§reltag.1y.veremberw4l Gietzener Anzeiger hu ng fehlte. Dann kam die Westfeldzuges mit der Katastrophe Oie Japaner auf Hongkong gelandet De- Die Iapaner überall im Bormarsch In Amoy hörte man. so berichtet Domti weiter, daß der Gouverneur von Hongkong, Sir Mart Young, nach einem unbekannten Ort g e f l o h e n sei. Die Flucht Youngs habe zu großer Entrüstung Tokio. 19.Dez. (Europapreß.) Die japanischen Truppen sind an drei Stellen ans der Insel Hongkong gelandet und haben bis Freitag morgen 11 Uhr (Tokioter Zeit) praktisch die hälste der englischen Kronkolonie schon unter japanische kontrolle gebracht. Der 470 Meter hohe Jardlne-Vxrg, von 'dem aus ein guter Ueberbtick über die Insel möglich ist. wurde von den japanischen Truppen beseht. An verschiedenen Stellen wird noch örtlicher Wider st and geleistet. Japanische Artillerie und japanische VombenfUeger bekämpfen diese Widerstandsnester mit schwerstem Kaliber. Der Jardine- Berg liegt ungefähr in der Mitte der Insel, so daß das englische verttidlgungssystem auf der Hongkong-Insel bereits durchbrochen zu fein scheint. peditionskorps wieder ein-geß L u f t u n t e r verständlicher Welse meint, der britischen Luftwaffe die Lektion noch einmal erteilt, die sie bisher noch nicht hat lernen wollen: die Lektion von der Not. wendigkeit der Zusammenarbeit mit Armee und Flotte. Der Kampf um diese Frage ist in England fast so alt wie die Luftwaffe selbst, aber erst seit Ausbruch des Krieges gewann sie an Bedeutung. Es begann mit den Erfahrungen in Norwegen, als das eben erst gelandete Ex- bittere Lehre des Westfeldzuges mit der Katastrophe in Dünkirchen. Weniger folgenschwere aber ähnliche Erfahrungen sammelten die Engländer in den Kämpfen in Afrika im vergangenen Winter. Griechenland lehrte dasselbe, was Namsos in Namsos und Andalsnes ft werden mußte, weil es an unter den Soldaten und bei der chinesischen völkerung geführt. „Keine Illusionen über Hongkong." Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8'/9 Ubr desBormittags Anzeigcn-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrerte Nachlässe: Wiederholung MalstaffeH AbschlüsseMengenstaffelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/<»mebr (Sturm um Brooke-Popham Von unserem H. L.-Korrespondenten. Genf, 18. Dez. (Europapreß.) „Keine Illusionen über Hongkong", berichtet Journal de Genöve" aus London. Bas Gebiet von Kaulun bei Hongkong sei vollkommen geräumt worden. Hongkong werde jetzt von der japanischen Artillerie und Luftwaffe äußerst und Dünkirchen schon hätten lehren sollen. Erst bei den Kämpfen um Kreta ist aber auch in der breiteren Oeffentlichkeit das Problem des „air support“, d. h. der Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und Armee oder Flotte Gegenstand der Diskussion geworden. Der Verlust zahlreicher Kriegs- schiffe führte zu der Erkenntnis, daß irgend etwas da wohl stimmen mußte an der Auffassung von der Unzulänglichkeit der Seemacht. Die Luftwaffe selbst war auch bereit, dies anzuerkennen, ja sie wollte auch gern an der Verhütung ähnlicher Niederlagen in der Zukunft Mitarbeiten, aber sie wollte um keinen Preis der Welt etwas von ihrer Selbständigkeit aufgeben. Schon mit Miß- Billigung hatte sie einige Zeit vor dem Kriege zur Errichtung einer besonderen Marineluftwaffe als „fleet air arm“ ihre Zustimmung geben müssen, aber damit war es auch genug. Bas Allheilmittel der Luftwaffe war: „Mehr und mehr und noch mehr Flugzeuge, mehr und bessere Flugplätze und heftig angegriffen. Trotz der vom Gouverneur von Hongkong abgegebenen Erklärung, nickt zu kapitulieren, sei in London ein starker Pessimismus zu verspüren, man gebe bereits offen zu, daß man sich Illusionen über das Schicksal des vorgeschobenen britischen Postens hn Fernen Osten ersparen könne. Die Tatsache, daß Hongkong völlig von der Außen- welt abgeschlossen ist und auch die telegraphischen Sendeanlagen der Stadt durch den japanischen Luftangriff stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, geht daraus hervor, daß erst am Mittwochabend Meldungen in London vorlagen, die das Datupi des vergangenen Samstags tragen. Auch am Mittwoch wurde die britische Kronkolonie wieder verschiedenen javanischen Bombardements unterzogen. Die japanische Luftwaffe wurde durch starkes Artilleriefeuer aus Kaulun unterstützt. Don Hongkong ist das Feuer der Japaner nur unwirksam erwidert worden. Zahlreiche Militäreinrichtungen auf Hongkong wurden zerstört. Auch die Residenz des Generalgouverneurs und mehrere andere Verwaltungsgebäude wurden getroffen. Der Ostteil der Insel ist in Flammen gehüllt. Die Erdölanlagen von Taiku stehen in Hellen Flammen. Japanische Flugzeuge haben ferner wiederholt im tiefen Fluge militärische Ziele innerhalb der Stadt bombardiert. Unter der Bevölkerung herrscht Panik, da alle Möglichkeiten einer Evakuierung durch die japanische Blockade genommen worden sind. Aus nordamerikanischen Andeutungen geht hervor, daß zwischen den Alliierten keine Einmütigkeit über den Entschluß des britischen Gouverneurs besteht, die Stadt bis zum Letzten zu verteidigen, zumal die in Holzhäusern lebenden Chinesen die Hauptleidtragenden sind. während eine andere japanische Kolonne im Begriffe ist, den feindlichen Widerstand im Gebiet von Digan längs der Nordwestküste von Nord-Luzon niederzuschlagen. Andere japanische Verbände, deren Landung in Süd-Luzon gemeldet wurde, dringen in nördlicher Richtung vor. Auf der malaiischen Halbinsel warfen die japanischen Truppen den Gegner erneut zurück und verfolgen die Briten weiterhin im Dschungel, wahrend die aus Thailand vorstoßenden japanischen Verbände in engster Zusammenarbeit mit der Luftwaffe einen- Flugplatz in der Nähe von Victoria Point auf dem Isthmus von Kra besetzten. Die japanischen Streitkräfte, die aus Thailand vorrücken, gehen am Fluß Muda entlang vor. Dieser Fluß bildet die Südgrenze des Staates K e - dah und mündet gegenüber dem wichtigen Hafen und der Jnfelfestung P e n a n g in den Indischen Ozean. Die Engländer geben zu, daß die japanische Vorhut noch 15 Kilometer von der Flußmündung entfernt ist. Penang, das in den letzten Jahren stark 'befestigt wurde, ist nach Singapur der wichtigste britische Stützpunkt in Malaya, dem deutschen Publikum besonders bekannt geworden durch den kühnen Handstreich der „Emden" im Jahre 1914. Japanische Flugzeuge haben am Mittwoch in großen Massen Penang angegriffen. Sie versenkten einen großen und einige kleinere Transporter im Hasen. Landungsplätze und andere Hasenanlagen wurden