. Donnerstag, 25. Januar ÄS» d A Q Tonne Gietzener Anzeiger Zmmsche Ehrung für unserSeer und Donk ier Japan vor innerpoiit scheu Entscheidungen höheren Asiens zur S-lbsw°r,°.sung nnrzuderei. solgt. D>° Derjussung oom Jahre 1»89, bie J-xun «r Meer hinein stemmt st>hHp Trau das Meer, grau der Himmel, und dre Nasse ffioti dlichkeitd« : Jieube 1 Zellen, gen! schäft im wes glaube, daß eine solche Haltung ..... Beitrag zur Förderung des Weltfriedens angesehen werden kann. Um offen zu sprechen: Ich würde eine solche Haltung der Vereinigten Staaten um der Freundschaft zwischen Japan und Amerika, um des Friedens im Pazifik und um des Weltfriedens willen bedauern Es ist meine ernste Hoffnung, daß einem Dach. 3n dieser Beziehung möchte ich kurz aus den Artikel 3 des Dreimächtepaktes eingehen Dieser Artikel sieht vor, daß die Bertraasmöchle sich gegenseitig mit allen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mitteln unterstützen, falls eine der Bertragsmachte von einer Macht angegriffen wird, die gegenwärtig nicht in den europäischen Krieg oder den Lhinakonflikt verwickelt ist Falls ein solcher Angriff erfolgt, ist die im Artikel 3 vorgesehene Verpflichtung natürlich rpflpben “ (Europapreß.) Die erste Reichstages stand ganz rm der japanischen Politik auf Tokio, 22 Ian. Matsuokas Streben im neuen Reichstag geht dahin, rasche Arbeit zu leisten und die Arbeiten möglichst reibungslos und den Erfordernissen der japanischen Politik entsprechend zu gestalten. Die Presse berichtet, daß er hierbei die volle Unter, stützung aller Reichstagsmitglieder finde Diele feien übereingekommen von Interpellationen der Regierung nach Möglichkeit abzulehen. Ferner sei beabsichtigt, alle Gesetzentwürfe, deren Verablchie- dung längere Zeit erfordern könnte zunächst zu vertagen Man wolle dadurch vermeiden, daß die Regierung in langwierige Verhandlungen verwickelt werde Der frühere Präsident der Minseitopartei, Machida, begründete eine oom Reichstaasklub vorgeschlagene Entschließung, m der die Stärkung der Kriegsbereitschaft Japans gefordert wird um Eingriffe in Japans Lebensraum abzuwehren Machida wies auf die zunehmende gegnerische Einstellung Englands und'der USA geaen Jovan hin B-ide Staaten irrten sich jedoch wenn sie glaubten, Japan mit wirkscha glichen Zwangsmaßnahmen unferbrüh Fon zu können Japan habe seine Versorgung mit Rohstoffen in Chino und Mmiblch'ikuo vorbereitet, um jeder Entwicklung der Loge gewachsen zu sein Der Widerstand des Volkes wachse m>t Zunehmendem Drud von außen Der Reichstag lallte dosdalb feine Vflich' im G"iste der nationalen N«u- ftruP'nr erfüllen Die Entschließung wurde mit stärk, siem Beifall ausgenommen und oom Reichstag einstimmig gebilligt G'-ichzeilig mirhe m-t- aeteitt, daß eine ähnliche Resolution im Oberhaus pina»brachf m'^b Rach einer w-itoren Entschl'"ßuna werden hi» Mi'alieder des Parlaments in Zufunst auf alfo D»datten verrichten und ihre ganre Arbeit der D'"-ch^'"chruna der R"aierungsmaßn^bmen widmen Die B"ratunaen über d«n iavanischen Haushalt 1940/41 homnnen am Donnerstag Die aononroärtioe mnenvolitifcho Looe wird durch zwo» To'sgchon aefenmoirKnet- (F^mat hatten sich unter dem Druck der öffentlichen Meinung im ver- aff in SBanber?' W M wir die f gewÄmel klebt in den Kleidern — es ist ein Tag von selten erlebter Trostlosigkeit, und dieser Tag frißt sich hinein in die verkohlten Trümmer dieser kleinen Stadt hier, deren Holzhäuser verbrannt sind, so daß nur noch d i e schwarzen Grundmauern übrigblieben. Es gibt eine kleine Gaststube, in die man sich vor der Rässe flüchten kann und von der man hinab auf die Stadt sieht — auf das. was früher die kleine Stadt Steinkjer war. Früher, bevor die Engländer hier ankamen, von Ramfos her, bevor sie hier ihr kurzes Gastspiel gaben das solches Unglück über das Städtchen brachte In dem zerstörten Steinkjer, bei den Menschen, die hier in Notbaracken wohnen, in Namfos und in Lillehammer, überall dort, wo die Engländer waren, da haben sie keine Sympathien mehr, da ist bei den Norwegern, die einst die Engländer so liebten, nur eine große Enttäuschung zurückgeblieben. Auch in Steinkjer liegen jetzt deutsche Soldaten — und der Wind der vom Meer kommt, bläst um ihre selbstgebauten Baracken Der General der damals am 9 April mit der Blücher" gekommen war der schwimmend das Ufer erreicht und dann am nächsten Tag einen Vor- beimarfd) feiner Soldaten in Oslo abgenommen hatte, so, als ob nichts geschehen wäre kam setzt auf einer Inspektionsfahrt auch an bie fchwebifche Grenze Ein fchwebischer Doppelposten mit Stahlhelm unb aufgepflanztem Seitengewehr staub dort an der Straße, bie mit einer Sperre versehen war Der Posten sah sehr stramm aus unb bie Sperre wirkte sehr wehrhaft Die Schweden grüßten den General — er grüßte freundlich wieder und bann aab es ein kleines Grenzintermezzo Der eine ber Posten nämlich ging auf ben General zu unb über bie unsichtbare Linie hinweg bie Schwaben von Norwegen trennt, fragte er mit einem kleinen Au- ganaenen Sommer b * e alten Parteien aufgelöst In zahlloien Kundgebungen sprach sich ber japanische Volksw'lle bofür aus die bisheriae Horm bes Parlamentarismus abzuschaffen unb bas Parlament burch bie neu entftanbene Taiseiyokusankai, d h bie Vereinigung zur Unterstützung ber kaiserlichen Staatsführung, zu ersetzen Aber bie Auflösung bes Parlaments ist bisher nicht ereil 75. 6i 'Stag, 2L& II., dahin, i ahrzehM und hat t und Mehr? Verdienste e? : GluckuM eine große Nation wie bie Vereinigten Staaten sich ihrer Verantwortlichkeit für bie Aufrechterhaltung bes Friebens bewußt, wirb unb über ihre Haltung in religiöser Ueberzeugung nachbenkl unb mutig Vergangenes (iquibiert, um so eine brohenbe Krise ber Zivilisation zu verhindern Sollten bie Vereinigten Staaten in ben europäischen Krieg verwickelt werben unb sollte Japan gezwungen lein, am Kriege teilzunehmen, so mürbe ein neuer Weltkrieg entstehen." Abschließend» erklärte Matsuoka. baß Japan mit jeher nationalen Krise größer unb stärker werbe Die Einrichtung einer neuen Weltorbnung als bem großen Ziel bes Dreimächtepaktes werbe sicherlich herbeigeführt werden. Wenn das japanische Volk für diese Aufgabe sich vorbereite, so sei die Zukunft Japans gesichert. Der Oberbefehlshaber bes Heeres, Generalfelbmar- fchall von Brauchitfch, empfing eine sich in Deutschland zum Stubium von Kriegserfahrungen aufhaltenbe japanische Ofsizierabord» n u n g. Ihr Führer, Generalleutnant Yamashita, übergab bem Oberbefehlshaber bes Heeres ein Samurai-Schwert unb brachte gleichzeitig bie Bewunbe- rung bes japanischen Volkes zum Ausbruck Unser Bilb zeigt Generalfelbmarschall von Brauchitfch im Gespräch mit Generalleutnant Yamashita lMitle) unb bem japanischen Militärattache (rechts). (Scherl-Bilberdienst-M.) Matsuoka sprach bann über bie Beziehungen Ja- pans zu Manbfchukuo unb gab einen lieber- blick über bie politischen wirtschaftlichen unb militärischen Fragen hinsichtlich Chinas Weiter be- hanbelte er bie Beziehungen Japans zu Rieber- länbisch-Inbien . F r a n z ö s i s ch - I n b o - china unb Thailand» als Mitgliedern bes neuen Wirtschaftsraumes Schon aue geographischen Grünben sollten Niederlänbilch-Indien unb Fran- zösilch-Inbochina in enge Beziehungen zu Japan treten Deshalb sei Japan in Verhanblunaen mit Niederlänbisch-Inb'en eingetreten bie hauptsächlich bie Ausfuhr von Del unb anberen wichtiaen Rohstoffen beträfen Mit Französilch-Indochina leien günstig fortfchreitenbe Verhorblungen im Gange Die biplomatischen Beziehungen zwischen Iavan unb R u ß l a n b müßten verbessert werden Aeußerste Anstrengunaen" so erklärte er ..werden wir machen um gegenseitige Mißoerstänbnifse zu beseitigen und wenn möalich eine grundfänliche unb weitgehende Bereiniaung der divlomatischen Beziebunaen herbeizufübren Gerade setzt werden Derhandlunaen über ©ren>fr0(vn. Rif*erei und iapanische Konzessionen in Norb-Sacholin aefuhrt Einige vieler Fragen finb auf dem Weae ber Bereiniaung D'e Bestimmungen des Dreimächtepaktes machen es klar baß er nicht geaen bie Sänket- union gerichtet ’ft Wir hoffen ernstlich baß Mos- kau die wahren Absichten Iavans versteht unb baß beide Länder 'M Geiste des Entgegenkommens unb ber Versöhnung bas Ziel einer Verbesserung ihrer Beziehungen erreichen werben." Zur Außenhanbelslage Japans erklärte Matsuoka, baß sowohl bie Vereinigten Staaten roie England zu schärfsten Restriktionen üderge- gangen seien, während bie britischen Dominien unb Kolonien bie japanische Schi'fahrl behinderten Japan sei beshalb gezwungen, seine nationale Rüstung bis zum äußer st en zu organisieren, um bem Druck von außen zu begegnen unb zur Sicherstellung ferner Wirtschaft bas Gebiet -ines 6tanbü nirfoen int Geburten. ’ on 12 JMc Geburten r ms sind dr genzwinkern, ob es wohl möglich wäre, daß er auch weiterhin seine Milch brüben in bem norwegischen Bauernhof, 50 Meter- weiter holen bürfe Der General zwinkerte auch ein wenig unb hatte nichts bagegen Dann standen die Posten wieder sehr stramm, mit ihren Stahlhelmen an ihrer Sperre Wenn bie Dämmerung über bas Lanb zieht unb die Schatten über bie Fjorbe kriechen, bann kann einem schon in der Weite bes Nordens sehr melancholisch zumute werden, und das Lied der Soldaten, die im kurzen Dämmergrau des Tages ihren Aus- marfch machen und die fingen: „Weit ist ber Weg zurück ins Heimatlanb", bekommt einen befonberen Sinn, benn weit ist wirklich biefer Weg, doch nicht zu weit, um von den Herzen unb (Hebanfen in Windeseile übersprungen zu werden Am Ausgang von Hämmertest steht ein Weg- weiser, ein gewöhnlicher richtiger Wegweiser wie an anderen Straßen auch Er zeigt nach Süden. Darauf steht: 4 2 5 0 Kilometer nach Graz. Und biofer Wegweiser der nach 'Süden zeigt hat efrons Rührendes mitten in ber Polarnacht Wegweiser ber Gebanken von Solbaten. bie im äußersten Nc-hen auf Bosten stehen Außerbem aibt es in Hammerfest, ber nörb'ichften Stabt der Welt noch ben Hammerfester Walb, ber aus vier Bäumen besteht, bie sich auf bem Hauptnlatz hehauoten unb sehr sorafälfia ummunt finb Unb bann aiht es noch ben nörblichsten deutschen Kaffeehausbefiker. Herrn Krüger, der schon 'oit viel"u vielen Jahren hier oben ein angesehener Mann ist Und wenn man vor bem Hammerfester Wald steht unb daran denkt daß wie hier im höchsten Norden unten im Süden, an Eurovas entgegengesetzter Ecke am si-hsichen Strand von B i a r ri tz genau so deutsche Sa'daten stehen, dann beareiff man erst richtig da« Ausmaß ber beutlchen Front dieses Krieges unb beareiff was in diesen meniaen Monaten seit bem September 19ä9 ge> schoben ist. Was aber finb Monate aefch'chtlich gemessen was ist ein Jahr in ber Entwicklung eines Balkes^ Es iff mie eine Schneeflocke wie eine ber N"aozöhl'en «chn-eflncken di- die ewig weiten Flächen bes Norblandes bebecken! Von Oslo nach Kirkenes. Trotz Polareis und ewiger Tlacht stehen unsere Soldaten in den Bergen Norwegens auf dem posten. Boti 3tneq5bencbteT A G. von Stackclverg. NtoiL, bit ’berff 8'Ht, 3°n „ l». S ; LS-' 'Annahme von Anzeige« für die Ättittagsnumuier biSS'/.UbT deöBorniittags Anizeigen-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Not. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlasse: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Ätengeniianel B Plavvorfchrift l vorherige Vereinbarung) 25 *-n mehr 1 Ur- ®agnet> 1 ch der ck- d>« Seslchti^) pn Dann ber nerichtE AU Doktor > M deßen . noch Japan sichert den Lebensraum der asiatischen Völker Matsuoka über die Aufgaben der japanischen Außenpolitik. P.K. Zwischen Oslo und Kirkenes liegen etwa $500 Kilometer türmen sich Felsen unb Berge, lie- ?n Täler unb Seen breitet sich ber Schnee, knirscht is Eis Auf bem Lanbweg ist bie Fahrt von Oslo id) Kirkenes im Winter eine Expedition Ein O'fier in Oslo meldete auf feinem Dienstapparat e i n efpräd) mit Kirkenes an — ein Gespräch 3er 2500 Kilometer Zwei Minuten später knackie > in der Leitung Eine Vermittlung meldete: hier : Kirkenes Man hatte eine Verständigung, als ob an mit jemandem im Nebenzimmer spräche. Da- >i übersprang dieses Gespräch den Polarkreis und ■id)te wie ein unsichtbarer Bogen aus bem warmen immer in Oslo über bie winterliche Eisigkeit bes arwegischen Gebirgslanbes hinweg, über bie weiten denen des Polarschnees hinüber nach Kirkenes, irt wo deutsche Soldaten genau so auf Posten ehen wie überall in Norwegen, wie in Stavanger ib Bergen in Lillehammer unb Trvnbheim. in ■ teinfjer, Narvik unb Hammerfest, um nur einige irte neben ben vielen kleinen Posten zu nennen, jf denen sie irgenbmo in ben Bergen Wache halten In Oslo wirb es jetzt um 9 30 Uhr hell unb um 7 Uhr bunte! In Tronbheim wirb es erst um 10 ihr hell unb um 14.30 Uhr bunfel In Narvik ' -aut ber Tag nur noch für zwei Stunden matt id kraftlos über dem Fjord, unb weiter hinauf in Erblicher Richtung, ba wirb es jetzt überhaupt nicht ehr hell, — bort herrscht jetzt bie Polarnacht. ?gt mit geheimnisvollen Schleiern über enblofen lachen weißen Schnei, über ben kleinen Sieblun- •n bort oben, über bem nördl'chsten Stäbtchen Europas Hammerfest, unb über Kirkenes, überall aber biesfeits unb jenseits bes Polarkreises, ,ieraü entlang ber Norwegenküste, in ben Stabten nb Stäbtchen, in ben Bergen unb Buchten liegen - utlche Solbaten Unb genau so wie baheim in ber Interne haben' sie ihren festen Dienstplan, machen i» ihre Hebungen, werben sie ausgebilbet. wird •Nw SM Nhuig t niurten \ Angelis Ödheit siiy Wagin Ilichen (8l:i 2t San. mürben • bortn, bäte - 2In etertu nb 19 $oe k Eesangtr erg hielt a um golfe ab. Z. im FS m Ehreur Oer Nv;. Felde Ich ig ber Arr mben mehr ibungsprojf sicht gegenc: Ehe. Sie r ber Scheiß fache, bahv iHs nur wif id,U 1«N\ hh-n h"'rfon Die S-roSe ist bereits einmol um leine eiaene A»'e artr M innn ,m Siostenuroben neiooNe. In WJ* hb mir Io die 1’5 «ilorneter lonae »W» »’J Sirontbeim noch Si-'nkier «e'obren Der Wind 'eilt über dos Woüer und peitlch, den R-«en °°r ch der er mirft die Wellen so dab st'd°chnul oriden gegen die Mole oon Steintier die sich n ll|ö ”4' y mit .geben. • in W*# 4ft*”'» iel Fi Da le' jl gM 1 ten. Die USA. brächten der Neuordnung eines größeren Asiens als ber Lebensfrage Japans kein Vi ftändnis entgegen Sie schienen ihre östliche Ver- teibigungslinie im mittleren Atlantik unb ihre westliche irn östlichen StiÜen Ozean zwischen China unb ber Sübsee zu sehen. „Wenn bie Vereinigten Staaten eine solche Haltung einnehmen, so bürste bas Rückwirkungen auf unsere Voxherr- stlichen Pazifik haben Ich solche Haltung Amerikas nicht als yx Mrgang Hrj9 mdieint tflrtltd). anker tonntags und feiertags eilnncn: Die Illustrierte öiekenerFaniilienblaiier »eimnt nirBilh Tie*2>d)oQe jlonato-Bezugsvreie': Kit 4 Benagen RM. 1.95 ?hne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 ueb bei Jiicbterfcbeinen ion einzelnen .liurnniern nfolfle höherer Gewalt emivrctbnnirblub 2*251 Drahtanschrift. „Anzeiger" ZostfcbeckllOnaf^rantf. M verziert und geübt In einem kleinen Ort. in dem sich bunte Holz- tiufer im Nebelgrau eines trüben Mittags zufam- yendrücken irgendwo auf der Strecke zwischen F t 9 l o und Trondheim liegt ein Major 'm fuarfier, der mit feinen Leuten für den Nachschub ' «trer Division angesetzt ist Seine Soldaten haben >! sch ihre Unterkunft selbst gebaut. Sie ! hben bie Erbe planiert, haben tief ms Gestein nach Nasser gebohrt, haben gesprengt, gehackt unb gegraben haben Mauern aufgerichtet unb zementiert unb u „ ojf biefen ©runblaqen aus Holz Baracken aufge- M a 11 u o k a biut bie sich in ihrem Innern i - ' V-l r?n in ber Heimat messen können Sie haben sich I !ie Stuben ausgeschmückt mit hanbwerksichen Ar- !'