Samstag, 17. > Sonntag, 18. Mat 1441 GietzenerAnzelger Aus der AeBs verdrängt Oie Lage im Irak 'n. ping 1926 geschlaqeit rbcn war, Fauerbach ngsreichen 1940/41. Araber längst entfernt und bereits die nächste, kilometerweit entfernte englische Ortsbesatzung überfallen. Dieser von 1 der arabischen Bevölkerung in jeder Weise unterstützte Kleinkrieg habe bei den englischen Militärbehörden vollkommene Verwirrung hervorgerufen. Obwohl von den englischen Behörden scharfe Strafen angedroht worden seien, werde die Sammlung von Geld und Juwelen für den Irak überall fortgesetzt. Da jede Verhaftung einen Tumult zur Folge gehabt habe, feien die englischen Polizisten nun gezwungen, beide Augen zuzudrücken. Kreta unter britischem Loch. Rom, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) lieber die Lage auf Kreta berichtet „Popolo di Roma" auf Grund von Aussagen geflohener Reisender. Der König und die Minister werden von starken britischen Streitkräften und Spionen des Intelligence Service überwacht, weil ihr Leben von Patrioten der Insel stets bedroht wird. Selbst in den entlegensten Dörfern wurden britische Garnisonen eingerichtet, da man einen Aufstand der Bevölkerung von Kreta befürchtet. Zahlreiche dem englandhörigen Regime ergebene griechische Gendarmen und englische Polizisten wurden ermordet. Das anmaßende Auftreten der englischen Offziere, das will- kürliche Vorgehen der britischen Soldaten haben zu blutigen Zwischenfällen geführt und die wenig angenehme Lage aller dorthin geflohenen griechischen Politiker, die von der Bevölkerung als die Verantwortlichen für alles Elend angesehen werden, noch verschärft. Belgiens Finanzen. Unter -er Last des verlorenen Krieges maß- und planvoll den deutschen Kriegsinterfsen unterzuordnen. Der belgische Geld- und Kapitalmarkt erweist sich nach wie vor als auf- g 1-A'M [e Mreund- r eine lcch» chon gE jen sich mit einem ntag eine Mannschaft überragte ich Meer- sportlicher das Feld ! Schmitz-. Weniger: Zeigte teil- Strafraum H zeigte t zeitweise auch nur alles nach Soldaten und Kriegsschwestern geben uns ein tägliches Beispiel im Opfern. Bringe auch Du Dein Opfer für das 2. Kriegshilfswerk für das Deutsche Aote Kreuz am kommenden Sonntag. ä.'S '«habe, 'b°r on* Mt tot Annahme von Anzersttt für die Mittansnunimer biS8'/,Nbr des BormittaaS Anberg en--Preise r Ämeinenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, TertteU 50 Rvf. te mm bei 70 mm Bedenbreite Nachlässe: Diederbolung Malftaffel I Abschlüsse Dtengenstaffel B Platzvorschrift tvorherige Vereinbarung) 25% mehr damit auch diese wieder das Leben der Zukunft meistern und in feinen Erscheinungen und Formen verbessern. Richt die individuelle, schrankenlose Freiheit des einzelnen Menschen verbürgt ihm das Hineinwachsen in die Ewigkeit. Der einzelne muß sterben, und nur aus einer Bindung und Verpflichtung, d.h. aus einer Gemeinschaft kommt neues Leben. Deshalb kann auch das Leben eines Volkes nur aus einer bewußten und tiefen Bindung aller feiner Söhne und Töchter an die Lebens- und Schickfalsgemeinfchaft des ganzen Volkes denkbar fein. Rur wenn die unabänderlichen Gesetze feiner Art und seines Wesens von allen einzelnen erkannt und befolgt werden, wird es die Stürme und Widerstände, die das Schicksal zur Erprobung seines Lebenswillens und seiner. Lebenskraft ihm immer wieder entgegenstellt, bestehen. Aus diesen elementaren und unumstößlichen Erfahrungsgesetzen offenbart sich uns mit absoluter Klarheit die Richtigkeit unserer nativ- welch erstaunten Augen unsere Landser auf ihrem Vormarsch über die Gebirge des Balkans nach Süden ihre Kameraden von der Kriegsmarine betrachtet habön, die gleich ihnen kein anderes Ziel kannten, als dem Feind auf den Fersen zu bleiben. Mit den ersten Panzerdivisionen zogen deutsche Matrosen in Saloniki ein und wie hier so nahmen sie auch in den anderen griechischen Häfen, in Volos und Piräus, in Rauplia und Kalamea, dem letzten Zufluchtsort der Briten vor ihrer Flucht vom Peloponnes, die Küstenbefestigungen in ihren Schutz. Aber daß die deutsche oberste Führung Abteilungen der Kriegsmarine hierher auf einen von den bisherigen Seestützpunkten so fern gelegenen Kriegsschauplatz nicht nur dirigiert hatte, um sie in dem immerhin begrenzten Aufgabenkreis des Küstenschutzes zu verwenden, zeigte sich schon bei den ersten Meldungen über die Besetzung der nord- ägäischen Inseln Thasos und Samothrake. Im Rahmen der Gesamtoperationen war der Kriegsmarine eine strategisch wie politisch gleich bedeutsame Aufgabe zugedacht und in kluger Voraussicht waren alle Vorbereitungen getroffen worden, um ihr die schnelle und reibungslose Durchführung dieser Aufgabe zu erleichtern. Die Ueberraschung unserer Feldgrauen über das Mitmarschieren der blauen Jungs von der Wasserkante wird sich gewiß schnell gelegt haben, als diese ihnen bei der Besatzung der Inseln wertvolle Hilfe leisteten. Denn hier war eine Aufgabe gestellt, die nur in engem Zusammenwirken beider Wehrmachtsteile gelöst werden konnte, und dieses Zusammenwirken hat sich, wenn auch in weit kleinerem Rahmen als bei dem Norwegenunternehmen, glänzend bewährt und hat die erhofften Früchte getragen. Das verdient umso mehr höchste Anerkennung, als die Landungsoperationen durchweg auf schnell an der Küste zusammengerafften Fahrzeugen über immerhin ganz respektable Entfernungen vonstatten gehen mußten. Denn wenn auch Thasos nur etwa 6 km vom Festland entfernt ist, so waren es bis Samothrake schon 40 km und bis nach Lesbos gar annähernd 100 km. Deutsche Verbände brachten diese Inseln der Nordägäis schon in ihre Hand, während noch auf dem Festland um die letzten Stellungen der Briten und Griechen gekämpft wurde, ein Zeichen, welchen Wert die deutsche Führung darauf legte, daß diese Operationen auf dem Äegäischen Meer trotz der Schwierigkeiten des Einsatzes mit dem deutschen Vordringen auf dem Festland gleichen Schritt hielten. Damit wurden die Engländer daran gehindert, nach ihrer Vertreibung vom Festland hier in der Inselwelt der Aegäis npch einmal festen Fuß zu fassen und sich Stützpunkte zu schaffen, die in der Flanke der deutschen Besetzung Griechenlands hätten unbequem werden können. Mit der Landung deutscher Truppen auf den größeren, , der kleinasiatischen Küste vorgelagerten Inseln Aegypten will keinen Krieg. Genf, 16. Mai. (DNB.) In den ägyptischen Zeitungen ist eine Erklärung des früheren Ministerpräsidenten und jetzigen Kammerabgeordneten Ismail Sidki Pascha erschienen, worin die bisherige Neutralitätspolitik Aegyptens gebilligt und ihre Fortführung verlangt wird. Diejenigen, die Aegypten in den Krieg ziehen möchten, werden beschuldigt, mit englischen Pfunden gekauft worden zu sein. Wenn dagegen England, so heißt es in der Erklärung weiter, uns zum Kriegseintritt an feiner Seite veranlassen wollte, so würde es das Gegenteil erreichen: wir würden uns dann verhalten wie der Irak und den Engländern den Krieg erklären. Aegypten ist dank dem König neutral geblieben und wird es bleiben. Sidki Pascha hat diese Erklärung vor einigen Tagen In der Kammer abgegeben. Urquell völkischer Unsterblichkeit Ein Wort zum Muttertag. Von Gauleiter Fritz Sauckel, Weimar. nalsozialistischen Weltanschauung von der Idee unserer nationalsozialistischen Lebensund Schicksalsyemeinschaft, wie uns der Führer Adolf Hitler fie uns gegeben hat. Alle anderen Lehren demokratischer, marxistischer, liberaler oder sonstiger Prägung sind blasse lebensfremde Ideologien, willkürliche ober auch böswillige Verfälschungen jener wahren und letzten Grundgesetze allen Seins. Wir Deutschen aber, denen der Größte unserer Geschichte, nämlich Adolf Hitler, den wahren Sinn des Lebens nach jahrhundertelangen Irrtümern wiedergegeben hat, wir wollen unser Volk und feine Kinder lehren, der Mutter als Spenderin des Lebens zu gedenken und hiermit die Achtung vor dem Wunder des Lebens immer zu bewahren und die unverbrüchlichen Gesetze der Gemeinschaft unseres Volkes immerdar zu achten. Ringsrndung zum Muttertag. Berlin, 16. Mai. (DNB.) Der Rundfunk führt am Sonntag von 11.15 bis 12 Uhr eine Ringsendung zum Muttertag durch. Söhne und Töchter von den Fronten und Schaffende und Helfende aus allen Gauen wird er mit ihren Müttern daheim sprechen lassen. Kinder, die aus den luftgefährdeten Gebieten in die Ostmark verschickt sind, haben Gelegenheit, sich mit ihren Eltern zu unterhalten. Die Sendung wird eingeleitet mit einer Ansprache von Reichsminister Dr. Frick, das Schlußwort spricht die Reichsfrauenführerin Frau S ch o l tz - K l i n k. Demobilisierung einschließlich der Liquidierung der Kriegsaufträge nur noch 750 Millionen bela. Franken gefordert. Große Abstriche waren im Ministerium für die Kolonien, auch in dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten gegeben. Dagegen ist in Uebereinftimmung mit den deutschen Dienststellen der an sich sehr hoch dotierte Haushalt des Ministeriums für den Unterricht nahezu unangetastet geblieben. Es bestand Einvernehmen darüber, daß alle mit den Volkstumsfragen verbundenen Arbeiten nicht beeinträchtigt werden sollten. Die persönlichen Ausgaben machen fast 32 v. H. aller Haushaltsausgaben aus. Einmal mußten erhebliche Mittel für die Versorgung der Kriegesbe- schädigten bereitgestellt werden. Auch war die Steigerung der Lebenshaltungskosten der Anlaß, um eine zehnprozentige Erhöhung der Gehälter der Beamten der unteren Gehaltsgruppen vorzunehmen. Eine weitere Aufbesserung der Gehälter wird als notwendig erachtet. Für die vom Staat und den Gemeinden aufzubringenden Mittel ist der belgische Haushaltsplan aber noch nicht ausreichend. Die Besatzungskosten betragen bisher 7,5 Milliarden belgische Franken. Ferner sind Zuschüsse und Vorschüsse an Provinzen und Gemeinden — bisher 1,6 Milliarden — und an die belgischen Eisenbahnen — bisher 0,24 Milliarden — zu leisten. Die Deckung des erhöhten Finanzbedarfs des belgischen Staates gilt jedoch bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten als gesichert. Es bleibt das Bestreben der Militärverwaltung als Organ der Steuerung und Aufsicht gegenüber der belgischen Regierung auch bei allen finanziellen Anforderungen — trotz harter aber notwendiger Forderungen im einzelnen — nichts zu verlangen, was das Vertrauen in die Beständigkeit der eigenverantwortlichen Finanzgebarung des belgischen Staates, insbesondere das Vertrauen in die belgische Währung erschüttern könnte. Die belgische Regierung hat im finanziellen Sektor ihren Willen und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erkennen lassen und die ihr gestellten Aufgaben bisher erfolgreich gelöst. Wenn man die bisherige Entwicklung überschaut, so kann festgestellt werden, daß es den gemeinsamen Bemühungen der Militärverwaltung und der belgischen Regierung gelungen ist, Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten und die Finanz- und Wirtschaftskraft des im Kriege unterlegenen Gegners s bärtigen spielerische eisters mit die l.M 'vßbach die 2.3gb- , Auf de« von Leiel' gewesen, da len.PE rniann ent- g-h-n, Pola fuhr ; eilt beit» Der W kleinen W* i fiouie w hl, das ge' e steht be. aekonnnen' t Warne* teile. • All! ist rene La. AL erlust der ' Markert Sie hat Inwesen uiche Te. nen zuni Darmstadt ium Tode enberg mnenberq Mischling. ^Nutzung 1-1. Jahrgang Nr. Nb Erickemi täglich, anbei Sonntags und feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Namilienblattei Heimat imBild DieScholle Mmmts-BezugsvreiS: Mit 4 Beklagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. , .25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt «ernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift:,-Anzeiger" Postscheck 11686 Tranks. M a ** -inzWlln rtihiren mm «vf8" flüt aU9 •jfi ■$’5 '«‘"’n' Ä ierb W*' stets «w tu vrülstsche UMverAStrdnlckerei B. trage General-Anzeiger für Gberhefsen Die Verehrung der Mutter ist der tiefempfundenste und ehrfürchtigste Dank gegenüber jener ewigen und allmächtigen schöpferischen Kraft, die sich uns als das Leben offenbart. Nach dem ewigen Rhythmus vom „Stirb und Werde" haben auch von Uranfang unserer Rasse an d i e Mütter unseres Volkes immer wieder das Erbgut, das unsere Art unb unser Wesen, d. h. unser Sein, in sich schließt, empfangen und immer wieder neu geboren. Aus tiefer wundervollen Tatsache schöpfen wir die natürliche und berechtigte Hoffnung, daß unser Volk Lurch seine Mütter sich in eine Zukunft, d. h. ewig, in immer wiederkommenden Geschlechtern erneuern und vervollkommnen wird. So aber, wie im ewigen Geheimnis und wun- tcrvollen Empfinden und Gefühl der Frau und Mutter junges Leben empfangen, geboren und als Kind gehegt und gehütet wird, so muß der Ma n n, 6. h. der Vater, das Prinzip des Willens zu einem starken und gesunden Leben offenbaren, muß er Schirmer und ® e ft alter fces Lebens fein. Hegen und pflegen, umsorgen und helfen, das ift tos Wesen der Mütter, arbeiten und kämpfen, das [inb die Pflichten der Männer. Diese Tugenden ljaben Schöpfung und Natur als Voraussetzung zur Erhaltung und fortwährenden Erneuerung des Wunders des Lebens als unwiderrufliche Gesetze J «ausgestellt. Die höchste Tugend jedoch für beide, für grau wie Mann, und damit die erste Voraussetzung für die Ewigkeit des Lebens einer Art, einer Rasse unb eines Volkes ist der Einsatz des Lebens selber, d. h. die Bereitschaft, das eigene Leben hinzugeben, damit neues Leben entstehen, oder daß es gegen unerbittliche Feinde geschirmt und verteidigt werden kann. Die Bereitschaft der Mütteer aber, für die Geburt ihres Kindes den Einsatz des Lebens zu wagen, und die Selbstverständlichkeit der Männer, bei der Arbeit oder im Kriege zum Schutze von Weid und ; Kind, von Herd und Heim das Leben zu wagen, . haben nur dann überhaupt eine Aussicht, den höchsten Zweck zu erreichen und den Sinn des Lebens zu erfüllen, nämlich es wirklch gesund und dauernd zu erhalten, wenn sie sich, Mann und Frau, in einer echten, wahren und bedingungslosen G e - meinschaft zusammensinden und gemeinsam das Leben meistern. So entsteht, wie die Natur es will, die erste Gemeinschaft. Wir nennen sie die „Famili e". Sie ist somit die natürliche Zelle des Volkes. Für uns Deutsche ist die Zukunft unseres Volkes in erster Linie nicht begründet in der Summe aller Frauen auf der einen und aller Männer auf der anderen Seite, sondern in der Zahl jener Gemeinschaften aus Männern und Frauen, die unter allen und jeden Umständen den festen Willen haben, das heilige Leben, das sie von ihren Ahnen empfangen gaben, pflichtbewußt um den Einsatz aller ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte i n ihren Kindern zu erneuern, sie gemeinsam zu hegen und zu erziehen, tüchtig zu machen, Belgien hat, wie alle übrigen Völker, die der englischen Erpresserpolitik zum Opfer gefallen sind, heute die Lasten des Krieges und alle Folgen der Kriegspolitik feiner Regierung zu tragen. Es war Aufgabe der deutschen Besatzungsbehörde, daß das zivile Leben wieder seinen normalen Gang ging. Aus praktischen und grundsätzlichen Erwägungen wurden hierbei der belgischen Verwaltung weitgehende Vollmachten erteilt. Die Ueberwindung der kriegsbedingten Schwierigkeiten war im Einzelfall nicht immer leicht. Aber aus der Zusammenarbeit zwischen der deutschen Militärverwaltung und der »teilen belgischen Verwaltung ergaben sich bald Arbeitsformen, die den berechtigten Gesichtspunkten beider Teile Rechnung trugen, lieber eine der schwie- rigften Aufgaben der Zusammenarbeit berichtet in bem Hamburger Wirtschaftsdienst Oberregierungsrat Herbert Bernhardt. „Die Finanz- und Haushaltslage des belgischen Staates". Die Rechnungslegung und Haushalts- Planung des belgischen Staates zeigt deutlich, in Delchem Umfang das belgische Volk finanziell a u f be n Krieg vorbereitet und jetzt die L a - ien des verlorenen Kriegeszu tragen jat. Auch in normalen Zeiten hat der belgische Haushaltsplan ein Defizit aufgewiesen. Der Fehl- ictrag betrug im letzten Friedensfahr 1938 rund » Milliarden belg. Franken. Jrn Voranschlag für -939 betrug der Fehlbetrag 5,6 Milliarden bei Em- rahmen von 11,6 und Ausgaben von 17,2 Milli- rrben belg. Franken. Von diesen Ausgaben entfielen 3,1 Milliarden auf die Mobilisierung ml) 0,6 auf den Luftschutz. Im Voranschlag für 1940 Daren die Einnahmen mit 8,5, die Ausgaben ba= -egen mit 14,5 Milliarden eingesetzt. Der Haus- iialtderbelgischenArmee betrug 2,6 Milliarden. Hierzu kamen die tatsächlichen Kosten der Nobilisierung mit 3 Milliarden belg. Franken. Das Rechnungsjahr 1940 schloß mit einem Fehlbetrag ’on 11,8 Milliarden belg. Franken. Für das Jahr 1941 hatte die belgische Derwal- hung einen Haushaltsplan vorgelegt, der Ausgaben ton 18,42 und Einnahmen von 9,61 Milliarden leig. Franken enthielt, also einen errechneten Fehl- ietrag von 8,81 Milliarden aufwies. Schon im Dor- cnschlag waren wesentliche Einsparungen ge- c enüber 1940 vorgenommen worden. So waren die 'Ausgaben für Heer und Marine, die .940 bei 5 Milliarden belg. Franken lagen, nahe- u verschwunden und für die Kosten der Beirut, 17. Mai. '(Europapreß.) Nach dem Bericht des irakischen Hauptquartiers vom Freitag ist an der westlichen Front keine Aenderung eingetreten. An der Südfront griffen irakische Streitkräfte die britischen Stellungen bei Basra an. Es entwickelte sich ein Kampf, der noch nicht abgeschlossen ist. An der Mossul-Front wurde ein englisches Flugzeug abgeschossen. Bei einem Luftangriff auf das britische Lager von Cineldebbane wurde ein Flugzeug abgeschossen, einige andere wurden am Boden zerstört. In dem Lager selbst brachen mehrere Brände aus. Don den Engländern an einigen Stellen abgeworfene Bomben richteten nur unbedeutenden Schaden an. Einige feindliche Flugzeuge führten Erkundungsflüge über der Hauptstadt Bagdad und anderen Städten durch, wobei sie Bomben abwarfen, die jedoch nur unbedeutende Sachschäden anrichteten. Von irakischer Seite wird weiter mitgeteilt, drei irakische Flugzeuge hätten am Freitag einen Luftangriff auf die militärischen Unterkünfte von A m - man, der Hauptstadt Transjordaniens, durchgeführt und feien wohlbehalten zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Außerdem feien irakische Streitkräfte unter dem Befehl von Faouzi Kaoukgi a u f transjordanisches Gebiet vorgedrungen. Die auf dem Flugplatz Habannia im Irak belagerten Engländer sollen hinsichtlich der Ver- pflegüng in einer schwierigen Lage sich befinden. Lebensrnittel und Munition konnten ihnen ausschließlich auf dem Luftwege zugeführt und mit Fallschirmen abgeworfen werden. Der Finanzminister des Iraks hatte sich im Flugzeug in Begleitung verschiedener hoher Offiziere nach dem Hedfchas zu Besprechungen mit Ibn Saud begeben. Er ist nach Bagdad wieder zurückgekehrt. Kleinkrieg in Palästina. Rom, 16. Mai. (Europapreß.) Nach Berichten von aus Palästina in Teheran eingetroffenen Reisenden steht Palästina in Flammen. Mit dem Beginn des Konfliktes zwischen dem Irak und England hätten die englischen Behörden versucht, die Araber durch Versprechungen niederzuhalten. Als dies nicht verfangen habe, feien sie zu Drohungen, Verhaftungen und Verschleppungen der Araber in Sammellager, zu Erschießungen und zur Beschlagnahme arabischen Privateigentums übergegangen. Nun komme es zu blutigen Zusammenstößen zwischen freiheitsliÄrenden Arabern und englischen Truppen. In einigen Ortschaften hätten sich daher die englischen Truppen in ihren Kasernen verbarrikadieren müssen. Die Araber seien außerordentlich beweglich und kühn. Sie erschienen in den Ortschaften, vernichteten die englische Besatzung, und wenn Verstärkungen einträfen, hätten fich die für den Staatskredit gesund und tragfähig erhalten. Vergeblich auf die Engländer gewartet. General Weygand über die Geschichte des britischen Verrats. Paris, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) Nach den stenographischen Aufzeichnungen, die ein Teilnehmer bei einer Zusammenkunft General Wey- g a n d s mit französischen Offizieren in Dakar nach dem englischen Ueberfall am 29. Oktober 1940 machte, erklärte Weygand: „Ich bin im Weltkriege Waffengefährte der Engländer gewesen. Ich kann keiner Voreingenommenheit verdächtigt werden. Aber man muh die Gefühle beiseite lassen und die Tatsachen in den Rahmen der Wirklichkeit stellen. Die Wirklichkeit aber ist, daß bereits am Tage nach Versailles das englisch-französische Bündnis e i n zerbrechliches Instrument war, weil England sich seiner eingegangenen Verpflichtungen zu entledigen versuchte, und weil es sein eigenes Interesse vor das Frankreichs stellte". General Weygand betonte dann, daß er in den entscheidenden Stunden des Feldzuges vergeblich auf den britischen oberkvmmcmdierenden General Gort gewartet habe, der jedoch nichts von sich hören ließ. Die Engländer hätten in Dünkirchen alles daran gesetzt, ihre eigene Armee zu retten, während die Franzosen dort 12 Divisionen und ihr bestes Kriegsmaterial geopfert hätten. Aussichtsloser Druckversuch aus LlSA. Zwei Schiffsladungen mit Lebensmitteln waren dieser Tage aus den Vereinigten Staaten nach den französischen Kolonien abgegangen. Die Schiffe sind jedoch inzwischen auf die Weisung Washingtons angehalten worden; sie erhielten Befehl, zu warten, „bis die Lage geklärt ist". In dieser Maßnahme liegt zunächst einmal eine neue Entlarvung der phrasentriefenden amerikanischen „Humanität", die sogar un terra eg s befindliche Lebensmitte'lsendungen zu polittschen Druckversuchen gegen Frankreich mißbraucht. Diese Versuche sind von vornherein aussichtslos. Das hätte man in Washington, wenn nicht aus anderen Tatsachen, dann zum mindesten aus der Unterredung entnehmen können, die der Führer dem stellvertretenden französischen Regierungschef, Admiral Dar Ian, vor einigen Tagen gewährt hat. Es ist bekannt, daß diese Unterredung, die, wie alle Maßnahmen des Führers, genau im richtigen politischen Augenblick erfolgte, den Herren in London und in Washington wieder einmal gründlich das Konzept verdorben hat. nahmefähig. Die Aufrechterhaltung des bisher be- PK.