zerstört. Drei japanische Flugzeuge stießen zu dem Flugfeld von I d o h vor, stellten sechs Buf- fallo-Jäger und haben zwei abgeschossen. Außerdem haben die japanischen Flugzeuge sieben Buf- sallo-Jäger auf dem Boden zerstört. Der Angriff auf Singapur zeigt drei Stoßrichtungen, und zwar von Penang, aus dem Keratal und oon ftotabaru ausgehend. Vermassung in LIGA. Roosevelt hat es auf sich genommen, im Auftrage der jüdisch-internationalen Plutokratie. das Volk der USA. in den Krieg hineinzuzerren. Mit wahrhaft feiltänzerischen Verdrehungskunststücken suchten er und seine Mithelfer Tag für Tag endlich jenen Zwischenfall zu erreichen oder sogyr hervorzurufen, der zur Stimmungsmache benutzt werden könnte, um den Widerstand des amerikanischen Volkes gegen die Beteiligung am Kriege endgültig zu über winden. Die Amerikaner hatten schon recht mit ihrem instinktiven Mißtrauen gegen die dritte Präsidentschaftsperiode ein und desselben Mannes. Gerade diese in der amerikanischen Geschichte erstmalig erfolgte dritte Wiederwahl eines Präsidenten hat aber bewiesen, daß eine skrupellose, vor keiner Lüge zurückschöeckende Propaganda sehr wohl in der Lage ist, eine Entscheidung auch gegen den eigent- lichen Willen des Volkes herbeizuführen. Es würde zu weit führen, wollte man hier die außerordentlich verschiedene Struktur der amerikanischen Bevölkerung des O st e n s , wo handel und Industrie überwiegen, des M i t te l w e st e n s mit feiner überwiegend landwirtschaftlichen Beoölke rung, des nach Dem Pazifik orientierten W e st e n s uyd des auch heute noch feudal-herrschaftliche Züge aufweisenden Südens aufzeigen, obwohl in diesen strukturellen Verschiedenheiten ein sehr wichtiger Grund für die Möglichkeit eines solchen Volks entscheids gegen den eigentlichen Dolkswillen liegt. Der industrielle Osten hat mehr und mehr das Uebergewicht bekommen, und es ist kein Zufall, daß aerobe hier das jüdische Element außerordentlich stark vertreten ist, wie ja denn Neuyork nicht nur die Stadt mit der größten absoluten jüdischen Bevölkerungsziffer ist, sondern tatsächliche heute als Hauptstadt des Judentums der ganzen Welt angesehen werden kann, hier, unter jüdischer Führung, hak insbesondere jene Vermassungspolitik Erfolge gefeiert, die dem amerikanischen Leben vielfach Züge von erschreckender Aehnlichkeit mit sowjetischen Zuständen aufgeprägt hat. Plutokratie und Bolschewismus sind in der Tat Zweige aus einer Wurzel. Das zeigt sich am deutlichsten darin, daß die Sollen beider Herr- schafts- oder richtiger Vergewaltigungssysteme die gleichen sind. Greifen wir einige dieser Aehnlich feiten heraus. Es ist bekannt, daß die Bauvorhaben sowie die Erzeugungsstätten der Sowjets gigantische Ausmaße befaßen (wenigstens auf dem Papiers Vielfach wurden sie direkt als.„Giganten" bezeichn net. Sahen wir nicht die gleiche Erscheinung aber auch in den Vereinigten Staaten? Herrschte nicht auch doxt jener Rekordwahnsinn, der stets „the biggest of the world“ haben wollte und dabei oft mals nicht wußte, daß in unseren Ländern gleich große, ja größere Werke vorhanden waren? Diese Großmannssucht der Amerikaner bot ja den Witz- fabrifanten und Karikaturisten einen beliebigen Stoff. Nicht zuletzt im Zuge dieses Baues von Monstre- werken kam es im Sowjetstaat zu jetten verhäng- nisooX.en Verschiebungen der Bevölkerung, die hunderttausende von Bauern von heute auf morgen zu Industriearbeitern machen wollten. Die gewaltsamen Methoden der Sowjets zur Erreichung dieses Zieles find in der Welt trotz der scharfen Absperrung der Sowjetgrenzen weithin bekanntgewor- mehr und mehr gutes Personal." Tatsächlich glaubte man lange Zeit in England, daß nur mit Massenherstellung das Problem zu lösen sei. Der bisherige Verlauf der Kämpfe um die Malaiische Halbinsel hat nun eindeutig gezeigt, daß diese Methode nicht zum Ziele führt. Gewiß besteht nach Churchills letzter Erklärung kein Zweifel darüber, daß auch zahlenmäßig die britische Luftwaffe im Fernen Osten nicht den Anforderungen eines modernen Krieges entspricht, aber, so argumentieren die Kritiker, b i e Flugplätze, von benen aus die vorhandenen Jäger die Flotte hätten verteidigen können, wären niemals verloren gegangen ober zerstört worben, wenn lange Zeit vorher die Luftwaffe bie Verteidigung biefcr Plätze in bester Zusammenarbeit mit der Armee organisiert hätte. Kreta habe gezeigt, baß zur Verteidigung ber Flotte viele Jäger gehörten, die wieder Flugplätze in genügender Zahl benötigten. Es habe weiter gezeigt, daß Flugplätze sinnlos feien, wenn man sie nicht wirkungsvoll verteidigen könne. Diese Verteidigung könne aber die Luftwaffe nicht allein übernehmen, sondern dazu müsse die Armee mit ihren schweren Waffen heran- gezogen werden, hinzu kommt noch, daß in England die Flakformationen nicht der Luftwaffe, sondern der Armee angehüren. Es kann dahingestellt bleiben, Inwieweit die Kritiker hinsichtlich des Kampfes, ber zur Versenkung ber „Prince of Wales" unb der „Repulfe" führte, im Recht ober im Unrecht finb. Der Verlust dieser beiden Großkampfschiffe wird jedenfalls als letzte Warnung empfunben. Die britische Luftwaffe wirb in den nächsten Wochen an ber politischen Heimatfront einen Kampf auszufechten haben, ber an Erbitterung ben ernsthaften Kämpfen mit dem militärischen Gegner kaum nachstehen dürfte. Wie dieser Kampf ausgehen wird, läßt sich noch nicht sagen, aber mancher hohe Offizier wird an dieser seltsamen Front zwar nicht fein Leben, aber doch fein Kommando verlieren, unb Luftmarschall Brooke-Popham wirb vielleicht einer ber ersten fein. Die japanische Landung auf Borneo. Große Unruhe in England. Stockholm, 18. Dez. (Europapreß.) Die Unruhe, bie infolge ber japanischen Erfolge in der englischen Oeffentlichkeit herrscht, ist durch die Landung ber Japaner auf Borneo noch verstärkt worben. Man glaubt, hierin einen neuen Beweis dafür zu sehen, daß bie alliierten See- unb beson- bers bie Luftstreitkräfte viel zu schwach feien. Es wirb auch darauf hingewiesen, daß die Japaner von ihrem nächsten Stützpunkt Saigon 1100 km hätten fahren müssen, um die Küste von Sarawak zu erreichen. Nur ein japanischer Zerstörer sei auf dieser Strecke gesichtet worden, im übrigen aber sei der japanische Geleitzug unbeläftigt gefahren. Man habe den Eindruck, daß die Nordküste von Borneo ohne Bewachung gewesen fei. Londoner Zeitungen berichten eine angebliche Sprengung der Oelanlagen durch die Briten. „Daily Expreß" schreibt jedoch, daß trotz aller Zerstörungen, die die britischen