nische Gewässer hindurchführt. Die Japaner befürchten mit Recht, daß das amerikanische Kriegsmaterial nicht nach Europa weiter geht, sondern in Wladiwostok liegenbleibt und die Sowjetarmee im Fernen Osten verstärkt. Die Japaner empfinden daher den Durchtransport amerikanischen Kriegsmaterials durch japanische Küstengewässer nach Wladiwostok als eine Unfreundlichkeit und als ein Glied in der Kette der antijapanischen Einkreisungsbewegung. Zur Entlastung des sibirischen Weges suchten London und Moskau nach einer neuen Verbindung untereinander, um den Sowjetwiderstand zu verlängern. Der brutale- Ueberfall der beiden „Groß- räuber des Meeres und der Steppe", wie der englische Geograph Mackinder England und Rußland nannte, auf Iran kam daher nicht überraschend. Er ist das Eingeständnis der britischen Ohnmacht im östlichen Mittelmeer und an den Meerengen. Da man dort nicht durchkonnte, wählte man den Weg über Iran, um an diesem schwachen Punkt die nötige Verbindung herzustellen, wobei man gleichzei- tig vorteilhaft die Hand auf das iranische Oel legen konnte. Das unmittelbare Angriffsziel war die transiranischs Bahn, die den Hafen Bender. Schahpur am Persischen Golf und den Hafen Bender-Schah am Süüostufer des Kaspischen Meeres verbindet. Außerdem besteht noch eine Bahn von der sowjetischen Kaukasusgrenze nach Täbris. Die Linie zwischen Täbris und Teheran ist dagegen noch nicht fertiggestellt. Wenn auch eine gewisse Verkehrsmöglichkeit auf der eingleisigen transiranischen Bahn zwischen Eng- land und der Sowjetunion besteht, so kann sie doch nicht als ein ausreichender Ersatz für die verschlossenen Verkehrswege angesehen werden. Die zweimalige Umladung, die nötig ist, trägt nicht dazu bei, den Verkehr zu erleichtern. Reben Alexandrien wird nun auch Bender-Schahpur zum Stapelplatz und Versorgungszentrum der britischen Streitkräfte im Rahen Osten werden. Die Gewässer um Arabien erhalten damit steigende Bedeutung. Die Verlängerung der Transportwege werden im übrigen eine weitere Verschärfung der britisch-amerikanischen Schiffsraumknappheit mit sich bringen. Der Vorstoß über Iran kann uns nicht darüber hinwegtäuschen, daß das ganze M i t t e l m e e r für die normale Handelsschiffahrt der Angelsachsen verschlossen, der Suezkanal ausgeschaltet und ein neuer Umweg nötig geworden ist. Die deutsche Strategie zwingt England zu diesen krummen Wegen und Notbehelfen. Auch die Notbrücke über das vergewaltigte Iran wird Moskau vor der völligen Niederlage nicht retten. Donnerstag, IS ©Hoher Ml ä ä Dann« Gießener Anzeiger Die Vkinichlung bei Brjansk und Wjasma Britischer Zerstörer vor Gibraltar versenkt. mit Kacharina der Großen einen lsen Jen In konnte. >en bei- des »erÄ fable'“' 15.10. bei Einflügen in das französische Küstengebiet bei Le Havre, in Holland und über der Rordsee erhebliche Verluste erlitten. 11 Bristol-Vlenheim-Bomber und 7 Spitfire-Iagdflugzeuge wurden a b - geschossen. 14 Flugzeuge wurden durch deutsche Jäger und 4 durch Flakartillerie in wenigen Stunden zum 2lbsturz gebracht. ober tarn Jofjner, 88. Ge> inismW« rische. N ^undschaftsvertrag abzuschließen, der von ruscher Seite als «ein Akt der Unterwerfung ausge- Kaukasus unter der Bolschewistenherrschaft ein wahres Golgacha durchlebt und trotz aller Bedrängung ihre Nationalität und Sprache bewahrt haben. Weltwirtschaftlich betrachtet, hat der Kaukasus eine besondere Bedeutung dadurch erlangt, daß die große Leitung für das wertvolle kaukasische Erdöl von Baku am Kaspischen Meer nach Datum am Schwarzen Meer führt. In chrer wachsenden Sorge und Bedrängnis rufen die Engländer angesichts der entscheidenden deutschen Siege nach einer stärkeren und schnelleren Hilfe für Moskau, da man mehr denn je in großer Sorge um den bolschewistischen Bundesgenossen ist. Churchill mußte in Beantwortung von Anfragen im Unterhaus bereits zugeben, daß „gewisse geographische Schwierigkeiten beständen", um die Hilfe nach der Sowjetunion zu senden. In der Tat ist dieses Problem schon im Wellkrieg aufgetaucht, als die Alliierten dem zaristischen Rußland Hilfe brin- - - deutsche Flotte die Ostsee und blockierte dort erfolgreich die russische Schifffahrt. Seit der Skagerrakschlacht konnten die Engländer nicht mehr wagen, durch die Ostsee hindurch den russischen Freunden zu Hilfe zu eilen. Das Schwarze Meer wird von den Meerengen abgeschlossen. Hier konnte die deutsch-türkische Verteidigung die englischen Angriffe bei Gallipoli unter schwersten Verlusten der Briten erfolgreich Zurückschlagen. Auch hier blieb also ein Durchbruch versagt. Als ein Ausweg erschien damals der lange Weg über Wladiwostok und Sibirien, der von dem Kriegsmaterial benutzt wurde, das damals aus Japan und den USA. stammte. Der Weg über die Sibirische Bahn beanspruchte jedoch lange Zeit und ist wegen der beschränkten Leistungsfähigkeit unsicher und schwierig. Als letzte Möglichkeit wurde damals der Verkehr über die nördlichen Eismeerhäfen Archangelsk und Murmansk geleitet. Archangelsk ist jedoch nur während der Sommermonate benutzbar. Nach Murmansk wurde 1915 bis 1916 unter Einsatz Zehntausender von deutschen und österreichischen Kriegsgefangenen durch den Urwald die Murmanbahn gebaut als nötige Vorausgen wollten. Die strategische Lage der sowjetischen Seewege i)t sehr ungünstig. Nirgends stößt die russische Küste an das offene Meer, überall an abgeschlossene Nebenmeere oder an Randmeere, die " ......t werden können. Im Der Kaukasus ist kein russisches Land. Er ist auch ■Ittn einheitlicher Landstrich, er wird vielmehr von Urnen Völkern bewohnt, die sich durch Rasse, brache und Glaubensbekenntnis unterscheiden. Von $=er zu Meer führt die grusinische oder georgische schlagen. Die Säuberung des Daldgebietes südlich Brjansk von den dort umzingelten Resten der geschlagenen feindlichen Armeen ist noch im Gange. Die Masse der in dieser gewaltigen Durchbruchs- und llmfassungsschlacht beteiligten deutschen Kräfte ist bereits für d.ie Fortführung der Operationen frei geworden. Bisher find 560 000 Gefangene eingebracht sowie 888 Panzerkampfwagen und 4133 Geschütze als erbeutet oder vernichtet gemeldet. Eine hervorragende Leistung. Berlin, 16. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die Versenkung eines britischen Zerstörers vor Gibral- t a r durch ein deutsches Unterseeboot stellt eine hervorragende Leistung der deutschen Unterseebootwaffe und eine neue Ruhmestat der deutschen Kriegsmarine dar. Es handelt sich um den ersten Angriff einer Einheit der deutschen Kriegsmarine in der Meerenge von Gibraltar während dieses Krieges. Es zeigt sich damit, daß Gibraltar, das bereits öfter durch Luftangriffe der italienischen Luftwaffe und von Flugzeugen ungenannter Nationalität in Mitleidenschaft gezogen worden ist, auch von der Seeseite her schweren Schlägen ausgesetzt ist. Zu dem erfolgreichen Angriff italienischer Sturmboote gegen den Hafen von Gibraltar kommt nun der neue erfolggekrönte Angriff in der Meerenge selbst durch ein deutsches Unterseeboot, der mit der Versenkung eines britischen Zerstörers endete. Der neue Schlag, den die deutsche Unterseebootwaffe damit der britischen Kriegsmarine zugefügt hat, ist um so bemerkenswerter, als ein Angriff in der an der schmälsten Stelle nur 13 Kilometer breiten Straße von Gibraltar naturgemäß mit Schwierigkeiten verknüpft ist. Die Straße ist ungefähr halb so breit wie der Kanal an seiner engsten Stelle. Mit Stolz vernimmt das deutsche Volk auch diese Tat eines deutschen Unterseebootes, die in London zweifellos um so bekümmerter ausgenommen werden wird, als sie in einer Zeit allgemeinen Katzenjammers auf der britischen Insel fällt. -s.ist zwar'eine Tatsache, daß manche Kaukasier, 31 z. B. der aus dem georgischen Volksteil stam- i heutigen llte Ferkel 518 M, □tüct Jos 1 gering« Oberleutnant Spaete, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader: Leutnant Seelmann, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader; Leutnant Roh - wer, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader; Unteroffizier Beerenbrock, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Oer Wehrmachtberichi. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 15. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, sind die im Raum von Wjasma eingeschlossenen Kräfte des Gegners nunmehr endgültig vernichtet. Auch in dem Kessel um Brjansk schreitet die Auflösung des Feindes unaufhaltsam fort. Die Gefangell enza hl aus dieser gewaltigen Doppelschlacht ist auf über 500 000 angewachsen und ist noch ständig im Steigen. Die Gesamtzahl der seit Beginn des O st - feldzuges eingebrachlen sowjelrussischen Gefangenen hat schon jetzt die höhe von drei Millionen weit überschritten. Kampfflugzeuge griffen in der Rächt zum 15. Oktober kriegswichtige EinrichtuUgen in M o s k a u an. In wehrwirtschaftlichen Anlagen entstanden mehrere Brände. Vor Gibraltar wurde ein britischer Zerstörer durch ein Unterseeboot versenk t. Die britische Luftwaffe flog in der letzten Rächt mit schwächeren Kräften in West- und Süddeutsch- land ein. Durch Abwurf von Spreng- und Brandbomben entstand in verschiedenen Orten geringer Schaden. 6 britische Flugzeuge wurden abgeschossen. Oer Kessel von Brjansk zerschlagen. Riesige Kriegsbeute. DRV.Aus dem Führerhauptquartier, 15. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Doppelschlacht von Vrjansk und Wjasma nähert sich ihrem Abschluß. 3m Laufe des heutigen Tages wurden auch die in den Kesseln nördlich Brjansk eingeschlossenen Kräfte unter schwersten blutigen Verlusten des Gegners z e r - ki wurde. Mit diesem Vertrage hatte Petersburg jmen Einfluß direkt in das Herz des Kaukasus tragen. Die Völkerschaften des nördlichen Kauka- \» unter dem Scheich Mansur vereinigten sich nun 18 britische Flugzeuge abgeschossen. Berlin, 16.Ott (DRB. Funkspruch.) Die tische Luftwaffe hat in den Mittagsstunden Das Ritterkreuz. Berlin, 15. Okt. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall G ö r i n a, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an Oberleutnant Hohagen, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader; Annahme von An,eine« für die Mittagsnummer oiS8'/,Ubr des BormittagS Arueiaen-Pretle: Anzeigenteil 7 Rvt ie mm bei 22 mm Zellenbreite, Tertteil 50 Rvf. le mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlasse: Wiederholung Malstassell Abschlüsse Mengenstaffel B Plavoorichrikt (vorherige Vereinbarung) 25°/« meor setzung für die verkehrsrnätzige Benutzung von Murmansk, das durch den Golfstrom den ganzen Winter eisfrei bleibt. Der Verkehr über diesen nördlichsten Hasen Rußlands war natürlich entsprechend der beschränkten Umladeeinrichtungen auch gering. Er konnte das Ende der zaristischen Armee nicht aufhalten, die besonders stark an dem Mangel modernen Kriegsmaterials litt So hatte damals die erfolgreiche deutsch-türkische Blockade gegen Rußland zum Zusammenbruch des Kolosses beigetragen. Heute ist die Sage ähnlich. Die Ostsee ist wiederum für den sowjetisechn Schiffsverkehr unbenutzbar gemacht. Die Murmanbahn ist durch deutsche Flieger schon an mehreren Stellen unterbrochen worden. Deutsche See- und Luftstreit- kräste stören im nördlichen Eismeer überdies den sowjetischen Seehandel. Auch hier also ist die Sowjetunion von ihrem westlichen Bundesgenossen abgeschlagen. Der Weg durch die Meerengen und durch das Schwarze Meer ist für die Briten seit dem Verlust Griechenlands verschlossen. Die vereinigten Streitkräfte der Achsenmächte haben durch die Besetzung der griechischen Inseln und Kretas praktisch die britische Flotte aus der Aegäis verdrängt. Heute erkennt man erst die ganze Bedeutung der Eroberung Kretas, weil damit den Briten der Zugang zu den türkischen Meerengen und ins Schwarze Meer versperrt wurde. Die Herrschaft der Achsenmächte im Aegäischen Meer bedeutet gleichzeitig die Kontrolle über die Meerengen und die Abschlie - ßung des Schwarzen Meeres. Auch hier also kann England Moskau nicht zu Hilfe eilen. Der noch bleibende Weg über die Sibirische Bahn ist, wie wir bereits oben sagten, lang und beschwerlich. Für britisches Kriegsmaterial kommt er überhaupt nicht in Bettacht, weil der Schiffsraum fehlt, um, die Waren erst nach Wladiwostok zu befördern. Für amerikanische Waffenlieferungen ist der Weg über Wladiwostok freilich der gegebene, aber er hat, abgesehen von den Mängeln der Bahn, den Nachteil, daß er durch japa- »Sn .. oiner W*! • r°n. M titte |ei °hl btt ienb grö, irft. Ue Rational, er KaiHj ute. Dti sen Dank lerer Marons M fein, großertn feine An> 5d)reintti lauber jy 1 Beisatn. -erlebnissi t sich awf ebeutun« Munn der die;, und oor lnben k ?m Dan! u SDlorh Metten W; ilenmaie^- rtüM* erprobt.^' ffis : f-N“': Verwend rebenwA' erurf.f^ Ä 8e«*Jn -O Keine Hilfe für Moskau. Oie (Seewege nach -er (Sowjetunion. — Don den Meeren abgeriegelt. — Oie Notbrücke von Iran. skniivrechanschluft 2251 vnick und Verlag: fSfttoerf lltoftrantfvlTi. vrShIsch« UalaerfitSlrdrackerei 0. laag« '-'-pW. oeciiu, eine uyimw - — fischen Revolution gesvielt haben und gegen ihr Bl"i wüteten, obrr dos schafft bi; '™here ^ache nicht aus der Welt, daß die Volker des .achiins i d-s * ehelu reu. * mfl llllt Cj Linier unseren Schlägen. Mit der Vernichtung der im Raum von Wjasma eingeschlossenen Kräfte des Gegners sind die deutschen Operationen an der 1200 Kilometer langen Kampffront ein bedeutendes Stück der Vernichtung der bolschewistischen Riesenarmee näher gekommen. An geschlossenen Kampfverbänden bleiben nunmehr lediglich die in den Kesseln bei Brjansk eingeschlossenen Truppen Timoschenkos und die Leningrad-Armee Woroschilows übrig. Auch diese gehen unaufhaltsam chrer Auflösung entgegen. Die Zahl der Gefangenen an der Ostfront ist nach dem deutschen Wehrmachtbericht vom 15. Oktober inzwischen weit über die drei Millionen hinausgewachsen. Das ist der Tatbestand, über den sich jetzt selbst die Londoner Militärsachverständigen nichts mehr oormachen. Aus der Rede des Führers vom 3. Oktober wissen wir, daß uns das Ausmaß der gewaltigen Sowjetwehrmacht sowohl hinsichllich ihrer zahlenmäßigen Ueberlegenheit, als ihrer modernen Ausrüstung überrascht hatte. Die geniale deutsche Führung, der wagemutige Einsatz der Truppe und der Heldenmut jedes einzelnen deutschen Soldaten haben trotzdem diese Ueberlegenheit ausgeglichen und im Laufe der jetzt 114 Tage währenden ununterbrochenen harten Kämpfe beseitigt. Die Menschenverluste der Sowjets sind katastrophal, selbst für Moskauer Begriffe. Die Ausrüstung der Sowjetarmee ist im wesentlichen zerschlagen oder von den deutschen Truppen erbeutet. Die sowjetische Luftarmee hat vom ersten Tage der Offensive an die Lufthoheit über dem sowjetischen Raum an die deutsche Luftwaffe abgeben müssen. Die Seestreitkräfte der Sowjets sind entweder vernichtet, in der Finnischen Bucht in der deutschen Minensperre ein* geschlossen, im Schwarzen Meer bedeutungslos oder im nördlichen Eismeer zur Untätigkeit verurteilt. Das gesamte Verkehrsnetz der Sowjetunion, soweit es strategische Bedeutung hat, ist entweder bereits schon zerstört, ober es zerbricht unter dem täglichen Bombenhagel der deutschen Kampfstaffeln der Luft, lieber die systematische Zerschlagung der sowjetischen Wirtschaftskraft ist mehrfach berichtet worden; sie ist so weit gediehen, daß die sowjetische Kriegswirtschaft nicht mehr in der Lage ist, aus eigener Kraft die Bedürfnisse der Front zu befriedigen. In den Ländern der sowjetischen Verbündeten ist mehr oder weniger offen die Frage erhoben worden, wodurch sich die nicht mehr wegzuleugnende furchtbare Niederlage der Sowjets erklären läßt. Eine wesentliche Ursache des deutschen Erfolges sieht der militärische Mitarbeiter der Stefani in der bestialischen Taktik der Sowjets, die ohne Rücksicht ungeheure Massen von Menschen und Material opfert. Im Gegensatz hierzu steht die deutsche militärische Führung, die sich an das Wort des Führers hält, mit den geringstmöglichen Opfern den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Das ist einerseits der Erfolg der deutschen Ausbildung, zum andern aber die geistige Ueberlegenheit und die idealistische Auffassung des deutschen Soldaten vom Kampf um die Freiheit-des Vaterlandes. Dazu kommt die überragende waffenmäßige Ausrüstung der deutschen Truppe, für die das Beste nach des Führers Wort gerade gut genug ist. Damit ist der deutsche Soldat dem Sowjetgardisten als Kämpfer weit überlegen. Der Bolschewist kennt nach der kommunistischen Schule weder selbständiges Denken, noch selbständig Zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten Von unserem Ust.