iletik 15.00 Uhr ginnende chelhom. Sen ungen 1 (Gießen) Jungen Jungen Der Volk irden am -17 Uhr sind Ge- ir >rzulegen und der die 1937 rperlicher 1938. Don schweren Sorgen bedrückt, zu monatelangem Schweigen verurteilt, ist nun die Stunde gekommen, in der ich endlich offen sprechen kann. Als das Deutsche Reich am 3. September 1939 die englische Kriegserklärung erhielt, wiederholte sich □ufs neue der britische Versuch, jeden Beginn einer PK. ..., im Juni. (DRV. Funkspruch.) Der Schlag gegen den Verräter im Osten rollt. — So uneingeschränkt und aufrichtig Grotzdeutschland je- den Bündnis- und Freundschaftsvertrag hält, so unnachsichtig trifft es jeden, der Verrat ubt, Intrigen schmiedet und die Faust zum Ängnj, erhebt. Das bolschewistische Rußland fühlt das jetzt unter Oer Wehrmachtberichi Berlin, 22. Juni. (DVB.) Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der sowjetrusfischen Grenze ist es seit den frühen Morgenstunden des heutigen Tages zu Kampfhandlungen gekommen. Ein versuch des Feindes, nach Ostpreußen einzufliegen, wurde unter schweren Verlusten abgewiesen. Deutsche Jäger schossen zahlreiche rote Kampfflugzeuge ab. Im Kampf gegen die britischen Inseln bombardierten während der letzten Nacht starke deutsche Kampffliegerverbände die Hafenanlagen von Southampton. Ausgebreitete Brände entstanden in den Dockanlagen, Lagerhäusern und Lrnährungs- betrieben. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Flug plähe in Nord- Schottland und in den Midlands. Nördlich Sunderland wurde ein großes Frachtschiff durch Bombenwurf schwer beschädigt. Bei einem Vorstoß gegen die englische Küste kamen zwei deutsche Schnellboote in Gefechtsberührung mit drei britischen Schnellbooten, die nach mehreren Treffern abdrehten. In den gestrigen Nachmittagsstunden flog eine geringe Zahl britischer Kampfflugzeuge unter starkem Jagdschutz die französische Kanalküste an. In heftigen Luftkämpfen schossen deutsche Jäger 26britischeFlugzeuge ab. Flakartillerie und Marineartillerie brachten zwei weitere feindliche Flugzeuge zum Absturz. Oberstleutnant Gal- land errang bei diesen Kämpfen drei Luftsiege. Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften Spreng- und Brandbomben an einigen Orten Westdeutschland ohne nennenwerte Schäden anzurichten. Verhältnis zu den Leistungen der deutschen Waffen stand. Nationalsozialisten! Die Folgen dieses von mir selbst gewünschten und im Interesse des deutschen Volkes abgeschlossenen Vertrages waren besonders f ü r d i e in den betroffenen Ländern lebenden Deutschen sehr schwere. Weit mehr als eine halbe Million deutscher Volksgenossen — alles Kleinbauern, Handwerker und Arbeiter — wurden fast über Nacht gezwungen, ihre frühere Heimat zu verlassen, um einem neuen Regime zu entgehen, das chnen zunächst mit grenzenlosem Elend, früher oder später aber mit der völligen Ausrottung drohte. Trotzdem sind Tausende Deutscher verschwunden! Es war unmöglich, jemals ihr Schicksal oder gar ihren Aufenthalt zu ermitteln. Unter ihnen befinden sich allein über 160 Männer deutscher Reichsangehörigkeit. ' Ich habe zu dem allem geschwiegen, weil ich schweigen mußte! Denn es war ja mein Wunsch, eine endgültige Entspannung und wenn möglich einen dauernden Ausgleich mit diesem Staate herbeizuführen. Schon während unseres Vormarsches in Polen aber beanspruchten die sowjetischen Machthaber plötzlich entgegen dem Vertrag auch Litauen. Das Deutsche Reich hat nie die Absicht gehabt, Litauen zu besetzen und hat auch nicht nur kein derartiges Ansinnen an die litauische Regierung gestellt, sondern im Gegenteil das Ersuchen der damaligen frei w«# loheF* Kampfflieger im ersten Angriff gegen Rußland. Zahlreiche Maschinen am Boden zerstört. - Volltreffer in Hallen, MunitionS- unr> Tanklager oer Russen. Von Kriegsberichter Karl Heinz Seitz. Sonntag, 22. Juni Ml Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/»Ubr des VormrttagS Anzeigen-Vreise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüße Mengenstaffel 8 Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr Vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer steht die Kampffront gegen den Bolschewismus. Moskaus verräterisches Doppelspiel entlarvt. — Das britisch.bolschewistische Komplott aufgedeckt. — Feindselige Truppen- lonzentrationen und Grenzverletzungen —Deutschland führt den Kamps für die Sicherung Europa« und di« Rettung aller. Die ersten Kampfhandlungen an der sowjetrussischen Grenze. Einflugversuch nach Ostpreußen unter schweren Verlusten für die rote Lust waffe abx»:wiesen. i fijf 50^" 5^ Z SÄ Oer Aufruf des Führers Berlin, 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) Führer hat folgenden Aufruf an das deutsche erlassen: Deutsches Volk! Nationalsozialisten! Der Sieg in Polen, der ausschließlich von deutschen Truppen erfochten worden war, veranlaßte mich, erneut ein Friedensangebot an die Westmächte zu richten. Es verfiel durch die internationalen und jüdischen Kriegshetzer der Ablehnung. Der Grund für diese Ablehnung aber lag schon damals daran, daß England noch immer die Hoffnung hatte, alle europäische Koalition gegen Deutschland mobilisieren zu können unter Einschluß des Balkans und Sowjetruhlands. So entschloß man sich in London, als Botschafter Mister Cripps nach Moskau zu schicken. Er erhielt den klaren Auftrag, unter allen Umständen die Beziehungen zwischen England und Sowjetrußland erneut aufzunehmen und in englischem Sinne zu entwickeln. Heber den Fortschritt dieser Mission berichtete die englische Presse, solange sie nicht taktische Gründe zum Schweigen veranlaßten. Im Herbst 1939 und Frühjahr 1940 zeigten sich auch tatsächlich schon d i e ersten Folgen. Wahrend sich Rußland anschickte, nicht nur Finnland, sondern auch die baltischen Staaten mist-- tärisch zu unterjochen, motivierte es diesen Dorgan-g plötzlich mit der ebenso verlogenen wie lächerlichen Behauptung, diese Länder vor einer fremden Bedrohung zu schützen bzw. ihr zuvorkommen zu müssen. Damit aber sollte nur Deutschland gemeint fein. Denn eine andere Macht konnte überhaupt in die Ostseegebiete weder eindringen noch dort einen Krieg führen. Trotzdem mußte ich schweigen. Aber die Machthaber int Kreml gingen sofort weiter. Während Deutschland im Frühjahr 1940 seine Streitkräfte im Sinne des sogenannten Freund- schaftspaktes weit von der Oft grenze zurückzog, ja diese Gebiete zum großen Teil überhaupt von deutschen Truppen entblößte, begann bereits zu dieser Zeit der Aufmarsch russischer Kräfte in einem Ausmaß, der nur als eine bewußte Bedrohung Deutschlands aufgefaßt werden konnte. Nach einer damals persönlich abgegebenen Erklärung Molotows befanden sich schon im Frühjahr 1940 22 russische Divisionen allein in den baltischen Staaten. Da die russische Regierung selbst immer behauptete, sie sei von der dortigen Bevölkerung gerufen worden, konnte der Zweck ihres Dortseins mithin nur eine Demonstration gegen Deutschland sein. Während nun unsere Soldaten vom 10. Mal 1940 an die französisch-britische Macht im Westen gebrochen hatten, wurde der russische Aufmarsch an unserer Ostfront aber in einem allmählich immer bedrohlicheren Ausmaß fortgesetzt. Vom August 1940 ab glaubte ich daher, es im Inter- esse des Deutschen Reiches nicht mehr verantworten zu können, diesem gewaltigen krafteauf- marsch bolschewistischer Divisionen gegenüber unsere ohnehin schon so oft verwüsteten Ostprovinzen ungeschützt sein zu lassen. Damit aber trat das ein, was die britisch-sowjetrussische Zusammenarbeit beabsichtigte, nämlich: die Bindung so starker deutscher Kräfte im Osten, daß besonders luftmäßig eine radikale Beendigung des Krieges im Westen von der deutschen Führung nicht mehr verantwortet werden konnte. Dies entsprach aber nicht nur dem Ziel der britischen, sondern auch der sowjetrussischen Politik, benp sowohl England wie Sowsetrußtand haben die Absicht, diesen Krieg so lange als möglich dauern zu lassen und ganz Europa zu schwachen und es in eine immer größere Ohnmacht zu versehen. Der bedrohliche Angriff Rußlands gegen Rumänien sollte ebenfalls im letzten Grunde nur der Aufgabe dienen, eine wichtige Basis nicht des deutschen sondern des wirtschaftlichen Lebens ganz Europas in die Hand zu bekommen oder unter Umständen wenigstens zu vernichten. Gerade das Deutsche Reich aber hat sich seit dem Jahre 1933 mit unendlicher Geduld bemüht, die südeuropaischen Staaten als Handelspartner zu gewinnen. Wir besaßen deshalb auch das höchste Interesse an ihrer inneren staatlichen Konsolidierung und Ordnung. Der Einbruch Rußlands in Rumänien, die griechische Bindung an England drohten diese Gebiete in kurzer Zeit in einen allgemeinen Kriegsschauplatz zu verwandeln. Entgegen unseren Grundsätzen und Gebräuchen Habs ich auf eine dringende Bitte der damaligen an dieser Entwicklung selbst schuldigen rumänischen Regierung den Rat gegeben, um des Friedens wegen der fowjeti- schen Erpressung nachzugeben und Bessarabien ab- zu treten. Die rumänische Regierung glaubte dies aber vor ihrem eigenen Volke nur unter der । Voraussetzung noch tragen zu können, wenn . Deutschland und Italien als Entschädigung dafür wenigstens eine Garantie geben würden, daß : an dem noch übrig bleibenden Bestand Rumäniens nicht mehr gerüttelt wird. Ich habe dies schweres Konsolidierung und damit eines Aufstieges Europas durch den Kampf gegen die jeweils stärkste Macht des Kontinents zu vereiteln. So hat England einst in vielen Kriegen Spanien zugrunde gerichtet. So führte es feine Krkge gegen Holland. So bekämpfte es mit Hilfe von Europa später Frankreich. Und so begann es um die Jahrhundertwende Die Einkreisung des damaligen Deutschen Reiches und im Jahre 1914 den Weltkrieg. Nur durch seine innere Uneinigkeit ist Deutschland im Jahre 1918 