ßkfttag.tr Zamiarlytt eu,ann Na (h . Rumänien im Umbau Bon umerem E P.-Benchterstatter. eine innere Notwendigkeit. Sie leuchteten in die letz- er Kraft ge- yankee zu verkörpern, m der Vergangenheit nicht r.. . rx < < ..... ( -1 J. 1 — a tfS mm d-"holen nd- iiterell-n , i" »r ^trnfre von Sizilien gleichfalls du"ch Bomfrentref- W0"fr-"N f»rtre^*räffe ^uh-un^ ini nc SVortf) von deutschen Fliegev- die albanischen Truppen bataillonsweife den italienischen Divisionen zugeteilt, an deren Seite sie sich ehrenvoll geschlagen und ausgezeichnet baden. Oer (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bukarest, im Dezember 1940. Einer der Würdenträger des Regimes Carols II., yeorg Tatarescu der während der letzten zehn >ahre mehr als sechs Jahre lang Ministerpräsident t>n, versuchte im August die rumänische Außen- olibif, für die er feinen wohlgemeffenen Teil Der- -mtwortung trägt und die durchaus ungünstige Er- ebnisse hatte, in einer Rechttertigungs^chrift zu ent» huldigen, indem er sich aus die „höhere Gewalt" -rief. „Unsere ganze vorausschauende Planung" — > erklärte er — „wurde durch die von niemanden gekehrt waren wohl übertrieben, aber schließlich enthielten sie doch einen Kern, und vor dem dritten und knappen Wahlerfolg Roosevelts soll sich chull ernsthaft mit dem Gedanken getragen haben, die Flinte ins Korn zu werfen, wenigstens meldeten das sehr ernschafte amerikanische Blätter. Jetzt allerdings, nach Roosevelts Hilfereden für England und feinem nebulösen Programm, wie die Macht der englischen Plutokraten vor der gänzlichen Niederlage zu retten wäre, tritt Hüll in die Fußtapfen seines Herrn und Meisters mit Bewußtsein nur angekränkelt durch das bängliche Gefühl, daß seine und seines Herrn Fußtapfen doch nicht recht übereinst mmen wollen und daher der ganze Körper des Nachtr'tenden hin und her schwankt. Der Außenpolitische Ausschuß hätte ihn über das Eng- landhilfsgesetz befragt, und diese Gelegenheit benutzte Hüll, um eine Neuauflage der Roose- oeltschen Erplosionen gegen die Mächte des Dreierpaktes zu halten, die sich von denen des Präsidenten nicht im geringsten unterschied. Er bezeichnete das Gesetz als Maßnahme, um die UZ^.-Hilftqnellen in einer Form cönzufetzen die am heften der Sicherheit Amerikas und der W ft- hem lphäre diene. Das Gesetz werde vor allem d'.e schnellste Form der Durchführung bi-ten. und Schnei, ligkeit sei dringend notwendig. Hüll beh-upte'-e bann, daß. sollte die Kontrolle der Meere von D-uttch!and, Italien und Iavan gewonnen werden, die Gefahr für Amerika, die heatte bereits aroß sei. um ein Dielwch-s größer werde. Im glttchen Zusammenhang beschwor er in gewohnter Form das Bild von der drohenden Gefahr herauf, Deutschland könnte ttich" den A l-nt'k überguer;n, insbesondere hen Südatlantik, falls Amerika nicht ber-'tt und fähig sei, zu tun, was jetzt England wolle. Hutt ro-rrhe von dem Dem'-kraten Johnson gefragt, nb die Best müamw-'n d"s En^landhilfs"esetzes Die außenpolitische Planung des Carol-Regimes Leistung Italiens betrachtet werden. Die Entw ck- !schnete, das geht nicht nur aus seinen Worten her-1 lung der Ereignisse könne zu oberflächlichen Kri- tor, mit einem Endsieg der Engländer, den j fiten geführt haben. Wenn Italien nickt die Ini- !ie Maginot-Linie, die Blockade und d''e Zeit ga-tiative ergriffe hätte, lantieren sollten, und' das Carol-Rumämen hatte • ur den einen Wunsch, an diesem Endsieg teilzu - sächlich von diesem Gesichtspunkt ans müsse die Leistung Italiens betrachtet werden. Die Entw ck- 3u b-ei in nrntfif'h n-rt'kalem S^urzll'lg en zirm-e tuun i Hnn „ungesehen" nach Frankreich und Balo tina > -M-»ben konnten). Sie lieferten Deu^ch'-nh Erdöl aber Tie cwb | 9leunr i ickhard!,; t vor c. [er 2luf Mailand, 16. Jan. (Europapreß.) lien nie eine Großmacht sein können, weil es kontrolliert und nötigenfalls erd^osfelt werden würde. Dle Italiener kämpften für dir Freiheit beR Vaterlandes und die Arbeit ihrer Söhne. Ihre Kampfkraft kenne daher keine Grenzen. llmgruppseru gen in Albanien. Mailand, 16. Ian. (Europapreß.) Eine um- fassen'.-? Umgestaltung d'es italienischen Heeres in ! Albanien für die kommenden großen Aufgaben wird, wie „Corriere della Sera" aus Albanien v25 meldet, jetzt durchgeführt. Bei dieser vcllständlgen im Qze^n Umgruppierung werden die regulären alba- konnten, hätten zwar die Flugzeuge zeitweilig ab- gewehrt, aber dies fei auch d i e einzige Ruhepause während der ganzen Zeit gewesen. N'ch einer Stunde feien die Deuttchen wieder zur Stelle gewesen und hätten das Schiff bis zum Abend bombardiert. Obwohl jedes Gesckütz der .^Zllu'trlous" gefeuert habe, hätten die Dcuttchen weitem angegriffen, einige Torpedos bien nur knapv am Schiff vorbei- begangen. Das Sch'v habe einem feurigen Ungeheuer geglichen. Der Korrespondent sei bei einer Detonatton von der Drücke in einen unsren Raum geschleudert worden. CFne weitere Bombe habe eine Seite des Fluazsugttägers getrof- ren. Nacheinander seien ; m e i Turbinen ausgefallen und das Schiff ha^e fchließlich damvf- gefbuert dm nächsten östlichen Hafen erreicht. Dort sei das Schiff noch einmal angegriffen worden. schickte Manöver oim". dann n-:eh'*- in Angrifbform"ttimen K ja ?on Hs,, en W.: w Annahme von Anzeige« für die Niittagsnunnner bis 8'/, Uhr desBormitrags Anzeigen-Breise: Anzementeil 7 Rvf te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nathläsie: WlederbolungMalftaffell Abicklüne Mengenitanelk Plavvorfchrift ivorherlge Bereinbarnng >25» mehr en it, l X •3$ la9en c t5-$r ' :«U. Heben ' e i n". Die Beschädigungen müllen demnach i-echt UH_ groß aewes-n sein, wenn es auch heißt. d"m Flll"- '" garnen Sckäd"n d"r Zerllö"'mg offein frn» T?n m'"'sfen und wollen h^^mal fffiger bm. Sie rv&^n auck. ball ihr E'-döl bnen ein noli'stch-s Ge- nah d->s ihmm S^oot fv"ll vW nm"knmm"n r'Sr». U-Ib lle mafffen dieses oi-rmcht so lang- wie tiaafith in hie Waagschale werfen. Die Engländer waren sich ihr-r Sache in Ruma- I lien — trotz her gutgebauten Fassade — so sicher, Ibiah sie sich noch im Auanll. als lle ausa-nsiebn t nirben. beschwerten. w"'l sie doch mit nn<’r ruma. I ittch?n Reaieruna eine A^ Dert'-aa ge^chloss''n hüt- I :«n. Sie tarnen m?t zwei Schlevnkähnen voll Krieas- k nat»ri-'s auc die Donau und erkfä'-ten. diele K'-i-az, iMßnahm? sei zwar nickt au°d^'cklich afraesp^eh-n, rber im Rahmen der größeren Pläne selb'stoerständ- | tah"" « .. Mich.'7p7k7n^n7r Ä5Ä fonbern1 fo h«ßt -- im ..D°i,y Telegraph fiicilaneu: Tie.Ulmtnerte chesienerFainilienbläner (teinuu im Bild Die Scholle X-»-* qr>: enme, ^en) r zu! Hnen, c Wfes ri ».der i !s'el W, : iejenfib ellungskraft sich vollziehende Entwicklung der Er- ||^ ICf - 2X am fTY) amam fll) a« ii «X 1 CX/40 it fi 0 r I»i mats-Bezngsvreis: illit i Beilagen NM. 1.05 nnicanuitiierte^.. 1.80 ^ui-cliflebübr . „ -.25 äs j|.j, euch bei N ichterscheinen rU..* len einzelnen .».unnnern “ nioiae bbberer Gewalt ten englisch-jüdischen Beziehungen, begannen eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit, aus der beide —.....--- ------ .. Teile Nutzen ziehen werden, die aber nach der Er- vormilitärische Ausbildung wird auf Grund eines füllung des jetzt au'gestellten Zehnjahrespla- im Amtsblatt erich mmen Ges'll"s mit Wirkung nes zunächst einmal zu einer Gesundung des vom 1. Januar 19^1 b isj u r fR e organ ijie» rumänischen Bauerntums führen muß. In r u n n dieser E i n r i ch t u n P au^er ^ra,t ge= r..... -n;; ..» Artfrtkri mrtr»n mnhf iih^rtriphen ober fmlieRlim ent- Durchschlagende Erfolge der deutschen Gtuka-Angriffe im Mittelmeer. Oer Kreuzer „Southampton" gesunken. — Schwere Beschädigungen des Flugzeugträgers Sorgen vor einer sozialen und nationalen Revoln-, stärkere Konzentration britischer Kräfte im Mittel- gruppe z u s a m m e n g e f a ß t, die nach dem alba- ion befreit und die aus vielen Gründen für sie so meer und in Afrika eine stärkere Zu s amm en- nsichen Nationalhelden den Namen „Gruppe :nbequeme Neuordnuna Europas vielleicht verhin-'arbeit der militärischen Kräfte &et (Stanberbeg" erhalten wird. Dis jetzt waren tert Carol und seine Umgebung waren natürlich A ch s e im Mittelrneer notwendg gemacht. ....." leine polittsckw Träumer um ihre Wünsche gleich s Churchills Plan einer Nrederrmguiig Italiens iur die Wirklichkeit zu nehmen: sie konnten in ihre. sei auch vom psnchol-aisck^ G-sichts 'r.nkt ans Rechnung auch grobe deutsche Erfolge ein'etzen. aber, mißlungen. Der gew.-ltige Aufwand an Truvven «_____1 ... 1 unX hna hriftfffrm 5zsnneriunis oen-n nta- Der nordamerikanische Staatssekretär und Außenminister Hüll ist oerfassungsgemäß lediglich vom Präsidenten der USA. abhängig, nicht vom Parlament. Er muß alle krausen Wandlungen Roosevelts mitmachen oder sie verteidigen, selbst wenn er sie nicht versteht. Gegenüber der sehr persönlichen und sprunghaften Stimmungspolitik des Präsidenten ist Hüll die Aufgabe, gewissermaßen den Durchschnitts- E-ldruüsvolle Vu^enze-iarnper chte. Ein Reuter-Sonderkorrespondent berichtet i titen geführt haben. Wenn Italien nicht die Ini- ....... um den l dyi a*en Punkt des Gegners ausfindig zu macken, hätte sich dieser im Mittclmeer auf die Berteidiaung be» ; schränkt und für eine vollständige Verteidigung des .Mutterlandes und der Schiffahr^sm--'o i - in er Äffchen Außennol'tik D' .....- --- nhnn >17- i« htpfor n'ck^ 'M Schloss" neftarhen hätte, kämnsien feit fast 20 Sichren ^uch iir eine inn»rnolltiifcke Neuordnung Rumani-ns. Sie waren h;» B " f r e i e r ihr-« /i«jnen Volkes von der Herrfckatt einer 6^iM h» ”’r Mch'-h^it nicht dem rumäwhfvm Volk en^tfmm e. ind hie nur dem eigenen Profit fr»md^n -a«»_n • Siebener einziger (5enerabHn5cigcrtörins «-N"U 1° wi^e iw'« "• : * „„„ menioe„ »nmb.m* »'« "torimn ihres Staate« nur tm R'wmrn ver dd B-uHWont erh-ib^n R.^rdn«n« «Wrt -»r'—n'° 2 p.."e« Uhr' men sei, habe die erste schwere Bombe das und Schiff getroffen. Fast gle'.chzeitig sei eine 1000- i Pfund-Bombe daneben eingeschlagen und habe das Schi'f schwer erschüttert. Die wenigen Maschinen, dir dir Erlgländer vor Beginn des Angrisies flirten ur hem eigenen wronr ;wn n t f ck e und m^rn^tinn^-'n ht-'n^ar D^rst^nn" Ttprhinhuna unh feinier . 5)er Ko'-'-'lnonhmt hem en tt erf J -- ... - u a ! en^l'f^ Kn^muntouö. m dem erklärt mn*-ben war. »mnff m)*fronen feien nerr-'-hfef wo-^-n n-d reiche Einschlaplöcker oberhalb und unterhalb d»r . „ ,, Wasserlinie verursacht. Ein dritter 21 n a r i f f -7. -nr per oon errnr-er .nr ^eg-n b-n Flug^uqtrSger wurde in b2n Ab°r> . Sää*!.'ä s fei *Ä.’ÄÄ"a D-" Gkn-*r'lf Antonescu der m der uom 5 »um 6 S^l-mfr-r von Könf" ^arnf im Na- nen d's rum-ni^chen ^nfte^ die W>an’nnn for- • • ^on^a'-mnz aus Stockholm, 17. Jan. (Europapreß.) Die bri-l kampfbombern geflogen, welche sich um 18 tische Admiralität gab am Donnerstag bekannt, daß . Ortszeit am 10. Januar ihren Zielen näherten der bri.'ifche Kreuzer „Southampton" gesunken ,u-* sei. Das Kommunique lautet: „Die britische 2ldmira. lität bedauert mitteilen zu müssen, daß S. M. Schiff „Southampton" (Kapitän B C. D. Brooke) ein To - taloerluft geworden ist. Wie am 14. Januar rntt- grteilt wurde, wurde die „Southampton" während eines Luftangriffes auf unsere Sck'ffe im Mittelmeer getroffen. Feuer brock an Bord aus. Auf Grund der Schäden erreichte das Feuer fnahr ein solches Auamiß, daß e«- nötia wurde, das Schiff, < u verlassen" — Die „South'-m-t-n" war ein Kreu'er nm 9100 Tonnen m'tt einer Geschwind>k"i^ 1 die Fi- eiche 6r.