Samstag, 15. - Sonntag, 16 Mär; Ml fr AW* d Samstag, 15.'! Gietzeim Anzeiger der Wehrmacht gibt bekannt: und klarer Sicht mehrere gegen Hafen- und Werfteinrichtungen, Rohsioffspei- in Tlordwestdeutfchland, vor allem Hamburg, an. tige bm Nachkommen der „convicts“ spricht. Erst als 4,o l d um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Australien gefunden wurde, zog ein Strom von Abenteu- Staaten 1 50 M o s k i t o > B o o t e (Schnellboote) öes ^o|. ine über (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, im März 1941. Entwicklung. Außenminister Matsuoka auf koreanischem Boden. rrn aus aller Sperren Länder ins Land. Die Städte luchsen eine straff organisierte Polizei mußte über br vom Gold fieber bedrohten Ordnung wachen. Da fi# auch die Schafzucht bald auf den großen firmen als sehr einbringend erwies und ein geregel- !e Schiffsverkehr einsetzte, wurde Australien lang- lern das, was es heute ist. das einförmige Leben in Canberra zu teilen. Aber alles Werben hatte bisher wenig Erfolg. Wie lange wird Australien, das ein weißer Erdteil bleiben will, aber vom Ueberbevölkerungsdrang farbiger Völker umbrandet wird, in seiner Isolierung als britischer Vorposten im weiten Pazifikraum verharren können? Es gibt auf diese Frage keine prä-- zise Antwort, aber man ahnt in Sidney und in Melbourne, daß auch der britische Egoismus der Australier eines Tages eine überraschende Korrektur erleben könnte... Eine erste Enttäuschung. Die ULA. wollen nur Kriegsschiffe abtreten, die schnell ersetzt werden können. Stockholm, 14. März. (Europapreß.) Don den Verhandlungen zwischen der englischen und der nordamerikanischen Negierung über die U e b «r • Die Schäden an Industrie- und Hafenanlagen sind nicht bedeutend. Dagegen wurden in Wohnvierteln wieder mehrere Gebäude, il a. zwei kranken- ttenn rtitnii hast. prob 6 M ortnol. Mi. es ab, onge. Kriegs, eistnn. ausge. rdruitj b de; haben, n zur - feindliche Flugzeuge wurden von einem unserer Jägerverbände abgeschossen. Drei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. In den Morgenstunden des 13. März haben feind liche Torpedoflugzeuge versucht, im Hafen von Va 1 ona vor Anker liegende italienische Dampfer anzugreifen. Von heftigem Abwehrfeuer der Marineflak empfangen, konnten nur zwei Torpedoflugzeuge zum Angriff kommen, wurden aber beide a b g e - schossen. Die Besatzungen wurden gVfangenge- nommen. Lin einziger Dampfer wurde beschädigl. Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben in der Nacht zum 13. März Flugzeug- und Flottenstützpunkte inderMarmarica angegriffen. Am Boden stehende Flugzeuge, Kraftwagen und Stellungen verschiedener Art wurden zerstört. Feindliche Flugzeuge haben einen Bombenangriff bei Nacht auf Tripolis durchgeführt: Leichter Schaden. Unsere Luftwaffenverbände haben Flugzeug- und Flottenstützpunkte auf der Insel Kreta bombardiert. In der Nacht zum 13. März haben britische Flugzeuge Brand- und Sprengbomben auf einige Dörfer und auf ein Kloster auf der Insel Rhodos abgeworfen. Es wurden zwei Eingeborene getötet und zwei verwundet, einiger Schaden an Wohnhäusern. * In Ostafrika wurde ein feindlicher Angriff im Abschnitt von Keren abgewiesen. Im oberen Sudan haben unsere Flugzeuge Kraftwagen und Truppen bombardiert. r,m Singapur, analog der Maginotlinie, als eine Illusion erweisen könnte. Dann könnte Australien 'N Inner Weise mehr vom englischen Mutterlande mterstützt werden und wäre einem ungewissen Die Australier selbst haben es nicht gern, wenn trnn sie an jene Zeiten erinnert und von ihnen als Das englische Tonnageproblem wird dringlich Ein Sonderbeauftragter Churchills auf dem Wege nach Washington. und eine beträchtliche Zahl von Zerstörern an- gcfordert habe. Wie Exchange Telegraph meldet, ist die Abtretung von 99 nordamerikanischen Kriegsschiffen an England beschlossen worden, was eine erheblich Abweichung der nordamerikanischen Versprechungen von den englischen Forderungen erkennen läßt. Unter diesen 99 Kriegsschiffen befinden sich 17 Zerstörer, 55 U-Boot-Jäger, 9 U-Boote und 18 Moskito-Boote. Die Ablieferung soll gestaffelt je nach der durch die Neubeschaffung bedingten Frist erfolgen und im laufenden Jahre abgeschlossen werden. Als erste Einheiten werden die Moskito-Boote abgeliefert werden, da ihre Neub-'schaffung am schnellsten möglich ist, obgleich es sich bei diesem Englands Gchiffsbauzentrum Glasgow das Ziel schwerer Bombenangriffe. Hl««! K-beii Nt Tokw, 15. März. (DNB. Funkspruch.) Auf sei* ner Europa-Reise traf der japanische Außenminister Matsuoka am Samstagmorgen mit dem Fährschiff in dem koreanischen Hafen F u s a n ein. Er reiste sofort mit der Eisenbahn nach Teikyo weiter, um von dort nach der mandschurischen Hauptstadt hsingking zu fliegen. Weitere Verstärkung des japanischen Kabinetts geplant. Tokio, 15. März. (DNB. Funkspruch.) Innen* Minister h i r a n u m a hatte am Freitag eine Aussprache mit Ministerpräsident K o n o y e , in der eine weitere Verstärkung der politischen Macht des Kabinetts besprochen wurde. Die Presse hatte in der letzten Zeit schon mehrfach angedeutet, daß Konoye beabsichtige, das Kabinett im Hinblick auf die gegenwärtige gespannte internationale Ssiua- tion, der auch Japan gegenüberstehe, zu verstärken. Es sei auch die Ernennung weiterer zwei Minister ohne Geschäftsbereich geplant, wie dies ein vom Tenno genehmigtes Gesetz vorsieht. 25 chinesische Flugzeuge im Lustkampf nordwestlich T''chunqkina vernichtet. Tokio, 15. März. (DNB Funkspruch.) Größer» Einheiten japanischer Marinebomber griffen Tschoengtu, etwa 300 Kilometer nordwestlich Tschungking, an. Im Verlaufe des Luftkampfes sind 21 chinesische Maschinen abgeschossen und vier am Boden zerstört worden. Die japanischen Flieger hatten keine Verluste. Griechischer Flottenstützpunkt bombardiert. Mißglückter britischer Luftangriff auf Balona. R o m, 14. März. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front Infanterie- und Artillerietätigkeit von örtlicher Bedeutung im Abschnitt der 11. Armee. Zahlreiche Luftverbände haben in aufeinanderfolgenden Wellen feindliche Verteidigungsstellungen und Truppen angegriffen. Es wurde außerdem ein wichtiger griechischer Flotten st Ützpunkt bombardiert. Fünf Die USA. können der bniischenHandelsschiffahrinichtaufhelfen hie No- ' i n gt । er säst s Alt- T'Nb minber- ir M !N N W auf ark unb D°M ) him igen bü en M' es beul' t lerpPv ie (ftf ssa'l bii herkunst ng 19^ rauW Annahme von Anieine» für die Mittagsnummer bistt'/.Uhr des vormittags Anzelgen-Pretser flmetgentetl 7 Nvf ie mm bei 22 mm ^eilenbreite, $ enteil 50 Nvi. ie mm bei 70 mm Beilenbrettc Nachlässe: Wtederboiung Matttastell Abschlüsse Mengenüaffel B Platzvorschnfi (oorberme Vereinbarung »25 „ mehr esie-r' in runter^ |(i«K % «A genM #5 $- ttiJy mtb ■ bie ver. L Berlin, 14. März. (DNB.) Das Oberkommando lgroßes Tankschiff im Bristol-Kanal an und beschädigten es durch Volltreffer schwer. Im Verlauf des Tages kam es an der britischen Die deutsche Luftwaffe versetzte auch in der letz- zjjdküsle wiederholt zu Lufttämpfen, bei denen der ten Nacht dcm Feind erneut wuchtige Schläge. A^d sechs Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire Starke Kampffliegerverbände griffen mit befände- oerjor> hierbei zeichnete sich besonders ein einzeln rem Erfolg das Schiffsbauzentrum Glasgow an. Die Angriffe richteten sich bei Vollmond üemi. Hoiis, * aio. Wtor. bit, 'Ne, orbin, | * im -Wer, ]n fle-: allen Australien ist aber mit feinen knapp sieben Millio- itn Einwohnern immer noch ein Raum o h n e 8s l k. Etwa s/4 der Bevölkerung lebt in den cjäbten, während das flache Land zum großen Teil Ofolanb ist. Der frühere Justiz- und Eifenbahn- nuifter Eggelstone glaubte übrigens darin eb en Vortell zu sehen, weil nach seiner Ansicht die llsnschenleere ein Schutz für Australien sei; denn ei-, unbevölkertes Land ohne Etappen ließe sich nicht 'irrch ein Invasionsheer erobern. Tin Sinnbild für die Dolksarmut Australiens ist li 1922 gegründete Hauptstadt Canberra: «trog $I$r Ansttengungen der Regierung hat es diese vudt nur auf 6120 Einwohner gebracht: sie wird ic^ptsächlich von Beamten bewohnt, die Jungge- e.ien geblieben sind. Es gibt dort eine Universität, n der die Professoren fast einsam m den horsalen h»n, weil keine Studenten nach Canberra kommen, ikwohl man ihnen dort Stipendien gewahrt. Jedem Ssdler in der Stadt wird drei Jahre Steuerfrei- seit gewährt, die Beamten erhalten Zulage, wenn es tuen gelingt, grauen dazu zu überreden, mii ihnen ;f tt wÄ ut.* 3»% fr#1' Australien im Schnittpunkt Von unserem ustr-Berichterstatter. Mitten in der australischen Millionenstadt Me 1 - jiourne steht ein riesengroßes Monument. Es ist los Ehrenmal der im Weltkrieg für England gefallenen australischen Soldaten. Wenn man bedenkt, iß der fünfte und kleinste Erdteil damals nur etwa j Millionen Einwohner zählte, so fällt auf Austra- |»n der höchste Blutzoll, den die Vasallen nd die Dominien im Weltkrieg für Britan - rien geleistet haben. Die erschütternde Frage: rar um Australien das Leben so vieler junger teute für England geopfert habe, ist ebenso- renig verstummt wie auch niemals eine klare Imtroort darauf erfolgt ist. Alle Zweifel und Anlogen haben nicht verhindert, daß Australien I« u t e w i e d e r , wie vor 25 Jahren, feine Jugend m die entfernten britischen Fronten sendet, und der lustralische Ministerpräsident Menzies durfte er- Dren, daß die Söhne des fünften Erdteils nur nm einzigen großen Wunsch erfüllt seien, an den Duptfeind, an Deutschland, zu geraten. An ein teutschland, das den Australiern nie übel gesonnen nar, das mit ihnen ja auch nur wenig Berührung litte und dessen Interesse nie denen Australiens im Lege standen oder sich mit ihnen gekreuzt hätten. OieLlGA. und derKrieg Der britische Premierminister Winston Churchill, mütterlicherseits amerikanischer Abstammung, hat im Unterhaus Herrn Roosevelt seine Reverenz erwiesen für das Englandhilfe-Gesetz, dessen schnelle Durch- peitschung im nordamerikanischen Kongreß gegen eine zwar kleine, aber scharfe und hartnäckige Opposition das persönlichste Werk des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist. Die mächtigste aller Demokratien, so sagte Churchill, habe durch diese Handlung feierlich erklärt, daß sie ihre riesige industrielle und finanzielle Macht einsetzen werde, um die Niederlage des Nationalsozialismus zu sichern. Damit hätten die Regierung und das Volk der Vereinigten Staaten eine neue Magna Charta geschrieben, die nicht nur den Rechten und. Gesetzen Rechnung trage, auf denen eine gesunde und fortschrittliche Zivilisation beruhe, sondern auch durch eigenes Beispiel oie Pflicht der freien Menschen und der freien Nationen gezeigt, überall die Verantwortlichkeit auf sich zu nehmen und ihnen Anerkennung zu verschaffen. Man kann es verstehen, wenn Churchill, der so lange mit bangen Augen nach der amerikanischen Hilfe ausgeschaut und für ihr Zustandekommen alle nur denkbaren Propagandatricks eingesetzt hat, nun wo die Annahme des Gesetzes jede Schwierigkeit einer tatkräftigen Hilfe aus dem Wege zu räumen scheint, in einem fast überschwenglichen Jubelhymnus ausbricht. Römische Zeitungen haben das Englandhilfe-Gesetz Churchills letzte Karte genannt. Und es ist tatsächlich der Strohhalm, an den sich die britischen Kriegsmacher klammern, wenn sie die Ereignisse oorauszuahnen suchen, die ihnen der kommende Frühling bringen wird. Mögen sie bei nüchterner Betrachtung im eigenen stillen Kämmerlein die höchst problematische Auswirkung des Gesetzes in der Praxis auch durchaus richtig einschätzen, so müssen sie doch vor dem Forum der Oeffentlichkeit die Posaune schrankenloser Begeisterung blasen, um dem englischen Volk Mut zu machen in dem Glauben, daß es in der End- phafe seines Schicksalskampfes nicht allein steht, vielmehr die mächtigste aller Demokratien ihre riesige industrielle und finanzielle Macht einsetzen werde für die gleiche ideale Sache, für die die ori» tische Plutokratte zu kämpfen vorgibt. Aber wenn sich in England der „Mann auf der Straße", der Mann des common sense, des gerade drüben so viel gepriesenen gefunden Menschenverstandes, noch eine Spur von nationalem Stolz auf Macht und Ansehen des Empire, noch eine Spur nationalen seien insgesamt 770 000 Tonnen Handelsschiffe d i - rett an England übertragen worden. Unter Einschluß von UÜbertragungen an mit England befreundete oder verbündete Nattonen, deren Schiffe jetzt ebenfalls in englischen Diensten ständen, ergebe dies insgesamt 1,2 Millionen BRT. han-delsschifssraum. Aus diesen Zistern, so stellt das argentinische Blatt fest, gehe hervor, daß die nordamerikanischen Handelsschiffs-Ueberttagungen, selbst wenn sie in größerem Umfange als bisher erfolgten, was jedoch schon wegen der Aufrechterhaltung der Verbindung nach Südamerika schwierig sei, dennoch keine ausschlaggebende Hilfe für England darstellen könnten, namentlich dann nicht, wenn man berücksichtige, daß die englischen Schiffsver- l u ft e infolge der Auswirkungen des deutschen Handelskrieges fortgesetzt im Steigen begriffen seien. tU Jahrgang Nr. 63 grictiemi t an lieb. außer Sonntage und feiertags Beilagen: Tie AUuftnerte Siebener rtamiltenblatter öeimatimBild DieSckwtte Nonats-Bezuasvreis: Jtit 4 Besingen RM 1.95 Llhne,Illustrierte «, 1.80 Hunellaebuhr. „ -.25 such bei Nichterscheinen jion einzelnen Nummern infolge höherer (Gewalt Nernfvrechanschluk 2251 xmlitnnschrift:„Anzeiger" Lo>>fcheck ll6»k^ranki. M Buenos Aires, 14.März. (Europapreß.) Der Washingtoner Sonderberichterstatter der Zeitung „La Nacion" untersucht im Zusammenhang mit dem am Mittwoch bekanntgewordenen Beschluß nord- amerikanischer Reeder, angesichts der immer schwerer werdenden Verluste der englischen Schiffahrt weitere 12 nordamerikanische Schiffe an England zu übertragen, die bisherigen Schiffsübertragungen der USA. an England sowie die Gesamttonnage der Handelsflotte der Vereinigten Staaten. Die Gesamttonnage der USA.-Handesflotte ohne Tanker wird auf 7,07 Millionen BRT. veranschlagt, einschließlich Tanker, die 2,57 Millionen BRT. ausmachen sollen, auf 9,64 Millionen BRT. Außerdem gebe es noch 1,85 Millionen BRT. an Schiffen, die seither für den Küstendienst Verwendung gefunden hätten. Don ihnen seien nur wenige für den Ueberseeverkehr geeignet. Seit Kriegsbeginn Australien, oder vielmehr seine Regierung unter Aenzies, gefällt sich eben wieder darin, in der trau- | iZen Rotte eines englischen Schildknappen zu glän- jm. Man steuert in Melbourne, Sidney und Can- !