ML« MDM -;-x »tL * T 1 3." 1 ! '*■ -. Wwtek- zreitag, 22. August (94t (ft. Jahrgang Nr. (99 k Gichener Anzeiger I^Z1lEsran«?M' »rSHIscheMIvnsstätlbEtiS.Lmge General-Anzeiger für Gbechesten * »seßen.^chulstraße 7-9 Duff Coopers Ausgabe 3492 D Der Waräger-Weg von Nowgorod nach Kiew Urena mnt Achter werden oa- s Gießen. Oie Waffenbrüderschaft im Jloröen der die schöne Stadt besetzen, ihre Fabriken und Werke und deren Produktion in die Hand bekommen wolle. Die Sowjetarmee verteidige die Zugänge zu Petersburg, das von den Bolschewisten durch den Namen Leningrad geschändet wurde. „Wir haben", so schreibt Woroschilow, „die schöne Stadt nicht gebaut, damit sie in die Hände der Faschisten falle, wobei Woroschilow angstschwitzend eine geradezu klassische Lüge von sich gibt, denn die Bolschewisten haben alles getan, um die einst glänzende Hauptstadt an der Newa zu verproletarisie- ren. Wenn aber die Bevölkerung aufgefordert wird, den Boden dieser Stadt zu verteidigen und gleichzeitig der Befehl gegeben wird, Saboteure und Feiglinge auszumerzen und „eine feste revolutionäre Ordnung" zu schassen, dann muß man doch bahnstrecken im Raum südlich Petersburg wurden fortgesetzt. Bei Narwa wurden mehrere Panzer und zahlreiche Lastkraftwagen zerstört. Im Finnischen Meerbusen wurde ein Handelsschiff von 1500 BRT. durch zwei Treffer in Brand ge- etzt, so daß es sehr bald Schlagseite zeigte und sank. Insgesamt wurden von der deutschen Luftwaffe, in diesem Raum 14 Panzer, 294 Lastkraftwagen, fünf Lokomotiven, zwei Eisenbahnzüge und vier Brük- ken vernichtet, sowie drei Flakbatterien zum Schweigen gebracht. Neun Sowjetflugzeuge wurden in Luftkämpfen abgeschossen und zehn weitere am Boden zerstört. Im mittleren Teil der Ostfront wurden am lsfeld, M sowie den Ziehen. 931 Britenflugzeuge seit der Entlastungsoffensive vernichtet Meer fuhren. Darum nannten auch die damals in diesem Gebiet vorherrschenden finnischen Stämme die Waräger Rus, das aus dem altfinnischen Wort Routsie, die „Ruderer", entstanden war. Wie aus der Erzählung der Nestorchronik hervorgeht, waren die Waräger zahlenmäßig schwach und nahmen als herrschende Oberschicht sehr bald slawische Namen art Schon Ruriks Sohn, der eigentlich Helgi hieß, tritt in der alten osteuropäischen Geschichte unter dem slawisierten Namen Oleg auf. Wenn sich Rurik in Nowgorod und von Nowgorod ausgehend in einem weit gespannten Quadrat des nördlichen Raumes festsetzte, so war es sein Sohn, der als Oleg der Weise — gestorben 912 — in die altslawische Geschichte einging, der jene große Völkerbrücke zwischen Witebsk und Orscha überschritt, den Dnjepr aufwärts bis Smolensk vordrang und den Dnjepr abwärts nach Kiew kam, wo er ein mächtiges Fürstentum aufrichtete. Er unterwarf die benachbarten slawischen Stämme, darunter die Se- werier, belagerte sogar im Jahre 907 Byzanz und zog erst ab, als er das oströmische Kaiserreich zur Zahlung eines Tributs und zum Abschluß eines vorteilhaften Handeltsvertrags gezwungen hatte. Der politische Mittelpunkt dieses ersten geschichtlichen Reiches in Osteuropa wurde Kiew, wogegen der urspüng- liche Sitz Ruriks Nowgorod am Ilmensee, politisch abhängig blieb, aber ein reiches wirtschaftliches Eigenleben entfaltete. Daher kommt es, daß an diesem ganzen Weg von Nowgorod bis nach Kiew die ältesten Städte in Osteuropa entstanden. Es werden erwähnt in Urkunden: Smolensk 1054, Tschernigow 907 (als unmittelbare Gründung von Oleg), Mo- gilew etwa um dieselbe Zeit und das in der Sondermeldung vom 20. August genannte Gomel 1142. Keine andere osteuropäische Stadt nimmt es an Alter mit diesen Waräger-Städten auf. oldatenlj mit AiM M in ■ Nie iofonfl für längte lbi?i| MI mMeM rchr.AMÄ )2746 an ö.v| Berlin, 21. August. (DNB.) Im Nord teil der Ostfront richteten sich die Hauptangriffe deutscher Kampfflugzeuge in Zusammenarbeit mit den Verbänden des Heeres am 20. 8. gegen bolschewistische Truppenansammlungen im Raum südwestlich und südlich Staraja-Russa, sowie ostwärts Nowgorod. Eisenbahnstrecken wurden mehrfach unterbrochen und zahlreiche Bahnhöfe zerstört. Die „Unter den östlichen Slawenvölkern gab es kein Recht. Sippe stand auf gegen Sippe. Es waren unter ihnen Fehden und sie begannen wider einander zu kämpfen. Und sie sprachen zu einander: .Wir wollen uns einen Fürsten suchen, der über uns herrsche und gerecht richte.' Und sie gingen über das Meer (die Ostsee) zu den Warägern. Sprachen zu ihnen: .Unser Land ist groß und reich: doch es ist keine Ordnung in ihm: so kommt über uns herrschen und gebieten.' Und drei Brüder wurden erwählt samt ihren Sippen. Rurik (der hochdeutsche Name Roderich) war der Aeltere und ließ sich in Nowgorod (in wörtlicher Übersetzung: Neustadt) nieder. Nach diesen Warägern wurde das Land um Nowgorod russisches Land genannt. Nach zwei Jahren starben die Brüder Ruriks und er bekam die ganze Herrschaft und teilte an seine Mannen Städte aus, an den einen Polock, an den anderen Rostow, an den dritten Bjeloozero. Und in diesen Städten sind die Warägerankömmlinge, die ersten Ansiedler aber in Nowgorod sind die Slowenen, in Polozk die Krivitschen, in Rostow die Merier, am Beloozero (= Weißensee) die Besen, und über alle herrschte Rurik." So erzählt die „Nestorchronik" aus dem Jahre 6370. Denn die altslawische Zeitrechnung beginnt mit der ... Sintflut! Nach unserer Zeitrechnung handelt es sich um das Jahr 872/ Das ist der berühmte geschichtliche Beleg für die Heerfahrt der Waräger" (wörtlich varingr), der „Fahrenden" im Sinne von „Gefolge"! Die Waräger sind Ostwikinger und die Erzählung der „Nestorchronik" hat zum Hintergrund, daß die Waräger seit Jahrhunderten schon die Düna aufwärts fuhren, dann ihre leichten Boote über den 100 Kilo- meteribreiten Landrücken andenDnjepr trugen und fiun flußabwärts bis zum Schwarzen ■m* riedberg-w rgermeisltl! । Cherson, Nowgorod und Narwa in deutscher Hand. iefangenenzahl in der siegreichen Schlacht bei Gomel auf 84 000 erhöht. — siegreiches Vordringen zwischen Jlmen- und Peipus-See. — Luftwaffe verfolgt flüchtende Sowjettruppen im Schwarzmeergebiet. in Fernosi. Von Professor Dr. Karl Heinz Pfeffer. Churchill wirft viele Traditionen des englischen Lebens rücksichtslos über Bord. Er verkauft nicht nur das Erbe des britischen Weltreichs an die Vereinigten Staaten, sondern er bricht auch mit der englischen Ueberlieferung im Innern. Nach dem ungeschriebenen Gewohnheitsrecht der englischen Verfassung war es ebenso unmöglich, daß ein Mit- alied des Kabinetts einen Botschafterposten in einer fremden Hauptstadt übernahm, wie daß ein Ausländer an einer Kabinettssitzung in London hatte teilnehmen dürfen. Als Lord Halifax zwar aus London wegging, aber doch in der Regierung blieb, und als Roosevelts Sonderbeauftragter Hopkins im englischen Kabinett erschien, hatte das Kabinett seine fast zweihundertjährige Geschichte aufgegeben, es war zu einer anderen, neuen Einrichtung ge- 1 ’lin-Köpeniü I 'hanstraßell Kupfer der Petersburger L, Rruf an bie Einwohner non . geschlagen, vernichtet oder gefangengenommen. Die । billigen Verluste des Feindes find wieder sehr schwer. Die Zahl der Gefangenen hat sich auf rund 84000, die Beute an Geschützen auf 848 erhöht. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe an der Nordfront und in Finnland, Generaloberst Stumpf, bei einem Besuch im finnischen Hauptquartier des Marschalls Mannerheirn. (PK.-Winkel. — Scherl-M.) Berlin, 21. Aug. (DNB.) Angriffsversuche der britischen Luftwaffe im Raum von C a la i s — Boulogne und an der holländischen K ü st e wurden am Donnerstag abermals unter heftigen Verlusten für den Feind ab gewiesen. Deutsche Jäger schossen in heftigen Luftkampfen 21 britische Jagdflugzeuge des Musters Spitfire und eine Bristol-Blenheim ab. Flakartillerie brachte eine weitere Spitfire zum Absturz, so daß nach bisherigen Meldungen die Gesamtverluste des Gegners 2 3 Flugzeuge betrageü. Zwe, eigene Jagdflugzeuge werden vermißt . Alle Versuche der Luftwaffe Großbritanniens, über die deutsche Sperrmauer an der Kanalküste hinweqzukommen, brachen ebenso im konzentrischen Neuer der deutschen Waffen zusammen wie die Durchbruchsversuche der verbündeten Bolschewisten, zu deren Entlastung ja diese Demonstrationsfluge unternommen wurden. Seit dem Beginn der Entlastungspersuche der Briten für ihre sowjetischen Bundesgenossen v e r l o r die britische Luftwaffe bei Tag- und Nachtangriffen 931 F !. "6 3 e ug e. Dabei sind die ebenfalls verhältnismäßig starken Verluste der Briten in Nordafrika nicht ersaßt. Eine stattliche Zahl britischer Piloten in deutschen Gefangenenlagern sind lebende Zeugen dieser schweren Niederlagen. Wenn man bei jedem Flugzeug nur eine durchschnittliche Besatzung von drei Mann annimmt dann haben die Briten allem seit dem 22 Juni 1941 etwa 2800 Flieger nur bei ihren Einflügen im Westen verloren. Neben einem großen Teil dieser britischen Flieger, die lebend in deutsche Gefangenschaft fielen, wurden viele tot geborgen. Wirkungsvoller Einsatz im Osten. t die beuffd cb^ | schliMich kam eine britte Hiobspost sur die cfireibtifdütrateaen der Londoner und Washi g »'• S™ HebpEe rulEMe^mi^einem^^weglich^ hafl r 11 wruj an oie utrnroui/HCL ™ Tr"-nm}ft-Ihare (ge- terbrochen uno zayireuye touynyuie azt, über der Stadtziehesichrne unmütell) >erfolgreichen Angriffe gegen Kolonnen und Eisen- - , ?aor eines Uebenfalls durch oen o i sagen, daß das Beispiel Warschaus sich wiederholen wird, wenn die Einwohner so nihilistisch denken und die Stadt und die Grundlagen ihrer Existenz zerstören. ., £ Die große Überraschung des Wehrmachtberichts vom 21. August ist die Meldung, daß nach mehrtägigen heißen Kämpfen eine vom Feind schwer befestigte und überaus hartnäckig verteidigte Stellung zwischen Ilm en- und Peipussee durchbrochen ist. Die Städte Nowgorod (am Nordende des Ilmensees), Ki n g i s e p p oder Jamburg (am Ufer der Luga) und Narwa (etwa 10 Kilometer vom Finnischen Meerbusen entfernt) sind genommen. Narwa ist bedeutsam durch die Eisenbahnbrücke über die Narowa, Jamburg durch die Eisenbahnbrücke über die Luga. Da die Sondermeldung vom 6. August bereits berichtete, daß der linke Flügel der zwischen Jlmen- und Peipussee vorgehenden Kräfte bis dicht vor Narwa vorgetrieben werden konnte, so wird man wohl annehmen. dürfen, daß diesmal die heftigsten Gefechte auf dem rechten Flügel zwischen dem Oberlauf der Luga und dem Ilmensee stattgefunden haben sowie bei der Eroberung von Narwa selbst. Sehr bedeutsam ist, daß Jamburg am östlichen Ufer der Luga liegt. Erst in diesem Zusammenhang erhält der Satz des Wehrmachtberichts vom 21. August sein volles Gewicht „Unsere Truppen befinden sich in weiterem siegreichen Vordringen". Mzerdem fielen 144 Panzerkampfwagen und zwei pmzerzüge in unsere Hand. Zwischen Jlmen- und Peipussee wurde I nach mehrtägigen heißen Kämpfen eine vom Feinde schver befestigte und überaus hartnäckig verteidigte Skttimg durchbrochen. Die Städte Nowgorod, ßlngisepp und Narwa sind genommen. Unsere Truppen befinden sich im weiteren siegreichen Vorlagen. । verbände der Luftwaffe fügten den von O d e s s a iunb Otschakow über See flüchtenden Sowjet- tappen sowie feindlichen Kolonnen o st w ä r t s des Dnjeprbogens wieder schwere Verlüste zu. Sie lrersenkten im Schwarzen Meer einen Transporter tm 6000 BRT. und beschädigten drei weitere große il Handelsschiffe. Bei einem Vorstoß gegen die britische K ü st e griffen Schnellboote einen slarkgesicherten feindlichen Eeleitzug an und versenkten ssinen Tanker ton 5000 BRT. und einen FrachtTümpfer von 4000 MT. Kampfflugzeuge vernichteten im Seegebiet um Ägland bei Tage aus einem Geleilzug heraus einen 1 Frachter von 3000 BRT. ] An der Kanalküste verlor die britische Luft- Mffe in Luftkämpfen vier Jagdflugzeuge. Vier wei- ! tne britische Flugzeuge wurden durch Rlinensuch- ! Vorpostenboote abgeschossen. Ein Versuch einzelner Sowjetbomber, in der letzten Rächt das nord- -elltsche Küstengebiet anzugreifen, blieb wirkungslos. Llnaufhörlicher Druck. worden. , Nach diesem Traditionsbruch waren die anderen Umwälzungen im Kabinett nicht mehr verwunderlich. Die jüngste Neuerung besteht in der Entsendung des neu ernannten „Kanzlers für das Herzogtum Lancaster" nach dem Fernen Ostern Das formelle Amt D u f f C o o p e r s ist ein Posten, der nur repräsentative Bedeutung hat, er ist im Grunde Minister ohne Geschäftsbereich. Seine Aufgabe in Asien aber ist alles andere als eine Sinekure. Warum werden die politischen und militärischen Stellen in Singapur mit ihren Ausgaben nicht fertig? Warum soll ausgerechnet Duff Cooper, der weder als Kriegsminister noch als Marineminister noch als Jnformationsminister besonders erfolgreich war, dort Ordnung schaffen? ' Es ist nötig, in Singapur Ordnung zu schaffen. Einmal muß der Minister sich an Ort und Stelle um die Zusammenarbeit der „Verbündeten" bemühen, das heißt, er muß schlichten, vermitteln, verbinden zwischen den Amerikanern, der niederländisch-indischen Regierung in Batavia, Tschungking und der englischen Führung. Dann aber, und hier scheint seine Hauptaufgabe zu liegen, muß er sich um eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Vertretern des britischen Weltreichs bemühen. Denn Singapur ist nicht nur. eine Festung, sondern auch ein politischer Knotenpunkt, und politisch ist die britische Front dort nicht ganz so einheitlich, wie es die Engländer wohl wünschen möchten. Da ist einmal d i e Flotte, der die australische und neuseeländische Flotte unterstellt ist. Zwei- tens sind britische Truppen anwesend. Drittens ist die indische B e r u f s a r m e e mit ihren Eingeborenentruppen stark vertreten. Viertens stellt die britische Luftwaffe eine selbständige Einheit dar. Und schließlich sind im Laufe des Frühjahrs geschlossene australische Einheiten