Eichener Anzeiger Dienstag. >5. April Ml 3% gegen die Vogel-Strauß-Politik und gibt der Ansicht Ausdruck, daß das britische Volk den Krieg ernst Der größte Teil des serbischen Heeres vernichtet aus. Saloniki begrüßt die deutschen Truppen vid italienischen Truppen in das Bergland längs der und beschädigte zwei weitere große Handelsschiffe Malischen Küste zurück. Mur an einzelnen Stellen schwer. Kampfflugzeuge versenkten in der letzten tert, Ak . Würili« 4. §üdc» lungen bei Banja Luka. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen Flugplätze in INittelbos- nien und in der Herzegowina. Angriffe gegen militärische Ziele in Serajewo verursachten schwere Zerstörungen und ausgedehnte Brände in einem großen Truppenlager und in Bahnanlagen. In Mordafrika wurde im weiteren Vorgehen nach Kampf das Fort Lapuzzo sowie das auf ägyptischem Boden gelegene S o l l u m genommen. Deutsche Sturzkampfflugzeuge vernichteten bei einem Angriff auf Flugplätze der I n f e l Malta in der Macht zum 13. April zwei feindliche Jagdflugzeuge vom Muster hurricane am Bode»! und erzielten einen Vombenvolllreffer auf dos Heck eines britischen Zerstörers. Am gestrigen Tage wurden auf der Insel Malta der Flugplatz Lucca und der Hafen La Valetta erneut bombardiert. Deutsche Iagdflugzeuge schossen im Luftkampf über der Insel ein britisches Jagdflugzeug vom Muster hurricane ab. Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe aus bewaffneten Geleitzügen im St.-Gc- orgs-Kanal drei Schiffe mit zusammen 28 000 BRT Macht ein Handelsschiff von 5000 BRT. und bombardierten Hafenanlagen an der britischen Südküste. Lin Unterseeboot versenkte bei Island einen britischen Hilfskreuzer von etwa 10 000 BRT. Zwei Vorpostenboote schossen an der Mordseeküsie von sechs angreifenden britischen Flugzeugen zwei ab und beschädigten ein weiteres schwer. Jagdflugzeuge schossen bei Dover vier Sperrballone ob. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Macht in das Reichsgebiet ein. Bei den Kämpfen in Südserbien zeichnete sich der Kommandeur einer Panzerabteilung, Major Stiefvater, als Führer einer Vorausabteilung durch persönlichen Einsatz besonders aus. L it sich K. A W ($-: 6. sm 10. M tiioung des Führers. rer unerhört schnelle Siegeszug der Achsentrup- Pn in Libyen wird von allen Blättern mit bewun- den Kommentaren versehen. „Jnformaciones er- M-rt an den unrühmlichen Spott, mit dem die 6iclländer seinerzeit den heldenhaften Widerstand tNr Italiener in der Wüste bedacht hatten, heute. wen, ihr kämpft heute für diese Prinzipien, Britannien aber kämpft mit euch?" Am Rande des Abgrundes erdreistet sich Churchill noch einmal, einen derartigen Phrasenschwall von englischer Demokratie, Menschenrecht und Christentum auf das von ihm verratene Land zu ergießen. Richt nur die Slowenen und Kroaten, die nun wissen, wer ihnen die Freiheit brachte, auch die verblendeten Serben werden die teuslichen Worte Churchills „Britannien kämpft mit euch!" dem Satz des OKW.-Berichtes gegenüberstellen: „In Jugoslawien ist die Masse der vor den deutschen Truppen aufgetretenen feindlichen Kräfte vernichtet worden." Gegen weitere Illusionen. ird noch Widerstand geleistet. In der Verfolgung 's geschlagenen Feindes wurde die Save Übertritten. Zur Einnahme Belgrads wird ergänzend «meldet, daß schon in der Macht zum ). April Teile einer Panzerdivision m westen her bis zur Stadtmitte oor- rstoßen waren. In Mordgriechenland entwickeln sich die rationen planmäßig. Die Luftwaffe unterstützte auch am 13. April Südostraum die Operationen des Heeres durch ichtende Angriffe mit Jagd-, Kampf- und Sturzpffliegerverbänden auf feindliche Marschkolonnen Raum um Belgrad sowie auf Truppenanfamm- Annabme von tu rinnt für die Rlittagsnummer biß 81/» Uhr desVormittags Anznaen-Preile: Anzeigenteil 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Heilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr Berlin, 14. April. (DMB.) In Jugoslawien ent- oickeln sich die Kämpfe der deutschen Truppen gegen iie Reste des serbischen Heeres weiterhin erfolgreich. Der größte Teil der vor den deutschen nuppen aufgetretenen Feindkräfte ist v e r n i ch t et. Vie Serben leisten nur noch an einzelnen Stellen irtlichen Wider st and. Bei den Kämpfen i m äußersten Siidosten Serbiens brachten Iie deutschen Truppen umfangreiches Kriegsgerät -ls Beule und zahlreiche Gefangene ein. So wurden lei einem einzigen Vorstoß einer deut- chen Einheit ein General, 160 Offiziere und 7000 Mann des serbischen Heeres gefangen genommen. Ser Wehrmachtbericht §ort Lapuzzo rmd Sollurn in deutscher Hand Berlin, 14. April. (DMB.) Das Oberkommando n: Wehrmacht gibt bekannt: Zn Jugoslawien ist die Masse der vor en deutschen Truppen aufgetretenen kindlichen Kräfte vernichtet. Die Reste 'S serbischen Heeres ziehen sich vor den deutschen Berlin, 14. April. (DMB.) Mach den heute abend von deutscher militärischer Seite aus Griechenland vorliegenden Meldungen beginnt zur Zeit das in Griechenland befindliche englische Expedi tionskorps bereits sich an zahlreichen Stellen 5er griechischen Küste einzuschiffen. Bezeichnend ist, daß diese Einschiffung nicht nur in den Hafen erfolgt, sondern daß die Engländer sogar sn freier Küste — wie damals am Strand von Dünkirchen; — auf die seit Tagen in den griechi- chen Gewässern bereitgestellten leeren Iran s- sorlschiffe gehen. Wieder erlebt die Welt das Schauspiel 'schamloser »ritischer Flucht aus einem Lande, das mit hoch, lonenben Hilfeversprechen zum Kampf aufgehetzt wurde. Feig und niederträchtig lassen sie die ver- 'atenen Griechen im Stich und schiffen sich — genau Tie bei Andalsnes, Namsos, Narvik und Dün- ürchen — wieder ein. Seit Tagen waren Anzeichen estzustellen, daß englische Schiffe in den griechischen Men bereitgestellt wurden, die zu keinem anderen Hweck dienen konnten, als dem eines neuen hinterhältigen Rückzuges. Unentwegt, fuhr aber London -n N w n nut i S,n9en!, r auf 5 W öerrr; Nnmb "s gab. n her V *)e unb t laufen > nde Jhj ; verW en. r und b auf*, dem $ ® Stockholm, 15. April. (DNB. Funkspruch.) Der Londoner „D a i I! y f) e r a l d" wendet sich Unsere Aufnahme zeigt die herzliche Begrüßung der ersten eintreffenden deutschen Panzer in Saümcki durch die Bevölkerung — (Aufnahme: PK.-Dick-Scherl^) t e n: 5e 1W nrberg 11: fort, mit heuchlerischen Phrasen die Griechen weiter zum Widerstand anzutreiben. Nun aber ist es so weit! Es enthüllt sich ein Höhepunkt britischer Gemeinheit und militärischer Treulosigkeit, wie man ihn bisher in der Geschichte nie erlebt hat. Krämer, die mit dem Schicksal anderer Völker Schacher treiben, zeigen sich in ihrer ganzen Skrupellosigkeit. Jeder ehrliche Soldat wendet sich mit Ekel ab von solcher Niedertracht. Enttäuschte Erwartunaen in Ankara Istanbul, 14. April. (DNB.) Die türkische Zei- tung „Jkdam" schreibt: Die englischen Truppen sind Griechenland historisch verpflichtet und müssen siegen oder auf Griechenlands Boden fallen. Wenn England m Griechenland ein zweites Dünkirchen vornimmt, ist dies der schwerste Verlust an Prestige. Wenn England den völligen opferbereiten Einsatz seiner Truppen auf Griechenlands Boden unterläßt, wird es dies bereuen. Die englische Armee in Griechenland muß d i e Schiffe zum Rück- zug hinter sich verbrennen und fämp- f e n. 'J-N d-r.„V nglands Balkankriegsplan durchkreuzt „Oie tteberi-aschung, Hitlers geheime Waffe/" Wltft * 1,4 5-« 1 1 ÄHQnj2 ,er< nehme und bereit sei, jeden Rückschlag als'solchen anzuerkennen. Es sei ganz überflüssig, die englische Bevölkerung aufheitern zu wollen, schreibt das Blatt. Gewisse Kreise verfielen in den Fehler, den britischen Sieg als einen automatischen Prozeß hin- zustellen. Der britische Vormarsch in der Cyrenaika habe für gewisse britische Schreiber einen Wendepunkt des Krieges bedeutet, während der deutsche Vormarsch in dem gleichen Abschnitt von denselben Leuten als eine Propagandageste gewertet werde. Angesichts des deutsch-italienischen Vordringens in Nordafrika wendet sich auch „Evening News" gegen die Londoner A'mtsstellen, weil diese sich bemühten, die britischen Fehlschläge als Bagatelle hinzustellen. Als die Achsentruppen bereits sprungbereit gewesen seien, so meint das Blatt, habe man den Engländern gesagt, wie verloren die armen Deutschen sein würden, wenn sie erst in die Wüste kämen. Es wäre an der Zeit, daß man diesen Märchenerzählern einen längeren Urlaub gebe. „Evening Standard" schreibt besorgt, zahlreiche deutsche Tanks hätten die ägyptische Grenze erreicht und mit einem Schlage das Kriegsbildgeändert. Nach dem Verlust von Bardia könne es England nicht zulassen, daß die ägyptischen Häfen vom gleichen Schicksal betroffen würden. Niederlagen! Von unserer Berliner Scßnftleitung Wenn es an den Ufern der Themse und des Potomac so etwas wie Osterspaziergänge gegeben hat, dann dürften sie von Winston Churchill und seinem Herzensbruder Roosevelt mit hochrotem Kops und geschwollener