- rden, ch i, ein AschM d der:: hochklllk Die Ur. ndstelle: iejen ist wa lOOO:; en, bann , unb sL e Sieblr Aolonisc. Mtmung. ■ Boden, lsche auf: mischen c >ten SH in dm k inige W ^tische r erklärt- [ das W; rhinbere. • mme, uir/ tlimg z- nken W ;r eine!ll i Boden e Asti- -zeln unö- man ani: >ewah^ terrichtel^ mit 8*,; imirud,5 iin ä* «n unb lögM. •feine«£- e N“1; . den w, verging Hand W ?> trieb. . Er >ose e mung auch große deuttwe vrrsoiqr ein even. aaer, mm.'mgen. ^U'U,U.HV "" „eitÄ itnsj-nrlcken Streitkr"fte konnten schließlich nicht über ihren Sckntten und Material des brttiscken Imperiums gepen Ita- neue Oberbefehlshaber der it..liemfchen ^reitcr^re - - • - - *-------- —*- —— hie Ausschaltung Italiens aus dem (in Albanien hat es vorgezogen, die zerstreuten Ba- . Kriege auf Grund eines moralischen Zusammen- taillone der Albaner i n e i n e r s e l b st ä n d i g e n wUnnen. > bruchs rechtfertigen. Die Engländer hätten jedoch Einheit zusammen?ufass"n u^d dem Befckl eines 'Ihre am 3 Sevtember 1939 feierlich erklärte N'u- das Gegenteil erreicht, nämlick das itttienifche cnj,icr9 ,u unterstellen, der sie schon früher be- hralität war beschlossen mit der stillschweigenden Ein- Volk anoesick4s feiner ernsten Bedrohung unh einer _ schrankung, so lange Deutschland> oegenüder neutral ( 21^10110!! mit her A0”19 einer Ausnahme albanischen Offizieren ___________________ pi sein, als Deutschland g^abrficb ro-Hben foirnfe. ] e n^e r 3 u f a m m e n 3 u f ro 1 h e ...16 unterstellt fein. Die albanische Artillerie wird über R^r-turm von Schirm K"ieoführen.d?r in fruchteten polnischen Arm'e (von der arohe ^ile kriege s eingesehen. Wenn die Engländer nicht' nationalen nrp lEI'.'CH ."l ' Ult- il • -II- I t . ..... . . . . , ibrcn aenabert. u^ban^ in 11 D'r Mociated-Prell-Korrefvondent Allen, der sich schwere Beschädigungen längere Zeit außer 1 nn Bord des englischen Flug»eu-'s"ägers Illu-'Gefecht o e s e tz t. Die jetzt im Mittelmeer durch ! stri 0 us" befand, nibt c'ne dram"'t''sche Sch'"h^rung Bornbenvolltre^ser schwer besckädiate „Illustrious" MPm lX .u..r ,,c,’ des Angri'fes d-uttch?'- S ukas, der das Sch-'f. w'e ist einer her neuesten englischen Flugzeugträger, Ma"ttnen häf^n ttck -r sagt, ,.d"rch alle Feuer der Hölle oe- her zu Ktteasbeginn noch im Bau war und erst | tnni“ b-fr». All-i bettck^'h haß die heu'^n ^l'-eaer tm Verlaus d^s Krieo^s in Dienst gestellt wu^de. 1lm bi„6 iw^över zu ro;f>b-*-holen F ii n f 1 i g sich r'"'ckachtslos ?n hie Flakabwehr hö"en. Sein Ausfall ist im Hinblick auf die Schwere der Maickinen sollen nach errpf^er die D-cks m-t M^ckinen-ewehren d^chm und Bornbentr-fer auf mehrere Monate zu veranschla- an her Aktton ^e'loeno^m^n h^^’n ' imm^ w''d»r B'mben morgen "s ^i' D'-'m^ernNa \ rten und stttst bei her augenblicklichen Karnpllaqe hn9 om'fi-^e, h-m Karnvf ein End' aedot. Di" Ftt'^'r seirn 10. für di- britische Ttittclm-erflotte einen empfind- 'lief hTabaegangen, daß b:e Kennz - i -; lichen Verlust dar. Der bei dem Gefecht in der e n ffar zu erkenn - n a-roe^n m*1-" Die Strebe von Sizilien gleichfalls du^ch Bomfrentref- Bombe-^l't'^ r fei-n m.-» Hagel um das Schiff ge= frr hart m’taenomm-n und bann gesunkene Kreuzer 7o'>?’7. Dst fei dem S^-s' erscküt^"'^ 'norden, > Southampton" ist bereits am 16. Oktober b.»r "9 m""fr- k^^ern. in"9 b-' A"grifs Mts den englischen Flotten- präzis Antwort, tnbem er sagte, baß mtr ehre ttä- llstische Verwertung des Gesetzes eine gesunde Ansicht darsielle. Die Frage sei, ob man warten solle bis die Grenzen „friedliebender Länder" überschritten seien, oder ob man den Standpunkt einnehmen solle, daß man einer „Weltbewegung der Eroberung" gegenüberstehe und somit Gesetze der Selbstverteidigung anwenden sollte, ehe es zu spät sei. Nur ein „praktischer Gesichtspunkt" könne ausschlaggebend sein. Die Haager Konvention von 1907 sei auf den gegenwärtigen europäischen Krieg nicht mehr anwendbar, da nicht mehr alle Krieg führenden ihr angehörten. Auf eine Frage des Demokraten Bürgin, ob das Englandhilfsgesetz eine größere Kriegsgefahr bedeute als die frühere Neutralitätspolitik, erwiderte Hüll schließlich: „Wir können nicht mit gefalteten Händen stillsitzen, dis der Angreifer unsere Grenze überschreitet." Sachlich hat also Hüll überhaupt nichts Stichhaltiges vorgebracht, seine Art des Kampfes gegen Deutschland, Italien und Japan unterscheidet sich nicht im geringsten von den englischen Propagandisten, und selbstverständlich macht er sich die Art dieser Lautschreier zu eigen, wahrheitswidrig zu behaupten, Deutschland, Italien und Japan hätten ihren Entschluß, „die wirklichen Grundlagen der Oerten Weltordnung zu zerstören und den Weg Jneter Eroberung und Unterwerfung anderer Nationen und -tyrannischer Beherrschung ihrer Opfer" klargemacht. Stärker kann auch ein Söldling Englands nicht in die Plutokvatische Kriegsposaune stoßen, aber diese falschen Töne wurden sofort erkannt und an Hüll einige Fragen gerichtet, die ihn doch einigermaßen aus dem Konzept brachten. Er bat behauptet, daß, wenn der Atlantik unter deutsche Kontrolle fallen würde, der Atlantische O^ean keine oder nur eine geringe Sicherheit bieten würde, nämlich dem amerikanischen Festland, und da Hüll wirklich nicht behaupten konnte, wir würden die USA. angreifen, verschanzte er sich hinter der mehr als kühnen Behauptung, unser Angriff würde „sich wahrscheinlich direkt gegen Südamerika richten". Als darauf ein Kommissionsmitglied erwiderte, Deutschland habe ja noch nicht einmal den Kanal überquert, sagte Hüll unwirsch, das könne Deutschland innerhalb einer Stunde, aber dann würde auch der Atlantik schutzlos gegen die furchtbare deutsche Gefahr. Nun fragt sich doch jeder vernünftige Mensch: was sollten sich die Deutschen in ein wahnwitziges Südamerika-Abenteuer stürzen, zumal sie doch genug zu tun haben werden, nach ihrem Siege über England die europäischen Derhältnisse neu zu ordnen. Aber Hüll ist anderer Meinung oder schützt sie wenigstens vor: Eine englische Herrschaft über oen Allantlk ist die sicherste Barriere der USA., fällt sie, dann ist die USA. gezwungen, zur „Selbstverteidigung" zu greifen, bevor es zu spät sei, aber vorläufig werde deshalb die USA. den Briten alle mögliclre Waffenhilfe angedeihen lassen. Ainerika will also bis zum letzten Engländer kämpfen, es will feine Monroe-Doktrin jetzt über die ganze Welt ausdehnen. Nun, das wußten wir seit Nooseoelts beriichtigter Ouarantänerede und haben uns längst darauf präparieren können. Aber es ist doch einigermaßen beschämend, daß die wirren Anschauungen des Präsidenten Roosevelt so weite Wellen schlagen. ES. England hat sich bereits verausgabt. Dollarguthaben durch die PiSherigen Küstungsbestellungen in NSA. anfgebraucht N e u y o r k, 16. Jan. (DNB.) Vor dem Außenpolitischen Ausschuß des Unterhauses erklärte Finanzminister Morgenthau, das britische Em - v i r e, ausschließlich Kanada, werde für das laufende Jahr 3,019 Milliarden Dollar für bereits vergebene Rüstungskäufe in den USA. benötigen. Davon seien zur Zahlung verfügbar 1,555 Milliarden Dollar aus geschätzten Dollareinnahmen während des Kalenderjahres 1941. Das Dollarguthaben am 1. Januar 1941 belaufe sich auf 1,775 Milliarden Dollar. England könne also in diesem Jahr für das, was gekauft worden fei, bezahlen. Aber wenn es darauf ankomme, notwendiges Kapllal für das zu finden, was England brauche, so verfüge England nicht darüber. Morgenthau wurde dann gefragt, warum das England- hilfsgefetz in diesem Augenblick notwendig sei. Er machte zur Erklärung einen Unterschied zwischen den bereits vergebenen Aufträgen, aus denen die Zahlen beruhten, und den Aufträgen, die noch vergeben werden müßten. England brauche von den USA. große Lieferungen, verfüge aber nicht über die notwendigen Dollarreserven, um sie zu bezahlen. UGA.-Flottenmanöver im Karibischen Meer. Washington, 16. Jan. (Europapreß.) Marinesekretär Oberst Knox gab bekannt, daß die Atlantikflotte der Vereinigten Staaten von Nordamerika zusammen mit Heeres- und Luftwaffeneinheiten ab nächsten Dienstag in der Karibischen See Ausbildungsmanöver abhalten werde. Diese Manöver bezeichnete Knox als nichts außer- gewöhnlicl-es, sie entsprächen vielmehr dem üblichen Ausbildungsprogramm. Auf die Frage, ob die neu von England erworbenen atlantischen Stütz- punkte in die Manöver mit einbczogen würden, antwortete Knox, dies sei unwahrscheinlich. Japan und der Kanada-Korridor. T o k i o ,. 16. Jan. (Europapreß.) Das japanische Außenamt hat die amtliche Information erhalten, daß nach kanadischen Pressemeldungen mit der be- vorstehenden Bekanntgabe einer Entschließung des nordamerikanisch-kanadischen Verteidigungskomitees über die Anlage von Flugstützpunkten in dem an der kanadischen Westküste geplanten Korridor für die Vereinigten Staaten zu rechnen ist. Wie das japanische Blatt „Hochi Schim- bun" erklärt, soll die geplante Luftstützpunktreihe verschiedene Städte in British-Columbia und zahlreiche militärische Flugbafen umfassen. Die nord- amerikanischen Maßnahmen in dieser Richtung werden als eine Erweitening der von Washington betriebenen hufeisenförmigen Einkreisung Japans angesehen, so daß sich die Stützpunkte der Vereinigten Staaten nunmehr von Singapore über Australien, die Philippinen, Hawai, die Vereinigten Staaten dis nach Kanada und Alaska erstrecken. Sollte zwischen Japan und den Vereinigten Staaten ein Krieg ausbrechen, so würden sich die Seestreitkräfte beider Mächte in der Sudchina- See konzentrieren", ist die Ansicht des Vizeadmi- rols M a m a d a , die er in der Zeitung „Nishi Nishi" begründet. Ein Krieg im Pazifischen Ozean Englands Vlockade gegen französische Kinder. Die britische Aeutralitätsverlehung von Uruguay eindeutig festgestellt. Montevideo, 16. Jan. (DNB.) Die schwere Neutralitätsverletzung, die der britische Hilfskreuzer „21 ft u r i a s" durch fein Vorgehen gegen den französischen Dampfer „M e n d o z a" in uruguayischen Hoheitsgewässern begangen hat, wurde nunmehr auch von der Regierung Uruguays offiziell f e st - gestellt. Der uruguayische Außenminister hat diese Tatsache zum Gegenstand eines Schrittes beim Gesandten Großbritanniens in Montevideo gemacht. ♦ Der französische Dampfer „Mendoza" hatte in der Nacht zum Montag den Hafen Montevideo mit dem Ziel Marseille verlassen. Der Dampfer hatte nicht ein einziges Kilo wehrwirtschaftlicher Güter an Bord, die etwa auf Umwegen der deutschen Versorgung irgendwie hätten zugute kommen können, vielmehr bestand die Ladung ausschließlich aus Lebensmitteln und Medikamenten für französische Kleinkinder, wie Kondensmilch, Vitaminpräparaten u. a. Obwohl diese Tatsache den britischen Agenten in Montevideo ebenso gut bekannt war wie die Abfahrtzeit des Dampfers, setzte sich noch innerhalb der uruguayischen Hoheitsge- wässer ein britisches Kriegsschiff — der Hilfskreuzer „Asturias" auf die Spur des französischen Dampfers, um ihn abzufangen. Es gelang dem Franzosen gerade noch rechtzeitig, in die Bucht von Maldonado zu entkommen. Auch dieser Fall bietet wieder ein klassisches Beispiel, mit welchem kalten Zynismus der Brite die Blockade gegen Frankreichs durchzuführen sucht. Geht die Hungerblockade gegen ein feindliches Volk schon gegen die elementarsten Grundsätze des Völkerrechts, so ist sie gegen einen ehemaligen Bundesgenossen und jetzigen Neutralen eine absolute Niedertracht. Entrüstetes Echo in Südamerika R i o de Janeiro, 16. Jan. (DNB.) „Gazeta de Noticias" kennzeichnet den Ueberfall auf die „Mendoza" als einen besonderen A kt der Feigheit der englischen Marine. „Ohnmächtig gegenüber den Aktionen deutscher Hilfskreuzer in Ueberfee, ohne Kraft, etwas gegen den immer stärkeren Seeverkehr von der Oft» und Nordsee