Mittwoch. »6 April Ml Gießener Anzeiger I Griechenlands Flotte soll die britische Flucht decken , Neuyork, 15. April. (Europapreß.) Die durch P e n. Dieselben Engländer, von denen General Wa- Churchill und seine Mitschuldigen der regierenden die deutsche Gegenblockade um England in den pro- >rech!r LZ Die Einschiffungen der englischen Truppen an ^11 JJ • • J I 7 ww I I * MB V V y V V y X» | I • • l * V V l l UIIVLL IllklVllUy y V W VLVLilVIl UVIU v VI 4>y VA V V V I l Vif V V l Illi vv*JJwllr)v'*vn *)*"'■ I ” *•/ * ' fr Umfang an. Es ist zu beobachten, bah bk ^en Vormarsch selbstverständlich nicht einmal auf-, maß, den belgischen König der Feigheit zu zeihen, Verlauf. Das scheint die Tatsache zu sein. Der güftnärtiqe Bewegung der englischen Truvoen in- zuhalten vermocht — wozu also sollten sich eng- als dieser in Voraussicht des englischen Verrates Artikel führt aus, daß die USA.-OeffentUchkett nicht fs e des Eingreifens der deutschen Stukas mehr Truppen noch auf dem Balkan schlagen, ob-, an Belgien kapitulierte. Wie sagte doch Friedrich über genaue Angaben der englischen neekrlegsver- * h । .in h j< < t * ~ f . t y) wohl man diesen noch kurz vorher als „kriegsent- der Große: „Und mit solch einem Pack muß man lüste verfuge. Aus diesem Grund müsse vorn Prast RIN III rill 1 II L I II r *11 1 I I ll 8 T S 111 Hl I fl ■■ Ce * r r . * V v M < « e I r. . . . . . «• a f i < i • V 1 . . . JE _ ( L l — £ _ . . . .. I. . . * A ■ .a 1 ee* avX am X len. VL mehr in eine heillose Flucht aus- chichen Ostküste und an sonst geeigneten Stellen, wo daß der gesamte Verkehr unter- Eschenmengen beobachteten chbarten Straßen die I Diedereinschiffung ilänber. da- igs. bete He- INI KÄ tlicht tri e aller. ehr als jü er halte j Einkreisung der Reste des serbischen Heeres iw w Die dem nordgriechischen Kriegsschauplatz sind in Golf von Saloniki mündet. Sofia bricht die Beziehungen zu Jugoslawien ab ibrtlllii ®r na auf. Kampfflugzeuge bombardierten V* Vv, likiche Anlagen im Raum um s a r a) e v ' w «riierer roirqamer -augini ,>*' i * ich gegen den Flugplahvon E l e f • ien), jh erlin), tz iiket. Die Engländer stellen sich nur noch zu Jlichhutkämpfen. um ihrem Rückzug eine ge- »i e Deckung zu geben. 3n den Häfen der grie- auf den jer groj tra^nwj ber 145 K ’jig uata ien in rc Re- Ab- griechische Front abgegangen! Schon in den letzten Tagen hatten sogar amerikanische Zeitungen geschrieben, daß England den letzten Re st seines Prestiges aufs Spiel setze, wenn es nicht auf dem Balkan sich zum Kampfe stelle. Zn aller Welt steht England setzt ehrlos, mit Schimpf und Schande bedeckt, da. Wie soll das auch anders fein unter der Führung eines Churchill, von dem die amerikanische Presse noch an den Osterfeiertagen schrieb, er sei im Begriff, oschköchl aas wir 1 marsch geht an den Fronten der 9. und 11. Armee weiter. Unsere Luftwaffe hat Bombardierungsaktionen gegen die Versorgungszentren, militärische Anlagen und feindliche Truppenkolonnen an der griechischen und jugoslawischen Front durchgeführt. Abteilungen unserer Sturzkampfbomber haben Straßenkreuzungen und Straßen getroffen. Die Brücke von Dogliana. westlich kalibak. wurde unterbrochen und die Brücke von Perati, an der vojussa, die der Feind wiederhergestellt Halle, erneut getroffen. Es wurden Stellungen, Kraftwagen und feindliche Truppen mit MG.-Feuer belegt. 3m Hafen von Antivari wurden vor Anker liegende Oie Gchlacht in Atlantik. Erhebliche Beunruhigung in ULA. Oer Kriegsschauplatz in Nordgriechenland. im Wehrmachtbericht genannten Orte 1 VU) gegen neu ---- «rn.nnfrhe k«i Tag und bei Rächt wurden zwei Flugplätze tf der 3nsel Malta mehrmals erfolgreich ange Sofia, 16. April. (DRB. Funkspruch.) Bulgarien hat am Dienstag die diplomatischen Beziehun- gen mit 3ugoslawien abgebrochen. Die der jugoslawischen Gesandtschaft übergebene Rote führt für diese Entscheidung folgende Gründe an: 1. Die seit Anfang des laufenden Monats durch jugoslawische Truppenteile ausgeführten unbegründeten und herausgeforderten Angriffe gegen Grenzposten. 2. Luftangriffe jugoslawischer Jlug- zeuge gegen bulgarische Städte, in deren Verlauf Zivilpersonen — insbesondere Frauen und Kinder — getötet wurden, obwohl Bul- oaden sich außerhalb des Konfliktes hielt. 3. Der Hauptgrund ist die Feststellung, daß Mitglieder der jugoslawischen Gesandtschaft in Sofia Beziehungen mit umstürzlerischen (Hern ent en hatten, die Unruhen und einen Staatsstreich vorbereiteten. Dies ging auch aus Mani- festen hervor, die in 3ugoslawien gedruckt, von Mitgliedern der jugoslawischen Gesandtschafl nach Bulgarien gebracht und durch die urnllürz- lerischen Elemente, mit denen sie in Verbindung standen verteilt wurden. Die Rachricht von dem Abbruch der diplomatischen schrittene Fluß A l i a f m o n , etwa 15 Kilometer weiter südlich, heißt auch Jndze-Karasu oder IVistrica, der hier von Südwesten nach Nordosten fließt und unterhalb von Libanovo in den Frage, ob die Sendungen von Kriegsmaterial nach England durch U8A.-Kriegsschiffe zu schützen seien. in r aanc । bliebe^ ÄbruK Atlanten vielfach unter anderen Namen zu finden. So wird der Ort P t o l e m a i s auch mit Kailar bezeichnet. Er liegt etwa 50 Kilometer jenseits der griechisch-jugoslawischen Grenze von Florina in südöstlicher Richtung. Etwa 30 Kilometer weiter südlich liegt der ebenfalls genannte Ort K o - z a n i, der auf den Karten auch K o z a m genannt wird. Der dann bei Seroia (auch Serfidze) über- luste verfüge. Aus diesem Grund müsse vom Präsidenten rückhaltlose Offenheit gefordert werden, da ihn bedeute der Vertrag keine Ueberraschung. jüdische Vorsitzende des Außenausschusses des prälsentantenhauses, B l o o m, erklärte, dem kommen komme keine wirkliche Bedeutung zu. Tobruk, beschädigten ein großes Handelsschiff schwer und schossen zwei britische Flugzeuge vom Muller hurricane im Luftkampf ab. Deutsche Flakartillerie brachte bei D e r n a zwei Kampfflugzeuge vom Muster Wellington zum Absturz. 3m Seegebiet um die britischen 3 nf ein beschädigte die Luftwaffe zwei Handelsschiffe. Bomben schweren Kalibers trafen bei einem kühn geführten Tiefangriff ein Derk der Flugzeugrüstungsindustrie in Manchester und riefen starke Zerstörungen in einer Montagehalle hervor. 3n der letzten Rächt vernichteten Kampfflugzeuge bei Angriffen gegen zwei Flugplätze in Südengland 19 Flugzeuge am Boden und zerstörten durch Bombentreffer hallen. Unterkünfte und Rollfelder. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung konnten in verschiedenen Hafenanlagen in Südengland und an der schottischen 0 ft t ü ff e Bombentreffer schweren Kalibers erzielen. Der Feind flog weder bei Tag noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein. Bei den Kämpfen im Rhodope-Gebirge tn. Lcgb^ fki lshaber der serbischen Sübarmec. ___ Ungarische Truppen beendeten die Besetzung des pltnu - Donau - Dreiecks, erreichten weiter Saloniki, 15.April. (DRV. Funkspruch.) Die ische Marineleilung hat von der englischen ImiraHtät Befehl bekommen, die gr led)i- sl!< Flotte zum Schuh des bevor st ehen- i-ti Abtransports der Englander aus A iechenland einzusehen. lepn Rordafrika unterstützten deutsche Kanipst Sturzkampfflieger sowie Jaget den Angriff Viehischen Truppen vor italienischen Angriffen zu- rät. Teile der nachdrängenden italienischen Armee del^ .Mn Koriha nach Süden durchschritten, ule ^HSie Luftwaffe fügte auch gestern den Res Jöie Luftwaffe fügte auch gestern den Resten des filb scheu Heeres durch wiederholte Angriffe schwere Kruste zu. Sturzkampf-, Zerstörer- und 3agdflug- rieben feindliche Marschkolonnen im unteren |Bosnata( und im Raum zwischen 5 a o e und .....i mili- luste Englands einzuschenken. „Die Schlacht im Atlantik nimmt einen unbefriedigenden Beziehungen wurde in Sofioter politischen Kreisen mit Befriedigung ausgenommen, da der bestehende Zustand zwischen den beiden Ländern allmählich als unerträglich empfunden wurde. Oer italienische Bericht 'S J nifn NUN Japan freie Hand nach Süden zu. Er bedeute daher den schwer st en Rückschlag für Amerikas fernöstliche Politik. Auch „Washington Post" gibt zu, daß der Vertrag für USA. unerfreuliche Seiten habe, beispielsweise Rußlands Anerkennung von Mandschukuo, die man in Washington bisher strikt ablehnte. „New Port Sun" schreibt, der Vertrag hätte