11 Jahrgang Nr. 1^7 Gießener Anzeiger ie deutsche Wehrmacht zu neuem Kampf angetreten I 19 del tot hat, :-T4i< :inni| is ir. hnh 5 W1 kämpfen oder zu schweigen, /nem/i war eine eigenartige Atmosp aa^ MW?,] ßnhflt-» honnr höllfp mH nun inrf buig * Obe nre .'Utschlands entscheidenden Kampf gehen wir :rts mit Gott für unseren Führer und für Volk!" e Worte schrieb der Oberbefehlshaber lernen T, ment; WS ittel, W rind zu entladen. Sie haben auf ihren Mär- >ur Grenze, in Ortsunterkünften und Waldbeobachten können, welch eine gewaltige aschine hier an der Ostgrenze des Reiches ut wurde. Niemand konnte ihnen eine klare ihren Gegner finden. Das letzte Zeichen der Front vor der Landung ist die Salve eines deutschen Ferngeschützes, das unter uns steil sein mächtiges Rohr in den Himmel schob. Wir rollen dann über das weite Feld als erste Maschine der Staffel, die vom Feindflug im größten Feldzug dieses Krieges heimkam, die Ohren noch voll vom Lärm der Motoren, und nehmen dennoch sofort die grollende Fahles Dämmerlicht, als die Posten unsere ersten Besatzungen zum Start wecken. Die Motoren der Maschinen heulen auf. Wir hasten über die Feldwege zu den Flugzeugen. Es ist 3 Uhr morgens Bald werden auf einer Frontbreite von mehreren tausend Kilometern die deutschen Geschütze sprechen. Ein tiefes Dröhnen dringt an unser Ohr Den Donnerschlag der ersten Geschütze, auf den die Nerven aller Soldaten sich mit pochenden Kerzen eingestellt haben, können wir nicht mehr mit den Ohren vernehmen. Er geht unter im Propellerlärm der startenden Maschinen. Vor uns steht das einzigartige Erlebnis, den Feuerorkan selbst aus geringer Höhe auf der ganzen Frontbreite beobachten zu können. Das Flugzeug nimmt den befohlenen Kurs Wir fliegen nach Rußland hinein.. Ein Panorama von phantastischen Ausmaßen eröffnet sich uns am Grenzfluß 2m Osten glüht der feuriae Sonnenball und gießt über die Ränder hatten nben dostrc Nm berei ist Ai n fieiifi diosen Angriff unserer Luftwaffe, die schon in der Dämmerung aufsteigt, um ihre Gegner auf den feindlichen Flugplätzen aufzusuchen, aber auch die feindlichen Feldbefestigungen und Artilleriestellungen anzugreifen. Gleichzeitig setzt sich auf der Erde der ganze gewaltige Mechanismus in Bewegung, dessen Aufmarsch wir in den letzten Tagen spannungsvoll miterlebten. Der deutsche 2 n f a n - t e r i st, in vielen Schlachten bewährt, tritt wieder auf das Kampffeld. Deutsche Panzer rollen in dichten Geschwadern dem Feind entgegen. Noch in Am Sonntag früh 5.30 Uhr gab Reichsminister Dr. Goebels über die deutschen Seider eine Proklamation des Führers an das deutsche Volk bekannt. Unser Bild zeigt den Reichsminister am Mikrophon. Hinter ihm (links) Staatssekretär Gutterer, in der Mitte Reichssendeleiter Hadamorvsky und rechts der bekannte Rundfunksprecher Rau. — (Scherl-Bilderdiensts (DNB.) ..... 23. Juni. (PK.) Die deutschen Armeen und Luftflotten warten auf den großen Angriff. Ties gestaffelt bis weit ins polnische Land hinein liegen Kompanien, Bataillone, Regimenter, Korps, Armeen und Heeresgruppen. In ihrer Nähe stehen die Geschwader der Luftwaffe, Nah- und Fernaufklärer, Jäger, Bomber und Zerstörer. Unvergeßlich die letzte Nacht vor dem Einsatzbefehl. Ueberall lodern noch einmal die Feuer am Lager der Bereitschaftsstellungen Wer hinaustritt aus den polnischen Wäldern und in die Weite fruchtbaren Landes sieht, erkennt ihre Zeichen: em stilles, flackerndes Licht in der Ebene neben dem anderen. Um sie herum reihen sich die Zelte und Wagen, die Geschütze und Kampfwagen Bei uns verlöschen die Brände. Dunkelrot leuchtet noch einmal die Glut in den Feuerstellen. Die Männer sind zur letzten Rast in die Zelte gekrochen. Am Waldesrand erkennt man schattenhaft die Umrisse unlerer Maschinen Zur gleichen Stunde, da die Panzer zum Angriff antreten und damit im ersten Sturm eine der schwierigsten Waffentaten des neuen Feldzuges vollbringen sollen, werden auch mir über die Linien des Gegners stoßen IQH « L mnonot Gliche 5eugi eebooit neue Aufgabe mit festem Herzen und unerschütter- sicher Siegesgewißheit heran. In jedem Mann schlägt das Gewissen des Jahrhunderts. Or. Goebbels verliest die Proklamation des Führers. «®ifi ä '■ 61 ,JSi stand । 'M 'eiter v Nen. Ms luhe'i. Feinh nken sich?' fjaiiöM nen in I beträgt 1 3 735 1 und i die Soldaten der Ostfront! r I i n, 22. Juni (DJIB.) Der Führer und e Befehlshaber der Wehrmacht erläßt zum nl 1941 einen Tagesbefehl an die Selber Ostfront, in welchem er ihnen die Auf- g gibt, die er der Heimat in seinem Aufruf s deutsche Volk gab. Der Tagesbefehl schließt silgeuden Worten: „Deutsche Soldaten! Damit ihr in einen harten und verantwortungs- en Kampf. Denn: Das Schicksal Europas, die ft des Deutschen Reiches, das Dasein un- Volkes liegen nunmehr allein in eurer Hand. uns allen in diesem Kampf der Herrgott I Montag, 23. ZumMl Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/rUbr des Vormittags Anzeig en-Preiie: Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abfchlüfie Mengenftanel B Plavoorichrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Tag der Sommersonnenwende. n Kriegsberichter Dr. Fritz Meske. 22. Juni. (PK.) ,Vhr habt als : in den Schlachten in den Jahren 1939 und im Osten und Westen die Sicherheit Deutsch- begründet. In diesen Jahren aber erstand in land an unserer Ostgrenze der neue d, bereit, uns in unserem Kampf gegen Eng- iu ihm passender Zeit in den Rücken zu fallen, isten Vertrauen zum Führer werden wir den | bolschewistischen Feind des nationalsozailisti- iDeutschlands schlagen und damit den Endsieg ^Lnaland erringen. In diesem für das Schick- war eine eigenartige Atmosphäre an dieser -..... genoenben Front, bevor heute morgen das große spfemttter losbrach. Wir wußten, daß jenseits ch Grenze seit langem das ganze Aufgebot des bl su Mischen Riesenreiches angriffsbereit gegen >'^M^Lufmarschiert war. Wir beobachteten an um rV '?■ Scherenfernrohren die Erdarbeiten, die drüben uhm in den Infanterie- und Artilleriestellungen tmberhaftem Eifer betrieben wurden. Aber wir Itn auch um uns herum den Aufmarsch "t'cher Kampftruppen aller Was- 3m Morgengrauen über -er Front Bon Kriegsberichter Werner Hark. Moskaus Verrat* Der gestrige Tag hat auch äußerlich ein Vertragsverhältnis zweier Mächte beendet, das hinter den Kulissen korrekter ja herzlicher Beziehungen schon seit langem brüchig geworden und sl)jtematl|ch ausgehöhlt worden war, weil der eine Vertragspartner, schon als er gewisse Bindungen auf sich nahm, dies nur unter dem inneren Vorbehalt getan hat, sie nur solange und in dem Maße für sich an« Zuerkennen, wie er aus ihnen Kapital schlagen könnte und bann einen ihm genehmen Augenblick abzupassen, wo er bem anberen Vertragskontrahenten in ben Rücken fallen kann. Das beutsche Volk und sein Führer hatten begreiflicherweise schwere innere Hemmungen überroinben müssen, als sie im Sommer 1939, in ben Tagen äußerster außenpolitischer Spannungen, ber Sowjetunion bie Hand hinstreckten zum Abschluß eines Paktes, ber nach bem aufrichtigen Wunsch Deutschlanbs unb seiner Regierung die Grundlage für ein gutnachbarliches Zusammenleben bei klarer Abgrenzung der Interessensphären bilden sollte. Das deutsche Volk hatte in den Jähren des inneren Kampfes um feine Wiedererhebung unb nach bem nationalsozialistischen Sieg im Ringen um seine Befreiung von den Fesseln bes Versailler Diktats bie kommunistische Internationale unb ihren stärksten machtpolitischen Exponenten, die Sowjetunion, immer als erbittertste Feinbe gegen sich gehabt. Mit allen Mitteln unterirbischer Zersetzung hatte bie Komintern heimtückisch unb skrupellos ihren Kampf gegen ben Nationalsozialismus geführt, weil sie in ihm mit Recht ben schärfsten unb unversöhnlichen Wibersacher ber von ihr erstrebten bolschewistischen Weltrevolution erkannt hatte, während die Sowjetunion — auf das gleiche Ziel mit anderen Mitteln ,;usteuernd — alle doktrinären Grundsätze beiseiteschob unb sich mit ihrer Außenpolitik den kapitalistischen Demokratien des Westens zur Verfügung stellte, um gemeinsam mit ihnen das sich aus den Trümmern von Versailles machtvoll erhebende nationalsozialistische Deutsche Reich ein- zukreisen und zu erdrosseln. Des Juden Litwinow Auftreten in der Genfer Liga und der Militärpakt Sowjetrußlands mit Frankreich und der Tschechoslowakei waren Höhepunkte dieser auf die Vernichtung Deutschlands abzielenden sowjetischen Außenpolitik. Ihre machtpolitische Auswirkung sand sie vor allem im spanischen Bürgerkrieg, wo bie Komintern gleichsam eine Generalprobe für bie Weltrevolution inszeniert hatte unb bas bolschewistische Rußland Arm in Arm mit den plutokratischen Westmächten den Kampf gegen die nationale Erhebung Francos führte. Wenn trotz dieser immer wieder dokumentierten äußersten Gegensätze der Weltanschauung zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus unb bem baraus resultierenden Auftreten ber Sowjetunion in ben Reihen ber Feinde des neuen Deutschlands der Führer sich im Sommer 1939 doch entschloß, den Versuch zur Anbahnung eines Ausgleichs zu machen, so schienen gewisse Vorgänge in Moskau, wie der Sturz Litwinows und feine Ersetzung durch Molotow, einen Wandel in der politischen Auffassung der Machthaber des Kreml anzuzeigen unb eine Politik ber Verständigung, wie sie dem Führer vorschwebte, aussichtsreich zu machen. Dabei wog schwer die Tatsache, daß zwischen dem deutschen und dem russischen Volke es keine Gegen- ’W. .s r er Armee mit Bleistift auf einen kleinen ttd ber schon heute ein wertvolles Besitztum lahl in k83 Archivs darstellt. — Es ist der Tagesbe- h •;[ tnes Armeeführers an seine Soldaten, die er OB * ® )orjährigen Siegeszug im Westen her kennt '■ 1 d ie nun hier im Osten unter seiner Führung ifgemt täglich, außer AMtags unb Feiertags Beilagen: x^ener Familienblätter Miat nnBild-DieScholle Bezugspreis: Matlich.......RM1.80 N^llgebühr... ,, -.25 ialä bet Nichterscheinen M einzelnen Nummern Mge höherer Gewalt chanfchluß 2251 tanfchrift:„Anzeiger" check 11686 Frankf ^M. Jltetoift über die politische Entwicklung geben, ' liises militärische Aufgebot nötig machte. Sie Men und vertrauten auf den Führer, dessen mungslose Gefolgsleute sie in jeder Lage sein ||k, mag er von ihnen verlangen zu marschie- schweres Gewitter im Morgengrauen. Geschütze aller Kaliber eröffnen das Trommelfeuer auf die Rote Armee. An einem russischen Ort rasen schon schwere Brände und schicken dichte Rauchwolken über den Fluß. Bis weit in den Raum der roten Front hinein lodern andere große und kleine Feuer. Gerade jetzt in ber Morgendämmerung formen wir die vernichtende Wirkung unserer Artillerie bezeugen. Wir sind über die deutschen und bolschewistischen Stellungen hinaus und schweben über Feindesland. Eisenbahnen, Straßen, Truppenlager und Batteriestellungen sind das Ziel sorgsamer Aufklärung, die unseren vorrückenden Truppen wertvolle Unterlagen liefern soll. Das weite