Donnerstag, 21-August Ml Sowjetische Verkehrsnöte Erfolgreicher Angriff gegen Dnjepr-Vrnckenköpse Gießen dria an. 72Britenflugzeuge in 4 Tagen vernichtet sge" icn) neben gute 1 * ? ®N Mülsen bt Aber •er Leise rltzuviei chäumei^ , W telgrotzm imirt|ön fchpulvn servorh« i vor dem im Kessel i Morgen undervvll ud)t man! »emienge, ren ®cr* i Menge- Gomel (auf manchen Karten auch Homel genannt) liegt östlich der Pripjet-Sürnpfe am So sh, einem gleichfalls durch breites Sumpfgelande cha- Berlin, 20. August. (DNB.) Die Kämpfe im Raum von Kiew verliefen in den letzten Tagen für die Bolschewisten außerordentlich verlustreich. Bor- dringende deutsche Verbünde trafen hinter den sowjetischen Stellungen auf eine große Anzahl von den Bolschewisten angelegter Massengräber Dicht dabei wurden weitere 2000 Gefallene au einem kleinen Abschnitt gezählt. Bei einem heiß umstrittenen Ort wurden große Massengräber sest- 1 ... , ■■ <..... mxt.- 1 nnn re»- fallene aufgefunden, die von den Bolschewisten nicht mehr bestattet werden konnten. zeug ab. Eine geringe Zahl feindlicher Bombet warfen in der letzten Nacht im nordwestdeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben. Die Schäden sind unerheblich. Zwei britische Bomber wurden durch Nachtjäger und Marineartillerie abgeschossen. Große Verluste der Sowjets auch im Raum von Kiew. Beim Versuch, am gestrigen Tage die Kanalküste anzugreifen, erlitt die britische Luftwaffe wieder eine schwere Niederlage. Jäger und Flakartillerie schossen 29, Minensuchboote ein feindliches Flug- mg. ■r NSG. )0 2Ul- Oer Wehrmachtbericht. DNB. AusdemFührerhauptquartier, 20. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In der S ü d u k r a i n e wurde der Angriff auf die wenigen noch vom Feinde gehaltenen Brückenköpfe am Dnjepr erfolgreich fortgesetzt, hierbei vernichteten schnelle Truppen im Kampf mit den sich verzweifelt wehrenden feindlichen Kräften 6 5 P a n - zerkampfwagen und machten zahlreiche Ge- fangene^egebi^ um England beschädigte die Luftwaffe am Tage durch Bombentreffer ein größeres Handelsschiff. Nachtangriffe richteten sich gegen Rüstungswerke und hafenanlayen an der O st - u n d Südküste der britischen Insel sowie gegen 'n Stein. HtslM iMofa r kW, IQs Spiel Utenin die bn h fonnti *9 gehn, lelang « «bellen n wiebtt •ach mch I sein. ltoN s *4 Großer Eieg in her Schlacht bei Gomel 78000 Gefangene, 444 Panzer und 700 Geschütze der Sowjets. (3:5), >1» H, le- OSS«"1 7®^ IW'®$ sS? sK Ltmuhiger Stiller Ozean Von unserem Wk.-Berichterstatter. tQ1uJ eI N e «ata N 111 te mit Berlin, 20. Aug. (DNB.) Nachdem die starke deutsche Jäger- und Flakabwehr schon in den letzten drei Tagen die vergeblichen Angriffe der Briten auf die ^Kanalküste durch den Abschuß von 40 Muazeugen zurückgeschlagen hatte, bereitete sie a m Dienstag der britischen Luftwaffe beim An- flua auf die Kanalküste wieder eines ch w er e N i9e d erlag e. 29 Flugzeuge wurden abgeschossen dazu ein weiteres durch em Minensuchboots so daß die Briten bei ihrer immer scheiternden „Non-stop- Offensive" in vier Tagen 70 Flugzeuge verloren. Dazu verloren sie noch bei ihrem wirkungslosen Nachtangriff am die nordwesÄeutsche Küste zwei Bomber durch Nachtjäger und Marineartillerie, so daß der britische Gesamtoerlust im Westen 72 Flugzeuge in vier Tagen betragt. Deutsche Kampfflugzeuge richteten dagegen ihr Togesangriffe am Dienstag, wie schon zwei Tage zuvor wieder auf die Insel und trafen em größeres Handelsschiff. Bei Nacht, bombardierten sie Rüstungswerke und Hafenanlagen an der britischen Ost- und Südküste sowie mehrere ^Jn^No^rd afri ka eingesetzte deutsche Sturz- kamvfflugzeuae versenkten vor Tobruk einen Trans- vorter von 1500 BRT. und einen Schlepper von Knn BRT In der Bucht von Sollum wmde em ^udllsfchiff °°u 3000 sm. (0 schwer beschädigt, haft es mit Schlagseite liegen blieb, em weiteres Handelsschiff wurde leicht beschädigt. Bei den sich I entwickelnden Lufttämpfen wurde em britisches P°UM°r richten Mei ihre äugen mit still» Wachsamkeit ebenso ^oe was ^oseoelt mit Kamtschatka und Wladtwo kok vorhat, als auf die Vorgänge, die S rennpunkt von Singa pur ab)p • ? I.6t im Gefühl seiner Machtstellung und reaM» uf Einschüchterungsversuche überhaupt nichts 6er durch Gegenmaßnahmen. Ohne v> hütet der Vertrag mit Indoch.na -men nicht zu unterschätzenden Schritt auf dem Weg 3 2lusschal- flanten ostasiatischen Wohlstand un >cÄft hng der englisch-amerikam^n Vormundschasr < enn Französisch-Jndochma ist nebe !-r wenigen Länder, das em.en Ueber^utz .-eis erzeugt und außerdem reichlich P '<-------*tÄi Gießener Anzeiger Druck und v'.rlag: General-Anzeiger für Oberhessen S$ «I«tzrn,^chul>tratzr 7-9 Jndochinas ist daher auch nur Vorwanb, während die englischen Manöver um Thailand sehr deutlich in die Richtung weisen, mit unlauteren Mitteln eine Großmacht in seinem ureigensten Interessenbereich zu treffen. Es ist dabei deutlich feftzustellen, daß England. die Gelegenheit benutzen möchte, Washingtons Politik im Pazifik selbst auf Kosten eines ausbrechenden Krieges endgültig festzuleaen, während andererseits Washington sehr deutliche Anzeichen- einer Verzögerungspolitik gibt, da es einmal natürlich einen Zweifrontenkrieg nicht riskieren will und auch nach Lage der Dinge nicht kann, zum andern jedoch bestrebt ist, aus der jeweiligen Lage den größten Nutzen zu- ziehen. Daher der immer stärker werdende Druck Englands auf Thailand, wobei London auf die Hilfe der USA. spekuliert, daher aber aud) die Hintertüren, die Washington für Japan auf gelassen hat. Roosevelt steht tior der Frage — die genau genommen ein ziemliches Dilemma ist — präzise zu entscheiden, was seinen englischen Freunden nützt und was ihnen schadet. Er ist aber politisch so stark und viel- , fettig und zudem höchst exponiert engagiert, hat bis ael zum Süden des pazifischen Raumes viele Tausende sch^ von Kilometern zu überwinden, daß sein Zögern vor s denken. gernfvrechanfchlufr 2251 8rühI,ch.Unl°aft-Udr°ck»kiLLa«!- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleuluavl Leie, Oberleutnant pflanz und Leutnant - 21. - n werden. Demnach würden auch die Vereinigten liiaden satzungsplatz aufgegeben haben. ii Gesuch m utuyovuytn uulu; ye|ojiu.ieb yjcanooneren erfolg' ;w 7 reich ab. Sie schossen dabei ein britisches Flugzeug ab. Keines der deutschen Minensuchboote wurde v; Härte beschädigt. > unb bej 62. Fortietzung. (Nachdruck verboten.) in Ostsee verbinden, den Sowjets verloren Die wichtigsten Wasserstraßen sind jene i Ire Slug bemtni o tomr $6 UNd Ijtr Sch it von t i bis je *? sie näle, die der Memel Mzu plgeinein Bon den Bolschewisten verschleppte Kinder. iett gebiet des Dnjepr mit dem eichsel verbinden, der Dnjepr- Schließlich waren es ja die anderen, die den ersten Schritt getan haben. Und wenn man mit ihnen nicht einig wird, dann ist noch immer Zeit ..: Mit einer Kopfbewegung winkt er feinen Sekre- tär heran. reiche Gegner niedergerungeu. Ihrer vorbildliche,^ Tapferkeit und ihrem unbeugsamen Siegeswilleu iß es mit zu verdanken, daß die feindlichen Einflug, versuche am Kanal während des vergangenen 2Ro- nats mit stärkeren Verlusten des Gegners abge. wiesen wurden. Mayer. Die drei genannten Jagdflieger haben ag der Kanalküste in harten Lustkämpfeu zahl, Das kommende Winterhilfswerk beginnt bereits am 1. September 1941. Von diesem Tage an werden auch die freiwilligen Opfer von Lohn, Gehalt usw. einbehalten. ein Waldgürtel aus Fichten, Tannen, Birken und dichtem Unterholz. Oelig blinken zwischen den Stämmen die blinden Augen der Sumpflöcher. Dieser Wald trägt die Runenzeichen des Kampfes wie kein anderer Wald, den ich je gesehen. Einschläge dicht nebeneinander, die Baumkronen sind zerfetzt, die Stämme zersplittert und wie Streichhölzer geknickt im Stahlhagel der Granaten. Die Erde ist aufgerissen und zerschunden, große Trichter rodeten ganze Lichtungen in das verfilzte Unterholz. Schützenlöcher sind verstreut jn diesem Bild der maßlosen Zerstörung, sie waren ein armseliger -schütz in dieser chaotischen Welt der Vernichtung. Hier haben unsere Soldaten gekämpft, gelitten und gesiegt, im Tosen der Granaten mußten sie aushalten, Mann gegen Mann, gegen die unsichtbaren Baumschützen, gegen die saugenden Fesseln der Sumpflöcher, gegen die Fallstricke des dichten Unterholzes. Hier drangen sie voran, wenn im Grausen aller entfesselten Kräfte der Ton der rufenden Stimme unterging und sie ganz allein waren in der grünen Wildnis, allein mit ihren tapferen Herzen. Hier liegen die Getreuen am Wege, nun stille Schläfer unter dem Birkenkreuz, derweil weiter vorn das Ziel, die Stadt eingenommen ist. Es wird jeder stiller, der durch diesen Totenwald auf der breiten Fahrstraße oder auf schmalen Nebenwegen durch muß. Hier ist das Gesicht des harten mitleidlosen Krieges. Nun ist alles still, der Kampflärrn verrauscht. Einmal wird dieser Totenwald die Spuren des Kampfes überwuchern. Aber wer durch diesen Wald heute kommt, hat das Antlitz des Krieges geschaut. wollten. Vier Geistliche wurden bei dem Versuch, die Grenze zu überschreiten, erschossen. im Ge treppen M 2 Die Dominiks. Roman von Hellmuth M.Lottcher. Siegreiche Zag-flieger mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 20. August. (DRV.) Der Führer uuti Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe da. v als z die dortige Marinebesatzuna der Verei. nigten Staaten am fommenoen Montag um 1OOO Mann verringert werden. Auch die noch verbleibenden 500 Mann 08^.