; - -iM » .Ä M S MO M MM- WM Gietzener Anzeiger I st a n b u l, 19. Mai. 1941. LÜNoe. mo sie einen großen Flugplatz und auch einen '? Wasserflughafen einrichteten. Nach und nach ent- auch An- ftQnj) dort eine kleine Stadt, in der zahlreiche bri- werden, Offiziere und Soldaten mit ihren Familien uw 1933 wohnten. Die ganze Siedlung erhielt den Namen pe eine (£amp non Seneldebane. Dieser Flughafen und mit dieser Stadt durch eine Eisenbahn verbun- ^merifa in den Händen behalten, mögen die den. Hier haben auch die Pipelines nach Hmsa europäer auch daran zugrunde gehen. Das heiße ^Palästina) und Tripolis (Syrien) ihren Beginn. Freiheit der Bölter verteidigen". Durch sie flössen jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen "°te ureu^‘ . 3 Rohol. Seit dem deutsch-französischen Wasfenstlll- Aegyptlsche Offiziere Verschwunden, "tand ist die Rohrleitung nach Tripolisist^'llgeleg, %exTut 19. Mai. (Europapreh.) Großes Auf- und. jetzt haben d>e Iraker auch die Leitung nach L ganzen arabischen Welt das. Der- liche und dem Die Ausrufung des Königs von Kroatien. Kreuzer der Bork-Klasse sowie zwei Zerstörer durch Volltreffer und versenkten zwei kleine Handelsschiffe. Außerdem wurden sechs große Handelsschiffe, darunter ein Tanker so schwer getroffen, daß mit weiteren Verlusten an Schiffsraum zu rechnen ist. Deutsche Jagdflugzeuge zerstörten auf Flugplätzen der Insel 21iaUa sieben britische Flugzeuge am Hoben und schossen ein britisches Jagdflugzeug vom Illuster hurricane im Luftkampf ab. In Nordafrika brachten Spähtrupps des deutschen Afrikakorps im Kampfabschnitt von Tobruk bei einem örtlichen Vorstoß eine Anzahl Gefangene ein. Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben auf Orte des nordwesldeutschen Küstengebietes. Die angerichteten Schäden sind unerheblich. lahrgängr in Arbeit. :ren Ein- frühestens 1 i werden Htungszu- imgen ge- Oer Wehrmachtbericht. Berlin, 19. Illai. (DNV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die deutsche Luftwaffe führte am gestrigen Tage und in bet letzten Nacht harte Schläge gegen britische Seestreitkräfte im Seegebiet um England unb im Mittel meer. Kampfflugzeuge vernichteten im St.-Georgs- Kanal zwei hanbelsfchiffe mit zusammen 12 000 NRT., warfen westlich ber D 0 n e g a l - V u ch l aus einem stark gesicherten Geleitzug heraus ein Handelsschiff in Brand unb beschäbigten brei große Frachter schwer. 3m Norbatlantik vernichtete ein Kampfflugzeug einen Tanker von 10 000 VRT. Deutsche Kampf- unb Sturzkampfflugzeuge beschädigten in ber Suba-Bucht auf Kreta einen Haus. den 49. Geister Kn Ordnung Zuwider, W übet wg land, äu fünf rlust und Sie hatte W. Fäl. Harte Schläge der deutschen Luftwaffe gegen britische Seeftreitkräste und Handelsschiffe Oie Lage im Irak Von unserem Hh-Korrespondenten. »gestellte ZugeZ Magen W bet ’nrbe bet Letzte lebens, ! dritten 9' wurde Dienstag. 20. Mai Ml thmabme von Anzeige« für die Ntitlagtznummer biS8'/,Ubr deöBormittass Arueiaen-Preise r Anzeigenteil 7 Rrtt. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wtederbolung Malstaffel 1 Abschlüsse Mennenstallel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25'/» mehr Im Rahmen eines feierlichen Aktes im Quirinalspalast in Rom bestimmte, wie schon ausführlich gemeldet, der König und Kaiser Viktor Emanuel aus die Bitte des Führers der Kroaten, Ante Pavelitsch, den Prinzen Aimone von Savoyen-Aosta, Herzog von Spo- leto, zum Träger der Krone von Kroatien. — Unser Blld zeigt den König und Kaiser vor seinem Thron. Vor ihm Ante Pavelttsch während seiner Ansprache. Rechts vom Thron der neue König von Kroatien. — sBildtelegramm: Scherl-Bilderdienst- [ßuce] M.) Aktien- ngert an, des Dioi- abroar*t üänberun* icn letzten inbe Mb • Bekannt« schweren 1 der Um äuse, und 5 291 an. »aufschläge ) bis 326. he Setter, mften, ein lende Ma- Der Kurr leietzt wer« esse * enbraueret 70 hervor, sodaß der Ä« bei n 104,75— ftrieoHiga« .5.4^ t der anu« . daß M ißerbörsih für dielen .blieb die ’bert, wenn st eine Er- wenig UM' axen. tariert,?0* alter ®flf >. 1,75^ kl. n>tieritn l -'S». > QA—30P' 79 ande" '7SU0; . aL) 60,5, -aiien) 6V-* lericht be, w Mann, 1 Aerkehr )atte, daß abschloß. Sonate Güdamerikanische Wirtschaft. Es ist bekannt, daß die südamerikanische Wirtschaft im Weltkriege 19 1 4/1 8 aus den Lie- ferungen an die Alliierten ein großes'Geschäft entwickeln konnte. Damals war Südamerika noch einer der größten Rohstoffmärkte der Welt, der das liefern 'konnte, was zum Kriegführen unb zum Lebensunterhalt kriegführender Länder unbedingt notwendig war. Heute spielt beispielsweise der Chile- Salpeter, der 1914—1918 für die Munitions- Herstellung von so außerordentlicher Bedeutung war, t p u m noch eine Rotte, weil er inzwischen durch den Luftstickstoff ersetzt worden ist, den die kriegführenden Länder selbst Herstellen. Ueberhaupt ist Chile einer der am meisten betroffenen Staaten. Das Chile-Kupfer war im Weltkriege einer der begehrtesten Artikel der kriegführenden Staaten, heute ist der Chile-Markt auch in dieser Beziehung weit in den Rückstand getreten, weil die Kupfererzeugung in der Welt nach den letzten statistischen Angaben sich beinahe verdreifacht hat und ihren Schwerpunkt nach für Europa wesentlich näheren Gebieten, nach Stan ab a unb Rhobesien verlegte. Infolgedessen hat England, das im Weltkrieg neben Frankreich und Italien der Hauptabnehmer des chilenischen Kupfers gewesen ist, heute seine Einfuhr auf die günstigeren und schnelleren Derbindun- gen zwischen Afrika bzw. Kanada begrenzt, wenn auch der Prozentsatz der tatsächlich nach England kommenden Kontingente dieses wichtigen Metalls durch die deutsche Seekriegführung dauernd stark zurückgeht. Auch für die übrigen südamerikanischen Staaten, die durch ihren Export nach Europa während des Weltkrieges unerhörte Reichtümer erwarben, ist in diesem Krieg eine starke Flaute eingetreten, die sich recht deprimierend auf die Gesamtwirtschaft auswirkt. BoliviensZinnhat zwar Höhere Preise erzielt und sich auch in der Erzeugung erheblich gesteigert, doch ist England nicht mehr in der Lage, zu kaufen. Venezuela, das ber große Petroleumlieferant Frankreichs war, findet keinen Absatz mehr in Europa, unb die verschiedenen Mais- und Kaffeeländer Südamerikas sind so stark mit Vorräten eingedeckt, daß sie zwangs- läufig zur Vernichtung der wertvollen Naturprodukte schreiten müssen. Es ist begreiflich, daß sich diese Absatzschwierigkeiten auf den Lebensstandard der zahlreichen Plantagenbesitzer auswirken und eine unmittelbare Gefahr für die Wirtschaftslage A r g e n t i n i e n 5 und Brasiliens bilden. Gerade diese Länder sind in ihrer gesamten Wirtschaftsstruktur auf Ausfuhr eingestellt, ihr Markt war Europa, der heute völlig verloren gegangen Monaten 100 000 Mann betragen dürfte. Sie be- itzt etwa 80 Flugzeuge, nach anderen Angaben ogar 300, leichte motorisierte Einheiten, auf deren gute Ausbildung besonderer Wert gelegt wurde, leichte und mittlere Artillerie. Zu diesen Effektivbeständen kommen noch etwa 100 000 Mann der Beduinenstämme. Die Frage ist aber, ob der Irak über genügend Munition für einen langen Krieg verfügt. Die Engländer haben es nämlich schon seit langer Zeit verstanden, sich um ihre vertraglich festgelegten Waffen- und Munitionslieferungen für die irakische Armee zu drücken. Sie erklärten bei jeder Reklamation der irakischen Regierung, da sie ja Verbündete seien, so könnten sie die Lieferung ausführen, wann sie wollten. Auf diese Weise haben sie eit Kriegsausbruch im September 1939 überhaupt Nichts mehr gesandt. Es soll hier nicht vergessen werden, daß die irakische Regierung zu Beginn der Feindseligkeiten alle politischen Gefangenen amnestierte und auch die Reserveoffiziere unter ihnen zu den Waffen rief. So gab man der Einigkeit und dem Willen Ausdruck, alle Iraker in dieser chweren Zeit um Raschid el Kailani im Kampfe bis zum Endsieg zu sammeln. Schwierige Lage der Engländer in Habbania. Rom, 19. Mai. (Europapreß.) Aus Bagdad wird gemeldet- daß seit Tagen der Flugplatz von Habbania außerordentlich starken Bombardements ausgesetzt ist, so daß sowohl der Landeplatz als auch die Flugzeughallen vollkommen zer - 'tört sind. Durch sorgfältige Überwachung des Luftraumes um Habbania ist der britische Nachschub auf dem Luftwege völlig unterbrochen. Daher ist die Dersorgungslage der eingeschlossenen britischen Garnison äußerst bedenklich geworden, so daß in irakischen Militärkreisen mit ber bevor st ehenden Kapitulation der britischen Truppen gerechnet wird. Die Bombenangriffe auf die im Hafen von Basra liegenden britischen Schiffe sollen von durchschlagender Wir- |9b Jahrgang Nr. M Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Verlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter Heimat nnBild DieScbolle Monats-BezugSvrers: Ml 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte • 1.80 Zustellgebühr.. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt »erulvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeigers Doftickeck 11686 ftranff j M sehen hat in der ganzen arabischen Welt das Verschwinden des ehemaligen agypttschen Generalstabschefs Mafri Pascha sowie die auf englischen Wunsch von der ägyptischen Regierung ausgesetzte Prämie für feine W i e d e r a u f s i n d u n g erregt. Masri Pascha soll aus seiner Aufsassuna, Aegypten werde durch die Polttik und Kriegführung Großbritanniens in höchste Gefahr gebracht, niemals ein Hehl gemacht haben. Ebenso hat er wiederholt scharf Stellung genommen gegen das Verhalten der australischen und neuseeländischen Truppen gegenüber der ägyptischen Bevölkerung. Dadurch hatte sich Masri Pascha den Haß der bntt- scken Militärbehörden zugezogen. Von Freunden des Verschwundenen wird berichtet, daß er stch fett längerer Zeit durch britische Agenten bedroht suhlte und offenbar einen Anschlag des britischen Geheiin- dienstes fürchtete, dem er sich durch bte Flucht zu entziehen versucht hat. Er soll am 16. Mai per- in einem Flugzeug der ägyptischen Luftwasfe zu fliehen. Der Apparat wurde zum Landen gezwungen. Die Insassen konnten aber entkommen. Man nimmt an, daß sie sich in Kairo verborgen halten. Die ägyptische Regierung hat 1000 Pfund Sterling für die Angabe des Aufenthaltsortes des Generals, dem „Handlungen gegen die Staatssicherheit" vorgeworfen werden, ausgesetzt. Die letzten telephonischen Mitteilungen aus Kairo besagen, daß seit dem 18. Mai auch der gegenwärtige Oberkommandierende der ägyptischen Armee, General Abdul Rahman Azarn Pascha, verschwunden ist und daß auch der ehemalige Ministerpräsident Ali Mäher Pascha unauffindbar ist. Es ist noch nicht festzustellen, ob die beiden von den Engländern verhaftet oder ermordet wurden, oder ob sie sich vor.einem englischen Zugriff verborgen halten. Wie sich jetzt herausstellt, sollen Masri Pascha, Abdul Rahman und Ali Mäher eine Bewegung geleitet haben, die hauptsächlich in Kreisen ber ägyptischen Offiziere Anhänger hatte und sich gegen bie englischen Kriegstreibereien in Aegypten richtete. Neuer englischer Lustangriff aus syrischen Flughafen. Beirut, 19. Mai. (Europapreß.) Fünf englische Bombenslugzeuge griffen am Sonntagnachmittag erneut den syrischen Flughafen Rayak an. Es entstand weder Sach- noch Personenschaden. Die Bodenabwehr griff sofort energisch ein unb vertrieb bie englischen Flugzeuge. Der französische Oberkommissar in Syrien und im Libanon, General D e n tz, wandte sich am Sonntagabend im Rundfunk an die Franzosen in Syrien und im Libanon. Nach dem Ueberfall auf Mers-el-Kebir und auf Dakar habe England von neuem französisches Blut vergossen. Man werde gegen jeden Angriff W i d e r st a n d leisten. Die Levantearmee sei bereit, Gewalt gegen Gewalt anzuwenden. Umbildung des spanischen Kabinetts. Madrid, 19. Mai (DNB.) Im Zuge der Umbildung des spanischen Kabinetts wurden Don B e n j u m e a zum Finanzminister, Miguel Primo de Rivera zum Landwirtschaftsminister und Don Juan JosL zum Arbeitsminister ernannt. Nachdem bei den kürzlich erfolgten Neuernennungen vorwiegend Militärs neue Ausgaben übernommen haben, handelt es sich bei diesen Ernennungen um alte Falangisten. Die Maßnahmen lassen darauf schließen, daß die spanische Staatsführung die bisherige innen- und außenpolitische Linie der spanischen Politik aufrechtzuerhalten wünscht. Wer ftrebt nach Weltherrschaft? Französischer MinisterüberdieAmbitionen der Angelsachsen. bat eine britische Garnison von runb 1200 Offizie- ren und Soldaten, unter denen sich 700 Assyrer befinden. Seit Beginn der Spannung zwischen Irak und Großbritannien begannen bie irakischen Truppen einen Ring um Seneldebane zu [egen, um jede Verbindung der britischen Besatzung mit der Umwelt abzuschneiden. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde bereits zehn Tage vor dem Ausbruch -der Feindseligkeiten getroffen. Der zweite wichtige strategifche Punkt ist Rut- ba h, ein stark befestigtes Fort, das vom Irak im Jahre 1936 mitten in der Wüste, 120 Kilometer östlich der transjordanischen unb ebensoweit südlich ber syrischen Grenze, gebaut wurde. Es ist bie erste irakische Station, wenn man vom Westen nach Bagdad reisen will, am Kreuzungspunkt der Wü- ftenstraße Damaskus—Bagdad, Haifa—Bagdad und Transjordanien—Bagdad. Rutbah hat einen Flughafen, eine Funkstation, eine Hilfsstation mit Krankenhaus unb Reservelager, ein Post- und Tele- graphenbüro und eine kleine Garnison zur Sicherung der Wüstenstraße. Es liegt 430 Kilometer westlich von Bagdad unb 330 Kilometer westlich vom Flughafen Habbania. Die außerorbentliche strategische Bebeutung bes Platzes, geht aus bieten Angaben hervor und erklärt, warum die Englänber zahlreiche Luftangriffe von Palästina unb Trans- jorbanien auf Rutbah durchführen, das doch nur eine große Polizeistation inmitten der Wüste ist Der dritte Platz von großer Bedeutung, wo sich Iraker und Engländer im Kampfe befinden, ist Basra im äußersten Süden des Iraks, 615 Kilometer von Bagdad entfernt. Die Stadt liegt am Zusammenfluß von Euphrat unb Tigris, dem sogenannten Schatt-el-arab, der die natürliche Verlängerung des Persischen Golfes bildet. In Basra landeten die Engländer auch im Jahre 1914 ihre indischen Truppen, um den Irak zu besetzen. Sie erreichten Bagdad aber erst nach 40 Monaten ann 1. März 1917. Auch diesmal kamen die englischen Truppen von Indien, sie bildeten den Hauptgrund für den Konflikt zwischen dem Irak und England. Erst versuchten die Engländer, zunächst eine Basis einzurichten, um dort immer mehr Truppen aus Indien zu konzentrieren unb schließlich gegen Bagdad als wichtigstes Ziel durchzustoßen. Em solches Unternehmen muß feljr breit angelegt werden und erfordert viel Zeit. Der Erfolg jedoch bleibt wegen der vielen Schwierigkeiten zweifelhaft. Unter den Orten, die sonst in den Heeresberichten genannt werden, ist das bereits erwähnte C a m p vl.Raschid, dessen Flugplatz 1920 erbaut, fun Kilometer vor Bagdad liegt und häufig das Ziel englischer Bombenangriffe ist. Der irakifche Generalstab hat vorausgesehen, daß dieser Platz wegen der Nähe der Hauptstadt englischen Angriffen besonders ausgefetzt fein würde und hat deshalb entsprechende Abwehrmaßnahmen getroffen. Die Besetzung der wichtigen Petroleum- quellen im Norden des Iraks durch irakische Truppen wurde gleich zu Begjnn des Krieges bekannt. Wichtigster Ort in diesem Petroleum-Gebiet ist Kerkuk, 340 Kilometer nördlich von Bagdad, 1s Land- r Antrag, achweisen. vickhlsche Uwtoerftätsbnuf erei 8. tage General-Anzeiger für Oberhessen $*t«t6e!uS<»altT«6e 7-» hing gewesen sein. Der irakische Heeresbericht vom 18. Mai meldet: An der Westfront griffen unsere Pattouillen mit Unterstützung von irregulären Streitkräften kindliche Panzerwagen an unb zwangen sie zum Rückzug. An der S ü d s r o n t griffen unsere Streitkräfte mit Unterstützung der Stämme der Gegend die feindlichen Lager von Maa/,uil und Alchouaiba bei Basra an. Sie überraschten den Gegner und fügten ihm beträchtliche Verluste bei. Unsere Truppen^ nahmen den Kontakt mit feindlichen Panzerabteilungen auf und zwangen sie, in ihrem Lager Zuflucht zu suchen. Unsere Bombenflugzeuge griffen in der Wüste britische Panzerwagen an unb zerstörten verschiedene. Unsere Kampfflugzeuge führten Erkundungsflüge über Senneldebane unb anderen Plätzen burch. Feind- Flugzeuge überflogen die Hauptstadt Bagdad Truppenkonzentrationen. Drei Bomben über Lager von Raschid erreichten ihr Ziel nicht. Die Kämpfe im Irak haben sich nunmehr auf Drei Gebiete konzentriert. Zunächst wurde Habbania genannt, wo die ersten Zusammenstöße zwischen irakischen und britischen Truppen erfolgten. Habbania liegt auf halben Wege zwischen der ersten Wüstenstation R a m a b i und der Stadt Feludschia am Euphrat. Es wurde von der britischen Luftwaffe bereits in den ersten Tagen len. Das ber Feindseligkeiten bombardiert. Das Ziel der vri- mben ab nschen Bombenangriffe war die Brücke über den ioen, um Euphrat, über die die Straße Ramadi—Feludschia erzielen. führt. Die Brücke wurde teilweise zerstört. Als die Engländer seiner Zeit nach Bagdad gekommen waren, hatten sie im Süden der Stabt ein großes Truppenlager — Camp al Hueneidi — eingerichtet und dort einen Flugplatz gebaut. Gemäß der Klausel des anglo-irakischen Vertrages 100m 30. Juni 1930 verpflichteten sich die Engländer, fünf Jahre nach Ratifizierung des Vertrages diesen Platz der irakischen Armee zu übergeben. Nach Ablauf dieser Frist übernahmen die Iraker dieses Lager und gaben ihm den neuen Namen Camp el Raschid. Die Engländer hingegen wählten ein riesiges Gelände beim Hab- oania-See zwischen Ramadi und Feludschia, UHU IIUUCII Ult tj*-v*.«- .. / - _ . , Haifa außer Betrieb gesetzt. Es darf aber nicht vergessen werden, daß sich in Haifa riesige Tanks 3er Iraque - Petroleum Compagnie befinden, Die runb 400000 Tonnen Vorräte enthalten, und zwar sowohl Rohöl als auch Benzin. So muß die Frage □b die Abschneidung der Oelleitung schon bald eine Verschlechterung der Versorgung der britischen Streiiträfte im östlichen Mittelmeer zur Folge haben wirb, verneint werden. Dies umsomehr als che eng- Uschen Streitkräfte aus anderen Quellen versorgt werden können, aus Abadan und von Bahrein- Inseln über den Persischen Golf und das Rote Meer. Immerhin ist dieser Weg schchlenger und Länger als die Pipeline nach Haifa Die Engländer Laden neue Kontingente jetzt in Kuweit aus und bringen sie von dort auf Dampfern nach Basra. Die irakische Armee hat m 5ri^115361^1 einen Stand von rund 40 E Mann, der sich g eich . „ersucht hat. Er soll am io. lutai Der-- U SwnSÄ "n letzten l lucht haben, in B-gte.tnng zweie- weiterer Offiziere Genf, 19. Mai. (DNB.) „Es handele sich nicht um eine Hilfe für England, sondern um ein groß angelegtes Unternehmen zur Erringung der Wett- Hegemonie", schreibt der frühere französische Minister S p i n a s s e in ber Zeitung „L'Effort mit Bezug auf die Vereinigten Staaten. Alle Maßnahmen des Präsidenten Roosevelts feft einem Jahr zeigten offenkundig, daß sich die Vereinigten Staaten als die Nachfolger des brittfchen Imperiums betrachten. Die amerikanischen Ambitionen, die sich bisher in gewissen Grenzen hielten, enthüllten sich in ihrer ganzen Schamlosigkeit und Brutalität. Hinter den aroßen Phrasen, die dazu bestimmt seien, die amerikanische Bevölkerung zu täuschen oder besser gesagt, in eine bestimmte Richtung zu lenken, seien die wahren amerikanischen Pläne zu erkennen. Die Wettbeherrschung durch die Angelsachsen sei auf der Beherrschung der großen See st raßen begründet. Hinzu komme das eifersüchtig gehütete Monopol der H a u pt- roh st 0 ff e wie Wolle, Baumwolle, Kautschuk, Erdöl usw. sowie der Goldstandard, der den armen Völkern auferlegt fei wie die Kette den Schwerverbrechern. Das feien bie Mittel, mit benen bie Angelsachsen die Wett beherrschen, und diese Mittel ist. Argentinien z. B.,das „der Schlachthof Englands" war, sitzt mit seinen riesigen Beständen an Fleischwaren fest, seitdem die Ueberfahrtsmög- lichkeiten nach England zu gefährlich geworden sind und England keinerlei Garantien mehr bieten kann. Die gefährliche wirtschaftliche Situation, in die Siümmerika nach dem Weltkriege gekommen ist und die jetzt einen Höhepunkt erlebt, wird allerdings von den südamerikanischen Staaten in anerkennenswerter Weise zu meistern versucht. Man hat