Truppen auf den Oelfeldern angerichtet hätten, die Japaner bie Pro- buktion in drei Monaten roieber äufne h m e n könnten. Wenn bie Japaner wirklich festen Fuß gefaßt hätten, so bedeute bas biesmat einen spürbaren Erfolg. Drei amerikanische ll-Loote versenkt. Tokio, 18. Dez. (Europapreß.) Das Hauptquartier ber japanischen Marine teilt bie Versenkung oon brei amerikanischen U-Booten am Mittwoch unb Donnerstag mit. Der Verlust eines japanischen Zerstörers sei zu beklagen. Der Ort ber Kampf- hanblungen wird in ber Mitteilung nicht genannt. Das Repräsentantenhaus lehnt Wehrpflicht für Zwanzigjährige ab. Stockholm, 18. Dez. (Europapreß.) Die vorn Kriegsministerium der USA. gewünschte Ausdehnung der Wehrpflicht auch auf Männer unter 21 Jahren wurde vom Repräsentantenhaus a b gelehnt. Die Vorlage, die eine Remstrierung aller Männer von 18 bis 64 und die Wehrpflicht für alle von 21 bis 44 Jahren vorsieht, wurde angenommen. Der Zusatzantrag der Regierung jedoch, die Wehrpflicht auch auf die Zwanzigjährigen auszudehnen, wurde mit 173 zu 113 Stimmen verworfen. Die Gesetzesvorlage zur Vergrößerung der nord- amerikanischen Marine um 150 000 Tonnen wurde vom Senat angenommen. Es bedarf noch ber Unterzeichnung durch ben Präsibenten, um bie Vorlage rechtskräftig zu machen.. 'M. Jahrgang llr.301 IErscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Verlagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Postschecks 686 ^anffin^JL vrühlsche Univerfitätrdrmkerti «. Lauge General-Anzeiger für Oberhessen Gießen,^Schulstrahe 7-9 (Karte: Scherl-Bilderdienst-M.) Tokio, 19. Dez. (Europapreß.) Die im südlichen Teil der Philippinen-Insel Luzon gelandeten japanischen Streitkräfte haben ben wichtigen Hafen Legaspi eingenommen unb befinden sich in nördlicher Richtung im Vormarsch. Die japanische Luft- wafjß hat diele Operationen erfolgreich unterstützt Stockholm, Mitte Dezember 1941. In den Demokratien ist es anscheinend unab- inderliches Gesetz, daß jeder militärische Mißerfolg Mit dem Kopf des wirklich oder scheinbar Verant- portlichen bezahlt werden muß. Besonders ausgeprägt ist dieser Brauch von jeher in England gewesen, wo früher sogar mancher Admiral eine fliederlage vor dem Feinde oder den Verlust feines kchiffes nachträglich mit feinem Kopf büßen mußte. Obwohl theoretisch auch heute noch diese Bestimmungen in der britischen Flotte Gültigkeit besitzen, Derben sie in Wirklichkeit nur bei nachweislichem erobern Verschulden noch angeroenbet. An bie Stelle ler rauhen aber ehrlichen Kriegsartikel sind die peniger blutigen aber vielfach hinterhältigen Ur- jrilssprüche parlamentarischer Vertretungen und .freier" Zeitungen getreten. Nicht mehr itiit Kopf Inb Dienstgrad bezahlt ber Verantwortliche feinen ()er anderer Leute Fehler, sondern mit Kommanbo- elle ober Ministersessel. Seit bem Ausbruch dieses Krieges haben nun fihon viele Leute in England diesen Preis bezahlen Düften. Denn England hat viele Niederlagen und Mißerfolge einstecken müssen; ja eigentlich hat es im ofitiven, in ber aktiven Leistung, kaum einen wirk- chen Erfolg zu verzeichnen. Denn auch bie damals ielgerühmte Blitztour Wavells durch die Cyrenaika eilte sich ja nachher als ein doch recht fragwürdiger gewinn bar, gls bas Errungene nicht behauptet ierben konntet Jebes Mal mußte irgend jemand (inen Kopf Hinhalten und parallel zur Serie der ntifchen Niederlagen in diesem Krieg läßt sich eine leihe oon Männern verfolgen, die dafür gebüßt eiben. Unter ben Politikern ist die Zahl der ruhm- s verabschiedeten Legion unb reicht von Neville Ihamberlain bis zu Duff Cooper. In der Generalität gehören zu ben „Kriegsopfern" vor allem die leiden ehemaligen Chefs des Reichsgeneralstabes, »ronside unb Dill, bie beide mit bem Mar- tjallftab aber ohne Ruhm aus dem aktiven Dienst Alsgefchieden finb. In der Luftwaffe zahlt dazu vor ßlem Sir Cyrill N e w a l l, der vom Chef des juftftabes zum Generalgouverneur von Neusee- fcnb hinübergewechfelt ist. In der Admiralität fin- rn wir Sir Charles F o r b e s , ber feines Postens is Chef der Homesleet enthoben unb mit einer unbedeutenden Kommandostelle bedacht wurde. Ihm hätte sich gewiß Admiral Sir Tom P h i l - p zugesellen müssen, wenn er nicht mit seinem lagssschiss „Prince vf Wales" von den Wellen ber lalaiischen See begraben worden wäre. Aber mit linem Soldaterttod hat ber Befehlshaber ber briti- djen Dftafienflotte bie Niederlage gegen bie japani- ben Flieger im Bewußtsein ber britischen Oeffent- chkeit noch nicht gesühnt. Es hat sich vielmehr ein türm erhoben, wie ihn bas Parlament in West- linster feit Kriegsausbruch nur selten erlebt hat. bgeorbnete wie Presse rufen nach dem Kopf des chuldigen. Da es aber gegenwärtig zu den Spiel- dgeln in London gehört, daß Churchill für nchts verantwortlich gemacht werden darf, so sucht ran sich bas Opfer anberstbo, unb zwar nicht in in Reihen her Politiker; man hat in ben letzten tonalen zu oft erlebt, daß Churchill Kritik an inen Ministern als Kritik an ihm selbst betrachtete, arum wählt man sich lieber einen Militär s Zielscheibe der Kritik, unb es hat den Anschein, 3 «sollte diesmal Luftmarschall Sir Robert rooke-Popham als Opfer auserkoren erben. Die Vorwürfe, bie vor allem von ber Presse *gen den Oberbefehlshaber ber britischen ©treib hafte in Ostasien erhoben werden, bestehen eigent- flf) nur darin, daß er sich während der letzten Malzte vor Ausbruch des Pazifik-Krieges mehrfach »cht optimistisch über ben Stand ber britischen Rtrteibigung in ben ihm unterstellten Gebieten geäußert ijat und daß seine Worte durch die Ereignisse Lügen gestraft wurden. Nun ist es gewiß ver- stündlich, daß bas britische Publikum über diese Diskrepanz zwischen Traum unb Wirklichkeit entmischt unb verärgert ist. Gleichwohl müßte es aus bir Vergangenheit daran gewöhnt sein, baß die Aussagen seiner führenden Männer oft in einem ttcht merkwürdigen Verhältnis zur Wirklichkeit stchen. Auch Brooke-Popham hat kaum mehr ge- fogt als mancher andere britische Befehlshaber über bi? Lage in feinem Bereich; wahrscheinlich enthalten seine Aeußerungen auch mehr Anweisungen kr politischen Führung in London als eigene Erkenntnisse an Ort unb Stelle. Aber erstens kann nun das bem Publikum nicht erzählen, unb zweitens geht es diesmal auch gar nicht barum, baß ^ooke-Popham unbegründeten Optimismus ge- »egt hat. Er ist zum Opfer auserkoren, weil er öuftmarschall ist. Wäre er Oberkommandierender in Singapur ober ein Armeegeneral, so hätten sich bi? Kritiker jemand anbers