-Marinetruppen sollen baldmöglichst nach Manila c'' •!Me • =po}ier fromm * großen Warna an, wo er sich auch mit dem Schmuggel jüdischer Auswanderer nach der Sowjetunion unb Palästina befaßte. Engländer und Nordamerikaner verlassen Mandschukuo. Rom, 20. Aug. (Europapreß.) 120 in Chardin ansässige Engländer und Nordamerikaner haben wegen der von der Regierung Mandschukuos als Re- presialie für gleichartige Maßnahmen Washingtons und Londons verfügten Vereisung der englischen unb nordamerikanischen Kredite ihre Abreise beschlossen. Sie begeben sich zum Teil nach Tientsin und Pe. fing, zum Teil nach Schanghai, um von dort aus die Heimreise anzutreten. Nach einer Meldung der Zeitung „Domiuri Shimbun" aus Schanghai wirb Berlin, 20. Aug. (DNB.) Dem kubanischen _ schäftsträger wurde eine Note übergeben in der darauf hingewiesen wird, daß das Verhalten eines 5»e( frsibe'1 r flein, d angab, 1$ haben tun de schule Mchnll mer üdenn unb lh sjen,u - Hamen i einzeln« !. M k ftm wa Atzen JJ Men S Sri 8 Äeien. fgr*1! ' jJj aus I M. sich fünf Agenten des militärischen Geheim- d i e n st e s an Bord des Schiffes und unterzogen die Fahrgäste, von denen viele aus Deutschland oder aus den von den Achsenmächten befetten Ländern kamen, einem eingehenden Verhör. Es handle sich, so fügt die nord amerikanische Nachrichtenagentur United Preß hinzu, um ein neues Verfahren des nordamerikanischön Spionagedienstes, um Informationen über Deutschland oder andere von Deutschland besetzte Gebiete zu er-- halten, da es in diesen Ländern keine nordamerikanischen Konsulate mehr gebe. Sie kubanischen Konsulate in Deutschland geschloffen. 7erj< S< |?r her Msjahr hoben/ “ Eben ö N1 fl8 ’! t 5 gnen 9ar im Son lein. ps ix? Oer Totenwald vor Karossen Von Kriegsberichter Joachim Preß. Riga, 20.August. (DNB.) lieber das Schicksal der von den Bolschewisten verschleppten Kinder aus Lettland gibt die „Deutsche Zeitung im- Ostland" einen Bericht. Die Verschleppung der Kin. der war von Juden organisiert worden. Am 25. Juni wurden die Kinder zusammengetrieben. Da« nach ging es mit Wagen und zu Fuß der Grenze zu. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen machten sich die Mütter auf den Weg, um nach ihren Kindern zu suchen. Mit Hilfe der deutschen Soldaten ist es auch gelungen, einen Teil der verschleppten Kinder wieder aufzufinden und zurückzu. bringen. Nach Angaben von Augenzeugen wurden die Wagen mit den Kindern neben Mumtionswagen ab gestellt und so den deutschen Fliegerangriffen ausgesetzt. Rund 400 Kinder auf Riga wurden nach der Sowjetunion verschleppt. Von diesen konnten bisher 50 Kirch« teils verwundet geborgen werden. Sie befanden sich in völlig verwahrlostem Zustand. 21 Kinder wurden tot auf gefunden. Der Rest ist Als Lind in seinem Auto sitzt, um in sein Büro zu fahren, bereut er schon, daß er sich dazu hinrei- ßen lassen will, seine Tochter und Dominik zu empfangen. Eigentlich sollte er sie einfach abweisen. Sie hat sich ja Zeit genug gelassen, bis sie den Weg zu ihrem Vater gefunden hat! Aber wie er bann auf der Norddeutschen Werft ankommt, da ist er sogar ein bißchen aufgeregt von dem Gedanken, das Mädel wiederzusehen. Sie ist ja schließlich das einzige, was man hat! — Eine Enttäuschung ist's bann roieber, baß sie auch den fremden Menschen, den Nissen rnitge- bracht hat. Was soll denn der hier? Und nun sitzen sich die vier Menschen gegenüber. Es ist schwer, in solcher Situation das rechte Wort zu finden. Lind möchte sich ganz gern mit seinem Mädel aussöhnen, doch von Den Dominiks will er nichts wissen'. Und Brigitte —? Sie scheint den Dominiks verfallen zu sein. Zwischen den dreien schwingt eine seltsame Verbundenheit — ein Einssein, wie es das eigentlich zwischen ihm und seiner Tochter — von ihm und Martha ganz zu schweigen — nie gegeben hat. Lind ist Menschenkenner genug, um nach zwei Minuten zu sehen, daß er hier sein Spiel verloren hat. Wenn er seine Tochter wiedergewinnen will, bann muß er nachgeben. Unb wenn er nachgibt .. ? Jn seiner Brusttasche knistert bas Papier. Er wirb nicht nachgeben! Nie unb niemals! Erst müssen die Dominiks ihm bezahlen, was sie ihm angetan haben! Das Leben haben sie ihm verpfuscht. Friedrich Dominik hat seinen Stuhl etwas zurück- geschoben. Seine Lippen sinb zusammengepreßt. Er ist hierher gekommen, um sich zu vertragen. Den Kinbern zuliebe. Aber wie er nun seinem alten Gegner gegen» übersitzt, da steigt wieder der alte Haß in ihm auf. Das ist der Mann, der ihm bas Leben verborben hat. Kann man das Leben rückwärts brehen und nochmals leben? Nein. Kann man vergessen, was gewesen ist? Nein. Wie soll man also verzeihen —? Lind sieht den Blick, mit dem der andere ihn unter feinen buschigen Brauen hinweg mustert. Er Kleine politische Nachrichten. Deutsche Minensuchboote schlugen am 19. August einen Angriff von über 30 britischen Flugzeugen durch geschicktes Manövrieren erfolg- Ren Si kennt diesen Blick von früher her. Nur noch härter ist er geworden. Und dem Mann soll er die Hand hinstrecken? Unmöglich! Lind ist mit sich im reinen. Er holt tief Atem, bevor er"spricht. Und dann sagt er zu Brigitte: „Ich erkenne es an, daß du zurückgekommen bist. Es wird dir nicht leicht gefaöeji fein. Aber du bast nun wenigstens erkannt, wohin du gehörst! ..." Das Telephon klingelt. Lind wirft einen ärgerlichen Blick darauf. Er will jetzt nicht gestört sein. Er gibt durch Drücken einer Taste das Signal, bas Gespräch auf den Apparat des Sekretariats zu legen. Aber das Fräulein in der Zentrale scheint ihre Augen woanders zu haben. Sie klingelt weiter Sturm. Es bleibt nichts weiter übrig, als sich zu melden! Aergerlich hebt er den Hörer auf. „Was wollen Sie denn bloß? Nehmen Sie das Gespräch selbst entgegen oder verbinden Sie mit..." „Der Herr Staatsanwalt will Sie unbedingt persönlich sprechen!" „Wer?" Wieder knistert das Papier in der Brusttasche. „Der Herr Staatsanwalt. Es handelt sich um Herrn Lietzendorf. Herr Lietzendorf soll verunglückt sein ..." „Was?" Lind spürt plötzlich wieder sein Herz. Wie damals in der „Krone". Wie schon so oft seither. Kaum begreift er, was der Staatsanwalt zu ihm sagt. Lietzendorf ist also tot. Unb bie anderen Herren auch. Und er selber? Wie ein Erschrecken kommt es über ihn. „Sie haben großes Glück gehabt!" tönt es an sein Ohr. „Man sagt mir, Sie seien im letzten Augenblick obgerufen worden. Da können Sie sich bei Ihrem Besucher bedanken, daß er Ihnen das Leben gerettet hat ... Also, bitte, kommen Sie. Wir brauchen Sie als Sachverständigen. Herrn Dominik, den wir auch gern hier hätten, können wir leider nicht erreichen." Um Lind kreist das Zimmer. „Gut, ich komme!" sagt er und legt den Hörer hin. Er läßt sich in den Stuhl zurückfallen. Er fühlt, wie alles Blut aus seinem Hirn wegfließt und ein Gefühl der Leere, des Nichtmehrdenkenkönnens zurückläßt. Einen Augenblick schließt er die Augen. Der Anfall wird ja vorübergehen. sich seit Juni in London auf, und der australische Ministerpräsident Menzies befand sich zehn Wochen lang, vom Februar bis April, in London. Churchill auf Island. Berlin, 20. Aug. (DNB.) Nach