Hinterland des Gegners aber scheint noch in ruhigem, tiefem Schlaf zu liegen. Es muß von bem deutschen Angriff überras chtund betäubt sein. Im Tiefstflug, knapp über die Wipfel der unergründlichen Walder hinwegstreichend, nehmen wir Kurs auf die Hauptverkehrsknotenpunkte der rückwärtigen Stellungen. Hier unb bort greifen die heulenden Motoren in die abgeschiedene Stille eines Bauernhauses ein, aus dessen Schornstein steiler, weißer Rauch stößt. Panjewagen auf den Straßen werden aufgeftöbert von unserer _ Maschine. Wir sehen noch Mann unb Pferb Hals über Kopf in bie dichten Wälber entfliehen. Unser Auftrag aber gilt wichtigeren Objekten, ben Batterien, bie sich vergebens zu tarnen versuchen, den Transportzügen, bie wir unter Dampf auf ben Schienensträngen ausmachen können, und den „Straßenspinnen", die ihre Arme aus bem Kern militärisch wichtiger Stabtanlagen strecken. Das Bildgerät arbeitet unermüdlich. Der junge Oberleutnant auf dem Beobachterposten ist ganz in seine Aufgabe versunken. Wir fliegen wieder auf den schwarzen Vorhang zu, der am Grenzfluß jetzt ganz das Drama ber ersten Angriffshanblungen verhüllt. Dunkelrot flackern zuweilen schwere Bränbe auf. Noch immer, mehr als eine Stunbe nach bem Feuerbeginn, zuckt es hell aus ben Stellungen ber deutschen Artillerie. Als wir bie eigenen Linien mieber überflogen haben, steigt im Hellen Schimmer des jungen Tages ein feindlicher Jäger auf. Wir m Ni durch; i^booH In des Oberbefehlshabers in Empfang und den Auftrag, den Tagesbefehl allen Truppen :mee zur Kenntnis zu bringen. Der im Häupter des OKW. tätige Druckereizug sorgt für die bUfältigung. Die druckfeuchten Blätter werden Korps verteilt, und nun stehen alle Kompa- i'inb Batterien ber Armee um ihren Ches ver- mlt, ber ihnen mit diesem Befehl die Eröffnung Ä daß der Kampf gegen den alten bolfchewisti- toren, und nehmen dennoch sofort die grob Stimme der nahen Front auf. Der Kamps ist entbrannt. Deutschlands Wehrmacht geht an die 1 hlrem neuen Kamps angetreten sind. Ein Gene- ' ^Msoffizier nimmt das Manuskript aus den der Nacht Haden die Bolschewisten in ihren an der Grenze gelegenen Stellungen unter Scheinwerferbeleuchtung fieberhaft gearbeitet. Der deutsche Angriff traf auf eine seit langem vorbereitete «Stellung, drang aber doch überraschend und rasch in die feindlichen Linien ein. Nur in den besonders stark befestigten Grenzabschnitten hatte eine artille- ristische Vorbereitung stattgefunden. Der deutsche Vorstoß war von überraschender Durchschlagskraft unb zerstörte im ersten Anlauf zahlreiche Hoffnungen des Gegners sind seinem Beobachtungsbereich längst entzogen. Von ber Seite aber stürmen im gleiche Augenblick vier Me 109 vor. Sie werden mit Blitzesschnelle rosehrsdn RechW«§chli vrühlscheUniverfttatsdruckereiR. Lange General-Anzeiger sürGberhefsen Stehen, Zchulstrahe 7-9 nWidersacher unvermeidlich geworden ist. b ift der Tag der Sommersonnen- M e. Ein herrlicher ostpreußischer Sommertag. Dich unb heiter glänzen die masurischen Seen kkonnenschein. Die Landschaft atmet tiefsten mn. In ben Wäldern überall liegen die seld- it ber I: 1 : M L____ ,T„ _________ Bulgmtz: u Regimenter und Divisionen, denen nun der ter unb’ I gegeben wurde, ihre gewaltige Kraft gegen in -vu...y 1 -r r - . taisvH 'nnttungen, der Panzer, der schweren und Die h- Wien Artillerie und der Kolonnen unserer herr- ....."W Infanterie. Wir sahen, wie die für den Nach- W üblichen Munitions-, Brennstoff- und Ver- fatJigslager aus der Erde schossen, wie die Rnfctberoegungen der Truppenmassen sich rer- x, bs unb in klar durchdachter Ordnung ab- l>E m. Wir spürten überall: das deutsche Heer eM uns gegenübersteht, ift uns bekannt al» M mäßig stärkste Armee der Welt, eine vom is-" itoismus fanatisierte Masse, deren Einstellung iibck seben und zum Krieg asiatisch bestimmt ist nbjKlirH’it von den Anschauungen abweicht, die nur M öen bisherigen europäischen Kriegsschauplätzen t^mffen haben. Bereits vor einigen Tagen hatte „r-A f 'eröffnete russische Abteilung vor unserem Ab- pie mit deutlich erkennbarem Kampfauftrag die ch e Grenze überschritten — em iV Mc Beweis für die unfriedlichen Absichten der lns aufmarschierten sowjetrussischen Heeres- 0 W.. Am Samstagnachmittag ereignete sich auf ?l^i?chischem Gebiet ein weiterer schwerwiegender Wa 'v'ldjinussischer UeberfaU. Weit diesseits der Grenze iitA W? ein deutsches Flugzeug von einem eiti Jäger mit Maschinengewehrfeuer " g e- M ßi'i’ie n. Die Tarnung der Situation ist nicht Ei auftechtzuerhalten. Wir sind gewillt, den \itÄ kK»i Gegner mit der ruhigen Kraft des deutschen und der deutschen Waffen ebenso entschlo- k, '-^.derzukämpfen wie wir andere AMeen Ew -c; in bie Knie gezwungen haben. Die Vosiche- Eli sollen die Härte des nationalsozialiitischen ? 5 zu spüren bekommen. In diesem ruhigen Wa !M>wußfsein erwartete das deutsche Heer im ................. w >ie Stunde des Einsatzes^ sä>warzer Wolkenbänke dunkelrotes Sicht. Soweit Rifr-22' 3uni' frühmorgens. Wie m Muheren z auf, als tobe ein vMugen beginnt der Kampftag mit einem gran- oas j Munrtinsk JireiKk Oneqd Wjatkd HELSINKI Wo loqds teningrjd Kaslroma Kalinin Gorki MOSKAO Samara Riga Kowno ‘Uralsk 'Königsberg Saratow Voronuh' Pinsk Wirsdiau Stalingrad Charkow Kijew Poltawa n a u Astrachan} Lemberg UNGARN Nikolajew ,krasnodar RUMÄNIEN qm Baku BUKAREST ßalum Eriwan E 6 E1N. G o4j V. Ladoqa 'See •510FIA / BULGAR £krim Sewastopol»7 Onega’ VSee e .SW'-fio ,Dunabura itfitebskfJ x /"smolensk K 600km Kaluga »Rjasan * Jula TÜR 0 100 400 Wilna •Minsk < \ Swerdlowsk 'Perm —---Yf Tße$^ k . , ^^Archangelsk Ribbentrop gibt die Rote an Moskau bekannt. Die Line Stunde der Entscheidung für den Aorden. Grenzen Europas bannen wirb. Dr. Fr. W. Lange. alt, aber Mutter hat gejagt: „Pah auf Karlchen als Vater, Mutter und Kind unsterblich sind Die .auf! Gib auf dein Urselschwesterchen acht, hörst du?!" Natur schreibt es uns vor, daß wir so sein müssen Und nun spielen fie ihr liebstes Spiel, bas nie Männer und Frauen sind nur etwas Halbes Uw abbricht, sie spielen "Familie". Die Jungens frohes, nie au Herzen dringend, sie sind wie schlecht müssen ine Vater sem, ine Mädchen sind Mütter, gebrauchte Werkzeuge, über die sich jeder äraert die Heimstätte finden, und die Kinder sollen nicht nur groß gefüttert werden, sondern denden irnb fichten lernen, immer höher hinauf, immer fd weit fern geht er auf Kriegsunternehmungen aus und bekümmert sich um die Familie keinen Deut. Wie schön klar ist dieses Bild des Lebens, auch wenn es vielleicht mehr klar ist als schön. Die Frau bleibt im Hause besser seßhaft. Sie hat zu scheuern, zu bürsten, zu kratzen, zu schaben, zu backen, zu kochen, zu nähen, sie muß die Kinder versorgen. uei !*inöen dem $ gebrauchte Werkzeuge, über die sich jeder ärgert, aber wenn aus Mann und Frau endlich Vater und Mutter geworden sind, tnpnn das Kind end- lich da ist, dann nickt die weise Natur, als sei sie nun etwas besser zufrieden. Dann stürzt sich die Frau in die Arbeit, die ihre eigene und beste Arbeit ist, weil sie ihr angeboren ist und allein die tiefste Befriedigung zu schaffen vermag. Sie kocht und backt und bratet und scheuert und schrubbt und reinigt, sie richtet die Stätte her, in der das Gemeinschaftsleben ihrer Lieben ftattfinibet. ®r, der Mann, holt von draußen her die Substanzen herein, von der sie in kluger Einteilung alle zusammen zehren. Die Kinder aber, da sie noch klein sind, müssen behütet und großgezogen werden. Bis dahin begreifen es sogar die Kinder, denn so und nicht anders spielen sie es. Was sie uns freilich noch nicht vorspielen können, weil sie es noch nicht haben begreifen können, das ist jenes kleine Stück Mehr und Zusatz, das uns Menschen über das Tier und die Natur hinaushebt. Das Heim soll nicht nur warm und trocken sein, sondern auch schön, so schön wie möglich. Das Essen soll nicht nur nähren, es soll auch freuen, und der Mann wie die Frau wollen voneinander etwas mehr, als nur Wirtschaftswesen. Sie wollen Seele in Seele Zeitpunkt, als die deutsch-türkischen Beziehun«« nicht völlig geklärt waren. Im Verein mit dem Widerhall, den das vor wenigen Tagen unterzeichnete deutsch-türkische Abkommen hier gefunden hat, st gerade die Bekanntgabe der sowjetischen Fordern« gen an die Türkei und ihre Nichtbilligung durch dar Reich bestimmend für die Aufnahme, die der sche Beschluß in türkischen Kreisen findet. Türkisch Beobachter nehmen im übrigen für sich die Tatsache in Anspruch, daß man in der Türkei niemtti an die Dauerhaftigkeit des deutsch-sowjettschen Shts- gl eich s vom August 1939 geglaubt habe. Die Sowjetunion sei genau so wie England an einem langet Krieg mit nachhaltiger Schwächung Deutschlarchs tr« teressiert gewesen. ©er Widerhall in Japan. Tokio, 23. Juni. (DNB. Funkspruch.) Die jo panische Montagspresse betont, daß Deutschland io folge der Haltung des Kreml gezwungen sei, feint Operationen nicht nur auf England zu beschränken, sondern die ihm vom Osten her drohende Gefühl zu beseitigen. Die nationalistische Tohokai unter Führung von Seigo Nakanos fordert, daß der D r e i e r p a k t auch weiterhin maßgebend für bit japanische Außenpolitik sein müsse. Japan, Deutsch land und Italien hätten sich verpflichtet, sich gegen fertig politisch, wirtschaftlich und militärisch zu um* terstützen. Rußland habe sich mit Erigland zusani- mengetan und deshalb sei Rußland der gemeinsame Feind des Dreierpaktrs Die Aufgabe Japans liege darin, die bisheriger Erfolge gegen England und Amerika sicherzustellm Vater, Mutter und Kind Bon Felix Riemkasten. Feldpostsperre für einige Tage. Berlin, 22.Jucki. (DNB.) Ab Montag tritt für den Feld post verkehr Heimat- Front für einige Tage Postsperre ein. Feldpostsendungen jeder Art, die in der Anschrift eine Feldpo st nummer tragen, werden von der Deutschen Reichspost weder angenommen noch befördert. Aufhebung der Feldpostsperre wird durch Presse und Rundfunk bekanntgegeben. Istanbul, 23. Juni. (DNB.