Zornesader unternommen worden sein. Alles hatten diese beiden Verschwörer gegen den Frieden der Menschheit in Rechnung gestellt, nur nicht diese Kette von Niederlagen, die sich über die Osterfeiertage hinzog und die — dafür werden die deutschen Waffen und wird die diplomatische Kunst der nationalsozialistischen Staatsführung schon sorgen — für die Herrschaften in London und im Weißen Haus in Washington nicht mehr abreißt. Wie ein Schrei des Schreckens und der Angst haben sich in England die Nachrichten von den deutschen Siegen auf dem Balkan und inNordafrika fortgepflanzt. Siege Deutschlands im Südosten — ja, das wäre vielleicht noch zu ertragen, läßt man doch bereits leere Transporter in größerer Zahl und in hoher Fahrt nach Griechenland laufen, ganz gewiß nicht, damit sie sich dort deutschen Fliegerbomben preisgeben sollen. Der Südosten scheint trotz aller diplomattschen Anstrengungen, die seit Jahr und Tag gemacht worden sind, so etwas wie eine Angelegenheit dritten Ranges zu fein, auf die man ebenso leicht verzichtet, wie man jie leichtfertig heraufbeschwor. Wenn in einigen Londoner Zeitungen mit allen Zeichen des Entsetzens das sofortige herausziehen aller englischen Truppen aus dem Südosten gefordert wird, dann spiegelt sich in diesen Pressestimmen vielleicht die stille Absicht Churchills wider, zu altem Verrat neuen zu häufen. Ganz sind uns gewisse Absichten, den Rückzug anzutreten, nicht verborgen geblieben. Im übrigen wissen wir aus der jüngeren Geschichte, wie sich England seinen sogenannten Bundesgenossen gegenüber zu verhalten pflegt, wenn ihm selbst das Wasser bis zum hals steht. Ob es auch diesmal wieder die beiden Südoststaaten, deren Divisionen es mißbrauchen wollte, im Unglück zu verlassen gedenkt? Was aber die Briten am meisten wurmt, istihre Niederlage in Nordafrika. Sie müssen sich von der amerikanischen Presse, die überhaupt mit auffallender Skepsis die englischen Chancen beurteilt, bescheinigen lassen, daß die deutschen Panzer das von den Engländern seinerzeit eroberte er ton’®' Walsers aut Sanz cht uni) elbstger? jo on. > um. So- oie dll^ ehst-/ dos M fiel ’M ihr nt*1 i, [4* d>4 A Die Briten fliehen aus Griechenland Einschiffung an freier Küste wie bei Dünkirchen. Gebiet in allerkürzester Zeit zurückholten und in Sollum angelangt sind. Gerade bas ist es, was ihnen die Röte ins Gesicht jagt. Sie sehen ihr Unheil anwachsen und können es nicht bannen. Jugoslawien sollte Deutschlands Verhängnis werden, ebenso Griechenland. Stattdessen sind nach genau einer Woche deutsche Truppen in Jugoslawiens Hauptstadt einmarschiert bei völliger Zerschlagung der jugoslawischen Armee, während lange zuvor Saloniki unter deutschen Schutz gestellt und Agram befreit wurde, womit sich für die Kroaten die Möglichkeit ergab, ein eigenes Staatsgebilde zu schäften. Zu allem Ueberfluß durften die Engländer noch die Tatsache registrieren, daß durch ihre Abenteurerpolittk Jugoslawien der Auflösung verfiel. Und dann noch ein diplomatischer Akt von be- sonderer Bedeutung, der japanisch-russische Neutralitätspakt, der durchaus der Auffassung entspricht, die wir von einer Politik der Verhinderung der Kriegsausweitung haben. Wie von der Tarantel gestochen sind die Herrschaften im Weißen Hause yochgefahren, als sie festste llen mußten, daß aus dem erhofften russisch-japanischen oder japanisch-russischen Krieg und allem Drum und Dran, wovon sie träumten, nichts mehr wird. Und in London steht man verkniffen vor der neuesten Tabelle deutscher Erfolge im Kampfe gegen den englischen Schiffsraum und muß zugeben, daß der Horizont Englands nach jeder Richtung der Windrose immer düsterer wird. Niederlagen, nichts als Niederlagen hat der brausende deutsche Frühlingssturm für die Briten und ihre Helfershelfer jenseits des Atlantik zusammengeweht. Wir geben ihnen aber die Garantie, daß die deuftchen Öfterer folge nichts Einmaliges bleiben. Sie werden ihre Fortsetzung finden, sie werden Englands Schicksal erfüllen. England der Feind der Balkanvölker. Sofia, 14. April. (Europapreß.) Der bulgarische Außenminister Popoff erklärte dem Vertreter einer deutschen Soldatenzeitung des Südostens, Englands Prestige habe durch den Frieden von Neuilly gelitten. Mit ihm habe Bulgarien seine Westgebiete verloren und auch den Zugang zum Aeg'äischen Meer, der im Balkankrieg mit soviel Blutopfern erkämpft worden sei. Diese Politik sei 20 Jahre lang nach dem Weltkrieg unverändert geblieben, heute fei der englische Einfluß in den Südoststaaten gebrochen, well-diese endlich verstanden hätten, daß England sie für seine egoistischen Zwecke ausnutzte, um sie in den Krieg gegen Deutschland zu stürzen, ohne daß es ihnen helfen könne. Eben deshalb nehme das bulgarische Volk die großen Siege der deutschen Wehrmacht mit aufrichtiger Freude auf. Begeisterung in Ungarn. wenden und sie zu Tode verwunden", bemerkt das Blatt abschließend. Die Zeitung „Alkazar" weist darauf hin, daß die Achsentruppen bereits 900 Kilometer in zwölf Tagen zurückgelegi haben. „Wenn man die Schnelligkeit des Vormarsches in Rechnung stellt, so scheint die Annahme nicht übertrieben, daß die Lage Englands im Nahen Osten sich in ihrem gefährlichsten Stadium befindet", schreibt das Blatt in seinem Kommentar. Churchills Grabgesang für die verratenen Gerben. Berlin, 14. April. (DNB.) Churchill richtete am Ostersonntag eine „Rundfunkbotschaft an bas jugoslawische Volk", in der es heißt: „Ich sende dem jugoslawischen Volk, allen Serben, Kroaten und Slowenen meine besten Grüße. Ihr seid rücksichtslos von einem unbarmherzigen, barbarischen Aggressor angegriffen worden. Unser Mitleid für euch kommt aus dem Herzen. Bedauert nicht, daß ihr den Mut gehabt habt, diesem rasenden Angrift entgegenzutreten, denn euer Mut wird einmal in der Geschichte mit leuchtenden Lettern gerühmt werden. Wir kennen euch Serben. Ihr seid schon im letzten Krieg unsere Verbündeten gewesen. Kroaten und Slowenen! Wir kennen euere soldatische Geschichte. Jahrhunderte hindurch wart ihr das Bollwerk der Christenheit. Eines der bemerkenswertesten Ereignisse in der Geschichte Kroatiens ist jener Kamps, in dem während des 16. Jahrhunderts euere Bauern einen Aufstand machten, um euere Menschenrechte zu verteidigen und für Prinzipien zu kämpfen, für welche sich nach Jahrhunderten unsere Demokratte eingesetzt hat. Jugosla- B u d a p e st, 15. April. (Europapreß.) Die ungarischen Truppen sind, entsprechend dem allgemeinen Plan des ungarischen Generalstabes, die D r a u- Linie zu erreichen, wo sie sich nicht mit der bisherigen ungarischen Landesgrenze deckte, in drei verschiedenen Richtungen eingesetzt gewesen. Die stärksten Kämpfe haben sich in der Batschka abgespielt, wo zwei serbische Verteidigungslinien durchbrochen werden mußten. Die Batschka, wo Ungarn, Volksdeutsche und serbisch-slawische Splitter, sog. Bunjewazen, wohnen, ist eine der fruchtbarsten Gegenden des. Königsreiches Ungarn gewesen — eine wahre - Getreidekammer. Die Besetzung dieser ehemals ungarischen Landesteile durch honveds Bagern o lauern fit; 2,9 N. torbmörk schwach? b Mr: quaW hieben ß Mer 9 8W ag bis i Mel« 6o 93t e holte i volles ten bei:' ner, Jen) gar ■ Schluß ® nie, wl le Puirb- 1 W' fd)(» 1 undö Sayern^ I besetzt l M r Madrid, 14. April. (Europapreß.) England ist Biiber einmal von der deutschen Strategie ü b er« ’cscht worden, schreibt der Londoner „ABC"- kirefponbent Calvo. Man hatte in London, wie Üe britischen Zeitungen zugeben, einen Einmarsch kr deutschen Truppen vom Norden Jugo- Illwiens her erwartet. Die Jugoslawen hätten sch nach Südserbien zurückziehen und eine O f f e n- liae gegen d i e Italiener in Albanien tirfnen sollen, wodurch man d i e Griechen zu »gsschauplätzen geschehe, sei nur Ablenkungs- »üaröDer und Vorspiel zu einer neuen Uever- (91. Jahrgang Nr. 89 Ersetzen« täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die <)Uuftrlene GießenerFamilienblätter Heimat imBild DieScholle MonatS-BezugetvreiS: Mit 4 Beilagen RM.1.98 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebülir. ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Stummern infolge höherer Gewalt Fernftrrechanschluk 2251 Drahtanschrift:„Anzeiger" Postscheck 11686 Tranks. M General-Anzeiger für Oberhessen « ellt, JJrfibem die Engländer nach einem der schnellsten iit A^iige der Geschichte am Ausgangspunkt ihrer O nsive angelangt seien, könne man fein ironisches Hott von den deutschen ober italienischen Lippen Horen. „Es ist gefährlich, den Bleistiften der Äar?-1 cyemui» ungutqa^n üunuesieue uuraj zzonveos faturiften militärische Dinge zu übergeben, denn die löste natürlich im ganzen Lande begeisterte Freude Ironie könnte sich allzu leicht gegen die Urheber —~ M WM < W • • ■'. :;W:- öiftl großen bipt omati- Belgrad, die Hauptstadt Serbiens (Nachdruck verboten.) 