^slirj ®ütM nes i* nun die Mohrrübe sein, die Woolton im Gro- i Ihren b wisse Genugtuung auslösen. R SOWJET- * Erlau. wczag i roß war^ein^^Klausenburg ’.aba Barlad Aradty": Ismail} iSülina- leusa/z Tulctd '//Uv- . Pettrwanled ma. Giurgiu jetzt schreit, es bekämpfe Hitler, weil England seinen [Mangalia. 'idit 'uslsdiuk o'o ?:Krusevac Pley iß ttnrinje / Vele: Tirana \ Duram ILONIKI Lemnos «r -= Lesbe: zChil Patras** ■ , . _=£isn Sommermonaten finden fich kaum Manner r6, A Nyiregyhaza Debrecin Stockholm, 19. Februar. (DNB. Funkspruch.) Großbritannien müsse sich noch aus weit empfindlichere Einschränkungen gefaßt machen, als es sie bis jetzt schon zu spüren bekommen habe, erklärte der britische Ernährungsminister Lord Woolton vor dem Oberhaus. Im letzten KriSg, so sagte er weiter, bekamen wir beträchtliche Mengen von Speck, Käse, Eiern und Fleisch aus den Niederlanden, die uns in diesem Kriege nicht mehr zugänglich sind. Ich muß zugeben, daß mich unfee Mangel an diesen Versorgungen und insbesondere an der Versorgung mit Käse mit Besorgnis erfüllt." Zwar glaubt Lord Woolton kühn behaupten zu können, England habe immer noch nicht die Vorherrschaft zur See verloren, aber Großbritannien habe viele Schiffe verloren und werde auch noch mehr Schiffe verlieren. Die Hafeneinrichtungen, die durch die deutschen Luftangriffe bereits eingeschränkt seien, würden auch noch weiter eingeschränkt werden. Wir haben unsere Bauern aufgefordert, solche Dinge anzubauen, die unsere heimi- chen Viehherden so unabhängig wie möglich von eingeführtem Futter machen. Das Allheilmittel soll Sofia, 18. Febr. (DNB.) Zur bulgarisch-tür- kischen Freundschafts- und Nichtangriffsdekloration erklärte der bulgarische Außenminister P o p o f f, er sei besonders glücklich, daß nach so freundschaftlichem und aufrichtigem Gedankenaustausch die Deklaration zustandegekommen sei. Wenn ihr Inhalt auch bescheiden sei, so werde diese Erklärung, wänden sich abseilend, suchen die Dogeijäger in der Stille der Nacht unbemerkt an die Nester der brütenden bzw. schlafenden Seevögel heranzukommen und die Beute im mitgeführten Sack in die Fälschung, es ist ein geradezu ungeheuerliches Stück I der Verhetzung, wenn diese amerikanischen Vor- i, wir wollten die zwischen 14 und 65 Jahren auf den Inseln. Die überaus lohnende Fischerei mit ihren Iahresaus- beuten bis zu 10 Mill. Kronen geht jedoch unter größten Gefahren vor sich und kostet jährlich viele Opfer. Ein anderes, außerordentlich gefahrvolles Gewerbe ist der Vogelfang auf den Färöern, der zu bestimmten Jahreszeiten ausgeübt wird und a Mi >hr system der Sklaverei. Es gab den üblichen amerikanischen Applaus, den man von den tumultuösen Szenen bei der Nominierung der Präsidentschaftskandidaten kennt, als Austin schließlich prahlte: „Eine versklavte Welt ist schlimmer als Krieg und Tod. In Amerika sind keine Männer zu finden, die nicht kämpfen würden, um die Ideale der Freiheit vor der Zerstörung durch den Feind zu retten." Vor welchem Feind? Es ist nicht nur eine grobe sklaven, wir seien die Feinde der Freiheit. Der Führer hat sich in seiner großen Rede vom 30. Januar 1940 gerade mit den Welteroberungsplänen des plutokratischen Imperialismus befaßt und 'n seinen Ausführungen klargemacht, daß England nicht nur fein Weltreich mit Gewalt erobert habe, sondern^ gleichzeitig der sozial rückständigste Staat, den es in Europa gibt, geblieben sei, ein Staat, dessen gesamte Ausrichtung", wie der Führer sagte, „nach den Interessen einer verhältnismäßig kleinen und »dünnen Oberschicht hin erfolgt und einer mit ung dieses Staates überhaupt keine Rolle. Auch hier behilft man sich mit Phrasen, man redet von Freiheit, man redet von Demokratie, man redet von Errungenschaften eines liberalen Systems und versteht darunter doch nichts anderes, als die Stabilisierung des Regimes einer Gesellschaftsschicht, die dank ihres Kapitals die Presse in ihre Hand bekommen hat, sie organisiert und dirigiert und damit die „öffentliche Meinung" bildet. So ist es möglich, daß in einem von der Natur so gesegneten Gebilde, in einem Staat, der über die größten Reichtümer Oer Erde verfügt, dem gigantische Lebensräume zur in, Sumin b feiner LH h, der m taft bildÄ le. Der w le- und turnen 0 ilidjen (fß tarn, murh VWfGalatz. :J>Buiau/ /i 'X^Uschike. yisegrad = Samt \thos = fachen können oft große Wirkungen haben und Gutes erzeugen. Das bescheidene Dokument wird vielleicht sehr wirksam sein und neue Komplika- 10 XX) Hektar großen anbaufahiaen Teil Der h War zählenden Gesamtfläche der Inseln 82 3 Schafweide in Gebrauch, während 10 v. H a toffelanbau, 6 v. H. dem Gemüse und nur 2 o. p. r Gersteanbau dienten. Dabei wurde festgestellt. H. dem «3 Otnuiroeiue Ul W>CMiuuu;, C" ’ n „ c\ a toffelanbau, 6 v. H. dem Gemüse und nur 2 d. J). Slobosia< <,/-’nTTzd Bukarest— ■^yOlttnila j ■mS»'^er‘ too iso 100 in» Waihen macht zu erhalten." Wenn das jüdisch beeinflußte und redigierte Labourblatt in London, der „Daily H e r a l d". „ 7 _,, ■Phionna ■ Valona^ Koritza^J •; '«£<(> 1 J+ Kasioriäs : Yerroia vE y UGO 5 l AWI'E N tenfi'nje'f.l^Ojalrbva Höhe zu bringen. In der dunklen Jahreszeit geht das Leben auf den rauhen Inseln in der Enge des festgefügten Hauses vor sich, wo man von den Abenteuern auf dem Meere draußen erzählt und beim Kaminfeuer zum Schnurren des Spinnrockens die alten nordischen Heldensagen und Gesänge im Liede erstehen läßt, so tief ist die lieber,ieferung des nordischen Sagengutes im Volksliede der Färinger verankert. Mit Ernst und Hingabe fingen bärtige wetterzer- furchte Gestalten die Mär von Erich dem Roten, der, wie sie, das Novdmeer durchpflügte und Vin- lanb Iahrhunberte vor Christoph Columbus entdeckte. Denn seine Nachkommen sind die Menschen auf den Färöern, die keine Furcht vor den Natur- '<^_y^^ermannsiadt' R k e 1 halt aum Deiajeiutn jei, |u luciuc viejc t I y I U V »iw vvi i-r-“ Aumal in diesen bedrohlichen Zeiten, in Denen so als ein neuer Beitrag zur Sicherung des Fnedens viele zwischenstaatliche Verträge einer Prüfung aus-! auf dem Balkan aufrichtig begrüßt. In der kroa- qesetzt gewesen seien, zur Festigung der zwischen ttschen Hauptstadt Agram wird er als Zeichen der Bulgarien und der Türkei bestehenden Freund- Entspannung mit Beifall ausgenommen, er liege .n schastsabkommen beitragen und einen neuen Be- derselben Linie wie die Besprechungen zwischen den weis für die Friedensliebe beider Länder bilden. I deutschen und jugoslawischen Staatsmännern auf X •, ■ ■- L- A N (D L —: ■ A qrimon -z ~ ßen anbauen lassen will. Als Deutschlanb bei bem immer brohenberen Treiben Englands schon vor bem Kriege durch Die..» f m'[utoPratie behauoten |Qd)h Jein^ Ernährung elgener ^eIt unterjochen, wir wollten sie wirtschaftlich ver- Scholle sicherte, hatte EnglanD nur em hämisches --- •' - ' - - Lachen Dafür übrig. Alle Deutsche Maßnahmen vorsorglicher Rationierung bei Beginn Des Krieges fanoen in LonDon nur überlegenen Spott. Heute versucht man bei Dem Druck Des eisernen Ringes, Der sich als Antwort auf Englands verbrecherische Pläne immer enger um bas Jnselreich schließt, vergebens nach bem Wunber einer Rettung, bei bem 1 die beutschen Maßnahmen als Vorbild bienen. Z u j spät! England erfährt bas, was es anberen zu- gebacht hat. Daß Die ßonDoner Kriegshetzer sich nicht scheuen auch Völker die sich nicht im Kriege' oerbunDenen jüDischen Genossenschaft". Die In- befinden, Durch ihre Hungerblockabe leiden zu lassen, ^^ssen ber breiten Massen spielen bei der Ausnch- bewelst jetzt roieber Die Ablehnung Des Hoo- "... „ji . w , . >, verschen Hilfsplanes an Belgien. Die Erklärungen Des britischen Ernährungsminist'-rs meruen Darum nicht nur in DeutschlanD eine ge- W.ano haben geringere BeDeutung. ■ Neben Der Fischerei wirD auf Den Inseln ein inicnfioer, jeDoch Den klimatischen unD sonstigen ^gebenheiten entsprechenD für Die Versorgung ber ; Lwohner ungenügender Ackerbau sowie umfang- ■Ted)e Schafzucht betrieben. Diese ist Durch Die wrtvolle Wollerzeugung zu einem ausgesprochenen Ifciopoften in Der faröischen HanDelsbilanz geroor« bti. Im Jahre 1938 betrug die Wollerzeugung 62 Tonnen und ber Export gesalzenen Lammflei- sct.'s 42 000 Tiere. Die Lanbwirtschast verzeichnet tiie schnell anfteigenbe Verbesserung ber Kartof- Erträge, die bereits 1935 auf 30 000 unb 1938 iv 38 000 Tonnen gestiegen waren unb damit ls ausgesvrochene Volksnahrungsmittel der Bevöl- leiung Der Inseln liefern. lLäyrenD also Die Färöer imstanDe sinD, sich