-^Funkspruch.) _ Nachricht vom Kriege zwischen Deutschland und der Sowjetunion wurde erst durch die Mittagszettun- gen bekannt. Der Eindruck ist ungeheuer und wurde noch gesteigert, als die Frage Molotows bei seinem Berliner Besuch, die sich auf Stützpunkte an den Meerengen bezog, bekannt wurde. In all- zemeinen Umrissen wußte man auch in der Türkei, )aß die Sowjetunion sowohl an der kaukasischen Grenze und westlich Datum als auch an den Meerengen Zugeständnisse verlangt hatte. Jedoch wird esst jetzt bekannt, daß das Reich diese Forderungen der Sowjetunion auf Kosten der türkischen Sou- veräniM abgelehnt hat, und zwar schon zu einem und die ganz Kleinen — das ist an dem Dinge der Dreh, der Wonnepunkt — die ganz Kleinen sind „die Kinder"! Wie schön läßt sich jetzt beides vereinen, Mutters Auftrag und unser Spiel! „Vater", beispielsweise, kommt von der Arbeit. Serlla, iw 81 eichslnn (trage feil in der 5 den A landen ist „!id arisc JO W al: orojefun Wnß det ein dm itnl Im sowjeirn Worben. Oerei Üiom, 22 t:m Beginn |ie Sowjetui Eindruck her ■mer amtlich W tiefer i Entschluß bei dn Politik e fafchisti Lugenblick n sonders der März 1 bis schwmzc cn 23. März Mn die zei jj verteidige NW gegen faschistische i sich immer £«inb gegeni Men man suchen hundertprozentig angenommen, unabhängig davon, neben welcher Getreideart er geboten wurde., Ihm am nächsten kam der Mais, denn folgten Ron» gen ungefähr gleich Gerste und Erbsen, und zuletztt Das Huhn hat keinen Geschmack. In der landwirtschaftlichen Versuchsstation Ro- stock sind in letzter Zeit Versuche gemacht worden, inwieweit der Geschmackssinn des Huhnes bei der Aufnahme von Körnerfutter beteiligt ist, über deren Ergebnisse Dr. Carlheinrich Engelmann in den „Forschungen und Fortschritten" berichtet. Es wurden Zwerghühnern 10 bis 15 Körner je zweier Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer bzw. vier Körner Erbsen oder Mais gleichzeitig nebeneinander geboten. Die Tiere fraßen zunächst alle Körner auf, ganz gleich, welcher Art sie angehörten. Erst nach einer gewissen Sättigung nahmen sie nur noch die Körner einer Getreideart an, während sie jene der andern unbeachtet liegen ließen. I Sie suchten auch die beliebteren Körner sofort und pickten sie zuerst auf. Weizen wurde m allen Der» j Er kommt um die Ecke herum, geht furchtbar schwer ’ und müde und sieht trotzdem freudig aus, als Mutter ihm entgegenschaut. Er tritt in die Wohnung und sagt: „Na ja, da bin ich ja dann zu Hauses Weiter wäre für ihn nun nichts zu tun, denn der Mann im Hause ist höchst überflüssig. Er muß sich also um die „Kinder" bekümmern. Leider bekümmern sich aber die Kinder um ihn nicht im geringsten. Sie sind zu klein, zu süß, zu dusselig, sie leben bloß, sie gucken nur alles an und staunen nur und versuchen umsonst, dies alles zu begreifen. Für sie sind es lauter verwirrende Bilder, und da sie — Gott sei Dank — vor Mißbehagen zu meinen beginnen, kann Vater endlich zu Hause seine Arbeit finden, eine Betätigung. Er muß die Kinder durchhauen. Mutter kocht inzwischen das Essen. Seltsam, aber vielmehr durchaus nicht seltsam ist es, daß immer zuerst die Väter das Spiel satt haben. Ihnen macht „Familie" nicht den rechten Spaß. Die Kinder sind durchgehauen, das Essen ist {elfen, zum Schlafengehen hat Vater keine Lust übe, schwapp — er geht aus, ja, er kommt zuweilen dasrhaupt nicht wieder. Vereint mtt anderen VS- Schu Kinder spielen uns Großen immer das gleiche vor, nämlich das Leben, wie sie es sehen, auffassen und es sich träumen und denken. Es muß im Menschen eine tiefe Lust an diesen Typen stecken, die als Vater, Mutter *" " ....... “ einem 5 {Wnien er pöreas Sc Jppf, den Et-* und so gut wie möglich. Darin liegt zuletzt des Menschen Leben, des Menschen Werk, des Menschen Glück. Vater sein oder Mutter, das erfüllt ein Ziel nicht nur in uns, sondern auch Ziele, die um uns herum liegen, kreisförmig um uns herum, so daß wir uns herrlich wähl in der Mitte fühlen. Was hilft es dem Geschäftsmann, im Geschäftsleben Erfolge zu erzielen, wenn er niemand hat, der innig mit ihm verbunden ist und wenn niemand auf ihn hinblickt, um in ihm das andere zu erkennen, das Menschliche? Es wäre ein bitterer Irrtum, hierauf verzichten zu wollen, denn weiser als die Natur ist niemand, und die Natur, das merke man sich, kennt immer nur Menschen, Menschen und nichts als Menschen, aber Geschäftsleute oder sonstige Leute, die sich einbilden, es könne einer leben und tatsächlich gelebt haben, nur als Geschäftsmann aber sonstiger Mann, nur als Berufsangehöriger ... Welch ein Irrtum! Vater, Mutter und Kind, sagt die Natur, und erst nachdem du hieraus mit „Ja" geantwortet hast, ist sie zufrieden und läßt dich in Ruhe und steuert dir damit deinen Anteil am wirklichen Leben zu. Alles andere, und sei es noch so groß und dick, ist nichts, denn es ist nicht das, es war etwas ganz anderes. Ruhe und Zuversicht in Helsinki. Helsinki, 22. Juni. (Europapreß.) Helsinki bietet am Tage des Einmarsches der deutschen Truppen in die Sowjetunion das übliche Bild der Sonntagsruhe. Fast will es scheinen, als ob die finnische Hauptstadt heute noch ruhiger ist als gewöhnlich. Die Stimmung hier ist zuversichtlich. Die Erklärung des Führers wurde im finnischen Rundfunk um 8.30 Uhr in einer zusammenfassenden Meldung verbreitet. Eine Stunde später wurde diese Meldung auch durch Extrablätter der Zeitungen bekannt- gemacht. Die finnische Regierung hat folgenden Auf- Antone twtsch-rn Zukares durch ein Mer Pro Vizepräsident Be*t, in der psehlgha ;[uPpenc Präsident Menten. ©as Echo in Paris. Paris, 23. Juni. (DNB. Funkspruch.) „Der Schleier ist zerrissen, Sowjetrußland ist demaskiert", schreibt der „Matin". Das „bolschewistische Rußland erscheint endlich als das, was es ist, als doppelzüngiges Ungeheuer, als ständiger Derräterherd". Seit 20 Jahren konspiriere es gegen Ruhe, Freiheit und Wohlergehen der Welt. Wenig erstaunlich sei, daß das verzweifelte England auf den Bolschewismus gehofft habe. Hinter schändlichsten Freundschaftsbeteuerungen haben Stalin und seine Bande ihr Doppelspiel getrieben. Mit seinem Einschreiten gegen den Bolschewismus erweise Deutschland der ganzen europäischen Kultur und vor allem auch der ranzösischen einen unschätzbaren Dienst. Großes Aufsehen in der Türkei. ruf erlassen: „Das selbständige, freie Finnland erwartet, daß ein jeder seiner Mitbürger in diese« Augenblick ferne Ruhe und Selbstbeherrschung bewahrt, gelassen seine Arbeit verrichtet und fehw Pflicht im festen Vertrauen auf die glückliche Zukunft unseres Volkes erfüllt." Der Präsident des finnischen Reichstags, V a ein t Hokika, hat am Sonntag eine Rede im RundsunL gehalten. Er erklärte, während des gegenwärtigem Krieges habe Finnland stets eine Politik der Reu» tralität betrieben. „Trotzdem sind wir in den Bannkreis des Krieges gezogen worden. Wir haben unsere Freiheit seinerzeit allein verteidigt, und in diesem Kampf haben wir uns fest zusainmengeschlossel^ In jener Zeit haben wir große Erfahrungen ge- atfes getan, nm den Strfeg zu verkJngern. Venn nur' ein erschöpftes und ohnmächtiges Europa tft der geeignete Boden für die bolschewistische Weltrevolution. Die Bindung starker deutscher Kräfte durch den Feldzug im Westen benutzte Moskau dann zu seinem Anschlag auf Bessarabien. Aber damit nicht genug, forderte Molotow bei seinem Berliner Besuch weitere Handlungsfreiheit gegen Rumänien und Finnland, ferner die Auslieferung Bulgariens und Stützpunkte an den Meerengen. Mtt der selbstverständlichen Ablehnung dieser Forderungen, die nichts anderes bedeutet hätten als eine Umklammerung Deutschlands durch den Bolschewismus, waren die Bemühunaen um eine Verständigung mit der Sowjetunion gescheitert, unb diese rückte nun immer enger mit England zusammen. Nicht nur, daß settdem auch Panzerverbände und Fallschitrn- truppen in bedrohlicher Nähe der deutschen Ostgrenze massiert wurden und die antideutsche Wühlarbeit in den Balkanstaaten aufs äußerste intensiviert wurde, nein, der Kreml wurde in enger Fühlung mit London und Washington zum Haupteinpeitscher des Offiziersputsches in Belgrad, der die Balkan- krisis dieses Frühjahres auslöste und Deutschland zwang, mit Waffengewalt sich aus einer Umklammerung zu befreien, die russische Armeen von der bessarabisch-rumänischen Grenze im Verein mit den aus Serbien und Griechenland vorstoßenden Briten ihm zugedacbt hatten. Nur der schnelle und vernichtende deutsche Sieg auf den Schlachtfeldern Serbiens und Griechenlands vereitelte diesen britisch-russischen Plan. Seitdem hat die Sowjetunion unter Heranziehung zahlreicher Formattonen aus Oftasien und dem Kaukasus entlang der gesamten Grenze gegen Finnland, DeutschlarÄ und Rumänien ihre gesamten Streitkräfte zum Angriff bereit- gestellt. Moskau hat seine Maske abgeworfen und steht im Begriff, dem nationalsozialistischen Deutschland in feinem Existenzkampf in den Rücken zu fallen. Der Führer hat in seinem Aufruf an das deutsche Volk mit jener Offenheit, die alle seine großen poli- tischen Proklamationen auszeichnet und die ein Beweis des innigen Vertrauens ist, bas ihn mit feinem Volke verbindet, alle Phasen dieses entsagungsvollen Weges dargelegt, den-Deutschland beschritten hatte, um mit Rußland zu einer dauernden Entspannung zu kommen und den es auch nach bitteren Enttäuschungen weiter gegangen ist, um so lange wie möglich den britischen Plan der Kriegsausweitung und Kriegsverlängerung zu durchkreuzen. Mit unendlicher GeduD hat der Führer um dieses Zieles willen zu den Vertragsbrüchen der bolschewistischen Machthaber in Moskau immer wieder geschwiegen und ihren brutalen Erpressungen uachgegeben, solange nicht deutsches Lebensinteresse unmittelbar bedroht wurde und man immer noch hoffen durfte, die Sowjetunion vorn Kriege fern- zuhalten. Nun aber, wo das verräterische Doppel- piel des Kreml zu einer Gefahr für das Reich, ja ür ganz Europa geworden ist, läßt der Führer den Schleier fallen, und es enthüllt sich das Bündnis des russischen Bolschewismus mit den angelsächsischen Plutokatien, zusammengebracht und zusammengehalten durch die jüdische Hochfinanz, die glaubt, damit eine neue Waffe in ihrem Kamps gegen das nationalsozialisttsche Deutschland geschmiedet zu haben. Die deutsche Wehrmacht ist in einem Aufmarsch, wie die Welt ihn noch nicht gesehen hat, angetreten, um im Verein mit den tapferen Soldaten des von der roten Flut zunächst bedrohten Finnlands und Rumäniens den Feinden einer Neuordnung Europas auch diese Waffe aus der Hand zu schlagen. Das deutsche Volk weiß sich sicher im immer wieder bewährten Vertrauen zu dem Feldherrngente des Führers und der Tapferkeit seiner Soldaten. Es ist gewiß, Adolf Hiller und die deutsche Wehrmacht werden auch in diesem Kampfe siegen, der die tückischen Pläne unserer Feinde zuschanden machen und die Gefahr des Bolschewismus für immer von den Grenzen Europas bannen wird. nalen Judentums nach Europa. Es ist bekannt, wie die deutsche Anregung in Moskau auf fruchtbaren Boden fiel, und am 23. August 1939 der deutschsowjetrussische Nichtangriffspakt zustande kam, der damals für Deutschland eine außerordentliche Erleichterung seiner außenpolitischen Situation bedeutete, denn er gewährte ihm Rückendeckung in dem Kampf, den ihn wenige Tage später die west« lichen Plutokratien unter dem Borwand der Rettung Polens aufzwangen. Nach der Zertrümmerung des polnischen Staatsgebildes erfolgte im Grenz- und Freundschaftsabkommen vom 28. September 1939 eine klare Abgrenzung der Interessensphären zwischen Deutschland und der Sowjetunion, so daß jedenfalls auf außenpolitischem Gebiet jede Reibungsfläche zwischen beiden Völkern ausgeschaltet zu sein schien. Aber die Welt ist Zeuge, daß Deutschland durch eine grundsätzliche Umstellung seiner Polttik gegenüber der Sowjetunion ihrerseits alles tat, um ein gutnachbarliches Zusam- menleben beider Völker unter