Gießener Anzeiger Mittwoch. 23. April Ml Englands neues „Dünkirchen" am Aegäifchen Meer m «... , r . . Truppen die thessalische Ebene durchschritten und -Lon unserer Berliner Schnftleitung. nach Ueberwindung des chis zu 1700 Meter anstei- h-r npr-r h} r q ir genven Othrysgebirges schon am 21. April die Stadt * inwifp T»iiiip!rrhpn Fii? en übersät sein. Der Iiiften geführt werden konnten. Wie hoch demgeaen- die thessalische Ebene war sowohl in den vielen Sieger S riums, die Flandernschlacht habe die Deutschen blS iranki ’■ lehHi, OoBfllu^ den Kynoskephalae lich von Larissa), kam cs im Jahre 197 v. Ehr zur Niederlage eine Schwächung Deutschlands macht. Milche, das; am )uous England Jtei von ©laubiui sßivndon solche albernen Behauptungen verbreiten, Kaufgesi." Wchiffungsbefehl in Griechenland in der Welt geilt ibi Dianow [ ie Larissa von unseren Schützen genommen wurde SS- durch Panzer reitstellung verzichtet hatte, in Larissa ein. Zurr! Das Vordringen in Griechenland Cis;'arawen und wcyienen goiperien un- vckrdcrts. Die Brücken und Regenwasserdurchlasse I i/orscni''• -r inijn wurden mit Schotter und Balken ousge- |>< G Damit die schweren Fahrzeuge nicht durch- Af W-a-i! Eine langwierige Arbeit. Die Schutzen M "Jti , ihre Waffen immer wieder mit Hacke und I/Jy» B."ptcn vertauschen. Aber trok des Weges und trotz .,> !dc»»i)menden Regens herrschte beste Stimmung, zu ^.scii dtz-g .tz njnn ja „vorwärts". 1 iSt. tauu hnHpn seelander e donien, der durch seinen Angriff auf die illyrisel-en Besitzungen Ronrs im Bunde mit Hannibal nach der Schlacht bei Cannae den zweiten punischen Krieg zu einem Weltkrieg im damaligen Sinne ausgeweitet hatte, was ihm die Römer auch nach In Griechenland fehlen die deutschen Truppen ihr Vorgehen über das Pindos-Ge- birge nach Westen fort erreichten die Stadt Janina und damit die hauptrück;ugsstrahe des an der italienisch-griechischen Front kämpfenden Feindes. Italienische Kräfte verfolgten von Vörden her den vielfach noch zäh kämpfenden Feind, lieber Larissa trotz zahlreicher Slrahenzcrslörungen weil nach Süden vorgeslohene deutsche Truppen nahmen die Stadt L a m i a. Die südostwärts Larissa gelegene Hafenstadt Bolos wurde nach Veberwin- dung des Feindwiderstandes befehl. An der griechischen Front verlor der Feind e l f britische Jagdflugzeuge vom Muster hur- ricane im Luflkampf und fünf weitere vom gleichen Muster durch Tiefangriffe auf dem Flugplatz Argi- nlon. In Vordafrika konnte ein felnblidxr Vorstoß auf Sollum und ein gleichzeitiges Landungsunternehmen bei v a r d i a unter schweren Verlusten für den Feind abgewiefen und eine Anzahl Gefangener gemacht werden. Erneute Ausfallver- fudje feindlicher Panzerkampfwagen ans Tobruk scheilerlen. Deulfdje und italienische Slurzkampsslug- zeuge bombardierlen hier mit guter Wirkung drei große Handelsschiffe, von denen eines durch vrand vernichtet wurde. Starke Kampffliegerverbände belegten In der letzten Rachl bei gutem Angriffswetter abermals den Kriegshafen Plymouth mit Spreng- und vrand- bomben. Ls entstanden Großfeuer in den Werfl- anlagen und Lagerhäusern sowie heftige Explosionen auf dem Gelände des Gaswerkes. Wettere erfolgreiche Luftangriffe richteten sich gegen den Hafen Great Yarmouth und gegen Flugplätze in Südengland, hallen und Unkrfünfle würden zerstört. In Ostengland erzielten leichte und schwere Kampfflugzeuge in der Rächt zum 21. April aus fünf Flugplätzen Vombenvolltresfer, die flarke vrände hervorricfen und abgeslellle Flugzeuge zerstörten. Kampsflugzeuge versenkten in der lehlen Rächt im Bristol-Kanal aus einem Geleitzug ein Handelsschiff von 8000 VRI., beschädigten ein zweites großes Handelsschiff schwer und vernld)telen vor der britischen Südwestküste ein vorpostenboot. Bei Jagdvorstößen gegen die britische Insel und Luftkämpfen im Kanalgebiet verlor der Feind drei Jagdflugzeuge und einen Sperrballon. An der ka- nalküfle wurde ein britisches Kampfflugzeug vom Muster Bristol-Blenheim abgeschossen. lieber dem Reichsgebiet fanden weder bei Tag noch bei Jladjt Kampfhandlungen statt. Bel den Kämpfen In Südferblen zeichnete sich Oberleutnant Ino ft ö ff e r bei der Gefechtstuftauf- klärung durch kühne Erkundungsflüge besonders aus. Hauptmann I o p p 1 n errang seinen 40. Luft- fieg. Am 13. April Hal sich der Leutnant In einem ftrad- schühenbataillon Harnberg dadurch besonders ausgezeichnet, daß er im feindlichen Feuer die vom Gegner vorbereitete Sprengung von neun Brücken verhinderte. im-! uch W ad mit Öe:: cäfler, gut ei' wn br Bü Ul WH zeucht hat. Dieser Eindruck hat sich unterdessen ithdlid) verstärkt. Aus dem peinlichen Aufsehen ist raschen ein Skandal geworden. Um dem ent» trugen die deutschen Verluste in dem ganzen West« felbzug einschließlich der Vermißten und Verwundeten! insgesamt nur 156 492; und davon waren amtliche und nichtamtliche Meldungen, d kommen, schon lange den letzten Glaubwürdigkeit verloren haben, läßt man w Stau ■wx Ii die, man könne Griechenland am besten von I rcr Stelle ans Helsen. Man, legt mit anderen fiten den größten Wert darauf, zunächst einmal iZcstens 1000 Kilometer Meeresoberfläche zwi- f sich und Griechenland zu legen. Bei dieser lin feigen Flucht britischer Formationen wird |Tfi ch die deutsche Wehrmacht wie schon bisher liulehr gewichtiges Wort mitzureden haben. nur 27 074 Tote. So schmerzlich jeder Einzclverlust auch ist, so unbestreitbar ist die Tatsache, daß sämt- zu kau. Lchriitl. . Der Wehrmachiberichi Berlin, 22. April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. Die Luftwaffe griff gestern in den griechischen Gewässern mit besonderem Erfolg feindliche Schiffe an, die zum Abtransport des vom griechischen Festland flüchtenden britischen Expeditionskorps eingefe' t waren. Kampfflugzeuge versenkten — wie zum Teil schon bekanntgegeben — beladene Schiffe mit zusammen 31 000 BRT. und beschädigten außerdem mehrere Schiffe fo schwer, daß mit dem Verlust weiteren Schiffsraumes gerechnet werden kann. N u N g s 10 s , da ihnen keine Ruhepause zur Organisierung des Widerstandes und zum Aushalten der Deutschen bleibe. Die deutsd>en Stukas verfolgten die englischen Truppentransporte unerbittlich. Die Nachhutkämpfe der Australier und Neuseeländer seien glänzend verlaufen. Es bleibe nur zu hoffen, das; die britischen Reichstrnppcn und Griechen genügend Zeit hätten, neue Stellungen zu ter wirksames Feuer genommen. Durch das schnelle Vorgehen der Schützen im Tempel al wurde auch dem Angriff bex Gebirgsjäger, die inzwischen über Höhenzüge ves Olymps gleichfalls im Herab st eigen ,^r ^Ebcne waren, erhebliche Erleichterungen ver- Für den neuen Morgen war nun die Eroberung von Larissa geplant. Der Bataillons- kommandeur der angreifenden Schüßen, Major R., der gleiche, der schon mit den vordersten Teilen seiner Division die serbisch-griechische Grenze und die Befestigungen am Doiran-See Überwunden hatte und aud) als erster Schüßenkommandeur in Saloniki eingezogen war, trieb schon in der Nacht seine Aufklärung weiter vor. Sämtliche Schützenkompanien wurden im Fußmarsch mit allen Waffen, Gerät und Munition vorgezogen. Die MG.'Kompanie hatte hierbei wieder besonders zu schleppen. Der aufgeweichte Lehmboden verlangte bei jedem Schritt eine große Kraftanstrengunq. An Ruhe war natürlich auch jetzt nach dem Kampf nicht zu denken. Die Nerven fieberten auch noch zu stark von dem Erlebten. Aud) an Verpflegung war bei den Anmarschwegen natürlich nicht zu denken. Man lebte sozusagen von der Hand in den Mund. Englische Konserven. Hühner und Eier fanden sich und stillten den größten .Hunger. Im ersten Morgengrauen des 19. April dringen dann die Schützen, deren Kommandeur auf eine lange Be- ,m 4,221 W, (* Annahme von An,einen für die Mittnasnnmmer btöH'/dlbr deSBvrmittagS tliueiiien>Vretfei Anzeigenteil 7 Rvi ie mm bei 22 mm Beilenbreite# Wertteil 50 Rvs. le mm bei 70 nun Heilenbreite WodHäfle: Wiederholung Matttastel I AbirhliMeMenaensiasfel B t - Ank, v einem