NiiJ i, oon schlechtem Schnitt und das „kulturvolle Aeußere" wecken. und h und zeigten Schlagseite. Lin Kampfflugzeug versenkte In kühnen Tiefangriffen ostwärts Harwichs Zwetkowitsch beim Führer de jüngeren OfftZ.ersränge °°m Leutnants oder trat er Zum die die man den zier Menz, Junker Feldwebel Thieß und Bordschühe Unteroffizier Greifmühleu besonders aus. Von Lleberwasserstreitkrästen bisher 670000 BRT. versenkt I plachdruck. auch mit Quellenangabe, verboten.) Moskau, im Februar 1941. l>as Jahr 1940 und der erste Monat des laufen« M Jahres Haven in der Sowjetunion eine Reihe pci inneren Wandlungen und äußeren DeränDe- tuigen in der Armee gebracht die. zuiammenge* nonmen. als die Reform -bezeichnet werden können, tie der neue Kriegskommissar, der Marschall T i • giH d) e n f o , durchgeführt Hal. Diese Neuerungen see erlitten hat. Vei Angriffen gegen kriegswichNge Ziele auf der britischen Insel erzielten Kampfflugzeuge Volltreffer in einem Llektrowerk bei Glasgow sowie in Hafenanlagen an der schottischen Ostküste und in Südostengland. Ostwärts peterhead wurde ein G e l e i t z u g erfolgreich angegriffen und zersprengt. Bombentreffer beschädigten sechs Schiffe schwer. Zwei große Handelsschiffe gerieten in Brand II. Jahrgang Nr.zy rcbemi täglich außer rnntnflS und »>eienags ii Innen: Tie .Illustrierte MeneTftiimilienblntter mmtimWlh TieSckwlle Der jugsolawische Außenminister (Linear Markowitsch. — (Scherl-Bildarchiv-M.) tionsfekretär in Brüssel, dann Sektionschef im Außenministerium, Konsul in Triest. Geschäftsträger in Tirana und Budapest, später Legationsrat in Pans und Wien. 1934 Gesandter in Sofia und im fol« genden Jahr Gesandter in Berlin. Als Außenminister hatte er im April 1939 eine Aussprache mit Mus« solmi in Rom und wenige Tage später mit dem Führer in Berlin, die beide der Vertiefung der Freundschaft Jugoslawiens zu den Achsenmächten diente. einen Tanker von etwa 8000 VRT. Das gleiche Kampfflugzeug erzielte außerdem auf einem großen Handelsschiff und auf einem Unterseeboot so schwere Treffer, daß mit ihrem Totalverlust gerechnet werden kann. 3m Mittelmeerraum zerstörten Kampffliegerkräfte der deutschen Luftwaffe gestern und in der letzten vacht hallen. Feldlager und abgestellte Flugzeuge des Feindes auf Flugplätzen in der Lyrenaika. Erfolgreiche Tagesangriffe richteten sich gegen militärische Anlagen auf der 3nsel Malta. 3n der letzten Rächt belegte die Luftwaffe Flug- plähe und 3nduslrieanlagen um London sowie an der Themsemündung wirksam mit Bomben. Der Feind flog in das Reichsgebiet nicht ein. 3agdflugzeuge vernichteten drei Sperrballone über Dover. Marineartillerie schon ein feindliches Flugzeug an der norwegischen Küste ab. Lin eigenes Flugzeug wird vermißt. Vei dem erfolgreichen Angriff im Seegebiet ostwärts Harwich zeichnete sich die Besatzung des Kampfflugzeuges. Kommandant und Flugzeugführer Oberleutnant Vaumbach. Bombenschühe Unteroffi- i ist die Zeit vorbei, in der man darüber debattierte, ob em weißer Kragen mnto-Bezunsvreis: n 4 Beilagen RM 1.95 " ' .. 1.80 2 ml ui 1 mit $.* der vch n in tiiü er W Äch fr jnqMB in, W ilbfpotyi. „Zettoi inWiij len Mi e M wich drj »r der fr itr rort; Well 1 »hl Wd >er Q Mitteln. J mm tnttaj L Oer Wehrmachtbericht. Berlin. 14. Febr. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Vei dem im gestrigen OKV.-Vericht gemeldeten Angriffdeutscher Kriegsschiffe auf einen feindlichen Geleitzug in atlantischen Gewässern wurde ein weiteres bewaffnetes Handelsschiff ver- enkt. Damit hat sich die Zahl der bei diesem An- grifs versenkten Schiffe auf 14 mit rund 82 000 VRT. erhöht. Die im Atlantik und in Uebersee operierenden deutschen Ueberwasserstreitkräfte haben damit bisher rund 670000 VRT. feindlichen oder dem Feinde nutzbaren Handelsschiffsraum versenkt. hierzu kommen die zahlreichen Schiffsverluste, die der Feind durch Minentreffer in lleber- i Ma I MW | anb Mi | Mi! ? nnen k I tnffle I m Ml 'm bif6e Id.