mit l:rtoffeln, Fisch und (fast restlos) Fleisch zu ver- ■6igen, mußten Getreide, Mehl, Zucker und Fett «Ii Hauptvosten Der Einfuhr vom Dänischen Mutternde bezogen werben. Auf ben Färöern fehlt jede Jnbustrie, so baß neben Brennmaterial, li'ibstoffen, Holz auch inbustrielle Erzeugnisse, ll-iDer unb Schuhwerk, Maschinen unb’ bergt, von Außen her beschafft tgerben mußten. Trotz dieses loten Grades von Abhängigkeit dem Ausland ge- |er. über blieb die Außenhandelsbilanz stets positiv lii Die Färöer auf ©runD Der bis nach Italien, 6pnien, Portugal unD Die MittelmeerlänDer geh en- kr riesigen Ausfuhren an Dörrf>isch und.Salzfisch. lud) Der Walfang hat einen gewaltigen Auf- shOung erlebt WährenD man 1934 noch 97 Grotz- DcCe und 163 GrinDwale erlegte, konnten Diese jii^rn bis 1938 auf 199 bzw. 2072 gesteigert wer- kr_ Von Den Abnehmern Der farörischen Fischerei- ir^ugniffen stanD Spanien an erster, Italien an Heiter, Dänemark an Dritter Stelle, unp wenn len beDenft, Daß EnglanD Die sechste Stelle unter ier Abnehmern Der Färöer bekleiDet, werDen Die t'chchaftlichen Stockungen verständlich, von wel- ^ei in allen Berichten von Den Inseln die Rede it. Insbesondre ist es unmöglich gewesen, die für le Einnahmen Der Inseln wichtigen Wollerzeug- Üfe in England abzusetzen. Bei der Besetzung Der Faroer durch englische tappen befand man sich in einem Stadium per Sebewußten Erweiterung des Ackerbaues und der ^tofzucht. Dieser Prozeß, soweit er Die Viehhal- iiTg angeht, erlebte Durch Die Besetzung eine plotz- If” Unterbrechung. 1939 waren von dem etwa 10 )00 Hektar großen anbaufahiaen Teil der 140 ouu inhfpn^pn Gesamtfläche Der In ein 82 v. H. --ISTANBU ^•^&-^skufan g r in arg- geschichtlichen Weg (!) wählen wolle, den Weg zu Wohlergehen, Gerechtigkeit und gutem Willen", dann sind das gegenüber den historischen Tatsachen nichts als Phrasen, die gleichen Phrasen, die der sogenannte Arbeiterminister B e v i n den Mas« sen als Zukunftsgemälde vorzaubert, indem er ihnen erzählt, England kämpfe „für eine Welt, die von der oberen Herrschastsklasse frei sein wird, für eine Nation, die auf ewig jene Fehler auslöschen wird, die ihre Vergangenheit beflecken". Nur, daß die Plutokraten auch heute noch England regieren und England nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart mit den Flecken behaftet ist, die Bevin angeblich nach dem Krieae entfernen möchte. Das reaktionäre, das unsoziale, schlechthin räuberische Prinzip, es wird von jenem Land aufrecht erhalten und mit den Waffen verteidigt, für das in merkwürdiger Verblendung oder mit böfem Willen die amerikanischen Senatoren eintreten. Wenn sie nicht aus blindwütigem, von Juden genährtem Haß gegen das Neue, das in (Europa geboren wurde, anstürmten und angeiferten, würden sie sich wohl das neueste Buch des bekannten englischen Schriftstellers Wells ansehen, der vor kurzem in ihrem Lande weilte und feststellt, England sei eine böse Plutokratie, ein Land der Aussaugung und des Verderbens. Wenn Bevin jetzt davon faselt, man müsse doch „der ganzen Welt eine wirkliche Möglichkeit in Aussicht stellen, einmal im Frieden zu leben und Wohlfahrt und Kultur entwickeln zu können", bann liegt doch darin das Eingeständnis, daß in den langen Zeiträumen, da die Welt von den Angelsachsen beherrscht worden war, Wohlfahrt und Kultur überhaupt nicht entwickelt worden sind. Der Führer hat diesen Seifen- blasen-Sozialismus am 30. Januar gestäupt, als er sagte: „Und wenn heute plötzlich ein britischer Ar- beltersekretär, der nebenbei als Oppositionelles von Staats wegen bezahlt wird, auftritt und sagt: 'England wird nach diesem Kriege, nach seinem Sieg, beginnen müssen, soziale Fragen in Angriff zu nehmen und soziale Probleme zu lösen; wir werden uns auch um die breite Masse kümmern müssen? — so kann ich diesem Sekretär nur sagen: Das ist bei uns schon längst geschehen!" Für diese verrottete, nach eigenem englischen Ein- «eständnis sterbereife Welt aber treten die am erb anischen Senatoren ein! Man greift sich an den Kopf, wenn man ihre hetzerischen Phrasen lieft. Aber es bleibt bei dem, was der Führer am 30. Januar feftftellte: „Was andere planen, ist bei- uns schon Wirtlichkeit geworden. Das Jahr 1941 wird, dessen bin ich überzeugt, das geschichtliche Jahr einer ?roßen Neuordnung Europas fein! Das Programm ann kein anderes (ein, als Erschließung der Welt für alle, Brechung der Vorrechte einzelner, Brechung der Tyrannei gewisser Völker und ihrer finanziellen Machthaber. Und endlich wird dieses Jahr mithelfen, die Grundlagen für eine wirkliche Völkerv5rständi- Sung und damit eine Dölkeraussöhruna zu sichern." nd ein solches Programm wagen diese amerikanischen Senatoren „eine unmenschliche, bestialische Revolution gegen jede Form der Freiheit" zu nennen! Sie spotten ihrer selbst und wissen nicht wie ... E. 8. Oie Wandlung des Wende« Willkie. Wendell Willkie, nicht unbegüterter Rechtsanwalt in Neuyork, Bewohner eines exklusiven Apartements in Neuyorks feinster Gegend, ehemaliger Gegenkandidat Roosevelts und — allerdings ist das schon drei Monate her — lauter Verkünder der Theorie, daß sich Amerika aus dem Kriege heraushalten solle, stößt jetzt in das gleich Horn wie fein „Gegner" Roosevelt. Er wird schon wissen, weshalb er das tut. Dazu ist er ein viel zu „smarter" Geschäftsmann. Und geehrt wird er auch. Associated Preß meldet, daß M. Willkie die Jahresmedailie des Jüdischen Kriegsveteranenoer- bandes verliehen wurde. Wofür? Etwa für seine Hilfe bei der Ankurbelung der Rüstungsindustrie und der damit verbundenen Füllung der Brieftaschen der USA.«3ut>en? Nein: „für sein außergewöhnliches Beispiel an Führerschaft und Förderung von Amerikanismus und Demokratie"-- wie es in der Begründung wörtlich heißt. Wie war das doch eigentlich mit den drei Silberlingen ... ? ! Haiti spürt England« Blockade. Berlin, 19. Febr. (DNB. Funkspruch.) Das amerikanische Staatsdepartement hat einer teilweisen Einstellung des Schuldendienstes Haitis zustimmen müssen, da Haiti sich infolge des Verlustes der europäischen Absatzmärkte für Kaffee, Baumwolle und Zucker in einer schwierigen Wirtschaftslage befinde und bereits feinen Staatshaushalt um 20 o. H. habe kürzen müssen. Der britische Geschäftsträger in Haiti hatte erst vor kurzem mitgeteilt, daß England keinen Zucker mehr beziehen könne, da ihm der Schiffsraum für den Transport fehle. Die Schuld an der schwierigen Wirtschaftslage Haitis trägt also England, das durch feine Blockade Haiti von den europäischen Märkten abgeschnitten hat und als früherer Hauptabnehmer der Erzeugnisse des Landes ebenfalls nicht mehr in der Lage ist, irgendwelche nennenswerten Warenmengen anzukaufen, wodurch indirekt auch, noch die Vereinigten Staaten geschädigt werden. Englische Moden sollen Devisen bringen San S e b a st i a n , 19. Februar. (DNB. Funk- spruch.) In London wurden vor einigen Tagen Kleider, Hüte, Pelze, Seide und Par- füms oorgesührt, die für bie Ausfuhr nach Südamerika bestimmt waren, um dort den Einfluß der französischen und amerikanischen Mode- häufer etwas zurückzudämmen und Devisen für England zu gewinnen. In Südamerika vermag man freilich die Zahl der englischen Schiffe, die im Laufe eines Jahres in südamerikanische Häfen gelangen, beinahe schon an einer Hand abzuzählen. Die südamerikanischen Mode- und Textilhäuser werden auch an die Telegramme denken, die sie in den letzten Wochen von britischen Firmen, wie etwa dem Tuchhaus Dehns in Manchester, erhalten haben, und in denen ihnen mitgeteilt wurde, daß die aufgegebenen Bestellungen in absehbarer Zeit nicht ourchgeführt werden könnten, da die gesamten Warenlager durch deutsche Luftangriffe z e r st ö r t seien. Dänische Frachtschiffe von Chile beschlagnahmt. Santiago de Chile, 18. Febr. (DNB.) Die chilenische Regierung erklärte drei im Hafen Tal- cuhuano liegende dänische Frachtschiffe als für die Kriegsdauer beschlagnahmt. Sie sollen in die chilenische Handelsschiffahrt eingereiht werden und unter chilenischer Flagge fahren. Schiffe und Einrichtungen werden ihrem Wert nach geschätzt. Offiziere und Mannschaften sollen an Land gebracht werden und eine Entschädigung erhalten, sofern sie in Chile bleiben. Die Begründung besagt, infolge Mangels an Tonnage sei Chiles Schiffahrtsverkehr in einem für die Nationalwirtschaft besorgniserregenden Maße zurückgegangen. Die eigene Handelsflotte und die von neutralen Ländern zur »ung gestellte Tonnage reiche nicht aus, um angel zu beheben. In dänischen Schiffahrtskreisen hat die Beschlagnahme der drei Fracktdampfer insofern besondere Besorgnis ausgelöst, als befürchtet wird, daß der chilenische Beschluß andere Länder der westlichen Hemisphäre dazu verleiten könnte, dem gegebenen Beispiel zu folgen. Es ist anzunehmen, daß das Kopenhagener Auswärtige Amt das Ungesetzliche des chilenischen Schrittes, die Konfiszierung dänischer Schisse, die im Kopenhagener Schiffsregister geführt werben, in einem schar- sen Protest rügen wirb. Alle drei Fahrzeuge gehören der Reederei Jaeger Lauritzen in Esbjerg. Sie sind in. den Jahren 1936/38 erbaut unb 1700, 1700 und 1858 BRT. groß. Politik derKonsolidierung inIugoslawien Von unserem v. M.