Docks Royal King George VDodt* werke Commerciak? y/X Docks Arsenal WOOLWICH /7/%2/v Ostindien^ :V/esf indien ?/2Oocks^— SS^ Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Zürich. Mitte März 1941. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Die Umschaltung des politischen und wirtschaftlichen Denkens fällt besonders in der kleinen erfdül Angriffen in Mitleidenschaft gezogen war. men. Das Sauptangriffsgebiel unserer Flieger rchrlfllettvng und Geschäftsstelle: Lietzen, Zchulftratze 7-9 Großangriff auf London Bon unserer Berliner 3cbnrtleitung. „Nur noch verkohlte Skelette" In den zerstörten Industriegebieten. Versailles gelernt. Wir haben von England gelernt, wie wir England bekämpfen müssen und handeln nach jenem Wort des Admirals Fisher. Die Schiffe, die nach England fahren, fahren bereits in den Tod. Die englischen Werften und Häfen, die englischen Pro- duktionswerkstätten für Munition, Tanks, Flugzeuge usw. sinken in Schutt und Asche, die Vorratskammern der Plutokratie, die Lagechäuser, in denen alle Schätze fremder Erdteile aufgespeichert find, fallen in wachsendem Umfange der Vernichtung anheim. Vergebens wehrt sich Der Brite. W i r haben die stärkeren Regimenter, die stärkeren Luftgeschwader und auch unermüdlich angreifende Kriegsmarine. Die Zahl der Stätten englischer Wehr ist im Laufe dieser Angriffe immer geringer und wird von Tag zu Tag immer geringer. Wie sagte Englands Admiral Fisher? „Schlage zuerst, schlage hart." W i r schlagen ... Coventry ist zerstört, Manchester sehr schwer getroffen, Birmingham heimgesucht, Glasgow, der Hauptfitz der schottischen Rüstungs- vnrck und Verlag: vrühlsche UntverMätrdruSereiS. Lange kischen Botschafter gebeten, dem türkischen Staatspräsidenten seinen Dank für d i e Botschaft zu übermitteln. Wie aus dem Wehrmachtbericht zu ersehen ist, wurden vor allem bie Hafen- und Dockanlagen, die in unserer Karte eingezeichnet sind, mit Sprengbomben aller Kaliber und mit zahlreichen Brandbomben belegt Der sechs Stunden lang rollende Angriff richtete schwerste Zerstörungen in den Royal- Viktoria-Docks, Royal-Albert-Docks und King-George-V.-Docks sowie in den Hafenanlagen des Themsebogens an. — (Karte: Scherl-Bilderdienst.) getroffen. Drei Luxushäuser in einer vornehmen Straße seien durch Feuer vernichtet worden. Ein weiterer Uniked-Preß-Vericht sagt, daß die Londoner Donnerstag früh mit roten Augen zur Arbeit gegangen seien. Müde Feuerwehrleute seien zu ihren Stationen zurückgekehrt und Luftschutzwarte taumelnd vor Erschöpfung zu ihren Revieren gegangen. Aufräumungs- und Sprengkolonnen hätten gefährliche Mauern getroffener Gebäude niedergelegl. Ganze Gebiete hätten wegen Einsturzgefahr abgesperrt werden müssen. Viele Verkehrsmittel seien auf der Strecke liegengeblieben, da die Straßen durch Trümmer versperrt waren. Zahlreiche Londoner hätten in den Morgenstunden feststen en müssen, daß ihre Arbeitsstätte beschädigt oder zerstört war und sie somit arbeitslos geworden waren. So sei ein großes Warenhaus völlig ausgebrannl. 3n einem anderen Stadtteil sei das Druckereigebäude einer Amerikanische Augenzeugen berichten. Beim Nachtangriff im Hafengebiet ganze Reihen von Gebäuden vernichtet. Nerryork. 20.März. (DNB.) Vach dem schweren Schlag in der Nacht zum Donnerstag hatte London nach einer Meldung der Agentur Associated Preß In den Nachmittags st unden des Donnerstag erneut Luftatarm. Ferner hat die deutsche Luftwaffe, wie der Londoner Nachrichtendienst berichtet, im Laufe des Donnerstag je eine Stadt an der Südküfte sowie an der Südostküste angegriffen. Es seien „einige Verluste" zu beklagen, auch sei Sachschaden angerichlel worden. Sämtliche Neuyorker Mittagsblätter bringen ausführliche Schilderungen über den Nachtan - griff auf London, der von der hiesigen presse allgemein als schwer st er des Jahres bezeichnet wird. Der Korrespondent von United Preß schreibt, dah am Donnerskagmorgen immer noch Bergungsmannschaften, unterstützt von Freiwilligen, fieberhaft die Trümmer der zerstörten Gebäude durchsucht hätten. Dellen deutscher Flugzeuge hätten während der Nacht Tausende von Bomben geworfen. Stundenlang habe das Gekrache der Bomben und das Gebelle der Flakartillerie die Stadt zu einem Inferno gemacht. Nur ab und zu habe man das Motorengeräusch briki- scher Jagdflieger hören können. Tausende von Brandbomben seien allein in ein bestimmtes Gebiet (bie Docks) gefallen. Die Brände, die ein Gebiet von 30 bis 40 Quadratmeilen erleuchtet hätten, feien schlimmer gewesen als irgendeiner seit dem Angriff vom 29. September. Das britische Luftfahrt- unb bas Innenministerium hätten zugegeben, dah bas Verkehrswesen sowie bie Gas-. Elektnzitats- unb Wasserversorgung „zeitweise beeinträchtigt" waren. Kur? nach dem Angriff sei der Himmel voller Leuchtfackeln, krepierender Granaten und Leuchtkugeln gewesen. Die Außenbezirke hätten die Hauptlast des Angriffes aus halten müssen. Line dichtbevölkerte Gegend (das Hafenviertel), die bereits früher Gegenstand von Massenangriffen war, sei schwer betroffen worden. Teilweise feien ganze Reihen von Gebäuden vernichtet worben. Vier Bomben hätten ein achtstöckiges Gebäude i, 911* fannoDf bereit) tannljii ■fembtri 8reltag,2l.NräkN nad ir 6 >nini ü Pierb^l '..Aull irtei Duette „Der Anfang eines herannahenden Sturms." London in Erwartung der Intensivierung des Lustkrieges. die N Aeich n. flem i. ie eiche rs rslisi ist en Mslt en in 1? Die biß ijoliti durchs inigc L ?n hiM der lttzlii Spiel ij tnird) K Bare k melen, i mer bett lbwejech Das u glaub.', sie ne« . Sbre * t habe 8 )n auf | )res 8* nun bäte n fH. meiin^ : , Srld k ' war bt oorbeit k Geste!'* lubzuge f > vor iitt n auf ■ ' Sine ®1 • lunfl monte.ll' ScherM rvilde l er 8IUF ber,»* '' A ob > , \ Sud Zeiten, hatte unter dem Jauchzen der britischen Jingopresse der Schöpfer der Dreadnoughts, Admiral Fisher, erklärt: „Auf der britischen Flotte ruht das britische Reich. Keiner unserer Soldaten kann irgendwohinkommen, wenn ihn nicht ein Matrose auf dem Rücken trägt. Meine Maxime ist: Schlage zuerst,, schlage hart, schlage irgendwo. Das Wesen des Krieges ist Gewalt, Mäßigung im Kriege ist Schwachsinn". Wir deutschen wußten seitdem, was wir von England zu erwarten hatten. Versailles war die Probe aufs Exempel und wir haben, worauf der Führer immer wieder hinweist, feit norfen. .. r Ein zweites schroffes Mißtrauensvotum erhielt Ue Schweizer Regierung, ihre Parteien und ihre Treffe durch eine Volksabstimmung in Zürich über eine Gehaltserhöhung der städtischen Bedien- f-eteiL Bereits anfangs Dezember 1939 war m einer «Hgenössischen Volksabstimmung ein Gesetz zu Gun- t*n der Sanierung der Beamtenkaffen aus öffentlichen Mitteln verworfen worden, obwohl die osn- Selle Schweiz nachdrücklichst dafür eintrat Die Züricher Volksabstimmung hat dieses Mißtrauen Äermals bewiesen. Regierung und Parteien hatten fir die städtischen Angestellten und Beamten eine Kesoldungsvorlage für diese größte Stadt der Schweiz ausgearbeitet, die mit der Steigerung der Lebenshaltungskosten um ungefähr 20 bis 25 d. 20- lsgründet wurde. Run ist es Tatsache, daß unter r-r Teuerung alle Schichten leiden und Nicht nur tiie Festbesoideten. Gerade gegen die Beamten- lijaft macht sich aber schon lange eine Mihstimmung kmertbar da sie und die Parteien für Die wirt- sihastiiche Notlage oerantwortlich gemacht werden. S'ie Abstimmung am 9. Februar ergab eine oer- 'ichtende Niederlage der Beloldungsoor- hge. Nicht weniger als 47 467 Nem-Stimmen gegen mr 25 419 Ja-Stimmen wurden abgegeben, asio iie Vorlage mit einem Verhältnis von fast 2.1 '^ch^die |og. „Reval-Jnitiatioe". über Jahrgang Rr.68 t^ricbeim lanlid). anbei Sonntags und feiertags Beilagen: DieUuftnet le NießenerFamilrenblätter Heimat unBild DieSctwlle Monats-BezunsvreiS: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte » 1.80 guitellgebübt » -.25 auch bei Nichterscheinen □on ein,einen Nummern mfolge höherer Gewalt »ernlvrechanschlust 2251 T^abtanschrist:,,Anzeiger" Voiticheck 116sn Tranks. M „Gott ist für die, die sich der von ihm gegebenen Vernunft und Mittel bedienen", sagte der deutsche Patriot und Philosoph Leibniz in seiner „Geschwinden Kriegsversassung". Wenn Leibniz dann weiter sagt: „Gott ist für die besten Regimenter", so nahm er damit das Wort Friedrich des Großen vorweg, wonach Gott mit den stärksten Bataillonen sei. „England kann den Kriea nicht ohne Hilfe gewinnen", meinte dagegen Churchill, der England ins geglaubt hatte, Deutsch- Wort ins Mauseloch krie- tampf - tehrn fj diese Volksabstimmung gezeigt hat, daß Pläne, bie Alkoholgesetzgebung zu verschärfen, sicher abgelehnt würden, war eigentlich die Kernfrage zu Gunsten her Abänderungslustigen entschieden, so daß dieser Volksentscheid nicht etwa eine Zustimmung zu der demokratischen Bürokratie bedeutet. Es ist bereits so weit gekommen, daß manche Gruppen unter der Flagge der Parteilosigkeit segeln und die schärfste Kritik an der herrschenden Inter- efsentenpolitik üben. Alle diese Bewegungen sind aber ziemlich formlos und nur der Verärgerung entsprungen. Wie groß die Verärgerung an sich ist, beweisen die Parteien, die sich, unbeschadet ihrer sonstigen weltanschaulichen Gegensätze, gegen die Volkstimmung defensiv zur Wehr setzen und durch die Bildung dieser zwangsläufigen Einheitsfront am deutlichsten beweisen, daß die Gärung groß und nicht unberechtigt ist. Handschreiben des Staatspräsidenten Ismet Inönü an den Mbrer. die am 9. März abgestimmt wurde, verlief unbefriedigend. 9m Fahre 1930 war durch Volksabstimmung die Schweizer Alkoholgesetzgebung einge- sührt worden, die den kleinen Obstbauern das Brennen verbot, weil man die Ueberfluttmg der Schweiz mit schlechtem Alkohol verhindern wollte. Gleichzeitig aber wurde dem Staat das Alkoholmonopol übertragen, d. h. er regelte von 1930 an die Obst- und Weinbrennerei und zog seine Alkoholsteuer ein. Die Volksbewegung verlangte nun die Wiederherstellung der alten Verfassungsbestimmung von 1885, die keine Regelung der Branntweinbrennerei und keine Besteuerung von Brennereierzeugnissen kannte. Selbstverständlich traten wieder einmal alle Gruppen der Schweiz, die die „historische" Demokratie zu verkörpern vorgeben, gegen das Volksbegehren auf. Sie wurden diesmal durch die Stimmen der Obstbauern verstärkt, die durch die Umstellung im Obstbau auf ihre Kosten gekommen find. Immerhin mar das Ergebnis der Abstimmung für die Regierung überraschend mager, denn das Referendum wurde nur mit 452 000 gegen 301 000 Stimmen abgelehnt, bezeichnend war, daß die Kantone Schwyz, Uri, Unterwalden, Luzern und Zug für die Abschaffung der Alkoholgesetzgebung eintraten. Da worden, schreibt der Londoner Korrespondent von „Allehanda". Die Sachverständigen der englischen Luftwaffe hätten jedoch seit langem mit einer Inten- fioierung des Luftkrieges gerechnet und jeden Tag als Pause für die Vervollständigung ihrer Vorbereitungen willkommen geheißen. Als in der Nacht zum Donnerstag Welle auf Welle der deutschen Flugzeuge erschienen sei, habe ein so starkes Flakfeuer eingesetzt, wie man es selten gehört habe. Zeitweise habe die Flak Salven ohne Unterbrechung abgeschossen. Dazwischen sei Maschinengewehr- feuer englischer Nachtjäger und Motorengeräusch deutscher Bomber zu hören gewesen, die in größerer Anzahl als sonst gekommen seien. Aber selbst das stärkste Abwehrfeuer l)abe die deutschen Kampfmaschinen nicht daran hindern können, unablässig ihre Kreise über London zu ziehen. Während man versuchte, die in großen Mengen ab geworfenen Brandbomben zu löschen, sei ein wahrer Regen von Sprengbomben niedergegangen. Stockholm, 20. März. (Europapreß.) Der deutsche Luftangriff auf London in der vorigen Nacht hat in. England ungeheuren Eindruck gemacht und zu mannigfachen KombinaKonen Anlaß gegeben. In einem Bericht des Londoner Korrespondenten einer schwedischen Zeitung wird gesagt, die deutsche Luftvffensive habe während der letzten Zeit sehr zugenommen. Die langen Verzeichnisse d e r Toten und Verwundeten nach den Angriffen auf die Städte des Clyde und des Mersey gäbc.i ein Bild von der Gewalt der Angriffe. Gleichzeitig werde bie Schlacht um den Nordatlantik intensiver. Man sei an die Bombenangriffe, die vor einem halben Jahr eine so große Sensation waren, gewöhnt und glaube jetzt, daß die letzten intensiven Bombenangriffe der Anfang eines herannahenden Stur- m e 5 seien und daß ein weit größerer Kampf bevorstehe. * Die Londoner Bevölkerung sei von dem schweren Angriff der Nacht zum Donnerstag überrascht Berlin, 20. März. (DNB.) Der türkische Bot- schafter Gerede hat dem Führer ein persönliches ist im Bann dieser Aggressivität. Einst, Handschreiben des türkischen Staatspräsidenten h met Inönü überreicht. Der Führer hat den tüx London bekommt keine Ruhe. Neuer Alarm am Oonnersiagnachmiiiag. - Auch Städte an der Süd- und Südostküste unter der Wucht deutscher Lustangriffe. Unglück stürzte, weil er land werde vor Englands____ chen. Nichts bezeichnet wohl klarer und schärfer die verzweifelte britische Lage als dieses Wort. Es faßt in sich den Zusammenbruch aller Hoffnungen der Briten, sich zu behaupten, es entlarvt die Faseleien derer, die von Englands Beherrschung der Meers und der Luft sprechen und legt zugleich von der Verzweiflungsstimmung Zeugnis ab, die sich John Bulls gegenüber der aggressiven Kriegführung ! Deutschlands bemächtigt hat. Die ganze Insel ' Aggressivität. Einst, in schöneren Schweizer Volk gegen Schweizer Parteien Bon unterem G.