unterlegen. Die Folgen waren furchtbar. Nachdem man erst heuchlerisch erklärte, allein gegen den Kaiser und sein Regime gekämpft zu haben, begann man nach der Waffenniederlegung des deutschen Heeres mit der planmäßigen Dem ich tung des Deutschen Reiches. Während sich die Prophezeiungen eines französischen Staatsmannes, daß in Deutschland 20 Millionen Menschen zu viel seien, weil diese durch Hunger, Krankheiten oder Auswanderung beseitigt werden müßten scheinbar wörtlich erfüllten, begann die nationalsozialistische Bewegung ihr Einigungswerk des deutschen Volkes und damit den Wiederaufstieg des Reiches einzuleiten. Diese neue Erhebung unseres Volkes aus Not, Elend und schmählicher Mißachtung stand im Zeichen einer rein inneren Wiedergeburt. Besonders England wurde dadurch nicht berührt oder Sar bedroht. Trotzdem setzte die neue haßerfüllte ünkreisungspolitik gegen Deutschland vugenblicklich wieder ein. Innen und außen kam es zu jenem bekannten Komplott zwischen Juden und Demokraten, Bolschewisten und Reaktionären mit Den einzigen Zielen, die Errichtung des neuen deutschen Volksstaates zu verhindern, das Reich erneut in Ohnmacht und Elend zu stürzen. Neben uns traf der Haß dieser internationalen Weltverschwörung jene Völker, die, ebenso vom Glück überseben, im härtesten Daseinskamps Das tägliche Brot Zu verdienen gezwungen waren. Vor vllem Italien und Japan wurde der Anteil an den Gütern dieser Welt genau so wie Deutschland bestritten, ja förmlich verboten. Der Zusammenschluß dieser Nationen war daher nur ein, 2Itt de s Selbstschutzes gegenüber der sie bedrohenden egoistischen Weltkoalition des Reichtums und der Macht. Allein schon 1936 erklärte Churchill nach Aussagen des amerikanischen Generals Wood Dor einem Ausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses, daß Deutschland wieder zu mad)tig tDürbe und daher vernichtet werden müsse. Im Sommer 1939 schien England der Zeitpunkt gekommen, die erneute beabsichtigte Vernichtung mit der Wiederholung einer umfassenden Einkreisungspolitik Deutschlands beginnen zu können. Das System der zu dem Zwecke veranstalteten Lügenkampagne bestand darin, andere Völker als bedroht zu erklären. sie mit englischen Garantie- und Beistands- versprechen erst einmal einzufangen und Dann jo ivie vor dem Weltkrieg gegen Deutschland marjcyie- Da unten liegen mehrere große Hallen- komplexe, und am Rande des Rollfeldes — wie zur Parade ausgerichtet -r- stehen haufenweise sowjetrussische Jagdeindecker. Mit ausgezeichneten Trefferergebnissen rauschen die Bomben unserer Maschinen in die Hallen. Volltreffer, und dann kommen die feindlichen Vögel dran: Feuerschein blitzt an einigen von ihnen auf und springt im Nu auf die anderen über. Jetzt brausen unablässig die anderen Besatzungen heran — in Rotten oder Ketten. Bombe auf Bombe fällt. Jetzt wird die Abwehr munter. Flakjeuer blitzt auf, und auf einem kleinen Nachbarhafen beginnt es zu schwirren wie in einem Hornissennest: russische Jäger. Aber eine zerfahrene Abwehr. Der deutsche Schlag ist nicht zu stoppen. Einwandfrei können die folgenden Besatzungen beobachten, daß unten auch noch ein Munitionslager hochgegangen ist, und dichter, dicker Qualm quirlt an einer anderen Stelle empor: Treffer in Be nzin- oder Oelvorräte, und zwar ausgezeichnete Treffer. Die Sonne lugt langsam mit ihrer blutroten Feuerhaube über den Horizont, als der Kampfverband wieder auf dem Heimathafen einfällt. Nur zwei Maschinen fehlen noch: von der ersten kommt Die Meldung, daß sie wegen Motorenschaden diesseits unserer Linien notlanöen mußte, und die letzte trudelt eben ein. Also alles wieder d a. Und die Verwundung eines der Bordschützen besteht glücklicherweise auch nur aus leichten Fleischwunden. Infanteriegeschoß beim Ueberfliegen einer befestigten Feldstellung des Feindes, das an der umgeschnallten Pistole ab prallte. Der erste Schlag hat gesessen. Die anderen werden folgen. So gelang es England, vom Mai bis August 1939 in die Welt die Behauptung zu lancieren, daß Litauen, Estland, . Lettland Finnland, Bessarabien sowohl als di e U fr Qine von Deutschland direkt bedroht seien. Em Teil Der Staaten ließ sich dadurch verleiten, das mit Diejen Behauptungen angebotene Garantievers p r ech e n anzunehmen, und ging damit in die neue Einkreisungsfront gegen Deutschland über. Unter diesen Umständen glaubte ich, es vor meinem Gewissen und vor der Geschichte des deutsche Volkes verantworten zu können, nicht nur Diesen Ländern bzw ihren Regierungen die Unwahrheit Der vorgebrachten britischen Behauptungen zu versichern, sondern darüber hinaus Die |t a r t Macht des Ostens noch besonders durch feierliche Erklärungen über die Grenzen unterer Interessen zu beruhigen. Nationalsozialisten! . , s, Ihr habt es einst wohl alle gesuhlt, daß dieser Sdiritt für mich ein bitterer und schwerer mar Niemals hat das deutsch- Soll Hegen die Wlk-rschasten Rußlands feindselige Gefühle ge- 5egt Wein feit über zwei Jahrzehnten ädisch-halsch-wistisch- Machthab-rschast non Moskau aus bemüht, nicht nur Deutschland sondern ganz Europa in Brand zu stecken. JDeutidjIanD •jat 3feine nationalsozialistische Weltanschauung >e- ~nals versucht, nach Rußland zu tragen, s Die jüdisch-^lschewistischen Machthaber m Moskau •)aben es unentwegt unternommen, unserem und Den anderen europäischen Volkern $erirfd) r nufzuoktroyieren, und dies nicht n^r g l g, Dem vor allem auch militansch-machttnaßig. Die Folgen der Tätigkeit dieses Wes aber waren m allen Ländern nur das Chaos, Elend ganzen Welt einmalige. Es war daher im August 1939 für mich eine schwere Ueberwindung, meinen Minister nach Moskau zu schicken, um dort zu versuchen, der britischen Einkreisungspolitik gegen Deutschland entgegenzuarbeiten. Ich tat es nur im Verantwortungsbewußtsein dem deutschen Volk gegenüber, vor allem aber in der Hoffnung, am Ende doch zu einer dauernden Entspannung kommen und die vielleicht von uns sonst geforderten Opfer vermindern zu können. Indem nun Deutschland in Moskau feierlich die angeführten Gebiete und Länder — ausgenommen Litauen — als außerhalb aller deutschen politischen Interessen liegend versicherte, wurde noch eine besondere Vereinbarung getroffen für den Fall, daß es England gelingen sollte, Polen tatsächlich gegen Deutschland in den Krieg zu Hetzen. Aber auch hier fand, eine Begrenzung der deutschen Ansprüche statt, die in keinem und Hungersnot. Ich habe mich demgegenüber seit zwei Jahrzehnten bemüht, mit einem Minimum an Eingriffen und ohne jede Zerstörung unserer Produktion zu einer neuen sozialistischen Ordnung in Deutschland zu kommen, die nicht nur die Arbeitslosigkeit beseitigt, sondern auch den Gewinn der Arbeit steigend den schaffenden Menschen immer mehr zufliehen läßt. Die Erfolge dieser Politik der wirtschaftlichen und sozialen Neuordnung unseres Volkes, die in planmäßiger Ueberwindung von Standes- und Klassengegensätze als letztes Ziel einer wahren Volksgemeinschaft zustrebt, sind in der .fQtte Rn, 'chter »S . * «* U«l A T; $ deutsche Truppen zu schicken, als nicht den Zielen der deutschen Politik entsprechend abgelehnk. Trotzdem fügte ich mich auch in diese neue russische Forderung. Es war aber nur der Beginn fortgesetzter neuer Erpressungen, die sich seitdem immer wieder wiederholten. Die Gruppe startet zum Angriff gegen einen sowjetrusfischen Iagdhafen, über Dem die bolschewistischen Machthaber das Blutbanner mit Hammer und Sichel errichtet haben. Langsam sickert die erste fahle Morgendämmerung in die Nachtschwärze. Auf dem Feldflughafen heulen sich die Motoren warm. Und dann braust Maschine um Maschine über die Startbahn und schiebt ihre Schnauze drohend auf Kurs gegen Osten. Allmählich rückt die deutsche Grenze näher. Truppenbewegungen sind zu erkennen, und da und dort steigt eine Leuchtkugel hoch: Standortsignale der eigenen Truppe. In mehreren Wellen wird der Angriff qeqen den Iägerhafen vorgetragen. Jetzt — andrücken. Da unten ist der Platz. Ausgezeichnet ist die Sicht über dem Ziel. Auf der einen Seite des Flusses liegt majfta die Stadt, auf dem anderen Ufer der Häsen. rektor. i. Idh k Tiit der ganzen Wucht und Schwere der zuschlagenden deutschen Waffen. Wie immer, bildet b i e Luftwaffe Dabei unseres scharfen Schwertes Spitze. Und unsere Kampfgruppe, Die feit Der RheinlanDbesetzung, dem Einsatz im Protektorat, Oesterreich, Polen, Westfeldzug bis zum harten Englandeinsatz an jeder bedeutenden militärischen Aktion teilnahm, ist auch jetzt beim entscheidenden Schlag im Osten wieder dabei. '^den to? aus bi. 111 faufenbt- Ze Kygg ,rS bie> • neun lot ’ Smingeni d-r d lauft (n "Mast t M Dorbt ä% S Gießener Anzeiger infolge höherer Gewalt • HEMBR General-Anzeiger für Oberhessen tstssss*" Wie Moskau -en Pakt mit Deutschland brach mals ein ,e. marsch gegen Deutschland. Ein Bericht des Reichs! des Innern und eine stabile Ort« Maßnahmen als sorge« fand nicht <* nur unter englischen, sondern [hi schon M der Tow Rm Europa Oie Note des Auswärtigen Amtes an die Sowietregierung. =i |it mit Au 3 b Berlin, 22 Juni. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop aab am Sonntagmorgen um 6 Uhr in Anwesenheit der Vertreter der deutschen und ausländischen Presse im Bundessaal des Auswärtigen Amtes der Weltöffentlichkeit über den Rundfunk die Note des Auswärtigen Amtes an die Sowjetregierung be- kannt. Die Note hat folgenden Wortlaut: Kämpfer des Liegers von Narvik am N5rd. ltchen Eismeer. Deutsche Divisionen unter dem Beseht des Eroberers von Norwegen schilt- zen gemeinsam mit den finnischen Freihettsheldern unter ihrem Marschall den finnischen Bo> den.BonOftpreußenbiszudenKar- pathen reichen die Formationen der deutschen Ostfront. An den Ufern des P r u t h, am Unterlauf der Donau bis zu den Gestaden des Schwarzen Meeres vereinen sich unter dem Ltaatschef Antonescu deutsche und rumänische Soldaten. Die Aufgabe dieser Front ist daher nicht mehr der Schuh einzelner Länder, sondern die Sicherung Europas und damit die Rettung aller. Ich habe mich deshalb heute entschlossen, das Schicksal und die Zukunft des Deutsche Reiches und unseres Volkes wieder in die hand unserer Soldaten zu legen. Möge uns der Herrgott gerade in diesem Kampfe helfen? Berlin, den 22. Juni 1941. Gez.: Adolf Hitler. rp nämlid Rus in de Mee ßjach W kMtfierung W'iW r Entwickln, B? getennz Weitet M der I'ut mit ($ ßn.in» Otto Achtung öer niichs Qonb. A! ff ^ates abgel >d?e p Denlschlai p milttäi [ÄruflH [ Moskau f ster von Ribbentrop folgende abschließende Erklärung ab: „Zur Beleuchtung der aggressiven und destruktiven Politik der Sowjets werden weitere Dokumente veröffentlicht, die eindeutig bewei- sen, daß die Sowjetunion mit Sabotage und Zersetzungspropagando die Vernichtung des nationalsozialistischen Deutschlands betrieb. Der Weltöffentlichkeit werden folgende Dokumente übergeben: Ein Bericht des Auswärtigen Amtes über die Propaganda und politische Agitation der Sowjet- reaierUng.- Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht an die Reichsregierung über den sowjetrusstschen Auf« SS im wesentlichen unter sowjetrusstschen Fahnen statt. Da wir auch dazu schwiegen, ging aber nunmehr die sowjetrussische Führung noch einen Schritt weiter. Sie organisierte nicht nur den Putsch, sondern sie hat wenige Tage später mit den ihr ergebenen neuen Kreaturen das bekannte Freundschastsab- kommen getroffen, das bestimmt war, die Serben in ihrem Widerstandswillen gegen die Befriedung des Balkans zu stärken und gegen Deutschland aufzustacheln. And dies war keine platonische Absicht: Moskau forderte die Mobilisierung der serbischen Armee. Da ich aber auch seht noch glmMc, lieber nicht zu reden, gingen die Machthaber des Kreml noch einen Schritt weiter: Die deutsche Relchy- regierung besitzt heute die Unterlagen, aus denen erwiesen ist, daß Rußland, um Serbien endgültig In den Kampf zu bringen, die Zusicherung gab, über Saloniki Waffen, Flugzeuge, Munition und sonstiges Kriegsmaterial gegen Deutschland zu liefern. Uni das geschah fast Im selben Augenblick, als ich selbst noch dem japanischen Außenminister Mat- s u o k a den Rat gab, mit Rußland eine Entspannung herbeizuführen, immer in der Hoffnung, damit dem Frieden zu dienen. Nur der schnelle Durchbruch unserer unvergleichlichen Divisionen noch Skoplje sowie die Einnahme von Saloniki selbst ha. den die Absichten dieses sowjetrussisch»anaelfächsi- schen Komplotts verhindert. Die seroifchen Flieger- ofsiziere aber flohen nach Rußland und wurden dort sofort als Verbündete ausgenommen. Der Siea der Achsenmächte auf dem Balkan allein hat zunächst den Plan vereitelt, Deutschland m diesem Sommer in monatelange Kämpfe im Südosten zu verstricken und unterdessen den Aufmarsch der sowjetrussischen Armeen immer mehr zu vollenden, ihre Kriegsbereitschaft zu verstärken und dann gemeinsam mit England und unterstützt durch die erhofften amerikanischen Lieferungen das Deutsche Reich und Italien ersticken und erdrücken zu können, t Damit hat Moskau die Abmachungen unseres Freundschaftsabkommens nicht nur gebrochen, sondern in erbärmlicher Delse verraten. Und dies alles, während die Machthaber des Kreml bis zur letzten Minute nach außen hin genau wie im Falle von Finnland oder Rumänien Frieden und Freundschaft heuchelten und scheinbar harmlose Dementis verfaßten. Wenn ich aber bisher durch die Umstände gezwungen war, immer wieder zu schweigen, so ist doch jetzt der Augenblick gekommen, wo ein weiteres Zusehen nicht nur eine Unterlassungssünde,' sondern ein Verbrechen am deutschen Volk, ja an ganz Europa wäre. heute stehen rund 160 russische Divisionen an unserer Grenze. Seit Wochen finden dauernde Verletzungen dieser Grenzen statt. Nicht nur bei uns, sondern ebenso im hohen Norden wie in Rumänien. Russische Flieger machen es sich zum Vergnügen, unbekümmert einfach diese Grenzen zu übersehen, um uns wohl dadurch zu beweisen, daß sie sich bereits als die Herren dieses Gebietes fühlen. In der Nacht vom 17. zum 18. Juni haben wieder russische Patrouillen auf deutsches Reichsgebiet vorgefühlt und konnten erst nach längerem Feuergefecht zurückgetrieben werden. Damit aber ist nunmehr die Stunde gekommen, in der es notwendig wird, dieses Komplott der jüdisch-angelsächsischen Kriegsanstifter und der ebenso jüdischen Machthaber der bolschewistischen Moskauer Zentrale entgegenzutreten. Deutsches Volk? 3n diesem Augenblick vollzieht sicheinAuf- m a r s ch , der in Ausdehnung und Umfang der größte ist, den die wett bisher gesehen hat. Im Verein mit finnischen Kameraden stehen die flärungen für den Dienst der GPU. erpreßt. Selbit die sowjetrussische Botschaft in Berlin mit den, 'Botschaftsrat Kabulow an der Spitze scheute nicht vor rücksichtsloser Ausbeutung der Rechte der Exterritorialität zu Spionaaezwecken zurück. Des weiteren bildete das russische KonsulatsrnitaliH M o s ch o w in Prag den Kopf eines russische Spionagenetzes, das das ganze Protektorat üben öog. Weitere Fälle, in denen der Polizei ein rech:, zeitiger Zugriff gelang, lieferten ein krasses uni eindeutiges Bild über diese umfangreichen sowjei« russischen Machenschaften. Das Gesamtbild erweist einwandfrei, daß von Sowjetrußland in großem Umfang gegen Deutschland illegale Zersetzung, So. botage, Terror und kriegsoorbereitende Spionage in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht betrieben wurde. des Reichsführers und Chefs der deutschen Polizei an die Reichsregierung üoer die gegen Deutschland und den Nationalsozialismus gerichtete Zer- setzunasarbeit der UdSSR. Diese Dokumente beweisen unwiderleglich die Ziele und Absichten der Moskauer Machthaber. Der Führer ist diesen Absichten begegnet. redung mit Herrn Molotow die Ueberzeugung gc* wann, daß man dort Deutschland als den „mächtigen Feind von morgen" ansah. Noch eindeutiger war das Verhalten Sowjetruß« lands zu den von den serbischen Militärs vorge- brachten Waffenwünschen. Im November 1940 er» klgrte der sowjetrussische Generalstabschef dem jugoslawischen Militärattache: „Wir geben alles Ange- forderte, und zwar sofort". Preise und Zahlunge- weise wurden der Belgrader Regierung freigestellt, und nur eine Bedingung wurde gestellt: Geheimhaltung gegenüber Deutschland. Als die Regierung Zwetkowitsch später sich den Achsenmächten näherte, begann man in Moskau die Waffenlieferungen zu verschleppen: kurz und bündig wurde dies im sowietrussischen Kriegsministerium dem jugoslawischen Militärattache erklärt. Die Inszenierung des Belgrader Rutsches vom 27. März dieses Jahres bildete den Höhepunkt dieser konspb rativen Tätigkeit serbischer Verschwörer und englisch- russischer Agenten gegen das Reich. Der serbische Leiter dieses Putsches und Führer der „Schwarzen Hand", Herr S i m i c, befindet sich noch heute in Moskau und entfaltet dort auch jetzt in engster Verbindung mit den sowjetrussischen Propagandastellen eine aktive Tätigkeit gegen das Reich Die obigen Feststellungen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der ungeheuer umfangreichen Propagandatätigkeit der UdSSR, in Europa gegen Deutschland. Um daher der Außenwelt einen IA diel' Bf d kW &«■ Ki«»1 QM < Li" 7 IjhM lm L als L ttt# L die § Lung geger h Mttt«h le: il(’( Wirt. $ l,e K=i4 «n 'fei'«'" ÄÜ Cfcng Was die außerhalb Deutschlands in Europ, betriebene Zersetzungsarbeit Sowjetrußlands betrifft, so erstreckte sich diese auf f«st alle mit Deutschlau!» befreundeten oder von ihm besetzten Gebiete Europas. So wurde beisvielsweise in 9t u-m ä n t er. von der kommunistiscyen Propaganda durch au» Rußland kommende Flugblätter Deutschland ol» für alle Schwierigkeiten verantwortlich hingestellt,'j um so eine antideutsche Stimmung wachzurufen. Das Gleiche tritt seit dem Sommer 1940 in Jugoslawien deutlich in Erscheinung. Die Flugblätter riefen dort zum Protest auf aegen das Optieren des Regimes Zwetkowitsch mit Den imperialistischen Regierungen von Berlin und Rom. Aus einer Versammlung von kommunistischen Parteifunktionären in Agram wurde der ganze Südosten Europas von der Slowakei bis nach Bulgarien als russi- sches Protektorat bezeichnet, das nach der von ihnen erhofften militärischen Schwächung De«sschlands kommen werde. In der Belgrader Sowjetgesandtschaft ist den deutschen -Truppen bet dokumentarische Nachweis für den sowjetrussischen ' Ursprung dieser Propaganda in die Hand gefallen. Während die kommunistische Propaganda in Jugoslawien sich nationalistischer Parolen zu bedienen ( suchte, wirkte sie in Ungarn vor allem unter | der ruthenischen Bevölkerung, der sie die tommenbe ; Befreiung durch Sowjetrußland vorspiegelte. Be> sonders lebhaft war die antideutsche Hetze in der Slowakei, wo offen für eine Eingliederung an Sowjetrußland geworben wurde. In Finnlands betätigte sich die berüchtigte „Vereinigung für Frie- i den und Freundschaft mit der Sowjetunion", die im Zusammenhang mit dem Sender Petroskoj die- : ses Land zu zersetzen suchte und dabei in durchaus deutschfeindlichem Sinne arbeitete. In Frankreich, Belgien und Holland wird gegen die deutsche Besatzungsmacht gehetzt. In nationaler und panslawischer Verbrämung wurde die gleiche Hetze im Generalgouvernement betrieben. Kaum war Griechenland von den deutschen und italienischen Truppen besetzt worden, \a machte sich auch dort die sowjetrussische Propaga'id« ckNs Werk. Das Gesamtbild Aeigt eine in allen Ländern systematisch betriebene Kampagne der UdSSR- gegcn den Versuch Deutschlands, " ‘ ' nung in Europa aufzurichten. Nebenher geht die direkte propagandistische Gegenaktion gegen die Maßnahmen der deutschen Politik, die diese