Donnerstag, 20. März Ml Jahrgang Nr. 67 'M lsvrechanschluk 2251 'Mrt loinor'1 AeichsmWer Dr. Goebbels in Posen dindit Nehm in Hast genommen wurde ein «derer, besonders beliebter Leiter der Kongreßbe- )u ttr । btn den S» Das bit- die " Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Kabul, im März 1941. efjinen.' : die^ > 6oflÜ r Berlin, 19.März. (931B.) Der königlich Ungarische Außenminister Ladislaus B a r d o f s y wird sich am Donnerslagnachmitlag mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug nach Deutschland begeben, um mit dem Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop zusarnmenzutres- sen. Mit Außenminister Bardossy reisen die außerordentlichen Gesandten und Bevollmächtigten Minister Eugen von Ghyczy, Tibor von Bartheldy und Anton von Ullein-Reviczki, sowie der persönliche Sekretär, Gesandlschaftsselre- tär Ellemer von Ujpetery. Kind I* ejen, Bit zu hören. i Uls vor kurzem der Präsident des Kongresses Maulana Ab ulk al am Azad verhaftet Und Ei 18 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, nur omig später auch der Führer des radikalen Flügels a-u —mummen wurde, ein Oer ungarische Außenminister kommt nach Deutschland. ■ um über 17 Millionen RM. = 100 v. 5) eingetreten. Auf den Kopf der Bevölkerung umgerechnet ergibt dieses bisher einzig dastehende WHW.-Ergebnis qine Opferspende von 0,42 RM. für den einzelnen Volksgenossen gegen 0,21 RM. des Vorjahres. Oer Führer überreichte General Dietl das Ilarvik-Gchild. Berlin, 19. März. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht überreichte heute dem Sieger von Narvik, General der Ge- birgstruppen, Dietl, persönlich das von ihm gestiftete Narvik-Schild. Prien zum Korvettenkapitän befördert. B e r l i n, 19. März. (DNB.) Der F ü h r e r und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberfefehlshabers der Kriegsmarine den Kapitänleutnant Günther Prien in Anerkennung seiner hervorragendsten Verdienste und besonderen Erfolge bei der kürzlich bekanntgegebenen Bekämpfung und Vernichtung feindlicher Geleitzüge zum Korvettenkapitän befördert. Aufklärungsflugzeuge 40 km westlich Kreta einen starken Verband feindlicher Kriegsschiffe, be- tehend aus zwei schweren Einheiten, sechs Kreuzern und zwei bis drei Zerstörern, an. Die beiden chweren Einheiten wurden durch je einen Lufttorpedo getroffen. Der Feind flog in der letzten Rach in Rord- deulfchland ein und warf über zwei Küsten- tädken Brand- und Sprengbomben. Der ungerichtete Schaden ist geringfügig. Es gelang, sämtliche Brände bereits im Entstehen zu löschen. Einige Zivilpersonen wurden getötet, mehrere verletzt. Der Gegner verlor fünf Flugzeuge, davon zwei durch deutsche Rachtjäger. Ein eigenes Flugzeug kehrte vom Feindflug nicht zurück. An dem Erfolg bei dem Angriff auf den Verband feindlicher Kriegsschiffe westlich Kreta waren beteiligt: Kampfgruppenkommandeur Hauptmann Kowalewski als Kommandant mit der Besatzung Oberleutnant Lorenz, Oberfeldwebel Henze, Feldwebel Lehmann, und Leutnant Bock als Kommandant mit der Besatzung Oberfeldwebel Schmidt, Unteroffizier Brückner, Feldwebel Katen. England kann seine Zerstörer- Verluste nicht aufholen. Berlin, 19. März. (DNB.) Nach einer englischen Meldung hat die britische Flotte seit Kriegsbeginn nur 20 neue Torpedobootzerstörer in Dienst stellen können. Da allein die von der englischen Admiralität zugegebenen Zerstörerver- luste 41 Einheiten umfassen, zu denen noch die in letzter Zeit von deutschen Schnellbooten versenkten drei Zerstörer hinzukommen, ist es den britischen Werften noch nicht echmal gelungen, auch nur die knappe Hälfte dieser Verluste durch neue Bauten zu decken. Da die Admiralität eine Anzahl durch Minen und durch andere feindliche Einwirkungen vernichtete Zerstörer als Verlust nicht bekanntgegeben hat, ist das Verhältnis der Versenkungen zu den Neubauten für England noch erheblich ungünstiger. Die eingetauschten amerikanischen Zerstörer, die seit 23 Jahren — seit dem Ende des Weltkrieges — auf dem Schiffsfriedhof liegen, weifen derartige Schäden an ihren Maschinen und an der gesamten Ausrüstung auf, daß sie seit dem vergangenen Herbst zur Reparatur auf englischen Werften sind. Churchill gab in seiner letzten Rede zu, daß erst jetzt sieben Monate nach dem Tauschgeschäft — ein Teil dieser amerikanischen Zerstörer nach und nach in die englische Flotte eingereiht werden kann. 1:2 (ty mit h verbi» ufert i ein V telftid Q5 6pij enW h-lb- schoß K • ein. ?' ! N- werden mußten. Oer Wehrmachtbericht Berlin, 19. März. (DRB. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: die Zeit spielt bei diesem Volk keine Rolle, es weiß auch, daß es den längeren Atem hat unb am Ende die Freiheit steht. 6346 Inder verhaftet. Kabul, 19. März. (DNB.) Die britischen Behörden in Indien haben bisher 6346 Personen aus politischen Gründen verhaftet, wie der Innenminister der Jndienregierung vor dem indischen Parlament in Delhi bekanntgab. Der Armabme von 'Unreifen für die Mittaasnummer bis 8'/, Uhr desBormittags Aruergen-Vretle: Anzeigenteil 7 Rps. ie mm bei 22 mn. Zeilenbreite, Wertteil 50 Rrff. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstastell Abschlüsse Mengenstaffelv Plavvorschrist l vorherige Bereinbarung) 25"/° mehr , ßerb^ ah< --r ft ijj> ndlich^ ' t dll T; ft n Ml .i firö,11 In mehreren Teilen der Stadt seien Brände verursacht worden, die „zum Teil unter sehr gefährlichen Bedingungen" unter Kontrolle gebracht Schwere Seestreitkräste. Nach dem bisherigen Kriegsverlauf mag es so scheinen, als ob die schweren Seestreitkräste gegen früher eine geringere Bedeutung hätten. Gewiß wird der Handelskrieg zur See vornehmlich von den leichten Seestreitkräften geführt, die fast täglich an der Front sind. Von Anfang an standen die deutschen Unterseeboote im Kampf gegen die bri- tische Schiffahrt. Dann folgten die Meldungen über den Handelskrieg der deutschen Panzerschiffe in Ueberfee und der Hilfskreuzer in fernsten Gewässern. Im Winter wurden, begünstigt durch die langen Nächte, die Zerstörer eingesetzt, um die feindlichen Häfen mit Minen zu sperren. In unermüdlicher Arbeit haben die leichten See- st r e i t f r ä f t e auf ihren Schultern den Kampf zu See getragen, der gekrönt wurde durch den todesmutigen Einsatz bei der Besetzung Norwegens. An der flandrischen Küste erfolgte der erstmalige größere Einsatz deutscher Schnellboote, die sich bald den Ehrentitel „Stukas der Meere" verdienten. Von den atlantischen Häfen Frankreichs aus wird nunmehr in erweitertem Umfang der Einsatz der deutschen Unterseeboote und Ueberwasserstreit- träfte erfolgen. Wo biteben dabei die schweren Seestreitkräste? War die Rolle der Schlachtschiffe etwa. beendet? Der Laie macht sich von dem Einsatz dieser Schiffe meistens ein falsches Bild. Daß sie zeitweilig wem- ger im Vordergründe stehen, bedeutet nicht, daß ie überflüssig sind. Schon die Unternehmung gegen Norwegen zeigte die Wichtigkeit der schweren Seestreitkräfte, die auch heute noch wie ehedem den Rückhalt abgeben für die leichteren Einheiten Die deutschen Schlachtschiffe begleiteten damals die Zerstörer auf ihrer berühmten Fahrt nach Narvik und deckten sie somit gegen einen etwaigen Angriff überlegener Kräfte des Feindes. Bei ihrem Zusammenstoß mit dem britischen Schlachtkreuzer „R e ■ nown" erlitt letzterer erhebliche Beschädigungen. Die weiteren Operationen der deutschen Schlachtschiffe von Norwegen aus führten dann bekanntlich zu der Versenkung des britischen Flugzeugträgers „Glorious", seiner beiden Begleitzerstörer uhb anderer Hilfskriegsschiffe. Das war ein bedeutender Schlag, der die großen Erfolgsausfichten von Schlachtschiffen in großen Seeräumen unterstrich. Denn heute im Zeitalter der Luftmacht muß man allerdings mit einer Aenderung im Einsatz schwerer Seestreitkräfte rechnen. Sie gehören nicht in die Küstengewäsfer, die u. a. von der landgebundenen Luftwaffe beherrscht werden; ihr Operationsgebiet ist vielmehr diehoheSee möglichst außerhalb der Reichweite der Kampfflugzeuge. Dort ist auch heute noch und in Zukunft das eigentliche Tätigkeitsfeld der Schlachtschiffe und auch der Flug- $ 2?ud) 8in diesem Krieg haben die Schlachtschiffe eine wichtige Rolle zu spielen. Bereits ihr Vorhandensein übt einen tiefen Einfluß auf die Seekrieas- [age aus. Umsonst haben nicht die Engländer ihre wertvollen Geleitzüge nach Norwegen zum Teil durch Schlachtschiffe und Flugzeugträger gedeckt. Auch im Mittelmeer begleiten die Engländer ihre Geleitzüge vielfach durch Schlachtschiffe und Flugzeugträger, weil sie die Angriffe der italienischen Berlin, 19. März. (DRB.) Der in der Rachl zum 19. März durchgesührle deutsche Luftangriff auf hüll Hal größte Schäden in den kriegswichtigen Anlagen der Stadt hervorgerufen. Drei Grohbrande wurden im Rordosten der Stadt beobachtet, heftige Ex- plofionen mit nachfolgenden Bränden entstanden ferner in Dock- und Lagerhäusern des Hafen- gebietes. Rasch um sich greifende Feuer mit starker Rauchentwicklung lassen daraus schließen, daß bei den Angriffen einige der großen Oelrnühlen und Getreidespeicher Bombenvolltreffer erhielten. Von diesem, mit einigen hundert Flug- zeugen in rollendem Einsatz durchgeführten Angriff, der über fünf Stunden andauerte, kehrten alle Flugzeuge zu ihren Heimathäfen zurück. London gibt schwere (Schäden in Hutt zu S t o ck h o l m , 19. März. (Europapreß.) Der britische Nachrichtendienst bestätigte die Schwere des deutschen Angriffs auf hüll. In seiner Mitteilung heißt es, daß schwerer Schaden an industriellen und kommerziellen Gebäuden ungerichtet worden sei. Auch Reuter besagt der Angriff habe mehrere Stunden gedauert und „weit ausgedehnte Schäden verursacht. Wie steht es in Indien? Von unserem E. P.« Berichterstatter. । ivyjjoii etnaeiTiCTi auhuhu i höherer Gewalt • ^WMufvrechimschluß 2251 'Bür/. ^üMnschrfft:,,Anzeiger" MtÖMckeck 11686 Frankl J M. itelllS mn । • -------------------------- . owrbeint täglich, außer Mmttags und Feiertags oorl 34 Millionen RM. am „Tag der deutschen Polizei". Berlin, 19. März. (DNB.) Das Ergebnis der am „Tag der deutschen Polizei" (15./16. Februar) für das Kriegs-Winterhilfswerk durchgeführten Sammlung hat sich durch die inzwischen eingegangenen Restmeldungen um weitere zweieinhalb Millionen auf rund 34 Millionen RM erhöht. Gegenüber dem vorjährigen Ergebnis mit rund 16,9 Millionen-RM. ist eine Steigerung Reichsminister Dr. Goebbels nahm in Pofen die Weihe der neugestalteten Theater vor und verkündete wie schon gemeldet, das nationalsozialistische Programm für den gesamten deutschen Osten. Unser Bild -ieiat Dr Goebbels bei seiner Ankunft in Posen, wo ihm von einer RAD^Fuhrerm em Blumenstrauß Aur Begrüßung überreicht wurde. Links: Reichspropagandaamtsleiter Maul, rechts ---Obergruppenführer Koppe. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Schwere Schäden in kriegswichtigen Anlagen von M Großbrände und heftige Explosionen. - Alle deutschen Flugzeuge zurückgekehr mgung, Bose, sich der Verhaftung durch die Fucht entziehen mußte und seither spurlos ver- siiiwunden ist, ja, als im Kongreß Erörterungen dtrüber angestellt werden mußten, was geschehen fülle, wenn auch Gandhi festgenommen werden sollte, da wußte ganz Indien, was die Uhr geschla- cn hat. Seitdem vergeht kein Tag ohne neue Un° rchemeldungen aus Indien. Der britische Indien-- rrnister Amery aber hat gerade in diesen Tagen flijagt: „Indien ist das Kernstück in dem großen Bogen, den die britischen und von Grotz- irätannien abhängigen Gebiete bilden. ^Kidien fmrnt also in strategischer Hinsicht gleichnach fcer & rteidigung der englischen Insel selbst die größte V deutung zu. Und Indien soll den Dominien- itctus erhalten — aber erst später. D^vn erst soll hr Unterbau errichtet werden ... Und Indien steht Minister fügte hinzu, daß er für die Vereinigten Provinzen Bihar, Orissa, die Nordwestprövinzen und Belutschistan bisher noch keine näheren Angaben machen könne. * In der Stadt Dacca in Bengalen kam es zu blutigen Zusammenstößen, bei denen 14 Inder getötet und 91 verwundet wurden. Die Polizei machte von der Schußwaffe Gebrauch, um die Menschen auseinanderzutreiben/ Eine Reihe von Gebäuden soll zerstört worden fein; auch kam es zu Brandstiftungen und Plünderungen. Anscheinend gehen die Zusammenstöße auf die durch die englische Herrschaft geschürten religiösen i Gegensätze zurück. Gießener Anzeiger wZSim, General-Anzeiger für Oberhessen ^«ittzen.