4t Jahrgang Ur 95 Dienstag, 22. April Ml Eichener Anzeiger Anna bitte von Anzeige« für die Nttttaasnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Lnzetgen-Pretse r Änzetgemeü 7 Rrrf. le mm bei 22 mm Beilenbrette# Wertteil 50 Rvf. le mm bet 70 mm Zeilenbrette Nachlasse: Wtederbolung Malstaffell Abschlüsse Mengenüafsel B Platzvorschritt (oorbertoe Vereinbarung) 25°/«» tnebr 1 ^opp.^ vrShlsche UmverAStrdnnkerei 8. taege General-Anzeiger für Oberhessen ^‘eitetiuSdialltta*« 7-, etfcbeim laglrch. auher Sonntage und sVeierrags Beilagen: DieZUustrrerie Siebener,>amilienblätter deimatimVild DieScholle -ilonats-Bezugsvreis: Wit 4 Beilagen RM. 1.95 5hne Illustrierte .. 1.80 Zustellgebühr. „ .25 incb bei 'Itichterschetnen icn einzelnen Nummern iifolfle höherer Gewalt >rnsvrechanschluk 2251 Drahtanschrift-„Anzeiger" i oitscheck 11688 Tranks. M 3 Dopp^ zu 3m Hauptquartier an Führers Geburtstag Die Erfolge in Nord-Griechenland Der neue englische Gewaltstreich gegen einen Ver- liibeten hat zur Besetzung von Basra ge- ßi-rt. Diese Stadt, mit rund 50 000 Einwohnern Üi viertgrößte des Königreiches, ist für die eng- DB B x , n# !- hie leriefsuer. Die Neuseeländer hatten das Gelände S!; ^etcf) zustandezubrlngen. -öet^oen] iau;eT1 landeinwärts wellenförmig. Das Gelände funkt die Artillerie aus allen Rohren hinüber, doch MrSatiftf^atäftinaun^ansTorbanienmsterFüh-1ist vollkommen unübersichllich, zerklüftet und bietet'bringt der 15. April noch keine Entscheidung, La Marineartillerie vor Dover unter Der Feind warf cheren Kräften an fler M er des 6n, TD. Po!,, t e Hin Mai mit k orrunbt Westdeutschlands Bomben, die lediglich Wohngebäude beschädigten und einige Opfer unter der Zivilbevölkerung forderten. Flakartillerie schoß eines der angreifenden Flugzeuge ab. 3n den Kämpfen nördlich Agram hat sich Rittmeister Sachenbacher am 13. April dadurch ausgezeichnet, daß er mit seiner Radfahrschwadron durch entschlossenes Zufassen einen feindlichen Divisionsstab gefangennahm und dadurch die Ueber- gabe der Masse dieser Division, etwa 12 000 Mann, herbelführte. nahm feindliche Handelsschiffe Feuer. in der letzten Rächt mit schwä- mehreren Orten Rordwest- und wiesen. Deutsche Jäger schossen hier im Luftkampf vier Jagdflugzeuge vom Muster hurrlcane ab. Flakartillerie brachte ein britisches Kampfflugzeug zum Absturz. Vor der britischen Ostküste erhielt ein Handelsschiff von 3000 BRT. einen Bombentreffer, mit seinem Verlust kann gerechnet werden. In Rord- o st s ch o t t l a n d wurde eine Fabrikanlage im Tiefflug mit Bomben belegt. Bei Luftkämpfen über dem Kanal und vor der Themsemündung verlor der Feind zwei Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire, über der britischen Südwellküste ein Kampfflugzeug. rung des Emirs Abdullah, des verrufenen Parteigängers Englands, zusammengefaßt werden. Nachdem alle diese Pläne mißlungen sind, ist England jetzt also zu kriegsmäßigen Handlungen gegenüber dem Königreich Irak übergegangen. Die irakische Armee, die eine Friedensstärke von 19 000 und eine Kriegsstärke von 150 000 Mann hat, mit nach Thessalien und dem nächsten wichtigen Ziel unseres Vormarsches. Der eine geht westlich a m Massiv des Olymp vorbei, schlängelt sich durch die Gebirge und steigt bis auf 800 m. Der andere ist ein unbefestigter Verbindungsweg, der längs der Küste der Bahnlinie folgt und im scharfen Knick nach Westen durch die Schlucht stößt, die der Tempefluß zwischen Olymp und Ossa-Ge- Am Abend des 14. 4. hatten uns die Neufeelän- ! der oben aus der Festung den Weg mit Artillerie- feuer verlegt. Am 15. 4. antwortete unsere Ar- Stacheldrahtverhaue noch erhöht wird. Die dicken Mauern der ausgedehnten Festung geben vorzüglichen Feuerschutz und von dem hohen Bergturm, mit idealem Sitz für einen Artilleriebeobachter, kann jede Bewegung im Gelände eingesehen werden. Das ist der E ck p f e i l e r d e r O l y m p st e l l u n g, der den deutschen Vormarsch aufhalten sollte. tillerie, die 6 bis 7 Kilometer vom Feind entfernt lag, einen ganzen Tag. Systematisch wurden Berg und Festung mit Granaten belegt. Auf der ganzen Front, auf der der Gegner vermutet werden konnte, beobachteten wir die Einschläge. Sie konnten durch das Glas in dem alten Gemäuer der Festung gesehen werden, wo sie dicht nebeneinander lagen. Auch der Turm erhielt einige Volltreffer. Dann lagen wir selbst im gutgezielten feindlichen Artil- B erlitt, 21.April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Griechenland stießen die deutschen Truppen in der Verfolgung des geschlagenen Feindes über Larissa hinaus weit nach Süden vor. Andere Kräfte nahmen im Vorgehen über das Pindos-Gebirge nach Westen den über 1500 Bieter hohen Paß bei RIehovon. In Albanien erreichten die italienischen Truppen im wetteren Vordringen an vielen Stellen die griechische Grenze. Die Luftwaffe bekämpfte an der griechischen Ostküste britische Truppentransportschiffe mtt^gulem Erfolg. Im Hafen von Volos wurde ein feindliches Handelsschiff von etwa 7000 BRT. durch Bombenwurf zerstört. Bei L h a l k i s erhielten zwei große Transporter schwere Treffer. Jagdflugzeuge schossen am 19. April fünf britische Kampfflugzeuge und ein Jagdflugzeug ohne eigene Verluste ab. Im Mittelmeerraum versenkte ein deutscher Kampffliegerverband aus einem feindlichen Geleitzug ein großes Transportschiff durch Volltreffer schwersten Kalibers. Deutsche und italienische Kampfflugzeuge griffen in der letzten Rächt wiederum den Hafen von La Valetta auf der Insel Malta mit guter Wirkung an. 3n Rordafrika wurden erneute, mit Unterstützung von Panzern geführte feindliche Vorstöße auf S o llu m und aus Tobruk heraus a b g e- birge ausgewaschen hat. Der letztgenannte Weg war Teilen einer Division Reichsmarschall Göring, Generalfeldmarschall Keitel, Generalfeldmarschall von Brauch.itsch (rechts), Großadmiral R a e d e r (links) und Reichsminister Dr. Lammers (halbverdeckt) überbringen dem Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht ihre Segenswünsche. — (Presse-Hoffmann-M.) vermessen und ihre Einschläge saßen genau am Weg und Bahnkörper. Aber unsere Artillerie hat den längeren Atem In den Nachmittagsstunden traten die Kradschützen, die abgesessen sind, zu einem U m - er Oberly der h Eisst, |ene] w toeinbte Nere^ rfe, Stubic, ^d bonntts, ‘ der H st'du >1ber * einer kleinen Luftwaffe von etwa 50 Maschinen, gilt als die beste und modernste im vorderen Orient. Sie ist organisiert von dem bereits genannten General Taha el Haschini. Das Offizierskorps gilt als überwiegend antibritisch Ob freilich die irakische Armee den europäisch geschulten britischen Truppen widerstehen vermag, ist eine Frage für sich. So siel der Eckpfeiler der „Nymp-SlelliW". Kradschützen und Panzer machen in harten Kämpfen mit Neuseeländern den Weg zum Tempetal zwischen Ossa und Olymp für unsere Oivtsionen frei Bon Kriegsberichter Hein; Hunger. DNB.....21. April. (PK.) Zwei Weae führen'dem Verteidiger jeden Vorteil, der durch zahlreiche **x «tM * h°b« h-r-uE ilti« en«**" Preis.- eckens ■ !.> ’n* 1 warft. U notierte i) 46,50, b 4 ii5 44.50, bj b) 38 bl» R iksen DM Kalber «b r a) 59, b’ Hammel >; Schafts Sä •ftoeM 1 mb daß die arabischen Länder auf die volle Sym- pc!f: e Deutschlands dabei rechnen können. Trotz Der Wirf en britischen Zensur wurde diese Erklärung Iden Zeitungen in Bagdad unter zustlmmenden Ämmentaren abgedruckt. Dieser Haltung Deutsch- Kids steht gegenüber der Versuch Edens, eine „Pan- iWsche Union" unter englischer Bevormundung zu tonben, und dadurch den arabischen Freiheits- Ifrnf zu neutralisieren. Der mißglückte Versuch war 1^5 anderes als eine Erneuerung des alten Eyur- M-Planes von 1922, durch Zusammenfassung Der °>l schen Länder unter englischer Führung em Killdel Eastern Empire44, ein mittelöstliches bntv s Reich, zustandezubringen. Bei dem Edenschen lifoen Pläne insofern von Wichtigkeit, als dort im Ocjre 1938 der größte Flughafen ganz Vor- becifiens unter englischer Leitung eröffnet worden ift otabt und Flughafen Basra, am Zusammenfluß toi Euphrat und Tigris gelegen, der von dort ab bi: zu der Einmündung in den Persischen Golf \ 66-att el Arab heißt, stellen einen der wichtigsten I jtotenpunfte des „Suez-Kanals der Luft" dar, wie Engländer den Luftweg vom Mittelmeer nach fti>ien nennen. Bisher hatten die Engländer rund 10)00 Mann im Irak stehen, die dem „Bunbesge- chlen" ständig vor Augen führten, daß England '«bi) nach Aufhebung des Mandats wegen des Oel- ittlietes von Mofsul ständig seine Hand auf dem Ä l hält. Die englischen Truppen bestanden vor- ^ sweise aus Fliegern, die jedoch nicht in Bag- ;8ti in Garnison liegen durften, sondern etwa 100 llhmeter westlich der Hauptstadt in zwei großen Ehernen Lagern zusammengefaßt waren. )as Königreich Irak ist in neuerer Zeit vor allem Glich zwei Umstände wiederholt in den Vorderem!) des öffentlichen Interesses getreten. Erstens Vergewaltigtes Irak! Der Londoner Rachrichlendienst gab am Sonntag bekannt, daß starke britische Trup- penabteilungen „zum Bau von Verkehrs- linien in allen Teilen des Irak angenommen find-. Die Bevölkerung habe die Truppen, wie es in der englischen Mitteilung weiter heißt, „mit Begeisterung empfangen“ Nachdem die englischen Spekulationen in Jugoslawien. Griechenland und Aegypten so jämmerlich f, lgeschlagen sind und die englischen Kriegstreiber .ml diesen Kriegsschauplätzen Niederlagen von ei- mm Ausmaße zu verzeichnen hatten, daß selbst lbe einzig dastehende Kunst, die schwersten Schlap- pn noch in Siege umzufälschen, davor versagt, stien es den Londoner Kriegstreibern in ihrer Ulot nooten, der allzu scharf beobachtenden Welt so stneö wie möglich „einen anderen Kriegsschauplatz" er Augen zu führen. Als das beste Objekt stellte [n den Londoner Illusionsstrategen dabei der tz-a k dar. Fürs erste war die Möglichkeit der rchtlichen Verbrämung eines Gewaltaktes gegeben. 