-Berichterstatter. Stockholm, 20. März. (DNB.) Der Londoner Korrespondent des schwedischen Blattes „Svenska Dagbladet" unternahm in den letzten Tagen eine längere Automobil fahrt durch die von den schweren Schlägen der deutschen Luftwaffe hart mitgenommenen britischen Industriegebiete. Der Korrespondent besuchte vor allem die Städte am Mersey, die Jndustriebezirke in Lancashire und Äorkshire. ,Zch habe viele Fabriken gesehen", so fabelte er, „von denen nur noch das. verkohlte Skelett übrig geblieben ist. Ich habe Handelsschiffe gesehen, von denen nur noch die Schornsteine und Masten aus dem Wasser herausrag ten. Ich habe einen gewaltigen Getreidesilo gesehen, in dem noch drei Tage nach dem Einschlagen der deutschen Brand- und Sprengbomben bie Feuerwehr im schwersten Kampfe mit den Flammen —______ _______ , _ stand." In Manchester und Sheffield wur- Zeitschrift getroffen worden, bie bereits bei anderen den die zentralen Teile der Stadt schwer mitgenom- : - XHE Uiiijujuuuny ucs puini)u^cn unu ivuijujuii- i.en|1- üchen Denkens fällt besonders in der kleinen “tenn4 Schweiz sehr schwer. So hat das Land des typischen rIij gesitzbürgertums die Proklamation, die der schweize- ’lc M Äsche Bundespräsident am 24. Juni 1940 erließ und 'V n der gesagt wurde, die unerläßliche Wiederaufrich- ung erfordere gewaltige Anstrengungen, „bie sich, ' W; im wirksam zu sein, außerhalb veralteter [g armen zu betätigen haben werden", anscheinend ncht recht verstanden. Zwar hat die Aufforderung, !unstighin das reine Gelddenken zurückzustellen und *or der Wirtschaft dem Staat den Vorrang zu i»as er feine Unzufriedenheit mit dem Gang ber Dinge drastisch genug ausströmen lassen kann. Abgesehen von ber Unzulänglichkeit der Ratio- lierungsmaßnahmen ist und bleibt es dem »ichtschweizer Beobachter der hiesigen Zustände igentlich unverständlich, wie ein Butter und Kose im Ueberfluß erzeugendes und ausführendes Land b°azu übergehen mußte, die Butter- und Käferation Io knapp zu bemessen, daß darüber alle Welt schrie. Die Mißstimmung gegen bie herrschenben Gewalten Inm sehr beuklich in der Volksabstimmung vom L Dezember 1940 über den vormilitärischen Unterricht zum Ausdruck. Vergebens hatten Regierung, Parteien und Presse die Notwendigkeit iiner solchen obligatorischen Unterrichtung in mili= irischen Dingen für die Jugend dem Volke klar in machen versucht. Die „Neue Berner Zeitung ichrieb, das Ausland könne aus einer Ablehnung in Versagen ber Demokratie herleiten, em Flugblatt sämtlicher politischen Parteien nef: „Willst Du bem Auslanb, bas auf uns blickt, beweisen, Satz Dir ein gereiftes und diszipliniertes Volk sind, das !?iner Freiheit und Rechte würdig ist, oder willst Du auf jene Unverantwortlichen hören, die an den Fundamenten unserer Landesverteidigung Wühl' arbeit leisten?" Die sozialdemokratische „Ardeiter- isitunq" sagte: „Das Ausland freut sich an einem Kein." Es half alles nichts. Mit 430 000 Nein- hegen 343 000 Ja-Stimmen, also mit einer Mehr- ieit von 87 000 Stimmen wurde die Vorlage ver- Industrie, hart getroffen. Dann kam Liverpool an die Reihe, der größte $)afen der englischen Westküste. ein ftauptort der Baumwolle. Die Baurn- wollbörse ist getroffen, viele Docks sind dahm. unzählige Werkstätten zerstört. Sogar der englische Lügenbericht muß zugeben, daß es allein an diesen beiden Stätten je 500 Tote und 800 Verletzte gegeben habe Am nächsten Tage kam $) u 11 Der deutsche Angriff .coventryrte" diese wichtigste Pro- duktionswerkstätte an Englands Ostküste. Und nun in der Nacht zum Donnerstag, kam wieder London an die Reihe Furchtbar muß die Wirkung dieses deutschen Angriffs gewesen sein, selbst das Londoner Luftfahrt^ Ministerium gibt zu es sei der st ä r k st e Angriff dieses Jahres gewesen, während Reuter stöhnt, stundenlang hätte es schwere Brandbomben gehagelt. es sei o gewesen wie am letzten Sonntag im Jahre 1940, als „man" versuchte die City in Brand zu stecken" Nun, mit solchen Versuchen können wir sehr zufrieden sein, denn die City besteht heute fast nur aus Ruinen Wie verwirrt das britische Luftfahrtministerium aber ist, geht aus der geradezu tragikomischen Art seiner Berichterstattung hervor Da heißt es: „An einigen Punkten wurden lebenswichtige Werke vorübergehend betroffen, die Schäden aber waren nicht sehr ausgedehnt". Wenn Bomben Industriewerke treffen, dann pflegt der Schaden nirgends vorübergehend zu sein, vor allem nicht bei deutschen Bomben. Nichts spricht besser für die furchtbare und ungeheure Wirkung dieses Angriffs unserer Luftwaffe, als eine solche Berichterstattung, die er- erkennen läßt, daß die deutschen Bomber auch den Lügenpriestern im Londoner Informationsministerium die Denkmaichinerie auch ohne Volltreffer m Verwirrung gebracht haben. Vergeblich winselt Herr Churchill- Ohne Hilfe ist England verloren. Keine Hilfe kann ihn und sein Land mehr vor der katastrophalen Niederlage retten. E.S. Der Wehrmachtberichi Berlin, 20. März. (DRV. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten aus stark gesicherten Geleitzügen 59500 BRT. feindlichen Han- delsschiffsraum, darunter ein Walfangmutterschiff von über 20 000 BRT. Weitere Handelsschiffe mit zusammen 21 000 BRT. wurden schwer beschädigt. Sehr starke Kampfverbände der Luftwaffe führten in der vergangenen Nacht bei guter Sicht Angriffe mit durchschlagender Wirkung auf kriegswichtige Ziele der britischen Haupt- st a d t durch, hierbei wurden vor allem die Hafen- und Dockanlagen mit Sprengbomben aller Kaliber und Brandbomben belegt. Der sechs Stunden lang rollende Angriff richtete schwerste Zerstörungen in den Royal-Viktoria-Docks, Royal- Albert-Docks, King-George-Docks sowie in Hafen- anlagLn des Themsebogens an. Ausgedehnte Brand- selder und weithin sichtbare Explosionen wurden beobachtet. Auch In Fabrikanlagen nordostwärts des Themsebogens sind Bomben- volltreffer erzielt worden. Handelsschiffe auf der Themse gerieten in Brand. Aufklärungsflugzeuge griffen am gestrigen Tage einen stark gesicherten Geleitzug erfolgreich an. Ein Handelsschiff von rund 7000 BRT. wurde versenkt. Zwei weitere' Schiffe von Insgesamt etwa 10 000 BRT. wurden durch Bombenwurf schwer betätigt Bel einem Zagdvorstotz gegen Südengland verlor der Feind in Luftkämpfen drei Flugzeuge vom Muster Spitfire. 3n Nordafrika schoß deutsche Flakartillerie ein britisches Kampfflugzeug ab. Der Gegner flog in der Nacht zum 20. Marz nur mit wenigen Flugzeugen in Westdeutschland ein. Durch Abwurf einer geringen Zahl von Sprengend Brandbomben wurde lediglich Gebäudeichadev Im Wohnviertel einer Stadt hervorgerufen. Die Verluste des Gegners am gestrigen Tage betragen vier Flugzeuge, eigene Verluste find nicht einge- Ireten. Auf ein englisches Flugzeug mindestens 15 deutsche. Berlin, 20. März. (DNB.) Für die Lustkriegslage. die sich im Zuge der deutschen Großangriffe gegen England in der letzten Zeit herausgebildet hat, ist die Tatsache kennzeichnend, daß das Verhältnis des Kräfteeinfatzes auf deutscher und englischer Seite mit 15:1 nicht zu hoch gegriffen ist. Das Verhältnis der abgeworfenen Bombe n l a st aber ist für die RAF. n o ch 'u m ein Vielfaches ungünstiger. So sieht in der harten Wirklichkeit des Krieges „der qualitative und quantitative Gleichstand der deutschen und englischen Luftwaffe" aus, den der englische Luftfahrtminister Sinclair in seiner letzten Rede vor dem britischen Unterhaus feststellen zu können glaubte. Ondkergh warnt vor gefährlicher Krieqstreiberei. N e u y o r t, 20. März. (DNB.) Der bekannte Flieger Lindbergh weist in der Wochenzeitung „Cal- liers" das USA.-Bolf warnend darauf hin. daß die Bereinigten Staaten mit steigender Schnelligkeit und allen perfiden Mitteln in den Krieg hinein- getrieben würden. Diese Kriegstreiberei sei um so gefährlicher, als Amerikas Führer nicht die geringste Idee hätten, wie dieser Krieg gewonnen werden könne. Sie seien darüber genau so im unklaren, wie die Führer von Frankreich und England. als sie den Krieg an Deutschland erklärten Es wären nicht einmal so viele erstklassige Kampfflugzeuge tn der USA -Armee und Marine vorhanden. wie Deutschland in einer Woche herstellt Das USA.-Volk werde gegen den Willen von 80 bis 95 o. H. seiner Bevölkerung in den Krieg getrieben. Englische Provokation im Hafen von Valencia. Valencia, 21 März. (DNB. Funkspruch.) Ein für die Brutalität der Engländer bezeichnender Zwischenfall ereignete sich vor kurzem im Haien von Valencia Die Besatzung eines englischen Dampfers warf kleine Weißbrotstücke unter die auf dem Kai befindliche Bevölkerung und rief dazu, daß „nur die Freunde Englands W-ißbrot zu essen" hätten. Dabei warfen die Engländer das Brot absichtlich so ungeschickt daß die Mehrzahl der Brotstücke ins Wasser fiel, und machten sich über die Männer luftig, die noch den Vrttstücken ariffen Obwohl die spanischen Behörden diesen Vorgang angesichts der englischen Blockade gegen Spanien als , eine ungeheuerliche Provokation auffaßten gelang ' es ihnen doch erst nach längerem Bemühen dem Schauspiel em Ende zu machen Am nächsten Morgen versuchten die Engländer, die Szene vorn Vor-1 tage zu wiederholen, wurden aber von der Polizei sofort daran gehindert Im Gegensatz hierzu steht das Verhalten des Kapitäns eines gleichfalls im Hafen von Valencia liegenden deutschen Frachtdampfers, der den spanischen Behörden Mehl zur Verteilung an die Bedürftigen der Bevölkerung zur Verfügung stellte. Jrlonöe Kriegsminister gegen britische Stützpunkte. Washington. 20. März. (Europapreß.) „Eire ist entschlossen, England keinerlei Stützpunkte einzuräumen, es sei denn, daß Eire angegriffen wird", so erklärte der in Washington weilende Verteidigungsminister von Eire, Frank Liken, Pressevertretern. Die Überlassung von Stützpunkten wäre, so fuhr Aiken fort, gleichbedeutend mit einem Kriegsbeitritt „durch die Hintertür". Wenn Eire dem Kriege beitreten wolle, so werde es den Dokdereingang wählen. Amerikanisches Marinegeschwader in Sydney. Madrid, 20. März. (DNB.) Der Londoner Nachrichtendienst meldet, es sei ein aus zwei Kreuzern und fünf Zerstörern bestehendes amerikanisches Marinegeschwader, das Australien einen Besuch abstatte, in Sydney eingetroffen. Damit befänden sich 13 Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten in den pazifischen Gewässern. Das erste Bild vom deutschen Aslikakorps. II W w ..M. U ■fc MW. i MW- •v PM - <». \ '•< (Ar- v y - M ■ v, 'M MM M Die feit einiger Zeit nach Süditalien abkommandierten Verbände der deutschen Luftwaffe, die dort unter der Losung: „Gegen den gemeinsamen Feind" Seite an Seite mit italienischen Fliegern im Mittelmeer gegen die britischen Truppen eingesetzt sind, haben nun Ergänzung erhalten. Jetzt befinden sich auch deutsche Truppen in Jtalienisch-Nordafrika. Unser Bild zeigt Einheiten des deutschen Afrikakorps, die hier durch Tripolis marschieren. (Scherl-Bilderdienst-Luce-M.) Oie Schlacht bei Keren. Oer italienische Bericht. Rom, 20. März. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front Artillerietätig- keit, insbesondere im Abschnitt der 11. Armee. Unsere Flugzeuge haben im Tiefflug Straßen, Truppenlager und feindliche Depots angegriffen. Während der feindlichen Luftaktionen der letzten Tage gegen Balona wurde ein weiteres englisches Flugzeug abgeschossen, dessen Trümmer auf der Insel Safeno aufgefunden wurden. 3n Nordafrika hat die Artillerie vor (Biarabub feindliche Kräfte, die sich unseren Stellungen zu nähern versuchten, unter Feuer genommen. Unsere Flugzeuge haben den feindlichen Luftstützpunkt von Berka bombardiert. Deutsche Fliegerverbände haben verschiedene Stellungen und feindliche Anlagen angegriffen. 