-Berichte haben anschaulich geschildert, mit stehenden Vertrauens wird auch die Grundlagen ' ' ' " Rückzieher iei diesem lahbelitzer die Lust. Möglich, Mythilene und Chios und der Besetzung der Zyk- laden-Gruppe in der Südägäis durch italienische Verbände am 6. Mai haben die Streitkräfte der verbündeten Achsenmächte vielmehr das Aegäische Meer gegen jeden britischen Vorstoß nach Norden abgeriegelt und gegenüber der langgestreckten Insel Kreta, der nächsten Verteidigungsstellung der Briten im östlichen Mittelmeer, eine starke Bastion bezogen. Denn der Sperriegel schließt mit dem Dodekanesos, dem italienischen Besitz der südlichen Sporaden um Rhodos, unmittelbar an das kleinasiatische Festland an. Um die strategische Bedeutung dieser hier errichteten Barriere zu ermessen, braucht man sich nur der Ereignisse zu entsinnen, die sich im Weltkrieg in der Aegäis zugetragen haben. Damals war die Bucht von Mudros an der Südküste der jetzt in deutscher Hand befindlichen nordägäischen Insel Lesbos der Hauptstützpunkt der britischen Flotte, die von hier aus sowohl die Landung der alliierten Armee in Saloniki deckte, wie auch Churchills Gallipoli-Unternehmen einleitete, das freilich zu einer der schlimmsten Katastrophen für die Kriegführung der Alliierten im Weltkrieg wurde. Aber auch dann hat die britische Flotte die Aegäis nicht geräumt, vielmehr den größten Wert darauf gelegt, diese wichtige Flankenstellung zu einem der bedeutsamsten Seewege des Empire durch das Mittelmeer und den Suezkanal von sicheren Stützpunkten aus zu beherrschen. England hat dies nach dem Weltkrieg durch Geheimverträge erreicht, zu denen sich die griechischen Regierungen trotz aller Enttäuschungen verstanden, die gerade Englands Versagen im kleinasiatischen Krieg gegen die Türkei Kemal Paschas dem griechischen Volk bereitet hatte. So waren die der britischen Flotte in den griechischen Gewässern eingeräumten Stützpunkte ein wichtiger Stein auf dem Schachbrett der britischen Politik der Sanktionen gegen Italien während des Messinienfeldzuges und der wesentlichste Grund für die Griechenland im Frühjahr 1939 aufgedrängte Garantie, die den Griechen jetzt zum Verhängnis werden sollte. Neben Mudros auf der Insel Lemnos war es vor allem die Suda-Bucht an der Nordküste Kretas, die England als Flottenstützpunkt damals schon ausgebaut hat. Wenn sie einst als Ausgangs- 'punkt weiträumiger Angriffsoperativnen gedacht war, so ist sie inzwischen zu einer Etappe des britischen Rückzuges im östlichen Mittelmeer geworden. Der geflüchtete Griechenkönig Georg II. und seine englandhörige Regierung sind hier installiert worden auf dem letzten Fleck griechischen Territoriums, aber das kann nicht darüber täuschen, daß es einzig und allein England ist, in dessen Interesse und mit dessen Kräften die Insel verteidigt wird. Die Ernennung des neuseeländischen Generals Freyberg zum Oberbefehlshaber von Kreta erhellt die wahre Situation auf der Insel. Wenn Kreta vor dem Balkanfeldzug nur von dem italienischen Dodekanes aus durch Luftangriffe bedroht schien, liegt die Insel mit der Suda-Bucht und den britischen Flugplätzen heute Tag für Tag unter den Bomben deutscher und italienischer Lustgeschwader, die von ihren neugewonnenen Stützpunkten aus alle Mittel einsetzen können, um die britische Verteidigungskraft auf Kreta zu zermürben und der britischen Flotte den Aufenthalt in der Suda-Bucht zu verleiden. Da der Dodekanes mit der schon zum Levantischen Meer schauenden Insel Rhodos durch die Besetzung der Zykladen aus der Umklammerung befreit ist, in der er durch die übermächtige britische Position im östlichen Mittelmeer gehalten wurde, gewinnt auch er seine große see- und luftstrategische Bedeütung wieder., Sie ist soeben in italienischen Luftangriffen auf die Insel Zypern Gütlich geworden. Auch Zypern ist ebenso wie Kreta der Bevölkerung nach fast rein griechisch, aber britische Kronkolonie. Ihre Lage im Schnittpunkt machtpolitischer Kraftlinien ersten Ranges zwischen drei Erdteilen haben schon seit vorchristlicher Zeit die wechselvolle Geschichte der Insel bestimmt. So war sie,^ obwohl von achaischen Griechen besiedelt, doch nacheinander assyrisch, ägyptisch und persisch, erlebte dann nach den Perserkriegen ihre höchste Blüte, kam nach des großen Alexanders Tod in die Hand der Ptolemäer und nach deren Sturz mit Aegypten unter römische Herrschaft. In der Zeit der Kreuzzüge erlebte sie eine kurze Zeit der Unabhängigkeit unter dem französischen Rittergeschlecht der Lusignan, ging dann für ein Jahrhundert in den Besitz Venedigs über, dessen meerüberbrückende Herrschaft sich damals über die Küsten der Adria, die Insel Korfu, den Peloponnes (Morea), Naxos und Kreta bis zur Insel Zypern erstreckte, aber dann vor dem Ansturm der Türken zerbrach, die auch Zypern be- setzten und drei Jahrhunderte in Händen hielten, bis eine andere Seemacht, diesmal England, dem inzwischen erschlafften Reich der Osmanen 1878 die Sorge um Zypern abnahm und sich 1914 ganz einverleibte. Dieser kurze historische Rückblick be- leuchtet die Bedeutung, die Zypern ähnlich wie Kreta und Rhodos zu allen Zeiten für Griechen, Mer und Perser so gut wie für Kreuzfahrer .izantiner, für Venedig, die Türkei und England als letzter Schrittstein der Inselbrücke über das östliche Mittelmeer gehabt hat. Heute sind Kreta und Zypern die vorgeschobenen Bastionen der britischen Verteidigungsstellung für Aegypten mit dem Hauptflottenstützpunkt Alexandrien und den Suez- kanal. Sie liegen heute bereits im engsten Bereich der deutschen und italienischen Luftgeschwader ebenso wie ja auch schon Aleandrien und der Suezkanal selbst nicht minder wie Haifa, der wichtigste britische Flottenstützpunkt an der levantinischen Küste und Endpunkt der Mossul-Oelleitung immer wieder die Schlagkraft der Luftwaffe der Achsenmächte zu spüren bekommen. Politisch ist diese Entwicklung, der Ausschluß Englands von der Aegäis und die Einbeziehung der britischen Stellungen in der Levante in den unmittelbaren Kriegsbereich in zweierlei Hinsicht von größter Bedeutung. Einmal ist der britischen Schiffahrt nun der Hauptverbindungsweg zur Türkei gesperrt, denn der führt durch die Dardanellen in das Schwarze Meer, dessen Häfen für den britischen Handel nun ebenso gesverrt sind wie Istanbul und Smyrna. Wenn Enaland trotz vieler Versprechungen weder als Abnehmer türkischer Waren noch als Lieferant von der Türkei begehrter Industrieerzeugnisse wegen der Anspannung seiner Industrie für den eigenen Rüstungsbedarf, aus Tonnagemangel und Devisenfchwund auch nur eint» germaßen befriedigend in Erscheinung treten konnte, so dürste es damit jetzt ganz vorbei sein. Die Türkei wird also schon aus wirtschaftlichen Gründen ihr Gesicht wieder mehr Europa zuwenden, um hinreichend versorgt zu werden und Absatz für ihre Produkte zu finden. Zum anderen hat der britische Rückzug aus der Aegäis auf die levantinischen Stellungen seine psychologische Wirkung auf die ganze arabische Welt nicht verfehlt. Der Freiheitskampf des Iraks, der m den anderen arabischen und vorderasiatischen Staaten mit größter Aufmerksamkeit und unverhohlener Sympathie verfolgt wird, bedeutet für Englands Machtstellung im Vorderen Orient eine nicht unerhebliche Belastungsprobe, die nach der so kläglichen Liquidierung des Churchillschen Balkanabenteuers von England größte Anstrengungen verlangt. Ob es diese hier noch zu leisten vermag, wo die „Schlacht im Atlantik" und die Verteidigung der britischen Insel seine ganz- Kraft erfordert und die britisch« Armee in Nordafrika wieder auf ihre Ausgangs stellung zurückgeworfen ist, das wird die Zukunst lehren. Der Verlust der Aegäis ist jedenfalls politisch wie strategisch ein schwerer Schlag für Eng« land, der auf die Entwicklung der Gesamtkriegslagß seine Wirkung haben wird. Dr. Fr. W. Lange. Luftangriffe auf Zypern. Rom, 16. Mal. (DRV.) Rad) dem italienischen wehrmachtbericht haben im östlichen IMttelmeer italienische Flugzeuge Flug-laheund Bahn, anlagen auf Zypern bombardiert. Feindliche Flugzeuge haben einige Bomben auf Rhodos abgeworfen, ohne weder Opfer noch Schäden zu verursachen. 3n Ostafrika geht der heldenhafte Widerstand der italienischen Truppen um A mb a Aladschi weiter, der in der Geschichte als ein erneutes Sinnbild der Tapferkeit und des Ruhmes der italienischen Soldaten bleiben wird. Die italienische Garnison, von allen Seiten durch starke verbände angegriffen, kämpft unter stetem Artilleriefeuer und Bombenabwürfen des Feindes mit bewährtem Mut weiter und fügt dem Angreifer starke Verluste zu. 66 Betriebe Hesien-Aaffaus mit dem Gaudiplom ausgezeichnet. Gauleiter Sprenger verkündet vor der Arbeitskammer die Gansieger im 4. Leistnngskampf der Betriebe. NSG. In der Gauhauptstadt sprach anläßlich einer Tagung der Arbeitskammer Hessen-Nassau (Bauleiter und Reichsstatthalter Sprenger zu Betriebsführern, Betriebsobmännern und den Mitgliedern der Arbeitskammer. Er verlieh an 66 Betriebe des Rhein-Main-Gebietes das Gaudiplom für hervorragende Leistungen. Gauobmann Becker wies auf den hohen Prozentsatz der Mitarbeiter der DAF. hin, die unter den Waffen stehen. Trotzdem wurden die mit dem Kriegseinsatz verbum denen Aufgaben auf dem Gebiet des Arbeitseinsatzes, der Betreuung immer neu hinzukommender Arbeitslager, der Frauenarbeit, des Einsatzes fremdländischer Arbeitskräfte usw. ohne Erschütterungen gelöst. Höchsten Dank zollte er dem deutschen Arbeiter, der wiederum, wie so oft, bewiesen hat, daß er Deutschlands treuester und bester Sohn ist. Der schönste Dank gehört aber der deutschen Frau und dem deutschen Mädchen, die heute an Stelle des deutschen Mannes im Betrieb getreten sind. Neben der von den FachabteilungSwaltern und Kreisobmännem durchgefübrten Betreuungsarbeit war es notwendig, den soldatischen Einsatz des deutschen Arbeiters und der deutschen Frau sicherzustellen. Aus diesem Grund wurden seit Kriegsbeginn in 16 Kreisarbeitstagungen 11960 Betriebs» sichrer, Betriebsobmänner, Vertrauensratsmitglieder, Walter und Warte der Deutschen Arbeitsfront erfaßt und 9136 Betriebsversammlungen durchgeführt, an denen 731195 Gefolgschaftsmttglieder teil» nahmen. Laufende Betriebsbesichtigungen sorgten dafür, daß auch während des Krieges das Erreichte erhalten und vergrößert wurde. Hierbei wurden 763 Betriebe mit rund 160 000 Gefolgfchaftsmit- aliedern erfaßt. Die kulturelle Bedeutung durch die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wunde während des Krieges auf die Wehrmacht ausgedehnt. Das Amt Wandern führte 1610 Wanderungen mit 35 500 Teilnehmern durch. An 46 046 Sportkursen nahmen 975 014 Arbeitskameraden und -kamera- binnen teil. Die zivile Betreuung des Amtes Feierabend umfaßt feit Kriegsbeginn 10 453 Vorstellungen mit 2 925 038 Besuchern, die Wehrmachtsbetreuung 5345 Vorstellungen mit 1 637 799 Besuchern. Die Leistungen des Deutschen Volksbildungswerkes umfassen 29 733 Veranstaltungen mit 1205 435 Teilnehmern. Der Leistungsiampf der deutschen Betriebe weist eine ständig zunehmende Teilnehmerzahl auf. Der Gau besitzt heute 15 NS.-Musterbe- triebe und 187 Gaudiplomträger. 63 Betrieben konnte das Leistungsabzeichen verliehen werden. Zu Beendigung des 4. Leistungskampfes konnte Gau» obmann Becker dem Gauleiter sämtliche Gaudiplom- ttäger bis auf einen Betrieb zur Mderbestätigung und erneut 66 Betriebe für das Gaudiplom vor- schlagen. Der Gauobmann gab bekannt, daß Reichs» leiter Dr. Ley der B a u u n t e r n e h m u n g Karl Hofmann II. in Ortenberg und dem Tobis-Film»Verleih in Frankfurt das Leistungsabzeichen für vorbildliche Förderung von „Kraft durch Freude" verliehen hat. Für die Zukunft beabsichtigt der Gauobmann, vierteljährlich die Betriebsführer, Betriebsobmänner der NS.