nicht besser kommen können, um die englisch-amerikanischen Nerven an« zugreifen. „New Pork Times" berichtet aus Washington, der Vertrag habe eine Situation noch verwirrter gemacht, die bereits auf Grund der deutschen Erfolge auf dem Balkan düster geworden sei. Beamte hätten offen zugegeben, daß das Abkommen nicht erfreulich wirke. Englischer Kreuzer verloren. Stockholm, 15. April. (DRB.) Die britische Admiralität gibt bekannt, daß der britische Kreuzer „B o n a ö e n t u r e“ verloren ging. Er wurde, als er einen Geleitzug deckte, torpediert. Die „Bo- navenlure" ist ein Kreuzer der Didoklasse von 5430 Tonnen. Sie wurde kurz vor dem Kriege fertig- gestellt. Vier britische Zerstörer kampfunfähig. Berlin, 15.April. (DNB.) In der letzten Woche wurden durch Bombenangriffe deutscher Kampfflugzeuge vier englische Zerstörer außer Gefecht gesetzt, hiervon wurden am 8. und 9. April zwei Zerstörer im Sperrgebiet um England— darunter ein Zerstörer in einem Geleitzug — schwer beschädigt, ein dritter Zerstörer bei dnem Luftangriff im Seegebiet von Malta schwer getroffen und der vierte Zerstörer in griechischen Gewässern durch Volltreffer und Naheinschläge kampfunfähig gemacht. Ehrloses England. Bon innerer Berliner Schriftleitung hsniej'.I , koiW-M Saijfml Oberleutnant Krell und der Unteroffizier Unger bei Wegnahme eines mit 45 Maschinengewehren und Granatwerfern bestückten Befestigungswerkes durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet. Am 7. April haben sich bei der Erstürmung der griechischen Bergbefestigung Hellas der Oberleutnant L e u k f e l d. Kompaniechef in einem 3nfanferie- Regiment, und der Oberleutnant R a st, Kompaniechef in einem Pionier-Bataillon, besonders ausgezeichnet. als :?1 ? I hierin I lienische Dehrmachlberichf vom Dienstag Hal folgenden Wortlaut: 3n 3ugof laroien haben Kolonnen der 2. Ar-' mee, nachdem sie mit den Truppen von Zara in Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer 6i38V.Ubt des Vormittags Aiuemen-Prette: Anzeigenteil 7 JHof. le mm bei 22 mm Reilenbrette, Tertteil 50 Stvf. ie mm bei 70 mm Heilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenitaffel B Plavvorichritt (vorherige Vereinbarung) 25'»mehr würde täglich dringender. Oie USA. und der japanischrussische Vertrag. N e u y o r k, 15. April. (DNB.) Der japanisch- russische Neuttalitätsvertrag wird in den Vereinigten Staaten eingehend kommentiert, wobei offizielle Demgegenüber schreibt „Washington Times rald", der Patt sei der USA.-Negierung vollkommen unerwartet gekommen und gebe britischen Kreisen ausgelöste Alarmstimmung spie- Vv—......... —— -------- —----- gell ein Aufsehen erregender Leitartikel im „New hinweg, Hetzen sie in den Zusammenbruch und §)orf Herald Tribüne" wider. Darin wird Roose- ' nohon rhnPH hnnn fofhft hi? schuld I De[f eindringlich ersucht, seinem Volk reinen Wein bezüglich des Standes der „Schlacht im Atlantik" und der wirklichen Tonnage ver- liegende Konsequenzen daraus ziehen. Widerstreitende Gefühle in London. Stockholm, 15. April. (Europapreß.) Die englische Presse gibt ihre optimistischen Schilderungen den Ereignisse im Mittleren Osten preis und konzentriert ihr Interesse stärker auf den englischen Rückzug in Nordafrika. Afrika sei wichtiger als der Balkan, ist der Kernpunkt der Kommentare. Aegypten müsse um jeden Preis gehalten werden. Der „Daily herald" befchuldigt die Regierung der Schönfärberei. Jeder britische Erfolg wurde als großer Triumph und jeder Achsenerfolg als nebensächliches Ereignis behandelt. Selbstverständlich bleibe der Atlantik der Schauplatz der endgültigen Entscheidungen, aber es fei unsinnig, leugnen zu wollen, daß Entscheidungen auf anderen Kriegsschauplätzen den endgültigen Ausgang des Krieges wesentlich beeinfTuffen könnten. Der „Daily Telegraph" hält dagegen an der Ansicht fest, daß auf dem Balkan alles auf dem Spiel stehe und Großbritannien seine gesamte Kraft und alle Reserven einsetzen müsse. Die „Times" versucht eine etwas zuversichtlichere Note in die Diskussionen zu bringen. Sie schreibt, der Feind müsse noch Größeres Zeigen, ehe er die Entscheidung herbeiführen könne, die er erstrebe. Mi Hstt ’S • Kreise bemüht sind, die Bedeutung des Abkommens zu bagatellisieren. Staatssekretär hüll erklärte, der Vertrag biete „nichts wesentlich Neues" und lege nur die bereits seit einiger Zeit bestehenden japanisch-russischen Beziehungen schriftlich fest. Für — - - - - - ■ ....... Der barbiert. Einige Dampfer sind beschädigt und Fühlung getreten sind, den Eisenbahnknotenpunkt einer ^senkt worden. An den Hafenanlagen rour- von knin befeht und die Garmson zur Heber- ben roei( gusaedehnte Brände verursacht. gäbe gezwungen. Eine motorisierte Kolonne hat. 3n beT )um 15. April haben britische Flug- Sibenif erreicht. Landungstruppen der Manne' )euge einflüge fluf Brindifi und Balona und Abteilungen des Heeres haben die B e f e h u n g bur(^gefüf)d zwei Dampfer wurden beschädigt. 3n der 3nfeln um Zara vollendet. 12)a(ona wurde ein Flugzeug von der Flak abge- 3n Albanien, nördlich Skutarl, sind Ak- schossen. Honen der 3ugoslawen örtlichen Charakters glatt 3n Nordaf rika ist Sollura beseht abgeroiefen worden, wobei dem Feind Verluste worden. zugefügt wurden. 3n der Rächt zum 15. April hat der Feind einen An der griechischen Front sind unsere Truppen, neuen Luftangriff auf Tripolis durchgeführt. nachdem si- den feindlichen Widerstand gebrochen, Einige Ovfer und Schäden. haben, in Kortfcha eingedrungen. Der Vor-l 3n Ostafrika nichts von Bedeutung. IM! e AnB Segelschiffe mit Splitterbomben belegt. 3m Verlauf w ~ , x ' von Luftkämpfen wurden drei feindliche Flugzeuge Rom, 15. 2lpr,l. (DRB. Funkfpruch.) Der i - obgeschossen. Lines unserer Flugzeuge ist nicht zu feinem Stützpunkt zurückgekehrt. 3mAegäischenMeer haben unsere Flugzeuge wiederholt den Hasen von Piräus b o m - |H. Jahrgang Rr. 90 (Scheint taflhd), außer Znniaas und Feiertags S ilageu: Die Illustrierte ß eßenerFamilienblälter Hnmai imBild DteSckolle «miatS-Berugsvreis: '^Beilagen RM.1.95 e»neIllustrierte • 1.80 gültellgebühr. » -.25 bei Nichterscheinen «ei einzelnen Nummern rtrolfle höherer Gewalt »krnivrechanschluk 2251 «§ihtanschrist:„Anzeiger" P ilscheck 116«« krankt. M sprechen kann. Aber es gibt immer noch Kreise, l notwendig sei. Die Versenkung englischer Tonnage wie beispielsweise Herr Roosevelt und seine jüdische habe jetzt offenbar einen Punkt erreicht, wo der Clique, die aus der Zusammenarbeit mit dem j Erfolg des Englandhilfe-Programmes ernstlich in schmachbedecktesten Staat der Erde eine politische ( Frage gestellt sei, da die in den USA. hergestellten Mission machen. Man wird sich in Washington ‘ „Flugzeuge, Tanks und Geschütze in viel zu großer nicht wundern dürfen, wenn andere Völker nahe- Zahl auf dem Meeresboden landen". Die I ßslvärts im Vorgehen nach Süden die Donau und i jAchten Reusah. 13n Rordgriechenland warfen Schnelle läppen des Heeres und der DJaffen-ff im Vor - jew- ! Kinach Süden britische Infanterie- und Pan- Flcäffe, nahmen in scharfem Rachdrangen P t o l e- vois und Kozani und erzwangen nördlich Seroia den Uebergang über den Aliakmon. l'i Ptolemais wurden 30 britische Panzerkraft- ra I kit Engländer versuchen, sich auf griechischen Lriegs- U : I m) Handelsschiffen in Sicherheit zu bringen, wurde' griechische Handelsschiffskapitäne, die sich wei- |y:cn' ihre Schiffe den Engländern auszuliefern. qÄ $ S001 ben britischen Räubern mit Waffengewalt^ zicyreir erreicht, ’^isenn es |d)on feige aus Gnecyen- 16) IF gezwungen. 3m Piräus beanspruchen die Eng- kmh floh, dann hätte es feine eigene Flotte aus ’ ’ ____ __M ö _ ‘____' ____S . v _ ...... dem nahen Alexandria herbeirufen und die Flucht S buchen werde, da die englische wiedereinschif- durch diese decken lassen müssen. Nicht einmal das fui ein Borredjt auch vor der Lebensmil- ?.a‘ e®. 