seiner Begegnung mit Roosevelt auf der Jacht „Potomac" begab sich Winston Churchill nach Island, um dort vorn Balkon des Parlamentsgebäudes in Reykjavik eine Ansprache an bie Bevölkerung Islands zu halten. Er sagte u. a.: „Wir werben bafür Sorge tragen, daß euer Privatleben durch die englische Besetzung fo wenig wie möglich behindert wird." Churchill führte weiter aus, daß Großbritannien unb die Vereinigten Staaten die Freiheit Islands auch nach dem Kriege garantieren werden. — Churchill hat wohlweislich betont, daß das „Privatleben" der Isländer so wenig wie möglich behindert werden soll. Das politische und nationale Leben hat er jedoch nicht erwähnt, denn dann hätte er begründen müssen, weshalb die Engländer Konzentrationslager auf Island errichtet haben, in denen alle diejenigen Isländer üntergebracht werden, die neben ihrem Privatleben auch ein unabhängiges nationales Dasein führen wollen. Kommunistische Unruhestifter in Sofia gefaßt. Sofia, 20.Aug. (DNB.) Jn Sofia wurde eine Bande kommunistischer Unruhestifter verhaftet, an deren Spitze ein Terrorist namens Anton Prud - k i n stand. Nach Ausbruch des Krieges gegen die Sowjetunion ist Prudkin mit führenden Mitgliedern der illegalen kommunistischen Partei in Verbindung getreten, von denen er Weisungen unb Mittel erhalten fyat. Prubkin, der Schiffskapitän und später städtischer Beamter war, hat mit Hilfe von vier anderen Kommunisten das ganze Land, insbesondere das Gebiet der Schwarzmeerküste, mit einem Netz von Agenten überzogen mit dem Plan, Raubüberfälle, Attentate, Sabotageakte namentlich gegen deutsche Militär p ersonen und militärisch wichtige Objekte zu verüben. Prudkin, seine vier Hauptgehilfen und acht andere Agenten werben wegen Spionage zugunsten der Sowjetunion vor Gericht gestellt. Prudkin ist vor vielen Jahren wegen eines Attentats zum Tode verurteilt worden, später zu Kerker begnadigt worden. Er siedelte sich bann in Pa j “ butt S K Bug-, der Oginskiy- unb ber Augustowo-Kanal. Von diesen ist ber erstgenannte in ber Zeit vom Herbst 1939 bis zum Sommer 1940 ausgebaut worden. Der Kanal ist im August 1940 in Betrieb genommen worben. Der die Beresina mit ber Düna verbindende Kanal ist den Sowjets gleichfalls verloren gegangen. Sonst stehen den Sowjets an großen Binnenwasserstraßen in erster Linie bie Wolga mit ihren beiden großen Nebenflüssen: rechts der Oka unb links ber Kama zur Verfügung. Der Oberlauf der Wolga ist mit ber Ostsee burch ben Marien-Kanal unb weiter mit ber eisfreien Norbküste burch den Lenin-Kanal (Murman- Kanal) verbunden. Infolge der strengen russischen Winter ist das Fluß- und Kanal-System ber Wolga nur knapp sechs Monate im Jahr benutzbar, die nördliche Verbindung nach Leningrad unb darüber hinaus sogar noch kürzere Zeit. Zu den Eisenbahnnöten der Sowjets werden sich also bereits nach wenigen Wochen empfindlicke Störungen des Verkehrs auf ben Binnenwasserstraßen hinzugesellen und die militärische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ber Räteunion weiter verringern. Auch bie sowjetische Seeschiffahrt geht großen Schwierigkeiten entgegen. Der eisfreie Norb- hafen Murmansk liegt in ber Kampfzone, wirb also für die Belieferung des Sowjetreiches mit Auslanbswaren nur sehr bedingt in Betracht kommen. Die Schiffahrt nach ben nördlichen Häfen, insbesondere nach Archangelsk am Weißen Meer, hört im September auf. Die Ostsee scheidet als Zufuhrweg für bie Sowjets natürlich vollkommen aus. Die Schiffahrt auf bem Schwarzen Meer verliert in bem Maße, wie die verbündeten Truppen nach Sübosten Raum gewinnen, an Wert für den Verkehr innerhalb bes großen Reiches. Die beiden Häfen Odessa und Nikolajew vereinigen auf sich etwa ein Drittel bes gesamten Schiffsverkehrs auf bem Schwarzen Meer. Von einer Verbinbung der das Sowjetreich bespülenden Meere: bes Pazifischen Ozeans, des Nördlichen Eis- । meeres, der Ostsee unb des Schwarzen Meeres, kann nach ben militärischen Erfolgen der Verbündeten keine Rede mehr sein. Der Seeverkehr auf dem Kaspischen Meer, ber übrigens weitaus ben größten Teil des sowjetischen Seeverkehrs umfaßt, bient in ber Hauptsache ber Versorgung bes fianbesinneren mit Erdölprodukten bes Bakuer Petroleumreviers. — Viele gute Kenner des Sowjetreiches sind sich darüber einig, daß eine empfindliche Störung bes Binnenverkehrs eine Krise in ber Widerstandsfähigkeit bes Landes gegen auswärtige Feinde zur Folge haben muß. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, baß die ersten acht Wochen Ostfeldzug eine solche Storung des sowjetischen Binnenverkehrs gebracht 1 haben. Cr. kubanischen Konsulatsbeamten in Deutschland feit längerer Zeit zu schweren Beanstandun- g e n Anlaß gegeben hat. Der Reichsregierung liegt Material darüber vor, daß er in Deutschland Handlungen begangen hat, die außerhalb seines Geschäftsbereiches liegen unb die die Sicherheit Deutschlands berühren. Aus diesem Grunde hat die deutsche Regierung beschlossen, die kubanischen Konsulate in Deutschland zu schließen und die kubanische Regierung aufzufordern, die kubanischen Konsuln und ehemaligen Konsuln sowie die kubanischen Angestellten unb ehemaligen Angestellten der Konsular- behorden aus Deutschland zurückzuziehen. Diese Maßnahmen müssen bis zum 5. September durchgeführt sein. Mackenzie King in London. Stockholm, 20.Aug. (Europapreß.) Der kanadische Ministerpräsident Mackenzie King ist in London eingetroffen. Der Reise sind erhebliche Meinungsverschiedenheiten in politischen Kreisen über den Nutzen einer solchen Reise voraus- gegangen. Der Besuch ist auf eine Einladung der britischen Regierung zurück^uführen und soll der Gleichschaltung des kanadischen Kriegseinsatzes mit dem Englands bienen. Mackenzie King wird an den Beratungen des Kriegskabinetts teilnehmen. Er ist vom Unterstaatssekretär im Außenministerium, Robertson, begleitet. Mackenzie King ist der dritte Empire-Ministerpräsident, der nach London gereift ist. Der neuseeländische Ministerpräsident F r a z e r hält DNB. ..., 21. Aug. (PK.) Wie eine Spinne in ihrem Netz, umgeben von sperrenden Waldgürteln, von Sumpf und modernen Bunkerstellungen lag K o r o st e n , der wichtige Eisenbahnknotenpunkt im Dreieck Kiew—Schotimir—Korosten südlich der Pripjet-Sümpfe. Hier tobte tagelang die Materialschlacht, hier begann ber Kampf um Meter, hier Donnerten Tag und Nacht die Batterien, prasselten die Fliegerbomben, staken unsere Soldaten in den Erdlöchern, bie Stiefel voll Schlamm wateten sie bis zum Bauch im Sumpf an den zähen Feind heran. Ununterbrochen spritzten die Dreckfontänen der Einschläge hoch. In jeder Geländefälle saß der Feind, beharrlich mit immer neuen Reserven gespeist. Zahllose Batterien unterstützten ihn. Schritt um Schritt, Waldlichtung um Waldlichtung kämpfte sich unsere Infanterie nach vorn. Der Sieg um Korosten wurde viele Kilometer voraus, in ben Wäldern und Sümpfen errungen. Denn hier wurde die Masse des Feindes zerschlagen. Darum werden kleine Nester, die man auf keiner Landkarte findet, Ochotowka, Ostapy, Krahnosstawje, Bomdarowka und andere Meilensteine auf bem mühevollen Wege nach Korosten bleiben. Denn hier fielen unsere Kameraden, hier mußten sie bas Allerletzte hergeben, um Sieger zu bleiben. Unb endlich war es geschafft, nur eine Division konnte einmarschieren, während andere weiterhin die Flanke schützten unb den Feind unverdrossen weiter zu- rückdrängten. Doch auch ihnen gebührt der Ruhm, ben Sieg um diesen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt erzwungen zu haben. Viele Kilometer vor ber Stadt, beiderseits der Dormarschstraße hinter Bondaroyka, breitet sich „Was ist denn, Vater?" Brigitte ist aufgesprungen. Auch Nissen Dominik bemüht sich um ihn. Langsam kommen bie Gedanken wieder. Wie war das ebep? Hat da nicht einer gesagt: „Da können Sie sich bei Ihrem Besucher bedanken, daß er Ihnen das Leben gerettet hat ...?" Er streicht sich wieder über bie Augen. Es ist so dunkel im Zimmer. . Die Dominiks. — Das Leben verpfuscht haben sie ihm ...! Aber bas Leben gerettet —? Unb vorhin noch hat er gedacht: Sie müssen bezahlen — bas verpfuschte Leben bezahlen! So war das eigentlich nicht gemeint! Mühsam erhebt er sich. Mühsam setzt er bie Worte: „Wir können jetzt nicht weitersprechen. Der Staatsanwalt hat angerufen. Lietzendorf