^I •n, 1 ■ W |ein. $ firiih ier^ kein *5* i her V wltr^ N»' iorbthi^ Jett? reci^*1 en oiwr lenE en FV . WS tot,9 > Md* 8 , an ui ®5 Do« fV ifen t'L ■ K»' N, < N iu bt£ s- •SW in M ersten Male haben sich die zwei Männer Geschichte der beiden großen Mittelmeer- floaten Italien und Spanien neu gestalten, per« onlich getroffen. Es ist selbstverständlich, daß dieser Besuch Francos in Bordighera nicht^nur Ausdruck der gemeinsamen Gefühle der Staatscheis gewesen ist. sondern darüber hinaus auch eine politische Bedeutung allerersten Ranges hat. Jta* lien und Spanien sind durch die Erneuerung ihrer Nationen und durch das im Kampf gegen die in« ternational-freimaurerifch-jüdische Tyrannei gemeinsam vergossene Blut so eng zusammengeführt worden. wie es nur zwei Staaten sein können, deren Ideale dieselben sind und deren Stellung als An- ramerstaaten. ja, als die Hauptmächte des Mittelmeeres sie zur Zusammenarbeit verpflichtet Als General Franco im Bürgerkrieg für ein Das Treffen von Bordighera Bon unserer Berliner Lchnstleitung. kratien oon Eden bis Blum mitsamt einer gewissen Ü8^.-Hetzpresse diesen Spanier als „Rebellen" geschmäht. Dem selbstlosen und ritterlichen Eintreten Italiens und der Hilfe des neuen Deutfckland aber ist es mit zu danken gewesen, daß der tapfere Kamps Francos zum Siege führte und die Giftwellen der Anarchie versanken. In diesem von Ausländern entfesselten Bürgerkrieg hat Spanien schwer gelitten. Es beklagt nicht nur den Verlust oon mehr als einer Million Menschen, die zerfressende Wut der internationalen Anarchie hat auch wirtschaftlich dem Lande schwere Wunden geschlagen. Das Aufbauprogramm Spaniens ist nach autoritären Grundsätzen angewendet auf die besonderen spanischen Verhältnisse, geformt Unermüdlich wird daran gearbeitet. Salzburg, 14. Febr. (DRV.) Der Führer empfing am Freitag in Gegenwart des Reichs- rninistecs des Auswärtigen von Ribbentrop den Kgl. 3ugoflawischen Ministerpräsidenten D. Zwetkowitsch und den Kgl. 3ugoslawischea Auhenrnnister Linear Markowitsch auf dem Berghof. Die Besprechungen über gemeinsam interessierende Fragen wurden im Geiste der traditionellen freundschastlichen Beziehungen der beiden Rationen geführt. * Jugoslawiens Ministerpräsident Dragriscda Zwet« kowilsch ist 1893 in Nisch geboren. Er studierte an der Universität Belgrad und an französischen und schweizerischen Hochschulen Rechtswissenschaften, lei- tete während des Weltkrieges den Verband der serbischen Emigrationsjugend in der Schweiz und widmete sich dann der Journalistik in seiner Vaterstadt Nisch, zu deren Bürgermeister er 1923 gewählt wurde 1927 kam er als radikaler Abgeordneter m die Skupschtina. 1928 rourbb er Kultusminister tm Kabinett Koroschetz, 1935 Sozialminister tm Kabinett Stojadinowitsch. 1939 bildete er eine eigene Regierung, deren erster Erfolg der Ausgleich mit den Kroaten war. In der Regierung trat dann der Kroatenführer Matschet als Vizepräsident em. Rom, 14. Febr. (Europapreß.) Die Blätter befassen sich mit dem Echo der Begegnung Mussolini —Franco, das, wie man feststellt, von Europa mit Freude als ein entschiedener Schritt in Richtung auf die Neuordnung begrüßt worden fei. London jedoch versuche ärgerlich ein Erpressungsmanöoer, indem es den Spaniern mit kaum verhüllten Drohungen komme. „Tevere" unterstreicht, es sei unnütz, über die praktische Tragweite und die etwaigen Folgen dieses Treffens zu grübeln. Das wolle man gerne den Engländern überlassen. Die Gemeinsamkeit der Ansichten eines Landes das für eine totale Revision der europäischen Ordnung und der Gewichtsverteilung in der Welt kämpfe und eines anderen Landes, dessen Gestalt sich in der bekannten Weise gebildet habe, sei nicht eine diplomatische Formel, sondern im Gegensatz dazu ein wirkende Tatsache. Gayda erklärt im „Giornale b'Jtalia", in einem Zeitpunkt, da zwei Welten sich ohne Kompromiß- möglichkeit gegenüberstehen, sei die offene Ankündi- jung der UebereinfHmmung der Ansichten zwischen Spanien und Italien wie vorher zwischen Spanien und Deutschland um so bezeichnender, wenn man an die von der Gegenseite unternommenen Versuche denke, Spanien von den großen offenen Problemen Europas fernzuhalten und auf einen seiner Revolution völlig entgegengesetzten Kurs zu lenken. Aber Spanien schicke sich an, in Europa jene führenden Stellungen einzunehmen, die ihm durch Englands Angriffskriege zusammen mit seinem Imperium jenseits des Atlantik geraubt worden seien. Was die Italien und Spanien im gegenwärtigen Zeitpunkt interessierenden Fragen betreffe, so brauche man nur auf eine Landkarte zu schauen und das politische System der beiden Mittelmeermächte sowie die in Gang befindlichen Ereignisse und ihre unausbleiblichen Auswirkungen in Betracht zu ziehen. Die Länge der Besprechungen zwischen Mussolini und Franco beweise, daß alle diese Fragen erschöpfend behandelt worden seien. Oie Reform der Sowjetarmee Bon unierem N.