^Sch»l»k-tztr-4 ). mO iNs'ü ü* >!e biti ib siH Biefcw W lWn ffierta| miet. luret :n hto ri, m Der m mnentr au) li n England!" Illusionen, nichts als Illusionen sind diese Verdrängen, krasse Lügen und ein weiterer Versuch, bc Welt Sand in die Augen zu streuen wenn man Sri. täglichen Nachrichten aus Indien selbst m Be= irrcht zieht. Die Flüchtlinge aus Indien, die sich vr>. v- rl-en Gefahren zum Trotz über die afghanische m bot' kenze retten, erzählen Geschichten, die den Indren- nrmifter Amery zum Heuchler und Ougner stempeln, l'u erzählen Tatsachen, die vom englischen Gewalt- regiment die letzte Hülle reißen. Worum geht es in Indien? Im Weltkrieg hat fr.glanb Indien für die großen Opfer an Gut und 8ut das Dominionstatut versprochen, das nach Der Öffnung der Inder eine Etappe auf dem Wege zur ^eiheit fein sollte. Kaum war aber der Krieg zu krde, als die Ausflüchte kamen. Es waren die tl ichen Worte wie heute: Es fehle der ,/^v^oau , Hr nötig fei, bevor man an die Errichtung des Überbaus" gehen könne. — Seitdem ist der ftmpf mit neuer Zähigkeit entbrannt. Unter der Pirole „Teile und herrsche" ging England vor und »trsuchte, die Moslems in Indien gegen Die h ndus aufzustacheln. Als deren FührerÄnnah tler erklärte, daß ihn van Gandhi nur der - W 9 tr nne, daß er nur andere Methoden verfechte, im ^dziel aber mit ihm einig sei, da setzten die Eng- lcnider ihre Hoffnung auf die Fürsten. Hechte" müßten gesichert werden, sie seren ,Furcy üue lange"Tradition mit der englischen Krone verbinden"^ Deshalb seien alle Vorschläge die diese rttsache nicht berücksichtigten, ."Unpraktisch . — Jn- !dischlli V m 4 Beilagen NM. 1.95 WneJllustrierte « 1.80 bei Nichterscheinen einzelnen vkummern Bei einem Vorstoß gegen die englische Südostküste versenkte ein S ch n e 1 l b o o t aus einem feindlichen Gelertzng zwei Handelsschiffe mit insgesamt 1 0 000 BRI. Ein Unterseeboot versenkte zwei bewasfnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 1 3 0 0 0 B R T., ein anderes Unterseeboot 3500 BRI. feindlichen Handelsschiffsraumes. Starke Kräfte der Luftwaffe griffen in der letzten Rächt wieder militärische und kriegswichtige Ziele in Großbritannien an. Insbesondere wurden a u h ull an der humbermündung während der ganzen Rächt S p r e«> g - und Brandbomben aller Kaliber in großer Zahl abgeroorfen. 3n hafen- einrichlungen und Versorgungsanlagen entstanden zahlreiche Brände. Bei läge wurde ein Handelsschiff im Sl.-Georgs-Kanal wirkungsvoll mit Bomben belegt Das Schiff blieb mit Schlagseite liegen. 3m Mittelmeerraum griffen am 16. März deutsche | )aß es in Indien gärt und brodelt und es sich Igecen das englische Joch, die Ausbeutung durch die tnlischen Kapitalisten und die bewußte und wohl- hafi s Urlegte Niederhaltung dieses 400-Millionen-Volkes fopinem Pariadasein immer von neuem rebelliert, Die! Iba: ist seit Jahren in das Bewußtsein der ganzen s$rt eingeganyen. Was aber in den letzten Monaten i) up) Wochen in den weiten indischen Provinzen,-die ' :»uimmengenommen eigentlich einen Kontinent für mn ' stä bilden, oop sich geht, scheint darauf hinzudeuten, Vta der große Kampf um Indien in eine neue und, nicht alle Anzeichen trügen, entscheidende dm J zu treten beginnt. btn gJ| Sei nahe täglich kommen von lenfeits des beruhm- nennlit Khyber-Passes, der den Hauptzugana !iwschen Afghanistan und Indien, zugleich aber auch ibenF'l der hauptsächlichsten bewaffneten Sperren bil- wei -116 die nach englischer Absicht Indien von allen :r M ui rwünschten Einflüssen abtrennen soll, immer nut^i rc.-e und alarmierende Nachrichten. Der Zivile U-gehorsamsfeldzua, der van der Kon- Wßpartei gegen den englischen Krieg ausgerufen Strbe, führt jeden Tag zu neuen Zusammenstößen, Vrfolgungen, Verhaftungen und blutigen Ausein- M)ersetzungen. Die indischen Studenten demon- stt-ren, die Arbeiter streiken gegen die englischen 5) lqerlöhne, die Führer der Kongrehpattei reifen W Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und «en das Volk zum Widerstand auf, die Englands senden Strafexpeditionen aus und gehen mit «fier und Schwert vor, und Flugzeuge verttchten ch? Dereichtungswerke an indischen Dörfern. rDer Fakir von I p i aber, der die Sache des jaftzen indischen Volkes verttttt, vollbringt wahre y dentalen in der Ersinnung von immer neuen T cks mit denen er die Engländer beunruhigt, ihre Wen überfällt, ganze Bataillone beschäftigt, und i«valtige Ueberrnachten schlägt und und zum Rück- zu. zwingt. An diesem Khyber-Paß hat England Wionen errid)tet, wahre Festungen aus Eisen und Ikon. Nachts ist die ganze Gegend mit Schein- nkfern taghell erleuchtet, und am Taae sind alle Lssichtstürme besetzt, um den Verkehr hinüber und ieiüber im Auge zu haben und die Bewegungen |ti „Feinde" zu beobachten. Weiter südöstlich aber, L die Ebene beginnt, donnern die Wogen der in- lilten Empörung an die Berge und ihr Widerhall W in Afghanistan und Rußland und in der ganzen bg?®:"1 1 brifi Refull« ige hti ikn Ehrrm -Aula -Irrt Rüstungsaufträge in Amerika verwende Me Druckers, Buchbinders, des Glasers und Beutlers, eineine So' Sale 1-hi Ireil J Kaut i1 val monl !°U K bi tlnti Utii guten Willen gezeigt und einen großen Teil feiner Anlagen in den Vereinigten Staaten an die USA V. ftonl Kart fprei ©ep 3 w mun ouf i h kn, btr C N »leb Verl unb 4 neu tet »erl rtr, k lob „Zinn, Gummi und Wolfram die demokratischen Ideale." Oie Hintergründe der China-Hilfe Roosevelts. verkauft und zur Bezahlung hoffet Kow knj lorpe IN jatffa' ftroo' dem Problem wie folgt: „Der Einfluß des Schlachtschiffes wird von Laien häufig nicht richtig erkannt, weil das Schlachtschiff nur selten Gelegenheit hat, in die Gefechte kleinerer Flotteneinheiten einzugreifen. Trotz dieses scheinbaren Mangels an Einfluß sind die Schlachtschiffe aber noch immer die eigentlichen Träger der Seeherrschaft." Das sind gesunde Ansichten, die von anderen Seemächten geteilt werden. Auch die deutsche Kriegsmarine wird diese Ansichten in ihrem zukünftigen Bauprogramm berücksichtigen. Eine starke deutsche Seemacht muß und wird ihren Rückhalt an schweren Seestreitkräften finden. Waffen und Munition, die England nicht erreichten. Berlin, 19. März. (DNB.) In La Linea, bas Gibraltar vorgelagert ist, trafen 120 Ueberlebe n d e eines britischen Geleitzuges ein, der im Atlantik angegriffen und zer- sprengt worden war. Aus Schilderungen der Seeleute ging hervor, daß dieser Geleitzug vor allem Munition und Spreng st off geladen hatte. Die Beschießung durch die deutschen Oie Finanzierung der Englandhilfe. Roosevelts 7-Milliarden-Antrag angenommen. — „Chicago Tribüne" fordert als englische Gegenleistung Schluß mit dem englischen Rohstoffmonopol. Irafet blgtl 0 N*! di* I 0* leb' («lH W® rchloil Hof < Sein W hätte. Rach langem Zögern habe sich die englisch, Regierung, wie schon gemeldet, bereitgefunden, u.c den gewaltigen Viscose-Konzern mit sein« Kunstseidefaoriken abzustoßen. Diese Transaktion fei in dem Augenblick angekündigt worden, da im ame rikanischen Repräsentantenhaus die Debatte über die Bewilligung von sieben Milliarden Dollar für bit Englandhilfe begonnen habe. Man habe zunächi den sehr niedrigen Preis von 4 0 Millionei Dollar als ungefähre Schätzung festgesetzt, in eine genaue Bewertung der großen Kunstseide' fabriken und sonstiger Werte zu viel Zeit gekoste! hätte. Man habe den Engländern 90 v. S). von den versprochen, was man über diese 40 Millionen Dol Rom, 20. März. (DNB. Funkspruch.) Wie Agenzia Stefani unterstreicht, habe sich Washington die kritische Lage Englands zunutze gemacht, um den Engländern das Gummi- und Zinn- Monopol zu entreißen. Der größte Teil der berühmten bolivianischen Zinnaktien sei an eine nordamerikanische Finanz- gruppe übergegangen, hinter der die Rocke- festers stehen, während eine ähnliche Aktion großen Stils zwischen einer anglo-holländischen nnS einer nordamerikanischen Gruppe wegen des Gummis von N i e d e r l ä n d i s ch - I n d i e n im Gange sei. Die von Roosevelt vorgenommene Eingliederung Angreifer führte zu zahlreichen Explosionen der Pulverkisten und Munitionsbestände. Hohe Feuergarben schossen aus den Schiffen hervor. Starke, rasch aufeinanderfolgende Detonationen erfüllten die Luft. Die in Gibraltar eingetroffenen Ueberleben- den eines von deutschen Seestreitkräften im Atlantik versenkten britischen Schisses sagten, daß dieses torpedierte Schiff eine große amerikanische Waffenlieferung für Grohbritan- nien an Bord gehabt habe. Ein holländisch-indischer Dampfer versenkt. Tokio, 19. März. (Europapreß.) Der seit einer Woche als überfällig gemeldete holländisch-indische Dampfer „R a n t a u p a n ö j a n g" (2542 BRT.) ist, wie die Tokioter Zeitung „Richi Nichi" auf Grund einer Meldung ihres Korrespondenten aus Batavia mitteilen kann, im Pazifik durch ein deutsches Kriegsschiff überraschend angegriffen und versenkt worden. Es hatte keine Passagiere an Bord. Die „Rantaupandjang" ist das erste holländisch-indische Schiff, das im Laufe dieses Krieges durch eine deutsche Aktion versenkt wurde. zwischen.einem der Direktoren von Rockefeller < dem Schwager Tschiangkaischeks, dem bekannt!,, Finanzmagnaten Song, abgeschlossen worden utz. habe den USA. da s Weltmonopol in Zin, und Wolfram gesichert. Schließlich hätten d, Ingenieure Rock^fellers auch Vanadium gsfu,, den, das für die Schwerindustrie zur Stahlverss, lung und zu Legierungen von Aluminium, Kupf^, Messing- einen wichtigen Rohstoff darstelle. Dains werde auch der amerikanische Plan, das einst der englischen Finanz innegehabte Weltmonopol btr Rohstoffe für die amerikanische Finanz zu sichern, offenbar. • Der Reichtum der chinesischen Erzvorkomme, habe die USA. sogar dazu verleitet, die Brücken z, Tokio abzubrechen, und' alles zu tun, um eine B,. ständigung zwischen Japan und Tschungking verhindern. „Zinn, Gummi und Wolfram , t schließt die Agenzia Stefani, „gehören zu jenen großen »demokratischen Idealen*, derentwegen Roosevelt die Verantwortung für esne Verlang«, rung des Konfliktes und die mögliche Hineinziehwiz des nordamerikanischen Volkes auf sich nahm. Di« ist die traurige plutokratische Wirklichkeit." Englands „guter Wille". Morgenthau drängte auf den Verkauf des englischen Biscose-Konzerns in USA Washington, 20. März. (DRB. Funkspruch) Wie „Washington Post" mitteilt, hat Finanzmini, ster Morgenthau von der englischen Regierung den weitgehenden Verkauf ihres amerika. nischen Effettenbesitzes mit der Begrün,! Chinas in die Reihe der sog. Demokratien Habs ähnliche Hinteraründe. Die Provinzen Westchinas seien nämlich überaus reich an dem den USA. fehlenden Wolfram, wie man auch in denBirma benachbarten Provinzen starke Zinnvorkom- m en festgestellt habe, die sich die Rockefellergruppe bereits angeeignet habe. Gegen die Abtretung dieser sich auf über 100 000 Hektar erstreckenden Landgebiete sei Tschiangkaischek von Nordamerika jene Anleihe gegeben worden, die gegenüber der Welt fälschlicherweise als „politische Anleihe an die Demokratien" ausgegeben werde, während es lich in Wirklichkeit um ein gewaltiges Raubgeschäft und eine Börsenspekulation handele. Dieses Geschäft sei an der Erhaltung des englischen Empires. Eigent« lich sollten doch die USA., die Englands Krieg so heftig unterstützen, alles Interesse daran haben, daß England bei Kriegsende wirtschaftlich stark sei. Englands Agitationsstab in USA. R e u y o r k, 20. März. (DRB. Funkspruch.) Der britischen Botschaft in Washington, die jetzt um den dritten Beamten mit Gesandten- rang verstärkt wurde, unterstehen jetzt rund 1500 diplomatische und militärische Vertreter. Diese gewaltige Anhäufung englischer Beamter in Washington bezweckt hauptsächlich, Freunde für die britisH Sache zu gewinnen. Gcoßfener in der Marinewerst Boston N e u y o r k, 20. März. (DRB. Funkspruch.) 