ist verunglückt. Auf dem Probierstand. Wenn Ihr nicht gekommen wäret ..." Er kann nicht anders. Er mochte ihnen danken. Erst der Brigitte. Dann dem Nissen. Und zuletzt — auch dem ... dem Friedrich Dominik. Aber wie er bem bie Hand hinstrecken will, läßt er sie vor dem Blick, ber ihn trifft, wieber sinken. „Ihr habt mich vor dem Tobe bewahrt!" sagt er bann bloß. Seltsam, daß einen die Angst um das bißchen Leben so umschmeißen kann! In Brigittes Gesicht blüht es auf. Aber Dominik schaut weg. Des Mädchens Blicke werden wieder dunkel. Die Blicke Friedrich Dominiks brennen in ben Boden. „... Aber" — Lind wirft im plötzlichen Entschluß ben Kopf ins Genick. „Für die Jahre, die ich euch nun mal verdanken soll ..." Wieder bricht er ab. Er geht zum Fernsprechapparat und drückt auf eine Taste. „Der große Wagen soll vorfqhren!" Er dreht sich ins Zimmer zurück. „Du kommst doch mit, Dominik? Wir wollen die Herren nicht länger warten lassen." Gemeinsam gehen sie auf ben Hof hinunter. Lind hält sich hinter seinen Gästen zurück. Er ist sehr blaß. Die Sache mit Lietzendorf hat ihn völlig umgeworfen. Brigitte geht ein paar Stufen vor ihm. Ihre Füße haben mit Nissen den gleichen Takt. Sie scheint völlig zu ihm zu gehören. Lind knabbert an der Oberlippe. Aus jeden Fall soll man im Augenblick nichts überstürzen. Hat die Sache gegen Friedrich so lange gedauert, dann kommt es auf ein paar Stunden mehr oder weniger auch nicht an. „Rufen Sie Bankier Schneider an", raunt er. „Er soll wegen der Dominik-Aktien erst meinen Bescheid abwarten. Ebenso wegen der Kreditkündigung. Bevor er keine neue Nachricht hat, soll er nichts unternehmen!" CT g Der Sekretär guckt ihm verständnislos nach. Sonderbar ist der alte Herr heute! Man mochte wissen, was in ihn gefahren ist. Als Lind auf den Hof kommt, warten die beiden Jungen am Wagenschlag. „Vater ist schon vorausgefahren!" entschuldigt Brigitte. „Er wollte den Staatsanwalt nicht warten lassen." Mattheus knabbert ärgerlich an seiner Oberlippe Aber er sagt kein Wort dazu. „Na, dann map rein!" befiehlt er. Und als er nun im Wagen sitzt, kann er es nicht hindern, daß er sich freut, die Kinder bei sich zu haben. Wenigstens haben die doch auf ihn aewartü! Unterwegs fällt ihm ein, daß die Unglücksstätte wohl kein richtiger Aufenthaltsort für seine Toch- ter ist. „Fahren Sie am Haus Dominik vorbei!" ruft et dem Fahrer zu. Ich setz dich da ab, Brigitte, du kannst inzwischen Mutter grüßen. Nissen und Brigitte sehen sich schweigend an. Mattheus Lind starrt vor sich hin. Er sagt kein Wort weiter. Bloß als Brigitte aussteigt, nickt er ihr kurz zu. Es ist eine schwere Sache, umkehren zu müssen! Gerade für ihn! Dann sitzt er neben dem Mann allein im Wagen, der fein Schwiegersohn werden will. Muß doch ein tüchtiger Junge sein, fahrt es ihm durch den Kopf. Und dann: Schade, daß Brigitte ein Mädel ist. Sonst brauchte man sich nicht so viel Sorgen zu machen, in wessen Hände später einmal die Norddeutsche Werft kommt. Für das Mädel hängt doch schließlich einmal alles davon ab. Vermögen sind schneller verloren als erworben. „Verstehen Sie was von Eisbrecherdampfernk" fragt er schließlich. Es geschieht eigentlich nur, um überhaupt etwas zu sagen. (Fortsetzung folgt) Roosevelt konferiert mit Beaverbrook. Washington, 20. Aug. (Europapreß.) Präsident Roosevelt führte mit dem englischen Ver- soraungsminister Lovd Beaverbrook weitere Besprechungen wegen einer Beschleunigung der Englandlieferungen. Man war anscheinend bemüht, die anhaltende Spannung zwischen Der Leitung des Produktionsbüros (Knudsen-Hillrnan) und dem zivilen Versorgungsbüro, das Henderson untersteht, zu schlichten. Kriegsminister Stimson und Marineminister Knox waren bei den Besprechungen zugegen. Außenminister Cordell Hüll behandelte auf der Pressekonferenz auch die Frage der Kredite a n die Sowjetunion. Er räumte ein, daß es der Sowjetunion schwer fallen würde, die nordamerikanischen Lieferungen zu bezahlen, sofern diese einen Wert von über 40 Millionen Dollar überschritten. Diese Summe sei der Betrag der sowjetischen Guthaben in den Vereinigten Staaten. Der Wert des Kriegsmaterials, das die Sowjet- regieruna schon jetzt in den Vereinigten Staaten bestellt hat, wird auf über eine Milliarde Dollar veranschlagt. Neue Gpionagemeihode in USA. Lissabon, 20. Aug. (Europapreß.) Bei der Ankunft des aus Lissabon kommenden Damviers „Exeter" im Hasen von New Jersey begaben Marmetruppen ü abtransportiert F g m( luetuen. jjemn.ua) umruen auaj viö Vereinigten t r ., < Staaten nach Großbritannien Schanghai als Le. 1 oieJefl ‘ -------- 21 Kinder 1? Elter test ist v e r s ch o l - a? aus " J ~ .j i durfte, len. Nach der gleichen Zeitung wurden 2 4 Geist. ___.... liche aus Kauen und Wilna verschleppt, weil sie der gezei Informationen über die Lage der katholischen ! ütz erhi Kirche im Lande nach dem Dattkan meitergeben : tüten di Zum ersten Male. tunio„ ten die DÜUter. I Zeder hat etwas, - jeder kann geben os M. !It die beS-i tnttM Stadttheater.- 19.30 Uhr NSG „Kraft durch *Nbe" Tanzabend Gisela Kern, Benno Kaml^kl. -- Sloria-Pakast, Seltersweg: „Ein gefährliches „ObM 'Steuer". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Em * Mchen mit Prokura". ELASTOCORN es loote )pt, weil kacholijcha weiter m DeM Keine eheliche Verbindung mit Ausländern! m>3 als? Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, % kg 8 bis 12, Weißkraut 7 bis 9, Rotkraut 16, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 9, Mischgemüse 8 bis 10, Meerrettich 40, Pilze 60, Salat, das Stück 10 bis 12, Endivien 12, Oberkohlrabi 10 bis 15 Rpf. te durften auch einmal „singen". Dann wurden r gezeigt, auch eine Geschichte hörten wir. Zum ß erhielt jedes Kind eine Brezel. Am Hoftor ie des y_______ ___________ 21 MM Hs Eltern gingen fort. Der Lehrer holte die verschol.Ueioe aus dem Kasten und spielte einige Liedchen. 24H " ' ’ ' " " ~---------- Verdunkelungszeit 21. August von 20.37 bis 6.10 Uhr. *n Und b°rt aus k ug her 8hai tz. Sern, Montag gi uh die -oetetnito i6i als \ hluaen c $0 bckis g. um na er beutffa >il der» nd Mtz Yen wllü»! itionsmi^ iegeraii Kinder m uon dm • 50 M sten ;r. kurz erläutert. Gießener Vochenmarktpreife. * G i e ß e n, 21. Aug. Auf dem heutigen Wochen- martt kostetenr Markenbutter. K kg 1.80 RM.. " rainü 1 ! Mosten erst tneütß . ..... . ArediM 1 m Tage, und die Eltern brauchen sich keine un ^t, soll« notigen Sorgen zu ***—Ä >,AC it£ M Hw mH H* eich,« Nus der Stadt Gießen $66ttt j 8 igeud Irigitie^ Die neue Wochenschau Oer Rückzug der Sowjets. Einheitsfront der Generationen. Zur 2. Straßensammlung des Kriegshilfswerkes am 23. und 24. August. .^Auch v°r Lchrer lach D° °in°s Kampfes unferer Wehrmacht, der siegreich • aua) otT x'e°rer 1 I bestanden wird, obwohl sich die Front letzt viele, viele hundert Kilometer von der deutschen Grenze befindet, obwohl der Angriff in ein Land getragen werden mußte, das eine unendlich scheinende Aus« dehnung, fast völlig unwegsame Straßen, riesige Wälder, breite Flüsse und aroße Sümpfe besitzt. Zu dieser rein materiellen Verschiedenheit des Kampfes im Osten zu allen anderen Feldzügen dieses Krieges kommt für den aufmerksamen und denkenden Betrachter der Wochenschau die.Tatsache ! hinzu, daß jeder gefangene Sowjetsoldat, jeder erledigte Tankwagen, jedes abgeschossene Flugzeug einem Gegner entrissen wurde, dessen Ueberwindung die Befreiuung Europas von der bolschewistischen Jedes Volk und jede Nation wird getragen von der fortlaufenden Kette seiner Generationen. Erft in ihnen wird das Volk deutlich. Äugend und Älter, Hoffnung und Erfüllung, Forschen und Erkennen, Kampf und Ruhm — sie siind der lebendige Ausdruck dieser Generationen. Zwischen ihnen ballt sich die Spannung eines heißen und fruchtbaren nationalen Lebens. Der revolutionäre Sturm und Drang NSG. Immer wieder hört man, daß es in diesem oder jenem Haushalt keinerlei Stoffabfälle gebe. Jedoch findet jede Frau bei eingermaßen gutem Willen einen alten Strumpf, ein Äermelfutter, kleinere oder größere Stoffreste, Gardinenkordeln oder abgetragene Kleidungsstücke, für die sw keinerlei Verwendung mehr hat, da sie doch schon reichlich schadhaft sind. All diese ausrangierten Stoffe und Reste, die sich nicht einmal mehr zum Flicken eignen, gehören gesammelt