39. Fortsetzung. Zö° mußte. Frau. „Ich bitte Sie! Ich will ihn ja nicht gleich die als üMi Imitat bedeckt. Sie rührte sich auch nicht, als Hanne gernb eintrat. Er warf einen Blick voller Mitgefühl auf Frau, dann sah er fragend auf Charlotte, und sie kein Wort sprach, glaubte sie einen Vorwurf auf seinem Gesicht zu erkennen. Er näherte sich Iockeles Mutter, legte ihr eine seiner breiten schweren Hände auf die Schulter und beugte sich zu ihr nieder. „So weinen Sie doch nicht!" flüsterte er ihr zu, und seine Stimme klang so weich, wie Charlotte es ihm nie zugetraut hatte. „Wer wird denn so weinen! Es wird ja alles wieder gut werden!" Genau so sprach er mit Jockele, wenn der mit seinen Schmerzen zu ihm kam. Charlotte fühlte sich plötzlich von ihm im Stich gelassen. Ihr war, als S M ich" w anii Unser Bild gibt einen interessanten Ueberblick über die an Save und Donau gelegene serbische HauptsE (Aufnahme: Scherl-Bilderdienst.) Sie überlegte nicht, welch unliebsames Aufseh^ sie erregen würde, wenn sie mit Jockele in OschM eintraf; sie hatte nur einen Gedanken, nur ein De» langen: Peter wird helfen! haben, denn ich kann ihn noch nicht sofort zu mir nehmen. Aber ich habe eine kleine Wohnung gefunden und auch eine Arbeit, die ihn und mich ernähren wird. Wenn^ ich mich erst eingelebt habe, will ich ihn wiederhaben!" Charlotte wendete sich zu chr um und winkte ihr mit dem Kopf. Langsam stand die Frau auf und kam ans Fenster. Charlotte wies hinaus: „Sehen Sie ihn? Wie er lacht, wie er sich freut, wie, glücklich er ist? Und Sie wollen ihn von hier wegnehmen? Ihn von neuem den mrsicheren Verhältnissen ausliefern? Das wäre noch lmmütterlicher, als wenn Sie ihn zum zweitenmal aussetzten!" Zwei Stunden später befand sie sich schon in ri» nem Zuge, der sie zurück in die Heimat bracht*. Erst als sie Breslau schon saft erreicht halt*, dachte sie mit Schrecken an die Möglichkeit, daß ihn in Oschnitz verfehlen könne, weil er sich sollte. Flüchtig dachte sie an Frau Rothe, oder sw war sicher, daß auch Hanne sofort auf den Gedanken kommen werde, sie habe dort Unterschlupf gefuchii. Ihr zweiter Gedanke war: Peter! Sie gab jetzt offen zu, daß das Kind chr eine Last war. Es bei sich zu behalten, war unmöglich. Sie gab es zu Bekannten auf das Land, kehrte selber in die Stadt zurück, um weiter ihrer Arbeit nachzugehen. Unablässig aber forschte sie nach Jok- keles Vater, wendetet sich an Behörden, an Berliner Bekannte, aber es fand sich lange keine Spur von ihm, bis ein Zufall ihr zu Hilfe kam. Er war einem gemeinsamen Bekannten in den Weg gelaufen, und dadurch erfuhr sie. wenn auch erst'nach Wochen, wo sie mit ihren Nachforschungen wieder beginnen konnte. Diesmal hatte sie Erfolg. Sie schrieb an ihn, und er antwortete. Sein erster Brief war so unklar, daß sie nicht viel daraus entnehmen konnte. Er bat sie mit bewegten Worten um Verzeihung. Es sei nicht seine Schuld, daß er so lange geschwiegen habe. Er sei vom Unglück verfolgt worden und habe sich entschlossen, erst dann wieder die Verbindung mit ihr aufzunehmen, wenn er ihr und dem Kinde ein gesichertes Dasein bieten könnte. Dies glaube er ihr nun versprechen zu können, und wenn sie wolle, möge sie kommen. Erst später> als sie wußte, daß er sie belogen hatte, Erkannte sie, wie verdächtig dieser Brief war. Als sie ihn empfind, zweifelte sie an keinekn Wort, sondern holte Jockele von dessen Pflegeeltern, kündigte ihre Stellung.und fuhr nach Berlin. Jetzt klagte sie sich selber wegen ihrer Leichtgläubigkeit an; damals aber war sie wirklich fest davon überzeugt gewesen, daß Iockeles Vater sie heiraten-pnd ihr Leben endlich in Ordnung kommen werde. Er schickte einen Bekannten zur Bahn, der ihn entschuldigte und sie mit so schamlosen Andeutungen ängstigte, daß sie völlig den Kopf verlor. Ihr Verlobter sei überhaupt nicht in Berlin, sagte der Mann, es sei auch ungewiß, wann er zurückkommen werde; jedenfalls habe er für Quartier gesorgt, und sie möge ihm folgen. Sein Auto wartete vor dem Bahnhof. Leichtsinnigerweise hatte sie ihrem Der- lobten nicht geschrieben, daß sie Jockele gleich mitbringen werde, und nun wagte sie nicht, den Jungen zu erwähnen. Heute konnte sie selber nicht mehr angeben, tote Diplomatische Niederlage Roosevelts. Die Auffassung in Rom. Rom, 14. April. (Europapreß.) Der Abschluß des russisch-javanischen Neutralitätsvertrages wird von der römischen Presse als ein wichtiger Faktor zur Sicherung des Friedens im Fernen Osten gewertet. Der Außenpolitik Roosevelts sei damit ein neuer, schwerer Hieb versetzt worden. Der Pakt setze den anglo-amerikanischen Ränken ein Ende, durch die London und Washington die russisch-japanischen Beziehungen immer wieder zu verschärfen suchten. Durch die Erklärung, die Integrität der mongoli- Jockele hinüber, und ein Lächeln glitt über ihr Gesicht. Plötzlich griff sie an den Fensterriegel, und Peter versprach ihm, vorsichttg zu fein. In seines Bett lag er noch lange wach. Unten wurde irgend eine Familienfestlichkeit mit beachtlicher ßautftara begangen, es wurde gesungen und getanzt; a» Schlaf war nicht zu denken. Peter überlegte, wr-1 er morgen vorgehen sollte. Es kam darauf an. I, alten Mathesius zu bekehren, ihm die tBoreinge? nommenheit auszureden, die ihn gegen die Gatows Lebensgemeinschaft zu dritt gepackt hatte. mußte nett und ehrbar sein, durfte sich feinesnwp aufs hohe Pferd setzen oder ihm gar zu verstey^ geben, daß er zum alten Eisen gehöre und von em" handfesten Kameradschaft nichts verstand. mußte ihm Zugeständnisse machen und ihm reo? geben, wenn er mehr ckder minder deutlich V schimpfen begann. (Fortsetzung folgt) Neutralitätspakt zwischen Japan und der Sowjetunion sprach, zog sie ihm fein Mäntelchen an, stülpte ihm feine Kappe über, kleidete sich selber an und verließ wenige Minuten später mit ihm auf dem Arm das Haus. Sie mußte schnell laufen, um den Omnibus zu erreichen, der nach Berlin hineinfuhr. Jockele, der leidenschaftlich gern in diesem Omnibus fuhr, jauchzte vor Vergnügen, als sie einsttegen. Sie fand einen Platz und überlegte nun zum erstenmal, was sie jetzt tun, und wohin sie sich wenden. tinHläötfjmoufötrSW Roman von Otto lleOlt». ehe Charlotte es verhindern konnte, hatte sie das Fenster geöffnet, beugte sich weit hinaus und rief laut über den Hof hinweg: „Jockele! Jockele!" Der Junge stutzte, richtete sich auf und sah verdutzt herüber. Charlotte versuchte, die Frau vom Fenster zurückzuziehen. Aber sie setzte sich mit leidenschaftlicher Kraft zur Wehr und rief immer von neuem Iockeles Namen. Da tauchte drüben m der cm, Ion t Sin1 Werkstattür Hanne auf. Er schob Jockele beiseite, rief dem Lehrjungen etwas zu und kam rasch auf das Haus zu. Es war Charlotte endlich gelungen, das Fenster wieder zu schließen. Die Frau atmete so schwer, daß es sich wie ein Stöhnen anhörte. Sie hatte das Gesicht wieder abgewendet und es mit den Händen Tokio, 14. April. (Europapreß.) Die japanische Presse erklärt, die japanische Oeffentlichkett begrüße den Paktabschluß als einen großen diplomatischen Sieg Japans. Rach der erfolgreichen Vermittlung im thailändisch-indochinesischen Konflikt sei der oftasiatische Großroumgedanke weiter konsolidiert morben’ Die vielgelesene „Pomiuri Shim- bun" schreibt u.a., die Vereinigten Staaten versuchten augenblicklich, die Anwendung des Eng- landhilfe-iAesetzes auszubauen. Gerade in diesem Augenblick sei mit dem japanisch-sowjetrussischen Neutralitäts'bündnis ein Schritt vorwärts getan zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Den beiden Ländern. „Asahi Shimbun" sagt: „Die augenblickliche Weltlage läßt Reibungsflächen zwischen Japan und der Sowjetunion im Osten bedeutungslos werden. Ärn Gegenteil ist die Zusammenarbeit zwischen den beiden Mächten das Gebot der Stunde, auch im Hinblick auf die Schaftuna einer neuen Weltordnung. Die Annäherung hat auch größte Wichtigkeit für die künftige Wirtschaftsaufteilung in vier Großräume. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ja pap und der Sowjetunion wird weiter vertieft werden. Daher ist der Pakt ein Beitrag zur Lösung des Weltwirtschafts- Problems." Moskau, 14. April (DNB.) 3m Ergebnis von Verhandlungen zwischen Volkskommissar Molotow und dem japanischen Minister des Auswärtigen M a l s u o k a wurde am 13. April ein Neutralitätspakt zwischen Japan und der Sowjetunion unterzeichnet. Gemäß Artikel I verpflichten sich die vertragschließenden Parteien friedliche und freundschaftliche Beziehungen untereinander aufrechtzuerhallen und gegenseitig die territoriale Integrität und Unantastbarkeit der anderen vertragschließenden Partei zu achten. Artikel II bestimmt, im Falle eine der vertragschließenden Parteien Objekt kriegerischer Handlungen einer oder einiger dritter Mächte wird, die andere vertragschließende Partei während der ganzen Dauer des Konfliktes Neutralität bewahren wird. Der Pakt ist zunächst für die Dauer von fünf Jahren vorgesehen. Der Austausch der Ratifikationsurkunden soll in Tokio erfolgen. Gleichzeitig wurde eine Deklaration unterzeichnet, in der in Einklang mit dem Geist des Neutralitätspaktes die UdSSR, und Japan zur Gewährleistung der friedlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern feierlich erklären, daß die UdSSR, sich verpflichtet, die terrl- toriale Integrität und Unantastbarkeit Maad- f ch u k u o s zu achten, und Japan sich verpflichtet, die territoriale Integrität und Unantastbarkeit der mongolischen Volksrepublik zu achten. * Mcttfuoka hat am Sonntag die sowjettussische Hauptstadt verlasien. Zu seiner Verabschiedung hat- ten sich Stalin und Außenminister Molotow eingefunden. Ferner waren der deutsche Botschafter Graf von der Schulenburg, der italienische Botschafter und die Gesandten und Luftattach6s der Dreierpaktstaaten erschienen. Freudiges Echo in Tokio. (Mit! öniflin - nannt es dahin gekommen war, daß sie ihr Kind im Sttch ließ. Ihre einzige Entschuldigung war, daß sie nicht mehr ein und aus wußte, und hoffte, Charlotte werde sich Iockeles annehmen. Ihren Verlobten hatte sie nie zu Gesicht bekommen. Alles, was sie über ihn in Erfahrung bringen konnte, war, daß er wegen eines Betruges von der Polizei gesucht wurde und flüchtig war. Man hatte ihn gerade wieder aufgestöbert und aus feinem Schlupfwinkel vertrieben. Vor einigen Wochen war er in Hamburg dingfest gemacht worden. Da sie nicht die Mittel hatte, nach Hause zurückzukehren, nahm sie die erstbeste Arbeit an und schlug sich durch, so gut es ging. Sie mußte schreckliche Not gelitten haben, obwohl sie nicht darüber sprach. Und in dieser Zeit wurde zum erstenmal die wahre mütterliche Sorge um Jockele in ihr wach. Sie litt unter dem, was sie getan hatte, ebensosehr wie unter der Einsamkeit, in der sie hier lebte. Während sie sprach, stand Charlotte am Fenster und sah hinaus auf den Hof. Von Zeit zu Zeit wurde Jockele in der Tür der Werkstatt sichtbar. Er spielte mit Petz und bewarf ihn mit kleinen Holzstücken, nach denen der Hund im Spiel schnappte Sie fing ihn auf und hob ihn zu sich empor. „Still" I flüsterte sie ihm zu. „ßei ganz still! Wir gehen weg!' Die Frau hörte kaum auf sie. Sie starrte zu Es muß ganz rasch gehen! Nur still mußt du sein, .l *rsxi ««■— Jockele, hörst du?" Während sie noch auf ihn ein» scheu Republik wie Mandschukuos zu refpeftieren, Die beide dem Lebensraum Rußlands bzw. Japans angehören, höre die Amur-Linie auf, eine der dramatischsten „Störungslinien für den Weltfrieden" zu sein. Mit diesem Abkommen verschwinde die Hauptursache der bisher bestehenden russisch-japanischen Reibungen. Der russisch-japanische Vertrag, so schreibt „Popolo di Roma", sichere dem Fernen Osten eine fruchtbare Periode der Zusammenarbeit. Ferner befeitige er eine Anzahl von Feindseligkeiten und Mißverständnissen, die von den Engländern und Nordamerikanern künstlich geschaffen worden seien. Er stelle auch einen klaren Erfolg aller dem Dreiervertrag bei getretenen Völker dar, die sich bemühten, die Kriegsherde in der Welt soweit als möglich zu begrenzen. Zweifellos fei dem Herrschaftssystem der englisch-jüdischen Plu- tofratie ein schwerer Schlag versetzt worben. Der Vertrag, so sagt „fiaooro Fascista", gebe Japan freie Hanb in China und in den Angelegenheiten bes Stillen Ozeans. An der Grenze Mandschukuos mit Rußland erscheine die Lage Japans erleichtert und befestigt. Oie Italiener im Vormarsch gegen Koritza. Rom, 14.April. (DNB.) Der italienische Wehrmachtsbericht hat folgenden Wortlaut: In Jugoslawien geht der Vormarsch unserer 2. Armee weiter, deren Kolonnen G o s p i c hinter sich haben. Die Truppen von Zara haben nach Ueberminbung starken feindlichen Widerstandes den Eisenbahnknotenpunkt von Knin erreicht und angegriffen, wobei Gefangene gemacht uno sehr reiches Material erbeutet wurde, und haben die Inseln Sestrugno, Eso, Raviane und Puntadura besetzt. In Albanien wurde im Norden des Gebietes von Skutari ein feindlicher Angrift von. unseren Truppen im Keime erstickt, die im Gegenangrift dem Gegner sehr starke Verluste beibrachten, über 500 Gefangene, darunter zahlreiche Offiziere, machten und eine große Menge Kriegsmaterial erbeuteten. Bei diesem Unternehmen zeichnete sich besonders bas 31. Leichte Infanterie-Regiment der Division Centauro aus. An der griechischen Front geht die 9. Armee nach Ueberminbung bes feindlichen Widerstandes seit gestern gegen den Raum von Koritza vor. Die zurückgehenden griechischen Ko- können liegen unter dem unaufhörlichen Maschinen» gewehrfeuer der Jagdflugzeuge, während Verbände von Kampfflugzeugen ihre Angriffe gegen Stellungen, Barackenlager und Verbindungswege des Feindes richten. Die Brücke von Perat wurde zerstört. Unsere Kampffliegerverbände haben hintereinander Angriffe gegen die militärischen Ziele voä Ca-ttaro gerichtet. Im Arsenal entstanden meh- rere Brände und Explosionen. Das Brennstofflager wurde zerstört, em Dampfer in Brand geworfen und ein Zerstörer schwer getroffen. Im Norden von Sentori wurden feindliche Truppen mit Spreng- und Splitterbomben und Maschinengewehrfeuer belegt. Der Flugzeugstützpunkt von M o ft a r wurde wiederholt mit besonderer Gründlichkeit von unseren Kampfflugzeug- und Jagdverbänden angegriffen. Zwei Flugzeughallen und ein Brennstofflager wurden in Brand gesetzt und die Anlagen des Flugplatzes beschädigt. 62 feindliche Flugzeuge wurden zerstört und weitere 15 beschädigt. Der Wasserflug- stützpuntt von D i v u l j e ist von unseren Jägern erneut angegriffen worden. Ein feindliches Wasserflugzeug wurde versenkt. Im Verlaufe von Luft- kämpfen ist ein Gloster-Flugzeua abgeschlossen worden. Eines unserer Flugzeuge Ist nicht zu seinem Stützpunkt zurückgekehrt. In der Nacht zum 13. April und der darauftol- aenden Nacht zum 14. haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps Flugplätze und Flottenstützpunkte auf Malta bombardiert. Ein Zerstörer wurde getroffen, ein Hurricane-Flugzeug abgeschossen. In Den frühen Morgenstunden des 14. haben Jagdverbände den Flugplatz von Micabe mit Maschinen- gewehrfeuer belegt, wobei zahlreiche Flugzeuge am Boden beschädigt wurden. In Nordafrika haben die italienischen und deutschen Kolonnen 23 a r bi a besetzt unb die Oft - grenze der C y r e n a i f a erreicht, die damit nach 12 Tagen harter, siegreicher Kämpfe wieder besetzt wurde. In Tobruk hält sich noch eine englische Garnison, die von unseren Trupven belagert und fortgesetzten Angriffen der Luftwaffe ausgesetzt ist. Die Einbringung der Gefangenen geht weiter. Die Beute an Waffen und Material ist bedeutend. In O st a f r i k a nichts von Bedeutung. Kleine politische Nachrichten. Im Leitaufsatz vom Samstag „Da s freie Kroatien" mar die Rede von historischen Landschaften (nicht Landkarten) und im weiteren geschichtlichen Rückblick von Slawonien (nicht Slowenien). * Englische und serbische Flugzeuge haben in der Nacht zum Montag einen Bombenangriff auf nichtmilitärische Ziele in Sofia durch geführt. Die Opfer sind gering. Alle Maßnahmen zur Wiedergutmachung der angerichteten Schäden sind gettof- sen worben. König Boris hatte sich unmittelbar nach dem Entwamüngszeichen in Begleitung des Kriegsministers und des Innenministers in den vom Flugzeugangrift betroffenen Stadtteil begeben, wo er von der Bevölkerung stürmisch begrüßt wurde. Irlands Premierminister de Valero forderte das irische Volk auf, am 25. Jahrestag des blutigen Osteroufttondes sich bereitzuhalten, feine Heimat gegen einen neuen Angriff zu verteidigen. Nach einer Parade marschierten 20 000 Soldaten der irischen Armee in voller Kriegsausrüstung durch die Straßen, an den Veteranen des Aufstandes von 1916 vorbei. „Wenn Eire", so sagte de Valero, „gezwungen ist, seine Neutralität gegen einen Angriff vor irgendeiner Seite zu verteidigen, wird des Leiden und den Tod für viele bedeuten." * Die irakische Nationalversammlung in Bagdad erklärte den Thronoerlust des geflohenen ehemaligen Regenten Emir Abdillah, der England ergeben war. An dessen Stelle wurde einstimmig unter großem Beifall als Regent Scherif S ch a - r a f, der ehemalige Gouverneur des Hedfchas gewählt. Die Ernennung des neuen chinesischen Außenministers Qu o t a i ch i wurde von der Regierung in Tschungking befanntgegeben. Gleichzeitig wurde Mitteilung gemocht von dem Ausscheiden Dr. Wangtschunghuis aus der Leitung des Üh henministeriums und feiner Bestellung als General, sekretär des Obersten Nationalrates. lieber 20 000 Tschungking-Soldaten, die im Gren-, gebiet der Provinzen Schontung-Kiangsu seit zwij Jahren einen Bandenkrieg führten, sind mit gwii Generalen zurNangking-Regierungübei, gegangen. * Durch Verordnung wird ein weiterer Prisen, hof mit dem Sitz in Berlin errichtet. Er ist zu, ständig für den Bereich des Mittelländische Meeres. * SA.-Obergruppenführer von Ulrich beging seinen 65. Geburtstag. Stabschef Lutze überbracht» dem seinerzeitigen Generalinspekteur der SA. uiti jj und heutigen Oberpräsidenten der Provinz Sach, fen in Magdeburg die Glückwünsche des Führer« der dem verdienten SA.