-Korrespondenten. Belgrad, 18. Februar 1911. Am 5. Februar waren es zwei Jahre, daß der jugoslawische Ministerpräsident Zwetko - witsch seine erste Regierung gebildet hat. In der jugoslawischen Presse würbe dieser Jahrestag eingehend besprochen. In allen Artikeln wurde unterstrichen, daß bie erste Regierung Zwetkowitsch die Verständigung mit den Kroaten durchgeführt unb die zweite, in der die Kroaten eine wichtige Rolle spielen, die jugoslawische Politik des Friedens und der Neutralität ermöglicht habe. Es steht außer Zweifel, daß Ministerpräsident Zwetkowitsch persönlich das Hauptverdienst für bie Erfolge seiner Regierung hat. Die erste Regierung Zwetkowitsch kam in einem Zeitpunkt, als die innerpolitischen Verhältnisse in Jugoslawien nicht sehr rosig waren. Die zwanzigjährige Politik ber Belgrader Regierungen gegen die Kroaten hatte in Kroatien eine derartige Erbitterung geschaffen, daß Befürchtungen berechtigt erschienen, der Zeitpunkt für die Verständigung mit den Kroaten sei bereits verpaßt. Zwetkowitsch bildete seine Regierung mjt ber einzigen Aufgabe, die Möglichkeiten zur Verständigung mit den Kroaten zu schaffen unb diese Verständigung zu verwirklichen. Er erklärte sofort nam seiner Machtübernahme, daß er mit dieser Politik stehe unb falle unb alle seine Kräfte einsetzen werde, um eine Versöhnung mit den Kroaten zu erreichen. Er verstand, das Vertrauen des Führers der Kroaten, Dr. Matschet, zu gewinnen unb bie kroatische öffentliche Meinung von ber Ehrlichkeit seiner Absichten zu überzeugen. Auf diese Weise wurde schon zu Beginn der Verhandlungen mit den Kroaten eine günstige Atmosphäre geschaffen, in ber sachliche Verhandlungen leichter geführt werden konnten. Die beiden Derhanblungspartner, Dr. Matschet unb Zwetkowitsch, zeigten bei den Verhandlungen viel Weitsicht. Unb so wurde fünf Tage vor Ausbruch des neuen europäischen Krieges die Verständigung mit den Kroaten zustanbege- bracht. Das Protokoll über die Verständigung unterzeichneten Zwetkowitsch als Beauftragter ber Krone unb Dr. Matschek als Beauftragter des kroatischen Volkes. Die zweite Regierung Zwetkowitsch stand sofort vor Aufgaben, die größte staatsmännische Älu^beit unb Vorsicht erforderten. Zwischen den europäischen Großmächten war ein Krieg ausaebrochen. Jugoslawien aber wollte neutral bleiben. In diesem Sinne war schon seit Jahren die jugoslawische Außenpolitik geführt worden und deshalb war die jugoslawische Neutralitätserklärung eine logische Folge der bis dahin geführten Politik. Doch mit der Neutralitätserklärung waren noch lange nicht alle Schwierigkeiten überwunden. Es zeigte sich bald, daß in diesem Krieg auch neutrale Staaten in gewisser Hinsicht Belastungen ausgesetzt sind. Politische, wirtschaftliche unb soziale Schwierigkeiten steigerten sich von'Tag zu Tag. Die Regierung Zwetkowitsch versuchte in dieser Lage nicht, große Politik zu machen, sondern begnügte sich, das Land nach der Art eines besorgten Familienvaters zu verwalten. Diese Art erwies sich unter den heutigen Verhältnissen als die beste. Die Tatsachen wurden in den Kommentaren der jugoslawischen und ausländischen Presse zum Zwei- Jahres-Jubiläum der Regierung Zwetkowitsch zum Ausdruck gebracht. Durch Verfolgung ihrer bisheri- gen Politik bient daher die Regierung Zwetkowitsch nicht nur den Interessen der jugoslawischen Völker, sondern auch den Interessen des Friedens am Balkan und in Südosteuropa, baher auch den Interessen der kommenden europäischen Gemeinschaft. eiter schwere Kämpfe an der griechischen Front. Rom, 18. Febr. (DRV. Funkspruch.) Der »alle- msche IVehrmachlberlcht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front dauerten im Abschnitt der 11. Armee am gestrigen Tage schwere Kämpfe an, in denen der Feind sehr hohe Verluste erlitt, ohne daß es ihm gelang, unsere Stellungen zurückzudrängen. Auch unsere Verluste sind empfindlich gewesen. In taktischer Zusammenarbeit mit der Landlruppe belegten Verbände unserer Luftwaffe den ganzen Tag hindurch feindliche Abteilungen mit Bomben und WG.-Feuer. Staffeln des deutschen Fliegerkorps haben Bombenangriffe auf die rückwärtigen Verbindungen und Rachfchubstühpunkte des 'Feindes In der Cyre - naika ausgeführt. 3m Gebiet des Aegäischen 21t e e r e e überflogen feindliche Flugzeuge die Inseln Dodekanes und warfen Brand- unb Sprengbomben. 3n Osts frika an der Eritrea-Front Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung. An der Kenia - F r o n t schlugen einige unserer Kolonnen feindliche Panzer- und Kraftwagen In die Flucht. Am unteren Fuba wurden Angriffe des Gegners, der den Fluhübergang erzwingen wollte, abgeschlagen. Rach vollständiger Unbrauchbarmachung des Hafens haben unsere somalischen Deckungstruppen den Stützpunkt K i s l m a j u geräumt, die Kampfe im Abschnitt dauern noch an. Die Im Imperium eingesetzten Abteilungen der Luftwaffe haben sich wegen ihres seit Beginn der Feindseligkeiten großherzig gebotenen Beitrages an Mut und Blut und besonders wegen der im Verlauf der Kämpfe der letzten Zxlt bewiesenen Kühnheit und Opferbereitschaft der Bewunderung des italienischen Volkes wert gemacht. Oie erfolgreiche Luftwaffe der Achse. Rom, 19. Febr. (Europapreß.) In einem Bericht über bie letzten Luftkämpfe über Griechenland und Malta meldet „Giornale b'Jtalia", eine Kette italienischer Bombenflugzeuge sei von etwa 20 Gloster- unb PLZ.-Maschinen angegriffen worben. Die italienischen Flieger hätten sich trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit dem feindlichen Angriff nicht entzogen, sondern das Feuer ausgenommen und einen Engländer brennend abgeschossen. In geschlossener Formation seien die Italiener mit leichten Beschädigungen heimgekehrt. Ueber Malta gelang es deutschen Jägern, so berichtet „Giornale b'Jtalia" weiter, eine große Formation englischer Jagdflugzeuge zum Kampf zu zwingen. Dabei sah man drei Hurricane brennend abftünen, während zwei Maschinen des gleichen Typs so schwer getroffen wurden, daß mit ihrem Absturz gerechnet werden müsse. In Libyen hätten deutsche und italienische Flieger gemeinsam den Flughafen Bengasi-Berka unb deutsche Bomber militärische Ziele b e i A g h e i l a unb an der Straße von Agedadia angegriffen. Der Zusammenarbeit der Luftwaffe der Achse, die jetzt enger als je zuvor ist, lei es gelungen, allein in einer Woche 161 englische Apparate,3U vernichten. 'H: as ein schwedischer Matrose ans britischer Konvoi-Fahrt erlebte. Stockholm, 18. Febr. (DNB.) Bei der Unter- suchung eines neutralen Dampfers auf See wurde ein b.linder Passagier entdeckt. Es war ein junger schwedischer Matrose, der sich in Liverpool an Bord geschmuggelt hatte, um der gefährlichen Seefahrt fm Dienste Englands zu entkommen, zu der er zusammen mit vielen anderen neutralen Seeleuten von den Engländern gepreßt worden war. Im Verlaus von wenigen Monaten hatte der schwedische Matrose bei wiederholten Atlantiküberquerungen im Konvoi vier Unterseebootsangriffe erlebt, bei denen insgesamt 33 Schiffe versenkt wurden. Jetzt hatte er genug und es gelang ihm, was nur wenigen seiner Leidensgefährten gelingt, aus England zu entkommen. Unter abenteuerlichen Umständen ist er im Hafen von Liverpool von feinem Schiff geflüchtet, das gerade wieder mit feiner aus verschiedenen Nationen zusammengepreßten Mannschaft in die Gefahrenzone geschickt werden sollte. Hocherfreut über seine Rettung gab ber schwedische Matrose u. a. folgendes zu Protokoll: Anfang 1940 ließ ich mich auf einem schwedischen Motorschiff anheuern, das nach Südamerika fuhr. Auf der Rückreise zwischen Island unb den Far- örn nahmen wir Kurs auf Bergen, wurden aber bald von einem englischen Trawler angehalten, und nach den Farörn gebracht. In Kirkwall wurden die Kapitäne unter Drohungen gezwungen, von nun an für England zu fahren. Es wurde den Kapitänen gesagt, daß ihre Schiffe beim Verlassen des Hafens sofort torpebiert würden, wenn sie nicht einen Kontrakt auf zwei Jahre abschließen würden. Meine erste Fahrt nach Kanada machte ich m i t einem Konvoi von Liverpool aus mit. Wir liefen mit dreißig Schiffen aus unb vereinigten uns im Nordkanal mit einem weiteren Konvoi von 20 Schiffen. Dieser Geleitzug von fünfzig Schiften wurde von vier Zerstörern begleitet. Nachdem wir einen Punkt In einiger Entfernung von der Küste erreicht hatten, drehten die Zerstörer ab und fuhren wieder nach England zurück. 