mrben könnte. In Saloniki leben noch immer in Lnmerlichen Verhältnissen Tausenbe von griechi-' w Oes Führers Geburtstag Oie Feierstunde im Hauptquartier Oie Glückwünsche von Bott und Wehrmacht <1 5W Mengen von Spreng- und Brandbomben auf die Stadt abgeworfen. Die weithin leuchtenden Groß- feuer besonders im Themsebogen, den Milwall- Docks und im Stadtteile Greenwich sind ein sicherer Anhalt für die furchtbare Wirkung dieses von England abermals herausgeforderten Vergeltungsangriffs. In der Thessalischen Ebene drängen die deutschen Truppen den geworfenen britisch-griechischen Kräften nach. Westlich des Pindos gehl der Feind vor den italienischen Truppen, stellenweise unter Auflösungserscheinungen zurück. Den ostwärts des Gebirges vorgehenden deutschen Truppen ergaben sich zahlreiche griechische Soldaten und geschlossene Verbände. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge unterstützten die Operationen des Heeres bei der Einnahme von Larissa und Trikkalla. Sie bekämpften zurückgehende Truppen und Kolonnen des Feindes mit Bomben und Bordwaffen, vernichtete auf einem Flugplatz zehn Jagdflugzeuge vom Muster Gloster und im Luftkampf ein weiteres britisches Jagdflugzeug vom Muster Spitfire. Im nördlichen Gebiet Jugoslawiens wurden bisher 1500 Offiziere und 244 000 Mann als Gefangene gezählt. In R o rd a f r l k a blieben Angriffe des Feindes auf Sollum trotz Unterstützung durch See- und Luflstreitkräfle ohne Erfolg. In Tobruk belegten deutsche Kampfflugzeuge in der Rächt zum 19. April und am gestrigen Tage die Hafenanlagen und andere militärische Ziele mit Bomben schweren Kalibers. Volltreffer verursachten grohe Brände und heftige Explosionen. Bel Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf den Hafen von La Valetta auf der Insel Malta entstanden schwere Schäden in der Staatswerft und in Lagerhallen. Lin Oeltanklager geriet in Brand. Flmgzeuge der bewaffneten Aufklärung vernichteten gestern an der schottischen Ostküste zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 6000 VRT. Bei einem Jagdvorstoh gegen die britische Südküste verlor der Feind im Luftkampf ein Jagdflugzeug vom Muster Spitfire. Feindliche Flugzeuge flogen weder bei Tag noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein. dl' griechischen Eroberungsheeres in Kleinasien aus knyrna ausgewiesen wurden. In den letzten Iah- p-i? haben sie sich Siedlungen gebaut uni) den jvßten hunger überwunden. Saloniki ist auch Sitz « er Messe, die für den Mittelmeerraum eine ge- hat sich gezeigt, daß auch diesmal der deutsche Soldat unüberwindlich ist. Aber diese Unüberwindlichkeit, dieses Siegen an allen Fronten, ist nicht von ungefähr gekommen. Eine schwere Arbeit und eine ungeheure Verantwortung, die Sie, mein Führer, vor Jahren übernommen haben, schufen die Voraussetzungen dieser Siege. Drei Voraussetzungen sind es vor allem gewesen, die diese Siege erst möglich machen: die Ausrüstung unserer Wehrmacht, ihre Ausbildung und ihre Führung. Mein Führer, ich selbst weiß es, wie Sie in all den Jahren immer wieder rastlos gearbeitet haben, Oie Pistole im Racken Griechenlands Von unserer Berliner Schnftleitung. B e r l i n, 20. April. (DRV.) Der Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Für den erneuten Angriff britischer Flugzeuge auf Wohnviertel in Berlin jn der Rächt zum 18. April führte die deutsche Luftwaffe in der vergangenen Rächt den zweiten Berget- tungsschtag auf London. Auch bei diesem irschlagendenFemd,woimmerwir ihn treffen" Im Führerhauptquartier, 20. April. DerFührer beging seinen heutigen 52. Geburtstag in seinem Hauptquartier. Als erste gratulierten ihm bereits um Mitternacht die nächsten Angehörigen seines Hauptquartiers, als deren Sprecher der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarfchall Keitel, dem Führer die herzlichsten Glückwünsche seiner engsten Mitarbeiter aussprach. Er erinnerte an die bisherigen siegreichen Feldzüge, in denen die hier um ihn versammelten Männer des Hauptquartiers seit nunmehr drei Jahren in fast unveränderter Zusammensetzung den Führer begleiten durften, „heute am Anfang eines neuen Lebensjahres" — so schloß der Generalfeldmarschall— „bewegt uns alle eine große, tiefe und innige Bitte an die Vorsehung: sie möge Ihnen, mein Führer, die Gesundheit und Spannkraft erhalten, mit der Sie bisher die Geschicke des deutschen Volkes und seiner Wehrmacht lenkten". „ . , . , - Wie jeder Tag in diesem Kriege beginnt auch der Geburtstagsmorgen des Führers mit militärischen Besprechungen, die bis gegen 11 Uhr dauern. Inzwischen ist vor dem Führerwagen, dem gegenüber bereits seit dem frühen Morgen die Standarte des Führers, von Doppelposten flankiert weht, des Führers B e g l ei t b a t a i l l o n der Wehrmacht mit Musikkorps und Spielmanns- zua aufgezogen. Der Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches, Hermann Göring, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Roeder und der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall Brauchitsch, treffen zur Gratulation ein. Um 1115 Uhr hort der Führer m feinem Befehlswagen am Lautsprecher die durch den Stellvertreter des Führers über den Großdeutschen Rundfunk übermittelten Glückwünsche der Heimat. Oie Glückwünsche derHeimat. Mein Führer! Sie verbringen Ihren Geburtstag in Ihrem Hauptquartier, in das Sie sich mit Beginn der Entscheidungskämpfe im südosteuropäischen Raum begaben. Dorthin richten sich heute die Ge- 1undeDJt^ Zweiter Vergeltungsschlag gegen London Unaufhaltsamer Vormarsch in Griechenland. — 245 000 Gefangene im nördlichen Jugoslawien. Montag. 2l. April Ml Ammtmre von Anzeige« für die Dttttagsnummer biS8'/,Ubr desBormittagS 8Uueieen*tUrrife: Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Keilenbrette, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Keilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malftaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrtft l vorherige Vereinbarung) 25°/<. mehr ° bet*1" tolz ;ohlW' v**. V“* |6ef,K D fl> estttv. «terschast H auerbchj e Llamii n. DltÄs mil; rb; Haßler, lit guten tjr beide ’te eiten, oht- einander zu streiten. Da erschienen die bulgarischen Wvjwoden Hadschi Christas und Hadschi S t e f t s ch o mit ihren Truppen mitten im griechischen Lager und hielten an die Generale eine Ansprache, in der sie sagten: „Wir sind über Berge und Täler gekommen, um für Euch, für das Kreuz und das griechische Volk zu kämpfen. Wenn Ihr Euch aber untereinander streitet, dann können wir die Schande nicht überleben, Zeuge Eurer inneren Händel zu sein." Diese Episode versöhnte die rivalisierenden Generale, und sie führten mit Erfolg den Befreiungskampf gegen die Türken durch. Trotzdem hat es nie mehr eine aufrichtige Freundschaft zwischen Griechen und Bulgaren gegeben, weil der Volkstumskampf in Mazedonien und Thrazien mit größter Erbitterung seither geführt wurde. Im Balkan krieg erhielt Bulgarien seinen Anteil an der ägäischen Meeresküste zugesprochen, hat ihn aber 1919 wieder verloren. Der im Friedensvertrag von Neuilly vorgesehenen Freihafenzone in Kawalla hat sich Bulgarien niemals bedient, weil es auch die^hoheitsrechte auf dem Zufahrtskorridor beanspruchte, was ihm nicht gegeben wurde. Die Griechen sind ein Seefahrervolk, jedoch spielen auf dem Festland auch die Landwirtschaft und neuerdings auch die Industrie eine immer stärkere Rolle. Sie besitzen 2,85 v. h. der Handelstonnage der Erde und stehen damit an zehnter und in ieh. Mr auf k 1 erst, . Docht» |f olg tri IS y It ÜiA , itfj, A* Ä >«15^ Mein Führer! Im Namen der gesamten deutschen Wehrmacht und ihrer Oberbefehlshaber darf ich Ihnen, mein Führer, in diesem Augenblick die heißesten Glückwünsche Ihrer Wehrmacht aussprechen. In Sonderheit aber drängt es die Truppenverbände, die in diesen Tagen unter Ihrem genialen Befehl erneut der Welt bewiesen haben, daß sie zu siegen verstehen, und die wiederum in siegreichem Vorstürmen gegen den Gegner stehen, daß ich besonders im Namen dieser Kämpfer Ihnen heute, mein Führer, ebenfalls deren Glückwünsche überbringen darf. Wieder stehen wir in großen Kämpfen, und es danken des ganzen deutschen Volkes in verehrungsvoller Liebe. Im Namen der Heimat und zugleich im Namen der Deutschen im Ausland darf ich Ihnen, mein Führer, von ganzem Herzen sagen: Jn dem stolzen Bewußtsein, durch Ihre Führung zu gewaltigsten Leistungen und Taten seiner Geschichte in Krieg und Frieden berufen zu sein, bringt Ihnen das großdeutsche Volk seine Segenswünsche dar. Ich verbinde damit den Dank für alles, was Sie für uns Deutsche getan — vor allem den Dank, daß Sie durch Ihre kraftvolle und umsichtige Führung die Heimat bewahrt haben vor den Der- nichtungsabsichten der Gegner. Sie haben durch eine Reihe in der Geschichte einzig dastehender Siege — die Ihrem Willen zu verdanken sind — Deutschland ein Ansehen in der Welt gegeben, wie es vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Dank Ihrer ist ein neues Volk entstanden und ein neues unüberwindliches Soldatentum, dieses Volk zu schützen. Voll unendlichem Stolz sieht das deutsche Volk selbst auf diese Siege, die erst dieser Tage durch überwältigende neue Waffentaten ergänzt worden sind. Das Vertrauen aber des deutschen Volkes zu Ihnen, mein Führer, ist grenzenlos geworden. Ich weiß, daß es keinen schöneren Dank für Sie gibt, als daß unsere Heimat sich immerwährend müht, sich würdig zu erweisen Ihrer und Ihrer Soldaten Leistung. Ich bin gewiß, daß die Heimat sich würdig erweist — daher wird auch weiterhin des Allmächtigen Segen mit Deutschland sein — jener Segen, der bisher unserem Vaterland so sichtbar und in so reichem Maße zuteil geworden, seit Sie uns zum Führer gegeben wurden. Alle seine Wünsche für Sie, mein Führer, vereint das deutsche Volk in dem Gebet: Herrgott schütze unseren Führer! Während dessen nahmen die Angehörigen des Führer-Hauptquartiers und die Männer des engsten Arbeitsstabes des Führers auf dem mit schlichten Frühlingsblumen geschmückten Vorplatz vor dem Führerzug Aufstellung. Um 11.25 Uhr verläßt der Führer den Befehlswagen und nimmt, während das Führerbegleitbataillon präsentiert, die Glückwünsche der ihn erwartenden Oberbefehlshaber der Wehr« machtteile und des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht entgegen. Er grüßt die Herren feines Stabes und schreitet dann in Begleitung des Oberbefehlshabers und des Chefs des OKW. unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front des Bataillons ab. Dann spricht von einem blumengeschmückten Podium aus der Reichsmarschall. Während der deutsche Vormarsch in der thessali- schen Ebene planmäßig weiter geht und sich schon gewisse Anzeichen für eine nahende Auflösung in der griechischen Armee bemerkbar machen, stehen die politischen Kreise Athens vor der Notwendigkeit, auf irgendeine Weise eine neue Regierung zu finden. Der Zwang dazu ergab sich nicht so sehr aus der Flucht einiger Minister ins Ausland als vielmehr aus dem Mord an dem Ministerpräsidenten Koryzis durch die Hand des englischen Geheimdienstes. Die Bemühungen in Athen sind noch im Gange; ob der Versuch, eine Regierung unter dem bisherigen Oberbürgermeister von Athen, Minister K o t z i a s , ^zu bilden, Aussicht auf Erfolg hat, erschien am gestrigen Sonntag Mittag fraglich. Wie diese Versuche auch ausgehen mögen, sie stehen in jedem Fall unter dem Druck der englischen Drohungen, die sich in der Ermordung des Regie- rungsches manifestieren. Daß