-Mufter- betriebe und der Träger der Gaudiplome und Lei« ftungsabzeichen zusammenzurufen, um Erfahrungen und Verbesserungen auszutauschen und die Ausrichtung für alle anderen Betriebe des Gaues abzugeben. Gauleiter Sprenger betonte, daß der stolze Bericht des Gauobmannes um so mehr zu bewerten ist, als diese Leistung in den Krieg fällt. Es kann dies aber auch nicht anders sein, da das deutsche Volk durch den Führer zur Volksgemeinschaft erzogen ist. Der bevorstehende Entscheidungskampf fordert, daß mir das Höchste leisten, was je in der Welt geleistet worden ist. Der Führer hat im Parteiprogramm festgelegt, daß keiner am Kriege zu verdienen hat; denn wenn es um das Leben des Volkes geht, hat jeder zu dienen und nicht zu verdienen. Aufgabe des Betriebsführers ist es, feinen Betrieb in Ordnung zu halten. Es muß in Deutschland jeder das Gefühl haben, daß jeder arbeitet und das Höchste und Letzte leistet. Höchste Kameradschaft gibt höchste Leistungsstetge- rung, rief Gauleiter Sprenger den Betriebsfuhrern mahnend zu und richtete an sie den Appell, auf die Berufserziehung der Jugend das größte Augenmerk zu richten. Der Leistungskampf bedeutet eine Fortsetzung dieser Berufserziehung. In diesen Rahmen gehören auch die Grundsätze der Durch- sührung von „Schönheit der Arbeit", das gut angelegtes Betriebskapital bedeutet. Gauleiter Sprenger sprach besonderen Dank der deutschen Frau aus, die sich so bereitwillig in dis Lücken gestellt hat, die die Einberufung der Männer gelassen hat. Im Jahr der Entscheidung wird ihrs Zahl auf der Grundlage freiwilligen Entschlusses noch größer werden müssen. Der Gauleiter wies die Partei an, die Einzelnen zu erfaßen. Jede Frau muß wissen, daß wir um das Sein jedes einzelnen kämpfen und daß es daher Pflicht ist, daß auch diejenigen arbeiten, die bisher in ihrem Leben noch nicht gearbeitet haben. Deutschland erkämpft sich sein Lebensrecht. So marschieren wir geschlossen, so werden wir schlagen und siegen. Hier- | bei sind die Betriebsführer wichtig, die an der Spitze der Waffenschmieden stehen. Jetzt fällt die Entscheidung, und wir alle wollen mit dabei sein. Wir werden so schlagen, daß wir auf tausend Jahre bestehen können. Die neuen Träger des Gandiploms. Fachabteilung Nahrung und Genuß: 1. Nibe» lungenmühle Carl Auer, Worms. 2. Weingut Louis Guntrum, Kelterei und Weingroßhandlung, Nier- stein a. Rh. 3. Weinessigfabrik Klostereck, Dr. Hammer & Co., Flonheim (Kr. Alzey). 4. Krapf & Arnold, Kakao- und Schokoladefabrik, Frankfurt. 5. Matheus Müller, Eltville a. Rh. 6. Moguntia-Werke, Mainz. 7. Nassauer Löwenbrauerei G. m. b. H., Nassau. . Fachabtettung Textil: 1. Gebr. Foucar, Streichgarn-Spinnerei, Köppern im Taunus. 2. Wollwarenfabrik Zell, G. m. b. H., Zell im Odenwald. Fachabteilung Bekleidung—Leder: 1. Dampfwaschanstalt W. Dörr, Wiesbaden-Bierstadt. 2. Reinhard 8z Eberhard, Lederwarenfabrik, Jügesheim b. Offenbach. Fachabteilung Bau: 1. Martin Abermann. Hoch-, Tief-, Eifenbetonbay G. m. b. H., Gieße n. 2. Dyckerhoff 8z Widmann, Bauunternehmung, Wiesbaden. 3. Faber 8z Schnepp, Hoch- und Tiefbau, Gießen. Fachabteilung Wald und Holz: 1. Gebr. Dich- mann AG., Fabrik für Holzbearbeitung, Kelkheim im Taunus. 2. „Reform" -F üllfederhalter-Fabrik Heinz 8z Jung, Nieder-Ramstadt. 3. Bernhard Koziol, Odenwälder Spritzguhwerk, Michelstadt. 4. Preußisches Forstarnt, Burgzoß. 5. Oskar Widmer, Fabrik von Selbstrollern und Rulos, Heppenheim. Fachabteilung Eisen und Metall: 1. Daimler- Benz AG, Niederlassung, Frankfurt. 2. Daimler- Benz AG., Lastwaaeninstandsehungswerkstätte, Mainz. 3. Frank'sche Eisenwerke AG., Adolfshütts, Niederscheld. 4. Alexander Michel 8z Co., Spritzgießerei, Wiesbaden. 5. H. Moeller, Werk Lochmühle, Schlangenbad im Taunus. 6. Carl Schenck, Eisengießerei und Maschinenfabrik, G. m. b. H., Darmstadt. 7. Schunk8zEbe, Kohlebürsten« und Bürstenhalter-Fabrik, Gießen. 8. Technische Büros der Siemens 8z Halske AG. und Siemens» Schuckertwerke AG., Frankfurt. 9. Heinrich Wörner, Spezialartikel für die Fahrzeugindustrie, Frankfurt- Fechenheim. Fachabteilung Chemie: 1. Bykopharm, Arznei-, mittelfabrik G. m. b. H., Frankfurt. 2. Deutschs Kunstlederwerke, Wolfgang G m. b. H., Wolfgang. 3. I. G.-Farbenindustrie AG., Frankfurt-Höchstt 4. Lyssia-Werke, Chemisch-Pharmazeutische Fabrik« „Ohm Krüger" - „Film der Nation." Erstaufführung im Gießener Gloria-Palast. Der Tobis-Film „Ohm Krüger" wurde unter der künstlerischen Oberleitung von Emil Jannings und mit ihm in der Titelrolle vom Regisseur Hans S t e i n h o f s gedreht. Das Drehbuch schrieben Ha» rald Bratt und Kurt Heuser unter freier Benutzung von Motiven aus dem Roman „Mann ohne Volk" von Arnold Krieger. Der Film erhielt als erster das Prädikat „Film der Nation", mit dem eine vorbildliche Vereinigung höchster staatspolitischer und künstlerischer Qualitäten bezeichnet werden soll; das bedeutet in diesem Falle im besonderen: Film als Dokument und Anschauungsunterricht, Film als politische Waffe und kriegführende Macht, Film als vernichtende Anklage und aufrüttelnde Fanfare des Kampfes. Obwohl ,^)hm Krüger" ein historischer Film ist, ist er im höchsten Grade aktuell; er enthält die Geschichte des Kampfes der Buren gegen die Engländer in Südafrika. Aktuell: mit diesem Wort soll nicht jener Krieg der Transvaaler mit dem gegenwärtigen Freiheitskampfe des Großdeutschen Reiches identifiziert werden; gezeigt wird aber, daß der Gegner der Buren damals der gleiche war, gegen den wir heute angetreten find, und daß die Methoden der englischen Politik und Kriegführung sich nicht geändert haben bis auf den heutigen Tag^ Der Inhalt ist, obwohl der Film regiemäßig, per- sonell und auch seiner Ablaufdauer nach monumentale Ausmaße zeigt, auf eine knappe Formel zu bringen: er handelt vom Kampfe der Buren um ihr Land und ihre Freiheit. Ähr Unglück war, daß in dem Gebiet, das sie nach langem Treck mit Weib und Kind, mit Wagen und Vieh und aller Habe erreicht und zu ihrem Wohnsitz ausersehen hatten, sich die reichsten Goldlager der Erde befanden.. Die Engländer richteten alsbald ihre Politik darauf, dieses Gold in ihren Besitz zu bringen; da sie weder durch Vertragschließung noch durch Anzettelung von Unruhen unter den Eingeborenen Mm Ziele gelangten, bfitb nach britischer Auffassung nur die einfache Lösung, die Buren mit Krieg zu überziehen. Der Krieg wurde mit der ganzen Grausamkeit und Gemeinheit geführt, deren sich England von jeher, bis auf den heutigen Tag, bedient hat. Zwar blieben die Buren, mit Begeisterung und Tapferkeit gegen die Uebermacht kämpfend, anfangs überall siegreich, aber dann begannen die Briten unter Kitcheners Oberbefehl einen Krieg, der sich nicht mehr nur gegen die kämpfenden Männer richtete, sondern mit grenzenloser Unmenschlichkeit auch gegen wehrlose Frauen und Kinder. Die Mittel dieses Krieges, der mit der politischen Vernichtung des Burenvolkes endete, waren Mord und Brand, Vergewaltigung und Hunger. 26 000 Frauen und Kinder der Buren sind in den berüchtigten britischen Konzentrationslagern in Südafrika elend umgekommen. * Das ist, in großen Umriffen, der Kern der Fabel. Es kann nicht die Aufgabe dieses Berichtes sein, sie in allen Einzelheiten nachzuerzählen, aber es erscheint notwendig, einige Szenen heroorzuheben, welche die gegenwärtige Bedeutung der geschichtliche Vorgänge mit schonungsloser Schärfe beleuchten. Also als eine der eindrucksvollsten etwa jene, wo britische Missionare, das Gebetbuch in der Hand, mit frommem Augenaufschlag und unter dem Gesänge „God save the Queen“ Gewehre an die Eingeborenen verteilen. Oder jene zwischen der Queen und ihrem Kolonialminister, und die Verhandlung zwischen Cecil Rhodes und Krüger: beide sind Paradebeispiele für Theorie und Maximen der britischen Politik. Die Anwendung in der Praxis ist wahrhaft schauerlich. Es entspricht dem Charakter dieses Films, daß er nichts verschweigt oder de- schönigt; er sagt grausige Wahrheiten, und die Szenen des zweiten Teiles, der, beginnend mit dem Londoner Kriegsrat, das Ende des burischen Frei- heitskampfes schildert, sind Dokumente unauslöschlicher britischer Schande. Man sieht dia englische Soldateska über wehrlose Frauen herfÄlen und die Farmen der Buren in Asche legen. Man vernimmt, wie sie Frauen und Kinder als Kugelfang gegen die Scharen de Wets benutzen, man erlebt den ganzen Jammer der höllischen Konzentrattonslager, wo Frauen und Kinder zu Tausenden an Hunger und Typhus sterben, wo täglich die Leichen in die Grude geworfen und verscharrt werden. Krügers Sohn Ian wird vor den Augen feiner jungen Frau gehenkt, und als die verzweifelten Burinnen sich auf ihre Peiniger stürzen wollen, feuern die Briten wahllos in ihre dichtgedrängten Reihen, bis das weite Feld mit Toten bedeckt ist; nachdem die Salven verhallt, sind, ist nichts mehr zu hören als das jammervolle Weinen eines Kindes. — Dokument der Schande. Aber es ist festzustellen, daß die Szenen des Films die Schrecken der damaligen Wirklichkeit bei weitem mcht erreichen. — Dem Spielleiter Hans S t e i n h o f f ist die wech- felfeitige Durchdringung der geschichtlichen und der aktuellen Elemente des Drehbuches auf eine vollkommene Weife gelungen. Er gab den entscheidenden Szenen eine aggressive Wucht, eine politische Stoßkraft, Anschaulichkeit und Ueberzeugungsge- walt, der sich kein Besucher wird entziehen können. Der Regie standen außerordentliche Mittel für die Verwirklichung dieses Dokumentes zur Verfügung, und Steinhoff hat es verstanden, alle Darsteller den Intentionen des Buches unterzuordnen und mit untrüglicher Witterung für ihre spezifische Wirkung und Ausdrucksmöglichkeit einzusetzen. Es war ein großes Aufgebot von Darstellern am Merke, und mit guten Grunde hat man „Ohm Krüger" den Film der vielen Gesichter genannt. Das unvergeßlichste unter ihnen gehört Emil Jan- nings, welcher der langen Reihe seiner monumentalen Filmgestalten mit dem Präsidenten Krüger eine schwer zu überbietende Krönung gibt. Für das äußere wie innere Bild der Rolle scheint uns eine großartige Zeichnung Gulbranssons aus dem „Simplicissimus" den treffenden Ausdruck gefunden zu haben: sie ist überschrieben „Ohm Jannings" und trägt die Unterschrift: „Wenn ich nicht wüßte, daß ich Ohm Krüger bin, möchte ich meinen, ich sei Emil Jannings!" Der verblüffend naturgetreuen Maske entspricht das Bild des Charakters. Dieser Präsident Krügen wie ihn darstellt, ist der ehrwürdigste Repräsentant der Buren, diS Seele ihres Kampfes gegen England: eine mythisch verwitterte Erscheinung, Oberhaupt seiner Familie, Vater des Vaterlandes, Führer feines tapferen Voll kes — dies alles sehr schlicht, menschlich und über« zeugend, anfangs auch nicht ohne Humor gege« ben — zuletzt hilflos, erblindet, geschlagen durch Europas Hauptstädte und Fürstenhöfe irrend, ein Richter und Rächer von prophetischer Gewalt. In den Szenen mit der Queen, mit Rhodes, mit seinem Sohne Jan sammelte Jannings die ganze menfch« liche Fülle und staatsmännische Bedeutung betf historischen Persönlichkeit. Einer seiner darstellerisch markantesten Gegen« spieler ist Ferdinand Marian als Rhodes; es ist sicher kein Zufall, daß man sich immer roiebet an seinen ,Hud Süß" erinnert fühlt: beide Figuren sind aus dem gleichen Geiste und mit den selben Mitteln gestaltet. Hedwig Mangel ist die Queert Viktoria, anfangs eine bei aller Leibesfülle gefähr- liche Majestät, zuletzt, auf dem Totenbett, eine ge< fpenftig verzerrte, keuchende Wahrsagerin. Eins fabelhafte Leistung, gleicherweise vollendet in Maske und halblautem Tonfall, gibt Gründ« g e n 5 als Kolonialminister Chamberlain. Zwei schlechthin erschreckende Vollstrecker englischer Kolo« nialkriegführung: Schafheitlin als Kitchener, Wernicke als Kommandant des Konzentrations« laaers. Werner Hinz gestalt^ überzeugend di- tiefe Wandlung des jungen JaM Krüger. An der Seite des Präsidenten und an der Spitze des Lei« denszuges der Burenfrauen steht in schlichter Größ- die Staatsschauspielerin Lucy Höflich. Gisela Uhlen, Elisabeth Flickenschildt und Hilde Körber zeichnen einige der jammervollsten Schicksale hinter dem Stacheldraht des Todeslagers. Fntz Hoopts (Kornett Colson), H. H. Schau fuß (Arzt) und Flockina von P l a t e n (Agentin) feien noch genannt. — Den rücksichtslosen RecMsmus der Bilder formte der Kameramann Fritzarno Wag« n er. « Die Wochenschau und ein Jongleur- und Kraft« akt auf der Bühne vervollständigen das dreistündige Programm. Hans Thyriot U himmelfahrlslag (22. Mal) und der Aronleich- T3 (Nachdruck verboten.) 