Maßnahmen als antirussisch zu denunzieren und die verschiedenen Länder für Sowjetrußland gegen Deutschland zic gewinnen sucht. In Bulgarien wurde gegen dem Beitritt zum Dreimächtepakt und für einen Oaran- tiepakt mit Rußland agitiert, in Rumänien durch« Infiltration in die Eiserne Garde und Mißbrauch- ihrer Führer, u. a. des Rumänen Groza, der Putschversuch vom 23. Januar 1941 inszeniert, hinter beim als Drahtzieher die bolschewistischen Agenten Ttas- kaus standen. Einwandfreie Beweise liegen der' Neichsregierung hierüber vor. Was Jugoslawien anbetrtfft, so ist die Neichsregierung in den Besitz von Unterlagen gelangt, wonach der jugoslawische Delegierte G- vic schon im Mai 1940 in Moskau aus einer Unter« Ulet. abgeschlossen werden können, wenn sie Interessen der Sswjetregierung und der schädlichmachung des Gegners bienen“, beim Abschluß der Verträge vom Iahre Pate gestanden hat. Der Abschluß dieser den Un- auch 1939 Der- AlleBemühungen um eineVerständigung mit Eowjetrußlond gescheitert. ■Nt 9 «II Diese sowjetrussischen Abmachungen und Erklärungen haben sich, im Lichte der oben er- wähnten, im weiteren Verlauf des Krieges immer klarer zutage getretenen Tatsachen gesehen, als eine bewußte Irreführung und Täuschung herausgestellt. Auch alle nur infolge der deutschen freundschaftlichen Haltung erreichten Vorteile haben es nicht vermocht, die Sowjetregierung zu einer loyalen Haltung gegenüber Deutschland zu veranlassen. Die Reichsregierung Hal sich vielmehr davon überzeugen müssen, daß die These Lenins, wie sie in den „Richtlinien für die kommunistische Partei in der Slowakei“ vom Oktober 1930 ausdrücklich nochmals niedergelegt wurde, und worach „mit einigen anderen Ländern Pakte v m li(. 'M el,. '"««j kt. ! otyunim 0 in 3im FlugbA- s Dptiiied rialiW einer Str. inktionM iropas to: s ru||i. nach V Wachiin: Belgndr ruppen k etrussch- 5 gefflllr? i in JU i bedient- [lern untr kommet egelte. ?i tze in dü eberung er inntarb «I* ” Jo. "... 1 ” i« ? ««I« L Ä 4 0ieJT 'Jm* tiig ;8 Beziehungen der drei Mächte und ihre Verträge mit der UdSSR, durch diese Vereinbarung völlig unberührt bleiben sollten. Im Dreimächtepakt von Berlin sei dies auch dokumentarisch zum Ausdruck aebracht worden. Gleichzeitig wird in dem Brief der Wunsch und die Hoffnung ausgedrückt, daß es gelingen möge, das von den Dreierpaktmächten gewünschte freundschaftliche Verhältnis zur Sowjetunion gemeinsam weiter zu klären und in eine konkrete Form zu bringen. Um diese Fragen weiter zu behandeln, lädt der Reichsaußenminister Herrn Molotow nach Berlin ein. Während des Besuchs von Herrn Molotow in Berlin muß die Reichsreglerung feststellen, daß Rußland in einer wirklichen freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den Dreierpaktmächten und mit Deutschland im besonderen nur gewillt ist, wenn dieses bereit ist, den hierfür von der Sowjetunion geforderten Preis zu zahlen. Dieser Preis besteht in einem weiteren Vordringen der Sowjetunion im Horben und Südosten Europas. Folgende Forderungen wurden von Herrn Molotow in Berlin und in den anschließenden diplomatischen Besprechungen mit dem deutschen Botschafter in Moskau gestellt: 1. Die Sowjetunion wünscht, Bulgarien eine Garantie zu geben und darüber hinaus mit diesem Staat einen Beistandspakt nach dem Muster der Beistandspakte im Baltikum, d. h. also mit militärischen Stützpunkten, abzuschließen, während Herr Molotow erklärt, an dem inneren Regime Bulgariens nicht rühren zu wollen. Auch der Besuch des russischen Kommissars Sobolew in Sofia in dieser Zeit galt der Verwirklichung dieses Zieles. 2. Die Sowjetunion verlangt eine vertragliche Abmachung mit der Türkei zum Zweck der Schaffung einer Basis für Land - und See- streitkräfte der UdSSR, am Bosporus und den Dardanellen auf der Grundlage einer langfristigen Pacht. Für den Fall, daß die Türkei sich hiermit nicht einverstanden erklären sollte, sollen Deutschland und Italien sich den russischen diplomatischen Mahnabmen zur Erzwingung dieser Forderung anschliehen. Diese Forderungen laufen auf eine Beherrschung des Balkans durch die UdSSR, hinaus. 3. Die Sowjetunion erklärt, sich abermals von Finnland bedroht zu fühlen und fordert deshalb die völlige Preisgabe Finnlands durch Deutschland, was praktisch die Besetzung dieses Staates und Ausrottung des finnischen Volkes bedeutet. Deutschland konnte diese russischen Forderungen, die von der Sowjetregierung als Vorbedingung für den Zusammenschluß mit den Dreierpaktmächten bezeichnet wurden, selbstverständlich nicht annehmen. Damit waren die Bemühungen der Dreierpaktmächte um eine Verständigung mit der Sowjetunion gescheitert. Die Folge dieser deutschen Haltung war, daß Rußland seine nun bereits immer offener gegen Deutschland gerichtete Politik intensivierte, und daß seine immer engere Zusammenarbeit mit England klar zutage trat. Im Januar 1941 kam diese ablehnende russisck)e Haltung zum ersten Mole auch auf dem diplomatischen Gebiet zum Durchbruch. Als nämlich Deutschland in diesem Monat in Bulgarien gewisse Sicherungsmaßnahmen gegen die Landung britischer Truppen in Griechenland traf, hat der russische Botschafter in Berlin in einer offiziellen Demarche darauf hingewiesen, daß die Sowjetunion das Territorium Bulgariens und der beiden Meerengen als Sicherheitsgone der UdSSR. IV. Durch das Vordringen Rußlands nach dem Balkan kamen die territorialen Probleme in diesem Raum ins Rollen. Rumänien und Ungarn wandten sich im Sommer 1940 an Deutschland, um einen Ausgleich ihrer territorialem Streitfragen herbeizuführen, nachdem durch diese Differenzen, geschürt durch englische Agenten, Ende August eine scharfe Krise entstanden war. Ein unmittelbarer Kriegsausbruch zwischen Rumänien und Ungarn stand bevor. Deutschland, das von Ungarn und Rumänien wiederholt um Vermittlung in ihrem Streit gebeten worden war, rief in dem Wunsch, den Frieden auf dem Balkan zu erhalten, gemeinsam mit Italien die beiden Staaten zu einer Konferenz nach Wien und fällte dort auf deren Bitten am 30. August 1940 den Wiener Schiedsspruch. Die neue ungarisch-rumänische Grenze wurde festgelegt, und, um der rumänischen Regierung zu ermöglichen, die von ihr gebrachten territorialen Opfer gegenüber ihrem Volke zu vertreten und jeden Streit in diesem Raum für die Zukunft auszuschließen, übernahmen Deutschland und Italien die Garantie des noch verbleibenden rumänischen Staates. Da die russischen Aspirationen in diesem Raum befriedigt waren, konnte sich diese Garantie in keiner Weise gegen Rußland richten. Trotzdem erhob die Sowjetunion Beschwerde und erklärte, entgegen ihren früheren Erklärungen, wonach mit der Gewinnung Bessarabiens und der Nordbukowina ihre Aspirationen auf dem Balkan befriedigt waren, ihr weiteres Interesse an den Fragen t> e 5 Balkans, die zunächst nicht näher definiert wurden. Von biefem Zeitpunkt an zeichnet sich die gegen Deutschland gerichtete Politik Sowjetruß- tands immer deutlicher ab. Die Reichsregierung erhält nunmehr immer konkretere Rachrichten, wonach die bereits feit tanger Zeit schwebenden Verhandlungen des englische n Botschafters Cripps in Moskau sich in günstiger Weise entwickeln. Gleichzeitig gelangt die Reichsregierung in den Besitz von Unterlagen über intensive militärische Vorbereitungen der Sowjetunion auf allen Gebieten. Diese Unterlagen werden unter anderem bestätigt durch einen neuerdings in Belgrad aufgefundenen Bericht des jugoflaroi- fdjen Militärattaches in Moskau vom 17. Dezember 1940, in dem es u. a. wörtlich heißt: Nach Angaben aus Sowjetkreisen ist die Aus- rüftung der Luftwaffe, der Panzerwaffe und der Artillerie auf Grund der Erfahrungen des gegenwärtigen Krieges in vollem Gange und wird in der Hauptsache bis zum August 1941 abgeschlossen sein. Dies ist wahrscheinlich auch die äußerste (zeitlich) Grenze, bis zu der man keine fühlbaren Veränderungen in der sowjetischen Außenpolitik zu erwarten braucht." Trotz der unfreundlichen Haltung der Sowjetunion in der Balkanfrage macht Deutschland nunmehr eine erneute Anstrengung zur Verständigung mit der UdSSR., indem der Reichsaußenminister in einem Brief an Herrn Stalin eine umfassende Darstellung, der Politik der Relchsregie- rung seit den Moskauer Verhandlungen gibt. In hem Brief wird besonders auf folgendes hmge- wiefen- Bei dem Abschluß des Dreimächtepaktes von Deutschland, Italien und Japan sei übereinstimmend die Auffassung vertreten worden, daß dieser Pakt lick in keiner Weise gegen die Sowjetunion richte, sondern daß die freundschaftlichen "eßt. T-Ell . mit Mi Mmr. w kjj ' rW ionti übo, * ein rtd», raßer M l'owibi 'ilb etoi i • 'M cv »pionagt q ’ W W' in Emu i>6 betri^ Deutschs ebiete l'kniiinu I durch aii Militärisch besetzt. Dos ganze Baltikum wurde nunmehr entgegen den ausdrücklichen Moskauer Zusicherungen bolschewisiert und wenige Wochen nach der Besetzung kurzerhand von der Sowjetregierung annektiert. Gleichzeitig mit der Annexion erfolgten auf dem ganzen nörd- lichen Sektor der sowjetrussischen Machtpositionen gegen Europa die ersten starken Massie - rungen der Roten Armee. Daß die wirtschaftlichen Abmachungen Deutschlands mit diesen Staaten, die nach den Moskauer Vereinbarungen nicht beeinträchtigt werden sollten, von der Sowjetregierung einseitig aufgehoben wurden, sei hier nur nebenbei erwähnt. 