Freitag, 21-Sebruar MI ||m Süden gelegenen 3nji hifmertfamfeit geschenkt: |t , iraktion dieses Ministeriurn |o wurde z. B. die Süd- nisteriums vor fünf Jahren zu e aller e 1 oorgefunben. gestellt ist. so unter- der japanischen Eiw DiedeuMenLufiangriffeinderAachtzumFreiiag zeuge werden vermiht. zum Rückzua gezwungen Rom. 20. Febr. (DJIB.) Der italienische wehr- Das japanische Ministerium für Ueberseeische An- ,-legenheiten hat der A u s w a n d e r u n g nach den 11 s - ......... ^-feln stets eine besondere oiero, Japans Drang nach dem Süden gelle der Suche nach notwendigen Roh st offen. Japan hoffe, diese Suche friedlich durchführen zu können. Seine persönliche Ansicht sei es. dah zwischen USA. und Japan kein Krieg sein solle. ; in USA. habe er ungünstiger gerkorps haben mit erfolgreicher Wirkung zahlreiche Kraftwagen und vattcriestellungen des Feindes mit Bomben und Maschinengewehrfeuer belegt. Fünf feindliche Jagdflugzeuge wurden abgeschofsen. Andere deutsche Flugzeuge haben im Sturzslug feindliche Dampfer im Rlittelmeer angegriffen. Zwei 8000-Ionnen-Dampfer sowie weitere von geringerer Wasserverdrängung wurden mit Bomben schweren und mittleren Kalibers getroffen. In O st a f r i k a wiederholte am unteren Juba der Feind heftige Angriffe, um den Uebergang über den Fluh zu erzwingen. An den anderen Abschnitten Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung. 3m Kampfgebiet Norden (Eritrea) haben unsere Flugzeuge feindliche Kraftwagen und Truppen angegriffen. Feindliche Flugzeuge unternahmen einen Einflug gegen eines unserer Zentren in Lritrea. Lin britisches Flugzeug wurde vor, unserer Abwehr abgeschossen. Ein weiteres Flugzeug wurde von einem unserer Bombenflugzeuge angegriffen und stürzte brennend im unteren Sudan ab. Auf dem Platz vor dem Capitol kam es am Mitt' woch wiederum zu Frauendemonstrationen Hebriden sowie an j küste an und beschädigten vier grohe han- dclsdampfer so schwer, dah mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Bei Harwich wurde ein Zer- st ö r e r in Brand geworfen. osten Englands und in Südwales angegriffen. Wie aus Berichten hervorgeht, scheint eineKustLnsladtin Südwales das haupt- angriffsziel gewesen zu sein. Der Londoner Nach- richlendienst gibt dazu bekannt, über einer ..gewissen Stadt in Südwales" sind eine beträchtliche Zahl von Spreng- und Brandbomben abgeworfen worden, wodurch Sachschäden entstanden seien. Deutsches Schnellboot versenkte 1OOOO BRT. Berlin, 20. Febr. (DNB. Funkspruch.) Dos Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 9efd)0iV loh. starken n r .My rch 3te Dortig ' h W tM. Wh rste Iw, vieler I 3um dm, user ttzjtz !r eine t einem tu kann chen Ansn len SDlinv? erlegen, ft Eine im Rechiza^ r konnte» Lollar verlegte fc Orüchr^ )eren W Oie Geleitzüge. England hat kein Personal und keine Begleitschiffe. Der -Telnb flog in ber Rächt zum 20. Februar Unsere Flugzeuge haben feindliche Luftstützpunkte nur mit wenigen Flugzeugen in das befehle Ge-»bombardiert. Flugzeuge des deutschen Fite- der 3qÜ • rompt M erschied r e 4 Min^n m der Iti an dem; eine grcb ßHegtnir siebten !fc 6 Mimllc 8 her. ber» om.S W >rung °°ii,, sturm»; annel)mbr etfid ■ astete. uuhte er ; ■A<ö i s 1 die jl jlnimbinc von An.;emc« für die MittaaSnummer biöB'/.llbr deSBormittagS Qliuciavit’^rciie: Anzelgenteil 7 Npf. ie mm bei 22 mm Bedenbrette, Wertteil 50 Ruf. le mm bei 70 mm Bcilonbrette Nachlässe: Wiederholung MalstaffelI Abstsilüsie Meugenstasiel B Platzvorschrift (vorberine Vereinbarung) 25"-'.. mehr rr fiofenw" ch krankt:. )ei Sucht, U ir ijoHnKi j üffen u lern lnwalt irt* | Doktor hd Frau, iast enll:,,: i ber W nicht- , bafe trt; sehen w in, umi!’ ie nreidjen. .6 * * ,manns v r W;, rß # bei W;. >, die V Alvesen r weil % >ne Dori' oll bete WZ jxrtS w' V- BlB tW; & Ä fite Japan in Mikronesien Bon unserem ULT.-Koiiespondenten. DietzSA. scheuen leine Heraussorderung Japans Offensive Stühpunki-Politik im pazifischen 2Roum iUgenbmo" i hier fieci- »dem sie K (r.em Sübfeebüro erweitert, das in enger Derbin- Una mit der Marineleitung steht. Unter Südsee terben in diesem Zusammenhang auch die Inseln .-n Australien und um Neuseeland, Mikronesien, Ziederländisch-Jndien, Malayen und die Philippinen erstanden. Jetzt, wo sich die Konfliktstoffe zwischen lokio und den beiden anglosächsischen Mächten hau- in, wo es nur eines Funkens bedarf, um einen trand im pazifischen Raum zu entfachen, kommt teser japanstchen Auswanderung eine ungeheure gegen das Englandhilfegefetz. Mitglieder mehrerer Mütterorganisationen knieten auf dem Platz nieder und beteten für den Frieden. Die Frauen zogen ebenfalls vor das Senatsgebäude, wo gerade die Debatte über das England- hilsegefctz im Gange war. Die Polizei schritt mehr, fach ein, um die Demonstration zu sprengen. Oie USA. schicken militärische Beobachter nach dem Kernen Osten. Washington, 20. Febr. (DNB.) Das Kriegsministerium beorderte am Donnerstag drei Armee- offiziere als militärische Beobachter nach oerschie- denen Stellen des Fernen Ostens. Major Clarence Jackson wurde nach Siam beordert, Major Francis Brink nach Singapur und Oberst- leutnant Alexander Campbell nach Batavia. Zweck dieser Maßnahme ist nach einer Erklärung des Kriegsministeriums, über die militärische Lage in der ganzen Welt unterrichtet zu bleiben. Asso- ciated Preß erinnert daran, daß in ähnlicher Weise im vorigen Jahr die Beobachtek in Europa vor- stärkt wurden, um den Krieg in Finnland sowie die deutsche Westoffensive im Auge zu behalten. Oie nordamerikanische Schule in Tokio schließt. Tokio, 20. Febr. (Europapreh.) Der Vermal- tungsrat der nordamerikanischen Schule in Toki.o hat beschlossen, Ende Juni den Schul- betrieb e i n z u st e l l e n. Die Schließung der Schule dürfte mit der Entwicklung der politischen Lage im Fernen Osten zusammenhängen. Nachdem die kanadische Schule in Kobe bereits im vergange- nen Jahre den Unterricht einstellte und auch die Schließung der Internationalen Schule in Yokohama für 1941 geplant mar, wird es dann keine besondere Schule mehr für die Kinder der in Japan lebenden' Engländer und Nordamerikaner geben. lungen auf der Insel in Marsch gesetzt. Wie Associated Preß meldet, hat der Sprecher des britischen Kolonialministeriums erklärt, mit Ausnahme zweier Häfen seien in Britisch-Nordborneo alle Häfen für nichtenglische Schiffe gesperrt. Der Grund der Maßnahme sei unbekannt. In Bang- kok, der Hauptstadt Thailands, rief der britische Konsul alle dort lebenden Engländer zusammen, um sie auszufordern, die Frauen und Kinder zu evakuieren. Einige Briten sind bereits abgereift. Man nimmt an, daß die Engländer Thailand in kleinen Gruppen verlassen, um Au'seben zu vermeiden. Das Ziel der Evakuierten ist Singapur. Was sucht Japan in der Südsec? Washington, 20. Febr. (Europapreh.) Der neue japanische Botschafter in Washington, Admiral a m u r a, erklärte in feinem ersten Presseinter- W a s h i n g t o n , 20. Febr. (Europapreh.) Bei der Aussprache im Repräsentantenhaus über die bereits gemeldete Bewilligung von 242 Millionen Dollar zum Ausbau von Guam, Samoa und werteren atlantischen und pazifischen Flotten st ützpunkten schrieb Admiral Harold Stark an den Vorsitzenden des Flottenausschusses des Repräsentantenhauses, V i n s o n , daß der Aus- bau von Guam unabhängig von den Pro- testen anderer Machte erfolgen müsse. Insbesondere sei der japanische Protest geaenstands- log. Es fei unvorstellbar, dah Japan sich durch der- art „harmlose Maßnahmen" bedroht fühlen werde. Falls es aber doch protestiere, so solle der unberechtigte Protest nicht beachtet werden. Guam sei USA.-Besitzung, und seine Befestiauna solle danach entschieden werden, was für die USA. wünschenswert sei. Marineminister Knox bezeichnete die Befestigung Guams als „von besonderer Wichtigkeit für die USA.-Marine". Das Bauprojekt war im letzten Jahr abgelehnt worden, well man es als eine Herausforderung Japans ansah. Es enthielt damals bereits die gleichen Einzelheiten, zu denen allerdings jetzt noch der Bau bombensicherer Unter st ände ge- kommen ist. Die oorgeschlagene Ausgabe von 4,7 Millionen Dollar soll zur Anlage eines sicheren Hafens verwendet werden, der für die Landung von Schiffen und großen Patrouillenfluazeugen vorgesehen ist. Im übrigen hätten die geplanten Anlagen einen rein defensiven Charakter. Zu den Bewilligungen für Guam und die Samoa- Inseln schreibt „New York Times", daß die Annahme des Marinehaushalts zeige, wie die Vereinigten Staaten nicht gewillt seien, ihren außenpoliti- scheu Kurs zugunsten der japanischen Expansions- wünsche abzuändern. — „Herold Tribüne" und auch andere Neuyorker Blätter deuten diesen Beschluß des Repräsentantenhauses als eine Versteifung der nordamerikanischen Haltung gegenüber Japan. Jahrgang ltr.44 Mcheint taglirt), nutzer Sonntag* und Zeierings «eilagen: Die Illustrierte siebener »Familienbiatter KnanmBild DieSckwlle ?hne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr -.25 iicb bei Richterscheinen ;on einzelnen Nummern : infolge höherer Gewalt lernsvrechanschluk 2251 Drahtanschrift-„Anzeiger" Soitscheck 1168kArants. M Hbeutung zu. < Das japanische Süüseemandat, das die ehemals , lrutschen Marianen und Karolinen umfaßt, setzt sich < ;_19 1400 größeren und 2500 kleineren und kleinsten Inseln zusammen. Mö-yen sie auch nur tellweise beifügt sein, so bilden sie doch ihrer Natur nach die iDllrommenften Verstecke für Kriegsschiffe, Unter- eboote und Flugzeuge. Die größte strategische Be- )»utung mißt Japan dem Hafen Palau zu, der iur 800 Kilometer Flugstrecke bon den Philippinen ntfernt liegt und 50 Kriegsschiffen Raum gibt. Zu- !?m liegt Palau auf dem Kreuzungspunkt zwischen ^.ederländisch-Jnd-ien und Australien. Auf den unter japanischer Hoheit stehenden In- iln hat die Eingeborenenbevölkerung durch die ihen der Siedler mit den eingeborenen Mädchen iipid zugenommen. Ein japanisches Schulgesetz sorgt hfür, daß den Kindern schon vom frühesten Alter in der national-japanische Geist eingeflößt wird. Iber nicht nur auf die Inseln des Pazifik, die unter spanischer Souveränität flehen, hat sich der japa- lische Cinwandererstrom beschränkt, auch auf den a n d w i ch - Inseln und auf Hawai, d. h. im -entrurn des nordamerikanischen strategischen Sy- lems hn Stillen Ozean, ist die Zahl der Japaner sandig gewachsen. Sie besitzen dort ihre eigenen Schulen und Vereinigungen, die meist von Lehrern, Le aus Japan kommen, geleitet werden, und viele ler im Jnselreich geborenen Japaner besitzen, den wrdamerikanischcn Gesetzen gemäß, die Siaats- lurgerschaft der Vereinigten Staaten. Riebt weniger auffallend liegen die Verhältnisse . (uf den Philippinen, denen zwar die Unab» sangigkeit versprochen worden ist, die aber immer noch unter nordamerikanischer Oberverwaltung sehen. 