Respektieruna der gegenseitigen Regime und unter Verzicht auf jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Vertragspartners herzustellen. Anders die Sowjetunion. Denn die Moskauer Machchaber jemals ehrlich eine Verständigung mtt Deutschland gewollt haben sollten und die russischen Unterzeichner des Paktes jemals aufrichtig entschlossen gewesen sein sollten, chn ebenso vorbehaltlos Lurchzuführen und einzuhalten wie der deutsche Vertragspartner, so zeigte sich doch bald das Doppelgesicht des Roten Kreml in seiner ganzen Kraßheit. Die Komintern begann ihre Arbeit der Zersetzung und Unterwühlung erneut, wenn auch raffiniert getarnt und auf Umwegen über Einsatzzentren in Deutschland benachbarten Ländern. Reichsauhenminister von Ribbentrop hat in der gestern bekanntgegebenen Note an die Sowjetregierung dafür eine Reihe sehr charakteristischer Einzelheiten angeführt. Der Bericht des Reichsinnennn- nifters wird weitere Beweise dafür beibringen. Diese unterirdische Zersetzungsarbeit der Komintern bereitete den Boden für die politische Propaganda- tätigfett, mit der die Sowjetunion vor allem in den Balkanstaaten der deutschen Politik direkt entgegen- wirkte, indem sie sowohl in Bulgarien, wie in Rumänien und vor allem in Jugoslawien der Opposition gegen ein die Zusammenarbeit mit Deutschland anstrebendes nationales Regime den Rücken stärkte und keinen Zweifel darüber ließ, daß der Freundschaftspakt mit dem Deutschen Reich nur als ein taktisches Manöver zu betrachten fei, das allein den Zweck habe, durch vorteilhafte Abmachungen eine günstige Ausgangsstellung für den Kampf gegen Deutschland, den „mächtigen Feind von morgen", zu erreichen. Diesem letzten und wahren Ziel der so-wjetrussi- schen Außenpolitik entsprach die Kette schamloser Er. Pressungen, die das deutsch-russische Verhältnis zusehends vergiftet haben, seitdem der Kreml im Gegensatz zu allen feierlichen Erklärungen daranging, die militärische Macht Moskaus in dem Raum zwischen Eismeer und dem Schwarzen Meer überall, wo es ihm möglich war, nach Westen vorzuschieben und die Bvlschewisierung weiter nach Europa hineinzutragen. Die Besetzung, Bolsche Visierung und Annektierung der baltischen Staaten, der Krieg gegen Finnland und die Einverleibung Litauens, das nach dem ersten Moskauer Vertrag zur deutschen . Interessensphäre gehört hatte, bezeichnen die ersten - Stationen dieses Weges, der begleitet wurde von einem Aufmarsch starker russischer Kräfte, der nur - als Demonstration gegen Deutschland gedeutet werden koimte. Englische Einflüsse hatten in Moskau nun wieder Oberwasser bekommen und im Sommer 1940 wurde die britisch-bolschewistische Zusam- men arbeit bereits so eng, daß der Aufmarsch russischer Divisionen an der deutschen Ostgrenze, wie der Führer in seinem Aufruf an dass deutsche Volk festgestellt hat, Deutschland zur Sicherung seiner Ostgrenze vor einem bolschwestischen Einfall zum Einsatz so starker Kräfte zwang, daß die deutsche Führung eine radikale Beendigung des Krieges im Westen besonders lustmäßig nicht verantworten konnte. Entgegen seiner feierlichen Der- > sicherung, mit Deutschland zusammenarbeiten zu ' wollen, um dem Kriegszustand zwischen dem Reich und den Westmächten so bald wie möglich ein Ende 1 zu machen, hatte Moskau tatsächlich damals schon Um die Ecke des Hauses herum, nahe dem Ein- aang zum Keller, spielen die Kinder. Es sind die Kinder allzumal aus dem Hause und Nachbarhause. Das Aelteste unter ihnen mag sieben Jahre alt sein, das Jüngste wird rund fünf Jahre alt sein, und außer ihnen gibt es noch Mitspielende, die so klein sind, daß sie gar nicht wissen, daß sie mtt« spielen. Diese Kleinsten der Kleinen sind drei Jahre alt, aber Mutter yat gejagt: „Paß auf Karlchen sätze von funbamenfafer Bedeutung gibt, vielmehr beide in den langen Jahrzehnten friedlichen und freundlichen Nebeneinanderlebens ihr Glück und Gedeihen fanden und sich wirtschafttich in hervorragender Weise ergänzen. Die Anknüpfung an eine Poli- tik dieser in der Geschichte beider Völker so glücklichen Perioden schien die beste Gewähr für eine Ausschaltung der Möglichkeiten eines Krieges und die stärkste Sicherung gegen eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Dokttinen des internatio« I ui M 6« ,1 MS Ttinoeti L-» ®e! w Al »fflienem* -nie" S° 'plante “nl Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop gab, wie schon ausführlich gemeldet, « den frühen Morgenstunden des Sonntags im Bundesratssaal des Auswärtigen Amtes in Berlin Dir Vertretern der in« und ausländischen Presse die Note des Auswärtigen Amtes an die Sowjetregienm bekannt. Unser Bild zeigt den Minister während seiner Erklärung: links von ihm Reichspressechif Dr. D i e tr i ch und Staatssekretär von Weizsäcker. Auf dem Bilde rechts Gesandter Dr. S ch m idt. (Scherl-Dilderdienst-M.) „Deuischland leistet der ganzen europäischen Kultur einen unschätzbaren Dienst." Die verschiedene Annahmefähigkeit der Getteid«" arten konnte auf Einflüssen des Geschmacks, bec Form oder der Farbe der Körner beruhen. Um bar zu prüfen, wurden die einzelnen Faktoren nach» einander ausgeschaltet. Die Farbe spielte feint' Rolle, denn als man alle Getreidearten mit Eos in: färbte, änderte sich die Rangordnung der Beliebtheit: nicht. Als man dann die Form zerstörte und all« Getreidearten in Schrotform, mit Wasser angefeuch" tet und zu kleinen Ballen geformt, darbot, waren: die Hühner nur noch imstande, Mais und Erbsen zu unterscheiden, die durch ihre gelbe Farbe von den übrigen Schroten abwichen, und sie lehnten beide ab. Die Rangordnung der Beliebtheit, die sich zuerst geändert hatte, horte sofort auf, als die Schrote mit Eosin und Baumwollblau gefärbt W1 den. Die Hühner hatten sich also nicht nach dein Geschmack entschieden. Daß die Vorliebe für einzelne Getreidearten nicht auf deren Geschmack, sondern auf deren Formmerk' malen beruht, wurde durch Versuche mtt künstlichen . Körnern bewiesen. Die Hühner bekamen fünftlij , aus Weizen- und Roggenschrof in Weizen- uiw Roggenform hergestellte Körner vorgesetzt und ver hielten sich dabei nicht anders als bei natürlichem Roggen und Weizen. Wurden ihnen aber weizen' - förmige Körner aus Roggenschrot und roggensör rnige aus Weizenschrot gegeben, dann stoßen sie die roggenförmigen mit Weizengeschmack roiebet nut zu 80 v. H., die weizenförmigen mit Roggengeschmoa zu 100 v. H., das heißt, die Hühner stoßen bt< Weizenform lieber, wobei es gleichgültig war, aus welchem Schrot sie hergestellt war. Die Bedeutung der Form war so groß, daß sie weizenförmige Kor« ner aus Roggenschrot sogar ecfyten Roggenkörnern vorzogen. Damit ist bewiesen, daß sich das Huh'' bei der Bevorzugung beftimmer Getreidearten nW nach deren Geschmack, sondern in erster Linie nach deren Körperform richtet. G £ , der iSr" Strti tet en sei, k gefallen waren. Rumänien tritt in den Kampf Zar Neuordnung Europas zu führen 1 las deutsch-rumänische Waffenbündnis deutschen Rumäniens eingesetzt seien. ! Die d e ut- tta- was Suppenwürze heißt, ist MAGGI5 WÜRZE ! icht alles MAGGI5 WÜRZE lest- mit dem i wirklich MAGGI5 Würze zu großen Maggi-Standflasche - so beschr^ ?nbe >hoka> b rt daß! )enb für! tm, N sich W lisch zu i fanb B ► der «i rtpafh ! bisher cherzustL rpan. ch.) Die, ut|dM kisch-deutsche Waffenbrüderschaft ausbrachten. Italienisches Wasserflugzeug ve? senkt feindliches U-Boot. Rom, 23. 3unL (DNB. Funkfpruch.) Lin Berlin, 22.Juni. (BRB.) Der italienische Bot- ichafler 21 If ieri hat heute Vormittag dem Reichsminister des Auswärtigen im Auftrage feiner Regierung mitgeteilt, daß Italien 9t [e 1“ ,ei"e N-6i>la »te $«mp 1 "« ®e|d % fc'-V 3 Gewinne zu 3000 RM. I 3 Gewinne zu 2000 RM. 1 24 Gewinne zu 1000 RM. : 164680 201089 271402 299877 3m Sonnt iir Lienenzül Sammlung ender ged in der tapfei -i merbrüd über die ! Adelte er Ämtern *r3 auf big । 24 Gewinne zu ________ 227690 282902 307446 324340 Aus jede gezogene Nummer find drei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den drei Abteilungen I, II und III Heute Montag Neuaufführung Lichtspielhaus GUSTAV DIESSEL * MAX GÜLSTORFF H. VON MAYERINCK . PAUL OTTO Oer erste Tag. Im vollbesetzten Bukarester Anelf-Stadion wurde am Samstag der zweite Leichtathletikländerkampf zwischen Rumänien und Deutschland in Angriff genommen. Beide Mannschaften wurden beim Einmarsch in die flaggengeschmückte Kampfbahn jubelnd begrüßt. Rach den acht Wettbewerben des ersten Tages führte die deutsche Mannschaft mit 46:34 Punkten. Mit Ausnahme des Kugelstoßens, das der Rumäne Gurau gewann, gab es in allen übrigen Wettbewerben deutsche Siege, die allerdings verschiedentlich knapp ausfielen. Die deutsche Mannschaft trat in veränderter Aufstellung an; so bestritt beispielsweise Weltrekordmann Harbig den 100= Meter-Lauf, in dem er trotz eines wenig guten Starts den dritten Platz besetzte. Die relativ beste Leistung gab es im Hammerwerfen, wo Weltrekord- Büdo-Luxus Schuhcreme Biido-Steinbock Lederiett Der Name BUDO verbürgt Qualität Büdo-Werk Wolfgang Schott Chem. Fabrik, Schwennlngen/N Wil. Zimmer gesucht. Schristl. Ang. u. 02112 a.d.G.A. | Kaufgesuche | Gut erhaltener Leiterwagen zu kaufen gesucht. Schristl. Ang. u. 02111 a.d.G.A. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! 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Do auch auf den zweiten Plätzen fast durchweg die deickschen Vertreter einkamen, gab es im Gesamtergebnis mit • 100:63 Punkten einen überlegenen deutschen Sieg. Der Rumäne Christea stellte im 5000-m-Lauf hinter 99 Gewinne zu 500 RM. 4580 32673 47695 60481 64185 79216 97148 104883 118415 135758 147407 154756 159468 173303 189945 192614 193793 209383 210077 220721 ------ 224086 232702 245384 256603 260310 289886 311564 Heute vormittag % 12 Uhr entschlief sanft nach langen, schweren Leiden mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Konrad Strack im 48. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Frau Margarethe Strack, geb. Steinmüller nebst Kindern und allen Angehörigen. I . Bildfunk, CÄ 11 .m • ME Reift hat sH ' ! Sie wer M in 8 Li *1“, I tim "ls L’ieSei®11 h* x?9? w »* I Eh unerhört I I Wer, S°h 11 Uten da die I Widunger A wenn/- I Isorben ist, i j 5 die Dinge I ' Sie Mensche i Mg ruhig | nie Dachsho I Blauten Kri Kerjen Luft i i chl; wäre di Kimjubofter ||itelfeit ober Hras wachsen ||? Newen. 2 nur, daß sie licht ganz im iRMßbar sin $$ sind kla gfles Rätseln Okulieren a (Verschiedenes | 10 bis 20000» auf erftstellige Hypothek aus Privathcmd langfristig auszuleihen. Schristl. Antrag, unter 2697D an den Gieß. Anz. erbeten. Familiendrucksachei) Verlobungsanzeigen Verm&hlungsanzelgen Geburtsanzeigen bei BrQbl. Schulstr. 