■ rra blindlings den von Churchill diktierten Kurs, nme sich zu überlegen, daß das Land diesmal lm den Abgrund des Ruins geraten könnte. ! ter gesamte Pazifikraum ist in Gärung: die eng- ‘ !.che Machtstellung ist dort erschüttert, aber Austra- ; |*n läßt sich dadurch nicht warnen. Es schickt seine teuppen nach Singapur, in die Malayenstaaten und toeiter hinaus nach Aegypten und nach dem Vorderen i jrient, wo sie zwar ein britisches Debakel nicht ver- jmdern können, jedoch „ad majorem §lc>riam"Chur- d lls sterben dürfen. Diese offizielle Englandbör'.g- lit hindert aber nicht, daß sich weiter Kreise ! Sjftraliens bereits eine wachsende Nervosi - ;| tut zu bemächtigen beginnt. Ein KriegSkabi- • rgett wurde hals über Kopf gebildet, um alle Ge- I e nftrömungen zu unterdrücken, die sich besonders in | j.ir Labour-Party und unter den Iren bemerkbar I Mcht, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung fliegendes Aufklärungsflugzeug aus, das einen ---------। Zpilfire-Jäger aus einem Verband von fünf feind- Stunden lang sichen Jagdflugzeugen herausfchoß, die übrigen An- iiixu t v6ieH wve ________________ z , ““ g^bifer zum Abdrehen zwang und selbst den heimat- dts"mntten Erdteils etwa ein Viertel ausmacht und * cher und Lebensmittellager. Ls entstanden zahl- hg^n wohlbehalten erreichte. K “ 1 • - - - - - - Der Feind griff in der letzten Nacht mehrere One vrühlsche Universttätrdrnckerei B. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Gietzen?5chul«ratze 7-y i beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung entstanden Rächt herrührten, den Kampfflugzeugen den Weg.! Verluste an Toten und Verletzten, besonders in den Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen 1 Krankenhäusern. Nachtjäger, Flakartillerie und 2Ua- kriegswichtiqe Ziele in Süd- und rNittelengland. rinearlillerie schossen neun der angreifenden drl- Zwei Aufklärungsflugzeuge griffen bei Tage ein, tischen Flugzeuge ab. eiftekr rbereii können tudien' । mg für ugdüf. Typ um die modernsten Kriegsschiffe der nordamerikanischen Flotte handelt. Die Moskito-Boote sollen vor allem gegen U-Boote eingesetzt werden. Die Adttetting der Kriegsschiffe soll so rasch wie möglich durchgeführt werden. Die Produktion auf den Kriegsschisfwersten wird auf Höchstleistung ein. gestellt. Die Ziffern, vor allem die für England enttäuschend niedrige Zahl von 17 Zer- st ö r e r n lassen jedoch erkennen, daß England vor- erst nicht mit so zahlreichen Kriegsschiffen — und seien es auch nur veraltete oder kleinere Einheiten — rechnen kann, wie sofort nach Inkrafttreten des Englandhilse-Gesetzes in London erwartet wurde. Fernöstliche Hindernisse für die LlGA.-Hilfe. Madrid, 13. März. (Europapreß.) „Seit einiger Zeit sind irn Fernen Osten diplomatische Unternehmungen im Gange, die, wenn sie in die Tat umgesetzt werden, die ganze Aktivität der Vereinigten Staaten adsorbieren werden", schreibt „ABC" in einem Artikel über die Beziehungen der europäischen Politik zu den Ereignissen im Fernen Osten. „Es dürfte für die Vereinigten Staaten dann sehr schwer sein, ihre Kräfte gleichzeitig in Europa, Asien und Ozeanien einzusetzen. Wir wissen, daß es bereits große Schwierigkeiten für die amerikanischen Transporte nach England gibt." Aber die Haltung Japans, so heißt es weiter, und die möglichen Auswirkungen feiner Politik dürften das größte Hindernis für eine effektive Hilfe der USA. darstellen. Die Reise Matsuokas nach Europa habe größte Bedeutung für die fünf- icchickfal ausgeliefert. Kein anderes Land und keine Kolonie find von (mglanb so billig und mühelos erworben worden riie der fünfte Erdteil. Die eingeborenen Häuptlinge leefes Landes haben nämlich, nachdem sie betrunken s-macht worden waren, den britischen Seefahrern md Entdeckern alle ihre Rechte und ihren Besitz liichstäblich für einige Wolldecken, einige Flaschen L.hisky und für ein wenig glitzernden Tand ver- huft. Die englischen „Pioniere" meldeten das gute (tefdjäft bei ihrer Heimkehr in London, wo man es eunst nahm und sich seitdem als den Herrn über J Australien betrachtet. Allerdings wußte man anfangs i nacht recht, was man mit Australien anfangen sollte, J östsen Ausmaße und Beschaffenheit man nicht kannte. | rchließlich entschloß man sich im Anfang des vori- Jf ffn Jahrhunderts dazu, an den Küsten Australiens 5 Strafkolonien zu gründen. Beamte und einige ,ji, I Entboten reiften mit den verschickten Sträflingen ' M U Huch einige Schiffsladungen mit Frauen, die man 1 gerne in London los werden wollte, folgten, und I |t entstand allmählich die weiße Bevölkerung von A Australien. (Eine geraume Zeit herrschte dort em ; Hildes und ungebundenes Leben: einige Siedlungen ’i nurden gegründet, um deren Schicksal man sich ’ tmig in der fernen Heimat kümmerte. Stockholm, 14. März. (Europapreß.) Diesnahme britischer Fabriken berichtet Reu- Dringlichkeit des Schifsahrtsproblems für England, ter aus Washington. Gegenstand der B-rhanLlun- wird durch einen neuen Schritt der englischen Re- gen sei der Ankauf von Ruftungofabrilen in den qierung anerkannt. Churchill hat den porlamen-i Bereinigten Staaten die britisches Eigen- tarischen Unlerstaatssekretar im Schissahrtsministe- tum seien durch tue Regierung der USA. Als rium Sir Arthur Solter, ersucht, sich sofort Grund für den Eigentumswechfel wich m London nach den Vereinigten Staaten zu be-! angegeben, daß die starke Beanspruchung geben um gemeinsam mit der britischen Botschaft d e r englischen Dollarguthaben dadurch und mit der Regierung der Vereinigten Staaten! erleichtert werden solle. Ferner berichtet Reuter, ein» Lösung der Schiffsraumfrage zu versuchen. Die ; daß die englische Regierung von den Vereinigten Bedeutsamkeit' der Aufgabe ©alters wurde dadurch r^„»irhnnM unterstrichen, daß man ihm eine sachliche Fundierung und rangmäßige Erhöhung seiner Stellung dadurch zubilligt, daß er zum ständigen Mitglied des Britischen Dersorgungsrats in den Vereinigten Staaten ernannt und vor feiner Abreise in den Geheimen Staatsrat ausgenommen wurde. ge. hunz» uner» is d» TUMSi Ül idheils- ich h«' : t 5la« i ihm Jeutfdi! i imtliqe 1 Ots jun len Viiuieus CIUJU vm y- | «jvv .................... — - — '-------- J brren Meinung bedenklich von der der ©totfbriten | rcid)e Grohbrände. die sich im Lau*e der ' erweicht. Man merkt auch in Australien allmählich, einem Flammenmeer vereinigten. Gleich- : i. & der pazifische Raum kein machtpolitisches Da- . 'Eia bombardierten weitere starke Kampfflieger- s um mehr ist, in dem der EnglandeinachvEnde in Liverpool und hüll Betriebe k inaavurs nock immer b^eton? als unangreifbarer der Nahrungsmittelindustrie, versorgungseinrichtun- roicutu megrere u,eouu»°, «. u. -.... ..- Ätzwall bezeichE aber andererseits meld'n sichren aller Art und Rahsiofflager. In Liverpool wie-Däuser durch Sprengb-mben zerstört oder schwer i .ck auch schon Befürchtungen, daß sich der Wall s fen noch alte Brände, die vom Angriff der vorigen beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung entstanden Glasgow - das industrielle Zentrum Schottlands 44111 «ZIMJIVC uu VIUVI uuv <11 “<-*'••* ------, 0*4 wie VULl/UllUHlVll 1 UV UlUU II 3 11 UUC II l v l I l C 2 UJ i. y s verstreut befinden sich zahlreiche wichtige Werke der ausreichen. Es wird also für Washingtons Gehirn- englischen Rüstungsindustrie. Zum Beispiel trust, so etwas wie eine Preisaufgade sein, Eng- oustr^e, die in der letzten Zeit fast ausschließlich daß die von den Vereinigten Staaten jetzt geplan«; für den Wehrmachtbedarf arbeitete. ten Lieferungen an Kriegsmaterial bei wertem nicht ländischen Grenze, Australier mußten die Besatzung Sinaapores verstärken und amerikanische Kriegs- Wie man in Südamerika darauf aus ist, die sehr ehr Sincppores verstärken und sich fduffe trafen in den Philipp für Franzosen in Jnbochma TI: pinen ein, alles, um den erheblichen englischen Kapitalinvestierungen an Franzosen Dermittlur iut zu machen, Japans r Vermittlungsangebot abzulehnen in dem Glauben, i» daß eine Ausweitung des Krieges im ostasiatiscben . Raum unmittelbar beoorstehen und es keinen Sinn Erst als es sich herausstellte, daß sich Japan durch L0 habe, Positionen voreilig preiszugeben, die man vielleicht mit angelsächsischer Hilfe behaupten könne Werke der Kampfwagen-, Munitionsjprengstofs- und Flugzeugindustrie. Die Flugzeugindustrie verfügt auch über mehrere Motorenwerke, die teilweise !u den größten Englands gehören. Don wehrwirt- chaftlicher Bedeutung ist auch die optische 3 n • Die wichtige Hafenstadt Hüll gehört zu den englischen Häfen, die mit Nordeuropa, Deutschland, Belgien und Holland einen sehr regen Verkehr unterhalten haben. Hüll, das ungefähr 300 000 Einwohner zählt, ist allen Deutschen, die als Kaufleute oder Seefahrer in die S'.adt tarnen, durch seins land, das man als den vordersten Schützengraben im Kampf gegen die Diktatoren bezeichnet, mit ausreichenden Kriegsliefevungen zu versehen^ o.jn# die eigene Aufrüstung in Verzug geraten zu lassen. Ein Kopenhagener Blatt hat daraus hingewiejen, Kriegsmaterial nicht den Meeresgrund betociere,. sondern gegen Deutschland verwendet werde. Dajnid wird also von England bereits gegen einen wesent« läge von Stüs im A'lantik i1 nun einmal darstellen. Das wesentliche Hindernis ist ja der eigene Bedarf der Vereinigten Staaten, die selbst in gewaltiger Ausrüstung begriffen sind, wozu die vorhandenen Produktionsstatten keineswegs britischen (Empire zu sichern, dessen Zerfall man auch in Washington trotz Englandhilfe kommen sieht. Energie vertrat, aus dem angelsächsischen Bluff aber keine Tat erwuchs, lenkten die Franzosen ein Trommelfeuer auf Glasgow und Hüll Mil schweren und schwersten Bomben in der ersten Vollmondnacht des Monats März auf Großbritanniens zweitgrößte Stadt. Von Kriegsberichter Peter Bohlscheid. und machten die territorialen Zugeständnisse, die Jovan für notwendig hielt, um Thailands Ansprüche zu befriedigen und den Konflikt zu bereinigen. Die Uebernahme der Garantie für die Durchführung und Einhaltung des Friedensvertraqes durch Japan und die Verpflichtung der beiden Der- tvagskontrahenten, sich in keine irgendwie gegen Japan gerichteten Abreden einzulassen, sind sichere Bürgschaften für eine Stabilisierung des Friedens in einer Zone, die vor den Toren Sinoapores für -mtVo-arnerikanische Konspirationen geradezu prädestiniert schien. 3apan hat mit seiner Friedensoer- sind die Vereinigten Staaten der schärfste Gegner einer Neuordnung Ostasiens unter japanischer Füh- rung. Sie unterstützen Tschicmg'aischek mit Waffen und Geld, wozu England schon lange nicht mehr imstande ist. Wenn die britische Diplomatie durch Lavieren eine Auseinandersetzung mit Japan hinausschieben möchte, so ist es Washingtons mauste und ungeduldige Begehrlichkeit, die den vorsichtigeren Engländer voranstößt. So mußte England, um in Washington gute Figur zu machen, die Burmastraße für Transporte nach Tschungking wieder offnen, und die letzte Verschärfung d"r Svannungen im pazifischen Raum durch die angelsächsischen In- Kriegsschiffe, besonders schwere und schwerste Panzer platten, zur Verfügung. Nach der Schwerindustrie ist die Schiffsmaschinenbauin- d u st r i e charakteristisch für Glasgow, rund em Viertel der gesamten englischen Schiffsmaschinen- bau-Kapazität ist in Glasgow vertreten. Es werden Maschinen aller Art für Schiffe, vom U-Boot bis zum schweren Schlachtschiff, hergestellt. Am Rande der Stadt und in allen Stadtgebieten ifopunften auf den britischen Besitzungen ist ja nur der Auftakt zu einem Expan- Eine prophetische Voraussage Ein Bries der Königin Maria an Carol. Bukarest, 15. März. (Europopreß.) Aus An- laß des 60. Jahrestages der Ausrufung Rumäniens zum Königreich wird die rumänische Regierung ben Abfchiebsbrief veröffentlichen, den Königin Mar a im Dezember 1925 an ihren Sohn, den fpäteren König Carol II. schrieb, als dieser damals al» Kronprinz auf den Thron verzichtete, um mit (einer jüdischen Geliebten, Madame L u p e s c u, ins Aus. land zu gehen. In diesem Schreiben hält die Königin ihrem Sohne vor, daß er alles gehabt habe, was Aum Glück notwendig fei: Reichtum, Ansehen, eine schöne und gute Gattin und einen kleine^ Sohn. Aber er verlasse jetzt seine Familie, seine Mutter und seinen schwerkranken Vater, weil er unter Liebe nur hemmungslose Sinnenlust verstehe. Er sei nicht würdig, über andere gelegt z u werden und der Führer eines Volke- zu fein. Er habe nicht nur seine Familie, sondern auch sein Land verraten. Der Brief schließt mit der prophetischen Voraussage, daß einst die Stunde kommen werde, wo er, Carol, allein und verlassen klagen werde. Staatsminister Antonescu erklärte der Presse^ die» Dokument beweise, daß schon immer zwischen der Dynastie und dem rumcinstchen Volk Einigkeit darüber geherrscht habe, daß ein Mitglied des Königshauses sich nicht außerhalb der nationalen Interessen stellen dürfe. Tian veröffentliche dieses Dokument heute, um allen Behauptungen entgegenzu- Zutreten, daß zwischen den Schuldigen, die das Land verraten und verlassen hätten, und Rumänien noch die geringste Verbindung bestehe. 