gelandet worden, die unter ihrem eigenen Befehlshaber an der Nordgrenze der malaiischen Halbinsel vor dem Territorium Thailands stehen. Diese fünf verschiedenen militärischen Gruppen sind sämtlich dem Oberkommandierenden im Femen Osten, dem Generalobersten Sir Robert Brooke-Po,pham, unterstellt. Mit diesem Oberbefehlshaber 'muß also Duff Cooper in erster Linie eine fruchtbare Zusammenarbeit zu finden versuchen. Außer der Wehrmacht sind aber auch die verschiedensten politischen Stellen an der englischen Politik im Fernen Osten interessiert. Der englische China handel mit dem Hauptort Schanghai ist noch immer da, auch Hongkong will noch in Betracht gezogen sein. Wichtiger aber als diese nördlichen Außenposten, fast schon verlorenen Posten der englischen Stellung, sind die Verwaltungsbehörden der großen Gebiete, die in [ Singapur den stärksten Punkt ihrer Wehrkraft sehen. : Die Regierung des Dizekönigs von Indien will nicht mir indische Truppen schicken dürfen, sondern ' sie will auch über die Vorgänge unterrichtet und - vielleicht sogar zu Rate gezogen werden. Sie ist . insbesondere im Interesse jler indischen Textilin- 20. August von der deutschen Luftwaffe im Raum von Wjasma Truppenansammlungen, Kolonnen, und Batteriestellungen der Sowjets angegriffen. Die Eisenbahnstrecke Gomel — Snowsk wurde mehrfach unterbrochen, wobei drei Truppentransporter Volltreffer erhielten. Außerdem wurden die Unterkünfte eines bolschewistischen Truppenstabes vernichtet. Die deutschen Flieger konnten in ihren Zielen überall schwere Explosionen und starke Rauchentwicklung beobachten. Ein Zerstörergeschwader unter Führung des Ritterkreuzträgers Oberstleutnant Schalk zeichnete sich im Kampf gegen die Sowjet-Luftstreitkräfte und durch Eingreifen in die Erdkämpfe besonders aus. Das Geschwader vernichtete bisher 806 feindliche Flugzeuge, hiervon 185 im Luftkampf. Außerdem setzte das Geschwader 47 Panzerkampfwagen und 43 Batterien außer Gefecht, zerstörte 46 Geschütze, schoß 967 Lastkraftwagen in Brand, brachte 106 Lokomotiven zur Explosion, vernichtete 20 Kesselwagen und zerstörte zwei Flugzeughallen. Britisches Stohtruppunternehmen vor Tobruk gescheitert. Berlin, 21. Aug. (DNB.) In der Nacht zum 18. August versuchte sich ein britischer Infanterie st oßtrupp gegen die deutsch-italienische Umklammerung um Tobruk vorzuarbeiten. Noch ehe die Briten in die Nähe der Stellungen der Achsentruppen kamen, wurden sie vom zusammengefaßten Feuer der deutschen und italienischen Waffen zurückgewiesen. Annahme von Ameisen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Ameigen-Preiie: Anzeigenteil79töf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nackläsie: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenllaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25 /o mehr Von unserer Berliner Schriftleitung. I Die Zertrümmerung des Bolschewismus nimmt - mn Entsetzen Londons und der Washingtoner Kriegshetzerkreise ein geradezu atemberaubendes Tempo an. Nach der Einkesselung oon DbeHa, iem Fall von Nikolajew am Zusammenfluß Bug und der Jugul, ist nunmehr auch mit dem Fell von Cherson, der Hauptstadt des Chersones, : töt die Mündung des gewaltigen Snjepr von uns » bezwungen worden. Der Strom ist bei Cherson das mlerisch auf einem Hügel °m fruchtbaren rechten Ufer liegt, nicht weniger als 7 Kilometer breit. Die Smdt wurde im Jahre 1778 von dem Fürsten Po- j Iemfin angelegt, 1787 kamen dort die Kaiserin Carina II. und Kaiser Joseph II. zusammen sie Sossen ein Bündnis, das aber weiter feine polv ' lishen Auswirkungen hatte. Mit dem Fall von Cher- f ft ist die ganze westliche Ukraine in deutschem «Witz. Der Verlust ist so schwer, daß sogar London feinen Trost „Es macht nichts!" aufgegeben hat und l - ien weiteren Auswirkungen der Kampfe bänglich ! ^Mgegensieht. Es ist bemerkenswert, daß man letzt I , dl England und fogar in der amerikanischen Kriegs- ^erpresse befürchtet, alle Roosevelt-Church llschen 1 ' ktlastungsaktionen der Worte kamen 3u spat. Sta- ' \w oll sich, wie die feindliche Presse meldet, flef)ent- ’ i|l:c) an Churchill und Roosevelt gewendet haben. Ni er Roosevelt und Churchill sind in der gleichen . Lege wie nach ihrem Hilfsversprechen gegenüber 'Lirbien und Griechenland ... Die I Unb ein zweiter Schlag wuvbe Cchlach > nördlich von Gomel ist gewon. len unb Teile van 27 bolschewistischen Dim wnen Arden vernichtend «efdjtogen Der bolsch-wchische «utzoll ist außerordentlich hoch, j Z.'hl der (Befangenen, die sich aus rund 84 000 be läuft Die Schlacht bei Gomel war die dritte i! Üirnichtungsschlacht im Zentrum Die erste mar s fe Bialystok-Minsk westwärts der B"°sma h,e -»eite bei Smolensk am Oberlau des Dniepr ti, dritte bei Gomel wurde b - re I t s ° st w a r h5 Dnjepr geschlagen ^Zwischen den Aussen S,sh und Sput Während dw. semdliche Presse mn saselte, im Zentrum fei Stube « liten die deutschen Truppen auch hier rastlos oe Der Wehrmachiberichi. MV. Aus dem Führerhauplquarlier, ■Hpuguft. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ■Mannf: A tn der Südukraine nahmen Verbände der Mffen-^ die Hafen- und Industriestadt Cherson in ter Mündung des Dnjepr. I hie Schlacht im Raum und nördlich Gomel Molele — wie durch Sondermeldung bekannlge- ■3en — mit einer schweren Niederlage der Sowjet- Dlv-frmacht. Infanterie-, motorisierte und Panzer- Msionen haben im Zusammenwirken mit bet Luft- Hnffe Teile von 17 Schützen-, fünf Kavallerie-, zwei Panzer- und einer molo- riiierten Division sowie zwei im Land- Dmrsch herangeführle Luftlandebrigaden dustrie an der Entwicklung des Wirtschaftskrieges mit Japan interessiert. Neben der indischen Regierung steht selbständig die Regierung des Gouverneurs von Burma, durch dessen Gebiet die wichtigste Zufuhrstraße nach Tschungking läuft. Burma hat eine lange Landgrenze gegen Thailand, bietet selbst hinter der Grenze nur eine Basis geringer Tiefe bis zur Küste und ist in seinem inneren Aufbau alles andere als gesichert. Schließlich will auch die Verwaltung M a - l a i a s selbst an den Maßnahmen der militärischen und politischen Führung beteiligt sein. Der englische Gouverneur der Straits Settlements muß ja nicht nur Singapur und die anderen unmittelbaren Herrschaftsgebiete, sondern auch die scheinfreien Malaien st aaten auf der malaiischen Halbinsel und auf Borneo bei der Stange halten. Die fünf Wehrmachtgruppen mit ihrem Oberbefehlshaber und die drei britischen Kolonialverwaltungen sind aber nicht die einzigen, die Duff Cooper Aufgaben stellen. Unmittelbar an Singapur interessiert ist vor allem die Regierung des Do- miniums A u st r a l i e n. Für Australien hat das letzte Jahr einen völligen Bruch seiner Außenpolitik gebracht. Es hat bisher zwar die japanische Einwanderung von seinen Grenzen ferngehalten, aber wirtschaftlich, politisch und kulturell ein möglichst gutes Verhältnis zu Japan zu finden versucht. Es hat noch im Kriege seinen Oberrichter Sir John L a t h a m, als Gesandten nach Tokio geschickt, freundliche Reden nach Norden gehalten und sich gefreut, wenn Japan mit Hm im Geschäft blieb, denn Japan spielte vor dem Kriege für die australische Wollausfuhr eine sehr wichtige Rolle. Nur zögernd und allmählich ist Australien auf die aggressive Linie der Vereinigten Staaten eingeschwenkt, die auch England heute befolgt. Die Australier waren früher der Meinung, sie seien selbst am sichersten, wenn Japan seinen natürlichen Lebensraum in Großostasien finde. Heute, wo sie mit England und Amerika diese natürliche Ausdehnung blockieren sollen, wollen sie wenigstens gefragt werden.. Es bleibt abzuwarten, ob Duff Cooper sich bei seiner außenpolitisch und innerpolitisch schwierigen Aufgabe in Singapur mehr mit Ruhm bedeckt als auf seinen verschiedenen Londoner Posten. HilfeleistungSpaktMoskau-Tschungking Rom, 21.Aug. (Europapreß.) Die römische Presse erfährt aus gutunterrichteter Neuyorker Quelle, daß General Tscheng-Tschen von Tschungking nach Moskau abgereift ist, um dort Verhandlungen zum Abschluß eines gegenseitigen Hilfeleistungsvertrages zwischen den beiden Ländern zu fuhren. General Tscheng-Tschen ist, wie „Popolo di Roma" zu berichten weiß, einer der energischsten Ratgeber des Marschalls Tschiangkaischek und Vizeminister für militärische Angelegenheiten. Niederländisch-Zn-ien weist japanische Journalisten aus. Tokio, 22. August. (DNB.-Funkspruch.) Vertreter der großen japanischen Zeitung „Tokio Nitschi Nitschi" in Niederländisch-Jndien sind von den Behörden Batavias mit der Begründung a u s gewiesen worden, daß ihr Blatt Artikel veröffentlicht hätte, die gegen die Interessen Niederländisch- Jndiens gerichtet seien. Es handelt sich dabei u. a. um einen Artikel, der auf die Notwendigkeit der Schaffung eines großasiatischen gemeinsamen Lebensraumes unter Mitarbeit Niederländisch-Jndiens hinweist und weiter um Meldungen über japan- feindliche Ausschreitungen in Niederländisch-Jlldien. Mandschukuo steigert die Agrarwirtschaft. H sin g kin g, 21. Aug. (Europapreß.) Der im Jahre 1942 beginnende zweite Fünfjahres- p l a n für Mandschukuo sieht in erster Linie die Entwicklung der Agrarwirtschaft vor. Damit wird Mandschukuo eines der wichtigsten Glieder des von Japan betriebenen autarken groß- asiatischen Wirtschaftsraumes auf agrarwirtschaftlichem Gebiet. Hierbei wird der bisher beschleunigte Aufbau moderner Schwerindustrie etwas zurücktreten. Diese Entwicklung ist eine Folge des Krieges und vor allem der nordamerikanischenglischen Blockade gegenüber Japan. Gleichzeitig wird die Regierung der weiteren Entwicklung von Kleinindustrien in Verbindung mit der verstärkten Bodenbebauung Mandschukuos besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Das Ritterkreuz für iapsere Truppenführer. Berlin, 21. August. (DNS.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz an: General der Panzertruppen £ e - melfen, Generalmajor Rehring, Oberst Schack, IHajor Reichardl, Leutnant Pf iher und Anteroffizier V u k a t f ch e ck. * General Lemelsen überschritt mit seinem Armeekorps in unablässiger Verfolgung des Gegners den Bug und erreichte Slonin und damit den Kessel der im Raum um Bialystok—Bolkowysk zusam- inengedrängten starken feindlichen Verbände. Ihm gelang es trotz wiederholter heftiger feindlicher Durchbruchsoerfuche, die Absperrung des Gegners aufrechtzuerhalten und trotzdem das große operative Ziel Minsk, die Uebergänge über die Beresina und den Dnjepr im Auge zu behalten. Der Ueber- gang über den Dnjepr war die Krönung des schweren Kampfeinsatzes von fast drei Wochen. — Unter U eher Windung außerordentlicher Schwierigkeiten gelang es Generalmajor N eh ring und seiner Panzerdivision, trotz starker feindlicher Abwehr am 29.6. auf Minsk vorzustoßen, welchem am 30. ostwärts umgangen wurde, wobei seine Division weiter auf Borissoff vorstieß. Hier konnte ein Erfolg errungen werden, welcher trotz stärksten feindlichen Widerstandes zum Uebergang über die Beresina führte. — Oberst Schack konnte in den Kämpfen um Salla gegen einen stark befestigten und überlegenen Gegner dem Gegner besonders hohe Verluste zufügen. Sein Jnf.-Regiment war ein Vorbild in Haltung und Kampfweise. — Major Re i - ch ardt sollte die Brücke über die Turja bei Huszyn besetzen. Jeden feindlichen Widerstand im hartnäckigen Häuserkampf brechend, gelang es feiner ungewöhnlichen Tatkraft, mit der durch vorangegangene schwere Kämpfe erschöpften und ihm fremden Truppe die Brücke unversehrt in seine Hand zu bringen. — Leutnant Pfitzer erzwang den entscheidenden Uebergang über die Velikaja bei Ostrow. Die Stoß, trupps erhielten kurz vor der Brücke heftiges MG.- und Pak-Feuer. Trotzdem sprang Leutnant Pfitzer auf die noch unversehrte Brücke, entfernte die Brennzündung und beseitigte damit die Gefahr der Sprengung. Zwei feindliche Panzer und ein Feldgeschütz, welche die Brücke durch ihr Feuer zu zerstören versuchten, setzte Leutnant Psitzer von der Brückeninsel außer Gefecht. Nach Unterstützung durch schwere Waffen war es Leutnant Pfitzer möglich, die Brücke unversehrt in deutsche Hand zu bringen. — Unteroffizier Bukats check hat bei den Kämpfen um die Beresina-Uebergänge bei Borissoff entscheidenden Anteil daran, daß die. Brücken unversehrt in die Hände des Regiments fielen. In selbständigem Entschluß stürmte er mit den ersten Schützen auf die Brücke vor und riß am diesseitigen Brückenanfang die schon brennende Zündladung auseinander, löschte mit seinem Spaten das Feuer und zerschnitt die schon brennende Zündschnur 3iir nächsten Sprengladung. Beim weiteren Vorgehen wurde er schwer verwundet. Iran will Ruhe und Sicherheit Teheran, 21. Aug. (Europapreß.) Bei der Ueberreichung der Offiziersdiplome an die Zöglinge der Höheren Militärschule in Teheran wies der Schah vom Iran in einer Ansprache auf den Ernst der Stunde hin. Gerade vom Offiziersnachwuchs müsse das Land die höchste Aufmerksamkeit gegenüber den Gefahren der Lage und die höchste Opferbereitschaft verlangen. Die Offiziersdiplome wurden den Zöglingen einen Monat früher ausgehändigt als in den vergangenen Jahren. Die üblichen Ferien wurden aufgehoben, und die 1073 neuen Offiziere erhielten die Anweisung, sich sofort bei ihren Truppeneinheiten zu melden. Das offiziöse Blatt „Iran" schreibt: „Radio Delhi rät uns Freundschaft mit den Sowjets zu -halten und übersieht, daß Iran seit jeher gutnachbarliche Beziehungen zu Moskau unterhält. Die sowjetisch-iranischen Beziehungen sind klar und eindeutig und Radio Delhi steht das Recht nicht zu, sich in diese Beziehungen irgendwie einzumischen. Radio Delhi glaubt, uns bedrohen und ein» schüchtern zu können, wenn er unsere Kräfte und Hilfsmittel mit denen der Sowjets und Großbritanniens vergleicht. Aber es kommt nicht allein auf materielle Kräfte und Ueberlegenheit an. Die Ideale Irans