rschch I en eft? i Peter Ü4i i)kr der? i in W biet, daß die Basis für die englischen Kampfaktionen eiten am b i Stäbtelcs bürg. rade heute, sehen immer noch viele Millionen auf der Erde sein Bild nur durch eine verzerrende und verdunkelnde Qualmwolke von Hetze und Verleumdung. Umso gläubiger und verehrender lieben ihn die, welche sein wahres Wesen erkannt und seine Mission zu der ihren gemacht haben, — wir lieben ihn! Diese Liebe gibt ihm die Kraft, das Titanische zu vollenden, der Sieg der Waffen ist dafür nur eine Vorstufe. Denn dieser Sieg, der eine selbstverständliche Gewißheit darstellt, weil der Durchbruch der neuen Ordnung in der geschichtlichen Entwicklung selber beschlossen liegt, — unser Sieg öffnet dann das letzte Tor zur Verwirklichung dieser Ordnung. Adolf Hitler, — in diesem Namen verkörpert sich ein historisches Schicksal. Mit ihm beginnt eine neue Epoche und die Zukunft wird seine Züge tragen. Unser Geburtstagswunsch fei, daß ihm, unserem Führer, nach alle den Zeiten des Kampfes, nach alle den streithaften Sorgen und der ungeheuerlichen Bürde an Verantwortung, die er in schwerster Zeit für uns trug, lange Jahrzehnte eines augusteischen Friedens beschieden sein mögen, Jahre, in denen er sein großartiges inneres Bild vom Glück seines eigenen Volkes, vom friedvollen und gerechten Zusammenleben aller Völker von Berlin, 19. April. (DJIB. Funkspruch.) Reichsmarschall Göring hak zum Geburtstag des Führers nachstehenden Ausrusan alledeutschen Volksgenossen gerichtet: Manner und Frauen des deutschen Volkes! Dieder wehen am 20. April die Fahnen des Dritten Reiches über dem deutschen Land. Würdigen Ernstes und hochgemuten Herzens feiert das deutsche DofT in fester Siegeszuversicht den 52. Geburtstag des Führers. Weitab von den Grenzen des unangetasteten Grohdeutschen Reiches hat die deutsche Wehrmacht tief im Feindesland sein Siegesbanner abwehr- und sturmbereit ausgepflanzt. So weit die deutsche Zunge klingt, schlagen in Europa in Rord und Süd. in Ost und West und über die Meere hinaus die Herzen aller Deutschen dem Verteidiger der deutschen Ehre und Freiheit und dem Garanten der deutschen Zukunft in unwandelbarer Liebe und unauslöschlicher Dankbarkeit entgegen. Ohnmächtig und neiderfüllt sieht der geschlagene Gegner am zweiten Kriegsgeburtstag Adolf Hitlers aus die ungebrochene Kraft und den geschlossenen Willen der geeinten deutschen Ration. Wir aber schauen zurück auf eine ununterbrochene Kette von glorreichen Siegen, wie sie in einem einzigen Lebensjahr nur ein Mann erringen konnte, der nicht nur Staatsmann und Feldherr, sondern zugleich auch Führer und Volksmann ist: Unser Führer, dem wir heute huldigen und dem wir am heutigen Tage erneut getoben, daß er sich auf jeden einzelnen von uns verlassen kann, ganz gleich, an welcher Stelle wir ihm und Deutschland dienen. Dieses Gelöbnis sei in der ernsten Stunde der Kriegszeit unser Geschenk an den geliebten Führer, auf den wir heute unsere heißesten Segenswünsche herabstehen. Was wir ihm und damit dem Vaterlande an Treue und Glauben, an Mut und Opferwillen mit heißem Herzen zu geben bereit sind, soll für die kommenden Generationen immer beispielhaft sein. Jeder Deutsche, sei er Soldat oder Kämpfer in o«r Heimat, fühlt oder erkennt bereits diese eigentliche und weitausgreifende Bedeutung unseres Kampfes Es ist kein Krieg allein um Deutschlands Macht und Größe, kein Krieg für irgendeine „Revision", kein Krieg auch, dessen Ergebnis durch eine beliebige Friedenskonferenz alten Stils ausgehandelt werden kann, es ist der Durchbruch einer Idee, die bisher so noch nicht von den Menschen erlebt und gelebt worden ist und die daher und weil sie ungeheure schöpferische Kräfte in sich birgt, nun in der Menschheitsentwicklung verwirklicht und gelebt werden muß. Schwer war der Weg des Führers bis zu diesem Punkte Angefeindet und angezweifelt, geschmäht 1 hat imjJ ! . befi |t JI "er l*lf h« $4 . vil und stets das Gute schafft", — so griff die er« (tapnbe Bewegung schon bald darüber hinaus, :nlm sie nicht nur das Böse beseitigen, sondern an lei? Stelle etwas Gutes, ein Neues s tzen W-te. Damit wuchs und wächst der Führer dieser Sepegung notwendig über den zunächst gegebenen iRamen weit hinaus, er wird zum Bildner [i feer Epo ch e, deren Einfluß sich auf die Dauer der heutige Gegner nicht wird entziehen er d i e Masse ergriff und mit seiner Idee |Tte, formte er sie gleichzeittig um — zum V hat in dem alten geschichtlichen Widerfpiel shen Masse und Persönlichkeit eine neue Stunde t agen Nicht mehr wird ein naiv dahinlebendes Wie das Oberkommando der Wehrmacht bekanntgab, hat am 17. April um 21 Uhr die gesamte jugoslawische Wehrmacht, soweit sie noch nicht entwaffnet ist, bedingungslos die Waffen gestreckt. Hier sehen wir den serbischen Parlamentär einer Gruppe, der zu Uebergabeverhandlungen eingetroffen ift (PK.-Casper-Scherl-M.) tu Un^ uhtn^ VQi bif Hnti«; Berlin, 18.April. (DNB.) Der Führer erließ folgende Aufruf zum zweiten kriegshilsswerk für das Deutsche Rote Kreuz: Deutsche Manner und Frauen! Lin schweres Kampfjahr steht vor uns. Ls wird im größten Ringen des deutschen Volkes um seine politische Freiheit und damit für seine wirtschaftliche Zukunft und Lebenserhaltung als ein ebenso großes wie denkwürdiges Ereignis in die Geschichte eingehen, historische Entscheidungen einmaligen Ausmaßes werden fallen. Die deutsche Heimat aber wird erneut mit stolzer Zuversicht und Dankbarkeit auf seine Söhne blicken, die in unserer großen Zeit unter dem heroischen Einsatz ihres eigenen Lebens den kommenden deutschen Generationen das Leben sicher st eiten. Wenn aber von den Mannern unseres Volkes, die als Soldaten im Kampf stehen, wieder Unermeßliches ge- bis das ganze Volk sich ihm beugte und in ihm sich selber ehrte. Nun spaltet sich eine Welt vor seinem Gesetz und sieht sich vor Entscheidungen von geschichtlicher Bedeutung gestellt. gegen die neue Ordnung in Europa sein sollte, wird gründlich gesäubert." Oer Eindruck in Madrid. Madrid, 18. April. (Europapreß.) Die Kapi- V0N V ifltte gor b I? noch O'i ! findt 6 Mit dm! in M ft 'schäft,! vom 25 i immen Ist! n soh mi Töpfert iben fit«1,1 osten Griechenlands, zwischen Saloniki und der türkischen Grenze sei der Krieg vorn ersten Augenblick an verloren gewesen. Aber auch im übrigen Griechenland gehe das deutsche Heer unaufhaltsam vor, trotz des schwierigen Berggeländes und des tapferen Widerstandes der griechischen Soldaten Die letzte Hoffnung der Griechen, sich noch geordnet zurückziehen zu können, sei durch den Einbruch der Italiener in die griechische Front vereitelt worden. „Griechenland", so schreibt „ABC" abschließend, „hat den Krieg verloren. Aber wer erwartete auch, daß es zwei Großmächten widerstehen könnte?" Serbischer Parlamentär. pf iifi 'I wird d? Mit der d Karl 6$ Annahme von Anzeige« Hit die Ntittagsnummer bis8'/,Uhr desBormittagS Anzergen-Prnie r Anzeigenteil 7 Nvf. le mm bei 22 mm Zeilenbreite, TertteU 50 Nvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvoricknft (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Heist Wunden heilen! Oer Führer rüst zum zweiten KriegShilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz. ,'wj >hi V SÄ nbtNi; in dumpfem Autoritätsglauben befangen, von Herrscher ober einer Schicht regiert die sonst m Ann I .'im । Anteil an seinem Denken und Fühlen neh- Bildner einer Epoche. Wolf Hitlers geschichtliche Sendung. - Ein Wort zum Geburtstag des Führers. Von Wilhelm Ehmer. »Dem Verteidiger deutscher Ehre und Freiheit." Reichsmarschall Göring zum Geburtstag des Führers. i !'efe Wirkung ist gebunden an die ungeheure Klrmfraft d e r Idee, von der erfüllt Adolf Mr seinen Weg durchmessen hat. Alle echte Kul- ur beruht ja auf dem glücklichen Zusammenwirken liks-r beiden Elemente: auf der ihr innewohnenden Mserischen Idee und auf der Möglichkeit, ihr h'm und Gestalt zu verleihen. Idee ohne phi wuchert und verkommt, Form ohne Idee Dir- hohl und brüchig Adolf Hitler nun fand die Ceske Slovv" schreibt: „Durch die Kapitulation des serbischen Heeres ist gleichzeitig der jugoslawische Staat zusammengebrochen, dessen Staatsmänner und Politiker sich durch zwei Jahrzehnte bemüht haben, das Staatsschiff durch die schwie- . . . „. riaen Klippen hindurch zu lavieren. Schließlich 1 tulation des lugoslowischen Heeres hat in Spanien führte aber doch die ganze Belgrader Verstellung stärkste Beachtung gefunden. Der Ablauf des Feld- zu dem Husarenstück der Belgrader Revolution Zuges m Jugoslawien und Griechenland wird noch England und die Vereinigten Staaten gingen, wie einmal in einem Kommentar des „ABC" vom mih» Har bewiesen ist, mit den größten Hoffnungen in' tärischen Standpunkt aus betrachtet. Auch im Nord- Daß Manner die Geschichte machen, hat sich uib in unserer Epoche erneut erwiesen, obwohl du Charakter dieser Epoche doch weitgehend durch bi, moderne Massenbewegung bestimmt war — üTv der hervorragendste Exponent dieses vielfachen fcuedes ist der Mann, dessen Geburtstag wir Inrgen begehen. Sie serbische Katastrophe. Die deutsche Wehrmacht hätte ihrem Obersten Befehlshaber Adolf Hitler kein köstlicheres Geschenk zu seinem Geburtstage barbringen können als die Vollendung des Sieges über den serbischen Feind Nur zwölf Tage liegen zwischen jener frühen Morgenstunde, in der des Führers Tagesbefehl die Soldaten der Südostfront zum Kampfe aufrief, und der Vollzugsmeldung des Oberkommandos der Wehrmacht von der bedingungslosen Kapitulation aller jugoslawischen Truppen, soweit sie noch nicht entwaffnet waren. Ein neues Blatt stolzen Ruhmes ist in diesen zwölf Tagen in das ewige Buch deutscher Kriegsgeschichte geschrieben worden, ein neuer immergrüner Zweig wurde in den Lorbeerkranz deutschen Soldatentums geschlungen. Wiederum haben Führung und Truppe, jede an ihrer Stelle und zu ihrer' Zeit, ihr Bestes und Letztes hingegeben, die eine an sorgfältiger Planung und Kühnheit des Entschlusses, an einer sich allen Veränderungen der Lage gegenüber immer wieder bewährenden Verantwortungsfreude und einem zur Entscheidung drängenden schnellen Handeln, die andere an beispiellosen Marschleistungen unter schwierigsten Umständen, an rücksichtslosem Einsatz im Kampf mit einem zähen und verschlagenen Gegner und wohldurchdachtem Gebrauch der modernen, nun schon so oft erprobten und immer überlegenen Angriffswaffen bei der Ueberwindung starker Befestigungen, die ihren berühmten Vorbildern in nichts nachstanden, durch ihre Lage auf hohen Gebirgskämmen jedoch eine natürliche Verstärkung erfahren hatten und durchweg tapfer verteidigt wurden. Der Erfolg dieser vorbehaltlosen Hingabe von Führung und Truppe an die ihnen gestellte Aufgabe ist nicht ausgeblieben. Niemals