gewählt, denn ber fcrurm gilt nur scheinbar der Politik Brooke- Uphams, tatsächlich aber ber britischen iustwafse überhaupt. Der Verlust ber „Prince of Wales" unb ber ^.epulse" wird in England ausdrücklich auf den instand zurückgeführt, daß dem britischen Ge- cswaber keine Jagdflugzeuge zum.Schutz '«■gegeben waren. Die Verantwortung hierfür, so n int man in London, mag die Marine insofern trafen, als dem Geschwader jedenfalls bei ber frag» 'i»en Operation keine Flugzeugträger an- Morten. Die Trägerflugzeuge unterstehen in der st tischen Flotte ausschließlich ber Admiralität. War Ji Träger nicht verfügbar, so mußte die Luftwaffe 'W)flug3euge zur Verfügung halten, die von &inbbafen aus operierten. Dies war, wie ^urchill mitgeteilt hat, nicht möglich, weil die en 8 tracht kommenden Flugplätze bereits von ben ytpanern erobert ober unbrauchbar gemacht wor- :,n waren. So weit ist her Tatbestand klar, und ■ü* die Oeffentlichkeit ist es nicht mehr interessant, Abmiral Phillips zu kühn gehandelt hat, er trotz ber fehlenden Luftdeckung feine Ope- fcuiiMi unternahm. So wurde, wie man in unmltz' j Pnompenh. yictorh Pakten =SatenqJ. 'otaßaru Taiping V, ’jsthmus von Kra- ^== Pa tarn s 100 200 3M -BANGKOK l । 1 1 ■—4 .Lumpur^ l - » , 'Seremban die Tretet zur führer Schöne (Nachdruck verboten.) 17. Fortsetzung. Oer japanische Sieg bei Hawai. praktische Vernichtung der USA -Pazifik-Flotte und -Luftwaffe. Was wird gegenüber dieser klaren Aufstellung jetzt Roosevelt sagen? Wenn sie falsch wäre, weshalb wurden Admiral Kimmel (den man der Einfachheit halber zunächst in Washington für tot erklärt hatte), ferner die Kommandierenden Generale der amerikanischen Land- und Luftstreitkräfte auf Hawai dann eigentlich abberufen und ferner weshalb wurden die stärksten Angriffe der enttäuschten Judenpresse gegen die USA.-Marine lanciert? Es wurde u. a. erzählt, die USA.-Schlachtschiffe hätten in Pearl Harbour wie an einer Schnur aufgereiht gelegen, keines Angriffs gegenwärtig, die Milliarden, die für den Ausbau dieser, Trutzfeste gegen Japan ausgegeben worden seien, wären verschwendet, denn man habe nicht einmal für genügend Flugplätze gesorgt, sondern dafür Golfplätze für die Herren Marineoffiziere angelegt, und im übrigen hätten wohl die Hawai-Girls, die die ganze Aufmerksamkeit der amerikanischen übrig oder auch" — er machte eine kleine Pause — „eine Privatrache an Herrn Wand." „Schön, nehmen wir an, daß Sie auf der richtigen Fährte sind. Wie denken Sie sich das im einzelnen?" „Beim Vorliegen von Werkspionage müßte es sich um jemanden handeln, der an sprengtechnischen Erfindungen interessiert ist und auch etwas davon versteht. Dann könnte der Kerl also dem Verderben durch die Explosion entgangen sein. Es ist durchaus naheliegend, daß Wand dem scheinbaren Kom- pagnon Kaspar ahnungslos aufmachte, von diesem niedergeschlagen und hingelegt wurde. Dann hatte der Verbrecher Zeit genug, das Laboratorium zu durchsuchen, sich alles anzueignen, was er finden konnte, eine später erfolgende Explosion herbeizuführen und rechtzeitig das Werk zu verlassen. Hatte er mit Wand privat etwas auszumachen, wollte er also Rache nehmen und den Mann umbringen, dann konnte er auf die gleiche Art vorgehen und durch die Explosion die Spuren eines Verbrechens verwischen: denn kein Arzt würde in der Lage sein, bei einem durch die Explosion so grauenhaft verstümmelten Körper etwa einen Totschlag festzustellen, der mit einem harten Gegenstand durch Bruch des Schädels herbeigeführt wurde." „Na also, da haben wir ja zwei Ausgangspunkte für weitere Untersuchungen. Einen dritten gibt's wahrscheinlich nicht. Wie denken Sie sich Ihre meb tere Tätigkeit?" „Tja, Herr Kriminaldirektor, das steht auf einem anderen Blatt. Anhaltspunkte sind gar keine vorhanden, nicht einmal eine Beschreibung der verdächtigen Person, da diese von jedem Beteiligten nur so beschrieben werden kann, wie er auch Herrn Kaspar beschreiben würde. Liegt Werkspionage vor, so können wir nur eine sehr umfangreiche Aktion einleiten, die sich vor allem darauf richten muß, ob irgendwo in der Welt eine Erfindung ähnlich der letzten Wandschen zum Patent angemeldet oder sonstwie bekannt wird. Und falls es sich um einen persönlichen Racheakt handelt, müßte man die ganze Vergangenheit Wands bis in die geringsten Einzel- Oer WHW.-Einsatz der Hitler-Iugend Am 20. und 21. Dezember tritt die Jugend für das Kriegswinterhilfswerk an. Aus diesem Anlaß richtet Reichsjugendführer Axmann an die Hitler- Jugend folgenden Aufruf: „Wieder tritt die Hitler- Jugend zur Reichsstraßensammlung für das Kriegswinterhilfswerk an. Für joden Jungen und danken seinen Soldaten. Kleine politische Nachrichten. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr- macht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Konteradmiral Robert E y s s e n, dem es als Kommandant eines in überseeischen Gewässern operierenden Hilfskreuzers gelang, neben der erfolgreichen Beschießung der Oel- und Phosphatanlagen und Verladeeinrichtung der Insel Nauru zehn bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 64 494 BRT. aufzubringen. ♦ Aus Anlaß der sechsten Wiederkehr des Tages, an dem die faschistischen Frauen während der von Großbritannien gegen Italien eingeleiteten Sanktionen ihre Trauringe für das Vaterland ablieferten, empfing der Duce den Zentralrat der weiblichen Faschisten sowie Vertreterinnen faschistischer Frauen, die in Rom zu Besuch weilen, und der freiwilligen Krankenpflegerinnen des italienischen Roten Kreuzes und verlieh Auszeichnungen für zehnjährige Arbeit im Dienste der Partei. * Wie Associated Preß meldet, beläuft sich die USA.- Staatsschuld auf 57 Milliarden gegenüber 44,5 Milliarden im vergangenen Jahr. * Der schwedische Reichstag nahm den Gesetzentwurf über die Verlängerung der Wehrpflicht an. Das neue schwedische Wehrpflichtgesetz sieht 450 Tage Ausbildungszeit für die Wehrpflichtigen statt bisher 360 Tage und die Erhöhung der obersten Grenze der Wehrpflichtalters von 46 auf 47 Jahre vor. Oer Wehrmachtberichi. DBB. Ausdem Führerhauptquartier, 18. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Durch unsere Luftangriffe im Mittelab- schnitt der Ost front erlitt der Feind auch gestern hohe Einbuße an Menschen, Panzern und rollendem Material, westlich derkandalakfcha- Bucht belegten Kampfflugzeuge Eisenbahnziele an der Murman-Slrecke sowie einen Flugstützpunkt mit Bomben. 