Donnerstag, 20. November lOHl jmy ä d Donnerst Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen L'c Der. die »r! Am 15. März 1939 habe ich dem Führer Adolf spräche hinsichtlich ihrer Selbstverwaltung amncl- deten. Besonders stark waren die Rückwirkungen in Indien, das den britischen „Freiheitsbe- HooverwarntvorRooseveltsKriegsekpmmenten geben nber 1941 Zchrlftleitung und GefchäftrsteNe: riehen, Schulftrahe 7-9 Der Kriegseinsah der ^ecbtSwahrer. Berlin, 19.November. (DNB.) Im Hause der deutschen Rechtssront in Berlin sand unter Vorsitz des Reichsleiters Reichsministers Dr. Frank eine Arbeitstagung des NS.-Rechtswahrerbundes statt. Dr. Frank betonte, daß der Jurist in unserem Staate nie zu einem Fremdkörper werden dürfe, sondern als der Träger der Rechtssicherheit zugleich der Jn- teressenvertreter des Boltes sein müsse. Die Unabhängigkeit unsererRechtspfle g e und die unangefochtene Position des Pich- ter s sei deshalb unbedingtes Gebot. Die Idee des Rechts sei in dem Ringen mit den Todfeinden des Reiches der stete Ansporn für unseren endgültigen Sieg. Das Kriegsgeschehen im Osten sei Beweis für die Kraft unserer Rechtsidee, denn die Sowjetunion zerbreche an dem Regime der Gewalt, das sie aufgerichtet habe. Der Sieg der Waffen Adolf Hitlers werde zugleich ein Sieg des Rechts sein, das den Schutz von Eigentum, Ehre, Freiheit und Leben verbürge. zu leben gedenkt. Das war für Churchill eine ebenso peinliche Frage, wie sie Roosevelt das Propagandarezept verdarb. Mit Indien wartete die ganze Welt schon wochenlang auf eine entsprechende Antwort aus London. Zuerst hat man versucht, diese Frage zu überhören, dann erhielt die englische und im Solde Englands stehende Presse den Auftrag, die Frage in dem Sinne zu behandeln, daß es nicht zweckmäßig erscheine, während der Dauer des Krieges an dem bestehenden Zustand etwas zu ändern. Aber n a ch dem Kriege werde man diese Frage prüfen. Das hat in Indien weder einen guten Eindruck gemacht, noch beruhigend gewirkt. Denn in der Erklärung vom 1. August wurde feierlich gesagt, daß Großbritannien und Nordamerika „das Recht aller ! Bölter achten, sich diejenige Regierungssorm aus- Vruck und Verlag: vrühlsche UniverfttArdruckerei B. Lauge Es konnte nicht ausbleiben, daß auf Grund dieser wichtigen Erklärung alle Bölter, vor allem des britischen Empire, ihre Rechtsan- M unb "en U :CW sich )en. 'in also b,s M Wellen u.ng und m Men. ' und bas । j erwach, i den Tag fallt, so Ner während des spanischen Krieges mit den Bereinigten Staaten (1898) uns in diesen Konflikt gestürzt hätten? Und dabei war es noch das Mutterland unserer Rasse, das im Kampf stand. Täglich wird unsere Stellungnahme fester. Die öffentliche Meinung gibt uns das Geleit und ermutigt uns über allen Parteistreit hinweg." Oer Fleischkonservenkrieg. Vigo, 19.9100. (DNB.) Die Beanstandung von Sendungen argentinischer Fleischtonserven durch die U8A.-Heeresintendantur, die vor allem die Wirtschaftskreise Argentiniens stark bewegt, hat das argentinische Landwirtschaftsministerium veranlaßt, mitzuteilen, daß sogar die USA.* Sanitätsbehörden, die die argentinischen Sendungen im Ankunftshafen untersucht hätten, das Fleisch als einwandfrei festgestellt hätten. Die Beschädigungen hätten daher nur nachträglich, vielleicht während des langen Eisenbahntransportes, entstehen können. Eine andere Ursache könne die unangebrachte Behandlung der Dersandkisten nach der Untersuchung durch die USA.-Behörden sein. Jedenfalls stehe fest, daß die Fleischsendungen in Buenos Aires unter ständiger Ueberwachung gestanden und in bestem Zu st and versandt worden seien. Ueberhaupt soll nur ein minimaler Prozentsatz der Sendungen beanstandet worden sein; der Verderb habe erst infolge der Durchlöcherung der Büchsen beim Vernageln der Kisten nach der Untersuchung in New Orleans begonnen. In der argentinischen Oeffentlichkeit ist man sich durchaus darüber klar, daß es ausschließlich die Gegnerschaft der U S A.- D i e h z ü ch t e r gegen den Absatz von argentinischem Fleisch in den Vereinigten Staaten ist, welche zu den seltsamen „Beanstandungen" geführt hat und die allgemein die Ursache der Schwierigkeiten beim Ausbau des gegenseitigen Handelsverkehrs ist. Auf Englandfahrt versenkt. Neuyork, 19. Nov. (DNB.) Aus Neuyorker Reederkreisen werden die Namen von sieben weiteren Schiffen bekannt, die im letzten Monat aus einem 53 Schiffe starken Geleitzug. heraus- geschossen wurden. Torpediert wurden die Frachter ,Hla" (1583 BRT.) und „Eroiken" (6595 BRT.), n der Wenzelskapelle des Veits-Domes zu Prag lufbewahrten Krönungskleinodien sind die B e i - piete der Treue Böhmens und Mäh- -ens zum Reich. Am 15. März 1939 hat das Reid) — von dem einst die Würde der böhmischen Könige herkam — auch den Schutz dieser