Samstag, 18. ' Sonntag, 19. Januar Ml Aue schwere Treffer auf den schon beschädigten Flugzeugträger „Zttustrious^ —. . . . m « i e Verluste beigebracht. Durchschlagende Wirkung unserer Lustangriffe auf La Valetta mmt btJ in ®-;. Aeihulh Menü Reinig den Freund 4 R Feldflugha^en Kurz nach der Begegnung sehen wir weit vor. aus die Insel liegen und erkennen bald die Hafeneinfahrt. Roch spüren wir nichts von der Flokobwehr, die beim Näherkommen in allen Hichlunaen den Himmel mit den bekannten Spreng» gen. — Zeigen diese damaligen Tatsachen nicht die gleiche Situation von heute genau und treffend an? Auch 1939 war die Kriegserklärung Englands und Frankreichs aus dem gleichen Grunde de^ Vermessenheit und Unkenntnis, aus der gleichen Svekulation auf eine Uneinheitlichkeit der Deutschen daraus erfolgt. Und wieder antwortete ein unvergle'chlicher Sttom von Opfermut, nationaler Pflichterfüllung und völkischer Geschlossenheit diesem Treiben von Dnnastien- und Politibercliguen, damals wie heute! Und w'eder wunde eine nutzere „Zufälligkeit" zu einer lchickinls- mäßigen Füaung: Am Kriege wuchs die innere Be- mäbmrt'' und Erhärtuna des 7Vutf(fren Reiches Die Idee des „Reiches" ist seit jenen Tagen nie Lageplan des Hafens La Valetta auf Malta. (Scherl-Bilderdienst-M.) rzente ® Dividtij d erreich; M. fonr em gleit ' leicht nc bis 213: Licht e ‘ 115.1. et 1 stärker t 5 bis hl uf die if Reichsl^t rsten bei!' M. ff ; ige Mei? . wurde:l iffen. i-C' (in glttt j t, bu rn: >. KünLt" I ach ein,!?/ Achten i Franksm 11 Annahme von 'Unfeinen für die MiltagSn'mnner bteS'/.-llbr de^Dvrmttrags Anzelgen-Preise: Anzeigemeil 7 Rpf ie rum bei 22 mm Zetlenbrette, Wertteil 50 Rvk. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: WtederlwlungNkalstaffell Abschlüsse Mengeniianel B Plavvorfchrift l vorbenae Bereinbarnng 125 * n mehr »liq > s erbfi. "pser „ Sirmmll und das Reich. Zum IS. Januar. Heute jährt sich zum 70. Male die große Tat Bis- marcks, die Reichsgründung am 18 Januar 1871 im Spiegeljaal zu Versailles. Nachdem vor 70 Jahren die „formale Einheit" gelungen war, ist heute die eigentliche innere wie äußere Einheit des Deutschen Reiches erhöht wie- derhergestellt, keine „kleindeutsche", sondern die grotzdeutsche, Volksdeutsche Einheit. Dor 70 Jahren war ein Krieg der äußere Anlaß zur na- tionalen Selbstbesinnung Bismarck hatte einst das aufsehenerregende Wort vom „Blut und Eisen ausgesprochen. Einige Jahre später war diese Prophezeiung Wirklichkeit geworden Und ebenso sind es heute Blut und Eisen, die die vollzogene Tatsache erhärtet und alle Deutschen unlösbar zusammengeschweißt haben. Eigenartigerweise war vor 70 Jahren der äußere Anlaß der Kriegserklärung der Feinde Deutschlands ein ähnlicher oder gleicher wie heute: „ ... In seinen „Gedanken und Erinnerungen schreibt Bismarck die bedeutsamen Zeilen: „Dabei war die Ueberschäßung der militärischen Ueberlegenhett Frankreichs und die Unterschätzung des nationalen Sinns in Deutschland wohl die Hauptursache, daß man die Haltbarkeit dieses Kriegsvorwands nicht mit Ehrlichkeit und nicht mit Sachkunde geprüft hatte. Der deutschnationale Aufschwung, welcher der französischen Kriegserklärung folgte, vergleichbar einem Strome der die Schleusen bricht, war für die französischen Politiker eine Ueberraschung: sie lebten, rechneten und handelten m Rheinbundserinnerun- 1 a m p f e r schwer getroffen Das Arsenal und die Hafenanlagen wurden einem wirksamen und lmg anhaltenden Bombardement unterzogen und e hielten mehrere volltrefser. Lin deutsches Flug- das Seitenruder ist zerschossen und macht sich ieio= ständig. Ohne Seitensteuerung drückt der Flugzeugführer die Maschine herunter. Bis auf wenige Meter über dem Wasser, im Feuer der leichten Flak, der wir ein willkommenes Ziel bieten, kurven wir bei» nahe auf den Wellen. Neben uns die schwer bestückten Felswände der Hafenanlagen, hinter uns im beißenden Qualm der Flugzeu g t r ä g e r , dahinter die Dockanlagen. In nächster Nähe des Flugzeugträgers riesige Wasserfontänen. Erplosionen der Si. 'hin Ma. in, r H j. DH n 3««a: t bet W ■* ,d) wäre 1? ib unflnntf ' würbest'^ ners worir insckt. M ige Erregp- hin ff* i die 11’S qenb, aus -, stbft in i|lln » 6« A Iä gab ach da- K? Jj Al- godtd*..11; Bant dl* .an neu* Ende- v tiA ib-ni it Sflter «J! nb «wJ* V Während zögernd die englische Admiralität ton S ng, das englische Volk über den Verlust de- 10 000- Honnen-Kreuzers „Southampton rm Mittel teer nach ihrer Art zu in,armieren und ihm topfenroeife die Wahrheit beizubringen, haben die Amerika, sich durch das Flakfeuer überhaupt nicht abhalten lassen, ihre schweren Eier zu landen. Die |Cll uu ^mup, .... — > — -- - ■ Verbindung der westlichen und östlichen Mittel-! zeugträger „Jllustrious" geworden ist, roie er von meeres durch den Kanal von Sizilien kann so zog i deutschen Stukas im Rettungshafen La ^Saletta bebte „New Bork Times" das Fazit der letzten j handelt und erledigt wurde, das melden der deutsche Kämpfe für die Engländer nur, wenn überhaupt, und der italienische OKW -Bericht. Die Einbuße an unter den schwersten Verlusten vassiert werden. Ein Material und Prestige sind aber für England so Korrespondent der United Preß kabelte, es sei der schwer, daß der Oeffenttichkeit nur tropfenweise diese furchtbarste Stuka-Angriff gewesen, den, die eng- neueste Hiobspost zugelettet wurde. P.K. Die Insel Malta ist von Natur aus schon eine Festung, geschahen als Flotten- und Flugstutz' punkt, von den Engländern mit den modernsten Verteidigungsanlagen ausgebaut. Mehrere Land» und Wasserflughasen sind auf der Insel errichtet. Die Hafenanlagen sind großzügig ausgebaut und mit einem dichten Derteidigungsnetz gegen Wasser- und Luftangriffe umgeben, wobei die natürlichen Fellen den Derteidigungskern bilden. Für England bedeutet Malta eine uneinnehmbare und unangreifbare Testung im Mittelmeer, und sicherlich glauben heute noch die meisten Engländer selbst hieran. Die wem- gen Engländer in Malta, die Zeuge gewesen sind des ersten Angriffs deutscher Kampsverbände, sind in ihrem Glauben ande Unangreifbarkeit ihrer Festung und die engllsche Lust. Herrschaft im Mittelmeer fedentalls erschüttert wor» ^Dabei galt der erste Angriff der deutschen Luft- roafie nicht so sehr der Festung Malta, als vielmehr den dort festgestellten F l o t t e n e i n h e i t e n , in erster Linie dem Fl u g z e u g tr a g e r , der nach dem Stukaangriff am 10.1.1941 ^?r notwentegen Reparatur der Beschädigungen durch deuttche Barn» den nach Malta eingebracht worden war Nachdem zunächst Einheiten deutscher Ramprflieqer mH Born» den schwersten Kalibers die Derteidigunasanlagen der Insel bombardiert hatten, erfolgte in der zweiten Welle der Angriff auf die Haien- und Dockanlagen, in denen engliche Kriegs- lchifle festgestellt worden waren. D-n Abschuß bildete ein neuer Angriff deutscher ^tukaverbände auf den bereits im M'ttelmeer angegnffenen und bc- schädigten/ Flugzeugträger Rom, 18. Jan. (Europapreh.) Der im italieni- schen Wehrmachtbericht am Freitag bekanntgegebene erfolgreiche Bombenangriff des deutschen Fliegerkorps auf die Hafenstadt La Valetta (Malta) wird m der römischen Presse groß aufgemachl. Den Der» tretern der deutschen Presse wurden von amtlicher Stelle kameradjchaftliche Glückwünsche ausgesprochen Die italienische Nachrichtenagentur Stefan, teilt in Ergänzung des Heeresberichtes mit, daß Bomben verschiedenen Kalibers sowie viele Brandbomben abgeworfen worden sind. Verwüstungen und Brände wurden im Arsenal und im Hafengebiet angerichtet. Einige Handelsschiffe, die i n der Bucht von Marsa Schirokko vor Anker lagen, wurden ebenfalls getroffen. Der Flugzeugträger, der schon am 10. Januar schwer mitgenommen und dann in den Hafen von La Valetta eingeschleppt worden war, wurde wieder bombardiert und erneut schwer beschädigt. Die Agentur stellt fest, datz die en gli sitze Fliegerabwehr sehr heftig gewesen sei. Auch die Wett er Verhältnisse seien äutzerst ungünstig gewesen. D e n n o ch sei die Unternehmung des deutschen Fliegerkorps durchgeführt worden. Der Bericht spricht von einem großen Einsatz der deutschen Bom» benftfeger, die von deutschen und italienischen Jagern begleitet worden seien. .Giornale d'Jtalia" weist in seinem Sonderbericht darauf hin, daß Malta trotz des s ch l e ch - te n Wetter steinen der stärksten bisher durchgeführten Angriffe erlebt habe. Auch dieses Unternehmen könne als Fortsetzung der Schlacht im Mit» telmeer gewertet werden, die in der Straße von Sizilien und im zentralen Mittelmeer begonnen habe Nachdem die italienische Ausklärung festgestellt hatte, daß der getroffene Flugzeugträger in den Hafen von La Valetta eingeschleppt worden sei, habe ein deutsches Geschwader ungeachtet der Gewitterbildung und des starken Gegenwindes seinen Angriff durchgeführt. Der Flugzeugträger habe sich immer noch mit seinen zahlreichen Geschützen und Maschinengewehren verte-idigt. Dann feien sie aber La Valetta, die Hauptstadt der Insel Malta, unter dem Großmeister des Johanniterordens, Jean _ ................. be la Valetta. 1566 gegründet und nach if)m be< I oerftummt Und zwar d i e Sehnsucht nach nannt. liegt an der Nordostküste der Insel auf einer b e m „größeren R e i ch", das feit dem aer- felsigen Landzunge zwischen reichxiegliederten Buch- manischen Mittelalter lebendig geblieben ist Dec ten 'mit ausgezeichneten natürlichen Häfen (Marsa Gedanke d-s „Reiches" ist ein urtümlich deutscher, Muscetto Harbour und Grand Harbour). La Da- ein Begriff, ein Wort, das seine Einmaligkeit und letta ist Großbritanniens Hauptflot - Unübersetzbarkeit :n sich trägt, tenstützpunktim Mittel m ee r ; hier befin-1 {)änqt mjf dem G'danken der echten F ü h - den sich ein Marinearsenal, ein Marinespital und runQ und organischen Einheit zusammen. Der zahlreiche Kasernenanlagen. Die St.'dt die 48 UO*.) ^uffie König war „des riches berre" — wie es Einwohner zählt, ist stark befestigt. Der Hafen }n ber Regensburger Chronik heißt Der Herrscher wurde im Jahre 1931 von 2322 Schissen mit ins» f)e«og, Führer, gleichsam der Familienvater gesamt 3,7 Millionen Bruttoregistertonnen ange- ^er Hausherr im eigenen Heim Nur deutsches laufen. Gemüt kann diesen inneren Klang heraushören, ' • jenen Klang des Mythus, der aus alten deutsche-. Es gelingt uns, ohne weitere Treffer die Hafen- a u s j a h r t zu durchfliegen, über den Wasserspiegel bis hinaus aui das offene Meer, einige Zeit .„4 -.-'/.J von der englischen Abwehr, bereit (£in]d)iäge um die Maschine herum liegen, die uns mit vollster Tourenzahl immer weiter wegträgt von der englischen Insel mit ihren Flakstellungen. Kurs: Unser Feldflughafen Eine Einheit unseres Verbandes, erleichtert nach einiger Heit von uns gesichtet, nimmt uns auf zum gemeinsamen Heimflug. Das Ergebnis des ersten Angrijfs auf Mttta, wie es sich uns nach übereinstimmenden Beobachtungen barfteUt; ein neuer Erfolg ber deutschen Luftwaffe im Mittelmeer! Mindestens drei Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers auf den Flguzeugträger, dadurch schwerste Beschädigung. Einschläge in nächster Nähe des Trägers, die zahlreichen kleineren Schiffe neben dem Träger versenkt, Treffer auf einen Kreuzer, schwere Beschädigungen der Docks und Hafenanlagen durch mehrere Treffer, Bränoe am Pier, dazu die zahlreichen, im einzelnen nicht genau festzustellenden Zerstörungen der Hafenanlagen. Ein guter Erfolg des ersten Angriffs auf Matta, eines Angriffes ohne einen einzigen Himmel über unserem Ziel. Eine Maschine nach der anderen nimmt Kurs auf den Jn- nenhafen. Ziel: Flu sive Form sich beutln., r zum Sturz an, unter uns ein enger Hafenarm, am Ende Dockanlagen, um den Flugzeugträger herum kleinere Schiffe, die offenbar 3ur Durchführung ber Reparaturarbeiten hierher geführt sind. Am Pier, in nächster Nähe des Flugzeugträgers, qualmt es, leuchten Feuer auf und Rauchentwicklung zeigt die Wirkung bereits abgeroorfener Bomben Sturz auf ten Flugzeugträger! Beim Lösen der Bombenlast und Abfangen der Maschine eine dumpfe Erschüt- ng unseres Flugzeuges, Flaktreffer im Leitwerk, Seitenruder ist zerschossen und macht sich feite zum Schweigen gebracht worden. Weiter wurde ein Kreuzer getroffen. Die Schlagseite des Kreuzers sei auch von ten italienischen Jägern, die den Angriff gedeckt hätten, beobachtet worden. In der Nähe habe man ferner große Strudel gesehen. Dies dürfte ein Zeichen dafür gewesen sein, daß ein in dieser"Gegend befindliches Handelsschiff ebenfalls versenkt worden sei. Die zweite, starkes Welle der Stukas habe längere Zeit warten müssen, um dem Abwehrfeuer zu entgehen. Auch habe sie warten müssen, bis sich ber Rauch über den Hafen- und Arsenal-Anlagen etwas verzogen habe Zusammen mit beutschen Zerstörer-Flugzeugen hätten auch italienische Jagdilieger diesen Angriff gedeckt. Bei dem Angriff der zweiten Welle sei wieder das Arsenal getroffen worden, das in Flammen und Rauch getaucht worden sei. Die deutschen Bomber seien nicht eher heimgekehrt bis die letzte Bombe gut gezielt abgeroorfen ge» wesen sei. Unter dem Jagdschutz der Messerschmitt- Jäger und der italienischen