-Berichterstatter. Jahrgang Nr. 246 ^scheint täglich außer sonntags und feiertags Beilagen: Siebener Kam ilienblätter («tmflt unBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich......RM1L0 justellgebühr... „ -.25 (Lieb bei Nichterscheinen Pit einzelnen Nummern itiolge höherer Gewalt Gieb^' 5? et but e emgb er nii)| H K General-Anzeiger für Oberhessen $* (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Ankara, im Oktober 1941. Mit dem siegreichen Vorwärtsdringen der deut- |:cn und verbündeten Truppen in den Gebieten des Ichwar3en und des Asowschen Meeres ri/t auch der Kaukasus ins Blickfeld des ge- riltigen Geschehens unserer Zeitepoche. Ist doch tr Kaukasus, der zwischen zwei Meeren (Schwar- pi und Kaspischem Meer) und zwischen zwei Kon- : enten liegt, dazu bestimmt, die Rolle einer natür- L)cn Grenzscheide zu spielen. Für die Griechen fir der Kaukasus die Wiege ihrer Mythologie, dort pr Prometheus angeschmiedet, dorthin kamen die tgonauten auf der Suche nach Gold, lieber das frbiet des Kaukasus führte auch der kürzeste Weg un Asien nach Europa durch die „Porta Portarum^ kitt die „Pylae oafpiae". Die großen Eroberer ver- pngener Zeiten klopften an dieses Tor. Die Horden lchingis Khans und Tamerlans zogen durch dieses ir hindurch nach Westen. Durch das südliche Geht des Kaukasus ging die Seidensttaße aus (■ina und Indien an das Schwarze Meer und im Men die Handelsstraße aus Mittelasien an den t>n. Als dann später das Reich der russischen Zaren ft ausdehnte, zog die „Porta Portarum" oder lrbentsche Pforte die Aufmerksamkeit der Groß- richt des Nordens auf sich. Aber der Plan Peters js Großen, nach Mittelasien einzudringen, miß- tig. Sein Heer wurde 1717 in Chiwa geschlagen. Ji unternahm der Zar einen Marsch zum Kau- t us und erkämpfte sich den Durchgang. Von dieser jit an beginnt das systematische Eindringen der kssen in den Kaukasus. 2ine für die Geschichte des Kaukasus verhängnis- olle Wende trat im Jahre 1783 ein, als sich der k, te König von Georgien, Georg XIII., dazu über« uorqien unter Djordania erließ einen Appell an «i> •*i< Völker Europas und teilte den Beschluß auch dec'' Genfer Bund mit, der davon Kenntnis nahm. M Bolschewisten fanden sich anfangs, wenigstens Schein, mit dieser Tatsache ab. Aber es dauerte iDfl Mt lange, so brachen sie ihre Zusage, und über- oWW’ bolschewistische Kräfte drangen unter dem |bfl, ?Echtigten Massenschlächter Bela Khun m das iifslfi# kme Land ein und veranstalteten ein furchtbares lOn ^metzel, in dem weder Frauen noch Kinder verlas • h nt wurden. , ~ t „ ^«eerfttaße", die die nördliche mohammedanische icherkessenwelt von der südlichen christlichen Welt br Georgier ober Grusiner scheidet. Südlich davon tet die Hauptmenge der Armenier, südöstlich liegt Vi Gebiet der Turko-Tataren und Aserbeidscha- iin. Dort auf der Halbinsel Apscheron am Kajpi- |en Meer leben die letzten Feueranbeter. Aus rem Heiligtum, das von einer hohen weißen ßiuer eingeschlossen ist, brechen aus schornsteln- itigen Röhren seit undenklichen Zeiten Flammen tzxen den Himmel, die durch Raphchagase gespeist vrden. g.ien Rußland und führten sieben Jahre lang bis 131 auf der ganzen Linie von Dagestan bis zur Mte des Schwarzen Meeres, unterstützt von den Sitten, einen heroischen Kampf gegen die Erobe- 1 eng des Nordens. Der Stampf fand feinen Ab- i jrlllß durch die Gefangennahme des Scheich Man- . ji" Aber es dauerte noch lange Jahrzehnte, ehe [t| Zar Nikolaus I. nach blutigen Kämpfen gegen 6 kaukasischen Freiheitshelden Schamil und Hadji üurab als wirklicher Herr über den Kaukasus füh- v ■ -o. oer aus oem .....- ' , lh Stolm ober ber Ehes ber Tscheka und fpote* $ W 9 ^.?PU. Berija, eine führende Nolle in^der bolsche- 3He die Volker des Kaukasus, Georgier, Tscher- en, Armenier usw. besitzen eine alte Kultur und tien auf eine große Vergangenheit Zurück. Am hc» der Königin Tamara versammelten sich Phüo- oihen und Dichter. Vom König Heraklius von Ge- ii' ten sagte Friedrich ber Große, daß er sich gern ii. diesem Herrscher vergleichen lassen wolle. Der H des Königs Tigran von Armenien gehörte im Jahrhundert zu den glänzendsten jener Zeit. Der fcmta|us ist sagenumwoben: Die Tscherkessen nen» :mung d-r.Völker, für,, foun.ran^Staaten. ges Handeln. Er ist ein sturer Kämpfer, der weiß, Laß ihm beim leisesten Fluchtversuch der Genickschuß gewiß ist. Dem deutschen Soldaten steht eine Führung zur Seite, die mit ihrem strategischen Wagemut und ihrer taktischen Ueberlegung unüber, troffen ist und die unter Ausnutzung des jeroeiügen Augenblicks blitzschnell ihre Entschlüsse zu treffen weiß. Die militärische Führung der Sowjets, vom Marschall angefangen bis zum kleinen Zugführer, kennt weder eine strategische Planung noch ein rasches Einfühlen in neu auftauchende Lagen. Die Sowjetführung kennt zwar die Bedeutung der Masse, ist aber nicht in der Lage, sie zu geschicktem taktischem Einsatz zu bringen. Nachdem man in den ersten Tagen nach den gewaltigen deutschen Siegesmeldungen englischerseits bemüht war, sich bei den Moskauer Meldungen zu beruhigen, die zwar von harten Kämpfen sprachen, aber jeden deutschen Erfolg bestritten, begann es nunmehr nicht nur in militärischen, sondern auch in politischen Kreisen Englands zu dämmern. „Eoe- ning Standard" gab wohl am ehesten.Laut mit der Erklärung, daß Deutschland nach wie vor an der ganzen Front die Initiative habe. Außerordentlich bedenklich wurde man aber in London, als sich der völlige Zusammenbruch der Armeen Budjennys nicht mehr verheimlichen ließ und die deutschen Stoßtruppen sich immer mehr dem Donezrevier näherten. So schrieb in diesen Tagen der „Times"- Korespondent: „Sollte es den Deutschen gelingen, den Don zu überschreiten, dann könnte ihr nächster Schritt ein Marsch gegen den Kaukasus sein." Aehn- liche Befürchtungen äußerte auch der Londoner Rundfunk. Anderseits versuchte man die englische Bevölkerung angesichts der bedrohlichen Lage im Zentrum der Kampffront damit zu beruhigen, daß die Sowjets östlich von Moskau ihre Winterstützpunkte im Wolgagebiet, und zwar unter anderem in Stalingrad, Astrachan, Saratow, Kazan und Kirow ausbauten. Vorübergehend hatte man bekanntlich in der britischen Öffentlichkeit energisch eine Invasion gegen den Kontinent verlangt. Darüber ist es jetzt ganz still geworden. Man hofft vielmehr, daß es schließlich den Sowjets möglich sein würde, weiter östlich eine neue Widerstandsfront aufzurichten. Man ist sich aber auch darüber klar, daß das eine reichlich vage Hoffnung ist, und daß der Winter für die Insel noch manche gefährlichen Ueberraschungen bringen kann. Von der Siegesstimmung Churchills hört man angesichts der von der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjets geführten entscheidenden Vernichtungsschläge nichts mehr. „Hitler ist im Vorteil". Stockholm, 16. Oktober. (Europapreß.) Lord- siegelbewahrer A t t l e e äußerte sich am Mittwoch zur Frage der Hilfe für die Sowjetunion. England verfolge den heroischen Kampf der Sowjetunion nicht nur deshalb mit größtem Interesse, weil es Sympathien für seine Verbündeten hege, sondern weil es sich auch darüber klar sei, daß der Kampf der Sowjetunion für England von höchster Bedeutung sei. Diese Einstellung werde von jedem Mitglied der englischen Regierung geteilt. Man müsse jedoch im Zusammenhang mit der Sowjethilfe darauf Hinweisen, daß diejenigen, die wüßten, was tatsächlich zu unternehmen möglich sei, auch gleichzeitig gezwungen seien, zu schweigen. Die Möglichkeiten, die England zum Eingreifen besitze, seien von den Möglichkeiten, die an sich wünschenswert seien, durch eine Lücke getrennt. Hitler habe einen Vorsprung, er sei im Vorteil, weil er einen fliegenden Start gehabt habe. Ein Unternehmen der Engländer auf dem Kontinent lehnt Liddell Hart in der „Daily Mail" ab, da den Sowjets damit nicht mehr gedient sei und vor allem die Erfolgsaussichten der Engländer — falls überhaupt vorhanden — äußerst gering seien. Churchill lehnt ab. Stockholm, 15. Oft. (Europapreß.) Die Frage, ob eine Debatte über die Lage an der Ostfront stattfinden solle, wurde im englischen Unterhaus von Ministerpräsident Churchill ablehnend beantwortet. Churchill wurde auch gefragt, ob er eine Erklärung zur Lage an der Ostfront abgeben wolle, worauf Churchill mit „N e i n" antwortete. Eine