8reltag,21 November 14« General-Anzeiger fiir Oberhessen Gießen, Zchulstrahe 7-9 Lincoln gegen Roosevelt | das im Arbeitswillen und der Arbeitsfähigkeit des bulgarischen Bauern steckt. Ihm ist kein anderer Bauer in Südosteuropa vergleichbar. Sofia, November 1941. I Das bulgarische Volk besitzt seine neue Staatlich-1 leit erst seit zwei Menschenaltern. Zwischen seiner alten und seiner gegenwärtigen klafft eine Lücke von Jahrhunderten. Sein erstes Erlebnis gleich zu Beginn der neuen Staatwerdung war eine große Enttäuschung. Der Präliminarfrieden von San Stefano sah Grenzen vor, die tatsächlich das ganze bulgarische Volk umfaßten. Sie sollten im Süden bis ans Aegeische Meer und im Westen bis an den See von Ochrida reichen, also den größten Teil von Thrazien und Mazedonien mit einschließeü. Auf dem Berliner Kongreß von 1878 protestierten England und Oesterreich-Ungarn gegen diese Grenzziehung als einen zu großen Vorstoß der russischen Macht. Rußland hätte sein Groß-Bul- garien durchsetzen können, wenn es noch eine Million Bajonette und eine Milliarde Rubel in Reserve gehabt hätte. Es hatte weder das eine noch das andere und mußte sich in die Verkleinerung des neu geschaffenen Fürstentums Bulgarien auf wenig mehr als ein Drittel des vorgesehenen Umfanges fügen. Es war ein magerer Trost, daß nicht lange danach der Fürst von Bulgarien vom Sultan die Verwaltung der autonomen Provinz Oft- Rumelien südlich des Balkan zugestanden er- Ungarn am Jahrestag seines Beitritts zum Dreimächtepakt Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 20. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Angriffshandlungen an der Ostfront verlaufen weiterhin erfolgreich. Die Luftwaffe bombardierte sowjetische Flugstützpunkte an der Nordostküste des Schwarzen Meeres und im Gebiet des mittleren Don. Kampffliegerverbände griffen Eisenbahntransporte und Bahnverbindungen im mittleren Frontabschnitt und ostwärts des Wolchow an. Üloskau wurde am Tage durch starke Kampffliegerkräfte mit Spreng- und Brandbomben belegt. Bei L e n i n g r a d schossen zwei Jagdflieger- schwärme in kühnem Angriff aus einem größeren fliehenden Transportverband acht feindliche Flug- Starke britische Kräste in Nordafrika unter schweren Verlusten zurückgeworfen Bulgarien glaubt an den Sieg der Achse. Ministerpräsident Kiloff im bulgarischen Sobranje. Sofia, 20.Nov. (Europapreß.) Der bulgarische Ministerpräsident F i l o f f erklärte im Sobranje, die außenpolitische Linie des Landes im Einklang mit der Achsenpolitik sei nicht gefahrlos gewesen, habe aber die Bildung eines Blocks auf dem Balkan und den Aufmarsch der berüchtigten hundert Divi- „Ariete", die ein entschlossenes Gegenmanöver aus- führte, hatte am Ende des Tages Teile der feindlichen Panzerwagen umzingelt und zerstört, während andere sich zurückzogen. Die Schlacht dauert auf einer Front von 150 Kilometer an. Schwere Panzerverluste der Sowjets. sionen gegen Deutschland verhindert. Um diese Zeit sei der Vertrag von Craiowa mit Rumänien abgeschlossen worden, durch den die Dobrudschafrage gelöst worden sei und gutnachbarliche Beziehungen m:l Rumänien wiederhergestellt wurden. Mit dem Kriegsausbruch auf dem Balkan konnte Bulgarien nicht mehr völlig isoliert bleiben, weil durch den Krieg seine Lebensinteressen berührt worden seren. Deshalb sei Bulgarien dem Dreimächtepakt bei- getreten. Es werde den damit übernommenen Verpflichtungen treu bleiben. Das Verhältnis zur Türkei hatte sich im Geiste des Freundfchaftspaktes aufs beste entwickelt. Wenn es Kreise gegeben habe, die diese Beziehungen zu trüben versuchten, sei dies mißlungen. Unter großem Beifall erklärte Filoff schließlich, er glaube an den endgültioen Sieg der Achsenmächte, denn dieser Sieg werde nicht nur durch die militärische Ueberlegen- heit errungen, sondern auch durch die Ideen der sozialen Gerechtigkeit und einer gerechten Detter- lunq der Güter in der Welt. Der Sieg der Achten- Mächte sei auch der Sieg Bulgariens. Dafür wolle Bulgarien alle Opfer bringen. Bulgariens Erlebnis Von Dr. Paul Rohrbach. und umgekehrt. Durch den Erwerb der thrazischen und rnazedo-i Nischen Gebiete ist Bulgarien reicher gewarden und wird innerhalb der kommenden europa Ich-N Groh raumwirtschast erheblich mehr bedeuten als ,n £ nem früheren Umfang. Von Jugoslawien hat der bulgarische Staat etwa 26 000 Quadratkilometer m 1.5 Millionen Einwohnern übernommen von Gr^ llonen^EinwohnernO Darnst"wir^sich zunächst die gramm Rohseide hervorgebracht und w rd sich -t fiiffe der wiederqewonnenen Gebiete auf zwei jmu lungsmöglichkeit des Bergbaus ien als aller räumliche Gewinn, ist das Potennai, Rom 20.Rov. (DRB-) Der italienische Wehrmachtbericht meldet u. a.: In der Marmanca griffen motorisierte feindliche Kräfte bei Morgengrauen des Mittwoch die ihnen gegenüberliegenden motorißerten italienischen Streitkräfte oil Die Panzerdivision Was allzu lange fehlte, war die Umfassung des ' ganzen Volkstums durch die politische Grenzziehung. Der Balkankrieg von 1912 schien nach dieser -hm)1 tung hin einen Schritt vorwärts zu bringen, aber es folgte der Rückschlag von 1913 durch den Bukarester Frieden, und der noch stärkere von 1919 durch das Friedensdiktat von Reuilly. Am schmerzlichsten war der Verlust des südlichen Meeresgestades Keine Einbuße wurde vom bulgarischen Volksgefuhl so schwer getragen wie diese, und es war em Leweis für den Willen, keinen inneren Verzicht zu leisten, wenn die bulgarische Regierung von dem ihr zugesagten bloß „wirtschaftlichen" Ausgang nach dem Aegäischen Meer keinen Gebrauch machte. Bulgarien mußte als Verbündeter Deutschlands den Druck des Friedensdlktates aushalten, aber fern nationaler politischer Instinkt hat es davor bewahrt, um zweifelhafter Erleichterungen willen An- schluß an die Deutschland feindlichen Machte zu suchen. Heute kann man sagen, daß ihm für die Zu- kunst kein größerer Dienst geleistet werden konnte, als durch den Balkanpakt, den seine Nachbarn schlossen, umwallen bulgarischen Revisionsanspruchen vor- tuibeuaen Bulgarien wartete geduldig auf seinen Lg Znd er ist gekommen! als Frucht der P°sttstch°n Zusammenarbeit mit Deutschland. Heute 'ft ha w klonale Bulgarien auch das politische Bulgarien Fernivrechanschlus? 2251 Druck und Verlag: Äe"'uÄnnff,6m' vkMch.Uni»«fttA,dr- 25°/0 mehr Präsident Roosevelt versucht das U5^.-Dolk damit seinen Kriegstreibereien gefügig zu machen, dah er behauptet, die Achsenmächte strebten die Weltherrschaft an und hätten es vor allem auch auf Amerika und besonders die USA. abgesehen. Weite Kreise des USA.