und für die Spinnftoff- sammlung zurückgelegt. Wir glauben es gerne, daß jede Hausfrau äußerst sparsam mit Spinnftoffge- weben umgeht, daß sie alles wieder verwenden will, glauben aber doch, sagen zu können, daß es in den meisten Fällen nur beim Willen bleibt, und diese Reste auch weiterhin aufgehoben bleiben. Mögen diese Reste, die wir als Lumpen bezeichnen, auch noch so klein fein, viele kleine Mengen geben doch eine größere Masse, die wir in diesen Tagen für die Reichsspinnstoffsammlung ab liefern wollen. Darum suchen nicht nur die Frauen, die einen langjährigen Haushalt haben, sondern auch die, die immer noch der Meinung sind, bei ihnen gibt es keine Abfälle in diesen Tagen, ihre Kästen durch, und auch sie werden ihren Teil zur Reichsspinnftoffsatnmlung beitragen können. Vom Schnellrichter verurteilt. Drei Monate Gefängnis und zwei Wochen haft tz für einen üblen Patron. In verschiedenen Straßen unserer Stadt erschien in den letzten Tagen wiederholt • ein Mann von hier, der an den Wohnungstüren Postkarten zum Kauf anbot. Wenn ihm in einem Hause nichts ab-- genommen wurde, packte ihn unberechtigterweise die kalte Wut. In dieser Stimmung ließ er sich zu Handlungen hinreißen, die außerordentlich unanständig waren und auch mit seinem Aerger über ein mißglücktes Geschäft nicht entschuldigt werden können. Er paßte nämlich in solchen Fällen Zeinen ungestörten Augenblick ab, um die in dem Parterre des Hauses stehenden Behälter mit dem Hustschutzsand durch seinen Kot zu verschmutzen. Gestern vormittag beging er wieder einen solchen Streich. Dabei wurde er auf frischer Tat erwischt und sofort der Polizei übergeben. Die Kriminalpolizei führte ihn noch am gestrigen Nachmittag dem Schnellrichter beim Amtsgericht Gießen vor, wo er wegen vier solcher üblen Streiche zu drei Monaten Gefängnis und außerdem wegen unerlaubten Hausierens zu zwei Wochen Haft verurteilt wurde. Der üble Bursche kam sofort ins Kittchen, wo er nun über die Schamlosigkeit seiner Handlungen nachdenken kann.__ Gefahr bedeutet. Auch diese Tatsache läßt uns die mit riesigen Menschenmassen gefüllten Gefangenenlager und die verwahrlosten Rückzugsstraßen mit anderen Augen sehen. Wir haben mit diesen Bildern Dokumente, die gan;f Europa zusammen- sckweißen müssen, wenn die Menscheft, die sie sehen, ohne Vorurteile an sie herantreten. Das zähe Vordringen der deutschen und finnischen Wehrmacht im nördlichen Frontabschnitt, der Einsatz der Flak, von dem wir durch sehr inhaltsreiche Aufnahmen einen wirklichen Begriff bekommen, das unerschrockene Ueberschreiten eines Flusses unter schwersten feindlichen Artilleriebeschuß und das an vielen Stellen brennende Moskau sind somit im Bild mehr als Einzelphasen dieses großen Kampfes, sind — durch die Fixierung und Wiedergabe vor dem ganzen Volk, ja vor den Völkern Europas — Symbole geworben für die Anstrengungen der europäischen Nationen, sich ihren Raum nach eigenem Sinn und Maß zu gestalten und diese Plane und Ziele niemals durch Mächte von außen gefährden zu lassen. Es wird deutlich, daß es in diesem Feldzug nicht um die Vernichtung eines eben unbequem gewordenen Gegners geht, sondern um bi« Frage von Sein oder Nichtsein der europäischen Kultur. H. H. G. baten vor dem Feind und im alten Frontkameraden von 1914/18 pulst der gleiche unbändige Drang und Wille zu kämpfen und zu siegen. Wie brennt unsere Jugend darauf, das Gewehr tragen zu dürfen, und wie juckt es unsere Altdn, es nicht mehr tun zu können. Der Krieg hat eine Einheitsfront der Generationen geformt, wie sie im Frieden niemals mit einer solchen Deutlichkeit sichtbar werden kann. Diese Einheitsfront wird bei der nächsten Straßensammlung am 23./24. August dokumentarisch in Erscheinung treten. An diesen beiden Sammeltagen werden drei Generationen miteinander wetteifern im Appell an das Gewissen der Nation. Die Jugend, geführt durch die HI., diese Werdenden und Kommenden unseres Volkes, wird zusammen mit den Frontkämpfern und den Hinterbliebenen der toten Kameraden, geeint in der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung (NSKOV.), jene Opfer- und Einsatzbereiten des großen Weltkrieges, antreten zur Sammelschlacht für das Kriegshilfswerk. Aber noch ein Dritter wird in ihrer Mitte stehen: Der junge verletzte Frontkamerad dieses Krieges, der bereits seinen Platz in der NSKOV. gefunden hat, der junge Kämpfer von Polen und Frankreich, von Norwegen und Kreta, der seinen Arm, sein Bein oder sein Augenlicht für den Sieg einsetzte. Der sunae deutsche Soldat wird neben den Pimpfen und BDM.-Mädeln vor jeden von uns hintreten. Ihr Wort und ihr Blick sollen Mahnung sein. Laß dich nicht mahnen, Deutscher! Du weißt um deine Pflicht, wenn du dem Pimpf ins Auge blickst. Du kennst deine Pflicht, „bie dem jungen Soldaten wie dem alten auf der Stirn geschrieben steht. Sie alle kämpfen für deine Kinder, die ein Stück jener Generation sind, für deren Zukunft unser Kampf geht. Für sie gibst du! Sie sind mit die Sieger, wenn unser Heer die letzte Schlacht besteht! Dein Opfer hilft siegen! Drei Generationen — unser gan-. zes Volk — blickt auf deine Hände. Laß dein Opfer darin groß und würdig deines Glaubens und Hoffens fern. Dein Opfer schlägt diese Schlacht! IO5 ^Mg-M-Msch°st. Jten ML die meisten Menschen ist der Tag der Schul- Zeitmz jJ iMihme eine schöne Erinnerung. Wir sehen uns n9 der fa im Geiste, geführt von der mütterlichen Hand, m. foHiletreppen jenes hohen Hauses, das wir oft mit neben. .-Uriger Achtung von außen betrachtet hatten, Öer @reqJrj '* • “ ’ ' " - ---- ----- 'n Truppt theater mitgeteilt wird — bei den Freilichtspielen irn Park Schönbusch zu Aschaffenburg vorn Stadt- theater Aschaffenburg aufgeführt. Otto Söllner, der als musikalischer Oberleiter am Stadttheater Gießen wirkt, ist in der Pflege einer niveauvollen Schauspielmusik sowohl als Kpmponist wie Dirigent schon öfters mit nachhaltigem Erfolg hervorgetreten. Schweinemarkt in Grünberg. + Grünberg, 21. Aug. Der heutige Schweinemarkt war mit 187 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere 17 bis 20 RM., 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 25 RM., 8 bis 13 Wochen alte 28 bis 32 RM. das Stück. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb Uederstand. Lieber 400 Expreßaulpakete beraubt. Lpd. Frankfurt a. M., 20. Aug. Der in auskömmlichen Verhältnissen lebende 63jährige Zugführer Willi Wilke hatte auf seinen Dienstfahrten auch den Packwagen za überwachen. Auf der von ihm befahrenen Bahnstrecke waren wiederholt Paketsendungen beraubt worden und Wilke war in den Verdacht der Täterschaft geraten. Eine Haussuchung bei ihm ließ keinen Zweifel, daß man in ihm den lange gesuchten Dieb hatte. Außer Rauchwaren, Spirituosen, Keksvackungen fanden sich 75 Büchsen Konserven, 40 Würste und Butter und Schmalz in reichlichen Mengen vor. In seinem Haushalt wurde ständig von den gestohlenen Sachen verbraucht: seine Frau war Mitwisserin seiner Verbrechen. Wegen der schweren Verfehlungen hatte sich das Ehepaar jetzt vor dem Sondergericht Frankfurt zu verantworten. In der Verhandlung ergab sich, daß der Angeklagte in etwa hundert Fällen meist Expreßgutpakete bestohlen und ungefähr ein Dutzend Pakete vollständig mit nach Hause genommen hatte. Wilke wurde als Volksschädling wegen schweren und einfachen Diebstahls und Verbrechens nach den Paragraphen 348 und 349 StGB, zu 6 Jahren Zuchthaus, 500 RM. Geldstrafe und 10 Jahren Ehrverlust, feine Ehefrau wegen fortgesetzter gewohnheitsmäßiger Hehlerei zu 15 Monaten Zuchthaus verurteilt. Gewinnsüchtige Urkundenfälschung. LPD. Frankfurt a. M., 19. Aug. Das Sondergericht Frankfurt verurteilte einen 46jahriaen Postassistenten wegen Verbrechens gegen die §§348 und 349 StGB. zuzweiJahrenZuchthaus, 300 RM. Geldstrafe und drei Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte hatte mit Gehalts- und Lohnabrechnungen zu*tun. Um ein Defizit zu decken, beging er in gewinnsüchtiger Absicht Urkundenfälschungen. Mj ial016 | »y- teeriger Achtung von nutzen betrachtet hatten. I„ ®a5 beuiffye Doll ist nn große Erfolge feiner IMeigen und in den großen Saal treten. Dort Wehrmacht gewohnt. Und wenn ihm m der neuen si-nien schon zahlreiche grauen mit ihren Kindern, putschen Wochenschau 575) wieder emmal end- linke Augen hielten Ausschau nach dem Manne. Rückzugsstraßen des Gegners mit zahllo em fc ”, sä erÄ«sslösrssesys».i» Hä sä." äs s ä ä »««,... ch von der MÜtterh/nd lösen muht" Mer die Lastkraftwagen. Und doch haben di-neuen Bilder Km "°r°n vergnügt, lachten und Unterf)lctten «JJ. dir liemei» Wh mit ihrem Nachbar. Hrrsiechten die Tränen. lUUHIIV.’