Montag, 20. Gttober Ml Gietzener Anzeiger Amrabme von Anzeige« für die Mittagsnummer biS8'/.Ubr des Vormittags Slrueigen-Preise: An-eigenteil 7 Rvf. re mm bei 22 mm Zeilenbrette, Lertteii 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzoorschritt (porbenge Vereinbarung) 25°/» mehr [11. Jahrgang llr. 249 Grtbemt täglich, außer Emntags und feiertags Beilagen: Siebener Familienblätter Kranat unRild-DieScholle BeHUgsvreis: zibnatlich.......Sm 1.80 BWfcÄeSS pon einzelnen Nummern tniolge höherer Gewalt Lemivreckauschluff 2251 Achianjchrrft: „Anzeiger" Ptitschea 116s« Franki^M. vrühlsche AsiverKLtrdnülerei 8. La»ge General-Anzeiger für Oberhessen $*ft»ie6tn^S»il!tra6efZ-9 deur mt die Ausrichtung der finnischen Politik für die Siegreich vorwärts auf der ganzen Krönt Berlin, und Oberste er- des munft bestimmt. jaßt man die Gesamtgeschichte Finnlands in •imr knappen Formel zusammen, so kann man iagm, die Geschichte Finnlands ist ein ununterbrochener Kampf dieses der westlichen Kultur an- ;eshlossenen Volkes gegen den ständigen Angriffs- irutf des östlichen Nachbarn. Das gewaltige jahr- srndertelange Ringen wurde durch fünf Friedens- hier hat der deutsche Soldat fast Uebermenschliches geleistet. Auf schlechtesten, vereisten oder verschlammten Wegen, bei nasser und kalter Witterung drangen die Verbände aller Waffen in unbeugsamem Angriffswillen vorwärts. In anstrengenden Marsch, leistungen, ständig gegen die sich verzweifelt wehren, den Sowjets Jämpfend, legten unsere Infanterie« divisionen in wenigen Tagen bis zu 2 4 0 Kilometer Luftlinie von ihren Ausgangsstellun- Feinbes find wiederum schwer. An der Durchführung dieser Operationen waren die Armee des Generalfeldmarschalls von kluge, der Generalobersten Freiherr von Weichs und S traust sowie die Panzerarmeen der Generalobersten Guderian, hoth, Höppner und des Generals der Panzertruppen Reinhardt beteiligt. 3m Kampf gegen Großbritannien bombardierten Kampfflugzeuge in der Rächt zum 19. Oktober Häfen an der englischen Südostküske. Mehrere Brände entstanden. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet erfolg- ten nicht. gebenenZahten haben sich inzwischen auf: 657 948 Gefangene, 1 241 Panzerkampfwagen und 5 396 Geschütze erhöht. Unübersehbares Kriegsmaterial wurde beutet oder vernichtet. Die blutigen Verluste Da« Ritterkreuz. 19. Oktober. (DNB.) Der Führer Befehlshaber der Wehrmacht verlieh werden wir Deutsche an diesem Ereignis mit ehrlicher Freude teilnehmen können, weil wir uns bewußt sind, daß durch Deutschland die Voraussetzungen geschaffen wurden, damit das freiheitliebende innifche Volk endlich auch ein wirkliches Leben der Zreiheit in der Vereinigung aller seiner Stämme ühren kann. D o n e z schreitet die Verfolgung bes geschlagenen Feindes erfolgreich fort, verbände der Waffen- ff nahmen im Häuser- und Strahenkampf die Hafenstadt Taganrog. Auf der Krim wurden in der letzten Rächt sowjetische Flugplätze bombardiert. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist die Doppelschlacht von Brjansk und Wjasma siegreich beend et. Unter dem Oberbefehl des Generalfeldmarschalls von Bock haben Truppen des deutschen Heeres in engstem Zusammenwirken mit der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Kesselring die sowjetische Heeresgruppe des Marschalls Timofchenko in Stärke von acht Armeen mit 67 Schützen-, 6 Kavallerie-, 7 Panzer-Divisionen und 6 Panzerbrigaden vernichtet. Die Säuberung des Kampfgebietes ist im wesentlichen abgeschlossen. Die in der gestrigen Sondermeldung bekanntge- Weber, Bataillonskommandeur in einem Infanterieregiment; Hauptmann Rätzel, Kommandeur in einem Schützenregiment; Hauptmann Adolf Wolff, Bataillonskommandeur in einem Infanterieregiment; Hauptmann Fondermann, Bataillonskommandeur in einem Schützenregiment; Leutnant Kürst en, Zugführer in einem Panzerregiment; Unteroffizier Walter Weber, Kompanietruppführer in einem Infanterieregiment; Gefreiter Sebastian Reiser, Richtkanonier in einem Artillerieregiment. Oberfeldwebel Hoffmann mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Berlin, 19. Ott. (DNB.) Der Führe r hat dem Oberfeldwebel Hoffmann, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, anläßlich seines 62. L u f t- s i e g e s das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm gesandt: > „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres 62. Luftsieges als 36. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler." Die Zertrümmerung der Sowjets planmäßiger Verlauf. auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der Jn- anterie Friedrich Koch, Kommandierender General eines Armeekorps; Generalmajor B o h nft edt Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberst Thomas, Kommandeur eines motorisierten Infanterieregiments; Oberst horst von Wolff, Komman- eines Infanterieregiments; Major Gottfried Berlin, 19. Okt. (DNB.) Auf der ganzen Front vom Asowschen Meer bis zum Ilmensee ist das deutsche Heer — und mit ihm die Truppen der - Verbündeten — in der Woche vom 12. bis 18. 10. siegreich v o r g e d r u n g e n. 3m Südabschnitt. Nach Beendigung der Schlacht nördlich des AsowschenMeeres wurde die Verfolgung der Sowjets längs der Küste über Mariupol hinaus fortaefefct Dabei wurden Reste des Gegners emge- holt und unter schweren blutigen Verlusten vernichtet. Die Sowjets versuchten mit schnell zusammengerafften Kräften unter Einsatz von Infanterie, Kavallerie, Panzerzügen und Fliegern den Vormarsch durch Gegenangriffe auszuhalten. Dieser Widerstand wurde in heftigen Kämpfen durch Verbände des deutschen Heeres und der Waffen--- unter schweren blutigen Verlusten für die Bolschewisten gebrochen. Tausende von Gefangenen sielen in deutsche Hand, zahlreiche Panzer wurden erbeutet oder vernichtet, fünf attackierende Schwadronen durch MG.-Feuer aufgerieben, wahrend an anderer Stelle die deutschen Panzer m aufgesessen bereitaestellte Kavallerie mit überraschendem An- ariff hineinrollten und furchtbare Verheerungen anrichteten. Auch die feindliche Luftwaffe erlitt erhebliche Verluste. Truppen eines Panzerkorps schossen allein an einem Tage sieben sowjetische Flug- 3ßfSi dem großen Kampfraum ostwärts des D n j e p r kam es zu erbitterten Kämpfen mit zusammenhanglos angreifenden Sowjetkräften. Don schwersten Panzern unterstützte örtliche Gegenan- ariffe der Bolschewisten wurden zum Teil m härtesten Nahkämpfen abgewiesen. Auch hier wurden Zahlreiche Gefangene eingebracht und viele Panzer abaeschossen. Ein angreifender Panzerzug wurde von drei Volltreffern in die Lokomotive bewegungsunfähig geschossen. Ein kroatisches Regiment bestand m diesem Kampfe, sich tapfer schlagend, die Feuertaufe. Das stete Vordringen der deutschen, italienischen, ungarischen, slowakischen und kroatischen Truppen in der Richtung des Donez vermochte der Feind nicht aufzuhalten. Finnlands Wiedergeburt Von unserem Z.