ak- ist- Habers der Wehrmacht am 20. April ihre hän - gang zu beflaggen. Weg des Friedens mit dem auch non in« Im Oer deutsche Vergeltungsschlag gegen London !r 1131-1 ;r 11» !r. 1207- hc. 1241- Sig 'de /ert ' Berlin, 18. April. (ORN.-Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am U.April um 21Lthr hat die gesamte jugoslawische Wehrmacht,soweit sie noch nicht entwaffnet ist, bedingungslos die Waffen gestreckt. Oie Kapitulation tritt am 18. April um 12 Llhr in Krast. prozeß hervorgegangen, es hat bereits die Anerkennung Deutschlands- und Italiens gefunden. Mit dieser Staatsbildung ist ein Prozeß eingeleitet worden, der zu einer völligen Neuordnung im Süd- Kaiser Wilhelm I. jeden Mittag die Wache und seine Berliner begrüßte, wurde ebenfalls getroffen. Daneben gingen einzelne Wohnhäuser und Kranken- häuser. fernab- jedem militärischen Ziel, in Trüm- gefeiert wurde, zu Boden fielen „unerquicklich wie der Nebelwind, der herbstlich durch die dürren Blät- ?r.!281; tr. »1 fr. 1361'1 Bibiglel; meide r inigung w äften mit fer’s ilsalz. tlpck. M »rogcrlfi tarisees an mehreren Stellen die serbische Grenze. In Griechenland sind die Truppen des deutschen Heeres weiter im Angriff nach Süden und nahmen das südlich des Adiakmon gelegene S e r v i a. Zahlreiche Gefangene wurden eingebracht. An der griechischen Oftküste griffen Teil- kräfte der deutschen Luftwaffe Schiffsansammlungen an, versenkten insgesamt 1 9 0 0 0 B R T. Handelsschiffsraum und beschädigten weitere Schiffe. Auch im Kampf gegen die versorgunasschiffahrt des britischen Mutterlandes hatte die Luftwaffe besondere Erfolge. Im St.-Georgs-Kanal be- beschädiaten Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung vier Schiffe mit zusammen 28 000 BRT. und im Seegebiet 400 Kilometer westlich Irland einen Frachter von 5000 BRT. im Tiefangriff so wirkungsvoll, daß ihre Vernichtung als sicher gelten kann. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen hafen- und Derfkanlaaen am unteren Themselauf sowie gegen einige Flugplätze. Bei einem Angriff auf Great Zarmouth trafen mehrere Bomben schweren Kalibers eine Grohmühle sowie dazu gehörige Lagerschuppen. Der Feind warf in der Nacht an mehreren Orten Nordwestdeulschlands Spreng- und Brandbomben, die aber keinen nennenswerten Schaden verursachten. Die Verluste unter der Zivilbevölkerung sind gering, vier britische Flugzeuge wurden durch Nacht- jager und Flakartillerie abgeschossen. Bei der Einnahme von Skoplje lUesküb) am 7.April bat sich Hauptmann Buschbausen, Kompaniechef in einem Schühenregiment, durch per- 0* Irr inchen fönlichen Einsatz gegenüber einem vielfach überlegenen Feind besonders ausgezeichnet. Eine aus Pionieren, Teilen der Luftwaffe und Sonderformationen zusammengestellte Gefechtsgruppe unter Oberst B a z i n g hat im Morgengrauen des 6.April die Donau am Eisernen Tor bei Orsova Unter schwierigsten Stromver- hälknissen überschritten. 3 m kühnen Handstreich wurde das jugoslawische Ufer genommen, zäher Widerstand gebrochen und alle feindlichen Versuche, die Fahrrinne zu sperren, vereitelt. Damit wurde durch entschlossenes Zufassen weniger deutscher Soldaten ein lebenswichtiger Schiffahrtsweg gesichert und dem beabsichtigten feindlichen Zugriff entzogen. Schwacher Lustangriff auf Norddeutschland. Berlin von nur werrigenFlugzeugen erreicht. Berlin, 18. April- (DNB. Funkspruch.) Die RAF. unternahm in der Nacht zum 18.4. mit schwachen Kräften Angriffe aus das norddeutsche Gebiet. An einigen Orten wurden Spreng- und Brandbomben geworfen, die jedoch keine Schäden großen Ausmaßes hervorriefen. Einige Flugzeuge stießen bis Berlin vor, und nur ganz wenige kamen durch die Flaksperre der Reichshauplstadt hindurch. 3n Berlin selbst entstanden la Wohnvierteln einige Brände. Außerdem wurden abermals Kultur st ätten beschädigt. Nach den bisherigen Meldungen wurden sechs feindliche Flugzeuge während der Nacht abgeschosien. Bedingungslose Waffenstreckung der gesamten jugoslawischen Wehrmacht Freitag, l8 April Ml Armabme von Süueiec* für die Mittagsnummer bis8'/,Udr desBormittags Anzeraen-Prerie r ÄmementeH 7 Nvt le mm bei 22 mm Heilenbreite, Wertteil 50 rttvt. le mm bei 70 mm Heilenbreite Nachlässe: Diederbolung Malstastel l Abschlüsse Mengenüaffel ö Platzvorfchrtft (norbenne Vereinbarung) 25» mebr en Sit ?rkeit,Vet-1 ialkatanL 1 len Lungen? Jährt durch das neue Kroatien Von unserem nach Agram entsandten Berichterstatter. Berlin, 17. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Als Vergeilung für den britischen Luftangriff auf das Wohn- und Kulturzentrum der Reichshauptstadt in der Nacht zum 10. April führte die deutsche Luftwaffe in der letzten Nacht einen Großangriff gegen die britische Hauptstadt. Zahlreiche deutsche Kampfgeschwader warfen während der ganzen Nacht ununterbrochen zahllose Sprengbomben aller Kaliber und Brandbomben ab. Bei guter Erdsicht konnten die Bombendetonationen und ihre Wirkungen einwandfrei beobachtet werden. 3n den Hafenbezirken sowie in anderen Stadtteilen entstanden schon beim Abflug der ersten Verbände große Brände, die sich teilweise zu ausgedehnten Flächenbränden vereinigten. Der Schein dieser Großfeuer war bereits vom Kanal, zum Teil von der belgischen K ü st e aus zu beobachten, 3n Zukunft wird jeder britische Luftangriff auf Wohnviertel in Deutschland in verstärktem Maße vergolten werden. Wie bereits durch Sondermeldung bekannlgegeben, hat die in Auflösung begriffene Zweite fer- bische Armee im Raum von Sarajevo kapituliert. Die Säuberung des Landes von Versprengten verläuft planmäßig. Stellenweise noch auftretender widerstand wurde schnell gebrochen. In Dalmatien sind italienische Verbände im Vorgehen über Spalato (Split) nach Südost e n. 3n Südalbanien wurde das unweit der griechischen Grenze gelegene Erfeke genommen. Weitere Kräfte griffen aus Nordalbanien heraus an und überschritten beiderseits des Stu- ni k, ein alter Mitarbeiter Pavelitscbs und ehemaliger Offizier der k. u. k. österreichisch-ungarischen Armee, die Staatsgeschäfte wahr. Bei der Entwassung der Truppen ist es zu keinen wesentlichen Zwischenfällen gekommen. Die ersten kroatischen Regimenter meuterten bereits am 7. April in Bielovar. Ihr serbischer Dioisionsgene- ral ergab sich und anschließend kam es zu Gefechten zwischen serbischen und kroatischen Truppen auf kroatischem Boden. Auch im Osieg, Split und Sibe- nic übernahmen die Ustascha-Mäntter am Tage der Unabhängigkeitserklärung die Macht, mußten sich allerdings noch tagelang gegen die anstürmenden Serben verteidigen. In Split (Spalato) gelang es 250 Aufständigen, die Stadt 48 Stunden gegen eine Uebermacht von C .den zu halten. Schwierigkeiten entstanden in fast ganz Kroatien dadurch, daß sich das Offizierskorps zum größten Teil aus Serben zusammensetzte, während man die kroatischen Offiziere nach Serbien beordert hatte, um dort serbische Garnisonen zu befehligen, eine Vorbeugungsmaßnahme, die zeigt, daß man auf serbischer Seite nicht ganz so überrascht von der eintretenden Entwicklung war. Dor Ankunst der Deutschen in Nisch. Sofia, 17. April. (Europapreß.) Wie die Zeitung „Sora" berichtet, habe am Tage des deutschen Einmarsches in Risch der serbische Stadtkommandant die Erschießung aller im Gefängnis befindlichen Bulgaren angeordnet. Die beiden Gefängniswärter hätten jedoch die Ausführung dieses Befehls verweigert und mit den gefangenen bulgarischen Studenten ein Ucbereinkommen getroffen» Nach der Einnahme der Stadt durch die Deutschen seien die Gefängniswärter entsprechend dem ter säuselt!" Wer genau hinhört, empfindet in dem disharmonischen Chor der anglo-amerikamschen Begleitmusik die tiefe innere Furcht, daß England und die USA. moralisch isoliert sind, daß sie nicht mehr die richtigen Worte und Methoden finden, andere Völker erfolgreich anzmprechen, daß die Routine ihrer Intrigen nur jähe Verhängnisse schafft und damit nicht nur versagt, sondern sich auch gegen d i e eigenen Meister wendet. Solche Bilder wiederholen sich immer, wenn eine Zeit vereis geblieben. Die kroatische Aufstands- oder Ijla sch a- B e ro e gun g hat die Macht schnell ji sich gerissen. Don den versprengten Truppen Mlien die Serben verhaftet, interniert oder er« Has en, Kroaten nach Hause geschickt oder, soweit e ichon in der Ustascha-Bewegung organisiert Mn und als zu verlässig galten, in die neugegrün- ! elr kroatische Miliz eingeordnet. Die,Säuberungs- len Ap> 5 -Hünen gegen kleine serbische Verbände gehen in Bestimmt! tien weiten, da deren Tschetnici-Der- de nach wie vor aktiv sind. Davon konnten ff /■ n: ans auf der Fahrt von Koprivniza nach Dugo Ulli Willst überzeugen; die beiden großen Mauser- iQUl Mio:en, die wir ständig in der Hand hielten, haben Dienst tun können. ädte und Dörfer, wie wir auf der Fahrt nach ä ltzlcm passierten, sind seit zwei Wochen von der ? immelt abgeschnitten, Telephon- und Telegraphen- tüflen sind umgeworfen und zerstört. Autos tonn- ’n ich nur mit großem Risiko auf die offene Land- i frafe wagen. Sämtliche Konserven waren ausoer- l iiif. Zigaretten waren von der Zivilbevölkerung rationiert worden und geistige Getränke durf- — ebenso wie dos Ausgehverbot für die Zivil- t ;y «Uerung nach 20 Uhr in ganz Kroatien streng gfP|i'wMten wurde — nicht ausgeschenkt werden, W daß die Ustascha-Bewegung streng eingegriffen äth In allen Dörfern, die wir passierten, konnten »ir erkennen, wie groß der Haß gegen die Serben kr, Immer deutlicher wurde uns der Gegensatz wisHen Kroaten und Serben, der sich in dem Mo- iciti deutlich gezeigt hatte, als von Ante Pawelitsch tt unabhängige kroatische Staat ausgerufen wurde, it Kroaten legten fast ausnahmslos .die Waffen >i^r, als deutsche Truppen im Lande erschienen, b befestigten die kroatischen Farben an ihren •Rifpn oder drehten sie um, daß die weiße Jnnen- iji, v'" W sichtbar wurde. Et ist zu einem blutigen Gefecht gekommen, so. ergiHte mir ein kroatischer Offizier, als 2000 Kro- „ cün die Waffen streckten, dann aber von den m i »Ml Rücken stehenden serbischen Artilleristen ab- Mil! c?pachtet wurden. Den überlebenden Kroaten ' . i 1 bsnb die Genugtuung, daß deutsche Artillerie, die . mf sch an die Verfolgung der Serben machte, lhrer- r Mts mit den Serben aufräumte Zu ähnlichen Genbk. ' W« kam es in Bielovar, nicht weit von der un- —anshen Grenze, wo zwei kroatische Regimenter M HU 1*1 am Montag nach Kriegsausbruch meuterten u-16 'ich im Kampfe mtt serbischen Truppenteilen WM bchrden, bis sie Verstärkung durch die am Don- W rmiiq einziehenden Deutschen erhielten Die Reste c’rfrengter Artilleriekolonnen seben mir säst bis cpv an 'Stadtrand von Agram. In ständig wach- t Zahl strömen uns jetzt in langen Ketten 22DS^ ßaotA Mne 11 & «4 Deutsche Vergeltung! Von unterer Berliner ecfmftleitung. Churchill, der die RAF. zuerst in wahnwitziger Weise zum Angriff auf deutsche Wohn- und Kulturstätten anfetzte und dadurch die Vergeltung auf London herabbeschwor, weil er die Warnungen des Führers mißachtete, hatte nach monatelanger Pause seine Nachtbomber in der mondklaren Sicht des 9. zum 10. April nach Berlin geschickt mit dem Auftrag, Kulturstätten und Wohnviertel anzuareifen. Er spekulierte wohl darauf, die deutsche Luftwaffe fei durch die Absettdung ihrer Mittelmeergeschwader aeschwächt. Er glaubte wohl, fein neuestes Verbrechen werde deshalb ungeahndet bleiben. Doch schon beim Einflug erlitten die Bomber der RAF. schwerste Verluste. Nicht weniger als 16 wurden von unserer tatkräftigen Abwehr heruntergeholt. Die übrigen kreisten in großer Höhe über Berlin und Potsdam, über einer Landschaft, deren Einzelheiten im klaren Mondlicht eindeutig zu erkennen waren, und warfen ganz bewußt ihre Spreng- und Brandbomben auf Stätten weit ab von jedem militärischen Ziel, die Prachtallee der Linden entlang, auf d i e Staatsoper, den Sitz hoher künstlerischer Kultur, und bei der Leichtigkeit, mit der Theatereinrichtungen brennen, war es kein Wunder, daß die Inneneinrichtung völlig verbrannte. Die Universität, in der mitten in schwerster Zeit ein Fichte und Humboldt lehrten, wurde ebenso wie die Staatsbücherei getroffen, wenn auch nicht erheblich. Das Alte Palais mit dem historischen Eckfenster, von dem aus Hebe reinkommen nicht verhaftet worden. Im gleichen Gefängnis sei übrigens auch der frühere jugoslawische Ministerpräsident Z w e t k o w i t s ch gewesen. Oie jugoslawische Wühlarbeit in Bulgarien. Sofia, 17. April. (Europapreß.) Unter den Gründen, die zum Abbruch der Beziehungen zwischen Bulgarien und Jugoslawien geführt haben, wird in der bulgarischen Note auch die Tätigkeit eines Netzes von illegalen Elementen angeführt, das in Zusammenhang mit der jugoslawischen Gesandtschaft in Sofia einen Umsturz vorbereitete. Mit ihrer Hilfe wurde in Bulgarien ein in Belgrad gedrucktes Flugblatt, genannt „M a n i f e ft", .unterschrieben von dem bekannten ausländischen Agenten Dr. Georg D i m i t r c f f, verbreitet. Dieser Dimitroff hat sich offen in Jugoslawien aufgehalten und lebt gegenwärtig irgendwo versteckt. In diesem „Manifest" wird zum Aufstand und zur Beschimpfung der deutschen Soldaten aufgefordert. iBei manchen Agenten wurde auch Geld und Explosivmaterial ausländischer Herkunft gefunden. Alle Schuldigen sind entdeckt und festgenommen worden. Sie haben ein volles Geständnis ihrer staatsfeindlichen Tätigkeit abgelegt und ihre Verbindung zu der jugoslawischen Gesandtschaft in Sofia zugegeben. An Führers Geburtstag !?laaaen beraus! Berlin, 17. April. (DNB.) Der Reichsminister für Bolksausklärung und Propaganda fordert die Bevölkerung auf, aus Anlaß des Geburtsostraum führen wird. Mit den deutschen Fahnen marschiert der menschliche Fortschritt. Kann es etwas Ueberzeugenderes ... für diesen Satz geben, als daß der Staat, der 'ur- - sinkt und eine andere Zeit emporkommt. nobVi f i e rte Soldaten entgegen, igr und Gut auf dem Rücken tragend, mit freu- i Gesichtern. Es sind Bauern. Sie werden nun ^,-egranb von ihren Frauen empfangen und «ter Dorfbevölkerung freudig begrüßt. Aus einer e von 200 Kilometern sehen wir diese gleichen Kroaten kommen nach Hause, Serben wer- uie"p ,ir16n interniert, die ersteren freudig in die Äuknns „i'eraM fam nd, die Serben niedergeschlagen und enttauschl. Naxn selbst ist nicht in die militärischen Op - Mchieir t'thi en mit einbegriffen. Es hat bisher nur die Llttlktterfcheinungen des Krieges kennengelernt. TmW M vollzieht sich hier eine politische Um- u n g , die jedermann auf den ersten Blick lÄ'lWr wirb. Die Stadt ist in -in FIaggenm-°r nbD'iß-blauer kroatischer Farben sowie Haken' Ji^rabnen eingehüllt. Die Bevölkerung grüßt mit ’ttSW v n Rutschen Gruß; die Ustascha-Leute, van denen > d rAufstand getragen wird, haben als ersten Punkt !Ä tot Innen, unb Außenpolitik als Vorbild D-utsch- " Icnl und die Freundschaft zu Deutschland gewablt^ «fÄ'1 A!ni! Palle, itsch . der den Naman ..^ubrer des j< H-li-nbiflen kroatischen Staates" tragt, wurde n ch l*r Rückkehr aus der zwanztgiahrtgen Verbau tlii, in Italien ein Empfang IN seiner cheimat be- J.|l| Hüllt, der seinesgleichen suchen kann. Er bielt sich vier Tage vor seinem Einzug IN die chaupt- stin Corlovah aus, das von den Italienern be, i W st, da genügend Sicherheitsmaßnahmen lur »ffM. ist«« Ankunft in Agram getrosten werden mußten. ■/.W»! Sliiju diesem Zeitpunkt nahm General Koater- y \ Agram, 17. April 1941. !te Fahrt in das neue Kroatien ist mit großen hlidernifsen verbunden. Der Zugverkehr ist nicht iui im nördlichen Kroatien völlig eingestellt, son- |)er im ganzen Lande. Für den Automobilisten reschen ähnliche Schmierigkeiten, da alle Brücken unt Viadukte über Donau, Drau und Mur ge- iipnngt sind. Nach fast halbtägigem Suchen gelang 18 uns an der ungarisch-kroatischen Stenze bei Letenje südlich von Nagykamisca !lii! Brücke ausfindig zu machen, deren Sprengung )urf) die Serben nur mangelhaft war. Das durch !ie Sprengkörper gerissene Loch war mit Holz- loBen dürftig übergeckt, so daß man verbunden niiLebensgefahr, das andere Ufer mit dem Kraft- Doccn erreichen konnte. Die ersten kroatischen Dör- ix machten einen friedlichen Eindruck. Frauen, Meputzt zum Kirchgang, Männer in schwarzer Mkleioung und Kinder in bunter Nationaltracht iiel:en sich auf den Straßen auf. UeberaU hingen ie rot-weiß-blauen kroatischen Farben aus den feistem, im Gegensatz zu den jugoslawischen Fah- len die die Reihenfolge blau-weiß-rot haben. In eil bürftigen Kramläden waren Bilder des neuen Mrers Kroatiens, Ante P a v e l i t s ch , ausge- tel. Die Begeisterung über die Errichtung des ieu.n selbständigen kroatischen Staates stand allen :uf den Gesichtern. ,! ji diesem Teil Kroatiens war es zu keinen enthebenden Kämpfen gekommen. Doch als wir wei- rr üblich gegen Agram fuhren, sahen wir die Spu- :n^uttich. Zu beibeii Setten der Straße zerschos- k« Kraftwagen, Geschütze, in erster Linie Pak, n ebrannte Transportautobusse, Pferdeleichen und . orte MG.-Nester. Häuser zeigten Granatein- [M ge, und in vielen Gebäuden war kein Fenster In den Morgenstunden des 6. April setzten dies strecken müssen. Der Zusammenbruch des Belgrader l plötzlich den Weg des Fr deutschen Verbünde zum Angriff an, wenige Tage Raubstaates ist von allen Völkern, die zwei Jahr-s Weg des Krieges vertauschte, später konnten bereits beachtliche militärische Er- zehnte unter der serbischen Knute schmachteten, mit, ne n heraus zusammengebrochen ist, folge gemeldet werden. Und wieder einige Tage s unendlichem Jubel begrüßt worden. Am besten zeigte daß die deutschen Heere mit Jubel als Be- danach hatte die serbische 2lrmee aufgehört zu exi- die geringe Kampfkraft der serbischen Armee, wie freier begrüßt wurden daß alle hochtrabenden stieren Binnen kurzem war sie so zusammenge- s widerwillig Bosniaken und Kroaten, Slowenen und Worte, mit denen das Jugoslawien von 1919 von chlaaen daß sich die noch verbliebenen Reste in Montenegriner die serbischen Waffen trugen. Die feinen eigenen Machthabern und ihren Freunden wilder Flucht nach dem Westen ergossen, unterwegs erste sich bietende Gelegenheit benutzten die An- "» jedoch vielfach eingeholt und entwaffnet werden gehörigen der Minderheiten des Vielvölkerstaates, konnten. Don irgendwelcher Kampfkraft war nach der den Namen Jugoslawien trug, um sich von der den ersten entscheidenden deutschen Erfolgen beim serbischen Herrschaft zu befreien. Kroatien ist als Gegner nichts mehr zu spüren, was indessen die unabhängiges Staatswesen aus dem Auflösungs- mit immer länger werdenden Gesichtern ausge- R S)t”or* statteten Briten nicht davon abhielt, das gerade Gegenteil zu behaupten. Mit ihren Schwindelmeldungen haben sie das Schicksal ihres serbischen Bundesgenossen nicht aufhalten können. Wieder darf die Weltgeschichte ein Opfer britischer Kriegs- ausweittmgspolitik verbuchen. Nach zwölf Tagen hat die gesamte jugoslawische Wehrmacht die Waffen ( feindliche Handelsschiffe mit insgesa» 13 000 BRT. herausgeschossen und versenkt. Oer Caudillo bewundert die militärischen Leistungen der Achsenmäckt«. Madrid, 18. April. (DNB. Funkspruch.) der Eröffnung der höheren Heeresschule in MeD riib, sprach der Caudillo bewundernd über w großen militärischen Leistungen der Achsenmächl"- Der Wille zum Sieg, die Geschlossenheit der Aktio" und die Blitzesschnelle des Handelns ermöglich^ die erfolgreichen Operationen, wie sie heute ott Führer der mächtigsten Armeen Europas bunfr führten. Dieser Siegeswille überbrücke jeoe ffur® vor Flankenangriffen und vor Einkreisungen. W1 wisse nicht recht, so hob General Franco beroot!