sind Recht und Wahrheit, und wir werden diese Ideale mit allen unseren materiellen und moralischen Kräften, wie groß oder klein sie auch sein mögen, verteidigen, um unsere Ehre und pnser Recht zu sichern. Die iranische Regierung will Ruhe und Sicherheit des Landes im Rahmen der Neutralität und unterhält gute Beziehungen zu jedem Nachbarn. Wenn Radio Delhi guten Willens wäre, würde er diese Bemühungen anerkennen anstatt provokatorische Meldungen zu verbreiten." * In London drängt man Iran, eine Antwort auf die Vorstelkungen Englands und der Sowjetunion wegen der Anwesenheit deutscher Staatsangehöriger in Iran rasch zu geben. In einer amtlichen Verlautbarung heißt t=>, daß eine baldige Antwort erwartet werde. Zwar sei Iran keine ultimative Frist gesetzt worden, aber die iranische Regierung habe sich verpflichtet, die Antwort innerhalb einiger Tage zu erteilen. NochiunuerRegierungSkriseinAegypteu Ankara, 21. Aug. (Europapreß.) Trotz der jüngsten Kabinettsumbildung und der Einbeziehung der Saadiften in das Kabinett Hussein Sirri Pascha hält die Krisenstimmung in Aegypten an angesichts der Tatsache, daß sich die öffentliche Meinung immer mehr der oppositionellen, englandfeindlichen Politik des Wafd zuneigt. König Faruk empfing zum ersten Male den Wachführer Nahas Pascha zu einer Audienz. Nach dem Empfang hat die Wach-Partei einstimmig beschlossen, auch weiter der Regierung fernzubleiben und Neuwahlen zur Voraussetzung für jede Diskussion über die Einbeziehung der Wach-Partei in die Regierung zu machen. Der Kampf gegen die Regierung Hussein Sirri Pascha soll mit allen Mitteln vorbereitet werden. Der Wach scheint entschlossen, alle etwa von Regierungsseite erlassenen Ver- sammlungs- oder Demonstrationsoerbote zu durchbrechen. OieReugliederungFrankreichs Vichy, 21. August. (Europapreß.) Marschall P e t a i n hat an den Staatsminister Lucien R o - m i e r anläßlich des Zusammentretens der Kommission des Nationalrates, die mit der Ausarbeitung von Vorschlägen für die kommende Einteilung Frankreichs nach Provinzen beauftragt ist, eine Botschaft gerichtet, in der es heißt, daß die bisherige Einteilung nach Departements im Rahmen der neuen Provinzen aufrechterhalten werden soll. An der Spitze jeder Provinz solle ein Gouverneur stehen, welcher den Staatspräsidenten persönlich vertrete. Zur Vertretung der Interessen der Provinzen in geistiger und materieller Hinsicht könne in jeder Provinz eine beratende Körperschaft entstehen, welche mit dem Gouverneur in ständigem Kontakt steht und die öffentlichen Ausgaben im Rahmen der Provinz zu bewilligen haben wird. Zwei Kommunisten in Paris hingerichtet Paris, 21. Aug. (Europapreß.) Der Jude Szrnul T y s z e l m a n und ein gewisser Henri Gautheret, beide in Paris wohnhaft, wurden wegen Tätigkeit zugunsten des Feindes zurnTodever- urteilt. Beide wurden am Mittwoch erschossen. Der Bevölkerung wurde die Verurteilung und Erschießung der beiden Kommunisten durch Mauer- anschlag bekanntgegeben. Außerdem bringen alle Pariser Zeitungen die Meldung auf der ersten Seite. Auch Dänemark verbietet jede kommunistische Tätigkeit. Kopenhagen, 21. August. (Europapreß.) Im Eiltempo hat der dänische Reichstag am ersten Tag feines Zusammentritts nach den Sommerferien das Gesetz ^verabschiedet, das jegliche Art von kcknmu- nistischen Vereinigungen untersagt und solche sofort aufgelöst. Auch kommunistische Agitation jeglicher Art ist verboten. Uebertretungen werden mit Gefängnis bis zu acht Jahren bestraft. In der Begründung heißt es, daß der Kommunismus eine Gefahr für die Sicherheit und das Wohl des dänischen Staates bedeute, und der Kommuniismus das Glied einer internationalen Organisation fei, mit deren oberster Leitung Dänemark die diplomatischen Beziehungen Zweimal Liebe. Von Dagmar Thograf. Männer sollten nicht bis zur Mitte ihrer dreißiger Jahre im Elternhaus wohnen. Sie werden zu eingefleischten Junggesellen, zu Sonderlingen und Querulanten. Eine liebende — und oft zu ängstlich besorgte Mutterhand räumt ihnen alle kleinlichen Schwierigkeiten aus dem Weg: sie meinen, das ganze Weltall drehte sich um sie, und sie merken nicht, daß es eigentlich nur ein kleiner, gänzlich nebensächlicher Haushalt ist, deren Mittelpunkt sie sind, und daß draußen das Leben vorbeirauscht, ohne daß sie wirklichen Anteil daran haben. Aber dann kommt plötzlich einmal der Tag, wo diese Männer allein stehen, wo das Elternhaus ganz plötzlich aufgehört hat zu existieren, und wo das Leben verlangt, daß man auch Entschlüsse faßt, auf Gebieten, die sich sonst völlig von alleine geordnet hatten. So ging es ßennart Holmgreen von dem Augenblick an, als er vom Nordfriedhof heimkehrend, zum erstenmal allein in der Wohnung in der Kungsgata in Stockholm stand. Der Tod der Mutter war so schnell gekommen, sie war eben so unauffällig aus dem Leben verschwunden, wie sie unauffällig im Haus gewirtschaftet hatte. Es war eigentlich alles vorbei, ehe es angefangen hatte, ßennart lächelte schmerzlich, feine Mutter war ihm und feinem Leben — er war nun 38 Jahre alt geworden und fein Anwaltsbüro ging glänzend — neben aller Liebe doch ein Stück Inventar gewesen, das man einfach nicht missen kann, und an dessen Fehlen man sich doch gewöhnen muß. „Nun werden Sie doch sicher ausziehen, für Sie allein ist die Wohnung doch wohl zu groß", hatten wohlmeinende Freunde gesagt. Ja, das war auch wohl das richtigste, was sollte er mit einer Fünfzimmerwohnung? Aber der Umzug, das Wohnungssuchen, alles was da drum und dran hing ... So etwas hätte Mutter in ihrer ruhigen unauffälligen Weife herrlich zustande gebracht, er war dazu unfähig, ßächerlich im Grunde, aber eine £at= fache, die nicht wegzuleugnen war. Er klingelte nach dem Mädchen, einem mürrischen Geschöpf, das versucht hatte, sich nun als Herrin aufzufpielen. Natürlich kam sie nicht auf fein Läuten, ßennart nahm Hut und Mantel und fuhr mit der Bahn zu feinem Büro. Hier war man sehr erstaunt, ihn am Beerdigungstag zu sehen, aber taktvoll vermied man jede Frage, ßennart setzte sich an den Schreibtisch, schlug ein Aktenstück auf und begann zu lesen. Aber er kam nicht weiter, in den Fall Christiansen-Ekke- lund schoben sich immer wieder Fragen ein, die absolut nicht dahingehörten. Wohin sollte er ziehen, vielleicht in ein Pensionat? Schrecklicher Gedanke, daß fremde Menschen wissen sollten, was er den Tag über machte, wann er zu Hause war. Er dachte an seine anderen Mitarbeiter, wie wurden die mit all den Alltagsfragen fertig? Ebbegard, der Bürovorsteher war verheiratet, diese Probleme klärte seine Frau, die erste Sekretärin, Frau Bemdson war Witwe und lebte mit ihrer Mutter zusammen, aber da war ja noch Fräulein ßarsson. Sie stand auch alleine in der Welt, das hatte man ihm erzählt, wie machte sie das nur? Er bat Fräulein ßarsson, zu ihm zu kommen. Sie saß ihm gegenüber, sehr grabe, die großen grauen Augen aufmerksam auf ihn gerichtet, den Stenogrammblock auf den Knien, ßennart räusperte sich. „Nein, ich will nichts diktieren, ich möchte Sie gern um Rat fragen." „Mich? Aber bitte, wenn ich Ihnen helfen kann ..." War nicht ein ganz klein wenig Ironie in diesen kühlen grauen Augen? Aber das bildete er sich bestimmt nur ein. „Ja, ich muß — ich möchte, ja wie gesagt, ich will gern umziehen. Wie macht man das?" Jutta ßarsson hob den Kopf. Sie hatte erst ein bißchen von oben herab sprechen wollen, die Frage kam ihr ein bißchen zu dumm vor, aber dann sah sie den gequälten Blick in den Augen ihres Chefs, und sie verstand. Er wollte an etwas anderes denken als an den Tod der Mutter, wollte sich ablenken. Sie antwortete sachlich: „Sie müssen sich einfach nach einer netten Wohnung umsehen, ober eine zuverlässige Firma damit beauftragen, bann mit bem Spebiteur sprechen unb am gegebenen Termin umziehen. Es gibt wirklich stzhr schöne Wohnungen jetzt, braußen am Mälarsee, wo bie mobernen Häuserblocks fertig geworben finb. Ober vielleicht nehmen Sie auch eine kleine Styga — ein Blockhäuschen in den Schären« es wird jg jeA Sommer, es ist fo schön draußen. Die Verbindung zur Stadt ist gut." Sie hielt inne und sah ihn fragend an. ßennart lächelte befreit: „Ja, das ist ausgezeichnet, bitte machen Sie es fo." „Was?" Nun war Jutta ßarsson doch erstaunt. Eine Hand schob sich über den Schreibtisch ihr entgegen. „Fräulein ßarsson, ich kann das nicht allein, Sie verstehen, ich habe das nie getan, das ging alles so von selbst, bisher." Er schluckte, wenn Jutta jetzt lächelte, bann war das ganze vorbei — aber das junge Mädchen sah ihn ernst an. „Ich helfe Ihnen gerne. Ick werde eine Wohnung suchen und alles veranlassen. Sie wollen ausziehen, so schnell wie möglich? Gut, das mache ich." „Kaufen Sie auch bitte neue Möbel, ich mochte das meiste aus der alten Wohnung nicht rnitneh- men, Sie verstehen?" Wieder nickte Jutta ernst — sie verstand. Die nächsten zwei Wochen gingen wie im Fluge dahin, ßennart Holmgreen hatte seiner Sekretärin Vollmacht gegeben. Er hatte den Mietskontrakt für die Zweizimmerwohnung unterschrieben, ohne sich die Wohnung überhaupt angesehen zu haben. „Ich bin fest davon überzeugt, daß Sie alles glänzend machen, Fräulein ßarsson, ich will's erst sehen, wenn alles fertig ist." Run war der Tag des Umzugs herangekommen. Jutta ßarsson hatte fick vom Büro frei genommen, um alles zu ordnen. Arn Nachmittag zur Teestunde sollte ßennart in sein neues Heim kommen, so war es verabredet. Jutta ordnete die Blumen in die Vasen und i öffnete das große Drehsenster in der Wohnstube. Tief unten lag der Mälarsee wie flüssiges Silber, fern leuchtete die charakteristische Silhouette des Stadthauses mit dem goldenen Kugelknopf. Ja, schön war es hier, sie war zufrieden mit ihrem Werk. Sie hatte eine Wohnung eingerichtet, wie sie sie sich erträumt hatte, und wie sie wußte, daß sie selbst sie nie besitzen würde. Aber es hatte ihr soviel Freude gemacht, etwas wie ßiebe zu ßennart Holmgreen stieg in ihr auf. Dieser Mann war ein großes verwöhntes Kind ... ßennart kam pünktlich, er war immer pünktlich, das hatte feine Mutter ihm angewöhnt. Jutta wMe gro.ße ängstliche AugW« als sie W herum-. Ingermanland Die Landbrücke zwischen Peipussee und I! ihHs Weissenstem Dorpat wart |en. 5 1* Die loerrreter oer erjten yami- ,|?n , Regierung, Staatwürde nträ«r Gala, an der Spitze Reichs- ) hifhofpn Ihip n#« ' '*••• lien des ßanöes, der brücke von Jamburg befindet sich knapp ob erhalt des Städtchens. Von hier sind es bis St. Peter«> bürg noch 135 Eisenbahnkilometer. Stadt Kingisepp. Selbst dieses Städtchen ooi nur etwas über 5000 Einwohnern haben die Beb F wohl W°b. San Ki'llons! schwundenen finnischen Stamm der Jngrer. R lich reicht es bis zum Ladogasee, schließt also Petersburg an der Newa, die ja nichts anderes ij als der Abfluß des Ladogasees zum Finnischs Meerbusen, auch noch mit ein. Dadurch ist dies« ganze Land, das — von St. Petersburg abgefdfä — ein Dornröschendasein führt, stark in den M dernis. Das ist die Luga, die westlich von Nowgorod entspringt, an ihrem rechten und linken Ufer, dj, von leichten Hügelketten begleitet finb, einige Rel benflusse auf nimmt und ungefähr 50 Kilometer vois der Narowa entfernt und etwas weiter nörblidf in den Finnischen Meerbusen mündet. An der LuD liegen zwei Städte, die einiges Interesse beanfpru. chen können: Einmal Luga am Oberlauf bts gleichnamigen Flusses, wo eine Seitenbahn noi Nowgorod auf die große durchlaufende Linie Bw telpunkt des Interesses gerückt. Ingermanland als Fortsetzung der finnischsn Seenplatte reich $ Seen und Sümpfen, hat aber auf dem Weg dqJ der Narowa, die aus dem Peipussee an Narv« vorbei in den Finnischen Meerbusen abfließt, oq 1 St. Petersburg nur noch ein größeres Fluß-Hin aus den heutigen Schickfalsstunden dem ungarischen! Staat die Zukunft weifenden Vermächtnisfes. »W? jlflQ. Ei! monie des Umzugs auf dem Burgberg, in dessen Mitte eine Reliquie des Königs Stephan des Heiligen getragen wird. Die Vertreter der ersten Fam- WM Ml M D0st° Men D( I Tegenc engere »Feind Wtzte Wichen Döstl iftter Io Nen Obe DAldi WNt P Anden i hot Nowgorod X X q_soioo k KL in Ae,°>ied Kpoifl lAndon L $ereu W' [ USA.» höie Wen- Lj« 0nee Rriid)1 Im MN Mach p mit de Miian V« in die E M von U.chten B*r Mi mc ■qenbeit W gege Del lin—Wilna—Dünaburg—Pleskau—St. Petersburg stößt. Luga war auf der Fahrt nach St. Petersburg L die letzte größere Station vor Gatschina, de? durch fein Zarenfchloß bekannten Villenstadt. Di?, zweite Stadt an der Luga von Bedeutung ist bn «Leningrad» f X ,PE1PUS- /1 \rGrus?n» 'SEE L1W / A schewisten umgetauft. Es hieß bis 1922 Jamburg - Hier überquert die Bahnlinie von Reval—We'!