er von englischer Hand umgebracht wurde in dem Augenblick, als er die Konsequenzen der Vernunft aus der aussichts. losen Lage Griechenlands ziehen wollte, steht in Athen ebenso fest, wie die Ueberzeugung, daß auch sein Vorgänger Metaxas im Januar den Mordbanditen des englischen Geheimdienstes erlag. Griechenland sieht sich also hier plötzlich von einem zu jedem Verbrechen entschlossenen Gegner angefallen, der mitten im Lande steht, ja auf die politische Zentrale in Athen den verhängnisvollsten Einfluß mit den Methoden von Anarchisten aus übt. Die Morde des englischen Geheimdienstes an dem ägyptischen Ministerpräsidenten und dem ägyptischen Verteidigungsminister sowie der Mordanschlag auf den maßgeblichen Staatsmann des Irak sind überall noch in zu ftüscher Erinnerung, als daß man sich in Athen über das Ziel der englischen Der- brechen noch irgendwie im Unklaren sein könnte. Diese Verbrechen werden begangen von der Macht, die sich als Beschützer der kleinen Nationen auf zu - spielen pflegt und sie ebenso gewohnheitsmäßig den Instinkten der britischen Plutotratte opfert. Der Raub des griechischen Goldschatzes, der ebenso wie der serbische von den Engländern nach Kairo verschleppt wurde, der Einschiffungsbefehl an die englischen Truppen, die Forderung, für die britische Flucht griechische Schiffe zur Verfügung zu stellen, der Befehl an die griechische Flotte, Einschiffung uni) Flucht zu decken, die schon vorder erfolgte Rücksendung britischer Truppenteile nach Aegypten und die planmäßige Verschleppung des britischen Aufmarsches an der nördlichen Kampffront — dies " ‘ ' "** dem rungen zu ziehen. Oder was könnte sich Griechenland in seiner buchstäblich aussichtslosen Lage noch versprechen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich der Rückzug seiner Truppen auf wenigen Straßen zusammendrängt, die unter den dauernden Angriffen der deutschen und italienischen Flieger liegen, und ferner dadurch, daß England die Griechen faktisch längst auf gegeben und die amerikanische Hilfe trotz aller amtlichen Beteuerungen Washingtons sich als ein zynischer Schwindel herausgestellt hat. dach. ach tnufc >on Ifioo £ te Habtv h m spanne sei ist. len $to. chgruW, oft Die h 1 gefalle», »eg und da rschaft jne Don Hellas zu Griechenland Von unserem R. H.°Korrespondenten. alles zusammen Mit dem feigen Mord an Ministerpräsidenten hätte die Griechen längst veranlassen müssen, ihr Schicksal endlich in die eigene Hand zu nehmen und gegenüber dem verbündeten Mörder die einzig möglichen Folge- Europa an achter Stelle. Die Handelsflotte hat einen Umfang von 1,9 Millionen BRT. An landwirtschaftlichen Produkten weist der (Ertrag von Baumwolle jährlich eine Steigerung auf, womit Griechenland stärkster Baumwollerzeuger Europas geworden ist. Außerdem kultiviert Griechenland Südfrüchte, wie Oliven, und vor allem Wein. Der Wert der industriellen Erzeugung, die sich freilich zu 90 v. H. in Zwergbetrieben vollzieht, flieg von 1936 bis 1938 von 11,8 auf 13,5 Milliarden Drachmen, wobei in erster Linie die Metallindustrie zu- genommen hat. Im Außenhandel steht Deutschland sowohl im Import als auch im Export weitaus an der Spitze aller Länder. Es führte doppelt so viel nach Griechenland ein als fein Konkurrent Großbritannien, daß seit drei Jahren bereits von Rumänien überflügelt wurde. Trotzdem hat die bisher vorhandene englische Seeherrschaft rm Mittelmeer auch politische Rückwirkungen in Athen, weil Griechenland sehr stark vom Seehandel abhängig ist. Bei aller Anerkennung für die Aufbauleistungen der Regierung Metaxas machte Metaxas doch feinen entscheidendsten Fehler im Herbst 1940, als er den Wunsch Italiens nach Beseitigung des politischen Einflusses und der militärischen Stützpunkte Englands mit der Mobilisierung der Armee beantwortete. Dadurch konnte sich Großbritannien offen in den Besitz der Insel Kreta setzen, wodurch die Gegenaktion der Achsenmächte im April d. I. provoziert wurde. Heute mar» I schieren deutsche Soldaten durch die fruchtbaren Täler der Halbinsel, nicht, um Krieg gegen die Griechen zu führen, sondern um die in Griechenland eingedrungenen britischen Streitkräfte zu vertreiben. ii'N Flüchtlingen. di- nach d°r Niederlage sEwhangrist rourben mit oielen tjunberten von - -■ - “ - ' • , Flugzeugen wahrend der ganzen Rachl gewaltige Sofia, 18. April. Nn Flug von Sofia nach Athen wird Bin allen Reisenden als eines der prächtigsten Na- irschauspiele gerühmt. Nachdem das rauh und hart turfenbe Gebirge der Rhodopen verschwunden jj und das Flugzeug die bisherige Grenze zwischen Iilgarien und Griechenland passiert hat, taucht es ziwissermaßen in die ewige Sonne von Hellas, in ehe neue, südländische Welt, die alle Gegenstände irt zarten Konturen versieht und hell und rem iimmern läßt Da ziehen breit und gelassen die < mfarbenen Flüsse Mesta, Struma und Vardar y.cd) die von sanften Hügeln gesäumten Täler und izießen ihre Wasser zu beiden Seiten der wie eine ochenhcmd nach Süden greifenden Halbinsel s alkidike in das Aegäische Meer. Der dieses Meer einmal gesehen bat, wer seinen tuen Glanz und seine sonnige Ruhe genoß, ver= ist, warum der Gegensatz zu den rauhen Bergen r Bulgarien ihm den Namen Weißes Meer ver- tiffte. Da glitzern wie nachdenkliche Augen die ciggeftrerften, in die Mulden gegossenen Seen, r Achinos- und Wolvesee, freilich ohne die wald- kche Umsäumung unserer deutschen Böhmerwald- ?en, sondern umgeben von fleißig gepflegten Kul- hren und kahlen Schafweiden. Dort liegt die Stadt Saloniki, viel umkämpft wie die ganze Meresküste zwischen Vardar und Maritza, ein na- ir licher, sturmfreier Hafen am Endpunkt der wich- een Eisenbahnlinie Belgrad—Saloniki. Saloniki -Herrscht diesen Teil des Ufers vollkommen, denn d ostthrazischen Häfen Kawalla und D e - d agatsch hatten bisher kein wirtschaftliches nterland und daher auch keine Aufstiegsmöglich- Men in dem erbitterten Wettbewerb um die Han- btstonnage. ! Die Grenzziehung von 1919 hatte auch für die irl) Süden offenen bulgarischen Gebirgstäler stwere Nachteile. So stößt beispielsweise die Aus- citung der Kohlen- und Bleilager im bulgarischen Nrstatal auf große Transportschwierigketten, die joprt behoben werden könnten, wenn die Cisen- k)nverbindung nach Saloniki oder Tanthi benutzt Wse wirtschaftliche Bedeutung hat. Von Saloniki kann man entweder mit dem Flugzeug, mit dem Schiff oder der Eisenbahn nach 8 hen Weiterreisen, wobei jede dieser Arten ihre dienen phantastischen Reize besitzt. Die Eisenbahn- lirie, die Griechenland mit Europa verbindet, ist ettrdings eingleisig, wie ja überhaupt der Seever- | Mr' bisher den Ausbau des Bahnnetzes nicht als ncTwenbig erscheinen ließ. An dem 2918 m hohen v ymp' vorbei führt die Eisenbahnlinie entlang btr Küste bi5 zum Tempetal in die thessalische t:cne, worauf sie sich in Windungen nach Böotien >i unterschlängelt und in Athen, der 3000jährigen Siabt mit dem Hafen Piräus, endet. Hier lebt das al!= und das moderne Griechenland auf engem hum friedlich nebeneinander. Der Gegensatz zwi- H-N der geschichtlichen Beharrlichkeit und dem von • en. Europäern aufgezwungenen Tempo ist auf- |eE*enb. . _ llthen ist die Hauptstadt von 7,2 Millionen Men- hen, von denen nach der Volkszählung sich 6,7 illionen zur griechischen Umgangssprache be- ir nten. Freilich wird von den Nachbarnvolkern ie'e Zahl stark angezweifelt. Es wird erklärt, daß >e ermittelte Zahl von 81984 Angehörigen des Irwisch-mazedonischen Stammes und lot 16 773 Bulgaren (nach bulgarischer Aus- fung handelt es sich hier um ein- und Oieselbe ction) viel zu gering ist, um den wahren Anteil Bulgaren an der Bevölkerung Griechenlands iiderzugeben. So lebten noch vor dem Weltkrieg Ostgriechenland, also in Westthrazren, 242 053 Cgaren, und sogar nach ihrer Vertreibung 1920 rben dort noch immer 80 983 Bulgaren gezahlt inn man auch bedenkt, daß inzwischen auf Grund 's bulgarisch-griechischen Abkommens eine Ruck- .berung nach Bulgarien stattgefunden hat so linen die obenge/annten Angaben noch zu stark rjunFtureü gefärbt. Mit gleicher Vorsicht mutz ie durch die Volkszählung ermittelte Zahl von )703 fogenanhten K u t s o - W a l a ch e n (Nutten) und 18 773 Albaner aufgenommen wer- r, während die Stärke der t u r k i s ch e n Mm- st^eit, die hauptsächlich Thrazien wohnt. Hl 254 Köpfen richtig bemessen sein durfte. Ueb- g»ns gibt es in Griechenland auch etwa 1600 .i i-^big dort wohnende Deutsch e. 2ie Griechen von heute haben mit den ?lten Hel- Ijn?n rassisch wohl nicht mehr viel gemeinsam, ba in Laufe der Jahrhunderte eme. starke Ra sen vichunq vor sich ging. Nur auf der Insel Cuboa fnBet man noch langschädelige und blauäugige l -cchen, von denen man freilich nicht wech, i infolge der Jnsellage von fremdem Blutzu- hm verschont wurden, ober ob es sich "M Nach jlnmen fränkischer Ritter hanbelt bie wahrend h Mittelalters ihre Burgen am Peloponnes ge- W haben. Ohne Zweifel hat aber bas Griechen' ‘im. seit der Gründung des neuen eigenen Staates sich dem Befreiungskrieg von 1821 bis 1829 eine litnffe Renaissance erlebt, doch ist gleichzettig s Her geistiger Einfluß auf dem Balkan, vor allem 1? kirchlichem Gebiete, stark 3ururfgeaangen. cs 0 ji hier erwähnt, daß die Hoffnung aus die eigene leTeiung die Bulgaren damals bewog, mit etroa ' MO Mann den Griechen im Kampfe gegen die I ü-fen zur Hilfe zu eilen. Als der beste General äh Sultans, Dramali Pascha, nut großer Dieiresmacht in Griechenland einruckte, beg He griechischen Heerführer um bie Führung S Eichener Anzeiger ^olge höherer Gewalt w e m kSWK General-Anzeiger für Oberhessen gegriiMf haben iJ'ber die beste Ausrüstung, tue Sie Ihren Soldaten geben können. Sie selbst sind es gewesen, der sich mit dieser Ausrüstung bei allen drei Wehrmachtteilen unablässig beschäftigt hat. Sie haben darüber nachgedacht, welche Form der Kampfmittel für den kommenden Kampf d-ie beite sein würde. Gleichgültig, ob es sich darum handelte, die P a n z e r w a f f e des Heeres auf das wirksamste zu gestalten oder den Bau der neuen Schlachtschiffe zu betreiben oder die modernsten Flugzeuge zu schaffen, immer sind Sie es gewesen, der die Wichtigkeit der Ausrüstung betonte, in rastloser Arbeit uns geholfen und darauf hingewiesen hat, daß diese Ausrüstung die Voraussetzung des Sieges ist. Und dann die Wichtigkeit der Ausbildung! Auch hier, mein Führer, war das, was Sie uns gegeben haben, das Wertvollste, denn Sie gaben für die Grundlage der künftigen Kampfesausbil- dung Ihr Miss en aus dem großen Kriege, Ihr Wissen nicht als Feldherr, sondern Ihr Wissen als Soldat, als Gefreiter, der draußen an der vordersten Stelle gekämpft und gefochten hat. Sie gaben oft blutleeren Dingen erst den Inhalt aus diesem Können, aus diesem Wissen und aus diesen Erfahrungen, und immer wieder waren Sie es, der darauf hinwies, daß nicht vom grünen Tisch aus diese Dinge gemacht werden können, sondern daß man sich vorstellen muß, was den Soldaten, den kleinen Mann vorne im Kampf, wenn er stürmen muß, beweat und erfüllt, und was er hier braucht und benötigt, um siegen zu können. Und dann die Führung selb st, mein Führer. Wir wissen heute, daß wir unter Ihrer Führung siegen werden, denn in Ihnen wurde uns das Genie des Feldherrn gegeben, und heute weiß die ganze Welt, wie Sie die beste Waffe dieser Welt geschaffen haben, aber wie Sie auch verstehen, dieses scharfe Schwert dort zu führen, wo der Hieb am tiefften sitzt. Das Vertrauen der gesamten Wehrmacht wuchs