eine geordnete Planwirtschaft eingeführt, die Erzeugung begrenzt und devisenwirtschaftlich alle Maßnahmen nach dem Muster Deutschlands getroffen, um durch Verrechnungs- und Kompensationsverträge allzu große Rückschläge, die vom Devisenmarkt ausgehen können, zu mildern. Ferner ist man zu dem naheliegenden Entschluß gekommen, daß die südamerikanischen Staaten unter sich einen Güteraustausch je nach den einzelnen Bedürfnissen aktivieren, so daß wesentliche Produktionsmengen, die bisher nach den bevorzugten Ueberseeländern gingen, nunmeyr im Raum von Südamerika ausgetauscht werden. Allerdings ist diese Aufgabe praktisch wesentlich schwerer durchzuführen als man gemeinhin annimmt. Südamerika ist verkehrsmäßig erst wenig erschlossen, die Eisenbahnlinien sind kurz und größtenteils nur einspurig, so daß für die Beförderung von Gütern nicht nur das zur Verfügung stehende Transportmaterial viel zu gering ist, sondern auch die Möglichkeit fehlt, die betreffenden Warensorten schnell an ihre Bestimmungsorte zu befördern. Die südamerikanischen Staaten sind daher übereingekommen, nicht nur einen Ausbau des landgebundenen Verkehrs durch neue Eisenbahnlinien in die Wege zu leiten, sondern auch die K ü st e n s ch i f f a h r t rings um den südamerikanischen Kontinent zu intensivieren, zumal Tonnage infolge des Ausfalls der Routen nach Europa genügend zur Verfügung steht. Es ist begreiflich, daß die nichtkriegführenden Staaten außerhalb Europas sich bemühen, den südamerikanischen Markt für sich zu gewinnen bzw. Kompensationen in Gang zu bringen. Sehr stark hat sich in dieser Beziehung das Geschäft zwischen Japan und Südamerika entwickelt. Dagegen sind die Bemühungen der Vereinigten Staaten, deren Ausfuhr nach Europa ja auch stark zurückgegangen ist, auf den südamerikanischen Märkten wenig erfolgreich, da Südamerika mit U8A.-Kre- diten urü> Meistbegünstigungsklauseln nichts anfangen kann, sondern reine Austauschmärkte benötigt. Da außerdem die südamerikanische Industrie sich stark belebt und damit die industrielle Einfuhr Der USA. auf weite Sicht überflüssig wird, ist es den Vereinigten Staaten nicht gelungen, den erwünschten wirtschaftlichen Einfluß auf Südamerika zu erhalten. Unbeschadet aller Schwierigkeiten, in denen sich die südamerikanische Wirtschaft befindet, kann man doch damit rechnen, daß sie sich mehr und mehr erholt und im Sinne des europäischen Vorbildes schließlich den raumbegrenzten Güteraustausch einführt, worüber in einer demnächstigen großen Wirtschaftskonferenz der iberoamerikanischen Staaten verhandelt werden soll. WelwirtschastspoM in Theorie und Praxis. Neuyork, 19. Mai. (DNB.) Nach Roosevelt nimmt auch Staatssekretär Cordell Hüll die Gelegenheit der Außenhandelswoche wahr, um die Panikmache, durch die das amerikanische Volk für die Ziele der Hetzer geneigt gemacht werden soll, fortzusetzen. „Das Hauptziel der Achsenmächte", so erklärt Hüll, „sei die Weltbeherrschung. Diesen Plänen müsse durch hinreichende Unterstützung Englands Einhalt geboten werden oder Amerika befände sich bald umringt von Anarei- ifem und werde alleinstehend zum Kampf um seine nationale Existenz gezwungen sein." Ebenso sinnlos ist die Behauptung Hulls, „die räuberische Politik und Methode der totalitären Staaten habe statt eines Systems wirtschaftlicher Zusammenarbeit ein System wirtschaftlicher Ausbeutung geschaffen". Mit dieser verlogenen Gehässigkeit übertrifft Hüll noch die Verdrehungen und Anmaßungen der Roo- seveltschen „Botschaft". Bei ollen Handelsverträgen, die das nationalsozialistische Deutschland geschlossen hat, ist von seinen Partnern stets unumwunden anerkannt worden, daß sie auf dem Grundsatz der Gegenseitigkeit aufgebaut sind. Die Verträge haben darum auch meist zu tieferen politischen^Beziehungen geführt. Hüll übersieht geflissentlich, daß Deutschland immer bereit war, sich in den Welthandel einzuflechten und sich nur darum in stärkerem Maße aus seine eigenen wirtschaftlichen Kräfte besinnen mußte, weil man ihm durch Boykott verw eigern wollte, an dem allgemeinen Güteraustaufsch teilzunehmen. Abgesehen von der kolonialen Ausbeutung gewisser demokratischer Nationen gibt es kaum ein Volk, das so.oon ihnen nusgeraubt und ausgesogen wurde, wie das deutsche. Der Dawes-Plan, der Poung-Plan und das Hoover- Memorandum waren die berüchtigten Methoden dieser Demokratien. Angesichts dieser Tatsache wirkt es geradezu verbohrt, wenn Hüll für die Regierung der USA., die nicht nur zu dem allgemeinen wirtschaftlichen Chaos in der Welt nach 1918 maßgebend beigetragen haben, sondern nicht einmal in der Lage sind, im eigenen Lande Ordnung zu schaffen, „Grundlagen der Weltwirtschaft nach dem Kriege" zu bestimmen. Hüll zählt dafür 5 Punkte auf: 1. übermäßiger Nationalismus dürfe nicht wieder in übermäßigen Handelsbeschränkungen Ausdruck finden; 2. keine Diskriminierung bei internationalen Handelsbeziehungen; 3. Rohstoffe müssen allen Ländern gleich verfügbar sein; 4. internationale Vereinbarungen zur Regelung der Rohstoffversorgung müssen derart sein, daß die Belange der Verbraucherländer voll geschützt seien; 5. die internationale Finanz müsse so organisiert werden und sich so betätigen, daß sie zur Entwicklung aller Länder und deren lebenswichtigen Unternehmungen beitrage. Was die ersten 4 Punkte angeht, so kann nur gesagt werden, daß sie von Deutschland schon vor 1933, als es noch unter den Fesseln des Versailler Diktates laa, immer wieder als Forderung aufgestellt wurden, damals aber gehörten die USA. zu den Staaten, die sich mit allen Kräften gegen ihre Verwirklichung wehrten. Hinter dem Verlangen einer uneingeschränkten Betätigung der internationalen Finanz aber spürt man allzudeutlich den Wunsch der jüdisch-verseuch- ten Wallstreet. Das nationalsozialistische Deutschland ist froh, die Parasiten der Börsen-Jobber abgeschüttelt zu haben und legt keinen Wert darauf, mit ihnen wieder Bekanntschaft zu machen. Der Kampf um deu Amba Aladschi eingestellt. Rom, 19. Mai. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vorn Montag hat folgenden Wortlaut: In Nordafrika wurden einige Angriffsven suche des Feindes an der Front vor Tobruk im Keim erstickt. Im Aegäischen Meer haben feindliche Flugzeuge in den frühen Morgenstunden des Sonntags die Insel Rhodos überflogen und einige Bomben abgeroorfen, ohne Schaden anzurichten. In Ostafrika hat die Besatzung von Amba Aladschi, die bis zum äußersten Widerstand geleistet hatte und ohne Lebensmittel und Wasser aevlieben war, in der materiellen Unmöglichkeit, den Verwundeten die nötige Pflege angedeihen zu lassen. Befehl erhalten, den Kampf einzustellen. In der Schlacht von Amba Aladschi haben sich die Gruppe der Kgl. Carabinieri „Amba Aladschi", die Kompanie der Sturmtruppen „Toselli", die 8,1-cm- Mörserkompanie der Division „Granatieri di Savoia" (Grenadiere von Savoyen), das Maschinengewehr-Bataillon des 10. Regiments Granatieri di Savoia, die zweite und dritte Gruppe des 60. Artillerie-Regiments Granatieri di Savoia, die 43. Gruppe der Kgl. Artillerie und die 24. Gruppe der 7,5-cm-Artillerie besonders ausgezeichnet. Der Feind hat in Anerkennung der Tapferkeit unserer Soldaten ihnen die Ehre der Belassung der Waffen zu- gestanden, den Offizieren die Pistole gelassen und angeordnet, daß unsere Besatzung beim Verlassen der Stellungen von Amba Aladschi vor den englischen Abteilungen in Waffen vorbeimarschiert, die ihnen Ehrenbezeigungen erweisen werden. Der Herzog von Aosta teilt das Schicksal seiner Truppen. Der Widerstand wird in den Abschnitten von G i m m a und von Gondar fortgesetzt. Vornan von Elisabeth Holt. L2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Zwei Minuten später kam Pola herein. „Ich weiß schon, Gredler", sagte sie und lachte, Mingrell ist abgereist. Mit diesem Unkenruf hat mich mein Kindermädel heut aufgeweckt — soll er zum Kuckuck gehen!" Sie nahm dem Korrepetitor Den Probezettel fort und gab ihm die Schuld, als sie noch eine Stellungsprobe für den heutigen Abend angesetzt fand. Gredler hätte das verhindern müssen, wie kam sie dazu, wegen dieses schwedischen Kutschers, dieses Halström, um einhalb zwölf ins Theater zu rennen? Gredler wartete schweigsam, bis sie fertig war, bann meinte er, die Nilszene müsse noch geprobt werden, Pola wurde plötzlich ftiedlich, und die beiden zogen miteinander nach einem Saal im Erdgeschoß, den man der Frau Kammersängerin zur alleinigen Benutzung zur Verfügung gestellt hatte. Als Gerda kurz darauf durch die Halle ging, stieß sie an der Drehtür mit Professor Brix zu- lammen, dem die „Aida"-Aufführung schwere Sorge machte. Mingrells Abreise war das eine — Leiermann gebärdete sich, als seien ihm die teuersten Felle davongeschwommen. Und jetzt hörte mast, Halström sei heiser. Er behauptete es wenigstens. Vielleicht tat er es nur der ßurfner zum Possen. Aber die Heiserkeit, echt oder unecht, würde genügen, den Abend zu verpatzen. Und zu allem übrigen, damit man ja nicht übermütig werde, gab das Dolderhotel zu Ehren der Tennisleute ein großes Bankett mit nachfolgender Tanzerei. „Pola nichts davon erzählen", verlangte der Professor beschwörend. „Natürlich nicht", sagte die Sekretärin bestürzt, >,wenn sie nur nicht von selber darauf kommt." Pola erfuhr zwar nichts von der Ursache, aber sie sah die Wirkung. Fünf Minuten vor Beginn kam sie aus ihrer Garderobe auf die Bühne hinunter — draußen ging gerade der eiserne Vorhang hoch. Hasström kam ihr entgegen — hn Trikot und Lederpanzer, ein grünes Wolltuch um den kostbaren Hals und das grosie Schauspielergesicht in leidende Falten gelegt. Er aß Apfelspalten und weiche Honigbonbons. „Schau dir das an!" sagte er zu Pola, „ein leeres Haus — nicht einmal die Leute mit den Freikarten sind erschienen. Wir hier sind in der lieber- Zahl." Pola gab keine Antwort, sie stand zwischen den rauhen roten Vorhangfalten und schaute durch das Guckloch auf das Haus. Die teuren Sitze im Parkett zeigten sich so gut wie überhaupt nicht besetzt, die Logen waren eine einzige Lücke. Nur die Galerie war voll — die Galerie und die hinteren Reihen des Parterres. Warum hatte man nicht ein bißchen wattiert? Herrgott, warum hatte man da nicht Vorsorge getroffen, daß einem das Haus nicht so entgegengähnte wie eine hungrige Bestie? — — Auf einem Mitteleckplatz der zweiten Reihe saß Alwine Pachoven und flüsterte mit ßeiermann, der, die Hände in die Hosentaschen gebohrt, mißmutig dasaß und die leeren Stuhlreihen musterte. Alwine war sehr lebendig, sie drehte den langen Hals hin und her und suchte in den leeren Logen nach Bekannten. „Bühne frei!" schrie der Inspizient hinter Polas Rücken---die Aufführung begann.