Mittwoch. 20. August 1941 Giessener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Sdpriftleihmg »nd SeschSftrsteUe: Gieße«, 5ch«lstrahe7-y 6(D00 ©efangene emgebracht sowie 8 4 Pan - ibeit Die kommunistischen Umtriebe in Schweden schnitt erlitten aigt) ! Weidig'Wck nchsbahn , 51,5; 3. fr !N. cch eine IblrSge Verluste erlitten. Heber die in der Schlacht L Aman gemeldeten Zahlen hinaus sind rund land geplant. Der Bericht der schwedischen Polizei enthüllt eindeutig daß die nach ihren Organisationszahlen nicht besonders bedeutungsvolle Gruppe des schwe- i, 40; 18. ft ede Kollmar, L Tv. Lmg-G Sons. Stipel liegende Kriegsschiffe in unsere Hand: eil Schlachtschiff von 35 000 Tonnen, ein Kreuzer vo 10 000 Tonnen, vier Zerstörer und zwei Anter- fcc oote. Ferner wurde ein Kanonenboot versenkt, ücii weiteres schwer beschädigt sowie ein mit Loko- N Iven vollbeladenes Schwimmdock erbeutet. Keim Angriff auf den h a f e n v o n O d e f s a hat -ü Luftwaffe neun große Truppentransporter durch fhDere Bombentreffer unbrauchbar gemacht, I h Kriegsschiffe, darunter einen Schweren Kreuzer, Oer Wehrmachtbericht. 'JlB. Aus dem Führerhauptquartier, igjuguff. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt tu! nnt: TPie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, hol7N die Verfolgungskämpfe in der Sdukraine, bei denen deutsche, rumänische. Berlin. 19. August. (DJIB.) 3n fortgefeftlen Men griffen am 18.8. deutsche fiampfflugjeuge & im Hasen von Odessa von den Sorojels jufatn- nmgejogenen Schisse an. Diese fow,et>fchen hau- ^schisse sollten zum Abtransport der von den ugend uni4 lerber): 1. H Estland ------- ------- - Europas Elle kaum zu messen ist. tr.-Spgem.Li Gemeinschaft < Qifo J 2‘. 14. Liesel^I ! 15. Anna S4 Druck und Verlag: vrühlfcheAnioerfitArdnlckereiS.La»ge Sieg über Maffe und Weite. Von Kriegsberichter Dr. Storz. )ug der .nd. d diktiert des' der Birne in5®] eine große Flotte und eine wirksame Luftwaffe zu zählen, wie seinerzeit den Engländern. Einige alte Schiffe und die Reste einer zerschlagenen Luftflotte könnten schwerlich eine Hilfe sein bet dem chwierigsten strategischen Manöver, das es gebe: einer Truppeneinschiffung. Außerdem sei Odessa im Westen von einer 700 Kilometer langen feindlichen Küste flankiert und im Osten vom deutschen Vormarsch bedroht. „England", so fährt „Arriba" fort, „verlor in Dünkirchen zahlreiche große Einheiten seiner Flotte, eine enorme Zahl von Menschen und eine bedeutende kontinentale Plattform. Frankreich verlor dort nicht weniger als den Krieg." Das Blatt überläßt seinen 'Lesern die Antwort auf die Frage, was wohl die Sowjetunion in ihrer wirklich verzweifelten Position verlieren werde. Auch die Madrider Zeitung „ABC" unterstreicht die weittragende militärische Bedeutung, die die Einnahme von Nikolajew als Abschluß der Einkreisung Odessas hat. „ABC" sieht in dem deutschen Erfolg einen schweren Verlust für die Sowjetwirtschaft, die damit eines der größten und besten Höfen am Schwarzen Meer beraubt sei. „Allgemein gesagt", so schließt die Zeitung, „ist die Besetzung von Nikolajew die schlagende Antwort an die, die sich bisher darauf beschränkt haben, im Atlantik zu fruchtlosen Reden zusammenzukommen." Eisenbahnlinien noch Petersburg unterbrochen. Berlin, 20. August. (DNB.-Funkspruch.) Im Laufe des 19.8. richteten sich starke Angriffe der deutschen Luftwaffe auf die nachPetersburg führenden Eisenbahnlinien, die an mehreren Stellen unterbrochen wurden. Zahlreiche Kolonnen der sich ostwärts zurückziehenden Truppen wurden erfolgreich mit Bomben beworfen und zum Teil vernichtet. Kämpfen der letzten Tage erhebliche Verluste an Truppen und Kriegsgerät. Im Vorfeld einer deutschen Division wurden über tausend gefallene Sowjets gezählt. Die bolschewistischen Einheiten standen unter dem Zwang ihrer Kommissare. Obgleich auf Befehl dieser Kommissare immer neue Truppen unter Bedrohung ruücksichtslos in den Kampf geworfen wurden, ergaben sich an mehreren Stellen weitere 600 Bolschewisten. Das Dünkirchen am Schwarzen Meer. Madrid, 20. Aug. (Europapreß.) Die Einnahme von Nikolajew, mit der sich der Ring um Odessa geschlossen hat, wird in den spanischen Blättern als Vorbote eines „Dünkirchen am Schwarzen Meer" betrachtet. Unter dieser Ueberschrift zieht der offiziöse „Arriba" einen Vergleich zwischen dem Dünkirchen an der Kanalküste und der Entscheidungsschlacht, die um Odessa bevorsteht. Das Blatt kommt zu dem Schluß, daß die Situation der Sowjettruppen in Odessa weit verhängnisvoller sei als die der Engländer vor einem Fahr. Den Bolschewisten biete sich nicht die Möglichkeit, auf seiet. Fernkampfflugzeuge versenkten lm Atlantik iv. einem stark gesicherten Geleitzug zwei feindliche hndelsschiffe mit zusammen 20000 VRT. Jin der letzten Nacht richteten sich Angriffe stärkerer Dfcbänäe der Luftwaffe mit sichtbarem Erfolg gegen te englische Schiffsbauzentrum von Sunber- lm d. Andere Kampfflugzeuge bombardierten oerfdebene Flugplätze auf ber Insel. In Norbafrika griffen beutsche unb italie- «iche Sturzkampfflugzeuge bie Hafenanlagen von Lhruk an. Sie erzielten Bombentreffer in 2Ua- tei allagern unb Auslabeplähen. Ein feinbliches fcsiff würbe schwer beschäbigt. Britische Kampfflugzeuge warfen in ber letzten Nicht an einigen Stellen Westbeutschlanbs Bomben. Me Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Bltli- Mscher ober wehrwirtschaftlicher Schaben entstaub M Nachtjäger, Kampfflugzeuge unb Flakartillerie Men Zwölf britische Bomber ab. Lin- le'ne sowjetische Flugzeuge, bie nach Norbbeutschlanb Wogen, würben zum Abbrehen gezwungen. Neue Lustangriffe auf den Hafen von Odeffa. Weitere schwere Schiffsverluste der Bolschewisten. ere" 'S»* Oas ganze Gebiet westlich des Dnjepr in unserer Hand. Agriff gegen Odeffa eingeleitet.-60000 Gefangene und zahlreiches Kriegs- Mterial eingebracht.—Im Kriegshafen Nikolajew mehrere aus Stapel liegende KiegSschiffe erbeutet.-NeunTruppentransporter inOdeffa unbrauchbar gemacht. Baltisches Schicksal Bon unserem K.A.-Korrespondenent. rial über verbrecherische Pläne der schwedischen Kommunisten in grellstes Licht. Vor ollem hatte die Sabotage eine Versenkung von deutschen italienischen und spanischen Schissen zum Ziel. Aus 133 Meter T.ese aus den Ermruben von Kiruna wurde von den Kommunisten für ihre Höllenmaschinen der notwendige Sprengstoff gestohlen und dann an die verschiedenen Mitglieder der geheimen kommunistischen Sa- botaqeorganifationen verteilt. Dabei wurden Versuche mit den verschiedenartigsten Zeitzündern unternommen. Ferner wurde ein Anschlag auf die Erzbahn Narvik — Lullea und gegen die Staudämme des großen schwedischen Elektrizitätswerkes von Porjus m Lapp- 51; Ä ®: Albert Ltz > W htli SSj» ter Hu Gießen, 8H 70; 11. & Dalter $ß?!J n°ndt, Tv.h-1 WM P. s ZA zK«» ’M Ntt A •ÖQlif 6 P 4; °hre); i ' tl Ehch Leider, Oer Lustangriff auf Sunderland. Berlin, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der bereits gemeldete Angriff deutscher Kampffluazeuge auf den Hafen Sunderland an der britischen O st k ü st e in der Nacht zum 19.8. hat bedeutenden Erfolg gehabt, wie die deutsche Aufklärung festgestellt hat. Die große Zahl sehr schwerer Bomben hat in Hafengebäuden und besonders in den Docks, wo Explosionen und Brände entstanden, große Schäden angerichtet. Deutsche Flugzeuge drangen in der Nacht zum Dienstag bis nach Aberdeen vor und trafen eine Fabrik mit mehreren Bomben. Auf dem Flugplatz Leconfield brannte nach dem Bombenwurf ein Benzinlager mit starken Explosionserscheinungen aus. Britische Invasionsmanöver. -Stockholm, 20.August. (Europapreß.) Jnva« sionsmanöoer, die einen sehr realistischen Charakter annahmen, fanden am Sonntag in Lincolnshire statt. Angreifer und Verteidiger nahmen ihre Sache so ernst, daß „Aerzte hinzugezo. gen werden mußten". Polizei, die eingreifen wollte, wurde angegriffen. Mehrere Schutzleute mußten mit dem Straßengraben Bekanntschaft machen. Das Manöver forderte mehrere Verletzte. Finnische Erfolge westlich des Ladoga-Sees. H e l s i n k i, 19. Aug. (Europapreß.) Amtlich wird mitgeteilt, daß die Einkesselung der Gebiete westlich des Ladogasees und