Insignien mb damit die Schlüsselgewalt übernommen. Herr Reichsprotektor! Ich übergebe Ahnen als den Beauftragten des Führers im Pro- ektorat die in meinem Besitz befindlichen vier Schlüssel zur K r ö n u n g s k a rn rn e r!" Der stellvertretende Reichsprotektor antwortete: .Herr Staatspräsident! Als Beauftragter des Führers im Protektorat übernehme ich die mir bärge- reichten Schlüssel und damit denSchutzderJn- ignien. Wie die Krönungskleinodien als Symbol der Treue Böhmens und Mährens qt meine )anb bes tet: (Ein "ei (Bein allen n aufge. ib Kunst n Kamps liche An. licht Un. er schön, re ich zu । warten inesmegs ien Fluh, licht über rophe zu ß sich in 1= unb In: selbst lenug für nart unreine be- ost schon fjren fyb irerßonb- ber hei!- scher Reicher offen n Kindes, er le Jreudean a£ i Feld j, Knodt ober M 4756D/ weh hweh „Südamerika darf keine Einmischung dulden." Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer oibSV Jlbr des Vormittags Anzeigerr-Preiie: Anzeigenteil 7 Nvf ie mm bei 22 mm 8eilenbreite# Tertteil 50 Rvf. «e mm bei 70 mm 3eilenbreite Nachlässe: Wiederbolung Malstaffell Abschlüsse Mengenüaßel B Plavvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr 9tQf>en ? * 'S ln,9un« "« li, ne" in z» bi, E'-rh«. T ®«in ' An», " ^Uh« zum Reich gelten, sind Sie, Herr Staatspräsident, heute der vom Führer anerkannte Garant der Verbundenheit und Treue des Protektorats zum Reich. So gebe ich Ihnen von den im meinem Besitz befindlichen sieben Schlüsseln drei Schlüssel in Ihre Obhut zurück. Sehen Sie darin Vertrauen und Verpflichtung zugleich. Ich bitte Sie, Herr Staatspräsident, mit mir die Krönungskammer zu öffnen und zu betreten." — Abschließend erfolgte feierliche Deffnung der Krönungskammer zur Besichtigung der Insignien. gen. Englands Guthaben in USA. sinken. Rom, 19. Nov. (DNB.) Die Abnahme der englischen Guthaben in den USA. einerseits, das Anwachsen der englischen Verbindlichkeiten in Nordamerika anderseits müssen notwendigerweise zu einer Entwertung der Pfundwährung führen — stellt Agenzia Stefani fest. In den ersten zwei Kriegsjahren seien die in englischem Besitz befindlichen Wertpapiere in den USA. von 950 auf 227 Millionen Dollar, die unmittelbaren Anlagen von 900 auf 775 Millionen Dollar, die der Privatguthaben von 545 auf 310 Millionen Dollar gesunken. Das Goldguthaben Großbritanniens in Nordamerika habe sich im gleichen Zeitraum von 2038 auf 151 Millionen Dollar verringert. Die in Nordamerika eingegangenen britischen Verbindlichkeiten aber beliefen sich auf eine Milliarde Dollar. Santiago de Chile, 19. Nov. (DNB.) Südamerika dürfe keine Einmischung von einer anderen Macht, sei es oon Guropa oober Amerika, dulden, sagte der brasilianische Außenminister A r a n h a, der sich auf einer Reise vurch Chile befindet. Amerika, sagte er müsse den europäischen Krieg aufmerksam verfolgen, denn dieser Kampf werde auch für Amerika Folgen zeitigen. Für Brasilien und alle anderen sudamen- lkanischen Nationen sei es von höchstem Belang, daß sie für ihren eigenen Fortschritt und ihre Entwicklung sorgten. Der Minister stellte als funda- lmentale Verpflichtungen dieser Länder heraus, Die politische Unabhängigkeit und man« Stelle Autonomie gegen lebe direkte oder nbirette Unterjochung, die von außen drohe, zu erhalten, zu verteidigen und zu sichern. In Diesem Zusammenhang wies Aranha darauf hin, daß Brasilien keine kommunistische Propaganda ge- [itatte. Der Besuch des Ministers diente der Unter» Zeichnung eines neuen Handelsve r t r a g e s Zwischen Brasilien und Chile. Für die chileniMie Ausfuhr nach Brasilien ist besonders eine Erhöhung der Bauholz-, Wein-, Dbfts uni) Nah- trungsmittenicferungen vorgesehen. Die brasilianische Ausfuhr nach Chile erfährt besondere Erleichterungen. der Tanker „Evita" (6346 BRT.), die Frachter „Pe- terton" (5221 BRT.), „Bornholm" (3177 BRT.), „Evros" (5283 BRT.) und der Tanker „Teagle" (9552 BRT.). Die beiden letzten waren bereits als versenkt gemeldet worden Insgesamt sind jetzt zehn der torpedierten 15 Schiffe identifiziert worden. Oer vergeßliche Roosevelt. Bon unserer Berliner Schristleitung. Roosevelt entdeckte vor einigen Wochen nach seiner Angabe in seiner Schublade eine „N azi - Landkart e", die sich auf eine von den Nazis geplante Neuordnung der südamerikanischen Staaten mit entsprechender politischer Auswirkung für die „Weltmachtpläne Hitlers" befassen soll. Das sollte für die Welt eine Sensation sein, der Knalleffekt aber ist ausgeblichen. Wir in Deutschland haben diese Kartenangelegenheit Roosevelts sehr ernst genommen und sorgfältig nachgeforscht, ob sich irgendwo irgendwann irgendwer mit solchen hirnverbrannten Plänen befaßt haben könnte. Und siehe da: Es sanden sich Unterlagen für die Behauptungen Roosevelts. Sie