9«moL UeberaU an der griechischen Küste ml*»* 1 .. . -..... sind die britischen Einschiffungen in vollem Gange, Vrühlsche UwtöttRtälsbnidtrti B. teige General-Anzeiger für Oberhessen d|,f6ief|en.9Sd)nlffrahe Z-9 flvd) die Griechen mllitärisch und politisch mit seine schweren Niederlagen aus dem Weltkriege zu «v ohnter Gewissenlosigkeit verraten würde. Die wiederholen. England, das in seiner Geschichte eine J Mvartung wurde bereits am zweiten Osterfeiertag schier endlose Reihe von Drigantennaturen hervor- tzm Gewißheit. Der Piräus, der Hafen von Athen, I gebracht und auf die höchsten Posten gestellt hat, . terimelte von leeren Transportschiffen, andere hat mit Churchill einen Hasardeur trotz feines ver- 2r:nsportschiffe befanden sich auf der Fahrt von' rufenen politischen Vorlebens in schwerster Krise Msypten nach Griechenland. Noch Lm Laufe des auf den entscheidenden Platz gestellt. Damit hat sich iiten Osterfeiertages begannen dann nicht nur in England mit diesem politischen Gangster solidarisch ichischen Häfen, sondern auch an der Küste die erftärt; daran ändert such die jetzt beginnende nschiffungen der englischen Trup-Ischärfere Kritik einiger englischer Blätter nichts. raol ,! Sein« Douglat 7. Mil! ei Hem in Mazedonien haben sich am 8. April der Kommandeur eines 3nfanlerie-Bataillons, Major F e 11, | der Oberleutnant Gutsche in einem 3nfanterie- Regiment sowie von einem Pionier-Bataillon der | Berlin, 15. April. (DRB.) Das Oberfom- do der Wehrmacht gibt bekannt: t eutsche und italienische Truppen setzen bie Beringung und Einkreisung der im Raume V st ar — Sarajewo zusammengedrängten Me des serbischen Heeres gegenüber örtlichem Mi-erstand fort. Weitere zahlreiche Gefangene konn- tni eingebracht werden, darunter der O b e r b e - Mm. w 'en 1« lni9e I ich", MD vchiik.1 'N tr|J voll noch vor wenigen Wochen behauptet hatte, sie Plutokratenkaste gehen gewissenlos über die von brannten darauf, endlich mit den Deutschen zusam- ihnen heraufbeschworenen Schicksale anderer Völker menzutreffen, ergriffen feige die Flucht. 7 ... ' „ ' ‘ ?, ' Soweit wäre alles nach britischen Gepflogen-, geben ihnen dann selbst die Schuld. heilen in bester Ordnung gewesen. Man hatte Ser-1 Wann wird Churchill jetzt im Unterhaus die Rede ben und Griechen wie zuvor die anderen Völker halten mit der Feststellung, daß die Griechen ihren iric U.,, in einen aussichtslosen Krieg gehetzt, beide Balkan-, unausbleiblichen Zusammenbruch selbst verschulde! griechischen Ostküste nehmen immer größe - j staaten hatten den unvermeidlich gewordenen deut- bet hätten — er, der im vergangenen Jahre sich ver- ie lieft?6; ecktzeA 3t «ri pwiemms rouroen au uuujujc r.[eDe i !«cen vernichtet. Andere Verbände stießen von 5a- i bviki über den Aliakmon nach Süden vor. Die Eng- -** lälcr versuchen ihren Rückzug durch Rachhuten zu ■eite* baten und durch umfangreiche Zerstörungen die t «Ische Verfolgung aufzuhalten. UücheUgen im'Raum "um Sarajevo und et ilen auf dem Flugplatz Mostar Bombentreffer limitten abgestellter Flugzeuge. Andere Verbände btr Luftwaffe zersprengten griechische Truppenan- Itomlungcn bei Deskati. 3äger schossen n et Skgend des Prespa - Sees sechs britische kamps- sti^euae vom Muster Bristol-Blenheim ab. Lei Bombenangriffen auf den hafen von Pico »s versenkte die Luftwaffe vier Handelsschisse ’tit zusammen etwa 35 000 BRT., beschädigte acht Wie Handelsschiffe schwer und warf d»e Hasen- ui aaen in Brand. 3n den beiden letzten Rach- tn mürben in der E l e n f i s - B n ch t und vor Pi- — d J du» auf einem Zerstörer und drei großen Handels- I§t30 J filmen Bombentreffer schweren Kalibers erzielt. Lm x »i!*erer wirksamer Angriff mit Sprengbomben r'ch scheidend" bezeichnet hatte! sich herumschlagen!" Das Wort paßt heute umein- -------- —--------- , Aber England hat es ferttggebracht, feine noto- geschränkt auf die Engländer, von denen die ganze eine genaue Kenntnis der Lage zur Beurteilung der rische Wortbrüchigkeit und erbärmliche Feigheit noch Welt eigentlich nur noch mit tiefster Verachtung nunmehr entscheidungsreifen Konvoi-Frage zu übertrumpfen. Es hat von Griechenland die r ‘— o,r - - 1-------A '***------- Tn™™» Deckung der englischen Fluchtdurch die griechische Flotte verlangt, von demselben Staat also, den es tatsächlich bereits genau so verraten hatte, wie die Serben. Mit dieser Forderung hat England im gegenwärtigen Kriege den ois- herigen Tiefstand an Verächtlichkeit und Erbärm- ' lichkeit erreicht. Wenn es schon feige aus (Sxwfytxv- MMIKi Wrnu« iinh OrtLnZ hX sind die britischen Einschiffungen in vollem Gange, M l'”er-l,or9“n,2 x ESS während die deutschen Stuka- in di- & F ?ru-ken Methoden britischer Ossi;icre Ijaflen । fammtungen hineinstoßen. Dabei hatte die englische bt^ils Rückwirkungen bei Hafenarbeitern. Große Regierung noch einen Tag vorher verbreiten lassen, ' 1 * * \ xn den dem Hafen > es seien erhebliche britische Verstärkungen an die der Seit Tagen schon mehrten sich die Anzeichen für daß England nach den Polen, Nyrwegern, hol- laöern, Belgiern, Franzosen und Serben nun Wen. jP®' | :-i ji Anerkennung Kroatiens durch Deutschland und Italien. B e r l i n, 15. April. (DNB. Funkspruch.) Die neu. gebildete kroatische nationale Regierung in Agram hat durch Telegramm ihres Chefs Dr. Pavelitsch und des Generals K v a t e r n i k dem Führer die Proklamierung des u n a b h ä n - gen Staates Kroatien bekanntgegeben und die Anerkennung des Unabhängigen Kroatien durch das Deutsche Reich erheten. Der Führer hat darauf heute folgendes Telegramm nach Agram gesandt: „Dr. Ante Pavelitsch, Agram. Ich danke Ihnen für Ihr Telegramm und für das Telegramm des Generals kvaternik, in dem Sie mir gemäß dem Willen des kroatischen Volkes die Proklamierung des Unabhängigen Staates Kroatien bekanntgeben und in dem Sie die Anerkennung des Unabhängigen Kroatien durch das Deutsche Reich erbitten. Ls ist mir eine ganz besondere Freude und Genugtuung in dieser Stunde, in der das kroatische Volk durch den siegreichen Vormarsch der Truppen der Achsenmächte seine langersehnte Freiheit roie- derfindet, Ihnen dieAnerkennungdesUn- abhängigen kroatischen Staates durch das Deutsche Reich aussprechen zu können. Die deutsche Regierung wird erfreut sein, sich über die Grenzen des neuen Staates mit der Rational-Kroatischen Regierung in freiem Meinungsaustausch zu verständigen. Meine besten Wünsche gelten Ihnen und der Zukunft des kroatischen Volkes. Adolf Hitler." Der D u c e hat auf ein Telegramm von Pavelitsch in ähnlichem Sinne geantwortet. pavelitsch hat die Regierung Kroatiens übernommen. Agram, 16. April. (Europapreß.) In einer Rundfunkansprache an das kroatische Volk gab der Oberbefehlshaber der kroatischen Wehrmacht, General K v a t e r n i k, die Uebernahme der Regierung des freien Kroatiens durch den nach Agram zurückgekehrten kroatischen Freiheitskämpfer und jetzigen Staatschef Dr. Ante Pavelitsch bekannt. Gleichzeitig teilte General Kvaternik mit, daß er selbst von Dr. Pavelitsch mit der Führung der kroatischen Wehrmacht beauftragt worden sei. Dr. Artukovitsch sei zum Bevollmächtigten für die inneren Angelegenheiten ernannt worden. Eine 23er* ordnung des Staatschefs verfügt die Auflösung aller politischen Parteien in Kroatien. „Giornale d'Jtalia" veröffentlicht eine Erklärung, die Pavelitsch im Augenblick, als er bei einer italie- nischen Kommandostelle an der julischen Front vor Laibach den Passierschein für sich und den Sohn des Generals Kvaternik anforderte, einem Frontberichterstatter des Blattes gegeben hat. Kroatien kenne nur einen Weg, der es würdig in das neue Europa einreihen werde, das der Führer und der Duce aufbauten. Mit den Serben hätten die Kroaten niemals etwas zu schaffen gehabt. Die Kroaten seien keine Slawen. Der neue kroatische Staat werden den Weg des Faschismus gehen. Die Kroaten hätten schon in den 15 Punkten ihrer Kundgebung an die Welt im Jahre 1929 aufgezeigt, daß sich die revolutionäre kroatische Bewegung auf die Plattform der faschistischen Revolution stelle. Chefs der Zivilverwaltung der besetzten Gebiete -er Untersteiermark, Kärntens und der Krain. Berlin, 15. April. (DNB.) Nachdem in den ehemals österreichischen Gebieten der Untersteiermark, Kärnten und der Krain die militärischen Operationen abgeschlossen sind, hat der Fiih. Ter mit der Verwaltung der besetzten Gebiete der Untersteiermark, Kärntens und der nördlichen Krain Chefs der Zivilverwaltung betraut, die ihm unmittelbar unterstehen. Die Ausübung der militärischen Hoheitsrechte verbleibt den militärischen Befehls- Stellen. Zum Chef der Zivilverwaltung in den be= etzten Gebieten der Untersteiermark hat der Führer »en Reichsstatthalter und Gauleiter Dr. Uiber- reitcr, zum Chef der Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Kärntens und der Krain den stellvertretenden Gauleiter K u t s ch e r a bestellt. Die deutsche Infanterie. Berlin, 15. April. (DNB.) Sie Schnelligkeit, mit der die deutschen Truppen ihre siegreichen Angriffe in Jugoslawien und Griechenland durchführten, ist nicht zuletzt das Verdienst der unaufhaltsam vorwärts st ürmenden deutschen Infanterie. Durch ihre hervorragenden Marschleistungen war es möglich, dem Vor st oh der Panzer die breite Angriffswelle folgen zu lassen, an der die serbischen und griechischen Kräfte zerbrachen. Trotz größter Geländeschwierigkeiten, schlechter Wegener- hältnisse und Feindeinwirkung sind die Infanteriekolonnen tagelang marschiert und haben sich kaum Rast und Schlaf gegönnt. Immer wieder mußte zur Waffe gegriffen werden, um die serbischen Infanteriegruppen, die sich in Wäldern festgesetzt hatten und nach Balkanart Kleinkrieg führten, unschädlich zu machen. Waldstück für Waldstück wurde im Vormarsch durchgekämmt und die Serben aus all ihren Schlupfwinkeln vertrieben. Die Gefangenenzahl und die Kriegsbeute auf dem serbischen Kriegsschauplatz lassen sich noch nicht übersehen. Welches Ausmaß sie ober nach dem Zusammenbruch der serbischen Widerstandskraft angenommen hat, zeigt die bisherige Beute eines einzigen deutschen Armeekorps. Dieses Korps, das erst später zum Einsatz gelangte, meldet als vorläufige Gesamtbeute viele tausend Gefangene, darunter sechs Generale, große Sanitäts. und Derpflegungslager, einige Donau- Tankschiffe, eine größere Anzahl am Boden erbeuteter Flugzeuge und weitere, vorläufig noch nicht zu übersehende Beute an Kriegsmaterial. Grönland. Kopenhagen, 15. April. (Europapreß.) Der dänische Gesandte in Washington Kauffmann hat eigenmächtig mit den Vereinigten Staaten einen Vertrag über die Ueberlafsung von Grönland als Stützpunkt abgeschlossen. Als die dänische Regierung daraufhin seine Abberufung verfügte, hat er dem Staatssekretär Hüll mitgeteilt, er werde sich weigern, seinen Abschied anzunehmen. Einen Protest der dänischen Regierung zum Beschluß der USA., Grönland zu besetzen, haben die Vereinigten Staaten nicht anerkannt. Das ungeheure Aussehen, das Kauffmanns Verhalten m Kopenhagen ausgelöst hat, kommt besonders deutlich in einem Artikel des „Faedrelan-- det" zum Ausdruck. Das Blatt verlangt Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten oder den Rücktritt der dänischen Regierung. Das Blatt erinnert daran, daß die USA. nichtkriegführender Staat feien und des- halb Grönland nicht als militärische Notmaßnahme zum eigenen Schutz besetzen könnten. Da Dänemark gleichfalls nicht Kriegsteilnehmer sei, fei der amerikanische Schritt im Widerstreit selbst mit den primitivsten Rechtsgrundsätzen, die für die Aufrechterhaltung des Verkehrs unter zivilisierten .Staaten unerläßlich seien. Der Hinweis auf die Monroe-Doktrin lasse in Dänemark die Auffassung reifen, daß es nunmehr ausschließlich auf den deutschen Sieg und Deutschlands Willen, eine nord amerikanische Monroe-Doktrin zu vertreten, ankomme und inwieweit die uralten nordischen Länder Grönland, Island und die Färöer dem Norden entrissen oder ganz mit ihm vereinigt würden. Der Anschlag auf die grönländische Insel sei eine einzige unerhörte Vergewaltigung Dänemarks, welcher der dänische Gesandte durch einen „gemeinen Gang- ster-Coup" den Anschein der Legalität habe verleihen wollen. ; [yiffl z And !m fjet Mitt ui 40. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) H Die Pläne lägen nun vor, sagte er, die Entschei- blieb und ein tief betroffenes Gesicht macht" (Fortsetzung folgt) Trauet «schon w Dhk :j oder j aller 14 ein irunöei ifin« In d Cro[ Fr, Per inklein * e lieft Der Junge schüttelte den Kopf. Gert arbeitete i® Traktorenbau, der sich am entgegengesetzten Ent" der Werkanlagen befand. Sie machten kehrt, kanur an langen Reihen von Schuppen und Hallen cor- bei, überstiegen Gleisanlagen, hörten aus den len das Prasseln von Niethämmern, das Gekrei^ zersägten Eisens, die dumpf hallenden Schlage auv der Gesenkschmiede. Ein erbitterter Trotz befiel P" ter, daß er hier von der Mitarbeit ausgeschlossen werden sollte, daß man ihm den Zugang verwehrt« Er hielt den Jungen am Arm fest imb bW stehen. „Können Sie mich zu Herrn Gert Mathesius bringen? Sitzt der auch im Verwaltungsgebäude?' Er ging mit gesenktem Kopf hinter dem Bote» jungen drein und mußte sich gegen ein Gefühl bitt' terfter Enttäuschung zur Wehr setzen. Was hm’ Mit leeren Händen nach Berlin zurück? Charloitt sagen, daß nun wirklich alle Brücken eingestürA waren? uchie! H Mi $itiwo Durchgefallen und gescheitert! dachte er, als «f die Treppe des Verwaltungsgebäudes hinunterginK Und doch kann er nicht so ganz ahnungslos fein roie er sich gestellt hat! Er hat gegen mich ent' sei hergekommen, um für seine und Charlottes Arbeit einzutreten. ihre • linzeli sonde 'M ( glzu W forderte ihn zum Platznehmen cruf. Er wartete, bis Machesius sich gesetzt hatte, und setzte sich erst dann gleichfalls. Seine Höflichkeit machte keinerlei sichtbaren Eindruck. Er begann. Mathesius sah ihn mit einri* Festigkeit an, als beabsichtige er, ihn durch diesen Blick zu verwirren. Peter war nicht so leicht zu verwirren. Er sprach ungezwungen und lächelte dabei zuvorkommend. Nach dem Besuch Gerts vor einigen Wochen, fugte er, wisse Mathesius wohl, in welchem Verhältnis er, Peter Theiß, zu Charlotte stehe. Er wisse nicht, wie der Bericht Gerts ausgefallen sei, aber aus der Tatsache, daß die von Charlotte erhoffte, ja sogar ersehnte versöhnliche Geste ausgeblieben sei, müsse er wohl schließen, daß es noch immer Mißverständnisse und falsche Urteile gäbe. Er hatte einen so langen und komplizierten Satz aufgebaut, daß er Atem schöpfen mußte. Mathesius kam ihm nicht zur Hilfe. Er wartete, er hörte zu. Seine Miene war nicht die Spur verbindlicher geworden. Peter erzählte, wie er Charlotte kennengelernt hatte, erzählte von Iockele, von dem Plan, in Gatow eine Hausgemeinschaft zu errichten, und ermähnte nebenbei, daß er als selbständiger Architekt arbeite. Dabei beobachtete er Mathesius scharf. Kein Zeichen verriet, daß der alte Herr etwa von seiner, Peters, ^Beteiligung am Preisausschreiben ahnte. Peter fuhr fort, daß Charlotte ihm von der Siedlung erzählt habe, deren Bau hier in Oschnitz geplant werde. Ihn habe die Sache sofort lebhaft interessiert, weil er sich schon lange eine ähnliche Gelegenheit gewünscht habe, zu zeigen, was er könne, und er habe sich mit Feuereifer an die Arbeit gemacht. Charlotte sei ihm begeistert gefolgt, habe ihn mit Ratschlägen unterstützt, und so sei' aus ihrem Zusammenleben eine wundervolle Arbeitskamerad-1 schäft geworden. Die Pläne, die er eingereicht habe, trügen zwar seinen Namen, aber eigentlich gehöre es sich, daß auch der Name Charlottes daraus stünde. Peter beobachtete, daß Mathesius mit den Fingern auf der Schreibtischplatte zu trommeln begann. Ein Zeichen der Ungeduld, weil seine Zeit so lange in Anspruch genommen wurde, ober ein Zeichen schuldbewußter Nervosität? Peter wagte es nicht zu entscheiden. W Die Oie£ Die: r w w U Dl MMWlMf-Wlchl Roman von Otto MM. Mbc hinter rni an winnendstem Ton: „Darf ich an Charlotte etwas ausrichten?" „Wenn es an meine Tochter etwas auszurichten gäbe," sagte Mathesius, „würde ich mich direkt am sie wenden." „Das ist alles, was Sie mir für Charlotte mitt' zugeben haben?" Mathesius kniff die Augen zusammen. „Halm Sie mehr erwartet?" Peter wendete sich schon zur Tür. „Ja/ sagte tff, „ein bißchen mehr, Herr Mathesius. Ein wenig ständnis, ein wenig Entgegenkommen und — ei« Spur väterlichen Gefühls." | Mathesius antwortete scharf: „Ich sehe fehltn SInlafj, mich mit Ihnen darüber zu unterhaltru oder mich gar zu rechtfertigen." Peter verbeugte sich und ging hinaus. Der Bc> tenjunge, der ihn hierher begleitet hatte, märtet noch im Vorzimmer, um ihn 3um Werkausgan.z zurückzubringen. Men, M Der eiserne Keil der Panzerwaffe Bon Kriegsberichter Kurt Neher. I Inenbid fonene F-! W «kn hmäd ,]N< We "et, N! Ra ousg Jem Polize Jim ar vird. h Peter fragte harmlos: „Sie wissen es wirklich nicht, Herr Mathesius?" Eine flüchtige Röte des Unwillens ober ber Verlegenheit zog über die Stirn des alten Herrn. Er erregte sich jedoch nicht. „Es ist Ihnen bekannt, daß die Namen der Bewerber geheim find?" „Gewiß, aber..." Mathesius richtete sich ein wenig auf, und feine Haltung bekam dadurch etwas Drohendes. „Nun? Was wollten Sie sagen?" „Ich wollte sagen, daß vielleicht ein Zufall dieses Geheimnis vereitelt hat..." „... und daß die Entscheidung nach persönlichen Wünschen erfolgt sei?" Der brasilianische Dampfer „Almirante Alexan- drion" nahm ein Rettungsboot mit 19 Schiffbrüchigen des englischen Dampfers „Ena de Larrinaaa" (5200 BRT.) auf, der in der Nähe der afrikanischen Küste versenkt wurde. Im Hafen von Santos traf das spanische Schiff „Cobovilleno" mit 34 Ueberlebenben der englischen Dampfer „Clan Ogilvy" (5802 BRT.) und „Benwyvis" (5920 BRT.) ein. Beide sind in ber Höhe der Cap Verdischen Inseln versenkt worden. Aus aller Welt. Schweres Erdbeben In Wexiko. Ein schweres Erdbeben suchte die Stadt Mexiko heim. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt, aus einem zwölfstöckigen Hochhaus brachen in fünf Stockwerken die Außenwände heraus und stürzten auf die Straße. Die rund 20 000 Einwohner zählende nassem Schnee vor Uebermübung auf die Lenl-r ihrer Maschinen, schlafen bie Fahrer über Steuerrad ein. Heber 250 Kilometer haben ft kämpfend und fahrend zurückgelegt. Eine unerhörte Leistung für Mensch und Maschine, aber wir haben es geschafft. Der General ist imnur in der vordersten Linie. Wo es kracht, da taucht 1 plötzlich auf, liegt mit seinen Männern im Straßen graben und steigt danach wieder in seinen Panzei. Er treibt an, ist der sichtbare geistige Urheber dich? unerhörten Schwunges. Noch einmal hat der Gegner am Spätnachmitlq des dritten Kampftages unseres Verbandes sein ganzen Kräfte in letzter Anstrengung in ber nördlichen Hälfte des Morava-Tales zusammengezogen und versucht unseren Dormarjh aufzuhalten. In einem größeren Dorf inmitten eiiht mit Wald besetzten Hüaellandschaft schlägt uns dv erste starke Feuer nach oen Kämpfen an ber Grene entgegen. Kavallerie, ein Bataillon Eisenbahnp^ niere und bie Reste der Morava-Division, soweit (t motorisiert sind, wollen einen Wall vor ber Haup> stad-t aufrichten. Der Kampf wird hart, der Serk ist ein zäher Gegner. Peter grüßte voller Ehrerbietung. Sein Gruß _____ ________ wurde mit Zurückhaltung erwidert. Eine kurze Geste bung werde in den nächsten Tagen fallen, und er Die Nacht bricht herein, Artillerie und Flak unte> stützt die Panzersoldaten und Schützen. Wie mi einem geisterhaften Spinnennetz überzieht die Wit ber Leuchtspurgeschosse die nächtliche Hügellan> schaft. Die Spitze unseres Panzerkeils liegt in den Dorf selbst, an das angelehnt der Feind unferen Vormarsch aufzuhalten versucht. Schon breünd haben wir1 das Dorf durchkämmt, immer roiek kracht es aus den Dächern, hinter Läden und btn niederen Buschwerk hervor. Und immer fomnM 30,40 Serben mit hochgehobenen Händen hervur. Häufig sind Zivilisten mit Jagdflinten barunter. Für die gibt es keine Gefangenschaft, da sie bei Krieg anscheinend mit einem Iagdvergnügen dm« wechseln. Der nächtliche Rus verwundeter Kam:'« raden „Sanitäter" gibt unseren Panzerschützen k notwendige Härte. ... 18 Stunden dauert der Kampf an dieser Stellt, idt 0 bis alle Hü^el, Waldstücke, Graben und Teileir« i m» fiei schnitte feindfrei sind. Ein ununterbrochener Strom @ von Gefangenen geht nach hinten. Mehrere Güter« züge, ein neu ausgerüsteter Lazarettzug, vielt Wagen mit Truppenverpflegung und Ausrüstung- gegenständen fallen in unsere Hände. Zum entern« mal stoßen wir auf Zeugnisse praktischer englisch«: Kriegshilfe. In der Nacht hat der Serbe vor seinen Stellungen Minen englischer Herkunsft gelegt, um unseren Panzern den Weg zu verspem rem Sie werden mühelos unschädlich gemacht, toi unsere kriegserfahrenen „Minensucher" sie fofont beim Morgengrauen entdecken. Das Schneeweiß ist einem leichten Regen gewichen, der die frudrt- bare schwarze Erde des Landes, durch das wir nun Ziehen, leuchten läßt wie dunkelbraunen Samt, Stadt Colima wurde zum größten Teil 3et* stört, ferner brachen ausgedehnte Waldbran^ aus. Man vermutet, daß sehr viele Tote zu beklage sind. Das Beben dauerte fünf Minuten. Exemplarische Strafe für einen Tierqualer. Ein Melker bei einem Bauern 1 n W e h r (Rhch. Provinz) hatte die ihm anvertrauten Tiere ftäntig mit der Mistgabel so schwer mißhandelt, daß ein Bulle und zwei Kühe notgeschlachtet werd^ mußten, die anderen nur unter äußersten Anstieg gungen des Tierarztes erhalten werden konnten | Der Rohling wurde vom Amtsgericht in Andernch zu neun Monaten Gefängnis verurteilt I wobei ber Richter betonte, daß dem Burschen ch für allemal sein rücksichtsloses Treiben gefegt werd-n müsse. Durch Eintrag der empfindlichen Strafe in die Papiere werde es ihm nicht mehr möglich feit, eine Tätigkeit in einem Stalle auszuüben. Vollstreckung eines Todesurteils. Der in Neudorf (Kreis Heinrichs) geborene Aiman H 0 ly , den das Sondergericht in Brünn a- Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat, ist fo« gerichtet worden. Holy war ein vielfach oorbeftraffcr gemeingefährlicher Sittlichkeitsverbrecher. Er fyt eine 63 Jahre alte Frau unter Bedrohung mit einen Messer vergewaltigt. Kleine politische Nachrichten. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hatte in Kiel Unterredungen mit Betriebsftihrern und Betriebsobmännern. Zahlreichen Arbeitern, die sich bei den letzten englischen Nachtangriffen ausaezeichnet hatten, dankte Dr. Ley für ihr vorbildliches Verhalten. (DNB.).....16. April. (PK.) Eine weiße Schneedecke hat das Land überzogen. Im seltsamen Kontrast stehen darin blühende Bäume und junges Grün als eine Verkündung des Osterfestes. Seit drei Tagen mahlen die Raupen unserer Panzer dunkle Bahnen in den Neuschnee. Darunter kommt der rote Lehm wie Blut hervor. Seit drei Tagen und drei Nächten hat niemand mehr von uns länger geschlafen als unbedingt notwendig war. Der Tag endete für uns nachts um ein Uhr und begann wieder um vier Uhr früh. Brennende Höfe und Strohmieten, in denen der Gegner versucht hatte, sich unserem Vormarsch entgegenzustellen, zeigen uns den Weg. Gespensterdaft ist dieser Marsch mitten durch das feindliche Land. Wie ein Eisenkeil brechen unsere Panzer in die feindlichen Stellungen. Ein Eisenkeil, ber aus sich selbst lebt und besteht, hinter dem bie ganze Masse unserer Panzergruppe mit unwiderstehlicher Wucht sich anschließt. Der Gegner selbst weiß nicht mehr, wo sich seine Front befindet. Er leistet nur Widerstand in einzelnen Städten und Dörfern und auf Höhenkuppen, bie unsere Marschwinkel überragen. Dort hat er sich festgesetzt und muß in zähem Kampf herausgeholt werden. Er verteidigt sich hartnäckig, aber völlig zusammenhanglos, ohne jeoe größeren Gesichtspunkte. Wenn ber Weg sich burch eine ber schmalen Schluchten windet und die Schüsse einzelner Nachhuten vor uns im Lehm aufspritzten, ober ein s. MG. vom Höhenkamm nach unseren ungepanzer- ten Fahrzeugen greift, bann ist im Nu aus dem Panzerschützen ein Infanterist geworden, ber meisterhaft mit Karabiner und Handgranate umzugehen weiß. Mitten auf der Straße stehen dann die Männer, ruhig zielend, ober haben bas Gewehr auf die Motorhauben aufgelegt. Schuß auf Schuß jagen sie aus den Läufen, wie auf dem Schießstand. Feindliche Flugzeuge trauen sich überhaupt nicht an uns heran. Kaum werden sie bemerkt, so packt sie auch schon das gut liegende Abwehrfeuer, so daß es bei uns jedesmal Gelächter auslöst, wie rasch sie Meder abdrehen. In der Staot Ia g 0 b i n a eröffnen Zivilisten nach unserem Einrucken das Feuer auf deutsche Soldaten. Ein Kamerad bricht mit einem Bauchschuß zusammen. Unsere Vergeltung ist unerbittlich. Ein wilder Straßenkampf hebt an, aber in einer halben Stunde ist dafür gesorgt, daß nicht noch einmal auf deutsche Soldaten geschossen wird. Im Bahnhof ber gleichen Stadt kamen morgens 8 Uhr neue Infanteriegeschütze aus Belgrad an. Um 11 Uhr waren sie, noch in Kisten verpackt, in unserer Hand. Einen Flugplatz entdeckten wir erst, als eine jugoslawische Maschine zum Landen ansetzte. Drei Doppelbecker nehmen wir mit dem vierten neuantommenben gleich in Empfang. Soball> unser Vorstoß nach Norden auch nur eine Minute stockt, sacken die Kradschützen ttotz Kälte und Peter war voller Zuversicht. Um Charlottes Ml- len konnte man getroft seine Grundsätze verraten. Obwohl er wenig geschlafen