■ vKten, mit selbstgesägten Lampen, mit selbstgezimperten Bänken mit selbstgehobelten Tischen Der ine hat bie Bilder gemalt, bie an ben Wanden ^ngen ber anbere, ber im Privatderuf Architekt j hat ben Bau beaufsichtigt ber britte hat bie Licht- liitungen gelegt, unb jetzt finb sie stolz auf ihren (cmeinschaftsraurn. sinb stolz auf bie buntbemalten Öänbe auf bie wohnlichen Stuben und können oon Dem Stück lagen bas haben wir selbst gemarfit Im Dienstraum des Majors hängen Tafeln Auf l»r einen sind die Tankstellen verzeichnet, die \m Ziv'sionsbereich zur Verfüaung flehen auf einer an- b»ren die Betriebsstoffmengen bargestellt, auf einer b'itten bie Verkehrsmittel angeaeben Auf tnrer Planung hat man hier auf ben ersten Bück Hebersicht über alle Einzelheiten bes N^chfchubs bei b>m Kraftwagen. Flug^euae oder Schiffe emaefetzt verden um bie Truppe selbst in ben entlegensten £vten mit allem zu versorgen, was sie braucht mit Setriebsftoff für bie Kraftfahrzeuge mit Bernfleaunq fir bie Solbaten. mit Heu Stroh unb Hafer hir be Ps-rbe Auf vereisten Straßen, über fdim-Je IVffe hinweg sinb Kraftfahrzeuge untermeng bie Süfte hinauf schlevven Schiffe bas was bie Truvpe b-aucht und über bem allen stehl bas Zauberwort. 2 eutfd)e Drganifation Bon Lillehammer aus fuhrt eme «erventt- 1 ronstraße in immer neuen Kehren hinauf ' n b ' e 5 e r a e Schon nach wenigen Kilometern ist ne cmf 900 M-ter Höhe unb unten heaen klein im stzonnendunst die Holrhäufer im Gudbrands- unten schimmert bos Eis eines vees mahr^nb f-or oben bie Sonne blenbenb be" oom meinen Echnee reHepHert wirb Hier oben in 91 o r d f et h e r trar in frieblfch-n Tnn»n ein bes.-bt-- S ch i a e - U i e t Zwei arnße Hotels biet»n '"den Komfnrt ben rran sich wünschen kann während rinnsherum die rrfrbneiten Hänap -in B-nbi-- für laufpr ^r. Men Hier oben ist fetzt bas arotte Hnt"l em E r- holunasbeim für b e U'f I' (h e e o f b aten (Dmnrben bi- in d-r weifen Hnsip sitrpn nm hren- r-nben -Kamin imb au« ben N-nstern hmnu« an Ire verfchn-iten Hänae bOcken Si- 'on--n hier nhen Gnort treiben unb werben non Rote-K'-'N'-^chm-° f-rn a-nfleat fo baß sie -sich bei ou^m Esten unb tnrer Puff schnell m’«ber «rbofen N-benher ab r j?bt echter oben auch noch ein ^de'- -mmonvo I ton Soldaten bie sich besonb-rs aut nestchrt haben tmh nun ,ur Belohnung eine sportliche Ereizeit ver. Sitzung bes japanischen Zeichen ber Ausrichtung ... bie große Linie ber Achsenmächte Außenminister )oiz oaraaen uu-gc-, -5t a i i u u i u . der nach bem Ministerpräiibenten mit den besten Käfer- Fürst Konoye bas Wort ergriff erklärte: Wir • " * haben uns zu bem Ziel bekannt, alle Völker bes großen Asiens in ihre ursprüngliche und bie ihnen zukommenbe Lage zurückzubringen das Entgegenkommen und die Zusammenarbeit zwischen ihnen zu fördern unb Io bas Beispiel einer universellen Eintracht zu geben Der Dreierpakt verkörpert eine friedliche aber starke Zusammenarbeit die auf die Einrichtung einer neuen Weltorbnung gerichtet ist Das Ziel ber japanischen Diplomatie liegt im Ideal einer friedlichen Vereinigung aller Völker Urtier den Parlamentarismus brachte, ist bisher unangetastet geblieben Das Parlament besteht also noch in Japan in voller Legalität Somit existieren zur Zeil in Japan zwei einander auf bie Dauer aus- schließende innerstaatliche Organilotionsformen Es wird in ber japanischen Deffentlidifeit angenommen, baß bas Parlament bie von ber Staatsführung zur Vorlage gebrachten Gesetze barunter auch bas Wahlgesetz bewülig n unb somit leibst von sich aus seinem Leben ein Enbe setzen werbe Damit wäre ber Weg für bie Einführung ber neuen Staalsform frei Ein Teil ber Abgeordneten hatte dieser oon ber Regierung gewünschten Entwicklung bereits baburch Rechnung getragen baß er unter Aufrechterhaltung seiner Mitgliebschaft »um al’en Parlament auch gleichzeitig ber Taisemokusankai beigetreten ist Allerdings gibt es auch Abgeordnete, bie biefen Weg nicht beschritten haben Die Regierung hat ber künftigen Entwicklung in ben letzten Wochen bereits erheblich oorgeärbeitet Fürst Konoye ber als ein Meister in ber Behandlung parlamentarischer Angelegenheiten bekannt ist, hat durch zahlreiche vertrauliche Besprechungen die Abordnungen eingehend über bie innen- und außenpolitische Lage Japans unterrichtet und mit ben G"sickstspunkten unb Absichten ber Staatsfüh- rung vertraut gemacht Man erwartet baher. baß bie Aboeorbneten befonbers unter ben heutigen ernsten Verhältnissen b"N Wünschen ber Regierung Rechnung traaen unb ihren G"setzesvorloaen auch tatsächlich zustimmen werben Für ben Fall, baß dies weaen ber oprositionellen Einstellung weiter Kreise nicht ber Fall sein sollte, wirb mit ber Auflösung bes Parlaments auf Grunb einer kaiserlichen Verordnung unb mit ber Ausschreibung von N"u. mahlen gerechnet Da bie überroieoenbe öffentliche Meinung rückhaltlos auf bem Stanbnunft ber Regierung steht, nimmt man an. baß bamit bie Frage im Sinne ber Regierung enbgültig entschieden würde. Britischer Zerstörer verdenkt. Lissabon. 23 Ian (DNL Funkspruch) Die britische Admiralität bedauert mitteilen zu müssen, baß ber britische Zerstörer .Hvperion verloren- ging Der Zerstörer „Hyperion^ war 1936 in Dienst gestellt worben unb hatte eine Besatzung von 145 Mann Seine Wasserverbrängung betrug 1340 Tonnen, bie Bewafsung beftonb aus vier 4 7-Zvll-Ge- schützen unb 8 Torpeborohren, bie Geschwindigkeit betrug 36 Knoten. SonnfagiK! des hick.' ischen Bi5 Sih ME kmnsnA; vrühlsche Unioerfitätsbruderd H tauge General-Anzeiger für Oberhessen Sietzen^chulftratze 7-9 Japan und die neue Ordnung. Die Worte, mit denen Ministerpräsident K o» noye und Außenminister M a t s u o k a den japanischen Reichstag eröffneten und in denen die Stellung Japans klar umrissen rourbe, sind deshalb von besonderer Bedeutung, weil ihnen Verhandlungen mit den Chefs der verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Gruppen oorausgegangen waren, die zu einer völligen innerpolitischen Einigung führten. Dem Plan eines inneren Umbaues Japans haben sich auch Elemente angeschlossen, die bisher liberalistifch schillerten, soweit man in Fernost überhaupt liberal fein kann, denn die Notwendigkeit, Japan lebenskräftig zu machen, wird umso großer, je näher die Entscheidungen über das Schicksal der Gesamtpolitik heranrücken. Wenn Japan bisher nur den Konflikt mit Marschall Tschiangtaischek zu fahren hatte, so trat im Verlaufe der Kämpfe der unverhohlene Wider st and der USA. und Englands hinzu, die dem natürlichen Bestreben Japans Sperrblöcke in den Weg rollten und ganz offen die Partei von Tschunking nahmen. Damit erweiterte sich der fernöstliche Konflikt zu einer arund- fätzlichen Auseinandersetzung zwischen dem Angel- sachsentum und der Vormacht Asiens, genau so, wie in Europa der Angriff der englischen und französischen Plutokratie auf die Träger der neuen Ordnung, Deutschland und Italien, den Zusammenprall der plutokratisch-imperialistischen und der national- sozialistisch • faschistischen Welten herbeiführte, bei dem die eine oder die andere Welt untergehen muß. In seiner ganz klaren außenpolitischen Rede hat sich Matsuoka abermals zur Errichtung einer neuen Weltordnung bekannt, die an die Stelle der pluto- kratischen zu treten hat und jedem Bold seinen Raum und seine Stellung gibt, diese Völker aber frei macht von der schweifenden und anarchischen Herrsucht und und Bevormundung der angelsächsischen Plutokra- tien. In diesem Sinne ist der D r e i e r p a k t vom 27. September 1940 zwischen Deutschland, Italien und Japan zustande gekommen. Er hatte den Zweck, die Monroelchre, die die USA. für ihr Festland vertraten, auf Europa und Asien anzuwenden. Die eurasischen Vormächte erklärten, jeder Einmischung von dritter Seite in die gegenwärtigen Konflikte gemeinsam Widerstand, auch mit den Waffen, zu leisten. Daß der Pakt sich nicht gegen die Sowjetunion richtete, ist nicht nur in Artikel 5 des Paktes klargelegt, sondern auch durch nachfolgende Verträge der beteiligten Paktstaaten mit Moskau entgegen den spekulativen Hoffnungen der Angelsachsen einwandfrei bewiesen worden. Gegenüber der lärmenden Hetze in den USA., die angeblich die Demokratie retten wollen und sich selbst als Reservoir dieser Demokratie betrachteten und vor allem gegenüber Roosevelts Drohungen auch an Japans Adresse, war die Stellung Matsuo- kas ganz klar. Die USA. zeigten die eigene Monroedoktrin zugunsten eines imverialistisch-plutokrati- schen Internationalismus hintan, Nur aus diesem Grunde unterstützten sie die Engländer und haben sie in Fernost das Prinzip der sogenannten offenen Tür, durch die das Dollar-Amerikanertum beherrschend, korrumpierend und zersetzend eindringt, vertreten, damit aber zugleich der Neuordnung eines größeren Asiens und einer japanischen Lebensfrage Fehde angesagt. Die Diskriminierung des japanischen Handels durch die USA., die Verbote der Ausfuhr von Rohstoffen nach Japan find unzweifelhaft Akte, die nicht gerade vom friedlichen Willen der Washingtoner Regierung zeugen und übrigens auch in gleichartigen Schritten Englands ihre Ergänzung finden. Matsuoka sprach es offen aus, als er sagte, er würde eine solche Haltung der USA. um des Friedens im Pazifik und um des Weltfriedens halber bedauern, und wiederholte unmißverständlich feine Stellungnahme nachmals: „Sollten die USA. in den europäischen Krieg verwickelt werden und sollte Japan gezwungen sein, am Kriege teilzunehmen, so würde ein neuer Weltkrieg entstehen." Denn daß für Japan die volle Verpflichtung zum Beistand der Achsenmächte ebenso besteht wie diese Verpflichtung unsererseits gegenüber Japan, wurde mit Berufung auf Artikel 3 des Drei- Mächtepaktes von Matfuoka nachdrücklich unterstrichen. Damit ist klar und eindeutig Japans Stellung gegeben, und die USA. werden sich danach zu richten haben. E. S. Kampfstaffel versenkte über H4S000ZMT. Der deutsche Bericht vom Donnerstag. Berlin, 22.Ian. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftaufklärung über England und dem Atlantik wurde auch gestern fortgesetzt. Hierbei belegten Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele in London und Siidoftengland, darunter einen Fliegerhorst, erfolgreich mit Bomben. Ein feindliches Handelsschiff erhielt westlich Irlands so schwere Bombentreffer, daß die Besatzung das Schiff verlassen muhte. Ein herbeieilender Hochfeefchlepper wurde verjenkt. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Bei Angriffen gegen die britische Handelsschiffahrt versenkte die Kampf st affet des Haupt- manns Daser bisher 145200 BRT. hieran ist Hauptmann Daser selbst mit 57 000 BRT. beteiligt. Außerdem wurde von dieser Staffel eine große An- zahl von Handelsschiffen beschädigt. Bisher elf britische Kreuzer von der deutschen Lustwaffe vernichtet Berlin, 22.Jan. (DNB) Die deutsche Luft- waffe hat einschließlich der vor wenigen Tagen versenkten „Southampton" im Verlauf des Krieges elf britische Kreuzer vernichtet. Diese Kreuzeroerluste stehen einwandfrei fest und sind in den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht erhärtet worden. Wenn daher jetzt der britische Minister Lord C h a t f i e l d zur Versenkung der „Southampton" erklärte „Der Kreuzer, den wir verloren haben, ist die erste große Schiffseinheit, die innerhalb von 18 Monaten infolge eines Lust- Angriffes versenkt wurde", so sind diese Aussührun- gen eine derart grobe Entstellung, daß sie auch für die mancherlei Zumutungen gewohnten Engländer die Grenze des Erträglichen überschreitet. Skandal im Unterhaus. 000 Dollar KorruptionSqelder für einen Churchill-Minister. Neuyork, 22. Jan. (DNB.) Ein austehen- erregender Skandal wurde im Unterhaus zur Sprache gebracht. Dem parlamentarischen Unter- staatssekretär im Ernährungsministerium, Sir Robert B o o t h b y , wurde vorgeworfen, sich a n tschechischen Geldern vergriffen und Heftige Kämpfe um Tobruk. (Zeichnung: Scherl-Bilderdienst-M.) SidiOmarf CYRENAIKA Osdiaraboi 4 KAIRO Oer italienische Bericht Rom, 22. Jan. (DRB.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung im Abschnitt der 11. Armee. Zahlreiche Bomber- und Picchialelli-Berbände haben mit größter Heftigkeit militärische Anlagen, Straßen, Brücken und Flakstellungeu angegriffen. Außerdem wurden militärifch wichtige Anlagen in Saloniki, Bolos, Prevesa und Korfu wirksam mit Bomben belegt. In der Nacht zum 21. Januar haben Staffeln des deutschen Fliegerkorps Einflüge auf die Flugplätze und Hafenanlagen von Malta unternommen. Der feindliche Angriff auf Tobruk, das schon feit 20 Tagen vollkommen eingeschlossen war und täglich unter Artilleriefeuer und Bombenangriffen lag, begann am Dienstag, 21. Januar, morgens. Dem Angriff ging in der Nacht eine bis zum Morgengrauen dauernde Beschießung van See aus vorauf. Er wurde tagsüber durch aufeinanderfolgende Angriffe der feindlichen Bombenflugzeuge unterstützt. An diesem Angriff nahmen, wie festgestellt werden konnte, drei australische Divisionen, verstärkt durch zwei Regimenter schwerer Artillerie, zwei Panzerdivisionen sowie eine motorisierte Formation „Freier Franzosen- teil. Am anderen Tag war es dem Feinde nach harten Kämpfen gelungen, in die Stützpunkte des Ostabschnittes des Platzes einzudringen. In O st a f r i f a ist der Feind mit motorisierten Streitkräften in verschiedenen Richtungen vorgesto- hen, die von unseren Abteilungen an den vorgesehenen Punkten zum Stehen gebracht wurden, wobei der Gegner empfindliche Verluste erlitt Unsere Luftwaffe hat tatkräftig an den Kämpfen leilgenommen und feindliche motorisierte Abteilungen bombardiert. 