3n der Nacht zum 19. März hat der Feind einen (Einflug auf Tripolis unternommen, wo einige Tote und Verwundete zu beklagen sind und einiger Schaden angerichtet wurde. Lin feindliches Flugzeug wurde von der Luftabwehr brennend abgefchossen. (Ein anderes Flugzeug wurde in der Umgebung von Mufilia von der deutschen Luftabwehr abgeschossen. Der Pilot wurde gefangengenommen. 3m Aegälschen Meer sind unsere Flugzeuge mit einem feindlichen 3agdverband jufammenge- stohen. Lin Flugzeug vorn Muster hurricane wurde abgefchossen. (Einer unserer Bomber ist nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt. 3n O st a f r i k a geht die Schlacht bei Keren weiter. Trotz der vorangegangenen Verluste und der intensiven feindlichen Lufttätigkeit haben unsere Truppen an mehreren Punkten Gegenangriffe unternommen. Unsere Luftwaffe hat sich besonders ausgezeichnet, indem sie die feindliche Artillerie mit Bomben und Splitterbomben belegte und Kraftwagen unter Maschinengewehrfeuer nahm. Unsere Bomber haben den Luftstützpunkt von Agordat getroffen, wodurch große Brände entstanden. Außer den im gestrigen Dehrmachtbericht genannten zerstörten feindlichen Flugzeugen wurden weitere tr4er feindliche 3 ä g e r abgefchossen. 3n der Zone von G i g g i g a leisten unsere Abteilungen den feindlichen Angriffen gegen den Pah von Marda (nordöstlich von Giggiga) Widerstand. Dei unserer Lustwaffe in Afrika. ' ,:1 s Oberstleutnant i. G. Harlinghausen, Chef des Stabes eines im Mittelmeer und in Afrika eingesetzten Fliegerkorps, den der Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet hat, auf einem nordafrikanischen Flugplatz. Er trägt wie alle unsere Flieger den Tropenhelm. — (PK.-Boecker-Scherl-M.) Oer Deutschland-Besuch des ungarischen Außenministers. Budapest, 21. März. (Europapreß.) Die Deusichlandreise des ungarischen Außenministers findet m der ungarischen Oeffentlichkeit lebhaftes Interesse, das auch in der Presse zum Ausdruck kommt. „Pester Lloyd" schreibt, Bardossy reise in einem Augenblick nach Deutschland, da sich nach langer Pause wieder für das Schicksal Europas weittragende Ereignisse ankündig- te n. Diese Ueberlegung gibt noch deutlicher „Ma- gyarorszag" wieder das zum Ausdruck bringt: „Die Ungewißheiten sind vorbei Es naht die Entscheidung Der Augenblick der Explosiv:, kann nicht mehr fern sein Aber Bardossy reift zu einem Zeitpunkt da noch Ruhe herrsche" Bardossy gab vor seiner Abreise der Presse eine Erklärung, in der er seine Freude betonte, mit der er die Reise antrete, die ihm Gelegenheit geb-n werde, mit dem Reichsaußenminister persönliche Fühlung zu nehmen „Ich bin sicher" erklärte der Minister, „daß mein Besuch nicht nur eine neue Bekundung des zwischen beiden Völkern bestehenden engen Freundschatt-verhattnisses darstellt, sondern auch dem Machhalten und der weiteren Vertiefung der Freundschaft dienen wird." Ladislaus Bardossy von Bardos, Königlich Unt garischer Geheimer Rat, ist 1890 in Szombathely, Komitat Vas, der engeren Heimat feiner Familie, geboren. Seine Hochschulstudien absolvierte er an den Universitäten Budapest und Berlin, 1912 pro- monierte er in Budapest zum Dr jur. 1913 trat er den Staatsdienst im Ministerium für Kultus und Unterricht an. 1922 gelangte er bis Minifterial- sekretär in das Außenministerium, wo er in der Presseabteilung sich ungeteilte Anerkennung erwarb 1930 wurde er der ungarischen Gesandtschaft in London zugeteilt 1934 wurde er Gesandter in Bukarest, am 5. Februar 1941 Außenminister. Oie Aufdeckung des englischen Gpionagenetzes in Bulgarien Sofia, 2. Marz. (DNB.) Ein weitverzweigtes englisches Spionagenetz wurde vor einiger Zeit durch die bulgarischen Sicherheitsbehörden aufgedeckt. In einem Bericht der Polizeidirektion wird jetzt nochmals festgestellt, daß dieser Spionagedienst von Engländern geleitet wurde, daß seine Oer Sieg unserer Kohle. Von unserer Berliner Schriftleitung Zu den Voraussetzungen der großen deutschen Waffenerfolge gehört die deutsche Überlegenheit in Der Kohlenwirtschaft, die uns England nicht streitig machen kann und die selbst durch Kohlenlieferungen der Vereinigten Staaten nicht zu erschüttern ist. Wie Staatssekretär Generalleutnant H a n n e ck e n in einem Berliner Vortrag ausführte, betrug die deutsche Förderung an Steinkohle 1937, also noch im Altreich, 187 Mill. Tonnen. Dazu traten 194 Mill. Tonnen Braunkohle. 1938 führte uns bas Sudetenland neue Kohlenreviere mit 15 Mill. Tonnen Braunkohle und 2 Mill. Tonnen Stein, kohle zu 1939 vergrößerte sich durch die lieber« nähme des Protektorats über Böhmen und Mähren die Steinkohlenförderung um weitere 10 Mill. Tonnen. Durch die Rückgewinnung des ost ob er sch le. fischen Steinkohlengebiets wurden die gewalti« gen Reserven der deutschen Kohlenbasis entscheidend gestärkt. 1938 hatte Polen aus diesem Gebiet 38 Mill. Tonnen Steinkohle herausgezogen. Durch die technische Leistungsfähigkeit unserer Industrie und den restlosen Einsatz der deutschen Bergmän» ner sind die genannten Produktions-Ziffern in allen Kohlenrevieren noch stark gesteigert worden. Dem deutschen Machtbereich unterliegen aber nach dem siegreichen Westfeldzuae auch die Erzeugungen in Holland und Belgien mit 30 und 18 Mill^ in Nordfrankreich mit rund 47 Mill. Tonnen. Dadurch ist Deutschland in die Lage versetzt, fei. nen eigenen industriellen Bedarf voll zu decken, die Kriegswirtschaft des Großdeutschen Reiches und Italiens ausreichend zu versorgen und auch den wirtschaftlichen Bedürfnissen der im deutschen Macht« bereich liegenden Länder zu genügen. Daß die beut, sche Kohle auch handelspolitisch ein wichtiger Fak. tor ist, zeigt das letzte Wirtschaftsabkommen mit Finnland, das uns Holz, Holzschliff und Papier in großem Umfange liefert, während wir vor allem Kohle, Metalle und chemische Erzeugnisse ausführen. Von größter Wichtigkeit ist aber die Kohle auch als Urprodukt der chemischen Indu- st r i e. Die steil ansteigende Erzeugung von Buna, das uns den Kautschuk ersetzt, wäre ohne die Kohle Hauptagenten fremder Herkunft waren und daß er vorwiegend militärischen Charakter hatte. Ihm standen reiche Geldmittel zur Verfügung. Am 23. Februar wurden in der Nähe der Wasserleitung bei Bojana große Mengen von Erplosivstoffen, Brandbomben, verschiedene Zündkapseln, Ampullen mit hoch wirksamer Sprengladung u. a. m gefun« den. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Spreng» stosse von derselben Art waren, wie sie i nt rumänischen Ostgebiet Ptoesti, in Holland und Norwegen gefunden wurden, die für Sabotagezwecke bestimmt waren. Aus die» fern Grunde sei eine Kontrolle aller lebenswichli« gen öffentlichen Einrichtungen, die Gegenstand von Anschlägen sein könnten, durchgeführt und eine strenge Ueberwachung angeordnet worden. Schließlich wird noch mitgeteilt, daß ein Agenten» nest einer fremden illegalen Propa. g a n d a aufgedeckt wurde, was zur Festnahme eini» ger Personen führte, die gegen Bezahlung illegale Literatur, Broschüren, Flugblätter, Aufrufe und dergleichen mehr namentlich im Gebiet von Burga; verteilt haben. Oie deutsch-jugoslawischen Beziehungen. Belgrad, 20. März. (DNB.) „Hrvatsk! Dneonif", das Agramer Zentralorgan der vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Mat« f ch e k geführten kroatischen Bauaernpartei, be* merkt, daß sich die deutsch-iugoslawischcn Beziehungen auch weiterhin freundschaftlich gestalten und in der letzten Zeit entgegen den im Ausland verbreiteten propagandistischen Meldungei nicht die geringste Trübung erfahren hätten. Man müsse die Beziehungen zwischen Iugo» slawien und Deutschland leidenschaftslos, ruhig und vernünftig betrachten. Jugoslawien verlange im übrigen nichts anderes, als was von deutscher Seite bereits mehrfach wiederholt worden fei, nämlich dis Achtung feiner staatlichen Unabhängigkeit und terri» torialen Integrität. Ein Land, das eine solche Haltung einnehme, ohne mit großen Worten um sich zu werfen, obwohl man seine Stärke nicht unter« schätzen dürfe, könne durch seinen Standpunkt nut Achtung erwecken. Die deutsche Presse betonte, daß der Schwerpunkt des Kampfes weiterhin auf bet britischen Insel liege und daß dort auch die Entscheidung fallen werde Alles verweise somit darauf, daß der Kampf zwischen Deutschland und England mit aller Heftigkeit lott- gesetzt werde. Jugoslawien wolle außerhalb dieses Konfliktes bleiben dies fei ihm bisher gelungen, und man könne hoffen, daß es ihm auch bis zum Schluß gelingen werde. Kabinetts sihung in Belgrad. B e I g r a b, 21. März. (DNB Funkspruch.) Unter Vorsitz des Ministerpräsidenten Z w e t k o w i t s ch fand am Donnerstag von 21 bis 24 Uhr eine Kabinettssitzung statt, an der alle Mitglieder der Regierung teilnahmen. Nach einer amtlichen Mitteilung, welche von „Politika" und „Vreme" in besonderer Aufmachung auf der Titelseite veröffentlicht wird, war die ganze Sitzung der Betrachtung aktueller Fragen in Verbindung mit der gegenwärtigen außenpolitischen Lage gewidmet. Neuerliche Begegnung zwischen Eben und Garocoglu. A n k a r a , 20. März. (DNB.) Nach einer Verlautbarung der Aaence Anatolie hat auf englischen Wunsch dieser Tage auf Cypern eine neuerliche Begegnung zwischen dem britischen Außenminister Eden und dem türkischen Außenminister Saracoglu stattgefunden. Englands Truppenlonzentration im Nahen Osten. Rom, 21. März. (DNB. Funkspruch.) Die iroki- sche Regierung hat sich wie „Popolo di Roma" aus Bagdad erfährt, geweigert, neue eng* lische Truopenkontinente zur Verstärkung der im englisch-irakischen Vertrag festgesetzten zwei Divisionen in ihrem Gebiet aufzunehmen. Die Engländer haben an der palästinisch-syri- scheu Grenze neue Verstärkungen herangezogen, aber die Haltung des Irak hat eine Schwächung des rechten Flügels dieser gegen das französische Mandatsgebiet Syrien gerichteten Palästina« Truppen General Wavells zur Folge, tiert. hen Aus dem Reich ,eit verwirk- ad. olif Sie reu, be> um Reichsvermittlungsstelle für Frauenberufe. für Ausnehmer eingetroffen find. Der Zweck der Wahres- tagung, die unter der Leitung von Ministerialdlrek- tor Prof. Dr. Krümmel steht, ist die Bekanntgabe der Richtlinien für die Leibeserziehung der Mädchen an den Schulen. Arbeitstagung für Lehrerbildner. Vor der Deutschen Akademie hielt der Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staatsminister Dr. Meißner, einen Dortraa über das Thema „Das politische Schicksal von Elsaß und Lothringen im Wandel der Geschichte". Dor zahlreichen Gästen aus Staat, Partei, Wehrmacht, Wirtschaft und Wissenschaft gab Dr. Meißner einen Einblick in die zweitausendjährige Geschichte Elsaß und Lothringens. d daß« e r hU ung. Si ierieitui «Ein Minenräumboot schoß am 19. Marz in der Morbfee ein britisches Flugzeug nach kurzem Feuer- kcinpf ab. östlich der kapverdischen Inseln torpediert wurden. Man nehme an, daß es sich um die Frachter, „Clan Macnab" (6076) und „M andalay" (5529 BRT.) handele Beide Schiffe kamen aus. Glasgow, wo sie beheimatet sind. Sie e r ft e SB a f f e n f e n b u n g 6er bereinigten S aaten nach Annahme des Englandhilfegesetzes ist, tt e Agenzia Stefani aus Gibraltar meldet, von ehern deutschen Unterseeboot versenkt worden. United Preß meldet aus Lisiabon, 8O8-Rufe von Zwei britischen Frachtern, die angeblich 200 Meilen Zürich, 20. März. (Europapreß.) Die Doll- imchtenkommifsion des Ständerates beriet die Schaffung einer eigenen schweizerischen Handels in r. — ... . v. , «« r -*•— “i, die durch Oie deutschen Leibeserzieher tagen in Neustrelitz. In der Führerschule des Berliner Hochschulinstt- tutes für Leibesübungen in Neustrelitz begann die Iahrestagung der deutschen Leibeserzieher an den Schulen und Hochschulen, zu der etwa 240 Teil- *■ Ageni!