zeitweiligen Friebensfchluß nicht vergessen hatten, unb dem römischen Konsul Titus Quinctius Flaminius. Philipp wurde von dem nad) nicht dreißigjährigen Römer besiegt, mußte nad) Makedonien zurückweichen, alle Eroberungen ber letzten Jahre herausgeben unb auf feine Vormundschaft W "M? US 'X Ä -Hnjje, unter deutschen Bombenangriffen liegen- 1,0 ' । le- otraf;en zusammengedrängt ist, Betrachtungen &i ihti deutsche Verluste aufstellen können? Es sollte : oirl id) die größere Sorge der britischen Miliiär- -211 v | Heji-bcn fein, die eigenen Verluste an der 0)11111' 1 unb auf See wenigstens annähernd zu er- aü(c. Aber wir erinnern nur an die englischen 5ll|W 'Jätungen aus der ersten Zeit des Feldzuges in Sn deutsche Truppen bisher Engländer zu fassen elimen, endet aud) dieser Kampf mil einer schweren liDerlage und starken Verlusten für die britischen Ir ppen. Während Griechen, Australier und Neu- ktiiibcr zur Deckung des Rückzuges an der Front fielen, versuchen sich die Engländer auf die Schiffe iu etten, die sie nach Aegypten bringen sollen. Da- brl kommen sie jedoch nur aus einer Hölle in die anhre, eine Reihe von vollbeladenen Transport- (drjen ist auf der Flucht von den Kampfverbänden fei deutschen Luftwaffe versenkt worden. Während ktiM?r deutsche Vormarsch gleichzeitig nad) Westen, Di ii und Süden weiterentwickelt, versuchen die tiilänber mit unglaublich törichten und grob- |ditid)tigen Mitteln, ihren hastigen Rückzug zu be- itia teln. Obwohl der Fall Griechenland in den ßoiDoner Spekulationen längst genau so abgeschieden ist wie der Fall Serbien, wie das ja die IjbiDoner Blätter schon seit drei Tagen offen zu- jfbji, versucht man, der Welt gegenüber noch so ft=iL9 wie den Schein zu wahren. Ungeachtet der S t o ck h o l m, 23. April. (Europapreß.) Wie wiederholt in früheren Fällen, lehnte Churchill in einer l-ebhaften Aussprache im Unterhaus erneut eine Genera lau »spräche über die gegenwärtige Kriegslage sowie eine allgemeine Erklärung ab, „weil im Augenblick andere Dinge zu bedenken seien". Er verwies das Parlament auf die „stolze Hallung", die es auch weiterhin bewahren solle. Er werde eine umfassende Erklärung ab- geben, „wenn ein Ruhe punkt in der gegenwärtigen Entwicklung eingetreten" sei. Es fei selbst für die Regie-rung im Augenblick schwer, rechtzeitig genaue Informationen zu erhalten. Die Regierung habe „die größten Scl)wierigkeiten gehabt, vollständige und lückenlose Berichte über die schwierigen und nid)t einfachen Bewegungen der cnglifdjen Streitkräfte in Griechenland zu erhalten . Als weitere Frager Aufklärung über einige andere Punkte verlangten, erwiderte er, es stände fa alles in der Zeitung. „Churchill erscheint jetzt in ben englischen Zeitungen mit düsterem Ausdruck unb gerunzelter Stir n", so beginnt der Bericht, ben Calvo bem Mabriber Blatt „ABC" aus Lonbon gibt. So wie Churchill schaue heute jeLer Eng- länber brein, sagt er weiter, jebermann In England frage sich besorgt und niedergeschlagen: „Was ist i n G r i e ch e n l a n d 1 o s?" Der Korrespondent berichtet in ironischem Ton, daß die Zeitungen darauf antworteten, die Front werde jeden Tag kürzer, und die Rückzüge würden jeden Tag strategischer. Das griechische Heer werde mit' Lobeshymnen für feinen geordneten Rückzug überhäuft, die Jugoslawen dagegen bezichtige man des Verrates. f|. Jahrgang Rr. 96 ricbeini innlirt). anbei jjnnmm' unb Feiertags j-ikuicn: Tie Illustrierte J «chenerFamilienblätter § imatlmBilb DieScholle UvnatS-BeitugSvreiS: jjit 4 Bellaqen RM.1.88 (vneIllui inerte • 1.80 qjheügebübr. ,, -.25 (td) bei Nichterscheinen um einzelnen Nummern Ijolge böbercr Gewalt fjdnfvrcdnnifdilufi 2251 Dalnanschri lt. „Anzeiger" P ütoed 11 6rr Frankl. M Von Kriegsberichter Günther Hehsing. und eine Schützenkompanie. Die Neuseeländer saßen beiderseits des Tales auf den Bergen und nahmen die Angreifer flankierend unter Feuer. Die Schützen sprangen von Deckung zu Deckung vor. Sie überquerten den Peneios, der durch das Tempetal zur Aegäis strömt, mit Hilfe ihrer Pioniere in Floß- sacken. Auf einer Floßsackfähre wurden dann später auch ihre Fahrzeuge nachgezogen. Den Panzern gelang es, den Fluß zu durchsurten. Ein Verteidi- gungsneft der Neuseeländer nach bem anderen wurde in zähem Kampf genommen und ausgeschal- tet. Der Gegner wehrte sich gefdsickt und zähe. Selbst die Verwundeten schossen noch auf die Anbeziehen, bic befestigt und ausgebaut seien. Das „Ziel Englands müsse sein, standzuhalten und feine Steilung weder physisch nod; moralisch aufzugeben, sondern ben Feind für jeden Vorteil, den er gewinnen könne, hart bezahlen zu lassen unb härter wiederzuschlagen, je Leiter er seinen Arm ausstrecke." Der Londoner Nachrichtendienst erklärt, den Deutslhen wäre ber geplante schnelle Durchbruch burch bie britisch-griechische Linie völlig mißlungen. Dio ungebrochene uerbünbete Armee sei bereit, noch größere Kämpfe burchzufechten. Derartige Rückzugskämpfe seien nötig, um ben Krieg zu gewinnen. Gegenüber diesem Illusionsgesd)wätz gibt der Kriegskorrespondent des „Daily Expreß" einln Bericht, ber der Wahrheit bedeutend näher kommt. Er sagt offen, die Flucht der englischen Verbände aus Larissa sei eine „F lucht aus einer roten Höll e". Deutsche Tanks hätten die Umzingelung der Stadt eingeleitet. Deutsche Infanteristen seien mit Maschinengewehren auf den Straßen vorgerückt. Ganz Larissa fei durch die unaufhörlichen Angriffe bcutfdjcr Sturzbomber in eine einzige furchtbare Hölle verwandelt worden. äi । । n e n unu mc «“im, --------» mit saßen, abschneiden oder wenigstens zum be- (Billigten Rückzug zwingen. Als weiteres Ziel tua: Je Stadt unb der wichtige Straßenknoten- ■( Larissa für den deutschen Angriff vorge- (9ni erbaue Pim Die „Times" betrachtet bie militärische Lage auf, „ bem Balkan für bie englischen Truppen als hoff- über Hellas verzichten. Die einzige europäische Großmacht neben Rom war niebergeroorfen. Nom Abenddämmerung überall im Zurückgehelt und wurden burd) inzwisd^en angekommcne Panzer un- die Engländer nicht von ihrem Verfahren, fid) selbst unb bic Mitwelt zu beschwindeln unb ein | Bild von der Kriegslage zu geben, das aus ihrer Sd)lacht zwifd)en König Philipp V. von Ma kennt feigem Verrat und eiliger Flucht gepaarten Wi Weg der redüen Marfd-gruppen führte zu- n:idit längs des Aegäifchen M e e r e s. An ^»rpitze marschierte eine Panzerabteilung. Ihr |ie ein Bataillon Schützen. Nun kann von einem nchieren" im üblichen Sinne nicht gesprochen hn, denn man mußte die am Meer entlang tJiröe Eisen b a h n st r e ck e benutzen. Em ^öi-inder Landregen machte bie Wege neben der €iid- grundlos. Fahrzeuge versackten hofsnungs- Icibs über die Trittbretter im Schlamm, lieber ™\Uen und Sdsienen holperten die Kompanien TNn t. ilrtz größter Gelände- unb Witterungsschwierig. J'sfcr waren bie deutschen Einheiten bis in ben ‘"Xrfi ^'tlJ w von Äaterini am Fuße de s 5?!^ ^-l1) wi p s Dorgebrungen. Don hier aus wurden r. unb Gebirgsdivisionen zum ^^geheii bei- s des Olymps angefetzt. Die rechte Marsd)- ßfiholiltlt p’i« sollte zwischen Olymp und Ossa das T e m p e- ff neu unb so die Briten, bic in den Bergen O.ÜEIR ■ --------------- ' |tbf ’M General-Anzeiger für Oberhessen $*rt#le|e*.9$^*ltra6t 7-4 greifet. Die beiden Spitzenpanzer fielen durch Paktreffer aus. Jetzt waren die Schützen allein dem Feind ausgesetzt. Auf sie konzentrierte sich sein Ab- wehrstuer, aber sie ließen fid) nicht abschrecken, wenn auch jeder Schuß durch Echo und Steinschlag doppelt und dreifach wirkt. Der Führer der Spitzen kompanie, Oberleutnant M., stürmt mit einem Zug den im Talgrund gelegenen Ort lempe. Er setzt eine feindliche Pakbcdienung mit Handgranaten außer Gefecht, die sich noch bis auf zehn Meter mit Gewehr- und Pistolenfeuer verteidigt. Der Durdybrud) durch das Tempetal war errungen, nun versuchten die Briten durch starkes Artil- . teriefeucr wenigstens ben Talausgang in die thef- falifche Ebene zu sperren. Ihre Absicht mißlang je. doch. Es gelang den Schützen vielmehr, auch diesen < zu nehmen unb sogar trotz des starken Artillerie- . feuers zunächst ohne Unterstützung durch P-"" ........ darüber hinaus vorzubrechen. Beispielgebend war rückgelassene britische Zweimanntanks, Geschütze und auch hier immer wieder die Führung, die den An Heeresgut aller Art bezeichnen den Weg ber An- griff vorris; unb ein Steckenbleiben verhinderte. Die greifer, bie burch ihren kühnen Vorstoß ben wich- weite thessalische Ebene lag vor ben angreifenben . tigen Straßenknotenpunkt so schnell in deutsche Deutschen. Die Neuseeländer befanden sich in der I Hand brachten. r jq izutreten, so gut es gehen mag, werden dis fl kliifli oil!eften Greuelmärchen über die Höhe der beut- UillUgl ch Verluste auf dem Balkan verbreitet. Man fflnjni lia..i)t nur die Frage zu stellen: wie will ein auf I - hd: artigem Rückzug befindlicher Gegner, ber nur iri ben Gedanken an die vermeintlich rettenden 5.') se im Stopf hat unb bei seinem Rückzug auf oie norroegi|d)cn Kuftengewasser mit „Hunderttau-1 Deutschland mit außergewohnlid) niebrigei stnden" deutscher Soldatenleichen übersät sein. Der Insten geführt werden konnten. Wie hod) Demgegcn* bic thefsalisd)e Ebene war sowohl in ben vielen Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht machte über die bntifchen Verluste sind, geht allein aus inrnrrgriechischen Kriegen wie in Auseinandersetziin- mit wenigen Zahlenangaben jenes englische Ge- der Tatsad)c hervor, das; z. B. in dem britischen gen mit ausländischen Feinden ein immer wieder gc- schwätz zu einer Groteske. Wir erinnern ferner an Dominion Australien eine zunehmende und für; fudjtes Feld der Entscheidung. Aber am berühm- bic Behauptungen des Londoner Lügenministe- London äußerst unbequeme Unruhe wegen ber testen sind doch zwei Schlachten geworden, die lange riums, die Flandern sch lacht habe die Deutschen bis Londoner Verschleierungstaktik über die Hohe ber nach dem Untergang der Freiheit der alten bellen i- äu 800 000 Mann an Verlusten gekostet. Nach dem Verluste der australischen Hilfstruppen in Nord- scheu Stadtstaaten von welthistoriscHer Bedeiitimg Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht be- afrika und Gried)eiiland herrscht. Trotzdem lassen werden sollten. Auf den thcffalifd)en Hundsköpfen, (etwa 30 Kilometer füb- H lauf. Ä'i H$ir haben hier schon darauf hingewiesen, weid) Ksimm i^aus peinliches Aufsehen schon der erste britische griechische Halbinsel hier auf etwa 120 Kilometer einschnürt. Lamia in der altgriechischen Landschaft Phtiotis ist heute eine rege Handelsstadt von etwa 15 000 Einwohnern. Tabak, Reis, Del und Kamele sind die wichtigsten Handelsgüter. In Lamia belagerten 322 v. Ehr. die Athener mit ihren Bundesgenossen nach des großen Alexanders Tode dessen Reichsverweser Antipater, der freilich entsetzt wurde und Athen zum Frieden zwana Rur etwa 20 Kilometer südöstlich von Lamia liegen die berühmten Therrnopnlen, der Engpaß der „heißen Tore", heute durch Anschwemmungen des Spercheiosflusses als solcher nicht mehr zu erkennen, aber im Altertum traten die schroffen Kalksteinhänge der Ausläufer des Deta so dicht an die Küste des Malischen Golfes heran, daß nur eine schmale Gasse blieb, in der im Jahre 480 v. Ehr. der Spartanerkönig Leonidas sich mit 1100 Hopliten der gewaltigen Uebermacht des Perserkönigs Xerxes entgegenstellte und, den Rückzug des Hauptheeres deckend, den Heldentod starb, „wie das Gesetz es gebot". Aber die heutigen Griechen haben mit den alten Spartanern nicht mehr viel gemein, und die Empiretruppen, Neuseeländer und Australier, die hier auf klassischem Boden die Ehre Englands verteidigen sollen, müssen vor dem Angriffsgeist deutscher Soldaten unaufhaltsam zurückweichen. Die Engländer selber überlassen' rücksichtslos nach bekannten Mustern Griechen und Dominiontruppen die ganze Last der Deckung des Rückzuges, wenn sie nur noch sich selbst mit möglichst viel Material auf die Schiffe retten können. Aber unsere Stukas machen diesem sauberen Plan einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit Lamia haben die deutschen Truppen bereits den Boden Mittelgriechenlands betreten. Bon der griechischen Nordgrenze bis Lamia sind es in der Luftlinie etwa 230 Kilometer, ein Mehrfaches darf man als Marschstrecke durch zum großen Teil gebirgiges Gelände für die deutschen Truppen rechnen, eine außerordentliche Leistung, die in steten harten Kämpfen mit griechischen und englischen Nachhuten erzielt wurde. Dabei besetzte eine linke Flügelgruppe den schon genannten Hafen Bolos am gleichnamigen geräumigen Golf, eine Stadt von 48 000 Einwohnern, als einziger Hafenplah an der sonst kaum gegliederten thessalischen Küste von großer Bedeutung für den Abtransport der britischen Expeditionsarmee, der durch die ständigen Ueberfälle deutscher Fliegerverbände schon ähnlich katastrophale Formen anzunehmen scheint wie der „siegreiche Rückzug von Dünkirchen". Dem Golf von Bolos gegenüber, an * der Nordostspitze der Insel Euböa, liegt das berühmte Vorgebirge Artemision, nach einem der Göttin Artemis geweihten Hain genannt, an ihm erwartete im Jahre 480 v. Ehr. die griechische Flotte das Herannahen der Geschwader des Perserkönigs, zog sich aber nach mehrtägigem unentschiedenem Kampf auf die Nachricht vom Verlust der Thermopylen weiter nach Süden hin zurück und schlug unter Themistokles bei Salamis vor dem Piräus, dem Hafen Athens, die Perser- flotte. In der Nähe, auf der dem Lande zugekehrten Seite der, langgestreckten Insel Cuboea liegt der vielgenannte Hafen Chalkis, der einen vernichtenden Angriff deutscher Kampfflugzeuge erlebte, bei dem englische Truppentransportschiffe versenkt wurden. Da Euboea vom Festlan'de nur durch einen kaum 35 Meter breiten Meeresarm getrennt ist, der in neuerer Zeit sogar durch Eisenbahn und Straße überbrückt ist, ist der Hafen Chalkis Luftangriffen wehrlos ausgeliefert, als Startplatz für die Flucht des britischen Expeditionskorps dürfte er also ausfallen. Es bleibt nur noch der Piräus, der Hafen der Hauptstadt Athen, der modern ausgebaut ist und mit feinen großen Kaianlagen und Becken auch größten Ozeanschiffen Raum bietet. Dreiviertel der Einfuhr Griechenlands gingen im Frieden über den Piräus, während in der Äusfuhr Saloniki den Vorrang behauvtete. Die rechte Gruppe der durch Westmazedonien nach Süden herabgestotzenen deutschen Armee, die am 21 April das Pindosgebirge, das wie ein steil nach Osten hin abfallender Wall die Landschaft Epirus von Thessalien scheidet, über den Zygos- Paß in westlicher Richtung überschritten hatte, hat inzwischen Janina besetzt und bedroht damit die Hauptrückzugslinie der von den Italienern über die albanische Grenze nach Süden zurückgedrängten griechischen Truppen. Hier im unwegsamen Gebirge des nördlichen Epirus scheint sich also die Einkesselung und Vernichtung der hier auf engem Raum zusammenqedrängten griechischen MAsmeimM. Roman von Elisabeth ^oK. Vorspiel. Die ostjakischen Pelzjäger hatten die Spür der Zobeltiere nur durch Zufall gefunden — brausten auf der Steppe bei den alten Kurganen, wo schlau versteckt im Schnee die Fuchsfallen eingegraben waren. Nur ein Hase hing im Eisen: er quiekte noch, als die beiden Männer riesengroß und unförmig in Pelze vermummt über die schräge Fläche heraufwuchsen. Verdammt, nur ein Hase! Sie spuckten aus und fluchten, weil sie den weiten Weg umsonst gemacht hatten — bei zwanzig Strich unter dem Nullpunkt, auf dieser vermaledeiten Strecke zwischen vereistem Sumpf und Taiga, wo in den gefrorenen, lanzenstarr en Binsen verdächtige graue Schatten huschten. Wölfe? Schon im November Wölfe? Oder ist der Luchs mit seiner Tucht ins Schilf gegangen, um unter dem verfilzten, raschelnden Halmwerk nach etwas Genießbarem zu suchen? Es lohnt sich kaum, sich nach dem zuckenden Hasen zu bücken, der mit der Kraft höchster Verzweiflung die schwere Eisenfalle aus dem Schnee herausge- rissen hatte: aber weil das Eisen nun ohnedies wieder richtig eingegraben werden mußte, zog der Ostjake Kolok das klägliche Knäuel weißen Flaums aus der Falle und schlug es ein paarmal gegen den Stumpf einer abgebrochenen Birke, bevor er den Querschnitt über den Kopf machte und den seiden- dünnen Balg abzog. Das Fleisch mochte liegen bleiben, vielleicht nahm es der Fuchs als Köder an. Während Kolok mit dieser Arbeit beschäftigt war, starrte Grischa mit gleichmütigen, stumpfen Augen über die verschneiten Sümpfe — aber mit einem Male öffneten sich die Lider unter den bereiften Wimpern weit wie Raubtierlichter. Diese Spuren dort drüben neben der gestürzten, verrotteten Birke, die wie eine Brücke über dem gefrorenen Sumpfstrich hinqeschlagen lag. Kleine Füßchen, kleine Tiere, eins — zwei — drei... „Schau", sagte Grischa und versetzte Kolok einen Rippenstoß, „was ist das?" Der andere war nicht so llink im Begreifen: gehorsam stierte er in die angegebene Richtung, aber außer der zertretenen Fährte der Haselhühner, die hier unter Gesträuch und Beerenholz nach Nahrung zu suchen pflegten, war nichts zu sehen. 