- wen man mehr bewundern solle, diejenigen, weM die st ä r k st e n F e st u n g e n der Welt im StuM nehmen, oder diejenigen, welche die geschlosst^ Aktion zu Wasser, zu Lande und in der planen und lenken. Der moderne Krieg I® ein totaler Krieg, was den Einsatz der ga^ zen Nation, auch der Frauen und Männer der 9«: samten Wirtschaft, bedeute. Diejenigen, welche aw ihren Lorbeeren ausruhten, trügen später die Dev- antwortung für den Niedergang ihres öattrlanß* - 0-W ■VC,V gelassen. Zwei britische Bomber, die versuchten, das alb], nische Gebiet zu überfliegen, wurden von unfertn Jägern angegriffen. Ein Blenheim-Flugzeug wurle abgeschossen. Auf dem Piräus haben unsere Fluz, zeuge in der Nacht zum 16. April einen heftige Angriff gegen die Hafenanlagen und die vor Ank« liegenden Schiffe durchgeführt. Die Aktion der Torpedoflugzeuge, die im Wch, Machtbericht vom Mittwoch erwähnt wurde und zur Versenkung eines großen 15 000-Tonnen-Dampfe^ führte, ist von Hauptmann der Luftwaffe Flugzeg;, sührer B u s c a g l i a und von Leutnant zur S« Beobachter C a ff a g n a c c i durchgeführt worden In der Cyrenaika hält der Druck der italijr nisch-deutschen Truppen auf T o b r uk und in b;r Gegend von (Sollum an. Auf dem Diebel u der Cyrenaika geht die Säuberungsaktion geget feindliche, im Verlaufe unseres raschen Dormarschs versprengte Abteilungen weiter. her In Ostafrika haben feindliche Kräfte, die H Hebergang über den Baro-Fluß (Galla-Sidanch i versuchten, nach heftigen Gegenangriffen die Fluch . .. ( ergriffen und ihre Ausrüstung in unseren Händel । *£>» zurückgelassen. In heftigen Kämpfen westlich 1 Dembido11o (nördlich von Gambela) Haden or il Bomben auf den piräuS "Mi Zn Nor-asrika gefangene englische Generale Seschei^ her fitüll erbänbe k erblichen k -M 1840 D sjiiäS heim gegangen. Fundbüro der Polizei. 0186S bieten unsere V vermitteln einen n ;in ti sse. Sie lickin die tellungen i ers glüfii rtauM ’ )t im h , strM! fische en in in: lorboften h Generali Koinini» ’en mit menben en von Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen Heute Ist mein Heber Mann Professor Lic. theoL Willy Gaul nach schwerem, mit grober Geduld getragenem Leiden Armer MM verlor einen größeren Geldbetrag. Wiederbringer erhält hohe Belohnung. — Abzugeben auf dem In tiefer Trauert Julie Gaul, geb. Mecke. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Wendel! W i l l k i e gab bekannt, er werde sich ab 1. Mai wieder als Rechtsanwalt betätigen und seinem politischen Interesse nur noch durch gelegentliche Artikel und Reden frönen. Der 19. April ist in Spanien zum staatlichen Feiertag erklärt worden. Vor vier Fahren fand an diesem Tage die Vereinigung aller nationalen politischen Gruppen zur Falange Tradizicnlita statt. ft n Reiches wird dort durch Reichssendung zwi- M-n 16.30 und 17 Uhr zu den Junten und Mä- Ki sprechen. Diese Rede wird auch in die örtlichen Aufnahmefeiern übertragen, ks ist dies ein bedeutungsvoller Augenblick im Leien des Pimpfes und des Jungmädels. Denn nun tecinnt die weltanschauliche Schulung und die Er- Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach in Hannover im Rahmen eines Betriebsappells zu der Gefolgschaft eines hannoverschen Betriebes. Wie Associated Preß berichtet, plant die britische Regierung eine „W eltreichskonferenz" über die Kriegführung, an der die Ministerpräsidenten von Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika teilnehmen sollen. Vieles deute darauf hin, daß die Konferenz das Ziel verfolge, die Truppentransporte aus den Dominien zu erweitern, um so die schwachen britischen Streitkräfte im mittleren Osten zu verstärken. Friedberg, den 17. April 1941. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 22. April, nachm. 14 Uhr. auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt. 01365 Geheimnisse des Naturgeschehens unddamltdurcherweltertesWbsen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und äuch Probehefte der Zeitschrift: „Freude am Leben“ Hugo BermühlerVerljag Beriin-Llchterfelde ncreffN ................nun.....hihi......................... Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrühFschen Druckerei iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiun luchanistischen Gesetzen unterworfen sei, sondern ein: Ganzheit mit eigener Zielstrebigkeit bilde, b-e- Mühe und Arbeit war ihr Leben, Ruhe hat ihr Gott gegeben. Am 16. April, abends 11.15 Uhr, verschied sanft nach kurzem schweren Leiden unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter. Großmutter und Urgroßmutter Frau Kath. Braun Ww., geb. Weller im fast vollendeten 78. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen. Großen-Linden, den 18. April 1941. Die Beerdigung findet Samstag, den 19. April, nachmittags 8 Uhr statt. „Sie Vesten für unsere Lufiwaffe gut genug." । viele $ ir dtp rfuW m UIW 9 lieft".;' mSeB i ingtnt0 \ । onn«s“! j iiilifl WO mH 'T bad) erzählte dann von seinem Einsatz im Luftkrieg an den Küsten Englands, Hollands und Norwegens. Mit Begeisterung hörte die Jugend diesen Mann, her' noch in der vorletzten Nacht ein 6000- Tonnen-Schiff an der englischen Ostküste versenkt hat. Oberleutnant Baumbach sprach von den Auf- aaben der Stukamaschinen, von dem Einsatz des Adler-Geschwaders in Polen, der Versenkung eines Flugzeugträgers und von noch manchen anderen packenden Erlebnissen. Reichsjugendführer A x m a n n schließlich führte aus: „Soldaten und Jugend gehören im Frieden und im Kriege zusammen. Was gibt es für die Jugend im Kriege Schöneres, als sich in jugendmäßiger Weise auf den Soldaten-Einsatz vorzubereiten! Wie brennen gerade Jungen, eingedenk der mitten unter ihnen weilenden Vorbilder, auf den Tag, da sie als Träger der Waffe in Heer, Marine oder Luftwaffe eintreten können. Unsere Wehrertüchtigung gehört mit zu den schönsten Aufgaben, die wir haben. Der Reichsjugendführer richtete a n die Elternschaft die Bitte, Verständnis für die Sehnsucht ihrer Jungen aufzubringen. Er wies dabei aber auch auf die Notwendigkeit hin, daß jeder zur Luftwaffe strebende Junge neben der charakterlichen Befähigung die sonstigen Eignungen und Voraussetzungen dazu mitbringt. Die Besten sind für die Luftwaffe, die ja eine entscheidende Position in diesem Kriege einnimmt, gerade gut genug. 'I* Olli» 7 H Nk iltr f; unbk 'Ulin k Ä'Li •alla-Süp fen H feren & °) Hei, Rheuma, Grippe, Erkältunsen Verr Gg. Pabst, Buchbindermstr^ Darmstadt, Soderstr. 10, schreibt am 18. 11. 40: „Seitdem ich Trineral- Ovaltabletten kenne, habe ich sie stets bei mir. Ich nehme sie vor all. vorbeugend geg. 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Am Vorabend des Geburtstages des on im ■ Fhrers werden unsere Zehnjährigen durch die taditonell-e Aufnahmefeier in der Ma- PanK rl?nb ur g in das Jungvolk und den Jungmädel-- bub übernommen. Der Jugendführer des Deutln ioei me britln ns weil!! gleichens ptstadt $i °n gegur'r tfomiWt Aujkl^ SarojL her fejltr ®ethr der ft’ autet \^\ -zu d« 12 ab Deutsche Bomber verhindern Abfahrt englischer Schifte in Griechenland. Schiffe sind Hafenanlagen von Piräus im Bombenhagel der Ju88. Kleine politische Nachrichten. Reichsminister Dr. Goebbels empfing Benjamins Gigli, den italienischen Tenor, der mit der kgl. Oper in Rom zu einem achttägigen Gastspiel in Berlin eingetroffen ist. Gigli stellte sich für Zwecke der Iruppenbetreuunp und des Roten Kreuzes zur Verfügung. So wird er am kommenden Sonntag im Wunschkonzert sowie in der folgenden Woche in einem Konzert für das Rote Kreuz ferner in einem Konzert für Berliner Verwundete im Kuppelsaal des Reichssportfeldes singen. Als Auftakt des Operngastspiels des Römischen Teatro Reale in Berlin veranstaltete die Ppesseab- teilung der Reichsregierung und die Theaterabteilung des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda gemeinsam mit der italienischen Botschaft in Berlin einen Presseempfang, an dem auch die Künstler der römischen Oper teilnahmen. Der Generalintendant des Teatro del Opera, Fürst Dentice, hielt eine Ansprache. HaupuchrcsUeüer: Dr. fletebrid) ötibele Lange Stellvertreter t* HaupNchrt'lletters - Ernst Bkumschein, verantwortlich |flt PottU. uv» Hübet: $>t. gr. ®. Lange, für da« Feuilleton: Dr. Han« Ihyriot; |to