°D berg—Narwa die Luga, die hier schon ein je™. . stattlicher Fluß geworden ist. Die große Eisenbahiv^! A abgebrochen habe. Die Archive und das Vermögen aller kommunistischen Vereinigungen werden beschlagnahmt. Der Giephanstag in Ungarn. Buda ste st, 21. Aua. (Europapreß.) Am Mittwoch beging Ungarn feinen Nationalfeiertag, den Stephanstag, in Budapest mit der feierlichen Zerr- bm, 2: Wericht werk auf dem Burgberg, die Beleuchtung der Donau-Brücken und die Anftrcchlung des Burgbergei «starb — sonst auch ein Schauspiel für ausländische Fremde pftenbi — mit Rücksicht auf die Kriegsverhältmsse wegge- 8 einze fallen. Der Tag hatte ein ernstes Gepräge, ebensu.fDche Ä wie die Festartikel der Zeitungen, welche der politischen Ideen und der staatsmännischen Kunst des ersten ungarischen Königs gedachten, als eines auch« „>! — — ...... ..... fee heißt Ingermanland nach einem jetzt dr A W schwundenen finnischen Stamm der Jngrer. Nör^»0^Aet>i in ihrer prunkvollen _ _r. _____ Verweser von Horthy, bildeten die Prozession, gt- ------ säumt von der sich drängenden Menge von Zu- bh Ma schauern aus nah und fern. Eine Reihe von übett ein den Tag zerstreuten Veranstaltungen betonte bei Tmen. volkstümlichen Charakter des Tages, jedoch mare® n inöete das sonst Hunderttausende anlockende Riesenfeuer- |:ahn Po PETERSBURG„--J\ Oie Stadt Suez wird evakuiert. Ankara, 21. Aug. (Europapreß.) Infolge bet! kündigen deutschen Luftangriffe und der bannt oer»' bunbenen Versorgungsschwierlgkeiten in Suez Hal: das neugegründete ägypttsche Ministerium für pa|" fo „Die Liebe? Die kann kein zweiter für einen ordnen, da muß man ganz alleine mit fertig «es den. Unb man wird es auch. Wens < OFniges, JiQ bip[c 'Mate V rann . nJ lchi 5i)er < W pttTtbl Wert i Ke |Ahr re ; fc Li, Weiht ff» führte in der Wohnung, die nun ihm gehören sollte.. Weiß Gott, sie war wirklich anders, als die, auü der er kam, mit den Plüschmöbeln aus den neun" ziger Jahren. War es nicyt ein zu jäher Uebet" gang? ßennart Holmgreen wagte kaum zu atmen, et' war wie verzaubert. Er hatte es ja geahnt, daß « schön wurde, aber so strahlend! Unb mitten darini diese blonde junge Frau. Sie gehörte mit dazu,' mußte mit dazu gehören. Er wandte sich um, griff' j. y ihre Hände und küßte sie, eine nach der anderen,. bei ganz feierlich. Dann saßen sie beim Tee und plötzlich sagte ßennart: „Ich möchte Sie etwas fragen, Fräulein ßarsson." Er fühlte, wie er brennend rot wurde und im gleichen Augenblick griff Jutta ein. Eint kleine, senkrechte Falte stand auf ihrer Stirn. „Jetzt müssen Sie nicht mehr fragen, Herr Holmgreen, jetzt habe ich Sie ins Wasser geworfen — schwirw men müssen Sie allein!" Verwirrt entdeckte Len« nart plötzlich, daß an der linken Hand des jungen Mädchens ein goldener Reif blinkte. „Es ist also ein anderer", konstatierte er leise. „Ja, und ich werde bald heiraten. Für mich war es ein Glück, diese Wohnung einrichten zu dürfen, . .UJC ich selbst werde nie —oder vorläufig nicht, ba$u M e,n kommen, so etwas zu tun. Wir haben beide fein Geld, aber wir haben uns lieb. Das genügt ... ßennart Holmgreen hielt den Kopf tief gebeugt Da war wieder das ßeben, dieses Leben, von bem er gedacht hatte, daß es ein anderer so leicht für ihn ordnen könne. Eine kühle Frauenhand legte sich tröstend über die seine: „Sie müssen nicht traurig fein, ßennart Holmgreen, man darf das Leben nicht durch eine Glasscheibe betrachten. Jetzt haben Sie einen neuen Start, beginnen Sie, es lohnt sich doch! Darf ich Ihnen einen kleinen wichtigen Rat mitgeben: lassen Sie einer Frau nicht zuviel Frer« heit. Frauen haben nickt gern, wenn ein Maml fragt: wie macht man das?" „Und die Liebe?" fragte ßennart leise. m Sa lachte das Mädchen und es klang tröstend unb stark: li?05 iS SN K & Ä fe 5^ mi S'Mo ’Ne iber Mauer ein tiefes Loch in der Erde entdeckt, 'V C L JJLUUCL CI 1L L LH VCl v^/L V C CULVVUl, Mnv (. einst eine getarnte MG.°Stellung. Wir kriechen hin- Gefangene gemacht, durch, find schon im Hof, und laufen über Aftern-1 ias Be- ierlichen (Nachdruck verboten.) r ro i) der OM plotzlM Gruppe Niederrhein, einer der ältesten Mitkämpfer des Führers und Frontkämpfer des Weltkrieges. Die Dominiks. Roman don Hellmuth Kl.Vottcher. L* >! zeuge aller Art. Eine andere Kompanie des gleichen Regiments hat im gleichen Frontabschnitt zwei vollbeladene sowjetische Transportzüge zum Halten gebracht und neben zahlreicher anderer Beute 1500 Die letzte Saussammlung des 2. Kriegshilfswerkes. Berlin, 21.2(110. (DNB.) Nach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die am 3. August 1941 durchgeführte Haussammlung dos Ergebnis von 38 312 684,14 RM. Gegenüber dem hervorragenden Ergebnis der vierten Hausfommlung des zweiten Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz bedeutet diese Summe noch eine Steigerung um 2 454 993,92 R M. hon ein t ße Eise iapp ode 5 St. & Jutta Rüdiger herzlich begrüßt. Sie wird BDM.-Führerinnenschulen und Einrichtungen der Hitler-Jugend kennenlernen und die Sornrner- kampfspiele der HI. in Breslau besuchen. 3tn Kampf gegen den Bolschewismus fiel als 'AÜtillonskommandeur SA. - Obergruppenführer 5ieinz Knickmann. Er war Führer der SA.- Wie das Außenamt von Mandfchukuo bekanntgibt, sind die Verhandlungen zwischen Mandfchukuo und der Außenmongolei über die Grenzziehung bei No- monha an Ort und Stelle durch die Gemischte Kommission der beiden Länder erfolgreich abgeschlossen worden. Einzelheiten über den Verlauf der neuen Grenze liegen noch nicht vor. Die Unterzeichnung des Grenzabkommens wird am 22. September in Charbin stattfinden. Aus aller WM. Chilenisches Militärflugzeug über den Anden abgestürzt. Aus Mendoza, der Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Westprovinz, wird gemeldet, daß auf der argentinischen Seite der Kordilleren in der Nähe der Chilegrenze ein chilenisches Militärflugzeug infolge Unwetters abgestürzt ist. Dabei verloren zwei Offiziere das Leben. Obgleich das lieber» fliegen des Andengebirges schon seit Wochen die größten Schwierigkeiten verursacht, hatten die verunglückten Flieger versuchen wollen, über der Grenzbahnstation Caracoles vermittels Fallschirm Si ..Ne H i|t >? t lt913 al,t Id -inzAV e Qn NeST es Nl on ken _|H| Kilometer eiter nö Sin der esse beanj .Dberlouf itenbahn Linie . Petri >t Petri schina, illenstadj. mtuna Städtchen iben die 3amb Und dann auch ... Vielleicht liebt Brigitte ihn wirklich? Und wenn es nun so wäre? Für das Mädel wäre es vielleicht ganz gut so! Es ist Naturgesetz — und außerdem: Kein Vater lebt ewig. Wenn er mal plötzlich die Augen zumachen müßte — man sieht's ja an Lietzendorf, wie schnell das gehen kann — dann wäre es gut zu wissen: Das Kind ist wohl aufgehoben. Schließlich muß die Norddeutsche Werft auch einmal in Hände kommen, die etwas damit anzufangen wissen. Es ist immer eine faule Sache, wenn so ein Mädel sich ganz auf Fremde verlassen muß. Und nach allem, was man von dem Bengel, dem Nissen, sieht und gehört hat — hat er wohl das Zeug dazu, die Werft anständig weiterzuführen und das Mädel glücklich zu machen. Eine schlechte Partie wäre er auch nicht, trotzdem es darauf allein nicht ankommen soll. Dann hört auch endlich mal die gegenseitige Konkurrenz zwischen Dominik-Werft und Norddeutscher Werft auf ... Das vernünftigste unter diesen Umständen wäre wahrscheinlich, beide Betriebe völlig miteinander zu verschmelzen. Nun — darüber kann man noch sprechen, wenn ... Linds Blick streift das Gesicht Friedrich Dominiks. Er kneift die Lippen zusammen. Wenn bloß dieser verdammte Vater nicht wäre! Seine Augen werden klein und stechend. Die Fingernägel krampfen sich in die Handflächen. Die Sache mit Martha muß ja auch einmal ins reine kommen. So wie sie jetzt steht, ist sie auf die Dauer unmöglich! Wenn man sich auch nicht liebt und nicht mehr nötig hak. — Die Klatschbasen an den Stammtischen hecheln schon darüber. Selbst geschäftliche Rückschläge sind da nicht ausgeschlossen. Menschen sind nun einmal so. Er schlendert zu Nissen hinüber. Der war gerade im Begriff, Lietzendorf aufzusuchen. Als er Lind auf sich zukommen sieht, bleibt er stehen, dreht sich dann um und geht dem alten Herrn entgegen. Der freut sich über die kleine, freundliche Geste, die in diesem Verhalten liegt. „Wann werden Sie nun mit Ihrer Erfindung herauskommen?" fragt Lind. „Ich glaube, man wartet bei den zuständigen Stellen schon sehr darauf ... Der Unglückssall hier wird Sie doch nicht mutlos gemacht haben?" der dannlk in Sluz - >rhitn Der Chef der deutschen Luftwaffenmission in der Slowakei, Generalmajor Kelter, wurde wegen vorbildlicher Zusammenarbeit mit der slowakischen Führung mit dem „Kriegssiegerkreuz 1. Klasse mit Stern" ausgezeichnet. * Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hat in diesen Tagen, wie auf keiner Deutschlandreise in den letzten Monaten in allen Gauen Deutschlands, auch in Berlin verschiedene Betriebe besichtigt und Betriebsappelle abgehalten. * Der britische Botschafter in Washington, Lord Halifax, hat sich nach Ottawa begeben, um mit dem britischen Oberkommissar in Kanada, Malcolm Mac- donald,, Besprechungen zu führen. Der Herzog von Kent, ein Bruder des britischen Königs, der sich auf einer Reise durch Kanada und die Vereinigten Staaten befindet, wird während des Wochenendes mit Präsident Roosevelt auf dessen Landsitz Hyde- park zusammentreffen. faÄnöi Spitze R nge von eihe von i betonte jedoch e Nie, jtung der ■ >5 Ar irdische Misse eprägt, »elche der hen M als eine-, M un chtnisses. vakuieli agen, y >ni> Bei einem Empfang dankte der deutsche Gesandte in Lissabon, von Hoyningen-Hüne, der E- on 10 000 Tonnen. eine politische Nachrichten. Morgen des 19.8. wurde am Westufer des niepr eine Anzahl sowjetischer Offiziere gefangen» kommen. Unter ihnen befand sich auch der schwer- iinbete Kommandierende General des 16. sow- ien Panzerkorps, Generalleutnant Sokolow. DNB....., 22. Aug. (PK.) Am Nachmittag des Augusttages, da deutsche Regimenter die Bura- tätte von Nowgorod erreicht haben, steht es fest, daß der Feind entschlossen ist, die strategisch bereits verlorene^Stadt mit letzter Verbissenheit zu verteidigen. Schon ist ihm seine Artilleriemunition ausgegangen, schon haben Stukas die letzten Panzer vernichtet, da wird uns um den Mittag herum noch einmal für eine Weile Halt geboten. Der Feind in den Erdbefestigungen auf dem alten Stadtwald hat in einem wunderschönen Wachturm aus dem Mittelalter seine MG.s in Stellung gebracht und. liegt in einem Friedhof verschanzt. Gegen 16 Uhr bricht Sonne durch die Wolken, rot leuchtet ihr Schimmer von den Backsteintürmen des Kreml, grün von den kupferbedeckten Zwiebeltürmen und in grellem Weiß von den mächtigen Steinbauten zurück^ Dann aber kommen die Bomberverbände und Stukas und werfen ihre Last ab. Vor unseren Augen verschwinden die Türme und Dächer, die Klöster und Mauer- refte im Wolkenqualm, die Flammen schlagen lodernd zum Himmel. Ein ohrenbetäubendes Bersten von Bomben und Granaten erfüllt die Luft. Don Süden und Westen aber gehen Infanteristen gegen das Feuermeer vor; sie werden von Gewehrfeuer .aus Strohmieten ober Feldstellungen hinter Kirchhofsmauern und Grabhügeln empfangen, bis sie den alten Stadtwald besetzt haben. Damit ist die letzte der drei starken Verteidigungsanlagen, die sich im Umkreis von zwanzig Kilometern an dem Flußlauf entlang um die Stadt ziehen, gefallen und Nowgorod unser. Als der Morgen heraufzieht, pfeifen uns noch die Kugeln vom anderen Stadtteil jenfeits des Wolchow-Fluffes um die Ohren. Der von hohen Mauern und Zinnen umschlossene Kreml ist das Herz der Stadt. In feinem Schutz errichtete einst die deutsche Hanse ihren östlichsten Kaufhof und zogen Lübecker Kauffahrteischiffe von der Ostsee bis zum Wolchow herauf auf den Strömen Rußlands zum Schwarzen Meer. Ihn, mitten im Kern der Stadt auf hohem Hügel errichtet, haben die Stukas verschont, obschon man die MG - Nester in ihm kannte. Am Morgen geht ein deutscher Spähtrupp vor, schleicht sich durch die Trüm- merstadt, huscht über die vom jenseitigen Ufer ein» gesehene Straße, kriecht hinab in den Graben und klettert hinaus zu dem Wall, wo einer von uns in ie Nowgorod unser wurde Von Kriegsberichter Günter Kaufmann. Auf Einladung des Oberkommandos der Wehrmacht weilen Offiziere der italienischen Wehrmacht- Propaganda in Berlin, um mit den entsprechenden deutschen Stellen einen Gedankenaustausch vorzunehmen. Die Führerin der weiblichen Falange, Pilar Primo de Rivera, traf auf dem Münchener Flugplatz zu einem längeren Deutschlandbesuch ein und wurde von der BDM.-Reichsreferentin Dr. Eben bringt ihnen ein Bote eine Leica zur Anfertigung von Tatortsaufnahmen. „Früher hat man bas alles mühselig zeichnen müssen!" erklärt der Staatsanwalt. „Und nachher stimmte es doch immer nicht genau. Jetzt mache ich Photos. Das geht schneller und wird genauer. Außerdem spart man Dem Staat noch Kosten." „Aber, bitte, die Bilder so aufbewahren, daß sic kein Unberufener sehen kann", warnt Dominik. „Es handelt sich um eine Erfindung, die im Interesse der Staatsverteidigung unl^dingt geheimgehalten werden muß. ' u Der Staatsanwalt bedankt sich für den Hinweis. „Ich werde auf alle Fälle den Film selbst entwickeln." ,, . ,, Er geht ein paar Schritte abseits, um- feine erste Einstellung zu knipsen. Friedrich benutzt die Gelegenheit zu em paar Worten mit seinem Sohne. „Unsere — deine Erfindung!" sagt er und zeigt auf den Trümmerhaufen. „Ja, Vater. Wenigstens der Grundgedanke! Ich wußte davon — fchon lange!" Lind steht daneben. Er hört jedes Wort. „Und du hast nichts unternommen?" verwundert sich Friedrich Dominik. „Nein, Vater." . „Das verstehe ich nicht! In solch einem Falle erstattet man doch Anzeige!" Der Junge macht eine entschuldigende Handbewegung. Ich habe auch daran gedacht. Aber — es hätte vielleicht zu weite Kreise gezogen! Es war besser o'" Er zieht den Vater ein paar Schritt beiseite und fügt leise mit einem Blick auf Lind hinzu: „Schon Brigittes wegen!" Lind hat trotzdem verstanden. Im Falle Lietzendorf ist er zwar unschuldig. Da hätte ihm nichts geschehen können! Er blickt hinüber zu dem Jungen. Unschuldig, denkt er dann? Vielleicht doch nicht fo ganz. _ Er faßt mit der Hand nach seinem Herzen. Das rebelliert heute mal wieder. In der Brusttasche knistert noch immer das verdammte Schreiben ... Ein anständiger Bengel ist der Nissen wohl auf alle Fälle! Das muß man ihm lassen! Sonst würde auch Brigitte nicht so viel von ihm halten. Je länger er mit dem Jungen zusammen ist, desto besser gefällt er ihm. Schon als Mensch. — satzung des portugiesischen Zerstörers „Vogua" für die Rettung der neunzehn Besatzungsmitglieder des deutschen Handelsschiffess „Frankfurt". beete dem höchsten nach Westen ragenden Turm zu. Eine Leiter hilft uns von einem Stockwerk zum anderen des Turmgewölbes, unter uns liegt die Stadt und die Kremlmauer. Da reißt einer die Hakenkreuzfahne, die er unter dem Rock trägt, hervor. In fliegender