3n der Marinewerft von Boston brach am Mittwoch ein Brand aus, der durch eine Reihe von Exvlohonen ausgelöst wurde. Durch dds Feuer wurde di, gesamte Stromversorgung unterbrochen. Die Bauarbeiten an den Schiffen muhten ein-ge stellt werden, so daß insgesamt 10000 Mann feiern. Der Feuerwehr und Abteilungen der Marine gelang es, den Brand auf seinen Ausbruchsherd zu beschränken. Die Ursache ist noch nicht y- klärt. Roosevelts Sondergesandter Oonovaa zurückgekehrt. Neunork, 19. März. (Europapreß.) Der Son» bergefanbte Roosevelts, Oberst William Donovan., der verschiedene europäische Länder bereiste, traf an Bord des Yankee-Clipper in Neuyork ein. düng verlangt, daß viele Parlamentarier bei ber Einbringung des Englandhilfe-Gefetzes erklärt Hal, 1 phrnd ten, das Gesetz würde auf eine starke Ablehnung im Volke stoßen, wenn England nicht vorher feinet Jost Ammans Ständebilder sind gleichzeitig ..... gute Einführung in die Technik der damaligen Handwerkskunst; er schildert jede Arbeit sehr anschaulich und berücksichtigt die wichtigsten Instrumente, die gebraucht werden. Er nahm auch ost selbst das Messer, um feinen „Riß" selbst in Holz zu schneiden; dann fügte er feiner (Signatur ein Messerchen bei, und diese Holzschnitte sind natürlich die wertvollsten. Auch in guten Aquarellen hat Jost Amman seine Könnerschaft erwiesen und gezeigt, daß er wie seine großen Zeitgenossen, etwa Tobias Stimmer, lebendige Darstellimgcn des alltäglichen Lebens festzuhalten verstand und meistens in witziger Weise dazu Stellung nehmen konnte. , — Washington, 20. März. (DNB. Funkspruch.) Das Repräsentantenhaus bewilligte mit 336 gegen 55 Stimmen die von Roosevelt zur Durchführung des Englandhilfe - Gesetzes beantragten sieben Milliarden Dollar. Roosevelts Antrag geht nunmehr dem Senat zur weiteren Beratung xu. Ein An ag, die im Englundhilfe-Gesetz vorgesehenen 350 Millionen Dollar f ü r 'and wirt- sch ältliche Erzeugnisse zu streichen, falls England die Blockade gegen hungernde Frauen und Kinder Europas nicht aufhebe, wurde wie sämtliche Oppdsitionsanträge a b - gelehnt. In der vergangenen Woche hatte Außenminister Hüll, wie bei Beginn der öffentlichen Beratungen bekanntgegeben wurde, in einer Geheimsitzung vor dem Finanzausschuß des Abgeordnetenhauses darauf hingewiesen, daß auf den Meeren die Gefahr des Todes und der Vernichtung weiter gestiegen fei. Amerika könne sich nicht mehr länger irgendwelchen Illusionen hingebkn über den Umfang der Gefahren, denen es gegenüberstehe. Seine Forderung, daß Amerika zu seiner Sicherheit alles daransetzen müsse, diejenigen Nationen mit Rüstungsmaterial zu unterstützen, die für die Verteidigung Amerikas notwendig seien, zeigt eindeutig, daß sich Amerika über die außerordentlich schwierige Lage im klaren ist, in der sich England befindet. Daß auch das Englandhilfe-Gesetz noch keine Erleichterung dieser schwierigen Lage bringt, zeigt die Aeußerung des Kriegsministers S t i m f o n , der in der gleichen Geh-eimsitzung erklärte, die Verausgabung eines großen Teiles der sieben Milliarden Dollar beginne erst im Juli dieses Jahres. Die Mehrheit des Rüstungsmaterials, das durch die sieben Milliarden Dollar gedeckt werden soll, sei für 1 9 42 zur Anlieferung an England bestimmt. Das führende Wallstreet-Organ „Commercial and Financial Chronicle" wendet- sich gegen die opti- Künder deutschen Handwerks. Jost Amman zum 350. Todestage. Wir wüßten heute nur halb so viel von dem deutschen Handwerk zur Zeit eines Luther oder eines Dürer, wenn wir nicht in dem schönen „Ständebuch" des Jost Amman eine natur» Jetreue Chronika der „Werkenden" hätten. Im Juni 539 wurde Amman in Zürich als ältester Sohn einer seit langem dort ansässigen deutschen Familie geboren. Seine Ahnen waren Handwerker und Ge- lehrte, er selbst widmete sich bald der „Anfertigung von Rissen" (Zeichenkunst), kam auf der Wanderschaft nach Basel, wo er die meisterlichen Arbeiten Holbeins kennenlernte. Im Jahre 1560 ging er nach Nürnberg, heiratete hier und erhielt vom Rat der alten Pegnitzstadt 1577 als ein Maler und Kupfer- stichreißer, der „mit seiner Kunst so berühmt und trefflich" geworden, kostenlos das Bürgerrecht. Die „hohe Kunst" eines Peter Flötner und Virgil Solls hatte Jost Amman nach Nürnberg gelockt. Als Solls, in dessen Werkstatt er sich fortaebilbet zu haben scheint, 1562 starb, trat er als Maler und Zeichner, Formschneider und Radierer an die erste Stelle der Meister des Bilddrucks und war von einem so unerhörten Fleiß, daß sein Schüler, ber Maler Joachim von Sandrart, in seiner „Deutschen Academia" wohl ein wenig übertreibenb berichtet, Ammans Zeichnungen fortzuschassen „märe ein Heuwagen notwendig gewesen". Trotz dieses Fleißes war er doch fast immer in Geldschwierigkeiten, denn er blieb bei aller Geschäftigkeit mehr Künstler als „Gelbmacher"; Aubem gab er stets gern „von bem Seinigen dem, Der weniger hott« als er". In feinem Hauptwerk, der „eygentlichen Deschreybung aller S t ä n b e", gedruckt 1574 in Frankfurt a. M., gibt Jost Amman ein eindrucksvolles Bild deutscher Handwerkskunst; durch seine geschickte Darstellungsart wirken die einzelnen Blätter auch heute noch unmittelbar auf den Beschauer und zeigen auf kleinstem Raum nicht nur Den betreffenden Handwerker (manchmal sogar mehrere) bei der Arbeit, sondern auch das Innere des Arbeitsraumes, das Handwerkszeug oder Sinnbilder feiner Tätigkeit. Immer wieder hat sich Jost Amman in den Werkstätten gründlich umgesehen, hat die Vorgänge in der Apotheke, die Handgriff« des den und ein Besuch aus der Stadt, für den es sch lohnt. Einerlei, Klaus soll sie haben. Eigentlich müßte ich ja wohl in der Stube Bescheid sagen, allein, bin ich etwa nicht Herr über alle Hosen und Röck« in meinem Haus? Nimm sie hin, sage ich groß- herzig, aber mach mir keinen Fleck hinein. Nun soll man meinen, daß eine so edle Tat auch ihre Früchte tragen müßte. Und doch, mein Glaube an die höhere Gerechtigkeit trübt sich an diesem Abend noch ein wenig. Später hole ich nämlich das Fernglas aus der Werkstatt, um zu schauen, ob etwa auch in der Nachbarschaft jemand, dec Besuch aus der Stadt vielleicht, den Einfall Hatz noch ein wenig aus dem Fenster zu trällern. Ach, unb ba sehe ich drüben ein Paar unter bem Bäumen gehen, auf und ab und beinahe schon Hand in Hand. Es sind meine sandfarbenen Hosen neben einem fliederblauen Kleid, es ist Klaus mli dem Besuch aus der Stadt. Gibt es noch Treu und Glauben in ber Welt? Lause ich etwa umher unb spreize meine Federn? Nein, ich verschmähe das, es ist auch gar feine Kunst, in solchen Hosen Eindruck zu machen. Ich trage mich schlicht, seit Wochen arbeite ich auf meinem Feld und blicke nicht rechts unb links, unb wenn Besuch zu mir käme, könnte ich ihm gar nicht immer bie Hand geben, weil sie schwielig ist unb voll Erbe. Er aber, der Freunb, der Kamerad? Oh, ich hätte mich rächen können! An ben beiden vorüberschlendern und beiläufig ein paar Watte hinwerfen: Nun, Klaus, wie trägt sich bie Hose? Ein bitzcl)en ungewohnt? Nun ja, bas gibt sich mit ber Zeit. Und bann ben Hut ziehen: Guten Abend, Fräulein! unb bann vorübergehen. Das säße, bann wäre ein Geflüster hinter mir her: Was meint er, wer war bas? Nun, ber Herr war es, ber Brotherr. Aber was liegt mir daran. Wenn Klaus morgen bie Hose etwa wieder in den Kasten hängen wistz dann soll er sie geschenkt bekommen. Ich werde mir lieber eine neue machen lasten, eine mit Stulpe» unten herum, wie man sie in allerjüngster Zeit trägt. Wenn ich es recht überlege, so ist diese ohnehin kaum noch fein genug für meinen Umgang. mistische Aufmachung des Englandhilfegesetzes mit bem Hinweis darauf, baß die USA. vorläufig doch keinen Einfluß auf den weiteren Verlauf des europäischen Krieges qusüben könnten. Der Kongreß könne zwar Milliarden Dollar bewilligen, er könne aber deren schnelle Umwandlung, in Rüstungsgerät nicht erzwin- gen. Auf lange Sicht könne zwar an der Leistungsfähigkeit der amerikanischen Rüstungsindustrie nicht gezweifelt werden, im laufenden Jahr sei aber dennoch England vor der Zermalmung nicht mehr zu retten. Rüstungsfabriken, für die schon rm letzten Sommer die Entwürfe und die Konstruktionspläne fertiggestellt waren, hätten ihre Produktion bis heute noch nicht aufnehmen können. Die Bewilligung riesiger Geldmittel habe daher allenfalls eine psychologische Wirkung. „Chicago Tribüne" bemängelt, daß die Debatte über die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu England auf Grund des Englandhilfe-Gefetzes bisher ausschließlich von dem Gedanken der britischen Bedürfnisse beherrscht war, für deren Erfüllung Roosevelt vom amerikanischen Volk große Opfer verlange. Der Frage einer britischen Gegenleistung welche Washington aber absichtlich aus. Die Zeitung meint, daß die Vereinigten Staaten In diesem Jahr im britischen Imperium Rohstoffe im Gesamtwert von \Vk M i l- liärden Dollar kaufen würden. Diele Güter seien Rohstoffe, für die Amerika wichtigster Weltverbraucher sei unb über die das britische Imperium praktisch das Weltmonopol ausübe. Die Erzeugnisse würden infolgedessen nicht zu Wettbewerbspreisen abgegeben, sondern z u künstlich aufgebauschten, zum Nachteil der amerikanischen Lebenshaltungskosten. Es sei nicht zuviel verlangt, wenn England für d'e Kriegshilfe aus seinem Ueberfluß bezahle. Ich bin ein Reißer früh und spät. Ich entmürff auff ein Lindenbrett Bildnis von Menschen oder Thier, Auch Gewächs mancherlei Manier, Geschrift, auch groß Versal-Buchstaben, Historie und was man will haben. Künstlich, das nit ist auszusprechen; Auch kann ich dies in Kupfer stechen. Die sandfarbene Hose. Von Karl Heinrich Waggerl. Klaus möchte ins Dorf gehen. So sauber gewaschen sieht er noch hübscher aus als sonst, auch bie Schuhe und das Hemd gingen an, nur die Hosen sind erbärmlich zerlumpt; Klaus betrachtet sie selber voll Kummer vor dem Spiegel. Eine Witwe hat sie ihm geschenkt, sagt er, aber der Selige war Dachdecker gewesen, und da weiß man schon, was so einer fi|r Hosen hinterläßt. Nun, zum besten bin ich freilich auch nicht damit versehen. Sogar der heilige Martlnus wäre in Verlegenheit gekommen, wenn er sein Zeug vom Gürtel abwärts hätte teilen müssen. Es ist. merkwürdig, jedes Jahr schaffe ich mir ein Paar Hosen an, unb doch habe ich immer nur Röcke im Kasten hängen. Aber eine besitze ich, ein Meisterstück des Schneiders Paul, bie ist aus fanbfarbenem Tuch nach dem neuesten Schnitt gemacht und so vornehm, daß ich sie nur ganz selten trage, weil auch selten alles Nötige zusammentrifft, ein Feiertag unb Haarfchnei-, Der sehr rührige Verleger Ammans, der bekannte Buchdrucker Feyerabend in Frankfurt a. M., hat noch andere Holzschnittfolgen des „Chronisten der Handwerkerei" veröffentlicht, so u. a. ein Trachtenbuch „Das Frauenzimme r", in dem „ver- meldt wird von allerlcy schönen Kleidungen und Trachten ber Weiber" aller Nationen (1586), ein schönes Kartenspiel mit Trachtenbildern (1588) und ein prächtiges „W a p p e n b u ch" (1589) mit vielen mythologischen und allegorischen Einlagen im Geschmack der Damaligen Zeit, dem Jost Amman auch seinen Tribut zollen zu müssen glaubte; andere nehmen an, er habe es seinem geschäftstüchtigen Verleger zuliebe getan. ^Jost Amman starb im März 1591, ber genaue Sterbetag ist nicht bekannt; er soll, wie ein zeitgenössischer Chronist wissen will, „an leydiger Arbeit, daran er sich übernommen", gestorben sein. Unter großen Ehren und unter Anteilnahme des ganzen Rates der Stadt ist er am Morgen des 18. März in Nürnberg zu Grabe getragen worden. Er mar einer der fruchtbarsten deutschen Meister und für unsere Kulturgeschichte von überragender Bedeutung. Hans Stürm. w * im lar hinaus durch Weiterverkauf an amerikanisch Unternehmer erzielen werde. — Die Notwendig- - . feit eines so hastigen Zwangsverfaufi! , werfe, so sagt „Washington Post", ein merkwür- UAS diges Licht auf bas angebliche Interesse ber USA Schlachtschiffe fürchten. Die bloße Existenz ber modernen unb fampfftarfen Schlachtschiffe ber faschistischen Kriegsmarine zwang ber britischen Flotte im Mittelmeer bis vor kurzer Zeit größere Zurück- Haltung auf. Den Italienern gelang es mit Hilfe ihrer Schlachtslotte, ihr^ Verbindung im Mittelmeer, besonders bie nach Norbasrika aufrechtzuerhalten. Diese Verblnbungen sinb lebenswichtig für die italienische Kriegführung. Der beste Beweis für bie Bedeutung der italienischen Schlachtschiffe liegt ja in den englischen Bemühungen, sie außer Gefahr zu setzen. Und erst nach dem Angriff auf T a r c n t begannen die Engländer ihre Offensive im Mittelmeer. Dieser Zusammenhang ist bezeichnend für die heutigen Seemacktoerhältnlsse. Die Drohung ber italienischen Kriegsflotte für die Engländer war so stark, daß sie zur Vorsicht mahnte. Im Mittclmeer erlebten wir daher in diesem Krieg auch zwei Seegefechte zwischen eng- lischen unb italienischen Geschwabern, die auch Schlachtschiffe enthielten. Da die Gefechte nicht bis zur Entscheidung durchgeschlagen wurden, konnten sie keine Aenderung ber Seekriegslage bringen. Das Zusammentreffen aber zeigte, daß man auf beiden Seiten den Schlachtschiffen großen Wert beimaß. Wie sehr die Engländer ben Einsatz ber deutschen Schlachtschiffe fürchten, zeigte bie Nervosität ihrer Presie bei ber Indienststellung der deutschen Schlachtschiffe von 35 000 t, bie eine außerordentliche Verstärkung der deutschen Seemacht darstellen. Ihr Erscheinen wird zweifellos die zukünftige See- friegführuna tief beeinflussen unb ben Gegner zu erheblicher Vorsicht zwingen. Der Erfolg ber Seekriegführung liegt in ber Zusammenarbeit aller Einheiten, einschließlich ber Luftwaffe, unb nich» in der einseitigen Bevorzugung ber leichten Streitkräfte. Nicht biefe allein können Len Kamps gewinnen. Sie müssen ihren starken Rückhalt an ben schweren Großrampsschiffen finben. Im Gegensatz zu mancher voreiligen Prophezeiung hat bas Schlachtschiff seinen Wert bis heute auch unter oeränberten Verhältnissen erhalten. Weber Torpe-do, noch Mine ober Flugzeug Haden feinen Kampfwert erschüttert. Man fand immer roieber technische und taktische Gegenmittel, um bie neuaurtretenben Waffen zu bekämpfen. Wenn erst das Ueberrafchungsmoment im Auftreten einer neuen Waffe überrounben worben ist, bann finben sich immer wieder neue Methoden der erfolgreichen Weiterentwicklung der bestehenden Typen. Stärkere Panzerung unb Ünterroaffereinteilung, Bombenbecks unb Flak-Geschütze, höhere Geschwindigkeit unb taktische Maßnahmen verbesserten ben Schutz der Großkampfschiffe gegen bie neuen Waffen. Unb tasächlich gingen fast alle großen Marinen nach einer langen Baupause roieber zum Bau von Schlachtschiffen über. Frankreich begann mit feiner „Dunkerque"-Klasse von 26 000 t, Italien antwortete mit seiner „Littorio"-Klasse von 35 000 t, Eng- lanb baute seine „King George V."