«Berichterstatter. gitreten sind. . . - ..Hand in Hand mit diesen Aenderungen in der gütigen Verfassung der Sowjetarmee gehen die niltl minder auffälligen äußeren Neuerungen. $it Einführung der neuen Rangbezeichnungen er« stickt sich auf die gesamte Sowjetwehrmacht vom Ge reiten bis zum Generalobersten und dem Mar- schell der Sowjetunion Die alten RangbAeichnun- gm, i B für die Generalität Kornbrig (Kornrnan- ötiir einer Brigade), Komdiv (Kommandeur einer Mion). Kommandarm (Kommandeur einer arme) usw sind verschwunden An ihre Stelle treten v.k überall in Europa die Rangstufen General- naior Generalleutnant. Generaloberst Armeegen^ ral und schließlich Marschall der Sowjetunion Auch lungeren uni^prsuiHMr .....\ he- dem Unterleutnant, bis zum Obersten sind den dltn ruisiichen bzw den europäischen Aangve- zilchNUNgeN aNgepaßt I kinen nicht unwichtigen und bei der Uniform Migfeit des Russen besonders vielbeachteten Ten du Reform bildet die Einführung der u e n liriform Wie die Sowjetpresse ferner Zett über ein* Woche lang die Namen und Porträts der Geierale der Sowjetarmee gebracht bat fo) erqnfl [u sich in aller Ausführlichkeit über Einzelheiten du neuen Uniformen. Man konnte daraus genau du Farbton und die Beschaffenheit sowie die Lange vi! Breite der Rechtecke und Owidrateherstre fm und Winkel, der Litzen und Diesen ersehe die die neuen Uniformen schmucken unbbeute * lorn -man schon die neugebackenen .Leuwants, Hauptleute und Generale, natürlich - cd\m05._ Breiten und Sergeanten, durch die s raße M Ims parabieren (eben Wie es Dunst' und P°r^° ra-ÄÜoe flibt. fo gibt es. nach her neuen Orbnunfl fcitmer. unb Winteruniform — ynter, .Sormen" wie man hier lagt - unb bet UnW lu-nanf führt fein Ouabrat am Kr-g-n unb «n plbenen Streifen auf hem roten SBtnfelI am aer I He genau fo statt (pokeren der Maw' w to»i Rechtecke und die Zwei goldene «trei kn roten Wtnkel ober bei Seneralleutnant bte Kinn gefchlosien werden rann Daneben gibt es für die Kriegszeit den Stahlhelm Nachdem erst in den letzten Januartagen die neuen Uniformen auch für die Admirale der Flotte beschlossen worden sind die ebenso wie die der Generale reichgestickte und ver- Daradeanzüge vorsehen, ist auch dieser Teil .eform abgeschlossen haben ihre Schöpfer zu- „i wohl auch nur an das repräsentative Aeußere der Arme- gedacht, so verspricht man sich Der seinen Ministerpräsidenten auf dem Berghof begleitende jugoslawische Außenminister Alexander Cinc ar-Markowitsch ist in Deutschland kein Unbekannter. Er war oon 1935 bis 1939 jugoslawischer Gesandter in Berlin, bevor er die Leitung des Außenministenums übernahm Cincar-Markowitsch ist 1889 als Sproß einer alten serbischen Offiziers- familie geboren. Er besuchte die Belgrader Universität und die Universitäten Freiburg und Berlin Am Weltkrieg nahm er als Reserveoffizier teil. 1918 m den diplomatischen Dienst, wurde Lega- litol '.MM MB bl . ^^MIKllll 4 öliiuntrii .i ■ßnc iXIluftnerte . __ Hpiiellflebübr.. « -.25 651 gud.) bei Nichterscheinen W I oiw einzelnen 'Ji'unimem niJ -J bii.ilge höherer Gewalt iiik frttnfvrechanschtuk 2251 rh; i riihtanschrist:„Anzeiger" kl '' U de'fcbeck 116»KTranks. M zwei Rhomben und die zwei goldenen Rechtecke , Re' am Aermel „Mit Was die ganze Armee sowohl den Rommanbeur« ^eu|Lie. ucl ,v wie Den Mannjchaftsstand, auszeichnet, ist das offenbar davon aber auch einen erzieherischen Ein- stehlen oon Achselklappen Die Rangab- j auf Volk Der Anzug des Sowjetrussen Zeichen werden nur auf bem Kragenspiegel nodl einförmig, ' und am Aermel getragen Die Kopfae-^o ^^^rhin Deckung bestehl aus Mutzen nach Der alten ruisi- J -...... ichen Art mit Schirm im FelDe Daoegen werden U 'n' boürqeoifee Attribut" fei Und so will die schmalen Mützen etwa nach Der Art der Deut-' durch die neuen Uniformen im Russen schon Fliegermützen, getragen und im Wwter gibt 6inn für ba5 ^kulturvolle Aeußere" wecken, es einen besonderen Tuchhelm mit einem Nacken- Halsschutz, ebenfalls aus Tuch, der unter Dem1 -- Wo das neue Spanien im jetzigen Kriege steht, ist keine Frage Spanien hat sich im Weltkriege nicht zum Bruch feiner wohlwollenden Neutralität trotz Auf allen Meeren. „Der Angreifer hat einen Vorsprung vor dem Verteidiger.