Eile wird sie an einem Brett befestigt, dann gleitet sie unter unserem Jubel hinaus zum Turmfenster und leuchtet weithin im Licht der Morgensonne. Die Kompanie rückt unter Hurra- und Heilrufen im Laufschritt dem Spähtrupp nach zur Kremlmauer. Der Zauber der Uneinnehmbarkeit Nowgorods im Schutze seiner Seen und Wälder, Flüsse und Sümpfe ist gebrochen. Tataren und Mongolen vermochten Nowgorod nicht zu bezwingen. Ein russisches Sprichwort lautet: „Wer kann wohl an gegen Gott und Nowgorod?" Mit Gottes Hilfe ist der Bann gebrochen, die Riegelstellung der Bolschewiken am Ilmensee durchstoßen, die große Verkehrsstraße von Moskau nach Leningrad überschritten, die historische Stätte zugleich der Schlüsselpunkt für neue Operationen. Oer Angriff gegen Onjepr- Brückenköpfe fortgesetzt. Berlin, 21. Aug. (DNB.) In der S ü d - Ukraine wurde der Angriff auf die wenigen noch von den Sowjets gehaltenen Brückenköpfe am D n j e p r erfolgreich fortgesetzt. Die Zahl der als vernichtet gemeldeten 65 sowjetischen Panzer- kampfwagen hat sich inzwischen auf 80 erhöht. Darunter befinden sich schwere und schwerste Sow- jetpanzer. Eine deutsche schnelle' Division zerstörte allein 23 sowjetische Panzer. In den weiteren Kämpfen gegen die fliehenden Bolschewisten am unteren Dnjepr vernichteten deutsche Abteilungen 16 Geschütze. Die Zahl der Gefangenen ist ständig im Anwachsen. An den gewaltigen Erfolgen im Dnjepr- Bogen hat die deutsche Panzertruppe wiederum entscheidenden Anteil gehabt. Eine einzige deutsche Panzerkompanie vernichtete bei diesen Kämpfen am 18. und 19.8. eine schwere sowjetische Batterie, drei sowjetische Panzerkampfwagen und 150 Kraftfahr- Lebensmittel für Bahnbeamte abzuwer- fen, welche dort schon seit vielen Tagen durch riesenhafte Schneewehen von der Außenwelt abgeschnitten sind. Auch argentinische Flugzeuge waren über dem Andenmassiv bis zu 7000 Meter aufgestiegen, um den Cingeschneiten Hilfe zu bringen. Heftige Schneestürme verhinderten jedoch den Lebensmittelabwurf. Großer IDalbbranb auf Euböa. Seit drei Tagen wütet auf der mittelgriechischen Insel Euböa ein großer Waldbrand, der durch die Unachtsamkeit von Holzfällern entstanden ist. Bis nach Achen hinein sieht man den nächtlichen Himmel rot erglühen. Zahlreiche Dörfer und Klöster in der Umgebung von Chalkis befinden sich in unmittelbarer Gefahr. Bisher sind etwa 4000 Stre- mata Wald restlos niedergebrannt. Das Feuer wird durch den seit Tagen herrschenden starken Wind äußerst begünstigt. Zu den Löscharbeiten sind Feuerwehren aus der ganzen Umgebung zusammenge- zogen. Deutsche Besatzungstruppen Hel- fen bei den Loscharbeiten. 22 Personen in Frankreich an Pilzvergiftung gestorben. In Frankreich find in den letzten Tagen nicht weniger als 22 Personen an Pilzvergiftung gestorben. Zahlreiche Fälle aus Dem Gebiet der Champagne, der westlichen Vogesen, aus der Gegend von Bordeaux sowie aus Clamart bei Paris werden gemeldet. Besonders tragisch ist der Fall einer Familie in den West-Vogesen. Ein Ehepaar mit sechs Kindern und drei Gästen hatten giftige Pilze gegeben; acht sind gestorben, darunter ein zweijähriges Kind, die übrigen drei schweben in Lebensgefahr. Zehn Tote bei einem Autobuszusammenstoh. In der Nähe von Concepcion bei Buenos Aires sind zwei vollbesetzte Autobusse zusammengestoßen. Zehn Fahrgäste mürben getötet und 36 verletzt. Schweres Straßenbahnunglück bei Brüssel. Auf der Brüsseler Dorortstrecke nach Löwen bet Wesembeck fuhr ein Triebwagen, der in der Kurve aus den Gleisen sprang, auf einen entgegenkommen, den Straßenbahnzug auf. 14 Fahrgäste wurden getötet, 50 zum Teil schwer verletzt. Studienfahrt deutscher Städtebauer in Frankreich. Sechzehn namhafte deutsche Städtebauer besuchten die durch den Krieg zerstörten Gebiete von Belgien und Frankreich, um die lehrreichen Aufgaben an Ort und Stelle kennenzulernen, die sich aus dem Wieder, aufbau dieser Gebiete ergeben. Die Teilnehmer besuchten die architektonisch bedeutsamsten Bauwerke von Paris, studierten die Pläne der Altstadtsan:e» rung und besichtigten das unter deutscher Führung wiederhergestellte Versailles. Der Befehlshaber in Frankreich, Generalleutnant von Stülpnagel, emp- fing sie zum Abschluß ihres Aufenthaltes in Frank- reich in seinem Hause. Bärenplage in SüMirol. Aus vielen Ortschaften Südtirols wird das Auf- treten brauner Bären gemeldet, die das auf den Almen weidende Vieh gefährden. Man nimmt daher an, daß sich der bereits selten gewordene Sohlen- ganger, der sonst nur noch im Hochgebirge der Brentagruppe lebt, aber im Sommer keine feste Wohnung kennt und häufig über größere Entfernungen hin durch die Täler und die Flußläufe ent» langzieht, um dann mit dem ersten Schnee in seine unzugänglichen Schlupfwinkel zurückzukehren, in letzter Zeit wieder erheblich vermehrt hat.__________ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter deS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thnriot. (beurl.), i. B.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt- ichaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerel R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.g. erg, Ul _ Aldo Forzinetti, Beobachter Kapitän- chan wsJIfcjnf Pietro Riva einen vollbeladenen Tan- ■ ersten? ------ Nissen schüttelt den Kopf. Seine Augen sind dunkel von der Trauer über Lietzendorfs Tod. Der Mann hat ihm doch viel näher gestanden, als er geahnt hat. Trotz allem! In seinem Gesicht stehen Entschlossenheit und Siegessicherheit. „Mutlos? Mich? Im Gegenteil! Nun werd' ich beweisen, daß ich's besser verstehe!" Er macht einen Seitenblick in die Richtung, wo sein Vater mit dem Staatsanwalt spricht. Beide machen noch immer mit einer Leica photographische Aufnahmen von allen Einzelheiten der Unglücksstelle und der zerstörten Apparatur. Nissen dreht den Blick wieder zurück. „Nein, ich bin bestimmt nicht mutlos!" versichert er. „Lietzendorf wäre wahrscheinlich auch nicht vor mir fertig geworden. Wir hatten nur in den letzten Monaten soviel andere Aufgaben und — Sorgen." Er schaut Lind voll an. „Aber das wissen Sie ja", sagt er sachlich und ohne Empfindlichkeit „Da werden Sie verstehen, daß ich nicht zu dem gekommen bin, was vielleicht das Wichtigste war. Aber ich denke, das wird jetzt ackders werden." Lind nickt ihm zu. Gewiß, denkt er, das wird jetzt alles anders. Warum auch nicht? Warum sich gegenseitig das Leben schwer machen? Man sieht ja, was dran ist! Lind hat mit einemmal seine Freude an dem Jungen. Weiß Gott — einen schlechten Griff getan hat die Brigitte nicht. „Ich denke auch!" sagt er anerkennend. Beinahe hätte er Nissen auf die Schulter geklopft. Der Gerichtsarzt hat die Toten nach Zustimmung des Staatsanwalts in die Schlosserwerkstelle schaffen lassen. Da ruhen sie nebeneinander ... Lange steht Nissen vor Lietzendorfs Bohre. So sinnlos ist der Tod! Noch sinnloser, als das Leben manchmal zu fein scheint. Da hat man endlich einmal einen anständigen Menschen gefunden, einen Mann, der Freund und Kamerad und Helfer und Mitschöpfer sein könnte. Ein Stückchen geht man nebeneinander. Befruchtet fidi gegenseitig Schafft. Sorgt. Baut auf. Doch kaum hat man so recht begriffen, was einer dem andern sein könnte, da kommt dos Leben mit feinem törichten Gebot und wirft sich dazwischen und reißt die auseinander, die zusamrnengehoren. (Schluß folgt.) ^Verteidigung beschlossen, die Zivilbevölkerung i Stabt Suez und der Dorstadt Port Tewfik zu wUieren. Zurückbleiben dürfen nur die Beamten ch Arbeiter der Suezkanal-Gesellschaft und der itiiffinerien. Suez und Port Tewfik hatten rund i) J'O Einwohner. Seit längerer Zeit ist das ge- taßi Gebiet für den zivilen Verkehr gesperrt. M-nzeugen berichten, daß auf der Reede von Suez Weiche Schiffe versunken liegen, darunter auch ^amerikanische. Irland. Berlin, 21.Aug. (DNB.) Die Zusammenkunft kfaen Roosevelt und Churchill ist den Kriegs- Miern in England und USA. ein willkommener jnfc gewesen, Gerüchte in die Welt zu setzen, die neue Krisen hervorgerufen werden kön- W — Um die alte Frage, wie Irland am fltli in das Kriegsgebiet einbezogen werden faijte, wieder aufzuwärmen, berichtete der Londoner bnefponöent der New Bork Herold Tribüne über \ London umlaufende Gerüchte, daß auf Grund ker Vereinbarung zwischen Roosevelt und Chur- -llbie See Patrouillen der USA.-Schiffe jzSüdengland verlängert werden sol- it. USA. werde die irländischen Bosen in gleicher beijr wie Island als Schutzmacht über« st hm en. Als Hauptstützpunkte der USA.-Flotte j;mtn Queenstown und noch ein Hasen in Frage, «e Gerüchte über einen Druck der USA. auf Ir- stüi wegen Abtretung von Häfen gingen auf ein stspräch des Unterstaatssekretärs Summer We! - |! e mit dem Gesandten Irlands in Washington, nna n, gleich nach der Rückkehr Roosevelts zu- Der irische Gesandte Brennan dementiert die Gerüchte, daß er mit Welles über Ab- g von irischen Häfen als Flottenbasen an die nigten Staaten gesprochen habe. — Die Brun« ?r gif ter in England und USA. wird auch dieses nti nicht stören, sie werden nur auf eine neue lelfaenfjeit warten, um ihre Taktik des Neroen- s gegen Irland erneut aufzugreifen. Oer italienische Bericht. ) m, 21. Aug. (DNB.) Der italienische Wehr- tbericht vorn Donnerstag hat folgenden Wort- itische Flugzeuge unternahmen einen Einflug auf fta. Einige Verwundete unter der Zivilbevölke- geringfügige Materialschäden. Die sofort in feit getretene Bodenabwehr schoß eines der an« nöen Flugzeuge ab. Nordafriko wurden an der Tobrukfront rische Vorstöße sofort und wirksam zurück- >sen. Mit zielsicherem Artilleriefe«r wurden anlagen und Brände in den feindlichen Befesti- sanlagen verursacht. Stadt Bengasi wurde neuerlich von eng- Flugzeugen mit Bomben belegt. Keine Opfer, ar Gebäudeschaden. i Ostafrika auf den verschiedenen Frorstob- sten von G o n d a r heftige Angriffstätigkeit Ae starke deutsche Abwehr durch Minensuch- und ostenboote im Kanal .zwang im Verlauf des einzelne britische Flugzeuge zum Abdrehen, che Minensuch- und Vorpostenboote schossen wohlgezieltes Flakfeuer vier britische Flug- ab. werben ikib Gegenangriffe unserer unermüdlichen Truppen, Ne größere Erkundungen durchführten und mehrere Wm Feind unternommene und von Luftstreitkräften wtMütll'Vüeiftütjte Angriffsoersuche aufdeckten und mit be- . r t ihlichen Verlusten zurückschlugen. ß. 4m k eini östlichen Mittelmeer versenkten zwei Torpedoflugzeuge unter dem Befehl des en Oberleutnant Cesare Graziani, Leut- v6*hU M-Mefcung. ins ben fl Hiltens Kopf fährt herum, i jäher Einiges, Herr Lind? Ich habe zufälligerweise nein Diplomeramen mit einer Arbeit gemacht, Die ,U W iiele Materie behandelt! Wenn ich Ihnen gefällig otMHHann ...?" ) mitt611! /1 W>d schüttelt den Kopf. jrte B M >in, danke! Die Frage kam mir nur bloß ge« > sich Wi'-r rii? in den Sinn." ‘ Dhr reden sie picht. IIber Linds Gedanken gehen weiter. .Ei.Hlleicht steckt doch mehr in dem Jungen, als i f) b ;?ber gedacht habe? So eine Idee wie die Ein- )nj) tv« hrilzmtriebsmaschine konstruktiv durchzufuhren, ist iein-f afeanb! Wenn auch der arme Lietzendorf Daran ir Stikll- S k rshiitert ist! , _, . |rr Hewiß, ein Kaufmann wäre ihm als Schwieger- -en L-1^. ! ch" eigentlich lieber gewesen. Kaufleute sind be- H ■ Ä, wenn die Aufregungen ein Ende haben lI% i|M Etoben, dann ist vielleicht die Zeit gekommen, wo " cut) cr sich ein bißchen schonen kann. Dann wiro Ursache mit dem Herzen sich vielleicht auch noch in e einrenfen. . M Wtb, wenn der Junge auch bloß Ingenieur ist OH Fimmel wird's schon nicht so eilig haben und Mattheus Lind noch zehn oder zwanzig Jahre if (M ! hüllen, wo er seinen Schwiegersohn m Die Schule E B s \ ^m2n kann. Denn sonst hätte doch diese ganze lebe"'.jch,(Swfy von heute vormittag ihren Sinn verloren. ’rwM l ityn leise- ter Staatsanwalt ist schon mit Friedrich Domi- kla"S' Mil eile Dinge und Fragen von Belang durchge- „ lÄyn, als die beiden anderen Herren kamen. Auch iiiet y k i!< nutmaßliche Ursache des Unglücks tft berei Hill Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser einziger, heißgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwager,Onkel und Neffe Helmut Hardt Gefreiter bei der Luftwaffe bei den schweren Kämpfen im Osten im blühenden Alter vop 20 Jahren den Heldentod fand. Er opferte sein junges Leben in treuester Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland. In tiefer Trauer: Heinrich Hardt, Lokomotivführer und Fran Elisabeth, geb. Gremm Willi Redeker und Frau Emilie, geb. Hardt. Wilhelm Reinhardt und Frau Toni, geb. Hardt. Gießen, Almena-Lippe, Oranienstein b.Diez/Lahn, 20. 8. 1941 _________________________________________________________________3512 D Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein herzensguter Mann, der treusor- fende Vater Seines Töchterchens, unser lieber Sohn, chwiegersohn, Bruder, Enkel, Schwager, Onkel, Pate und'Neffe Otto Damm Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment am 1. August im blühenden Alter von 27 Jahren bei den Kämpfen im Osten für sein Vaterland gefallen ist. In tiefer Trauer: Emma Damm und Töchterchen Gertrud Familie Friedrich Damm Familie Heinrich Scheid und alle Angehörigen. Reiskirchen bei Gießen, Oppenrod, Annerod. ■02741 Gott der Herr erlöste heute von seinem schweren Leiden meinen lieben Mann, unseren herzensguten Vater, unseren liehen Opa, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Schmidt Stein- und Bildhauer im Alter von 64 Jahren. In tiefer Trauer: Kath. Schmidt, geb. RUbsamen Ludwig Schmidt, z. Z. Soldat, und Frau Kath., geb. Becker Friedrich Schmidt, z. Z. im Felde, und Braut Karl Bach, Leutnant, z. Z. im Felde, und Frau Gretel, geb. Schmidt und 3 Enkelkinder. Alten-Buseck, Lüdenscheid, Gießen,1 Treis, Heuchelheim, Reiskirchen, Frankfurt, Rödgen, den 19. August 1941. Die Beerdigung findet Samstag, 23. August, nachm.2%Uhr statt 3510 D Danksagung. Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Herrn Adolf Gröber sagen wir hiermit unseren allerherzlichsten Dank. Besonders gedankt sei der ev. Gemeindeschwester für ihren liebevollen Beistand während der Krankheit und beim Ableben und Herrn Pfarrer Ludwig für die trostreichen Worte. Für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, auch der Altersvereinigung 1883-1933 und dem Westerwaldverein besonderen Dank. Marie Größer Wwe. und Angehörige. Gießen, den 21. August 1941. 02761 B- Er stiehlt Ihnen Wolle, frißt Ihre Kleider! Es ist die Motte! Schützen Sie MWl AlWMiv Zweig (Biesen Lbmessen Samstag, den 23. August, 20 Ubr im großen Saal 3513D des Hotelrestaurants Hindenburg VORTRAG des Herrn Studienassessors Dr. Karl Bettermann aus Sofia MoeöWBrten in Bulgarien mit farbigen Lichtbildern. Eintritt frei. Gäste sind willkommen sich vorVerlusten, verwenden Sie das wissenschaftlich begutachtete MofKi! MotKi tötet Motten und Brut Zu haben in Drogerien und Apotheken. | Verkäufe | 2 Küchen- Gchränke zu verkauf. 02747 Löberstr. 15 v. Gebrauchte zu verkauf. 0274s Becker, Grüner Weg 10. 3 herrenWe 1 kleine weiße Standuhr zu verkauf. 02768 Gr. Steinweg 19 iiiiiiiiiimimiiuimiiiii Kleine Anxeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! 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August 1941 In der Vormittagsziehung wurden gezogen 8.50 Mo./Do. 18.30-20.00 8.50 'Die./Frei. 20.00-21.30 Mo./Do. 20.00-21.30 8.50 Die./Frei. 18.30-20.00 8.50 108 Gewinne zu 1000 RM. 15101 22286 37792 38459 47188 Die./Frei. 18.30-20.00 6.60 Mo./Do. 18.30-20.00 8.50 264 Gewinne zu 500 RM. 2849 10414 16310 24555 24629 28805 32252 37100 37179 54444 63434 74963 80428 84102 Die./Frei. 20.00-21.30 36 Std. 8.50 20.00-21.30 8.50 Mo./Do. 19.30-20.30 20.00-21.30 18.30-20.00 Maschinenkunde 36 Std. 12.50 Die./Frei. Ober- 3504° AnmeldeschluK: 1. Sevtember 1941. '( POLOST Giessen FyHRMACHERMEI5TERJUWELIER 61286 189390 304734 358824 93628 136953 168457 211544 239043 265205 295587 351328 381949 134365 172991 198381 226023 259658 294290 337733 367827 121960 204129 312469 167732 278292 355639 114347 165539 175126 211863 237755 285271 309965 354451 378642 Höchste Prädikate! 245500 291591 342368 65880 189409 311684 364790 89778 128096 161730 207946 237738 260615 292220 346448 372387 398527 114050 143072 191071 225404 248981 279750 309509 365956 337126 258253 292458 363074 121678 168899 179036 215394 246961 289450 315376 363122 394969 261151 303925 366154 115258 145299 192218 227956 249727 280828 311911 368484 398029 10000 RM. 5000 RM. 4000 RM. 3000 RM. 2000 RM. 88646 220269 318556 376098 97841 138336 239108 272059 322557 355829 382618 262238 316438 399348 123424 146935 201359 228931. 261137 282231 318418 370831 133131 171871 192397 224538 257921 291715 334869 366436 396804 150313 229937 340808 376858 100193 143154 183157 226611 239148 272185 329235 358400 389410 128726 149651 202368 229564 261334 282507 323051 373767 110335 196426 309514 386064 25752 24740 26542 74490 54239 16821 363426 165526 240393 352546 381289 100677 147465 186558 228177 241173 287270 333184 361287 392950 127821 72117 95120 143614 174759 203357 229611 266786 300116 343273 374495 381823 183636 97862 165971 270423 352864 382067 106405 152348 195874 231011 246975 290193 335897 362935 394599 113957 160463 175018 203954 233118 270715 302421 352540 375056 136172 166781 214480 243679 275509 295024 351651 384747 Bezeichn, der Maßnahme 1. Kurzschrift I (Anfänger) 87839 119506 157075 202339 235155 255996 292014 337753 370106 397259 107380 139458 183737 214551 246517 276398 309269 365687 386233 80305 206897 316061 375549 130797 170910 182692 220388 254003 291159 328109 366030 395426 133231 154684 203556 237540 267225 283232 327556 376327 134606 163296 208822 241962 269018 292846 346412 381917 115183 153153 199749 232051 254055 291711 336923 368402 396213 390810 216927 137363 201082 76523 288742 43378 245041 288810 335401 Vermählungsanzeigen bei Brühl. Schulstr.7 72803 115902 165882 177494 214006 245557 286360 310672 357151 390827 llllllllllllllllilllllllllllli Mündlich können Sie eS nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen (Sie e§ allen M.MMUMIIMM Spielleitung: Carl Ritter 129601 166023 214234 246024 318764 320282 36 Std. fortlaufend 300481 31167 227925 312428 80022 143354 235878 284064 141994 159455 224387 248823 328886 7028 9490 28464 36533 66021 179769 184045 187925 192802 276167 285220 286906 307543 Invalide mit sicherem gutem Auskommen und schönem Heim sucht Frau zwecks späterer Heirat. Schr.Angeb.unt. 02766 a. d. G.A. Statt Karten! Barb Olyschläger zeigt ihre glückliche Ankunft an, auch im Namen ihrer Eltern Ein neuer gewaltiger Film, der wieder aus jener meisterhaften Verbindung von dokumentarischem Zeitgeschehen und filmischer Dramatisierung zu einem ergreifenden, abenteuerlichen und mitreißenden Erlebnis geworden ist! 7. Kurzschrift III - Eilschr. Einführg. (100-120 S.) 8. Kurzschrift IV - Eilschr. Praxis (120-140 S.) 9. Schnellschriftl. Uebungs- gemeinschaft (K/5), (140-180 Silben) 11. Masch.-Schreiben I Einführg (M/I) - Zehnfingerblindsckr. Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr - Sonntag 3.00, 5.15, 8.00 Uhr Jugendliche haben Zutritt! GewtnnauSzug 5. Klaffe 5. Deutsche Relchslotterle mtl. 1.00 Die./Frei. 102 Gewinne zu 1000 RM. 51211 62829 84639 109653 173449 184170 186686 188775 251566 281857 302461 306355 322516 334253 351418 356228 270 Gewinne zu 500 RM. 2909 6633 15586 18518 28258 28628 31000 37959 40926 41873 42796 52774 55993 64584 36 Std. 2. Kurzschrift I (Anfänger) 36 Std. 3. Kurzschrift II (60-80 S.) 36 Std. 4. Kurzschrift II (60-80 S.) 36 Std. 5. Diktat-Uebungsgemeinschaft Ziel 100 Silben 3tz Std. 6. Kurzschrift III - Eilschr. Einführg. (100-120 S.) 36 Std. x Folgende . v Lehv- und Hebungs-Gemeinschaften werden in Kürze bei genügender Beteiligung in Gießen durchgeführt: bürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Pr. Lotz. | Verschiedenes | Geübte 1 ScMdm in od. außer dem Hause für 2 bis 3 Tage Anfang Sevtemb.gesuckt Schrift!. Angeb. unt.3509D a.den Gieß.Anzeig.erb. Achtung! Durch Ueberschreibung größerer Aufträge für die Wehrmacht und Behörden, die vordringlich zu bearbeiten sind, sehen wir uns genötigt, die Annahme von Privataufträgen außer Uniformen zu reinigen und Trauersachen zu schwarz in der Zeit vom 26. Aug. bis 6. Sept. 1941 zu sperren FärhereiBrauhach&Fischer Seltersweg 69 3514V Telefon 2627 | Vermietungen"} Schöne geraum. S-3!mmer- Mm mit Bad, Heizg., Balkon, 2.Stock, an ruhige Bieter z. öcrrn. Schrift!. Angeb. u. 3507D an 0. Gieß. Anz. 10. Masch.-Schreiben I Einführg. (R/I) - Zebnfingerblindschr. Maschinenkunde 36 Std. 12.50 Mo./Do. 3 Gewinne zu 50000 RM. 6 Gewinne zu 9 Gewinne zu 12 Gewinne zu 18 Gewinne zu 378946 384593 3 Gewinne zu 50000 RM. 12 Gewinne zu 5000 RM. 3 Gewinne zu 4000 RM. 15 Gewinne zu 3000 RM. 351349 69 Gewinne zu 2000 RM. 101628 131185 157551 170519 205949 208696 224505 244623 317704 385098 Marlen Olyschläger, geb. Kaufmann Peter Olyschläger, Veterinär und Regimentsveterinär in einem Inf.-Reg. Gießen z. Z. im Felde Kath. Schwesternhaus 20. August 1941 Schwarz-weiß gefleckter, langhaariger M (Setter) entlaufen. Abzugeben geg. RM. 30.— Belohnung. [02744 MlkNslr. 261. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den In der Dormittagszkehung wurden gezogen 3 Gewinne zu 10000 RM. 6 Gewinne zu 5000 RM. 9 Gewinne zu 4000 RM. 18 Gewinne zu 3000 RM. 348505 366976 51 Gewinne zu 2000 RM. 183655 239741 250160 257089 300606 318935 330378 350258 96 Gewinne zu 1000 RM. 43767 118272 120195 129111 27 Gewinne zu _________ 160129 212185 258210 348862 Witwe, Ans. 4*i- sehr häuslich, mn 15iähr.Jung.,^ einenHerrnkem. zu lern. zw. spür. Heirat. Barvermög. um) Wohn. - Einriß vorh. Zuschriften. unt.02764 ander. Gießen. AnM Ein Karl Ritter-Film der Ufa Carl Raddatz, H. Stelze» E. v. Klipstein, Alb. Hehg Herb. Wilk, O. E. Hasse Karl John u. Else Knott Marina von Dittma» 12. Masch.-Schreiben - Praxis (BI II) Ziel: Sicherheit und Geschwindigkeit 36 Std. 12.50 Die./Frei. 20.00-21.30 13. Masch.-Schreiben - Meisterschreiben (BI/III) Weitere Steigerung d. Schreibge- Ä Art schwindigkeit 36 Std. 12.50 Mo./Do. 18.30-20.00 Kalt rasiert - schlecht rasiert. v1it Trockenbrenn > Stoff Esbit Ist es - P leicht,lieh rafdx A y heißes Rasier- Ä . wasser zu be- " 1 reiten. Dann i ff geht auch ein ff i harter Bart - sauber ab. ■ üeberall erhalt’.. ’ h Preis 20Tabletten 1 I mltklelneniKoch- 1 Jfiestell 60 Plg. x Bezugsquellen | . vielst iroch der i | Hersteller: Erich Z T Schümm, Eshlt- 5 A Brennstoff-Fahrt! ) Stuttgart 1109 • Anmeldezeiten: Montag, den 25. 8. 41, Mittwoch, den 27. 8. 41/ Freitag, den 29. 8. 41 und Montag, den 1. 9. 41, jeweils von 18.30-20.00 Uhr im Haus der DAF. Gießen, Schanzenstraße 18/ 1. Stock, Zimmer 16. Zu anderen Zeiten können Anmeldungen nicht angenommen werden! ' .. Die Anmeldung muß persönlich erfolgen. Mit der Anmeldung in die Teilnehmergebühr zu entrichten. Die obigen Gebühren gelten für Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront und der Deuticben Stenografenschaft e. V., für Lehrlinge und Schüler, sofern, sieder HI- oder dem BDM. angehören, für Studenten, wenn sie.Mitglied des NSDSTB. sind, für Wehrmachts- und Arbeitsdienst' angebörige und für Ehefrauen ohne Beruf, wenn der Ehemanu Mitglied der DAF. oder der Deutschen Stenografenschaft e. B. ist- Andere Teilnehmer zahlen einen Aufschlag voii 50% auf die obigen Gebühren. Ratenzahlungen werden nicht gewährt. , _ n. Lehr- und Uebungsgemeinschaften können nicht teilnehmen. Vflichtiahrmädchen, Hausgehilfinnen, in der Ausbildung zu einem hauswtrtschaftlichen Beruf stehende Volksgenossen,- Volksgenossen/ die die Lehrgemeinschaften zwecks Umschulung besuchen wollen/ müssen eine Genehmigung des Arbeitsamtes oorlegen. Das Deutsche MsseMmMll Ortsvereinigung Gießen der Deutschen Stenografenschaft e. V. Auf jede gezogene Nummer find drei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Ramme, in ven drei Abteilungen I, II und III Gemeinsame Bekanntmachung der Landräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Aufruf des Abschnitts 8 des Futtermittelscheines für Pferde. 1. Futtermittelscheine für Pferde. Der Abschnitt 8 des Futtermittelscheines für Pferde wird hiermit zum 1. September 1941 aufgerufen. Es kommen wiederum je Pferd bis zu 420 kg Pferdefutter für die Bedarfsdeckung in den Monaten September und Oktober 1941 zur Verteilung. 2. Die Futtermittelverteller werden hiermit aufgefordert, innerhalb einer Woche nach Erlaß dieser Bekanntmachung die bei ihnen eingegangenen Abschnitte 7 des Futtermittelscheines für Pferde zum Umtausch in Bezugscheine dem für sie zuständigen Ernährungsamt Abt. B vorzulegen. Gleichzeitig werden die Verteiler darauf hin- gewiefen, daß als Verfalltag der. Bezugscheine der 20. September 1941 festgesetzt ist. 3511D Gießen, den 19. August 1941. MIO noch gut erhalt., für rückgeführte Familie zu kauf, gesucht. Schriftliche Angebote u. 02765 and. Gieß. Anzeiger erbet. Rollfiltianiera 6X9 odex 4l/oX6 möglichst mit gekuppeltem . Entfernungsmesser, Suber Jkonta od. Bessa bevorzugt, gegen Barzahlung sofort zu kaufen gesucht. Schr.Angeb.unt. 348QD a.d.G.A. H.-Schnürschnhe Größe 42, und Knab.-Halbschutie Größe 34 zü kauf, gesucht. Schriftl. Ängeb. unt.02750 öm den Gießen. Anzeig. Mövl. Zimmer zu vermiet. 02762 Harnmitr. 16 v. | Mietgesuche | Mietgesuch! 2-3'3immer- Mnuno von jungem Ehepaar für bald od. später gesucht, möglichst in gut. Hause. Schnitt. Ängeb. u. 02751 an 0. Gieß. Anz. -1 bis 2 Mm parterre, leer, gesucht. Schriftliche Angebote unter 3508V an d. Gieß. Anzeig. Suche f.14 Tage ein gut möbl. Zimmer für meine Frau. Mögl. Südviert. Schriftl. Angeb. unt.02752anden Gießen. Anzeig. {Stellenangebote) Kraftfahrer f. Personenkraftwagen gesucht. 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Gießen — Kinzenbach — Schwalbenbachtal — Bubenrod — Altenberg — Hohensolms — Bieber. Wir beginnen unsere Wanderung am Neustädter Tor und folgen schwarzen Dreiecken, die uns an der Heuchelheimer Mühle vorüber nach dem Hochliegenden Kinzenbach leiten. Nachdem mir das ansehnliche Dorf durchschritten haben, führen uns die Zeichen aufwärts zum Wald, an dessen Rand sich ein hübscher Ausblick nach den höhen des Vogelsbergs und des Taunus erschließt. Durch prächtigen Hochwald gehend, gelangen mir, nachdem mir die Grube Morgenstern passiert haben, in das anmutige Schmalbenbachtal und in diesem aufmärts schreitend nach Hof Bubenrod. Wir verlassen jetzt unser seitheriges Zeichen und steigen hinter dem Anmesen hinauf zum bemaldeten Bleidenberg, mo mir rote Striche antreffen, die uns nach dem turmbekrönten Altenberg meisen. hier oben bietet sich uns eine herrliche und meite Rundschau, besonders nach der Gießener Gegend. Unser Zeichen bringt uns hinüber nach dem hochgelegenen Hohensolms mit guter Einkehr. Auf guter Landstraße steigen mir abwärts über Königsberg, wo sich die Besteigung der Ruine der schönen Aussicht wegen lohnt, und weiter durch das Biebertal nach unserem Endziel Bieber. Wanderzeit 5Vr Stunden. Gießen — Krofdorf — Aohnbachlal — Krofdorfer Forst — Dünsberg — Bieber. Dom Neustädter Tor, dem Anfang unserer Wanderung, gehen wir die Krofdorfer Straße entlang nach Krofdorf. Bei der Friesschen Wirtschaft beginnt die blaue Strichmarkierung, die uns, nachdem wir einen Teil des Ortes passiert haben, nach dem lieblichen, von Waldbergen umsäumten Fohnbach- tal bringt. Wir gehen das Tal aufwärts, genießen an einer Wegbiegung einen hübschen Rückblick zum Gleiberg und verlassen bei einem großen Steinbruch unser seitheriges Wegezeichen, indem mir das Tal überschreiten, um jenseits in das große Waldrevier des Krofdorfer Forstes zu gelangen. Auf einsamen Wegen, immer geradeaus gehend, treffen wir nach einiger Zeit gelbe Striche, die uns nunmehr das Geleite geben. Nachdem mir die Frankenbacher Straße überquert haben, bringt uns das Zeichen an den Fuß des Dünsbergs und auf bequem ansteigenden Pfaden, später mit roten Strichen gemeinsam, auf den Gipfel des Berges. Nach genügender Erholung und Augenweide vom Aussichtsturm lei« ten uns schwarze Punkte hinab nach unserem Endziel Bieber. Dauer der Wanderung 4Vz Stunden. Die Ausstellung „Alarm" in Frankfurt. Eröffnung durch den Gauleiter. NSG. Im Rahmen eines festlichen Aktes wurde am Donnerstagnachmittag durch Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger die Ausstellung „Alarm" im Bürgersaal des Römers zu Frankfurt a. M. eröffnet. Im festlich geschmückten Bürgersaal des Römers der Gauhauptstaüt hatten sich am Donnerstagnachmittag zahlreiche Vertreter der Partei, des Staates, der Wehrmacht, der Behörden und des Luftschutzes eingefunden, um der feierlichen Eröffnung der in den Römerhallen stationierten Ausstellung „Alarm" durch den Gauleiter beizuwohnen. Der Gauwalter des NS.