aus der gewaltigen Bewährung Ihres Feldherrntums im Polenfeldzug, über die Schlachtfelder des Westens hinaus bis zu den heutigen Kämpfen. Und ganz gleichgültig, wo immer gefochten wurde, ob in den eisigen Gefilden des Nordens oder in den glutheißen Wüsten Afrikas, im Westen zur Durchbrechung der modernsten Festungslinie, die es gab, oder zur Ueberwindung der natürlichen Festungen des Geländes in den wegelosen Gebieten des Balkans — überallwar es Ihre Führung, die den Soldaten mit blindem Vertrauen erfüllte, an all diesen Stellen zu siegen, wo immer es auch sei. Und heute, mein Führer, an Ihrem Geburtstag, da strömt Ihnen nun die Dankbarkeit eines ganzen Volkes entgegen, aber auch die Dankbarkeit und die heißen Segenswünsche Ihrer Wehrmacht. Wir wissen heute, daß wir begnadet sind, weil der Allmächtige in Ihnen dem deutschen Volk den Führer und Feldherrn gegeben hat, der dieses Volk aus feiner Schmach und Schande von einst wieder emporführte und zu Leben und Freiheit, aber auch zum Ruhm und zur Ehre. Und es ist deshalb eine Selbstverständlichkeit, daß heute jeden Soldaten bewegt das heiße Flehen zum Allmächtigen, er möge Sie segnen und beschützen, denn Sie, mein Führer, sind uns der Garant des Endsieges. Ihr Genie und die Tapferkeit Ihrer Truppen werden den Feind bezwingen an allen Stellen. Und so ist es denn der heiße Wunsch des heutigen Tages Ihrer Soldaten und ihr Geschenk: Dar Gelöbnis zu siegen dort, wo Sie befehlen. Und ich weiß, diese Entschlossenheit und Zuversicht, die uns erfüllt, wird uns diesen größten aller Siege erfechten lassen. Unser Gelöbnis heute an diesem Tage heißt: Wir schlagen den Feind, wo immer wir ihn treffen. Dies ist auch das Geschenk Ihrer Wehrmacht, mein Führer, am heuttgen Tage, an Ihrem Geburtstag. * Der Führer dankt seinem Reichsmarschall sowie Großadmiral Raeder und den Generalfeldmarschällen von Brauchitsch und Keitel mit einem herzlichen Händedruck. Der Badenweiler Marsch beschließt die kurze, schlichte Stunde im Hauptquartier. Noch einmal grüßen alle den Führer, der sich nun mit den Oberbefehlshabern wieder in seinen Wagen begibt. Während das Führerbegleitbataillon abruckt, nimmt das Musikkorps vor dem Fllhrerwagen Aufstellung, um den Führer durch Märsche und Kampflieder zu erfreuen. Nach dem „Gruß an den Obersalzberg" erinnert uns der Radetzkymarsch an die unvergeßlichen Tage von Linz und Wien, der Egerländer Marsch an die Heimkehr der Sudetendeutschen. Das alte Kampflied „Volk ans Gewehr" leitet über zu dem „Marsch der Deutschen in Polen". Das Frankreichlied ruft uns die Stunde von Compiegne wieder vor Augen. Das Engellandlied folgt mit seinen schmetternden Fanfaren. Den Beschluß bilden die Lieder des Balkanfeldzuges: das erst vor wenigen Tagen entstandene Südostlied und der Prinz-Eugen- Marsch. Während des Standkonzertes nimmt der Führer weitere Glückwünsche entgegen. Es gratulieren u. a. der Reicksminister des Auswärtigen, der Reichs- fllhrer ff, der Chef der Reichskanzlei, der Reichspressechef und Reichsleiter Bormann, ferner der Chef des Führungsstabes General der Artillerie Jodl, Generalmajor Warlimont, der Kommandant des Führer-Hauptquartters Oberstleutnant Thomas, die Flugkapitäne des Führers, an der 6pifoee ff» Oberführer Baur. Ununterbrochen laufen währeno- dessen Glückwunschtelegramme ein, darunter ein Gruß der kämpfenden Truppe aus Larissa. Noch einmal begibt sich der Führer, begleitet von seinen Oberbefehlshabern und den Herren seines engeren Stabes auf den Vorplatz, um an diesem schönen Frühlingstage draußen dem Konzert zuzuhören. Gegen 13 Uhr ist das Standkonzert beendet. Der Führer begibt sich an die Arbeit. Das,Hauptquartier zeigt wieder das gewohnte Aussehen als die zen- trale militärische und politische Kommandostelle des Führers und Obersten Befehlshabers. Der Geburtstagsgruß Hessen-Nassaus. NSG. Gauleiter und Neichsstatthalter Sprenger sandte dem Führer zu seinem Geburtstag für den Gau Hessen-Nassau folgendes Glückwunschtelegramm: „Mein Führer! Zu Ihrem Geburtstag beglückwünsche ich Sie auf das herzlichste und übermittle Ihnen die Grüße aller Parteigenossen und Volksgenossen des Gaues Hessen- Nassau. In den Tagen, da Ihre geniale Feldherrnkunst aufs neue triumphiert und die deutschen Soldaten unter Ihrer Führung mit stolzen Siegen wieder Geschichte machen, schlagen Ihnen alle Herzen in Liebe und Dankbarkeit besonders freudig entgegen. Getreu unserem Leitspruch soll die Tat Treue und Dank beweisen!" Der Führer sandte dem Gauleiter folgende Antwort: „Für Ihr freundliches Gedenken und die mir zugleich im Namen des Gaues Hessen-Nassau zu meinem Geburtstag ausgesprochenen guten Wünsche sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank. Mit deutschem Gruß! Adolf Hitler." Aufnahme her Zehnjährigen in die HI. Marienburg, 19. April. (DNB.) Jahr für Jahr tritt am Vorabend des Geburtstages des Führers die jüngste Gefolgschaft der nationalsozia- listischen Beweaung an, die sich an diesem Tage mit ihrem Handschlag zum Dienst für den Führer und sein Werk verpflichtet, lieber eine Million Jungen und Mädel haben sich freiwillig zu diesem Dienst in der größten Jugendorganisatton der Welt, der Hitler-Jugend, gemeldet. Der Reichsfugendführer nahm im Großen Remter des Ordenshauptschlosses Marienburg den jüngsten Jahrgang in die Gemeinschaft der Hitler-Jugend auf. Von den Türmen der roten Burg wehten die Fahnen der HI. Hitlerjungen bildeten vor der Burg Spalier, Pimpfe und Iungmädel füllten in dichten Reihen den großen Schloßhof. Fanfaren schmetterten, die Rührtrommeln dröhnten und kündeten die Am fünft des Reichsjugendführers an. Im Großen Remter, den viele hundert Kerzen erleuchteten, standen in ttefgestaffelten Gliedern die Jungen und Mädel. Reichsjugendführer Axmann richtete eine verpflichtende Ansprache aus dem Remter an die deuffche Jugend, die sich im ganzen deutschen Vaterland dem Führer zum Geschenk gibt. „Stark, gläubig, tapfer und aufrecht." Reichsminister Or. Goebbels am Vorabend des Geburtstages des Führers. Berlin, 19. April. (DNB.) Am Vorabend des Geburtstages hielt Reichsminister Dr. Goebbels eine Rundfunkrede, in der er sagte: Wir Deutsche von heute, wir erleben das größte Wunder, das es in der Geschichte überhaupt gibt: Ein Genie baut eine neue Welt. Zum ersten Male trat Deutschland in diesem Krieg als fest gefügter Machtblock auf, um kühl und überlegen seine Interessen zu verteidigen, nicht um des größeren Gewinns einer kapitalistischen Füh- rung »schicht, sondern um der Sicherung seiner nationalen Existenz willen. Ausländische Beobachter, die während des Krieges das Reich besuchten, können sich nicht genug wundern über die aelassene Ruhe, mit der das deutsche Volk den politischen und militärischen Entwicklungen entgegenschaut. Nichts wäre falscher, als daraus auf Gleichgültigkeit ober Interesse nlosigkeit zu schließen. Es ist das jene Sicherheit, die auf Vertrauen beruht. Unser Volk braucht und will im einzelnen gar nicht wissen, was der Führer plant und welche Wege zum Siege er je- wri-lig beschreitet. Es hat einfach Verttauen zu ihm. Er wird den richtigen Weg weisen, wie er ihn bisher immer gewiesen hat. Welche ungeheure Kraft liegt in diesem Verttauen! Und wie kindisch und albern sind demgegenüber die immer wiederholten törichten Versuche der britischen Plutokraten, das Volk in einen Gegensatz zu seinem Führer bringen zu wollen und mit lügnerischen Einflüsterungen die kämpferische Haltung unserer Wehrmacht zu schwächen. Heute weiß jeder deutsche Soldat, daß wir in unserer Geschichte immer nur dann unterlagen, wenn wir diesen Versuchen nachgaben, daß Deutschland aber stets dann triumphierte, wenn es sich seiner Kraft bewußt blieb und sie nach außen hin ansetzte, flott sie nach innen zu verbrauchen. Als Mr. Churchill kürzlich über die Aussichten dieses Krieges sprach, erklärte er, England werde siegen, er wisse nur noch nicht wie. Wir können ihm darauf nur zur Antwcttt geben: Der Führer wird siegen, und zwar in der Hauptsache; weil er auch weiß, wie er siegen will. Er hat die Nation mit seinem Geiste erfüllt. Im Kampfe um ihr Dasein wird sie diesmal die große Schicksalsprobe bestehen und damit die Reihe der deutschen Irrtümer und Versäumnisse aus vier Jahrhunder- len beenden. Darum ist für uns Deutsche diese Zeit so groß und trotz des Krieges auch so beglückend. Sie gibt unserem Volke eine Chance, und wir werden sie ausnutzen. Ein Volk in Waffen, geführt von einem Willen und beherrscht von einem Fanatismus — das ist der Sieg! Wir wollen dem Schicksal danken, daß es uns in der Zeit unseres tiefften Niederbruchs den Führer schenkte. Wir kämpfen nun schon so lange an seiner Seite, daß wir wohl das Recht haben, aus unserer Erfahrung, aber äuch aus unserem Wissen um die Dinae heraus zu sagen, daß wir den Sieg so gut wie sicher haben, daß wir jetzt nur stark, gläubig, tapfer und aufrecht zu bleiben brauchen, um erhobenen Hauptes der Stunde unseres stolzesten Triumphes entgegenzuschreiten. So grüßen wir ihn denn heute am Vorabend seines Geburtstages. Bitten wir einen gnädigen Gott ihn uns noch lange in Gesundheit zu erhalten unk seinem Werke der Befreiung unseres Volkes von allen Fesseln seinen Segen zu erteilen. Tagesbefehle an die Wehrmacht. Soldaten des Heeres! Zum zweiten Male begehen wir im Kriege den Geburtstag unseres Führers und Obersten Befehlshabers. Vor einem Jahr standet Ihr bereit zu dem großen Entscheidungskampf im Westen. Kurze Zeit darauf habt Ihr unter feiner Führung und im Der* trauen auf ihn einen der größten Siege aller Zeiten erfochten. Jetzt habt Ihr wieder, von feinem Geist beseelt, und getreu der Überlieferung deutschen Soldatentums, neue Erfolge errungen, tour« big derer in Polen, Norwegen und Frankreich, und freudig für sein großes Werk Euer Leben eingesetzt. Erneut geloben wir am heuttgen Tage unserem Führer und Obersten Befehlshaber, dem Schöpfer des Großdeutschen Reiches und seiner Wehrmacht, unverbrüchliche Treue. Im Vertrauen auf ihn und im Glauben an den Sieg werden wir bart und entschlossen auch den letzten Feind schlagen. Unser Leben gehört Deutschland! Es lebe der Führer! gez. von Brauchitsch, Generalfeldmarschall. An die Kriegsmarine. Soldaten der Kriegsmarine! Der Geburtstag des Führers und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht sieht uns im siegreichen Endkampf gegen einen mächtigen Gegner zur See. Getreu dem Eid, den wir auf Führer, Volk und Vaterland geschworen haben, werden wir in dem uns aufgezwungenen Kampf voller Gottvertrauen den Feind schlagen, wo immer wir auf ihn treffen. Große Erfolge sind in pausenlosem Einsatz zur See bereits errungen worden. Weitere werden folgen. Der Führer hat uns den Weg zum Endsieg gewiesen. In unerschütterlicher Treue und dem felsenfesten Verttauen werden mir folgen. Es lebe der Führer! gez. Raeder, Großadmiral. An die Lustwaffe. Soldaten der Luftwaffe, Kameraden! Inmitten großer Kämpfe seid Ihr heute ange- treten am Geburtstag unseres heißgeliebten Führers und Feldherrn. Ihm gilt in unerschütterlicher Treue und tiefster Dankbarkeit unser Gruß. Neue entscheidende Erfolge sind errungen worden. Ihr wart wieder Wegbereiter gewaltiger Siege. Eure Fahnen künden diese in den Bergen des Balkans, an den Küsten des Aegäischen Meeres und in der Wüste Afrikas. Eure unaufhörlichen harten Schläge gegen die englische Insel und die britische Zufuhr treffen den Feind ins Herz. Das kann ich dem Führer zum 20. April als unser stolzes Geschenk melden. Meine tapferen Kameraden, wir geloben am heutigen Tage, uns weiterhin dort einzusetzen, wo es gilt, im Kampfe um die Freiheit Großdeutschlands und die Befriedung Europas den Feind am härtesten zu treffen. Wir harren der Befehle des Führers. Vorwärts zum Endsieg! Es lebe Adolf Hitler! Gez.: Hermann Göring Reichsmarschall des Großdeutfchen Reiches. Die Reichskliegsflagge auf -em Olymp. Berlin, 19. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am 18.April, 12 Ahr, ist auf dem serbischen Kriegsschauplatz Waffenruhe eingetreten. Die in Griechenland kämpfenden Truppen durchstießen im weiteren Vorgehen das Bergland nordostwärts des Pindos. — 3m Vorstoß beiderseits des Olymp wurden die Nachhuten der britischen Hauptkräfte geworfen, die südlichen Ausgänge des Gebirges im scharfen Nachdrängen erkämpft und in der thessalischen Ebene der wichtige Straßenknotenpunkt Larissa genommen. Gebirgsjäger hißten auf dem Gipfel des Olymp die Reichskrieg s f l a g g e. Die Luftwaffe unterstützte trotz ungünstiger Wetterlage die Operationen des Heeres durch Einsatz von Kampffliegerverbänden gegen feindliche Kolonnen im Raum von Larissa und gegen die Straße 3aniüa—Arta. Auf griechischen Flugplätzen wurden fünf Flugzeuge in Brand geschossen. 3m Hafen von Lhalkis vernichteten Kampf- flugzeuge mehrere Transporter mit zusammen 29 000 BRT. und erzielten auf weiteren Handelsschiffen Bombentreffer. 3n der letzten Nacht bekämpfte die Luftwaffe die britische Versorgungsschtfsahrt mit guter Wirkung. So wurden im Bristot-Kanat aus einem bewaffneten Geleitzug zwei Handelsschiffe mit zusammen 11 000 BRT. vernichtet und auf einem dritten Schiff Bombentreffer erzielt. Andere Kampfflugzeuge versenkten vor der schottischen Oslküste drei Handelsschiffe mit zusammen 8000 BRT. und beschädigten ein weiteres Schiff schwer. Damit verlor der Feind in wenigen Stunden im Seegebiet um das britische Mutterland 19 000 BRT. 3n Nordafrika wurde der Kampf um die festungsartig ausgebauten Stellungen von Tobruk im Zusammenwirken mit der Luftwaffe weitergeführt. Deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge bombardierten am 17.4. mit gutem Erfolg Erdziele um Tobruk. Volltreffer richteten in den Befestigungsanlagen, in Vatleriestellungen und Ve- lriebsstofflagern große Zerstörungen an und ver- ursachlen weithin sichtbare Brände. Weitere Angriffe auf den Hafen von Tobruk führten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 18. 4. durch. Deutsche Sturzkampfflugzeuge versenkten gestern bei Sollum einen stark bewaffneten Hilfskreuzer von 8000 BRT. Begleitende Zerstörerflugzeuge schossen hierbei ein Kampfflugzeug vom Muster Bristol- Blenheim ab. Der Feind flog weder bei Tage noch in der Nacht in das Reichsgebiet ein. Beim Versuch, in den gestrigen Tages- und Abendstunden die norwegische Küste und die Kanalküste anzufliegen, verlor der Feind elf Flugzeuge, von denen sechs im Luftkampf, drei durch leichte Seestreitkräfte in der Nordsee und je eins durch Flakartillerie unh Marineartillerie abgeschossen wurden. Lin Aufklärungsflugzeug fchoß außerdem im Ausgang des St.-Georgs-Kanals im Luftkampf mit zwei feindlichen 3ägem ein Flugzeug vom Muster Spilfire ab. Damit wurden insgesamt dreizehn feindliche Flugzeuge abgeschosfen und fünf am Boden zerstört. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt. Fast überall die albanische Grenze erreicht. Rom, 20. April. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folaenden Wortlaut: Die Divisionen der 9. und 11. Armee haben gestern, nach Brechung des zähen Widerstandes starker feindlicher Nachhuten und Ueberwindung zahlreicher Straßenunterbreckungen, fast an allen Stellen d i e Grenze des Königreichs Albanien erreicht. Es wurden viele (Befangene gemacht und große Mengen Waffen und Material erbeutet. Zahlreiche Jagd-, Bomben- und Sturzkampfflugzeugverbände, insgesamt 450 Flugzeuge, haben ununterbrochen heftige Angriffe gegen das auf dem Rückzug befindliche griechische Heer durchgeführt. Es wurden Truppenzusammenziehungen, Barackenlager, Artilleriestellungen getroffen und Sttaßen und Brücken unterbrochen. Hunderte mit Truppen und Material beladene Kraftwagen wurden zerstört. Der Flugplatz von K a t s i k a (Janina) wurde im Tiefflug angegriffen und fünf Flugzeuge am Boden in Beförderungen in der Wehrmacht. Berlin, 19. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert 1. Im Heer: Zu Generalen der Infanterie di« Generalleutnante Weifenberger, von Chappui^ Keitel; zu Generalen der Panzertruppe die General, leutnante Kuntze und Kempf; zu ©eneralle-utnanten die Generalmajore Siebert, Stengel, Andreas^ Ofterkamp; zum Generalstabsarzt den Generalar^ Dr. Remus; zu Generalmajoren die Oberste, Schönfelder, Meißner, Zellner, Eberle, Ortner. Krüger, Baltzer, Dr. Altrichter, Baltzer (Martini. Reinhardt, von Apell, Matzky, Fischer (Karl), Sieid mann, Eckardt, Schade (Artur), von BismarL (Kurt), Frhr. v. Falkenstein (Erich), Plamboect. Lorenz (Hans), Nichterlein, Kunze (Friedrichs Glodkowski, Schneider (Friedrich), Schellman^ Ribbenttop, Hederich (Hans), Wagner (Georg,, Borowski, Rabsilber, Plewig; zu Obersten di« Oberstleutnante Kohlhauer, Eckhardt (Heinrichs v. Hillebrandt (Hans), von Nordheim, Hunck, Risse, Eberth, Enke, Tschersich, Boehaimb, Klemm (Georg,, Reß, Reißner, Stud, Frenking, v. Blanckenfee, Ebke, Drescher, Caesar, Huszar, Heucke, Nowack, Cabanis, Lichtschlag, Schall, Frh. v. Uckermann. Gall, v. Wuthenau (Fedor), Bebert, Kleftel, Letis, Graetz, Rohleder, Nürnberg, von Karmainsky (Wü. Helm Otto), Matzky, Dr.-Jng. Blau, Schmitt (Al, fred), Witte (Gerhard), Horbach, von der Locha^ Froefchke, Frhr. von Bothmer, von Hepke, Neuen, zeit, Frhr. v. Pwchmann, Priese (Bruno), v. Kauf, mann, v. Hahn, Fröhlich (Kurt), Wagner (Wolfgang), Dietz (Rudolf), Mester, Mitzlaff, Bulcke, Jahns, Lyncker (Hans), Moraw; zu Oberftärztei, die Oberfeldärzte Dr. Simon, Dr. Seyffardt, Dr, Rühe; zu Oberftoeterinären die Oberfeldtveterinärs Dr. Richter (Walter), Dr. Zschocke. In der Heeresver- waltung: Zu Ministerialräten Dr. Kayser, Rai, kowfky, Dr.-Jng. Bader, Dr. rer. Hesselbach, Meyer, Polenz. In der Kriegsmarine: Zn Vizeadmiralen di« Konteradmirale Fleischer, Bachmann; zu Konteradmiralen die Kapitäne zur See Tobye, Nordmann» Lange (Werner), Löwisch (Werner), Thiele, Krancke, Dr. Lüttge; zu Kapitänen zur See die Fregatten- kapitäne Mulsow, Melms, von Conrady, Möller (Johannes), Richter -(Eugen), Sachs, von Pullkammer (Karl-Jesko), Korte (Alfred), Dithmar, Grünert, Burghardt, Wiebe, Sahl, von Phluct- Harttung, Hellhoff, Weishaupt, Richter (Heinrichs Dipl.-Jng. Unkelbach, Liebhard, Howoldt, Mann^ Schäfer (Arthur), Kamcke, Neumann (Ernst), Hammelau, Blumenthal, Pila; zum Hafen baudirektol' den Marineoberbaurat Linde; zum Oberregierungsrat /den Regierungsrat Dowaldt. In der Luftwaffe: Zu Generalen der Flieger di«, Generalleutnante Mohr, Danckelmann, Schmidti (Hugo); zu Generalleutnanten die Generalmajore^ Keßler, Gautter, Suren, Mackenfen, von Astfeld, Mooyer; zu Generalmajoren die Obersten Dr. Dipl.- Jng. Seidel, Czeck, Angerstein, Reimann, ©Deitmer,. Hesse, Schröder (Severin), Nordt, Höfert, Hartoo, Schultze-Rhvnhof, Krappen, Goltz; zum Genera?« arzt Prof. Dr. Kofchel; zu Obersten die Oberstleut« nante Höhne (Otto), Nottt, Prehne, FleifäHauer, Rudolf (Franz), von Holleben, Dauer (Max), Drew« wes, Schubert, Uhl, Dini.,' Eigner, Köpper, Lotha, jpon Schönebeck, Haußer, Lemuren, Cgler, Rohrbect, Dietrich, Afheldt, Sells chopp, Schwarz, Heyster, Haardt, Saalftank, Esse, Tanneberger, Waldmann; zum Oberstarzt der Oberfeldarzt Dr. Engelbrecht. Beförderungen in ff, NSKK. und ASM. Der Führer hat in der Schuttstaffel befördert: Zu ^-Obergruppenführern die ^--Gruppenführer Dr. Dietrich, Dr. Seyß-Jnguart, zu ^-Gruppenführern die ^-Brigadeführer Alpers, Berger, Bracht, Hanke, Hoffmann, Jüttner, Lauterbacher, Rauter, von Schröder. Im N SKK. wurden befördert zu NSKK.« Obergruppenführern die Gruppenführer von 2)ent Klug, N i eder-W es te rm arm; zu NSKK.-Grupven« führern die Brigadeführer Köbele, Ruland. Der- liehen wurde der Dienstgrad eines NSFK.-Ober- gruppenführers dem Gauleiter Kaufmann. Im NSFK. wurden befördert zum NSFK.-Obergruppenführer der NSFK.-Gruppenführer Braun; zum NSFK.-Grr^penführer der NSFK.-Brigadeführer Hiß. Brand geschossen. Der Flottenstützpunkt von Preoesa wurde bombardiert. Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben den Flugplatz von Micabba und den Hasen von La Valetta (Malta) bombardiert. Es wurden Hafenanlagen getroffen und ein großer Dampfer beschädigt. Eines unserer U-Boote hat im östlichen Mittelmeer einen feindlichen Zerstörer torpediert. " In Nordafrika Artillerie- und Patrouillen- tätigfeit im Abschnitt von Tobruk. Feindliche Flugzeuge bombardierten Benghasi und Tripolis. Wedel Opfer noch nennenswerte Schäden. In O st a f r i k a nichts von Bedeutung. Jj&brifc Milden die ™ iit Heu. hing r< eine A Hon mng i i" ein s^ron >i und IJ* ISfl! •(f “ nk-l- 1 Itf“1 w 1U" w li»"" jii o”.1 ek»"S Wt 6 Der Mord an Koryzis. Berlin, 19. April. (DNB.) Der griechische Ministerpräsident Koryzis hatte eine Stunde vor seinem Ableben den britischen Oberkommandierenden Sir Maitland Wilson und den britischen Gesandten in Athen Sir Michael Pala.iret empfangen. Koryzis soll nach dem Empfang leichenblaß gewesen sein und einen vollkommen verstörten Eindruck gemacht haben. Es verlautet, daß der Minister« rat sich über ein Anerbieten Wilsons beriet, die griechische Regierung und die königliche Familie noch in der gleichen Nacht auf einem Kreuzer nach Aegypten zu bringen. Wilson und Palairet sollen Koryzis zu überreden versucht haben, aus Grund der Unhaltbarkeit der militärischen Lage und der Tatsache, daß das britische Expeditionskorps aus London den Befehl zur Einschiffung erhalten habe, die griechische Armee sich der Flucht anschließen zu lassen. Koryzis soll den englischen Wunsch abgelehnt haben. Ein Sekretär fand wenige Stunden später Koryzis tot vor seinem Schreibtisch. Es liegt noch feine Mitteilung vor, ob Koryzis durch Gift oder durch einen Revolverschuß ermordet worden ist. Koryzis zeigte in den letzten Wochen oft Zeichen von Niedergeschlagenheit, jedoch halten seine Freunde Selbstmord für absolut unwahrscheinlich, da Koryzis ein Mann von tiefen religiösen Ueberzeugungen war. Der Tod Koryzis löste in Athen um so größere Bestürzung aus, als sein Vorgänger Metaxas vor wenigen Wochen unter ähnlichen Umständen aus dem Leben schied und auch damals der Verdacht auf englischen Mord nicht zum Schweigen kam. Wie Reuter meldet, st> Konstantin Kozias mit der Bildung der neuen griechischen Regierung beauftragt worcken. Koziol K N,i i’^lur K 0! fr Mv->< ■ 81 W 'S Mz ..*■ ; : SGL— ■ esangene und unübersehbares Kriegsmaterial Britische Kritik an Eden und Dill d r i d , 21. April. (Europapreß.) Der Ernst der Borhalle wurde ein Hof hat eine Bombe das Kriegsühren kostet Geld jen Milk d Patrm Die Steueroorschläge werden von den Jso- iser Bild zeigt serbische Gefangene, die soeben ihre Waffen abgelegt haben und nun auf den Abtransport warten. — (PK.