Stabt Sieben, Prvvin-, Winicha«: u. Sport: (tani tiiumuhr.n. Druck imo Verlag Brühi>che Univerntalrvruckeret R. Lange St. <1. verlaqrtetter: Dr..Ing. rvch Hamann Ln,ei«en leitet Han« BeL Prt -nthüoWHtfi th den Anstalt der An-eiaen' Theodor Kümmel Pl.NrL 'M Alter von 73 Jahren starb in Leipzig der Oft über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte deutete damals eine Revolution der biologischen Wissenschaft. Sein berühmtes, in alle Kultursprachen übersetztes Werk „Die Philosophie des Organischen" (1909) legte diese ganzheitliche Lehre vom Leben nieder, über deren Anfänge die moderne Wissenschaft inzwischen zwar hinaus geschritten ist, die aber bestimmend aus die verschiedensten Geistes- aebiete eingewirkt hat. Erkenntnis- und wijsen- schaftstheoretische Probleme, die sich aus dieser Lehre aufbauten, hat Driesch spater in seinen Werken „O rd nu ng s le h re" und „Wirklichkeitslehre behandelt und so der Logik und Metaphysik neue Bahnen gewiesen. In unermüdlicher Arbeit, in zahlreichen Büchern und Schriften und vom Katheder herab hat Hans Driesch feine wissenschaftliche Ausbeute bargelegt und durchzusetzen versucht. Mit organischer Klarheit und Sach- lichtest hat er es verstanden, dem menschlichen Denken aus dem Erleben gewachsene Erkenntnisse zu vermitteln, die vor allem bei dem Menschen der Nachkriegszeit in seiner Problematik und inneren Zerrissenheit und in dem Bestreben, eine Ordnung zwischen dem Sinnvollen und Sinnlosen zu. finden, weit über Deutschland hinaus aus fruchtbaren Boden fielen^ Berlin, 17. April. (DNB.) Die Werbe- woche der Luftwaffe, die vom Nationalsozialistischen Fliegerkorps gemeinsam mit Hitler- Jugend und Luftwaffe im ganzen Reichsgebiet bis Mm 24. April durchgeführt wird, ist mit einer Kundgebung im Berliner Sportpa la st eröffnet worden. Als Gäste wohnten der Veranstaltung Generaloberst Keller ferner die Reichsleiter Korpsführer Hünlein und Bouhler und Generale des Heeres und der Luftwaffe sowie Admirale bei. Der Inspekteur des NSFK., Obergruppenführer von Bülow, wies die Jungen auf die vielfältigen Möglichkeiten hin, die sich ihrer fliegerischen Betätigung in der Wehrmacht bieten, wo sie entweder beim fliegenden Personal als Flugzeugführer, Beobachter, Bordschützen, Bordfunker oder Bordmechaniker oder beim Bodenpersonal in einer nicht minder wichtigen Aufgabe tätig werden können. Die Notwendigkeit, die Jugend so früh als nur möglich an die komplizierte Technik der modernen Luftwaffe heranzuführen, gab vor vier Jahren dem Führer Veranlassung, die Errichtung des Nationalsozialistischen Fliegerkorps anzuordnen. Bereits den Pimpfen bildet man zunächst im Modellflug aus, in den Fliegerscharen der Flieger- HI. wird er mit den Geheimnissen des Segelfluges vertraut gemadjt und derartig weiter ausgebildet, daß die Luftwaffe einen vorgebildetenNach- w u ch s erhält. Der aus den Reihen der HI.-Führerschaft hervorgegangene Ritterkreuzträger Oberleutnant Baum- SadJldfte»«m3wi 2® v. S. erhalten Sic frei aneSerholten Aas «atnvev etaer AmeW» | Verkäufe | Speisezimmer (Eiche) Klavier, Sofa, (Sasbackberd zu verkauf. 01332 Frankfurter Straße 57. Wie der OKW.-Bericht vor einigen Tagen meldete, wurden bei den Kämpfen um Sema bzw. El Me- chilli sechs englische Generale und 2000 Mann gefangen. — Unser Bild zeigt drei der Generale, die mit der J u 52 nach Deutschland überaeführt wurden, bei einer Zwischenlandung auf einem Flughafen. — (PK.-Lohnitzer. — Scherl-M.) Vom Bodenpersonal der Lufiwaffe. NSG. Nicht nur der Flugzeugführer ist Flieger iib Träger der fliegerischen Aufgaben. Wesentlichen zuteil und großes Mitverdienst an ihrer Erledigung tut das Bodenpersonal, dem die Wartung frr Flugzeuge übertragen ist. Viele Kräfte stehen oeichsam „hinter dem Flugzeug", damit es jeder- jit startfahig und einsatzbereit ist. Mechaniker Schlosser, Tischler, Sattler, Maler, Elektriker sind nur einige der großen Gruppe des fliegerisch technischen Personals, das die Flugzeuge vor und nach Dem Flug bis in die kleinsten Einzelheiten unter» sicht und prüft. In der reibungslosen Zusammen- arbeit zwischen fliegendem und Bodenpersonal be» p-ist sich immer wieder die Stärke und Schlag- tost eines Verbandes. Die Liebe zur Fliegerei beseelt auch das Boden- vrsonal und läßt es seine vielfältigen Pflichten irt Hingebung erfüllen. Da kehrt ein Flugzeug om Feindflug zurück. Kaum ist cs ausgerollt, strzen schon die „schwarzen Männer" darüber her, d. Bildleute nehmen die Bildgeräte an sich, um b:3 Material sofort auszuwerten. Jeder Schaden fein sofort behoben, jeder komplizierteste Maschi- iriteil ausgewechselt werden. Der Tankwagen rollt soort heran, Betriebsstoff wird aufgefüllt, das Sinje Flugzeug, Motor, Fahr- und Leitwerk, Waf- [c, werden genau überprüft. Von der Gewissen- h'tigkeit der Wartung, von der Gewandtheit und fepeüigfeit des Bodenpersonals ist das rasche und feere Gelingen eines jeden neuen Einsatzes ab- hcigig. Das Bodenpersonal lebt mit seinen Flugzeugen, fr sind ihm der Inhalt seiner Tage geworden, -des Flugzeug ist ein organisches Wesen, ein le- -erdiger Riesenvogel, dessen Herz der Motor ist. frr Rhytmus der Kolben ist sein Puls und die fr hingen und Kabel sind die Nerven. Die Männer em Bodenpersonal wissen das, und darum tun sie jte Arbeit, jeden Handgriff mit Liebe zur Sache, Bi Dienstfteudigkeit und Verantwortungsbewußtste Sie tragen bei ihrer im Hintergründe der frmpfereignisse der Luftwaffe sich ahspielenden Dtigkeit den Ehrentitel „Flieger" zu vgllem Recht, Inn ohne sie könnte auch der tüchtigste Flugzeug- ji'rer nicht vom Boden abkommen. Jahrgang 4934 mit 40000 Jungen und Mädeln des Gan« gcbietes verpflichtet. Für alle grobe Putzarbeit — Steinböden, Fliesen, Becken usw.— sollten Sie jetzt an Stelle von Seife ATA grob nehmen; es ist der zeitgemäße Reinigungshelfer für jeden Haushalt.! ‘Überanstrengte brennende Süsse ßehnen sich nach den bctvährten Efafit-Fußpflegemilleln. H Efasit verleiht den Füßen Frische u. Stärke, bestell von Fuß- ■ beschiverden, beseitigt Blasen, Schwellungen, Fußschweiß, I Hornhaut, Hühneraugen, Ekzeme und heilt wunde Stellen. I Machen Sie einen Versuch, aber nehmen Sie trat Efasit! 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Von hier aus führt der Weg weiter zur -pflichtung in der Hitler-Jugend und im BDM. in/e'dfil von da aus zur Partei und ihren Gliederungen. 2 ber fcf ?ütflen und Mädel folgen rückhaltlos und mit Be- WestenW Eiterung dem Aufruf des Reichsjugendführers. " sind gerade diese Jungen und Mädel, die in e!chen Jahren das Erbe dieser harten Zeit Eischen Ringens um den Bestand der Nation ernten und das jetzt im Werden begriffene Reich [itti: Halten werden. iUt3 Der Philosoph Hans Driesch f chä-igte d on vor ItJ! ien------x-,------ - v . en feiötn. Wostph Hans Driesch. Auf dem Umweg über en oornbi: hie Zoologie ist Driesch zur Philosophie gekommen, mnflswiri' Gene Erkenntnis, daß das Leben nicht bloß rein nherrH — Lastauto gegen bar zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01328 a.d. G.A. Leichter Pritsehenwagen zu kauf, gesucht. Schäfer Leimenkauter- weg 9. l 01331 Oamen- Halbschuhe Größe 37 zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 01353 and. 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Als Grund hierfür weift der Bericht auf die Auswirkung pen mehr als jrmben Nestern Lien Angewohn An neuen Sparkonten wurden im Berichtsjahr sparens konnte die Kasse die Neueinführung des Oie Agramer Mumienbinde mehrere Wörter kennen, und wenn sie auch in der Von Professor Dr. August Freiherr V.Gall.-i-ömrschen Kaiserz-eit als Sprache des Kultus diente. Agram — heute wohl durch die Ereignisse der Alle Versuche der Gelehrten, hinter das Geheimnis letzten Wochen eine in der ganzen zivilisierten Weit des Etruskischen mit Hilfe des umfangreichen-Textes bekannte Stadt, über deren Lage sich auch die im lmserer Mumienbinde zu kommen, sind bis jetzt gescheitert. Wir wissen nicht einmal, ob der Inhalt Beine Tub* 25 PL Dornoknen. Tageskalender für Freitag. bekannte Stadt, über deren Lage sich auch die im klaren sind, die sonst nur selten oder gar nicht den auch die Depositen enthalten, die jedoch gegenüber dem Vorjahre um 260 000 RM. zurückgegangen sind. Die Debitoren haben sich geringfügig auf 814 698,70 RM. erhöht. An Schecken auf andere Geldinstitute wurden 30 538 (26 831) Stück bear» meindevertreter die Mitteilung, daß im Laufe des Berichtsjahres der Ortsgruppenleiter, Obermeister Wobt er in Heuchelheim, als Mitglied in den Der» waltungsrat berufen worden und der frühere Gießener Ratsherr, Notar K r ü g e.r, infolge Wegzugs nach Friedberg aus dem Derwaltungsrat aus- | geschieden ist. Anschließend erstattete "der Redner den n alte" *7 Den entscheidenden Einfluß auf diese bisher einmalige Gestaltung der Gesamteinlagen übte der starke Zugang der Spareinlagen au£? Insgesamt betrug die Steigerung der Spareinlagen 7,715 Millionen RM., so daß sich der Spareinlagenbestand am Ende des Jahres 1940 auf 34 989 571,16 RM. erhöht hatte. Der prozentuale Zugang belief sich auf 28,3 v. H. Die durchschnittliche monatliche Er- 4466 Stück errichtet, denen ein Abgang von 1846 Konten gegenüberstand. Mithin ergibt sich am Ende des Jahres eine Erhöhung der Kontenzahlen