--- Kurz nach zehn stürzte Gredler, nach einem gebieterischen Schlag an die Tür, in Gerdas Hotelzimmer. „Sie sind da?" rief er bei ihrem Anblick erleichtert. „Gott sei gelobt! Alle Mann an Bord! In ein paar Minuten kommt Pola, wir müssen sie in Watte wickeln und zärtlich anflüstern und ihr blauen Dunst vormachen, sonst explodiert sie und sagt uns in ihrer Ueberreizthett Dinge, die man anständigerweise nicht einsteckt. Ich will keinen Krach mit Pola, verstehen Sie?" Gerda erschrak. „Was ist denn geschehen? Und wieso kommt Pola schon ins Hotel zurück — Leier- mann wollte doch ein kleines Abendessen arrangieren zu Ehren der Sängerin.--- „Abendessen? — Kranke kriegen kein Abendessen. Kranke legen sich ins Bett und lasten den Arzt holen." „Ja, ist sie denn krank geworden?" „Offiziell ist sie heiser, offiziell ist sie todkrank — es bleibt die einzige Möglichkeit, den Umschmiß zu Fliegerschicksal an Karawanenspuren. Von Kriegsberichter Rudolf Wagner. (DNB.) .....19. Mai. (PK.) Fast behutsam streicht die Hand des Oberleutnants W. eine Karte glatt, auf der sich das gelb getönte Wüstengebiet Hlordafrikas von dem Blau des Mittelmeeres ab- hebt. Ich bemerkte, daß eine Kartenecke eigenartig zerfetzt aussieht: die MG.-Garben feindlicher Jäger haben sie auf dem Kartenbrett eines deutschen Aufklärers regelrecht aufgespießt. Doch bevor Oberleutnant W. von den furchtbaren Sekunden des Abschusses durch die Uebermacht von drei Hurri- canes und den qualvollen Stunden des Alleinseins in der Wüste mit seinem toten Flugzeugführer erzählt, spricht er von dem Siegesmarsch des Afrikakorps, von den Härten des Wüstenkrieges, von der glänzenden Zusammenarbeit der Aufklärer und Panzer des Generals Rommel. Mit den Panzergruppen zusammen stieß die Aufklärerstaffel des Oberleutnants an dem breiten Küstenstreifen entlang gegen Tobruk vor. Unentwegt folgten sie gleich wachsamen Augen den Panzern, die, in lange Staubfahnen gehüllt, feind- wärts rollten. Jede Fluchtbewegung des Gegners wurde in unablässigen Einsätzen überwacht und beobachtet. Die Bodenorganisation der Staffel leistete dabei fast Uebermenschliches. In rastlosen Märschen eilte sie zu jedem Landeplatz der Aufklärer und unterstützte den pausenlosen Angriff der Kameraden. Kraftwagen, von den flüchtenden Engländern im Stich gelassen, halfen ihnen, die gewaltigen Anforderungen zu überwinden. So erreichten sie gemeinsam ein Wüstenfort, dessen helle Mauern sich weithin über den trostlosen Sand erhoben. Auf einer großen Fläche in der Nähe landeten und starteten nun die Flugzeuge. Verstaubt, verschwitzt und unrasiert standen die Besatzungen ununterbrochen startbereit an ihren Maschinen, die gleichfalls das letzte hergaben. Von diesem Startplatz begann auch der letzte Aufklä- rungsflug des Oberleutnants W. und seines Flugzeugführers, Unteroffizier S. In den Worten des Oberleutnants erlebe, ich nun das Schicksal der beiden deutschen Flieger in der Sandwüste Afrikas. „Versprengte feindliche Panzer haben südlich des Wüstenforts einen Ausbruchversuch unternommen und habet eine kleinere deutsche Vorausabteilung gefangen genommen " Diese Meldung ist gleichzeitig der Startbefehl für unseren Aufklärer. Wieder schwebt das deutsche Flugzeug über der Wüste, die sich unendlich unter den einsamen Fliegern ausdehnt. Ostwärts geht der Kurs. Scharf spähen die Augen des Beobachters an den Pisten entlang, wie die aus der Höhe so dünn und schmal erscheinenden Karawanen spuren heißen. Halt! Dort, wo sich zwischen felsigen Rücken ein kleines Tal bettet, ist deutlich eine Wagenkolonne zu erkennen. Freund oder Feind? Sind es vielleicht die versprengten englischen Panzer? Oder sollen sich schon deutsche Streitkräfte bis zu diesem Punkt vorgearbeitet haben? Dies alles überlegt Oberleutnant W., ehe er dem Flugzeugführer den Befehl gibt, sich langsam zu dieser rnerkwür- digen Gruppe herabzuschrauben. Doch da geben die Männer dort unten sich zu erkennen. Weiter geht die Suche. Menschenleer laufen die Spuren der Pisten durch den ewigen Sand. Endlich taucht ein einzelnes Fahrzeug am Rande der Karawanenstraße auf. Der Aufklärer schiebt sich gerade in eine gewaltige Dunstglocke, die über der heißen Wüste steht, und will das seltsame Gefährt näher in Augenschein nehmen. Da erscheinen plötzlich über ihnen drei wie Raubvögel kreisende Jäger-: Feinde, Hurricanes! Im Sturz, flua versucht der Unteroffizier fein Flugzeug dem Gefahrenbereich zu entizehen, aber schon rast der dunkle Punkt immer größer auf den Aufklärer zu. Dicht hinter ihm drückt der feindliche Jäger tiefer, ehe ihn das MG. des Oberleutnants fassen kann. Dann greift er von unten an. Es prasselt und klatscht in den Tragflächen und im Rumpf. Der Oberleutnant verspürt einen heftigen Schlag in beiden Beinen und bricht in die Knie. Gewaltsam rafft er sich auf. Schon ist der nächste Angreifer heran. Seine MG.-Garben zersplittern von vorne das Kabinenfenster. Der Unteroffizier schreit kurz auf, und bann sieht Oberleutnant W., wie fein Flugzeugführer den blutenden rechten Arm hochhält. Durch die Eigenv^rständigung gellt es: „Soll ich landen?" „Ja, ja!" S. kann nur mehr mit der linken Hand den Knüppel halten. Torkelnd, mit unsicheren Bewegungen fällt das Flugzeug der Erde zu. Hat S. die Gewalt über unsere Kiste verloren? Blitzartig durchzuckt den Beobachtenden' dieser Gedanke. Wenige Augenblicke später setzt die Maschine hart mit durschossenen Reifen auf und rollt. Gott sei Dank! „Bremsen, bremsen!", brüllt der Beobachter, als er den dritten Angreifer im Stellflug aus allen Rohren feuernd auf die Wehrlosen herabstürzend bemerkt. Unheimlich still ist es nach dem Knattern, Prasseln und Peitschen der MG.-Garben. Nur der heiße Motor knistert. Mit banger Sorge ruft der Oberleutnant den Namen feines Flugzeugführers. Keine Antwort. Zusammengesunken, mit zerschossener Brust lehnt der Unteroffizier im Sitz. Bis zum letzten Augenblick tat er feine Pflicht. Der Brand- Hahn ist zu, der Magnet steht auf Null. Braver Kerl! Könnte man ihm doch nur helfen. Leise verebbt der Pulsschlag des Kameraden. Tod in bet Wüste ... Mit dem Funkgerät will nun Oberleutnant W. Verbindung mit der Bodenstelle aufnehmen. Im Gegenwehr bis zur letzten Patrone. Rom, 19. Mai. (DNB.) Wie man in politischen Kreisen Roms hervorhebt, kämpfte die Besatzung des Amba Aladschi einen hoffnungslosen Kampf. Ohne Flugzeuge, mit ganz geringen Abwehrwaffen gegen die Angriffe der feindlichen Luftwaffe versehen, war sie insbesondere den unaufhörlichen Angriffen von der Luft ausgesetzt, während die Erdstellungen vom 8. April bis 17. Mai unter heftigstem Artilleriefeuer lagen, das den Verteidigern Tag und Nacht keine Ruhe gab. Lebensmittel begannen zu fehlen, Wasser war nicht mehr vorhanden, die Munition wurde knapp, den Verwundeten konnte keine Hilfe mehr gebracht werden. Trotzdem wiesen die tapferen Verteidiger alle Angriffe des immer stärker werdenden Gegners ab, konnten es aber nicht verhindern, daß sich der Ring um die Bergfeste immer enger zog, auf die sich das Feuer des Gegners mit vielfacher Stärke richtete. B t s zur letzten Patrone wehrte sich die Verteidigung des in der Geschichte der italienischen Kolonialkriege nun schon zum zweiten Mal mit stolzer Trauer zu Berühmtheit gelangten Amba Aladschi. Das unvergleichliche Vorbild des Führers der immer mehr zusammenschmelzenden Schar, des Herzogs von Aosta, war den Helden des Amba Aladschi ein immer wieder anspornendes Beispiel. Italien weiß, so hebt man in politischen decken. An diese ,Aida<-Vorstellung werde ich denken!" schrie er. „So etwas von Danebengehen ist mir überhaupt noch nicht oorgefommen. Das Haus halb leer, Halström angeblich nicht bei Stimme — gesungen hat er jedenfalls fürchterlich. Während der Nilszene sind die Leute direkt unruhig geworden. Anfangs hat Pola tapfer versucht, durchzuhalten — niedersingen — niederreiten, verstehen Sie, aber dann im zweiten Akt, weiß der Kuckuck, isfs Zufall oder Absicht gewesen — gibt ihr der Kapellmeister, der Münchener, wissen Sie, ein falsches Einsatzzeichen. Damit war's aus, der Abend endgültig geschmissen, nie im Leben hab ich die Luckner io miserabel fingen hören wie im dritten Akt. Die Grabszene war einfach eine Katastrophe."