waren allerdings anderer Art, wie nach der Darstellung des nordamerikanischen Präsidenten. In einer deutschen Broschüre befand sich nämlich eine ähnliche Karte mit ähnlicher Tendenz, allerdings war der Plan hierzu nicht in Deutschland, sondern im Geschäftsbereich des Herrn Roosevelt entstanden mit genau der gleichen Absicht, wie er sie heute mit seiner Karten-Asfäre erkennbar gemacht hat: Südamerika sollte gegen Deutschland aufgeputfdjt werden. Der Erfolg war die Erkenntnis in den südamerikanischen Staaten, daß Roosevelt Staub aufwirbelt, um seine eigenen Pläne zu vertuschen. Roosevelt ist von deutscher Seite sehr eindringlich aufgesordert worden, zu den deutschen Feststellungen über die ominöse Karten-Affäre Stellung zu nehmen. Bisher hatte er offenbar noch nicht hierzu die notwendige Zeit gefunden, weil er durch seine Fälschungsaktionen zur Korrektur des politischen Willens des nordamerikanischen Volkes zu stark in Anspruch genommen war. Er wird sich aber gefallen lassen müssen, daß er von deutscher Seite immer wieder daran erinnert werden wird, auf unsere Anfrage eine eindeutige Antwort zu geben. Sonst wird er sich den Vorwurf auch weiterhin nicht ersparen können, daß er nicht [ nur ein Fälscher unb Betrüger, sondern auch ein Feigling ist. Gegen den Oollar-Imperialismus. Montevideo, 20. November. (DNB-Funk- pruch.) Das Organ der Nationalistenpartei in Uruguay „El Debate" bekennt sich erneut zu her Meinung: „Wir wollen uns nicht m i t z e r r e n lallen von dem offenbaren Imperialismus der Bereinigten Staaten, die sich heute lüstern in em Abenteuer stürzen, das vor aller Welt flarliegt. Wir wollen nicht in den Krieg der Vereinigten Staaten eintreten, nur weil die USA. das aus rorrtschasl- Üichem und militärischem Imperialismus für nottg halten. Das fehlt noch, daß wir Uruguayer dafür un- sfere Haut zu Markte tragen. Es ist mehr als extra» Dagant zu beanspruchen, baß uns dazu der Ban- nmerikanismus verpflichtet hat. Wir wollen n i e • manbes Kolonie fein, weder materiell noch Zeistig. Jedes Land möge in Frieden feine Zukunft formen. Wäre es nicht absurd gewesen, wenn wir Prag, 19. Nov. (DNB.) Am Mittwochnach- -üttag fand in der Wenzelskapelle des Veits- Domes eine Besichtigung der böhmischen Lrönungskleinodien durch den stellvertre- lenden Reichsprotektor, ^-Obergruppenführer General der Polizei H e y d r i ch , und den Staaspräsi- ienten Dr. Hacha statt in Begleitung des stell- Der aufgeräumte Gchmelzkessel Von unserem St.-Berichterstatter. C h i k a g o, 20. Nov. (DNB. Funkspruch.) In tiner Rede erklärte der frühere Präsident der Ver- ünigten Staaten Herbert Hoover, die Mehrheit »es USA.-Volkes sei gegen d i e Entsendung >tner nordamerikanischen Expedi - ionsarmee nach Uebersee. Ein derartiges Interfangen sei nicht nur eine nutzlose Verschwendung amerikanischer Menschenleben, sondern würde gleichzeitig die wirtschaftliche Freiheit innerhalb der Bereinigten Staaten gefährden. Die Frage, ob die USA.-Armee durch die Zesammenarbeit mit eng» lischen Streitkräften einen Umschwung in Europa 1 Iierbeiführen könnte, beantwortete Hoover mit dem Hinweis auf die Sowjetunion, die mit ihren ungeheuren Massen an Soldaten und Kriegsmaterial auf tigenem Boden, hinter eigenen Befestigungen und mit direkten Landverbindungen die deutsche Wehrmacht nicht habe besiegen können. Allein die benö- :igte Schiffstonnage würde die Entsendung einer hinreichend starken Armee, die diesmal schlagartia mf einmal erfolgen müßte, unmöglich machen. Auch über den Einsatz der USA.-Flotte und -Luftwaffe lußerte sich der frühere Präsident sehr skeptisch. Eine »erartige Unterstützung würde allenfalls zur Verteidigung Englands beitragen können. Das Schreckgespenst, daß Hitler in die Wcsthemi- phäre einfallen werde, könne unverzüglich als !>eine Propaganda abgetan werden, die aus- -chließlich dazu dienen solle, unter dem USA.-Bolk Hitler die Länder Böhmen und Mähren in den Schutz des Großdeutschen Reiches gegeben. Der Führer hat sie als Protektorat Böhmen mb Mähren dem Reich ein gefügt. Die Furcht zu erzeugen. Es fei an der Zeit, den Bestrebungen, das USA.-Volk künstlich fiir einen Krieg vorzubereiten, Einhalt zu gebieten. Was solle aus der amerikanischen Freiheit werden, wcchrend die Vereinigten Staaten einen langen überseeischen Krieg führten. Heute schon sei das USA.