5 ch Aufhebung des nach dem Weltkrieg über das Lud verhängten Mandates war 1931 ein anglo- likischer Staatsvertrag abgeschlossen worden, der prsah, daß England den „militärischen Schutz" b> Landes übernehmen werde. Um die Berge« tr ltigungsaktion als besonders rechtliche Maß- Nchme erscheinen zu lassen, mußte die „Sunday Tnes" eigens noch darauf Hinweisen, daß der Azlisch-irakische Staatsvertrag neben den schriftlich ir.äergelegten Paragraphen noch eine eigene ir j n b l i d) e Klausel — ein Unikum in der Schichte des Völkerrechtes? — enthalte, die Eng- leb die Besetzung des Iraks eigens erlaube. 3um «teilen dürfte sich England jetzt den Irak als Be- Mgungsfeld ausgesucht haben, weil hier, handelt sich doch um das Gebiet, in dem das Mossulöl f! ht, die Möglichkeit bestand, vor aller Welt so ju tun, als ob man nun wirklich den bösen Deuten einen schweren Schlag versetzt hätte. „Hitler wrb d i e Oelfelder des Irak nicht be° km m e n, das ist die Bedeutung der Landung der L'pländer im Irak", so verkündete der Sprecher im englischen Rundfunk. Er vergaß nur dabei, daß ms das Mossiilöl lange nicht so wichtig ist, wie «den Engländern zu sein scheint. Westen zu Anschluß findet an die kulissenartig gestaffelten und bis zu 1000 m aufsteigenden Ausläufer des Olymp Der Weg steigt hier in . , _ ....... einer Schlucht empor, bis Bahnlinie benutzt einen gehungsmanöoer an. Sie steigen westlich auf Tunnel, der durch den Festungsberg hindurchgeht,' die Ausläufer des Olymp, um dem Gegner von jetzt aber von den Englänbern gesprengt und ver- oben in die Flanke zu kommen Am Abend gehen mauert ist Die Hänge sind reich an Gründen, ziem- Die Panzer bis auf drei Kilometer an die Nch dicht bewaldet und mit Buschwerk bestanden. Festung heran, um den vorgehenden Pionier- Sie fallen nach der Meerseite stark ab und ver- stoßtrupps Feuerschutz zu geben. Abermals am OTtDtfr' r bie JfW ne nid)l v ir übet 3« Risinger, k d)tr Leisluix lamburper tbtt die K it roorben. ■ »erben, U' tmg wUh- rb, Anvds r standen, be4 ziemlich » ;yten die beiden angelsächsischen Staaten teils durch In englischen Außenminister Eden, teils durch ; |od feoeits Abgesandten, den Obersten D o n o o a n, Prucht, den Irak in ben englischen Krieg hinein- Kz rren. Englands ergebener Handlanger, der zu Inyng dieses Jahres gestürzte Ministerpräsident Siri hat zwar im September 1939 auf englisches iirengeh die diplomatischen Beziehungen ju Deutidp Lni und dann im Sommer vergangenen Jahres ttid zu Italien abgebrochen. Zu einer Kriegserklc^ timg ließ es der Widerstand des Kabinetts ,edoch hi: kommen. Vielmehr hat die neue Regierung tr bem energischen früheren Kriegsminister 3al) a el Haschin i, der zugleich Außen- und ^iigsminifter ist, wiederholte ErpressungSversuche ri(Iani>s rundweg abgelehnt. Zweitens hat gerade bir Irak seit zwei Jahren Englands politische Prak- Mkki hn der Hand von drei durch den Secret S roice ausgeführten politischen M o r den ere-ünengelernt. Diesem sielen zum Opfer der Mi- u M „ bi;. nft ^Präsident und Generalstabschef B e k r S i d k y / in ^ahre 1937, der sich als erster gegen die britische rfW ^emdherrschast aufgelehnt hatte, ferner der junge n i g G h asi Anfang April 1939 und schlietz- in jo,l der Finanzminister Rust'" ,m rt, \fcnjar 1940, einer der besten SM ..-Jan Dai bar im .jnuor 1940, einer der besten Kopse der panarMt- ^r-bienft'b®m^noT^rK audi'ben" kleinen zuge'wiese"n° auf ihm konnten sie etwa 25 km un- - *** - rftföffÜfS. SÄ“.''" I B-Uttolanbn9bat wie erinnerlich, im Dezember länber sestqesetzt hatten und zähen Widerstanb >A In einer bamaU viel bemerkten Erklärung be- leisteten. Hier entwickelte |td) eine zweitägige •h Ta um die Unabhängigkeit der Schlacht Zwi chen Olymp und Aegaischem Meer ^Mck?n Nö ker st7ts mU Jnteresse verfolgt hat, > breitet sich ein fünf bis acht Kilometer breiter r. ,Jdlen. .■üoireS.J, r rt-_- V:- ^JffA9(Cnm5 Streifen Flachland von üppiger Fruchtbarkeit und stellenweise mit schlichten Laubwäldern durchsetzt. In dieser Senke liegt wie ein mächtiger Verschlußteil der etwa 200 m hohe Festungsberg, der bis ans Meer hinanragt, dort schroff abfällt und nach Auf der Verfolgung. Der deutsche Vormarsch in Nordgriechenland hak nach den letzten Berichten bereits die Formen der Verfolgung eines nur noch auf die Deckung seines Rückzuges bedachten Feindes angenommen. Der Vorstoß aus dem ehemals serbischen Teil Mazedoniens um Monastir führte die schnellen deutschen Truppen in südöstlicher Richtung über Kailar und Kozan an ben Aliakmon und darüber hinaus auf Servia zu, das am 17. April in deutschen Besitz gelangte. Wahrscheinlich gleichzeitig — man ift vorerst noch auf Vermutungen angewiesen — drängte eine andere deutsche Gruppe aus dem Vardar-Tal nach Südwesten vorstohend den Feind nach Durck-- schreiten der Kampania, des fruchtbaren Schwemmlandes im Mündungsgebiet des Vardar und her Viftrica (Aliakmon) in dem schmalen Streifen zwischen Gebirge und Küste nach Süden zurück. Hier ist der Raum so eng, daß für die Bahn Saloniki- Athen, die sich auf sieben Kilometer zwischen 500 Meter hohen Felswänden hindurchwindet, durch Sprengungen der Weg frei gemacht werden mußte. Beide deutsche Kampfgruppen umfaßten den fast 3000 Meter hohen Olymp, den Götterberg der alten Hellenen, auf dem am 18. April von schneidigen deutschen Gebirgsjägern die Reichskriegsflagge gehißt wurde. Nun drängten unsere Truppen in heftigen Nachhutgefechten den Feind in die thessalische Ebene, einem von hohen Gebirgen umrahmten Becken, das sich nur nach Südosten zu dem im Wehrmachtbericht als Ankerplatz britischer Trans« portschiffe genannten Golf von Volos hin öffnet. Don der Küste her wird das Randgebirge in dem schmalen Tempetal zwischen dem Olymp und dem fast 2000 Meter hohen Berge Ossa durchbrochen. Das Tempetal ist durch Geschichte und Dichtung der Hellenen geheiligt. Hier erwarteten 480 v. Ehr. dis Griechen den. an der Küste heranrückenden Perserkönig Terxes. Diesmal waren es, wie ein PK.-Be« richt heute unseren Lesern anschaulich schildert, deutsche Kradschützen und Panzer, die in heftigem Kampf mit sich überaus zäh und verschlagen zur Wehr setzenden Neuseelänbern den nachfolgenden deutschen Divisionen den Weg durch das Tempetal in die thessalische Ebene frei machten. Ihr Mittelpunkt ist der wichtige Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt Larissa, den unsere Truppen am 18. April be- Polijyr« Kozan i ilhOS •Kardila^ Aria limli .Aqrinion lllMl Zank >Ky fhera Lpdrili,, ---- ■«Wh-. MrihaT:V-Flon,u Sens - Kavalla Patras Vo Korir "Pyrgos o v < . ;X ' A Ä- Tripolis Z 4^ J- „/».jQiamaM die Dunkelheit zu schnell hereinbricht. Die Kradschützen und die Stoßttupps und Panzer-Pioniere haben eine schwere Nacht. Der Feind ist zähe und verschlagen. Ueberall in dem unübersichtlichen Gelände sind MG.-Nester. Es schießt aus allen Ecken, nur mit größter Vorsicht können sich hie Männer bewegen. Der Feind geht an einer Stelle zurück, taucht an der anderen wieder auf. Selbst an die Panzer, die ihn in der' Dunkelheit schlecht ausmachen können, pirscht er sich mit MG. heran. Seine Maschinengewehre und Granatwerfer sind vorzüglich getarnt. E^st am Morgen des 16. April ift ein Dorwärtskommen möglich. Bei ihrem Kommandeur melden die Führer der Stoßtrupps nach Erfüllung ihrer Aufgabe den Ausfall. Es ist hart hergegangen diese Nacht. Da kommen zwei Panzer zurück, die gefallene Kayieraden bringen. Die vorbeigehenden Sturmtruppen erweisen ihnen einen letzten stummen Gruß. 9 Uhr vormittags. Die Artillerie hat Stellungswechsel nach vorn vorgenommen, aber sie schweigt. Auf der rechten Flanke haben sich die Kradschützen vorgearbeitet. Links sind Schützen und Pioniere an dem jäh ins Meer abfallenden Steilha/ig oorge- gangen. Frontal rollen die Panzer an. Sie überwinden Steigungen von 30 Grad und mehr. Sie wälzen das Dornengestrüpp nieder und den Drahtverhau. Schon sind sie auf halber Hohe des Berges. Da gibt es zwei, drei dumpfe Detonationen. Die verdammten Kerle haben vor ihrem Abrücken Minen gelegt. Ein Panzer bleibt liegen, die anderen suchen einen neuen Weg, über einen abschüssigen, frisch umgebrochenen Acker, der drüben genau so steil wieder ansteigt. Als der vorausfahrende Panzer die Sohle erreicht, gibt es abermals eine Detonation, deren Luftdruck uns zurückwirft. Wieder eine Mine! Der Panzer beginnt sofort zu brennen, seine Insassen können zum Glück lebend geborgen werden. Drei sind leicht verletzt, einer hat schwere Brandwunden baoongetragen. Während mit lautem Knall die im brenenben Panzer gestapelte Geschützmunition in die Luft fliegt, erscheinen brühen, nur ein paar hunbert Meter Luftlinie von uns entfernt, vorder Ostecke her Festung beutsche Schützen. Zehn Minuten später geht im Turm bie Hakenkreuzfahne hoch. Es ist 10.45 Uhr. Das Kastell befinbet sich in unserer Hanb Der Weg zur Tempeschlucht ist für unsere Truppen frei geworben. setzten. Larissa, das antike Larisa, in der fruchtbaren Ebene des Peneios, einer Kornkammer Nordgriechenlands, zählt heute etwa 26 000 Einwohner und ist mit seinen griechischen Kirchen, Moscheen und Synagogen ein Spiegelbild des Völkergemisches im heutigen Thessalien. Hier ist Seiden- und Baumwollweberei zu Hause, auch Tabakbau wird gepflegt, lieber Larissa hinaus weiter nach Süden gelangen unsere Truppen wieder in das Gebirge. Der Golf von Arta im Westen und der Malische Golf im Osten schnüren Mittelgriechenland von Norden ab. Von Osten her drängt eine andere deutsche Kampfgruppe über das berühmte Pindosgebirge. Der Zygos-Paß führt bei der Ortschaft Mecovon in einer Höhe von über 1500 Meter aus dem von rauhen Gebirgen erfüllten Epirus nach Thessalien hinüber. Mecovon liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich von Janina, der Hauptstadt von Epirus. Von Mecovon führt die Straße den schon genannten Peneios abwärts auf Trikala zu. Unsere Soldaten haben ihre Erfolge nicht nur in stetem erbitterten Kampf mit einem sich zäh zur Wehr setzenden Gegner errungen, sondern auch unter Ueberwindung außerordentlicher Schwierigkeiten, die das ungeheuer zerklüftete Gelände der thessalischen Randgebirge, wie das Klima jedem Feldzug in Griechenland bieten. Es ist ein Zeichen für die Leistungsfähigkeit und den hervorragenden Geist der deutschen Soldaten, daß es ihrem schneidigen Zupacken gelingt, immer wieder dem weichenden Feind auf den Fersen zu bleiben. Fr. W. L. Fünf britische Truppentransporter versenkt. Berlin. 