3m Hauptquartier am Geburtstag des Führers. Nach der Uebermittlung der Glückwünsche gab die Musikkapelle des Führer-Begleitbataillons ein 'Standkonzert. Im Hintergrund der Befehlswagen des Führers. — (Scherl-Bilderdienst-M.) - Die Italiener auf griechischem Gebiet. 0er italienische Bericht. Rom, 22. April. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front haben unsere Truppen in unermüdlicher Fortsetzung ihres siegreichen Vormarsches überall die albanische Grenze überschritten und sind in feindliches Gebiet eingedrungen. Die Luftwaffe hat mit über 400 Jagd-, Bomben- vnb Sturzkampfflugzeugen das auf dem Rückzug befindliche griechische Heer weiterhin unermüdlich schweren Angriffen ausgesetzt. Kraftwagen- und Versorgungskolonnen sowie auf dem Marsch befindlich? Truppen wurden getroffen, wobei dem Feinde unzählige Verluste zugefügt wurden. Außerdem wurden die Häfen von Prevesa, Arta, Korfu und P a x o bombardiert uyd an den Anlagen sowie an feindlichen Schiffen Schäden verursacht. Ein Dampfer wurde in Brand geworfen. Am 20. und 21. April haben deutsche Formationen im mittleren und östlichen Mittelmeer zwei feindliche Geleitzüge angegriffen und einen 8000-Tonnen-Tanker sowie einen mittelgroßen Dampfer versenkt. Weitere Dampfer wurden beschädigt. Unsere Bomberformationen haben in Suda feindliche, vor Anker liegende. Schiffe und die Anlagen des Stützpunktes getroffen. Ein mittelgroßer Dampfer wurde versenkt. In Nordafrika Artillerie- und Patrouillentätigkeit im Abschnitt von Tobruk, wo wir bei vereinzelten Ausfallversuchen feindlicher Panzerwagen einige Gefangene machten. Oestlich von S o l l u m wurde eine feindliche Kolonne, die versucht hatte, sich unseren Stellungen zu nähern, mit schweren Verlusten zurückgeschlagen. In den frühen Morgenstunden des Montag haben feindliche Luft- und Seestreitkräfte eine Bombardierungsaktion gegen Tripolis durchgeführt. Ein feindlicher Bomber wurde abgeschossen. In O st a f r i k a wurden die gegen unsere Stellungen im Abschnitt von Dessie vorgehenden feindlichen Kolonnen mit energischen Gegenangriffen zurückgewiesen. Heeresteile zu vollziehen, ein Vorgang, wie er sich schon in Polen, dann in Flandern und nun wieder in Serbien immer wieder als besonders charakteristisch ■ für die Strategie im Zeichen von Motor und Panzerwaffe erwiesen hat und auch durch schwierigstes Gebirgsgelände nicht verhindert wird. Janina (auch \ Ioannina), die Hauptstadt von Epirus, hat 21 000 Einwohner und liegt schon außerhalb, des Gebirges, etwa 500 Meter hoch und nur noch etwa 50 Kilometer von der Küste des Ionischen Meeres entfernt, die hier freilich wenig brauchbare Häfen hat. Aber der Küste dicht vorgelagert an der griechisch-albanischen Grenze liegt die bekannte Insel Korfu (Kerkyra) mit dem gleichnamigen bedeutenden Hafen, den die Griechen ihren britischen Verbündeten als Flottenstützpunkt haben einräumen müssen. Epirus ist das Land der alten Molosser und des berühmten Königs Pyrrhus, der in der Schule der bedeutenden Feldherren Alexanders des Großen das Soldatenhandwerk gelernt hatte und als Bundesgenosse der Tarentiner mit seinen Elefanten die römische Reiterei in die Flucht schlug, aber in der Schlacht bei Benevent 275 v. Ehr. den Krieg verlor. Etwa hundert Jahre später wurde Epirus römische Provinz, 1430 fiel es in die Hände der Türken, erst 1881 kam der südliche Teil an Griechenland, 1913 im ersten Balkonkrieg eroberten die Griechen auch Janina. Fr. W. L. „Dummkopf", knurrte Grischa und flieg mit lan- j gen Schritten über den faulenden Stamm. Hinter j der Birke hörten die kleinen Spuren auf, aber der Jäger ging weiter, über die dün-ne Eisdecke gefrorener Tümpel, die unter seinen Schneeschuhen knisterte, und durchs zusammengeschrumpfte Holzwerk der Heidelbeeren. Er hielt sich immer dort, wo gefallene Stämme lagen, oder wo das Buschwerk recht dicht stand. Kolok hörte ihn plötzlich mit der Zunge schnalzen und dann laut lachen. Da war die Spur wieder! Drei, vier... sie hatten gejagt, die kleinen Räuber, mit Erfolg gejagt. Als Kolok endlich nachkam, wies fein Gefährte stumm grinsend auf eine flache Mulde zwischen verrottetem Holz und überhängendem Gestrüpp, wo sich der Schnee nicht hatte festsetzen können. Dort lag ein Haufen blutbefleckter, gelbbrauner Federn und harter Vogelkrallen. Ringsumher war der dünne, flockige Schnee übersät mit den schmalen Fährten der kleinen Füße. Vom Wald herunter, von den hohen Kiefernstämmen der Taiga waren die Zobeltiere gekommen und den Haselhühnern nachgeschlichen, von Stamm zu Stamm, von Dickicht zu Dickicht, eine ganze Sippe blutgieriger, windschneller Mörder: schlau verteilt wie die Wölfe, hatten sie die Vögel umstellt und zerrissen. Zobel! Die zwei Männer sahen einander gierig an und mieten grinsend die Zahnlücken! Sibirische Zobel zu Wintersanfang, gut im Fell, ausgewachsen und fehlerlos —, die erwischen, das bringt mehr als zehn Füchse. Wenn das Fell wirklich gut ist, wenn es das gewisse seidige Kastanienbraun bat, den dunklen Rückenstreif mit der winterlich bläulichen Bereisung, dann legt der Volkskommissar im Depot sechzig Rubel für das Fell auf den Tisch. Auf dem Markt in Gorki kriegt er dann schon das Doppelte, und wenn so ein Zobelbalg mit der Bahn weiter nach Moskau reift, dann kann kein Mensch mehr ausrechnen, wie fein Preis Werst um Werft anfteigt. Aber erst muß man sie kriegen, die pfiffigen braunen Burschen, denn ihr Bau wird schwer zu finden fein. Bis zum Rand des nackten Buschwerks drüben geht's noch zur Not, aber wo die Taiga beginnt, wo die gewaltigen Kiefern und Espen aufragen, Stamm an Stamm, aus mannshohem Unterholz zu Kathedralenböhe, da ist die Spur nicht mehr zu halten. Vielleicht ein Hund — ja, vielleicht käme ein guter Windhund durch, aber was nützt das, wenn ihm kein Jäger folgen kann und er den Bau schließlich in einem hohlen Baum, fünf Meter hoch über dem Erdboden, auffpürt?1 Griechen und Cmpiretruppen decken den Rückzug. N e u y o r k, 22. April. (Europapreß.) „50—80000 britische Soldaten versuchen sich den Rückzug nach den südgriechischen Einschiffungshäfen zu erkämpfen, während die griechische Infanterie diesen Rückzug decken muß", schreibt „N?w Pork Times. Nach Mitteilung des Blattes haben die australischen, neuseeländischen und schottischen Truppen aber nur wenig Aussicht, der deutschen Umklammerung zu entkommen, wenn es nicht gelingt, in Mittelgriechenland und im Peloponnes die Rückzugsgefechte hinzuzögern. Auf jeden Fall müssen riesige britische Materialbestände an Artillerie, Motoren, Munition und allen möglichen sonstigen Materialien als verloren betrachtet werden. Der amtliche Bericht des brittschen Haupt- quartiers in Griechenland gibt zu, daß die Hauptlast des Widerstandes gegen die weiter erfolgreich vordringenden deutschen Truppen von den Griechen getragen wird. Aus dem