-Volk erregt über das Dahin schwinden der Freiheit in den Vereinigten Staaten, aber die USA. könnten die wirtschaftlichen Lasten, die ein Ueberfeetrieg erfordere, nur mit diktatorischen Maßnahmen ertragriff" in allen Variationen der Unterdrückung und Ausbeutung seit Jahrzehnten kennengelernt hat. 9Jlan verlangte von Churchill deshalb eine bündige Erklärung, ob sich dieser Punkt 3 der Churchill-Rooseveltschen Freiheitserklärung vom 1. August auch auf Indien beziehe dergestalt, daß das indische Volk selbst die Regierungsform bestimmen darf, unter welcher es in Zukunft (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Agram, November 1941. Schon feit den Jahrzehnten vor dem Weltkriege war die ganze Balkanpolitik immer nur der Widerstreit zwischen staatlicher Macht Politik und nationaler Volkspolitik. Der ewige Unruheherd Europas konnte dadurch nie zur Ruhe kommen. Die Probleme gestalteten sich immer schwieriger, je schärfer Staatspolitik und Volkspolitik ge- geneinanderstießen. An Gelegenheiten zu fortdauernden Konflikten hat es wahrlich nie gefehlt; war doch der Südostraum Europas ein Schmelztiegel d e r Völker, in dem sich nicht nur innerhalb Der einzelnen Staaten nationale Interessengegensätze bildeten, sondern auch durch völkische Enklaven, Minderheiten und Sprachinseln an allen Ecken und Enden staatliche Spannungen entstanden, die kein Ende nehmen wollten. Die Diktate von Saint Germain, Trianon und Neuilly, durch die im Südosten neue Grenzen gezogen wurden, steigerten die Unruhe in diesem Schmelztiegel nur noch mehr und ließen bas Brodeln der aufgewühlten Nationalitäten noch heftiger werden. Der große europäische Freiheitskrieg, aus dem, immer deutlicher sichtbar werdend, eine Neuordnung unseres Kontinents entsteht, rückt auch die endgültige Lösung aller dieser kleineren und größeren Volksprobleme immer näher. Die Grenzen der Zwangsdiktate sind gefallen, neue Staaten auf gerechter nationaler Grundlage, wie Kroatien, sind entstanden und langsam macht sich wie ein zum elementaren Durchbruch kommendes Naturgesetz die Bereinigung der verschiedenen, bisher so gefahrdrohenden Dolksprobleme bemerkbar. Im großen südosteuropäischen Schmelzkessel wird aufgeräumt! Das Großdeutsche Reich hat mit den verschiedenen planmäßigen Rücksiedlungen von Volksgruppen den Weg gezeigt, aus dem dies reibungslos und erfolgversprechend durchgeführt werden kann. Und so sieht man jetzt überall im Südostraum Umsiedlungen von Volksgruppen sich vorbereiten oder sd)on in Durchführung begriffen, durch die Ordnung und Klarheit in diesen Teil des europäischen Siedlungsraumes gebracht werden. Der vor kurzem zwischen dem Deutschen Reich und Italien abgeschlossene Umsiedlungsvertrag betrifft nur eine dieser Aktionen. Durch ihn werden gegen 15 000 deutsche Volksgenossen aus den zu Italien gekommenen Gebieten des ehemaligen jugoslawischen Staates in das Reich zurückgeführt. Die Deutschen' im Gottscheer Ländchen, etwa 12 000 bis 13 000 Menschen, werden bereits jetzt durch das, Umsiedlungsoersahren, das von der Dolks- gruppenfuhrung und den deutschen Umsiedlungsbe- oollmächtigten durchgeführt wird, erfaßt. Zu diesem Zwecke wurde das Gottscheer Ländchen in 25 Stürme (Ortsbezirke) eingeteilt, die in einer nach geographischen unb anderen Gesichtspunkten bestimmten Reihenfolge ausgefiebelt werden. Ein anderes, diesmal den neuen kroatischen Staat betreffendes Umsiedlungsverfahren ist zu erwarten und betrifft die auf kroatischem Staatsgebiet lebenden Magyaren. Nach ungarischen Feststellungen dürften gegenwärtig in Kroatien etwa 85 000 bis 90 000 Ungarn leben. Don ungarischer Seite wurde die Umsiedlung dieser Volksgruppe bereits als notwendig bezeichnet. Man rechnet damit, daß ihre . Durchführung demnächst durch entsprechende Ab- Indien bleibt rechtlos! Die geheimnisvolle Zusammenkunft Churchills und Roosevelts auf dem Atlantik am 1. August 1941 wurde von Der plutokratischen Propaganda als geschichtliches Ereignis erster Ordnung bezeichnet. Das darüber ausgegebene offiziöse Kommunique hielt sich zwar mit der Bekanntgabe von Einzelheiten über die am 1. August 1941 behandelten Probleme äußerst zurück. In Punkt 3 ihrer Atlantik- Erklärung aber proklamierte es „d a s Recht aller Söffer, sich diejenige Regierungsform auszusuchen, unter der s i e le b e n wolle n". Das war, verglichen mit den tatsächlichen Verhältnissen in der Welt, wirklich eine Sensation ersten Ranges: Die Regierungschefs jener Länder, unter deren Jock) die Mehrzahl Der Volker dieser Erde ein kümmerliches und rechtloses Dasein führen, verkündeten feierlich, daß es mit dieser Knechtschaft ein Ende haben sollte! kommen vorbereitet wird. Diese Maßnahme wird Damit begründet, daß Ungarn ein starkes Interesse daran hat, das Magyarentum dieser Volksgruppe zu erhalten; da der kroatische Staat nunmehr selbständig geworden ist, liege aber die Lenkung der Geschicke dieser Magyaren außerhalb des Wirkungskreises der ungarischen Regierung. Ander,eits habe auch Kroatien ein Interesse daran, zur völkischen Konsolidierung des neuen Staatswesens diese Aktion zu unterstützen. Daß Ungarn diese Umsiedlungspolitik ernsthaft in sein Staatsprogramm ausgenommen hat, geht übrigens