hat das deutsche Volk daran gezweifelt, aber selbst der glühendste Optimist hätte in seinen kühnsten Träumen nicht zu denken gewagt, daß auch dieser Feldzug wiederum zu einem „Blitzkrieg" werden würde, wie es offenbar im Zeitalter der Motorisierung, des Flugzeuges und der Panzerwaffe das wesentlichste Charakteristikum der modernen deutschen Kriegführung ist, die nach Monaten scheinbarer Ruhe in minutiöser Vorarbeit der Bereitstellung und des Aufmarsches gewaltige Kräfte zu einem unwiderstehlichen Schlage zusammenfaßt und damit die eigentlichen Kampfhandlungen auf wenige Tage zusammendrängt. Wenn dann m dieser knappen Zeitspanne aus jedem Soldaten vom Oberbefehlshaber bis zum letzten Schützen und Fahrer das Letzte herausgeholt wird, was Mensch und Maschine herzugeben imstande sind, so dürfen wir doch hoffen, daß nach den Erfahrungen der Blitzfeldzüge in Polen und im Westen und nach den Andeutungen der Wehrmachtberichte die Verluste unserer Truppen auch hier im Südosten denkbar gering waren Das mindert nicht unseren Schmerz um jeden einzelnen dieser Tapferen, der sein Leben gab, damit sein Volk lebe. In herzlicher Teilnahme gehen unsere Gedanken deshalb heute zu seinen Angehörigen, die mit ihm Mann und Pater, Sohn, Bruder oder Verlobten verloren. Sie mögen ihren Trost finden in dem Bewußtsein, daß ihr Opfer der unerläßliche, aber auch der kostbarste und festeste Baustein für die Zukunft ihres Volkes war, und daß dieses Volk ihr Opfer, auf dem sich der Sieg gründet, niemals oer treffen wird. Der deutsche Blitzsieg im Südosten ist umso bewunderungswürdiger als er auf einem Kriegsschauplatz erfochten wurde, der mit der polnischen Ebene ober dem welligen Gelände Flanderns keinen Vergleich zuläßt. Altserbien ist durch die hohen Gebirgsschranken, die es nach Osten und Norden abgrenzen, eine natürliche Festung, vor ÖLl'j) ter Blindeste dann erkennt, um was folifai auch dieser Krieg die in unserem Volk mJJ, d-m it-lieniw»n Volk - UE«-runden« u werde für die Tschechen nicht kämpfen. UvMlklung über uns Jefber hinausgetrag qurrniinmien^ mar es anders. Da tonn« Mchvri, die anderen Volker gezwungen, sich nun- th'tty mtroeber bem Geist ber neuen Epoche an- M4i;fcen ober, ihm immer * .**.** Mtfirebenb, aus ben schöpferischen Möglichkeiten eirtei ■ euen Entwicklung auszuscheiben .Dir Führer ist barmt zur heftimmenben Person- Uchk-t nicht nur Deutschlanbs, ionbern Europas qe- Wctrb; — er, ber vor einem Vierteljahrhunbert Hier von Millionen Namenlosen tm grauen Hon Den Krieg unb seine harte Gesetzlichkeit ken- flirrte, er, ber bann einsam unb unbekannt feine Sf-niP erhob, bis' bie ersten Hundert gläubig zu lavn^i begannen, er, ber banach von Jahr zu 2aÄi mehr unb mehr ben erftarrenben Bann von Mem Volke löste, lobaß Mut unb Selbstvertrauen AE'k- hrten unb Millionen ihm folgten, der das zerbrach, bas Verberdte austrieb, bas Bet» Brönr? orbneie und die neuen Gebote aufrichtete. MI. Jahrgang Nr. 93 lifctieini in «riet), nutzer ßonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte H-ietzenerFamilienblätter teimatimNild DieSctiolle zionats-Bezugsvreis: «iit 4 Beilagen NM. 1.95 lbne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 nid) bei Nichterscheinen D>n einzelnen Nummern trlsolge höherer Gewalt ^rnsvretbanschluß 2251 ;rahtanschrift:„Anzeiger" Di'tscheck116nI-ranks M art) fw Ml Wl nicht mehr zwingt eine begehrliche Masse bie 5. . ' lezi reichen zu ßiebebienerei unb Demagogie, föntet. JSM; hm ein seiner selbst bewußt geworbenes Volk ui SJota W.Mfplt sich in einem aus seiner eigenen Mitte [etorrgeftiegenen, von ihm millionenfach bestätigten ■iir r Herr! M User Führer! In biefen beiben Worten ist e Seele -' e anze Lösung eines Problems enthalten, bas •Ök» deutschen Volk immer roieber tn feiner Ge- unfllaMl \\ Me fo unenbliche Schwierigkeiten bereitet unb J i 'rr o viel Hrcher unb Bruderkamvf gekostet hat. [gt! Hti)! mehr Masse unb Regierenber, — Volk muh Führer stehen einander nun gegenüber. fordert werben muh, dann wird die deutsche Heimat nicht weniger bereit sein, ihre Opfer zu bringen. Es gibt aber keinen besseren Dank für den Einsatz unserer Soldaten als vor allem mitzuhelfen an der Heilung ihrer Wunden. Das zweite kriegshilsswerk für das Deutsche Rote kreuz soll daher noch mehr als das erste alle Deutschen vereinen in der freudigen Hilfsbereitschaft für unsere kämpfenden Helden. Ich erneuere deshalb den Appell an das deutsche Volk, durch fr eiwillige Spenden zum 2. keßegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz den Verwundeten und Kranken, die als beste Soldaten der Welt sich für ihr Volk opferten, als Gabe der Heimat die beste Pflege zu schenken. Berlin, den 18. April 1941. Adolf Hitler. -wässs«. General-Anzeiger für Oberhessen S*rteieten.9SdmHr«f|t 1-9 3m Falle Jugoslawiens war es anders. Da konn- grab ist derselben Verblenbung unb betreiben Groß- «... ten bie Engländer nicht genug Garantien anbieten, mannssucht verfallen, wie seinerzeit bie Warschauer nShtsIos Der Fall Sqoflaroiens kann den Lauf der Geschichte Generalität. Die Verblendung führte zu Opera- noch unbjni.Jia) { änöern. Der Weg zu dem neuen Europa tionsfehlern, und diese mündeten schließlich in eine i kann nicht durch vergebliche und bedeutungslose Niederlage. In Griechenland geht bie Herrschaft Intrigen der Londoner Diplomatie und des Eng-. der analophilen Politik ihrem Ende zu. Das Ge- I jgnds das bereits vor dem Fall steht, verhindert bitt bnfe hi«, «Ratia Wr di- onnfiWwn 6nmnfnPHnn»n Das Ende einer Ehurchill-Zilusion Prager Stimmen zum Zusammenbruch Serbiens. Punkte Angeseindet unb angezweifelt, geschmäht sozialem Wohlstanb unb einer kulturellen Blüte unb verkannt mußte er sich bie Bahn brechen, sich Stück um Stück in bie Wirklichkeit umsetzen kann, als bem Werkzeug ber Äorsebung, sich als ber Ihm babei in nie rastendem Eifer zu helfen, sei leibgeworbenen Verwirklichung der noch unerfann«, unser Gelöbnis. ten Sehnsucht von Millionen. Unb auch heute, ge= 1 —*----- jjoflgW flftriiber seboch nicht in bem Sinne eines Streites D-’rt dingens um einseitigen Vorteil, fonbern gegen» faiWD(n n übe- im Sinne zweier Pole, zwischen denen sich i1 *t ? fommenbogen bes Lebens entzünbet In bie» mb WW. Flammenbogen werben alle jene Kräfte ge- ZstenD^! Dle^ unb geschmiedet, bie bisher verborgen, ver- ßfflOtor M verworren unb verweht im beuttschen Volke a [wflNi Der Führer hat sie herausgelockt aus ber •tff.»n Bis bann jener Punkt kam. an bem die MDitm ftanben unb es nun kein Kompromiß unb i _ nll Vj,L| Nflartige Kraft bem ihm vorschwebenden großen n" oo |Becinfen von Anfang an bie gemäße Form zu .... ’ letifi, unb bies auf allen Gebieten, bie er nach j LrfJ "ach in ben Bereich seines Einflußes zog. n lMMW j» adern aber wirkte sich, in einer Zusammen- Mng aller Bestrebungen, seine Formkraft auf rwn sei LA Iwn Kampffelbe aus, auf dem sich bas ewige D°J$- Bwrfpid von Masse unb Persönlichkeit vollzieht: d Samstag, 19.' Sonntaa, 20. Hpril |94| Gietzener Anzeiger fBrag, 19. April (Europapreß.) Die Kapitula-'biese Frühjahrskampagne. Das Ergebnis ist schlimm tion bes serbischen Heeres hat in ber tschechischen genug Der jugoslawische Verbündete hat aufgehört Venölkeruna einen tiefen Einbruck gemacht „Na-; zu existieren, und das heißt offenbar, daß sich ein ftanben unb es nun rein' ein I robni) Politika' schreibt: „Die serbischen Ereignisse I neuer Derbünbeter kaum mehr f i n • I er nnle n r hiirrh fein finb ein Anschauungsunterricht, roie'ben wirb " „Narobni Streb" schreibt: „Die Äapi- iriiü" ro,%b«.er nhor n l«? fReüe^inaen man Politik nicht machen bars. Jugo- tulation ber jugoslawischen Wehrmacht bebeutet sftMrlungslofes Entweder-Ober alle Bez g flamien Qt a[[e Möglichkeiten und Aussichten, die neuerlich bas Ende einer Churchill-Ill u- « . /ne letzte Klarheit emporgetrieben ha , f B eine in ^en .Hauptlinien richtig aufgebaute I f i o n, unb bie Engländer erkennen immer mehr, ~ _ Politik geschaffen hat, verworfen 1938 hat Eng- daß die Rechnung für die Abenteuer dieses Jllusio- land erklärt, cs habe an den Tschechen kein In- nisten schließlich England wird bezahlen müssen." ftattgetunoene W1. „irfrt frimnfpn. „A—Zet" schreibt: „Die Generalscligue in Bel- hnb6C| 1 dem Qm Sor> treten jri iuf den .. , -em ans Wunderbare grenzender Aufstieg - E.?er Masse der Namenlosen zu der bekanntesten i - U Mscmlichkeit unseres Erdballs stellt sich schon allein Ingen-a eine geschichtsbildende Leistung von einzigartiger er d i an! nur schwer zu vergleichender Bedeutung dar Stettin. Mer Ausstieg verdankte seine Impulse nicht, wie ■Utp bei den kleinasiatifcheii Despoten, ben römi- ||4r'1 Caesaren unb noch bei Napoleon bem perfön» lifcn Ehrgeiz unb bem blanken Machtwillen eines jßt:dd)luftigen, fonbern dieser Aufstieg war von emhminl unIÖ5cbar vBbunden mit dem Gedanken (H ber Masse zu einem würdigeren rin^nc 1 9;rib unb ^nes gerechten Zusammenlebens ber ODMltal ™?er aV ber biefe5 ffroßartigen onttn | Wies bie Schmach von Versailles gestanden haben , als „ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse Welche außerordentlichen Anforderungen im Angriff puf diese Festung Serbien an Führung und Truppe pellt. Sie haben es auch damals geschafft, aber die Armeen Oesterreich-Ungarns baden erst viel bittere (Erfahrungen sammeln und manch barte Rückschläge htnneymen müssen, bis den vereinten bittere Erfahrungen sammel' Rückschläge hinnehmen müsse, , Anstrengungen der drei Mittelmächte der Einbruch In die Festung gelang und in schweren erbitterten Kämpfen Bastion aus Bastion medergerrmgen Wurde. Wir wissen nicht, ob die Erinnerung an diese tzähe, aber am Ende doch vergebliche Verteidigung Serbiens im Weltkrieg, aus der sich damals nur Trümmer des serbischen Her-res, saft verhungert Und erfroren, zu den Alliierten auf griechischem Boden retten konnten, die Verschwörer.Regierung In Belgrad zu einer beispiellos frechen Herausfor- lderung Deutschlands ermuntert hat, wie es der Bruch des soeoen feierlich unterzeichneten Beitritts Jugoslawiens zum Dreiervakt war, oder ob man in Belgraid irgendwelche Unterlagen hatte für die Annahme, diesmal von den großen Alliierten nicht Wieder im Stich gelassen zu werden wie 1915/16. Nichts sprach jedenfalls nadi den Erfahrungen des vergangenen Jahres dafür, daß die Engländer noch geitig genug und mit ausreichenden Kräften auf dem Kriegsschauplatz erscheinen würden, um chren neuen serbischen Verbündeten vor dem Zusammenbruch zu retten. Aber der serbische Generalstab setzte anscheinend seine ganze Hoffnung auf die Unzu- aänglichkeit des Landes für motorisierte Truppen und war wohl der Meinung, vor den steilen Gebirgsketten mit ihren engen, kurvenreichen Paß- praßen müßten die modernen Waffen