solche Erklärung müsse vom sowjetischen Oberkommando kommen, das die Kämpfe dort leite. Er sehe keinen Anlaß, seinerseits Erklärungen dazu abzugeben. Karin Grunelius Roman von Guido K.Branö 2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Aber merkwürdigerweise lenkt Günther ab: „Du hattest eine gute Fahrt?" „Sehr gut. Es ist ja keine Weltreise!" „Würdest du mich jetzt entschuldigen und Mama beim Empfang der anderen behilflich sein? Ich muß mich ja noch umziehen", beendet er die Unterhaltung, die in ihrem Anlauf auf etwas ganz anderes hinzielte. Mit großen Schritten läuft er die Treppe hinauf und ist im Haus verschwunden, noch ehe sich Karin von der Ueberraschung erholen kann. Wie eine Wohltat empfindet sie es, daß sie nicht länger darüber nachzudenken braucht. Nicht nur, daß Frau Merck über die Terrasse kommt und Doktor Grunelius bittet, doch schon Platz zu nehmen, sondern plötzlich fahren hintereinander ein paar Wagen ein und stellen sich unter die Schatten einer Palmengruppe. Sekunden später ist die heiße Luft mit hellem Lachen und einer Lebhaftigkeit erfüllt, die nur noch von der Quirligkeit der wartenden Dienerinnen hinter dem Hause übertroffen wird. Während sich aus den weißen Staubmänteln und farbigen Gazeschleiern junge sehnige Männer in hellem Smoking und schlanke Mädchen in luftigen Kleidern schälen, läuft Karin mit ausgebreiteten Armen auf ihre Freundinnen und Bekannten zu, als hätte sie sie seit Jahren nicht gesehen. In Sekunden sollen Räume und Zeiten überbrückt werden, die jeder für sich lebte, die er dem anderen nicht vorenthalten möchte, weil sie in ihrer Vereinzeltheit doppelt schwer auf dem Herzen liegen. Tausenderlei Dinge prallen in diesen Stunden aufeinander und vielleicht liegt irgendwo in ihnen der Keim von einer neuen erregenden Besorgnis Lon einem zum anderen. Es ist nur ein Zufall, Daß Karin länger mit Heinz Wengeroth zusammensteht und dann, nachdem der erste Begrüßungsrausch vorbei ist, mit ihm auf die Terrasse zugeht. Sie wissen beide auch nicht, daß Günther ganz zufällig aus dem Fenster seines Zimmers schaut. Moskau unter deutschen Bomben. Zn mehreren Werten. — Große Brände. Stockholm, 16. Oft (DNB.) Bei den Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf Moskau in der Nacht zum 15. Oktober drangen die deutschen Flugzeuge in mehreren Wellen bis über das Stadtgebiet vor. Zahlreiche Bomben trafen kriegswichtige Ziele im Stadtkern. Noch im Verlauf des Angriffs brachen mehrere große Brände aus. Der angerichtete Schaden ist ziemlich bedeutend. Was diese schweren deutschen Angriffe für die Widerstandskraft der Bolschewisten zu bedeuten haben, wird ersichtlich, wenn man sich die Tatsache vor Augen hält, daß die Stadt und der Raum von Moskau eines der drei großen Industrie- und Rüstungszentren der Sowjetunion darstellt, ja hinsichtlich bestimmter Produktionszweige sogar eine Monopol st ellung einnimmt. Allgemein bildet der Raum von Moskau den Schwerpunkt der Eisen und Metall verarbeitenden Industrie der Sowjetunion. Ferner ist er das wichtigste Rüstungszentrum des Landes. Schließlich enthält er wertvolle Rohstoffe, von denen mengenmäßig der bedeutendste die Braunkohle ist. Im ganzen beträgt der Anteil Moskaus an der industriellen Gesamterzeugung rund 20 v. H. Bei einzelnen Industriezweigen ist der Anteil jedoch noch wesentlich höher. So ist der Bezirk Moskau z. B. am gesamtsowjetischen Maschinenbau mit 25 v. H. beteiligt. Ferner beherbergt er zwei Personenkraftwagenfabriken von drei Fabriken der Sowjetunion überhaupt. Don den feinmechanischen und optischen Industrien liegen über 50 v. H. im Moskauer Gebiet, in dem sich weiter auch rund 30 v. H. der installierten Leistung der sowjetischen Kraftwerke befinden, außerdem zahlreiche Werke der Textil-, der Leder- und Bekleidungs- sowie der Lebensmittel- und Genußmittelindustrie. Als wichtigstes Rüstungszentrum besitzt Moskau z. T. über 50 v. H. des Flugzeugbaues, den weitaus größten Teil der Flakgeschützherstellung, der Zünderfertigung für Artilleriemunition usw. Zerstörung der Bahnlinien. Berlin, 16. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Im Zuge der fortschreitenden Operationen an der Ostfront griffen starke Verbände der deutschen Luftwaffe am 14. 10. weitere Eisenbahnlinien im Süden und Osten von Moskau an. Auch die zum Weißen Meer führenden Eisenbahnstrecken wurden bombardiert. Die Gleise wurden durch Bombentreffer mehrfach unterbrochen. Es wurden zahlreiche Eisenbahnzüge zerstört. 3 gegen 22. Berlin, 16. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Drei deutsche Jagdflugzeuge zeichneten sich bei einem Angriff von 22 bolschewistischen Flugzeugen an der finnischen Front besonders aus. Die drei deutschen Jäger schossen nach dem Alarmstart in kurzem heftigem Luftkampf 6 d e r Sowjetflugzeuge ab und verjagten die übrigen, ohne daß diese den beabsichtigten Angriff durchführen konnten. Die deutschen Flieger erlitten weder Verluste'noch Beschädigungen an den Flugzeugen. Verzweiflungsstimmung in Moskau. Aufrufe zur „Verteidigung" der Stadt. Berlin, 15. Oft. (DNB.) Während man in London langsam beginnt, den b o l f ch e w i st i - schen Verbündeten abzuschreiben und be* „fritischen Abschnitt" des Krieges gekommen sieht, in dem „England möglicherweise völlig auf sich selbst angewiesen" ist, starren die Moskauer Machthaber bestürzt ins unverhüllte Antlitz der Wirklichkeit. Der mitleidlose Ernst ihrer Lage kommt ihnen jetzt zum Bewußtsein, und blutrünstig wie diese Verbrecher sind, reagieren sie mit neuer Gemeinheit. Stalin ließ einen Aufruf an die Bevölkerung der sowjetischen Haupt st adt richten, in dem er sie zum Heckenschützenkrieg aufruft. Getreu dem Vorbild von Leningrad und Odessa soll auch die Einwohnerschaft Moskaus ihr Leben und Gut opfern, um den bolschewistischen Mördern den Rückzug zu decken. „Vergeßt das Wort ,Gnabett", ruft Stalin der Zivilbevölkerung zu; in einem Appell an die Sowjetjugend heißt es: „Jungparti- fanen, schlagt den Feind, wo Ihr ihn nur antrefft!" Ja, sogar die bolschewistischen Gelehrten „schwören" pathetisch, „ihren Ruf als sowjetische Patrioten und Bürger zu rechtfertigen". Diese „Kampfparolen" werden untermauert durch Nachrichten, die über London verbreitet werden und von „VerteibigungsDorbereitungen" in der Sowjethaupt st adt sprechen. Nachdem Waffen an die Moskauer Bevölkerung verteilt worden seien, sowohl an Männer wie an Frauen, habe man angesichts der wachsenden Bedrohung begonnen, in den Straßen Barrikaden zu errichten. Artillerie sei auf offenen Plätzen aufgefahren, und an den Straßenecken seien Maschinengewehre in Stellung gebracht worden. Berücksichtigt man noch Den Artikel der amtlichen „P r a w d a" über die „allgemeine militärische Pflichtausbildung der Bevölkerung", so gewinnt man bereits ein anschaulches Bild der kommenden Dinge. Ein Regime, das durch Mord und Verbrechen zur Herrschaft gekommen ist, will — unter dem Beifall der Londoner und rooseveltschen Kriegsmacher — seinen Untergang beschließen mit neuem Blutvergießen und neuer Zerstörung. Der Appell an den Wahnsinn. Die Nachrichten aus Moskau lassen eindeutig darauf schließen, daß die Machthaber im Kreml gewillt sind, in den Zusammenbruch ihrer Schreckens- herrschaft alles einzubeziehen, dessen sie habhaft werden können. Heber zwanzig Jahre lang haben die bolschewistischen Despoten die Methode der Vernichtung zu einer Vollkommenheit ausgebildet, die ihresgleichen sucht. Jetzt, in der entscheidenden Stunde, wird aus ihr der Helle Wahnsinn, der nur noch den verbrecherischen Willen kennt, einen Trümmerhaufen zurückzulassen, sich selbst aber vorher rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Anders kann man die blutrünstigen Ausrufe, die heute auf unzähligen Plakaten in der bolschewistischen Hauptstadt die geknechtete und von der Panik völlig verängstigte Bevölkerung aufrufen, sich zu bewaffnen. Grüben und Hindernisse in der Stadt zu bauen und Moskau bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen, nicht verstehen. Wohlgemerkt: das geschieht, nachdem die drei bolschewistischen Heeressäulen völlig zerschlagen sind, nachdem die riesigen Entscheidungsschlachten im Raume von Wjasma und Brjansk ihrem Ende entgegengehen und bereits weit über 3 Millionen Gefangene von der Größe der Katastrophe