Samstag, 22. > Sonntag, 23. März Ml Oie tödliche Prüfung le«, prekäre Lage -erLlSA.-Han-elsmarine imstV Gesandten Allein- Herzliche Trinksprüche >rn ) 1 teil du Gesandten von Ghyczy presse- und Kulturabteilung Reviczkl. 5; tz, hen |J beiu|2 ftönblfl ibe ch'chlt! anta eine t j Histon i berl SJotütk ibunb • lebüljrtrj und Jlsj ren Hz mbere b zubriiP Australien ab reifen, um zu „studieren", wie es eigen tlid) Australien mit biedern „Beitrag" macht, mit dem es in Neuseeland gar nicht klappen will. So bleiben die englischen Märchen — eben Märchen, während Neuseeland auf sich selb st g e ft eilt ist und die Engländer hier um ihre Zukunft bangen. Jleue Sch ffsaräber im Atlantik. München. 21. März. (DRV.) Der ungarische Außenminister von Vardossy traf Freitag vor. mittag zu seinem ersten Besuch nach seiner Amtsübernahme in Deutschland ein. Der Reich-Minister des Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte den Außenminister des verbündeten Ungarn auf dem Münchener Hauptbahnhof. Line Ehrenkompanie erwies die Ehrenbezeigungen, worauf der Reichsaußenminister den ungarischen Gast im Kraftwagen ins holet Regina begleitete. Der ungarische Außenminister legte an der Ewigen Wache einen Kranz nieder, wobei eine Ehrenkompanie der ff- Verfügungstruppe angetreten war. Der ungarische Außenminister stattete dann dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop im Hotel Vier neut ihre Aufmerksamkeit auf dieses japanische Interessengebiet bekundet. Im Zusammenhang mit dieser Mitteilung ist es interessant festzustellen, daß auch im Eisenbergbau, dessen Ertrag aus, schließlich nach Japan geht, starke Einschränkungen vorgenommen werden sollen, gegen die sich aber die philippinischen Wirtschaftskreise entschieden wehren, da sie den Verlust, der durch Ausschaltung japanischer Interessen erfolgen würde, als untragbar für das philippinische Gemeinwohl ansehen. lion Tonnen Schiffsraum im Jahre Herstellen können. Weitere 37 Werften, die bisher untätig waren, bis zum 42. Längengrad Versenkungen vorgenommen. „An dieser Küste" so fuhr er fort „und an den westlichen Zugängen zu unserer Insel wird Jahreszeiten einen Besuch ab. Die beiden Außenminister hatten eine längere herzliche Aussprache über gemeinsam interessierende Fragen. Dann empfing der Führer in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen im Führerbau in München den ungarischen Außenminister. Auch diese Besprechung verlief im Geiste der traditionellen und herzlichen (Si. Jahrgang Nr. 69 idieint täglich, auhex zmntaas und feiertags planen: Die,illustrierte IlllL'beneT^amilienblatteT lUmanmBild DieLcholle ei.anbs zum Mutterlande bestimmen: Die immer i-lbarer werdende wirtschaftliche 21 b - Engigkeit, in die Neuseeland von Japan rät, die riesenhafte Entfernung, die zwischen ifem Dominion und dem Mutterland liegt, und k ießlich die Tatsache, daß der Krieg die Möglich- nen Englands, mehr als man draußen in der »st annimmt, eingeschränkt und vor allem den irkehr in völliger Unordnunggebracht gen ausgenommen. 69 OOO BAT. aus stark gesichertem Geleitzuq versenkt. Berlin, 21. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der afrikanischen Westküste operierende Unterseeboote haben aus einem nach England bestimmten ber Bn b ber Ss .16.1« n bie it s bes 8i innen ii AnM Bon M :ht, foraj ig auf fr n Lack i/ienuck erg (eis mular, ange V i) erst Ml ie fie« , Aus l t fid) oi Erfolg I: e Tlielr , so nu einer k irr M flichluncr enuntert- iinben ij isetzung-' uf Cevi ob unb ’ n wirb r jenben!’ Neuyork, 22. März. (DNB. Funkspruch.) Nach der „New $orf Times" wurden folgende drei britische Frachter auf dem Wege zwischen X“ W e(3«o7, rf ,u9.E BNT.), „City of Bedford" (6402 BRT). Der fin- * herausgeschossen und versenkt. USA-Imperialismus in der Südsee Behinderung japanischer Interessen auf den Philippinen. Freundschaft, die Deutschland und Ungarn verbindet. Rach der Besprechung stellte der ungarische Außenminister dem Führer die Herren seiner Begleitung vor: den Kabinettschef Gesandten von V a r t h e I d y , den Leiter der politischen Ableitung und den Leiter der Annahme von Anzeigen für die MiitagSnummer biS8'/,Udr desBrnnttttagS Angeigen-Preiier Anzeigenteil 7 Nvt. ie mm bei 22 mm rieilenbreite# Wertteil 50 rltvi. ie mm bei 70 mm rieilenbreite Nachläße: Wtederbolung Malstaffel l Absetittiffe Mengenllaffel B Plavvorickrikt (vorherige Vereinbarung) 25 ’o mehr ^llatS-Bezugsvreis: 4 Beilagen NM. 1.95 ine Illustrierte . 1.80 niellgebübr. n -.25 „ib bei 'Jdchterf ehernen n einzelnen Wummern olge höherer Gewalt fvrcdmrtfdiluit 2251 chtänschrrft: „Anzeiger " ß,scherk116»k Tranks. M Deutsch-ungarische Gchicksalögemeinschast Der Besuch des ungarischen Außenministers in München. Neuseeland und der englische Krieg . Von unserem er.-Berichterstatter. können die Erzeugung um 50 v. H. erhöhen. Während des Weltkrieges arbeiteten die amerikanischen Schiffswerften mit größter Lang- f a m f c i t. Ein englisches Dokument, das gleich nach dem Ende des Weltkrieges veröffentlicht wurde, gab folgendes an: „Ein Schiff vom Typ „A" von 8175 Tonnen wurde in 270 Tagen gebaut, ein Schiff vom Typ „B" (8075 Tonnen) in 307 Tagen, ein Schiff des Typs „C" (5050 Tonnen) erforderte 309 Tage, eins vom Typ „D" (2380 Tonnen) wurde in 299 Tagen fertiggestellt. Das amerikanische Material im Jahre 1916 und später wurde von den Engländern als den kbar schlecht befunden." Der „Messaggero" kommt zu der Folgerung, daß unter Berücksichtigung des schlechten Standes der Handelsmarine und der Schwierigkeiten, die durch die Stteiks entstehen, die Hilfe der USA. England nicht vor einem Jahr erreichen wird. Zu Ehren des ungarischen Außenministers gab der Reichsminister des Auswärtigen am Freitagmittag einen Empfang, an dem die Begleitung des ungarischen Außenministers und von deutscher Seite Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht teilnahmen, darunter Reichsstatthalter Ritter von Epp, die Reichsleiter Bouhler, Dr. Dietrick, Bormann, Ministerpräsident Siebert, Gauleiter Adolf Wagner, General von Wachenfeld, ff - Obergruppenführer Freiherr von Eberstein und der deutsche Gesandte in Budapest von Erdmannsdorff. Der Reichsaußenminister richtete an den ungarischen Außenminister herzliche Begrüßungsworte: „Eure Exzellent, so sagte er, als im Jahre 1918 unsere beiden Staaten nach dem — wie der Führer es bezeichnet hat —größten Betrug der Weltgefchichte die Waffen niederlegten, wurde es bald offenbar, daß Deutschland und feine damaligen Verbündeten ein schweres Schicksal auf sich genommen hatten. In dieser Zeit haben Deutschland und Ungarn, so wie es sich für Kampfgenossen des Weltkrieges geziemte, sich die Treue gehalten. 3av in der Erkennt- nis, daß sie in einer Schicksalsgemeinsckast auf Ge- deih unb Verderb verbunden waren, sind sie noch i |en einzuheimsen. Bisher — das heißt bis zum Ausbruch des eng- F7tf>cn Krieges! Freilich gebietet die Wahrheit, zu ^richten, daß die Regierung — eine Ladour-Regi^ rang, die zuerst unter Savage und dann, nach b-ffen Tode, unter Frazer schon seit fahren in ?Neuseeland am Ruder ist —, um den verderblichen ftolgen der Handelspolitik des Mutterlandes zu ent» ben, sich schon 1938/69 zu Maßnahmen gezwungen sch, die m England große Unruhe erregten. Die englische Praxis, politische Handelsverträge mit am b ren Ländern, so den kleineren Ländern in Emopa, tiübamerifa usw. abzuschließen, um sich den Einfluß iir diesen Ländern zu sichern, hat zu einer wachsen- d n. Benachteiligung der Dominien, insbesondere euch Neuseelands, geführt, die mit ihrem ablag oof das Mutterland angewiesen sind. Neuseeland : roteftierte wiederholt — aber vergebens! Und so (Fi-ff es zu zwei drastischen Maßnahmen: 1 es f brte als erstes Dominion — horribile d’ctm — eme Devisenkontrolle und die staatliche .Liußenbandelslenkung ein, und 2. es stellte sich von ■ bs r Butter- und Käseproduktion — i 3«cu1eelanb ist nach Dänemark der zweitgrößte But= i trexporteur der Wett — auf die Schafzucht Ium. Wer vor dem englischen Kriege in einem der n useeländischen Häfen landete, dem wurden sofort Triften und Prospekte in die Hand gedruckt, in b neu überall das Schaf eine sehr große Rolle Hielte. Man sah Schafe und Schafsherden, man las l^tnfiftifen und hörte, daß — ?kipan gern bie neu- i f «ländische Wolle kauft und daß es auch für andere i^ind-sprodukte Interesse zeigt. Das Jit aber ein | ^runft. der in Enalackd Schrecken einflößt. Als in diesen Wochen die von England grichurte j tmrube im Pazittk in aller Munde war, horchte I trian auch in Neuseeland auf. Was war los? Zwar ' i' man in Wellington gut englisch gesinnt aber I ßitgl anb ist wett, sehr weit. Und man gerat nicht Innr immer mehr in wirtschaftliche Abhängigkeit von [Infio, sondern auch in den politischen B a n n- kk-eis von Japan. Zwar hat England sich mr- kpiichtet, die Ausfuhr aufzunehmen, aber der KrfUffsraummangel macht es unmoalick dafz Id's Versprechen gehalten wird; die leicht verderblichen Itiaren lagern in den Häfen und verkommen Von- Ihn verspricht, aber holt die Waren nicht ab. Das ffnnrtschaetliche Feuer brennt einem also auf Den IViägeln. Und wie steht es mit dem marchenha.ten [.Beitrag" zum englischen Kriege? Man bat eine [Leimwehr zum Schutze des Landes ausgestellt [ neuseeländische Soldaten in Malaya gelandet unö Ivnll auch Piloten beisteuern zum „Flieger aus- Iblldungsvlan des Empire". Auch hier hat England llsersprechungen gemacht, sich finanziell zu beteiligen, lener so wie es keine Schiffe bat. fo bat es kein ' k'ttd und die Schwierigkeiten wacklen l^rit in oi^* |f«et Tagen soll eW besondere Kommission nach enger zusammengerückt. Als es bann in wenigen Jahren dem Führer gelang, Deutschland aus seiner Ohnmacht wieder zu einer ber stärksten Mächte ber Welt zu erheben, da war auch der Zeitpunkt gekommen,unseren Völkern wieder den Lebensraum zu sichern, der ihnen naturgemäß zukam. In diesen Jahren hat die ungarische Nation unter Führung Seiner Durchlaucht des Herrn Reichsverwesers von h o r t h y sich immer enger mit der Achse verbunden, unb aus ber Schicksalsgemeinschaft des Leidens erwuchs die Schicksalsgemeinschaft ber Tat. So war Ungarn ber e r fte Staat, ber sich nach Abschluß des Dreimächtepaktes ben "Ber- bünbeten Großmächten Deutschland Italien unb Japan anschloß. Daß es im Laufe dieser Ereignisse gelang, schweres territoriales Unrecht, das Ungarn im Vertrag von Trianon angetan wurde, wieder gutzumachen, war uns eine besondere Genugtuung. Ihr Amtsvorgänger, Graf C s a k y , dessen frühzeitiger Tod uns alle vor kurzem in aufrichtige Trauer versetzte, mit dem ich persönlich auf das engste zusammenarbeitete, war es, der mit sicherem Instinkt und klarem Blick die europäische Entwick- lung voraussah unb für Ungarn hieraus die Konsequenz zog. nische Frachter „Wirta" (4028 BRT.) ist mit Zucker- labungen an der Küste Islands gescheitert. Aus oao Vicente auf den Kap Vertuschen Inseln wird gemeldet, daß das holländische Tankschiff „Tapa- noeli" (7034 BRT.) im Atlantik torpediert wurde. Ein Teil der Besatzung ist auf der Insel Boavista eingetroffen. Ein portugiesischer Küstendampfer hat bie Suche nach weiteren Schiffbrüchi- japanischen Ansiedlern Plantagen im Gesamtumfang von mehr als 600 000 Hektar streitig machen. Naturgemäß hat diese Mitteilung größte Erregung in japanischen Kreisen hervorgerufen, es ist anzunehmen, daß auch die japanische Regierung sich mit diesen Fragen beschäftigen wird. Sie hat erst vor wenigen Monaten durch die Entsendung des später zum Botschafter in Washington ernannten Admirals Nomura nach Davao er- Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) serlan j I Tokio, im März 1941. paratur zu nehmen. Diese Aufgabe wird durch die Notwendigkeit erschwert, sich vor allen Dingen der Kriegsmarine zu widmen. Zur Bewältigung dieses Programms stehen den USA. einmal 83 Schiffs- werftenzur Verfügung, die zusammen eine Mil- 8uh Büro! Mi lorry Hl Der erste Rausch ber Begeisterung, in den sich das offizielle England nach Annahme des England- Hilfe-Gesetzes im Kongreß der USA. versetzt hatte, ist verflogen. Er war ja ohnehin nicht aus ganz aufrichtig überzeugten Herzen gekommen. Denn die plutokratischen Kriegsmacher in London wissen ;enau, daß sie nicht warten können. „General Zeit' )at selbst in ihren Träumen längst aufgehört, lhr bester Verbündeter zu sein. Sie haben aus der Annahme des Englandhilfe-Gesetzes propagandistisches Kapital geschlagen, um bei ihrem Volk der quälenden Angst vor dem Kommenden mit einer neuen Welle rosenroter Illusionen entgegenzutreten. Aber Herr Churchill kann sich nicht wie Roosevelt mit einem befriedigten Lächeln über seine rhetorischen Leistungen zu heiteren Urlaubswochen auf eine Kreuzfahrt in die stillen Gewässer der Karibischen See zurückziehen. Solche Gewässer gibt es dank ber deutschen U-Boote und Fernbomber in weite- ft em Umkreis der belagerten Insel schon lange nicht mehr. Dazu mahnen die von Tag zu Tag sich steigernden Angriffe der deutschen Luftwaffe auf die wichtigsten Häfen und friegsinbuftriellen Produktionsstätten Englands den britischen Premier, daß der Frühling nun tatsächlich unmittelbar vor der Tür steht unb es sich nun zeigen muß, ob wenigstens der General Winter als Englands Verbündeter das gehalten hat, was man sich von ihm versprochen hatte. Churchill selbst scheint davon nicht allzufest überzeugt zu sein. Aus einem Frühstück zu Ehren des soeben in London eingetroffenen neuernannten Botschafters ber Vereinigten Staaten Winant hat Churchill eine Rede gehalten, aus der hervorging, daß man auch in England keine Hoffnung mehr hat, diesen Krieg allein zu gewinnen. Aus den Illusionen der nebelhaft fernen Englandhilfe führte Churchill feine Landsleute und den amerikanischen Gast mit harten Worten in den grauen Alltag zurück. Die Sorge, wie dem immer mehr sich zuspitzenden Mangel an Schiffsraum abzuhelfen sei, um die Versorgung Englands mit Kriegsmaterial und Lebensmitteln sicherzustellen, gleichzeitig aber auch den Nachschub für die englischen Truppen in Nord- und Ostafrika aufrecht zuerhalten, brennt Churchill auf den Nägeln. Ihm ist längst nicht mehr gedient mit einem halben hundert veraltete Zerstörer, deren Instandsetzung auf englischen Wersten so lange Zeit in Anspruch ge- > nommen hat, daß erst jetzt nach sieben Monaten die ersten dieser alten Kähne aus dem Weltkrieg in Dienst gestellt werden konnten. Er kann auch nicht roarteik bis man fin in Washington darüber klar geworden ist, was Rüstungsindustrie und Schiffsbau ber Vereinigten Staaten über den eigenen immer gewaltiger anfchwellenden Bedarf hinaus herzustellen vermögen, damit das Englandhilfe- Gesetz aus einer schönen Geste greifbare Wirklichkeit wird. Die Zeit für optimistische Spiegel- fechtereien unb des Operierens mit falschen Verlust- zifsern ist vorbei. So sprach Churchill bekümmert von der „Schlacht im Atlantik", die sich jetzt in ihrer ganzen Ausdehnung und Heftigkeit entwickele. Nicht nur deutsche U-Boote, sondern auch schon deutsche Schlachtkreuzer seien über, den Atlantik bis an die amerikanische Küste gegangen und hätten altsM; em! PI ,p * >05 fi* ! * Uten! i, h'5 6t M ,u < :t, h«i S I -- h- i« >h» w*\ t IW" bßrffflK ,e IW* r S-l --Ä (fte W : ie Äftj heute stehen die verbündeten Großmächte mtt ben ihnen angeschlossenen Freundesstaaten in dem Endkampf zur Niederringusig ihres letzten Gegners: England. Daß die Ereignisse des Jahres 1940 diesen uns von England aufgezwungenen Krieg bereits zu Gunsten Deutschlands und feiner Verbündeten ent- chieden haben, hiervor sind wir überzeugt. Das Jahr 1941 wird den endgültigen Beweis hierfür erbringen, und die Ereignisse dieses Jahres werden unsere Gegner zwingen, chre Niederlage einzugestehen. Daß Ungarn, unser alter Kampfgenossen aus )em Weltkrieg, heute bei uns steht und wiederum das Seine zu diesem Kampf beiträgt, ist uns eine besondere Freude und Genugtuung." Der ungarische Außenminister antwortete u. a.: Als ehemaliger Student der Berliner Universität und als Ungar empfinde ich rmmer eine aufrichtige Freude, wenn ich den gastfreundlichen Boden des Deutschen Reiches betrete, mit dem sich Ungarn durch unzählige gefühlsmäßige, geistige, volitischo unb wirtschaftliche Bande verbunden fühlt. Ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten, baß bie ungarische Politik von dem Moment an, wo wir Hand in Hand miteinander gegen das Unrecht und gegen die Vergewaltigung von Versailles und Trianon an- kämpften, stets dieselbe geblieben ist. Die ungarischen Regierungen waren sich des Umstandes immer bewußt, daß nur eine weitgehende und innige Zusammenarbeit mit dem Reiche dem ungarischen Volke die Wiedergutmachung der erlittenen nationalen Katastrophe bringen und ihm zur Erreichung seiner gerechten Ziele oerhetten kann. Ich kann Eurer Exzellenz versichern, daß das ungarische volE jedesmal von derselben lebhaften Freude erfüllt war, als ber große Führer des deutschen Volkes, unseres alten Kampfgenossen und Verbündeten, mit seiner genialen Staatsführung immer wieder einen der Grundpfeiler des Versailler Friedensdiktates beseitigt hatte. Das politische Gefühl des ungarischen Volkes hat darin — die Schicksalsverbundenhett unserer Völker richtig auslegenb — auch für sich schicksalswendende Ereignisse und Taten gesehen. Ick) betrachte es als meine vornehmste Pflicht, bas Werk des Grafen Csaky fortzusetzen und die bewährte Außenpolittk meines Landes im Geiste des Dreimächtepaktes — mit Deutschland, Italien und 3a* pan — wetterzugeftatten. Neuseeland ist das kleinste der britischen Do- nnicn, — freilich muß man dabei die Größenver- |:.tni(fe des Weltreiches zugrunde legen: Es ist umlich noch immer jo groß wie die Hälfte des Zoßdeutschen Reiches, besitzt aber nur — sage und lireibe — 1,5 Millionen Einwohner. Wer je in Hlanb ober Wellington auf ber Nordinsel gelan- t ist, non hier aus die anderen größeren haten- tidte besucht hat, wo sich bie weiße, soll heißen fische Bevölkerung, konzentriert, unb dann auch Iein wenig ins Innere des Landes vorgedrungen wirb über den Reichtum dieses Landes und seine urschönheiten begeistert sein. O ja, es trifft schon daß sich die Engländer in allen Ländern ber It umgesehen haben und, als ihre Eroberung mit bekannten Methoden noch nicht schwer war, die fettesten, schönsten und reichsten Brocken ein- leibt haben! Im übervölkerten und um seine stenz kämpfenden Europa müssen die Zustände Neuseeland, das gut den Bevölkerungsüberschuß er europäischen Großmacht auf nehmen könnte, ideal angesehen werden: Gemäßigtes bis sub- msches Klima, ungeheuer fruchtbarer und ertrag- eher Boden, weite unerschlossene Räume, ein lv- und Tierreichtum, der es jedem ermöglicht, man fern Jagdrecht und keine Schonzeit kennt, es zu schießen, was vor die Büchse kommt, hoher L bensstandard der Bevölkerung. Arbeitsbedinmm- ßm, von denen alle Sozialdemokraten der Wett radit zu träumen wagen, ein allgemeiner Wohl- IM, wie man ihn sonst selten in der Wett findet, tib natürlich ein Herrenleben ber Engländer, der leherrscher dieses Landes, bas ihnen bisher ermog- llhte, die Produkte des Landes: Butter, Käse, Heisch, Wolle, Felle und häute — im Mutter- bnb und neuerdings in Japan abzusetzen und De- SGtnstGg, zz. Gieheim Anzeiger mJzss», General-Anzeiger für Oberheffen Der Beitrag Neuseelands wie der anderen Do- flfiien zum englischen Kriege ilt seit 18 Monaten Munde der amtlichen Londoner Sttmmungs- Mcker ein Thema, das immer hervorgeholt wird, jy in die müde gewordenen Kriegsgeister in Eng- j lab selbst einer Aufpulverung bedürfen. Was wer- Rom, 21. März. (Europapreß.) Die Leistungsfähigkeit der U8A.