r Esw® %ä“ - x ssi-öS'S'uii Tmkhsie; r.tatf m gegeben Rundfunk und Presse erklären, ble U. A: miH*r solche Feststellungen ah unwahr, r- Flotte sei angewiesen worden, für r J. I aefober Aiini inin'bcftcn von vart’cifl(^ö^erld>aH '" der Verben W sorgen, ba« bestätige ber hüstelten" sso er. t- I Schießbefehl Roosevelts. .... fid bnh bifl tn die lebte Vergangenheit Schießbefehl Roosevelts. > uhrer und Offiziere zum Opfer sielen, war man *. < , l I '( 1 L J» ... — S) I v« i«4 n . 1 tM AI1 Id. k Statins Hausmittel Der Moskauer Sunbfunt hat-in Dekret des Prä- 7ol/g°7°b n' qier h-rrich sidiums d-s Obersten Rates b-lanntgeg-ben bas E°nhett und ^s- Furch, eAnba, tiuTÄ Ä n-n ber , W' „Linie Stalins" liquidiert zu 'iiüek iren, mit harten Händen die reoo t b i ;b ih tt ite ni beifl lo5 on tin Bf 8rektag,18.ZuIM41 Annahme von Anzeige« löt | )ib I )o|i Jen I DRV. Aus dem Führerhaupl quartier, 17. 3uü. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing heule In feinem hauplquar- Her die für ihren heldenhaften Einsatz beim Angriff auf Kreta mit dem R i t t e r k r e u z des Eisernen Kreuzes ausgezeichneten Angehörigen der F a t l - fchirmtruppe und der Gebirgsjäger. Mit anerkennenden Worten dankte der Führer den Kreta-Kämpfern, an ihrer Spitze dem Befehls- Bomben. 3n der Nacht zum 16.3uH griff ein Verband deutscher Kampsftugzeuge den Hafen Suez an vcuKit6i|i unu uxiQ und warf Oellager am Südausgang des Kanals in bcr Sowjetl)eere, die 3n der letzten Nacht wurden Flugplätze In den Midlands bombardiert. 3n halten und Unterkünften entstanden heftige Brände und Explosionen. Andere Kampfflugzeuge belegten militäriscl)e Anlagen im Hafen von Great Yarmouth mit t. io"' ibw Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 17.3uli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: . ,, ., Durch Einsatz ihrer letzten Reserven versucht die Sowjetführung dem Ansturm der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten halt zu gebieten. A u f der gesamten O st front ist ein gewaltiges Ringen um die Entscheidung im Gange. Rund neun Millionen Soldaten stehen sich hier In einem Kampf gegenüber, dessen Aus- mah alle geschichtlichen Vorstellungen übertrifft. GrotzeErfolgebahnensichan. Auf dem Südflügel eroberten deutsche und rumänische Truppen Kischi new, die Hauptstadt Bessarabiens. 3m Seegebiet um England vernichteten Kampfflugzeuge einen Frachter von 3000 BRT. und beschädigten ein großes Handelsschiff schwer. Fast 25 Jahre lang hat der Bolschewismus die Meinung in der Welt nufrechterhalten können, daß .. r: j. ........ hin 'UdrmirFI'ifftiiitn hf*» i 0 X 1 0 • Haber des Unternehmens, General der Flieger S t u- d c n t und Generalmajor Ringt, dem Kommandeur einer Gebirgsdivision. Der Führer brachte zum Ausdruck, daß diese kühne Tat mit eine der Voraussetzungen für die erfolgreiche Fortführung unseres Freiheltskampfes schuf. Der Führer ehrte mit diesem Empfang zugleich die vorbildliche Tapferkeit oller Kreta-Kämpfer. wirtschaftIiche„Leisiimg" des Solschewismus. iitib öfter B Die i °k jt ek ivekt Aiueiaeu-Pretjc: Ameiaentetl 7 Npf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Terttetl 50 9h)f. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung MaMaffell Mschlilste Niengenstaffel B Plahvorschrtft (vorherige Liereinbarnng) 25% mehr Kreia-Kämpfer beim Führer Ehrung für alle Kreta-Kämpfer. Gewaltiges Ringen auf -er gesamten Ostfront um die Entscheidung. Große Erfolge bahnen sich an. - Bessarabien- Hauptstadt Kischinew erobert. werden. , ..... ^etzt rächt sich dieses Svstem der rem rnaterialist,- schon Auffassung, jetzt reifen die Fruchte dieses Ter. rors, allerdings in einer Weise, daß die Machthaber des Kremls nur noch zu dem äußersten Druckmittel greifen können, nämlich die gefamte Armee den Henkermethoden der GPU. auszuliefern. Was das für eine Truppe, die einem mächtigen Gegner gegen- übersteht, heißt, braucht wohl nicht erläutert zu werden. Ein Kämpfer und Krieger kann nur der sein, der die innere Verpflichtung zum Kampf spurt, und der weiß, daß alle seine Kameraden von ber gleichen Idee beflügelt werden. Wenn aber hinter den geknechteten Kolonnen der Sowjetarmee die GPU.-Kommissare mit der Pistole in der Hand stehen, um für „Ehre und Disziplin" zu sorgen dann ist das der Anfang vom Ende und zeigt erneut die furchtbare Fratze des Bolschewismus. Bk. Vl- Jahrgang Ur. 169 lirfdieint täglich, außer .hotmtagS und ftetertagö Beilagen: i ßistzener Fam ilienblätter seHnatimBild-DieScholle Be^ugSvreiSr ofmatlich... ....RM1.80 zullellgebübr... » -25 ui bei Nichterscheinen ioit einzelnen Nummern itfolge höherer Gewalt temlvrechanschluß 2251 i Mhtanscdrift: „Anzeiger Wckeck 11686 Frankf^M. klärt es sich, daß bis in die letzte Vergangenheit hinein noch Millionen von Arbeitern in der ganzen Welt an diese bolschewistische Lüge glaubten. Erst mit dem Augenblick, da deutsche Soldaten den undurchdringlichen Zaun durchbrachen, den die Sowjetmachthaber um ihr Land gezogen batten, fällt der Schleier von dem bolschewistisck)en Rätsel. Was dabei zutage trat, hat schon bei seinem ersten Anblick der Welt den Atem verschlagen. Die furcht- baren Blutbäder der abziehenden Sowjettruppen in Lemberg, Dubno und Luck lassen ahnen, daß die Wahrheit über den bolschewistischen Blutterror noch I oiel schrecklicher ist als alle Darstellungen darüber aus dem Munde der der Sowjetunion Entkörn- Schreckensherrschast ber GPU. jetzt auch aus bic ge- tarnte Sowjetarmee, auf ihre Stabe, Militarschulen und Organisationen ausgedehnt ist. Das Institut militärifaer $ommi||ar< - so nennt sich dieser 3meig ber GPU. - hat bas Dekret bestätigt wobei der vielsagende Satz vorkommt, daß die Militär- tommiffare ebenso wie die'Kommandeure vor der Partei und ber Regierung verantwortlich feien für bie Ausführung ber militärischen Aufgaben hinsichtlich ber „Ehre unb Disziplin" des Truppenteiles. Im nächsten Absatz wird weiter beMemtgt daß der Militärkommissar der „moralische Leiter des Truppenteils sei und auch der „erste Verteidiger feiner materiellen und geistigen Interessen Es bedarf keines besonderen Hinweises, daß jedes Wort ja jeder Buchstabe dieser beiden Satze mit Strömen von Blut g e | d) r i eb e n wirb. Denn die Einführung der schranrenlasen Willkür- Herrschaft der politischen und militärischen Kommis- Zwischen Roosevelt und Stalin Bon unserem —nn.-Berichterstatter. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Mitte Juli 1941. As im Jahre 1936 in Spanien der Bürgerkrieg .iuÄrach und die wirklichen Fronten sehr bald jfenbar wurden, da verhielt sich England „neu- .-al'. Das heißt, es unterstützte die Sowjets mit iller Kräften, machte in seiner Presse nicht den gelten Hehl daraus, auf welcher Seite die en$- ;Hjn Sympathien seien und verbreitete eifrig die jMitzigsten und gehässigsten Greuellügen über die Sek Francos und die Taten seiner Armee. Stanley Scik'win, englischer Premierminister, sagte beispiels- ich: „Die Genossenschaft der Empire-Dölker und irt Kameradschaft wurzelt in der Lehre oon ber zesmhaften Würde der einzelnen menschlichen Zeke." Und bei einer anderen Gelegenheit, als er das politische Experiment des britischen Corn- Mwealth sprach, führte er aus, daß er sich freue, at dieses Reich auf die Dauer nur zusammenge- jalsn werden könne, „wenn wir unsere gemein- EN Ideale, unsere gemeinsamen Inspirationen -nsAuge fassen. Und nur, wenn wir nicht nur durch J selbstsüchtige Motiv der Selbsterhaltung, ton- let durch das heiße Streben nach dem Ideal an- lesiiert werden, nur dann werden wir fortbestehen hing ein Komplex berührt, der den Engländern zur Zeit besondere Kopfschmerzen bereitet. So viel Vernunft und kalte Ueberlegenheit haben sie nämlich doch noch behalten, um zu ahnen, daß es mit der bolschewistischen Wehrmacht im Kampf gegen den deutschen Soldaten auf die Dauer nicht gut bestellt (ein könne. Sie warten daher auf eine doppelt heftige Reaktion aus USA., selbstverständlich im Sinne einer noch größeren Unterstützung, ja des sofortigen Kriegseintritts. Die Reaktion, die sich zwar anders als Churchill erwartet auswirken wird, ist seitens der jüdisch-plutokratischen Rooseveltclique auch nicht ausgeblichen: Mit dem Sprung nach Island wurde die bis dato laut verkündete Monroe-Doktrin für die sog. westliche Hemisphäre offiziell durch Washing- ton desavouiert. Ja, eine gewisse USA.