. wird noch immer festgestellt, daß Reichs- und Rentenbanknoten sowie Reichs kredtt- werden. IV. Londespferde-Ausstellmig für Hessen-Nassau in Ziehen. Die in dreijährigen Abständen stattfindende Verdunkelimgszeil 23. Oktober von 18.09 bis 7.59 Uhr. aut erhalt 20 000 km i fahren,und?re zu verkaufen. materiuls außerdem noch Turnier-Mettbewerbe unter Beteiligung der Wehrmacht statt. Damtt beansprucht die Veranstaltung für Gießen und Umgebung ganz besonderes Interesse. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Reichsstatthalter Sprenger, der für die Sieger- pferde aus den Gruppen Kaltblut und Warmblut zwei sehr wertvolle Ehrenpreise zur Verfügung gestellt hat. Auch die Diehstä'le verdunkeln! Die Verdunkelung der Stallfenster darf nicht durch einen schwarzen oder blauen Scheibenanstrich erfolgen. Das wäre zwar für den Tierhalter die be- auemste Art, kommt aber den auch während des Winters von den Tieren an Licht und Sonne gestellten Anforderungen keineswegs nach. Jeder Lichtstrahl ist an den sowieso schon kurzen Wintertagen dem Stallvieh zugänglich zu machen, was aber durch angestrichene Fenster verhindert wird. Verdunkelt muß jedoch werden! Man tut es am besten mit Dachpappe, alten Säcken oder ähnlichem Material, das man so anbrinqt, daß es leicht hin und her zu schieben ist, um die Fenster zu verdunkeln oder frei zu machen. Gießener TBodienmarftpreife * Gießen, 23. Okt. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, V-i kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, Vio 10, Salat 10 bis 12, Oberkohlrabi 10 bis 13, Endivien 10 bis 15 Rpf. Weitere, alleinstehende Dame lucht 2-3-Zimm.- Wohnung in gutem Hauk & BMW.. Kleinauto fahrbereit, zu verkaufen. Schr. Ang. tmt. 03527 a.d.G.A. | Mietgesuche | Beamt. < Dauer* mietet, 3 erro. Personen) sucht im Südviertel der Stad' schöne 4-5-Zink-Wohng. Schr. Ang. um. 08525 a. 5. G.A. gesucht. Parfümerie Doll Marktsttaße 28. fit fii * 'M Lflilid Suche ver sofort geb. solide Sevkäufeviu. Junges Ehepaar, wo Mann in Arbeit siebt, bevorzugt. 2-Zimmer-Wohn. mit Küche kann eoentl. gestellt werden. Schrift!. Angeb. unt. 4351V an den Gieß. Anzeiger erbet. Senn n jtM II* $ liitlem. y) ift vo isllli au») E- und IT D « fc Leist) Müller, 64 P.; 3. Charlotte Paul, Renate Sauer, je 61P.; 4. Bärbel Böhme, 60 P. ; 5. Lotti Freimann, 55 P.; 6. Siegrid Paul, 53 P.; 7. Annelore Häffner, 51 P.; 8. Gerda Bötz, 48 P.; 9. Elke Hellwege Emden, 47 P.; 10. Hannelore Knaup, 44 P.; 11. Gretel Führer, 41 P.; 12. Gertrud Hetzel, 35 P. BDM., 14 bis 16 Jahre, Sechskainpf: 1. Liane Schuldt, 110 Punkte; 2. Elfriede Löffert, 106 P.; 3. Hannemie Sommerkorn, 102 P.; 4. Ursel Käs, 100 P.; 5. Liselotte Leucheuser, 92 P.; 6. Annemarie Kern, 91 P.; 7. Elfriede Dürr, 88 P.; 8. Franziska Doberaß, 87 P.; 9. Lina Schupp, 84 P. BDM., 16 bis 18 Jahre, Sechskampf: 1 Marianne Preiß, 103 Punkte. Schüler, 8 bis 10 Jahre, Dreikampf: 1. Helmuth Wimmler, 74 Punkte; 2. Robert Barniner, 70 P.; 3. Helmuth Henn, 68 P.; 4. Friedrich Högel, 65 P.: 5. Friedrich Reuter, 63 P.; 6. Wolfgang Trechsler, 60 P.; 7. Heinrich Dörr, 50 P. Schüler, 11 bis 14 Jahre, Dreikampf: 1. Egon Rodelheber, 65 Punkte; 2. Berthold Zutt, Walter Simbeck, je 57 P.; 3. Kurt Senze, 56 P.; 4. Hans Jammer, 55 P.; 5. Horst Kretschmer, Otto- Ernst Schaefer, Kurt Weinbrenner, je 53 P.; 6. Rolf Häffner, 52 P.; 7. Horst Finkel, 45 P. Jugendliche, 14 bis 16 Jahre, Sechskampf: 1. Werner Hauck, 117 Punkte: 2. Karl- Heins