126 000 Acker Land in der Provinz Davao iksindcn sich in der Hand von Japanern. !>a die Sakdalista-Partei auf den Philippinen pro- isiatisch und pro-japanisch eingestellt ist, so unter- slitzt sie auch das Anwachsen der japanischen Elw »anderung auf der Inselgruppe. Die gesamte Hanf- 'nbuftrie gehört Japanern. Die Furukawa und Ohta- ihanfgefellschaften bilden dort einen Staat im Staate, n dem sich alles nach japanischen Wünschen richtet, sehnlich ist es mit der Holzindustrie auf Mindanao, ler südlichsten großen Philippinen-Insel. Nach den ätzten Statistiken kommen etwas über 80 v. H. aller >-mportwaren nach Mindanao aus Japan, /O v. j). iller Straßen in der Provinz haben Japaner getaut Mit Hunderten von ausländischen Pllanzen machen die Japaner Anbauversuche auf oen Phutp- ;inen, unterstützt durch eigene metereologische Sta- ■tonen. Die Geflügelzucht und den Fischfang Haven Le auf eine ganz neue Grundlage geftellt, auch loben sie ein reiches Chromlagcr erschlossen. < Da NordamerikaXauf den Philippinen bei Ma- rnla auf der Station Corregidor einen wichtigen nlilitärifchen Stützpunkt unterhält, so ist ihnen diese inhe Nachbarschaft der Japaner zum mmdesten sehr unbequem. Es kann ja kaum eine ihrer Maßnahmen i unbemerkt getroffen werden, auch durften sich Ole Sympathien der Bevölkerung eher nach Tokio als ioch Washington neigen. Zudem gibt es Strategen, lie behaupten, daß sich die Philippinen 'm Falte li.ncs Krieges kaum gegen einen lapamschen Zlngntf ‘ izrtellJigen ließen. . . Die Ausschließung aus Hinterlndien, das nur von tinb 50 Millionen bevölkert wird, ,edoch etwa dreimal so groß wie das Deutsche Reich ist wurde in 5apan immer schmerzlich empfunden Japan hat c&er die Widerstände, die sich chm entgegenstellten, illsher nicht zu überwinden vermocht. Eme Aus- mhme bildet Thailand, nut dem Tok'o sei Mren sehr herzliche Beziehungen unterhalt Dor sod seit 1934 Delegierte des lapamschen Baumwoll stinnverbandes bemüht, durch Anpflanzung von Baumwolle für Japan eine neue Bezugsquelle stir teffen wichtigen Rohstoff zu eröffnen. Auch liefert fopan Thailand Eisenbahnmaterial, Knegsschlf e md Heeresbedarf. Der Austausch von terteidigungswesens und von Generalstäblern bietet tnter Umständen Tokio die Möglichkeit, sich m Tha» lrnd einen militärischen Vorposten zu schaffen, der r .' Meerenge von Kra und Johore bedrohen UN Singapur lahmlegen könnte. Die °u^nblickUchen 5chlichtungsverhandlungen, die m Tokio 'M Str irischen Thailand und Jndochlna stefuhrt weroe , sind ein weiterer Beweis für die herzlichen Bezie )>^ ;-n zwischen den beiden ajiaüfchen Staaten Da coch Frankreich mit Japan ein sreundschafUich tWommen geschlossen hol ii Jndochina eingeruckt sind, so kann tnr en der Ostküste Hinterindiens nut militärischen S tz Butter oder Sieg. Bon unserer Berliner Schtiftleilung. Im Weißen Haus.zu Washington wurde am 18. Februar über die Lebensmittelversorgung Englands beraten. Der ehemalige amerikanische Land- wirtschastsminister Wallace meinte, daß es fraglich fei, ob die landwirtschaftlichen Produkte Amerikas auch nach England geschafft werden könnten, und der jetzige Landwirtfchastsminister Wickard sgate: „Ich glaube, Lebensrnittel sind sehr notwendig für die britische Verteidigung, und ich denke, wir brauchen mehr als alles andere Schiffe, um die Nahrungsmittel zu transportier rcn. „Daraus geht hervor, daß England dringend Lebensrnittel braucht und daß man sich in Washington die Köpfe darüber zerbricht, wie amerikanische Lebensrnittel nach England geschafft werden könnten. Wir haben allen diesen Plänen nur die Worte des Führers entgegenzufetzen: „Auf was hoffen sie? Aus Amerika? Ich kann nur eines sagen: Wir haben jede Möglichkeit von vornherein einkalku- liert". Und an anderer Stelle feiner Rede vom 30. Januar: „Jede Möglichkeit, die überhaupt denk- bar ist, haben wir nüchtern abgewogen und in Rechnung gesetzt. Am Ende aber steht unser Sieg. Nun hat am Tage dieser Hilfsberatung in Washington der englische Ernährungsminister Lord W o o l t o n sich über die Verschlechterung der englischen Lebensmittellage ausgesprochen und drastische Schritte zur Herabsetzung der Lebensmittelrationen angekündigt. Das Blatt der Konservativen, Edens und Ehurchills, der „Daily Telegmph", nimmt diese Notschreie Wooltons zum Anlaß, um unters der Ueberschrift „Butter oder Sieg" sich darüber auszulassen, daß das Cans alle notwendig werdenden Opfer ertragen müsse. Zwischen Butter rnd Bengasi gebe es nur eine Wahl, und Woolton habe durchaus „die Folgen der bereits eingetretenen und noch kommenden Schisfahrtsver- luste" gewürdigt. Wie weit diesem Blatt, zu glauben ist, England habe wenigstens genügend Brot, Oel, Fett und Milch, steht auf einem anderen Brett, jedenfalls gibt es wie Woolton notgedrungen zu, daß Fleisch und Butter sehr knapp seien. Im übrigen wird schon jetzt ein plutokratisches Wooltonbrot in England gegessen, ein teures und gutes, für die Massen nicht erschwingliches, und daneben ein billiges und schlechtes für die Massen. Wooltons Hoffnung, die Engländer wenigstens im kommenden Winter mit noch anzubauenden Mohrrüben auf den Beinen holten zu können, klingt doch ebenso kümmerlich wie der Trost des Plutokratenblattes, die Haus- \ fronen möchten Rezepte für Mohrrüben und Kartoffeln ausprobieren, die erst noch wachsen sollen. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, Februar 1941. überlegene Ruhe und verfolgt ohne Schwankungen [einen vorgezeichneten Kurs. Es hängt allein von Den Vereinigten Staaten ab, ob sie den Kriegstaifun auch im Pazifik entfach.n wollen, bei dem sie leicht die Steuerung verlieren können. Die amerikanischen Bürger in Japan und in China sind aufgefordert worden, das Land zu verlassen, um nicht von den Ereignissen überrascht zu werden, japanische Schiffe sollen nicht mehr in den Südpazifik auslaufen. Man fragt sich, ob es ein Bluff oder bitterer Ernst ist. Australische Derstä kunaen ausMalaya Stockholm, 20. Febr. (Europapreh.) Weitere Verstärkungen treffen fortlaufend auf der Malaiischen Halbinsel ein. Am Dienstagabend landeten Reuyork 21. Febr. (DNB. Funkspruch.) Nach I biet ein. Fünf feindliche Jagdflugzeuge wurden im hier eingegangenen Meldungen hat die deutsche Mittelmeerraum abgeschofsen. Zwei eigene Flug- Luftwaffe Donnerstagabend London sowie die StädteIm westen, Südwestenund Süd- MetzenerAnzeM BrB!)lfd)t UnioerfltätsbrmferdR. langt General-Anzeiger für Oberhejsen «ief)tn?$d>n!ftraf|t z-9 Zuchthaus s. für Benesch-Verraier, Der Prctzburgcr HochvcrratSProzctz gegen slowakische Emigranten. P r e ß b u r g , 20. Febr. (Europapreh.) Vor dem Schwurgericht in Preßburg fand der Hochverrats- prozeh seinen Abfchluh, in dem vier im Ausland weilende Vertreter der sogenannten „Tschccho-slo- wakifchen Erneuerungsbewcgung" wegen staats- feindlicher Tätigkeit zum Schaden des slowakischen Staates und des ihm befreundeten Deutschland an- geklagt waren. Es handelt sich um ehemalige Mitglieder der Londoner Benesch-Regierung, und zwar Dr. Stephan O s u z k i, den früheren Prager Gesandten in Paris, den ehemaligen slowakischen Ministerpräsidenten Dr. Milan H o d z a , den Haupt- schriftleiter der „Narodny Novini", Dr. Paul Toth, und den Direktor des slowakischen Pressebüros, Peter Priedavok. Das Schwurgericht erkannte alle vier des militärischen Verrats und des Anschlages gegen die Sicherheit des Staates für schuldig. Die Agitation der Angeklagten im Ausland zielte auf eine Wiedererrichtung der Tfchecho-Slowakei mit Waffengewalt ab. Zahlreiche Slowaken wurden von den Angeklagten in Frankreich in d i e Benefch-Legion gepreßt. Das Ziel der Angeklagten war es weiter, die Wehrmacht des befreundeten Deutschland und somit auch das slowakisch-deutsche Verhältnis zu schädigen. Das Beweismaterial wurde von den beiden Kronzeugen, Dr. Klein und F r a n k, die bis zum Einmarsch deutscher Truppen in Paris ver- blieben waren, erbracht. Auch lagen hochverräterische Rundfunkreden der Angeklagten vor. Das Urteil, das die gesamte Oesfentlichkeit mtt Spannung erwartete, lautete für Dr. Osuzki auf lebenslängliches Zuchthaus, für Dr. Hodza auf 18 Jahre Zuchtbaus, für Dr. Toth auf 15 Jahre Zuchthaus und für Peter Priedavok auf 11 Jahre Zuchthaus. Außerdem wurde das Vermögen der Angeklagten beschlagnahmt. Rom, 20. Febr. (Europapreh.) In einem Bericht aus Tanger befaßt sich „Messaggero" mit den wachsenden Schwierigkeiten der englischen L>andels- schiffahrt, die sich besonders deutlich in Gibraltar, dem Sammelpunkt und Aussahrthafen der englischen Geleitzüge, beobachten liehen. Auf der einen Seite werde es immer schwerer Schiffspersonal für englische Handelsschiffe anzuwerben, da es feine Lohnforderungen ständig erhöhe. Auf der anderen Seite habe man zu einer Aende- I rung des Geleitzug-Systems schreiten müssen. Es , _ habe sich herausgestellt, daß große Geleitzüge Lin Schnellboot versenkte trotz starken Jie- u sehr gefährdet feien. Darum fei man da- bete in der südlichen Nordsee zwei bewaffnete dU übergegangen, nur zwei bis vier Damp- britische Handelsdampfer mit zusammen ser, von Kriegsschiffen begleitet, ausfahren zu in nnn hrt lluqieuqe der bewaffneten Auf- laßen. Das mach« aber wieder einen ftärferen tlärunq qriffen gestern Ge 1 eit; üge nördlich der Einsatz von Beig lei t f dji f f e n notig, an tlarung grMsn gqrecn Südost- benen England letzt schon Mangel leide. " """ Britische Kolonne vor Kufra fi al: k e australische Streit Waffengattungen, die zur Verstärkung der britischen Garnispn bestimmt sind, in Singapur. Nach der Landung wurden die mit voller Kriegs-1 ausrüftung versehen.n Mannschaften in mehrere ®ie Atmosphäre Abteilungen eingeteilt und nach verschiedenen Stel- >als erwarte ■ "Ä S5S* «■ •*■>«! SÄ «li.. unb ilb.r di. 3n|=ln d.» Mich.. reuten Japaner anZUgeben, es kom Tatsache «ch weniger auf die Mchse, als aus d.« TÄlaqe ZBirtungsootle Angriffe von fi a m , f f 11 e g e r - Rom. 20. Febr. (ujlo.) Der Hauende w - verbänden richleien sich gegen Ilugplähe In den machlberich, oom Donnerstag Hal folgenden wort- Midlands. Hafenanlagen auf der Insel Wight und laut: Fabrikanlagen in Schottland. 