-Presse ermuntert jetzt wieder zu einem Weiterspruna nach den Azoren, Kapverdischen Inseln und nach dem westafrikanischen Hafen Dakar. Und Willkie, der ehrgeizige Präsidentschaftsanwärter, spricht sogar von amerikanischen Stützpunkten in Irland und Schott— Berlin, 17.Mi. (DRV.) Der Zusammenbruch der sowjetischen Angrif spläne zwingt Stalin zu 1 einer Derzweiflunasmahnahme. Durch ein vom । Ob ersten 9t at De r Sowjetunion beschlos enes Dekret wird die Institution ber Kriegs- ommitfare wieder eingefuhrt unb bie ge- amte Wehrmacht damit dem Terror- regiment der GPU. au-geliefer . Stalin versucht durch diese Einrichtung alle Der- antwortung für Die Niederlage der bolschewistischen "»auf bie In-ppenfübrunfl abzuwalzen. ttr (teilt die Sachlage so hin, als sei es den Os.i- zieren nicht gelungen, Disziplin unb Emsatzfreudig- leit auftechtzuertzalten. Mit unnerhullter Morddrohung zwingt er Die Gruppe zu weiterem Widerstand gegen den deutschen Ansturm, ein Verfahren, das bezeichnende Schlüsse zulaht auf die Moral der Sowjetarmee. Die Kriegskommissare werden tn allen Jnegi mentern unb Divisionen, Stäben, Milltarfchulen und den Verwaltungsstellen der Sowjetarmee em- aesetzt in den Kompanien, Batterien und Eskabro- n en "jedoch „sogenannte politische Arbeiter". Der Kriegskommissar soll neben dem Kommandeur die volle Verantwortung für die „Erfüllung der Kriegs- aufaaben" ber Truppe und ihre Haltung »m Kampf übernehmen. Er ist verpflichtet, streng die Durch- (Crhrimn niier Befehle der Obersten Kommando- L"iu kontrollLem Weiter hat er ben Obersten Knmmandostellen und ber Sowietregierung über bie Kommandeure und politischen Arbeiter zu berichten Er soll widerspruchslose Durchführung der Mehle durchsetzen und ist verpflichtet, erbarmungs- (nfon Kamvi gegen Feiglinge, Panikmacher und Dejerteu« zu Ku. mit harten Händen bie reoo- lutionäre Ordnung und die Kriegsdisziplin zu schaf- -n Jeden Verrat" soll er „an der Wurzel ner- QUm Schluß wird bestimmt, daß alle Re- und Behörden- hctable von dem Kommandeur und dem Kriegs kommisfar gemeinsam zu unterzeichnen . Aehnlich wie England nach ledern „siegreichen Rückzug" die verantwortlichen Generale in die Wüste sare bedeutet nichts anderes, als daß die Moskauer Machthaber in ihrer Verzweiflung vor dem drohenden Ende keinen anderen Ausweg sehen als den der blutigsten Gewalt. Sie geben damit den materiellen und moralischen Zusammenbruch des gewaltigen Kolosses der bolschewistischen Armeen zu, den aufzubauen Hunderttausende in den Fabriken das Dasein vom Sklaven führen mußten und der in seiner zwanzigjährigen Geschichte das getreue Spiegelbild Der völligen Ohnmacht der Moskauer Despoten ist, überhaupt irgend etwas aufzubauen, das organischen Charakter tragt, Wurzeln im Volke geschlagen hat unb aus diesem Grunde Bestand und Leistung ver- Gietzener Anzeiger lavenmassen ber Sowjetarmee niemals zu einem einheitlichen Körper zusammen, schweißen können, der, von einem großen Ideal mitgerissen, zu Leistungen fähig war, die nicht dem dumpfen Fatalismus unb der Furcht vor dem Genickschuß des GPU.-Kommissars, sondern aus ber inneren Disziplin der Truppe selbst stammte. Diese wahre Disziplin, dieser innere Geist einer .Truppe wie sie uns Clausewitz so unübertrefflich nahegebracht hat, hat es in der Sowjetarmee nie- 1 - * —-r-<)te der Zwang, die Un- bei dein leisesten Ab- Stanley Baldwin ist bereits einige Jahre tot und ,offen ben Tot> trk-ben. uh, Flakartillerie drei feind- Es bedarf keiner allzu großen Phantasie, um sch Vorpostenboote sechs Fiakarnuene semo 1 orzustellen! welches Schreckensregimc.it die m Uta. liche Kampfflugzeuge ab. rischen Kommissare nunmehr in der bolschewistischen Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten ^'^„e — oder in dem, was noch davon vorhan- Rächt an wenigen Orten in Rordwesldeutschland au|rld)ten mcrden, mit ber bewußten eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben. Absicht, das, was durch militärische Schule unb den Es entstanden nur unerhebliche Schäden. Nachtjäger nicht vorhandenen Geist der Truppe nicht erreicht und Flakartillerie schossen drei der angreifenden brl- werden konnte, durch die brutalste Gewalt zu er- (Hrfwn Tfimieuae ab reichen. Und damit kommen wir auf ben Stern- lifdien Flugzeug - punft der Frage zu sprechen. Kurz vor Beginn des I Krieges im Osten ließ der Kreml die Nachricht ver- _. a. xrf 9 K „ breiten, daß bie militärischen Kommissare n Der Terror der GpLl. in der Sowjetarmee. ^ften^Taae der^ Kriegführung bewiesen aber ein- , heutig, daß nach wie vor die Kommissare der GPU. t^pwaltherrschast durch Knegskommlffare auch bei Den Gruppen. bie eigentlichen Machthaber in der Sowjetarmee v ' sind. Der Kreml hat überhaupt in den letzten bei- schickte, so vollzieht Stalin jetzt mitten im Toben ben Jahren sehr viel Agitation um die völlige Re- der Schlacht, die ihn nötigt, seine letzten Reserven Organisation der bolschewistischen Armee gemacht, einzusetzen, ein Strafgericht am Offizierskorps der ber blutigen Säuberung im Jahre UM, der Sowjetarmee. Blutiger Terror, Befpitze- Tuchatschewski und viele andere sowjetische Militär- l u n g und Bedrohung sollen helfen, das wan- ül)rer und Offiziere zum Opfer fielen, war man kende Ge üge des Bolfchewikenheeres zu stutzen, jchtlich bemüht, der bolfchewiftischen Armee wenig- Eine Rückkehr zu den alten unmenschlichen Mitteln, - • r «-1“ -x—- Die den Weg der Moskauer Derbrecherbande von Anbeginn kennzeichneten. Der Vorsitzende des Obersten Sowjetrates,K ai - fia sprach, ist heute, da England keine Maske mehr bis t ß hinter der es sich verstecken kann zu dem ' I BiribnU der Plutokratien mit dem Bolschewismus g^.orden, zu einem Pakt der demütig ten, reich- sie und hartherzigsten Kaste der Welt mit dem rollten, gefühllosesten unb blutdürstigsten Gesindel bei Erde. Wahrscheinlich hätte Baldwin auch dafür eip schöne Phrase gefunden, rote ste Dhurchill m sti er Sonntagsrede vom 22. Juni 1941 ge unben hx Es gilt ja „bas Heil der Menschheit ! Das ist der eine Anblick, den die Insel heute bi,-et. Die Kehrseite der Medaille entspricht jedoch Mia bieser Grundeinstellung. Man braucht nicht tage zu suchen, um zu wissen, worum es sich Han- le9 Ward Price schreibt beispielsweise im „Daily L!egraph" über bic „Neunmalklugen — so nennt iifDiejenigen wörtlich, bie an eine W'eberholung ber übertage Napoleons glauben '^e ^dee, baß hilcr im Begriff ist, einen großen historischen Feh ler zu wicberholen, ist zwar sehr angenehm, aber öhwinbel. Denn unglücklich genug für unstre Suse klugen erinnert sich auch Hitler ganz E^ezeich tzi an Napoleon. Er erihnert sich, baß ^aPoIe^n® I clbaten nicht mehr als 15 Meilen am Tag hinter bringen konnten unb roet^ dnß seine motori irten Trupppen zehnmal so schnell sind. Hitler er niert sich auch daran, baß Napoleons „Grande A-mSe" 3U zwei Dritteln aus Solbaten frember !lker Zusammengesetzt war, bie Napoleons Zielen dcchst gleichgültig unb zum Teil feindlich gegenüber- onben. Hitler hat in seiner -Grande n“ putsche, Finnen, Ungarn unb Slowaken, die dlesim t Tnnf n l r. piaene Sache fuhren, uno zum Lhlutz fagt dieser Engländer, der tzill-r aus !ruh„ !!I Interviews immerhin besser kennt fn seiner Landsleute: „Es ist Wahnsinn ^11°» Strategie, mit der er so unbestr-ltbar-: Ers°l«e er tickt-, heute nach mit Hahn M ub°rp>-si°n. Paralle^ Iit enttäuschen. England muh Napoleon °°rgesiew England denkt aber vorläus'g garn-cht d°r°m 6n Blick in di- Zeitungen sowie jede «nglllch- ssrndsunksendung beweist dah man sich aus der M ben gefährlichsten Illusionen hmgibt, und das im sp stärker, je weiter bie beutschen Of.en vorrücken. Da tauchen alle die kindischen Matz^ fij-n wieder auf von den deutschen "^alztank L wagt d-r britische Rutckisunk >>-ut- "°ch^°n nglischen Hörern vorzusehenl —2..°°" be"^' hcch überlegenen sowjetischen Lagern, ’Merleaenbeit des „einzelnen sowjetischen taten"?Da wird di- englische OessentlÄke't achg Prttot mit dem Wunschtraum an -IN- engtttch- vf-nsia- und in einem Atem zuruckgepslss-n. da krgland noch nicht stark genug dazu sei. , ,^E Dir erleben jeden,alls, dah sich «°n°u d r «^'ch° v-inungskamp, zwischen Traum und Wrr üchkett chpielt, wie vor allen Niederlagen, d>° England 'N si-s-m Kriege erlitt. Dazu gehören °uch d>- dur^> Kotigen Versuche, die Sowjets und den BalschE n.l- dem „URann aus d-r Strahe,nal>°rzubrtug , «iusagen als harmlos, ungefährlich und — Vittel für englische politische Ziele ,^?^st,sijndlich ä onsähig hinzustellen. Dazu gehört lelbstoerstandl ch rch die Ungeduld, mit der man aus Nachr cht°n wartet, was bie ftänbifl verstärkte britische 1 rraffion in Moskau erreichen wird, ob'unb wie sich \ bt-s augenblickliche englisch-amerikanische Illlioer gestalten wirb. Allerbings wirb mit ber Ru orberung bes Lord Halifax zur Berichterstal- -'Z,V, Brandwolken an den Vormarschwegen im Osten. Brennende Siedlungen und Dörfer, die von den flüchtenden Bolschewisten in sinnloser Zerstörungswut anqezündet wurden. Auch hier an diesem Flußübergang, über den soeben eine Panzerbrücke von unfern Pionieren gebaut wird, steht ein Dorf in Hellen Flammen. — (PK.-Hochscheid-Scherl-M.) menen in der Vergangenheit. Heute schon' ist klar erwiesen, daß es sich bei der Sowjetunion nicht im geringsten um einen sozialen Staat handelt, sondern im Gegenteil, daß man es hier mit dem in der Geschichte einmaligen Vorgang der Vergewaltigung von fast 200 Millionen Menschen zugunsten einer kleinen ausbeuterischen Schicht, die zum großen Teile aus Juden besteht und zweifellos von ihnen beherrscht wird, zu tun hat. Der Nimbus des Sozialstaates ist bereits, setzt für immer zerstört. Das sogenannte bolschewistische Sozialexperiment war ja aber mindestens ebenso sehr auch ein wirtschaftliches Experiment, und es wäre durchaus denkbar, daß das rücksichtslose Ausbeutungssystem wenigstens wirtschaftlich zu einigermaßen nennenswerten Leistungen geführt hätte. Auch hier kann wohl jetzt bereits gefaxt werden, daß das Gegenteil der Fall ist. Von einer nach europäischen Maßstäben zu messenden Wirtschaft kann in der Sowjetunion überhaupt nicht die Rede sein. Alle Phantastereien über den Erfolg der gigantischen Fünfjahrespläne könneu nicht mehr über das Hinwegtäuschen, was der Augenschein lehrt, daß nämlich in der Sowjetunion ein b e isvie l l o se s wirtschaftliches Elend herrscht. Wenn überhaupt von einer Leistung gesprochen werden kann, so höchstens auf dem Gebiete der Wehrwirtschaft. Aber auch hier beweisen die gewaltigen Verlustziffern der Sowjets im bisherigen Kampfe, daß nur eine Massenproduttton erreicht wurde, daß aber die Qualität bei weitem nicht den Stand der deutschen ÜB affen erreichte. Wenn also Woroschilow 1936 klagte, daß man nicht zufrieden sein könne mit der Qualität der Produktion, die der Sowjetarmee geliefert werde, so hat er durchaus Recht behalten. Beziffert man doch in der Sowjetpresse den Anteil der Ausschußfabrikatton auf weit über ein Drittel der gesamten Produktion, und Molotow erklärte im Jahre 1936 zur Rechtfertigung der hohen Preise, daß in Amerika der Ertrag Der Produktion 3,5 und oft zehnmal so hoch sei, als in der Sowjetunion. 