^ Mit dieser Feststellung schließt die „Times" eine recht elegische Betrachtung der briti- chen Schiffsoerluste, die, wie sie betrübt zugeben muß, durch entsprechende Neubauten nicht ausgeglichen werden können, obwohl die deutsche U-Boot- mässe in den stürmischen Wintermonaten naturgemäß ihre Aktionsfähigkeit nicht annähernd voll entfalten konnte. Auch die „Times" rechnet damit, daß Die Versenkungskuroe mit Dem Längerwerden der Tage und Dem Abflauen der Winterstürme wieder ansteigen wird, und sie fragt recht besorgt, woher denn England dann den Schiffsraum nehmen oll, den es braucht, um Die Versorgung der Insel nit Lebensmitteln und Kriegsmaterial sicherzustellen, zumal die Deutschen in dem Lanastreckenslug- zeug als Fernbomber eine neue Waffe entwickelt jätten. die Der britischen Handelsschiffahrt ein neuer höchl gefährlicher Gegner geworden sei. Wie recht die „Times" mit solch bekümmerten Ueberlegungen hat, das haben schon die allerersten von milderem Wetter begünstigten Tage schlagend bewiesen. Von der außerordentlichen Reichweite und Schlagkraft der deutschen Fernbomber haben die Engländer einen Begriff bekommen, als,zu Anfang der Woche einer ihrer wertvollen großen Geleitzüge bereits 500 Kilometer westlich der portugiesischen Küste, also weit im mittleren Atlantik, von deutschen Fernkampfflugzeugen zersprengt und aus ihm sechs Handelsschiffe mit insgesamt fast 30000 BRT. versenkt wurden. Deutsche Kriegsschiffe Haden diese Aktion gegen Das feindliche Geleitzugsystem im mittleren Atlantik an den folgenden Tagen fortgesetzt mit dem Erfolg, daß aus einem zweiten feindlichen Geleitzug 14 bewaffnete Handelsschiffe mit rund 82 000 BRT. versenkt werden konnten. So kann Der gestrige Wehrmachtbericht mit Genugtuung feststellen, daß Damit Die im Atlantik und in Uebersee operierenden deutschen Ueberwasserstreitkräfte bisher rund 670 000 BRT. feindlichen oder dem Feinde nutzbaren Handelsschiffsraums versenkt haben, wozu noch die zahlreichen Schiffsverluste Durch Minen in Uebersee kommen, wir erinnern nur an das Aufkäufen feindlicher Schiffe auf deutsche Minen an der Südspitze Afrikas im Mai und in der Tasmanischen See im Süden Australiens im August 1940. Es klingt wie eine Sage aus alter Zeit, wenn Die angeborene Ritterlichkeit und Wahrheitsliebe der Spanier verachtete die von den Angelsachsen aufgestachelte materialistische Welt und bewunderte den militärischen Geist unserer Frontkämpfer. Wie abgrundtief Dumm ist es doch, anzunehmen, das neue Spanien könne durch englisches Zuckerbrot und die angelsächsische Peitsche bewogen werden, auf seine besten Tugenden gerade jetzt zu verzichtet»: Seine geistige und politische Reformarbeit stellt es naturgemäß in die Reihen derer, die für eine Reorgani- ation Europas, für einen Aufstieg Der national ge« chlossenen Völker kämpfen. So ist schon rein ge- innungs-gernäf} das Spanien Des Caudillo den Achsenmächten eng verbunden. Ebenso sehr aber wird es durch seine geopolitische Lage und Die Daraus erwachsenen Interessen gezwungen, dieser Linie eines neuen Europa zu folgen. Als Mittelmeermacht beherrscht Spanien Den westlichen Zugang zu Diesem Meere Es hat niemals feine Ansprüche auf das von Den Briten geraubte Gibraltar aufgegeben, es hat Durch die trotz britischen Stirnrunzelns erfolgte Aufhebung der internationalen Zone von Tanger mitten in Diesem Kriege bewiesen, Daß es seinen Weg weitergeht. Heber alle Probleme ist in Bordighera eine vollständige Uebereinftimmung festgestellt worden, die in Den Ideen festlag, aber noch einer Regelung für Die praktische Arbeit bedurfte. Italien und Spanien gehen als Mittelmeermächte ihren vorgefchriebenen Weg in Gemeinschaft und gegenseitiger Sympathie. Wir Deutschen begrüßen die Zusammenkunft Der Erneuerer dieser beiden Nationen aus der Gewißheit heraus, Daß sie der Weg Der Freiheit unD Ehre in ein besseres Europa führen wird. E. S. Das Echo in Rom. fas Ganze Deutet offensichtlich Darauf hin, Daß kirofchenko hier nicht nur Die praktischen Lehren iu« Dem russischen Feldzug in Finnland gezogen )al sondern auch bestrebt gewesen ist, an europä- jch Vorbilder anzuknüpfen und damit Der inten wtionalen Anschauung entgegenzutreten, Daß Die Böüietarmee