-Hagens-Scherl-M.) -Ministerieller Gouverneur von Athen ist, würde ^Posten eines Vizepräsidenten einnehmen. König )e»rg selbst werde künftig in den Kabinetts- tz^en den Vorsitz fuhren. Oemon irotionen in Athen Rch Roosevelt fügte setzung des L e b e ns st a nbarbs notwendig ..c. _______frt, i mnrhpn münden. Die Ankundiauna der steuer« )it tage, der jetzt in Londckn nach den ununter- bimj.ien Niederlagen auf dem Balkan, in Nord- nfxikc auf den Meeren und auf der Insel selbst uchl rehr abgeleuanet wird, spiegelt sich auch deut- iits i'. d e r Presse. In steigendem Maße gehen »i'. Lndoner Zeitungen dazu über, besonders den n tKen Außenminister Eden und Generalstabschef Bmml Dill anzugreifen. Der Londoner Korrespon- W ter spanischen Zeitung „ABC." kabelt seinem § Meine Auslassung der „Daily Mail", die er- hX Anthony Eden und General Dill hätten in nnuito der tatsächlichen Gegebenheiten, Engin e l n großes Dilemma geführt. Auch |! Chronicle" beschuldigt den britischen Außen- lir und den Generalstabschef leichtfertigster j>lidunaen, die sie ohne Wissen des Kriegskabi- inb Londoner militärischer Stellen getroffen »sollen. Das Blatt gibt zu, von der unerhör- fenge von Tanks und sonstigem Kriegsmate- hs die Deutschen über das Dtittelmeer an die tische Front zu schicken verstanden, über- fyinif, jl mm Nm Ute, । - nQinM Der ful 'epfe, ä mo), D.$ j igner id N, ä Obeti eIottettri|J Kayser, jj Mad;, üjj; J Oralen J zu »J ie FreW> rady, htz, von sl» b), von W er (te wldt, ®f. 'Ernsts, ta 'enkmdjch wegienry ir im, Zi/ni von iw 'trn DrH W, 60!ßi Sstrt, N um (hm )ie Oberstin Wchh» (Max), opptt, Lot |Ier, Rohiti arz, fah fl-itar a, 21. April. (Europapreß.) Nach Be- ichtm neutraler diplomatischer Stellen aus Athen jun es nach dem sensationellen Tod des griechischen jt nsterpräsidenten Kvryzis in den Straßen der Aschen Hauptstadt zu Demonstrationen gr den Frieden. Derselben Quelle zufolge Li einige Mitglieder der britischen Gesandtschaft Mitnahme der Archive nach Aegypten zb« flogen, was in der griechischen Oeffentlich- ,i inen überaus schlechten Eindruck gemacht haben 1,(1 Sie antibritische Stimmung in der griechischen Mistadt sei in ständigem Wachsen begriffen. Noch Nacht zum Samstag sei in Athen der B e- I rungszustand ausgerufen worden. Der lärgouverneur von Athen habe die Bevölkerung galten ®c'öen, daß die nordamerikanische Politik BdIF der USA. aemacht wird, sondern rung des Widerstandes benötige, anzuareifen oder sogar empfindlich zu treffen, dann werde die Lage Englands äußer st bedenklich. Dieser Auffassung, so kabelt der Londoner Korrespondent von „ABC" weiter begegne man auch in sehr ernsthaften militärischen Kreisen Englands. Schwere Schäden in London. Stockholm, 20. April. (Europapreß.) Der neue Angriff auf London wird in offiziellen englischen Meldungen ein Massenangriff genannt, der zahlreiche Brände verursacht und schwere Schäden angerichtet habe. Die Verluste seien groß, auch 1 unter den Angehörigen des Pflichtfeuerschutzes, die die Aufgabe haben, Brände zu löschen, während noch Angriffe im Gange sind. Es wurde auch bekanntgegeben, daß bei einem der letzten Angriffe das Parlamentsgebäude erneut beschädigt worden sei.-Sämtliche Fenster eines Teiles des Unterhauses sind zerschmettert und ein sprechers getroffen. Die Neuyorker Blätter melden, daß zahlreiche Wellen von Kampfflugzeuaen trotz stärksten Abwehrfeuers die Stadt mit schwersten Spreng- und unzähligen Brandbomben überschütteten. Die deutschen Flugzeuge seien in niedrigster Höhe angeflogen und hätten vor allem die Gegend an der Themse, wo die Docks und Lagerhäuser liegen, bombardiert. Aus mehreren Richtungen seien die Angreifer gekommen und hätten sich auf bestimmte Stadtteile konzentriert. Stundenlang wäre ein ohrenbetäubendes Krachen von hochexplosiven Bomben zu hören gewesen. aufgefordcrt, die Ruhe zu bewahren. Der Aufruf verbiete öffentliche Versammlungen sowie Ansammlungen auf der Straße. Befreite bulgarische Gebiete von bulgarischen Truppen besetzt. Sofia, 20. April. (Europapreß.) Am Samstag haben bulgarische Heeresteile einige der von der deutschen Armee befreiten bulgarischen G e - biete besetzt, um die Ruhe und Ordnung in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Hierzu sagte der Sprecher des bulgarischen Rundfunks, der Einmarsch in diese befreiten Gebiete verkläre das mit diesem Ereignis zusammentreffende bulgarische Osterfest. Zn Sofia hat die Nachricht in der Bevölkerung großen Jubel ausgelöst. Angaben über die Marschziele der bulgarischen Armee und über den Umfang des Gebietes, das die bulgarische Armee in ihre Verwaltung nimmt, wurden nicht gemacht. großer Wafsenbehälter zerstört worden. In das Dach Loch gerissen. Im Innen- äs Büro des Unterhaus- jinn der zu erwartenden Kriegsausgaden hingestellt. Senator Nye schlug z. B. die Umbenennung lOprosentigen Taxe in „British aid tax“ iS'Äfe Steuererhöhungen, die andere Seite der Englandhilfe. - Präsident Roosevelt mit der Stimmung in USA. nicht zufrieden. M. i.Sühinaton, 2l. April. (Europapreß.) Prä- In Washington hält man im Zusammenhang Roosevelt hat sich gezwungen gesehen, die mit der n e u e n S t e u e r v o r l a g e von 3L Mil- 4*0mg der öffentlichen Meinung in USA. gegen- liarden Dollar eine drei- bis vierf ach e Er- ariech^ 3 ei * ®ri '' ^'ua'ben Daß die öffentliche hohung der Einkommen st euer der mitt- , 6hl"*! Murnq auf lern rechi-n Weg? sei, will aber leren Einkommen zwischen 2000 und 10 000 Dollar nm«"*«"! «Wt um feinen Preis eingestehen. Deshalb für unvermeidlich. Damit wurde die durch die Eng- britisch«/ Meoseve« auch gleich erklärt/doß man sich in landh.lse bedingte Erhöhung der S.euerlai Aus- .r(>ttiflp - SA hör hon ff r n ft der Laue nicht maße annehmen, die eine erhebliche Herab- nq leicht Wen schäft a biege Doch Roosevelt fügte setzung des Lebe ns ft a ndards notwendig ffliu daß ein Klärungsprozeß im Gange fei und j machen wurden. Die Ankündigung der Steuer- Fortschritte mache und daß es durchaus nicht erhohungen übte bereits einen ernüchternden Ein- beriet qfrnAßfe zu beschleunigen". In fluß auf die Kriegsbegelsterung weiter Kreise aus. ,n.2 K Kreisin der^S-S^ bemerkt man zu dieser welche daran di- Kostspieligkeit der Intervent,ons- PrrngRonsevelts d°h wohl ein Klärungs- Politik Roosevelts demonstrier, sehen, fall-d,e VS-1. Ä”* .m” afcAur U e ni»t i m J*™«™ ■* ifeCh Lpäsichkn’JÄÄ“ JinnT" zu ä fe“ säst s!.*“•?? üb-rz-ug-^ bezeichnete ihn aber nichts 'u^w^n, muffen w.r^d.i- -zahlen. ’>»;; S'l’S'JS ■" Rüb«r bei gtepuÄr. Ma?Rary meinte, die ,n!i ir)», 0'usche Politik besteht dann, bxe He ; ue Steuervorlage sei so gewalttg, daß er sich stark-is-in- Zustimmung nochmals überlegen müsse. W ^'^r'i)'t L Diensi Miltlv &iig', i rchM greita Sonnt hifl", Grundstücksamt im Stadthaus, Bergstraße, Zimm Nr. 5, anzuzeigen. Gießen, den 16. April 1941. Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus, Beigeordneter. Emil Jannings Werner Krauß Viktoria von Ballast Raimund Schelcher Hildegard Grethe Theodor Loos Dr. Prasch Friedrich Otto Fischt Lucie Höflich Hilde Körber In in ( foinhiis in 22. M tt)i linil in A Au ng«rid)t 1129.3 « ebe llegennl FW 3uli 1 lob. y le&en i 4geid)i 3 2)o(| Wen iktc mit ®e Jiflimr jegen. 2ie Au limmur eine 9i Iw Jci 3IM von den beteiligten Diehbesitzern und -Händlern gebracht werden. 18X Gießen, den 19. April 1941. Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolau;; Öom3) : Stob Mli( Men: Binger W ab Bekanntmachung. Befr.: Die Ausführung des Reichsviehfeuchenges hier: die Ausschläge der Beiträge auf besiher und Biehhändler. Die auf Grund des Reichsviehseuchengesetzes L"» öQd ß)blu pter W" I(fme Ä! M 1 itiflbfi' ieinMij sB I trii^'.1 fotäfi r» 2 «Pf «Ml n unt M 5 Neueste Wochenschau In Afrika und auf dem Balkan l Heute Montag NenaufftthrungZ Lichtspielhaus Täglich 2.45, 4.45, 7.80 Uhr. — Bis Mittwod Jugend hat Zutritt i8^1 timljaimmgi ROBERTM Der Bekämpf er des Tödes Dieser Film erzählt die dramatische Geschieht von dem großen Arzt und Menschen „Roberi Koch“, der sein Leben an ein Werk gab, das dir Menschen zu dem erfolgreichen Kampf gegen einen ihrer tückischsten Feinde befähigen sollte und das seinen Namen für alle Zeiten und in all« Welt berühmt machtet Darsteller: Der Oberbürgermeister. I.A.: gez. GraverL Betr.: Die Zustellung der Bescheide über Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebn re> für das Rj. 1941. Bekanntmachung. Nachdem die Zustellung der Bescheide über bii Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllab fichrgeH ren für das Rj. 1941 an die Zahlungspflichtigen Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird ob Tag, an dem diese Bescheide als zugestellt zu gdti haben, der 19. April 1941 festgesetzt. 18J2C Diejenigen Gebührenpflichtigen, die bisher na| Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgefor.‘ert dies alsbald beim Städtischen Vermessungs- iri gestellte Liste der beitragspflichtigen Pferde-, 98 vieh- und Schweinebesitzer des Stadtkreises @i«yi liegt während einer Woche, vom Tage der St? öffentlichung dieser Bekanntmachung an gerecht bei der Gewerbepolizei der Stadt Gießen (AMWs rungsberg 37, Zimmer 3) zur Einsicht der SM Lichtbildervortrag Dr. Karl Menninger: Die Kulturgeschichte unserer Zahlscbpjfy und des Rechenbretts. Mittwoch, den 23. April 1941, 17 Uhr, Singsaa j Langemarckschule. Gäste sind herzlich willkommen. Fachschaft II (Höhere Schule) des NS Befr.: Die Vermietung der städtischen lennispq in der Spielzeit 1941. Bekanntmachung. Die städtischen Tennisplätze am Schützenhaus m den für die Spielzeit 1941' neu vermietet. Die J Meldungen sind unter Angabe der gewünsLt Tage und Zeiten schriftlich bis zum 25. April 1 an das Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer I. Obergeschoß, einzureichen. Bei rechtzeitiger il Meldung können die vorjährigen Spieler bei du Zuteilung der Plätze wie üblich berücksichtigt we wobei auch verschiedene Ortschaften eingeäs^j wurden. In der Gegend von Lakewood im New Jersey fielen über 200 Wohnhäuser den men zum Opfer, darunter auch die Besitzungen:er. schi ed e uer Millionäre. Erst in letzter Minute kor^ das Feuer vor dem Geschäftsviertel von LakeNvd ausaehalten werden. In Westvirginien wurde Ortschaft völlig von den Flammen abgeriegelt. Hn anderer Brand bewegt sich auf die Vororte von timore zu. Ferner ist trotz aller Eindämmung-^, suche ein Truppenlager mit 20 000 Mann in Dai. sachusetts durch einen Waldbrand bedroht. r1™ qu JWt 5 M Hs 'Wir |Ql r Stab wir bei * H4? Hk JJ^rlidje KUn in-9to Erf’n J fm L Js b- Bk (284 h|L e>he ICk i Ur. 94 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fSr Vberhesien) Montag. 2'. April 1041 Gießen am Geburtstag des Führers zu der großen Versammlung. Er brachte den Herz- tionen vor dem Kreisleiter statt. Kreisleiter Backhaus Spielplan des Staditheaters vom 21. bis 27. April. Nach einer weiteren musikalischen Darbietung las Z.Äiie-Versteigenmg von Rotvieh-Vullen eines BDM.