3n Sevilla hat die Polizei nunmehr die Wohnräume Exkönig Carols im Anda- lusia-Palast durchsucht. Dabei wurde nur Gepäck gefunden, und zwar mehrere Koffer. In einem davon entdeckte man 50 Steine, in einem anderen 80 Krawatten. Auch Zigarettenetuis und Feuerzeuge mit königlichem Wappen, die Carol zu verschenken pflegte, wurden gefunden. Molotow auf einem Empfang des japanischen Botschafters. Moskau, 14. März. (DNB.) Der japanische Botschafter in Moskau, Tatekawa, veranstaltete zu Ehren des jowjetrujsischen Regierungschefs und Außenkommissars Molotow einen Emp.ang, an dem auch die stellvertretenden Volkskommissare des Auswärtigen Wyschinski und L e s o w s k i sowie zahlreiche andere sowjetrussftche Persönlichkeiten teilnahmen. Es ist das zweite Mal, daß Molorow in der japanischen Botschaft zu Gast war. In Mos- kauer diplomatischen Kreisen betrachtet man diesen erneuten Besuch als einen Beweis für die fortschreitende Beruhigung der sowjet-japanischen Beziehungen. zu bringen, gegebenenfalls als Bezahlung für Krieg lieferungen, und damit England, den bisher recht lästigen Konkurrenten, aus dem Südamerika- Handel auszuschalten, so wird aus dem anglo-ame- rikanifchen Zusammenwirken im ostasiatisch-pazi- ber angelsächsischen Feinde einer Neuordnung Oft- afiens in einem Raum, der auch durch seine wirtschaftlichen Erzeugnisse, vor allem Kautschuk und Zmn, namentlich für die Vereinigten Staaten von großem materiellem Interesse war. Im pazifischen Raum war das anglo-amerlka- nische Zusammenwirken also bislang wenig erfolgreich. Wie es sich im Atlantik abfplelen wird, muß die Zukunft lehren. Churchill hat zwar von der „riesigen finanziellen und industriellen Macht" der Vereinigten Staaten in den höchsten Tönen geschwelgt, aber er hat es wohlweislich vermieden, detaillierte Angaben über Art, Größe und vor allem Termin der Lieferungen zu machen, die er nun aus der Durchführung des Englandhilfe-Gefetzes erwartet Die Vereinigten Staaten haben ja schon bis heute geliefert, was sie nur immer entbehren konnten. Aber das war nicht grade imposant, jedenfalls nicht annährend ausreichend, um auch nur die Der- lüfte auszugleichen, die Englands Kriegswirtschaft und Versorgung selbst in den ruhigen Wintermona- ten hatte hinnehmen müssen. Daß dies nun plötzlich anders werden sollte, ist nicht anzunehmen, denn das Gesetz beseitigt zwar formale Schwierigkeiten, die einer tatkräftigen Englandhilfe entgegenstanden, keineswegs aber solche höchst realer Art, wie sie der Mangel an Schiffstonnage, an Schiffswerften, am geschulten Schiffsbaupersonal, ja selbst an Stahl lichen Zusatz zum Englandhilfe-Gesetz Sturm gelaufen, der es verbietet, Geleitzüge durch Scbifft der amerikanischen Kriegsmarine begleiten zu lasten» und der amerikanischen Schiffen auch die Fahrt in die Kriegszonen untersagt. Deutschland hat keinen: Zweifel darüber gelassen, daß jedes Schiff mit Kriegsmaterial für England, das deutschen Schicen: vor den Bug kommt, torpediert wird. In Washington scheut man mit Rücksicht auf die Folgen, die ein Kriegseinhritt der USA, im Hinblick auf die Auswirkungen des Dreimächtepaktes haben müßte» eine solche Provokation, solange man sich in her eigenen Aufrüstung noch nicht am Ziel glaubt Daß Japan zu feinen Verpflichtungen stehen würde» darüber gibt man sich auch in Washington keln-rlec Zweifel hin. Des japanischen Außenministers M^t- suoka Reise nach Berlin und Rom zeigt ben Wunsch Japans, seine Treue zum Dreierpakt ostentativ flil unterstreichen unb mit ben Verbündeten alle Maßnahmen zu besprechen, bie dazu bienen können, eine Ausweitung bes Krieges zu verhindern, wie jedek Einmischung Dritter zu begegnen. Die Regierung ber Vereinigten Staaten weiß das unb wirb sich auch mit ihrer Englandhilfe danach einrirhten. --1---•---- Dr. Fr. W. Lange. DNB. .... 14 März. (P. K.) Die Dollmondnacht vom 13. zum 14. März 1941 wird für Englands zweitgrößte Stabt unvergessen bleiben: An diesem Tage lernte der Haupteinfuhr- und Derteilungs- Hafen Schottlands, Glasgow, zum ersten Male leit Kriegsbeginn bie ungeheure Schlagkraft massier- ter deutscher Luftangriffe kennen. Zwischen Dämmerung und Sonnenaufgang legten zahlreiche Kampffliegeroerbände größere Teile der Hasen- unb Jnbustrieanlagen in Schutt und Asche. Die hellste Nacht dieses Monats — wie ein Hochofenfeuer strahlte der Vollmond die markantesten Ziele an — gab unseren Bombenfliegern alle Möglichkeiten zur Durchführung ihrer Vernichtungsaufgabe. Der verzweifelte Einsatz sämtlicher verfügbaren britischen Abwehrmittel, Nachtjäger in großer Zahl, sperreschießende Flakartillerie und lichtstarke Scheinwerferftraßen, vermochte nicht, ben (Erjolg ber deutschen Großkampsnacht in Frage zu stellen. Die Zerstörung wichtiger Objekte dieses überaus günstig zum Atlantik gerichteten Hafens ist nur ein Ansang. Wo unsere Bombenserien fallen, steht kein Stein mehr auf dem anderen. Hafen- unb Jnbustriedezirke, bie verschont blieben, sind das willkommene Angriffsziel kommender Großkampfnächte! Der großartige Erfolg bes Dernichtungsfchlages gegen Liverpool-Birkenhead schwingt noch in unseren Besatzungen nach: in prächtigster Laune stiegen sie vor wenigen Stunden in ihre Kampfflugzeuge, bewußt jener tausendfältig drohenden Gefahren auf der weiten Anflugstrecke bis hoch hinauf zum Firth of Forth. Ausgedehnte Flugbesprechungen, gründliche Zielvorbereitungen gingen dem Start voraus. Noch vor Stunden hatten wir auf dem Uedungsplatz den gezielten Wurf aus ber Horizontale und im Sturzflug überprüft: Diese Doll- mondnacht mußte wieder hinhauen! Wie oft sind wir fthon vor Monaten zum Einzel- angriff gegen bie Jndustrienester am Firth of Forth, an Clyde und Humber aurgeftiegen, wie oft sahen wir schon lobernde Brände im Herzen Schottlands! Dieje Stunden aber, ht denen bie lohenden Feuer stärker fein wollten, als die strahlende Helle das überall hin feine Fühler ausstreckt, trigen gegen die Vermittlung Japans im Konflikt! .... beizeiten die fettesten Brocken aus dem zwischen Thailand und Jndochina verdankt Zweifels- (Erbe des britischen Empire zu sichern, dessen Zer-1 ohne ebenfalls amerikanischer Initiative ihr Ent-! der östliche Versorgungshafen des großen mitteleng- lifchen Jndustriereoiers unb daher ein Gegenstück für den westlichen Versorgungshafen Liverpool. Die Einfuhr betrug nach dem heutigen Wechselkurs ungefähr 1,5 Milliarden, bie Ausfuhr 750 Millionen Reicysmark. Der Hafenverkehr ist also sehr beachtlich. Unter den englischen Hafenstädten rangiert Hüll unmittelbar hinter London unb Liverpool. Hüll besitzt elie umfangreiche Müh 1 enind- strie. Die Gewinnung von pflanzlichen Deien wirb im großen Maßstabe durchgeführt. Die Del- mühlen von Hüll haben sich aus der al'en Waloer- Wertungsindustrie entwickelt und sind die größten unb leistungsfähigsten in England Die Rohstoffe wurden aus Südamerika, Indien, Aegypten, Afrika unb der Mandschurei bezogen. Für bie Unterfahrt- Es ist also so, baß trotz allen Reklamerummmel». den man aus ben schon angeführten begreiflichen Gründen in London um das Inkrafttreten des Eng- landhilfe-Gefetzes macht, sich praktisch vorerst nichts ändern dürfte. Es wird einer erheblichen Zeitspanne bedürfen, bis die amerikanische Kriegsindustrie in ber Lage fein wird, neben dem eigenen Bedarf erhebliche Lieferungen neuen Kriegsmaterials für England herzustellen. Dazu kommt als schwerste Sorge für England der Transport über den Atlantik, für Den ber britische Schiffsraum schon heute nicht annähernd hinreicht, da auch noch der Nachschub für die Wavell-Armee in Nordafrika sehr erhebliche Tonnage beansprucht unb die Verluste burch Einwirkung ber beutschen Kriegsmarine unb Luftwa fe nicht mehr einzuholen sinb. In der englischen Presse wird baher auch festgestellt, baß das Inkrafttreten des Englandhilse-Gefetzes keine unmittelbare tiefgreifende Aenderung der materiellen Lage herbei- führe, weil die Dinge, bie die Vereinigten Staaten entbehren konnten, bereits unterwegs feien. Deshalb wird auch schon bie weitergehende Forde- der Dorfrühlingsnacht, wird niemand aus feinem Gedächtnis streichen tonnen. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als die ersten Sprengwolken der britifchm Flakartillerie vor dem Ziel in ber mond- klaren Nacht sichtbar werben. Für alle kommt kurz barauf ber Augenblick des genau abgezirkelten Wurfes. Merklich leichter wurden die Kampfflugzeuge, als sich die schweren Bomben lösten. Unten leuchten brandrote Kerne auf, im Entstehen begriffene Feuer, die sich schlangenförmig weiterfressen. Daneben verrichten zahllose fallende Bomben ein neues Zerstö- rungsroert. Im Feuerschein streben mehr als einmal schwarze dunkle Fontänen hoch: Explosionen gewaltigen Ausmaßes! Wo die schweren Brocken hinfallen — da ist jegliche Kunst eines Neuaufbaues vergeblich! Manch eine unserer Besatzungen hat sich auf dem An- unb Abflua mit b r i t i» schen Nachtjägern herumgeschlagen, manch einer wurde in eine wüste Kurbelei über See verwickelt, bis der Gegner nach heftigem Feueraefecht außer Sicht kam. Unzählige Einzelerlebnisse berichten nachher unsere Kameraden von diesem Turn an der schmälsten Stelle der Insel. Von mit Schein- werfern durch den Luftraum rafenben Jägern, von empfindlicher Kalte in großen Höhen, von dem seltsamen Blinken und Blitzen auf englischer Erde Ueberall unter dem blanken unb millionenfältig sprühenden Sternenhimmel lauert der Tod: In Gestalt von Ballonsperren, in überstark drohender Vereisung ... mit Scheinbränden versuchte ber Tommy bie butschen Bomber vom eigentlichen Ziel wegzulocken. Um so größer ist unsere Freude als wir erfahren, daß alle Kampfflugzeuge bereits ’bre Heimkehr angemeldet haben unb kurz vor ber Landung stehen. Der Angriff unserer Gruppe, in der „uralte Hasen" fliegen, ist ohne eigene Verluste durchgefuhrt worben. Kurz bevor wir den Gefechtsstand verlassen, erklärte ber Kommandant bes zuletzt gelandeten Kampfflugzeuges, solche Brände wie in Glasgow habe ich noch nie in meinem Le b e n gesehen .. .** Englands zweit- arößte Stadt hat die Wucht massierter deutscher Luftangriffe kennengelernt. len Selbstbewußtseins bewahrt hat, das gerade dem Amerikaner gegenüber mit seiner jungenhaften Robustheit bisher zu allen Zeiten äußerst empfindlich war, so muß er sck sagen, daß es mit dem (Empire und seiner IBei.’eiöigungsfraft doch weit gekommen fein muß, wenn es seine Rettung genau wie vor einem Vierteljahrhunbert wiederum von ben Amerikanern erwarten muß, benfelben ^an* fees, bie man feit dem Abfall der 13 Kolonien in England mit Haß und Neid, Hohn und Spott verfolgt und denen man bei ihrem phänomenalen poli- tischen und wirtschaftlichen Aufstieg Steine in den Weg gerollt hat, wo man es immer nur konnte, f Der britische Dünkel hat schon manchesmal seine j wahre Meinung hinter unaufrichtigen Phralen ; verbergen müssen, um sich dann in ruhigen Zeiten j burch maßlose Ueberheblichkeit schadlos zu halten für bas, was man hatte hinunterfchlucken müssen. Die Amerikaner freilich sind vergeßliche Leuste und mit im Weltkrieg so auch heute wieder empfänglich ' für eine Propaganda, die im Sinne der angel- ' sächsischen Solidarität und einer höchst vagen unb , irrealen demokratischen Staatsmoral mehr an ihr Gemüt als an ihren Dersianb appelliert. Sie sehen nicht ober wollen nicht sehen, daß dahinter nichts als jüdische Herrschsucht und britischer Eigennutz stehen, beide eng verbunden zum Rettungsversuch für ein System, das auf Not unb Knechtschaft ber Völker, auf Blut und Tränen bie Macht des Geldes . iirünbet. „Wenn ihr kleinen Leute Amerikas" — 1 o rief Senator Clark in ber hitzigen Debatte um 1 äe Englandhilf-Bill feinen Landsleuten zu — „unb ' eure Kmdeskinder für die nädyften hundert Jahre \ arbeiten müßt, um Zinsen für Milliarden und aber ' Milliarden zu zahlen, bie (Europas blutiger Krieg kostet, wenn ihr schuften müßt, nur um bie Habgier internationaler Finanzleute zu befriedigen, bann ■ werdet ihr wissen, was Kneg bedeutet." Es lebt 1 in ben Vereinigten Staaten noch bie gleiche Gene- ■ ration, die vor kaum mehr als zwanzig Jahren den ' Präsidenten Wilson fp entschieden desavouierte, als er, der als Prediger der demokratischen Freiheiten 1 unb bes Selbstbestimmungsrechts der Völker in ben * „Kreuzzug" gegen ben preußischen Militarismus ge- , zogen war, als geschlagener Mann nach Washing- 1 ton zurückkam, weil er nicht eines seiner Ideale ■ gegen den Siegerwahnsinn seiner Verbündeten hatte burchletzen können. (Es ist noch bie gleiche Generation in ben Vereinigten Staaten, bie zwei Jahr- 1 zehnte lang an ber bitteren Enttäuschung getragen hat, daß Amerikas Söhne nicht für eine bessere Welt, sondern für bie Stabilisierung bes Unfriedens und der Ungerechtigkeit in Europa gefallen waren. Es ist noch die gleiche Generation, bie noch heute unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten seufzt, die in der Beteiligung Amerikas am Mht- krieg ihren letzten Ursprung haben. Die Vereinigten Staaten sind zwar das größte Gläubigerland der Welt geworden, aber sie sahen sich nicht einmal in der Lage, die Zinsen für ihre Guthaben zu erhalten. Sie hatten zwar den weitaus größten Teil des Goldvorrates ber Welt gehortet, aber sie hatten ba- mit nur ihrem Außenhandel bas Grab gegraben und einer Millionenarbeitslosigkeit ben Weg bereist. Aber die Erinnerung an all bas, was als ständige Warnung im Gedächtnis eines jeden Amerikaners stehen bitte, ist verblaßt vor den verlogenen Phrasen der jübisch-britifchen Propaganda, die alle Minen ber Vernebelung des Common sense springen ließ, um Rovsev"lt und seiner Clique ans Ziel zu verhelfen. „Dieselben gesellschafllichen Kreise wie 1917" — so kennzeichnete Senator Nye in ber schon ermähnten Debatte bieten Krieg-vropaanndarurnmel —, „dieselben Frauen, bilden Ausschüsse und veranstalten Dancings, um d?s Land zum Krieae aut» zunutschen. Längs der Atlantikküste herrscht bie gleiche Stimmung wie 1917. Diejenigen, die Roosevelt auf seinem Wege zum Krieg Widerstand feiftm, werden ebenso verleumdet wie damals. Gewisse Kreise ber Kirche schreien heute genau so nach dem Kriege wie 1917. In einem großen Teil der Preise findet man bie gleiche Kriegshetze, wie sie damals von Schriftstellern, Professoren und vom Kino betrieben wurde, wozu heute sich noch ber Rundfunk gesellt. Die Bankiers unb Finanzleute üben den gleichen probritifdrn Druck aus, unb man hört dieselben honigsüßen Warte für England." Soweit Senator Nye, der b»e Kriegshetze durchschaut hat, ber so viele seiner Landsleute zum Opfer gefallen sind. Roosevelts Kritiker wissen auch, baß ihm bie» |er Krieg nicht ungelegen kam, well er bie amerikanische Oeffentlichkeit von den allzu spürbaren Mißerfolgen seines New Deal nfalenft unb ihm Gelegenheit gibt, auf ber einen Seite burch eine riesige Ausrüstung ber amerikanischen Industrie Arbeit zu verschaffen unb zum anderen feinen Staatssozia- lismus voranzutreiben. So stehen sehr eigensüchtige innerpolitifche Interessen der Roosevelt-Clique hn Hintergrund der Englanb-Hilfe. Unb die außen- »olitischen Gedankengänge, die für so viele Politiker ber Vereinigten Staaten so bestrickend gewesen fein müssen, sind nicht weniger eigensüchtig, mögen sie sich auch in einem Schwall unaufrichtiger Phrasen tarnen. Denn Amerika gedenkt nicht noch einmal fein gutes Geld für die höchst zweifelhafte Ehre ferner Teilnahme an einem Kreuzzug für die b"mo- kratischen Ideale einzusetzen, um später zum Spott zahlungsunwilliger Schuldner zu werden. Der Krieg hat dem amerikanischen Imperialismus, der immer Glasgow mit rund 1,1 Millionen Einwohnern bie zweitgrößte Stadt Großbritanniens, ift das wirtschaftliche unb besonders das industrielle Zentrum Schottlands. Diese Stadt ist sowohl als Ein- als auch als Ausfuhrhafen von großer Bedeutung, als auch als Standort der eifern schäftenden Industrie Englands. lieber ben Hafen von Glasgow wirb ein. In- buftriegebiet von rund zwei Millwnen Einwohnern versorgt. So wurden im letzten normalen Friedensjahr über diesen Hasen rund 700 000 Tonnen Getreide und Mehl, rund 100 000 Tonnen Frischobst und Gemüse sowie rund 80 000 Tonnen Futtermittel eingeführt, ferner Schlachtvieh, Fleisch, Bacon. Butter und andere Lebensmittel. Für die Industrie wurden