künden, die über die Sowjets hereingebrochen ist. Moskau selbst hat in vielen Meldungen der letzten Tage die steigende Angst in die Welt hinausgeschrien, die es angesichts der endgültigen Niederlage des Bolschewismus befallen hat. Die „große Krisis" ist gekommen, so hieß es in diesen Nachrichten, die „größte Schlacht aller Zeiten steht unmittelbar bevor", wurde aus Moskau weiter gemeldet, während über die Fronten von Wjasma und Brjansk nur erklärt wurde, daß sie „sehr verwirrt" und durch „große Beweglichkeit" gekennzeichnet seien. Das alles besagt, daß man im Kreml sehr wohl weiß, daß nichts mehr zu retten ist, daß der Bolschewismus in den letzten Zügen liegt. Er bleibt sich aber bis zum letzten Atemzuge treu, betet bis zur völligen Ausmerzung den Götzen des Materialismus an, dem er schon Hekatomben von Toten und unschuldigen Opfern in den Rachen geworfen hat. Auch jetzt soll die Zivilbevölkerung, sollen Frauen, Kinder und Greise dem Wahnsinn eines Stalin zum Opfer fallen, nicht um irgendeine militärische Entscheidung herbeizufiihren, die an dem Schicksal der Sowjetunion noch etwas ändern könnte, sondern um dem Prinzip der Vernichtung treu zu bleiben, um noch mehr Tote auf das Konto dieses blutrünstigsten Staatsgedankens der Geschichte zu setzen. Es ist so, als ob durch diese Mischung von deutlicher Angst vor dem Unabwendbaren und dem Wahnsinn der Aufrufe an die Zivilbevölkerung Wie im Schlaf bindet er sich, ohne Spiegel, die Smokingkrawatte, zieht sie, einen Augenblick überrascht von einer seltsamen Gedankenverbindung aus dem Gespräch mit Karin, so fest, daß er gezwungen ist, sich im Spiegel zu betrachten. Sehen nicht einmal schlecht aus zusammen, die beiden, denkt er. Dann fällt ihm ein, daß sie gemeinsam in Kapstadt studiert haben. Jede Bewegung ist um so viel schneller jetzt, als er sich Zeit gegönnt hatte, seine Gäste warten zu lassen. Mitten über die Stirn legt sich senkrecht eine Falte, die nicht eher verschwindet, bis er sich der Lächerlichkeit eines dummen Verdachts bewußt wird. Erst als er sich beherrscht weiß, geht er hinunter. Karin.hat Frau Merck die Zeremonie der Begrüßung abgenommen, ohne daß sie sich dessen be- mußt wurde. Sie tut es mit einer Natürlichkeit, als gehöre sie schon zum Hause, und wie in einem stillen Einverständnis tauscht sie mit ihrem Vater einen Blick aus, der all seine Sorgen verscheucht. Wenn er schon einmal aus den täglichen Anstrengungen eines Tropenarztes in Arusha herauskommt, sich frei macht, bann soll er diese Stunden auch in Ruhe genießen. Sie sieht ein, daß ihr Verhalten auf der Fahrt nicht dazu beigetragen hat. Nun will sie es wieder gutmachen und läßt ihre gute Laune, ihre Ausgelassenheit an hundert Kleinigkeiten aufsprühen. Hatte nicht vorhin Ilse Wengeroth eine so komische Bemerkung gemacht, daß Karin „natürlich die erste fein müsse", die auf die Mercksche Farm komme? Sie stoßt mädchenhaft ihre Freundin Dera Ramlow in die Seite, die ganz unvorbereitet auflacht. Karin wird ein wenig rot, aber ehe sie antworten kann, fährt Heinz feine Schwester ziemlich unsanft an: „Quatsch! Wenn du früher mit dem Anziehen fertig geworden wärst, konntest du die Honneurs machen. Das kennen wir doch bei Günther, daß er alles feiner Mutter überläßt." Diel tiefer aber trifft fein Wort, daß die Schwester zusehen möge, jemanden wie Günther zu finden. Ilse sieht mit leicht geschlossenen Augen zwischen ihrem Bruder und Karin hin und her und wendet sich bann an Gustl Hochberg, ber eben angekommen ist. „Das hättest du nicht sagen sollen, Heinz!" meint Karin, einen Ausgleich suchend. „Ein Schaf ist Ilse. Sie verdirbt doch die Stimmung!" gibt Heinz trotzig zurück. Karin hat das Gefühl, als müßten sich zuerst einmal alle einander reiben, um ihre durch die langen Einsamkeiten aufgespeicherte Nervosität loszuwerden. War es nicht das gleiche zwischen ihr und Günther? Frau Merck geht von einer Gruppe zur anderen und entschuldigt ihren Sohn. Niemand nimmt es ernst, weil sie alle in dieser Stunde sich wie eine große Familie vorkommen, von der jeder den anderen genau kennt. Nur Nikolaus Escherich hat sich einen stillen Platz ausgesucht, weil er die Rede zum Geburtstag halten soll und noch nicht recht weiß, was er sagen wird. Im letzten Jahr hat er es auch tun müssen und schließlich stempelte man ihn zum offiziellen Festredner. Zweifellos hat er etwas von einem Schauspieler an sich, mit phantasievollen Hand- und Armbewegungen und einer sonoren Stimme, die für eine Liebhaberbühne reicht. Er war noch nicht siebzehn, als der neu aus Deutsch- land gekommene Lehrer, der die Jungen für die Schüleraufführungen begeistern wollte, meinte: „Du spielst den Wilhelm Tell, mein lieber Escherich!" „Das wird mir mein ganzes Leben nachhängen!" beklagte er sich nach der Vorstellung, die mit ungeheurem Beifall der ganzen deutschen Kolonie zu Ende ging. Unterdessen aber hat sich viel geändert. Escherichs Vater war viel zu klug, um dem ersten genialischen Drängen seines Sohnes nachzugeben und ihn Schauspieler werden zu lassen. Nikolaus hilft ihm in der Pflanzung und spricht außer den festlichen Reden nicht viel. Ein unbeschreibliches Geschrei unterbricht seine Gedankengänge. In tadellosem weißen Smoking, die vorher noch wirren Haare straff nach hinten gekämmt, ein bewußt verlegenes Lächeln auf den Sippen, erscheint Günther Merck. Er überragt an Größe alle Kameraden, und während sie ihn mit ihren Wünschen und Begrüßungen bedrängen, begibt er sich sieghaft an die lange Tafel und bittet, Platz zu nehmen. Es liegt beinahe etwas steif Englisches in feinem Benehmen, in dieser überlegenen, kühlen HaUung, mit der er die Ovationen entgegennimmt. Japan und USA. „Eine ernste, wenn nicht letzte Warnung'! Tokio, 16.Ott (Europapreß.) Als eine ernftt, wenn nicht letzte Warnung an die USA. betrachten politische Kreise die am Mittwochnach mttag veröffentlichte, offenbar halbamtlichen Chvl ratter tragende Erklärung der Domei-Agentur über - die zwischen Japan und den USA. geführten Verhandlungen. Der Schwerpunkt dieser Erklärung liegt dabei in dem Satz, daß eine weitere Hinan;, ziehung der seit der Konoye-Botschaft, d. h. seit 49 Tagen geführten japanisch-nordamerikanischen L Verhandlungen nicht zulässig sei, solange die USA. mit ichrer doppelzüngigen Politik fort* fährt, nämlich einerseits sich in einer feindselige!,, antijapanischen Haltung betätigt, anderseits mit pan diplomatische Verhandlungen führt. Die feindselige Haltung der USA. umschreibt die auf „gutunterrichtete Kreise" gestützte Domei-Ec- Härung mit der Rolle der USA. in der ABC2- Front und der Unterstützung Tschiangkaischeks, bai] über hinaus in der Organisierung eines offen»! f id en Aufmarsches gegen Japan, wozu es England und die Sowjetunion einlabe. Man könne im Lichte der jetzt erkennbaren Umstände sagen, daß die USA. die Führerschaft im antijapanischen Laaer übernommen haben, so daß Zweifel berechtigt seien, ob die USA. ernsthaft eine Ausrechterhaltung des Friedens im Pazifik an strebe. „Japan fei in Gefahr, in eine von den hinterlistigen USA. aufgestellte Falle zu gehen, falls es sorglos die gegenwärtigen Verhandlungen fortsetzt." Do» Domei zitierte Beobachter sehen die Gefahr, dcch Japan ernstlich einer kritischen Situation begegnen werde, falls es die Verhandlungen mit USA. ohne strikten Einklang mit der internationalen Entwicklung und ohne Rücksicht auf die spezielle USA.