3n der letzten Rackst An der griechischen Fr o n 1 keine Kampf- belegten Kampffliegerverbande Dorfanlagen in Lon- Handlungen von besonderer Bedeutung. don, Swansea, Plymouth und Chatham mit Bom-| Jn Rordaf rika wurde eine mit Kraftwagen NUN) weniger am Ul' möa- den.' jm Mittelmeerraum erzielten deutsche ausgerüstete seindllche Kolonne die sich unseren e ibfrrs enbi fe Derart» 00 Siioim;, 6tunbfitP:. Portugal n )ie — bann aber — marschiert weiter! Wo melde ich mich zur Waffen---? Tl$(5. Es wirb nochmals darauf hingewiefen, daß freiwillige ZTlelbungen zur Öaffen-ff jederzeit von folgenden Dienststellen entgegengenommen werden: l'-s io i; “M? i’X ' ir,v( NSG. In Offenbach a. M. wurde am Donnerstagnachmittag der verstorbene Gauamtsleiter und Ministerialrat Friedrich Rimgshaufen jur letzten Ruhe getragen. Ein großes Trauergefolge der ührenden Männer von Partei und Staat, an ihrer Spitze, in Vertretung des Gauleiters und Reichstatthalters Sprenger, Stellvertretender Gauleiter Linder und Staatssekretär und Stellvertretender Gauleiter e. h. Reiner, begleiteten den verdienstvollen nationalsozialistischen Kämpfer des Gaues Hessen-Nassau auf seinem letzten Gang. Der Trauerparade ging eine weihevolle Toteneier voran. Sechs Altgarbisten des Gaues hielten an bem aufgebahrten Sarge die Ehrenwache. Beethovens Klänge zogen durch die mit dunklem Grün und lichten Blumen geschmückte Halle. Darauf sprachen Dichterworte von der Unvergänglichkeit eines tätigen, schaffenden Lebens. Für den Gauleiter hielt bann der Stellvertretende Gauleiter L i n b e r rjen Bewegung. Wie in nebelhafter Ferne ziehen die E r e i g • risse vom 8. und 9. November 1923 an ns vorüber, immer wieder erschütternd in ihrer ichicksalhaftigkeit: Neben dem Führer marschiert Jriebel, wie durch ein Wunder verschont von den jugeln, die so viele an seiner Seite niederstreckten, 'm Feuer dieser Kugeln stand Kriebel, der als Be- chlshaber des Kampfbundes an der Vorbereitung nb Durchführung des Marsches zur Feldherrnhalle rafjgefwnb beteiligt war, neben dem Führer. Er : i ch nicht von ihm, als es offensichtlich wurde, das erste Aufbäumen der jungen Bewegung nie Mißlingen verurteilt war, und er wich nicht on ihm, als es in den Tob zu gehen schien. Heute rissen wir, baß dieser Opfergang schicksalmäßig orbereitende Notwendigkeit war. Er war ein : cufrüttelnbes Fanal, bas in der folgenden langen jeit bes Kampfes und Wartens den Glauben auf« -echt erhielt an bie unbeugsame Entschlossenheit des 'Ührers, sein einmal gefaßtes Ziel zu erreichen, inb wieder ftanb Hermann Kriebel beim Füyrer m großen Prozeß. Die mannhaften, sich rück- schtslos zur Tat bekennenden Worte des Oberstleutnants der alten deutschen Armee trugen ihr Be- linntnis in weite Kreise des Offizierkorps von einst. 5ls guter Kamerad teilte der Oberstleutnant Kriebel irit dem Führer bie Festungshaft in Lands- Ierg, auch hier nie wankend und nie sich beugend. (Er ift „alter Kämpfer" im b e ft e n Sinne gewesen. Aus innerer Notwendigkeit mußte er einst ur nationalsozialistischen Bewegung stoßen, denn fort allein fand er jene Kraft, von der er inftint- -y fühlte, daß sie die Fesseln von Ver- liilles eines Tages sprengen würde. Diesem die Gedenkrede. Er schilderte den Einsatz und die Verdienste des Verstorbenen, die er sich als politischer Soldat des Führers, als einer feiner frühesten Ge- olgsmänner und opferbereitesten Kämpfer erworben habe. „Er stand in vorderster Linie der Mutigen, um die Idee zu vertreten, der er in heißer 'iebe diente", so führte der Stellvertretende Gauleiter aus. Er wies dann darauf hin, daß dieser politische Einsatz des Verstorbenen seinen festen Untergrund in einer durch die Kette seiner Ahnen bluts- mäßig bedingten tiefen Heimatverbundenheit gehabt habe. Noch einmal kennzeichnete er dann im einzelnen die Erfolge, die Gauamtsleiter Ringshausen in seinen Wirkungsstätten erringen konnte. Daran anknüpfend rief er dem Toten als letzten Gruß die Worte der Edda zu: „Besitz stirbt, Sippen sterben, du selbst stirbst wie sie. Eines weiß ich, was ewig lebt, der Toten Tatenruhm!" Dann nahm Staatssekretär Reiner das Wort, namens der Hessischen Landesre- mSlv der gierung von dem toten Kameraden Abschied zu nehmen. Er verwies in seiner Rede auf die hohen beruflichen und menschlichen Qualitäten des verstorbenen Ministerialrates. Als aufrechter und gerader Nationalsozialist sei er geeignet gewesen, die Erzieherschaft erfolgreich auf die Weltanschauung des Nationalsozialismus auszurichten. In dieser Aufgabe sei ihm seine Grundsatztreue, sein kämpferischer Wille, seine treue Gefolgschaft zum Führer und seine Liebe zur Heimat besonders behilflich gewesen. „Er war ein Mensch, der nicht umsonst gelebt hat und der lebendig in seinen Werken bleibt!" Die Trauerparade bewegte sich bann durch ein Spalier der HI. und des BDM., der deutschen Jugend, der der besondere Einsatz des Verstorbenen gegolten hatte, zur Begräbnisstätte. Dort nahm ein Schülerchor mit einem Liede Abschied von dem verstorbenen Betreuer, Lenker und Freund der Schuljugend. Die Klänge des Liedes vom gütet) Kameraden ertönten und die Fahnen senkten sich über den Sarg, der dann von der Erde ausgenommen wurde. Der stellvertretende Gauleiter legte die Kränze des Führers und des Stellvertreters des Führers nieder. Mit dem Kranz des Gauleiters über- brachte er dessen letzten Gruß für den treuen Kampfkameraden. Staatssekretär Reiner legte einen Kranz für die hessische Landesregierung nieder. Weitere Kränze ließen Reichsmarschall Göring als Präsident des Deutschen Reichstages, Reichsminister Rust und der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter Wächller, niederlegen. „Die Fahne hoch", das Lied der Bewegung und unseres um seine Zukunft kämpfenden Reiches erklangen dann als Gruß und Gelöbnis. In langer Reihe zogen darauf Männer und Frauen an der Ruhestätte des toten Nationalsozialisten vorüber, um einen Menschen zu ehren, dessen Andenken sie in stolzer Erinnerung bewahren werden. und den Zustand der gesprengten Brücken zu erkunden. Noch einmal versucht der Tommy bei der Ortschaft Hinges einen Durchbruch über den La- Bassee-Kanal vorzubereiten und eine nur unvollständig zerstörte Brücke mit Hilfe von Panzer- kampfwagen in Besitz zu nehmen. Sein Vorhaben wurde durch den kühnen Angriffsgeist von ---Pio- Nieren und --.Panzerjägern zunichte gemacht. Ein Pionierspähtrupp hat sich vorsichtig an die große eiserne Straßenbrücke, die bei Hinges über den La-Bass6e-Kanal führt, herangepirscht. Die Brücke ich nur unvollständig zerstört und ihre ab- gerutschte und dicht über dem Wasser ruhende unversehrte Betondecke läßt sich ohne weiteres über- schreiten. Wie gewöhnlich hat der Tommy an der -er der Residenz. Wahrend der Trauermarsch aus l>r As-Dur«<5onate von Beethoven erklingt, nimmt ,'rolf Hitler an der Seite der nächsten Angehörigen jermann Kriebels Aufstellung. Rudolf Heß spricht. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister HuJiolf Heß, tritt nun an das zwischen Blutfahne lit) Katafalk stehende Podium. Die nationalsozia- -tische Bewegung, so sagt Rudolf Heß, steht an der «ohre des Parteigenosjen SA.-Oberaruppenführer [oerft Kriebel, Botschafter des Deutschen Reiches, xit ihr ist bas ganze neue Deutschland in Trauer preint am Sarge eines Mannes, dessen Name nicht oegzudenken ist aus der Geschichte des Werdens des sitionaljozialistischen neuen Deutschlands, dessen ürnne für uns und alle, die einst zurückblicken auf vifere Zeit, geschichtlichen Klang erhalten hat. feine ßirire zu Deutschland und sein steter Kampf f.r Deutschland haben den Lebensweg dieses Sollten und Revolutionärs geleitet. Für Deutschland M er gelebt und gekämpft. Für Deutschland hat c im Rock des Offiziers lange vor dem Weltkrieg 3 Fernen Osten gefochten, für Deutschland sein können eingesetzt im Generalstab der Großen Ar- röereir' Stadt. Fraaenaröeiissdinle, Steinstr. 10 Beginn des neuen Weifenäh-KuFSUS am 17. April. Anmeldungen möglichst sofort. _________________896 C Aus dem Reich. Zweite Zusahkleiderkarte für Lugendliche. Wie bei der Einführung der zweiten Reichskleiderkarte bereits bekanntgegeben worden ist, werden die Jugendlichen auch in diesem Jahre auf AnMein Blumen - Geschäft Bahnhofstraße 47 Ist wieder geöffnet! Gustav Wittmann jr. Telephon 4308 21. Freitag-Miete! 19 bis 21.30 Uhr Der Biberpelz Komödie v. Gerh. Hauptmann. Preise von RM. 0.60 bis 8.10. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Verstorbenen, sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Keusch am Grabe und die Besuche des Herrn Dr. Speck, sowie der Krankenschwester und allen denjenigen, die unserer Mutter während der Krankheit Gutes erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Heinrich Pfeffer, Reichsb.-Oberschaffner i.R. und Tochter. Am Mittwoch, dem 19. Februar, entschlief nach kurzem schweren Leiden mein lieber Vater, Großvater, Bruder und Schwager Gustav Markowiak Reichsbahn - Wagenmeister. In tiefer Trauer für alle Angehörigen: Gustav Markowiak. Gießen (Horst -Wessel -Wall 51), Hamburg, Liegnitz, Sprottau in Schlesien, den 20. Februar 1941. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 22. Februar, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. schweres nächtliches Erdbeben gemeldet. Rach dem zweiten sehr heftigen Stoß brach eine Panik unter der Be- enffernl werden. -Verwenden Sie Eidechse Fufjcrem* und Fuffbad. Niederlage: 780A Henle Freitag, den 21. Februar 1941, abends 7.15 Uhr, in dei Neuen Aula eine Feierstunde Jüngere männliche oder weibliche AKrEWr auch Anfänger (in) auf staatliches Büro zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Kenntnisse im Maschinenschreiben erwünscht. Bezahlung nach Tarif. Schriftliche Angebote mit Lebenslauf unter 886 D an den Gießener Anzeiger.1 Goethe-Bund und Kulturelle Vereinigung Aus Anlaß der GießenerWodie für Kunst und Literatur 1941 Bei diesen Krankheiten ist es unbedingt notwendig, ihre Ursachen so früh wie möglich zu bekämpfen, denn je länger sich das Uebel im Körper einnistet, um so schwieriger ist die Heilung. Es wäre deshalb grundverkehrt, wenn man die Schmerzen immer wieder vorübergehend betäuben würde, während die Krankheit selbst ihren verhängnisvollen Lauf nimmt. Man ist ja stets geneigt, leichte Schmerzen nicht ernst zu nehmen, zumal wenn sie anfangs nur vorübergehend auftreten und zunächst von selbst wieder verschwinden. Aber diese Schmerzen sind Warnungszeichen der Natur: sie zeigen an, daß eine Krankheit droht, deren Verlaus man nicht voraussehen kann. Gegen alle rheumatischen Erkrankungen hat sich seit mehr als dreißig Jahren ein Mittel bewährt, das einfach und bequem in der Anwendung, billig im Gebrauch und frei von allen schädlichen Nebenwirkungen ist: es heißt Gichtosint. Dieses Mittel hat schon vielen Donnerstag geg. 19 Uhr verlor ich zwisch. Schlachthof und Wiesecker Weg eine 0633 Pfcrde- Regendecke Wiederbringer Belohnung. H. Neuling, Wieseck. Weg 40 Tel. 2976. Mm (Mädchen) für mehrer.Stunden täglich gesucht. Konditorei'Cafd Amend. Horst-Wessel- Wall 1. 