-Korrespondenten. )d militärischen Rückwirkungen auch für die finnigen Operationen sich auslösen werden, und er- ’enrt, daß die finnische Politik, die durch die Namen fyr, Mannerheim und Rangell präsentiert wird, ie«de durch die letzten Ereignisse ihre entscheidende Sesatigung gefunden hat. hierdurch wird zugleich jchliisse gekennzeichnet: 1, den Frieden von Nöteburg vom Jahre 1323, )er ersten Urkunde überhaupt, die Finnlands Nlknzen im Osten feststellte, und durch den Ost- (onlien an das Großfürstentum Nowgorod fällt M damit das finnische Volk in zwei Teile zerreißt; 1 den Frieden von Nystad 1721. Durch ihn er- ;vbigt Zar Peter nach hartnäckigen Verhand- luigen die Abtretung der Stadt Wiborg; 3. den Frieden von Frederiksham vom Jahre l'jg, durch den ganz Finnland unter russische jObrrhoheit kommt; 1. den Frieden von Dorpat vom Jahre 1919. während die drei erstgenannten Daten durch das sündige Dorrücken der russischen Machtposition ge- tmzeichnet sind, dem Finnland im Verein mit Lhveden trotz zähester und tapferster Gegenwehr feinen Einhalt zu bieten vermochte, wird nach der Diese im Südabschnitt der Front durchgeführten Kampfhandlungen stellten an die deutschen und mit ihnen verbündeten Truppen höchste Anforderungen. Glatteis, Schneetreiben und Regen machten Straßen und Wege fast unpassierbar. In kameradschaftlichem Zupacken und zäher Ausdauer wurden die Schwierigkeiten unter Einsatz aller Kräfte gemeistert. Don der Mitte der Front. Im mittleren Frontabschnitt wurde die Doppelschlacht von B r j a n s k und W j a s m a siegreich beendet. Die Sowjetsoldaten wurden in dicht- gedängten Schützenlinien, oft 15 Glieder tief gestaffelt, unter Drohungen ihrer politischen Kommissare zu sinnlosen Angriffen gegen die Einschließungsfront dieser Räume vorgetrieben. Diese letzten verzweifelten Ausbruchsversuche brachen im konzentrischen Feuer unserer Truppen unter hohen blutigen Verlusten für den Feind zusammen. Auch die Ma- terialoerlufte des Gegners find schwer. Allem am 15 Oktober schossen bei solchen Ausbruchsversuchen aus einem der Kessel bei Brjansk zwei Batterien des Regiments „Großdeutschland" unter tapferem Einsatz ihrer Batteriechefs 159 Geschütze zusammen. Eine einzige Infanteriedivision z. B. vernichtete bzw. erbeutete in wenigen Tagen 211 Geschütze und brachte 46 000 Gefangene ein. Acht Armeen der Sowjetmacht wurden in diesen gewaltigen Doppelschlachten unter schwersten blutigen Verlusten vernichtet: 657 948 Gefangene, 1241 Panzer und 5396 Geschütze aller Art sowie unübersehbares Kriegsmaterial sind das Beuteergebnis dieser Schlacht. Noch während dieser Kämpfe stürmten Infanteriedivisionen und schnelle Verbände des Heeres und der Waffen--- weiter nach Osten vor, nahmen Kaluga und Kalinin und erreichten die stark befestigte äußere Schutzstellung der sowjetischen Hauptstadt Moskau an mehreren Stellen, während starke Panzerverbände aus dem Raum südlich von Brjansk vorgestoßen waren und sich bereits am 3.10. in den Besitz der Stadt Orel gebracht hatten. Allein die gewaltigen Gefangenen- und Beutezahlen geben Kunde von der neuen Großleistung unserer Truppen, die zu einer entscheidenden Niederlage der sowjetischen Wehrmacht führte. Auch Oer Wehrmachtbericht vom Samstag. DRV.Aus dem Führerhayptquartier, 18. Ockk. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Angriffsoperationen im Osten verlaufen planmäßig. Kampfflugzeuge bombardierten bei Tage die Hafenanlagen von Murmansk und kriegswichtige Einrichtungen in und um Moskau. Auch in der letzten Rächt richteten sich Luftangriffe gegen Moskau sowie gegen Versorgungsanlagen in Leningrad. Wie bereits durch Sonbermelbung bekanntge- geben, wurde ein von Rordamerika nach England gehender stark gesicherter Geleitzug nach Eintritt in das Blockadegebiel von deutschen Unterseebooten erfaßt. 3n mehrtägigen Angriffen versenkten die Unterseeboote zehn feindliche Handelsschiffe, darunter drei vollbeladene Tanker, mit zusammen 60 000 DRT. 3n nächtlichem Kampf gegen die Sicherungsstreilkräfte wurden zwei feindliche Zerstörer versenkt. Vor Gibraltar versenkte ein deutsches Unterseeboot ein feindliches Bewachungsfahrzeug. Kampfflugzeuge bombardierten an der englischen Südostküste mehrere Hafenanlagen und versenkten ein Handelsschiff von 4000 BRT. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein. Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag. DRV. AusdemFührerhauptquartier. 19. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Zwischen dem Asowschen Meer und dem Deutschland und der Güdostraum. Von Dr. Paul Rohrbach. Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller hat als eine der wichtigsten Ausgaben der europäischen Neuordnung die Zusammenfassung der Vielzahl europäischer Volkswirtschaften zu einer Groß- raumwirt schäft und in Verbindung damit die Donau mit den an sie anschließenden Kanalverbindungen als das zukünftige Herzstück des gesamteuropäischen Wasserverkehrs bezeichnet. Auf der deutschen Seite wird in absehbarer Zeit ein großdeutscher Wasser st raßenring heraestellt fein, bestehend aus dem Rhein-Main-Donau-Kanal, dem Oder-Donaukanal, dem Mittellandkanal und den dazwischenliegenden freien Stromstrecken. Die- fes großartige System mitteleuropäischer, für Fahrzeuge von 2 Meter Tiefgang befahrbarer Wasser- Verbindungen erhält durch den D o n a u w e g feinen Anschluß an den europäischen Südosten über Ungarn nach Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Serbien. Wir dürfen uns i. dem Gedanken vertraut machen, daß Südosteuropa diesseits und jenseits des Eisernen Tors in keineswegs ferner Zukunst in eine weit lebhafter pulsierende Verbindung mit Großdeutschland kommen wird, als in früheren Jahren. Dabei erinnern wir uns an die mit tschechischer Assistenz betriebenen französischen Pläne, eine politisch gedachte Zusammenfassung der Donau- länder ohne Deutschland herzustellen. Ein Hauptgedanke dabei war die Verhinderung des österreichischen Anschlusses an das Deutsche Reich. Abgesehen von der politischen Sinnlosigkeit, Deutschland aus dem Donauraum ausschließen zu wollen, war das französisch-tchechische Projekt schon darum ein totgeborenes Kind, weil die Südostländer, mit Einschluß des mitteleuropäischen Ungarn, sich nur wenig zu geben haben. Ihre Wirtschaften sind von Natur untereinander verwandt und haben ein gemeinsames natürliches Gefälle in der Richtung auf Deutschland. Der großdeutsche Raum ist der gegebene Abnehmer für ihre Land- und Forstwirtschaft und ihre mineralischen Erzeugnisse, während ihre Bedürfnisse an Fertigwaren, namentlich solchen der Feinindustrie, von nirgendwoher besser befriedigt werden können, als aus Deutschland. Dafür ist die Donau der natürliche Verkehrsweg, der sich intensiv beleben wird, sobald die europäische Großraumwirtschaft der kommenden Friedensepoche Wirklichkeit wird. Die für die Schiffahrt immer noch schwierige Kataraktenstrecke des Eisernen Tors unterhalb Belgrad soll durch Anlage von Staustufen verbessert werden, aus deren Wasserkräften auch Mengen elektrischer Energie zu gewinnen sein werden. Ein zweifelhafter Faktor für die Einstelluna der Südostländer auf die