Petermann, 114 P.; 3. Ludwig Vogel, 98 P.; 4 Erwin Freithof, 96 P. Jugendtiche, 16 bis 18 Jahre, Sechskampf: 1. Wolfaang Haas, 115 Punkte; 2. Hans Kühl, 101 P.; 3. Werner Reu, 87 P. kassenscheine in Feldpostbriefen oder Feldpostpäckchen an Wehrmachtangehörige in außerdeutschen Ländern übersandt werden. Es wird daher nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß an Wehrmachtangehörige in außerdeutschen Gebieten Geld — wenn überhaupt — nur mittels Feldpostanweisungen überwiesen werden darf. Jede andere Art der Uebersendung, insbesondere durch Beilegen von Ä l-e' despferde-Ausstellung für Hessen-Nassau findet in diesem Jahre erstmals in Gießen statt, und zwar am Samstag, 1., und Sonntag, 2. November 1941. Die Schau wird vom Landesverband der Pferdezüchter gemeinsam mit der Stadtverwaltung Gießen auf dem Waldsportplatz am „Trieb" abgehälten. Die diesjährige Landesschau wird mit 20Ö der besten Pferde aus dem gesamten Gau Hessen-Nassau beschickt sein. Am Sonntagnachmittag, dem 2.11., finden neben Vorführungen des wertvollen Pferde- Dem - 1|t die N | m zur k •löhi« :i Landkreis Gießen (l) Laubach, 22. Ott. Die NSKOV.-Kami- radschakt Laubach veranstattete bei reger teiligung Der Kameraden aus den angeschlossen« Orten Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eiche^ Lardenbach, Ruppertsburg und Wetterfeld einen Vierteljahresappell, bei dem Kameradschaftsfühcss Karl V o n - E i f f der Kriegsopfer des Weltkrieg und des gegenwärtigen Einsatzes gedachte. Anschlk ßend sprach der Betreuungsobmann und Kassenwart Heßler über die Pflicht zur Aufstellung ein« Ehrenformation und einer Schießabteilüsig uri über die Aufgaben der NSKOV. in bezug auf d!i Regelung der Renten, der Versorgung der Hinterbliebenen, über Uebergangsbeihllfen, fteuerndje Bep gunstigungen, berufliche Förderung der Kriegsveb letzten und Aufnahme der Verwundeten in btt NSKOV. Schweinemarkt in Cid). * Lich, 22. Okt. Der Schweinemarkt wir mit 63 Ferkeln beschickt. Preise: 6 bis 8 Wochen all! Tiere 12 bis 15 RM., 8 bis 10 Wochen alte 18 bH 21 RM.- Verlauf: Nachfrage sehr lebhaft, Markt i kurzer Zeit geräumt H 4 Tage Hast für einen Verdunkelungssünb-r. W gege [tijnl zu i die de Mmm dkn hab dies itn auch Fron vor,! e an i ist De mehr int sind Teilt Girieren ätiafi gsscl werd s oerwi liien Ai hierzu 21g bei der! n I !ten le ^chsch^ 1 auf I 8 hat 'chen A ijts die; U der liegen er ifo i den fn die A einzige Die Reichsstelle für Mineralöl gibt bekannt: Li, günstige Entwicklung der Treibgasversorgungslr« hat es ermöglicht, die Bezugscheinpflicht für Treitz .qcu. ijtuci «iui»|ujtiu uuuj uupni, ।iv*. ^®eiin cin hatte er einen Mann, der ihn auf den Mißsta^ ®Ngse aufmerksam machte, beleidigt. Das Urteil lautete auf Meren < 14TageHaftbei sofortigem Strafantrttt die nicht den Bedingungen des Wettbewerbs unterlagen, von Anwesenden vorgeführt. Besonders interessant waren d-ie Aufnahmen von Herrn Alt- haus und von Herrn Steiner. Nach einer Vorführung der ausgewählten 16 Aufnahmen wurden die Preisträger bekanntgegeben. Den 1. Preis erhielt Herr Felsing (Gießen) mit seiner Aufnahme „Schwanenteich", den 2. Preis bekam Herr Steiner (Hausen) für .Herbst-Waldblick", „Badenburg" von Herrn Falke (Gießen) erhielt den 3. Preis. Herr A l t h a u s erhiell mit der Aufnahme „Lahn mit Gleiberg" den 4. Preis. Weitere Aufnahmen der Herren Steiner, Alt- Haus, Müller, Riexinger, Keitzer, Huch und Falke wurden ausgezeichnet