von ment (les immer X Bitte gen®1 IN i 11 I ktd Gießener Anzeiger kerrspreckanscklutz 2251 »ersiieii ViLitanjchrift:„Anzeiger" ßMlhea 11686Franks^M. Von unserem Sonderberichterstatter Dr. Janns Enns. ge und fai Eine Aera des Vertrauens Oer deutsch-türkische Freundschaftsvertrog. 11 verbleiben. Freundschaft. ' ’agt: der den der bis ineOverbandh eil und lei^1 i an und W abei zo „American Expreß Company" und ihre Angestellten in einer Weise verhalten haben, die den Interessen des Deutschen Reiches zuwiderläuft. „Genau mitten im Atlantik fr übermittle Ihnen. Herr Reichskanzler, aus »Wi glücklichen Anlatz die Versicherung meiner das folgenden Wortlaut hat: »u> Anlatz der Unterzeichnung des Vertrages, fr kme aufrichtige und wahrhafte ff^nd schäft zwischen der Türkei und Deutsch- W tesiegelt. empfinde ich es als ein besonderes 6, Curer Exzellenz den Ausdruck meiner tiefen RTuung übermitteln zu dürfen. Äittre beiden Länder und Völker treten mit dem „American Expreh Company" in oben genannten Gebieten und die Entfernung amerikanischen Angestellten dieser Gesellschaft spätestens 15. Juli d. 3. gefordert, da sich die d)in, S bloßen f4 l(f)e bes Schließung der amerikanischen Konsulate. Note der Reichsregierung an die NSA. Berlin, 19. Juni. (DRV.) Dem amerikanischen Geschäftsträger in Berlin wurde heute im Auswärtigen Am) eine Rote übergeben, in welcher die Reichsregierung darauf hinweist, daß das Verhalten der amerikanischen Konsularbehörden und des amerikanischen Reisebüros „American Expretz Company" seit längerer Zeil zu schweren Bean- standungen Anlatz gibt und datz die Reichsregierung daher gezwungen ist. die amerikanische Regierung zu ersuchen, alle amerikanischen Beamten und amerikanischen Angestellten der Konsular- behürden der Ver. Staaten im Deutschen Reich sowie in Rorwegen, Holland. Belgien, Luxemburg, den besetzten Teilen Frankreichs, in Serbien und in den von deutschen Truppen besetzten Teilen Griechenlands bis spätestens 15. Juli d. 3. aus diesen Gebieten zurückzuziehen und die Konsularbehörden zu schließen. Gleichzeitig wird in der Rote die Schließung der Riederlassung iberg. | dem k- p ferkel W L e Ferkel 211 6 bis 30 % W., ho; i iger Uebegj Sieg der Intelligenz. Von unserer Berliner Schristleitunq. Wie für die alten Römer die schwere Niederlage cn der Allia ein Tag war, der als „schwarzer Tag' noch jahrhundertelang betrauert wurde, so ist der Mittwoch für England wirklich ein Tag furchtbarer Niederlagen gewesen. Der deutsche und der italienische Heeresbericht meldeten gleichzeitig, die bisher größte Panzerschlacht in Afrika fei zugunsten der Deutschen entschieden. 200 britische uno, wie noch vor kurzem die amerikanische Kriegshetzer- presse triumphierend meldete, amerikanische Panzer liegen zerstört auf dem Schlachtfeld, auf dem die Banner Deutschlands und Italiens wehen, und am Abend des gleichen Mittwochs wurde die Welt non dem Abschluß eines deutsch-türkischen Freundschastspaktes überrascht. Zu der schweren militärischen Niederlage kam also e-.ne diplomatische allererster Ordnung, und es verwundert uns nicht, wenn man darüber in Kreisen Churchills und seines Informationsministers ebensowohl wie in der englischen Presse den Verstand verlor. Natürlich, versichert der englische Rundfunk, hat sich nichts geändert. England war vollständig :m Bilde, daß sein Verbündeter, die Türkei — ins gegnerische Lager marschieren würde und tröstet sich damit, das englisch-türkische Verhältnis bleibe freundschaftlich. • Aber Reuter, das amtliche Telegraphenbüro der Briten, gibt in einer Sendung für den Nahen Osten zu: Es solle nicht versucht werden, zu verbergen, daß dieser Pakt einen diplomatischen. Rückschlag für Großbritannien bedeutet. Mit anderen Worten: dem Inselbriten wird vorgegaukelt, es sei alles beim alten geblieben, während Reuter wenigstens für die Welt des Nahen Ostens „einen diplomatischen Rückschlag" zugibt, also eine schwere diplomatische Niederlage Englands. Die englische Presse gar irrlichteriert in der ganzen Welt herum, sie bringt zur möglichsten Abschwächung dieser Niederlage die hirnverbranntesten Gründe, die Hitler bewogen haben könnten, mit der Türkei das alte Verhältnis herzustellen, denn die Gedanken und Absichten des Führers werden selbstverständlich von der hellseherischen englischen Presse eher erkannt und veröffentlicht, ehe der Führer selbst sie hab^n konnte. In Wirklichkeit ist der Schlag für England umso fühlbarer, als jahrelang die britische Diplomatie darauf ausgegangen war, der Türkei jene Furchtpsychose einzuimpfen, die Roosevelt in den USA. wecken möchte. Das sogenannte Garantieabkommen Englands mit der Türkei sollte diesem Zweck dienen, und nun? Deutschland hat erklärt, es werde die Integrität der Türkei achten, beide Völker haben ihre Freundschaft erneuert, deren Folgen natürlich auf der anderen Seite das Erkalten Wie das Deutsche Nachrichtenbüro dazu von z u - ständiger Seite erfahrt, liegt für die in der Note festgestellten Vergehen der amerikanischen Vertretungen ein erdrückendes Material vor. Aus der Fülle des dem Auswärtigen Amt vorliegenden umfangreichen Materials über die staatsabträglichen Machenschaften und den unerlaubten Nachrichtendienst der amerikanischen Konsulate werden nachstehend einige Falle mitgeteilt: 1. Der Konsul in Frankfurt a. M., Sidney B. Rodecker, hat im Herbst 1939 Unterlagen für deutschfeindliche Propagandavor- t r ä ge geliefert, ferner hat er Informationen über militärische geheimzuhaltende wehrwirtschaft- liche Fragen weitergeleitet. 2. Der Generalkonsul Orsen R. Nielsen und der Konsul Roy E. Bower in München haben sich im Laufe des Januar 1940 dadurch deutschfeindlich betätigt, daß sie gegenüber deutschen Persönlichkeiten abfällige Bemerkungen über Deutschland und die deutsche Regierung machten. 3. Der Generalkonsul in Köln, Alfred W. Klie- foth, hat im Herbst 1939 und im Frühjahr 1940 Spionage gege^i Deutschland getrieben unter Benutzung eines mit dem-belgischen Generalkonsulat in Köln vereinbarten Schlüssels von Stichworten für Meldungen, die sich auf den deutschen Einmarsch in Belgien, Holland und Luxemburg beziehen sollten. 4. Der Dizekonsul Ralph C. Gctsinger beim ame- füllt sein mögen, durch die das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland gekennzeichnet wird." Die Parlamentsgruppe der türkischen Volks- Partei trat zu einer Sondersitzung zusammen, in deren Verlauf der türkische Außenminister die Abgeordneten über den Verlauf der deutsch-türkischen Verhandlungen zum Abschluß des neuen Paktes unterrichtete und die Unterzeichnung für den Abend desselben Tages in Aussicht stellte. Im Anschluß an die Ausführungen des Außenministers wurden von den Abgeordneten zahlreiche Fragen an den Außenminister und den Ministerpräsidenten gerichtet. Die Abgeordneten billigten einstimmig die Haltung der Regierung. Auch die unabhängigen Abgeordneten billigten den deutsch- türkischen Pakt. Botschafter v. P a p e n liefe der türkischen Presse folgende Erklärung zugehen: Der Vertrag bestätigt aufs neue die alten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei, die gekennzeichnet waren vom Vertrauen und der Freundschaft, durch die unsere Länder seit Jahrhunderten geeinigt waren, und die nie ernstlich gestört wurden, es sei benp, vorübergehend durch Mißverständnisse über die Ziele der deutschen Politik, die Europa eine neue Ordnung zu geben wünscht. Wir müssen die Bedeutung des neuen Vertrages im Rahmen der deutschen historischen Ereignisse unserer Epoche betrachten, dann wird der Vertrag zum Beweis dafür, daß das Reich und die ihm verbündeten Machte in ihrem Kampf um die neue Ordnung von Europa ihre Pläne a u f der Basis der Gerechtigkeit gründen und entschlossen sind, der Türkei und dem türkischen Volk, die die Erhaltung der türkischen Selbständigkeit zum Prinzip der türkischen Außenpolitik gemacht haben, den Platz und den Einfluß zu sichern, der ihm als Erbe seiner langen und glorreichen historischen Vergangenheit und als Mittler zwischen Europa und dem Nahen O st e n zukommt. Nachdem ich in den Reihen der ottomanischen Armee zusammen mit den Söhnen *bes türkischen Volkes für eine große gemeinsame Sache gekämpft hatte, bin ich dankbar, diesen Kampf auf friedlichem Felde weiterführen zu dürfen. Handschreiben des türkischen Staatspräsidenten an den Führer. Berlin, 19. 3uni. (DRV.) Der Führer empfing heule nachmittag in der Reuen Reichskanzlei in Gegenwart des Reichsautzenministers van Ribbentrop den türkischen Botschafter in Berlin, Gerede, der dem Führer ein Handschreiben des türkischen Staatspräsidenten 3smet 3 n ö n ü überbrachte. wieder die Blicke der großen Mächte gezogen. Wieviel mehr muß das der Fall das Zeitalter des transozeanischen Luft- bereits begonnen hat. nicht nur die Lage im Gradnetz und zwi- Kontinenten, welche die Scheinwerfer fr I i n, 19. 3uni. (DRV.) Aus Anlaß der An- tU/ des deut sch-türkisch en Freund- 'einensvertrages richtete der türkische Staats- lt3smet3nünüan den Führer ein Telereife. und nerfti ibfalkiM] keife utigen kg 1,80 J 5 9, Kartei rfing 22, 12, Grbfti ach 24, itgurten S Radieschen, onimGo^! #beS Sreifag, 20. Zurr! Ml Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bi§8’/2Ubr desBormittags Anzeigen-Preiie: Anzeigenteil 7 Nvk. ic mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Nm. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25°/o ment 2n._ öiebsJ affen 1 °rnmen J Beßlich q3 ie 1900-11 2<) Schl r Sofal n AusiÄ fen noch r| ein. Von | der AnnaW lt das Eni Fulda-W 'gftr. 10, |J n- Eine rl 5. um 14 j Waben, | ehrs । »einen i leine sind 1 )t sie jo fj ?er gerod-I liiere solhl nötig im neuen M solche Sdifl ' oerfdM , indem I ZahluiWl lermenbet 1 lj H dieses Telegramm antwortete der Führer > non WM ’utfdWB aar verkauft ■Äs >rt wuMB rikanifchen Generalkonsulat in Hamburg hat im Frühjahr 1941 Spionage gegen das Deutsche Reich betrieben, indem er Skizzen des Bahnnetzes und der Hauptzufuhrstraßen der einzelnen Fernbahnen in Hamburg angefertigt sowie über militärische Anlagen in der Umgebung von Hamburg einen Bericht verfaßt und dieses Material weiterzuleiten versucht hat. 5. Der frühere Angestellte des amerikanischen Generalkonsulats in Oslo, Iwan Jacobsen, hat Anfang Dezember 1940 auf der Reise von Oslo nach Moskau, wie an der norwegisch-schwedischen Grenze festgestellt wurde, zahlreiche Schriftstücke bei sich geführt, in denen deutsche Besatzungsmaßnahmen in Norwegen dargestellt waren und die offenbar mitgenommen wurden, um im Ausland deutschfeindliche Propaganda zu ireiben. Ferner befand sich unter seinen Schriftstücken ein Bericht über Transporte von Truppeneinheiten nach Nordnorwegen und sonstige deutsche militärische Maßnahmen. Jacobsen hat zugegeben, diese Schriften von dem früheren Angestellten des amerikanischen Generalkonsulats in Oslo, Dr. Frank Nelson, erhalten zu haben, der die Schriften selbst verfaßt hat. 6. Der Konsul Cecil Croß und der Konsul Leigh W. Hunt haben im Laufe des Herbstes 1940 teils einzeln, teils gemeinsam den britischen Staatsangehörigen und Angestellten des früheren britischen Konsulats in Paris, Sutton, in ihrem Amis- gebäube monatelang beherbergt, bis Sutton außerhalb des Gebäudes verhaftet wurde. Sutton hat während des Aufenthaltes im amerikanischen Amtsgebäude Spionage gegen Deutschland getrieben und ist inzwischen zu längerer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ferner haben Croß und Hunt veranlaßt, daß einem aus der Kriegsgefangenschaft entwichenen englischen Offizier in Paris Unterstützung gewährt wurde. Die Angestellte Mrs. Elisabeth Deegan hat diesen Offizier in die Unter» ftützungskartei eingetragen und den von ihm ausgefüllten Fragebogen entgegengenommen. Auch Italien schließt die LlGA.-Konsulate. Rom, 19. 3uni. (DRV.) Amtlich wird mifge- leilt: „Das Außenministerium hat am Danners- tag der Votfchaft der Vereinigten Staaten von Amerika eine Role zugestelll, in der unter Hinweis darauf, daß die Haltung und die Tätigkeit der amerikanischen konsulatsämter in 3talien z u großen Veanstandungen Anlaß gaben, mil- gefeUf wird, daß die italienische Regierung von der Regierung der Vereinigten Staaten die Zurückziehung der amerikanischen Konsulatsbeamten und -angestellten sowie die Schließung der Konsulate in 3talien sowie den der italieni- scheu Oberhoheit unterstellten und von den italienischen Truppen besetzten Gebieten bis zum 15. 3ulj verlangt. Die italienische Regierung hat sich vorbehalten, auch die Büros der American E x - preß Company in 3talien zu schließen." 1 ®irb i bas Th 'Wang | :ls Öratorij ,5 Stubern« estakt in 3 -«Jahrgang Nr.144 Glichen juliieint täglich, außer u beteinX ntags und Feiertags Beilagen: T: httMjgener Familienblätter H'eKenUtnatmiBrld-DleScholle •metQlW Gezugsvreis: ?LokLMtlich.,..-..RM1.80 i^tmey.Mellgebüh.r.-- »» t des b-M bei Nichterscheinen 1 rn einzelnen Nummern o.Lstge höherer Gewalt in Washington bekannt, daß die Berater des Präsidenten für die Besetzung gewisser französischer spanischer und portugiesischer A t l a n t i k i n s e l n agitierten. Für die Uebernahrne dieser Inseln gebe es ebensowenig Rechtfertigung wie für eine Invasion Spaniens, Portugals oder Frankreichs. Falls der Präsident jetzt die Vereinigten Staaten durch die Hintertür in den Krieg zerre, sollte man nicht länger über die Demokratie der USA. sprechen, sondern einsehen, daß die Verfassung über Bord Men Mächte'sich auf die Azoren richten läfet. [geworfen und eine Diktatur errichtet sei. wechsel zwischen dem türkischen Außenminister Saracoglu und dem Reichsoufeenminister von Ribbentrop statt. Eine neue Atmosphäre vollkommener Sicherheit. Eine Rundfunkansprache Saracoglus. Ankara, 19. Juni. (Europaprefe.) „Mit grofeer Freude gebt ich Kenntnis von der Unierzeia)nung dieses Vertrages, der ein wichtiges historisches Dokument der Freundschaft darstellt", erklärte der türkische Außenminister Saracoglu in einer Rundfunkansprache zur Unterzeichnung des deutschtürkischen Freundschaftspaktes. „Deutschland und die Türkei", so sagte er, „die im Laufe der schicksalsvollen Weltereignisse seit Jahrhunderten niemals im Wider st reit zueinan- d e r standen und deren Stellung zueinander i m - mer klar und korrekt blieb, haben soeben durch den Vertrag ihre Freundschaft auf die festesten Grundlagen gestellt und versichert, daß sie auch in Zukunst nicht zueinander in Widerspruch treten werden. So haben sich wieder die deutsche und die türkische Nation in einer neuen Atmosphäre d e r vollkommenen Sicherheit die Hand gereicht. Die schon bestehenden vertraglichen Verpflichtungen der beiden Parteien bleiben unberührt, und es wird versichert, daß die Verpflichtungen nicht im Widerspruch zu dem Vertrag stehen. Ich betrachte es als meine Pflicht, die wertvollen Bemühungen meines Freundes v o n Papen, der mein Land kennt, um die Erreichung dieses Ergebnisses besonders zu erwähnen. Wir sind ihm in dem Wunsche begegnet, daß die Veröffentlichungen der Presse un des Rundfunks unserer Länder von dem Geist der Freundschaft und des gegenseitigen Vertrauens cr- (5ichdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Ponta Delgada, im Juni 1941. „lenken Sie, Ew. Exzellenz (das ist die portu- Mch-hvfliche Umschreibung für „mein Herr"), »liefe Amerikaner bat gestern abend hier gesagt, &1 könne sich durchaus darüber streiten, ob un- UZnseln zu Amerika oder zu Europa gehörten: L Zaren lägen genau mitten im Atlantik!" Der Disturm prasselt auf die Glasveranda unserer 1 de hospedes und untermalt gleichsam das Mromentvolle Trommelfeuer der Worte meines f mdeten „Senhor doutor“. „Spricht man hier ;or ugiefifd) oder nicht? Sind wir eine Pro- «Portugals oder nicht? Wir sind nicht mal eine K- ie, wir sind eine portugiesische Provinz, «Distrito' unseres Mutterlandes wie Coimbra « Porto! Die Amerikaner scheinen mir sehr 5Ei:d) in der Geographie zu fein, besonders, wenn Lin ihren Kram paßt!" Der Doktor reißt die Starte von der Wand: „Hier, wie weit ist es itelSA.? Ueber 3500 km! Wie weit bis Lissabon? Äp 1500 km! .Haargenau* in der Mitte des Ms? Der Teufel hole die amerikanische Geo- Mie!" Zji dicke Wirt kommt dazu: „Ja, ja, im Welt- sjq machten sich die Amerikaner schon mal rÄht keil hier, aber sie sind zumeist wieder abgezogen. 'Mfangt's genau so an wie damals: so etliche gfc- aus USA. und England dehnen ihre Win- nn auf unseren milden Inseln recht lange ÄFür uns Gastwirte nicht nur unangenehm. M Fischerei, Frühgemüsebau, Orangen und Ana- M us unseren Treibhäusern können mir allein chi leben. 100 Menschen leben auf einem qkm Mirchschnitt. Dabei sind die Inseln zum größten IHÜulkanberge, die bis über 1000, ja bis weit 11*000 m hochragen. Auf dem angebauten Land Äi in Wirklichkeit 300, 400 und mehr Menschen Andere Momente der geographischen Lage kommen hinzu. Nicht zuletzt spielt die klimageographische Lage eine Rolle. Das größte Luftverkehrsbedürfnis über die Weltmeere hinweg besteht zwischen den hochzivilisierten Ländern der Nord- halbkugel. Gerade hier aber sind die atmosphärischen Störungen das ganze Jahr hindurch besonders unangenehm. Ein Tief nach dem andern wandert über den nördlichen Atlant, mit oft stürmischen Winden aus den westlichen Quadranten. Ein Ost- West-Derkehr in den heute „gangbaren" unteren Luftschichten ist mit großen Gefahren verknüpft. Sicherer ist ein Ausbiegen nach Süden: in die stabileren Wetterlagen der subtropischen Breiten. Besonders im Sommer, wenn die Hochdruckgürtel der Erde sich nach Norden verschieben, liegen die Azoren günstig. Der Ost-West-Flugverkehr kann fast immer mit dem Wind fliegen — soweit er im Hochdruckgebiet überhaupt nennenswert vorhanden ist, ja er kann über die Bermudas dann weiterhin mit südlichen und südwestlichen Winden an die amerikanische Ostküste bei Neuyork kommen. 3m Winter sind die Windverhältnisse zwar nicht so günstig, bieten aber keine unüberwindbaren Schwierigkeiten im Gegensatz zu der Nordroute Irland-Neufundland mit ihren rasenden Stürmen. Die — noch britischen — Bermudas sind der andere brauchbare Stützpfeiler der atlantischen Flugbrücke, rund 1300 km südöstlich Neuyork gelegen, gleichfalls durch die Klimalage begünstigt. Natürlich wird auf den Inseln heftig die Frage erörtert, ob die USA. gegebenenfalls die Azoren gegenüber Europa würden behaupten können. Nicht nur die Optimisten glauben, daß es die Amerikaner sehr schwer haben würden, die Inseln auch „nur" gegen die portugiesischen Soldaten zu erobern. Vor allem aber weist man darauf hin, daß zumindest die östlichen Inseln noch im Bereich der europäischen (Einbringtiefe der Luftwaffe liegen, amerikanische Fernkampfbomber dagegen nicht Hin- und Rückslug von der amerikanischen Ostküste oder von den Bermudas aus bewältigen könnten. Nicht nur das zwischenstaatliche, völkische und moralische Recht sei auf der Seite der Portugiesen, sondern auch die stärkere strategische Position. Die Gefahr stärkt auch hier das europäische Bewußtsein, ja ruft es überhaupt erst hervor... Der Regen hat aufgehört. Die Sterne funkeln. Gedämpft klatscht die Brandung gegen das Ufer, die Brandung aus den nicht mehr ungemessenen Weiten des Atlant. Fischer und Soldaten singen irgendwo am Strand, wehmütig, gedämpfte Hei- matlieder.und Soldatenlieder in schnellem Marschtempo. Der Blick schweift nach Westen, schweift nach Osten; er versinkt in der Schwärze des Horizonts, wo Meer und Himmel ineinander übergehen ... „Durch die Hintertür in den Krieg!" Washington, 19. Juni. (DNB.) Der demokratische Senator Wheeler protestierte gegen die interventionistischen Versuche, Amerika durch die Hintertür in den Krieg zu bringen. Es sei jhckte können wir leider nicht via Transradio »k! urch eines der zahlreichen Kabel verfrachten." Bo entwickelt sich ein Gespräch, aus dem hervor- jt wie sehr man sich hier plötzlich wieder helft geworden ist, vom Kampf der Kontinente 8 iiifeer Acht gelassen zu sein. Es sind nicht die qkm Bodenfläche der 500 bis 600 km weit Breite von Lissabon und Neuyork über verstreuten Inseln mit ihrer Bevölke- V« Millionen Menschen, es ist einzig und die geopolitische Lage der Azoren, Sam reizt. Es scheint uns ein dürftiges der Amerikaner hier, wenn sie nach dem Whisky etwas zu laut in ihrer Tischrunde Hinweisen, daß die Hawai-Jnseln im noch weiter von der amerikanischen Küste als'die Azoren. Honolulu liegt in der Tat SA. viel näher als Japan, aber die Azoren iel näher bei Europa als bei Amerika, ganz davon, daß auf den Azoren bereits Por- fiebelten, als Amerika noch gar nicht ent- und als noch kein Mensch an die USA. konnte! Aber Macht ist oft im Leben der vor Recht gegangen. Und solche, weit in die der Ozeane vorgeschobenen Brücken- seit den Tagen der Ozeanschiffahrt, Kabellinien und des Großfunk- m Quadratkilometer. Und Sie wissen ja, wie zabenstMjM man hierher kommen kann. Unsere Landes- vrühlsche UniverfitAsdruckerei 8. £awge General-Anzeiger für Oberhessen Sietzen, §ch»lstratze 7-9 'n 5Wpl >n «n *’:■ erft I**# «5! Tage in die Meta gegenseitigen 50$ jbf'a u e n s ein, in dem festen Willen, stets Anlaß der Unterzeichnung des deutfch-tur- [tidl 5 Bichn Vertrages, der die aufrichtige Freundschaft 1 Mfcej unseren Ländern bestätigt, teile ich Eurer . iB VMenz in Erwiderung 3hres freundschaftlichen ^r^ rmms mit, daß auch ich das Gefühl gröfe- las^'"!?Befriedigung über diesen Der- . >r 1; - abschlutz empfinde. Auch ich bin dessen ge- jfteifl unsere beiden Länder fortan in eine Aera haften wechselseitigen Vertrau- cl&'7 ^seaitreten. 