--- Pola kam den Korridor entlang, aber vorläufig bestand keinerlei Gefahr, daß sie, wie Gredler fürchtete, explodierte. Denn mit Pola erschienen Alwine, Dr. Clemens Kempf, ßeiermann unh der junge Baritonist Kleisel. Auf den ersten Blick schien die ganze Gesellschaft durchaus guter Dinge, erst bei genauerer Beobachtung kam man drauf, daß sowohl Polas als auch Alwinens Heiterkeit nicht von der echten Sorte war. Alwine trug lose umgehängt ihr Zobelcape, denn der Abend'war kühl; neben dem faltenreichen Samtmantel der ßurfner sah sie aus wie echt neben unecht. Alwipe jammerte, sie hatte ihr ßorgnon ruiniert; als sie es vorhin gegen ßeiermanns eiserne Männerbrust stieß, zerbrach das dünne Goldstielchen, und jetzt mußte sie Polas komisches Appartement in der vierten Etage ohne Gläser mit halbblinden Augen begutachten. Sie verschwanden alle im Wohnzimmer der ßuck- ner, eine Weile saß Gerda unschlüssig herum, und dann wurde sie von Rosa aufgestört. Rosa fuhr ins Zimmer wie eine vergiftete Ratte, sie brauchte Gerdas elektrische Heizplatte, um das Selterswasser für Madame anzuwärmen, Madame sollte jetzt in ein heißes Bad steigen, das beruhigt die Nerven, und nachher ein Schlafpuloer nehmen. Aber jetzt lag ihr Alwine auf den Nerven, redete lauter Bosheiten und: wer muß es denn ausbaden? Wir, wir alle! Madame ßurfner wäre schrecklich gereizt. Gerda fragte sich später, ob sie nicht, verleitet durch Gredlers Alarmmeldung und durch Rosas Panik, hinter Polas scheinbarer Ruhe etwas anderes spürte — etwas Verhattenes, Gefäl)rliches, I etwas, vor dem Pola selber bangte. Einem unvov^i Kreisen Roms hervor, daß die Beendigung des Kampfes auf dem Amba Aladschi allein zurückzuführen ist auf den Mangel an Munition, an ßebensmitteln und der mangelnden Zufuhr von neuem Kriegsmaterial, das das weitab gelegene Vaterland nicht mehr schicken konnte. Italien ist stolz auf den Führer feiner Wehrmacht in Aethi- opten, auf seine Soldaten und auf die treuen As- karis. Ganz Italien hat die Ueberzeugung, daß ihre Gefangenschaft nichts anderes ist als eine Pause auf dem Wege zum Endsieg. Der 2400 Meter hohe Amba Aladschi liegt in Nordabessinien zwischen Sokota und Makalle. Die Italiener hatten den hier über das Gebirge führenden Paß den von Norden mit wachsender lieber» macht vordrängenden Engländern seit dem 8. April versperrt. Anfang Mai hatte der Feind die italienischen Stellungen so eng umzingelt, daß die Jta- liener nur noch im Besitz der .Paßhöhe blieben, wo sie auf engstem Raume heftigen ßuftangriffen und stärkstem Artilleriefeuer pausenlos ausgesetzt waren, so daß schließlich eine wirksame Verteidigung nicht mehr möglich war. Unter den um die Verteidigung des Amba Aladschi besonders verdienten Truppen führt der italienische Wehrmachtbericht auch die Sturmtruppen „Toselli" auf. Ihr Name erinnert an die erste Schlacht am Amba Aladschi, in der der italienische Major Toselli 1895 nach erbittertem Widerstand gegen die vielfach überlegenen Truppen des Negus Menelik mit feinen Askäris bis zur letzten Patrone sich verteidigte. eingenommenen Zuschauer wäre sie jedenfalls ziemlich ruhig oorgefommen, als sie nach einer knappen halben Stunde mit den andern wieder auf den Korridor hinaustrat. Gerda, die eben das angewärmte Selters hinübertragen wollte, horte, daß Alwine die vierte Etage des Hotels in Grund und Boden lobte. Sie sagte gönnerhaft, es fei erstaunlich sauber und gemütlich hier oben — obwohl diese weißlackierte Kahlheit ringsherum ein bißchen an Spital gemahne. „Es erinnert mich an Masern und Keuchhusten", und dazu fuchtelte sie mit d-m zerbrochenen ßorgnettftiel herum und lachte wie ein Papagei. Dr. Kempf trat zu Gerda, die noch in Polas Wohnzimmer stand. „Kommen Sie mit uns? Wtr wollen unten noch etwas trinken. Es gibt einen kleinen Hopphei zu Ehren der Frau Kammersängerin." D. Kempf sagte das so hin, er war nicht im Theater gewesen, er verstand die Sturmsignale in Polas nervös flirrenden Augen nicht, er übersah ßeier- manns höhnisches Gesicht. — Hätte Gerda nur ein bißchen mehr Geistesgegenwart aufgebracht, sie hätte die Antwort gegeben, aber Alwine war viel schneller. Sie nahm ihr das Stichwort weg wie einen Fangball. „Natürlich", sagte sie entzückt, „wir machen einen - Hopphei zu Ehren Polas. Zu Ehren oon Polas großartiger Aida. Kommt, kommt, kommt, — — unten im Speisesaal gibt’s sicher noch Bekannte." Man hörte den ßift h"raufkommen, die Gittertür öffnete sich, und gleich darauf erschien in der Stellung des Korridors ein eiliger Kellner mit einer Weinflasche. Die Pachoven rannte ihm entgegen. „ßaffen Sie den Fahrstuhl oben", rief sie ihm' zu, „wir fahren sofort hinunter." Der Kellner verschwand in einem der Zimmer und ließ den Fahrstuhl offen. t Die ßurfner stand gerade im Knie des Korridors und warf einen gehetzten Blick nach der offenen Gittertür, dahinter in feiner spiegelnden Glasröhre, spiegelnd und gläsern, der ßift wartete. „Ich bin übermüdet, ich wollte zu Bett", sagte die ßurfner. Gredler erschrak vor diesem Wort und vor Polas Gesichtsausdruck. „Sie wird doch noch explodieren", dachte er nervös. Kortsetzung folgtj iDivte Aus der Stadt Gießen ie Lichtspielhaus: ,33olP. Mfo E. Gießener wochenmarklpreije. Im LUtlUEilungvn uc . locilllep JJUU9 lUlilUKii, Hl —-.....— --— Hessen vom 25. Mai 1941 und tritt am 1. Juli 1941 stelle untcrgebrad)t, ferner ein Warteraum für Die an der inneren Maggi’s Würze ist, was sich Suppenwürze nennt. nicht alles markt Matte Kampf dem Verderb: gilt vor allem für unsere Zahne, denn von Ihrer Gesundheit hängt die des Körpers ab. verdunkelungszett 20. Mai von 21.18 bis 5.20 Uhr. flung bts n jurüif« tition, an ifuhr non 1 gelegene Mafien ist in Aethi- reuen Ar« jung, dah als eine soll und darf man sie sparsam verwenden, lieber ein paar Tropfen weniger als zuviel ! Man muß aber schon beim Kauf daran denken, daß Ä unb Uugzeug- "t- Durch landen?" Vornotizen Tageskalender für Dienstag. NSG. „Kraft durch Freude": 19.30 bis 21.30 Uhr im Stadttheater „Der Feldherr". — Gloria-Palast, Seltersweg: ,Hhm Krüger". — Lichtspielhaus, Bahrchofstraße: „Bali". Neue Tarifordnung Die ObusWendeplähe. Bon acht Plätzen sind vier bis jetzt betriebsbereit. '»‘üb* ‘“SfiUrtr ä'hen bi( 1 > btt < $nb. *Si “9'1 frei. \ J1 ^urz. ieug bem der lQrer ju. - °r tiefer ’?f kann.' ■fielt unb N- Der Slti US Gegen Morgen beschließt er, sich zu der nahen Piste zu schleppen. Das Unentbehrliche nimmt er mit und beginnt einen qualvollen Marsch. Nach zwei Stunden hat er endlich einige hundert Meter zurück- relegt. Hier muß der Karawanenpfad in der Nähe [ein. Das verletzte Fußgelenk ist angeschwollen, die Lunden brennen. Lange kann es so nicht weiter- gehen. Erschöpft und abgekämpft ruht der deutsche Flieder, und in dieser Ruhepause naht die Rettung. Aus tiner Senke, in hie er nicht einblicken kann, vernimmt W. plötzlich Motorenlärm einer fahrenden Kolonne. Voi-sichtia kriecht und schiebt er sich in den Hang heran. Da sieht er: es ist deutsche Flakartillerie. Schreien und Schießen — eine wilde Lebensfreude packt ihn. Zwei Fahrzeuge bie- jen von der Marschroute ab und wühlen sich durch t»en Sand auf den Geretteten zu ... Ein deutsches Fliegergrab in der Wüste Nord- Afrikas bleibt zurück, das Grad eines guten Kame- 7aden an der unendlichen Straße des Sieges. Es ist Zeugnis von der Aufopferung deutscher Aufklärer, die mit den Panzern des Generals Rommel 'iegten. stelle unteraebracht, ferner ein uisaneraum uic Fahrgäste hergerichtet werden wird. An der Rödgcner Straße ist der Wendeplatz etwas weiter nach Osten zu von dem Endpunkt der jetzigen Omnibuslinie gelegt worden, um den für andere Zwecke stark in Anspruch genommenen Raum der jetzigen Auffahrt nicht noch nut den großen Obus-Wagen zu belasten. Der Obus-Wendeplatz überquert einen kleinen überbrückten Wasser- [auf, die Brücke ist zu beiden Seiten mit starken Steinmauern versehen worden, um für alle Fälle ein gewichtiges Sicherheitsmoment für die schweren Wagen zu schaffen. Der Platz an der Licher Straße gegenüber dem O st m a r k e n v i e r t e l ist so angelegt worden, daß hi» sTa»nh».^rthrhnhn um die dortigen alten Elchen die Wende-Fahrdahn um die dortigen alten Eich' herumführt, so daß die beiden Baume erhalten werden konnten. Dieser Wendeplatz liegt trt unmittelbarer Nachbarschaft der gegenwärtig noch tm Bau befindlichen großen Tankanlage und Auto- reparaturwerkstätte von Aßmann, an der zur Zeit Ausgestaltung gearbeitet wird. Em großer freier Platz, der durch den abgehobenen Hügel hinter den Wohnhäusern von „Plattenhausen empo bewegt er die Taste. Kein Rufzeichen kommt ariirf. SOS, SOS ... das sind die letzten Tasten- Wäge, doch nichts rührt sich. Entschlossen beginnt 'un der Ueberlebende das MG. auszubauen. Er x^eiß die Kameraden des Deutschen Afrikakorps zu rohe, als daß er sich wehrlos von Engländern ge = imgen nehmen lassen will. W. denkt an die Gruppe «in Dal, die er vor wenigen Minuten noch von roen sah. Erst dann geht er daran, seine Wunden y untersuchen. Beide Waden sind durchschossen -nd wahrscheinlich auch ein Knöchel gebrochen, ^chig, ohne Hast verbindet er die schmerzhaften Lunden. Dann greift er zur Leuchtpistole. Bunte iugeln und grelle Sterne rufen um Hilfe. Sie ftei- $2n und fallen im gleißenden, stechenden Licht der Mittagssonne. Vergeblich. Die Wunden brennen, [er Durst plagt. Von der Klippe, von der aus die Leuchtkugeln die Kameraden riefen, quält sich der Cinfame zurück zu feinem Flugzeug. Mit klaren ü Verlegungen und Plänen nimmt er aus dem ([fernen Bestand die Feldflaschen voll Kaffee, die ItotDcrpflegung, den Wassertank, die Sianalmuni- • on und andere Dinge, die vorsorglich für diesen Küstenkrieg im Aufklärer verpackt wurden. Wie bei iner Inventur — der Oberleutnant stellt es selber oäter so dar — ordnet er die vielfältigen, nütz- chen Sachen. Nur die. Schlafsäcke, bestimmt zum zchütz gegen die Kälte der afrikanischen Nacht, find icht mehr zu retten. Die glühenden englischen Ge- ichosse haben glimmmende Einschläge hinterlassen, :nd langsam frißt sich der Brand im Innern der Zück« weiter. ö kg 46, gelbe Rüden, S kg 12 dis 15, rote Stuben 10 bis 12 Spinat 10 bis 15, Erbsen 40, Grünkohl 10, Zwiebeln 17 bis 18, Meerrettich 40 dis 60, Rhabarber 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 18 bis 25, Rettich 15 Rpf. (Sin Manne-Abend beim Turnverein 1846. Der Turnverein 1846 hielt am Samstag im , Burghof" eine Mitgliederversammlung ab, in Deren Mittelpunkt ein Lichtbildervortrag über die Kriegs«, marine stand. Vereinsführer Fritz Wiegand begrüßte die Turner und Turnerinnen, darunter auch die Turnerjugend, und gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß auch Sportbezirksführer S t e i n so- wie Bezirkssportwart H e 11 c r mit einigen Wiesecker Turnerkameraden erschienen waren. Von den er« schienenen Ehrenmitgliedern erwähnte er besonders den 82jährigen Turner Karl D a p p e r : ferner war auch Franz Sauer, der jetzt in Mainz tätig ist, erschienen. Fritz Wiegand betonte die Verbundenheit von Front und Heimat, die auch durch diesen Abend Ausdruck finden soll. Sein Gruß galt weiter den inzwischen eingetroffenen Kameraden des Ruderklubs „Hassia", die während des Winters mit den in Höhe von 400 000,— RM. zur Verlosung; u. a. zwei Gewinne zu je 25 000,— RM. und zwei Gewinne zu je 10000,— RM. Jedes gekaufte Los trägt dazu bei, dem Deutschen Roten Kreuz die Mittel zur Durchführung seiner in heutiger Zeit besonders wichtigen Ausgaben zur Verfügung zu tellen. Daß damit zugleich dem Loskäufer beträcht- liche Gewinnchancen geboten werden. Dürfte Die