um 2620 (482) auf 53 502 Konten einschließlich der Aufwertungssparkonten. Ende 1940 entfällt im Neugeschäft (ohne die Aufwertuncpsparkonten) bei einem Kontenbestand von 37 296 auf je 2,4 Einwohner des Geschäftsbezirks der Kasse ein Sparbuch, d. h. daß mindestens jeder dritte Einwohner des Bezirks Sparer der Kasse ist. Das Ergebnis des Schulsparens im ab» gelaufenen Jahre liegt ungefähr auf derselben Hohe wie im Vorjahre. Von den Schulen der Stadt Gießen hatte die Schillerschule mit einem Betrag von 3878,40 RM. das beste Resultat zu. trotz aller Bemühunaen noch nicht verstehen, wenn wir auch durch mehrere zweisprachige Inschriften Da stolpert wieder einer von nebenan herein, noch ein zerzauster Wuschelkopf febiebt sich in den Gang — und im Nu ist ein Hallo ausgebrochen, Witze werden gerissen über das sonderbare „Liebespaar"; „Endlich vereint!" „Was trinken mir denn zur Verlobung?". Und: „Was sagt denn deine Braut dazu, Kamerad?" Lautes Gelächter pflanzt sich fort. Der Soldat neben dem Mädchen aber dreht sich langsam um und sieht die Kameraden an. Er sagt kein Wort. In seinem Gesicht regt sich kein Zug. Er bläst den Rauch der Pfeife vor sich hin — als wäre er allein, ganz mutterseelenallein, durch nichts gestört und abgelenkt. Da verschluckt der Wuschelkopf sein Lachen verlegen und schiebt die andern hinter sich zurück. Noch kommt ja ab und zu ein rauher Witz von drüben rüber. Später versucht nochmal ein anderer, über die vielen Beine und Gepäckstücke wegzuklettern, um sich das Paar zu betrachten und seine Glossen zu machen — aber auch er hat fein Glück. Der Kamerad ist stumm und taub — geht auf nichts ein — als verstünde er nur chinesisch. Er hält hier Wache bei einem müden Menschenkind Man weiß es genau: sähe er hier neben einem neunzigjährigen Mütterchen — er würde nicht an» öers au?sehen, nicht anders Wache halten. Allmählich wird es still. Auch nebenan. Die Stunden gehn im Räderrollen hin, das Mädchen schläft an des Salden Schulter. — Jetzt hält der Zug einmal mit jähem Ruck. Da wacht das Mädchen auf. Sie ist erst ganz verwirrt und findet sich nicht gleich zurecht. Und man kann unschwer sehen, es ist nicht nur große Erschöpfung über sie gekommen, auch Kummer steht in ihren hilfsbedürftigen Augen. Während der Soldat feine Pfeife ausklopft und fein Koppel schnallt, hat er sie ein paarmal prüfend an» gesehen. Und wie er bann zum Aussteigen bereit ist, die andern schon an ihm vorbeigeklettert sind, hat er das Mädel noch einmal mit festen Händen bei den Schultern genommen und gesagt: ,Lopf hoch! llnb immer tapfer fein! — Es gebt/» es gebt bestimmt! — Es geht bestimmt..Sie sieht erstaunt hinauf in sein grundgütiges, lächelndes Gesicht. Da lächelt sie zurück. Und wie er ausgestiegen ist und sie sich in ihrer Ecke zurechtrückt, ist das Gesichtchen gar nicht mehr so bleich und trüb, nein richtig rosig und getröstet sieht sie aus. Reichsmark angestiegen. Starker Zugang der Spareinlagen. Shulsparens in Lieh verzeichnen. Im besonderen Maße versuchte die Sparkasse im Berichtsjahr das Gefolgschaftssparen zu fördern. Wenn auch noch nicht in allen Betrieben des Geschäftsbezirks das Gefolgschaftssparen eingeführt werden konnte, so sind doch fast überall er» gerung des Bankverkehrs. So ist hier die Umsatzsumme auf 181 Mill. (126 Mill.) RM. angewachsen. et-nfo raschem Stimmungswechsel lachen, daß der frnmel glänzt und die Sonne einem so warm des Textes zum Tode oder zum Leichenbegängnis Beziehung hatte oder ob einer der gewerbsmäßigen Befbatter,Einbalsamierer die Leinwand aus seinem Makulaturvorrat hervorholte und zu seinem Zwecke benutzte. Was aber war wohl das Schicksal der Mumie im jetzigen Krieg? Ging es ihr wie der Mumie der berühmten Kleopatra, der Freundin des Antonius, die die Franzosen 1914 in die Keller des Louvre in Paris brachten, damit die verhaßten „boches“ fein Schindluder mit ihr trieben, und die nach Versailles völlig zerfallen wieder ans Tageslicht kam? Sollte dies aber nicht der Fall fein, so ist^zu hoffen, daß die wackeren Kroaten es machen wie die eingeborenen Aegypter von heute, die schon vor einigen Jahrzehnten ihre alten Pharaonen, die Herrscher ihrer Vorfahren, nicht mehr nackt den Augen der Welt- reisenden zeigten, sondern ihre Mumien der Oef'ent- lichkeit verschlossen und nur gelegentlich einigen Gelehrten sie zeigten. Das hat jedenfalls die Frau verdient, deren Mumienbinde für die Wissenschaft von so großer Bedeutung sind. So preiswert - und doch storkwirksam, olle Vorzüge vereinend. verdunkelunaszell 1Ü. April von 20.25 bis 6.19 Uhr. — Eine umfassende Schau der neuen Frühsahrs- und Sommermode bringt das große Frühfahrs- modenheft der „Modenwelt" (im Deutschen Verlag, Berlin). Rund 100, z. T. bunte Modelle zeigt das Heft, groß und deutlich gezeichnet oder photographiert. Es gibt Einfaches und Elegantes, ' Kleider für jede Tageszeit, neuartige Kostüme, Komplets, Mäntel, auch für regnerische Tage, Röcke, Blusen, Hüte usw. Es wird gezeigt, wie man ein Kleid durch eine einfache Veränderung verwandeln kann. Man findet jugendliche Modelle und solche für junge Mütter, Kleider für ganz Schlanke und viel Schönes für junge Mädchen und , Kinder. Auch interessante neue Handarbeiten bringt t das Heft, Hypotheken- und sonstige Darlehen. Im Hypothekendarlehnsgeschäft machten sich die einschränkenden Bestimmungen auf dem Baumarkt stark bemerkbar. Nau ans geliehen konnte nur der Betrag von rund 200 000 RM. werden. Auf der anderen Seite erfolgten Rückzahlungen in Höhe von rund 810 000 NM., so daß der Hypothekendarlehns« bestand auf 11 269 214,14 NM. zurückging. Die nach dem Kriege wieder einsetzende Mohnungsbautätig- keit wird die Sparkasse vor besonders große Finan- zterungsau'fgaben stellen, wofür es schon heute gilt, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Zusammenhang erhält die Frage des Bausparens wieder eine große Bedeutung. Stark zurückgegangen ist der Bestand an sonstigen f-sten Darlehen und der Darleihen nn öffentlich- rechtlichen Körperschaften. In der verstärkten außerplanmäßigen Tilgung der Gemeindedarlehen kann man eine trotz des Krieges fortschreitende Besserung der Finanzlage der Gemeinden unteres Hei» matbezirks sehen. Zum Jahresschluß 1940 wurden noch 6 204 065,90 NM. Darlehen an öffentlich-rechtliche Körperschaften ausgewiesen gegenüber 6 551194,41 RM. des Vorjahres. Eigene Wertpapiere. Der Zugang an Spareinlagen und der Rückgang von Hypothekendlarlehen finden auf der Aktivseite der Bilanz ihren starken Niederschlag m dem Posten der eigenen Wertpapiere. Jnsaefamt wurden im abgelaufenen Jahre nom. 8 300 000 RM. Schatz- anweifungen und Anleihen des Deutschen Reiches erworben. Durch Kündigung und Auslosung gelangten rund 276 000 RM. zur Rückzahlung. Am Ende des Berichtsjahres wird ein Bestand an eigenen Wertpapieren von 16 435 735,01 RM. ausgewiesen. Der effektive Kursgewinn belief sich auf 19 918,02 RM., während der buchmäßige Kursgewinn 51290,62 RM. betrug. Diesem Gewinn steht 0er Soldat und das traurige Mädchen Von Jngeborg Möller. gutgeschrieben. Während sich in den früheren Jahren mit der Erhöhung der Einzahlungen auch die Auszahlungen vermehrt hatten, blieben im Jahre 1940 die Auszahlungen sogar um rund 1 Million RM. hinter Am 18. kommt er, am 19. muß er kommen" befugtet der Dolksmund, und wenn es auch'der juckuck mit seiner Heimkehr aus dem Süden nicht f pünktlich nimmt, jedenfalls ertönt in der zweiten jälfte des April zum ersten Male wieder fein be- l unter melodischer Ruf. Dieses „Gwguh", bald fr«, bald dorther schallend, erinnert an ein Dersteck- fläel der Kinder, wobei das Suchende durch die verkehr zeigen, daß auch im abgelaufenen Jahre hohung der Spareinlagen betrug 643 000 RM. An d^ser Geschäftszweig in jeder Hinsicht weiter Z^en wurde den Sparern der Kaste 'M Geschäfts- entwickelt hat. Demgemäß erfolgte auch eine Stei- iafyr 1940 der ansehnliche Betrag von 900 000 RM. neruna des Bankverkehrs. So ist hier die Umsatz» 3 liier W' !nf(W 2? n dieses ungfpüw/ MM' men un^ in unb 0crr; figl fönnen sehen. öenW% t fut den hingen gefräßigen Fremdling. Ob ihnen in Jnttinkt etwas von dem Unheil dämmert, k bet' Kuckuck oft über sie bringt, weil sie ihn Men, oder ob sie ihn nur für einen Keinen Raub- w>el, dem Sperber ähnlich, halten? Der scheue Vogel ist jedoch nicht ängstlich. Er lumt heute schon in Parkanlagen vor und wurde 'm Rande der Großstadt über Häuserviertel flie- qrid und auf Leitungsdrahten an der Straße stad wahrgenommen. Er scheint sich, wie die Am- fd mit der Zivilisation abzusinden und fein Woh- Mgsgebiet zu verbreitern. P- “• mn macht den Reiz des Kuckucksrufs aus. Wir fö beglückt, ihn zu vernehmen, »und manche Leute ioaupte-n, habe man Geld dabei in der Tasche, so besitze man das ganze Jahr welches, was natür» ji* auch umgekehrt gelte. Verliebt Lustwandelnde ft (en den Kuckilcksruf wie Goldklang, wie eine Lrheißung des Glücks in ihre Herzen fallen. Doch soll man sich gerade in Herzensdingen am »rrigften um den Kuckuck kümmern, der ein recht luteres Liebesleben führt. Er macht wenig wäh- lt: sch dem Weibchen den Hof, das in feiner Nähe isl Freilich sind die Weibchen, die vagabundierend hk-umschweifen, die schlimmeren. Wo ein Mann- jn seinen Ruf ertönen läßt, flattern