894p Solides 89iD MdKen (mit Kochkenntnisfen) z. 1. März oder föäter ges. Waerei Fritz veker Gießen, Kaiseraüee 15. Verloren 1 Ueberzug für Knirps - Schirm Dienstag nachm. Ludwig-Bruch- Stevhanstraße. Abzugeben foesa Lrebigstr. 80 vt. Verlobungs-Anzeigen bei Brühl. Schulstr.'/ 0636 völkerung aus. Die Menschen verließen die Häuser und verbrachten trotz der Winterkälte die Nacht in Zelten oder unter freiem Himmel. Infolge der Kürze der Wellen des Erdbebens soll kein ernster Schaden zu verzeichnen sein. Vierzehn Tote bei einem Hauseinslurz in Madrid. Bei einem Hauseinsturz in Madrid sind vierzehn Personen ums Leben gekommen. Das Gebäude, in welchem acht Personen wohnten, war seit langem baufällig, doch ist es nicht rechtzeitig geräumt wordey. Landesverräter hingerichtet. Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte Mädchen enthalten. Die erste Hälfte der Bezugsabschnitte wird sofort fällig sein, während die zweite Hälfte besonders aufgerufen werden wird. Die Zusatzkleiderkarte wird voraussichtlich In der zweiten Märzhälfte ausgegeben werden. Der Zeitpunkt, von dem an die Anträge bei den Wirtschaftsämtern (Kartenstellen) gestellt werden können, wird rechtzeitig bekanntgegeben. Vorherige Anträge sind zwecklos. Beschränkter Beisevertehr mit dem Elsaß, mit Lothringen und Luxemburg. Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern gibt bekannt: Der Reiseverkehr mit dem Elsaß, mit Lothringen und mit Luxemburg ist nach wie vor nur in beschränktem Umfangt zugelassen. Das Betreten oder Verlassen dieser Gebiete ist im allgemeinen nur auf Grund von Durchlaßscheinen gestattet, die von den Kreispolizeibehörden lediglich beim Vorliegen besonderer Voraussetzungen ausgestellt werden. Zuwiderhandlungen sind strafbar. Aus aller Wett Erna Sack fang in Budapest. Kammersängerin Erna Sack von der Dresdner Staatsoper gab im Festsaal der Pester Redoute ein Konzert mit Arien und Volksliedern verschiedener Länder. Die deutsche Künstlerin löste tosenden Beifall aus. Ein Wiederaufbau-plan von Rouen. neuwertig zu verkauf, losso Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gießener Anz. Kinderwagen zu verkaufen Bleichstr 12 H. KleineAnzeigen m Gießener Anzeiger w-rven von lauienöen beadjiei mrv fltiektu trag wieder eine Zusatzkleiderkarte erhalten. Wahrend die Zusatzkleiderkarten im vorigen Jahr nur an die 14- bis 16-jährigen Jugendlichen ausgegeben wurden, werden in diesem Jahre zwei weitere Jahrgänge erfaßt, so daß jetzt die 13- bis 17jährigen Jugendlichen zusätzliche Be- schaffungsmögllchkeiten erhalten. Die Zusatzkleider- _ , .... _______, .... karten werden 5 0 Bezugsabschnitte für.Greber vom städtebaulichen Institut in Paris « -ouyie uue ö u; u 11 e r aus zijaj gi gm= Knaben u nd 40 Bezugsabschnitte f ü r I aufgestellt hat, ist nun fertiggestellt. Es ist vorge-! gerichtet worden. Der Verurteilte hat aus Gewinn- fieraäe fätDidj... both Du bauest iridjt&itl August Seibert, Kaufmann im Alter von nahezu 78 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Klara Seibert, verw. Bahs nebst allen Angehörigen, [ Mietgesuche"| Dauermieter l Rentner) sucht sofort möbl. Zimmer mit Heizung in ruhiger Lage. Schr. Ang. unt. 0623 a. d. G. A. Möbl. Zimmer mit 2 Betten sofort gesucht. 8930 Kondltorei-Ca!6 Amenil, Horst-Wessel- Wall 1. Stellenangebote] Keine Ursprungszeugnis«, erobern nur Zeugnis abjchriften dem Be werbungsichre tben bei legen I — Lichtbilder undBewerbungsuntev agen mfifjen zur Ber metdung von 'Seelüften aus der Pücheite 'Hk men und Anschrift des Bewerbers tragen I Aelter. »erfahren. Hausgehilfin mit Kochkenntnissen gesucht. Angeb. mit Gehaltsansprüchen unt. 884D an den Gießen.Anzeiger sucht von 1933 bis 1938 im Auftrage fremder Nach, richtend ienste eine umfangreiche Verratstätigkeit ett. faltet. Lin lehler Gruß aus dem Weltkriege. In Lohne (Kr. Soest) erreichte dieser Tage ein Büchlein die Heimat, das im Jahre 1914 die Elte'n einem Löhner Kriegsfreiwilligen mt- gegeben hatten. Er ist bald darauf in Belgien gefallen. Eine Verkettung von Umständen erj. hielt den Angehörigen jedes persönliche Andenkm an den Gefallenen vor. Nach 26 Jahren nun hat en Soldat aus Hamm in einer nordfranzöfischen Stlpj ein Büchlein entdeckt, daß die Widmung der Eltern als Eigentum des Lohüer Soldaten auswies. Qr erwarb das Büchlein von seinem jetzigen französischen Besitzer. Wie eine Eintragung in französische Sprache besagt, war das Büchlein in Belgien in Jahre 1914 gefunden worden und dann im Laue der Zeit in das Bücherregal geraten, aus dem $ jetzt hervorgeholt werden konnte. „Vergißmeinnicht lautet der Titel des Büchleins, das als Vermächtnz des Sohnes jetzt an die Eltern zurückkam. Großfeuer in einer westschwcdifchen Stadt. In ber westschwedlschen Stadt Uddevalli brach ein Großfeuer aus. Drei Feuerwehr« le ute, die sich an der Löschung des Brandes beteiligten, wurden durch Rauch so schwer vergifte!, daß sie an den Folgen der Rauchvergiftung ge« storben sind. paupHdinrueiter: Dr tineonch 23 U beim Lanze 5teUbetaetei m HaupNchrt-tieUers- Ernst Blumschein. Beraniwortitch ftr -Foiitt uni Bilder Dr Hr. W. Lange für das ftewtieton: Dr. Hans Thdrio«^ ür Stad! Gießen. 'JStoduv, yirtidjau u. Sport: Ecn.i B.um,che n. ®rud uno Benag Brsihliche Unirer-tnitiDruiferei R. Vanqe u * Bercaasleiter Dr.» Ing. Erich Hamann Wiweigenle'ter Hans lüet ftr h«m rtnbob ber’?hre*<7en‘ Thenbnrftümmei Pi __ 0629 NarhIäQQP *on3 bls 20 v- H ertlarten Sh bei wieder lidLIlICluuC holten Veröffentlichungen einer finteigei Verschiedenes Breites, golden. Maud verloren. Goethestr. 40 1. für die Kaffeeküche gesucht. Konditorei-CafS Amend, Horst-Wessel- Wall 1. 892p | Verkäufe | Partie Läufers sdiweine zu verkauf. Issov Launsbach Nr. 132. Ärtler-Sclireibmasch. kaum gebraucht, neuwertig, mit doppelter Umschaltung,emschl. Tisch mit Roll- verschlustMk.150 Sowie ältere läümaschine aber vorzüglich, sürMk.50z.verk. Zu erfr. i. d. Ge- schäitsst. d. G. A. haben. Ich bin 74 Jahre alt und hatte den Händen; ich konnte mir nicht einmd verrichte ich meine hauswirtschafllichei _ , Ihnen vielmals und kann Ihnen cei- sichern, daß ich Gichtosint allen Leidenden empfehlen werde. Fra; Marie Klutzny, Eichtal, Kr. Oppeln, den 3. Januar 1941. tung wurden Ase Meudtner, erste Solotänzerin der Staatsoper Berlin, und Emil Kühne der bekannte Vortragsmeister, verpflichtet. Am kommenden Sonntag, 23. Februar können die Eheleute fieinnd) Mank das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Heinrich Mank, der lange Jahre al- Leiter der Kapelle Mank tätig mar ist durch sein musikalisches Können weit über unseren Hei- matort hinaus bekannt geworden. Dem Jubelpaar gilt unser Gluckwunsch. v OdenwälderHeimatvereinigungSießen 3n der Veranstaltung der hiesigen Odenwälder Heimatveremlgung, die am Dienstag im „Hotel Köhler" stattfand und stark besucht war hatten die Mitglieder die> Freude, ihren Vorsitzenden Hauptmann d. R. Dr. Michel, der z.Z. einen Urlaub in Gießen verbringt, begrüßen zu können. Die Schilderungen, die er über seine Kriegserlebnisse bot, wurden mit größter Spannung verfolgt Weiter trugen noch zur Unterhaltung der Erschienenen bei Direktor Hartmann mit dem Vortrag von mundartlichen Gedichten und Studiendirektor Dr. Walter mit Ausführungen über Kriegskosten der Gemeinde Lengfeld i.Da,im Jahre 1813. Frühjahrsversammlung der Gießener Imker. Die Ortsfachgruppe Gießen der Bienenzüchter hielt im „Hotel Hindenburg" ihre 1. Frühjahrsversammlung ab, die sehr stark besucht war. Der Drtsfach- gruppenoorsitzende B odenbender berichtete über den Stand der Völker. Soweit allgemein festgestellt werden konnte, sind die einzelnen Bienenvölker im «ergangenen Winter besser durchaekommen als im Vorjahr; auch scheinen die Verluste nicht sehr hoch zu sein. Der Vorsitzende gab weiterhin Anweisungen zur Weiterbehandlung der Bienenvölker im Laufe Des Frühjahrs bis zum Einsetzen wärmerer Witterung. Dor allem ermahnte er die Mitglieder, die Bienenvölker vorläufig in Ruhe und wie im Laufe Des Winters verpackt zu lassen, damit die von den Bienen erzeugte Wärme besser zusammengehalten _md die Entwicklung der jungen Brut weiter degün- 'ligt wird. Weiter machte er auf die evtl, im Frühjahr auftretenden Krankheiten der Bienen aufmerk- 'am. Alle Anzeichen dieser Krankheiten wurden be- prochen, besonders behandelt wurde eine Darm- Erkrankung, die der Fachmann Nosema nennt, sowie Die Faulbrut. Diese beiden Erkrankungen fallen unter das in Hessen bestehende Seuchengesetz und -nässen seitens des Imkers beim Erkennen sofort der Ortspolizei gemeldet werden. Als weiterer Dünkt der Tagesordnung wurde das Versicherungswesen der Imker behandelt. Durch den Zusammenschluß aller Imker in einem Versicherungs- Verein sind die Mitglieder in verschiedener Hinsicht legen Schäden geschützt, z. B. Schäden dArch Feuer, Wasser,,Diebstahl und Frevel. Außerdem kann er ich freiwillig gegen einen Gesamtschaden in seiner Zucht und seine ihm helfenden Familienangehörigen yegen Unfall versichern. Den Imkern wird die Mög- ichkeit geboten, Fruchtmehl, ein Ersatz-Pollenmehl, u beziehen. Dieses Fruchtmehl soll ein teilweiser Ersatz für den aus den Weidenkätzchen gewonnenen Zlütenstaub sein. Die Imker wenden sich erneut an **ie Oeffentlichkeit mit der Bitte, bei den Spazier- • ängen in den nächsten Tagen die Weidenkätzchen ii'icht abzureißen, sondern sie für die Bienen stehen u lassen, die aus den geringsten Kätzchen noch wertvolle Nahrung für den Aufbau der Bienenvölker gewinnen. Wer dagegen handelt, schadet dem Volke! Wintersalate bereichern Den Tisch. Als gesunde Ergänzug winterlicher Kost reichen Dir jetzt Salate, die möglichst Rohkost darstellen. Allenfalls können wir sie z. T. auch mit gekochten Zutaten mischen, z. B. mit Sellerieflocken, abaekoch- §n weißen Bohnen und Kochfleischwürfeln und ähn- chem. Auch gekochter Sellerie mit rohen, gehobel- an Kohlrübenflocken ober zum Sellerie rohe, ge- hobelte rote Rüben (gleich in Essig stellen, um die Farbe zu erhalten) ergeben pikante Salate. Chicoröe und Fenchel sind zur Zeit billige Bestandteile von Rohsalat. Bei ersterem muß em drei Zentimeter langer Strunk ausaedreht werden (mit spitzem Messer), um den Sitz Der stärksten Bitterkeit zu entfernen. Chicorsesalat wird von den gelösten Blättern befreit und wie Endivien geschnitten zubereitet. Es ist keine Verschwendung, wenn außer Gemüse heute noch Salat gegessen roirb. Salate sind die gute Ergänzung schwerer Winterkost. Rote Rüben zu kochen, ist völlig unnötig. Feingehobelt und eine Weile in leichtem Essig mit Zucker mariniert, geben sie den feinsten