-Politik fortsetzen würde. Der Schlüssel zur heutigen Frage sei nicht, ob ein Fortschritt in den Verhandlungen selber erreich werde ober nicht, sonbern ob die USA. während des Fortganges der Verhandlungen ihre diploma»= tischen japanfeindlichen Akte fortsetzen. Der ungewöhnlich scharfe Ton dieser Veröffenl- lichung, der auf die britischen Pressestimmen dec letzten Tage folgt, läßt darauf schließen, daß dar Verhältnis Japan — USA. seinen kritis chen Punkt erreicht hat, und baß auch in ben Verhandlungen selbst ungenügende Fortschritte erzielt worden sind. Die japanische Presse fährt mit den kritischen Betrachtungen zur Haltung der USA. gegenüber den japanischen Bemühungen, die Spannung im P«. zisik zu überwinden, fort. „Asahi Shimbun" wirst den USA. vor, baß sie währenb ber Verhanblungen mit Japan alle Bemühungen unternehmen, Tschung- fing zu stärken und seine eigene militärische Portion auszubauen. Das Ziel bieses Strebens der USA. sei es, bie Initiative gegenüber] ben Achsenmächten zu gern innen. Solanxej aber die USA. durch wirtschaftlicher» und mititäriq schen Druck Japan seinen Willen aufzuzwingen j suchen, sei die gegenwärtige Krise im Pazifik und überwindbar, wofür die USA. die Verantwortung j tragen. Moskaus, die Stadt bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen, der Bolschewismus noch einmal seine Fratze zu einer schaurigen Grimasse verzogen Hal,, die den ganzen Aberwitz dieses blutigen Spuks zusammenfaßt. Wir begreifen schaudernd, wie fremd und unheimlich diese vom Kreml diktierte Despotie dem europäischen Kulturbewußtsein ist. Jeder Saida t, der im Osten kämpfte, wird dieses Gefühl bi« (tätigen und aus eigener Erfahrung ergänzen können: er kämpfte gegen einen Gegner, der mit menschlichen Maßstäben und mit Wertungen, die aus unserem Kulturbewußtsein entnommen sind, nicht gemessen werden konnte. 130 englische Schiffe zur Reparatur in USA. Stockholm, 16. Oft. (DNB.) Zur Zeit liege» in nordamerikanischen Werften 130 englische ober im englischen Sold stehende Schiffe zur Reparatur wie „Svenska Dagbladet" aus London meldet. Darunter befinden sich die Schlachtschiffe „Warspite', „Resolution" und „Rodney" und die Flugzeugträger „Jllustrious" und „Formidable". An den Schisses werde fieberhaft Tag und Nacht gearbeitet. Niemand spürt das so sehr wie Karin, die er, mit einer leichten Berührung am Arm, mit sich nimmt um an ihrer Seite zu sitzen. Kaum aber daß ft Zeit hat, darüber nackzudenken. Hin und her gelt bie Unterhaltung; auf ein Zeichen ber alten 9c: manga stürzen bie schwarzen Dienerinnen nri Kaffeekannen, Kuchen unb Tortentabletts herein. Kwikuru sonnt sich in bem Lächeln unb den oei- ftehenben Blicken, die seine Kaffeemischung hervor' rufen, und winkt dem Negerboy Ngaba, bai? Grammophon spielen zu lassen. Kwikuru, ber alte Massai, ber unter Lettow-Doi- deck als Askari biente unb Deutschland nie vergaß, hat sich etwas Wunderbares ausgedacht, womit er bem jungen „Bwana Merck" eine Freude machen will. Er kann ihm natürlich nichts kaufen oder schenken. Bwana Günther hat so viel Geld, daß er noch einmal so viel Boden erwerben könnte wie er schon hat. Aber ber alte Diener ist eine ganze Woche lang in Arusha herumgelaufen unb hat Die beiden Grammophon-Händler auseinandergehetzt, um eine Platte zu erstehen, die er ihm heute vorspielen lassen mil Bon Fräulein Karin Grunelius weiß er auch, b®8 ber junge Herr Escherich eine Rebe halten nM und wenn bie zu Ende ist, bann wird aus deon Apparat ber Tusch dröhnen und das Lied, das er für diesen Tag für richtig hielt. Seinem schwarzen Gesicht kann man die 2lur- regung nicht ansehen, mit der er Escherichs ReK folgt. Er versteht sehr gut deutsch, und als er den Ausklang hört, der Günther dreimal hvchleben läßt, stößt er Ngaba so kräftig in ben Rücken, daß i»r Junge bie Platte beinaije fallen läßt. Fanfarer- klänge, dumpfe Trompetenstöße, Helle Clairons schmettern einen herrischen Reitevmarsch über die Köpfe hin. „Eine wunderbare Regie Günthers!" flüstert Heinz Wengeroth Detttna Ramlow, feiner Tischnachbarin', ins Öhr. „Klappt wie am Schnürchen!" „Woher weißt du denn, daß er sich das befielt hat?" „Na, wenn bas nicht fein Werk ist, weiß ich I3 nicht..." weicht Heinz aus. „Schau dir mal Kw->' kuru an!* (Fortsetzung folgt.) trntiy *«noj !Us mitSI A. wadir re bipüjn tobens Ja ritischen geniiber mg im Für die zähverkrustete Arbeitskleidung aber gibt es fettlösende Reinigungsmittel, die viel bessere Dienste leisten. Die Sachen werden darin gut eingeweicht — heiß, wo es sich um Schlosser-, Monteur- oder Malerkleidung handelt, aber immer kalt bei blut- oder eiweißhaltigen Verschmutzungen, wie sie bei Bäcker- und Metzgersachen vorkommen. Am andern Morgen wird gut gespült, dann in einer frischen Lösung von dem gleichen fettlösenden Reinigungsmittel kurz gekocht. So behandelt, ist nicht nur jedes Waschpulver überflüssig, sondern auch das harte und anstrengende Reiben und Bürsten. überhaupt schadet der Wäsche nichts so sehr als die rauhe und aufreibende Behandlung mit Waschbrett und Bürste. Das gilt besonders auch für die gute Weihwäsche. Um hier den Schmutz zu lösen, ist es viel besser, sie gründlich einzuweichen, und zwar mit Bleichsoda, Soda oder einem anderen Einweichmittel. 8n heißer Lösung gerinnen, wie gesagt, eiweißhaltige Beschmutzungen und verursachen hartnäckige Flecke. Es ist ja schon vom Eierkochen her bekannt, daß Eiweiß beim Erhitzen gerinnt. Gründliches Einweichen schont die Wäsche, spart Waschpulver und Seife. Man kann im Haushalt aber auch sonst noch viel Seife sparen, wenn man einige Kleinigkeiten beachtet. Zum Beispiel: In den meisten Seifennäpfchen liegt die Seife naß. gedesmal nach dem Waschen bleibt dann Flüssigkeit zurück, in der sich fast genau soviel Seife auflöst, wie man vorher zum Waschen brauchte! Wenn man darauf achtet, daß die Seife immer trocken liegt, kann man eine Menge Seife sparen. Für diesen Zweck gibt's praktische Seifensparer au- Holz oder.Werkstoff. Deutschlands Bedarf an Fetten kann aus eigener Produktion nicht voll befriedigt werden. Es ist deshalb Pflicht jedes einzelnen, dafür zu sorgen, daß jeder unnötige Verlust an Seif- und Waschpulver vermieden wird. Genau sowenig, wie die Vlumenspritze zum Feuerlöschen paßt, ein Obstmesser zum Holzspalten oder das Taschentuch zum Fensterputzen — genau sowenig paßt Seife zu Teer-, Öl- oder Fetthänden. And auch zum Waschen von teerigen, öligen oder fettigen Arbeitssachen soll man weder Seife noch Waschpulver nehmen. Warum? Weil man dazu unheimlich viel Seife oder Waschpulver verbraucht und Hände und Sachen doch nicht richtig sauber bekommt! Zum Lösen von Öl, Teer und Fettschmier von den Händen gibt es ein viel einfacheres Mittel: Rehmen Sie ein gutes, fein gemahlenes Scheuerpulver l Der Schmutz verschwindet von selbst, und zum Rachwaschen brauchen Sie Kann nur ßan$ wenig Seife, mb jedes einzelnen Volksgenossen eingreift. Nicht mr die Wehrmacht führt Krieg, sondern das ge- fmte Volk und jeder einzelne Volksgenosse. Alles r auf ein einziges Ziel ausgerichtet: den Sieg! Aus desem Grunde erfolgt auch eine einheitliche Lenkung ler gesamten Arbeitskraft der Nation, genau so wie ene einheitliche Lenkung der Wehrmacht erfolgt. Sur die Führung auch auf dem zivilen Sektor über» seht klar die Zusammenhänge und kann ermessen, reiche Maßnahmen notwendig sind, um den Sieg x. gewährleisten. Der Kampf Deutschlands ist ein jampf jedes einzelnen Volksgenossen. Hierüber jedenfalls gibt es keine Verwirrung der Segriffe, aber eine Verwirrung der Begriffe machte Es ist verständlich, wenn sich in anormalen Zeit- duften die Begriffe manchmal etwas verwirren. Das frjert, einen steigenden Umfang und ein größeres lksmaß annehmen. Der Preiskommissar muß die Hnvinnspannen immer weiter beschränken, je mehr b- gesamte Gütererzeugung auf den reinen Kriegs- bdarf umgestellt wird. Denn es sich aber um Gelder handelt, die in einem kr wandfreien Wirtschaftsvorgang, aus dem Der- d.iuch der Lager und der Zurückstellung neuer vrratsbildung freigesetzt worden sind, dann sollte rn erst recht Achtung vor diesem Gelde haben. Titin es dient ja zum Wiederaufbau des Geschäftes uch Wiederkehr der Friedensgüterproduktion. Mit k* Anlage dieser Gelder kann man nicht vorsichtig jtiug umgehen, um seinen Wert zu erhalten, und je! „Wach? lugzeM den m eitet. Aus der Stadt Gießen Achtung vor dem Ge.de! Hersbrucker Schweiz, dessen schönt, alte, im fränkisch-bayerischen Stil gehaltenen Häuser nebst gut erhaltenen Stadttoren den Wanderer ebenso fesseln wie das weitbekannte Zinnsoldatenmuseum. Im zweiten Teile der Veranstaltung schilderte Frau Luise H e f f t aus Heidelberg einen anderen Teil dieses Landschaftsgebietes, seine Hochflächen, die tiefeingeschnittenen Täler und vor allem seine merkwürdigen Tropfsteingebilde. Besonders lenkte Frau H e s f t die Aufmerksamkeit der gefesselt folgenden Hörer auf das alte Städtchen Forchheim, das Wiesenttal, Gößweinstein mit Schloß und Wallfahrtskirche als einen Mittelpunkt der Fränkischen Schweiz, weiterhin das Aufseßtal mit dem Schlosse der Reichsfreiherrn von Aufseß, Schloß Rabenstein, Püttlachtal, Weiherbachtal mit Teufelshöhle u. a. m. Beide Vorträge fanden mit Recht den ungeteilten, herzlichen Beifall aller Anwesenden. Zum Schluß der Darbietungen, die Auge, Ohr und Herz erfreuten, übermittelte der Vorsitzende, Direktor W r e b e, den Vortragenden den Dank der Hörer und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Redner mit dem reichen Schatze ihrer herrlichen Ausnahmen deutscher Landschaftsbilder den Mitgliedern der Sektion Gießen auch in Zukunft noch manche genußreiche Stunde bereiten werden. itstropfeiui einmal ft'o »erzogen V. ff gen Sp«! d, wie ixte Dejpffl . Jeder Eil s Gefühl A rgänzen löii er milmeni:-| jen, die clI n sind, W BiEbes zu sichern. ^icht diejenigen werden triumphieren, bei denen ßiEb keine Rolle spielt, sondern sie werden vielmehr tau beizutragen haben, daß diejenigen, die sich je te abrarfern, um ein paar Groschen auf die p.te zu bringen, in den vollen Genuß ihrer Er- bimiffe kommen, wenn ihnen die Wiederkehr des Redens die Gelegenheit dazu bietet. Dafür haben |ei>cs Führers Wort. V. A. Tageskalender für Donnerstag. 