21. April. (DNB.) Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen gelang es heule nachmittag Kampfverbänden der Luftwaffe im Seegebiet zwischen den Inseln Euböa und Kreta, einen Teil der von den Engländern zum Abtransport ihrer Truppen aus Griechenland benutzten Flotte zu stellen und wirkungsvoll anzugreifen. Fünf mit britischen Truppen beladene Transporter mit rund 23 000 BRT. wurden versenkt. Zwei weitere große Schiffe, die ebenfalls mit britischen Truppen beladen waren und in Richtung Kreta zu entkommen suchten, erlitten durch Bombentreffer schwere Beschädigungen und blieben mit Schlagseite liegen. Ferner wurden noch zwei Transporter beschädigt. Kritik an der englischen Kriegführung. Stockholm, 21. April. (Europapreß.) Die deutschen Vergeltungsmaßnahmen beginnen bereits in der Erörterung der englischen Presse ihre Wirkung auszuüben. In „Sunday Times" und „Sundyy Expreß" wird die Frage erörtert, ob England überhaupt praktisch in der Lage sei, auf die deutsche Vergeltung auch seinerseits mit Vergeltung zu antworten. „Sunday Times" kommt dabei zu dem Ergebnis, daß ein solcher Versuch untunlich und sogar höchst gefährlich sei, weil England sich dann einer neuen Wiedervergeltung aussetze, aber z u s ch w 4ei, um nach dem Grundsatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn" wirkungsvoll zu antworten. „Sunday Expreß" kritisiert die brititoe Kriegs- führung im Nah en Osten besonders scharf. Der Entschluß, ein britisches Expeditionskorps nach Griechenland zu senden, fei ein Fehler gewesen. „Unsere Armee dorchin zu schicken war die Aufforderung, sie ins Meer zu werfen." Das Problem bestehe gegenwärtig darin, wie man «us Griechenland wieder fortkommen solle. Es sei eine Dummheit, wenn England versuchen wolle, die deutsche Armee auf dem Kontinent zu bekämpfen. England müsse sich darauf beschränken, den Krieg nur zur See und in der Luft lediglich zu dem Ziele der Verteidigung Aegyptens und des Suezkanals zu führen. Eingeborenen-Truppen aus Tlieder- ländisch-Indien nach Nordafrika? Tokio, 21. April. (Europapreß.) Die Agentur Domei berichtet aus Batavia, gewisse Kreise Nieder- Der italienische Wehrmachtbericht. Nom, 21. April. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Am gestrigen Tage haben unsere Truppen die griechischen Truppen, die in den befestigten Stellungen an der albanischen Grenze zähen Widerstand leisteten, zum Rückzug gezwungen. Es fanden erbitterte Kämpfe statt, in deren Verlauf sich besonders das 4. Bersaglieri-Regiment auszeichnete. Es wurden alle Ortschaften längs der Küste des Ionischen Meeres bis zur alten Grenze besetzt. Unsere Luftverbände haben in aufeinanderfolgenden Wellen feindliche Artilleriestellungen, Truppen- und Kraftwagenansammlungen angegriffen. Eine große Zahl dieser Kraftwagen wurde zerstört und beschädigt. In den Kanälen von Ithaka unb Korfu wurden zahlreiche feindliche Schiffe getroffen. Die Hafenanlagen des Stützpunktes von M i f s o l u n g h i und der Bahnhof von Kalamata würden bombardiert. Italienische und deutsche Flugzeuge haben den Flottenstützpunkt von La Valetta (Malta) heftig angegriffen. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zu- rückgekehrt. Weitere Abteilungen unserer Flugwaffe haben wiederholt den Luftstützpünkt von Iraklion (Kreta) und die in der Suda-Bucht vor Anker liegenden Schiffe bombardiert. In I r a k l i o n wurden an den Anlagen des Flughafens schwere Schäden hervorgerufen In S u d a ist ein f e i n d l l ch e r Zerstörer in Brand gesteckt worden. Ein durch schwerkalibrige Bomben getroffener Dampfer ist gesunken. Torpedoverbände haben wiederholt im östlichen Mittelmeer südlich derInselGuado einen feindlichen Geleitzug angegriffen und einen großen 15000-BR T.-Tanker sowie einen Hilfskreuzer von 8000 BRT. torpediert und versenkt. Alle unsere Flugzeuge sind trotz heftiger Abwehr der feindlichen Jagdflieger und der feindlichen Flak zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. In Nordafrika wurde ein Landungsversuch des Feindes in der Gegend von B a r d i a prompt zurückgewiesen. Alle Truppen, denen es gelungen war, an Land zu kommen, wurden gefangen genommen. Italienische und deutsche Flugzeuge haben wiederholt Tobruk bombardiert und Hafenanlagen und die vor Anker liegenden Schiffe beschädigt. Weitere deutsche Flugzeuge haben englische Schiffe in der Bucht von S o l l u m getroffen. Ein Trans- p o r t s ch i f f wurde versenkt. In S o l l u m sind vier englische Flugzeuge von Jagdfliegern abgeschossen worden. Eine Blenheim wurde von der Flak zum Absturz gebracht. Der Feind hat in der Nacht zum 20. April Emflüae auf einige Ortschaften der Cyrenaika durchgeführt. Weder Opfer noch Schäden. In O st a f r i k a sind feindliche Abteilungen im Abschnitt von T o g r a i unter unserem heftigen Artilleriefeuer in die Flucht geschlagen worden. Im Gebiet von Galla und S i d a n o haben wir auf feindliche Truppen, die versuchten, sich unseren Stellungen zu nähern, sofort einen Gegenangriff durchgeführt und sie mit starken Verlusten für den Feind abgewiesen. Ein englisches Flugzeug, das von der Flak getroffen wurde, war gezwungen, innerhalb unserer Stellungen niederzugehen. Die Besatzung wurde gefangen genommen. ländisch-Indiens befürworteten die Entsendung von Eingeborenentruppen nach Nordafrika, weil die in Nordafrika kämpfenden australischen Truppen die bevorstehende Sommerhitze weniger leicht ertragen könnten als die javanischen Eingeborenentruppen. Militärkreise Niederländisch-Indiens seien jedoch offenbar mit diesem Plan nicht einverstanden, sie erklärten, der Plan müßte an den Transport- schwierigkeiten scheitern. Es sei anzunehmen, daß der siegreiche deutsch-italienische Vormarsch in Nordafrika in Kürze die Verkehrsverbindungen s b - schneiden könnte. Japans Stellung im Pazifik. Tokio, 21. April. (Europapreß.) Mit der Politik Englands und der USA. im Pazifischen Ozean beschäftigt sich erneut die Tokioter Presse vom Montag. Die Blätter sind der Ueberjeugung, daß die Politik der USA. im Pazifik auf den Versuch hinziele, eine Stärkung der japanischen Stellung in diesem Raum zu verhindern. Die Haltung der USA. und Englands habe für Japan eine Vorbereitung auf Zwei-Fronten-Operatio- nen erforderlich gemacht. Die Zeitung „Pimiuri" betont, daß der japanisch-russische Neu» tralitätspakt Japan jetzt die Hälfte der Bürde abnehme und ihm erlaube, seine ge• famten Kräfte an der Seefront zu konzentrieren. Der Abschluß dieses Paktes sei zugleich die beste Widerlegung der englischen und amerikanischen Ansicht, daß Japan nach dem vierjährigen Chinakrieg zusammenbrechen werde und der 3fo« lierung verfallen fei. Matsuoka in Tokio erwartet. Tokio, 22. April. (DNB. Funkspruch.) Außenminister Matsuoka flog am Dienstagmorgen von Dairen ab, um sich über Fukuoka nach Tokio zu begeben, wo er am Nachmittag erwartet wird. Matsuoka wird sich sofort in die Amtswohnung des Ministerpräsidenten K o n o y e begeben. In einem Außerordentlichen Kabinettsrat wird Matsuoka über das Ergebnis seiner 40tägigen Guropa« reise Bericht erstatten. Ein Geheimer Staatsrat wird sich am Donnerstag mit dem japanisch-russischen Neutralitätspakt befassen, dessen Ratifizierung noch am gleichen Tage erfolgen dürfte. Oer Führer empfing König Boris von Bulgarien. FührerhauptquarNer, 21.April. (DNB.) Der Führer Hal am 19. April König Boris von Bulgarien zu einem Besuch empfangen. Der König ist am 20. April nach Sofia zurück- gekehrl. Oer erste deutsche Gesandte in Agram r- SA.-Obergruppenführer Siegfried Kasche, den der Führer zum deutschen Gesandten in Kroatien ernannt hat, wurde 1903 in Straußberg, Mark Brandenburg, geboren und besuchte das Kadettenkorps. Nachdem er an den Kämpfen im Baltikum 1919 teilgenommen hatte, schied er 1920 als Fähnrich aus der alten Armee und betätigte sich in der Landwirtschaft, im Bankwesen, in der Glas-industrie und im Textilhandel. Gleichzeitig gehörte er den Wehrverbänden und seit Ende 1925 der NSDAP, als stellvertretender Gauleiter und als Führer verschiedener SA.-Gruppen an. Seit 1930 ist er Reichstagsmitglied, seit 1937 Führer der SA. - Gruppe Hansa und seit Beginn dieses Kriege Offizier. Er nahm am Feldzug gegen Polen urfr am Feldzug im Westen teil, wobei er am 27. ; 1940 verwundet wurde. Kasche ist Träger des ($&. denen Ehrenzeichens der NSDAP, des Satten frei, zes, des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse und qn derer Orden und Ehrenzeichen. Rückkehr der italienischen Flaggen nach Dalmatien. Rom, 21. April. (Europapreß.) Eine nach dx anderen kehren die italienischen Flaggen nach Dä, matien zurück, die 1923 bei dem Abzug der 3^ liener aus den dalmatinischen Städten nach Jtali«, gebracht worden waren. Diese Flaggen sind als ar« vertrautes Gut sorglich aufbewahrt worden, Flagge der Insel Arbe (Raab), die in San Marir» aufbewahrt worden war, ist ebenfalls dieser Tag ihrer Bestimmung wieder übergeben worden. Kleine politische Nachrichten. Aus Anlaß des Geburtstages des Führers hab« zahlreiche ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs, darunter ür König und Kaiser von Italien und dcr Duce, telk, graphisch ihre Glückwünsche übermittelt, die ntt Danktelegrammen erwidert wurden. Viele andnl Persönlichkeiten und weite Kreise des Ausland« gedachten ebenfalls des Tages. * Unter der Schirmherrschaft von Reichsminis!ir Dr. Goebels und des italienischen Botschafters Alfieii findet zugunsten des 2. Kriegshilfswerkes für bcj Deutsche Rote Kreuz am Donnerstag in der PH« Harmonie -e i n Konzert mit Benjamin, Gigli und seiner Tochter Rina Lorenzelli-Tig.! unter Mitwirkung des Orchesters des Deutsch« Opernhauses statt. * Als zweite Aufführung des italienischen Opern gastspiels bot das römische le atro Reale im Bn liner Deutschen Opernhaus Bellinis „Norme' unter musikalischer Leitung von Tullio Serafin Persönlichkeiten aus Partei, Staat, Wehrmacht uri Kunst waren auch an diesem Abend anwesend Außerdem hat Reichsminister Dr. Goebbels für fett Vorstellung mehrere hundert Karten verwunde!