bzw. an- gekaust. Wie bemerkt wurde, kam es diesmal bet der Wertung auf die Zweckbestimmung der Farbfotos an und nicht nur auf die technisch gelungene und künstlerisch wertvolle Aufnahme. Im Laufe des Abends wurde auf Wunsch vieler Anwesenden eine Arbeitsgemeinschaft der Amateur- photographen ins Leben gerufen, die von dem Städtischen Verkehrsamt betreut wird, und zu der sich viele der Anwesenden sofort anmeldeten. Beigeordneter Nicolaus dankte am Schlüsse des Wettbewerbs im Namen des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung für die rege Teilnahme und die Unterstützung. Herr A l t h a u s sprach im Namen der Wettbewerber den Dank aus und rief zu einer weiteren ersprießlichen Zusammenarbeit auf. Frau oder alter.Fräuleiu zur selbständigen Führung eines Haushalts bei älter. Beamtenwitwe gesucht. Schr. Ang. unt. 03535 a.d. G.A. Geldscheinen in Feldpostbriefe ober FeldpostMl chen ist ein Devisenvergehen und wird als foüfitd bestraft. Soweit noch Zweifel über die ZulässiM der Uebermeifung von Geld in einzelne außer, deutsche Gebiete bestehen, frage man zunächst bri dem Wehrmachtangehärigen, dem Geld überwiesy werden soll, an, ob und in welcher Höhe bit Uebermeifung in sein Ausenthaltsland zulässig ist. Oie Volksgasmaske im Ernstsall. NSG. Alle Selbstschutzkräfte müssen im Bestz einer Volksgasmaske fein. Wenn Brandbomben hu Haus einschlagen, kommt es meist unter stark« Qualmentwicklung zu Bränden in Dachstuhls Mansarden oder Zimmern. Die Bekämpfung b« Brände wird sehr erschwert oder unmöglich, ment die Hausfeuerwehr keine Dolksgasmasken griff, bereit zur Hand hat. Die Hausfeuerwehr muß bei. halb ihre Volksgasmasken beim Aufsuchen der 8uK schutzräume mitbringen. Als Hausfeuerwehr eingt teilte Selbstschutzkräfte, die noch nicht im Besitz, einer Volksgasmaske sind, müssen solche bei bir zuständigen Ortsgruppe der NSV. käuflich erwerbe^ Die Volksgasmaske muß pfleglich behandelt werden, wenn sie im Ernstfall nicht versagen soll. Deshalb bewahre man sie trocken auf. Feuchtigkeit und Hitz schaden der Dolksgasmaske. Aufhebung der Bewirtschaftung von Treibgas. Lpd. Offenbach, 22. Okt. Trotz aller SBerwflfl nungen gibt es immer noch Leute, die es mit da Verdunkelungsvorschriften nicht ernst genug nehmen. So hatte sich der 43 Jahre alte H. W. vor dem (Ff® zelrichter zu verantworten, weil er in seiner alt Schutzraum eingerichteten Waschküche die Iüti nicht . vors chriftsmäßig verdunkelt hatte, so daß während eines Fliegeralarms längen Zeit heller Lichtschein nach außen fiel. AußerdM M s 8 li Das Städtische Verkehrsamt hatte zu einem Farbfotowettbewerb aufgerufen, um in den Besitz von guten und schönen Aufnahmen von Gießen und Umgebung zu kommen. Am gestrigen Abend fand nun im Saale des Hotel Kobel die Schauprojektion und Dilderauswahl statt. Verkehrsdirektor Schuster begrüßte die zahl- reich Erschienenen und besonders den Beigeordne- neten unserer Stadt und Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins Gießen, Oberforstmeister Nicolaus. Der Zweck dieses Wettbewerbs fei, einmal eine Bilderauswahl zu bekommen, und zweitens durch Anregung zu wetteren guten Aufnahmen aufzufordern. Auch bei der Farbenfotografie dürfe man den Anschluß nicht verpaßen. Vielerlei seien heute schon in der Werbung die Verwendungsmöglichkeiten der Farbdias. Nachdem die TeilnahmebeDingun- gen bekanntgegeben waren, wurde mit der Projek- fion begonnen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer führte feine Bilder vor. Eine Unmenge von wunderschönen und künstlerisch wertvollen Aufnahmen kamen zutage, so daß es für die Gutachter keine leichte Aufgabe war, eine Auswahl von 16 Fotos zu treffen. Die Bilder zeigten in guten Farben und geschickt ausgewählten Stimmungen Objekte aus Gie- ßsp oder der näheren und weiteren Umgebung. Lieber 150 Dias standen im Wettbewerb. In der Pause, in der die Gutachter die Auswahl trafen, zeigte Derkehrsdirektor Schuster eine Auswahl feiner Aufnahmen, ferner wurden noch Fotos, Wodurch geht hier Geld verloren? ist das Wasser bart und kalkhaltig. In biesait Wasser bildet sich Kalkseife, die kerne Reiiri gas nut sofortiger Wirkung aufzuheben. Die oollf brauchet: können also Treibgas bis auf wetten, Men! ohne Vorlage von Treibgasbezugscheinen erhalten. gege Aus der Giadi Gießen. Das Alter cot seine -igene Hygiene Wir wissen wohl, daß Kinder ihre besondere Hygiene haben, daß aber auch der Körper älter Menschen seine eigenen Anforderungen hat, machen wir uns nicht so recht klar. Lebensweise und Diät des alten Menschen stellen andere Forderungen als die des Mannes und der Frau von dreißia ober vierzig Jahren. Wer über sechzig Jahre zählt — die Altersgrenze schwankt hier bedeutend — muß schon ein wenig auf seinen weniger leistungsfähigen Körper Rücksicht nehmen, um sich wohl und munter zu fühlen. Der alternde Mensch braucht vor allem mehr Regelmäßigkeit als der Mensch bis zu sechzig Jahren. Regelmäßigkeit der Bewegung, der Ruhe, der Mahlzeiten sind soweit wie irgend möglich innezu- halten. Oft wird der Fehler gemacht, dem atternden Körper zu viel Unruhe zuzumuten. Da man im Alter meist weniger (Schlaf benötigt, neigt der Mensch dann oft dazu, die Nachtruhe abzukürzen, Schr. Ang- wr 03529 a.b._gj! Werte •Drucksac»' bei BrObLScbulsti Am Sonntagoormittag hielt der Turnverein 1846 in seiner Turnhalle am Oswaldsgarten unter Leitung des Turnwarts Karl Reuter fein diesjähriges Abturnen ab, zu dem alle SlbteUungen an» getreten waren. Trotz der Kriegszeit hatte sich eine große Anzahl Turner, Schüler und Schülerinnen eingefunden, um über das im Laufe der Sommermonate Gelernte Zeugnis abzulegen. Der Vereinsführer wies in kurzer Ansprache auf die Bedeutung der Leibesübungen im deutschen Volke hin, ermahnte im ^Gedenken an die Pflichten unserer Soldaten im schweren Kampfe gegen den Bolschewismus zur weiteren steten Einsatzbereitschaft, sprach allen Warten für ihre mühevolle Arbeit den Dank des Vereins aus und lettete mit dem Treu- gruß an den Führer und unsere stolze Wehrmacht zur Abwicklung der Einzelkämpfe über. Als Sieger gingen aus den Wettkämpfen hervor: Jungmädel, 10 bis 12 Jahre, Fünfkampf: 1. Gertrud Hoffmann, 70 Punkte; 2. Gretel Adel, 69 P.' 3. Helma Brenner, 68 P.; 4. Rofe- marie Kell, 67 P. 5. Jxene Holauher, 65 P.; 6. Ursula Schirmbeck, Ilse Schneider, je 64 P.; 7. Edith Appel, Rita Neumann, Ellen Wagener, Mariwme Schreiner, Ilse Lange, je 62 P.; 8. Inge Börner, 61 P.; 9. Rosi Müller, 60 P.; 10. Helga Dürr, 58 P.; 10. Ellemi Hohl, 58 P.; 11. Edith Müller, 57 P.; 12. Gisela Zitzer, Margot Hagen, je 56 P.; Iß. Inge Bauer. Jungmädel, 12 bis 14 Jahre, Fünfkampf: 1. Liefe! Hauck, 71 Punkte; 2. Ellen wenn er schlaflos im Bett liegt. Nun ist aber körperliche Ruhe dem alternden Körper notwendig, ebenso wie gleichmäßige Bettwärme für die Nacht dem Körper Erfrischung bringt Ein abwechslungsreicher, anregender Tag tut natürlich auch dem alten Menschen gut, doch