5d)on wenige Stunden, nachdem das Geleit uns unserem Schicksal überlassen hatte, waren wir einem deutschen U - B o o t a n g r i f f ausgesetzt. Hierbei wurden vier Schiffe versenkt. Wir hatten die Hinfahrt fast ohne Ladung gemacht. Jetzt nahmen wir drüben Flugzeuge, Automobile unb Eisenerze mit. Von Halifax wurden wir von sechs ehemals amerikanischen Zerstörern in Geleit genommen. Als wir uns England näherten, gab es wieder einen U-Bootanariff. Hierbei wurden acht vollbeladene Schiffe versenkt. Die Zerstörer warfen fortwährend Wasserbomben, doch konnte ich nicht beobachten, daß ein U Boot vernichtet wurde. Die Löschung ber Ladung in Liverpool dauerte fast drei Wochen, da wir nur am Tage löschen konnten unb auch während dieser Zeit noch durch tägliche Luftangriffe gestört wurden. Auf der zweiten Fahrt nach Amerika waren es wieder 50 Schiffe, die auch diesmal nur von vier Zerstörern bis in die gleiche Gegend begleitet wurden. Nachdem uns die Kriegsschiffe verlassen hatten, dauerte es nicht lange bis zum U ° B o o t a n g r i f f. Vier Schifft wurden aus unserem Konvoi heraus- aeschossen. Wir fuhren wieder fast ohne Ladung. In Montreal bekamen wir Flugzeuge, Autos, Stahl, Kupfer, kondensierte Milch und Schweinefleisch an Bord. Nur noch 25 Schiffe traten die Rückfahrt an. In Se« wurden wir von sieben Zerstörern in Empfang genommen. Wieder waren es Amerikaner mit englischer Besatzung. Wir steuerten einen anderen Kurs, aber als wir ungefähr die Westküste Irlands erreicht hatten, erlebten wir einen Großangriff von Unterseebooten. In Liverpool wurde die Ladung auf Lastwagen geladen unb sofort weiter verfrachtet. Eine Lagerung kommt hier kaum noch in Frage wegen der Luftangriffe. Ich habe in Liverpool zwei zer- stört» Dockanlagen und etwa zehn bis zwölf LagerHäuser zählen können, die völlig vernichtet marin. Der Bahndos am Hafen war ebenfalls von Bon. den getroffen. Von Bord aus sah man eine oöEig zerstörte Fabrik. Fast täglich gab es Bombenai,. § risse, meist nachts, aber auch am Tage wurde lrbeit häufig durch Luftalarm gestört, da inurtr wieder Aufklärer auftauchten. Wir rüsteten K» reits für die neue Fahrt, aber ich hatte den Ent- fchluß gefaßt, diese gefährlichen Reisen nicht me^r mitzumachen. Da keiner an Land durfte, mufje ich versuchen, heimlich zu entkommen. Ich b em er Eie, daß ein anderer neutraler Dampfer im Hafen len von dem ich annahm, daß er nicht nach Amerika bestimmt war. So schlich ich mich als blinder Passt, gier an Bord. Wie froh war ich, als unser Schsf von einem deutschen Krieasschiff aufgebracht muije unb man mir die Rückkehr in die Heimat em> lichte. Oer Wehrmachtbericht Berlin, 18. Febr. (DNB. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Kampfflugzeuge griffen gestern kriegswichllzr Ziele ber britischen Insel erfolgreich an. Bomber- treffet verursachten Brände unb Zerstörungen in Hafenanlagen an der O st kü st e. Bei einen Tiefangriff gegen ein Jndustriewerk s üdossl. wärts Hutt entstanden durch Volltreffer schme-e Explosionen. Am Moray-Firth in Nord scholl, land wurde ein 0 e 11 a g e r in Brand getvorfei weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich geg zwischen zurückgekehrt. Italiens Studenten eilen zu denZahnm Rom, 18. Febr. (DNB.) Wie in den andere, italienischen Universitätsstäbten versammelte sich auch in Rom die faschistische Jugend, die jetzt fir-; willig bas Buch mit dem Gewehr zu vertausche, unb zu den Regimentern zu eilen wünscht, zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Parteisekretär 9JKn.ii [ter Serena sprach zu den Studenten. Dann marschierten bie studentischen Freiwilligen durch btii Stabt, unter den Zuschauern sich besinbenbe beut*- s ch e Flieger würben von ben Studenten unter begeisterten Kundgebungen für Führer und Dm auf die Schultern gehoben. öer Blindgänger im 0om von Genua entfernt. Genua, 18. Febr. (Europapreß.) Bei ber Beschießung von Genua durch die englische Flotte wirr in dem Dorn San Lorenzo eine 38-cm-Granate ein- geschlagen, bie bisher nickt egpl obiert wart In fünfstündiger vorsichtiger Arbeit gelang es, diest-i große Geschoß zu entfernen, Das bann nna) ■ dem Hafen gebracht und dort versenkt wurde. M Schäden am Dam haben sich als weit größer hei- ausgestellt, als man zuerst annahm. Das Dach btü rechten Schiffes der Kathedrale ist durchschlagen worden, wobei das Gemälde ber Himmelfahrt von Plevictti an verfchiebenen Stellen befchäbigt rourbtt Die wundervolle Rosette an ber Hauptfassade bri Domes ist vollständig zerstört wordein ebenso die vielen großen Fenster des Chors, vor denen nur eines unversehrt geblieben ist. Ein koski- bares Gemälde von Fiasko auf dem Kruzifixaltar durch Hunderte von Splittern durchlöcher! worden. Da man in dem Mauerwerk viele breil-'i Risse gefunden hat und auch am Boden groß» Löcher aufgerissen worden sind, befürchtet man, hoff die Statik dieses schönen gotischen Bauwerks durch den Einschlag gelitten hat. Die Brandkatastrophe von Santand« Nach den letzten Meldungen aus Santander U es durch Einsatz von 10 000 Mann Feuerwehr unS Soldaten gelungen, die Feuersbrunst in der M st-adt zu lokalisieren. An zahlreichen Stellen mußlm Sprengungen vorgenommen werden. Die 21fr"- beiten zur Eindämmung des Brandes waren nw großen Schwierigkeiten' verbunden, da ber vom Meere her wehende Sturm nicht nachgelassen hatiu Ueber die Stadt Santander wurde von ber Regi«-- rung der Belagerungszustanb verhängt! Der Caudillo hat den Industrie- unb HandelsminiM Cazeller nach Santander gesandt, um die Feststellung der Schäden in bie Wege zu leiten unb einem Wiederaufbauplan auszuarbeiten. Durch bie Feuern brunft ist etwa bie Hälfte der Stabt zerstört worben. Santander, die Hauptstadt ber glei^ namigen Provinz am Golf von Biskaya, war mt! 91 000 Einwohner eine ber bedeutenbsten Hafenftäbldi Spaniens und Mittelpunkt ber kantabrischen Eisenindustrie. Die Madrider Presse erklärt, das gank« spanische Volk trauere mit Santander und habe in brüderlicher Einigkeit trotz der wirtschaftlichen Not» läge des Landes ein großes Hilfswerk eir.^* leitet. Die Sammlungslisten haben überall bereite hohe Beträge zu verzeichnen. In dem Eifer bei bea Aufbringung der Mittel fehlt es nicht an originellem Einfällen. So hat ein berühmter Torero sich bereit- erklärt, unentgeltlich einen Stierkampf durchzufuh*' ren und die gesamte Einnahme zu stiften. Kleine politische Nachrichten. Der Stabsleiter des Reichspresseamtes, Reichs Hauptamtsleiter Helmut Sünder m'a n n, begeh» am 19. Februar seinen 3 0. Geburtstag. * Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach in W>eir auf einem Betriebsappell ber Reichsbahner Üben ben Sinn bes gegenwärtigen Ringens. In Berlin beenbete die Reichsfrauenführung eins Tagung der Gauabteilungsleiterinnen Presse-Propaganda aus dem ganzen Reich. Es sprachen u. o.- Reichshauptamtsleiter Prof. Dr. Groß, Reichshaupl- amtsleiter S-ündermann, Ministerialrat Dr. Ziegu" und der Leiter des VDA. Dr. Hillebrand. Ein Minensuchboot wurde am 17. Februoa von einem britischen Flugzeug mit Bombem angegriffen, die sämtlich ihr Ziel verfehlten- Das Flugzeug wurde sofort unter Feuer genom- unablässig feuernde Ungetüm anzuschleichen mit einer geballten Ladung sauber und m vorschrifts- er unb V. des NSG. und Qis y) a i rt nielt. kc»r der Mach Bodens i»nenpolitische Sack! 2. ^abonalsoziali biitf auf die e 3. Mit dem Botschafter Hermann nrieve Her deutschen Männer dahingegangen, krldat, Politiker und Revolutionär zuc iS, Sie 1Ö Ergänzungsaml der Waffen-^ Ergänzungsstelle Rhein (XU) Wiesbaden hindenburgallee 59 Leibstandarle ff „Adolf Hitler"). Mindestgröße 170 cm. ff-Tolenkopfstandarten: «) mit Dienstzeltverpflichtung (12 Zähre, Lebensberuf: Polizei oder Wehr- bauer). Mindestgröße 168 cm mit 17 Zähren: b) ohne Dienstzeitrerpflichtung (bevorzugt SA.