schon äußerlich eine Sonderstellung linier den großen Armeen der Völker einnehme. )n welcher Phase Der Entwicklung Der Entschluß iiiflanDegefommen ist. Das MitbestimmunHsrechl Der Siihcrigen politischen Kommissare künftig zu be- ;|thieiDen und ihnen als einzige Aufgabe nur noch lint Art politischer Erziehung Der Sol- ' Mn bzw., wie es offiziell heißt, „Die politische Propaganda in Der Armee" zu belasten, in wlct)er Eigenschaft sie aber Dem militärischen Kommandeur unterstellt sinD — diese Frage muß offen jkiben Die Erfahrungen müsfen jedoch von außer- Mbentlid) einschneidender Natur gewesen fein, wenn is dem neuen Kriegsministör gelungen ist, eine Reit form durchzuführen, an Der jeder andere yor ihm zöcheitert wäre Man hat jedenfalls mit der äußer- Entschlußkraft, Die Die obersten Stellen Der LMjetunion stets auszeichnete, wenn es sich um viklich einschneidende Maßnahmen handelt, das declogifche Gepäck, das sich hier im Ernstfälle als Baitaft erwies, über Bord geworfen. las bezieht sich auch auf die Einführung der neuen Disziplinarordnung, Die nach dem Barteiblatt der „Prawda", nur den einzigen Rach- lei| besitzt, daß sie schon viel früher fällig gewesen ist. Ihr liegt nach der «Lrasnaja Swesda der Ge- Mke des unbedingten Gehorsams Olgern über allen Befehlen Der Vorgesetzten zugrunde. Durch sie solle jedem Soldaten eingehämmert werden, daß itr Befehl Des Vorgesetzten für Den Untergebenen fei, und man lieft in Den Ausführungen Des Eiitäfblattes weiter Sätze, die eine Anprangerung btr .PseuDo Demokratie" unD Des, sonst stets in bin Formationen her Sowjetarmee üblichen »Lscht s" auf Diskussion eines Befehls Der Dargesetzten bedeuten Schließlich aber ist aud) hie Criuhrung der G r u ß v f l i ch t ein weiterer Schritt auf dem Wege zur Schaffung einer straft hmipunier» tm Truppe, ebenfalls eine Maßnahme, hie man rod) vor nicht langer Zett als völlig unhenEbar ge* h-lien hätte. Man kann auch hieraus ersehen, wie erst die Gefahren oon dem neuen Kommissar für Das DnteiDlgungswesen Timoschenko eingeschätzt wur- 1 bin die insbesondere im finnischen Feldzuge zutage einiges und nationales Spanien für eine Renaisi I fonce des alttpanifchen Geistes und der alten ritten k-... ----„ licken Tugenden kämpfte, haben Die westlichen Pluto-'aller angelsächsischen Verlockungen verführen lassen. Istzehen sick im Inneren auf Die Abschaffung norfir... ksbisher allmächtigen Instituts her politischen 't ontir» glt om m i f • a r e in Der Armee unb Die Wieberher- jteDung her uneingeschränkten Macht- r | »o l f o m m e n h e 11 der KommanDeure, vtilyW s)ie Einführung einer neuen strafferen Diszipli - s ar orbnunfl. Deren Zweck nach Der „Krainaja [iBaefha" ist, Die Autorität der Vorflksetzten weiter |u tärken. und schließlich Die Schaffung der G r u ß- , flicht, Die bisher in Der Sowjetarmee nicht be- itarben hat Mit diesen inneren organisatorischen Ikrberungen, mit Denen Timoschenko an alte Tra- )itunen der vorrevolutionären russischen Armee | Wider anknüpft unb hie zu ben bebeutfamften Neuerungen gehören denen die Sowjetarmee über» ^upt je unterworfen worden ist, gehen äußere I Mahlungen vor sich hie in her Schaffung neuer )i«ngbezeichnungen unb neuer Abzeichen jn& schließlich in her Einführung neuer Uniformen fielen. d M AW d Samstag, 15. - Sonntag. 16. Xebruar Ml Gietzener Anzeiger W Wteberbolung NralsßaffeN General-Anzeiger für Oberhessen SS erwarteten Widerstand des Marinesekretars Knox gestoßen, der seine Zerstörer behalten will, weil nach seiner Ansicht die Vereinigten Staaten ihre 195 Zerstörer selbst brauchen und weil von den 200 geplanten Neubauten in diesem Jahr nur 15 und im nächsten nur 45 fertiggestellt werden können. Roose- oelt möchte anscheinend wieder eines seiner famosen Tauscl)geschafte tätigen. Diesmal soll England einige seiner großen Schlachtschiffe, von denen sich der Präsident in den englischen Küstengewässern offenbar keinen großen Nutzen verspricht, gegen amerikanische Zerstörer hergeben, ein Handel, der sich dem früheren würdig anreihen würde, aber Rom, 14. Febr. (DRV.