südwestlich von Sortaoala immermehr verengt wird. Es sind wiederum mehrere wichtige Punkte von den finnischen Truppen ; erobert worden, u. a. Kurkujeki. Die Bolsche- i wisten versuchten dauernd, sich aus der Umklamme- i rung zu befreien, hatten aber wenig Erfolg. Deutschlands gepanzerte Faust hat in diesen Wochen den eisernen Vorhang zertrümmert, der seit Jahresfrist jeden Blick auf das Geschehen m den Randstaaten fernhielt. Um so erschütternder nach langer Ungewißheit ist das Bild, das die Tatsachenberichte der Wenigen en rollten, die der baltischen Hölle entrannen. Angefangen bei der Ausplünderung selbst des kleinsten Mannes und fernes Lebenskreises von allen Dingen, die zu seinem europäischen Lebensstand selbstverständlich gehörten bis zur Deportierung und Erschießung „Zehn- tau'sender der gefürchteten „Jntellek uellen , hat (PK.) Die Weite des Raumes erschließt sich nur dem, der sie einmal bezwungen hat. Man muß über Weltmeere gesegelt sein und Kontinente durch- quert haben, um ihre Größe, gemessen am Maßstab des eigenen Heimatlandes, ganz begreifen zu können. Der deutsche Soldat ist es in diesem Krieg gewöhnt, sich aus eigenem Erleben ein solches Bild zu formen. Hoch oben im Norden am eisigen Polarkreis greift er genau so an, wie er in der Gluthitze Libyens kämpft, er schirmt im gewaltigen Bogen vom Eismeer bis nach Afrika Europa vor dem englischen Feind, und unter seinen vernichtenden Schlägen zerbricht im Osten die jüdisch-bolschewistische Gefahr, die seit Jahrzehnten Kultur unb Wohlfahrt der Länder unseres Kontinents bedroht. Dieser Kampf aber will mit anderen Maßen gemessen werden als alle bisherigen Feldzüge. Holland, Belgien und Frankreich, Jugoslawien und Griechenland und selbst das langgestreckte, aber schmale Norwegen, das waren Räume, deren Grenzen vom Reich aus betrachtet das Meer bildete, und die sich einordnen ließen in die Vor- stellungswelt unseres eigenen Lebensraumes. Im Osten aber schien der deutsche Soldat ins Leere zu stoßen. Ist die Sowjetunion nicht unvorstellbar groß? Ganz Europa kann sie zweimal in ihren Grenzen umfassen, 45mal das Deutsche Reich. Mußte nicht d e r G e n e r a l R a u m den Bolschewisten ein mächtiger Verbündeter fein? Zumal dieser Raum fast ohne Straßen, mit spärlichen Eisen- bahnstrecken, die der breiten Spur wegen für deutsche Züge nicht befahrbar sind, und mit seinen Sümpfen, Wäldern, Mooren und großen Wasserläufen auf jeden Kilometer unbezwingbar scheinende natürliche Hindernisse bot. Aber die Hoffnungen, die man in Moskau auf den General Raum setzte, schwanden bald dahin. Nach 14 Tagen schon standen die deutschen Dwi- Honen in das Herz der Sowjetunion stoßend am , Dnjepr, verglichen mit dem französischen Feldzug also weit hinter Paris! Das sind Erfolge, bie geschichtlich ohne Beispiel sind. Erzwungen wurden ie gegen einen wohlvorbereiteten, materialmaßig tark gerüsteten und über ungeheure Menschenreserven verfügenden Feind. Wenn man in England noch einmal Hoffnungen auf eine Wendung des Schicksals gesetzt hatte, jetzt müsse sie geschwunden fein. Stärker als je offenbarte sich die Unbesiegbarkeit des deutschen Soldaten, die für die anderen vielleicht ein Wunder, für uns aber das Zeugnis der Stärke unseres Volkstums und das sichtbare Resultat unserer revolutionären Weltanschauung ist. Revolutionär ist unser nationalsozialistischer Glaube, unübertrefflich die kämpferische Moral der Truppe, unnachahmbar sind Führung und Kampsinneren Angelegenheiten, über Militärstandorte, das Eisenbahnunglück von Krylbo, die Arbeitslosigkeit in Schweden usw. ausplaudern konnte, alles Dinge, die sogar zum Teil der schwedischen Öffentlichkeit in dieser ausführlichen Form fremd waren. „Aston- bladet" stellt fest: Es sollte eigentlich überhaupt keine politische Angelegenheit sein, sondern aus- schließlich Angelegenheit der Polizei, die Sabotaae- und Spionagepartei der Kommunisten einzukreisen und zu vernichten, aber in Anbetracht der (in Schweden) herrschenden parlamentarischen Naivität, die eine legale bolschewistische Organisation gestattet, dürfte es für die öffentliche Meinung nützlich sein, nun einmal schwarz auf weiß die Art und Weise dieser Partei zu sehen ... Eine derartige Naivität ist ein Verbrechen gegen das schwedische Vaterland.. Die Langsamkeit der Politik wird vervollständigt durch die Langsamkeit der Regierung, doch wird die öffentliche Meinung der schwedischen Staatsbürger zu einem Sturm gegen die roten Feinde Schwedens anwachsen. Annahme von Anzeigen für bie Mittagsnmnmer biSSV.Ubr des Vormittags Ameigen-Preife: Anzeigenteil 7Rvf.jemm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o"mehr ^ngn. £• (ampfroagen, 530 Geschütze unb um- 5, 50; 7. Ni- ^reiches anberes Kriegsmaterial erbeutet worben. k LW 3r Kriegshafen Nikolajew fielen folgenbe auf i. Lang-W-,;. iiSchabigt. I Luch bie Kämpfe im Raum von Kiew unb Ko- u|f e n haben ber Sowjetwehrmacht schwere Ver- hie gebracht. Seit bem 8. August wurden hier IjlKTSG Gefangene eingebracht, 142 Pan- . infampfroagen, 123 Geschühe, ein pan- spoButzÄ W und zahlreiches anberes Kriegsmaterial er- inffurt a.M eiö g H d). Unter dem Druck der Kommissare. Rettin, 20. W., (Tn35’ 'füdN n Rückzug ber Sowjets t n -ner Der= Ukraine hat sich an vielen St ll z m Sruf Beteiligung des Leiters der Kommunistischen Partei Schwedens an der Sabotageangelegenheit hervor. Der Name L i n d e r o t wurde bereits in dem Bericht des Reichsführers ff über die internationale Sabotagetätigkeit der Kommunistischen Partei genannt. Linderot ist bereits seit einigen Wochen aus Stockholm verschwunden. Er soll sich auf der Stockholmer Sowjet-Gesandtschaft befinden. Diese Meldung ist allerdings von der hiesigen Sowjet- gesandtschast dementiert worden. „Astonbladet" bringt auch Einzelheiten über die Tätigkeit des kürzlich von den schwedischen Behörden aufgedeckten kommunistischen Geheimsenders, der, wie man annimmt, seit Ausbruch des Krieges im Osten die Hauptquelle für den wohlunterrichteten sowjetischen Nachrichtendienst in schwedischer Sprache gewesen sein muß. Schon lange habe man sich gewundert, wie die Sprecherin des Sowjetfunks Einzelheiten über bie schwedischen S--b«EZÄ * den entM S IM Tr= und Kriegsmaterials über See d.enen. Auher den te-eils als schwer befchadigl gemeldeten Schissen arden noch drei h a n d el s s ch> s s e von 151000, 6000 und 1000 DAT. und em Taepedoboa» i»ch Bombentreffer in Brand gesetzt oder so »wer getroffen, dah sie nicht mehr °usaufenk°n im. Insgesamt beschädigten Kampf- und Stur; Icmpfflugreuge der deutschen Lustwafse am Mon tag im Hasen von Odessa einen schweren °w>et.Mn teurer iroei Torpedoboote und neun ttrunnenUansporfer mit zusammen etwa L' 000 BEI. Durch diese Schifssverlusie >e d> S.wjets bei den deutschen Bombenangrissen eri lei, ist der Abtransport der m W’ *sJd’ 4 im bolschewistifchen Tmppenmassen kaum nom ^.Jahrgang Nr. 197 «scheint täglich, außer ^nntags unb Feiertags Beilagen: Kener Familienblätter MtunBilb-DieScholle Besugsvreis: Mailich.,.....»RM 1.80 ^nellgebühr... „ r-25 aiä bei Nichterscheinen nir einzelnen Nummern Klge höherer Gewalt ^Mivrechanschluß 2251 s-i7htanschrist:„Anzeiger" PlMeck 11686 Franks j M. luprische unb italienische Verbänbe in vorbilblicher Wfenbrüberschaft znsammenroirkten unb hervor- nrnbe Kampf- unb INarschleistungen vollbrachten, des ganze Gebiet roestlich bes Dnjepr j„unsere ha nb gebracht. Gegen bie Stabt .nelmann, ja unb einzelne kleine Brückenköpfe am Un- V ( Bewerberin h, 1,45 w;N' n; 3. Ulary uier, MA DsB.