naturgegebene wirtschaftliche Symbiose mit Großdeutschland war der aus widerstrebenden Elementen gewaltsam zusammengeklam- merte jugoslawische Staat. Sein Verhältnis zu Deutschland war, was die seine Politik offen und insgeheim bestimmenden Kräfte betraf, niemals aufrichtig. Der Staatsstreich unmittelbar nach dem vertraglich vollzogenen Anschluß an den Dreierpakt hat das bewiesen. Dadurch, daß Kroatien zu eigener nationaler Staatlichkeit gelangte, ist in dem südlich an Ungarn anschließenden Donaubereich der Ansatzpunkt für feindliche, von außen in den Donauraum hineingetragene Einflüsse fortgeschafft. Auch die früheren Gegensätze zwischen Rumänien und Bulgarien auf der einen, Rumänien und Ungarn auf rcidien finnischen Freiheitskampf, der unter Fühlung von Feldmarschall Mannerheim und unter Mitwirkung deutscher Truppen siegreich zu Ende zrfihrt werden konnte, die Sowjetunion im Fne- ten von Dorpat gezwungen, auf die Linie von 13B zurückzuweichen und somit auch Wiborg wieder aufzugeben. Die angestrebte Bereinigung ganz Finnlands und der Anschluß der Gebiete von Ost- Icreücn, der damals politisch möglich geroefen roare, ifi mißglückt, weil Deutschland als politischer Macht- I' Ic-tor ausgeschieden war und die damals in (Europa enscheidenden Westmächte entweder nicht den Wil- len oder nicht die Kraft oder überhaupt nickt das I nitige Interesse aufbrachten, um diese berechtigten | Forderungen durchzusetzen. Die finnischen Kräfte richten natürlich in jener Zeit nicht aus um em r sches alle finnischen Stämme veremendes Pro- V SIMM durchzuführen. Daß aber den Weltmächten L bim als sehr wohl die erforderlichen Mittels zur ,! Beifügung gestanden hätten, ist unzweifelhaft. 5. Der Friede von Moskau 1940 wirft erneut I Mant) auf die Linie von 1721 zurück. Er ist das Em?bnis einer besonderen politischen Konstellation. Dieder wie im Jahre 1919 mußte Deutschland als enscheidender politischer Faktor ausscheiden, da ihm ir:di dem Angriff der Westmächte die Hande gebunden waren. Wieder aber auch wie damals blieb bi; .Hilfe der Westmächte und vor allen Dingen die I En-lands aus. Daß das Ringen des Winterkrieges I mit einem Ergebnis, wie es der Moskauer triebe borff eilt, abschloß, verdankt Finnland ausschließlich btr Heldenhaftigkeit und Dpferbereitfdjaft, der Ehr- irl) Freiheitsliebe, in denen feine Armee und fein I Boi? miteinander wetteiferten. tie fünf genannten Friedensschlüsse bilden Die I i ®(r tfteine der bisherigen Geschichte Finnlands. Bizr von ihnen zwangen zu einem Zuruckweichen o:r dem Osten, trotz der dem finnischen Volk von jc k7 eigentümlichen besonderen Tapferkeit bei den o«r! ergehenden Kämpfen. Finnland befand sich ent» trbr allein oder nur in der Gemeinschaft von I femeben. Lebiglick ber Friebe von Dorpat brachte Island zum Zurückweichen und schenkte Finnland erblich bic politische Freiheit. In dem vorangegange- 1 nm Kampf stand Finnland an der Seite Deutsch- |M. I 3M so empfindet man hier deutlich, ""E | 8er.be und ein Abschluß zugleich. Wie em ed)£2Pen I vssschwinden die Konturen des siedens von Jlo - ■ ber auf allen Gemütern wie em Alpdruck [fht hat und der hier nur als Auftakt.^u noch I Aümmerem empfunden wurde. 2etzt ist em n Ro t der Geschichte Finnlands aufgeschlagen wor- | k das endlich die Erfüllung, des vom Schicksal b^ge versagten Wunsches .gingen wiick Mnn Stämme in einem einzigen Reich zusammen- liefen. Dann ist auch d°r inoteburger Rieben ^tmunben und damit ein mehr als Etab g IMt beseitigt. Darin liegt die h-st°nsche Beden- ftte dieser Tage. Aus den chammerMogen der sulchen Armeen entsteht ein neues Europa und ' W ihm zugleich ein freies, einiges frnnI«nb. UiA ®nn einmal die auss neue ruhmgedronten i Iki Truppen unter ihrem Feldmarschall Manner^ I öitit wieder in die Heimat emziehen werden, I 3(rrümmerung des zaristischen Imperialismus liiih die deutschen Armeen und nach dem ruhm- gen zurück. In diesen Kämpfen mußten in verschiedenen Abschnitten modern ausgebaute Verteidigungsanlagen mit mehrstöckigen Betonbunkern und Panzerkuppeln bezwungen werden, ehe ber Weg für ben weiteren Vormarsch freigefämpft werben konnte. Wetteisernb mit der Infanterie haben die Panzerverbände und motorisierten Divisionen in kühnen, weit in das Hinterland ber feindlichen Linien führende Operationen mit die Voraussetzungen für die Niederringung des feindlichen Widerstandes geschaffen. Pioniere, Artillerie, Nachrichtentruppen, Nachschubdienste und alle anderen Verbände des Heeres sind in gleicher Weise an dem großen Sieg beteiligt. Vor Leningrad. Im Nord ab schnitt der Ostfront nahmen Verbünde der spanischen Division erfolgreich an den Kämpfen teil. An der Einschließungsfront von Leningrad unternahmen die Sowjets ständige, von schweren Panzern unterstützte Durchbruchsoersuche in der Erkenntnis, daß ihre Lage dort von Tag zu Tag unerträglicher wird. Sie scheiterten unter blutigen Verlusten für den Gegner an der Standhaftigkeit unserer Truppen. Dabei büßten die Sowjets zahlreiche schwerste Panzer ein. Rechtzeitig erkannte Bereitstellungen zum Angriff wurden bereits zerschlagen, ehe sie zur Auswirkung kamen. Schwere Artillerie bekämpfte mit gutem Erfolg Schiffsziele und Hafenanlagen von Oranienbaum, Kronstadt und Leningrad. Die Luftwaffe unterstützte in allen Kampfabschnitten die Operationen des Heeres mit gutem Erfolg und fügte dem Feind schwere Verluste an Menschen und Material zu. Helsinki, 17. Oktober. i !lit verhaltenem Atem und mit ungeheurer Spam I uiig verfolgt Fimrland ben Verlauf ber giganti- i diei siegreichen deutschen Offensive im Osten, mit ler aufs neue in unauslöschlichen Lettern der Ruhm )ec deutschen Waffen, die Leistung ber Führung wie Ke jebes einzelnen deutschen Soldaten in das Buch ier Geschichte eingetragen wird. Die finnischen Zei- wißen sind täglich mit Nachrichten von dem Vor- naisch im Osten gefüllt. In Extrablättern werden ille großen Begebenheiten sofort der Oeffentlichkeit Mnglich gemacht, und es ist immer wieder zu beneiden, daß diese Blätter, auch wenn es sich um kngnisse handelt, die weit außerhalb des eigent« ichn finnischen Interessengebiets liegen, einen ver. ilüjrenb schnellen Absatz finden. Die Gründe für lief ungeheure Anteilnahme der Gesamtbevölke- ■mng sind klar. In der Erkenntnis, daß die größte I kiit'cheidung im Osten gefallen ist, ist man sich hier ' )er Bedeutung dieser Tage in allen Kreisen ber Be- iDltcrung unmittelbarer als wohl sonst irgendwo in ter Welt bewußt. Man empfindet außerdem, daß hof nuhmi " #U< Ijnhtn bind) hl# iihl#r brr Vhiln* • uni b< । Vli1)|Kni|Uhhl«f ahIUihI»»' uchinillHm»ii (Micnif • »fllllh iimqiiii im 'trfi/lrfu unhn«-H ijllr hip ’JIhm iimll|h imiu hm ’M»H)iIIIhI„# Im »IflttfiH 11^0,1- • IIIIIIIU Ist Ime irnil Hl.1)1 (|ri hiHriii Weil /hil(|fii Irn hfiI hmil) hin Vni(|llwhmmi(| hm mm Ibin mm (|r|ihhl|llhhrii iinh imlhmnlmi UhlbihuH bi» •m|prih1)lin Lilli I um» Wu^ilumliii* h*m Hjm i|lbül|H>llhv 4d)lil*i (|#löld)l • ' biilh ii hl» hr ulpb« liulfliii l|dp IßbiffiiilirlHimld)i» p.iiihiifihiii nun 1 .Dltit', ’Miinmmnlii mib ’lllllH» Iilh'll mllh Jld) hlinlj hl» Iiriini (Ih lih'L bl hciilmdi iieimllhiHi Dii'iilll mlrf) hn* V-mih llljm iilu Hiob" |l*i 'liihnjlili'iiimml, iinh 4ii(|l*'hf) nmiiii'brl |hl) |rln 'Mobil if mi Ih m nbriii iinh riillmi- hrm <>l|mihnbnmulmlli'l mm hmi fmiiih DaflU fmiiml, buh lull tim V|imld>iillllim hm hMIch'siimiWlHrii Gin. 