bis zur Biskaya zu unternehmen, richten diese Helden ihre Kanonen gegen die „Mendoza", deren Ver- brechen es ist, etwas Nahrungsmittel für Frankreich zu transportieren, das alles In der Verteidigung Englands verloren hat. „La Tribuna" (Montevideo) stellt fest: „Das Anhalten des französischen Dampfers „Mendoza" innerhalb der Gerichtsbarkeit unserer Gewässer bedeutet eine flagrante Verletzung, die nicht geduldet werden kann und weitgehende Erklärungen der englischen Regierung erfordert. Die englische Haltung hat nicht nur unser Land verletzt, sondern widerspricht auch dem Willen der ibero- amerikanischen Böller, die sich in der Feststellung tiner kontinentalen Neutralitätszone in Panama kategorisch ausgedrückt hat." „Bien Publica" nennt das englische Vorgehen eine internationale Gewalttätigkeit und fügt hinzu, es handele sich um eine flagrante Einmischung ohne Milderungsgründe. Weiter weist „Bien Publica" darauf hin, daß für den La-Plata-Stram nicht einmal die Regeln für die offene See gültig feien. ---------t Oie innerpolitische Lage in Argentinien. Buenos Aires, 17. Jan. (Europapreß.) Die Unzufriedenheit mit der bisherigen Arbeit des Kongreffes l>at die argentinische Regierung zu einer Botschaft veranlaßt, in der diese das Parlament zu einer aktiven Mitarbeit auffardert, damit das Land die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage überstehe. Keines der wichtigen Gesetzesprojekte, welche der Anlaß zur außerordentlichen Sitzungsperiode bildeten, fei im Laufe von dreieinhalb Monaten erledigt worden, obwohl die Regierung chren guten Willen zur Zusammenarbeit mit dem Kongreß betont habe. Die Kammermehrheit, d. h. die Radikale Partei, habe offen die Mitarbeit verweigert und versucht, die normale Gesetz- gebungsarbeit van weniger wichtigen innerpolitischen Fragen, wie z. B. die' der Beseitigung der Autonomie einiger Provinzen, abhängig zu machen. Diese Fragen dürften aber die vordringlichen Probleme, am wenigsten die Angelegenheiten der Landesverteidigung, hemmen. Die Regierung appelliert an die vaterländischen Gefühle des Kongresses und fordert ihn auf, oer Nation die dringend notwendigen Gesetze zur Ueberwindung der schwierigen augenblick- lichen Lage zu geben. Der Wehrmachtbericht vom Donnerstag. Berlin, 16. Jan. (DNB.) Das Oberfommanbo der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe belegte gestern am Tage bei be. roaffneter Aufklärung ein Truppenlager so. wie ein weiteres Ziel in Südostengland. 3n der Nacht zum 16. Januar griffen kampffliegerver- bände trotz ungünstiger Wetterlage in rollendem Einsatz kriegswichtige Ziele in einer Stadt Mittel-Englands, in geringem Umfang auch in London, an. Der Bahnhof von Dover erhielt mehrere Volltreffer. Englische Häsen wurden weiter vermint. Der Feind warf in der letzten Nacht in Nord. > deutschland an mehreren Stellen Spreng, und Brandbomben. In Wilhelmshaven entstanden mehrere Häuserbrände. Das tatkräftige Eingreifen des Sicherhetts- und Hilfsdienstes und des Selbst, fchuhes konnte jedoch eine Ausdehnung dieser Brände verhindern. Auch im Hafengebiet zündeten einige Brandbomben, ohne jedoch nennenswerten Schaden anzurichten. Die Verluste in Wilhelmshaven be. tragen 20 Tote und 35 Verletzte. Oer italienische Bericht. Nom, 16. Jan. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort- laut: An der gr i e ch i s ch sttel hi' rStt°" CM r>^ ti* NeichsB fiorty- seine^ ’nem % iser ®IC!J der H fo; Her* lescu: iche *w 'her j* ter, ®r< m I*! ■ft Vr|Cül! xu, M perfö”^ litte« oufrid)!1«“ Oiglich eine listenmäßige Anmeldung, die noch nicht e eigentliche Heranziehung zum HJ.-Dienst be« ulet. In den Schulen werden HJ.-Meldescheine rormeiden. Saatgut und Oünger gesichert Die bedeutenden Leistungssteigerunyen des Land- hue» in der Erzeugungsschlacht, die für die deutsche 5 ahrungsfreiheit ausschlaggebend find, beruhen zu rnem großen Teil auf dem vermehrten ^ in* jah der beiden Betriebsmittel Saatgut und Handelsdünger. Es wurde daher alles getan, um diese beiden Mittel und ihren zweckvollen Em- f tz weiterhin zu gewährleisten. Wie Reichslandwirt- Waftsrat Dr. Werner Schulze in der NS -Lan^ pft hervorhebt, war die Versorgung mit D u ni g e . lolk im Kalenderjahr 1940 zum Beispiel sogar rm 24 v.H. besser als im Vorjahr. Ferner war t* möglich, der Landwirtschaft für das lausende 2 ungefähr eine P h v s p h o r f ä u r e m e n g e zur 9 erfüflunfl zu stellen, die auch nach Abzug der für i e neuen Gebiete erforderlichen Mengen für das Ntreich noch größer ist als die Menge die es zu beginn der Erzeugungsschlacht insgesamt verbrauch U Beim Kali hat sich im ersten Kriegssahr nahe- 51 die gleiche Versorgung ermöglichen lassen wie hn Düngejahr 1938/39, das den Höchststand der )>alianwendung im Deutschen .Reich brachte Ach h diesem Düngejahr kann mit der gleichen guten ; Lersorgungsrnüglichkeit gerechnet ^/oen^ D e L-tickstos f Versorgung konnte im ersten Kriegs, «uhr auf fast der gleichen Höhe wie im Vorjahr Inhalten werden, und auch 1941 ist trotz der zu- ksi tzlichen Versorgung der neuen Westgebiete wieder jene so befriedigende Zuteilung erfolgt, daß die i ltreichslanowirtschaft wesentlich mehr SUckstoff ^Prbrauchen kann, als sie 1937/38 beanspnichte ,Zu- iummenfassend wird festgestellt, daß die vorhan lenen Mengen an Handelsdünger durchaus hm- geboteg habe. Zachanwälte für Steuerrecht. Ende 1937 wurden die Richtlinien über Fach, anwälte für Steuerrecht erlaßen. Die Fach, anwaltfchaft des Steuerrechts besteht somit jetzt drei Jahre. Fast 17OO Anwälte haben bisher an Lehrgängen für das Steuerrecht teilgenommen In der Deutschen Steuer.Zeitung macht Justizrat Dr Neu- bert, der Präsident der Reichsrechtsanwaltskam. mer, Mitteilungen über die weiteren Pläne für die Fachanwaltfchaft des Steuerrechts. Dem Rechtsan. walt soll die Stellung wiedergewonnen werden, die er einst hatte. Der Rechtsanwalt soll wieder der Vertrauensmann, der Rechtsfreund jede» Volksge- Als kürzlich der englische Ministerpräsident wieder einmal auf den Spuren deutscher Bombenangriffe wandelte, verbreitete das Reuterbüro darüber einen rührseligen Bericht. Die Ehurchilljchen Hofberichler- statter hielten dabei die Behauptung für paffend, die Menschenmenge, die dem Schauspiel zusah, sei in den Ruf ausgebrochen „Good, old Winston — Guter, alter Winst 0 n ! Es mag verständlich sein, wenn die britische Propaganda einen geivisien Wert auf den Eindruck legt, als ob dem britischen Ministerpräsidenten heute die Herzen, des einfachen Volkes zugewandt feien. Den gerade die Eigenschaft des abgeklärten und sympathischen Staatsmannes hat der jetzige Premierminister un Verlaufe feiner heute bereits etwa 45jährigen politischen Laufbahn nachweislich bisher nicht entwickelt. nosfen werden, der ständige Berater, der Hausan« walt derjenigen Unternehmen, bei denen laufend Rechtsfragen und besonders Steuerfragen auftreten. Es gibt kaum einen Geschäftsvorfall, bei dem nicht die steuerlichen Auswirkungen bedacht werden müf« sen. Die Rechtsanwaltschaft wird auch zur Neber« Windung der Steuerrechtssremdheit der Volksgenos« sen beitrügen und an der Hebung der Steuermoral maßgebend beteiligt sein Mit den Finanzbehörden wird sie verständnisvoll Zusammenarbeiten und so zum Mittler zwischen den Belangen der Finanz» wirtschaft und den berechtigten Ansprüchen der einzelnen Volksgenossen werden. Der Gedanke der Wie« oerbetätigung aus dem Gebiete der Steuerberatung ist non der Anwaltschaft mit vollem Herzen aufgegriffen worden. Diele Rechtsanwälte haben sich inzwischen eine gute Steuerpraxis aufbauen können. von Berlin bis Aachen hinziehen würde. Mas vom Papier zu sagen ist, gilt für alle anderen Betriebs, abfälle, wie Putzlappen, ausgebrannte Glühlampen und Produktionsabfälle jeder Art. l9et? MU 4 'S. Sl.1 'S 'S. N: '«N eng. b W|la^ !5 Seit en fit, 1 Sdfo iaoen b Das Sachgebiet Hauswirtschaft des NS.-Lehrer. lundes hat Richtlinien für den hauswirtschaftlichen Irnterricht im Kriege herausgegeben. Alle Nah. ringsmittelzubereitungen müssen auf ihre heutige (,'lgnung überprüft und durch zeitgemäße lülethoden ersetzt werden. Es ist zu zeigen, daß be Lebensmittelzuteilung auf gefunden Grundlagen beruht. Beifpiele für gute Tagesbeköstigun- atn sind den Schülerinnen mitzugeben. Befonderer Bert ist auf den Vitamingehalt der Nahrung 31 legen Die Schülerinnen find von einer gedan. k nlofen Nahrungsaufnahme zur Würdigung des Nahrungsmittels in feiner Bedeutung für die Ge- fu nherhaltung hinzuführen. Auf gute Tischgewohn. feiten ist auch während des Krieges Wert zu legen. der Nadelarbeit dürfen nur nützliche Gegen- flande gearbeitet werden, wobei die Verarbeitung ton Resten und Altmaterialien im Vordergrund sicht' Auch beim Wafchen find die alten Fehler zu 2ienft in der HI. herangezogenen Jugendlichen ha- bn vom 1. März bis 10 März 1941 zu einem Kufnahmeappell zu erscheinen, dessen genauer Termin noch bekanntgegeben werden wird. Zwi. foen dem 1. und 10. März findet auch die Woche le r Pimpfe und Jungmädel statt, in der 1« Erziehungsberechtigten über die Jungenddienst, plicht aufgeklärt werden. Zur Vorbereitung der Tilsnahme wird vom 20. März bis 19. April ein t>d)n i f d)e r Vorbereitungsdienst veran- faltet, der aus der Teilnahme an einem Heirnnach- n ittafl, einem Sportnachmittag und einem Dienst- unterricht über die Aufgabe des Pimpfen und Jung, rädel besteht. Am Vorabend des Geburtstags des fiihrers, am 1 9. A p r i l, erfolgt die Aufnahme. v rpflichtung des neuen Jahrgangs beim Standort- «opell. Die Jugendlichen können dann den Dienst« «izug des DJ. bzw die Bundestracht der IM tragen, das Fahrtenmesier bzw. das Halstuch und Kno- Inder teilnimmt und bei dieser Geleyenheit seinen „Abscheu gegen den Geschmack von, Whisky völlig überwunden" hat, wie er mit Befriedigung festste»!, lieber den Verlauf dieser Veranstaltung berichtet er weiter: „Das Ganze war ungemein aufregend und für den, der nicht umkam oder verwundet wurde, auch sehr amüsant ... Jedenfalls mar nach Ablauf von vierzehn Tagen das Tal eine Wüste und unserer Ehre Genüge getan." In seinem starken Deang nach blutigen Erleb, nissen und seinem nicht minder entwickelten Bedürf- nid zu publizistischer Betätigung erreicht er es auch dank seiner Beziehungen zum englischen Kriegsminister, daß er gegen den ausdrücklichen Willen des Oberbefehlshabers Kitchener, der keinen Schlachtenbummler wünscht, auch an dem Mahdi* "gug im Sudan teilnimmt, um bar. über ein Buch zu schreiben. Aus diesem Feldzug berichtet der Engländer Martin in seiner Chur- chill-Biographie eine für die Ehurchillsche Geistes- versassuna bezeichnende Begebenheit: „Stellen Sie sich" — so heißt es in dem Martinschen Buch — „einen ftämmmen britischen Wachtmeister vor, der mit blutiger Lanze, verschmutzt und mit schweiß, überströmtem Gesicht in der Sck)lacht von Omdur« man von dem damaligen Sekondeleutnant Chur« chill gefragt wird: „Ra, Haden Sie Ihren Spaß seinen Erinnerungen ,Weltabenteuer im Dienst — war schärfer, da die Kavallerie weit kostspieliger war." „Feldzüge und poloturmere." Mit diesem Eintritt in die Kadettenschule beginnt erst eigentlich seine Entwicklung, jetzt erst hat er eine Plattform, auf der er zu wirken versteht. Er stürzt sich die nächsten Jahre, wie er selbst erklärt, in einen „Trubel und Treiben der Feldzuge und Poloturniere" — wobei nach seinen eigenen Schilderungen die letzteren Ereignisse ihn ernster bejri-aftigen, während er an Feldzügen nur als Zeitungsberichterstatter in Diensturlauben teil« nimmt. Aber zweifellos gilt seine ganze Liebe dem Krieg. „Wie schön sich vorzustellen" — so ruft er