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front beiderseitige lebhafte Spähtrupptätigkeit mit günstigem Verlauf für unsere Truppen, die dem Feinde empfindliche Verluste zufügten, sowie Gefangene einbrachten und Waffen erbeuteten. Unsere Luftwaffe hat einen feindlichen Flottenstützpunkt bombardiert und Trup- penzusammenziehvigen wirksam mit Splitterbomben belegt. Unsere Jagdflieger haben neun feindliche Flugzeuge, darunter verschiedene innerhalb unserer Linien, abgeschossen. Die Besatzung eines Flugzeuges wurde gefangengenommen. Italienische und deutsche Flugzeuge haben Lust- und Flottenstützpunkte auf Malta bombardiert. Deutsche Jagdflugzeuge schossen vier hurricane ab. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben feindliche Luftstützpunkte in der Lyrenaika heftig bombardiert. Es wurden Flugzeugfchuppen, Unterkünfte, Barackenlager wirksam getroffen und zahlreiche Flugzeuge im Tiefflug mit Maschinengewehrfeuer belegt. Im Raum des Aegäifchen Meeres haben unsere Bomber in aufeinanderfolgenden Dellen einen Luftstützpunkt bei La Eanea (Kreta) angegriffen, wobei vier Flugzeuge am Boden vernichtet wurden. Feindliche Flugzeuge warfen in den ersten Morgenstunden des 13. Februar einige Bomben auf Rhodos ab. In Ostafrika wurde ein Angriff im Abschnitt von Keren abgewlefen. Im Jubaland widersetzten sich Abteilungen unserer irregulären Truppen zäh dem feindlichen Vormarsch. Ein Verband unserer Jagdflieger Hal im Abschnitt von Keren Truppen mit Maschlnengewehrfeuer belegt und nach Hartern Kampf feindliche Jagdflugzeuge abgewlefen. In den Morgenstunden des 13. Februar griffen feindliche Flugzeuge Masfaua mit geringer Wirkung an. Zwei Flugzeuge wurden von der Marineflak ab- geschossen, die Besatzungen wurden gefangengenommen. In der Rächt zum 11. Februar sprangen über kalabro-lukanischem Gebiet feindliche Fallschirmjägerabteilungen, die mit Maschinengewehren, Handgranaten und Sprengkörpern ausgerüstet waren, ab mit der Aufgabe, unsere Verkehrswege sowie Anlagen unserer Wasserversorgung in diesem Gebiet zu unterbrechen und zu beschädigen. Dank dem raschen Eingreifen unseres Wachdienstes wurden alle feindlichen Fallschirmjäger g e f a n g e n g e n o m m e n, ehe sie die Möglichkeit hallen, den beabsichtigten schweren Schaden anzurichten. Bei der Gefangennahme kam es zu einem Kampf, in dessen Verlauf ein Feldschütze und ein Zivilist ums Leben kamen. Der italienische Bericht. 19 Klugzeuge vernichtet. - Stützpunkte auf Malta, Kreta und in der Eyrenaika bombardiert. — Feindliche Fallschirmjäger in Kalabrien gefangen. Preispolitik im Kriege. Beichskommiffar Wagner über Preisbildung und Preisüberwachung. Oie Tat des Oberleutnants Baumbach Bon Kriegsberichter Günther Herwig. Bemühen, das Gesicht zu wahren, um dem eigenen Volk nicht den letzten Mut zu nehmen und die amerikanischen Freunde glauben zu machen, daß Eng» lands Sache noch nicht ganz verloren ist. Die britische Propaganda sitzt dabei in einer wahren Zwick- mühle. Werden ihre Hilferufe über den Atlantik allzu laut, muß sie befürchten, daß die Amerikaner als gute Geschäftsleute, die sie sind, -vor einem übereilten Engagement zurückschrecken Beißt sie jedoch allzu sehr den starken Mann heraus, könnten die Amerikaner Ihre Hilfe nicht für so dringlich hal- ten, wie sie für England tatsächlich ist. W i l l k i e, Denken und Handeln notwendig, jetzt diesen Gedan- ken zu stellen, und ihr Schaffen müsse zunächst einzig und allem ter Erreichung dieses Zieles dienen. >je hoher Die Kriegsanforderungen feien, um so mehr mußten die Einzelinteressen in den Hintergrund treten. Die von ihm durchgeführten Maß- nahmen bauten sich auf praktischen Vorgängen im Wirtschaftsleben auf. Bei ihrer Beratung und Durcharbeitung würden alle interessierten Wirt- gemach^ise flutet und so mitverantwortlich Warenverknappung könne im nationalsozialisti- U)en Wirtschaftsleben nicht ohne weiteres die Ur» |ad>e von Preissteigerungen sein. Aber auch bei Prelskalkulatione-n auf Grund veränderter Herstellungskosten, erschwerter Verarbeitung und verteuerter Rohstoffbeschaffung werde gewissenhaft deren Berechtigung nachgeprüft. Auf verteuernde Verzierungen, die nur ein Anlaß zur Verteuerung des Preises seien, müsse im Kriege Verzicht gelei- Itet werden. Solchen indirekten Preiserhöhungen werden er mit der größten Entschiedenheit begeg- Australien und der Pazifik. London wünscht keine Verschärfung der Spannungen Stockholm, 14. Febr. (Europapreß.) Nach der Konferenz des australischen Kriegsrates wurde eine Erklärung herausgegeben, m der es heißt, daß