2ln der englischen Ost- und Südwestküste wurden in der letzten Bucht Hafenanlagen bombardiert. In Bordafrika kam es gestern nicht zu grö- Heren Kampfhandlungen. In den Gewässern der L y r e n a i k o stellten deutsche Kampfflugzeuge einen größeren Verband britischer Seestreitkräste und erzielten zwei Lufltorpedotreffer auf einem Schweren Kreuzer. Deutsche Jäger und Flakartillerie schossen sieben britische Flugzeuge ab. Bei Nachtangriffen der britischen Luftwaffe auf die besetzten Westgebiete verlor der Feind vier Bomber. In der Zeit vom 10. bis 16. Dezember schossen Verbände der deutschen Luftwaffe und Einheiten der deutschen Kriegsmarine 74 britische Flugzeuge ab, davon 52 über dem Mitlelmeer und In Nordafrlka. Im gleichen Zeitraum gingen im Kampf gegen Großbritannien 17 eigene Flugzeuge verloren. Nördlich Bengasi noch weitere britisch? Einheiten getroffen Berlin, 19. Dez. (DNB.) Auf britische Seeziele angefetzte deutsche Kampfflugzeuge sichteten am Nachmittag des 17.12. einen großen b r 1t1 - schen Flottenverband im Seegebret Lusttorpedotreffer aus britischen Kreuzer vor der Cyrenaika. B erlin , 18. Dez. (DNB.) Im Rahmen des Der- waltungsaufb-aues in den besetzten Ostgebieten Jint) die Reichskommissariate Ostland und Ukraine in eine Reihe von General bezirken unterteilt worden. Die Generalbezirke gliedern sich wiederum in Kreis gebiete. Bisher hat der Führer folgende Generalkommissare mit der Führung von Generalbezirken beauftragt: SA.-Grup- penführer Litzmann, Oberbürgermeister Dr. Drechsler, Reichshauptamtsleiter Dr. von Renteien, Gauleiter K u b e, SA.-Obergruppen- führer Schöne, Regierungspräsident Klemm, NSFK.-Obergruppenführer Oppermann und Oberbefehlsleiter Klaus S e l z n e r. und jedes Mädel ist dieser Einsatz ein Ehrendienst für die kämpfende Front. Stellt Eure Einsatzfreudigkeit für den Führer und seine Soldaten durch ein Sammelergebnis unter Beweis, das auch in diesem Jahr eine Steigerung erfahren muß. Ermahnt mit Euren Sammelbüchsen jeden Volksgenossen des heldenmütigen Einsatzes der Soldaten an allen Fronten und tragt selbst durch die gesammelten Groschen einen kleinen Teil Eurer großen Dankesschuld ab. — <*--*■-*• * Reichsstraßensammlung der deutschen Jugend an mit der Losung: Wir alle helfen dem Führer Explosion inRaumS Roman von H.G. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Elchadcer, Gröbenzell b.MGndien Ertrag seiner Ernten ein bequemes Leben fuhrt, während die Arbeiter selbstverständlich sofort nach Beendigung der kurzen Arbeitsperiode entlassen werden. Der Prozeß der Vernichtung von Einzelfarmen und ihre Zusammenfassung zu Riesenfarmen von über 50 000, ja über 100 000 Hektar ist noch keineswegs zu Ende, obwohl man inzwischen durch die furchtbaren Sandstürme erfahren hät, wie schwer sich die Vernachlässigung jeder Pflege des Bodens an der ganzen Nation rächen kann. Diese Seite der amerikanischen Landwirtschaftspolitik ist mindestens ebenso ruinös wie die verfehlte Handelspolitik, die dazu geführt hat daß heute die amerikanische Landwirtschaft in Wirklichkeit bankrott ist und nur noch durch staatliche Zu- schüsse ihr Leben einigermaßen fristen kann. ^v. H. des amerikanischen Volkes sind nach Herrn Roosevelts eigener Aussage unterernährt. Mehr als die Hälfte aller Arbeiter erreicht nicht das Existenz Minimum, ungerechnet die Arbeitslosigkeit, die auch heute noch nach Millionen zählt. Mit einem so verelendeten und auf das Niveau bloßer Lohnsklaven herabgedrückten Volk kann freilich eine skrupellose Regierung machen was sie will. Vermassung in schlimmster Form, hier wie im Sowjetstaat, das ist der Zustand. Verantwortlich dafür ist in den USA. die Plutokratie, in der Sowjetunion der bolschewistische Wahnsinn. Die Namen sind verschieden, die Methoden auch, aber die Folgen sind die gleichen. Und in Deutschland gibt es immer noch em gutes altes Sprichwort, das da heißt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Wer das berück- sichtigt, wird sich nicht wundern, wenn heute Pluto- fr-atie und Bolschewismus als edles Brüderpaar Hand in Hand antreten. A. den. Von den großen Bevölkerungsverfchiebungen, die in Amerika vor sich gegangen sind, hat man viel weniger gesprochen, denn sie erfolgten ja „freiwillig", Der amerikanische Arbeiter oder Farmer, der arbeitslos geworden war, konnte sich nicht darüber beklagen, daß er etwa zwangsweise umgesiedelt worden wäre. Nein, niemand hatte etwas dagegen, daß er an seinem alten Wohnorte blieb. Freilich aber gab ihm niemand dort Arbeit. Ja, es ist sogar vorgekommen, daß die ortseingesessene Bevölkerung einer amerikanischen Stadt nach Vollendung eines Bahnbaues mit Gewalt gegen die nun arbeitslos gewordenen Bauarbeiter vorging, um sie zum Verlassen des Ortes zu zwingen. Die Baugesellschaft kümmerte sich natürlich nicht im geringsten darum, was aus den entlassenen Arbeitern wurde. So entstand, höchst „freiwillig", das nomadisierende Ar bei tert um, das auf alten Ford- Autos mit erbetteltem Benzin von einem Staate der USA. zum anderen wanderte, um irgendwo einen „Job" zu ergattern. Entwurzelung des Volkes, Auflösung jeder natürlichen Bindung zwischen Mensch und Boden ist also hier wie da der Erfolg des Herrschaftssystems. In den USA. gibt es selbstverständlich keine Kollektivgüter in der Landwirtschaft wie im Sowjetstaat. Aber ist es wirklich ein so großer Unterschied, wenn der amerikanische Großfarmer in 6er Stadt lebt und nur zweimal im Jahre, im Frühjahr zur Bestellung und im Herbst zur Ernte, mit einem riesigen Park von landwirtschaftlichen Masckinen und einigen hundert Arbeitern, „farmhands' genannt, auf sein Land hinauszieht, um nach vollbrachter Arbeit schleunigst wieder in die Stadt mit ihren Annehmlichkeiten zurückzuflüchten, wo er vom Tokio, 18. Dez. (DBB.) Die Marineabteilung des kaiserlichen Hauptquartiers gab bekannt, daß die Aufklärungstätigkeit und die Ermittlungen der japanischen Marine — auch Luftaufnahmen wurden ousgewertet — nunmehr die praktische Vernichtung der USA.-Pazifikflotte und der auf hawai stationieren Luftwaffe bestätigt haben. Die Verluste der USA.-Marine und der U SA.-Lusistreitkräfte im Pazifik sind nach der japanischen Mitteilung folgende: 1. Fünf Schlachtschiffe versenkt, darunter eines der „California"-Klasse, eines der „Ma- ryland"-klasse, eines der „Arizona"-Klasse, eines der „Utah"-Klasse und ein weiteres einer nichtidenti- fizierten Kategorie, außerdem zwei Schwere Kreuzer und ein O e l t a n k e r. 2. USA.-Kriegsschiffe, die so schwer beschädigt wurden, daß sie nicht mehr reparaturfähig sind: ein Schlachtschiff der „Ealifornia"- klasse, eines der „Maryland"-Klasfe und eines der „Bevada"-Klasse, außerdem zwei Leichte Kreuzer und zwei Zerstörer. 