7 72 Gewinne zu 500 RM. 15821 20670 26733 39652 40472 52861 77963 80745 114282 123869 136290 192074 198526 218570 228458 251186 265856 287786 291068 345022 ------ geschlossen. ' 2712D U. U7 Zweiter Blatt Gtetzemr Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen)Montag, ZZ.Zuni Ml Und gegen alle seine Feinde. Schon das ist Antrieb genug. Aber isfs mit dem Antrieb allein getan? Ge« hört nicht noch mehr dazu als der gute Wille und maschinentechnisches Wissen? Es kommt eine Zeit, da wird Nissen immer besorgter. Die Aufgabe, die er sich gestellt Hut, ist nicht bloß ein Nüsseknacken für den Maschinenbauer. Dazu gehört mehr. Auch Chemiker müßte man sein, Spezialist für Brennstoffchemie vor allem. Doch das ist man leider nicht. Das bißchen, was man von organischer Chemie in der Schule gelernt hat, und die paar Vorlesungen über das gleiche Thema auf der Technischen Hochschule — die meisten bat man überdies üblicherweise geschwänzt, das alles reicht gerade so weit, daß man begreift: Es geht nicht allein. Er spricht mit Brigitte darüber. Die denkt eine Weile nach. „Eigentlich kommt es doch bei dir auf das gleiche Ziel hinaus, nach dem auch Professor Erik strebt.* Sie sieht des Mannes verwunderte Augen auf sich gerichtet und denkt plötzlich an den Nachmittag am Meer, wo sie von Eriks Teebesuch erzählt hat. Da bricht sie ab. Aber heute denkt Nissen nicht an Lietzendvrf und nicht an die Norddeutsche Werft. Heute läßt er sich durch keinen Namen schrecken. „Wie meinst du das?" fragt er. Brigitte wird verlegen. „Es kann ja sein, dntz ich mich irre. Ich war in der Chemiestunde niemals ein Licht. Aber soviel weiß ich doch noch, daß ich mir eine allgemeine dunkle Vorstellung von dem machen kann, um was es sich hier handelt. Du und Erik — ihr beide habt es mit Derbren» nungsgafen zu tun, nicht wahr?" „Gewiß. Vor allem mit Kohledioxyd- oder Kohlensäure, wenn dir der Name geläufiger ist, mit dem gleichen Gase, das die Brauselimonade und das Selterswasser so schön zum Sprudeln bringt* „Ich weiß schon!" So dumm ist Brigitte ja nun doch nicht. Sie wird erregter. „Und beide wollt ihr die Kohlensäure spalten, du — um den Sauerstoff zurückzugewinnen, Professor Erik, um die Kohle noch einmal verbrennen zu können." (Fortsetzung folgt) (Nachdruck verboten.) 1. Fortsetzung. Juc gecegelten. Stuhl 'Packung (75 St) RM1.45 sind, und deutete die Aussichten für die diesjährige Honigernte an. Wie er bekannt gab, hat die Reichsfachgruppe auch in diesem Jahre wieder die Sonderaktion zur Abgabe eines Teiles der Honigernte für die Lazarette, Kinderheime, Krankenanstalten usw. angeordnet. Wie der Redner ausführte, werden die Imker auch in diesem Jahre- im Hinblick auf den guten Zweck dieser Aktion unter allen Umstanden eine Ablieferung herbeiführen, um ihren Bei- Nach § 185 der Reichsversicherungsordnung kann die Krankenkasse mit Zustimmung des Versicherten Hilfe und Wartung durch Krankenpfleger oder andere Pfleger namentlich dann gewähren, wenn die Aufnahme des Kranken in ein Krankenhaus geboten, aber nicht durchführbar ist, oder ein wichtiger Grund vorliegt, den Kranken in feinem Haushalt oder in feiner Familie zu belassen. Das Reichsversicherungsamt hat hierzu den Krankenkassen mit- aeteilt, daß in solchen Fällen vor allem für Hausfrauen, Mutter und Wöchnerinnen auch Haushalts-- hilfe auf Kosten der Krankenkassen bestellt und damit die Fortführung des Haushalts gesichert werden kann. Eine solche Stellung von Haushaltshilfe liegt im Interesse der baldigen Gesundung der Frau und damit der gesamten Familie. Vorbehaltlich einer Entscheidung im Rechtswege nimmt das Reichsversicherungsamt ferner an, daß in solchen Fällen, in denen im wesentlichen nur Hilfe im Haushalt erforderlich ist, die • Hauspflege nach § 185 RDO. (Reichsversicherungsordnung) in der Hauptsache als Haushaltspflege gewährt werden kann, vorausge- etzt, daß nicht eine Haushaltspflegerin auf andere Weife, z. B. aus dem Kreise von Familienangehörigen oder durch nachbarschaftliche Hilfe, beschafft werden kann. Eine so weitgehende Auslegung des § 185 würde namentlich im Hinblick auf die in der nationalsozialistischen Weltanschauung in den Vordergrund getretene Sorge für kinderreiche Familien Verdunkelungszeit 23. Juni von 21.49 bis 4.59 Uhr. blühenden Morgen. Er vergißt den Schlaf, er vergißt zu eßen, er vergißt zu trinken. Wie eine Besessenheit liegt es bann über ihm. Wenn er in abgestohlenen Stunden mit Brigitte zusammen ist, kann es geschehen, daß seine Augen sich plötzlich verlieren. Es kann geschehen, daß er einen Satz, in dem er von seiner Liebe spricht, abbricht, um. einem Gedanken nachzujagen, der durch fein Hirn zuckt und stärker ist als das Erlebnis des glückhysten Zusammenseins mit Brigitte. Es kann auch sein, daß er seinen Notizblock, den er bei sich zu tragen sich gewöhnt hat, ganz unvermittelt herausholt und zu zeichnen oder zu rechnen ^Anfangs Hot Brigitte sich zurückgesetzt gefühlt. E-; ist wohl auch vorgekommen, daß ihr Gesicht zu zucken begann, daß ihre Augen sich röteten, daß sie in mancher Nacht lange feinen Schlaf fand. Bedeutet ihre Liebe Nissen so wenig, daß er sie über seinem Sinnen vergessen konnte? Waren diese Maschinen . aus. Stahl, Gußeisen, Messing _ wichtiger Die Dominiks. Roman von Hellmuth M.Dottcher. Don den Imkern. Arn Sonntag hielt die Ortsfachgruppe Gießen er Bienenzüchter im Hotel Hopfeld ihre Monats- erfammlung ab. Ortsfachgruppenleiter Boden- ender gedachte in diesen ereignisreichen Stun- en der tapferen Wehrmacht und gelobte dem Ficher unverbrüchliche Treue. Nach einigen Mitteilun- en über die Krankheitsbekämpfung bei den Bienen ^handelte er die augenblicklichen Verhältnisse bei kn Imkern und die Entwicklung der Volker. Er xing auf die Schwierigkeiten ein, die zu Überstehen und lebendiger als ein Menschenherz, als das Begehren und das Sichverschenken einer strahlenden, in sich selbst ihre Erfüllung findenden Liebe? Aber allmählich hat sie begreifen gelernt, daß die Liebe im Leben des Mannes und die Arbeit im Tagewerk des Mannes nebeneinander stehen, daß sie sich gegenseitig ihre Plätze zuschieben, daß eines das andere drangt und darum doch jedes das Herz des Mannes ganz erfüllen kann. Sie hat erkannt, daß Nissens Persönlichkeit in diesen Monaten seiner selbstvergessenen Arbeit gewachsen ist, daß er noch immer täglich ein anderer wird, so erst wirklich ein rechter Kerl. An die Stelle seiner früher so selbstverständlichen Küsse ist etwas anderes getreten, etwas, das ihn noch liebenswerter macht, weil es. ihn emporhebt, weil es ihn wachsen läßt, reifen läßt, erst zum Manne werden läßt. Und langsam, ohne daß sie selbst dessen gewahr wird, wird dieses Werk Nissens auch ihr Werk. Gewiß — sie kann nicht immer die geheimnisvollen Linien der Zeichnungen entwirren, sie kennt nicht die Gesetze der Statik, die Daten der Zerreißfestigkeit, der Dehnung, der Biegefähigkeit, der Bruchsicherheit von Guß, Schmiedeeisen und Stahl, von Bronze, Kupfer und Leichtmetall. Sie kann sich wenig vorstellen unter der Korrosion der Metalle, und der Viskosität von Deien. Aber dennoch wird diese Maschine, diese Apparatur, der Nissen seine ganze Kraft widmet, langsam und eindringlich auch ein Teil ihres Erlebens. Mit der intuitiven Kraft der Frau versteht sie, technische Fragen zu erfassen und auszudeuten, wo kein Zahlenwerk, keine Formel, kein exaktes Wissen ihr den Schlüssel zum Geheimnis hinhält. Mit ihrer Liebe zu Nissen, mit der Hingabe jedes Gedankens, jedes Wollens, jeder Sehnsucht an ihn, erschließt sie sich sein Werk, macht es sich zu eigen, wirkt sie mit an seinem Schaffen, indem sie ihn anhört, ihm gute Worte sagt, ihm die Falten von der Stirne streicht, hilft sie bauen, einfach dadurch, daß sie da ist, da ist mit ihrem ganzen, selbstverlorenen Frauentum. Und weiter arbeitet Nissen. Noch ein paar Monate! Dann hält die Dominik- Werft wohl einen neuen technischen Triumph bereit. Ihren größten! Für Deutschland —x Wenn der Holunder blüht Von M.A. v. Lütgendorff. Krankenkasse Hilst Müttern und Familien Haushalthilfe bei Erkrankung der Hausfrau. geleiteten Wirkungen. Nur mit dem Vater spricht er von dem Fortgang fcr Arbeiten. Manchmal auch mit Brigitte Aoer sie versteht als Frau nicht viel von der Technik, irtereffiert sich auch nicht viel dafür. 2hr Sena^ e>, daß der Mann, der da sinnt und«eftaüet je liebt, und das ist Grund genug für. sie,, auch sein der Besprechung einiger züchterischer Fragen ent« wickelte sich eine rege Aussprache. Frohe Stunden für unsere Verwundeten. Das Oberkommando der Wehrmacht ließ durch die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" den Verwundeten in den Gießener Lazaretten auch in der verflossenen Woche wieder mancherlei schöne Veranstaltungen bereiten. Lehrer Appel m a n n von der Kreisbildstelle Gießen zeigte in den Lazaretten vier Filme, die Aufnahmen aus Aftika, teilweise aus unserer alten Kolonie Kamerun, brachten. Im Auftrage des Landesfremdenverkehrsverbandes Rhein-Main hielt Lehrer Spang aus Mainz Vorträge über die schöne Landschaft am Rhein, Taunus und an der Nahe, die er durch die Vorführung guter Lichtbilder bereicherte. In einem Lazarett wurde der Tonfilm „Mit versiegelter Order" vorgeführt. Der Frauenchor aus Lich unter Leitung von Fräu« lein Jäger und unter Mitwirkung von vier Solo- stimmen, Trompete und Klavier erfreute die Der- wundeten mit einem prächtigen Konzert, dessen reichhaltiges Programm vor allem schone Volkslieder brachte. Der Musikzug der SA.-Standarte 116 unter ßejtung des Musikzugführers, Oberfturmfüh- rer Herrmann, bereitete den Insassen eines Lazarettes mit einem vortrefflichen Ständchen eine Freude. Alle Darbietungen bei den verschiedenen Veranstaltungen wurden verdientermaßen mit reichem Beifall ausgenommen, dessen Stärke die Dankbarkeit der Verwundeten für die gute Unterhaltung überzeugend zum Ausdruck brachte. * ** Im Bergwerkswald tot aufgefun- d e n. Am gestrigen Sonntagnachmittag bemerkten Spaziergänger im Bergwerkswald in einem Wasser- tümpei die Leiche eines Mannes. Nach der ßänbung . wurde die Leiche zum Neuen Friedhof gebracht. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann, der seit acht Tagen von seinen Angehörigen vermißt wurde. Amtsgericht Gießen. Der H. M. aus Elbing war wegen Diebstahls und Bettelns angeklagt. Er war beschuldigt, im Mai einem anderen, mit dem er vorher gezecht hatte, eine Taschenuhr entwendet und auß^dem gebettelt zu haben. Der Anklagevertreter führte aus, der Diebstahl könne dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden. Es sei viel wahrscheinlicher, daß der Zeuge der Dieb sei. Er beantragte eine Haftstrafe von zwei Wochen wegen Bettelns. Der Angeklagte wurde unter Freisprechung im übrigen wegen Bettelns zu einer Haft strafe von zwei Wochen verurteilt, die durch die Untersuchungshaft als verbüßt gilt. Die E. R. aus Hamburg war wegen vollendeten, Betrugs in zwei Fällen und wegen versuchten Betrugs in drei Fällen angeklagt. Sie sollte Spitzen, von denen sie wußte, daß sie nicht echt waren, als echte Klöppelspitzen angeboten und verkauft haben. Der vollendete Betrug in zwei Fällen und ein versuchter Betrug konnten der Angeklagten nicht nachgewiesen werden. Da die Straftaten vor bem Ämnestieerlaß begangen wurden und keine höhere als eine dreimonatige Gefängnisstrafe verwirkt war, wurde das Verfahren auf Grund des genannten Ge- fetzes eingestellt. Frankfurter Schlachlviehrnarkt. Frankfurt a. M., 21. Juni. Es notierten je 59 Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 48 bis 49,5, b) 44 bis 45,5, Bullen a) 46 bis 47,5, b) 42,5 bis 43,5, Kühe a) 46 bis 47,5, b) 41,5 bis 43,5, c) 34,5 bis 37,5, d) 20 bis 28, Färsen a) 47 bis 48,5, b) 42 bis 44,5, c) 39 bis 39,5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 72, andere Kälber a) 59, b) 55 bis 59, c) 45 bis 50, d) 30 bis 40, Hümmel bl) 49 bis 51, c) 40 bis 44, Schafe a) 42 bis 44, b) 35 bis 40, Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e) 53, gl) Sauen 61. Marktverlauf: Alles zugeteilt. Wieviel größer wird der Aktionsradius! Wie- tiel mächtiger die Leistungskraft! Schon wenn Nissen diese Zahlen aufs Papier setzt, schlägt fein Herz heftiger. Als Seeoffizier find sie ihm keine leeren Begriffe, bedeuten sie für ihn erhöhte Schlagkraft, erhöhte Seetüchtigkeit, erhoyte Fahrbereitschaft und weiter, erhöhte Schnelligkeit, erhöhte Kampffähigkeit. ' , Aber die Gewichtsersparnis ist gewissermaßen kur ein Geschenk, das die Erfindung so nebenher Wenn alle Obstbäume ihre Blüten längst abgeworfen haben, legen sich auf einmal über ungezählte Sträucher weiße, duftende Blütenschleier: der Holunder blüht an allen Ecken und Enden. Zu Edelobst wachsen sich die spitzenzarten Doldenblüten freilich nicht aus, aber ihren Nutzwert haben sie dennoch, und einen, den man nicht unterschätzen sollte. Noch ehe die Blüten sich öffnen, kann man schon die jungen Blätter sammeln und ihren Saft auspressen, der, verdünnt, bei rheumatischen Schmerzen gute Wirkung tut. Sobald aber der Strauch in seiner Hochblüte steht, heißt es, die Blüten sammeln, denn keine unserer Heilpflanzen liefert einen so stark schweißtreibenden Tee ' wie die Holunderblüte. Was das bedeutet, kann jeder an sich selbst ausprobieren, wenn er eine Erkältung anrücken fühlt und abends nach dem Genuß einer Tasse recht heißen Holunderblütentees ins Schwitzen kommt und damit erreicht, daß das Unbehagen am nächsten Morgen entweder ganz verschwunden ist oder das Leiden wenigstens viel milder auftritt, als es vorher den Anschein hatte. Soll der Holunderblüte ihr Heilwert voll erhalten bleiben, so muß man beim Pflücken auf mancherlei achten. So vor allem darauf, daß man die Blüten nur dann abnimmt, wenn sie vollständig trocken sind, also an einem trockenen Tag, dem schon mehrere Trockentage vorangingen, und auch dann erst am Nachmittag, wenn die Sonne noch kräftig wärmt. Im Eifer des Pflückens tut man gern des Guten zuviel und denkt nicht daran, daß man einem Strauch nicht mehr als die Hälfte feiner Blüten nehmen darf, weil sonst die Entwicklung der Beeren unterbunden wird, die ihrerseits im Herbst nicht weniger nützlich verwendet werden können. Abgeschnitten werden die Blütendolden nicht mit einem Messer, sondern mit einer scharfen Schere, und zwar unmittelbar am Stielende, d. h. an der Stelle, wo aus dem Stengel die kleinen blütentragenden Stielchen herauswachsen, so daß also der Ansatz des Stengelteiles, der die Dolde zusammenfaßt, erhalten bleibt. Mit den Blütenkopfchen nach oben liegend, werden die ganzen Dolden — aber nicht unter der Einwirkung der Sonne oder etwa einer geheizten Küche — getrocknet. Sobald sie ganz durchgetrocknet sind, streift man die Blüten von den Stielen ab und füllt sie in ein gut verschließbares Gefäß, entweder in eine Blechbüchse oder ein Glas, das oben fest zugebunden wird. Eine Pappschachtel tuts auch, aber nur dann, wenn der Deckel gut schließt und sie vorher mit sehr reinem Papier — nicht Zei- tungspapier — ausgelegt wurde. Das alles ist notwendig, weil die Blüten, falls der Behälter nicht ganz fest verschlossen ist, ihren Duft einbüßen. Ihr eigentümlicher, würziger Duft reizte früher die Hausfrauen auch dazu, Milch- oder Mehlspeisen eine Handvoll Holunderblüten beizufügen oder Aep- fel einige Tage lang zwischen die Blüten zu legen, wodurch sie einen angenehm aromatischen Geschmack erhielten, wie ja Aepfel überhaupt leicht zu „parfümieren" sind. Verwendet wird der Holunderblüten-Tee, wie gesagt, hauptsächlich als vorbeugendes Schwitzmittel bei Erkältungen, doch soll er nicht zu stark sein. Für etwa einen halben Liter Wasser genügen — je nach Geschmack — 2 bis 7 Gramm Trockenblüten reichlich; mit etwas Zitronensaft können Wohlgeschmack und Wirkung sehr verbessert werden. Soll der Tee rheumatische Schmerzen lindern, so setzt man vier Eßlöffel Tee mit einem halben Liter Wasser an und läßt bis auf die Hälfte der Wassermenge einkochen und bann noch eine halbe Stunde ziehen. Mehr als zwei Tassen am Tag sollte davon nicht getrunken werden. Holunderliebhaber — und es gibt deren nicht wenige — verwenden auch die grünen, noch unreifen Beeren, legen sie in Salz und Essig ein und verwandeln sie in einen „Ka- pem-Ersatz" zum Würzen von Soßeln. trag zum Sieg zu leisten. Als vordringliche Ausgabe in der nächsten Zeit bezeichnete der Ortsfach- gruppenleiter den Auf- und Ausbau der Bienenvölker, damit deren Bestand keine Verminderung erfährt. Die Vermehrung erfolgt über die Koni- ginnenzucht, die in der Gießener Ortsfachgruppe sehr gut entwickelt ist und nun ausgeweitet werden muß. Von dem Erfolg dieser Arbeit hängt auch der Erfolg der Zucht im kommenden Jahre ab. Nach Werk zu lieben und mitzuerleben — mit ihrem gläubigen Herzen, mit ihren guten Wünschen, mit der Inbrunst ihrer Gedanken. Seine Zeichnungen zeigt Nissen niemandem. Außer dem Vater natürlich. Vielleicht würde er sie Brigitte zeigen. Aber sie versteht nichts davon. Ihr geht jeder Sinn für technisches Denken ab. Es ist ihr unmöglich, die Striche und Kreise ins Räumliche zu übersetzen, die verschiedenen Projektionen zu einem körperlichen Gegenstand zusammenzu- ’ stellen und zu ergänzen. ► Auch Lietzendorf kriegt die Zeichnungen nicht zu sehen. Trotzdem er Betriebsleiter ist. Es ist viel- 1 leicht nicht' einmal eine Absicht dabei, wenn 'hm - nichts gezeigt wird. Er hat mit seinem Betrieb genug zu tun. Diel und übergenug. Raten und i helfen kann er auch nicht. Er hat- keine Phantasie. ' Im Jahre 1918 war er noch nicht da. Er kann also auch aus der Erinnerung nichts zum Gelingen > beitragen. Und bei feiner besonderen Stellung im i Werk hat man überdies keine Veranlassung, ihm = mehr in die Hand zu geben, als ihn angeht. > Die beiden Dominiks sind sicher, daß ihre Arbeit - aller Welt ein Geheimnis bleibt. Manchmal kommt es wie ein Fieber über Nissen. Er arbeitet bis in die Nächte, bis in den auf« Aus der Stadt Gießen. Aus dem Bett gepurzelt. Auch der gewohnheitsmäßige Frühaufsteher raucht — wenigstens in städtischen Verhältnissen — richt den peinlichen Vorwurf der Sünde wider zesen guten Ruf zu besorgen, wenn er am Sonn- Hg einmal — einmal ist in solchen Verhältnissen j-inmal! — den Siebenuhr-Nachrichtendienst einige Minuten verschläft. Am gestrigen Sonntag aber rurde ein solcher Verstoß gegen die Norm der Lebensführung eines Frühaufstehers einigermaßen inangenehm. Denn als glücklich einige Minuten jäter das Radio angestellt und inzwischen das Bett üeder aufgesucht worden war, da hieß es plötzlich dem Reichsversicherungsamt auch wünschenswert sein. Es sollen jedoch im Rahmen der Haushaltspflege nur Personen zur Verfügung gestellt werden, von denen eine angemessene Ausübung auch wirklich zu erwarten ist. Die gleichen Erwägungen wie zu § 185 gelten im besonderen Maße auch für Hauspflege von Wöchnerinnen nach § 196 RDO., da hier die Besorgung der hauswirtschaftlichen Tätigkeit für die niedergekommene Hausfrau in den meisten Fällen gegenüber der eigentlichen Wartung der Wöchnerin sogar im Vordergrund zu stehen pflegt. Wird einer versicherten Hausfrau Krankenhauspflege gewährt, so kommt die Zubilligung von Hauspflege nach §185 RDO. zwar nicht in Frage. Aber, so sagt das Reichsversicherungsamt in seinem Bescheid an die Kra nken- faffen, „die Gewährung von Haushaltshilfe bildet in solchen Fällen einen Teil der eigentlichen Krankenhauspflege, da sie zu den Leistungen gehört, die erforderlich sind, um die Aufnahme in ein Krankenhaus überhaupt« erst zu ermöglichen. Für die Dauer der Krankenhauspflege ist die Haushaltshilfe in solchen Fällen daher ini Rahmen des Notwendigen zu leisten." Alle diese Ausführungen über die Gewährung von Haushaltshilfe durch die Krankenkassen gelten entsprechend für den Fall der Familienhilfe, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, von deren Vorliegen die Hauspflege in der Familienhilfe abhängig ist. n Rundfunk, die Schiffahrt solle im Ostseeraum uf ihrer Hut vor Minengebieten sein. Ja, was ist ■?nn das?! Und dann kommt eine Warnung vor allschirmjägern! Die Ungewißheit dauert nicht lange. Der ahnende ?eift hat sich schon manche Möglichkeiten zurechtge- igt. Sie werden eindeutig entschieden durch den tiifruf des Führers an das deutsche Volk. Unser !rühaufsteher ist ganz normal mit dem rechten ein abgestanden; allein er kommt sich einigermaßen als „Aus dem Bett gepurzelt" vor. Der ächste Gedanke geht schon weiter: „Gott sei Dank, iß die Tage der Ungewißheit und des Herum- 'dens vorbei sind!" Selbstverständlich leben wir [le unerhört intensiv in dieser kriegerischen Zeit. Könner, Söhne, Väter sind an der Front. Die >Ilten da die Gedanken nicht um alle kriegerischen ntscheidungen in Bewegung sein! Und besonders ann, wenn einmal das psychologische Gefühl wach- 'worden ist, daß es nur Wochen ober Tage dauert, i5 die Dinge auf der Kippe sind. Die Menschen verstehen solche Zeiten nicht gleich- 'äßig ruhig durchzustehen. Der eine zieht sich in :ine Dachs'höhle zurück und äußert höchstens im ertrauten Kreise ein Wort, der andere muß seinem »erzen Luft machen. Das ist ganz natürlich, und ichts wäre verfehlter, als an den Temperamenten ! srumzudoktern! Peinlich ist nur jede Form von itelkeit oder Wichtigtuerei. Die Menschen, die das 'ras wachsen Horen, fallen ihren Mitmenschen auf ,e Nerven. Ihre Zahl ist klein; das Schlimme ist ur, daß sie ansteckend wirken und Naturen, die icht ganz im Gleichgewicht und darum leicht be- nflußbar sind, mit sich in die Unruhe fortreißen, etzt sind klare Tatsachen geschaffen. Damit hort lles Rätselraten, Mutmaßen, Kombinieren und spekulieren ganz von selber auf. Gott sei Dank! Dr. Ho. Dornotize«. Tageskalender für Montag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Der Weg ins freie". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Stern on Rio". s Don der Universität Gießen. Don der Pressestelle der. Universität Gießen wird ins mitgeteilt: ,, Der Präsident der Akademie für Deutsches Recht at den Proiessor Dr. Eduard Willeke an der Ludwigs-Univeilität zu Gießen zum Mitglied der slrbeitsgemeinschast für Sozialpolitik bei der Aka- emie für Deutsches Recht berufen. Professor Dr. W i l l e k e hat im Rahmen des Jn- ituts für Wirtschaftswissenschaft unserer Universität en Lehrstuhl für wirtschaftliche Staatswissenschaften ine. w.it abwirft. . Diel bedeutsamer ist die Erlangung der praktisch unbegrenzten Tauchfähigkeit. Heber endlose Strecken wird der U-Kreuzer dahinfahren können, kein Luftmangel kann ihn an die Oberfläche des Meeres ! Dingen. Wie ein Fisch kann er die Lasier zer- ilen. Kann auf- und niedertauchen nach dem Gebot des einzigen Willens feiner Führung, unten h>gt keiner technischen Beschränktheit, die der Lus.- ir.angel bisher mit sich brachte. Immer mehr begreift Nissen: Der geniale Gedanke seines Daters ist der größte seit der Erfindung des U-Bootes. Er ist stolz darauf, an ihm Mitwirken zu können, ihm ausbauend helfen °zu dürfen, dabei zu sein, wo es gilt, diesem Gedam^ Leben einzuflößen — Leben von Stahl und Leich- tretallen, Leben von kreisenden Kurbelwellen und fiusenden Schwungrädern, von Kolbenstangen, Zylindern, Hebeln und Ventilen, von Apparaten, Rohrschlangen, chemischen Reaktionen von Schaltungen, Sperrungen und tausend-tausend unuber- schbaren und dennoch von der Geisteskraft eine^ Menschen geschaffenen, gestalteten, beherrschten und SJl.-'fpOTt Veremsmeistersch sten im Gchühenverein. Dieser Tage wurden die Dereinsme'.sterschaften im Gießener Schützenoerein e. 23. durchgeführt. Es wurden dabei folgende Resultate erzielt: Kl'einkaliber (militärischer Anschlag), 21 Schützen: 1. Heinrich Appel, 157 Ringe, Vereinsmeister; 2. Georg Schilling, 157 R., Alters schütze; 3. Willy Kunert und 4. Conrad Dreyer (Altersschütze), je 148 R. Kleinkaliber (beliebiger Anschlag), 19 Schützen: 1. Carl Mootz, 164 Ringe, Dereinsmeister; 2. Georg Schilling (Altersschütze), 161 R.; 3. Heinrich Appel und 4. Hans Wessels sen., je 156 R. Wehrmanngewehr, 175 Meter, 13 Schützen: 1. Heinrich Appel, 229 Ringe, Dereinsmeister; 2. Georg Schilling, 219 R.; 3. Hans Wessels sen., 211 R.; 4. Willy Kunert, 193 R. Scheibengewehr, 175 Meter, 5 Schützen: 1; Georg Schilling, 200 Ringe, Dereinsmeister; 2. Conrad Dreyer, 177 R.; 3. Heinrich Appel, 176 R. Scheibenpistole, 50 Meter, International, 6 Schützen: 1. Georg Schilling, 114 Ringe, Dereinsmeister; 2. Heinrich Appel, 112 9t.; 3. Willy Georg, 109 R. Jungschutzen: Kleinkaliber (militärischer Anschlag), 50 Meter: 1. Hans Wessels fr., 129 Ringe; 2. Joachim Holzel, 119 R.; 3. Heinrich Kraft, 118 R. Beim letzten Fernwettkampf konnte der Gießener Schützenoerein innerhalb des Gaues Hessen einige hervorragende Plätze erringen. Kleinkaliber (militärischer Anschlag): 3. Josef Krumpen, 116 Ringe; 10. Georg Schilling, 160 R. Kleinkaliber (beliebiger Anschlag): 1. Josef Krumpen, 171 R.; 5. Heinrich Appel, ' 164 R. Wehrmanngewehr, 175 Meter: 2. Heinrich Appel, 248 R.; 3. Willy Schilling, 247 9t Scheibenpistolen, 5Q Meter, International: 3. Heinrich Appel, 236 R. Die außer Konkurrenz schießenden Mannschaften des Vereins kamen im Kleinkaliber (milit. Anschlag) mit 778 Ringen an die erste, im Kleinkaliber (be- liebiaer Anschlag) mit 801 Ringen an, die zweite, mit dem Wehrmanngewehr ebenfalls an die zweite und mit dem Scheibengewehr an die dritte Stelle. Um den Tschammerpokal in Hessen. In Hessen sind die beiden Kasseler Vereine VC. Sport und Kurhessen die „letzten Mohikaner". Der BC. Sport behiett in Niederrodenbach in verlängerter Spielzeit mit 2:1 über die tapferen Germanen die Oberhand, während die Kurhessen in Wetzlar einen 3:0-Sieg landeten. Rapid Wien deutscher Fußballmeister. Schalke 04 mit 4:3 (0 r 2) besiegt. Nun ist es also Schalke 04 doch nicht gelungen, an den großen Meisterschaftsrekord des 1. FC. Nürnberg heranzukommen und nebenbei mit drei Titelgewinnen hintereinander einen neuen Rekord aufzustellen. Dabei waren die .Knappen" so nahe daran, denn sie lagen bei der Pause dieses von 90 000 begeisterten Fußballfreunden besuchten Endspiels im Olympiastadion durch Tore von Hinz und Eppenhoff mit 2:0 und gleich nach Seitenwechsel durch ein weiteres Tor von Hinz sogar mit 3:0 in Front. Aber wieder einmal bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit, daß kein Spiel vor dem Schlußpfiff gewonnen ist. Die Westfalen, im Gefühl des sicheren Sieges, lockerten etwas die Zügel, und schon gelang den Wienern durch Schors ein Gegentor. Das gab den Rapidlern mächtigen Auftrieb, und das Unwahrscheinliche wurde zur Tatsache: der schußgewaltige „Bimbo" Binder schoß zwei Freistöße und einen Elfmeterball ein, und so hieß es am Schluß 4:3 für die glücklichen Wiener, die nach einem schönen und sportlich hochstehenden Kampf die „Viktoria" erstmalig an die Donau entführten. Den Endkampf nahmen beide Mannschaften in den gemeldeten Aufstellungen auf, also: Schalke 04: Klodt; Bornemann, Schweißfurch; Füller, Tibulfki. Gellesch; Burdenski, Szepan, Cp- penhoff, Kuzorra, Hinz. Rapid Wien: Raftl; Wagner II., Sperner; Wagner I., Gernhart, Skoumal; Fitz, Schors, Binder, Dworacek, Pesier. Schon gleich zu Beginn hatte Raftl im Wiener Tor Mühe, einen Schalter Freistoß unschädlich zu machen. Schalke trat auch die erste Ecke, und nach sechs Minuten lag der Meister mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß im Mittelfeld schoß der nach innen gelaufene Hinz aus kurzer Entfernung unhaltbar ein. Rapid wurde etwas nervös, und schon erhöhten die mit voller Kraft spielenden „Knappen" ihren Vorsprung auf 2:0. Nach einem blitzschnellen Flankemvechsel schoß Eppenhoff hart und entschlossen ein. Die Wiener antworteten mit gefährlichen Angriffen, ohne gegen die durch Szepan (!) verstärkte Schalter Abwehr zunächst etwas ausrichten 3U können. Schalke blieb indessen nicht müßig und setzte das Rapid-Tor wiederholt schwer unter Druck. Binder hatte mit einem Freistoß kein Glück, und auf der Gegenseite verhütete Raftl ein fast sicher scheinendes drittes Schalke-Tor. Eine Regelwidrigkeit von Tibulfki führte zu einem weiteren Freistoß Blickers, der ebenfalls erfolglos blieb. Auch drei Wiener Ecken brachten nichts ein, und fünf Minuten vor der Pause vergab Binder einen von Eppenhoff verschuldeten Elstneterboll. Mit 2:0 für Schalke wurden also die Seiten gewechselt. Auch die zweite Halbzeit ließ sich glänzend für den Meister an, denn nach 12 Minuten hieß es durch Hinz, den gefährlichen Linksaußen, 3:0 für Schalke, und damit schien der Kampf entschieden zu sein. Rapid steckte es allerdings keineswegs auf und schöpfte neue Hoffnungen, als Schors fünf Minuten später endlich das erste Gegentor anbringen konnte. Schalke wurde nun doch etwas nervös, und als Tibulski an Binder wieder einen Freistoß „verbrach", zielte „Bimbo bester und nun lag Schalke nur noch mit einem Tor vorn. Das Spiel ging seinem Höhepunkt entgegen. In der 20. Minute legte Gellesch den dem Schalter Tor zustrebenden Schors um, und Schiedsrichter Reinhardt (Stuttgart) mußte erneut auf die Elfmetermarke zeigen. Diesmal ließ Binder dem Schalter Hüter keine Chance; das Spiel stand 3:3, Rapid hatte ausgeglichen! Rapid drängte nun eine Zeitlang stark, und in der 27. Minute erfüllte sich das Geschick des Meisters. Wieder trennte Gellesch den langen Binder regelwidrig vom Ball, es gab einen Freistoß, den der schußgewaltige Mittelstürmer unhaltbar für Klodt in die Maschen setzte. Aus 0:3 war ein 4:3 für Rapid geworden! Die letzte Viertelstunde stand dann noch einmal im Zeichen der Westfalen, die aber feine Wendung mehr herbeiführen können. Einmal prallte der Ball vom Pfosten zurück, und dann meisterte Rafll einige Bombenschüsse Kuzorras. Die berühmte Rapid-Mertelstunde trat auch im Endkampf um die deutsche Meisterschaft in Erscheinung und verhalf den Wienern aus einer scheinbar hoffnungslosen Lage heraus noch 3um Meister- sckaftssteg. Schalke begann wie ein wahrer Meister, aber gerade als die Westfalen sich am sichersten fühlten, schwang sich der Gegner zu einer unerhörten mannschaftlichen Leistung aus. In der bewußten Viertelstunde zeigte vor allem der junge Wiener Mittelläufer Gernhart großarttges Können^ Neben Hm war Binder wieder d e r Spieler Rapids, dem man ob feiner enormen Schußkraft wieder stürmisch zujubelte. Glänzeick hielt sich auch Raftl im Wiener Tor. Don den Verteidigern war Sperner der bessere, von den Außenläufern gefiel besonders Wagner. Don den Stürmern wären noch Fitz und Schors zu nennen; Peffer hatte gegen Füller einen schweren Stand. Schalke war, ttotz der Regelverstöße, die letzten Endes die Niederlage besiegelten, ein guter Verlierer. Die gesamte Abwehr war gut und hatte keine Schuld an der Niederlage. Im Tornado der „Ravid-Viertelstunde" standen die Verteidiger allerdings nicht mehr bombensicher. Füller und Tibulski spielten sehr stark, während Gellesch etwas schwächer wirkte. Glänzend spielte der Schalter Sturm, dem immer noch die beiden „Alten" Szepan und Kuzorra das Gepräge gaben. Eppenhoff kam nicht in dem erwarteten Maße zur Geltung^ dagegen gefielen beide Außenstürmer, vor allem der zweifache Torschütze Hinz, recht gut. Vezirksmeisterschafteir der Leichtathleten. Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften am gestri- aen Sonntag wurden zu einem überaus erfreulichen sportlichen Erfolg. Nahezu 120 Teilnehmer traten am Vormittag zum Wettkampf an. Zu Beginn der Wettkämpfe begrüßte der Bezirksführer Pg. Stein die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wies in kurzen Worten auf die Bedeutung der Leibesübung gerade im Kriege hin und bat um weiteren Einsatz für die Leichtathletik. Während am Vormittag die Vorkämpfe zur Durchführung kamen, fanden nach mittags die Entscheidungskämpfe statt. Wie erwartet, sah man herrliche Kämpfe und restlosen Einsatz der Kämpferinnen und Kämpfer. Zu den Kämpfen selbst: Aus den Vor- und Zwischenläufen hatten sich für die 100-Meter-Entschei- dung Weiler, VfB.-R. Gießen, Dietrich, VfB.-R., Gießen, Moos, VfL. Lollar, Menfinger, Tv. Braunfels, Makler und Rascher, beide Luftwaffensportoer- ein, qualifiziert. In prächtigem Kampf siegte in wuchtigem Lauf Weiler, VfB.-R., 11,6 Sek. vor Makler 11,7 Sek. und Dietrich, VfB., 12 Sek. Im 200-Meter-Lauf siegte infolge besseren Stehvermögens Makler in 23,8 Sek. vor Weiler und Zee- len, die 24,4 bzw. 25,8 Sek. benötigten. Besonders heroorgehoben zu werden verdient der 800-Meter- Lauf, den Becker, LSD. Gießen, in 1:59,8 Min. vor Graßmann, VfB., Gießen, 2:02,7 Min. und Lieb 2:11,7 Min. gewann. Ebenso erfreulich war der Dreisprung von Decher, VfB.-R. Gießen, der die hervorragende Weite von 13,30 Meter erreichte. Ihm folgten Scherg, Mtv. Gießen, mit 12,18 Meter und Munzert, VfL. Lollar, mit 11,92 Meter. Das Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen wurde eine Beute von Dr. Otto Luh, VfB. Im Kugelstoßen erreichte er 14,81, im Diskuswurf 41,03 und im Speerwerfen 48,93 Meter. Im Weitsprung gelang es Weiler vom VfB., eine ausgezeichnete Leistung mit 6,75 Meter zu erreichen. Die übrigen Wettbewerbe der Männer brachten durchweg schöne Kämpfe, mährenb die Leistungen jedoch, wenn man berücksichtigt, daß es sich um Bezirksmeisterschaften handelt, nur als guter Durchschnitt zu bezeichnen sind. Gute Ergebnisse brachten die Wettkämpfe der Frauen. Bei diesen zeichnete sich besonders Frau Lauert DfB.