-Männer und Parteigenossen). Schutzpolizei: Ungediente Männer. mmrlli! die itgi- u üertcD ischt, zu a efretär $• . Dm 7 en burdi benbtbd Wo melde ich mich zur Waffen-ff? Es wird nochmals darauf hlngewlefen. ______, u..v _______________ zugleich die kl twicklung ihrer Seit beeinflußt haben Knebel dr.nte mit seiner politischen Erfahrung auch den auswärtigen Interessen des Reiches Im Jahre 1934 öirbe er als einer der besten Kenner ostasiatiscder ^«'rhältnisse vom Führer n a ch S ch a n g h a i ent» , ... entscheidende Bedeutung der Jugend« ^Ziehung einen wesentlichen Beitrag für die Siche- nng des Sieges der Idee. Als Leiter des Land' Ihaftsbundes Bolksturn und Heimat , war abge> (Fortsetzung folgt.) sitzen. Der Saurier ist nackthäutig gewesen. Seine Beine waren zu Ruderfüßen ausgebildet, und seine zahnbewehrte spitze Schnauze diente ihm zur Jagd auf Fische und Tintenfische. Er hat vor etwa 18 0 Millionen Jahren gelebt. Der letzte Nachkomme der Frau Aja. Der letzte noch lebende Nachkomme der Mutter Goethes, das in Frankfurt wohnend^ Fräulein Schul er»Textor, eine Ur-Ur-Großnichte von Frau Aja, begeht am 19. Februar in aller Frische den 85. Geburtstag. Eine gefährliche „Probe". Ein Junge von Adenau (Eifel), der sich mit seinen Kameraden über den Tod durch Erhängen unterhalten hatte, wollte einmal „probieren", wie es einem Todeskandidaten wohl zumute sei, wenn er am Strick hängt. An einem Strick, der vom Heu« boden in der Scheune seines elterlichen Hauses herrunterhing, machte er eine Schlinge und legte seinen Kopf hinein. Er stieß dann die Leiter, auf der er stand, mit dem Fuß fort und hing freischwebend in der Luft. Ein in der Nähe beschäftigter Landwirtschaftsgehilfe hörte kurze Zeit später röchelnde Laute und bemerkte bann den auf» gehängten Jungen. Er sprang sofort hinzu, schnitt .Mit.dem Botschafter Hermann Kriebel ist einer ~ i, die als " llüdjl k- ranb.tl UNd gen am IL hsM ü llerle a01 Net: narinr Ü egN «ft; 'tische Str Öen otrt: W ab i ist rlos- g M' ist irualftf u r djlöä1 Mauer aus Blut und Stahl. Erlebn»Sber»cht von den Kämpfen einer Division der Waffen-^ in der panzerabwehrschlacht bei Arras. Bon ---Kriegsberichter Hein Schlecht. In Sofia wurde vom Ministerpräsidenten und liiterrlchtsminister Filoff sowie vom ungarischen Interrichtsminister homan ein ungarisch-bulgari» cher Kulturvertrag unterzeichnet. Zum Tode Friedrich Ringshausens. daß freiwillige Meldungen zur Waffen-ff jederzeit von folgenden Dienststellen entgegengenommen werden: rand natürlichen Schutz gefunden. Ein Spähtrupp meldet, daß eine Welle französischer Panzerkampfwagen im Begriff fei, in die rechte Flanke der im Marsch befindlichen Division einzufallen. Ihre Staubwolken sind bereits auf zwei Kilometer Entfernung deutlich zu sehen. Der Abteilungskommandeur läßt seine Geschütze vor dem Ort Siemencourt tief gestaffelt in Stellung gehen. Die feindlichen Panzer greifen aus zwei Richtungen an und haben ein rasendes MG -Feuer eröffnet Bei den Panzerjägern rührt sich nichts, bis die Kampfwagen in die von ihnen gebildete Sackgasse tief hineingestoßen sind. Dann erzielt ein aus allen Flanken eröffnetes kurzes Pakfeuer eine geradezu mörderische Wirkung. Vierzehn leichte und schwerere Panzer wurden binnen kürzester Frist ohne wesentliche eigene Verluste in diesem Gefecht regelrecht zusammengeschossen. Die feindlichen Panzer setzten zweimal zum Angriff an — dann gaben sie es endgültig' auf. Ihr Durchbruch schlagen! Liters der Abt. VII Bildungswesen, Kultur und olkstum der hessischen Landesregierung, des Gau- tintslciters und Ministerialrats Friedrich intzshausen, schreibt der Nationalsozialistische laubienft: Friedrich Ringshausen, ein Sohn Oberdessens, ye- |irte seit dem Jahre 1923 zur Gefolgschaft des Fich- -rs. Als Lehrer im Rhein-Main Gebiet tätig, führte r hier als einer der ersten den Kampf um die Durch- Huna der nationalsozialistischen Weltanschauung. '’Mnbung der Ortsgruppe Offenbach Führung des dortigen Kreises in den Iah- in 1923 und 1924 beweisen seinen aktiven Einsatz. :or der Vereinigung der Gaue Hessen-Darmstadt "ib Hessen-Nassa'u-Sud war er vom 1.3 1927 bis Infang 1931 GauleiterdesGaueshessen- a r m ft a ö t. Als Reichsredner der NSDAP -ie als Gauinspekteur führte ihn die. Zeit Machtübernahme an die Brennpunkte des , Kampfes. Seit dem 14. September MO gehörte er dem Reichstag an. Die treue fampifamerabfdjaft, bie Parteigenosse Ringshausen irit Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger in bin Jahren vor ber Machtübernahme bewiesen bitte, verband ihn mit dem Gauleiter erst recht in bin Jahren bes nationalsozialistischen Aufbaues. In urermublicher Arbeit richtete er als. Leiter des ilmtes für Erzieher bie Erzieherschaft im Shein-Main-Gebiet auf die Weltanschauung des ismus aus und leistete damit im hin- linbert- Drn*i - ifttlii. Sei btr! je Fick: -Gcacki i ibierl: ang es, b s bann i !t tourbt' t grob« '! Das Ml burdji^l imelsajk! t hädigl upMeiif ört vt-'l', cki öe'anni: s w liotutigti, e* Sei ei;> «llj reffet nb w. n iich v„ '«Illi, ErgSnzungsamt der Waffen-ff Ergänzungsstelle Fulda-Werra (IX) Kasset-Wilhelmshöhe Löwenburgstraße 10. Angenommen werden Freiwillige für: 1. ff-verfugungstruppen (einschließlich htet M- auroerh t5 Es ist einem ^-Pionier tatsächlich gelungen, hin» ter einer Buschhecke am Gartenzaun entlang das und ihm v^b als Führer des Gaues Hessen im Deutschen Sängerbund bewies er fein fön ■birnbes und betreuendes Interesse an der Heimat» .urb Volkstumsarbeit Die Bewegung im Gau hei- 'Mi-Nassau verliert in Parteigenossen Ringshausen einen ihrer einsatzfreudigsten und begeistertsten Mit- flompfer. Sie senkt die Fahnen in der Gewißheit, dch die Erfolge auf den von ihm betreuten Arbeitsgebiet für alle Zukunft von feinem Einsatz sprechen ■ v rden unb sein Anbeuten bamit lebendig erhalten. ZnniTode Botschafter K ciebels Tin Nachrnf des Reichsautzenministers. Berlin, 18. Febr (DNB.) Dem Leiter der Tvrfonalabteilung des Auswärtigen Amtes, SA » ^ergruppenführer Botichafter Hermann Krie» dl, hat ber Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop einen Nachruf gewidmet, in dem es W: Aus aller Wett. Unwetterkatastrophe in Französifch-Marotko. In Marakesch und Umgebung wurden durch eine Unwetterkatastrophe zahlreiche Häuser zerstört. Zehn Personen, darunter ein französischer Polizist, wurden getötet. Der Flurschaden ist ebenfalls groß, da durch die Gewalt des Sturmes zahlreiche Bäume abgeknickt wurden. Ichthyosaurier im har; gefunden. Im Geologischen Institut ber Universität Halle i£t ein Ichthyosaurier eingetroffen, ber in bem schacht Gitter am Norbranbe bes Harzes entbeckt unb von ben Hermann-Gönng-Werken dem Institut zur Verfügung aestellt worden ist. Das Skelett hat im ganzen eine Länge von 5,10 Meter; davon tonnten 3,60 Meter im Zusammenhang geborgen werden. Es besteht die Hoffnung, daß ber Funb völlig wieberhergestellt werden kann. Er stellt einen spitz« schnäuzigen, hochspezialisierten Ichthyosaurier — Fischsaurier — ber Kreibeformation bar. Von biefen Fischsauriern gibt es aus ber unteren Juraformation viel Reste, währenb wir aus ber Kreibeformation. in der bie Urtiere in anberer Gestalt lebten unb in der sie schließlich ausftarben, nur wenige Funbe be» Denn es geht um Tob ober Leben, um Sein ober Nichtsein. Der Gegner schießt gegen die steinerne Mauer im Hintergrund, so daß ben Panzerjägern am Geschütz nun auch von rückwärts her bie Splitter um bie Ohren fliegen. Ein Geschützführer bricht löblich getroffen zusammen. Letzter verzweifelter Ourchbruchsversuch. Es ist inzwischen hell geworden. Die träge dahin- Ichwebende Wolke des Pulverqualms bildet für die Kanonen bie einzige Deckung. Währenb bie Männer noch immer verzweifelt versuchen, eine Granate mit Gewalt in bas verbeulte Rohr zu pressen, hat sich ber Gegner eingeschossen. Der Labschütze ist mehrfach oerrounbet — es ist nichts zu machen, sie müssen es aufgeben und in Deckung gehen. Unb schon zerschlägt ein Volltreffer ihr wackeres Geschütz in Atome Die winzigen messerscharfen Stahlplitter flattern durch die Fugen des Oberschildes herein, bas Unter- lchilb vibriert von ben MG.