und besten Salat, wenn etwas geriebene Zwiebeln und glatt gerührter Quark dazukommen. Salz nur nach Bedarf. Auch Del kann fehlen. Reizvoll ist es, mehrere Salate getrennt anzumachen und dann auf einer Platte anzurichten: Gekochter Sellerie mit viel Petersilie (vitaminreich!), roher Roterübensalat, Chicoröe und goldgelber Kohlrüben- salat. Auch von rohen oder gekochten gelben Rüben ist orangefarbener Salat zu bereiten. Oder man kocht sehr dicke Pferderüben gar, teilt sie in zwei- fingerdicke Scheiben, höhlt sie zu Schalen aus (Apfelausstecher), mariniert sie in Salattunke und ordnet sie zwischen Feldsalat oder Endivien, um als Behälter für die übrigen Gemüsesalate zu dienen. Die ziemlich dünn ausgehöhlten Rübenschalen sehen sehr hübsch aus. Das Ausgehvhlte kann zierlich zu Salat zerschnitten werden. ** Handelsschüler an den Landwirtschaftlichen Fachschulen und der Deutschen Kolonialschule. Nach einem Erlaß des Reichskultusministers vom 14.1.1941 — E V 6031/ 204 E IVc — können Absolventen der zweijährigen Handelsschulen in die Höheren Landbauschulen, die Bauschulen für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik und die Deutsche Kolonialschule Witzenhausen ausgenommen werden, wenn sie sich einer Aufnahmeprüfung in Physik und Chemie unterziehen. Darüber hinaus müssen sie den Nachweis erbringen, daß sie alle übrigen Zulassungsbedingungen erfüllen. Wieder ein Kind mit heißem Gaffer verbrüht. LPD. Marburg, 18. Febr. In einem unbe- wachten Augenblick stürzte ein zwei Jahre alterJungein Bottendorf in einen Topf mit heißem Wasser, das zur Bereitung von Schweinefutter bereitgestellt war. Der Junge erlitt so schwere Verbrühungen, daß er kurz nach feiner Einlieferung in die Chirurgische Klinik in Marburg st a rb. Wirtschaft. Glitte Börse. Frankfurt a. M., 20. Febr. Die Aktienmärkte verkehrten in der Berichtszeit im allgemeinen recht still. Es überwogen kleine Abgaben der Kundschaft, die angesichts der starken Zurückhaltung der Aufnehmerkreise meist nur auf ermäßigtem Niveau abgenommen wurden. Anregungen zu einer regeren Geschäftstätigkeit fehlten, dagegen wurde die Zurückhaltung verstärkt durch verschiedene Momente. Die Rede des Reichsbankvizepräsidenten Lange wurde stark beachtet, da sie die Notwendigkeit der Börse unterstrich, allerdings aber auch erneut Warnungen vor allzugroßen Kursschwankungen enthielt. Maßnahmen, die an der Prager Börse erörtert werden, wurden ebenfalls beachtet und mahnten zu Zurückhaltung. Sonderbewegungen waren selten. Das Kursniveau hat sich allgemein etwas gesenkt, besonders Autoaktien, Bauwerte, aber auch Chemieaktien gaben z. T. mehrere Prozente nach. In Aktien der Eisenbahnbank kam es nach der Steigerung auf 6,40 v. H. und mehrtägigem Ausfetzen der Kursfeststellung zur Wiedernotierung bei 6,13 v. H., nachdem seitens der Verwaltung eine Aeußerung herauskam, wonach mit einer Goldmarkumstellung 16 ober 17:1, kaum aber in günstigerem Verhältnis zu rechnen sei. Kahlgrundaktien gaben auf 74 nach, da die Aussichten auf Derreichlichung der Kleinbahnen weniger optimistisch beurteilt werden, jedenfalls nur in wenigen Einzelfällen vorgenommen werden dürften. Am Einheitsmarkt lagen Brauereiwerte schwan- kend, mehrprozentigen Abschlägen wie bei Schäffer- Hof standen vereinzelt auch Kursbesserungen gegenüber. Aber auch hier waren die Umsätze stark zusammengeschrumpft. Am Rentenmarkt stehen Reichsschätze und Reichsanleihen weiter im Vordergrund des Interesses. Altbesitz lagen schwankend. Steuergutscheine I erfuhren von ihrem Höchststand von 111.75 einen stetigen Abbau und blieben zuletzt mit 109,75 an- geboten. Jndustrieobligationen im Grunde freundlich, doch ebenso wie Stadtanleihen fast still. In Pfandbriefen hat die Nachfrage nachgelassen, die Umsätze waren bei Materialknappheit wenig umfangreich und vereinzelt gaben die Notierungen wieder leicht nach. 4,5 prozentige Pfandbriefe sind allerdings fast ausnahmslos geftr. Geld. Im Freiverkehr zeigte sich ebenfalls Geschäftsstille. Häher gefragt blieben Rastatter Waggon. Die Kupferbergaktien sind jetzt in den amtlichen Verkehr überführt worden, wobei der Kurs um 175 leicht schwankte. Tagesgeld blieb die Woche über mit 1,75 v. H. unverändert. Schn. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 20. Febr. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 bis 46,5, b) 41 bis 42,5, c) 35 bis 37,5, Bullen a) 43 bis 44,5, b) 39 bis 40,5, Kühe a) 43,5 bis 44,5, b) 38 bis 40,5, c) 30 bis 34,5, d) 18 bis 25, Färsen a) 44,5 bis 45,5, b) 39 bis 41,5, c) 34 bis 36,5, Käl- ber (Sonderklasse) 65 bis 70, andere Kälber a) 59, b) 54 bis 59, c) 44 bis 50, d) 35 bis 40, Hämmel b2) 48 bis 51, c) 32 bis 44, Schafe a) 42 bis 44, b) 38 bis 40, c) 20 bis 32, Schweine a) 57,5, bl) 57,5, b2) 56,5, c) 54,5, d) 51,5, e) 49,5, gl Sauen) 57,5. Marktverkauf: alles zugeteilt. 4----------- Briefkasten der Redaktion. Ein Sportfreund. Bei der Prüfung Ihrer Zuschrift haben sich verschiedene Gesichtspunkte ergeben, die es wünschenswert erscheinen lassen, mit Ihnen persönlich über die in Ihrem Briefe entwickelten Gedanken zu sprechen. Wir bitten Sie daher, an einem der nächsten Tage, am besten zwischen 15 und 17 Uhr, bei der Schriftleitung vorzu- sprechen, uns aber möglichst vorher mitzuteilen, an welchem Tage Sie uns besuchen wollen, damit wir uns die Stunden für Sie frei halten können. HI.-Gebietsmeisterschasten im Boxen. Am kommenden Sonntag werden im großen Saal der Stadthalle in Hanau die Gebietsmeisterschaften der HJ.-Boxer ausgetragen. Hierzu treten 45 Nach- vuchsboxer, die besten aus 18 Bannen, in zwei Leistungsklassen — welche je in 12 Gewichtsklassen eingeteilt sind — an. In der Leistungsklasse 1 kämpfen Jugendliche, die bereits mehr als 10 Siege ge- gewannen, während zur Leistungsklasse 2 nur fünf Siege gehören. Die Leitung liegt in Händen des Gebietsfachwartes, Obergefolgschaftsführer Dr. Busch. Die stärksten Banne sind Darmstadt (115), Hanau (98), Frankfurt (186), Wiesbaden (80) und Mainz (117), welche auch zahlenmäßig am stärksten vertreten sind. Hessen« Turnerinnen in Passau. Von den zwei hessischen Turnerinnen, die zu den 2. Deutschen Gerätmeisterschaften der Frauen am kommenden Sonntag in Passau zugelassen sind, wird nur die hessische Bereichsmeisterin Käte Krege l i u s (Kassel) antreten. Marie-Luise Kling (Hanau) steht in der Reifeprüfung und.muß deshalb auf die Teilnahme am Meisterschaftskampf verzichten. An den Reichswettkämpfen der Nachwuchsturnerinnen, die gleichzeitig in Passau ausgetragen werden, nehmen vom Bereich Hessen teil: Anneliese G r i e s i n g (Kassel-Wilhelmshöhe) und Ilse Schmidt (Kassel). Oer kommende Handballsonntag. Nach Erledigung der Pflichtspiele in den oberen Klassen ist nur noch die Jugend auf dem Plan. Aber auch dort werden in Kürze schon die Staffelsieger feststehen, so daß bald die Entscheidungsspiele beginnen. Am Sonntag stehen an: Tv. GKrbenteich — Tv. Lich Mtv. Gießen — Spvgg. 1900 Gießen To. Katzenfurt 1. — Metzlar-Niedergirmes Zum ersten Freundschaftskampf treffen sich in Garbenheim To. Garbenheim und Tv. Wetzlar. Man darf gespannt sein, wie dieses Spiel enden wird. Garbenheim wird sich gewiß strecken müssen. Zugendfußball. Lollar 1. Jugend — Daubrlngen 1. Jugend. Am kommenden Sonntag bestreitet die 1. Jugend von Daubringen ihr letztes Spiel um die Sann- Meisterschaft in ihrer Gruppe. Beide Mannschaften treten in stärkster Ausstellung an. Im Vorspiel blieb Daubringen mit 9:0 Sieger. Ob es diesmal zu einem so hohen Siege reicht, ist fraglich. V. Internationale Wintersportwoche. Das Eishockey-Länderturnier der 5. Internationalen Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen wurde am Mittwochnachmittag mit dem Treffen zwischen der Schweiz und Jugoslawien eingeleitet. D?e Schweizer siegten nach durchweg überlegen geführtem Spiel mit 13:0 (3:0, 6:0, 4:0) Toren. Nach dem Spiel empfing der Reichssportführer die am Turnier beteiligten neun Mannschaften. Für die Abendveranstaltung der Internationalen Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen war das Olympische Eisstadion nahezu ausverkaust, als das Eishockey-Länderturnier mit zwei Spielen fortgesetzt wurde. Die deutsche Mannschaft konnte ihr erstes Spiel gegen die im Eishockey unterschätzte Slowakei erst in letzter Minute mit einigem Glück 3:2 (1:0, 0:0, 2:2) gewinnen, nachdem die Slowaken sogar 2:1 geführt hatten. Das vorausgegangene Spiel Schweden — Rumänien brachte einen klaren Sieg der Schweden mit 6:0 (2:0, 1:0, 3:0), doch drückt das Ergebnis den zähen Widerstand der Rumänen nicht aus. Auch am Donnerstag stand bei der V. Internationalen Wintersportwoche von Garmisch-Partenkirchen das Eishockeyspiel am höchsten in der Anteilnahme der Zuschauer. Das Länderturnier wurde mit drei Spielen fortgesetzt, von dem das abendliche Treffen zwischen Italien und Schweden am meisten interessierte. Als erste Begegnung wurde am Vormittag das Treffen zwischen Jugoslawien und der Stadt- mannschaft von Amsterdam als der Vertretung Hollands abgewickelt. In dem Spiel siegten die Jugoslawen dank ihrer guten Kombination verdient mit 4:2 (2:0, 2:0, 0:2). Wesentlich besser als tags zuvor die deutsche Na- ttonalmannlchast wurde Ungarn mit der Slowakei fertig. Die Ungarn siegten am Nachmittag glatt 6:0 (4:0, 1:0, 1:0). Das letzte, Spiel des Donnerstags führte am Abend die Nationalmannschaften von Schweden und Italien zusammen. Das sehr schnelle und schöne Spiel endete mit einem überraschend hohen schwedischen Sieg von 10:3 (1:1, 4:1, 5:1) Toren. Umwege -es Herzens Renton von H.H. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr. Eidtadcer - Gröbenzell ill Fortsetzung (Nachdruck verboten.) Dagegen hatte Frau Koßmann in ihrer Derneh- nung von vornherein erklärt, sie verzichte auf die Möglichkeit, als Verwandte die Aussage zu ver- t eigern und hatte ohne Schonung ihrer selbst alles Reichtet, den Verkehr mit Kühlitz und die Gekrache mit ihrem Mann. Einzelheiten ihrer Aus- : gen konnten durch Besichtigung der Wohnung des klrschosfenen sowie Aussagen von dessen früherer luushälterin gestützt werden. Nirgends ergab sich der geringste Widerspruch zwischen den Ermittlungen von Polizei und Staats- enwaltschast auf der einen sowie der Aussagen ^ßmanns auf der andern Seite. Zufrieden nut Mer Feststellung beschloß Doktor Hirte, ungesäumt Mtbeschwerde einzulegen, die er damit begründete, d: ß weder Fluchtverdacht noch Verdunkelungsgefahr ü: rliege und zudem die Annahme eines Verbrechens Nicht mehr gegeben sei, da Notwehr vorliege. 