damals aus —, „man wäre 1793 erst 19 Jahre alt gewesen und hätte noch mehr a l s 20 Jahre Krieg vor s i ch g e h a b t !" Seinen ersten „Krieg" erlebt er, als er einen Urlaub benutzt, um n ad) Kuba zu reifen, wo 1895 Kämpfe zwislt)en spanischen Regierungstruppen und Aufstündijd)en stattfanden. Als Argument dieser merkwürdigen Unternehmung gibt er an: „Dies wurde einer Saison schwerer Jagdritte als gleick;- wertig oder fast gleichwertig erachtet!" Und als wesentlid)e Erfahrung dieser Expedition findet er es „höchst merkwürdig, daß diese Spanier das Recht haben sollten, über ihr Land und ihre Kolonien ganz genau so zu reden ober zu denken, als wären es Engländer" Seinen zweiten Feldzug machte .Kavallerieleutleutnant Churchill ebenfalls ohne dienstlichen Auftrag und unter Ausnutzung seiner Beziehungen al4 privater Zuschauer mit gleichzeitiger Berichterstat. hing an die „Morningpost" in Indien mit, wo er an einer Strafexpeduivn gegen aufständische Feldmarschall Roberts oder Winston Churchill den Sieg über die Buren erfochten hatte!" Bereits vor dem Burenkriey war er aus dem Heer ausaeschieden. Er hatte ndinlirf) für das Jahr 1899' befd)loffen: „nach Indien zurückzukehren und das Poloturnier zu gewinnen-, meine Papier ein- zureichen und meinen Abschied zu nehmen; ... und mich schließlich nach einer Möglichkeit zum Eintritt ins Parlament umzusehen." So stellt sich Churchill» Beschluß, „Politiker zu werden", dar! Dieser Abschluß seiner militärischen Laufbahn war wie ihr Inhalt: er sieht im Soldatentum keine Aufgabe, sondern einen Sport: an Feldzügen nimmt er nicht teil aus einem Pflichtgefühl, nicht um etwa für sein Land zu kämpfen, sondern aus Abenteuerdrang, und aus einem ebenso ungewöhnlichen wie unnatürlichen Bedürfnis, Blut zu sehen. daran gehabt?" Seinen großen Schlager landet Churchill im Burenkriea, bei dein er ebenfalls als Korrespondent der „Morningpost" tätig ist und von den Buren gefangen wird. Es gelingt ihm — in einem Güterzug unter Reissäcken versteckt — auf portugiesisches Gebiet zu fliehen. Ueber feine „Heldentaten" bei Gefangennahme und Flucht hat er gleich selbst in der „Morningpost" mit so großem Nachdruck berichtet, daß der Londoner „Star" damals ironisch müsse im Zweifel sein, „ob eigentlich Roberts ooer Winston Churchill den ruf iem Kanal herrscht lebhafter Verkehr, denn an jedem Tag und auch bei schlechtem Wetter sind ic kleinen R-Boote draußen im Kanal und räumen bis dicht unter der englischen Küste die Minen» sperren weg. — (PK -Schwarz-Scherl-M.) Aber vielleicht ist gerade dies der Grund, warum das Reuterbüro in solcher Richtung bemüht wird. Es soll dem englischen Volk einen anderen Chur» chill oorgoukeln, weil mit dem Churchill, den England bisher gekannt hat, keine Zui»ersicht und keine Hoffnung im Volke geweckt werden kann Der gleiche l Churchill nämlich, der jede Gelegenheit so gerne benutzt, um — mangels besserer Waffen — mit dummen Schimpfereien die Staatsmänner zu beleidigen, gegen die England den Krieg entfesselt hat, hat allen Grund, seine eigene Person und ihre merkwürdige Vergangenheit dem Lichte der Erinnerung zu entziehen. Und ein gut Teil des Hasses, der ihn verblendet, mag darin seine Erkla» rung finden, daß seine überragenden Gegner als , einfache stolze Kämpfer ihrer Völker sich zu dem reichend sind, um eine Ernte heronwachsen zu las- Ringen, das sie geführt, zu den Gedanken, die sie ge. sen, die hinter den hohen Durchschnitternten der formt, und zu den Taten, die sie vollbracht haben, letzten Jahre nicht zurückzustehen braucht. Es ift offen zu bekennen vermögen — während der kleine aber auch notwendig, noch wohlüberlegter ^id)! DOn bcr Themse den Schleier des Der- zu düngen. Es steht auch hochwertiges 6 a a t g u t e |( e n 9 über all das zu breiten gezwungen ist, ausreichend bereit. was bisher fein merkwürdiges Dasein ausmachte. rCrhrtlHH/. Es liegt das Dunkel eines seltsamen Spiels mit SwIiCnlOjC <£rnOiUnfl dem Schicksal über diesem Weg durch vier Jahr, für werktätige Frauen. zehnte Eines Spiels, dem nachzugehen sich lohnt, m. , . k .. ( x c» r,Mh |t in ch e n den Ausgangsstoff für mehr als 80 Industrie-1 — Produkte bilden, beispielsweise für die Herstellung von Schreibmaschinenbändern, Duchdruckfarben, Ni. alle diese Schutzmaßnahmen geworden sind. Das troglyzerinen für Sprengstoffe, für Porzellan- unö heutige Reichsnaiurschutzgesetz gibt Dem national|o- Milchglasfabrikation, für Seifen, Futtermittel, Zünd, zialistischen Staat die wirksamen Waffen zur Erhol. Hölzer, Filme und Appreturen. Die Erfolge der Alt- tung unserer heimischen Naturschönheiten, materialsammlung kann ein einziges kleines Beispiel Annfcttwrfor m«>rbpn d6brdU(ht illustrieren. So belief sich im Jahre 1938 das Sam- Valwwerler werven georauaiL melergebnis an A l t p a p i e r auf etwa eine Million Der Generalsekretär des Reichsstandes des deut- Tonnen. Diese Menge entspricht einem etwa 50Jahre srhen Handwerks, Dr. Schüler, schreibt im alten, für die Papierholzerzeugung schlagreifen „Deutschen Volkswirt", noch viele tüchtige Meister Wald, der sich in einer Breite von einem Kilometer würden gebraucht, erst recht nach dem Kriege. “ " ’ ........ ""-----Allein im Osten würden zunächst etwa 60 000 Handwerker benötigt. Jrn Westen müsse namentlich in Loth ringen das Handwerk verdichtet werden Hinzu komme der Handwerkerbedarf für neue st ä d t i f ch e Großsiedlungen, wie in Fallersleben, bei den Hermann-Goring. Werken usw., der Bedarf für die vielen neuen Wohnviertel im Zuge des kommenden Woh nungsbauprogramms Weiter würden Handwerker gebraucht für die Stärkung des ländlichen Handwerks, besonders für die Landmaschinen- Instandsetzung, und schließlich nicht zuletzt für den Ersatz alternder M e i st e r in guten Betrieben Das Handwerk stelle außerdem weit- gehend den Nachwuchs für andere Berufe. Den jüngeren tüchtigen Handwerkern würden heute Aus- sichten eröffnet, wie sie ihnen keine andere Zeit ffulpturea haftet» dem iw ,k unb ■ iihle Hw initteli- 8'' vielen Enten ein paar reelle Baconfpeckfeiten hervor- Wir erinnern an die am Sonntag. 19. Januar 1941, 15 Uhr, im „Burgboi" statmndende LahveS-KauNtvevramm^ung Tagesordnung: Die versch Berichie, Beschaffiing v. Obstbäumen für dasJrübiabr, Pflege bcr L bftbiiume (Spritzung, Düngung usm.), Erläuterung der nützlichen Kunstdüngern,nvendllng u. v a 237D Boä^ähliges Erscheinen ist Pflicht, da bier alle tur 1941 vorgeich. Arbeiten besprochen werden ,ollen. Gaffe sind willkomnien Bleistift und Panier nnt- brumen. Funker, Bereinsleiter Edgar BORRMANN e. Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 4165 und 4156 __24b A töi&Tficnmaren Abseifbürsten, Schrubber Waschbürsten Schuhbürsten, Besen usw. wieder eingetroffen! Das Bild für die Heimat • 3 -7» - Wegen Vorbereitung zum Hochverrat hlngerlchtet. JUILl|U^n | VlUUl ‘'»-Ö-V* ~------m — teils aus Gewinnsucht und teils größten Dramatikers der Ostmark, Franz G gegen das Deutschtum — an der'parzer, mit einer Festwoche, die untei nrrfi'iiFtiffh’n T.prroraruDDe die Wob- Schirmherrschaft des Reicksministers Dr. Go Sterbefälle. Boulanger bis zu drei Plätzen freien Eintritt 241 D Ließen Bahnho streße 49 Ruf 1941 Freitag ui verkaufen 0176 Familie Hustfo iäf überglücklich Stadttheater Oie Beulsche Arbekslront N8G. 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Jnsbesonder obliegt ihm, Zweifelsfälle frei der Feststellung der Farben- tüchtigkeit der Reichsbahnbediensteten durch die Bahnaugenärzte zu prüfen. nischem Gebiet - aus Feindschaft gegen das Deutschtum — Spitze einer anarchistischen Terrorgruppe die Woh- nungen zahlreicher Deutscher ausgeplündert. FuLdCl, mit einer Festwoche, die unter der Schirmherrschaft des Reichsministers Dr. Goebbels und des Reichsleiters Baldur von Schirach steht. Im Historischen Museum der Stadt Wien wurde eine Grillparzer -A.u s st ellung eröffnet, die das Leben und Schaffen des Dichters vergegen- wärtigt. Unser Dildtelegramm zeigt den Reichsleiter Baldur von Schirach bei der Besichtigung der Ausstellung. — (Scherl-Bilderdienst-M.) Alt. Krofdorfer Weg 1; Marie Drescher, geb. Vaiicct, 52 Jahre, Gleiberg, Kr. Wetzlar. 11.1. Maria Faber, geb. Volk, 59 Jahre, Großen-Lrnden, Kr. Gießen, frankfurter Straße 89; Klans Wagner, 7 Monate, Trobe, Kreis Gießen. 12^4. Elisabeths Lotz, geb. Größer, 83 Jahre, Gießen, Asterweg 22.13.1. Suite fromme, geb. Valentin, 91 Jahre, Gießen, Liebig- straße 75; Margareta Schön, geb. Aff, 67 Indre, Gießen, Ebelstraße 34. 14. 1. Rosemarie Elausenr. 5 Monate, Gießen, Walltorstr. 59. 15.1. Zimmer« mann Heinrich Rieb, 60 Jahre, Laubach, Kr. Gießern. Die Farblüchligkeil dzr Reichsbahnbcdienstelen. Der Bahnaugenarzt bei der Reichsbahndirektion Erfurt, Dr. med. £urt Engelbrecht, ist vom Reichsv erkehrsminister zum Ober bah n a u g e n - der berühmte rumänische Meistergeiger mit seinem Orchester weichen zu können, versuchte er, zwei Aufsichtsbeamte zu töten und verletzte sie durch zahlreiche Messerstiche. Archäologische Funde beim Bau der Untergrundbahn in Rom. In Rom ist eine Untergrundbahn im Bau, die aus dem Mittelpunkt der Stadt zum Gelände, der kommenden Weltausstellung führen wird. Bei den Arbeiten zur Anlage des Tunnels der Untergrund- Hahn sind unter der Via Cavour Ueberrefte und Skulpturen einer Villa aus der Zeit des Kaisers Hadrian und unter der Dia Appia ein Grabdenkmal aus dem 2. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung aufgefunden worden. Oie Grillparzcr-Woche in Wien. Der vom Volksgerichtshof am 16. September 1940 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilte Erich M a m b r e y aus Essen ist hingerichtet worden. Mambrey, der mehrfach vorbestraft ist, hat während des spanischen Bürgerkrieges auf rotspa- Berlin-Lich erfelöe Seltene Natururkwnden von den Halligen und vom Wattenmeer die alle Natu freunde und Q3ogel iebbaber mit Begeisterung lesen und schauen werden Unter Säbelschnablern und Seeschwalben Deo' aditurgcn und Natururkunden aus der D gelwe t der rutschen Nordsc- üste Don Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildrn nach wunde vollen Naturau nahmen In Genen gc u de । NM. -Sv. Bst llungen nim nt je f Buchhandlung enig - en. Der onaen Sie b ite das ausführliche bebilderte Werbeblati. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde yaupadic rueiter: Dr Friedrich WUbelm Vm^e SteHöettietei cti HaupNchri't.etiers lernst Blumscheln. ‘.Heran :n)Dtth* ft rviui und Silber Dr >>r. W. ränge für bas Fen- teton: Dr. Hans Th, r'l>t; ür Stab' Gießen, Prorm-, Wirt.cha,. u. Sport: Ecn. ^.uin,che । Druii und 'j-etiaq Brühl,che Unirer itiUtbrucferei Lk. Lanqe s G. Seriaa^lener Dr.-Ing. ENch Hamann Wniemen;? ter Hon« ^eck. wirr- Tn hrn "Vnlia!'ber ,’In rnen-Tberbnrfffimm'' Pi 9<' 8. Tausende von Angehörigen und Freunden der Ab- reisenden hatten sich eingefunden. Kleine politische Nachrichten. Der „Völkische Beobachter" veröffentlicht die Nachricht vom Tode Dr. Emil Ganjjers. xim Auf- tru»e des Führers unomet der Stellvertreter des Führers dem Verstorbenen den folgenden Nachruf: „Die NSDAP, vertiert in ihm einen ihrer altejlen Aillkämpser, der schon in der Anfangszeit der Bewegung den Weg zum Führer sand und seitdem unermüdlich für die NSDAP, wirkte. In selbstloser Hingabe hat Parteigenosse Dr. Emil Ganger der natio.ialsozialistischen 1 v. Eintritt: 1.-, 2.-, 2.50, 3.- RM., Mitglieder der Veranstalt. - Ringe und Wehrmacht 10% Ermäßig. (Vorverkauf: Kartenverkaufstelle Seltersweg 60 — Ruf 2141. 