10. Fortsetzung. ,3d) habe auf Sie gewartet", sagte Kempf ohne Sem ungefärbten Nägeln und dünnen Gelenken — un- S A As 4 A (V f AW* AWA STQ t A ( A * I f ftß 9 Ihre Wimpern gingen kurz hoch und gingen ,in der letzten Zeit Or- sagte Gerda ausdruckslos, (Fortsetzung folgt) au der Der französische Vizepräsident und Außenminister Admiral D a r l a n empfing den neuernannten japanischen Botschafter Soto Matsu Kato in Audienz. Soto Matsu Kato überreichte Admiral Dar- lan die Photokopie seines Beglaubigungsschreibens, dessen Original dem französischen Staatschef Marschall Petain in den nächsten Tagen überreicht wird. Die nordamerkanische Besatzung der Hawai-Jnseln, etwa 40 000 Mann motorisierte Abteilungen und Fallschirmjäger, haben mit einer unter der Voraussetzung eines Angriffes zu Wasser und in der Lust stattfindenden Hebung begonnen. — ich bin sehr hungrig." „Ich auch. Was toll es nun sein? Ein spatem Berlin, 16.2Hal (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Unterseeboot meldet als Gesamterfolg seiner kampftätlgkeit die Versenkung von 26000 BRT. Davon wurden 18 000 BRT. schon bekannlgegeben. Die Luftwaffe vernichtete im Seegebict um England zwei Schiffe mit zusammen 5000 BRT. und beschädigte ein weiteres Schiff im Dock durch Volltreffer schweren Kalibers. Kampf- und Jagdflugzeuge griffen bei Tag und Rächt mehrere britische Flugplätze an und zer- törten eine Anzahl feindlicher Flugzeuge am Boden. Weitere erfolgreiche Luftangriffe richteten sich in der letzten Rächt gegen Hafenstädte in Schottland und Südengland. In Rordafrika wiesen italienische Verbände des Afrikakorps bei Tobruk eine), Angriff des Feindes ab. Unter Einsatz zahlreicher Panzer stießen stärkere britische Kräfte auf Fort Eapuzz^ und S o t l u m vor und drangen mit Teilen in Sollum ein. Der Feind hatte hierbei starke Verluste. Eine Anzahl Gefangener wurde eingebracht. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen erfolgreich in die Kämpfe bei Tobruk und Sollum ein. Im Wittelmeerraum belegten Verbände der deutschen Luftwaffe in mehrmaligem Angriff den Flugplatz Lucca auf der Insel w a l t a mit Brand- und Sprengbomben, die Großfeuer und mehrere Explosionen hervorriefen. Auf der Insel Kreta wurden Kasernenanlagen des Feindes in Brand geworfen und auf einem Flugplatz drei Flugzeuge cm Boden vernichtet. Im Seegebiet um Kreta erzielten deutsche Kampfflugzeuge Bombenvolllrefser auf drei großen Handelsschiffen. Bei dem Versuch, im Laufe des Tages in die Deutsche Bucht und in die besetzten Gebiete einzufliegen, verlor der Feind insgesamt fünf Flugzeuge. In der letzten Rächt flog der Feind mit stärkeren Kräften nach Rord- und Rordwestdeutschland ein und griff u. a. Hannover an. Einzelne Flugzeuge gelangten bis Berlin. Rennenswerte militärische oder wehrwirtschaftliche Schäden sind nirgends entstanden. Es gab einige Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Drei der angreifenden britischen Flugzeuge wurden abgeschossen. Dor der Kanalküste wurden am 16. Mai feindliche Schiffe, die sich der Küste zu nähern versuchten, von deutscher Marineartillerie mit Erfolg unter Feuer genommen und zum Abdrehen gezwungen. Der Kommandierende General des deutschen Afrikakorps, General Rommel, hat dem Oberbefehlshaber der italienischen Streitkräfte in Nordafrika, General Garibaldi, das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse überreicht, das ihm vom Führer verliehen worden war. Viktor Emanuel III. besuchte auf seiner Reise durch Albanien C e t i n j e, wo ihn nach einer Parade italienischer Truppen die Würdenträger Montenegros begrüßten, deren Sprecher die durch die Person der Königin und Kaiserin Helena gegebene Verbundenheit Montenegros mit Italien betonte. Auf dem Sarkophag des Großfürsten Mirko, des Großvaters der Königin und Kaiserin, legte Viktor Emanuel einen Strauß Rosen nieder. „Muß ich mich nicht noch entschuldigen wegen meines Überstürzten Aufbruchs damals? Mein Zug ist abgefahren, und ich hatte den Eindruck, nicht viel zu versäumen." Genießerisch wälzte sie eine große Erdbeere tm Zucker. „Sehr viel haben Sie versäumt, die Sensation war uns zum Schluß aufgespart." „Wieso?" Kempf horchte auf, sein schmaler Kopf bekam einen Ausdruck, wie ihn rassenreine Hunde beim Wittern zeigen. „Wieso? Der Film war doch ein Mist." „Bei uns hat man aber eingebrochen, während wir im Atelier sahen! haben Sie es nicht in der Zeitung gelesen? In Wien waren alle Blätter voll davon." Ja, Kempf wußte davon, er hatte es in einem Berliner Blatt gelesen, er wußte bloß nicht, daß sich die Geschichte gerade damals abgespielt hatte, als er hinter Gerda gesessen und mit dem Verlangen gekämpft hatte, ihren Nacken zu berühren. „Und wer war der Einbrecher? hat man die Leute etztr leistes, ^ngssteigt. ieWuI)rern eil, auf bii Himmelfahrtstag und Fronleichnamstaa verlegt. Berlin, 16. Mai. (DRB.) Ml Rücksicht die Erfordernisse der Kriegswirtschaft werden ,3n diesen der Durch. 35 gut an. ter Spreu« it deut« N in die w Männer I wird ihre Entschlüsse, f Gauleiter fassen, tzede Sein jede, Wicht ist, r in ihrem Wand er« chieren mit legen, hier« n der Spitze 1 die ssnt- ?i fein. Mir ) Jahre be- Kleine politische Nachrichten. In Cherbourg haben, zwei deutsche Soldaten ein mutiges Rettungswerk vollbracht, das bei der Bevölkerung höchste Anerkennung gefunden hat. Auf die Hilferufe eines jungen Mädchens, deren kranke Mutter hilflos in einem brennenden Hause lag, drangen sie in das Gebäude ein und retteten die alte Frau, die bereits Verbrennungen an den Händen erlitten hatte. DleAamelmM Roman von Elisabeth -Siolt. Leistungsauslese Von Curt Huebner. n ** S?"1«« l unb d« »iti. ,len d« 'n fielet» 5Seinbe, Reifet test-" ®£6^ tbii Jfülle ft,“ feX Sjtgl s-s U1‘ erwischt?" Frau Maurer berichtete, daß die Polizei wohl eine große Untersuchung angestellt habe, mit wiederholten Verhören, Blitzlichtaufnahmen und Belästigungen aller Art — aber ohne Erfolg! Kempf wandte sich dem Wasser zu und begann Semmelstückchen über die Balustrade zu schleudern. Itm Arbeitssektor. Standen zunächst noch manche Betriebe abseits md hielten sich dem Wettkampf fern, obwohl das Vertrauen zum Führer ihnen auch damals schon ten rechten Weg hätte zeigen können, so sind im kaufe der Aufbaujahre immer mehr Betriebe zu (er Ueberzeugung gekommen, daß ihr a rri ver kinsatz eine Notwendigkeit ist, um sich das Recht pm Fortbestehen zu sichern. So haben am vier- len Leistun gs kämpf der Betriebe, der für ten Gauhessen-Nassau soeben durch Gau- Hier Sprenger abgeschlossen wird, im Reich 300 000 md im Rhein-Main-Gebiet 5000 Betriebe teilge- rammen. Das bedeutet, daß heute bereits nahezu lein vertrauensrotpflichtiger Betrieb abseits steht. Euch von der großen Zahl der kleinen Betriebe sind i-reits viele unter den Wettkampfteilnehmern zu 1 nden, und der Rest wird im nächsten oder über- lächsten Wettkampf mit dabei fein. Nur wenige Betriebe haben bisher das höchste >iet erreicht, vom Führer als Nationalsozialisti- icher Musterbetrieb ausgezeichnet zu werden und irmit das Recht zu erhalten, die goldene Fahne der deutschen Arbeitsfront zu führen. Anderen wurde Ä Wiesbaden. 5. Rhenania-Osiag, Mineralölwerke • Ä* i@., Frankfurt. Fachabteilung Druck und Papier: 1. W. Euler, ubrif, Bensheim. 2. Papierfabrik chmitten W. 6r I. Moufang AG. als Anerkennung auf einem Teilgebiet das Lei- stungsab^eichen für vorbildliche Förderung von „Kraft durch Freude", für vorbildliche Berufserziehung, für Förderung der Volksgesundheit, für Siedeln und Wohnen oder als vorbildlicher Kleinbetrieb verliehen, höchste Anerkennung innerhalb eines Gaues bedeutet das Gaudiplom für hervorragende Leistungen. Alle diese Auszeichnungen müssen erkämpft werden, und es gilt, stets darum zu ringen, damit sie dem Betrieb erhalten bleiben. Denn mit dem deutschen Aufbau werden die Möglichkeiten größer, die ausgezeichneten Betriebe bringen vor zu neuen, immer besseren Leistungen, neue Kräfte drängen nach, und es gilt, immer den Anschluß an die Spitzengruppen zu halten. Wenn soeben Gauleiter Sprenger die alten Gaudiplome — außer einem — erneuert und eine große Zahl neuer verleiht, dann wissen wir, daß hier Leistungen gewürdigt werden, die in sorgfältiger Auslese anerkannt worden sind. Die Betriebe sind mehrfach von der Deutschen Arbeitsfront beraten und überprüft, der hoheitsträger der Partei hat auf Grund seiner genauen Kenntnisse fein Urteil abgegeben, die staatlichen und wirtschaftlichen Stellen sind um ihre Ansicht befragt worden, und der Gauleiter hat nach diesen sorgfältigen Vorbereitungen feine Entscheidung gefällt. Es ist eine Spitzengruppe, die die Auszeichnung erhält, eine Auslese, bei der nur die allerhöchsten Leistungen den Erfolg für sich verbuchen konnten. Das sehen wir schon daraus, daß nur ein kleiner Hundertsatz der rhein-mainischen Betriebe die Auszeichnung durch das Gaudiplom davongetragen hat. Diele, die dicht vor dem Ziel flehen und auch sehr schöne Leistungen aufweisen, sind dieses Mal noch ausgefallen und muffen darum ringen, daß sie im nächsten Jahr ihr Ziel erreichen. So treten die rhein-mainifchen Betriebe nach Abschluß des vierten in den fünften Leistungs- kämpf der Betriebe ein. Wieder werden sie auf sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet ihre Leistungen verbesiern. Die ausgezeichneten Betriebe werden dafür kämpfen, daß sie ihre Auszeichnung behalten und neue hinzuerringen. Die anderen Betriebe werden alle Kraft einsetzen, um es ihnen gleich zu tun. So wird im steten Wettkampf das'deutsche Arbeitsleben immer schöner t.nb besser gestaltet. Das ist die Leistungsauslese des neuen Deutschlands, die uns auf dem Gebiet der Arbeit schon so herrliche Erfolge gebracht hat. Sie gab den Impuls in der Aufbauzeit, sie hat zu den unübertrefflichen Leistungen im Krieg geführt, und sie wird uns nach dem Krieg das Werk vollenden lasten, au daß es zu allen Zeiten auf sicheren Füßen steht, hier wächst die Aristokratie heran, die den Sieg unserer Weltanschauung fest untermauert: Die Aristokratie der deutschen Arbeit. Mit dem Sitz in Wien wurde eine ständige Grenzkommission gebildet, der vorläufig Vertreter von Deutschland, Italien und Kroatien angehören. Die Kommission hat die Aufgabe, die Grenzen Kroatiens endgültig festzulegen und die Vermessung und Vermarkung zu überwachen. Das sowjetrussische Generalkonsulat in Schanghai wird in Kürze wieder eröffnet werden, ebenso die sowjetrussischen Konsulate an mehreren anderen wichtigen Plätzen Nordchinas. Die Schließung erfolgte im Jahre 1939 als Protest Rußlands gegen die japanische Okkupation. In der Zwischenzeit wurden die Interessen Sowjetrußlands in Nordchina durch Norwegen vertreten. NSG. In einem Staate, den der Führer auf Ar- eit und Leistung des schaffenden deutschen Men- chen aufgebaut hat, ist es eine Sebstverständlichkeit, immer wieder eine Auslese vorgenommen wird, iie der schöpferischen Leistung und Gestaltungskraft >en Weg nach oben frei macht. Das gilt im Ar- eitsleben für den einzelnen, der in dem von der Deutschen Arbeitsfront gemeinsam mit der Hiller- ;Ugenb und anderen nationalsozialistischen Organi- htionen durchgeführten Reichsberufswett- ampf die Möglichkeit hat, fein Können und feine Serfönlichkeitswerte zu beweisen. Im gleichen Maße lann sich aber auch die Leistungsgemeinschaft, der putsche Betrieb, bewähren, wenn er sich i dem vom Führer geschaffenen Leistungskampf ; werde jetzt nicht mehr darauf zurückkommen, aber ich mußte das richtigstellen. Es wäre mir peinlich, von Ihnen für einen Esel gehalten zu werden. Ich bin nämlich", faate Clemens Kempf und hatte den Schatten eines Lächelns um den Mund, „ziemlich i. Bernhard Michelstadt Oskar M- 09, Heppen- 1. Daimler- 2. Daimler- gswerkftätte, Wolsrhütte. Co., Spritz' Werk Loch- 'arl Scheut G. m. b. ch, Kohlebürsten- 8. Technische ib Siemens- >rich Dörner, e, Frankfurt» irm, Arznei« 2. Deutsch« । Wolfgang' ntfurt-fj* yjabnl, ■ Suren, NJ eine tnt*W wer 8”* tapferen ich und übest Humor gegst chl°g-» Z - irr* 2 f Gewalt. es, mit feine« ganze wenU ebeutung M Begegnung einhält. „Danke", sagte sie und nahm die Blumen — sie wußte nicht recht, wie sie sich verhalten sollte. „Wie kommt es, daß Sie bei diesem schönen Wetter im 1 Anfpf firth1)" Dann lächelte er mit dem rechten Auge, das linke Hinter dem Einglas blieb unpersönlich ernst und ilffenbarte, fand Frau Maurer, mehr Aufrichtigkeit dg das unbeglafte. Sie stand allein und übersehen in der Wand sie horte Polos volltönendes Buhnen- lochen und Kempfs gurgelnde Bemerkungen und wußte doch bis in die Fingerspitzen, daß es ihm nicht |i sehr um die Festspiele und um das Tennis zu tun war, er war ganz einfach ihretwegen da. Er war (Kfo hartnäckig. Sie hatte ihm nein gesagt, und den Brocken brachte er nicht hinunter. Männer sind manchmal komisch. Sie betrachtete ihr Bild im gro- s-en Pfeilerspiegel, der in gelbes Zitronenholz geschraubt war, und fand sich nicht absonderlich belehrenswert Eine blasse, blonde Frau mit zartem Besicht und langen Beinen stand da vor dem ©las, iDn der Nase war aller Puder heruntergegangen, und lic Augen blickten matt. Damals im Ringhotel, als fe den Zobel trug, war sie schöner, vielleicht ift 5 empf jetzt enttäuscht und reift ab. „Wo wohnen Sie, Doktor?" wollte Pola wissen. ,3m ersten Stock." Dann folgte ein langgedehntes, Isdauerndes Oh! „ Aber Kempf ließ sich nicht aus der Stellung liefen. Er zog die bewegliche rechte Wange m f alten und meinte, es fei natürlich viel netter, im ^otel in höheren Stockwerken zu wohnen oort V i weniger Lärm, hübschere Aussicht und so weiter, vielleicht ziehe er selber nächstens um Dann sagte. man sich „Aus Wiedersehen" und fuhr endlich nach Hotel sind ,c.__1 1 ..Ick hab iur SapUfabrif, LaJS )ber chmitten (Oberhessen). Fachabteilung Energie—Verkehr—Verwaltung: . । Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft norm. W. Lah- neuer & ©o., Frankfurt. 2. Rheingau-Elektrizitäts- oerfe Aktiengesellschaft Eltville a. Rh. 3. Reichs- lohn-Ausbesserungswerk Darmstadt, Lokomotiv- verk. 4. Reichsbahn-Ausbesserungswerk Frankfurt. I. Telegraphenbauamt Wiesbaden. 6. Postanit Zensheim. 7. Postamt Selters. 8. Carl ßresser 8z Co. G. m. b. 5)., Spedition und Lageret, Zrankstttt. 9. Wasserstraßenamt Frankfurt. Fachabteilung Banken und Versicherungen: 1. Allgemeine Ortskrankenkasse Darmstadt. 2. Bauspar- josse Mainz. 3. Bezirkssparkasse Erbach im Odenwald. 4. Dresdner Bank, Filiale Wiesbaden. 5. xreissparkasse Bingen. Fachabteilung Freie Berufe: 1. Richard Herwegh, Zühnenausstattungen, Wiesbaden. 2. Terra Filmest G.m. b. $)., Frankfurt. öift (aft -Bola auf der arauen Samtbant Umschweife. Gerda wußte es ohnehin es hätte sich «SlVmi? jl! i<« «. W« "*» “““ •" >" l4"n MufitJVr getreulich reift sie zu allen Musik- g°S^?n- ich bin sehr hungrig.- emstch. Su der weißen Glätte feiner Manew Sie entschied sch für em spates » intelligent." „Sie sind ziemlich eingebildet." Dann kamen die Schinkeneier, warme Käsepasteten und unwahrscheinlich große Treibhauserdbeeren. „Oh, Königin, das Leben ist doch schön." Gerda fand das auch, nach dem zweiten Ei fand , „ . , sie sogar Geschmack an dem fremden Aroma dieser i „Die Polizei", sagte er, „verfolgt bei Kassenem* unerwarteten Mahlzeit. — Dr. Clemens Kempf,' brächen gewöhnlich von allem Anfang an gewisse Motorenwerk Kempf 6- Pachoven. Er saß da und Spuren, wenn sie es auch nicht an die große Glocks atz Pasteten, er hatte ihr Orchideen geschickt, und. hängt. Aber sie sucht meistens in einer bestimmten jetzt war er ihretwegen nach Zürich gereift. Möwen Richtung. Sind Sie vernommen worden?" flitzten über das Wasser, und drüben im Park | Viermal. Es war schrecklich, zuletzt war ich nahe blühten noch Akazien. Gerda schaute ihr Gegenüber ; ^aran hen Einbruch einzugestehen, um nur endlich aus halbgeschlossenen Augen an und hatte am Heb-- > .u uaben DOr ziellosen Fragerei." ften geschnurrt wie eine Katze. Die ganze Lage war i Ziellos?" Kempf schaute ihre chände an, die sich ungewöhnlich und trieb einem Umsturz entgegen, einem Zuckerstreuer und den großen Erdbeeren sie vergaß keine Sekunde — aber Die Empfindung ^faßten. Es waren geschickte, kräftige Hände, mit schwebender Leichtigkeit blieb. ungefärbten Nägeln und dünnen Gelenken — un- „Der Sommer steht Ihnen gut zu Gesicht , sagte nefährliche Hände, dachte Clemens. „Wieso ziellos? Kempf, „nicht gan$ fo gut wie Alwinens Zabel, Wonach hat man Sie gefragt?" aber zu meinem Unbehagen stelle ich fest, daß Sce Wimpern gingen kurz hoch und gingen heute wieder um 35 Probat hubicher aussehen gleich wieder hinunter wie ein Vorhang. „Ob ich", als letzthin im Sieveringer Atelier ja kauft zum Höchstpreis s Carl Brück ) | Kaufgesuche | Wohn-and Schlai- zimoiermflbil (auch gebrauchte) sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 01708 a. d. Gietz. Anzeiger. Gut erhaltener Teppich z. kaufen gesucht. Zu erfragen i. d. Geschäftsstelle d. Gietz. Anz. [oieso Kaufe gut erhaltenen legpiHi 3,5 x 2,5 Meter. Schriftl. Angeb. unter 01688 a. d. Gietz. Anzeiger. Mi halbtägig, gesucht. Schr. Ang. unt. 2231P a.d.G.A. Tüchtiges GH aus kauft msin seif Jsihren schon im Stoffspezialhaus Bei-rwrd & Sohn! BERNARD &SOHN 6IE5SEN- PLOCKST RASS E 14-16 W M srzen i iden? PZ Nr. Hb Zweites Blatt Aus der Stadl Gießen. Oie Mutter. Kein Mensch steht so tief in der Fülle des Lebens, kein Mensch spürt so voll den Pulsschlag der Schöpfung, kein Mensch ist der Gottheit so nahe wie die Mutter. Dem Leben schenkt die Mutter neues Leben. In liebender Hingabe an den Mann empfängt sie dieses neue, werdende Leben. In seligem Mutterglück bringt sie das Kind zur Welt und weiß dabei, daß jedes Glück durch harten Schmerz und manches Leid nur zu erringen ist. Sich selbst und ihrem Manne, ihrer Sippe und ihrem Volke schenkt die Mutter das Kind. Diese reiche Gabe bedeutet auch vielfaches Glück. Den Strom des Lebens, der in ihrer Sippe und ihrem Volke aus fernsten Zeiten kommt, geleitet die Mutter weiter in eine ewige Zukunft. Ihre göttliche Berufung ist es, das Leben zu erhalten und zu wahren, ihr natürliches Lebensziel ist es, das Schöpfungswerk Gottes fortzuführen. Den Säugling nährt die Mutter mit dem Reichtum ihres eigenen Leibes. Geist und Seele des Kindes bildet sie mit den besten Gütern ihres persön- Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) 17./18.MI1941 Maschinen im Dienste der Oorfgemeinschast. Vorbildliche Arbeit einer ländlichen Genossenschaft. - Eine wertvolle Hilfe für die Landfrau. Mr zu werden. ♦ ienl Die beiden großen Traktoren der Genossenschaft emrn in erster Linie der landwirtschaftlichen Ar- Freiwillige für die Waffen-^ darauf der n guten be- ieute in irti Ihre am >n vor- Wäsche- Lebens- Btt Bptita am Sahnhof Wäsche MaMAteße 29/30 - 2/4. 3htet Franken kaffe Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! en sorg- Kleider st dann, alt sind, Wenn auch die Genossenschaft, in derm Leitung der altbewährt, gute GenossensäMsgeist lebendig gestaltend am Werk ist, viele Dinge und Einrichtungen völlig uneigennützig ihren Mitgliedern und der ganzen Dorfgemeinschaft zur Hilfe und Erleichterung bei der Arbeit an die Hand gibt, so läßt sie selbstverständlich über dem Ganzen ihre; Wirkens, den Grundsatz der Fach- und Sachkenntnis sowie der gemeinwirtschaftlich-kaufmännischen Geschäftsführung als höchste Richtlinie walten. Auf dieser Grundlage gibt sie jedoch durch ihren praktischen zentrifuae einem Heißwa erweicher und einer, wrunomge giui i« w vu.» - SSnarf in einem Nebenr-mm. Der «°»ze Sozialismus 'M Dienste der Dorsgememschast em Betrieb ist auf elektrischen Strom, sowohl für die lobenswertes Beispiel, das alle Anerkennung ne - Heizung der Waschkessel und des Wasserspeichers, dient und der Nachahmung auch in manchen an- I als auch für den Antrieb der Zentrifuge und der deren Orten wert ist. Zeige Dich der Opfer unserer Soldaten würdig. Gib reichlich zum 2. Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz am kommenden Sonntag. furt a. M.), Tenor, und Gustav B ley vom Gießener Stadttheater, Bariton, gewonnen. Die Begleitung am Flügel hat Eberhard Delp, die musikalische Gesamtleitung Prof. Dr. Temesväry. Das Werk, das die Unterdrückung und Klage eines Volkes, seinen Drang nach Befreiung von der Tyrannei des Landfeindes, seinen Ruf nach einem überragenden Führer, dann die Erscheinung des Führers und Feldherrn, seinen Kampf und Sieg, seinen glorreichen Empfang in der Heimat zum Inhalt hat, wird uns Deutschen besonders lieb und wert, wenn wir an die Siegestaten unserer unvergleichlichen Wehrmacht und ihren genialen Feldherrn denken. \ Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 17. Mai. Auf dem heutigen WöchenX markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 46, gelbe Rüben, % kg 12 bis 15, rote Ruben .10, Spinat 10 bis 16, Grünkohl 10, Zwiebeln 17 bis 18, Meerrettich 40 bis 60, Feldsalat, ^10 10, Lauch, kg 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 21 bis 30, Rettich 25 bis 30 Rpf. * * * Mieterjubiläum. Am 15. Mai waren es 40 Jahre, daß die Familie Daniel Heil im Hause Hitlerwall 47 wohnt, ein Zeichen des guten Einvernehmens zwischen Hauseigentümer und Mieter, für beide in gleicher Weise eine Auszeichnung. Landkreis Gießen. * Lollar, 17. Mai. Am morgigen Sonntag, 18 Mai, feiern die Eheleute Heinrich Kal et sch, Schuhmachermeister, und seine Ehefrau Margarethe, geb Schmidt, in bester körperlicher und geistiger Frische das Fest der g o l d e n e n H o ch z e l t. Dem Jubelpaare gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche. Oer Fußball am Sonntag. £uftroafre — Sportfreunde Raunheim — Wehlar 05 Die Luftwaffe dürste in ihrem Spiel gegen Wetzlar vor einem sicheren Siege stehen, da sie ihre kämpferische Leistung in letzter Zeit start verbes- sonders hingewiesen. Unsere Luftwaffe in der neuen Wochenschau. Die Waffen-^ stellt im fflonaf Wal vordringlich Freiwillige der Jahrgänge 1900—1924 mit und ohne Dienstzeitverpflichtung ein. Auf die Bekanntmachung der Waffen-^ im heutigen Anzeigenteil, aus die näheren Bedingungen zu ersehen sind, sei bieAn in erster Linie der landwirtschaftlichen Ar- v beit auf dem Felde, an arbeitsruhigen Tagen oder I als auch für > zu er- dien mit hon das schtnift«' hen <>" jnstseid« )d reinig’ lte Wei’8 Ij'chen Wesens heran. Kein Mensch hat solchen Einfluß auf die Entwicklung des Kindes in all ihrer ' Mannigfaltigkeit wie die Mutter. Die Mutter bringt dem Kinde die ersten Schritte bei, sie lehrt es die ersten Worte seiner Muttersprache. Die Mutter schließt dem Kinde mit natürlicher Selbverständlich- keit und zarter Ehrfurcht die Wirklichkeiten des Lebens auf. Sie läßt das Kind die ersten Ahnungen alles Großen, Edlen und Schönen erleben und den ersten Abscheu vor allem Schlechten und aller Verderbtheit spüren. Indem die Mutter das Kind in die Größe und Mannigfaltigkeit des Lebens einführt, macht sie es gleichzeitig mit der Gottheit vertraut. Niemand ist von der Vorsehung