1935 wurden auf den Kopf der Bevölkerung noch nicht 50 cm Wollstoff fabriziert. Für die Person wurden im Jahre (7,5 Paar Schuhe hergestellt. Es ist also kein Wunder, wenn der überwiegende Teil der russischen Bevölkerung in Lumpen gehüllt einhergeht, zumal ja immer berücksichtigt werden muß, daß die bevorzugte herrschende Klasse, die insgesamt etwa 10 bis 15 v. S). der Gesamtbevölkerung ausmacht, den Löwenanteil dieser Produktton für sich beansprucht. Eine weitere Ziffer, die nicht nur für die Produktion, sondern auch für den kulturellen Zustand in der Sowjetunion bezeichnend ist, ist die Papiererzeugung. Sie betrug im Jahre 1935 mit 4 Kilogramm je Kopf der Bevölkerung noch nicht ein Zehntel der deutschen Erzeugung von 47 Kilogramm je Kopf. 1936 befanden sich 81 v. H. der in der Landwirtschaft eine so große Rolle spielenden Traktoren in Reparatur. Viele andere lagen unbenutzt auf den Feldern. Don 100 Autos waren 45 in Reparatur oder warteten darauf. Völlig unkontrollierbar ist die Preisbildung. Der Staat ist ja nicht nur der einzige Arbeitgeber und Produzent, er ist auch der einziae Verkäufer von Waren. Gerade damit hat er die Arbeiterschaft vollkommen in der Hand, denn jede Lohnerhöhung kann sofort durch entsprechende Preiserhöhungen null und nichtig gemacht werden. Von einem festen Wert des Geldes hat infolgedessen der Sowjetarbeiter überhaupt keine Vorstellung. Er weiß nie, was er für sein Geld kaufen kann. Das gleiche liebel gilt aber auch für die Wirtschaft. Auch die Produktionsgüter, die in einem Betriebe zur Herstellung von anderen Waren gebraucht werden, müssen ja gekauft werden. Welche Rolle die Preisgestaltung bei Investitionsgütern 'besitzt, ist ja bekannt. Man kann sich also ungefähr ein Bild machen, was es bedeutet, wenn veifpielsweise das Karl-Marx-Werk für eine Seidenzwirnmaschine, deren Herstellungskosten sich auf 14 575 Rubel beliefen, nicht weniger als 53 286 Rubel verlangte (Sa Jndustrialisaziju vom 18.12.1937). Dieselbe Zeitung berichtete am 14. April 1937, daß die Werkzeugmaschinenfabrik „Krassnyj Proletarij" für ein Ersatzteil zu einer von ihr selbst gelieferten Hori- zontalbohrmaschine, dessen Anfertigungskosten 120 Rubel betragen, 7500 Rubel verlangte. Daß bei einer solchen Preisgestaltung von einer wirtschaftlichen Betriebsführung (hier nicht etwa im Sinne von. rentabler Betriehsführung, sondern von einer Betriebsführung nach wirtschaftlichen Grundsätzen überhaupt gemeint) nicht die Rede sein kann, dürfte einleuchten. In der sogenannten bolschewistischen Wirtschaft sind alle ökonomischen Grundsätze restlos über den Haufen geworfen. An ihrer Stelle herrscht die unbeschränkte Willkür einer wildgewordenen Wirtschaftsbürokratte, die keine Grenzen kennt, nicht einmal die Grenze der menschlichen Existenzfähigkeit. Wie rücksichtslos man sich notfalls auch darüber hinwegsetzt, zeigt ein Artikel in der Jswesttja anläßlich der Erschießung von 18 000 Bauern in Charkow, die es gewagt hatten, sich dem Abtransport von Weizen nach Odessa zu widersetzen, weil sie selbst vor dem Hungertode standen. Die Zeitung schreibt dazu: „Woher nahmen sich die Arbeiter das Recht, den Obersten Rat der Volkskommissare daran zu hindern, den Weizen zu exportieren? Wenn der nicht stichhaltige Einwand erhoben wird, daß die Bevölkerung vor Hunger sterbe, so ist darauf zu erwidern, daß die kommunistische Politik sich nicht von Sentimentalitäten leiten lassen kann. Wir verlangen vom Volk, daß es sich nicht mehr zu solchen konterrevoluttonären Handlungen hergrbt, denn sonst wird die Bestrafung noch viel strenger sein als die in Charkow." Wer hier noch von Wirtschaft und von Wirtschaftspolitik oder gar von einer wirtschaftlichen Leistung zu sprechen wagt, muß freilich das Gemüt eines Sowjetfunktionärs oder eines Juden besitzen. V. A. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Für heldenmütigen Einsatz im Dstfeldzug. DNB. Aus dem Führer Hauptquartier, 17. Juli. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh heute für ihren heldenmütigen Einsatz im Ostfeldzuge folgenden Offizieren des Heeres und der Luftwaffe das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Dem Befehlshaber einer Panzergruppe, Generaloberst Guderian; dem Befehlshaber einer Panzergruppe, Generaloberst Hoth, dem Kommandierenden General eines Fliegerkorps, General der Flieger Freiherr von Richt- Hofen. Die tapferen Befehlshaber erhielten die Mitteilung über die erfolgte Verleihung durch ein per- fönttches Telegramm auf ihre Gefechtsstände. Göring an Mölders. Berlin, 17. Juli. (DNB.) Reichsmarschall Göring richtete an Oberstleutnant Rlölders folgenden Glückwunsch: Lieber Rlölders! Ihnen, meinem kühnsten und siegreichsten Jagdflieger, herzliche Glückwünsche zu der höchsten Tapferkeltsauszeichnung. Ich bin unendlich stolz auf Sie, und ich beglückwünsche auch Ihr herrliches Jagdgeschwader, das in allen Luftkämpfen unter Ihrer kühnen Führung hervorragendes leistet. Möge Ihnen, lieber Mölders, das Soldatenglück auch weiterhin treu sein. Ihr Göring, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Empfang beim Reichsaußenmimster. Königsberg, 17. Juli. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop hatte für heute die Botschafter, Gesandten, Pressereferenten und Kulturrefetenten der deutschen Missionen in Europa nach Königsberg berufen. Der Reichsaußenminister gab bei dieser Zusammenkunft den Missionschefs, die im europäischen Ausland das Großdeutsche Reich vertreten, einen umfassenden Ueberblick über die außenpolitische Gesamtlage sowie über die Ziele der deutschen Außenpolitik. Anschließend gab der Reichsaußenminister den Pressereferenten und Kulturreferenten der deutschen Auslandsmissionen, die die Aufgabe haben, die Beziehungen zu der Presse und dem Rundfunk der fremden Länder sowie zu ihren kulturellen Einrichtungen zu gestalten, die Richtlinien für die Durchführung ihrer Arbeit. London sieht schwarz. Rom, 17. Juli. (Europapreß.) Die optimistische Beurteilung der Lage der Sowjetarmee in den letzten Tagen ist in London rasch geschwunden. Die Berichte des englischen Nachrichtendienstes von der Ostfront sind sogar von tiefer Besorgnis durchsetzt. Auch der militärische Mitarbeiter der „Time s" spricht von einer Periode schwerer Prüfungen, in die das Sowjetheer eingetreten sei. "Die Erhaltung des Angriffsgeistes der Bolschewisten sei jetzt am wichtigsten. Alles werde vor allem von der Entwicklung der Nachschubfrage abhängen. Die Hauptsache sei in diesem Krieg, der Sowjetfront den Nachschub von Munition nach den am meisten bedrohten Frontteilen zu sichern. Auch dieser englische Fachmann fordere die Sowjets auf, bis zum letzten Bolschewisten Widerstand zu leisten. Schnellbootvorstoß in Sowjetgewäffer. $ er! in, 17. Juli. (DNB.) Deutsche Schnellboote stießen am 15. 7. in die sowjetischen Gewässer der östlichen Ostsee vor und stellten einen Verband bolschewistischer Seestreitkräfte. Trotz starker Abwehr erzielten die Schnellboote einen Torpedotreffer auf dem sowjetischen Torpedokreuzer „T a s ch k e n t". Dieser Kreuzer wurde im Jahre 1937 erbaut, hat 2800 Tonnen, ist bestückt mit sechs 13,6-cw-Geschützen, vier 5-ew-Flak, sechs Maschinengewehren und beM neun Torpedorohre. Die Tatsache, daß die „Tasch. kent" bis zum Jahre 1940 im Schwarzen Meer stationiert war und erst vor einigen Monaten in die Ostsee übergeführt wurde, ist ein weiterer Be. weis für die Absicht der Bolschewisten, in Mittel, europa einzufallen. Erfolgreicher Einsatz der finnischen Lustwaffe. Helsinki, 17.3uli. (DNB.) Wie die finnisch, amtliche Nachrichtenstelle bekanntgibt, Hut die fin. Nische Luftwaffe die Tätigkeit der Landttuppen wirk, sam unterstützt. Feindliche Eisenbahnverbindungen, Transport- und Panzerzüge, marschierende Trup. pen, Autokolonnen, Lager und Konvois wurden kräftig bombardiert und beschossen. Durch Doll- treffet wurden Bahnanlagen zerstört, Züge zum Entgleisen gebracht, Kolonnen zersprengt und Autos, Züge und Panzerwagen in Brand geschos. sen. Sturzbomberangrisse erzielten Volltreffer aus feindlichen Artilleriestellungen. Auch die Murman. Bahn wurde bombardiert. In zahlreichen ßufe kämpfen blieben die finnischen Flieger fast aus. nahmslos siegreich. Seit Beginn des Krieges bis zum Donnerstag wurden von den Luftstreitkrästen und Flakabteilungen 136 feindliche Flugzeuge abgt- schossen, zahlreiche andere beschädigt. Demgegen. über kehrten seit Beginn des Krieges 11 eigene Flugzeuge nicht zu ihren Stützpunkten zurück. Die Mannschaft eines Flugzeuges konnte sich durch Fallschirm retten. Oer italienische Bericht. Rom, 17. Juli. (DNB.) Der italienische Wehr» Machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: In der Nacht zum 16. haben Verbände unserer Luftwaffe die Flugstützpunkte von Malta bombardiert. In Nordafrika wurde an der Tobruk- Front ein Aufklärungsvorstoß feindlicher Straßen- Panzerwagen abgetpiejen. Unsere Flugzeuge haben befestigte Stellungen von Tobruk und feindlich« Flugzeugstützpunkte in Aegypten angegriffen. 