-Handelsmarine wird vom „Mes- jaggero" in einem interessanten Artikel geprüft. 84 v. h. der Handelsmarine ber 93ereirrtgten Staaten, so schreibt bas Blatt, „haben das beachtliche Atter von zwanzig Jahren überschritten, und der Rest wird dieses Atter in wenigen Monaten erreichen. Die USA.-Marine hat somit die äußer st e Grenze der technischen Widerstands- ähigkeit erreicht. Die Folge ist, daß sich die USA. vor die Ausgabe gestellt sehen: 1. wenigstens einen Teil der eigenen Handelsmarine durch neue Schiffe zu ersetzen; 2. einen anderen Teil ihrer Handelsmarine i n R e - mael in K; heule,, 'allen. der staunenden Welt nicht für Märchen ver- Ubet 'über »bie Hilfe, über die Lieferungen an S nscken- und Kriegsmaterial und bie angeblich rCi|terte Freude, mit ber sich bie Dominien für „Trelawny" (4689 BRT.). ii Wohlfahrt „Old Englands" aufzuopfern bereit x fru** ji-n! Nun, von Tokio aus lassen sich die Dinge, Unfalls was Neuseeland und auch Australien an- c-gt, objektiver übersehen — unb so läßt sich nur e stellen, baß drei Faktoren das Verhältnis Neu- Manila, 22. März. (Europapreß.) In den letzten Monaten mehren sich die Anzeichen dafür, daß die Vereinigten Staaten auch auf ben Philippinen versuchen, bie japanischen Interessen z u behindern, ja vielleicht sogar ganz auszuschalten. So wird bekannt, baß die philippinische Staatsanwaltschaft angewiesen ist, die Besitztitel von Japanern im Gebiet ber Stadt Davao auf ber Philippinen-Insel Mindanao anzufech- ten.-Davao ist eine Stadt im Süden ber philippinischen Inselwelt, die erst durch die japanische Einwanderung bie Blüte erreichte, in der sie jetzt steht, hier wohnen 3 0 0 0 0 Japaner, die in jahrelangem Fleiß den Hanfbau der Gegend gefördert haben. Es war ihnen als Fremden aber meist nicht möglich, unter ben gegebenen Gesetzen Land zu erwerben, und so taten sie sich mit Philipp in os zusammen, die froh waren, daß ihnen die fleißigen Japaner die Arbeit abnahmen. Die norbameritani- scheu Behörden sehen diesen Landerwerb jetzt als eine Umgehu-niz ber Vorschriften an und wollen ben \ jetzt ein heftiger und unbarmherziger Kampf geführt, damit uns der Strom der Munitions» und Lebensmittellieferungen erreichen kann, ohne den unsere Kriegsanstrengungen hier sowohl wie im mittleren Orient nicht aufrecht erhalten werden können. Unsere Verluste sind in diesem Augenblick an» ?gestiegen und wir wenden unsere ganze Macht, un» ere sämtlichen Hilfsquellen und unser ganzes Talent an, um in dieser tödlichen Prüfung bestehen zu können." Eine tödliche Prüfung nennt Churchill die Schlacht im Atlantik. Und er hat recht, denn durch den Atlantik führen Englands Lebenslüsten, und sie zu durch- schneiden ist das Hauptziel der deutschen Seekriegfüh- rung. Sie hat sich für ihre Operationen auf diesem Kriegsschauplatz im vergangenen Jahr die denkbar beste Ausgangsstellung geschaffen. Die Norwegenaktion und die Besetzung der französischen Atlantik- tüste führten die deutsche Kriegsmarine aus dem berüchtigten na fiten Dreieck der Deutschen Bucht hinaus an das freie Meer. Die britische Blockadelinie, die im Weltkrieg noch die Nordsee zwischen Norwegen und den britischen Inseln und im Süden den Kanal so fest abgeschlossen hielt, daß es nur einzelnen Hilfskreuzern und U-Booten gelang, sie zu durchbrechen, diese Blockade ist heute gesprengt, und Deutschland nimmt nun seinerseits mit Luftwaffe und Kriegsmarine im Entscheidungskampf gegen die britische Insel alle Vorteile der im Besitz der deutschen Wehrmacht befindlichen Gegenküste wahr. Der Kanal, Englands wichtigster Zm'ahrts- weg, liegt unter dem Feuer deutscher Fernkampfgeschütze. Schnellboote, Zerstörer und Luftftreit- kräfte sorgen dafür, daß nach einem Wort des britischen Großadmirals Lord Chatfield jedes Hindurchlavieren eines britischen Geleitzuges durch den Kanal zu einer „richtigen Flottenoperation" wird. Aber darüber hinaus hat der Besitz der französischen Flottenstützpunkte an der AtlantikkMe vom Kanal bis zur Biskaya unseren U-Booten, lieber- wasserstreitkräften und Fernbombern erlaubt, weit in den Atlantik hinein vor^uitoßen und die von uns erklärte Blockade der bniischen Inseln zu einer effektiven zu mach'.n. Aber nicht nur dieser innere Ring um England beainnt sich zu schließen, sondern dank dem Angriffsgeist der deutschen See- und Luft- streitkräfte bildet sich bereits ein zweiter Ring, weit «im westlichen Atlantik. So wurden bereits im November 1000 Seemeilen östlich von Neufundland britische Geleitzüge vernichtet und dabei 86 000 BRT. feindlichen Schiffsraums versenkt. Im Fe- bruar vernichteten deutsche Seestreitkräfte westlich von Portugal einen Geleitzug von 14 bewaffneten Dampfern und zerstörten dabei 82 000 BRT. Wenig später versenkten deutsche Fernkampfflugzeuge 500 Kilometer westlich von Irland neun Dampfer mit 58 000 BRT., und gestern erst konnten . deutsche U-Doote einen großen Erfolg von einem Angriff auf einen stark gesicherten britischen Geleitzug an der Westküste von Afrika melden. Der deutsche Aktionsradius auf dem atlantischen Kriegsschauplatz ist also weit gespannt und schiebt sich immer weiter nach Westen vor. Wenn also Churchill selbst mit höchst bekümmerter Miene zugeben muß, daß die britische Flotte nicht verhindern konnte, daß die erfolgreichen Operationen deutscher U-Boote und Ueberwafferstreitiraste sich bis zum 42. Längengrad erstrecken, also etwa 700 Kilometer östlich von St. Johns auf Neufundland, dem Ausgangspunkt der wichtigsten Schiffahrtsrouten des Empire über den Nordatlantik von Kanada her, so stellt dies Eingeständnis die so sehnlich erwarteten Materialtransoorte der USA. unter ein wenig günstiges Vorzeichen. Hieraus erklärt sich auch Eng- lands außerordentlicher und besonders dringlicher Bedarf an Zerstörern, die für den Schutz von Ge- teitzüaen bevorzugte Schiffsart. Wenn bisher diese Zerstörer die über den Atlantik auf England zu fahrenden Geleitzüge erst in den Gewässern westlich von Irland in Empfang )u nehmen brauchten, um sie in der unmittelbar gefährdeten Zone gegen Angriff« deutscher See- und Luftstreitkräfte $u decken, reicht dieser Schutz heute bei weitem nicht mehr aus, nachdem auch der westliche Atlantik Operationsgebiet geworden ist und es sich erwiesen hat, daß tränsporte für England nirgends mehr sicher sind. Ratschläge, wie dein abzuhelfen sei, sind in USA. billig wie Brombeeren. So müssen sich die Engländer heute von ihren amerikanischen Freunden sagen lassen, daß ihr so mühsam ausgetifteltes Ge- leitzugsyftem gerade die Schuld an allem Uebel trage. Man empfiehlt chnen stattdessen eine ununterbrochene Kette von Zerstörern über den Atlantik zu bilden, an der sich dann die Transporte einzeln aleichsam entlangtasten könnten. Ob dies nun das Universalheilmittel gegen die Gefahr deutscher U-Boote und Fernbomber rft, können die Engländer schwerlich erproben, denn auch dazu fehlen chnen di« Das ist immer wieder der springende Punkt, mag man die Sache drehen und wenden wie man will. Deshalb auch Churchills herzerweichende Beschwörung, daß die Schlacht im Atlantik gewonnen werden muß, „um keinen Zweifel mehr darüber zu lassen, daß die erklärte Politik der Vereinigten Staaten durch Gewalt nicht mehr lahmgelegt werden kann". Di« USA. sollen also Englcnrds Krieg ohne weitere Einschränkung zu dem ihren machen, weil England allein nicht mehr weiter weiß. Deshalb drängt die britische Propaganda in den Bereinigten Staaten auf den Einsatz von USA.» Kriegsschiffen als Geleitschutz für Transporter nach England. Aber dagegen macht sich vorerst noch erheblicher Widerstand in den Kreisen Amerikas geltend, die wissen, daß eine solche Maßnahme di« Vereinigten Staaten unfehlbar in den Krieg hineinziehen müsse. Da es England aber nicht nur an «chrffen mangelt, sondern auch ebensosehr an ausgebildetem Personal, sie zu bemannen, wird drüben auch eifrig die Trommel gerührt, um das Verbot des Eintritts von amerikanischen Kriegsfreiwilligen in britische Dienste aufzuheben. Dagegen wendet sich die maßgebende Organisation der Antiinteroen" tioniften, das „American First Committee“, mit der Veröffentlichung eines Briefes, den Churchill im Jahre 1914 an den damaligen britischen Staats-» fefietär Sir Edward Grey richtete und in dem er empfahl, dafür zu sorgen, daß möglichst viele US A.-Freiwillige der britischen Armee beitreten, da „nichts Amerika schneller auf unsere Seite in den Krieg bringen wird, als wenn einiges USA» Blut auf den Schlachtfeldern Europas vergossen wird". Man sieht, Churchill rft der edle Menschenfreund geblieben, der er schon vor einem Vierteljahrhundert war. Er kramt das alte Rezept wieder hervor, das sich damals so glänzend bewährt hat, rechnet aber zu Unrecht mit Der Vergeßlichkeit der Menschen. Mag die von Roosevelt und seiner Clique genährte Haßpsychose in den Vereinigten Staaten auch noch so hohe Wetten schlagen, so gibt es dort immer noch Leute, die nüchtern genug denken, um davor zurückzuschrecken, sich England mit Haut und Haar zu verschreiben. Und selbst in Regierungstreifen ist man den neuen englischen Wünschen gegenüber recht hartleibig. Marineminister Knor hat den Engländern U-Bootsjäger und Schnellboote Schwere Brände im Kriegshafen Plymouth erzwingen, wurde aber zurückgewlefea. lup-Inftitut in nicht mehr gewinnen. ton abgefchoffen. Die Befahrmg wurde gefangengenommen. Einer unserer Luflverbände hat den Flottenstützpunkt Suda (flrefa) bombardiert, wobei die im Hafen liegenden Schiffe Volltreffer erhielten. Unsere 3äger haben ein Flugzeug vom Muster Hurrlcane abgeschossen. 3n Ostafrlta sind die fortgesetzten englischen Versuche, unsere Positionen von Keren zu durchbrechen, sämtlich vereitelt worden. Unsere Luftwaffe Rom, 2L März. (DNS.) Der italienische Vehr- machtberlcht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front normale Ar- tillerietätigkeit. Unsere Flugzeuge haben feindliche Truppen und Verteidigungsanlagen im Tiefflug bombardiert und mit TNafchinengewehrfeuer bestrichen. In Nordafrika hat der Feind, von Artillerie unterstützt, den Angriff auf Giarabub hartnäckig erneuert, wurde aber allenthalben zurückgewiesen. In der Eyrenalka haben unsere Flugzeuge den Flottenstühpuntt V e n g h a s i bombardiert. 3m Luftraum der Syrte hat die deutsche Luftabwehr am 19. März ein Flugzeug vom Muster welling- welche „tödliche Pru- Die Schlacht um Eng- Atlantik kann Churchill . Dr. Fr. W. Lange, Die Kriegshetze in LlGA Kampf gegen eine unbeschränkte Englandhilfe. nicht in der Phase, in der man das Feuer eröffnet, weil das politisch unklug wäre". Wie weit die Beunruhigung des nordamerikanischen Volkes durch die gwissenlose Hetze des englandhörigen Klüngels geht, ersieht man aus einer Meldung des Florentiner Blattes „La Nazione". „Kein Schutzmittel", so schreibt die Zeitung, „scheint Cetebes neue Nahrung geben hat. Berichte aus Batavia lassen erkennen, daß man sowohl den regierenden Sullan-en der Dorstenlanden mehr Rech» einräumen will, wie auch bereit zu sein scheint. Der- schiedene, seit langem ab-ge fetzte Sultane in Sumatra und Celebes wieder in ihre früheren Rechts einzufetzen, um durch diese Konzessionen der immer wachsenden Ein-geborenen-Bewegung das Wasser ab- zugraben. Zu dem Angriff auf Plymouth wird ergänzend noch folgendes mitgeteilt: Der Angriff wurde bei ausgezeichneter Erdsicht durchgeführt. Die Explosionen der deutschen Bomben lösten zahlreiche Brände aus, von denen sich ein zu- sammenhängendes Flammenmeer auf einer Riesenfläche deutlich abzeichnete. Im Kriegs- Hafen brannte ein großes Derpflegungs- erfolgreich an. Besonders gute Sichlverhättnisie er- leichterten den gezielten Bombenwurf und führen zu einer vorzüglichen Trefferlage. 3n den Hafen- und Dockanlagen entstanden Grohfeuer. Mehrere Schiffe gerieten in Brand. Das rNarlneverpfte- gungsamt wurde schwer beschädigt. Andere Kampfflugzeuge belegten abermals London mit Bomben. 3m Laufe des 20. Marz erzielten Aufklärungsflugzeuge auf Flugplätzen in Südengland Bombenoolltreffer in hallen und Zlnterfünften. Bei Abwürfen aus nur 100 m höhe wurden Bombeneinschläge in unmittelbarer Kähe einer größeren Zahl abgestellter Jagdflugzeuge beobachtet. Lin weiterer Angriff mit guter Wirkung richtete sich gegen den Hafen Llacton on Sea. Vor der britischen Südostküste versank ein Frachtdampfer von 8000 BRT. nach drei Bombeneinschlägen ans Heck und Vorschiff. Bei dem im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten Angriff auf einen Gelettzug wurde noch ein viertes Handelsschiff von 6000 BRT. in Brand geworfen. Lin Minenräumboot schoß in der Nordsee ein britisches Flugzeug ab. Der Feind flog in der vergangenen Rocht In das Reichsgebiet nicht ein. den beiden Sultanen von Djokja und Solo hatte man das Recht gelassen, als unbeschränkte Herrscher über Leben und Tod ihrer Untertanen zu beftimmerc. Nach außen hin ist ihnen natürlich jede Macht genommen, und der holländische Resident lenkt un Hintergrund die Hand der Herrscher. Die Eingeborenen Niederländisch-Indiens sind aber nichts mehr so lenkbar, wie sie es noch vor . Mit der berühmten Die Flottenstützpunkte Suda und Benghasi bombardiert Ltnbekannie Kriegsgegner. Javanische Gchattenfürsten im Schlepptau Wilhelminas. Tokio, 21. März. (Europapreß.) Es wird kaum in Deutschland bekannt fein, daß die Königreiche von Djokjakarta und Solo, die javanischen „Dorstenlanden", die Fürstenländer, sich m i t Deutschland im Kriege befinden. Sultan Hamenkoe Boewono IX. von Gjokjakarta hat ganz offiziell sein Volk, sein Land und dessen Wirtschaft der „Großen Großmutter" Wilhelmina zur Verfügung gestellt, um es im Kampf gegen Deutschland zu benutzen. So hat es jedenfalls sein „Weiser großer Bruder" Ionkher van Starkenborgh-Stachou» wer, der Generalgouverneur von Niederländisch-Indien, dem Volksraad in Batavia, dem niederländisch-indischen Scheinparlament, mitgeteilt. Die Vorstenlanden sind die letzten Uederreste der einstmals mächtigen javanischen Fürstentümer, die sich dem holländischen Eroberer ergeben mußten. Nur vor zehn Jahren setzte die holländische Kolonial» bärnmerung ein, die auch den Ansprüchen der alten; eingeborenen Sultane von Java, Sumatra unö Neuyork, 21. Marz. (DNB.) Eine vom Gal-s Fe u erwehr batai Hone bilden lassen, die hn Umlauf gesetzte Rundfrage über die „Notfall Kriegsverwendung finden" sollen. ! der USA. hat ergeben, daß nur Auch die von „New Dort Times" vorgeschlagene offeriert, aber gleich hinzugesetzt, daß diese kleinen leichten Fahrzeuge am besten in der Nähe der Küste zu verwenden seien. Das ist eine reichlich magere Hilfe für Churchill. Aber er braucht ja nicht nur Kriegsschiffe, um sein Geleitzugsystem aufrechtzuerhalten, er brauch! auch mindestens ebenso dringend H a n d els- schiffsraum. England ist mit etwa 18 Millionen BRT. an Handelsschiffsraum in den Krieg eingetreten, davon entfielen etwa 3 Millionen auf die Küstenfahrt, ebensoviel mögen von der Kriegsmarine für ihre Zwecke (Hilfskreuzer und ähnliches) beschlagnahmt worden sein, etwa 6 Millionen BRT. hat sich England durch den Raub norwegischer, dänischer, holländischer, belgischer und französischer Schiffe angeeignet und etwa eineinhalb Millionen hat es in den Vereinigten Staa- tne gekauft und neu gebaut. Von diesen 19^ Millionen BRT. sind nun nach den deutschen Wehrmachtsberichten bis zum Februar mehr als neun Millionen versenkt worden, wozu noch etwa ein 2 Millionen BRT. großer Verlust durch Minen kommen mag, so daß also England mit der Hälfte feines normalen Schiffsbestandes auskommen mutz bei erheblich verlängerten Schiffahrtsrouten und starken Verzögerungen durch das Geleitzugsystem und die schweren Beschädigungen, der Löscheinrichtungen in den meisten englischen Häsen, ohne daß England die Möglichkeit sieht, die durch täglich neue Versenkungen eintretenden Verluste auszugleichen, denn die Leistungsfähigkeit der britischen Werften, die vor dem Kriege höchstens 3 Millionen BRT. jährlich betrug, ist durch das Vemichtunaswerk der deutschen Bombengeschwader so erheblich herabgedrückt worden, daß neben der Deckung des Bedarfs der Kriegsmarine dte Werften wahrscheinlich Oie Eingliederung der Tangerzone. Der Kalif von Spanisch.Maroklo in Tanner eingezogen. Tanger, 21. März. (Europapreß.) Der Kolli von Svanisch-Marotto, M u l e y Hassan, h«i seinen feierlichen Einzug in Tanger gehalten un3> damit auch nach außen hin die Eingliederung ter ehemals internationalen Zone in fein Reich vollzogen. Er wurde an der Stadtgrenze von den Spitzen der muselmanischen und spanischen B-' Hörden empfangen, ferner der vor wenigen TaueA j ernannte Pascha von Tanger, der Oberkommislar von Spanisch-Marokko, der Gouverneur von Ton« ger und der spanische Gesandte. Nach einer Parodr von Abordnungen aller Kabylen der Tangerzon.! begab sich der Kalif in die große Moschee. Die Stadt zeigt ein malerisches Bild. Von allci Häusern weht die rote marokkanische Fahne. Dir Häuser der spanischen Behörden haben die spani' sche Flagge gehißt, aufdemHausedesdeut' schen Konsulats weht nach der Rückkehr det deutschen Reichsvertreter zum ersten Mal die Haken« kreuzflagge. Aus allen Teilen der Tangerzone sin3 die Marokkaner zum Fest herbeigeeilt. Auch api dem spanischen Marokko sind Abordnungen der Ein« geborenen tn Tanger eingetroffen. An dem 2Iup marsch zu Ehren des KM?» siAhMy üfrer dreißig' tausend Araber teil« Lustfchutzvorbereiiungen in Tokio. Tokio, 21. März. (Europapreß.) Die Stadtbov» Verwaltung von Tokio hat eine Luftschutzberatungs, stelle eingerichtet. Die japanischen Städte, insbefo» oere die Hauptstadt Tokio, find von der Lust aus verwundbar, da die Häuser der Japaner infolge der ständigen Erdbebengefahr sehr leicht gebaut sind. Als Material ist meist Holz verwendet worden. Die Häuser stehen außerdem so dicht, daß Feuersbrünste sich schnell ausbreiten können. Unterkellerung der Hauser ist unbekannt. Tokio ist also vor ganz andere Probleme gestellt, als sie in den Städten Europas aufgetaucht sind. Träger der Luftschutzbewegung find die „T o n a r i • g u m i", die Nachbarschaftsvereinigungen, die kleinste Zelle des nationalen Dolksaufbaues in Japan. Die Stadtverwaltung von Tokio ist den Nachbarschaftsvereinigungen beim Dau von Luftschutzräumen und Gräben behilftich. Die Vereinigungen werden dazu anyechalten, Le« bensmittelvorräte anzulegen, damit im Falle einer Feuersbrunst, die bei einem Bombenangriff aus Tokio denkbar wäre, keine Lebensmittel knappheit entsteht. Apßerdem werden Hebungen in der Aufstellung von Notwohnungen ab gehalten. Straßenräumungstrupps werden ausgebildet, und in besonders dicht besiedelten Bezirken wird eine Entrümpelung durchgeführt. Japan liegt zwar kaum im Angrifssrcvdius von feindlich:n Flugzeugen. Man will aber für alle Fälle gerüstet fein. nur noch für die lausenden Instandsetzungen aus- reichen. Das ist auch der Grund, weshalb Churchill nach Annahme des Englandhilfe-Gesetzes umgehend ersucht hat, von den Marlnewerften der USA. für die Reparatur britischer Kriegsschiffe Gebrauch machen zu dürfen, um die Helmischen Werften zu entlasten. Denn er sieht sich ganz au) sich angewiesen, da das von Roosevelt versprochene Nuebauprogramm von etwa 2 Millionen BRT. eben nur erst ein Versprechen ist, das sich bestenfalls im nächsten Jahre realisieren wird. Von ihren eigenen Schiffen abgeben mögen die Amerikaner nicht, sie raten vielmehr ihren guten Freunden, ihre Schiffe aus der Südamerika-Route und aus dem Pazifik herauszunehmen, um sie im Atlantik einzufetzen. Die USA.