Saette seien die deutschen Bomber bann zu ihrem Ausgangspunkt zu- M- Jahrgang Ur. 15 tfMdiemt i a n 11 ä), außer ©onntnfls unb feiertags Vülagen: Die ZUustrierie ebener »^anülienblntt er Stnint imBild DieSckwlle Monats-Bezugsvreis: Ml 4 Beilagen NM. 1.95 Oiitte Illustrierte 1.80 fliltellflebübr... „ -.25 nid) bei Nichterscheinen jc i einzelnen Nummern f liolne höherer Gewalt xytrnivrechanschlust 2251 Dalttanschrnt:„Anzeiger" As i> scheck 11 ßfiß dvrartts. M Malta) heftig bombardiert. Der Angriff wurde nit kühner Entschlossenheit durchgeführt. Der Flug- zugträger „Jllustrious", der infolge der hroeren Beschädigungen während der Kämpfe der libzten Tage in Malta Zuflucht gesucht hatte, wurde cif Bomben schweren und mittleren Kalibers ge- Beirn Angriff gegen Malta sehen mir unter deutsche Karnpfmaschinen, die bereits lhr Dermch- tungswerk geleistet haben unb zu ihren Felbttug» hären zurückfliegen Eine stolze Begegnung deutscher Kraft über dem Mittelmeer: In geschlossenem Der- bandsttug deutsche Stuka-Verbände beladen mit schweren und schwersten Bomben, Richtung Malta, wenige hundert Meter tiefer eine geschlossene Einheit deutscher Kampfflugzeuge noch erfolgreicher Bombardierung der englischen Festung auf dem Rückflug zum italienischen mo- g 4h Tf Q Samstag, GietzenerAnzeM •ÄX. General-Anzeiger sm Oberhessen iiaie uuiniiuiuui uk ° :\uö, $tutas auf den englifdjen Oeleitjug, frei uba- mlchend in der Meerenge von Syrakus anSegrNsen v orden war. durch die Meldung zu b°Mtell>s °r°n rerluchl. daß die englilchen S.rettkrafte angebttch tur leicht beschädigt worden mareir Der Kreuzer .Southampton" habe -'nen englischen Hasen im Fiittelmeer erreicht, der Zerstörer ..Eallanlebem fills, ber modernste englische Flugzeugtrag - jllustrious". sei in einem Mittelmeerhasen außer s der Ee^hr und von dem Schlachtschsts der ,.M lrya".Klasse wurde überhaupt nichts^ berichtet ob^ clleich es feftfieht batz dieser über 30 000 Tonnen protze Dreadnought sich schwer ^sch°d-g^uäwart^ rod) Gibraltar konzentrieren mußte und dort I che^nglstchkAdmiralitä. aber mfohrn I .NWrsicht.a gewesen, als sie aus Prvpagandagrun- N-ev amerrkanUche Iourna isten zu lne 1 !er schwer geichützten Fahrt eingelaten hat d^e j ach ten U3A berichten sollten wie brttistte * -chiffe die Wogen des Mittelmeeres beber .chten f iSir zweiseln nicht an der Bereitw,Ittgk-tt d'eser Aerren ober es k'M ' o n ? a n n a a n n e i v , rls es sich die englilche Admwalttat und He Berichterstatter gedacht batten ., fertigten Triumphfahrt wurde erne^imroere bedeckt Die erpiooiere gänzlich unerwartete N'ederlaae . unsere Maschine und Stukas hatten, so berichteten diese Iournattsren nau) i L rückgeiehrt. La Valetta. ovmuKii lujivtitu ------------ ------- y t,Dffcn ferner wurden ein k r e uz er und ein ^5: h gewicht | i; Sdrn An der Lyrenoika Artillerie- und Späh- tt pptätigfelt. %ft 3n Ostafrika normale Artillerletätigkelt im 19c.n S Gblel von Gallabat. Der Feind hat einige Ort- fdiflen in Somaliland bombardiert, ohne Schaden mzurichlen iDlittc L ^ine Bomb er form ation des deutschen u^n M Ziegerkorps hat, begleitet von deutschen und üt 5. italienischen Jägern, in aufeinander folgenden IDel- Vi den Flotten st ühpunkt £ a Baletta PIETA UUI ■ N Japanische Antwort an Hüll Oer schwedische Reichstag zum Haushaltsvoranschlag Der Jeinb warf in der Nacht zum 17. Januar mit schwachen Kräften im Reichsgebiet wenige Spreng- und Brandbomben. Es entstand nur geringer Gebäudeschaden. Der Feind verlor am 15. Januar und gestern zusammen fünf Flugzeuge. Seit dem 15.1. abends kehrten drei eigene Flugzeuge nicht zurück. ZahirecheTrefferaufAvonnioulh Explosionen und Brände in Lagern, Tanks und Docks. Berlin. 18. Jan. (DRB.) Der im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom Freitag gemeldete Angriff stärkerer Kampfsliegerverbände richtete sich in der Rächt zum Freitag vornehmlich gegen den wichtigen Versorgungshasen A v o n - mouth am Ausgang des Bristol-Kanals. In rollendem Angriff wurden bei zumeist guter Erdsicht Docks, Schleusenanlagen. Getreidemühlen und Oeltanks mit Spreng- und Brandbomben belegt. An all diesen Zielen sind zahlreiche Treffer beobachtet worden. Explosionen und größere Brände in Lagern und Docks bestätigten die gute Wirkung dieses Angriffs. Oer britische Versorgungshafen Avonmouth unter deutschen Bomben OerdeuischeWehrmachiberichi Berlin. 17. Jan. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In den frühen Rachmittagsstunden griffen deutsche Kampfflugzeuge englische Seestreitsträfte im Hasen von La Valetta auf Malta mit Vorzug- licher Wirkung an. Auf dem bereits am 10.1. stark beschädigten Flugzeugträger wurden mehrere Volltreffer schweren und mittleren Kalibers erzielt. Außerdem trafen zahlreiche Bomben das Arsenalgebiet. Ein Handelsschiff erhielt einen Bombenoolltreffer schwersten Kalibers. Der durch die Angriffe deutscher und italienischer Kampfverbände am 10.1. schwer getroffene englische Kreuzer ..Southampton- war derart beschädigt, daß er inzwischen gesunken ist. Im Zuge der bewaffneten Aufklärung wurden am gestrigen Tage auf drei Handelsschiffen von insgesamt 13 000 BRT. westlich Rordscholtland und an der englischen Südoslküste mehrere Bombentreffer erzielt. In der letzten Rächt griffen Kampffliegerverbände einen Hafen in Weslengland sowie Ziele in Südengland mit Erfolg an. Londoner Lrkenniniffe. Die deutschen (Stukas im Mittelmeer eine ernste Gefahr für Englands Verbindungslinien. Gin Brief aus Island. Oie Insel von englischen und kanadischen Truppen überschwemmt. Stockholm, 18. Ian. (Europapreß.) Die große Aussprache über den vor wenigen Tagen vorgeleg- ten Haushaltsvoranschlag für das Jahr 1941/42 hat am Freitag in beiden Häusern des schwedischen Reichstags begonnen. Die Aussprache stand im Zei- rückzuführen sei,, die sich durch wenig Zurückhaltung gegenüber der Bevölkerung-auszeichnen. Die sprunghaft ansteigende Verteuerung vieler Lebensmittel und anderer notwendiger Waren wirke sich natürlich auf den Gesund- heitszustand der Einwohner aus. Preissteigerungen mit 1400 und 1500'Prozent seien nicht ungewöhnlich. So zahle man heute für Zucker statt 45 Oere je Kilogramm bei Kriegsausbruch 6,40 Kronen, für Salz, das für die Fifche/ei äußerst wichtig sei und von dem jährlich 350 Tonnen benötigt würden, pro Tonne statt 30 Kronen heute 400 Kronen. Allenthalben auf Island, so heißt es weiter, habe man die Ueberzeugung gewonnen, daß die englische Besetzung schon lange vorher vorbereitet gewesen sei. Allein die ungeheuren T a n k a n l a - gen von British Petroleum und Shell, die den Oel- bedarf der Insel für 15 und 20 Jahre aufzunehmen vermöchten und in keinem Verhältnis zum Bedarf des Landes ständen, kämen heute den Besatzungs- ttuppen wie gerufen. Island solle anscheinend zu einer Etappe im Versorgungssystem des USA. -Heeres nusgebaut werden und a l s Stapelplatz für die überseeische Einfuhr Englands dienen. Oer Kronprinz von Italien zum Armeegeneral ernannt. Rom, 17.Januar. (Europapreß.) Der Kron» Prinz ist zum Armeegeneral ernannt wor- den. Der Duce hat in einem aus diesem Anlaß an den König und Kaiser gerichteten Telegramm der Freude des Heeres über diese Ernennung Ausdruck verliehen. In einem Antworttelegramm an den Duce hat der König und Kaiser Mussolini und dem Heere seinen Dank für die Glückwünsche ausgesprochen. — Armeegeneral Luigi Negri, der zuletzt Kommandant der Alpenarmee war, ist i n den Ruhe st and getreten. — Mussolini hat in der Zeit vom 13. bis 16. Januar in einigen Ortschaften der Provinz Apulien militärische An- lagen und industrielle Betriebe sowie die in diesen Gebieten entstandenen neuen Ortschaften besucht. Soldaten, Arbeiter und die landwirtschaftliche Be- völkerung der Provinz bereiteten dem Duce begeb störte Kundgebungen. Derdunkelungsübungen in Neuyork Neuyork, 17. Jan. (Europapreß.) Wie Oberbürgermeister Fiorella Laguardia ankündigte, werden für Neuyork eine Reihe Verdunkelungs- Übungen stattfinden. Die Hebungen werden zunächst in den Außenbezirken Reuyorks durchgeführt und später auf das Gebiet der ganzen Stadt ausge- dehnt werden. Japanische Schiffe meiden den Panama-Kanal. Rio de Janeiro, 17. Jan. (Europapreß.) Erstmals wählte ein japanischer Passagierdampfer, der am Donnerstag nach Japan ausgelaufen ist, seinen Weg über Südafrika. Es handelt sich um den Passagierdampfer „A f r i c a M a r u", der nicht durch den Panamakanal fährt, sondern seinen Weg über den Südatlantit und Afrika nimmt Kopenhagen, 17. Ian. (Europapreß.) Die Kopenhagener Kritik Ugerevue" bringt einen u n - zensierten Brief aus Island zum Abdruck, in dem folgende Schilderungen von den Verhältnissen auf der Insel unter der englischen Besetzung gegeben wird. Island sei von englischen und kanadischen Truppen überschwemmt, so heißt es in dem Bericht. Die machten bei dem anhaltenden Eintreffen neuer Verstärkungen heute bereits zwei Drittel der Bevölkerung des Landes aus. Durch Errichtung ausgedehnter Barackenlager versuche man unablässig neu eintreffende Truppen unterzubringen. Die Offiziere würden dagegen in Privathäusern einquarttert, wodurch die seit zwan- Zig Jahren in Irland herrschende Wohnungs- n o t auf das Fühlbarste vergrößert roerbe. „Privathäuser und Wohnungen sind überfüllt von den Vorgesetzten der englischen Truppen", erklärt der Brief- schrei der. In bezug auf »en Gesundheitszustand der isländischen Bevölkerung habe diese Ueberfüllung der Städte und Ortschaften die s ch w e r st e n N a ch. teile mit sich gebracht, was nicht zuletzt auf die moralischen Qualitäten der Engländer zu- Furchtgefühlen oder gar Verfolgungswahn bezeitz net werden. Die Unterstellung, daß die Achsen möchte die Weltherrschaft anstrebten, könne nur afj Versuch angesehen werden, die Tatsachen qui den Kopf zu stellen. „Ist es nicht gerade Ehrgeiz der angelsächsischen Rasse, die See ui!j hiermit die Welt zu beherrschen?" Gerade die US4 deren Machtbereich klar vorgezeichnet sei, mische ffa unter dürftigen Vorwänden in Angelegenheiten ari derer Länder und versuche immer wieder, die g6 rechten Ziele anderer zu hemmen. Es sei selbstver stündlich, daß die Vereinigten Staaten den Philip pinen Bedeutung beilegen, aber tatsächlich woll, USA. Neuseeland, Australien, Singavore und selbs, Riederländisch-Jndien kontrollieren. Wir halten ts für wichtig, schließt „Tokio Asahi Schimbun", bafi Japan die aggressive Haltung Amerikas sorgst beobachtet und keine Mühe scheut, jeder sich enh wickelnden Krise jederzeit entgegentreten zu tonnen W die Freiheit des Vrotes. Italienische Kritik an Noosevelt. Rom, 17. Ian. (Europapreß.) Unter Bezug, nähme auf die Kongreßbotschaft des Präsidenten Roosevelt stellt das Blatt Mussolinis, „P o. polo d'Italia" fest, es sei den Demokraten nicht gelungen, das Problem des Wiederaufbaues der Welt 3U lösen. Es fei unnütz, den Völkern, jenes von USA. einbegriffen, zu erzählen, die Demokratien würden nun keine Fehler mehr begehe, und von einer Freiheit des Wortes, der Religion, des Handels und der Freiheit des Abrüstens z, sprechen. Gegründet auf diese „Freiheiten" wolle Roosevelt die Welt wieder aufbauen. Aber eine fünfte „Freiheit" habe Roosevelt vergessen: frei leben, atmen und gedeihen zu können, genügend Brot für unsere Kinder zu besitzen, kur, wirtschaftlich, was gleichbedeutend sei mit politisch, nicht von der Herrin England abhängig zu, sein, sei diese fünfte Freiheit. „Mai, kämpft, Herr Roosevelt", so schließt „Popolo d'Italia", „und wird bis zum Siege für die Freiheit bes Brotes und nicht für jene des Wortes kämpfen. Die armen Völker wissen mit der Freiheit, schreien zu dürfen, nichts anzufangen, wenn sie Hunger hoben." Britische Kriegsschiffsverlusle. Eine italienische Berechnung. Ro m, 17. Ian. (Europapreß.) In einer von, „Popolo di Roma" am 23. November 1940 verös» tentlichten Zusammenstellung sind die Gesamtverluste Englands an Kriegsschiffs- raum seit Beginn des Krieges mit 314899 Tonnen angegeben worden. Spätere Feststellungen haben ergeben, daß England weitere neun U-Boot« von zusammen 10 440 Tonnen und zwei Zerstörer von zusammen 2255 Tonnen verloren hat. Die Verluste der Engländer an Zerstörern seien somit, wie das Blatt betont, auf 39 von zusammen 52 290 Tonnen gestiegen. Es seien daher die von England in den 51 Monaten des Weltkrieges erlittenen Verluste an Schiffsraum dieses Schiffstyps von 53 000 Tonnen bereits erreicht. Seit dem 23.November feien fünf Kreuzer von zusammen 36 100 Tonnet abgegangen. Außer, dem müsse, obgleich England noch immer schweige, auch das von dem U-Boot „Cappom" mit drei Torpedos getroffene Schlachtschiff „Rarnillies' (29150 Tonnen) ebenfalls als gesunken betrachtet werden. Insgesamt habe somit England, so errechnet „Popolo di Roma", in diesen 16 Äriegsmonafcn Zwei Schlachtschiffe, acht Kreuzer, 39 Zerstörer, 33 U-Boote, zwei Flugzeugträger, neun Hilfskreuzer, drei Kanonenboote und sechs Minensucher mit einer Gesarntwasseroerdrängung von 394 044 Tonnen verloren. In den 51 Monaten des Weltkrieges habe England insgesamt 565 440 Tonnen Schiffsraum eingebüßt. Somit feien in diesen 16 Kriegsmonaten bereits mehr als zwei Drittel der Ge- famtfume des im Weltkrieg versenkten englischen Kriegsschiffsraums auf den Grund des Meeres geschickt worden. Nach dem Seegefecht im Kanal von Sizilien seien, selbst wenn nur die unvollständigen Eingeständnisst der brittschen Admiralität berücksichtigt würden, der Kreuzer „Southampton" gesunken, der Flug- zeugträger „311 u ft r i o u s" und der Zerstörer ,.G a l l a n t" für längere Zeit aus der Flottenlistt Englands auszuscheiden. Somit seien den oben angegebenen britischen Gesamtoerlusten von 394 044 Tonnen weitere 33 442 Tonnen zuzuzählen. Ein genaues Bild der wahren Lage ergebe sich aber auch jetzt noch nicht, weil England zahlreiche erlittene Verluste an Kriegsschiffen auch weiterhin verheimliche. Oie Gefahren einer Ausbefferungshilfe für englische Kriegsschiffe in USA. Madrid, 17. Jan. (Europapreß.) Die spanische Presse beschäftigt sich mit dem Plan der USA., britischen Schiffen Ausbesserungsmöglich' feiten auf amerikanischen Werften zu gewähren. Man sieht darin eine Gefahr in Rich' hing auf die Ausdehnung des Krieges und hegt besonders Befürchtungen für Südamerika. Die Zeitung „Alcazar" bezeichnet den nordamerikanischen Plan als einen beispiellosen Rechtsbruch. Nach seiner Verwirklichung müßten die USA. als kriegführende Macht betrachtet werden. Auf der Panam-a-Konferenz sei ausdrücklich festgelegt worden, daß fremden Kriegsschiffen Hilfe nur nach Maßgabe des internationalen Rechts zuteil werden könne. Oer französische Dampfer .Mendoza' w itergesahren. Tokio, 17. Ian. (Europapreß.) Gegen die aggressiven Aeußerungen des USA.