3ndem ich 3hnen für die verstche- freundschaftlichen Gefühle bestens danke, ■' ich diese gleichzeitig auf das wärmste. .ÄflM U'-. dem gleichen Anlaß fand ein Telegramm- ioW ber türkischen Beziehungen zu England bedeuten wird. Und die zweite Niederlage, eine militärische, ist ebenso schwerwiegend. Seit dem 10. Mai 1941 eröffnet der deutsche Rundfunk feine Abendübertragung von Nachrichten um 20 Uhr mit einem Zitat der englischen Presse zu dem jeweiligen Ereignis des deutschen Westfeldzungs im Vorjahr. Es ist wohl niemand unter uns, der nicht mit einem Ke- haalicben Schmunzeln die kommentarlose Wieder- gave der englischen Schlager-Nachrichten von 1940 — setzt aber aus der Perspektive des längst siegreich abgeschlossenen Westfeldzugs — zur Kenntnis nimmt. Einen neuen Schlagerrekord dieser Art stellt die „Daily Mail" auf, indem sie die allge- meine Tendenz der englischen Agitation, die Niederlage von Solln m zu bagatellisieren, in der bemerkenswerten Weise abwandelt, es habe sich um ein „glänzendes Blusfspiel" gehandelt, wobei Wavell die Absicht hatte, die Deutschen „geschickt in den Glauben au verwickeln" daß er die Wieoer- eroberung der Cyrenalka onstrebe. Als die oer- tärkten deutschen Truppen aber zum Gegenschlag ibergegangen seien, hätten sie nichts als Sand vor ich gehabt. Wavell habe einen „Sieg der I n - t e l l i g e n z" erfochten. Dem General Wavell wird bei diesem Kompliment etwas schwül geworden sein. Er ist zur Zeit in Bagdad, um dort nach dem Rechten zu sehen, weil auch im Irak noch nicht alle Dinge im Lot sind. Der Kommandant der englischen Streitkräfte bei Sollum war sein Untergeoener, Generalleutnant Cornwall. Die Engländer legen Intelligenzproben auf dem Zeitungspapier ab. Wir beneiden sie nicht um die Anwartschaft auf den Ruhm, den solche Intelligenzproben einbringen. Die Zählung uon xiu jciiHM/xKUn uuii ciuvuteten englischen Panzerkraftwagen und die Einbringung von zahlreichem Kriegsgerät — darunter ganze Batterien — genügen für unsere bescheidenen Verhältnisse. Aber Horen wir Engländer selbst! Am 17. Juni meldete Reuter in seiner Sendung „Für den Nahen Osten", daß Wavell mit seinem Ueberraschungs- angriff bereits drei wichtige Ergebnisse erreicht habe. Er habe den Druck auf ütobruf entlastet, den Hal- faya-Paß, der das Einfallstor nach Aegypten ist, do in Feind befreit und drittens die deutschen Trup. venzusammenziebungen zerschlagen, die durch in letzter Zeit in Afrika eingetroffene neue Kontingente verstärkt wurden uno daher eine neue Bedrohung für Aegyptens Sicherheit darstellten. Die Garnison von Tobruk werde mit den Angriffstruppen bei Sollum eine Zange bilden: „Durch eine derartige gemeinsame Operation werden die Achsenstreitkräfte in dem sich in einer Ausdehnung von 70 Meilen erstreckenden Gebiet zwischen Tobruk und Bardia eingeschlossen werden." Und der Vertreter der amerikanischen Presseagentur United Preß telegraphierte am 18. Juni: „Die britischen Truppen haben Massen von Tanks ins Gefecht geworfen und die Deutschen in der Gegend von Sollum und Haliaya schwer in die Enge getrieben." Er fügte hinzu, die britischen Truppen ständen endlich einmal den Deutschen auf gleicher Grundlage gegenüber! Nun ist der Kampf aus, der Sieg der britischen Intelligenz und das sogenannte Bluffsviel endete mit dem britischen Verlust der größten Panzerschlacht, die bisher in Afrika geführt wurde, und zu diesem Verlust kann man den Briten ebenso gratulieren wie zu ihren siegreichen Rückzügen von Andalsnes, Dünkirchen, Griechenland und Kreta. > E.S. Die Männer des Kreundschastspaktes. Der türkische Außenminister Saracoglu. Botschafter von Pap en, der im Auftrage der Reichsregierung in Ankara den deutsch-türkischen Freundschaftsvertrag unterzeichnete. (Scherl-Archiv-M.) Das Echo im Ausland. Der überraschende Abschluß eines deutsch-türkischen Freundschastsvertrages hat in der Weltöffentlichkeit das Echo gefunden, das diesem für die Entwicklung im Nahen Osten so bedeutungsvollen Ereignis zu- kommt. „Reine Luft im vorderen Orient" ist das Motto, unter dem die Kommentare der italienischen Presse stehen, die mit größter Befriedigung von dem Paktabschluß Kenntnis genommen hat und bei dieser Gelegenheit eine Betrachtung des italienisch-türkischen Verhältnisses mit der Feststellung schließt, daß auch für Italien nach den Worten des Duce „jene Politik der Mitarbeit und Zusammenarbeit, die im Jahre 1928 begonnen worden ist, der Türkei gegenüber noch immer Geltung hat". Es wird in den Kommentaren darauf hingewiesen, daß die Türkei durch diesen Pakt ihre Freiheit und damit die Möglichkeit zu einer ihren ureigensten Interessen entsprechenden Politik zurückgewonnen hat. Angesichts der Rolle, die England der Türkei im Nahen Osten und im Balkanraum zugedacht habe, könne die Tragweite dieser neuen englischen. Niederlage nicht hocy genug eingeschätzt werden. Man müsse ehrlich zugeben, sagt „Popoio di Roma", daß die Politik der Türkei sich durch Gleichgewicht und Klugheit vor der anderer südqsteuropüischer Staaten ausgezeichnet habe. Durch das Fingerspitzengefühl des Präsidenten Inönü trage die Türkei mit einer Annäherungen die Achse zur Festigung des neuen Europas bei. In V i ch y bekundet man lebhaftes Verständnis für die Lage der Türkei, die zwar bisher eine gewisse Zurückhaltung Deutschland gegenüber an den Tag habe legen müssen, nunmehr aber einen neuen Schritt in Richtung auf das neue Europa hin getan habe. In französischen Negierungskreisen wird daran erinnert, daß die Beziehungen Frankreichs zur Türkei immer freund- schaftlich gewesen seien: auch die englischen Machenschaften in Syrien hätten daran nichts ändern können. Die Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei seien immer freundschaftlich gewesen, und seien es auch in den aufgeregten Zeiten geblieben, in der die englischen Machenschaften in Be- zug auf Syrien Unruhe im Nahen Osten verbreitet hätten. Man habe niemals ernsthaft ge- glaiibt, daß die Türkei dem englischen Druck nachgeben und Absichten in Bezug auf Syrien an den Tag legen werde, die französischen Erfolge auf diesem Kriegsschauplatz hätten gerade in türkischen Kreisen tiefen Eindruck gemacht. Auch in der Schweiz wird die Bedeutung des gestrigen Tages klar erkannt. Die „Basler Nachrichten" schreiben: „Die Türkei setzt mit der Unterzeichnung dieses Vertrages konseguent ihre politische Linie fort, sich von dem gegenwärtigen Krieg, den sie weder militärisch, noch wirtschaftlich brauchen kann, fernzuhalten. Deutschland kann in dem Vertrag einen glänzenden Erfolg seiner Diplomatien erblicken. Es ist der deutschen Diplomatie, solange die britische Konkurrenz im Nahen Osten dominierte, gelungen, deren Bestrebungen, die verbündete Türkei zu aktivieren, immer wieder zu durchkreuzen und Irreparables zu verhindern. Jetzt nach der balkanischen und ägäischen Niederlage Englands konnte sie ihr Werk durch einen förmlichen Vertrag krönen. In London wird man das Ergebnis mit Wehmut registrieren. Schon bei dem Besuch Edens mußte man die Selbständigkeit der türkischen Politik erkennen, und die Miß. erfolge im Vorderen Orient zwangen dann vollends dazu, die Türkei als Bundesgenossen abzuschreiben." Auch der Londoner Korrespondent der „National- Zeitung" schreibt: „Der deutsch-türkische Pakt bedeutet besonders für die englische Öffentlichkeit eine arge Enttäuschung, da das Volk in der Türkei den letzten souveränen ' Verbündeten Englands in Europa erblickte. Man sieht hier die britisch- türkische Allianz faktisch als beendet an." Den Londoner Einwänden, daß der Pakt nicht eine Kündigung des englisch-türkischen Vertrages sei, hält das Stockholmer „Aftonblaoet" entgegen, daß man f r ü h e r in London das Abkommen mit England als einen Pakt bezeichnet habe, nach dem eine „deutsch-türkische Annäherung unmöglich" sei. Trotz aller dieser Versuche englischer Zeitungen, die Bedeutung des Freundschaftsvertrages herabzufetzen, schreibt die Londoner „Daily Mail": „Man muß Augeben, daß der Pakt einen Triumph für Adolf Hitlers Entschlossenheit und die Geduld und Klugheit des Herrn von P a p e n bedeutet." Die Londoner Sprecher der nordamerikanischen Rundfunkstation vermittelten in ihren ersten Sendungen nach dem Bekanntwerden des deutsch-türkischen Freundschastsvertrages ganz andere Eindrücke, * als die Auslassungen amtlicher Stellen in London wahr haben möchten. Der Londoner Sprecher des Senders Boston begann beispielsweise seinen Bericht mit den Worten: „London gibt au, daß der Pakt einen diplomatischen