-Volkes fallen aber auf diesen Schwindel nicht herein. Sie haben sich ihren gesunden Menschenverstand noch bewahrt. Sie haben dabei einen gewichtigen Bundesgenossen gefunden. Ein USA-Bürger hat nämlich entdeckt, dah kein anderer als der berühmte Lincoln, der wahrend des Sezessionskrieges zwischen Nord- und Südamerika von 1860—65 Präsident war, solche hysterischen Phantastereien, wie sie Herr Roosevelt bet einen Bestrebungen, dem Kriege nachzulaufen, benützt, in recht drastischer Weise abgetan hat. Pro- rbent Lincoln sagte zu diesem Punkte folgendes: Können wir erwarten, daß irgendein transatlantischer Riese über den Ozean schreitet und uns einen Schlag versetzt? Niemals! Alle Armeen Europas zusammengenommen, Asien und Afrika dazu nut allen Schätzen der Erde (ausgenommen unsere eigenen) könnten bei bester militärischer Führung unter einem Bonaparte nicht einen Tropfen Wasser aus dem Ohio gewaltsam trinken ober einen Angriff auf den Blue Ridge unternehmen, jetzt nicht und in 1000 Jahren nicht. Von woher sind also Gefahren zu erwarten? Ich antworte darauf: wenn uns je eine Gefahr auf den Pelz ruckt, dann nur dadurch, daß sie aus uns selber hervorbricht. Sie kann nicht von außerhalb kommen. Als eine Nation freier Menschen werden mir immeröar leben, es sei denn, wir morden uns selber. Die albernen Phantastereien Roosevelts werden durch dieses Wort Lincolns, der in der Reihe der Prasi- deuten der Vereinigten Staaten nächst Washington den vornehmsten Platz einnimmt, in ihrer Sinn- lofigfeit gebranömartt. Roosevelt wird sich natürlich üb'er diese Ausführungen seines berühmten Vorgängers mit souveräner Nichtachtung Hinwegfetzen. Er besitzt ja auch nicht die Gescheitheit und Weit- , sicht eines Lincoln. Belgrad, 20. Nov. (Europapreß.) Der serbische Unterrichtsminister erließ eine Verordnung über die Neuorganisierung der serbischen Universität Belgrad. Danach wird die Universität unter strenge Kontrolle des Unterrichtsministeriums gestellt. Alle Fonds und Stiftungen, an denen die Belgrader Universität sehr reich gewesen ist, werden der Verwaltung des Unterrichtsministeriums überaeben. Alle Studentenvereinigungen wurden aufgelöst, ihr Vermögen wurde dem Akademischen Senat anoer- traut. zeuge heraus. 3m fiampf gegen Grohbrlkannien wurde bei den Färöer ein mittleres Handelsschiff durch Bombenwurf beschädigt. Weitere cuflangrisfe richte- ten sich gegen militärische Anlagen an der eng- tischen Süd Westküste. Das Verminen bri- tifcher Häfen aus der Cuff wurde fortgesetzt. An der flandrischen Küste wehrten im Ge- leitbienff stehende vorpostenboote einen Angriff btv- üscher Schnellboote ohne eigene Verluste erfolgreich ab. Lin feindliches Schnellboot wurde in Brand geschossen; mit feinem Verlust ist zu rechnen. In Nordafrika sind die seit Tagen in Bereitstellung südlich und südwestlich Siöi Omar erkannten britischen Kräfte am 18.November zu einem Vorstoß in Richtung auf T ob tu? ange- frefen. Durch sofortige Gegenangnffe deuttch-.talie- nischer Verbände wurden die westlich Slot Ornat angefefilen starken britischen Kräfte unter schweren Verlusten zurückgeworfen. Zahlreiche feind- liche Panzer wurden vernichtet. Oer italienische Bericht. Eichener Anzeiger — -r «T » ZchristleitANg und Geschäftsstelle: Berlin, 20. Nov. (DNB.) Jrn mittleren Abschnitt der Ostfront kämpfte sich eine deutsche Division am 19. 11. nach heftigen Gefechten bis zu einer Ortschaft durch und nahm sie trotz zäher Verteidigung. Bei der Säuberung wurden 200 tote Sowjets vorgefunden, 500 Gefangene gemacht, vier Panzer, neun Geschütze, 40 Maschinengewehre und 70 Flammenwerfer erbeutet. An anderer Stelle brach Infanterie in eine gut ausgebaute Stellung der Bolschewisten ein und rollte sie von der Seite her auf. Dabei wurden zahlreiche Beton- und Hol.^. bunker erstürmt. Alle Versuche der Sowjets, durch Einsatz neu aufgestellter und frisch herangefuhrter Verbände das weitere Vordringen aufzuhalten, scheiterten an der Ueberlegenheit des deutschen Soldaten. Selbst die Zusammenballung stärkerer Panzerkräfte läßt die Bolschewisten zu keinerlei Sv folgen kommen. Längs einer Straße stießen deutsche Panzer auf ein sowjetisches Bataillon, das durch zahlreiche Panzer verstärkt war. Die Bolschewisten versuchten vergeblich, das Vordringen der deutschen Panzer aufzuhalten. Der hinhaltende Widerstand der Sowjets, der in Anlehnung an Stutzpunkte und Sperren sehr zäh war, wurde niedergekampft und dabei 19 bolschewistische Panzer vernichtet. Erne aus einer Ortschaft vorgehende Gruppe deutscher Panzer warf die sowjetischen Einheiten weiter nach Osten zurück und schoß weitere sechs Panzer ab. Oie Angriffshandlungen im Osten. Die Angrifsshandlungen, die am 19. November als im Gang befindlich angekündigi wurden, verlausen nach dem gestrigen Wehrmachiberichi weiterhin erfolgreich. Diese knappen Hinwei,e werden we- ; sentlich ergänzt durch die Mitteilungen über d,e i ausgebreitete Tätigkeit der deutschen Lu,twalse vom > Schwarzen Meer bis in das Gebiet um Leningrad. , Die Nervosität ans der anderen --eite ist grotz. i Ein bekannter Mitarbeiter des engüichen Nachrich- Die ganze Front in -er Wochenschau bat in Gegen zwölsfache Llebermacht! unsere zeigen, Soldaten auf Skiern und im Schneehemd Szenen folgen, in denen der deutsche Sol- Afrika gegen die Fliegenplage kämpfen Versorgung der im Mitte losten stehenden englischen Truppen mit Material und Proviant verwandt werden müsse, und 'dabei sei zu bedenken, daß die Routen, die die Transporter jetzt um das Kap gehen müßten, hin und zurück 26000 Meilen betrügen. Ein anderer wichtiger Faktor für die Ueberlastung der Handelsschiffahrt sei der Abbruch des Handels mit den heute von Deutschland besetzten Ländern. Heute müßten diese Waren, die man früher von diesen Ländern bezog, - auf viel weiteren „Gespräche mit Bruno." Ein Buch des Duce zum Gedächtnis seines Sohnes Voreilige Versprechungen. Oie tlSA.