4. In den Verträgen von Moskau wurde bei der Interessenbegrenzung im ehemaligen polnischen Staatsgebiet ausdrücklich vereinbart, daß keinerlei politische Agitation über diese Jnter- essengrenzen erfolgen, sondern die Tätigkeit der bei- beseitigen Okkupationsbehörden sich ausschließlich auf den friedlichen Aufbau dieser Gebiete beschrän- ken sollte. Die Reichsregierung hat die unwiderleglichen Beweise dafür, daß trotz dieser Abmachungen die Sowjetunion schon bald nach der Besetzuna dieses Gebietes eine deutschfeindliche Agitation nach dem Generalgouvernement Polen nicht nur gestattet, sondern sie gleichlaufend mit einer bolschewistischen Propaganda nach dem Gouvernement u n t e r st ü tz t e. Auch in diese Gebiete wurden unmittelbar nach der Besetzung tarke russische Garnisonen oerlegL 5. Noch während die deutsche Armee im Westen im Kampf gegen Frankreich und England stand, erfolgte derVorstoß der Sowjetunion gegen den Balkan. Während die Sowjetregierung bei den Moskauer Derhandlunaen erklärt hatte, daß sie ihrerseits niemals den Anstoß zur Lösung der bessarabischen Frage von sich aus geben würde, erhielt die Reichsregierung am 24. Juni 1940 von der Sowjetregierung die Mit- teiluna, diese sei nunmehr entschlossen, die bes- arabische Frage mit Gewalt zu lösen. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, daß der Sowjetansvruch ich auf die Bukowina erstrecke, also auf ein Gebiet, das altes österreichisches Kron- land war, niemals zu Rußland gehört hatte und über das in Moskau seinerzeit überhaupt nicht ge- prochen worden war. Der deutsche Botschafter in Noskau erklärte der Sowjetregierung, daß ihr Entschluß der Reichsregieruna völlig unerwartet komme und zu einer schweren Beeinträchtigung der deutschen Wirtschaftsinteressen in Rumänien sowie zu einer Störung des Lebens der dortigen starken deutschen Siedlung sowie des Deutschtums in der Bukowina führen müsse. Herr Molotow erwiderte bagegen, daß die Angelegenheit außerordentlich dränge, und daß die Sowsetunion eine Stellung- anttiiberbütf über die Tätigkeit der sowjetrussischen Men in dieser Richtung seit Abschluß der deutsch- usstschen Vertrage zu geben und ihr ein Urteil m ermöglichen, wird die Reichsreglerung das ihr mr Derfüaung stehende umfangreiche Material der Öffentlichkeit unterbreiten. Insgesamt muß die «cichsrsgierung feststellen: Die Sowjetreaierung hatte bei Abschluß der Der- -äge mit Deutschland wiederholt die unmißverständ- 'che Erklärung abgegeben, daß [ie nicht die fbsicht habe, sich direkt ober indirekt in deutsche Angelegenheiten zu mischen. Sie hatte beim Ab- Miß des Freundschaftsvertrages in feierlicher ■-orm zum Ausdruck gebracht, daß sie mit Deutsch- -nb Zusammenarbeiten werde, um den fahren Interessen aller Völker entsprechend dem fischen Deutschland einerseits und England und ^ankreich anbererfeits bestehenden Kriegszustand nt Ende zu machen und dieses Ziel so bald als -öglich zu erreichen. träge der Freundschaft war fomit für die Soro- jdregierung nur ein taktisches Manöver. Das eigentliche Ziel bestand darin, für Rußland vorteilhafte Abmachungen zu erreichen und damit gleichzeitig ein weiteres machtmäßiges Vorgehen der Sowjetunion oor- ■ zubereiten. Der Leitgedanke blieb die Schwächung der nichtbolfchewisti- \ scheu Staaten, um sie leichter zersetzen und jur gegebenen Zeit niederschlagen zu können, j-it brutaler Deutlichkeit wird dies in einem nach hr Besetzung Belgrads in der dortigen Sowjet- Sandtschast aufgefunbenen russischen Schriftstück folgenden Worten zum Ausdruck gebracht: UdSSR, wird erst im gegebenen Mo- h?nt reagieren. Die Achsenmächte haben ihre Ibreitfräfte weiter verzettelt und deshalb wird die - dDSR. plötzlich gegen Deutschland i'li sschl age n." Die Sowjetregierung in Moskau "jj der Stimme bes russischen Volkes, das mit dem butschen Volke ehrlich in Frieden und Freund- lieft leben wollte, nicht gefolgt, sondern hat die sie bolschewistische Politik des Zweierlei - G e si chts fortgesetzt und damit nt schwere Verantwortung auf sich geladen. in. Wenn schon die propagandistische Zersetzungs- Lbeit der Sowjetunion in Deutschland und im irrigen Europa keinen Zweifel an* ihrer Einstel- lna gegenüber Deutschland aufkommen lassen kann, l!c spricht die Haltung der Sowjetregierung gegen» liier Deutschland auf außenpolitischem ’Jib militärischem Gebiet seit Abschluß Ihr deutsch-russischen Verträge deutlicher^ Sprache, p Moskau hatte bei Abgrenzung d e r söite r e s s e n s p h ä re n die sowjetruisische Regie- |Rng dem Reicysrninister des Auswärtigen erklärt, sie mit Ausnahme der sich damals in einem \ Z:stand der Zersetzung befindlichen Gebiete des ! maligen polnischen Staates nicht die Absicht p&e, die in ihrer Interessensphäre liegenden Stau- I In. zu besetzen, zu bolschewisieren ober zu annektiere. In Wahrheit ist aber, wie der Verlauf der I freign'ijfe gezeigt hat, die Politik der Sowjetunion ! in dieser Zeit ausschließlich auf ein Ziel gerichtet |p>efen, nämlich darauf, die militärische Macht Ivoskaus in dem Raum zwischen Eismeer und «bhwarzem Meer überall, wo es ihr möglich er« rti.'en, nach Westen vorzuschieben und die Ivc'lschewifierung weiter nach Europa hin- Innzu t ragen. | Die Entwicklung dieser Politik ist durch folgende lEhppen gekennzeichnet: I L. Eingeleitet wurde die Entwicklung durch den Mschluß der sogenannten H i l f e l e i st u n g s- fMte mit Estland, Lettland und Li- i'cuen im Oktober und November 1939 und durch rii Errichtung militärischer Stützpunkte in diesen I&nbern. t 2. Der nächste sowjetrussische Schachzug galt [5: nnlanb. Als bie sowjetrussischen Forderungen, - Iren Annahme die Souveränität eines freien fin- | ti'chen Staates beseitigt hätte, von der finnsichen | Rigierung abgelehnt wurden, veranlaßte die Sow- Mlregierung die Bildung der fommunifttfd)en B euoregierung Kusinen, und als das j hmsche Volk jede Verbindung mit dieser Regierung Rpriickwies, kam es zu dem Ultimatum an Finm S hrb und Ende November 1939 zum Einmarsch IV Roten Armee. In dem im März 1940 ab- Wchlossenen finnisch-russischen Frieden mußte Finn- i’b einen Teil seiner südöstlichen Provinzen ab- ihten, die sofort der Bolschewisierung anbeimfielen. d /. Wenige Monate später, d. h. im Juli 1940, u |irg die Sowjetunion gegen bie bal11s ch e n |6: aaten vor. Litauen hatte nach dem ersten Hb Stauer Vertrag zur deutschen Interessen- | Ipläre gehört. Auf Wunsch der Sowjetunwn ver- 1 jätete die Reichsreglerung im Zweiten Vertrag aus | kt Interessen in dem überwiegenden -teil dieses | Wies, wenn auch schweren Hvä^ns um des heben I gebens wegen zugunsten der Sowjetunlon, mn*)5 I jtid ein Streifen bes Gebietes noch in ber beuti^en I keressensphäre verblieb. Nach einem |:tom 15. Juni wurde das gesamte Litauen, d. y. auo j tch her in der deutschen Interessensphäre oerbhe« | bie Teil Litauens ohne jede Benachnchttgung der I ^echsregierung von der So w j e tunio n b e ° I it $ t, so daß nunmehr die UdSSR, sich unmittel- I bi an die ganze östliche Grenze Os^eußens her - I 6?b. Als dann später an Deutschland dieserhalb I bnngetreten wurde, überließ die Nelchsreglerung | ’ig schwierigen Verhandlungen und um su demdschaftliche Regelung ein weiteres zu tun, aucy keen Teil Litauens der Sowjetregieruncp Kurze Zeit darauf wurden in gleicher D^fe unter ^brauch der mit diesen Staaten abaeschlo senen l| fcftrmbdpatte auch Estland und Lettlano ansehe, und daß sie den Ereignissen in diesen ®e« bieten, bie die Interessen dieser Sicherheit bedxoh« ten, nicht teilnahmslos gegenüberstehen könne. Aus diesem Grunde warne die Sowjetregieruna vor dem Erscheinen deutscher Truppen in dem Territorium Bulgariens und der beiden Meerengen. Die Reichsregierung hat barauffyin der Sowjet- regierung erschöpfend Aufschluß Über die Gründe und Ziele ihrer militärischen Maßnahmen auf dem Balkan gegeben. Sie hat daraus hingewtesen, daß Deutschland jeden Versuch Englands, in Griechenland Fuß zu fassen, mit allen Mitteln verhindern werde, daß es aber nicht bie Absicht habe, bie Meerengen 3u besetzen, sondern daß es das türkische Hoheitsgebiet respektieren werde. Der Durchmarsch deutsck)er Truppen durch Bulgarien könne nicht als eine Verletzung der Sicher- heitsinteressen der Sowjetunion angesehen werden. Die Reichsregierung glaube vielmehr, mit diesen Operationen auch den sowjetischen Interessen zu dienen. Nach Durchführung der Operationen auf dem Balkan werde Deutschland seine Truppen von dort wieder zurückziehen. Trotz dieser Erklärung der Reichsregierung hat die Sowjetregieruna ihrerseits unmittelbar nach dem Einmarsch deutscher Truppen an die bulgarische Adresse eine Erklärung veröffentlicht, die einen direkt feindseligen Charakter geaen das Deutsche Reich hatte und die darauf yin- auslief, daß die Anwesenheit deutscher Truppen in Bulgarien nicht dem Frieden auf dem Balkan, sondern dem Kriege diene. Die Erklärung für diese Haltung gaben der Reichsregierung die sich zu dieser Zeit verdichtenden Nachrichten über eine immer enger werdende Zusammenarbeit zwischen Sowjetrußland und England. Trotzdem hat Deutschland auch hierzu geschwiegen. Aus derselben Linie liegt die im März 1941 von der Sowjetregierung der Türkei gegebene Rückendeckung für den Fall, daß diese in den Krieg auf dem Balkan eintreten würde. Dies war, wie der Reichsreglerung bekannt, das Ergebnis englisch-russischer Verhandlungen während des Besuches des britischen Außenministers in Ankara, dessen Bemühungen darauf gerichtet waren, auf diesem Weae Rußland immer enger in .di«' englische Kombination einzubeziehen. Die sich seit dieser Zeit immer steigernde aggressive Politik der Sowjetregierung gegenüber Dem Deutschen. Reich und die bisher noch einigermaßen verschleiert durchgeführte politifdie Zusammenarbeit zwischen der Sowjetunion und England wird aber mit dem Ausbruch der Balka'nkrise Anfang April dieses Jahres vor aller Welt offenbar. Es steht heute einroanbfrei fest, daß der nach dem Beitritt Jugoslawiens zum Dreierpakt in Belgrad angestiftete Putsch von England im Einvernehmen mit Sowjetrußland inszeniert wurde. Schon seit langem, nämlich seit dem 14. November 1940, hatte Rußland im Geheimen die Aufrüstung Jugoslawiens gegen die Achsenmächte betrieben. Dokumente, bie der Reichsregierung