-Nei^ jberurfelj^ ibßftion. en. nrf hDlm 19 Aug. (DNB.) Die Stockholmer I dischen Kommunismus zur gleichen ,mter= stebt im Zeichen sensationeller Enthüllungen nationaler Verbrecher gehört bie m allen fianbern Presse Itebt im oeia) i i schwebi- ohne Rücksicht auf bas Leben anberer nach ben üb» “Ä ö immer in Wei,ungen' Moskaus Anschläge gegen die Einrich- Ädmeden "aal bestehende Kommunistifche Partei tungen des öffentlichen Lebens gep^nt haben. Die K^medens auf das fchwerste belastet wird. Der am feit langem von den verfchiedenften Seiten erhobene in Kiruna begonnene Prozeß gegen körn- Forberung, diesem Treiben enbgültig einen Riegel Saboteure stellte bas burch Polizeibe- vorzuschieben, wird nunmehr m aller Schärfe unter- f betannt gewardene bdaftenbe Late- strichen. „Astonbladet" hebt vor "Uen Dingen bu UirifAe Sßläne der schwedischen Beteiligung des Leiters der Kommunistischen Par- J illkraine hat sich m "unter dem Druck 1 n-chtend-n Katastrophe entwickelt Untt rtOlS6 y H ter Kommissare waren die ^5 M Vernichtung ” „ft ft । toten westlich de- unteren Dn-pr oer tab = ■ ^efti9en transportierte. „Auf diese Werse wird in Wirklichkeit das Entsetzliche versucht, ein ganzes Volk zu morden", so heißt es in einer Zusammenstellung der Sowjetgreuel im Baltikum in der Kopenhagener „National- tidende". Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um ein Volk, das äußerst gefügig war, Rußlands Versprechen Glauben schenkte und die Grenztore selbst den roten Untieren öffnete, die nun wie die Marder im Hühnerhof rasten. Dabei könne der rote Mob nicht einmal sich der Entschuldigung bedienen, Eroberer in einem feindlichen Lande zu sein, denn „Gäste sind es, denen man notgezwungen Glauben schenkte, Räuber, deren Worten man glaubte". Einen Monat nach der Besetzung Estlands wurde offiziell verkündet, daß alle im Ausland befindlichen Bürger des Landes, die sich heimzukehren weigerten — darunter sämtliche Diplomaten — als Landesverräter zu betrachten und innerhalb 24 Stunden nach Ergreifung hinzurichten seien. „Wenn dergleichen zur Unterrichtung des zivilisierten Europa offiziell bekanntgemacht werden konnte, so wird man sich leicht vorstellen können, was inoffiziell mit den Angehörigen jener Menschen geschehen ist, die als Geiseln festgenommen wurden", so erklärt Nationaltidende weiter. Nicht Angehörige der Oberklasse, sondern arme Fischer und Arbeiter, die aus den blutigen Maschen des Roten Netzes entkamen, hätten von einer „kadaverstinkenden Hölle", anstatt eines Arbeiterparabieses berichtet. Jetzt wisse man, daß Finnlanbs Kampf gegen eine erbrücfenbe r der geturmteien Uebermacht besser war als Estlands erpreßtes Ver- d einen Leidensweg zurückgelegt, der mit trauen auf Moskau. ________, reit. ,,i mofion iff * - weise und unerreichbar die Qualität unserer Waffen. Diese Komponenten vereint, bedeuten den Sieg! Sprechen wir zunächst von der F ü h r u n g, die in ihrem operativen und taktischen Können, der Entschlußkraft und ihrer organisatorischen Fähigkeit unvergleichlich ist. Reibungslos arbeitet die gewaltige militärische Maschinerie auch in diesen Räumen. Rädchen greift in Rädchen, vom höchsten Befehlsstab bis zur vordersten Gruppe am Feind, lenkt die Operationen, befiehlt den Einsatz der Waffen, sorgt für den Nachschub von Munition, Brennstoff uno Verpflegung und läßt dennoch der kleinsten Einheit die verantwortungsvolle Entschlußkraft des Handelns, um selbst Entscheidungen zu erzwingen. Dieser Tatkraft, die General und Stoßtruppführer in gleichem Maße beseelt — bei dem einen wirkt sie sich im großen, bei dem anderen im kleinen Raume aus —, steht die Schwerfälligkeit des feindlichen militärischen Apparates gegenüber, die aus der heillosen Bürokratie der totalen Zwangswirtschaft entspringt. Das Bild der zaristischen Dampfwalze lebt auch heute noch in der Vorstellung der sowjetischen Führung, die sie auf den gleichen Straßen und Eisenbahnen, die nur wenig verbessert sind, bewegt. Dazu tritt die Verantwortungsscheu der höchsten militärischen Instanzen der Bolschewisten, die lieber einen Befehl aus dem Kreml abwarten, als um irgendeines Mißerfolges wegen ihr Haupt auf den Block legen zu müssen. Jetzt rächt sich es sich, daß gerade der höhere Kommandobestand der sowjetischen Armee noch vor wenigen Fahren furchtbar dezimiert wurde, als den bekannten Terroraktionen der GPU. die höchste Generalität bis zu 80 v. H. zum Opfer fiel. Es rächt sich auch, daß durch die bolschewistische Revolution die alte Intelligenz der höheren Schichten des Volkes radikal ausgerottet wurde, und daß das bolschewistische System an sich überhaupt den Grundsatz der rassischen Auslese, der allein zur wirklichen Führung befähigt, ablehnt. So kamen die Sowjets trotz der gewaltigen aggressiven Kräfte, die sie an der deutschen Grenze hatten aufmarschieren lassen, von vornherein zu keiner geschlossenen Dp&ation, mußten sich das Gesetz des Handelns von der deutschen Führung auf- zwingen lassen, verloren den Zusammenhang und die Uebersicht. Wie im großen, so spielt sich der Kampf im kleinen ab. Wenn es zum Kampf kommt, ist bald nicht mehr die militärische Einheit die Zelle des Widerstandes, und auch nicht der Einzelkämpfer das Kriterium. Es ist die Horde, in der der Bolschewist sich als Glied einer durch Zwang gestalteten Gemeinschaft verteidigt. Daß er zähe und verbissen kämpft, davon soll noch gesprochen werden. Die schweren materiellen Verluste, die der Feind erlitt, zwingen auch zu einem Vergleich der beiderseitig eingesetzten Waffen. Schöpfend aus unoersiegenden Rohstoffquellen hatte die Sowjetarmee 24 Fahre Zeit, sich Waffen großer Schlagkraft in riesiger Zahl zu formen. Sie glaubte auch, es in ausreichendem Maße getan zu haben. Und doch zerbrachen diese Waffen an denen, die das nationalsozialistische deutsche Heer/nach einer Entwicklung von nur acht Fahren dem Feinde gegenüber- stellte. Auch hier erwies sich eindeutig die deutsche Ueberleaenheit. Während man bei uns schöpferisch neue Weg ging, verfiel der Bolschewik, dem dieses Können fehlt, der Kopie. Der Mangel jeder eigenen konstruktiven Fähigkeit mußte sich rächen. Geschütze, Panzer und Flugzeuge, im Aeuheren eine imposante Zahl, versagten gegenüber der Qualität des deutschen Materials. Und wenn die Heimat jetzt voll Stolz die Tapferkeit ihrer Soldaten bewun-' dert, so freut es den Soldaten, durch feine Waffenerfolge dem deutschen Rüstungsarbeiter und Konstrukteur den Dank abstatten zu dürfen für die Kampfmittel, die deutscher Geist und deutsche Arbeitskraft ihm schufen. ♦ Neben Führung und Waffen ist auch in diesem Feldzug gegen einen mächtigen Feind die kämpferische Moral der Truppe letzten Endes entscheidend. Die Schwierigkeiten, vor die das deutsche Heer sich gestellt sah, als es am 22. Funi zum Kampfe antrat, waren unvorstellbar. Außer der Masse materieller Kampfmittel und einem zähen Widerstand glaubte der Feind, auch die natürlichen Hindernisse der Landschaft uns entgegenstellen zu können. Auf sie setzte er wahrscheinlich noch größere Hoffnungen als auf die Bunker und anderen Grenzbefestigungen, die schon in den ersten Kampftagen dem Angriffsgeist unserer Soldaten erlagen. Stalin beschwor Napoleon, und er täuschte sich. Die wenigen befestigten, holprigen Landstraßen wurden zur sich immer weiter ins Land dehnenden Rollbahn der Panzer und der anderen motorisierten Einheiten. Die bespannten und marschierenden Truppen aber muhten sich unter größten physischen Anstrengungen, gequält von Staub und Hitze, ihren Weg durch das waldige oder oft versumpfte Gelände längs dieser spärlichen braßen erkämpfen. In weiter der Marsch nach Osten ging, um so mehr schwand das Gesicht der europäischen Landschaft. In einem schwach besiedelten, fast menschenleeren Raum liegen weit auseinandergezogen die armseligen Holzhütten und Dörfer der in die Kolchose (kollektive Zwangswirtschaften) gepreßten, ihres Eigentums beraubten sowjetischen Bauern. Während an der Straße der bolschewistische Soldat immer wieder vergeblich versucht, aus gut ausgebauten Feldstellungen heraus die Rollbahn mit seinen MGs. und schweren Waffen bestreichend, den Durchstoß der motorisierten Einheiten zu hemmen, während sich dort ein gleichmäßiger Rhythmus zwischen Marsch und Kampf entwickelt, ein Halt nur bis zum Niederkämpfen und dann ein Vorwärts- bringen, entfpinnt sich in den kilometertiefen Räumen links und rechts der Straße, auf Wiesen, in Sümpfen und Wäldern, ein Kleinkrieg, wie ihn der deutsche Soldat in dieser Form noch nicht erlebt hat. Ueberall hockt und nistet der Gegner. Seine Kampfesweise ist unberechenbar. Einmal gerät die Spitze in einen Feuerüberfall hinein, dann wieder läßt der Bolschewik sie vorüberziehen, um aus der Flanke heraus anzugreifen, ober aber er richtet seine ganze Feuerkraft auf ben Troß und die Kolonnen des Nachschubs. Der deutsche Soldat hat bald gelernt, daß dieser Gegner nicht zu unterschätzen ist. Der Sow- jetarmist kämpft mit großer Zähigkeit, bewegt und tarnt sich, mit der Natur vertraut, geschickt in dem Gelände und hat ein gutes Auge. Er ist verbissen und gefährlich, vereint in sich Die Anspruchslosigkeit, das Entbehrenkönnen und die Ausdauer einer primitiven, noch nicht vollentwickelten Rasse. Und er kämpft, angetrieben und vom Terror gehetzt. 