-Staatssekretärs Co^dell Hüll wendet sich die gesamte Presse Tokios. Man betont, Hüll habe den Achsenmächten Absichten in die Schuhe geschoben, die von den sog. Demokratien seit langem verwirklicht würden. „Warum kann England", fragt „Nicki Nicht", ,chas Land, das 350 Millionen Inder und viele andere Völker terrorisiert, als demokratisch bezeichnet werden?" Das Blatt weist weiter die von Hüll gebrauchte Formulierung von der auf den Washingtoner Ver- trägen aufgebauten Machtbalance im Fernen Osten zurück und erklärt, der USA.-Staatssekretär sollte wissen, worauf diese Verträge abzielten. Es sei lächerlich, die auf diese Verträge gegründete Situation Ostasiens, die den Japanern die Flügel beschnitten und den Nordamerika- Mm und Engländern die Möglichkeit zur Aus« Ehroniken und Volksliedern (vgl. Walther von der Dogeiweide) aufklingt. Reich bedeutet die Mitte. Das Reich war die Mitte Europas, ja des Abendlandes. Aus ihm ist erst Europa als Einheit entstanden. Die übrigen „Staaten" blieben Randgebilde, so wie England die größte Zeit der abendländischen Jahrhunderte eine liegengebliebene römische Kolonie war, jenseits der Geschichte. Das Reich stand und fiel mit dem Herrscher. Seit Heinrich I. mußte jeder neue Führer des Reiches feine Führerschaft durch Arbeit und Haltung neu erringen. In den Zeiten schwacher Herrscher zehrte das Reich immer wieder von dem jelti'am mythischen Klang und von den großen Taten der eigentlichen Führer. Es lebte aus einem national-religiösen Glauben an die Berufung des Reiches. Reich war Recht. Recht war Wirtlichkeit und Geschichte. Das Reich lebte in den einzelnen Gliedern weiter, auch wenn diese scheinbar absetts des Imperiums" handeln mußten, um bann eines Tages wieder aufzustehen und dem alten Nimbus neuen Ruhm und neue Ehre anzufügen. Reich bedeutet Totalität aus innerer Ordnung und Gliederung heraus. Aber das Reich ist mäniens. worden ist. Anstatt darin seinen Sitz einzunehmen, reift er während der ganzen ersten^Sitzungsperiode des Unterhauses in Amerika herum und halt sensationelle Vorträge über seine Erlebnisse im Burenkrieg. Und verdient ein kleines Vermögen dabei. • Sehr zu seinem Aerger denkt die Konservative Partei nicht daran, dem ungeduldigen Winston irgendwelche Regierungsposten anzubieten. Als er sich klar darüber ist, daß er in diesem Kreise auf längere Sicht hinaus nichts anderes sein wird als ein Abgeordneter auf den hinteren Bänken, fängt er zu stänkern an, macht Oppofition und front) iert besonders gegen den führenden Kopf der damaligen Konservativen, Josef Chamberlain, den Vater des späteren Ministerpräsidenten. Als sich dann die Zeit der Neuwahlen wieder nähert und er die Ueberzeugung gewinnt, daß das nächste Mal die Liberalen die Regierung bilden werden, unternimmt er den aufsehenerregenden Schritt des Parteiwechsels. Der charakterliche Hinter- gründ dieses Schrittes wurde damals als derart ungewöhnlich und fragwürdig beurteilt, daß die gesamte Konservative Partei mit 250 Abgeordneten demonstrativ den Saal verließ, als Chur- chill das Wort AU seiner ersten Rede als Lide- raler ergriff. ____________________________ Zwölf lote beim Absturz eines ungarischen Verkehrsflugzeuges. Das fahrplanmäßige Verkehrsflugzeug der Un- «arischen Luftfahrtgesellschaft istausderStrecke Budapest — Klausenburg unmittelbar vor liner Zwischenlandung über dem Flughafen von Aroßwardein abgestürzt. Außer der dreiköpfigen Besatzung wurden neun Fluggäste getötet Die ihrigen Fluggäste wurden zum Teil schwer verletzt. Schwere Eisstürme in den Nordoststaaten der USA. Heftige Regenstürme, die zu schwerer Eisbildung Ehrten, suchten den gesamten Nordosten der Der- einigten Staaten heim und richteten erhebliche Verkehrsstörungen und Sachschaden an. Auch zahlreiche Kraftwagenunfälle und Verletzungen' durch Stürze auf den vereisten Straßen werden gemeldet. In Neuyork war eine Anzahl von Brücken stunden« MZLSW»!! U ’sdbtrank" ünb kann&rrfr«u.9nelifiengtift nut icbtm bet Etkaltungaer. f*Ä?3räükinbs"it« <8lanMr*n 6el» ' ■ ’ allemSolid)’ umftarken grkältungen oöcr®ritwn cntgegenauroirken. Adolf-Hitler-Ingenieurschule Friedberg - Hessen "^1 Maschl Renbio Elektrotechnik Praktlkantenwerlatitten . Druckschriften frei. Diesem „großen Derby" gilt jetzt sein ganzes Trachten. Im Kriege, glaubt er, wird seine Stunde kommen. Die Stunde, in der er mit anderen Einsätzen spielen kann — nicht mehr mit dem Einsatz eines Zuges Soldaten, eines Sitzes im Unterhaus, eines Minrfterpoftens oder einiger Polizeiabteilungen, sondern mit großen Armeen, vielleichtmit dem Einsatz des ganzen Britischen Re,, ch e s. Sein rasender Ehrgeiz läßt ihn der Sturme des Krieges entgegenbrennen, und im Kabinett Asquith läßt er keine Gelegenhell vorübergehen, um den Lauf der Dinge zu beschleunigen. „Mr. Churchill war der Führer der Kriegspartei im Kabinett Asquith" — mit diesen lapida. ren Worten beginnt Lord Beaverbrook in feinen Erinnerungen das Kapitel über den Kriegsausbruch. Als dann der Juli 1914 kommt, kann er den Ausbruch des Krieges gar nicht mehr erwarten. Bereits am 29. Juli — also sechs Tage vor der englischen Kriegserklärung — erläßt er das warn in g telegram an alle Geschwaderchefs, sich zum Kriege bereitzuhalten. Am 30. Juli — während noch zwischen Deutschland und Rußland verhandelt wird — teilt dr schon den Kommandanten der Seestreitkraste im Mittelmeer mit: „Unsere erste Sorge muß fein, Frankreich beim Transport feiner Truppen aus Afrika zu helfen." . Der damalige französische Präsident P o in c a r e berichtet in feinen Memoiren, wie sehr diese Maßnahmen Churchills die französische Regierung beeindruckt und zum Krieg in diesem Zeitpunkt entschlossen gemacht haben. Es überrascht uns die Mitteilung Beaverbroots nicht, der mit Churchill am 1. August 1914 zusammenfaß, und als die Meldung einer angeblichen deutsch-russischen Entspannung eintraf, zu seiner Ueberraschung von Churchill diese als eine schlechte Nachricht erläutert bekam. Am gleichen Tage hat Churchill gegen den ausdrücklichen Beschluß des Kabinetts auf eigene Verantwortung die Mobilmachung der Marinereserve an- geordnet. Es liegt auch eine Schilderung der Lady Asquith vor, die in ihren Erinnerungen den ) Augenblick des Beginns des deutsch-englischen Kriegs- : zustandes — in der Nacht vom 374. August um die t Mitternachtsstunde — beschreibt und erzählt, ,M,ie - Winston Churchill mit einem glücklichen G e- i si cht auf die Doppeltüren des Kabinettsraumes Litt40 Jahre an Bronchitis wird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzende* Bruchband tragen. Es kann auch.^^ohemklenr mung entstehen. Fragen Sie Ihren Arzt. Hat Ihnen dieser ein Bruchband empfohlen, dann kommen Sie tu mir. Sie werden überrascht sein, wie leicht und bequem sich Ihr Biuch zurückhalten läßt, ohne starren Eisenbügel, und wie viele Leidensgenobsen sich mit Hilfe meiner Spezialausfuhrungen sogar »eheilt haben. — U. a. schreibt Herr R. Gericke ,Jn Beantwortung Ihrer werten Zuschrift vom 27 12.1939 teile ich Ihnen ergebens! mit. daß das mir z.Zt. gelieferte Leisten Bruchband meine vohe Zufriedenheit gefunden und entspricht dasselbe vollkommen seinen Bestimmungen. Ich habt' nichts gegen eine Veröffentlichung meines Dankschreibens. R Gericke, Rentier. Potsdam, Viktoria- Straße 95 den 15.1. 40.“ - Weshalb wollen Sie sich weiter quälen? Überzeugen Sie sic.) kosten os und unverbindlich in. Wetzlar, Dienstag. 21. Januar, von 9 bis 11 Uhr. un Hotel Kaltwasser. Bieflen. Dienstag. 21. Januar, von 2 bis b Uhr, un Hotel Kobel Marlmro, Mittwoch, 22. Januar, von 9 bis l Uhr. im Bahnhofhotel. L. Rn Hin g, SpezialbandiBlzt, Kflln, Rlchard-Wagner-Stnie Sizilien |f ingeftänbi’' würiKn, n, der $ er 3e* r Flotten^ «n von 391'■ ich aber ff- iche erlitte hin * MsO nM Sie frf 1 der v .smogi'- 8-rf“! -hr »5 les $ ■ita. .Ais 6”: >ie USM htet •iMÄ i<"Äl Aech>s t jjItiN' Dennoch Hai 6er Partelwechsel die erwarteten Helt und (8 er echt! gkeI! Segangen wie Mit- Früchte getragen. Im Jahre 19Ö5 kommen tatsäch- ston Churchill. „ ..... lidi hip Liberalen an d i e Reaierung und kiel- Eine allgem. MMIirtetatsililiiiiiiiiiliislaiiilellll Am Dienstag, dem 21. Januar, abends 7.15 Uhr liest in der Aula der Universität ölt sflnoeljet BauecnöltDiec Aisrev tzuggeodetskl aus eigenen Werken. Die Mitglieder des VDA, die zu dieser Beran- staltung herzlichst eingcladen werden, ^obenauf Dritgliedsausweis ermäßigten Eintritt rum «w von 0.50 NM. /68D ^^rtsleiter des VDA: Tr^Lotz^Landrat.^. II. Für seine politische Laufbahn hat Chur- chill, dank der Beziehungen seines Vaters, der jahrelang konservatives Unterhausmitglied war, gute Vorbedingungen. Er hat durch diesen Vater catte führenden Persönlichkeiten der Regierung und ber Konservativen Partei kennengelernt und hebt ßelbst hervor, daß er schon als Sandhurster Kadett -eine ersten politischen Gesellschaften im Hause des Lord Rothschild mitgemacht Habel So bekommt er ohne Mühe bei einer Nachwahl im Jahre 1899 eine aussichtsreiche Kandidatur — und fällt vurch! Erst nach der Rückkehr vom Burenfeld- gug, als er seine Fluchtgeschichte zu einer nationalen Sensation emporzulügen verstanden hat, gelingt es ihm mit 200 Stimmen Mehrheit den liberalen Gegenkandidaten zu schlagen und damit einen Sitz Im Unterhaus zu erobern. Groß ist sein Respekt vor den Wählern nicht. Meber die vierzehn Wahlkämpfe, die er im Laufe Heines Lebens geführt hat, erklärt er freimütig: „,Es hat etwas Trauriges zu denken, daß man nicht rroeniger als vierzehn Monate feiner knapp bemef- fjenen Dafeinsfrist damit verbracht hat, leeres »Stroh zu dreschen!" Ebensowenig Ehrfurcht rote vor feinen Wählern ihat er vor dem Parlament, dessen Mitglied er ge- ehr 6^.. Men’ 'M" Kberel Dtrh zu fön> >esitzen,krk nit poli d abhj, heit. „$■ )[ob'9h i §reihei| £ es famr;-"' Fünfunddreißig Jahre sind seit dieser Kampfansage an die Plutokratie über England hinwegge- gangen. Die Zustände sind die gleichen geblieben, aber Herr Churchill wurde dafür Vorsitzender jener „Partei der Reaktionäre!" Und er verkündet nun in dieser Eigenschaft die kommende soziale Umwälzung" — für deren Durchführung er drei Jahrzehnte Zeit gehabt hatte. Churchill hat aber schon damals feine stolzen Worte zu dem „leeren Stroh" gerechnet, das er seiner Meinung nach zu Wahlkampfzwecken zu Dreschen gezwungen war. Er vergaß schnell und gerne „den, der im untersten Schacht eines Berg- werks arbeiten mich" und widmete sich statt dessen seiner persönlichen Karriere: er wird Handelsrnmi- ster und 1910 Innenminister. In dieser Eigenschaft rührt sich wieder feine blutige Leidenschaft; er ist Chef der Polizei geworden und entschlossen, mit iyr wenigstens einen inneren Krieg zu führen. So wird er zum Scharfmacher in allen Lohnstrei- tigkeiten, und war es ihm gelungen, einen Streik zu entfesseln, so entsendet er rasch Polizeistreit- kräfte und hofft, sich dadurch billige Lorbeeren erringen zu können. Als im Jahre 1911 ein E i s e n - bohnerst reit ausbricht, fetzt er sogar reguläres Militär ein, und es gibt ein Bild aus jener Zeit, das ihn im Zylinder bei einem Straßen- kämpf zeigt. Seine große Hoffnung geht Damals auf einen Generalstreik, und als fein Mlnifterkollege John Burns ihn in jenen Tagen besucht, findet er Churchill über militärische Karten gebeugt. Winston fragt ihn begeistert: „ Na, was halten Sie von meinen militärischen Maßnqhmen, John? Burns antwortet indem er fluchtartig das Zimmer verläßt- „Ich denke, daß Sie einen Wirtshausstreit mit einer Revolution verwechseln." Und Lord Robert Cecil erhebt sich im Unterhaus und gibt feine berühmt gewordene Erklärung ab: „In der modernen Geschichte hat kein Minister in fo kurzer Zeit so schw ere Verbrechen gegen Frei- "7°" Familien-Drucksache „ - .i * bietet innen in zahlreichen neuzeitlichen Aue- Pgrsönlicn fünrunge.rten eehneli und zu mMÖlgen Preleen BhUil'aeh« Druckerei, Schulewa«« 1, Anruf MMeo in groß. 