3n der Nähe von S i w a wurden britische Abteilungen und Kraftfahrzeuge mit Bomben und Maschinen- gewehrfeuer belegt. Sturzbomber haben zwei Dampfer vor M a r f a Luch angegriffen. Ein 1500-Ton- nen-Dampfer wurde getroffen und kann als versenk angesehen werden. Der Feind unternahm erneut Einfluae auf Bengasi und Tripolis und verursachte leicht« Schäden. In O st a f r i k a lebhafte Artillerietättgkeit int Abschnitt von Uolchesit . Eines unserer im Atlantik eingesetzten Unterseeboote unter Befehl von Korvettenkapitän Ferdi- nando C a l d a hat einen 8000-Tonnen-Tanker versenkt. Maffenflucht aus Alexandria. Istanbul, 17. Juli. (DNB.) Die Massenflucht aus Alexandria, eine Folge der Luftangriffe, hält unvermindert an. Don der Polizeibehörde wurden 1113 Arbeiter und Handwerker, dir ihre Arbeiten im Stich gelassen und sich den Flüchtlingen angeschlossen hatten, zwangsweise in dir Stadt zurückbesördert. Im Flüchtlingslager von Bender Bersuk im westlichen Nildelta sind, wie das ägyptische Gesundheitsamt bekanntgibt, infolge des Massenandranges Krankheiten ausgebrochen. Es sind Maßnahmen zur Isolierung des Lagers getroffen worden. Fürst Konoye übernimmt die Neubildung des Kabinetts. Tokio, 17.Juli. (DNB.) FürstKonoyehat den Auftrag zur Neubildung des Kabinetts angenommen und sich eine gewisse Zett dafür ausbedungen. Im Zusammenhang mit dem gesamten Rücktritt gab das Kabinett folgende Erklärung ab: „Das Konoye-Kabinett war äußerst bemüht, die verschiedensten Fragen der inneren und äußeren Politik zu lösen. Das Kabinett erkannte jedoch, daß zur erfolgreichen Durchführung der als notwendig erkannten Maßnahmen im Zusammenhang mtt der ständig wechselnden internationalen Lage einr Stärkung und Erneuerung der gesamten inneren Staats st ruktur notwendig ist. Das Kabinett ist deshalb gezwungen gewesen, feinen Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. . 33. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Ich will den Herren gleich sagen, daß wir auch mit der Norddeutschen Werft in Verbindung stehen", meint er dann. „Herr Lind gibt sich viel Mähe um das Geschäft. Der Vorschlag, wie wir ihn Ihnen heute machen, wiederholt in jedem Punkt das, was mit Herrn Lind besprochen worden ist." „Und Herr Lind will den Auftrag in dieser Form annehmen?" fragt Nissen.. Der Besucher Herr de Castro überhört die Frage. Aber er lächelt vielsagend. „Mit der Lösung der Transportfrage wird für meinen Auftraggeber eine der wichtigsten Ausgaben erfüllt, und Südamerika ist groß. Die Produktionsgebiete sind für deutsche Anschauungen, Gewohnheiten — ich möchte sagen — unvorstellbar. Der Bau von Eisenbahnen ist teurer und langwieriger als die Jndienstnahme von Schiffen. Außerdem — wie soll man Eisenbahnen durch den Urwald bauen." Dominik dankt für die Ausführungen mit einer Handbewegung und beschäftigt sich wieder mit dem Vertragsentwurf. „Dauer der Lieferungen vorläufig vier Jahre, das las ich wohl schon vor? — Preise sind tragbar, wenn auch nicht üppig. Zahlung nach Abnahme jedes Schiffes mit Sechsmonatsakzept, das dreimal um je ein halbes Jahr prolongiert wird. Spesen in Höhe des Reichsbankdiskonts trägt der Käufer." Er sieht von dem Papier auf und zu seinem Sohne hinüber. „Was sagst du dazu?" Nissen muß sich die Antwort erst überlegen. „Herr Lind muß einen starken Atem haben", sagt er dann. „Wenn monatlich drei Schiffe abgenommen werden, dann sind das bei einem Durchschnittspreis von dreißigtausend Mark — warte mal, zwei Mil- lioneneinhundertsechzigtausend Mark, ehe das erste Akzept eingelöst wird." „Tja — wenn Sie da nicht mitkönnen —", meint Herr de Castro und lächelt vielsagend. „Von Mitkönnen ist keine Rede!" fährt Dominik auf. „Aber weiß denn ein Mensch, wie es in der Welt aussieht, wenn der Vertrag schließlich abge- wickelt ist? Das sind sechs Jahre. Er schreitet im Raum auf und ab. Seine Schritte werden immer länger und schneller. Plötzlich bleibt er stehen. „Ich will Ihnen nichts vormachen. Neunzigtausend Mark Monat aus, Monat ein, — das geht über meine Kräfte. Das können die drüben auch nicht. Sie mögen mir das glauben; denn ich kenne die Verhältnisse so einigermaßen hüben wie drüben." „Die Wechsel werden in Berlin von der Südamerikabank diskontiert", hilft der Besucher nach. „Wenn man Glück hat! Ich weiß — jeweils für drei Monate mit Vorschußprovision und weiteren Provisionen! — Aber unterbrechen Sie mich nicht. Also, wo war ich stehengeblieben? Was nützt es Ihren Herren, wenn die Lieferungen nach kurzer Zeit stocken?" „Das wäre recht verdrießlich — und bedingt Vertragsstrafen." „Na, sehen Sie!" Dominik setzt sich wieder und denkt scharf, während er spricht: „Ich will mit Ihnen auf folgender Grundlage verhandeln: Vertragsdauer zwei Jahre. Wir liefern alle zwei Monate drei Dampfer." „Das ist zu wenig." „Dann lassen wir das Geschäft. Ich kann nicht mehr versprechen, als ich zu halten in der Lage bin. Ueberlegen Sie sich die Sache. Der Gast kramt seine Papiere in die Aktentasche. „Ist das Ihr letztes Wort, Herr Direktor?" „Ich habe nur ein einziges. Mein erstes und mein letztes Wort sind stets dieselben. „Das ist schade, dann müssen wir mit der Norddeutschen Werft das Geschäft machen. Ich hätte es gern Ihnen zugeführt." „Danke bestens! Aber was nicht geht, geht nicht!" Friedrich Dominiks Gesicht verrät nichts von dem, was in seinem Hirn vorgeht. Jetzt nur keine Schwäche zeigen. Der Südamerikaner druckst. Dabei schiebt er seine Brille zwischen die auf dem Tisch liegenden Papiere. Er macht das sehr geschickt. Man spürt dem Trick die Hebung an. Friedrich Dominik blickt schnell nach der anderen Seite. Es ist nicht nötig, daß man alles sieht! Dem Besucher bleibt nichts anderes übrig, als sich zu verabschieden. In der Tür dreht er sich noch- mals fragend um. Dominiks Blick begegnet dem seinen. Er ist bedauernd und kühl. „Also dann auf Wiedersehen!" Der Südamerikaner verneigt sich. „Auf Wiedersehen!" Auch die Zurückbleibenden senken die Köpfe. „Schade!" sagt Dominik, als der Gast hinaus ist. Lietzendorf knabbert an seiner Lippe. Nissen ist sehr blaß geworden. Es hatte alles fo schön ausgesehen! Nun war auch diese Hoffnung zum Teufel! Es war schon ein Leid! Nur Friedrich Dominik, den der Fehlschlag am meisten treffen müßte, tut völlig unberührt. Er lächelt sogar — ein kluges, überlegenes Lächeln. Da klopft es wieder. Don Bautista de Castro! „Verzeihung! Ich habe wohl meine Brille vergessen?" „Keine Ahnung! Wir können ja mal nachsehen." Ein halbes Dutzend Hände beginnen in Papieren zu wühlen. „Vielleicht ein Zeichen, daß ich nochmals umkehren und verhandeln sollte?" fragt sich Don Bautista. Theater! Theater! Dominik hilft mitspielen. — „Sind Sie abergläubisch?" fragt er. Don de Castro nickt ernsthaft. „Etwas, Herr Direktor!" gibt er zu, und man weiß nicht, ist das nun auch gespielt ober ehrlich empfunden. „Für uns Südländer sieht die Welt wohl überhaupt ein bißchen anders aus als für den Nord- europäer. Wir glauben mitunter gern einmal an einen Wink des Schicksals. Das Leben wird bunter und voller davon." Dominik nickt nachdenklich vor sich hin. Warum soll er dem Besucher zeigen, wie er über ihn denkt? Aber als er einen Blick seines Sohnes erhascht, da blinzelt er ihm mit seinen hellen, klugen Augen zu. „Das Schicksal hat seine eigenen Gesetze, Don de Castro", sagt er dabei. „Sie haben ganz recht." Der Gast hat wieder Platz genommen. Und wäh- renb er seine Mappe erneut aufschlägt, meint er: „Ich werde meinen Auftraggebern berichten, daß ich jedenfalls mein Aeußerstes versucht habe." Er sagt das mit einer so bestrickenden Liebenswürdigkeit, als sei das Spiel eben die natürlichst« Sache von der Welt gewesen! „Dann fahren wir also fort, wo wir vorhin stehengeblieben sind", schlägt Dominik vor. De Castto hat nichts daaegen. Und bald kann et' sich zum zweitenmal verabschieden. Diesmal vergißt er auch nicht seine Brille. Der Vertrag ist in großen Zügen durchgesprochen. Er fehlt nur noch, daß er von Buenos Aires fanktio« niert wird. Aber das ist nach Don Bautistas Lliv sicht nur eine Formsache. ♦ Frinzka hat noch immer nichts von sich Hörer lassen. Die vier Wochen Bedenkzeit sind um. Friedrich Dominik hat inzwischen den Rat seines Anwalt* eingeholt, der zwar grundsätzlich die gleiche Auffassung für vertretbar hält, die Dominik Frinzka: gegenüber vorgetragen hatte. Aber er hat einer Prozeß gegen Frinzka doch als immerhin bedenklich« bezeichnet, allein schon im Hinblick auf die Koster dieses Rechtsverfahrens. Mochte also die Sach« ir der Schwebe bleiben? Die Aktien liefen ja nicht weg- Auch die Südamerikaner rühren sich trotz bef Abmachungen mit Don Bautista de Castro wieder nicht mehr. Das einzige, was vorangeht, ist die Sache Birk & Co., mit dem man etwas anfangen kann, und bas, was besonders wichtig ist, im Rahmen dec flüssigen Mittel der Dominik-Werft liegt. Nach dem Gesellschaftsstatut der Werft darf dec Direktor Erweiterungen nur mit Zustimmung der Aufsichtsrates vornehmen. Der Kauf von Birk & Co. ist solch eine Erweiterung. Also müßte Dominik de» Auffichtsrat um seine Meinung befragen. Das abec ist ein Unding. Denn die Motive des Kaufes müßte» dabei vorgetragen werden, und da zum Auffichtsrat Herr Mattheus Lind gehört, der zugleich fern Konkurrent ist, so würde er selbstverständlich seine Zustimmung versagen, und Dominik hätte also bloß die Norddeutsche Werft schlau gemacht. Eine verfluchte Geschichte ist das, die wieder zeigt, daß man die Frinzkaschen Aktiett doch braucht, eben die Aktien, die man nicht kriegen kann und die man, wenn man sie kriegen könnte, zu bezahlen nicht die Mittel hätte. Eine ganz verfluchte Geschichte. (Fortsetzung folgt) WM K""' ... 