sie hin. Dar- Mi also das lockende „Gu-guh", das bis in den 3ni hinein ertönt. Bis dahin haben die Weibchen ih? Eier alle abgelegt. Es sollen nach neuen An- Orlszeik für den 19. April. Sonnenaufgang 6.21 Uhr, Sonnenuntergang 20.28 ht. - Mondaufgang 3.14 Uhr, Monduntergang Uhr. ein buchmäßiger Kursverlust von 4000 RM. gegenüber. Trotz der hohen Kursrücklage von 315 286,76 RM. stecken in den eigenen Wertpapieren noch erhebliche sttlle Reserven. Die Zahlungsbereitschafl. Sowohl die Bar- als auch die erweiterte Liguidi- tät waren über das Liguiditätssoll hinaus erfüllt. Die erste Liquidität, die auf Grund der Einlagen mindestens 4,578 Millivnen RM. betragen soll, ist mit 4,8 Millionen RM. erfüllt, während das Soll der zweiten Liquidität von 13,195 Millionen RM. mit 6 648 000 RM. überschritten worden ist. Reingewinn und Rücklagen. Der Bruttogewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Nach einigen Rückstellungen für die weitere Ausgestaltung des Betriebes nach dem Kriege und nach Zuweisung von 30 000 RM. an den Pensionsfonds konnte ein Reingewinn von 2 6 9 2 7 7,3 5 R M. zur Ausweisung gelangen. Der Reingewinn wird in voller Höhe zur Auffüllung der Sicherheitsrücklagen verwandt. Durch die Zuweisung dieses Gewinnes beläuft sich die gesetzliche Sicherheitsrücklage auf 1 333 077,71 RM. = 3,3 v. H. der Gesamteinlagen. Trotz der starken Einlagensteigerung hat sich das Verhältnis zwischen der Sicherheitsrücklage und den Gesamtverpflichtungen nicht verschlechtert. Nachdem die Kursrücklage auf 315 286,76 RM. und der PensionssonÜs auf 230 687,17 RM. erhöht wurden, wird das gesamte haftende Eigenkapital mit 1 879 051,64 RM. aus- gewiesen. Die offenen Reserven der Sparkasse erreichten damit 4,66 v. H. der Gesamtverpslichtungen. Als Ergänzung zu dem Geschäftsbericht und zugleich als Zeichen für das Anwachsen der Spareinlagen bemerkte der stellv. Direktor Dietrich am Schlüsse noch, daß auch in dem neuen Geschäftsjahr in der Zeit vom 1. Januar bis 1. April 1941 ein weiteres starkes Wachstum der Spareinlagen in Höhe von 2,7 Millionen RM. zu verzeichnen war, so daß die Kasse gegenwärtig einen Einlagenbestand von über 43 Mill. RM. an Spargeldern verwaltet. Anerker mnig der Aufsichisorgane. Als Vertreter der Aufsichtsbehörde sprach Landrat Dr. Lotz, der mit Genugtuung besonders die große Steigerung der Spareinlagen hervorhob und sie als einen der stärksten Beweise des Vertrauens unserer Volksgemeinschaft zu unserer Staatsführung bezeichnete. Nach einem kurzen Hinweis auf die er- erfreuliche Finanzierung der Kreisgemeinden lenkte er die Aufmerksamkeit der Versammlung noch besonders auf die großen Zukunftsaufgaben der Sparkassen, und dabei auch der Bezirkssparkasse Gießen, auf dem Gebiete des Wohnungsbaues und der Erfüllung anderer öffentlicher Pflichten hin und sprach bann der Verwaltung und allen Mitarbeitern der Bezirkss- arkasse Dank und Anerkennung für ihre ausgezeichneten Leistungen im verflossenen Jahre aus. Revisionsdirektor M a ch o l d vom Hessischen Spar- tasten- und Giroverband äußerte sich in dem gleichen Sinne und machte dabei noch die interessante Mitteilung, daß von den 95 Millionen RM. Spareinlagen bei allen 35 hessischen Sparkassen im Jahre 1940 allein 7,7 Millionen RM. auf die Bezirkssparkasse Gießen entfallen und damit die Bezirks- sparkasse Gießen an der dritten Stelle in der Reihenfolge der 35 hessischen Sparkassen steht; vor Gießen rangieren nur noch Darmstadt an erster und Mainz an zweiter Stelle. Zum Schluß wurde noch bei der Ergänzungs- jrmben Nestern anvertraut. Mit dieser merkwür- Grund hierfür weist der Bericht auf die Auswirkungen Angewohnheit, die in der Vogelwelt beispiel-1 gen der kriegswirtschaftlichen Anordnungen hin, da- lv- erscheint und noch immer eine rätselhafte An-1 neben betont er aber besonders die fürsorglichen ge>genheit ist, wird die Leichtferttakeit des Liebes-1 Maßnahmen des Staates für die Versorgung der ut*ns mit der Mißachtung jeder Mutterpflicht fort- Solbatenfamilien, die diese Sparerder Notwendigkeit , Nicht weniger seltsam bleibt demgegenüber enthoben, Ersparnisse früherer Jahre zur Bestrei- lii aufopfernde Sorge der betrogenen Singvögel tung des laufenden Lebensunterhaltes anzugreifen. ■ßs ist im abendlichen Personenzug von Elbing md Danzig. Das ganze Abteil ist voller Soldaten, ta nächste, das übernächste auch. Die Luft ist zum öhreiden dick, ein Nebel von Zigarettenrauch, in bni die grau-grünen Gestalten schwankend beleuchte: ind im spärlichen Flimmern der abgedunkelten «»neu»»- &rpen. Nebenan ist Lärm, Kartenspiel und Steife. Bei uns im Abteil aber hegen fte mit ri lDP i gestreckten Beinen gemütlich in ihrer Dankecke „ttenbeiV nb ruhen aus; im Gepäcknetz türmen M) die pral» ib I fe s-packten Affen, mit Brotbeutel, Feldflaschen. Harpen und Paieten aller Arten und Farmen. " fi -Stahlhelm fchaukelt an seinem^Rinnen wie! em« über dem Kops eines müden Flaksoldaten - rber noch viel müder als der ist das pinge MM »-:chcn, das dort allein unter all den Mannern Wij-lii • ch der Bank sitzt, mitten zwischen den Soldaten 5- merkt nicht, was um fi- vorgeht. 61« spurt ityl wenn die Munteren von nebenan manchmal * Kopf herein fte cf en und irgendeinen «cherz los» Wen — sie sitzt ganz zusammengesunken da, hat !ir?- kleinen Koffer auf dem Schoß und den punr» ler Zockenkopf darüber auf beide Arme gelegt unp »iht in tiefster Erschöpfung. Wer weiß, was sie ü -inen weiten Weg, welch lange Reife sie hinter lit Dat? — Neben ihr sitzt ein lunger Soldat, der writlich seine Pfeife raucht. Manchmal hat er Kn — wenn der Zug plötzlich anruckte — has Richen schnell beim Arm gefaßt, — denn sonp Dir. fit» vornübergefallen. Sie merkt es mcht. ^eyr th — hat sie anscheinend doch keinen Halt mehr IN ist ganz tief cingeschlafen, der kleine Kosfer kvscvt und rutscht noch mehr zur Seite - Da mnt ihn der Soldat kurz entschlossen von ihren :&i schlafende auf und bettet ihren Kopf an: fe Snlter. Nun sitzt er wieder gerade und ruhig oa tiiii mit zufriedener Miene in die dunkle Nacht als 107. Geschäftsjahr, aus dem wir folgende be-" folgversprechende Verhandlungen angeknüpft worden, merkenswerte Einzelheiten hier verzeichnen: j Gegenüber dem Vorjahre hat sich die Zahl der Eingapgs wird betont, daß es der Bezirksspar» Sparer sowie der Eingänge der Sparbeträge bei kaffe Gießen auch in Jahre 1940 gelungen ist, wie- dem Gefolgschaftssparen verdoppelt. herum ein großes Stück in der Entwicklung der । Die Ausgabe von Heimsparbüchsen und Spar- Sparkasse vorwärts zu kommen. | uhren wurde auch im abgelaufenen Jahre fortge- Der Gesamtumsatz der Sparkasse er» setzt. Zurzeit befinden sich 1337 (1175) Heimsparhöhte sich um 46,8 Millionen RM 29,2 v. H. auf düchsen und 1195 (1111) Sparuhren im Gebrauch. 206 995 299,36 RM., während sich die Spar- und Oiroeinlagen um 8,3 Millionen RM. = 25,9 v-v m „,ullvcll V(lllKVi„u. ÖVimi- u.c Der Umsatz im Spargiro- und Kontokorrentver- L er gerade das Launenhafte heben wir am Apnl, > Kasse am Ende des Jahres 1940 40 366 569,98 RM. kehr erhöhte sich im Jahre 1940 auf 105 368 297,91 rill wir.wissen, daß es ihm trotz allem nicht ernst Die Bilanzsumme der Sparkasse ist auf (92 Mill.) RM.; dies bedeutet eine umsatzmäßige i|: und er dem Mai schon die Tür aufhält. Das Grund dieser in der Geschichte der Sparkasse bei» Zunahme von 11,46 v. H. Insgesamt wurden am Usbete, 'das ständig feinen Ort Wechselnde und da- spiellosen Entwicklung auf über 42 Millionen Jahresende 4040 (3663) krcditorische und 368 (400) fr unüberhörbar Einmalige unter den Doaelstim- "* • - - — *rv.« Große Tube 40 Pf. stiies des Verwaltungsgebäudes himmtergingen und hielt'tierten. Charlotte? Ja, das ging! Man mußte sie sehen! Und daß du auf Jockele achtest? Hörst te! sofort Nachricht zu geben, n>enn eine Spur von (Nachdruck verboten.) BSoini pifl v 41. Fortsetzung. i-te, fori u'"b4i kann sie gefahren sein?" Abends in Oschnitz eintreffen könnte. „Sobald sie i dort!" Auf diesen Gedanken war Hanne schon selber gekommen imd hatte den Lehrsungen Max nach Irep- tow aeschickt. Charlotte befand sich dort nicht, ebensowenig Jockele. Veter starrte ratsuchend in den schwarzen Sprech- fgtn bei geht an idllM DO eine fiel i1 nur K tr 3uil ki bei t V 6ae|a Li m Krik 'reits b 1 enflrf) fei f bei ii W Mci W V 5 in bun früh ausgezeichnet unterhalten. „Tatsächlich^" ffi-tiitrein LL; Ethel M-b und Mc R.ti die1 m .ei" W und sie $ M W in » । Mal । woher iber hl ihm seine Zigarettendose hin. „Nein!" daß Hanne sich in. großer Erregung befand. Er hörte auch kaum aus Peter, zeigte wenig Interesse für die Entwicklung der Dinge in Oschnitz, und als er gebeten wurde, Charlotte an den Apparat zu rufen, antwortete er mit undeutlicher Stimme, sie Hanne hatte das Kursbuch zwar nicht hn Kopf aber sie rechneten aus, daß Charlotte im Laufe des Charlotte oder Jockele gefunden worden sei. Dm Jungen besonders aalt seine ganze Sorge. Nach dem Gespräch mit Hanne ließ Peter sich mtii Gert verbinden, um ihm die Nachricht von ßofotto Hf i'e ni Ei' M Ml! Dair Mmtn m »ftt 6 p M her I i :mfra ■ Inner H beruht j ■: beiden ■riidjen : rm un An mud) in? bohl u ■ürlige 4hf?n Di 1*1, und M M ii ■ M i |ic alle. ihren Einzug hielt, hoffentlich verdarb sie sich b® durch bei dem