24 Fahre lang hat das bolschewistische System ben Arbeiter und Bauern mit einer chinesischen Mauer umgeben, ihn hermetisch von allen äußeren Einflüssen abgeschlossen und diesen Menschen ohne Vorstellung und Urteil eingeimpft, in dem Deutschen, in dem „faschistischen" Soldaten den leibhaftigen Teufel zu sehen. Der Sowjetrusse ergibt sich nicht und tämpjt um fein Leben, aus der Angst Abschnitt von Nikolajew ein unvorstellbares Sius- ; 1^6^01 maß erreicht haben muß, denn der Fall dieser wich. I ".«ur zu Pa m Artwi ff arw am SY)a ! Tiere Eu N Tr fvti der ge° der der worden und wurde auch in das Zentralkomitee Bolschewistischen Partei gewählt. Das ist also „Schatten Timoschenkos"! wurde. Die Meldung des Wehrmachtberichtes läßl darauf schließen, daß die Zerrüttung, um nicht zu sagen Auflösung der bolschewistischen Truppen im liiormatior kits bei M ein ten auf i beit Seep ützung zu ije Anzah den da, ‘her M >gs feien, ■toitflung t „-plant- 31 AW et fein : itannien i il Unterst! , den Kri ihnen. W zten 6tai : ober zu W bleit vegzul „Das Hirn der Roten Armee" d Md Tuchatfchewski im Mai 1937 abermals (Beneralftabs- chef der Roten Armee. Mitte August 1940 beantragte er mit Rücksicht auf feine schwache Gesundheit seine Enthebung vom Amt. Mit Kriegsausbruch übernahm er jedoch die Gesamtleitung Operationen wieder. Er ist Vollblut-Bolschewist jpane a1 in AD A ! o£n (OjO w echung Unsere *5 als Ha '„ade der stok müf Misters l „hme ! ; in M- 1 M SieVemichlungsschlachl von podwyssokoje. Zwei bolschewistische Armeen eingekreist und vernichtet. — Erbitterte Kämpfe südlich von Kiew. — Verzweifelte Durchbruchsversuche im ukrainischen Raum. Von Kriegsberichter Karl Bollhardt. ft? heraus, als Gefangener totgeschlagen zu werben. So wurde es auch typisch für die bolschewistische Diktatur, daß diese ganze Vorstellungswelt des öfteren mit einem Schlag zusammenbrach, als Flugblätter und Mundpropaganda mit diesen Lügen aufräumten. Es ist eben nicht die Tapferkeit des Soldaten, der aus tiefem Glauben heraus für eine Fdee ficht, sondern Verzweiflung und Todesangst, entstanden aus brutalster Verhetzung, die ben sowjetischen Soldaten zum erbitterten Gegner werden ließ und ihn zu zahlreichen Oreuettaten verleitete. Aus einen Nenner gebracht: Glaube steht gegen Zwang! Und allein deshalb muß diese weltgeschichtliche Auseinandersetzung uns ben Sieg bringen. Das Ritterkreuz für tapfere Truppenführer. Berlin, 19. Aug. (DNv.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gene- ralfeldmarfchall von Brauchllsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der Infanterie von Obstfelder, Generalmajor Zorn, Oberst, leulnanl Simon, Major Köhler, Oberleutnant Specht und Oberfeldwebel Bl» ich. General von Ob st selber sperrte mit seinem Korps nach dem Durchbruch durch die feindliche Bugstellung tief im Rücken des Feindes die Straße Luck—-Mod imierz und erreichte dadurch, baß die von Luck vorgetriebenen sowjetischen Berstärkungen nicht mehr in die Schlacht von Wlodimierz eingreifen konnten. Mit ber vordersten Angriffsspitze ging er am 25.6. über den Styr und schlug alle hartnäckigen Gegenangriffe des Feindes ab, in einer 4?- tr.t "Cä, h ph aus £ . um Oie neuen Erfolge. Bon unserer Berliner Schriftleilung. Die Zertrümmerung der Streitkräfte des So», jctmarschalls Budjenny hat so große Fortschritte ge. macht, daß ein erster zusammenfassender Bericht über, das Ergebnis dieser Verfolgungskämpfe vo^, OKW. herausgegeben werden konnte. Und wahrli^' er enthält Ueberraschendes. Wir haben jetzt dax ganze Gebiet we st lich des Dnjepr in her Hand, wir haben zusammen mit den rumänischen, ungarischen und italienischen Verbänden den Kampf gegen die Stadt Odessa begonnen und mit ber Eroberung der Stadt Nikolajew auch die dort liegenden Sowjet-Kriegsschiffe erbeutet Die Statt Nikolajew, der Ausfuhrhafen des von uns besetz, ten größten Erzgebietes der Sowjetunion, war für die bolschewistische Schwarzmeerflotte von beso«. derer Wichtigkeit, weil sich dort Wersten für ben Kriegsschiffbau befanden. Sie sind genommen wer.! den, damit fielen die auf Stapel liegenden bolsche. wistischen Kriegsschiffe, ein großes Schlachtschifi pOn * nicht weniger als 35 000 BRT., ein Kreuzer von 10 000 BRT., vier Zerstörer und zwei Unterseeboote den Deutschen als Beute anheim, während ein Kg, nonenboot versenkt, eins schwer beschädigt und ein mit Lokomotiven beladener Schwimmdock erbeutet Die Weltöffentlichkeit wird über diese konkreten Angaben des deutschen Wehrmachtberichtes ebenso verblüfft sein wie über die allerdings von auslän« dischen Militärs schon geahnte Tatsache, daß sich im Kampf um Odessa ein wahres Drama des Bob schewismus entwickelt. Wie in Dünkirchen die fluch, tenben Engländer durch unsere Bomber die schwersten Verluste erlitten, haben jetzt die Bolschewisten in Odessa die furchtbare Wirksamkeit unserer Bomber kennengelernt. Für die bolschewistischen Truppen in Odessa gab es nur ein Mittel, sich der drohen« den Vernichtung zu entziehen, nämlich die Flucht auf d i e Schiffe, die Sowjets hatten zu diesem Zweck in Odessa alle erreichbaren Schiffe zusam« mengezogen, um Truppen und Kriegsmaterial auf dem Seewege abzutransportieren. In diese flüchtenden Massen hagelten deutsche Bomben. Bis jetzt wurden nicht weniger als neun große Truppen« transporter durch schwere Bombentreffer unbrouch. bar gemacht, drei bolschewistisch^ Kriegsschiffe, darunter ein Schwerer Kreuzer, beschädigt. Ein neues Dünkirchen größten Ausmaßes zeichnet sich ab. Die Verluste der Bolschewisten bei dem Angriff auf den Hafen von Odessa Müssen ganz ge« wattige fein, denn nicht nur Bomben schlugen in ihre Reihen, sondern die deutschen Bordwaffen traten in Aktion und richteten gewaltige Derheerun« gen an. Fn der Süd-Ukraine nähern sich unsere Truppen dem riesigen Industriegebiet von Dneprope- t r o w s k, womit die Prahlereien des Kreml, die Erreichung dieser wichtigsten Versorgungskammer ür die bolschewistische Armee sei nur „ein Wunsch" der deutschen Kriegführung, gründlich ad absurdum geführt werden. Was sich in der Ukraine vollzieht, ist eine Vernichtung größten Stils. Die ersten Beuteziffern beuten bereits an, wie hart die deutsche Faust zuschlägt. Aber auch im Rau m.e von Kiew und Koro st en finb die Verluste ber Sowjets schwer. Die Fabeleien der plutokratischen Nachrichtenquellen erleben wieder einmal durch diese deutschen Schläge eine bezeichnende Enthüllung. Der Londoner Nachrichtendienst hatte noch, während Nikolajew schon gefallen war urtb die deutschen Stukas im Hasen von Odessa ein ukrainisches Dünkirchen inszenierten, gemeldet: „Die deutschen Streitkräfte in dem ukrainischen Frontabschnitt sind um 6 bis 8 Meilen zurückge- drängt." „Die Einnahme Nikolajews ist ein Erfolg zweiten Ranges", heißt es in der englischen Nach- richtengebung am gleichen Tage, aber der „Daily Telegraph" hält sich nicht an diese Linie ber englischen Agitation, sondern gibt zu, daß es „den Deutschen leicht fallen wird, die feindlichen Haupt- treitträfte aufzurollen". Der Zeitungsleser, der mit Betrübnis hieraus erkennt, wie die sowjetischen Felle wegschwimmen, bekommt aber im gleichen Augenblick vom englischen Rundfunk die entsprechende Ermunterungsspritze, indem ihm gesagt wird: „Budjenny ist befähigt, einen geordneten Rückzug zu unternehmen." Dieses Sammelsurium von Nachrichten ist die Blütenlese eines einzigen Tages! Man kann es verstehen, wenn der Engländer für die Dinge dieser Welt keinen klaren Blick mehr hat. Aber er müßte, wäre er auch mir etwas noch nachzudenken in ber Lage, doch den eindeutigen Schluß ziehen, daß irgend etwas bei der ganzen Sache nicht stimmt ... Eft? Ett iMu fc i« Ntein, !