^ prop hme m g iöegä rufe uH i 3ut{i Von London zurück. Zm Widerschein der brennenden Riesenstadt. Von Kriegsberichter UboJ®alter. Der Stellvertreter des Führers besichtigte in Berlin eine vom Reichs sichrer ff durch- geführte Ausstellung über „Aufbau und Planung im O ft e n". Dabei machte der Reichsführer als Reichskommisfnr zur Festigung des deutschen Volkstums Ausführungen über die geplante bäuerliche Siedlung in den wiedergewonnenen Ostgebieten. In Teheran veranstaltete der deutsche Gesandte Ettel in dem neuen deutschen Gesanidtschaftsge- bäude einen Empfang, in dessen Rahmen der Dokumentarsilm „Sieg im Westen" vorgeführt wurde. An dem Empfang nahmen der iranische Ministerpräsident an der Spitze des gesamten Kabinetts, der Chef des Generalstabes, 'Wirtschaftsführer, Pressevertreter und das Diplomatische Korps teil. i geh» Spreng e sie h sti, Ii tDUrtft,' Aus ta mswich> ’tanb da und ei« ,chry«tz? her ofi r. 3)1 oi1 artei, N wisch" Mil" n den ' JleW erfahr" hen ruhig üt lange a cher 6rr amlich^ und ttff iolrfje n um 1 icht unff punflß tonte. M auf 6 ort o"“ Alles f xw i ii)” r *£ fti'A STi'1' Ä v'vau Hl Aus Anordnung des Reichserziehungsministeriums werden im April entsprechend der in den letzten Jahren eingeführten Uebung für sämtlich Lehrkräfte der Anstalten für Lehrerbildung zwecks em- heitlicher Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr fachkundliche Arbeitstagungen als Schulungslager durchgeführt. Sie dienen sowohl der Ausrichtung der unterrichtlichen und erzieherischen Arbeit an den Lehrerbildungsanstalten wie auch der Erarbeitung einheitlicher (Stoffplane. So werden di« in der Lehrerbildung tätigen Frauen vom 1. bis 8. April in acht Orten zu Schulungslagern je nach den Fachem zusammengezogen, für die die Erzieherinnen die Lehrbefähigung haben. Di« entsprechenden fachkundlichen Arbeitstagungen für die als Lehrerbildner tätigen Männer finden vom 18. bis 25. April ebenfalls an acht verschiedenen Anstalten statt. Für die zahlreichen männlichen Erzieher, di« n e u für den Dienst in Lehrerbildungsanstalten ausgcwäylt worden sind, sind vom 3. bis 8. April drei besondere Schulungslager angesetzt. stecht eine Möglichkeit, Arbeitskräfte durch Vermittlung oder Dienstverpflichtung zu vordringlichen Aufgaben zu lenfen. Der Reichsarbeitsminister hat angeordnet, daß die Arbeitsämter künftig'jede männliche Arbeitskraft, die einen Stellenwechsel plant oder ourchführt, auf ihre Eignung zur Ausbildung als Metallarbeiter zu prüfen haben. Dabei soll möglichst eine freiwillige Meldung zur Anlernung erreicht werden. Ausgenommen sind Arbeitskräfte, die in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der Chemiewirt- schaft, in der See- und Binnenschiffahrt, bei der Reichsbahn, Reichspost oder sonst in der Verkehrs- wirtschaft und in der Hauswirtschaft freiwerden. sind diesen Wirtschaftszweigen wieder zuzufüh- sofern ein vordringlicher Bedarf vorhanden ist. Der Ausbau der Reichsvermittlungsstelle Frauenberufe ist abgeschlossen. Sie hat die gleichsmaßnahmen und den Arbeitseinsatz für stimmte Berufe durchzuführen. Es handelt sich Volkspflegerinnen, Iugendleiterinnen, ftinbergärtne- rinnen und Hortnerinnen, technische Assistentinnen, Diätassistentinnen, Heil- und Krankengymnastinnen, Bibliothekarinnen, Gewerbelehrerinnen, landwirt- schriftliche Lehrerinnen, Hauswirtschaftsleiterinnen, ferner um die Garten- und Geflügelzuchtberufe so- wie sämtliche akademische Berufe. ncht denkbar. Mineralöl wird in solchen Mengen i ai5 der Kohle gewonnen, daß Deutschland schon im i ^ihre 1937 den eigenen Bedarf zu 50 v. H. decken , pinnt«. Inzwischen sind in der Durchführung des । L»trjahresplanes neue Hydrierwerke geschaffen und । fitere Erd öl quell en auf deutschem Boden erschlos- k-i worden. Dazu treten noch die Zufuhren aus fern Ausland, vor allem auch aus Rumänien. So- i nM für Kautschuk wie auch für Del hat England j eine gleichartige Leistung überhaupt nicht auszu- , tD-ifen. Die Drohungen, Deutschland durch Mangel , ar, Rohstoffen, vor allem an Kohlen, Erzen und Mineralöl niederwerfen zu wollen, sind völlig ab- (irb. Dazu kommt noch, baß wir diese wertvollen ßjter im eigenen Hause oder mindestens in greif- b;rer Nähe erzeugen, während England im weiten Unfang auf die Zufuhren angewiesen ist, die im- i xtrc stärker von deutschen Unterseebooten und Flug- jugen bedroht werden. i Cs ist eine Binsenwahrheit, daß die Macht der ! Achte bis in den letzten Haushalt reicht. lenn wir im Winter 1939/40 an Kohlenmangel ! Mitten haben, so laa das nicht an der Leistung der ■ butschen Kohlengruben, sondern an den Verkehrs- yrbältnissen, die in jenem harten Winter buch- i sublich eingefroren waren. Damals entstand der fr'te Vorsatz, rechtzeitig, d. h. in den Sommer- imraten, für den Hausbrand zu sorgen und ein« zechte Verteilung zu gewährleisten. Der damals erzesetzt« Reichskohlenkommissar hat dazu für die Heizperiode 1940/41 das Punktsystem geschaffen, vrdurch jeder Haushalt eine bestimmte Meng« auf (hinb der Kopfzahl und der Wohnungsgröße zuge- trU bekam. Daraus ergab sich von unten nach oben dr Kohlenbedarf, den der Handel zu decken und in die Produktion aufzubringen hatte. Die letzten Wintermonate haben uns gezeigt, daß । ds unerfreulichen Zustände des Vorjahres nicht v edergekehrt sind, aber das Punktsystem hat wie Jes derartige Verfahren auch gewisse Mängel gefügt. Für Kleinstwohnungen erwiesen sich die 'zu- stellten Kohlenmengen vielfach als sehr reichlich, fir größere Wohnungen aber bei aller Einsparung zu knapp. Auf dem Lande mögen teilweise grö- re Kohlenmengen zugeteilt worden sein, obwohl drt in vielen Bezirken die Heizung durch Holz und 2>rf eine Rolle spielt. Daher wird in der kommen- n Heizperiode das Punktsystem für die Kohlen vilassen und die Verteilung „von oben her" wie- r eingeführt. Mit anderen Worten, die Wirt- f)a f t s ä m t e r der Sta-dt- und Landkreise wer- !N auf Grund ihrer eigenen Unterlagen und hintniffe die Kohlenmengen anfordern, und wer- sammen. Aber das Grausigste ist doch die brennende Stadt. In der City und in dem östlich davon liegenden Stadtteil flackert Brand neben Brand, Großfeuer neben Großfeuer — ein wirbelnder, qualmender Feuerkern, von dem aus sich die Brände nach allen Seiten über die Stadt verteilen. In den großen, schon mehrfach furchtbar getroffenen Dockanlagen, aus denen die feurig« Lohe wütet, sind jetzt Hafen und Werftruinen, sind sogar die Brücken zu erkennen. Die Brände leuchten die Stadtteile bis in die einzelnen Straßen- züge aus. Die Themse ist im Widerschein der brennenden, anliegenden Hallen und Speicher zu einer Feuerbahn geworden, die jede Orientierung leicht macht. Vor uns, hinter und neben uns hauen die schweren Kaliber der mit uns angreifenben Maschinen in die über der ganzen Stadt liegende Feuerhölle herab. Ueberall wird der Himmel immer wieder von Detonationen und Explosionen aufgerissen. Heber alle Stadtteile hagelt es Brandbomben, seltsam aufglühende weiße Brandfackeln, die sich gleich über Kilometer hinziehen und in sich rot aufglim- rnende Brände erzeugen. Solche Riesenbrände löscht, so lange ber rollende Angriff läuft, in dieser Nacht kein Mensch, vor diesen Detonationen gibt es nur ein Verkriechen in die dicksten Keller und Scl-ächte der Häuser und O-Bahnen. Unser Flugzeug kurvt jetzt zum Angriff über dem deutlich erkennbaren O-Bogen der Themse ein. Hauptmann N. löst unsere schweren Kaliber au5. Wir starren hinab. Unter uns rast plötzlich dunkel- rote Lohe empor. So deutlich ist die Sicht, daß wir unser Zielteil bis ins einzelne erkennen können. Die großen «Kühlhäuser, die gegenüber den Docks an ber Themse liefen, sind im Dröhnen unserer Bombendetonationen in Flammen aufgegangen. Nur eine Bombe hat nicht gezündet, sie ist wahrscheinlich in den Strom gefallen. Blutrot durchleuchtete Oualmwolken beginnen jetzt immer stärker über die Stadt zu treiben. Dunkle Punkte stehen in den feurigen Schwaden: Huberte von Sperrballonen, die über die ganze Stadt verteilt sind, die uns jedoch nicht ge- fährlich werden können, da sie in der mörderischen Hitzeentwicklung über der brennenden Stadt zum großen Teil weqplatzen. Wir fliegen ab! Scheinwerfer fangen uns erneut ein, aber ihr gleißendes Licht erscheint jetzt fast wie Dunkelheit gegenüber der Feuerhölle London. Wir winden uns hindurch und fliegen über die Nordsee raus, über die uns noch bis auf 200 Kilometer der Widerschein der brennenden Riesenstadt begleitet r-T In Stuttgart traf eine Kommission spanl- r scher Forstingenieure ein. Die auf Ein- " Labung deutscher Reichsbehörden eine Reise durch das Reich machen wird. Die spanischen Gäste werden einige Hochschulen besichtigen, so auch bas Rejchsinstitut für Holzforschung in Eberswalde. Auch eine Reihe von forst- und hvlzwirtschaftlichen Betrieben wird den Spaniern gezeigt werden. Für alle grobe Putzarbeit — Steinböden, Fliesen, BeckeiT'usw.— sollten Sie jetzt an Stelle von Seife ATA grob nehmen; es tgemäße Reinigungshelfer für jeden Haushalt. (PK.) . . . 20. März. (DNB) Wir kommen von London zurück. Vor unseren Augen tanzen noch die Wirbel, die vor einer Stunde in grausiger, Eindringlichkeit von Englands Metropole zu uns heraufflackerten. Ein sternenklarer, aber dunkler Himmel wölbt sich über uns, als wir uns zum Start begaben. Nur kaum in Umrissen erkennbar stehen die ausgerichteten Kampfflugzeuge neben ber Bahn. Die ersten Motoren flogen an. Feuergarben sprühen aus den Auspusfsttitzen. Dann rasten vor uns die ersten Flugzeuge durch die Nacht, riesige, schattenhaft in dem Dunkel der Küste zu entschwin- dende Raubvögel. Wenige Minuten später starten wir. Kurs auf London! Von allen Plätzen und Einsatzhäfen an Den Küsten von Deutschland bis nach dem wesllichen Frankreich hinaus steht um diele Stunde das „Fußvolk der Luftwaffe , Kampfgeschwader neben Kampfgeschwader zum Großeinsatz bereit. Während wir die Küste überfliegen und auf die Nordsee vorstoßen, haben Drüben die Luftschutzsirenen die Bewohner der englischen Hauptstadt bereits für Stunden in die Keller verbannt. Noch sind wir keine halbe Flugstunde von der eigenen Küste entfernt, als wir bereits die e r ft e n Explosionen und halb. Darauf den Widerschein der ersten großen Brände am nächtlichen Himmel erblicken. Soeben haben wir Den ersten Küstenvorsprung überflogen. Im nächsten Augenblick blenben von allen Seiten d i e S ch e i n w e r f e r geaen uns auf. Wir fliegen durch eine phantastische Lichterstraße, Die sich von Der Küste bis zu Der bereits glutrot vor uns auilodernden Hauptstabt hinzieht beren schwarze, riesenhafte Mauern immer bebrohlicher auf uns zustürzen. Die weitab liegenben Flaksperren beweisen uns, baß in diesem Gebiet wie bei jedem Anflug auf Die englische Hauptstabt mit Ver- bänben von Nachtjägern zu rechnen ist. Unter uns brennt ßonbon! Zwischen Hun- Werten von größeren Bränben liegen Tausenbe von kleineren Brandherben eingeftreut. An einigen Stellen der Stadt wüten riesige Schadenfeuer, Deren Umfang kaum zu übersehen ist. Näher heran! Die Themse! Im zuckenden Widerspiel Der spiegeln- Den Brände liegt deutlich erkennbar Der Strom unter uns. Um Das Royal Alberts-Dock, das Vic- toria-Dock und die West-InDia-Docks wüten riesige Großfeuer, sogar Die leeren Fensterhöh- len sind aus dieser Höhe gegen die in den Hallen und Gebäuden ftessende hellrote Lohe zu erkennen. Rechts von uns gehen zwei Gasometer in die Luft. Niesenhaste, Hunderte von Meter hohe Feuersäulen stehen für Augenblicke über Den Drän- den, fallen als auf zuckend« Explosionen wieder zu- fr tte. Sie stimmte dieser Maßnahme zu, k-mdesratsdeschluß in der nächsten Zei Icht werden soll. Das Kriegstransportamt teilt mit, H der Dampfer „Gloria" mit Waren für bi« Schweiz aus Neuyork kommend in G e - ! nua eingelaufen ist. Ferner ist bas Schiss ; JIrmanbo" am 15. März aus Neuyork mit i 8 acht für die Schweiz nach Genua ausgelaufen. Öm Donnerstag verließ Das Schiff „D u b a o" Den Ören von Lissabon mit Bestimmungsort Genua, -rührend Der Dampfer „Villa Franca" am I kl. Ddärz folgen wirb. Saboteure des Luftschutzes und der Wehrkraft. Dresden, 20. März. (DNB.) Das Sonder- gericht Dresden verurteilte den 1907 in Horten geborenen Ludwig Cyranek, zuletzt wohn- haft gewesen in Adscheid bei Blankenburg, wegen Zersetzung ber Wehrkraft in Tateinheit mit Teilnahme an einer wehrfeindlichen Verbindung und Zuwiderhandlung gegen bas Verbot Der internationalen Vereinigung ernster Bibelforscher zum Tobe. Weiter wurden wegen ber gleichen Verbrechen verurteilt Ernst Boianowski aus Berlin zu 12 Jahren Zuchthaus, Franz M a s s o r m s aus Magbeburg zu sechs Jahren Zuchthaus, Wilhelm Kar( K o n st a n t y aus Bossendorf zu fugen Jahren Zuchthaus, Anna Maria V o l aus Wien zu vier Jahren Zuchthaus und Margarete Franke aus Mainz zu Drei Jahren Zuchthaus. Das Urteil sühnt bie Verbrechen von Angeklagten, die als frühere Angehörige der in Deutschland seit langem verbotenen internationalen Verein i g u n g ernster Bibelforscher erst neuerdings versucht hatten, eine gewisse Neuorga- nisation ber verbotenen Vereinigung aufzurichten. In verschiebenen deutschen Städten hatten sie Druckschriften hergestellt und verteilt. Die verbotene Vereinigung verneint nicht nur Den WehrDienst, sondern hat es fick) zur Ausgabe gemacht, die Maßnahmen von Organisationen ber Volksgemeinschaft, Darunter auch des Reichslustschutzbundes, zu sabotie- ren. Sie bringt Damit Gut und Leben deutscher Volksgenossen in größte Gefahr. Daß darum ber Haupträbelsführer Cyranek mit bem Tode bestraft wurde, entspricht voll und ganz Dem Empfinden des Volkes, bas vor solchem frevelhaften Treiben geschützt werben muß. Aus alter Wett. Professor Zwlerzlna fr. In Graz starb der 77jährige Universitätspro- fessor i. R. Dr. Konrad Z w i e r z i n a , ber lange Jahre als Ordinarius für deutsche Philologie an der Grazer Universität wirkte und sich durch bie Erforschung ber bialektischen Schwankungen in ber mittelhochdeutschen Schriftsprache bleibende Verdienste um bie beutsche Sprachforschung erworben hat. vier Todesopfer des Innsbrucker Lawiyenunglücks. In der im Rohbachgraben bei Innsbruck nieder- gegangenen Lawine, aus der bisher zwei Todesopfer geborgen worden waren, sind inzwischen verschiedene Kleidungsstücke zweier vermißter Berg- steiger gefunden worden. Es handelt sich um den Polizeihauptwachtmeister FriÄ>rich Knappe aus Herne in Westfalen und dessen aus Ramsau bet Schladming stammende Ehefrau. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß diese zwei Vermißten zu weiteren Todesopfern des Unglücks zählen. Am Unglücksort ist eine Mannschaft ber Schutzpolizei Innsbruck mit Sucharbeiten beschäftigt. Explosion in einer USA.-Dpnamit-^nbrif. In einer Fabrik für Dynamit und rauchlose Pulver, ber Hercules-Pulver-Gesellschaft in Kenvil (New Jerfey), ereignete sich eine schwere Explosion. Die Fabrik liegt nahe beim Marinearsenal Picattn im Staate Neuyork. Eine Reihe von Explosionen ereignete sich in dieser Fabrik bereits am 12. September vorigen Jahres, wobei über 50 Personen getötet, 200 verwundet und ganze Teile Der Fabrik vernichtet wurden. Sechs lote bei einem Flugzeugunglück in Argentinien. In Der Provinz Cordoba wurde ein Militärflugzug, Das vorn Flughafen El Palornar bei Buenos Aires zu einem Flug nach Der Westprovinz San Luis aufgestiegen war, Durch starken Nebel zu einer Notlandung gezwungen. Dabei geriet Die Maschine in BranD und wurDe v ö 11 i g z e r st ö r t. Die sechs Insassen, Darunter vier Offiziere Der argen- tinischen Wehrmacht, wurden getötet. Sittlichkeitsverbrecher wegen Widerstandes erschossen. Der Reichsführer jf und Chef ber beutschen Po- 1 lizei teilt mit: Am 10. März wurde ber Sittlichkeits- 1 Verbrecher Viktor Czaika wegen Widerstandes er- - schossen. Volksschädling hingerichtet. Die Schutzhütte Des italienischen Alpenvereins auf dem in den Jütischen Alpen gelegenen Monte Lanin erhielt den Namen der Der in Albanien kämpfenden Gebirgsdivision „Juli a", die sich zum . größten Teil aus Den Gebieten Des Fri"uls refru- für IQ % s "" ift S « i|° iw M 1115 bi! Ukd, n un)lj fyiberj! L Diiri er9inöü in qdp n- ngen I8 9R; lonnu letzt, Itk 'cken.d, )es urj iud) di; nM die btis Zer Qtl nen •apier or aÜIE lsfüh^ hle siiis xJnbui n Bunj He Sch Wehrertüchttgung, erste Aufgabe der Jugend. In Der Nähe von Dessau besichtigte Reichsjugendführer ujmann Das erste Reichsausbil- dungslager Der HI. für Den Führernachwuchs auf Dem Gebiete Der Wehrertüchtigung. Die Wehrertüch- tigung als wesentlicher Bestandetil in Der Erziehung Der HI. erfaßt insgesamt über zwei Millionen Jugendlicher. Ausbildungsstätten sind besondere Lager, Deren erstes in Der Nähe von Dessau eingerichtet wurde. Die Ausbilder Des ersten Jahrganges sind HJ.-Führer, bie sich schon im Gelänbe- dienst und bei ber Truppe bewährten und von ber Wehrmacht beurlaubt wurden. Die nur dreiwöchige Ausbildung setzte völligen Einsatz voraus. Der Reichsjugendsührer überzeugte sich vom Stand ber Ausbilbung bieses ersten Lehrganges unb wohnte den Uebungen ipi Gelände- unb im Schiehbienst bet Nach ber Besichtigung der Unterkünfte sprach ber Reichsjugenbführer im Beisein von Vertreterp aus Partei, Staat unb Wehrmacht über ben Dorbe- reitungsbienft ber HI. zum solbatischen Einsatz. Die Jugend kenne keine schönere Aufgabe. Die Wehr- ertüchtigung der HI. sei keine Rekrutenausbildung. Die eigentliche Waffenausbilbung fei Sache Der Wehrmacht. Während bes Krieges feien bereits mehr als 500 000 Jugenbliche auf ben solbatischen Einsatz vorbereitet worden. Lenkung freiwerdender Arbeitskräfte. In den nächsten Monaten soll mehr als bisher fidrrqefteUt w'rden, daß bei Kündigungen bi« Zustimmung wirklich eingeholt wird Ster feiner Zustimmung zur Lösung des Arbettsverhaltmsses bedarf, muß sich nach dem Ausscheiden aus seiner bisherigen Arbeitsstelle unverzüglich beim zuständige n Arbeitsamt melden. Hier de- r eine ; er Der” \______________ | Kleine politische Nachrichten geg(fT ' Am 1. 3.1941 ist Der am 13. August 1907 in Star- garD geborene Karl Pfennig hingerichtet worben, ben bas Sonbergericht in Stettin als Volks- schäbling zum Tobe verurteilt hat. Pfennig hat viele Felbpostpakete entroenbet unb beraubt. yuupadiprtteuer: Dr ,>riedn» ötibei« yawgf Eteiivenrerer BN Vaupnd)€lrtictim- Ifntft vlumlchel«. yeian'rooctiid) ßt Tritte untz i8Üb«: Dr. D. XZenge für bas fteu'.letvn: Tr. Han« Thnriol; üi L»ad Sieben. Prvvtn/, tolrtidiau tu Sport: itmn «v-umiche n. Drnd uno *ertaa «rtWidjf Unirft-ttauonirfern R. Kanqe «_ 9. Serie-Midttt Dr.-In« »bth Hamann «uzelaenle ter Haue VeL eivrm'n'W * berfln-rnen-TrfcbmrDümmpi WT e. m bie Verteilung mit Hilfe Des Handels nach eige- Tn Gesichtspunkten regeln. Ob dabei das Punkt- i'tem oder ein anderes Verfahren, etwa auf Grund ir Wohnungsgröße, Anwendung findet, bleibt hen überlasten. Maßgebend aber bleibt auch hier ns Gebot der äußersten Sparsamkeit, mn jedes Stück Kohle ist ein Urprodukt, das die «ichsten Werte in sich schließt und daher zu schade If irgendwo nutzlos vertan zu werden. Hand in Hand mit dieser Neuregelung erfolgt auch iie Unigliederung Der Deutschen Kohlenwirt- deft. Produktion und Handel werden zusammen- .schlossen zu Der „R e i ch s v e r e i n i g u n g io h I e", an Deren Spitze Generaldirektor Pley - t? r, einer ber leitenden Männer der Hermann- Piring-Werke, steht. Die Dienststelle Des Reichs- . ^lentommiHars wird aufgelöst. Die „Reichsver- hnigung" wird sich im Benehmen mit Den zustän- jijen Äkinisterien mit allen Problemen ber Kohlen- vrtschaft befassen, so mit ber Frage ber Leistungs- ft.igerung. Der verbesserten Lebenshaltung Der krrgleute usw. Darüber hinaus ist sie verantwortlich ftr die regionale Organisation Der Kohlenversor- (jiitg. Das Transportwesen, bem babei eine u chtiqe Aufgabe zufällt, untersteht als Sonber- biauftragter bem Staatsrat Meinberg. Die Orunblagen für Die BefrieDigung Des industriellen Srdarfs an Kohle bleiben unverändert. Die Neu- rpelung beweist wiederum Den Geist Der Deutschen 1 irtschaftsführuna. nach sorgfältiger Planung die Probleme vorausschauend zu behandeln. Deutsch-italienische landwirtschaftliche Besprechungen. Dom 17. bis 20. März fanden in Wien zwi- foen Vertretern der deutschen und italienischen Re- s erung Besprechungen über landwirtschaftliche Fra- statt. Die Verhandlungen führten zu einer 23er- enbarung über eine verstärkte Einfuhr dod n Ob st und Gemüse, Sämereien und Heil- unb Gewürzpflanzen nach Deutschland. Die Aus- spräche vollzog sich im Geiste vertrauensvoller Zu- lunmenarbeit und erbrachte in allen Punkten einen efsolgreichen Abschluß. Oie Schweiz will sich eine HandUsflotte schaffen. WWW 4-5 Zimmer für bald oder später gesucht. Lchr. 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Mittwoch abend 8 Uhr entschlief nach kurzem schweren Leiden plötzlich und unerwartet meine innigsfgehebte Frau, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Cousine Else Hallenberger, geb. Keil Am Mittwocch. dem 19. März, verschied nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere innigsteeliebte Mutter. Großmutter, Schwiegermutter. Schwester. Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Hartmann geb. Schäfer im Alter von 53 Jahren. In tiefer Trauer: Heinrich Hartmann, Straßenwart Hans Ulbel u. Frau Gertrud, geb. Hartmanfi Irma Hartmann Hans und Gretl Ulbel. Mit offenen Augen Drei Jungen und ein Mädel entdecke ' ihre Waldheimat Don Werner Siebold 135 Seiten und 8 Kunstdi ucktafeln. - Leinen RM. 1,85 (Es ist ein echte» Naturbuch und zuq eich ein richtiges Jugendbuch also kein trockenes Lehrbuch, sondern ein Lesebuch, spannend und lebendig au» . em Anschauung»- und Dorstellungskreise etwa eines elfjährigen Buben hcra s geschrie en. Wir glauben daß diese (ßc- fckichte "fungen Lesern und Leserinnen viel Freude machen und eine Fülle von Anre- ' ngen nieten wird. Die klaren un schönen Ausnah. men, ie . cm Buche beigegeben sind oertieien und ceielt'gen den (Einbruch oer Le türe aui eine vor. ildl ch anschauliche Wei e. Wer etwa um ein Weihnacht geschenk ür Jemen Jungen oerleeen ist,w rb mit Siebold» Buch bestimmt das Richtige treffen. tötehener Anzeiger Hugo Bermühler Verlag, Berlm-Lichterse' de WHW&, o&MVMAÄ ! *■<> J fleöt fiauefran öle Sumue. Öen Grfnuuh« löfer mit Öet voooelwlrkung verwendet, gewinnt mit Öieftm dialogischen (Einroefdimittel die fünf großen Burnuv-Vorletle auf einmal; • Burnus löst allen Schmutz • Burnus macht gleichzeitig das Waffer weich • Burnus spart Waschmittel und Seise • Burnus nimmt die Halde Wascharbeit ab • Burnus schont die Wäsche e vielleicht wird ee allerdings manchmal fchwlerig fein. Burnus fofort beim Kaufmann zu erhalten Burnus ist durch feine graste Schmvtzlösekraft heute nach begehrter als zuvor. Denn 6le aber eine Dole Burnus bekommen, dann stnd Sie ge» wist, dast öle guten Burnus Eigenschaften genau fa vorhanden sind wie früher Schon nach dem Einweichen sehen Sie an Der schwarzen, klebrigen Brühe, wie« viel Schmutz bereits durch Burnus richtig aufgelöst-ist. Was an Schmutz aber fchon beim Einweichen heransgelöst wird, braucht später nicht betausge» kocht und herausgewaschen zu werden. Deshalb nimmt Ihnen Burnus Öle halbe Wascharbeit ab. deshalb spart ee Waschpulver und Seife, dazu auch nach Feuerung. Vor allem aber: Deshalb macht Burnus das scharfe Reiben und das lange Kochen der Wüsche überflüssig, das das Ee» webe nur zu leicht vorzeitig schädigt. Burnus selbst kann die Faser niemals angreifen, weil es den Schmutz biologisch auf natürlichem Wege aus der Wüsche herauslast. Gründliche hauswirtschaftliche Antersuchnn. gen haben es bewiesen: Ein biologisch hochwirksames Ein- weichmlttel wie Burnus löst 3 bis 3% mal mehr Schmutz ans der Wäsche heraus, als das Einweichen mit ungenügenden Mitteln. Deshalb ist das Waschen mit Burnus so einfach. Der Schmutzloser mit der Doppelwirkung Herstellung»genehmigung erteilt dwreh Rif enter Nummer 17/041 em 4. Mai 1940. E3 B URNUS G. M. B. H. OAS665IAD TB sie hat auch Grund dazu, denn der wochenlang die ganze Familie quälende Husten ist wie weggeblasen. Husta-Glycin half in wenigen Tagen. Husta-Glycin löst den hartnäckigen Husten und beugt Erkältungskrankheiten vor. Fl. nur RM1.- Brog. Winterhof!, Kreuzplatz 9 Brog. Piereniiemper, Seltersweg 69 Brog. Bornemann, Bahnhofstr. 17 Brog. Elges, Seltersweg 66 Brog. Seibel, Frankfurter Straße 39 Lieh: Brog. Zimmer. 129V Ar AUA beseitigt -ORFA- . Ul aUV Flasche 1.74, extra stark 2.40 H'ÜcirD Unschädlich! Sich. Wirkung. Drogerie Elges, Seltersweg 68a Löwen-Drog. 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März 1941. 01030 Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes, sowie für Kranzspenden und trostreichen Worte des Herrn Predigers sage ich hiermit allen herzlichsten Dank. Frau Luzie LuhWwe. NKT IHNEN! TAG DER EHRMACHU SONNTAG r DEN 23.MARX ®el Gilvve a. Erkältuugskraakb-tten^Rheama, Ischias, es versteht, mit emp- schönheitenin fi aufzunehmen, dem singen u. Klingen die Tafeln tausend Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschaute».' Recam» Univer'um Verlangen Sie Kostenlos unsere bebilderten Werbeblätter Zu beziehen durchlebe Buchhandlung! tzugo Bermühler Verlag Berlin. ßid)iertelbe stets bei mir. Ich nehme sie vor all. vorbeugend geg. Grippe, Schnupfen u. alle Erkal- Rheuma, Grippe, Erkaltungen Herr Gg. Pabst, Buchbindermstr., Darmstadt, Soderstr. 10, schreibt am 18. 11. 40: „Seitdem ich Trineral- Ovaltabletten kenne, habe ich sie ffür den Statur» freund! 