3. USA.-Kriegsschiffe, die zwar schwer ober nicht so ernsthaft beschädigt wurden, wie die obigen: ein Schlachtschiff der „Bevada"-Klasse und vier Schiffe der B-Klasse. 4. Die amerikanischen Flngzeugverluste wurden mit 450 Flugzeugen festgestellt, die durch ' MG.-Feuer und durch Brände vernichtet wurden. 14 Flugzeuge wurden in Luftkämpfen abgeschossen, zahlreiche weitere zerstört. Ueberdies wurden 16 Flugzeughallen in Brand gesetzt und zwei weitere durch Bombenwurf schwer beschädigt. * Ausgerechnet die Londoner „Times" glaubt sich berufen, im Zusammenhang mit der, Nachrichten- gebung über die Ereignisse auf den Hawai-Jnseln zu erklären, „daß die Amerikaner wie Engländer wahrheitsgetreue Nachrichten nicht fürchteten". Die Frage ist lediglich, was sind „wahrheitsgetreue Nachrichten" aus London und Washington. Als in Washington die ersten Hilferufe von den Hawai-Jyseln eintrafen, setzte sich der amerikanische Marineminister K n o x in ein Flugzeug, um an Ort und Stelle die Wahrheit zu erforschen. Er kehrte erschüttert nach Washington zurück, um zu erklären: Es sieht bös aus! Sofort kam aus London die vorwurfsvolle Feststellung: So etwas sagt man nicht öffentlich! Und prompt behauptete Knox nun: Es ist alles halb so schlimm. Die Japaner warteten mit Einzelheiten auf. Das haute auch im Reiche Roosevelts hin, und schon kam die öffentliche Anfrage: Warum verheimlicht man uns das? Antwort: die Tokioter Nachrichten nördlich Bengasi. Trotz starker Flakabwehr wurde der Verband erst von Torpedo- und danach von Bombenflugzeugen angegriffen. Wie bereits gemeldet, erhielt ein britischer Schwerer Kreuzer zwei Torpedotreffer. Nach den neuesten Meldungen beschädigten die abgeworfenen Bomben noch weitere Einheiten des britischen Flo» tenverbandes erheblich. Erfolgreiche Luftangriffe in -sr Mtirmarica. Berlin, 19. Dez. er. Wetteifernd zeigten hierauf das Orchester, bei Chor und die Einzelstimme ihre Kunst. Heiter !! n 102 456.800 kg 3 476.000 „ 4117.000 „ 4 103.500 „ Hagebutten Ebereschenbeeren Holunderbeeren Verlobungs-Anzeigen liefert Brühi'sche Druckerei |Wlungsanzeigen l'ühl, Schulstr. 7 ta itb m P !W ien ra Mtinblich können eie nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sic es all« jlus der Giaöi Gießen, er Wetteraubote für unsere Soldaten. lii» dtl -ri fit $ und Zeichnungen unseres Gießener Kunstmalers (ter Kröll verdienen noch besondere Anerken- melaktion liegt nunmehr Hessen-Nassau: Kleine Wunden treter des deutschen Volkes bei den Worten, mit denen Adolf Hitler den Entschluß kundgibt, den Kampf, den die USA. praktisch schon seit Monaten gegen das Reich führe, nunmehr auch selbst aufzunehmen. Das Finale bilden diesmal Aufnahmen von Kämpfen japanischer Truppen in Ostasien. Es gibt eine Szene von einem Bombardement durch die japanische Luftflotte, die den Eindruck erweckt, daß die Wirkung des Angriffs jede Erwartung übertroffen Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücherl Garage f 2astkraftwa- Fju mieten WWt. unl: jp enb * ch- iti Wandplastiken, Backformen) und sehr anmutigen Hinterglasmalereien. Aus Zeitungspapier entstanden allerliebste Sachen für das Kleinkind, aus buntem Papier Häuserchen und Bäume, eine kleine Stadt; überhaupt gibt es Spielzeug in vielen Formen und Farben, einfach, kindlich, lustig und geschmackvoll; auch Christbaumschmuck, Weihnachts- fterne, beliebte Laternchen, Räuchermänner, Papierschlangen und manches andere. Was hier gelernt wird, soll später in Haushalt, Heimgestaltung und Kindererziehung vielfältig fruchtbar werden. — „Ski" - nicht „Schi". Ueber die Schreibweise des Ski bringt die neueste Auflage 1941 des Großen Duden zum Ausdruck, daß der NSRL. feit altersher amtlich „Ski" und nicht „Schi" schreibt. Das Oberkommando des Heeres hat, um für das gesamte Reichsgebiet eine einheitliche Schreibweise sicherzustellen, nunmehr ebenfalls eine Verfügung für die Truppen int gleichen Sinne getroffen. Auch der Neichsarbeits- dienst übernahm vor einiger Zeit die Schreibweise „Ski". Ihr Anteil an der gesamten Ernte dürfte mit mindestens 90 v. H. zu veranschlagen sein. Daneben haben die Formationen der Hitler-Jugend und freiwillige Gruppen der NS.-Frauenschaft an dem ~ Harnsäure fm Übermaß, Gicht, Rheuma, Magen-, Darmkatarrh, sowie Arterienverkalkung, Saures Brennen, Gallen- u. Nierensteine sind Zeichen schlechter Magenpflege. Mit Sal digestivus Nattermann bereitet man sich ein Hell» wasser, das übermäßige Harnsäure ausschwemmt, das Blut u. die Säfte reinigt u. den Magen richtig pflegt. Die wohltuende Wirkung ist bald festgestellt, Glas:1.25RM in Apoth.u.Drog. II i« fr r« in 15 Jiinderfreiiden zum Weihnachtsfest bereitet ein 8—16-mm - Schmalfilm für das Heimkino In großer Auswahl vorh. in der Drogerie X / / S-ornemzmn, anns gewürzte Futterkalkmischung ZWERG-MARKE für alle Tiere Zither zu verk. rmss Horst-Wessel. Wall 44 U W 4 106* yö # „iS tttt1 । n'pl * A Wr V Ijlf Mer- napuftüüKtien zu kauf, gesucht. Schr. Ang. unt. 04275 a.d.G.A. Auf einer vereisten Landstraße vor Moskau springen einige deutsche Soldaten nach vorn. Sie halten Wacht für Europa: Sie sind der Mittelpunkt unseres Denkens und das, was sie leisten, findet seine Unterstützung weit im Westen und weit im Osten von ihnen. Die große Spanne der Kraft der Völker des Dreimächtepakts wird deutlich sichtbar, wenn wir die Männer der Staffel von Oberst G a l l a n d im Angriff gegen England sehen, und zu gleicher Zeit sichtbare Beweise von der Schlagkraft, Japans in Ostasien vor Augen gestellt oekommen. Hier ist es besonders die graphische Darstellung, die es dem deutschen Volke ermöglicht, sich die gewaltige Größe des großasiatischen Raumes vorzustellen und sich davon zu überzeugen, daß die englisch-amerikanischen Geschäftemacher ihre Regierungen schon seit Jahrzehnten dazu zu bestimmen wußten, Japan — genau wie Deutschland — in eine eiserne Zange zu nehmen und einzukreisen. Die Wochenschau zeigt uns die Verkörperung der heldischen Völker Europas in der Gestalt zweier Aktentasche mit Papieren von Launsbach bis Gießen verloren! Geg. Belohnung abzug.Fundbüro oder bei Gastwirt Pfeffer in Launsbach. 