3m Aegälschen Meer haben unsere Bombenflugzeuge kn einem Stützpunkt liegende Dampfer angegriffen. Ein Tanker wurde getroffen. Oie italienischen Luftangriffe auf Kreta. Rom, 23. Jan. (Europapreß.) Ein Frontbericht, erstatter des „Giornale d'Jtalia" berichtet von einem Stützpunkt im Aegälschen Meer, daß die Anlagen des neuen Flughafens aufKreta beschädigt seien, wie italienische Aufklärer nach der Meldung des italienischen Wehrmachtberichtes vom 21. Januar festgestellt hätten. Die Insel sei von italienischen Sturztampfflieaern mit Bomben angegriffen worden. Anschließend seien von mehreren Staffeln italienischer Jagdflugzeuge Truppenansammlungen und getarnte Flakstellungen mit Maschinengewehrfeuer wirkungsvoll bestrichen wor- den. Die Lücken in Englands Kriegswirtschaft Stockholm, 22. Jan. (Europapreß.) Die seit langem angekündigte Einführung der Arbeit s pf l i ch t und die Verstaatlichung verschiedener kriegswichtiger Industrie- zweige in England ist im Unterhaus von Arbeitsminister P e v i n bekanntgegeben worden. Diese Maßnahmen werden begründet mit den wichsenden Anforderungen an die Maschinen- und Munitionsindustrie fowie an die Aufgaben der zivilen Verteidigung. Es wird sofort eine Registrierung von wichtigen Arbeitskräften vorgenommen. Die Altersstufen von 19 bis 35 Jahren werden als erste erfaßt werden. Mit diesen Maßnahmen erstrebt die Regierung, wie Bevin zu erkennen gab, eine vollständige Kontrolle der lebenswichtigen englischen Kriegsindustrie an. Die Parlamentsmitglieder wandten sich gegen die mangelhafte Wirtschaftsplanung der Regierung und warfen dem Arbeitsminister vor, daß die industrielle Leistung des Landes im letzten Halbjahr nicht wesentlich gesteigert worden sei. Der Arbeitsminister hat daraufhin erklärt, daß die Industrieproduktion im Vergleich zum vergangenen Sommer auf der gleichen Höhe gehalten worden fei. Allerdings seien auch in vielen Zweigen der Industrie Leistungssteigerungen zu verzeichnen. Die Produktion an Flugzeugen steige an. Es müsse aber eingeräumt werden, daß hier wie auch auf anderen Gebieten die Arbeiten „nicht perfekt" verlaufen. Industrielle Engpässe hätten sich aufgetan, aber keine Bemühungen würden gescheut, um diese Hindernisse zu überbrücken. Auf dem Gebiete des Ha ndelsschiffsbaues konnte Arbeitsminister Benin lediglich melden, daß die Leistungen der Schiffsbauindustrie in den vergangenen sechs Monaten im Vergleich zur selben Zeit der vorhergehenden Periode um 25 v. H. gestiegen seien, wobei er nicht spezifizierte, ob es sich bei dieser Arbeitsleistung um Neubauten ober Ausbesserungen handele. Resigniertes Eingeständnis Churchills. Stockholm, 22. Jan. (DNB.) Nicht nur in der Stimmung des Volkes, auch im Unterhaus kommt die Unzufriedenheit über die Nackenschläge, die Eng. land von der deutschen Luftwaffe und Flotte einstecken muß, immer stärker zum Ausdruck. Um bie gesunkene Stimmung wieder zu heben, sah Chur- chill sich darum veranlaßt, vor dem Unterhaus seine Ideen zu entwickeln, die er, wie er sagte, „mit viel Ueberlegung und einiger Erfahrung in Bezug auf die Maschinerie zur Fortsetzung des Krieges^ formte. Bei allen Versuchen aber durch Reform- und Organisationspläne den Engländern neuen Mut zu machen, kommt Churchill selbst zu dem bitteren Schluß: „Es liegt mir fern, ein rosiges Bild von der Gegenwart und der Zukunft zu malen. Ich glaube nicht, daß wir Veranlassung haben, andere als die düstersten Töne und Farben anzuwenden. Unser Volk und mit ihm das ganze Empire durchwandert ein düsteres und mär. derifches T a 1". Das klingt freilich anders als die frivolen Worte, mit denen Churchill den Krieg vom Zaun brach und jedes Angebot des Führers leichtfertig in den Wind schlug. Es ist alles anders gekommen, als er es sich gedacht hatte, England erfährt, was Deutschland zugedacht war. Das mutz selbst ein so hemmungsloser Blender wie Churchill zugeben. , sich regelrechter Unterschlagung und Bestechung schuldig gemacht zu haben. Untersuchungen hatten ergeben, daß Boothby, der mit der Abwicklung ge» wiffer tschechischer Zahlungsverpflichtungen und Guthaben in England beauftragt war, diese Gelder in bestimmte Hände gelangen ließ, die sich für diese Zuwendungen „erkenntlich zeigten". Im Erfolgs- falle soll Boothby für feine Dienste die Kleinigkeit von 96 000 Dollar versprochen worden fein. Eine Wiederbeschaffung der bereits veruntreuten Gelder, bic in bie Hunderttausende gingen, ist unmöglich. Boothby hat daraufhin seinen Rücktritt als Unterstaatssekretär erklärt, gleichzeitig aber mitge« teilt, daß er nicht daran denke, seinen Sitz im Unterhaus aufzugeben, obwohl die Untersuchungskom- Mission des Unterhauses die Erklärung abgegeben bat: „Boothbys Auftreten stand im Widerstreit zu den Gesetzen des Unterhauses und kränkte die Würde des Parlaments." Die Bloßstellung des Unterstaatssekretärs ist um so peinlicher, als er zur Regierungscligue Churchills gehört. England raubt das Gold Belgisch-Kongos. Stockholm, 23. Jan. (DNB. Funkspruch.) Reuter verbreitet eine Mitteilung des englischen Außenamtes über den Abschluß eines sogenannten Kauf, und Finanzvertrages mit Bel- gifch - Kongo. Neben dem mehr als vagen Versprechen, bestimmte Warenmengen zu übernehmen und an Belgisch-Kongo Kredite zu geben, enthält der zwischen Eden und der in London aus- geschalteten belgischen „Regierung" abgeschlossene Jöertrag" die überaus interessante Klausel, daß die Gesamtheit der Gold- und De oifenbe- stände Belgisch-Kongos an die Bank von England abgetreten werden. Die englischen Bestände an Gold und Devisen zur Fortführung des Krieges werden also, so heißt es in dem Reuter- bericht schamhaft, auf diese Weise eine Vermehrung erfahren — mit anderen Worten: Die englischen Plutokraten rauben nunmehr auch das Gold Belgisch-Kongos, und ihre seinerzeit nach London ge« flüchteten belgischen Handlanger leisten ihnen dabei Hilfestellung. Schiffsraum-Mangel der nordamerikanischen La-plata-Flotte Buenos Aires, 22.Jan. (Europapreß.) Die Durchführung des englisch-nordarnevikanischen Ile- bereinkommens, den Transport für England bestimmter Waren aus den La-Plata-Ländern nach U8A.-Häfen durch nordamerikanifche Schiffe zu bewerkstelligen und die englischen Handelsschiffe nur noch auf der kürzeren Strecke von USA. nach England einzusetzen, stoßt auf Schwierigkeiten. Die nordamerikanifche La-Plata- Flotte leidet stark unter Frachtraummangel, so daß es bereits zu erheblichen Slot- fungen im Handelsverkehr mit den La-Plata-Hafen gekommen ist. Aus Buenos Aires und Montevideo wird gemeldet, daß dort große Mengen von Wolle, Häuten, Wein, Früchten und anderen Erzeugnisien auf die Verladung warten, ohne daß auf baldige Abhilfe gerechnet werden könnte. Dor der La-plata-Konferenz. Buenos Aires, 22. Jan. (Europapreß.) Der bolivianische Außenminister erklärte bei seiner Ankunft in Buenos Aires am Montagabend, er wolle auf der La-Plata-Konferenz die Schaffung eines Blockes der südamerikanischen Staaten mit gemeinsamen Grenzen vorschlagen. Im argentinischen Außenministerium wendet man sich gegen jede Einmischung der Der- Oer Fall „Mendosa". Seit Anfang Januar lag der französische Dampfer „Mendoza" auf der Reede von Montevideo, der Hauptstadt Uruguays am La Plata, um nach dem unbesetzten Frankreich Medikamente, Vitaminpräparate für die Kinder, Gefrierfleisch usw. zu bringen. Wiederholte Versuche, auszulaufen, wurden durch den englischen Hilfskreuzer „21 ft u • r i a", der sich bezeichnenderweise in der südameri. konischen Neutralitätszone aufhielt, fowie durch ein englisches Marineflugzeug unterbunden. Das eng. lifche Flugzeug hatte sogar die Frechheit, unter Vor- wand eines Benzinmangels in Punta del Este nie« derzugehen und um uruguayische Hilfe zu ersuchen, natürlich nur, um den Dampfer, der in der gleichen Gegend sich befand, genauer zu beobachten. In der Nacht vom 12. auf Öen 13. Januar wurde der Dampfer durch die „Asturia" innerhalb der uruguayischen Gewässer, wie die Regie- rung von Vichy in ihrem Protest feststellt, auf 1,3 Meilen Entfernung von der Küste, angehalten. Ein englisches Prisenkommando ging an Bord unA versuchte mit verschiedenen und nicht sehr sanften Mitteln den französischen. Kapitän zu bewegen, den englischen Blockadehafen Freetown in der west, afrikanischen Kolonie Englands Sierra Leone an« zulaufen. Der Kapitän weigerte sich und die Briten mußten abziehen. Diese unerhörte englische Neutralitätsverletzung brachte wenigstens die Gemüter in Südamerika in Wallung. Der „Bien Publico" in Montevideo nannte das englische Vorgehen eine internationale Gewalttätigkeit ohne Milderungsgründe, die brasilianische Presse, allen voran die „Noticias", schrieb, das fei ein Verbrechen gegen die FesUegunq der Neutrali. tätswne, die in Panama unter Mitwirkung der USA. beschlossen worden sei. Man hätte nun mei- nen sollen, daß die USA. gegen diesen Neutralitäts- bruch protestiert hätten, aber Staatssekretär Hüll legte den Fall ruhig zu den Akten, da er ja von England begangen wurde, das> bekanntlich nach Hulls Ansicht niemals Unrecht begeht. Als schließlich die „Mendoza", an der Küste entlang nach Norden fahrend, die brasilianischen Gewässer des Staates Santa Catharina passierte, wurde sie am letzten Samstag 5'/r Seemeilen von der Küste entfernt von den Briten aufgebracht. Mit dem Problem der Wahrung ihrer Küstenge- wässer gegen solche Neuttalitätsbrüche mögen sich die Südamerikaner und vor allem die Leute in Washington selbst auseinandersetzen. Uns interessiert hier nur: Frankreich hatte alles getan, um den Trüm- mern des britischen Festlandheeres bei Dünkirchen die Flucht zu ermöglichen. Vichy befindet sich mit England nicht auf dem Kriegsfuß. Die Waren aus Südamerika waren für die Frauen und Kinder des unbesetzten französischen Gebietes bestimmt, und selbst Hüll ober Roosevelt wcGden nicht sagen können, daß sie zur Stärkung des deutschen Kriegs- Potentials dienen könnten. Wo bleiben die Entrü- stungsschreie der nordamerikanischen Presse, wo ist der Abscheu in USA. gegen diese englischen Vertre- ter der „Menschlichkeit", die unschuldige Frauen und Kinder einer nichtkriegführenden Nation kaltblütig verhungern lassen wollen? Man schweigt aus . demokratischer Solidarität", bas besagt alles. E. S. einigten Staaten in die Angelegenheiten der La-Plata-Konserenz. Argentiniens Ausfuhr völlig erlahmt. Buenos Aires, 22.Jan. (DNB.) Das Ausfuhrproblem wird für Argentinien täglich dringender. Nachdem erst am Montag bekannt wurde, daß der Export von Getreide nach Europa in der vergangenen Woche nur 25 Tonnen betrug, wird nunmehr gemeldet, daß in dem roidp kigen Hafen La Plata (Provinz Buenos Aires) feit November die Verschiffungen überhaupt aufgehört haben. Auch die üblichen Kohlendampfer sind ausgefallen. Ledig, lich einige Tankschiffe haben ihre Ladung gelöscht. In den Speichern liegen seit einem Vierteljahr etroa 16 0 0 0 Tonnen Getreide zum 2lb trän sport. Der Notstand betrifft besonders bie Arbeiterschaft, deren Existenz größtenteils nom Export abhängig ist. Auch alle Bemühungen, den Ausfall der Getreideverschiffungen nach Europa durch Verkäufe nach anderen Kontinenten auszugleichen, waren bisher erfolglos. Diese sind im Gegenteil ebenfalls zurückgegangen. In der letzten Woche wurden nur 7120 Tonnen o&ff'ifft gegen rund 10 000 in der Vorwoche und rund 14 000 in der gleichen Woche des Vorjahres. Der Gofamtexport an Weizen und Mehl nach aller Welt mit 7000 Tonnen ist nur etroa der vierzehnte Teil des Exports in der gleichen Zeit des Vorjahres, der 82 000 Tonnen betrug. Willkie nach ßnqlonD abaerelst. Neuyork, 23. Ian. (DNB. Funkspruch.) Wie Associated Preß meldet, ist Wendell Willkie, der republikanische Gegenkandidat Roosevelts im PrL- sidentschaftswahlkampf, am Mittwoch an Bord eines Cllpperflugzeuges als „privater Bürger und In- dividuum, das entschlossen ist, ausfindig zu machen, was vorgeht", nach England abgereist. Willkie überbringt einen persönlichen Brief Roosevelts an Churchill. Flugzeugausfuhrverbot der USA. gegen die Sowjetunion aufgehoben. Washington, 22. Jan. (DNB.) Unterstaats, sekretar Welles teilte dem jowjetrussischen Bot- schafter C u m a n s k i mit, daß die von dem Präsi- denten am 2. Dezember 1939 gemachten Feststellun- gen über ein moralisches DerbotdesExports non Flugzeugen nebst Zubehör sowie von Maschinen für den Fabrikationsprozeß zur Herstellung von Flugzeugbenzin nicht länger auf bie Union der Sowjetrepubliken an* wendbar seien. Diese Entscheidung werde den interessierten amerikanischen Fabrikanten und-Ex- Porteuren übermittelt werden. Die Vereinigten Staaten hatten das Ausfuhrverbot gegen die Sowjetunion im Zusammenhang mit dem sowjetrussisch, finnischen Krieg verhängt. Kieme politische Nachrichten. Reichsgesundheitsführer Staatssekretär Dr. Conti hat die Vereinsleiter sowie die Gruppen- und Bezirkswarte der deutschen Volksgesundheitsverbände zu einer Tagung nach Weimar einberufen. Der Leiter der Reichsarbeitsgemeinschaft der Verbände für naturgemäße Lebens- und Heilweise, Reichs- Hauptstellenleiter Wegener, wird sprechen Auf Sondertagungen werden u. a. Vertreter des Biochemischen Bundes Deutschlands, des Prießnitz-Bun- ÄiiÄ » ,'’L/f "-»Jt -'■ '£, ______ Der neue viermotorige Langstreckenbomber )ti der Deutschen Kneipp-Vereinigung. des Reichs. ßeieine zu Worte kommen. eiung der NSDAP. L aul U und tritt damit in Kraft. Znnerpokitischer Konfliktsstoff in Argentinien Heilen b« unbe Zeichen des um nicht zu wissen, daß eines Tages Portugal fische Außen, einer Entscheidung nicht wird ausweichen können. alt. Furtwängler in Rom. „Don Carlos Reichsarbeitsführer Hier! traf zu einem mehr, tägigen Besuch in Prag ein. Wilhelm Furtwängler mit dem Berliner Philharmonischen Orchester fand in der italienischen Haupt- stadt eine Aufnahme, wie sie die römischen Konzert- besucher auch italienischen Künstlern nur selten zu- teil werden lassen. Das Programm umfaßte Werke Dos bulgarische Gesetz zum Schutz der Nation, das einschränkende Bestimmungen für die in Bulgarien lebenden Juden enthält, wurde im „Staats- Auf Veranlassung von Reichsminister Dr. Goebbels und unter dem Protektorat des italienischen Botschafters Alsieri veranstaltet die Bayerische Staatsoper aus Anlaß des 40. Todestages von Giuseppe Verdi vom 2. bis 7. Februar eine Verdi- Woche in München. Das Programm sieht Aufführungen der Opern „F a l st a f f", > imone Boccanegra von -tajuyv“-4'* —--- —---'----- “ ' ffl r Wiedergabe der 1. Sinfonie von Brahms loste so gewaltige Beifallsstürme aus, daß Furtwängler sich zu einer Zugabe entschließen mußte und mit dem Vorspiel zum „Fliegenden Holländer" neue Stürme der Begeisterung entfesselte. Die Kronprinzessin wohnte neben zahlreichen Vertretern von Partei und Staat, darunter Erziehungsminister Bottai sowie Botschafter Alfieri, dem Konzert bei. Ausklang der Grillparzer-Woche. Die Grillparzer-Woche der Stadt Wien fand mit der Aufführung von des Dichters Drama ,,£ i - buffa" durch das Burgtheater ihren Abschluß. Der Festvorstellung wohnte wieder der Schirmherr der Grillparzer-Woche, Reichsstatthalter und Gauleiter Baldur v. Schi rach bei. —Die Inszenierung hatte Intendant Lothar Müthel. Die eindrucks, vollen Bühnenbilder Cesar Kleins wurden der vorgeschichtlichen Zeit, in der die alte böhmische Sage spielt, in wunderbarer Weise gerecht. Die Rolle der Libussa war Hedwig P i st o r i u s anoertraut. „Zwischen Westwall und THaginotHnie.