*, tt H mo hat sie '* Miere 6 Im tw jjr üetut regiment und wurde im Weltkrieg mit 36 Fahren Oberst. Heute ist er 60 Fahre alt. Er gehört zu ben ehemals zaristischen Offizieren, die — sicherlich aus teilweise ehrenhaften Beweggründen — in ber Sowjetarmee weiter Dienst taten, widmete sich aber ganz ber fachlichen Arbeit und stand für die größere Öffentlichkeit immer im Hintergrund. Trotzdem hatte er als Generalstabschef ber Sowjetarmee, zu dem er erstmals 1929 ernannt wurde, alle Annehmlichkeiten des Sowjetdienstes auszukosten. Schon 1930 wurde er seines leitenden Postens im Generalstab enthoben und Gouverneur des Wolgadistrikts. Wir erinnern an Tuchatfchewski, ber kurz vor seiner Erschießung ebenfalls als Gouverneur in einen entlegenen Militärdistrikt abgeschoben wurde. Eine solche Versetzung war schon immer ein halbes Todesurteil und wurde auch im Fall Schaposchni- kow schon deshalb so gedeutet, weil er im Jahre 1930 — also ein Jahr vor seiner Maßregelung — formell der Kommunistischen Partei beigetreten war. Seine Zurückhaltung rettete ihn. Er wurde Kommandeur ber sowjetischen Militärakademie, 1935 als Armeekommandeur Oberbefehlshaber des Bezirkes Leningrad und nach dem Sturz von Die bolschewfitfich-offiziöse „Prawda" stellt uns bas „Hirn ber Roten Armee" vor; ein anderes schmückendes Beiwort ist: „Der Schatten Timo- schenkos". Als diese „Graue Eminenz" der Sowjetarmee entpuppt sich ihr ... Generalstabschef, Marschall Boris Schaposchnikow. Nun, das ist keine Ueberraschung. Wenn Schaposchnikow jetzt plötzlich von ber bolschewistischen Presse in bas Rampenlicht ber Oeffentlichkeit gestellt wirb, so zeigt das lediglich ben kolossalen Verschleiß von Männern in ber Sowjetunion an. Er begann damit, baß an bis Stelle des Rats ber Volkskommissare ein Kriegsrat trat, der die gesamte vollziehende Ge» malt iy sich vereinigte; bann, als sich die schweren Niederlagen bei Bialystok—Minsk und Lemberg nicht mehr verheimlichen ließen, wurden die Hoffnungen neu belebt durch die (Ernennung ber Marschälle Woroschilow, Timoschenky und B u b j e n n i für die drei Abschnitte der Sowjetfront, bann wurde die Selbsternennung Stalins Äum Höchstkommandierenden bekanntgegeben. Wenn jetzt auf Boris Schaposchnikow ^urütfgegriffen wirb, so ist bas ein klarer Verlegenheitsakt. In der jetzt so akuten Krise ber Sowjetkriegführung sott ein neuer „Retter" präsentiert werden, nachdem auch Stalin persönlich nichts gerettet hat. In Wahrheit war. Boris Schaposchnikow feit Kriegsanfang der verantwortliche Leiter ber sowjetischen ©eneralftabsarbeit. Aehnttch wie Tschitscherin stammt er aus einem alten Adelsgeschlecht und begann seine militärische Laufbahn mit dem Besuch ber Alexander-Kriegsschule und der Nikolaj- Kriegsakademie, diente in einem feudalen Garde- befonbers kritischen Lage mit ber einheitlichen Führung aller Truppen um Dubno beauftragt, machte er diese Schlacht zu einer schweren Niederlage ber Sowjets. Der Durchbruch durch die Stalin-Linie öffnete einem Panzerkorps ben Weg. — Generalmajor Zorn bildete mit feiner Jnf.-Div. nach schweren Kämvfen auf dem jenseitigen Ufer ber Düna einen Brückenkopf, ben er gegenüber allen Gegenangriffen ber Sowjets hielt. Die Inbesitznahme und bas Halten der Eisenbahnbrücke in-Wi- tebsk, geschützt durch ben Brückenkopf, waren von ausschlaggebender Bebeutung für die Weiterführung ber Operationen ber Panzergruppe. — Oberstleutnant Simon hat an der Spitze feines Schützen- Regiments in schwerem Ringen gegen einen überlegenen Gegner die tiefgeftaffelte starke Bunkerstellung nordwestlich Minsk durchbrochen unb ostwärts Nepel den sich hartnäckig wehrenden Gegner auf die Düna zurückgeworfen. — Major Kühler gelang es mit seinem Schützenbatl. am 4.7. den Uebergang über die Düna bei Dzisna zu erzwingen und somit den einzigsten Brückenkopf des Armeekorps über die Düna zu bilden. Am 8.7. stieß er mit seinem Bataillon und einer Panzerabteilung auf eine Bunkerstellung, nahm unb hielt diese bei stärkster feindlicher Gegenwirkung. — Oberleutnant Specht schlug mit seiner Inf.-Kompanie überlegene feindliche Angriffe auf den Brückenkopf bei Strab'la am Narew ab. — Oberfeldwebel Blaich stieß mit dem Spitzenzug einer Panzerabteilung bis zur Jasiokda vor, wobei er trotz heftigen feindlichen Widerstandes 26 Panzer, 16 Geschütze und einige Pak allein mit seinem Wagen niederkämpfte. Die Brücke über die Jcfiiolda unversehrt in seine Hand bringend, stieß er weit über bas befohlene Ziel hinaus und trug so dazu bei, daß feine Division an diesem Tage in den Verfolgungskämpfen drei wichtige Flußabschnitte überwand und tief in den Feind hineinstoßen konnte. tigen Stadt kam gewissermaßen über Nacht, und 1 die Bolschewisten hatten nicht einmal Zeit, ihre sonstige Zerstörungstaktik anzuwenden. Unsere tapferen Truppen haben hier gezeigt, daß ihre Schnelligkeit und Präzision der moskowitfichen Vernich« tungsluft überlegen fit. DNB......,19. Aug. (PK.) Die große Ver- nichtungsfchlacht in der Ukraine ist beendet. Nach echstägigem erbitterten Ringen und iach Kämpfen, wie sie in ber ereignisreichen Ge- chichte deutscher Gebirgstruppen einmal sind, wurde )er in einem riesigen Waldkessel eingeschlossene Gegner auf gerieben und vernichtet. In vorbildlicher Zusammenarbeit legten Panzer, Jn- anterie unb Gebirgsjäger in einem großangelegten .Imfassungsmanöver einen riesigen Ring um die eindlichen Verbände. Am rechten Flügel zweier bolschewistischer Armeen vorbei stießen deutsche Kampfwagen südlich von Kiew nach Osten vor. Kurz vor dem Dnjepr schwenkten sie nach Süden ab und schoben hier einen eisernen Riegel vor die eindlichen Kolonnen, denen der Rückzug über ) e n Dnjepr damit abgeschnitten war. Zur gleichen Zeit trieben deutsche Truvpen, die frontal die Stalin-Linie durchstoßen unb durch, stetiges Nachdrängen ein Festsetzen des Gegners verhindert batten, von Westen und Süden kommend die Bol- chewisten langsam zurück. Schließlich saßen die eingeschlossenen Verbände im Waldgebiet westlich von Podwyssokoje fest. Mit einer Verbissenheit, die ihresgleichen sucht, rannten die Bol- chewisten gegen die deutsche Umklammerung an. deiner dieser verzweifelten (Entlaftunasangriffe ührte jedoch zu einem Erfolg. Unter schwersten Blutopfern für den Feind wurden sämtliche Durchbruchsversuche abgeschlagen oder im Keime erstickt. Nachdem sie in langen Märschen mehr als 1000 Kilometer auf schlechtesten Straßen zurückgelegt hatten, lagen sie Tag und Nacht im schwersten eindlichen Artillerie- unb MG.-Feuer. Nur unter chwierigsten Verhältnissen konnte oft der unbedingt notwendige Nachschub an Munition und Verpflegung in die vordersten Stellungen gebracht werden. Dennoch gelang es unseren Truppen, die verzwei- eiten Angriffe des Gegners abzuwehren und den Feind Schritt für Schritt zurückzudrängen. Als der Feind längst erkannt hatte, daß er die ei ferne beut- che Umklammerung nicht mehr durchbrechen konnte, als jeder Widerstand längst sinnlos geworden war, weil dem Feinde die Munition für die schweren Waffen ausgegangen war, hetzten die bolschewfiti- chen Kommissare immer neue Jnsanteriedataillone in das Feuer der deutschen Maschinengewehre. In der Nähe einer von deutschen Truppen besetzten Straßenkreuzung lagen Hunderte von Leichen dol- chewistischer Soldaten. Zwei Tage lang ließ der Gegner bei Tag und Nacht seine Soldaten gegen die deutschen Stellungen anrennen. Immer wieder brachen die bolschewistischen Angriffe im deutschen Abwehrfeuer zusammen. Als später ein deutscher Spähtrupp vorgehen wollte, mußte er im freien Gelände förmlich über die Leichen der Sowjefiol- bäten hinwegklettern. Fahrzeuge sind in unsere Hände gefallen. Die Beute an übrigem Kriegsmaterial läßt sich noch nicht annähernd überblicken. Kilometerweit bedecken bie Trümmer zweier geschlagener Armeen die Straße» und Felder. Der italienische Bericht. Rom, 19. August. (DNB.) Der italienische Mhr- machtbericht vom Dienstag hat folgenden WortlauU In den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages warfen feindliche Flugzeuge in der Nähe von Catania einige Bomben. Es gab weder Opfer noch