-Klasse, in eben dieser Größe, während Deutschland feine „Gneise- nau"-Klasse mit 26 000 t unb bie „Tirpitz"- Klasse von 35 000 t lohftruierte. Auch bie Vereinigten Staaten bauen zur Zeit sechs Schiffe von dieser Größe und zwei weitere von noch größerem Deplacement, wie vermutlich auch Japan, Das über feine Baupläne vollkommen schweigt. Das Fallen oller Verträge mit ihren Baubestimmungen ermöglichte allen Seemächten frei zu bauen. Größe und vielleicht auch Kaliberstärken ber Schlachtschiffe werden also weiter zunehmen unb bamit auch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Torpedo- unb Bombentreffer. Dann erst wird man sich ein endgültiges Urteil über das gegenseitige Stärkeverhältnis zröi- fchen Schlachtschiff unb Flugzeug machen können. Man barf nicht vergessen, baß von wenigen Ausnahmen abgesehen, bie heute in Dienst beftnblichen Schlachtschiffe fast alle veraltet unb nur mobernt- fiert sind unb baher gegenüber ben neuesten Angriffswaffen aus ber Lust nur relativ modern sind. Bei ber Beurteilung bes Kampfwertes der Schlachtschiffe darf man ferner nicht vergessen, daß sich ber Seekrieg nicht nur in ben beschränkten Seeräumen ber Ranb- unb Binnenmeere oder im Küstenvorfeld abspielt, sondern auch auf der hohen See, außerhalb der Reichweite ber lüften» gebunbenen Luftwaffe. Die Seekriegführung der Zukunft wird ber neuen Lage entsprechet wahrscheinlich roieber mehr bas stärkere Kriegsschiff bevorzugen. Das Schlachtschiff wird wieder zum Trä- ger ber ozeanischen Kriegführung wenden. Die Baupolitik der großen Seemächte, auch Deutschlands, wirb sich danach richten müssen. Eine amerikanische Denkschrift aus ber jüngsten Zeit äußerte sich zu des Schneiders unb Kürschners, bes Schusters unb Balbierers, der verschiedenen Schmiede, kurz, fast aller Handwerker scharf beobachtet und mit wenigen Strichen festgchalten; er hat auf die Besonderheiten jedes einzelnen geachtet, und das mußte er wohl, denn die einzelnen Zünfte wachten eifersüchtig darüber, daß ihre Rechte gewahrt unb ihre Eigenarten erhalten blieben. Von manchem Handwerk berichtet das „Ständebuch", welches schon lange nicht mehr existiert, z. B. bem Plattner, dem Schellenmacher ober bem Kandelgießer (Zinngießer). Natürlich hat Jost Amman auch nicht vergessen, einen eigenen Beruf aufzuführen, unb zwar hat er sich selbst zum Vorbild gewählt. Er nennt sich einen „Reißer", das ist ein Mann, ber auf einem Reißbrett, bas wir heute noch kennen, feine Zeichnungen entwirft, um sie bann in Holz zu schneiden ober in Kupfer zu stechen. Er hat sich bargeftellt in ber malerischen Tracht eines Damaligen Standesherren; über einem Ruhe lager hängt sein Schwert, und durchs Fenster schaut man auf einen Berg mit der Stammburg seiner Ahnen. Es ist dies übrigens eines der wenigen bekannten Bildnisse des Künstlers, ben Hans Sachs (der die Verse unter den deinen Piloern verfaßt hat) sagen läßt: feiner 0 • i ItOD Großangriff -erdeuffchenLufiwaffe gegen Neuordnung der Kohlenbewirffchastung Neichsbeaustragter für Kohle und Sonderbeauftragter für Kohlentransport. Berlin. 20. März. (DRB. Funkspruch.) 3n derklar a us ma chen. Schon nach der ersten Slunde des Angriffs waren inden werft - und Dorf« Starke feit Jahresbeginn noch nicht erlebt hatte. Sechs Stunden lang befand sich die Stadt Im Alarmzustand. Schon die ersten vorliegen- ausgefprochen. )0NB 3. Rührteig -Rezepte Bsl Oß^keT' Der 8* JonoN sie, trofr 1 Ei, 175 g Zucker, V2-I Fläschchen Dr. Oetker Back-Aroma Zitrone, etwas Salz,1 Päckchen Dr.Oetter Soßen-, oder Päckchen Puddingpulver Vanille-Geschmack, etwa Vs Liter entrahmte Frischmilch, 250 g gekochte Kartoffeln (vom Tage vorher), 250 g Weizenmehl, 1 Päckchen Dr.Oetter „Backin", 100 g Rosinen oder getrocknetes Mifchobst. Hom, 19. März. (Europapreh.) Ein Sonder- berichlerslatler des „(öiornalc l>*3|aHaa gibt eine ein- 1 gehende Schilderung des Angriffs, den deutsche Flugzeuge am 16. März auf zwei englische Schlachtschiffe unternommen haben. Ein AufNärungsflug- zeug habe trotz schlechter Sicht einen von 3 er - störern gesicherten englischen Flöt- teuoerband von sechs Kreuzern und zwei V e r l i n, 19. Marz. (DHB.) Die Bedeutung der Kohle als des wertvollsten deutschen Rohstoffes ist im Kriege deutlich heroorgetreten. Ihre Bewirtfchaf- tung erfordert den restlosen Einsatz aller Kräfte, um die Bersorgung der Wirtschaft und der Bevölkerung mit Kohle sicherzustellen. Reichsmarschall Göring hat daher den Reichs- wirtschastsminister Funk beauftragt, eine Neuordnung der Kohlenbewirtschaftung durchzuführen. Da- bei soll die freie Initiative im Bergbau und im Kohlenhandel weitgehend nutzbar gemacht und zu dgenverantwortlicher Entfaltung gebracht werden. Zur Durchführung der Organisation der Kohlenverteilung im grohdeutschen Raume haben sich Kohlenbergbau und Kohlenhandel zu einer Selbstverwaltungsorganisation der „R e i ch s v e r e i n i - g u n g Kohle" zusammengeschlossen. Vorsitzer der Vereinigung ist der Gauwirtschaftsberater Generaldirektor Paul p l e i g e r, den der Reichswirtschasts- Minister zugleich zum Reichsbeauftragten für Kohle bestellt hat. Diese Neuordnung wird zu einer wesentlichen Vereinfachung der bisherigen Organisation der Kohlenbewirtschaftung führen und dnc schnelle und nachdrückliche Durchführung der Regierungsmahnahmen auf dem Gebiete der Kohlenwirtschaft gewährleisten. Da die Verteilung der Kohle während des Krieges in erster Linie ein Transportproblem (ft, hat der Reichsmarschall ferner den Staatsrat Wilhelm M e i n b e r g zu feinem Sonderbeauftragten für den Transport der Kohle ernannt Er wird in engster Zusammenarbeit mit dem Reichsbeauftragten für Kohle und der Bergbau-Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums sowie in sieter Fühlung und im Benehmen mit dem Reichsverkehils- minister alle Mahnahmen treffen, die den reibungslosen Transport der Kohle sicherftellen. 3m Zuge dieser Neuordnung ist das Amt des Reichskohlenkommissars aufgelöst wor- den. pg. Paul Walter ist auf feinen Wunsch von dem Reichsmarschall von seinen Aufgaben entbunden worden. Der Reichsmarschall hat ihm für die unter größten Schwierigkel- len geleistete Arbeit seinen besonderen Dank Nacht vom 19. zum 20. Marz richtete die deutsche Luftwaffe einen Grohangriff gegen Lon- bon, wie ihn die englische Hauptstadt In dieser Führer und Bordmechaniker berichten weiter: Deutlich konnten sie die Bahn der lausenden Torpedos verfolgen. Beide haben sich m den engen Funkersitz geklemmt, um besser beobachten zu können. Dann geht drüben eine (E $ p l 0» sion hoch, über der später eine schwarze Rauchwolke steht , t _ Roch immer schießt die Abwehr wütend und pau- senlos. Diesen günstigen Augenblick hat die R 0 t - tenmaschine abgewartet, deren Kommandant, Leutnant B., mit einem jungen harten Lachen auf dem Gesicht, jetzt weiter erzählt: „Der erste war ja getroffen. Wir nahmen Kurs auf den zweiten. In aller Gemütsruhe schicken wir unseren Aal auf den Weg und können noch in einer weiten Linkskurve ungestört abdrehen, ehe die Kerle da unten auch uns ihre eisernen Grüße heraufschicken. Wieder warten wir endlos scheinende Sekunden, bis auch hier eine Detonation anzeigt, wie sauber der Torpedo gesessen hat. Zwei Schlachtschiffe auf einmal. Langsam aber sicher dürfte dem Engländer die Lust am Befahren auch des östlichen Mittelmeerraumes vergehen", schließt Leutnant B. seine Schilderung. Man-war mit der einmal gemachten Beobachtung nicht zufrieden. Rach geraumer Zeit suchten die Flugzeuge wieder den englischen Flottenverband und fanden ihn auch sehr schnell, weil ihn immer noch zwei gewaltige Rauchsäulen weithin verrieten. Der Heimflug durch die dunkle Nacht bis zum Heimathafen war „bestens", wie die Kampfflieger dieser Gruppe sagen, wenn sie ihre besondere Anerkennung und Zufriedenheit aushxücken wollen. Ganz im Gegensatz zum Gegner, der die unangenehme Ueber- raschung im Dämmerlicht des sonnigen Marztages nicht so bald vergessen dürfte, nachdem zwei feiner stolzesten Schiffe schwer getroffen wurden und wahrscheinlich die nächsten Wochen in den.Docks zubringen müssen. anlagen und in einem Londoner 3ndustrie- vierlel zahlreiche Brände ausgebrochen, die den folgenden Dellen die Richtung wiesen. Rach Reuyorker Meldungen und den ersten aus England vorliegenden Rachrichten sind die Z erst ö r u n g e n, die der deutsche Luftangriff vor allem in den Londoner Docks, den Lagerhäusern und Vorratsspeichern sowie den Werken der hier massierten Rüstungsindustrie angerichtet hat außerordentlich schwer. Waffen in Miniaturausgabe. Am »Tag der Wehrmacht" alle Waffengattungen Dertrden. Von Kriegsberichter Hans H. Henne. besonders gehört. Gebiente Soldaten, Gefolgschaften der Wehrmacht, NS. - Krieger- und NS. - Marine-bund, NSKOD., Mitglieder des Reichstreubundes ehemaliger Berufssoldaten und des Deutschen Roten den Meldungen lassen erkennen, daß dieser Großangriff auf das englische Hafengebiet und 3ndustrie- oiertd einen durchfchlagenden Erfolg ge- habt hat Bei guter Erdsicht konnten die angreifenden deutschen Kampfverbände die befohlenen Angriffsziele Oer Torpedoangriff denischer Flieger im östlichen Mittelmeer. TrotzhestigersAbMehrnndkünstlichenNebelszweibrittscheSchlachlschiffe getroffen nt gelt I. von K Ionen t imkM iotmit er tQu; merltr: der lL !S. Gig!- 5 ftritt hoben,h irf sei usr irudj.) !e inglöi Gesock- rund 1® Diejt c 1 AM ie britiff rer Zagdverbände Hal im Ueberrafchungsangriff auf einen feindlichen Luftstützpunkt acht englische Flugzeuge vernichtet König Boris bei Kampfübungen deutscher Panzer und Flieger. Sofia, 20. Illärj. (DNS. Zunkspnich.) ..König Boris III. hat auf Einladung des Kommando, der in Bulgarien befindlichen deutschen Truppen am 17. März an den Kampfübungen der deutschen Panzer-Abtellungen teilgenommen. Der König nahm ferner am 19. März auf Einladung des Kommandeurs eines Fliegerkorps an den Kampfübungen der deutschen Fliegerstreitkräfte feit 3n Begleitung des Königs befanden sich Prinz Kyril und Kriegsminister General Daskaloff ferner waren zugegen Ministerpräsident Professor Filoff, der Kammerpräsident Logofetoff, die Gesandten Deutsch, lands und Jldliens sowie der Chef des bulgarischen Generalstabes. Jugoslawien. Neu York, 19. März. „New York Times" berichtet aus Belgrad, die Roosevelt-Rede habe eine ermutigende Wirkung ausgelöst. Diplomatischen Kreisen zufolge habe die Rede wesentlich dazu bei- getragen, zusammen mit der Sympathie der griechischen und der türkischen Presse und den beschleunigten jugoslawischen Derteidigungsmatznahmen, der Delgraber Regierung den Nacken zu steifen. eiiM Ä W M in rentÄ Mr A P.K. „Alles was Propeller hat, fliegt heute Nacht nach hüll!" sagte der Kommandeur 311 feinen Staffelkapitänen. Wir wußten, was das bedeu- tet. Mittags haben wir uns noch in der fast sommerheißen Sonne geaalt Hans, der Flugzeugführer, versuchte sich im Kugelstoßen und Speerwerfen, Franz, der Beobachter, lag faul im Sonnen- bad und Hans und Wolf, Bordmechaniker und Fun- ter, turnten am Reck, alle hatte dieses märchenhafte Frühlingswetter in eine übermütige Stimmung versetzt. Fetzt nur noch ein schwerer Angriff auf ein neues Ziel — dann wäre alles vollständig. Mitternacht ist schon vorüber, als wir unter vielen anderen, eingehüllt in sprühende, rasende Funken, mit unserer bewährten He 111 donnernd uoer dos Rollfeld jagen, dann beginnt der Nachtslug wie- der mit seinen hunderttausend glitzernden, funkelnden Sternen, mit feinen hundert Gefahren, Die immer das Letzte fordern. Dann packt uns sedoch auch wieder das unbeschreibliche stolze Gefühl, das wir nicht mehr missen können. Ein Wald von Sc^m- werfern und wütendes Flakartilleriefeuer. Kurz und klar kommt der Befehl des Kommandanten ufltti •iffen N mt M lungen^ Ausbrck h nicht r! Londons Hafen- und Industrieviertel Außerordentlich schwere Zerstörungen. M der letzten Äelle im Großangriff aus Süll Von Kriegsberichter Erwin Kirchhof. und schwersten Kalibers auf Eisenbahnknotenpunkte, Wasser- und Kraftversor- gungsanlageri werfen, es in mehr als zehn großen Brandherden überall aufblitzt, blutrote Brände urplötzlich aus der Erde emporschießen, wer- fen wir in sauberem Zielanfluge unsere Brand- und Sprengbomben in die Trockendocks und auf die K 0 h l e n p ie r s. Beim ersten Hahnenschrei landen wir wohlbehalten aus unserem Feldflughafen. Dankbar nehmen wir das Wiederetteben der Erde in uns auf, wir sind stolz, hüll, den Großhafen Ostenglands, trotz schwersten Abwehrfeuers schwer verwundet zu haben. Oie Schlacht an der Keren-Front. Der italienische Bericht. R 0 m. 19. März. (DRV. Funkspruch.) Der italienische Vehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front nichts von Bedeutung. 3n Rordafrika bombardierten unsere Flug- zeuge feindliche motorisierte Einheiten und Truppen. 