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ALTHAUS und im „Wunschkonzert" Marika Rökk ✓ Heinz Rühmann / Paul Hörbiger / Hans Brausewetter / Joseph Siebet Weiß-Ferdi / Wilhelm Strienz / Albert Bräu und das Philharmonische Orchester, Berlin Dieser schöne, Leid, Freude, Kampf und Jubel des ganzer! deutschen Volkes widerspiegelnde Ufa-Film vom Wunschkonzert, der die fesselnde Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe erzählt, wird die Herzen ebenso reich und froh machen, wie sein einzigartiges Vorbild selbst I NEUESTE DEUTSCHE WOCHENSCHAU Lichtspielhaus Täglich 2.45, 5.00 und 7.30 — Sonntag 2.30, 4.45 und 7.» JUGENB HAT ZUTRITT Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) 68 Zweiter Blatt Worten des Can u s Merai, rndhejt," Krönun, Leben tErU rchLri, mir aut Alleinhersteller:PJqs.Möbs Seifenfabriken, öiesseh Nach diesen besbauernfuhrers hielt Professor Dr. S e s s o (Gießen) einen Dortrag über „Neuere Forschungen auf dem Gebiete der Bodenbearbeitung". Er gab bedeutungsvolle Forschungsergebnisse über Struktur und Wasserhaushalt des Bodens und deren Einfluß auf das Pslanzeuleben anhand von Lichtbildern dachte und die in der Vermählung des Lenzgrafen mit der Lenzbraut fortlebt. Die Reigentänze der Frühlingszeit knüpfen mit ihren bunten Verschütt, gungen an jene Irrbahnen an, die sich m der U» \geit als Abbilder der Himmelsbahn der Sonne finden. C K* Dornotizen. lageskalender für Freitag. elfen au» 6. Mat Verdunkelungszeit 21. März von 19.36 bis 7.24 Uhr. Etadtth-ater: 19 bis 21.45 Uhr „Die P-t-r-burger i" — Gloria-Palast. Scltersweg: „Mein ür Irland". — Lichtspielhaus, Bahnhofbekannt. Professor Dr. N i k o l a i s e n (Kiel) behandelte ein besonders aktuelles Thema der Gegenwart, den Anbau von Oelfrüchten, insbesondere Raps- und Rübsen. Er zeigte die Möglichkeiten auf diesem Gebiete auf und behandelte vor allem die Frage der Ueber- windbarkeit aller bisher noch vorhandenen Schwierigkeiten im Oelfruchtandau. Diit Bezugnahme auf die Züchtung stellte er weitere Fortschritte in Aussicht. Am Nachmittag stellte Professor Dr. Schmitt (Darmstadt) in seinem Dortrag über „Qualität und Düngung" vor allem fest, daß die Erhöhung der Erträge unserer Kulturpflanzen durch die neuzeitlichen Düngungsmaßnahmen in keiner Weise qualitätsverschlechternd wirkt, und daß auch der Gehalt an 23i tarn in en dabei nicht geschädigt wird. Dr. Schneider (Frankfurt a. M.) sprach über die deutsche Tierzucht im Kriege und steifte als grundsätzliche Forderung die bodenständige Dieh- haltung unter Einpassung in den für die einzelnen Wirtschaften gegebenen Rahmen heraus. Professor Dr. Ries (Potsdam-Bornim) behandelte das wichtige Gebiet des Mafchinen-Einfatzes in der Landwirtschaft, wobei er auf die Wichtigkeit der Grundstückszusammenlegung, der Anpassung der Bauart landwirtschaftlicher Gebäude an die technischen Einrichtungen sowie auf den Ersatz von menschlicher Kraft durch die Maschine, insbesondere bei den alljährlichen Erntearbeiten und auch auf dem Hof selber; hinwies. Die inhaltsreiche Kriegsarbeitstagung zeigte, wie das Bauerntum bemüht ist, die gegenwärtigen Kriegs auf gaben sowie die Aufbaumaßnahmen nach dem Krieg in großzügigster und tatkräftigster Weise anzugreifen. scheu Völkern mit ihrem nördlichen Klima mußte sich schon in Urzeiten die Bedeutung des Frühlings und des Sonnensieges besonders deutlich offenbaren. So finden wir schon in den ältesten Zeugnissen des Germanentums, aus der Zeit vor 3000 Jahren, in den schwedischen Felszeichnungen Dar. stellungen von Frühlingsfesten und Frühlingssple- len. Die Festplätze, die mit den kultischen Heiligtümern verbunden waren, wurden mit dem Anbruch der schönen Jahreszeit zu Spielplätzen, auf denen zu Ehren des Sieges der Sonne und des Sommers Wettkämpfe, Umzüge und Reigen stattfanden. Im deutschen Dolksbrauch sind besonders der Kampf des Sommers mit dem Winter, das „Todaustragen", das die Vernichtung des Winters ver- sinnbildlicht, das „Sommerbringen", bei dem der Sommer feierlich eingeholt wird, das „Winterver- brennen", bei dem eine Strohpuppe th Flammen aufgeht, solche Frühlingsspiele, die sich zum großen Teil in der einen oder der anderen Form seit den ältesten Zeiten bis heute erhalten haben. Vielfach j Fische ist. Um einen solchen Betrag haben sich । beiden Schnittpunkte der Sonnenbahnebene (der liptik) mit der Ebene des Aequators seit der Zeit, j noch Tierkreis-Zeichen und Tierkreis-Sternbilder !ntisch waren, seit etwa 2000 Jahren, durch die i.rkung der allgemeinen Präzession, des Dor- Kens der Slernbilder parallel zur Ekliptik, bis bereits nach Westen verschoben. Man nennt i Schnittpunkte Frühlingspunkt und den ihm inliegenden Herbstpunkt. Beide wandern in jem Jahr um 50*A Bogensekunden weiter und rlenden den ganzen Kreis in 25 800 Jahren, hem Zeitraum, den man „platonisches Jahr" ge- L die* Zeit der Tag- und Nachtgleichen ist die hinbare Bewegung der Sonne am größten, die >nne steigt daher auch jetzt am schnellsten Norberts, täglich bis zu 23,7 Bogenminuten. Die Mit- c shöhe der Sogne über dem Horizont nimmt dem- Mäß sehr stark zu und beträgt am Frühlings- t ang im nördlichen Deutschland (Breite von 54 jcb) 36, im mittleren Deutschland (Breite von ,1 Grad) 39 und im südlichen Deutschland (Breite et 48 Grad) 42 Bogengrade. Die Strahlen des ^aesgestirns fallen also, namentlich im Süden, an schon sehr steil ein, besitzen daher bereits eine Icrf wärmende Kraft, die die Pflanzenwelt mit aus dem Boden hervorlockt. Mit dem astronomischen zieht auch der klimatische siühling ins Land, der Frühling des Sprossens tob Blühens in der Natur, der Lenz. Lenzm-. duoth, Lenzmonat, nannte darum auch Karl der !ioße in seinem Jahrhunderte lang in Gebrauch t>(tebenem deutschen Kalender den Marz. Diese to>ße Wende im Laufe des Jahres und der Natur, |r Sieg der Sonne und die wiederkehrende Frucht- rteit der Erde bedeutet für uns Jahr um Jahr lir eindrucksvolles Erlebnis. Noch viel Überwal- Hienber stellt es sich aber dem primitiven Menschen dir, dessen Zusammenhang mit der Natur noch |o viel inniger ist als der unsere. Den germani- strahe „Wunschkonzert". Stadttheater Gießen. Am heutigen Freitag wird Hymmens Tragödie „Die Petersburger Krönung" wiederholt. Spiellei- tung: Horst Hoffmann a. G. Bühnenbild: Karl Löffler. 24. Freitag-Miete. Ortszeit für den 22. März. Sonnenaufgang 7.26 Uhr, Sonnenuntergang 19.40 Uhr. — Mondaufgang 4.36 Uhr, Monduntergang 14.11 Uhr. Offizierlaufbahn im Heere. Einstellung bereits zum r. August. Wie das Oberkommando des Heeres mitteilt, er< folgt in diesem Jahr infolge der Aenderung des Schuljahres die Einstellung der „Bewerber für die Offizierlaufbahn im Heer" für die Schüler, die am 1. Juli in die 8. Klasse versetzt werden und die Bescheinigung über Zuerkennung der Reife erhalten, bereits a m 1. August 1941. Die Meldefrist bei den Wehrbezirkskommandos läuft daher nur noch bis zum 15. Mai 19 4 1« Alle Schüler, die den Offizierberuf im Heer an« streben, werden daher aufgefordert, sich bei den zuständigen Wehrbezirkskommandos umgehend, unter Angabe des gewünschten Truppenteils oder der Waffengattung, zu melden. Die endgültige An« nähme und Zuweisung zu einem Truppenteil unto Einberufung erfolgt bereits im Laufe des Monats Juli. Schüler, die mit der Versetzung in die 8. Klasse die Reife noch nicht zuerkannt erhalten, melden dies umgehend schriftlich ihrem zuständigen Wehr« dezirkskommando. Ihre Einstellung erfolgt voraussichtlich nach Erhalt der Reife im Frühjahr 1942. Schüler, die sich um Einstellung als Bewerber für die Santtäts-, Veterinär- und Truppeningenieurlaufbahn des Heeres gemeldet haben und angenommen sind, werden ebenfalls zum 1. August 1941 einberufen. Oie Versorgungslage im Mein-Main-Sebiei. Das Landesernährungsamt Hessen berichtet über die Versorgungslage im Rhein-Maingebiet u. a.: Der Bedarf an Milch, Milcherzeugnissen, Gelen und Fetten war weiterhin in ausreichendem Maße gedeckt. Die Umstellung in der Käseverteilung läuft weiterhin reibungslos ab. Sie wird insbesondere von den Sauermilchkäsereien außerordentlich begrüßt und im allgemeinen in Derteilerkreisen als Erleichterung empfunden. Die Dersorgungslage mit Kartoffeln in den Großstädten ist nach wie vor äußerst gut. Der Eingang an Saatkartoffeln ist weiterhin befriedigend. Beanstandungen fanden so gut wie nicht statt. Auf den Abschnitt a der Reichseierkarte wurden in dieser Woche zwei Eier aufgerufen, die zur Zeit ausgegeben werden. Es handelt sich in der Haupt« finden wir in den deutschen Frühlingsspielen grün gekleidete, mit Frühlingssymbolen geschmückte Personen, die Frühlingsgeister darstellen, den mit Stroh oder Werg vermummten Winterdämonen entgegentreten und sie vertreiben. Bei den Friih- lingsumzügen, die hauptsächlich als Kinderbrauch weiterleben, wird wohl auch ein reich mit Laub geschmückter Stab, der „Sommertaqsstecken", vor- angetragen, der an den Thyrsosstab des Dionysos gemahnt. Ein uralter germanischer Fruchtbarkeitskult war das Umherführen einer den Frühling verkörpern« den Gestalt, mochte es nun ein Götterbild fein, wie bei den alten Germanen das der Rerthus, oder ein Mädchen, das als Lenzkönigtn die Stelle der Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin vertritt. Daß die Frau in dieser Jahreszeit der Liebe eine Hauptrolle spielt, beweist die Tatsache, daß manche Fruh- lingsseste nur von Frauen abgehalten wurden. Diese Verehrung der Fruchtbarkeit gipfelte in der Frühlingshochzeit, bei der man wohl an eine Vereinigung von Göttern, wie Wodans und Friggas, wimmert") und im Nachgeben an den Temperamentswechsel („Wer sein holdes Lieb verloren"), „Auf dem grünen Balkon" bewies eine unendliche Feinheit in der Differenzierung des Ausdrucks, und die Zugabe „Heimweh" bestätigte ihn geradezu als einen idealen Liedsänger. Das Können des einzelnen einte sich mit dem des andern in schönstem Ausgleich, in ausgestimmtester Harmonie bei den Duetten. Wie der einzelne dem andern nachgab, mit ihm einging auf jede einzelne Wendung, aus dem Gegeneinander und Miteinander immer wieder neue Schönheiten heraus- wachsen ließ, das bezeugten nicht nur die so selten gehörten Duettsätze von Robert Schumann, das trat noch deutlicher zutage in den deutschen Volksliedern. Es gehört unendlich viel dazu, vom Podium her ein Volkslied lebendig werden zu lassen. Der Künstler muß eben jegliche Maniriertheit der Stimmbehandlung wie auch die Gewolltheit des Vortrages überwunden haben, um dann auf letzter Höhe der Kunst mit unverfälschter Natürlichkeit den Puls- schlag dieser Lieder verinnerlichen und mit höchster Darstellungskraft veranschaulichen zu können. Wie die Stimmen zusammenschmolzen, wie die einzelnen Gefühlswerte einheitlich herauswuchs-n, wie Strophe für Strophe im innerlichen Mitgehen mit dem Geschehensablauf eine neue Farbe bekam, einen neuen Hintergrund erahnen ließ, das geschah in solcher Vollkommenheit, die einem edelsten Schatz- gräbertum gleich zu achten ist. Und wenn auch die Gefühlstöne in ihrer Schlichtheit und Innigkeit echt und ursprünglich zum Hörer sprachen, niemals waren die beiden sentimental, sondern gesund and kernig in der großen Fülle und Wandlungsfähigkeit ihres Gefühlslebens. Das Hören wurde zu einem Lauschen, zu einem Genießen, ja, zu einem inneren Beglücktsein. Daran hatte Prof. Hermann R e u 11 e r sehr wichtigen Anteil. Wir haben seit langen Jahren noch keinen Liedbegleiter hier gehabt mit solchem feinsinnigen Eingehen auf die jeweiligen Anforderungen des Stils wie auf die Eigenan der Solisten. Mit sicherem Zugriff bannt er ebenso die Gesamtstimmung wie er in feiner Zeichnung scheinbar Nebensächliches zum bedeutungsvollen Faktor werden ließ. Ganz außerordentlich aber war das impulsive Mit- Deutschland braucht ein starkes Vauerntum Oie Wissenschaft im Dienste der Doiksernährung. Aus -er Stadt Gießen. Frühlingsanfang. llm 21. März durchschreitet die Sonne in ihrer ichunbaren Nordwärtsbewegung, die ja nur ein Schgelbild der wahren Erdbewegung ist, den Äquator und tritt von der südlichen auf die nörd- Me Himmelshälfte über, um nun auf dieser, bis r22. Juni immer höher steigend uno dann wie- absinkend, ein halbes Jahr lang, bis zum 21 September, zu verweilen. Am 21. März, an also die Sonne über dem Aequator senkrecht w und für alle Orte auf der „Linie" mittags trd) den Zenit geht, sind auf der ganzen Erde fn und Nacht gleich lang, wir haben Aequinok- |jtn, und der Frühling beginnt auf der nördlichen, Herbst auf der südlichen Halbkugel der Erde. >r Kalender verzeichnet an diesem Datum nach fll)ergebrad)tcm Brauch den Uebertritt der Sonne oii dem Tierkreiszeichen der Fische in das des Ddders, obwohl der tatsächliche Stand der Sonne k gleicher Zeit etwa 30 Bogengrade weiter west- K nämlich im westlichen Teil des Sternbildes Zu Beginn einer von der Landesbauernschaft Hesien-Nassau gemeinsam mit dem Forschungodietist der Deutschen Landbauwissenschaften abgehaltenen Arbeitstagung im großen Saal des Volksbildungs- Heimes in Frankfurt a. M. konnte Landeshauptab^ teilungsleiter Scharch die Vertreter der JBartei und der Behörden, der landwirtschaftlichen Wissenschaft und Praxis, die Bauernführer und Wirt- fchaftsberater begrüßen. Anschließend ergriff Landesbauernführer Dr. Wagner das Wort zu weitblickenden Ausführungen über „Die Bedeutung der Wissenschaft in der Kriegs- erzeugungsschlacht". Er erinnerte an das Fichte- Wort, daß die Wissenschaft eine praktische Tendenz haben müsse. Der Nationalsozialismus habe diesem Grundsatz eine trag fähige Grundlage gegeben. Der Landesbauernführer zeigte auf, welche Bedeutung den Naturwissenschaften im Rahmen der gesamten Wissenschaft und in ihrer praktischen Einstellung auf die Bedürfnisse der Kriegserzeugungsschlacht zukomme. In diesem Sinne helfe sie mit, Volk und Heer zu versorgen. Nachdem der Landesbauern- führer die wichtigsten Einzelaufgaben solcher Art näher beleuchtet hatte, behandelte er die schicksal- bestimmende Frage der kommenden Versorgung der Landwirtschaft mit menschlichen Kräften. Die der- zettige Erkenntnis der ausschlaggebenden Wichtigkeit unserer Nahrungsquelle müsse den Blick des gesamten Volkes auf die Notwendigkeit eines starken Bauerntums Hinweisen. Die Aufrüstung des Dorfes dürfe nicht Schlagwort fein, sondern müsse zur Tat werden, da der Sieg nur dann ein voller sein werde, wenn in der Mitte Europas ein starkes Bauerntum Bluts- und Nahrungsquell sowie Kulturträger sei. Der Landesbauernführer berührte dann noch die Frage der künftigen Strukturgestal- tung der landwirtschaftlichen Betriebe mit dem Ziele der Sicherstellung ihrer Lebensfähigkeit. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Ostsiedlung als eine der wichtigsten Blutsfragen der Zu, fünft. Es gelte, die bisher gemachten Anstrengungen kraftvoll und unentwegt auch nach dem Kriege für Führer und Reich fortzuführen. Auch schmutzige Arbeitshände reinigt miaute liche unmittelbar an die Hörer heranbringt. Das wurde zum Erlebenskern ihrer Brahms -Lieder. Mit weitem Bogen schwang sie die melodische Linie plastisch geprägt, völlig dem inneren Gefühlsablauf olgend mit letzter rnodulatorischer Fähigkeit und höchster Innerlichkeit des Ausdrucks, der der jeweiligen Situation im Lied bis zum letzten nqch- kam, nichts überging und stets in die Tiefe vor- ließ. Das trat besonders eindringlich in der „Mainacht" zu Tage mit der Versonnenheit des Anfanges und dem tragenden Gefühlston.Ein Aufwallen bei „aber ich wende mich", ein meisterhaft beherrschtes diminuendo, klanglich vollwertig bis zum Verhauchen; ergreifend die letzten Worte in ihrem mezza-voce-Slang. Naturerleben und Seelenbewegtheit flössen in dem Liede „Auf dem Kirchhof" dramatisch ineinander, geheimnisvoll verheißend war der Schluß. Befreiend, in der Hingabe sich selbst vergessend, war der Gipfel von „Waldbegrenzter Hohe". Wie sie auf jede Regung einzugehen vermochte, bezeugte die Zugabe „Ständchen'. Heinz Marten, einigen vielleicht schon durch den Rundfunk bekannt, ist als Tenor ein Liedersänger von seltenen Qualitäten. Sein Oraon erklingt mit sympathischer Färbung mit strahlendem Glanz, ohne jedoch je aufdringlich zu erscheinen. Er ist restlos durchgebildet und darum gefügig und fähig, in allen dynamischen Graden und in allen Lagen vollwertige, gesunde Klänge zu geben, und läßt nirgends durch seine homogene Struktur die geringste Spur von 'Registerlichkeit erkennen. Er kann im Wohlklang schwelgen,-zu machtvoller Fülle aufstrahlen, im feinsten Pianissimo den Ton spinnen, ohne dabei auf die voy unfern Tenören leider oft angewendete, aber klanglich nicht vollwertige Kopfstimme zurückgreifen zu müssen, die ja doch meist nur eine Art Fistel darstellt. Von solcher Basis aus kann man Heinz Marten als einen berufenen Liedersänger bezeichnen, denn seine darstellenden Kräfte sind in höchstem Maße entwickelt. Seine Lieddarbietung ist ein völliges Aufgehen in der Aufgabe mit engster Bindung an die Situation und feinsinnigem Eingehen auf jeden einzelnen Zug im Musikalischen und ganz besonders auch in per Deklamation. Die starken Gegensätzlichkeiten in den Liedern von Hugo Wolf aus dem Spanischen Liederbuch waren bis zur feinsten Nuancierung hm plastisch geprägt (.Köpfchen, Köpfchen nicht ge- Gießener Konzertring. Lore Fischer und Heinz Marten. Gs ist ein eigen Ding um den Duettgesang. In süheren Zeiten lebte er in der Hausmusik und im Zvnzert. Wir werden meist an ihn erinnert, wenn t r alte Notenstöße durchblättern, aber nur selten Kren wir ihn noch. Vielleicht hat unsere schnell- Imige Zeit nicht mehr die Muße, sich so vertiefend ii ihn zu versenken, daß man ihn wirklich in seinem T ert erfassen könnte, vielleicht fehlt auch die Ge- Iksenheit durch die Aenderung unseres gesellschaft- Jncn Lebens. Wohl hört man auch dann und mann ifiimal Duette vom Podium, wenn sich die Mog- j Inf eit durch die beteiligten Kräfte ergibt; aber sein stierstes Wesen wird dann meist nicht voll erkannt. Nicht daß zwei zusammen singen, bestimmt den 'kuettgesang allein; auch daß etwa zwei Stimmen w t zueinander stimmen, macht ihn noch nicht allein ks; er muß aus einer Musiziergemeinschaft yer- kiswachsen, die im eingehenden Sich-Erkennen mit kn Willen des Partners den Weg findet zu dem |8erf, frei von eigenem Geltungsbedürfnis als ein Dienen im musikalischen Sinne. Denn erst dann, psnn Stimme und musikalischer Gestaltungswille jk beiden Partnern zur Einheit verschmelzen, wird von wirklichem Duettgesang sprechen können. Grunde genommen ist er eine selbstlose Kunst; ■Wie er aber innerlich bereichern kann, wie er uns (Berte zu erschließen vermag, das zeigte der Duett- intertb von Lore Fischer und Heinz Marten. I Lore Fischer ist uns in Gießen keine Unbekannte (irrhr, und wir haben im Laufe der Jahre ihre Ent- (tDidlung ständig verfolgen können. Was einst Has- Leibes Erwarten war, hat jetzt reiches Erfüllen (Kunden. Lore Fischer ist zu einer der bedeutenden Vertreterinnen des Liedgesanges geworden. 1$ re Stimmittel haben sich gehörig klanglich gewei- le, haben an Modulationsfähigkeit zu genommen, ir b bas Organ hat eine schöne pastose warme Farbe Ibitommen, wohl berufen. Seelisches zu künden. Dtnn jetzt ist Lore Fischer eine Gestalterin gemor« bin, die nicht mehr mit den Problemen zu ringen bat, sondern sie beherrscht und ihr eigenes Ich m gehen bei den Liebgaben von Brahms und Hugo Wolf. Jubelnder Dank der Hörer lohnte den drei Schaffenden. Dr. Hermann Hering. Drei Nasiermeffer und ein Kuß. Maria von Ebner-Eschenbach erzählt in ihren Erinnerungen eine Geschichte von Grillparzer, die für ihn wie für sie selbst bezeichnend ist. Grillparzer war im Alter ein eigensinniger Sonderling, und die Ebner-Eschenbach wav einer der wenigen Menschen, deren Besuche er sich gefallen ließ. Als zu feinem 80. Geburtstags eine Anzahl österreichischer Frauen 20 000 Gulden zusammengebracht hatten, die ganz nach dem Belieben des Dichters verwendet werden sollten, hatte er auf die Adresse, daß alles ihm zur Ehre und zur Freude geschehen solle, nur geknurrt: „Ehre, no ja, schon gut, wir haben in Oesterreich ohnehin zu wenig Ehre, und was die Freude betrifft, wenn mir die Damen eine Freude machen wollen, dann sollen sie mir drei neue Rasiermesser schenken, weil die meinen schon schlecht sind." Marie von Ebner« Eschenbach hörte von der Geschichte, ließ sich sofort von ihrem Mann die besten Rasiermesser besorgen, die in Wien aufzutreiben waren und wanderte damit in die Wohnung des Dichters. Er empfing sie ziemlich ungnädig, aber sie sagte gleich: „Seien Sie ganz ruhig, Herr Hofrat, ich geh gleich wieder, ich habe Ihnen nur etwas bringen wollen." Damit öffnete sie das Etui, und tatsächlich zeigte sich Grill« parger beim Anblick der blinkenden Messer sofort versöhnt. Eine wahrhaft kindliche Freude erhellte fein Gesicht, und nachdem er die Messer eine Zeit« lang wohlgefällig betrachtet, stand er auf und gab der Spenderin einen langen ernsthaften Kuß. Diese eilte glücklich über die empfangene Ehre nach Hause. Am nächsten Vormittag ging sie zu den Schwestern Fröhlich, bei denen Grillparzer wohnte, um sich zu erkundigen, wie er mit den Messern zufrieden gewesen sei. Sie traf nur Anna zu Hause. Diese war zuerst etwas verlegen, lachte bann aber doch heraus: „Die Rasiermesser — grab hat sie bie Kathr fortgetragen — zum Umtauschen — bie sind ihm roieber nicht recht!" „Umtauschen — er kann sie nicht brauchen —" stammelte die Dichterin. „Und ich habe dafür einen Kuß bekommen! Jetzt komme Aus der engeren Heimat SJ.-fpor/ ie sieht es in der Vezirksklaffe? der Bestrafung aus. Schwierigkeiten machen. „Und wenn man mir Iockele nimmt? iNachdrnkf verboten ) 19. 'VnrflefcimQ Das Stubenmädchen Martha stand vor die in dem Sesfei am und sich die ganze gutmiitig überlegener Spott. Charlotte bemerkte weiße Emaillelockmöbel und ein weißes ^ »allbelt Martha betrachtete sie. wie etwa ein Arzt einen Auch der sah sich die neue Umgebung mit auf- (Fortsetzung folgt.) Die Ta-eile hat zur Stand ..Ja. oud) ich habe schon daran gedacht, hier auszuziehen Auf die Dauer wird es mir zu teuer. Ich ..Schreibmaschine nur stümperhaft und grafle auch nicht * „Am. auch keine Büroarbeit?". „Noch viel weniger." ..Dav ift schade. Dann hätte ich nämlich mit Herrn Theiß gesprochen Der hat eine Bekannte und würde Ihnen sicher leicht können " I Charlotte versprach, daß sie kommen werde. Charlotte sah sich in dem kleinen Zimmer unt nichts davon, weil sie döIIL chaftigt mar. was nun f Kleiner Mann? dachte Charlotte gerührt, als sie ihn unverwandt betrachtete. Kleiner, süßer Mann! Nun hab' ich niemand mehr als dich, so wie du niemand als mich hast. Nun müssen mir zusammen» stehen, und wir wollen uns durchschlagen, so gut es Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) Martha lachte vergnügt. „Das hab« ich mir schon' "etwcht. als Sir* hier einzoaen. An lieb Sie Snn jungen auch haben: nach einer Mutter sehen Sie I mir nicht aus. Ich habe mir gleich G danken Dan | Herr Theiß, der junge Architekt, schien eine ’ PtV’or lf,r stehen, indem er seine kleinen Hände Ich glaube, ich kann Ihnen dabei nützlich sein, wichtige Ralle in dem kleinen Haushalt am Iren- I,n iIiren weiten, faltigen Rock festkrallt«. Dann gab nn •• »<■♦ >"•»*« —i* —1— *----«»* er ein halb einladendes, halb ungeduldiges Knurren von sich und lachte sie an. WMWllSUlMlilG Roman non Otto MM. ..Der Baum, der in den Himmel wächst", ein neuer heiterer Rcman des Dichters Kurt heynicke, beginnt heute, Freitag, in den Glegener Familtenblattern. geworden war. Iockele, der auf der Couch mit einem funkelnagel-! .. . .... we neuen Bären aus braunem Plüsch spielte, war von schwierigen Fall' betrachtet, aus bejn «sicht leicht Kopf bis Fuß neu eingekleidet worden, was eine klug zu werden «st ,Cs wird Ihnen nichts anderes gehörige Lücke in Charlottes Kasse gerissen hatte übrig bleiben, gnädige Fran, fürcht« ich. Umgeben Iockele hatte gestrahlt, als er sich vor dem Spiegel Sie die Anzeige be« der Polizei, dann könnte gerade in seinem neuen Strickanzug betrachtet hatte Seit da» geschehen, was Sie vermeiden mallen: man er ihn trug, nahm er unwillkürlich eine gewichtigere nähme Ihnen den Jungen Haltung ein versorger. der diese Meldung an die zuständige Kartenausgabestelle unterläßt, setzt sich der Gefahr Gportgemeinbe Steinbach. Steinbach I. — Rodheim L 5:2 (2:1). Mit diesem Sieg ist Steinbach Kriegsmeister 1940/41 der Kreisklasse geworden. Die Mannschaft der Einheimischen sah man schon von Anfang überlegen spielen, sie konnte auch bis zum Wechsel zwei- mal erfolgreich fein. Die Gäste kamen zu einem Gegentor. In der zweiten Halbzeit drängten die Plgtzbesitzer weiter, um einen klaren Sieg zu erringen, und erhöhten das Ergebnis auf 5:1. Bel diesem Stand konnten die Gäste kurz vor Schluß noch zum 2. Gegentor einschleßen. Steinbach 3gb. — Garbentelch Jgd. 2:3 (2:1). Vorher trafen sich beide Iugendmannschaften zum wenn man es betrachtete. Es war fühl und unp r- Steno» kindliches Heimweh nach ihrem Zimmk7 im Mathesius-Hauie wollte Charlotte überfallen Sie 'wang dieses Gefühl nieder und blickte fragen! auf Iockele. , . M'g. Er muß volizeilich • , | angemeldet werden, sobald Sie sich irgendwo eine Martha sagte: ..Dars ich mich ein wenig setzen. Mahnung nehmen." gnädige Frau? Vielleicht kann ich Ihnen tatsächlich weiterhelfen. Wir müssen da» überlegen." ........... W,1V e, „$a, hlttf I Setzen Sic sich doch. Fräulein muß mein Geld Zusammenhalten Martha?" „r* ' ten Mannschaften bekäme die Tabelle ein anderes Bild. Es^ kann jedoch mit Bestimmtheit gesagt werden, daß, wie sich aus der nachstehenden Lerminliste ergibt, die Entscheidungen noch ausstehen. Die Spiele 05 Wetzlar — Watzenborn-Steinberg, Wetzlar und Steinberg — VfB.