Schäden. Die Verluste unter der Bevölkerung Ca- tänias 6ei den Luftangriffen vom 15. und 16. belaufen sich auf insgesamt 25 Tote und 37 Verletzte. In Nordafrika wurden an der Front von Tobruk durch Artilleriefeuer unterstützte Angriffe der britischen Infanterie abgewiesen. Der Fei"d hatte beträchtliche Verluste, auf unserer Seite einige Verwundete. Deutsche und italienische Sturzkampfverbände, die von italienischen Jägern begleitet waren, griffen mit bestem (Ergebnis und trotz heftigen feindlichen Abwehrfeuers Munitions- und Materiallager, Hafenanlagen und Barackenlager von Tobruk an. Cm feindliches Schiff wurde schwer beschädigt. Alls unsere Flugzeuge kehrten, obwohl sie zum großen Teil getroffen waren und einige Verwundete art Bord hatten, an ihre Stützpunkte zurück. Andere italienische Kampfflugzeuge richteten ihr Feuer auf britische Kraftfahrzeuge in der Oase Giarabub. Englische Flugzeuge griffen Tripolis und Bengasi an. Drei feindliche Flugzeuge wurden von unserer Abwehr abgeschossen und stürzten ins MeeL 2n Ostajrika führte der Feind neue HnWß Äh die lei Wgkeit der ich ist das Mozarl Tppfniflnihcl ast . hlilljrmih flrt) Vlimihrim ’llhtflm I t V ffd 'M '■ eM Anin«Infl In ^rtlgnu 'Nein nm, mme pmu Dnbuiifl mlebei t(em|d)l und fei iuuIj (Vrpan fte«rtimen. id nm I mmhen Dlejen illniioiiieei new mim 1- ilnn b' IW'« hei Panlnv O'ii);llilUi her 'llihnei, lli’(|l M hiblfll li inoyi jk ton hil di Ihm M 1 |d)hiflin X, rbiMlkn 19 t ülfrhnn *k h Idllee IXJII k. M mw h*i tn bk r ble | *ol| n|mr btn ü der b dir gilt ni in Mr 1)111« luli innkrtol ’llelil)ann|iinl|iiHniinleHri 1)1 V r i) be|iid)lr blr i\n«iii)liiiu»ii ttiHinlin« Im Wninpf n»(ieu hon Hm» Japaner müffen hie Halbinsel JOlalaffa Perlaffe«. I ii f l n , 10 Wiiflii|l (tfiimpnm-eft.) Die In mn b« blrtW fj t er Tiere als Familienväter M.011 Dl. r.Ulbert. 4i‘O !' M *■ LlSA. Bomber für Wladiwosiok Japan unb bie Konferenz von MoSka« k V Ulk 0». von toi Wu wen u Ä5 Sm, iNini,,. ys'i >l«i i«i >«« *, «Hit, ?"W W(U|| tollt Nh e*t Ihr» t >n|ere 1 ihre ß Den Ite an, ier fliidi teil IM jabelelin ’lV.li uilnfeii hem Vlli|nl)ii'iiheii nrili» Hub hnmll Im# UH «he »Hl» llllh iifimulllrt) l-tll« nilllllnllo Im 'eilen ii). 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Hör,,« mit rund 6(10 000 ülnmnhuifrn, ferner hie ........... .......... de, |<>iH|. 1 ij■ 1 »bi.....rt""'«-'' An bei Nacht 411111 Dlmilao üH|J»n bentsit)» ttiiuip|flUQ3dHQd Anseminlafien 1111b UWi |mQuim*b»- trlebe um m n 11 nun u e 4 mit 01 ,hIq mi 'tu, einem (Ui iihimirlaQc’i nun heu VUiinlieiiiuilIh e|,ei erzielt 0 ine Viel he mm ’Oi iliiheu wurde heuhuihlel ♦ Bun dem (Urniitie 113er "*'Ondei u»i liht iuui4ien nl« ble k rriieln da» ist aber noch alle* Um bie üu»|rt)lüp- leriheii 'Iminen aller flimmern flrtj medo Bäte, nach Mutter, sl<- müssen ,ld) i,nrt)strti.llch nnm ersten Tn(p- .ui allein durch* ^eden schlagen Und nun nach eine <>pis»de nnm ' «Mpnl De« Stbnlfl»ptnautn hat e» wirklich desunder- schme» öl fann fein 01 nicht auf» 01» legen Unh dann he- brüten, weil er badet cmlrlereu unh du* 01 3U111 Eleklumpen würd'- 0 steift l-r ' * sich in eine ,Saite, ble ihm die ’üalui 4" diesem ",me,f an seiner /lauchhaut uorgesehen Hai. 'Dann sieht der arme Trop stundenlang ans einem »Stert und „drillet", wllhreod sei» (/t)fparlner Im Ulen 0,0)1 Rmnnit ble 3*1# der Vldlrtsung In stellen sich deine wie 'M- aalen 1iel her vsiachschmsung gegenüder, nun her Hb. 10,ruhe desttrdert das Öl au» bei Aautsalle he» an- bereu mit Auf) und -chn.chet In seine eigene Dann steh# er unvemegl wie eine Dilds'Mle, und der Wh- geÜist# u'hi fulfern Auch aus diesem unislOnn- llchen ,v.l(p kommen die umgeu zur 'Meli unh tnirb hie ml erhallen D« > Pinguin melb 4mm mm 1 den Wrlefoeii hn Natur edensrnneiitg mb hie Tnu1)l aber her Birkhahn, oder er dandetl danach find mir Menschen, die mir die chesesie kennen, ohne sie »zimmer gu i<|ulg*u, bewundern Isins Ihren mlllhli l|ih inii funpalnstm Vlnut l,,en uns Biest- mih 'ümlihentsdilond In den diel 'muht.-u 411m I /, Id und 10 VIiiuii,! allein n l e 1 4 I n si I 11 n 3 e 11 \\ e ein, mühirnn hie dentsihe sinstlnnfse feine Vielluflr hülle Baynbnfßdienfle* unb mir 1 ''hwellern gehen entgegen, Uti» folgen Onldaten Geparttnigei Nelsend« 7)h-,e» Dem .iuge-eiiigrgenmhi u IN mir mhih< |l< n* acht- nhn neunnml wiener Halen lulle ’H I f o I <1, e in und v m <1 st a p a l (IN 000 Jlttiimlmei}, nu, het Aillhhllel Hilm IH n in n 1 0 , • I, f (100 000 U hiimtlmri) 'N a sl 0 m um O iugmiu ie» Dan In» Vlsmahhe Meer (O'JO 000 Olnmnhnei) tiitb hei Amiplhlhit,l'ii 'N a I n In (6 / 000 (Hitmuh itet) In her lirtnsfaufafismsn ^nrnfeliepuhllf Ole mgieu De, OOktiche \lmiplhii,eit, gt'nnu gemmimen um 'Dnepmua beienett, l,l ;\ ,1 n ,1 l»fliii'-eftm » he» I u n hmiti- | rt) n , 111 " ilefon 'N"»- h;r.. pn«Ul ba-.' bitt l.’lhöm (I) tiefe Makmarumer. mm n bühli" ftO ble 00 m liefen Dardanellen Vlnschlitsi an u'L h toüi dtttglmeo. Während da» Vllowfche nur Ti;» Lim Ile, 1,1, nie 1,1 h 'Müden Omi* » IihiIhL tnuial), L mi ii m mii ib.ihjiii ,111 'tlrtlil iMleRKU. ibiHmn, Whl- unh rtiii.ii iini|i rrtiiiiHi.ripiii liHld llllli IT(«|||||| 7l'lll|l|.ri>' llllllirl||ini”luilir. II I 'II t'illlil« »1 '»1 n«H'»U“l"ll" ' t'l ,|I'U Ifll'll tltflllllllH I Vllijlil|ir.|U*l||i» <01II« Mli.l1 »•».Iiilinimiliff |lli h»iinii6iil0'«i Wnn«l||.H 1 OeiUiiii Wlliiniiiil PI .'/» n Die Lage in Tlorbostasien. D ii v hin, IV VlUß (Om apam eh ) Vlu» allen Unbrbflllungin hahsn savanifchen Beamten 111 Mandfchnkua geht hei Dm, buh bet vltnbniegedanfe mit Deut,chland geruhe burrt) ble 'Mim,etiell-Ü hutihlh- Ü t flrti unp sesiei gewatbeu isi Die he,d)lcunliild Mn- rüifsiehnng her ,npmrl,<1)cn flausieitte au» 'Mi lll,ih- xAnhien, 'Burma muh Vlusiiallen hemel,l bett sc,len Willen 1 u fltrn da» asiasiallhde chrahwii t,rt)ast»- taum-Piagianiin tiag ner,lrtrfler 'Mlaifabe huirt)3n- führen. Während e» hl Glidrtsirtsien erneut uniuhlac» ae- mnrben 1,1, 1,1 e» In 'liurbasiaslca fllllet nimieiwe sapanisiche i>ssi,siei f rt flut len dem 'Net ichtsislatlei nun 0 uvnprtpic,), blr um|cl" ncthtellen sich seht iithlget unb führten um,a„ende neue <‘'11)11113111 heilen mitd) 'Hm fuiAein neigneten flrt) kleine oben.i- 3mi,rt)rn'frtllr, die aber debeutungvla» waren Önpnn unb Man'dühnfua seien null bereit Vllel beachtet mlrh ble Acsisieüung de» ianst thdungfiua-sienub- lldycn ametlfantscheu - rt),ist,teilet» »emmlngoniiN), buh die d) I n e , I , d) f 11 'VI 11 I I (11 , l 1 eget |.l)lcrt)l trainiei't, übcrhcbllrt) llllh den ,apau'i,chen iSlilüern unterlegen si-leu Demmingowan habe muh in bei Ptesie crFKlrl, Me i'Iescrung unnlmmci Ifunl- l>ahi gefleigen rnetben kannte isi bei Brhail nach statkci angewachsen Onbc tVunl 10-W umihe mit l Ob4 iHX) im Vilttetih m obilen Dau»geHiifin neu bei DäHeDunft erreicht Keilbein ist miedet chic geringe Vic»minbeiung chigelt eien nämiich auf tunb I Mill tun Oitbe tOnni 1041 >4m wesamtieich detiägt bie MllHi bei Daii»gel)ii,innen gegenmrti(>g I IM 000 Nicht nut bei Hai r gestiegene 'M e h <11 , |tm hei 11 auch ha» Vl dft 1 ll M » ntn leichte» e 4- t e i i UN gen mit günsilgcten Vitheltohebingungeit dal ble neuen Maßnahmen 3111 Megeiuttg he» Dutt»- geHlilinnen-Olnsade» natmenhig gemanit O'ine dir sei Maßnahmen sinh die neuen 0 t n it e 1 i 11 n g » h e | it) 1 rt 11 f 11 n g e n und dir HÜ e i b e p s 1 i llf innen ahe, Dau»ungr stellte gellen buhel alle st rt n h I g in 111 b c ,( e it • H n 1 d t ä g ia n e, ch rt s t I g 1 e i, nteldtichen ">» heltekrrtslc VVlih liehen einei Danegedlisln Irblülld) eine Oäugling«schwr,te» und nleiielthl naef. 011 ml Ile n* Ä IHto lIMjrl, mle man IHM lange nartigesagl hat, Mrf%BÄble 111 ob er ne Wissen,(dall leidei Hüllen. r>G |),|| Ile „Ndere ’J leie, desilrdern täimen, b e diDO^1 fi.on I i.Her für menlacr l)Ort)slehi'nd hielt Die MGlstNsi- 4 ’M sind In incnschO'hei Hctrachtüiig >-,,<•!(! 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'N,.... brr 6f l»n ’Henrlfmn».. .'"-Ith, Idillbrri oie trtrniilwrrbune br.; "<» In kl"'"' „Da. M«n b.r W «ifdjoulld, bat b.r Jii'W« w""l'rl »™h'’2 ..... 