über Glasgow besonders Eisenerz unb Schrott — im Jahre 1937 rund 650 000 Tonnen — sowie Holz und Mineralöl importiert. Ausgeführt wurde über Glasgow besonders Kohle, Eisen, Stahl und Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie Maschinen und Metalle. Die Größe und Bedeutung des Ha- fens von Glasgow kann man schon daran erkennen, daß er über rund 190 Kilometer Kai- länge verfügt. Daß Glasgow ein sehr wichtiger Stapelplatz für Lebensmittel, Verbrauchsgüter und industrielle Rohstoffe und Erzeugnisse aller Art ist, ersieht man aus dem großen Umfang ber Speicheranlagen, bie sich über 30 Hektar er» trecken. Neben diesen überbachten Speicheranlagen ind im Hafengebiet noch ausgedehnte Sager» lächen vorhanden, die nicht überdacht sind, wie z. B. für Holz mit zehn Hektar. Wehrwirtschaftlich besonders wichtig sind bie großen Tankanlagen für Erböl im Glasgower Hafengebiet. Im Hafen gibt es groß« Verlabeanlagen, die an die zahlreichen Eisenbahnverbindungen zweier Eisenbahngesellschaften angeschlossen sind. Von besonderer weyrwirtschaftlicher unb rüstungswirtschaft- licher Bebeutung sind bie Werften unb Dock- an 1 agen von Glasgow. Die Werften sind so groß, daß auf ihnen neben Zerstörern, Minenlegern unb Kreuzern auch Flugzeugträger unb sogar Schlachtschiffe gebaut werden können. Die Dockanlagen von Glasgow sind modern aus- gerüstet und verfügen über Dampfkräne unb elektrische Kräne großer Leistungskraft. So gibt es im Hafen von Glasgow Kräne mit einem Hefaever- mögen von 175 Tonnen. uiiyvii Mil IUI V V l IVL UUill IllUp an die Unterstützung heranreichten, die Nordamerika den Alliierten während des Weltkrieges geleistet hat. Die Zeitung sagt, damals habe die noruam-jri« j konische Flott« mit nicht weniger als 5 Schlacht' j schiften, 10 Kreuzern, 70 Torpedobooten zur Seite ... gestanden, auch bie riesige Minensperre, die die Nüchternheit, ja Häßlichkeit, ein fester Begriff. Aber, ^corbsee zwischen Norwegen unb ben Orkney-Jnseln die Hasenanlagen sind sehr gut ausgeböut. Hüll ist sperrte, sei mit einem Kostenaufwand von 400 Mil« lionen Dollar von Nordamerika geliefert worden. Heute dagegen beschränke man sich auf Lieferung entbehrlichen Kriegsmaterials, was vor allem bei den Schiffen ben Nachteil habe, baß fie überaltert unb baher In ihrer Verwendungsfähigkeit beschränkt feien. Zudem werde diesmal von Nordamerika kein« Bedienungsmannschaft gestellt, obwohl der Perso« nalmangel in England bereits kritisch zu werden beginnt. Humber-Mündung liegt. Beide Hafenstädte haben Im Glasgower Industriegebiet sind zahlreiche einen starken Anteil an ber englischen Küstenschiff. Hochofen unb Stahlwerke konzentriert.! fahrt, die von enormer wehrwirtschastlicher Beden- Rund ein Fünftel ber eisenschaffenden Industrie! tung ist, da die Eisenbahnen überlaftet sinb. In den Englands ist hier vertreten. Die Schlverindustne letzten Jahren haben sich an ber Humfaer-Mün- ber Stadt stützt sich auf die Kohle- und Eisenvor- < bung wichtige kriegswirtschaftliche Betriebe nieber» fischen Raum immer mehr ein unbedingter Füh- rungsanspruch ber Vereinigten Staaten, die ang?»«--i* |IU; yuuu»i«u«, v~D sichts ber sich immer mehr offenbarenden Unfähig- die mllitärlfdjen unb propagandistischen Manifesta- feit Englands, seine Positionen in Ostasien unb in Honen der beiben angelsächsischen Mächte nicht einher Südsee selbst zu oerteibigen, bas Empire unb ’ schüchtern ließ unb feine Vermittlerrolle mit aller feine Dominions in ihr Schlepptau nehmen. " ‘ ““ K— «axnfx.- ’* Berlin, 14. März. (DBB.) Der Relch-mInister' des Qnnern und der Reichsminister für Dolksauf- I Körung und Propaganda geben erneut bekannt.' Madrid 14 März. (Europapreß.) Eine gewal-j Annahme am Leben. Alle sechs Arbeiter, die im ie Pulvererplosian^hat sich am Zrettag um 10 Uhr Depoigelänbebeldjafügt waren, halben bm lob 'S alen, tii, . Sevilla geplant sind. Aus aller Welt luna in Frankfurt an, die unter dem Motto „Künstler irn feldgrauen Rock steht. Biostattstisches Institut der Universität Berlin. untau Deteuigi war, wegen 1 rAfrr«flM bestrafen, wenn er sich her Feststellung einer Per-, M°si°m fn« uinoa nht»r her Art seiner Betei- Gesundh ler. 29 Mai 1940 in Neutal (Niederdonau) die Ehefrau >P ihres Geliebten ermordet, um diesen dann heiraten > R< f i g en Körperverletzung, der Uebertretung der Straßenverkehrsordnung und vor allem Der, arvl. H sinü, D> ine&mtji QeljiD in, iin|* ■ iCngia’M: ou drei Wochen Haft und 30 RM. Geldstrafe ersatzweise sechs Tagen Gefängnis, verurteilte die 5. Strafkammer des Landgerichts Berlin den 43 Jahre alten Max B der fi* ber «br1if. Berlin, 14. März. (DAV.) Der Führer Imd Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh iiuf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an l-apttäuteutnant Klug. Er Hal als Kommandant eines Schnellbootes aus stark gescherten Geleitzügen z. T. dicht unter der englischen lüste einen Zerstörer sowie 7 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 46 500 ^RT. versa n k t und einige weitere Schifte in Brand gesoffen und beschädigt. Er hat sein Boot stets mit Nut und voller Einsatzbereitschaft beim Angriff t)en d,. ÄÖnigJ 1 W - M Jegenj.; 05 ßii ien ntit fon, seines Fahrzeuges oder der Art feiner Beteiligung an dem Unfall entzieht. daß am Heldengedenktag, 16 Marz 1941. die Beflaggung oollftocks zu erfolgen hat. oaup.KhrftttttfT D> Zineon» ©tibrie Vaiijr? €tfiiwtneifi ö* freupnttm-hetten Ernst «lvmschekl. «nan roortu» t-r «•mm untz Hüber tr »r. W. Lange für da, Rnr irion: Tr. (xm« TBrrioi? üt Stab Sieben. Prvvm-, tftit dia., u. Sport: ti-umidr n. tnid uno Heriaa «rthi.dw üniret-fatronideret «. tany fi * «er oflfiefter Dr • Iap erd) Homonn flmetqcfte ter Hon» vea, n»i m-irr-' rf' ftt heu 'hthflV b*r *in men Tbechnr ffftmm* V- W' •. Berlin, U. ~..... erschien ein Erla ß des Führers zu können. Jüdischer Sitttichkeltsverbrecher wegen Widerstandes erschossen. Splelschar Volksdeutscher Studenten besucht die besetzten Gebiete im westen. Die Volkstumsabteilung der Reichsstudentenfüh- rung schickt in Verbindung mit dem Bund außen' deutscher Studenten eine Gruppe von volksdeutschen Studenten aus den südlichen Siedlungsgebieten auf eine zwölftägige Spielfahrt nach Flandern. Belgien und Holland. Die Studenten und Stubentinnen, bie in Berlin, ®ien unb Stuttgart studieren, werden in Lied und Tanz deutsches Volks» tumsgut aus ihren Heimatgebieten barbieten und zeigen, daß die Deutschen im Südosten Europas ihr Deutschtum durch die Jahrhunderte hindurch bewahr haben. Diese Spielschar deutscher Studenten umfaßt Studenten und Studentinnen aus der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien. Schauspielpreis des Stadttheaters Elbing. Der Oberbürgermeister der Stadt Elbing und die Intendanz des Stadttheaters (Dr. Walter Falk) haben einen Preis von 2500 R M. für das beste bis zum 1. August 1941 eingereichte noch mch angeführte Schauspiel ausgesetzt. Das Werk soll drei Bedingungen erfüllen: es lall literarisch wertvoll, unbedingt bühnenwirksam und leicht spiel» bar sein. (Musterbeispiele etwa „Der Strom von Halbe und „Die Mutter" von Stanietz.) Boolsunglück auf der Elbe. $n der Nähe von Dabrun bei Wittenberge geriet auf ber Elbe ein mit sieben Personen und Futtermitteln stark beladener Kahn in einen Strudel uno (enterte. Fünf Personen ertranken, wah» rend die zwei anderen gerettet werden konnten. Unwetter In Japan. Mehrtägigen heftigen Regengüssen in ganz Japan fielen 12 Arbeiter be, Fwiqawa-N- - triiltätswerkes in der Provinz Ycirnanashi (Zentral- Japan) zum Opfer. 22 Arbeiter, bie in einem Tunnel beschäftigt waren, wurden plötzlich von ein- dringenden Wasserrnassen überrascht. Trotz fieberhafter Rettungsversuche konnten nur 10 geborgen werden. Berkebrssünderttucht eines Radrnbrers. Verkehrssünderflucht schuldig gemacht hatte. — Im Sommer 1940 frühmorgens gegen 7 Uhr fuhr der Angeklagte mit dem Geschäftssahr- rab seines Arbeitgebers in Berlin-Charlottenburg bie Berliner Straße entlang Plötzlich bog er ohne Das E r Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Arn 12. März 1941 wurde ber Sittlichkeitsoerbrecher Israel Wertheimer wegen Widerstandes erschossen. ’ Wil •& rpanlsh mpalim )es- int lang, y ifare in •ftil» uqteii? Dloioiu 3n 9b in bii|ij e foil ijet-j-p \Qr patkkg H'* Mi 'itmi e. leim Nil j MM leie-.fl N kJ V; SldiKli Wi Spanisches Pulverdepot in die Lust geflogen 50 Tote und 350 Schwerverletzte. — 2500 Menschen obdachlos. inet, ui en, ojj ju lafjr. jemieia tem n# 'bamerili gekific ; oruanto WY zur 6ö , bi? ii iey'Ä!ii' 400 r : worbe Lies^l allem t überall^ beschrL •rilo Im er N u werk ummipii lareisli^ W erst W i^uftni1 Betört1; eriols Ii*! 1 iv W, jeuie o* - erM • tiuri *•; 8ul*’ ton V' Stal* ] 16a« £ I ui 6^1 i 'd- 5 -t-" i rtx- IH1 fl 5tiirJ.fi Zwei Berdunkelungsverbrecher hingerichtek. Am ll.März ist der 35jährige Janatz Ziora aus Menden hingerichtet worden. Den das Sondergericht in Dortmund als Dolkssckädling zum Tode verur» teilt hat. Der wegen Diebstahls und Raubes schwer vorbestrafte Ziora hat mehrere Einbruchsdiebstahle verübt und dabei die Verdunkelung ausgenutzt. Am gleichen Tage ist der ebenfalls vom Sondergericht in Dortmund zum Tode verurteilte, aus Aplerbeck flam- menbe Wilhelm Theuerkauf hingerichtet morgen. Theuerkauf, ein vielfach mit Gefängnis und Zuchthaus vorbestrafter Verbrecher, hat unter Aus- Nutzung der Derdunkelung zahlreiche Einbrüche verübt. Vollstreckung eines Todesurteils. in der Sage, die notwendigsten Arbeiten in seinem Betriebe zu verrichten. Ein großer Teil der Hack, früchte war auf dem Felde erfroren. Das Vieh ve- and sich in einem so jämmerlichen Ernahrunaszu- stand, daß man erwogen hatte, dem Tlerschutzver- ein Mitteilung zu machen. Auf Veranlassung des Ortsbauernsührers mußte schließlich, um einen weiteren Verfall zu verhindern, das noch vorbanDene Vieh veräußert und die zum Hof gehörenden Grund- stücke verpachtet werden. Dem Bauern, der nid)! mehr fähig war, seinen Hof ordnungsgemäß zu bewirtschaften, wurde daher der Ehrentttel Bauer ab- gesprochen. Die Verwaltung und Nutznießung seines Hofes mußte ihm entzogen werden. überholen wollte. Während der Angeklagte und fein Fahrrad keinerlei Beschädigungen erlitten, wurde bie angefahrene Radfahrerin derartig verletzt, daß sie die Rettungsstelle aufsuchen mußie. Die Verunglückte hatte den Angeklaaten nach seinem Namen gefragt. Dabei hatte er sich ihr gegenüber fälschlicherweise als „Max Schmidt- aus gegeben. Dadurch, daß ein Straßenpassant sich Namen und Anschrift des an dem Fahrrad des Angeklagten befind- üchen Firmenschildes notiert hatte, gelang es trotzdem, den Angeklagten zu ermitteln. — Durch seine falsche Namensangabe hat ber Angeklagte sich der Verkehrssünderflucht schulbig gemacht. Wahrend sich früher nur Kraftfahrer, die sich der Feststellung ihrer Personalien entzogen, wegen Fahrerflucht strafbar machten, ist auf Grund einer Verordnung vom 2. April 1940 feder Verkehrsteilnehmer — auch Radfahrer und Fußgänger - ber an einem Unfall beteiligt war, wegen Derkehrssunderflucht zu Der Reichsgesundheitsführer hat die auf dem Ge- biete der G e s u n d h e i t s st a t i st i k führenden Aerzte zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Der Sitz dieser ..Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsstatistik des Reichsgesundheitssuhrers , die gleichzeitig vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung als ..Biostatistisches Institut der Universität Berlin" anerkannt wurde, befindet sich im Reichsgesundheitsamt Berlin. Die Lei- liegt in den Händen von Dr. F. R e i ch e r t, die Leitung des Biostattstischen Jnstttuts der Universität übernimmt Dr. phil. habil. Dr. mcd. Siegfried Kol- nchtung eines Traktorenwerkes. Reichsorganisattons- leiter Dr. Ley wird beauftragt, bie zur Probuktion bes von Dr. Porsche erfundenen Traktors notwendigen Fabrikanlagen zu errichten und für die damit zusammenhängenden baulichen Maßnahmen die erforderlichen Anordnungen zu treffen. Diese sind im Gebiete der Gemeinde Walddroel vorgesehen. Am Heidengedenktag Flagge auf So lstock. e genen Flagge. Vergebliche Tarnungsversuche. Eden heuchelt Ekel über die Explosion in Jstambul. s o f i a, 15. März. (DNB. Funkspruch.) Die Eng- leider fahren fort, die Explosion im Istanbuler frtel „Pera-Palace- in lügenhafter Weise zu Der- dchtigungen und Beschuldigungen gegen Bulgarien imuroerten. So hat Eden an den Gesandten Hendel l. in dessen Diplomatengepäck die in &üia nicht mehr verwendeten Sprengkörper exvlo. b-rten. eine Art Beileidstelegramm gesandt, in dem fe’fagt. er habe .. schrecklichen Ekel- empfinden. als er die Zeitungsberichte von dem „g e • reinenAtlentat- gelesen habe. Eden hat an. Einend noch nichts davon gehört, wie vielseitige Verwendung englische Diplomaten in Zusammen- »beit mit dem Intelligence Service gerade auf dem «Ilkan für Sprengstoffe hatten. Erinnert fei er dshalb an den glücklicherweise mißlungenen An- Haa eben dieses Gesandten Rendell auf die Sofio- [r Wasserversorguung ober an das in Split vor tirzem aufgedeckte enge Zusammenwirken britischer tinsularbeamten mit einer Bande käuflicher weitere Areilegung der Diokletian-Termen. Die Thermen des Diokletian in Rom sollen setzt ganz freigelegt werden. Der Gouverneur von Rom plant um'angreiche Arbeiten zur Senkung des Niveaus der Straßen, die die Diokletian-Thermen umgeben, um diese antiken Bauten sichtbar zu machen. In einem Teil ber Thermen bes Diokletian befinden sich das römische Nationalmuseum und eine der größten Kirchen Roms, die Santa Maria begli Angeli. die Michelangelo in die Ruinen der Thermen inbaute und in der die Kirchenfeiern der lönig- n bac;; 80 Ufie ü jn weichgemachtem Wasser schäumt öas Waschpulver viel besser. Zum Weichmachen bes Wassers verrührt man 30 Minuten vor Bereitung ^er Waschlauge einige Handvoll Henko-Vleichsoüa im Waschkessel, weiches Wasser schont die Wäsche^ und spact Seife^ I______________L______________________________ . ------ gefunden; auch zehn Soldaten wurden getötet. Das Pulverdepot von Santa Barbara war eine Zweigstelle des staatlich kontrollierten Konzerns Union Espanola de Explosivos. In ber offiziellen Auslassung über bie Katastrophe wird unterstrichen, daß es sich um ein Privatunternehmen handelt, keineswegs um ein Militärdepot. Don dem Minister Gamero del C a st i l k o, dem Vertreter der Falange im Kabinett, der sich zufällig in Sevilla befand, wurden sofort bie ersten Hilfsmaßnahmen ange- ordnet. Zu ben Aufräumungsarbeiten ist Mmtar aus ber Provinz Anbalusien aufaedoten. Zur Hil e für die Verunglückten und die Obbachlosen ist die Falange eingeschaltet worden. Die „Feria-. ein andalusisches Volksfest, das jedes Jahr Ende Marz gefeiert wird, ist abgesagt worden. Die für dieses Fest bereitgestellten Mittel sollen den durch die Katastrophe Geschädigten zugute kommen. Gleich- zeitig ist die Regierung gebeten worden, den Bau von 2000 Arbeiterhäusern zu genehmigen, die für Aünf Jahre Zuchthaus für übles Gaunerstück. Eine alte Berliner Kriegerwitwe war au lobt erschrocken, als sie eines Tages einen Brief erhielt, in dem der Hauptmann ihres Sohnes ihr mitteute, daß ihr Junae infolge einer Armverletzung am Schreiben verhindert sei. In seinem Auftrage teile er ihr daher mit, daß aus der von ihrem Sohn verwalteten Kompaniekasse von fremder Hand ZOO Reichsmark entwendet worden seien Da er da»uc aufkommen müsse, bitte er um Ueberfenbuna eines entsprechenden Betrages, für den er 300 RM zu- rückzahlen werde. Die Mutter war hoch erfreut, als ihr Untermieter, der ihr auch sonst mit Rat und Tat zur Seite stand, sofort bereit war, 200 RM. zur Verfügung zu stellen. Sie selbst verschaffte sich noch 100 RM. und legte sie dazu, weil sie glaubte, die erste Zahl in dem Dries ihres Jungen beruhe sicher auf einem Versehen, und in Wirklichkeit brauche er ,300 RM Der Untermieter gab einen Brief mit dem (Selbe unter der angegebenen Lagernummer auf dem Postamt ab und tags daraus erschien ber 27jährige Walter Möller aus Berlin-0 und strich das Geld ein. Dieser mehrfach vorbestrafte Gauner kannte di- Fomilienverhvltnisse des Soldaten, der sich in Wirklichkeit der besten Gesundh-it erfreut, genau und wußte auch, daß er die Kompaniekasse verwaltet. Diese Kenntnis nutzte er bann zu seinem gemeinen Gaunerstück aus. Da alles so gut geklappt hatte, schrieb er bald barauf einen zweiten Dries und verlangte weitere 125 RM., Die angeblich der Bursche des Sohnes abholen sollte. Daß der junge Soldat einen „Burschen" haben sollte erregte aber den Verdacht des Untermieters, der sich mit der Polizei in Verbindung setzte. So gelang es. den Gauner feftzunehmen. als er zum zweiten Male auf dem Postamt erschien, um seine Beute einzustreichen. — Das Berliner Sondergencht verurteilte den üblen Volksschädling wegen vollendeten und versuchten Betruges und schwerer Urkundenfälschung zu fünf Jahren Zuchthaus. Lawinenunglück am Splügen-Paß. Am Südfuß des Splügen-Passes sind d r e i P erson e n von einer Lawine verschüttet worden. Zwei von ihnen konnten von den Einwohnern des Dorfes Campoldocino gerettet werden. tige Pulverexplosion hat sich w in der Nähe von Sevilla ereignet. Das Depot von Santa Barbara, das drei Kilometer von der andalusischen Hauptstadt entfernt liegt ist i n di e Luft geflogen. Die Katastrophe hat gewaltige Ausmaße angenommen. Bis jetzt sind 5 0 Tote und 350 Schwerverletzte geborgen worden. 30 0 Häuser sind zerstört, 2500 Menschen sind obdachlos. Im Umkreis von 6 Kilometer um den Unglücksort ist keine Fensterscheibe ganz geblieben. Das Pulvermagazin liegt bei Sevilla auf Dem Adlerhügel, inmitten von Arbeitersiedlungen. Zur Stunde der Katastrophe befanden sich die Manner an ihren Arbeitsplätzen, daher fielen ber Explosion vor allem Frauen und Kind er zum Opfer. Die Explosion hat deswegen so große Ausmaße angenommen, weil bas Lager voll belegt war. Nach ben ersten Mitteilungen aus Sevilla soll die Katastrophe auf die Ungeschicklichkeit eines Arbeiters zurückzuführen fein, der beim Transport von Dynamit eine Kiste fallen ließ und so d.e Entzündung herbeiführte. Aber es ist kein Zeuge mehr für diese Der jährliche Erzählerpreis der „neuen linle", für den innerhalb von zehn Jahren insgefümt über 30 000 RM. ausgesetzt waren, wurde soeben für 1941 in Höhe von 3650 RM. durch die ehrenamtlichen Preisrichter Paul Fechter, Helene von Nostiz, Wilhelm von Scholz. Bruno E. Werner verteilt. Die sechs Preisträger werden im März-Heft der „neuen linie" vorgestellt. Es find: Gerhard Denecke. Anny Berg von Linde, Gerhart Weife. Georg von der Dring. Günther Wandel, Marga laut. Der Verlag ber „neiren linie" zeichnete ferner durch Ankauf ihrer Arbeiten folgende Autoren aus: Norbert Jacques. Karl Jvho, Ulrich Sander, Ruth Schaumann, Charlotte von Gumberz-Rhonthal, Gertrud Heyer. „Künstler im feldgrauen Rock-. gür amerikanische Geleitzüge über den Atlantik. Stockholm. 15. März. (Europapreß.) Eine «firne Kampagne für amerikanische Geleitzüge über hu Atlantik ist nach einem Bericht der Göteborgs lindels- und Schiftahrtszeitung von dem amen- ililschen Militärschriftsteller Fielding Elliot (n geleitet worden Elliot schreibt: „Die ganze Hilfs- piUtik kann mit einem Mißlingen enden, wenn rcht Maßnahmen getroffen werden, um d'e h» igen D e r l u st z i f f e r n herunterzu- tuaen Die Ueberfübrung eines weiteren Teiles uilerer Flotte unter die britische Flagge würbe jtn wertvoller Beitrag sein. Unsere Schiffe würden rvrksamer fein, wenn sie mit amerikanischen Besatzungen benwnnt werden und unter ! anerikanifchem Befehl stehen. Falls dis aDtte dazu verwendet werden muß, die Seewege ; Qi en zu halten, so hoffen wir, diese Tatsache ohne I jLrdjt feststellen zu können und unsere Schiffe für Sn Zweck, für den sie gebaut worden sind, d h. । ,,m Schutze der vitalen Interessen der Revublik. zi verwenden und dies nicht unter ber Flagge ! anderen Landes, sonbern unter unserer Viele Künstler stehen in ben Reihen der Wehrmacht ober in einem anderen kriegswichtigen Einsatz. Ihr Schaffen ist in der Heimat nicht vergessen. Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" im Rhein-Main-Gebiet hat es sich daher zur Aufgabe gestellt, der Oeftentlichkeit eine 21 u s ft e II u n g ber im Kriegseinsatz stehenden Künstler des Gaues Hes- sen-Nassau zu übergeben. Sie kündet eine Ausstel- f..«« cti-nnFriirt nn hi» linfpr dem Motto ..KÜnst» Amerikanischer Zomnal'st nnier Srionageverdacht verhaffet. Berlin. 15. März. (DNB. Funkspruch.) Der meritanifd)e Jouralist Richard C. Ho11elet, [ ertretcr einer amerikanischen Nachrichtenagentur, t urbe Samstag früh wegen brinqenben Verdachtes ler Spionage zugunsten einer Feindmacht o e r« astet. Trauerfeier für Koma Alfons in Berlin Berlin, 14.März. (DNB.) Der spanische Bot- ffiafter veranstaltete für den verstorbenen König lIfons XIII. eine Trauerfeier in der Hedwigs- li r d) e. Als Vertreter des Führers war Staats- runifter Dr. Meißner, als Vertreter bes jur j»eit von Berlin abwesenden Reichsministers des Iustüärtigen von Ribbentrop Staatssekretär von D e i z s ä ck e r mit dem Chef des Prvtokolls Ge- V nbten von Doernberg erschienen. Die Wehr- r acht war durch General der Flieger von W>' t • ndorff. Aomiral Canaris. General Erfurt h und Vizeadmiral Patzig vertreten. Ferner raren Mitglieder der spanischen Botschaft. 2)ertreter l-r Falange und ber spanischen Kolonie sowie zahlreiche Mitglieder der Berliner Missionen und Rutsche Freunde Spaniens anwesend. Das Ritterkreuz für KapiiSnleuinant Klug. Kleine politische Nachrichten Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Geheimen Medizinalrat Dr. med. Walter Stöckel in Berlin aus Anlaß ber Dollenbung seines 70. Lebensjahres in Anerkennung feiner hervorragenden Verdienste um die medizinische Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Geburtshilfe und Gynäkologie, die Goethe-Mdaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. ♦ Der Führer hat dem niederdeutschen Maler Professor Bernhard Winter in Oldenburg 1.0. aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. * Im Auftrag des Reichsführers ff und Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums begrüßte der Leiter der Volksdeutschen Mlttelstelle und Beauftragte für bie Aussiedlung -Obergruppenführer Lorenz, an der deutsch-sowietischen Grenze bei Eydtkau einen Treck ber Bo II9- deutschen aus Litauen und hielt sich darauf in Kowna zur Ueberprüfung der Ausfiedlungsarbei- ten auf. Bis zum 11. März ha-ben 36 000 Volksdeutsche aus Litauen die Reichsgrenze überschritten. In Madrid wurde in Anwesenheit des spani- Nischen Außenministers Serrano Suner und des deutschen Botschafters von Stohrer eine deutsche Presseausstellun g.eröffnet. Im bulgarischen Staatsanzeiger wurde ein Journalistengesetz verosfentlicht. Nach ihm kann als Journalist nur angesehen werden, wer sich hauptamtlich journalistisch betätigt und mindestens zwei Jahre an einer Tageszeitung ober sechs Jahre an einer Wochenschrift gearbeitet hat. Zwischen der Sowjetunion und dem Königreich , Thailand sind die diplomatischen, kommerziellen und konsularischen Beziehungen ausgenommen worden. Dr Pablo Santos Munoz wird Ende April als erster Gesandter Argentiniens fein Land in Kanada vertreten. * Die brasilianische Regierung stellte auch für 1941 600 Millionen Milrcis für bie Durchführung bes Fünfjahresplanes zur Verfügung, wovon ein großer Teil für ben Ausbau der nationalen Verteidigung Verwendung findet. Für die Verbesserung des Verkehrswesens, den Aufbau der Schwerindustrie, Agrarmaßnahmen. Erdölschürfungen sind weitere Posten vorgesehen. O1 ’Jg ffi-l Trunksucht führt jum Verlust der MrtschaftsfShlgkeit. b h o f g e r i ch t Z w e i b r u ck e n hat ein vertes Urteil gefallt. Ein Bauer war seit Trünke ergeben und daher nicht mehr Am 14 März 1941 ist die 1908 in Kodersdorf geborene Barbara Tremmel hingerichtet wor- einüaute und in der bie Kirchenseiern Der röntg- ben, bie das Sondergericht in Wien w e g e n ' lichen Familien begangen werden. Auf einem ande- Meuchelmordes als Gewaltverbrecherin zum ren Teil der Diokletian-Thermen, auf dem Desti zum T°d rerteilt hat. Die Tremmel hat am bulum. befindet sich d.e tm Mbtrete geformte -----x m- iru.e,».. I <13 । fl .. a (jfebra, einer der schönsten Plätze „toms, ber auf dem Grundriß des antiken Desti- bulum errichtet ist. Das Projekt läßt die Piazza Efedra und die Kirche Santa Maria deali Angell intakt und wird nur die Ruinen in nordwestlicher Richtung freilegen. Die antike Palaestra der Thermen wird mit Hifte von Säulenfragmenten, die sich in den Ruinen befinden, wiederhergestellt werden. ILführt. Ein großes Voltstraktorenwerk Darüber empfindet der englische Außenminister cicheinend keinen Ekel. Auch nicht, als er von den kn Schlägen des britischen G-Heimdienstes auf die ( aatsmänner des Irak und Ägyptens in ben Sei- tingen las. Um ihm aber auch eine aktuelle Mog- fefeit zu geben, „schrecklichen Ekel^ zu empfinden, empfehlen wir ihm die derzeitigen Berichte englischer 5 itunaen über den feigen Mord verblendeter tiemisr ^auvinisten an dem polnischen Schau- *'"■ ‘ j? jeler Igo Sy m. der nur deshalb umgebracht v irde. weil er an einem deutschen Film nitgewirkt hatte. Ueber biete unsinnige Tat, fr- selbstverständlich beträchtliche Erschwerungen auch fir ihre fernstehenden polnischen Bevölkerunasteile Irr (Befolge hatte, frohlockten die englischen Zeitun- *m, und Radio London klatscht Beifall Solch? ne-briae Gesinnung verursacht wahrhafttgen Ekel, Md Mr. Eden täte aut daran, sich auch die M'ldun- M über b*n Mord an dem polnischen Richter I afilews ki anzusehen, der ebenfalls n'chts an- bres getan hatte, als mit den deutschen Behörden jm Vorteil feiner polnischen Mitbürger zusammen- z: arbeiten. treten. Holz Warenfabrik. Gießen 1326 D ASTRA sucht. (0926 0923 a. d. G. A. ' wird zuverlässige 1 HausgehilliD 12950 I Wo kann j Sqm astaft 275 A Gutes Rezept bei Erkältungen Werfen lOtAl, u. tRUtA-Sdve*. am 15.9.40: Klein im Preis Stacittheater KLEIHBUCHUNQS-MASCHIliF MODELL 2/260 | Wohnungstausch1 5-Zim. Wohng. flogeD'limhäage lör Hadia- rer punktfrei, bei Fahrrad- Abmann Gießen Neustadt 20. 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Kältegcfüm und benommenen Kovi bemerkbar machte, habe ich Ihren Klosterfrau-Melissengeist angewandt. Ich nahm ibn nach Gebrauchsanweisung vor dem Schlafengehen als Hcißtrank. und schon am anderen Nlorgcn fühlte ich mich wcsentlici) besser. Ich kann Klosterfrau-Mc- hsicngerst icdcm bei ähnlichen Beschwerden bestens emvfchlcn." Bekanntmachung. Sämtliche Rechnungen, die durch Lieferungen und Arbeitsleistungen im Rechnungsjahr 1940, d. h. in der Zeit vom 1. April 1940 bis einschließlich 24. Üläq 1941, entstanden sind bzw. noch entstehen, sind so» fort, spätestens jedoch am 25. März 1941, bei den unterzeichneten Verwaltungen einzureichen. 13080 Bei späterem Eingang der Rechnungen ist mü einer erheblichen Verzögerung der Bezahlung der Rechnungen aus technischen Gründen zu rechnen. Gießen, den 14. März 1941. Die Verwaltungen der Universitäts-Kliniken und der Veterinär-Klinikea und -Institute der Universität Gießen. Verkäufer ca. 2 Raummet. Buchenreiscr. Das.: 1 BdM.- Bluse m. 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Liebigbau, Liebig. . straße 16, am Mittwoch, dem 19. Blärz 1941, al 10 Uhr, in Saal 1, auch für Schüler aus preug. scheu Gemeinden, für die eine Einschulung ii die Kaufmännische Berufsschule zu Gießen u Frage kommt, b) Mädchenberufsschule, Kirchstraße 16, am Frei, tag, dem 21. März 1941, ab 11.30 Uhr, auch für Schülerinnen aus preußischen Gemeinden, von denen aus die Mädchenberufsschule zu Gießer, besucht wird; c) Blädchenberufsschule Gießen-Wieseck — Fabrik. schule — am Dienstag, dem 18. 2Hän 1941, a6 15 Uhr; d) Gewerbliche Berufsschule, Kirchstraße 16, am Dienstag, dem 18. März 1941, ab 8 Uhr, für die Schüler aus dem Stadtkreis Gießen (Gießeiv Klein-Linden und Gießen-Wiefeck einschließlich); am Mittwoch, dem 19. März 1941, ab 8 Uhr; für die Schüler aus Allendorf a. d. Lahn, Allen» darf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Garben» teich, Großen-Buseck, Großen-Linden, Heuchel» heim, Leihgestern, Steinbach, Watzenborn- Steinberg; am Donnerstag, dem 20. 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Die Gefahr wird -brennender. und damit vermindert sich notwendig die Schul- suchferei Wir treten in einen seltsamen Abschnitt ein, in dem man zugleich natürlicher und künst- lischer lebt auf jeden Fall aber gefährlicher, und die Visionen Hoffmanns gewinnen Realität . " Er verweist dann auf „unsere neuzeitlichen Denkmäler" die Werbezeichen des Luftschutzes, Nachbildungen ungeheurer Bomben, und er sagt dazu: „Diese naiven Sinnbilder, durch die wir die banalen Kunstwerke unserer Väter ersetzen, sind die 5pmbole eines Zustandes, in dem wir seit über zwanzig Jahren begriffen sind, und noch ist kein Ende abzusehen Mit einer zugleich künstlichen, maschinellen, und i)od) auch natürlichen, elementaren Kraft tritt der Mensch dieses kriegerischen Zeitalters in die Sphäre !