1239D 19 Uhr bis 21.30 Uhr 17. Freitag-Miete Madame Butterfly Oper von Puccini. Preise: RM. 120 bis 4.10. eignis. Vorzügliche Ergebnisse der Diphtherie-Schutzimpfung. Die in H i l d e s h e i m durchgsführten Diphtherie- Schutzimpfungen haben vorzügliche Ergebnisse gehabt. Fast 12 000. Kinder wurden geimpft. Die Erkrankungen sind seitdem rapide zurückgegangen. Während bisher jährlich etwa 200 Kinder erkrankten sind 19-10 nur 25 Erkrankungen gemeldet wor- den. Von diesen waren nur seche ! geimpft, die übrigen waren der.Impfung fern- gcblieben. Die Impfungen sollen in diesem Jahre mit dem Jahrgang 1939 fortgesetzt werden. Sim 2.1. Bankbeamter Friedrich Konrad @rdfr 57 Jahre, Gießen, Liebigstraße 39. 3.1. Elisabetba: Adam, geb. Schmuck, 32 Jahre, Salzböden, Kreis- Wetzlar. 4.1. Gertrud Deuffer, nebi Becker, 78 ?.»• Gießen, Liebigstraße 28; Marie Luise Kiehne, rcb. Grobe, 75 Jahre, Gießen, Curtmannstraßc 31. 5.1. Anna Brück, geb. Brück, 28 Jahre, Groß-Altenstädten, Kr. Wetzlar. 6. 1. Buchhalter Heinrich bmH Emrich, 77 Jahre, Gießen, Roonstr. 16; Werkmenlec Ferdinand Schäfer, 40 Jahre, Mainzlar, Kr. Gießen- Bahnhofsir. 45; Wickelmacherin Marie Klapm, geb. Bender, 53 Jahre, Großen-Linden. 7. 1. Brigitte Munzert, 4 Jahre, Lollar, Kr. Gießen, Hindenblirg-' straße 10; Luise Wagner, geb. Wagner, 56 Jahre, Krofdorf, &r. Wetzlar. 8.1. Gnmnasialoberlebrec (i. D. Dr. Job. Christian Röse, 85 Jahre, Gießen, Wartweg 50; Lina Scbmeel, geb. Steul, 58 Jahre, Bettenhausen, Kr. Gießen, Schulstr. 15; Kranlen» vsiegerin Frieda Seibel, 40 Jahre, Gießen, Kaiser» allee 26. 9.1. Elisabetha Linsemann, geb. Ionel., 65 Jahre, Gießen, Neuen Baue 6; Karoline Kramer, geb. Lütsch, 73 Jahre, Wetzlar,, Jakob-Sprenger- Straße 41.10.1. PaulHansHohl, 3Jahre, Gießen, Alt. Krofdorfer Weg 1; Marie Drescher, geb. Lauch!, Gewaltverbrecher hingericklet. Am 16. Januar ist der 29jährige Nikolay Bednarski aus Brosowa hingerichtet worden, den ingen gemauci luui- . has Sondergericht in Dortmund am 28. Dezember sechs Kinder schütz-1 1949 <üs Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. ~ r c “* Pednarski war ein nach Deutschland verpflichteter polnischer Landarbeiter, der seinen Arbeitsplatz heimlich verlassen hatte und deswegen in Haft genommen roorh2n war. Um aus dem Gefängnis ent- Letzte Nachrichten. Brit fches Motorschiff torpediert. N e u y 0 r k, 17. Jan. (DNB. Funkspruch.) Das britische Motorschiff „Z e s l a n die" (8444 BRT.) sandte 5 0 ö - Rufe. Es teilte mit, daß es 650 Meilen nordwestlich von Londonderry torpe« dlert worden sei. Das Schiff verkehrte zwischen England und Neuseeland. J___________ I Personenwagen Adler-Trumpf, Liefers wagen Bierrad-Tempo au verkauf. 24eD Balmbofstr. 65 Fernruf 3861. National Regislr.-Kasse au nert sJiäb in .......- - ...... der Gesckästssi.d ' rmtkf. >Ltr. 29. _______ Gteß/Anzeig. onoloon 14—17 UbrJ uiiiiiiiiiiiiHiiiiimiiiiiinuiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiü 2vÄ'anßerer- Cabriolet und 680-DKW- Zweisitzer sind verläuflich. Schrift!. Anirag unt. 243 D an d. Gießen. Anzeig. Neuer weißer Herd Verkäufe | Gin hochtragend. Simmentaler Mnd zu verkauf. 2i«v Lana-Göns, Obcrgasse 28. sie hat auch Grund dazu, denn der wochenlang die ganze Familie quälende Husten ist wie weggeblasen Husfa-Glycin half in wenigen Tagen. Husta-Glycin löst den hartnäckigen Husten und beugt Erkäl- ungskrankheiten vor. 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Das gab Anlaß zu einem kleinen Richtfest, wobei das Photo für die Llngchörigen m der Heimat nicht vergessen wurde. (PK.-Dr.-Feitel-Scherl-M.) / künstlerischen dichterischen und wissenschaftlichen I a r z t für den gesamten Bereich der Reichsbahn <51 fieiiiunaen voll Stolz zeige. Die Ausstellung fand bestellt worden. Ihm obliegt neben der verUauens- müqliedern, yoyen Veamien oes ZtUvkIUll.in,^^u,..S lungen von mhilnfnnhip (Friie- *•«>* tRöhnnhrunn nnn und den Spitzen der Stadtverwaltung die Gesandten ! IN ihren Abteilungen Dich ung' Ph lchoph E^b Deutschlands und Spaniens sowie die Kon uln von hungskunst, Propaganda und ^^als^lisES Japan und Brasilien teil. «•mnnhpnma der lckwediscken Ehrengäste. Mietgesuche Aelter. Ehepaar sucht für 1. April oder früher 3-4-ZWmer- WWNWg in ruhiger Lage Schriftliche Angebote mit. 0173 andenGieß.Anz. Gesucht: 2WMeii 1 Zimmer mit Küche. 2 Zimmer mit Küche. für sofort oder später. Schriftl. Angeb. unt. 0178 an d. Gieß. Anz. 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Einkommensteuerfrei ist, wer ljuueii. ütu/uiwuiii y- - ■ , MnrommenuelleL I t wci auch für den maßgebenden Familienstand «Kinder- u2U,r nj^f herangezogen ist ,.r—\ hi« (CfeiMrhprprh'imina der WC1 • < . s.____ ___'___™n Bei den für 1939 nicht zur Einkommen, d die Burger teuer von oer ©snwmw, v 7. r n ff i cft- Stidjtape der höchst- fl.btfafc*b«lt. erb». fu?r »eran lagt en 2 RM. für das zweite und jedes weitere Kind. . fo< sich beträgt, um 1 RM. für das zweite und dritte men die im Betriebe rin"s anb^mn laut) ci mvi. - , c neu veranlagt, so ist ein besonderer Antrag auf Be^ Die Steuermeßbeträge stellen sich auf: 6 RM. bei einem Vermögen von nicht mehr als gilt als 20 000 RM. fit, mindestens ein ^euerme^, ] ^prov-siert am Flügel. B "ä.” WmSÄÄ/ »<■ «**“ ""."'S”11"* hpr;n*nnn» 5t!nD. «m M h » 13_____..._ --- f । I. Hany' 1 i hM vrt NM' fiiii Aus der Stadt Gießen. Unsere besten Freunde. iri. ?? 1., S; '•ft. 1W-1H1 null,, r. 103^ i°f ... den eingel^ zwei Flügel, die in Form und Größe etwa dem Flügel einer Libelle gleichen. Jeder Flügel aber birgt nm unteren Ende einen flachen, öligen Kern, Di5''51)0intern nun ist das tägliche Brot der nicht dazu herange.zogeN wäre; em Billigkeitserlatz bleibt jedoch außer Betracht. cstalten, verdankt es auch seinem Schrifttum. In U letzten Jahrzehnten sind immer wieder Bücher eschienen, die politische und weltan'chau'ich' Fra- c n behandelten. Wir erinnern nur an bi? „Gedan- l marie" — Ob-eri efificher Kunstv^ein: r.30 bis 18.30 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Ge- • er____S. „ - di nYikkkynnkn.ro und gebührend schätzt. Er liefert auch rin ausgezeichnetes und sehr schönes Holz. Wer schon an eitrm schön gescheuerten, Hellen Ahorntisch gesessen bat, wird mir beisttmrnen. Als ich heute von der Stodt heraus nach Hause ging, vernahm ich gleich wieder den bekannten leisen Pfiff meines Freundes aus dem allerersten Alleebaum. Es sieht fast so aus, als ob ich mich allmahhch ein klein wenig seiner besonderen Gunst erfreute. Georges Boulanger in Gießen. Georges 'B o u l a n g e r, der bekannte rumänische Geiger, gastiert am Montag. 20. Januar, in Gießen im Gloria-Valast. Georges Boulanger wird fei- weise mit Klavierbegleitung und teilweise mit Begleitung seines eigenen Orchesters eine Auslese ferner besten Kompositionen zum Vortrag bringen. Das Orchester wird geführt von Bruno K l i b o r, einem Slkkordeonv'rtuolen. der durch den Vortrag virtuoser Konzertstücke für Akkordeon einen wertvollen Beitrag zum Programm beisteuern wird. Daneben wirken an diesem Abend mit: Marja Tamara, e ne bezaubernde Tänzerin: der italienische Tenor Em'lio Levore, die 5 D o k a l - M e l o d i o s , eine V"r- I einiaung von 5 einfallsreichen junaen Menschen, die ! vortrauen und v"rodier"n Eurl E i ch h e i m plan- Veranlagung, regelmäßig auf den 1.1.1940, für Ki- m---xÄA».r*A1,»i. fest gestellt worden ist. wenn zuweichen. Das ist recht qimpelhaft. Doch er wird schon wissen, warum er es tut. Ich liebe ihn sehr, den schönm.. drolligen Guellen So- gar fein kurzatmiger, spitzer Gesang macht mir ^Urßaud) den Gimpelbrot spendenden Ahornbaum lebe ick seitdem ich den Gimvel naher kenne mit neu-n Äugen an. G"NZ abgesehen davon. daß er als erster einheimischer Baum schon früh im Len, feine aoldarumn Blittensträiiß- in den ersten lau n Wmd bin^nbälf "nd e'N"n Duff ausf-ndet, der so süß und wonnig ist wie Muskatellerwein. Auch er verdient es, duß man ihn na^r kennt ntab Gr . Äijabk^ oben, .fhi: ecker, 76. fiebne, n! afec 31.5 i Vrob'A»? . icinrid) lief Werknien Kr.M- filaymif'. . 1. Brice öinbenbir t, 56 W; ' ialoberlci jre, I il, 58^ 5: Krack -beN'M geb. W litie ßran'1 b-Lvren^ rhfe, Gikn' geb-SB; Kr. Gim .7 Noch fiS -'S । gemeindlichen S euerbehörden. M.t Rücksicht auf I die zahlreichen Besreiungs- und Ermäßigungsmog- i lichkeiten ist eine genaue Prüfung in dieser Hinsicht ratsam. Gegen die Anforderung der Burger- । [teuer durch den Steuerbefcheid b^ro. auf der Steuer- . aO. \ für Steuerpflichtige, die 1939 ein- kommensteuerfrei gewesen sind. für Einkommen bis 4500 RM. „ 6000 -„ ;; „ „ 8000 ,, „ „ 12000 „ „ „ 16000 „ w „ 20000 „ ", „ „ 25000 „ „ „ 50000 „ w „ 75000 „ „ „iooooo „ ' „ „ 250000 „ „ 500000 „ usw. ziruckzusuyren 5?it. Wir stehe..... ...... taintt. Daß unser Volk reif wurde, diese Zeit zu Die Bürgersteuer im Jahre 1941 Bef-eiungen - Erwäß gungen - Berechnung. Von Steuerberater Dr. jur. et reb. pol. K. Wuth. 3. lei KrieqsbesckMgten. Striefferi>interbliebenert und Gleichgestellten, denen für die Einkommensteuer ober Lohnsteuer 1939 ein steuerfreier Betrat, ge- währt worden ist. bei entsprechendem Anträge, aus ben Bürger'tcuerbetraq. der sich noch dem ermatzia- ten Einkommen b'w. Arbeitslohn ergibt- 4. für St"uerpflichtige, deren Einkommen iv4i voraussichtlich gegenüber 1939 um mehr als -0 oft zurückgehen wird, bei entsprechendem An- frag auf die dem Einkommen 1941 entsprechende Büraersteuer. — Arbeitnehmer bed'irfen für die Ermäßigungen zu 4 und 5 einer Brichriniaung der ©pmef^be^hörhe zur Dorlaä'e beim Arbeitgeber: . 5. aus Bi-lligkeitsgr ünden ro'nnefc „ Entrick/ung der Bliraerst^uer im einzelnen ine-besondere wegen erbe^stch?'- Gefähndun" des Lebensunterhalts oder des Betriebs unbillig ist. Anträge auf Ermäßigung der D'irgerfteuer nno an die lust^ndia-en G7'meind'ebehörd"n zu rieh m. Geg-n eine A' lchnung von Ermä^una-" ober Be. richtigunasanträgen ist innerhalh eines Monat« die B'fchw-'rd'' an den Bürgermeister aeaeben. über d'- erwrderiichenkglls b-r Cyberim-mw»-^^* ent- scheidet Erftatttina zu Unrecht rrbnbener Barner- fteu?“ ist erforderlichenfalls bis spätestens zum 31. Mit diesen Büchern geht es uns rote mit unfern feiten Freunden. Sie sind nicht mit einer kurzen i ekanntfchaft erledigt. Sie sind roie ein Kristall. Jm- r.