Sieg Adolf Hitlers darstellt." Weiter erklärte Der gleiche Sprecher: „Die Nachricht vom Abschluß des deutsch-türkischen Paktes wurde in maßgebenden Londoner Kreisen mit Bestürzung ausgenommen." Andere nordamerikanische Rundfunksendungen befassen sich vor allem mit den Auswirkungen des Vertrages auf die arabisch Welt. Oie türkische Wirtschaftskraft. Die Türkei ist ein Gebiet, das fast den Umfang Deutschlands hat. aber nur 17 Millionen Ein- wahner. Von der erwerbstätigen Bevölkerung gehören rund 80 o. Sy der Landwirtschaft an. Es herrscht Großgrundbesitz vor, der aber ein weitgehendes Verpachtungssystem betreibt, so daß die großen Latifundien in kleine Lose verpachtet roerben. Soziale Gegensätze bestehen aber bezeichnenderweise nicht. Die Regierung von Ankara hat zwar versucht, I n d u st r i e n zu entwickeln, es fehlte aber das Kapital. Anderseits war ihr Hauptaugenmerk darauf gerichtet, sog. Monokulturen zu vermeiden, die unter dem Einfluß» des amerikanischen Dollars auf Kuba ufw. gewaltige Depressionen nach sich zogen. Vielmehr mar die Regierung be- Müht, durch Anbqu neuer Kulturpflanzen eine g e - s u n d e Mischung zu erzielen. So ist der B a u m- wollanbau kräftig gefördert morden. An landwirtschaftlichen Erzeugnissen liefert die Türkei Baumwolle, Tabak, Weizen, Trauben und sonstiges Obst, Feigen und Rosinen, der Anbau von Del ist wieder gestiegen, nachdem infolge der Abwanderung uon rund 1,2 Millionen Griechen zunächst die Oelbaumplantagen brachgelegen hatten. Die Bodenschätze der Türkei sind fiocf) nicht erschlossen, nur das für die Eisenhütten wichtige Chrom wird verstärkt abgebaut, so daß es in der Ehromproduktion dicht hinter Rhodesien und Süd- afrika kommt. Es führte im Jahre 1936 bereits 150 000 Tonnen, 1938 aber schon 230 000 Tonnen Chrom aus, wovon Deutschland rund ein Drittel aufnahm, dann folgten die USA. und Schweden. Die türkische Regierung hatte ebenfalls den K u p - jerabbau so gefördert, daß für 1939 sie 20 000 200 britische Panzerkampfwagen aus dem Schlachtfeld von Sollum. K ■Ha, 19. Juni. (DNB.) Die Verluste der die Hafenanlagen von Great garmoulfr en Panzerwaffe in der Schlacht bei Sollum wie Flugplätze in Südostengland. v och erheblich höher als sich nach den Das Verminen zahlreicher britischer M nen Feststellungen eraab. So wurden bei i« uiaor XoU Xot Ton «inh TZnrfif noriu ’ i wurde in letzter Zeit bei Tag und Rächt oerf(i( 0iei Generalfeldmarschall Lisi beim Führer Dank und Anerkennung für Ocrbo nagen) n Leistungen von Führung und Truppt Berlin, 19. Juni. (DNB.) Der Führen, Sturzbomber greifen bei Sollum em Von Kriegsberichter Karlheinz Holzhansen. wir in das Gebiet der gemeldeten britischen Tr unb mil Die Briten wollen sich in dem u H des W I?. Aus 1 ÜliDe bes ( teils vernichtet, teils beroegum waren und von den Briten au1 rückgelassen werden mußten. < fortgesetzt. Die britische Schiffahrt erlitt hieibj, weitere schwere Störungen und Verluste. An dies Operationen haben Kampffliegerverbände der (y (Maste, Minister r kn Unterre verstecken, sie vertrauen sich bief........... dem nur ein geübtes Auge ein Ziel errät. Eine Schlucht windet sich im kahlen Fels i Südosten. Wie Tupfen muten die kleinen Bös Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing i Wehrmachtbefehlshaber Süd oft. ©cneralfelbni schall L i ft. Generalfeldmarschall List, der während des ih reichen Feldzuges auf dem Balkan, in Südsechj und Griechenland den deutschen Oberbefehl füW berichtete dem Führer eingehend über die gnft Leistungen der Heeresverbände im Verlauf bestes zuges. Der Führer dankte Generalfeldmarschall 1* mit herzlichen Worten und uneingeschränkter l erfennung der hervorragenden Leistungen von rung und Truppe. Generalfeldmarschall List « anschließend Gast des Führers E11” Turm t °rr Ach !un beginnt Ssltstnm ( gehißt sink es Spalier, alte beutfd Ilhtss der £ hDs M flotte des Generalfeldmarschalls Kesselring sonderen Anteil. Vei dem Versuch des Feindes, am gestrigen die Kanalküste der besetzten Gebiete anzufll wurden durch die Jagdabwehr vier britische flugzeuge abgeschossen. Der Feind warf in der letzten Rächt eine gq Fahl von Spreng- und Brandbomben im nord deutschen Küstengebiet. Die Zivilbevölkerung einige Verluste an loten und Verletzten. 3n 0 vierteln, u. a. in Hamburg und Bremen. roi| einige Gebäude zerstört ober beschädigt. Rachlj und Flakartillerie erzielten besondere Abwc folge, sie schossen acht der angreifenden brlli Flugzeuge ab. । Bei der Abwehr feindlicher £ u f Im griffe auf das Reichsgebiet zeichneten sich |j gende Besatzungen von Rachtjagdflugzeugeu in | hem Maße aus: 1.) Oberfeldwebel G i ldie, Unteroffizier Poppel meyer und Unterof|lj| Schlein, 2.) Oberleutnant Prinz z u Lipp, Unteroffizier Renette und 3.) Oberleula« S e m r a u, Unteroffizier Peter und Unterofflj Behrens. Oberfeldwebel Gildner errang der letzten Rächt feinen zwölften Rachljagdsieg. ; in hat auf hlefrdär 0 IP porter Wtfämpfe "ch f(bQ tum da» tes, j« Hin unb in U-ck beerb Hih 6ii n bö 19 ? Befehls L» ^'eri fw ®ör Hnen $ wptmQiin . "Maut VZ* L,|.uh’ant Liorgung 11 * des dis 11 iHsjahres. I st l Lachher I Ms. Sesanb W ft ßeranfj । in ben bei । ssartsup (n örunbfa icht'ge ■ LiesttllNi ^Mlikhent I haben die i -"gen L« [mit den >n Mtuhanfl Lr $erred L Staat ge' liungen ZN llnsarbeitn' Mirtschai' tzn, Pro Bahn führt zum Teil über griechisches Gebiet i ist durch die Kriegsereignisse'in Mitleidenschaft- zogen. Außerdem sind die S e e v e r b i n b u n?«! aus der europäischen und asiatischen Türkei über N Schwarze Meer nach den bulgarischen 5)äfen gas und Varna sowie nach dem rumänischen fc'l Konstanza von Wichtigkeit. Oer italienische Bericht. Rom, 19. Juni. (DNB.) Der italienische W machtbericht vom Donnerstag hat folgenden laut: In Nordafrika hat die Luftwaffe die UM barbierung der Neste der im Rückzug begriffe 1 britischen Truppen fortgesetzt. Die Säuberung * Geländes und die Sammlung der Gefangenen',^ des vom Feind zurückgelassenen Materials ist ' Gange. Die Zahl der außer Gefecht gesetzten fei» lichen Panzerwagen beläuft sich auf etwa 200. J In Luftkämpfen wurden weitere sechs feinolq TL'N er i’W Berlin, _____ . britischen Panzerwaffe in der Schlacht sind noch erheblich höher als sich nach den bisherigen Feststellungen ergab. So wurden bei der Ausräumung des Schlachtfeldet 2 0 0 briti - s ch e Panzerkampfwagen vorgefunden, die durch deutsche und italienische Waffeneinwirkung igsunfähia geschossen ls ihrem Rückzug zu° Eine deutsche Flak- DNB..... 19. Juni. (PK.) Die Abwehrschlacht bei Sollum ist von den deutschen und italienischen Truppen gewonnen. Die Wüste erlebte eine dreitägige, von übermächtigen britischen Kräften durchgeführte Offensive, die an der unerhörten Widerstandskraft der verbündeten Divisionen restlos zusammenbrach. Der Versuch zum Entsatz Tobruks ist gescheitert. In überraschendem Angriff ziehen wir mit einem Geschwader Sturzbomber über der Wüste dahin und suchen, die britischen Truppenansammlungen. Die Wüste liegt einsam und in der brennenden Mittagssonne unter uns. Als schwarzer Faden zieht sich die große Asphaltstraße an vereinzelten Buschgruppen durch das monotone Graugelb. Viele Wege laufen kreuz und quer dahin: deutlich erkennvar sind die Spuren der Panzer, wie sie tn breiter Phalanx aufgefahren sind. Schwarze Inseln stehen hier und dort mitten auf diesem Faden — Zeichen erbitterter Kämpfe. An den Rändern längst vertrockneter Wasserläufe wachsen rüsselartige Sträucher, der kahle Fels schimmert hell aus dem Sand hervor. Es sind noch keine Truppenansammlungen zu erkennen, seit wir die deutsche Linie bei Sollum überflogen. Das Niemandsland an dem Graben, der Lyoien von Aegypten trennt, erstreckt sich unvorstellbar weit nach allen Himmelsrichtungen. Unter uns taucht ein kleines schwarzes Kreuz, ein abaeschossenes Flugzeug mitten in Der Wüste, auf. Es ist eine zweimotorige Maschine, eine Bristol-Blenheim, wie ich an der abgestumpften Schnauze erkenne. Vor wenigen Tagen wurde sie von deutschen Jägern abgeschosien, als in heißen Luftgefechten eine stattliche Anzahl aus den britischen Bomberverbänden, die zur Unterstützung der Offensive eingesetzt waren, herausgeholt wurden. Die Spannung wächst mit jedem Kilometer, den unser Geschwader Sturzbomber nach Süden kommt. Mir blicken nach britischen Jägern, nach LKW.-Kolonnen und nach Panzeransammlungen. Noch ist nichts zu sehen. Ein niedergebranntes Mauerquadrat bereitet uns auf die Front an der ägyptischen Mestgrenze vor. Dunkle, kleine Türme stehen in unregelmäßigen Abständen am Grenz- groben, Wach türme vielleicht aus alter Zeit, heute Wegweiser in dem heiß umstrittenen Gebiet. Da sind dunkle, rechteckige Flecken im Sand! Jawohl! Das sind die britischen LKWs, noch vereinzelt, doch dann tauchen immer mehr auf, je weiter •jjg» LK w.Nx iVK ß yA * 4* batterie schoß im heißen Abwehrkampf insgesamt 80 britische Panzerkampfwaaen zusammen. Ein Bataillons-Kommandeur des Infanterie-Regiments, dem die Verteidigung des Halfaya- Paffes anvertraut war, hielt unter schonungslosem persönlichen Einsatz mit den ihm unterstellten deutschen und italienischen Truppen diese wichtige Stellung drei Tage lang in erbittertem Ao- wehrkarnpf gegen zahlreiche Angriffe einer erdrückenden Uebermacht, bis er mit seiner tapferen Besatzung durch den deutschen Gegenangriff entsetzt wurde. Die deutsche und italienische Luftwaffe haben an dem Scheitern der britischen Offensive gegen Libyen wesentlichen Anteil. In rücksichtlosen Angriffen schlugen deutsche Jagdverbände starke Streitkräfte des Gegners zurück und säuberten den Luftraum über dem Schlachtfeld von britischen Jägern. Die Luftsiege der deutschen Jäger machten den deutsch • italienischen Kampffliegerverbänden den Weg frei, mit ihren wirkungsvollen Angriffen auf britische Truppenansammlungen in den Erd- kamps einzugreifen und die in schwere Kämpfe ver. strickten deutschen und italienischen Erdtruppen fühlbar zu entlasten. Wieder Bomben auf Alexandria. Der Wehrmachtbericht vom Donnerstag. Berlin, 19. Juni. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Rordasrika wurden bei abschließenden Gefechten südlich Sollum weitere britische Panzerwagen vernichtet und im Oustkampf sechs britische Flugzeuge abgeschossen. Deutsche Kampfflugzeuge belegten am Morgen des 18. Juni erneut militärische Ziele des britischen Flottenstützpunktes Alexandria wirksam mit Sprengbomben schweren Kalibers. Im Seegebiet um England versenkte die Cuftroaffe in der letzten Rächt nordwärts E r o m e r aus einem stark gesicherten Geleitzug heraus zwei seindllche Handelsschiffe mit zusammen 5000 SRI. Kampfflugzeuge bombardierten erfolgreich P^nkonzentration vorstoßen. Nicht ein Schuß i hb aud) C tfcrlofen Sanh in bene 'fern Raum an, il Tonnen über Alexandrette ausführen wollte, Deutschland wäre als Kupferaufkäufer ausgetreten, wenn nicht der Krieg dazwischen getreten wäre. Die Folgen des Krieaes waren für die Türkei katastrophal, es faß auf feinen Feigen und Rosinen, auf feinem Weizenüberschuß. seinem Obst, Tabak usw. fest, alle Bemühungen, England zu größeren Bezüaen zu überreden, scheiterten, wobei erschwerend der Schiffsraummangel hinzutrat. Für die englische Plumpheit ist bezeichnend, daß es nicht einmal gelang, den tiirkischen Zigarettentabak auf den englischen Markt einzuführen, weil die englischen Raucher an den nordamerikanischen Dirginiatabak gewöhnt sind, der sich leichter parfümieren läßt. Wenn jetzt zwischen Deutschland unb der Türkei ein neues Handelsabkommen in Vorbereitung ist, dann dürfte es die Folgerung aus der wirklichen Lage der Türkei ziehen. Der türkische Wirtschaftsminister hat erst dieser Tage angefünbigt, baß bie Eisenbahn- üerbinbung zwischen Konstantinopel und Mittel- curopa bald wieder in Betrieb genommen wird. Die Me K IrüRbur W uslag der »bürg und Hhlonbe die |bt5 elsäss lins aus fra I iibniar 194 Mlickils t unb Gebüsche an, bie dort unten wachsen. ZwiW .lMcht biesen Flecken haben bie Briten ihre Fahr?^ abaestellt. Gut verkrochen haben sie sich ba, aber )| nicht so gut, baß wir sie übersehen können. LH stoßen bie Führungsketten zu, bie erften 3iL_WU3luin be n detonieren zwischen ben Gebüschgruppen- dcsseii Reihen liegen sie hintereinanber, aus zerssE , jLL Feuerkugeln träufelt schwarzer Qualm unb für i, M sich in balligen Schwaben auf, tiefschwarAe Di «o $Qn t? fnhnen dazwischen, wenn ein britischer LKW. m !)flt bidi troffen wurde und verbrennt. Unaufhörlich xe: n™ tL iL es Bomben auf bie Fahrzeugkolonnen, fpeien nn Borbwaffen Feuerstöße auf die britischen M: ' Planmäßig wirb ber langgestreckte Platz b-i Truppenansammlungcn mit Bomben belegt, t* Sprengwirkung bas angegriffene Gebiet i* erfaßt. Riesig muß bie Panik ba unten fein, hu WrfuJn noch fällt kein einziger Schuß' nir^ r °nen wo ist Münbungsfeuer eines Geschützes zu tdi nen, weber von ber Kolonne in ber Schlucht m von anberen schwächeren Ansammlungen wird 6 Angriff unserer Sturzbomber abgewehrt. Das ist ein anberer Kampf hier in der tropM Gluthitze, die sich sogar in den Flugzeugen trofiii Höhe bemerkbar macht. Wie muß es unfern tapferen Panzerdivisionen da unkiat gehen, bie trotz unbarmherziger Hitze unenteret kämpfen, bie eroberten Stellungen behaupten v bie haetnäckige britische Offensive abwehren! geheures Material hat ber Brite hier an bie tische Front geworfen. Er hoffte, um jeden Vv nach Tobruk durchzukommen, um den dort f(hoN Mscher W lnaujl)örlii lugzeugc^ ivß es ljr. nen da \ britischen . ein Schi | erlösen Sd । em Raum c I Mr höchste Bewährung das Ritterkreuz. in Kampfgeschwader, K'.'rleutnant Forgatsch, Flugzeugführer m britischen! -eckte Platz elbst zahlreiche erfolgreiche Angriffe unter- - •- n an den be- hall r. hervorr und TM ^rFühkü lacht emp GenerM wahrend ds in, in ' Oberbesch - über die i Verlaus btj lfeldmarschi nyeschräntlu istungen mi larschall A I Merlin, 19. Juni. (DNB.) Vom 3. bis 19.Juni en in Berlin Verhandlungen zwischen Deutsch- ib und Italien über die kriegswirt- oftliche Zusammenarbeit und über Reihe weiterer, die wirtschaftlichen Beziehun- zwischen den beiden Ländern betreffenden Fra- ftattgefunden. Insbesondere wurd-en dabei bleme behandelt, die sich aus den letzten poli- en Veränderungen in Südosteuropa für wirtschaftlichen Interessen Deutschlands und Jta- s in den betroffenen Gebieten ergeben. n Fortführung des bereits im Februar vereinen Grundsatzes, daß während des Krieges keine gswichtige Lieferung wegen einer etwa durch e Lieferungen eintretenden vorübergehenden Ausgeglichenheit im Zahlungsverkehr unterbleiben haben die beiden Regierungen jetzt im Sinne r engen Verbundenheit weiter vereinbart, daß mit den mili täri fch e n Aktionen im gehißt sind, bildeten Jungen und Mädel ein )s Spalier. Um 9.30 Uhr erreichte die Spitze falte deutsche Soldatenstadt Metz. Auf dem tz des Führers" hatte eine Ehrenabteilung der acht Aufstellung genommen. Der Beauftragte Wl'hefs der Zivilverwaltung in Lothringen sprach wachsen.. n ihre P e sich da, ot? >en können.! e ersten! ebiischM!' er, aus?>' Qualm uti ieffdjnwJ I ? totr» J* «w " toi* Nl eine, b°" im toöRttn- jh! oremen, iüölgt ’ obere A senden b £«| 'Wien Nieegen «bei Oin “nb unle J.) Ob “nb Unfe, bnet m siel errät kahlen Fei-1 ie kleinen S r W 7 ien b(ll* ie ab»* hieröp? Wernen Kreuzes oerliei e, um F 1 Duptmann Hoffmann, n bett~ ' " ' • ■ ^[offenen J n, aber J1 entm 1 ir Kampfgruppe und ..... ci»i-• . —j^rleutnant H o m u t h, Staffelkapitän in einem weder ^ ia 'zefchwoder. " jphnann Kuno Hoffmann wurde am 1907 in Posen geboren. Er hat sich in zayl- jn Feindflügen auf allen Kriegsschauplätzen, Ä. ollem gegen England, auf das Höchste bewährt. Ur Kommandeur einer Kampfgruppe im Südost- jpm hat er erneut Beweise heroischen Einsatzes c I karte, die mit einem „R" versehen und danach aut] schließlich für Roggenerzeugnisse bestimmt sind, ii i Abschnitte für Weizenerzeugnisse ist im allgemeine,] ...un Bit i' als llD Der Tv. Watzenborn-Steinberg veranstaltet nächsten Sonntag ein großes Werbeturnier für Handballsport. Die Beteiligung ist über olle Wartungen groß. Es nehmen 7 Jugend- und 7 aktive Mannschaften daran teil. Diese werden von folgenden Vereinen gestellt: Holzheim, Grüningen, Lang- Göns, Lich, Mtv. Gießen, Großen-Buseck, Hörnsheim, Hochelheim, Garbenheim und Wetzlar-Niedergirmes. Außerdem zeigen die Handballspielerinnen von Holzheim und Grüningen ihr Können. Die Jugendspiele beginnen schon vormittags, während die ersten Garnituren ab Mittag ihre Kräfte messen Dezirtsmeisterschasten der Leichtathleten. Für den kommenden Sonntag hat die Bezirksführung des NSRL. die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Leichtathleten vorbereitet. Sie finden aud) diesmal wieder, wie im Vorjahre, ihre Abwicklung auf den guten Anlagen des Universitätssport- platzes. Wieder find die Reihen der Aktiven lichter geworden, und gerade deshalb sollen die Meister- schaften einen milbigen sportlichen Rahmen erhalten. Es soll gezeigt werden, daß diejenigen, die noch zu Hause find, auch in schwerster und ernster Zeit in der Lage sind, dem deutschen Sport die Kraft .zu erhalten, die ihn zur führenden Sportnation in der Welt machte. Auch der Krieg hat es seither nicht vermocht, den Sport in seiner immer größer werdenden Entfaltung und Entwicklung aufzuhalten. Auf der Kampfbahn werden die Teilnehmerzahlen der Aktiven geringer sein, dafür aber werden die älteren Kameraden antreten und damit ein Vorbild für die Einsatzfreudigkeit geben. Im Gegensatz zu früheren Jahren enthält die Ausschreibung für Sonntag einen Mehrkampf für die drei Altersklassen. Für die aktive Klasse sind ausgeschrieben: sämtliche Läufe außer Hürden, alle Würfe und alle Sprünge. Die Frauen werden um die Meisterehren im 100--Meter-, 200-Meter-Lauf, einer 4X100-Meter- Stafsel, Hoch- und Weitsprung und Kugelstoßen kämpfen. Leider läßt sich wegen der seitherigen geringen Wertmöglichkeiten eine aufschlußreiche Vorschau nicht geben. Es kann jedoch gesagt werden, daß es einige prächtige Leistungen geben wird. Nach Abschluß der Meldefrist wird es möglich sein, noch einige kurze Hinweise zu geben. —1.— Gpielvereinigung 1926 Leihgestern. Leihgestern 1. Jugend — Aieder-weisel 1. Jugend. Nach längerer Pause tritt die 1. Jugend von Leihgestern wieder mit einem Gesellschaftsspiel vor die Oeffentlichkeit. Gegner ist die 1. Jugend des Sportvereins Nieder-Weisel. Den Gästen geht ein guter Ruf voraus. In.den Derbandsspielen haben sie sich in der Spitzengruppe behauptet und in letzter Zeit gegen namhafte Gegner hervorragend angeschnitten. Leihgestern wird mit seiner zur Zeit stärksten Mannschaft antreten. Deshalb erwarten wir einen spannenden Kampf, in dem sich Leihgestern den Sieg nicht nehmen lassen wird. Leihgestern 2. Jugend — Nieder-Weisel 2. Jugend. Ebenfalls an der Rindsmühle trifft die 2. Jugend auf die gleiche von Nieder-Weisel. Auch hier wird es ein interessantes Treffen geben, zumal Leihgestern auf einige neue Kräfte zurückgreifen kann. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde Seltene Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer die alle Naturfreunde und Dogelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden: UnterSäbelschnäblern und Seeschwalben Beobachtungen und Natururkunden aus der Dogelwelt der deutschen Nordseeküfte Don (Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern noch Wundervollen Naturaufnahmen. 3n Leinen gebunden NM. 3.90. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das ausführliche bebilderte Werbeblatt. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg, Heinrich Harnisch, der NSRL.-Ehrenbrief verliehen. Harnisch ist fast 30 Jahre Mitglied des Turnvereins Watzenborn-Steinberg und schon über zehn Jahre Vereinsführer des FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg. Handball-Werbeturnier in Watzenborn-Steinberg. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Maria Roth, geb. Hilberg Familie Wilhelm Roth Familie Heinrich Grölz Familie Heinrich Roth Familie Karl Schäfer Familie Karl Besier. KAISERS Bil Heute früh 4/2 Uhr verschied nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Friedrich Roth nach einem arbeitsreichen Leben im nahezu vollendeten *S? Ä Schalke -Rapid, der Wballkamps des Jahres 35. Meisterschafts-Endspiel in Berlin. N Gärte unt men. £ * 9al) wurden i tiepeito L 15 es st i^*'i Nächsten Sonntag, 22. Juni, ab 9.30 Uhr Schießen. bür die beiden beiten Schützen sind Preise gestiftet worden. Vollzählige Beteiligung der Kameraden wird erwartet, 2673D Artilleristen- Kameradschaft 1895, Gießen, Einern >»°, m' * 'Nen Aus dem Mich, polizeiliche Vorladungen. Der Reichsführer ff und Chef der deutsche Polizei fordert in einem Runderlaß alle Polizei-s behörden auf, polizeiliche Vorladungen, sofern je an nicht straffällig gewordene Volksgenossen gerichs tet sind, in einer verbindlicheren Fori! zu halten. In Angelegenheiten, die nicht mit ftra'= I baren Handlungen in Zusammenhang stehen, sei 3.9.1 eine Fassung wie: „Sie haben sich einzufinden.. “1 —Homberg, 18. Juni. Der Auftrieb zun heutigen Schweinemarkt betrug nur 94 Stuf F.rkel. Für 7 Wochen alte Ferkel zahlte man bis 25 RM., für 8'bis 10 Wochen alte 30 big! 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte Ferkel 45 RA. Stück. Der Handel war rege, ausverkauft. Grohen-Lindea Schüler — Leihgestern Schüler. Auch die erst kürzlick) neu aufgestellte Sportdienstgruppe von Leihgestern trägt am kommenden Sonntag ein Gesellschaftsspiel aus. Sie tritt in Großen-Linden gegen die Sportdienstgruppe des dortigen Turnvereins an. Teutonia"' Watzenborn-Steinberg Dem heutigen Training der Watzenborn-Steinberger kommt gegenüber bisherigem Training insofern besondere Bedeutung zu, als dieses von dem bekannten NSRL.-Sportlehrer Melcher, der sich auf einer Fußballschulungsreise befindet, geleitet wird. Auf dem Sportplatz an der Neumühle wird heute abend Hochbetrieb herrschen. — Für langjährige unermüdliche Tätigkeit im NS.-Reichsbund für Leibesübungen wurde dem Dereinsführer des pen" auch eine Waffe von außerordentlicher Wirkung ist. Unter der Führung der alten Kämpen Szepan und Kuzorra wird Schalke aud) in diesem achten Meisterschafts-Endspiel eine hervorragende Rolle spielen. Man sagt zwar den Westfalen eine gewisse Schwäche in der Verteidigung nach und sieht hierin eine große Chance Rapids, aber ob diese Anschauung im Endspiel erhärtet wird, bleibt ab- zuwarten. Rapid wird oft als die größte Kampfmannschaft der Ostmark bezeichnet. Berühmt geworden ist der Ausdruck von der „Rapid-Viertelstunde" (die aber in vielen Spielen ousgeblieben ist!), in der die Mannschaft einfach unwiderstehlich ist. Aud) Rapid hat in Raftl einen Torwart von Sonderklasse, und die Läuferreihe ist nicht minder berühmt als die der Schalter, wenn auch der junge Gernhart als Mittelläufer noch beweisen muß, ob er schon ganz großen Aufgaben gewachsen ist. Und der Sturm der Wiener ist allein durch die Namen Binder und Pesser berühmt, von deren Form und Spiellaune auch seine Schlagkraft abhängt. Der lange „Bimbo" wird, dessen sind wir gewiß, gegen einen so perfekten „Stopper" wie Tibulski einen sehr schweren Stand haben. Immerhin: Rapid ist eine Elf von Format und hat durchaus das Zeug dazu, den Meister zu entthronen und die Viktoria, die Meisterschaftstrophäe, erstmals nach Wien zu bringen. Schalke besiegt zu sehen, das möchte man schon deshalb gerne in Wien, weil die katastrophale Nie- • Mnb > Ibn,5 '" den ■Jprui flN b( lin 115 durch 01 k sieghafte ßn einst un langes? | ch unser hei an die e das Sil IllMnde h Freitag 19.30-22.30 Uhr Außer Miete! Erstaufführung! Ein Maskenball Oper in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi Preise von RM. 1.20-4.10. (2670D Heien den d,viel starl in als mir. Aand e k r ■* r schwer für unsere Stuttgarter Spezial-Lebensorganisation eine geschäftsgewandte Kraft als Bezirksleiter für hessen-nassauische Kreise Seine Aufgabe: Führung der vorhandenen Vertreter zu erfolgreicher Werbung, Gewinnung und Schulung neuer Vertreter. Bezüge: Gehalt, Reisespesen, Abschlußprovision und Beteiligung am Gesamtgeschäft. Anwartschaft auf Altersversorgung. 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In Uebereinstimmung mit dem Reich«- 1 ernährungsminister können aber Anträge ors , Umtausch der Roggenbrot- in Weizenbrotmart?i i von den Genehmigungsstellen der Aerztekani' m e r n und Aerztlichen Bezirksoereinigungen untur -1 |Wohnungstausch| Geräumige 3 Zimmer- Wohnung gegen gleichwertige Marten gesucht Schr. Ang. unt. 02074 a. d. G. A. Verkäufe ""] Grundstück Gießen- Klein-Linden, auf d. Schildberg an der Franks. Straße gelegen, ca.6000 qm groß, zu verk. Schriftl. Angeb. u. 2676D an oenGieß.Anz. mit nachfolgender Strafandrohung nicht ange,^^... bracht. Der Erlaß macht allen PolizeibehördersM'^BDa zur Pflicht, in solchen Fällen einen <1 n a e m e unh leb Jeneren Wortlaut zu wählen und die Sie V Größerer Posten £fio|er-5Beioe sofort zu kaufen gesucht Ernährungs -Hilfswerk Gießen, Goethestraße 34 Fernruf 2297. 20740 wohn- oder Geschäftshaus möglichst neuwertig, in Gießen oder Wetzlar gegen bar zu kaufen gesucht. Karl Grün. 02058 Beilsteiu - West, über Herborn. CORE DRUCKSACHEN VW CIX ÖC Brühl. Gießen Nie vertrauende Hand. Bon Hans Franke. Als ich am Nachmittage, als es schon auf den Abend zuging, durch das Gewühl der Menschen schritt, die um diese Stunde aus den Fabriken und Büros, den Aemtern und Werkstätten nach Hause eilen, sehr in Gedanken versunken, sah ich mit einem Male die Hand. Mein Blick fiel unmittelbar auf sie, und ich suchte nicht zu sehen, wem sie wohl angehören würde. Es war eine Kinderhand, ich erkannte es sofort, die gleichsam in der Luft schwebte und sich nun dem Rocke eines Mannes näherte: sie tat dies ganz behutsam, ja beinahe feierlich, es war der Ausdruck großer Zärtlichkeit in dieser Bewegung, daß diese Geste das Herz unmittelbar anrührte: sie kam ganz langsam auf den rauhen Rock, der grau war, zu, sie schwebte gleichsam und berührte nun dieses unscheinbare Tuch, als wolle sie es liebkosen: einmal, zweimal kam sie, streichelte den Rock und blieb dann auf ihm liegen, so wie ein Falter sich auf eine zarttz Blüte setzt ... Dieser kurze Akt, der nur Sekunden dauerte, war von einer so unbeschreiblichen Zärtlichkeit, er schien aus Dankbarkeit und Liebe gemischt. So kurz die Bewegung war, es lag ein ganzes Leben, ein Geständnis darin, wie es sich Menschen machen, die zu spröde sind, sich mehr als nur diese anzuvertrauen; es lag eine Welt von Vertrauen in diesem kleinen Gruß. Ich hatte inzwischen den Blick erhoben und sah nun, während ich von dem Menschenstrome weitergetragen wurde, auf. Da stand ein kleines, wohl etwa zwölfjähriges Mädchen, und vor ihr stand ein älterer grauhaariger Werkmann, er schien eben aus seiner Fabrik gekommen zu sein, er war hart und hager, hoch aufgerichtet, die Mappe unter dem Arm, die Schirmmütze über buschige Brauen. Ein Arbeiter, wie sie um diese Stunde zu Tausenden nach Hause streben. Das kleine Mädchen war wie alle Mädchen, es war sauber und hatte wuschelige Haare; nichts an ihm war absonderlich oder märchenhaft. Der Mann senkt für eine Sekunde die Augen in den Blick des Kindes, er hatte den kleinen zarten Gruß wohl gemerkt, aber er gab aus seinem Herzen nicht mehr zurück als diesen Blick der Güte. Er schien mir der Großvater des Mädchens zu sein. Aber mir war diese Berührung des vertrauenden Herzens mehr. Ich dachte mir, daß dieser alte Mann im Leben des Kindes zur Stunde alles sein müsse, vielleicht, ja sicher war der Vater im Felde, fern von dem Kinde, das der Obhut des Alten anoertraut war, e r war jetzt der Vater, war die Stütze, der Pol seines kleinen Lebens, und die zarte Geste war ein Zeichen der Liebe, daß das Kind ihn heute wieder in Empfang nehmen konnte, daß er noch da war, groß, hart, lebensstark, ein Vorbild. Da wurde keine Worte gemacht... Das war alles. Das Leben ging weiter ... Zeitschriften. — Die Zeitschrift „Neues V o l k", Blätter des Rasfenpolittschen Amtes der NSDAP. (Verlor Berlin SW 68), beginnt ihr Juni-Heft mit einem Appell an die Frauen (aus der Führerrede vom 4. Mai). Von aktueller Bedeutung erscheint ein Aufsatz des Oberdienstleiters Pros. Dr. Groß über britische Geburtenbeschränkung. Ein Beitrag „Gesichter der Sahara" bringt interessante Ausnahmen arabischer Volkstypen. Eins Fülle bevölkerungs- und rassenpolitisch aufschlußreichen Stoffes enthält die Spalte „Völkische Lebensfragen", in der das Rassenpolitische Amt Auskunft erteilt. Gute Bilder begleiten die Aufsätze „Gibt es noch Wenden?" von Dr. Heinrich Gottron und „Fernaufklärer, die Augen unserer Luftwaffe". — Das neueste Heft der „M odenwelt" (im Deutschen Verlag, Berlin) bringt eine große Zahl reizender sommerlicher Modelle für jede Tageszeit und jede Gelegenheit. Da gibt es weiße und geblümte Kleider, sommerliche Komplets, Praktisches für den Sportplatz und den Garten, Strandanzüge, Strandmäntel, Bademäntel usw. Man findet auch allerlei Elegantes für den Nachmittag. Neue Blusen werden gezeigt, neuartige Schürzen, dazu Kleider und Strandanzüge für junge Mädchen und Kinder. Im Handarbeitsteil: gestrickte Badeanzüge und bunte gesttickte Gartendecken« 144 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gbecheffnt) erschüttert, Antonias spätes Man sieht: eine ipr.ng durch die Flammen: da brach der alte, K Mche sieghafte Glaube durch. Bei diesem Feuer Hans Thyriot. Baron bleibt an ihrem Sterbelager nichts ion ■folgreicbef iligung ® der Jasmin h brüchige und I Augen öffneten. Der versponnene Knabe hot den Strauch geliebt. IW I appernden hicfe 'Schößlinge ab, deren Mark mit einem Droh: sich: dem übrig, als, schwer Opfer anzunehmen. ■fe.v" ~~~ Weiß-grünes Gtitteben Bon Anton Schnack. ione halbbeschattete Gärten, wo Der Pfeifenstrauch war an den alten, krumm- und enggeführten Straßen beheimatet, wo die tta- licnischen Mausefallenhändler und die düsteren rumänischen Siebmacher der Jugendzeit vorbeizogen. Wenn nach der Vorschrift