-Treffern wie em geschlagenes Trommelfell; mit grimmiger Wut schießen bie Kameraden an ben übriggebliebenen Geschützen weiter, bis ein Treffer am Rohr auch eine zweite Pak außer Gefecht fetzt. Doch auch bem Gegner find furchtbare Wunden geschlagen. Sieben Panzer liegen auf ber Strecke, ihre Besatzungen sinb größtenteils verbrannt. Die feinblichen Panzer halten sich jetzt zurück, aber sie können jeberzeit aufs neue vorstoßen. Die Munition ist mittlerweile knapp geworben. In bieser kritischen Situation kommt ber Abteilungs-Funkwagen angeprescht. Es ist rätselhaft, wie er überhaupt heil burchgekommen ist. Unb schon baut ber Funker auf bie Taste unb alle wissen: bie Verstärkung wird nicht Ignge auf sich warten lassen. Weitere Teile ber inzwischen herangezogenen ff- Panzerjäger stehen im Morgengrauen an ber Straße Beaumetz— Siemencourt in Deckung. Sie sinb kaum zu sehen, ihre Geschütze haben, im buschigen Straßen- inen« und nach mehreren Treffern gab es den Angriff auf. r Le b ° r b b’e ^Überreichung ber deutschen Rettungsmebaillen statt die ber Führer acht schwebischen Lotsen verliehen hat bie an ber Fettung beutscher Seeleute bei ber Stranbuna eines Lorpostenbootes hervorragend beteiligt waren. Der Vizekönig von Äthiopien -erzog von Softa ift ^m 21 rmee general ernannt wir- >en in Anerkennung ber von ihm bei ber 23er- leibigung des italienischen Imperiums erworbenen Verdienste. • Der japanische Innenminister Baron -ira» fiuma erklärte in der Kammer, bah im Hinblick nif die allgemeine ernste Lage beabsichtigt fei, bie gegenwärtige Reichstagssitzung sobald als möglich u beenden Der Minister kündigte bann für den Herbst 1942 allgemeine R e i ch s t cr g s w o h - l en an und betonte daß sich bie Regierung das Aecht Vorbehalte, ben Reichstag jederzeit aufzulösen. * I Die Lebensmittelfendung des nordamerikanischen flöten Kreuzes für Spanien ist am Montag i n 5adiz angekommen. Es handelt sich um 4000 'onnen Mehl und 5000 Büchsen Milch sowie Medi« lamente V. Pioniere gegen Panzer. Und bann bricht es los! Weiße Leuchtkugeln zischen hoch. Gut getarnt stehenbe feinbliche Panzerkampfwagen feuern mit ihren Kanonen unb Maschinengewehren von allen Seiten. Ein von links flanfierenb schießenber Panzer macht jebe Bewegung ber Männer unmöglich. Gottlob — die Pak ift zur Stelle. Ihre gelben Flammenpfeile treffen haargenau ben stählernen Leib bes Riesen — er raucht, bleibt bewegungslos liegen, ist für immer1 erlebigt. Die Pioniere laufen zur Straßenkreuzung vor. Dort steht das zerfetzte 8-Krab mit ihrem barüber höngenben toten Zugführer — ein trauriges Bilb. Sie können noch sehen, wie bie Pak ben Kampf erneut aufnimmt — jetzt heißt es auch für bie Pioniere, raus mit ben geballten Labungen unb ran an die Panzer! Geballte Ladungen. mäßig bie Gleiskette zu zerreißen Unb nun beginnt ein erbittertes Ringen zwischen Mensch unb Maschine. Der Panzer läßt seinen Motor auf volle Touren laufen, ohnk sich vom Fleck zu rühren. Er hat seinen kühnen Angreifer erkannt unb beschießt ihn aus allen Rohren Eine kurze Feuerpause genügt. Die zweite geballte Labung zerbirst auf ber Panzerkuppel; man sieht, wie sich ber Panzerschütze vergeblich bemüht, den verklemmten Turm zu schwenken. Der Pionier springt heran unb klopft mit Dem Pistolenschaft an ben Panzerbeckel. Mit verbissenen, pulvergeschwärzten Gesichtern steigen bie Franzosen aus, ein Kapitän unb ein Felbweoel. Sie stellen sich an bie Wanb — in ber Meinung, bie Deutschen würden sie erschießen. Ein britter bleibt löblich getroffen im Panzer liegen. Inzwischen haben sich weitere Panzer in zwei« bis breihundert Meter (Entfernung aufgebaut und halten ben Kampfplatz unter Feuer. Der Pionier-Zugsührek läßt ben Stoßtrupp mitten im Ort in Deckung gehen unb burch Minen, Maschinengewehr unb Pak sichern. Dann nimmt er sich einen Pionier mit, schleicht sich burch einen ver- roilberten Garten und läuft burch ben Hof auf eine Toreinfahrt zu. (Er kommt gerabe zurecht. Ein feinb« sicher Panzer rasselt mit ohrenbetäubenbem Lärm in schnellem Tempo vorüber. Aus ber schmalen Fen- sterritze im Parterre bes verlassenen Hauses ist beut» sich zu sehen, wie der Kampfwagen bie Pak erkennt, stehenbleibt unb zurückstößt. Verflucht — jetzt geht es um Sekunben. Ein Sprung an bie Toreinfahrt, der Panzer kommt zum zweitenmal vorüber, unb schon erreicht ihn aus einer Entfernung von brei Metern eine geballte Labung, baß sein Turm augenblicklich in Hellen Flammen steht. — Wieber einer geschafft... Panzer von allen Seiten. Inzwischen schleppen zwei Pioniere neue Spreng- Munition herbei. Sie müssen bamit burchs Feuer laufen. Es war die höchste Zeit, denn schon ist ein neuer Gegner aufgetaucht. Er hält sich respektvoll auf der anderen Seite und ballert in bie Gegend. Jetzt kommt es barauf an, ihn ins Schußfeld ber Pak zu treiben. Eine hierüber geworfene geballte Labung macht ihn stutzig. Mehrere willkürlich'in bie Straße geworfene Hanbgranaten täuschen Beschuß vor. Der Panzer dreht ab, wälzt sich auf bie andere Straße zu unb gerät kurz barauf in ben Bereich ber Pak. Die kleinen Kanonen rollen mit ber Behendigkeit rafenber Pantherkatzen im Zickzack von einer Deckung zur anberen vorwärts unb ballern Schuß auf Schuß heraus. Die Pioniere helfen immer neue Munition heranschleppen. Die blinfenben Lichtpünktchen der Pakgeschosse ziehen ihre tobbringenbe Bahn, unb ein Panzer nach bem anbern hüllt sich in bas gefährliche graue Wölkchen, bas ben Durchschlag ber Granate fünbet; ihre Explosion zerreißt bie Emge- roeibe ber stählernen Kolosse unb läßt ihre Besatzung in Sekundenschnelle verbrennen. Sie fommenb kratzenb unb schiebend auf allen Straßen unb von allen Seiten angerollt, ihre gepanzerten Festungen arbeiten sich im Schutz ber Häuserfronten langsam an ihren Gegner heran unb überschütten bie nach allen Richtungen feuernbe Pak mit einem Hagel von Granaten und Maschinengewehrgarben. (Ein Geschütz setzt aus. Ein Treffer hat scheinbar bas Rohr angeschlagen. Die Bebienung setzt alles dran, bie Labehemmung zu beseitigen Äß rflk fanbt. In dieser Zeit bewährte sich Kriebel als Pio-I Hier des neuen Deutschlands auf vorgeschobenem Posten, und das Generalkonsulat in Schanghai wurde unter seiner Leitung zu einem Mittelpunkt des Deutschtums in Oslosien Im Jahre 1939 wurde Knebel im Rahmen ber Neuorganisation des Auswärtigen Amtes in die Zentrale nach Ber- l i n berufen, wo er bis zu feinem Tobe bas verantwortungsvolle Amt eines Leiters der Personalabteilung des Auswärtigen Amtes innehatte Viel zu früh ift ein Mann von uns gegangen, dessen Leben für seine Mitarbeiter immer das eines nationalsozialistischen Kampfers unb echt solbatischen Menschen verkörperte Sein Wirken zeugte stets von größter Lauterkeit des Charakters und von warmer Herzensgüte. Botschafter Hermann Kriebel wird in ber (Erinnerung aller Angehöriger bes Auswärtigen Amtes fortleben. Gesunde Gemeindefinanzen. Der Referent im Deutschen Gemembetag, Fischer, erinnert in ber „Deutschen Volkswirtschaft" baran, daß bie Reichsreaierung schon 1933 begonnen hat, durch gesetzliche Maßnahmen bie gemeindliche F>- nanzzerrüttunä zu beseitigen unb bas Schuldenwesen in georbnete Bahnen zu lenken. Die Rücklagenver- orbnung verpflichtete bie Gemeinben, für bestimmte Verwaltungszwecke Rücklagen zu bilden. Die ^gesammelten Beträge dürften inzwischen die Zwei- Milliarden-Grenze überschritten haben. Die Verordnung hat dazu beigetragen, das Gemeindevermögen pfleglich zu erhalten und kurzfristige Anleihen über- fluffig zu machen. Nach einer für bie preußischen Gemeinden über 10 000 Einwohner vorliegenden Sta- sistik ist die jährliche Schuldenaufnahme von 1934 bis 1939 von 295 auf 65 Millionen gesunken, während die Schuldentilgung im Durchschnitt jährlich bei 430 Millionen liegt. Das Durchyalten ber starken Schuldentilgung im Kriege ist zwar mit darauf zurückzuführen, daß ein erheblicher Anlage- und Erneuerungsbedarf ber Gemeinden nicht befriedigt werden kann und die aufgestauten Gelder zweckmäßig zur Schuldentilgung verwendet werden. Die Einnahmen der Gemeinden werden durch die Tatsache bestimmt, daß Steuern und Gebühren nicht erhöht werden dürfen. Unter den Ausgaben ist an erster Stelle der Kriegsbeitrag der Gemeinden von jährlich 1,25 Milliarden RM. zu nennen. Als zweiter großer Posten erscheint der Anteil an den Kosten des Familienunterhalte. Di« dritte Belastung ergibt sich aus den zusätzlichen Personalaufwendungen für die Ernährunas- unb Wirtschaftsämter. Der Bericht stellt fest, baß hier eine Leistung der Gemeinben oorlieqe, bie nicht zuletzt ber unermüblichen Arbeit ber ©emeinbeleitcr zu banken ist, bie im Gegensatz zu anberen kriegführenden Lönbern es als ihre Ehrenpflicht betrachten, auch die kulturpflegerische Arbeit unoeränbert weiterzuführen Die besorgnis- freie Lage ber Gemeinbefinanzen bürfe jedoch nicht, veraessen lassen, daß den Gemeinden in