*r wieder leuchten sie in einer anderen Faroe. » enthüllen uns immer wieder neue Erkenntmsse. srshalb lesen wir solche Werke nicht nur einmal, ’ nbern grei'en in ernsten Stunden immer wieder mch ihnen. Wir leben mit ihnen. — Sn unserem deutschen Schrifttum steckt das Ge- ISchtnis der ganzen Ration. Wohl haben wir Rund- jonk. Film und andere Volksbildungsmittel, aber chne Bücher können wir uns das Leben nicht ben- ten. Sie finb bie Grunblage unserer gesamten Ge-l- cskultur unb werden es auch bleiben. F lm und Lundfunk geben uns Augenblickseinbrücke, vtelleich rudi einmal ein tiefes Erlebnis, aber in ber Regel nftet bas Erlebte dieser Art nicht lange. Wer sich nahrhaft bilden will, muß immer wieder auf das J Auch zurückgreifen. Die Worte, die ihm daraus rnt- egenklingen, verhallen nicht lautlos int Wmd, fvn- | kirn sie haben dauernden Bestand. Wohl am meisten verbreitet find die Bücher aus !cr sogenannten schönen Literatur. In den Werken "r Dichtkunst, in Romanen, Novellen. Dramen und ^dichten spiegelt sich all das wider, das den Menschen am nächsten liegt. Wir sehen hier menschliche Schicksale vor uns, die uns an unser eignes Leven rinnern und es werden Gefühle der -riebe, ber Schn'ucht, der Leidenschaft geschildert, roie iot sie uU« schon einmal irgendwie erlebt haben. Im Sme- ,2l her D'chtkunft kommen sie uns deutlich zum Be- ^Abe'r seine Hauptmahlzeit, ^n Ne-blingsgericht, roahrsch inlich sogar sein ausschließliches Winter einem Bochwaiier entlang, an dessen Ufern schon« Gchw'ge m:t Ahornbäumen angelegt sind. Ba faD 7ch nun eines Tage- einig« Dompfaffen vom Rasen de- Uferhange- ?u',beq n 'M Geäst der Bäume sitzen ober vor mir herinegen. Wer nicht genau hinfieht, könnte 'hn oon £ SSfÄftV« - *sä ®ssä um den dicken Bauch, dem ÄF^temt man ihn >« ->.» «»■ löste und verspeiste. „ «e noch Die Aho^nfrucht kennt man. Wenn I« n grün ist, klemmen bie kleinen sie ch 5 Beiustimmg auf die Nase. Im ^rb'*J.T, T le n Erde sällt, spaltet sie sich in zwe, «le.che Teile, m Ich schaute mißtrauisch um mich, konnte aber nur einen älteren Mann entdecken. Der konnte es nicht fein. Wer bann? . Angela hatte schnell einen Eimer aufgetrieben uns begann den Wagen zu waschen. Ich half ihr dabei. Wir sprachen nicht sehr viel; die Begrüßung hatte mich verärgert. Wir schoben den Wagen in die Halle. Einen Augenblick! sagte Angela. Wen'ige Minuten später kam sie zurück: wir konnten gehen. . , , f Wir waren schon eine Weile gelaufen. Angela hatte eine Falte in der Stirne, als überlegte sie sich etwas sehr ernsthaft. Ich hielt das für ein schlechtes Zeichen: ich dachte: jetzt wird es gleich kommen. $ ftör mal! wird sie sagen, ich habe da einen kennengelernt ... Sie blieb stehen. . Die Schlüssel! Habe ich eigentlich die Wagen- schlüssel abgegeben? . S'e suckle in der Handtasche Mit einem Male erinnerte sie sich: Natürlich habe ich die Schlussel j abgegeben! Da fiel es von ihr ab, das Fremde. Neue Plötzlich war sie wieder meine Angela. Sie lachte mich an und schob ihren Arm in den meinen. Daß du Snätjahr find bie Uferhänge nut Millionen von geflügelten Früchten übersät bie der Wind so zerstreut, daß sie nicht haufenweise nur unter die Bäume zu liegen kommen. Wo aber diese öligen .Früchte zu finden sind, stellt sich unmer auch unser Domv^aff ein und schmaust unb schlemmt nach ft r- zenslust. Er verzehrt so viel, als nur in ihn bim ringcht, fliegt^dozwischen nn?der mal em bißchen auf den Baum hinauf und stoßt seinen leisen P iff heraus. Zum eigentlichen Singen langt es nicht. Dazu fit er zu satt unb ju fori. In Scharen sieht man die Dompfaffen den zan W'nttr hindurch vom Daum ^um Tisch vom Tisch zum Baum fliegen. Wenn der Schnee die Rafennarbe zudeckt, es der Dompfafi auch wohl rin paar Tage ohne Mahlzeit aushalten und vom eigenen zehren Doch Wind und Sonne sorgen schon dafür daß der Schnee, wenigstens stellenwelse, wieder bald weggeht, unb wenn selbst sie einmal versagen, besorgen es- die Schulkinder, die mit Schneeschuhen und Rodelschlitten an die Hänge kommen und bis an den zuge'roren-en Dach hineinfahren. Wo aber mir ein Flecken Boden unter einem S iesel oder Schlitten schneestei wird, find immer auch Ahorn- friWe da. Und wenn dann die Kinder in der Schule ober beim Esten finb, fliegt ber Domv/ast non feinem Daum unb fchwelat an feinem Ti ch Man nennt ben prächtigen Vogel auch Gimpel. W'nn er aufgescheucht wird, fliegt er lange von »nim zu Baum vor einem her, anstatt einfach aus- Ermäßigungen der Vürgersteuer. Die Dürgersteuer nach bem Einkommen ermäßigt für Steuerpflichtige, benen bei ber Einkommensteuer eine Steuerermäßigung auf Grund der Harte- Vorschrift (§ 33) wegen außEdemlicher Belastung gewährt worden ist, entsprechend roie bei der Em- kommensteuer, ohne daß sedoch auf diese Billigkeitsmaßnahme ein Rechtsanspruch besteht: . 2. bei außerordentlichen Sin fünften (z B Abfindungen, Gewinnen aus Betnebsver- äußerunq) im Sinne des Einkommensteuergesetzes auf Antrag in dem gleichen Verhältnis, wie die Einkommensteuer auf diese Einkünfte ermäßigt wor- Wohl in keinem Jahrhundert hat bas gedruckte Tvrt eine solche Macht gehabt roie in unfern. Wir rinnen uns kaum vorstellen, baß es eine Zeit ohneV141U, vv„ ---------------- . t , A itungen und Bücher gegeben hat. Die qe amte farte 19 n Ajt innerhalb eines Monats die Ansech- ilniteUung unseres geistigen unb seelischen Lebens, tung bei der Steuerbehörbe gegeben, die sich m den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, " ~ * if zum großen Teil mit auf ben Einfluß ber Bücher ourHeiWueip|UU»lH ..................... .... z>rückzufilhren. Wir leben in einer großen, heldischen aU< B^ksgenosien, bie am 10. Oktober 1940 tm:- "'Hen an einem geschichtlichen W?nde- Q g 8 Lebensjahr vollendet und im Jn- ' " " " '' lande chren Wohnsitz oder gewöhnlichen Au'enthalt hatten. Die Verhältnisse an diesem Zeitpunkt sind anzug und braungebrannt. Das andere war später; im August. Als die gelbe Karte kam, sagte sie nur: Nun mußt du also fort... Ich dachte an bas Mäbchen, als ich bie neuen Stiefel, die ich auf der Kammer gefaßt hatte, schwarzen mußte; und ich dachte an Angela, als wir an ter Straße nach H. bauten. Zehn Kilometer schweres Feldkabel verlegten wir; unb dazu regnete es aps allen Himmeln. Eines Tages war ich mit Urlaub an der Reihe. Am Bahnhöf stand Angela und wartete auf nrd). ,.L iLch"«lch'di."S« Ä in toKn T°g-N be- tobt b«r rint7®rotoätfer«i °ng°st°llt uni, fdjre fonfrere P°lich'-n haben, die sie lehr era t nrtmem !>-<; «»-;«"■» mi« ”* ’* X“'«-1*! LrL-ÄS ÄUS-w-Ä 1 K.S.Ä6ÄÄ, Ä S. 7Ä ■Ainn PnnntP i* mi-der auf Urlaub fahren. Am ten sie versprochen haben. rourin oon 'ungra Müd-Ka aefteuert. Die Iahen ®alter Iprtnaen? fragte sie. ™Ven m"4n Mrateln recht Düblet) au^. Der Ge- Ein paar Tage Ipater hatte Ich Wache. 6e ruck °°n Brot unb Kuchen ainn oon ihnen w-g^ tatt un nebhg; b.e S unden lang. . Bei land- und sorstroirtfchaftlichem Vermögen für die Dürgersteuer, wenn der Einhestswert hoher als 20 000 RM. fit, mindestens ein Steuermeßbe- D.« ' । sie<* !| zerL w , prospcKl r in der am Stichtage der höchste Hebelatz galt. er,o. jre u .e« jeti’nben Stoftein. 11 a e m e i n befreit sind von b-r Bürger- nahmen des Jahres 1939, auf 50 RM. noch un en steu°r 1941 Volksgenossen, die am Fgisigkeststage, abgerundet und in die S u en der ^^kommensteu r- der einz-lnen Büra^rsteuerbeträ^e Fom'lienunttrhait tabelle cingeordnet die Beiteuerungsgrunblage. B - für eÄr Ä. unb Arbestsdi-nstnflichtige stand 1<>39 nur Kapitttertragssteuerpsticht, fo gilt, beziehen ohne Rücksicht darauf, weich' Beträge b-m bas gleiche; betragt bie Kürzung ber Roh.m- St-u-rvMcht.i-'en 11-b feinen Angehörigen an Fa- naamen nur 200 RM. • I milienun^rhalt. Wttfichaftsbrihfife nbe- sonstigen! Mr m i n b e r j ä h r i g e Kinder, die am iu.- ' Eink '-ntten ^'ließen. In gleicher Weife bereit sind Oktober 1940 zu bem Hauahalt des ^»erpstich 'gen Personen bie am Fälli^k-ttstage versiche'-unqs. gebären, mindert sich der Steuermeßbetrag um ie mäßig- Arbeitslnfenunt-erstü-'unn emrfiangen. l"N- >2 RM. für das zweite und jedes wettere Kind. '0- ferrd öl'-nstiche Fürfnrge, '’ine. Zufrhrentt od'r El- f»rn f^n Einkommen nicht mehr als 2 .0 RM. iahr- t’rnrente Etternheif-fife. Witwen- ober Wrisenbei- uch beträgt, um 1 RM. für das Zweite und dritte hilft noch ben Rttchsversor^ung-hrifimmnngen er- und um ie 2 RM für jedes weitere mmberjahrme halten mi^ "i-'-m nnrau-sichstich^n Emkom-Kind, sofern das Einkommen boher ist als ^400 men bis 4500 RM. D'e Angehörigen der W-br- RM, jedoch nicht mehr als 25 000 RM. icihrstch be= m^cht. des Re'chsn'chett-chienstes und b»r Schutz- trägt. nnt;'ei sind auch steuerfrei, m-nn sie 1941 voraus- ^'i Personen, bie am 10.10.1939 das 5 0. L e - Steuermeßbetrag oon Z RM. au* _ einem Einkommen bis 2100 RM im Jahre 1939 ssessasextB $6®e-t«ens Der Bürgersteuer 1941 kann statt des Einkorn-1 m?d ^iob Prätorius Facharzt für Chirurgie mens bas vermögenstcuerp'lichtige ® e fa m t oer => | Frauenl'iden" wieberholt. Curt Goetz grimrt mögen zuqrundeqelegt werden, das bei der letzten n-rd)t nur jn Reibe unfer-r erfolgreichsten Buh- - ' ' - - >*•*** 1 1 104n h,r pen, und Filmschauspieler, sondern hat auch als Komödiendichter ausgezeichnete Erfolge zu ver?c ch- nen. Sein „Or. Prätorius" zählt schon zum festen Bestand moderner Komödien des d'utfchen Theaters. 1939 zur Einkommen- ober bei Veranlagung nn-b d'r hatbe Wert gern und fonstimP' , B ^^ch'na-fd. afi Einksinste zuarrinde- STm Hto-ite- B-Wta- ' i"1 blriht em entfor-cher^m Tttl b.-r S^chbe'U"'- um. mst-r R-tt^cht. D^^ E'nbests'werinermo-en ^'-unb- ftv-*' B^ri»^sv'-mö^'n uTm). m5- "'ich b^s st'U-r- n'fich^'g» Eesamtvermögen d's Bniks'<-'ofsen d-rf r-nv hf« Qfnnenbuna dm ^rri'ir'n’e mäst m’br als °009 RM. hmffh l"'"f"nde »ufätzl'^' Un^rstüt-iM"»« der D'ut- fchm A-britsfront B-rgersteu^rfstcht emtteten würbe, mttd von rin^ St"u?rertz"biMa "bnefehen. TZer'chnung ha* Bü^a? wie e^’5 rnu« Fsir die ft öde der Büraersteuer 1041 fit in erster Am morgigen 18.3anuar frnn totu ©Hab«#! bn» Ä 5 d) m t b t. geb- Hartmann Witwe K.rch traße I x , n«i<,tm ^kommen, bffti-mt !>r 8 2-2 = 8 e n 3 1« 6 r oonenben S r 3ubi tar 3 6,eu.rme^rtrefl, von h?m bie .brem Ehrentage,herzlich Tluck-Ui unb alle- ,e| * ffl.neinben be-chlosienen H-f>-|°tze be- rur einen ungetrübten Lebensab-nO. 1 - Der Dompfaff auf dem Ahornbaum. Bon Wilhelm Schuile,». Wohlgenährt sitzt er oben auf dem Ast unti pfeift ■ab und zu vor sich hin, aber es Hingt em bißhen hohl und kurzatmig, halt wie von einem, der ZU Lick ist und zuviel gegessen hat. Dennoch bringt ber spitze oerfuntene Wf «W mach durch starken W.nb hinunter. Man erLnnt thn flofort, wenn man ihn ein paarmal aufmerksam ge '"°E?muß ein reichbesetzter Dich fein an be« un. fier dicker rosenroter DompM seine Mahlzeit nn .nimmt, es muß da namentlich nicht anJJett man t^eln, er hat, roie es scheint, lahraus, intzrein alles Wovon "ttbt^er benn eigentlich, bet kleidete, behäbige Herr da oben nnt seinem schroar ,$en P'affenkäpvchen? Ich habe es lange nicht gewußt. Ich kenne auch heute seine Speisekarte noch mcht Die Bücher bringen unendlichen Reichtum in unser Leden. Wie durch ein Fenster sehen wir durch Des Buch in fremde Schicksale, in fremde Länder, in eine andere Welt, die die unsiige ergänzt und ttül,n|teu.erp|uu)ll„t;u uu, ucl — — ei üllt. Die Biicher bereichern uns seelisch, sie ost- t worden ist, erhalten die anderen Steuer- mtteln uns Wissen, sie lassen uns n chdenken über » ' MotTberc Bürgersteuerbescheide von den d.;s Leben. Sie geben uns eine weite Schau über v.„ <».•;>:;*» nur 1mi Menschen und sein Tun. nnfJ’ri sind auch steuerfrei, m-nn sie 1911 voraus- ^erjonen, bäe am 10.10.1939 das 5 0. ß e- sichtlich weder Einkommen- noch Lohnsteuer zu z°h-, e n s j a h r vollendet hatten, ermä^gt sich > ^nwari'^m'Foyer des Stadttheaters, len bab-n. . „ I ©^uerme«betrau oon 3 RM. au^ 2 RM. und oel u zn;«r,^M Di» Freigrenze der Einkünfte, bis »u d"- ke'n^ Burgersteuer erhoben "irb, betragt loO d* ft., bei Ledigen 130 v ft. de- Bttrages. den d-r Dolk^'renosse n^.