« Soldaten, kinderreichen Müttern und Frauen an! Rüstungsbetrieben zur Verfügung gestellt. Reichsminister Dr. Goebbels empfing den ®oe oemeur von Rom, Fürst Gian Giacomo Borgtz, e je, der anläßlich des Gafffpiels der Kgl. ita lienischen Oper zu Rom in Berlin weilt. Füri Borghese sprach als Vorsitzender des Verwaltungs- rotes der Kgl. italienischen Oper in Rom Dr. Goeb bete seinen Dank aus für die gastliche Aufnchmk der römischen Oper. Im Berliner Sportpalast fanden sich aus AM des italienischen Festtages der Arbeit die in Berlm tätigen und die Abordnungen der im Reich eingifr setzten italienischen Arbeiter mit ihren Kameradin der DAF. zu einer Kundgebung zusammen. (9f sandter Cosmelli überbrachte die Grüße des ito lienischen Botschafters. Sodann richtete Dr. ße? im Namen des schaffenden deutschen Volkes herzliH Worte der Begrüßung an die italienischen Arbeit kame-vaden. c I 1 Wie Havas aus Beirut meldet, soll Köniz Beter von Serbien in Begleitung Genercil imowitschs, des Vizepräsidenten, des Außew Ministers und des Hofministers in Jerusalem eingetroffen sein. Das Flugzeug des Königs sei ad dem Fluge nach Alexandnen angegriffen und em Minister dabei getötet worden. In Uesküb in Mazedonien hat sich ein zentraler Aktionsausschuß für Mazedonien gebildet, be: die hervorragenden Vertreter des dortigen Bulgaren tums vereinigt. Ein bulgarisches Vorkommando wurde von der Bevölkerung mit größter Begeh!» rung begrüßt. Das im Dienste Englands fahrende 9400 BRT große Tankschiff „Nina Börthen" ist untergegangem WWWlISUsMIchl. Roman von Otto WM. (Schluß.) „Und nach Hause!" „Aber auch zu mir?" „Ja..." Sie lächelte. „Damit deiner Eitelkeit ein bißchen geschmeichelt wird, will ich dir sogar gestehen, daß du mein erster Gedanke warst!" „Dafür will ich dir..." Es pochte kurz und hart gegen die Tür. Charlotte sprang auf und trat ans Fenster. Auch Peter erhob sich. Gert trat ein und zeigte noch immer fein unwirsches Gesicht. „Was ist mit euch beiden eigentlich los? Ist euch vielleicht entfallen, daß ich auf euch warte? Soll ich da unten anwachsen? Wurzeln schlagen? Verhungern? Na, was seht ihr mich so blöd' an? Komm ich euch ungelegen?" „Vor allem solltest du leiser sprechen", sagte Charlotte, „der Junge schläft." „Der würde auch schlafen, wenn neben ihm die Erde unterginge, so müde war er." Peter trat einen kleinen Schritt vor. „Ja, du störst furchtbar, lieber Junge. Du hast ein gottbegnadetes Talent darin, in den unpassendsten Augenblicken aufzutauchen." „Dann kann ich ja wieder gehen." „Bleibe meinetwegen, aber dreh' dich mal für zehn Sekunden um." „Umdrehen? Wieso? Was habt ihr denn für eine Ueberraschung?" „Dreh' dich um, zum Donnerwetter!" rief Peter mit verhaltener Stimme, um Jockele nicht wach zu machen. Gert drehte sich brummend zur Wand, worauf Peter zu Charlotte ging und ihr zuflüsterte: „Hierbei wurden wir vorhin unterbrochen, Lolott? Es muß rasch nachgeholt werden, ehe dir's wieder leid wird, was du mir alles gesagt hast." Er nahm ihr Gesicht zwischen die Hände und küßte sie. Don der Wand her sagte Gert: „Ich habe auch hinten ein Paar scharfe Augen, und meine Ohren sind gut. Also, dann gratuliere ich man auch schon!" ♦ Arn anderen Morgen war Hanne da und meldete sich bei Peter im Hotel."Er war die Nacht über gereist und sah etwas verwildert aus. Außerdem war er sehr gedrückt und niedergeschlagen. Seine erste Frage galt Jockele. Peter war gerade beim Rasieren und schäumte sein Gesicht vor dem Spiegel ein. „Der ist bei den Mathesius-Leuten in Lolotts Obhut. Sie rft noch gestern zu ihren Eltern übergesiedelt." „Große Versöhnung also?" „Wahrscheinlich. Sie hat eine lange Unterredung mit ihrem Vater gehabt und nicht mal mir erzählt, wie es dabei zugegangen ist. Als die beiden heraus- tamen, saßen wir gerade beim Abendbrot, und Vater und Tochter waren in einer etwas feierlichen, aber durchaus friedfertigen Stimmung. Familientafel, verstehst du? Ich immer mitten drin." „Schon richtig und feierlich auf genommen?" „Richtig — ja; feierlich nicht. Die Mutter ist eine reizende alte Dame, Gerts Bruder ein feiner Kerl und dessen Frau entzückend." „Na, dann paßt du ja in die Runde." „Denk' ich auch. Wir saßen noch lange beisammen, und der alte Herr hat mich auf Herz und Nieren ausgefragt, bis ich..." „Ja, und der Junge?" „Geht an die Mutter zurück." „War's sehr schwer mit Lolvtt? Ich meine, hat sie viel Einwände gehabt?" „Ich hob's dir ja schon am Telefon gesagt: es ging. Es wird wcchl noch zum Abschied ein paar Tränen geben und dann..." Hanne räusperte sich und strich sich mit der Hand über sein borstiges Haar. „Die Sache ist nämlich die," bemerkte er, „daß der Junge bei mir bleibt." Peter fuhr herum. „Bei dir? In Gatow? Du als Amme?" „Na, von einer Amme kann ja bei Jockele nicht mehr die Rede fein." „Ja, aber Menfchenskind, was willst du mit dem Jungen? Du kannst dich doch gar nicht um ihn kümmern." Hanne richtete sich empört auf. „Wie? Hab' ich mich etwa nicht genug um ihn gekümmert? An wem hängt er am meisten? An dir etwa?" „Nun reg' dich nicht auf, Hanne! Aber fo ein Kind bei einem Junggesellen — das geht nicht gut!" „Die Mutter bleibt nämlich auch bei mir." Peter ließ seinen Rasierapparat sinken. „Hör' mal, ist das dein Ernst?" „Warum soll ich dumme Witze machen? Was ist denn auch dabei zum Staunen? Ich brauche je- | manben im Hause, wo doch Lolott nun weggeht. Soll ich mir wieder so einen Drachen ins Haus nehmen, der mir alles verkommen läßt? Und da bin ich denn also mit Jockeles Mutter übereingekommen, daß sie zu mir kommt. Sie weiß auch nicht recht wohin." „Ein großartiger Ausweg." „Siehst du! Finde ich nämlich auch. Sie hat ja zwar ’ne Arbeit gefunden, aber in einer Fabrik, Spulen wickeln, und sie fühlt sich elend dabei. Kein Wunder! Sie hat immer im Haushalt auf dem Lande und in frischer Luft gearbeitet. Kann sie bei mir wieder haben — soviel sie will. Sie ist selig und ich... na, ich bin froh, daß auf diese Weise der Junge bei mir bleibt. Es wäre mir eine Last auf dem Herzen gewesen, wenn ich ihn hätte hergeben müssen und nie gewußt hätte, ob er's auch gut und ordentlich hat. Jetzt sorge ich selber dafür." „Nette Frau — Jockeles Mutter?" fragte Peter arglos. I „Gott — ein dummes Mädel, augenblicklich ziemlich de- und wehmütig, ein ganz braves Kerlchen, glaube ich. Du wirft sie ja noch fennenlemen. Es ist ihr mächtig aufs Gewissen gegangen, daß sie den Jungen damals auf dem Bahnhof hat sitzen lassen. Und manchmal ist es ganz gut, wenn ein Mensch Mal gehörig bei seinem Gewissen gepackt wird." „Ist sie hübsch?" Hanne überlegte. „Weiß ich nicht. Na ja, wenigstens nicht gerade häßlich. Sie sieht dem Jungen ähnlich, so um die Nase herum, weißt du." „Ist sie jetzt schon bei dir zu Hause?" „Sie kommt erst morgen, wenn ich mit Jockele zurück bin. Bist du nun also endlich bald fertig? Mein Zug geht schon gegen Mittag." „So eilig?" „Mir macht zu Hause keiner meine Arbeit, und mit dem Jungen kann ich doch nicht nachts reifen." „Stimmt! Daran hab' ich nicht gedacht! Also dann wollen wir uns mal auf den Weg machen. Spiel' den feinen Mann, Hanne, spuck' nicht in den Salon und tritt dir die Füße schon draußen ab! i Du kommst in ein vornehmes Haus!" „Quatsch!" antwortete Hanne. „Die werden wohl auch man bloß mit Wasser kochen, und ich komm' ihnen ja nicht zum zweitenmal unter die Augen." „Doch!" „Wann denn?" „Zu unserer Hochzeit fm Herbst, Hanne! Auch das hat geklappt, und du wirst dafür sorgen müssen, daß es auch im Herbst klappt. Wo wir drei doch so gut zusammen gelebt haben, darfst du nicht fehlen, wenn es wirklich ernst wird." Hanne war nicht für die Teilnahme an groß- j artigen Feierlichkeiten. Er kratzte sich den Kopf, suchte nach Ausflüchten und machte bann eine weg.1 schiebende Handbewegung. „Bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit. Und wenn's durchaus fein miH werd' ich schon kommen. Ihr sollt nicht sagen, toi ich euch im Stich gelassen habe." Charlotte befand sich mit ihrer Schwägerin W im Garten, als Peter mit Hanne eintraf. Jockckr hockte vor ihr im Rasen und beobachtete wohl einen Käfer, der zwischen den Grashalmen hin und N kroch. Hanne blieb stehen, und fein Gesicht wari von einem seligen Lächeln verklärt, als er den gen erblickte. Er spitzte den Mund und pfiff umd stellte sich gleichzeitig hinter einen dicken Baum Jockele kannte den Pfiff. Zu vielen hundert Malen hatte Hanne ihn damit herbei gerufen. Er fpraity auf und sah sich um. Kein Hanne weit und breit zv sehen. Jockeles erwartungsvolle Miene erlosch. Chai' lotte griff nach ihm, aber in diesem Augenblick M Hanne um den Baum herum und wiederholte den Pfiff. Da jauchzte Jockele auf. Charlotte wollte i^ halten, aber er riß sich gewaltsam von ihr los, fi» beinahe, weil er in so heftigem Schwung mar utu' rannte auf Hanne zu. Charlotte war vergessen. So fühlte sie es wenigstens. Peter sah es ihr flj Als er vor sie hintrat, blickte sie noch immer Iockell! nach, und in ihren Augen wurde es feucht. Mit einem Freudenschrei warf Jockele sich M Hannes Arme. Er ließ sich hochheben, durch die Luft schwenken strampelte vor Entzücken und kreischte in unbäin big er Lust. Charlotte wendete keinen Blick von den beidein Ihr Gesicht war sehr ernst, ein wenig enttäufefc und voll schmerzlicher Entsagung. Dann legte I» eine Hand auf Peters Arm und wendete sich ilM zu. Sie seufzte tief auf. „Du lachst ...", jagte F leise, „ich kann nicht lachen. Ich habe ihn sehr ü* gehabt, den kleinen Bengel, und er nimmt ein Stück Herz von mir mit." „Dein Herz wird dadurch nur reicher werdet, Lolott! Und daß ich eben lachte — du lieber Gott- ich hatte Grund dazu!" „Einen Grund? Welchen?" „Ich habe an einen anderen Jockele gedacht, den fein Hanne eines Tages für sich beanspruchen vnnr der keinem gehören wird als dir und mir on unseren Jockele." Da lächelte sie ein wenig, drückte seinen AM und ging auf Hanne zu, um ihn zu begrüßen. Nst Gang war leicht und unbeschwert, ihre Miene heitea und Peter wußte, daß auch sie nun an den Jockei" dachte, der chr ganz allein gehören würde. Deutscher 3 u rtge, flieg! B. chVUNg hegen. J1W nde 9400 ? t untergrM was Suppenwürze heißt, ist MAGGI5 WÜRZE ! it sich t" f ien gebW! rügen Bch- $or!om^ rößter N ihin ist,!