1 2SG. „Kraft durch Freude": 19.30 Uhr im Stadt- finter „Gau-Varietözug". — Gloria-Palast, Sel- piiroeg: „Elarifsa". — Lichtspielhaus, Bahnhof- k:ße „Gasparone". — Oberhessischer Kunstverein: 17 dir 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadt- sciters. Lchkdlldervortrag „Das Bauen im neuen Reich". Wit einem bedeutsamen Lichtbilderoortrag „Das ■taen im neuen Reich" wird der Gießener Dortrags- lscheks, Theater der Universitätsstadt Gießen Gerhard Metzner: „Eva springt durchs Fenster-. Der W. R. in St. hatte sich wegen Urkundenfälschung zu verantworten. Er war beschuldigt, am 19. Februar d. I. als Beamter eine ihm anvertraute Urkunde verfälscht zu haben. R. hatte auf Anstiften des H. aus O., der des Schwarzschlachtens in sehr großem Umfang beschuldigt war und sich am Tage vor der Verhandlung vor dem Sondergericht das Leben nahm, zu dessen Gunsten und dessen Vorteils wegen in dem von ihm geführten Wiegebuch der Gemeinde St. Radierungen und falsche Eintragungen vorgenommen. Bei den Namen des wirklichen Erwerbers des Schlachtviehes hatte er in dem Wiegebuch an allen Stellen für das Jahr 1940 den Namen H. ausra- diert und hierfür den Namen der Genossenschaft oder einen Strich eingesetzt. Die Einträge aus dem Jahr 1939 sollten ebenfalls geändert werden, es kam aber nicht dazu. Der Angeklagte gab an, er fei der Meinuna gewesen, H. habe die Viehkäufe für die Genossenschaft getätigt. Jur die dem H. erwiesene Gefälligkeit habe er von diesem nichts erhalten. Es sei niemand von den schweren Verfehlungen des H. etwas bekannt gewesen. Das Wiegebuch sei nur zur Kontrolle der Wiegegebühren, die in die Gemeindekasse fließen, geführt worden. Aus dem Wiegebuch habe er halbjährlich Auszüge zwecks Erhebung der Wiegegebüh- ren gemacht. Das Buch fei sonst niemand in Hand gekommen. Ein als Zeuge vernommener Beamter der Zollfahndungsstelle bezeichnete den durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen H. als einen der größten Schwarzfchlächter Deutschlands. Der Anklagevertreter führte aus, die Verhandlung habe ein ganz anderes Bild ergeben. Der Angeklagte sei zwar als Beamter anzusehen, doch habe er Zweifel an der subjektiven Schuld des Angeklagten. Der Anklagevertreter stellte daher die Entscheidung in das Ermessen des Gerichts. Der Angeklagte wurde wegen amtlicher Falsch- beurkundung an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu einer Geldbuße von 120 R M. verurteilt. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, der Angeklagte fei das Opfer des H. geworden und sich zweifellos nicht in vollem Maße feiner Tat bewußt gewesen. Grünberger Gallusmarkt. + (Brünberg, 15. Okt. Der Mittwochmorgen brachte den D i e h m a r k t mit einem größeren Auftrieb von Ferkeln als im Vorjage (vgl. den gestrigen Bericht). Gleichzeitig mit dem Abzug der Viehmarktbesucher begann zu Fuß, zu Wagen, zu Rad und mit der Bahn der Aufmarsch der G a l l u 5 m a r f t g ä ft e , die es auf den Krämermarkt und die Volksbelustigung abgesehen hatten. Daß das jugendliche Element dabei den weitaus größeren Teil stellte, ist leicht begreiflich. Nachdem die Mittagszüge noch eine größere Besuchermenge herangebracht hatten, erfüllte bald das bekannte Leben und Treiben den Markt und die Straßen der Stadt. Der Betrieb stand manchem schwächeren Friedensgallusmarkt kaum nach. Der Krämer- markt, der zwar nur etwa die Hälfte der friedensmäßigen Beschickung aufwies, hatte starken Zuspruch, und fast alle Stände hatten flotten Umsatz. Auch die Geschäfte in der Stadt hatten starken Besuch. Auf dem Juxplatz übten Karussell, Schießbude usw. die allbekannte Anziehungskraft auf die Jugend aus. Eine hervorragende Bereicherung erfuhr das diesjährige Gallusmarktprogramm durch einen großen Bunten Abend in der Turnhalle, der ausgeführt wurde von Künstlern des Frankfurter Opernhauses. U. a. wirkten mit Maria Madlen Madsen (Sopran), Lya Justus (Operetten-Soubrette), Monika Wöhr (Vortragskünstlerin), Theo Herrmann (Tenor), Emil Staudemeyer (Baß), Emil Franz (Xylophon), Karl Kramer (Klavier), eine Tanzgruppe und ein Orchester der Wehrmacht, lieber 600 Besucher füllten die große Turnhalle, und die Künstler ernteten für ihre Darbietungen reichen Beifall. wöhnlichen Volksgenossen unerschwinglichen Höhe isgeben kann, — etwa in der Kriegswirtschaft? „ - Kiienn er es dort verdient hat, dann wird es ihm voun wirt' bleiben, dann wird feine Freude nur von kur- njonotaj y- Dauer fein, dann wird ihm der Respekt vor dem ien, I|d)in:| Llde schon wieder beigebracht werden. Denn die ärifdje ?: । ^winnabschöpfung wird, je länger der Krieg in, di- »A aber R ! und fm ler alte" I nerinntn < ;bletts m und » 0 Wba,1 ] r LettoA id nie o$ ,cht, aN; , kaufe" (NW n könnte ;e beiden nt eine T\ . Lied- um« ft V. * v\ 0'1 Die Schönheit -er Fränkischen Schweiz Lichtbildervorträge im Deutschen Atpenverein. Mehrzahl der Werktätigen der Stirn und der Faust toB mit jedem Pfennig rechnen. Und dann geht Iter her und sagt ihnen vor: Geld spielt keine Me! Wie verdient er denn das Geld, daß es bei irr keine Rolle spielt und er es in einer für den Am letzten Sonntagnachmittag versammelte sich die Sektion Gießen des Deutschen Alpenvereins zu einer seiner allgemein beliebten Dortragsveranstaltungen. (Gäste sind hier immer willkommen.) Es war ein Erlebnis, das in den Schlußworten des Vorsitzenden gekennzeichnet wurde als eine Weihestunde deutscher Art, deutscher Landschaft, deutschen Gemütes, alles zusammenklingend zu einem Erlebnis deutscher Volksgemeinschaft. Der Vorsitzende des Deutschen Alpenvereins, Zweig Gießen, Direktor Wrede, hieß die Vortragenden, Herrn Gräf und Frau Luise H e f f t aus Heidelberg, im Namen der zahlreich Erschienenen herzlich willkommen. Nach einem von Frau Hefft gesprochenen Prolog nahm Herr Gräf als erster Redner das Wort, um die Hörer in die vielfältigen landschaftlichen Schönheiten der Fränkischen Schweiz einzuführen und sie zum Besuche dieses gesegneten Erdenfleckchens anzuregen. Wundervolle Bilder, die das gesprochene Wort begleiteten und vertieften, und die schlichte, männlich-gemütvolle Schilderung des Vortragenden schlugen alle Hörer in ihren Bann. Die Beschreibung der fränkischen Landschaft lehnte sich an eine Wanderung durch das Pegnitztal nach Hersbruck in der sog. egenübfi e n. Botai inb mililii. ichuMp Pazifik e irantmorhm 5 kg 40, Wirsing, Vi kg 6 bis 9, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 9, rote Rüben 6 bis 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Zwiebeln 10 bis 12, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, 1/io 10, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Salat 12, Endivien 10 bis 15, Rettich 6 bis 10 Rpf. Strafkammer Gießen. Der K. G. in G. war beschuldigt, im Juni in der Gemarkung G. durch unzüchtige Handlungen öffentliches Aergernis erregt zu haben. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld. Er wurde der Beleidigung im Sinne des § 185 StrGB. schuldig erkannt und zu einer Geldstrafe von 150 R M. verurteilt. fr M f ll'vor allem "heute, wo der Krieg in viel größerem d lUr imfange in das tägliche Leben der gesamten Nation 'S " -f-~n Vergessen Sie nicht Ihr Los zur fiMsdienMMerie! Ziehungsbeginn schon morgen 4279 A VHC -Zweigverein Gießen. Die Oktoberwanderung des DHE. am vergangenen Sonntag führte die Wanderschar mit der Bahn zunächst nach Lang-Göns und dann zu Fuß über Holzheim nach Gröningen. Don der auf historischer Stätte errichteten Grüninger Warte aus bot sich ein herrlicher Ausblick auf die heimatlichen und fernliegenden Berge und Dörfer. Die Taunusberge, besonders der Feldberg, der Vogelsberg, die Berge des hessischen Hinterlandes und in der weiteren Ferne auch das Spessartgebirge hoben sich so deutlich ab, daß der Wanderschar das Scheiden von dieser Stelle schwer fiel. Nach der Mittagsraft in Grü- ningen, zu der für eine schmackhafte Suppe gesorgt war, gelangte man kreuz und quer auf ausgesuchten Pfaden und durch Wiesengründe zum Endziel Schiffenberg. Vor dem Eintritt in den Wald wurde noch kurzer Aufenthalt gemacht mit dem Blick auf Watzenborn-Steinberg und die Grüninger Höhe. Auf dem Schiffenberg bot sich wieder die weite Sicht, aber auch das von hier so anmutige Bild unserer Stadt mit ihrer reizvollen Umgebung. Auf Schiffenbergs Altan wurde Kaffee getrunken und nach einer gemütlichen Schlußraft der Heimweg angetreten. Oktober-Wanderung des Oberheisischen Gebirgsvereins. Dem Alten Schiffenberger Weg folgend, hatte die Wanderschar am vorigen Sonntag bald den Berg umgangen und den Waldrand oberhalb Hausen erreicht. Am Berghang hielt man kurze Rast. Der Stoppelberg und der Feldberg waren zu sehen. Hinter Garbenteich überschritt man die Autobahn und kam auf Waldpfaden zu den reizvollen Men- gelshäuser Teichen. Aus der reichen Tierwelt dieser Gegend kam ein Flug Wildenten und später am Berghang „Meister Reineke" zu Gesicht. Weiter ging der Weg durch den Wald zum Kolnhäuser Hof und zur Mittagsrast nach Kloster Arnsburg. Dann wanderte man durch das schöne Gottesackertal nach Lich, dem Endziel der Wanderung. Gießener Dochenmarktpreife. * Gießen, 16. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, ch in der Auffassung vom Gelde bemerkbar. Reichs- rtrtschaftsminifter Funk ist dieser Tage auf die .—ni—Jelbfeite seiner Maßnahmen in einer Rede in MtoWtioiiil jresben eingegangen, um herauszustellen, daß der- ' forc'ügjnige, der die Stellung des Geldes unterhöhlt, ein W-" <:iiWaatsverbrecher ist. Wer mit Bezug auf das Geld b;jj|h-Lb damit auf die Währung feine eigene Meinung Hen Sin jf und danach handelt, der sabotiert die Maß- die M^men der Staatsführung im Lebenskampf des '"Hang putschen Volkes. >ne RuW Eine Verwirrung der Begriffe bedeutet- es, wenn gen würt;.Beier keine Achtung vor dem Gelde hat. Was ist !ld)l ob mr......... “ ’ — der entjti Marika Rökk-Johannes Heesters M ♦ • Ein Ufa-Film nach der gleichn.Operette von Carl Millöcker mit Musik: Peter Kreuder Heute Donnerstag Wiederaufführung Lichtspielhaus Tägl. 2.30, 4.45, 7.30 Uhr. - Jugend ab 14 Jahre hat Zutritt 4284 A Oeffeniliche Mahnung. Folgende Rückstände werden hiermit zur umgehen en Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säum- niszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muß: 4283C 7. Rate Grundsteuer 1941, 3. Ziel Kanal-, Müllabfuhr- und Straßenreinigungsgebühren 1941, Beitrag zur Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft 1940, 2. Rate Beitrag zur Handwerkskammer 1941. Gießen, den 15. Oktober 1941. Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.) Ihr Berater in allen Punktfragen das große Spezial-Haus für gute Herren-und Knaben- Kleidung Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag-Vormittag geschlossen! 45/A SießenerVortragsrtng (Kulturelle Vereinigung • Goethe-Bund • Volksbildungsstätte Gießen In d. NS.-Gemelnsch. Kraft durch Freude) Montag, den 20. Oktober 1941, abends 7.15 Uhr, Neue Aula der Universität 4249D Licbtbildervortrag von DR. WILHELM RÜDIGER &as (Bauen im neuen fäeicfi Wir suchen f. unsere Einkaufsabteilung gewandte Stenuljpisfln mit guter Auffassungsgabe zum baldigen Eintritt. Schriftliche Angebote erbeten an: Bännlnger G.m.b.H., Gießen. 1280 D Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstätte Gießen haben gegen Mitgliedsausweis freien Eintritt (G.-B. u. K.V. Kontroll-Abschnitt Nr. 1). Ebenso die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde (gegen Kontr.- Abschn. Nr. 1). Mitglieder der NS.-Frauenschaft, des Landschaftsbnndes Volkstum und Heimat erhalten ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von HM. 0.75 auf Sammelbestellung, Nichtmitglieder zu RM. 1.25 bei Challier, Neuenweg. 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FRAU MULLER Bel Frau Müller Isl die Brühe nach dem Einweichen der Wäsche schwarz und klebrig — die Wäsche ist schon fast sauber I ö FRAU SCHULZE Bel Frau Schulze ist die Brühe nach dem Einweichen nur grau und der meiste Schmutz sitzt noch auf der Wäschei Ganz einfach I Frau Müller ist klug: sie lockert den Schmutz nicht nur vor dem Waschen, sie löst ihn gleich richtig aufl Dazu verwendet sie stets Burnus, den Schmutzauflöser, der gleichzeitig das Wasser weich macht Jedes andere Mittel lehnt Frau Müller ab. Lieber fragt sie noch einmal nach, wem Burnus nicht gleich erhältlich ist. Sie kommt dadurch nicht gleich in Verlegenheit, denn Burnus ist besonders sparsam im Gebrauch. Das macht den Unterschied! Schmutzauflösen schon beim Einweichen - das ist das Besondere an Burnus I Burnus enthält eben Wirkstoffe, die auf natürlichem Wege den Wäscheschmutz so auflösen, daß er völlig ins Einweichwasser übergeht und sich nicht wieder auf der Wäsche festsetzen kann. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden über- derSchmut mit der Doppelwirkung öser flüssig - die h?'be Wascharbeit, Waschmittel, Seife und Feuerung werden gespart. Die Wäsche wird geschont und hält länger! Es kommt eben auf den Namen Burnus anl kennt mlchJ^H f Jch werbe für 1 Nigsin das arbeitsparende! kschiihpf!egemitteljj| .* 1 J L Maschinenpark im Werk, dienen alle Kräfte der Erhaltung hoher Qualität. MILDE SORTE 4 Pf. MEMPHIS 4 PL NIL 6 Pf. Die weitbekannte Qualität der Austria- Zigaretten ist auf eine mehr als 150- jährige Erfahrung in der Auswahl und der Mischung reiner, feiner Orienttabake begründet. 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Betriebliche Leistungssteigerung — Sinn und Zweck des Refa. Oberingenieur Keller, Frankfurt am Main. 5. Die Bedeutung der Unterführer für die national' sozialistische Betriebsy em eins chaft. Dr. Horsten, Direktor des Instituts für Arbettsvolitik der Universität Köln. Die Teilnehmerkarte für die gesamte Vortragsreihe kostet RM. 15,—. Der Betrag ist auf das Postscheckkonto 7836 Amt Frankfurt/Main für DAF.-Verwaltungsstelle mit dem Vermerk „Vortragsreihe Betriebsführung" nach vorheriger schriftlicher Anmeldung zu überweisen. Teilnehmerkarten können auch direkt in der Dienststelle der DAF., Hauvtstelle für Berufserziehung und Betriebsführung, Gießen, Schanzenstraße 18,1. Stock, Zimmer 4, gegen Bareinzahlung in Empfang genommen werden. Baldige Bestellung ist zweckmäßig, da nur eine begrenzte Anzahl Tech nehmer zugelassen werden kann. Die einzelnen Vorträge werden in Abständen von zirka 3 bis 4 Wochen in Gießen durchgeführt. Zeit und Ort der Durchführung werden rechtzeitig an angemelbtie Interessenten mitgeteilt. Die Vorträge finden in den frühen Abendstunden statt. [4WD Jreibankverkauf am 17. Oktober 1941: 4285A von 8- 9 Uhr Nr. 501-570 von 9-10 Uhr Nr. 571-640 von 10-11 Uhr Nr. 641-710 von 11-11.30 Uhr Nr. 711-750 am 18. Oktober 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 751-820 von 9-10 Uhr Nr. 821-890 von 10-11 Uhr Nr. 891-950 Es wird Fleischbrühe ausgegeben! Stad!. Schlachthos, Gießen. Aufnahme in die 8eioA einjährige Handelsfach klasse noch bis 1. November 1941. Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 32 Ruf 2486. för Hom, Reise, Sport, Werkstätten usw. wirkt Bei kleinen Verletzungen werden Kronkheitskeime und same Mullkissen abgetötet. Dadurch kann die Wund» rasch und ungestört heilen. 5 Gründe sprechen außerdem für Hansaplost: • Hansaplost sitzt unverrückbar fest, • es schließt die Wunde staubdicht, • läßt aber die heilungfördernde Luft heran, • stillt das Blut und • schützt die Wunde vor schmerzhafter Berührung! Was bedeutet das? DosMullkissen beim Hansaplost ist mit einem neuartigen Antiseptikum getränkt, das in besonders hohem Maße keimtötend wirkt. Diese Eigenschaft nennt der Wissen- Vogtsche Privat-Handelsschule Gießen, Goethestr. 32