-h f»inem Famifienstrinde im Faste ber ftil'sb"dur'tigke-it ^ch den Richttä^n der n'b "em»inen F^riarge ^qegeh^n''n^lls Antrag der r-ehobenen ^üriorae) nh iahrlicks Wohlf"hrisunttr- ftübima lnö''^nsfils Erku-'d'guna beim Wohfiohtts- amH nm 10 fW-v^r in4O rrhasten h-ben mu“be, mindestens 400 RM. M-haebenh sind hb nach hen ^-rhäf^iffen am jeweistg"n ^äM-k-ststaae ber <Äi bie Bermögenfteüer JtW worben ift wenn ri^ri^uvbörigX M-nb-r»Hrl«-n n>i-b nur ber ber 6teuerme6betrag (ogL untran bt°r°on hoher al- Arb-sts^bn lo'me Ab'ug) angrietzt. Vtt R.rf'.nen. der Meßoetrag fit, der sich nach d.mi Einkommen L UU/ vv 1 I w w VA I V n - - - . S'e benrüht,,’n mich mi» einen Bekannten. Db ich ber von ber Angela fei? So so. ber sind S- also ... Si(f) müßte mich aber eine garn kleine W^ile ge- bulben Wenn ich mich in der Zwischenzeit etwas nühlifh machen wollte Hier? finb sie druckte mir emm Wassereimer 'N die Hand. nach vier fihr f^m b»r W gen Nr 3 -In- ~ • — gela stieg aus. Ich fand die Begrüßung zu flüchtig, stand vor mir; ich machte Meldung. a9 ladung der Abteilung Schrifttum des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda eine vierwöchige Vortragsreise durch da^ Reich. Auf dieser Vortragsfahrt wird der Dichter auch in Gießen im Rahmen eines Mitglieder-Abends des Goethe-Bundes am Dienstag, 21.Ianuar, in der Reuen Aula der Universität aus eigenen Werken lesen. Alfred Huggenbergcr, der ein großer Freund Deutschlands ist, hat bereits vor zwei Jahren mit einzigartigem Erfolg in Gießen gelesen, so daß seine nochmalige Lesung sicherlich besonders begrüßt werden wird. Orkszeil für den 18. Januar. Sonnenaufgang 9.27 Uhr, Sonnenuntergang 17.44 Uhr. — Monduntergang 11.38 Uhr, Mondaufgang 0.15 Uhr. Sie Bersorgungslage im Rhein-Ma n-Gebiet. Die Milchwirtschaft deckte wieder den Bedarf an Vollmilch, obwohl dieser seit Wochen infolge der Ausgabe von Karten an Personen über 70 Jahre steigt. Auch der Absatz von entrahmter Frischmilch ist nicht unbeträchtlich gestiegen. Butter, Margarine, Schmalz und Käse waren > ausreichend vorhanden. Oel war etwas knapper, jedoch kann man auch hier mit einer Verbesserung der Lage rechnen. An der sicheren Versorgung mit Nährmitteln hat sich nichts geändert. Man hofft auch auf eine reichere Be-, schickung des Gemüsemarktes. Kopfkohl und vor allem Kohlraben stehen zur Verfügung. Mit einer weiteren Verknappung' bei Kohlgemüse wird nicht gerechnet, da noch erhebliche Liefermengen ausstehen. Aepfel wurden auf Karten verteilt. Außerdem standen ausreichende Mengen für den freien Verkauf zur Verfügung, diese allerdings nicht in den vom Publikum gewünschten besten Dualitäten. Die Beschickung des Diehmarktes wurde nicht behindert. Alle Märkte und Verteilungsstellen, bis auf eine kleinere, deckten ihren Bedarf durch die eigenen Auftriebe, die mehr als reichlich waren Auch in der kommenden Woche werden keine Zuschüsse nötig sein, da die Voranmeldungen wieder sehr groß sind. Wichtig für Radfahrer. Volksgenosse! Radfahren bei Verdunklung erfordert von dir höchste Aufmerksamkeit. Benutze dein Rad nur zu dringenden Fahrten. Achte immer darauf, daß deine Fahrradlampe vorschriftsmäßig ab- gedunkelt und nach unten geneigt ist. Halte dein Schlußlicht und die Pedalrückstrahler sauber, damit dich auch nachfolgende Fahrzeuge erkennen können. Radfahrer und Fuhrwerkslenker'! Fahrt scharf rechts. Wenn ihr nach links einbiegen wollt, laßt nachfolgende und entgegenkommende Fahrzeuge erst vorbei. Jahreshauptversammlung der Gießener Ratfahrer-Dere niqung. Die Gießener Radfahrer-Vereinigung hielt am gestrigen Donnerstag Abend im „Burghof" ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Der z. Z. in Urlaub weilende Vereinsführer Hauck begrüßte u. a. einige Kameraden, die sich augenblicklich ebenfalls auf Fronturlaub befinden. In feinem Jahresbericht betonte der Vereinsführer, daß wohl im vergangenen Jahre infolge des Krieges nicht so viel Veranstaltungen und Rennen wie in früheren Jahren von dem Verein ausgerichtet wurden, daß der Verein aber trotz Krieg sein möglichstes getan hätte, um auch in dieser Zeit, wenn auch nur mit wenigen Teilnehmern, den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten. Auch im kommenden Sportjahr wolle der Verein, soweit es sich ermöglichen lasse, wieder Rennen veranstalten, und zwar sei ein internationales Rundstreckenrennen um die Gießener Anlagen geplant. Kamerad Deibel gab sodann nochmals einen ausführlichen Bericht über die Ergebnisse der einzelnen Rennen, sowie über die Teilnahme des Vereins an der Winterhilfswerk »Veranstaltung der Gießener Sportvereine. Aus diesem Bericht war ebenfalls zu ersehen, daß der Verein auch im ersten Kriegssahr gearbeitet hat. Der Kassenbericht, den Kam. Müller sodann vortrug, ergab, daß die Kassenverhältnisse des Vereins geordnet sind. Daraufhin wurde dem Dercinssührer und seinen Mitarbeitern von der Versammlung Entlastung erteilt. Der Vereinsführer dankte allen seinen Mitarbeitern für die dem Verein geleistete Arbeit, insbesondere dem Kam. Auq. Deibel, der während der Abwesenheit des Vereinsführers die Geschäfte leitete und weiter leiten wird. Zu seinen Mitarbeitern bestimmte der Vereinsführer wieder die gleichen Kameraden, die sich schon seit langen Jahren um den Gießener Radsport verdient gemacht haben. Nachdem unter Punkt „Verschiedenes" noch einige interne Vereinsangelegenheiten besprochen worden waren, schloß der Vereinsmhrer die Versammlung mit einem Gedenken an die an der Front stehenden Kameraden und dem Gruß an den Führer. Können wir mit Tee umgehen? In den nächsten Tagen gelangt eine Sonderzuteilung an Tee zur Ausgabe. Können wir mit Tee umgehen? Ganz gewiß, nichts ist leichter als das, wird jeder antworten. Und doch ist das Aufbrühen von Tee eine besondere Kunst, und heute noch mehr wo es heißt von der zugeteilten Zeemenge möglichst viel Gewinn zu haben. Die richtige Behandlung des Tees beginnt schon bei der Ausbewährung. Schwarzen Tee bewahrt man im fest verschlossenen Behälter an einem roqrmen Ort auf. Zum Ausbrühen von Tee in der vorgewärmten Teekanne wird frisch ausgesetztes, sprudelnd kochendes Wasser verwendet. Auf ein Liter Wasser genügen durchschnittlich 3 bis 5 Gramm Tee. Man kann auch mit bedeutend weniger auskommen, wenn man den Tee fein mahlt. Eine kleine Teemühle wird kaum jemand haben. Aber man kann den Tee im Beutel- chen oder zwischen weißem Papier zerklopfen oder walzen. Der gemahlene Tee wird wie üblich zubtz- rcitet. Die feinen Blättchen setzen sich nach einer Weile restlos zu Boden. Wenn man einen sehr klaren Aufguß haben möchte, kann man den Tee auch wie Kaffee filtrieren. ♦ ** Dienstjubiläum. Beim Versorgungsamt Gießen beging am 15.Januar der Amtsgehilfe Ludwig Fißler fein 25jähriges Dienstjubiläum. Dem Jubilar wurde in einer schlichten und würdigen Feier von dem Seifer des Versorgungsamts G'eßen der besondere Dank für seine dem Reiche geleisteten treuen Dienste ausgesprochen. die Gießener Mannschaft neben dem alten Stanin, über gute Nachwuchsringer verfügt, sind spannend« Kämpfe zu erwarten. Die Gießener Mannschaft tritt wie folgt an: Lorenz, Dem. Alois Funk, Uffz. Eder, Fischer, Klotz und Noeller. Marburg „88", Alsfeld und Gießen sind die Be. werber im Gewichtheben. Hier hat Marburg mit seinen guten Leuten wfe Garn Herrmann, Mootz usw. gute Aussichten Die Gießener Mann'chast tritt hier wahrscheinlich mit Lorenz, Götz, Fritz Funk, Uffz. Eder, Klotz und Fischer an. Ain Vormittag finden Jugendkämpfe zwischen Alsfeld und Gießen statt. Deuiscke Dox-Me sterschasten rtiätuenb belekt. Bis zum festgesetzten Meldeschluß sind für di« Deutschen Amateurbormeisterschafien 193 Nennun« gen eilwegangen. Diese Zahl wird sich noch erhöhen, da einige Bereiche ihre zusätzlichen Kämpfer noch SJl.-fpOTt Eine feste Brücke von der Heimat zur Front ist das deutsche Buch. Du hilfst an ihrem Bau durch eine Spende für die Bächersammlung der Partei. Oer Handballsonntaq. Schneller als allgemein erwartet wurde ist in der Staffel Gießen der Beroichsklasse die Entscheidung herangereift. Durch Zusammenlegung der noch rückständige^ Spiele nach Ausscheiden von Mtv. Gießen und Hörnsheim war es möglich, die zuerst vorgesehene Spielzeit wesentlich zu verkürzen und die entscheidenden Treffen zusammenzudrängen. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, daß die Spiele mit einem Male wieder in den Blickpunkt des Interesses gerückt sind. Die große Frage ist: wer wird Staffelsieger? Aussichten haben zweifellos Garbenheim, Hochelheim und Dornholzhausen. Relativ am günstigsten steht Garbenheim, das bei noch Zwei ausstehenden Spielen 12:4 Punkte hat, während Hochelheim mit 10:4 — bei noch drei Spielen — und Dornholzhausen mit 12:6 — bei noch einem Spiel — folgen. Mit 8 bzw. 10 Verluitpunk- ten folgen Katzenfurt, Kirchgöns und Lützellinden. Es ist also kaum anzunehmdn, daß sie noch in die Entscheidung eingreifen werden. Sie können höchstens durch ihren Einsatz die glatte Abwicklung stören, das heißt für die eine oder andere Ueber- raschung sorgen. Wie dem auch immer sei, es wird an den nächstzm drei Sonntagen spannende Kämpfe geben, die sicherlich den Endspurt des vergangenen Jahres noch übertreffen werden. Es sind diesmal angesetzt: To. Garbenheim — Tv. Hochelheim Tv. Dornholzhausen — Tv. Lützellinden Tv. Kirchgöns — Tv. Katzenfurt. Das Spiel des Tages kommt in Garbenheim zum Austrag, wo auch die Vorentscheidung fallen dürfte. Gelingt es den Platzbesitzern, den Gästen eine weitere Niederlage beizubringen, so benötigen sie zum Endsieg nur noch ein Unentschieden gegen Lützellinden. Verliert Garbenheim, so ist die Frage nach dem Endsieg wieder vollkommen offen, und man wird dann 'um Entscheidungsspiele sicherlich nicht herumkommen. Es ist schwer diesmal eine Voraussage zu treffen. Ein weiteres Spiel, das ebenfalls mit großem Interesse erwartet wird, steigt in Dornholzhausen. Die Platzbesitzer haben im Vorkampf deutlich verloren. Sie sind in der Zwischenzeit ober recht gut nach vorne gekommen, so daß kaum ein Zweifel über den Ausgang d"s Rückspieles bestehen dürfte, obgleich absolut kein Grund besteht, das Können der Gäste zu unterschätzen. Kirchgöns sollte es nicht schwer fallen, über Katzenfurt die Oberhand zu behalten, zckmal ihm noch dazu der eigene Platz zur Verfügung ftebt. Allerdings muß schon eine gute Mannschaft gestellt werden, weil die Gäste von jeher einen achtbaren Gegner abgegeben haben. Jugendsplele: Mtv. Gießen — Tv. Klein-Linden Spvgg. 1900 Gießen — Heuchelheim Tv. W-Steinberg — Sp. G. Gardenteich Tv. Wieseck — Tv. Hausen Tv. Katzenfurt 2. — Wetzlar-Niodergirmes Wenn der Mtv. Wert darauf fegt, an den Endkämpfen beteiligt zu sein, muß er sein Spiel gegen Klein-Linden schon gewinnen. — Zu einer scharfen Auseinandersetzung sollte es zwischen Gießen und Heuchelheim kommen. Den Sieger werden wohl die Gastgeber stellen. — Watzenborn-Steinberg wind, nach dem Ergebnis des Vorspieles zu urteilen, sicherlich auch den Rückkampf gewinnen. — Diesmal wird es nicht leicht für Wieseck fein, sich zu behaupten, da Hausen Tabellenführer ist und bis jetzt ausgezeichnete Ergebnisse erzielt hat. Meisterschsflskämpfe im R ngsn uri> Gewichtheben. Wie schon berichtet, finden die Mannschaftskämpfe, im Ringen und Heben (Gruppe Süd im Bereich 12) am kommenden Sonntag in der Turnhalle am Aul- weg statt. Die Bewerber sind: „Reichsbahn" Hanau, „VfK. 09" Alsfeld und „VfB.-Reichsbahn" Gießen. Die beiden erstgenannten Mannschaften sind schon mehrfach ©aum'eifter gewesen, da aber auch Aus dem Gießener Handelsregister. Im Handelsregister A des Amtsgerichts Gießen wurde eingetragen: Bei der Firma A. Ringel & Sohn in Gießen ist die Prokura des Christoph Studt erloschen. — Bei der- Firma Wilhelm Am end in Gießen ist die Firma geändert in „Konditorei-Kaffee Willu Amend, Gießen". — Die Firma Th. Brück in Gießen ist erloschen. Im Handelsregister B wurden folgende Veränderungen eingetragen: Bei der Firma Wilhelm G a i l- sche Tonwerke AG. in Gießen ist dem Jnge- nieur-Kergmiker Willmar Krause in Gießen Prokura erteilt worden. Er ist berechtigt, die Firma gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen zu zeichnen und zu vertreten. — Bei der Firma Buderussche Eisenwerke AG., Wetzlar. Zweigniederlassung Lollar, wurde dem Ernst Meier in Wetzlar Gesamtvrokura der- aestalt erteilt, daß er berechtigt ist, mit einem Vor- standsm'talied ober einem stellvertretenden Vorstands- pütalied ober einem Prokuristen die Gesellschaft zu vertreten. -Dfe Gesamtvrokura von Josef Frey, Dipl -Jng. Dr. Wilhelm Witte und Theodor Zeckler ist erlofcben. Zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern sind Hüttend'rektor Fritz Gorscblii - t e r und Direktor Peter H o e l l e r , beide in Wetzlar, zu stellvertretenden Vorstandsmitgliedern Bergwerksdirektor' Dr.