04299 möglich: Holz, Pappe, Papier, Gips, Ton. Es ist leider aus räumlichen Gründen unmöglich, die einzelnen Arbeiten so ausführlich zu würdigen oder nur aufzuführen, wie sie es verdienen. Daß die Mädels unter verständnisvoll eingehender und anregender Führung selber mit Lust und Liebe bei der Sache waren, ist allenthalben zu empfinden. Aus Absallholz, Besenstielteilen und dergl. entstanden reizende, geschmackvoll bemalte Puppen. Motive alter Volkskunst, wie der hessischen und der erzgebirgiscben, gaben dankbar aufgenommene ornamentale Anregungen, doch blieben immer die persönliche, selbständige Gestaltungsweise der jungen Mädchen maßgebend für Grundform und Ausführung. Bemalte Spanschachteln zeugen von empfindlichem Farbensinn, Scherenschnittarbeiten von großer Feinheit des Formgefühls, Postkarten, Albumbilder und farbig beklebte Faltkästchen sind reizende weihnachtliche Angebinde. Die Schülerinnen der sprachlichen Form zeigen Kaltnadelradierungen von teilweise überraschender Sicherheit der Technik. Das gleiche gilt von den kleinen Plastiken in Gips (Tierfiguren, sind nun schon im fünften Jahrzehnt am Markt. Für viele Leute sind sie wegen ihrer schleimlösenden Wirkung direkt unentbehrlich. Wieder andere wissen es gar nicht anders, als bei Husten, Heiserkeit und Katarrh sofort die echten Kaisers Brust- Caramellen zu nehmen. Und sie tun gut daran! ** M i t dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurden der an der Ostfront kämpfende Unteroffizier Karl L i n n , Ebelstraße 11 wohnhaft, der an der Nordostfront stehende Unteroffizier Georg Höhn, Stephanstraße 21, der zugleich auch das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhielt, und der im Osten verwundete und zur Zeit in einem Heimatlazarett liegende Gefreite Karl Heinz Moos in Gießen, Günthersgraben 13 wohnhaft. ** Liederabend in der Aula. Der Bari» tonift des Theaters der Universitätsstadt Gießen, Luvwig Drufchel, gibt am 28. Dezember in der Aula der Universität einen Liederabend. Der Sänger, der Träger des Frankfurter Musikpreises von 1939 ist, hat sich durch seine Erfolge in Gießen bei den Aufführungen von „Maskenball", „Boccaccio" „Hwberflöte", „Wildschütz" usw., wie auch als Sänger in Konzerten in anderen Städten große Wertschätzung erworben. Die Begleitung des Sängers am Flügel bei dem Liederabend hat Kapellmeister Otto S ö l l n e r übernommen. Strafkammer Gießen. Der H. G. in Großen-Linden war im August widerrechtlich in eine fremde Wohnung einge- hrungen, hatte einen Bewohner bedroht, einer Frau gegen den Unterleib getreten sowie ein Fenster und eine Tür eingeschlagen. Der Anklagevertreter beantragte wegen dieser Tat eine Gefängnisstrafe von neun Monaten und Unterbringung des 2lngeklagten in einer Trinkerheilanstalt. Der Angeklagte wurde wegen Hausfriedensbruchs, Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von acht Monaten, abzüglich drei Monate Untersuchungshaft, verurteilt. Der Antrag des Verteidigers, den Haftbefehl aufzuheben, wurde mit Rück- sicht auf die Höhe der erkannten Strafe abgelehnt. In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen Wilhelm Finkernagel aus Friedberg wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen mit männlichen Personen unter 21 Jahren verhandelt. Der wiederholt einschlägig vorbestrafte Angeklagte wurde als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher zu einer ©e- famtzuchthäusstrafe von zwei Jahren, abzüglich fünf Monate Untersuchungshaft, verurteilt. Ferner wurde die Sicherungsverwahrung des Angeklagten angeordnet. SM®» Nervosität lindert Naus Arteriosklerose-Tee Marke AlpsplU Paket Mlc 1.25 Fast neuer IteenM geg. neuwertig. Radio Wechsel- ob. All- stromgerät, ein» zutauschen, evtl. Zuzahl. Schrift!. Angeb. u. 04287 an d. Gieß. Anz. Schwarzweiß ge- ftrirfter susD Norweger- Msctiuh verlor. Abzug, an Weiß, Medizin. Klinik, Röntgenabteil. entferntesten in diesem Maße erfaßt werden konnten und der Volkswirtschaft verloren gingen. Allein an Hagebutten wurden mit über 100000 kg eine Menge aufgebracht, die der Ladung von zehn Eisenbahnwaggons zu je zehn Tonnen entspricht. Dazu kommen die übrigen Früchte, die vielfach zur Herstellung von Süßmosten (Schlehen, Holunderbeeren, Weißdornfrüchte) usw. bereitgestellt wurden und ein wertvolles, durstlöschendes und gesundheitlich bekömmliches Getränk lieferten, das namentlich den Verwundeten in unseren Heimatlazaretten zugute kommt. Die Statistik der „Reichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschafsung R. f. H." zeigt mit diesem Ergebnis im Vergleich zu den Jahren 1939 (ca. 30 000 kg Wildfrüchte) und 1940 (ca. 12 000 kg Wildfrüchte) eine außerordentliche Steigerung ihres Erfolges. Hauptträger der Sammelaktion waren, wie auch bei der Ernte der Heil- und Hausteekräuter, die Schulen, die, geführt von nationalsozialistischen Erziehern, wieder einen glänzenden Beweis ihres Einsatzwillens an der Heimatfront erbracht haben. Der von der Kreisleitung Wetterau der NSDAP 015 Heimatbrief für unsere Soldaten herausgegebene „Äetteraubote" ist als Sendung zu Weihnachten im besonders reichhaltig ausgestattet worden. Shcm das Titelbild ist ein stimmungsvoller Auftakt b(5 gehaltreichen Inhalts. Hier steht der Weihnachts- ü Mndbrief des Kreisleiters Backhaus an alle im Filde stehenden Kameraden aus dem Kreisbereich gt der Spitze, dem sich die Weihnachtsgrüße des Zmdrats Dr. Lotz als Vertreter des Landkreises Gießen, des Oberbürgermeisters Ritter als Spre- d)tr der Stadt Gießen und des SA.-Brigadeführers Zch w a r z als Wortführer der Kameraden der SA. crschließen. Mehrere kleine Erzählungen, in denen des Brauchtum der Heimat im Vordergründe steht, W Gedichte von Hermann Claudius und Theodor Jäorm bereichern den Inhalt ebenso trefflich wie die Shilderung vom „Weihnachten an der Front" ucn Erich Limpach aus dem Kriegsbuch „Zwischen Äd und Trümmern", „Weihnachten 1914" aus den 1 iijriegsbrtefen gefallener Studenten" und „Das i 1 Mihnachtsmärchen des 50. Regiments" von Walter stlkx. Ferner hat ein „Kriegsbrief eines gefallenen 1 Sludenten" vom 25. Dezember 1914 einen würdigen i Pch gefunden. Weiterhin folgt eine fesselnde Schil- : fceung über „Die Brüder Grimm", der sich ver- i sch edene Gedichte anschließen. Den Schluß der i i inseitigen Druckschrift bildet die „Kurze Gießener Ctronik für 1941", in der Stadtarchivar Dr. Leh - tutt eine kurze Uebersicht über verschiedene Er- eimisse in unserer Stadt während des Jahres 1941 gift. Die letzten Seiten sind mit Ankündigungen dec Universität, des Theaters, der DAF. und KdF., h foöie der Filmstätten ausgefüllt. Entzückende Stiz- izte die Romanze aus der „Kleinen Nacht- sik", feierlich schwebte das Chorlied „Auf der flacht heil'gem Flügel", mit trefflichem musika- em Gefühl brachte der Flügel den ersten Satz Sonate in a-moll und die Geige den zweiten Verkaufsniederlage: Kreuz-Drogerie August Noll, Bahnhofstr. 