-Reeder wollen gern die Linien übernehmen, die England mit seinen Schiffen nicht mehr versehen kann. Auch das gehört zu dem stillen, aber hartnäckigen und zielstrebigen Kampf, den die USA. hinter dem liebevoll ausge- „Mit großer Präzision bombardiert." Die Treffsicherheit der deutschen Flieger. Stockholm, 22. März. (DNB. Funkspruch.) Wie wenig die englischen Behauptungen, der deutschen Luftwaffe sei es noch nicht gelungen, wirklich lebenswichtige Ziele in England zu treffen, den Tatsachen entsprechen, geht aus einer Rede des Labvur-Abgeordneten Pall im Unterhaus hervor. Pall erklärte, die deutsche Luftwaffe habe in letzter Zeit eine große Menge wichtigen Kriegsmaterials, das gerade in Eisenbahnzüge verladen werden follte, mit großer Präzision bombardiert. In einem Hafen seien Schiffe, die eben erst vollbeladen eingeiausen waren, mit Bomben belegt worden. Auch die Eisenbahnwagen, die das Material aufnehmen sollten, ftfen getroffen worden. Die in der Nacht zum Donnerstag von der deut- schen Luftwaffe bombardierten kriegswichtigen Ziele in London bieten nach den Berichten der schwedischen Blätter einen furchtbaren Anblick. Die Zerstörungen in nieten Straßenzügen seien ebenso schlimm, rote die schlimmsten in Coventry. An vielen Stellen seien die Rettungsmann- i schäften immer noch an der Arbeit. Der deuffche > Angriff habe ein solches Ausmaß angenommen, ' daß trotz aller Erfahrungen des vergangenen Sep- : tember oie in London neu vorgesehenen Hilfsmaßnahmen „und vieles andere" sich als völlig un* 'zureichend erwiesen hätten. Berlin, 21. Marz. (DRV.) Das Oberkommando, d e p o t der englffchen Kriegsmarine völlig nieder, der Wehrmacht albt bekannt: Mehrere im Hafen liegende Schiffe brannten aus. feren kampffliegerkraften den Hafen P l y m o u „ oerrtxruriacn Krieashafen von Plymout Zerstörungen im Kriegshafen von Plymouth und an den kriegswichtigen Anlagen im übrigen Stadtgebiet äußerst schwerer Natur sind. hat feindliche Batterien mit Bomben und Bord- UVTl mu;i ueei;t |ö waffen angegriffen, wodurch heftige Explosionen wemgen Jahrzehnten waren. verursacht wurden. 3m (BaUa-Sibamo-CSebict ver- Meuterei auf dem Kriegsschiff „Zeven Prooincen' suchte der Feind den Uebergang über den Dabus zu breiteten Mantel der Englandhilfe bereits um Die Erbschaft des Empire fuhrt. Und England muß dem allen mit gebundenen' Händen Zusehen, weil in Churchills leichtfertig begonnenem Spiel um die Existenz des britischen Empire Amerika die letzte Karte ist. Daß sie nicht zum Stich kommen wird, dafür freilich wird die deutsche Wehrmacht Sorge tragen. Die ersten Frühlingstage mit ihren vernichtenden Luftangriffen auf die Zentren der brt- tischen Dersorgungsroirtschaft, des Schiffsbaus und der Rüstungsindustrie haben ja bereits einen Vorgeschmack dessen gegeben, rung" England bevorsteht, land und die Schlacht im England, Griechenland und China werde den Kriegseintritt der USA. im Gefolge haben. In der Wahlkampagne 1940 habe Roosevelt die Englandhilfe bis zur Grenze des Kxiegseintritts propagiert Heute fei es bie unbeschränkte USA.-f)ilfe. . . „ ...... 1 „Was meint Roosevelt", so fragt Wheeler, „mit der der durch die Rooseveltsche Agitation aufgeregten jBrücke von Schiffen über den Atlan - Bevölkerung mehr zu genügen. Die Nervosität hat 11 i f? Meint er damit, daß die Vereinigten Staaten Kreise und Gegenden ergriffen, die mit dem Krieg Konvoi-Schiffe stellen sollen?" Wheeler in keinerlei Beziehungen stehen. So hat der Bur-! behauptete, daß sich in Washington 2000 bri- aermeifter des 1450 Kilometer von der Küste ent- tische Agenten befänden, deren Ausgabe es sei, sernten St. Louis den Bau von L u f t s ch u tz-! das USA.-Volk mit Kriegspropaganda zu bcar- unterständen angeordnet und der Bürger- i beiten. meister von Neuyork, Laguardia, hat besondere -- Gärendes Arabien. Wahabiten an der Grenze von Transjordanien. Rom, 19. März. (Europapreß.) Nach Meldungen von Mondo Arabo, herrscht im Emirat Transjordanien lebhafte Beunruhigung wegen der Gerüchte über eine Zusammenziehung von Wahabiten-Truppen an der Grenze. Es sollen sich rund 10 000 bewaffnete Saudisten, zum größten Teil vom Stamme bet 3kuan, in der Gegend des Golfs von Akaba versammelt haben. Antisauidistische Mel» düngen werben von der englischen Propaganda unter Mitwirkung des Emirs Abdullah von Tranr- jordanien verbreitet. So sind auch Meldungen übei eine schwere Erkrankung Ibn Sauds oder einen angeblichen Konflikt zwischen Ibn Saud und seinen Söhnen in Umlauf gebracht roor« den. Don dort gingen auch Falschmeldungen aus über angeblich bei den Stämmen des Neged unfc des Hodschas ausgebrochene Unruhen. Man glaubt sogar, daß der Anschlag auf Jb» Saud, der von dem Sheriff Abed Hassein el Dit ausgeführt werden sollte, im Emirat Iransjorba.* nicn von dem englischen Geheimdienst vorbereitet wurde. Angesichts dieser Lage braucht man sich nicht zu wundern, wenn Ibn Saud sich eines Tages entschließen würde, mit feinen Rivalen abzurech^ nen. Kriegsteilnahme der USA. hat ergeben, daß nur Auch die von „Nero Dort Times" vor 17 v. H. der Befragten für eine Teilnahme Räumung d e r Bundeshaupt st am Krieg und 83 v. H. für eine Nichtteilnahme shington gehört zu diesen Früchten einer unfin- am Krieg stimmten. Dieses Zahlenoerhältnis zeigt, nigen Agitation, die das Volk in eine Unruhe und erneut, daß das amerikanische Volk gegen oc n Kopflosigkeit versetzt, die die Annahme von in der Willen des größten Teiles der Bevölkerung in ' Endauswirkung für die USA. schcwlichsten Gesetze den Krieg getrieben werden soll. Den Oebanten, ermöglichen soll. daß eine offene Kriegserklärung politisch unklug' Der demokratische Senator Wheeler forderte wäre, spricht z. B. ganz unverhohlen General Hugh । bas USA.-Volk in einer Runbfunkansprache auf, Johnson aus, ber in einem für eine Reihe von ! den Karsipf gegen den Kriegseintritt Zeitungen geschriebenen Artikel erklärt, „selbstver- der USA. und gegen jeden Schritt, ber Roose- stänblich sind wir im Krieg. Wir sind noch velt weitere diktatorische Vollmachten übertrage, fortzuführen. Eine unbeschränkte Hilfe der USA. für r-ich" WB, Mitglieder ^berücksichtigt. _, Sorou». unter «*»"«?»•• .SÄÄta ders aber mit dem Gauleiter und Reichsstatthalter in Führung einer Heeresgruppe. rahm bis 1917 als Kompanieführer und Batail» ttr, Aus aller Welt die aus aller Welt an Sven Hedin en, gerichtet sind, sowie um solche, die er von se in en Forschungsreisen an seine Angehör i- m Aus dem Reich Kapitänleutnani Kretschmer zum Korvettenkavi^än befördert. 91 m>nri 1 Der Rührer unv! Lebensjahres jährlich 15 Werktage uni) in den fol- 'baTat? £?. S°" Sahreu bi- jur Merfmnq , be. 18. Seb^ ! Begabtenförderung durch den ROB. 19 Wasche, die unnötig gerieben und gebürstet wird, geht vorzeitig entzwei. Wer Wäsche einreibt und vorwäscht, verbraucht unnütz Seife und FeuemngSmaterial. Und dabei ist Sparen beim Waschen so einfach! Wer am Abend vor dem Waschtag mit Henko- Bieichsoda einwcicht, hat dje Wäsche am andem Morgen schon halb gewaschen: ohne Seife, ohne Arbeit, ohne Holz- und Kohlen» verbrauch! Gründliches Einweichen erleich« tett dem „Waschpulver" die Arbeit sehr. fiausfrau, begreife: Nimm fienho, spar' Seife! schieden. Wissenschaft und Tabakgefahren nun n b,- W Ci mit Lo Jesten entscheidenden Anteil. Für ihre Verdienste iat sie der Führer und Oberste Befehlshaber mit tem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet. «Ichmmg teil. 1917 wurde er in den Generalstad . o ‘berni-mmen. Rach dem Krieg führte seine militä- ’ er als Kompaniechef bei einem badischen Regiment im Saarsperrgebiet. An dcr Einkesielung des fron» zösrschen Heeres war die ihm unterstellte Armee in Feld-Artillerie-Regiment 46 ein. Rach dem Besuch' der Kriegsakademie nahm er in verschiedenen Ge- neralstabsstellungen am Weltkrieg teil und war auch Beobachtungsflieger. Im Reichsheer führte ihn lein Weg in die' Fronttruppe und ins Reichswehr» Ministerium, bis er 1930 Oberst und Kommandeur des Artillerie-Regiments 2 wurde, 1933 Inspekteur der Nachrichtentruppen, 1934 Kommandierender General des VI. Armeekorps. Im Polenfeldzug führte General von Kluge siegreich die von Pommern aus durch den Korridor vorstoßende Armee. Der Westfeldzug sah ihn an der Spitze derselben Armee, mit der er den entscheidenden Durchbruch zum Aermelkanal und damit die Auseinandersprengung der feindlichen Westfront erzwingen konnte. setzung ist ferner, daß amtliche und private Unter» stützungseinrichtungen (z. B. Schulbeihilfen, Aus- bildungsbeihilfen, Stipendien, Langemarck-Studmm ufw.), soweit die Möglichkeit dazu ^besteht, in An» spruch genommen werden. Beihilfefähig sind Stu» diengebühren sowie Kosten der Lehrmittel. Inwieweit Zuschüsse zu den Kosten von Verpflegung und Unterkunft außerhalb des Elternhauses gegeben werden, wird nach Lage der Verhältnisse ent« ausgegeben hat. Ein Sprachgenie gestorben. Das 40jährige Militärjubiläum dreier verdienter Goi-aten. Oie Generalfeldmarfchälle von Witzleben und von Kluge und Generaloberst Blaskowitz. Ischutzgefetzes zuaestimmt. Danach erhält die jugendliche Hausgehilfin nach dreimonatiger Beschäftigung im gleichen Haushalt bis zur Vollendung des 16. Auftrage des Hauptamtes für Volksgesundheit der NSDAP, die Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren (Berlin--Dahlem), das Reichsgefund- heitsamt und der Deutsche Bund zur Bekämpfung der Tabakgef-ahren. Die Schirmherrschaft hat der Ehrenvorsitzende des Deutschen Bundes zur Bekämpfung der Tabakgefahren, Reichsstatthalter und Gauleiter von Thüringen, S a u ck e l, übernommen. 1 buo färnffnimo des ..Ersten XD\V- Im Alter von 68 Jahren ist der in aller Herren Länder durch seine Kenntnisse in 200 Sprachen bekanntgewordene Dr. Ludwig Harald Schütz der Zeitung gelesen hatte, daß die Tochter eines zum Heeresdienst eingezogenen Schornsteinfeger- Reichsstelle gegen die Alkohol» und Tabakgefahren, Magistrats-Obermedizinalrat Direktor Dr. Paul- Der Reichsgesundheitsführer Staatssekretär Dr. Conti hat eine wissenschaftliche Tagung zur Erforschung der Tabakgefahren nach Wei- Sven hedins Briefumschläge für das Reichsposlmuseum. iens ft noch k' ieriito irwintr.' Äoloiri her db. ratra rt ! aus & ten Kf ir Re? M, t. e in 8 reu Sich ter ir Vchre g en geschickt hat. Es befinden sich darunter auch i vier Wertmarken, die die General Oaluege vor den Feuerwehrkommandeuren. ich ha migch lvanitz t nnb(i Tagung ihren Abschluß. Urlaub im Haushalt. !Rei4sfrauenfüt)runfl, Deutsche Srbeitsfront unb Neichsjugendführung haben den Urlaub der I u • «endlichen im Haushalt geregelt. Der Reichs» urbeitsminister hat dieser Auslegung des Jugend» hat Sur $:■ Deukf i Mi ’n 9tit >raab ■ )einM neste k ümer, h &ten. >olo hül herch leftmm Aachi p lenkt s h Melk' m M inruhicr a mmei ppen: ibemaj^ tannne * ilff aganofl3 >on ungen ü- i 6^ lischen - bracht jungt" e Nege-^ A» 5# vorbei^ t einest n ab^ % Mt i Jjtf ^.r> Son, • ^bü s s*. r IftOF ä in-1 l-'Ä " Hw unterhielt Dr. Schütz in aller Welt, die dem Deutschtum freundlich gesinnt ist, besonders auch in Ja» pan, wissenschaftliche Beziehungen. Sein Heim war einst Treffpunkt zahlreicher Gelehrter aus allen Ländern. Das besondere Interesse Dr. Schütz galt den asiatischen Sprachen, von denen er auch zahlreiche Urformen und Dialekte beherrschte. gefahren" an der Universität Jena unter Vorsitz des Rektors Staatsrat Professor Dr. med. K. Astei statt. 1689 in Auf der Tagung werden neben den Genannten der ani t Präsident des Reichsgesundheitsamtes Professor Dr. Der Chef der Ordnungspolizei General Daluege batte die Abschnittsinspekteure und Bezirksführcr Der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Reich zu Der ersten Arbeitstagung seit Kriegsbeginn in die «eichshauptftadt befohlen. General Daluege sprach hnen Dank und Anerkennung des Reichsführers In vielen Fällen, besonders bei kinderreichen. Familien, wird es den Eltern nicht möglich sein, ...... n.w _.. o . , ihre begabten Söhne und Töchter auf die höhere If und Chefs der deutschen Polizei für den selbst»; Schule zu schicken, weil sie die Kosten einer Aus» iofen Einsatz der Feuerwehren in diesen Kriegs» bildung nur schwer zu tragen vermögen. Zwar .........* <-vf...ri |te^en geimde für besonders begabte Kinder und solche aus kinderreichen Familien bereits bestimmte Unterstützungseinrichtungen zur Verfügung, die aber doch nur einen Anfang darstellen. Der Reichs» beamtenführer hat deshalb ungeordnet, daß der Reichsbund Deutscher Beamten Mittel bereit» stellt, um seinen Mitgliedern für deren förderungs- würdige Söhne und Töchter Ausbildungs» beityilfen zu gewähren und zwar solchen RDB.» Mitgliedern, die infolge ihrer wirtschaftlichen Lage ihren Kindern nicht die ihrer Begabung entspre- Berlin, L». uw.z»v. *-•— Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor, chlag des Befehlshabers der Kriegsmarine den Kapitänleutnant Otto Kretschmer zum Kor» lettenfapitän befördert. Korvettenkapitän Kretschmer ft an der Bekämpfung und Vernichtung eines großen stark gesicherten feindlichen G e l e i t z u g e s hervorragend beteiligt gewesen und hat mit diesem Besonderen Erfolg fein Gesamtoersenkunysergebn'is neben der Vernichtung des britischen Zerstörers .Daring" auf über 300 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes erhöht. Generalfeldmarschall von W i tz l e b e.n wurde tu Jahre 1881 als Sohn eines Offiziers in "er Sofcn Einsatz der Feuerwehren ip diesen Kriegs» : aaen aus. Er würdigte die im Feuerwehrdienst Ueorachten Opfer an Leben und Gesundheit, wobei er besonders den Einsatz der HI. für diesen wichtigen Dienst anerkannte, und gab den Feuerwehrführern Richtlinien für die Lösung der Kriegsaufgaben. Mit •tinem Vortrag des Chefs des Amtes für freiwillige Feuerwehren, Oberst der Polizei Schnell, über Die Sonderaufgaben der Feuerwehren im Kriege unb über wichtige Fragen der inneren Front fand Generaloberst D l a s k o w i tz wurde 1883 in Oft. preußen geboren. Er trat vor 40 Jahren in das Infanterie-Regiment 18 in Osterode ein. Nachdem . UrFTU1 rnillcil. JIUUJ i/rin jxiicjj imiiw ti uid , vti uhxiii y cn ycju;iu i yui. xv-j V» Äsche Laufbahn im Reichsheer gradlinig aufwärts.' und bann beim Jäger-Regiment 3 im Alpenkorps > Briefumschläge mit jenen . ... . >■923 Major i G der 4. Division in Dresden; 1926 gekämpft hatte, wurde er 1916 Generalstabsoffizier! chinesische Postverwaltung seiner Zeit zu Gunsten Generalstab des Inf.-Führers III in Potsdam, an der Ostfront und dann Generalstabsoffizier einer ber wissenschaftlichen Sven - Hedinschen»Nordwest- 8 Bataillonskommanoeur im Inf.-Rgt. 6 Lübeck, > Honved-Division. Seine weitere Laufbahn führte cxpedition „Kamelreiter in der Wuste strich. Das »Institut zur Erforschung der Iudensrage". Reichsleiter Alfred Rosenbera eröffnete als erste Außenstelle der im Aufbau begriffenen Hohen Schule am 26. März in Frankfurt am Main das „Institut zur Erforschung der Juden» Reichsleiter Alfred Rosenberg eröffnet als auf der eine Reihe von wissenschaftlichen Vorträgen zur geschichtlichen Lösung und über den heutigen Stand der Judenfrage gehalten werden. Eine oft sentliche Kundgebung, in der Reichsleiter Rosenberg über die Iudensrage als Weltproblem spricht, schließt die Tagung ab. Das Programm der Tagung sieht u. a. einen wissenschaftlichen Vortrag von Dr. Wilhelm Grau über die geschichtlichen Lösungs- oersuche ber Iudensrage vor, sowie einen Vortrag von Dr. Klaus S ch i ck e r t über die Judenfrage in Südosteuropa und von Giselher Wirsing über die Judenfrage im vorderen Orient. Der Leiter des Rassenpolitischen Amtes, Professor Groß, wird über die rassenpolitischen Voraussetzungen einer europäischen Gesamtlösung der Iudensrage sprechen und Professor Seraphim über die beoölkerungs. und wirtschaftspolitischen Probleme. Der dritte Tag der Tagung, auf der Oberreichsleiter Schirmer über die Entwicklung ber Judenfrage seit ber Machtübernahme burch den Nationalsozialismus spricht, sieht Vorttäge von Vertretern anberer Nationen vor, bie eine Darstellung ber Entwickelung der Judenfrage -in ihren Länbern geben werden. 'jcchres 12 Werktage Urlaub. Bei Teilnahme an ewem Freizeitlciger ober einer Fahrt des BDM. erhöht sich dieser Mndesturlaub auf 18 Werktage. Die Sonntage werden nicht mitgezählt, so daß bei 12 Werktagen ein Sonntag, bei 15 bis 18 Werktagen zwei Sonntage arbeitsfrei sind. Für diese Sonntage ist wie für die übrigen Urlaubstage Kost und Wohnung zu zahlen. Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr, Stichtag für bie Berechnung des Alters b-er Jugendlichen der erste Januar. Während ihres Pflichtjahres soll die Jugendliche nur für ein Kalenderjahr den Urlaub geltend machen, auch wenn der Ablauf des Pflichtjahres zeitlich in zwei verschiedene Kalenderjahre fällt und in jedem der beiden Jahre ein Urlaubsanfpruch entsteht. Kleine politische Nachrichten. Die für die deutschen Truppen in Nordafrika in Trivolis herausgege-bene W o» che nzeitun g „D a f r nahm am 15.März ihr Erscheinen auf. Die mit Bildern des Führers und des Duce geschmückte Zeitung enthüll einen Ausruf des Befehlshavers des oeuifchen Korps in Afrika an bie deutschen Wehrmachtangehörigen sowie Äbhanb» hingen über die politische Lage besonders im Mittelmeer. • Die faschistischen Frauenorganisationen von Neapel haben den beutschen Wehrmachtseinheiten Geschenkpakete überreicht. Die beutschen Offiziere bankten herzlich für ben warmherzigen Gruß ber neapolitanischen Schwarzhemden. Die britische 2ldmiralität gibt die Derfenkuna der Vorpostenboote ,Kerryaoo" und „Culfoß^ bekannt. Der Runbfunksender Batavia hat ben der Tätigkeit eines deutschen Kriegsschiffes in der Sübses zugeschriebenen Verlust des Dampfers „R a n t a n • panöjang" (2542 BRT.) bekanntgegeben. Die aus 8 Weißen und 48 Eingeborenen bestehende Besatzung des Schiffes sei gefangengenommen worden. ons-Kommandeur an den großen Schlachten des pesUichen Kriegsschauplatzes mit besonderer Aus» 3m IDalb verlaufen. Bei Kaiserslautern war der dreijährige Juntze eines Einwohners in einem unbewachten Augenbllck vom elterlichen Haus weggelaufen und ward bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht mehr gesehen. Streifen des Reichsarbeits-dien'stes suchten gemeinsam mit den Polizei in ben nahen Waldungen nach dem Kinde. Jedoch erst nach 24 Stunden wurde der kleine Ausreißer schlafend unter einem Baum gefunden. Das Kind hatte sich bei dem Aufenthalt im Walbe während ber Nacht schwer erkältet, doch hofft man, daß es noch gut abgehen wird. Kind und Kinderwagen im Zuge vergessen. Daß vergeßliche Menschen Schinne oder Aktentaschen im Zuge liegen lassen, ist eine alltägliche Erscheinung. Daß eine Frau aber ihr Kind samt dem Kinderwagen rm Zugabteil stehen ließ, bürfte doch eine Einmaligkeit sein. Eine Frau stteg in Krust (Eifel) aus dem Zuge aus und passierte die Sperre. Später erst bemerkte sie, daß sie ihr Kind samt Kinderwagen vergessen hatte. So kam es, daß der Säugling Die Reise allein bis zur Endstation mitmachte. Die Reichsbahn sorgte sofort für die Heimbeförderung des Kindes. Drei Knaben von einem Blindgänger zerrissen. Im Gau wederd-onau fanden einige Jungen in einem durch Warnungstafeln deutlich bezeichneten Uebungsgebiet einen Blindgänger, den sie trotz aller Warnungen zu untersuchen begannen. Bei dem unvorsichtigen Hantieren krepierte der Blindgänger und zerriß die zunächst stchenden drei Jungen. Eine 15jährige Müllerin. Berlin, 21. März. (DNB.) Im März begehen toei aus dem jetzigen Krieg bekannte und ver- k-iente Armeeführer des deuffchen Heeres ihr 40jäh- ilges Militärjubiläum: Die Generalfeldmarschälle fr. Witzleben und v Kluge und der General» -berst Blas ko w itz Sie haben an den großen Siegen der deutschen Wehrmacht im Osten und In einer alten Siegerländer Mühle des Asdorf» tales standen eines Tages die Räder sttll. Der , JxlllutM1 ..... o _...ir_. Müller war krank geworden und konnte sein Hand- chende Ausbildung zuteil werden lassen können. | werk nicht mehr ausüben. Ersatz war wegen des Die Kinder müssen besonders förderungswürdig, in । Krieges nicht zu beschaffen und so mußten die guter körperlicher und geistiger Verfassung, erbge» Bauern ihr Getreide in weiter abgelegene Mühlen sund charakterlich und politisch geeignet und be- bringen. Bis eines Tages die 15,ährige Mullers- gabt' sein In erster Linie werden Anträge linder- tochter, die in Siegen die Handelsschule besucht, m ho« 9rfionfnrfth(?r5 Dr Sven fiebin Meisters jetzt ben Berus bcs Vaters ausübe. Schon hn? oft Hatte sie in der Mühle geholfen und kannte die tags von der Hanbelsfchule kommt, schlüpft sie schnell in bie Müllerkleibung und mahlt wie zuvor ihr Vater, zur Freude der vielen Mahlgäste, denen sie den weiten Weg erspart. Sprenger, ein herzliches Verhältnis. Bei Kriegsbe- ginn wurde er mit der Führung der Truppen betraut, die zwischen Mosel und Rhein die Westgrenze des Reiches gegen Frankreich sicherten. Ende Oktober 1939 wurde ber „Schützer ber Saarpfalz- Gs- > „ * * • ~ - - - - ° ,, ,f s . neraloberft. Unter seiner Führung gelang Anfang: mar einberufen. Trager i>cr936^0^^011^-9 pno im Juni 1940 tH-r Durchbruch durch di- Maginoilini- " G-n-ralf-ldmarschaü non Klug«. 1882 in ^^^chÄündMsam^- Praf-ffor Dr gofen flrtor?n, trat gl-ichMs >m J°hre 190I beim *ed' R-it-r, der Präfident des R-chmingshof-- J« bt6 Dtut|d>en Reiches Staatsminift-r Dr. M ü l l ° r unb namhafte Wisfenfchaffler zu den verschieden-en Fragen der Tabakschäden und der Möglichkeit ihrer Bekämpfung Stellung nehmen. Die Tagung steht entscheidender Weise beteiligt. In Anerkennung seiner Führung und der mustergültigen Haltung fei- ,ni MBa, ... Truppen verlieh ihm ber Führer dos Ritter- Zreslau geboren. Nach Erziehung im Kadetten» kreuz zum Eisernen Kreuz. Sein hoher Anteil an 'AAäsffSÄSÄ »«.«.wäu un»"» «Mm wwwjestete»» , zr, • r crx , ■. tfimmnn »irior fworoanr < Oie Türkei muß alte Schiffe wieder in Dienst stellen. Ankara, 21. März. (Europapreß.) Um den immer stärker werdenden Tonnagemangel der tür» tischen Handelsflotte zu beseitigen, hat Die neu berufene Kommission zur Belebung der türkischen Schiffahrt beschlossen, alte außer Dien st geteilte Dampfer wieder herzurichten und fahrtbereit zu machen. Als erster Dampfer wird das etwa 7000 BRT. große, über dreißig Jahre alte Schiff „G u e (c e m a l" in den Docks am Goldenen Horn repariert unb wieder seetüchtig gemacht. Flottenstützpunkt Natal wird ausgebaut Lissabon, 19. März. (Europapreß.) Der brasilianische Marinemini st er Guilhelm erklärte, wie aus Natal gemeldet wird die brasilianische Regierung werde den Flottenstützpunkt von Natal verstärken, da er infolge feiner Lage an der engsten Stelle des Atlantischen Ozeans und gegenüber von Dakar (Franz.-Westafrika) von größter strategischer Bedeutung sei. Mtpridfrittiettet . Dr. HMdrtch tBflbtie Amte €ttitoemdn M bauptidyrrftzuete- Srnft Blnmftfiriw. VeumttvortttchPotMi uk Bild« Dr iW- W. Lange für da» geirfuetxm: Dr. Han« ThvrtoN fta Stahl Ließen. Vrvvtm, üLtttickan n. Sport: Ernst «mmichev. Tvud trau Benag BtftWitbe UiribenÜ6ubnxctetei R. Hanf* ß. Ä. «etotrtterrer Vr.-Inp. Lrtch Hamann «metgeuleit« Hane BeL. Spr -nrnoprtf'cfi rflr den Inhalt der Sln etaev: Tbeobor Kümmel IS28 Baiaillonsfommant.-......--------- , 1530 als Oberstleutnant Chef des Generalstabes der ; ihn als Regimentskommanbeur des Infanterie-Re» « Division Münster-, 1931 Oberst und Kommandeur giments 14 nach Konstanz. Nachdem er Inspekteur !itn ft n th uni Sachbearbeiter für den Einkauf Eisenhandlung Wünch Gießen, Wetzlarer Weg Einstellung erfolgt über Arbeitsamt Gießen. 6ebr. Nico'aus, Am Nahrungsberg 2 Franz Vogt 4 Co. Selters weg 44 Ruf 2464 Spielplan vom 24. bis 3n.M rz Montag, 24. März, 19.30—21 80 Orchester-Konzert. Dienstag. 25. März 19—21.30 Uhr Götter anf Urlaub. Mittwoch, 26. März, 19—22 Uhr Das Land des Lächelns. Freitag, 28. März, 19 — 22 Uhr Das Land des Lächelns. Sonntag, 30. 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So denken wir durch künstliche Nebelschwaden, die der Nebelwerfer Nebelwerfer durch künstliche Nebelschwaden, KSM'icas -‘ÄÄwtffl 6, W =T Biburgs geschritten war, in denselben Räumen ictte sich die Waffenstillstandskommission niederge- .G NEDA-SCHLÄNKÖ wird auch der diesjäh- uns bringen. Das soll Spa, das belgische Modebad, hatte sich in diesen jnuen Novembertagen des Jahres 1918 sehr ver- nfcert Die feldgraue Uniform war verschwunden, üilln sah keine deutschen Generalstabsoffiziere und fernen Rohrschen Sturmsoldaten mehr. Da, wo bis Dir kurzem ein Ludendorff schwerwiegende Ent- Äüfse gefaßt hatte, wo die wuchtige Gestalt Hm- ' ' ' .ritten war, in denselben Räumen Letzter Parademarsch. Von Hanns Möller-Witten. In diesen Tagen wurde Oberst a. D. Otto Müller, Ritter des Ordens Pour le msrite, in Berlin-Halensee siebzig Jahre alt. । für uns eine Besinnung sein auf „die besten Waffen ! der Welt für den besten Soldaten der Welt", wie len Formen zum Ausdruck kommt. So denken wir alle gern an die Abzeichen, mit denen im vorigen Jahre am Tage der Wehrmacht hie Spendefreu- digkeit gelohnt worden ist. Da hatten mir so schön die Soldaten aller Wehrmachtteile und Waffen- gattungen beisammen. Wir schämen uns nicht, zu gestehen, daß hierbei das Kind im Manne erwachte, das seinen Spaß an Zinnsoldatenträumen hat. Ein Stück Spieltrieb steckt in jedem Erwachsenen, und der Vater hat sein heimliches Vergnügen dabei, seinen Jungen daheim auf dem Tisch die deutsche Wehrmacht aufzubauen ... Ja, »nd da mag es wohl auch kommen, daß Vater sich selber etwa sagen muß: Ach — so lieht die Luftnachrichtentruppe aus, diese Spiegelfarbe hat sie. traut sind, muß ihr Blut als stostbares Gut an- sehen, für dessen Einsatz er einst seinem Gewissen, seinem Volk und Gott Rechenschaft zu geben hat Er muß der Stärke und Lauterkeit des Charakters die Schärfe des Geistes zugesellen. muß sich m harier Selbstschulung, in unermüdlichem Studium der Vorschriften, durch Verttefung in die Lehren der Kriegsgeschichte das takttiche und technische Rüstzeug erworben haben das zur Leitung neuzeitlicher Kampfhandlungen nicht zu entbehren ist. Er muß sich bis in das höchste Aller die Elastizität des Körpers bewahren. die eine jede Anstrengung mit der Truppe spielend teilen läßt. Er muß die eigene Person stets hinter die Sache stellen, aber doch den Glauben an seinen Stern in sich tragen und auf die von. ihm Geführten zu übertragen wissen Wer alle diese Eigenschaften in sich vereint, wird das Herz der Truppe haben wird gewiß sein, daß sie spricht wie einst die Brandenburger des 3 Armeekorps zum Prinzen Friedrich Karl: „Herr wo befiehlst du, daß wir sterben sollen", daß sie ihm folgen durch dick und dünn. Einem solchen Führer wird aber auch ein gütiges Geschick nicht das Quentchen Glück versagen, ohne das ein Schlachtenerfolg nun einmal nicht denkbar ist, wird die Siegesgöttin den Ruhmeskranz auf die Stirne drücken. dem Feind vor die Nase setzt, Lösung vom Feinde im Schatten einer Nebelwand — so vieles werden wir schon bei diesem einzigen Abzeichen bedenken müssen. Auch der Panzerspähwagen gibt uns viel zum Nachdenken auf: Die technisch hervorragend gelöste Vereinigung von Bewegung (Motor), Deckung (Panzerung) und Feuerkraft. Seine Leistungen: Aufklärung, Sicherung ober selbständige über die Leinwand flog, während ein besonders mutiger Hahn sich auf das Abbild eines Bruders im Film stürzte, um es zu bekämpfen. Auch Eulen erwiesen sich als nicht uninteressiert an den Vor- die kleinste technische Form durchgebildeten Miniaturen angeboten werden. Sie sind aus einem in Metallfarbe getönten Kunstharz (Trolitul) im Spritzoerfahren hergestellt, ein anschauliches Spielzeug, mit dem die Jugend dramatische „Schlachten" ßer Habicht mit drohend ausgebreiteten Schwingen während ein besonders in Szene setzen kann. Da ist einmal die s ch w e r p Flak, von drei Flak-Kanonieren bedient, und ein schwerer Mörser mit Bedienungsmannschaft im Augenblick des Abschusses. Gerade die in den Abzeichen festgehaltene Bewegung der Mannschaften verleiht diesen Miniaturen aus dem Kampfe unserer Erd- truppen etwas ungemein Lebendiges. Oder wir sehen hier ein huschendes Bild aus dem Heeres- dokumentarfilm, den Kabelverleger zuPferd, in seinem Galopp zur Plastik erstarrt. Dem Pferd als treuen Kameraden des Soldaten ist noch in einem zweiten Abzeichen, einen Meldereiter darstellend, ein kleines Denkmal gesetzt worden. An eine Waffe, die wenig von sich reden machte, die indes, sowohl beim Angriff als auch in der Verteidigung, eine außerordentlich vielseitige Verwendung findet, an den Nebelwerfer, erinnert uns ein weiteres Abzeichen. Wir werden dabei an die Erleichterung des infanteristischen Angriffs bei ungedecktem Gelände denken müssen — Nebelgranaten nehmen dem Feind die Sicht, seine B= Polen. U"ö wie diese vier handelten alle Führer gleichen Dienstgrades. Ganz besonders setzten die Führer der motroisierten Einheiten auf der Erde und in der Luft, die Kommandeure der Panzer- und Leichten Divisionen, der Kampfgeschwader ihre Ehre drein, wie die Reiterfübrer in alter Zeit, am Lenkrad des Panzers, am Steuerknüppel des Flugzeugs weit vor der Front als erste in den Feind einzubrechen. Sie alle konnten es nur, weil sie sicher waren, daß der Befehlsapparat gut eingespielt war, daß er reibungslos arbeitete, auch wenn sie sich selber für kürzere oder längere Zeit von der Befehlszentrale entfernten, daß er über den planmäßigen Ablauf der Kampfhandluna, über den Nachschub von Waffen, Munition und Kriegsgerät wachte. Sie konnten es nur, weil die neuzeitlichen Nachrichtenmittel sie in die Lage versetzten, abändernde Befehle, die auf Grund eines an Ort und Stelle gefaßten Entschlusses notw-ndig wurden, mit Gedankenschnelle auch entfernten Truppen- und Dienststellen zu übermitteln. So lebt das Beispiel, der Führer als Vorkämpfer, in unseren Taaen wieder auf. Es bleibt aber immer nur ein Mofaikstein in seinem Gesamtbild. Tiere als $Umpu6lifum. Dem Menschen erscheinen die Bilder auf der Leinwand in einem guten Film so lebenswahr, daß er leicht vergessen kann, daß sich nicht wirklich Menschen vor ihm bewegen. Man sollte daher annehmen, daß die Tiere, besonders wenn sie Tierbilder vor sich sehen, leicht die Abbilder mit der Wirklichkeit verwechseln und sich entsprechend verhalten. Die Versuche, die ein Tierpsychologe durchgeführt hat, um festzustellen, welchen Eindruck der Film auf die verschiedenen Vertreter des Tierreichs her- oorbringt, haben überwiegend negative Ergebnisse gezeigt. Unter den Hunden, die ins Kino geführt wurden, waren Vertreter der verschiedensten bekannten Rassen, so zum Beisniel Bernhardiner. Schäferhunde, Terrier usw. Obwohl auf der Lein- Waffenkunde für jedermann. Rund um die Sammelabzeichen zum „Tag der Wehrmacht^ Von Kriegsberichter Dr. L. Lcixner (PK). wand lebensgroße Gestalten von anderen Hunden und Katzen erschienen und sich ganz naturgetreu bewegten, zeigte keiner dieser vierfüßigen Kinobesucher auch nur das geringste Interesse an bett Vorgängen, die da in Licht und Schatten vorüberzogen. Die Hundegesichter verrieten die grüßte Langweile. Nur ein kleiner Dachshund rannte kläffend auf die Leinwand los, und als er festgestellt, daß die Schauspieler nur vorüberhuschende Schatten waren, zog er sich enttäuscht wieder unter die gelangweilten Herrschaften irn Parkett zurück. Das Verhalten der Katzen war ganz andersartig. Als man dem Katzenpublikum einen Film vor- führte, in dem ein großer Hund die Hauptrolle spielt,.'da verrieten sie sofort ihre Aufmerksamkeit durch gespannte Haltung, durch gekrümmten Rücken und durch verächtliches Fauchen. Als Grund für diese so verschiedenartige Reaktion von Hunden und Katzen glaubt der Gelehrte die Tatsache aufführen zu müssen, daß die Eindrücke der Katzen hauptsächlich durch ihren Gesichtssinn vermittelt werden, während die Hunde in sehr hohem Maße in ihrer Erfassung der Außenwelt vom Gehörs- und Geruchssinn abhängen. Die größte Erregung im Kino zeigten die gefieberten Besucher, wie Enten, Gänse, Hühner und Tauben. Sie schienen bie Bilder auf der Leinwand für Wirklichkeit zu nehmen und das Fehlen der natürlichen Farben gar nicht zu bemerken, denn ihre Meinungsäußerungen waren sehr laut und entschieden. Enten und Hennen erfüllten das Theater mit einem Geschnatter und Gekrähe, als ein gro- . .7 -r.-23.Wj der feindlichen Offiziere, die sich überrascht und verwundert an den Fenstern Drängten, begierig des seltenen Schauspiels. Dieser eine sah auch, wie das Lächeln schwand, bei einem nach dem andern. General von Winterfeldt war es. Er stand etwas abseits von den fremden Offizieren und erriet im Sehen dieses ergreifenden Parademarsches die Gedanken jener, die vielleicht ahnen mochten, daß die Weltgeschichte Weltgericht bedeutet. Der preußische General aber war ganz erfüllt von der tiefen Größe unsterblichen Soldatentums. Und trotzdem überfiel ihn das Leid der, letzten Wochen mit solcher Macht, daß ihm die Hellen Tränen über das Gesicht rannen. Da wandte er sich ab und ging. Und er ließ sein. Pferd satteln, um jenem unbesiegten Regiment nachzureiten, das der deutschen Grenze zumarschierte, stumm im Erlebnis dieser Stunde. Voll tiefer Bewegung drückte er Major Müller die Hand. Er dankte mit vor Rührung rauher Stimme der Truppe: ,Hhr habt mir neue Kraft für meine schwere Arbeit gegeben, Kameraden." Bis zur Grenze gab er den Schlesiern das Geleit. Dann ritt er in tiefen Gedanken zurück. Der Glaube an Deutschland stand in ihm auf. Und dieser Glaube an Deutschland wurde nie wankend, wenn er dieser Stunde gedachte Major Müller zog über die Grenze, gleich stark in seinem Glauben an Deutschland wie der General, dem er soviel gab. .Arterie nverkalkung umwittern muß. Dem Generaloberst von M o l t k e, der die Entscheidungsschlacht an der Marne von Luxemburg aus zu lenken übernahm, entglitten die Zügel der Kampfführung Der Generaloberst von Hindenburg, der inmitten seiner Truppen auf den Höhen von Frögenau die letzten Weisungen zur Einkreisung der russischen Narewarmee gab, behielt sie bei Tannenberg in der Hand. Der Stellungskrieg, der Feuersturm der Material- schlachten erschwerten es freilich den höheren Führern und ihren Stäben ganz außerordentlich, durch ihr persönliches Beispiel auf die Truppe einzuwirken. Dennoch haben gerade die Tüchtigsten und Weit- sichtichten immer alles darangesetzt, enge Fühlung mit ihr zu halten. „Meine Herren, das Wichtigste ist, daß Sie stets die Hand am Pulse der Truppen haben", mahnte uns, seine Generalstabsoffiziere und Adjutanten, tagtäglich unser Kommandierender General, der General von Morgen, in den kritischen Sommer- und Herbstwochen des Jahres 1918. Er selbst fuhr jeden Morgen aus seinem rückwärts gelegenen Stabsquartier an die Front, versuchte selbst zu sehen, wo zu helfen oder zu bessern war, lobte, tröstete und fuhr, wenn es nötig war, auch einmal mit einem erfrischenden Donnerwetter dazwischen. Einer seiner Divisionskommandeure, der Generalleutnant von La Chevallerie, konnte als Vorbild dienen, wie in einem enger umgrenzten Befehlsbereich die Führerperfönlichkeit sich auch im Stellungs- und Materialkriege durchsetzen konnte. Ging in den beweglichen Abrvehrkämpftn der letzten Kriegswochen ein Grabenstück, ein Dorf verloren, so war er es, der persönlich den Gegenstoß führte, war der Verlauf der vorderen Linie aus den Truppenmeldungen nicht einwandfrei zu ersehen, klaffte rechts oder links feiner Division eine Lücke, so war er es. der bei nächtlicher Erkundung Klarheit schaffte, den Anschluß wiederherstellte. Die Bewegungskämpfe des Polenfeldzuges Haden die Führer aller Dienstgrade in vorderster Linie gesehen. Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, ging ihnen allen als erster Soldat der Nation mit leuchtendem Beispiel voran. Er stand mit den Dortruppen nach der Durchquerung des Korridors am Weichselufer, weilte bei den Divisionen, die den Ring um die polnische Hauptarmee im Weichselbogen schlossen bei den Batterien, die Warschau beschossen. Ein Armeeführer, Generaloberst von Reichenau, schwamm mit den Spähtrupps durch die Weichsel. Der Kommandierende General eines Armeekorps, General H o t h, In Gedanken versunken ritt vor seinem Regiment der Kommandeur, Major Otto Müller. Am Halse funkelte ein blaugoldener Stern: der Pour le merite. Er hatte ihn si^ als Führer der Männer verdient, die hinter ihm marschierten. Ein zusammengeschmol- zenes Häuflein, das schlesische Reserve-Jnfanterie- Regiment 7, eine kampfgewohnte, schlachterprobte Trpppe, Nachhut der Armee. Das letzte Regiment In straffer Marschordnung, hinten einzelne geschmückt mit schwarz-weiß-rotem Bändchen. Voraus die Regimentsmusik. Hinter ihm folgte der Feind. Der vorausgesandte Offizier meldete seinem Kommandeur. Den packte der Ingrimm. Feindliche Waf- fenstillftandskommifsion? Nun wohl, ihr ■ Herren. Ich werde euch zeigen, daß deutscher Soldatengeist noch lebt. Und in diesem Parademarsch, der einen Hindenburg und einen Ludendorff zum letztenmal an der Stätte ihres Wirkens ehren soll, sollt.ihr noch einmal preußisches Soldatentum siegen -sehen. Der hochgewachsene Major Müller — er stammt aus Wesel am Niederrhein, roo Napoleon I. Schills tapfere Offiziere erschießen ließ — läßt vor jenem Gebäude die Musik ein,chwenken. Er reitet — jeder Zoll preußischer Ofsizier — auf den Platz, um den Parademarsch abzunehmen. Sein Blick fliegt über die Fenster, sieht abweisend die Gesichter feindlicher Offiziere. _ Da klingt der Preußenmarsch auf. Er zündet die schlummernden Funken in den müden Herzen seiner Soldaten, die da heranmarschieren, todmatt, in zerschlissenen Uniformen, mit zerrissenen Stiefeln. Dreihundert Mann sind es vielleicht noch, deren Schritt auf dem Pflaster widerhallt. Ein Schatten huscht über bas Gesicht des Majors — mein armes, schönes Regiment — Dann liegt seine Hand am Stahlhelm. „Achtung — Augen rechts!" klingt scharf das Kommando. Die gebeugten Gestalten straften sich, die Beine werfen sich schwungvoll empor, Blitzen springt in die Augen — hart und klirrend dröhnt auf dem Pflaster der Parademarsch der Reste des preußischen Regiments, hinter dem der Feind folgt Unbeweglich hält der Major. Als der letzte vorbei ist sinkt langsam seine Hand nieder In ihm ist eine reine Freude — dies Bild soldatischer Mannszucht prägt sich ihm unverl 'schlich ein als letztes tiefes Erlebnis feines soldatischen Lebens. Einer sah das überlegene, triumphierende Lächeln gängen im Film, während kleinere Vögel, wie zum Beispiel Spatzen, Finken, auch Kanarienvögel, neugierig auf die flimmernde Helligkeit starrten, aber nicht den geringsten Laut von sich gaben Völlig ungerührt von den Wundern des Kinos blieben Schlangen, obwohl man ihnen im Film alle mög- lichen Fliegen und Gewürm vorführte, die meisten waren nicht aus ihrer trägen Ruhe zu bringen, und nur einige schnappten nach der Leinwand, um sich sofort wieder zusammenzurinqeln, wenn sie er. kannten, daß diese Bilder „nichts Nahrhaftes" eni» hielten. G ML iajen: französische, englische, belgische, amerikanische doziere Sie alle zeigten der Bevölkerung fröhliche, ufsgeräumte Gesichter. Tiefernst stand oder saß ^onchmal. wenn es sein Auftrag verlangte, der ^ußische Generalmajor v Winterfeldt unter ihnen, ober auch ber bayerische Major Krieb e l. 5e litten unter ber Schwere ihrer Ausgabe, Die Üi trotz aller Hoffnungslosigkeit mannhaft verföchte- Wie Friebrich ber Große einst an feinen iheunb Hans Karl von Winterfelbt geglaubt hatte, o sehr hofften bie Deutschen militärischen Spitzen p feinen Nachfahren Detlos v Winterfelds Wenn p deutsche Feldheer mit großen Teilen nicht noch p angen werden wollte, mußte es mit Der 4Zor- n rschschnelligkeit von 1914 das feindliche Land räumen Marschall Fach hoffte im stillen, daß Dies >iht durchführbar sei. Dann durfte man einen bil- |ipn Triumph genießen. Aber die Feldgrauen mar- Itf erten — marschierten — marschierten Und sie o ren müde, so müde Müde von unaufhörlichem ^unpf, ewiger Not und bitterster Enttäuschung. Der Kalender zeigte Den 25 November 1918 Da li ein einzelner Offizier durch die Straßen von gD?a Sein Regimentskommandeur hatte ihn ge- iHckt, um einen Platz auszusuchen, aus dem sich kri: Parademarsch des Regiments burchruhren ließ fcn solcher Platz war bald gefunden Er lag vor tat Gebäude Der Waftenstillstanbskommission Hier litte einst die Deutsche Oberste Heereslettiing chren Hier plante und wirkte titanisches Feldherrn- l«nie. Tapferkeit und Einsatzbereitschaft sind für ihn wie ür Den letzten feiner Schützen nur die selbstver- ländliche Voraussetzung eines Soldatentums dem eine Führerstellung noch besondere Verpflichtungen auserlegt. Es muß ihm die Weite des Blickes und die Klarheit des Urteils innewohnen, die ihn hellsichtig die Lage beim Feind übersehen läßt Er muß jenes Stück Verwegenheit besitzen, das nun einmal zum Haschen ber Gelegenheit gehört, bas ihn stets freudig nach dem kühnsten Entschluß greifen läßt, darf aber nicht jenes Gleichmaßes der Seele ent- raten. das sie nach Clausewitz „auch bei stärksten Regungen bie Grenzen seiner Verantwortung erkennen läßt, bas seiner Einsicht und Ueberzeugung, trotz bes Sturmes in ber Brust, wie bie Nabel bes Kompasses auf fturmberoegtem Schiff, feinstes Spiel gestattet." Er muß in sich selber so gefestigt fein, daß er an dem einmal gefaßten Entschluß nicht irre wird, und seiner Auffassung, wenn es sein mutz, auch vorgesetzten Dienststellen gegenüber Geltung verschafft, ohne dabei zu'vergessen, daß es frevelhaft wäre, eigenmächtig und selbstherrlich aus nicht zwingenden Gründen ihre wohlerwogenen Pläne zu durchkreuzen. Er muß sich bedingungslos vor jeden feiner Untergebenen stellen, der in feinem Sinne handelt. Er muß sich verzehren in der Sorge um das Wohlergehen aller derer, die ihm anoer- »_bobcr Älllkoruck mit Herzunruhe, Schkvinöelgefühl, Nervosität, Ohren» Zirkulationsstörungen werden durch Antisklerosin roirkstun b» b- pft Enthält u. q. Blutsalze and .Ireiolaufbormone. Greist die Seftbroer» - von verschiedenen Jtidjtimqen her, an. Packung 60 Xabi. Jl 1.86 in h «ken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt jeber petftma bei MM eilte im Fieseierstorch von einem Brennpunkt bes Kampfes zum andern, ein Divisionskommandeur, der Generalleutnant Olbrich t, fuhr mit einer , lluU7llu/u,JllLuppK UU3, V1C| Handvoll Leute im Kraftwagen über die Vorhut ^ab x4) n0^ nu^t gewußt! seiner Marschkolonne hinaus und bemächtigte sich I Aurraefakte Waftenkunde in keckem Zugriff der Warthebrücke, beuor bie f^olen mehmaAt" an ihre Svrengung denken konnten. Der Äouynon« bmr rin« Jteiterresim-nts D&erft von uc„ uc|lc„ «iß/iKrm.er hatten Sie bei wiederholten Ver AffentUchungen einer Anträge Verpflichtung Deutscher zu sein, im deutschen B ZortemieheiiMM empf ’hio leb tflr Gailen oud Frlrdhel Gemüsepflanzen in allen Sorten 0982 in gut abgehärteter Qualität Sai ui pflanzen pikiert und in Töpfchen Stiefmütterchen in all. Farben u.starke Pflanzen Ver# i Hinein nicht Garten priinei in vielen Sorten und Farben Belli* (Maßliebchen) Gartennelkrn — Efeu Piinjr*troeirn Dlcl.vtra (Hängendes Herz) wcglicher Schilderung verbinden. Was wir alle vor Monaten — sei es an der Front, fei es in der Heimat — als grandioses und atemraubendes Zeitgeschehen miterlebt haben, wird hier noch einmal lebendig und spiegelt sich in der Feldzugschronik einer Panzerjäger-Kompanie, die immer vorne, immer dicht am Feinde war und also den Krieg aus nächster Nähe und persönlicher Anschauung kennenlernte. Berndt schildert zu Beginn die Kompanie, den Kommandeur, den Kompaniechef die Zugführer, den Spieß, den Kompanietruppführer, die Unteroffiziere und die Landser (auch die an der Feldküche und in der Werkstatt sind nicht vergessen), und der Leser erhält aus den knappen Charakteristiken ein sympathisches Bild von den Männern, mit denen er es hier zu tun hat. Es ist ein weiter Weg (auf der b ef gegebenen Karte ein gezeichnet und zu verfolgen), den die Kompanie in jenen weltgeschichtlich entscheidenden Wochen des letzten Lahres zurückge- legt bat — durch Belgien und Frankreich, vom Al- bert-Kanal bis vor Grenoble: die Namen, welche die fyauptftationen des Weges bezeichnen, find dem Leser alle noch als Brennpunkte des Feldzuges im Gewerbeschule Gießen liebigbtr: 16 Tel Nr 2912 ßsemestnqe Fadndiule für Hochbau, Haichmenbau Elektrotechnik,Maler, Schreiner Staatl Abgangsprufung Semesterbegmn 15 April u TNov: Prospekte-frei Dpi DirektorTieknann sicheren Siege. — Auf dem Waldsportplatz müssen die Steinberger schon gewinnen, wenn sie im weiteren Wettbewerb um die Meisterschaft nod) mithin ff sichert. Alles in allem: Eine kurzgefatzte Waffenkunve, die gerade im richtigen Augenblick Anlaß zur Besinnung auf die deutsche Waffe gibt und den Heldengeist, der sie lenkt. Ihm aber wird sich nm Tage der Wehr- macht würdig zeigen der Geist der Bewunderung und des Dankes, der Opfergeist der Heimat. Kampfaufgaben ... Der Geist einer Kavallerie- Patrouille muß in den Männern des Panzerspähwagens leben. Ueberhaupt: Wir werden uns beim Anblick dieser Waffenserie Immer bewußt bleiben müssen, daß die vollendetste Waffe, die die geniale deutsche Waffentechnik schuf, nichts wäre ohne die todoerachtende Tapferkeit der Bedienungsmann- schäften. v . Was bezeugen uns die Feldzüge 1939/40 doch Erhebendes von Mannschaften am Panzer- abwehrgeschütz! Ein Geschütz, geführt von dem Ritterkreuzträger Leutnant Michael Pössinger, zum Beispiel erledigt elf feindliche Panzerkampf, wagen! Auch die so vielseitig verwendete Pak ist in der Serie enthalten. Welche Gedanken der Bewunderung werden In uns wach beim Anblick der beiden Kampfflugzeuge! Ozeanen. Das Segelschulschiff „Gord) Fock" aber gibt Zeugenschast von einer deutschen Jugend, die für ihre Sehnsucht ins Weite im Geiste Gorch Focks kämpft und damit die deutsche Seegeltung der Zu- Westen erinnerlich. Die packende Schilderung wird (eben in ihren Bann ziehen und besonders unter der Jugend eifrige und begeisterte Leser finden. Hans Thyriot. — „Ucber Schlachtfelder vorwärts!" — Mit dem siegreichen Heer durch Frankreich 1940, herausgcgeben von Dberftleutn-ant Univ.-Pros. Dr. Hesse, Leiter der Gruppe V (Heer) der Abteilung Wehrmachtpropaganda im Oberkommando der Wehrmacht. Vertag Wilhelm Limpert, Berlin SW. 68. Mit einem Kartenwerk von 46 zweifarbigen Karten mit den Frontlinien jedes Tages des siegreichen Kamvfes im Westen. Preis in Leinen geb. 4,80 RM. — (17) — Noch stehen mir unter dem Eindruck des großen Dokumentarsilms des Heeres, „Sieg im Westen". Der Film findet in diesem Buch eine wertvolle Ergänzung. Es Ht eine Gemeinschaftsarbeit von Kriegsberichtern, die den Feldzug im Westen an der Front, zumeist in vorderster Linie, erlebt haben und nun' in Wort und Bild die einzelnen Phasen des Kampfes ungemein packend und wirklichkeitsnah vor uns ab rotten lassen. Es sind zumeist in sich abgeschlossene Berichte über einzelne Episoden im raschen Ablauf des Feldzuges. Aber sie sind alle auf den gleichen Ton abgestimmt unb Hingen zusammen zu dem Hohen Lied des deutschen Frontsoldaten von 1940, der seiner Väter würdig, den Sieg vollendete, der ihnen verwehrt war. In einer kurzen Einführung hat Oberstleutnant Hesse operative Idee und Verlauf des Feldzuges von strategischen Gesichtspunkten aus prägnant und überzeugend dargestellt. Das ausgezeichnete Karten- material trägt zum schnellen Erfassen der sich täglich ändernden Lage wesentlich bei. Das Buch, dem Generalseldmarschall von Brauchitsch ein Geleitwort mit auf den Weg gegeben hat, wird bei Front und Heimat den Widerhall sinden, den es verdient. Fr. W. Lange. — Rudolf G. Dinding: Don Freiheit und Vaterland. 20 Seiten. Preis 20 Rpf. den nach München kamen. , heirateten, und wenn man von dieser Beobachtung , . auf das Allgemeine fdsiießen darf, fo wird es also der Berg- wohl die Münchnerin fein, die in erster Linie Mr kaserne Gelegenheit, mancherlei interessante stabt ihr Gesicht gibt Man braucht dabei nicht Einblicke in den soldatischen Betrieb nur an die Kellnerin und das Wnssermadl, an das Mitten & Loening Verlag, Potsdam. — (30) — Mann kämpfend knapp 3:2 verloren. Sie wollen Aus dem Nachlaß des Dichters ein schmales Heft- diesmal' die Niederlage wettmachen. Inwieweit Gtadtiheater-Mieie. Die Einlösung der siebenten Rate der Stammiete hat an der Theaterkasse, Johannesstratze 3, zu erfolgen, und zwar: Montag, den 24. März 1941, für die Dienstag- Mieter, Dienstag, den 25. März 1941, für die Mittwoch- Mieter, Mittwoch, den 26. März 1941, für die Areitag- Micler während der Kassenstunden. Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 372 10, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Uebersendung einer besonderen Quittung. Die zu zahlende siebente Rate beträgt: — M i a Munler-Wroblewski: Zeiten wende, ein Deutschordensroman. Preis drasch. 6,80 RM. Verlag Eugen Salzer in Heilbronn. (5) — Als der Deutsche Ritter-Orden in Dftpreuhii schon lang« nur noch ein Schattendasein als Va'all Polens führte, erwuchs, ihm in Livland nod) ei» mal eine bedeutende Führerpersönlichkeit in bei» aus Westfalen stammenden Landmeister Wolter vor Plettenberg, dessen kraftvolles Sd)wert und tlugt Politik in der stürmischen Zeitenwende der Dfvr. mation aller Hemmungen, die ihm aus dem ftänbi« gen Widerstreit zwischen Kirche und Orden, Städter und Landadel erwuchsen, Livland zu einem Doll, werk des D"utschtums gegen die vehement an Ostsee oorbrängenben Russen machten. Plettenberas als Staatsmann und Mensch ungemein anziehenüt Gestalt steht im Mittelpunkt dieses Romans der bit geschichtlichen Ereignisse dieser Jahrzehnte in ihrem erregenden Ablauf mit den menschlichen Schicksales einer Reihe scharf gezeichneter und aus der friftfr rischen Perspektive gut gesehener Figuren grichiLl verknüpft. So ist bei aller Treue zum geschichtliches Stoff ein svannender Roman entstanden, der etwas von der Atmosphäre dieser gärenden Zeit bei Herauskommens einer neuen Idoe und des großes Völkerkampfes um den deutschen Osten eingefangen hat und selber ein Abbild ist der Weite dieses Landes der Wälder und Seen mit seinen verstreutes Ordensburgen "un.'d Adelssitzen und den weniges festen Städten an der langen Ostseeküste. In unseren Tagen, die cn-tschlossen den Schlußstrich unter ein Blatt deutscher Geschichte gezogen haben, bei neben Ruhm und Glanz unsagbar bittere Tragöbien deutscher Menschen enthält, wird dieser Roman besondere Aufmerksamkeit finden. Fr. W. Lange. " “ *• ber ge-s im Mittelalter, in der Rencnstuntt und kn her i chen, sparsam.n Prosa, s kurfürstlichen Zeit geschildert. Die Müncknerin h die wir in vielen Büchern Bmdinas kennen und Dichtung und bildender Kunst hat chre feste 6te|.) lieben gelernt haben, etil und Inhalt dieser An- I lang, man denke nur an Gottfried Keller, an Lew \ u'di'b oVt lVau7 Kn^t^ar3, gefpriht/ienh unseren spräche an dmn deutschen Jüngling erinnern an J bachund Leibi, dessen Bildnis Frau Gcdon bern Bttck hinaus auf das erbitterte Ringen auf den Kleist und an Clausewitz. Die durchdachten und Buch vorangesetzt ist. Hans Arthur T h e ß un) — " >m - *•* streng geformten Leitsätze eines nationalen Kate-Peter Trumm haben über diese (Jaben fefjr ftfi chismus stellen dem jungen Menschen unserer Zeit selnd geschrieben. Und mit feinem Takt behanbch Glück, Stolz und Berpilichtung vor Augen, ein Rudolf Schneider-Schelde das Kapitel „Berühmt, ' ■ ,,,, Volke zu leben. Es Schwabingerinnen". Hier konnte nur Wem-ges g» Binding hier zu sagen hat, aber gedeutet werden von der Überraslhend vielfältig»!, oß es in den Lesebüchern aller Abwandlung eines überaus reizvollen Themas, da; chen könnte. Hans Thyriot. alle locken wird, die München lieben und diesri geben im Studentenheim vor der Universität, in der auch München ist aus den verschiedensten Gründen Bergkaserne, in der Allen Pestalozzisd)ule am Oe- |^on seit vielen Jahrzehnten Ziel starker Zuwon- waldsa^rten und im Eaf? Leid. V ser bin »etzt noch berung aus Nordde-utschland gewesen, wenn sich feine Eßmarken hat, muß sich diese im Laufe des aiKjj e,inc breite kleinbürgerliche Schicht unverfälscht U ni!«n n O'nnoa im hnn hpT 1 orkciUon hnl ttpfHnm tf# ihnen dies gelingt, wird der Spielverlauf zelgeir, | denn auch auf der Seite des VfB. ist man sich übti , । die Kampfkraft der Steinberger im klaren. Uebet i die beiderseitigen Aufstellungen ist nach nichts bekannt. Schiedsrichter ist Nesseldreher (Heuchelheims, j dem die Mannschaften durch anständige Spielwcisi . sein Amt erleichtern sollten. • 1'f, Wehrmacht — Vsv.-Relchvbahn 1900 fomb. D Im Nahmen des „Tages der Wehrmacht" spielt 1 eine fomb. Mannschaft der beiden Gießener Vereine 1 gegen die Wehrmacht. Da die beiden Vereine mit Derbandsspielen beschäftigt sind, hat man aus dein Ersatzspielern eine Mannschaft zusammengestelld Da die Mannschaft der Wehrmacht in ihrem Spiell gegen 1900 bewiesen hat, daß ihre Spielstärke übel de)n Durchschnitt, abgesehen von Einzelleistungm einzelner Spieler, nicht hinauskommt, so hofft nvn„ daß die Kombinierten ein gleichwertiges Spiel lit- fern können. Das Spiel findet nach dem Spiel ba Ligamannfchaften in der Bergkaserne statt. Spidocreinigung 1926 Leihgestern. Zum dritten Ausscheidungsspiel empfängt bli 1. Ingendmannschaft die gleiche von Grünberg, Die Gaste, welche ihr erstes Spiöl um die Bannmeisterschaft bestreiten, werden auf eine starke Elf. stoßen. 