- chaus sei»5 nicht sag«-.^ vorgenommen, dies alles in Ordnung bringen zu lassen, sowie wir diesen Ofen nicht mehr Heizen? , soll fiii eihmg en, de;!? 3eru|«!i , Königs slii griffen «t' chenschasten des jüdischen Legationsrates Kayser, gegen die englischen Bemühungen, ihn unschädlich zu machen oder für England zu gewinnen, gegen die kühl-rciervierte Haltung der deutschen Regierung, gegen die Malaria, gegen die erbitterte Ablehnung im Reichstage, wo man ihm wegen Mißbrauchs der Amtsgewalt und wegen seines Vorgehens gegen Eingeborene einen regelrechten Skandal machte. Der Film steht die Dinge so, wie sie vom heutigen Standpunkt aus allein besehen werden können: er bestätigt posthum die Richtigkeit der 3dee und die Richtigkeit des Handelns von Peters; er ist eine späte Rechtfertigung und Ehrenrettung. 3n diesem Sinnhat der Spielleiter H. S e l p i n die oben angebeuteten beiden Grundelemente der Fabel äußerst lebendig und zeitnah herausgearbeitet. Die Qualitäten des Kameramannes Franz Koch bewährten sich vor allem an den afrikanischen Landschaftsbildern. Für A l b e r s war die Titelrolle ein begrüßenswerter Anlaß, aus dem bloßen Unterhaltungs- und Publikumsfilm zur Problem- und Charakterrolle vorzustoßen: er gibt das Bild eines deutschen Idealisten, eines Willensmenschen, eines Mannes, dessen „schwierige" Natur und dessen Fehler nicht bemäntelt werden. Hauptgegenspieler ist der von Herbert Hübner prägnant gefaßte jüdische Intrigant Kayser. Neben Albers: Tony von Bukovics (Mutter), Karl Dannemann (Jühlke) und Fritz O d e m a r (Graf Pfeil). Die Gießener wird es interessieren, Dr. Rolf P r a s ch in der Maske des Alten Kaisers zu sehen. — Im Beiprogramm die neue Wochenschau, die am Samstag schon besprochen wurde. Hans Thyriot. Wenn Sie Wert darauf legen, nun auch wirklich MAGGI5 Würze zu erhalten, - wie üblich, nachgefüllt aus der großen Maggi-Standflasche - so ä*'V5 Jetzt ist es so weit, und es ist gescheit, wenn wir unmittelbar nach Beendigung der Heizzeit unsere Feuerstätten instandsetzen lassen. Es geht „in einem Aufwaschen" hin und es wird nicht über Frühjahr und Sommer vergessen, außerdem haben die Handwerker, die mit der Instandsetzung ober Erneuerung ber häuslichen Feuerstätten beschäftigt werden, jetzt mehr Zeit als im Herbst. Im Spätjahr werden fast in jeden* Haushalt die, Oefen nachgesehen und instandgesetzt, und jeder will dann natürlich prompt bedient werden. Da kann es leicht geschehen, daß vlötzlich kühle Witterung eintritt und Ofensetzer und Töpfermeister, Schornsteinfeger und Maurer, ober wer sonst gerade br- nöttgt wird, so sehr beschäftigt sind, daß sie nicht an dem Tag, der uns genehm ist, kommen können i Dann hccken w i r das Nachsehen, wenn nicht sogar sing ben & :omo !Boro der ty- n weilt, ss > Verwalk Rom Dr. fe liche SW M im«, 15 „Noki Mio &!;- Wehrmch., ^ddelz sü, < n oerwinüf d 5wi M Hans Albers als Carl Peters Ein Bavaria-Film im Gloria-Palast. Führ,,;... tatmin ! te& Siel! ,; )is «mfe. Deutsche Zungen - die fliegenden Generationen unserer Zukunst Lieber die Flieger-HL. und das RGFK. zur deutschen Lustwaffe. (Eindrücke unseres Schriftleiters auf einer Pressefahrt mit der Gruppe II des NS.-Fliegerkorps.) SchEl eintraf. tztete w; in W \ als er W b und r n i hundeli v äsen. Ä wenlö [^i1 Dann lvend^ L'ih'Ä ; er > W: "SS Meltp. ®orben. bet hat, die aus den Eltern der Jungens und anderen älteren Volksgenossen bestehen und durch ihre für den einzelnen nicht ollzuschwer ins Gewicht fallenden Monalsbeiträge mithelien, die Arbeit an der Ausbildung des Fliegernachwuchses zu fördern. Der Gedanke, auch anderwärts die Arbeit der Stürme des NS.-Fliegerkorps durch solche Förderergruppen zu unterstützen, verdient ernstliche Beachtung. Und schließlich stehen wir auf dem llebungsge- lände eines Segelflualehrganges und schauen einige Stunden dem Segelflugbetrieb der Flugschüler zu. Zahlreiche Starts in den verschiedensten Modellen von Segelflugzeugen zeigen, mit welch fabelhaftem Schneid und mit welcher gelassenen Ruhe und Sachlichkeit diese jungen Segelflieger bei ihrer schönen Aufgabe sind. Immer und immer wieder wird ein Segelflugzeug mit dem Motorschleppseil in die Höhe gezogen und dann von seinem Center in Höhen von 150 bis 200 Meter von dem Schleppseil ausgeklinkt. Und dann zieht der große Vogel unter der Steuerkunst seines Lenkers Kreise über Kreise über dem Gelände. Ein herrlicher Anblick und ein Stolz für die jungen Menschen! Strahlende Freude über ihr fliegerisches Können leuchtet den jungen wettergebräunten Flugschülern aus dem Gesicht. Ihre Fluglehrer sind mit ihnen zufrieden, und der Obersturmbannführer fpotnt sie mit anerkennenden und kameradschaftlichen Worten von Mensch zu Mensch zu weiteren schönen Leistungen im Segelflug an. Die Jungens lassen erkennen, daß sie ganze Kerle sind und die Fliegerei ihnen der schönste Erfolg für ihr Mühen ist. Sie sind Wegbereiter des herrlichen Fliegergedankens in unserem Volke, der dahin zielt, immer mehr Volksgenossen zu erfassen und schließlich das ganze deutsche Volk zu einer einzigen großen Fliegernation zu machen. Das ist ein großes und begeisterndes Ziel, für dessen Erreichung noch viele, unendlich viele deutsche Jungen schon vom Pimpfenalter her alle ihre Kräfte einsetzen sollten, um damit zugleich eines der schönsten Erlebnisie für ihr eigenes Dasein zu gewinnen. Dabei sollten die (Eltern nicht zaghaft „kurztreten", sondern ihre Jungens eifrig mitmachen lassen nach dem. Wort: Jetzt an den Ofen denken! Die alte Heizperiode ist zu Ende — darum laßt uns von der neuen sprechen! Das wird zwar vielen Hausfrauen nicht sehr einleuchtend erscheinen, ist aber dennoch das einzig Vernünftige. Haden wir nicht hie und da darüber geklagt, daß der eine Ofen beim Feueranmachen nicht richtig zieht und der andere nicht genügend Wärme spendet, daß die Türen nicht schließen und beim anderen die Kohlen . Lust? Uebergrößen beim 29^ von Spinnstoffwaren. niieiK^r; > • öuiiueiucuuniuyit. I - ,Hotte nA fa:t hat denBezug verschiedener Spinnstoffwaren, von ihr l°v. Ua für Uebergrößen, neu geregelt Wenn em Kind 1,011 v 6Ärnorrtrnfcp Bettel- >1 äd'i v, ><«Ä t» Die Gruppe 11 des NSFK. in Frankfurt a. M. hatte eine Anzahl Schriftleiter aus unferm Gau zu einem Besuch von Ausbildungsstätten des NS.-Fliegerkorps im Gau Hessen-Nassau eingeladen. Unter Führung des Obersturmbannführers Weichelt konnten Werkstätten, Lehrschausammlungen und schließlich ein Segelfluglehrgang auf dem Uebungsgelände bei der praktischen Schulung besichtigt werden. Dabei hörte man auch vielerlei Interessantes über die reichen Ausbildungsmöglichkeiten unserer Jugend für ihren späteren Einsatz im Dienste der deutschen Luftwaffe. Die Besuchsfahrt gilt zunächst der J)ermann- Seele-Iungfliegerschule", die in einem großen Schulgebäude in Frankfurt a. M. untergebracht ist und in ihrem Namen das treue Gedenken an einen Frankfurter Bannführer der HI., der als Flieger- ofsizier in diesem Kriege für Deutschland fiel, lebendig erhält. In dieser Schule haben die Pimpfe und Hitlerjungen, nicht nur aus Frankfurt a. M., sondern auch die aus der weiteren Umgebung, ein wahres Arsenal an Ausbildungsmitteln und geistigem Rüstzeug für ihren Weg zur deutschen Fliegerei an der Hand. Wir können uns vorstellen, daß die Herzen der Jungens, die hier im Rahmen der Pimpfenarbeit und der Flieger-HI. unter der fad)» । lichen Betreuung durch das NS.-Fliegerkorps ihre ' Vorausbildung für alle Stufen der Fliegerei er- ! fahren, in jeder Arbeitsstunde vor Freude höher schlagen, wenn sie diese Reichhaltigkeit an Technik und dazugehörigen geistigen Grundlagen vor sich sehen. Denn unsere Jungens sind ja allesamt für alles begeistert, was mit Technik, Motoren, Werkzeugen und vor allem mit der Luftwaffe zusammenhängt. „Pfundskerle" fühlen sich hier sicherlich ganz in ihrem Element. Alles in den Werkstätten dieser Schule, wie auch in jeder anderen Sturmwerkstatt irgendeines Flie- gerfturms, gilt dem Segelflugzeugbau, für die Pimpfe zunächst dem Bau von Segelflugzeugmodellen. Und wie vielseitig sind die Materialien und die Werkzeuge zu deren Verarbeitung! Da steht den Jungens aber auch alles zur Verfügung, was zum Basteln und Handwerken mit dem Ziele des Segel- fluggeugbaues dient. Nur eines finden ste in diesen Werkstatträumen nicht nor: hier gibts auch nicht einen einzigen Nagel. Denn genagelt wird bei dem Segelflugzeugbau und natürlid) auch beim Modellbau grundsätzlich nicht. Dafür wird bei dieser Beschäftigung aber viel geleimt. Und wer das Leimen nach vorheriger vollendeter Zubereitung aller Baustoffe am besten vollbringt und nach jeder Richtung hin eine saubere Arbeit leistet, der kann sich rühmen, auf dem Wege des Segelflugzeugbauers am weitesten vorangekommen zu fein .und damit schon eine der wichtigen Voraussetzungen für seinen Einsatz im Dienste der deutschen Fliegerei erfüllt zu haben. Schon früh in ihren Lebensjahren können sich unsere Jungens die ersten Sporen auf diesem Gebiete erwerben, denn nach einer ministeriellen Anordnung ist der Segelflugzeug-Modellbau bereits für die Buben im 6. und 7. Schuljahr zum Pflichtfach im Schulunterricht erklärt worden. Viele, viele Jungens finden alljährlich immer wieder und immer mehr Freude an diesem Basteln und Werken, wobei ste nicht etwa lediglich nach einer Schablone zu arbeiten haben, sondern auch Gelegenheit finden, Nun geht's hinaus zu einer aroßen Zentralwerkstatt des NS.-Fliegerkorps, wo oer Bau von Segel- fluazeugen und die Reparaturen von „Brüchen" auf breiter Grundlage durchgeführt werden. Hier finden die Besucher ins Große übersetzt alles das vor, was sie vorher in den Schulwerkstätten und Lehrräumen in Modellarbett geschaut haben. Und hier zwingt sich ihnen noch stärker als in der Iung- fliegerschule die Erkenntnis auf, wie groß und schön doch die Arbeit ist, die in der Flieger-HI. und in den Stürmen des NS.