>es Todes, wird er in sie hineingerissen Unoergeß- ich wird das Heldentum der Fallschirmspringer jleiben, die diese Elementarform des modernen iriegers am reinsten darstellten Aber wie weit ist >er Weg von den Erstürmem umkämpfter Miuern, Heldengedenken. lieber Die Graber Der Toten des Krieges von 1914/18 sind die jungen Soldaten dieses Krieges vcrwärts gestürmt, um das Ziel der Väter zu erringen: die Küste des Kontinents und etwas )ie mit dem Schwerte in der Hand das Banner ihres Königs auf die Zinne pflanzten — bis zu >en Männern, die von Der Tausendmeterhöhe aus 'er Maschine springen, um unten die mechanische Dafse zu montieren und Sprengstoff einzubauen! Der Sturzkampfflieger stürzt aus der Höhe herab md landet seine zermalmende Bombe im genau irredjneten Raum, und der Kameramann filmt das illes mit genau demselben Einsatz seines Lebens öie die anderen. Daheim sehen Arbeiter und Büro- nenschen diese Aufnahmen, und sie prägen sich zu- •or die Anordnungen ein, die für den Fall eines Fliegerangriffs auf die betreffende Stadt ergehen und auf Der LeinwanD sichtbar werben. Ertönt Die •Sirene, so weiß jeDer innerhalb und außerhalb ’iner Arbeitsstätte, was er zu tun hat, um Die Sicherheit zu erhöhen unD Die Wirkung Des Angriffs abzuschwächen. SinD wir also nicht alle heute Den Toten, Die L’ir uns gefallen sind, innerlich näher, sind Vir ihnen nicht schicksalsmäßig inniger verbunden? — Der Einsatz ist ins Ungeheure gewachsen, die Möglichkeit der Vernichtung ist allenthalben groß, — mir ermessen jetzt erst, was die Technik als Schicksal unserer Zeit für uns alle bedeutet. Der IS$. impf, der Krieg, als die Nachbarschaft des Todes it für Generationen Erlebnis geworden Die zwischen zwei gigantischen Kriegen Den Kampf um Durchsetzung einer neuen Lebensstufe, ihrer Welt- mschauung. erlebten. Neben ihrem brennenden Ja! am Leben und seiner Fülle steht die Einsatzbereit- chatt. Die ineinsfällt mit Todesbereitschaft. Bei illen jungen, gesunden Völkern sehen wir dieses va! wachsen, Und Die Jugend ist ihm allenthalben icrpflichtet, wo Das Leben steigt. Es ist Der Weg i o m I ch zum Wir, Der Die Bereitschaft zum f insatz des Lebens steigert Clemenceau hat einmal lie wahre Quelle feines Hasses verraten, als er on der „satanischen Todessehnsucht" der Deutschen -'rach: — er konnte schon zu feiner Zeit nicht bereifen, daß der Deutsche als Soldat weiß: „Und Goldaiengräber in Norwegen. Von Heinrich Zerkauten. Da liegt die schöne Kirche von Ringsaker, deren s^itz in* den Himmel sich bohrender Turm der höchste oller norwegischen Kirchtürme sein soll. Zwar nicht > d eses Turmes wegen kommen die Fremden alljährlich in großer Zahl nach Ringsaker. Sie wollen d elmehr den altflämischen Schnitzaltar sehen, der h er als kostbarer Besitz geborgen wird. Der luthe- r|d)e Pfarrer, am Sonntag mit langem, schwarzen 2ülar und dem weiß gekräuselten Halskragen an- (Han, erklärt gern Den Fremden von Ringsaker Itinen altflämischen Schnitzaltar. Der Pfarrer scheint einer reichen Gemeinde Eeelenhüter Um Kirche und Friedhof läuft in roei- tun Bogen die niedrige Steinmauer, darin an der Stirnseite viel eiserne Ringe eingelasien sind. In dese Ringe schlingen am Sonntag die Bauern Die kchlaufe Der Zügel ihrer PferDe. wenn sie selber b:r Predigt ihres Pfarrer? Herz und Ohr leihen Heute läuten Die Sonntagsglocken nicht Der iräd)tige Hof Des Pfarrherrn liegt ein wenig ver- ! Nüchtert am Ufer des Mjöfenfee Die Fremden, bic heute gekommen sind lassen die Kirche in Frie- ; bin und ihren altflämischen Schnitzaltar. Sie lassen hie Toten ruhen und klopfen 'nicht an des Pfarr- h.rrn verschlossene Tür. Wenn es nach ihnen ginge, marschierten sie ohne Aufenthalt weiter nach Lillehümmer Aber es geht ja nicht nach ihnen. Auch des Pfarrherrn Sohn befindet sich unter den norwegischen Soldaten, von seinem geflüchteten ftinig gerufen, für England auf norwegischem ■ &?ben zu kämpfen Der Pfarrer hat so manches 9?al für seine Gemeinde gebetet Heute, da es um iin selber geht und um den Sohn, heute kann er ; Nicht beten Er zählt die Abschüsse Aber es werden sc viele, daß er das Zählen bald aufgeben muß Hernach bringen sie die Gefallenen auf den Fried- hl f: deutsche Soldaten und norwegische Soldaten. Ere sind mit einer Zeltbahn zugedeckt Aus der Zeltbahn liegt gleich einem Orden eines jeden Ge- idienen Stahlhelm oder die noowegifche Feldmütze mit Litze und grüner Troddel <£s bettet aber der Pfarrer von Ringsaker Die Rutschen, Die fallen mußten in ein gemeinsames Grab vergißt auch nicht, einen jeDen Hügel mit Birkenholz und Stahlhelm zu schmücken Derweilen ei einen Segen spricht wie sein Glaube es ihn ge= le^rt hat Dann bettet er auch die Norweger, die icllen mußten, in ein gemeinsames Grab, Dicht niben Dem deutschen, pflanzt das Birkenholz ein. ■legt ihnen die Feldmütze zu Füßen ipricht einen Gegen. Der Segensspruch währt nicht länger über Gießener Anzeiger lGeneral-Anzetger für (Pbcrbenen, setzet ihr nicht das Leben ein — nie wirD euch das Leben gewonnen fein!" Aber nur aus diesem uns eingeborenen Ja zum Leben und zum Sterben konnten wir uns aus dem Abgrund erheben, in den uns die Niedertracht der sinkenden Welt gestoßen hatte Unsere Toten waren unsere Verpflichtung. Nur wenn wir gleich ihnen zum letzten Einsatz bereit waren, konnten wir wieder ihrer würdig werden Mit elementarer Kraft hämmert dieses kriegerische Schicksal ein Volk zu einer harten Schicksalsgemeinschaft. Der Wandel des Denkens und Fühlens vom Ich zum Wir beantwortet zugleich die Frage nach Dem Wozu 7- Heute hat auch Der Letzte unter uns. Der am wenigsten „Ergriffene", begriffen, um was Dieser ungeheure Kampf geht. Das private Schicksal weicht zurück vor Diesem ungeheuren Wozu Es beDeutet das Umschmelzen des ganzen Menschen als Typus in die Gestalt eines neuen Zeitalters. Wir werden härter und einfacher aus diesem Kriege hervorgehen Wir empfinden heute, wie'uns der vorige Krieg auf dieses Schicksal bereiten half. Durch sein feuriges Tor mußten wir eingehen in diese neue Zeit, in der wir setzt die Bewährungsprobe ablegen. „Ich will nur eine Gleichheit: die welche Die äußerste Gefahr und der Pulverdamps um uns gibt Da haben wir alle einen Rang!" sagt Nietzsche, der diesen Zustand als den kommenden ansah. Er setzt hinzu: „Im Kampf gibt man wohl sein Leben Dran, aber der Siegende ist versucht, sein Leben wegzuwersen In jedem Sieg ist Verachtung des Lebens." Daß wir das Große nicht mehr vom Furchtbaren trennen in unserer Vorstellung, gehört auch zu unserem guten Gewissen in dieser Zeit des Umbruchs aller Werte und Wünfchbarkeiten Und wie sind uns die Worte des einsamen Nietzsche heute klar und verständlich: „Es ist wohl so: da. was deutsch ist, hat sich noch nicht völlig klar herausgestellt. Durch Zurückschauen ist es nicht zu lernen: man muß Der eigenen Kraft vertrauen Das deutsche Wesen ist noch gar nicht da, es muß erst werden: es muß irgendwann einmal herausgeboren werden, Damit es vor allem sichtbar und ehrlich vor sich selber fei. Aber jede Geburt ist schmerzlich und gewaltsam .." In dieser schmerzlichen Gewaltsamkeit stehen wir mitten Darin Wir erleiDen unD erkämpfen zugleich Durch Not unD ToD unseren WerDegang als Volk, als Reich, als Deutsche. „Die Umformung Der Welt, um es in ihr aushalten zu können — ist Das Trei- benDe: folglich als Voraussetzung ein ungeheures Gefühl Des Widerspruchs ", lesen wir bei Nietzsche. Und dazu Den tieisinnigen Satz, der alles Heldentum umfaßt: „Die Liebe zum Leben ist beinahe der Gegensatz der Liebe zum Langleben Alle Liebe denkt an den Augenblick und die Ewigkeit, — aber nie an ,die Länge*." Curt Hotzel. Deutsche Soldatengräber in Norwegen. t1 Hier ruhen deutsche Soldaten, die in den Kämpfen in Norwegen fielen. Das Grab befindet sich auf Dem Friedhof Eidsberg in VinDlos in Norwegen. — (Scherl-BilDerDienst-M.) Leben und kämpfen wie sie. Von Leutnant Herbert Staate. Auf Dem kleinen.DorffrieDhof von Farebersville, gleich neben Der Feuerstellung Der Batterie, haben wir ihn beigefetzt, Den ersten Gefallenen unserer Einheit Jung war er noch, sehr jung — unD war uns Aelteren Doch schon vorangegangen auf einem Weg, von dem in jenen Tagen Des Feldzuges in Frankreich keiner wußte, ob unD wann er ihn vielleicht zu gehen hatte. Oben in einer stillen Ecke Des Friedhofs, gleich im Schatten Der nieDrigen Mauer hatten wir ihm sein Grab bereitet unD stanDen nun in einer Pause Des Kampfes vor ihm angetreten, um AbschieD zu nehmen. Durch Die Luft orgelten hier unD Da französische Granaten, weiter vorn lederte irgenDroo ein Maschinengewehr — Das war sein Grabgesang. Die Worte Des Batteriechefs: „An Deinem Grabe geloben wir, f 0 z u kämpfen unD, wenn es fein muß, z u st erben wie Du" — sie waren seine GrabreDe. Am AbenD vor Dem Angriff war er gefallen. (Störungsfeuer Des Gegners hatte Die Batteriestellung abgekämmt, nnh währenD Die anDern Kame- raDen schon in Den Deckungsgräben lagen, war er noch einmal herausgesprungen, um an seinem Geschütz schnell irgenD etwas roieDer in DrDnung zu Dem Grab des eigenen Sohnes, der fallen mußte, als über Dem feiner Kameraden Die Deutschen bleiben auch am schweren Tag von Ringsaker Sieger Sie grüßten die noch einmal, die ihren Sieg mit erfechten halfen. Die nun schlafen auf Dem FrieDhof zu Ringsaker im Anblick Des Mjöfen. Dann ziehen Die Deutschen weiter, Lillehammer entgegen. ■ * , Der Gegner hat sich gestellt, Der Gegner will bezwungen sein. Es haben Den Norwegern Die Straßensperren um Gjövik nichts genutzt, nichts Die sorgsam vorbereiteten Brückensprengungen Die Deutsche Infanterie Des Vormarsches von 1940 räumt Die Sperren unD bezwingt Die Schluchten Sie geht im Schutze Der Panzer vor unD faßt Den. Gegyer im Rücken, ehe er noch zur Besinnung finDet Infanteriegeschütze kämmen Den Waldhang ab, Flak holt Den norwegischen Aufklärungsflieger herunter, Daß er kopfüber in Den See stürzt. Aber Gjövik selbst, Die von ihren Bewohnern verlassene StaDt, bleibt unversehrt. Nichts wirD in späteren Tagen Daran erinnern, Daß im Umkreis dieser Stadt Mann gegen Mann gekämpft wurde, daß die Luft durchschnitten war von Den Geschoßbahnen Der Infanteriesalven, daß Maschinengewehre bellten wie ausgehungerte und heisere Hunde aus der Suche nach ihrem Opfer. Es wird dennoch ein Zeichen geben — bald schon — daran niemand vorübergehen wird, Die Deutschen nicht und nicht die Norweger, Die zaghaft heimkehren in ihre Stadt und wunderliche Augen machen, weil alles am alten Platze steht, weil ihnen nichts genommen wurde an Hab und an Gut Es sind derweilen neue Bewohner in Gjövik, der verlassenen Stadt, eingezvgen Deutsche und Norweger Sie haben sich Den friedlichsten Platz ausgesucht" und den schönsten da,zu Redet sie nicht an. denn sie geben euch keine Antwort Sie sprechen eine andere Sprache die wir Menschen dieser Welt nicht verstehen Ihr Blick ist weiter, als der unsrige, ihr Herz ist schon Erde geworden, daraus rote Erika blüht Sie wohnen still unter ihrem Holzdach, daraus das eiserne Kreuz gemalt ist oder die norwegische Flagge Ihre Häuser trennt kein Zaun Sind Soldaten geworden vom gleichen Regiment Vor ihnen senken sich die Fahnen aller Regimenter. Denn sie fielen für ihr Vaterland * Ein jedes dieser Gräber deutscher Soldaten in Norwegen hat seine Geschichte, ist Mahnung für die Gegenwart, ist Beispiel für die Zukunft Da ruht der unbekannte Matrose vorn Kreuzer „Blücher" auf Dem Soldatenfriedhof von Ekeberg, hoch zu Häupten Oslos, Der StaDt mit ihrem FjorD zu Füßen. Fast will es scheinen, als reiche Der Blick hinüber bis nach Oskarsborg, jenem feinDlichen Fort, Das am 9. April 1940 vom Kreuzer „Blücher" noch nieDergefämpft wurde, ehe Das Schiff selber mit wehender Flagge in Die Tiefe ging. Dicht Daneben liegt Askenholmen, Die kleine Inselgruppe, Darauf so viele sich schwimmenD retten konnten, bis sie von Deutschen Torpedobooten geborgen wurden. Jo einem abschließenden Bericht des Oberkommandos Der Wehrmacht vom 13. Juni 1940 über die Operationen in Norwegen wird gesagt: „Die Heldentaten, die Dabei von Deutschen Führern unD ihren Einheiten sowie von einzelnen Soldaten vollbracht rourDen, bleiben einer späteren Berichterstattung vorbehalten. An ihrer Spitze wird für immer der heroische Kampf und Untergang des Kreuzers „Blücher* stehen." Eine Ehrentafel auf Askenholmen, weithin sichtbar, erinnert an Den Kampf des Kreuzers, dessen Einsatz den nach ihm folgenden Einheiten Den Weg nach Oslo freimachte. Sie soll auch Den unbekannten Matrosen ehren. Der auf Dem schönsten Sol- datenfriedhof Norwegens, auf Ekeberg. ruht. An seinem Grab hat eine unbekannte Hand einen roten Ebereschenkranz nieDergelegt, ein Gruß Der Heimat für Die, Die im GeDächtnis ihres Volkes für immer weiterleben. Vor einer weißlockierien Tür. Von Erich Klaila. Matthias wirD angerufen. Es ist soweit, Matthias! sagt Regina am Telephon Ich fahre jetzt zur Klinik hinaus . In Gedanken sieht der Mann Regina in einer rotgestnchenen Fernsprechzelle stehen. Den Hörer fest an Das Ohr gepreßt. Die Frau empfindet Furcht vor dem KommenDen Es ist das erste Kind, das sie zur Welt bringen wird. Tut es sehr weh, etwas zur Welt zu bringen? Regina weiß es nicht Aber man hat ihr von Der Bäckersfrau an Der Ecke erzählt die bei Der Geburt eines Kindes gestorben ist Du hast sie Doch gekannt, Matthias? Matthias! Horst Du mich überhaupt? Bist Du noch Da? Es wirD schon gut gehen! tröstet Matthias Er spricht ruhig, obwohl Das Aufgeregte der Frau auf ihn übergesprungen ist. Er wird die Unruhe den ganzen Tag nicht los. Nach Feierabend fährt er gleich zur Klinik hinaus Vor einer weißlackierten Tür muß er warten. Gleich dürfen Sie hineingehen! sagt die Schwester. Ein paar Minuten noch! jagt sie und läuft weg. „./tti.Mürz 1941 bringen Dabei hatte es ihn getroffen Fast hatte es ausgesehen, als fei er im Laufen beim Einschlag der Granate nur ein wenig gestolpert — als man zusprang, war er schon tot. Er war Der erste Gefallene unserer Batterie, — er blieb nicht der einzige. * Unsere Gedanken wandern heute, am Helden- gedenktag, zurück zu den stillen Gräbern in Polen, in Norwegen und im Westen, die wir alleingelassen haben, die doch nicht allein sind, sondern umgeben von der Liebe einer Mutter, eines Vaters, einer trauernden Frau und dem ehrenden Gedächtnis der lebenden Kameraden der Gefallenen die um sie waren in den Stunden des Kampfes und des Todes Eingebettet und umgeben aber find sie auch von Der Liebe unD Der anDächtig stolzen Verehrung unseres ganzen Volkes, Das in seinen toten Soldaten Die besten Träger eines kämpserisch-helDischen Geistes erkennt. Der unsere Weltanschauung geformt und Den gegenwärtigen 'Kampf um Das Leben unseres Volkes zum Siege werben läßt Leicht ist es. von Den hohen unD heiligen Dingen Des solDatischen Sterbens zu reDen, aber oft sehr schwer sie zu leben HelDenverehrung erschöpft