01032 W Fabrik aus der für München zum Karneval 1781 die Oper iUi dieser Erkenntnis hat uns Richard Wagner ührt Er nennt die Siebente die Apotheose des ' , ,, r. . :rx iw Iß nom hnrhftpn 22 /25.Märzl94l Gießener Anzeiger «General-Anzeiger für Oberhessen) 60 Drittes Blatt Lm Spiegel irischer Kritik Mozart und Beethoven. Zum bevorstehenden Orchesterkonzert. Wie sieht ein richtiges Wappen ans? Das Wappen, das wir heute nur noch als Brief- bogenzier kennen, war im Mittelalter das einzige Kennzeichen des in der Stahlrustung ganz verborgenen Ritters- in leuchtenden Farben stand es auf dem Schild, und diesen Schild trug der Mann auf dem linken Arm dem Feinde entgegen. Darum sind alle Wappentiere auch dorthin ausgerichtet, denn sonst — umgekehrt schauend — würden sie einen Ritter symbolisieren, der vor dem Feinde auf der Flucht ist. Die Heraldik versetzt sich nun in den Blickwinkel des Schildträgers und bezeichnet ber der Wappendeutung das als „rechts", was der Aufblickende naiv „links" nennen würde. Wichtig- Vielleicht. Jedenfalls richtig. — Diese und andere Grundbegriffe der Wappenkunde legt der Heraldiker S. Otto in einem lehrreichen und illustrierten Aufsatz des Märzheftes von D e l h a g e n & Klasings Monatsheften klar und fügt eine Belehrung darüber bei, wie man es beginnen mutz, wenn man sich heute als Herr Muller ein Familienwappen schassen will, das heraldisch em« wandfrei ist. bunden an das rhythmische Motiv, lassen das Ganze wie eine Variation darüber erwachsen, und in einer der früheren Skizzen bezeichnet Beethoven wirklich das Allegretto als „variations“. Die sinnende Melancholie hellt sich mit einem Dur-Zwischensatz auf, beglückend verklärt, wie mit Sonnenlicht überstrahlt, aber dennoch gebunden an das rhythmische Klopfen der Bässe. Das Scherzo steht in geistiger Rahe des ersten Satzes-, sprühendes, energiegeschwelltes Leben durchpulst es. Ihm stellt sich als gegensätzliches Trio em Thema gegenüber, das einem alten österreichischen Wollfahrtsgesang entstammt. Don besonderem Reiz ist hier die Mischung der instrumentalen Farbe. Zum Schluß des Satzes ruft sich das Triothema mit leisem Anklingen noch einmal in die Erinnerung zurück — 9m Finale steigert sich das klangliche rhythmische Erleben in seinem wilden Wirbel falt rauschhaft zu dithyrambischem Jubel, der in per Aufsteigerung seiner Kräfte fast schon an den Schluß des Finales der Neunten gemahnt. Dr. Hermann Hering. Gut feucht soll der Lappen sein, wenn Sie Ihren Herd putzen. Sie nutzen dann das Herdputzmittel besser aus und putzen leichter und schneller. Wird der Lappen beim Putzen trocken, etwas nachfeuchten. Oft genügt da noch nachfeuchten, wo man sonst schon ein neues Putzmittel zugibt. WEEN Herdputzpulvee Buntes Bulgarien. Herr von Richthofen und Gras Magl« ftrati bei. Deutscher Befehlsstand in der Wüste. uf ch 1 sich 'en. Ui!' nicht- i iichch? Splelvs fotnb. id)f er $iir ereint t i aus t nengc'i:'. rem & tärfe i leiste W" Spiel Spiest iall n Wgl H M? innnwii! Glf.H tofch®0 ■eh«” ,ep«f nie»1 *£ ’/onn Wptti» >19 noch „ in i inb er m hei tem » jj 11 °n ! j mzi^U s- btrfl in M] vchiik!:'tl ber Ul n geM'l hichtE ^r tj Seit iy es cr-JI „Die Mächte, gegen di« unsere Führer zu kämpfen haben, wären zu gewaltig für die Englands vierten Ranges, deren Führerschaft zum drohten Teil darin besteht, daß sie ostenstatw ,auf der Stelle treten', bis sie einen heftigen Stoß bekommen und dann blind vorwärts (ober rückwärts) stolpern, wohin der Stotz sie schleudert." dehoi! ^5 fllUlL S Seit. 6 bt> filtf' tritt* Bezugschein überflüssig wenn nämlich die alten schuhe jeden Tag sorgfältig mit Nigrin Extra gepflegt werden, das tadellosen Glanz verleiht und außerdem die Tragfähigkeit ganz be- deutend erhöht. * Bitte überzeugen Sie sich selbst durch einen Versuch mit rieren." * „Vielleicht würden auch die Iren in grobe Dummheit geraten, wenn wir Führer die unsere Schwächen ermutigten, weil sie selbst damit behacket sind, und die uns schmeichelten, indem sie erkaufte Erfolge damit verbänden, solchen vorziehen, die uns überlegen sind, vorausgesetzt, daß wir eine Armee und unbeschränkte Geldmittel zur Verfügung hat- ten — über die die Puppen, die England politiich und militärisch vertreten, verfügen, durch ver- pfuschte Unternehmungen zu einem wirren Erfolg treiben und so die Illusion einer wunderbaren und göttlichen Eigenart Hervorrufen, die einen General nrit Gaben, die ungenügend wären, einen Kutscher vor Polizeistrafe zu schützen, dazu befähigt, ein Eroberer, und ein Parlamentsmitglied mit den Lebens- anfchauungen eines sportliebenden Proomzadvokaten Premierminister zu werden." Schwarzen Meer. Sie wurde im fünften Jahrhundert v. Ehr. von den dorischen Meaarern gegründet und war bereits dem alten Heroool■bekannt, der ihre Schönheit immer wieder rühmt. Nach Nesseber, damals eine der bedeutendsten Handelsstädte, fluchteten die Halkydoner vor den Persern. Ihre große Blütezeit erlebte die Insel um 812 unter dem Erobererzaren Krum, erhiell unter den byzantinischen Kaifern ihr eigenes Gepräge als „Heimstätte der Kirchen" —" auf engstem Raum ftndet man dort noch heute 120 Gotteshäuser — und fiel im Zuge der Türkeneroberung im Jahre 1453 an Konstantinopel. Heute ist die Stadt Nesseber nur noch eine stille Zufluchtsstätte für besinnliche Reisende. Der Leuchtturm spiegelt sich in der dunksen Flut, auf den kleinen Anhöhen ragen grasüberwachsene Rumen, am Strand warten kleine Fischerboote auf die nächste Ausfahrt. Aber die Schönheit dieses nur durch einen schmalen Fahrdamm mit dem Lande verbundenen Fleckchens Erde nimmt jeden gefangen, und selbst Moltke, der für die Insel in seinem Reiseplan nur einen Tag vorgesehen hatte, vliev hier drei Wochen. an, daß nun nach der physischen auch me gelinge Befreiung gekommen sei. Fast alle geistigen Kopse des damals erneuerten Bulgarien haben an deutsch e n H o ch s ch u l e n den Grund zu ihrem Wsisen und Können gelegt, angefangen mit Pentscho S a- weikoff. dem großen Dichter, dem Schauspieler Oanianoff und dem Bildhauer Lasaroff der die Münchener Akademie besuchte; viele der ehemaligen und heutigen Staatsmänner waren in München oder anderen deutschen Universitätsstädten immatrikuliert, zahlreich sind die Schüler Brentanos m Bulgarien; dreiviertel aller Ingenieure und Architekten lernten in Deutschland. Das gleiche Verhältnis zeigen die Bücher, aus denen tue bulgarische fhmenb'ihr Wissen schöpft: von den rund 255 000 3n Dietzen läuft in diesen Tagen der Film „Mein Leben für Irland , der den Kampf irsicher Freiheitshelden gegen englische Unterdrücker schildert. Dor fast vier Jahrzehnten war es, als G,B. Shaw, ein Sahn Irlands -m- SomotM fdjneb, die Cr .John Bulls andereInfel nannte, als patriotijcher Beitrag zum ^-p-rtmr- des In- chen literarischen Theaters gedacht war und spater am Londoner Court-Theater ausgesuhrt wurde Wo sie wie der Dichter selbst schreibt, ,^u inner fosortt- aen großen Beliebtheit beider entzückten,, und g°. schmeichelten englischen Arhorerschaft kmn. Damit nun keine Unklarheiten über des Dichters Einstel lung zu den englisch-irischen Problemen auskommen könnten, schrieb Shaw gleich ein „Vorwort für D o l i t i k e r" dazu, aus dem einiges wiedergegeben fei, well es heute die gleiche Gültigkeit hat wie vor vier Jahrzehnten. Wie Beethoven der schicksalsbeschwerten Fünften die Sechste (Pastorale) mit ihrem hingabevollen Natur erleb tti zur Seite stellt, o bilden auch die Siebente und Achte im Schaffen des Meisters eine besondere Gruppe: die eine voll stärkster aufschaumender Lebensbejahung, die andere mit Zugen der Verinnerlichung. Gesteigerter Lebensimpuls, em inneres Gehobensein durch ungeahnte Anspannung und daraus sich ergebende Fähigkeit der Kräfte geben als eine Zufammenraffung des musikalischen Willens her Siebenten bte Grundsphare, de in ihrem mitreißenden Rhythmus nicht nur die feelu scheu Kräfte in Bann schlägt, sondern sogar auch ' > in den Kreis des großen Erlebens Bänden der Universitätsbibliothek in Sofia sind etwa 70 000 bulgarische, 72000 deutsche, 41000 französische, 30 000 russische und kaum 13 vH. englische, bei den Zeitschriften betragt der deutsche Anteil so- „I d o m e n e o" zu schreiben. Der oem oageuiu« ; des trojanischen Krieges entnommene Stoff mochte ihn ebenso reizen wie die ihm in München zur Verfügung stehenden hochwerttgen Kräfte der Buhne und des Orchesters'. In der Schaffensentwicklung Mozarts ist der Jdomeneo" der Wendepunkt von dem jugendlichen Mozart zur Reife. Alle die Eindrücke, die auf seiner Reise nach Paris und zumal bei seinem Mannheimer Aufenthalt auf ihn eingewirkt hatten, finden nun ihre persönliche Durchbildung und Gestaltung w einer bis dahin an ihm noch nicht beobachteten Kraft des Ausdrucks. Wir finden hier zuerst die Klarinetten im Orchester, die er ja seinerzeit in Mannheim in ihrer Wirkung kennengelernt hatte. Besonders aber die Ouvertüre zu „Jdomeneo kann als ein bedeutsamer geistiger ^"verschlag erkannt werden. Dem Stoff entsprechend schlagt sie tragische, pathetische Töne an. Statt der bis dahm meist üblichen dreisätzigen italienischen OuDerturen- fJrm wählt Mozart die einsatzige. Nach festlichen einleitenden Takten gewinnt das drängende Haupt- thema seine Gestalt. Ihm stellt sich em Werna gegenüber, das sich von dem Drohenden°^chlcksals- haften zum Hoffen wendet. Die leidenschaftlich durch- W Durchführung ist kurz, und die Reprise laßt an Stelle des zweiten Themas Orgelpunktwirkungen ' treten weihevoll lichtet sich der Schluß doch noch in den letzten Takten lassen Sforzati die vorausgegangene Erregung noch einmal nachzittern. Wennn ich, um micht blickend, die Bastard-Kos- ( mopoliten, die sich heute Engländer nennen, jeh^ , pelunkenbleich oder vierkantig vottgestopft, und ( ehe, wie sie sich von der irisch-protestantischen Garnison so einschüchtern lassen, wie fid) tein Bengale heute von einem Engländer emschuchtern hefee wenn ich dagegen den Irländer überall standhalten ehe, mit Hellem Kopf und gesunden Sinnen, voll kommen unempfindlich gegen ^e /mdifche Senti Mentalität, Erregbarkeit und Leichtgläubigkeit, die den Enlünder zum Opfer jedes Scharlatans und zum Berehrer jedes Tölpelsma^ndann w rd nur klar daß Irland der einzige Fleck Erde ist, der nach den historifchen A>eal-Engländ-r hervvrbrmgt Niemals ist der Irländer der Hysterische, mit Unsinn vollgestopfte, sich den Tatsachen verschließende, vor der Wahrheit zuriickschreckende, unstet- Spiel- ball aller der Gespensterfurcht und aller der alber- nen Begeisterung, der sich jetzt »Engländer von Gottes Gnaden' nennt." * In grobem Ueberschlag würde ich sagen, der Engländer sei ganz in der Gewalt feiner Einbildungs- traft, da er keinen ihr Einhatt gebietenden Wirklich- keitssinn besitze." * Der Irländer macht eine Unterscheidung, die zu machen der Engländer zu trägen Geistes ist (die geiftige Trägheit und Nachlässigkeit des Engländers . streift beinahe das Unglaubliche). 9a$urd) sei^e bewegte Geschichte bietet Bulgarien ein ergiebiges Feld für Archäologen der jetzige Ministerpräsident Filo ff gehört felbft 3U ^en bebeu- tendsten Fachleuten auf diesem Gebiet. 2n zahl reichen Schriften hat er die Ergebnisse seiner Arbeit n-i eher gelegt. Oft hat das DeutscheArchaolog.sche In- ftitut in Berlin mit den bulgarischen Forschern zu- ammengeardeitet; unter anderem fand man habet eine alte Festung, die zwar mcht von den Goten erbaut, aber von ihnen benutzt worden ist und für ihre Bedürfnisse umgestaltet wurde. Weitere gotische Spuren in Bulgarien lassen die Vermutung auf, kommen, daß Bischof Wulfila wirklich den größten Teil feiner Bibelübertragung auf bulgarischem Bo- den geschrieben hat. empfang bei Ministerpräsident zu Ehren von Generalfeldmarfchall Sofia, 21. März. (DNB.) Der bulgarische Ministerpräsident Professor F i l of f gab am Freitag zu Ehren des Generalfeldmarschalls List und den Herren seines Stabes einen Empfang, an dem u. a. Außenminister Popoff, Kriegsminls er Das- kaloff, Kammerpräsident L ° g o f e t o f f, der Ches des Generalstabes der bulgarischen Armee General Badschi Potkof s, sowie hohe mi p tärische und zivile Würdenträger- des bulgarischen Staates teilnahmen. Fenrer wohnten dem Empfang die Gesandten Deutschlands und Italiens, tfret> Tanzes elb t. „tote iji oer -luhö Wesen, die seligste Tat der in Tonen g^tchfam idealistisch verkörperten Leibesbewegung. Melodie und Harmonie schließen sich auf dem markigen Gebeine des Rhythmus wie zu festen menschlichen Gestalten, die bald mit elastischer zarter Geschmeidigkeit, schlank und üppig fast vor unseren Augen den Reigen schließen, zu dem bald lieblich, ha d kühn, bald ernst, bald ausgelassen, bald sinnig, bald jauchzend, die unsterbliche Weise fort und fort tont bis im letzten Wirbel der Luft em jubelnder Kuß tue letzte Umarmung beschließt." .. h . Die traditionelle Form der Symphonie gründet sich auf die Gegensätzlichkeit der-aufgestellten Themen. Die in ihnen ausgeprägte Wesensverschieden- heit gibt die Ansatzpunkte für das Ringen um das musikalische Problem in der Durchführung. Eine so bedingte Gestalt des Symphoniesatzes wäre aber der leitenden Grundidee der Siebenten hemmend gewesen da hier die gestaltenden Kräfte vornehmlich durch den rhythmischen Impuls beflügelt werden, her mit seinem Herauswachsen und Herauskristalli- fieren des Motivischen die innere Organik der (Siebenten bestimmt. So gewinnen beispielsweise die Themen des ersten Satzes ihren Ursprung aus den rhythmischen Akzenten des -/«-Taktes, wahrend das Allegretto sich aus der Rhythmik des ^«-Taktes entwickelt Ein thematisches Gebundensein hatte den das ganze Werk durchziehenden Jmpu s nicht in seinem vollen Auswachsen sich entfalten lassen Beethoven schickt dem ersten Satz eine Einleitung voraus die fast die Bedeutung eines selbständigen Satzes erreicht. Fast möchte man hier die Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Themen als eine Art von Tribut des Meisters an die alte Ampho- nieform ansehen, damit er sich in den Anschließenden bindungsfrei ganz dem rhythmischen Erleben hingeben kann. Dazu gibt die feierliche Ruhe der Einleitung mit ihrer rhythmischen Gespanntheit den Boden für die Entladungen des folgenden Vivace. Das Allegretto vertritt die Stelle des üblichen langsamen Satzes. Von einem Blaserakkord vor- hanggleich zu Anfang und zum Schluß eingerahmt, entwickelt sich über einem ständig wiederkehrenden rhythmischen Motiv ein sehnsüchtig klagender Gesang. ©eine wetteren Entwicklungen, immer ge- In der zweiten Hälfte des 18 Jahrhunderts hatte , das Violinkonzert in Italien w>- auch in Frank- reich der musikalischen und geistigen Haltung de^ Landes entsprechend eigene Zuge gewonnen Diese sammeln sich wie in dem Zentrum eines Brenn- fpiegels in den fünf Violinkonzerten des Jahres 1775 von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Neunzehn jährige zeigt sich zwar in dem galanten apollinischen Ton ,einer Zeit, doch laß. es .mmerwl-der auf= horchen wie er Ueberkommenes, fremdes uno Bodenständiges mit Eigenem durchdringt und erfüll mit der ihm eigenen Grazie und Sinnlichkeit uno so "en klaMchen'Typus des Violinkonzertes Heranbildet Aus dem Untergrund- eines mit m-len> F° Heilen behandelten Orchesters wird das So o^nftru ment in dem A - ck u r - K o n z er t tKochel Nn 2is> 3Um Ausdrucksträger eines reichen .starken ^nne lebens dabei stets das Geltungsbedürfnis des Solisten den musikalifchen Bedingungen unterordnend Nack einem Orchestertutti (Allegro apperto) mit dem thematischen Gedanken des Kops °8-s suhrt sich die Solovioline rezttatwarttg d-«°m'erend mu einem Ad°gi°-Zwi,ch°n,°8 ein. Sie schritte diejes Adagios geben die Grundlage , r o £ 5Än Entwicklung w«den. An der ise K'ASgfe SB s tr°st ZU d-m Vorausaegang ch^matifche J?-"e .^8 di-Solostimme aufgelöst und °°- Gange, die durch m° Verkehr des Menuettgedan- ruert werdem Die Wieder y feinen letzten H)in srai.j kens bestimmt Den 1SeNuB»«'. enttchtDinbet. das Körperliche Takten in klangl-ch» ^l°sth°.^entlch tzenl zieht. In der letzten Salzburger 6 1 Gut getarnt und tief in das Erdreich eingegraben hat eine Abteilung einen Befehlsstand ausgebaut. — (PK.-Boecker-Scherl-M.) Und in England erhält die Armee tatsächlich ihrs Rekruten vom Auswurf des industriellen Lebens und ihre Offiziere vom Auswurf der Aristokratie und Plutokratie, die in die Armee eintreten und für ihre Stellungen in den mehr oder weniger fashw-- noblen Klubs, mit denen die Regimentsmessen sie versorgen, zahlen. Klubs, die nebenbei gelegentl'ch in jämmerlichen Skandalen als Gesellschaftskreise von außerordentlich rohem sittlichen Charakter figu- -udjiins rnbaul kW- lega'-i' latat«1’' Als Moltke in jungen Jahren auf emer Reise >urch den Balkan natürlich auch das alte Bulgaren- i iinb das bereits im neunten nachchristlichen Jahr- i jundert mit Ludwig dem Deutschen ein Bündnis > liegen Karlmann schloß, bereifte, sah er in verhalt- । liismähig wenigen Wochen sehr viel von Land und Leuten, weil er sich Zeit nahm, in Sofia den Wochen markt zu besuchen. Hier strömen von r>eit und breit die Bauern und Schäfer zusammen, l.m ihre Gemüse, Früchte, Hühner, Gänse, Schaf- joolle. Del und sonstigen Erzeugnisse zu verkaufen: pfbft von dem zweitausend Meter hohen Wttosch bringen die Bertzbauern und Hirten ihren Käse, Sihren herben Wein und Tiere, die schlachtreif sind nier und da trifft man auch auf Baumwolle, Tabak unb Rosenöl-, diese Erzeugnisse kommen im allgemeinen nicht in den Markthandel, da sie vom Staat lontrolliert, aufgekauft und exportiert werden, vor -illem Tabak und Rosenöl. Das letztgenannte wird Im .Rosental" gewonnen, wo alljährlich mühevoll .stiele Millionen rote und weiße Rosen gezüchtet werben; die weißen Sorten sind widerstandsfähiger, lllne roten dagegen liefern mehr Del. Zur Herstellung lines Kilogramms Rosenöl sind 3000 Kilogramm kosen nötig; da nun durchschnittlich 1000 Rosen auf Iwn Kilogramm gehen, braucht man zur Erzeugung von einem Kilogramm des wohlriechenden Dels runp 3 000 000 Rosen. Wer einmal in dem staatlichen Laboratorium war. wo der Gehalt dieses Ocks überprüft wird, trägt noch tagelang dielen Duft tn Anzug und Mantel mit sich herum. Zum schönsten Teil Bulgariens aehort zwellellos M e s s e m v r i a oder Nesseber („Der Mittag ). Das ist die großarttgste Entdeckung, die ich in Bulgarien gemacht habe" sagte Zar Ferdinand Ton dieser zauberhaften tausendjährigen Insel >m Vielfältig sind die Beziehungen Bulaa- riens zu Deutschland. Wirtschaftlich besteht die engste Derbundenhett, aber auch die geistigen, kulturellen Beziehungen sind nicht nur alt, sondern auch freundschaftlich, man denke nur an die treue Waffenbrüderschaft im Weltkriege. Als die Bulgaren sich 1879 von der türkischen Fremdherrschaft befreit hatten in der denkwürdigen Schlacyt am Schipkapaß, gründeten die bulgarischen Stu- denten an allen größeren deutschen Universitäten Studentenverbindungen und gaben ihnen als Symbol den Namen „Schipka"; so deuteten sie • ' nach der physischen auch die geistige ommen sei. Fast alle geistigen Köpfe Deutsche Soldaten bei einem kleinen Wüstengespräch ........' 