-R. verdienen insoweit besonderes Interesse. „Ich habe nie etwas gearbeitet," erklärte Char- s „ ,-----, >- , lotte schuldbewußt und war sich ihrer eiaenen Das sie mit Iockele b-wohnen sollte. Es war wiiklick Ueberflüssigkelt nie so klar gewesen wie in diesem *eI),rc. M£ln' batte ober freundliche Helle Tavten. Auaenblick meifoe Emaillelackmobel und ein weißes Msicillbetl. ..Wenn Sie zum Beispiel Schreibmaschine und mnn mu^te on ein Sonatoriumssimmer denken. Stenografie könnten?" """" 'c----- -------- ** Beförderung. Der Maschinistenmaat Otto Schaffner aus Gießen, Weidengasse 7, wurde zv:n Maschinistenfeldwebel befördert. ** Aenderungen im Personen st and derSelbstversorgergemeinschaft. Nach den bestehenden Bestimmungen ift jede Aenderung im Personenstand der Selostverforgergemeinsckaft, die länger als vier Wochen dauert, der zuständigen Kartenausgabestelle au melden, die die Selbstversorgerzahl berichtigt. Aenderungen im Personenstand der Selbstversorgergemeinschaft, die weniger als vier Wochen dauern, sind nicht zu melden und können auch nicht berücksichtigt werden. Jeder Selbst- Durch das Einschieben der Tschammer-Pokalsplele und durch teilweises Nichtantreten von Mannschaften hat sich die Tabelle der B e z i r k s k l a s s e verändert, ohne daß Entscheidungen auf den Spielfeldern gefallen sind. So hat der vorjährige Meister Watzenborn-Steinberg durch das Nichtantreten von Bisfenberg und Burgsolms 4 Punkte erhalten, die unter Berücksichtigung des Torverhältnisses für ihn allein nicht entscheidend sind. Steinberg nimmt noch den zweiten Tabcllenplcch ein, da auch Wetzlar durch das Nichtantreten von Burgsolms zu zwei weiteren Punkten kam. 1900 konnte durch seine Siege In Burgsolms und gegen die Sportfreunde vom 6. Tabellenplatz zu dem 4. aufrücken und verdrängte damit sogar die Naunheimer. Die übrigen Mannschaften behaupteten ihre Plätze. Für die Schwierigkeiten, mit denen die Vereine zu kämpfen haben, ist die Tatsache bezeichnend, daß allein vier Mannschaften der Bezirksklasse auswärts zweimal nicht angetreten sind. Es handelt sich dabei um die Vereine Luftwaffe, Sportfreunde, Bissenberg und Burgsolms. Da bei einem dreimaligen Nicht- antreten die betreffenden Vereine aus dem weitern Spielbetrieb ausslyeiden, so ist es heute müßig, Betrachtung«, darüber anzustellen, wer Meister werden kann. Im Falle des Ausscheidens einer der genann- ßine Brandstisterin dreimal zum Tode verurteilt. * Bad Vilbel, 21. März. Das Sondergericht verhandelte am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag im hiesigen Amtsgericht gegen die 52 Jahre alte Barbara Markert, geb. Muth, die vor ihren zur Verhandlung stehenden Straftaten sich in Offenvach am Main auigeljaltcn hatte, wegen vorsätzlicher Brandstiftung in drei Fäl- len, begangen unter Ausnutzung der durch die Kriegsverhältnisse bedingten Verdunkelung und in zwei Fällen aus Rache. Di« Angeklagte, die bereits 2 4 m a l d o r heft r n f t ist, war, nachdem sie wieder eine Gesang- nisstraf« verbüßt hatte, von Offenbach aus zu einem Bauern in Nieder-Erlenbach in Arbeit gekommen. Bald paßte es ihr dort aber nicht mehr, und sie verließ ihre Stelle, angeblich weil sie ungerecht behandelt worden sei. In Wirklichkeit war die-se Angabe völlig unbegründet. Um sich an dem Bauern zu rächen, wollte ft« in der Nacht feine Scheune anstecken. Da aber das Hoftor zu dem Grundstück fnarrte, fürchtete sie das Wachwerden des Bauern. Deshalb begab sie sich auf em Nachbargrundstück, wo sie zwei Scheunen anzündete in der Ansicht, von dort aus di« Scheune ihres früheren Arbeitgebers durch die Flammen vernichtet zu sehen. Der Brand griff aber nicht auf die Scheune des Bauern über, dagegen fielen die beiden angezündeten Scheunen des Nachbarn mit erheblichen Erntevorräten und landwirtschaftlichen Maichinen den Flammen zum Opfer. Bei dem Brande waren außerdem zipri Menschenleben in große Lebensgefahr gekommen. Nach den gejtfteHungen des Sondergerichts war das von der Angeklagten gehegte Rachcgefühl gegen ihren früheren Arbeitgeber völlig unbeariindet Zu dem dritten Anklagepunkt, der Brandstiftung Martha hatte Vormittagsdienst gehabt und war, Menn e« Ihnen recht ist. fnredie ich mit meiner lower Park zu spielen ' | im Begriff geroefen nach Hanse zu gehen. Mutter Wir nermtehn gewöhnllch zwei Zimmer. ß'harloMe sagte: .Ich kann englisch und franzg-. „Dor allen Dingen,' erklärte sie, „müssen Sief und eins ist gerade frei, weil das Fräulein, das.sisch spreä^en, auch ein bißchen italienisch, dann habe! .Nichts, so gut wie nichts." s ... ,. _■ ----- r - ~ Martha lachte. Das ist nicht viel, aber sicherlich ubser Amacht. Bleibt s also bei unserer Berat - übertrieben Eine Fran versteht immer etwas, mo-. rc^!J,n^? .. , . . sagte Charlotte, „In raus man Geld schlagen kann. bahn: Watzenborn-Steinberg — Wetzlar 05; Spoch freunde Wetzlar - Luftwaffe (Vorrunde). 6. April: VfB-Marburg — Luftwaffe: VfL Mn, bürg — Watzenborn-Steinberg: Bisfenberg 41 Sportr. Wetzlar. 13. April: 1900 Gießen — Watzenborn-Steii» berg: Wetzlar 05 — DfB.-Reichsbahn: Sportfreund, Wetzlar — Naunheim 20. April: Sportfr Wetzlar — Watzenborn-Stest, berg: VfL. Marburg — Luftwaffe; Dissenderg . । Wrtzlar 05. 27. April: Wetzlar 05 — Naunheim: LustwM ' gegen Burgsolms; VfL. Marburg — Bissenberg. 5. Mai: 1^00 Gießen — Wetzlar 05; Burasolnu gegen VfL. Marburg; Bissenberg — Luftwaffe. ] 11. Mai: Bissenberg — Naunheim (Vorrundes; ! VfL. Marburg — Sportfr. Wetzlar. 18. Mai: Naunheim — Bissenberg: Luftwaffe Sportfr. Wetzlar. 25. Mai; Bissenberg — VfL. Marburg. Dom Büchertisch des Sportlers. — Sport und Staat. Zweiter Band. Auftrag des Reichsfportführers herausgegeben oen P G Hoffmann und Arno Breitmeyer. Verlag U Neichsfvortblattes, Berlin. Ganzleinen 7,80 RM. Die ursprünglichen Zusammenhänge zwischen ftaal» lichem Wollen und sportlichem Leven des deutschen Volkes zu erkennen und in allgemeinverständlicher Form dem Leser aufzuzeigen, ist Aufgabe dies« Werkes, das bei der Darstellung der Geschichte dcr einzelnen Sportverbände die hinter der äußeren Betrunkene Autofahrer kommen in« GrkänaniS. Lpd. Frankfurt a M., 20. März. Der 33jäh- rlge Sch. aus Idstein fuhr mit seinem Auto nach Frankfurt, traf Bekannte und besuchte mit ihnen mehrere Lokale. Auf der Heimfahrt stieß er mit einem anderen Wagen zusammen. Die Insassen seines Autos, die sich gleich aus dem Staube machten, erlitten Prellungen; Sch. kam mit einer blutigen Nase davon Zunächst erhielt Sch. einen polizeilichen Strafbefehl, well er den Kraftwagen zu Fahrten benutzte, die nicht in öffentlichem Inter- esse lagen, bann mußte er rovgen fahrlässiger Körperverletzung und Zuwiderhandlung gegen die Straßenoerkehrsvorschriften vor dem Amtsgericht Frankfurt erscheinen, das ihn zu einem Mon i bienftoerorbnung vom 15.10.1938 (RGBl. I S. 1441s herangezogenen Notdienstpflichtiaen gelten bie ein- schlägigen Bestimmungen des 1. Abschnitts des Aus- führungserlasses des Reichsministers des Innern wti Des Reichsministers der Finanzen zum Einsatz-Fa-, milienunterhaltsgefeh vom 5. Juli 1940. Von den, Einsender, Der wohl im Polizeidienst steht, fonntt sofort nach seiner Einberufung ein Antrag auf Oe- Währung von Familienunterhalt bei dem ßanbräl Des Landkreises Gießen, Abteilung Familienunter' halt, durch Vermittlung des Bürgermeisters feiner Wohngemeinde nach vorgeschriebenem Formular ge> stellt werden. Ob und in welchem Umfange d?ni Antrag entsprochen werden kann, ergibt sich erst nach Vorlage der notwendigen Unterlagen, wie sie nach dem Antragsformular gefordert werden. Aus ben In der Anfrage gemachten Angaben läßt sich nufji entscheiden, ob der Antrag Aussicht auf Erfolg hat Wenn der Einsender beispielsweise eine Miete n- nähme von 1000 RM. im Jahr erwähnt, so müfjft noch angegeben werden, durch Vorlage einer Gr tragsberechnung des Hauses, welch reiner Ertraz sich nach Abzug der Ausgaben (Zinsverpflichtungen:! ufw. ergibt. Bei Gewährung von Familienunterhalt! ist die Aufgabe eines in freien Dienststunden ruck weiter betriebenen Geschäfts nicht Voraussetzung. Gs ist flu empfehlen, sofort einen Antrag auf Gewähr- rung von Familienunlethalt zu stellen, ob unb in welchem Umfange bem Antrag entsprochen wird, ergibt sich alsdann auf Grund Der zu machenden An.« gaben. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnaihß mittags geschloffen. A —«... .VM. Menae merksamer N?ngier an. Dann näherte er sich Fran helfen i ^nthe, Marthas Mutter, umkreiste sie m^hrmnl* inbem er schräg zu ihr aufblickte, unb blieb schließlich vor ihr stk-hpn lnh<*m er fpln» fiänbe löllia mit der Frage be» norrlef Iockele jauchzte unb rammte feine kleine geschehen sollte. So leicht ^auft immer von neuem gegen den Bauch des — i Bä^n. Terminlisse: 23. März: Burgsolms — Sportfr. Wetzlar; VfB- ReichLbahn — Watzenborn-Steinberg; VfL. Marburg — Wetzlar 05: 1900 Gießen — Bissenberg. 30. März: 1900 Gießen — VfL. Marburg: Burgsolms — Bisfenberg: Naunheim — VfB -Reichs- ter Entschluß gewesen war, sich auf eigene Füße zu teilen unb sich mit Iockele durchs Leben zu schlagens .Mas die Nolizei betrifft" f , o schmier g ereilen ihr setzt die Ausführung, obwohl । fürd>te ich mich nnr dies'm Gan" Sie dürfen mich! le keine Sekunde lang in ihrem Entschluß wankend oich^ fo mififr-i'iilrf) anfehen Ich habe nichts auf Dem G-wisien Es hat einen ganz harmlosen Grund " geht, unb es wirb gehen, weil es eben gehen muß! sehen, unb wenn nichts zu beanftnnben ist, bleibt Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir werfen bie er Ihnen, bis die Mutter sich wieder eingefunben Flinte nicht ins Korn! Wir gehen zusammen werter hat" und werden es schaffen. | „Da sie sich schon seit zwei Tagen nicht mehr um ______ __________________ ____________ bie flame anfpmdit." „Ja. unb bas fehr halb“ bln nid’_* --rhelratet. Wahrheit vom Herzen geredet hatte. In Marthas Iockele machte sich bemerkbar, indem er dem > ..Schwierig wird das nicht fein. Arbeit gibt es in Augen schimmerte Mitgesühl und auch em wenig Vären mit d-r Faust vor d-n Magen schlug, was Hülle unb Fülle. Die Frage ist nur, was können gutmütig überlegener Spott. Charlotte bemerkte einen tiefen Brnmnstan im Innern bes Bären her- Sie?" jwohnen, falls es Ihnen paßt.- 1 iwiveii - „Sicherlich wirb es mir passen." ! Ällerdings wird Iockele Ihnen ein'bihdie'nlm TOcäf „Weshalb sollte man bas tun» Ich glaube im | Martha lächelte. „Sie müßten sich bas Zimmer fein. Darauf müssen Sie sich gefaßt^machen'" 6it (BegentcU, man wirb zufrieden sein, wenn Sie er- wenigstens mal ansehen. Wir wohnen in der Nähe lächelte. „Ein Fräulein mit Kind na mir nrr- klaren, daß Sie für ihn sorgen wollen, und sich vom Treptower Park. Iockele wäre also viel im den schon sehen Irgendwie wirb' fich's macker höchstens.darum kümmern, ob Sie Ihre Pflichten Freien. Die große Spiel'viess ist ganz in ber Nähe, lassen, unb vor ber allerersten Not sind Sie ia flt- auch wirklich erfüllen. Non Zeck zu Zeit wird also aber das Zimmer ist nur klein Sie könnten das schützt, sodaß Sie nicht das Erstbeste xu nehme» iemaiib von ber öffentlichen Fürsorge nach Iockele größere haben, sobalb Herr Theiß auszieht. Das ist brauchen. Einstweilen bleiben wir babei daß Ei' fohen unh mnnn ... m-.m der Architekt, wissen vie?" | fid) unser kleines Zimmer ansehen. Ist'es Ihne» „Und Ihre Frau Mutter? Iockele wird ihr nicht recht, wenn Sie etwa gegen drei Uhr zu uns feljr gelegen kommen." j kommen? Sie fahren mit Der Straßenbahn bis vor „Was Das betrifft, so machen Sie sich nur keine bie Tur." Vielfältigkeit wirkenden Grundkräste anschaulich macht. Zu dieser textlichen Gestaltung tritt eine bild liche Sammlung ber im 23erbanbsleben historisch wichtigen Zeitabschnitte und Ereignisse in ber Absicht, Die in Der Vergangenheit geleistete Vorarbeit Der VerbänDe für ben Deutschen Reichsbund für Leibesübungen festzuhalten unb ihr Die gebührende Anerkennung zu zollen. Ein Unterrichts- unb Nach, schlagewerk für alle, bie berufen sinb, unseren Volk»' genossen unb Der beutschen Jugenb insbesondere bar Gut Der politischen Leibeserziehung nahezubringm Verein Spiele Gew. Unentsch. Verl. Pkte. Wetzlar 05 12 10 1 1 21:3 W -Steinberg 12 10 1 2 21:5 VfB.-R. 14 7 2 5 16:12 1900 14 7 2 5 16:12 Naunheim 12 7 1 4 15:9 Burgsolms 14 5 2 7 12:16 VfL. Marburg 9 3 1 5 7:11 Luftwaffe 12 3 1 8 7:17 Dissenberg 9 1 1 7 3:15 Sportfreunde 11 1 0 10 2:20