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M14 lau iihrr 0Hiupu tih muiOIr hau '|h>lrn,»lb,mn mll miu,iblml» bU'«O .'iriulan unb iXmufiahO iiiib him hn Winmai br» Mubira IÜ.IO lii hmi ohiibmi Vluhruil mn »In# Vlm nmiibiiiiu unabailmi jn Ius1»n. hi bmn m Vlmm Hbnlst mu biahmb.vmmAlp Unbtmi staliussan bulir tfhiaa blu.Oiiillluua hbhmbmk m um ftliunba miOunu hu Mim <0m »Ina |h.m »lilU'U'ii. nnuvaOI spendet Bücher für die Goldaten! Marlin, !■ Oft. (Dll/I ) /laldjelrllrr 711 f r n - harn unb ntibrrr /U'ldjakltar ,on>lr blr 3tHjrrr brr < r luiirbrn bleljrr bind) hlr ,/M II d) r r | II in in I U ll U brr II > /) 11 p. für hlr h r 111, d) r U) r I) r in a d) t" hrm brulsd-Mi »olbutrii 1111 hlr ;|ront mih In blr rupimllf (|i,d)l,rr iiillbrrn brlfrii. 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Vtmlm'til bmi '•yolhnlmi mll hrm 'Mud), hn» K)li ule VII»fl(|r,dprlmi 1111b Mmerubrn l>»ul»bt'i unb mll bm Orlmul mit) t)#in mn»»rqdnulldi»n ftuttiirgut urrblnbit, (ff ö r 111 y , Vl»ld)enmr,d)iill bro Ohnhumil,d)rn Vtrld)»«." Dr. Goebbels zur ssrieusbuchwoche 1941. Dar ’JI»ld)einlnl,lm ,ür 10o(fiau|tldruiifl unb ’llronaflOiibn mib !)kld)ipropafloiibiil»ltlr brr 'm,DA'sl ri’lähi ahi Ki Itstebiichivuche 1041, hl» mim 2(1, Drlnbir bla '2. 'Jlimmnbrr bunt)» U»,ÜI)rl iiNlrb, fnlflmihmi Ausriis: „Dau brntsdir Volk stippst <111* hru Wrrfrn sriurr Dld)frr nnb Drnfrr /Hut nnb «rüst Le trügt wüh- rrnb brr «rlrH»i»nd)iuul» »him ummlsuiilschmi Manidilil 1,1 um ,0 ililflhiublidjar, ui« ’Ahilbhmhm fliiiuWl hl» pri'inmlld)» .ilrnlarunn »>- mullul bull», bl» iXliinpiiu» nun Ü'uiiubu und) IMvouhun AU bi Ingan O ln pm uunl|d>m Dumsism imii1 Im ’llmlruumi uns bia Mii|iim' baa ^luuiahapui'- ianimila, bla Dillchsiim hlasaa Niiaunmulmiula 311 ai laldilm n. alnana und) ’Urimoif gtzschlcki mnuhaii Dna >-q|)in f)dlla NUiüiilch hl» ftlNMUgi) U'i’Uil ,n üiil hi alimin sunuhisdian Ji>n|mi uhliulmi sdniii'H J)ln411 fimiml, huh hm Miniiih |üf bl» 'M»s|1)lugiml)ma ulm mmiluai In hmil plhhlliban lörhüijulo 411 ,n- d)»n i,i bmi 4-im»|»la 411 tzalsen, ui« nlalnu'lir bmn ’m 1111,11)», P »’n 4 11 I* 1 d 11 r» n Dann ml» alna fu- nnhljdi» llmliHilhoruim baiugi, huhmi mH'm»nl|tb» nnb brlM|ib» Plluian bl»,» Mu,d),N4N öle qilttllhiMu mhihmmm lln 4urlhfo»ml»,*n. 0 >,i hmuu,hln mm bau ,1a un hlr ziaenunlsch» Dlanlaruim ’n, Eestlngnlß ühet ble „sreinailllchin Plin4ipien" hrr grotzen Deinosrutie Im ‘Jhirbmi grllmin Ni l«« nach wie vor in Hast. 'M c r 11 n , 10 Oft (D'M'M ) Wie ano Pununm wr- lnnici. nihb Prüslbent Di VI r In 6 nach ml» mir hn 01 c | ii n (| 111 « In 0‘brlHobnl In Dust geimiimi Ossenbui' will UUin durch blr|r« bruhilc unb erpiesse- lisch» 'Hm nahm Ilm Wlngen, hi» ,cll iungem nur bmcllrir Viel4lchteiliüinng 411 milmirhtincii. Noofeveli tuszeuiert neuen Zwischenfall. W 0 ,1) 111 u tun, IM ort (D'H'M ) Wl» bu» USA.. Murlnehcpurlameni belunniglbt, soll her >lar,l<). tri ,.st eurn n" um ftieltaanwrnmi uns eliiai Pu- tluiiltieiisubii llhl) Meilen sübwaHiich mm ;l«l,mb t 0 rpebiaii mürben sein 0 « seien sein» Verluste nun bei mol,Im« »'alb» ihre» e mmnim sielbe«, hu« .viilc 01»,ich! 1 i’lllib ungaiiruhlt bind) den schuriuch» mm ^uiiiieiischil'in Vui Ihr Her Iphiny »In siainr« ’üiübeichen unb ,1» rlas a« Vlnnl. Dun« 'Dhlrfei siunb ml» m'i.vnibml üi suin gur nicht hiiAU, sich seine iinge.iuurndßit sich überlegen, m slurri» sie un ui« ,1c ihm nimm tu in unh hob hmui Hulb wie Im 1 rmim hl» Dunb un hen Mützenrunb. 0 r,iuuni blldle sie einen vingendlid au Ihm Hoch unb grützie flüchtig Aiirilif ;Un Oie,i.Hi ihre 'Mamegungen. IHia Vlr( 411 01 Ilhan Vhmu Uüiiig .Dulle ai VlsluneiiV Plc« mib »« huch mir nicht, hl»« mui ,u nUIilu UNINÜglich Vlnnu Milnlü Niichl» nun UNgefuHi sünsAig Duhr» ult ,eln. Mc,c noer mui büch,len« brelNlg c'dmrll anilchlu„mi ging m Un iiuch Oer rote Aminen,chiim lühile Ihn durch du« Mcn,chcngmnliimiel bc« «'liunbr« unb bei Pnmi». mib» bl« zu dein ßrutzen Dulel In bm Purk,lrüste, bu» ,i» beirui 01 ,cliic ,1,1) in bl» gagcnilbmllagcnba Nunbiturei nnh überlegte ftu bulle Vlnnu Ni’iilg In seinen Oirbunlcn Immer mn Ihm gestunden Uber natürlich muht» sie g». nlterl sein Ar versuchte mit sich in« llura A»1 lummen, ob lein rteiA nm un bu« orschelnen bar ^ruu ober un Ibi We,en gebnndeii ,ri lÜbm bu« gleich» Oücheln bar gleiche neitiüumtc X’luahimf, wui bu» nicht auch mrfeiihhbY ’Uach einer buiben stunde stund »i uns unb ging hi bu« Outel Dch mbditc Di UN Vlnnu Nchilg sprechen fugte er au bmn 0ie,chu,l«,übrm bei bi» Pust sortierte 'Mitte, Rimmer UM im .vuoiten bulb mich Ihm ummciibmih sust Vlnnu dünlu Om blande« Duui mui leicht mit Ohun aeinischt yhr Vintlitz sinihit» wüte und Oeihen NN» U« mur nicht die strnn. ble ei mnhin um ^Inuih# geiiusscn butt», über #» mur |»ne Vlnnu bl» ei geliebt nnb verehrt butte wie ein Puge ,cin» Dm 1 hi licht nnb verehrt 0’Ina ’lNeile Itunben ii» sich stumm gegenüber. Dünn trut er einen «Schritt vor Jhon« Murlm , sagte er mit einer Verbeugung. Der Pumc behmitetc Ihr Nichte üi erkliirte. sie bürte Ihm lüchelnb au, schütleitc gerührt den Mop, über solch treue« 01 »heulen. Helt nur bem Weltkrieg sie ,mihle Welch schmcie Metten butte sie biirchgemuditl Der Munn mur loiH gefallen, sic kunnte hi» Rubrik nicht durch hie Vluchkriea«-irrifen heuern, sie verarmte, lum eilt mich iniihsamem llmlcrnen ivleber hoch. Du, unb dünn heiratete bulb bi» *1 achtel Nuch einem 3,ibr Obe starb ihr her Munn, lieh sie mit einem Slhibr Aurihr Nun lebten sic 311 billt mit einander 3c(|t ging e« Ihnen recht mit, sic konnte nicht klugen, ibi Muheutcllci blühte, bl» Virbeit machte ihr Opa», lind m Hütte ,te Immer noch nicht veigeilenl' Celt* ,um « ie betiudüete ibn nachdenklich, unb der Zug von Velb um ihren Mnnb verstürkle stch. Dann plauderten sie von gegenwürtigen unb Vergangenen Zeiten Dun« Miirker 30g sich mehr und mehr Au rück. Will» er dumal« Hütte er Da ma« sollte e« nun NÜtzen. sich bunlber den Äop| 311 Aerbredieii c-ummertuge kumen einer immer schüner ul» der undme iiraii Anna Nünig lud Dun» Müi ker einige Mule ein, sie ivuien Aiisannnen und bunn kum auch Vtnitu du AU mit her kleinen Vlnnl Dann wurde c» i. Uhu VIuna und di» flunl,d)p Botschafter In futoafau bat firlrge- unb Onnenmliilflerlum übernimmt L)lb,5 J n | n selbst, Marincmlnsttcr isl Vlbmlreii Daiiptstabt ble Person d„ neuen lllustenministere Ählgenorl Togo, t ogo, dst Im t\nf)r» IMM2 geboren inni1)r, tnit IltOK In in« diplomatische Ufiu,b(il)H ein nnb wurde nndj vir, etldistUNg de» Weltkrieges von her kaiserlich stm«. Nischen 'Hcglernng mit her '/lnrt)crel*tnnn 4iir Wir. berdirsiiahmc her biolomottschen ')1e4ieynnaen mli dem Dciitjdp'ii Veid) betraut, 'Jtnd; Aweiiührigt, 7äl|infelt In Verl in als Iwclter Sekretor der Pol« schalt wurde er nach Tokio Aurückderusen und rs. blcli dort ble Veltung einer tiutcrabtelliing in d„ 6 uroim-Vtsien Vlbtetlung hee '-Innwürstgen Vtrnln. 