*4 Gauleiter Bürckel hatte namhaften Künstlern der West- und Ostmark den Auftrag gegeben, im Kampf- gebiet zwischen den Verteidigungslinien des Reiches und Frankreichs zu malen. Die vom Kriege umge- pflügte Landschaft und die Stätten der Zerstörung sollten für alle Zeiten im Bilde festgehalten werden. 40 Künstler schufen insgesamt 370 Werke, in der Hauptsache Aquarelle, die jetzt im Saarlandmuseum Saarbrücken ausgestellt wurden. Line Verdi-Woche In München. Stimmabgabe gehindert habe. Die Regierungspartei erklärte demgegenüber, die Störungen des Wahl- aktes und die Schießereien feien ausschließlich von den Radikalen herbeigeführt worden, die sich zu diesem Zweck bewaffnete Parteifreunde aus der be- nachbarten, von Radikalen regierten Provinz Cordoba bestellt hätten. Der Fall der Prooinzwahlen von Santa F6 kann unter Umständen zu einer i n n e r p o l i t i s ch e n Krise in Argentinien führen, da diese Wahlen die ohnehin gespannte Situation in der argentinischen Politik noch verschärft haben. Der argentinische Präsident Ortiz, der von den Radikalen als Garant der Wahlfreiheit betrachtet wird, hat sich aus Gesundheitsrücksichten von seinem Amte vorüber- gehend zu.ückgezogen und die Staatsgeschäfte seinem Stellvertreter, Vizepräsident C a st i l l o , übergeben, mit dem er gerade in Fragen von Provinzwahlen und Sicherung der Wahlfreiheit bereits früher mehrfach Meinungsverschiedenheiten hatte. Die Wahlen von Santa F6 sind die ersten, die unter der Re- gierung Castillos stattfinden, und die Radikalen haben sich bereits in ihren Protesttelegrammen, unter Uebergehung Castillos, direkt an Ortiz gewandt, was einem Mißtrauensvotum gegen Castillo gleichkommt. Da die Radikalen die stärkste argentinische Partei sind, darf man auf die künftige innerpolitische Ent- wicklung gespannt sein, da ein Konflikt zwischen Zentralregierung und Radikalen, den Ortiz stets zu vermeiden versucht hat, möglicherweise weitgehende ! Folgen haben könnte. Mit Maschinengewehren aus sranzösische Heimkehrer. Wie die Engländer ehemalige Bundesgenossen mißhandeln. -'S.» rid0enj ir SS keichserziehungsminister Rust hat für die staat. li^ Betreuung des Langemarck-Studiums den sstchsstudentenführer Dr. Scheel zum I n s p e k - |ei r des Langemarck-Studiums im Kflen, v- ssechsminifterium für Wissenschaft, Erziehung und 1 der tu;, Aksbildung bestellt Gleichzeitig wurde auch der Leone aj. ße er des Langemarck-Studiums, Dr. Gmelin, die Brii£| In Das Reichserziehungsministerium berufen. greift pruch ) Villkie, btt ls im F Vord ei^ er und 3°' । in n# Villkie übkl' NUN mti.tfl euiralifäh,ll fetär jju;g In Don Kl Ech nci| 5 schließ I ich Sorbit I !s Staate« am lefehr rtfernt doi Meng«, flensichbi! n Dashinz, essiert hin den Trihn, Dünkirchr, ■et sich mit Waren am Kinder b« f immt, un) >• sagen fönen Krievz. die Enirü- ■ esse, wo hen DM grauen ur) i fdtblüti| |t aus „bt- es. ES. Waqne" Bachen-, Ums" Di-'hiU'r-itzend- und°'sim°n- Bfcc -ne < -in- Wiederqobe ^•rnnhö her 1 Sinfonie von Brahms löste so I des Requiems durch den Münchener Lehrerge- Vichy protestiert gegen die Aufbringung her „Mendoza". Genf 22. Jan (DNB ) Wie auch Vichy gemeldet wird,' hat die französische Regierung im An- schluß an die Aufbringung des französischen Transportschiffes „Mendoza" durch em englisches Kriegsschiff in London Protest eingelegt. Gleichzeitig hat die französische Regierung an sämtliche amerikanischen Staaten appelliert unter Hinweis darauf, daß die Ausbnn- Portugal im Dilemma Bon unterem Dr. K.A.-Korrespondenten. ür die Zivilbevölkerung im egten französischen Gebiet bestimmt ge- wesen. Die Aufbringung der „Mendoza" werde auch denjenigen als öehre dienen, die noch an die Loyalität Großbritanniens seinem früheren Verbündeten gegenüber glaubten, sie werde auch den- enigen die Augen öffnen, die hofften, daß England es nicht wagen werde, die menschlichen Prinzipien, die es als Aushängeschild benutze, offen abzuleugnen. Der durch die britische Marine begangene Piratenakt treffe die französischen Frauen und Kinder. — Die „Pariser Zeitung" bemerkt, abgesehen davon, daß die Lebensrnittel und Arzneien dazu bestimmt waren>die Not und das Unglück lindern zu helfen, in die Eng- land Frankreich gestürzt hat, komme dem Fall „Mendoza" auch deshalb symptomatische Bedeutung zu, als er ein neuer Beweis dafür fei, wie wenig England daran denke, internationale Abmachungen zu respektieren. Es fei kein Wunder, wenn die Empörung über die neue Schandtat Englands auch 'n den südamerikanischen Staaten besonders groß sei. Was gebe England aber auf internationales Recht? Nichts! Was es heute im Falle ..Mendoza" dem Lande gegenüber antue, deren Männer ihm gut genug waren, den Rückzug bei Dünkirchen zu decken, werde es morgen jedem anderen Lande gegenüber wiederholen. Wenn es nach allen bisherigen Vorfällen nach Oran und Dakar, und nach der Bombardierung französischer Städte durch die Briten weiterer Beweise für die wirkliche Einstellung Englands Frank- reich gegenüber bedurft hätte, diese neuen Provoka- tionen vor Brasiliens Küste böten sie eindeutig. 5 fooi« 5 N N lanjijv Politik gestellt sieht. Portugal ist ein Teil des europäischen Kontinents, und es sieht den Zeitpunkt kommen, an dem es zu der politischen und wirt- chaftlichen Neuordnung des Kontinents durch Deutschland und Italien, Länder, zu deren Politikern System in der Politik des bedeutenden Staatsmannes S a l a z a r trotz großer Verschiedenheiten doch gewisse verwandtschaftliche Züge be- tehen, wird Stellung nehmen müssen. Es weiß aber zugleich, daß britische Rücksichtslosigkeit wie ein Schatten über Portugal in der Welt zer- treute. nur schwach verteidigte Kolonien und über Portugals Ueberseehandel hängt, solange der brtti- schen Seemacht nicht das Rückgrat gebrochen ist. Es wäre auch unklug sich zu verhehlen, daß weite Kreise der portugiesischen Intellektuellen mit ihren Sympathien im Lager der Feinde der Achse stehen, und daß auch unter denjenigen Portugiesen, die innerlich neutral sind, viele für Portugal in der Zukunft eine Stellung erhoffen, die es nicht zum integrierenden Bestandteil eines europäischen Kontinentalsystems, sondern — unter Umständen gemeinsam mit Spanien — zu einem Mittler zwischen diesem Kontinent und den Ländern jenseits des Atlantik, besonders in Südamerika, macht. Die Entscheidung über den Kurs, den Portugal im neuen Jahr einschlagen wird, aber wird Oliveira Salazar unbekümmert um gelegentliche Aus- brüche in der Presse selber fällen. Nicht umsonst hat er im ablaufenden Jahre seine Arbeit mehr und mehr der Leitung der auswärtigen Geschäfte gewidmet. Seine Sympathien und Antipathien hat dieser in Stille und Zurückgezogenheit wirkende Staatsmann bisher niemandem verraten. Er hat es im bisherigen Verlauf des Krieges verstanden, die Gefahren, die die englische Allianz mit sich brachte, zu vermeiden. Er hat durch eine vorsichtige, aber stetige Annäherung an das nationale Spanien die Früchte der im spanischen Bürgerkriege von Portugal verfolgten Politik geerntet. Sein Streben wird nach wie vor sein, eine Stellungnahme zu dem großen Konflikt, der über die Zukunft Europas entscheiden muß, hinauszuschieben. Er ist zu klug. Lissabon, im Januar 1941. Die letzten Feste sind verrauscht. Die Gäste aus Europa und Ueberfee sind abgereist, zuletzt die Freunde aus Brasilien, die sich noch am portugiesisch-brasilianischen Geschichtskongreß beteiligt haben. Die schöne, wohlgelungene Ausstellung in Belem am Tejo hat ihre Pforten geschlossen, man hat mit dem Einpacken begonnen und nicht lange wird es mehr dauern, bis die stolzen Pavillons abgerissen sind. Mit Liebe denkt das portugiesische Volk an das Jahr der Iahrhundertfeste zurück, die es trotz Kriegsnot und Kriegsgeschrei in fast ganz Europa in verhältnismäßiger Ruhe begehen konnte. Allerdings fehlte es auch nicht an bedenklichen Zeichen dafür, daß die Ruhe in dem Land, das im äußersten Südwesten Europas, den Blick meist über das Meer Hinweggleiten läßt und nicht viele Verbindungen mit dem alten Kontinent pflegt, leicht plötzlich und überraschend gestört werden könnte. Schon in der ersten Phase der Jubelfeiern ließ der Zusammenbruch Frankreichs aufhorchen. Der Fall von Paris, der Stadt, mit der persönliche Erinnerung und Vorliebe viele Portugiesen verbindet, erschütterte die Ruhe und den Gleichmut, Tausende von Flüchtlingen aus Holland, Belgien und Frankreich, die vor der Feuerwalze des deutschen Vormarsches ausgewichen waren, brachten den Ernst des Krieges klarer zum Bewußtsein und verliehen der Tatsache greifbarere Bedeutung, daß die siegreichen deutschen Heere am Bidassoa die Grenzen der Iberischen Halbinsel erreicht hatten. Dieser Unf'anb aber war zugleich Veranlassung dazu, daß der britische Alliierte — denn die portu- giesisch-englische Allianz ist bis heute noch nicht aufgehoben — das Netz seiner Blockade auch um Portugal enger zu ziehen begann. Nicht nur die Einfuhr aus fremden Ländern, sondern auch die Einfuhr der Erzeugnisse aus den eigenen Kolonien, ja selbst die Post zwischen den durch das Meer getrennten Teilen des Portugiesischen Imperiums wurden britischer Kontrolle unterworfen. Die deutschen Truppen am Bidassoa und die verschärfte englische Blockade sind für den nachdenklichen Portugiesen die sichtbaren Dilemmas, vor das sich die portugiesische Der Führer der Nationalsozialistischen Bewegung in den Niederlanden, M u s s e r t, wurde vom Reichsführer jf empfangen, dessen Gast er während seines Münchener,Aufenthaltes war Mustert besick- tigte in Begleitung des Reichsführers ff die ff- Porzellanmanufaktur in Allack bei München und andere Wirtschaftsbetriebe der ff Durch eine Kranzniederlegung an der Ewigen Wache ehrte Mustert die Gefallenen der NSDAP, und verließ München nach einem gemeinsamen Essen im Führerheim der ff. ♦ Heute trifft der ungarische Honvedminister, Vitez Bartha, auf Einladung des Chefs des Ober- kommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, zu einem Besuch in Deutschland ein. Er wird sich bis zum 25. Januar in Berlin aufhalten. Das Au-- ich bringen- wurde, M Europa innen bs- i dem wia» mos Hirt?) n über« ne üblichen [en. Lcch mg gelW DiertclM ibe zu-" ft besonder! enteile iW jungen, den ich (Europa iten aW lese find hn n. 3n J en vMIsl und rurt iahres. M 3 aller M erzehnl' it des Don Der norwegische Sozialminister Staatsrat Prof. Birger M e i b e 11, ber zur Fühlungnahme mit deutschen Stellen gegenwärtig in Berlin weilt, leistete einer Einladung der Nordischen Verbindungsstelle Folge. Buenos Aires, 22. Januar (Europapreß.) gtten werden in Argentinien, namentlich in den Pvvinzen, Wahlen abgehalten, ohne daß hinter- hei von den unterlegenen Parteien behauptet wird, be: — siegreiche — Gegner habe das Wähler- »{D n i 9 gefälscht ober habe, durch Anwendung PO- Gewalt, die Anhänger der unterlegenen Partei Itrorifiert, die Wahlen seien also nicht „frei" gnefen Wenn dann noch die siegreiche Partei be. res vorher an der Regierung war (wie das meiste s der Fall ist), so wird ihr von den unterlege- ne1 Oppositionellen vorgeworfen, die ganze Macht bt Regierungsapparates zur Unterdrückung der ®?iner mißbraucht zu haben. tarf) den kürzlich in der Provinz Santa F veranstalteten Wahlen für die Erneuerung ber Pnoinzregierung und der Deputiertenkammer ber D»oinz ergab sich bas gleiche Bild. Die Wahlen »rben von den Antiperfonaliften ge- w n n e n . die seit 1937 in dieser Provinz regieren ui» bereits damals, wenn die Behauptungen der O^osition zutreffen, nur durch Wahlmanöver an bi, Macht gelangt sind. Während des Wahlaktes fai es verschiedentlich zu Schießereien, die u. a. gin Tode eines angesehenen Radikalen, eines pen- jkiierten Generals der argentinischen Armee, führ- ftr Die Radikalen behaupten, daß die Regierungs- M fei ber Antiperfonaliften mit Hilfe ber Provinz- «oizei, die ber (gleichfalls antiperfonalistifchen) Re- glrung unterstellt ist. Terror gegen die Oppositio- w en ausgeübt und biefe in vielen Orten an ber General ber Flieger Lärzer würbe 50 Jahre Bruno Lörzer ist geborener Berliner. Seine Freund- fchaft mit Hermann Göring geht bis in bas Jahr 1911 zurück, wo beide als Leutnante Dienst im 4 Badischen Infanterie-Regiment Nr. 112 in Mühlhausen taten. Als ber Weltkrieg begann, trat Lärzer zur Fliegerei über und erhielt später als Korn- manbeur eines Jagdgefchwabers ben Pour le mente. Nach Kriegsenbe nahm Lörzer an ben Kämpfen im Baltikum teil und roibmete sich bann der Sportfliegerei. Nach ber Machtergreifung wurde Lörzer Oberst ber Luftwaffe, am 20 April 1938 Generalmajor unb am 1. Februar 1939 Kommandeur einer Fliegerdivision. Nach dem Sieg über Frankreich wurde er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und am 19. Juli zum General ber Flieger beförbert. Qichy, 22 Jan. (Europapreß.) Nach breimona- Herr abenteuerlicher Fahrt ist in Marseille ber Zimpfer „San Francisco" mit 35 aus Liverpool hiimk ehrenden französischenPassa- c r e n und etwa 3 0 0 demobilisierten fionzösischen Mar ineangehori gen em= fltuufen, die bei den auf den Antillen sta- fonierten Flottenteilen Dienst getan hatten. Die inrineangegörigen wurden von den Engländern — iot-n Fort de France auf Martinique kommend — oif See angehalten und nach Freetown an hrn p ft n f r it a n i f dj e St ufte Sierra gung und Beschlagnahme der „Mendoza" innerhalb der panamerikanischen Neutralitätszone erfolgt ist. Frankreich hat zum Ausdruck gebracht, daß dies eklatanter Anlaß dafür fei, die Respektierung dieser Neutralitätszone zu verlangen. Abgesehen von den völkerrechtlichen Erwägungen hat die französische Regierung sowohl gegenüber England als auch gegenüber ben amerikanischen Staaten das humanitäre Moment unter- strichen, da ber von dem britischen Piratenakt betroffene Dampfer Heil- unb Stärkungsmittel für Frauen und Kinder im unbesetzten Frankreich an Bord hatte. Aus oller Welt. General der Flieger Lörzer 50 Jahre all. Der neue viermotorige Langstreckenbomber F o ck e - W u l f - „K u r i e