-Mädels sprach : Nicol« ien Ge- Seiten^ Inet I Aus der Gegend dieser reichen und bevölkerten nria^DS «ti-en Stadt stammte der römische Kaiser Dwkle- „und T pn (284—305 n. Ehr.). Er ließ sich auf der chalb- egatf W einen Palast bauen nach Art befestigter romt- y? . Rn Lager. Dieser Palast, 191 Meter auf den ^nzsseiten und ungefähr 150 Meter breit, sieht > i-iterhängt. jF Vorsitzenden der Rot« (Strothe), wurde die Freitag die bullen und Rhein-Main Bereits am bei einigen Völkern bereits durchgcsetzt. Deutschland werde die geschlagenen Völker nicht vernichten, aber es werde ihnen eine neue und bessere Ordnung bringen. Deutschland sei der Bannerträger einer Bezirksbauernführer sowie zahlreiche Züch- Langsdorf aus Wetzlar, ter erschienen. Nach einer Ansprache des Viehzüchter, Bauer Brand Was die Schiffe gebracht — Fleisch, Brot, Tiere, Fische und Obst — liegt auf dem Markt: ein Berg von Segen, Süßigkeit, Saft, Duft, Würze und Farben. Abgehäutete Tierkörper, Kälber, Ziegen und Lämmer, an den Fußklauen oufgehängt, trocknen in der Sonne. Silbernbefiederte Tauben mit zuckenden Augen, noch am Abend über die Gebirgsfelder geflogen, zarte und trauernde Tiere, sind in Holzkäfige gepfercht, die der struppige kroatische Bauer auf den Bergwegen herunterschleppte. Schwergewichtige Puten, Fett in den Schenkeln, das Gefieder aufgeplu- stert, mit lappigen roten Hälsen, kauern auf dem Boden und rühren sich nicht. Hühner sind zu Bündeln zusammengeschnürt und hängen mit den Köpfen nach unten und blknzeln ermattet mit den Augen in der gnadenlosen Kesselluft des Mittags. Land und Inseln haben ihren Gemüsesegen in die Stadt geschwemmt: Tomaten wie große rote Fäuste, Rüben bis zur /Armdicke aufgetrieben, Paprikafrüchte mit grünschwarzem Glanz, Gurken, Kürbisse, Melonen mit rötlichem Fleisch und schwarzen Kernen. Das Herrlichste dieses Marktes aber sind die Trauben. Da sind blaue Hügel von Trauben. Da sind schwarze Berge von Trauben, goldene Brüste von Trauben, die eine summende Stimme haben, weil Wespengeschwader, trunken und aufgeregt, um die Früchte herumkreisen. mittelt. Es wurden die Zeiten gemessen, die das Blut z. B. braucht, um vorn Herzen bis zur Hand zu gelangen. Während im Alter von 70 Jahren dieser Vorgang sich in 12,3 Sek. vollzieht, geschieht dies bei einer vierzigjährigen Person in 6,1 Sek., also in der Hälfte der Zeit. Das Meßinstrument bestand in einer Lampe von stärkster Leuchtkraft und einer photoelektrischen Zelle, die sofort auch die kleinste Veränderung in der Farbe des Blutstroms registriert. Nachdem in die Venen der Versuchsperson eine sehr geringe Menge einer Flüssigkeit, die indigofarben, aber völlig unschädlich ist, eingespritzt war, konnte man die Schnelligkeit, mit der das Blut durch die Arterien fließt, mit dem geschilderten Instrument genau feststellen. Am Sonntagnachmittag fand in der Aula der Universität in einem Aufnahmeappell die Aufnahme der zehnjährigen Mädel in den Jungmädelbund statt. In Gegenwart des Kreisgeschäftsführers Weber als Vertreter der Kreisleitung nahm die Feier unter Leitung der Untergauführerin Inge Hack einen eindrucksvollen Verlauf. Inge Hack wies nach Verlesung der Botschaft des Reichsjugendführers die Zehnjährigen in einer kurzen Ansprache in ihren neuen Pflichtenkreis ein und hieß sie in dem Kreis der Kameradinnen willkommen. Schmal sind die Gassen, Zwiebeln sehe ich baumeln, klirrende Knoblauchbündel, bauchige Kürbisse, blaue Riesengurken, trocknende Wäsche und aufgehängte Flaschen mit irgendeinem Schnaps, der gegen Bauchweh hilft. Durch die schattengrüftigen Gassen brodelt der Lärm. Die Läden, in großen Gewölben unterge- schluß an ein Musikstück sprach SA -Bngadesührer Schwarz Versteigerung durch den Geschäftsführer des Verbandes, Tierzuchtdirektor Dr. T o r n e d e (Biedenkopf) eröffnet. Bei sehr flottem Verlauf wurden gute Preise bezahlt, so daß das Gesamtergebnis ausgezeichnet gewesen ist. In der Wettklaße I wurde der dem Lehr- und Versuchsgut Selgenhof gehörende Spitzenbulle zum besten Tagespreis als Stationsbulle nach Hörnsheim abgesetzt, während in der Wertklasse II ein Bulle des Züchters Steinhaus aus Heskem den besten Preis erzielte, den der Züchter Ritgen (Wormeln) bezahlte. Auch die Rinder wurden zu guten Preisen abgesetzt. Preise erhielten: 1. Preise Lehr- und Versuchsgut Selgenhof (Oberhessen). 2. Preis: Lehr- und Versuchsgut Selgenhof (2 Tiere); G. Herzog, Dahme (Schlesien); Konrad Steinhaus, Heskem (Kurhessen). 3. Preis: Otto Fischer, Hof Zwiefalten (Oberhessen [2 Tieres); I. A. Siefert II. Airlenbach (Odenwald): Gg. Henk und Ernst Hackler, Sassenhausen (Wests.). verdunkelungszett 21. April von 20.30 bis 6.13 Uhr. Aroma die Nase beizt, Tand und Schmuck, Leder und Stoffzeug, Hausgänge zeigen sich bis zur Decke mit bosnischen Teppichen, Käserädern, Fleischmulden, Brollaiben, Wurstklößen gefüllt, als hätte sich die Stadt für Jahrzehnte zu verproviantieren. Ich denke der raumlosen Nacht am Dom, dem einstigen Säulengang des Palastes, wo die Schwärze wie Rauch um die riesigen Leiber der Säulen hing, die mit abgebrochenen Köpfen in das Sieb der Sterne zu stechen schienen. Der Platz war wie aus Samt gesponnen, lautlos, von keinem Schritt überquert, gewaltig geblieben in seiner Zerstörung, etwas beeinträchtigt von der Gegenwart, die in die endle Galerie der antiken Säulen und Bögen Miet- und Geschäftshäuser des 19. und 20. Jahrhunderts, gedrängt hat. Der Dom, Grabstätte des Kaisers, vereinigt in sich die römischen Grundformen mit neueren Um- und Anbauten. Der Hafen ist gedrängt voll mit Schiffen. Hier warten sie den ganzen Tag, an den Kai gefesselt, ein Wald von langen Masten, auf denen die Meertritonen der Sage saßen und auf purpurfarbenen Muscheln hohe Töne bliesen. Die Segel sind rot, auch gelb wie ein ausgespanntes Stück Abenduntergang, auch grau ober weiß, gleich großen Möwen schwimmend. Sie sind gekommen von den Inseln oder sie fahren zu den Inseln, blauen Strichen über dem glasigen Wasser. Sie haben zumeist in den Schiffsbäuchen merkwürdige Schlangenfische, schöngefärbte Lippfische und wohlschmeckende Zahnbrassen, ein Spiel von violetten und grünen Flossen, die noch nachts über den Meeresgrund gestrichen sind. Atmende Fadenmäuler, mit bem Blitz kleiner Stachelzähne bahinter unb bem Schlag von seltsamen Schwänzen. Körbe mit stieläugigen Schalenkrusten, unruhige Langusten, klet- ternbe Hummer, Seespinnen unb Taschenkrebse: eine gepanzerte metallharte Meerbrut. Wie schnell fließt das Blut? In dem Mebizinischen Institut von Stockholm sinb bemerkenswerte Versuche gemacht worben, burch die die schwedischen Kliniker die Schnelligkeit der Blutzirkulation im menschlichen Körper in den verschiedenen Lebensaltern messen wollten. Zur Aus- führung der Versuche haben sich eine Anzahl Studenten und Studentinnen, aber auch viele andere Personen freiwillig zur Verfügung gestellt, so daß alle Altersstufen vertreten waren. Als gemeinsames Ergebnis für alle wurde festgestellt, daß die Gesamtmenge des zirkulierenden Blutes im Durchschnitt V,.-; des Körpergewichts ausmacht. Dagegen sind die Geschwindigkeiten des Blutumlaufs in den verschiedenen Lebensaltern sehr ungleichmäßig. Im allgemeinen wurde mit zunehmendem Alter eine sehr merkliche Verlangsamung der Zirkulation er» ;ibe über d ülfabfuJ Ullg. ; »escheide d #ab|d lgspslitzd ;n hat, tri ugestchd st. die dich rben quW 3erme|juJ irgslrch.^ i -«PT “rt.il? Split an der Adria. Bon Anton Schnack. 8om Meere, der glasig-blauen Adria her, erscheint Stadt wie ein hohes und breites Brett. Der e Blick glaubt eine amerikanische Hafenstadt zu k»ähen: Hochhäuser, Riesengebäude, Stockwerkten, Quadrate, Steinschachteln — eine Menschenave, auf eine schmal auslaufende Halbinsel ge- itscht. Dahinter das Moasser Plateau. Ein nackter, hier Gebirgszug. Abgewetzt wie eine Tafel. Glatt- |iert. Steingrausam. Baumlos. Ein Sonnenfänger: rmernd und feuerwild liegt sie in den Schründen N^G. "Kraft durch Freude": 19 Uhr im Stadt- /jeater „Das Land des Lächelns". Seltersweg: „Carl Peters"/ — »ahnhofftraße: „Robert Koch". von denen fast die Hälfte aus dem Kreis Frankenberg stammte, während die anderen aus den Kreisen Usingen, Wetzlar, Marburg, Eisenberg und dem Dillkreis waren. 50 dieser Bullen wurden für das Generalgouvernement aufgekauft, während weitere 90 Datertiere des Rotviehs noch geliefert werden sollen. Von den 23 zur Versteigerung zugelassenen Elitebullen des Roten Höhenviehs kamen allein 8 aus Oberhessen, je 3 aus den Kreisen Frankenderg unb Biebenkopf, je 2 aus Westfalen, bem Obenwald unb aus Schlesien, sowie 2 aus dem Kreis Marburg. Ein Bulle des Lehr- und Versuchsgutes Selgenhof (Oberhessen) kam als einziges Tier in die 1. Wertklasse und wurde mit einem 1., vier weitere mit einem 2. unb fünf Bullen mit einem 3. Geldpreis ausgestattet. 22 Bullen wurden der Wertklasse II zugeteilt, ein Beweis für die Güte des aufgetriebenen Zuchtmaterials, das nicht nur sehr ausgeglichen in der Form war, sondern auch Ahnen mit den besten Milch- unb Fettleistungen aufzuweisen hatte. Zur Versteigerung waren ber Hauptgeschäftsführer bes Reichsoerbanbes ber Rinberzüchter Wettere Feierstunden. Die SA. unb bie SA.-Wehrmannschaften hielten Feierappelle im „Frankfurter Hof", im „Burghof" unb im „Löwen" ab. Bei ber Wehrmacht würbe in feierlichen Appellen bes Obersten Befehlshabers ebenfalls in treuer Verbunbenheit gebacht. In ben Lazaretten fanben Feiern mit Ansprachen ber Aerzte an bie Verwunbeten statt. In einem Lazarett gab ber Gesangverein „Harmonie" Watzenborn- Steinberg unter Leitung seines Chormeisters Burger nach bem feierlichen Appell noch ein schönes Konzert, bas eine Reihe von Volksliebern brachte. Felbwebel Stumpf bankte den Sängern im Namen ber Soldaten und im Namen der Lazarettverwaltung. Zeitschriften. — Vier namhafte Photographen photographieren eine Plasttk. Dieser Einfall der neuen [ t n i e, den wir in ihrem Aprilheft zu sehen bekommen, tragt zur Lösung des Problems bei, wie weit der Photograph seiner subjektiven Einstellung zu einem Kunstgegenstand Rechnung tragen darf. — In dem gleichen Heft erscheint ein Kriegsbericht, der wohl in seiner Art einzigartig ist: die Eroberungsgeschichte Englands aus dem Jahre 1066 durch den Normannenherzog Wilhelm, bie in bem berühmten Teppich von Bayern festgehalten ist, wirb hier in schönen farbigen Reprobuktionen gezeigt. — Ein rechtes Osterthema stellen bie „Römischen Brunnen" dar, die mit ihren mythischen Fabelgestalten dem Frühling entgegensprühen, während das Thema । „Garten am Haus" die Sehnsucht nach dem eigenen Garten nährt. Zumindest aber nach dem Eigenheim, und da zeigt die neue linie die Wohnung eines Künstlers, einen großen Raum, der geschickt in drei Räume unterteilt wurde und in dem jeder Haus- haltunqsgegenstand so praktisch eingebaut ist, daß alles Nützliche unsichtbar ist unb nur das Schons sichtbar bleibt. — Es ist noch zu erwähnen: Der Berliner Theaterbericht, die Farbtafel „Das Märchen" (ein duftiges Kinderbildnis von Otto Herbig), die zweite Preisnovelle und ein ausgezeichnet bebilderter Aufsatz, der von der Kameradschaft ber Kumpels erzählt und von der Liebe zu ihrem Beruf. (Verlag Otto Beyer, Leipzig.) •t Zahl«,, ■tts. H 'M ‘en. UIeM üt (L I N ss sw euchenM ,en Mrd/ tabttreifes i n Tage ta ung an gn Gießen (& Einsicht da! die EiiM« ungssrist i1 mb -händlr Hessen-Nassau veranstaltete am 5. Elite-Derstejgerung von Rotvieh- -rindern in der Versteigerungshalle "ig. ! Mietet; ber aeDJ m 25. fo, 20, ä JSpieltiJ an, zu der mit den Ehrengästen von Staat und Wehrmacht so überaus zahlreiche Besucher erschienen waren, daß die Aula bis zum letzten Platze besetzt war. Nack) bem Einbringen der Fahnen Kreisleiter Backhaus 3u der Festversammlun-g. Er brachte in seiner Ansprache die tiefe Liebe unb Verehrung des ganzen deutschen Voltes zu dem Führer zum Ausdruck und umriß dann in großen Zügen das Lebensbild des Führers, des begnadeten Genies unb Retters des deutschen Volkes. Dann wies er darauf hin, daß der Führer schon jetzt mitten im Kriege die kommenden großen Friedensaufgaben in Angriff ne-hme, durch die Deutschland zum ersten großen Sozialstaat ber Wett gemacht werden sott. Weiter hob der Redner hervor, wie der Führer durch seine außerordentliche Kraft unser Volk zu bisher noch nie erlebten Leistungen befähigt hat und überall den Willen aus- löste, in Treue dem Beispiel des Führers nachzueifern und besonders jetzt im Kriege alle Kräfte an- zuspannen für ben vollen deutschen Sieg. Der abschließende Geburtstagsgruß und Glückwunsch des Redners an den Führer fand die freudige Zufttnr- mung aller Teilnehmer der Feierstunde. Anschließend marschierten die Formattonen der Partei und der angeschlossenen Verbände mit dem Kreisleiter an der Spitze zu dem Platze an der Curtmannstraße, rop in einer großen Kundgebung zunächst die Ueberrnittlung der Rundfunksendung aus dem Führerhauptquartier mit den von dem Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, übermittelten Glückwünschen ber Heimat unb in Gießen, die sehr gut besucht war. Vortag kamen mehr als 60 für die Ostgebiete bestimmte Rotviehbullen zum Aufttieb, zuchtbirektor Lanbwirtschaftsrat Dr. E. Wagner, Lanbrat G r i l l o und - - - - Die Abteilung 5, Rotes Höhenvieh, der Landesbauernschaft " " unterstrich bann in seiner Ansprache den Wert des SA.