-Hilfe unzureichend. — England muß selbst mehr erzeugen. Rom, 20.Nov. (DKD) Nicht als Epilog, vielmehr als Synthese eines früh vollendeten fliegerischen Lebens ist das Buch „Ich spreche mit Brun o" anzusehen, das d e r D u c e dem Gedächtnis .feines zweiten Sohnes Bruno schrieb, der am 7 August bei Ausprobung eines neuen Flugzeug- baumuslers tödlich verunglückte. Ein Leben, das von früher Jugend auf nichts anderes wollte, als Hindernisse überwinden, seien es auch nur die selbstgeschaffenen des Sports, fand seinen Abschluß aus dem vollsten Dasein heraus. Mit liebevoll gezeichneten Einzelheiten läßt der Duce das Bild seines Sohnes erstehen. Zahlreiche Berichte der Kameraden Brunos und der Presse runden bas Bild in objektiver Form ab. Vaterschmerz und Vaterstolz sprechen aus jedem einzelnen Satz dieses Buches des Duce über seinen Sohn, der durch sein Leben die von Mussolini erteilte Weisung „Gefahrvoll leben" in die Tat umsetzte. Kampf war Brunos Leben. Nicht zum wenigsten der Kampf darum, nicht als Vatersöhnchen angesehen, sondern wegen eigener Tüchtigkeit geachtet zu werben. Für Bruno gab es kein Stillstehen und kein Ausruhen. Nach Beendigung des Krieges auf dem Balkan gelang es ihm endlich, seinen schon bei Kriegsbeginn ausgesprochenen Wunsch, zu einem Verband von Langstreckenflugzeugen zu kommen, erfüllt zu sehen, deren neueste Baumuster durch ihn, den erfahrenen Flieger, auf» langen und Ozeanstrecken überprüft werden sollten. Und hier fand sein Fliegerleben seinen Abschluß. Auf nie ganz aufgeklärte Weise sprangen die vier Motoren des großen neuen Flugzeuges nicht rechtzeitig an. Durch Geschwindigkeitsverlust wurde der Absturz unvermeidlich, den Bruno Mussolini bis zum letzten Augenblick klar erlebte und mit Verantwortungs- bewußtsein in seinen Folgen zu mildern trachtete. Seine letzten Worte galten dem Vater, als ob er ihm erkläre, warum das Unglück sich ereignet habe. Flugzeugführer, mit 17 Jahren Teilnehmer am Aethiopienfeldzug, Mitkämpfer in der Luftwaffe der Legion im spanischen Bürgerkrieg, Ozeanslieger, Leiter der Jtalienisch-Südamerikanischen Luftlinie, Kampfflieger im gegenwärtigen Krieg, das war Bruno Mussolini, dessen Leben im Innersten nur die Lösung kannte: Immer höher ,immer weiter! Herbert Lorenz. sofort abwehrbereit zu sein. Und tatsächlich heben sich plötzlich wieder die Gestalten vom Boden, stürmen auf die dünne, deutsche Abwehrlinie zu. Wird sie standhalten können? Ein Regiment stürmt gegen eine Kompanie! Wieder ein rasendes Feuer, und wieder verschwindet der Feind, wie vom Boden verschluckt. Warten, warten und aufpassen, jeden Moment können sie wiederkommen, können in die deutschen Stellungen einbrechen, wenn man nur einen Augenblick die Aufmerksamkeit vernachlässigt. Die Minuten werden zu Stunden. Will sich der Nebel denn nicht endlich heben, daß man etwas sehen, daß man den Feind einfach zusammenschießen kann? Die Sowjets greifen wieder an. So geht es noch viermal. Die Entfernung bis zum Gegner ist kurz. Nur ein kurzer Sprung genügt, um ihn an die deutschen Stellungen heranzubringen. Noch einmal fluten die Massen des Gegners heran, diesmal scheint er ohne Rücksicht auf Verluste den Durchbruch erzwingen zu wollen. Das Abwehrfeuer steigert sich bis zu seiner größten Kraft, doch immer näher kommen die grauen Gestalten, mit „Urraa"-Gebrüll stürmen sie. Ein rasendes Feuer empfängt sie, die ersten Reihen fallen, doch immer Stockholm, 21. November. (DNB. Funkspruch.) Der „Manchester Guardian" beschäftigt sich in wenig freundlicher Weise mit den Erfahrungen, die England mit der U5A.-Hilfe machen mutzte. Es heißt in dem Artikel: Im Laufe der letzten Monate stiegen die Anforderungen an die 05^.-Erzeugung derart enorm, daß verschiedene wichtige Industriezweige erst einmal erheblich ausgebaut werden mußten, bevor sie die Urnen ^gewiesenen Kontrakte erfüllen konnten. Das eigene Aufrüstungs- Programm, die Verpflichtungen aus dem Pacht- und Leihgesetz und schließlich die Notlage der Sowjetunion haben die industrielle Erzeugungsfähigkeit der Vereinigten Staaten auf eine schwere Probe gestellt. Verschiedene grobe Irrtümer, vor allem eine Überschätzung der Leistungsfähig- k ei t haben die Schwierigkeiten noch erhöht. Bis diese Schwierigkeiten überwunden sind, muß Ena- land wieder %us eigener Kraft soviel als möglich erzeugen. Verschiedenes Kriegsmaterial, das uns die Vereinigten Staaten im Frühjahr versprochen hatten, mutz jetzt auf Bitten Washingtons doch in England selbst hergestellt werden. Einige unserer amerikanischen Freunde haben etwas voreilige Versprechungen gemacht. Das Blatt weist darauf hin, daß vor einiger Zeit beschlossen wurde, die meisten britischen Oel-Raf- f i n e r i e n zu schließen, weil die Vereinigten Staaten versprochen hätten, raffiniertes Oel zu liefern. Man hoffte, auf diese Weise viel Schiffsraum und Arbeitskraft zu sparen. Dieser Beschluß mußte jetzt widerrufen werden, weil man feststellte, daß die Leistungsfähigkeit der U8A.-Raffinerien l ä n g st nicht ausreicht, um die Bedürfnisse Großbritanniens gleichzeitig mit den wachsenden Bedürfnissen der Vereinigten Staaten zu befriedigen. England will nun in aller Eile fünfzig neue Raffinerie- Anlagen errichten, die sich vor allem mit der Erzeugung von hochwertigen Flugzeugölen beschäftigen sollen. Von der Arbeit dieser Raffinerien hänge sehr viel ab, da gerade die besten und für den modernen Krieg notwendigen Oele in den Vereinigten Staaten niemals so knapp waren wie jetzt. Auf gewissen Gebieten seien die Bestände auf ein Drittel des vergangenen Jghres abgesunken. Englands Handelstonnage äußerst angespannt. G e n f, 21. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der Schifffahrtskorrespondent der „Times" vom 15. November geht auf die Unzulänglichkeit der England noch verbliebenen Handelsschiffstonnage ein und stellt dazu fest, daß gleich zu Anfang des Krieges von der Admiralität und dem Kriegsministerium Handelsschiffe in großem Umfange requiriert wurden und dann als Hilfskreuzer, Minenleger, Transporter ober Hospitalschiffe eingesetzt wurden, besonders die großen und schnellen Schiffe, die mit Kühlanlagen versehen waren, fielen von Anfang des Krieges für den Transport von Lebensmitteln aus Uebersee für die englische Zivilbevölkerung aus. Weiter sei der Schiffsraum noch dadurch beschränkt worden, daß viele Tonnage jetzt zur muß, und weiterhin Bilder von Zerstörern und Torpedobooten, welche zur Sicherung eines deutschen Geleitzuges im Atlantik auslaufen. Englands Küste erhebt sich aus dem Meer, unsere Flugzeuge können sie täglich bestreichen. Eine Vielfalt von weiteren Schauplätzen ergänzt das Bild der letzten Kampftage. Leningrad, Moskau und die K r i in sind die markantesten Namen. Es ist den Kriegsberichtern gelungen, auch diesmal wieder eine Reihe von Schnappschüssen zu starten, die Glanzstücke des Filmens sind. Schuß und Treffer in einem Bild zu fassen, gehört zu diesen Bravourleistungen; und wir danken ihnen, daß sie es uns möglich machten, in die Gesichter jener Soldaten zu schauen, denen Generaloberst Freiherr v. W e i ch s die hohen Auszeichnungen überreicht. Die Bilder, die wir da sehen, zeigen Offiziere und Unteroffiziere wahrscheinlich an dem schönsten Tag' ihres Lebens. Für uns ist ihr Anblick die schönste Stunde unseres Tages. H. H. G. Wegen herangeführt werden, und die Schiffsverluste, die England durch feindliche Aktionen einbüße, seien äußerst ernst. Schiffe, die zur Reparatur gehen müßten, fielen auch dafür eine gewisse Zeit aus. Aber damit nicht genug, hinzu kämen noch andere Probleme, die sich aus der Notwendigkeit ergäben, daß z. B. die Handelsschiffstonnage auch im großen Umfange für das aus den USA. kommende Kriegsmaterial