alten Herrn nicht alles. „Glaube ich nicht!" behauptete Peter. „Was mH betrifft, so habe ich mich mit Ihrem Vater heutti pünktlich ein. nachdem Peter dem Boteniungen m* den MathesiuS'Werken den Elektt'omotor für dm Peter lächelte. „Das ist das beste Ergebnis meiner Reise, Herr Mathesius, und ich freue mich dazu am meisten. Uebrigens dürfen Sie überzeugt fein, । daß Charlottes Freude nicht geringer sein wird. Sie | hat nie vergessen, daß sie hierher gehört. Um richttg zu sich selbst zu finden, muß man immer einen Um- । weg machen, und ihrer führte über Berlin. Sie hätten miterleben sollen, mit welchem Feuereifer sie an meinen Entwürfen mitgearbeitet hat. Und warum? Ein wenig vielleicht meinetwegen, hoffe ich: hauptsächlich aber, weil sie wieder eine Brücke schlagen wollte zu ihrer Heimat." Mathesius nickte nur. Peter wendete sich zur Tür und wollte gehen, wurde aber noch einmal von Mathesius aufgehalten. „Einen Augenblick!" rief er, und Peter drehte sich erwartungsvoll um. Der alte Herr sagte jedoch nichts, sondern kam sehr langsam aus Peter zu, wobei er ihn fest im Auge behielt. Dann geschah es, daß er ihm eine Hand auf die Schulter legte und ihm lange und prüfend in die Augen sah. Peter ließ es geschehen, etwas befremdet und verwundert, aber er wich dem Blick nicht aus, sondern lächelte und schwieg wie Mathesius auch. Nach einer Weile nahm der die Hand von Peters Schulter und machte eine abschließende Kopfbewegung. „Es ist gut", sagte er.* „Gehen Sie jetzt! Wann fahren Sie zurück nach Berlin?" „Ich wollte abends nach Hause fahren und vorher noch mit Gert sprechen." „Wo kann ich Sie erreichen?" Peter nannte ihm das Hotel, in dem er ab gestiegen war. „Sie hören von mir im Laufe des Nachmittags. Auf Wiedersehen!" Peter machte eine Verbeugung und ging. Gewonnen! dachte er, als er hinaustrat ins Dor- „Taffächlich! Ein reizender alter Herr! Wir w» ren zum Schluß ein Herz und eine Seele — mit Vater und Sobn!" „Sie kohlen, Veter!" meinte Gert ungläubig. er Sie 'ransgefchmisien?" „Keine Svur! Es ist, wie ich sage! Mr haben uns dick aggefreundet." Eine lange Pause der Fassungslosigkeit, vam sagte Gert: „Das müssen Sie mir ausführlich rw zählen! Nicht jetzt! Können wir zusammen SRitM essen?" Sie trafen eine Verabredung und fanden M Der Handballänderkampf zwischen Deuffchland und Ungarn am 11. Mai wird wahp scheinlich in Mannheim stattfinden. Mit der Vorbereitung der deutschen Elf wurde Karl Schelen:> betraut O Kassels Fechterinnen bestreiten am foul' menden Sonntag in Hannover einen Stadtekampl im Florett gegen Hannover und Hamburg. ist . . ." Peter lachte. „Dann klappt's ja! Ich kriege nämlich auch den ersten Preis, und wir können uns Die Kämpfe um die Deutsche Handball. L Meisterschaft, die gleichfalls nach dem Pokal- L system durchgeführt werden, werden am Sonntaz j: gestartet. Von den 21 Bereichsmeistern treten in bet L ersten Vorrunde allerdings nur zehn auf den Plan, I kinWAu sus MW. Roman von Otto Mewl. ist sie?" Hanne schrie zurück: „Verschwunden! Weg! Auf und davon!" „Das ist doch nicht möglich!" „Jawohl! Es ist Tatsache! Mit Jockele! Peter brauchte eine Weile, um sich von feinem Schreck zu erholen und die Fassung wiederzuaewin- nen. Hanne erstattete inzwischen schon Bericht, und erzählte, daß Fräulein Miele, Jockeles Mutter, noch immer bei ihm sei und zum Steinerweichen heule. Er wisie nicht, was er mit ihr anfangen solle. Dor allem habe er keine Ahnung, wo er Charlotte suchen solle. „Bei Frau Rothe!" rief Peter. „Sicher ist sie neuerlicher Flucht mitzuteilen. G?rl hatte gar feinen : Zweifel: sie befand sich auf dem Wege nach \ Sie kam nach Haufe! Ganz sicher! Heute obenlJ sei verschwunden. | durste man sie in (Emofang nehmen! Mit dem 3um- Teter glaubte falsch verstanden zu haben. .Mas S-n! Eim heikle Geschichte zwar, d-nnganz OWI * - - ■ ■ ' ’ 0 wurde Kopf steh en, w-nn die Tochter des affe;: I Matbesius mit einem Kind auf dem Arm miete! Der Junge verzog den Mund. „Schokolade!" meinte er. „Die ist doch gleich aufgefuttert." „Dann wünsch' dir was anderes!" Der Junge sah argwöhnisch zu khm auf. „Wirklich?" „Na, klar! Los! Ich habe eben in einer Lotterie den Haupttreffer gemacht, Menschenskind! Nutz' die Gelegenheit aus! Du sollst dich auch freuen!" „Wenn Sie also wirklich wollen...? Da wüßt' ich schon was!" »Keine falsche Bescheidenheit!" Es stellte sich heraus, daß er einen Elektromotor für Laubsägearbeiten haben wollte. Seine Leiden- schaft war der Flugzeugmodellbau. Er wußte, wo es solche Maschinen gab: bei Dittgen, am Neuen Markt. Dort stand so eine Maschine im Fenster, aber sie war teuer, „wahnsinnig" teuer. „Was kostet sie denn?" „Die'runddreißig Reichsmark." „Wann hast du Mittagspause?" „Um halb eins." „Gut, fünf Minuten nach halb eins treffen, wir uns bei Dittgen am Neuen Markt und kaufen das Ding. Abgemacht?" „Das ist doch bloß Spaß?" „Mein Wort! Wir kaufen!" Der Junge wußte offenbar noch immer nicht, ob 11 ein se I lich V ' ’Joity L \ wtjdje 7 io u II-o Die! ®pel)r ffwr fei Sj" Si Ne, l'Ni l 8* « h rN hii .ul)r< heu ö be-er iKett) s A ** Eine 84jährige. Am Sonntag, 20. April, begeht Frau Elisabetha Keil Wwe., Lindenplatz 7 wohnhaft, ihren 8 4. Geburtstag. Sie ist noch sehr rüstig, auch nimmt sie noch regen Anteil an den TagesgeschehMen. Wir gratulieren herzlich. ♦* VonderStraßenbahn. Der Betrieb der Straßenbahn auf der Strecke Marktplatz—Selters- weg—Bahnhof wird von heute ab bis auf weiteres eingestellt. Beide Linien verkehren zwischen Markt- vlatz und Bahnhof künftighin nur durch die Bahnhofstraße. Der letzte Wagen, mtt einer enffprechen- den Inschrift versehen, fuhr heute ywrgen 9.15 Uhr durch den Seltersweg. Schweinemarkt in Homberg. -.-Homberg, 16. April. Der Aufttieb zum heu- tigen Schweinemarkt betrug 217 Stück Ferkel. Man zahlte für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 25 bis 32 RM., 8 bis 10 Wochen alte 32 bis 38 RM-, für 10 bis 12 Wochen alte 32 bis 46 RM. pro Stück. Der Handel verlief lebhaft, fb daß nur geringer Ueberstand verblieb. Landkreis Gießen. + Ruppertsburg, 18. April. Am Begangenen Donnerstag veranstaltete unser NSV- Kin - bergarten unter Leitung von Fräulein Renate M üll e r - Ahlheim im Saale der Gastwirtschaft Wilh. Hahn eine wohlgelungene Oster- und Frühlingsfeier. Lieder, Gedichtchen und Spiele, von Tante Renate und ihrer Helferin Frl. Marie Port gründlich eingeübt, wechselten miteinander ab und bereiteten den Kleinen und ihren Müttern große Freude. Dann begab sich die frohe Schar in den schönen Pfarrgarten zum Ostereiersuchem sagte er. „Ich glaub's ei^.v...», i«u(l aber ich bab's von Stefan selber: der alte Hekü nimmt Urlaub! Er hat meinen Bruder mit sein« Vertretung beauftragt. Er will schon in den nächst^ Ta-aen reifen. Mft meiner Mutter! Solange W denken kann, ist das nicht geschehen: richtigen Ite laub! N'cht bloß nach Heidersdorf zu seiner 6*0* ster, sondern weit weg — nach Kissingen, Bobew . ____, ............. Baden, in die Schweiz — ich weiß es nicht, u® ,Aber dringend!" beschwor ihn Hanne. ..Hörst du? er wahrscheinlich auch nicht. Wie haben Sie da- W er gefoppt werden sollte, aber als er in Peters ■ _ ernsthaft- Miene fah.. verklärt- -in gwcksich-s L». trlcht-r des Apparates Plvtzlrch kmn ihm eine Er. ------------------ .... ------------- chrln fein Gesicht. Sie..späte er -hrsürchtia, leuchtunp. ..Sie ist unterweps hierh-rl b-hmiptct« Lanbsäff-arb-iten gerauft hatte. Gert machte -in «J ..wenn Sie bas wirklich tun. alfo... dann baut "-Nm l-lb-r war. als habe er in -in-m Avqen- schütt-rtes Gehcht. als er sich am Dich nlebeM meine Gruppe den proben Ti-fb-ck-r.. Sie, bas blick der q-llflchtfakeit diese Eingebung ff-habt, denn I g, sind 3eitf>m und ÜBimber g-lch-h-n, D-m > ist eine Maschine... Wir haben di- Mad-llbagen, schon in der nächsten Sekunde b-Meif-lt- er. baß • • -- ........... -- unb wenn wir das piksauber machen. Frieden mir ,le R* mit <5 , den ersten Preis im Juni, wenn das Mobellfli-g-n macht habe^ Wo soll , - anders hin? Wann etwa 25. Fußball-Länderkamps Schwriz-Deutschlan>> Meisterschaffs-En-rundenspiele im Fußball. Auch am kommenden Wochenende steht der Fußball im Vordergrund der sportlichen Ereignisse, und hier ist es wiederum das Ländertreffen zwischen Deutschland und der Schweiz in Bern, auf dessen Ausgang man besonders gespannt ist. Die Eidgenossen waren erst vor wenigen Wochen in Stuttgart zu Gast und mußten hier eine 2.4°Niederlage hinnehmen. Inzwischen hat die deutsche Nationalelf in Köln gegen Ungarn gespielt unb mit 7:0 Toren einen großartigen Sieg erfochten. Mit größter Wahrscheinlichkeit wirb bie m Köln siegreich gewesene Elf auch in Bern eingesetzt, so daß man beutscherseits auch dieser neuen deutsch- schweizerischen Kraftprobe mit Zuversicht unb Vertrauen entgegensetzen kann. Das deutsche Aufgebot lautet: Klodt; Janes, Miller; Kupfer, Rohde, Kitzln- ger; Hanreiter, Hahnemann, Walter, Schön, Ko- bierski. Als Ersatz stehen Jahn, Schubert, Moog, Billmann, Erb und Stroh bereit. Die Schweiz hat folgende Mannschaft aufgestellt: Ballabio (Lausanne); Minelli, Lehmann (Grashop- pers); Guinchard (Servette Genf), Andreoli (Lugano), Winkler tGrashoppers); Eggimann (Young Boys), Amado (Grashoppers), Monnard (Servette), Fomara (Lugano), G Aeby (Servette Genf). Der Elf gegenüber, die in Stuttgart von Deutschland mit 4:2 geschlagen wurde, erscheint die für Bern getroffene Auswahl weitaus stärker, zumal Minelli, der in Stuttgart wegen einer Verletzung nicht antrat, diesmal verteidigt. Lehmann, Andreoli, Amado, Monnard u h G. Aeby wirkten schon in Stuttgart mit, Winkler, Eggimann und Fomara tragen erstmal bie Schweizer Farben. Ersatzleute ber Schweizer Mannschaft sind Huber (Grashoppers), Stelzer (Cbaud be Fonbs), Bouchoux (Servette) und P. Aeby (Grenchen). In der M eisterschaf ts-Endrunde sind diesmal acht Begegnungen wie folgt angesetzt: Gruppe la: Preußen D^nzia — V.