-Mannes als Sinnbilb bes Kampfes unb der Pflichterfüllung bis zum letzten. In Treue zum - i . -----------„ — Führer habe sich ber SA-Mann allezeit bewährt, schauspieler Caninenberg aus PK.-Berichten ^irnd wie der SA.-Mann müsse jeher Deutsche fest,m vem Mreis ver stameraoinnen willkommen- auf bem »oben ber nationalsozialistischen Welt- Dann wurde die Stunde in der üblichen Weise ge> anschauung stehen. Dieser Krieg sei eine Ausein-1 schlossen. erX # i Aus -er Stadt Gießen. Jeder Aachrichtenverkehr mit dem feindlichen Ausland ist strafbar. In weiten Kreisen der Bevölkerung ist es nvch nicht genügend bekannt, daß jeder N°chrichtenve> «hr m't dem feindlichen Ausland verbaten ist, Un. *« M« Verbot sollt sowohl der unmittelbar- als auch der mittelbare Verkehr, 6. h. derjenige, der etwa einen Brief an einen Bekannten im nickt- «kindlichen Ausland schickt mit der Bitte ,hn jr feindliche Staaten weiterzuleiten, macht sich eben- sallr strafbar. Die Bevölkerung wird daAr ein. rrmglicht vor solchen Versuchen der Nachrichten- Übermittlung gewarnt und insbesondere auf die in der Verordnung über den Nachrichtenverkebr vom 2 April 1940 angedrohten schweren Strafen *m. «--vlki-n. Nach § 4 tneser Verordnung wird wer es unternimmt, mittelbar oder unmittelbar Nachrichten ,n das feindliche Ausland gelangen zu lasten mit Gefängnis, in leichteren Fällen mit Haft oder bracht, sinb vollgestopft mit Kleibern, farbige.. schirren, alten Weinfässern, flapperbürren Trockenfischen, Schinken mit Fettglanz, Gewürzsäcken, beren kile noch, ein sehenswürbiger Ueberreft aus an. ’i1 <■ Zeit: erbarmungslos zernagt, zerbaut, zerstört »’ioeränbert, Wohnraum von über 3000 Menschen. Ahezu 300 Häuser sinb pilzgleich aus seinem frucht- bfn Boben hervorgeschossen unb werben von Äiiiern unb Toren aus Kalkstein unb Marmor wie A Riesenpranken umschlossen. Römische Schwipp- l|on «toju nrtr in ->te IfamJ. ihr eigener wäre... na, und solchen Kram! Morgen, heute abend schon, wird es in der ganzen > brauche!" — und mit unruhigem Gepäck — damit ist gleich wieder zurück nach Berlin/ Ich soll Iockele vergeben!" rief sie und richtete r, .. f ___t m t. hflAba mahr rttl mü tsir? Gehst nach chause?, Wartest du W«? ex* märte! Ich mutz mich erholen von dem Ge- sich zum erirenwni «u rei^und dem GHHluckM. La du schon mal an der chr verweintes Gesicht. D.-R. Gleiwitz Preußen Danzig 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1. SB. Jena Schalke 04 T.-B. Berlin Dresdner SC. NSTG. Pra^ a) b) c) feuer..." Peter lachte. r, ... Gert ereiferte sich. „Du lachst, Menschenskind, aber mir ist gar nicht zum Lachen zumute gewesen, । ah Lolott blaß vor Wut die Menschenansammlung sah, und vor dem Bahnhof hat sie einem dieser Weiber natürlich die Meinung gesagt... ceauiiuujl-n wcjuiiuicipuiiij “••• --- cinvi V““*)“"« r--- .. ' „ qanqenen Sonntag gegen den Tabellenletzten er- war, Dreiviertel des Kampfes mit nur zehn wple- i littene Niederlage, die'die letzte Möglichkeit flum । (erü durchzuhalten. Wilhelmshöhe war schneller Erwerb der Meisterschaft gekostet hat, umso unver-1 und zeigte sich auch wurfkräftiger. Beim TMteb I stündlicher machte. Die Luftwaffe kam an die Lei« rheinmeister waren der Mittelstürmer und der 5>alb- ! stung der Gäste nicht heran. Der Hauptfehler dürfte (Hnfe das Beste der Dorderreihe, wahrend die Ab- jedoch gewesen sein, daß man Meermann, der schon ' f‘x'“ | bandagiert aufs Feld kam, in die Verteidigung ! stellte, wo er sich gegen die schnellen Gästestürmer ! nicht zur Geltuna bringen konnte. Hinzu kam, daß ! der Torwächter in der 20. Minute verletzt wurde, ' wodurch die Niederlage etwas verständlicher wird. liegen nur mit 3:1 Punkten gleichauf, die Vorentscheidung ist am kommenden Sonntag fällig. In der Gruppe 3 hat der Südwestmeister Kickers Offenbach seine Aussichten auf den Gruppensieg schon verspielt. Auch im zweiten Heimspiel mußte er sich mit einem Unentschieden gegen VfL. 9 9 Köln begnügen, das allerdings den gezeigten Leistungen nicht voll gerecht wird. Das Spiel, in dem auf Offenbacher Seite auch wieder Staab I mit- wirkte, litt unter einer schwachen Schiedsrichterlei- stung. Nach ursprünglicher Führung von Köln 99 zagen die Kickers auf 2:1 davon, aber auch ihr öorfprung ging wieder verloren, wobei selbst ein Elfmeterball vergeben wurde. In Essen war der elsässische Meister FC. 9 3 Mülhausen dem TuS. Helene Essen nicht gewachsen und ging mit 2:5 (1:2) ein. Auch hier liegen nun mit Köln 99 und Helene Essen mit je 3:1 Punkten zwei Vereine gleichauf. In beiden Abteilungen der Gruppe 2 wurde die Vorrunde abgeschlossen. Meister Schalke sicht in seiner Abteilung mit 4:0 Punkten klar in Front Am Sonntag wurde auch der mit Gärtner und 1 Grämlich antretende Hessenmeister Borussia Fulda nach bewegtem Verlauf überzeugend 4:0 ' geschlagen. In der Abteilung A tritt anstelle des Mittemeisters der VfB. Königsberg nun als > Verfolger des mit 4:0 Punkten in Front liegenden ! Hamburger SV. auf. Die Ostpreußen Klugen 1 in Jena den 1. SV. überzeugend mit 4:2 (2:0) I Zwei torlose Unentschieden haben in der Gruppe 1 s nichts verändert. Ueberraschend büßte in Danzig j._ .Lim im ii ii iiiiiiiiMwnrin n „Wir? Du auch?" „Ich werde wohl hierbleiben, scheint mir. Nicht gleich, denn ich habe ja noch zu arbeiten m Gatow, aber wenn erst die Siedlung hier spruchreif wird... „Hast du mit meinem Vater gesprochen? „Und mich großartig mit ihm verständigt! Jawohl! Ich müßte mich sehr täuschen, wenn du von ihm zu Hause nicht erwartet wirst." Sie sah ihn mit großen ungläubigen Augen an. „Ist das ein Scherz?" „Heiliger Ernst! Frag' Gert! 115 du mir in ure summ* Und ich dachte mir... doch nein, ich will eyr^ sein: erst als der Plan auftauchte, nach Goto« zuziehen, entdeckte ich, daß ich dich liebte, aber half mir gar nichts, denn ich war immer do£ Rad am Wagen. Iockele war da, und auf ihn n* ich manchmal geradezu eifersüchtig" „Also deshalb willst du, daß ,ch ihn „Wenn ich nur wüßte. „Was denn?" . .....daß er es gut bei ihr hätte, daß er keine Rot leiden müßte, daß ihm nichts abginge, und ... wenn ich ihn nur manchmal sehen dürfte." Natürlich darfst du das, Lolott! Das ist doch klar! Und wenn seine Mutter in Berlin bleiben sollte, würde sich Hanne um ihn kümmern; kommt sie aber hierher nach Schlesien zurück, dann fchen wir eben von Zeit zu Zeit nach ihm." Rapid Wien München 60 Stuttgarter Kickers VfL. Neckarau Naunheim verdankt in erster Linie seinem Sturm den Sieg. Besonders zu erwähnen ist der Mittel- Hamburger SD. VfB. Königsberg VfL. 99 Köln Helene Essen Kickers Offenbach schweizerischen Armee General In der deutschen Mannschaft ohne Tadel. Klodt konnte beide Tore nicht ver> hindern. Miller wuchs zum Teil sogar über Jam» noch hinaus. Bester Läufer wm Kitzmger, aoee Rohde und Kupfer standen auf gleicher Leistungs- höhe. Nur einige Mals ließ der Hamburger dem gefährlichen Monnard entwischen, lieber die Stürmer ist bereits eingangs gesprochen worden Es kann nicht darüber vorbeigegangen werden, daß ’ne Schweizer eine ganz große Leistung vollbract« haben, zumal im Angriff mit Monnard, Amado unS Aeby nur drei brauchbare Stürmer standen, da du Neulinge Fernaro und Eggimann ziemlich oer- Wie fühlt sie sich? „Elend! Katzeniaiumer! Großartig! Gerade die Stimmung, „Hab' ich gesehen!" , „ . , , „ , „Ach was, gesehen! Hören hattest du s sollen! Und Iockele, dieser Dengel, schrie, Lolott schimpfte. Ich hätte ihr nie soviel Temperament zugetraut. „Was hat sie denn gesagt?" „Kann ich gar nicht alles wiederholen! Daß sie sich den Jungen nur ganz genau ansehen Jollten, was für ein prächtiger Bengel es sei, und daß sie genau ebenso stolz auf ihn wäre, und ebenso aufrechten Hauptes nach Oschnitz zuruckkamc, wenn es .. ' . ... ___ü__ frrnml ’llrnr» Im 25. Fußball-Länderspiel Mit Deutschland konnte die Schweiz am Sonntag in Bern mit 2:1 (1:1) Toren einen unerwarteten und wohl kaum selbst erhofften Sieg feiern. Die deutsche Nattonal- mannnschaft hat nach ihrem Triumph in Köln über Ungarn mit 7:0 Toren nicht die gleiche große let- ftuna wiederholen können. In erster Linie lag es wohl daran, daß im Angriff einige Spieler nicht die sonst gewohnte Frische zeigten. So in erster Linie Helmuth Schon, der sehr langsam mar und dadurch auch den Linksaußen Kobierski mcht recht ins Spiel bringen konnte. Weiterhin spielte der junge Angriffsführer Fritz Walter zu unterschied, lieb. Dagegen war Hahnemann in sprühender Spiel- faune, aber er allein vermochte seine Kameraden nicht mitzureihen. Den Grund zu der Niederlage haben die Schweizer jedoch mit ihrem eisernen Ab- wehrspiel gegeben. Dallabio, Lehmgnn und Minell, bildeten einen Abwehrblock, der von dem deutschen Sturm an diesem Tage nicht überrannt werden konnte. Zeitweise standen sieben bis acht Spieler in der Abwehr und machten alle Ueberlegenheit der Unferigen zunichte. «. i .. ,.A Der in allen Teilen ohne Mißtlang abgewickelte sportliche Kampf spielte sich in einem murbigen Rahmen ab. Das mit Fahnen der beiden Lander geschmückte Wankdorf-Stadion hatte mit 35 000 Zuschauern seine bisher größte Belastungsprobe zu bestehen. Als Ehrengäste waren der deutsche Gesandte Dr. Kocher und der Oberbefehlshaber der TSV. Wilhelmshöhe Kassel — TS. Köln Nippes 15:10 (6:5). Der Hessenmeister gab einen starken Gegner ab, den die Gäste offenbar unterschätzt hatten. Dabei ich noch." „Womit?" , .. . „ .. „Mit dir, Lolott! An Iockele hast du getagt-® unsere Arbeit gleichfalls; an mich selber nicht. W dagegen..." , Sie löste sich von ihm, legte chre Hände yi nach jiffl es eilten, iiifl ffli J: Slug- d den ri! d« «pichen Aus i -d oer i - Lan! t:ltifliin< ■ 'ne ei rirdpir । ':rq:(c jnhli F Sic c d die -liten d Französisch für Anfänger: 11,50 NM. für 20 Dopp.-St^. Französisch für Fortgeschr.: 11,50 NM. für 20 Dopp.-Std. Englisch für Anfänger: 11,50 NM. für 20 Dopp.-Std. d) Englisch für Fortgeschr.: 11,50 NM. für 20 Dopp.