3ni Unhre 1172b ging Togo all erster Votschaii». lefretär und) Walyington und war bann non II»?j 'ble io:i:i al« 'Moischaslorat 411m Ameitenmol in Vi-l. lln listig Vlnschltestrnd wurde er 411m Mlnlsterisl« birektor der europäischen Vlblellung hn T nftolrr Vlustanamt ernannt. Vlad, vier fahren erfolgte seine 0 rnenmmg 411m 'Motsd)a,tcr In 'Merlin, mn er am *24. Bipteniibir 1087 eintras. Ghigenori 'I ogo, del,W i^rau Deut,d)c ist, hat bereite in seiner OlgensMasii al« Direktor den europäischen Büros niahnebenhrtu VhiteH nm Zustandekommen bc« dcutsch-iapanischin, vintikomintern.'Mertragen m'hat't. 6d)on nach 1,1 Monaten verliest Ioan Im Oktober lli.lH Berlin, mm al« siipnnlsthcr Vlotscha'stcr nach Moskau 411 gehen (Mciiernllenlimnl I " 1 11 . 1111 neue 'stiem er« Minister, Ist 411111 Olenernl bclßrbert morden. Vhd Oirinib einen besonderen 0 rlnsses bc« Tenno mlrh Ministerpräsident (Btneral Io|o weiterhin Im aktiven Militärdienst verbleiben. Die amtliche stipanstch» Agentur Domei ner- äffentlicht 4itr Bildung be« neuen stahl nett« J)lbill ! Toso solgenhe 6lelluiiniml)im*. „Vlungcllatlel mll V 0 11 m achten, h I c vl n t Io n 4 11 m M riebe ™ ober 4 u m st ricg 4 n , ü I; r e 11, Ist bas Slohl« nett Toso iinl)»4U In BekordAelt veroollstünblgt und Ali einem 'Mei waitungskürper von blüher nicht baflt- ivcsener Stärke ausgestaltet worden. Tojo über öie Ziele seiner Politik. 1 allo, IN. dkl. (DstuslenbleHst bes DOIIB.) 3m 9lii,(1)luh an die eilt# älhuna he« neuen .stubmeüs iafste Minisieiprülibent )o|o ble Leitmotive bre sä panischen Politik wie folgt zusammen: . 01 solgreichc Beendigung de« Chinaistonflikttt; 2. Tmassung des grostastatlscheu geinelnlaim» Laveiinraume« al« Beitrag 411111 'Meli,rieben. 3, itad) auheii Baistärkung her BeAielimigen 41 den lttchsemnächten: 4. und) innen Beistttrkung der stiiegssiruklur unöo Mahilisieiiing aller sträste ür sei Übeiiengi, ,0 er klärte Toso weiter, buhl nicht« die U'ireichung diese« Zieles hindern rönnf* wenn sld) bl» gcsamle Nation Hlersür aesthlosh'ni einsetze. Mit her Unterstützung und dem Beil raum de« gesamten Volke» Hoffe er ans diese Weise Alin ÖHürf unh Wohlstand des japanischen Volke« bei- ii.iiiiii 411 können 411 beklagen. Trotz der Bosd)ädlgiinaen sei da« Gd)l|fl j Imstande, mll eigener strust ble '.lleise farlAiisehcn Wie Vissariutcd Pietz hu.m meldet, traf die ’Jlodi" richt von her Torpedierung he« Zerstärer« „steaiin)" 1 ein, al« sid) bao 'H e p r ii, c 111 a 111 c n h a n « AUff Vlhstimmiing über die W Iber r 11 f 11 n g b e « 'Jl t n- trulitätsgesetze« Hinsichtlich der Bewaffnung der USA -.Dundelsichlsse anschickte Die Dragan Der Journalisten, hie ihn 411 einer Stellungnayme äu dem angeblichen Zwischenfall aussaiderten, Hum B 0 0 seu»lt „behutsam" Aiirihfacivlefen. Ouft hi dem Äugendllck, du Nuolevelt sich omni stungretz bk Üieiiebmhnina neben lassen will, hur-tT die Baivussnung von Dandelsschlssan du« Neulrall- tätsgefetz wanlwlen« In einem Teil auszudeden UW dadurch ml ehe 1 einen • dirltt näher an den ltrll| haruiuufommen, lästt '.Roo,»neu bk Nachricht 1'0« dar 101 pcblcrimu he« Jevstärers „stearny" durch ,cln Uilnrliicbeparkmaiit vekaniUgeheii. 0:« mag fjl*1 MI d' im rft V. Itrtf bkitai Ul fla^ uw hu*? leit Sij*11 fiol Ul1 Ip ' 1)!^' .rrf ®o| orbnüi’i pn Öül iirol|f MlÜ o»nat l Idjuli d Der Dai USA/IH Btriflbl i|i con W flb Idjtlbfu »mifli'iil Itlnr 01 Pdigu AesL Cpb. >" barmflo l rlaen, h |([l(ii I |nd) Illl ,iur Las m Äa|| 'fliibfiilji chr lm1 Der $ dbrr ei i!hll)e 11 aupt|d)rtftlfhrrf: Trust ®lumlrf)fln. Karin Grunelius Roman von Guiüo R.Brand Hieltet: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Tiellvertteler de, trtf: Trust VJliintlrfjfln. Nrtnntlvnrtlld) |Ut ■olltH und illber': Dr. Fr. V. Laune: für da, Feuilleton: Dr Han, It «ladt (Weben, Provinz. Wirltchafi u. Sport: Trust tilum|d)eln. Druck und Betlaa. Wriiblldic UniverfUatedruckete R. Lange K.» kerlaa,leitet: Dr.-Ina. Erich Hamann: lllnzeln-nleiter: Han« Beck, -erantwortlich fllr den Inhalt der Anzeigen: i b< »boiRÜmniel Pl sttt.« hm befreit werden. Der Angeklagte wurde schuldig befunden des infachen Diebstahls in drei Fällen, des Nach- chlüsseldiebstahls in sechs Fällen und des Ein- ruchdiebstahls in einem Falle, sämtlich begangen m wiederholten Rückfall. Der Angeklagte wurde ls gefährlicher Gewohnheitsverbrecher zum tobe und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenechte auf Lebenszeit verurteilt. Das Urteil ist ecytskräftig. 5. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Wie aus einem Schacht [telgt Karin an die Oberfläche des Bewußtseins. Noch ein wenig ver- »irrt, sieht sie sich um, erkennt Heinz Wengeroth unb Gustl Hochberg. Wie sind denn die hierher- ^kommen? Sie sieht noch sehr blaß aus, ihre Rippen zittern, wenn sie etwas sagen will. Ist wirklich der furchtbare Schrecken schon vorüber? Sie hort Eünthers Worte, mit denen er den beiden erklärt, Vie sich alles zugetragen hat, und spürt plötzlich einen heißen Strom von Dankbarkeit in sich auf» tyieüen. Günthers unerhörte Entschlossenheit, sein blitz- schnelles Handeln hat sie vor dem iahen Aufprall riesenhaften Tieres, das sie wie eine gelbe Keule tuf sich zuschwirren sah, gerettet! In dieser Se- ünde zerfallen alle Gedanken, mit denen sie noch auf der Fahrt, vorhin noch, als er den Motor Atersuchte, spielte. Ihr Herz wird ganz klein und ®enn sie hätte allein sein können, wurde sie ge» Heini haben. Während Günther erzählt, tastet sie nach seiner Jinb und preßt sie mit aller Kraft, die langsam ieder in sie zurückkehrt. Als hätte diese Begegnung ist der Wüste sein müssen, um die kleinlichen ajlnoer» Hufe und Hemmungen hinwegzuräumen, um Gun- lh'r wie einen Helden erscheinen zu lassen. Ehrliche Begeisterung und Bewunderung erfüllt M- beiden Freunde. Das sei allerdings mehr wert das blöde Autorennen zu gewinnen, meint Heinz. Aull erregter Neugier pirschen sie sich an den toten Arven heran, messen mit Kennerblicken die gewal- il(e Größe, die schöne braune Mähne und das juzenbllch gelbe Fell. 3m Sprung zusammengebrochen, liegt er bn Kedergras. die Pranken schräg unter den -ceib trogen. Es ist selbstverständlich, daß Gunther die Biute mit nach .Hause nimmt. Alle Besorgnis wira übertönt von einem inblanerhaffen Tanz unb ver- gelter Tölpelhaftigkeit, als sie das Tier ani Gün- h'rs Auto zurücktragen, den Wagen an Hochbergs Aus der Giadt Gießen. Welche Bücher brauch! ber Golbat? Reichsleiter Rosenberg hat zusammen mit allen beteiligten Reichsleitern und Gliederungssührern zur „3. Büchersammlung der NSDAP, für die deutsche Wehrmacht ausgerufen. Angesichts der weltgeschichtlichen Siege unserer Soldaten im Dftcn ist es eine Ehrenpflicht jedes Deutschen in brr Heimat, die geistige und kulturelle Betreuung der Front mit allen