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Die Somme war überschritten und von Amiens aus unternahm er mit seiner Kompanie, die zum allergrößten Teil aus Oberhessen und Kurhessen besteht, Spähtrupps in das scheinbar feindfreie Dorf. Ich könnte Dir auch für die Kinder danken, daß ich sie habe und daß sie Dich haben. Aber das ist wohl nicht des Erwähnens wert, denn wer ein rechter Mann ist. ist auch stets ein gerechter Vater Nur dafür will ich Dir danken, daß Du sie mit bedachter Strenge erziehst und mir, der Mutter, somit ermöglichst, nur aut und nur zärtlich und nur lieb zu ihnen zu sein die geliebte gute Mutter zu bleiben, während Du freiwillig die ge'ürchtete Strenge auf Dich nimmst und freiwillig den Kindern in ihren Nöten den ersten Weg zu mir freiganzer Zug Schwarzer hatte sich dabei hinter gro- ;en Benzinkanistern verschanzt. Auch dieses 23er- teck wurde sehr bald ausfindig gemacht. Panzer- prenggranaten brachten die riesigen Kanister,^hinter denen sich die Kolonialtruppen verkrochen hatten, zur Explosion, und von dem gesamten Zug blieb nichts übrig. Ein ganzes Bataillon war von der Kompanie des Leutnants Becker, der auf Grund eines tollkühnen Mutes das EK. 2 und EK. 1 erhielt, aufgerieben worden. Als später die Stukas den Einbruch in die Weygand-Linie vollendeten, war an dieser Stelle der Feind völlig geworfen. Verdunkelungszeit 19. Januar von 17.44 bis 9.22 Uhr. 20. Januar von 17.45 bis 9.21 Uhr. Leutnant Becker (rechts im Stahlhelm) bei der Ueberreichung des Ritterkreuzes durch seinen General. — (Aufnahme Weidner.) Die Parole des Kommandeurs „Ran an den Feind", die einen Stoß in die erbittert verteidigte Weygand- Linie bedeutete, wurde von der Kompanie und ihrem Chef, Leutnant Hans Decker, blitzschnell in Von Kriegsberichter Paul Gerhardt Dippel, wurden sie von der Kompanie des Leutnants Becker, der selbst alle Kampfhandlungen überwachte und immer allen voran war, ausgehoben. Ein Offiziere. v Zwischen dieser ruhmreichen Waffentat und dem Wasfenstillstand laa eine Zeit, die für Leutnant Becker und seine Kompanie keinesweg ruhig verlief. Als am 14. Juni das Regiment, zu dem Leutnant Becker mit feiner Kompanie gehörte, in Paris einzog, bestaunte eine noch nicht völlig zum Erwachen gekommene Bevölkerung die siegreichen Truppen, unter denen Leutnant Becker, nun außer dem EK. 1 und dem EK. 2 auch das Jnfanterie- sturmabzeichen tragend, an der Spitze seiner Kompanie schritt. Als der Vorbeimarsch auf dem Place de la Concorde beendet war und man weiter südwärts stieß, war es abermals Leutnant Becker mit seiner Kompanie, der bei I u v i s y durch eine kühne Tat den Uebergang über die Seine ertrotzte. Indem er den sich hier stellenden Feind von der Flanke aus aufrollte, ermöglichte er dem gesamten Bataillon den aufgetragenen Uebergang über die Seine und dadurch den weiteren Vormarsch in Richtung Süd-West. Ijf das vornehme 10670 1 Familien - Caf6 in Gießen panie, die jenseits des Ufers ganz allein ihrei Stellung halten und sich gegen das feindliche Feuer wehren mußten Wieder war es da Leutnant Beckers Kompanie, die für das gesamte Bataillon den nunmehr letzten Uebergang über einen französischen Fluß, über la Creuse, erzwang und damit dem ganzen Regiment die weitere Verfolgung des liehenden Feindes ermöglichte. . Saleux, Dury und la Creuse sind Namen für Waffentaten von größtem Erfolg und weitester Tragweite, sind Stationen siegreichen Einsatzes gegen einen nicht zu unterschätzenden Feind. Für diese rühm- und bewährungsreichen Unternehmungen erhielt Leutnant Hans B e ck e r , der am 30 Mai 1914 im Oldenburgischen geboren wurde und dessen Vater 1918 gefallen war, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Was er als Friese an der Spitze seiner mit ihm rühmenswerten hessischen Männer erreichte und erkämpfte, ist in die Geschichte des Westfeldzuges eingegangen. Und so stehen seine Waffentaten mit auf dem Ruhmesblatt, das die deutsche Wehrmacht sich in diesem Kriege selbst chrieb. gibst. Liebe ich Dich darum? Ich liebe Dich so tief, daß ich keinen Grund zu meiner Liebe finde, ich liebe Dich so sehr, daß, wenn Du mich eine Brücke hin- Wofür Leutnant Becker das Ritterkreuz erhielt. Oer Stoß in die Weygand-Linie hei Saleux. - Durchstoß durch die Weygand-Linie bei Dury. - In den Gefechten südlich von Paris und an der Loire. ntt r fimneL"' tze wirb ff inet Brr mAnB n. -i und den Streich vergelte, den Du ihnen gespielt hast. Ach, es gibt tausend Dummheiten, die wir taten. Und wir waren nicht die einzigen Eheleute, die über den Strang schlugen. Neben uns und über uns und gegenüber von uns — die ganze Welt bestand aus jungen Paaren, die nur dem glücklichen Augenblick lebten und die bunten Kleider des launischen Unfugs trugen. Wir sahen nur Menschen, die lachten, wir sprachen nur mit Menschen, die gleich uns den lieben Gott im Himmel und auf Erden einen frommen Mann sein ließen. Wie liebte ich Dich damals, liebster Mann, Du warst der Stärkste und der Uebermütigste und der Lebendigste von allen, und ich war sehr stolz, daß gerade ich Dein- kleiner Kamerad in allen Dingen sein durfte. Und ich konnte es nie fassen, daß gerade mir dieses große Glück beschert sei. Deine Frau zu sein. Ich kann es heute noch nicht fassen, liebster Mann. Die Jahre sind dahingegangen, ach, wo sind sie geblieben?! Wo war der Kreuzweg, wo wir abbogen von der Straße des Uebermutes? Wo stand der Wegweiser „Zum ehrgeachteten Dasein", wo kauften wir die Räder, auf die wir uns setzten, um schneller weiter zu kommen und auf denen wir un* schön gerade halten mußten, um nicht umzufallen? Da gab es plötzlich kein willkürliches Ausruhen mehr und auf jeder schönen Aussicht em Raiten, kein Trällern und kein Scherzeerfmden, wir mußten weiter und weiter, bald zogen wir uns einen ordentlichen Rock an, später bepackten wir uns mit einem Rucksack, denn wir hatten allerhand mit uns zu befördern, hier eine Verpflichtung und da eine Aufgabe, die man uns zu besorgen anvertraut hatte. Wir wurden müde, wir wurden ernst und hart und oft verdrossen. Aber wir kamen vorwärts. Und immer fuhren wir nebeneinander her. Wir verstanden uns schon ohne Worte, wir brauchten uns kein Zeichen mehr zu geben, welchen Weg wir einschlugen, wir wußten, wann es Zeit war zu rasten und wo die Räder für eine Frist unter- ,,s. a 4 Perlen geschenkt erhalten. Königin Katharina ||ai. Polen hinterließ 1572 einen Zobel mit gol- be em, edelsteinbesetztem Kopf, der auf 750 Taler gcchätzt wurde. Ader auch in bürgerlichen Kreisen öirbe darin Verschwendung getrieben: im Nächst der Philippine Welser fand sich eine Garnitur, zu einem Flohpelzchen gehörig: ein 'Zobelkopf von ©Cb, bei bem bie Augen von Granaten, bas Maul e'r-' Perle unb bie Tatzen mit Rubinen unb Sma- roiben besetzt waren. . II.Sn unserer Zeit nun, bie weniger verschwenbensch tptt schmuckfreubig ist, ist ber Muff bas, was er je; soll, nämlich ein Hanbwärmer. In Nordbeutsch- [ spiel. Auch Du «eierst bie Feste, wie sie fallen , Aber es finb immer nur wenige Schritte, bie Du . von mir weggehst. Noch ehe ich mich sorge, Dir t sei etwas geschehen, bist Du längst umgekehrt unb s bereits auf bem Heimweg zu mir . Liebesbrief an ben eigenen Mann. Von Jo Hanns Rösler. „Du sollst nicht glauben, liebster Mann, baß ich biqo weniger liebe als am ersten Tage Du barsst ligt meinem Gesicht glauben, bas heute ernst vor hi liegt, nicht meinem Munb, ber ost herbe Ding picht, nicht meinen tätigen Händen. Ich weiß 0(6)1, bas Mädchen, das du einst freitest, hatte lacnenbe Augen, ihr Mund schien nur zum Smaen !r? Küssen und Zärtliches zu sagen vom lieben tzlitt geschaffen, ihre Hände waren so entzückend geschickt unb verspielt wie Swes lunge Katzen im Lvoße einer Frau. Dieses Mabchen liebtest Du JtD glaubtest, baß es immer \o bliebe. Darum lernst Du es zur Frau und stehst heute manch- w. l em wenig erstaunt, wenn md)t gar entlaufd) Job ich so gar nicht anders bin als die Frauen ber Nachbarschaft Du kommst bir wahrscheinlich als ber ir fein Glück Geprellte vor, ber eine gli^ernDe Sunbertüte kaufte unb darin statt des goldenen Ängleins eine alltägliche Münze fanb^ Und dann Ü übst Du und sagst es auch oft, ich liebe -Lieh nicht mehr so wie früher. Du wirfst mir öor baß menia "Reit für Dich habe, zu dir erst ins Bttt komme, wenn Du schon schläfst, ftiöe, bevor Du erwacht bist. Ach, Du dummer i^nnn Du! Muß bas Feuer He^ abends mcht ■ -kiöscht werben, muß ich es. nicht ^'6 anzunben^ bin ich möchte nicht, bah Dir DemHauvuber bem I?Wf abbrennt, unb ich will nicht, daß es Dir un stRiütlich erscheint, wenn Du früh ausstehst. Denn ich liebe Dich. Ich sehe Dich heute immer »Ich fo, rote Du öas erste Mal zu mir kamst und s mir die Stimme oerjchlug, als Du mich an- P.achst und ich kein Wort von dem umstand was h.i walltest, und zu allem Ja sagte nur &amdDu nch nicht für dumm halten konntest. Ach. lange hVe jch noch Ja zu allen Deinen Dummhei en ich löffelte dann insgeheim eifrig die Suppe a , li, wir uns eingebrockt hatten Wie ost drehte ich *. chiihne zu. die du unbedacht offen “ dch das Spiel nicht mehr freute Wien,-1° Türen stlotz ich. die Du im puren Uebermut die Le U schrecken ansklingteft. rotemele Menschen be- Il)iqte ich. die Du leichtstnnig aus ihrer Ruhe g Itngcll. Aber ich lachte mit Dir. und ich l es um die cirahenecken hinter Dir her, daß keiner un f mit in bie Tiefe gerissen werben. Denn baß Du! lebst, bafür lebe ich. Daß bu glücklich bist, ist mein Glück. Deine Zufriedenheit ist meine Zufriedenheit. Und wenn Du mich nicht mehr lieben würdest, liebster Mann, möchte ich vergehen, um Dir nicht im Wege zu stehen, aber Dein Schatten möchte ich bleiben, der immer hinter Dir ist, ohne daß er Dich stört. Unb barum schreibe ich Dir biefen Brief, liebster Mann, bamit Du weißt, wie es in mir aussieht. Sagen kann ich Dir bas alles nicht Auch paßten bie Worte nicht in bie Nachbarschaft meiner täglichen Begrüßung, Dir boch bie Schuhe besser abzuputzen, mir bas Wirtschaftsgelb für morgen zu geben und Dich seufzend zu fragen, wo denn der Knops geblieben ist, der Dir an Deiner Hose fehlt. Denn wir Ehefrauen haben nun einmal alle die gleichen Gewohnheiten, immer dasselbe zu sagen, wie ihr Männer, immer das gleiche zu tun: biex Schuhe nickst abzuputzen, bas Wirtschaftsgelb zögernd herauszurücken unb bie Knöpfe an Rock unb Hofe zu verlieren." Diesen Brief schrieb eine Ehefrau an ihren Ehemann Doch, nein, bie Lüge hätte kurze Beine: biefen Brief schrieb ein Ehemann, ber seine Frau zärtlich liebte, an sich selbst Er schrieb alles hinein, was er gern einmal von seiner Frau gesagt bekommen hätte Dabei hat sie es ihm tausendmal gesagt und tausendmal bewiesen, er hatte nur nicht richtig hingehört Doch auch dies wußte er, als er diesen Brief schrieb. , , > S^Scntflieu . "* 5. * ° ü ' Orecmeuyi ... i urnelay oTricrit V 6tOi* > JtMi __ S*Martin-a t— Crossons aOQ • Ma «Durv < Zd.te. ^rJa/möAurl} *«$ Voreu Essertxnut *YAtty-».N . yFlers o*l \ \ Ls Jfcyt * \ Harju ->.f Cor. Estr ees z -x_-FViZZcrs -' einnneia . Thieux Mhnti vüter, r \ aaFtuleJt 1 ! TluTFtnufue rolfa j ■ Esgutairurr , .MQnA 'rarwaettel / l > Zum letzten Male in dieser Folge glänzender Waffentaten entschied Leutnant Becker durch den Einsatz seiner Person den Sieg über den Feind an der L a Creuse, einem südlichen Nebenfluß der Loire. Es war am 22. Juni, ein letztes verzweifeltes Wehren des Feindes, ehe die deutschen Siegesglocken den Waffenstillstandsvertrag einläuteten. Die ersten Unternehmungen der Pioniere, bie La Creuse zu überqueren, waren fehlgeschlagen. Je 100 m biesfeits unb jenseits ber La Creuse lagen bie eigenen unb feinblichen Stellungen. Kriechenb arbeitete sich bie 2. Kompanie heran ans Ufer. Allen voran immer Leutnant Becker, besten verwegenes Beispiel seine Leute zu unerhörten Leistungen anspornte. Mit kleinen Schlauchbooten wurde ber Uebergang ertrotzt. In kleinen Gruppen setzte man über ben —....... ‘ onrt ' 7 anberen Kom- j 45 Uhr el •isen! Male: ifäioriis FraQtolelöu Goetz- 10 bis 2.1fl s 22 Uhr ifnerlill1 ändle1 Zeller- ,3.60 rsS rien; ■* s* zustellen. Unb bann fragtest Du mich eines Tages zum ersten Male: sag, liebst Du mich noch? Ach Mann! Meine Liebe zu Dir ist ja mit ben Jahren viel größer geworben, sie wuchs von Tag zu Tag, von Stunbe zu Stunbe. Muß benn nicht m jeber Ehe - unb sei fie bie schlechteste - bie Liebe zueinander ftünblid) wachsen? Sinb boch so viele Gartner am Werk, den Boden ber Liebe zu lockern unb ber Gh-be zu gemeinsames R^-^'n^ Feste, unterstoßen würbest, ich nicht nach Dttner Hanb [ame .