sich geraDe heute für unser Volk nicht in Lobpreisungen und billigen Worten Aus den mutigen Kämpfen und dem bitteren Sterben unserer Toten wächst das Bekenntnis und der Opfermut zu gleichem kämpferischen Tun Wann jemals in unserer neueren Geschichte hätte unser Volk ein größeres Recht gehabt, in stiller Ehrfurcht feiner toten Helden zu gedenken, als heute, da die gesamte Nation zur Trägerin heldisch-kämpferischen Geistes geworden ist, eines Geistes, der unser Volk zu letzten, nie für möglich gehaltenen Anstrengungen im Kamvf um sein Lebensrecht und seinen ßebens- raum befähigt. Das Wort von Clausewitz: „Stolz auf unsere großen Männer dürfen wir nur fein, solange sie sich ihrerseits unser nicht zu schämen brauchen" erfüllt Das Wesen der gesamten Nation. Und wahrlich die Gefallenen des gegenwärtigen Krieges wie die Toten des Weltkrieges und Die Toten De* Kampfes Der Partei für Das Reich, Deren Vermächtnis und Mahnung wir heute zu erfüllen bereit find, brauchen sich unser nicht zu schämen. * Es mag oft scheinen, als erschöpfe sich das Wesen des Heldentums in Der Tatsache Des Sterbens auf Dem weiten FelD Des Kampfes Der Männer. Held fein ist meh r. Es heißt kämpfen unD Kämpfen bringt Gefahr Diese Gefahr und Das Wissen um sie aber ist es, Die Den kämpfenden Soldaten zum Helden werden läßt, der — wenn notwendig — feinen kämpferischen Mut mit dem höchsten und letzten aller Siegel beglaubigt — dem Tode. Glauben wir nicht, daß den Männern, die heute in ihren fernen Gräbern in Den ßänDern rings um unser Reich stille Wacht halten, ihr Sterben immer leicht geworden ist. Oft war es vielleicht erst der letzte Augenblick, schon an der Grenze des ßebens. Der ihnen Die Erfüllung ihres Daseins unD ihres Kampfes mit Dem klaren unD reinen Wissen um Den höheren Zweck ihres OpfertoDes brachte. Soldaten aus unserem Blut sind keine blassen, mark» unb blutlosen Verneiner bes ßebens ober auch nur Duckmäuser Nein^ gerabe sie, die aktivsten Kräfte des Volkes, wissen den Wert des ßebens und feinen Inhalt wohl zu schätzen. Um so größer und reiner ist daher bas Opfer ihres Seins, bas sie wohl wisienb um Gefahr unb bie Härte unb Unroiberruf- lichfeit bes Tobes betn Volke barbrachten. Gewiß ist es schön unb erregenb, betn Kampfs entgegenzugehen, gepackt zu werben von dem Wir- Bet Optiker am Bahnhof | Lieferant auch Ihrer Kranken kaffe Wo habe ich die schon gesehen! denkt Matthias nach. Ich habe sie bestimmt schon gesehen! beharrt er. Ob ich sie einfach fragen kann? Schwester Berta? ruft jemand. Die Schwester bleibt stehen. Ja, ich komme! Ein wenig ungeduldig sagt sie das. Manchmal ist es aber ganz schlimm mit der Ruferei! denkt die Schwester vielleicht. Schwester Berta?, überlegt Matthias: und bann ist alles roieber gegenwärtig: feine Verwundung, bas ßazarett in L. Der Bettnachbar heißt Water- borg. Er stammt aus Schleswig unD spricht vom Meer wie von etwas, bas ihm ganz allein gehört. Er soll aber nicht vom Meer sprechen! sagt Schwester Berta. Es strengt ihn zu sehr an, er muß Dank husten! Schwester Berta muß bann kommen Sie sollen sich nicht aufregen! sagt sie in ihrer geduldigen Art. Hörst du, Waterborg: Schwester Berta hat bas gesagt. Die Blonbe; bu weißt schon ... Tu doch nicht so erstaunt, Menschenskind! Ich bin Doch kein Trottel! Ich habe doch Augen im Kopf! Meinst Du vielleicht, ich wüßte gar nichts? Alles weiß ich, Waterborg. Auch daß sie manchmal du zu dir sagt. Was ich dir noch erzählen will, Kamerad Waterborg: als du so blaß dagelegen hast, da hat die Blonde geweint. Ich Dachte schon, ich hätte ihn über den Berg hinweg! hat sie gesagt Am nächsten Tage hat sie bann nicht mehr gemeint Ich wußte aber: jetzt weint sie nach innen. Ich glaube, Waterborg, Die BlonDe hat dich sehr lieb gehabt. Du hattest ihr wohl, einmal ganz allein in deiner netten Art vom Meer erzählt? Saa? Ja. unb bas muß ich bir eigentlich auch noch sagen: siehst bu, so komisch ist das! Meine Frau erwartet ein Kind. Das ist nun weiter nicht komisch. Das andere aber schon: als ich vorhin in Die Klinik komme unD Darauf warte, daß ich zu meiner Frau Darf, öffnet sich plötzlich eine weißlackierte Tür. und Schwester Berta kommt heraus! Jetzt ist sie wieder bei meiner Frau. Der Arzt ist auch bei meiner Frau Jetzt schreit wer! Himmel, kann das schon schreien! Die Tür wird wieder geöffnet. Schwester Berta kommt heraus unb sieht ben Mann warten In ihrem Geücht liegt es plötzlich wie Erkennen Wird sie den Mann etwas fragen? Sie waren doch im ßazarett m ß ? fragt sie vielleicht Matthias sucht schon tue Antwort zusammen Doch bann wirb bas Gesicht ber Schwester roteber fremb unb abroeifenb. Nein! Bitte, nein! Rühren Sie nicht an Die Geschichte! bittet bas. ßaut sagt sie aber: Ihre Frau hat entbunden Sie burien jetzt hineingehen. Es ist ein Junge; ich gratuliere! und ertragen als den Menschen unseres Voltes, die in der Heimat dem eigentlichen Geschehen des Krieges ferner standen, und die daher die Frage nach dem Warum härter und schärfer treffen muhte. Ihnen soll heute aus dem Wissen, um die schon errungenen Siege als Meilensteine auf dem Wege zum Endsieg das Verständnis für die harte Notwendigkeit des Todes unserer Gefallenen erwachsen. Aus diesem Verständnis aber wird dann der Mut und die Kraft zu gleichem Tun wie auch die Härte zum Ertragen des auferlegten Leides kommen. Heldengedenken wird so für unser Volk in ernster Zeit letztlich zum ehrfürchtigen Verneigen vor dem schon gebrachten Opfer des Lebens durch die Ge- faUenen der Nation und zum Wollen gleiches zu tun, wenn die Reihe an uns kommt. ..Denn es hat", nach dem Führerwort. ..niemand das Recht. Helden zu feiern, der nicht einer gleichen Gesinnung und Haltung fähig ist." Unbeugsam und unabänderlich unseren Kampf weiterzukampfen sei das Gelöbnis der Nation am Heldengedenktag 1941 Den Weg. dies zu vollbringen, haben uns die Toten dieses Kampfes, die durch ihr Sterben zu Heiligen der Tat wurden. gewissen. Seien auch wir bereit, ihn zu gehen, denn er führt zur Gröhe und Ewigkeit unseres Volkes. waren. Diese Unmittelbarkeit der Verbindung zwischen Opfer und sinnvoller Erfüllung lieh uns in jenen Tagen vieles leichter und einfacher scheinen! Kriege Bismarcks Rußlandpolitik Von Professor Dr. Wilhelm Schützler. stört hätten, unbequem war, zeigte sich 1876, als Gortschakow die berühmte ..Doktorfrage- stellte, was Deutschland bei einem russisch-österreichischen ! Kriege tun werde. Bismarck erwiderte damals, wir funben werden. Gerade unserem Volk darf Heldengedenktag und Heldenfeier nicht Aufblick und Bewunderung eines fernen und unerreichbaren Sternenhimmels sein, für den wir nur Zeit und Gedanken haben in Stunden der Erhebuna und inneren Einkehr. Nein, unsere toten Helden fordern im Alltag und dem täglichen Kampf unsere Volkes Anteil an unserem Leben, damit unser Volk als ganzes sich bewähren kann und jeder einzelne seine Erziehung zur heldi- scheu Lebensauffassung erlebt. Erst wenn wir den rechten Sinn des Führerwortes, daß das Opfer, das heute von uns verlangt wird, nicht größer ist, als es schon unzählige in der Geschichte unseres Volkes vor uns brachten, können wir den richtigen Weg zu dieser heldischen Lebensführung finden. Ungezählte namenlose Tapfere sind uns auf diesem Wege Dorangegangen. Es liegt an uns allein, den Mut zu haben, den gleichen Weg zu gehen, wenn die Stunde es von uns verlangt. Nicht unv sonst ist die Geschichte unseres Volkes die Geschichte seiner Kämpfer und die Reihe seiner nationalen Erfolge zugleich die Reihe seiner soldatischen Siege und Opfer. Was jene vor uns an unbeugsamer Haltung und schlichter Treue aufbrachten, müssen wir heute wieder aufbringen, wenn nicht in einer Generation verloren gehen soll, was unzählige Geschlechter vor uns und für uns erkämpften. Wenn seit je die kämpferische Bewährung vor dem Tode eines der Kennzeichen heldischer Haltung war. bann muß aus diesem Wissen für unser Volk wie für jeden einzelnen die Verpflichtung zu gleicher aufopfernder Tat wachsen, wenn er der Toten des Kampfes würdiger Erbe fein will. Wir sind in den Stürmen dieses Krieges an vielen Toten vorübergezogen, haben nach den ersten Gefallenen unserer Batterie noch da und dort in manches Antlitz gesehen, das im Fallen erloschen war und nahmen aus diesem Antlitz einmal bas Wissen vom Tobe und zum andern die Ehrfurcht vor dem der Nation gebrachten Opfer mit. Immer aber stand vor uns der unmittelbare Sinn undZweck dieses Opfers, der Sieg, der gelungene Durchbruch oder der zuruckgeschlagene Angriff des Gegners, deren Spuren sich noch in bas Gesicht ber Landschaft eingearaben hatten und, jedem erkennbar, zu lesen Als nach dem Weltkriege die deutschen Akten er- schienen, gab es einige Forscher, die in der ersten Entbeckersreude meinten, Bismarck habe nicht, wie er in seinen „Gedanken uni) Erinnerungen" und in feinen Reden ausführte, in Rußland, sondern vielmehr in England feinen erwünschten Bundesgenossen gesehen. Diese Meinung ist längst wider- legt. Die deutsche Wissenschaft hat die Grundlinien der Bismarckschen Außenpolitik einwandfrei dargelegt. Der Reichsgründer erwuchs als Prellße in den Ueberlieferungen des preußisch-russischen Bundes gegen Napoleon und ber Familienverbindung der Herrscherhäuser. Mit Zorn hat Bismarck in den Re- oolutionsjahren 1848/49 die Ruffenfeindschaft des deutschen Liberalismus erlebt; galt doch der Zar als Hort der deutschen Reaktion und als Gegner der deut- schen Einheitsbewegung. Aber Bismarck wurde schon damals nicht müde, auf die grundlegende Tatsache hinzuweisen, daß die von den Liberalen gepredigte Polenfreundschaft für Preußen und Deutschland katastrophal sei; immer von neuem betonte er, daß die Herstellung Polens dem preußischen Staate die Sehnen durchschneiden würde und daß Rußland und Preußen die gleichen Interessen an der Niederhaltung der Polen hätten. Diese Ueberzeugung betätigte er kurz nach seinem Amtsantritt als Ministerpräsident 1863. In dem damals tobenden zweiten Aufstand ber Polen gegen Rußland trat er moralisch auf die Seite des Zaren (Konvention Alvensleben) und erwog, als man in Petersburg an die Aufgabe Konareßpolens dachte, die Besetzung dieses Landes durch Preußen. Diese russisch preußische Freundschaft trug ihre Früchte während der Reichsgründung; ja, man kann ruhig behauptet daß diese Erhebung der starken Mitte Europas gegen Dänemark, Oesterreich und Frank- reich nicht möglich geroefen wäre ohne das verbündete Rußland. Darum mußte es für Bismarck nach der Reichs- gründung das Ziel feiner Außenpolitik fein, Ruß- land an Der Snte des Reiches festzuhalten, schon um Frankreich einen möglichen Verbündeten zu nehmen. Als bas beste Mittel dazu sah Bismarck bie streng festgehaltene Uninteressiertheit im Orient an. Da damals alle anderen Mächte an diesen Fragen unmittelbar beteiligt waren, mußten sie sich alle an die zurückhaltende starke Mitte wenden. So verwandelte Bismarck die Ungunst der Mittellage, indem er in der Hinterhand blieb, in eine große Gunst. Aber da setzte auch die Problematik ein: noch näher stand dem jungen Reiche die 1866 von Deutschland getrennte HabsburgerMonarchie. Aus zwingenden außenpolitischen (Gleichgewicht) und innerpolitischen Gründen (preußische Führung) entschied sich Bismarck für die Erhaltung Oesterreichs als Großmacht und für die Wiedervereinigung Mitteleuropas in zeitgemäßen Formen. Die Frage war nur, ob es gelingen würde, die seit dem Krimkriege ’ vorhandene, durch bie Rivalität auf ber Balkanhalb- ' infel bisweilen gefährliche Gegnerschaft Ruß- i lanbsunb Oesterreichs so weit abzumildern, , datz beide mit Deutschland verbunden fein könnten. : Daß dieser Bismarcksche Gedanke des Dreikaiser- i bunbes den Russen, die am liebsten Habsburg zer- bei des Geschehens und sich fast tierhaft jeder Lage anzupassen, Gefahren zu wittern und ihnen trotzdem nicht auszuweichen. Aber doch vergißt man nicht die Schwere des Weges, der zu gehen ist. So die Größe der Gefahr erkennend und trotzdem durchdrungen von der Notwendigkeit des Handelns und der Notwendigkeit der Erfüllung der auferlegten Pflicht zu kämpfen und, wenn es fein muß, zu fallen, heißt heldisches Tun. Nichts entspräche weniger dem Willen und der Lebensauffassung unserer Gefallenen als jetzt mit Phrasen und leeren Worten ihr Heldentum zu Zer- reden und aus ihrem Sterben ein Schauspiel zu machen. Der Gedanke an die Größe des Einsatzes, und das Wunder einer heldischen Haltung, die das Schicksal meistert, und im Tode Sieger wird über alle Widerstände, verbietet bas. Und doch erscheint es notwenbig, unserem Volk das Verständnis des Heldischen zu erleichtern, um am Beispiel einzelner das Gewissen und die Kraft der ganzen Nation zu erziehen und zu stärken, bie in ihrem jetzigen Schicksalskampf das bewußte Bekenntnis zur heldischen Haltung und das Wollen zu gleicher Tat braucht. Das Geläbnis junger Soldaten am Grabe ihres Kameraden „Leben und kämpfen wie du" muß angesichts der langen Gräberreihen rings um das Reich zum Gelöbnis unseres ganzen Volkes sein, um sich seiner Gefallenen würdig zu erweisen. Es ist ein Leichtes, aus der Ruhe und Sicherheit des friedlichen Alltags diesem Versprechen zuzustimmen. Wenn dann aber der Ernst der Stunde und der unmittelbaren Gefahr an uns herantritt, bann wird es sich erweisen, ob wir wirklich unserer Toten würdig find. Sie werden als richtende Mahner vor uns stehen und ein strenges Gericht halten, das der Größe ihres Todes für Volk und Vaterland entspricht. Wehe uns, wenn wir bann zu leicht bekannten keinen von beiden Freunden im europäischen Kräftespiel missen. Und als im August 1879 der Zar unmittelbar mit Krieg drohte, zog Bismarck bie Folgerung: gegen einen russischen Angriff auf eines ber beiden mitteleuropäischen Reiche schloß er bas Bündnis von Hohenzollern und Habsburg. In dieser Krise von 1879 kam nun Bismarcks Haltung zu Rußland und England am klarsten zum Ausdruck. Angesichts ber russischen Drohungen, als er über das österreichische Bündnis verhandelte, ließ er gleichzeitig in London roegeneinesdeutfd)» englischen sondieren. Zum Erstaunen der Engländer brach er alle Besprechungen plötzlich ab. alter bie Gewißheit erhielt, baß sich Rußland ber verstärkten deutschen Mitte in einem befestigten Drei* kaiserbund wieder anschließen wolle! Dieser, ein Neutralitätsvertrag der drei Kaiser, wurde 1884 nach dreijähriger Dauer bis 1887 erneuert. Aber er zer- brach an der russisch-österreichischen Balkanrioalität. Mit größter Sorge sah der Kanzler in die Zukunft und erreichte es, daß für alle Fälle sich England mit Oesterreich und Italien durch den sogenannten Mit- telmeer-Dreibund von 1887 