Mitteln zu unterstützen. Hierzu ist — wie die Erfahrungen zeigen — das gute Buch ausgezeichnet geeignet, dem Soldaten nicht nur die Stunde der Ruhe und des Mariens verkürzen zu belfern sondern ihn eng an die Heimat und an das große Kulturgut seines Volkes zu binden. Weit im Dftcn stehen unsere Bataillone, sie haben die Unkultur der Sowjets mit eigenen Augen gesehen und sind sicher mehr als dankbar, wenn ihnen jetzt, wo wieder ein langer Winter bevorsteht, aus der Heimat ein Stück deutschen Geistes» gutes geschickt wird. In unzähligen Briesen aus allen Frontabschnitten wird immer wieder mit Freude über die empfangene Büchersendung berichtet, und der Dank der Front an die Heimat zum Ausdruck gebracht. Ueberall hin sind die aus den bisher gesammelten 1 6 % Millionen Büchern zusammengestettten Büchereien gegangen, In den Westen nach Frankreich. Belgien und Hofland, In den Norden nach Dänemark bis zur äußersten Spitze Norwegens, in den Süden auf den Balkan. Kreta, bis hinunter in die Tropenhitze Afrikas. Jetzt rollen Bücherkisten nach dem Dsten und werden vald in den vordersten Frontstellungen unseren Soldaten in freien Stunden Erholung und Muße vermitteln. Alle diese Biicher reichen noch nicht aus: Immer wieder wivd gebeten: schickt mehrt Sie gehen von Hand zu Hand, werden im Brotbeutel, im Tor- nister, auf Lastwagen, im Panzerwagen, in Oer Satieltasche lueitergefübrt, und jede freie Minute ber Ruhe wirb zum Lesen ausaenützt. Viele Bücher sind schon zerlesen und zerschlissen, aber Vas schabet alles nichts, denn oft hat ihr Inhalt neue Kraft gegeben und die trostlosen Eindrücke, die setzt besonders im Dftcn unsere Soldaten erleben, zerstreuen helfen. So ist die Versorgung ber Wehrmacht mit Büchern ein fester und unentbehrlicher Bestandteil des großen Kulturprogramms unserer Truppen- b e i r e u u n g geworden. Aber entscheidend ist hierbei doch, oaß diese Büchersammlung nicht allein nm ehu pin ü für den Soldaten bedeutet, sondern auch ein D p f e r, das feder gern leistet, weil es um eine hohe Aufgabe geht. Noch einmal soll der Bücherschrank durchgesehen werden, noch einmal alles Überprüft werden, was an wirklich guten Büchern für die Kameraden an der Front geeignet ist, und bann soll man sich, auch wenn es sehr schwer fällt, von einem guten Buch trennen, dem man selbst viel verdankt und das nun anderen Stunden der Freude und Stimmung vermitteln soll. Das kann manchmal ein politische« Buck) sein, öfters Ist es ebn guter Roman, und meistens find es Schilderungen großer Erlebnisse ernster und heiterer Natur, in denen sich unser eigenes Dasein irgendwie wibersvi-egelt und das uns über manche Schwierigkeiten des Lebens durch sein charakterliches Vorbild ober durch seinen herzerfrischenden Inhalt hlnmeghilft. Gerade biese Bücher brauchen unsere Soldaten. Nicht die alten Schinken und Wälzer einer vergangenen Zeit, nicht die allzu leichte und primitive Liebes- und Krimi- nalromantlf, sondern jenes Buch, das aus dem Leben heraus entstanden ist und Probleme unseres Lebens schildert. Oft zeigt sich, daß unsere Soldaten nur den Kitsch zur Hand nahmen, weil sie nichts anderes vorfanden und sie sich mit Freude und Dankbarkeit auf die von der Heimat gesandte Bücherkiste st-ürzten, in der ihnen ein gutes Buch Einblick in viele Fragen der Zeit und des Lebens gab, mit dem sie sich vielleicht bisher nur wenig beschäftigt hatten. Sa verhilft diese Büchersammlung nicht nur den Soldaten in der dienstfreien Zeit zu angenehmer Unterhaltung, fonbern hebt noch den kulturellen Stand ber Truppe unb schenkt ihnen immer mehr bas Bewußtsein bafür, daß dieser Krieg nicht nur um das Leben des deutschen Volkes ausgefochten werden muß, sondern um alle jene hohen geistigen und kulturellen Werte geht, die Überhanvt erst den Anspruch unseres Volkes begründen, in her Gestaltung dieser Welt nicht mir mitreden zu dürfen, sondern geistig führend zu fein. Ford anfetten und in brausender Fahrt den Busch hinter sich lassen. Karin sitzt fast verklärt neben Günther, der sich krampfhaft bemüht, den ohne Kraft fahrenden Wagen auf der Straße zu halten. Wenn er nach ihrer Rückkehr zu ihrem Vater und feinen Eltern sagen würde, sie wollten sich verloben und bald heiraten, könnte sie ihn nur dankbar anschauen und eine Antwort in ihren Blick legen, die mehr wäre als viele, viele Worte. Auf dem Merckhos hat eine plötzlich entstehende Unruhe die U-nterhaltung auf ber Terrasse versickern lassen Von dem jungen Kreis läßt sich schon seit einiger Zeit niemand blicken. Dr. Grunelius sucht den Hof ab, schickt Ngabe hinüber in den Garten, um Karin zu holen Mit einem betrübten Gesicht, als sei er schuld daran, daß sie nicht da ist. kommt der Junge zurück und er,zählt, was er vorhin erlauscht hat. „Bwana" Günther ist draußen Im Busch und kommt nicht wieder! In seiner Vorstellung reicht es gerade dazu, daß der „Bwana" tot ist. Ehe Dr. Grunelius diele schreckliche Nachricht auch nur In einem Wort filr richtig hält, erkundigt er sich bei Escherich. Im Solchen Augenblick vricht Horst, der mit seinem ernglas auf einer Palme sitzt und in den Glast der Miste hinausstarrt, In ein Freudengeheul aus. „Sie kommen!" schreit er, obgleich Ihm die Kehle trocken Ist von dem langen Warten, wirft beim Niedersprung beinahe Ilse Wengeroth um und hüpft auf einem »ein, mell ihm das andere, von einem Ast gepreßt, eingeschlafen Ist. Wenige Minuten später prescht Heinz In den Hof, kurvt schleudernd vor die Terrasse und brüllt „Hurra!'/ Dr. Grunelius umarmt aufatmenb feine Tochter, sieht zu Frau Merck hinüber, die sich während des Berichtes von Günther eine Träne aus den Augen wischt. Ihr Nicken ist wie eine Zustimmung zu dem Gespräch, das sie beide vorhin über ihre Kinder hatten. Es ist kaum zu unterscheiden, wer lauter Ist und größeren Lärm macht, die Gäste ober die Negerdiener unb Arbeiter, die m*t ihren Frauen aus den Baracken unb Dienerhäusern gestikulierend unb atemlos angelaufen kommen. In einem dröhnen» den Palaver stehen sie um ben Wagen, zerren den Löwen heraus unb schleppen ihn hinter die Bedientenküche. Kwikuru, der seinen Neinfall mit der Theater her Universitätsstadt Gießen. Zweite Morgenfeier: Getanzte Dichtung. Die zweite Morgenfeier war dem Tanz in der Dichtung gewidmet M M. M und, Andreas B o l- perl und Dito S ö 11 n e r hatten eine Vortrags- folge aus gesprochenem Wort, Tanz und Gesang 3Ufammengijtellt; Ballettmeister Holpert hatte Entwurf unb Einstudierung ber Tänze, Dderspielleiter Mund die szenische Leitung Übernommen. Mit Nietzsches Tanzlied („An den Mistral") wurde der Reigen eröffnet; vor einer Klinger-Szenerie sprach Herr M n n b sehr diszipliniert die h»)n»nlsch anstel- genben Verse, mährend Herr B o l v e r t sich um die tänzerische Bändigung des dionnlischen Wirbels bemühte. Die Musik stammte von Wolfgang Eberhard von Brandls; Im Gesamtelndruck erwies e» sich übrigens, daß das Motiv sich eher in der sprach- lichen als In der Iprachlos-bewegungsrhnthmischen Auodruckssorm erschließt. Es folgte das Ständchen