-Std Anmeldungen nehmen der Leiter der Oberschule Hungen, Pg. Hermann Kratz, und der Drismart der NSG. „Kraft durch Freude", Pg. ® t fler Hungen, entgegen. ft[ de ft’11 1 K?5raf an k°>ce c B^eli te 11 '^^her S." । g vi Ulli Uiu W“UV«.. ~ ' , . , . ... Tür des Zimmers Nummer 27, lauschte einige Augenblicke mit angehaltenem Atem und richtete sich auf, als er keinen Laut vernahm. Daraus klopfte er. Eine sehr matte Stimme, die er kaum wieder erkannte, rief ihn herein. Er öffnete die Tür und setzte sein munterstes Lächeln auf. Charlotte hatte am Fenster gesessen und sich halb erhoben, als er die Tür öffnete Sie sah verweint aus. Das erkannte man, obwohl es ’ schon dämmrig im Zimmer war. Ihr ©ejian er- I schlaffte vor Schreck, als sie Peter sah. Sie stammelte etwas, was er nicht verstand. H ß Hannover 96 Borussia Fulda Gruppe 3. > 'r 'm nt HlfWÜJl «V st n *9 noch H Fietes , Hel halt h® öL'.Tietcr ''::iii! »ö IM bei Wüi die hui “««'eDelh wb unb lingen 7.2 erfolgreich, LSD. Eger schaltete etwas unerwartet die guten Handballer des G r a« zer A E. 9:6 aus, und auch der LSD. Posen: läßt Mt dem 14:13 gegen LSD. Stettin aus« horchen. Die Sieger bestreiten am 4. Mai mit den: ! rastenden Mannschaften die zweite Vorrunde. Die Deutsche Fußbatimeisterschast Vier Vorrundenkämpfe unentschieden! „Ach was! Doch nicht deshalb! Was ich über Fall Iockele denke, habe ich dir vorhin schon gei° . Jedes Kind gehört zu seiner eigenen Mutter, r du solltest dir mal allen Ernstes die Frac^ legen, was du tätest, wenn man dir dein Kino nehmen wollte, nur weil du mal aus und Not unmütterlich gehandelt hast! Lane \ Iockele beiseite! Ich will dir aern eingestehen, ich geradezu wünschte, seine Mutter tarne ® Denn in diesem Falle stünde mir niemand j i dir im Wege. Nun ist es soweit, Lolott A>- hörte, daß du aus Gatow ausgenssen setes. ' ich einen Freudensprung getan, wenn rode den Telefonhorer in der Hand tW?V’T i ..... oder sagen wir V*0 jU LSV. Stettin Gruppe Id. FC. Mülhausen Gruppe 4. Sie drehten sich beide um MX dem ahnungslos schlafenden Iockele. Er lag auf dem Sofa, hatte sich zusammen gekrümmt, und eine Faust unter die Wonge geschoben, wie er am liebsten fcnl’ef, und atmete sacht. Sein Gesicht blühte rosig. Sein Haar war zerzaust und stand um feinen Kopf wie eine schlecht gekämmte Perücke. „Ich kann nicht!" murmelte Charlotte. „Nein, ich .Lolott!" tief er und trat näher, indem er die Tür hinter sich mit dem Fuß zustieß. „Wieder mal auf der Flucht, Lolott?" Sie mochte ihn gar nicht verstanden haben. Sie stand noch immer bewegungslos, und plötzlich stieß sie einen so tiefen Seufzer aus, daß es sich wie ein erleichtertes Aufschluch^en anhörte. Sie schwankte ein wenig, als sie auf ihn zugehen wollte. Er war mit einem Schritt neben ihr und fing sie auf. „Daß du da bist..." rief sie. „Herrgott, daß du da bist — Peter -. Ich denke..." Ein tonloses Gestammel, ein mühseliges Atemholen — Dann be« ; gann sie plötzlich zu weinen. I Er hielt sie in den Armen wie em verstörtes herum lein." ' Kind, und als sie sich nicht beruhigen konnte, zog er nichts! Lolott hat ja völlig recht!" sie zu einem Stuhl ließ sich ^er und nahm sie ■* auf seine Knie. Sie bedeckte ihr Gesicht mit Den - m ' <• r. ft _ — - — «Imam U k i n + n fit) Till t* einen wuchtigen Schuß ihres Mittelstürmers zum Ausgleich fernen. Die Mannschaft war wie uipge- wandelt. Auf einmal lief das Spiel, der Sturm operierte mit einer solchen Geschicklichkeit, daß innerhalb ganz kurzer Zeit ein 4:1 Vorsprung herausgeholt wurde. Als bei einem (Be genau griff Luther in die Zange genommen wurde, verhängte der Schiri einen Elfmeter, der durch den Geschädigten sicher verwandelt wurde. Bei dem Gegenangriff ließ sich der Torhüter der Luftwaffe einen Schnitzer zuschulden kommen, der zu demselben Entscheid führte und durch den Mittelstürrper vollstreckt wurde. Nach dem Wechsel sah man zumeist einen ausgeglichenen Kampf, obwohl die Luftwaffe weiterhin auf den nach der ersten halben Stunde ausgeschiedenen Meermann verzichten mußte, arbeitete sie die günstigeren Torgelegenheiten heraus. Zur Vollendung wollte und wollte es nicht langen. Selbst die bestgemeinten Schüsse >von Luther fanden nicht das gewünschte Ziel. Als auf Geheiß des Schiri der Mittelläufer der Gastgeber und kurz darauf auch noch der bei einem Zusammenstoß verletzte Torwächter das Feld verließen, kamen die Naunheimer wieder zu einer leichten Feldüber- Unberührt vom Fußball-Länderkampf gegen die Schweiz wurde am Sonntag die Vorrunde zur Deutschen Fußballmeisterschaft mit acht Treffen, die sich auf alle Gruppen verteilten, weiter gut gefordert. Für die Ausgealichenheit in der Spielstärke unserer allerbesten Klasse zeugt die Tatsache, daß die Hälfte dieser Spiele einen unentschiedenen Ausgang nahm. Von den Favoriten, die sich in allen Gruppen schon herausgeschält haben, wurden davon allerdings nur Rapid Wien und Vorwärts-Ras- Gleiwitz betroffen. Schalke 04, der Meister, TuS. Helene Essen und 1860 München landeten sogar hohe Siege, der DSC. Dresden hatte einen spielfreien Tag. Etwas unerwartet kommt neben den vier Unentschieden der eindrucksvolle 4:2-Sieg des Ostpreußenmeisters VfB. Königsberg in Jena über den Mittemeister. Sehr reizvolle Paarungen standen in der Gruppe 4 an. R a p i d W i e n, von vielen am höchsten ein. geschätzt, konnte in der Donaustadt gegen die S tut b g a r t'e r Kickers, die zudem ohne Conen spiel- ten, nur ein magere« 1:1 erzielen, wobei der roürb temberoische Meister bei der Bause nach einem von Kipp schon in der vierten Minute erzielten Treffer sogar 1:0 führte. Kaburek schoß nach dem Wechselnden Ausgleich. Beinahe hätte es auch in München eine Ibberraffhuna gegeben, denn der Bayern- meister 1 860 München lag im Kampf gegen den V f L. Neckarau schon 0:2, bei der Pause noch 1:2 im Rückstand, besann sich dann aber seines Rufes und holte mit 6:2 noch einen glatten Sieg heraus. Rapid Wien und 1860 München s Ki 15-AemtinM M M't M Wir beginnen bei genügender Beteiligung sofort mit folgenden Fremdsprachenlehrgangen: Jn Gießen: 3) D^ie.^20^22^Uhr "uÄ ^RM. für 20 Dopp.-Std. Do°,"20^22^U^r?°U,50^RM. für 20 Dopp.-Std. b) Fueib/20^22 Uhr?ll'50 RM. für 20 Dopp.-Std. Englisch für Fortgeschr.: Freit.. 20—22 Uhr, 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. c) Italienisch für Anfänger: Mittw., 20—22 Uhr, 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Italienisch für Fortgeschr. I unb II: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. d) Russisch für Anfänger: ’ Mont., 20—22 Uhr, 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. e) Schwedisch für Anfänger: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std f) Spanisch für Anfänger: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Die Zeiten für Italienisch-Fortgeschrittene ! und Ii, Schwedisch und Spanisch werden nach Vereinbarung feftgelegt. Anmeldungen nimmt die Kartenverkaufs- stelle Gießen, Seltersweg 60. entgegen Nähere Aus. tunft erteilt der Leiter der Sprachenkurse, Studien- rat Dr. Hillenbrand, dienstags und Donners, tags von 18 bis 20 Uhr im Hause der DAF, Gießen, Schanzenstraße 18, Zimmer 23 3n Hungen: kann nicht!" . _ f ,,, . Man kann alles, was man muh, Lolott! auch wenn es weh tut. Du hängst an Dem Jungen, aber glaubst du nicht, daß seine Mutter auch an ihm hängt? Daß sie wahrscheinlich bitter bereut unb ihn niemals mehr aussetzen wird, wie sie es einmal getan hat? Sie hat nun niemanden als chn, nur noch ihr Kind, und das willst du ihr vorenthalten? „Woher weißt du das?" ... „Ich habe mit Hanne telefoniert. Er hat mir s lächelte, erzählt. Du mußt ein Einsehen haben, kleine, ver-. Tschammer-Pokalspiel der Gruppe Gießen — Wetzlar. Luftwaffe — Naunheim 3:7 (2:5). Steindorf — AL. Wetzlar 2:5. D'. gestrigen Spiele um den T s cbamm er - P 0 kal brachten insofern eine große Ueberralchuna, als es Tufpo Naunheim gelang, auf dem Waldsportplatz über die in letzter Zeit gutspielende Einheit Der Luftwaffe mit 7:3 einen verdienten Sieg zu erringen. Die Gäste waren besonders in Der ersten Halbzeit sehr gut unb konnten, nachdem die Platz- besitzer mit 1:0 in Führung gingen, bis zur Pause eine 5:2-Führung erzielen. Nach der Pause lieh Das Spiel mehr und mehr nach. Kurz vor Spielende gelang es Tufpo, auf 7:2 zu erhöhen, und fast mit Sem Schlußpfiff gelang es Gießen, auf 7:3 zu verkürzen. , , . FC. Wetzlar kam in Steindorf nach spannendem Spielverlauf zu einem verdienten 5:2-Sieg. Der Sieg Wetzlars war nie gefährdet. Luftwaffe — Naunheim 3:7. wehr reichlich unsicher spielte. In den übrigen Vorrundenkampfen zur Deutschen Handballmeisterschaft setzten sich ausnahmslos Die höher eingeschätzten Mannschaften erfolgreich durch. Der württembergische Meiller TSV. Süssen brachte die Ueberlegenheit über den noch langen elsässischen Handballsport sogar mit 22:5 zum Aus- druck. Der einstige deutsche Meister H i n d e n b u r g Minden war in Bremen über Iura Gr 6 pe -1 rastenden sagten. 3tanffurfer Schlachtvlehmarkt Frankfurt a.M., 19. April. Es notierten \w 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 1) 46,50, b) 41 big 42,50, c) 37,50; Dullen a) 44 big 44,50, b) 3® bis 40,50: Kühe a) 43,50 bis 44,50. b) 38 bis 40,M, c) 32 bis 34,50, d) 20 big 25 Färsen a) 45 v« 45,50, b) 38 bis 41,50, c) 36 bis 36,50; Kälber (Som- derklasfe) 65 bis 75; andere Kälber a) 59, b) 5< big 59, c) 48 bis 50, d) 35 bis 40: Hammel b2 J bis 51, c) 36 bis 44, d) 15 bis 32; Schafe a) 42 big 44, b) 38 big 40, c) 25 bis 32; Schweine 57,50, bl) 57,50, b2) 56,50, c) 54,50, d) 51,60 e) 49,50; gl) Sauen 57,50. Marktverkauf: QUti zugeteilt. - dann haben wir uns die Hand gedrückt, und würde mich sehr wundern, wenn jetzt nicht alles wm am Schnürchen läuft. Außerdem habe ich dem Arbeit bei den Plänen gehörig herausgesmlym', und dos hat Deinem Vater gewaltig tmpomen. „Aber es war doch vorher schon entschieden, nicht wir, sondern ein anderer den Preis... „Ueberholt und abgetan! Daran erkennst du ev^ den Wert einer persönlichen Fühlungnahms. das hätten wir mm also geschafft, und ich W mich sehr zu allem. Nur ein bißchen unzufrieden w Roman von Ao IWclöt. | UHU ucump VUV ........ — - - — - - r r - I . c 1 M \ er mit drei lanaen Sätzen. Dann stand er vor Der 43.Fortsetzung. - (Nachdruck verboten.) Zimmers Nummer 27. lauschte einige Die Niederlage Der Naunheimer am vergangenen legenheil, die sie durch Mittelstürmer mit zwei Sonntag gegen Sportfreunde Wetzlar ließ die nicht Toren zum Ausdruck brachten. Die letzten An unberechtigte Hoffnung aufkommen, daß die Luft- strengungen der Luftwaffe waren denn auch noch roaffe im Pokalspiel zu einem Sieg kommen mürbe, von Erfolg gekrönt, tnbem es Franke gelang, auf sä “ÄSS* »«W Ld° d«r *n 6W mußten^ | die Arb^. ,einer mit «= mÄ’wX'rd, 'm sichere, ‘haft’ W>n Mitte TO bX M^-rlaq- lst är tttzi- K-ner Per- -...... —- "'N ^-""-n'eitten er- 7>„inier.ei he. Kamnie- mit nur zehn Sp.e. treter aus dem Pokalwettbewerh ausgeschieden. Der Beginn war für die Luftwaffe sehr ver- heißungsvoll, denn nach etwa fünf Minuten stand Das Spiel 1 § durch ein wunderbares Tor des Halb- Unken nach geschickter Kombination des Jnnenstur- mes. Da sich während dieser Zeit die Hintermannschaft der Naunheimer sehr unsicher zeigte, rechnete man allgemein mit weiteren Treffern der Luft- roaffe. Der Anstoß ergab jedoch blitzartig ein an- deres Bild, als die Gäste im Gegenangriff durch „Ich habe es vom Fenster aus gesehen! „Es ist nur so zu erklären, daß trgenb jemanb schon in Breslau Lolott gesehen hat und au Den verdammten Einfall gekommen ist, hier m Oschnitz > onzurufen. In Breslau mußte sie umsteigen und warten. Und bann ging es natürlich mte ein Lauf’ Li.•* rave ven w* "/**••*• 7 jg "®ar kin'mer! Es ist alles mit rechten Dingen Ich "uftte uärntid) - Om' ”ir^#r V hernSe- pachte »i#^« X I Weit ä^mitb“ fIu4t 3:1 3:1 3:3 2:1 4:6 1:3 3:2 3:1 1:0 2:0 1:3 1:3 5:2 4:0 5:5 2:2 3:6 0:4 8:0 4:0 6:5 2:2 1:10 0:4 8:3 3:1 6:3 3:1 3:3 2:2 3:11 0:4 8:1 3:1 9:5 3:1 4:4 2:2 2:13 0:4