auch aus einem vor kurzem zwischen Rumänien und Ungarn abgeschlossenen Vertrag hervor, durch den die Rücksiedlung der im zurückeroberten Bessarabien lebenden Magyaren beschlossen und geregelt wurde. Ein interessantes Problem entstand auch in den von Jugoslawien nach dem Weltkrieg' besetzten Gebieten an der Donau und Theiß, Die jetzt teils zu Kroatien, teils zu Ungarn gekommen find. In diesen fruchtbaren Landstrichen wurden von der jugoslawischen Regierung unter Dem Vorwande einer Agrarreform sogenannte „Dobrowoljzen", Das sind „Kriegsfreiwillige", angesiedelt. Dies geschah einfach dadurch, daß den volksdeutschen und Den ungarischen Besitzern das Land brutal weggenommen und die bisherigen Eigentümer vertrieben wurden. Die ganze Aktion war ein Gewaltakt, der nur den Zweck hatte, dieses Gebiet, das niemals von Serben besiedelt war, zu (erbitteren. Sofort nach der Besetzung dieser Landstriche wurde jetzt diesem Unfug ein Ende bereitet; die Dobrowoljzen mußten das geraubte Land wieder hergeben, sie wurden wieder nach Serbien, woher sie gekommen waren, ßurüdgebradjt. In der jetzt von Ungarn besetzten Batschka wurden durch diese Aussiedlung der serbischen Landräuber allein 200 000 Joch Boden für die Neuansiedlung frei gemacht. Es ist selbstverständlich, daß die einst von dort vertriebenen Volksdeutschen jetzt wieder Anspruch auf ihren ursprünglichen Besitz erheben. Dies sind nur einige wenige Beispiele von dem großen Umsiedlunasprozeß, der im südosteuro- päischen Raum im Werden ist. Er reicht weit hißein in die südlichen Teile des Balkans, wo, um ein anderes Beispiel noch kurz zu erwähnen, eine große Umsiedlungsaktion in Thrazien im Gange ist. Nachdem diese Aktion zunäckstt grundsätzlich von der bulgarischen Regierung beschlossen wurde, wird jetzt in Sofia amtlich bekanntgegeben, daß sie sich vorläufig auf das Gebiet zwischen den Flüssen 9)1 e ft a und Struma erstrecken soll, während eine Ausdehnung bis xur Maritza später folgen soll. Es handelt sich bei dieser großen Aktion zunächst um die rund 100 000 Bulgaren, die seinerzeit vor dem griechischen Druck fliehen mußten und jetzt in ihre thrazische Heimat zurückgebracht werden sollen. Daneben werden auch Bauern aus Altbulgarien, die in Gegenden mit geringer Ertragsfähigkeit wohnen, nach diesen Landstrichen in Thrazien gebracht, wodurch die Wirtschaftskraft des Landes wesentlich gesteigert werden soll. Klare Staatsgrenzen, klare Dolksprobleme! Das sind die Grundsätze, nach denen sich die Neuordnung im Südostraum anbahnt unb die, wie die hier angeführten Beispiele zeigen, bereits jetzt zu bemerkenswerten Volksumschichtungen führen, |9b Jahrgang fit. 276 £rid)eini tagiid) außer Sonntags und Ferertags Beilagen: Vtebener Familienblätter | Heimat lmBild-DreScholle Bezugspreis: Nonatlich...... RM 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 ruck bei 9hc6terfehernen non einzelnen Nummern mfolge höherer Gewalt rkenttvrechanfcklust 2251 Drahtanschrift:,.Anzeiger" Vostfcbeck 11686 Frankf^M. Symbol der Treue des Proteklorats zum Reich Oie Schlüssel zur Krönungskammer im Prager Veits-Dom. 'Eß jt 6ießen ove®bcT Ihr IglbVietev 3.10 Zertretenden Vorsitzenden der Regierung, Dr. Krejci, °er‘ !es Wehrmachtsbevollmächtigten, Generalmajor m ü» ! 5 ousaind, des Staatssekretärs ^-Gruppenführer unhh i H- Frank u. a. erniA Der Staatspräfidnt erklärte: „Herr Reichsprotek- zusuchen, unter der sie leben wollen". An dieser Formulierung lieft sich nicht deuteln. Indien h a t feit langem bie Reaierungsform gewählt, unter der es leben will. Auf jeden Fall lehnt es die britische Bevormundung, überhaupt das britische Joch ab. Deshalb forderte man noch vernehmlicher eine eindeutige Antwort. Nach rund zwei Monaten hat sich schließlich LhutchiU im englischen Unterhaus zu einer Antwort bereitgefunden. Sie lautete u. a.: „Die gemeinsame Erklärung stellt in keiner Weise eine nähere Bestimmung für die verschiedenen Verlautbarungen über die Politik dar, die von Zeit zu Zeit über Entwicklungen der konstitutionellen Negierungen in Indien, Burma und anderen Teilen des britischen Empire abgegeben wurden ..." Das heiftt also nicht mehr und nicht weniger, als daft die Erklärung Churchills und Roosevelts vom 1. August lediglich eine Phrase war, die keinerlei bindende Berpslichtungen für die nach der alleinigen Welt- Herrschaft strebenden Länder enthält. Der indische Staatsrat hat demgemäß in einem mit großer Mehrheit angenommenen Beschluß der englischen Regierung die tiefe Unzufriedenheit über die weitere Vorenthaltung des Selbstbestirnmungsrechts der Inder übermittelt. England kämpft In Worten für die Freiheit, In Wahrheit für die Beherrschung der Völker der Welt setzt und in Zukunft. Keine (Sntlaffung politischer « glaubt I n W umgaben, unb ngen w | •fqewHM