verband. Denn der russisch französische Krieg schien unmittelbar be* oorzustehen. Bismarcks Sorge wurde noch vergrößert durch den H nblick auf Polen. In einem russischen Krieg« sah Bismarck bie Notwendigkeit voraus, Polen wieder herzustellen, wohl unter einem österreichischen Erzherzog. Allerdings, wie er sagte, um zwanzig Jahre später mit Rußland zur vierten Teilung Polens zu schreiten! Da erklärte Rußland sich trotz allem bereit, bie alte beutsch-russische Verbindung — ohn-e Oesterreich — fortzufetzen. Der Kanzler ging sofort darauf ein. Denn unverändert blieb auch jetzt fein Grundsatz, daß Deutschland keinerlei Interessen im Orient und auf der Balkanhalbinsel habe. Nur dadurch war es bisher geglückt; Rußland auf deutscher Seite festzuhalten. So kam im Juni 1887 Bismarcks letzter „Russehpakt" zustande, der R ü ck v e r s i ch e - rungsoertrag. Was ist sein Inhalt? Zunächst das unschätzbare Versprechen der Russen, bei einem französischen Angriff aus Deutschland neutral zu bleiben; d. h. es wurde bas russisch-französische Bündnis für bie Dauer bieses Vertrages wiederum aus der Welt geschafft. Das deutsche Versprechen, Neutralität zu wahren bei einem österreichischen Angriff auf Rußland, ber ja so unwahrscheinlich war, wog daneben leicht. Und dann legte Bismarck vertraglich nieder, was er als den Grundzug feiner Außenpolitik immer festgehalten hatte: bie deutsche Uninteressiertheit im Orient. In bem ganz geheimen Zusatzprotokoll versprach Deutschland seine diplomatische Unterstützung (nicht mehr!) bei der Herstellung ber russischen Vorherrschaft in Bulgarien unb für ben Fall, baß ber Zar sich gezwungen sehen sollte, den „Schlüssel seines Reiches" (den Bosporus, praktisch Konstantinopel) in die Hand zu nehmen. Denn imnvr hatte er die Ansicht verfochten, daß Rußland im Besitz von Konstantinopel nicht stärker, sondern schwacher sein würbe, weil angreifbar. Da der Vertrag auf Wunsch des Zaren so streng geheim blieb, konnte die panslawistische Hetze in Rußland weitergehen; und in Deutschland war die Ansicht weit verbreitet, daß es doch zu einem russisch-französischen Bunde unb Kriege kommen werbe. Aber Tatsache ist, daß es zu diesem Bunde eben nicht kam! Der Vertrag lief im Sommer 1890 ab. Würden die Russen ihn erneuern? Wahrscheinlich steht das berühmte Bündnisangebot Bismarcks an England 1889 gegen einen französischen Angriff schon mit der Sorge um die Zukunft des Russenpaktes m Verbindung. Wurde durch das erstrebte Bündnis der französische Kriegswille gelähmt, so konnte auch Rußland nichts tun. Jedenfalls wirkte die betonte deutsch-englische Freundschaft dieses Jahres auf Rutz, (and genau so, wie der Abschluß des deutsch-öfter- reichischen Bundes 1879. Der Zar erklärte sich be« reit, den Vertrag zu erneuern. Am 17. März 1890, tragifcherweise im Augenblick seines Sturzes, erfuhr ber Kanzler burch ben russischen Botschafter, daß Alexander III. den Vertrag nicht auf drei, sondern auf sechs Jahre erneuern, ja, daß man ihn womöglich zu einer dauernden Einrichtung zwischen beiden Reichen machen wolle! Denn Rußland, das feine Blicke aus Oftafien zu richten begann, bedurfte der Rückendeckung durch Deutschland. So erklärt sich, daß Bismarck in seinem letzten Ministerrat am 17. März 1890 äußern konnte, daß er einen russischen Krieg für die Zukunft überhaupt nicht mehr befürchte. . Diese großartige Bündnispolitik Bismarcks: Dreibund, Entente mit England, Rückversicherungsvertrag mit Rußland wurde von seinem Nachfolger a u f • gegeben, nicht nur weil sie zu kompliziert sei, sondern auch weil sie. gegen die Bündnistreue (Oesterreich) verstoße. Obwohl die Russen im Sommer 1890 förmlich um die Erneuerung, auch ohne Zusatzprotokoll, bettelten, fiel ber Russen- patt durch deutsche Schuld. Denn niemand begriff die Wahrheit, die der Botschafter von Schwei- n i tz später, als der russisch-französisch' Bund zustande kam, warnend hervorhob: daß die anderen Mächte ihre Beziehungen zu Deutschland nach dem Grade der russisch-deutschen Beziehungen einricht-m! Und niemand erkannte, daß diese für Bsmarck ber genial gehandhabte Regulator für alle anderen waren. Bismarck handelte — trotz aller Rücksicht auf ben Bestand der österreichischen Großmacht — nach dem Wort, das er 1879 dem russischen Botschafter Saburow sagte: „Ich kenne in ber Geschichte kein anberes Beispiel zweier Nachbarstaaten, beren Interessen zugleich so verschlungenundverbun- ben sind. Ich erblicke darin einen Wink ber Vorsehung." Und in den „G'danken und Erinnerungen" heißt es rückblickend und mahn'nd für seine Nachfolger: „Stehen wir zu Rußland in guten unb vertrauensvollen Beziehungen, können wir bar auf rechnen, daß es uns bei europäischen Verwicklungen Rückendeckung gewährt, so sind wir so gut wie unangreifbar." Eonder.poffwrrtieichen zur W-'ener Messe. MM Die Reichspost gibt für die Wiener Messe vier Sondermarken zu 3, 12 und 25 Rpf. heraus Die Marken, die in der Staatsdruckerei Wien nach Entwürfen des Graphikers Professor Dachauer hergestellt find, werden bei allen Postämtern unb Amtsstellen abgegeben. — (Scherl-Bilberbienft-M.) Steinbach, den 15. März 1941. Gießen, den 12. März 1941. WERBE-DRUCKSACiiEN - Brühlsche D Del- forlfif je enb» e W 'S ■{’S steht" ehr di ner sührunS ior bei" D leraiW* i dieser "9 L »re ö- grOB<[ 'W tb m-i" uWg W öle ej o» <’i' Ö> n * iilgell- aber "SS M( test, Senb unb Ittel, n. >rten 18- 'I bei i dtelt, . Der lüsti ' Der« r aus körper Zahn« nljeim W kn ;il Lohn- nach Mibcn, lürbt, I nach körper ustanb Helden der Ostmark Bon Kriegsberichter Hans Rodatz. Staunend betrachtet hier ein bulgarischer Bauer die Panzerung an einem deutschen Pan- zerkampfwagen. Solche Maschinen hat er noch nie gesehen Obwohl er die Schlagkraft der deutschen Wehrmacht noch aus den WeltkriegstaLen gut kennt, jo ist er nun doch aufs höchste überrascht. (PK-Koch-Scherl-M.) österreich). Die gleiche stolze Vergangenheit wie die Infanterie hat auch die österreichische Reiterei. Es sei nur an die S a ch s e n k ü va s s i e r e" erinnert, die schon zu Beginn des Dreißigjährigen Krieg.-s aufgestellt wurden, oder an die .Heißlerdra- gone r", die zweimal — im ersten Türkenkrieg und im Weltkrieg — bei Belgrad die Feuertaufe | empfingen. Ebenso haben sich bei Belgrad die? .Sovoyendragoner", das Regiment des Prinzen Eugen, ausgezeichnet, und in den ,.W i n • diswgrätzdragonern" lebte die Tradition des Regiments Prince de Signe fort, das bei Kolin entscheidend zum Siege beitrug. Oesterreichs Ar- t i l l e r i e hat stets einen besonders klangvollen Namen in der Kriegsgeschichte gehabt und sich hohen Ruhm erworben. Das hohe Lied des Ruhms klingt aus der Geschichte der ehemaligen österreichischen Regimenter, die seit 1938 in den großen Rahmen des deutschen Heeres zurückgekehrt sind und eine Tradition mitgebracht haben, die sich leuchtend durch die Jahrhunderte erhalten hat. Deutsche Panzerwagen. 102 Jnfanterieregimenter hatte die alte k. und k. 3rmee, und ihre Nummern wurden zu Begriffen. Aeder wußte, woher dieses oder jenes Regiment (lammte Die 14er waren aus Linz, die 59er -xu» Salzburg, die 27er aus Graz und die ,4taifer jäger" aus Tirol. Jedermann in Oesterreich kannte die Farbe ihrer Aufschläge — Schwarz. Crange, Schwefelgelb oder Himmelblau (die Farbe öer Deutschmeister) —. wußte ihre Märsche. Trom- s-etensignale und Regimentsrufe Den „Sckonfelder- warfd)3 z. B spielten die 49er, die „Hess er. die ■ »her nicht nach Hessen so hießen, sondern nach ihrem inneren Regimentsinhaber. Freiherr von Heß, dem | hochverdienten Generalstabsches Radetzkys. Das Re- ( «iment „Großherzog von Hessen" trug die Rümmer 14 und bildete mit dem Regiment „K o n i g ton Belgien" Nr. 27 die sog ..schwarz-gelbe Brigade" die sich besonders in der Schlacht bei Magenta'(4 6 1859) auszeichnete Es fei in diesem Zusammenhang gleich der „Eisernen Brigade" (J-R Martini Nr. 30. I -R König von Preußen Nr 34 und des Jäger-Bataillons Nr 18) gedacht, welche sich in diesem Ehrennamen unter Beneralmaior vor Grondecourt bei Oberseek und Deoerfee im deutsch-dänischen Kriege 1864 erworben hatte und als Brigade Poschacher ihren alten Waf- '■enrubm zwei Jabre ipäfer bei Turnau. Podol und ^önlaarafo erneuern konnte Auf eine große kriegerische Bergangenheck können auch die JR 7 (Khevenhülle r) und 42 w Rückblicken, bie als Regimenter Netpperg Als vor mehr als einem Jahrhundert Kaiser Maximilian der „letzte Ritter", die „teutschen knechte" zum Fußvolk erhob, war es der Gsburts ig Der osterreichigen Armee, deren Feldherr ein 3 allenstein und später ein D r i n z Eugen tourbe. Deutsche waren es, die dieses Heer bildeten deutsche vom Rhein und der Donau. Roch Prinz Lugen befahl, daß die Rekruten keine Franzosen, leine Welschen, keine außerhalb Deutschlands Ge t jorenen sein sollten, und nicht unbegründet gab man jer Damaligen Infanterie die Bezeichnung ' .Deutschmeister" (wer kennt nickt ihren Marsch nit dem volkstümlichen Text: „Mir san vom k. und I. Infanterieregiment Hoch- und Deutschmeister , r ummero vier") wurde 1696 in der Pfalz erstmalig i : ufgeftellt. Der Hochmeister des Deutschen Ritter- irdens war sein Inhaber. In 206 Schlachten und , geiechten haben die Deutschmeister gefochten: ihre ^eginvntsgeschichte ist die lebendigste Chronik der sterreichischen Kriege. 1697 schon kämpften sie hei , Jenta gegen die Türken, dann im Spanischen Erb- : olgefrieg unter Prinz Eugen, in den Schlachten des riderizianischen Zeitalters (hier besonders ruhmvoll >ei Kolin — 18.6.1757), und als im letzten Tür- Itnfrtege 1789 Belgrad gestürmt wurde, war das Regiment wieder an der Spitze. Aus Napoleonischer Zeit klingen die blutigen Tage von Ariole, Rivoli. Ölarengo, Aspern und Wagram auf; es folgen die dämpfe unter Radetzky 1848/49 in Oberitalien und Magenta 1859. Im Feldzug 1866 sind es Skalitz urck k Baboroa, an denen das Regiment (mit dem JR ° Trondecourt zur Brigade Rosenzweig gehörend), in ' (türmischer Stoßtaktik vorgehend, zwar nicht den Sieg, aber neuen Ruhm an seine Fahnen hestete. Im Weltkrieg wurden die „Deutichmeister" gleich in den erften Tagen ins Feuer geworfen Bereits am 15 8. 914 kämpften sie bei Narol gegen die Russen: chr | Regimentskommandeur, Oberst von Holthausen, fand H Her den Heldentod. Es folgten die blutigen Schlack)- ij len von Komarow, an der Karpaten- und Jsonzo- iront, dann Rumänien, Col del Rosso und schließlich der letzte Verzweistungskampf 1918 an der 1 Viave Wahrlich, das Regiment hat feinem Fahnen- ! Ipruch, den jedes Wiener Kind kannte: Ehre ge- ! lischt: „Mil mir trotzet jedem Feind, keinem ,| veichet!" 3m Auslandsklub der HI. in Gatow bei Berlin gab Reichsjuaendführer Axmann einen Empfang für die in Berlin weilende Austaufchgruppe japanischer Jugendführer. An dem Empfang nahm auch Der japanische Botschafter in Berlin. General O s h i m a, mit Herren der japanischen Botschaft teil. Unser Bild zeigt Botschafter Oshima (Zweiter von links), den Gesandten Sukuma, Reichsjugend- führet Armann, Koyama. den Führer der japanischen Jugendabordnung, und Marineattachö Kapitän D o k o i. — (Scherl-Bilderdienst-M.) | PK Wien, 13. März 1938! Zum ersten Male 1 narjchieren im Rahmen der Großdeutschen Wehr ™ i| jiachl österreichische Regimenter an dem rV II xührer und Obersten Befehlshaber vorbei. Der W ! ^Deutschmeister" klingt auf, als das erste Regimen! JQnö II Jti Paradeschritt herannaht. Seine Melodie gibt im herein mit dem „Radetzkymarsch" Takt und Tempo fn. Im Märzwind flattern die Fahnen, die schon (ei Custozza geweht haben, und sind treueste Zeu [en des unvergänglichen Wastenruhmes der alten Isterreichischen Armee. Jahrhunderte versinken unt kerben wieder lebendig in der Erinnerung an die Vergangenheit der alten deutschen Ostmarkheere, denn iichls war im alten Oesterreich so deutsch, wie seine fcrmeen. Daß dies auch innerhalb des preußischen leeres bereits feit langem empfunden wurde, beweist eine aus dem Jahre 1848 stammende Huldigungs- foreffe des preußischen Gardekorps an den öfter* ji-ichisehen Feldmarschall Graf Radetzky anläßlich seines Sieges über sardinische Truppen. Es heiß! arin: „Die Tage von Sommacampagna und Cu° iozza geboren nicht Oesterreich allein Sie gehören Illen Soldaten deutscher Nation. Sie ehören dem deutschen Waffenruhm!" n Wä- wird getrunken! Die Statistik zeigt: Im vergangenen Jahre ist bei uns in Deutschland mehr ßornfranefi getrunken worden als irgendein anderes Kaffeegetränk. Warum? Weil es wenig Kaffee gab? Gewiß, so kamen unzählige Menschen dazu, die deutschen Kaffeemittel zu probieren. Warum, fragen wir, blieben die meisten bei Jtornfrancfi ? Darauf gibt es nur eine vernünftige Antwort: weil er den meisten am besten schmeckt! Beim Essen und Trinken haben die meisten Menschen die gleichen Wünsche. Vielleicht wissen, sie es nicht, aber es ist so: sie verlangen nach dem Gemischten, nach dem richtig Gemischten. Und weil er richtig gemischt, genau ausgewogen und nach allen Regeln des guten Geschmacks zusammengesetzt und abgestimmt ist — deshalb wird J^ornfrancti am meisten getrunken. Berlin, Ludwigsburg, Linz, Komofau, Halle. Neuß, Danzig Ihre Vermählung geben bekannt Erstaufführung! Abends 19—21.45 Uhr 0883 Vermählte 1286D 1302 D Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Ziiiich Der Leiter des Arbeitsamts Gießen 1309 D liest aus eigenen Werken 0914 1273D AlteN'Äuseck, im März 1941 092j Ein nettes Schmuckstück ulcirol Hans Will, Leihgestern 0896 Der Vorstand. 1303Ü 140 Setten mit 150 Abbildungen. Leinenband RM. 3.60 zum Verkauf bringen. 13O1D Gebr. Scherer. 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Es Ist nicht nur für kleine, sondern euch für große Hühneraugen und Hornhaut Ä jg verwenden, weil Sie es selbst in der erforderlichen Gr50e, also „nach m Maß" zurechtschneiden können. «4 Aus dem Inhalt: Versuche mit der Seeanemone, der Schnecke und dem Einsiedlerkrebs - Lernversuche mit Lidellenlaroen, Gclbrand- käfern und Tintenfischen — Tiere, die erkennen, was größer und was kleiner ist - das begrenzte Gedächtnis einiger Vögel - Ziegen, Mäuse und Affen beim Streben nach bevorzugtem Fmter — der Fangtrichter des Ameisenlöwen, das Liebesspiel der Schnecken und das Verhalten der Kreuzspinnen - das Abrichten von Regenwürmern, das Verhalten von Hunden bei doppelter Handlungsmöglichkeit — Zähmung und Zahmheit-Grundregeln der Hundeabdchtung - neuere Versuche mit Affen - ter Unterschied zwischen den niederen Affen und den Menschenaffen - der Unterschied zwischen Mensch und Tier Das einzige Buch, in dem die seelischen Äußerungen in der gejamten Tierwelt besprochen werden. 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