°R. Gießen« aus, die aber in Frl. Giesela Zimmer und Frl. Else Ludwig sehr kampfstarke Gegner hatte. Die Staffeln waren wieder einmal der Höhepunkt der Wettkämpfe. Die 4X100». Meter-Staffel, bei der leider die gemeldete Mann»' schäft des Turnvereins 1847 Wetzlar infolge Mannschaftsschwierigkeiten ausfiel, gewann der VfB.-R. sicher in 46,2 Sek. vor zwei Mannschaften des LSD. Gießen. In der 4 X 400- und 3 X 1000-m-Staffel starteten jeweils nur zwei Mannschaften, da die gemeldeten Mannschaften des VfB.-R. Gießen ebenfalls wegen Mannschaftsschwierigkeiten zurückgezogen werden mußten. In beiden Staffeln siegte der LSV. Gießen vor Tv. 1847 Wetzlar. Der Ablauf der Wettkämpfe war reibungslos. Die wenigen Kampfrichter, die zur Verfügung standen, mußten harte Arbeit leisten, und sie verdienen bei der Würdigung der Leistungen ein besonderes Lob. Die Ergebnisse. 4 00 m Männer: 1. Wilhelm Moos, VfL. Lollar, 55,3 Sek.; 2. Uffz. Trumm, LSV. Gießen, 55,4 Sek.; 3. Grabenhenrich, LSV. Gießen, 58 Sek. — 8 0 0 m Männer: 1 Obfw. Becker, LSV. Gießen, 1:59,8; 2. Grasmann, VfB. Gießen, 2:02,7; 3. Fw. Lieb, LSD. Gießen, 2:11,7. — Hochsprung Männer: 1. Decher, VfB. Gießen, 1,69 m; 2. Scherg, MTV. Gießen, 1,63 m; 3. Ruckeishausen, MTV. Gießen, 1,58 m. — Dreisprung Männer: 1. Decher, VfB. Gießen, 13,30 m; 2. Scherg, MTV. Gießen, 12,18 m; 3. Munzert, VfL. Lollar, 11,92 m. — Diskus Männer: 1 Dr. Luh, VfB. Gießen, 41,03 m; 2. Artur Koch, TV. Wetzlar, 28,62 m; 3. Larbig, VfB. Gießen, 27,70 m. — 5 00 0 m Männer: 1. Ogfr. Rother, LSV. Gießen, 17:29; 2. Fla. Öttersdorf, LSV. Gießen, 23:23. — 100 m Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 14,1 Sek.; 2. Gisela Zimmer, VfB. Gießen, 14,3 Sek.; 3. Else Ludwig, VfB. Gießen, 14,4 Sek. — Weitsprung Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 5 m; 2. Gisela Zimmer, VfB. Gießen, 4,79 m; 3. Margot Midunski, Nachr.-H., 4,47 m. — Kugel Frauen: 1. Lotti Lauer, VfB. Gießen, 9,67 m; 2. Muhl, VfB. Gie» ßen, 9,18 m; 3. Schmieder, TV. 1846, 9.07 m. — Kugel Jänner: 1 Dr. Luh, VfB. Gießen, 14,81 m; 2. Larbig, VfB. Gießen, 10,86 m; 3. K. Handbattbtitztmmer in Watzenborn-Steinberg 2:3 (0:2' Hochelheim wurde in dieser Klasse Sieger tmb g-«« Um die Vannmeisierschast im Schwimmen 4:0 (2.-0) 5:1 (2:1) 3:0 (1:0) 4:2 (4:1) 2:2 (1:1) zus. 298 BDM. Klasse 1. 100-m-Brustschwimmen: 1. Ilse Runk, 2/116 (Gieß. Schwv.), mit 1:38,6; 3. Ilse Paetow, Jungmädel- führerin, mit 1:42,8; 3. Margot Ziemeck, 2/116, mit 1:45,6. M-m-Brustjchwimmen: 1, Ilse Run^ 2/11,6 (Gieß. Holzheim — Mtv. Gießen Grüningen — Garbenheim Hochelheim — Holzheim Garbenheim — Mtv. Gießen Hochelheim — Grüningen Holzheim — Garbenheim Grüningen — Mtv. Gießen Hochelheim — Garbenheim Grüningen — Holzheim Hochelheim — MW. Gießen 3. Ludwig, VfB. Gießen, 16,86 m. Dreik-ampfAltersklasse I. 1. Otto Dietz, VfL. Lollar, 475, 418, 343 P., 1236 P.; 2. Artur Koch, Tv. Wetzlar, 505, 420, P., zuf. 1223 P. Schuster, TV. Wetzlar, 10,83 m. — 200 m Männer: 1. Oblt. Wagler, LSV. Gießen, 23,8 Sek.; 2. Weiler, VfB. Gießen, 24,4 Sek.; 3. Fw. Ceelen, LSV. Gießen, 25,8 Sek. — 4X 400 m : 1. LSV. Gießen, 3 : 46,1 ; 2. TV. Wetzlar, 4 : 29,8. — 4X100 m: 1. VfB. Gießen, 46,2 Sek.; 2. LSV. Gießen, 48,3 Sek.; 3. LSD. Gießen 2. Mannschaft, 49,8 Sek. — 3X 1000 m: 1. LSV. Gießen, 8:46,9; 2. TV. Wetzlar, 9:21. — 1500-m-Laus: 1. Grasmann, VfB. Gießen, 4:22,9; 2. Fl. Ockstedt, LSV. Gießen, 4:26,7; 3. G. Müller, TV. 1846 Gießen, 4:43. — Stabhoch: 1. Munzert, VfL. Lollar, 2,90 m; 2. Reuter, TV. 1846 Gießen, 2,90 m; 3. Dietz VfL. Lollar, 2,80 m. — Speerwerfen Männer: 1. Dr. Luh, VfB. Gießen, 48,93 m; 2. Fw. Lieb, LSV. Gießen, 44^0 m; 3. Deucker, Sportgem. Steinbach, 43,98 m. — Weitsprung Männer: 1. Weiler, VfB. Gießen, 6,75 m; 2. Dietrich, VfB. Gießen, 6,03 m; 3. Munzert, VfL. Lollar, 5,38 m. — Hochsprung Frauen: 1. Margot Midunski, Nachr.-H., 1,25 m; 2. Margot Kreutzburg, VfB. Gießen, 1,25 m; 3. Berta Maciola, Nachr.-H., 1,20 m. — 100-m°Lauf Männer: 1. Weiler, VfB. Gießen, 11,6 Sek.; 2. Oblt. Wagler, LSV. Gießen, 11,7 Sek.; 3. Dietrich, VfB. Gießen, 12 Sek. — Diskus Frauen: 1. Schmieder, TV. 1846 Gießen, 24,65 m; 2. Muhl, VfB. Gießen, 24,30 m; 3. Maciola, Nachr.-H., 22 m. — Speerwerfen Frauen: 1. Repp, VfB. Gießen, 21,94 m; 2. Kreutzburg, VfB. Gießen, 20,68 m; Dreikampf Altersklasse II. 1. Gust. Daldau, Tv. 1846, 415, 182, 82 P., zus. 679 P. Li Lr gv* M Milk 0:0 (0.0) 6:3 (3:1) 3:0 (1:0) 8:1 (3:0) Wie sehr das neuzeitliche Schwimmbad des Stadtteils Gießen-Klein-Linden für die Veranstaltung von Schwimmwettkämpfen geeignet ist, konnte erneut bei dem am Sonntag dort durchgeführten Wettschwimmen der Hitter-Jugend um die Bannmeisterschaft im Schwimmen festgestellt werden. Viele Zuschauer, alte und junge, hatten sich eilige- funden, um den Wettkämpfen am Vormittag bei« zuwohnen. Männer aus den Reihen des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen arbeiteten zusammen mit den Führern der Hitter- Jugend, so daß die ganze Veranstaltung schon nach knapp drei Stunden ihr Ende finden konnte. Während der Bannfachwart für Schwimmen, Hans Kirstein (Gießen), die Vorbereitung getroffen batte, hatte die technische Leitung der Wettkämpfe Der Bezirksschwimmwart des NSRL., Pascoe (Gießen), übernommen. Ihm zur Seite standen als Kampfrichter bzw. Mitarbeiter im Berechnung^ ausschuß der frühere Bezirksschwimmwart Sauer, Bezirkssportwart Kreissportlehrer Heller (Wieseck), ferner der Wasserballwart des Gießener Schwimmvereins S ch o m b e r, Lehrer Rau (Klein-Linden) vom NSRL., Erika Weber, die Fachwarttn für Schwimen im Untergau, und einige Führer der Hitler-Jugend. Die Ergebnisse. Hitler-Jugend Klasse 1. 100-m-Kraulschwimmen: 1 Teilnehmer: 1. Heinz Diehl (Mot.-HJ. 4/116) mit 1:16,8. 100-m-Brustschwimmen: 4 Teilnehmer: 1. Wolfgang Beckert, SRD. 1/116 (Gieß. Schwimmverein) mit 1:27,3; 2. Gernot Funk, Mar.-HJ. (Gieß. Schwv.) mit 1:30; 3. Heinz Lutz, Mot.-Gef. 4/116 (Turngem. Friedberg) mit 1:31,8; 4. Karl Wallenfels, Mar.- HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 1:34,2. 200-m-Brustschwimmen: 3 Teilnehmer: 1. Gernot Funk, Mar.-HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:14,4; 2. Wolfgang Beckert, SRD. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:15; 3. Karl Ed. Wallenfels, Mar.-HJ. 1/116 (Gieß. Schwv.) mit 3:28,3. 100-m-Rückenschwimmen: 1 Teilnehmer: Wilhelm Gebhardt, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg) mit 1:37,2. 4 X 50-m-Staffel im Kraulschwimmen: 1. Gef. 33/116 (Turgem. Friedberg) mit 2:26,1; 2. Mot.° Gef. 116 (Gieß. Schwimmv.) mit 2:28,6. Hitler-Jugend Klasse 2. 100-m-Kraulschwimmen: Hermann Metzendorf, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:24,3; 2. Heinz Lutz, Mot.-Gef. 4/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:27,8; 3. Ernst Hagen Frank, Mot. 2/116 mit 1:35,4. 100-m-Brustschwimmen: 1. Hans Fertsch, Fähnlein 33/116 (Turngem. Friedberg), mit 1:38,8; 2. Rudolf Schuster, Fähnlein 2/116, mit 1:49,2; 3. Silvester Schäfer, Vannsp.-G. 1, mit 1:52,4; 4. Walter Dipp, Mar.-HJ. 1/116, mit 2:03,6; 5. Hans Braun, NA. 1/116 (Gieß. Schwv.), mit 2:12,1. 100-m-Rückenschwimmen: 1. Heinz Diehl, Mot. 4/116, mit 1:33,6; 2. Ernst Hagen Frank, Mot. 2/116, mit 1:49. ßen an den 5. Tabellenplatz. Im Frauenhandballispiel siegte Grüningen Holzheim mit 2:0 Toren. Dreikampf. Jungmänner. 1. Larbig, VfB. Gießen, 595, 704, 668,8 P., M 1967,8 P.; 2. Mensinger, Braunfels, 800, 646, 47! P., zus. 1918 P.; 3. Schmidt, Tv. Wetzlar, 720, 682 494,4 P., zus. 1896,4 P. Allgemeine Klasse. 1. Dr. Luh, VfB. Gießen, 775, 478, 741,7 P., zu, 1994,7 P.; 2. Weiler, VfB. Gießen, 850, 754, 373 5 P., zus. 1977,6 P.; 3. Gefr. Zielen, LSD. Gießer 745, 512, 406 P., zus. 1663 P. Frauen. 1. Lauer, VfB. Gießen, 620, 662,5, 510,76 P., M. 1793,26 P.; 2. Midunski, Nachr.-H. Gießen, 30(L 617,5, 336,74 P., zus. 1254,24 P.; 3. Hofmann, M, Tv. Heuchelheim, 300, 555, 310,75 P., zus. 1165,7$ Punkte. —4— Stadtmannschaft — Landmannschaft 10:2. Die Stadtmannschaft war ihrem Gegner eindeutig überlegen. Die Land Mannschaft trat nicht h stärkster Besetzung an und hatte damit schon jein Aussicht auf ein gutes Abschneiden vergeben. Spielerisch erreichte das Spiel nicht, die Höhe des letz, ten Spieles, da zeitweise zu hoch und zu eigen finnig gespielt wurde. Besonders ist die faire Spiel, weise beider Mannschaften hervorzuheben. Aus dem Spielverlauf: Die Landmannschaft ist in den crften 10 Minunten sehr gefährlich, und fast hätte sie (Erfolg gehabt. Der Ball wurde jedoch von der Lotlinie mit vereinten Kräften wegbefördert. Langsam setzt sich die Ueberlegenheit der Stadtmannschaft durch. Tor fällt auf Tor. Auffallend ist dabei bas mangelnde Verständnis in der Hintermannschaft de: Gäste. Nach Halbzeit kommt die Landmannschaft verschiedene Male gut durch, und hierbei falle» auch die Tore. Auf der anderen Seite erhöhen dk Gastgeber das Torverhältnis auf 10 Tore. wurde eiaenttich nur von dem Tv. Grüningen, dec sich in außerordentlich guter Spiellaune befand, bedroht. Grüningen belegte den 2. Platz, Garbenheim kam an 3., Tv. Holzheim an den 4. und Mtv. Gie- Gicht — eine Krankheit der „Reichen“! _ fer, Fähnlein 2/116, mit 9,675 Punkten. _ Beim Bau Großdeutschlands sind wir als eine der wichtigsten Waffen des Führers dabei. Komm zu uns als Milglied in die J15B.! M Mio fw1 Ks # ffiir n her W •iffl den Mader r jskN^odsl haben em li (eine osser $ eine Hetze i hoben uns W als Mehen, h blau zu fühl hie Em! M Lielmeh -rge Wille, j um Eure ffnOpfern ■'ter Pakt n y, durch eir einem :ckieg zu •te Sieges ; ■x wo durch ■ Aschewisn Mische Rev! das Stad ,1g eingetreti chn, daß di- ■ der Staat; ^Mausen ii eolbaten bi Grast der Anschließend fand die Siegerehrung auf dem Platze statt. Vereinsführer Jung sprach kurz zu den Mannschaften und überreichte oer Jugendmannschaft des Tv. Gambach, der 1. Mannschaft des Tv. Hochelheim und der Frauenhandballmannschaft bei Tv. Grüningen als Turniersieger je einen Pokal. Den anderen Mannschaften wurde ein Chrendiplom ausgehändigt. Die Veransdattung stand unter der Aufsicht bei Bezirksfachmarts für Handball, Drolsbach (Gar» benteich). Itzrt hat. : Moskau n i im klaren, : ion allein We man Äaren sozial Europa dur auch in de gelanget Wäge au tie in Spai iavismus ge lMvhnern gekostl 3, aber n i ch ^tfraff der < 1 ’^it in schwc Als Stal Mystischen P Mchlaud^erzici nüchtern W ftwertet m MM der e tp ^zu übt Wr^lution der WWg der Bei iT^unb Ena ■ü°(felun( ■Mes Si M.^e Taktik i E,' leM mi E3(n.Ql5 ein ■ IT^ton mit 2 Epischen IÄ I ln ei: 1 Bolf 1 at" «ort B’hu*!1 UM M ? öein Di KAe und IRhT °U! KÄöer V MA/di! EsL’*' t Ä q, ES diese- P(? 8e RÄ B't* FsS F- 66 11 neu K?t„S RS Kto