tjatte, war er am anderen Morgen nach einem kalten Bad unternehmungslustig und in bester Stimmung. Telefonisch erkundigte er sich im Werk, wann er etwa Aussicht habe, Machesius anzutreffen. Ihm wurde gesagt, daß die Aussicht überhaupt gering sei. Er möge sich an den Direktionsassistenten wenden. Dadurch ließ er sich nicht entmutigen. Um zehn Uhr stand er mit der gewinnendsten Miene im Dor- zimmer des alten Herrn und bat, ihn anzumelden. Die Sekretärin sträubte sich, mindestens wollte sie ganz genau wissen, in welcher Angelegenheit er Mathesius sprechen wolle. „Ich würde es Ihnen gern sagen," antwortete Peter, „aber ich darf nicht. Es handelt sich um eine streng private Sache. Herr Machesius würde es mir Übelnehmen, wenn ich Ihnen darüber reinen Wein einschenken wollte." Die Sekretärin lächelte. Peter lächelte mit. „Ich weiß, was Sie sich jetzt denken", bemerkte er. „Mit dem Dreh kommen alle, die nicht vorgelassen werden sollen. Sie kennen das aus Erfahrung, und nachher kriegen Sie den Rüffel, wenn ich doch bloß eine neue Addiermaschine oder solchen Kram verkaufen will. Diesmal stimmt's nicht! Ich habe nichts zu verkaufen. Und damit Sie ganz sicher fein können, gebe ich Ihnen hier ein paar verschlossene Zeilen für Herrn Mathesius mit. Passen Sie auf, in fünf Minuten läßt er mich bitten." Er täuschte sich nur in ber Zeit. Die brei Zeilen hatten aber ihre Wirkung getan, unb nach einer Viertelstunde durfte er eintreten. Mathesius saß hinter seinem gewaltigen Schreibtisch, auf dem eine mustergültige Ordnung herrschte, unb ftanb langsam auf. Genau so hatte Peter sich ben alten Herrn vorgestellt: gebieterisch,, gewaltig, unnahbar, ebenso bereit, zu begnaben wie zu zerschmettern. Seine Miene war undurchdringlich, seine Augen scharf auf den I Besucher gerichtet. Strien „Unb um mein Urteil zu beeinflussen?" fragte Mathesius. Es war fast das erste Wort, das er in dieser Unterhaltung sprach. „Keineswegs, denn ich bin überzeugt, daß Sie Ihre Stimme ohnehin der besten Arbeit geben werden, und die beste Arbeit ist unsere." „Sie sind sehr von sich eingenommen!* „Üßäre ich von meiner Arbeit nicht überzeugt gewesen, ich hätte sie nicht eingereicht." „Es kommt nicht allein auf meine Stimme an." „Aber die übrigen Mitglieder des Ausschusses werden sich nicht anders entscheiden, als Sie, Herr Mathesius. Ich weiß, daß es zwecklos wäre, den Versuch zu machen, Sie gegen Ihre Ueberzeugung für meine Pläne zu beeinflussen. 2fber es gibt Verschiedenheiten des Geschmacks, Verschiedenheiten der Anschauung, und nun deshalb möchte ich Ihnen sagen, welche Ziele mich geleitet haben, als ich gerade diese Entwürfe einreichte." Machesius unterbrach ihn mit einer Handbewe- gung, die jedes weitere Wort abschnitt. „Sie dürfen sich die Mühe ihrer Erläuterungen ersparen, Herr Theiß", sagte er. „Die Enffcheidung i-ft bereits ge-, fallen. Ihre Bemühungen kommen'zu spät und — । - •’ siielne Plane wären auch überflüssig gewesen, selbst, wenn sie rechtzeitig gekommen wären. Vielleicht sind Sie der Preisttäger. Ich weiß es nicht." Peter machte ein demütiges Gesicht. „Das würde ich keinem Mitglied des Ausschusses vorzuwerfen .. . . , - ~ ..... ■■■ — ------- wanen." ihm einfach die Tur vor der Nase zuschlug. Machesius nickte, als wolle er sagen- Das ist Ihr näherten sich einem Neubau, auf dem 2V" Glück! Er stand auf und tippte mit dem Zeigefinger ?citer tätig waren. Peter sah flüchtig hinaus um aus die goldene Kapseluhr, die vor ihm auf dem! putzte. Der Junge sah ihn verwundert an, als Schreibtisch lag. Auch Peter erhob sich. Die Unter- l^hen - — —-**“ reduny war beendet. Peter erkundigte sich in ge*l Tanz-Abend im Gtadttheater Oer Dreispitz. Der Gchwanensee. die war winirunut'n in wicne11 —- — - - ZmS» d<; Führers um 8 Uhr mit einem Großen Wecken fflriDHt ««« ^nipsnianns- und dem ;w um ***/*• ............ •* . . Wo-leitet, das von dem Spielmanns- und dem rigen Preit sind. D501 Kaufe ständig gut genährte Telephon 2168 (riehen. Wetzsteingasse 10 einträchtigt. 1798D Zum Scheuern und Putzen stets 1803 P KWMUMWMMWMMMUtt CJ4]ie tauge /{/ eine Dote „Kufeke", so fraßt benutzen! Bezug für Haustrinkkuren durch: Jean Weisel,ÖieBen, Sonnenstr.6Jel.3888 sowie durch alle Apoth. u. Drog. Drogerie, Gießen, Krenzplatz IG Versand nach auswärts! Darmträgheit ist eine viel verbreitete Krankheit, die bei allen Menschen, die damit behaftet sind, das Wohlbefinden stark be- Knanzsachberater für Begutachtung gesucht. Schrift!. Angeb. unt. 1809V an den Gieß. Anzeiger erbet. Bereichs Hessen in Kassel, in der die Arbeit des Bezirks 8 Gießen im vergangenen Jahre als jn vieler Beziehung vorbildlich von der Bereichsfüh» Anschluß an diese Feiern findet ein Aufmarsch der Formationen der Partei und der angeschlossenen Organisationen in der Curtmannstraße statt, wo Kreisleiter Backhaus und Brigadeführer Schwarz Ansprachen halten werden. Gin Vorbeimarsch in der unteren Kaiserallee wird diese Feier abschließen. Voraussichtlich am Samstag, 19. April, dem Vorabend von Führers Geburtstag, wird die feierliche Uebernahme der Zehnjährigen in die HI. und den BDM. erfolgen. Werbewoche für die deutsche Luftwaffe. NSG. Im Rahmen der Werbewoche für die deutsche Luftwaffe führt die Gruppe 11 jHesfen-West- mark) des nationalsozialistischen Fliegerkorps im Gau Hessen-Nassau verschiedene Veranstaltungen durch, zu deren Teilnahme die Bevölkerung aufgerufen wird. Jn allen größeren Städten werden zur Schuljugend, zur werktätigen Jugend und zur Bevölkerung Offiziere der Luftwaffe über ihren Em. saß berichten und auf die besondere Bedeutung des Nachwuchses für die Luftwaffe Hinweisen. Jn Gießen wird am 18. April, 20 Uhr beginnend, Oberleutnant Speck in der Aula der Ludwigs-Universität zur Jugend und zu den erwachsenen Besuchern aus der Gießener Bevölkerung sprechen. 116er vor fast ^Jahrhundert auf den heutigen Schlachtfeldern in Kroatien. Im OKW.-Bericht wurde bekanntgegeben, daß deutsche Panzertruppen unter dem Jubel der Bevölkerung in Agram, der Hauptstadt Kroatiens, eingerückt seien. Bei manchem alten 116er, d^er diese Namen hört, wird di« Erinnerung an seine Regimentsgeschichte wach werden. Bereits vor fast IVe Jahrhunderten befanden sich hessische Truppen — in Englands Solde — in diesen Gebieten. Die Regimentsgeschichte des Infanterie- Regiments 116 berichtet darüber folgendes: Ausmarsch nach Triest. 1796 bis 1798. Nymphe des Brunnens, die Du hier im 1797ten Jahre die blvndlockigten Krteger aus Darmstadt-Hessen in Englands Solde liebreich umschlangst und erquicktest, labe am Krystall Deiner Quelle den nach Ruh und Erquickung lechzenden Landmann und Städter. verdunkelungszeil 16. April von 20.21 bis 6.23 Uhr. frn nächsten Sonntag, M. April, werden di« Ber- iflrihingen IN Gießen anläßlich des Geburtstages Niere und Blase Schriften durch die Kurverwaltung Bad Wildungen Unter der Sammelüberschrift „Tanz der Völ» k e r" sah man nach einem Vorspiel aus „L’Arlä- sienne" von Bizet eine Folge von Gruppentänzen, unter denen der von Irmgard T r ö m e l und Andreas V o l p e r t temperamentvoll vorgeführt« Flämische Tanz von Seip mit seiner altertümlichkonventionsfernen Gebärdensprache den stärksten Eindruck machte. Hübsch auch der beliebte holländische Holzschuhtanz von Lortzing (Tanzgruppe), eine schwingende Tarantella (Trömel, Dolpert) und Klaviere weiden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher BleUtatr.17.Tel.2403 Verk. v neuen u. gebrauchten Klavieren ^,,0 Mietklaviere Winterhoffs Abführ Nr. 1 und Winterhoffs Abführ Nr, 2 Paket KM. 0.90 haben sich seit Jahren bewährt und helfen immer. „Tanz der Bölter. rück. Erinnerungen an di« hessischen Truppen haben sich, in jenen Gegenden erhalten. So heißt ein Brunnen in der Gegend von Neustadt, an dem sich die Soldaten besonders gern versammelten,, noch jetzt der H e s s e n b r u n n « n. Ein« Inschrift, rn der Form der Gedichte jener Zeit verfaßt, überliefert Erinnerung an jene Tage: nnen. M . xra. in n*i i unö * [ d wA u nut. hinrMill nun* d en f» AK rt«CT WM M' Aus der Giadi Gießen. Bienen am Bach. s ist eigentlich nur ein wenig tiefer Graben nr| einer kleinen Wasserrinne aber er bietet den az denbüschen an seinem Rande Feuchtigkeit genug, nij, die prächtigen Blütenkätzchen an allen Ruten h-i ugen. Es ist ein überschwengliches Prangen J noch