-Jng. Wilhelm Mitte und kaufmännischer Direktor Theodor Zeckler, beide in Wetzlar, bestellt worden. fett ’m Frankfurt a M, 16 J.an. In der Berichtszeit verkehrten die Aktienmärkte durchweg im Grunde freundlich bei oft nicht ganz einheitlicher Kursgestaltung. Der Geschäftsumfang war be-1 schränkt, Unternehmungslust zeigte sich wenig, so, daß je nach Vorliegen von An- oder Verkaufsaus-' trägen Kursbesserungen oder -abschwächungen ein- nicht gerannt haben. Es ist daher bestimmt damit ; zu rechnen, daß zu den am 26 Januar in Görlitz beginnenden Titel'ämpfen rund 200 Teilnehmer untreren werden. Die einzelnen Gewichtsklassen sind wie folgt besetzt: Fliegengewicht 19; Bantamgewicht 25; Feder« rrroirm 29; Leichtgewicht 27; Weltergewicht 24; Mittelgewicht 26: Halbschwergewicht 25; Schwer» gewicht 18. Bewerber. An der Spitze der Bereiche steht der Gastgeber Schlesien mit 20 Teilnehmern. Es folgen bann: Berlin'Brandenburg und Nordmark mit je 14 Dorern, Westfalen und Ostmark mit je 13, Bayern, Württemberg, Mitte und Niedersachsen mit je 10, Danzig'Westpreußen mit 9. Sachsen. Mittelrhein, Niederrhein und Süd west mH j 8. Ostpreußen mit 7, Hessen und' Elsaß mit je 6 und Baden mit 5. I traten, die jedoch selten mehrere Prozente aus- ! machten. Scheideanstalt, bei denen die Dividend« ; abging, konnten sich kräftig erholen und erreichten wieder den Skinb von 300, auch VDM. konnten wieder aufholen, dagegen gaben die dem gleichen Konzern zuzurechnende Metallgesellschaft leicht nach. Farbenindustrie lagen um 210 bis 212 bis 213 bis 212. Elektrowerte ziemlich ruhig, nur Licht und Kraft konnten stärker anziehen (Taxe am 15.1 etwa 2sH). Von Maschinenwerten Rheinmetall stärker erhöht, Autoaktien eher schwankend. Von Mondanaktien hatten Stahlverein regere Umsätze Am Rentenmarkt verzeichneten Altbesih ; stärkere Schwankungen zwischen 157,75 bis 159. Das Haup-'nteresse konzentrierte sich auf die erstmals zur Börse zugelassenen 4 v. H. Reichslckiatze 1 von 1940, Folge 6, in denen an den ersten beiden ; NKtierungstagen je mehrere Millionen RM gesucht , wurden, für die jedoch nur ganz geringe Mengen । bereitgestellt werden konnten, der Kurs 'wurde aus : 100 bei sehr scharfer Rat'onieruna belassen, wobei jedoch noch zu 101,25 Nachfrage besteht. In gleicher । Weise sind ^proz. Pfandbriefe gesucht, die meist ohne Berücksichtigung der Fällig- bzw. Kündbarkeiten 102,50 Geld notiert wurden, auch einzelne 4^proz. Kommunalobligationen erreichten den Stand von 102, die KÖ-Serie 4 der Frankfurter Hypothekenbank sogar 102,25. Landkreis Gießen. # Mainzlar, 16. Jan. Der älteste Einwohner unseres Ortes, der Landwirt Ludwig Vogel II., beging am heutigen Donnerstag, 16. Januar. in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 5. Geburtstag. Dem Jubilar nachträglich 'unsere herzlichen Glückwünsche. * Hungen, 16. Jan. Die Rhein-Mainische Land es bühne bringt am kommenden Freitag, 24. Januar, hier das Lustspiel „Hilde und 4 PS* von Sellnick zur Aufführung. Umwege öes Herzens Roman von h.G. Hänfen Copyright by Prometheus -Verlag Dr. Eichacker • Groben Sell 1. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Schön." Er stand wieder von seinem Sitz auf und ging nach oben. Vor der Tür zum Zimmer seiner Frau verhielt er einen Augenblick den Schritt. Es war alles still. Dann gab er sich selbst einen Ruck und öffnete. Brigitte Koßmann, $ie sich von ihren Angehörigen und Freunden Gitta rufen ließ, saß ' lesend und rauchend an einem kleinen zierlichen Schreibtisch Sie wandte den Kopf sofort ihrem Gatten zu, als er das Zimmer, betrat. „Guten Tag, Hannes. Haft du schon Schluß gemacht oder ist das nur ein kleiner Abstecher nach Hause vor einer Besprechung?" „Nein, Gitta, ich habe heute nichts mehr zu tun. Eine Besprechung in der Gewerbebank habe ich abgesagt." „Oh", sie zog erstaunt die Augenbrauen etwas in die Höhe. „Wo sind die Jungen, Gitta?" „Sie spielen mit dem Fräulein im Garten." „Dann sind wir also vorläufig ungestört." Er zog die Uhr heraus. „Es ist jetzt kurz nach fünf. Vor halb sieben wird kaum jemand kommen. Die Zeit reicht aus." lieber das zarte, etwas nervöse Gesicht der Frau lief ein Zucken der Vorsicht und Angst. „Warum müssen wir denn so lange ungestört sein, Hannes?" Die Stimme war fragend und unsicher. „Weil ich mit dir sehr Wichtiges zu besprechen habe, wozu viel Zeit erforderlich ist." „Dann nimm bitte Platz." „Vorläufig nicht. Aber es märe mir lieb, wenn du dich Hierher setzen würdest." Er deutete auf einen Stuhl, her so stand, daß der darauf Sitzende mit dem Gesicht zum Fenster gerichtet war Sie gehorchte schweigend. Koßmann vergrub beide Hände in den Hosentaschen und stellte sich vor seine Frau ,ihr dabei fest ins Gesicht sehend. Wenn er auch innerlich sehr erregt war, so war es ihm kaum anzumerken Die ganze Energie und Selbstsicherheit, die diesen Mann von jeher gekennzeichnet hatten, sprachen aus Haltung uib Miene. „Ich muß dich dringend darum bitten, mir meine Fragen, die ich dir zu stellen habe, klipp und klar, ohne Umschweife und vor allen Dingen völlig wahrheitsgemäß zu beantworten." , Sie senkte die Lider und antwortete fast tonlos: „Ja." ' „Seit wann bist du die Geliebte von Ralf Küh- litz?" Die Frau schnellte hoch und sah ihn entsetzt an. „Ich — die Geliebte — aber Hannes!" „Setz dich wieder hin und antworte. Ableugnen hat keinen Zweck. Ich habe die Beweise in Händen gehabt. Außerdem beweist deine Haltung die Rich- i tigfeit meiner Ueberzeugung." Sie zitterte am ganzen Körper, hatte den Kopf tief gesenkt und zerrte an einem Taschentuch. Dann auoll langsam ein leises Schluchzen aus ihr hervor. ' Der Mann sah in unveränderter Haltung auf sie nieder. „Bitte, Antwort. Seit wann besuchst du diesen Mann?" Sie blieb immer noch stumm und suchte verzweifelt nach einem Ausweg ohne zu überlegen, daß Schweigen schon ein Geständnis war. „Seit wann, Gitta?" Er fragte grob und voll verhaltener Wut. Alle Empfindungen eines betrogenen Mannes sprachen aus Wcwl und Gebärde. Jeder Augenblick konnte eine Explosion von beängstigender Wildheit bringen. „Noch einmal, Gitta, seit wann?" Er beugte sich nieder, um die Antwort verstehen zu können: „Seit einem Jahr." „So. — Und wer weiß davon?" „Niemand." „Nur ihr beide und jetzt ich?" „Ja." x „Bevor ich dir meine Entschlüsse mitteife, will ich restlos Klarheit haben. Also berichte. Wie ist das gekommen, wie fing es an, was kannst du zu 'deiner Entschuldigung anführen?" Die Frau fuhr auf Sie hatte anastvolle Augen. Sie flog am ganzen Körper und war nicht mehr imstande, irgend etwas zu tun, was mit Ueber- fegung und Vernunft zusammenhing. , Menn es dir lieber ist und zu 'deiner Beruhigung dfent, warte ich noch etwas, bis du in der Lage hist, zu antworten." Sie sank wieder auf den Stuhl und weinte vor sich hin. Ihr Mann stand unbewegt vor ihr und h-uracht-ck" 'eine Frau m:f der Objektivität eines Wissenschafters, der ein Phänomen zu enträtseln bemüht ist. Eine lange Zeit verging. Dann ebbte das Schluchzen und Weinen langsam ab. „Also, wie ist das gekommen?" Welche Gründe haben dazu geführt?" Zum erstenmal sah sie wieder zu ihm auf. Sie stellte fest, daß sie ihren Mann nie so kalt und beherrscht, überlegen und kraftvoll, dabei für ihr Empfinden trotz aller äußerlichen Ruhe innerlich durchwühlt von Wut und Enttäuschung, Haß Und Rachedurst gesehen hatte, wie jetzt. Er war die. verkörperte Verschmelzung des roh- behauenen Mannes menschlicher Urzeit und des zivilisierten Verstandesmenschen unserer Tage. Sie fühlte, daß es keinen Ausweg gab. Ohne eine restlose Darlegung der Wahrheit würde sie nicht davonkommen. Es war grauenhaft, so inquiriert zu werden. Hätte er getobt und geschrien, sie beschimvft, alles wäre ihr natürlicher und selbstverständlicher vorgekommen als diese unbeuasame, eiserne Ruhe. Sobald di-'se Erk'nn^nis soweit vorwärtsgeschritt^n war, entschloß sie sich zum Reden. Je eher diese Stunde fünfer ihr lag, um so besser. In ihre lleberfegurtgen hinein klang scharf wie der Schlag eines Messers eine neue Frage, die ietzt mit einer Anklage verbunden war. „Was hat dich zu diesem — diesem Menschen getrieben? Warum hast du dich und mich und die Kinder besudelt?" In ihr standen in blitzschneller Gedankenfolge die Episoden ihres L"bens und ihrer Ehe auf. Dann quoll es wie ein Sturzbach auL ihrem Munde. „Du, du ganz allein haft mich dazu qefriebm. Du und deine Ruhe und deine Sachlichkeit. Nur du. Aber du weißt ja nicht, wie entsetzlich du bist, wie du als Maschine neben einem hergehst, einen erdrückst mit deinem Verstand. Du hast mich getreten mich als Frau nicht geachtet. Ich war dir nur dfe Frau ans gufer Familie, die du noch brav.diteft, um deinen Aufstieg zu vollenden. Du hast mich rofe eine gekaufte Frau behandelt. Liebe hast du nie für mich gehabt Nie." Sie Hatte laut begonnen und schreiend geendet. Mit entsetzten Augen und einem Gesicht, das zum erstenmal wirkliche Bewegung zeigte, Hatte er den Ausbruch über sich ergehen 'lasten. Anfangs war er fassungslos gewesen, dann fing er an' zu b'- greifen, obwohl ihm nichts ferner lag als komplizierte Betrachtungen der weiblichen Psyche. „Schön. Ich habe den Anfang deines Bekenntnisses gehört." Er nahm ihr gegenüber Platz. „Du wirst zcigeben, daß es zum mindesten falsch ist, den Spieß dherumzudrehen und mich, den betrogenen I Ankläger, nun zum Angeklagten zu machen. Dieses ausgeleierte Lied von der unverstandenen Fran paßt I vielleicht in Romane. In unserem Leben der Pflichterfüllung hat es nichts zu suchen. Ich wäre dir dankbar, wenn du statt allgemeiner und unsinniger ! Anklagen dich etwas konkreter fassen würdest." Er svrach wie ein auf Schwachen des Gegners warten- (her Verhandlungspartner, ruhig, beherrscht, Über- । Ionen. Nur im Unterton klang unbändige Erregung mit. Sie fühlte sich in ihren Gefühlen hin und her gerissen.' Auf der einen Seite wirkte die leidenschaftliche Gattung des Mannes beruhigend, auf der anderen So'te empörte es sie, daß er selbst in dieser Situation sich zu beherrschen verstand. Weibl'che lleberlegung gab schließlich den Ausschlag. Man mußte den vfellc-cht sich bietenden. Vorteil wohrnehmen und ruhig bleiben. Das gab bessere Aussichten als Hemmungslosigkeit. „Ich begreife, Hannes, wie ich dich verletzt habe/ Sie sah ihn voll an und versuchte, auch das lebte : Zittern aus ihrer Stimme zu vertreiben. „Aber ich habe auch eine Entschuldigung für mich. Als du w'ch vor fieb-n Jahren zur Frau haben wolltest, stand mein Vater vor dem Ruin Durch hunb»rtfünfüg Jahre hatten seine Väter und er die Bank glücklich lnnweggebrack't. Dann kam der Krach von neunzehn- l'underteinunddreißig. Er ronr am Ende. Zwei Söhne ''oben M"ine Ell"rn 'M Kriege verloren, der britfe ist ein Knüvvel ohne Beine. Ich sah die Verzweiflung im Hause, den seelischen Zusammenbruch non Vn^r. Le den meiner Mutter Dann kamst du und tatest den letzten Schntt, nachdem du mich schon mnncfefenq bei jeder G"fegenheit umworben hattest. Du batest nrrh, deine Frau zu werden und sagtest mir dabei, daß du meinen Vater retten könntest. Niemals wirft hu mir zum Vorwurf machen können, daß. ich dir damals Liebe vorge- heuchelt bahn Ich war ja noch jung und unerfahren mit meinen dreiundznmnzig Jahren, aber ich hatte V"r"ntwartiingsbewußtfein genug gegenüber mir l"lbft und gegenüber h:r um dir zu sagen, daß ich l dich nckfte. hr