des Blitzkrieges kapitulieren. Wer als Soldat des Weltkrie« Yes den ferbischen Feldzug 1915/16 mitgemacht hat, wird gerne zugeben, daß die Schwierigkeiten, die -as Gelände des ferbifdjen Kriegsschauplatzes für £cn Anmarsch und die Entfaltung der Truppe bietet, nicht leicht zu überschätzen sind. Die '.Regiments- tzeschichlen der am serbischen Feldzug des Weltkrieges beteiligten Formationen wissen anschaulich ftu erzählen von den trostlosen Wegeverhältnissen lowohl wie von den Tücken des Klimas, das auf dem Balkan schon im Frühjahr von dem diesen Verhältnissen ungewohnten deutschen Soldaten das Letzte an Willenskraft und zäher Ausdauer ver- jlangten. Da lesen wir z. B. in einem solchen Bericht: „Die Landschaft wurde immer trostloser, ie weiter wir südwärts fuhren. Selten sah man etn Dors, eine Steinwüste nur im wahrsten Sinne des Portes bot sich dem Auge. Wir passierten unwirt- pche Gegenden, nacktes Gestein und heißen Sand, pber weder Baum noch frisches Grün zeigten sich. Die ironische Sonne tat ein übriges, Die Qualen Hes balkanischen Höllenkessels zu vervollkommnen." Und in einer Schilderung der Kämpfe im Cerna- feogen heißt es: „Hier in Mazedonien brauchten Sinzelne Bataillone und Batterien allein annähernd leine Woche, um von Barbar über das hohe Gebirge in die Ebene von Monastir zu gelangen. Raum und Zeit spielen in einer solchen Gebt ras« aegend eine ganz andere Nolle als im Flachlands. Bei der Unwegsamkeit des Geländes, der Notwen- pigteit, steile Hänge zu erklettern, Schluchten zu pmgehen, Wasserläufe ohne Brücken zu überschrei- ten, dauerte es oft viele Stunden, bevor eine Kar- frenentfernung von wenigen Kilometern durchschrit- ten ist. Jede Bewegung stellt an die körperliche Leistungsfähigkeit von Mann und Pferd die Höch- flen Anforderungen." In diesen gewiß nicht übertriebenen Schilderungen kampferprobter und stra- vazengewohnter deutscher Weltkriegssoldaten finden wir den zuverlässigsten Maßstab für die ungeheuren, über jedes Lob erhabenen Marschleistungen der deutschen Infanterie, die großartige Fahrkunst unserer motorisierten Truppen, ihrer aller Schneid lind Zähigkeit im Kampf mit den Unbilden von Natur und Witterung. Aus manchen PK.-Berichten wissen wir vom Schlamm der durch endlose Regengüsse aufgeweichten Wege, von den nackten Felswänden tief eingeschnittener Schluchten, deren Pfade jetzt im Frühjahr ost reißenden Gebirge- väck)en gleichen, während die Sonne des Südens tauf die noch schneebedeckten Gipfel der Gebirgs- tämme ringsum hernieder brennt. Hier hat der deutsche Soldat den gleichen unwiderstehlichen Angriffsgeist bewiesen, sich ebenso als Meister in der Handhabung der besten Waffen der Welt gezeigt wie in Polen, Norwegen und Flandern. Damit hatte der serbische Generalstab nicht gerechnet, es sollte einer der folgenschwersten Fehler seiner auch sonst an Irrtümern reichen Spekulation werden. In Belgrad hatte man den Hauptstoß der deut- Ifrijen Armeen von Norden her erwartet, man hatte gehofft, ihn an Drau und Donau so lange aufzu« halten, gegebenenfalls unter Räumung des oben geschilderten Vorgeländes der eigentlichen Festung Serbien, b'is der eigene Operationsplan die ersten Früchte tragen würde. Dieser lief anscheinend dar- -auf hinaus, durch eine Offensive gegen Albanien die tt alle irische Front hier durch einen Stoß in den Rucken und von der Flanke her aufzurollen, während man gleichzeitig die Verbindung mit den Griechen suchen und gegen Bulgarien eine gemein« sarne Front berftcllen wollte, in der man die Hilfe der Engländer zu erwarten gedachte. Es ist kein Zweifel, daß dieser Plan durchaus den Absichten Edens ünd Wavetts entsprach, die wie einst im Weltkrieg auch diesmal wieder in Saloniki den entscheidenden Ansatzpunkt für ihre KriegvausWeitung sahen, von dem aus sie den Stoß nach Norden gegen das Reich zu führen gedachten. Aber es kam alles ganz anders und noch dazu so schnell, daß es [d)on größter Wendigkeit und überlegener Feldherm- kunst bedurft hätte, um der drohenden Katastrophe in letzter Minute zu entgehen. Der überlegene Feldherr stand jedoch wiederum im deutschen Lager. Er führte den Hauptstoß Dort, wo die Entsck>eidung fallen mußte, im Vardar-Abschnitt an der Nahtstelle zwischen Serben und Griechen. Sie mußte auoeinandergertssen werden^ t*e Serben von chren dessen Glacis sich nach Norden breite Moräste zwischen Save und Donau hinziehen, die den Zugang von hier äußerst erschweren. Wie eine weit vorgeschobene Bastion wehren die Karawanken den Sturm von Nordwesten. Die nordalbanischen Alpen, die berühmten Schwarzen Berge Montenegros und das bosnische Bergland sind nach einem Einbruch in den äußeren Festungswall rückwärtige Auf- kiahmestellungen von immer noch bedeutender natürlicher Widerstandskraft. Nur wenige Fluhtäler bieten in dem ungemein faltenreichen Gebirge Alt- Serbiens Verkehrswege für modern ausgerüstete Truppenkörper, so das Tal der von Süden nach Norden zur Donau hinftteßenden Morava und in ientgeaengesetzter Richtung das Tal des Vardar, Iber sich in den Golf von Saloniki ergießt. Ihm parallel, noch diesseits der bulgarischen Grenze fließt die Struma zum Aegäischen Meer. Von Osten her öffnet das Toi der Nisowa den Weg nach Risch. Zwischen ihnen erheben sich Gebirgszüge von wehr als 2000 Meter Höhe mit nur wenigen leicht Mi verteidigenden Pässen. Im Wettkrieg haben es bie Armeen der verbündeten Mittelmächte erfahren, Berdündeten getrennt, rinyekreist und vernichtet werden, bevor englische Ailfe in erheblichem Um- ang wirksam werden durfte. So kühn der Plan in einer Anlage, so energisch und zielbewußt wurde eine Ausführung. Schnelle Trupven und Infanteriedivisionen des General st Idrnarschalls List stießen aus dem Strumatal nach Süden vor, bezwangen den stark verteidigten Rupelpaß und durchbrachen in erbitterten Kämpfen mit einem sich tapfer Aur Wehr setzenden Gegner die Metaxas- Linie. Gleichzeitig drangen weitere deutsche Verbände aus oem Raum von Küstendil nach Westen vor auf U e s t ü b und Veles (das aus den Bal- kankrieaen bekannte Köprülü) vor bis an die alba- Nische Grenze, wo sie am Ochrtda-See Verbindung mit den Italienern aufnahmen. Die ferbi'sche Süd- armee wurde von Norden ab geriegelt, am mittleren Vardar ein gekreist und vernichtet, während deutsche Panzertruppen am Doyran-See Serben und Griechen trennten und den Vardar abwärts bis Saloniki vorpretttcn und andere Verbände weiter östlich aus dem Rhodope-Gebirge in die thrazifche Ebene hinabstiegen und bei Tanthl das Aegäiscye Meer erreichten. Damit war die Lag« der in Ostmazedonien kämpfenden griechischen Armee, deren linier Flügel keine Anlehnung mehr an die Serben fand, unhaltbar geworden. Sie mußte kavitutteren. Zwischen Serben und Griechen hatte sich ein starker deutscher Riegel geschoben, der die Serben hinderte, wie im Weltkrieg nach Süden ouszuweichen, und die Engländer zwang, den serbischen Verbündeten seinem Schicksal zu überlassen. Dieses erfüllte sich nun in einem sich überstürzenden Tempo. Die Gruppe des Generalobersten von K l e i st drang aus dem Gebiet der Nisowa aus den Morawa-Abschmtt vor, nahm am 9. April mit Ni s ch den wichtigster! Verkehrsknotenpunkt der großen Nord-Süd-Linie, warf die Serben nach Nordwesten zurück und erreichte in gewaltigen Märschen bereits am 13. April die Hauptstadt Belgrad, in die fast gleichzeitig andere Verbände von Westen und Norden her eingedrungen waren. Inzwischen hatte auch die weit vorgeschobene Nord-West-Bastion der Festung Serbien ihr Schicksal ereilt. Aus den Karawanken und weiter östlich über bie Drau stieß die Gruppe des Generalobersten Freiherrn von Weichs über Marburg auf Agram vor, das deutsche Panzertruppen am Abend des 10. Avril erreichten und damit den Weg frei machten für die Unabhängigkeit Kroatiens vor der serbischen Tyrannis, während die Italiener aus den Jütischen Alpen heraustraten, Laibach besetzten und bei K a r st a d t die Verbindung mit deutschen Truppen aufnahmen. Am 12. April begannen die Ungarn ihren Vormarsch in die Batschka, das Dreieck zwischen Drau unt) Theiß, und erreichten im Vorgehen nach Süden weiter ostwärts am 15. April die Drau. Die Trümmer des serbischen Heeres sahen sich von allen Seiten immer mehr in das bosnische Berg land zur ückaed rängt, nirgends gelang es ihnen mehr, Fuß zu fassen oder gar eine zusammenhängende Widerstandslinie zu bilden. Da italienische Verbände von Zara aus die wichtigsten dalmatinischen Küstenplätze besetzten, sanden sich die Reste der Serben im Raum Mostar- Sarajevo hoffnungslos eingekreist. Hier tapituf-ierte am 16. April die zweite serbische Armee, und am folgenden Tage muhte die gesamte jugoslawische Wehrmacht die Waffen strecken. Damit ist das erste Ziel des deutschen Operattonsplans, die Trennung Serbiens von feinen Verbündeten und die völlige Vernichtung feiner Wehrmacht, in unvorstellbar kurzer Zeit erreicht. Die Belgrader Verschwörer haben auf militärischem Gebiet ebenso versagt wie auf politischem. Ihr chauvinistischer Größenwahn, der sie blind gemacht hatte für alle Gebote politischer Vernunft, hatte sie auch an jeder nüchlierncn Einschätzung des militärischen Krästespiels gehindert. Die Folgen dieser Verblendung einer Gruppe machthungriger Offiziere für das serbische Volk sind furchtbar. Mit dem Zusammenbruch der Armee ging Die Auflösung des jugoslawischen Vielvölkerstaates Hand in Hand. Aus seinen Trümmern -wird sich eine neue Ordnung bilden, die Volker und Länder in dem weiten Raum zwischen Aegäis, 2Ibria und Donau nach ihren Lebensgesetzen gestaltet und ein- gliedert in das neue Europa, für dessen Befreiung von britischer Tyrannei die deutsche Wehrmacht auch hier im Südosten gefochten hat und weiter kämpfen wird, bis der letzte Engländer vom Kontinent hinausgefegt ist. Dr. Fr. W. Lange. Das Ende des Feldzuges in Serbien. Berlin, 18. April. (DJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, hat am 17.April, abends, die gesamte serbische Wehrmacht, soweit sie nach nicht entwaffnet war, kapituliert. Die Kämpfe in Jugoslawien finden damit am 18. April, 12 Ahr, ihren Abschluß. Gefangenen- und Beutezahlen sind noch nicht annähernd zu ermitteln. Die Besetzung der letzten Teile des serbischen Gebietes durch deutsch-ita- Uenische Truppen steht vor der Vollendung. An der dalmatinischen Küste beseiten italienische Truppen H a g u f a (Dubrovniks und Mostar sowie im Vorgehen von Süden L e t i n j e. 3n Nordgriechenland entwickelten sich die Kämpfe trotz schwierigster Gelände- und Wltterungs- verhältnisse sowie zahlreicher Straßenzerstorungen weiterhin erfolgreich. Es wurden über 1 7 0 0 0 Gefangene gemacht und zahlreiche Geschütze, darunter 25 schwere, erbeutet. Zwölf englische Panzerspähwagen konnten vernichtet werden. Bei einem Vorstoß gegen die britische Südostküste versenkten Schnellboote, wie bereits bekannt- gegeben, aus einem Geleitzug vier bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 13 000 BEI. und beschädigten ein weiteres Schiff schwer. Die Luftwaffe führte in der letzten Nacht mit starken Kampffliegerverbänden abermals einen harten Schlag gegen den Kriegshafen Portsmouth. Durch Abwurf vieler Tonnen von Spreng- und Brandbomben bei guter Sicht entstanden schwere Schäden im Hasengebiet und in den Dockanlagen. Volltresfer riefen Großfeuer und zahlreiche kleine Brände in der Staatswersl und in anderen kriegswichtigen Zielen der Stadt hervor. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung belegten am Tage im Tiefangriff eine Fabrikanlage an der schottischen Ostküste wirksam mit Bomben schweren Kalibers und versenkten in der Themsemündung einen Frachter von 2000 BEI. Jagdflieger schossen an der Kanalküste ein britisches Kampfflugzeug vom Muster Bristol-Beaufort ab. Flakartillerie vernichtete zwei Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire. In Nordafrika wiesen die deutschen und lta- tienischen Truppen mehrere feindliche Angriffe auf S o l l u m und Aussallsversuche aus dem eingeschlossenen Tobruk ab. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in den Abendstunden den Hafen La Valetta auf der Insel Malta. Der Feind warf in der letzten Tladfl an verschiedenen Orten Nord-, West- und Mitteldeutschlands wahllos Spreng- und Brandbomben. Trotz der Warnung, die die deutsche Luftwaffe in der vergangenen Nacht durch den gewaltigen Vergeltungsangrisf auf London gegeben hatte, drangen stärkere Kräfte wieder bis an die äußere Flaksperre Berlins vor. Ls gelang jedoch nur einzelnen Flugzeugen, den Feuer- gürlel bis zum Stadtinnern zu durchstoßen, hier wurden sie durch starkes Abwehrfeuer am gezielten Bombenabwurf gehinderL Vier öffentliche Gcbäude, darunter erneut die Staatsbibliothek, sowie etwa zehn Wohnhäuser erlitten Schäden. Die Anzahl der Verletzten ist gering. Auch im übrigen Reichsgebiet find die Schäden unerheblich. Bei diesen Angriffen wurden sechs feindliche Flugzeuge vernichtet, davon vier durch Flakartillerie, eins durch Nachtjäger und eins durch Marineartillerie. In der Zeit vom 16. April bis zum Morgen des 18. April wurden 24 Flugzeuge der britischen Lustwaffe abgeschossen und eine größere Zahl weiterer Flugzeuge am Boden zerstört. Allein in Tagluftkämpfen am 16. April über dem Kanalgebiel schossen deutsche Jäger neun britische Jagdflugzeuge ab. Während der gleichen Zeit wurden zehn eigene Flugzeuge vermißt. Oberstleutnant Mölders errang am 16.April seinen 64. und 65., Oberstleutnant Galland am 15. April seinen 59. und 60. Lustsieg. Bei dem Schnellbootvorstoß gegen die britische Südostküste zeichneten sich Oberleutnant zur See Feld! als Chef einer Schnellbootsfloltille und Oberleutnant zur See M e e n tz e n als Schnellboot- kommandant besonders aus. DergnechischeMmiflerpräsident plötzlich gestorben Bukarest, lS. April. (DJIB. Iunkspruch.) W»’ Reuter meldet, ist der griechische Ministerpräsident K o r y z i s Freitag nachmittag um 4 Ahr plötzlich verschieden. Eeuler gibt allerdings auffallenderweise keine Todesursache an. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, daß in Griechenland innerhalb dreier Monate zwei Ministerpräsidenten plötzlich ums Leben gekommen sind. Koryziv war am 19. Januar nach dem ebenso überraschenden Tode Metaxas Ministerpräsident geworden. Der eigenartige Umstand, daß die englische Nachrichtenagentur Eeuler, wie schon so oft bei ähnlichen Ereignissen, als erste über den Tod Koryzis unterrichtet war, läßt nur allzu deutlich erkennen, daß auch in diesem Falle abermals der berüchtigte Secret Service seine Hand im Spiele gehabt hat. * Alexander Koryzis, der ein Alber von 56 Dohren erreicht hat, war Finanz- und Wirtschafts- Politiker aus Beruf und Neigung, In der grkdyi- schon Natio not bank ist er vorn kleinen 'Beamten bis zum Gouverneur aufgeftiegen. Sein befände res äntereffe für landwirtschaftliche Fragen führten 311 seiner Wahl als Präsident der ersten landwirtschaft- lidycn Bank Griechenlands. Doch kehrte er 1928 als Vizegouverneur in die Natianatbank zurück. Drn politischen Leben seines Landes trat Koryzis erst hervor, als ihn der Diktator General Metaxas im August 1936 in die Negierung berief und ihm das Ministerium für Arbeitslosenunterftützung übertrug. Er gab jedoch fein Amt auf, als er zum Gönnern enr der Nationalbank gewählt wurde. Nach dem plötzlichen Tode des Ministerpräsidenten Metaxas Ende Januar dieses Jahres berief König Georg Koryzis an die Spitze der Negienmg. Hier leitete er das Außenministerium und die Wehrmachtministerien. An der grundsätzlichen Einstellung der griecyifchcn Polittk änderte sich nichts. Griechenl-and fegelte weiter im englischen Fahrwasser und trieb damit in die Katastrophe. Oer Durchbruch in Albanien. Rom, 19. April. (Europapreh.) Die römische Presse stellt vor allem den Durchbruch burch bie griechische Front bei Kiisura (Albanien) in den Vordergrund, wodurch das ganze griechische Verieidiaungssystem bis zum Meer zus am menge- brachen sei. Von Tomori bis zur Küste sei die ganze italienische Front im Vorrücken. Dm Tal der Des« Nizza, der Vojussa mit dem Zielpunkt Premett im Drinatal, im Tal der Schufchizza und längs der Küste in der Richtung auf den Hafen Edda seien die italienischen Truppen überall im Vormarsch. „Tribuna" jubelt über die Wiedergeburt des glücklichen Italiens. Es fei b e r Preis für einen harten Kampf in einem harten Win- ter. Ein starkes serbisches und ein griechisches Heer sowie ein mit den modernsten Kampfmitteln aus» gestattetes englisches Expeditionskorps habe England gegen Deutschland und Italien aufgeboten. Das serbische Heer sei vernichtet, die griechische Front im Zurückweichen, das englische Expeditionskorps konnte, von den deutschen Kolonnen hart angofaßt, an seiner Flucht verhin- dert werden. Schon jetzt nehme die Niederlage der Gegner riesenhafte Formen an. Zwe-i weitere Staaten erlitten das gleiche Schicksal aller Helfershelfer Englands. Prestige und Ehre Englands lägen am Boden. Deutsche militärische Ueberlegenheit und die moralische Auflösung der Gegner seien die Hauptfaktoren, die den Zufamnrenbruch Jugoslawiens verursacht haben. Der italienische Bericht. Rom, 18. April. (DNB.) Der italienische Wehr- mochtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: In Jugoslawien haben die motorisierten Kolonnen der 2. Armee nach der Besetzung von M o st a r und Ueberwinbung der letzten feindlichen Widerstände bei ARdh Adree lX" wenn man es angreift I tak&u »pW Sure Liefer zum I lieh B Name Habei dieW intui wartvi Aber tollei Woch ,DIE' Oarüt Heftfc richte Humo Sie, auf Bild' roh »Np0( Hüll Mi den n $ Mi oder |fllW olle (9 ibeteiS Mewch fr,! init öebani IM 'Mr । M.2 sÄAr I Oie Neutralität Irlands. N e u y o r k, 18. April. (Europapreß.) „Eire wirrt niemals freiwillig auch nur einen fein f Häfen abtreten ober verpachten", erklärte der 11 den Vereinigten Staaten von Nordamerika weileM irische Verteidigungsminister Alken auf einer fammlung der „Amerikanischen Freunde der M- tralität Eires" in Boston. Wörtlich fuhr Aiken fort: „Das souveräne Recht des irischen Volkes roerlm wir nicht gegen Schiffe oder Waffen oder sonst Ib genbetmas eintauschen. Es besteht keinerlei AusM daß Eire feine Neutralitätspolitik aufgibt, auhta Oie Sommerferien. Nach der Neueinchetturrg des Schulfahres ist d> Dauer der Somme rferien in den Orten mit Volks-, Haupt-, Mittel- und Höheren auf 52 Tage festgesetzt worben. Die Fettei werden dreifach gestaffelt. I. Staffel: 26. Juni (erflw Ferinttag) bis 16. August (letzter Ferientagf II. Staffel: 7. Juli bis 27. August. III. Staffel 17. Juli bis 6. September. Vorbehaltlich einer anto- ren Regelung nach Kriegsende gehören für Sommer des laufenden Jahres u. a. zur I StcH Rheinpro-vinz, Württemberg, Saarland: zur II. M fei: Hessen-Nassau, Baden, unb zur III. fel:Dayern unv Hessen. Für die l a n d l i ch t Volksschulen, d. h. Volksschulen an Orten, fr" keine höheren Schulen besitzen, wird bie für btt Sommerferlen vorgesehene Zeit nach den ländli wirtschastlichen Verhältnissen auf Sommer- rnri Herbstferien verteilt. Kleine politische Nachrichten. Reichsminister Dr. Goebbels spricht Samt« tag, den 19. April, 19 Uhr, am Vorabend dt» Geburtstages des Führers über bei grohdeutschen Rundfunk zum deutschen Volke. I' Ansprache ist umrahmt von künstlerischen Musi!' barbietungen, die um 18.50 Uhr beginnen. ♦ Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine. Groß' abmiral Raeder, besuchte in den letzten lag«1 Marinestützpunkte in den besetzten Gebieten, r'ri dieser Gelegenheit besichtigte der Großadmiral Tri'k der in der Atlantikschlacht eingesetzt gewesenen 6»p ftreitträfte und überzeugte sich von ihrer erneuter Einsatzbereitschaft. * In den ersten Apriltagen hat Vizeadmiral DöB als Chef der deutschen U-Boote auf Anordnung bat Führers bas Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen w den Konteradmiral Parona in Anerkennung st" ner Verdienste für die Organisation des Einsasisl der italienischen U-Boote im Atlantik, ferner an gattenfapitän ßongobarbo, an Korvetten käs'" tän Giovannini und Korvettenkapitän PiH' t o n i. ♦ Wie die ägyptische Preise meldet, sind die G ollt reserven der Notenbanken von Iug«' s l a w i < n und Griechenland von der 91«' tionalbanf of Egypt übernommen worden, p0 Gold befindet sich damit in britischen Hai«' d e n, da die Nationalbank of Egypt ein britisch^ Unternehmen ist. ♦ Admiral Darlan gab als Außenminister dem GJJ neralsekretär der Genfer Liga bekannt, daß franzosiscbe Regierung beschlossen habe, aus bff Genfer Liga auszutreten. » In Singapur ist eine größere Anzahl modeni^ nordamerikanischer Flugzeuge vom Typ DrewstE Buffalo eingetroffen und in den Dienst der bni* schen Luftwaffe übernommen worben. Frau Mara Pavelitsch, die Gattin des kro^ tischen Regierungschefs, die ihren Wohnsitz einiger Zeit in Florenz hatte, ist von zwei SM Hm begleitet, «ach Agram abgereift booten, die bett Geleitzug hartnäckig verteidigte,, wurde eines versenkt, d:e beiden anderen sind b> schädigt. Zwei Dampfer sind versenkt und die and. ren beschädigt worben, ein großer Teil der Man^. schäft ist gerettet. In Nordafrika geht die immer enaer we> benbe Einschließung der Festung Tobruk weite. Feindliche Flugzeuge haben Einflüge auf Demo urt Tripolis durchgeführt: einige Verwundete und lelhr Schäden. Bei Demo haben unsere Jäger eine Blenheim abgeschossen. l In Oftafrifa hat der Feind seinen Druck Abschnitt südlich von Deffie verstärkt, dem uns« Truppen energischen Widerstand entgegensetzten.. Versuche, längs der Ufer des Dmo und im Gerij von Dembidollo in unsere Linien einzudringe^ j wurden zurückgewiesen. Griechischer Offizier schoß enalkschen Generalstäbler niebtt Rom, 19. April. (DNB. Funkspruch.) Am Oste'. ' fonntag geriet in dem enalischen Hauptguartier i Larissa ein griechischer Offizier, Oberst Politik in eine Auseinanderfetzung mit einem Offizier bt»| britischen Generalstabes, der erklärte, die Engländir müßten sich jetzt von Griechenland zurückziehen urt die griechischen Truppen hätten die Aufgabe, brt englischen Rückzug zu decken. Politts protestierheftig, erhielt jedoch von dem englischen Offiz!