1 ' 7 / \ i** '■ - swV's f:_ " ' V. :.<»,• .-...... ... j 1 I *um DZs-s^N dez> ^Orm»ifi tUrt) KorfT *®Ar gu, 2»/. .. er$dtlos' 4 ö„ 5 r/ünd e x ^ere ^0®^ te^0/nL2 Zwl.^ L*erauf ,0*** mit 4 p^9en ^4.n^44udndZu ^44^ 44?hk° ^'<>4Bel!eb '-ft _ ^^C/3OZ, 2S&? fr "^CA, 601 9 2***«S> Aus der Stadt Gießen dergleichen eine SCHAUMPON Die neuen Lebensmittelkarten Auf Heifemarken gibt es nur noch Roggenbrot. /*) Wenn Ihr Haar zu /1[9 j. J schnell fettig wird, 11 • a HlilM V dann beruht das cV l'hfiPj.\ dl • auf Überreizung lPaWt^ der In der Kopf- nTV'3' « haut befindlichen Talgdrüsen Abhilfe schafft regelmäßige Pflege des Kopfes mit milden Mitteln, die kein Alkali und keine Kalkselfe Im Haar zurücklassen, also mit In den nächsten Tagen werden die Lebensmittel, karten für die 26. Zuteilungsperiode ausgegeben, die vom 28. Juli bis zum 24. August läuft. Die Rationen an Brot, Mehl, Fleisch und so weiter bleiben unverändert. Die Erhöhung der Ration an Käse, die mir für eine beschränkte Zeit vorge- sehen war, fällt wieder weg, so daß also wieder wie früher 187,5 Gramm Käse und 125 Gramm Quark ausgegeben werden. Normalverbraucher haben wieder die Möglichkeit, an Stelle von 125 Gramm Nährmitteln die gleiche Menge Reis zu beziehen, und War auf die Abschnitte N 6 bis N 10 der Nährmittelkarte. Verbraucher, die nur in Gaststätten essen, können diesen Sammelabschnitt ihrer Nährmittelkarte in Reisemarken umtauschen. Verbraucher, die nicht Selbstversorger sind, können in der nächsten Periode an Stelle von 125 Gramm Nährmitteln ebenfalls die gleiche Menge - Ülsen, f r ü ch t e kaufen und zwar auf die Abschnitte N 1 bis N 5. Es werden allerdings nur die beim Einzelhandel noch lagernden geringen Vorräte an Hüb fenfrüchten abgegeben. Der Verbraucher kann des. halb nicht bestimmt damit rechnen, daß er überall Hülsenfrüchte bekommt, wohl besteht dagegen cm Anspruch auf die Belieferung mit Nährmitteln. Auch die Abschnitte N 1 unb N 2 können in Reifemarken umgetauscht werden, da sie mit 125 Gramm bedruckt und daher für die Abgabe in Gaststätten nicht geeignet sind. „ m , Wichtig ist die Neuerung, daß alle R e l s e m a r . k e n für Brot vom 28. Juli an so behandelt werden, wie die mit dem „R“ versehenen Abschnitte derung des wirklichen Reisegepäcks unmöglich mach* ten. Es ist auch notwendig, bei der an sich zugelch- jenen Verpackung des Reisegepäcks in Kisten ober dergleichen eine Gewichtsbeschränkung auf 50 Kilogramm je Stück vorzusehen, weil schwerere Stucke au unhandlich für die Verladung sind und daher die Ursache von Zugverspätungen bilden. Sommerlicher Sonntag. Wenn in den Sommerwochen der Sonntag in naher Aussicht steht, dann hat diese Aussicht bereits etwas Beglückendes. Zwar ist der Sonntag in allen Jahreszeiten reizvoll, da er nach der Spanne von echs Werktagen eine ganztägige Ruhepause ver- ;eißt, aber es läßt sich nicht leugnen, daß dem ommerlichen Sonntag durchaus der Vorrang ein- zuräumen ist. Blauer Himmel, heiterer Sönnern glanz, ein Stückchen Natur und besinnliche Ruhe vermögen einem Sonntag so viel Gehalt zu geben, daß sich länger davon zehren läßt, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Zwar sind die Neigungen, den Sonntag auszukosten, sehr verschieden. Es gibt Menschen, denen es schon aenügt, wenn sie den ganzen Sonntag auf dem Balkon verbringen können, wo die famtfar- denen Petunien mit den feuerroten Geranien wetteifern und wo der Aufenthalt in der Tat recht an» genehm ist. Andere wieder packen bereits am zlbenö vorher den Rucksack, um in aller Frühe eine Wanderung anzutreten, die sie durch Täler und über Höhen der Heimat führen wird. Es sind Unterschiede des Temperaments, die hier sichtbar werden, der Drang aber, den Sonntag recht zu genießen, ist dem Balkonbesitzer wie dem rüstigen Wanderer in gleicher Weise eigen. Den größten Zuspruch können allerdings die Bäder verzeichnen, die an schönen Sonntagen immer Hochbetrieb haben. Im feuchten Element und am Strande ist schlechthin alles vertreten, was vom Sonntag Entjpannung und Erholung erwartet. Ein buntes Bild quirlenden Lebens entwickelt sich hier, das nur dann Ruhe spürbar werden läßt, wenn etwa die Lautsprecher des Radio den Nachrichten dienst vermitteln. Es ist unzweifelhaft die reinste Sommerfreude, die sich am Badestrand so offenkundig zeigt und die nur derjenige nicht verstehen kann, der niemals wohlig im warmen Sand gelegen ober der auch nie ein erquickendes Bad im Freien genommen hat. Für den Schrebergärtner ist es natürlich nm reizvollsten, den Sonntag unter den eigenen Obst» bäumen zu verbringen, unb wer im Familienausflug am Sonntagnachmittag eine liebe Gewohnheit sieht, bem schenkt bcr Sonntag auch diese Freude aus feinem unerschöpflichen Born. Es kommt ja gar nicht so sehr auf bas Wie ber sonntäglichen Entspannung an, viel bcbeutfamer ist, baß sie überhaupt herbeigeführt wird. Der ausgeruhte Körper steht dafür am Montag wieder mit neuen Reserven bereit, und jeder wirb einsehen, baß es in Kriegs- zeiten hoppelt wichtig ist, von ben Erholungsmög» lichkeiten Gebrauch zu machen, bie der sommerliche Sonntag glücklicherweise in so reichem Maße Mietet. Vornotizen. Tageskalender für Freilag. Öffentliche Vorführung über die Löschung und Bekämpfung von Brandbomben: 20.15 Uhr vor dem Liebigbau. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Liebe ist zollfrei". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Sieben Jahre Pech". Mr wirkliches Reisegepäck darf aufgegeben werden. Nach einer im Reichsgesctzblatt veröffentlichten Aenderung der Eisenbayn-Derkehrsordnung werden vom 15. Juli 1941 ab nur noch solche Gegenstände zur Beförderung als Reisegepäck angenommen, die für den Gebrauch des Reisenden bestimmt sind. Diese Aenderung ist notwendig, weil in zunehmendem Maße umfangreiche Warensendungen als Ge- päck aufgegeben wurden, die bei dem $uir Zeit verminderten Laderaum eine ordnungsmäßige Beför» Keine Sommerschlußverkäufe im Jahre 1941. Auf Grund des § 9 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb in der Fassung vom 26. Fe» bruar 1935 wird vom Reichswirtschaftsminister an- geordnet, daß die Sommerschlußverkäufe des Jahres 1941 nicht durchgeführt werden. Sloria-Palast: .Liebe ist zollfrei-'. Der Titel dieses Bavaria-Films kennzeichnet nur ein Teil» und Nedemnotiv der turbulenten Handlung. Gemeint war eigentlich eine Satire auf die Staats- und Verwaltungsschlamperei während der Österreichischen Systemzeit. Der Mann, der die Lawine unfreiwillig ins Rollen bringt, ist der Zollinspektor Laurenz Hasenhüttl; durch die Verhaftung eines schweizerischen Delegierten unb ber Freundin bes eigenen Finanzministers, die er für ein internationales Hochstaplerpaar ansicht, entfesselt er das. was man auf ostmärkisch einen Wirbel nennt; der Wirbel endet mit einer Kabinettsumbildung, mit der Verlobung des unvermutet zufammengesperrten Paares („Liebe ist zollfrei") und — ttotz alledem — mit Hasenhüttls Beförderung. Der groteske Humor ber Satire auf die bemokratische Mißwirtschaft hat stellenweise einen etwas makabren Beigeschmack und wirb auch durch die Lautstärke etwas beeinträchtigt, mit der die meisten Szenen gespielt werben. Der Spielleiter E. W. Emo hätte vermutlich bei einiger Differenzierung ber Dialogfolgen schärfere Wirkungen erzielt, besonders was Moser angeht, ber ben Hasenhüttl spielt, fast ununterbrochen auf höchsten Touren läuft unb schreit, was nicht zur Verdeutlichung seines Organs beiträgt. Er ist eine unverkennbar österreichische und stellenweise auch satirisch treffende Figur, aber er hat zweifellos schon in der Komik ergiebigere und menschlichere Figuren zu spielen gehabt. Eine sehr hübsche, sehr typisch geformte Gestalt ist der Finanzminister Hans Oldens. Im großen Ensemble ragen neben bei- den Else E1 ster und Maria Eis, Theodor D a - n e g g e r unb Oskar Sima hervor. — Das Drehbuch schrieb Fritz K o s e 1 k a unter Benutzung eines Lustspiels von Fritz Gottwalb. — Im Vorprogramm läuft bie neue Wochenschau, bie hier schon besprochen mürbe, mit unaemein dramatischen, manchmal erschütternden Bildern vom Krieg im Osten. Hans Thynot. Oer Hihschlag und das Pferd. Hitzschlaggcfahr bedroht nicht nur den Menschen, sondern auch