notwendig wäre. Kurz gesagt, diese Tonnage komme also auch nicht der englischen Zivilbevölkerung zu ihrer Lebensmittelversorgung zugute. Dadurch, daß weiterer englischer Schiffsraum f ü r d i e H i l f e a n die Sowjetunion bereitgestellt werden müsse, werde die vorhandene Handelsschiffstonnage noch knapper. Abschließend bemerkt der Korrespondent dann noch, daß noch lange nicht so viel Kriegsmaterial aus den USA. nach England verschickt worden sei, als man ursprünglich ins Auge gefaßt habe. Wenn aber erst einmal die amerikanische Kriegsproduktion das Höchstmaß ihrer Kraft entfalte, dann sei es sehr wohl möglich, daß die für den Transport zur Verfügung stehende Tonnage nicht ausreiche. England braucht Zeit für die Vorbereitungen im Fernen Osten. Schanghai, 20. Nov. (DNB.) „Als Ziel müsse über der gemeinsamen englisch-amerikanischen Fernostaktion der Zeitgewinn stehen", erklärte General Wavell, der Oberbefehlshaber der englischen Streitkräfte in Indien, gelegentlich eines Besuches in Rangoon. England und Amerika, so sagte Wavell, brauchten viel Zeit für die Anlage von Flugplätzen in Birma und auf Borneo, sowie für die Entsendung von Truppenoerstärkungen. Der Schiffsraummangel, so muß Wavell zugeben, mache der Truppenverschiffung große Schwierigkeiten. Auch für den Ausbau der Rüungsindu- ftrie in Australien mache sich der große Ausfall von Frachtschiffen störend bemerkbar. — In Singapur traf eine beträchtliche Anzahl neuer australischer Truppen ein. Die neuen Truppenverbande bestehen aus Verstärkungen und Ersatz für die bereits in Singapur befindlichen australischen Kontingente, ferner aus technischem und Fliegerpersonal. Das Hervorstechendste an der neuen Wochenschau sind die Bildberichte von der Versorgung unserer Trupp en imOften. Wir sehen mit Befriedigung, daß genügend Nahrungsmittel und Brennmaterial vorhanden sind. Aber auch für die Kleidung ist gesorgt. In riesigen Schafpelzen werden unsere Soldaten zu Eroberern nordischen Gepräges. Der Nachschub rollt unaufhörlich über Straßen hinweg, an denen Einheiten des Ärbeits» dienstes zu schaffen, um sie gang» und fahrbar zu machen. Treibstoff für die Panzerwagen erreicht sein Ziel stber unwegsame Wälder sogar durch das Flugzeug. Auch mit geistiger Nahrung wird die Truppe versorgt. Die Frontzeitung ist zur Stelle. Es ist erhebend, zu sehen, wie weit die Macht der deutschen Wehrmacht reicht, wenn auf Bilder, die NSG. Im Zusammenhang mit den gegenwärtig in unserem Gau stattfindenden Annahme-Untersuchungen der Ergänzungsstelle der Waffen--- veröffentlichen wir einen PK.- Berichi über den Einsatz Der ---Männer. ---PK. Der Morgen graut. Noch liegt dichter Nebel auf den Wiesen vor der Stadt, die von unseren Truppen besetzt, den äußersten Rand der Front bildet. Da heben sich aus den Erdlöchern die erdgrauen Gestalten der Sowjets, das ganze Feld ist mit ihnen übersät. Im Schutze des Nebels kommen sie heran, man kann ihre Zahl noch gar nicht übersehen. Es mag ungefähr ein Regiment sein, das an dieser Stelle gegen den Abschnitt einer einzigen Kompanie anrennt. Unsere ---Männer warten kühl das Herannahen des Gegners ab, um ihm einen gebührenden Empfang zu bereiten. Doch im Nebel haben sie kein Schußfeld, denn man sieht keine zehn Meter weit. Plötzlich sind die Sowjets da. Die ersten Salven krachen, die Maschinengewehre rattern — weg ist der Feind, wie in die Erde versunken. Wieder heißt es warten, warten auf den nächsten Angriff, mit allen Sinnen aufpassen, um Karin Grunelius Roman von Guiöo fi. brand 33. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Wie von einem elektrischen Schlag berührt, sah sie hoch, legte den Bleistift auf das Heft und strich sich unwillkürlich über das Haar. Eine jähe Röte überflog ihr Gesicht. Wie kam er plötzlich dazu, sie derart persönlich anzureden? Merkwürdigerweise aber schaute er sie gar nicht an, sondern mehr über sie hinweg oder ... jetzt spürte sie es ganz deutlich ... vielmehr durch sie hindurch, auch wenn die Richtung seines Blickes sie nur zu streifen schien. „Wunderbar ... wie das Licht auf Ihren Scheitel fällt, wie es sich wohl zu fühlen scheint auf diesen weichen Windungen und Formen!" schwärmte er mit begleitenden Gesten seiner rechten Hand, als dringe in ihm der Maler wieder durch. „Entschuldigen Sie, wie ich das so sage. Sie werden es auch von selbst wissen. Auch ... daß Sie unbeschreibliche Augen haben. Ich habe mich schon oft gefragt, woran das liegt. Aber vielleicht ist es besser, man wird es nie ergründen. Wie? Sie staunen, daß ich mitten in diesem nüchternen Raum mich mit höchst unwissenschaftlichen Dingen beschäftige. Aber das ist es gar nicht. Die Wissenschaft vom Menschen ist ja immer die interessanteste und zu jeder Zeit, an jedem Ort von Gewinn. Vielleicht protzte ich zu sehr mit einem Beruf, den ich zuerst einmal ergreifen wollte. Nehmen Sie es mir nicht übel und legen Sie es nicht als plumpe Vertraulichkeit aus. Die Antimonchloridreagenz geht in Ordnung?" bog Bröger das Gespräch ohne Uebergang ab. Karin hatte mit wachsendem Erstaunen zugehört, ohne daß sie sich mehr beunruhigt fühlte als bei der ersten Begegnung. Eher wurde sie in der Gewißheit gestärkt, sich gegen ihn wehren zu müssen. Je mehr sie sich aber darüber klar geworden war, um so schwerer fiel es ihr und wurde beinahe zur Anstrengung. „Noch eine Frage übrigens ... würden Sie mit mir zusammen einmal in ein Konzert gehen? Ich weiß nicht, ob Sie die Musik lieben. Ihren Augen nach müßten Sie beinahe besessen sein von Leidenschaft für Bach, Tschaikowsky, Bruckner. Sie werden sagen: der Mensch ist blödsinnig, diese drei nebeneinanderzustellen. Aber es ist vielleicht doch so. Sie lieben die wunderbare Klarheit und Strenge Bachs, hinter denen eine unendliche Beherrschtheit leidenschaftlicher Gottgläubigkeit Zuflucht gefunden hat. Sie lieben Bruckner um seiner barocken Schwere willen, die nur in Kirchen und Domen in ihrer ganzen Tiefe erfaßt werden kann, und Tschaikowsky liegt Ihnen am Herzen, weil Sie die Tragik seiner Einsamkeit und die schöpferische Erfüllung — natürlich auf einer anderen Bühne — an sich selbst verspüren ... ja, so ist es." Thomas schwieg, versunken in sich selbst, als sei der ihn umgebende Raum die Unwirklichkeit selbst. Was für ein seltsamer Mensch war er! Sie schien gar nicht zu existieren für ihn, wenn er so sprach. Die Stille, die sich zwischen den Gläsern und Retorten breitmachte, wurde wie eine unergründliche Tiefe. Sie hätte auch gar nicht gewußt, was für eine Antwort sie ihm geben sollte. Unheimlich war ihr, daß Dr. Bröger, ohne daß sie jemals über Musik gesprochen hatten, ihre große Liebe erkannte, und unheimlich war es auch, daß jemand um sie war, der, ohne zu fragen, um ihre