Kauffreudigkeit besonders erhöhen. Niemand zögere, in Den Tagen vom 19. Mai bis 18. August ßofr Der Lotterie Des Deutschen Roten Kreuzes zu kaufen! Es wächst das Korn. Im Häusermeer Der Stadt ist freilich keim Raum \ für die grünen Felder, auf Denen Das BrotgetreiDe ; geDeiht. Aber Deshalb nimmt Der StaDtdewohner 1 Doch seinen Anteil am Naturgeschehen. Es gibt aüerDings Menschen, Die Der Meinung sind, daß mein innerhalb Der Straßen und Gassen völlig Den Blick verliere für Das Keimen unD Sprießen im weiten FelD, unD Daß mancher StaDtdewohner kaum Den Unterschied kenne zwischen Roggenhalmen und Wiesengräsern. Eine solche Behauptung schüttet jedoch Das KinD mit Dem BaDe aus, Denn irgenDmie haben alle Bewohner Der StaDt noch ihre Beziehung zur Urkraft Der Mutter Erde, unD sei es auch nur Durch Den Blumenkasten auf Dem Balkon ihrer Wohnung. Im übrigen ift es gar nicht weit zu Den grünenDen Feldern, Die an Die StaDt grenzen. Man braucht keinen langen Fußmarsch Dazu, unD wem am Werktag abends Die Zeit Dazu fehlt, Der hat am Sonntag hinreichend Gelegenheit, sich an Dem Wachstum vor Den Toren Der Stadt zu erfreuen. Denn soviel steht fest: Der Blick über Die FelDer, auf Denen sich Das Korn im ersten StaDium Des Wachstums befinDet, bereitet tiefe, innere Freude. Es bietet sich jetzt ein anderer Anblick als zur Zeit der Roggendlüte, wenn Der Wind Die AehrenfelDer gleich Den Meereswogen bewegt. Es sieht auch anDers aus als im Spätsommer, wenn Die frucht- schweren gelben Aehren sich nickenD zur Mahd beugen. Jetzt bilden alle Felder eine einziae grüne Fläche, Deren frische Farbigkeit sich gleichsam ausnimmt wie ein Panier Der HoffnungsfreuDigkeit. Nach Den langen Wochen winterlichen Harrens erscheint Das wachsenDe Korn wie ein Symbol Des neu erwachten sieghaften Lebens. Und wenn man näher hinschaut, Dann zeigt sich erst, mit welcher Kraft Dieses Leben zum Lichte Drängt. Halm steht neben Halm, jeDer einzelne hat sich seinen Weg gebahnt unb alles hinweggeräumt, was sich chm hem- menD entgegenstellte. Aus Den vielen kleinen Hälmchen aber, Deren Zahl unübersehbar ist, setzt sich Die Halmgemeinschaft Des großen FelDes zusammen, Die aussichtsreich von einem Tag zum anDeren Der VollenDung entgegenwächst. GetreiDefelDer sinD Stätten, die der Bevölkerung Das tägliche Brot verheißen. Mit Mühe unD Fleiß werden sie vom Bauer bestellt unD gewartet, unD jebre, Der an ihnen vorübergeht, sollte Dessen ein- geDenf fein. Sein Fuß mag achtlos Die Blätter Des Wegerich oDer Des Löwenzahns auf Dem FelDrain nieDertreten oDer Die wuchernDen Opfer streifen: bas Getreibefeld fei ihm unverletzlicher Boden, denn was Dort gedeiht, ist unantastbares Eigentum Der ganzen Nation. In Diesen Tagen gewährt es eine köstliche Erquickung, vor Den Toren Der StaDt — ; sei es bei Regenwetter, sei es bei Sonnenschein — : mit jcDem Atemzuge Den Duft der grünenden Felder : und des wachsenden Korns zu spüren. H. W. Sch. entstanden ist und wahrscheinlich für weitere Be« bauung Verwendung finden wird, schließt sich an. Der Wendeplatz an der Landstraße nach Steinbach vor den letzten Gebäuden der Stadt zeigt Die Fahrbahnen um eine kleine WalDinsel herum, Die Dort aus dem WaldgelänDe herausgeschnitten wurde. An Der Einsteigstelle für Die Fahrgäste befindet sich ein kleines Wartehaus in fester Bauweise und mit fester Bedachung, das Den Fahrgästen bei unfreundlicher Witterung guten Schutz bieten wird. Sitzgelegenheiten rund um das Innere des nach vorne offenen Warteraumes geben ermüdeten Spaziergängern Die Möglichkeit zum Ansuchen. An Der Grünberger Straße in Der Nahe Des Professorenecks sind im Bereiche Des an sich fertiggestellten Wendeplatzes noch einige Arbeiten an der Oberleitung auszuführen, nach deren Abschluß auch dieser Platz betriebssicher sein wird. An Der Ecke Schubert st ra he/Gaffky- straße ist Das Gelände für Den Wendeplatz da- Durch gewonnen worden, daß von Dem angrenzenden großen Garten Der Psychiatrischen Klinik em Stück abgetrennt und zum Straßengelände gemacht worden ist. Zur Zeit sind hier noch Erdarbeiten im Gange und einstweilen nur Telle Der Randsteine für Die verschiedenen Flächen des Platzes gesetzt worden. Dieser Wendeplatz wird der Endpunkt der Linie sein, Die von Der Ludwigstraße her am Studentenhaus vorbei über einen Teil des Wartweges durch Die UhlanDstraße und Die Gaffky- straße führen wird. Bis zur Inbetriebnahme dieser Linie wird allerDings noch geraume Zeit vergehen, Da hier noch alle Anfänge für Die Oberleitung fehlen. Mit Dem Bau Der WenDeanlagen am ß u D m i a s- platz und in Klein-Linden wirD, wie oben bereits gesagt, in nächster Zell bzw. wohl erst im nächsten Jahre begonnen werden.B- für die Angestellten im Lisen-, Metall- und Llektro- gewerbe in Hessen. NSG. Der ReichstreuhänDer Der Arbeit für Das Wirtschaftsgebiet Hessen hat für Die Angestellten in Den Eisen-, Metall- unD Elektrobetrieben (Industrie unD Handwerk) Durch eine neue lariforDnung Die Gehalts- unD Arbeitsbedingungen geregelt. Die Tarifordnung tritt an die Stelle b&r bisher noch geltenden 25 alten Tarifverträge, Die in ihren Bestimmungen Derart uneinheitlich waren, daß sie Durch eine völlig neue Regelung abgelöst roerpen mußten. Die TariforDnung bringt neben Bestimmungen über Arbeitszeit, Urlaub, Mehrarbeit, Kündigung eine genaue Aufgliederung Der Angestellten nach Tätigkeitsmerkmalen. Die Gehalier sind entsprechend der Berufsausbildung, Tätigkeit und des Lebensalters abgestuft, wobei außer Der Sonderklasse (Frankfurt a. M.-Osfenbach a. M.) nur noch Drei Ortsklassen entsprechenD Der Einteilung für Die gewerblichen GesolgschaftsmitglieDer festge- leqt wurDen. Es ift beabsichtigt, fiir de 2lngefteUmi der anderen Gewerbegruppen in Kürze ähnliche TariforDnungen zu erlassen, Damit Die Arbeitsoer- hältnisse sämtlicher Angestellten nach einheitlichen Gesichtspunkten eine tarifliche Neuordnung erfahren Die Tarifordnung erscheint im Reichsarbeits- blatt vom 15. Mai 1941 sowie in Den Amtlichen Mitteilungen des Reichstr^uhänders der Arbeit Werner Gombort gestorben Berlin, 19. Mai. (DNB) Der Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. W e r n e r Sombart st in Berlin gestorben. Werner Sombart, am 19.Januar 1863 in Lrmsleben als Sohn eines Großindustriellen geboren, war nach Beendigung seiner volkswirtschast- ichen und juristischen Studien 1880 bis 1890 opm dikus Der Bremer Handelskammer. Von Dort tarn •r, ohne Die übliche PrivatDozentur, als a o. Prozessor nach Breslau, wo 1896 sein Werk „Sozialismus unD soziale Bewegung im 19. Jahrhundert erschien; Das Buch machte Sombarts Namen bald international bekannt. 1906 wurde Sombart Prozessor an Der Handelshochschule Berlin, 1917 Nachfolger ADolf Wagners an Der Universität Berlin, wo er bis 1931 lehrte. Sombart galt als einer Der besten Kenner gegenwärtiger Wirtschaftsformen, methodisch vermittelle er etwa zwischen Der jüngeren historischen Schule und Der theoretischen National. Ökonomie, indem er von historischen Forschungen yi allgemeingültigen Sätzen zu kommen oerfucyte. Reben Dem schon genannten „Sozialismus sind Äs einige Der wichtigsten Arbeiten Sombarts zu bezeichnen: „Der moberne Kapitalismus , ,J):e deutsche Volkswirtschaft im 19. Jabrhunderi , „Das Proletariat", „Die Juden und Das Wir chastsleben „Handlet und Helden", „Die Zukunft des Kapi^ talismus", „Deutscher Sozialismus und „Warum gibt es in Den Bereinigten Staaten keinen Sozia- lismus?". — Sombart war Dreifacher Ehrendoktor unD Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften.___ xteZl MAGGI WÜRZE ViqtetMU£2 aus allen 'bstürzend «I, Präs- der beifoe der Ober, irs. Keine rschosscner Bis M -r Pwnd- ' I. Braver Leise ver- >b in der itnant W. > men. Jni dort mit sei Dank! chter. als falls ziev" •r knappen • auf den das ang«' horte, daß Arund und ei erstaun' »wohl diese bißchen an Jlafern und t zes' te wie ein in Polar uns? Wir gibt einen Kannner« fit im Le in & eistesgegen' yS Aekann^- Gittes * 1 fielt”'»”' « 31*”' ^mdiek^ Zuge Der Betriebsanlagen für Den Obus- Verkehr sind Die nach Den ErforDernisien Der zu- nächst vorgesehenen Linien wichtigsten Wendeplätze für Die großen Wagen jetzt betriebsbereit An Diesen Plätzen wirD sich Das glatte Umwenden Der Fahrzeuge ohne Behinderung Der übrigen 93er- kehrsteilnehmer ermöglichen lassen. Die betriebsbereiten Wendeplätze befinden sich am Bahnhof, am Linien • Endpunkt an Der RoDgener Straße, an Der Licher Straße gegenüber Der GrauDenzer Straße im O st m a r k e n v i e r t e l unD an Der LanDstraße nach Steinbach im StaDt- walD unweit Der letzten Gebäude von Gießen. Im Bau bereits weit vorangeschritten ist Der Wendeplatz an Der Grünberger Straße nahe Dein Professoreneck, noch im ersten Baustadium befindet sich Die Platzanlage an der Ecke Schubert- straße/Gaffkystraße, in Kürze in Angriff genommen wirD Die Kehre auf Dem LuDwigs- platz, während zu einem späteren Zeitpunkt Der Wendeplatz am Linien-Endpunkt in Klein-Lin- Den folgen wirD. Der Wendeplatz am Bahnhof ist Die größte Dieser Anlagen, wofür allein schon Die Erwägung ausschlaggebend war, daß sich an dieser Stelle Der Verkehr besonDers stark bemerkbar machen mirD. Die Gehsteige und Die Fahrbahnen finD feritgae- stellt, nur ein schmaler nicht gepflasterter Streifen Gelände zeigt an. Daß hier ein letztes Stück Arbeit noch zu leisten ist. Auf diese Fläche soll ein em» lockiges Halis kommen, in Dem Die Kartenverkaufs- Plötzlich in Die Stille Der Dämmerung Flügen g g e r ä u s ch. Aufgeregt geht Der suchenDe Zlick am AbenDhimmel entlang. Ja, ja, ein Deutler Aufklärer! Ob er mich sucht? Leucht- ligel auf Leuchtkugel perlt feurig hoch. Aber zu weit |t Der Kurs Des SuchenDen, Der plötzlich heimwärts urot. Ein jähes Gefühl Der Verlassenheit überfällt Oberleutnant W. Zum erstenmal fühlt er sich fast nlflos traurig. Unter großen Anstrengungen birgt r Den Fallschirm Des Flugzeugführers unD breitet nid) ihn über sich. Dann versucht er zu schlafen. i liegt in ikalle. dir ge führen- )er fieber- m 8. April die italie- z die Ita- e blieben, ftangriffen ausgesetzt Vertcidi- *rt um die 'S verdien- hmachtbe- aus. Ihr am Amba oselli 1895 lfach über» mit seinen rteidigte. Turnern zusammengearbeitet haben, sowie einem früher sehr eifrigen HanDballer, Den Regierungsrat Hans Geismar (Jena). ©tabsoberfelDroebel Heinemann führte Dann mit Unterstützung Des Bootsmannsmaates Rup- p e l zwei Ufa-Kulturfilme unb einen PK.