so« wohl die Regierungsmitglieder wie auch die Chefs der drei Wehrmachtsstäbe keine weitere Ver. schlechterung der außenpolitischen Situation haben feststellen können. Diese Erklärung steht nicht nur im Gegensatz zu den Andeutungen, die vor der Konfernz gemacht wurden, sondern widerspricht auch in ihrem Tone dem am Donnerstag heraus- gegebenen Kommunique. Neutrale Beachter in Konten vertreten daher die Ansicht, daß die englische Regierung nach eingehender Prüfung des am Donnerstag veröffentlichten australischen Kommunique über die Zuspitzung der internationalen Lage sich veranlaßt gesehen hat, ter Regierung von Canberra einen Wink zu geben, um sie zu bewegen, die außenpolitischen Dinge in weniger sensationeller Weise zu erörtern. Nach dem in London gegenüber Japan angeschlagenen Tone zu rechnen, wünscht die englische Regierung zur Zeit keine weitere Verschärfung des lapanisch-australi- schen Verhältnisses. Australische Erklärungen zur außenpolitischen Lage erscheinen ihr daher offensichtlich unter den augenblicklichen Umständen störend. Der kürzlich ernannte erste japanische G e - sandte für Australien wird Ende des Monat- Tokio verlassen, um sich nach Canberra zu begeben. ♦ Wie außerordentlich schwer Australien finanziell durch den Krieg belastet wird, geht aus einer Mitteilung des australischen Premierministers Menzies hervor, der vor kurzem darauf hinwies, daß die Kriegsausgaben Australiens im e r st e n Kriegsjahr nur wesentlich geringer waren als die Kriegsausgaben während Der ganzen Jahre des Weltkrieges 1914/18. (PK.) Ritterkreuzträger Oberleutnant B a u m • bad) hat durch einen kühn geflogenen Angriff auf einen englischen Geleitzug zwischen Themsemündung und der Wash-Bucht seine Persenkungsziffer um mindestens 8000 Tonnen heraufschrauben können. Aus etwa 5 0 Meter Höhe warf er feine Bomben auf einen Tanker, der in der Nordsee versank, nur 20 Kilometer von der englischen Küste entfernt. Die anderen schweren Bomben' warf Oberleutnant Baumbach auf einen 10 000 Tonnen graften Kahn. Explosionen und blutrote Stichflammen bewiesen den Erfolg auch des zweiten Angriffs. Als beim Abdrehen schließlich ein aufgetauchtes U-Boot gesichtet wurde, stürzten im Reihenwurf die Bomben aus dem Rumpf des Flugzeuges quer über das Boot hinweg. Ich frage, wieviel Tonnen feindlichen Schiffs- raumes er nach dem heutigen Erfolg versenkt hat. „Nach unten geschätzt rund 170 000 Tonnen; wenn man optimisttsch sein will, können es an die 200 000 Tonnen sein. Man verschätzt sich aber zu leicht nach oben, deshalb bleibe ich lieber bei der Untergrenze. Das Wetter mar nicht gut, berichtet der Oberleutnant. Ich stieß immer wieder durch die Wolken hindurch, um Sicht zu haben. Wieder eine Regenwolke vor uns. Wir kamen von der englischen Küste her. Durch die Regenwolke! In hundert Meter Höhe haben mir Sicht auf den Wasserspiegel. Sicht nach vorn höchstens zrnei Kilometer. Aber das Kriegsglück war mit uns. „Vor uns ein Geleitzug. Ganz große Pötte. Das erste Schiff war ein Tanker, er lag mit dem Bug tief im Wasser. Ich drückte die Maschine und warf. Die erste Bombe viel zu Berlin, 14. Febr. (DNB.) Auf Einladung der Reichspressestelle der NSDAP, gab der Reichskom- missar für die Preisbildung, Gauleiter Joses Wag- ner, der Presse einen Einblick in sein Aufgabengebiet. Der Reichskommissar ging davon aus, daß an der Preispolitik die Produzenten aus wirtschaftlichen, die Konsumenten aus sozialen, der Staat aus finanzpolitischen Gründen und solchen der Wüh- rungsstabilität interessiert seien. Diese oftmals widerstrebenden Interessen auszugleichen, sei Auf- gäbe seiner Dienststelle Preispolitisch sei er an ter Erzeugung der Ware in gleichem Maße interessiert wie an der Verteilung der vorhandenen Rohstoff- mengen, die beite den Preis mitbestimmen. Der Führer habe das Problem überaus anschaulich mit den Worten ausgedrückt: „Es gibt nur eine ver- pflichtete Wirtschaft." Für ihn gehe es darum, daß >as Handeln in der Wirtschaft wie in ter Politik l.ch nach den Interessen des ganzen Volkes auszu- richten habe Der Reichskommissar brandmarkte als einen der großen Fehler, auch heute noch wie in ter liberalistisch-kapitalistischen Zeit, die Sicherheit der Wirtschaft im Gelte zu sehen Niemand sei in einer wirtschaftlichen Existenz gesichert, wenn d i e Volkswirtschaft