Geheimnisse wußte. Und sie hätte es nicht einmal leugnen können. Wie ein Brausen aller Himmel war dann das Konzert gekommen, eines der letzten der Münchener Festwochen. Sie hatte ohne Zögern eine Zusage gegeben und hatte es nicht bereut, trotz des Aufruhrs in ihrem Herzen. Noch niemals in ihrem Leben wurde sie von der Musik so ollem Irdischen enthoben, aller Zusammenhänge entrissen, durfte sie sich vergessen und verströmen und schwebend wiederfinden, wie an diesem Abend. Die Menschen in ihrer Nähe, Dr. Bröger einbegriffen, versanken hinter einem Wolkenhimmel, und die Musik erklang, unsichtbar gespielt, aus den Sphären. Mit geschlossenen Augen hatte sie dagesessen, die Hände ineinandergepreßt, das Gesicht in stiller Demut zur Erde geneigt. Erst als der Beifall dröhnend die letzten Töne verschlang, schien sie aufzuwachen, zuruckzukehren in die Wirklichkeit. Thomas hatte sie hin und wieder mit einem Blick gestreift und sich gewundert, wie sich ein Mensch so grenzenlos verlieren konnte. Er hätte es vielleicht eher begriffen, wenn sie Musik studiert oder irgendwie ausgeübt hätte. Aber jemand, der am Hellen Tage sich mit C-Atomen und Hydroxylgruppen herumschlägt, der aus den Atomanordnungen entscheiden kann, ob gewisse Grund- wasserstoffe hydrophob oder hydrophil sind und sie beide zu einem dramatischen Kampf bringen kann ... entweder war der ganze Mensch Musik und hüllte alles Lebendige, Organische und Anorganische darin ein, oder er war ein großer Schauspieler, der einen Ianuskops trug. An ihren bittenden Augen hatte Thomas erkannt, daß sie sich nicht unterhalten wollte. Und wie der erste Teil, so verging der zweite, endete auch der Heimweg. Karin hatte sich abgeschlossen gegen bas Draußen, lief neben ihm her, als sei er eben nicht mehr als' ein Begleiter. Sie durfte niemand jene Grenze überschreiten lassen, hinter der Jie sich langsam wieder zurechtfand. „Ich danke Ihnen, Herr Bröger. Daß es so schön und so herrlich sein könnte, hätte ich nie geglaubt!" sagte sie etwas hastig und verabschiedete sich rasch. „Fräulein Grunelius", er hielt ihre Hand fest, „ich bin sehr froh darüber. Ich hätte Ihnen noch sehr viel zu sagen. Aber — ich sehe. Sie wollen nach Hause. Gute Nacht, Fräulein Äarin." General Weygand in den Ruhestand getreten. Vichy, 20. November. (DNB.) Wie am Donnerstag um 20 Uhr amtlich mitgeteilt wird, ist der Generaldelegierte der französischen Regierung in Afrika, General W ey g a nd , in den Ruhestand getreten. Eine weitere amtliche Meldung besagt, daß der Posten des Generaldelegierten der französischen Regierung in Afrika aufaehoben und durch ein ftänbiges Generalsekretariat ersetzt wird, bas birekt ber Vizepräsibentschaft unterstellt ist und dessen Sitz sich in Algier befindet. Der ehemalige Mitarbeiter General Weygands, Vizeadmiral F e n a r b , wird zum Generalsekretär ernannt. In Französisch-Afrika wird ein Oberkommando für Nordafrika geschaffen, bas dem bisherigen Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte in Marokko, General Iuin, anvertraut wird, bann ein Oberkommanbo für Französisch- Westafrika, bas bem bisherigen Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte in Französisch-Westafrika, General Barraud, übertragen wird. Englische Verstärkungen in Westafrika Stockholm, 21. Nov. (DNB. Funkspruch.) Mit einer gewissen Unruhe ist in Lissabon die englische Verstärkung in Sierra Leone an ber Westküste Afrikas verzeichnet worben. Nach Nachrichten aus Portugiesisch-Guinea finb sechs weitere englische Kriegsschiffe im Hafen von Freetown eingetroffen, ferner 20 Bombenflugzeuge sowie Bodenpersonal. Weitere Truppen werden in den nächsten Tagen erwartet. Sierra Leone wird von Portugiesisch-Guinea nur durch Französisch-Guinea getrennt, während im Norden Britisch-Gambia an die portugiesische Kolonie grenzt. Auch in Bathurst sind in letzter Zeit englische Verstärkungen eingetroffen, die in Portugal eine gewisse Nervosität Hervorrufen. neue tauchen auf. Bald hilft sein Feuer mehr, sie sind schon zu nahe heran, bald ist auch die letzte Munition verschossen. Da zerreißt auf einmal ein Knall die Luft. Dreck spritzt hoch, Granatsplitter sausen herum. Schon folgt der zweite. Unsere Artillerie nimmt den An« ' greifet unter Feuer. Es fällt ihm schwer, auf bem freien Felde in Deckung zu gehen. Er muß zurück, wenn er sein Leben retten will. Endlich hebt sich der Nebel. In regelloser Flucht sieht man die Reste des Regimentes zurück in die Ausgangsstellungen lagern Dahinein funkt immer noch die Artillerie und zersprengt den Rest des Angreifers. Damit ist dieser Durchbruchsversuch der Sowjets abgewiesen. Eine Kompanie hat allein, bis die Artillerie eingreifen konnte, dem erdrückenden Angriff eines ganzen Regimentes standgehalten. ---Kriegsberichter W. v. Collungues. Kleine politische Nachrichten. Spanien beging den 5. Jahrestag ber Erschießung des Falangegründers Jos6 Antonie Primo be Rivera durch die Bolschewisten. In allen Städten wurden Gedenkfeiern und Trauermessen abgehalten. Eine Gedenkfeier fand am Grabe Josä Antonie Primo de Riveras im Escorial statt, wohin die sterblichen Ueberreste vor einem Jahr aus Alicante übergeführt wurden. e Reichsminister Dr. Goebbels hat bem Altmeister des brutschen Films, Oskar M e ß t e r, zur Voll- enbung seines 75. Lebensjahres seine herzlichsten Glückwüns.ye übermittelt. * Der Generalstab der kroatischen Armee forderte in einem Aufruf kroatische Freiwillige auf, sich zum Kampf gegen Kommunisten und Abtrünnige, die in einigen Teilen Bosniens die Ruhe und Ordnung stören, zu melden. Aus aller Wett. 15 Insassen eines Aulobusses ertrunken. In der Nähe der holländischen Ortschaft Capelle an der Jjssel fuhr ein Autobus, ber einen Verkehrsdienst zwischen Krimpen an ber Jjssel unb Gouba unterhält, vom Fahrbamm in einen Äanal. Von den 30 Insassen sind 15 Personen, darunter der Fahrer des Kraftwagens und verschiedene Kinder, durch Ertrinken ums Leben gekommen. Neue Werke von Hans Pfihner. Hans Pfitzner vollendete zwei Männerchöre „Wir geh'n dahin" auf einen Text von Hans Frank und „Das Schifflein" nach Uhland. Die Werke sind * dem Kölner Männergefangverein gewidmet und werden von ihm Ende Aprll 1942 in Köln zur Uraufführung gebracht. Erschrocken hatte sie ihre Hand zurückgezogen, konnte ihm aber ihren Gutenachtgruß nur nach- rufen. Thomas schritt bereits die graue Hauswand entlang. Warum sie bann nicht schlafen konnte, wußte sie nicht. Lange lag sie noch mit überwachen Augen bis in ben Morgen hinein, aufgewühlt unb hilflos einer roilben Bewegung preisgegeben. Wirbelnd vermengten sich die letzten Erlebnisse mit der toiebererroetften Vergangenheit, tausend Bilber überschnitten sich, die Gesichter Günthers und Thomas' überdeckten