sicht orr- «31"" -- I* ' te, (t 'te.. c. I chtlg, i > ,1 r als e I hie * f M tom* i it_ m I ble C 1 I Nicht die Freiheit der Wissenschast sei beseittgt worden, sondern man habe sie nur ihrer dogmatischen mittelalterlichen Fesseln entledigt; es werde aber auch nicht gewünscht, daß an die Stelle der exakten wissenschaftlichen Arbeit der Dilettantismus und die Stümperhafttgkeit treten. Es sei durchaus 'nichts dagegen einzuwenten, daß der deutsche Forscher die Wissenschaft um ihrer selbst willen treibe, zu fordern und möglich sei aber, daß auch der Wis- lenschaftler politisch denke und handle, d. h. am Herz- schlag seines Volkes bleibe, die Liebe zu feinem Volke ihm über alles gehe und er sich mit seiner Arbeit stets nur als ein Glied seines Volkes fühle. Bei einer Betrachtung der Jahre nach der Machtübernahme sei festzustellen, daß die nationalsozialistische Arbeit auch an den deutschen Universitäten nicht umsonst gewesen sei, das Gesicht unserer Universitäten sich vielmehr grundlegend geändert habe. Zu Geheimrat O l t gewandt sprach der Rektor dem ausgezeichneten und verehrten Berufskameraden den herzlichen Glückwunsch der Universität zu dieser hohen Auszeichnung aus und betonte dabei, die Universität sei dankbar dafür, daß hiefe Ehrung einem ihrer Kameraden zuteil wurde, der ihrer nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Mensch und Kamerad in besonderem Maße würdig sei. pro esfor Or. Srhaud-'r, Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät, dankte zunächst dem Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger namens der Fakultät für feinen Besuch dieser Feierstunde, den er als einen neuen Beweis des besonderen Interesses des Gauleiters für die Veterinärmedizinische Fakultät und chr Lehr- und Forschungsgebiet bezeichnete. Sodann sprach er Geheimrat Profesior Dr. Olt die herzlichen Glückwünsche der Veterinärmedizinischen Fakultät zur Verleihung der Goethe-Medaille durch den Führer aus. Der Redner erinnerte dabei an die 40jährige Tätigkeit Olts als Hochschullehrer gisch-pathologische Themen und für das Studium der Biologie der Erreger von Jnvasionskrank- heilen hätten sich viele Arbeiten über die Lungenwurm-Erkrankungen verschiedener Tierarten ergeben. Der gerichtlichen Tiermedizin habe Olt seine reiche Erfahrung durch die Abhandlung über Beurteilung vathologisch-anatomischer Zustände sowie durch seine Anleitung zu Obduktionen für gerichtliche Zwecke geboten. Seine eingehende Beschäftigung mit dem Problem der vergleichenden Pathologie des Krebses habe der verdienstvolle Gelehrte außer durch eigene Untersuchung auch durch seinen Bericht auf dem 8. Internationalen Tierärztlichen Kongreß in Budapest erwiesen. Hieran anknüpfend habe er später aufschlußreiche expe- rimentelle Untersuchungen über die Perücke des Rehbockes als einer hormonal beeinflußten Ge- Dazu gehören Auslaufe und warme puvdlnge, Vie nach einer kräftigen Suppe ein ausreichendes Hauplgerlchl darslellen, Mondamin-Auflauf (für 4 Kinder): 1/2 Lil-r Milch, 10 g Fett, 60 g Mondamin, 1 Päckchen Mondamin-Vanillinzucker, 75 g Zucker. 1 Eigelb oder Einsatz, 1 Eiweiß oder Eiersah. In 1/8 von 1/2 Liier Milch da» Mondamin falt anrühren und die übrige Milch mit Jrm Fe« zum Kochen aufschen. 3n die kochende Milch das kalt angerührte Mondamin gießen, das ganze unter Rühren 2-3 Minuten kochen lassen und kalt rühren. Eigelb oder Eiersatz mit Sern Zucker schaumig rühren, den erkalteten Mondaminkrem dazugeben und da- zu Schnee geschlagen. Eiweiss oder Ei-rs-tz unterziehen. Di- Masse In eine gefettet, Auflaussorm füllen und in mittlerer Hitze etwa 30 Minuten überbacken. Dazu schmeckt Kompott, Fruchtsaft oder eine Marmeladensoße ganz ausgezeichnet. MONDAMIN erhalten Sle auf die X-Abschnltte der Relchsbrotkarte für Kinder blS zu 6 Jahren L H L "kn. le6kn ■Ü«| -- in r et» "" I« j ! ^5 ,b?| haftet SPebi. ergeh. feinet ! r-N 1 Arten e und Zahlte J über.:; m am s N ‘ n aus Nee. »affet, r ni-hl 'd. auf! i 1 Mee> DiM kleben, im qe. i Sil« um im rrfch-t. le und es Le. t brau, unte au're. Cchün. iunqrn ' bunq-n i lür die j großen ?r Drei ich ab. in Io llSGelttelttschasl M Kraft öunöSrenöe An alle Theafer-Abonnenfen im IVer-Ringl Die für Sonntag, 23. November, vorgesehene 3. Veranstaltung mit dem Schauspiel „Veit Stoß" ist auf Sonntag, 30. November, verlegt. 