linken Flügel der ariechisch-britischen Front steht keine britische Einheit mehr. Die Briten haben es vorgezogen, sich auf den rechten Flügel „rückwärts zu konzentrie- | Sie werden Geduld haben müssen, die zwei, werden । auf der Lauer liegen in der eisigen Windstille jener Stunden, wo die Sonne als glühroter Ball, steigend oder sinkend, den Horizont berührt: kleine Fangeisen werden sie in die Erde und den Schnee unter vertrocknetem Moosbeerengestrüpp eingraben und mit stählerner Kette sichern, denn der Zobel zerbeißt die stärkste Lederschlinge wie einen Seidenfaden. Schrot wird man in die Flinte tun und nicht zu atmen wagen, wenn das Vogelvolk an feine leeren Beerenplätze kommt. Mißtrauisch und feinhörig sind sie, das Birkhuhn und die Haselhenne, beim leisesten Geräusch huschen sie blauschillernd und gefleckt ins Dickicht der Taiga zurück. Vier Tage lauerten die zwei Jäger auf ihr Wild. Viermal sahen sie den Feuerball aus dem Dunkel aufsteigen und ins Dunkel versinken; rot war das endlose Gewelle der Schneefelder zu diesen Stunden, und die flechtenverhangenen Krüppeläste der Wetterkiefern am Waldrand sahen aus wie lodernde Fackeln. Es war kalt, es war grimmig kalt in dem Erdloch unter den kreuz und quer liegenden Hölzern, die halbversunken in Moos und rauhem Riedgras vermoderten. Und man durfte nicht einmal rauchen, nicht einmal ein bißchen Machorka durfte man .unter der kalten Nase anzünden, das war das Schlimmste. Die zwei Ostjaken fluchten. Sie sahen die braunen Haselhennen durch den Schnee heranspazieren, sahen das Schillern des Birkhuhns in den Binsen: vereinzeltes Rehwild kam ängstlich auf die freie Fläche heraus und ging wie der Blitz davon, wenn weit draußen im Grasmoor ein versprengter Bulle dröhnend den Tag begrüßte. Oh, Gosvodi, wie bitter kalt ist es! Der Fuchs schnürte, schlau in Deckung bleibend, von irgendwoher kommend durch den gefrorenen Sumpf: er ließ sich nicht blicken, und nur wenn man sehr scharf binspähte, sah man hier und da ein Stückchen rote Rute um die Ecke streichen. Das war er, der Räuber, bei den Fallen an den Kurganen schnüffelte er herum, aber er ging nicht ans Luder, das hatte er nicht nötig, denn der Waldrand war voll von lebendigen Braten. Oh, sie werden noch kommen, die Zobeltiere! ; Grischa hatte die Fährte zuerst gespürt, er, Grischa, j und nicht der schwerfällige, stumpfäugige Kolok Deshalb ärgerte es Grischa auch insgeheim, daß der andere bereits ganz selbstverständlich von „unseren" Zobelfellchen redete und überschlug, wieviel I der Kommissar im Depot wohl für gute Bälge I hl aus Han zahlen werde. Und es verdroß, Grischa dann doppe lt, ! als Kolok die Tiere schließlich hinter dem Vorhang ö ■ leiten, | des harten Grases entdeckte. L' JJo ■ di ttrla ^ublo leint ’ '’nem In diesem Augenblick steht Kolok plötzlich am- Er tut es nicht vorsichtig und langsam, nein, fl* räuschvoll und schnell stellt er sich auf die frost' starren Füße wie ein Bär, der das Winterlaqsk verläßt. Ist der Teufel in ihn gefahren? GrisO! hat den Fluch noch nicht zu Ende gesprochen, oller begreift, daß der andere gerade das Richtige tut- Die Zobel sind jetzt an die Fallen herangekommc^ in das Schnappen eines kleinen Tellereisens hineiü knallt Kolvks Gewehr — einmal — zweimal, flw streut sie ihre Schrotladunq, die leichte, moderir: Flinte, mit der der Kommisiar feine Pelzjäger ans« rüstet. Der Birkhahn ist entsetzt kollernd auffle* stiegen, er scheint auch etwas abbekommen zu habe^ schief hängt er in der Luft, wie er da gegen ov Taiga abstreicht. Aber wer fragt jetzt um das arrm' Leben eines Hahns? Grischa sieht etwas Brauns über einen schrägliegenden Stamm huschen, schießt, und dann ist das Braune weg. Hat er fl®1. troffen? Nein — da ist es wieder, das Brauns, und nochmals schießt der Ostjake. (Fortsetzung folgt) Ja, plötzlich waren sie da, keiner hatte sie kommen sehen, obwohl sie das Stück Boden zwischen 2ßaü) und Sumpf nicht eine Sekunde lang aus M Augen gelassen hatten! Lautlos biegen sich toif braunen Rücken um die starren Binsen, dunkel uiri seidigglänzend sind diese Rücken, wie frifdjgefalfcr! Kastanien, lang, regelmäßig und blaubereift schim« mert das Grannenhaar. Weiß der Himmel! Es M fehlerlose Bälge! Zwei — drei — nein, vier Tie-ie Kleine politische Nachrichten. Am 28. April, 7.30 Uhr, findet ein Reichsapp-ll der gesamten schaffenden Jugend statt. Aus einen Großbetrieb spricht der Leiter des Jugendamtes b» DAF., Oberbannführer Schröder Die Rede m/b auf alle Reichssender übertragen. Jungen und M' del der Großbetriebe hören die Rede in einem 3ii' ctatet) Preß meldet aus Sydney, die schwierig Lage der australischen Truppen in Griechen!^ roert>e in Kürze z u einer politischen Kri e führen. Parlamentsmitglieder der Labour-ParH wollten die Regierung Menzies stürzei, nachdem der amtierende Premier F a d d e n zup« geben habe, daß das Kriegskabinett sich nicht nif dem ratgebenden Ausschuß, in dem die ßaböur« 'N'n Np 'm $ Partei vertreten ist, darüber verständigt hat, :b australische Truppen überhaupt nach ®rit- chenland geschickt werden sollten. Argentinien nach wie vor neutral. Buenos Aires, 23. April. (DNB. Funkspr.) Einem Vertreter der Zeitung „Nacion" erklärte bitj zur Zeit das Amt des Präsidenten ausübende Di.r> Präsident Argentiniens, Castillo, Argentinm werde nach wie vor neutral bleiben rb stets darüber wachen, daß diese Neutralität ni$ als Denkmantel für irgendwelche Handlungen 5i< nutzt werde, die die nationalen Interessen schädiM könnten. ufiM Istanbul, 23. April. (Europapreß.) Emmi, nuel Zuderos wurde mit dem Posten des gre« chischen Ministerpräsidenten betraut. Zuderos Bit bereits den Amtseid abgelegt. Er übernimmt glei^ zeitig die Ressorts für Außenpolitik, Finanzen iliIl Wirtschaft. Stellvertretender Ministerpräsident st nach wie vor Vizeadmiral A. Sakellariou. Krise in Australien. Neuyork, 23. April. (DNB. Funkspruch.) Ufo» Des Führers Dank. 5ührerhauptquartter,22.April. (Djm Der 3 ü hrer gibt bekannt: „Z u m e l n e m 5 2.E,. burlsfag sind mir auch in diesem Jahr aus ally Gauen des Grohdeutfchen Reiches und aus dem Ar;, lande Glückwünsche und andere Zeichn des Gedenkens in so überaus großer An;ch zugegangen, daß ich auf diesem Wege allen, meiner an diesem Tage gedacht haben, meinen urf. richtigen Dank sage. Gez.: Adolf Hiller. ©er Führer empfing Außenminister Graf Ciano. TB i en, 22. April. (DHB.) Der I ü h re r Hal o, 20.A-ril den zu einem kurzen Besuch in Wi,p weilenden königlich Italienischen Außenminis^ Graf Liano in Gegenwart des Reichsminisl^ des Auswärtigen von Ribbentrop empfang^ Graf Liano ist nach den Besprechungen, die er b Wien mit dem Reichsaußenminister hatte, roietn nach Italien abgereift. .. >ch "er ur 'en ur “W Wine im iiiN W IBS Ml z-stall fyilbi iiberc i|ir ® MSi ii**' k ilft S bei ’ei her Han IW All kehl tunt An ,At giften Pernerf »' schleichen hinter dem alten Birkhahn her, der rin seiner hohen Zirbelkiefer heruntergeplumpst ist rrt abgesondert von den Hennen auf eigene Faust im Riedgras geht, ohne zu ahnen, daß er schon eiM' kreist ist von Mördern, die ihm keinen Platz flp lassen haben zu schnellem Abstrich. Rechts, lin und vor ihm haben sie sich verteilt, indes er unsi l; dem gefrorenen Moos arglos nach Beeren scharm- y Dabei geht er immerzu vorwärts, den Fallen lA । wie ein guter Hund führt er die Zobel dem Schl« i* elfen entgegen. Die Sonne hat schon ihr volles AM litz über den Horizont erhoben und ist vor bei Anhauch der Schneefelder verblaßt. Eine Rieke klo.1 am Waldrand, auf dem Stückchen Grasboden Z schen den Sümpfen prescht ein Hase lebenslusl J und unvernünftig dahin, kreuz und quer tollt davon, daß der Schnee stäubt. ren", weil sie von dort aus am raschesten dieEi,» schiffungshäfen erreichen können. In bei. 1 selben amtlichen Bericht heißt es,-daß der Rückzig von australischen und neuseeländi. schen Truppen gedeckt werde. t:- 6or ! ^arn i keiichis Wn Mrt i-iiii 1 & eine 1 I dem Zuderos neuer griechischer Mnisterpräsidenk ! aon ti< 6h hn y v w ,'»l Lik j | II Xlii I Ml 'M! Französisches Geschwader befreit französischen ©ampfer. Vichy, 23. April. (Europapreß.) Ein an tar am afrikanischen Westküste patrouillierendes franz«!' fetHii sches Geschwader entdeckte den französischen FwG dampfer „Fort de Franc e", der von einen m englischen Kreuzer aufgebracht roori-n war. Der Kreuzer stand im Begriff, den frany- fischen Dampfer nach Gibraltar zu bringen. Infolge des Einschreitens des französischen Geschwade"S l eß der englische Kreuzer von seiner Beute -cb und der Dampfer „Fort de France" wurde von fr tu französischen Kriegsschiffen nach Casablania (Marokko) gebracht. Die Nachricht machte in VW einen starken Eindruck. ’?P in ’M >Mif Pen. ( K NEM-SCHLANIf« u Heberstand. Ende Rödgener Str. Wleewk WkehaHe Stadt- Marktpl an tert frs Sondergericht für den Oberlandesgerichts- H Weeiel-W. t'ijr DarmitaM hat nach zweitägiger Verhandlung mehrere wichtige Gesichtspunkte auMlaggebend ii richtsgebäude in Gießen und nach einem gewesen. Unsere eingleisige elektr, che Straßenbahn 11 , . . ° V -in O-L.