'Es verging mehr als eine Woche, bis die Ent- fo-eibung über die Haftbeschwerde vorlag. ®ie de- biiutete einen Schlag für den alten ^u^Arat lieg R*6mann aber völlig unbewegt. In der Abweisung I bttr Haftbeschwerde wurde zur Begründung ange- i fort, daß dringender Verdacht eines Derbrechens D.irliege, und daß Koßmann seine genaue Kenntnis Hier Umstände vielleicht dazu benutzt habe, um eine schickte Erklärung zu geben. . öf. ti.ÄW Als Doktor Hirte Daraufhin zu seinem Klienten kicke, unterbrach dieser die Darlegungen seines zin- viilts mit der Feststellung: „Das ist doch ganz Eensächlich, Herr Justizrat. Wir müssen uns b s irr Verhandlung in Geduld fassen. Bitte gehen Sie nM Ihrer Haftbeschwerde nicht weiter. Das ver- jcgert nur unnütz den Verlauf Der Voruntersuchung • „Wenn Sie Darauf bestehen, tue ich Das gegen niine bessere Ueberzeugung, Herr Koßmann. Jeoen- ’als weiß ich aber, daß die Geschworenen ai|f alle falle zu einem Freispruch kommen werden. «Unö das ist die Hauptsache." .Damit haben Sie recht, Herr Koßmann, aber rcktzdem ..." „ . » JBitte, kein Aber mehr. Wir wollen warten. Hirte hielt es für besser, Koßmann mcht über alles Muflären, was er über die Aus agen von dessen $ou wußte. Denn sein Klient sah schon Erschreckend ns. Er verabschiedete sich nach einigen mchtssagen- se i Worten und beschloß, sich jetzt nur Der Sorbe« e ung einer gründlichen Verteidigung zu widmen, iiti) wenn er keinen Moment daran zweifelte, einen fallen Freispruch zu erlangen. Frau d'Oleron war entsetzt darüber, daß ihr Schwiegersohn voraussichtlich noch Wochen in Haft bleiben müsse, fügte sich aber schließlich ebenfalls dem Wunsch Koßmanns. Sie stellte ihr eigenes und Das Zeugnis ihres Sohnes für die Verhandlung zur Verfügung, obwohl sie Widerwille und Das Gefühl unendlicher Schande überkam, wenn sie Daran Dachte, was sie als Mutter in einer Zeugenaussage alles angeben müsse. Ihr Wunsch, noch einen zweiten Verteidiger, und zwar den besten, den man überhaupt bekommen könne, heranzuziehen, wurde von Hirte ohne Der- stimmung aufgenommen. „Selbstoerftändlick), wir 'Dürfet! nichts versäumen, was im Interesse von Herrn Koßmann liegt." Man einigte sich, über die Person Des zweiten Anwalts, und Frau d'Oleron schied mit dem mageren Trost, daß durch das Unterlassen weiterer Haftbeschwerden die Angelegenheit nur beschleunigt würde. Koßmann brachte die Wochen seiner Haft ruhig hin. Er fügte sich widerspruchslos und willig Der Anstaltsordnung und beschäftigte sich meist mit Lesen. Die Ruhe und Einsamkeit in der Zelle taten seinen Nerven sogar wohl. Zwar nahmen ihn die ständigen Grübeleien stark mit, aber er fühlte sich nach einiger Zeit wohler als in den Tagen vor der Verhandlung gegen Korn und sah mit Zuversicht dem Kommenden entgegen. Besuche seiner Ange- hörigen verbat er sich ebenso wie Berichterstattung durch seinen Direktor über die Lage im Werk. Er anroortete auch auf Briefe, die an ihn gerichtet waren, nicht, Und suchte jede persönliche Verbindung mit der Außenwelt zu vermeiden, solange er in Haft war. Als ihm die Anklageschrift zuaestellt wurde, nahm er gefaßt davon Kenntnis, daß sie auf Totschlag lautete. Die Begründung überflog er nur flüchtig und war nicht im geringsten davon beeindruckt, daß einige seiner Angaben angezweifelt wurden. In den Zeitungen las er nur die Ueberschriften der Mel- düngen, die sich mit ihm und seiner Verhaftung beschäftigten, nicht aber deren Inhalt. Er fühlte sich sogar einigermaßen vor Neugier, Zudringlichkeit, falschem und lästigem Mitleid sowie in seiner häuslichen Schmach geschützt hinter den Mauern des Untersuchungsgefängnisses und gestand sich, daß ihm dieser Zustand lieber sei, als wenn er in Freiheit ständig der Gefahr ausgesetzt wäre, Aeußerun- gen des Bedauerns oder der Schadenfreude zu hören. Nach fünf Wochen wurde ihm mitgeteilt, daß die Verhandlung vor dem Schwurgericht gegen ihn am 28. September stattfinden werde. Dann würde er sich rund sieben Wochen in Haft befinden. Der Tag schien ihm als eine Erlösung. Ungewißheit und Zweifel mußten schwinden, soweit sie seine Freiheit berührten. Im übrigen verschwendete er keinen Gedanken mehr an alles, was er zurückzulassen entschlossen war. Sobald er wieder außerhalb der Gefängnismauern stand, würde er sofort mit seinen Angehörigen Berlin verlassen und alle Derhandlun- gen wegen des Verkaufs der Fabrik Hirte und Direktor Wissel übergeben. Am Morgen des Verhandlungstages gegen Koß- mann, Die in dem gleichen Saale stattfand, in dem nicht ganz zwei Monate vorher Der Wilderer Korn verurteilt wurde, hatte ein regelrechter Ansturm auf den Zuschauerraum eingesetzt. Die meisten Plätze waren jedoch schon durch Kartenzustellung vergeben, so daß eine Menge Neugieriger keinen Zutritt mehr finden konnte. Der Prozeß gegen einen bekannten Industriellen war zur (Senfation geworden, zumal die Zeitungen bisher über die Hintergründe der Tat fast nichts veröffentlicht hatten, was die Spannung noch vermehrte. Als der Angeklagte feinen Platz einnahm, spürte er förmlich die ausdringliche Neugier von einigen hundert starrenden Augen. Er saß vornübergeneigt und hatte den Blick zu Boden gesenkt. Dann kamen seine Verteidiger. Die Begrüßung zwischen Koßmann und den Anwälten war kurz und förmlich. Nachdem das Zeremoniell des Eintritts der Richter und Geschworenen und die Formalitäten erledigt waren, wurden die Personalien des Angeklagten festgestellt. Es ergab sich, daß er ein Realgymnasium bis zur mittleren Reife und dann eine Maschinen- baulehranstalt besucht hatte. Mit zwanzig Jahren stand er als Techniker im Betriebe seines Vaters, in dem damals fünfzig Menschen beschäftigt waren. Vier Jahre später rückte Koßmann ins Feld. .Zweimal lehnte er Reklamationen ab und bat, an der Front bleiben zu dürfen, obwohl feine Anwesenheit in dem mit Rüstungsarbeiten bedachten väterlichen Unternehmen, das inzwischen annähernd tausend Mann Belegschaft erreicht hatte, ebenfalls dem Da- terlande dienlich gewesen wäre. Nach Kriegsschluß wurde Koßmann als Leutnant der Reserve entlassen, hatte sich eine Reihe von Auszeichnungen erworben, eine schwere und zwei leichtere Verwundungen erlitten und tat noch einmal als Freikorpssoldat Dienst, um in Oberschlesien gegen die Polen zu kämpfen. Don 1921 an war er bis zum Tage feiner Verhaftung ununterbrochen in seiner Fabrik tptig gewesen, Die er geschickt über die Klippen Der Nachkriegszeit und Inflation hinwegsteuerte. Dann begann die Vernehmung über die zur Verhandlung stehende Tat. Auf Befragen des Vorsitzenden gab Koßmann einen lückenlosen Bericht, ber durch keine Zwischenfragen gehemmt wurde. Er sprach deutlich,, aber mit verhaltener Stimme, die Augen ständig zu Boden gesenkt. Als er auf die Verfehlungen seiner Frau zu sprechen kam, wurde die Stimme so leise, daß er ermahnt werden mußte, lauter zu reden. Im Zuschau^rraum, und auf der Geschworenenbank folgte man seinen Darlegungen mit angespannter Aufmerksamkeit. Als er geendet hatte, war etwa eine Mnute vollkommene Sttlle in dem Raum. Dann stellte der Vorsitzende einige Fragen. „Sie hatten also, wie Sie selbst erklären, die Absicht, Kühlitz zu töten?" „Jawohl." „Wenn Kühlitz sich nun geweigert hätte, sich zum Zweikampf zu stellen?" „Dann hätte ich ihn so erschossen." „Das wäre Mord gewesen." „Mir blieb kein anderer Weg." „Das Gesetz gibt Ihnen Möglichkeiten, eine durch Untreue zerbrochene Ehe zu losen und gegen die Ehebrecher Strafantrag zu stellen. Wenn jeder Mensch, Der seinen Ehegatten auf einer Untreue ertappt, gleich zur Waffe greifen wollte, hätten wir ja überall Mord und Totschlag. Das ist ein unmöglicher Standpunkt." „Ich habe dazu weiter nichts zu erklären, als daß ich auf keinen Fall die Oeffentlichkeit darauf aufmerksam machen wollte." „Nun ist das Resultat noch schlimmer, als wenn Sie den gesetzlichen Weg gegangen wären." Koßmann zuckte nur mit den Achseln. „Nach Ihrer Darstellung haben Sie alles getan, um keine Spuren Ihrer Anwesenheit in Ihrem Jagdrevier zu hinterlassen. Sie bezweckten damit an-, geblich, unter allen Umständen die Ereignisse in' Ihrer Familie geheimzuhalten. Und nun erklären Sie, daß Sie Kühlitz aufgefordert haben, mit Ihnen ohne Zeugen einen Zweikampf auszutragen. Als Kühlitz Einwendungen erhob, hätten Sie sich herum- gedreht, um die Entfernung von fünfzig Meter für Den Kugelwechfel abzufchreiten. Hatten Sie denn überhaupt Abmachungen über die Art des Kugel- Wechsels getroffen? Wer sollte den ersten Schutz haben ober sollten beide zu gleicher Zeit feuern?" . „Abmachungen waren nicht getroffen. Kühlitz ließ sich ja auf Das Gespräch nicht weiter ein." „Also kann man es auch so auffassen, daß der Erschossene sich unmittelbar bedroht fühlte und Ihnen nur zuvorkomrnen wollte." Man kann es auch so auffassen, aber als Mann von Ehre habe ich darüber eine andere Meinung. Ich Hütte Kühlitz den ersten Schuß gelassen." „Das ist nicht recht glaubhaft. Kühlitz war Ihnen doch aus persönlicher Erfahrung als guter Schütze bekannt." „Daß Gefahr auch für mich bestand, war zweifellos. Ader damit habe ich von vornherein gerechnet." x -Wie erklären Sie es sich Denn, daß ein so guter Schütze wie Kühlitz Sie zweimal auf eine Entfernung von dreißig Meter gefehlt hat? Daß von ber Schrotstreuung nur brei Körner Sie trafen, muß doch als Fehlschuß bezeichnet werden." „Vielleicht war er aufgeregt, vielleicht ließ ihm bas schlechte Gewissen die Hand zittern." „Möglich. Ihre Darstellung geht offensichtlich von dem Bestreben aus, bas Recht Der Notwehr geltend zu machen. Wollen Sie sich darüber äußern?" (Fortsetzung folgt.) Freitag. 