nach der Besetzung Belgrads in die Hand gefallen sind und die über jede Phase dieser russischen Waffenlieferungen an Jugoslawien Aufschluß geben, beweisen dies eindeutig. Als bann der Belgrader Putsch gelungen war, schließt Rußland am 5. April mit der illegalen serbischen Regierung Simovic einen Freunoschaftspakt, der den Putschisten den Rücken stärken und dessen Gewicht der gemeinsamen englisch-jugoslawisch-griechischen Front zugute kommen sollte. Mit sicktbarer Genugtuung stellt hierzu der amerikaniscye Unterstaats, sekretär, Herr Sumner Welles, nachdem er vorher mehrere Besprechungen mit dem Sowjetbotschaf- ter in Washington gehabt hatte, am 6. April 1941 fest: Der russisch-jugoslawische Pakt könne unter Umständen von größter Bedeutung sein, er stoße auf vielseitiges Interesse, und es lägen Gründe für die Annahme vor, daß er mehr als lediglich ein Freundschafts- und Nichtangriffspakt fei. Zur selben Zeit also, in der deutsche Truppen gegen die sich massierenden englischen Landungen in Griechenland auf rumänischem und bulgarischem Gebiet zusammengezogen wurden, versucht die Sowjetunion nun schon im klaren Einvernehmen mit England, Deutschland in den Rücken z u fallen, in dem es 1. Jugoslawien politisch offen und militärisch im geheimen unterstützt, 2. versucht die Türkei, durch die Zusicherung der Rückendeckung zu einer aggressiven Haltung gegen Bulgarien und Deutschland zu bewegen und zu einem Aufmarsch der türkischen Armeen in sehr ungünstiger militärischer Position in Thrazien zu veranlassen, 3. selbst eine starke Truppenmacht an der rumänischen Grenze in Bessarabien und an der Moldau konzertriert, und 4. indem plötzlich Anfana April der stellvertretende Volkskommissar im Außenkommissariat Wyschinski den Versuch unternimmt, in Gesprächen mit dem rumänischen Gesandten G a f e n c u in Moskau eine Politik der schnellen Annäherung an Rumänien einzuleiten, um dieses Land zum Abfall von Deutschland zu veranlassen. Die englische Diplomatie macht durch die Vermittlung der Amerikaner in Bukarest Anstrengungen in gleicher Richtung. Die aufmarfdüerten deutschen Truppen in Rumänien und Bulgarien sollten also nach dem englisch-russischen plan hier von drei Seifen, nämlich aus Bessarabien, aus Thrazien und aus Serbien—Griechenland angegriffen werden. Rur der Loyalität des Generals Anto- nescu, der realistischen Einstellung der türkischen Regierung und vor allem dem schnellen deutschen Zupacken und den entschmdenden Siegen der deutschen Armee ist es zuzuschreiben, daß dieser englisch-russische plan vereitelt wurde. Wie ber Reichsregieruna aus Meldungen bekannt gewordep ist, sind fast 200 jugoslawische Flugzeuge, besetzt mit sowjetrussischen und englischen Agenten sowie serbischen Putschisten, unter Anführung des Herrn ^imovitsch teils nach Rußland, wo diese Offiziere heute in der russischen Armee Dienst tun, teils nach Aegypten geflogen. Schon diese Einzelheit wirft ein besonderes charakteristisches Licht auf die enge Zusammenarbeit Englands und Ruß. lands mit Jugoslawien. Vergeblich hat die Sowjetregierung verschiedentlich versucht, die wirklichen Absichten ihrer Politik zu verschleiern. Ebenso wie sie noch in der letzten Periode den Wirtschaftsverkehr mit Deutschland ausrechterhielt, so hat sie auch eine Reihe von Einzelaktionen gemacht, um der Welt ein normales ober gar freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland vorzutäuschen. Dahin gehört z. B. die von ihr vor einigen Wochen vorgenom- nähme ber Reichsregierung zu dieser Frage innerhalb 24 Stunden erwarte. Trotz dieses brüsken Vorgehens gegen Rumänien hat die Reichs- regieruna auch dieses Mal wieder zur Erhaltung des Friedens und ihrer Freundschaft mit ber Sowjetunion zu deren Gunsten eingegriffen. Sie hat der rumänischen Regierung, die sich um Hilfe an Deutschland gewandt hatte, zum Nachgeben geraten und Ihr bie Ueberlassung Bessarabiens und der Nordbukowina an Sowjetrußland anemp- fohlen. Mit der zustimmenden Antwort der rumänischen Regierung wurde der Sowjetregierung von Deutschland die Bitte ber rumänischen Regierung übermittelt, Ihr genügenb Zeit zur Evakuierung bieser großen Gebiete unb zur Sicherstellung von Leden und von Hab unb Gut der dortigen Einwohner zu lassen. Wiederum jedoch stellte die Sowjetregierung Rumänien ein Ultimatum und begann bereits vor Ablauf desselben am 28. Juni mit der Besetzung von Teilen der Bukowina und anschließend des gesamten Bessarabiens bis an die Donau. Auch diese Gebiete wurden von ber Sowjetunion sofort annektiert, bolschewisiert unb bamit tatsächlich ruiniert. , Mit ber Besetzung unb Bolschewisse r u n g ber gesamten ber UbSSR. von ber Reichsregierung in Moskau überlassenen 3 n - teressensphäre in Osteuropa unb auf bem Balkan hat bie Sowjetregierung klar unb einbeutlg entgegen ben Moskauer Vereinbarungen gehanbelt. Trohbem hat bie Reichsregierung ber UdSSR, gegenüber auch bann noch eine mehr als loyale Haltung eingenommen. Sie hat sich im finnischen Kriege unb in ber baltischen Frage völlig zurückgehalten, sie hat in ber bessarabischen Frage ben Standpunkt der Sowjetregierung der rumänischen Regierung gegenüber unterstüht und hat sich mit den von der Sowjetregierung geschaffenen Tatsachen, wenn auch schweren Herzens, ab gefunden. Darüber hinaus aber hat sie, um Differenzen zwischen den beiden Staaten von vornherein möglichst auszuschalten, eine großzügige Umsiedlungsaktion unternommen, durch die sie sämtliche Deutschen aus ben von ber UbSSR. besetzten Gebieten nach Deutsch- lanb zurückführte. Die Reichsreglerung ist ber Auffassung, baß ein besserer Beweis für ihren Wunsch, zu einer bauernden Befriedung mit der UdSSR, zu kommen, wohl kaum erbracht werden fonn/e. itrofloj b n b* tfranb uirb M national bie M nt 5# i ben bt» worben, s ZropG'K ollen tz er Ubs^ stabile $ laaanll' rahmen ® erschieß GM i geg^ nen@5 n i c n bera MM« berM enten > liegen io * erlogen £ rte 'Ä en' .4 alles A"' 52000 ART. von deutschen Ü-Vooten versenkt ”|d)iert n dem Exl- so der die Führer hat daher nunmehr der deutschen Wehrmacht den Befehl erteilt, dieser Bedrohung mit ollen zur Verfügung stehenden Machtmitteln gegen- überzulrelen. In dem kommenden Kampf ist sich das deutsche Volk bewußt, daß es nicht nur zum Schulz der Heimat antritt, sondern daß es dazu Das bolschewistische Moskau ist im Begriff, nationalsozialistischen Deutschland in seinem stenzkampf in den Rücken zu fallen. Deutschland ist nicht gewillt, dieser ernsten drohung seiner Ostgrenze tatenlos zuzusehen. Be. Der mene Abschiebung des norwegischen, belgischen, griechischen und jugoslawischen Gesandten, das durch den britischen Botschafter Cripps im Einvernehmen König Boris von Bulgarien traf in Pre8' bürg ein. Er wurde im Regierungspalais von M nisterpräsident Dr. Tuka empfangen. Die beiii-ii Staatsmänner verweilten in einem längeren hea^ lichen Gespräch, das im Zeichen der bulgarisch'^' wakischen Freundschaft stand. In Helsinki wurde ein dänisch-finnisch k Handelsvertrag mit Gültigkeit bis zum (Sitif des Jahres unterzeichnet. Das neue Abkommn sieht einen Export dänischer' Lebensmittel, MaM nen, Apparate und pharmazeutischer Artikel iiui Werte von 32 Millionen Kronen vor. Finnland wird für den gleichen Betrag Bauholz, Papxr, Zellulose und andere Waren nach Dänemark Ifa fern. Neue Truppenkontingente zur Verstärkung bt?t Garnisonen auf den Azoren schifften sich auf ben Dampfer „Carvalho Araujo" ein. Es handelt sth um 450 Mann Artillerie mit dem entsprechenden Material. zes verliehen:, Hauptmann Schirmer, Komx niechef in einem Fallschirmjäger-Regiment; &i narrt Teusen, Zugführer in einem Fallschst jäger-Regiment und Leutnant Fulda, Fuhr einer Luftlandetruppe. Alle diese Offiziere der Luftwaffe hatten du chren heldenmütigen Einsatz entscheidenden Ans an dem siegreichen Ausgang im Südostrau! Bei dem Unternehmen Kreta bzw. Korinth sind ‘ mitten in den zur Abwehr bereite Feind hineingesprungen. Es ist ihnen g lungen, sich in überlegenem feindlichem Feuer t folgreich zu behaupten. Ihre Einsatzbereitschaft u Tapferkeit ist nicht zu überbieten. WMschein. Äi 3n den W g Regimenter lieben mur - zu entlad |R®reW h * beobachten INtyne hier Wt mürbe. Ni Widersacher un list der Ta Oie Gchwertee zum Eichenlaub -cs Ritterkreuzes für Galland. Berlin, 21. Juni. (DNB.) Die deutsch- Lust- waffe hat, wie durch Sondermeldung bereits bekanntgegeben wurde, am Samstag einen Angriffs- Versuch britischer Kampf- und Jagdverbände mit schweren Verlusten für den Feind abgewiesen. Hierbei zeichnete sich der bekannte deutsche Jagdflieger und Geschwaderkommodore Oberstleutnant Galla n d durch große Umsicht in der Führung und besonderen Heldenmut aus. Er schoß persönlich drei britische Flugzeuge ab. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat ihm als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht die Schwerter zum Eichenlaub des Ritterkreuzes verliehen. Der Führer hat an Oberstleutnant Galland nachstehendes Telegramm gesandt: „Nehmen Sie zu Ihren drei neuen Luftsiegen meine Gratulation entgegen. Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als erstem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler." Das Ritterkreuz für Fallschirmjäger. Berlin, 21. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: Generalmajor Meindl, Kommandeur eines Sturm- regiments; Oberst Heidrich, Kommandeur eines Fallschirmjäger-Regiments; Major Heilmann, Kommandeur eines Fallschirm-Bataillons; Hauptmann G e r i ck e, Bataillonskommandeur in einem StuimreLimeitt» OberleutnM Ge Koyymnse- er vor '/Mn obc fr °'ne eigk Wen Front, Datier losbrc Die endgültigen Gefangenenzifferv von Keia. Berlin, 21. Juni. (DNB.) Die Zahl der den Kämpfen auf Kreta eingebrachten Gefangerrnj ist im zusammenfassenden Bericht des OKW. M 10 700 Briten und 5000 Griechen angegeben ml Öen. Inzwischen hat sich die Gefangenenzifser ititi Abschluß der letzten Säuberungsaktionen in izt Gebirgen Kretas noch erhöht. Sie beträgt n.