-r beleidigende Antworten, worauf der grieckM Offizier feinen Revolver zog und den en > lischen Offizier niederschoß. Dieser Zwischen, fall ist bezeichnend dafür, wieweit es mit den A-. Ziehungen zwischen Griechen und Engländern (■•• kommen ist. Metkovic R a g u s a erreicht und sich mit den Albanien kommenden Schnellen Truppen vereinig die C e t i n j e und Cattaro besetzt haben. ' An der griechischen Front ist das lly, gehungsmanover der zwischen dem Osum-Fluß dem Meer stehenden feindlichen Armee in volley Gange. Premeti, Argirocastro und Porto Palens sind in unseren Händen. Der von unseren Trupo^ überall verfolgte und von unseren Luftstreitkräftq, mit MG.-Feuer und Bomben belegte Feind 3 i e H sich in Unordnung zurück und läßt dchj viele Gefangene und Material aller Art in unsere Händen. In der Nacht zum 18. April haben italienische ufi deutsche Flugzeuge den Fflottenstützpunkt von Ca Valetta auf Malta bombardiert. In der Nacht vom 17. April wurde einer unser? Geleitzüge, der Material nach Nordafrika brache, von einem starken Verband feindlicher Kreuzer 14 Torpedojäger angegriffen. In dem dabei entstand!, nen Gefecht wurde der englische Torpedvjäger „Mr. h a w k" versenkt und weitere wahrscheinlich bt schädigt. Von unseren drei begleitenden lorpelb flam wetfn *4 Walltorstrnhe 29 I7b»V Name Adresse w 9- Edgar 1844 A Etwas seltsam, was? — Aber den Mottenlarven sdimedct’s! Schutzen Sie Ihre Wollsachen vordenMotten.verwendenSie zum Entmotten ein sicheres Mittel, nehmen Sie MotKi! s mit bin! knglanbm mk !h ) ir einen » erklärte tat urrika urif auf einer ! unbe bet! Ahr M ’ Volkes Dri i ober (ort inerlei W aufgibt«! borrmann L. 6ie8en, Neustadt 5-7, Ruf 4165 und 4156 Milch-Siebe Wallescheiben Liiermaße sofort lieferbar Antragsformulare bei uns erb&ItL Wolle alt Nahrungsmittel OUMHMT UNO HUUHOM beneralverireiunS: Baums 8 Treibig Gießen Bahnhofstr.26 Ruf 3700. 399 d ilich ewr^ Preu ßl • Ln nb; iutl n» pt1 ! lanblt er ’ler nitit lch) Am K luplquaniR rst Hiliii mWtr, bie EnM Hühneraugen Das sicherste Mittel, sich von Hühneraugen, Ballen und har» ter Haut zu befreien, besteht darin, morgens und abends SAHUKO-Hühneraugen» Tropfen aufzutragen. Nach 6 Lagen kann man sie mit Stumpf und Stiel entfernen. Packung 65 Pf. Zu haben bei: Drogerie Bornemann Babnbofstrahe 17 Central-Drogerie Emil Karn, Schulstrahe Löwen-Drogerie M. 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Kutscher August Belke, 87 Jahre, Giehen, Hammstr. 11; Landwirt veinrich Dkünch L, 71 I., Harbach, Kr. Giehen, PaupMrahel; Marm^aber, geb. Mischer, 62 Jabre, Glehen, Jberingstrafte 10; Landwirt Ludwig Jung, 65 Jahre, Watzenborn« Steinberg, Kr. (sieben. 5. 4. Lina Schneider, geb. Schermull), 58 Jabre, Braunfels, Kreis Wetzlar. 7 4 Kutscher Friedrich Feddeler, 69 Jabre, Giehen, Teufelslustgärtchen 5. 8. 4. Malermeister Hemrick Datz, 61 Jabre, Giehen, Bleickstr. 16; Wilhelmine Müblick, geb. Kirckner, 67 Jabre, Giehen, Tamm- strosre 28 9 4. Otto Schmidt, 1 Jahr, Giehen, Smenpeg‘67 10.4. Architekt Karl Lambrir, 63 I., Leun, Kr. Wetzlar, Hauptstrahe 76. 12.4. Christine geb Bergk, 58 Jahre, Lang'Gons, Kreis Götzen, ^eunofie 9; (iifenöreber äatob »eberid), 51 Jabre, Weblar, flircbflr. 1. 13. 4. Hilssarbetter .frennnnn Meyer, 61 Jahre, Grümngen, Kr. Giehen; Neserve-Lokolnotivfübrer Ernst Müller, 44 Jabre, Gieben, NliniMrabe 12. 15 4 Alwine Buberus, geb. Zenner, 86 Jabre, Lubwigstrabe 7,. iniffor denkt daran, datz »ure. eigenen Mnder «41111111,1, einmal so krank fein können. Helft das olle Gut unseres Volkes erhalten. Durch so mdeteMuttermilchzeigtJhrinschänsterWeise e Hilfsbereitschaft und grohteS Verantwor» i bewuhtsein Eurem Volke gegenüber. Ihr Kraftrad braucht jehtTarnllcht! Haben Sie schon den Bosch-Tarnelnsatj bestellt? Er gibt vorzügliches Tarnlicht, macht zusätzliche Anbauten unnötig. Ist leicht einzubauen und kostet wenig. Für allemltBosch-SchelnwerfernausgerGsfe- ten Kräder,die über30km,laufen, amtlich zugelassen. Bestellen Sie sofort Ihren BOSCH-TARN EIN SATZ IC-Nr. RL 3-40/300Vertr.gem. §3 L'sdi.Oee. gen. Unsere Bestätigung hlefür gilt Ihnen als Ausweis, dafj Sie Ihrer Pflicht nachkamen. L LUDWIG FETZER Bos^b-Dienst für Kraftfahrer GIESSEN fiehanzenstraße 3 - Buf 2SS4 JitVeto*mein kohhoj Haben Sie nicht schon oft den Wunsch gehabt, sich die Wochenschau zu Hause noch einmal In aller Ruhe anzusehen? 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April, 15.15-47* Osteruiürchen. Mittwoch, 23. April, 19-21 | Tanzabend. i Freitag 25. April. 19—21 v I Tanzabend. Sonntag, 27. April, 15.15-17* Ostermttrchen. Sonntag, 27. April» 19—22 Erstaufföhrnng: | Han# Heilinff. s fc* Ihn ;hien F unh ^eniar Schriftliche Angebote an Ursel Wolf, Lahnstraße «i 7«« ----i -N "1110(1)1 WiiUy Mr. • N !S ti, I ?b( I b I hei ltt.tiZ Zweites Blatt fy./20. April W Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Im W mer gepflegt worden. Heute fei die Luftwaffe entscheidend im Kampfe gegen England. Wir wollen uns auch die Erfahrungen aus dem Weltkriege zu* fchen zuviel ausbilden als einen zu wenig. Deshalb: C4114451 flci Kameraden, die fetzt eingereiht worden sind in Ür großen Produktionsgang der deutschen Wirt- stzist. Sie alle haben ihre Tätigkeit in froher Be- Die Mut W Wtiltoit fin Ulaötijcn auf öer Jludjt MeneZ Roman von Otto llensei-l. >n gesoci1 (Nachdruck verboten.) .Kapiert, Sie Gauner! Ich soll ihr zusetzen, ich Heimkehr Wind bekommen hatten. Das sah ja ge> und dann erscheinen Sie auf der Bildfläche und Charlotte ansprach und festhielt. Charlotte wollte weiter, blieb dann aber doch stehen und sagte an* RM fr- ben! Lolott kommen mußte, wenn sie überhaupt und Peter wartete am Fenstxr stehend und trvm- RTHERZi. manche stehen blieben, sich zu Gruppen zusammen- schlossen, als warteten sie noch auf irgendwen. Zunächst achtete er kaum darauf, aber als er beobachtete, baß sich auch einige Frauen, bis von der Stabt hergekommen waren, biesen kleinen Gruppen ERMEIS SWEG M Wenn Augen versagen Magnus-Brillen fragen! trug einen leichten Mantel, hatte die Fäuste tief in bie Taschen gestemmt unb sah weder nach rechts noch nach links. Den Jungen hätte er ihr doch wenigstens ab* hinein in bas NSFK. unb in bie Fliegerei! Nach bem Liede der Flieger-HI. „Wir fliegen .Okto e Werkte Beruf und nen Repa Diese, oft ' kann -fern Dasi? :> in deM inen witcej nen. Sie ben Freu'j* i cken uEd i geliefertem lau errett« M einem krummen Umweg seinen Willen durch- 'e?ci unb zum ersten Male vor allem einen Teen- c- schäbigen wollen. Unb er war habet sogleich [ftapt worben! Er war ins Unrecht gesetzt worben «soll ihr Heulen unb Zähneklappern beibringen, mit rabezu nach einem Empfang aus! einem Wort — ich soll ben Folterknecht spielen,1 Peter beobachtete weiter, wie eine alte Dame nach Oschnitz gereist war. Gert war schon einige bem Tisch stand. „Das war ein Theater!" murmelte Minuten vorher im Bahnhofsgebäude verschwunden, er und war noch völlig erschöpft. melte vor Ungeduld mit den Fingerspitzen einen ’ Marsch gegen die Scheiben. Die ersten Reisenden verließen den Bahnsteig, und es fiel Peter auf, daß Damen am Werk sind! — würde sich über eine freundliche Antwort sicherlich freuen. Denn die junge Dame läßt ihren Weckruf durch ben Fernsprecher mit Engelsgebulb so lange ertönen, dis sich ber Auftraggeber gemelbet hat; in ben meisten Fällen sind bis zu biesem Ergebnis mehrere Anrufe not- roenbig, um ben Schläfer in ben jungen Tag zurückzurufen. Der Fernsprechauftragsbienst ist aber nicht nur zum Wecken ba. Er erfüllt auch für geschäftliche Zwecke wichtige Funktionen. Wenn ein Geschäftsmann während ber Mittagszeit ober auch zu anbe- ren Stunben seine Geschäftsräume verlassen muß unb in bieser Zeit mit Anrufen bes Fernsprechers zu rechnen hat, gibt er bem Fernsprechauftragsbienst ben Auftrag, bie Anrufe bzw. Bestellungen entgegenzunehmen unb sie ihm später zu übermitteln. Diesen Auftrag kann er für einen Tag erteilen, er kann ihn aber auch auf längere Zeit befristen. Für eine geringe Gebühr übernimmt bas Amt bie Aufgabe bes Vermittlers. Wenn bie vorübergehende Abwesenheit vom Geschäft ober aus ber Wohnung mehrere Tage lang bauert, läßt ber Auftraggeber sich ein Kennwort geben, unter bem er von jebem beliebigen Fernsprecher, auch vom Münzfernsprecher aus, beim Fernsprechauftragsbienst anrufen unb sich nach Eingängen erkunbigen kann. Ist ein Geschäftsmann ober ein anberer Fernsprechteilnehmer im Verlaufe eines Jahres sehr oft außerhalb seines Geschäfts ober der Wohnung unb will er trotzbem über Anrufe auf seiner Nummer ober über Aufträge ftänbig unterrichtet sein, so läßt er sich vom Fernsprechauftragsbienst ein Dauerkennwort geben, bas für ein ganzes Jahr gilt unb ihm bie Möglichkeit bietet, von jebem sich in Gebulb fassen. Er nahm sich vor, eine Viertelstunde zu warten, um bann ben Portier zu fragen, ob sich Charlotte im Hause befände. Unten auf bem Platz verliefen sich bie Gruppen allmählich. Dunkelheit breitete sich über bem Bahnhof aus, unb bie weißen Lampen über ben Eingängen schwammen wie Monde über ben beiben Autotaxen, bie kein« Fahrgäste bekam* | men hatten. Als Peter ein Geräusch an ber Tür hörte, drehte er sich um. Ohne vorher anzuklopfen, trat Gert ein. [erstelluD, idDublett] jedes Gn sichun^, ■ befindet; brochene G chmuck, J se, Silben „Wo?" Gert deutete stumm zur Decke empor. „So rede doch, zum Donnerwetter!" rief Peter ungeduldig. „Was ist los?" .Krach!" sagte er, noch immer mit matter Stimme. „Da unten! Dor bem Bahnhof? Wissen möchte ich, wie es möglich war, baß man hier in Oschnitz schon wußte, baß Lolott zurückkommen würde. Rätselhaft, Der Fernsprechauftragsbienst ist übrigens nicht auf bas Ortsnetz beschränkt, sonbern er kann auch von anberen Orten her benutzt werben. So können, was in manchen anberen Stäbten schon vielfach geschieht, von Behörben ober anbern Dienststellen kurze Aufträge bis zu 30 Worten, bie in gleichem Wortlaut an zahlreiche anbere Stellen gerichtet sinb — z.B. von einem ßanbratsamt an bie Bürgermeister ber Kreis* gemeinben — bem Auftragsbienst übermittelt wer* ben, ber biefe Mitteilungen an bie Empfänger burch* sagt unb damit den Behörden bzw. Dienststellen eine Arbeitsentlastung schafft, die gerade in der jetzigen Zeit besonders wichtig unb begrüßenswert ist. Sogar bei Brautleuten ober Ehepaaren übernimmt ber Auftragsbienst bie Vermittlerrolle für Benachrichtigungen, wobei auch unter Kennwort Aufträge erteilt unb zugesprochen werben können. Mehr kann man schließlich nicht erwarten, zumal wenn ber burchfahrenbe Bräutigam, z. B. ein Solbat, feine Braut zum Stelldichein bestellt. Es sind also nicht nur geschäftliche Saiten, die hier erklingen, sondern auch für Gott Amor ist ein Daseinsplatz in bem Amtszimmer bes Auftragsbienstes vorhanben. „Bitte, Fräulein, wecken Sie mich um 5 llhr!" pünktlich wird geweckt. — Auch andere Aufträge werden sorgfältig ausgeführt. Meinen Sie, bas wirb leicht fein? Es könnte geschehen, baß ich es mir ganz Derberbe. Unb eben weil ich. bas fürchte, soll fie winbelweich unb elenb sein. Dann ist man für gutes Zureben empfänglicher, verstehen Sie? Nur barauf kommt es mir an, und ich bitte Sie, Ihre Sache gut zu machen!" Gert blinzelte ihn aus ben Augenwinkeln an unb hob sein Glas: „Wenn bu nur beine Sache gut machst, Peter, alter Junge! Meinen Segen habt Achtung! Crfinberberahing! Ilus ber Dienststelle der Deutschen Arbeitsfront, friswaltung Wetterau, Schanzenstraße 18, 1. Stock, 3hmer 15b werden 14tägig montags von 10 bis 12 Uhr Sprechstunden zur Erfinderberatung durchfährt. Die Sprechstunden im 2. Vierteljahr finden |fct am 21.4., 5. 