r" wird von dem Bodenpersonal mit besonderer Liebe gepflegt, denn ber Einsatz dieses aus seinen Weltrekordslugen bekanntgewordenen Langstreckenflugzeuges erfordert auch eine ständige Ueberroadjung jedes kleinsten Maschinenteils. — (Preste-Bilo-Zentrale-M.) Le westafrikanische K u st e Sierra Ikone verschleppt. Von Freetown wurden it weiter nach Gibraltar gebracht unb erst cch Wochen strengster Internierung wieder frei- e.assen. Als sie enblich glaubten, von Casa - i an c a aus mit ber „Chantilly" einen franzo- i|fjen Hafen erreichen zu können würben sie w i e- . rum von einem englischen Kreuzer ^gehalten unb nochm als nach G i b r a l ° i r in bie Internierung zuruckgebracht. Erst nach aiger Zeit wurde ihnen dann wieder gestattet oi| dem Gibraltar passierenden Dampfer „San fi-ancisco" in bie Heimat zurückzukehrew Die Heimreise dauerte volle drei Monate , rn 24 Oktober v I. war der Dampfer IN SeeI ge- Bangen An Bord ber „San Francisco befanben y auch bie Särge mit den Leichen zweier von IbTn Engländern g e t ö t e t e n F r a n z o e n hs Verwaltungsbeamten Tart und feiner Nichte x-ide fanden den Tod, als die „Chantilly au Liier See von einem englischen Kreuzer mi hi ftiaem Maschinengewehrfeuer be l eg t Jrbe obwohl dos Schiss fleftoppt batte. Sm ubn° war die „Chantilly" v a , l I g u n b e w a s s ne' ». d üaher selbst zur militärischen Vertechigung um Iniq. Stuftet den beiden Toten wurden'5 IHerfaU noch zwei PAonen verletzt, ein fiaup irnnn und eine Frau. Beide befinden sich noch in "üa Fronte au Travoil" schreibt, die Auibrrn- xnpder sronzösitchen Schisses durch den enalll-^n r tsstreuzer „Asturias" habe in ponz Frankreich kreditiqte Entrüstung bervorq rufen Stab bitannien wolle Frankreich ° ; l> un q e r n und d, S, ohne es militärisch beschuldiqen zu konnem d NN die Ladung des Schiffes sei a U s f ch l i e h l' ch Werten ber Reichsarbeitsführer hat ernannt zu Ar- imerifnbttsgauführern die Generalarbeitsführer. , . v v beo nan i, Rcf von Gönner, Arbeitsgau XXX und Paul rien lebenden Juden ie 0em2,. tzcppenrath Arbeitsgau XXXIII, den Oberst- anzeiger veröffentlicht 'lWvnis^I arteitssührer Herbert R i e st e r, Arbeitsgau XXIX. I - das J ' Neutral ^ung bö| e Dai^t juides für Homöopathie, des Bundes der Felke- ^vih, ßeieine zu Worte kommen. i!? fi Der Führer hat dem Reichs Minister Dr. Hjal- , liß nor Schacht zu seinem Geburtstag telegraphisch ^uiQiii'.. »tre Glückwünsche übermittelt. r,^ß ' steichsminister Dr Goebbels sprach auf einem (jp. jCrippenübungsplap des Heeres vor Offizieren, die ■°Q9 tnd kW zu einem Lehrgang zusammenberufen morden ^nter Wen, über die Erfolge der geistigen Kriegführung. ni^| siah den mit lebhafter Zustimmung aufgenomme» 1 ner Ausführungen dankte Generalleutnant Weisen- er L Dr Goebbels für den Vortrag und für die 3n m ledige Betreuung der Truppe durch das Reichs- " 'de L pi[jagant>aminifterium sowie die Reichspropaganda- sangverein und die Münchener Philharmoniker unter Oswald ft a b a ft a fowie eine Feierstunde im Residenztheater unter Mitwirkung des D u arte 11 oo i Roma vor. Die musikalische Leitung der drei Opernaufführungen hat Clemens Krauß, die Spielleitung Rudolf Hartmann. Die Bühnenbilder des „Falstaff" entwarf Ludwig Sievert, die zu „Don Carlos" und „Simone Boccanegra" Rochus ©liefe. Professor Amll t- Nach kurzer Krankheit verstarb im 43. Lebensjahr in Darmstadt der Vorstand des Instituts für anorganische und physikalische Chemie Professor Dr. Eduard Zintl. Seit 1933 an der Technischen Hochschule, hat er an ihr mit ungewöhnlicher Arbeitskraft als Lehrer, Forscher und Organisator gewirkt. Seine Erfolge haben feinen Namen über die Grenzen des Reiches hinausgetragen. Ein großer Kreis von wissenschaftlichen Mitarbeitern verdankt ihm Anregung und sichere Führung. Villach ehrt Paracelsus. Villach, die Vaterstadt des Arztes, Chemikers und Forschers Theophrastus Pa r a c e l s u s , wird anläßlich der 400jährigen Wiederkehr seines Todestages am Paracelfus-Hof eine Gedenkplatte anbringen lassen. Die Tafel wird Paracelsus zusammen mit seinem Vater, Bombast von Hohenheim, der 30 Jahre in Villach als Arzt wirkte, zeigen. Weiter hat sich der Besitzer des Paracelsus- Hauses dazu bereit erklärt, für eine würdige Ausgestaltung zu sorgen, so daß Villach am Tage des Besuchs von etwa 2500 Teilnehmern des Salzburger Paracelsus-Kongresses entsprechend vorbereitet sein wird. Münzen Alexanders des Großen in Bulgarien ausgegraben. In der kleinen bulgarischen Stadt Topolowo stieß bei Straßenarbeiten ein Arbeiter 15 Zentimeter unter der Erdoberfläche auf ein eichenes Faß, das bis zum Rande mit Goldmünzen gefüllt war. Fünf Münzen stammen aus der Zeit des Königs Philippus von Mazedonien. Auf der einen Seite zeigen sie ein Bild Apollos, auf der anderen Seite zwei Rosse vor einem griechischen Wagen. 53 weitere Münzen stammen aus der Re- gierungszeit Alexanders des Großen. Auf der einen Seite tragen sie die Inschrift „Alexander", auf der anderen „Alexander Basileus". Alle sind mit dem Hauvt der Pallas Athene und einer Figur der Nike geschmückt. Ein rNeleoril in Ost-Kafakslan niedergegangen. In Ust-Kamenogorsk in Ost-Kasakstan (Mittelasien) ist ein Meteorit niedergegangen. Zeugen sagten aus, daß sie eine sich mit größter Geschwindigkeit am Himmel bewegende Feuerkugel beobachtet haben — die Kugel war nur drei bis vier Sekunden zu sehen —, sie hinterließ eine breite, weiße, rauchige Spur. Es wurde weiter festgestellt, daß in Ost-Kasakstan geradezu ein „Regen" von Meteoriten niedergegangen ist. Mehrere Wissenschaftler befinden sich in der Gegend, in der man den Niedergang der Zümmelskörver vermutet. Veobachlung der Sonnenfinsternis in Sdwjel-Millelasien. In der Sitzung der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion sprach der Akademiker Fessen- k o w über die Vorbereitungsarbeiten zur Beobachtung der Sonnenfinsternis im September dieses Jahres in Sowjet-Mittelasien. Die totale Sonnenfinsternis kann im Raume zwischen dem Aral-See und der chinesischen Grenze beobachtet werden. Die Akademie beabsichtigt, 43 Beobachtungsexpeditionen mit über 200 Gelehrten dorthin zu entsenden. Die Hauptbeobachtungsstation wird in Alma-Ata, der Hauptstadt der kirgisischen Sowjetrepublik, errichtet. Zur Zeit werden von Ingenieuren 33 neue Beobachtungsgeräte gebaut, die zum erstenmal zur Verwendung kommen sollen. x Veränderte Reisewege. Japan ist infolge des europäischen Krieges ein Durchreiseland erster Ordnung geworden. Wer heute aus Mitteleuropa und Skandinavien nach Amerika will, reift über Sibirien, Japan uno den Pazifik. Ja sogar die Reise von Stockholm nach London geht heute über Japan! Während früher die meisten Reisenden, welche die Sibirische Bahn benutzten, durch die Mandschurei fuhren, fällt es heute auf, daß die Reisenden über Wladiwostok fahren und von dort zur See nach Japan kommen. Das bedeutet eine Verlängerung der an sich ichon langen sibirischen Reisestrecke noch um mehrere Tage, denn man fährt noch um den ganzen Amurbogen. Aber für die Reise durch Mandschukuo ist das mandschurische Visum Erforderlich und dieses wird den Reisenden erst an der (ostsibirischen) Grenzstation Mandschuli erteit. Aber das ist den Reisenden nicht sicher genug. Um sich ein Sitzenbeiben in Mandschuli, mitten in den ostsibirischen Steppen, zu ersparen, ziehen die meisten den Umweg über Wladiwostok vor. Die Japaner sind über diese Entdeckung bestürzt, da ihrem Schützling Mandschukuo auf diese Weise ein Strom von Reisenden verloren geht. Den Vorteil haben die Russen. Die japanischen Aus der Instandsetzung des Hausbesitzes durch öffentliche Stellen. Die Instandsetzung des Hausbesitzes muß auch in der gegenwärtigen Zeit durchgeführt werden, soweit sie notwendig ist, um den Verlust an Wohnraum und den Verfall von Gebäuden zu verhindern. Falls ein Hausbesitzer derartige notwendige Arbeiten nicht durchführen läßt, kann eine öffentliche Stelle, in der Regel b i e Gemeinde, die Ausführung der Arbeiten veranlassen. Dieses Recht bestand bisher nur für Gebäude mit mittleren und kleinen Wohnungen. Durch Gesetz ist es nun auch auf Gebäude mit großen Wohnungen sowie auf sämtliche Neubauten ausgedehnt worden. Leivesübung soll deutsches Brauchtum werden. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichs- sportführer von Tschammer und Osten haben für den NS.-Reichsbund für Leibesübungen und das Sportamt der NS.-Gemein- fchaft „Kraftdurch Freude" Arbeitsrichtlinien erlassen, um die Zusammenarbeit sicherzustellen. Beide dienen de Förderung der Leibeserziehung, sie unterstützen sich bei allen Maßnahmen. Als Arbeitsgebiet des KdF.-Sportamtes wird die ausreichende Versorgung aller Schaffenden mit Leibesübungen festgelegt. Der NS.-Reichsbund für Leibesübungen hat die Weiterentwicklung der Leibesübungen von den Grundübungen bis zur Spitzen- Behörden stellen deshalb in Aussicht, daß man demnächst auch das mandschurische Visum in Europa werde erhalten können. Fischerboot auf ein Wrack gestoßen. Im Hafen von Boston ist ein Fischerboot mit 23 Mann Besatzung auf ein halb versunkenes Wrack gestoßen und gekentert. Zehn Mann der Besatzung sind ertrunken. Die Ueberlebenden berichteten, ihre Kameraden hätten sich viele Stunden am Boot festgeklammert, bis sie, von der Kalte übermannt, untergingen. Ein seltsamer Eisenbahnunfalt. In der Nähe der nordspanischen Eisenbahnstation Br in c o la lösten sich von einem Güterzug an einer Steigung elf Wagen, darunter fünfP e t r o= leumtankwagen, die mit großer Geschwindigkeit in Rich tung auf die Ortschaft Zumarraga «rückwärts sausten. Die Bahnangestellten versuchten 1 die Wagen auf ein totes Gleis zu leiten, jedoch ' sprangen diese in einer Kurve aus den Schienen ' und stürzten die Eisenbahnböschung hinab, wo die Tankwagen zertrümmert wurden. Achtzig Tonnen Brennstoff ergossen sich über die Straßen der Ortschaft und gerieten in Brand. Das Feuer gefährdete besonders ein größeres Wohnhaus, in welchem elf Familien wohnten. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner vor den Flammen reiten. Aus San Sebastian wurde sofort ein Löschzug herbeiqerufen, der das Feuer bewältigen konnte. Das Wohnhaus wurde vollständig eingeäfchert. Ein blinder P a s f a g i e r , der sich in das Bremserhäuschen eines Güterwagens geschlichen hatte, ist bei dem Unglück ums Leben gekommen. N Reich. leistung und die Durchführung des sportlichen Wett- kampfoerkehrs übernommen. Jeder Betrieb, der eine Gefolgschaft von mindestens 100 Personen hat, kann eine Wettkampfgruppe aufstellen, die dem Reichsbund angehört. Der Reichssportführer hat als Ziel der na- i tionalfozialiftischen Volksführung bezeichnet, die Leibesübungen zu einem neuen Brauchtum des deutschen Volkes zu machen. Diese Ausgabe sei so groß, daß zu ihrer Durchführung der Einsatz aller sportlich erfahrenen und bereiten Kräfte erfolgen: müsse. Es müsse Grundgesetz sein, alle Kräfte frei zu machen für das Ziel: Das Volk in Leibesübungen, ßememfdia Wafer der Partei Der Stellvertreter des Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau, Stabsleiter Oberbefehlsleiter Simon) gibt im ersten Heft des „Sozialen Wohnungsbaues in Deutschland", der amtlichen Zeitschrift des Reichskommissars Dr. Ley, bekannt, daß der Apparat des Reichskommissars so klein wie möglich gehalten, dafür aber mit den besten Fachleuten des Wohnungsbaues besetzt werden soll. Das Ziel sei, schon zehn Jahre nach Kriegsschluß die erforderliche Zahl von sechs Millionen Neubauwohnungen zu erreichen. Innerhalb des Bauprogramms sei neben dem Bau von Eigenheimen und Kleinsiedlungen vor allem der Landarbeiterwoh- nungsbau zu fördern. Zu gegebener Zeit wird der Reichskommissar die für die Einweisung der [ Mieter notwendigen Richtlinien aufstellen, die immer von dem Grundgedanken ausgehen werden, daß mit der Zuweisung der Wohnung ein bevölkerungspolitischer Zweck verbunden ist. Für die R f ch t- preise der B a u la n d f l ä ch e n sind ebenfalls Richtlinien zu erwarten. Gelöst werden soll auch die Frage der Aufbringung der Kosten der Gemein- schastseinrichtungen. In diesem Zusammenhang wird mitgeteilt, daß auch die Errichtung der Gemein, schaftshäuser der Partei vorangetrieben werden soll. Das Gemeinschaftshaus der NSDAP, soll der Betreuung aller Volksgenossen dienen, sowie der Vertiefung des Gemeinschaftslebens in den Orts, gruppen. Im Gemeinschaftshaus müssen unterge. bracht werden alle Dienststellen der Partei, der Feierraum, eine kleine Gaststätte, die Gesundheits. station, der Kindergarten und die Sportanlage. Mit dem Bau der Gemeinschaftshäuser wird im Rahmen des Wohnungsbauprogramms sofort begonnen. Es soll zunächst in jedem Gau ein Musterbei. spiel eines solchen Gemeinschaftshauses geschaffen werden. In Fortentwicklung der Speisekammer hat der Reichskommissar die Frage des Volkskübl. s ch r a n k e s in Angriff genommen, da dieser das wirksamste Mittel im Kampf gegen den Verderb ist. Der Abstellraum in der Wohnung wird seine Ergänzung finden in der Möglichkeit, Kinder- wagen und Fahrräder in Zukunft ebenerdig zum Hauseingang unterstellen. Im Rahmen der Ge. ftaltung der Wohnung wird sich der Reichskommi- jar auch mit der bisher oft sehr unerfreulich gelösten Frage der Wohnungseinrichtung beschäsi tigen. Oie Bekämpfung von Preistreiberei. Der Reichsjustizminister hat die Staatsanwaltschaften ersucht, gegen Preistreiberei mit größter Beschleunigung und allem Nachdruck einzuschreiten. Die Preisv'orichriften wenden sich regelmäßig an den Verkäufer, den Vermittler und den Käufer, an den Betriebsleiter wie an seine Angestellten, an den Täter wie an den Teilnehmer. Von jedem mutz angenommen werden, daß er weiß, daß die Versov. sorgungsschwierigkeiten de? Krieges nicht dazu be- nutzt werden dürfen, um andere zu benachteiligen oder sich selbst Vorteile zu verschaffen. Auf Un. fenntnis des Verbots der Kriegswirtfchaftsverord- nung kann sich daher niemand berufen. Die Mehrzahl der Verfehlungen gegen Preisvorschriften wird von den Verwaltungsbehörden durch Ordnungsstra- fen geahndet. Haben aber die Preisbehörden den Antrag auf gerichtliche Verfolgung gestellt, weil sie eine Ordnungsstrafe in Geld nicht als ausreichend ansehen, so soll die Staatsanwaltschaft von der Befugnis, die Anklage vor dem Sonder- ge richt zu erheben, in der Regel Gebrauch machen, wenn mit einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr zu rechnen ist. Angesichts des Ern- ftes solcher Verfehlungen sind in Verbindung mit Geldstrafen empfindliche Freiheitsstrafen zu bean» tragen. Ferner ist zu prüfen, ob die Volksgemein, schäft durch ein Berufsverbot gegen den Täter zu j schützen ist. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Volksschädlingsverordnuna ist Zuchthausstrafe zu beantragen, in besonders schweren Fällen die Todes- strafe. Gegenüber gewissenlosen Preistreibern wich häufig die öffentliche Brandmarkung angezeigt sein. Hauvnchrifüeiier: Dr tfrtebri* Wtibelm Lange (Stelltiertietei öe» vaupnchri-tletierr Trust Blumschein, «eiaiftuortitd) 6t -BoiiH und Mder- Dr. Rr. W. Lange für da- Fe'i'-leion: Dr. Han» Thvriot; tu Stabi Gießen, Provm-, Wiri.ckim, il Sport: Tcn» B.um>che > Druck uno Verlag Brühl.che Unirecitai.Dturtetei PL Lauge ) 9. 8ertafl«etter Dr.-Ing. Erich Hamann Slnzeigcnle ter Han« Leck. Bern,»wo^i-ch ürden^nbaiider-tn-etaen-DbeodvtSümmei 9?r6. ^benke dran riTT 'Jbeine 1k. rrhald O LT* I bei jedem Schrift: Wl Sohlen • fflÄÄÄ .................. TI WlJMHlWWfiijilM ........ Tüchtiger Konrad Müller II im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: | Verkäufe Rind Lang-Göns, den 22. Januar 1941 kaufen. 0246 Kinzenbach 109. Die Beerdigung findet Freitag, den 24. Januar, nachm. l%Uhr statt. 361 D | Kaufgesuche | Danksagung. Wir suchen zum baldig. Eintritt Frau Elisabeth Göttin, geb.Forbach sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Die tiettrauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 22 Januar 1941. 354 D ahE Butoli Hilse Mr doß.hufehe'im Gebrauch so ausgiebig ist? Ja. das ist Tatsache. üanohnrcrhn Aber viel wichtjoer ist. das die-Kinder bei„t\ufe Ke”gedeihen MUSUulolu“ ,Hufek< hält die Verdauung in Ordnung und bewirkt eine stete Gewichtszunahme. Die Kinder werden aber nicht etwa dick und aufgeschwemmtsgndßfn MsWh. $ 1 t Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung bei engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in dieHei- matzeitung, den aieBenerAnzeiger Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die vielen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen .Veröe-Drucksechen bei Brühl, ScbulstrJ Ende Februar kalbend, zu oer- Verlobungs-Anzeigen iefert Brühl'sche Druckerei Wnoöet «uno zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 0253 an den Gießen. Anzeig. iof. gesucht 36?d Marburg. Lt. 40 Am 22. Januar verschied nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager (Beüt.Zbchc sowie gebraucht, gußeiserner Nessel i.Gest. z. verkauf. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 8mD Wäscherei- eiotichtung z. kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unt. 0249 an den Gieß. Anz. Peter Ohl, vonn. Gröde Gießen, Frankfurter Str. 17 für einige Stunden am Tage gesucht. seeD ^onöit SMm Blockstraße 9p. im Haushab für einige Bormitt.- Siunden gesucht 9t. MV. 5tord Hmst-Wessei- WaU 1 11. 358d Keine Ursprungs* sengnlsse, untern nur Zeugnis abldrtiften Dem Be verbungsick,reiben bei egen I — fifditbübei anDBewerbungsunrer agen müllen *ut Ber neibung von Verlusten ml der flüd ür Sunil n> I r. Han» Urtix / , i6.nmid)f i i R. W > i - ler Hou« ttl Ulmm*1 1940 41 inar und Ratsherrn, verschaffen dem Fünfundzwanzig, jährigen einen Ruf nach Portugal. Im Juni des Jahres 1484 traf er in Lissabon ein und erhielt von König Johann II. den Auftrag, ein Astrolabium herzustellen; dieses Meßinstrument, auch „Sternaufnehmer" genannt, war von Hipparchos (125 v. Ehr.) angegeben und von Ptolemäus und anderen verbessert worden und diente damals — Behaim brachte auch noch nennenswerte Aenderungen an — zur unmittelbaren Bestimmung der Lage und der Bahn der Sterne gegen die Ekliptik. Ferner be. renchete Martin Behaim Deklinationstafeln und soll, wie alte Chroniken berichten, im Jahre 1485 den Seefahrer Diego C a m auf einer Entdeckungsfahrt nach Westafrika begleitet haben. Von dieser Reise brachte er neue geographische Kenntnisse mit und empfahl dem König, bessere nautische Hilfsmittel und Instrumente in der portugiesischen Flotte einzuführen. König Johann II. folgte den Vorschlägen spürte bald den Nutzen und erhob Behaim wegen seiner vielen Verdienste in den Ritterstand. Bald darauf machte Martin Behaim eine neue Reise und ließ sich für längere Zeit auf der herrlichen Azorcninsel Fayal nieder. Er wohnte, m dem von fruchtbaren Feldern umgebenen Hauptort Aorta wo er Jobst Hurter, den Statthalter der flämischen Kolonie der Azoren (Habichtsinseln) kennen und schätzen lernte und schließlich zum väterlichen Freunde gewann. Noch im gleichen Jahre führte er dessen Tochter als Gattin heim. Gegen Ende des Jahres 1490 erhielt Behaim von feiner Vaterstadt Nürnberg den ehrenden Auftrag für den hohen Ratssaal eine künstliche drehbare' Kugel als getreues Abbild der Erdkugel zu fertigen, versehen mit allen neuen Landen, Meeren, Inseln und sonstigem". Freudig nahm er den Auftrag entgegen, denn einmal sah er seine lieben Geschwister wieder, und dann konnte er seiner Gattin die schöne fränkische Heimat zeigen. Mit Feuereifer ging er in den ersten Wochen des Jahres 1491 an die Arbeit. In seiner Werk'tatt stand ein kleines arabisches Modell, das er sich aus Portugal mitge- brackt hatte, das aber recht unvollkommen war Zunächst malte er eine große Weltkarte, in welcher er mit bewunderungswürdigem Fleiß alles berücksichtigte, was die Geographen alter und neu"r Zeit damals zusammengetragen hatten; manches konnte er durch Umfragen, manches aus eigenen Reisen dem Ärdeitsleben Kräfte entzogen werden, und vor allem soll auch nicht der Gedanke entstehen, daß nur einige die berufliche Förderung erleben, während andere draußen kämpfen und warten Aufgenommen in die Förderung sind vor allem auch ältere Arbeitskameraden, die zum Wehrdienst nicht mehr herangezogen wurden. Sie erhalten durch die Förderung in vielen Fällen einen einstweiligen Abschluß ihrer bisherigen beruflichen Ausbildung, also etwa die Meisterprüfung, Werkmeisterlehrgang, um dann sofort wieder im Arbeitsleben mit nunmehr größerer Verantwortung ihren Einsatz zu finden. Gerade von den Siegern des Berufswettkampfes beschwerter Laune bei der Sache, um das Publikum zum Lachen zu bringen, und es gibt hier in der Tat ein paar Szenen, die unwiderstehlich komisch sind. Das Mädchen Brigitte, das die meiste Aufregung veranlaßt, ist Leny Marenbach; sie macht- es hübsch, sieht ganz unschuldig aus, hat es aber ziemlich dick hinter den rosigen Ohren; ihre Rolle ist aus Angst, Frechheit und Verliebtheit gemischt: eine sehr bekömmliche Mixtur. Albert Matte r st o ck ist ein Windhund von Klavierspieler, der den Frauen den Kopf verdreht, ein stattlicher Hahn im Korbe. Harald Paulsen erbt mit einer halblauten Präzision den Diener Georg und mit ihm verdunkelungszett 24. Januar von 17.52 bis 9.16 Uhr. Gedanke, daß jedem einzelnen eine entsprechend seiner Fähigkeiten und Leistungen zuteil werden soll, unabhängig davon, welche wirt- müssen. Auch ältere Arbeitskräfte sind in die Förderung einbezogen. So heißt ein Film, der eben in unseren Orts- frauenschaften läuft. Er zeigt den Frauen an Den Phantasiegebilden solcher Art entstehen gelegentlich auf dem Theater und auch im Film lustige und unterhaltsame Situationen. Der 'Spielleiter Paul Martin und die Seinen waren jedenfalls in un- Führersrage durch die Deutsche Arbeitsfront beitragen werden. Damit hat der Reichsberufswettkampf feinen letzten Sinn gefunden. Er soll uns nicht nur alljährlich ein Bild vom Leistungsstand aller Schaffenden vermitteln, sondern vor allem auf beruflichem Gebiet auch die Voraussetzungen für die Forderung des Führers schaffen: „Jeden entsprechend seiner Leistung und seinen Anlagen auf den rechten Platz zu bringen." sicheriustellen. Der Verufswetlkampf — ein wichtiges Förderungsmittel. Trotz des Krieges und der dadurch bedingten Ein- werks sehen wir bei der Erntehilfe, bei der Aufmunterung der Rückgeführten überhaupt bei ion 5. I. v. Chr. Der Regenschirm ist, wie gesagt, jüngeren Datums, wenn auch schon um das Jahr 100 n. Chr. Juvenal bereits von grünen Schirmen spricht, die gegen den Regen „im nassen Frühjahr" getragen wurden. Urkundlich begegnet uns der Schirm als Regenschutz erstmals im nördlicheren Europa: Alleistet werden konnten, werden dann in eine neue Form einmünden. Die Begabtenauslese eine Vorbedingung für den Arbeitseinsatz. kleinen Städten und für ländliche, Bezirke Krankenhäuser mit Hilfe von Regierungszuschüssen errichtet und unterhalten werden. Um die mit der Volksgesundheit zusammenhängenden finanziellen Aufwendungen bei dem Fehlen umfassender Krankenkassen allgemein in mäßigeren Grenzen zu halten, ~ . v.. n-------- - - w - .. ■ wird ferner ein Festnreissystem für ärztliche Unter- lauft die neue Wochenschau, die schon ang.zeigt fuchungen und ein Preisstop für Medikamente ver-. wurde. __ nans inyriot* 3 fache '/dicht' uMrt jankanf 3510 gelb^lO.i L-e. dieser V en M- )nunQ tt. ;• eit, KiH. "erdig )L. en luch gelch. M brsh sich der arme Londoner Arbeiter Samuel Fox den Gedanken patentieren, die Schirmgestelle statt wie bisher aus dem teuren Fischbein aus Stahl her- zustellen: dieser Gedanke trug chnx über 6 Millw- nen Mark ein. . Unsere Urgroßmüter benutzten die riesigen „Familiendächer", unter denen wirklich, sofern sie nicht allzu kinderreich war, die halbe Familie Platz finden konnte, die Bäuerin zog mit dem roten Baumwollschirm zum Markt, in der Sommerfrische tat der biedere graue Leinen-Regenschirm m-it Eisenspche gute Dienste. Bei der Dame von heutzutage werden der Keulenschirm und der ,Knirps" schon wieder verdrängt vom letzten Schrei der Mode, dem „Stock- Z'tz .i«;- Kl! ■ifi "Herb,' ' ’ Äh - reiberei uafsQnn^ Et grityi' "öusshreilk-, eMig g I Käufer, p; ben, an jedem m* . He« A dazu k -1 enachteilio,. n. Auf t chaftsveroi! Die Med giften mir ^nungs'tt : ehörden he sestellt, m- als ousm altfchaft d? Sonder el Gebrolli le von niki )ts des En bintung r en zu bea ßolfsgemtb en Täterj jetzungen V ausstrafe i m die Tods reihern mir "gezeigt (ti: schirm". . . Aber möge der Regenschirm lang oder kurz fern, groß oder klein, verfertigt aus Seinen oder Seide, eines wkd sich niemals ändern: er wird nach wie vor die Fundbüros bevölkern, von seinen Besitzern verloren, stehen gelassen, vergessen oder verwech- felt, er wird sein und bleiben „ein in Gedanken , stehen gebliebener Regenschirm", wie ein um ihn 'herum geschriebenes Lustspielchen ihn so schön be- 1 nennt L. O. Hoch oben in den Schweiger Bergen und an den freundlichen Seen im Tal spielt die merkwürdige Geschichte um Dornottzen. Tageskalender für Donnerstag. Gloria-Palast (Seltersweg): „Rosen in Tirol". — Lichtspielhaus (Bahnhofstr.): „Was will Brigitte? — Oberhessischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters. Ortszeit für den 24. Januar. Sonnenaufgang 9.20 Uhr, Sonnenuntergang 17.54 Uhr. — Mondaufgang 6.16 Uhr, Monduntergang 15.21 Uhr. Mond in Südwende. M tatfAe M «Wtont Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wet- terau, Gießen, Schanzenstraße 18, Fernsprecher 2141 teilt mit, daß 14tägig montags, von 10 bis 12 Uhr vormittags, Sprechstunden zur Erfinderberatung Durchgeführt werden. Die Sprechstunden finden im ersten Vierteljahr des Jahres 1941 an folgenden Terminen statt: 5998D 27. Jan., 10. Febk., 24. Febr., 10. März, 24 Marz. Aus der Stadt Gießen. Feinsliebchen unter dem Regendach. Jetzt lernen wir wieder den guten alten Retzen- chirm schätzen. Gar so alt ist er zwar noch nicht, ein Bruder, der Sonnenschirm, ist wesentlich älter, »enn über ihn berichten bereits chinesische Urkunden des 11. vorchristlichen Jahrhunderts. Ein assyrisches Alabasterrelief aus dem Jahr 885 v. Chr. zeigt einen richtigen Klappschirm, wohl über Persien lernten ihn die Griechen kennen, von Denen ihn dann wieder die Romer übernahmen, so daß wir ergänzen oder berichtigen. In kaum zwei Jahren beendete er die Arbeit, die späteren Meistern, etwa Peter und Philipp Apian oder Gerhard Krämer, Vorbild wurde; sie zeigt die Hingabe eines Deutschen an sein Werk, seine Liebe zu Heimat und Volk und den Glauben an das Walten des Schöpfers, dem er „alles Tun und Lassen dankt." Neue Nachrichten von Entdeckungen ließen ihm keine Ruhe. 1493 kehrte er nach Portugal zurück, doch seine Begeisterung muß hier sehr gedämpft worden sein. Er sieht, wie die Menschen nur die Gaben der neuen Länder suchen: Perlen, Elfen- dein, Sklaven, Erdfrüchte, Farbstoffe und vor allem Gold. Er suchte den geistigen Gewinn, die Bereiche, rung des Innern, und wurde verlacht. Das Gold kam ins Land, wurde der Maßstab aller Dinge, und mit ihm, er ahnt« es, kam der Fluch, kamen Au^beutesucht und Elend. Er trat nicht mehr her- u „..... ___ ------- , v vor, blieb im Dunkel. Wir wissen nur, daß er in. und Wahrscheinlichkeit weit entfernt, aber aus Lissabon am 29. Juli 1507 mittellos starb. Ti. ««— Das japanische Wohlfahrtsministerium hat nach zweijähriger Prüfung der wichtigen Materie neue Vorschritten für Die Ordnung Der Beziehungen von Arzt unD Patient erlassen. Sie erstreben eine Der- Billigung Der Behandlungskosten und Der Medika- fuin, Der Bischof von Tours, beschenkte seinen ÄmtsbruDer von Salzburg im Jahr 800 mit einem Regenschirm, um „sein verehrungswürdiges Haupt vor Den Ergüssen Des Himmels" zu bewahren. Im Mittelalter kannte man an Stelle des Regen- schirms zunächst das Regentuch, (unsere Bauersfrauen schlagen noch heute die Röcke über den Kops, wenn sie unterwegs von einem Regenschauer überrascht werden), die in Nürnberg grün und weiß, in Hamburg schwarz getragen wurden. Ader bald schon trat der Regenschirm seinen Siegeslauf an, Denn in Paris hatte man Den mit Wachs waf- « gemachten Schirm, Den „Entoutcas", er,un- ie Stoffe, mit Denen Diese Schirme bespannt wurden, waren von verschieDener Art, Doch galten von jeher Die seidenen als Die vornehmsten. So schrieb Herzog Albrecht von Bayern einst an seinen in JngolstaDt stuDierenden Sohn: „Wenn Du fleißig bist unD gute Zeugnis nach Haus bringst, so kauf ich Dir ein taffetes RegenDach auf Die Vakanz.' Nach Kurfürst Max Josef soll bei Prozessionen und anderen öffentlichen Gelegenheiten als einziger einen „taffeten" Regenschirm getragen haben, die Minister und Adligen trugen leinene, Die Burger solche aus WachsleinwanD. . Im Jahr 1715 berichtet Das „Frauenzimmer-Lexikon": „... Eyn Schirm-Tach von Wachstuch, so an eynem Stängleyn Das Frauenzimmer über sich traget, um sich DaDurch wider Der Sonnenhitze zu bedecken. In hiesigen Landen aber (in Sachsen näm- Uch) brauchet sie das Frauenzimmer zur Regenzeit. Die Franzosen geben ihm Den redeten Namen und nennen es Parapluy." 