21. SebruorRI Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Hr.44 Zweites Blatt Bomben auf ßna’anö" in Gießen. Sä Irtiltl L’ nun zur. Gießener Woche für Kunst 'und Literatur an )3» . yiviuj, ui uj tiujci ci [i uic । u.uyi, desgleichen den Raupen, ob sie den Kopf aufaerich- tet oder anders fressen. Aber schon ein Käfer ftranv von Rudolf Reichenau die „angewandte Mathema- " und die rofiffe Dollkommen- an dem es keine Steinchen roohl aber Eisenspäne gibt Auch die ^werden in die Ohren gestopft". Nähert stehen die Tiere ruhig auf dem zu bemerken, während sie sanft nach aufwärts richten. Man kann den folgenden komischen Versuch hält sie in einem Aquarium, in fehlen sie, dann Kops, ohne das immer den Kopf mit ihnen sogar aus^ühren. Man Th Itifll Ä rieb W hn N nt er Uli iib । toi Ni W\ I '< v iln Sie krf Gießener Woche für Kunst und Literatur Heiteres ans deutscher Dichtung. Hesses im „Steppenwolf" Auch Wilhelm Buschs tiefsinnige Betrachtung „Ich bin Papa" zeugte von der Naturkraft de- Bürgerlichen Proben des Sol- und zündete sich seine Pfeife an. Sornofhen. Tageskalender für Jrelfag. Gruppe der Haustiere hat diese erstaunlich« Wandlung vollzogen, die bei keinem andern Tier so völlige und radikale Aenderung schuf. Das heutige Hausschaf ist nur noch ein Schatten des Wildlings. Verwunderlich bleibt auch die Umwandlung des ehemaligen Haarkleides in einen Wollvelz, der aber bereits im Altertum, auch wo die Schafe nur als Opfertiere verwandt wurden, geschätzt war. Wir kennen die Sage vom goldenen Vließ. Und wir wissen aus den Epen des Homer, daß die alten Griechen und ihre Nachbarvölker die wolligen Schafe in Herden züchteten. Von Griechenland tarnen die Schafe zu den Römern und von da zu den Spaniern. Die Wolle der spanischen Schafe war sowohl in Griechenland, als auch in Rom berühmt und geschätzt. Von Spanien aus geschah die Verbreitung der Schafe in die übrigen europäischen Länder und wahrscheinlich auch in die südamerikanischen La-Plata-Staaten, während die Holländer dos Schaf in Südafrika einsührten und die Engländer feine Verpflanzung nach Australien förderten .. ... Der Schäfer hat sich an das säumige, durch nichts aus der Ruhe zu bringende Wesen seiner Herde gewöhnt. In langsamem Schritt geht er auf den Wanderungen vor ihr her oder folgt ihr mit seinem Hunde nach. Es können Rodfahrer und Fuhrwerke vorbeikommen, Autos vorüberfagen — den Hirt und feine Herde bringt nichts aus der Ruhe. Darum grüßt das an Haften und Jagen gewohnte Auge des Städters mit Wohlgefallen eine Herde von Schafen, besonders die anmutig beweate Szene einer still weidenden Tierschar Junge Mädchen begegnen ihr ebenso erfreut wie einem Schornsteinfeger, besonders, wenn sie an ihrer linken Seite nicht gesunden fei oder jedenfalls noch immer zur Diskussion stehe. An zwei Beispielen stellte er dann die beiden äußersten Gegenpole des Welt- und Lebensgefühls, soweit es auf den Humor Bezug nimmt,- einander gegenüber. In Hermann Hesies „S^eppenwolf" feien Lebensmüdigkeit und Pessimismus, das buddhistische Lebensziel seiner Ethik, tragende mit Beispielen des akademischen Humors und, als früherer Gießener Student, mit einet klei- keit, Logik und Definitionsbeflissenheit Der Schwabe Heinrich E. Cromer lieferte mit der Germanisten- Warum tragen die Menschen den Kopf hoch? Wir teilen das mit vielen, aber keineswegs mit allen Tieren. Nicht einmal mit der Mehrzahl. Es gibt sogar welche, die mit dem Kops nach unten gehen. Magneten, dann stellt sich je nachdem man ihm bem Magnet vorhält, in die verschiedensten Lagen dos Tier ein. Der Magnet hat eben nun die Rolle des Erdmittelpunktes übernommen. Denn offenban reagieren Mensch, Tier und Pflanze gleichenveM auf die Schwerkraft, die von unserer Erde ausgehit Was rft sie aber, die Schwerkraft, die das ß* dermaßen in ihrem Bann hält? Das ist nicht leicdi! zu sagen. Schwerkraft nennen wir eine von beim Nächsten, das uns umgibt, bis zu den in die Well tennacht hineinstürmenden Kometen verbreitete scheinung, die uns zeigt, daß stoffliche Dinge auf einander eine gewisse Anziehung ausüben. Die gMU Sonne läßt also die kleinen Planeten nicht frei, fr« müssen um sie kreisen. Der Mond wieder ist b£ Trabant der Erde. Ein Stein wird von der Eni aber die Hälfte der Miet- und Pachtbetrage für die Benutzung sonstiger fremden Anlagegegenstände, wie Einrichtung, Maschinen, Geräte, Patente usw. Abzusetzen sind 3 o. H. des E i n h e i t s w e r t s der am 1.1 1941 zum Betriebsvermögen gehörenden Grundstücke oder Grundstücksteile, um eine Doppelbesteuerung mit der Grundsteuer zu verniet- den. Entscheidend ist nicht, ob nach der Emheits- beraertung Betriebsgrundstücke vorliegen, sondern ob die Grundstücke ganz oder teilweise für die Einkommensteuer entweder buchmäßig Betriebsvermögen bilden oder auch nur für den Betrieb tatsächlich benutzt werden, jedoch wegen ihres geringen Umfangs nicht zum Betriebsvermögen zählen. Das Gewerbekapital im Steuererklärungsvordruck. Als Einheitswert des gewerblichen Betriebs ist der Einheitswert vom 1.1.40 anzusetzen. Doch kann Neufeststellung (Fortschreibung) des Einheitswerts auf den 1 1. 1941 beantragt werden, wenn er an diesem Zeitpunkt um mehr als %, mindestens 1000 RM., oder um mehr als 100 000 RM. von dem Einheitswert 1940 abweicht. Trifft dies zu, so erfolgt auch die Hinzurechnung der Verbindlichkeiten usw. zum Gewerbekapital nach dem Stande vom 1. 1. 41. H i n z u z u r e ch n e n sind grundsätzlich die Verbindlichkeiten, die den Schuldzinsen, Renten, dauernden Lasten und Gewinnanteilen entsprechen, die zum Gewerbeertrage gezählt find (vgl. oben!). Zurechnungspflichtig sind weiter die einem Dritten gehörigen, dem Betrieb dienenden, regelmäßig also gemieteten oder gepach - teten W i r t s ch a f t s g ü t e r , sofern sie nicht zum Gewerbekapital des Vermieters, Verpächters ober sonstigen Ueberlaffenben gehören. Besondere Skundungs- und Erlaßanträge. Die Gewerbesteuer für 1941 ermäßigt sich grundsätzlich nicht, auch wenn der Gewerbeertrag 1941 gegenüber 1940 wesentlich zurückgegangen ist. Erforderlichenfalls wird nur auf Antrag Ratenzahlung aus Billigkeitsgründen zugelassen. Darüber hinaus kommen aber Billigkeitsmaßnahmen in Betracht, wenn der Betrieb infolge von Kriegsmaßnahmen stnaeschränkt und der normte Gewerbeertrag für 1941 in so weitgehendem Maße gegenüber 1940 gesunken ist. daß die Zahlung der vollen Gewerbesteuer die Eristenz des Betriebes, feine Wiederaufnahme nach Beendigung des Krieges oder die wirt- schoftlich"n Verhältnisse des Inhabers gefährden würde Handelt es sich um einen größeren Betrieb, - so kann die Gewerbesteuer sich unter den Kriegs- i Verhältnissen u. U stark belastend auswirken, wenn : erhebliche Dauerschulden bestehen oder auch, wenn der ünriäbrtae Gewinn oder wesentliche Teile des fBph-iebsausaaben abgesetzt sind. Miete oder Pacht für Räume ober sonstige Grundstücksteile sind nicht zurechnungspflichtig, wohl I Den zweiten, gewissermaßen praktisch-angewandten Teil seiner Vorlesung begann der Dor- lassen, wie Rockenbach ausführte, den neuen volkneuen Zeit erkennen heit eines Säuglings preisend, zugleich auch eine Verteidigung des Bürgertums gegen die Auffassung pelt, wie jedermann weiß, mit allen Kräften, wenn er auf den Rücken gefallen ist, so lange, bis er wieder jene bestimmte Lage erreicht hat, an die sich sein Bau anpaßte. Das gilt sogar für die Pflanzen, so merkwürdig das auch erscheinen mag. Legt ein Gewittersturm das grüne Getreide zu' Boden, so richtet es sich mit vielen kleinen Wachstumsrucken wieder auf. Der Stengel kniet sich förmlich auf den Boden, damit der Halm gerade steht und die Aehren wieder den Kopf hoch tragen können. Die kleinen Wasserflöhe, die jeder Aquariumfteund kennt, weil er seine Fische damit füttert, halten auch immer den Kops hoch; wirft sie die Welle kopfüber, dann schlagen sie einen Purzelbaum und hasten in ihre gewohnte Einstellung zur Welt zurück. Bei größeren Krebsen kann man am Kopf ein ohrenähnliches Grübchen finden, in die das Tier mit seinen Beinen kleine Steinchen hineinstopft Diese Steinchen müffen das Mittel sein, durch das sich die Tiere über ihre Haltung zurechtfinden, denn Die Gewerbesteuererklärung für das Rechnungsjahr 1941 (1 4.1941 bis 31. 3 42)) ist - im allgemeinen mit der Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Kalenderjahr 1940 — bis Ende Februar beim Finanzamt einzureichen, falls nicht auf Antrag Fristverlängerung gewährt wird Der amtliche Vordruck sieht im einzelnen Angaben zur Feststellung des 1940 erzielten Gewerbeertrages sowie des Gewerbekapitals, regelmäßig unter Zugrundelegung des Einheitswertes vom 1. 1 1940 vor Der Gewerbeertrag im Steuererklärungsvordruck. Gegenkräfte der Ironie, des Zynismus und Pessimismus der Vorkriegsmoderne, auf die Vergottung des Menschlichen, die Diesseitsreligion, die Relativierung des Lebens im Glauben Negativen Beispielen wie Wedekind, Thomas Mann und Hof« mannsthal wurde eine Ausnahmeerscheinung wie Morgenstern cntgegengeftellt; Vertreter der jungen Generation und der Volks- und Heimatdichtung Verdunkelungszeit 21. Februar von 18.45 bis 8.27 Uhr. eine Definition Neckar" werden Dialektdichter der weiteren Heimat zu Worte kommen. In Liedern von Hugo Wolf, dem in Stuttgart lebenden schwäbischen Komponisten und Lehrer an der Musikhochschule Mar Lang und dem an der Folkwanaschule in Düsseldorf tätigen hessischen Tondichter Ottmar Gerster werden drei rnod-rne Meister der heiteren Liederkomposition auf- aeführt werden. Franz Schneider-Facius hat die Zusammmstelluna besorgt und leitet di-fte 7. Mm-aen- veranstaltung. Es wirken mit: Anni Assion. Anne- lspse Garbo- Gert Geiger Si-"rfried Lowitz, Franz Schneider-Facius, Hans Seitz, Karl Dolck. Die Mor- genveranstaltuna muß aus technischen Gründen bereits um 11.15 Uhr beginnen. Ortszeit für den 22. Februar. Sonnenaufgang 8.29 Uhr, «Sonnenuntergang 18.49 Uhr. — Mondaufgang 5.54 Uhr, Monduntergang 15.13 Uhr. Als .Gewinn aus Gewerbebetrieb" ist in dem amtlichen Vordruck der gleiche Betrag anzugeben wie in der Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für 1940, da die Gewinnberechnung hierfür ebenfalls nach dem Einkommensteuergesetz zu erfolgen hat. Abweichend bleiben bet der Gewerbesteuer Einkünfte u. a aus der Veräußerung bzw Aufgabe von Betrieben, Teilbetrieben, wesentliche Beteiligungen außer Betracht. Hinzuzurechnen sind nach dem Vordruck zunächst die 1940 abgesetzten „Zinsen für Schulden, die der nicht nur vorübergehenden Verstärkung des Betriebskapitals dienen (Dauerschulden)". Dauer- schulden sind regelmäßig Schulden, die langer als ein Jahr ^bestehen; bei wechselnden Kontokorrentschulden (insbesondere Bankkrediten) ist der Mindestbetrag des Kredits entscheidend, sofern er nicht nur ganz kurze Zeit — einige Tage — bestanden hat. Während bei Hypotheken — mit Ausnahme von Sicherunqs- und Höchstbetragshypotheken — regelmäßig Dauerschulden angenommen werden, rechnen zu den letzteren regelmäßig nicht Ware^i- schulden, Lohnrückstände und zur Bezahlung solcher aufgenommene Warenschulden, die sich nach kurzer Zeit erledigen bzw. aus dem Erlös der verkauften Waren abgedeckt werden. Zurechnnngspflichtig sind weiter die 1940 abgezogenen „Renten und dauernden Lasten, die wirtschaftlich mit der Gründung oder dem Erwerb des Betriebs ober eines Teilbetriebs Zusammenhängen", sofern sie nicht beim Emvfänaer der Gewerbeer- tragsfteuer unterliegen.। Nicht hierzu gehören also Renten-, Persionsverpflichtungen usw., die im laufenden Betrieb entstanden sind. Bei der Angabe des Gewinnanteils eines stillen Gesellschafters, der mit sämtlichen für seine Bescbättiaung gezahlten Vergütungen zu- rechnunasvflichtig ist — sofern die Bezüge nicht bei b-m Gesellschafter aewerbesteuerpstichtig finb — ist die Ausnahmereaelung für Angestellte zu beachten. Beträgt die Kapitaleinlage eines Angestellten nicht mehr als 10 v. H des Einbeitswerts des Betriebs und als 20 000 RM., so sind seine Arbeitsvergütungen nicht zurechnungspflichtig. : Die Gehälter und anderen Vergütungen für eitle B-ftchäftiaung des Ehegatten find sowohl bei Oün» ^(unternehmen wie bei Personengesellschaften (Mit- untemehmern) wieder hinzinurechnen, falls sie als Otto Rombach liest aus eigenen Werken. — Gloria-Palast. Seltersweg: ..Sieben Jahre Pech" — Lichtspielhaus Bahnhofstraße' „Blutsbrüder- schäft". — Oberhessischer Kunstverein: 17 30 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater und im Turmhaus am Brandplatz. Stadttheater Gießen. Am heutigen Freitag wird Gerhart Hauptmanns Diebeskomödie „Der Biberpelz" wiederholt. Bühnenbild: Karl Löffler. 