-Führer sein Bild überreicher ließ und ihm dos Kriegsverdienstkreuz I. Klasse vei. lieh. * Der Führer hat dem Staatsschauspieler Dtb Treßler in Wien aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Ve„ dienste um die deutsche Schauspielkunst die Goethe M e d a i l l e für Kunst und Wissenschaft verliehen. Reichsleiter Dr. Ley hatte mit dem Leiter der Berufswettkampfes, Reichsjugendführer Axmanr, eine Besprechung über alle laufenden Fragen d« Berufswettkampfes und der Begabtenförderung. Aus aller Wett. Lrpresserpaar zu acht Jahren Zuchthaus verurteist Vor dem Landgericht Leitmeritz hatten sich de? 28ma{ wegen Betruges und Diebstahls vorbestraft« 46jährige Fritz Alois Beran und die ebenso ch vorbeftrofte 39jährige Franziska Boudo wegen Er. Pressung, Betruges im Rückfälle, Amtsanmaßung und schwerer Urkundenfälschung zu verantworten Die b eiden hatten b ezu gsch e inpsl i chttge Le be ns mitiis und andere Waren verkauft. Kurze Zett danach er« schien Beran bei den Käufern, gab sich als ftrinri nalpollzeibeamttr aus und drohte mit An zeig? wegen Hehlerei. In erpresserischer Weise verschaff er sich auf diese Art von verschiedenen Personen größere Geldbeträge, wobei er von der Boudo uw terstützt wurde. Das Gericht verurteilte die beidni zu je acht Jahren Zuchthaus. Bei Beran, der noch ärztlichem Gutachten ein schwerer Psychopath ist wurde die Unterbringung in eine Heilanstalt ungeordnet, do er als Gewohnheitsverbrecher eine Gefahr für die Volksgemeinschaft bildet. hätten die beiden sich gegen sie verbündet, und aber- nieder auf der Rückreise befand.' | Caffe^&^ m^^n roenjgft'ns ^en" frat btej Di- beiden hörten es nicht, aber für sie mar diese ^fen'fpät in der Nacht angctommen und W " w,n ,hn nfp1* kleine, rufende Stimme wie em Signal. Sie warf verabredet, daß Peter im Laufe des nächsten 23oip einen Blick auf Hanne, der noch immer neben der mittags im Werk vorsprechen sollte. „Aber rerratei Hb.it Frau stand und ihr.Beruhigungsworte zuflusterte, bem alten Herrn um Gottes willen nicht, daiz und ging leise, rückwärts schreitend, zur Tur, die C9 gewesen bin, der Sie hergeschleppt hot!" bot* offen geblieb en war. Unbemerkt von den beiden schwor ihn Gert. „Erfährt er," daß ich aus her schlüpfte sie hinaus. Noch war sie sich keineswegs Schule geplaudert habe, fliege ich hier auf Nimm«»' klar darüber, was sie tun sollte. Sie wußte nur, Wiedersehen zum Tempel 'raus!" daß sie sich selber und Jockele in Sicherheit bringen- • mußte. Sie handelte ohne Befinnen, überstürzt und rltM Jem ih Mo el Iituk üt M in nervöser Hast. Jockele, der sie im Hauseingang bemerkt hatte, kam mit ausgestreckten Armen auf sie zugelaufen. Ich muß zu ihm! dachte sie, und ihr war, als gof nüge allein seine Gegenwart, um alle SchwieriF' feiten aus dem Wege zu räumen. Hatte er nW n schon damals, in den ersten Tagen ihrer Bekomtt' ein schäft, aus jeder Verlegenheit einen Ausweg g«' , p rite mußt, und war er es nicht gewesen, der dafür g«- Nie sorgt hatte, daß sie Jockele hatte behalten btirfeia! Er würde auch diesmal wissen, was getan werdet , Uw muhte. j . W - gl-3 Hl 5 «W C. K. Tageskalender für Dienstag. jefynipf'- liö^kelhaus, Bahnhofstraße: „Die Sünde der Ro- üTiSanchez". — Schügenverein Gießen: ab 17 Uhr mchez . — Schutzem des Feuerschießens. n getan I*# fi illdi itschen Gedicht vom „Häselein" zählt ein klei- 1 les Mädchen als ihren größten Schatz „zehn Bikkel- auf, mit denen sie spielt. Nicht minder uralt t dis Ballspiel, das im Mittelalter nicht nur die Wien, sondern auch die Großen mit Eifer betrie- len. Ein Ballspiel war ursprünglich auch der Ijlhin irfacf, den ein an einer Schnur befestigter Ball Mtllte. In den Glossen des Klosters Reichenau möem 13. Jahrhundert wird dieses Plumpsack- 1)lil unter dem Namen „Gurtulli traf ich dich" er» wärt. Ebenso war das „Talerwandern" ein Ball- Dill wobei statt des Talers ein Ball von Hand ür: r3eit erfahren. Ein uraltes Spielzeug ist der tret Man hat tönerne Kreisel bereits in vorgeblichen Gräbern gefunden, und die Kreisel, die id)DCi antiken Ausgrabungen fanden, haben genau :ii r.be Form, wie sie noch heute bei den Chinesen Illi ist. Die älteren deutschen Dichter nennen den 6c el „Topf", der mit der Geißel geschlagen wird. Verdunkelungszeit 15. April von 20.19 bis 6.26 Uhr. mit 2 itnes 8 'eie in.\ ' nur W ‘ ebchi : WU lsannch öebensN t damch, I als Ära nit Ü e n Krjst Lock.> ! die ich m, ler« ychopch j injiall im er eine iPieltr^ Volles feiner i ■ ®oe||. »«liefe Fragen rdrrung 9fdein, am Halmziehen und ähnlichen Bräuchen, nui die wiederkehrenden Vögel sind der Kinder 3ii. und vom Spiel der Kinder mit dem Kuckuck ßrzihlt schon Konrad v. Meynberg im 14. Jahrhun- kr wenn er schreibt: „Der verändert seine Stimm nv. er singt nur Kuckuck, Kuckuck, darum spotten |th die Kinder." Ins bunte Leben und Treiben der spielenden »ik-er in der Frühlingssonne wird heute nicht sehr lie! anders sein, als es schon vor Jahrtausenden ct Die römischen und griechischen Buben sviel- tznvereits gern mit Reifen, und zwar waren kleine Kchen angehängt, so daß sie beim Herumdrehen en. Dasselbe erzählt Geiler von Kaisersberg |l Den Kindern des Mittelalters. Bekannt war bei kn Griechen auch schon die Schaukel, von deren guibarfeit wir so viel aus den Liedern der Minne- >6 r--. r 6Ü I X uf)er^ Niie x (L,öf S.V< ires Mannes durch eine selbstgeschriebene cd) 865 Ty n9 beim Generaldirektor auf die Beine zu f° betrübende Folgen und schwierige Der- 1 fr'1 firmen zeitigt, ist noch nicht einmal die Haupt- " £ ) ie Hauptsache ist gar nicht, das Spiel der Weiten und Widerstände zu verfolgen, son- J jt sehen, wie die Liebe und das Zusammen- ^k-eitsgefühl der beiden jungen Leute über ticncherlei Miseren ihres alltäglichen Daseins Mieren. Wenn da die Frage auftaucht, wie , wit den auf einmal so erschreckend und di< vor ihnen aufgetürmten Sorgen fertig wollen, und der junge Mann antwortet '! ad): zusammen! — dann wirkt das wie fid) \ c1? kuberformel, und es ist eine der hübschesten jr ft^itr‘n in diesem Film. Für R ü h m a n n , der die ’ h ,c spielt, ist die Geschichte vielleicht der ytksE Mr ,u einer neuen Entwicklung, natürlich ist tffti 5: ufi) eine komische Rolle, aber das Komische nicht das Erste und Entscheidende, es ist. jlus der Gießen. Frühling und Kinderspiele. M dem Frühling ist für die Kinder wieder die 3d gekommen, da sie mit rechter Lust im Freien fallen können Auf Straßen und Plätzen sieht rin die Äugend die alten Spiele spielen. Wie die f*n, so begingen auch die Kinder schon von Msher die Ankunft des Frühlings mit rnannig- Finen Festen und Spielen. FrühlingsuMzüqe der xi-der find aus dem alten Griechenland überliefert, tut auch hier schon ist Segenswunsch und Der- h TUrtfl von Fruchtbarkeit mit dem Heischen um ein Gabe verbunden. Äm Mittelalter wird das Lk chenfest gefeiert, im dem die Kinder ausziehen, un die ersten Veilchen zu suchen und der glückliche Fi-Ver gepriesen wird. Ebenso erzählt uns das ^lbochdeutsche Gedicht vom „Wilden Alexander" oor Beerensuchen der Kleinen, von Tanz und Sang Uti das junge Grün der Marktlinde usw. Man sic zt sich mit Blumen und freut sich an Blumen. che, & den ’l chlupf H 1 ist die Geißel, dort der Tops, gönnt's dem fite, ihn zu treiben", singt Wolfram von Eschen- af Don dem Kloster Banz in Oberfranken wird H»lt, daß es 1096 die Gräfin Alberade stiftete, «idem ihr Sohn beim Kreiselspielen ertrunken «,Haupisache, glücklich!" rM<|l Gloria.Palast. llr Ä^.M! Thema des kleinen Angestellten ist sckon hatte er ä n?- ein Lieblingsthema des Films gewesen, (jrzr ersten Zeit, als es frisch entdeckt worden n'nbcte es gewöhnlich märchenhaft, roman- der üImmäßig nach der Melodie „das wollen die ,alten flehen". Später kam man dahinter, daß auch - ~,r ichterne Wirklichkeit gewisse Reize haben kann, t* man sie geschickt uno liebevoll photographiert Szene setzt, wie das z. B. hier Theo Linds Spielleiter mit dem Drehbuchs von Jochen h und Rudo Ritter (nach einer Idee von lei Forste r) gemacht hat. Er hat es sehr gemacht; zwar schwebt das Ganze auch bei d) WL. immer ein wenig auf der schmalen Grenze iM, Wim Wirklichkeit und Illusion, zwischen dem erreW ch^en Alltag und dem geliebten Wunschtraum ichkeu. iz^M,lchtigen" Leben löst sich eben doch nicht alles l er V® |° e i:t und sauber wie hier im Büro des gewal- Zin -eneraldirektors, der mit einem Anruf über -UMLchicksal zweier Menschen entscheidet.) Aber hB H»«eschichte vom kleinen Mann und seiner gro- 1 Siebe enthält auch manche unbezweifelbare leit und eine hübsche Pointe. Daß der Ein- kleinen Frau, ihrem noch sehr jungen Zwei- llk-Zimmer-Glück und der geschäftlichen Kar- ; i 'Hib flina. Blindekuh, das die Griechen Blinde« ' ihü! nannten, wird bereits von Otfried in feinem l Wkttschen Epos genannt. Die ausführlichste Dar- t e-iig der alten Kinderspiele, unter denen wir Wie Bekannte finden, gibt Fischart in einem Ka- fltil Feines „Garganfua^, und das anschauliche Bild [ jronifcber Kinderlust Pieter Breughels großes (jeir lde in Wien, das durch die Fülle der Spiel- ^rttr fast verwirrt. Dornotizen. Tanzabend km Skadkkheakee. Am heutigen Dienstagabend wird zum ersten Male der diesjährige Tanzabend aufgeführt. Die Folge beginnt mit dem romantischen Ballett von Peter Tschaikowsky „Der Schwanensee", Dann werden im „Tanz der Völker" eine Reihe von Volks- tanzen in Gestalt von Solo- und Gruppentänzen aufgeführt. Der Abend wird beschlossen mit dem spanischen Ballett des bekannten spanischen Komponisten Manuel de Falla „Der Dreispitz". Choreo- graphie und Einstudierung: Srmgarb Trömel. Es wirken mit: Irmgard Trömel, Alois Altmayer vorn Hess. Landestheater Darmstadt a. G., Andreas Dol- pert, bi^ gesamte verstärkte Tanzgruppe, die Kin- der-Tanzgruppe, ein Bewegungschor und unter teitung von Otto Söllner das Städtische Orchester Gießen. Die Bühnenbilder schuf Karl Löffler. 