___- _ (Innnh <->, I wit hötl ioit" 1 QXK hl n 111 flP f rttM tTtOtlPtl BahnhofÖ Ö rlohetr. Friel Gaffkyetr. oerur- ÖKIeln-Llnden Sie neuen Fahrscheine nnb Preise **EinSechziger. Der Bierverleger und Gastwirt Albert Merlau, Besitzer der bekannten Gast, statte in der Ludwigstrahe, kann am heutigen Mitt- 1,13, d (80 bis 99,5 kg) 1,07, e—f (unter 80 kg) 1,03, gl (fette Specksauen) 1,19, i (Altschneider) 1,17, g2 (andere Sauen) 1,07, h (Eber) 1,07 RM. Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt. »adel i lampftr. ß.) Ein orÄ 'endes siM ^fischen M rvon fpl bracht d iss, den frei bringen. 5n| >en Geschm einer Am * wurde iK'i Casabln! machte in M rprUq M) offen de.. 'erniinm^ )t r Totschlag in Muschenheim 2cr Täter zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. verdunkelungszett 23. April von 20.34 bis 6.08 Uhr. brecherische Handeln des Angeklagten müsse endlich nachdrücklich vorgegangen werden, und er beantragte eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Der Angeklagte wurde wegen schweren Diebstahls >m Rückfall zu einer Zuchthaus st rase von zwei Jahren verurteilt Straferschwerend wirk^ ten die vielen einschlägigen Vorstrafen. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß der Angeklagte jede Gelegenheit wahrnehme, sich an fremdem Eigentum zu vergreifen. Er sei ein gewohnheitsmäßiger Dieb und Verbrecher, auf den Leben der Leistung für Volk und Reich. Zehn neue Nationatpolitijche Erziehungsanstalten. Nationalpolitischen Erziehungsanstalten A n • Gegenüber der Straßenbahn bestehen beim Obus folgende Vorteile: Geringere Anlagekosten und erhebliche Materialersparnis; die Möglichkeit zum Heranfahren an den Bürgersteig zwecks bequemen und gefahrlosen Aufnehmens und Absehens der Fahrgäste: der Straßenverkehr kann Überholen, dadurch Flüssigerhaltung des ganzen Verkehrsbetriebs-, Nichtgebundensein an schienen und daher freie Beweglichkeit auf der Straße mit der Möglichkeit des Ueberholens anderer Fahrzeuge durch Ausweichen nach der Seite hin; beim Ausfall eines Obusses keine Betriebsstörung, da andere Obusse den ausgefallenen Wagen umfahren tänMM reine Behinderung Les Verkehrs Lurch Grabenetr. Frledh?\ .„.betriebsappell tn ihrem eigenen Werk, die Endlichen der Kleinbetriebe, des Handels und £0DtDerf5 und bte Hausgehilfinnen in Sälen, die J, der Kreisjugendabteilung der DAF. dafür be- turnt werden. * <$r neuernannte deutsche Gesandte in Agram, ^-Obergruppenführer Kasche, überreichte dem »intsführer Kroatiens, Dr. Pavelitsch, m ftntm feierlichen Staatsakt sein Beglaubigungs- tirfüben. ?ftenbie? "ft * > 6btrfr "IflliM woch, 23. April, seinen 60. Geburtstag begehen. Der Jubilar erfreut sich in weiten Bevölkerungskreisen großer Wertschätzung. Ihm gilt auch unser herzlicher Glückwunsch am heutigen Tage. ** Rettung in höchster Not. Am gestrigen Dienstagnachmittag fiel in den Anlagen am Hitler- wall in der Nähe des Liebigdenkmals ein kleines Hündchen in den Schorgraben, der verschlammt ist und einen für ein kleines Tier ansehnlichen Wasserstand aufweist. Das Hündchen konnte sich aus dem Wasser und Schlamm nicht befreien, und es wäre elend zugrunde gegangen, wenn nicht im letzten Augenblick auf das Rufen von Spaziergängern der zufällig vorüberkommende Bürodiener Diehl vom Stadtbauamt das schon ziemlich ermattete Tierchen unter mancherlei Schwierigkeiten aus dem Graben herausgeholt und in Sicherheit gebracht hätte. Daß dabei der bedrängte kleine Wicht seinem Retter in die Hand biß, war allerdings nicht schön, ist aber schließlich mit der Todesangst des armen Tierchens zu erklären. Gtrafkammer Gießen. Philipp Weilmünster in Rainrod bei Alsfeld, der bereits 13mal wegen Diebstahls und zweimal wegen Unterschlagung vorbestraft ist, hatte sich wieder einmal an fremdem Eigentum vergriffen, Am 15. Oktober o. I. hatte er nachts in Alsfeld Heute beginnt unser neuer Roman „Oie Oame im pelz" von Elisabeth Holt. ja 15, Sachsens und Württembergs ijii von der Lünderoerwaltung in d i e unmit* xare Reichsverwaltung übergegangen, jur erstenmal werden in der deutschen Reichs- Graud. Str. Für die Einführung des Obus-Betriebes Stelle der Straßenbahn, die im Jahre 1938 auf Anordnung des Oberbürgermeisters Ritter von den Stadtwerken in Angriff genommen wurde, find I Wald (Ende) Frei.-Eck Q Q das Schloß einer Gartentür aufgebrochen und aus dem Garten einen vierrädrigen Handwagen gestohlen. Der Angeklagte bestritt die Absicht eines Diebstahls; er habe den Handwagen nur einmal benutzen wollen, um sich damit Holz zu holen, der Garten, in dem der Wagen gestanden habe, sei auch nicht verschlossen gewesen. Diese Behauptungen wurden durch die einwandfreien Zeugenaussagen widerlegt. Der Anklagevertreter führte aus, gegen das ver- 's Boet Mm» Lleblflctr. ö Wleeeok. Q Weg nane i“ n MW ' - lang biegen M stia stellen sind gleichzeitig Odus-Wendeplätze): Klein- Linden, Frankfurter Sttaße / Schubertstraße, Frankfurter Straße/Klinikstraße, Frankfurter Straße/ Friedrichstraße, Selterstor. Diese Linienführung stellt den ersten Ausbau dar. Nochmals fei hier ausdrücklich hervorgehoben, daß vorläufig nur die Linie 1 Bahnhof—Rödgener Straße (Ende) befahren wird. Bchubertotr. Q------ö eUarlot !N. mtspniLj« P Trichj, ischenÜ! ßabour^i ies (tOtji 5 ü b ben J i sich nifel m die 2t!J tänbigt fl i nach 8il Iten. >r neuhii i m. ta ione ernönil ausübenbti ), argeiit- bleiben . Neutralität i -anbluiM | «reffen Das Fahrscheinheft. Als Neuerung wird das Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen eingeführt. Dieses Fahrscheinheft soll die bisherigen Straßenbahn- Wochenkarten ersetzen bzw. den Gebrauch non Wochenkarten auf allen Linien ermöglichen. Darüber hinaus soll es den Benutzern des Ubus eine Verbilligung bieten, denn für ein Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen wird nur der Preis von zehn Fahrscheinen berechnet. Die Fahrscheinhefte tragen nicht den Namen des Käufers, sondern sie gelten für den jeweiligen Inhaber, d. h. wenn der Mann das Fahrscheinheft kaust, kann er es auch feiner Frau oder einem feiner Kinder zur Benutzung überlassen, es kann jedoch bei gleichzeitiger Fahrt eines Ehepaars oder einer Familie immer nur eine Person auf einen Fahrschein aus dem Heft" fahren. Es ist also ratsam, daß jeder Mann und jede Frau bzw. jedes Kind ein Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen besitzt, um damit in den Genuß der Verbilligung des Fahrens zu kommen. Deshalb die Parole: Jedermann fein Fahrscheinheft mit dem 10- oder 15-Rpf.