5., 19. 5., 16. 6. und 30.6.1941. Das „Fräulein vom Amt" ist in den vielfältigsten Abschnitten des Lebens ein freundlicher Helfer und Mittler mit einer frischen Stimme aus einem Amtsraum, in dem sonst nur nüchterne Geschäftsmäßigkeit den Dienst beherrscht. B. Lufiwaffenwerbeveranstaliung „Vom Pimpf zum Flieger". d allevj tsind,aJ 1 Aus der Stad« Gießen. Oer Neuling. Genau wie fein großer Bruder Wilhelm ist Hans tereits um 6 Uhr aufgeftanben. Genau wie er hat <7 sich eilends angezogen und bas erste Frühstück i-rzehrt, wahrenb bie Mutter bannt beschäftigt ist Iriben bas zweite Frühstück einzupacken Es wirb licht viel babei gesprochen, aber bie Blicke ber Kutter wanbern immer wieder verstohlen zu ihrem Ängsten Ob es ihm schwer fällt in biesen ersten lagen? Ein Wunder wäre es nicht, benn ber j wechsel vom Schuljungen zum Lehrling erfolgte ,cine besonderen Uebergang. Aber Hans, ber bie Besorgnisse ber Mutter zu spüren scheint, macht rit einem Male ein vergnügtes Gesicht und sagt: ,3is jetzt finde. ich bie Sache großartig, bin nur 'rugierig, was ich heute roieber für eine Aufgabe ■fliege." Wilhelm lächelt ein wenig überlegen dazu nh bann stiefeln beibe los. Die Mutter schaut Jiliren burch die Gardine noch ein Weilchen nach. |£r wird schon gut werden", denkt sie, „ber Hans r ein orbentlicher Junge." Unterdessen machen Wilhelm und Hans große Schritte, um pünktlich an ihrer Arbeitsstätte zu f, n. Wilhelm ist in dem gleichen Betrieb wie fein jiriger Bruder, aber in einer anderen Abteilung Irig und hat soeben seine Lehre beendet. Er fühlt fr) bereits in seiner Würde als junger Geselle unb jpt seinem Bruder gönnerhafte Unterweisungen. „Lergiß vor allen Dingen nicht, baß du ein Neu- Fg bist. Ein Neuling erlebt manchmal Ueber- r'chungen, bevor er einigermaßen im Sattel sitzt." Juns nickt dazu; das hat er inzwischen schon ge= mrrtt. Es sinb erst ein paar Tage feit feinem An- trlt verstrichen, aber es kommt ihm vor, als han- |ie es sich um Wochen, soviel Neues ist auf ihn Jdon eingebrungen. Ja, er hat sogar schon mancher- jk gelernt und ist stolz darauf. Allerdings hat man Lch bereits seine Geistesgegenwart und Findigkeit ff die Probe gestellt, wie das nun mal dazu gehrt. Auf den „Gummiwinkel" ist er prompt her- «igefaUen, während er nur gelacht hat, als man ß'. schicken wollte, das „Augenmaß" aus dem Ma- <$in zu holen. Offenbar ist man zunächst ganz «Trieben mit ihm, und er begeistert sich sehr für Inen Lehrmeister, der ihm in bedächtiger Weise fr nötigen Anleitungen gibt. .Mach deine Sache heute wieder gut", sagt Wil- [Jem, als sie sich auf dem Werkplatz trennen. Hans Ijit fröhlich den Wunsch zurück. Und ob er es gut M chen wirb. Er weiß ganz genau, was man von Hn erwartet, und er ist voll Eifer babei, diese troartungen nicht zu enttäuschen. Gewiß, er ist jd) ein Neuling und muß sich erst manches an- ritnen, was den anderen bereits zur täglichen Ge- v.hnheit geworden ist. Ader dafür befindet er sich ja auch in einer Lehrstelle, wie so viele feiner iun- einfügten, wurde er stutzig. Plötzlich gewahrte er . „ . w , . . . Gert und einen halben Schritt hinter ihm Charlotte wie? Aber man h a t es gewußt! Spalier haben sie uvi uirutu.,,. ... mit Iockele auf dem Arm Sie gingen sehr rasch, gebildet, um zu sehen, wie Lolott mit ,if)rem< Kinde unb wenn sie bann gleich wieder zurück will chesonbers Gert schritt so eilig aus, baß Charlotte eintraf. Vor der Sperre haben sie gestanden!" I ihm kaum folgen konnte. Alles kehrte sich den bei-4 (Fortsetzung folgt) ist, wie es ja den Anschein hat, — i— ------ ... , ... . - .. denn bei Ihnen, bei Ihren Leuten? Nein, sie kommt aber Sie müssen es eben verhindern. Iockele wirb ui mir!" ja hunbemüde sein, und Sie müssen ihr klar machen, „Na schön, und welchen Gefallen soll ich Ihnen daß sie schon mit Rücksicht auf das Kind nicht gleich nun hm?" wieder in bie Bahn steigen bart Haben Sie also Peter sagte: „Natürlich ist ihre Flucht zu mir verstauben? Sie bringen sie zu mir ins Hotel, lassen _ „ . nur so ein Einfall in ber ersten Aufregung gewesen, ihr ein Zimmer anweisen und sagen ihr. Sie gingen nehmen können! bachte Peter ärgerlich. Sie muß unb auf ber Reise mag sie sich schon gesagt haben,' nach Hause, um bort bie heimgekehrte Tochter an- - ja geradezu rennen, um ihm nachzukommen? daß sie von mir auch nicht viel Hilfe zu erwarten zumelben. In Wirklichkeit kommen Sie aber zu mir I Es war für bie beiben wie ein Spießrutenlaufen, hat wenn man ihr Iockele wegnehmen will. Ich und..." . I Völlig rätselhaft, wie bie Oschnitzer von Charlottes möchte nun aber boch irgenbroie als Rettungsengel "------' -----— Hellwege Emben, willkommen unb gab einen knappen Üeberblick über Ausbildung unb Tätigkeit im NSFK.; bie Ausbilbung bes Pimpfen, bie in Zusammenarbeit mit bem Reichsluftfahrtministe» rium, der Reichsjugendführung unb bem Reichserziehungsministerium einheitlich burchgeführt wird, beginne schon in ben Modellsluggemeinschasten, wo der Junge ben Modellbau unb die theoretischen Grundbegriffe lerne. Die Jungen werden im NSFK. früh zur Selbständigkeit, Ehrgeiz und Kameradschaft erzogen. Die Geeignetsten werden mit 14 Jahren in bie Flieger-HI. übernommen, wo bie systematische Schulung beginne. Der Vortragenbe schilderte bann bie fliegerische Weiterbilbung in ben Segelflugschulen unb bie Anforderungen, welche die Prüfungen (A, B, C und Luftfahrerschein als Abschluß der vormilitärischen fliegerischen Ausbildung) an bie jungen Leuten stellen. Mit ber praktischen geht bie theoretische Ausbildung Hand in Hand. Für die Rekrutierung ist die wehrfliegerische Gesamtbeurteilung entscheidend. Als Flugzeugführer, Bordfunker, Bordschütze oder auch beim Bodenpersonal kann ber Junge bann zeigen, was er gelernt hat. Die Auslese ber Fähigsten bietet bie Gewähr, ben besten Nachwuchs für bie beste Luftwaffe ber Welt sicherzustellen. Kreisleiter Backhaus wies in seiner Ansprache Peter ben Bahnhofsplatz überblicken. Es hämmerte Er stöhnte schon, als er noch auf ber Schwelle stand, schon stark, als ber Zug aus Breslau einlief, mit bann kam er beinahe schwankend einige Schritte - - - " ' näher und ließ sich in den Sessel fallen, ber neben Nicht ganz so, mein Lieber? Das mit bem Fal- scheinen!) einige sehr heftige Worte. Gert zog sie umiwji juinriii fu uiigqüyi, uun Erlösung...?. bestürzt weiter, und nun blieben alle zurück. Es geht um Iockele! Seinetwegen ist sie Hanne da- Peter kratzte sich den Kopf. Da unten schien es I vongelaufen, und meine Aufgabe ist es nun, ihr den Krach gegeben zu haben. Hoffentlich hielt Gert sich Jungen gewissermaßen abzuschwatzen, sie zu über- in seinem Aerger noch an alle Verabredungen! Ob zeugen, daß sie ihn ber Mutter übergeben muß !| fie bas Hotel betraten, konnte er nicht sehen, weil ber Eingang auf ber anderen Seite lag. Er mußte Rahmen ber Luftfahrt-Werbewoche veranstaltete bas NS.-Fliegerkorps gemeinsam mit ber - einem „Es soll ja auch nur Theater gespielt werben, nur aus । ®erf, ^ur ejn€ Ueberrumnelung, weiter nichts! oie ’ müssen Lolott also in ein Hotel lotsen, in mein au er namens bes NSFK. bie Vertreter von l-------, -----... —.......Ov Partei, Staat, Wehrmacht und Behörben, im be- nutze machen und lieber zehntausend junge Men sonderen Kreisleiter Backhaus und Polizeimajor 1 ****** * **** ** *“ LÄ Jlfl MÜS was wollte fie I Peter dachte nach. „Das wäre durchaus möglich,' den zu und grüßte. Gert grüßte nicht zurück — ein ..... ' " * " ' ~ ■ 5 Zeichen dafür, daß er sich in heller Wut befand. Er r?eter zog die Schultern hoch. „Keine Ahnung! Sh glaub's nicht mal, daß ich die Hand im Spiele 'Wv. Wie sollte ich schon Ihren Vater dazu bringen, Ayfolungsurlaub zu nehmen?" frafc konnte sich aber doch ein Bild davon machen, Wr ungefähr in dem alten Herrn vorgegangen n mochte: er hatte wahrscheinlich zum ersten Male if einem Leben den Grundsatz bes geraden und 15-15.2 »feien Weges verraten, hatte zum ersten Male -|!