^1 endgültigen Feststellungen insgesamt 18 735 TtoiJ Hierunter befinden sich 13123 Briten und 56M Griechen. mit ihr veranlaßte Stillschweigen der britischen Presse, lieber das deutsch-russische Verhältnis und endlich auch das vor kurzem erschienene Taß-De- menti, daß die Beziehungen zwischen Deutschland und Sowjetrußland als völlig korrekt hinzustellen versuchte. Diese Tarnungsmanöver, die in krassem Gegensatz zu der wirklichen Politik Sowjetregierung stehen, haben selbstverständlich Reichsregierung nicht irreführen können. Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag. Berlin, 21. Iuni. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten im Rordattantik sechs feindliche Handelsschiffe und einen mit Katapultflugzeug ausgerüsteten Hilfskreuzer mit zusammen 52 000 BRT. Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage und in der letzten Rächt mit gutem Erfolg Schiffs- ziele in der Humber-Wündung an. Sie versenkten einen Frachter von 6000 BRT. und beschädigten zwei große Handelsschiffe schwer. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen den wichtigen Versorgungshafen Grimsby und die Hafenanlagen von Great Yarmouth, sowie gegen Flugplätze in den Midlands und in Ost- england. Bei einem Rachtangriff gegen das große schottische Leichtmetallwerk Fort William wurden Werkanlagen durch Bombentreffer schweren Kalibers zerstört. Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der Rächt zum 21. Iuni den britischen Flottenstützpunkt Alexandria. In Rordafrika zersprengten deutsche Zer- störer-Flugzeuge in Tiefangriffen britische Truppenansammlungen und Kraftfahrzeugkolonnen bei Bugbug. Bei Tobruk setzten deutsche Kampfflugzeuge Baracken und Treibstofflager durch Bombenwürfe in Brand. Der Feind warf in der letzten Rächt mit schwachen Kräften an einigen Orten des norddeutschen Küstengebietes Brand- und Sprengbomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. In Wohnvierteln entstanden unerhebliche Gebäudeschäden. Rachtjäger schossen ein britisches Kampfflugzeug ab. Italienische Lt-Boote versenkten 1OOOOO BRT. Rom, 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut: In Malta haben unsere Luftverbände in der Nacht zum 22. das Arsenal von Burmula bombardiert. In N o r d a f r i k a hat die Luftwaffe der Achse Depots, Batterien und Befestigungsanlagen von Tobruk angegriffen und im Abschnitt von Bugbug mechanisierte Einheiten und britische Truppenzusammenziehungen bombardiert. In Ostafrika haben unsere Truppen das Gebiet von Galla und Sidamo Gimma geräumt, das um Opfer unter der Bevölkerung zu vermeiden, zur offenen Stadt erklärt wurde, und westlich davon gelegene Stellungen bezogen. Die kleine Garnison, die in Gimma zurückgelassen wurde, hat die Stadt den Engländern übergeben, die ihnen die Ehre der Waffen zuerkannten. Im Atlantik haben unsere U-Boote in dem im Heeresbericht vom 10. Juni bereits gemeldeten gemeinsamen Angriff gegen einen großen feindlichen Geleitzug 15 Dampfer mit zusammen 98 500 BRT. versenkt, einen Zerstörer torpediert und ein schweres zweimotoriges Flugzeug a b g e s ch o s s e n. Die U-Boote standen unter dem Befehl von Korvettenkapitän Luigi Longanesi Cattani, Korvettenkapitän Manlio Petroni, Korvettenkapitän Guiseppe Roselli Lorenzini, Kapitänleutnant Mario Pollina und Kapitänleutnant Pasquale Terra. IM tlfcf Wt t berufen ist, die gesamte kulturwett von ■ den tödlichen Gefahren des Bolschewismus zu retten und den Weg für einen wahren sozialen Auf- ' stieg in Europa frei zu machen. Berlin, den 21. Juni 1941. Oie Missionschef« -er verbündeten und befreundeten Staaten unte- richret. Berlin, 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing am Sonntag in den frühen Morgenstunden die Missionschefs der Großdeutschland verbündeten und befreundeten Staaten, um ihnen von den Entscheidungen der Reichsregierung zur Abwehr der drohenden Gefahren eines sowjetischen Angriffs Kenntnis zu geben. Folgende Missionschefs wurden vom Reichsaußenminister empfangen: der italienische Botschafter Alfieri, der japanische Botschafter O s h i m a , der türkische Botschafter Gerede, der spanische Botschafter E s p i - nosa de los Monteros, der ungarische Gesandte Sztojay, der schwedische Gesandte Richert, der bulgarische Gesandte Draganofs, der slowakische Gesandte Cernak, der finnische Gesandte K i v i m a e f i, 6er rumänische Gesandte Bossi und der kroatische Gesandte B e n z o n. Botte Lteberernstimmung Moskau—London. Berlin, 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der englische Nachrichtendienst veröffentlicht eine Taß- Erklärung, wonach zwischen der Sowjetunion und England eine volle Übereinstimmung erreicht worden ist. Diese Londoner Meldung kommt nicht überraschend. Das einzige Bemerkenswerte an ihr ist, daß London bereits einige Stunden nachdem der Führer in feiner Proklamation das ränkevolle Doppelspiel der jüdisch-bolschewistl- schen Machthaber entlarvt hat, die Bestätigung durch die amtliche russische Nachrichtenagentur veröffentlicht und damit vor aller Welt das verräterische Komplott bloßstellt. Rumänen! Vorwärts zum Kampf! Aufrufe General Antonescus an Armee und Volk. B u k a r e st, 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) General Antonescu erließ zwei Aufrufe an die rumänische Armee und an das rumänische Volk. In dem Aufruf an die Armee heißt es u. a.: Soldaten! Seit dem ersten Tag meines nationalen Kampfes habe ich euch versprochen, euch zum Siege zu führen. Ich habe euch versprochen, den Schandfleck aus dem Buche des Volkes zu löschen und den Schatten der Demütigung von eurer Stirn und euren Schulterstücken zu entfernen. Heute ist d i e Stunde des heiligen Kampfes gekommen. Soldaten! Ihr werdet Schulter an Schulter und Herz an He rz mit der stärksten und ruhmreich st en Armee der Welt kämpfen. Sie kämpft auf dem Boden der Moldau für unsere Grenzen und für die Gerechtigkeit der Welt. Erweist euch der Ehre würdig, die euch die Geschichte, das Heer des großen Reiches, sein einzigartiger Führer Adolf Hitler, gegeben haben. Soldaten! Vorwärts! Kämpft für die Befreiung unserer Brüder in Bessarabien und im Buchenland. Kämpft, um eure Demütigung und das uns widerfahrene Unrecht zu rächen. In dem Aufruf an das rumänische Volk heißt es u. a.: Rumänen! Vor dem Gott unserer Väter, der rumänischen Geschichte und vor dem ewigen rumänischen Leben habe ich heute die Verantwortung übernommen, mit Ehren das zurückzuaewinnen, was uns durch Verrat geraubt wurde! In der Stunde, in der die Völker ihre Geschichte auf bem Schlachtfelde schmieden, und das Recht durch das Opfer erkämpft wird, kann das rumänische Volk nicht tatenlos zusehen. Rumänen! Am 6. September 1940 hat mir das Schicksal die Verantwortung für ein zerrissenes und verstümmeltes Land auferlegt. 2ch habe geschworen, keinen Augenblick den heiligen Rechten und der Forderung rumänischer Würde zu entsagen. Die Stunde ist gekommen, in der ich meinen Schwur erfüllen kann. Wir treten zum Kampf an. Ich danke im Namen unserer Nation dem schöpferischen Genius einer neuen Welt, dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, daß er mit so viel Gerechtigkeitssinn das unserem Volke zugefügte Unrecht verstanden hat und bem rumänischen Volk die stolze Genugtuung eines starken und mutigen Kampfes für die Wiedergewinnung seiner natto- nalen Rechte gab. Geeint im für das Ideal ringen Truppen belegt werden würde, erfolgte allein in diesem Raume nach Durchführung der Besetzungsaktion eine sich immer steigernde Konzentration von russischen Truppenmassen, die heute auf 22 Divisionen geschätzt werben. Es ergibt sich somit das Bild, baß bie russischen Truppen sich immer näher an bie deutsche Gre nze heranschoben, obwohl von deutscher Seite keine militärischen Maßnahmen getroffen wurden, mit denen eine solche russische Aktton hätte begründet werden können. Erst dieses russische Verhalten hat die deutsche Wehrmacht zu Gegenmaßnahmen gezwungen. Ferner haben sich die einzelnen Verbände des russische^ Heeres und der Luftwaffe nach vorn aufgeschlossen, und die Flugplätze entlang der deutschen Grenze sind mit starken Verbänden der Luftwaffe belegt. Seit Anfang April sind ebensalls vermehrte Grenzverletzungen und sich immer steigernde Ueberfliegungen des deutschen Reichsgebietes durch Russische Flugzeuge festzustellen. Dasselbe trifft laut Mitteilung der rumänischen Regierung auch für das rumänische Grenzgebiet her Bukowina, der Moldau und der Donau zu. Das Oberkommando der Wehrmacht hat die au- ßenpolittsche Leitung des Reiches feit Anfang d. I. wiederholt auf diese immer zunehmende Bedrohung des Reichsgebietes durch die russische Armee hingewiesen und dabei betont, baß diesem Aufmarsch nur aggressive Absichten zugruttbe liegen könnten. Diese Mitteilungen des Oberkommandos der Wehrmacht werden mit allen darin enthaltenen Einzelheiten der Oeffenttichkeit bekanntgegeben werben. Wenn aber noch die geringsten Zweifel über die Aggressivität des russischen Aufmarsches bestehen könnten, so sind diese durch die Rachrich- fen, die dem Oberkommando der Wehrmacht in den letzten Tagen zugegangen sind, restlos beseitigt. Rach Durchführung der russischen Generalmobilmachung sind heute nicht weniger als 160 Divisionen gegen Deutschland au f- marschiert. Die Beobachtungsergebnisse der letzten Tage zeigen, daß die Gruppierung der russischen Truppen und insbesondere der motorisierten und Panzerverbände in einer Weise erfolgt ist, daß das russische Oberkommando zu einem aggressiven Vorgehen gegen die deutsche Grenze an verschiedenen Stellen jederzeit in der Lage