ßreub-e, q^m , > nriffe. mich feftAuhalten, aus Angst, Du konntest ■QlljCny o Talmas 15 rt N«wu>s \ k Wfla-toy- flazTZor. * wrt v 1 V xZ 30 M> MSv E »v PMaimnlLe. EtinzJusm > ' U lCorbte^V j-jf'oianay s - Dorrtpwn '—•**"* ■ - •’ bie Tat umgesetzt. Beim Besetzen bes Dorfes traf man einige Zivilisten, aber von einem Gegner war nichts zu bemerken. Da plötzlich erhielt bie Kompanie Feuer. Die Franzosen (sie hatten wohl geschlafen unb das Eindringen weder vermutet, noch bemerkt) waren nicht nur zahlenmäßig in der Uebermacht, sondern hatten auch im Dorf selbst Stellungen, aus denen die vorgehenden Deutschen wirksam beschossen werden konnten. Mit ungeheurem Schneid leitete Leutnant Becker den ersten Angriff unb setzte sich im Dorf fest. Sein anfeuernbes Beispiel übertrug sich in kürzester Zeit auf alle Kompanieangehörige, unb überall, wo es brenzlig war, konnte man ihn an ber Spitze sehen. Die Schwarzen, denn aus schwarzen Kolonialtruppen bestand der sich wütend wehrende Feind, wurden stark ge- jchwächt. Am Abend gingen sie zum Oegenangrif über. Kolonialtruppen warfen sich auf bie Kompanie, bie biefen Angriff abwies unb gegenüber dieser an Zahl weit überlegenen Uebermacht die gewonnene Stellung in einer Breite von über zwei Kilometer hielt. Da griffen bie Franzosen mit Pan- ™ ------- zerkampfwagen an. Aber nicht weniger als breißig ionrienaufgang 9.26 U^Sann-nunl-rgang 1T.4« P-5°rwager. rourden durch^A»^ »nd ________ ter einer Fabrik 23erteibigungsfteUung. Auch bort Fluß unb erlöste zwei Mann^rner^ :, an- B. nere Tätigkeit aussprechen kann. Deutsche Jugend stellung des Unterrichtsraumes, besten Beleuchtung Lotto ^v^reinaen lassen hierfür si und Heizung in anerkennenswerter Weise fördert. | theaters. Stadtthealer Gießen. bildung durchzuführen. Die weltanschauliche Arbeit ist Sache des Amtes für Berufserziehung der DAF. ingetan, diese Gedanken zu vertiefen und insbe> zu egsmarine-Filme ,U- der Dan- 2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! Bildstreifen zeigt zunächst Aufnahmen des Führers als des Schöpfers und Obersten Befehlshabers der neuen deutschen Wehrmacht, und des Großadmirals Dr. h. c. Raeder als des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine. Der Besuch des Führers bei der Hochseeflotte und die Besichtigung eines unserer neuen Schlachtschiffe durch Adolf Hitler leitet zum eigentlich Thema über. In * Das Gebäude, in dem die Schule wirkt —- auf dem sog. Oberhessischen Bahnhof an der Wetzlarer Straße zwischen Friedrichstraße und Frankfurter Straße —, ist zwar nicht groß, es wird auch bei allen Kursen nur in einem einzigen, allerdings geräumigen Unterrichtsraume gearbeitet, aber der Nutzen, der von dieser Einrichtung ausstrahlt, ist sehr hoch zu veranschlagen. Denn die Arbeit an dieser Stätte trägt wesentlich dazu bei, vorwärts- strebenden jungen Männern den Aufstieg zu erleichtern und ihnen zu einer güten Existenz zu verhelfen, der Reichsbahn einen gutgeschulten Nachwuchs zu sichern, der in der ganzen Welt bekannten vorbildlichen Betriebssicherheit unseres Reichsbahndienstes auch für die Zukunft durch die Heranbildung gediegenen Personals immer neue Gewähr zu verschaffen und somit also nach mehreren Richtungen hin besten Dienst für die Volksgesamtheit zu leisten. Daß der Eisenbahnfachschule Gießen bei dieser Arbeit weiterhin so gute Erfolge wie bisher beschieden sein mögen, ist der Wunsch, den man für ihre fer- : „Seefahrt ist not!" Ein Preisausschreiben und drei Marine-Filme. Unter dem Motto „Seefahrt ist not", das an den' fünften Schuljahr an — erfaßt werden. Die Borin der Seeschlacht vor dem Skagerrak als Matrose führung der Marinefilme soll von kurzen, fach- auf dem Kreuzer „Wiesbaden" gefallenen Kriegs- männisch einführenden Vorträgen und knappen Er- dichter Gorch Fock erinnert, wendet sich die Schü- läuterungen begleitet werden. lerzeitschrift „Hilf mit" mit einem Preisausschreiben I Wir hatten Gelegenheit, am gestrigen Freitag- an die gesamte männliche deutsche Jugend. Dieses vormittag einer Vorführung in der Turnhalle der Preisausschreiben ruft auf zur Einsendung von Neuen Pestalozzischule, die bis auf den letz en Umwege des herzens Roman von h.G. hänfen Copyright by Prometheus «Verlag Dr. Eich acker • Gröbenzell Männer als Lernende auf der Schulbank Ein Besuch in der Eisenbahnfachfchule Gießen. schule Gießen, die in einem Gebäude besteht aus im Gießener Bahnhof ihre Arbeitsstätte hat i:“ Im Rahmen dieses Arbeitsprogramms haben die; angetan, diese Gedanken zu vertiefen und insbe- Kursusteilnehmer, die sich um den Eintritt in die, sondere auch eine Fülle von lebendigen Anregungen Beamtcnlaufbahn bei der Reichsbahn bewerben wol- zu dem Preisausschreiben „Seefahrt ist not!" len, ausreichende Möglichkeiten, ihr Allgemeinwissen ! vermitteln: sie verbreitet drei Kriegsmarine-^ Sie hielt aufatmend inne und starrte ihn brennend an. Er saß etwas vornübergeneigt auf seinem Stuhl und beobachtete jede ihrer Regungen. „Weiter. Und dann?" „Dann wurde ich deine Frau. Ich kannte keinen Mann, den ich liebte, ich wußte nicht, ob ich jemals einen lieben würde. Du brachtest mir alles, was ein Mädchen sich wünschen kann. Eine gesicherte Zukunft, ein sorgenfreies Leben, eine geachtete Stellung, Reichtum. Und du botest mir noch mehr, die Rettung meines Vaters. Daß sie später nicht ganz so ausfiel, wie du versprochen hottest, habe ich dir nie zum Vorwurf gemacht. Es überstieg eben deine Mittel. Aber Vater konnte wenigstens in Ehren liquidieren, ohne Schuldeck in einem häßlichen Bankrott zu Hinterlasten. Er starb, in seinem Lebensmark verwundet, ein Jahr später. Du hast alles getan, was du tun konntest. Das werde ich dir immer danken." Wieder kam eine Pause, die sich in die Länge zoK „Und dann, Gitta? Das alles ist keine Rechtfertigung für dich, im Gegenteil." „Ja, das weiß ich. Mit großen Illusionen, wie sie ein Mädchen gern vor der Ehe hat, ging ich nicht in dein Haus. Ich erwartete wenig Zärtlichkeit und keine überschäumende Verliebtheit. Nur eins nahm ich als selbstverständlich an, daß du mich lieb haben, und daß du dich mir widmen würdest. In beidem bin ich enttäuscht worden. Geheiratet hast du mich nicht aus Liebe, sondern aus Ehrgeiz. Du warst ein bekannter Erfinder, ein wohlhabender Fabrikbesitzer, ein erfolgreicher Mann, der auch in der Gesell- schäft Beachtung fand. Aber du fühltest dich immer noch als Sohn eines kleinen Mannes, der mühsam vorwärts gekommen war. Immer glaubtest du, daß man hinter deinem Rücken tuscheln und in dir nur den reichgewordenen Menschen sehen würde. Um die letzte Blöße deines Lebens zuzudecken, suchtest du nach einer Frau aus alter, angesehener Familie. Und das war ich in deinen Augen. Deshalb hast du mich geheiratet." hast du denn keine Ahnung, rote erdrückend und« erkältend du auf deine Umgebung wirkst? Man: hat Angst vor dir, nicht körperlich, aber AnA vor deinem Verstände — deiner Ueberlegenheit. Ein zurückweisender Blick von dir ist wie eüu Schlag. Es ist deine Natur. Ich kann dir keineiu Vorwurf daraus machen. Denn nach außen him warst du stets höflich und zuvorkommend. Du hast: mir jeden Wunsch erfüllt, den ich auszusprechem wagte, sobald er mit Geld zu bezahlen war. Din hast mir jede Freiheit des Denkens und Handeln« gelassen, ohne jemals zu murren. Du warst in Gesellschaft der vollendetste Kavalier. Alle Welt hälü dich für das Muster eines Gatten und Vaters." Sie schnitt mit der flachen Hand durch die ßufL „Aber ich gebe nichts auf dieses Muster. Wärest bii nur einmal ein Mensch mit Fehlern und Schwäche» gewesen, ich hätte dich liebhaben können. Vielleicht hättest du einmal etwas mehr trinken können, als du vertrugst, oder spielen und Geld verlieren, oder verliebte Augen machen hinter einer schönen Fra» oder auch nur eine Dummheit wie die meisten Männer, die den Jungen nie verleugnen können. Niemals aber hast du das getan. Du warst korrekt und untadelig vom Scheitel bis zur Fußsohle. Mit deinem Willen und einem einwandfreien Lebenslauf hast du mich erdrückt. Als Reiner geboren wurde, erlebte ich wieder deine Dankbarkeit und sogar den Versuch, mich zu liebkosen. Es war ähnlich wie bei Utz. Nach ein paar Monaten war ich wieder vergessen. Nur die Kiüder waren noch für dich da. Ich begann, es ist entsetzlich auszusprechen, mich über meine eigenen Kindeir zu ärgern. Sie nahmen mir das letzte, was mein Mann für mich noch Übriggelasten hatte. Dann traten große Aufträge an dich heran, die eine Erweiterung deines Unternehmens notwendig machten. Du hattest viel Arbeit und warst monatelanz nur noch nachts ein paar Stunden zu Hause. Dabei traten sogar die Kinder in den Hintergrund. Als die Vergrößerung und Umstellung der Fabrik beendet war, bliebst du wenigstens sonntags hier, aber sie gehörten ausschließlich den Kindern. Langsam nahmst du mir ihre Erziehung ganz aus den Hän? den und brachtest diese mit modernsten Grundsätzen vollgestopfte Kindergärtnerin ins Haus. Anfangs protestierte ich, aber was bedeutet mein Protes gegen deinen Willen. Du hast kaum hingehört." (Fortsetzung folgt.) mich jedes Jahr einmal oder zweimal weggeschickt, mal an die See, mal ins Gebirge, mal in em Bad. Es waren immer mehrere Wocyen. In dieser Zeit hast du mich ab und zu sonntags ausgesucht, wenn die Entfernung nicht zu weit gewesen ist. Das war alles." Sie schlug das Buch auf und blätterte hastig darin. ,^Lies es selbst", fuhr sie fort. „Nach zwei. Monaten Ehe begannst du schon den ganzen Tag wegzubleiben, auch außerhalb des Hau|es zu essen und erst spätabends, ost in der Nacht heimzukehren. Du begründetest es mit den Krijenjahren. Dann fingst du an, die Sonntage teilweise in der Fabrik, teilweise hier in deinem Arbeitszimmer zuzubringen. Wie oft bist du in unserer ganzen Ehe mit mir im Theater oder im Konzert gewesen? Genau dreimal. Wie oft warst du mit mir zu Gesellschaften und Empfängen? Wohl hundertmal. Aber es waren immer Anläste, die dir aus geschäftlichen oder repräsentativen Gründen unumgänglich erschienen. Wie oft hast du mit mir an solchen Abenden getanzt? Immer ein einziges Mal. Du hast gefühlt, daß mir das schmerzlich sein könnte und mir deshalb versichert, aus Tanzen machtest du dir nichts. Ich fügte mich." Sie blätterte weiter. „Als wir zwei Jahre verheiratet waren, begannen deine vielen geschäft- lichen Reisen. Du warst oft zwei oder drei Tage, oft aber auch ebenso viele Wochen fort. Du haltest dafür wieder geschäftliche Gründe. Einmal habe ich dich gebeten, mich mitzunehmen. Du hast es abgeschlagen. Ich wagte es kein zweites Mal mehr, ebensowenig wie eine Wiederholung meines Versuches, von dir in deine Geschäfte eingeweiht zu werden." Erregt stand sie auf. „Ich muß mir etwas Bewegung machen, wenn ich diesen Bericht fortsetzen soll. Als wir ein Jahr verheiratet waren, kam unser Sohn Utz. Du warst stolz und glücklich, und ich fühlte mich durch deine Dankbarkeit beglückt. Sie dauerte sechs Wochen. Dann war es vorbei, und du bestimmtest kurz und bündig, in welcher Richtung die Erziehung des Kindes vorgenommen werden sollte. Für Utz hast du oft einen ganzen Nachmittag zu kindlichen Spielen Zeit gehabt. Ich saß dabei und kam mir vor wie eine Fremde. Nie hast du mich hinzugezogen." „Warum hast du dich denn nicht beteiligt?" „WeU ich die Ablehnung fürchtete. Mein Gott, von der Schule her — vor allem in Deutsch, Rech- unter dem Titel „Schiff klar zum Gefecht!", nen, Erdkunde und Geschichte, ferner in der Eisen- Boote vor dem Feind" und ..Kamvf in der bohn-Geographie — aufzufnschen und zu erwei-! ziger Duckt"; die Landeebildstelle bereist mit bie- tern. Die zeitliche Dauer der Kurse in diesen Un-! sen drei Filmen gegenwärtig die Kreisbildstellen, terrichtsstoffen richtet sich danach, für welche Be- Für Gießen sind insgesamt sieben geschlossene Voramtengruppe die Teilnehmer sich melden wollen, führungen vorgesehen, mit denen 3600 Schüler von Am Ende der Kurse steht eine Prüfung, die von. Gießen und aus der nächsten Umgebung — vom Am morgigen Sonntag wird die Reihe der Sonntag - Nachmittag • Fremdenoorstellungen mit der Komödie „Dr. med. Hiob Prätorius, Facharzt für Chirurgie und Frauenleiden" von Curt Goetz fort- gesetzt. Spielleitung: Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete! Der Sonntag Abend bringt die Wiederholung des großen Operettenerfol- ges „Der Vogelhändler", Operette in 3 Akten von rende tätig. Das bisherige Wirken der Eisenbahnfachschule Gießen hat sich als außerordentlich segensreich erwiesen. Seit 1936 sind rund 1000 Kursusteilnehmer in Abendkursen durch diese Schule gegangen und haben sich dabei eine gute Grundlage für ihr Fortkommen im Dienste der Reichsbahn erworben. In dem gegenwärtig laufenden Kursusbetrieb nehmen rund 100 Teilnehmer, darunter auch einige junge Mädchen, an dem Unterricht teil. Die Kursisten sind nicht nur in Gießen ansässig, sondern sie kommen auch aus der weiteren Umgegend, von Herborn, Gladenbach, Butzbach usw. mehrmals in der Woche gegen Abend hierher, um dann am Abend nach beendetem Unterricht wieder zu ihren Wohnorten zurückzukehren. Wenn man bedenkt, daß die Kursusteilnehmer tagsüber ihren planmäßigen Dienst bei der Reichsbahn versehen müssen und sich dann in den Abendstunden durch diesen Unterricht noch freiwillig für ihr Fortkommen weiterbilden, so wird man zugeben müssen, daß bei