28. Dienstag-Miete. Am Freitag, 18. April und Dienstag, 22. April, werden im Stadttheater keine Mietvorstellungen stattfinden. Das Stadttheater hat an diesen Tagen auswärtige Vorstellungen zum Teil im Rahmen der Wehrmachtbetreuung durchzuführen. Die Mietvor^ stellungen werden nachgeholt. Orlszeil für den 15, April. Sonnenaufgang 6.30 Uhr, Sonnenuntergang 20.21 0 50 llhr ^onduntergang 9.06 Uhr, Mondaufgang Ortszeit für den 16. April. Sonnenaufgang 6.27 Uhr, Sonnenuntergang 20.23 Uhr. — Mondaufgang v. 17. 1.48 Uhr, Monountergang 9.59 Uhr. Mond in Südwende. Friedrich von Lemmers-Oanforth 80 Jahre alt. Am gestrigen 14. April 1941 wurde der Regie- rungsnat» und Baurat a. D. Friedrich von L e m m ers-Danforth, Ludwigsplatz 5 wohnhaft, in bester körperlicher und geistiger Frische achtzig Jahre alt. Der Jubilar ist als eifriger Stenograph und trotz feines hohen Alters noch sehr regsamer Vorkämpfer der Kurzschrift in breiten Bevölkerungskreisen bekannt geworden. Friedrich von Lemmers wurde am 14. April 1861 in Berlin als Sohn des Hauptmanns von Lemmers geboren. Er besuchte in Dresden das Gymnasium, wo er den ersten Kurzschriftunterricht im System Gabelsberger erhielt. Rach Ablegung der Reifeprüfung studierte er an der Technischen Hochschule in Berlin und bestand dort die Prüfung als Regierungsbaumeister. Als solcher war er vier Jahre bei der damaligen Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven und dann bei der preußischen Verwaltung in verschiedenen Orten Westdeutschlands, besonders im Industriegebiet, tätig. Als Bauinspektor und Regie- rungs- und Baurat leitete er 21 Jahre das große Eisenbahnausbesserungswerk in Mülheim-Speldorf. Am 1. April 1924 trat er in den Ruhestand und zog nach Gießen. Die Kurzschrift war ihm in feinem ganzen Leben eine treue Helferin. Er bemühte sich stets, sich die neuesten Vervollkommnungen auf diesem Gebiete anzueignen. Die ihm zur Verfügung stehende Zeit benutzte er zur Erteilung von Stenographieunterricht. Roch als Siebzigjähriger bestand er im Jahre 1931 die Geschäftsstenographenprüfung an der Industrie- und Handelskammer in Gießen. Trotz seines hohen Alters besucht er regelmäßig die Stenographielehrgänge der Ortsvereinigung Gießen der Deutschen Stenographenschaft, beteiligte sich bisher an zahlreichen Wettschreiben mit großem Erfolg und war durch seine Hingabe für die Sache der Kurzschrift allezeit den jungen Stenographen ein nachahmenswertes Vorbild des Einsatzes für die Stenographie. Die Rcichsbundesführu-ng der Deutschen Steno- grafenischaft in Bayreuth gedaclste daher gestern auch der treuen Hingabe des Jubilars für die Deutsche Kurzschrift und ließ ihm durch den Kreisverbands- aeschäftsführer K. H. Kuhl den Ehrenbrief der Deutschen Stenografenschaft mit Abzeichen überreichen. Herr Kuhl überbrachte Herrn von Lemmers- Danforth gleichzeittg die Glückwünsche der Reichs-, Gau-, Kreis- und Ortsvereinsgeschäftsführung der Deutschen Stenogra-fenschast und sprach die Hoff-- yung aus, daß es dem Jubilar vergönnt fein möge, noch lange in ungebrochener Kraft und gleicher Treue wie bisher zum Wohle der stenografischen Sache zu arbeiten. Auch von anderer Seite wuroen dem Jubilar Ehrungen und zahlreiche Glückwünsche zuteil, denen wir nachträglich auch unsere besten Wünsche anfügen. vor allem eine rührende Rolle; er spielt sie sehr fein, an den entscheidenden Stellen mit dem Herzen, und es kann von hier aus dem bloßen Schwank- Klamauk der Weg zur echten und reinen Menschen- barfteüung führen, die ja durchaus nicht immer tod- traurig oder gar tragisch zu fein braucht. Hertha Feiler, nicht nur im Film, sondern auch sonst mit Rühmann verheiratet, ist die kleine, tapfere, anständige und ehrliche Frau, und auch sie hat hier etwas Besseres und Wirklicheres zu spielen als etwa die knallige Zirkus-Romantik in „Männer müssen so fein". Hans Leibelt ist der menschlich- verständnisvolle Generaldirektor, Ida W ü st eine Lustspiel-Schwiegermutter, Jane Tilden die Untermieterin, die „mit Kartoffelpuffern um den jungen Ehemann buhlt". Hilde W a g e n e r, Karl Etlinger und Fritz O d e m a r seien noch genannt. — (Bavaria.) ♦ Außerdem gibt es einen Vorspann zu bcm Albers-Film „Carl Peters" und die neue Wochenschau; aus ihrem Inhalt: Staatsbegräbnis für Generaloberstabsarzt Waldmann; Parade in Prag; Flüchtlinge aus Jugoslawien; Mädchen im Rüstunas- betrieb; 250 Jahre Staatstheater Braunschweig; Ehrung für Emil Jannings; aus der Werkstatt von Prof. Klimsch; Vormarsch des deutschen Afrikakorps; U-Boote im Angriff; dazu die ersten Aufnahmen vom südöstlichen Kriegsschauplatz. Hans Thyriot Teilschritten — Das Aprilheft der Zeitschrift „Neues Volk" (Blätter des Rassenpolitlschen Amtes der NSDAP., Verlag Berlin SW 68) wird eingeleitet von einem Wort zum Geburtstage des Führers von Oder- dienstleiter Prof. Dr. Groß unter der Überschrift „Sehnsucht und Wirklichkeit". Ein interessanter Bildbericht befaßt sich mit deutschen und japanischen Bräuteschulen, ein anderer gibt vielfältige Aufschlüsse über Geburtenkontrolle und Rassenprobleme in UdA., ein weiterer handelt vom Segelflugbetrieb des NS.-Fliegerkorps. Prof. Dr. Schultze-Naumburg schildert an Hand von Reproduktionen nach französischen Plastiken Frankreichs Abkehr vom nordischen Geist. Die Methoden englischer Kolonialpolitik unter der Maske des Christentums geißelt ein Beitrag von Carla Hüttig. und zwar richtig gemischt wie mub er sein! Der gesund empfindende Mensch verlangt nach gemischter Kost. Er braucht und liebt das Gemischte. Und wenn es richtig gemischt Ist, dann schmeckt es ihm am besten. Deshalb muß das, was er immer wieder genießen — was er tagtäglich essen, trinken oder rauchen soll, richtig gemischt sein. Wie Kaffee und Tee, oder wie der Tabak 1h der Pfeife, In der Zigarre und der Zigarette gemischt ist, damit er schmeckt und auch auf die Dauer nicht widersteht —so und noch vielfältiger mischen wir aus den Ernten verschiedener Gegenden und aus mehreren verschiedenen Röstprodukten den fiornfrancti. Nach unserem eigenen Rezept. Und mit Hilfe eines Mischverfahrens, das uns erlaubt, zu garantieren, daß er immer gleich gut ist — immer gerade so zusammengestellt und abgestimmt, wie ein Kaffeegetränk sein soll, das man alle Tage gern trinken will Berlin. Ludwigsburg. Line. Komoiau. Halle. Neufc. Demlg ©J.Jporrf Deutsche Mannschastsmeisterschast I1"-. im Turnen. | haft Gruppen Gramer AC. wirt) non ("liH'in aM. lehnst wurde am Oflmnaiiin Dollair der im 'Alter non Mali.- 30 Nvs-, Käse, da» Stück 8 bl« in MM. U finget 1(00 80 «2-J 86 Mo.n.Do. 20.00-21.80 86 Di. u. ftr. 19.80-20.30 Mo.n.Do. 20.00-21.80 12.50 86 18.30-20.00 Di. n. Fr. 86 12.50 Di. n. (Vr. 20.00-21.30 36 12.50 IProsp.d Chem.Leb. I SchneidecWIesbaden] Mo.n.Do. 18.80-20.00 12.50 86 Hüte Imnbliim Merwog 2» ' Stadttheat ?lm Ijeiitlfleii Dlciivlafl, manu Vlitniill 'Balder, 1 4. 1 1 1 1 4:0 6:5 1:6 6:1 1:1 II 1:6 4:0 0:2 0:2 2:0 2:2 i) 2 2:0 1:1 1:1 0:2 brüst h R arl aber au .ui 2:0 1:1 1:1 " 8 la. 1 1 2 1h. 1 2 1 2a. 2 1 1 2b. 1 2 1 3. 1 1 Alle sind nun ßtkli •io bei der der die Will ilin 0 hijcher »Hl 2:0 2:2 0:2 Mo.n.Do. 18.80-20.00 Di. n. Fr. 20.00-21.80 . 60 8.50 8.50 8.50 6.50 8.50 8.50 8.50 1:0 3:2 1:3 ZilS W ölc< srnb «« , bfl Ii-ihe» ein 1, mH. 5:2 1:2 1:3 iiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Vornehml geschmackvolll Persönlich« Oleee wesentlichen t loenechnften de. guten Familien- Drucksache Dielet Ihnen in «ahfrelchen neuxeltliohen Aue fOhrungeeiten und Papieren iu mAfilgenPrelaen llrOhl'iiohe Druckerei. Schuletr 1. Ruf 22B1 lllllimilllHItlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll 3:1 3:3 4:6 2:0 1:1 1:3 Mittwoch, den 16. April keine Spredistunde FranB Dulden, still I935 Fr.W. Henkel QieOea, Am RiegelpUd 38. [miD er Sachsen. Nach den Osterspielen in den einzelnen 7:0 3:3 3:3 0:7 I td)t ft Um klig b(6 «ihr let 1 W f Ted 01 (ofllüi hülld ffriecf) und liiröilnbrir aiMsse. seinen Hämorrhoiöen sind heilbar auch fr. schw, Fällen 36 36 36 36 86 36 15 Jahren verstorbenen Fabrikanten Karl Ludwig Schmidt, des Gründers der Maschinenfabrik Schmidt in der Garbenteicher Straße. Naubversuch oder Trünfenheitsexzeß? los, oder man registrierte doch zwei Lattenschüsse »öna! Nach der Pause wurde der Kampf leb- ter, und bei klarer Ueberlegenheit des DSC. fiel in der 38, Minute die Entscheidung zu Gunsten 5 l, Spinnt 2b, Meerrettich 65, Unterkohlrabi 5 bis 8, Lauch 24, Unter großer Beteiligung unserer Einwohner ig der Landwirt und T icrsdiuty verein für Gießen und Umgebung llil Q T.w pt h, Iml, C fc Mehr Freude an der Natur durch Äermiihler-Biicher! Verschiedenes I ■i । । i Dnnkolblaner Lederhandschuh bei Sattler Groß Neuenweg n. Sn in »tag, dem 5. Vlpril I i7*»n licocmwblicbcit. Ergebnisse der Aezirksklaffe. 