sich unb verloren sich roieber wie Schemen. Sie brauchte einige Tage, bis sie biefe Besinnungslosigkeit abgestreift hatte unb zurückfand in das tägliche Leben. In jäh aufkommendem Trotz häufte sie die Arbeiten, suchte in hundert Richtungen nach den Lösungen eines dunklen Problems unb wunderte sich, daß Doktor Bröger kaum Notiz von ihr nahm. „Sind Sie mir böse, daß ich auf dem Nachhauseweg nichts mit Ihnen gesprochen habe?" fragte sie einmal vorsichtig, bereute es aber, als sie ein leicht ironisches Lächeln auf seinem Gesicht bemerkte. „Ach, ganz und gar nicht. Ich verstehe es sehr gut, daß jemand von Musik besessen sein kann, und Sie waren es bestimmt. Aber — ist es nicht gefährlich, sich so ganz ohne Hemmung auszugeben? Vielleicht konnten Sie einmal von ber Wirklichkeit so über- rafdjt werden, daß Sie sich nicht mehr darin zurecht- fänden? Wie? Haben Sie keine Angst davor?" „Was meinen Sie damit?" fragte sie, etwas ängstlich geworden, zurück. Ihre Hand zitterte ein wenig, als sie die Pipette in den Halter zurücksteckte. „Muß ich Ihnen das sagen? Ich habe das Gefühl, daß Sie viel tiefer in die Geheimnisse der Zwischenspiele des Lebens und in die schwebenden Dinge zwischen ben Menschen schauen als irgenbein anberer. Das hat mit Talent nichts mehr zu tun, das ist eben selbst schon ein Geheimnis." (Fortsetzung folgt) )on, bet !9ie. ben >h°st nbet >nds. retar - er- I bas treib II traut I fisch- : I wber * Te. rifa Äii eng- bet liach, a ei. 1 Don lug. »p°« -terra durch jrben ' Kolo. Zeit : tugal Dreck i rchon : An. dem urütf, i hder e bes lagen. ) zer. t wjetr 5 die i An. les. «, eßung e Ri. wur< lallen, ntonie n die kante leistet Doll- * ! »rte in i zm die in dnung Spelle rkehrs- Gouda l. Bon er der Binder, (höre Frank ke sind A und ln zur ezogen. nach« iswand ißte ft gen bis 5 einer irmenfl1 weiten i*8 :en W B-sE and in i Troy itungen ns »i>d itij o" 0* in lew* te. mb b LhE Jiellew o üb-x zurew r?N s angst' ! »en'! lebend -gend^ ft* GULDENRING OVERSTOLZ une vo ret/nem. aus ^enke dran 0aioBtranhlCTB«iao.1lnitamtnltl schltmmcrung vor und besorgen Sie sich gleich eine Flasche Toledol zu RM. 2.10 In der nächsten Apotheke. Tageskalender für Freitag. Wehrwissenschaftliche Vorträge der Universität: 20 Uhr im Physikalischen Institut. Stephanstrahe 34. Professor Dr. Hanle über „Sichtbare und unsicht- fcare Strahlen und ihre Anwendung im Kriege . — rasieren Sie sich mit Rasuline, einer Rasierpaste, die das Barthaar gut schneiden läßt und gleichzeitig die Gesichtshaut schont. In allen Fachgeschäften. Preis 50 PL.beschr.lieferb. Die Schuhe halten länger und hipiben langer schoru Es ist etwas Eigenes um einen Arien- und Liederabend von Erna Sack. Selten ge- gewürzte Furrerkalkmisthung ZWERG-MARKE für alle Tiere Aus der Stadl Gießen Oie schlechte Laune. Vas rußgefchroärztc flrbeitekleiO verlangt nach iMi=5auberkeit! Solche Wehaufgaben löft iMi spielend ohne Seife und Waschpulver. Ein Schuhlöffel kostet wenig und hält ein Leben lang. Er erleichtert das Anziehen und schont den Schuh. Verwendet man dann noch das altbewährte Erdal zur Schuhpflege, dann hat man lange Zeit schöne Schuhe. Aber nur das bestens bekannte, Erdal Auch Sie können es sein. Denken Sie nur rechtzeitig an eine wirksame Abvyehr der inneren Feinde Ihres l Körpers. Entschlacken Sie * Ihren Körper von zerstören- t den Bakterien u. führen Sie demBlutneueSäfte zu durch S eine innere Reinigung mit Auch „Der Wunderdoktor" enthält eine Fülle köstlicher Lebensweisheiten. So wird der Dichter allen Zuhörern eine frohe Stunde bringen. Sreitag, 26. Dezember, kein fleischloser Tag. Das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt bekannt: In dem Zeitraum vom 24.12.1941 bis zum 1.1.1942 güt als fleischloser Tag lediglich der 30.12.1941, so daß in den Gaststätten und Beherbergungsbetrieben auch am 26..12. 1941 fleischhaltige Gerichte gegen Abgabe von Fleisch- marken verabfolgt werden dürfen. Das interessiert die Hausfrau: RSG. In dem laufenden Versorgungsabschnitt werden erstmals dänische Kalkeier ausgegeben Diese Eier müssen, soweit sie nicht eiligst verbraucht, fach gemäß gelagert werden. Vor allem dürfen die Eier - dies gilt auch für Kühlhauseier - nicht m der warmen Küche oder m der Nahe de H aufbewahrt werden. Es wurde m der letzten Zett bei verschiedenen Reklamationen festgestellt, daß die Hausfrauen die Eier nicht «"einem kühlen Drt auf bewahren. Es ist erforderlich, daß das so wichtige Nahrungsmittel „Ei" sorgfältig behandelt wird. Stadttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Eva springt durchs Fenster". Gloria-Palast, Seltersweg: .Alcazar . — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Recht aus Liebe". Veranstaltungsring der Hitler-Jugend. Am 26. November findet im großen Horsaal der Universität eine Dichterstunde mit Eugen Roth statt. Beginn pünktlich um 16 Uhr. Die Karten für diese Veranstaltung werden am heutigen Freitag, 21. November, von 16 bis 17.30 Uhr an die Veranstaltungsringbeauftragten der Einheit auf der Hauptstelle III ausgegeben. Gießener vorlragsrlng. Auf Einladung der im Gießener Vortragsnng AUfammengefcfjlolfcnen Kulturoerbande Go-the-iLind Kulturell- Vereinigung und Volksblldungssiatt- Gietzen wird der Dichter Eugen Roth am Mitt^ wach, 26. November, aus eigenen Werken leien. 3n dem heiteren Versbuch „Ein Mensch... laßt der Dichter in etwa hundert blitzenden Spiegelungen die Gewohnheiten, Schwächen, Fehler und manmg- sach kuriosen Lebensäutzerungen des Menschen schlechthin offenbar werden. „Die Frau in der Welt- geschlchte" ist ein witziges Buch von der Frauen Wirken und Wesen in den Zeiten der Antike, bei den Germanen, im Mittelalter bis zur Neuzeit. Natürlich hat sie jeder mal, da wir ja bekanntlich l'ine Engel sind. Mitunter kommt sie unverhofft md entpuppt sich dann als jene berühmte Laus, : jiß einem über die Leber gelaufen ist. Ein ander- । nal erscheint sie als Folge einer Übel verbrachten stacht, als Nebenerscheinung eines Zipperleins. <>ann wieder ist der Katzeniammer daran schuld, : laß die schlechte Laune sich breit macht. Die Wir- Ijng erweist sich in allen Fällen als dieselbe: was nan auch anfängt, es gelingt nicht; alle glatten Flächen scheinen plötzlich Widerhaken bekommen ;li haben. Es liegt ein Verhängnis über der schiech- len Laune. Einer ist mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden >nd glaubt nun eine Berechtigung zu haben, den leben langen Tag mit einem grämlichen Gesicht »erumzulaufen. Ein anderer erhebt geradezu An- Spruch darauf, seine gallige Laune, die wie Ebbe jib Flut in bestimmten Zeitenräumen immer vicderkehrt, wie eine Drohung vor sich herzuragen. Mit solchen Menschen etwa in einem Büro Tusammenzuarbeiten, ist wahrhaftig ein