3n 0ftafrifa nahm die Schlacht an der Keren-Front ihren Fortgang, wo die Englän- der bedeutende Land- und Luftstreitkräfte konzen- trierten. Unsere Truppen haben durch ihren kühnen Widerstand den Feind abgewiesen und ihm Im Gegenangriff starke Verluste beigebracht. Liner unse- Schlachtschiffen im östlichen Mittelmeer ausgemacht. Auf Grund feiner Meldung feien sofort» zwei f) einfei 111 zum Angriff auf die britifchen Kriegsschiffe ausgeschickt worden. Rach einem jlug von 750 km hätten die deutschen Flugzeuge die Engländer in den Gewässern von Kreta, etwa 50 km von Kap Krio entfernt, getroffen. Trotz heftigster Flakabwehr und Anwendung künstlichen Rebels fei es den Flugzeugen gelungen, aus 400 m höhe ihre Torpedos auf die englischen Schlachtschiffe abzu- ßchiehen. Trotz verzweifelter Versuche, durch Zickzackfahren den Torpedos zu entgehen, flieg dichter schwarzer Rauch von den getroffenen Schiffen auf, fci denen anscheinend die Maschinenräurne beschädigt worden sind. Die deutschen Flugzeuge trafen nach über 750 km Rückflug wieder unbeschädigt in ihren Stützpunkten ein. Oie Torpedoflieger erzählen. durch das Verständigungsgerät: „Achtung! Aus Nachtjäger auspassen'." Die Maschinengewehre sind schußbereit! Aufmerksam suchen wir den «Sternenhimmel ab. Auch heute nacht soll uns keiner dieser flinken, wendigen Burschen überraschen. _ Schon von Lincoln aus sind riesige Brande zu sehen. Die Geschwader vor uns haben also schon gute Arbeit geleistet. Durch eine Straße von Schein- werfern, umtobt von immer noch stärkerem Abwehrfeuer der Flakartillerie, arbeiten wir uns an den uns zugewiesenen Zielraum heran. Minuten später sind wir über hüll. Die Hafenanlagen sind taghell erleuchtet. Es wäre nun eine billige Sache für uns, in die schon brennenden Kühl- und Lagerhäuser zu werfen. Oberleutnant B., der diese Nacht seinen 78. Feindflug macht, denkt nicht daran, lieber eine halbe Stunde kurven wir über dem brennenden hüll, überspringen Sperr- ballone, weichen geschickt dem Granatenhagel aus, suchen bis wir am River humber in allen Einzelheiten unser befohlenes Ziel erkannt haben. t Und während di« Geschwader Bomben schweren den er tlich Ä gen, «£ uni) » ich f ein. le Tat«? iein U an dff ich i* aul* 'm* 3 jinfal I* Hern. k «n*! ins' 2 enen «•; Mir n< E । g°' y 6 ll«l5- > J ch VJ' rü<. *8 I M 1**1 ie". 1 -rkav, ; n UH W|pJ ncin-s- nJ r N I ;r beit cflärt i Ach. Ker (er teil (er die hip. venvkij 7* nben, c mit |i, suttior a im E te üben n für 1 e M Ilion Bon Kriegsberichter Heinz Elsner. DNB. ...» 19. März. (PK.) Auf dem Gefechtsstand einer Kampffliegergruppe in «Sizilien. Große Aorten an den Wänden mit bunten Fähnchen, Fernsprecher und Kurstabellen geben dem Raum fein Gepräge. 3m Zimmer treffen wir die Besatzungen der erfolgreichen Torpedoflugzeuge Alle Gesichter strahlen freudig und stolz. Grund genug haben sie dazu, nachdem sie im Dämmerlicht des vorigen Abends mit ihren silberglänzenden Aalen gleich auf 3m e i engli fchen Sch lach t- schiffen d e r Malaya-Klasse (31 000 t) Treffer erzielt haben. v . Wir haben schon einige Stunden über Dem blauen Meer geschaukelt", erzählt Hauptmann K 0 - walews ki, der junge energische Gruppenkom- manbeur mit dem Ritterkreuz, der auch diesen Em- fotz mitsloq, „und malten uns gerade aus, wie schon es doch wäre, einmal im Liegestuhl auf dem Deck eines Luxusdampfers die Schönheit des sinkenden Abends zu erleben. Plötzlich beginnt der Runter hinter uns laut zu zählen: Eins, zwei, drei ufw.! Als erster hat er den britischen Flotten- verband entdeckt. Zwei «Schlachtschiffe, die wie riesige Felsen aus dem Meere raaen, sechs Kreuzer, darunter ein Flakkreuzer, und drei bis vier Zerstörer. Wir stehen noch vor dem Verband ab, denn einstweilen ist es noch zu hell zum Angriff. Nach ungefähr zehn Minuten ist es soweit. Der Beobachter und Kommandant der Maschine, Oberleutnant Lo., sitzt über/ seine Rechentabelle gebeugt. Er ist ein Fanatiker der Torpedofliegerei. Ich fliege Das erste der sauber in Kiellinie fahrenden Schlachtschiffe an. Die Abwehr ist verhältnismäßig zahm, anscheinend find die Geschützbedienungen aerobe bei Tisch. 3n günstiger Schußposition klatscht der Aal ins Wasser und nimmt Kurs auf die dicken Brocken vor uns. Fetzt ist drüben aber auch Die Abwehr munter geworden, und selbstverständlich so, daß man sie lieber im Abflug sieht als im Anflug." DaS Ei, der Zucker, die Gewürze und daS mit etwa- Milch angerührte Soßen- oder Puddingpulver werden nach und nach gut miteinander verrührt. Die durchgepreßtcn Kartoffeln (der Teig wird glatter und feiner, wenn man die Kartoffeln zweimal durch ein Sieb streicht oder durchpreßt) und daS mit „Backin" gemischte und gesiebte Mehl werden abwechselnd mit der übrigen Milch unkergerührt. Man verwendet nur so viel Milch, daß der Teig schwer (reißend) vom Löffel fällt. Die gereinigten Rosinen oder das gerermgte, entsteinte, in Würfel geschnittene Mischobst werden zuletzt unter den Teig gehoben. Man füllt ihn in eine gut gefettete, mit geriebener Semmel ausgestreute Napfkuchenform. B a ck z e i t: Etwa 60 Minuten bei schwacher Mittelhitze. Bitte awchnetdenf kannt wird der „Nebelwerfer"' fein, den eins Der Abzeichen trägt und Der einer der schweren Waffen unserer Infanterie auf den ersten Buck ähnelt, Dem Granatwerfer. Er zog mit feinen Granaten eine - undurchdringliche Wand zwischen dem Feind und unseren Soldaten, in deren Schutz die Stürmenden vordrangen. Das Panzerabwehrgeschütz sieht im Abzeichen winzig und zierlich aus. Aber es ist eine Waffe von im wahrsten «Sinne des Wortes „durchschlagender" Wirkung. Es hat ein niedriges Gestell und ist so leicht, daß es von seiner Bedienung .m Ruck-Zuck nach allen Seiten herumgeworfen ober nach einer anderen Stelle im Laufschritt gebracht werden kann und immer feuerbereit ist hin er Dem Schutzsch'ld hocken Männer mit den besten Nerven. Sie find auch in den brenzlichsten Augenblicken immer Herr der Lage. Jeder Handgriff und jeder Schuß muß sitzen-, Denn die Panzer kommen schnell heran; da ist keine Zeit, lange Verlegungen anyu- stellen. Die Geschütze werden von Protzkraftwagen gezogen, auf Denen die Bedienungsmannschaften und Die Munition untergebracht sind. Schnelligkeit, rechtzeitige Nachnchbenübermi ttfung, eine gewisse Unabhängigkeit von der «Straße, Schutz gegen feindliches Feuer und die Möglichkeit, sich wehren zu können oder zur Durchführung Der gestellten Aufgabe feindlichen Widerstand zu brechen, das find Die Anforderungen, die durch Die Träger Der neuzeitlichen Aufklärung, die P a n z e r s p äh« wagen, erfüllt werden. Auch sie sind in Dem Abzeichen dar gestellt. So wird am „Tag der Wehrmacht das deutsche Volk durch seine Opserbereitschast nicht nur einen Teil des Dankes abftatten, Der feinen Soldaten an Der Front zukommt, sondern jeder einzelne wird durch den Erwerb der Abzeichen seine engste und persönlichste Verbundenheit zu der Waffengattung bekunden, Der fein Herz DNB. ..., 20. März. (PK.) Am „Tag der Wehr- macht" Der in diesem Jahr auf Den 22. und 23. März fällt, roerDen über 46 Millionen Adzei chen, Die Soldaten von zwölf Waffengattungen des Heeres, Der Kriegsmarine unD Der Luftwaffe darstellen, Den Weg vom Auswahlkarton Des Sammlers auf Den Rock- oder Mantelauffchlag Des Gebenden antreten. UnD es wird wohl fo fein, Daß Der Vater, Deffen Sohn bei Der Panzerwaffe steht, Den Panzerspähwagen und die Panzerab- wehrkanone in Miniaturausgabe bevorzugt. Der „Schwere Mörser" mit feiner Bedienung aber wird an die Brust jenes Opferwilligen wandern, der Verwandte ober Bekannte bei Der Artillerie weiß. Es wirD nicht nötig (ein, ihnen zu sagen, welche Waffengattung Dieses ober jenes Abzeichen tragt. Die Menschen in Der Heimat wissen BescheiD: Die Instrumente des Sieges, die Der deutsche Soldat gegen Den Feind führt, sind genau fo populär wie Die Taten mutiger Kämpfer Dieses Krieges und die Namen siegreicher Schlachten und Gefechte. Diese Abzeichen, Die aus Trolitul, einem Kunstharzspritzguß-Verfahren, hergeftellt wurden, werden mit Dem, was sie Darstellen, Erinnerungen bei ihrem Träger auslösen. Wenn er nicht Dabei war, als es gegen Den Feind ging, fo hat er Das gewaltige Geschehen Doch miterleben Dürfen, wenn er die Berichte Der Front las, wenn er in Den Wochenschauen Der PK.-Männer Die Bilder von Vormärschen und Schlachten sah. Da zeigt eins Der Abzeichen den Meldereiter, Diesen Typ eines unerschrockenen, verwegenes Soldaten, der, nur auf sich selbst gestellt und allein, an jedem Kriegstag beispiellosen Mut zeigte, wenn er seine Meldung durch das Feuer trug. Ein an- Deres setzt dem Rabeloerleger zu Pferd ein Miniatur-Mal. Er legte die „Nervenstränge Der Stäbe aus, die Adern, durch die -tag und Nacht, zu jeder Stunde, die Befehle und Nachrichten liefen, die die Linien Der Stürmenden und Marschierenden verbanden und rückwärtig in Das Netz Der Heimat mündeten, um von Dem, was an der Front vor sich ging, zu künden. * bie^eb^Tiefen Tob unb^erbe^ben 'speienden Ko- Kreuzes werden sich für De* Erfolg Dieser Samm- - (offen schwerster deutscher Artillerie. Weniger de- lung einsetzen. „Jßaeßür -seit 50 J'ah ren Instand Kaufgesuche Verkäufe Dazu die neue Wochenschau kal tri Ein Filmwerk, das die Motive der gigantischen Gebirgswelt In ihrer ganzen Pracht vor Augen führt Gloria-Palast Kommenden Sonntag 11 Uhr vormittags RauschendeBäche Burgenu.Schlösser Ragende Berge Die Dolomitenwände des Langkofel Am Misurinasee Die drei Zinnen Monte Cristallo Die Dolomitenstraße, Europas schönste Alpenstraße — Debet dem Karerpaß- Hotel Karersee AmFuße des Rosengarten - Auf schroffen Fels: Burg Karneid - Bozen - Im blühenden Sarntal Im üppigen Weingelände von Meran Die berühmten Marmorbrüche von Laas im Ortlergebiet- Des Ortlcrs schimmernde Eiswelt: Königsspitze, Stilfser Joch, Franzenshöhe 1385 a Diewildzerrissenen Gletschermassen d.Trafoier Eiswand Santa Giustina mit d. höchsten Brücke Europas - Das Tal der Etsch - Ewiges Eis krönt die Königin der Dolomiten, die Marmolata Im Beiprogramm: Wenn's draußen wieder schneit • Ein neuer Schneeschuhfilm mit Altmeister Ludwig Böck Jugendliche zugelassen I Der Vorverkauf hat begonnen! Film-Sonderauswerter Friedr. Voß, Dresden aller im r be m Gel in L ster es ihen, 9 llbr 9tr. 231-268 von 9-10 Ubr Nr. 269-307 von 10-11 UbrNr. 308-345 von 11-12 Uhr Nr. 346-380 am 22. März 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 381-420 von 9-10 Uhr Nr. 421-460 von 10-10.30 Uhr 9?t. 461-480 Stüdt. Schlachthof, Gießen. Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Ihre Vermählung geben bekannt Soldat Wilhelm Schäfer und Frau Leuchen, geb. Dörr Z. 3. im Felde Kausen im März 1941 1381 D öh ! kr ■T *1 8 * Empfehlungen Verschiedenes Die erkannte tau die am Sonnabend im Kaufhaus Kerber die schw. Geldbörse an sich flenom- men hat, wird aufgefordert,dieselbe sofort an der Kaste von K au fhausK erber abzugeben, aioo? MeineAuzeigen m (Hirtener »>«ei«ec .Derben von I am en bei* beachtet unö getreu. Ladentheke 3 Meter lang, mit Glasaufsatz, Vorderfront mit Glasschiebetüren und 16 Schubkasten zu verkaufen. 01012 Wieseck Gießen.Gtr.137. Jür 8-9jährigen Jungen getrag. 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März von 19.34 bis 7.27 Uhr. soll und darf man sie sparsam verwenden, lieber ein pdar Tropfen weniger als zuviel I Man muß aber schon beim Kauf daran denken, daß ist, was sich Suppenwürze nennt» „Mein Leben für Irland." Ein Tobis-Film im Gloria-Palast. Kriegsleistungswettbewerb der Deutschen Llebungswirtschast 1941 Wege zur nationalsozialistischen Musterwirtschaft. Die Deutsche Uebungswirtschaft im Berufserziehungswerk der Deutschen Arbeitsfront führt im Jahre 1941 ihren 4. Leistungswettbewerb durch. Dieser verdient besondere Beachtung. Er ist nicht nur ein untrüglicher Beweis für die intensive Arbeit der deutschen Uebungswirtschaft, sondern zu- Ö ein Beweis für das Streben des deutschen chen nach beruflicher Höchstleistung Wir wollen uns vor Augen halten, daß feder Arbeiter in der Heimat heute mehr als jemals sein ganzes Ich in den Dienst des Volkes stellt und stellen muß. Wenn viele Volksgenossen darüber hinaus trotz ihrer starken beruflichen Inanspruchnahme sich leistungsmähig schulen und beruflich fortbilden wollen, so ist das als besonderes Zeichen unserer Volksgemeinschaft zu werten. , Die deutsche Wirtschaft ist aufs äußerste dadurch angespannt, daß ihr Millionen deutscher Arbeiter entzogen sind, die einberufen wurden, um die deutsche Volksgemeinschaft zu schützen und zu erhallen. Im gleichen Verhältnis zur normalen Wirtschaft fehlen auch innerhalb der Deutschen Uebungswirt- schaft unzählige Kräfte. Wenn letztere dennoch in der Lage ist, einen Kriegsleistungswettbewerb auszuschreiben, so ist diese Tatsache sichtbarster Ausdruck bafür, mit welchem Willen die Mitarbeiter der Deutschen Uebungswirtschaft zu ihr halten und stehen, daß sie trotz äußerster Beschäftigung nach wie vor ihre Leistungen durch sie steigern wollen. Richt nur Aortbildungsslätle, sondern Weg zu beruflicher Höchstleistung. Hierbei taucht die Frage auf: Woher erklärt sich diese Einsatzfreudigkeit für die deutsche Uebungs- wirtschaft? Die Deutsche Uebungswirtschaft ist nicht nur schlechthin eine berufliche Fortbildungsstätte, öornofUra. Tageskatender für Donnerstag. Gießener Konzertring: 19.15 Uhr in der Großen Aula der Universität Konzert. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Mein Leben für Irland". — L'.cht- ielhaus, Bahnhofstraße: „Tat ohne Zeugen". Ortszeit für den 21. März. Sonnenaufgang 7.28 Uhr, Sonnenuntergang 19.38 illhr. — Mondaufgang 3.53 Uhr, Monduntergang 13.07 Uhr. Frühlings-Tagundnachtgleiche. Betriebsunfälle durch Kriegsereigniffe und ihre Entschädigung. Nach einer Verlautbarung des Reichsverfiche- rungsamtes ist ein Betriebsunfall auch dann »nzunehmen, wenn bei einem feindlichen Angriff tuf eine Stadt zufällig in einem bei der reichsge- -tzlichen Unfallversicherung versicherten Betriebe die Vort beschäftigten Arbeiter verletzt werden. rjierbei ft es ohne wesentliche Bedeutung, ob die schadl- «ende Handlung (Fliegerangriff oder Beschuß) dem Betriebe mutmaßlich gegolten ober ob eine allgemeine schädigende Kriegshandlung Vorgelegen hat. Für diese Unfälle, auch für Unfälle auf dem 3$ e g e nach und von der Arbeitsstätte, die durch derartige feindliche Einwirkung entstehen, sind nach % 9 der Personenschädenverordnung in der Fassung »om 10. November 1940 die Träger der reichsge- -tzlichen Unfallversicherung entschädigungspflichtig. Die Gewährung von Fürsorge und Versorgung nach Her Personenschädenverordnung kommt 'n diesen Fällen nur insoweit in Frage, als diese Verordnung weitergehende Leistungen als die reichsgesetz- iche Unfallversicherung (oder die entsprechenden Vorschriften) vorsieht. Betriebsunfälle und Wege- Zufälle der hier bezeichneten Art sind, sowe, die Betriebe bei den gewerblichen Berufsgenossenschas- :en versichert finit, vom Betriebsunternehmer bin- len drei Tagen unter Benutzung der bekannten gelben Unfallanzeigen zu melden, wenn ein im ve- irieb Beschädigter getötet oder so verletzt ist, daß >r stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder i-eilweise arbeitsunfähig wird. teft zu bauen. Wir wissen jetzt auch, daß diese Wanderer der inst nicht gradenwegs nach Norden ziehen, wenn ie den Süden verlassen. Vielmehr folgen sie alle ''flnz bestimmten Bahnen, die bereits ihre Porfah- ,»n eingeschlagen haben. Es ist, als wären am Him- ivri bestimmte Vogelstraßen vorhanden, die mit Oegroerfem und Merkzeichen versehen sind, dem ^ogelauge leicht erkennbar, aber dem menschlichen Klick verschlossen. Und wenn sie im Herbst den Rück- neg an treten, dann verlassen die Jungen mancher Irten, die erst bei uns das Licht der Welt erblickt laben, ihre Geburtsstätte noch vor den Eltern und liegen auf demselben Luftweg zurück, auf denen tie Eltern gekommen sind, ohne alle Führer, die tonen den Weg zeigen könnten. Wie das geschieht? lfs ift unzählige Male gefragt und viele Erklärun- «en sind versucht worden, ohne daß eine voll beledigt. Der Vogelzug, dessen eine große Etappe vir in diesen Wochen wieder erleben, ist eben eines ler Geheimnisse der Natur, eines der unerklärlichen Kühlings wunder, mit denen die Schöpung uns be- snodet. B* nach einem ganz bestimmten ... Waldeswinkel, Gartenhag oder Wiesenplatz, sie im vergangenen Herbst verließen. Wohl ge- Ängt es manchen nicht, das Ziel ihrer Reise zu r reichen, aber die weitaus größte Zahl findet mit ^begreiflicher Sicherheit den Weg zu den Orten, ro sich im Vorjahr ihr Liebes» und Cheleben ab- siielte. Durch das sog. Ringsystem, das zuerst von Deutschen Ornithologen ausgebildet wurde und jetzt fon allen Dogelkennern der Welt durchgeführt roirb; k es gelungen, den Flugstrahen der Zugvögel in r.elen Fällen auf die Spur zu kommen, und man immer wieder fest gestellt, daß Vögel, die an Äner bestimmten Stelle beringt wurden, zu dem- toben Platz zurückgekehrten, um hier wieder ihr büroleiter muß sich auch stets Gedanken darüber madjcn, mit welchen Maßnahmen er den Lehrwert seines Uebungsbüros steigern kann. So lautet daher eine Aufgabe, die der Ucbungsbüroletter allein abzugeben hat, dahin: „Welche Vorschläge können Sie machen, um in allen Uebungsbüros Ihres Fachzweiges allgemein vorkommende schematische Arbeiten zu vermeiden oder zu beschränken?" Darüber hinaus müssen die Uebungsbüros einen Nachweis ihrer Aktivität dadurch führen, daß die Durchschläge der angefallenen Arbeit eines beftinup* ten Zeitraumes einsenden. Ferner müssen die Mitarbeiter einer Uebungsfirma in gemeinsamer Arbeit darlegen, welche Maßnahmen geplant sind, um eine Steigerung des Geschäftsverkehrs zu erzielen. Schließlich find Aufgaben hinsichtlich des Jahresabschlusses gestellt. Diese kurze Skizzierung der gestellten Ausgaben legt das umfassende Arbeits- und Tätigkeitsgebiet der Deutschen Uebungswirtschaft in berufsfördernder Hinsicht klar. Der Grundsatz der Auslese auch hier crfotgreid). Aus den gestellten Aufgaben ergibt sich auch, daß für die Mitarbeit in einem Uebungsbetrieb nur Menschen eingesetzt werden können, die ausreichendes berufliches Grundwissen mitbringen. Ein solches Grundwissen ist deshalb notwendig, weil jeder Mitarbeiter eines Uebungsbetriedes alle Abteilungen des Unternehmens durchlaufen muß, und ihm daher auch einmal bedeutsame Entscheidungen auferlegt werden. Innerhalb der Deutschen Uebungswirtschaft muß daher der Grundsatz der Auslese herrschen. Nur mit Mitarbeitern, die neben ihrem beruflichen Grundwissen ausreichende Willensaktivität besitzen, kann die Arbeit in einem Uebungsbetrieb Erfolg zeigen. Aus der Tatsache, daß ein Kriegs-Leistungswettbewerb überhaupt möglich ist, ist klar erkennbar, daß nur Mitarbeiter in der Dcutscl)en Uebungs- wirtschaft sind, die den Willen haben, durch ihre eigene berufliche Leistungssteigerung dem Dolksgan- zen zu djenen. Als Leitwort sieht über dem Kriegs- leistungswettbewerb das Führerwort: „Ich habe meine ganze Wirtschaft aufgebaut auf den Begriff Arbeit!" etorkwirluom, gegen Zahnstein onsotz, zohnfieischkräfli- gend. mild aromatisch, - ändert haben. Die Handlung setzt mit einem Vorspiel im Jahre 1903 ein. Hier sieht man, wie ein englisches Trup- lenkommando, von einem Spürhund des Secret service geführt, im Morgengrauen über eine arm- eiige irische Ortschaft herfällt, um von den kum- merlich lebenden Bewohnern mit Waffengewalt die hohe Pachtsumme zu erpressen, die sie nicht aufzubringen vermögen. Die von Haus und Hof Vertriebenen fetzen sich mit dem Mute der Verzweiflung gegen ihre Peiniger zur Wehr, es kommt zu einer wilden Schießerei mit blutigen Verlusten auf beiden Seiten. Die überlebenden Iren werden von den Engländern schließlich gefangen genommen, vor ein britisches Militärgericht gestellt und ohne Verhör als Rebellen kurzerhand zürn Tode durch den Strang verurteilt. Es ist aber ganz klar, daß die englischen Machthaber, indem sie Märtyrer schaffen, das irische Volk nicht befrieden. Der Funke der Freiheitsbewegung glimmt weiter ... vornehmlich in den Familien, denen die Opfer angehörten. So finden mir die Frau und den Sohn eines der von englischer Willkür Hingerichteten Iren, achtzehn Jahre später, als fanatische Wegbereiter und zu jedem Opfer bereite Mitkämpfer eines Aufstandes gegen die englische Terrorherrschaft 1921. Be- nor es aber zum offenen, diesmal für die Iren siegreichen Kampfe kommt, spielt sich ein nicht minder erbitterter Krieg im Dunkeln ab. Der Schauplatz ist im wesentlichen ein englisches Staatsinternat in Irland, wo die Söhne irischer Aufständischer zu vorbildlichen englischen Staatsbürgern erzogen werden sollen. Unter den Schülern befindet sich auch, als eine der Hauptfiguren, der Sohn eines jener Männer, die vor achtzehn Jahren ihr Leben für die Freiheit ihres Landes hin gaben: Michael D’Brten; feine Mutter Maeve trug ihn unter dem Herzen, al; sie im englischen Gefängnis dem zum Tode durch den Strang verurteilten O'Brien in der Nacht vor der Hinrichtung angetraut wurde. Von Michael und einen jungen irischen Jnternatskameraden laufen Fäden zu Michaels Mutter, die ihrerseits mit dem Führer der Aufständischen, Robert Devoy, in Der- bindung steht, der insgeheim mit seinen Landsleuten zum Schlage gegen die Unterdrücker rüstet. Mißverständnis, Zweifel und Eifersucht schaffen unter den Zöglingen des Internats schwere Kon- -litte, die sich erst beim Losbrechen des gemeinsamen Kampfes schlichten. Es ist höchst aufschlußreich, einen Blick in das Leben und den Schulbetrieb des Internats zu wer- en und zu erleben, wie schon diese Achtzehnjährigen in die Auseinandersetzung und den steten politischen Kampf hineingezogen werden, mit welchen Mächten und welchen Lehren der staatsvolitische Unterricht der Engländer auf die jungen Leute einwirkt und ihnen die skrupellosen Maximen eines Eroberer- Volkes einzuimpfen versucht: fa noch mehr, wie der berüchtigte Secret Service über die Anstalt, den Unterricht und die Zöglinge wacht und mit allen Mitteln der Propaganda, der nackten Gewalt, mit Bespitzelung, Erpressung und Bestechung die Schüler zu gewinnen oder für die Zwecke des Empire gefügig zu machen versucht. — Der Spielleiter M. W. K i m m i ch, der u. a. die früher hier gezeigten Filme „Der Vierte kommt nicht" und „Der Fuchs von Glenarvan" inszenierte, vermochte nicht nur die höchst realistisch aufaenom- menen, erbitterten und nerven spannenden Kämpfe zwischen Iren und Engländern ist einer Weise ins Bild zu bringen, wi^ es der Zuschauer aus man- ä>en andern, minder zeitgemäßen Filmen gewohnt ist: in den zwischen Anfang und Ende liegenden Szenen merkt man, daß es hier nicht in erster Linie um eine fesselnde Unterhaltung ging, sondern um einen geschichtlichen Film von ungemein aktueller und politischer Wirkung. * Das teilt sich auch in der Darstellung mit, die mehr auf die hüben wie drüben fest geschlossenen Fronten einer ausgesprochenen Gemeinschaftsarbeit als auf die Herausarbeitung virtuoser schauspielerischer Einzelleistungen gerichtet war. Neben den strengen, kämpferischen Gestalten der Jrenführer, wie sie sich vor allem in Werner Hinz und Ben£ Deltgen ausprägen, steht die fraulich herbe, sympathisch verhaltene Erscheinung von Anna Dammann (Maeöe); prachtvoll auch die Nebenfigur des alten Sergeanten Dufsy, für den Eugen Klöpfer das volle Gewicht seiner schwerblütig- knorrigen Männlichkeit einsetzt. Aus den uniformierten Reihen der Jnternatsfchüler ragen die leidenschaftlich bewegten, früh gereiften jungen Persönlichkeiten Michael (Will Quad flieg) und Patrick (Heinz Ohlsen) hervor. Auf der Gegenseite stellen vor allem Paul Wegener mit der beklemmend realistisch gegebenen Figur des Sir George Beverley, ferner Will Dohm (mit einer an Churchill erinnernden Bullenbeißermaske), Franz S cha f h e i t- (in, Hans ©tiebner, Jack Trevor und der junge Hans Q ue ft die am schärfsten und rücksichts- losesten belichteten Vorkämpfer des britischen Systems. — Der Kameramann Richard Angst arbeitete geschickt und umsichtig. — (Tobis.) , Hans Thyriot. Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Gießen, Schanzenstraße 18, Fernsprecher 2141 teilt mit, daß 14tägig montags, von 10 bis 12 Uhr vormittags, Sprechstunden zur Erfinderberatung durchgefiihrt werden. Die Sprechstunden finden im ersten Vierteljahr des Jahres 1941 an folgenden Terminen statt: 59980 24. März. Waffen der Heimat. Am „Tag der deutschen Wehrmacht", am 22. und 23. März, werden uns die Sammler für das Kriegswinterhilfswerk mit einer Serie von 12 Abzeichen überraschen, welche die im vergangenen Sommer zu Gunsten des Kriegshilss- werks für das Deutsche Rote Kreuz herausgebrachte Abzeichenreihe „Waffen der Wehrmacht" ausgezeichnet ergänzt Es find schwere Mörser, schwere Flak, Panzerabwehrkanone, Stuka, Bomber, Meldereiter, Kabelverleger zu Pferde, Minensuchboot, Schwerer Kreuzer, Panzerspähwagen, Segelschulschiff und Nebelwerfer, — eine stattliche Parade von Waffen, die uns am kommenden Wochenende zum Opfer für das zweite Kriegswinterhilfswerk rufen. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Zeichen wird mit dazu beitragen, daß der „Tag der deutschen Wehrmacht" sich äu einem gewaltigen Treuebekenntnis des deutschen Volkes zu feiner Wehrmacht gestaltet, die nach den Worten des Führers am Heldengsdenktage zum militärisch stärksten Instrument unserer Geschichte emporgestiegen ist und bereit steht, entschlußfreudig und zuversichtlich das zu vollenden, was 1940 begonnen wurve. Neun Eier vor Ostern! In den Wochen vor Ostern werden neun Eier an jeden Dersorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar: in der Woche vorn 17. 3. bis 22.3. zwei Eier, in der Woche vom 1.4. bis 5. 4. zwei Eier. in der Karwoche vom 7. 4. bis 12. 