-Fahrschein, die bis meist gegebene Grundlage für das Obusfahren sind. Heber das Fahrscheinheft als Wochenkarts ist folgendes zu sagen: Die bisherige Wochenkarts der Straßenbahn war an die jeweilige Woche gebunden, d. h. die beim Lösen der Karte bezahlten, aber nicht abgefahrenen Fahrten waren für den Käufer der Karte ein tatsächlicher Geldverlust. Das neue Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen in seiner Funktion als Wochenkarte ist nicht mehr an eins bestimmte Woche oder an bestimmte läge, auch nicht an eine bestimmte Strecke gebunden. Man kann also mit diesem Fahrscheinheft fahren, wann man will und auf welcher Strecke es jeweils beliebt. Mit dem Fahrscheinheft kann also der Fahrgast im ganzen Netz sich seine Wochenkarte selbst wählen, auch mit Umsteigen, und damit gerat niemals eine bezahlte Fahrt in Verlust, weil sie ja an keinen Tag gebunden ist. Die Fahrscheine der Hefts sind aber nur gültig in Verbindung mit dem dazu« gehörigen Heftumjchlag» 8. Vor der Inbetriebnahme des Obus-Verkehrs. Zunächst eine Linie in Betrieb. — Straßenbahn nur noch auf der Strecke Bahnhof— Marktplatz—Wiefeck. — Oie Obus-Fahrscheine auf Teilstrecken aufgebaut. Auf den bisherigen Straßenbahn-Fahrscheinen sind die Strecken durch die aufgedruckten Straßennamen gekennzeichnet. Die neuen Fahrscheine des Obis dagegen zeigen nur das Streckenbild, auf dem verschiedene Punkte angegeben sind, die zugleich die Zahlgrenzen darstellen. Die Preisansätze für die neuen Linien waren mit den Teilstrecken der verbleibenden Straßenbahnlinie in Einklang zu bringen. Dabei kam man zu der nebenstehenden Gestaltung des Fahrscheins mit den Teilstrecken (Z a h l g r e n z en). Der Mindest- fahrpreis von 10 Rpf., wie bisher bei der Straßenbahn, bleibt für den Obus bestehen. Im übrigen gilt jede Teilstrecke = 5 Rpf. Fahrpreis. Das Umsteigen von einer Linie in eine andere verteuert den Fahrpreis nicht. Die kurze Strecke vom Ludwigsplatz zum Stadttheater kommt beim Fahrpreis nicht in Ansatz. Die Fahrscheine unterscheiden sich durch die verschiedenen Aufdrucke der Preise; z. B. bedeutet der Ausdruck 15 Rpf., daß mit diesem Schein drei Teilstrecken gefahren werden können, der Ausdruck 25 Rpf. bedeutet, daß man mit dem Schein 5 Teilstrecken fahren kann usw. Angefangene Teilstrecken werden voll gewertet. Beispiel: Steigt jemand an der Curtmannstraße ein, so rechnet der Fahrpreis von der Zahlgrenze Dolkshalle ab, ober steigt ein Fahrgast an der Bleichstraße ein, so rechnet der Fahrpreis van der Zahlgrenze Liebigstraße/Ecke Ludwigstraße ab. Solange das Dreieck Selterstor— Marktplatz—Stadttheater nur in einer Richtung befahren werden kann und das Umsteigen vom Stadttheater zum Marktplatz die Umfahrt über das Selterstor notwendig macht, gelten in diesem Dreieck zwei Teilstrecken für eine Teilstrecke. Mit dem Fortschreiten der Altstadtsanierung, d. h. nach der Verbreiterung des Selterswegs durch den Abbruch des früheren Schulzeschen Hauses am Kreuzplatz und daran anschließende gradlinige Gestaltung der Straßenflucht bis zum Hause Datz, wird dieser Umweg fortfallen. Beim Antritt der Fahrt werden der Anfangspunkt und der Endpunkt der vom Fahrgast genannten Strecke durch Loche* der Fahrscheine ge- , kennzeichnet. konnte auch mit den seit 1936 hinzugekommenen Omnibuslinien den erheblich gesteigerten Anforderungen des Verkehrs nicht mehr gerecht werden. Der Erweiterung des Straßenbahnbetriebs durch Verlegung eines zweiten Gleises standen die gegebenen Straßenbreiten als unüberwindliches Hindernis entgegen; stellenweise wäre ein zweigleisiger Betrieb nur unter starker Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit allen damit verbundenen Mißhelligkeiten vielleicht möglich geworden, jedoch ein stellenweise zweigleisiger und in anderen Straßen wieder nur eingleisiger Straßenbahnbetrieb betriebstechnisch unmöglich gewesen. Eine Erweiterung des Verkehrsnetzes nach dem Süden der Stadt, also zum Klinikoiertel und nach Klein-Linden,. wäre mit der Straßenbahn auch nie möglich geworden, da Plankreuzunaen mit der Reichsbahn (Bahnüberführung in der Frankfurter Straße) nicht gestattet sind. Dazu kommt noch, daß die Straßenbahn mit ihren Gleisanlagen jetzt rund 30 Jahre alt und in weitem Umfange erneuerungsbedürftig ist. Bei dieser Sachlage tauchte naturgemäß die Frage nach einem materialsparenden und modernen Verkehrsmittel mit zweispurigen Fahrmöglick)- feiten, das auch unabhängig von Treibstoff ist, immer dringender auf. Als bestes Verkehrsmittel für die Gießener Verhältnisse wurde der Oberlei- tungs omnibus ermittelt. Gegenüber dem Omnibus mit Benzin- oder Diejelantrieb stellen sich beim Oberleitungsomnibus folgende bedeutende Vorteile heraus: Verwendung des elektrischen Stromes als eines heimischen Treibstoffes an Stelle des devisengebun- denen Benzins und Dieselöls; geringere Treibstoffkosten gegenüber dem Benzinommous; geringere Unterhaltungskosten und größere Lebensdauer; größere Betriebsbereitschaft und daher geringerer Reservestand; größeres Anzugsvermögen (höhere Beschleunigung beim Anfahren), größere Heber lastunqsfähigkeit des elektrischen Motors bei größerer Belastung und auf Steigungen; Fortfall der Ganaschaltung, daher gleichmäßiges und stoßfreies Anfahren; einfachere Bedienung, Geräuschlosigkeit, Fehlen von Auspuffgasen; bessere Ausnutzung des Wagenraums (bei gleicher Länge und Breite können etwa 20 v. H. mehr Fahrgäste aufgenommen die früheren Straßen nicht den geringsten Eindruck machten; er müsse einmal die ganze Härte des Gesetzes spüren. Nur der geringe Wert des gestohlenen Wagens habe das Gericht veranlaßt, auf Die gesetzliche Mindeststrafe zu erkennen. Der Angeklagte wurde daraus hingewiesen, daß er im Wiederholungsfälle mit Sicherungsverwahrung zu rechnen hat. Schweinemarki in vuhdach. * Butzbach, 22. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 322 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 23 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 32 RM., über 10 Wochen alte 32 bis 36 RM. pro Stück. Bei flottem Handel wurde ausverkauft. Schweinemarkt in Alsfeld. A Alsfeld, 21. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 190 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 25 bis 35 RM., 8 bis 9 Wochen alte 35 bis 40 RM. pro Stück. Der Absatz war verhältnismäßig gut, es verblieb geringer Gleisbauarbeiten; größere Reisegeschwindigkeit im innerstädtischen Verkehr. In wirtschaftlicher Hinsicht ist der Obus dem Diesel-Omnibus und der Straßenbahn gleichfalls überlegen. Bei der Straßenbahn belaufen sich die Betriebskosten pro Wagenkilometer auf 47,8 Rvf., beim Omnibusbetrieb auf 58 Rpf., beim Obusbetrieb dagegen werden 42 Rpf. Betriebskosten pro Wagenkilometer erwartet. Oie Linienführung. Die Linie 1 Bahnhof — Rödgener Straße (Ende) mit 5 km Länge und einer Wagenfolge von je 8 Minuten bei insgesamt 14 Minuten Fahrzeit ist unter Benennung der Haltestellen wie folgt gekennzeichnet: Bahnhof, Liebigstraße (Polizeirevier) — zunächst aber durch die Bahnhofstraße zur Ecke Bahnhofstraße / Horst-Wessel-Wall — Selterstor, Goethestrahe, Stadttheater, Ludwigs- platz, Wolfstraße, Curtmannstraße, Volkshalle, Straßengabelung am Professoreneck, Rödgener Straße (End e). Die gesperrt gedruckten Haltestellen sind gleichzeitig Obus-Wende- plätze, d. h. hier kann der Obus erforderlichenfalls umwenden und zurückfahren. Die Linie 2 Schubertstraße — Licher Straße im Wald mit 4 km Länge und 15 Minuten Waaenfolge bei insgesamt 12 Minuten Fahrzeit hat folgende Haltestellen (gesperrt gedruckte Haltestellen sind gleichzeitig Obus-Wendeplätze): Schubert st raße, Klinikstraße, Wartweg, Leih- geftemer Weg (Studentenheim), Liebigstraße, Bleichstraße, Ludwigstraße (Unioerfität), Ludwigsplatz, Licher Straße (Alter Friedhof), Bergkaserne, Graudenzer Straße, LicherStraße im Wald (End e). Die Linie 3 Klein-Linden — vorläufig ,3 u m <3 e 11 e r s t o r mit 2,4 km Länge und 15-Mi- nuten-Wagenfolge bet insgesamt 10 Minuten Fahrzeit verläuft wie folgt (gesperrt gedruckte Halte- Aus der Giadi Gieheu. Dornottzen. Tageskalender für Mittwoch. NSLB. Fachschaft II: 17 Uhr im Singsaal der Langemarckschule Lichtbildervortraa von Dr. Karl Menninger über „Die Kulturgeschichte unserer Zahlschrist und des Rechenbretts". — Stadttheater: 15.15 bis 17.30 Hhr „Der Froschkönig"; 19 bis 21 Hhr „Tanzabend". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Carl Peters". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Robert Koch". Sladtthealer Gießen. Am heutigen Mittwoch wird am Nachmittag das erfolgreiche Ostermärchen „Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich" wiederholt. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete! Am Abend wird der Tanzabend zum erstenmal wiederholt. Zur Aufführung kommen Tschaikowskys romantisches Ballett „Der Schwanensee , eine bunte Tanzfolge „Tanz der Völker" und von de Fallet das spanische Ballett „Der Dreispitz", Choreographie und Einstudierung: Irmgard Trömel. Musikalische Leitung: Otto Söllner. Bühnenbild: Karl Löffler. 28. Mittwoch-Miete. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteigerung stalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 39 bis 45,5, Bullen 43 bis 43,5, Kühe 20 bis 46,5, Färsen 15 bis 44,5, Kälber 30 bis 57, Schafe 40 bis 42 Rpf. jtih für Mädel. Die Zahl der Nationalpolitischen ttz hungsanstalten eri-öht sich damit auf 31, von Lnm drei für Mädel sind. Wie der Inspekteur der Ifeiünalpolitischen Erziehungsanstalten, ^-Ober- eupenführer Heißmeyer, ausführte, wollen it\\ Anstalten ihrem Auftrag dadurch gerecht wer- leniiafj sie die leistungsstarke uni) opferbereite Ge- |ol! eines Deutschen erziehen und dem Reich zur geintcrhiin am Tatort den im 17. Lebens- in dem Anwesen des Üanbroirts Sa rl SjHiip in Muschenheim zu später Nachtstunde Gii Einsteigdiebstahl, um Lebensmittel und an- htl üür die Wanderschaft geeignete Gegenstände zu jÄken. Es blieb bei dem Versuch dieses Der- Wms, da der Täter von dem Hauseigentümer Wnascht wurde, als er gerade im Wohnzimmer !d« Schublade einer Kommode durchwühlte. Wirth, d -r bin? Möglichkeit des Entkommens sah, stach N"ltc nem bereits vorher geöffneten Tas^nmesser I'chwal mit großer Wucht auf die linke Brustseite ^fs Seipp ein, so daß der Verletzte anfangs Fe- ihr im Krankenhaus m Lich infolge der schweren s je 1/i kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je , kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,19, bl (135 bis 149,5 kg) 1,19, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,17, c (100 bis 119,5 kg) nein- eigene d). * 1 :t, '«des iodel den!,..-ßMe,ungen starb. . . in ihr^Wcch dem Sachverständigengutachten handelt es Md d-m Täter um einen Menlchen der mf° Ze Jine% ife^r mangelhaften Erziehung und durch unreife ° k L ck isoorstellungen auf den Gedanken der sinn- Hase l"sn Wanderschaft nach dem Osten kam, wtt Trotz nt) qB u Frechheit sein jugendliches Geltungsbebiirfnis Dhin t und in feiner sittlichen Reife und Entwicklung plo^ e «iit Achtzehnjährigen noch nicht unb.?dENklich ’Soffi,niir 9 gesetzt werden kann. Die Strafverschärfung *3 '1,1 '"h-iften der Kriegsgesetze gegen lugendliche Verbrecher wurden deshalb nicht angewendet. 5raqe ob Wirth als Gewaltverbrecher abge- |UN «erben müsse, wurde festgestellt, daß die em- P’aiq Affekthandlung nicht ausreiche, den Jugend- ; y,,nnef'' sli»n iWm Gewaltverbrecher zu stempeln. Schwere der Tat und dem verbrecherischen reöer^L be5 Täters entsprechend wurde, dem Antrag d:-Staatsanwalts gemäß, auf die nach dem ^i- (,Lw 9'V-g,richtsgesetz zulässige Höchststrafe von zehn 5ahn Gefängnis erkannt. Das zur Begehung der I eit,fxit benutzte Messer wurde eingezogen. -- N1IN M| >-r,| sichte Jugenderziehungsstätten wegen ihres be- oifren Erziehungszieles als unmittelbare Reichs- mßlegenheit betrachtet. Aus Anlaß der Hebernahme terülnftalten fand in Backnang in Württemberg Ti liuDefenfjeit des Reichserziehungsministers Rust znFestakt statt, auf dem gleichzeitig die Neu- irinöung von zehn Nationalpolitischen Er- iet ngsanstalten bekanntgegeben wurde, und zwar n3utbus auf Rügen, Lublinitz in Obernien, Seckau in der Steiermark, Vorau in «erSteiermark, St. Paulin Kärnten, St. Wen - |Ci in der Westmark, Reichenau am Bodensee, zv ach im Elsaß, Achern in Baden und Col- nerberg in Luxemburg. Die beiden letzteren 7 W Gießen, den 21. April 1941. 01402 1921 D Großen-Linden, den 22. April 1941. 1907 V Ruf 2464 Seltersweg 44 1609 A PAS DEUTSCHE ROTE KREUZ Ata macht die Kinder gesund, kräftig, widerstandsfähig und ist auch zum Vorteil Mehr Freude an der Natur durch Vermühler-Bücher! SPENDET zu/v\2. KRIEGS HILFS- Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld. Bübingen, Friedberg, Gießen. Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Detr.: Ausgabe von Jischvollkonserven. Der Aufruf zur Abholung der an die Bevölkerung zur Verteilung gelangenden Fischoollkonseroen wird in Kürze in der Presse erfolgen. Voraussetzung für die.Abholung ist die Vorlage des abgestempelten Stammabschnittes der Nährmittelkarte für die 19. Zuteilungsperiode. Wer nicht mehr im Besitze dieses Abschnittes ist, muß zunächst von einer Belieferung ausscheiden. 19120 Die Auslieferung der Konserven erfolgt gemäß einer Anordnung des Landesernährungsamtes gegen Abtrennung des Abschnittes N 26 der zur Zeit «gültigen Nährmittelkarte für die 22. Zuteilungsperiode. Die von den Kleinverteilern abgetrennten Abschnitte N 26 sind bis auf weiteres von diesen auszubewahren. Gießen, den 22. April 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz. Wenn wir viele technische Zeichnungen brauchen, für Angebote, einzelne Werksabteilungen, so nehmen wir dazu den Roto-Vervielfältiger. \ Auch sonst ist die Maschine in' unserem Betriebsbüro sehr nütz- ' A' lich:Tabellen,Meldungen, Kurven, | Statistiken, Formulare usw. Die Anzeigen behaupten nicht zu viel, wenn sie sagen: Gemeinsame Bekanntmachung der Landräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Giehen. Betr.: Die Abgabe von Sauermilchkäse im Rahmen der Bewirtschaftung. Die durch die Bekanntmachung vom 5. März d. I. getroffene Regelung, wonach während der Dauer des 21. Versorgungsabschnittes aus den Abschnitt 2 für Käse der Reichsfettkarte ausschließlich Sauermilchkäse (Handkäse) abgegeben und bezogen werden konnte, wird auf Anordnung des Landesernährungsamtes auch für die 22. und die künftigen Zuteilungsperioden bis zum Erlaß anderer Bestimmungen beibehalten. 19110 Gießen, den 22. April 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz. Statt Karten. Für die vielen Beweise der Teilnahme anlässlich des Hinscheidens unseres lieben Entschlafenen, sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sprechen wir-allen auf diesem Wege unseren herzlichen Dank aus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Johanna Schalch. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen Frau Kath. Braun Wwe. geb. Weller sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und allen denen, die ihr das letzte Geleit gaben, sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen. o dielt dm bäm&uiqNfätlf&i, gehtb autfj ofntSeifel Roto-Werke AG, Königslutter Franz Vogt & Co., Gießen STADTTHEATER GIESSEN Montag, 28. April, 20 Uhr; Einmaliges Konzert Schwarzmeer KosakenChor Dirigent: Boris Ledkowsky Bereits über 150 Konzerte! Wolgalieder »Volkslieder • Kosaken-Militärlieder usw. Die Presse schreibt: Jeder von ihnen ist ein Solist.. Stimmen von berückender Schönheit — . . .man könnte ihnen stundenlang zuhören - ... es handelt sich um einen der besten, wenn nicht den besten Chor dieser Art. ... . Karten zu RM. 0.60, 1.—, 1.35, 1.85, 2.55, 3.10 zu den bekannten Kassenstunden. Tüchtige MM zum baldig. Eintritt gesucht.isiM Meldung bei der Hausverwaltung d.Stadttheaters Gießen. Fleißige, zuverl. Wen für 2-3 mal in der Woche ges. Landgraren- ___strafte 4 I. | Verkäufe ] Zu verkaufen: I BptiaM zum Taxpreis sowie lisiM 1 750 cem ebenfalls zum Taxpreis, bei Wagener Frankfurter Straße 45. Zu verkaufen: Ein 2 PS Wriehsmolor 220 380Volt,eine främhioe mit biegs. Welle und bandst. VzPS 220/380 Volt, ein Schieilbock m.Rollenlag.,ein Wagenheber mit Oeldruck. Schr. Anfr. unt. 1915Pa.d.G.A. 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