Hochge- TU& vor allem, wenn die Vorsehung sie uns als Vorgesetzte bestimmt hat. Schon die Art, wie der Lehrling den Bleistift spitzt, kann zu einer Explo- ion führen, die alles um sich her wie Meerestiefen illfwühlt. Wehe dem Unschuldigen, der in den Bannkreis einer solchen Erschütterung gerät. Die chlechte Laune ist imstande und erschlägt Ihn. Weil 2. und das ist der Fluch des bösen Tuns — der -chlechten Laune mit einem Male ein wilder Spieß- Geselle erwächst: der Jähzorn, der seinerseits mit Keulen um sich haut, obwohl die schlechte Laune ursprünglich nur mit dem Stöckchen drohte. Es ist nicht nur im Büro so. Dasselbe Schauviel ereignet sich zu Hause, im Omnibus, bei Zu- ammenkünften, kurz: überall dort, wo die schlechte Laune eine Reibungsfläche findet. Geplagj wird 3abet nur der, der zufällig zum Objekt der Reibung wird. Für den Mann mit der schlechten Laune hingegen erweist sich die Reibung gewöhnlich 2ls ein Ventil, das zischend den Ueberdruck freigibt. Die Nutzanwendung daraus ist sonnenklar: man soll 3em Mann mit der schlechten Laune aus dem Wege gehen. Im übrigen aber täte es gut, wenn eher einmal im stillen Kämmerlein darüber nach- 2enken würde, welchen Segen er der Allgemeinheit stiftete, falls er sich dazu entschließen könnte, seinen Launen die Zügel der Disziplin anzulegen. Nuhige Ueberlegung und Disziplin sind nämlich coach im Alltagsleben von größter Bedeutuna. Sie «allein vermögen es, mit jenen Disteln der schlech- tten Laune und der schlechten Gewohnheit auszu- näumen, die an allen Wegen üppig ^dei^em DES KLUGEN WH 10.Rat: 7 .—77" .. U Gieben-Klem-tiriden. Am Dienstagabend hielt der Geflügelzüchteroer- ein Klein-Linden 1931 im Gasthaus von Rathenow eine qut besuchte Mitgliederversammlung ab, Die sich in der Hauptsache mit den Richtlinien aus dem letzten Rundschreiben der Reichsfachgruppe befaßte. Aereinsführer August Lenz warb ferner für den Anschluß der Mitglieder an die Zuchtergruppe „Schönheit und Leistung". ♦ *♦ Mit dem Eisernen Kreuz I. K l ai\ fe ausgezeichnet. Leutnant Helmut Kessel, Sohn des Vollstreckungssekretars Gustav Kessel, wurde durch die Verleihung des GÜfernen Kreuzes I. Klasse ausgezeichnet. Leutnant Kessel, der seit Anfang des Krieges im Felde steht und auch den Feldzug im Westen mitgemacht hat, kämpft von Anfang an mit an der Ostfront. lingt es einer Sängerin so wie ihr, ein volles Haus gänzlich in den Bann zu ziehen und zum willigsten Mitgehen mit einem vielfältigen Programm zu bewegen. Nicht bloß, daß Erna Sack vom Rundfunk von der Schallplatte und vom Film her eine der, wenn man es so sagen will, populärsten Gesangs- zrößen Deutschlands darstellt, sondern daß sie auch hren Ruf durch ein stimmliches Können, das zur Zeit nur ihr unter den Stimmen der Welt zu eigen ist, berechtigt begründet hat. Mit ihrem Namen verbindet sich das Erlebnis jener hohen Tonreihen, die jenseits des Umfanges unserer höchsten Stimmen liegen; Töne, die eine faszinierende Anziehungskraft ausüben in ihrer sinnlichen Schönheit und leuchtenden Tragkraft. Denn gerade diese Töne schweben fast substanzlos im Raum, als ein klangliches Etwas schwingend und den größten Raum im fernsten Winkel umfassend. Zu jeder Nuancierung bereit, binden sie sich zur Kantilene und breiten sich in fast endlosem Aushalten aus. Diesem Sondergebiet in der Hohe entspricht die Mezza voce im gesamten Stimmumfang von gewinnender Biegsamkeit und seelischer Äusdruckssähigkeit. , . Es hat im Laufe der Jahre mancher versucht, mit mehr ober weniger Glück Erna S a ck in dieser stimmlichen Entfaltung nahezukommen. Es chr gleich zu tun, blieb aber versagt; denn Erna Sack hat auf Grund dieser Sonderfähigkeiten sich ihren eigenen Stil entwickelt sowohl in rein gesanglicher Hinsicht als auch in der musikalischen Durchgestaltung. Wenn sie z. B. bei S ch u b e r t -Liedern das Tempo bis zum äußersten dehnt, so hat das bei ihr Berechtigung, weil der sinnliche Klang ihres Pia- ' nisstmo diese Weitung durchaus verträgt, ia, in, Landkreis Gießen. * Heuchelheim, 21. Nov. Nachdem der Oberfeldwebel Willi Hofmann im Feldzug gegen Polen bereits im Oktober 1939 das E. K. II und später das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhalten hat, wurde er jetzt bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. » Heuchelheim, 21. Nov. Der Landwirt und Kohlenhändler Heinrich Holtmann III. von hier kann am morgigen 22. November in bester körper- lieber und geistiger Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend. * Treis a. d. Lumda, 20. November. Der m unserem Orte wohnende Unteroffizier Erich K r ö ck, der aus Heuchelheim stammt, erhielt für besondere Tapferkeit vor dem Feinde an der Ostfront das E i s e r n e K r e u z I. K l a s s e. * Lauter, 20. Nov. Die Ehesrau des Land- wirts Hermann Schmidt stürzte beim Strohholen in der Scheune so unglücklich ab, daß sie mit i n ne • r en Verletzungen liegen blieb. Der Unglücks- fall wurde erst nach einiger Zeit bemerkt als der von der Arbeit nach Hause zurückkehrende Ehemann schweres Stöhnen aus der Scheune horte und beim Nawseben seine Ehefrau vorfand. Die, bedauerns- werte Frau wurde sofort nach Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht. Srieffaften der Redaktion. R. sch. Gießen. Das Aushängen von Wäsche auf dem Hausboden zum Trocknen ist n i ch t verboten, auch nicht durch das Reichsluftschutzgesetz. Uebrigens bleibt ja im Winter gar nichts anderes übrig, als die Wäsche zum Trocknen auf den Boden zu hangen. L. G. in D. 24. Wir empfehlen Ihnen, der gemachten Auflage nachzukommen, da andernfalls die Baupolizei Zwangsmaßnahmen ergreifen konnte Osten- sichtlich entspricht die beanstandete Anlage nicht mehr den heutigen baupolizeilichen Anforderungen. Da macht das Sparen Spaß: ! wenn eine so gute Zahnpasta wie Nivea ' nur 40 Pfg. die große Tube hostet! 