-Film aus Dem Leben Der Kriegsmarine vor. StadsoberfelD- mebel Heinemann wies in einem Vorwort auf Die stolzen Taten Der Kriegsmarine hin. Die manche große Aktion, z. B. in Norwegen, im Atlantik und sitzt in Afrika Durchführte, über Die vielleicht erst in einer späteren Zeit ausführlicher berichtet werDe. Schon jetzt stehe fest. Daß Der Kriegsmarine auch nach Dem Kriege eine außerorDentliche BeDeui >ng zufallen werDe. Es biete sich Daher für Den Deutschen Jungen, Der Den Vätern an Tatendrang unD kühnem Einsatz nacheifern wolle, Die schönste Zukunftsaus- ficht für einen Beruf, Der ganze Männer fordere. Dazu würden nicht nur solche Jungen gebraucht, die Soldaten fein wollten, sondern für Die Schiffe werbe auch eine große Anzahl von Hanbwerkern unb Verwaltungsbeamten gesucht. An einem Tonfilm vom Segestchulschiff „Gorch Fock" erläuterte ber Vortragende Dann Die straffe Ausbildung für Die Matrosen. Der zweite Tonfilm von „Schlachtschiffen bei Der Hebung^ gab vor allem einen Einblick in Die vielfältige handwerkliche Betätigung, Die sich auf Diesen schwimmenden Städten 1 bietet. Zugleich erhielten Die Zuschauer ein anschau- liches BilD von Diesen stählernen Giganten, Die mit Den modernsten Errungenschaften Der Technik be- maffnet unb eingerichtet sind. Ein weiterer TonMehrmals noch geht W. humpelnd zur Felsen- tippe. Nur ein feinblicher Aufklärer nähert sich in :en Nachmittagsstunben. Wirb er lanben und feine .H Gefangennahme versuchen? Das Maschinengewehr fen finnx -'1 schußbereit. Sie sollen mich nicht haben — bas. )eren V t sein fester Entschluß. Der AbenD neigt sich. J 5tunben voller Hoffnung sind unerfüllt vergangen. .beginnt zu frieren. Nun machen sich bie Stra- inke^D? azen ber kampfreichen Tage unb Der Blutverlust - ' ^merkbar. Er reißt seinen Fallschirm auf unD Deckt ch mit Der bauschigen, weißen SeiDe zu. Wenigstens ,in kleiner Schutz gegen Die Kälte. Noch einmal iberlegt *er angestrengt, was zu tun sei. Die Ma- ■ftine im Stich lassen unD Den eigenen Linien -zu- nanDern oDer Das Flugzeug vorher mit Der vor- iereifeten LaDung sprengen? Doch wer hilft ihm, ?en toten Äameraben bergen, allein ist es für ihn i»möglich. Er hat es schon versucht. Seine Ge- anfen manbern zurück zu ben Deutschen Panzern, :ie nicht mehr weit sein können. W. wirD bleiben, i6 sie kommen. Sie werben helfen. Dies ist eine mit Den Präbikaten „kulturell wert- voll" unb „volksbilbenb" ausgezeichnete Produktion Der Rex-Film Bloemer & Co., Ergebnis einer Ex- peDition von Viktor Baron von Plessen, ein umfangreicher, von Ernst Müller-Wien unD Gerd Philipp gestalteter Kultursilm von LanD uuD Leuten auf der östlich von Java gelegenen Sunda-Insel Bali (Kleinjava). Ein SüDjee-Para- Dies, vorn blauen Meere umspült, Dessen iDyllische AbgeschieDenheit aber auch schon von Der moDcrnen Zivilisation erreicht rourDe unD von Der internationalen FremDeninDuftrie überschwemmt unb be- Droht tft. Man erlebt in schönen, malerischen unb gut geschnittenen Bildern (an Der Kamera: Hans Scheib) einen Tag im Dorf auf Bali: bas häusliche Leben, Die Bauern auf Dem Felbe, bie Frauen auf Dem Markt, Die Kinder beim Spiel, Die Männer beim nationalen „Sport" Des Hahnenkampfes. Einen wesentlichen Bestandteil dieses Kulturfilms bilDen Die Aufnahmen von Den kultischen Festen und Tänzen, Die auf einer sehr alten Ueberiiese- rung beruhen und stilistisch streng ausgeprägte Formen entwickelt haben. Die tropische Landschaft unb Tierwelt sind nicht vergeßen, vor allem aber bestechen immer mieber bie Bilder hoher körperlicher Anmut, besonders bei Frauen und Kinbern. Eine gewisse Dramatische Steigerung ergibt sich gegen EnDo mit Den Szenen Der Götterbeschwö- rung unD ben sogenannten Trance-Tänzen junger Mäbchen: auf Weisung Des Dorfpriesters wirD Diese Zeremonie aufgeführt, um Die Gottheiten zu besänftigen, Deren Zorn eine Sonnenfinsternis anzu- kündigen scheint. Interessant sind auch Die merkwürdigen, kunstreich geformten Kultmasken, die hierbei Verwendung finden. Die repräfentatinen Bilder vom Erntefest bilden den Abschluß des Films, der einen Einblick in Leben und Kultur eines harmlosen, liebenswürdigen und verhältnismäßig hochstehenden Naturvolkes gewährt. — Das Programm wird durch die neue Wochenschau vervollständigt, die hier bereits angezeiat wurde. Hans Thyriot. z in Kraft. ©r>p(flüi^minn mddeh WiedereinFünfhunderter tn (Hießen 9im Samstagabend wurde in einer Gaststätte Der DleuftaDt beim Losoerkäufer Nr. 194 ein Gewinn von 500 RM. gezogen. Ein HanDwerksmeister' von Gießen war Der glückliche Gewinner. Innerhalb von 17 Tagen konnte die Geschäftsstelle Gießen Der Reickslotterie Der NSDAP, außer zweimal 500 RM. bereits über 4000 RM. zur Auszahlung bringen Nicht weniger als 210 Gewinne zu 500 RM. sind in ieber Reihe Die Losverkäufer Des Kriegshilfswerks finD auch Glücksbringer, Daher „brauner Glucks» mann". Lotterie des Deutschen Hoten Kreuzes Bis 18. August 1941 wird eine Lotterie Des Deutschen Roten Kreuzes Durchgeführt. Insgesamt kam- men bei einem Lospreis von 0,50 RM. Gewinne Ch lorodont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege die Am kommenden Sonntag, 25. Mai, werden 4711 CREME 2283 D / 2277V Grundbuch für Gießen, Band 47, Blatt 2553: 1. 2. 3. Summa 2290 V Flur XXVII, Nr. 85, Grabland auf dem Sandfeld, 1375 qm . Flur XXVII, Nr. 88, Grabland daselbst, 1323 qm Flur XXVII, Nr. 86, Grabland daselbst, 492 qm 1230,— RM. 6020,— RÄ tiescnansarucksacnen Rechnungen BriefblAtter Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten Del Brühl. Schulstr. ’ Hessens Meisterschaften im Eaal-Ttadsport in. Gießen. Schickt Illustrierte an Die Front! Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein. Betrag der Schätzung: 2475— RM 2615,— RM TNinna Stooß eingetragenen Grundstücke versteigert: alle lästig. Haare Leberflecken Pickel, Sommerspross. ufw. entf. u. Gar. kür immer Frau B. Gulden seit1935Fr.W.Henkel Svrechstund. jetzt Mitt » ochs,Gießen Am Biegeipfad 32, 2-17 Uhr dnrchg, Jtuf Wunsch vieler Verbraucher gibt es Henko, henkel's Cinweich- unö Cnthärtungsmittel/jetzt auch im Öoppelpaket. Preis 25 Rpf? Unsere herzensgute Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter Frau Elisabethe Schäfer, geb. Fischer ist heute nach kurzem schweren Leiden, im 81. Lebensjahr, von uns gegangen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen t Wilhelm Schäfer, Obersteuerinspektor. Familien-Drucksachen Verlobungsanzelgen Vermählt! ngsanzolgee bei Brühl. Schulstraße 7 Geburtsanzeigen Mehrere tüchtige Heizungsmonteure Rohrleitungsmonteure Heizungshelfer Autogenschweißer für sofort gesucht MSG.KraH doreh Freode k Wetterau Leihgestern, Gießen, Massenheim, Großen-Linden, den 18. Mai 1941. Die Beerdigung findet statt Dienstag, 20. Mai, nachm. 3 Uhr. ____________2280D Ein® oder Mehrfamilien Haus zu kaufen gesucht. Nähere Angebote unter 01728 an den Gießener Anzeiger erbeten. Geschäftsnummer: K. 10/39. Zwangsversteigerung. Freitag, den 20. Juni 1941, vormittags 9 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Zimmer Nr. 101, die auf den Namen der Bekanntmachung. Delr.: Fischvollkonserven. Diejenigen Verbraucher, die infolge Fehlens des Abschnittes 26 der Nährmittelkarte 22 Fischoollkon- serven bisher nicht beziehen konnten, können bis ZUM 24. Mai 1941 einschließlich gegen Vorlage der Sonderausweiskarte für den Fischbezug den Bezug tätigen. 22921) Die Verteiler verausgaben die Fischvollkonserven gegen Eintrag in eine Liste und Abstempelung des Abschnittes 1 (Marinaden und Konserven) der Sonderausweiskarte. Der Listeneintrag muß enthalten: Zu- und Vorname, Wohnung, Zahl der zum Haushalt gehörenden Personen, Zahl der ausgegebenen Konserven. Die Abrechnung über die Konservenausgabe ist für die kommende Woche vorzubereiten. Gießen, den 20. Mai 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B. Bekanntmachung. Nachstehend bringe ich die amtliche Bekanntmachung über die Bodenbenutzungserhebung 1941 zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 19. Mai 1941. 2282C Der Oberbürgermeister. I.V.: Nicolaus. Die Deutsche Wlsirout Kreisdienststelle 100 Eigenheime mit Beschreibungen, Kostenberechnungen usw. .finden Sie in unserer Baumappe, Ein-, Zwei- u. Mehrfamilienhäuser. Alle veröffentlichten Häuser sind ausgeführte Bausparerheime. Wir finanzieren und Sie können bauen, wie, wo und mit wem Sie wollen. Gegen Voreinsendung von RM. 1.40 erhalten Sie die Mappe sowie beigefügt kostenlos das Prospekt: „Der Weg zum Eigenheim“ Bausparkasse Mainz, A.