| I Bür llmmfrt foiTIPn Willen burch* »$' '„II L oqM bis D3cb' 3 Dr «0* crv«nS* I1 Unfern Auftrag zum Wecken geben wir diesmal nicht in irgendeinem Hotel einem beliebigen Zimmermädchen. Wir erteilen ihn vielmehr von unserer Wohnung aus. Das kann sogar noch spät am Abend, auch nach Mitternacht geschehen. Und wir brauchen dazu nicht einmal eine Hausgehilfin. Sogar ein Junggeselle kann dem Fräulein diesen Weckauftrag erteilen. Voraussetzung ist nur, daß man an das Fernsprechnetz angeschlossen ist. Den Auftrag zum Wecken gibt man dem Fernsprechauftragsdienst bei dem Fernsprechamt Gießen. Dann kann man sich unbesorgt so gründlich in Morpheus Arme versenken, daß „ein Auge das andere nicht sieht." Das „Fräulein" kommt pünktlich mit seinem Weckruf. Die Einrichtung des Fernsprechauftragsdienstes ist eine angenehme Sache. Wenn man z. B. in der Nacht von einer längeren Reise heimkehrt und hundemüde ist, oder wenn man eine anstrengende „Sitzung" (etwa bei einer Geburtstagsfeier ober bgl.) vor sich weiß, am anberen Morgen aber um 5 ober 6 ober 7 Uhr unbedingt aufstehen muß, um vielleicht wieder eine Reise anzutreten ober um pünktlich zum Dienst zu erscheinen, bann ist bas „Fräulein vom Amt" der gute Schutzengel, dem man sich anoertrauen kann. Man wählt an feinem Fernsprecher nur 0 4 und gibt seinen Auftrag zum Wecken. Um Unfug mit bem Namen bes Fernsprechteilnehmers zu verhüten, ruft ber Fernsprechauftragsbienst kurze Zeit nach ber Auftragserteilung bie von bem Auftraggeber genannte Anschlußnummer an unb läßt sich ben Weckauftrag bestätigen. Ist bas geschehen, bann ist alles „in Butter". Der Fernsprechauftragsbienst hat bie angesagte Weckzeit genau notiert. Das „Fräulein vom Amt" ist natürlich auch nur ein Mensch. Daher ist es nicht ganz ausgeschlossen, baß vielleicht auch einmal ein Fehler unterläuft, bie Beamtin etwa für kurze Zeit einnickt ober gerabe zur Weckzeit einen anbern Auftrag erfüllen muß. Solche unvorhergesehenen Umftänbe könnten eine Panne für ben Auftraggeber herbei- führen. Um bagegen oorzubeugen, hat bie Beamtin vom Fernsprechauftragsbienst einen Wecker auf ihrem Arbeitsplatz stehen. Keinen gewöhnlichen Wecker, wie wir ihn alle haben, sonbern einen mit einem ganzen Kranz von Löchern runb um das Zifferblatt. In bas Loch, bas bei ber vom Auftraggeber genannten Weckzeit sich befinbet, wird ein kleiner Stift hineingesteckt, der mit absoluter Sicherheit das Läutewerk des Weckers auf die bestellte Minute auslöst, worauf der Wecker mit lautem Klingeln bie Beamtin vom Fernsprechauftragsbienst darauf aufmerksam macht, baß jetzt ein Auftraggeber geweckt werben muß. Dieser Wecker wirb mit dem Stift gestellt, sobald der Auftraggeber seine Bestellung aufgegeben hat unb bie gewünschte Zeit auf bem Auftraasformular niebergeschrieden ist. Neben ber Gewissenhaftigkeit bei ber Entgegennahme ber Bestellung unb beren Ausführung burch die Beamtin ist also ber Stiftwecker bes Amtes als weitere Sicherheitsmaßnahme zur pünktlichen Er- (ebigung des Auftrages eingeschaltet worben. Eine Panne für ben Auftraggeber kann also nicht entstehen. Das ist, wie man sieht, eine einfache und sichere Sache, bie nur eine geringe Gebühr kostet. In Gießen wird von bieser Einrichtung rege Gebrauch gemacht. Fast in allen Fällen sinb es Männer, bie sich von ber verbinblichen Stimme ber Beamtin wecken lassen. Frauen sind nur in ganz geringer Zahl babei zu finben Meist lassen sich bie Gießener Auftraggeber in ber Zeit von 5 bis 7.30 Uhr wecken In ber Regel hört die Beamtin auf ihren Weckruf immer nur ein reichlich verschlafenes ..Ja". Viel netter wäre es. wenn ber freundliche Weckruf ber aufmerksamen Beamtin ein verbinbliches unb darum schöneres „Danke" des Auftraggebers auslösen würde. Die gute Erziehung von der Kinderstube her braucht hier nicht zu versagen. Und die liebenswürdige Weckerin — ihr Männer hört bei dieser Gelegenheit, daß auf unserem Fernsprechamt junge । „Ist Lolott hier? Gert nickte. vor ihr dastehen ..." Gert grinste: „Halunke! Und babei soll ich Ihnen, tsn „Nach Möglichkeit. Sie müssen ein bißchen schau- bringen bie Erlösung." spielern, verstehen Sie? Es wird sich feststellen! lassen, mit welchem Zuge Charlotte wahrscheinlich terknecht stimmt so ungefähr, aber Erlösung eintreffen wird. Dann sind Sie an der Bahn." rc' ***1*k w „Ganz zufällig natürlich?" „Nein, das würde sie nicht glauben. Sie sagen ihr" Hanne habe bei Ihnen angerufen unb sei ber Meinung, sie fei nach Oschnitz durchgebrannt. Sie hätten sich nun ausgerechnet, wann sie ungefähr eintreffen müßte, unb kämen, um sie abzuholen." „Gemacht! Unb soll ich ihr nun mit offenen Ar- itrid)nft ausgenommen, und sie alle werden von ihi?r Betriebsgemeinschaft zweifellos jene gute Ka- Madschaft erfahren, die jungen unb tatbereiten ssnschen in dieser Zeit gebührt. H. W. Sch. Glieder- u. Gelenkschmerzen — eine Alterskrankheit! Nein, fotoe Deschweröen kommen in Jedem Lebensalter vor, wenn auch häufiger bet älteren als bet jüngeren Menschen. Rheuma kann man in den besten Jahren bekommen, selbst wenn der Mensch tm übrigen gesund und leistungsfähig ist. Daher erfordern Gelenk* und Gltederfchmersen besondere Aufmerksamkeit und sorgfältige Behandlung. Man darf sie nie erst chronisch werden lassen. Eines der bekanntesten und seit 25 Jahren bewährten Mittel gegen rheumatische Gelenk- und Gliederschmerzen sowie bet Hexenschuß, Gicht, Ischias, Neuralgien. Gripoe und Erkältungskrankheiten ist Togal. Toaal wirkt schmerzstillend, bessert die Beweglichkeit, fördert die Heilung und hilft so Arbcttsfähigkclt und Wohlbefinden bald wieder herzustellen. Keine unangenehmen Nebenerscheinungen! Togal verdient auch Ihr Vertrauen! Es gibt keinen Togal-Ersatz. Sie bekommen Togal zum Preise von Mk. —.99 utrd Mk. 2.42 in jeder Avotheke. Kostenlos erhallen Sie das interessante, farbig illustrierte Buch „Der Kamvf gegen Rbeuma, Nervenschmerzen und Erkältungskrankheiten" vom Togalwerk München S—O/4 anberen Fernsprecher aus nach (Eingängen 3U fragen. Auch aus anberen Stäbten können bie Auftraggeber mit bem Kennwort hier anrufen unb sich nach ben Eingängen erkunbigen. APy , Ne i Hrbe ______ AP^'he»' : der ist?" . Hotel natürlich. Sie muffen ihr sagen, ich sei schon wußte sich feinen anberen Rat, als Schutz preist .. ." ichen — bei mir!" ,, " 1 ' '' ’ u «ei uns!" verbesserte Gert mit gerunzelter S-, " Berlin?" «ein, bei mir! Wenn sie mit Iockele ausger.ssen nach Berttnk geböte 4. Fortsetzung. i barauf hin, der gute Besuch lasse erkennen, wcl* pullet vup yviuuni».» ..... wv. , ches Interesse bem Dortrage von Oberleutnant Luftwaffe gestern abend in der Aula eine stark be» Speck entgegengebradjt werbe. Der fliegerische Ge* suchte Werbe-Veranstaltung. Ein Luftwaffen-Musik-, banke, in Deutschlanb seit Jahrzehnten lebendig, sei korps leitete bie Veranstaltung mit einem schnei- besonders in Gießen unb im Kreise Wetterau inv bigen Marsch ein Darauf hieß ber stellv. Führer u*** r* "k vt* ber NS?M.-Stanbarte 75, Dberfturmf. Desch - ien 111 «iM ^^genes'Derschu'lben','' er "hatte "gelogen unb lvoD hkzl rM Menschen wie Stössel zu seinem Helfer, mel* " sogar zu seinem Mitwisser gemacht. Nemanb als er freilich wußte, welchen Stoß er hrdi alles bies in seinem Selbstgefühl erlitten hatte, men unb o...? n er Urlaub nahm seinem Sohn bie Vertretung „Nein, sonbern mit Bedenken unb Kopfschutteln. fcugbas bebeutete baß er abtrat, wenigstens Mit Vorwürfen sogar! Was sie sich ergentllch ge- Stimmte Zeit. ! dacht hat! Modern Kmb^ nach Oschnitz! Was bie Uter hörte nur mit halbem Ohr. Gert sagte, eutt azu oaen^wer fann ich Ihnen jetzt ihr bann! Also — auf gute Schwagerschaft!" & rebete een Lolott von ihrer bevorsteyenoen ^s wirb herum sein, ehe wir's uns I lltrufehr, an bie er felfenfeft glaubte, unb bie;s g w Mathenus mit einem Kinb auf' Von bem Fenster feines Hotelzimmers konnte einen Gedanken ein: „Sie muffen mir einen Dmenvn_ / Fremde'" h» », im rin Vater wirb ja nicht gerabe ein beglücktes Ge- ; herzlichen Dank! M!° P°»°n. S>° «E ^"^n. wenn er lieht, wie Lalatt mit dem l|qniien, Lolott kommt heute wirklich nach Osch 8 । ^ckele an ber Hand üfcer seine geheiligte Schwelle I fritt, aber ba er ja nun mal schon weiß, baß ber ^iweifeln Sie etwa daran? Benael eristtert.. >ch möchte nicht gern daran zweifeln, - £ Jh ifl aud 'Uv sie kommt, bann kommt sie man! itai in „.muss ^44 M 20 b/M Statt Karten nn mc VtRSICHlßlf 5/0000 01383 n 01391/ jF>, W Oie OeuischeArheilslronl SSG. Krall durch Frei* Kreisdienststeile Wettei a u Werbe-Drucksachen liefert Brühl, Gießen Gießen-Klein-Linden, den 19. April 1941. 1868 D Mdr&Ult‘aße. 29/30 - föafor&d/At*'. 2jU 3hret Krankenkasse Muß mandieWäsche erstumständlich einreiben,unnütz Seife, Holz und Kohle verbrauchen? Muß man die Wäsche auf dem Reibbrett mit der Bürste miß- handeln? Nein, man soll vielmehr die Grundregel beachten, die Wäsche durch Einweichen mit Henko schonend zu behandeln! Abends mit Henko einge- rveichteWäsche ist biszumandernMorgenvon selbst halb gewaschen,wrikHenko überNacht den gröbste» Schmutz herauszieht. Gründliches Einweichen erleichtett dem „Waschpulver* die Arbeit sehr. •'nen \ liunttu A o fiauefrnu, begreife: nimm Kendo, spar' Seife! Gießen, An der Johanneskirche 2, April 1941 mrv. Wetzlar, im April 1941 (z. Z. Gießen, Bahnhofstraße 11) Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden, unvergeßlichen Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Ludwig Faber VI., Rangiermeister i. R. im Alter von 74 Jahren zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Maria Faber, geb. Wagner Familie Ludwig Faber XII. Familie Wilh. Heinr. Müller. Großen-Linden, Lang-Göns, den 18. April 1941. Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. April, nachmittags 3 Uhr statt. verdunkelunaszell 19. April von 20.26 bis 6.17 Uhr. 20. April von 20.28 bis 6.15 Uhr. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Germer, geb. jung. nen)i foul) N, i 1254 < Ihre Vermählung geben bekannt Dr. med. Herbert Volz Hildegard Volz, geb. Kohlhaas J ennit n>ifd * r > 167; (i Kn zMP irfenöe ■if1 HälitN *** ■i neue i I* MttN hlch b'e, D"' Dike 8er bii Hirn G Id, ival \W A 2 e Miw ch Hm ttn, |om Irin lind iloni lüchek,! Töchto ra u s ste u e r~ VERSICHERUNGEN VATERIÄNDISCHE VOLKSVERSKHERUNG Va.G. zu Berlin BERLIN SW29 6NEISENAUSTR.41 $ |in O wrrfdjt e Montag, 21. April, im Stadttheater 13 Veranstaltung im 16er*Rin? Das Land des Lädielos Operette von Franz Lehär Anfang 19 Uhr Oie zweite Oivhiherie-Gckmhimpf'mg. Gegenwärtig wird in Gießen die zweite Diphtherie-Schutzimpfung bei allen den Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren durchgeführt, die vor einigen Monaten die erste Schutzimpfung gegen Diphtherie erhalten hatten. Zu den bisherigen zweiten Impftermin kamen zahlreiche Mutter mit ihren Kleinen, um durch die Vornahme der zweiten Impfung den unbedingt notwendigen Ab- fchluß der Vorbeugung gegen Diphtherie herber- führen zu lassen. Manche Mütter, deren Kleinkm- der die erste Schutzimpfung erhielten, haben jedoch die Termine der zweiten Schutzimpfung nicht wahrgenommen, vermutlich wegen dringlicher Arbeiten im Hause oder aus anderen Gründen. Diese Mütter seien darauf aufmerksam gemacht, daß die Vornahme der zweiten Diphtherie-Schutzimpfung der 'Kinder unbedingt erforderlich ist, weil nur diese zweite Impfung die ganze Schutzmaßnahme erst vollendet und damit die vorbeugende Behütung der Kleinen vor der Diphtherie erreicht wird. Wenn diese zweite Impfung der Kinder nicht erfolgt, verliert auch die erste Schutzimpfung vollkommen ihren Wert, da sie allein nicht ausreicht, um die Kleinkinder gegen die Diphtherie immun zu machen. Sicherlich wird jede der Mütter den größten Wert darauf legen, daß ihr kleiner Liebling nun auch die zweite Diphtherie-Schutzimpfung erhält und damit vollkommenen Schutz vor dieser schlimmen Krankheit erfährt. Deshalb darf wohl auch damit gerechnet werden, daß die Termine der zweiten Schutzimpfung von sämtlichen Müttern mit ihren erstgeimpften Kleinen besucht werden. Die Aerzte und die Schwestern sowohl, als auch ihre ehrenamtlichen Helferinnen von der NS.