. —...... - / u v ' qen in feinem Artikel „Ehescheidungen und ihre ge- sells'chaftlschen Ursachen" niebergelegt, fuhren zu wichtigen Ergebnissen. In das Langemarckstudium hat wohl selten ein Bildartikel so gründlich ein- aeführt wie „Langemarck, Verpflichtung und Erbe". Die „Regelung der Kinderbeihilfen" ist noch einmal Im letzten Heft „Neues Volk", der Blätter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., stellt Prof. rt.- |Dr. med. S). W. Kranz in einem Aussatz „Sol- 6r 0 ntf Appen an Ane. datentum auf rassischer Grundlage bie besondere . süp Schützt die Ernte vor Brandgefahr! kämpferische Veranlagung des deutschen Soldaten L Hs enoIHcben Kriegshetzer fetzen alles daran, als Angehörigen der vorwiegend nordifch-ostlfchen Tte - >rn deMn Volke geglichen Schaden zuzufügen, Rasse in interessanten Darlegungen heraus. „Aus- "L-Ä N iS durch "dis Vernichtung unserer Erntevorrate, lönder arbeiten im Re-ch , diese Bildreportage ve - ,i f5 hut* -^nbrandsetzen unserer Felder und Wäl- breitet willkommene Aufklärung, die m der gotbe- £ lÄffST«SliS« aus di- Aus- rung gipfelt, daß --- trotz der Tatsache daß mele ‘®,jÄ * Iw-eruna Deutschlands ist jedoch durch die Weit- Ausländer von Deutschen äußerlich manchmal kaum ” 'S« rechtzeitig erkannt und zu unterscheiden sind, zu feiner ehelichen vder auher- , pachte aemacht worden. Die NSDAP, sowie ihre ehelichen Verbindung zwischen deutschen und aus- 1 -Wuhlosienen Verbände haben in Verbindung mit ländischen Arbeitskräften kommen darf. Unter der Ortsbauernführem alles veranlaßt, daß die Ueberschrift „Völkische Lebens,ragen gibt das h XSÄt werden kann, damit die Rassenpolitische Amt wieder Auskunft m besonders kr.-hrunq des d?Ütichen Volkes sich-rg-ft-llt ist. wichtigen Präz-d-nzfallen D,e prächtige B.ld- diine Mcht d-Äch-r Bauert Schütze Dem g-schiZt- „Gluck m der Familie spricht ur sich, Inlmut vor fahrlässiger Brandstiftung! Immer „Kaschuben in Westpreutzm - -m grundl-g-nber ' Ästehen große Schöben durch Leichtsinn, Nach- Aufsatz - ber-cht-t m Wort und Bild über d,e I i^!keit oder Unkenntnis der Schutzbestimmungen volkstümliche und rassisch- Eigenart dieses Volks- er MMrinauna und Lagerung von Erntevor- ftammes. Dr. med. Horst Eggerts Untersuchun- ^-i Desw-aen Mhrt die R-ichsarb-itsg-meinschast l -- -.-n.n> Eb-lcki-iduno-n und ibre Ektzidenvechütung, Kreisdienststelle Wetterau, m ^Endung mit allen zuständigen Dienitstell-n un- ■ 'n dem L-itwort „Erhöhter Feuerschutz für Die iHupbrige Ernte" eine Aufklärungs-Akiwn durch * lern Aiele, jeden Volksgenossen über d,e Haupt- ^lchsten Brandurfachen zu unterrichten und। y >it Nittel und Wege zur Brandverhütung zu Zeigem Dr rufen die Landbevölkerung des Kreisgebietes ■ gelt zur höchsten Achtsamkeit auf und geben naa)- ’ wnix Regeln bekannt: »treten; denn der Brauch, die Kinder erst nach großen Ferien in die Schule aufzunehmen, jtoimt aus dem Süden Deutschlands, aus Oester- iM Man hat alle wesentlichen Gesichtspunkte von 6^ I« ^°tz-rilch°n und von d°r°rztlich°n Seite ge-.^ien uevens. wr revotunonare ymrm uno utrang igenenj* m gekommen, daß! unserer Jugend, die Weisheit und Erkenntnis um IklNs gt iH ?„er9 U" ^Usenb lrf blc !seres Alters — diese .beiden Säulen erst schaffen :Tr 9r X f Ibas Volk. Mit jeder Generation stirbt und mit jeder b31. August das sechste neu Heranwachsenden verjüngt sich ein Volk. riJrhö$M»r' Niemals sind sich die Generationen feind gerne» ^r? nnn61 nfirQI1 Oktober I sen, wenn nicht unnatürliche Zustände sie dazu ^Loben, und von 1943 ad sollen alle die Kmder zwangen. So streute die Erwerbslosigkeit der Wei- i^tnhr/nnHle ^uIe ^^en, die marer Republik Explosivstoff zwischen die Geschlech- « jf 615 3um bl- Dezem- Sie wurden Konkurrenten und Rivalen um die ‘OllCr $a^re roer^efn- , .. ■ . Arbeitsplätze. Diese Feindschaft ist vergessen, weil > Einen ganzen Sommer lang konnten die feinen sie unnatürlich war. Der Nationalsozialismus hat, .* »lsch m Sonne und Lust spielen und sich im Freien I wie mit so vielen Unnatürlichkeiten, auch mit dieser ein. Nun sind sie im Vollbesitz ihrer Kräfte aufgeräumt. Es gibt keine Feindschaft mehr zwischen Jugend und Alter! Unsere gemeinsame Sorge gilt ausschließlich den Kommenden, unseren Kampf führen wir für die Werdenden, darauf zielt das Streben des Staates und der Nation. Daraus nur erhält auch der Krieg den Dörfern treten in diesen Tagen die ABC- -HUK — 3en ihre" ersten Gang zur Schule an. In den 'Wien dauert es noch zwei Wochen. Damit ist '!> MS,Sroßdeutschland eine gewisse Gleichheit Wettkampfschießen im Kreiskriegerverband Gießen. An bem bi-sjährigen W-ttkampffchießen des Kreiskriegerverbandes Gießen des NS.-Reichs- kriegerbundes beteiligten sich von 90 Kriegerkarne- radschaften 65 Kameradschaften — 72,2 v. H. Die Schießergebnisse waren durchweg gut. Zu den Aus- cheidungskämpsen konnten am 3. August befohlen werden: 1 a) Die I. und II, Gruppe der Kriegskamerad- schäft 1874, Gießens b) die Kameradschaft der ehern. 116er, Gießen; c) die Kameradschaft Annerod, d) die Kameradschaft Leihgestern; e) die Kameradschaft Rüddingshausen. Als beste Einzelschützen traten Die Kameraden Seim (Geilshausen) und Velten Als (sieget aus dem Entscheidungskampf gingen hervor: w 1. Die Kameradschaft Annerod mit 418 Ringen. Die höchste Ringzahl erreichte Kamerad Ma- g e.l mit 110 Ringen. 2. Die zweite Gruppe der Kameradschaft 18 74 mit 416 Ringen. Die höchste Ringzahl er- zielte Kam. Wessels (Gießen) mit 108 Ringen. 3. Die Kameradschaft ehern. 116er mit 415 Ringen. Der beste Schütze' hierbei war Kam. Paul mit 109 Ringen. 4. Die Kameradschaft Leihgestern mit 408 Ringen. Kamerad Schmidt erzielte hierbei 109 Ringe. 5. Die erste Gruppe der Kameradschaft 1 874 mit 403 Ringen, wobei Kam. K u n ert eine Ringzahl von 106 Ringen erreichte. 6. Die Kameradschaft Rüddingshausen mit 396 Ringen. Bester Einzelschüße war KaMerad Peter mit 113 Ringen. Die angetretenen Einzelschützen mußten beim Endkampf ausscheiden, da sie uhter den genannten Einzelschützen in ihrem Schießergebnis zurückblieben. Sieger blieb Kamerad Peter (Rüddingshau- sen), und er wurde somit diesjähriger Kreismeisterschütze. Der ^-Wanderpreis konnte der Kriegerkameradschaft Annerod, der S-Wanderpreis der K r i e . gerkameradschaft 1874, Gießen zugesprochen werden. Unter erheblicher Einwirkung des Alkohols. Zu dem schweren Verkehrsunfall in Alsfeld am Donnerstagnachmittag voriger Woche, bei dem der auf Urlaub in der Heimat weilende Otto Horst aus Leusel von einem Lauterbacher Bierauto über- fahren und tödlich verletzt wurde, erfahren wir heute früh, daß die im Chemischen Untersuchungsamt in Gießen oorgenommene Untersuchung der von dem Lastautolenker und seinem Beifahrer entnommenen Blutproben ergeben hat, daß beide zur Zeit des Unglücksfalles unter erheblicher Einwirkung des Alkohols gestanden haben. Der Lenker des Lastautos .hatte, wie von uns bereits gemeldet, seinen schweren Wagen ohne jeden Grund von der rechten Fahrbahnseite quer über die Straße hinweg auf den Bürgersteig der linken Straßenseite gelenkt und dabei den Verunglückten einfach umgefchren. Der Autolenker, der sofort nach dem Vorfall verhaftet worden war, ist jeßt im Gerichtsgefängnis in Gießen in Untersuchungshaft. Der Tote, der sehr schwere innere Verletzungen erlitten hatte, war, wie die Sektion ergeben hat, zur Zeit des Vorfalles völlig nüchtern. ** £)11o Söllners Bühnenmusik zu dem Eichendorfs-Lustspiel „Wider Willen" (Liede versteht keinen Spaß) in der ergänzenden Bearbeitung von Dr. Walter Kordt wurde — wie uns vom Stadt- So endete eine Fahrt ins Grüne! L Ja, wenn man sich mit Hühneraugen auf den Weg macht, sollte man lieber vorher Elosto- com mit dem Filzring drauflegen. Dann geht es mit dem Gehen besser, u. die Hühneraugen sind bald gewesen! tun d-n Schritt, d-r si- aus d-m Spi-lalt-r h-h-n ©inn. Was wir an Op ern fleben, g - Schul- führt. Das ist -in ,-hr wichtiger Le- wir den Indern. St- allem btld-n ine Genetiv chnitt für die Kleinen, unter Umstanden no rahon'„ille ^Frucht-dieses Kn-g-s g-m-ßen und Utsam-r als der U-b-rgang van der Schule zur °°rw-Uten wirb. <5te sind 6te Senerahon bie das le; Kenn bisher gehörte der ganze Tag den Kin. ^ °°'i uns Erkämpfte und Erreichte mehren und l und ihren Spielen. Sie kannten eigentlich tun st,“V"« lI>rm kommenden Geschlechtern lassen, was sie wollten. Jetzt kommt der Staat und ub<^öe£ J™1-. .. yrrünicke !rt “ ”ensntÄ "ur’“r unbC^rmr”ung«inan4Sis1^2eben.t3See®enerat1nn V 1 m Änmnt fnm er^ält auch ihre Aufgaben und Pflichten aufgetra= gen, deren ErMung ihr ein heiliges Amt bedeutet. Lrnboti Die Aufgaben sind immer die gleichen und bleiben J LnU auch für alle Zeiten unserer großen Nation. ^nnn^ PinLn^nrn&pn IlmÖmunT Der Krieg hat die verschiedenen Pflichten unseres s in.knfit?