naher Zukunft umfangreiche Aufgaben bevorstehen, die viele Gemeinbeieiter veranlassen würben, einen Gene - ralwirtschaftsplan für die nächsten Jahre aiiszustellen, um bie Dringsichkeitsfolge unb die Finanzierung der einzelnen Llufgaben festzulegen. Die Traditionspflege des Neichskrieaerbundes. Der Reichskriegerführer, General der Infanterie Reinharb, weist darauf hin, baß bie erste Kameradschaft eine Regimentskameradschaft gewesen ift. Das scharfe Auge bes Führers Hane dies erkannt, und er fei es gewesen, ber ausbrück- lich verlangte, daß der Bund die Kameradschaft i n eng st er Verbindung mit der Truppe pflegt. Die gedienten Soldaten sollen dieselbe Freude und denselben Stolz in der kameradschaftlichen Zusammenarbeit mit der in der Nähe stehenden Truppe haben, wie dies einst der Fall gewesen ift. 800 Traditionsverbände wirken heute bereits in diesem Sinne. Aber auch die Siege unserer Wehrmacht im gegenwärtigen Krieg werden in der Tradition der Truppenteile fortleben. Ebenso natür- sich ist das Zusammenfinden von Angehörigen dieser Truppenteile zu Truppenkameradschaften. Es sei eine besondere Pflicht des Bundes, diese Truppen- kameradschaften zu fördern. Sie können aber nicht überall gebildet werden, weil in manchen Orten zu wenig Männer dafür zur Verfügung stehen. In den unzähligen Städten und Dörfern, in denen sich kein Standort der Wehrmacht befindet, schließen sich zweckmäßig allgemeine Kriegerkamerabschaften zusammen, bie zahlenmäßig 80 v H. bes NS -Reichs- friegerbunbes umfassen. Die Ortskamerabschaften haben ben großen Vorteil, baß in ihnen militärische Angelegenheiten aller Wehrmachtteile zur Sprache kommen. In jeder Ortsgruppe ber NSDAP muß eine örtliche Kriegerkamerabschaft vorhanden sein. Bunbesangehörige, bie nicht Mitglieder einer Ka- merabschaft ihres Wohnsitzes sind, nützen bem Ganzen wenig. Doppelmitgliebschaft ist gestattet. Aufruf zum Ehrendienst im Frauenhilfsdienst. Die Reichsfrauenführerin ruft bie beutschen Mäb- chen jetzt erneut zum Ehrendienst innerhalb bes Frauenhilfsbienstes für Wohlfahns- unb Krankenpflege auf zut Unterstützung- ber Schwestern, ber Volkspflegerinnen unb Kinbergärtnerinnen. Die Angehörigen bes Frauenhilfsbienstes haben Anspruch auf freie Wohnung, soweit sie nicht bei ihren Angehörigen leben, auf freie Verpflegung, auf ein tägliches Taschengelb, auf Arbeitskleibung, auf Urlaub, freie ärztliche Behanblung unb Krankenpflege. Das Deutsche Frauenwerk läßt Frauenhilss- bienftmäbeln, bie sich nach bem 1. September 1939 verpflichtet haben unb sich in ihrer Arbeit bewähren, nach zweijähriger Dienstzeit bei ihrer- Eheschließung eine Ehebeihilfe von 500 Reichsmark zukommen. Die Angehörigen bes Frauenhilfsbienstes können nach halbjähriger Dienstzeit in bie orbent« liche Ausbilbung für den Beruf der Krankenschwester, Volkspslegerin und Kindergärtnerin übernommen werden. Die Tätigkeit im Frauenhilfsdienst kann bis zu einem halben Jahr auf die Ausbildungszeit angerechnet werden, die krankenpflegerische Ausbildung ausgenommen. Halbjährige Dienstzeit im Reichsarbeitsdienst wird auf ben Dienst in ber Wohlfahrtspflege angerechnet Ehrendienst im Frauenhilfsdienst befreit vom Pflichtjahr. Zu dem von uns schon berichteten Hinscheiden iters des Amtes für Erziehung im Gau Hessen» assau, Gauwalters des NS.-Lehrerdundes und © r ou 1 j ftabl kack 5»' ten ; ibrifö r B Ä 'an K rero K ipf w W"' Antw i'ack' ift«» it inbtl: stellen»- rdck D-- «5 nwtt1- ba K; larlaW- ,» 5,.; fiten rd) diei^ Ruf Wunsch vieler Verbraucher gibt es Henko, Henkel's Einweich- unö Cnthärtungsmitteh jetzt auch im Doppelpaket. Preis SSRpf. ihr Berater in allen Punktfragen das große Spezial-Haus für gute Herren-und Knaben- -KÖHLEH. 9* -GIESSEN Kleidung Eig. Maßschneiderei f. Anzüge, Kostüme und Uniformen in höchster Vollendung! dl 75 A Oeffentliche Mahnung. Folgende Rückstände werden hiermit zur umgehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muß: 861C 4. Rate Gewerbesteuer 1940. 11. Rate Grundsteuer 1940. 4. Rate Hundesteuer 1940. Gießen, den 17. Februar 1941. ______Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)_______ Kaufe ständig gut genährte 5201 D Bei Notschlachtung Transportauto zur Verfügung Rofeschladiterei Schilling Giehen Weizsteingasse 10 Telephon 2168 MWe In Wm sssss (Klasse 1 bis 5) tagen, schriftlich MAWMleiminMlimlesii eine Kleinameige Der Vetter: Strati fifißD iti9en(Siee§aller Unser lieber Alterskamerad Fritz Bieler ist nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Wir verlieren in ihm einen guten und treuen Kameraden, der uns unvergessen bleiben wird. — Bei der Beerdigung am Donnerstag, dem 20. Februar, 14.30 Uhr, Neuer Friedhof, erweisen wir ihm vollzählig die letzte Ehre. Altersvereinigung 1888—1938. _______________________________863 D Kielet Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in dieHei- matzeitung, den Gießener Aaxeiger Killet bei 756 a Fahrrad-' Ahmann Gießen, Neustadt 20. Klaviere weiden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Kia viermache f Blelchstr.17, Tel. 2403 Verk v neuen u. gebrauchten Klavieren n6llD Mietklaviere Buchhalter (tn) für Durchschreibe-Buchführung Lagerist (m) für Fabrrableile-Lager in gute Dauerstellung per sofort oder bald gesucht. Angebote mit Lebenslauf und Gehaltsampr. an ö. ©oiööetGl hen. lvllhelmskr. 45 Hiesige LebensiDitlel-ßroHhandlung sucht p. sofort od. später einige Herren ihr Hamen für Büro. — Schriftliche Angebote unter Nr. 0596 an den Gießener Anzeiger erbeten. Chauffeur für Ovel-Blitz-Lastwagen gesucht. Einftell. erfolgt über d. Arbeitsamt sWMEcklnllKd.ll. Televbon 3884. 860d Am 1. Avril können 2 Anlernlinge bei uns eintreten. Der Aus- bildungsgany umfaßt alle Betriebszweige M9D BerkeoboH & Co, K.G. Metallwerk in Kinzenbach. Große Mengen Pferde unb Rinder hatten aus den Sprung einen hohen Zaun und verschwand im Chu- Fritz Bieler Pralctisdi, einfach, preiswert! J-B Gießen (Schlffenberger Weg 29), den 18. Februar 1941. Gießen Bahnho Straße 49 Puf 3941 GIESSEN AM OSVALDSGAßTEN CEBN12US/A» chend Mer 0608 Marie Eerg. Dcttenkotcn b Geiselhöring. am 10. Juli 1937. gez. Alois Maier, Landwirt Gießen, den 19. Februar 1941. 862 D Werbe-Drucksachen liefert Brühl, Gießen Stadttheater Mein Heber Mann, der gute Vater seines Kindes, mein lieber Bruder, unser Schwager und Onkel Für die überaus vielen Kranzspenden und Beileidsbezeugungen beim Hinscheiden meines lieben Mannes ist es mir unmöglich, jedem einzeln zu danken. Ich sage daher auf diesem Wege für das liebevolle Gedenken herzlichen Dank. stacheldrahtumzäunten Weiden nicht flüchten können und kamen in den Flammen um. wurde heute früh, 8% Uhr, nach kurzem schweren Leiden im Alter von 52 Jahren von Gott heimgerufen. Die Traueifeier findet am Donnerstag, dem 20. Februar, um 1430 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt leben schien, ein Haus im Wert von 30 000 Mk. besaß und entsprechende Mieten einnahm. Die Aschaffenburger Kriminalpolizei nahm eine Haussuchung vor und förderte dabei ein ganzes Warenlager zutage. Es stellte sich heraus, daß Haas schon seit fünf Jahren von auswärts einlaufende Postpakete stahl. Frau Haas ließ sich aus Stoffen, die in Postpaketen erbeutet wurden, ein Kleid machen. Das führte zu einer Begegnung mit einer Frau, die den Stoff am Körper der Frau Haas als den gleichen entdeckte, den sie sich von Würzburg hatte schicken lassen wollen, der aber nie bei ihr ankam. 200 Geschädigte haben sich bei der Untersuchungsbehörde gemeldet, die alle vergeblich auf Pakete von auswärts warteten. Einen Elch vor dem Ertrinken gerettet. In ^tensmyr bei Dalen in der norwegischen Provinz Telemark sahen Leute, die bei ihrem Mittagessen saßen, aus dem Fenster, wie „jemand" durch das Eis einbrach und im Wasser um sein Gießen, den 17. Februar 1941. Der Polizeidirektor. 3.21.: Hellwege Emden. Licht. Der Uebeltäter entpuppte sich nun in der Per-s Leben kämpfte. Sie eilten sofort zu der Stelle, wo-1 besteht, daß Diehdiebe oder Schm u son des Haas, der in geordneten Verhältnissen zu ' jpoupndicirtletter: $r ^nebnd) Wilhelm Lange Stellvertreter w Haupt,chri'Netlers Ernst Blumschei». Äeraniwonlick ür Vourt. unb Bilder Dr. Fr. W. Lange für das Feiil.tewn: Dr. Hans Thdriot; ür Stadl Gießen, Provim, Wiriicha,. u. Sport: iSrnu B.um,che n. Drucl utto Benag Brühi.che Unicerutateorurferei R. Lange r g, Benaasletter Dr.-Jng. Er«cd Hamonn Anzeigen!? ter Hanr Neck, ttprnvnw’»' rf, lil den tnbal' der An-einen - Theodor Kümmel Pi.N'.