diesen Männern und jungen Mädchen ein anerkennenswerter ideeller Antrieb zur Vervollkommnung ihres Wissens und Könnens vorliegt, dem die Reichsbahn durch die Unterstützung dieser Schuleinrichtung ihre Anerkennung zuteil werden läßt. Der Gedanke der sozialen Betreuung und des gemeinnützigen Wirkens findet hier nach jeder Richtung hin starken Ausdruck. Damit wird das Wirken dieser Schule in die Breite und die Tiefe zum Besten der Volksgemeinschaft einer Forderung gerecht, die in unserer Zeit eine der wichtigsten ist. in die Befehlsübermittlung, in den Maschinenraum, ins Innere der gewaltigen Drillingsrürme, in denen sich die riesigen Geschützrohre so mühelos schwenken und richten lasten, wo die mächtigen, blinkenden Granaten in Sekundenschnelle in den Lauf einge. führt werden. Auf anderen Gefechtsstationen find Funker und Winker in emsiger Tätigkeit. Im Maschinenraum überwacht der leitende Inge, nieur den ungeheuer komplizierten, technisch äußerst verfeinerten Organismus eines Kriegsschiffes neuester Konstruktion, zu der sich deutsche Schiffs, baukunst und präzise Werkmannsarbeit zu einer unübertreffbaren Meisterleistung verbunden haben. Das Schiff läuft hohe Fahrt, die Gefechtsbilder wechseln schnell, die verschiedenen Einheiten der zur Ucbung zusammengezogenen und ausgelau. fenen Verbandes werden in ihrer Funktion erkenn« bar: Schlachtschiffe, Kreuzer, Torpedoboote in win. dender Fahrt, daß sich die Bugwelle schäumend teilt. Auf den Schlachtschiffen werden die Drillings, türme geschwenkt und gerichtet, und schon entloben sich in gewaltigen Detonationen die Geschütze der schweren Artillerie; die Einschläge werden durchs Glas verfolgt und die Richtung nach ihrer Lage verbessert. Auch die Torpedorohre kommen zum Schuß: unter mächtigen Druck fahren die blanken „Aale" aus den Ausstoßrohren, klatschen in bit See und brausen, von der hellen Laufspur gefolgt, verderbenbrinaend auf ihr Ziel los. Auf den großen Schiffen sind schon lange vor der Eröffnung des Feuers die Aufklärungsflugzeuge mit dem Kato, pult abgeschossen- worden; sie bilden das weitreichende Auge des kämpfenden Verbandes. — Mit solchen Bildern gibt der Film einen unmittelbar anschaulichen Eindruck vom Leben und Dienst auf den Schiffen und den hohen nationalen Auf. gaben unserer Kriegsmarine. Im gleichen Sinne wirken auch die beiden anderen Filme, „U-Boote vor dem Feind" und „Kampf in der Danziger Bucht", auf den Beschauer ein. Diese Filme werden den jungen Menschen, die sie hier in diesen Tagen zu tausenden zu sehen bekommen, nicht allein eint Fülle von Anregungen für das Preisausschreiben „Seefahrt ist rot!" vermitteln, sondern darüber hinaus auch ir vielen der jungen Besucher den Wunsch wecken, über kurz oder lang selbst einmal teilzuhaben an dem Geschehen, das hier an ihren Augen vorüber ieht, und in der deutschen Kriegs« marine einen soldatischen Lebensberuf zu finden, der zu den schönsten und verantwortungsvollsten ge. hört. " —y— die schlanken, schnellen Kreuzer, Torpedoboote, U-Boote, als eine unserer schärfsten Waffen im Kampfe gegen England, ferner Schnellboote und Räumboote.^ Dann wohnt man einer gefechtsmäßigen Hebung im größeren Verband an Bord einer der schweren Einheiten auf hoher See bei. Die Spielleute alarmieren mit Trommel und Horn im Nu das ganze Schiff. Die Besatzung stürzt auf die Gefechtsstationen und trifft mit schnellen, hundertfach geübten und erprobten Griffen alle Vorbereitungen zum Gefecht. Die Geschütze werden feuerbereit gemacht. Man wirft einen Blick auf die Kommandobrücke, schnell wechselnden Bildern ersehenen die wichtigsten Schiffstyven unserer Kriegsmarine vor dem Auge des Beschauers, die wuchtigen Schlachtschiffe, Zum erstenmal unterbrach sie der Mann. „Darin irrst du. Ich werde dir später darauf antworten, wenn du fertig bist." „Ich glaube nicht, daß ich mich irre. Ich hatte Jahre hindurch bis zum Uebermaß Zeit, täglich darüber nachzudenken. Richt nur Liebe hast du mir nicht entgegengebracht, sondern darüber hinaus dich auch nicht um mich gekümmert. Im Anfang, als ich darüber noch klagte, mußte ich hören, du hattest schwere Verluste zu überbrücken, die durch deine Hilfe für meinen Vater entstanden seien. Das war für mich ein stichhaltiger Grund. Ohne Murren nahm ich es hin, daß du Tag für Tag, Woche um Woche, Monat für Monat von früh bis abends in deiner Fabrik oder in Konferenzen warft. Denke bitte nicht, ich sei eifersüchtig gewesen und habe dir zugetraut, heimlich eine Geliebte zu besitzen. Das war nie der Fall. Ich wußte, wie korrekt und zuverlässig du. immer gewesen bist und wohl auch in Zukunft immer sein wirft. Ehebruch und solche Dinge sind nichts für dich. Sie erscheinen dir schmutzig und gemein. Das schärfste Argument gegen sie sind für dich aber die Fragen, die sich gesellschaftlich daraus ergeben. Es könnte ja zu einem Skandal führen. Deshalb hütetest du dich vor solchen Irrwegen wie vor dem höllischen Feuer. Und nur deshalb bist du mir treu gewesen. Solche Treue zählt nicht, denn sie entspringt keiner Liebe, keinem Bedürfnis nach Treue, das aus Empfindungen herauswächst, die man feinem Lebensgefährten entgegenbringt Und deshalb brauche ich deine Treue auch nicht hoch zu bewerten." Sie stand auf und ging zu ihrem Schreibtisch. Der Schublade entnahm sie ein Buch. „Hannes, ich habe Jahre hindurch Tagebuch geführt. Erschrick nicht bei dem Gedanken, daß ich den Blättern meine innersten Empfindungen anvertraut habe. Dies Tagebuch ist für mich nur der nüchterne Beweis meiner ehelichen Bilanz, wie dir dein Hauptbuch Bilanz für deine Fabrik ist. Heute ist das Tagebuch meine Rechtfertigung. Seine Aufzeichnungen beweisen, daß du mich auch in den ersten Wochen unserer Ehe niemals mehr als täglich eine Stunde ausgesucht hast, die Mahlzeiten nicht eingerechnet. Die Hochzeitsreise schlugst du ab, weil die großen Mittel zur Sanierung meines Vaters keine längere Abwesenheit von Berlin duldeten. Das leuchtete mir ein. Aber in den sieben Jahren unserer Ehe bist du nicht ein einziges Mal mit mir verreist. Du hast sitzen, bisher keine Kenntnis erlangt haben, er sonst bei der Reichsbahndirektton abzulegen hätte. Es handelt sich um die E i se n b a h n f a ch - Die andere Arbeitsgruppe der Eisenbahnfachfchule - ... —3 fren fachlichen Lehrgängen, die für aktive Reichsbahnbeamte zur Vorbereitung auf eine Fachprüfung durchgeführt werden. Hier sind ausgewählte Fachkräfte (Reichsbahnbeamte) als Leh- 66 OOO 3ROT7 für das Kriegs-WHW. Im Kreise Wetterau gingen bei der Spende für das Kriegs-WHW. am fünften Opferfonntag rund 66 000 RM. ein. Davon entfallen auf die Stadt Gießen mit Wiefeck und Klein-Linden rund 16210 Reichsmark. Dornoti,en. Tageskalender für Samskag. Gloria-Palast (Seltersweg): ,Kora Terry". - Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Pechmarie". — Al« tersVereinigung 1891—1941: 20.39 Uhr im „Bu g- Hof" Zusammenkunft. — Oberhessischer Kunstvere.n: 17.30 bis 18.30 Uhr Ausstellung im Foyer der Stadttheaters. Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 15.15 bis 17.45 Uhr „Dr. med. Hiob Prätorius"; 19 bis 22 Uhr: „Der Vogelhändler-, Operette von Karl Zeller. — Gloria-Palaft (Sei- tersweg): „Kora Terry". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Pechmarie". — Obst- und Gartenbau- verein Gießen: 15 Uhr im „Burghof" Jahres- Hauptversammlung. — Oberhessischer Kunstveren: 11 bis 13 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadt- Seit 1936 besteht in Gießen eine Schul-i einer Kommission unter Aussicht eines Prüflings-1 Bei unserem Besuch tes Unterrichts am ®on= einridiluna die in der breiten Öffentlichkeit kommissars der zuständigen Reichsbahndirektton nerstagabend tarnen mir m eine Sluicke hinein, b^hernickt Hervor7etreten ist. jie mXn (für Gießen die Reichsbahndirektion Frankfurt am! in der sich die Kursusteilnehmer mit Geographie Volksgenossen in Stadt und Land werden Main) durchgeführt wird. Wenn der Kurjusteilneh-, und Zehnen beschäftigten. des Leh- Är von dieser Schule in der nur Män- wer die Prüfung besteht, dann erhält er darüber § rers K l e, n wurde auf dem Gebiete der Geo- ner und seit einiger 3eit auch einige junge ein Zeugnis ausgestellt, vas ihn von der Vorpru- graphie die Oberrheinische Tiefebene besprochen, an- Mädchen als Lernende auf der Schulbank fung für die erstrebte Beamtengruppe befreit, die , Meßend standen Rechenaufgaben über Gewrnm fifeen bisher keine Kenntnis erlanat haben, er sonst bei der Reichsbahndlrektton abzulegen hatte, und Verlustrechnungen zur .^>ung. Unser Besuch kam dem Seiten der Unterrichtsstunde vollkommen überraschend, das Moment einer auf Besuch vorbereiteten Unterrichtsgestaltung schied also von vornherein aus. Wir konnten bei unseren Beobachtungen die für die Schule erfreuliche Feststellung machen, daß Lehrer und Lernende in ausgezeichneter Arbeitsgemeinschaft mit vollem Eifer und mit offensichtlich gutem Unterrichtserfolg bei ihrer Arbeit waren. Der geistige Gewinn dieser Gemeinschaftsarbeit für die Schüler im Mannesalter war jedenfalls unverkennbar und sprach eindeutig für das Streben der Schule und ihrer Lernenden. und an fünf Abenden in der Woche Unterricht an den Nachwuchs unserer Eisenbahner erteilt. Wir haben von dem Leiter dieser Schule, Reichsbahnoberinspektor Kliff- müller, in einer Unterredung interessante Aufschlüsse erhalten und Gelegenheit gehabt, am Donnerstagabend einem Teil des Unterrichts als Beobachter beizuwohnen, lieber die Ergebnisse unseres Besuchs ist folgendes zu berichten. Die Eisenbahnfachschule Gießen, die dem Verbände' deutscher Eisenbahnfachschulen angegliedert ist, besteht in ihrer jetzigen umfassenden Form seit 1936. Sie arbeitet mit Genehmigung des Reichsstatthalters in Hessen unter der Aussicht der Hessischen Landesregierung. Ihre Anfänge reichen bis etwa 1920 zurück, aber von jenem Zeitpunkt ab bis 1932 war ihr Wirken, durch die damaligen Zeitverhältnisse bedingt, mehrfach und zeitweise auch länger unterbrochen, so daß von einem geregelten Unterrichtsbetrieb keine Rede fein konnte. Die Leitung der Schule erfolgt durch den Vorstand der Derkehrsabteilung unseres Bahnhofes, Reichsbahnoberinspektor Pg. Kliffmüller. ^Träger der Eisenbahnfachschule Gießen — im ganzen Reichsgebiet bestehen, nebenbei bemerkt, über 100 solcher Schulen und Hunderte von Zweigklassen in solchen Orten, wo eine Schule selbst nicht bestehen könnte — ist die Fachschaft I Reichsbahn im Reichsbund deutscher Beamten, in weltanschaulicher Hinsicht wird sie von der Deutschen Arbeitsfront befreut. Dem Schulleiter stehen als Beisitzer der Kreisfachschaftsleiter Reichsbahn Pg. Reusch und der Kreisberufswalter der DAF. Pg. Müller zur Seite. Als schultechnischer Berater wirkt, neben dem Schulleiter, Lehrer a. D. Kröll mit, der selbst auch Unterricht erteilt und die Oberklasse führt, ferner sind im Unterricht Lehrer Klein, der eine Unterklasse führt, und für eisenbahntechnische Dinge eine Reihe von aktiven Reichsbahn- be^mten des. Gießener Bahnhofs tätig; letztere erteilen den Unterricht in den Fachlehrgängen. Die Schule beruht auf dem Prinzip der Selbstverwaltung mit eigener finanzieller Grundlage, die aus den siedrig festgesetzten Gebühren für die Kurse gebildet wird. Die geringe Höhe der Unterrid>tsge- bühren — bei 16 Unterrichtsstunden im Monat Aufsätzen Zeichnungen, Modellen, qraphischcn Dar. Platz besetzt wL/bclzuwohnen und den ersten "der st-llungen ujw, die sich unter dem genannten drei non der Landesblldstelle nerbreiteten Älme zu und ! Motto vereinigen lasten. Hierfür lind sowohl Ein-. sehen. Er ist hergestellt von der Tobis und erscheint und Heizung IN anerkennenswerter Weise sord-^. ! zeiarbeiten als auch Gemeinsch-fisarbsiten zuge- unter dem Titel „Schiss klar zum Gesechtl" Der Die Arbeit der Schule ist auf freiwilliger leil” laf[cn und erwünscht. Durch die Beschäftigung mit nafjino am Unterricht "ufgebaut. eie dient dazu, [>iC|-en Gegenständen, die jedem rechten deutschen den jungen Mannern die Borbereitung für >hten Jungen K-ude machen mutz, soll der groß- Ge- Eintritt in die Bcamtenlaufbayn bei der Reichs- ^nke der deutschen Seegeltung schon der jungen bahn, weiterhin den aktiven B-amt-n die Fortbil- Generation in diesem Kriege um Großdeutschlands düng innerhalb ihres Tatlgkel,sbez>rks mit dem Zukunft lebendig nahegebracht, Verständnis für die Stele des Aufstiegs m andere B-amtengrupp-n zu stolz- Tradition und die h-rvorrag-nd-n Leistungen ermöglichen, ferner die freiwillige Schulung der unserer Kriegsmarine im gegenwärtigen wie im Reichsbahnarbeiter nach der allgemein fachliä>en [e(,tcn Kriege geweckt und den jungen Menschen die Seite hm und einer Aufsnlchung des al gemeinen F„ude am seemännischen Berus und am Dienst in ®if(en5 in den wichtigsten Fachern der Allgemein-^, deutschen Kriegsmarine ins Herz gelegt wer- den. Die Arbeit der Landesbildstelle Hessen ist dazu 12.23 Uhr. gugeben: geben haben. 30 RM. und 1,60 RM. (Alto.) Rate muß unbedingt snmmenveranlagung au-. 