4711 CREME schützt pflegt Xam Göttllchen spüren lassen. Die mit der Natur ver»s Und noch eines kehrt die Zeit der Baak den Men-f am eigenen Leben die Zeit der Saat. Mehrlais Vtrl v/lUvI 12zlCpvll< bnndenen Menschen haben die Fähigkeit, in der schen. Auch die Saat des kommenden Geschlechts auch kehrt für jedes gejunbe Boll die Saatzeit eine* aottlichen Offenbarung der Natur zu lesen, nie ver- muß voll Sorgfalt und Hingabe bereitet werden. neuen Welt wieder. Glücklich das Volk. das für bitji Die Saat. Loren. Jeder Mensch muß immer wieder aus dem Rein und sauber, frei von Unrat und Verderbnis Zeit der Saat reinen und guten Samen sorgsam Ke, reitet hat. Glücklich das Geschlechts das ein neues müssen die Kräfte neuen Lebens gehegt werden Religionsbuch der Naturgesetze und des Naturgebieten. Im Der Roman non Cito WML Zuhause. 20. Fortsetzung. (Nachdruck verboten i zu. 21ni übte sich dabei zum erstenmal in ihrem Leben in Zockele wartete indessen nicht. Er schlief, als sie schen Bahnhof wieder, und ihr schien, als sei eine mit ver* Es war (Fortsetzung folgt) schehens lernen. Er muß sich immer wieder zum Bewußtsein bringen, daß er nicht allein das Wachsen und Leben zu bestimmen hat. sondern daß er bei Frau Roche beugte sich zu ihm nieder und strich chm liebkosend über das Haar. Das gefiel ihm, und er wiederholte fein Knurren. „Wer bist du denn?" erkundigte er sich. Sie gab tf gemacht. Weihevolle Tage sind es, und eine feierliche Handlung ist es. wenn in andächtiger Stille die Aussaat vor sich geht. Viele Monate hernach kommt dann erst die Ernte. möglichst viel und möglichst vorteilhaft einzukau- sen. Es ging leichter, als sie gedacht hatte, aber es kostete mehr Zeit, weil man mehr suchen und länger überlegen mußte. Als sie endlich, mit Paketen beladen, nach Hause fuhr, war es längst Abend Auf die keimende Saat des neuen Geschlechts von Sippe und Volk aber mutz gleichzeitig auch der Segen der Gotcheit herabströmen. Doll glücklicher Dankbarkeit oder voll schwerer Härte erlebt dies der Fürsorge anderer zu fein. Immerhin machte die riesige Stadt sie unsicher. Frau Rothe schüttelte den Kopf und schien an das zu denken, was ihre Tochter ihr über diese beiden hat er das bisher getan. Wir kennen uns ja noch nicht lanae." wo andere gesät haben. Sie glauben, daß Gott ihnen die Gaben umsonst in den Schoß wirft. Sie wollen als Schmarotzer leben. Genau so aibt es auch Schmarotzervölker, die nur vom Schweiße anderer Völker leben wollen. Es gibt Völker, die es nicht verstellen, wenn ein Volk in rastlosem Eifer arbeitet und. schafft, auch wenn die Erfolge noch nicht sichtbar zutage liegen. Es gibt Völker, die bei allem Weltgeschehen nur die Gewinnenden sein wollen, ohne selbst etwas zu leisten. Es gibt Völker, die nur auf Kosten der übrigen Welt für sich eine reiche Ernte einbringen wollen. Letzte, sicherste Le- tenserfcrhrunq bleibt aber immer wieder der Satz: Der nicht sät. der soll auch nicht ernten. Und wer die Saat nicht sorgsam bereitet, der wird nur schlecht ernten. Wenn die Saat im Boden ruht, dann erlebt der Bauer die göttlichen Ärafte in der Natur, das Weben* und Walten der Naturgesetze, die frucht- baren und Verderben bringenden Mächte des Na- ti'rgsschehens. Sonne und Regen, Dürre und Nässe, Sttrrrn und Frost beeinflussen und beherrschen nun mehr das Wachsen der Saat. Dam kommen di» Schäden d"rch Krankheit und die Zerstörung vnh Münte- rung her Saat durch mancherlei Tiere. Dabei erlebt der Mmsch. daß er nicht alles mit seiner Arbeit allein schaffen kann. Er fpüri es Tag für Tag in der N^ttrr. daß sich feinem Schaffen der Segen der Gottheit bei^fenen muß Er weiß, daß fein W^rk im Natur geschehen seine Ganzen findet. Und dieses Bewußtsein whfnbet den Menschen besonders en^e mit dem Göttlichen und kettet ihn in fetter Scheck- sal^nemeinichaft an die Natinnelrtze. Vor ^ahr- touf-nd^n bat di»le Nattrrgesetzlichkeit unl«rn A^n-en die Spuren der Gotcheit gezeigt und die Kräfte des verbunkelungszell 22. März von 19.39 bis 7.22 Uhr. 23. März' von 19.40 bis 7.20 Uhr. lenden dunklen Äugen, auf deren Grund es wie Gold schimmerte. Die Lehrlingsschulung wird mit besonderer Liebe und Gründlichkeit nach den Grundsätzen ter DAF. mit dem Ziele der Heranbildung eines hochqual-i- fixierten Nachwuchses theoretisch und praktisch durchgeführt. Keimen und Wachsen, neues Gestaltwerten un) Entstehen, das die Geburt eines neuen Zeitalterz miterleben und ehrfürchtig mitgestatten darf. Wir Zockele hatte den schmalen Spiegel entdeckt, der in eine Tür des Garderobenschranles eingelasien war und betrachtete sich entzückt in der Pracht seines neuen blauen Mantels, der sechs goldene Knöpfe hatte. So überwältigt war er von feinem Spiegelbild, daß er nicht nahe genug an sich selbst herankommen konnte. ..Fein'- rief er. ..So fein...!* Frau Rothe nannte den Mietpreis, der Charlotte sehr niedrig erschien. Sie fürchtete, es sollten ihr aus Barmherzigkeit Wohltaten erwiesen werden. Aber als sie erfuhr, haß Herr Theiß, der Architekt und ihr Zimmernachbar, für fein Dorderzimmer nur Sie war ermüdet und hungrig. Ihre Füße -----*~i. aber noch niemals hatte eine Müteg- Für den Bauer ist es eine Selbstverständlichkeit, daß er nur dann ernten kann, wenn er mit Sorg- falt und Fleiß die Saat bereitet und ausaestreut nächste Besuch gilt einem Frankfurter Be» trieb. Hier finden wir viele Frauen und Mädchen Bon Anton Holzner. Den Menschen der Stadt bleibt das große Geheimnis verborgen, das sich jährlich zur Zeit der Saat in der Natur abspielt. Und doch muß gerate der Mensch, ter nicht so glücklich ist, in nächster Gemeinschaft mit der Natur zu leben, von den Lebens-1 Gesetzen ter Natur ebensosehr erfüllt sein wie die bäuerliche Bevölkerung. Alle Jahre ün Herbst und Frühjahr legt der Bauer voll Ehrfurcht und Andacht, voll Hoffnung und Erwartung den sorgsam gehegten Samen in die mütterliche Erde. Und wenige Wochen hernach durchbrechen die ersten, zarten Spitzen der keimenden Saat das Erdreich, um zu Luft und Sonne zu gelangen. Mit viel Mühe und Arbeit, mit viel Liebe und Hingabe hat ter Bauer den Samen vorbereitet und gepflegt, hat für seine Frische und Einheit gesorgt. Mit ebenso großer Sorgfalt hat er das Erdreich für die Aufnahme des Samens ^bereitet, hat es gekräftigt und aufgelockert, hat es fruchtbar hat. Die anderen Menschen aber glauben oft, da ernten zu können, wo sie nicht gesät haben. Sie machen sich das Leben oft so leichtsinnig bequem. Sie erwarten Erfolge, wo niemand den Boden für einen Erfolg bereitet hat. Sie wollen oft ernten. fln MW, auf 6er Wl. 3 - „ Ä aOTrrfS| höre. Berlin ist furchtbar! So viel Häuser und kein1 der B?triebsgemeinschast dient. Dieser große, helle und schön ausgestattete Saal, der von den Werk- angch origen in Gemeinschaftsarbeit während ihrer Freizeit mit großem Idealismus geschaffen wurde, hat auch eit« weiträumige Bühne für Vorführungen aller Art, während sich an einer ter langen Seiten- roänte eine Reihe von Bücherschränken mit ter Bibliothek befinten, in ter sich rund 1200 Bücher ter verschiedensten Art befinden. Hier sind die Werke guter Autoren aus allen Gebieten des deutsche Schrifttums zu finiten. 9m Anschluß an ten großen Feier-_ und Sveiferaum. in dem sich die Betriebsangehörigen alltäglich zum gemeinsamen Mittagellen versammeln, befindet sich die nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattete geräumige Werkküche. Hier wird in großen Kochkesseln und Brätern das täclliche Mittagessen ttir die Speisegemeinschaft bereitet. Eine große Glaswand mit breiten Ausgab eschaltern trennt die Küche von dem Spoisesaal, die Glaswand gestattet aber allen Speisenden ten Durchblick zur Küche, so daß sie sich jederzeit davon überzeugen können, wie peinlich sauber und appe- tttlich der Küchenbetrieb vor sich geht. Aus dieser Küche wird gutes und reichliches Mittagessen (nicht nur Eintopf, sondern auch Gebratenes), oft sogar mit Kompott als Nachtisch, mit Kartoffeln und ®e« müse in unbegrenzter Menge bis zur völligen Sät- tigung aller Magen verabreicht. Dafür zahlt jeder Speisende je Mittagessen 45 Pfennig, während ter Differenzbetraq bis zu ten Selbstkosten in Höbe oon 65 bis 70 Pfennige von dem Betrieb bezahlt wird. Die Pressemänner konnten sich durch Teilnahme an dem gemeinschaftlichen Mittagessen aus dieser Werkküche von der hervorragenden Qualität und ter Reichhaltigkeit des Essens üoerzeugen. Dabei wurde nicht etwa wegen der Besucher eine „Ausnahme" gemacht, sondern der übliche Mittagslisch gereicht. Die Firma hat für die gesundheitlich- Betreuung chrer Angehörigen zwei Betriebsarzte verpflichtet, von denen einer als Spezialarzt für Ohren-, Nasen- und Halkskrankheiten auch in solchen Sonder» faüen von Erkrankungen Rat und Hilfe bringen. Sprechstunden und Behandlungsräume mit allen modernen Einrichtungen sind ' vorhanden. Eine eigene Betriebskrankenkasse wird dem Wohle der Betriebsangehörigen dienstbar gemacht. Bei der Urlaubsregelung wird der Dauer bet Sie vermied es, an Lasard zu denken und spürte verwundert, daß die schwere Enttäuschung, die er ihr bereitet hatte, so rasch überwunden war. Das Neue, kn dem sie stand und das mit seinem wichtigeren Teile noch vor ihr lag, beschäftigte sie so, daß sie den Tag ihrer Ankunft in Berlin und Hasards Besuch wie etwas Unwirkliches empfand, das zu ihr keine Beziehungen mehr hatte. Dieses Erlebnis gehörte zu einer Charlotte Mathesius. die es jetzt nicht gab. Sie beglich ihre kleine Rechnung im Hotel, räumte Deutscher Sozialismus an den Stätten der Arbeit Arbeitskameradfchast ist kein Lippenbekenntnis, sondern Bekundung durch die Tai. lBeobachtungen und Eindrücke unseres Schriftleiters bei einer Pressefahrt mit der Deutschen Arbeitsfront.) Nach diesem aufschlußreichen Ueberblick treten wir in Begleitung des Gaupressewallers der DAF. Huebner, als Vertreter des Gauobmanns Becker, und des Gaufachabteilungswallers von der Osten die Fahrt an. Bei den besuchten Firmen interessierte uns natürlich der Entstehungsgang der Werkerzeugnisse In hohem Maße, aber diese Seite wollen wir bet unserem Bericht einmal vollkommen beiseite lassen, well sie für uns im Augenblick unseres Besuchs zurucktritt hinter dem einzigen Zweck unserer Fahrt: Einblick zu nehmen in die soziale und gesundheitliche Betreuung der in diesen Betrieben schaffenden Volksgenossen und damit einen Teilausschnitt ter Erneuerungs- und Erziehungsarbeit durch die Deutsche Arbeitsfront kennenzuler- nen, um an Hand dieser Beispiele den Volksgenossen in Stadt und Land zu zeigen, unter welchen besseren Bedingungen als in früheren Jahren der schaffende deutsche Mensch in Zukunft sein Tagewerk verrichten und sein Leben an und außerhalb der Arbeitsstätte gestatten soll. Dabei will ihm die Deutsche Arbeitsfront alle nur mögliche Förderung zuteil werden lassen. Wir besuchen zunächst einen Betrieb in Offenbach am Main. Zueift sehen mir uns auf tem wetten Sportplatzgelante um, das der Betriebsführer für die Gefolgschaft in unmittelbarer Nachbarschaft des Betriebes in schöner Weise geschaffen hat. Ein Haus zum Umkleiden, dos auch Duschräume enthält, steht ten männlichen und weiblichen Gefolgschostsrnttglie- tern gleich am Eingang des Sportgelantes zur Verfügung. Dann folgen Rasenflächen als Liege- gclänte und ter Sportplatz die in den Som- mermonaten und an schonen Herbsttagen den Genehmen wollen," sagte Charlotte. „Wir werden uns sagt, und auch Charlotte war fest davon überzeugt' beIa$e"' 1 Muhe geben. Ihnen o wenig Umstande wie möglich äu mQfhh> firh nnrh (olhon m , ... 0 i geworden, zu machen. Ich glaube, ich kann für Iockele ein- fi! leiben Nachmittag zu' Sie wc stehen. Er benimmt sich recht manierlich, wenigstens begann für Re Jfnn-rn?eued [typten, aber noch niemals hatte eine Müdig- - - " - - — - • - Mi" kur sie. Es war erfüllt mit Verantwortungs- feit sie o tief beglückt wie diese Iockele wartete lasten und Fürsorge für cm anderes M'nschenkind. Iockele wurde sich freuen, wenn sie ihm zeigte was te/fiü^/'anten-" 8kn.nks-n iL h ’ einander auskommen!" sagte sie. ! ?».'i Anschaffungen machen und buffte habet niemals bas Zimmer unb liefr U)r Gepäck nach Treptow „Für ben Jungen konnten wir noch einen Klapp- vergessen, daß das Bankkonto ihres Vaters nicht h nausfchaffen. Dann erledigte sie die Einkäufe unb 'esiel ms Zimmer stellen, meinte Frau Roche mehr hinter ihr stanb. Sie war Lis von Herzen ubte dabei zum erstenmal in ihrem Leben in cfann l ES zwar noch enger, ater es wird dankbar für das Geld, das sie ihr noch zugesteckt ber schwierigen Kunst, für möglichst wenig Geld schon gehen und am Tage wird der Sessel einfach batte. So beklemmend die Geldsorgen auch waren, r’*u “!-r " ....... - augeflaopt, so daß er weniger Platz megnimmt Charlotte fühlte zu ihrer Verwunderung, daß sie da- Wenn Sie also das Zimmer nehmen wollen...?" durch nicht entmutigt, sondern angespornt wurde. ,ba6 Sie mich mit tem Jungen' „Es wird schon alles werden!" hatte Marcha ge- Die Gauwallung Hessen-Nassau ber Deut-! folgschastsmitglietern reichlich Gelegenheit schen Arbeitsfront hatte am vorgestrigen sich vom Llllagswerk in Den Arbertsräumen burch Donnerstag bie Vertreter einer Reihe von Sport und Spiele oder gemächliches Ausr ' Zeitungen bes (Saugebiets zu einer Presse- ' ...... Ä fahrt vereinigt, die Dem Besuch von" Betrieben in der Main-Gegend galt. Bei dieser Gelegenhell konnten die Fahrtteilnehmer ein Sn d-n l^n ^renjt im W b« (di- jetzt in Friedberg ist», während di- Z-ntraIg-n°h r < .1 t. : . „ - t Q «Ii f a i♦ ö II o IHl 111 I' P T U U11 "i l ) qebeten, uns nähere im Zuge der Veremyemim Entwicklung und den nofsenschaftswesens aufge^' inhlichen Kenossenschas- wurden miteinander versch lctneb den Unterschied zwischen dem von der j lrankenkasse gezahlten Wochengeld und dem Ar-, ' Hand in Hand' arbeiten, wird immer ein Erfolg zu ° 2.___9fnf iinfprp ftraae. welches Dors hauswirijchajtiichen B-darjsst°fs-n ferner venmt- °,^js-nsch-rst-n zwecks Crfa ung und D«w rtung lein sie den Absatz landwirtschajtiicher Erz-ugmsie. Lndwirtlchastlich-r Erzeugmjj« unter den G-sicki-- Die War-nqenojjenlchasien arbeiten nach den vom pun[ten öer londwirtjchaftlichen Marktordnung he» n eilt nuH) utm ,äiq rkhtete der G-> übernahm- der ntchtarijche Danoei auf swiwi noffenKLbaL"-L"Kr-s-st°ll-'?n°Gi-b-n ein d°ut!ch°n Doik-genojjen an j.ch gebracht hatte. t MAIZENA^, Angaben über die (----------o heutigen Stand der ländlichen Genossenschaft ten im Kreise Gießen zu machen. Künstler stellen im Dienste des Kriegs-WHW aus. Möbelhaus das Mm-Wzajk 29/30-ßahnfafi^. 2/U._^ für die Melzena-Kinderernährung gibt Ihnen wertvolle Hirweise unsere Broschüre „Briefe eines Arztes an seine Tochter**, die Sie auf Anforderung kostenlos erhalten. Oie ländlichen Genoffenfchasten im Kreise Gießen Erfreuliche Auswärtseniwicklung im Dienste der bäuerlichen Wirischast. mit II Ä j| dir, (. unb fi W W- i für: Ä '>hiich .Behuj xNfr. ton L dazu noch! Mil! llDttiu M- fich n leuuto »rbUij ei feb» lebio^ i 6a Ww tnbilin MAch!' tner n W nbor?.- wohl K lchrn 8a m. As- bfbni M btffl siich vorgehoben. , , . . . . -fl. Die bisherige Entwicklung hat gezeigt, daß alle Genchsenschaftsgruppen im Kreise Gießen ihren Zweck, wirtschaftlich schwachen Volksgenossen unter dem Gesichtspunkt des Gemeinsinns zu Helsen und ihre Arbeit im Dienste der Volksgemeinschaft zu vei> richten, in ausgezeichneter Weife erMt haben Da- mit haben die ländlichen Genossenschaften durch dre Tat dokumentiert, daß sie wertvolle Glieder in dem großen Organismus der deutschen Gesamtvolkswirl- schäft find. Aus dieser Arbeit und aus den idealen Zielsetzungen, die den ländlichen Genossenschaften nach der Machtübernahme durch den Rerchsnahr» stand gegeben wurden, darf man die lS-wißhett entnehmet, daß die weitere Tätigkeit der ländlichen Genossenschaften daraus ausgerichtet ist. dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit nützlich zu ein durch guten Dienst bei der Erfüllung ihrer genossenschaftlichen Aufgaben und Verpflichtungen. B. ököii hörtr & । 6, Bick' | MtrlA inen W efühl len W tuf. m iplal'f nmflV* er i" , mir ' tun-611 itt mi Udaoti M ® du tw oMW bballi:", iönad«- tumalüi! , nut i'.i n fldiW itn «I« itinelll* lind t« * Der Gießener F r ü h ja h r sm är k t. Don Samstag, 22. bis einschl Sonntag, 30. Marz findet in Gießen auf Oswaldsgarten wieder der Zrühjahrsmarkt (Schaumesse) statt. Neuartige Geschäfte sind auch diesmal wieder zu erwarten, und zwar: Mo-kitobahn, Seesturmbahn, Mpenhchn, Skooter, Kinder-Sportkarussell, Schaugefchafte, Wa- renverlosungen und Geschäfte verschiedenster Art. senschaften. Die meisten Kreditgenossenschaften (kurz Dorfkassen genannt) bestehen schon seit über 50 Jahren Die ältesten Organisationen dieser Art entstanden in der Gründungsperiode der Schulze-Delitzschen genossenschaftlichen Aufbauarbeit von 1860 bis1880, die nächsten wurden in der Zeit des Ocgani^tors Haas von 1880 bis 1900 gegründet, wahrend die jüngsten Genossenschaften erst nach dem Weltkriege in der Zeit von 1918 bis 1925 von den Orgam- I imh Anns errichtet worden sind. Erfüllt von besten Eindrücken über den neuen und guten Geist in der Arbeit, den die Besucher an dreien Stätten vorbildlich verwirklicht jetym formten, kennten sie sich am Abend. Diese Besichttgungsfahrt war allen Teilnehmern zu einem Erlebnis geworden das noch lange "in chren Herzen und Gedarcken nachklingen wird, denn hier sahen sie deutschen Walismus, den der Führer in das Leben der schaffenden deutschen Menschen hmerntrug, zur beglückenden Tat geworden. Vornotizen. Reichsnährstand gegebenen Richtlinien mit dem soliden selbständigen Handel als gleichberechtigte Faktoren im Dienste unserer Volksgemeinschaft. Während bei den Warengenossenschaften bis auf geringe Ausnahmen nur Bauern und Landwirte Genossen sind, findet man in den Kreditgenossenschaften alle Berufe des Dorfes vertreten. Seit der Machtübernahme durch den Führer ist bei allen Genossenschaftsaruppen auch im Kreise Gießen eine wesentliche Aufwärtsentwicklung fest- zustellen. Das trifft sowohl hinsichtlich der Umsätze als auch der finanziellen Grundlagen der Genossenschaften zu; alles Kranke wurde ausgemerzt. Der genossenschaftliche Aufschwung seit 1933 ging, was besonders hervorgehoben sei, nicht aus^Kosten des arischen Handels, sondern die Genossenschaften haben neben dem arischen Handel in ihren Geschäftsbereich nur die Gebiete übernommen, die vor der Macht- Übernahme der nichtarische Handel auf Kosten der >. Mein Leben für Jr- Derkaufsstände mit neuen Spezialitäten. Mit Rück- '..