des Ernesto aus „Don Pasquale" von Donlzeitl: eine kleine Troubabvurszene, sehr schön gelungen von Ludwisi D r u s ch e l, als heiter-elegante 'Pantomime in Schwarz unb Gold, vorgetragen von Andreas V o I P e r t. Llscl S ch r Ö t e r - B e ck e r v sang mit maßvollem Auodnick und sauberer Artikulation Rezitativ unb Arie ber Eurndike aus Glucks „Dr- pheus und Eulchblke"; dem Gesang entsprach In der Gebaltenhelt des klasslfchen Sille» und verhältnismäßig h>ar(amer Gebärde die „Klage nm üiiri)- blfe", getanzt von Herrn 'Holpert. Aus den Kinder- fzenen von Schumann: „Träumerei", auf Spitze getanzt von Brigitte Dietz, ein hübsche» Bild; im spielerisch bewegten Scherzo ermle» sich „Fürch- tenmachen , ein Duett von Edith Stoll und Brigitte Dietz, ai» tänzerisch ergiebiger Das Ständchen „Horch aus den Klang der Zither . . ." au» Mozart» Don Giovanni", gesungen von Vubmlg Drusche 1 bildete die sehr anmutige Ueberlei- hing zum letzten Tanzbilde Nach Goethe» berühmtem Ju^nbaedicht „Mit einem gemalten Band", gelesen von Renate F r e 1 h e n , tanzten Andreu» 'holpert, 0 bltl) Stoll und Brigitte Dietz zur 'Musik an» den deutschen Tänzen von '.Mozart ein leicht pantomimisch unterstrichenes, ganz in stumme Bewegung an^elöfte» Schäferspiel, eine kleine graziöse Rokoko-Suite. Am Flügel wirkte al» zuverlässiger Begleiter Earl Willi) Hohn. Die einfachen, mit sicherem Stilgefühl entworfenen Dekorativen flammten von Herrn Löffler. Die stattliche Morgenseiergemeinde folgte angeregt und dankte mit freundlichem Beifall, nun» Thyrlot. Die neuen Hausschlachtungö-Vestinnnunaen. Boi: Landwirtschaft-rat Dr. L. Abteilungsleiter im Reichsnährstand. (Schluß.) Abgabe von Erzeugnissen au» Hauvfchlachtungen. Was die Abgabe von Hausschlachtungen betrifft, so fei darauf hlngewlefen, baß ber Verkauf und ber Kauf von Erzeugnissen aus Hausschlachiungen verboten ist. Der Tausch sieht dem Kauf gleich. Mlt- !ün macht (ich nicht nur der bet res sende Selbstver- arger strafbar, der Fleisch ober Fett au» Haus- ä)1achtungen verkauft, ober gegen andere Waren elntauschi, sondern auch derjenige, der Hauvschlach- tnngser.zcugnlsse käuflich oder Im Tauschwege er- wlrvt. Auch die Ablelstuna de» Sä^lachtlohne» durch Naturallleserungen auf Hausschlaä-tungen Ist verboten. Lediglich in Ausnahmefällen kann die Karicnaus- gabcftcllc mit Zustimmung ber Adil. A bes Ern äh- rungsamteo (Krelvbauernschaft) den Verkauf ans Hausschlachiungen genehmigen, und zwar dann, wenn Gefahr bestellt, daß Erzeugnisse aus Haus- chlachtungen verderben ober, wenn die Anrechnung >ls zum 20.11.1942 bei dem einzelnen Selbstve-r- arger größere überfchlchenbe Mengen ergibt. Der verkauf darf bann aber nur an andere Selbstversorger oder an Flelscherelbetrlebe erfolgen. Antrag auf vorzeitige Erteilung der Hausfchtach- iungsgenehmlgung. Werden, abgesehen von den unverschlildeten Fällen des Berluste» oder Ikrberbeno von Vorräten, Anträge auf vorzeitige Erteilung einer Hausfchlach- tnngvgenehmlgung ober Ausgabe von Flelsli). unb Felikarten gestellt, mell von den zur Anrechnung gelangten Borrät-en der letzten Hausschlachiung nichts mehr vorhanden sei, so kann, wenn die Zelt, die der Selbstversorger aus der letzten Hausschlachtung noch versorgt sein soll, kürzer als drei Monate Ist, eine Hauoschlallstungsgcnehmiaung erteilt werden, die Ausgabe von Fleisch- und Fettkarten ist jedoch unzulässig. Die Zeit, die ber Antragsteller an sich noch zu reichen hätte, ist der neu ermittelten Hausschlach. iungszeit hinzuzurechnen. Wird eine neue Hau»- Ich!achtungsgenehmIgung nicht beantragt, so kann ole an sich nach oerblelbenbe Anrechnungszelt um die Hälfte gekürzt werden. Ist die Zelt, die der belbstversorgen aus ber letzten Hausschlachtung noch versorgt lein (oll, länger ah' drei Monate, so können nach her Hälfte ber restlichen Anrechnungszelt wieder Fleisch- und Fettkarten ausgegeben werben. Eine Genehmigung für Hausschlachtlmgen Ist aber In berartlgen Fällen nicht mehr zu erteilen. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ohne Erteilung einer neuen Hauvschlachlungv- genehmlgung ble Versorgung der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte In einem landwirtschaftlichen Betrieb gefährdet würde. Die Selbstverforger. die aber dann durch übermäßigen Verbrauch Ihre Hausschlachtungs« ihm rufe nnrp’ilig uermh l|it>(ifh-l Ijuben, haben wegen Verstoße« gegen die Berbranchsregeiungs-Strafver- Ordnung empfindliche ©trafen zu gewärtigen. Ilelschberechllgungsschelue. Neu Ist auch die Regelung über die Fleischberechtigungsscheine In ben früheren Erlassen waren Flelschberechtlgungsschelne für landwirischajiiiche Selbstversorger vorgosehen, die sich neben Ihren Hausschlachiungvvorraten mit Frilchfietsch selbst verargen wollten. Auch diese» Mai könne«» zum Ziveike >ea Bczzigs von Frilchfleisch Fieifchberechtig»mgs- cheine an landwirtläiaftllche Selbstversorger der Gruppe A auigegeben werden. Daneben haben landwirtischaftliche (Selbstversorger, die sich bi» zum 29.11.42 an« Hausschiachtnngen nicht selbst versorgen können, die Möglichkeit, ihre Schlachtkarte abzuschließen »mb für den Rest bei Anrechnungszelt Flelschberechtigungsschelne zu erhalten. Auch landwirtschaftliche Selbfiverforger, die »Iber- Haupt nicht In der Lage sind, Hausschlachiungen vor- zunehmen, können Fieischberechtigungoscheine erhalten. Ji» bei» Fällen, In denen Fleischberechiigung«- scheine beantragt werden, weil eine Versorgung au» Hausfchlachtungen nicht ober nicht mehr möglich ist, ist her Antrag auf Ausgabe von Flelfchberechti- gungsschelnen beim Ernähruiigsamt, Abt. A lKreis- bauen»,djafh, einzureichen Nu» wem» zwingend« Gründe vorliegen, mlrb das Ernährungsamt, Abt. A, den Antrag an ble Kartcnausgabestelle zweck« Aushändigung ber Flelschberechtlgungofchetne weiter- geben. Die Flelschbercchtigungascheine werde»» Innerhalb einer Zutellungsperlobe für leineII» ble zu ß Personen eine» velbstverlorgerhaushalts ausgegeben. Mithin erhält ein Selbstversorgerhauehalt von 1 ble ß Personen einen Schein, von ü ble 10 Personen zwei Scheine, von 11 bl» Iß Personen drei Scheine usw. Der Fleischberechtigungsscheii» lautet über H Kilogramm Fleisch, Fleischwaren ober ©chlachtsette und Olrainmophoiiplattc schon llberwnnben hat, wartet mit den gescharsien Messern. In seinen Augen glüht von Jahrhunderten her die Wildheit seiner Ras e. Als trüge er einen Speer, läßt er eine blitzende Klinge in ber Luft herumrolrbeln unb schleudert le mit einem heiseren Ausfchrel In die Brust de» toten Tiere». Drüben auf der Veranda läßt sich Günther gratulieren. Seine Mutter hat Karin In seine Nähe gebracht unb, ohne baß Irgend jemand e» gemerkt hätte, daß eine Verständigung erfolgt märe, hält ber alle Merck eine kleine Rebe Es fällt Ihm so schwer, daß er einmal in ble Schlagsahne greift, ble ein Tortenstück umranbet, unb bcw zweitemal bat Glas mit einem unsicheren Grlfs erfaßt, mit dem er an- stoßen will. Um zu irgendeinem Schluß zu kommen, meint er, bas Schicksal habe bewiesen, das, ble