-G., Mainz ________________________2288 V MUH für Anfang Juni gesucht. Lari Schlüter Kaffee- Großrösterei Hindenburgrvall 9ct* 17« (22590 Bewerbungen an: J. S. FRIES SOHN Werk Süd Frankfurt am Main, SchulstraBetS RMMBMMMMnanMWKRMMwSia Jederzeit zum Einsatz bereit; Aufruf des Reichssportführers zum Reichssportwettkampf. MogibeM Mainz-Wiesbaden kann sofort mit* genomrn.werden A. 8t) ruf er, Bahnamtliche Spedition und Möbeltransport, Gießen, Fernruf 3947. Damen- AlNMMl von Ludwigstr- Wilbelmstraße - Ebelstraße verloren. Abzugeb. gegen Belohnung auf dem Fundbüro. Heute Dienstag, 20. Mai, 19% Uhr, im Stadttheater DER FELDHERR Freiheitsoratorium für Chor, Soli und Orchester von G. F. Händel Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle Seltersweg 60 und in der Musikalienhandlung Challier, Neuenweg 10, und an der Abendkasse film, der mit fetten zu sehenden Naturaufnahmen des Meeres ausgestattet war, zeigte den Einsatz der „U-Boote am Feind". Die Vorführungen fanden reichen Beifall. Der Vereinsführer dankte den Kameraden von der Kriegsmarine und gab dann bekannt, daß die für den 22. Mai angesetzte Sternwanderung nach der Finsterloh bei Wetzlar auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden mußte. Daran anknüpfend sprach er über den Sinn des Wanderns als eine der schönsten Leibesübungen. Er gedachte der Kameraden an der Front und betonte, daß ein tüchtiger Turner auch ein guter Soldat ist. Weiterhin gab er bekannt, daß der Standortführer der HI., Haupt- gefolgschaftssührer und jetzt Marine-Bootmanns- maat R u p p e l, eine Vereinbarung mit dem Turnverein 1846 getroffen hat, nach der die Sportdienstgruppen der Marine-HI. ihre turnerische Ausbildung durch den To. 1846 erhalten werden. Monatsmusterung der Marine-Kameradschaft Gießen. Am Samstagabend fand im Heim der Marine- Kameradschaft Gießen die gutbesuchte Monatsmusterung der Marine-Kameradschaft statt. Kame- radschaftssührer i ch machte zunächst Mitteilung von dem Tode des Kameraden Korvettenkapitän a. D. Fürst Karl von Isenburg-Büdingen, der viele Jahre der Kameradschaft angehört hatte. Dem Verstorbenen wurde die übliche letzte Ehrung erwiesen. Sodann beschäftigte man sich in der Hauptsache mit einer Besprechung der Vorbereitungen für den 50. Gründungstag der Marine-Kameradschaft Gießen am 12. April 1942. Aus diesem Anlaß soll eine Chronik erscheinen, in der über die Entstehung und das Wachsen sowie die Tätigkeit der Marine-Kameradschaft berichtet werden soll. Darin soll auch über jeden einzelnen Kameraden, seine Dienstzeit bei der Kriegsmarine und seine Zugehörigkeit zur Marine- Kameradschaft berichtet werden. Die lebhafte Aussprache bekundete das starke Interesse der Kameraden an diesen Vorbereitungen. Platzwart Bierau machte dann noch Mitteilungen über die Gestaltung des Bootshausgeländes. Nach Bekanntgabe der Grüße von einberufenen Kameraden und nach Erledigung einiger kleinerer Angelegenheiten wurde die Musterung in der üblichen Weise geschlossen. liegen Meldungen bis jetzt noch nicht vor. Meldeschluß ist am kommenden Donnerstag. Handball im Männerturnverein. T. V. Hochelheim 1. Igd. — M. T. V. 1. Ägd. 12:3. T. V. Hochelheim Sportdienstgruppe — M. T. V. Sportdienstgruppe 12:1. M. T. V. 2. Igd. — T. V. Dutenhofen Igd. 15:7. Die 1. Jugend traf beim Rückspiel in Hochelheim einen durch mehrere Spieler der 1. Mannschaft verstärkten Gegner an. Dadurch war sie von Anfang an körperlich sehr benachteiligt. Außerdem mußten noch 5 Ersatzleute eingestellt werden. Aber trotzdem ließen sich die Gießener nicht entmutigen. Besonders in der ersten Halbzeit leisteten sie erbitterten Widerstand. Gleich vom Anstoß weg erfolgt ein schneller Durchbruch des Gießener Sturmes, den der Mittelläufer mit einem schönen Torschuß abschließen kann. Aber nicht lange dauert die Freude. Sommer, der Linksaußen Hochelheims, erhält frei vor dem Tor stehend den Ball und schießt unhaltbar für den Gießener Torhüter ein. Im weiteren Verlauf des Spiels kann sich der Sturm des M. T. V. nicht mehr finden. Immer wieder rennt er sich an der Hochelheimer Verteidigung fest. Der Hochelheimer Sturm nützt bis zur Halbzeit 3 Deckungsfehler der Gießener Hintermannschaft zu weiteren Torerfolgen aus. Nach dem Wechsel können die Platzbesttzer das Spiel weiterhin überlegen gestalten und noch 8 Tore schießen, während die Gießener noch zweimal erfolgreich bleiben. Vor diesem Spiel lieferten sich die Sportdienstgruppen beider Vereinen einen schönen Kampf. Allerdings siel das Ergebnis etwas zu hoch aus. Die Torschüsse der Gießener scheiterten immer wieder an der Abwehr des Hochelheimer Torhüters. Die 2. Jugend zeigte gegen Dutenhofen eine schöne Leistung. Leider trat der Gegner mit nur 8 Mann an, sonst wäre es sicher zu einem spannenden Kampf gekommen. So konnten aber die Gießener jederzeit überlegen spielen, und der Sieg fiel auch in dieser Höhe verdient aus. Besonders zeichneten sich hier Becker im Sturm und Gröninger im Tor aus. Handball im TV. Heuchelheim. Die Handballjugend des Turnvereins Heuchelheim hatte sich für den vorigen Sonntag die JugendMädchen und Frauen gesucht für leichte sitzende Beschäftigung. «zssD floltartrke, Klar Tüchtige Flicknäherin einmal monatlich gesucht. 2286D Gr. Steinweg 15 | Verkäufe | Junger Foxterrier UNd Akkordion 60 Bässe zu verkauf. 01725 Werrastr. 7 II. Klein-Photo Piaubel Makiria mit all. Zubehör zu verkaufen. Zu erfragen in d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 01722 ursprünglich für den 6. April vorgesehenen hessischen Meisterschaften im Saal-Radsport in Gießen zur Durchführung kommen. Die Veranstaltung, die vom NS.-Reichsbund für Leibesübungen ausgeht, wird von der Gießener Radfahrvereinigung 1885 ausgerichtet und in der Turnhalle der Alten Pestalozzi- Schule stattfinden. Für die ausgeschriebenen Wettbewerbe sind bis jetzt folgende Meldungen eingegangen: Radballspiel: zwei Mannschaften aus Gießen, je eine Mannschaft aus Krofdorf, Kassel, Klein- Auheim; Einer-Kunstfahren: je ein Fahrer aus Wetzlar und Kassel; Zweier-Kunstfahren: eine Mannschaft aus Kassel; für die übrigen Wettbewerbe Reichssportführer Obergebietsführer v. Tscham- m e r u n d O st e n , der Beauftragte für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, erläßt zum Reichs- s p 0 r t w e t t k a m p f der Hitler-Jugend am 24. und 25. Mai nachstehenden Aufruf: Deutsche Jugend! Unter dem Schuh der siegreichen Waffen unserer unvergleichlichen Wehrmacht hast du dein sportliches Leben während des Krieges uneingeschränkt weiter- führen können. Zeige dich des Opfers würdig, das der deutsche Soldat für dich auf den Schlachtfeldern des Krieges gebracht hat. Deine Wehrkraft und deine Stärke sollen für alle Zeiten dem deutschen Volk die Garantien für eine glückliche Zukunft sein. Deutsche Jugend! Stähle deine Kräfte im sportlichen Wettkampf, werde hart und sei jederzeit zum neuen Einsatz bereit. Der Reichssportwettkampf der Hitler-Jugend 1941 soll auch in diesem Jahre wieder zu einem Beweis der Leistungsstärke werden. Tritt am 24. und 25. Wai geschlossen zu dieser größten sportlichen Kundgebung an und zeige, daß du allen Anforderungen gewachsen bist, die einst an dich gestellt werden. Mannschaft des TV. Beuern nach Heuchelheim vei» pflichtet. Nach einem schönen Kampf mußten sich die Gäste mit 9:1 Toren klar geschlagen bekennen. Aus der engeren Heimat. Schweinemarkt in Alsfeld. △ Alsfeld, 19. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 131 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 24 bis 30 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 35 RM. das Stück. Bei flottem Handel wurde der Markt ge. räumt. Kreis Alsfeld. * Mücke, 20. Mai. Am heutigen Dienstaa, 20. Mai, feiert der im Ruhestand lebende Brief, träger Wilhelm Bender seinen 7 5. Geburts. tag. Der alte Herr, der Jahre lang die Bahnpost von Mücke nach Hungen begleitete, ist körperlich und geistig noch sehr rüstig und versieht alle Garten- und Feldarbeiten. Dem Jubilar gilt auch xnfer herzlicher Glückwunsch. Kreis Bübinqen. Q Nidda, 18. Mai. Einen empfindlichen Schaden erlitt ein Einwohner in dem benachbarten E i ch e l s d 0 r f. Fast l^LZentner Fleisch- und Wur st waren verbrannten ihm in 1 der Räucherkammer eines Nachbars. Vermutlich gingen die unter dem glimmenden Sägemehl be- sindlichen Holzspäne in Flammen auf, wodurch der Brand entstand. — Die üble Gewohnheit der Kim 1 der, sich hinten an die Wagen zu hängen, 1 hätte in dem benachbarten Michelnau für einen Schuljungen leicht zum Verhängnis werden können. In demselben Augenblick, als er vom Wagen weglief, faßte ihn ein von hinten kommendes Per- sonenauto und schleuderte ihn zur Seite. Mit zahlreichen, teilweife erheblichen Hautabschürfungen mußte der Junge nach Hause gebracht werden. Kl. 8* oder Stück Gartenland zu pachten gesucht. Schriftl. Ang. u. 2291D a.d. Gieß. Anz. Amtliche Bekanntmachung Bodenbenuhungserhebung 1941. Auf die im Einvernehmen mit dem Herrn Reicksforstmeister ergangene Anordnung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft ist im Mai 1941 eine Bodenbenutzungserhebung durchzuführen. Dazu ist es nötig, die Anbauflächen der Landwirtschaftlichen Betriebe, Forst-, Gartenbau-, Fischerei- und Weinbaubetriebe festzustellen. Auch die Arbeitskräfte dieser Betriebe werden durch die Erhebung ermittelt. Aw 21. Wal 1941 erhält jeder Betrieb mit einer Bodenfläche von 0,50 und mehr Hektar — Erwerbsgartenbaubetriebe auch unter 0,50 Hektar — vom Oberbürgermeister 1 orangefarbenen Betriebsbogen IDruckfache Bo 1). Der Betriebsbogen ist sorgfältig auszufüllen und spätestens am 26. Mai 1941 an den Oberbürgermeister zurückzugeben. Die Betriebsinhaber oder deren Vertreter sind nach der Verordnung über Auskunftspflicht vom 13, Juli 1923 (Reichsgesetzblatt I, Seite 723) gesetzlich verpflichtet, die geforderten Angaben zu machen. Betriebsinhaber, die am 22. Mai 1941 den Betriebsbogen noch nicht erhalten haben, müssen ihn vom Oberbürgermeister sofort anfordern. Alle an der Erhebung beteiligten Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Angaben werden zu volkswirtschaftlichen und statistischen Zwecken benutzt. Die Bodenbenutzungserhebung bildet die Grundlage für alle Maßnahmen zur Sicherung der Ernährung des deutschen Volkes. Es wird deshalb erwartet, daß alle Betelligten ihre Betriebsbogen wahrheitsgemäß und sorgfältig ausfüllen und pünktlich an den Oberbürgermeister zurückgeben. Unwahrscheinliche Angaben können durch amtlich verpflichtete Sachverständige nachgeprüft werden. Es ist damit zu rechnen, daß im Anschluß an diese Erhebung Kontrollerhebungen stattfinden. Darmstadt, den 2. Mai 194L Der Direktor des Hessischen Landesstatistischen Amts. Dl ßUik Wir haben geheiratet Hans Stommel, Uffz. Erika Stommel, geb. Wigandt Heuchelheim Gießen z. Z. im Felde Neustadt 61 20. Mai 1941 Pens. Beamter sucht schöne z-Zimmer- Wohnung in Gießen oder Umgebung. Preisangeb. unt. 01723 a. d. G. A. Möblierte 2-Moliiii|. mit Küche, mögt. Zentralheizung, ver 1. Juli öder früher gesucht. Schr. Ang. unt. 01721 a. d.G.A. Aelter. Ehepaar sucht 1 bis 2 Zimmer mit Küche Hausarbeit kann mit übernomm. werden. Schr.Angeb.unt. 01731 an d.G.A. Suche 1-2 ta Zimmer oder 1 Zimmer mit Küche zu mieten. Schr.Angeb.unt. 01730 an d.G.A Stellenangebote] Für Botengänge geeignete 01727 Person mögl.m.Fahrrad für Donnerstag und Freitag reder Woche gesucht Wallwrstr. 21 fiinoer- SlMklWkU zu verk. 01720 W. Göttler, Liebigstraße 14. | Kaufgesuche"] Leere Haarwasserflaschen kauft [ 01732 Central-Drogerie Schulstraße. 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