ist. Die Meldungen über vermehrte Aufklärungs- und Patrouillentätigkeit sowie täglich eingehende Meldungen über Zwischenfälle an der Grenze und Vorpostengefechte zwischen den beiden Armeen vervollständigen das Bild einer aufs äußerste gespannten militärischen Lage, die jederzeit zur Entladung kommen kann. Die heute aus England kommenden Nachrichten über die Verhandlungen des englischen Botschafters Cripps über eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der politischen und militärischen Leitung Englands und Sowjetrußlands sowie der Aufruf des früher immer sowjetfeindlich eingestellten Lords Beaverbrook zur Unterstützung Rußlands mit allen zur Verfügung stehenden Kräften in seinem kommenden Kampf und die Aufforderung an die Vereinigten Staaten, ein gleiches zu tun, beweist eindeutig, welches Schicksal man dem deutschen Volk bereiten mochte. Zusammenfassend hat die Reichsregierung daher folgende Erklärung abzugeben: Entgegen allen von ihr übernommenen Verpflichtungen und in krassem Widerspruch zu ihren feierlichen Erklärungen hat die Sowjetregierung sich gegen Deutschland gewandt: sie hat 1. ihre gegen Deutschland und Europa gerichteten Zersetzungsversuche nicht nur fortgesetzt, sondern seit Kriegsausbruch noch verstärkt; 2. in sich immer steigerndem Waße ihre Außenpolitik gegen Deutschland feindlich eingestellt und sie ist 3. mit ihren gesamten Streitkräften an der deutschen Grenze aufmarschiert. Damit hat die Sowjetregierung die Verträge und Vereinbarungen mit Deutschland verraten und gebrochen. Der haß des bolschewistischen Moskau gegen den Rationalsozialismus war stärker als die politische Vernunft. In Todfeindschaft steht der Bolschewismus dem Rationalsozialismus gegenüber. Lu, 22- 3“ K wW0' L| 1941 *' LWV! VwWIc ®orl itt!° L fiampf. b -es Deuts Ms liege«. BS allen » Havvttchrifüetrrr: Dr. $Webrtdj DSbeü» Lange. SteneaM# JJ HauptjchrtstietterS: Ernst BkumscheA. Leraatworlltch für PotMr Bstd«: Dr. Fr. W. Lange: für daS Feuilleton: Dr. HansTbya« für Stadl Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Bunnschein. Druck und Setlofl. Brühlsche Universttätodrvckerei R. Lange Lerlagkletter: Dr..Ing. Erich Hamann; Oruetaeiüettet: HaAZA aus K>n9en hu topii Mengen s UH LMiWk tU??1 Gebj ■jndanb errini MMands en Mi- mit Gott |r M Worte schrie MieiArmee U her schon h K Archivs bai Mrs taefüf ■Wrigen S Mr nun hier i fc:.n neuen Ka MHzier nim M bes Dberb Wden Auftrag, lütt zur Kem f: bes OKW. iiligung. 2 Korps verteil W 'Batterien In diesen Tagen trat in !___________„ risch-rumänische Schiedsgericht, tu sich mit den Fragen her Auslegung und Durchsih' rung des Vertrages über bie Abtretung der ei> - , ..... dobrudscha an Bulgarien zu befaffen Hal, zuj-n> men. Präsident bes Schiedsgerichtes ist der Diru'p" tor des Kaiser-Wilhelm-Jnstitutes für Völkerrecht in Berlin, Professor Dr. V. Bruns. Bulgarien Schiedsrichter ist der ehemalige Minister und nri« Here Rektor der Universität Sofia, Professor D:• ko ff, rumänischer Schiedsrichter Rechtsanwü 011 u l e s c u aus Bukarest. Bereit« 22 britische Hilfskreuzer vernichtet. Berlin, 21. Ium. (DNB.) Mit der gemeldeten Versenkung eines britischen Hilfskreuzers durch ein Unterseeboot hat der Gesamtverlust der britt- schen Flotte an Hilfskreuzern 22 Einheiten erreicht. Unter diesen vernichteten Schiffen befinden sich 16 große Hilfskreuzer mit einer Tonnage von je 10 000 bis 22 000 BRT. und fünf Hilfskreuzer unter 10 000 BRT. Die Tonnage eines versenkten Hilfskreuzers konnte noch nicht einwandfrei festgestellt werden. Die Verlustliste der britischen Hilfskreuzer zeigt die zunehmende Verschärfung des Seekrieges gegen England. Während in den ersten vier Kriegsmonaten 1939 nur ein Hilfskreuzer und im Laufe des Jahres 1940 zwölf dieser Einheiten vernichtet wurden, konnten seit bem 1. Januar 1941 bereits neun Hilfskreuzer versenkt werden. Auf Anordnung des Inspekteurs des ßangentara?- Studiums, ^-Brigadeführer Dr. Scheel, fand M Stuttgart eine Arbeitstagung der Leiter bet? Langemarck-Studiums statt. Im Vordem gründe der Besprechungen stand die Erfassung w? Betreuung der im Felde stehenden Bewerber, stv die nach Abschluß des Krieges besondere Lehrgänge eingerichtet werden sowie die vorgesehene Enos* terung des Langemarck-Studiums. N über die S65 militärisch K!n und vertr ÄS VV'Ä Der Leiter des Hauptschulungsamtes der NSDAA Oberbefehlsleiter Friedrich Schmidt hat, wie beric* tet, die Gauschulungsleiter sämtlicher beut' chen Gaue zu einer Arbeitstagung vom 16. 23. Juni auf der Insel Reichenau jufammengerufei- ßonilM tu KwM k).....2 Hn den Sd)li Ign Osten und gründet. 3r Lnb an u h, bereit, un- v* passend fien Vertraue Memstischi Wchlands s dieser neu erstehenden Welt werden die Rumänen darum zum ehrenvollen Kampfe für die Zivilisation an der Seite des großen deutschen Volkes antreten. Rumänen! Vorwärts zum Kamps! Meldepflicht für Staatsangehörige der LldGGR. B e rl i n, 22. Juni. (DNB.-Funkspruch.) Der Reichsführer H und Chef der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern teilt mit: Auf Grund der Verordnung über die Behandlung von Ausländem vom 5.9.1939 (RGBl. I S. 1667) werden alle sich im Gebiet des Großdeutschen Reiches aufhaltenden über 15 Jahre alten Staatsangehörigen der UdSSR, aufgefordert, sich innerhalb 2 4 Stunden bei Der nächsten OrtspolizeibehörÜe persönlich zu melden. Innerhalb derselben Frist sind alle unter 15 Jahre alten Staatsangehörigen der UdSSR, durch ihren gesetzlichen Vertreter der für den Aufenthaltsort zuständigen Ortspolizeibehörde fchrifüich oder mündlich a nz u m e l d e n. Der gleichen persönlichen und schriftlichen Meldepflicht unterliegen auch Staatsangehörige, die vor dem (Eintritt der Staatenlosigkeit zuletzt die Staatsangehörigkeit der UdSSR, ober die litauische, lettische oder estnische Staatsangehörigkeit besessen haben, und solche Personen, bei denen es Zweifel-- h a f t ist, ob sie diese Staatsangehörigkeit besitzen. Als Staatenlose im Sinne dieser Anordnung gelten solche Personen nicht, die im Besitze eines deutschen Umsiedler ausweises sind. Alle Staatsangehörigen der UdSSR., ferner die erwähnten Staatenlosen, dürfen den Ort, an dem sie sich bei der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung aufhalten, nur mit Genehmigung der für ihren Aufenthaltsort zuständigen Kreispolizeibehörde verlassen. Die für weitere Teile des Reichsgebietes erteilte Aufenthaltserlaubnis erlischt mit der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Am Samstagmittag waren der italienische M» nifter für Volksbildung, Alessandro P av olin , und die Herren seiner Begleitung Gäste des Reiche minifters Dr. Goebbels und des Reichspreßfl chefs Dr. Dietrich. Es fand bei diesen Gelegne heilen ein reger Gedankenaustausch über Fragst der Zusammenarbeit auf den Gebieten der PreM des Rundfunks, des Films und des Theaters ftofc1 R^fnnroh iti« 3nfa rat®* lnr Kam l‘“n9en, L Artillerie ■ j Aterie. $ fc fc ®un VI. Die deutschfeindliche Politik der Sowjetregie- rung wurde auf militärischem Gebiet begleitet von der Ostsee bis zum Schwarzen Vleer. trierung der gesamten verfügbaren Streitkräfte auf einer langen Front von der Ostseite bis zum Schwarzen Ilker. Schon zu einer Zeit, als Deutschland im Westen im französischen Feldzug stark engagiert war und als sich im Osten nur ganz geringe deutsche Truppenteile befanden, begann das russische Oberkommando mit der systematischen Verlegung größerer Truppenkontingente an die östliche Reichsgrenze, wobei besondere Waffierungen gegenüber Ostpreußen und dem Generalgouvernement, ferner in der Bukowina und in Bessarabien gegenüber Rumänien festgestellt wurden. Auch gegenüber Finnland wurden die russischen Garnisonen ständig verstärkt. Die Verschiebung von immer neuen russischen Divisionen aus Ostasien und dem Kaukasus nach dem europäischen Rußland waren weitere Maßnahmen auf diesem Gebiete. Nachdem die Sowielregierung seinerzeit erklärt hatte, daß z. B. das Baltikum mit nur ganz ge- Vor einem Fahr. Am 21. Juni empfing der Führer die fcanzoW Abordnung zur Entgegennahme der WaffeiM standsbedingungen in Compiegne. St. Malo Lj Lorient genommen. 200 000 Gefangene. Er^ü reiche Angriffe der Luftwaffe auf militärisch M tige Ziele an der Ostküste Englands. Neuer P griff auf Billingham. Kampf- und Sturzkampst griffe auf Truppenansammlungen und Trans^ bewegungen. Der Feind verliert 25 Flugze, Unterseeboote versenken vier Dampfer. Am 22. Juni wurde der Waffenstillstand un zeichnet. 500 000 Gefangene und riesige Beute, sere Truppen dringen im Rhonetal weiter füb vor. Festung Mutzig (Straßburg) genommen. ! der französischen Atlantikküste zwei Transpor durch die Luftwaffe versenkt. Angriffe auf feindl Flugplätze nördlich von Bordeaux. Der Feind i, liert 49 Flugzeuge. Unterseeboote versenken 53t BRT. Am 23. Juni wurde die Küste bis zur ©iropj Mündung besetzt. La Rochelle und Rochefort, nommen. Vormarsch auf Grenoble und Chambs! Weitere Werke der Maginot-Linie genomim Deutsche Jäger schießen zwei britische «ampffluj zeuge bei Calais ab. Von etwa neun britM Flugzeugen, die am Nachmittag in die Niederlci^ einzufliegen versuchen, werden sechs durch $cg2 und Flakartillerie abgeschossen. Unterseeboot )erf senkt 16 000-Tonnen-Tanker. Am 24. Juni wurde die Linie Royan—AnM lerne erreicht. 22000 Gefangene in den Vogeleu Südwestlich Lyon St. Etienne und Annonay J nommen. Die Luftwaffe belegt feindliche gj Plätze und Anlagen der englischen FlugzeuginduW mit Bomben. Schnellboote und Unterseeboote üjl senken 32 000 BRT. chef in einem Sturmregiment; Oberleutw«t T o s ch k a, Zugführer in einem ©hirmregiment Ferner hat der Führer und Oberste BefehlshÄ« der Wehrmacht das Ritterkreuz des Eisernen Ärei Kleine politische Rachrichte« . _. . , , »Uer ihnen i W>°n das b ulz i.