5o \ kommt ein Groschen zum anderen und - erfparufTgctpartl der gesponnenen- Unendlichkeit des Tones gerade dazu herausfordert. So wurde das altbekannte Wiegenlied „Schlafe, schlafe" durch diese überlegene Verwendung des berückenden Pianotones zu einem Sondererlebnis für die Hörer. Selbst ein Lied von Franz Abt, „Du kleines blitzendes Stemlem, gewann in dieser Durchformung. Eine Volksliedergruppe, voran ein schwedisches Volkslied (Lied der Jenny Lind), die sie übrigens sämtlich in der Ursprache sang, bezog sie gänzlich in ihren persönlichen Ausdrucksbereich und erfüllte sie mit eigenartigen Reizen. Wie sie das Volksnim- liche im Lied zu stärksten Eindrücken zu erheben vermag, bestätigte sie mit der Zugabe des Vesper- gcsanges (Silcher). Der erste Teil der Vortraasfolge war dem reinen IBelkantostil gewidmet mit schmiegsamen Kantilenen- boaen und geschickter Verwendung kopfiger Hohe. Die Cavatinä der Linda (Donizetti) weitete sie in der Kadenz aus, zwar etwas getrübt durch eine leichte Indisponiertheit. Die Töne des 3auberglod- chens aus der Oper „Lakm6" (Les Delibes) wurden ebenso lebendig wie der feine romantstche Zauber im Lied des Aennchen aus Verdis „Falstaff" Der Frühlingsstimmenwalzer (Joh. Strautz) mit seiner beschwingten Koloratur entzündete das voll besetzte Haus, das sich neben den zahlreichen , Wiederholungen inmitten der Vortragsfolge eine fast unendliche Reihe von Zugaben am Schluß des K°Iederzett ganz auf den Willen der Vortragenden abgestimmt, folgte am FlügelCarl Cernsals em > feinsinnig mitgehender Begleiter. Die taseho^ De : fallsstürme waren der Sängerin die beste Bestati- - aung auf ihren „Wiedersehens"-Gruh. . * * Dr. Hermann Hering. anns 3VaiPfg. Palliativ-fieam Was koche ich PFLANZENSAFTE Auch in der Säuglingspflege nautconservierungsmi Erhältlich in Apotheken und Drogerien zu Jt 1.10, 0.55 und 0.30 im Saltral ersten Versuch Ii ZwelFrauenoderMädchen Verschiedenes für leichte, saubere Packarbeit für 03910 Gute Drucksachen bei Brühl, Gießen Wie kommt das..? Ganz einfach: Knoblauch Das macht den Unterschied! ist so gut weil er richtig gemischt ist? BURNUS - G M B H • DARMSTADT — ■■ ► 5eit 2000 Jahren bekannt* < 1 _ vTZzzzA so- au» Frau Malier löst den Schmutz vor dem Waschen gleich richtig auf I Sie verwendet stets Burnus, den Schmutzauflöier, der gleichzeitig das Wasser welch macht. Andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wenn Burnui nicht gleich erhältlich Ist. Burnus Ist ja auch besonders sparsam Im Gebrauch. RM 1.4* RM 1.35 RM 1.44 Bestellte Deckreiser sind abzuholen Hammstraffe 7. Ihr so viele treue freunde gewannt Denn: auf den Tabak kommt es anl haken. Denken Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste Feldpostpäckchen fertig machen! Ealdriansaf» ♦ ♦ Zwiebeleaft • • • » a Johanniekrautaaft • Heute in Form von / . Knoblauch Beeren So ein Teller Knorr- Hausmachersuppe Ist gerade richtig zu Mahlzeiten, bei denen es kein Fleisch gibt. Die Zubereitung aller Knorr-Suppen Ist denkbar einfach. Sie werden nur mit Wasser gekocht - alle anderen Zutaten enthält bereits der Knorr- Suppenwürfel. Grünkohl mit Kartoffeln schmeckt und sättigt auch ohne Fleisch, wenn es eine reichliche Portion Zwiebelsoße dazu gibt. Wie aber ohne Fleisch eine kräftige, wohlschmek- kende Soße auf den Tisch bringen? Versuchen Sie mal das nachstehende Rezept! Oeschmack-und geruchfrei. leistet Palliativ-Cream gute Dienste PALLIATIV-CREAM hilft! Theater der Universitätsstadt Gießen ____________________4779 D Hausmachersuppe Grünkohl und Kartoffeln mit Zwiebelsoße halbe Tage gesucht. Valentin Frey & (5o. Hefegroffliandlung Giehen, klaiserallee 31 Korpadtung I. Nerven RM 8.25 fn ollen Reformhäusern ca haben, Prospekte auch von der HereteHfirnil WALTHER SCHOENENBERGER Pflanzcneaftwerk / Magstadt bei Stuttgart THEATER der Universitätsstadt Gießen das bewährte Hausmittel hei: Hautaussch lägen, Verbrennungen Ätzwunden, Wundgehen, bei rauher, rissiger Haut und ähnl. Hautschäden es eich, wiederholt nach Saltrat zu fragen, wenn Sie es beim flicht gleich er- Zwiebelsoße Den Soßenwürfel fein zerdrücken, glattrühren und mit 'M Liter Wasser unter Umrühren 3 Minuten kodiert. 1/2 felngeschnlt- tene Zwiebel mit etwas Butter goldgelb schmoren, zur Soße geben und nochmals aufkochen lassen. Fertig! Suche gebr. Mikroskop, Wn (Gleich- N ström) und Koflergrammophon Schr. Ang unt. 03921 a. d. G. A. Frau Schulze verbraucht mehr Waschmittel und doch bleibt der Waschtag für ile voll Arbeit und Plage. Dichterstunde mit Eugen Kosh großen Hörsaal der Universität Beginn: 16 Uhr Frau Müller spart beim Waschen Seife, Arbeit und Geld. Die Wäsche wird klar und hält länger. warum ist er denn so gut? Es gibt viele deutsche Kaffeemittel, und recht gute. Wenn nun der Jtornfranch mit zu den besten gezählt wird, dann deshalb, weil er so gut gemischt ist. Das richtig Gemischte schmeckt eben, und es schmeckt immer wieder — und genau das ist es, was man von einem Kaffeegetränk verlangt, das man alle Tage wieder auf den Tisch bringt! Wen ECKSTEIN au! den überflüssigen Aufwand einer kostspieligen Verpackung verzichtet. ist es möglich, eine Zigarette zu bieten, deren hohe Tabak-Qualität | Mietgesuche | Junges Ehepaar sucht für sofort oder später möblierteWohnung (1-2 Zimmer u. Nüche). Schr. Ang. unt. 03922 a.d.G.A. AellererSuchWer oder Pensionär für leichte Büro» arbeiten f. halbe oder ganze Tage gesucht. Schriftl. Angebote unter 03911 an den Gießener Anzeiger. Harnsäure (m Obermaß, Gicht, Rheuma, Magen-, Darmkatarrh, sowie Arterienverkalkung, Saures Brennen, Gallen- u. Nierensteine sind Zeichen schlechter Magenpflege. Mit Sal digestivus Nattermann bereitet man sich ein Heilwasser, das übermäßige Harnsäure ausschwemmt, das Blut u« die Säfte reinigt u.den Magen richtig pflegt. Die wohltuende Wirkung ist bald festgestellt Glasri.25 RM inApoth.u.Drog. Zeitschriftenvertrieb sucht per fort für Gieffen tüchtige und verlässige Liekevboien Rezept euuichnelden und cufbewehron I Sie können ei immer verwenden auch wenn Sie heute mal keinen Knorr-Würfel bekommen haben. Bewährt sind Baldrian, Zwiebel und Johanniskraut Machen Sin eine Kur. Nehmen Sie ^pz)iluü^erL Der Vortrag von Prof. Manie: „Sichtbare und unsichtbare Strahlen und ihre Anwendung Im Kriege“ mit Vorführungen im Physikalischen Institut, StephanstraBe 24 [4767d wird heute abend 20 Uhr pünktlich wiederholt. Am Sonntag, dem 23. November 1941, 19 Uhr 111. Festabend dramatischer Bühnenkunst Uraufführung in Anwesenheit des Autors Jiriadne Trauerspiel von Emst Wilhelm Eschmann Musik von Otto Söllner - Inszenierung: Wilh. Michael Mund - Musik. Leitung: Der Komponist Tanzleit.: Andr.Volpert - Bühnenbild: K. Löffler Preise von 0.60 bis 3.10 RM Vorverkauf an d. Theaterkasse, Johannesstr. 3, u. Schokoladenh. Huntemann, Seltersweg 39 (auch Frauen) für nebenberufliche Tätigkeit. Radfahrer werden be* vorzugt. Bewerbungen unt. 4777V an den (Siebener Anzeiger. ?r Scpmutzt^floser mit der Doppelwirkung . Freitag, 21. November 19—21.30 Uhr 4702D 12. Freitagmiete u. Halbmiete B Eva sprinot durchs Fenster Lustspiel von Gerhard Metzner Preise von 0.60 bis 3.10 RM. n/f Saltrat: W Wichtig für überanstrengte Füße! Da» bewährte Mittel gegen Beschwerden . die von überanstrengten Füßen herrühren, ist ein Fußbad mit Saltrat 1 Wenn darum Ihre Füße vor Übermüdung schmerzen, so lohnt Schmutzauflösen schon beim Einweichen - das ist das Besondere an Burnus; seine Wirkstoffe lösen auf natürlichem Wege den Wäscheschmutz so auf, daß er völlig Ins Elnwelchwasser übergeht. Das Gewebe wird niemals angegriffen. 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