-Fliegerkorps für die fliegerische Ausbildung und Vervollkommnung der Nachwuchskräfte unserer Luftwaffe im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung geleistet wird. In der wunderbaren Kameradschaft wachsen die jungen Menschen des Nachwuchses unter der Obhut des NSFK. und in dessen sorgfältigster technischer Ausbildung zu „pfundigen Könnern' der Fliegerei und ihrer mannigfaltigen Dienstzweige heran. Da werden die Jungens in der vormilitärischen Ausbildung nicht etwa nur mit dem Segelflugzeugbau und mit dem Segelfliegen selbst vertraut gemacht, soweit sie für das Fliegen die erforderliche Eignung aufweisen, sondern sie werden auch im Funkdienst mit allen seinen Zweigen, im Bedienen der Morseapparate, in den einschlägigen elektrotechnischen Arbeiten, im allgemeinen Nachrichtendienst, im roetter» kundlichen Betrieb und in vielerlei anderen Dienstzweigen der Fliegerei gründlich ausgebildet und soweit gefördert, daß sie mit einem weitreichenden Stand ihrer Vorausbildung später zur Luftwaffegehen können. Der Besuch in der Funkstelle, die im Anschluß an die Zentralwerkstatt ihren eigenen Arbeitsplatz hat, offenbart den Besuchern diese Erkenntnisse. Dann besuchen mir Sturmwerkstätten des NSFK. in Rüsselsheim und in Mainz. Und auch hier erkennen wir, wie wunderbar das Werk der Kameradschaftsarbeit der Lehrenden und der Lernenden im Dienste des Segelfluazeugbaues und der Vorbereitung des Nachwuchses für unsere Luftwaffe gedeiht. Weiter hören wir auch davon, daß die Reichspost ihre jungen Nachwuchskräfte in eigenen Segelflugzeugbau-Werkstätten für den Fliegergedanken interessiert und praktisch darauf vorbereiten läßt, ferner in ihrem Bereich Förderergruppen gebil- lie 25 Mann starke Besatzung ist wahrscheinlich um- -kommen. Das Schiff gehörte der Osloer Reederei flotortanf. In Hamilton (Bermudas) wurden von dem ISA.-Iruppentransporter „American Legion" die in ft e n US A - T ruppen zur Bemannung der i’ucn Stutzpunkte gelandet. Es ist dies das erstemal r der Geschichte Bermudas, daß USA.-Irupven . hefe alte britische Kolonie betreten. Mannschaften des in Boston eingetroftenen Frack- frs „Dille d'Anoer< berichten, daß ihr Schwester- üiff „Ville de Liege (7430 BRT.) versenkt worden !i. Das von England geraubte belgische Schift tüte Rüstungsmatenal, darunter s ch w e r e j a n f s an Bord. « Wie Associated Preß meldet, traten weitere 3000 kitische Bergarbeiter im Kohlengebiet von Durham i' den Streik. Die Gesamtzahl der Streikenden be- r.igt jetzt 5000. «Ein spanischer Minensucher, der in Santa Cruz d Teneriffa einlief, hatte an Bord 48 Schiff- bLchige von zwei englischen Schissen, die von deut- 'scen U-Booten verfemt wurden. Es handelt sich um bin Frachter „Harpathian" aus ßonboh mit Hl BRT. und den 8516-BRT.-Tankdampfer ,>uffield" aus Newcastle. Am Montag starb im Erzbischöflichen Palais auf b: Prager Burg der Fürsterzbifchof oen Prag, Kardial Kafpar, im Alter von 71 Jahren. Ein Geschenk für den Führer. NSG. Gauleiter und Reichsstatchalter Sprenger HE dem Führer zu seinem 52. Geburtstag als Aus-1 W feiner persönlichen Verbundenheit sowie der te gesamten Gaues Hessen-Nafsau ein O e l b i l d v n Professor Dr. h. c. Gustav Schön- Iber zum Geschenk gemacht. Professor Schönleber s als Landschafts-, Marine- und Architekturmaler Die als Radierer bekannt. Er lebte vor allem in lrisruhe als Direktor der dortigen Kunstschule. 08 schuf Schönleber zwei Gemälde für den greibfaal des Reichstages. Das eine war das mälbe „Straßburg", das nach der November- ölte durch den Kunstbolschewismus des Systems r ein expressionistisches Fabrikat ausgetauscht Lrde. Das Gemälde wurde in Frankfurt wieder endeckt und nun dem Führer zum Geschenk ge- Wcht. Das Bild gewährt einen weiträumigen Blick i!?r Straßburg. Unter einem zarten, grau gelt len Dunstschleier liegen in warm getönten Far- Irr-feie fiten Häuser zu beiden Seiten des Rheines, pr ben sich die Brückenbogen spannen. Schwer b wuchtig steht im rechten Vordergrund das Hinfter. • * Der Führer gab in folgendem Telegramm seiner F?ude über das Bild Ausdruck: „Nehmen Sie für W Freude, die Sie mir mit Ihrer Aufmerksamkeit «näßlich meines Geburtstages bereitet haben, mei= m herzlichen Dank entgegen." Ein Ueich?ver«vattungegenchi. Nit der Errichtung des Reichsverwaltungsgerichts ist die Rechtseinheit auf dem Gebiete des Ber- Mungsrechts zum ersten Male in der deutschen Schichte verwirklicht. Die Begründeung dafür, m die Errichtung des Reichsverwaltungsgerichts yube in Kriegszeiten stattfindrt, ist der Umstand, Hk damit eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung I nrt> Personaleinsparung verbunden ist. Denn zum schon — den ersten Schnupfen. Die Handwerker haben jetzt mehr Zeit als im Herbst, können in aller Ruhe die Feuerstätten nachsehen und in Ordnung bringen. Und wir tragen dadurch dazu bei, daß das Ofensetzergewerbe besser über die ruhige Zett hin- wegkommt. Wenn einige zehntausend Haushaltungen in Deutschland jetzt die Arbeiten vornehmen lassen, die bei Beginn der neuen Heizzeit im Herbst doch unerläßlich sind, bann wird sich das überaus wohltuend auf den Arbeitsmarkt auswirken. Denn es gibt kaum ein Gebiet, das so weitgehend arbeitsfördernd wirkt wie gerade das der Instandsetzung der häuslichen Feuerstätten. Deshalb nicht zweifelnd fragen: „Jetzt die Oefen?", sondern fördernd sagen: „Gerade jetzt!" —r. Wer diesen Film sieht, wird die Aktualität der geschichtlichen Fabel in unserer Zeit begreifen. Die Drehbuchautoren Ernst v o n S a l o m o n, W. Z e r- lett-Olfenius und Herbert Selpin, der dann als Spielleiter das Manuskript inszenierte, haben mit dem (an sich nur bedingt filmischen) Stoff zweierlei beabsichtigt und verwirklicht: eines der lehrreichsten und spannendsten Kapitel deuftcher Kolonialgeschichte roieöer lebendig zu machen; und, darüber hinaus, an diesem Beispiel aufs neue den jahrhundertealten Kampf der Idee gegen die träge Masse und zahllose große und kleine Schwierigkeiten und Widerstände vor Augen zu führen. Träger der Idee ist in diesem Falle der norddeutsche Pastorensohn Dr. phil. Carl Peters, der anfangs der 80er Jahre den Gedanken vertrat, das Deutsche Reich brauche Kolonien, und der der Mann dazu war, seine Idee nicht nur zu diskutieren, sondern auch zu verwirklichen —, und zwar schnell, d. h. nämlich solange überhaupt noch Zeit war, Kolonialbesitz zu erwerben. (Das Meiste und Wertvollste war damals schon vergeben und verteilt.) Abgesehen von seiner enormen Energie, seinem idealistischen LLeitblick, seiner persönlichen Tatkraft und wenigemFreunden hat Peters als Kolonialpionier nicht nur keine Helfer, keine Mitarbeit und Unterstützung, sondern fast immer nur Widersacher, Widerstände, Ablehnung, offene und geheime Feindschaft gegen seine Arbeit gefunden, und alles, was er erreichte — er hat es schließlich bis zum Reichskommissar für Deutsch-Ostfrika gebracht — hat er trotzdem erreicht und dagegen durchgesttzt: die ersten deutschen Schutzgebiete in Deutsch-Ost im Kampfe gegen die Ahnungslosigkeit des Kolonialvereins, gegen die bürokratischen Ma- eigte-ne Gedanken und durch Modell-Flugwettbe- roerbe gesammelte Erfahrungen beim Modellbau und später auch beim Segelflugzeugbau selbst in die Tat umzusetzen. Das sind Ausgaben und Ziele, die für einen rechten Jungen und forschen Kerl in hohem Maße verlockend sind. Dazu kommt noch, daß die Jungens bei dieser Arbeit lernen, mit allen möglichen Handwerksgeräten, Werkzeugen, Heinen und größeren Maschinen, soweit diese hier in Betracht kommen, und vor allem mit dem Werkstoff selbst schöpferisch und zugleich haushälterisch umzugehen. Kein Wunder, wenn der Besucher hört und an Arbeitserzeugnissen selbst sieht, daß manche dieser Pimpfe oder Jungens der Flieger-HI. sich bis zu einem gewissen Grade schon zu ganz respektablen Technikern oder angehenden Ingenieuren entwickelt haben. Denn diese Jungens lernen auch das Lesen von Zeichnungen und die bestmögliche Auswertung der verschiedensten Materialien und ihr Jneinanderfügen beim Bau. In der Lehrschau der „Hermcmn-Seele-Iung- fliegerschuke" wird die praktische Arbeit ourch eine ungemein vielseitige theoretische Schulung auf dem Gebiete des Segelflugzeug- und des Modellbaues wirksam gefördert, zugleich werden die Jungens hier aber auch mit vielerlei Dingen der Motorfliegerei wie überhaupt mit dem vielseitigen Dienst bei der Luftwaffe im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung vertraut gemacht. Wie außerordentlich inter- , . , „ effant und wie ungemein lehrreich das alles ist, durch den Rost fallen? Und haben mir uns nicht mirb wohl am besten dadurch bewiesen, daß von nnraenommen. dies alles in Ordnuna brmaen au den älteren Teilnehmern an dieser Besichtigungsfahrt. zugleich auch von den begleitenden älteren Führern des NSFK., wiederholt der rückschauend geäußerte Stoßseufzer zu hören war: „Wäre doch uns in unserer Jugend auch derartiges geboten worden!" Und alle Besucher stimmen überein in der Feststellung, daß unsere Pimpfe und Jungens in der Flieger-HI., die diese reichen und für ihre Zukunft vielversprechenden Lernmöglichkeiten benutzen, ob dieser Begünsttgung wirklich zu beneiden sind. Möchten überall noch viele, viele Jungen schon .n ihrer Pimpfenzeit beim Segelflugzeug-Modellbau, später in der Flieger-HI. beim Bau von Segelflugzeugen und endlich im Segelflug selbst die herr- lichen Früchte der ihnen durch das NS.