eher berufen, Mittler zwischen dem kleinen Menschenkind und dem Allmächtigen zu sein als die Mutter, die diesem Kind das Leben schenkte. In der Mutter und durch die Mutter findet der Mensch seine erste Begegnung mit dem Leben und mit Gott. Die Mutter ist die Trägerin und Gestalterin des Familienlebens. Dem Alltag des häuslichen Daseins prägt sie den Stempel ihres Wesens auf. Wohnkultur und Lebensform der Familie atmen ihren Geist. Art und Stil der Feiertage und Gedenktage der Familie gestaltet sie nach ihrem persönlichen Charakter und Empfinden. Alle Gaben und Kräfte, alle Lehren und Freuden, die eine Mutter in endloser Fülle verteilt, wachsen aus ihrer Liebe. Zu allen Zeiten wurde die Mutterliebe in allen Künsten verherrlicht. Und doch kann ihr Reichtum nie ausgeschöpft werden. Zu den größten Werken und Taten der Weltgeschichte hat Mutterliebe die Voraussetzungen geschaffen. Unendliches Leid hat Mutterliebe gelindert und gestillt. Aus schwersten Gefahren und Verirrungen hat Mutterliebe zahllose Menschen gerettet. Und wo die Mutterliebe nicht mehr sichtbar wirken kann, da strahlt ihre Kraft über Räume und Zeiten hinweg auf ihre Kinder über. In den großen Zeiten eines Volkes aber vereinigt sich alle Kraft der Mutterliebe mit allem Soldatentum der Männer zu einem unbezwingbaren Wall gegen alle Feinde. Der Reichtum und die Schönheit der Mutter sind so groß und mannigfaltig wie der Reichtum und die Schönheit der mütterlichen Erde. Es gibt nichts Schöneres in diesem Leben als eine junge Mutter. Es gibt nichts Edleres in dieser Welt als ein altes liebendes Mütterlein. Es gibt nichts Kostbareres für ein Volk als seine Mütter. Das Leben der Mütter ist das schönste Lied der Gottheit in dieser weiten Welt. A. H. Vornotizen Tageskalender für Samstag. RSG. „Kraft durch Freude" 19 Uhr im Stadttheater: „Tiefland". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Ohm Krüger". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Heber alles in der Welt". — Turnverein 1846: 20 Uhr im „Burghof" Mitgliederversammlung mit Lichtbildervortrag „Unsere Kriegsmarine". Amtsgericht Gießen Die A. H. in Gießen, wegen Diebstahls schon vorbestraft, hatte sich gestern wieder einmal wegen Diebstahls zu verantworten. Am 15. März abends hatte sie einem Herrn, der sie nach Haufe begleitete, aus der Hosentasche den Betrag von 60,— RM. entwendet. Die Angeklagte war im wesentlichen geständig. Der Anklagevertreter schilderte die Angeklagte als eine Person, die den Hang zum Stehlen in sich trage und die jede Gelegenheit zum Diebstahl wahrnehme. Die Angeklagte wurde unter Einbeziehung bereits erkannter Strafen zu einer G e - samtgefängnis strafe von sechs Monaten verurteilt; der Anklagevertreter hatte zehn Monate beantragt. Strafmildernd wirkte, daß das Geld zurückerftattet wurde. Straferschwerend wirkten die Umstände des Diebstahls und die Tatsache, daß der Diebstahl begangen wurde, obwohl die Angeklagte erst kurz vorher wegen Diebstahls be- straft worden war. Oie beste heffen-naffauische Schafzucht in Utphe. hohe Auszeichnung des Züchters Rinn. Den Siegerpreis des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft für die beste schafzüchterische Leistung des Jahres 1940 in Hessen-Nassau erhielt der Landwirt Otto Rinn in Utphe, Kreis Gießen. Seine Stammherde ist die züchterisch wertvollste des deutschen schwarzköpfigen Fleijch- schafes im Gebiet der Landesbauefnschoft Hessen- Nassau. Die Landestierzucht erhielt von dort einen besonders großen Anteil wertvollster Zuchtböcke, in den letzten drei Jahren allein 91 Stück. Besonders wertvoll war auch der Beitrag an weiblichem Zuchtmaterial, wobei seit 1931 über 200 ausgewählte Zuchtlämmer und Schafe dem Aufbau neuer Herden dienten. Bei der Sonderkörung 1940 stellte die Stammherde Rinn den besten Jungbock. Die bori erzeugte Wolle ist von hervorragender Qualität. Zu zahlreichen hohen Züchterpreisen früherer Jahre hat Rinn durch die neuerliche Auszeichnung eine besondere Würdigung seiner züchterischen Leistung erhalten. Händels FrecheiiSoratorium ,0er Feldherr". Die NSG. ,Lraft durch Freude" veranstaltet in Verbindung mit dem Gießener Konzertverem und dem Stadttheater am kommenden Dienstag, 20. Mai, im Stadttheater eine Aufführung des Freiheitsoratoriums für Chor, Soli und Orchester Der Feldherr" von Georg Friedrich Handel in der Bearbeitung von Hermann Stephani m Marburg. In der Aufführung wirken mittler Aka- dernische Gesangverein Gießen, der Marburger Oratorienchor und der Gemischte Chor des Staats« bades Nauheim. Für die Solopartien mürben 6-ilwiq Roloff ('Berlin), Sopran, (Erna St o 11 (Frankfurt a. 301.), Alt, Heinrich Benslng (Frank- Wochen werden sie als Zugmaschinen vor den beiden großen gummibereiften und gefederten Trans- portwagen mit je 100 Zentner Tragkraft verwandt, mit denen Transporte von Getreide, Kartoffeln usw. nach den Nachbar- und großen Verbrauchsorten durchgeführt werden. Für die Arbeit^der Bodenbereitung hält die Genossenschaft zwei Sackpflüge, zwei Eggen, einen Grubber und einen Düngerstreuer zur Verfügung. Zur Erleichterung der Heu- und Grummeternte stehen von der Genossenschaft aus ein Bulldogg mit Mähbalkenvorrichtung, zur Getreideernte zwei Bulldogge mit Getreidebinder bereit. Der Hederichbekämpfung dienen zwei Hederichspritzen, die auf Wunsch auch an Volksgenossen in den Nachbarorten zur Verwendung ausgeliehen werden. Für die Vorbereitung des Saatgutes hält die Genossenschaft eine neuzeitliche Saatgut-Reinigungsanlage dienstbereit. Von den zahlreichen kleinen Apparaten bzw. Maschinen, die sich der Interessent bei der Genossenschaft zur Arbeit meist ohne Kosten leihen kann, seien hier beispielsweise genannt: eine Kalkspritze 3 um Kalken der Ställe, eine Kartofselsortier- maschine, eine Bodenfräse für den Garten, die besonders von den Landfrauen für die Gartenarbeit sehr begehrt wird, eine Sämaschine für Gartenpflanzen, ein Krauthobel zum Einschneiden von Kraut, eine Dosenverschlußmaschine, eine Sackflickmaschine. Seit 1937 besitzt die Genossenschaft auch eine fahrbare Kartoffeldämpfanlage, bestehend aus einer Kartoffelwaschmaschine mit Motorantrieb und drei großen Dämpfkesseln, in denen bis zu 200 Zentner Kartoffeln täglich gedämpft werden können. Die Beförderung der gewaschenen Kartoffeln von der Waschmaschine zu den Dämpfkefseln erfolgt mit einem Becherwerk, das von dem Motor mitgetrieben wird, so daß die frühere beschwerliche Arbeit des Füllens der Kessel durch Menschenhand fortfällt. Diese Einrichtung der Genossenschaft, mit der man bisher gute Erfahrungen gemacht hat, wird auch in zahlreichen Orten der Umgegend viel benutzt und überall sehr geschätzt. 8 ist gut und ausgiebig. Die neue deutsche Wochenschau, die Samstag, 17. Mai, erscheint, * zeigt Dokumente, durch die gerade die Ueberlegenheit des Reiches zur Luft klar veranschaulicht werden, indem Bilder von den großartigen Erfolgen Unserer Stukas im Kampf gegen das aus Griechenland fliehende englische Expeditionsheer und die zu seiner Flucht bestimmten Transporter neben Stuka- Angriffe auf die afrikanische Festung Tobruk und den größten englischen Versorgungshafen Li- v e r p o o l, gestellt sind. Siegesgewißheit und stolze Bereitschaft leuchtet aus den Gesichtern unserer Flieger. Selbst im schärfsten Abwehrfeuer über England behalten sie ihre überlegene Ruhe und setzen Bombe um Bombe auf ihr Ziel. Die Planung all dieser Unternehmungen unserer Luftwaffe, die sich von Aegypten über das östliche Mittelmeer bis zum Einsatz im Atlantik und über England ausdehnen, liegt im Hauptquartier des Reichsmarschalls, in das die Kamera jeden Deutschen in dieser Woche für einen Augenblick hineinführt. Er sieht dort die führenden Generale am Beratungstisch: Hermann Goring selbst sowie die Feldmarschälle Kesselring und Sperrle und schaut damit in das Antlitz jener Männer, in denen das Schicksal unserer Luftwaffe liegt Er wird beruhigt und gestärkt das Filmtheater verlassen, denn er hat Männer gesehen, deren Gesichtsausdruck die höchsten Eigenschaften eines Feldherrn widerspiegeln: Ruhe, Mut, Entschlossenheit und hohe geistige Spannkraft. Da die Bildstreifen dieser Woche auch Aufnahmen vom Einsatz unserer P a n z e r f o r m a 11 o n e n i n Afrika, von Säuberungsaktiynen in Jugoslawien und von einer Glanzleistung unserer Pioniere, einer 1250 Meter breiten Brücke über die Donau, zeigen, geben auch sie wieder ein groß- artiges Bild von der Lebenskraft des deutschen Vol- kes, die sich nach dem Endsieg für ganz Europa segensreich auswirken wird. H. H. G. Tageskalender für Sonnlag. Stadttheater: 11.30 bis 12.30 Uhr Kammermusik: Philotas; 18 Uhr: „Der Vogelhändler". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Ohm Krüger". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „lieber alles in der Welt". , \ Stadttheater Gießen. Am morgigen Sonntag wird als 10. Morgenver- anftaltung Lessings Trauerspiel „Philotas" unter der Spielleitung von Gerhard Reuter aufgesuhrt. Vorher spielt das Streichquartett des Städtischen Orchesters mit Otto Söllner am Cembalo die Sonate in g-moll von Josef Rosenmüller. Außer Miete Am Abend wird als Fremden-Sondervorstellung Zellers Operette „Der Vogelhändler" wiederholt Die Vorstellung beginnt bereits um 18 Uhr, damit auswärtigen Besuchern noch Gelegenheit zur Heimfahrt geboten ist. Außer Miete. Mustprb'ir eve in Gießen. Auf der 10. Tagung der Arbeitskammer Hessen- Nassau, über die wir heute an anderer Stelle berichten, verlieb der Gauleiter u. a. auch drei Betrieben in Gießen das „Gaudiplom für hervorragende Leistungen". Es find folgende Betriebe, in ' der Fachabteilung Bau: Martin M b e r man n. Hoch- Tief- und Eisenbetonbau G. m. b. H. Gießen, Löberstrahe 8 und Faber 8- S ch n e p p, Hoch- und Tiefbau, Gießen, LudwigstraßL 47 ; in der Fachabteilung Eisen und Metall: die Firma S ch unk & Ebe, Elektrokohle- und Burstenhalter-^abrik, Gießen. ___ fern konnte. „ . , In Naunheim stehen sich im Tschammer-Potal- Spiel als die zwei letzten Vertreter des Bezirkes 8 Naunheim — Wetzlar 05 gegenüber. Vielleicht gelingt Naunheim diesmal der Sieg. VfB.'Reichsbahn in Marburg. Die VfBcr fahren zu einem Gesellschaftsspiel zu Germania-Marburg. Die Germanen haben m der Gruppe Marburg den ersten Tabellenplatz erobert. Die VfBer werden, wenn sie in Marburg siegen wollen, mit anderen Leistungen aufwarten müssen, als in den letzten Spielen. Besonders muß sich Die Einsatzfreudigkeit einzelner Spieler steigern, der bet ihnen vorliegende Mangel an technischem Kannen kann eben nur durch größeren Eifer ausgeglichen werden. Der kleine Platz der Germanen. erforöet besonders gutes Zuspiel. Man hofft, daß die VfBer ehrenvoll abschneiden. Berdunkelungszett 17. Mai von 21.14 bis 5.24 Uhr. 18. Mai von 21.15 bis 5.22 Uhr. Eine besonders bedeutsame und vorbildliche Tot des Gemeinschaftsdienstes hat die Genossenschaft mit der Einrichtung einer modernen Waschanlage« für die Gesamtheit des Dorfes vollbracht. Maßgebend war hierbei der anerkennenswerte Gesichtspunkt, auf diesem Wege der Landfrau die Arbeit leichter zu machen, ihr vor allem das tagelange Stehen und Arbeiten an den Waschbütten mit den großen körperlichen Anstrengungen und dem erheblichen Verlust an Zeit im Hinblick auf andere dringende Ausgaben in der Wirtschaft zu ersparen. Seit Februar 1940 ist diese Waschanlage in einem gut eingerichteten Raum des Gehöfts im Betrieb. Sie besteht aus zwei Wafchkesfeln, einer Wasche- zentrifuge, einem Heißwasserspeicher und einer ■ Wäschemangel --------------- """" Wäschemangel, eingestellt. Dadurch