4. fünf Eier. Die Hauptvereinigung der deutschen Eierwirtschaft gibt mit Beginn der jetzt einsetzenden Legetätigkeit des Geflügels die Ausgabe von Eiern für einen gewissen Zeitabschnitt im voraus bekannt. Sie wird auch in Zukunft versuchen, jeweils für einen Versorgungsabschnitt die Ausgabe der zur Verfügung stehenden Eier im voraus bekanntzugeben. Diese Neuordnung wird besonders die Hausfrauen erfreuen, ebenso werden die Erzeuger diese Maßnahme begrüßen, da sie jetzt wesentlich einfacher über die aus ihrer Geflügelhaltung anfallenden Eier verfügen können. Sie wissen jetzt im voraus, wieviel Eier sie ihrer Privatkundschaft gegen Einbehaltung der Bestellscheine der Reichseierkarte liefern dürfen. Wieviel Eier zur Sammelstelle zu liefern sind, geht aus dem Umlagebescheid hervor. sondern darüber hinaus ein Mittel zur Steigerung der beruflichen Höchstleistung und zur Steigerung der Arbeitskameradschaft. Jeder Mitarbeiter der Deutschen Uebungswirtschaft ist beseelt von dem Willen, eine nationalsozialistische Musterwirtschaft in Uebungssorm zu erstellen; eine Wirtschaft aufzubauen, die sticht nur der wirklichen Wirtschaft nachgebildet, sondern mit in erster Linie dazu berufen ist, nationalsozialistische Auffassung vorzuleben. Die Mitarbeiter der Deutschen Uebustgswirtschaft, die in kameradschaftlichem Geiste ihre Uebungs- firmen besuchen und dort ohne Strebertum ihre Berufsleistung steigern, werden diesen Geist auch in ihren Hauptberuf übernehmen und in ihren wirklichen Betrieb übertragen. So dienen die Uebungsfirmen und Uebungsbüros der Deutschen Uebungswirtschaft nicht nur der Berufsförderung, sondern auch der Schaffung eines kameradschaft- lichen Geistes innerhalb der Wirtschaft Die Arbeitsweise der Deutschen Uebungswirtschaft wird klar durch die Lösungen der im vierten Leistungswettbewerb gestellten Aufgaben herauskristallisiert werden. Zwei Drittel dieser Aufgaben sind als Gemeinschaftsarbeiten der entsprechenden Uebungsfirmen und Uebungsbüros zu lösen. Jeder Mitarbeiter muß bei der Beteiligung feiner Uebungsfirma am Leistungswettbewerb die volle Verantwortung für den Erfolg übernehmen und wird durch feine Leistung dazu beitragen, daß möglichst feiner Uebungsfirma der Sieg zuteil wird. Nicht theoretisches Denken, sondern praktische Zweckmäßigkeit im Mittelpunkt. Es wird besonderer Wert darauf gelegt, daß die Kriegsmaßnahmen beachtet werden. Der Uebungs- Aus der Stadt Giehen. Oie Vorhut unserer Zugvögel. Die Vorhut des Millionen umfassenden Vogel» »aes, der sich nun wieder unseren Gefilden nähert, is> bereits eingetroffen, und zwar sind es hauptsäck- ||f) die Steinschmätzer, die diese Vorhut bilden. Diese tl inen geflederten Freunde haben wohl an die 6000 Klometer und mehr zurückgelegt seit dem Tage, da g, ihre warmen Winterquartiere im Süden verließen, lfms Tages suchten sie noch ihr Futter in den {jenen Afrikas, da vernahmen sie plötzlich den ge- Kimnisvollen Ruf, der ihnen befahl, den reich gelten Tisch und alle Bequemlichkeiten ihres Win- tdebens im Stich zu lassen und sich auf die lange, ^gewisse Reise zu begeben. Und alle folgten sie Ür Stimme der Natur, wie es ihre Vorfahren feit Khrtausenden getan. Bald wird ihnen die Riesen- ftar der Zugvögel folgen, die der schönen Jahres- rit in unseren Breiten erst das rechte Leden ein- ftucht. Unzählige Male hat die von Winterdunkel und Mnterfälte. befreite Menschheit unserer nordischen Länder diesen Verkündern unb Bringern des Früh- Die ältere Generation wird sich noch des Falles Sir Roger Eajement erinnern, der im Weltkriege weithin Aufsehen erregte und zum ersten Male den Blick der ganzen Welt auf den Freiheitskampf des irischen Volkes gegen die mit allen Mitteln betriebene brutale englische Unterdrückungspolitik lenkte. Es ist die gleiche Politik der nackten Gewalt, welche im Lause der Jahrhunderte das britische Imperium begründen half, welche die Engländer gegen die Inder, die Buren, die Araber und viele andere von ihnen beherrschte oder unter Druck gehaltene Nationen anwandten und bis in die allerjüngste Gegenwart hinein immer wieder anzuwenden versuchten Man weiß, was Irland angeht, daß dieser Kampf nicht erst im Weltkriege begann und auch mit dem Weltkriege nicht beendet war. Der von M. W. Kimm ich nach dem Drehbuche von Toni Huppe r tz gedrehte Tobis-Film „Mein Leben für Irland" greift einige Episoden aus diesen Kämpfen heraus und verbindet sie zu einer fesselnden Sviel- banblung, deren aktuelle politische Bedeutung jedem Besucher von der ersten Szene an klar sein muß. Denn wenn schon die Geschichte Irlands uni) die irische Freiheits- und Aufltandsbewegung gegen die englischen Unterdrücker uns nicht unmittelbar berührt: was uns — heute mehr denn je — allerdings angeht, ist der Umstand, daß hier gezeigt wird, wie das Gesicht des britischen Weltreiches im Wandel der Zeiten dasselbe geblieben ist, und daß die Methoden feines propagandistischen und politischen Kampfes sich bis auf den heutigen Tag nicht ge- Uhirie WWchMSlis Milcht. Roman von Ao MM IS.^ortfehung. (Nachdruck verboten) Sie atmete schwer auf und hob den Kopf, um Lasard anzusehen. In ihrem Blick lag eine inständige Bitte. „Ich kann nicht, Henry, ich kann ihn so nicht abschütteln. Es ist, als brächte ich ihn um." „Unsinn! Bedenke doch ..." „Sieh ihn doch an Henry! Wie können wir es übers Herz bringen, ihn einfach auszusetzen! Ein so kleines Kerlch n! So hilflos! Wir haben uns so lieb gewonnen, in diesen paar Stunden! Und ich soll ihn so bitter enttäuschen?" „Charlott, es ist doch ein Kind! Ebenso rasch hat er dich wieder vergessen!" „Aber ich . kann ihn nicht vergessen!" „So nimm doch Vernunft an!" „Vernunft ist das, was mein Herz mir befiehlt!" „Befiehlt es dir nicht, das zu tun, was ich dir rate?" Nun kam eine eigensinnige Härte in ihre Augen. „Nein, Henry, du kannst mir nicht raten, gewissenlos und hart zu sein." Er zerdrückte seine Zigarette in einer Blumenschale und stand achselzuckend auf. „Gut, was soll also mit dem Jungen geschehen?" ,^d) werde hier warten, bis die Mutter sich meldet." „Und wenn sie sich nicht meldet?" „Dann ... dann ... ich weiß noch nicht, was ich dann tun werde. Jedenfalls werde ich bei Iockele bleiben, solange er mich braucht." „Ein kostspieliaes Vergnügen!" „Ich kann dafür einstehen, ich habe genug Geld um ihn und mich eine ganze Weile durchzubringen." „Ah, wirklich? Du bist' rührend! Aber ich fürchte, deine Geduld wird auf eine schlimme Probe gestellt werden." Sein spöttischer Ton erbitterte sie. „Danach frage ich nicht. Ich kann verkaufen, was ich babe. Ich werde mich durchschlagen, aber eins werde ich nie und nimmer tun: gegen mein Gewissen handeln?" Er betrachtete sie lange und nachdenklich. Sein Schweigen verwirrte sie, und in seinen Augen lag Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. 5 Steinbach, 19. März. Am 17. d. M. feierte Frau Maria Gerhard Witwe, geb. Gerhard, die Mutter des Ritterwirtes, ihren 8 4- Geburtstag in guter Gesundheit. Nachträglich unsere herzlichen Glückwünsche! Z A l b a ch , 19. März. Am 23. März kann Frau Katharina Lenz, geb. Balser, Witwe des 1902 verstorbenen Philipp Lenz, die Mutter unseres Bürgermeisters Lenz, ihren 9 0. Geburtstag feiern. Das Geburtstagskind, unser ältestes Gemeindeglied, erfreut sich guter Gesundheit und ist geistig noch sehr regsam. Unsere herzlichen Glückwünsche!) Kreis Marburg. * Nordeck, 19. März, Die Ehefrau des Herrn Philipp Schäfer, Elisabeth Schäfer, geb. Lotz, feiert am 22. März in körperlicher und geistiger Frische ihren 7 0. Geburtstag. Wir gratulieren. Schweinemarkt in Grünberg. • Grünberg, 20. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 92 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 42 bis 46 RM., 8 bis 13 Wochen alte 47 bis 52 RM. Der Markt wurde geräumt. Schweinemarkt in Nidda. • Nidda, 19. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 215 Ferkel und 8 Läu- ferschweine zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 8 bis 10 Wochen alte 40 bis 50 RM., Läuferschweine 50 bis 60 RM. das Stück. Nach sehr flottem Geschäft verblieb geringer Ueberstand. philatelisten-Tagung in ftronffurf. Lpd. Frankfurt a. M., 19. März. Der Landesverband Südwestdeutschland im Reichsbund der P h i l a t e l i st e n mit annähernd 30 örtlichen Kameradschaften, räumlich einer der umfangreich- sten in Grohdeutschland, trat unter dem Ehrenvorsitzenden Baurat Luce in Frankfurt zu einer Son- Vertagung zusammen, die dem großen Aufschwung der Philatelie galt. Landesverbandsführer Dr. Nicodemus (Höchst) begrüßte besonders die Vertreter der Kameradschaften, die sich neuerdings dem Reichsbund angeschlossen haben, nämlich Frankfurt-West, Hanau, Wetzlar, Gießen, Jdar-Ober- stein, Kaiserslautern, Neustadt a. d. Hardt und Winnweiler. Dann gab der Landesverbandsführer den Kameradschaften eine Reihe von Richtlinien für ihre nach außen und innen zu leistende Arbeit. Dabei konnte er feststellen, daß eine ganze Reihe von Kameradschaften ihre Mitgllederzahl mehr als verdoppelt hatten. Der Betreuung der jugendlichen Sammler und der Intensivierung der Arbeit galt die rege Aussprache. Der bargeldlose Tauschverkehr wird auch in Südwestdeutschland eingeführt. Sie kann das Stehlen nicht taffen. Lpd. Frankfurt a. M., 19. März, die 44jäh- rige, aus guten Verhältnissen stammende Ehefrau H. W., wegen Diebstahls schon vorbestraft, entwendete kürzlich aus einem Warenhaus einige Klei« nigkeiten, obwohl sie 500 RM. Bargeld bei sich trug. Dor dem Amtsgericht wies die Frau darauf hin, daß sie sich in den Wechseljahren befinde und sie dann zeitweilig der Drang zum Stehlen überkomme. Das Gericht erkannte wegen der beiden Diebstähle im Rückfall auf 6 Monate Gefängnis, wobei die verminderte Zurechnungsfähigkeit der Angeklagten berücksichtigt wurde. Fachbücher für den handwerklichen Aachwuchs. Die in diesem Jahre vom Reichsministerium für Dolksaufklärung und Propaganda veranstaltete Fachbuchwerbung vom 15. März bis 30. April steht wiederum unter dem Leitgedanken „Das Fachbuch — ein Weg zu Leistung und Erfolg". Die Werbeaktion will den Fachbuchgedanken ganz allgemein an alle schaffenden Deutschen herantragen. Jeder, gleich in welcher Stellung er sich befindet, soll durch die Benutzung des Fachbuches sein Können und Wissen erweitern. Als Mitträger der Derufserziehung wird das Fachbuch bei der Berufsausbildung immer notwendiger. Die Werbung für das Fachbuch wendet sich daher vor allem auch an den Nachwuchs, denn wer in der Jugend Kenntnisse aus Fachbüchern schöpft und. diese Kenntnisse in der Pra-xis erfolgreich anzuwenden versteht, wird später immer wieder mit Lust und Liebe zum Fachbuch greifen. Insbesondere muß daher die Jugend zum Lesen des Fachbuches angehalten werden. - Gerade der Handwerksmeister hat infolge der engen Bindung im Betrieb hier eine gute Möglichkeit, dem Lehrling das Fachbuch nahezubringen. Es gibt während der Lehrzeit stets -Gelegenheiten, dem Lehrling bei besonderen Leistungen eine Anerkennung und damit einen Ansporn für seine Arbeit zu geben. Ein Fachbuch ist hier immer das geeignete Geschenk. Durch Unterhaltung mit dem Lehrling über den Inhalt des Buches findet außerdem die praktische Arbeit eine gute theoretische Ergänzung. Die Zeit, in die alljährlich die Werbeaktion für das Fachbuch fällt, ist besonders dem Gedanken der Fachbuchschenkungen dienlich. Im März und April finden die Gesellenprüfungen statt. Es gehörte immer schon zu den Aufgaben der Innungen, Kreis- Handwerkerschaften und Handwerkskammern, besondere Leistungen bei der Gesellenprüfung durch die Hergabe von Fachbuchprämien anzuerkennen. Dasselbe sollte der Handwerksmeister aus Anlaß der Gesellenwerdung sein-es Lehrlings auch von sich aus tun. Es ist für den Lehrling immerhin in seinem Leben ein wichtiges Ereignis, die Lehre beendet zu haben. Das enge soziale Verhältnis zwischen Meister und Gefolgschaft im Handwerksbetrieb führt dazu, daß an diesem Ereignis der ganze Betrieb teilnimmt. Wäre hier nicht eine gute Gelegenheit, dem bisherigen Lehrling aus Anlaß seiner Lehrzeit- beendigung ein Fachbuch zu überreichen? Mnn der Handwerksmeister selbst über die Fachbuchliteratur nicht recht Bescheid weiß, setzt er sich zwcckmäßiger- weise mit feiner Innung in Verbindung, die an Hand der Fachbuchlisten der Reichsinnungsverbände in der Auswahl des Fachbuches helfen kann. Durch eine solche Spende an den bisherigen Lehrling schenkt der Betrieb mehr als ein Buch. Der Meister knüpft ein Band zu dem Lehrling, den er in drei oder dreieinhalb Jahren die Grundbe- grifte handwerklichen Könnens gelehrt hat und b-er sich in seinem späteren Leben immer wieder seines Meisters erinnern wird, wenn er das Fachbuch liest. Bezirkslehrgang für Jugend- und Nachwuchsturner und Jugendübungsletter. Der Bezirk 8 des NS.-Reichsbundes für Leibesübungen führte am vergangenen Sonntag in seiner Lehrgangsreihe zur Schulung, von Jugendturnern und Uebungsleitern den Schlußlehrgang durch. 