-Flieger- korps bereiteten Aussaat genießen. Das fft der Wunsch, den die Besucher dieser Jungfliegerschule i- J ua für Uebergrößen, neu geregelt, Wenn em Kino ntf'l !»c?n überdurchschnittlicher Körpergröße Bettei- Mngsstücke benötigt, die für die auf der Reichs- I fbil erfarte des Kindes vermerkte Altersstufe mcht lahfjy |ftmmt sind (Uebergrößen), bringt das Wirt^afts- !w auf Antrag einen Vermerk auf der Reichs- -2 , »ertarte des Kindes an. Bei der An ragstellung A I w das Kind anwesend fein. Dies güt Nicht für 30 J 'Siglinge. Eine mit solchem Vermerk versehene — ftiCisfleiberfarte berechtigt zurn K a u f von in Übergrößen gegen die in dieser Kleiderkarte fir die Ware vorgesehene Anzahl von Bezuga - kniten. Der Verkäufer muß in jedem Emzelfalle prüfen, ob von dem verlangten Bekleidungsstück eine Utb*rgröf3e tatsächlich benötigt wird. | Acchsverwaltungsgericht werden zunächst acht durfte Spruchbehörden des Reiches und Preußens zu'ammengefaßt, nämlich das Preußische Oberver- v^tungsgericht, der Verwaltungsgerichtshof in 1B?n, der Reichsdienstftrafhof, das Reichswirt- st ftsgericht, die oberste Spruchstelle für Umle- S- gen, die oberste Spruchstelle für Wasser- und Oenverbände, das (in Fällen ber Landbeschaffung fir Zwecke der Wehrmacht tätig werdende) Ent- Mdigungsgericht und das Reichskriegsschädenamt. Miere Zusammenfassungen sind angebahnt. Gekaut fft dabei in erster Linie an die obersten Der- Mtungsgerichte der außerpreußischen Länder. Wehrdienstbeschädigte erholten Alter-znlage. Ehemalige Angehörige ber Wehrmacht, die das 5, Lebensjahr vollendet haben, erhalten iihren Dersorgungsgebührnissen eine Alters- age von 60RM. jährlich, da die lebensälteren chädigten infolge ihrer Verwundungen nicht im- mehr so einfatzsähig sind wie in jüngeren Iah- und auch eine bessere Pflege benötigen. Die rszulage erhalten Beschädigte, bereu Snoerbs- fifeit um 30 v. H. gemindert ist oder die Der- tengelb beziehen. Eines Antrages bedarf es t. Es wird kein Unterschied zwischen alter und ftu»r Wehrmacht, zwischen Offizier und Mann ge° iVayt. Die Alterszulage wird auch den Kampfern füfoie nationale Erhebung gewährt. ;$er Sonderbeauftragte für die Spinnstofftvirt- Nersty '"les Mn ber ?eni^. des Dich Mssen die ZNilchzähne gepflegt iDfctbfcfl? richtige Pflege der Milchzähne ist w *1 v genau so wichtig wie die der bleiben- den, denn gesunde Milchzähne sind ein Unterpfand für gesunde bleibende Zähne. Und gesunde Zähne sind immer schön. Zur richtigen Zahnpflege gehört außer der täglichen, gewissenhaften Reinigung der Zähne mit Zahnpaste und Bürste eine vernünftige Ernährung, gründliches Kauen und die regelmäßige Überwachung der Zähne. Chlorodont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege sich W d t oie in & m Reich ei ren KamiS zusammen 5 Zrüße bti Mete Dr. li Volkes beri rischen M bahn Hanau. Kriegerkameradschaft 1874, Gießen looaD iMtr io, oer jü mie 1906 D HB K | Mietgesuche | | Kaufgesuche I irtr Gl H La„ s» Gebrauchtes j LahreSabWluS 1940 der VerwksfparsaWe GieSen Woljnung in Gietzen / Sbevhetten vaMva zu kauf, gesuckr, ‘ Schriftl. Singet, Slkttva RM. RM. RM. MI [Stellenangebote 34989571,16 RM. RM. 100,00 6308,59 5377098,82 5376998,82 4500308,93 876689,89 gezogener und der AuS- ind Solawechsel), soweit re. 4800,00 16435785,01 8. | Empfehlungen io 11. Gewinn Sunnne der Passiva n I hi die 6 820630,63 Vibe. Re dm. 24918,00 7065565,81 1879051,64 / < ’n im 11269214,14 Ertrag RM. RM. 115959,93 1 565 619,38 901 679,96 69 115,96 35 039,42 4 681,00 414,76 1 500,41 mit 92 Bildern «' j -l H. wundervolle' «b I i| t ■■ < aulnadmen.vnLe'vs ,: h ’PjÖe Summe der Aktiva 42862821,01 4057244,34 9n 12 684,94 190,99 4 000,00 Dienstag Summe 1 714 378,29 Summe 11 714 378,29 is«sD Stadttheater 4 000,00 33 829,85 2,00 4,00 40366669,98 5377098,82 unt. 1908V anit. Gieß.Anz. erb^. 106425,13 91232,11 Der Svarkassenleiter gez.: i. B. Dietrich. 23654569,14 11335002,02 118226,00 174006,00 M W und linher igen ner lir hab! »35 pe 1063800,36 315286,76 230 687,17 626,05 ' 48,45 1 421,12 13785505,04 3SV68,00 248403,62 548369,06 66337,41 174000,00 13 743,80 1 328,75 3 676,40 6 051,13 7. Schuldner a) Kreditinstitute darunter die eigene Girozentrale RM. 2053128,64 b) Gebiets- und sonstige öffentlich- rechtliche Körperschaften c) andere Schuldner 4150937,26 64727,23 verstorben. Beerdigung am Mittwoch, dem 23. April, 14% Uhr, Neuer Friedhof. 51 290,62 89 800,47 269 277,35 19 918,02 51 290,62 6,00 1,00 27008,39 184358,61 217 031,64 7 758,61 62 736,88 besiegt Käse, Kassel in 5,10 Min. 1. Sieger Ado!- Klotz, DfB.-Reichsbahn Gießen: 2. Sieger Feldwebe-! Grabowski, Hanau 1860; 3. Sieger Weigand, Reiche 197657,24 38,25 1 hQiti Phi. 21; Landes................- c) Anleihen und Schahamvelsungen der sonstigen d) Schuldverschreibungen ' des UmsÄüld'ungSve'r- bandeS deutscher Gemeinden .............. c) Sonstige kommunale Wertpapiere f) Sonstige Wertpapiere ..................... 12. Verbindlichkeiten and Viirgsdmsten, Wechsel- und Scheckbürg- schäften, sowie and Gewälirleistungsverträgen ( § 131 Abs. 7 der Akt.-Ges.)..................... .................... 13. Tlndossamentdverbindlichkeiten and weiterbegebenen Wechseln 14. ^n den Passiven sind enthalten: a) GesamtverpNirhtnngen nach 11 Abs. 1 KWG. (Passiva lbis5) b) Gesamtvervslichtungen nach § 16 KWG. (Passiva 2 bis 5)... 15. Gesamtes haftendes Eigenkavital nach § 11 Abi. 2 KWG. Passiva 7 zuzüglich 11, soweit der anögemiesene Rcmgelvmn den Rücklagen nach 8 11 KWG. zugeführt wird.................. ob.2lccrc3imm. zum Unterstellen von Möbeln gesucht. Schr. Shiß. unter 01412 an den Gieß. Anz. a) dem eigenen Geschäftsbetrieb dienende .... b) sonstige 14. Betriebs- mtd Gesrbäftsansstattnng 15 Sonstige 'Aktiva 16 Posten, die der 9tewni»ngSabgrenznng dienen 17. Verlust Der RcichSstattbalter in dessen (Landesregierung) Abteilung III (innere Verwaltnng) Im Auftrag: gez.: Schindel. Rückstellungen Sonstige Passiva ..... Posten, die der Rerlmnnnsabgrenzung dtenen ?)^K a^cnbestand (deutsche und ausländische Zahlungsmittel) •• v „ ■ - - b) Guthaben auf Reichsbankglro' u. Postscheckkonto 2. fällige ZinS- und Dividendenscheine 3. Schecks .................................... Ill unb h 8be fcnyn ^iu> iie pn |i >• 18.3ii den Aktiven und in den Passiven 12 und 13 sind enthalten: a) Forderungen an den Gewährvcrband b) Forderungen an die Mitglieder des Vorstandes (Berwaltungs- rates), an sonstige im §14 Abs. 1 und 3 KWG. genannte Personen soivie an Unternelnnen, bei denen ein Inhaber oder persönlich haftender Gesellschafter als Geschäftsleiter oder Mitglied eines Perwaltungsträaers der Sparkasse angehört .. c) Anlagen nach § 17 Abs. 2 KWG. < Aktiva 12 und 13) verdunkelungszeil 22. April von 20.32 bis 6,10 Uhr. 2. Gläubiger .. a) aufgenvnnnene Gelder u.Kredite aa) bei der eigenen Girozentrale. bb) bei sonstigen Stellen....... b) Einlagen deutscher Kreditinstitute c) sonstige Gläubiger Von der Summe b) 4- c) entfallen auf aa) jederzeit fällige Gelder • bb) feste Gelder und Gelder auf gebunden ^cfteüungen »in* jede ‘Budibanl'lu'l entgegen. Berlar»!- Sie bitte oa» * fichrliche IBerbebl » HugoVermWkl Am 20. April ist unser Treubundkamerad Daniel Mohr OberzollsekretÄr Ilebenvevdtenstl Grobverlag sucht für sofort einen äußerst zuverlässigen Zettirita-lißWiil mit Fahrrad, wöchentlich drei Tage zur Belieferung von festen Abonnenten in Gießen. Kurz, schriftl. Angebot unter 1904V an den Gieß. Anzeiger. x\w der 2 intime 7<) enthalten: aa) NM. 45361,70 gedeckt durch börsengängige Wertpapiere bb) „ 546049,81 gedeckt biird) sonstige Sicherheiten 8. ^vvothekeu-, Grund- und Rentensrlmlden a) auf landwirtschaftliche Grundstücke 323148,64 b) ans sonstige (städtische) Grnndstücke 10 946065,50 An der (Gesamtsumme 8 sind enthalten RM. 1315409,90 init einer Fälligkeit oder Kündiguligsfrist von mindestens 12 Mon. 9. Dnrrlilanfetide Kredite (nur Trenhandgeschäfte)............ außerdem NM. 188,03 EntschnldungSdarlebeu 10. fällige .iinsfordernugeu davon sind NM. 18429,52 vor dem 30. "November füllig gewesen 11. Vausnarkasse ....... 12. Beteiligungen darunter NM. 174000,— Beteiligungen bei der eigenen Girozentrale und beim zuständigen Sparkassen- und Giroverband 13. Grundstücke iiitb Gebände Verlag verltn Ltchiertt» 1. Ginnahmen auS Zinsen tu gegebenenfalls Kre- ditvrovisionen 2. Gnmalnneu ans sonstig. Provisionen, Gebühren u. dgl 3. (Erträge auS Beteiligungen 4. Kursgewinne a) effektive b) buchmäßige 5. Rückgriff auf die Rücklagen a) Sicherheitsrücklage.. b) Kursrücklage 6. Sonstige Grträge davon RM. 6 751,52 Grundstückserträge 7. Sonstige Zuwendungen MN i und pn (! V Serli »hl nui fertiget pn ( h im Gießen, den 27. Oanuar 1941 Der Borsibende des VerwaltunaSrats gez.: Ritter, Oberbürgermeister. Am Sonntag, dem 20. April 1941 verschied unser lieber Kamerad und Kameradschaftsführer, ehemaliger 118er Daniel Mohr Am Kugelberg 81. ftim,.1 । mW1 i in । btutfö W ptn. ber । l*n, ixr foinnit , ei Reicbslreubond ehern. Beruissoldaten Standort Gießen. ’’ üt n^ber Gesamtsumme 4 sind enthalten: RM. 6308,59 Wechsel, die dem § 13 Abs. 1 Nr. 1 deS BankgesetreS entsprechen (van- delSwecbsel nach § 16 Abs. 2 KWG.) 5. Gigene 'Wertpapiere _ .,fi a) Anleihen und Schatzanweisungen deS Reichs... b) Anleihen und Schatzanweisungen deS eigenen Z $ s w ih ‘■?ei „,<611 FQtni Lw( RV' P°bct EN [v11 n fr Q Keine Vorstellung। - 19Q2S. Kündigung 3. Verpflichtungen ans der Ihiimhiiie stelluug eigener 'Wechsel (Akzepte und -------- sie sich in Umlauf befinden................... 4. Langfristige Anleihen ............ ........... 5. Nvpotheken-, Grund- und Rentenschulden .. . ... 6. Durchlaufeude Kredite (nur Trenhandgeschäfte) außerdem NM. 188,03 EutschuldungSdarlehen 7. Reserven nach § II KWG. a) gesetzliche SicherlieitSrücklage b) gesetzliche Kursrücklage......... ........... c) sonstige Otücklagen nach § 11 KWG 1. Ausgaben für Zinsen it. gegebenenfalls Kre- ditvrovisioneu a) Spareinlagenzinsen . b) Zinsen für Giroein- lagen und Depositen o Zinsen u. Provisionen für ausgenommene (Gelder d) sonstige Zinsen 2. Ausgaben für sonstige Provisionen n. dgl. .. 3. Verwaltungskosten a) persönliche 1. (9ehnltcr u. Löhne 2. soziale Abgaben .. b) sächliche (olme 4) ... 4. GrnndstückSanfwattd a) Unterhaltungskosten. b) Versicherungen c) Grundstückssteuern .. ). Steuern (ohne 4c) a) KörperschaftSstener . b) Vermögensteuer.... c) Gewerbesteuer d) Sonstige Stenern... 6. Abschreibungen mif a) Gebände, Grundstücke n. Betri ebSauSstattung b) Hnvotbeken c) Sonst. Forderungen. 