immer sind Knospen da, die ihre braunem Kapuzen noch nicht abgeworfen haben. Viele । kleinen eiförmigen Kätzchen haben über ihrem ^weißen Seidenhaar bereits einen goldgelben mmer, der von den Staubblättern herrührt, gli männliche Blüten verrät. Die grünlichen, ein Wkiig längeren Kätzchen an anderen Hecken sind g.yiiid). Jedes Geschlecht hat demnach, im Gegensatz HA einhäusigen Hasel, einen Strauch für sich. Da der Wind, der die lockeren und leicht pendeln- dsi Haselkätzchen schüttelt, bis sie ihren Goldstaub drehen, ein schlechter Helfer. Es ginge den Wei- b Züschen wie den beiden verliebten Königskindern, g licht zueinanderkommen konnten, weil das Waf- Gelöst von ihrer ursprünglichen Funktion — Trägerin eines ornamentalen Ausdruckselementes im theatralischen Gesamtbilde zu sein —, zeigte die Tanzgruppe unter Führung von Irmgard Trö- m e l ihre Gestaltungsgaben selbständig in zwei geschlossenen Tanzwerken und einer Reihe von Gruppentänzen. ♦ Den Anfang machte das Ballett -„Der Schwa- n e n s e e" von Tschaikowsky. Ein Märchen- stosf als Tanz-Suite in zwei Bildern, formal aufgebaut auf der traditionell festgelegten Formensprache des klassischen Spitzentanzes: die in einen Schwan verzauberte Prinzessin, gewinnt die Liebe eines Prinzen beim Hoffest und entführt ihn ins Schwanenreich. Neben den repräsentativ gehaltenen Szenen (Polonaise, Harlekinade, Tanz der Schwäne) ergeben sich die tänzerisch individuellsten Möglichkeiten im pas de deux (2. Bild). Irmgard Trömel, für Choreographie und Einstudierung des Abends verantwortlich, fand hier als Schwanenprinzessin mit ihrem geschmeidig mitgehenden Partner Andreas V o l p e r t (Prinz) für die doppelte Funktion als Solistin und als Gruppenführerin dankbare Aufgaben. Bewegungschor und Kindertanzgruppe verstärkten das Tanz-Ensemble. Kapellmeister S ö l l n e r leitete zuverlässig das Orchester, während die Herren A p e l t und Dietzmann am Flügel wirkten. Die Bühnenbilder hatte Herr Löffler entworfen: für Tschaikowsky einen tiefgehenden Prospekt und Projektionen: für de Falla, zuletzt, eine reich gegliederte, farbige, andalusische Szeneri«. Ereignisse die Transportschiffe ausblieben, fand das leichte Infanterie-Bataillon in Fiume zum Küstenschutz gegen di« Franzosen Verwendung, während die zwei übrigen Baillone der Brigade in Triest standen. Als di« Franzosen unter General Bonaparte, dem späteren Kaiser Napoleon, die Oesterreicher unter Erzherzog Karl über den Jsonzo zurückgedrängt hatten, sammelte sich die Brigade in Fiume und marschierte dann nach Kroatien und Krain, wo das leichte Bataillon in N e u st a d t Quartier bezog. Don dort kehrte die Brigade in siebenwöchigem Marsch am 15. Dezember 1798 nach Darmstadt zu- kann nicht nur bei großen, sondern schon bei ganz gering» fügig erscheinenden Wunden durch Infektion entstehen und die bekannten schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen. Deshalb soll man auch kleine Verletzungen wie sie so häufig im Haushalt, im Beruf oder beim Sport durch Schnitte, Stiche, Riffe, Bisse und dergleichen verursacht werden, nicht unbeachtet lassen, sondern sie sofort mit der bewährten Sepso-Tinktnr desinfizieren« Sepso- Tinktur, die wie Jod-Tinktur desinfiziert und genau so angewandt wird, tötet die in die Wunde eindringenden Bakterien und verhindert Entzündungen. Sie erhalten das Präparat in allen Apotheken und Drogerien zu x\ub» rigen Preisen in Flaschen verschiedener Größe sowie in Tupfröhrchen zu RM. —.49, die bequem mitzuführem und besonders auch für die Hausapotheke zu empfehlen. Ihre Geschäfts* Drucksachen stellen dieVerblndung her zu Ihren Erzeugnissen.Man stellt sich dis Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Brief Umschläge,Postkarten, Rechnungen, Beschäftekarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Druck- eachen I Wir bieten eie Ihnen preiswert I Brühl'sche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 der bunte ungarische Csardas (Kätel K r ö ck, Andreas V o l p e r t und die Gruppe). Die Kindertanzgruppe stellte sich mit einer sehr frisch und akkurat getanzten Polka von Sttauß vor. • Den Schluß bildete „Der Dreispitz", spani- sches Ballett'in zwei Bildern von ®. M. Sierra nach dem Roman von P. A. de Alarcon, Musik von Manuel de Falla: unter den Stücken dieses Abends das ergiebigste und interessanteste, well hier di« Verbindung von Bewegung und Pantomime dem sprachlichen Ausdruck des Theaters , am nächsten kommt, und weil die Handlungsvorgänge der Fabel sich fast ohne Rest in tänzerisch-sinnfällige Bewegungsformen umsetzen lassen. Der Träger des Dreispitzes ist der Corregidor (Bürgermeister) eines andalusischen Ortes, welcher vergeblich der schönen Müllerin nachstellt. Die Hauptmotive — Werbung, Abweisung, Eifersucht, Verhaftung, Verkleidung, Serenade, Volksfest — ergeben auch choreographisch brauchbare Anregungen. De Falla, im Gegensatz zu Tschaikowskys Märchenromantik kräfttg realistisch, volkstümlich, deutlich und nicht ohne Komik, beginnt mit Pauken, Trompeten und Gesang hinter der Szene und verbindet in der Folge der stets tänzerisch gelösten, rhythmisch scharf betonten Bilder sehr geschickt nationalspanische Elemente (Kastagnetten, Torero-Mottv) mit der Formensprache der Rokoko-Musik (Serenade), während das bunte Bild andalusischen Äolkslebens durch bewegt« Gruppen und eine Prozession mit Fahnen und Lampions malerisch bereichert wird. Irmgard T r o m e l und Andreas Dolpert standen als Müllerpaar auch hier wiederum mit rassig geführten, technisch sauberen Figuren im Mittelpunkt nicht nur des dramatischen, sondern auch des tänzerischen Spiels, während Alois Alt- mayer vom Hessischen Landestheater in Darmstadt a. G. die burleske Partie des Corregidors tanzte, der zuletzt mit einem fröhlichen Fuchsprellen unter allgemeiner Volksbelustigung bestraft wird. Nadine Galla sang die Sttmme hinter der Szene. ♦ Das gut besuchte Haus zeigt« sich sehr beisalls- freudig. Hans Thynot. finnischen ihnen zu tief war, sie müßten lieblos öeriimmern, hätte die Natur den Kätzchen nicht frer lieblichen Duft und süße Nektarkammern ver- licün. Diese Lockmittel sind stark genug nach allen tzj-melsrichtungen hin sich den überaus feinen Siinenorganen der Insekten mitzuteilen und sie rohen Flugs herbeizugängeln. (s summt in vielen Tonarten durch die Stille, uif es ist ein Gewimmel von kleinen Fliegern um Gerten. Die goldbrüsttgen Bienen sind in der H^rzahl. Ihr Hunger nach Blütenhonig ist ver- »Dlich. wo es mit Blumen noch schlecht steht. Ilnl ihre Ueberraschung ist groß, da sitz hier nicht sr,- einzelnen kleinen Blüten bewillkommnet werter sondern von vielstöckigen Blütenhäusern, wo irr von einer Nektarschenke zur andern kaum die Klipl zu breiten braucht und man zechen kann Herzenslust. Manche brummen schon satt und drmscht von soviel freigebig gespendeter Süßigkeit lat Hause, und andere schwirren heran. Es geht tri aller Gier der einzelnen sehr friedlich zu. such ein paar Erd- und Steinhummeln haben sich rirrtunhen. Sie sind noch gutmütiger als di« Bie- je? Ein wenig behäbig wie wohlbeleibt« Herrn be- lrÄen sie die duftenden Gaststätten und laben sich nii Muße. Zwischen ihnen und den Dienen flitzen E-c zierliche Goldwespen wie Rubin- und Srna- «d Splitter funkelnd her und hin. Sie sind phan- toji'ch bunt gefärbt. Der Kopf grün, die Brust rot, Hinterleib golden oder auch umgekehrt. Diese il unkleinen Honigsucher besitzen keinen Wehr- ji^el wie die große Wespe, die die friedliche Ge- jfillliaft bald zerstreut haben würde. Sogar einige üirrointernbe Falter haben sich eingestellt und Len an den süßen Bornen: Zitronenfalter und Me, zuweilen findet vom Waldrand her auch m Trauermantel die gastlichen Sträucher, die mit fi -rschwennderischer Freigebigkeit Hochzeit feiern. Tageskalender für Mittwoch. » ttadttheater: 15.15 bis 17.30 Uhr „Der Frosch- kl^ oder Der eiserne Heinrich": 19 bis 21 Uhr Mviqo" — Gloria-Palast, Seltersweg: „Haupt- glücklich". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Üi> Sünde der Rogelia Sanchez". Stodllhealer Gießen. jhm heutigen Mittwoch wird nachmittags das Wzmde Ostermärchen „Der Froschkönig oder Der ejrne Heinrich" wiederholt. Es ist nach dem be- kmten Grimmschen Märchen von Robert Burkner tatet und von Karl Volck, der auch die Spiel- kl ng hat, mit einem Nachspiel beim Osterhasen D-^en. Musikalische Leitung: Fritz Dietzmann. Wnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Ir nel Außer Miete? — Am Abend wird Goethes Tn,erspiel „Clavigo" wiederholt. Spielleitung: UM. Mund a. G. Bühnenbild: Karl Löffler. N. Nittwoch-Miete. Ortszeit für den 17. April. I' konnenaufqang 6.25 Uhr, Sonnenuntergang 20.25 Et - Mondaufgang 1.48 Uhr, Monduntergang V[3 Uhr. Hießen am Geburtstag des Führers oder 60 Mahlzeiten. In der Frühe des heutigen Tages ist unsere hebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter FrauAlwineBuderus,geb.Zeuner im 87. Lebensjahre sanft entschlafen. Irmgard Schaefer, geb. Buderus Carola Buderus Gertrud Buderus, geb. Heubach 6 Enkel und 4 Urenkel. Gießen, Frankfurt a. M., den 15. April 1941. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. April, um U Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. ■S ■’5 15. Worein .W( hat, j|| w 'S mit Oer NSRk -Bezirk im Gommer 1941- In einer Arbtzitstaguyg der Bezirksfachwarte und Mitarbeiter, die in Gießen stattfand, wurden die Veranstaltungen des NS.'Reichsbundes für Leibesübungen, Bezirk 8 Gießen, für den Sommer 1941 zeitlich festaelegt und ihre Durchführung besprochen. Zu Beginn berichtet« Bezirksführ«r Stein über die Arbeitstagung des NSRL.- ^WchlpHe Bei Notschlachtung Transportauto zur Verfügung Rohschlachterei Schilling Kontorist (in) mit Schreibmaschinenkenntnissen, für leichte Büroarbeit zum möglichst sofortigen Eintritt gesucht. Autohof Otto Göbel Gießen, Kaiserallee, «iso ijjEDQC DRUCKSACHEN VfCnDC Brühl. Gießen Schon im Juli 1796 marschierte das leicht« Infanterie-Bataillon zusammen mit den beiden in den Niederlanden mitgewesenen Infanterie-Bataillonen vom jetzigen 117. und 118. Regiment wieder von Darmstadt ab, und zwar dieses Mal, in entgegengesetzter Richtung wie 1793, nach dem Adriattschen Meer«. Die Brigade erhielt hierdurch im Munde des Volkes den Namen „Wasser-Brigade". Offiziere und Mannschaften, di« sich nicht fteiwillig anschlie- ßen wollten, hatten zurückbleiben können. Das Bataillon sollte in englischem Sold« zur Besatzung von ------ _ . „ , Gibraltar dienen. Da jedoch infolge der kriegerischen । rung anerkannt wurde. Mlt dem Dank an seine Zu einem Zusammenstoß mit dem Feinde das Bataillon in Italien nicht gekommen. Als be- sorcheres Ereignis kann nur die glückliche Führung eines Seettansportes durch den Lieutenant und späteren General v. Karls« n erwähnt werden. Dieser war früher Seemann, dann Chevaulegersoffizier nun im leichten Infanterie-Bataillon. Seiner Entschlossenheit und Umsicht gelang es, sein Schiff, trotz einer Meuterei der Schiftsmannschäft, Sturm und Verfolgung durch tunesische Seeräuber, glücklich in den Hafen von Zengg in Kroatien zu führen. Mtarbeiter verband er die Erwartung, datz kn diesem Jahr« trotz erschwerender Verhältnisse die Ergebnisse weiter gesteigert werden. Der Deranstaltungsplan wurde dann festgelegt. Ein Wandertag an Himmelfahrt (22. Mai) nach dem Finsterloh bei Wetzlar soll hauptsächlich den Vereinen der Kreise Dill, Wetzlar und Gießen Gelegenheit zu einem Treffen geben. Am 25. Mai führen die Radfahrer in Gießen die Dereichs- meisterschaften im Saalfahren durch. Außerdem wird von den Radfahrern noch ein reichsoffenes Straßenrennen „Rund um die Anlagen in Gießen" veranstaltet, für das der Zeitpunkt noch nicht fest» gelegt werden konnte. Auch in diesem Jahr werden bie ' Pfingsttage wieder im Zeichen der Leibesübungen stehen. Allen Vereinen und Gemeinschaften des NSRL. wird die Durchführung von Wettkämpfen zur Pflicht gemacht. Am 15. Juni tragen die Leichtatlethen ihre Bezirksmelsterschaften in Gießen aus, am gleichen Tage veranstalten di« Ruderer eine reichsoffene Regatta. Im Juni werden die Orts-Turn- und Sporttag« den Vereinen weiter« Gelegenheit zu Wettkämpfen für die gesamte Bevölkerung geben. Die Sportkreise folgen mit den Kreisturn- und Sporttagen, und der Bezirk schließt mit einer Massenveranstaltung, dem Bezirksturn- und Sporttag am 3. und 10. August in Gießen diese für alle Fachämter verbindlichen Veranstaltungen. Der scheidende Sommer wird die Sportler noch eimal zu einem friedlichen Wettkampf bei dem Bezirksbergfest auf dem Greifenstein am 14. September zusammenführen, bei dem auch die Radfahrer die Bergmeisterschaften im Radfahren austragen. Gießener Schlachtviehmarkt. Aus dem Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41 bis 45,5 Rpf., Bullen 20 bis 43,5, Kühe 14 bis 43,5, Färsen 32 bis 49,5, Kälber 30 bis 57 Rpf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,13 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,13, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,11, c (90 bis 119,5 kg) 1,07, d (80 bis 89,5 kg) 1,01, e—f (unter 80 kg) 0,97, gl (fette Speckfauen) 1,13, i (Altfchneider) 1,11, g2 (andere Sauen) 1,01, h (Eber) 1,01 RM. — Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt. Schweinemarkt in Laubach. * Laub ach, 15. April. Der heutige Schweinemarkt war mit 97 Ferkeln beschickt. Es kosteten 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 50 bis 55 RM. das Stück. Bei flottem Geschäft wurde der Markt geräumt. Schweinemarkt n Gedern. ♦ Gedern, 15. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 570 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 25 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 35 RM., 10 bis 12 Wochen alte 35 RM. und mehr das Stück. Das Geschäft verlief flott, es verblieb geringer Ueberstand. Kreis Dehlar. * Bieber, 15. April. Bei Ausbesferungearbei- ten an einer zwei Meter hohen Stützmauer an einem Bachlauf verunglückte unser Mitbürger H. R e h so schwer, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Die ÄHauer stürzte, als der Mann bei der Arbeit war, unvermutet, zusammen und begrub den Bedauernswerten unter sich. Als man ihn nach eifriger Freimachungsarbeit auffand, war der Tod leider schon eingetteten. Kreis Alsfeld. —Homberg, 15. April. Der hiesige Wanderverein unternahm am Ostermontag bei starker ^Beteiligung eine Wanderung durch das schöne Ohmtal nach Amöneburg, die allen Teilnehmern zu einer besonderen Festtagsfreude wurde. Das reizvolle Städtchen und die gute Fernsicht auf die angrenzenden Gebirgszüge nahmen das Interesse der Wanderer stark in Anspruch. — Am Mittwoch, 16. April, vollendet Frau Elisabeth Sauer, Witwe des Schneidermeisters K. Sauer, ihr 7 5. Lebensjahr. Der Jubilarin unseren herzlichen Glückwunsch. Blutvergiftung , Etoug 'der SA.-Standart-116, vom Spi-lmanvs. «rd Fanfarenzug des Jungvolks und von der Po- nld|“ fe auSrt »1*. cinäeI’Ten feien jeweils innerhalb eines Ortsgruppenbereichs, N Polizei in den beiden Ortsgruppen Ost und »u. Um 10 Uhr schließt sich eine Morgenfeier bit Gießener Ortsgruppen in der Aula der Um- irftäi an, in deren Verlauf der Kreisletter spre» wird. Die SA. wird sich gltzichzettlg zu Ferer- fetten in ihren Sturmlokalen versammeln, ^m r übn j 'Um Eine cj *,abtrs 11 ist in ba lach imStrr: neu rheber ft •ätna^ band?; i 3 in |, DQ-U n Sonn-.- nmitiflin lägt rn; \ n der fe chnbch on, (ont r der hL t, der 6e b Flakuo i. Wie - eht die?! ' Hügel!: liegt irt eind ifljc )on bri: nmer den mer lm inben hem len dam t, da fie r rgnügen r. ideter!:- erschuf dieser und y diener q' ehren H rettzug, < Aus« Zum trj her enjfj be vor n Herlv-I g zu wM Sch« er die das n»irr en Smt. 5. Deutsche Reichslotterie Ziehung 1. Klasse schon am Freitag Dr. Flimm Buchacker 1805 D W Jicfar Gemeinsame Bekanntmachung der Landräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Ober- bürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Eierverteilung. Auf den vom 7. April bis 4. Mai 1941 gültigen Bestellschein der Reichseierkarte werden 4 Lier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar als 2. Rate auf den Abschnitt c in der Zeit vom 17. April bis 26. April 1941. 1804D Gießen, den 15. April 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. Ihr Berater in allen Punktfragen das große Spezial-Haus für gute Herren- und Knaben- Kleidung Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen! 3175 A KÖHLER • * Zimmer. Dozent sucht möbliertes | Mietgesuche""] Beamten-Ehe- vaar 'ucht in der Nähe vom Amtsgericht auf die Kriegsdauer frdl. kleine möbliert. 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