'ihr tparfnirln «r|päpl, fo macht »r I'r hid f» chnllun» und brtnntr» l>"'lKln4ri , 3’® J I"'« von Wflirm h.n i>»l M ' " ÄI" blr M'ch' bn SaiMltll l'l'"'' w ;tul« ’ L IlW-l komm'" ü-r n«r|ud)l nun, fi« für flrt) JU 1 1*' .. I'#|lkrin unh von II»""' J-'upp y h,'nn,,"J*!. rf“ '5S ,m b«., fo t)ui .. hl, 'HUPP' ' ''^ , ' »U< «ft, rnjnii ft. f>«l Vf,rtrr'hu.,fl ' - ! 1 n I" b° l"> bk ®dnk 0 ’Ü ■ ■tu Pfl tv^r lisch«' Tt arnphg« chrci 'Hl >brld)l, nIII da» rPml.nl.6iB D.r Ot..«l»ri ।“Ä Wv **»»•*«• ikou .n“. Miiib.r WNItintr Knmltl« auch 'n. h.InWr nibl, ;■»' «Mir, baß 6,1,n Xtfb b.r (.»r'h M Mr >h' Gießen, den 19. August 1941. 34723 Stenotypistinnen MU Gießen, Kirchstraße 1, im August 1941. 3479 D im 53. Lebensjahr. In tiefer Trauer: 3477V Theater der Universitätsstadt Gießen 3475 D stimmbegabte Damen und Herren sich am Freitag, 22. August 1941,im Theater zu melden. 3473 D 02732 3478 D w 02740 llllillllllllillllllllllllllll 02724 Auch in diesem Jahre bittet die Intendanz zur Verstärkung unseres Opernsingchores im Interesse der Aufbauarbeit unseres Theaters Die Kleinen gedeihen dabei vorzüglich, leiden nicht unter Verstopfung, Blähungen usw., werden widerstandsfähig und machen den Eltern Freude Der ( [puren a Gloric ilbenteu Iädch, Karl Schmidt, Pfarrer Ilse Schmidt, geb. Lohde Otto Schmidt, Leutnant Eberhard Schmidt Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Gehaltsansprüchen und Angabe des frühesten Dienstantrittstermins sind zu richten an die Wir suchen zum möglichst baldigen Eintritt gewandte und bestens geschulte anpassungsfähig und mit guterAllgemeinbildung, denen die Möglichkeit entwicklungsfähiger Mitarbeit geboten werden kann. Jas * Saltrat das erlösende Fußbad 1 iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Vornehm/ Geschmackvolli Persönlich I Diese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache oletet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brührsche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 Christine Hern, geb. Müller Dr. med. Kari Hern und Frau, geb. Fischer Otto Nern und Frau, geb. Bergk Lehrer Gustav Otto und Frau, geb Nern Am 30. Juli starb nach Gottes Willen in Rußland in treuer Pflichterfüllung den Soldatentod unser Sohn und'Bruder entfalten schwende Sommer Odern stehen ii Herbst h in gonr begönne! und die noch an Wilhelm Jung und Frau, geb. Nern Wilhelm Rompf und Frau, geb. Nern und 5 Enkel. Intellig. Dame/ Witwe, 59 I., iug. Ersch., sehr gute Hausfrau, led. ohne Verm., wünscht die Bekanntschaft eines Herrn in gesich. Postt., a. liebst. Beamten, bis zu 65 Jahr., zwecks Heirat Zuschriften unt. 02709 a.d.G.A.l 4Nebv Lveude an der Natur durch Vevmühlev-Vücheek hängen, Zwar h : fahlen u Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den D6ei bürgermöister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. Karl Röhrich und Kinder und alle Angehörigen. Gießen (Ederstraße 30), den 20^ August 1941. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. August, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Kriefierkameradschaftl874 (Heften Am Dienstag,dem 19. August 1941 verschied plötzlich unser langjähriges Ehrenmitglied, Kamerad Robert Meuser, Wernerwall 1. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 21. August, 14.45 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet die Führerschaft. IX. Abgabe der Bestellscheine. VII. Vorbereitung für die Abgabe von Kondensmik in der 28. Zuleilungsperiode. 125 g Nährmitteln die gleiche Menge Reis. Auf allen rosa und blauen Nährmittelkarten sind deshalb die fünf Einzelabschnitte N 6 bis N 10 zu einem Abschnitte N 6 / N 10 zusammengefaßt, der entsprechend seinem Aufdruck zum Bezug von 125 g Reis berechtigt. Die Selbstversorger (Inhaber von blauen Nährmittelkarten) haben den Reis bei dem Verteiler zu beziehen, bei welchem sie in der 25. Zuteilungspeiode die Vorbestellung vorgenommen haben. Die Verteiler haben die Abschnitte N 6 / N 10 der Nährmittelkarten 27 bei der Abgabe der entsprechenden Mengen Reis abzutrennen und die rosa Abschnitte getrennt von den blauen Abschnitten bei den Kartenausgabestellen nach Ablauf der 27. Zuteilungsperiode einzureichen. Der Abschnitt N 6 / N10 ist zum Reisbezug in Gaststätten nicht geeignet. Soweit Verbraucher daher lediglich auf den Besuch von Gaststätten angewiesen sind, können sie den Abschnitt N 6 / N 10 der Nährmittelkarten in Reise- und Gaststättenmarken über Nährmittel umtauschen. B. Bezug von Hülsenfrüchlen. Den Versorgungsberechtigten, die nicht Selbstversorger sind (rosa Nährmittelkarten für Normalverbraucher, Jgd), wird wiederum die Möglichkeit gegeben, an Stelle von 125 g Nährmitteln 125 g Hülsenfrüchte zu beziehen. Es gelangen nur die beim Kleinhandel lagernden, aus den früheren Zuteilungen noch vorhandenen geringen Mengen an Hülsenfrüchten zur Ausgabe. Die Versorgungsberechtigten dürfen deshalb nicht bestimmt damit rechnen, die wahlweise zur Verfügung gestellten Waren zu erhalten. Nährmittel können jedoch in jedem Falle bezogen werden. C. Abgabe von Nährmitteln. Die Einzelabschnitte N 11—N 20, N 30 und N 31 berechtigen wie bisher zum Bezüge von insgesamt 300 g Nährmitteln auf Getreidegrundlage. Die hiervon in Teigwaren zu beziehende Menge bleibt gegenüber der bisherigen Regelung unverändert. Die Rationen an Kartoffelftärkeerzeugnisfen (Abschnitte N 21 St und N 22 St) und an Kafsee-Ersatz- und -Zusatzmitteln (Abschnitt N 23, N 24, N 32, N 33) bleiben gleichfalls unverändert. IV. Verteilung von Kunsthonig. Alle Verbraucher, die im Besitz der rosa Nährmittelkarten sind, erhalten in der 27. Zuteilungsperiode eine Sonderzuteilung von 125 g Kunsthonig je Person. Die Abgabe erfolgt auf die Abschnitte N 27 der rosa Nährmittelkarten für Normalverbraucher sowie für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren. Diese Abschnitte haben zur Erleichterung des Warenbezugs den Aufdruck „125 g Kunsthonig Sonderzuteilung" erhalten. Die blauen Nährmittelkarten für Selbstversorger (Normalverbraucher sowie Kinder und Jugendliche) Am 18. August verschied nach langem Leiden meine liebe, gute Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Elisabethe Röhrich, geb. Schneider Unser morgen Nd) befi [“I tätig Ireunblid d-skreis !chn 6| Klaviere werden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher Bleldutr.17.Tet.2403 Verk v neuen u. gebrauchten Klavieren 855D Mietklaviere Mnfonie SekmMMmg der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Bett.: Lebensmittelversorgung. Nach dem Erlaß des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft vom 15. 7.1941 find die den Verbrauchern zustehenden Lebensmittelmengen für die Zeit vom 25. August bis 21. September 1921 (27. Zuteilungsperiode) wie folgt festgesetzt worden: I. Laufende Lebensmittelzuteilungen. Die laufend gewährten Rationen an Brot, Mehl, Fleisch, Schweineschlachtfetten, Teigwaren, Kar- tofselstärk?erzeugnissen, Kaffee-Ersatz- und Zusatzmitteln, Vollmilch, Zucker, Marmelade, Kunsthonig und Kakaopuloer bleiben gegenüber der 26. Zuteilungsperiode unverändert. Die Verbraucher, die nicht Selbstversorger sind, erhalten in der 27. Zuteilungsperiode eine Sonderzuteilung von 125 g Kunsthonig sowie wiederum die Möglichkeit des Bezugs von 125 g Hülsenfrüchten an Stelle von 125 g Nährmitteln. Außerdem erhalten alle Verbraucher an Stelle von 125 g Nährmitteln 125 g Reis. II. Warenabgabe auf die Reichsfettkarlen. Abgabe von Butter und Margarine. Die für die Sommermonate zugunsten der Einsparung von Margarinerohstosfen erfolgte Mehrausgabe von Butter wird nunmehr entsprechend der jahreszeitlichen Entwicklung der Milcherzeugung unter gleichzeitiger Erhöhung der Margarineration wieder eingeschränkt. Demgemäß wird die Butterration der Normalverbraucher, der Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren und der Kinder von 6 bis 14 Jahren um 62,5 g herabgesetzt und die Margarineration dieser Verbrauchergruppen um die gleiche Menge erhöht. Die Gesamtfettration bleibt mithin unverändert. III. Darenabgabe auf die Nährmittelkarten. A. Bezug von Reis. Die Versorgungslage gestattet es, an alle Verbraucher, die nicht Selbstversorger sind (rosa Nährmittelkarten für Normalverbraucher, Jgd.), auch