52. [tevaV1 $ |&en unt. et10 an den r Anzeiger. Ätt-Gold und Doublö auch Silbergeld kauft ständig Erich Beyer Juwelier 04139 Bahnhofstraße 1 Telefon 4041 Genehm. Beicht. Nr. A 404113. Spez. Umarbeiten v, alt. Trauringen | Verschiedenes) zomSßilatiilen vonStallhalen emvf. sich Herib, Weidengasse 18» SC) der Violinsonate Nr. 16 in D-dur. Auch einige Wen des Lehrers selbst und seines prächtigen 2s ors erfreuten die Schüler: „Der Odem der £;ne erfrischet die Seele", die Bildnisarie aus der jiuberflöte" und das entzückende Goethefche Lied Ljis Veilchen". Den Schluß machten ein Klavier- quertett des 16jährigen Wolfgang und der Chor mit frr „Bundeslied" des schon dem Tode nahen Misters. Unsere Schulen bemühen sich mit Erfolg, tu musikalischen Sinn der Jugend zu wecken; il^en die Eltern das wissen und auch das Ihrige fc’-i beitragen! Verdunkelungszelt 19.12. von 17.07 bis 9.28 Uhr. Vor Beginn des Herbstes hatte Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger den Gaujachbearbei- ter der Reichsarbeitsgemernschaft für Heilpflanzen- künde und Heilkräuterbeschafsung, Ripperger, mit der Sicherstellung der Wildfruchternte, namentlich der Erfassung der Hagebutten, die wegen ihres überragenden Gehaltes an Vitamin C für die Gesundheit und Ernährung als besonders wichtig erkannt sind, beauftragt. Das Ergebnis dieser Sam- vor. Sie erbrachte Schlehen Weißdornfrüchte 543.000 „ Dieses im ganzen Reich wohl einzig dastehende Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung zeigt, daß — abgesehen von allen anderen durch die Jugend durchgeführten Sammlungen — durch vernünftig und planmäßig geleiteten Einsatz auch Kinderhände fähig sind, einen wirtschaftlichen, ja unmittelbar kriegswichtigen Beitrag zu leisten. Er ist vor allem deshalb nicht gering zu veranschlagen, weil diese Früchte gegenüber früher rein zusätzlich beschafft wurden und damit Front und Heimat Nutznießer von Gesundheit und Ernährung fördernden Wildfrüchten werden, die früher auch nicht im HfflMe z. kaufen gesucht. Sehr. Ang. unt. 04297 a. d. G. A. Einspänner- Kuhwagen zu kaufen gesucht Heinrich Döring, Reiskirchen, Sandgasse. 04-9« Im Zeichensaale der Oberschule für Mädchen mar dieser Tage eine überaus anregende Ausstellung von Wertarbeiten zu sehen. Es handelt sich vorwiegend um Arbeiten aus dem Werkunterricht der Oberstufe (hauswirtschaftliche Form), also von 16- bis 18jährigen Mädchen. Die Arbeiten sind als Weihnachtsgeschenke in der Familie, für die Mutter, die Geschwister, auch als hübsche Einlage im Feldpostpäckchen des Vaters an der Front gedacht; sie geben einen ausgezeichneten Eindruck, mit welchen Mitteln, welchen pädagogischen Zielen und welchem Erfolg hier gearbeitet wird: man sieht, wie die in jedem Kinde vorhandenen schöpferischen Anlagen entwickelt und nach feiner Individualität geformt werden, wie sein Sinn für gute Formen, Farben und Werkstoff gebildet wird, und wie in den Mädels kunstgewerblich-handwerkliche Fähigkeiten entwickelt werden, die sich in der Familie, im Beruf, in der Jugendarbeit vielfältig nutzen lassen. Der Besucher ist überrascht von der Fülle der Möglichkeiten, her Einfälle und der Talente, die da zum Vorschein kommen. Das Material ist so einfach wie Männer, die der Führer empfing. Wir sehen japanischen Botschafter General O s h i m a und erleben die Uebergabe der höchsten Auszeichnung des Reiches an diesen Diplomaten. Wir sind weiterhin Zeuge eines Empfanges des heldenhaften Verteidigers des Alkazar gegen die bolschewistische Ueber- macht, General M 0 s c a r d 0, den der Führer durch einen Empfang in seinem Hauptquartier ehrte. Den Führer sehen wir bei feiner letzten großen Rede vor dem Reichstag im Kreise der Reichsminister und hören den spontanen Jubel der Ver- halt #. D 1» |3-Zin,-Wohng. fr sofort oder r gesucht. N iftl. Angeb. llrur 04282 an Gieß. Anz, Mmger Buch- Mr sucht zum Mnnuar A.Zinunel «J • mit Ber- MicUNg. f&. erb. unt. !SKa. d.G.A. | Verkäufe | Verkaufeschwere Simmental.gute Fahr-und Milchkuh im Januar zum 3. mal kalbend. Konrad Grau, Sichertsbausen36 1 elettr. Lamve, breit. Roßbaarmatrabe, 1 Bin- menkrivve, em Bildl,92mHöhe, Breite 1 m, und nochVerschieden. zu verk. 0429s Goetüestr. 50 v. MMitM und Noten, geb. zu verk. Anzus. zwisch.l4-17Uhr. Wo? sagt d. Ge- schäftsst. d.G.A. Sditotlelter für schwere Gewichte zu kaufen gesucht. 5146D VrllliWeDruaeiel Schulstraße 7. üinöer- klWWWen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04277a. d.G.A. nuig. Als Ganzes bringt dieser Heimatbrief des „Letterauboten" zu Weihnachten 1941 allen Empfängern eine reichausgestattete Gabe der Heimat, die banit durch die Kreisleitung die herzlichen Grüße uid besten Wünsche der Daheimgebliebenen über- Ktelt. Mozartfeier des Gymnasiums. I her Unterricht am Dienstagmorgen im Gymnasium, Hang aus mit einer Feierstunde zum Andenken an die hundertfünfzigste Wiederkehr von Mzarts Todesjahr. Studienrat Dr. M e n g e r stnch vom Reichtum und der Größe der deutschen Msik und ihrer Geltung in aller Welt; er zeichnete her für die Jugend so anziehenden Lebensweg ilFolfgangerls", das Ringen des Meisters, seine jlßolge und Enttäuschungen und sein tragisches sches Ende. Dann füllten die innigen und erhabe- w J nef. Klänge des Ave verum corpus, das der Schul- tü | chr unter Leitung des Musiklehrers Dietrich ur ( tiefem Ausdruck vortrug, den weiten Raum m I |uii das Herz der ergriffen lauschenden jungen Neues AkkorSion zu verkaufen. Schr. Anfr. unt. 04283 a. d. G. A. Neuer Niilria- Damen-Pelzmaniel aus Privatband zu verk. Schriftl. Angeb. u. 04280 an d. Gieß. Anz. pelzu.Muff Pelzkragen (schwarz) zu verkauf. 5147D bei Gender, Wilsonstr. 1 IN eeöurtsanzeigen bei Brühl, fließen HimDeer-Pflanzen rankenlose Monatserdbeeren (Rügen); Rhabarberpflanzen sowie verschiedene Blüten- und Ziersträucher zum Verkauf vorrätig. Die bestellt. Stachel- u. Johannls- beer-Busch- und Hochstämme können abgeholt werden. Gebrauchte Blumentöpfe in allen Größen werden gekauft. Größere Mengen werden abgeholt. 5150D fiarienhauhelrieh Adoli Dönges Marburger Straße 67, Ruf 2321. 1 'M? AUUA Fotofilm vl W GÜLDENRING4 P£ OVERSTOLZ 4%Pf. mit IFMundstück ohne Mundstück FUGENDICHT VERPACKT 5144 D I&sSffiÄä ^ebr-IIlrlrhr»' M4 Hoffnung. Seit 25$aJpwv Was koche ich TABLETTEN Gießen, den 20. Dezember 1941. 5145D h Ihr Berater in allen Punktfragen Ml SreuD e on öerUfl ur öuttti SemUM in allen Apotheken und Drogerien i