beide» zusammengehörten, und stößt, sroh, daß er zu Ende ist, den Ruf aus, der auch ihm einmal vor dreißig Jahren von seinem Vater entgegenklang: „Da» Brautpaar lebe hoch ... hoch ... hoch!" Infolge dieser Uederraschung, auf die seder gewartet hatte, zieht sich b*e Abfahrt der verschiedenen Wagen In ble Länge Mancher ber Jungen würde sich auch nicht so sicher am Steuer seine, Auto« fühlen, weil sich, wie Escherich zum Besten gibt, plötzlich „ble Schleusen des Alkohols" öffneten". „Ware Ich jetzt In Kapstadt, würde ich mich einer berechtigten Besäufnis hingeben, Kinder. Ein Krankenwagen müßte von einem Lokal zum anderen neben mir herfahren, da» sage ich euch!" bramarbasierte Heinz Wengeroth, um den Schmerz in seiner Seele zu ersticken unb da» Siegerlächeln auf Günthers Lippen unwirkfam zu machen. Frigga Hochberg und Vera Ramlow fdileben rechts und Unk» ihren Arm unter feine Acksieln unb heben ihn aus dem Stuhl. Ngaba hat wieder das Grammophon angestellt unb bedient e» mit Walzern und Tangos. Die Abendkühle legt sich beruhigend auf die erhitzten Gemüter und läßt den Tag mit feinen aufregenden Erlebnissen langsam In Nacht übergehen ,^ch bin wirklich sehr glücklich, Günther!" flüstert Karin während eines Tanzes. Wenn sie in ble fröh- lieben Gesichter steht, ble thi folgen, glaubt v-. daß es nie anders (ein könnte. An einem Tisch trinkt ihr Vater Brüderschast mit dem alten Merck. Ja, sie wird nun zu allen „Du" sagen müssen. Doktor Grunelius Ist dann aber doch ber erste, ber sich nerabschlebet unb Karin mltnlmmt. In einer halben Stunde werden sie zu Hanse sein. Der dunkle Himmel liegt »nie eine Kuppel üver dem Horizont; vor ihnen leuchtet da« Kreuz de» Silben» unheimlich klar unb strahlend hell. Neben Ihr sitzt der Vater am Steuer unb fährt sie mit ruhiger und sicherer Hand durch die Nacht. 4. »i Taae später rimcllu» wurde auf einmal sehr mühe. Die Nücklchne de» Sitze» ein wenig in ben (Beim Mm znrückblegend, streckte sie Ihre Füße mit Wohlbehagen noch tiefer unter das Instrumenten- breit Wie non einem Schieb r überbetft, hingen ble Dutzende von Apparaten ble hellerleuchleten Scheiben und Zahlen der Messer und Regler, ber Wendezeiger unb Höhenkontrolle, die wunderbar lunftlo- nlerenben Lampen der Delbrück- und Benzlndr»»ck- prüfer vor ihr. Irgendwo daneben zitterte eine hauchdünne Nabel über einem weißen Halbkreis; ble große Platte der Borduhr zeigte In diesem Augenblick auf acht Wie schmale Boote, die sich mit dem Kiel berühren, kamen ble beiden Zeiger auf sie zu Sie hatte jeden Zeitbegriff verloren und konnte nicht einmal schätzen, wie lange schon ber große Motor ber Maschine sein wuchtige», bonnernhe» Lied In den Himmel dröhnte. War da» gestern gewesen, al» sich ber Himmel wolkenlos und mit unbarmherziger Glut über der Erbe wölbte, ober hatten sich heute undurchdringliche Gebirge non Wolken vor ble 'Maschine geschoben, so daß Günther Um wieder an die Sonne zu kommen? Zeitlos dehnten sich ble Minuten unb Stunden In bleiern unermeßlichen Raum, In dem sie einem fremden Ziel xuftrebie. Die Borduhr, deren Zeige» ewig pausen- low vorrückten, kam Karin Im Angesicht der Unendlichkeit lächerlich hllilo» vor. Beruhigend unb schön mar nur her M chsel zwischen Licht unb Dunkel, zwischen der schmerzhasten Grelle her Sonne unb dem unergründlichen Netz von M»i- Haben von Sternen, die de» Nacht» über ber gläsernen Hauhe de» Flugzeuges aufleuchteten. (Fortsetzung folgt) KÄTHE DORSCH HILDE KRAHL Bmtfdies SJl.-'fpOTt »in' Kurze Sporlnotizen. 03496 / Auch zum Feldpostversand zugelassen. iGLORlfl 50- wie Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Daran: Kleinan- zeigen in die Hei- matzeitung, den BießenerAnxelger Wglmd r I Wpten fifann m hi! des E j römische 13 ihres m kchleten k) am 9t Walls no n; Werdi Pi in Kai & l'ö sehr m oerge ■mng jii r!e. »ie Zeit i rier Haus e dargesti ■re Hindu Wien Pi i 3. ©er iiiires de I! frone d Jtirte Lar Um seine Milch schreit laut das Kind, Esbit macht sie ihm warm geschwind. Trockenbrennstoff Esbit mm Wärmen von Speis und Trank ist überall erhältl. Preis 20Tabl. mit kleinem Kochgestell 60Pfg. Bezugsquellen weist nadi der Hersteller i Erleb Schümm, Esbit- Brennstoff Fabrik. Stuttgart W 109 £ tirßjg- 2,^ i lörnischk ! Sewiß । einmal Vji der 9 . 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März in Oberwiesenthal durch Tieferschüttert und schmerzerfüllt erhielten wir die unfaßbare, schmerz-' liehe Nachricht, daß mein über alles geliebter Mann, unser lieber guter Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Obergefreiter Karl Luh Gruppenführer in einer Infanterie-Kompanie in treuer Pflichterfüllung für die Freiheit unseres Volkes, am 27. September im Alter von 27 Jahren, im Osten den Heldentod fand. In tiefer Trauer: Grete Luh, geb. Altendorf Karl Luh und Frau Elisabeth Dr. Werner Nohl, Sanitätsfeldwebel und Frau Erna, geb. Luh Heinz Altendorf und Familie. Gießen, Darmstadt, den 17. Oktober 1941. 4342D "»«-Ich! "Rinnt ” viele । Nutzet. Mr d° 2?ben yiwnein ß* M./ 2er e sSi \A>, K Fple, SS ? Ä »11! mA 4 KS ”O,NS Ein Film voll Abenteuer und Spannung — bei dem aber auch die Liebe zu ihrem Recht kommt mit Allan Bohlin * Tutta Rolf Oskar Egedi-Niessen Jlcucste11>oSV. Reichskommissariat Norwegen" wurde auf Anregung von Reichskommissar Terboven in Oslo gegründet. Dieser erste deutsche Sportverein im skandinavischen Raum soll alle in Oslo ansässigen Deutschen in einer sportlichen Gemeinschaftsform zusammenschließen. Schalke 04 gastierte am Sonntag in Paris und siegte vor 35 000 Besuchern mit 3:1 (3:0) Toren über die deutsche Soldatenelf des Standortes Paris. Offenbachs Fechterinnen beendeten ih Wien den Dreistädtekampf gegen Wien und Berlin siegreich. Sie schlugen Berlin mit 14:2 und Wien mit 10:6 Punkten. Den zweiten Platz sicherte sich Wien durch einen 9:7-Sieg über Berlin. Beste Einzelfechterin war Hedwig Haß (O.), die in allen Gefechten unbesiegt blieb. verdunkeluugszeil 20. Oktober von 18.16 bis 7.53 Uhr. Stelle für mein Kontor für Ganz- oder Halbtage eine verheiratete Frau ein, die mit Kontor-Arbeiten vertraut ist. WINTERHOFF. GIESSEN Kreuzplatz 9/10. 4337A Stelle !ttr mein Photo-Labor für Ganz- oder Halbtage zweiverheiraleteFraiien ein. 4338A WINTERHOFF Gießen, Kreuzplatz 9/10 Glück und Kampf einer einmaligen Frau und Künstlerin — Liebe und Schicksal eines Mädchens der Komödianten weit! DIE NEUESTE WOCHENSCHAU Täglich 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend ab 14 Jahre hat Zutritt! ^4335^ BEZIRKSSPARKASSE Heute Montag Erstaufführung Ein Großfilm der Bavaria Komödianten GUSTAV DIESSL / LUDWIG SCHMITZ RICH. HÄUSSLER /FRIEDR. DOMIN Spielleitung: B.W. Pabst ■ Höchste Prädikate! Q^y?//c erfolgreichen Menschen, sind Sparer, man halte in seiner Nachbarschaft einmal Umschau! Sparen sichert die Zukunft, sparen hilft aufbauen. Der 30. Oktober vereint alle Sparer zu neuen und größeren Einzahlungen Am 30. Oktober muß auch der Letzte sein Sparkassenbuch besitzen Auch Du! «w Deutscher Spartag-30. Oktober Giessen 1