4773D ♦ ♦♦ Eine Siebzigjährige. Am morgigen 21 November begeht Frau Helene Erb, geb. Nicolai, wohnhaft Am großen Morgen 8, in körperlicher und geistiger ^rische ihren 70. Geburtstag. Der Jubilarin bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar. Landkreis Gießen. * Ettingshausen, 20. Nov. Am heutigen Donnerstag feiert das Ehepaar Michael und Mathilde P a m l e r in voller geistiger und körperlicher Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar, das feit 1922 hier wohnt, kann auf 6 Kinder, 8 Enkelkinder und eine Urenkelin blicken. Mit den Ettingshäusern bringen auch wir dem Jubelpaar herzliche Glückwünsche dar. ♦ Londorf, 19. Nov. Am morgigen Donnerstag, 20. November, begeht unser Mitbürger Ferdinand Becker in erfreulicher voller Frische seinen 8 4. Geburtstag. Der alte Herr nimmt trotz seines hohen Alters an den großen Ereignissen unserer Zeit noch regen Anteil. Gern erzählt er aus dem reichen Schatz seiner Erinnerungen, um dadurch manches Erleben den Nachfahren zu erhalten. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage und für einen schönen Lebensabend dar. reicht für jeden! Dank unserer vormiS- schauenden Planwirtschaft ist jedem Volksgenossen der notwendige Lebensbedarf gesickert, wobei zu beachten ist, daß unsere bock entwickelte Industrie auf vielen Gebieten syntbeliscke Austausckvrodukte geschaffen bat, die den früher verwendeten Rohstoffen mindestens gleickwertig sind. So ist eS möglich, Sckubvstegemittel heute in unveränderter Güte berauszubringen und der Verbraucher kann infolgedessen an seine gewohnten Nigrin-C-rzeuy- nisse die gleichen hoben Anforderungen stellen tüte und Forscher in Gießen. Geheimrat Olt sei bei seiner Berufung an die Universität Gießen im Jahre 1901 in eine große ~ Zeit der Entwicklung der Veterinärmedizin gestellt >Nachdem der Redner noch der erneuterMitarbeit < /n .r._____i ent«:!, otb» tr. imföror 91t>ipnnnrrtl<»m 11T1 llfThPTl «vQF Ultdt nam sprach hierauf dem Gauleiter besonders herzlichen Dank dafür aus, daß er persönlich zu dieser Feierstunde gekommen sei, um ihm diese hohe Auszeichnung zu überreichen. Er dankte weiter herzlich öcm Rektor und dem Lehrkörper für diese Ehrung und erklärte bescheiden, daß er mit seiner Arbeit ja nur seine Pflicht erfüllt habe, deutete er diese Auszeichnung zugleich als eine_ Anerkennung für die Veterinärmedizinische Fakultät und unsere Universität. Dann aab er Erinnerungen aus einem an vois i— w.v ______ _ _____ _____schaffensreichen Leben bekannt und zog daraus in ein noch ungenügend bearbeitetes Forschungsge- mancherlei Hinsicht Folgerungen für die weitere biet eröffnet. Aus Olts Vorliebe für parasitolo- wissenschaftliche Arbeit der Fakultät und der J v t Ludoviciana. Zum Schluß seiner Ansprache hob er besonders hervor, wie dankbar, glücklich und stolz er sei, daß die Derleihungsurkunde die Unterschrift des Führers trage. Mit dem von dem Streichorchester gespielten Finale aus Mozarts ,Lagd-Quartett" unb„ dem Gruß an dell Führer wurde die denkwürdige El nm rralnj Die Ludwigs-Universität Gießen beging am ge- seine einzige Lebensaufgabe, d. h. feinen Dienst fingen Mittwochmittag eine Feierstunde, die einen !7 „ Markstein in der Geschichte unserer Ludoviciana würdigt, sondern als Vorbild werde der charakterlich bilden wird. Alveck der Feier war die Ehrung des und weltanschaulich gefestigte deutsche Mensch an- durch vierzigjährige Tätigkeit mit der Universität gesehen, den gleichzeitig hohe fachliche Fähiakcitrr. verbundenen Geheimrats Prof. Dr. med. Dr. med. | auszeichnen und der fein Leben kompromißu vet. h. c. Olt mit der Ueberreichung der ihm vom ! ■ - -- Smlsch» 7y dieses bewährte Hustenbonbon aufmerksam geworden. Viele haben es erst kennengelernt, aber alle haben es schätzen gelernt. Und das ist mehrl sind während der Feldzüge der letzten zwei Jahre in großen Mengen verbraucht worden. Man kann sagen, eine ganze Generation ist erneut auf Rheumakranke! Besorgen Sie aus der Apotheke ein Rheumapiasf 509 und kleben es auf die schmerzhafte Stelle (Hüffe, Knie, Schulter, Ellenbogen usw.). Sogleich dringt frisches Blut dort hin und spült die Krankheitsstoffe fort. Sie verspüren wohlige Wärme und Ihre Schmerzen lassen nach' c/Ubc/\. Jßtnen ßheumaplaft509 auf elaslifchem Flanell (D.R.G.m) __________in jsd&r Rpottie/Fe________ SCHu*°snuL Freundl. mölb. mit 2 Betten ob. DflsRttfjt Anneliese Uhlig Magda Schneider Hoyerswerda Gießen D weg 60, Telefon 2141. 4772V GamtvM-' - und wos wichtig ist: die Eier können jederzeit unbedenklich entnommen und zugelegt werden! Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Selters- Auch im Kriege wird der Güterwagenpark der Deutschen Reichsbahn durch Neubeschaffung ständig verstärkt Zahlreiche Beutewagen sind für die Verkehrsbedienung eingesetzt worden. Die Ansprüche, die die Wehrmacht, die Rüstungsindustrie (fteidisfcolonialbund in Verbindung mit der NSG. „Kraft durch Freude kunft, welche Wagengattung zur Verladung bereitgestellt wird. Sie können die Vorbereitungen für den Güterversand daher frühzeitig und sorgsam treffen. Prüfen Sie, ob die Wagen wände durch Aufborden erhöht werden können. Bei Gütern Eier, die in Goronfol eingelegt werden sollen, dürfen nie obgebürstet oder obgerieben werden —die natürliche Kolkschutzschicht wird hierdurch zerstört und die Eier holten sich nicht. Verschmutzte Eier nicht einlegen, sondern gleich verbrauchen. Gutenbergstraßs verloren. Abzugeb. gegen Belohnung 4770D Bergstraße 30 Fast 5 mal so groß wie vor dem Kriege ist heute der Arbeitsbereich des deutschen Eisenbahners Gewaltig sind die Aufgaben der Deutschen Reichsbahn gewachsen. Weit über die Grenzen des Groß- deutschen Reiches hinaus spannt sich heute dasVerkehrsnetz. Von der Mei- steran g der gestellten Aufgabe hängt Entscheidendes ab für die kämpfende Truppe und für die Heimat. Buchhatler(in) auch stundenweise gesucht. Schriftliche Angebote unter 4761D an den Gießener Anzeiger erbeten. z.Z. Dessau Spremberger-Vorstadt2 __4759 D/ Ihre Vermählung geben bekannt Wilhelm Schieiter Ingenieur Elisabeth Schieiter geb. Obst 20. November 1941 Gebrauchter Herd (rechts) zu verk. Zu erfr. i. d. Ge- schäftsst. d. G.A. und trotzdem müssen die Güterwagen für den Verkehr ausreichen1 Jüng. Verkäuferin für ganze Tage gesucht PARFÜMERIE DOLL Marktstraße 28. 4740A ... nicht irgendein Brot, sondern Studts Svezial- Ssllkovnbvot nach Felke essen, das ist gesunde Nahrung! 4671D Fachgeschäft für vollwertige Nährmittel Kräuterhaus JUNG, Gießen WllMW MMk SenlW Erstlinge pommerscher Herkunft, find jetzt prompt lieferbar Heinrich Hahn Bahnhofstraße, ?Verttruf3403^m^ DieDeolscheAMsM 4^ NSG. Krall durch Freude Krei dienststeile M Wetterau Heute morgen um 5' 2 Uhr entschlief sanft unserlieberVater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager, Pate u. Onkel Herr Peter Arnold im Alter von 82 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Philipp Arnold Familie Georg Arnold III. Familie Richard Weber Leihgestern, Saalfeld, Klagenfurt, 19. Nov. 41. Die Beerdigung findet am Freitag, dem21. November 1941, nachmittags 3 Uhr statt. ___________________03917 Der Sau-Tfarietezug kommt wieder nach Gießen! Montag, 24. November, 19.30 Uhr, im Theater Die Mitwirkenden sind: Sieben Ben Hali, die besten arabisch. Springer der Welt Papermann, eine Papier-Symphonie Ye-Sin-Ping-Truppe, chinesische Gaukler und Akrobaten Chiquita, das Elastic-Wunder Tommsen, lustige Zaubereien u. Schattenspiele I.und O. Blank, die einzigartigen Äquilibristen Drei Magadora, die tanzenden Wunder-Zebras Hans und Will, moderne Musik-Clowns Helena und Partner?, originelle Tänze - wer ist der Partner ? Am Flügel: Erna Ludewig Eintritt: HM. 3.00, 2.50, 2.00, 1.00 GIESSENER VORTRAGSRING Goethe-Bund/Kulturelle Vereinigung/Volksbildungsstätte Gießen in derNS.-Gemeinsch. „Kraft d. Freude Mittwoch, den 26. November 1941, abends 7.15 Uhr Neue Aula der Universität EUGEN ROTH liest Heiteres aus eigenen Werken. Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Ver- e-mgunuundderVolksb Idungsstät.eGießenhabengegen Mitgliedsausweis freien Eintritt (G.B. und K.V • Kontr. Abschn. Nr. 5). Ebenso die Mitrlieder der Gesel schalt für Erd- und Völkerkunde (gegen Kontr. Abschn. Nr. 5). Mit< lieder der NS.-Frauenschaft,desLandsch?lishunues Volkstum und Heimat erhalten ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von RM. 0,75 auf Sammelbestellung, Nichtmitglieder zu RM. 1,25 bei Challier, Neuenweg- Die Angehö igen des Veranstaltungsringes der nj. erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0,30, Stnden en und Militär zu RM. 0,40. [4774D Zwei gebrauchte Herde-Konnnele zu verkaufen. Schrift!. 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Lichtspielhaus Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr. Jugend hat keinen Zutritt! 4757 A Mittwoch nacht entschlief plötzlich und unerwartet unsere liebe treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Katharine Braun, geb. Mohr im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer; Heinrich Braun IV. Karl Grölz III. Heinrich Michel Daubringen, Treis/Lda., den 20. Nov. 1941. Die Beerdigung findet Freitag, 21. November, nachmittags 4 Uhr vom Sterbehause aus statt. _____________4767 D Zuschrift.erbeten H. Kirchner, unter 03913 an Jmmob.-Makler den Gieß. Anz. Bleich straße 18. in ruhig. Hause, kaufen. Näher, d. * ' H. Kirchner, Verkäufe Zwei gedeckte Ziegenlänw zu verkauf. 03907 Grosren-Linden, Junkergasse 16. WgllWer „Avus" 6x9, m. Ledertasche und Kassetten, 65Mk. ferner: Es-lronwet zu verkaufen. Beck, 03905 Lessingstraße 8. iBettu.lKautsch von 2 berufstä- tigenDamenlGe- schwistern) für sofort odersväter gesucht. Sckr. Ang. unt. 4769Da.d.G.A. Einfach möbl. 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Zugleich ergibt sich für den Verfrachter dadurch oft eine Frachtverbilligung. / Stapeln Sie die Güter im Wagen so raumsparend wie möglich. Auf jeden Wagen kommt es an! Merck!" i)ER DEUTSCHEN REICHSBAHN UND DU HILFST DIR SELBST!