der altjapanischen Blu- menvcrebrung die Päonie ober Pfingstrose von einer stolzen Jungfrau gebadet und begossen werden soll die Blüte der Winterpflaume aber von einem blassen buddhistischen Mönch, so mußte der Stern des Pfeifenstrauches von einer sinnlichen, mit glühendem Augenweiß blitzenden schönen Zigeunerin betreut werden. Ich verabscheue nicht den starken süßen Duft, darin sich die slimernden Insekten mit wahrer Wollust baden. Der Dust ist schwer, und fast etwas gemein. In seiner Schwadenschwüle hat mancher dörfliche Don Juan auf den trippelnden Schritt der Mädchen gewartet, und der sommerrote, fast kupferige Mond rollte inzwischen über die Linien der abendblauen Hügel herauf. Der Atem einer kochenden und aufreizenden Treibhausluft bricht aus dem Sterngeäst des üppigen Blütenschnees, der Atem südlicher, in Schwermut dahinbrütender Länder, der Atem warmer Grotten, wo nyrnphische Frauen die Gesänge der Ein neuer Film mit Zarah Leander, auch dieser, wie die meisten feiner Vorgänger, im Kostüm spielend, um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, aber das Historische, die achtundvierziger Revolution in Wien, ist nur Episode und Kulisse, nicht mehr: es handelt sich um einen Spielfilm mit einer ganz romanhaften, auf heftige Theaterwirkung und starke Effekte gerichteten Handlung. Die zwar nicht tragische, aber traurige Geschichte der Sängerin Antonia Eoroelli: sie hat den pommerschen Gutsherrn Baron von Blossin geheiratet — aus Liebe, aber diese Ehe erscheint von allem Anfang an unmöglich; die Eoroelli und Blossin, das sind zwei nicht nur landschaftlich geschiedene Welten. Als Blossin Antonia mit auf sein Gut nehmen will, erneuert sie hinter seinem Rücken ihren Vertrag mit der Wiener Oper; sie ist Komödiantin aus Leidenschaft und kann sich, obwohl sie Blossin liebt, nicht vom Theater trennen, um ihm in seine norddeutsche Landwirtschaft zu folgen. Blossin reift allein nach Pommern, Antonia bleibt in Wien, wo sie in den Wirbel der Revolution gerät und durch Beziehungen zu einem Abenteurer, dem Grafen Oginski, gefährlich kompromittiert wird. Oginski wird verhaftet und ins Gefängnis geworfen; Antonia entgeht dem nur durch einen oorgetäuschten Selbstmord. Blossin auf seinem Gut hat lange vergeblich auf Antonia gewartet und, nach der (falschen) Nachricht von Antonias Tode, eine junge Verwandte geheiratet. Kurz zuvor ist Antonia auf Blossin oufgetaucht und, ohne den Baron gesehen zu haben, wieder abgereift, um dessen Glück nicht zu stören. Inzwischen ist aber Oginski aus dem Gefängnis entlassen worden; er hat Antonia wieder gefunden und hofft sie, die ihn abweist, doch noch für sich gewinnen zu können; fährt nach Blossin, überrascht den Baron mit der Nachricht, daß Antonia lebt, und droht, um von jenem ein Schweigegeld zu erpressen, mit einem Bigamie-Skandal von schrecklichen Ausmaßen. Blossin jagt ihn davon. Als kurz danach auch Antonia noch "einmal auf Blossin erscheint und Verdunkelungszeit 20. Juni von 21.48 bis 4.58 rkhr. Viele Leute meinen, die Sammlung von Altpapier und von Altmaterial überhaupt sei eine Kriegserscheinung. Der Rohproduktenhandel ist aber ein jahrhundertealtes Geschäft, von dem schon in manchen Staats- und Gerichtsakten Interessantes nach- zulesen ist. Schon Friedrich der Große hatte energische Maßnahmen zur Erfassung des Altmaterials ergriffen. Und es muß jedem Denkenden in die Augen springen, daß es ein Unsinn, ist, Werte einfach auf den Mull zu werfen oder im Ofen zu verbrennen. Genau wie das Holz heute durch den viel besseren Feueranzünder ersetzt wird, gehört auch das Papier nicht mehr in den Ofen, um lustig züngelnde Flammen zu entfachen. Vielmehr ist das Altpapier ein wichtiger Rohstoff, der überall erfaßt werden muß. Da das sog. Altpapier, also gebrauchtes Papier, das beschrieben ober bebrueft ist ober sonst irgendeinen Zweck erfüllt hat, in seiner Struktur nicht verändert wurde,'enthält es genau die Menge Holz wie bei seinem Neuwert und kann daher wieder für neues Papier verarbeitet werben. Wer hat aber schon gewußt, daß es 29 Grundsorten Papier gibt, die wiederum in 50 Einzelsorten zerfallen? Die Hauptsorten find holzhaltiges Papier, holzfreies und buntes. Die Sortierung mit der Hand und durch technische Einrichtungen erfordert viel Mühe, so daß der Hausfrau klar wird, baß für gemischtes Papier außer glatten Zeitungen usw. nur wenig bezahlt werben feftm. Es liegt daher im Interesse der wie- derverarbeitenben Jnbustrie wie auch ber Schulen als Vorsammelstellen Zeitungen, illustrierte Zeitschriften, Packpapierabfälle unb Briefbogenmatenal getrennt voneinander zu sammeln. Im „Kollergang" wirb bas Altpapier zerkleinert, bas so'in ben Papierftofshollänber gelangt. Dort wirb bie Masse entsprechen!) der beabsichtigten Pa- 5! t) unser Herz schlägt höher, wenn wir zurück- vl i an die erhebenden Sonnwendfeiern, wenn plins bas Bild noch einmal vergegenwärtigen: Mircnnenbc Holzstoß, bie hochschlagenben Flarn- ijwi grauer Rauch unb knisternde Funken, daraus Wrtauchend die hell beleuchteten Gesichter, bie Menden Augen, und über dem Ganzen ber wun- B:re Zauber der Sommernacht. Solche Augen- (W; vergißt man nicht. Unser ganzes Denken und fceln wird beschwingt, die Begeisterung schlägt Hch Wir gedenken ber Vergangenheit, wir hoffen i t ’ine neue herrliche Zukunft! so werben — wenn dieser Krieg zum sieg- iSr heutigen Freitag findet die Erstaufführung in Giuseppe Verdis breiaktiger Oper „Ein Mas- statt. Dieses Werk hat bis zur Formung pierforte gemischt unb gemahlen und wandert in bie Papiermaschine. Nach Entzug ber Feuchtigkeit unb nach einem Glättungsverfahren erfolgt Zu- schneibung und Versand. Aus minderwertigen Alt- papieren wird dann Papps und Wellpappe her- gestellt. Wenn in jedem deutschen Haushalt täglich eine einzige gebrauchte Papiertüte aufgehoben würde, fallen in 23 Millionen deutschen Haushaltungen 14tägig 322 Millionen Tüten an, die der Volkswirtschaft verlorengehen, wenn die Hausfrauen gleichgültig und nachlässig find. Man muh sich immer vergegenwärtigen, daß eine Tonne Altpapier 3,3 Raummeter Holz erspart, das für die Neupapiererzeugung notwendig märe, baß also ein Eisenbahnwaggon mit 20 Tonnen Altpapier beladen 66 Raummeter Holz einspart; daß durch die 1938 gesammelte 1 Million Tonnen Aktpapier ein fünfzig Jahre alter, schlagreifer Wald eingespart werden konnte, ber sich in einer Breite von einem Kilometer von Aachen bis nach Berlin hinziehen würde. Unb ba die Schulsammlung durch die Schüler unb Schülerinnen jetzt so gut klappt, angespornt burch ausgesetzte Prämien unb Preise, können die Hausfrauen den kleinen Sammler allwöchentlich erwarten ober mit ihm eine öftere ober seltenere Abholung vereinbaren, wie der Haushalt es notwendig erscheinen läßt. Der Junge bringt bas Altpapier zur Schulvorsammelftelle, von wo aus es über ben Altmaterialhandel ber Industrie zugeführt wird. Also jedes Fitzelchen aufbewahren? Nur kein fettiges unb schmutziges Papier, bas für bie Wie- derverarbeitung nicht verwertbar ist. Aber auch Knüllpapier wirb gesonbert gesammelt. Papier ist wertvoller Rohstoff! in rS-AG. unvergeßliche Tage. Dornotizen. lagesfaknber für Freitag. •ibejdjB.' hränkl bd nur 91 / 8,«> Skdtthectter: 19.30 bis 22.30 Uhr „Ein Masken- r — Gloria-Palast (Seltersweg): „Der Weg 1freie". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Das I irlite Dorf". Wcifführung „Ein Maskenball" im Ztabtlhealer. «nun erinnert an Dalmatien, wo bie weißen g sichter der Stabte mit den weißen Stall* ici ber baumlosen Berge verschmelzen unb sich loarfen Umrissen im blauen Glas des Meeres Nus der Siadi Gießen. Sommer-Sonnenwende. Heit blauen bie fernen Berge, silbern glänzt bas ßaier des Flusses im Tal. Ueber Wald und Wiese je® ein geheimnisvoller Schleier. Düfte umwehen |t15 Das stille Atmen der Bäume dringt zu uns. L Waldbach scheint eingeschlafen zu sein, nur mif* unb schläfrig plätschert er weiter. Die Blumen ltlbn starken Duft in bie Sternennacht. Kein Lärm e-Tages steigt bis auf bie Bergeshöhe. Ganz in Herne schlägt eine Nachtigall, hell unb jauchzend ... und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog burch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. Eichendorfs. s ist ber Zauder ber deutschen Sommernächte, inb Stunden, in denen wir staunend stehen unb g, Leib unb Sorge vergessen. Eine unenbliche, te Ruhe kehrt in unfern Herzen ein ... e oft mögen unsere Vorfahren in solchen Näch- 5eim geheimnisvollen Rauschen ber Eichen in Kälbern gestanden haben. Wie haben sie, benen ringsum Wald unb. Felb, Luft unb Wasser mit lern unb lebenbigen Wesen bevölkert waren, ischt. Sie schauten nach der Sonne aus, sie erfährt, was Oginski angerichtet hat, vergiftet sie sie weiß keinen anbern Ausweg mehr, und Umloch I ilf 6rurl I schlichen I i Ernähm nularabjir: und die 1 [,Mn bschniii, ist « ber d danach 6 immt ch n allyen^ [ dem Ich nträgf ( ^nbrotmer jungen u Uchieden $ uf Map sänke h rpiegeln. , ismin erinnert an bie von Fröschen durch- ttrt Wallgräben fränkischer Kleinstabte, deren oner noch aus ber Schwebenzeit stammt und oisge.zackrcn Scharten und Schießlöchern durch- „Der Weg ins Freie." Ein Ufa-Film im Gloria-palast. Romanhandlung mit starken Effekten und heftigen Spannungen; über bie Voraussetzungen wie bie Lösung des Konfliktes zu biskutieren, ist müßig: man muß bas Drehbuch nehmen, wie es aus ber Hanb des Autorenterzetts Harald Braun, Jacob Geis und Rolf Han- f e n hervorgegangen ist; Hansen, ein Mitarbeiter von Professor Froelich, hat als Spielleiter bie getrennten Welten, die sich hier gegenüberstehen, kontrastreich unb überzeugend herausgearbeitet, aber auch die sensationellen Verwicklungen kraß unb unverschleiert ausspielen lassen. Zarah Leander ist die Corvelli, eine Komödiantin und pseudotra- gische Liebhaberin mit den sparsamen Gesten unb itt der Haltung einer großen Dame. Bei aller Verhaltenheit ein Spiel von ausgesprochener Theaterwirkung, wozu die musikalische Ausstattung ber Rolle, bie stellenweise wie