■n'uÄl w w - ... Wird kein Handgriff und kein Hebeldruck oer- £nt, zu früh oder zu spät getan. Diele junge ladchm bilden hier zusammen mit verheirateten icuen und den männlichen Arbeitskameraden eine nhe Schaf st ns gerne in schäft, die Freude an ihrem irG krf hat, weil sie weiß, daß vom Betriebssichrer 2 I[te getan wird, um sie in der rechten Weise zu it ' | (icteuen. ■ mv M n JeWneT frtiC Muf 'Ur. 8««. im fireife Oiefeen in MnoffentöarMrt ß?nTl4* ”rt erster Stelle steht, tourte von fireisfiettenleiter Startmann daraus hin«-miesen, dah viele Ort« »orblb- lich- S-nost-nschasten besitzen. wenn aber eine ©e* mcinde besonders genannt (ein soll, so verdiene uw fer fireisort B-lk-rsh-im diese Betonung. W» besonders bedeutsam wurden auch noch Die auf- gaben der Molkerei-, Vieh- und Eierverwerttings- H ___ntih en j ^itsverdienst der Arbeitskameradinnen, ferner wird pch eine besondere Beihilfe gewährt. Innerhalb des Betriebes ist auch ein Sttllraum vorhanden, in dem je jungen Mütter ihre Säuglinge zur fälligen Zeit fllen können. Die Betriebsschwester kümmert sich kgleich um Mutter und Kind. Daß dfe Mütter die r orderliche Zeit vor und nach der Geburt von der Arbeit frei gestellt werden und der Betrieb sie auch r diesen Wochen fürsorglich betreut, gilt in dieser orbildlichen Arbeitsgememschaft von Betriebsführer ind Gefolgschaft schon lange als seibstverständllch. Gemeinsamer Mittagstisch in einem geschmackvoll mb mit viel Siebe ausgeschmückten großen Gemein- ihaftssaal vereinigt alltäglich den Betriebsführer und ||i[Ie seine Mitarbeiter zum gemeinschaftlichen Essen. |ru6 den Mitteln des Betriebs wird hierzu ein er- .idllcher Zuschuß gezahlt. Der Betriebssport wirb II Urig gepflegt, Männer und Frauen nehmen mit ||(roher Freude daran teil. Für die Freizeit stehen II-eben dem schönen Gemeinschaftssaal gediegene rttr k II 'Zartenanlagen mit Grünflächen und Sitzbänksn. " Isrncr ein zeitgemäßes Sportgelände zur Der- Darmstadt und Frankfurt am J------ ,,, . , durchorganisiert. Rach 1932 wurden nur noch Zwei Warengenossenschaften und eine gemischte Geld- und W°r-ng-n°st°njckast -rrichl-t. D'° ®runbung8. . periode war damit im Kreise Gießen abgeschlossen. Einige nicht lebensfähige Genossenschaften wurden im ^uge der Vereinheitlichung des ländlichen Ge- q " f - —'gelöst, verschiedene kleine «■u.ut.. .................-)m°lz-n. D-r Ausbau ist nun vollendet. Fast jedes Dor, im Krei - G>«st°n hat jetzt eine oder zwei Genossenschaften, nur wenige ganz kleine Orte haben feine eigene Ge- nossenschaft, die Bewohner dieser Orte sind vielmehr einer Nachbargenossenschaft angeschlossen. Die Gründunaszeit der Dreschgenossenschaften er. streckt sich auf Die Jahre von 1890 bis 192d. Die eine Molkereigenossenschaft besteht letzt etwa 50 Jahre, die andere 35 Jahre, wahrend die dritte erst im Jahre 1933 errichtet wurde. Die zwei Vieh- Verwertungsgenossenschaften im Kreise Gießen wurden 1930 ins Leben gerufen. Die Eierverwertungs- genofsenschaften bestehen feit 1933. Bei allen Genoffenfchaftsgrupven stehen der ideale Gemeinfchaftsgedanke und der Grundsatz der gegenseitigen Hilfsbereitschaft im Vordergründe Bei den frühesten Genofsenschastsaründungen spielte bte De- eitiaunq des Geld- und Warenwuchers durch nicht- i arische Elemente eine wesentlich« Rolle. In den , Dorffaffen im Kreise Gießen stnd etwa 25 Millionen , Reichsmark von vielen Taufend Genossenschaftsmit- gliedern und sonstigen Sparern eingelegt Neben der Förderung des Sparsinns haben die Dorfkassen auch den Zweck der Kreditgewährung an ihre Mitglieder. Die Warengenossenschaften versorgen ihre Mitglieder mit landwirtschaftlichen,, vereinzelt auch mit Zur Förderung des Kriegs-Winterhilsswerfs ftn- bet vom morgigen Sonntag ab 'w Turmhaus des ^berhesfischen Kunstoereins am Brandplatz eine Ausstellung zahlreicher Werke von Malern und Graphikern im Rhein-Main-Gebiet statt. Die Ausstellung ist einer Anregung der Reichskulturkammer zu verdanken und wird in Zusammenarbeit mit der Gießener Kreisamtsleitung der NSV. unter Lei- tung von Stadtbaudicettor Gravert, als Kreis- beauftragten der Reichskulturkammer hergenchtet Von Gießener Künstlern stellen Walter K r o l l und Professor Schlarb aus. Von auswärtigen Kunst- lern wird man Werke sehen von Franke, Professor Kemvin. Karl Luckhard, Josevh Correggio, Katharine Correggio-Neidlinaer Wilhelm Le lehre und Karl Mergelt Die Ausstellung, die etwa 14 Tage lang zu sehen sein wird, soll am "stirgigen Sonntag um 11 Uhr eröffnet werden. Die Künstler stellen einen Teil des Erlöses von demxVerkauf ihrer Bilder dem Kriegs-WHW. zur Verfugllyg. Gießener öotbenmartlpreife. »Gießen, 22. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter^ % kg 1,80 91101., Matte 30 Rvf Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, Tkg 45?»g, % kg 14, Weißkraut 10 bis 12 Rotkraut 13 bis 14, gelbe Ruben rote Ruben 10, Unterkohlrabi 5 bis 8, Grünkohl 8, Zwiebelnl 13 bis 15 Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feld falat, ‘/io 10, Aepfel, % kg 25 bis 40 Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumenkohl, das Stuck 40 bis 70, Endivien 20, Salat, llu> 30 Rps. \ Der letzte Besuch des Tages mlt einem Betrieb in Hanau. Auch dort stellen bi« Frauen und Mädchen einen sehr großen Teil der gesamten Gefolg- schäft bar. Neben den Männern sind sie^eifrig bei der Arbeit, in den meisten Fallen wahrend d^s ganzen Tages, zum Teil auch nur halbtageweise Der Betriebsführer äußert sich über die ^ahnmgen ' mit der Arbeit der Frauen und Mädchen sehr de ' friedigt, wie man anderseits von den ^beitskame- , rabinnen hören kann, daß sie sich bei ihrem : fen wohlfühlen und in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht gut betreut wissen. _ Die loyalen Leistungen der Sirma fur i^re ® - jvlgjchast sind vielgestaltig und weitgehend. 6 stehen lm glotzen und ganzen aus der gleichen Linie mit den Maßnahmen, die in diesem Bericht non den vorerwähnten zwe, Betrieben mitgeteitt sind. i &1 Der Betrieb,(purt «mW Zutaten; 200 g Mehl, 50 g Maizena, 100 g Zuder, 30 g Feit, 1 Ei, Vi Paket Vanillezucker, U Teelöffel gemahlenen Zimt, «geriebene Zitrone, % Tasse Magermilch, V2 Pakei Backpulver. Z u b e- reiiung: Zudcer und Ei schaumig rühren, Flüssigkeit, Mehl und Maizena, welches vorher mit Backpulver gesiebt vermischt wurde, sowie Gewürz und Geschmack hinzugeben. Das Fett wird nicht er- Z kleinen Studien Wenfall, beigegeben Dann wird die ga’nze Masse zu einem Teig ordentlids durAgeknetet de n di. ZU fest sein darf. Er kann gleich verarbeitet werden. Man rollt hn mcsserrüdcendick aus und kann ihn entweder mit einem' um3«tu^Ipte Glas oder Teigrädchen in verschiedenen Formen ausstechen. Uie Formen werden auf ein gut gefettetes Bleds gelegt, wobei ^rauf geachtet wer. den muß, daß sie möglichst gleichmäßig verteilt "^"bled, kommen, damit die Ecken nicht anbrennen. Bei guter Hifce etwa 8-10 Mln. backen. Hinsichtlich der Anzahl der Genossenschaften und deren Leistungsfähigkeit steht der K r e 1 s G 1 es hen im Gebiet des Ländlichen Genoffenschaftsver- bandes Rhein-Main-Neckar mit an führender Stelle. Während bei der Errichtung der Kreis- stelle des ländlichen Genosfenfchaftsverbandes tm März 1919 im Kreise Gießen nur 38 Genossen- schäften dem Verbände angehörten, sind es heute 134 Genossenschaften, die in unserem Kreise in der Verbandsorganisation zusammengefaßt sind. Die Kreisstelle, die jetzt ihren Sitz in Friedberg hat, betreut außer den ^ländlichen ' Genossenschaften des Kreises Gießen noch rund 260 weitere Genossenschaften, die in den Kreisen F^^b- berg, Büdingen und Usingen bestehen. Don den 134 ländlichen Genossenschaften im Kreise Gießen sind 37 reine Kreditgenossenschaften, 22 gemischte Kredit-, Bezugs- und Absotzgenossenschaften, 59 reme Be- zugs- und Absatzgenossenschaften, 9 Dre^chgenossen- schäften, 8 Molkereigenossenschaften, 2 Diehverwer- tungsgenossenschaften und 2 Eierverwertungsgenos- 3 Die Leistungen der einzelnen Genossenschaften sind natürlich von der Eignung der Gftchaftsiuhrungund der Treue der Genossen abhanmg. Dicht d e Zahl sondern die Qualität ist entscheidens foloeje cn sind die Leistungen der einzelnen G-nossenschaften mitunter recht verschieden. Es komnck darauf an, was die Verwaltung aus der Genossenschaft zu machen versteht. W-nn beide Fa'tvrem Vrtwattung und Genossen, verantwortungs« und zielbewutzt ' sD wurde vom Betriebsführer für die gesamte > Ksolgschaft die Reihen-Röntgen-Untersuchung ein- ^uhrt. Neueintretende Gefolgschaftsmitglieder wer- L vom Betrisbsarzt erst unterlucht, um festzustel- I« für welche Beschäftigungsart sie verwendet wer- L' können. Der Betriebsarzt hat dadei besonders kn jugendlichen Gefolgschaftsmitgliedern alle Auf- I ^rkl'amkeit zu widmen. Neben der allgemeinen Ge- hrdheitspflege wird bei allen Betriebsangehörigen allem auch darauf gesehen, daß die Zähne ge- ftib erhalten werden. Daneben geht die allgemeine 5-sundheitsbetreuung einher. Eine NS.-DetriebS' mefter steht dem Betriebsarzt bei der Gesund- kitsbetreuung nach feder Richtung hin zur Seite, j-n Frauen und Mädchen gilt die ärztliche und il österliche Betreuung im besonderen Maße. Die kchwefter nimmt den kranken Frauen und Mädchen et Wege zur Apotheke üsw. usw. ab, damit sich t» Kranken mit aller Sorgfalt pflegen können. IIjA Hausbesuche und die Beschaffung von Be- r qsscheinen werden von der Betriebsschwester vor- citommen. Unterstützung in Krankheitsfällen und drschickung zu Erholungsstätten werden vom Be- teb gewährt. Sehr weitgehende Maßnahmen sind hm Mutterschutz gewidmet. Bei Geburten zahlt der sationen Raissesten und tzaar errichtet worden sind Bei den Warengenossenschaften kommen ebenfalls verschiedene Gründungsperioden in Betracht. Die ältesten Genossenschaften dieser Art in unserer Hei- mat stammen aus d«r 3°" der antstemitstchen S-- wegung von Dr. Böcke! in den Jahren 1885 bis 90, sie besatzten sich in erster Linie mit der Beschallung von Hauswirt,chastlichen D-dar,-,tollen und haben erst später den Bezug von landwirtlchastlichei, Be. darssstosfen und den Absatz l°ndwirt^)°stlicher Er. zeuanisi« ausgenommen. Die nächste Gruppe wurde in den Jahren 1903/4 aus Veranlassung der bauer, lichen Vorkämvfer Köhler und Hirschel errichtet. Die meisten Warengenossenschaften wurden aber erst nach dem Weltkriege in der Zeit von 1919 bis . ' - S..1 ei— et „Uva 1O1Q rtr Gloria-Palast (Seltersweg): land"; Sondervorstellung um 11 Uhr „Ins X der Dolomiten", dazu die neue Wochenschau. — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Wunschkonzert . — Frühjahrsmarkt (Schaumesse) auf dem Oswalds- garten. — Ausstellung im Turmhaus am Brand- platz von 11 bis 13 Uhr. täglich gut, reichlich und billig geliefert, wobei die O^Zufchusie des Betriebes als Urlaubsgeld, bei Erkrankungen, bei Geburten, bei Erholungsaufenthalten zu KdF.-Fahrten und anderen Gelegenheiten ftL .schon lange für alle B°trt°b-angeh°n«n eine Selbstverständlichkeit, ebenso wl- di« W-lh, nachtsgratifikationen und Sonderspenden bei 2h beitsjubiläen, für' die BerufserZiehung usw. Zur Schaffung von Eigenheimen gewahrt der ^ehr^ seinen baulustigen Angehörigen entsprechende Darlehen Jur Kartoffel- und Kohlenversorgung im ßerbft erhalten di- Familienvater -d-nl° ^-'^ls«n, wie bei Todesfällen jeder weiß, daß tax Betrieb ihm mit einer Beihilfe -ur Seite llehi- D^ Alters- Versorgung ist durch eine Werkgememschaftsversiche- ^DieJugendlichen genießen in der Lehrlingsaus- bildunq alle Förderung, besonders auch bei ihrer sportlichen Betätigung. Insbesondere gilt die warm- ber^iae Betreuung den jungen Mädchen und den Frauen, die für ihre Arbeit Verhältnisse vorfinden, bei denen sie sich unter Schonuna ihrer Gesundyeit durch chr Schaffen jür den Betrieb und für die Dolksgemeinschaft nützlich betätigen Io» 3n allen Ärbeitssälen sieht man nur frohe Gesichter, di Zuftiedenhert mit dem Arbeitsplatz verraten. H De"/ Betrieb gewahrt allen Mitarbeitern Zu- ' tll-büffe zu KdF.-Fahrten, zum Besuche des Reichs- |h Mrteitages, zu Veranstaltungen der Jugendlichen, li7besondere der HI., ferner zu Urlaubs- und Er- »'jolungsfahrten nach Krankheiten. Die Urlaubsge- L^ährung ist bestens geregelt. Alljährlich findet eine Memeinsame Weihnachtsfeier statt, bei der sämtliche i z'Oefolgschaftsmitglieder neben der Gratifikation noch | i3n Geschenkpaket erhalten. Einmal im Jahre macht ||ler ganze Betrieb auf Kosten der Firma einen Be- | iriebmusflug, z. B. an Den Rhein usw. B-i Schul- ■ sistlaflungen. Heiraten, Notlage in Familien, 11 Hebungen bei der Wehrmacht, zur Berufserziebung I üliD zahlt der Betrieb seinen Angehörigen ansehn- |j äche' Zuschüsse, ebenso zu einA für zahlreiche Ge- 'vlglchaftsmitglieder bestehenden Lebensversicherung. > Sme zusätzliche Altersversorgung wird letzt für die • m Betriebsangehörigen aufgebaut Daß für Die Lebrlinnsausb'IDung in bester Weise 11 Lveitgehend gesorgt wird, gilt in dem Betrieb als j stlbstoerstandlich Schön ausgestaltete Helle und lus- i! tige Arbeitsräume, in denen auch Blumen und der Ieldstverständliche Bildschmuck unserer Zeit nicht ehlt, machen das Schaffen in die er Gemeinschaft ür alle zu einer täglichen Freude. Und darum fuju , I lman hier nirgends ein mürrisches oder kummer- 'volles Gesicht, sondern nur frohe Mienen und von allen Männern, Frauen und Mädchen hort man, daß sie gerne in diesem Betriebe schaffen -Rament- lich auch Die Frauen und Mädchen sind mit groger Freude bei der Arbeit. g ist), wahrend die Zentralgenos- In den ll men *3 SiÄ*sJ,±Ä!e in ben letzt n Woch.n sind von Dielen Warengenossenschaften w e- Der neue Maschinen bestellt worden. Em« Senos|.n schaftliche Waschanlage wird demnächst in 25 r r lar °ing-rich!-1 w-Ln. A,- ein Beweis hirbo» große Interesse an der Maschinisierung auf g-twf senjchaftlicher Grundlage ist auch die ^vstache aw eben daß in jüngster Zett viele Genoflenschasts Vertreter aus dem Kreise Gießen die in Nieder- W ö l l st a d t (Kreis Friedberg) bestehende S^nasstn- schaftliche Waschanlage besichtigt h^n mll dem Zweck, zur gegebenen Zeit eine gielcharttge Einnch- Uing auch in größeren Orten des Kreises Gießen Landkreis Gieheu. Leihgestern, 22.Marz. Seinen 70. Ge* b u r t s t a g kann am morgigen Sonntag, 23. Marz, der Reichrbalm-Oberfchaffner i.R. Johannes Kramer, Rathausstraße 73, dahier wohnhaft, in guter Gesundheit begehen. Dem Jubilar gilt unser herzlicher Glückwunsch. _________________ LNmiungen undihreAachwehkN wie: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwachezuständ«, sowie die Grippe selbst, werden mit Hilfe von Klo- sterfrau-Melissengeist leichter überwunden. Man rrmke in Erkältungszeiten Dreimal täglich eine Taste heißen Tee mit einem Eßlöffel Klosterfrau-D^lissen- qeist. Hat es einen schon gepackt, nehme man Kloster- frau-Melissengeist als ,Leißtrunk" nach Gebrauchsanweisung, die jeder Packung beiliegt. Versuchen auch Sie einmal bei den ersten Anzeichen einer Erkaltung oder eines Grippeanfalls den bewährten Klosterfrau-Melissengeist. Sie erhol- ten ihn in Apotheken, Drogerien und Reformhaus em in Flaschen zu RM. 2,80, 1,65 und 0,90 (Inhalt: 100 50 und 25 ccm). Vergessen Sie ihn nicht bet Ihrem nächsten Einkauf und achten Sie auf Du blaue Originalpackung mit Den drei Nonnen. Die Wirkung von Klosterfrau-Melissengeist wird Sie gewiß befriedigen. Auf vielfachen Wunsch nochmals 3 Tage verlängert! Wenn Kleidergeld und Punkte rar, Nimm den „Goldenen Schnitt" und spar! Einladung an alle Hausfrauen u. Töchter! Zuschneideschau Neues aus Altem! Gut zugeschnitten ist halb genäht! Gießen: Hotel Bayrischer Ho!, Bahnhofstraße, von Montag, den 24., bis einschl. Mittwoch, den 26. März, 10.30, 15.30 und 20 Uhr. »DER GOLDENE SCHNITT« Unkostenbeitrag 20 Rpf. Einmaliger Besuch genügt! ________________________________________________________________1420 D Oberhessischer Kunstverein und Winterhilfswerk Turmhaus am Brand Arbeiten hessischer Künstler 1. Joseph Correggio, Frankfurt,/M^in 2. Kath. Correggio-Neidlinger, Frank- furt/Main 3. H. Franke, Frankfurt Main 4. Prof. Kempin, Frankfurt/Main 5. H. Kröll, Gießen 6. Wilh. LefSbre, Frankfurt/Main 7. K. Luckhardt, Frankfurt/Main 8. K. Mergel!, Frankfurt/Main 9. Prof. Schlarb, Gießen Oelgemälde, Aquarelle und Zeichnungen Dauer der Ausstellung: 23. März bis 6. April Besuchszeiten: Sonntags von 11 bis 13 Uhr GIESSENER KONZERTRING 1940-41 Arbeitsgemeinschaft: NSG. „Kraft durch Freude" - Konzertverein - Stadttheater Montag, den 24. März 1941,19.30 Uhr, Stadttheater: 10. Konzert (Gruppe A Nr. 6) Solist: Kurt Stichler, Violine Dirigent: Professor Hermann Abendroth als Gast Es spielt das Rhein-Mainische Landes-Orchester Vortragsfolge: 1. W. A. Mozart, Vorspiel zu Idomeneo, Werk 366 2. W. A. Mozart, Konzert für Violine und Orchester, A-Dur, Werk 219 3. L. van Beethoven, 7. Sinfonie, A-Dur, Werk 92 Eintrittskarten zu RM. 1.55, 2.05, 2.80 und 8.55 im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude", Gießen, Seltersweg; Musikalien- Ihre Vermählung geben bekannt 22. März 1941 Kurt Molaus liefet Molaus, geb. Keil Vermählte £ Ihre Vermählung geben bekannt U08A 01055 Ihre Vermählung geben bekannt r HL PILSNER 1423 A Rodheim a. d Lieber, den 22. März 1941 01043 GIESSEN-NEUENWEG4. aM KREUZPLAT Ihre Verlobung zeigen an Als Verlobte grüßen Ein nettes Schmuckstück [acnrm.1 im März 1941 1049 D Wen qn Der Cahn GUMMI- mäBSTRÜMPFEI rUHRMACtiERM£l5TERJUWELIEl Juwelen alter Schmuck Gold u?Silber ■' all kauft JNH. HERBERT HERZOG Hamburg z.J. Gießen Gießen Gutenbergstraße 2 Gießen Wilhelmstrabe 82 z. Z.,im Felde z.Z. im Felde Schiffenberger Weg 9 Mmi Bastian Franz Dflermeier, 3ng.