7. Kursverluste a) effektive .. b) buchmäßige 8. Abführung an dieKnrS- rücklage 9 SonstigeAufivendnngen 10. Gewinn ... ....... Beobachtungen t Nalururkunbenaw'» 'Bogclroeltb.beuil” Sonntag früh 6 Uhr wurde nach langem, schwerem Herzleiden mein innigstgelicbter, unvergeßlicher Gatte, unser guter, stets treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater Oberzollsekretär Daniel Mohr im Alter von 50 Jahren durch den Tod erlöst. In tiefer Trauer: Käthe Mohr, geb. Thomas Gertrude Christ, geb. Mohr Herbert Christ Ingcborg Raddatz, geb. Mohr Albert Raddatz und 2 Enkelkinder. Gießen (Am Kugelberg 81), Kassel, 21. April 1041. Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 28. April, um 14'/? Uhi, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. - Von Beileidsbesuchen und Kranzspenden bitten wir abzusehen. 01405 (Noßrogntbaben) Ä Darunter NM. 2400000,00 aus Liamdltatskonten b) Längerfristige Guthaben bei der eigenen Girozentrale 1300000,00 1 ®ore '«° . !l11Ps ?r’ Uli Zuckerkranke Profpekt kostenlos! Schneider,, Karlsruhe 63 Douglaeltr.11 Heber Naturschutz und Naturkunde Auaodäenrmüblier°*5 Sic noch heute von Ohmn Siebener ‘Buchbänblcr bat, ausstlhrlkch bebllberic Werbeblatt Freunbe ber Natur finb Frcunbe guter Bücher 1. Spareinlagen r a) mit geseblicber Kündigungsfrist b) mit besonders vereinbarter Kündigungsfrist.... ♦♦ V o m S t a d 11 h e a t e r. Am heutigen Diens-^ tag findet wegen auswärtiger Gastspiele keine Vorstellung statt. ♦* Oberhesslscher Gebirgsverein, Zweigverein Gießen. Am Sonntag führte der hiesige Zmeigverein seine Aprilwanderung mit 30 Teilnehmern durch. Zunächst ging es am Bahndamm der Strecke Gießen—Wetzlar entlang über die weiten Wiesen des Lahntals, an Dutenhofen vorbei nach Münchholzhausen, wo kurze Mittagsraft gehalten wurde. Dann marschierte man ein Wiesental auswärts zu einer längeren Wanderung durch den Wald, die zum Stoppelberg führte. Don dort aus erfreute man sich an dem herrlichen Rundblick auf das Lahntal und die angrenzenden Waldberge. Nack; der Kaffeepaufe im Kirschenwäldchen ging es zum Wetzlgrer Bahnhof, von wo aus die Heimfahrt angetreten wurde. (Siebener öod)enmarftprei|e. Nachstehende Preise sind Händlcrpreise und verstehen sich für A-Ware. Für B-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbfterzeuger liegen die Preise niedriger * G i e ß c n , 22. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Nvf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, gelbe Rüben 12, rote Rüben 11, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6, Zwiebeln 14, Meerrettich 40 bis 70 Schwarzwurzeln 24, Feldsalat, '/>n 10, Aepfel, % kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 30 bis 35 Npf. Hin; pierc K' de Spannende Kämpfe auf der Matte. Lecke, „Reichsbahn" fioffd, Sieger Im Lclchgewlchl. üloh, BfB.-K. Gießen, Sieger im rniilelgewlchl. Det DfB.-Reichsbahn Gießen hatte mit seinem Kampfabend in der Turnhalle am Oswaldsgarten einen guten Erfolg, denn die zahlreichen Zufd;auer bekamen spannende Kämpfe zu sehen. Groß war der Beifall, als Klotz mit überraschenden Fallsiegen Turniersieger wurde. , Im Leichtgewicht siegte der zur deutschen Spitzenklasse zählende Kasseler Lecke überzeugend. Dom DsB.-R. waren in dieser Klasse 5 Ringer eingesetzt. Die jungen, meist zu leichten Kräfte hielten sich sehr gut, konnten jedoch die Spitzenkräfte nicht gefährden. Großes Pech hatte in dieser Klasse der bekannte Gießener Ringer Alois Funk, der gleich in den ersten Kämpfen auf die besten Ringer der Konkurrenz stieß und jeweils knapp unterlag. Aull; Dern und Müller hatten beim Losen kein Glück und schieden vorzeitig aus. Am Schlüsse der Veranstaltung dankte ber 23er- einssührer des VfB.Reichsbahn, Pg. ^uh, den Ringern für ihren Einsatz und forderte sie auf, im Sinne unsres Führers weiterzuarbeiten. Kam. Luh konnte den ersten drei Siegern jeder Ge- wichtsklasse schöne Ehrenpreise überreichen, die vom VsB.-R. Gießen gestiftet waren. Die Ergebnisse: L e i ck) t g e w i ch t: Lorenz, Gießen besiegt Stock, Alsfeld in 1,50 Min.; Braun, Alsfeld besiegt Rabow; Gießen in 1,35 Min.; Lecke, Kassel besiegt Alois Funk, Gießen durch Selbst- Verkäufe Eschebach- Eisschrank preiswert zu verkaufen. 01403 Wiefeck, Eichenröder- weg 24. Gebrauchter Kinderwagen zu verkaufen Tannenweg29l! Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkernna der enaerenHeiinat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei- inatzeitung, ocu BießenerAnielger Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 28. April, 14% Uhr, von der Kapelle des Neuen Fricdnofes aus statt. — Um zahlreiche Beteiligung bittet die Fiihrerschaft. An der Gesamtsumme 5 sind enthalten: RM. . .. —- Wertpapiere, die die Oteiclisbank beleihen darf, hinunter ans d .Liani ditäts-Soll anrechenbare Wertpapiere NM. 7 249 822,50. 6.Guthaben bei anderen deutschen Kreditinstituten a) mit einer Fälligkeit bis zn 3 Dtonatcn........ 5520630,63 aa) bei der eigenenGirozentraleRM.5298669,76 bb) bei sonstigen Kreditinstituten „ 221960,87 Bon der Summe a) sind RM. 2920630,63 täglich fällig Gut erhalten« r Schnür- oö. f Skistiesel zu kauf, gesuktr:. Schriftl. Anstc.. L unt. 1909D an JT Gieß.Anz.eM L 987315,07 628789,40 995557,50 16418625,01 Nach pflichtgemäßer Prüfung nnf Grund der Schriften, Bücher und fsnstigeii Unter- lagen des Betriebes sowie der erteilten Aiisklärimgeii und Nachweise wird festgestellt, daß die Buchführung rind der Aabresabschliiß foiuic der Jahresbericht den geieblichen Borschrifteii niid den einschlägigcil Beftimniimgei, entsprechen mid daß im übrigen mich die ivirtschastlichen Berbältniffe des Betriebes wesentlnlie Beanstandungen riirtit ergeben haben. i Gießen, den 21. Februar 1941. ❖cffifdicr Sparkassen- und Girovcrband Prüfungsstelle: Der RevisionSdirektvr: gez.: Machold. Der Revisor: gez.: Hörr Nr. II1 29654 Der Jahresabschluß 1940 (Bilanz- liebst Gewimi- und Berlustrechnung) ivird hiermit aenelmiigt unb zugleich dein BerwaltungSrat, Borstmid unb Direktor die gesetzliche Entlastung erteilt. Darnistadt. den 24. Dtärz 1941 Darlelien 2053128,64 Gnt erlialtenR jr t1 hc Pianos | Verse hiedenesj S« zu pachten caä au kaufen flefuej Aiigebote m> 01409 a. d. ® 1609774,29 58800,00 1.8457,87 39841,52 269277,35 42362821,01 100,00 30051,14 5346947,68 I 6oon6 ■W B I )it, n Dornotizen. Tagevkalcuder für Dienstag. Stadttheater: Heute keine Vorstellung. — Gloria- Palast, Seltcrswea: „Earl Peters". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Robert Koch". Stadttheater Gießen. Dom Dramaturgischen Büro des Stadttheaters wird uns geschrieben: Das Stadttheater Gießen (Intendant Hans Walter Klein) bereitet für die nächste Zeit vor: in der Oper „Hans Hcilmg" von Marschner und „Ein Maskenball" von Verdi; in der Operette „Boccaccio" von Suppöe. Für das Schauspiel wurde die Koniödie des Gießener Schauspielers Hans Caninenberg „Zweimal klopfen zur Uraufführung angenommen. Die Proben haben unter der Spielleitung des Autors bereits begonnen. Infolge der immer steigenden Nachfrage nach musikalischen Vorstellungen im Gau Hessen-Nassau und den benadybarkm Gauen und um den Verpflichtungen zur Wehrmachtsbetreuung gerecht werden zu können, hat Intendant Hans Walter Klein die Spielzeit der Oper und der Operette um einen Monat verlängert. Damit wird bereits in diesem ^ahre die für die kommende Spielzeit vorgesehene Ganzjährigkcit auch für die musikalischen Kunstgattungen praktisch durchgeführt. o. Flügel zu kaufen gesucht [ Pianodau» f Schönau I- Gewlnn- und Oevlusivechnuug A it f w a nb für bnö 3nhr 1940 Keine Ursprungszeugnisse, sondern nur Zeugnis- abfehtiften dem Be werdung«>chreiben beilegen I — Lichtbilder undBewerbungSunter- lagen müsten zur Vermeidung von Äerlusten auf ")er Wüdicitc 'Damen und Anschrift des Bewerber- tragen l Sauberes Küchenmädchen gesucht teisD Selteröwea 19 Tüchtige, solide Imal wöchentl., 2—3 Stunden, gesucht, l 1860 D Großer Stein- weg 15. Beamter, Wwer. Anfang 40 Jahre sucht Witwe oder Fräulein zur Führung deö Haushalts. spätere Heirat nicht ausgeschl. Zuschriften unt. 01104 n d. G.A. Zuverlässige Haus» gehilfin oder Tageshilfe für sofort oder später ges. livoM Prof. Hirt Löberstraße 23. Reichsbahn Gießen. Mittelgewicht: Klotz, Gießen besiegt Wei> aand, Hanau in 2,10 Min. durch Schulterschwun«^ Feldwebel Grabowski, Hanau besiegt Käse, in 1,20 Min. durch Eindrücken der Brücke; Kloj^ , Gießen besiegt den starken Grabowski in 4,22 Mi^ durch blitzschnellen Hüftschwung; Weigand, Hanoli Wen UVUtllVCII ‘'■“•""».■T Ulf ' ÜtorbfeehLlte 't Q ° (Eugen 5d)uhma»d 1 «Qr rourf in 3,50 Min.; Rode, Kassel besiegt Dern, Gie, ßen nach hartem Kampf in 2,10 Min.; Haudcl Kas el besiegt Müller, Gießen in 45 Sek.; Braun' Alsfeld, besiegt Lorenz, Gießen, in 40 Sek.; Radow. Gießen besiegt Stock, Alsfeld in 1,15 Min.; A. Funk Gießen besiegt Rode, Kassel in 2,50 Min. ounfl) Schleuder; Handel, Kassel besiegt Dern, Gießen in 1,30 Min., Dern leistet dem starken Kasseler starken Widerstand; Lecke, Kassel, besiegt Müller, ©iefcen, in 0,25 Min.; Lecke, Kassel besiegt Lorenz, Gießen in 0,55 Min.; Rode, Kassel be iegt Rabow, Gießen in 0,50 Min. Der starke Als elder Braun wurdx nach hartem Kampf knapper Punktsieger über Alois Funk. Lecke besiegt Rode in 55 Set.; Handel besiegt Braun, Alsfeld knapp nach Punkten; ßerfr, besiegt Braun, Alsfeld in 1 Min. durch Hüftschwung Lecke besiegt Handel in 1:10 Min. durch Eindrü-ken her Brücke. 1. Sieger: Lecke, Reichsbahn Kassels 2. Haudel, Reichsbühn .Kassel; 3. Braun, Alsfeld; 4. Rode, Reichsbahn Kassel; 5. Alois Funk, DfA- iWn alle lästig. Haair Leberflecken Pickel, Somme? spross, usw. etnif. u.Gar.kür imsiir Frau V. Guld« seit1935Fr.W.HenW Spreckstund mittwochs, OieH Am Riegelpladm 9-17 Uhr dnrclDI. Seltene Naww Urkunden von M Halligen und vor* QDattcnmceT, die afle -Jlaturh-euro und Vogelltebh-v« mit Begeiferung und schauen wtrctd: Unter Säöeifmnflülffl II.SllsllllllW Mn. iS te: mnhniinn nucö oje^nf^ > p w rad mit GevliÄ itifl träger, gut erbjSm die