1,60 0,80 0,80 0,80 Familienlogen I. Ring . . H. Ring . . III. Ring . . IV. Ring . . V. Ring . . Tortenbodens 100 g Maizena, 150 g Mehl, 60 g fett oder 50 g Ol, 1 Ei, 2-4 EßU Magermilch, geriebene Schale 1 Zitrone, 1 Prise Salz, 75 g Zucker, ¥1 Badcpulver, 2-3 Eßl. Zwiebadtbrösel Creme: ’/e I Magermilch, 2 Eiweiß geschlagen, 2 Eigelb, 20 g Maizena, 10 g Fett, 35 g Zudcer, 1 Prise Salz, I.Teel. Rum. Füllung: 750 g klein- geschnittene Äpfel, 2 davon in Halbmondschei- ben zerteilt zur Garnitur, mit Zucker nach Geschmack gedämpft und auf ein Sieb geschüttet. Saft der Äpfel, mit Maizena leicht gedickt, zum Guß mit Zucker oder Puderzucker. - Verrühre das Fett, füge Zucker, Gesdimaäcszutaten, Ei und nach und nach das mit dem Backpulver versiebte Mehl und Maizena hinzu und verarbeite die Masse zu einem mürben Teig, der eine Stunde ruhen muß. 10 „ 8 „ 5 „ 4 ,, 3 „ fünften 21. Dezember 1938 teilt habe: b Terry' • larie".-k r im,> Kunstve^ t Foyer nnac 1941 an das Standesamt, Marktplatz 14 (im Alten Rathaus) erbeten. Antragsoordrucke find da- selbst abzuholen oder durch Postkarte anzufordern. In den Ortsteilen Klein-Linden und Wieseck werden die Anträge bei den dortigen Verwaltungsstellen entgegengenommen. Gießen, den 11. Januar 1941. Der Oberbürgermeister. I.B.: Nicolaus. Wohnsitz Gießen, Wartweg 52 Gießen, Wolkengasse 23 Gießen, Wolfstraße 20 Gießen, Neuen Weg 50 Gießen, Dommstraße 41 Gießen, Löberltraße 2 Gießen-Wieseck, Moserstr. 26 Gießen-Wieseck, Turnstr. 18. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Körper- schaftpeucr sind verpflichtet: A. Unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften über sämtliche Einkünfte, und zwar: 1. Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften); 2. Erwerbs- und Wirtschaftsgenonenschaften, ledoch mit Ausnahme der Kleinstgenossenschaften; 3. Versicherungsvereine auL Gegenseitigkeit; 4. sonstige juristische Personen des privaten Recht»; 5. nichtrechtsfähige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckyermögen; 6 Betriebe gewerblicher Art von Körperschaften des öffentlichen Rechts, insbesondere die öffentlichen Versorgungsbetriebe. B. Beschränkt steuerpflichtige Körperschaften über die inländischen Einkünfte, und zwar: Fröhlich. $. C. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg. Nach drei Heimspielen fährt die 1. Mannschaft der Watzenborn-Steinberger „Teutonen" am morgigen Sonntag zum weiteren Kriegsmeisterschaftsspiel nach Bissenberg. Dem Tabellenstand nach müßten den „Teutonen" in diesem Spiel die größeren Gewinn- aussichten zugesprochen werden. Doch wie die Dinge zur Zeit liegen, kommt es stets darauf an, welche Mannschaftsau Stellung von den Vereinen auf die Beine gebracht wird. Sollten die Watzenborn-Stein. berger die Fahrt nach Bissenberg in der vorgesehenen Aufstellung antreten können, so sollte ein ehrenvolles Bestehen auch auf dem Bissenberger Platz möglich sein. jugeudfußball der 1900er. Am Sonntag tritt die 1. Jugend von 1900 zu dem Bannmeisterschaftsspiel in Watzenborn-Steinberg an. Die Jugend von Steinberg ist als sehr stark bekannt. Die Jugend von 1900, die in ihrer stärksten Aufstellung zu diesem Spiel antritt, darf es nicht leicht nehmen, sonst bleiben Sieg und Punkte in Steinberg. Mit etwas mehr Eifer und Schubkraft im Sturm wird die Mannschaft ein ehrenvolles Resultat herausspielen. Die erste Sportdienstgruppe tritt zum fälligen Iungbannmeisterschastsspiel in Allendorf an. Heber die erste Sportdienstgruppe von Allendorf ist in Gießen nichts bekannt. Man muß abwarten, wie die 1900er sich dort schlagen. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Ein- lommenstener sind verpflichtet: A. Unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige L wenn ihr Einkommen im abgelaufenen Kalenderjahr den Betrag von 8000 RM. überstiegen hat 2. wenn ihr Einkommen weniger als 8000 RM., aber mehr als 1000 RM. betragen hat und darin Einkünfte von mehr als 300 RM. enthalten sind, die weder der Lohnsteuer noch der Kapitalertragsteuer unterlegen haben oder .... „ 3. wenn in ihrem Einkommen kapitalertragsteuer- pflichtige Einkünfte von mehr als 1000 enthalten waren und der Steuerpflichtige für den Veranlagungszeitraum in die Steuergruppe 1 oder II fallt, oder 4. ohne Rücksicht Luf die Höhe des Emkommens wenn es ganz oder teilweise aus Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit bestanden hat und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlustes zu ermitteln ist ober ermittelt wird. Die Bissenberger haben am vergangenen Sonntag unter ihrem tatsächlichen Können gespielt. Die Steinberger werden daher gut tun, ihren Gegner nicht zu unterschätzen, denn sonst könnte eine Ueber- rafchung fällig se-in. f Wir glauben nicht, daß die Sportfreunde gegen Marburg auch nur einen Punkt retten können. Wenn die Marburger bis jetzt auch nicht überzeugen tonn- ten, so haben sie doch gegenüber dem Tabellenletzten noch manches voraus. 1900 — Naunheim. Im ersten Spiel der Rückrunde empfangen die Blau-Weißen den Turn- und Spieloerein Naun- heim. Das Vorspiel, das die Wetzlarer Vorstädter mit dem Torergebnis von 7:4 gewinnen konnten, gibt einen Ausblick auf das morgige Spiel. Die Naunheimer besitzen nämlich derzeit einen Sturm, der in dem Mittelstürmer Rühl feinen überragenden Mann besitzt. Für die blau-weiße Hintermannschaft eine schwere Belastungsprobe. Trotzdem darf man annehmen, daß 1900 in der Besetzung: Launspach, Jäger, Goß, Erhard, Greven, Mank, Schellhaas, Kraft II., Kraft I., Luther, Koch dieser Aufgabe gerecht wird und durch einen Erfolg Anschluß an die Spitzengruppe behält. VfV.'Reichsbahn in Burgsolms. kinder gemacht, aus der fetzt zum dritten Male ein Anteilbetrag in Gießen verteilt wurde. Die jetzige Spende in Höhe von 50 RM., die aus ein Sparkassenbuch eingetragen wurde, erhielt das Töchterchen Elka des im Felde stehenden Leutants Paul S ch m e d i n g , Licher Straße 45 wohnhaft. Die Spende wurde im Auftrage der Reichskriegerführung durch die Vertreter des Kreiskriegerführers, Kreispropagandaobmann Diesel und Geschäftsführer ©lebe, der jungen Mutter des Kindchens mit herzlichen Worten der Verbundenheit zwischen den alten und den jungen Soldaten überreicht. ** Sie Hebammen in Gießen. Im heutigen Anzeigenteil gibt der Oberbürgermeister die Namen und Wohnungen derjenigen Hebammen be^ kannt, die für die Stadt Gießen die Niederlassungs- erlaubnis erholten haben. Ortszeit für den 20. Januar. Sonnenaufgang 9.25 Uhr, Sonnenuntergang 17.47 Uhr. — Mondaufgang 1.44 Uhr, Monduntergang Gießen, den 17. Januar 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. 2»D.r gez. Nicolaus. V Dr.med.fr ogelfjanblr ; Palast (S ! )(1U5 (W Garteck )of" W Kunstverr r des B' Gießen, den 17. Januar 1941. Der Oberbürgermeister. Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, kann mit Geldstrafen zur Abgabe der Steuererklärung angehalten werden; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v. H. der festgesetzten Steuer auferlegt werden. IX. Wer nachträglich, aber vor dem Ablauf der Steuer- verjährungsftist erkennt, daß eine Steuererklärung, die er dem Finanzamt abgegeben hat, unrichtig ober unvollständig ist, und daß die Unrichtigkeit und Unvollständigkeit zu einer Verkürzung von Steuereinnahmen führen kann, ist — ohne daß es einer besonderen Aufforderung bedarf — verpflichtet, dies unverzüglich dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. X. Die Hinterziehung oder der Versuch einer Hinterziehung der Einkommensteuer, Wehrsteuer, Körper- schaftfteuer, Gewerbesteuer ober Umsatzsteuer sowie fahrlässige Vergehen gegen die Steuargesetze (©teuer- gefährdung)' werden bestraft. ! Gießen, 10. Januar 1941. 247D Die Finanzämter Hießen, Friedberg, Alsfeld, Büdingen, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten. Gtadttheater-Miete. Die Einlösung der fünften Rate der Stammiete hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 248C Montag, den 20. Januar 1941, für die Dienstag- Mieter, Dienstag, den 21. Januar 1941, für die Mittwoch- Mieter, Mittwoch, den 22. Januar 1941, für die Freitag- Mieter während der ttasienstunden. Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Ueberfenbung einer besonderen Quittung. Die zu zahlende fünfte Rate beträgt: GA-Epori. Oer Fußbattsonntag. B e zirks kla sse: 1900 — Naunheim (Rückrunde) Luftwaffe — Wetzlar 05 (Rückrunde) Burgsolms — VfB.-Reichsbohn (Rückrunde) Bissenberg — Watzenborn-Steinberg. Sportfreunde Wetzlar — DfB.-Mardurg Die 1900er sind in der glücklichen Lage, ihre Mannschaft noch zu verstärken. Sollten sie auf die Raunheimer nicht in einer Ueberform, wie im Vorspiel, treffen, so bleiben die Punkte in Gießen. Der Tabellenführer spielt gegen die Luftwaffe. Bei der derzeitigen Form der Wetzlarer dürfte sich deren Sieg höchstens im Torverhältnis ausdrücken. Der D'B.-Reichsbahn hat in Burgsolms einen schweren Stand. Der Ausgang des Spieles ist offen. Bekanntmachung. Betr.: Durchführung des hebammengesehes in der Stadt Gießen. II. Bei Beteiligung mehrerer Personen ist ohne Rücksicht auf die Höhe der Einkünfte abzugeben eine Erklärung zur einheitlichen Feststellung der Einkünfte aus a) Land- und Forstwirtschaft, b) Gewerbebetrieb, c) selbständiger Arbeit, ' d) Vermietung und Verpachtung unbeweglichen Vermögens. Die Verpflichtung zur Abgabe der Erklärung obliegt in diesen Fällen den zur Geschäftsführung oder Vertretung befugten Personen. III. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Wehrsteuer sind verpflichtet die männlichen deutschen Staatsangehörigen der Geburtsjahrgänge 1914, 1915, 1916, 1917, 1918, 1919 und 1920, die einen Wohnsitz ober gewöhnlichen Aufenthalt im Jnlanb haben 1. wenn sie keinen Arbeitslohn bezogen haben, ihr. Einkommen aber ben Betrag von 224 Reichsmark Überstiegen hat, , . 2. wenn sie neben Arbeitslohn sonstige Einkünfte von mehr als 100 Reichsmark bezogen haben, 3. wenn sie eine Einkommensteuererklärung abzu- Dett.: Lhrenkreuz der Deutschen Mutter. Bekanntmachung. Die nächste Verleihung von Mutter-Ehrenkreuzen wird am diesjährigen Muttertag (18. Mai ^41^er^ ^Weitere Anträge von Müttern, die mindestens 4 Kinder lebend geboren haben, werden bis 31-ja- Die Einlösung der , . vor der 17. Mietvorstellung erfolgt sein. Spende - onntag rt lf die €M rund 183 1. Körperschaften, P^rsonenvereinigungen und Ver- mögensmassen, die weder ihre Geschaftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben; 2 Körperschaften, Personenvereinigungen und Ver- ' mögensmassen, die nicht unbeschränkt steuerpflichtig sind. C. Alle Körperschaften, Perfonenvereinigungcn und Bermögensmassen: 1 . beim Wegfall der Steuerpflicht, _ 2 beim Uebergang von der beschrankten zur unbe> ' schränkten und beim Uebergang von der unbeschränkten zur beschränkten Steuerpflicht. V. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Gewerbesteuer sind verpflichtet: 1. alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, deren ' Gewerbeertrag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ben Betrag von 4000 Reichsmark ober beten Ge- werbekavital an dem maßgebenden ^estftellungs- zeitpunkt den Betrag von 20000 Reichsmark 2 MUalflefenfdtiaften (2HtiengeIeIfld)aften, Som. manbitgejeUfelften auf Aktien, 0e eWtcn mil beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften); 3 Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Bersicherungsvereine auf Gegenseittgkeit. Sonstige juristische Personen des privaten Recht- und nichtrechtsfähige Vereme haben eme rbrütfenh _ wirkst? । aber X leberleM ist/'!/ ch außen < mnb. H auszHM hten und « i warst - i[He 2D)' d Vaters SB tit, ich «5 #4 Backzeit 25-40 Min. Für die Creme lasse das Eigelb in dem mit ein paar Löffeln Milch kalt verrührtem Maizena glatt werden und rühre es an die mit Zucker, Fett und Geschmackszutaten zum Kodien gebrachte Milch, die auf dem Feuer zur Creme geschlagen wird, gib den Eischnee darunter und schlage weiter bis zum Abkühlen. Nachdem der Tortenboden mit Zwiebackbrösel bestreut worden ist, streiche die steife Creme bis zur Hälfte der Randhöhe auf und bedecke sie mit den gedünsteten Apfelstückchen. Garniere mit den Apfelhalb- •monden und fülle den Guß vorsichtig über dieTorte. MAIZENA Gemäß § 6 der 2. Durchführungsverordnung zum Hebammengesetz vom 13. 9. 