<>>rDU1^A r Ulf Un^ Volkes zu einer einzigen verschlungen und vereint. ? Tnrt»Ufn “rtPftaffhiT 2m Pimpf auf der Schulbank wie im jungen Sol- i Tage so zu gestalten, daß die Kinder — ohne | i- n । / ° ti)en zu nehmen — sich glücklich ernfügen in die »I So kommen auch in diesen Tagen wieder Tau- Bflbt und Abertausende deutscher Kinder, um nun , _ 11 b?r Schule eine zweite Heimat zu finden. Um- ich»» leitet von der mütterlichen Liebe konnten die Klei- Mn bis jetzt dahinleben und spielen. Aber nun wen sie sich auch, daß sie zur Schule kommen. l i. sind nun auch bei den andern, bei den „Gro- eren M Langsam lösen sich die Kinder von der sor-. “ en Hand der Mutter und kommen nun in die Raucht Nicht rn Scheunen oder in der Nahe von 5 härtere Hand der Kameraden und des Leh- Ernte Vorräten; gebraucht kein offenes Feuer oder Das Sicheinfügen klappt in der Schule viel Licht, sondern verwendet.nur vorschriftsmäßige La- , ir als zu Hause. Bei 50 und mehr Kindern ist lernen! - Haltet die Schutzabftande zwischen Scho- »rf W s fcutn möglich, daß sich ein einzelnes Kind eigen- bern und Lokomobilen, Antriebsmotoren Eisenbah- diesem & nffii durchsetzt ß nen, Straßen, Wegen und Gebäuden unbedingt em! Wer eins wird nun allen Kindern zuteil, auch Achtet auf Funkenflug aus SchornstemenRauch- die in den ersten Jahren ängstlich zu Hause rohren und Antriebsmaschinen! — Laßt Lokomobi- kMet wurden, das ist die Kameradschaft, die Ge- len, Derbrennungsmotoren oder Mektromotoren „e benerjE nMchaft in der sie jetzt leben. Wie schnell bildet nur von gründlich unterwiesenen Fachleuten bedie- Klasie eine ge chlossene Einheit! Das zeigt sich neu und sorgt für sachgemäße Maschinenpflege und , i ei Spaziergängen, bei Wettkämpfen, aber auch bei ständige ^ufficht im Betriebe\ 1 !^ereien, die Klassen gegen Klassen auszufechten Scheunen oder Raumen nnt feuergefährlichem Jn- -inen Trd» iitim. Da heißt es: Zusammenhalten! Unsere eng- halt nicht in Betrieb, auch nicht beim Hinern- oder ' en und besten Freundschaften wurden in der Schule I Herausfahren! Ueberwacht das Heu regelmäßig auf Sn oreunuiqjafien m verdächtige Selbsterwärmung! - Haltet Zündhölzer SX r.A u«UY6 e'i.nhpr freuen an die- in sicherer Verwahrung, damit Eure Kinder Nicht ■ S’ÄÄS““« un- zu 'fr*rn w-rd-n! - FE «'ig all« i^f"eu^stimm-n^°ltte"Ihr-^KtnS°r'sinb°nun^^ Löschg-rät-n! - Wn ^rwßen deutschen Volksgernei schaf . holten Aufklärung strengstens geahndet werden! — Dornonzen. Denkt daran: Wer sich durch Fahrlässigkeit am deut- Tageskalender für Donnerstag. scheu Erntegut versündigt, hilft bem Feind! I AK WKVOK« stehen alle bisher noch reserviert gewesenen Plätze für das Abonnement zur Verfügung. Legen Sie also Wert auf einen Theaterplatz, der Ihnen bei einer unserer Mieten die ganze Spielzeit über zur Verfügung steht, so sichern Sie sich denselben durch sofortige Abgabe der Anmeldung Eine Platzmiete mit 10 Vorstellungen: 2 Opern, 3 Operetten, 1 Schauspiel und 4 Lustspiele. Mietpreis: RM 18.-, 15.-, 12.-, 9 —, 6 Veranstaltungstag: Sonntag nachmittags. Eine Platzmiete mit 16 Vorstellungen: 4 Opern. 4 Operetten, 4 Schauspiele und 4 Lustspiele. Mietpreis: RM. 28.80, 24.-, 19.20,14.40,9.60. Veranstaltungstag: Montag u. Donnerstag. Es stehen zur Verfügung: Eine Platzmiete mit 8 Vorstellungen: 2 Opern, 2 Operetten, 2 Schauspiele, 2 Lustspiele. Mietpreis: RM. 14.40,12 -, 9.60,7.20,4.80. Veranstaltungstag: Samstag. Anmeldungen nimmt unsere Karten-Verkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60 (Fernsprecher 2141) entgegen. Geschäftszeiten: 10 (bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr. Samstags 10 bis 13 Uhr. 3492 D 02731 [geb. Fey Familie Wilhelm Ranft Eliese Formhals mittags 3 Uhr statt. 3488 D gesucht. 3495D Zrerbankverkauf am 22 'August 1941: 3500A In allen Buchhandlungen. 3494D ■ TANZABEND Gisela Kern Benno Kaminski Elise Bender, geb. Boller Elise Völl, geb. Bender Karl Völl, z. Z. im Felde Bruno Kirsche, z.Z.im Felde Familie Philipp 6orr Familie Wilhelm Bernandt Familie Karl Gorr Familie Heinrich Weber. Albert Hartmann Feldw. Albert Hartmann, z. Z. im Felde Anni Hartmann Leihgestern, Wiener-Neustadt, im Felde und Wetzlar, August 1941. Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Äücher! In tiefer Trauer: Martin Formhals und Frau Gertrud, Familie Wilhelm Nuhn Heuchelheim, Jugenheim, den 20. August 1941. Die Beerdigung findet am Freitag, 22. August 1941, nach- Heinrich Formhals, z.Z. im Felde Familie Gustav Kuhl. Dehaam eam Hesseland! Mein schinste Gruß. Jeder Band RM. 1. —. Aliendorf (Lumda),Heldenbergen, Gießen, den IS.August 1941. 3505D HEUTE Donnerstag, den 21. August, 19.30 Uhr, Stadttheater Gießen Die Deutsche Arheilslronl NSG. „Krall durch Freude' Kreisdienststelle Wetterau Vorzustellen Freitag 18—19 Uhr. MWe MWMslNlk Braugasse 7. von 8- 9 Uhr'Ar. 751-810 von 9-10 Uhr Nr. 811-870 von 10-11 UbrNr. 871-920 von 11-11.30 Uhr Nr. 921-950 am 23 August 1941: von 8- 9 Uhr lOt. 951-1010 von 9-10 Uhr Nr. 1011-1060 von 10-11 Uhr Nr. 1061-1110 Es wird Fleischbrühe ausgegeben. Stadl. Schlachthof, Gießen. Wir erhielten plötzlich und unerwartet die schmerz- ifcRtigli liehe Nachricht, daß unser lieber, herzensguter Sohn, Bruder, Schwager, Pate und Onkel Ludwig Formhals Schütze in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 21 Jahren am 20. Juli bei den Kämpfen im Osten gefallen ist. Erna Kirsche, geb. Bender Doris voll, Enkelkind. Ettingshausen und im Felde, den 19. August 1941. Die Beerdigung findet Freitag, den 22. August, 14.30 Uhr statt. 3483 D teil guten Nebenverdienst sichern Sie sich durch die Belieferung der festen Bezieher einer wöchentlich einmal erscheinenden Zeitschrift. Meldung bei 134340 5iörleoer,Bi5nia((tflraße6,2.5L Pfeiffersche Univ.-Buchhandlung Walltorstraße 21. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 15. Juli bei den schweren Kämpfen im Osten, in treuester Pflichterfüllung unser unvergeßlicher, braver Sohn, unser lieber Bruder, mein innigst- geliebter Bräutigam Reinhold Wedemann Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 25 Jahren sein junges Leben hingeben mußte. In tiefem Schmerz: Familie Albert Wedemann Marie Seel als Braut Heute vormittag 8 Uhr wurde-meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwester, Schwägerin, und Tante Lina Hartmann, geb. Gorr von ihrem längeren Leiden im Alter von 53 Jahren durch einen sanften Tod erlöst. In tiefer Trauer: Heute entschlief sanft nach langem, schweren Leiden mein lieber Mann, unser guter, stets treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Herr Heinrich Bender Landwirt und Kaufmann Zum 100. Geburtstag am 21. August empfehlen wir die in unserem _ Verlag erschienenen Bände von Peter Geibel Solotänzer der Bayer. Staatsoperette München Am Flügel: Otto Braun, Frankfurt/Main Eintritt: RM 3.-. 2.50, 1.80, 1.30, 1.- Ringmitglieder und Wehrmachtsangehörige Ermäßigung. Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NSG. .Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Telefon 2141. __________________________3493 D im Alter von 57 Jahren. In tiefem Schmerz: Jüngere WM-nMeWIle Kaufgesuche 1. 2. 4. Verstopfung I übermäßiges Fett, Gicht, Rheuma, Bremen 02743 Berlin, 21. August 1941 kleen Nr. 32. 3496D hat er sich zunächst schriftlich nach Rückkehr unverzüglich persönlich bei der vorgenannten Dienststelle zu melden. Die Wehrpflichtigen haben zur Erfassung zwei Paßbilder in der Größe 37 X 52 mm vorzulegen, Berlin-Köpenick Puchanstraße 39 In der Zeit vom 20. 