21. Freitag-Miete. Am kommenden Sonntag wird im Stadttheater einer weiteren Betrachtung über die ’ arzt Erbse" von Georg Britting, endlich aus um i lustige Beitrage zum .Krieg Anekdote vom redlichen Finder einen Beitrag zum Kapitel des zerstreuten Gelehrten Aphorismen des großen Spötters und weiland Professors zu. Göttingen G. Ehr Lichtenberg befaßten sich mit gelehrten Leuten, heiratslustigen Mädchen und einer wahrhaft unübertrefflichen „Feuerordnung" Aus klassischen und romantischen Quellen strömt edelster Humor in der Lyrik Morikes, dessen Gedichte „Scherz" und „Nimmersatte Liebe" zu den schönsten Gaben dieses Abends zu zählen waren Es folgte ein wenig bekanntes Beispiel: „Unser Kindchen" ipr fint i tim Aus der Stadt Gießen. »Schäfchen zur Linken!" Hinter einem Nachbarort weidete eine größere Schafherde auf einer noch winterlich fahlen und verfilzten Wiese Die gleichmäßig ruhige Bewegung der runde.i, dicht beieinander gehenden Rücken erinnerte an das anmutige Wellenspiel eines sanft hingleitenden Wassers. Mit gesenkten Köpfen zupften und knabberten die Tiere, indem sie sich mit kleinen Schritten da und dorthin, wandten Keines von ihnen machten den leisesten Versuch, aus der Schar auszubrechen oder auch nur sich avzusondern. Wenn schon einmal einige Tiere im Euer des Grasens zu nahe dem Wiesenrand kamen, jagte der schwarze, zottelige Hu.d heran und wie die Woge einer Brandung ans Ufer, so stoben die aufgeschreckten Tiere furchtsam und lautlos in die Herde zurück ... Nicht immer war das Schaf so gutmütig und fromm. (Der Ausdruck lammfroh ist ja geläufig.) Sein Urahne, das asiatische Steppenschaf, tummelte sich anders in der Wildnis. Es war behend in feinen Bewegungen, klug im Vermeiden von Gefahren und mutig und (ampfesluftig, wenn es angegriffen wurde. Die Zähmung des Tieres, feine Eingliederung in die den Menschen dienliche und dienstbare Warum tragen wir den Kopf hoch? Bon Dr. R. Fraires. .M Rt lipoi jeb] jer p8t N Sm bh & 6i th hin p RI fil Umlaufvermögens in der Annahme gleichbleibender Weiterentwicklung investiert wurden und zur Zeit nicht flüssig gemacht werden können. In derarttaen Fällen versvrecken Steuerermäßigunasanträae Er- I fn(a in gl. hierzu RLI.-Erlaß vom 14.10.40 RStBl. | S. 931). durch die Humordefinition hindurch spürbar. Ganz ------- anders der echte Humor, zu dem wir uns bekennen, tik der Mutterliebe der aus gläubigem Optimismus, gesundem Men- \ heft eines Säuglinc schenverstand und natürlichem Dolksempfinden gedeihe — wiederum im Sinne Jean Pauls, der („Vorschule der Aesthetik") den Humor als Ausgleich zwischen Großem und Kleinem begreift, als Sen Ausdruck des Glaubens an die Harmonie der datenhumors, im Anschluß West Solcher Auffassung stehe die spekulative Deu- Friedrich Theodor Vischers, lieferten zwei fchwä- tung Hesses als Anwaltes des Luziferischen. der bische Histörchen aus Hebels „Schatzkästlein", bann Rebellion gegen die Ordnung der Welt kraß ent-1 aus der Zeit des Weltkrieges die Geschichte „Stabs- gegen In einer weiteren Betrachtung über die | arzt Erbse" von Georg Britting, endlich aus un- Grundeinstellung her neueren deutschen Dichtung I ferer Gegenwart zwei luftige Beiträge zum .Krieg zum Humor beleuchtete Dr R o ck e n b a ch den , der Nerven" wie >hn der als Major der Luftwaffe schon aufgewiesenen Gegensatz zwischen der Welt-1 im Felde stehende Richard Euringer erlebte Der gläub'akeit und der blmben Gottesferne eines phi-! Vortragende, dem freundl'cher Bestall für feine losophijchen Naturalismus; er wies hm auf die l Ausführungen dankte, verabschiedete sich mit Apho- Die Gewerbesteuererklärung für 1941 Bon Steuerberater Dr. Wuth, Berlin. nen Huldigung an den genius loci unserer Unioer- Das sind die Kopffüßler, zu denen die Tintenfische silätsstadt. Aus des alten Matthias Claudius Trat- gehören. Sie steigen in allen möglichen Lagen umtat vom akademischen Leben und Wandel vernahmen her, mit Vorliebe aber so, daß ihr Kopf nach ab* wir ein mijde Verspottung akademischer Gelehrsam-! wärts hängt. Dem Bandwurm ist es überhaupt ..... * ........ * ' gleich, in welcher Lage er feine Darmsäfte saugt, angezogen und fällt deshalb auf sie zurück, toeiri man ihn hochwirft. Und so müssen auch alle lebei» den Geschöpfe sich nach der Erde richten, möglichst senkrecht auf ihr stehen. Wir sind ebenso an o|!! Erde angeheftet wie die Eisenfeilspäne an des Magneten. Das Problem hat sich nun also umgekehrt RM das ist mehr verwunderlich, warum wir fentreiß stehen und den Kopf hochtragen, sondern wieso Tiere gibt gleich den Muscheln, Schlangen, oder Würmern, denen die Schwerkraft gl-eidygulnij zu sein scheint. Ebenso wenig wie das Rätsel Schwerkraft gelost ist, haben wir eine befriediget Erklärung dafür, warum sie auf den einen win und auf den anderen nicht. 3ciffcbnffen. — Das Februar-Heft der Zeitschrift „Neuetr Volk" (Blätter des Rassenpolitstchen Amtes W NSDAP., Verlag Berlin SW 68) bringt u a. eins' mit vortrefflich charakterisierenden Bildern ülustrlet« ten Beitrag „Vorposten deutscher Art in Döhm«n und Mähren" von Dr. Werner Hüttig. Ein Mui|C0 von Dr. Paul Schulze-Naumburg, „Der noroiF Mensch in Frankreich" gelangt an Hand einifl' bezeichnender Wiedergaben von Beispielen nrn‘s/ österlicher französischer Kathedralplastik zu Ergeft nisten, die den Rassenforscher wie den Kunsthisi^ ker angehen. Alice Lincke steuert akademische innerungen zum 50, Geburtstage des Rasfenforlche Hans F K Günthers bei. Ein fesselnder BildbeM schildert die neuzeitliche Kampftechnik der Piome« austaucht. Während ich mit dem Schäfer sprach, kamen zwei Radlerinnen vorüber: „Schäfchen zur Linken!" rief die eine lachend Da wandte sich lachend auch der Schäfer und sah ihnen nach. ..Das Glück soll euch winken!" murmelte er freundlich in seinen Bart ---- P. B. rismen aus Friedrich Th. Vischers Roman „Auch i man sich nun dem Versuchstier mit einem starken, einer", und der Satz „Eine Welt, wo viel gtzlacht' sich io nachdem man ihm Dem wird, kann so schlecht nicht fein ..." leuchtete uns tröstlich auf dem Heimweg. Hans Thyriot. Im Schaufenster der Blumenhandlung Schneider im Seltersweg stellt die Polizeidirektton Gieffen von heute ab die Tafel zur Schau, die am Taa der Deutschen Polizei" auf dem Kreuzplatz die „Bomben auf England" in Form von Nagelungen bei gleichzeitiger Opferspende für das Kriegs-WHW aufnahm Auf der England-Karte dieser Tafel finb auch die wichtigsten Städte vermerkt, die bisher von unseren Fliegern und am letzten Samstag von unseren Gießenern Volksgenossen mit Bomben belegt wurden im letzteren Falle allerdings nur in Gestatt von Opfernägeln Dieser England-Bomben- täfel ist eine Dankeskundgebung des stellv Polizei- direktors Major und Kommandeur der Schutzpolizei Hellwege Emden beigefügt. (Bildaufnahme: Privat.) Heber 61 000 NM für das WSW. Der „Tag der Polizei" am verflossenen Wochen- ende hat cKs Gesamtergebnis der Sammlung für bas Kriegs-Winterhilfswerk im Kreise Westerau den Betrag von 6 1 1 6 6,2 7 R M. erbracht: Dieses, schöne Ergebnis wirb die Polizei- und Gendarmerie- beamten sowie alle ihre Helfer als Sammler, diu Bevölkerung als Spender sicherlich in gleichem Maße? befriedigen. HHnnelnM M Srnft NEE Achtung; Briefmarkensammler! Die NSG. Kraft durch Freude, Kreisdienststell- Wetterau richtet in Betrieben und Dr,sgruppem Tauschverkehr und Neuheitenbezug ein Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront, die sich anschtteßen unto einer Sammlergruppe beitreten wollen, richten ihre Wünsche und Anschriften an die hiesige Dienststelle die die Zusammenstellung der Sammlergruppe leitet, Mündliche Auskunft erteilt: Pg. Gerlach, Drtsroal- hing der DAF. Gießen-Miste, Bahnhofstraße 46pari., Sprechstunden: Montag und Donnerstag von 20 bis 22 Uhr. 88800 Gießen-r Woche für Kunst und Literatur 1941. Im Rahmen der Giehener Woche für Kunst mtS Literatur 1941 veranstalten der Goethe-Bund um die Kulturelle Vereinigung ach heutigen Freitag,, 21. Februar, in der Großen Aula der Universität eine Feierstunde und am Sonntag, 23. Februon, nachmittags in den Räumen des Gesellschaftshauses ; eine festliche Veranstaltung unter dem Titel „Frohn Stunden bei Wilhelm Busch". Zu dieser Veranstat- Die Dolksbildungsstätte Gießen der NS -Gemeinschaft „Kraft durch Freude" hatte zu einem frohen Vortragsabend in der Aula eingeladen Dr R o ck e n- ha£f ' fi„morbeariff einer doch Letter der AbteUung Kunst des Reichsfen- uhnen bers Köln, sprach über bas Thema Weiteres ous beutfdjer Dichtung". Die Vorlesung gliederte sich in einen theoretisch-ästhetischen und einen beispielhaft-anschaulichen Teil Ausgehend von einem Verse Goethes, „Wenn ich den Scherz will ernsthaft nehmen ...", bemerkte ber Vortragende zunächst, daß es nicht das Anliegen des Abends sei, die Zuhörer etwa schlechthin zu amüsieren-, die Darbietung von Proben lege kein Gewicht auf Vollzählung Deutsche Dichter von Rang sollten zu Worte kommen, lachend die Wahrheit zu sagen. Anknüpsenb ferner an einige Bemerkungen Jean Pauls als eines der Großen im Reiche deutscher heiterer Dichtung, betonte der Vortragende, daß eine gültige Definition dessen, was Humor ist. noch Gießener Woche für Kunst und Literatur 1941: 19 bis 21.30 Uhr im Stadttheater „Der Biberpelz"; iui. "VT'* “‘‘ar ----- "" veranstaltet vom Goethe-Bund und der Kulturellen Stelle der ursprünglich vorgesehenen Ausführung von Dereiniaung 19 15 Uhr in der Großen Aula der Schlegels Lustspiel „Die stumme Schönheit , die Universität Feierstunde unter Mitwirkung des wegen Erkrankungen auf einen fpateren Termin ver- Stäbtifchen Orchesters Es spricht Regierungsrat Dr schoben werden mußte, eine rezitatorftche und musi- Erckmann über .Der Humor als Wesensaus- kalische Veranstaltung ftatttmben. Unter bem Xitel druck der deutschen Seele im Schrifttum", Dichter . Mundartlicher Humor vom Rhein, Main und i; on ich