1900 — W atze nti orn -St-ei ube rg 0:3. 05 Wetzlar — BsB.-Neichsbahn 10:0 Sportfreunde Wetzlar — Naunheim 2:1 r , tu । lallen Ec«iti 4 G i e ß e ii , 15 April Aus dem heniigei, Wochen markt kosteten: MarkenbGter, ku 1,80 NM., Jt tu L?’i i K Lh Rune (SportnofUen. 21 Handball-Bereichsmeistt: ermittelt, und so können am kommend« die Endspiele programmgemäß beginne,- Am Karfrel^', Im r. Pta.n.Do. Di. u. Fr. Di. u. ttr. Ron ttiillü WC m, hdic jhnler w \w & V\ | Emplehlungan | Cidien- «einifofltn iniöfellliöljet liefert Julius Wßllliölei Marburger 2 trabe 21 ,.-u.,o Sonntag ...... Die letzten Entscheidungen fielen in Bayern un: der Ostmark. Bayerns Meister heißt Post Münch in der Ostmark entschied das Los zu Gunsten bt- nasse HcbcnP'f' blieben. Mffn o(| p oei rn ui Jfcl kiidj! Mus. Gymnasiums besteht aus 100 Schülern und hat überall dort, wo bisher ein Einsatz erfolgte, den größten Beifall gefunden. Schweinemarkl in Cid). » Lich, 15. April. Auf dem heutigen Schweine- nwrkt waren 320 Ferkel oufgetricben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 25 bis 28 NM., 8 bis 10 Blochen alte 28 bis 33 NM., über 10 Wochen alle 35 bis 40 NM. pro Stück. Nach flottem Ge- jchäflsgang verblieb geringer Ueberstand. Landkreis Gießen. Zur deutschen 'Mannschaftsmeisterschaft im Turnen, die am 27. April in Essen entschieden wird, haben die njer Bereiche jetzt ihre namentlichen Meldungen abgegeben. Folgende Turner werden am Cndkampf teilnehmen: Baden (Titelverteidiger): Dilg (Villingen), Esch wei (Mannheim), Anna (Mannheim), Walter (Weinhelm), Weitert (Neustadt), St Stadel (Ettlingen). M itte: Böhm (Zella-Mehlis), Baumb/och (Zella- Mehlis), Bauer (Nuhla), Limburg (Nuhla), Muller (Leuna), Krötzsch (Leuna). Württemberg: Strobel (Hüttlingen), Brun- ner (Stuttgart), Erich 'Wied (Stuttgart), Theo Wied (Stuttgart), Weischedel (Stuttgart), Göggel (Stuttgart). Nordmark: Steller (Altona), Behrens (fyim- burg), Peters (Blankenese), Smuda (Hamburg), Hahn (.Mel), Gauch (Kiel). Deutsche!^uüball Meisterschaft. Tennis-Borussia Berlin Dresdner 5(L 0:1 (0:0). I«au - tärli । 'tykii) ? 111 ^pen i Hum «lirällf Mis i [jrilfl W Hlok ps. Käse, da« Stück 8 big 9, Kailosseln, tbeißl'raut, ' • kg 10 bl« 12, Not!raut weiße amerikan. Legliorn rebbubnfarbige Italiener mt8 nnerlannt. Brutstation sind jede Woche lieferbar. 'Bestellungen recbtACitifl erbeten. Babnstat. mmeben. Garantie für lebende Bnknnft. Gletzenev Iso Gießen Selterdwegö Telefon 8292 _________im 5. Diktat-Uebnngdaeinein- ftbnfL .fiel loO Silben .. 6. KurAsclnist 111 ü ilfrbr. Einsüln.t 100 120 2.116.) 7. SIiiva cbrlfl III - Etlschr. - Cinsliln i 100 i JO - in> > 8. Kurzschrift IV - Eilsrbr. - vrnrtü (120 110 tlb ) 9. Dclmellsclniftl. Nebnnad- Zeit 18.30-20.00 20.00-21.80 20.00-21.30 18.30-20.00 18.30-20.00 Zuckerkranke Profpekt koflenloe! Schneiden, Karlsruhe 63 Douglasllr.HI m'ineinscliast (K/5), 140 bis 180 Silben.......fort- lauf. 10. VNnschinenschretb. l Ein- Donnerstag, den 17. Avril Ml werden wir bei Herrn M.WonninMMEi eine größere Anzahl Lpd. F r a n k f u r t a. M., 14. April. Am Samstag gegen 19 Uhr versuchte ein stark angetrunkener Mann mit Gewalt in ein Uhren- und Goldwarengeschäft in der Mainzer Land- traße einzudringen. Da die Lodentür bereits abgc- chlossen war, schlug er die Tür- und Schaufenster- cheibe ein. Im weiteren Verlauf gab der Ladeninhaber auf den Täter einen Schuß ab, der ihn Bezeicbuuug d. Maßuabrne Dauer bülir Std. r.:::. Damen-Fahirs in der Kavla"-^ J lell. 00. Govuitotag oegehen. Der Jubilar, her bereit» Juli 1907 hun Geichti st führt und seit 1919 dessen Julin ber ist, Hot sein Unternehmen In rastloser Arbeit zu' einem ansehnllki^en und In de> Branche beben- teiibun Betrieb amgebmit, der ebenso wie sein Inhaber In breiten Beoälkerungokieilen hi Stadt und Land bekannt ist. Dem Jubilar gilt auch unser herzlicher ONtickwuiisch. '♦ 7 5 3 obre o 11. tim morgigen Mittwoch, 16 April, kann Frau M. o ckardt, Walltorstraße Nr. 30 wahnhast, In guter körperlicher und geistiger Frische ihren 75. Geburtstag begehen Der Jubilarin bringen auch mir unseren herzlichen (Blürfrounld) dar. ** Kanzertrtng (BI eßen. Der Gießener Utmzeiirlng teilt mit: Da» für Donnerstag» 17.4 , naraesehene Orchesterkonzert mit dem Solisten Ger- hart Münch tasg sicti Infolge Orciiesterichwierig- h Hen lei her nicht durcl)sühren AI« Ersatz bl er für Ist für Sanntag, I 5, In der Neuen Aula her Unloersi- tat ein Konzert he« Mus. Gymnasium», Frankfurt (Main) festgeiegt. Der l' hm und das Orcheftur des lelhungeu. Die Gesamtzahl der Leser betrug INI Berichlüsahr 280, davon waren 80 Erwachsene, Fugendliche von 15 bis 18 Fahren 40, bb zu 14 fuhren 119. Die Gesamtzahl des am 3 l. März d.F. vorhandenen Buchbeßandes stieg von 685 Im Borsahr auf 610 Bünde, davon gehören 182 Bünde zum »■> whlenden Schrifttum, 323 Bünde sind mH erhalten her Art; ferner zahlt die Bücherei 105 Bünde de. Zugendschrifttum«. An Mittel» standen der Bücherei 70,63 NM. zur Verfügung, zu denen die Spar- und DarlM'vkasse Klein-Linden, wie dies schon seil vielen Fahren üblich Ist, 10 NM beisteuerte. Der Nest mit 60,63 NM (im Vorjahr 37,54 NM.) ging durch Hefegelder ein. Die Le je gebühren betragen für das Buch und die Woche slir Erwachsene 6 Nps., sür jugendliche 3 Npf. Die «m letzten Jahr angcichusf- h n Büche, kosten au Leihgebühr für die Woche in Nps bzw 6 Npf, Bedürftige Kinderreiche, Erwerbslose und Bedürftige, ferner Kinder von kinderreiche» Eltern brauchen keine Oieblihren zu bezahlen. Die Bücherei ist der Gelseltschast sür Ltinder- künde (früher Obfellschasl für Volkübild'Un-g) ah Mitglied anaeschlvssen niiio fleht unter Kontrolle her ftaa-tl scheu La »de »bllche r ei sür Hessen, die nach Kriegsende die Bücherei neu aufbauen wird. Die Bücherei Ist Im menen Schulhau« uutergebracht und ' ‘ " en Lehrer geleitet. Dliiiiielbcdritcn: Montan, Mittwoch und Freitan, ieweilS von 13.30 bh 11.30 imh 10.00 bk* 20.00 Uhr bei Bun. Hrb. Siebert, Gießen, Lndwinstrnße 22. Die 'Jhimclh)mn muß versönlicb erfolgen. Mit der Annieldnng ist die i eiliielimernebiibr ah entrichten. Die obigen Gebühren gelten für Mitglieder her Deutschen Arbeitsfront und her Deutschen S tenogrgobenfchgst e. Mv, für Lehrlinge und SBuiler, sofern sie der -v.L oder hem 24dM. nngebören, für Studenten, wenn sie Ntltglied he» NDDStB. find, für Webrmgchts- und SJIrbe11tthIe11ftn»i)ebüvinc und für Ebesrnuen ebne Beruf, wenn her Ehemann Mitglied her DA,V. ober der Deutschen Steno- grgubeufcbgft e. B. ist. Andere Teilnehmer zahlen einen Auf- scblgg von 50".. ans die obigen Gebühren, rttatenzahlungen iverden nicht gewährt. , , ,, An den Vehr- und llebungdaemeiuschaften können nicht teil- nehmen Pslichtiahrmädchen, Handgehilfinnen, in der Aud- bilhima zu einem tiaiwwirtschaftlicben 'Beruf stehende M'olFb- neuoffeii. Bolkdgenossen, die die Lehrgemeiufchasten zivecks Ilm* scbnluug besuchen wollen, müssen eine Genehmigung de» Arbeit» amte» vorlegen. mw Bnnieldeschluß: 18.2lvril 1041. ±1'1(6 14 April. Am zweiten Oslerseiertag Haber auf den Täter einen Schuß ab, der ihn miirhe -ran Ebrißiane S ch m ' d I, geb. Fuhr, Nu den Mund traf. Der '3erletzte wurde dem Kran- ,n,es der ältesten Gemeindemitglieder, zur letzten kcnhaus zugeführt Die KriminalpoNzei ist zur Zeit Ruhe gebettet Sie stand im 81 Lebensjahr und noch mit der Aufklärung des Sachverhalts be- mar Inhaberin des Ehrenkreuzes der Deutschen schäftigt. ________ Mutter. Die Berstorbime war die Mtwc des vor i Übrima (M I) / Belm- iugerhlindschreiben/Nta- chiuenkunde .,........ 11. y.Uafibliieiikhreib. I Einführung (M/l) / Zehn- siugerhlindschreiben /s.V an beuGieß 'inn'ig Gebrauchte» Damenfahrrad aii tauf, gesucht. ' dnlfll. Angeb. mit.01311 an den <9ieß. Auz. erb. Meiner liisziehtiscli Alt faiit. gesucht. Schr.Angeb.uni. 17041) । - (0 'i Dienstag 28. Dienstag-Miet« 10 bis 21.15 Uhr »■tniifführuiiffl Tanzabend Preise \<>n RM. i).»0 bis 8-V1 ergibt sich folgendes Bild: Gruppe A.-R. Gleiwitz Preußen Danzig LSB. Stettin Gruppe Dresdner SC. T.-B. Berlin NSTG. Prag Gruppe Hamburger SV. 1. SV. Jena VfB. Känigsberg Gruppe Schalke 04 Hannover 96 Borussia Fulda Gruppe VfL. 99 Köln Helene Essen Kickers Ossenhach FE. Mülhausen G r u p p e Napid Wien München 1860 Stuttgarter Kickers VfL. Neckarau 1900 — waßenborn Stelnberg 0:3. 