einen seiner treuesten Gehilfen, das Pferd. Man gebe daher den Pferden während ber heißen Jahreszeit vor allen Dingen öfter und ge- nügenb jrifches Wasser unb nehme auf ber Fahrt bie Tränkeimer mit, lasse bie Pferbe bei starker Anstrengung öfters an schattigen Stellen einige Zeit rasten unb oermeibc es nach Möglichkeit, bie Tiere währenb ber heißesten Tagesstunben zu schwerer Arbeit zu verwenben. Der Beginn ber Erkrankung an Hitzschlag zeigt sich an einer rasch zunehmenben Ermattung, Schwanken, ängstlichem Blick unb ange» Ber Atmung. Bei bem ersten Auftreten solcher hen spanne man sofort aus, bringe bas Tier an einen schattigen Platz unb begieße seinen Kopf unb bie Beine mit frischem Wasser. Auch rufe man fofort einen Tierarzt. Pferbe, bie in bieser Sage nicht sofort außer Dienst gestellt werden, sind in der Regel verloren. der Reichsbrotkarte, das heißt, sie berechtigen nur noch zum Bezüge von Roggenbrot, Roggen- mehl und Roggenbrötchen. Bisher konnte auf die Reisemarken für Brot auch Weizenbrot gekauft werden. Daher hatten manche Verbraucher Brotkarten in Reisemarken umgetauscht, um mehr Weizenbrot ober -brötchen kaufen zu können, als ihnen eigentlich zustanben. Um biefen Mißbrauch zu ver- Hinbern, sinb in Zukunft die Reisebrotmarken als Roggenbrotmarken anzusehen. Am 27. Juli wird die bisherige Reich sei er- karte ungültig. Deshalb wird eine neue Karte ausgegeben, bie roieber für sechs Kartenperioben gilt unb sorgfältig aufbewahrt werden muß. Auf der F l e i s ch k a r t e werden aus praktischen Grün- den die jeweils gültigen Einzelabschnitte anders angeordnet, und 'zwar werden die jeweils für eine Woche gültigen vier Abschnitte zu je 50 Gramm Rücktritt zu erklären. Der Tenno hat vorläufig ent- J Weden, daß das Kabinett die Geschäfte meiter- K suhrt." ' Oer MstungSeinsatz 4 der deutschen Studentenschaft. Berlin, 17. Juli. (DNB.) Zu bem vom Reichs, fiudentenführer Dr. Sche e 1 verfügten Rüst ungseinsatz der deutschen Studentinnen und Studenten hat Reichsminister M Lr. T o d t einen Aufruf an die Deutsche Studen- t tmschaft erlassen, in dem es u. a. heißt: h. ,/Die deutsche Rüstungswirtschaft ruft den beut» ly scheu Studenten. Sein Einsatz als Werktätiger an $5 Maschine und Werkbank wird mit dazu beitragen, uri Öen Endsieg zu sichern. Ihn selbst aber wird sein 5 Auftrag mitten in die schaffende Volksgemeinschaft j. hineinführen unb ihm -Eindrücke vermitteln, die i Ebenso sein Wissen erweitern, wie das Gefühl feiner tsh Volksverbundenheit stärket!." r: Am diesjährigen Rüstungseinsatz der deutschen bin Studentinnen und Studenten werden etwa 10 000 Lr Studentinnen und 7000 Studenten teilnehmen. Kommunistenverhastungen * in Brasilien. gti Lissabon, 17. Juli. (Eurvpapreß.) Im Roheit eien der verschärften Unterbrückungsmaßnahmen, die r: dir bie brasilianische Regierung gegen den Kommunismus ergriffen hat, mürben, wie aus Rio be Janeiro gemelbet wird, in ber brasilianischen Hauptstabt 34 kommunistische Agitatoren verhaftet. Bei ber polizeilichen Durchsuchung bes Versammlungslokals würben Schriftstücke sowie riesige Mengen kommunistischen Umsturz, unb Propaganba- materials entdeckt und beschlagnahmt. In Sao Paulo und Porto Alegre wurden weitere 54 Kommunisten festgenommen. Kleine politische Nachrichten. Der Führer hat bem spanischen Staatschef General Franco zum spanischen Nationaltag brahttich feine Glückwünsche übermittelt. ♦ In Berlin wurde das „Reichsinstitut für Seegeltungsforschung" errichtet. Direktor dieses Jnsti- tute ist ber Drbinarius für Ueberseegeschichte an ber Universität Berlin, Professor Dr. Egmont Zech 1 in. Träger bes Instituts ist der Reichsbund deutscher Seegeltung, der vom Führer den Auftrag hat, den Seegedanken im deutschen Volke zu wecken und zu vertiefen. Das Institut, das zugleich Bestandteil der hohen Schule der NSDAP, wird, umfaßt zunächst Forschungsstellen für Seegeschichte einschl. Seekriegsgeschichte, Seegeographie, Einfluß der Seefahrt und Volkskunde, Brauchtum und Kunst, Uederseehandel, See- und Völkerrecht. Madrid, 18. Juli. (Europapreß.) Am Vorabend des „Tages der Arbeit und der nationalen Erhebung" fand unter dem Vorsitz des Caudillo Eine Sitzung des fpanifchen Nationalrats fort, an der auch ber spanische Außenminister Ser- römische Orbnung wiederherzustellen. Dazu gehöre ie Ueberminbung ber Habgier gerotf. rr Kapital} ntere en vor bte volkswirtschaftlichen Notwendig' .. 11 4. cm _ rri.___x nn ttoll 1011 eit" Generalissimus Franco kündigte an, daß ^nahmen ergriffen worden seien, um eine oko- tt cf en sei Abschließend gab Franca der U°bcrzeugung lusbrutf, daß die deutschen Massen, mit denen sich 'i. iqtfc ‘ 3eH) k >: t He » ren 5 L ach, t- Mii 11| mittet riten unb vor ben Wohlstand der Nation stellten. Der spanische Staatschef beschäftigte sich auch mit Roosevelts Aggressionsp oll 11 k. Er bezeichnete es als absurd, zu glauben, die omert- ramsche Küste würde durch die europäischen Machte In irgendeiner Form bedroht werden können. Zum deutsch-sowjetischen Krieg erklärte Generalissimus Franco, daß Spanien, das die erste kchlacht gegen den Bolschewismus geliefert habe, fchr gut den Hintergrund kenne, auf dem sich letzt fcr große Kampf Deutschlands gegen bte fomieti» schen Machthaber abwickle, um ein Regime aus Europa zu verbannen, bas seit 20 Sauren eine ftan« dge Gefahr für ben europäischen Kontinent ge- solidarisch die spanische Jugend und die Kämpfer des spanischen Freiyeitekampfes geeint haben, im Kampf um bie Erhaltung ber europäischen .Kultur siegen werben und damit endlich der Weg frei werde für einen europäischen Wiederaufbau auf anderen und besseren Fundamenten, die lediglich den Volkern und nicht ir. gendwelchen internationalen Interessengruppen dienstbar fein werden. Empfang spanischer Freiwilliger in Karlsruhe. Karlsruhe, 17.Juli. (DNB.) Mehrere taufend Freiwillige der spanischen Legion trafen am Mittwoch auf ihrer Fahrt zum Kampf gegen den Bolschewismus in Karlsruhe ein. Die badische Hauptstadt bereitete den Soldaten der befreundeten Nation einen jubelnden Empfang. In herzlichen Worten wiesen Vertreter der deutschen Wehrmacht und der NSDAP, auf die bereits bewährte Kampf- Verbundenheit gegen den bolschewistischen Weitfeind hin. Die spanischen Kämpfer brachten zum Aus- druck, wie stolz sie daraus seien, gemeinsam mit den deutschen Soldaten das vollenden zu dürfen, was in Spanien begonnen wurde. — Nach liebevoller Be- treuuna setzten die Freiwilligen ihre Fahrt nach Osten fort. Verschärfte englische Blockade gegen Spanien. Cartagena, 18. Juli. (Europapreß.) Aus Wei- jungen an Reederei' und Speditionsfirmen in Cartagena geht hervor, daß England die Blockade gegen das neutrale Spanien verschärfen will. Die britische Zwangskontrolle verweigert in Zukunft Navycerts für Warensendungen von oder nach Spanien, die von Verkehrsge- fellfchaften abgefertigt oder transportiert werden, von denen die britische Kontrolle annimmt, daß sie den Achsenmächten freundlich gesinnt- sind. Ferner werden Navycerts verweigert für spanische Kommissionäre ober Zwischenhänbler, bie von ber britischen Kontrolle als englanbfemblich klassifiziert werben. Da diese Klassifizierung in englanbfreunb= liche und englandfeindliche Firmen abso ut Willkür- lich vorgenommen wird, wird der spanische Handel erheblich geschädigt und die spanischen Hanbelsinter- essen werden beeinträchtigt. Durch diese neueste britische Vergewaltigung Spaniens wird praktisch die Hungerblockade gegen das spanUche^Volk^verscharst^ AM icheI Arial beben» ie N Sache nichts trotz. '0 010 eck? ’ann, \ Mkl - ürf , iftinlk, Ä K P 5** Das find bie Reste eines sowjetischen Aliegerhorstes. In rastlosem Einsatz stürzt sich unsere Luftwaffe immer wieder auf die Luftbasen der Sowjets und zerstört Hollen, Unterkünfte und abgestellte Flugzeuge. — Hier sehen wir»die volUg vernichtete Hole des Flughafens in Pruzano Im Hintergrund eine soeben startende deutsche Maschine. (PK.-Stöpfgesh off-Scherl-M.) Franco vor dem spanischen Tiaiionalrai. »Europäischer Wieveraufbau auf besseren Fundamenten." tano Sun er teilnahm. Nach der Abnahme des Amtseides ber neuen Jtationalräte ergriff Generalissimus Franco bas Dort zu einer längeren Rede. Er führte zunächst vus, daß das spanische Volk am Jahrestag der rationalen Erhebung aufs neue dem spanischen feere seinen Dank für die Befreiung vcm der bob chewistischen Unterdrückung ausspreche. In den weiteren Ausführungen bezeichnete Franco es als das I' ' e Gebot jedes spanischen Bürgers, zur Er- hung der Produktion beizutragen. In jem Zusammenhang verwies der Caudillo dar- , daß es Nationen gegeben habe, bie nach besten iften an bem wirtschaftlichen Wiederaufbau ber nischen Nation mitgearbeitet hatten. Es ie aber auch anbere Mächte gegeben, bie Spa- n entgegenarbeiteten und in ihren en lebenswichtige Artikel zurückhielten, die von Ikern, mit denen Spanien em Band enger mndschaft verbinde, zur Verfügung gestellt war. i seien. „Das Gold", so erklärte Franco weiter, m-ib mt nur geeignet, Nationen und' Menschen zu Der- berben Aber der Beweis ist bereits erbracht, daß -r... is in Zukunft nicht bas Golb fein wirb, bas trimm iturliff »feiert" m_______rirr:—... fitnhiAb ntl ftflB Hafen Marmeladen und Gelees in 10Minuten MW Sriko Hersteller Aus der engeren Heimat. Gegen -as Hamstern von frischem Obst ©J.