19 Vereine waren mit 31 Teilnehmern verrretcn. Zu Beginn gedachte der Lehrgangsleiter, Bannfach- wart Paul, der gefallenen Heiden. ' Eine Körperschule, die diesmal aus Lauf-, Part- ner» und Freiübungen bestand, bildete den Auftakt. Hierauf folgten Medizinballübungen, deren Ausführung eine bestimmte Geschicklichkeit voraussetzte. Im Anschluß daran führten Sprünge über den Kasten zur Erlernung des Handstandes mit Heber« schlag. Darauf wurden Hebungen und Sprünge am' Pferd geturnt, nachdem Bannfachwart Vaul darauf hingewiesen hatte, daß künftig die Hebungen am Seitpferd wegfallen. Eine große Anzahl von Sprüngen, wie Kehre, Flanke, 2ßenbe, Rolle, Grätsche, Hocke, Brücke, Hecht, Handstand-Heber- schlag wurden gezeigt und mitunter gut ausgeführt. Anregungen, die Bannfachwart Paul gab, zeigten, daß gerade in den Sprüngen ein vielseitiger Hebungsstoff am Pferd gegeben ist. Gute Fortschritte waren im Bodenturnen zu verzeichnen. Hebungen wie Heberschläge, Rad, Bodenkippe (Kopf- und Nacken kippe), Brücke zum Hand ste hen usw. wurden von vielen Lehrgangsteilnehmern gut beherrscht. Zum Schluß fand noch ein. Turnen am Reck und Barren statt. Das Ergebnis der Schulung der Jugend- und Nachwuchsturner ist sehr befriedigend. Um den fortgeschrittenen Turnern eine weitere Möglichkeit zum Dorwärtskommen zu geben, werden diese demnächst mit den Spitzenturnern des Bezirks geschult. Hierdurch sollen besonders die Leistungen am Reck, Barren und den Ringen gefördert werden. Diese weitere Schulung wird Bannfachwart Paul mit den ihm zur Seite stehenden Kameraden Reuter, Bettin, Schönberger und Thöt in den nächsten Monaten durchgeführt. Bezirksfachwart für Turnen Daupert schloß, nachdem er die Teilnehmer aufgefordert hatte, das in den Lehrgängen Erlernte in die Vereine zu tragen und dort den Hebungsbetrieb cmfrechtzuerhal- ten, mit dem Gruß an den Führer. . B-zirksschule für Turnerinnen im Beink 8 des NSAL. 3. Lehrgang la Gießen. Am Sonntag fand in her Turnhalle von 1846 in Gießen der 3. Lehrgang zur Ausbildung von Hebungsleiterinnen im Frauenturnen unter Leitung von Bezirksfrauenturnwart Schneider statt. Nach der Eröffnung mit Spruch und Lied durch die Bezirksfrauenwartin Idel Hauck begann der Lehrgang mit Bewegungsfchule und Gymnastik, brachte am Vormittag weiterhin Keulenübungen und Ballgymnastik und Turnen am Barren und, an der hohen Schwebekante. Der Nachmittag begann mit der Einführung in die Leichtathletik und machte unter Leitung von Bereichsobmann für Sommerspiele, Dr. Pfeffer, die Turnerinnen mit dem Korbballspiel bekannt. In gutem Aufbau zeigte Kamerad Pfeffer vorbereitende Hebungen und Spiele, um dann zu dem Spiel selber überzugehen und die Regeln praktisch zu erläutern. Der umfangreiche Hebungsstoff baute planmäßig auf den der seitherigen Lehrgänge auf und stellte wieder hohe Anforderung an das Können und die Einsatzbereitschaft der Turnerinnen, die sich den Dank des Lehrgangsleiters am Schluß des Lehrgangs voll verdient hatten. Mit einem Lehrgang am 27. 4., der wieder in Gießen durchgeführt wird, schließt die Bezirksscbule zur Ausbildung von Hebungsleiterinnen ab. Das Heute Donnerstag, 19.15 Uhr. Univ.*Aula toMer/BeiizMarieii Meister des Gesanges / Lieder und Duette Ergebnis der Schulung ist, soweit sich schon jetzt überblicken läßt, gut. Den Vereinen, die die Bezirksschule regelmäßig besuchten, stehen wieder gut durchgebildete Uebungeleiterinnen zur Verfügung, was sich bald günstig .in der Vereinsarbeit aus. wirken wird. Um den fortgeschrittenen Turnerinnen die Mog. lichkeit zur weiteren Förderung ihrer eigenen Turn- fertigfeiten zu geben, werden künftig Lehrgänge für diese durchgeführt. Die Zulassung erfolgt durch die Lehrgang-leilung. H. Deutschland-Ungarn. Die Turner für den Länderkampf in Stuttgart Für den 5. Turnländerkampf zwischen Deutsch, land und Ungarn am 30. März wurden die beide«, Mannschaften nun aufgestellt. Während Deutsch- land in dem Stuttgarter Treffen verschieden: Nach, wuchskräfte einsetzt, bietet Ungarn mit Ausnahme von Szabo und Temesi bk gleichen Turner auf, die vor Jahresfrist in Budapest nur um drei Punkte unterlagen. Die Ungarn kommen mit großem Ehr. geiz nach Deutschland und hoffen, in Stuttgart ihren ersten Sieg zu erringen, nachdem sie sich in allen vorausgegangenen Begegnungen als nahezu gleichwertig erwiesen haben und stets nur knapp verloren. Bemerkenswert für das Programm des Ländcrkampfes ist der Fortlall des Seitpferdtur- nens; außerdem werden die Hebungen an den still, stehenden Ringen nicht gewertet, sondern gelten nur als Schauoorführung. Die Teilnahme des Deutschen Meisters Willi Stadel ist noch zweifelhaft, sie hängt davon ab, ob seine Verletzung vollends ausgeheili fein wird. Die deutsche Mannschaft wurde wie folgt aufgestellt: Karl Stadel, Hans Friedrich, Walter Steffens, Eugen Göggel, Kurt Haustein, Jakob Kiefer, Helmuth Bantz, Albert Dickhut, Willi Stadel. Zwischenrunde derTurner-Meisterschost Für die Zwischenrunde der 2. Kriegsmeisterschaft der Bereichsmann schäften im Gerätturnen, die am Karfreitag, 11. April, in Mannheim und Hannover abgewickelt wird, sind die letzten acht Bereichsmannschaften mm e Inge teilt worden. In Mannheim treffen der Titelverteidiger Baden, Württemberg, Südwest und Westfalen zusammen, also bi-e vier Mannschaften, die im Vorjahr den Endkampf m Magdeburg bestritten. Zur gleichen Zeit stehen sich in Hannover Bayern, Mitte, Sachsen und die Nord, mark gegenüber. Jeweils die zwei besten Bereich» Mannschaften zilesten in den Endkampf ein. Spielvereinigung -1926 Leihgestern. 1. Jgd. — Daubrlngen 1. Jgd. 5:1. Zum fälligen Ausscheidungsspiel um die Bann» | Meisterschaft' empfing Leihgestern die gleiche von i Daubringen. Der Platzoerein mußte mit Ersatz spielen. Daubringen konnte mit einer verstärkten Mannschaft antreten. Beide Mannschaften zeigten in d-.c ersten Halbzeit ein gleichwertiges Spiel. Die besseren Torchancen hatten' die Blauweißen. Halbzeit 2:1. Nach dem Wechsel wurden die Gäste durch da» dritte Tor völlig auseinandergerissen. Einige Angriffe Daubringens wurden von der sicheren Hintermannschaft der Gastgeber abgewehrt. In der letzte» halben Stunde konnte Leihgestern das Spiel für sich gestalten, wöbe' ihm zwei Tore durch h?» Mittelstürmer den Sieg einbrachten. Wäre der Gästetormann nicht in guter Form gewesen, '> hätte das Resultat ndch höher ausgesehen. 03 bis die ungetreue Frau Mama wieder um ihren uns gewohnt. zu einem Abendessen Das i| MN Es stellte sich heraus, daß der Portier recht hatte. eines Hochstaplers wegen. Sie kämpfte zornig die Tranen nieder, die ilft wärts und weiter! Aber wohin? Wohin? Dor einer Dreiviertelstunde etwa. ,Er war in meinem Zimmer?" Natürlich, gnädige Frau." „Unb er hat keine Nachricht hinterlassen?" Der Portier zuckte bedauernd die Achseln. „Er muß eine Nachricht hinterlassen haben! behauptete Charlotte verzweifelt. lockt, um ungestört .arbeiten4 zu können. Ihre Be» merfung, daß sie genug Geld bei sich habe und verkaufen werde, was sie besaß, hatte ihn auf de» Gedanken gebracht, sie zu bestehlen. Tatsächlich hatte sie den größten Teil ihres Geldes in einem der Koffer verwahrt und war nun baraufl vorbereitet, daß dieses Geld verschwunden sei. Mri als sie nachsah, fand sie es unversehrt, wenn auH nicht unberührt vor. Lasard hatte das Geld ge- funben, es offenbar durchgezählt unb war durch „Es ist, wie ich sage. Er hat sein Gepäck Anhalter Bahnhof schaffen lassen." Herrn Sohn zu kümmern gerul inzwischen an? f dieser Einladung deine Stiefmutterpflichten entgegen?" Kavalier überlassen?" fragte Lasard und näherte sich Iockele. „Du bist ein erfolgreicher Verführer, Sie atmet? erleichtert auf und mußte lächeln, weil sie stch soviel Gedanken gemalt hotte. Sie sah ihn niemals wieder. Als sie kurz nach der verabredeten Zeit in seinem Hotel eintraf, wartete sie zunächst in der Halle, wie er sie gebeten hatte und war erstaunt, daß er sie kleiner Mann!" sagte er, indem er sich zu dem Jungen niederbeugte unb dessen Gesicht am Kinn zu sich in die Höhe hob. „Wer hätte das grd acht! So ein kleiner Kerl wie du!" Er betrachtete ihn aufmerksam, genau so, wie Iockele ihn betrachtete, dann gab er ihm einen leichten Klaps auf die Schulter und richtete sich auf. „Auf heute abend also, Charlott! Ich bin glücklich, daß du mir wenigsten-; dies zugestanden hast?" Er küßte sie nicht, als er ging, und sie gestand sich ein, daß sie sich törichterweise geschämt hätte, wenn Iockele diesem Kuß zugesehen hätte Lasard warf von der Schwelle noch^einmal einen Blick zurück, verbeugte sich ein wenig und trat hinaus auf den Gang. ist heute nachmittag abgereift." st nicht möglich!" rief sie erschrocken. eine grausame Härte, die sie noch nie wahrgenommen hatte. Aber schließlich lächelte er wieder. „Wie du also willst, Charlott! Ich will mich bemühen, einzusehen, daß ich wie ein Hnmensch geredet habe. Mütterliche Gefühle sind für einen Mann nur schwer verständlich. Warten wir also, „Bitte, rede nicht so spöttisch! Ich hab' dich doch lieb, Henry! Ich bin deinetwegen hergekommen ..." „und ich habe das Pech gehabt, einen Nebenbuhler bei dir vorzufinden." Sie lächelte. „Er nimmt dir nichts! Glaube mir! Ein paar Tage nun, bann werden wir weitersehen!" „Gut! Unb nun noch eine Frage: Wie ist ber Abschied von deinen Leuten ausgefallen?" Sie sagte ihm, daß sie von niemandem Abschied genommen habe und nie mehr zurückkehren werde. Ihre Trennung sei enögültia. Sie fei sich dessen bewußt, und wie sie ihren Vater kenne, werde es auch nie mehr eine Verständigung geben. Er hörte ihr nachdenklich zu, ohne viel zu antworten. Seine Pttene war undurchdringlich. In der Stille hörte sie, wie Iockele sich im Schl«! , bewegte unb leise schnaufte. Sie erhob sich uni "Sie haben ihn doch selber geschickt," antwortete, schwankte, als sie auf die Füße kam. Langsam gir«! ber Besitzer. „Der Herr sollte nach dem Jung-n sie hinüber zu dem Jungen, dem auf einer Couch sehen und dorn Mädchen ausrichten, daß es auf chn ' das Lager bereitet worden war. Er lag zusamme»' achten sollte." ! gekrümmt, die rechte Faust geaen die rundliche Charlotte machte ein betroffenes Gesicht. „Ich । Wange gepreßt. Das zerzauste blonde Haar hin§ hätte ihn bergesch-ckt? Er sollte... ihm wirr in die Stirn. Sein Mund war fest gfr - nach dem Jungen fehen. Stimmt es etwa schlossen unb trug einen Ausdruck non trotziget "'A?* , | (Energie, ber auf biefem kindlichen Gesicht brolliz Sie nahm ftch zusammen. ..Doch! Ja, es ist wirkte. richtig! Ist er wieder gegangen?" 1 (Fortsetzung folgt.) als sie verstört und atemlos hereinkam. Sie er- ~ - — ... . kündigte sich, ob jemand nach ihr gefragt, habe.1 aufsteigen wollten. Nur fein Heimweh! Kein Zw „Gewiß!" sagte er. „Derselbe Herr, ber heute sammenbrüch! Kein Blick zurück! Sie mußte vor» schon einmal hier aewesen ist." wärts unb weiter! Aber wohin? Wohin? . (funoen, es offenbar durchgezahlt unb war Durtg Safari) mar pertomunben. El« kehrte betäubt in den allzu geringen D-traq enttäuscht worden. ° H°lle zuruck. Ähr war als folgten chr hundert j,altc es jh° gaffen: die großmütig Geste ein» hahmfche Blicke. D>« Ltchter der Deckenlampen Hochstaplers, der an einträglichere Raubzüge r tanzten um sie. Undeutlich vernebm st- d,e Tanz-1 wähnt ist und Lappalien verschmäht. muht bie aus einem »aal des Hotels kam. Es ist « . , E .. t , .. -. , .. unmöglich! dachte ste. Es ist ganz unmöglich! Was buckele fchlief t,ef und fest. Sie hockte vor chr« fall ich tun? Henrn kann mich doch nicht im Stich KF" »nb ließ ichl.estlich ihre Stirn auf dm lasten! Cr liebt mich buch, ' kuh en Metallbefchlag bes Leders sinken, Eine Mil« . „ . Ihr kam der Gedanke, daß er sich fein« Derab-! ^e -mlbe B^wesilung «W Sie erklärte sich bereit, heute abenb gegen halb rebung anders überlegt haben könnte unb zu ihr qe-1 far£p& bie ®en)aIt ^^^.5^w'nnen wollte Mv acht in (einem Hotel zu fein. Iockele werde hoffent- kommen war, um sie abzuholen. Sie hatten sich nur! noch schlimmer war das Gemhl, sich lächerlich fft' lich nach den Abenteuern des Tages müde sein unb verfehlt. Sicherlich wartete er in ihrem Hotel auf sie i P\nd)t 3U f)abc", Dor 'cIber- wilde Aus' ihr nicht viel Scherereien machen. | Sie nahm sofort eine Tare unb fuhr zurück. Der gegen ihren Vater die großen Worte, d« „Dann darf ich dich also jetzt deinem kleinen Besitzer des Hotels, der zur Abendzeit den Dienst r? Cis gejagt batte, ihre Flucht, all dieser Auftvan» am Empfangsschalter versah, sah sie verwundert an. „ Charlotte ging hinauf. Als sie ihr Zimmer betrat warten lieh. Als eine halbe Stunde vergangen war, sah sie sofort, daß ihre Koffer in ihrer Abwefeicheil wendete sie sich an den Portier, um sich zu er» geöffnet unb durchsucht worben waren. Das batte kundigen. Lasard getan. Sie sträubte sich, dies zu glauben, kümmern geruht. Was fangen wir Der Mann fragte zurück. „Herr Lasard? Gewiß.! aber es gab keinen Zweifel. Er hatte sie roegge- Darf ich dich wenigstens für heute gnädige Frau, Herr Lasard bat bei ' ■ 1' - ....... - ~ dessen erwarten? Ober stehen auch Aber er ist heute nachmittag abgercift — -----------——-----—-- ßerufekleiöung kann noch fo verschmiert, verölt oder verkrustet fein - iMi löst alles und reinigt gründlich, imi macht beim Reinigen der ßerufe= kleidung die Verwendung von Waschpulver und Seife überflüssig.