3m Spiel gegen Watzenborn-Steinberg waren du Blau-Weißen gezwungen, Sittner, Löbsack uni Schellhoas zu ersetzen. Dies bedeutete schon doi vornherein eine wesentliche Schwächung. Den hier durch zustande gekommenen 3:0-Sieg der Teuton könnte man somit als gegeben hinnehmen. Dm ist aber nicht so, denn einige Fehlentscheidung, des Schiri schafften erst die Grundlage hierfür. T)v erste Treffer der Gäste war nämlich ein glattes Al» seitstor, und den wenig später erzielten Ausgleich aj. Abseits zu bezeichnen, war genau so fehlerhaft. Der Verlauf hatte in der ersten halben Stund« einige wertvolle spielerische Momente. 1900 hatf> durch den Windvorteil hier und da einige Feld Überlegenheit, die jedoch zahlenmäßig nicht zun Ausdruck gebrcrcbt werden konnte. Zn der 30. Uj nute kam Steinberg durch seinen Linksaußen Hm nisch aus klarer Abseitsstellung zum Führung trefser. Kurz darauf glückte 1900 der Ausgleich, older Gästehüter den Ball nach einem Schuß do: Kraft II. nicht richtig zu fassen bekam und Kraft 1 das Leder ins Netz beförderte. Der Schiri ernannt, jedoch auf Abseits. Nach dem Wechsel, als (Stein berg den Wind zum Bundesgenossen hatte, qin. das Geschehen an die Gäste über. Zwei weiter' Treffer waren die Ausbeute. Der erste hiervon ent sprang aus einem Eckball, den der Halblinke ein köpfte, das dritte Tor erzielte der Halbrechte burd einen Schuß, der mehr eine Flanke sein solll« durch den Wind jedoch ins Netz bewegt wurde. Gemessen an den Leistungen war der Sieg «Stein bergs verdienst. Zahlenmäßig ist er jedoch zu hod 0/usgesallen. Schiri Hofmann (Wieseck) hatte keine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen. Folgende Lehr- utib Ikbinineincmcitifdiaftcn werden Kürze bei genügender Beteiligung in Gießen durchgeführt: (ße- S: 3m einzigen Gruppenspiel am zweiten Ostertag siegte her sächsische Meister Dresdner SE. vor 50 000 Zuschauern im Olymplasladlvn über Tennis Borussia Berlin, den Meister von Berlin-Bränden bürg, nur knavp mit 1.0 (0:0). Der DSE. hat in diesem vorentscheidenden Kamps der Gruppe 1 b mit Tennis-Borussia doch größere Mühe gehabt, als allgemein erwartet. El» einziges Tor, von dem Nationalen Schön sieben Minuten vor Schluß er- , führte zu dem schwer erkämpften, aber doch aus verdienten Sieg. An Nelse und technischem Können waren die Dresdner dem Gegner doch Den Sk-i-Sechs st ädtekvmps im Ncchmn der württemdergischen alpinen Meisterschaften ii-1 Walsertal gewann München mit 23:06 Minutar L vor Stuttgart (23:35), Augsburg (23:46), FreibutH (24:31), Kempten (26:49) und Nürnberg (28:47). Da» zweite KrlegS-O st srf e st stand für uil» alle im Zeichen der neuen glänzenden 'Bassentaten unserer rnhmrelchen 'Wehrmacht ans dem .Urlegsschaupüitz im Südosten, In Nordafrika ruf '" । 11 bh '*11*111 ui1 roungin und bh t agevberichte de» Oberkommando" her 'Wehrmacht ei höhten hie Freude der .Helmut über ha» Osterfest noch besonder» und vertieften zugleich die Herzlich' teil bei Gedanken und her Wünsche her Daheim gebliebenen sür unsere Soldaten an her Front Die Heimat verlebte hie beiden Feiertage in würdiger Haltung und in stiller Besinnlichkeit Der Üblich.' Osterspaziergang in die schöne FrÜhllngolandsiHasl wurde besonders am gestrigen zweiten Feiertag von vielen Volksgenossen unternommen. Der Aussing« verkehr mit her 'bahn nach heu befaniüen Er holnngvplätzen in der engeren Umgegend war ziem Ihl) stark, Im Gegensatz dazu war her Fernverkehr aus her Bahn, besonders auch im Hinblick auf die kriegswirtschaftlichen 'Notwendigkeiten he-\ Neichs- bahnbetrlebv, den Mahnungen her Bahnverwaltung cilksprechend gering. Zum "4 eil wurden auch 'Klan bei ungen In größeren Gemeinschaften unternommen, die hen Teilnehmer» eine schöne Feiertagserholung brachten. 1 * D I e n [t | » b 11 ä u m Am gestrigen 14. April lounie her Postinsvekior K adel beim Postamt I Gieße» auf eine 2>jä Helge Dienstzeit bei her Ne ich»- poft zurüikbllcken. Der Fubilar, her seit einiger Zeit auch ha« Amt be« KreispropagandaleUer» bei Ser .Mrelolelluiia 'Wetterau her NSDAP, versieht, er* freut sich nicht nur bei seinen Berufskameraben von Der Posi, sonder» weil darüber hinaus In brr Bevölkerung von Stadt und Land großer Wert» Das SenWe MiissmieljWsmerl Ortöuereinigung Mn herIenlsAnSlenWnsenWsk e. V. überlegen. 2 ennis-Borussla wehrte süß tapfer, und die knappe Niederlage iß in erster Linie ein '3er- bienst her eisernen Abwehr uub des großartigen käm »seriscchen Einsatzes her ganzen Mannschaft. Erhebt chen Anteil baran hatte her Saarbrücker Nationalspieler Solb, her al» rechter Läufer die Dek* kung her Berliner wesentlich verstärkte. Dein Angriff der Berliner fehlte her Zusammenhalt. — Die .... n|k s)<1111r ...... ..Ihm Höhepunkte und verlief toi glatte Medertaye der 1900er 1ft eine Uederraschung. Noch in keinem Fahre seit Ihrem Bestehen hatte die Gemeinde-Volks- und Schülerbücherei eine so starke 'Benutzung auszumeisen wie im verflossenen lgeschästvjahr. Es wurden Im ganzen 1103 Bände ausgeliehen, davon riii|ielen auf Erwachsene 311, Zugendliche von 15 bis 18 Fahren 100 und Zngendliche bla zu 14 Bahren 692 Bande Ent rngen. Die Gesamtzahl der Leser betrug im Bei den O st er-Na brennen in der Bcr Mn er Deutschland Halle gewann überraschend br'l Ehemnitzer Schindler den „Osterpreis der Stehn'' vor Hoffmann (Berlin), Bovet (Italien), Sirenr (Köln), Lohmann (Bochum), Stach (Berlin), Ehnr (Berlin) und Wengler (Bielefeld). Der Berliner Harry Saager fleroairrI an den Ostertagen zwei Amateur-Straßenrenncn.i Am ersten Festtag holte er sich die über 145 Ä'ilod Meter sührende Fernfahrt Berlin—Leipzig und tay- darauf siegte er im Rundstreckenrennen in Hallli! über 62 Kilometer. Die Ratschläge des klugen Aroschkänigs, bekannl unter dem Namen „Notfrosch", die seit einig Wochen in unserer Zeitung veröffentlicht roerbtif, finden sicher das lebhafteste Interesse aller. Äei.i Wunder! Gerade jetzt muß man sich mehr als je seine Schuhe kümmern, damit sie länger halten u länger schön bleiben. Notfrosch, der Froschkönig, btt Wappentier von Edal, sagt uns, was wir tu mlifsen, um das zu erreichen. 1617! Von der Feldpost. Nach Ausnahme des Feldpostverkehrs mit den deutschen Oieiwilligen In ZtuUenisch-Ostafrika sind l.diglich g'-ioöhnliche Postkarten und bis 5 Gramm schwere Briefe zugelaifen worden. Die Sendungen werden gebichrenfrel befördert Zn der Anschrift müssen unter Benutzung lateinischer Schriftzeichen der Vorname und Name des Emplängers, die '«Seldpost- nummer und die Bezeichnung brr Abteilung, bei der sich der Empfänger befindet, angegeben jein. Am oberen Rande dec Anschrift ist der Vermerk „I eld- iK)»t I'onta Mililaii “, am unteren Nande die Landesbezeichnung „Ah ira Orientale Italia na * an zubringen Schwere Briefe sowie Päckchen und Pakete sind von her Besörberung ausgeschlossen. Zn zunehmenbem Mosje werden als Feldpost Päckchen le.'re Kartons zur BOeberverwendung als Pa.knmterial versandt. Zur Vermeidung unnötiger Nachforschungsarbeiten nach dem Verbleib des etwaigen Inhalts der Päckchen, wenn sie beschädigt sind, müssen derartige Sendungen in der Ausschrist stets ausdrücklich als „Leergut" gekennzeichnet werden. (^iesten'Klein-Lmden. Mietgcsucho"! ®nr(ie 2 Zimmer und Küche für sofort über später, a. auficr- Kalli Gießen». ? rhr.Vlnneb.mil. 01312 a. b. (M. VI. Zimmer ohne Bedicnimn iiiVßüniboscmähe au miet, gesucht. rbi Hiincb Hui. i ■’>.,!> n ■■ 6hA. [Stollenangoboto Keine üreprnnoe- ■engnleee, »ndem mit Hriifliit^ nbldirllteii hrm v«r iui,tt)uiifl6)rf)irlhni bei irflrii I VlrtHbllbei uiibiHruirrbunfl6inilcr> flflen müllen iui Vlei mrlbiiiifl nun v'lerlullcn nn| brr ilhhflrlir VI«- mrn uub Vlii|diil!l bra 11 n ■ i" - • lraa<"1 Zauberei Küchen» mädchen aefurht leinD Leite» »wen 10 1. Kurzschri t I (Anfänger). 2. KurzscHri 11 (Anfänger) . 3 Mm Mini i II (hu .80 > » 4. Kurzschri t ii ;:::: :::: 2., erstklassiger Ferkel |* und I Leflar Läuferschweinr EL zum Verkauf bringen Gedr. Merer.Mekterlilemtz- Luirall- wagenlalirer gesucht. oi m llellmohl $ Plank <2 nehiliun 3m lyartfeld 3. Tüchtige- Mädchen über Finn gesucht. 117H1D Evtl, mich AnShilse. Moiibitovei »eitler. ÜÜlstiästk onn IM» io • H rrhollrn eit brl luIrbrrDoitrn tlnl- nahmen rlnrr llmria» | Verkäufe [ 11 Monate alte» Kind AN verknus, loinio IIciicIh-IIivIiii Piarklftraße 10. Buchdrackerei Nilschkowski Gießen, Lmlwlyntrnljr 4. Fvrnnpr. 2724 ________________________WLL Weither Schriflselzer Int. gewillt. In Nclnrr Frelucit in meiner Druckerei »u urbeiten Aciihen . A. pNv vertanfcht , d ÄbzuHole» iie; VlnAeiaenncUii* Volk .... Kavinneigaffk^ tlei VerlauM Die größte llederraschlmg ist die Niederlage Naunhelmer -geae» die Sportfreunde. Dabei Ist ©Iciß der Sportfreunde verdient. Damit haben Naunheimer ihre letzte Ehance auf die Meisterschaft vergeben. — Der Äieg der Wetzlarer ist verdlent, jedoch zahlenmäßi'g zu hoch ausgefallen. — Die