in der 28. und 29. Zuteilungsperiode an Stelle von 125 g Nährmitteln die gleiche Menge Reis auszugeben. Im einzelnen gilt für die Reiszuteilung in der 27. dis 29. Zuteilungsperiode folgendes: Alle Verbraucher (einschließlich Selbstversorger) erhalten in der 27. Zuteilungsperiode an Stelle von i ür F(ihrer, Volk und Vaterland fiel am 3. Aug. 1941 im Osten in getreuer Pflichterfüllung unser unvergeßlicher einziger Sohn, Enkel und Neffe Albert Sander Gefreiter in einem Pionier-Regiment im blühenden Alter von 22 Jahren. In tiefem Schmerz: Rudolf Sander und Frau Lina, geb. Müller Frau Christine Müller Wilhelm Koch und Frau Marie, geb. Müller Gertrud Weber und Eltern Gießen, Offenbach a. M., Fellingshausen. Leutnant Hans Schmidt Inhaber des E. K. II im Alter von 23 Jahren. Am £ stunden m, I jeweils i Stahlwerke Braunschweig G.m.b.H. Personalabteilung Watenstedt über Braunschweig Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treubesorgten, herzensguten Vater, unseren heben Opa, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Konrad Nern heute nach kurzem Krankenlager in der Medizinischen Klinik, im Alter von nahezu 72 Jahren, zu sich zu rufen. Tn tiefer Trauer: Forts Ein pi . Haupt Wner o Mt V .3a, idi kgelu, Hetzen einen H Mab halt. N i ?.s Sta Mnen x'iuiisv ätzende i *9 be .■Oie in idnf. Ä d •ur. st >f ®«Sc „Ni t & w hei ij Nl 4s । »n Jnenl Sn i r.; Ä; Lang-Göns, Groß-Felda, Gießen, Leihgestern, Vollnkirchen den 19. August 1941. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. August, nachmittags 1.30 Uhr statt. Wd fe Mche" SaBZ" die hoch nen 6rr noch „2," berechtigen nicht zum Bezüge der Sonderzuteilung an Kunsthonig. Die Abschnitte N 26 dieser Karten sind demgemäß nicht mit einem entsprechenden Aufdruck versehen. Durch diese Sonderzuteilung wird die über hie Reichsfettkarten für Kinder vorzunehmende laufende Verteilung von 125 g Kunsthonig je Kind nicht berührt. Jedes Kind bis zu 14 Jahren erhält mithin, soweit es im Besitz der entsprechenden Karten ist, in der 27. Zuteilungsperiode 250 g Kunsthonig, und zwar je zur Hälfte auf seine Fett- und Nährmittelkarte. Juden erhalten die 125 g Kunsthonig-Sonderzuteilung nichts Der darüber lautende Abschnitt N 26 der rosa Nährmittelkarte ist vor der Aushändigung an Juden abzutrennen und zu entwerten. V. Warenabgabe auf die Reichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker). -Die seinerzeit eingeführte Reichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker) verliert mit Ablauf des 24. August 1941 infolge Zeitablaufs ihre Gültigkeit. Mit Wirkung vom 25. August 1941 wird für die 27., 28., 29. und 30. Zuteilungsperiode (25. August bis 14. Dezember 1941) eine neue Reichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker) eingeführt. Diese Karte gibt dem Verbraucher wie bisher die Möglichkeit, sich an Stelle von 700 g Marmelade je Zuteilungsperiode für den Bezug von 450 g Zucker zu entscheiden. Den Versorgungsberechtigten, die Marmelade einkochen und Obst einmachen und deswegen auf den Bezug von Marmelade zugunsten von Zucker verzichten, wird Gelegenheit gegeben, den Zucker, der an Stelle von Marmelade bezogen werden kann, in der Zeit vom 25. August bis 14. Dezember 1941 ZU jedem beliebigen Zeitpunkt unabhängig von der Gültigkeitsdauer der Einzelabschnitte zu beziehen. Es ist daher z. B. möglich, die gesamte für die 27. bis 30. Zuteilungsperiode bestimmte Zuckermenge von 1800 g zu Beginn der 27. Zuteilungsperiode zu kaufen, wobei sämtliche Bestellscheine für Zucker abzutrennen und sämtliche Einzelabschnitte zu entwerten finb. Die Abgabe von Marmelade darf jedoch nur innerhalb der auf den Einzelabschnitten vorgesehenen Fristen erfolgen. VI. Darenabgabe auf die Reichszuckerkarle. Die Bestellscheinpflicht für Zucker entfällt mit Beginn der 27. Zuteilungsperiode (25. August 1941). Die bisher jeweils für eine Zuteilungsperiode geltende Reichszuckerkarte hat nunmehr für 4 Zuteilungsperioden (25. August bis 14. Dezember 1941) Gültigkeit. Die Einzelabschnitte dürfen nur innerhalb der aus ihrem Aufdruck ersichtlichen Geltungsdauer beliefert werden. Der Vorgriff auf eine spätere als die laufende Zuteilungsperiode ist also unstatthaft. Die Verbraucher haben die Bestellschetns eh schließlich des Bestellscheins 27 der Reichseierkoii r/..... und des Marmeladen-Bestellscheins 27 der Reih perborre karte für Marmelade (wahlweise Zucker) in b?| treiben Woche vom 18. bis 23. August 1941 bei den Lei unb kim teilern abzugeben. * "" Für zahlreiche Menschen, die von überanstrengten, müden und schmerzenden Füßen geplagt wurden, ist ein Saltrat- Fußbad schon zur Erlösung ge- worden.Gönnen auch Sie Ihren Füßen dieses Am 16- August erhielten wir die tieferschütternde, unfaßbare und schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller, einziger Sohn und Bruder Obergefreiter Alwin Grob • Träger des E. K. II im blühenden Alter von 25 Jahren als Kradmelder in einem ArtUlerie-Regiment am 29. Juli im Osten sein junges Leben für Führer und Vaterland hingeben mußte. In tiefem Schmerz: Julius Ullisch und Frau Anna, Emma Henrich, Großmutter verwitw. Grob, geb. Henrich nebst allen Verwandten. Schwester Hildegard Ullisch Gießen, im August 1941. lindernde Mittet Fragen Sie noch einmal nach, wenn Saltrat nicht gleich erhältlich ist. Denken Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste F eldpost-Päckchen fertigmachen! I die Gla! 1 und Lev mit viele genden j In der 28. Zuteilungsperiode werden die Jnh^ der rosa Nährmittelkarten je eine Normaldose ft,? densmilch (170 g) an Stelle einer noch bekannt»! gebenden Käsemenge erhalten. Damit die Verteil in die Lage versetzt werden, sich hierfür die erf-J derlichen Vorräte an Kondensmilch zu befdjQjfJ wird folgendes angeordnet: ifl Wj deck P den son! und Gro die Pnr Angabuk melobiftf zu seine' lundreise Und d Nach kurzem Leiden verschied am 19. August unser geliebter Vater und Großvater Herr Robert Meuser im 81. Lebensjahr. Für die trauernden Hinterbliebenen: Hans Meuser. Gießen, Berlin-Schöneberg, Nymphenburger Straße 4 IV. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 21. August 1941, 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Da die Zuteilung der Kondensmilch nicht Lerlic Selbstversorger bestimmt ist, enthalten deren bla» unter Nahrmittelkarten den zur Vorbestellung berechtig.! -Sai den Doppelabschnitt N28/N29 nicht. Die mit „J" gekennzeichneten Einzelabschn^ Sn, N 28 / N 29 der an Juden ausgegebenen rosa NoL Lm die mittelkarten berechtigen nicht zur Vorbestellm, ' Diese Abschnitte find vor der Ausgabe der Kart! durch die Kartenausgabestellen abzutrennen Und » entwerten. Statt Karten! Am 2. August morgens fiel an der Ostfront, im Kampfe um Großdeutschland, für Führer und Volk unser lieber einziger Sohn Hans Ferdinand Dreher Hauptmann und Kommandeur eines Inf.-Bataillons Inhaber des E. K. I und II nach kürzlich vollendetem 34. Lebensjahr. Professor Ferdinand Dreher und Frau Else, geb. Demme zugleich namens unserer Verwandten. Friedberg i. H., Gebt.-Lang-Str. 4, den 19. August 1941. Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen. —----- 3481 D Die Bezugsberechtigten lassen bei den von gewählten Verteilern in der für die Abgabe der tz! stellscheine der 27. Zuteilungsperiode DorgefeL-J- Zeit den Doppelabschnitt N 28 / N 29 der rosa fc, mittelkarten 27 abtrennen, der durch den Ausdr/ „Bestellung von Kondensmilch für die 28.3uti. lungsperiode" gekennzeichnet ist. Soweit große Dosen Kondensmilch (400—450 SÄ£ geliefert werden, ist eine Dose zwei Normals Lrn gleichzufetzen. 141 VIII. Abgabe von geschälter Hirse und hirseerzeugniss^ Nach der Anordnung der Hauptvereinigung t* deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft, be-? Bestimmungen für das Getreidewirtschastsj^ 1941/42, vom 1. Juli 1941 dürfen geschälte $ir« in- und ausländischer Erzeugung unb Erzeugnis daraus, die zur menschlichen Ernährung bestimm sind, an Verbraucher wahlweise nur gegen Abschuß der Nährmittelkarte abgegeben werben, die ach zur Abgabe von Nährmitteln auf Getreidegrundlar Verwendung finden. .Saltrat Nr.Ittc Zweites Blatt Siebener Anzeiger