-Bundes deutscher Technik, Gauamtsleiter Dr. K r ä n z l e i n, betonte in einer Ansprache u. a., Sinn und Ziel dieser Ausstellung sei es, den Abwehrkampf des deutschen Volkes während des gegenwärtigen Krieges zu stärken, es tatkräftig darin zu unterstützen und zu schützen sowie seine Opfer auf ein Mindestmaß zu beschränken. Ein anschließendes Referat des Oberbaurates S t a ch o w i tz, Berlin, diente vor allem dazu, in das Wesen der Ausstellung einzuführen und ihre grundlegende Bedeutung klar herauszustellen. Oberbaurat Stachowitz betonte, daß der NS.-Bund deutscher Technik sofort an die Ausschreibung eines großzügigen Preisausschreibens ging, als der Führet im November des vergangenen Jahres das So- fort-Programm für den Luftschutz verkündet hatte. Und wie die Partei in jeder Hinsicht die Betreuung des deutschen Menschen in Krieg und Frieden zu einer ihrer Hauptaufgaben gemacht hat, so veranlaßte sie auch hier das verstärkte Zusammenwirken aller Kräfte, um an die Lösung der Lust- schutzvrobleme tatkräftig heranzugehen. Durch dieses Preisausschreiben der Fachgruppe Bauwesen im NS.-Bund deutscher Technik wurde zunächst in dieser Hinsicht eine richtungweisende Grundlage geboten. 1100 Einsendungen mit annähernd 2000 Mitarbeitern krönten trotz zahlreicher Einberufungen zur Wehrmacht den Wettbewerb und bewiesen eindeutig, wie rege dieses Interesse an diesem brennenden Problem der Gegenwart ist. Die Vorschläge, die an die Voraussetzungen konstruktiver Planmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, künstlerischer Art und vor allem auch Nutzbarkeit im Frieden gebunden waren, waren von überraschender Vielseitigkeit. Hoch- und Tiefbunker zeigten sich in mannigfacher Gestaltung. Der Reihenbau war ebenso vertreten wie der Turmbau, der Zeilenbau wie der Bau im Siedlungsstil. Der bombensichere Treppenhauskern zeigte seine praktische Aufgabe ebenso wie die ideale Luftschutzzelle der Vierzimmerwohnung. Auch der Hochbunker für die Baulücke des Stadtbildes wurde wirkungsvoll aufgezeigt. Jeder einzelne Entwurf bewies feines Abgestimmtfein auf die landschaftliche und bauliche Umgebung. Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger eröffnete anschließend die reichhqltige Ausstellung, die an Hand ihres lebendigen Anschauungsmaterials die Tatsache noch mehr unterstrich, welch dankbare Aufgaben dem Architekten der Zukunft erwachsen, zumal ihr gesamtes Bauschaffen für alle Zeiten unter Berücksichtigung des Luftschutzgedankens stehen wird. E. R. In manchen Gegenden sind sie glücklicher. Da ist -r Wald immer noch Wald, wenn in anderen Siea über <4e-ankenlosigkeit. i. 20.0lHlJj Kwerften Folgen. Verkehrsunfälle, Fehler aller !i,18.M' gt in der Arbeit, Verfeben find fast immer Ge- ioikenlosigkell, und diese Schäden kann jeder sofort bfren Oliöf frfiftmmpr nVlPT nocki lind die Folgen ;i. I8.3H1" j. 19>^ ,, 20.010 18*^ > A 18.30 ,i.zoM ei. 18** ,j. 20.00* — Licht- mit Pro- SCHAU i, 8.00 Uh schlO iduMlW 3eäl i. 18.301 Dornotizen. Tageskalender für Freitag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Stukas", f elhaus, Bahnhofstraße: „Ein Mädchen fcra". Verdunkelungszeit 22. August von 20.34 bis 6.11 Uhr. hste ikatel istcrhafteu 'n und fil. abenteuer- Gedankenlosigkeit und mangelnde? Verantwortungsgefühl vor sich selbst haben fast immer die ‘■Elsen. )Q Ditli Jitung. Ritter sehen. Diel schlimmer aber noch sind die Folgen in Gedankenlosigkeit, die der einzelne nicht sieht: Zrm Beispiel die Gedankenlosigkeit in der Wieder- ttrroerhmg von Spinnstoffabfällen! Weil so viele Menschen gedankenlos sind, liegen h Millionen deutscher Haushaltungen ungeheure Wallroerte lest: Alte und neue Reste ober Abfalle loi Spinnstoffwaren aller Art, Lumven und foirfen aus allen möglichen Stoffen, alte Strümpfe, Mlvoer, Unter- und Oberkleidung, Hauswasche, Aus der Stadt Gießen. Dant an den Wald. Den grünen Wald haben wir allezeit gratis Jetzt h der Sommer langsam zu Ende geht' sollten mir ins bet ihm bedanken. Er hat uns viel geholfen ftsonders in Zeiten wie diesen. Ei ja, werden die prosaischen Gemüter sagen da pben wir manche Last Holz herausgeholt, auch Leeren und Mze! Gewiß, aber ich meine, wir hiben noch mehr geholt. Wandern und lagern ein par andere Gedanken, ein paar wundervolle Atem- zige, und immer wieder hat uns der Wald qe- z-igt, daß es noch Freuden gibt, die das Leben vert machen. Es dringt aus dem Walde eine zähe j-ste, trefe, stille Liebe zum Dasein in uns. Fabrik md Kontor sind eiserne Klammern, die wir sehen fühlen, anheben, prüfen, zuletzt ja wohl auch ein- Sittoe, A ehrhäM 5iäbr.3im? inenHem u lern. Ui Heil )arvemög. öoün. > Gis tty.ZM nt.02764as liehen. An »i.20.00-21- t Uhr. . , Es wird nochmals darauf hingewiesen, aß an m Spinnfloffabfäüen keine festen Teile, wie topfe, Schnallen usw^ fein dürfen. Professor Abendroth in Gießen. Die Gießener Konzertring der NS.-Gemeinschaft Jraft durch Freude" kündigt für den kommenden Hinter drei Orchesterkonzerte des Rhein-Mainischen Lndesorchesters und einen Solistenabend an. Für bts erste Konzert wurden Generalmusikdirektor Zw i ß l e r vom Stadttheater Mainz und als Solist * rofessor Metzmacher (Violoncello) gewonnen. 1 le beiden folgenden Konzerte stehen unter Leitung bekannten Gewandhauskapellmeisters Professor Hrmann Abendrot h. Als Solisten sind Pro- Tor K ulenkampff (Violine) und Tiana Lemnitz von der Staatsoper Berlin (Sopran) ange- Uadigt. Den Solistenabend gestaltet Frau Professor Ay Ney (Klavier) mit ihrem hervorragenden 5rnnrei; Schoppen zu kommen. Es ist ihnen gelungen und ihre Idee hat ihnen niemand übel genommen, auch nicht der Wirt ... G. A.-Sport. Schwerathletik in Gießen. Am kommenden Sonntag hätt das Fachamt Schwerathletik einen weiteren Lehrgang für Kampfrichter ab. In Verbindung damit wird gleichzeitig in der Halle des VfD.-Reichsbahn am Aulweg ein Turnier im Bantam und Leichtgewicht durchgeführt, das hauptsächlich der Werbung für den Ringkampfsport dienen soll. Ringer aus dem Bereichsgebiet werden hier wieder ihre Kräfte und ihr können unter Beweis stellen können. Es starten im Bantam: Allmeroth und Rode, Kassel; im Leichtgewicht: Wissel, Reißing und Neumeyer, Hanau, Schwalm, Braun und Stock, Alsfeld. VfB.-Reichsbahn Gießen kann sich hierbei nur auf seine Nachwuchskräfte stützen. Es starten für Gießen: Bantam: Lorenz und Rabow; Leicht: Müller. !?uhball im Tv. Alkendorf (£ofm). Allendorf (Lahn) 1. 3gb. — Sladtjugend Gießen 0:3. Am Sonntag standen die Allendörfer Jungen vor einer schweren Ausgabe. Ihr Gegner war die genannte Gießener Mannschaft, die durch einige aktive Spieler verstärkt war. Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles Spiel. Kurz vor der Pause gingen die Gäste durch ihren Mittelstürmer in Führung. Nach Seitenwechsel wurde die Gastmannschaft vorübergehend in ihre Hälfte gedrängt, ohne daß es die einheimischen Stürmer verstanden, die zahlreichen Torchancen auszunutzen. Gießen hingegen konnte durch zwei weitere Tore den Sieg sicherstellen. Allendorf versuchte durch resllosen Einsatz jedes Spielers das Resultat zu verbessern, jedoch das große Schußpech seiner Stürmer sowie die massierte Verteidigung der Gäste ließen keinen Erfolg mehr^ zu. ADOX WV Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Nr. 190 Zweiter Blatt Aus dem Reiche der Krau. Gurkenzeit. Die saftigen Gurken mit ihrem erfrischend-kühlen- den Geschmack sind ein echtes Hochsommeressen, aber auch der angehende Herbst bringt noch frische Freilandgurken, denn die Erntezeit erstreckt sich bei den verschiedenen Arten über sieben bis zehn Wochen. Beliebt sind die gartenfrischen Gurken vor allem als Salat, wobei auch ihr zartes Aroma am besten bewahrt bleibt. Aber als Tunke zubereitet, schmecken sie auch fein. Sie werden geschält, würfelig geschnitten, in einer glatt abgerührten Einbrenne — mit gelb angerösteten Zwiebelscheibchen darin — langsam verkocht und dann mit Essig und womöglich etwas Dill — der alle Gurkengerichte verbessert — gewürzt. — Soll es eine Suppe geben, so bleibt die Zubereitung gleich, nur muß man hierzu die Gurken viel feiner zerschneiden und die Tunke mit Suppenextrakt- oder Brühwürfellösung entsprechend verdünnen. Als Einlage gehören Schwarzbrot oder Semmelwürfel dazu. Halbiert oder in dicke Längs- streifen geschnitten, mit Mehl bestäubt und in Fett abgebrcsten, munden Gurken natürlich gleichfalls aut, ebenso wie kleine Gurkenwürfel auch Bratensoßen ungemein schmackhaft machen. Frische Gurken lassen sich nur eine beschränkte Zeit aufbewah- ren, eignen sich aber dafür um so besser zum Einlegen, wie z. B. die dickschaligen und festfleischigen Sorten zu Salz-, Senf- oder süß-sauren Gewürzgurken und die ungeschält eingelegten, kleinen frühen Sorten als Essig- oder Pfeffergurken. Was ihren Nährwert anbelangt, so kann sich die Gurke freilich mit den meisten unserer anderen Gemüsepflanzen nicht messen, er läßt sich aber ergänzen, wenn man die Gurken zusammen mit Vollkornbrot wie überhaupt Mehlgerichten — wie etwa Nudeln und ügl. — Hülsenfrüchten oder Fleisch verzehrt, anstatt als Beigabe zu Kopf- oder Kartoffelsalat, so gut diese Zusammenstellung auch schmeckt. In den Mineralstoffen der Gurken überwiegen nämlich die basischen Bestandteile den Säuren gegenüber, während in Brot und anderen mehlhaltigen Nahrungsmitteln sowie in Fleisch die Säuren in der Mehrzahl sind. Wenn nun zu einem Gurkengericht zum Beispiel Vollkornbrot gegessen wird, so werden die Säuren des Brotes durch die alkalisch reagierenden Mineralstoffe der Gurken ausgeglichen, worauf sich beide zu wertvollen, dein Körper zugutekommenden Nährsalzen verbinden, was jedoch nicht eintritt, wenn man die Gurken zusammen mit Kartoffeln oder Kopfsalat verzehrt, weil beide, ebenso wie die Gurken, selber viel mehr basische Bestandteile enthalten als Säuren. Am bekömmlichsten ist die Gurke als Gemüse verkocht. Gut verdaulich sind auch die in Salzwasser konservierten Salzgurken oder sauren Gurken, deren erfrischender Geschmack durch die im Salzwasser enthaltenen Milchsäurebakterien entsteht, die aus dem Zuckergehalt der frischen Gurken Milchsäure entwickeln. Da auf diese Weise die Salzgurken gänzlich zuckerfrei werden, find sie besonders für Personen, denen zuckerhaltige Nahrung untersagt ist, zuträglich. Dagegen stellt der Gurkensalat schon größere Anforderungen an die Verdauung, wer sich aber eines gesunden Magens erfreut, kann Gurkensalat ohne Bedenken essen, um so mehr, als er die normale Verdauung sogar anregt. In der Gurke liegen auch Heilkräfte, so namentlich im frischen Gurkensaft, der neben Vitaminen noch eine auf Zuckerkranke günstig einwirkende Substanz enthält. Er wirkt ferner heilsam und kräftigend auf Niere und Darmapparat und mit Zucker vermischt, hustenlindernd. Man trinkt gewöhnlich eine halbe bis ganze Tasse davon, und zwar entweder am Morgen oder am Abend vor dem Schlafengehen. Aeußerlich angewendet, dient Gurkensaft auch als Mittel gegen Sonnenbrand wie überhaupt gegen Hautleiden und Hautunreinigkeiten, wogegen aus den Gurkenkernen eine, allerdings nur in der Medizin verwendete, bei inneren Leiden lindernd wirkende Heilmischung hergestellt wird. Sogar die Schalen der Gurken besitzen ihren Nutzwert, indem sie ein treffliches Viehfutter bilden und deshalb, wo es angeht, immer im Futtertrog landen sollten. M. A. v. Lütgendorff. Tomaten und schmeckt sie mit Essig, Oel und Salz oder mit gekochter Mayonnaise ab. Z i tr o n e n r e i s. 125 g Reis, Vi Liter Wasser, Salz, Vanillezucker oder Vanillegeschmack, etwa eine Tasse Apfelsaft, Saft und Schale einer Zitrone oder Zitronengeschmack, Zucker nach Geschmack. Der Reis wird mit Wasser und Salz angesetzt. Man läßt ihn so lange quellen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist Dann vermischt man ihn mit dem Apfelsaft und schmeckt ihn mit Vanillezucker, Zucker und Zitrone ab. Oer Strumpf im täglichen Bad. Strümpfe sind heute eine ebenso kostbare Sache wie alle Textilien, die für kriegswichtige Unternehmungen dringlicher gebraucht werden als für Be- kleidungs- oder Schmuckzwecke. So heißt es auch mit Strümpfen heute besonders vorsichtig umzugehen. Die alten Regeln des Waschens vor bem ersten Tragen, des häufigen Wechselns, des sorgfältigen Anziehens, sind bekannt. Ein besonders probates Mittel, wie man sich mit 2 bis 3 Paar Strümpfen durch den heißesten und damit die Strümpfe besonders stark angreifenden Sommer schlagen kann, ist folgendes: die Strümpfe werden abends sofort nach dem Ausziehen in kaltes Wasser gelegt und ein wenig durchgeschlagen. Bis zum anderen Morgen bleiben sie im Wasser und werden dann über Tag getrocknet. Am Abend kommt das am Tage getragene zweite Paar an die Reihe, so daß man mit zwei Paar Strümpfen, täglich wechselnd, monatelang laufen kann, ohne ein Löchlein zu haben, denn das kalte Wasser festigt das empfindliche Gewebe. Da diese Waschung täglich erfolgt, ist es überflüssig, häufig den Schweiß mit Seifenwasser zu entfernen, was stets etwas angreift und obendrein ote Seifenkarte belastet. Nur wenn die Strümpfe beschmutzt oder fleckig geworden sind, ist eine Seifenwasserwäsche notwendig. Ch. K. PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MO DE ZEIC HNERS i [ ■\ / / < / / i o \ v ~ b X f V Wh Sehr praktisch sind die oben skizzierten zwei Hosenrockkleider, von denen das linke in zwei Teilen, das rechte in einem Stück gearbeitet ist. Das Material ist f e st e s , knitterfreies Leinen in hellen oder auch gedeckten Tönen. Die Form links hat zu einem mäßig weiten Glockenrock eine Bluse in Buschhemdform mit großen, aufgesetzten Taschen, einen kleinen Bubikragen und halblange Aermel. Das Kleid rechts hat kleine Herrenaufschläge, vier schräg eingeschnittene Taschen und schräge Aermelaufschlüge. Es wird vorne durchgehend geknöpft. Die Knöpfe sind an beiden Modellen aus Galalith, die Gürtel aus dem Stoff des Kleides oder aus farbigen Gurten. H. Wenig bekannte Heisgerichte. Augenblicklich wird auf die Lebensmittelkarten Reis verteilt. Wenn die Hausfrau auch ihren Speiseplan mit den übrigen Lebensmitteln vielseitig gestalten kann, so bedeutet diese Zuteilung doch eine Bereicherung des Küchenzettels. Heute sollen nun einmal weniger bekannte Rezepte für die Verwendung von Reis gegeben werden. Reiskaltschale. 