ß, sich bald und ging gemächlich dem Walde zu, blieb nicht Herr werden. Im Territorium La Pampa aber dann stehen und schaute lange auf die Men- konnte ein Riesenbrand gelöscht werden, der rund schen zurück. Dann nahm es mit einem mächtigen . 7000 Hektar Wald, Felder und Weide verwüstete. .Seit Fahren litt ich an GlieHerreißen, Gicht- u. Rückenschmerzen. Zeitw. steigerten sich die Beschwert), bis zur Verkrampfung der Zehen u. Finger. Ohne Stütze konnte ich nicht mehr gehen. Schon die ersten Trincral-Ovaltabletten bracht, eine wesentl. Besserung u. nach einigen Wochen waren alle Schmerzen behoben. Ich kann wieder laufen und meine Häusl. Arbeiten machen, trotz meiner 78 Jahre," schreibt am 28.7.40 Frau Martha Naschdorf, Breslau, Gräbschnerstr. 29. Bei Gicht, Rheuma, Ischias, Hexenschuß. Erkältuugslrark- beiten, Grippe, Nerven- u. Kopfschmerzen helfen öle hoch, wirks. Trincral-Ovaltabletten. Sie wcröen'auch v. Herz-, Magen- u.Darmempfinölichen best. vertragen. Mach. Sie sof. ein. Versuch! Origpckg. 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avoth. erhält, o. Trineral GmbH., München F 27/547. Verl. Sie kosten!. Brosch. „Lebensfreuöe durch Gesundhett!' Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen. Etwaige Anträge auf Zurückstellung oder Befreiung von der Jugenddienstpflicht nach §§ 4 bis 6 JugDVO. sind in der Schule schriftlich abzugeben. Juden oder solche jüdischen Mischlinge, die nach § 5 der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 (RGBl. I S. 1333) als Juden gelten, sind nicht anzumelden. Zuwiderhandlungen gegen die Anmelde- und Jugenddienstpflicht werden nach den bestehenden Gesetzen bestraft. 867D Ä^ASTRA und schreibt Vorführun#ko$;enlo8u.unverbindlich In tiefer Trauer: Elisabeth Bieler, geb. Schneider Rudolf Bieler und alle Angehörigen. 2. Am Sonntag, dem 23. Februar, ab nachmittags 5 Uhr, in den Räumen des Gesellschaftsvereins, Sonnenstraße (Klub) eine, Festliche Veranstaltung Frohe Standen fiel Wilhelm Busch Hausgehilfin für über mittags ob. auch für vormittags sofort gesucht 106ii Gutenbergstratze Str. 19 vart. but an der chilenisch-argentinischen Grenze ist ein Brand ausgebrochen. Bisher sind etwa 1000 Hektar des aus wertvollen Edelhölzern bestehenden Waldes den Flammen zum Opfer gefallen. Angrenzende Siedlungen und Dörfer mußten wegen der unerträglichen Hitze verlassen werden. Man hat festgestellt, daß es sich um mehrere einzelne Brandherde handelt, so daß die Vermutung Wir kaufen gebrauchte mötLnenwerflle Kraftwageu gegen Barzahlung Opel. Gießen Ruf 2847/48 t Bertf «r f L Ne 19 bis ^re . »Bluts krU Gn ' Dr. r Belta1 to mb i. Gestellungsaufruf zur Erfassung des Jahrgang 1930/31 zum Dienst in der Hitler-Jugend. Auf Grund des Gesetzes über die Hitler-Jugend vom 1. Dezeryber 1936 in Verbindung mit den §§ 1, 9 der Zweiten Durchführungsverordnung vom 25. März 1939 (Jugenddienstverordnung, RGBl. I Seite 710) hat der Jugendführer des Deutschen Reichs mit Erlaß vom 16. Dezember 1940 — IJ 2160 — die Erfassung aller reichsangehöriaen Jungen und Mädel des Jahrgangs 1930/31 (aller Jugendlichen, die in der Zeit vom 1. Juli 1930 bis 30. Juni 1931 geboren sind) angeordnet. Die Erfassung findet in der Zeit vom 20. Februar bis 28. Februar 1941 statt. Die Jugendlichen, die im Stadtkreis Gießen wohnhaft^ sind, haben sich während dieser Zeit in ihren zuständigen Schulen zu melden. (Eine besondere Benachrichtigung erfolgt nicht.) Verantwortlich für die Anmeldung ist der gesetzliche Vertreter. Bei der Anmeldung ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zum Jahrgang 1930/31 (Geburtsurkunde o. dgl.) vorzulegen. Die HJ.-Meldefcheine sind auszufüllen und abzugeben. Ml 5 ptn l Ml itf51 unb 3 Mbl d-ben litzirin Al In N notsta «m, MM/) smoei- SDOtllUflOtll gebr.,zukauf.ges. Schr. Ang. unt. 0603 a. d. G. A, Tn Ni[( mieQ ®trid jun: Nm Walde. Große Brände in den Bergwäldern und Pampas Argentiniens. In den Dergwäldern des Südterritoriums s Ni 8' 'S Nr «vch N. Ni Ofs ■ 'S 8bge <5 grünt! lappifl jon o iiuftn feine öüröi' fern M I gen x ulen IW grün ver W bereu Itrngel tos n um । Staubsauger sofort lieferbar Modell 1941 in 12 Monatsraten zahlbar. Vertreterbesuch und Vorführung unverbindlich. Schreiben Sie an: K. Lorenz, Gießen Wilhelmftraße 52 vart.» osi« 1. Am Freitag, dem 21. Februar 1941, abends 7.15 Uhr, in der Neuen Aula eine Feierstunde unter Mitwirkung des Städtischen Orchesters unter Leitung von Otto Zöllner. Regierungsrat Dr. Rudolf Erckmann von der Abteilung Schrifttum des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda spricht über: Oer Hamer als WeseosansM der deutschen Seele im Schrifttum . Der bekannte Dichter Otto Romöacö liest Heiteres ans eigenen Werten ’S- „Brudileidende hört zu!“ + 'Xoitnr Sie -u mir in die Sprechstunde kommen, lassen Sie sich von mir „gratis" die Broschüre mit ärztlichen Gutachten und Dankschreiben Geheilter vom Kind bis zum Greis „Die Wahrheit über das Danzeiscns-Sintem" und den Breis senden! Bostkarte genügt! Bitte genaue Adresse und Bezirk! Sehr geehrter Herr Backhaus! Heute, nachdem ich den Danzeifen-Apparat schon 2 Monate nicht mehr trage, teile ich Ihnen folgendes mit: Mein Hodcnbrnch, der so groß war wie der Kopf eines größeren Kindes, ist geheilt. Sie, Herr Backhaus, haben meine Familie und mich nicht nur von dem schweren seelischen Druck befreit,, der tahrelang aus unS lastete, nein, Sie haben mich auch wieder arbeitsfähig gemacht Nächst Gott, der Sie uns zuflihrte, danke ich Ihnen sehr für Ihre Hilfe. Alles, was ich tun kann, soll geschehen, um das Bruchhcilshstcm Danzciscn bekanntzumachen, damit es Ihnen gelingt, daß das Mißtrauen, das gegen dieses Stiftern noch herrscht, beseitigt wird. Der Heilprozeß war sehr einfach und absolut nicht störend Nun bin ich trotz meiner 70 Jahre wieder stark und darf roieber fröhlich fein. Oberauerbach/Pfalz, Wagnerstr. 5,15. Juni 1937. gez. Nickel, Schreinermeister. Etliche Monate nach einer vorgcnommenen Operation erlitt mein heute 3 Jahre alter Sohn wiederum ein Bruchleiden. Mitte Dezember 1936 wandle ich mich an Herrn Danzeisen. dessen Patente das Leiden meines Sohnes beseitigte». Wegen Verheiratung d. jetzigen Hausgehilfin sucht zum 1. 4. tüchtige, erfahren, hilft Fran Marie Roller Hitler-Wall 33II Tüchtiges Mädchen für sofort oder später ges. lseM M® 311®« Alicenstr. 33 II. Sauberes leeaD Mädchen oder Zrau für Haushalt gesucht, ganz oder stundenweise. Frau Malech Seltersweg 70 I. ..Kostenlos" zu sprechen bin ich für leben Bruchletdendcn, der vorher die Broschüre gelesen hat: Frankfurt a. M., 24. 2., Hotel Hansa-Rohal, 8—12 Uhr und 25. 2., 9—12 Uhr: Friedberg t. Hessen, 26. 2., Hotel Deutsches Haus, 9—12 Uhr: Gießen, 26. 2 , Hotel Hindenburg, 15—18 Uhr: Dillenburg, 27. 2., Hotel Hirsch, 10—14 Uhr: Limburg, 28. 2., Hotel Nassauer Hof, 9—12 Uhr: Wiesbaden, 1. 3., Hotel Taunus, 9—13 Uhr. Wilhelm Backhaus, Neustadi/Weinstraste, Friedrichstraße 7. 20. Mittwoch-Miete! 19 bis nach 22 Uhr Die imgariscbe Hochzeil Operette von Dostal. Iserv Preise von RM. 0.90 bis 8.60. (MeM und Knlturelle Vereinigung veranstalten im Rahmen der GieSener Woche iür Konst und Literatur 1941 ILSE MEUDTNER. 1. Solotänzerin der Staatsoper Berlin, tanzt Wilhelm Bnsch EMIL Kt H NE, der bekannte Vortrags meister, spricht Wilhelm Busch. Zu der Feierstunde des ßoethebundes am 21. Februar haben die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung, der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, sowie des Vortragsringes der NSG. „Kraft durch Freude“ bis zu 2 Platzkarten freien Eintritt (Zusatzkarten zum Preise von 0.75 RM.), die Mitglieder des Theater- und Konzertringes der NSG. „Kraft durch Freude“ erhalten ermäßigte Platzkarten zum Preise von 0.50 RM. und zwar sind diese Platzkarten nur im Vorverkauf gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises in der Musikalienhandlung Challier und in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“ zu beziehen. Zu der Festlichen Veranstaltung „Frohe Stunden bei Wilhelm Busch“ haben die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Vereinigung bis zu 2 Platzkarten freien Eintritt (Zu satzkarten zum Preise von 1.- RM.) und zwar gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises und nur im Vorverkauf in der Musikalien handlung Challier, in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, und die Mitglieder des Kulturringes der NSG. „Kraft durch Freude“ erhalten ermäßigte Platzkarten zum Preise von RM. 0 75