eine Opernpartie anmutet, nicht unwesentlich beiträgt; der Gesangsstil der Leander ist, ob es sich um eine große Arie ober ein Chanson handelt, bereits so festgelegt, baß er Manier zu werben droht; man begreift, daß die Parodie sich seiner schon bemächtigt hat — wie seinerzeit bei der Dietrich. Hans Stüwe als der Baron von Blossin: angenehm reserviert, unpathetisch, nobel in Sprache und Haltung. Siegfried Breuer entwickelt den Oginski aus anfänglicher gesellschaftlicher Glätte zu einem bedenkenlosen Schurken. Eva Jmmermann, Blossins zweite Frau Luise, ist eine offenbar recht talentierte Nachwuchsschauspielerin; man müßte mehr von ihr sehen. Aus dem grasten Ensemble seien ferner Herbert Hübner, Hedwig Wangel, Karl Günther und Kammersänger Walther Ludwig (mit einer strahlend vorgetragenen Operpartie) genannt. — An der Kamera stand Franz Weihmayr, dem vor allem einige gute Landschaftsaufnahmen zu verdanken find. — Dazu im Beiprogramm die Wochenschau, die schon gesondert besprochen wurde. rot chteten den Mond und bie Sterne. Sie waren viel stärkerem Maße mit ber Natur ver- jflthn als wir. Un es kam ber Tag, an dem bie Sonne ihren Mcn Stand erreichte. Es ging nun wieder ab- xii.. In dieser Zeit, auf ber Höhe bes Jahres, Ente bas Sonnwendfeuer in allen Gauen auf. ■itur unb beutsche Seele gehören untrennbar chimen. Da oben auf ber Brgeshohe, beim flam- isn Holzstoß, beim Feuerspruch unb beim Altpapier ist ein wichtiger 2Ro 6 stoff. Hausfrauen und Schulen tragen zur Wiederverwendung des Altpapiers bei. / ar -T Ende geführt ist — roieber bie Sonnwend- als Siegeszeichen von ben Bergen in allen herniederleuchten unb uns erinnern an glor- jey. Dt "■Jw .ren s" Khen, sij, WW 'hi GI1. nger MW ekien einst unsere Vorfahren Kraft unb Glauben r in langes Jahr. fiinei endgültigen Gestalt eine reiche Vorgeschichte cnstweisen. Unter dem Titel „Gustav ober ber Wsmbaü" hatte es 1833 in ber Pariser „Großen £per viel Beifall gefunben. Bei der Uraufführung an I?. Februar 1859 mußte der Meister mehr als iMifgmal an der Rampe erscheinen, und der Zu- fi |cu rraum bes Apollo-Theaters in Rom hallte nili von ben Rufen der begeisterten Menge: „Es ilWÜerdi!" Die musikalische Leitung hat Otto Söll- r n sc Spielleitung Hans Albert Schewe, Bühnen- MUarl Löffler, Chöre: Erich Richter.___________ Lockung anstimmen. In Goldprunk gekleidete orientalische Fürsten ließen sich die Teppiche mit abgezupften Jasminblüten bestreuen, wenn sie zu den dampfenden Bädern und zu den Gemächern der Frauen schr.t- «»utAuun-ii ----------f , teil, Üppigen Haremsgeschöpfen, bie schwerfällig i ist Wild und zudringlich weht sein Dmt unb liebestrunken die feibenfeinen Wimpern großer . die bleigefaßten Fenster, wenn em rotes -...... Tisches Wetterleuchten über den Nachthimmel ie.it, und der Regen nur mit einigen öitf2n 'N den fingerdicken Staub ^^^borfkne Ingber lähmenden Mittagshitze fang aus dem ver- Wd's gesprungene und von der Hitze g i ästelten Gezweig die Zikade. Em schattenyastes ^i-elwerk der Dachsparren fallt. ^^nes Insekt, das flirrt der nach ihm haschen- !■ v. 7snmpn die den Hand entging. Da der Knabe es nicht er- II ’i innert an bie alten betulichen D ' baschen konnte, schnitt er sich vom Strauch* finger- Ml wernben Stricknadeln unter de chtt^ hilf(?'£d’,ö6linqe ab, beren Tlart mit einem 2)rai)t= dach sitzen. Er erinnert (Brün „Doch! Doch! Natürlich!" Aus feinen graublaffen Schläfen zeichnen sich M Arterien in blauen Schnörkellinien ab. Er tritt" einen Augenblick ans offene Fensts-- Die frische Luft, die vom Meere her bereinmet. kühlt das heiße Gesicht angenehm Und tut roo‘1- Er beugt sich etwas hinaus. Von den HellivM kommt der Duft von Lack und Teer herüber. Nui kann ihm auch Nissen nicht mehr vom Gesicht lesen, wie tief ihn diese Unterredung mit bf*n Bankier erschüttert hat. Martha Spreckels —. Dröhnen ist in seiner Stimme, wie von einer )er» brochenen Glocke. „Seltsam", antwortet wieder Herr Schild. „De Dame muß über recht große Mittel verfügen. S't hat bei mir als Sicherheit für das Aktienkaust^ ein ansehnliches Bardepot hinterlegt. Unter die!.!« Umständen kann es mir persönlich ja gleich M wer dahinter steckt. Ich dachte bloß, es wäre aitj gerade für Sie von Interesse, zu wißen, was. Jugend ihre Ausgabe als Ehrendienst betrachtet, hält sie für ihre Hilfe eine Entschädigung. AußerdG kann zur Beschaffung der Kleidung eine Gew H7 von Beihilfen bis zu 60 RM. erfolgen. So ist in jeder Beziehung für die Kinder gesorgt, so daß die Eltern sich keine Sorgen zu matffl brauchen. fällt es auf, daß er erst vorbeigreift. । „Ist dir nicht gut, Vater?" Friedrich Dominik streicht sich über die Auge» Nissen sieht, wie dem Vater das Blut ins sicht schießt und wie die jähe Nöte wieder punkt' weicht. Gleichzeitig scheinen feine Schläfen einjp fallen. „Vater! Was hast du?" Der schüttelt heftig mit dem Kops. „Hallo! Sind wir noch verbunden?" fragt « W? °i' Ä’ kV, Lift man fi tajnung f tiefe fehtti pn Sieges i We, roor V lchs unb paffe hin- h in lob künftigen p Truppen p Achse me fl liefern Bor chlgt. Cs P erfochten fjr unbebing Ren üüeim p stehend Rit zu Der L Die eine Ljppe der 11 Meheir hu betracht stieren Habei kräftige Sri ( kchanden L Ersatz bi pr Zeit ui ^Mitteln kitere Fragi ■ weit die ? wes ur *? y* siesser I M die be L in jlorbuf r, Hom, w" w ®ortie tariden- M so Diel Jin 21egi L erlitten Lernte®1 (tiefer W b nennt, n> her noch • hine M sten, denn s M be' zw Ist fo etwas möglich? Spreckels. Unter ihrem Mädchenname Frau Mattheus Linds in seine Lebern)' L vriivn >R( :,M&en [!?le Ringe P9e wird Von der Börse. Zurückhaltende Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 19. Juni. An den 8lk« 11 e n m ä r f t e n fetzte sich die 2Iufroärtsberoeging einzelner besonders beachteter Papiere zunächst weiter fort, sodaß vielfach neue Höchstkurse erregt wurden. Ausführunaen, die Reichsbankpräsibint Funk in Wien und später Vizepräsident Lange In Frankfurt a. M. machten, wonach vor der erneuten Kurshausse gewarnt und darauf hingewiesen rourk, daß Aktien keine Rembrandtbilder oder Persrv teppiche feien und daß man nicht damit eimwr«: standen fein könne, daß unter Außerachtlassung jeder Rendite Papiere zu Rekordkursen gegeben wurden, daß ferner auch jeder spekulative (Einflifj an den Börsen durch Reformen ausgeschaltet roeüe, wenn Versuche zu unberechtigten Kursgewimm gemacht würden, bewirkten jedoch im Wochenv«» i lauf stärkere Zurückhaltung und Kursabschwächm» gen. Das Kursniveau gab jedoch nur verhält^-' I mäßig wenig nach, und vielfach liegen die Aktie» renoiten unter den Renditen der Renten. Bersche deutlich sahen sich auch Verwaltungen veranlag unbegründeten Börsenvermutungen entaegen^utm ten, wie am Mittwoch erneut die Südd. Zucker O| Die Umsatztätigkeit schrumpfte stark zusammen. Gegenüber der Vorwoche fester schlossen noch tu; tzüdd. Zucker mit 324, Heidelberg Zement mit 23L Farben mit 208,25, sehr fest lagen weiter AccumMi toren und Dt. Atlant. Telegr., gut behauptet u. i Scheideanstalt mit zirka 350, VDM. mit 282, WoH hch mit 229. Montane unterschiedlich, von AuÄ« aktien lagen Daimler gedrückt. Die SonberberoegiLuj in Metallgesellschaft kam zum Stillstand, der gab bis 201 nach. — Am Einheitsmarlt zeigten Kursveränderungen nach beiden Seiten im Rahmen mehrerer Prozente bei allerdings ebenfalls sehr fiel' nen Umsätzen. Am Rentenmarkt zeigt sich nach wie mi gegenüber dem starken Anlage bedarf Materirl« knappheit, sodaß die Kurse durchweg recht freum)' i lich lagen. Altbesitz schwankten zwischen 161 irb 161,75, Steuergutscheine I zwischen 103,13 bis 1033 Jndustrieobligationen still und teilweise etwas naia* gebend, doch im Grunde freundlich. Außerhalb foir Börse findet die Folge III der 3,5prozentigen Reich-' schätze nach wie vor regen Absatz. Tagesgeld io verändert 1,75 v. H. Düll! Wj K W?ei hr h Gi Sih? Ls? lt?s Sn l'S Jnbor nach M her engl [J auch nu pn für di jffl propng( ln Roni de Milh; Pnn flat "puren B Es bleibt leider infolge einer Unterbrechung H Ferngesprächs unverständlich, warum nach Ansm von Herrn Schild gerade diese Kaufanfragen f”r Friedrich Dominik von Interesse sein sollen. ** 60 Sabre alt. Am morgigen Samstag, 21. Juni, wird der städtische Arbeiter August M a g e l, Neuenweg 21 wohnhaft, 60 Jahre dt Dem Jubilar unseren Glückwunsch. ** Neugestaltung am Selterstor. Nach der Einstellung des Straßenbahnverkehrs am SM terstor konnte die Neugestaltung des dortiM Platzes in Angriff genommen werden. Vom punkt der Aufnahme des Obus-Betriebs ab, dlo feit Mittwoch nachmittag kann man nun den in neuer Gestaltung sehen. Die Straßenbahnschienenst zwischen der Ecke Seltersweg und Frankfurtkrtt Straße sind entfernt und die bisherigen beiden Grünstücke zu einer geschlossenen kreisrunden Flache mit aufgeschüttetem Beet hergerichtet worden. Zie Mitte des großen Beetes ziert eine schöne gortmJ künstlerische Anlage mit reichem Blumenschmuck und einer großen Blattpflanze. Das neue Gesiebt les Selterstors bedeutet unzweifelhaft eine Verscharrung des dortigen Straßenbildes, da die gärtnerifdje j Anlage in geschmackvoller Weise gestaltet ist. *♦ Fachklasse füröas Versicherungs>9 g e w e r b e. In Ergänzung zu unserer Notiz wml 17. Juni über die Errichtung einer Versicherung klaffe für Lehrlinge der Versicherungsunternehmg gen und -Institute wird uns noch berichtet, bajj diese Klasse zur hiesigen Kaufmännischen BerufsschchW gehört und von deren Leiter, Handels-StudiendirM tor Dr. Wendel, mit Genehmigung der zustä»L digen Schulbehörde, die auch die Kosten hierfür ach» zubringen hat, ins Leben gerufen wurde. Die Leg finge haben wöchentlich 8, zur Zeit infolge teil Kriegsverhältnifse 6 Unterrichtsstunden in Wirt»! schaftskunde mit Schriftverkehr, Buchführung, Reg nen, Kurzschrift, Maschinenschreiben, Deutsch uiij Reichskunde. Außerdem haben sie wöchentlich zajV Unterrichtsstunden in Versicherungskunde, die rwi| Versicherungsdirektor Kretschmer, hier, ertdt j werden. Io iS," Mr bet Sühnte .tat in j, 5“ $etr, ff,"