-Frauen- schäft und dem Deutschen Roten Kreuz haben mit dieser Impfung eine ungeheure Arbeitsleistung zu vollbringen, der sie sich im Interesse der Kindpr und der Dolksgemeinschiaft gerne unterziehen, die aber auch von den Müttern gewürdigt werden muß dadurch, daß sie mit ihren Kleinen zu dem zweiten (Abschluß-) Impftermin erscheinen. Oie Kriegsberichte der neuen Wochenschau. Die neue Deutsche Wochenschau, die heute, Samstag, anläuft, bringt umfassende Berichte vom Feld- zuge in Afrika und auf dem Balkan. Man erlebt die Kämpfe des Deutschen Aftika-Korps unter General Rommel um Aghaila, den Vormarsch durch die Wüste und die Einnahme von Benghasi. An der Südostfront wird man Zeuge des deutschen Einmarsches in die alte deutsche Stadt Marburg, der schweren Kämpfe um Risch und Uesküb, des Vormarsches auf Belgrad, und man steht unmittelbar vor der Metaxas-Linie, die von Stukas und Artillerie zerhämmert wird. Rach Ueberwindung der schweren Bergbefestigungen geht es hinab zum Aegäischen Meer nach Saloniki. Alle diese Bilder zeigen, daß unsere Truppen nicht nur zähe serbische und griechische Soldaten, sondern auch wildzerklüftetes Bergland zum Gegner hatten. Jeder Schritt mußte umkämpft werden, und nur der restlosen Einsatzbereitschaft, dem Angriffsschwung und Mut der deutschen Truppen ist es zu verdanken, wenn in so kurzer Zeit der Gegner überall vernichtend geschlagen werden konnte. Besonderes Interesse werden die Bildberichte vom Vorstoß der Waffen-^ auf Belgrad und von der Gefangennahme eines ganzen serbischen Regiments finden, desgleichen die Riederkämpfung der schweren Bergbefestigungen brennendem Interesse lauschte, wie es beim Geschwader aussieht, und dann, wie es beim Einsatz zugeht, etwa bei einem Großangriff auf London. Zuerst die Besprechungen und Vorbereitungen für die Reise „Eins zwoter Klasse London und zurück", wie der Kommodore das nennt. Die Hörer erfuhren, was dazu erforderlich ist, sie lernten an äußerst anschaulichen Zahlenangaben, was z. B. eine He. 111 an Treibstoff, Bewaffnung und Bombenlast braucht, bis sie vom ersten Wart startklar ge- meldet und von der fünfköpfogen Besatzung bestiegen werden kann. Oberleutnant Speck, der persönlich eine ganze Reihe großer Feindeinsätze geflogen hat, erzählte nun außerordentlich packend aus seiner „Praxis , von den Erlebnissen beim Nachtflug, von pikanten Sonderaufträgen, von den Begegnungen mit englischer Flak und Fesselballons, von schneidigen Tiefangriffen gegen Flugplätze, gegen einen Ge- leitzug, gegen Bahnanlagen, gegen ein Motorenwerk bei Bristol, zuletzt von einem Großangriff gegen London im Geschwaderverband und der Begegnung mit Spiifires. — Der Redner charakterisierte dann kurz die englische Rückzugstechnik, die Propagandarnethoden Churchills, die bedrohlick) Geschmackvoll! Persönlich / O'e»« drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache nietet ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren Billiget die BrUhPsche Druckerei ScnuUtr. 1. Ruf 2251 Dofiwttztir. Tageskalender für Samstag. Deranstaltungsring der HI.: 19 Uhr im Stadttheater „Schwarzer Peter". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Hauptsache — glücklich!" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Julika". Tageskalender für Sonntag. Veranstaltungen zum Geburtstag des Führers: 10 Uhr in der Aula der Universität Morgenfeier der Gießener Ortsgruppen mit Ansprache des Kreisleiters Backhaus; 11.45 Uhr in der Curtmann- straße Kundgebung mit Aufmarsch der Gliederungen und Organisationen mit Ansprache des Kreisleiters Backhaus und des SA.-Brigadeführers Schwartz; 12.30 Uhr in der unteren Kaiserallee Vorbeimarsch. — Stadttheater: 15.15 bis 17.45 Uhr „Götter auf Urlaub"; 19 bis 22 Uhr zugunsten des Kriegs- WHW. 1940/41 „Schwarzer Peter". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Hauptsache — glücklich!" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Julika". Der Sonntag im Stadttheater Gießen. Am morgigen Sonntag, 20. April, wird als Nachmittags-Fremdenvorstellung das erfolgreiche Lustspiel „Götter auf Urlaub" von Paul Helwig wieder- holt. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnen- bild: Karl Löffler. Außer Miete! — Am Abend wird zu Gunsten des Kriegs-Winterhilfswerkes 1940/41 die reizende Märchenoper von Norbert Schultze „Schwarzer Peter" noch einmal wiederholt. Musikalische Leitung: Otto Göllner. Spiel- leitung: Max Schwarze vom Deutschen Theater Wiesbaden a. G. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Der gesamte Reinerlös aus dieser Vorstellung wird an das Kriegs-WHW. 1940/41 ab geführt. Außer Miete! Regieiungsrat 0r. Fuhr nach Alsfeld verseht. Regierungsrat Dr. Fuhr vom Landratsamt in Gießen ist mit sofortiger Wirkung mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte des Landrats in Alsfeld beauftragt worden. Regierungsrat Dr. F u h r kam im Juni 1937 vom Landratsamt in Groß- Gerau an das Landratsamt Gießen, wo er bis jetzt ununterbrochen wirkte. Er bearbeitete hier die Dezernate für den Verkehr, die Feuerwehr, die Preisüberwachung, die Gewerbepolizei und den Luftschutz im Kreise Gießen. Ferner gehörte er dem Stab der Motor-Standarte 147 Oberhessen in Gießen an, wo er die Funktionen des Verkehrsdezernenten erfüllte. In seiner fast vierjährigen Tätig- teil am Landratsamt Gießen hat sich Regierungsrat Dr. Fuhr in eifriger Weise für die ihm anvertrauten Aufgaben bei der Gießener Kreisverwaltung eingesetzt und sich dabei durch seine ausgezeichnete Pflege der Beziehungen zwischen seinem Amt und allen Volksgenossen im Kreise, sowie durch die stets hilfsbereite und liebenswürdige Art des persönlichen Umganges weithin grüße Wert- fchätzuna erworben. Als sein Nachfolger ist Regierungsrat Wenz vom Landratsamt in Mainz an das Landratsamt Gießen versetzt worden, der seinen Dienst in Gießen am kommenden Montag antreten wird. Landrat Dr. Schön hals in Alsfeld, ein geborener Gießener, ist vom Reichsminister des Inneren zur Verwendung im Generalgouvernement dem Generalgouverneur in Krakau zugewiesen worden. ___ Gerhard Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen in dankbarer Freude an Erwin Bep ler Frau Klara, geb. Amend in sllberne Weiten" betrat, von lebhaftem Beifall begrüßt, Staffelkapitän Oberleutnant der Luftwaffe Speck das Podium zu seinem Vortrage „D o m Pimpf zum Fliege r". Er schilderte leben- dig, frisch und mit soldatischem Humor, wie er selber zur Fliegerei gekommen sei. Zu seiner Zeit habe es noch gar keine Pimpfen gegeben, aber schon im NS.-Schülerbund sei die Begeisterung sur die Fliegerei lebendig gewesen. Oberleutnant Speck ist 1935 auf dem Umwege über die Infanterie zur Luftwaffe gekommen; jetzt steht er als Staffelkapitän beim hier wohlbekannten Greifengefchwa- der in Frankreich; es fei ihm, so bemerkte der Redner, eine besondere Freude, gerade in Gießen als der Patenstadt seines Geschwaders sprechen zu dürfen. Ein Staffelkapitän müsse alles können, auch einen Vortrag halten, aber ehe er den Befehl dazu ausgeführt habe, fei er noch eben schnell den Einsatz gegen Belfast mitgeflogen. Oberleutnant Speck schilderte bann, wahrend die große, meist jugendliche Hörergemeinde mit Heute entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Karoline Hedrich geb. Schmidt im 54. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Wilhelm Hedrich Otto Winkler und Frau Lisa, geb. Hedrich Edith und Christel Hedrich Familie Karoline Schmidt Witwe. Trohe, Berlin, Sellin (Pommern), den 18. April 1941. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 22. April, nachm 2 Uhr, vom Trauerhause, Trohe, Hauptstraße 15, aus statt 01396 der Metaxas-Linie durch unsere ArMerk tm| Stukas. — So steht diese neue Deutsche Wochen, schau nach den Monaten der Kampfruhe nun mit, der ganz im Zeichen der Front und des Siegeszuges der deutschen Waffen. Gießener Dochenmarktpreise. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware. Für B-Ware oder abfallende War, fumte für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * Gießen, 19. April. Auf dem heutigen Wochen, markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RA, Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, Rotkraut 13, gelb« Rüben 12, rote Rüben 11, Spinat 20 bis 25, Unten kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 8, Zwiebeln 14, Meen rettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Feldsalat, */u 10, Aepsel, Vi kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 35 bis 40, Radieschen, das Bündel 15 Rpf. Tschammer-Pokaisprele im Bezirk <8 eßen. Luftwaffe — Naunheim Steindorf — FC. Wetzlar Luftwaffe — Naunheim in Gießen. Die Spielvereinigung 1900 und VfB.-R. Gieße» haben am morgigen Sonntag Spielpause. Die Lufb waffe sieht Naunheim als Spielgegner auf de« Waldfportplatz bei sich, um damit die erste Rund, um den Tschammer-Pokal fortzuführen. Nach bei Entwicklung der Spiele in den letzten Wochen bar wohl auch für morgen mit einem Erfolg der Luft wafse gerechnet werden. Gportgemeinde Gteinbach. Steinbach Jugend — 1900 Gießen 1. Jugend. Die Jugendmannschaft von Steinbach empfang nm kommenden Sonntag die gleiche von 1900 Gis ßen zum Freundschaftsspiel. Die Gäste haben eiiu starke Elf zur Stelle. Es ist mit einem spannend« Kampf zu rechnen, desien Ausgang offen ist. Sleinbach SDG. — VfV.-R. Gießen SDG. Vorher treffen sich beide Sportdienstgruppen ta Vorspiel um die Jungbannmeisterschaft. Die Eil» heimischen konnten im letzten Spiel gut gefallen un) werden olles daran setzen, um einen Sieg und damit die besten Aussichten für die Meisterschaft zu e» ringen. Spielvereiniguvg 1926 Leihgestern. M-imac tlk'Or W 6üi Ifare N II «1 d -DM | firt beh I Iwrbii I MN fc I Luerlid Mite glich rna i ' Habei Nf) « Ms if mir! Bon 6a T mit Wen i e «jenen pl M, hie j Pings IW dich • Wendig I llijmp | kr Stifte " fine, iDi *pt mit Jf! und fcfln fri [p der «n 6un Ren j ; doi J pionen Men. Zum Endspiel um die Bannmeisterschast trW die 1. Jugend auf die gleiche von Fauerbach. Dw Spiel sindet in Butzbach statt. Die Blauweißn . M, werden mit der stärksten Elf antreten. Die Man» . atj schäft mit Brück, Otto; Velten, (Emil; Martini, . Ewald; Häußer, Karl; Dem, Richard; Jung, W. ! chard; Luh, Willi; Seel, Ewald; Haßler, W Krick, Helmut und Dietz, Otto wir- mit guten Hofsj. nungen nach Butzbach fahren. Da beide Manin« schäften noch nie gegeneinander spielten, wird « ein schönes und flottes Spiel geben. »k >nfoi I Io111 De s-'' i I > Johanna Müller, Gießen, Annerdder Weg 31; Wilk. Dorleid, Wieseck, Horst-Wessel-Str. 25 Verlangen Sie unsere Druckschrift 413 VERTRETER; le Qi 11 tQf ■ . bu[