wird jeder Kohlenschmutz in dem Waschraum vermieden, außerdem das schwere Kohlentragen und die Unannehmlichkeit der Aschebeseitigung erspart. Die Wäscherei, in der eine Frau ständig .tätig ist, arbeitet täglich mit Ausnahme der Samstage. Jede Familie des Dorfes hat ihren Waschtag, den sich die Hausfrau nach Bedarf befeHen kann. Zur Zeit sind bereits alle Tage vis M».cü Juni belegt, und so rege ist die Inanspruchnahme ständig; die Hausfrauen wissen, daß sie den Waschtcktz immer schon etwa drei Wochen vorher bestellen müssen. Ist der Tag gekommen, dann wird die Wäsche am Abend vorher eingeweicht, am folgenden Tage vormittags wird gewaschen und zentrifugiert, am Nachmittag auf der elektrischen Wäschemangel gemangelt, und am Abend dieses Tages kann die Frau die Wäsche schrankfertig mit nach Hause nehmen. Die Kosten für die Benutzung dieser Einrichtung sind bescheiden, so daß die Hausfrauen gerne die Geldausgabe machen, weil sie anders die Wäsche nicht so vorteilhaft und arbeit- und zeitsparend bewältigen konnten. Alle Hausfrauen sind denn auch sehr zu- rieden mit dieser Erleichterung ihrer Arbeitsauf- gaben, und selbst solche, die anfangs dieser Wucherei für die Dorfgemeinschaft zurückhaltend ober ogar sehr skeptisch gegenüberstanden, sind heute zufrieden und machen sich die Einrichtung gerne dienstbar. Die sehr starke Inanspruchnahme macht jetzt sogar noch eine Erweiterung durch die Aufstellung weiterer Waschkessel notwendig. Ferner will die Genossenschaft jetzt noch eine Wasser-Enthär- tungsanlage einbauen lassen, um das Wasser aus der'von Inheiden kommenden Frankfurter Wasserleitung zu enthärten, um dadurch schonend für die Wäschestücke und sparsam auf den Verbrauch an Waschmitteln zu wirken. Die Frage der Abwässer- hefeitigung ist dadurch glücklich gelöst worden, daß diese Wässer von dem Waschraum aus durch einen Sinkkasten und einen Kanal direkt in den Dorfbad) abgeleitet werden, so daß sich keinerlei stauende Nässe ergibt. Diese Wäscherei ist u. W. bisher dre einzige ihrer Art in Oberhessen, sie kann als Mustereinrichtung gelten und verdient, anderen Gemeinden als nachahmenswertes Vorbild empfohlen Sie verbrauchen weniger Herdputz, wenn Sie mit feuchtem Lappen putzen. Die Putzwirkung ist dabei auch besser» Wird der Lappen beim Putzen trocken, dann gleich wieder nachfeuchten. So nutzen Sie das Herdputzmittel erst restlos aus. — Und dann noch: Immer nur Qualität kaufen. Das lohnt sich heute. WEEN Herdputzpulver Die Verwendung landwirtschaftlicher Maschinen zum Gemeinschaftsdienst für die Dorfbewohner auf dem Wege über eine Genossenschaft findet auf dem Lande immer stärkeres Interesse. Vorbildlich auf diesem Gebiete genossenschaftlicher Betätigung sind die Einrichtungen, die die An- und Berkau f s g e n o s s e n s ch a s t e. G. m. b. H. in Nieder-Wö 11 stadt (Kreis Friedberg) neben ihrem landwirtschaftlichen An- unb Verkaufsgeschäft maßgeblich unter dem Gesichtspunkte des Gemeinschaftsdienftes aus eigener Initiative für die ganze Dorsgemeinschaft geschaffen hat. Wir hatten Gelegenheit, uns mit dem Geschäftsführer der Genossenschaft Herrn A m b r o n über die Einrichtungen zum Besten des Dorfes zu unterhalten und sie zu besichtigen. Der genossenschaftliche Maschineneinsatz in Nie- der-Wöllstadt hat seinen Mittelpunkt in einem Gehöft, das die An- und Verkaufsgenofsenschaft zu einem annehmbaren Preis gepachtet hat. In den Wirtschaftsgebäuden und auf dem Hofe stehen landwirtschaftliche Maschinen der verschiedensten Art und Größen bereit zur Verwendung für die Dorf- gemeinfchaft, nicht etwa nur für die Mitglieder der Genossenschaft. Diese Maschinen sind von der Genossenschaft in der guten Absicht beschafft worden, jedem Einwohner des Dorfes, der sich aus eigener Kraft die Vorteile der maschinellen Arbeit in seinem Betrieb nicht nutzbar machen kann, zu helfen und durch diese Modernisierung zugleich auch dem Ganzen zu dienen. Dadurch ist auch der sogenannte kleine Landwirt in der angenehmen Lage, die Fort- chritte der Technik in der Landwirtschaft für seine Arbeit ohne besonderen Kostenaufwand sich dienstbar machen zu können. Die Genossenschaft ist ihm ein guter Helfer, ja sie geht dabei sogar soweit, daß sie manche Maschinen den Interessenten kostenlos zur Nutzung überläßt. Sie handelt dabei nach dem alten genossenschaftlichen Grundsatz, daß nicht das Verdienen, sondern das Dienen für die Gemeinschaft oberste Richtschnur des Handelns sein muß. Der kaufmännische Gesichtspunkt einer gesunden Geschäftsführung wird deswegen nicht im geringsten vernachlässigt, aber man sagt sich mit Recht, daß es nicht nötig ist, bei allen Hilfen für die Dorfgemeinschaft noch besondere Verdienste zu erstreben, sobald die Einrichtungen oder Maschinen bezahlt sind und die allgemeinen Geschäftsunkosten der Genossenschaft durch ihr vielseitiges Arbeitsgebiet gedeckt werden. Das ist ebenso vorbildlicher Sozialismus der Tat wie der Grundsatz, daß die Genossenschaft ihre maschinellen Einrichtungen über den Kreis der Mitglieder hinaus der ganzen Dorfgemeinschaft, manche Maschinen sogar auch den Volksgenossen in den Nachbarorten zugute kommen läßt- YJicoanbit Jf«un9 b« ^nHeim«! | a:. fileinmp nmdieHej, ' eitung, bei i DerAniiige Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden beiirf*Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken wir auch Herrn Pfarrer Walter für die überaus lieben und trostreichen Worte und den Schwestern und Helferinnen des Ev. Schwesternhauses für die liebevolle Pflege. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Rüspeler, Reichsb.'Lokf. a. D, Gießen, den 17. Mai 1941. ____________ »-_______________________________________2247 D H Einstellung ff in -ie Waffen-ff. Die Waffen-^ stellt im Mai bevorzugt Freiwillige der Jahrgänge 1900—1924, mit und ohne Dienst- zeitoerpslichtung, ein. Angenommen werden deutschblütige Männer mit einer Mindestgröhe von 1.70 m, bis zum 20. Lebensjahr 1.68 m. Die Freiwilligen dürfen noch nicht von der Wehrmacht angenommen sein. Von der Wehrmacht Gemusterte können sich jedoch melden. Der Dienst in der Waffen--- gilt als Wehrdienst. Bewerber, die obigen Bedingungen entsprechen, können sich zur nächsten Annahmeuntersuchung melden, die am 21. Mai 1941, 14 Uhr, in Gießen, Burghof, Burggraben, stattfindet. Wehrpaviere sind mitzubringen._____________2255V Großes Restaurant welches eine sichere Existenz bietet, belebtes Lokal mit großem Saal und Gartenwirtschaft, alles in bestem Zustand, an der Hauptstraße gelegen, ist wegen Krankheit und Alter bei einer Anzahlung von RM. 20000 durch Unterzeichneten zu verkaufen. Die Besitzung wird vollständig frei, sodaß noch eine Reihe Gastzimmer eingerichtet werden können. Näheres durch Paul Schroth, Grundstuckmakler Marburg a. d. Lahn, Fernruf 2365 ___________________________________2263D Giesser. Friedrichstr.7 Lieferant aller Kassen .... (denn । Erleichterung bel Füß-* s-E" bringt die leichte Haße!2Ü2re von Küken a. fort. Hennenk. Junghenn.,41er, verschied. Rassen a. anerk. Zucht. ß24 D Geflügelh. Horn, Frankfurt a.M., Gntleutitr. 293. Tel. 33285. Hilfe bei langjähriger Bronchitis und schmerzhaftem Husten: .Seit etwa 20 Jahren habe ich jedes Früh, und Spätjohr an Brom chialkatarrh gelitten. Io den letzten Togen von igZ7 auf 1938 halte ich einen schrecklichen Bronchialkatarrh mit schmerzhaftem Husten. Da kam mir der Gedanke, rasch Ihre Dr. Boelher-Tabletten zu besorgen. 91ach 10 Tagen hatte ich eine so große Erleichterung, daß selbst meine Frau sich wunderte, die ja immer dagegen war und heule selbst Ihre Tabletten empfiehlt. Nach Z Wochen war ich von meinem schmerz, hasten Husten befreit und konnte wieder ruhig schlafen. Hätte ich früher davon erfahren, so hätte ich sicher viel Geld gespart." So schrieb uns Herr Johannes Heck, Rentner, Kornwestheim, Urbanstr. 11, 1.5.38. Quälender Husten, hartnäckige Bronchitis, chronische Verschleimung, Asthma werden seit Jahren mit Or. Boether Tablette« auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. Unschädliches, kräuterhaltiges Spezialmittei. Enthält l erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, auswurf- fördernd und gewebefestigend. Zahlreiche Anerkemmnae« dankbarer -E Patienten u. zufriedener Ärzte I In Apotheken M4L1 u. 3^4 — jekiuppentlechle Viele Kxinkc, eelbet |*hi«e hole len ge end kh wurden In kurzer Zeit durch et* einfache» MifUI geheilt- Fragen 31e i* wehre iS« Ihnen onmwl wie d»» MlfteJ bclßL d. <$. Apeth. ■<* bexiebee Ut und w— GebeiR. MM Dankbarkeit «hreiben. Plantagenbosilzor Edwin Mfiller. HireAfelde» 5e. AbL HellmiSelvertrieb. 0001 BÜRO-EINfUCHTUNGEN Gießen, Bahnhofstraße. 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Die diesjährigen Herbst-Prüfungen — Industrielle Facharbeiter-Prüfung und Kaufmannsgehilfen-Prüfung — finden voraussichtlich im September d. J. statt. Anzumelden sind: 1. Diejenigen männlichen Lehrlinge des Jahrganges 1923, die nach dem Lehrvertrag ihre Lehrzeit bis 81. Oktober 1941 beenden (sofern nicht bereits geschehen); 2. diejenigen männlichen Lehrlinge des Jahrganges 1928, die nach dem Lehrvertrag ihre Lehrzeit bis 30. April 1942 beenden; 3. diejenigen männlichen nnd weiblichen Lehrlinge, die nach den Zulassungsbestimmungen zum Herbst 1941 regulär zugelassen werden können. Die Anmeldung hat hierzu in der Zeit vorn 26. Mai —31. Mal 1941 zu erfolgen. Anmeldevordrucke sind auf unserer Dienststelle erhältlich. Der Anmeldetermin ist unbedingt einzuhalten. Industrie- und Handelskammer zu Giehen. __________________________________2249D o kifenbahnzüge voll Seife lohten ine MeerS Jn öen deutschen Haushaltungen gehen fahr- aus. jahrein rund 100 Millionen Kilo Seife beim waschen mit hartem Wasser verloren; verhütet diesen finnlosen Verlust durch vor heriges weichmachen des Wassers mit fienho. (30 Miauten vor Bfrtllung 6er Couge ün UM*befiel e erführen!) Las Waschwasser wird dann weich wie Kegen wasser. Waschpulver und Seife werden voll aus genutzt? MM Hausfrau, begreife: Dimm HenKo - spar Seife! MSB. toi MM F Wetterau Die Denkche Irheilslwl- Kreisdienststelle < Dienstag, den 20. Mai 1941,1930 Uhr im Stadttheater Gießen DER FELDHERR Freiheitsoratorium für Chor, Soll und Orchester von G. F. Händel bearbeitet von Herrmann Stephani Ausführende: Der Akademische Gesangverein Der Marburger Oratorienchor Der gemischte Chor des Staatsbades Nauheim Das Städtische Orchester Gießen Solisten: Heilwig Roloff-Berlin, Sopran Erna Stoll-Frankfurt a. M., Alt Heinrich Bensing-Frankfuit a. M., Tenor Gustav Bley, Bariton Am Flügel: Eberhard Delp Leitung: Prof. Stefan Temesväry Eintritt: RM. 3.50, 2.75, 2.—, 1.50, Mitglieder des Konzertringes und des KdF-Theaterringes 20 Prozent, Wehrmachtsangehörige 50 Prozent Ermäßigung. Karten im Vorverkauf: Kartenverkaufsstelle der NSG-,»Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Ruf 2141 und in der Musikalienhandlung Challier, Gießen. Neuenweg 10, Ruf 2671. 2269 D Elektro- Oefen elngetroHen. 22osD CarlSchunck Bahnhofstraße 68. Kleine Atueigen te Steßeuer Anzeiger werden von Lamenbev beachtet trab geleim. Die Geburt einer Tochter zeigen an Gerhard Leidenfrost Unterarzt z. Z. im Felde Frau Ingfeborg, geb.Weyl Gießen (Liebigstraße 82), den 16. Mai 1941 2257 D / »m vielerlei Krankheit schützen Sie sich u. Ihre Familie, wenn Sie jetzt eine Blulrenn- guvgskur machen mit Sani. Drop« an« 12 hochwirksamen Heilkräutern. Sani-Drop« führen gleichzeitig mild ab. Packg. zu L-, 2.75 n. 7 -RM. 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