8. bis einschließlich 15. 9.1941 werden die Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1900 bis 1923, die bisher noch nicht erfaßt worden sind und keinen Wehrpaß, Ausmusterungsschein oder Ausschließungsschein besitzen, zur Wehrstammrolle erfaßt. Diese Wehrpflichtigen, die im Stadlkreis Gießen wohnhaft oder aufenthältlich sind, haben sich umgehend, spätestens bis 15.9.1941 in der Zeit von Gießen Mäusburg 16 8 bis 12 und 15 bis 17 Uhr, samstags von 8 bis 12 Uhr, bei der Potizeidirektion Gießen, Einwohnermeldeamt, Reuen Baue 22, II. St., Zimmer 8, zur Anlegung der Wehrstammrolle zu melden. 3. Ist ein Wehrpflichtiger vorübergehend abwesend, für die Zimmerarbeit. evtl, vormittags od. ganz gesucht. W Köhler. Schöne 3 Zimmer- Wohnung von jg. Ehepaar für sofort oder später gesucht. Schrift!. Angeb. unter 02683 an den Gieß. Anz. Keine Ursprungszeugnisse, Icmdern nur Zsugnis- abschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen 1 — Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen I auf denen sie im Brustbild von vorn gesehen in bürgerlicher Kleidung und ohne Kopfbedeckung dargestellt sind. Es sind ferner Personalpapiere und sonstige Ausweise mitzubringen, die Aufschluß über gegebenenfalls bereits abgeleistete Militärdienstzeit in der deutschen oder einer anderen Wehrmacht (ehem. österreichischen, tschechischen, litauischen usw.), über die Ableistung des Reichsarbeitsdienstes und über die Zugehörigkeit zu nationalsozialistischen Organisationen geben, außerdem Abstammungsunterlagen und Zeugnisse, Diplome usw., gern. § 8 der Erfassungsverordnung. 5. Wehrpflichtige, die durch Krankheit an der persönlichen Meldung verhindert sind, haben hierüber ein Zeugnis des Amtsarztes oder eines anderen beamteten Arztes oder ein mit dem Sichtvermerk des Amtsarztes versehenes Zeugnis des behandelnden Arztes bei der Polizeidirektion, Einwohnermeldeamt, einzureichen. Entstehende Gebühren müssen die Wehrpflichtigen selbst tragen. Ferner haben sie keinen Anspruch auf Ersatz von Fahrtauslagen, Reisekosten und Entschädigung für Lohnausfall. 6. Wehrpflichtige, die ihrer Anmeldepflicht nicht oder nicht pünktlich genügen, werden, falls keine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. oder mit Haft bestraft. Auch können sie mit polizeilichen Zwangsmaßnahmen zur Gestellung angehalten werden. 3491D Gießen, den 19. August 1941. Der Polizeiöirektor. I. V.: Beat e. Soldatenfrau mit Kind ii sucht in gufeagi Hause sofort cuoi für länger 1 bis 2 Ml. MM m.KüchsnbenW Schr.Angeb.unt 02746 and.G.Ä pt 2Ri N)ie 5d Gele - Ben —1 Minachl Bönen Mlei itie-. liieth M । Plagen tofigen foet. D fr NO, di derbem fcujtßÜ! Me Cd) mehl frroer be Wütig jtiagis Kuppen ringen. Man ■ö Off Wens Injept erienffet p 6000 mdelch ,3ei eit IssenS leibug 15001 X fii ftigkmb sichlet An be »Ile in fce brif Hb Dor e'ner 5i «He 1 Ihre Vermählung geben bekannt Fritz Schwan Gertrud Schwan, geb. Richter Statt Karten! Wir haben uns verlobt Lieselotte Lang Rudolf Sikora Matrosen-Ober- Gefreiter Gießen, Hitlerwall 27 (z. Z. Bremen) . . ' v August 1941 mit Gerda Maurus Theodor Loos * Jessy Vihrog Paul Henkels ♦ Ernst Dumcke Neueste Wochenschau f Buch- halier(m) für einfache und Durchschreibebuchführung, evtl, halütagsw. gesucht. 9. Kirchner Helfer [ 3499D in Steuersachen Bleichstraße 18. Vo 2ieZ Mm En Kiegzhe Wo i M Fa! iRcll von Hi die Enning Irisch J« Ilec siobt m Hämorrhoiden vermeide man durch gründliche Reinigung von Darm, Blut und Säften mit Dr. Schieffer's Stoffwechselsalze Der Erfolg Oberraschti Glas M. 1.20 Doppelpck. M. 2^» In Apotheken u. Drogerien. Bekanntmachung über die Erfassung der Wehrpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1900 bis 1923, die noch nicht im Besitze eines Wehrpasses bzw. Ausmusterungs- oder Aus- fchtießungsscheines fintL Auf Grund des Gesetzes für den Aufbau der Wehrmacht vom 16.3.1935, der Proklamation an das Deutsche Volk vom gleichen Tage, des Wehrgesetzes vom 21.5.1935 und der Verordnung über das Erfdssungswesen vom 15. 2.1937 (in den Reichsgauen der Ostmark d. RdErl. d. RMdJ. v. 12.11.1938, RMBliV. S. 1861, im Reichsgau Sudetenland des RdErl. v. 21. 3.1939, RMBliV. S. 709) ordne ich folgendes an: Zwei Regen-Hel und Kleider für 10-12jährige Mädchen zu verkaufen. Wo? sagt d. Geschäftsstelle des G. A. 02742 | Verkäufe | Wohnhaus 2x4,1x3 Zimm., m. Bad, Zentralheizung, Garten (Südviertel) zu verkaufen durch Milchner Immobilienmakler 24980 Bleichstraße 18. Das beliebte 35020 Landbrot (Roggen-Mischbrot) ist wieder eingetroffen 2-Kilo-Laib 58 Pf. Hch. Kalbfleisch Liebigstrafce 66 Fernruf 3685 M°il & >te ’hrit vRiQ “An j 'N ./'N' Bekanntmachung. Nach der Verordnung des Reichsministers der Finanzen und des Reichsministers des Innern vom 25. April 1941 über die Erhebung der Lohnsteuer und Bürgersteuer von ausländischen Arbeitnehmern sind die Arbeitgeber verpflichtet, vom Arbeitslohn der in ihrem Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer Lohnsteuer und Bürgersteuer einzubehalten. [34850 Lohnsteuer. Die Lohnsteuer (einschließlich des Kriegszuschlags zur Lohnsteuer) bemißt sich bei ausländischen Arbeitnehmern nach der allgemein gültigen Lohnsteuertabelle, und zwar nach der Steuergruppe und nach den Kinderermäßigungen, die nach Kenntnis des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer maßgebend find. Der Arbeitnehmer ist berechtigt, die Verhältnisse, die für die Berechnung der Lohnsteuer maßgebend sind, dem Arbeitgeber durch eine amtliche Bescheinigung seiner Heimatbehörde nachzuweisen. Bürgersteuer. Ausländische Arbeitnehmer, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, unterliegen mit ihrem Arbeitslohn der Bürgersteuer. Die Bürgersteuer beträgt eins vom Hundert des Arbeitslohns. Der Arbeitgeber hat die Bürgersteuer bei jeder Lohnzahlung vom Arbeitslohn einzubehalten. Die Bürgersteuer ist nicht einzubehalten, wenn der Arbeitslohn 39 RM. monatlich, 9 RM. möchentlich, 1,50 RM. täglich oder 0,75 RM. halbtäglich nicht übersteigt. Diese Freigrenzen erhöhen sich um je 21 RM. monatlich, 5 RM. wöchentlich, 0,80 RM. täglich oder 0,40 RM. halbtäglich für die Ehefrau und für jedes Kind, für das bei der Lohnsteuer Kinderermäßigung gewährt wird. Ist hiernach Bürgersteüer einzubehalten, so ist der Arbeitslohn vor der Berechnung der Bürgersteuer um je 75 RM. monatlich, 18 RM. wöchentlich, 3 RM. täglich oder 1,50 RM. halbtäglich für das zweite und jedes folgende Kind, für das bei der Lohnsteuer Kinderermäßigung zu gewähren ist, zu kürzen. Die Arbeitgeber haften für die Einbehaltung und Abführung der Lohnsteuer und Bürgersteuer. Nähere Auskunft erteilen die Finanzämter. Finanzamt Alsfeld, Büdingen, Friedberg L £)., Gießen, Grün- berg i. H., Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten. Bekanntmachung über die Musterung des Geburtsjahrgangs 1923 der weiblichen Jugend für den Reichsarbeitsdienst. Auf Grund des Reichsarbeitsdienstgesetzes in der Fassung vom 9.9.1939 und der Verordnung zur Durchführung und Ergänzung der Verordnung über die Durchführung der Reichsarbeitsdienstpflicht für die weibliche Jugend vom 21. 9.1939 wird hiermit folgendes bekanntgemacht: Die Musterung der weiblichen Jugend des Geburtsjahrgangs 1923 für den Reichsaroeitsdienst, die im Stadtkreis Gießen wohnhaft oder aufenthältlich ist, findet am 25., 27., 28. und 30. August 1941, jeweils von 8 Uhr vormittags ab im Restaurant „Zum Burghof", Burggraben 9, statt. Dienstpflichtige, die eine Vorladung zum Erscheinen zur Musterung nicht erhalten haben- haben sich unaufgefordert zu melden. 3490D Nichtbefolgung zieht Straf- und Zwangsmaßnahmen nach sich. Gießen, den 19. 8.1941. Der Polizeidirektor. I. 23.: Beate. Eiche- Schreibtisch zu verkaufen. Zu erfr. in der Geschäftsstelle d. Gietz.Anz. 3497D Mo* billig zu verkauf. Zu erfr. in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 02743 Alter, gebraucht. 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[Verschiedenes Schwarz-weiß gefleckter, langhaariger 3H0ÖW (Setter) entlaufen. Abzugeben geg. RM. 30.— Be. lohnung. [02744 (öflrtenitr. 261. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den 61efiRnerABie)flgj Heute Donnerstag: Lichtspielhaus Täglich 3, 5.15, 8, Sonntags 3, 5.15 und 8 Uhr Jugend hat keinen Zutritt! 3487A-