-fpori andervorschläge für den Sonntag 3020C 3015 D Beutel 25 PfQ. bis 1. August geschlossen! Das Hotel bleilit £eöffnet Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei Hnmmftr. 16II. für das Publikum geöffnet. Gießen, den 15. Juli 1941. Rodheim a. d. Bieber, den 18. Juli 1941. Hein Grämlich Alleinverkauf für Hessen: Ernst Volkmann Bochum-Brenschede, Burgstraße 15, Ruf 81589 rohe oder gekochte Früchte mit oder ohne Zucker in Zubindeg läsern und -gefäBen Hotel Prinz Carl Das Restaurant ist wegen Betriebsferien vom 19. Juli Verdunkelungszeit 18. Juli von 21.37 bis 5.19 Uhr. Die Fuldaer: Kreß In tiefer Trauer: Eduard Bender Erich Bender, z.Z. im Felde Julius Kaps, z.Z. im Felde und Frau Agnes, geb. Bender nennt. Nachdem wir die Krofdorf-Wißmarer Straße überschritten haben, gehen wir an den Hängen des Wettenbergs entlang bis zur Seemühle, wo wir die Krofdorfer Straße erreichen, um auf dieser heimzuwandern. Wanderzeit 4% Stunden. Dutenhofen — Stoppelberg — Kirschenwäldchen — Kühler Grund — Wehlar. Wir benutzen bis Dutenhofen die Bahn und folgen von der Station schwarzen Strichen, die uns durch das stattliche, an den Berg angeschmiegte Dorf zunächst über freies Gelände nach Münchholzhausen führen. Hinter diesem Ort beginnt der Wald, der uns bis zum Gipfel des Stoppelbergs begleitet. Don dem steinernen Turm bietet sich eine prächtige und weite Rundsicht. Wir steigen nun abwärts nach dem am Fuße der Kuppe liegenden Weiler Kirschenwäldchen mit guter Einkehr. Gegenüber dem Anwesen führt ein Pfad abwärts durch den Wald nach dem reizvoll gelegenen Kühlen Grund, wo wir uns an den kleinen Kunstwerken, die von dem Besitzer in mühevoller Arbeit errichtet worden sind, erfreuen. Wir gehen dann dem Hegelbachtal entlang bis zur Nauborner Straße und auf dieser nach unserem Endziel Wetzlar. Dauer der Wanderung 3% Stunden. Ariedelhausen—Allenberg—Forsthaus Waldhaus— Gleibachlal — Gießen. Diese fchöne Wanderung, die größtenteils durch Wald führt, beginnen wir bei der Station Friedel- Hausen, wo wir das H des Hessischen Rennwegs antreffen. Dieses Zeichen, dem sich später noch rote Keile zugesellen, führt uns über die Lahn durch das anmutig am Berghang liegende Odenhausen hinauf an den Fuß des unbewaldeten Altenbergs. Wir machen hier einen Abstecher auf den Kamm des Berges, um die entzückende Aussicht zu genießen, die sich hier auf das Lahntal mit verschiedenen Ortschaften, auf die Lahnberge und die beiden Musenstädte Marburg und Gießen bietet. Unten wieder angelangt kommen wir alsbald in den Wißmarer Wald, der später in den Krofdorfer Forst übergeht und uns eine große Strecke das Geleite gibt. Unterwegs kreuzen wir die schwarze Punktmarkierung Gießen—Fronhausen und kommen nach etwa zwei Stunden zum Forsthaus Waldhaus, wo wir die seitherigen Zeichen verlassen und nunmehr gelben Punkten folgen. Ein ziemliches Stück die hübsche Waldstraße entlang, wendet sich das Zeichen dann nach links und bringt uns nach dem lieblichen Glei- bachtal, in seinem oberen Teile Chattenbachtal ge- Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ritter. Am Mittwoch, dem 16. Juli 1941, entschlief plötzlich und unerwartet meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter und Schwiegermutter Frau Agnes Bender, geb. Hauser nach Vollendung des 51. Lebensjahres. Otto Bräutigam gefallen. NSFK.-Sturmbannführer Otto Bräutigam starb im Kampf für Führer und Vaterland den Fliegertod. Der Münchner war einer der erfolgreichsten Segelflieger, sein Rekordflug von der Rhön über 502 km nach Brünn steht noch heute in der Welt unerreicht da. Er war Inhaber höchster Auszeichnungen der Internationalen Studienkommission für den Segelflug und wurde 1938 mit dem Adolf- Hitler-Ehrenpreis für motorlosen Flug ausgezeichnet. ©er Fußball am nächsten Sonntag. Mer- klappsilihlcta z.kaufen gesucht. Wo? sagt dieGe- schäftsst. d. G.A. 4it-goid. -JfiUret und. - ffouldi kauft ständig uhrmachermeister GIESSEN SELTERSWEG 54 RUF 5675 6. B. C. 41/1*453 2861 U Gartengrundstück unmittelbar an d. Lahn gelegen, z. kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 3016D an den Gieß. Anz. Lpd. Frankfurt a. M., 17. Juli. Als im Fe- bruar bei dem Metzgermeister Heinrich Quirin» bach in Siershahn im Unterwesterwaldkreis eine Kontrolle erfolgte, fanden die Beamten im Wurstkessel mehrere Schweins- und Kalbsköpfe, die überschüssig waren. Es ergab sich, daß der Meister nach Kriegsbeginn vier Stück Großvieh, acht Schweine und fünf Kälber schwatzgeschlachtet hatte. Der seitdem in Untersuchungshaft befindliche Metzger stand jetzt wegen Verbrechens gegen das Kriegs- j Wirtschaftsgesetz usw. vor dem Sondergericht Frank- furt, das ihn zu 1 Iahr 9 Monaten Gefäng - n is, 500 RM. Geldstrafe und Wertersatz verurteilte. Sein Bruder Karl wurde wegen Vergehens gegen die Derbrauchsregelungsstrafoerordnung zu 300 RM. Geldstrafe und Wertersatz verurteilt, weil er bei Schlachtungen geholfen hatte. FürPers.-Kraft- roagen Sammelgarage sofort gesucht. Schr. Ang. mit Pretsang. unter 3017Da.d.G.A. Heute verschied nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Hollmann Malermeister. In tiefer Trauer: Käthe Hollmann, geb. Thörner Hans Hollmann Lore Hollmann Friedel Hollmann, geb. Dietl und Enkelin. Gießen (Roonstraße 32), München, den 16. Juli 1941. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 19. Juli, vormittags um 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 3m Kamps gegen den sowjetischen Weltseind Das aufrüttelnde Erlebnis der neuen Deutschen Wochenschau. senkrecht untereinander stehen, so daß sie leichter abaeschnitten werden können. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Lebensmittelkarten der besetzten Gebiete im Reichsgebiet nicht gelten. Die Einzelhändler werden daher vor der Annahme solcher Karten gewarnt. Reichsdeutsche, die ins Generalgouvernement reisen, müssen sich dort von den Kartenstellen Reisemarken geben lassen und dafür die im Reich gültigen Reisemarken abgeben. Schimmelbefall des Vollkornbrotes in den Sommermonaten. In den Sommermonaten (Juli und August) neigt das Brot im allgemeinen und das Vollkornbrot Bekanntmachung. Das Versicherungsamt der Stadt Gießen ist mit sofortiger Wirkung nur noch Ulonfag, Mittwoch und Freitag von 8—12 Uhr @ebr. 02378 Damen- Fahrrad zu verkaufen. Anzus. 11-3 Uhr Krofdorf. Str. 5II berufen sind. Rach zwanzig Minuten führten die 1 Kickers mit 5:0 Toren, um dann von den Fuldaern noch mit 9:6 Toren geschlagen zu werden. Hier schoß Gärtner allein 5 Tore. Auch am Sonntag werden die Borussen voraussichtlich mit Gärtner erscheinen. Diesem Gegner gegenüber kann man der Stadtmannschaft Gießen keine Gewinnchancen einräumen. Wohl, geht die Mannschaft gut vorbereitet in dieses Spiel, so daß Mißverständnisse ausgeschlosien sein sollten. Wir ermatten daher von ihr, daß sie dem großen Gegner ein gutes Spiel liefert. Leider können Meermann und Schelle nicht spielen. Maintz Paetzold Beck Huber Witze! Helfrich (Gärtner) Schafsert Wehner Harnisch Deeg Kraft I. Kraft II Ehmann Weniger Mobs Mark Rösch Schlitz Räcker Stabt ® i e 6 e n: Diese Aufstellung ist die stärkste, über die die Fuldaer zur Zeit verfügen. Gärtner ist als Nationalspieler ebenso bekannt wie der Verteidiger Grämlich. Huber gehört der ersten Mannschaft des FAC. Wien an. Wir glauben, mit Recht annehmen zu können, daß. die Fußballgemeinde hier einen großen Kampf zu sehen bekommt. Schiedsrichter ist Best, Gießen. im besonderen infolge fermentativer Vorgänge leichter zur Schimmelbildung. Zur Verhütung sind folgende Gesichtspunkte besonders beachtenswert: 1. Feuchte Beschaffenheit des Brotes sowie Risse in der Krume oder Kruste begünstigen den Schimmelbefall. 2. Vollkornbrot soll stets luftig und möglichst kühl aufbewahrt werden, keinesfalls aber in den üblichen Brotbehältern. Allenfalls kann noch die Verwendung von Tontöpfen ober Brotbüchsen mit Löchern empfohlen werben. 3. Vorschriftsmäßige Brotbehälter müssen nach ber Reinigung gut ausgetrocknet werden. Diese Reinigung ist besonders dringend, wenn Brot mit Schimmelbefall in dem Behälter angetroffen wird. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptschriftleilers: Emst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thvrwt; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Svort: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K-S. Verlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Berantwörtlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6. lobesffrafe für einen Gatfenmörder. Das Sondergericht in Kassel verurteilte den in Hersfeld geborenen 25jährigen Andreas Herbach wegen Mordes in Tateinheit mit Verbrechen gegen § 1 der Gewaltverbrecherverordnung 3um Tode und erkannte ihm auf Lebenszeit die bürgerlichen Ehrenrechte ab. Herbach hatte feine schwangere Frau, um sich ihrer zu entledigen, m die Fulda gestürzt. Landkreis Gießen X Steinb ach , 17. Juli. Heute kann Frau Eleonore Krämer, geb. Balser, seit 1926 Witwe des Heinrich Kramer I., in guter Gesundheit ihren 8 0. Geburtstag feiern. Unsere herzlichen Glückwünsche. = (St einb ad), 17. Juli. Das Gewitter am vergangenen Sonntag brachte den erwarteten Regen, aber auch einen heftigen Sturm, der allerlei Schäden an den Bäumen anrichtete. Unser Gemeindeschäfer war mit feiner Herde in den Wald geflüchtet. Ein vom Sturme entwurzelter Baum erschlug ein wertvolles Schaf. * Lollar, 16. Juli. Am Montag war die hiesige Freiwillige Feuerwehr zur Besichtigung durch den Kreisfeuerwehrführer Bouffier angetreten. Nach kurzer Begrüßung durch den Kreisführer führte Hautpttuppführer Schwabe das Gruppen-, und Truppführer L. Hofmann das Zugexerzieren vor. Hierauf folgten rein schulmäßig vorgeführte Löschangriffe der Mannschaften der Bezirks-Motorspritze und des Hydrantenzuges. Auch diese beiden Mannschaften unter Führung der Truppführer Drescher und L. Seipp zeigten eine gute Ausbildung.' Im Anschluß wurde als Od- nen und Helferinnen des Roten Kreuze s statt. Der Prüfung wohnten auch Bürgermeister Geißer und der Ehrenvorsitzende der hiesigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Allendorfer bei. Nachdem Kreisarzt Dr. Jockel (Alsfeld) auf die Bedeutung der Prüfung hingewiefen hatte, nahm der Kolonnenarzt Dr. Luft (Homberg) die theore- tische und anschließend die praktische Prüfung tm Anlegen von Verbänden aller Art ab. Dabei zeigten sich die Prüflinge den Anforderungen m jeder Hinsicht gewachsen. Hierauf würdigte Kreisarzt Dr. Jockel die Ergebnisse ber Prüfung unb nahm die Vereidigung ber Prüflinge als Mitglieder des Roten Kreuzes vor. Nachdem noch Frau Kern (Alsfeld) die (Samariterinnen und Helferinnen mit eindringlichen Worten zu strenger Pflichterfüllung ermahnt hatte, blieben die Teilnehmer an der schlichten Feierstunde noch einige Zeit kamerad- scyaftlich beisammen. (Schwarzschlächter vor dem Sondergericht. jeft für die Brandangriffsübung das Gebäude der Kleinkinderfchule gewählt. Die Durchführung dieser Aufgabe wurde von den beiden Motorspritzen und den übrigen Mannschaften zur Zufriedenheit gelost. .In der folgenden Kritik sprach sich der Kreisführer neben praktischen Vorschlägen und Hinweisen anerkennend der Wehr und ihrer Führung gegenüber aus. Wehchührer Schelm und Bürgermeister Schwalm richteten anerkennende und ermahnende Worte an die Kameraden der Wehr. Die anschließende gemütliche Stunde im „Löwen" verschönte der Musikzug unter Führung des Musikzugführers Pfeffer. Der Besuch der Hebung war gut. Kreis Alsfeld. —Homberg (Ohm), 17. Juli. Am Dienstagabend fand hier in den Räumen der Berufsschule im Rathaus eine Prüfung von Samariterin- HMm- Molor 220 Volt,'4-1 FS z.kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02373 a. d.G.A. Kein Deutscher wird sich das Erlebnis entgehen lassen, das die Bilder vermitteln, die das neue Europa gegen ben sowjetischen Welt- fein d in geschlossener Front voraehen sehen lassen. Mit meisteryastem dramaturgischem Gefühl hat man diese Wochenschaubilder geschnitten. Der Knoten beginnt sich zu schürzen. Erst in Spanien, dann Italien, Rumänien, der Slowakei meldet sich die junge Generation zu den Fahnen. Das ganze neue Europa marschiert, während die deutschen Truppen schon in heißem Kampf mit den Sowjets stehen. Mitreißende Bilder vom Können unserer Soldaten sehen wir, etwa an der finnisch-russischen Grenze, an der unsere Wehrmacht im Einvernehmen mit ber finnischen sich jeden Fußbreit Bodens buchstäblich von der unwegsamen Erdoberfläche abgewinnen muß. Aufnahmen von schneidigen Angriffen deutscher Jagdflugzeuge auf sowjetische Bomber geben Zeugnis auch von der Aktivität unserer Luftwaffe. In schaurigem Kesseltreiben sehen wir die Sowjets, die bei Mi ns k und Bialystok eingeschlossen sind, zusammenbrechen, Bilder, die jedem eine gehörige Achtung einflößen müssen, der es wagen Die Stelle für die Preisbildung bei der Hessischen Landesregierung gibt bekannt: Der Ankauf von frischem Obst durch Verbraucher unmittelbar beim Erzeuger ist durch eine gerne in- ame Anordnung der Hauptvereinigung der Deut- chen Gartenbauwirtschaft und des Reichskommissars ur die Preisbildung vom 11. Juli 1940 untersagt. Diese Bestimmung, die den Zweck hat, in den Einzuggebieten der Erzeuanisabgabestellen eine ordnungsgemäße Erfassung der Waren zur Erzielung einer gleichmäßigen Belieferung der Bedarfsgebiete zu ermöglichen, ist in der letzten Zeit von gewissen Verbraucherkreisen in unverantwortlicher Weise dadurch verletzt worden, daß sich Volksgenossen in steigender Anzahl aus den benachbarten Städten in Die Erzeugergemeinden begeben und zum Teil wesentlich über ihren Bedarf hinaus Ware aufge« kauft haben. Ein solches Vorgehen, das sehr häufig nur rein egoistischen Wünschen dieser Volksgenossen entspringt, schädigt die allgemeine Versorgung und Keine Ürsprnngi- Zeugnisse, sondern nur Zeugnisabschriften dem Be werbungchchreiben beließen I — Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift deS Bewerbers tragen I Kinderliebes Mädchen für ganz oder balde Tage gef. Zu erfr. i. d. Ge- schaftsst. d. G. A. die in der Mehrheit befindlichen anständigen Verbraucherkreise, die nur mit einer Belieferung durch ihren Händler rechnen können. Die obige Verbotsbestimmung, die unverändert in Kraft ist, wird daher nochmals in Erinnerung gebracht. Volksgenossen, die dennoch versuchen, die Bestimmung zu umgehen, laufen Gefahr, unverrichteter Dinge wieder heimzukehren und setzen sich der ftrengften Bestrafung aus. Die Erzeugerschaft ist erneut angewiesen, frisches Obst nur an den Obstsammelstellen bzw. der zugehörigen Bezirksabgabestelle abzuliefern und die direkte Abgabe an von auswärts kommende Verbraucher abzulehnen. Der Verkauf von frischem Obst durch den Erzeuger an den Verbraucher auf den Wochenmärkten oder an Verbraucher, die in derselben Gemeinde wie der Erzeuger ansässig sind, erfährt durch diese Bestimmungen keine Einschränkung. Zliiriger Kleiderschraok zu verkaufen Klein-Linde», Hintergasie 1 Leere Heringsfässer verkauft heute, ab 15 Uhr [SoibD Flschhans Cmhaien. Mündlich können «Sieesniirwenlgeu sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen Sladtmannschafl Gießen — Borussia Fulda. Durch Förderung seitens der Kreisleitung, der Stadt Gießen und der Bezirksführung ist es gelungen, Borussia Fulda nach Gießen zu verpflichten. Die Borussen waren in früheren Jahren öfter in . Gießen und haben immer gute Spiele geliefert. 1930/31 war die Mannschaft Gruppensieger, 1931/34 war die Mannschaft Gaumeister von Hessen-Hannover. Nach Jahren der Beständigkeit erlebten die Borussen, daß es auch für sie unmöglich war, das Spielniveau zu halten. Sie mußten sogar den Weg in die Bezirksklasse antreten. Aber schon im nächsten Jahre waren die Borussen wieder da. In harten Kämpfen hatten sie ihren Aufstieg durchgesetzt und waren wieder in die Bereichsklasse eingezogen. Im vergangenen Jahre konnten sie im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft sich durchsetzen und nahmen an den Endspielen um die deutsche Meisterschaft teil. Mit Hannover 96 und Schalke 04 in einer Gruppe spielend, brachten sie es ,eilig, Hannover 96 mit 4:3 Toren zu schlagen und Schalle 04 in Fulda knapp mit 2:1 Toren zu unterliegen. Nach Beendigung dieser Spiele glaubte man auf Grund einiger Ergebnisse der Borussen eine Schwächung ihrer Spielstärke annehmen zu können. Diese Auffassung haben die Borussen am vergangenen Sonntag eindeutig widerlegt. Im Tschammerpokalspiel schlugen sie den Südwestmeister Kickers Offenbach mit 9:6 Toren. Gerade in diesem Spiel haben die Borussen bewiesen, daß sie zur Zeit zu großen Leistungen l sollte, gegen die deutsche Wehrmacht anzutreten, die niemals einen Schritt zurückweicht, sondern stetig vorwärts bringt. Moniere, Panzer, Infanterie, alle zusammen ergeben eine unüberwindliche Phalanx, aus der wie ein leuchtendes Fanal der Wille zum Endsieg und das Bewußtsein der Verteidigung einer großen Idee hervorleuchtet. Im grellen Gegensatz dazu die Erscheinungen auf der Gegenseite. Stumpfe Gesichter, endlose Brandherde, kitschige Gipsdenkmale, schreierische Plakate: das ist das Antlitz des Feindes im Osten. Hinter einer herrischen Fassade quillt das endlose Elend hervor, das in wenigen Monaten ganz Europa er- sttckt hätte, wenn der Führer dieser Gefahr nicht begegnet märe. Die neue Deutsche Wochenschau klingt aus mit dem Kampf um die Stalin-Linie und den siegreichen Durchbruch. Der dramaturgisch geschickt und planvoll gespannte Bogen hat sich hier vollendet. Ein Drama ist abgelaufen, das zwar nur ein Teilstück der Gesamtentwicklung ist, aber künstlerisch ein Ganzes bildet, nämlich die sichtbare Erlcheinung einer Idee, die ganz Europa vereinigt. H. H. G. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 19. Juli, nachmittags 3’4 Ühr, vom Trauerhause aus statt. 3014 D Seltene Natur, urkunden von den Halligen und vom Wattenmeer, die alle Naturfreunde und Doqelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden: linier MeMMiern u-Seelüiroaiöen Beobachtungen und Natururkunden aus d. Bogelwelt d.deutschen Nordseeküste. - Don Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Naturaufnahmen.In Leinen gebunden RM. 3.90. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das ausführliche Werbeblatt. HugoBermühler Verlag Berlin* Lichterfelde Dehernehme SchreitoasGhM- arheiteD. Anfr. unt. 02377 andenGieß.Anz. Buni.HalstoGb Hammi'tr. - Ruderhaus bis Rüb- sarnen verloren. | Mietgesuche | Verkäufe | | Kaufgesuche ADOX ML"" Friko:Dortmund, Postfach 225 Ruf: 34752 JNH HERBERT HERZOG