1725 hatte sich Der Rügenschirm bereits so eingebürgert, Daß man ihn wohl Der Schlechtwettergestalt im Wetterhäuschen beigab. Der englische Schriftsteller Daniel Defoe war so begeistert von Diesem Wetterschutz, daß er ihn zum ständigen Begleiter seines „Robinson Crusoe" machte. (W i r kennen einen anderen Engländer, der ohne seinen Regenschirm kaum denkbar war: den Ml- nifter Chamberlain unseligen Angedenkens!) Im Jahre 1758 gab man in Londoner Kaffeehausern bei plöblichen Regengüfsen den Gälten Regenschirme mit. (Daran mag vielleicht Der Deutschamerikaner P Krüger gedacht haben, als er den Automaten erfand, der nach Einwurf eines 50-Psenmgltuckes einen Reaenfchirm aus Oelnaoier spendete.) Im Jahr 1773 wurde ein Reaensckttrm mtt Mikahletter erfunden, überhaupt erblickten in der zwü^n Hälfte des 18 Jahrhunderts die landerbarsten Schirrn-Er- finhungen das Licht der Welt: da gab es welche Mit einaedruckten Kalendern, mit Regenrinnen, mtt einaefehten Fensterscheiben, durch die man Ausblick haften kannte, und foaar einen, der mch^ tromte, denn er war von einem Kranz von Schwamm^en umgeben. h?e das Wasser auHnaen. Im Lahr 17X8 trug m-n in Ra^q m^he, 1789 gr"ne, 1791 ro e und P04 blaue Regenschirme. Im Jahr 1852 ließ nennt. Martin Behaim, Seefahrer und Kosmograph. Der 450 jährige deutsche Globus. Im Jahre 1491 stellte Martin Behaim im Auftrage der Stadt Nürnberg den ersten deutschen Globus her, der seit einigen Jahren im Besitz des Germanischen Museums ist. Die großen Entdeckungen im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts bedeuteten für Die europäischen Länder, nicht zuletzt für Deutschland, Umwalzun- gen und Neuerungen von ungeahnten Ausmagen. Neue Meere, neue Länder, neue Völker und neue Kulturen traten in unseren Gesichtskreis, gaben unserem Denken und Tun neue Ausgaben und Ziele. Wenn Die Deutschen an Den (SntDectungen sewf! kaum beteiligt waren, so haben Doch manche ihrer besten Köpfe durch astronomische nautische oder geographische Berechnungen und durch Erfindung brauchbarer Instrumente Den kühnen Seefahrern wertvolle Dienste erwiesen. Zu ihnen gehört als einer Der beDeutenDften der Kosmograph und fahrer Martin Behaim (eigentlich Boheim, Da seine Ahnen aus Dem Böhmischen stammten), Der den ersten deutschen Globus anfertigte. Als Hinrich der S°°!°hr°r. ein p°rtugi-si!ch-r Prinz der Das Zeitalter der Entdeckungen mit fei- nen Fahrten um Die afrikanische Westküste erntze- leitet hatte, um 1460 starb, lag Martin Behaim in Der Wiege. Der Knabe erhielt die besten Lehrer und ging von 1476 bis 1484 nach Wechsln und Antwerpen, „um Handelskunde zu betreiben Da er einmal Die Wetterführung des väterlichen Han- dekshauses übernehmen sollte Weit mehr fedoch zogen ihn Die Berichte Der ersten Entdecker an. Das berühmte „Calendanum“ .des Mathematikers R gio.montanus, Den er als Knabe m va erlichen Haufe kennengelernt hatte, war fein stete Begleiter, und die astronomischen Berechnungen d - selben konnten ihn begeistern; daneben bescha ttgte er sich noch mit Seefahrtskunde und mit dem Bau nautischer Instrumente. ~ Das eigene vielseitige Wissen und die guten Be ziehungen seines Vaters, des Nürnberger Patriziers Was Brigitte eigentlich will, ist mit wenigen Worten nickst zu sagen; man muß es sehen. Brigitte ist eine beschäftigungslose Modenzeichnenn, die eines Tages wegen rückständiger Mietzahlung aus ihrem möblierten Zimmerchen ausquartiert wird und in ihrer Not eine Stellung als Hausmädchen bei Generaldirektors annimmt. Da sie Dort überraschender, weise verschiedene Bekanntschaften erneuern kann. Die kurz zuvor unter anderen Voraussetzungen ge- schlossen worden waren, ergibt sich auf Der AbenD- gesellschaft, in Die Das Mädchen Brigitte hinein, geschneit kommt, ungefähr das, was die Ostmärker einen Wirbel nennen. Dieser Wirbel entstand aus einem Theaterstück von Martin D o e r h o f f ; das Drehbuch schrieben Dr. Emil Burri und Peter Franke. Das Ganze ist zwar von Wirklichkeit (Sine Der wesentlichsten Ausgaben Des So- < berusungen auch in Den Dienststellen des Reichsbe- Gemeinschaftsabenden in anschaulicher Weife Den üolftoates ilt Die Bea^bienforDerung Auf rufswettkampfes ist Die Arbeit an Der Siegerfor- Rie eneinfatz Der Frauen m Den letzigen K g D e m^ Gebiete t tt im^ natS Deiung nicht zum Stillstand gekommen. Die Karne- jähren. Der Film fesselt vom ersten bjs Zum letzten DeulM>IanD fe^bft im0#riicge°ein ^tillftanD roden und Kameradinnen, die nicht anderweitig Bild. Wir sehen die Frau m den Fabriken^s ein Elett und Förderung Berufsbegabter verpflichtet wurden, führten ihre Ausbildung fort, Briefträgerin als Eisenbahn- und Straßenbahn. finD Die VorausleMng für Den gewaltigen und es wurden ihnen wie bisher die entsprechenden | schoffnerin, überall an den NSV-Stellen, ob dies fcbe11seinfaDK,aUöerjeund befonoers nach Mittel zur Verfügung gestellt. Ein erheblicher Teil nun in der Heimat, m ^n besttzten Geb. ten oder Dem Krieae erfolgt > der Sieger und Siegerinnen hat inzwischen die im Warthegau ist. Unermüdlich und nut großer • 7J-19L V9ir* ist her Schule verlassen und ist entweder in Dienstver- Objektivität hingegeben an die gestellte Aufgabe Kernstück Des deutschen Sozialstaates> ift Der genommen worden, oder konnte sich selbst und immer zur rechten Zeit mit einem freund ichen 'e, daß federn einzelnen eine Ausbildung k'^rst^^eruflichen Einsatz suchen. Lächeln zieht sie in diesem Film an unseren Augen chend feiner Fähigkeiten und Leistungen zu- ' vorbei, so wie wir es oft im Alltag selbst feststellen »d°n soll, unabhängig bavon melje mitt; »er lörberung. • tonnen, Die Jugendgruppen »es Deutschen Fronen. schon uns«* lärun # B.«? ’ veri. Sie i Prospekt'^ ir Steuer iltsredit ^Chemnit^ M iteit, «!>L ®1“S‘2Ä HSükÜAk» ste» S'< piserkcit,Veh iährten md W'6 llen LxB ld-^ * ibr « löt 401' , wird eine w*«**«.» —-n------ ।----- « « , 1v-> • o-1 —— .. Kernstück des sozialistischen Deutschland gehören, |i^er, in dem sie bisher auf eine Forderung rech- unD Die Vorarbeiten, die von Der Dienststelle Reichs- nßn konnten. Neue Aufnahmen hl Die Förderung mente sowie eine l .. landwirtschaftlichen Gebiete. ------- „ Nischen Städten kommt tzegenwärtig etwa ein Arzt auf 500 Einwohner, während Die Verhältniszahl für Die landwirtschaftlichen Gebiete ungefähr 1:4000 lautet. Hier greifen die neuen Bestimmungen ein, indem sie eine entsprechende Lenkung Der Nieder- laffuna der Aerzte und vor allem Die Anweisung ---------- - - - - . - unmöglich, hier alles aüfzuzählen, was Vordergrund stehen müssen, sind Doaj lajon letzt die bciß sie nach Dem Wehrdienst durch entsprechende an (x^s -^ulick'em und Lehrruc>'"m bl"t?t. kommenden Sozialaufgaben umrissen worden, sei es | Uebergangsbestimmungen wieder in Den Studien- .fe eg möglichst vielen Ortsfrauenschaftsleiterin, der Bau von Arbeiterwohnungen, die Schaffung abschnitt eingcglieDert roerhen, Der ihrer Ausbil- vergönnt sein ihren Frauen durch diesen Film einer umfassenden Altersversorgung oder ein gründ- bung entsprechen wird. Die wirtschaftliche Unter- frönen Abend zu bereiten. Gfs. lich durchgearbeitetes Berufserziehungswerk. Ebenso ftüöung durch die Dienststelle Des Reichsberuiswett- emen ’^on.cn A * ausgebaute Begabtenförderung 3um Kampfes ist ihnen ungeschmälert in dem Umfang jp^jnininiol^r (y orfl JOe I t • nO»,nren "" r:.: ^Denina red)- . Dollendung feines 72.Lebensjahres und die Vorarbeiten, Die von der Dienpiieue nßn konnten. Reue Aufnahmen nt Die Forderung starb in Berlin Der Kunstmaler Georg Heil, berufswettkampf feit Jahren auf Diesem Gebiet ge- haben während Des Krieges nur wenige erjolgm besonders durch feine Bilder aus der hessischen können. Nicht ohne zwingenden Grund sollen legt, aeimat bekannt geworden ist. Heil war der Sohn öt-xHo »«Hnnon merhen. und öurd) |eine humorvollen Illustrationen beliebten Malers Gustav Heil. Seine Ausbildung genoß er in Der Kunstakademie Berlin und Weimar. Er wirkte längere Zeit als künstlerischer Letter an Den Staatstheatern in Berlin, um sich Dann nach Aufgabe Dieser' Tätigkeit wieder voll unD ganz Der LanDschastsmalerei zu wiDmen. Besondere Erfolge hatte Heil auf den großen Kunstausstellungen in Berlin durch Ankauf einer Anzahl seiner schönsten Silber Durch Den Berliner Kunstverein. Als gebürtiger Schlitzer lockte ihn immer wieder Die oberhessische Heimat mit ihren schmucken Dörfern und Den boDenftänDigen Fachwerkhäu ern, mit ihren WälDern und Feldern. Durch Jahrzehnte kam er in jedem Jahr hierher und fand hier seine herrlichen Motive. So besitzt Schlitz eine große Samm- lunn feiner m" inbrünfti^r Hpimatlieb» und flauem künstlerischen Geist und Gemüt geschaffenen Bttder. Die Stadt Gießen ließ durch die Künstlerhand Heils eine Anzahl ihrer schönsten alten ftäbte- baulichen Motive im Bilde festhalten, um sie Damit Der Nachwelt zu überliefern. Georg Heil war ein mit allen hohen Eigenschaften eines deutschen Malers begnadeter Künstler. Er war eine Person-l lichkeit. die insbesondere durch ihren einzig dastehenden geistvollen Humor — der in seinen in stattlicher Anzahl hinterlassenen, mit großem zeich-, nerischen Können ausgeführten humoristisches, Zeichnungen seinen produktiven Niederschlag gefun-1 den hat — bei jedem, der mit dem Menschen Heil in Berührung kam, einen unvergeßlichen Eindruck hinterließ. 25 v. H. Ersparnis durch Mahlen des Tees. Zn diesen Tagen erhalten alle Haushaltungen eine Teezuteilung. Schon vor einem Jahr stellte die Dersuchsstelle für Hauswirtschaft des Deutschen Frauenwerks in Leipzig auf Grund von Untersuchungen fest, daß durch eine feinere Mahlung des Kaffees eine Ersparnis von etwa 20 v. H. erzielt werden kann, ohne daß der Geschmack oder andere Eigenschaften, wie Koffeingehalt, Schwärzung und Extraktgehalt, eine Einbuße erlitten. Es lag der Gedanke nahe, ähnliche Versuche bei Teeaufgüssen durchzuführen, da im Gegensatz zu den Kaffeebohnen die Teeblätter nicht gemahlen, sondern im allgemeinen unzerkleinert gebrüht werden. Um festzustellen, ob durch das Mahlen des Tees eine Ersparnis erzielt werden kann, wurden Teeaufgüsse verschiedener Konzentrationen von unzerkleinerten und gemahlenen Teeblättern hergestellt und eingehend untersucht, wie Geschmack-, Extrakt- und Teingehalt oder die Farbe des Aufgusses sich verändern. Als Methode wählte man Brühen und Filtern. Der Geschmack der Aufgüsse wurde durch eine Reihe von Personen, darunter mehrere Teeprüfer einer Leipziger Großhandelsfirma, geprüft. Durch diese Geschmacksproben konnte eindeutig fest- gestellt werden, daß sich durch das Mahlen des Tees eine Ersparnis von 25 bis 50 v. H. erzielen läßt. Dabei ist der von gemahlenem Tee hergestellte Auf- guß dem aus unzerkleinerten Blättern bereiteten geschmacklich mindestens gleichwertig, wenn nicht besser. Dieses Ergebnis wurde bei allen erprobten Teesorten erzielt. Der Unterschied in der Aufgußmethode war geschmacklich nur sehr 'schwer festzustellen. Einmal schmeckte der Filteraufguß besser, ein andermal der Brühaufguß. Im allgemeinen schien die Filtermethode einen etwas kräftigeren Aufguß zu liefern. Die Aufgüsse wurden aus ihren Extrakt, und Koffeingehalt untersucht, wobei fest- gestellt wurde, daß 9 Gramm gemahlener Tee denselben Extraktgehalt wie 12 Gramm ungemahlener Tee erzielen, also eine Ersparnis von 25 v. H. Auch die Mesiunq der Lichtdurchlässigkeit als Maß für die Farbe des Tees zeigte dasselbe Ergebnis: eine Ersparnis von über 25 v. H. durch Mahlen. ♦ * Von der Universität. Die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden an unserer Universität findet am kommenden Samstag, 25. Ja- nuar, pünktlich um 11 Uhr, in der Großen Aula st-tt Aus der engeren Heimat. Tödlicher Sturz im Bergwertbetrieb. Lpd. Wetzlar, 22. Jan. In einem Grubenbetrieb bei Breitenbach stürzte der als Häuer beschäftigte 20 Jahre alte Bergmann Heinrich Karl Freund aus Niederlemp (Kreis Wetzlar) etwa 70 Meter tief ab. Der junge Mann fand dabei den Tod auf der Stelle. Landkreis Gießen. * L o l l a r, 22. Jan. Der Geflügelzucht- verein Lollar veranstaltet am kommenden Sonntag eine Geflügelschau. Weit über 100 Tiere verschiedener Rassen und Farbenschläge wer- den den Besuchern vorgeführt. Mit der Ausstellung ist eine Lehrschau über „Richtige und falsche Geflügelhaltung und Fütterung" verbunden. * Daubringen, 23. Jan. Der Rottenführer i. R. Georg Heinrich Walther von hier begeht am morgigen Freitag, 24. Januar, in voller Gesundheit und Frische seinen 7 5. Geburtstag. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar # Mainzlar, 22. Jan. Am Samstag hielt der hiesige Männer-Gesangverein bei Gastwirt Wilhelm Müller seine Jahresversammlung ab. Der Vorsitzende Ludwig Fuchs erstattete einen kurzen Bericht über das abgelaufene Jahr. Anschließend folgte durch den Rechner Wilhelm Sommer die Rechnungsablage. Als Rechnungsprüfer wurden die Sangesbrüder August Kern und Heinrich genden die Tabellen der einzelnen Staffeln zu be, DfB. VfB. Um. packende Spiel der Künstlerschar fand reichen Beifall. SJl.-'fpOTt 0 Punkte. Staffel VII: Treffer, der den Sieg der Watzenbarn-Steinberger darstellte. Fauerbach 6 Sn, 10 P.; Assenheim 5 Sp., 9 P_; Rieder-Florstadt 6 Sp., 6 P.: Ober-Mörlen 6 Sp., 6 P.; Friedbera 6 Sp., 5 P.; Bad-Nauheim 6 Sp., 2 P.; Ober-Wöllstadt 6 Sp., 2 P.; Staffel VIII: Staffel VI: Butzbach I. 3 Sv., 6 P.; Rieder-Weisel 2 Sp., 2 P.: Wölfersheim 2 Sp., 2 P.; Butzbach II. 3 Sp., Das Spiel wurde von Kaletsch, Sportv. 05 Wetzlar, zur Zufriedenheit beider Parteien geleitet.. Die Jugendmannschaft der Spielog. 1900^Gießen trat zum Bannmeisterschaftsspiel gegen die Jugend von Watzenborn-Steinberg in Watzenborn-Steinberg nicht an. Fußball im Dann 116. Die Spiele um die diesjährige Bannmeisterschaft wurden mit etwa 45 Mannschaften begonnen. Leider war es manchem Verein nicht möglich, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Daher kommt es, daß in einzelnen Stoffeln (es sind insgesamt 8) die Zahl der Mannschaften stark zusammenge- schrumpft ist. Leider mußten auch einige Mannschaften wegen groben Verstoßes gegen die Disziplin ausgeschlossen werden. Nachdem die Vorrundensviele inzwischen beendet sind, ist es interessant, im Fol- trachten. \ Staffel I: Leihgestern I. 5 Spiele, 10 Punkte; Heuchelheim 5 Sp., 4 P.: Großen-Buseck 5 Sp., 2 P.; 5 P., 4 P.; Großen-Buseck 5 Sp., 2 P.; Gießen 5 Sp., 2 P. Staffel II: In dieser Staffel sind durch verschiedene stände mehrere Mannschaften ausgeschieden. Stein, bad) und Alten-Buseck tragen hier das Rückspiel als Entscheidungsspiel in Wieseck aus. Staffel III: Ließen erhält einegroßelurnerischeVeranstaltvng Am 9. März Vorrunde zur 2. deutschen Kriegsmeisterschast im Bereichsmannschastskampf der Turner. stellte die Kamercck>schaft 7 Gruppen. Im Wettbewerb des Kreisverbandes kam die Kameradschaft an die achte Stelle. Bestschießender innerhalb der Kameradschaft blieb der Kamerad Karl Sern II. Die im vorigen Herbst durchgeführte Sammlung für Kyffhäuserwaisen erbrachte 67,30 RM. Den im Felde stehenden Kameraden wurde die ,Lteichs- kriegerzeitung" und als Liebesgaben Rauchwaren zugesandt. Die Jahresrechnung, vom Kassenführer D e r n vorgetraaen, zeigte einen nennenswerten Ueberschuß. Als Kassenprüfer für 1941 wurden die Kameraden Konrad Frey und Wilhelm Schmitt bestimmt. Mit der Mahnung an die Kameraden, in der Kriegszeit fest zusammenzustehen und jeder an seinem Teil zum Endsiea beizutragen, schloß der Kameradschaftsführer den Appell mit dem Sieg- Rodbeim 3 Sp.. 4 P.; Grob-Karben 3 Sp., 4 P - ’ Ä m 3 Sp.. Oer Bere'ch Hessen bei den Heichswettkcimpfen in Kassel. Der NSRL.