1939 gebe ich Rainen und Wohnsitz derjenigen. Hebammen bekannt, denen ich auf Grund des § 10 des Hebammengesetzes vom - ~ .....die Niederlassungserlaubnis er- 272C I j Seiten Ti Qusgtk I tlOn ttj! ! ote in J ! schanz. e DrU' on eiM i I ihrer 1 fohlen b d'- bl^ ! hen in; ‘M. bas „ ibes. - wen vD 'undDi, analen t- ichen 61- ..W 's DA. >lme tteri« nesen t allein r. fousschrch -rn barü? ^esulher le elbst ein: er an h hen ßritc du rt isvollsten: -J- mcht zur Verfügung stehen, hangt der Ausgang des Spieles von der Bewährung des eingestellten Ersatzes mit ab. Die Gießener spielen unter Leitung des Schiedsrichters Müller, Frohnhausen, mit: Lepper, Fleischhauer, Schlitz, Mattern, Leutheuser 4, Kraft, Ehmann, Leutheuser 3, Wunderlich, Godgluck, Lfd. Nr. Name 1. Wenzel, Lina 2. Klein, Luise 3. Müller, Berta 4. Deibel, Minna 5. Rinn, Emma 6. Weber, Klara 7. Pausch, Elise 8. Schreiner, Lina Gewerbesteuererklärung nur abzugeben, soweit diese Unternehmen einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) unterhalten, der über den Rahmen einer Vermögensverwaltung hinausgeht; 4. ohne Rücksicht auf die Höhe des Gewerbeertrags oder die Höhe des Gewerbekapitals alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, bei denen der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wird. VI. Zur Abgabe einer Steuererklärung zur Umsatz- teuer sind alle Umsatzsteuerpflichtigen verpflichtet mit Ausnahme: 1. der Straßenhändler, Wandergewerbtreibenden und anderen Umsatzsteuerpflichttgen, die nach §§ 77 und 79 der Durchführungsbestimmungen 1938 zum Umsatzftenergesetz 1934 zur Führung eines Straßen- steuerheftes verpflichtet sind; 2. der nichtbuchfuhrenden Landwirte, soweit sie für ihre Umsätze Vorauszahlungen nach den jeweils geltenden Umsatzsteuerrichtsätzen geleistet haben; 3. derjenigen Unternehmen, deren Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1940 nicht mehr als 20 Reichsmark beträgt oder bei steuerfreien Umsätzen betragen würde, wenn diese steuerpflichtig wären (§ 62 (2) der Durchführungsbestimmungen 1938 zum Umsatzsteuergesetz 1934). Ohne Rücksicht auf ein etwa vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr ist in allen Fällen der in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1940 erzielte Umsatz anzugeben! VII. Die zur Abgabe einer Steuererklärung Verpflichteten haben die Steuererklärung auch dann ab- zugeben, wenn ihnen ein Vordruck nicht zugesandt wird; die übrigen Steuerpflichtigen haben eine Steuererklärung abzugeben, wenn sie hierzu vom Finanzamt aufgefordert werden. *♦8 0. Geburtstag. Am Montag, 20. Januar, jegeht Frau Johanneüe Zinn, geborene Reitz, ßderstraße 4 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Jtüftigfeit ihren 80. Geburtstag. Auch wir gratulie- ien der langjährigen Bezücherin des Gießener An- ,-eigers herzlich. *♦ Das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter. Im heutigen Anzeigenteil fordert der Oberbürgermeister zu weiteren Anmeldungen für liefe Auszeichnung auf. Alle im Stadtkreis Gießen oohnhaften und berechtigten Mütter seien auf die Zekanntmachung hingewiesen. ♦♦ Di e Zuteilung von Hülsenfrüchten. Infolge der durch die Witterungseinflüsse einge- Iretenen Zustellungsschwierigkeiten wird die Der- eUung von Hülsenfrüchten aus der 18. Verteilungs- Triode auch noch in der 19. Verteilungsperiode vor- renommen werden. ** Steuererklärungen. Die Finanzämter veröffentlichen im heutigen Anzeigenteil eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärungen. Die Bekanntmachung fei der besonderen Beachtung empfohlen. ** (Ein Sparkassenbuch mit 50 RM. ür ein S o l d a t e n k i nb. Der RS.-Reichskrie- jerbuni) hat im Rahmen der Wunschkonzerte für die Wehrmacht eine Spende für neugeborene Soldaten- Oeffenftoe Mörder« zur Abgabe der Erklärungen für die Einkommensteuer, Wehrsteuer, Gcwinnfcststcttung, Körper- Schaftsteuer und Umsatzsteuer 1940 und für die Gewerbesteuer 1941. Die Erklärungen für die Einkommensteuer, Wehr- Aeuer, Gewinnfeststellung, Kvrperschaftsteu-- : und Um- lsadsteuer 1940 und für die Gewerbesteuer 1941 sind i'n ber Zeit vom 1. bis 28. Februar 1941 unter Benutzung der vorgeschriebenen Vordrucke wie folgt ab- jU N V i» fW larl Zeller. Unter der musikalischen Leitung von Arthur Apelt wurde die Operette von Intendant /ans Walter Klein neu inszeniert. Chöre: Nadine ^alla. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Bühnenbild: Jarl Löffler. Außer Miete! Giehener wochenmarktpreise. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen fch für A-Ware Für V-Ware oder abfallende Ware pwie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger ♦ Gießen, 18. Jan. Auf dem heutigen Wochen- narft kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., läse, das Stück 8 bis 9 Rpf., Wirsing, % kg 8 bis 12, Weißkraut 7 bis 11, Rotkraut 8 bis 13, gelbe Hüben 10 bis 11, Unterkohlrabi 5 bis 6, Aepfel 28 lis 30, Lauch 20, Sellerie 16 Rpf. Betr.: Ortsbauplan Gießen-Wieseck; hier: Festsetzung von Bau- und Straßenfluchtlinien „Am Eichelbaum". Bekanntmachung. Der Herr Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung Abt. IX (Bauverwaltung) — hat mit Verfügung Nr. IX 26 082 vom 16. 9. 1938 die Festsetzung der Bau- und Stratzenfluchtlinien in Gie- ßen-Wieseck „Am Eichelbaum" genehmigt. 267C Gießen, den 16. Januar 1941. Der Oberbürgermeister. I. A.: gez. G r a v e r t. he der b- n mit i Facharzt' rt Goetz je Bichneck mittag 2t' Iperetter- 3 Kttenc — J II W Die Burgsolmser schlugen im Vorspiel die VsB.er mit 5:4. Die weiteren Spiele haben bewiesen, daß die Burgsolmser weit mehr können, als sie zeigten. Ihre Form und ihre Leistungen steigen mit der des Gegners. Hinzu kommt, daß die Burgsolmser tn taktischer Hinsicht sich glanzend auf ihren Gegner einstellen können. Sie verstehen es, ihre Schnelligkeit und ihre Wucht richtig und zur gegebenen Zett einzusetzen. Die Schnelligkeit und das Schußver- mögen ihrer beiden Außenstürmer befähigen die Mannschaft, * aus der Verteidigung heraus durch - schnelle Angriffe erfolgreich zu sein. Wenn man bte Spielstarke der Gießener zu der des Gastgebers tn Vergleich setzt, müßte trotzdem ein knapper Stea möglich fein. Allerdings wird ein Sieg nur durch restlosen Einsatz der gesamten Mannschaft errungen f__' werden können. Da Heß, Kramer und auch Hofmann I > - B. Beschränkt Einkommensteuerpflichtige 1. wenn ihre gesamten inländischen Einkünfte, nach Abzug der Einkünfte, die der Lohnsteuer oder der Kavitalertragsteuer unterlegen, tm abgelaufenen Kalenderiahr 1000 RSL überstiegen haben, °der 2. ohne Rücksicht auf die Höhe ihrer inländischen Cm- künfte, wenn diese gan, oder teilroeiie aus Ern- künsten aus Land, und Forstwirtschaft aus Ge- werbcbetrieb ober aus selbständiger Arbeit be- standen haben und der Gewinn auf Grund eme. Buchabschlusses ermittelt wird. Der Ehemann hat in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte seiner Ehefrau anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung mtt semen Luu fünften zusammenzurechnen sind. Die Ehegatten werden zusammen veranlagt, so lange berde unbeschränkt steuerpflichttg sind unb mdit bau””0 getrennt leben und diese Voraussetzungen mn- dest?ns vier Monate tn dem abgelaufenen Kalenderjahr bestanden haben. z . Der Haushallungsoorstand hat in ferner Eteuererflärung auch die Einlunfte der «.nder und anderen Angehörigen anzugeben die be> der Zusammenveranlagung mit seinen Emkunften z fammenzurechnen sind. Er wird Mit emen mmder. jährigen Kindern und minderiahrigen Angeliorigen, für die ihm Kinderermäßigung «ewahrt jammen veranlagt, so lange' er und oder andere Angehörige unbeschrankt steuerpft chttg find. Kinder, oder andere Angehörige d e Juden sind, werden mit dem Haushaltungsvorstand , lammen veranlagt, wenn f,e waht-nd seiner u beschränften Steuerpflicht mindestens vier Monaie im abgelaufenen Kalendenahr M'nd'riahrig ge^ wesen sind und während dieser Zett zu semem Laushatt gehört haben. Einkünfte aus mcht selb- ftändiaer Arbeit, die die Kinder oder andere Ange ® aul einem dem Haushaltun^vorstand ftemden Betrieb beziehen, scherden bei der Zu Lieferant auch 3ticer Krankcntoffe Frau Elisabeth Göttin, geb. Forbach kurz vor Vollendung ihres 39. Lebensjahres. Heuchelheim, Ffm.-Rödelheim, 18. Januar 1941. 290-D 270 D im 84. Lebensjahre. 288 D Gießen (Schottstraße 6), Viernheim und im Felde, den 18. Januar 1941. 303 D Großen-Buseck, Mainz, Leihgestern, den 17. Januar 1941. 2910 im 78. Lebensjahre, In tiefster Trauer: Berlin-Charlottenburg 9 (Warnenweg 8), den 17. Januar 1941. 279 D 278 0 Heinrich Luh II im 73. Lebensjahr. Gießen-VVieseck, den 16. Januar 1941. Die trauernden Hinterbliebenen : 2520 Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen-Wieseck. den 18. Januar 1941. 263 D Werbe-Drucksachen liefert BrQIU'sche Druckerei Die Beerdigung findet am Sonntag, 19. Januar, nachm. 2 Uhr vom Trauerhause, Brunnengasse 6, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Christian Wagner Familie Wilhelm Dambmann. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Karollne Schreiner. Ein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen. Familie Gustav Weniger Familie Ludwig Rohm HI. Familie Karl Luh Familie Emil Luh. sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden heimgegangen. Dr. Ludwig Berlin Klara Berlin, geb. Formhals Traude Berlin. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilh. Kreiling VI., Witwe Familie Hermann Kreiling Familie Karl Bebling II. Familie Hermann Reuschling I. Familie Hermann Reuschling III. Familie Ernst Emifch. Am 16. Januar entschlief sanft nach langem Leiden unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel In der Nacht zum 16. Januar verschied rfiach kurzem, still ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, die nimmermüde Mutter ihrer beiden Kinder, meine Hebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 19. Januar, nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause Brauhausstraße 46 aus statt Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Alexander Göttin Waltraud Göttin Norbert Göttin Marie Forbach Wwe., geb. Stiehl Marie Gruber Wwe., geb. Forbach Gisela Gruber. Die Beerdigung findet Montag, den 20. Januar, um 14.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. - Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Gießen, Offenbach a M„ den 17. Januar 1941. Londorf, Frankfurt a. M Höchst (Gebeschusstr. 45), den 18. Januar 1941. Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Rau und Frau, geb. Weber Friedrich Rau und Frau, geb. Nicklas v Friedrich Kopp und Frau, geb. Rau Gustav Pfeifer und Frau, geb. Rau Heinrich Müller und Frau, geb. Rau Wilhelm Müller und Frau, geb. Rau 11 Enkel und 2 Urenkel. Heuchelheim, Altona, 18^ Januar 1941. _____285 D Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen um 9 Uhr unsere liebe, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Gote * Frau Katharine Größer, geb. Will Volkslümliche Naturwissenschalt in reichbebUderten. lc-ichwersländl. Werken und in verschiedenen Preislagen vielen unsere Verlagserzcug nisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die (Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen er- uöhteAreudeanden vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekt e und Probe- heslc er Zeitschrift Freude am Leben. Kugoßermühler Verlag Berlin-Liehterfelde. Die Beerdigung findet in Londorf am Sonntag, dem 19. Januar, um 14.30 Uhr statt. Gießen-Klein-Linden, Staufenberg, Medenbach, den 18. Januar 1941. Die Beerdigung findet Sonntag, den 19. Januar, um 14.30 Uhr, vom Trauerhause, Frankfurter Straße 102, aus statt. Die Beerdigung findet Sonntag, den 19. Januar, nachmittags 4% Uhr, in Großen-Buseck statt. Einlagen Leibbinden Gummi- strümpfe 2977 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 21. Januar, um 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt Am Donnerstagabend 10 Uhr verschied nach einem arbeitsreichen Leben unser lieber und treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel Jacob Kreiling VL, Postagent i. R. im 83. Lebensjahre. In tiefer Trauer für die Hinterbliebenen! Prof. Dr. Konrad Alles, Stadtschulrat a. D. nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, im 77. Lebensjahr, in die Ewigkeit abzurufen. Statt Karten. Am Donnerstag, dem 16. Januar, starb nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel Ott Opfetfonntag fall ein Tag Ötr inneren einhtht und eines »ich- ILUyta Ppftti Kia» Heute ist meine Hebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin Ottilie Alles, geb. Wagner Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die vielen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel, für die anerkennenden Worte und Kranzniederlegung des Fabrikanten Herrn Dr. Gail, des Gesangvereins und der Freiwilligen Feuerwehr beim Hinscheiden unseres heben Entschlafenen Herrn Heinrich Hofmann VI. 11Q n h IÖ P O O von 3 •M8 20 v-H' erhalten Sie bei wtetfer üaCniaSSu twUss KMsMelwvM einer imdgil Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Herrn Heinrich Schreiner sowie für die vielen Kranz- und Blumcnspcnden danken wir herzlichst. Besonderen Dank Herrn Dekan Sattler für seine trostreichen Worte am Grabe, sowie dem Turnverein Wieseck und allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben. Herr Johannes Berlin III, Gemeinderechner i. R. und Sparkassendirektor Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Donnerstag nacht meinen lieben, unvergeßlichen Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Dorfeld im 41. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen. i In tiefem Schmerzt Frau Frieda Dorfeld, geb. Klein Günter Dorfeld nebst allen Angehörigen, Das Anwesen Vvarrdsaffe S bestehend aus Laden mit Werk' statt und 3 Bierzimmerwohnungeu billig zu verlaufen durch -"v O. Launspach Ludwigstr. 38 Telefon 4018 Nach Gottes Ratschluß verschied gestern abend nach einem arbeitsreichen Leben plötzlich und unerwartet unser lieber Vater, Großvater und Urgroßvater Herr Jakob Rau Lokomotivführer i. R. Inhaber des Verdienstkreuzes Philipps des Großmütigen