-R. Gleiwitz in Danzig. Gruppe lb: NSTG. Prag — T.-D. Berlin in Prag. (3 r u p p e 2a: 1. SV. Jena — VfB. Köniasberg in Jena. Gruppe 2b: Schalke 04 — Borussia Fulda in Gelsenkirchen. Gruppe 3: TuS. Helene Essen — FC. 93 Mülhausen in Esten; Kickers Offenbach — VfL. 99 Köln in Frankfurt am Main. Gruppe 4: 1860 München — VfL. Neckarau in München; Rapid Wien — Stuttgarter Kickers in Wien. CTt e 'm9'0’ Besonders reizvolle Treffen gibt es in den Gru». pen 3 unb 4. Helene Esten steht wohl gegen Müs, häufen vor einem sicheren Erfolg, dagegen ist bei Ausgang, des Frankfurter Treffens recht ungewiß In München find bie 60er in Front zu erwarten, unb in Wien bürste Rapid nach Kampf das bessere Ende haben. Hessens Meister wird in Gelsenkirchei Mühe haben, ehrenvoll zu bestehen. Start zur Handballmeisterschast. Fünf Ausscheidungsspiele. Wir beginnen bei genügender Beteiligung sofort mit folgenden Fremdsprachenlehrgängen: In Gießen: a) Französisch für Anfänger: Die., 20—22 Uhr, 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std Französisch für Fortgeschr.: Do., 20—22 Uhr, 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. h) Englisch für Anfänger: Fueit., 20—22 Uhr, 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Englisch für Fortgeschr.: Freit., 20—22 Uhr, 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. c) Italienisch für Anfänger: Mittw., 20—22 Uhr, 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Italienisch für Fortgeschr. I und II: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. d) Russisch für Anfänger: Mont., 20—22 Uhr, 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. e) Schwedisch für Anfänger: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. f) Spanisch für Anfänger: 15,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Die Zeiten für Jtalienisch-Fortgeschrittene I und II, Schwedisch und Spanisch werden nach Vereinbarung festgelegt. Anmeldungen nimmt bie Kartenverkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60, entgegen. Nähere Aus- fünft erteilt ber Leiter ber Sprachenkurse, Studien- rat Dr. Hillenbranb, dienstags und donnerstags von 18 bis 20 Uhr im Hause der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, Zimmer 23. In Hungen: a) Französisch für Anfänger: 11,50 RM. für 20 Dopp.-St^. b) Französisch für Fortgeschr.: 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. c) Englisch für Anfänger: 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. d) Englisch für Fortgeschr.: - 11,50 RM. für 20 Dopp.-Std. Anmeldungen nehmen der Leiter der Oberschule Hungen, Pg. Hermann Kratz, und der Ortswart ber NSG. „Kraft durch Freude", Pg. Eisser, Hungen, entgegen. 1837D Betreuung unserer Verwundeten. Der Gau-Dolkswagenwart Pg. Müller, Frankfurt a.M., hielt dieser Tage einen Lichtbildervor- trag über das Thema „Der Volkswagen und feine Entstehung". Der Vortrag war gut besucht und fand starken Beifall. — In zwei Lazaretten lief ber Film „Der Tiger von Eschnapur". — Durch Vermittlung ber Kreis-Frauenschaftsletterin Frau Meirich, Lauterbach, stifteten die Frauen der Orte Homberg unb zwar: „ „ Ä in Kassel: TSG. Wilhelmshdhe — TK. Köln- Nippes; in Göppingen: TSV. Süssen — FC. 92 Mülhausen; in Bremen: Iura Gröpelingen — Hi» benburg Minben; in Eger: LSV. Eger — Graze: AC.; im Posen: LSV. Posen — LSV. Stettin. Hessens Meister TSG. Wilhelmshöhe hat im MiH telrheinmeister einen starken Gegner, befi zu bezwingen nicht leicht fein wird. Die Kölner haben!i ihrem Bereich u. a. bie starken Aachener Tlnna- schäften überzeugend geschlagen. Württembergs Met. ster Süssen wird im Kampf gegen den Elsaßmeistn nichts zu fürchten haben. In den übrigen Spiel« gelten Eger, Minden und Posen als Favoriten. nurre SportuoNzeu. Die deutsche Tennismannschaft, bie für den ßänbertampf gegen Italien vom 25. bi« 27. April in Mailand in Aussicht genommen ist, b® in Berlin unter Leitung von Hans Nüßlein bn< Training ausgenommen. Gutes Köngen sah man besonders von Heinrich Henkel und Rolf Oöpfert Kreis Wetzlar. (h Krofdorf, 18.April. Am Geburtstage des Führers wird unser Mitbürger Karl Friedrich B e n« ber, Gießener Straße 1, 70 Iahre alt. Der alte Herr, ber früher fast 50 Satyre beim „Gießener Anzeiger" beschäftigt war, erfreut sich noch guter Ge- sunbheit. Wir gratulieren herzlich! Kreis Marburg. LPD M a'r b u r g, 17. April. Der bekannte Harburger Professor Dr. Max Blanckenhorn feierte am 16.April feinen 8 0. Geburtstag. Von IW bis 1899 war er Mitglieb der Geological Survey of Egypt. Seitdem wirkt er als Privatgelehrter und wohnt feit 1912 in Marburg. Seit vielen Jahren ist er besonders als Kartierender Geologe im Regie, rungsbezirk Kassel freiwilliger Mitarbeiter der frühe- ren Preuß. Geologischen Landesanstalt und jetzigen Reichsftelle für Bodenforschung. Blanckenhorn ist Ehrenmitglied der Gesellschaft für Erdkunde und bes Institut Egyptien in Kairo. an der Ohm, Ober- und Rieder-Ofleiden zu Ostern Kuchen. — Durch die NS -Frauenschast Gießen wurden von der Kreisamtsleitung der NSV. ge-- stiftete Zigaretten verteilt. Oie Aufwendungen für Gitterersah Diele Hausbesitzer haben die eisernen Vorgarten- gitter zur Verfügung gestellt, ohne eine Enffchädi- gung zu erhalten. Der Reichsfinanzminister hat sich damit einverstanden erklärt, daß in diesen Fällen die Aufwendungen für Ersatzzaune regelmäßig als Erhaltungsaufwand behandelt werden. Die Äufwendungen für die Ersatzzäune können danach bei der Steuer als Werbungskosten abgezogen werden. Einige Oberfinanzpräsidenten haben Pauschalsätze für Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung aufgestellt. Steuerpflichtige, die diese Pauschsätze anwenden, können die Aufwendungen für den Gitter-Ersatz neben dem Pauschsatz als Werbungskosten ab^ieyen. Diese Regelung gilt nicht für Einfamilienhäuser, auf die bie Verordnung über bie Bemessung des Nutzungswertes der Wohnung im eigenen Einfamilienhaus anzuwenden ist. Die Durchschnittssätze dieser Verordnung sind-für den reinen Nutzungswert aufgestellt. Werbungskosten außer Schuldzinsen und Luftschutzaufwendungen dürfen davon nicht abgezogen werden, infolgedessen auch nicht die Aufwendungen für Gitter-Ersatz. wähl zum Verwaltungsrat an Stelle des durch Wegzug ausgeschiebenen früheren Gießener Ratsherrn Notar Krüger der Kreisgeschäftsführer der Kreisleitung Wetter t Ratsherr Weber einstimmig gewählt. Hierauf schloß der stellv. Direktor Dietrich die Versammlung in üblicher Weise. zimmer Sein Gesicht strahlte, so daß die Sekretärin l.^, —, - ihn erstaunt ansah „Tja," meinte er, „da machen gegenseitig gratulieren! ------- ... -------v ......-.....- - —----- Sie Augen, was? Mit solchem Gesicht kommt selten I Sie waren am Tor angelangt und wiederholten hier ist," faab Peter, „bekommst du ein Telegramm, - jemand aus dem Allerheiligsten, nicht wahr? Sie noch einmal ihre Verabredung Dann trat Peter ober ich rufe dich noch einmal an." werden auch Nutzen davon haben! Ich habe für' hinaus und ging langsam zur Stabt zurück. Irgend- „Aber dringend!" beschwor ihn ^uhuc. «u. « «uw hiub. ° "«ja! Feiertagsstimmung gesorgt!" Er winkte ihr zu und wem mußte er sofort die Freudenbotschaft m'tteilen Dringend! Ich warte! Mir sitzt doch das Madel hier macht, Peter? Denn Sie sind doch sicher der rlmio schloß sich dem Botenjungen an, ber ihm vorongina Wem? Gert? Nein, das hätte eine Menge Fragen auf dem Halse! Heult wie ein Schloßhund! Geht dazu gewesen!" „Rauchst du?" fragte er ihn, als sie die Treppe gegeben, die vielleicht den alten Herrn komprimit- mir nicht von der Seite! Es ist gar nicht zum An- l(Fortsetzung folgt.) Zßimber geschehen, Pem »TL. $o(f igentlich selber noch nW L Mi j ....... vL N , i sofort Anrufen und ihr mitteilen, daß die Dinge fo Daß dem Jungen nichts geschieht! Oder ob ich feitet ________ günstig wie möglich standen. i rasch mal^ rüberkomme nach Oschnitz?" '.^Schade, ein Glas Bier darf ich dir auch nicht Er führte seine Absicht sogleich aus und ließ sich | Peter überredete ihn, einstweilen zu bleiben, tw bezahlen, denn du bist im Dienst und trinkst wahr- von einem Speiselokal mit Gatow verbinden. Es er war, mußte oder sein Versprechen wiederhokffi. scheinlich auch nicht. Aber eine Freude würde ich dauerte geraume Zeit, ehe er die Verbindung be- ..... dir gerne machen. Möchtest du eine Tafel Schoko- kam. Dann meldete sich Hanne. Sogar über die lade?" _ ! weite Entfernung hinweg war deutlich zu hören, Jiterff I 11 Sntei ■ nidlt n 1 Piben I n;t qebrQ( ^UHQ5f Se Lehmann^, Frau und Kinder Hier zählt die 1 zum Beispiel viel. Wer MAGGI5SUPPENWÜRFEL liebt, ist froh — auch wenn’s nur einen gibt!