1 Liter Wasser oder halb Milch, halb Wasser, 50 bis 60 g Reis, Schale einer halben Zitrone, Zucker nach Geschmack, evtl. 250 g Stachelbeeren oder anderes Obst. Den Reis läßt man in dem Wasser mit der Zitronenschale etwa 20 Minuten kochen. Dann gibt man das gewaschene, geputzte und zerkleinerte Obst hinzu und läßt abkühlen. Zum Schluß schmeckt man mit Zucker ab. Gefüllte Kohlrollen. 125 g Reis, 25 g Fett, knapp % Liter Wasser oder Gemüsebrühe, geriebener, Käse oder Hefeflocken, Kräuter, 750 g Kohlblätter, etwas saure Milch, Kümmel, Salz. Man dünstet den Reis mit Fett und Flüssigkeit weich, vermischt die Masse mit geriebenem Käse und Kräutern und läßt sie erkalten. Von den Kohlblättern werden die Rippen flach geschnitten und die Blätter in Wasser etwas weich gekocht oder gedämpft. Auf jedes der Blätter gibt man etwas von der Reisfülle, rollt sie zusammen und legt die Rollen in eine gefettete Pfanne. Man bestreicht sie mit saurer Milch, bestreut sie mit etwas Kümmel und Salz und bäckt sie im Rohr etwa eine Viertelstunde bei mittlerer Hitze. Gemüsereis. 20 g Fett, 500 g verschiedenes geputztes Gemüse, 250 g Reis, 1 Liter Wasser, Salz, Kräuter Das kleingeschnittene Gemüse wird in Fett ougedünstet. Dann gibt man den Reis hinzu, läßt ihn kurz mitdünsten, füllt mit Wasser auf und läßt ihn ausquellen. Zum Schluß fügt man Salz und feingehackte Kräuter hinzu. R e i s s a l a t. Vi Liter Wasser, 125 g Reis, 500 bis 750 g Gemüse, wie Möhren, Bohnen, Kohlrabi, Sellerie, Tomaten, Essig Oel und Salz nach Geschmack oder etwas gekochte Mayonnaise. Der Reis wird in dem Wasser gargekocht, er muß körnig und trocken sein. Das Gemüse wird ebenfalls gargekocht und in Würfel geschnitten. Die Tomaten schneidet man klein. Dann vermischt man Reis, Gemü e und Einmachen in Flaschen. Flaschen, die man zum Einmachen verwendet, müssen besonders sorgfältig gereinigt werden. Man spült sie gut und entfernt einen Ansatz mit Hilst von Eierschalen oder Zeitungspapier. Flaschen eignen sich gut zum Einmachen von Stachelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Rhabarber, Apfelmus, Tomatenbrei, grünen Bohnen sowie zu Fruchtsästen, Süßmost und Sirup. Die sauberen, rohen Früchte werden in Flaschen gefüllt, mit abgekochtem Wasser übergossen und ohne Zucker eingemacht. Die so eingemachten Früchte werden aber leicht etwas hart und herb. Hat man Korken zur Verfügung, so wird man diese als Flaschenverschluß verwenden — durchbohrte, gebrauchte Korken kann man nochmals verwenden, wenn man sie vor Gebrauch dämpft und später mit Wachs oder Siegellack verschließt — andernfalls macht man einen Oeloerschluß. Man gibt 2 bis 3 mm Oel auf die Flüssigkeit und bindet die Flaschen mit Stoff oder Mull zu. Praktisch ist der Verschluß mit Wattepfropfen, die man sehr fest dreht, einmal durch die Flamme zieht, damit sie steril werden, und in die Flaschen fest eindreht. Die Pfropfen müssen bis an die Flüssigkeit reichen, dürfen diese aber nicht berühren. Man kann auch auf die Flaschen ein Papp-Plättchen legen und einen Gipsbrei oder Schlemmkreidebrei darüber streichen. Dieser darf nicht zu dünn fein, damit er schnell ein» trocknet. Flaschen — aber auch Gläser — die sterilisiert werden sollen, kann man mit einem doppelten, trocknen Cellophanpapier zubinden. Auch dieser Verschluß ist haltbar, jedoch wird Eellophanpapier nicht immer zu kaufen sein. Die gefüllten Flaschen werden von außen sauber abgerieben, gezeichnet und stehend an kühlem, trocknem und luftigem Ort aufbewahrt. Den Glasinhalt bedeckt man mit einem passend geschnittenen Blatt Butterbrotpapier, das man in Essigwasser getränht hat, oder mit einem Salizylpapier, das die Schimmelbilduttg verhütet, oder aber man verschließt die Gläser mit Eiweißpapier, indem man sauberes, weißes Schreibpapier zuschneidet, durch Eiweiß zieht und dann sofort auf das Glas legt, glatt spannt und zubindet. Die Gläser müssen bis an den Rand gefüllt sein. Zum Verschließen kann man auch doppeltes Seidenpapier verwenden, das man durch Milch gezogen hat und ebenfalls über die Gläser spannt. Ist Cellophanpapier vorhanden, so faltet man es doppelt und spannt es trocken über die Gläser, die dann sterilisiert werden. NSG. Ameisenbekämpfung. Ein erprobtes Mittel zur Bekämpfung von Ameisen aus Haus und Hof ist zuerst das Anlocken der Ameisen (sobald man sie im Haufe gesehen hat) an eine bestimmt Stelle. Dort wird dann eine kleine Schüssel mit süßem Fruchtbrei aufgestellt. Nach einigen Tagen mischt man unter den Fruchtbrei Borax (auf 50 Gramm Fruchtbrei nimmt man 10 Gramm Borax). Diese Mischung wirkt tödlich. Damit ist es aber allein auch noch nicht geschehen. Wir verfolgen nun den Weg, den die Ameisen genommen haben und werden so das Nest finden. In dieses gießen wir kochendes Wasser oder Tetrachlorkohlenstoff. Die Oeffnungen entsprechend mit Lehm oder Zement verschmieren. Es ist gut, eine Zeitlang noch das Augenmerk auf diese Stellen zu richten, um, wenn nötig, den Vorgang nochmals zu wiederholen. Ein anderes Mittel zur Bekämpfung der Ameisen ist das Anlocken durch Fruchtbrei, dem nachher Hefe zugesetzt wird. Auch kann man einen mit Zuckerwasser getränkten Schwamm hinlegen, in den die Ameisen hineinkriechen. Der Schwamm wird mit den Ameisen in kochendes Wasser geworfen. Dieses auch, so oft Ameisen da sind, wiederholeü. Ebenfalls lassen sich Ameisen durch ihnen widerliche Gerüche vertreiben. Teer, Tran, frische und getrocknete Holunderblüten, Petersilie und ausgestreuter Kerbel vertreiben Ameisen. Man tut gut, bei großer Ameisenplage die Füße der Vorratsschränke mit Gummi zu umziehen und dann in einen mit Wasser gefüllten Blumentopf-Untersatz zu stellen. Vor fliegenden Ameisen schützt man sich durch Gaze- oder Mullabschluß der Vorräte und durch das Aufhängen von kleinen Bündeln Kräuter, deren Geruch den Ameisen widerlich ist. Schon die Fenster der Vorratskammern sollten mit Fliegenschutzdraht bespannten Rühmen versehen sein» Freitag, 22. August syf W Zwiebeln von allem T^C11 Mehl übergeftäubti, ' tnh hio TOtoron nfilft ■ Mo JH5 Bem vom Meer |te bt Wel WM ’n. d genial iblich latsac Lerb Oberf iwmell flen$ ®ef< 15000 gebr fror ( n Zer blatt vm omje erlii jene Zahle UM nmitt m ni Wo jr nun t deut eibenb «w. r nen j men a 'M I 11 ruduk tt Wen (offenen Fett die gewürfelten Zwiebeln mit dem im Stifte geschnittenen Gemüse und dem zerpflücktem Hackfleisch angeröstet und nach Auffüllen von etwas Gemüsebrühe oder Wasser gargekocht. Zum Schluß gibt man die angetropften Nudeln dazu, schwenkit alles gut durch und läßt heiß werden. Zucker, Essig nach Geschmack, Gewürzgurke. Nierem werden vorbereitet, in dünne Scheiben geschnittem und in heißem Fett mit den f Wursttunke: 200 Gramm Blutwurst, 201 Gramm Fett, 1 Gramm Zwiebel oder Lauch, Vs Mer saure Milch, Vs Liter Wasser. Zwiebel in Fetti dünsten, Wurst aus dem Darm befreien und in Fetll und Zwiebel anbraten. Dann gut mit Wasser uniM saurer Milch vermischen und gut abschmecken. Ouarkaüflauf mit Grieß: V- Kilogramm Quark wird mit etwa 70 Gramm Grieß, 1 Eigelb, Salz, Kräutern, etwas Milch vermischt und abge* schmeckt, kurze Zeit ausquellen lassen, den steifge- schlagenen Schnee unterziehen, in gut gefettete Auf" laufform füllen und im Backofen backen. Seiten gebraten, dann das il u mc i y v । iuuv'i kochendes Wasser hinzugefügt und die Nieren noH etwa 15 Minuten garschmoren lasten. Zum Schluf die in Würfel geschnittene Gewürzgurke hinzugebem und mit Salz abschmecken. (Bi M Wlrheil Ai non l oder iiung (jeder H» 5 ron genoi 5molei neue 6 orten jniin EM Rezepte. Wurstbratlinge. 750 g Pellkartoffeln, etwa.« Mehl oder geriebene Brötchen, 150 g Mettwur Salz, Basilikum, Zwiebel oder Lauch, evtl. BratfeL Die tags zuvor gekochten Kartoffeln werden geriebeit und mit den übrigen Zutaten vermischt. Man m so viel Mehl oder Weckmehl dazu geben, daß fitfll der Teig formen läßt. Die Bratlinge werden wiü üblich auf der Pfanne gebraten ober auf einem eingefetteten Blech im Ofen gebacken. Gebackenes Rindfleisch. 500 g gekocht Rindfleisch, 125 g Mehl, % bis V Liter Milch, 1 Ei, Salz, Backfett. Aus Mehl, Milch und Ei un® Salz stellt man einen nicht zu dicken Eierkuchentei her. Das Rindfleisch wird in Scheiben geschnitten in dem Teig gewendet Und gebacken. SaureNieren. 40 g Fett, 300 g Nieren, 2 bis 3 Zwiebeln oder Lauch, 2 Eßlöffel Mehl, V- Lilm Wasser (kochend), 1 Teelöffel Salz, 1 Messerspitze« Schläge dazu!" Warum verlangt die Mutter von ihrem Kind»! Selbstbeherrschung, wenn sie sich nicht selbst übern winden kann? Wenn sie sieht, daH das Kind sich nicht ernsthaft weh getan haben kcmn, sollte sie esj ermuntern, selbst aufzustehen. Diese Aufmunterung wird den Schreck bald vergessen machen. Und selbst: bei einem gefährlichen Sturz ist es M überlegen ob man nicht dem Kind zureden sollte, von allen aufzustehen. Die Mutter wird bann schnell übern sehen, ob die Verletzung des Kindes bedenklich if Je früher das Kind lernt, seinen Schmerz selbst, besiegen, um so besser ist dies für feine späteren Gr, sahrungen. Unfinnig ist es auch, dem Kind etwa einzureden, daß der Stein, über bem es gestolpert ist, an seinem Fall Schuld habe ■ Vielleicht gar noch , sagen: „Der böse Stein! Der muß Haue haben!' Von früh an kann bas Kinb zu Geschicklichkeit unil, Gewandtheit erzogen werden. Die Mutter sollt i] bester sagen: „So, nun wollen wir einmal ve suchen, ob wir nicht über den Stein laufen könne ohne zu fallen." Das Kind wirb ein großes Ver gütigen baran haben, gemein]am mit ber Mutte über den Stein zu springen. Und es wird beim zweiten Mal vorsichtiger sein und Schreck unß Schmerz sofort vergessen haben. Mimi Walderath. § gen jfjuf-! Mi 11 vor. ie® illlgen om 29 ievde । Son w w If > 1 Bn । riete elastisch I™ T S M 8? I HK1 Gemüsenudeln. 250 g Möhren, 2 bis 3 Stangen Lauch, 1 Knolle Sellerie oder noch anderes Gemüse, 150 g Hackfleisch, Zwiebeln, 40 >g Fett', 250 g Nudeln oder Makkaroni, auch selbstgemacht« Wp skiz Nudeln. Die Nudeln werden wie üblich in Salz«- l'M* wasser gargekocht. Inzwischen hat man in dem zel" ‘N q Zuweilen kann mcm auch beobachten, wie bi! |t- Mutter in solchen Fall ihren Schreck durch Sdjelte$|iii bezwingt. Sie stürzt au'ch zu dem Kinde, aber si! ix; reißt es dann am Aermchen hoch und macht ihy =. Vorwürfe: „Ich sage bodjt immer, du sollst dich ooi« sehen! Nun ist das schöne Kleid schon miebeg in schmutzig. Wie oft soll ich dir das nur sagen! Abe.' K du wirst nie hören!" Nach diesen vernichtenden,^ drohendem Tone gesprochenem Urteil sollte ein* :: fr leicht beeindruckbare Kinderseele es nicht mit bei K- W? Angst bekommen? Unfehlbar wirb das Kind z: weinen beginnen. Dann heißt es zuweilen: „Wenn bu nun auch noch weinst, bann bekommst du nocf Ein Kind fallt... Fast an jfebem Tag kann man die folgende Szcn! .beobachten: die Mama geht mit ihrem Töchterch^ spazieren. Das Kind läuft voran, stolpert unb lieg auch gleich arzf der Nase. Die Mutter wirb ängstig und erschreckt zu ihrem Liebling eilen unb besorg fragen: „Mein armes Mäuschen, hast du dir weh g', tan? Das arme Kind, aber es ist nicht schlim^ nicht wahr? Nicht meinen, Liebling, es ist ja schy vorbei! Nicht meinen!" Unb bas kleine Mcidche», bas bis bahin nc*f) gar nicht gemeint hatte, sonder; so erstaunt mar lifier bie plötzlich eingetretene neu* Lage, baß es nicht .einmal an Schmerzen, geschweiy! denn an Weinen gcDacht hat, sieht instinktmäßig btj rechten Augenblick gekommen, um orbentlid) loszu. meinen. Unb es hcu" recht, benn bafür rnird q sicherlich halb ein „Master" bekommen. k. BN IS & Mil 6” $ ßi'Pti S untei Win ur rt $er Schnellverband Hansaplgst-elash'sdi ist infolge seiner Querelastizität be« ln/eTii/lrAO!a we9ungsfügig, d. h. er paßt sich allen Be«i wegungen an, ohne dabei zu behindert» Hin gro 'üiole u w viuutl II vUQ lAf | uyu/ 1. alles gut burch und läßt heiß werden. Rhabarber ar aupen: 500 Gramm Rha* 1'3 barber, Vs Liter Wasser, Zitronenschale, Salz, 20® Gramm Graupen, etwa 125 Gramm Marmelade 1 Zstm Süßen. — Unter die halbgargekochten ©raupen :. ?°i wird ber in Stücke geschnittene Rhabarber sowie bie Zitronenschale gemischt, bas Ganze gargekocht! und mit Salz und Marmelade evtl, etwas Zucke« abgeschmeckt.