-Bereich Hessen war an den Reichs- wettkämpfen der 120 deutschen Nachwuchsturner in Kassel mit zwei Turnern beteiligt. Anton Kaiser vom Tv. 1846 Gießen (z. Z. bei der Wehrmacht) erzielte in den Pflichtübungen 77, in den Kürübun- gen des Zehnkampfes 87,5 Punkte. Mit zusammen 164,5 Punkten linden wir ihn in der Ranafolge auf dem 27. Platz. Georg Neumann vom Tv. Westuffeln erreichte 132,5 Punkte. Bezirkslehraang für Jugend- und Tiachwuchsturner. und Jugendübungsleller in der Langemarck-Schule in Gießen. Das Fachamt Turnen im NS.-Reichsbund für Leibesübungen führte am vergangenen Sonntag in feiner Lehrgangsreihe den zweiten Lehrgang, der von 31 Teilnehmern aus 17 Vereinen besucht war, durch. Nachdem im ersten Lehrgang Ordnungsübungen, Körperschule, sowie Gerät- und Boden- Übungen in den Grund- und Spielformen durchgenommen worden waren, stand die Lehrgangsfortsetzung im Zeichen der Uebunasverbindungen auf den verschiedenen Uebungsgebieten. Der Lehrgangsleiter, Bannfachwart Paul, erreichte auch diesmal auf Grund meisterhafter, formenreicher und vielseitiger Uebungsgestaltung bei den Teilnehmern freudigen Einsatz. Im Februar findet eine Fortsetzung der Lehr- gangsarbeit statt. Hell auf Führer und Vaterland. + Grünberg , 22. Jan. Am Dienstagabend fand in der Turnhalle die fünfte Veranstaltung des Grünberger Feierabendringes statt. Gegeben wurde das Schauspiel „Rheinsbera" von Friedrich Forster, das als Gastspiel der Rhein- Main ischen Landesbühne zur Aufführung 2 Punkte. Wiibelm-Wodaege- einige Mc mschasten ...... v .___... __,, o ausgeschieden. Hungen und Grünberg tragen hier gelangte. Die Veranstaltung war gut besucht, das ihr Rückspiel in Grünberg als Entscheidungsspiel v— £—* aug- Das Vorspiel gewann Grünberg 2:1. Teutonia-Watzenborn-Steinberg Biffenberg L — „Teutonia" Watzenborn-Steinberg 2:5 (1:3). Zum weiteren Kriegsmeisterschaftsspiel weilten die Watzenborn-Steinberger am Sonntag beim F.C. Bissenberg. Die Platzmannschaft hatte sich anscheinend sehr viel oorgenommen. Mit ungeheurem Eifer begann sie das Spiel und drückte die Gäste in ihre eigene Hälfte zurück. Bereits in der 6. Minute hieß es denn auch 1:0 für die Platzmannschaft. Dann waren aber die Watzenborn-Steinberger im Feld- spiel ein ebenbürtiger Gegner. Immerhin dauerte es 20 Minuten, bis Mittelstürmer Brückel zmn Ausgleich einschoß. Derselbe Spieler brachte kaum zwei Minuten später die „Teutonen" in Führung. Einige Minuten vor Halbzeit schlug Harnisch den einheimischen Torhüter zum 3. Male. Nach ^Halbzeit war zunächst die Ueberlegenheit der Einheimischen drückend. Die „Teutonen" vertei- digten geschickt und überstanden diese Vi-stündige Drangperiode mit nur einem weiteren Derlusttres- fcr. 3:2 stand nun die Partie. Dann aber gingen die Gäste zum Angriff über und gestalteten das Spiel bis zum Schlußpfiff überlegen. Eine große Partie lieferte Mittelläufer Hedrich, der immer und immer wieder seinen Sturm vorschickte. Harnisch, der sich ebenfalls restlos einsetzte, gelang nach gutem Zusammenspiel des gesamten Sturmes ein weiterer Gießen steht vor einem großen turnerischen Ereignis, das in feiner Bedeutung alle früheren großen turnerischen Veranstaltungen übertreffen wird. Wir erinnern uns der spannenden Mannfchafts- kämpfe, die der frühere Turngau Hessen mit benachbarten Gauen in unserer Dolkshalle durch- I führte. Diesmal geht es um mehr, nämlich um eine R e i ch s v e ra nft a l t u n g des Reichsfachamtes Turnen im NSRL. Die 2. Deutsche Kriegs- Meisterschaft im Bereichsmannschafts- kampf der Turner, die in Vorrunde, Zwischenrunde und Endrunde durchgeführt wird, findet in den Dorrundenkämpfen der vier Bereichsgruppen (je vier Bereiche) am 9. März ihren Auftakt. Eine der Gruppen, in der die Bereiche Mitte, Südwest, Mittelrhein und Hessen gepaart sind, trägt den Vor- kampf im Bereich Hessen aus. Die Bezirksführung des NSRL.-Bezirks Gießen, mit der Vorbereitung der Veranstaltung beauftragt, wird diese in Gießen durchführen. Neben Gießen sind Berlin (Bereiche Ostpreußen, Brandenburg, Sachsen, Württemberg), Hagen (Bereiche Pommern, Nordmark, Niedersachsen, Westfalen), Straßburg (Bereiche Niederrhein, Baden, Bayern, Ostmark) die Austragungsorte der Vorrundenkämpfe. Die Bereichs- gruppe, die in Gießen turnt, darf als besonders stark bezeichnet werden, jedenfalls steht es schon fest, daß vor allem Mitte, Mittelrhein und Südwest in ihren Mannschaften Turner aufweisen, die zu der deutschen Spitzenklasse zählen. Wir wollen hier nur die Leunaer Krötzsch und Müller nennen, die zu den ersten Anwärtern auf den deutschen Meistertitel bei den Deutschen Gerätmeisterschaften am 2. Februar in Karlsruhe zählen, oder den jungen Jakob Kiefer von Bad Kreuznach, der am vergangenen Sonntag bei den Reichswettkämpfen der Nachwuchsturner in Kassel Reichssieger wurde, ferner den Speyerer Helmut B a n tz, der in Kassel den 3. Platz belegte: Auf alle Fälle steht fest, daß wir am 9. März in Gießen nach langer Zeit wieder einmal den hohen Stand deutschen Gerätturnens sehen können, dargestellt von ersten Kräften der deutschen Reichsklasse. Die Siegermannschaft des Gießener Wettkampfs und die an zweiter Stelle stehende Mannschaft werden an der Zwischenrunde, die am Karfreitag in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften in Greiz und Mannheim zum Austrag kommt, um die Teilnahmeberechtigung am Endkampf kämpfen, der am 27. April mit vier Mannschaften stattfindet. Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß wir von den Bereichen der Gießener Vorrunde einen in der Endrunde wiedersehen werden, wo er sich vielleicht sogar bis zur Meisterschaft durchkämpfen wird. Auch das ist ein B"weis mehr dafür, welche Bedeutung der Gießener Veranstaltung beizumesien ist. Umwege -es herzens Boman von H.H. Hansen Copyright by Prometheus «VerUg Dr. Eich acker • Gr oben teil 6. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Ein Mann, eine Frau und drei Kinder wurden hereingeholt. Sie sahen alle etwas verängstigt aus. Bruchhausen redete sie gemütlich an: „Nur keine Aufregung. Zunächst noch einmal: Wer sind Sie?" Koch, Gustav Koch, Kohlenhändler in Nowawes. Meine Frau Anna, meine Kinder Peter, Fritz und Käthe. Ich bin dreiundvierzig Jahre, meine Frau einundvierzig, die Kinder: Peter vierzehn, Fritz dreizehn und Käthe elf." „Wer von Ihnen hat die Leiche zuerst gesehen?" „Das war Fritz. Sag mal dem Herrn Kommissar, wie das war." Der Vater schob seinen Jungen vor. „Ich kam die Schneise herunter. Ich wollte mir einen Stock suchen. Da lag der Mann da im Gras. Ich dachte er schläft. Dann sah ich das Blut und habe geschrien und bin schnell fortgelaufen. Und dann kam Vater und sah sich den Mann an. Mutter ist gar nicht hingegangen." „Schön, mein Junge. Haben Sie", Bruchhausen wandte sich zu dem Kohlenhändler, „oder jemand von Ihren Angehörigen den Toten angefaßt?" Der Mann wehrte ab. „Wie werden wir denn, Herr Kommisiar. Wir wissen doch Bescheid aus der Zeitung, wie man sich in solchen Fällen verhalten muß." Bruchhausen erfuhr von den Leuten nur noch, daß der älteste Junge mit der Frau zum Dorfe gelaufen war, während der Vater mit den andern Kindern etwa dreißig bis vierzig Meter von der Leiche entfernt stehenblieben. Dis zum (Eintreffen des Gendarmen mit feinem Begleiter war niemand mehr vorbeigekommen. Der Gendarm bestätigte, daß er kurz vor elf Uhr von Frau Koch ausgesucht und zu dem Mordplatz geschickt worden sei. Er habe den stellvertretenden Gemeindevorsteher aufgeforbert, mitzukommen und fei zum Tatort geeilt. Dort habe er nur die Hand des Toten angefaßt, ihm einen Spiegel vor den gehalten und geglaubt, den Tod feststellen zu können. Der ihn begleitende Dauer sei als Wache zurückgeblieben, während er nach Berlin telephonierte. Der stellvertretende Gemeindevorsteher erklärte bestimmt, daß niemand vor dem Eintreffen des Arztes den Toten angefaßt habe. Leider fei es ihm nicht möglich gewesen, die nach und nach hinzukam. wenden Ausflügler und Dorfbewohner in genügen- dem Abstand zu halten, aber näher als zwei Meter fei niemand herangekommen. Noch während der Vernehmung des Mannes traf der Staatsanwalt mit feinem Begleiter aus Berlin ein. Doktor Fecht ließ sich von dem Kriminalrat kurz die notwendigen Angaben machen. „Diel war bisher nicht festzustellen. Mord liegt einwandfrei vor. Der Tote ist aus größerer Entfernung erschossen worden. Das Geschoß habe ich mit der Waste des Erschossenen, einem Drilling, nach Berlin geschickt. Wir fanden es etwa dreißig Meter hinter dem Toten. Es ist deformiert, sicher durch den Aufschlag auf den Halswirbel, und hat sich dann in den Aeften eines Strauches gefangen. Es lag zwischen ihnen auf dem Boden." Doktor Bruchhausen sah auf seine Notizen. „Der Ermordete ist der Kapellmeister vom Operettentheater des Westens, Ralf Kühlitz. Soweit ich bisher feststellen konnte, ist er unverheiratet und vier- zig oder einundvierzig Jahre alt. Die Jagd hier hat er feit acht Jahren zusammen mit dem Fabrikanten Koßmann gepachtet. Eine alte Jagdhütte haben sich die Pächter neu Herrichten lassen und zum gelegentlichen Uebernachten benuht. Ich habe die .Hütt» nur llüchtig durchgesehen. Besonderes tft nicht festzu- steten." Dann berichtete Bruchhausen über die Auffindung der Leiche, die Maßnahmen des zuständigen Gendarmen, den Befund des Arztes und die Aussagen der Familie Koch aus Nowawes. „Und haben Sie schon eine Kombination?" Staatsanwalt Doktor Fecht sah ihn prüfend an. Kombination? Nein. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, daß ein Wilderermord vorliegt. In der Gegend ist zwar seit Jahr und Tag so etwas nicht mehr vorgekommen, aber gewildert wurde immer noch. Der Kreis der dafür in Frage kommenden Personen ist klein. Trotzdem habe ich in Berlin Anweisung gegeben, sofort eine Überprüfung der persönlichen Derhältpisse des Ermordeten vorzuneh- msn. Dielleicht ergaben sich dabei weitere Anhaltspunkte, die. ich jetzt nicht wissen kann. Der hiesige Gendarm und seine Kollegen aus den Nachbarorten liefern mir eine Liste aller Personen, die im Der- dacht des Wilderns stehen. Für die nötigen Haussuchungen habe ich bereits aus Berlin die erforber« lichen Kräfte angefordert. Sie können jeden Augen, blick eintreffen." Beide schwiegen einige Minuten. Dann erhob sich der Staatsanwalt. „Schön, mehr läßt sich noch nicht tun. Das Ergebnis der Untersuchung des Masten- sachverständigen wird ja nicht mehr lange auf sich warten lassen." „Entschuldigen Sie, daß ich etwas vergaß. Der Ermordete hatte neben sich einen Drilling liegen. Zwei Läufe waren abgeschossen, der dritte noch geladen. Irgendwelche Svuren von Pulverschleim, Puloerbrand oder Geschoßbahnen auf dem Erdboden der grasllberwachsenen Schneise waren nicht festzu. stellen. Also müssen diese Schüsse stehend abgegeben worden fein. Eine Entladung durch Hinfallen auf die Erde hätte unbedingt Spuren hinterlassen muffen. Wahrscheinlich hat er auf den Mörder geschos- sen. „Das glaube ich auch. Wallen wir einmal zur Jagdhütte aehen? Wie weit ist es? „Zehn Minuten. Einer meiner Leute steht davor und hält Mache." Sie brachen in Begleitung des Ort-mendarmen auf. In der Jagdhütte ließ sich leicht festftellen. daß iemanb in der vergangenen Nacht dort gelchlaftn hatte. Don drei Feldbetten war eines benutzt, wie die zerwühlten Decken bewiesen. Das Schloß war unbeschädigt, ebenfo das Fenster. Auf dem Tllch stand eine halb volle Tbermosllafch? mit Kastee Zi. qaretterrftummel lagen im Aschbecher. An der Wand hing ein Rucksack, leer bh auf ein in Papier gewickeltes Butterbrot. Waffen und Munition maren nicht vorhanden. Mehr war auch beim besten Willen nicht fest;ustellen. Der Staatsanwalt seufzte. „Vergeblicher Weg. Lasten Sie die Hütte verschließen. Eine Wache ist nicht mehr nötig." Als sie ins Dorf zurückkehrten, stand dort ein Kraftwagen mit zwei uniformierten Polizeibeamten und acht in Zivil. Man ging deshalb in einen kleineren Saal im Gasthaus und ließ alle Beamten dort eintreten. Dazu kamen drei Gendarmen, her Staatsanwalt und fein Protokollführer, der Kri- minalrat mit zwei feiner Beamten, zusammen achtzehn Personen. Tische wurden zusammengestellt, an denen bet Staatsanwalt und der Kriminalrat Platz nahmen. Der Ortsgendarm überreichte eine Liste. „Die wegen Wilderns verdächtigen Personen." „Aha, lassen Sie mal sehen." Doktor Fecht vertiefte sich in eine Liste, die fünf Namen enthielt. „Wer von diesen Leuten ist wegen Wilderns schon bestraft»" Der Gendarmeriemeister antwortete. „Die beiden Erstgenannten. Gustav Korn zweimal, außerdem einmal wegen Körperverletzung und einmal wegen Widerstandes. Der nächstgenannte Wilhelm Schulz« einmal wegen Wilderns." „Haben Sie und Ihre Kollegen einen dringenden Verdacht?" „So prihife mochten wir uns nicht ausdrucken. Im Verdacht des Wilderns haben wir die ausgeschriebenen fünf Männer alle, besonders die beiden zuerst genannten. Alle fün* stehen immer unter mehr oder minder scharfer Beobachtung. Leider ist es sehr schwer, ihnen etwas nachzuweifen." „Jedenfalls muß versucht werben, diesen Weg zu gehen. Was wollen Sie?" Der Staatsanwalt ri'hMe diese Frage an einen ein tretenden Mann in Zivil. „Ich bin Mer Gastwirt. Am le^nhon nrrh Kn- minalrat DokMr Bruckhausen aus Bersin verlangt* Sofort stand der Kriminalrat auf und verschwand in der Gaststube, wo der Fernsprecher hing. „Hier Bruchhauftn." ,^Hier Polizeipräsidium, Korste." Es war der Letz ter der waftentechnischen Prüsunnsabteilung. „Fein, daß ihr so schnell seid. Was habt ihr fest- gestellt?" „Das Geschoß stammt aus einem umgearbeitefen MilitarkaraMner. Modell 98. Die Deformierung ift durch den Aufschlag auf den Halswirbel und auf einen Ast entstanden, wie eingesprengte Splitterchen beweisen. Die Waffe des Toten ist ein moderner Drilling. Ein Lauf mit grobem Schrot und ein Kugellauf sind abgeschofsen. Der Zustand des Pulverschleims laßt mit Sicherheit darauf schließen, daß die Schüsse nicht älter sind als oierundzwanzig Stun* dem Schriftlichen Bericht fertige ich noch an." 1 (Sortierung folgt.)