soll er eine Ausnahme sein; eine Reihe solcher Tage greift an und entkräftet. Die Ernährung des alten Menschen sei leicht verdaulich, in der Hauptsache auf Obst und Gemüse gestellt Fleisch, Käse, Eier sollten nur in geringen Mengen genossen werden. Der Mensch soll im Aller schlank sein, damit die schwächer werdenden Organe nicht mit Arbeit überlastet werden. Tägliche Spaziergänge sind dem allen Menschen ebenso nötig wie jedem anderen auch. Wette Wanderungen werden nur denen zu empfehlen sein, die noch ein ausgezeichnetes Herz besitzen. Früher nahm man an, daß Sport nichts für das Aller sei. Don dieser Ansicht ist man abgekommen, es gibt leistungsfähige Sportler bis in die siebziger Jahre chinein. Doch sei dabei mit Vorsicht zu Werke gegangen, ein zuviel rächt sich bitterer als wenn ein junger Mensch sich überanstrengt Geistige Anregung darf dem alten Menschen keineswegs fehlen. Bücher, Musik, Unterhaltung tun ihm gut, beleben den Lebensmut und erfrischen. Der Verstand soll auch im Aller möglichst auf der Höhe bleiben und nicht einrosten. P. K. Sornofixen. Tageskalender für Donnerstag. Gloria-Palast, Sellersweg: „Komödianten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Weiße Sklaven".— Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters. Wochenend im Theater. Das Theater der Universitätsstadt Gießen führt — wie uns von der Intendanz geschrieben wird — als Neuerung eine hin und wieder auf dem Spiel- plan erscheinende Folge von Samstagsoorstellungen unter dem Titel „Wochenend im Theater" ein. Die Intendanz - entspricht damit erstens zahlreichen Wünschen aus den Kreisen der Besucherschaft der näheren und weiteren Umgebung Gießens, zweitens kommt sie dabei einer in den letzten Jahren unter der schwerer arbeitenden Bevölkerung immer stärker sich durchsetzenden Gepflogenheit nach, die so lebensnotwendige Entspannung durch Freude und Fröhlichkeit, durch Spiel und Musik gerade auf das Samstag-Wochenende zu verlegen. Ein Gedanke, der sich auch in den vom Reichssender Köln veranstalteten „Frohen Samstagnachmittagen" unbestreitbar erfolgreich erwies. Die Samstagsvorstellungen werden sicherlich von vielen schaffenden Volksgenossen als beste Zeit zum frohen Ausspannen begrüßt Sparen ohne (ich ein^ufchränhenT Ja! Ium Beispiel mit der guten Nivea-Iahnpasta! Die große einfachen Regeln k Sie t puren nicht nur <$«•* ) gungswirkung mehr hat. Man muß bann »d ap uie|£ mehr Waschpulver verbrauchen, um bit . /'nen Wäsche einigermaßen sauber zu bekommt Diesen Waschpuloerverlust kann man aber ver j ' fbr>lb ob. foätei Nachlässe «>„ , 6I. -->M. 03499 anÖb G Ä I halten Sie bet wiederholten Ver 1 AffeatHchungan einer Anzolgai Aus der engeren Heimat. Mn , 'L ikainpf Seit einer Woche vermißt WMi * Laubach, 22.Oktober. Ein junger Mann ans$ Laubach, der 17 Jahre alte Adolf Jäger, feit Mittwoch voriger Woche vermißt. Der Mensch hatte mit zwei Alterskameraden den Golluz» • markt in Grünberg besucht und wollte abends 31 . Fuß nach Laubach zurückkehren, während die beit)eh ‘»■in‘cn andern mit Rädern heimfuhren. Der junge |neuer ist indessen nicht zurückgekehrt und wird seit biefir Ä groß Zett vermißt. Obwohl die Umgegend von HI. unb Ah ist, so Feuerwehr abgesucht wurde, da der Vermißte, dir -- Wi übrigens einen größeren Geldbetrag zum SIntaif mi über eines Anzuges bei sich führte, im Walde gesch« Mtisch z worden sein soll, blieben alle Nachforschungen nah feinem Verbleib bis jetzt ergebnislos.