aus Gründen, die außerhalb des wirtschaftlichen Sektors lägen, Zusammenbrüche 3e stabiler vielmehr das Wirtschaftsleben in Um« ang und Ausweitung sei um so sicherer sei auch eder Betrieb. Denn nur rollende Räder schafften neues Gut. Für uns aber sei und bleibe die letzte Voraussetzung der Sieg in dem i genen Kampfe. Die Wirtschaft habe kurz. Die zweite traf auf dem Heck. Eine Detona- tion, eine riesige Stichflamme, dunkle, schwere Rauchschwaden stießen aus dem Tanker in die diesige Luft. Der Tanker v e r s a ck t e s ch n e l l. Im Tiefflug ging es weiter. Etwa 40 Meter hinter Der gewaltigen schwarzen Rauchwolke tauchen die Umrisse eines großen Schiffes auf. Nach den Deckaufbauten zu urteilen und nach den Geschütztürmen am Heck und Bug konnte es ein zum Hilfskreuzer umgebauter Passagierdampfer fein. Rauminhalt etwa 10000 Tonnen. Ich warf Bomben. Wir erlebten dramatische Sekunden. Als wir anflogen, wurde am Heck des Schiffes ein Sperr- ballon hochgelassen. Als ich über dem Schiff stand, sah ich ihn links über meiner Maschine. Ich zog sie etwas herum. In diesem Augenblick Detonierte eine meiner Bomben auf dem Schiff. Eine Stichflamme jagte hoch. Auch dieser Brite war also schwer getroffen. Einer Der beiten Zerstörer, Die den Geleitzug schützten, kam in hoher Fahrt herangeprescht und eröffnete aus allen Rohren seiner leichten Flak das Feuer. Ich zog Die Maschine etmas hoch — in Den Nebeldunst hinein. Ich kann meine Empfindungen nicht beschreiben, als ich wenige Minuten später unter mir ein im aufge» tauchten Zustand fahrendes U-Boot sah. Ich überlegte blitzschnell. Ein deutsches Unterseeboot konnte es nicht sein. In der Nähe eines englischen Geleitzuges würde kein deutsches U-Boot über Was- er fahren. Also den Rumpf auf und die Bomben aus- zeschüttet. Die Bombenreihe lag quer mitt- d) i f f s über dem Boot, über das die Brecher der Nordsee hinüterfluteten." wir von den Taten unserer Hilfskreuzer auf fernen Meeren hören, un-D fft doch harte Wirklichkeit, die den Feind nicht nur auf Den entlegensten Schiffsrouten, Die er ganz sichel wähnt, ftänDig beunruhigt und Daher zur Entsendung von Begleitschiffen zwingt, an Denen er großen Mangel hat, fonDern Die auch sich, wie Der letzte Wehrmachtbericht belegt, in gewaltigen Zahlen versenkten Schiffsraums Darstellt. Die letzte Film-Wochenfchau brachte BilDer vom Leben an BorD eines solchen Deutschen Hilfskreuzers, Der ganz auf sich gestellt in fernen Gewässern operiert au ftänDiaer Jagd nach Gelegenheit, Der feindlichen Hante-sschiffahrt Schaden zuzufügen, ohne selbst von überlegenen feindlichen Seestreitkräften gestellt zu werden. Die Ueberraschung ist fein stärkster Verbündeter. So taucht er bald hier, bald dort aüf, immer schnell Die Jagdgründe wechselnd, sobald er sich beobachtet fühlt. Denn im Zeitalter des Funks bleibt seine Arbeit nicht lange verborgen, und er muß stets gewärtig sein, Daft einem Schiff, das feine Beute wurde, es im letzten Augenblick noch gelang, feindliche Seestreitkräfte, Die in Der Nähe patrouillieren, auf seine Spur zu Hetzen. Wegen ihrer Schnelligkeit und großen Aufnahmesähigkett für die Besatzungen feindlicher Handelsschiffe pflegt man vor allem Passagierdampfer als Hilfskreuzer auszurüsten. Sie werten unter Dem Befehl von Seeoffizieren in Den Dienst Der Kriegsmarine gestellt, führen also auch Die Kriegsflagge und werden ihrer Aufgabe entsprechend bewaffnet. Sie sind ganz etwas anderes als Die bewaffneten Handelsschiffe, die England wider alles Völkerrecht auch in diesem Krieg wieder so gut wie ausschließlich verwendet, freilich ohne den erwarteten Erfolg, da selbst aus stark ge° MHjjjten Geleitzügen diese bewaffneten Handelsschiffe trotz ihrer rechtswidrigen Gegenwehr immer wieder eine Beute unserer Seestreitkräfte werden. Das Leben an Bord eines solchen Hilfskreuzers, ter in fernen Gewässern oft viele Monate ohne jete Verbindung mit der Heimat ist, ist nicht leicht. Von seinem Kommandanten wird größte Umsicht und entschlossenes Handeln, von seiner Besatzung äußerster Einsatz bei oft nicht geringen Entbehrungen gefordert. Proviant-' und Betriedsstoffersatz verlangen besonderes Geschick. Aber unsere Hilfskreuzer haben bewiesen, Daft sie ihrer schwierigen Aufgabe gewachsen sinD. Der Geist der deutschen Kriegsmarine, Fähigkeit und Verantwortungsfreude, kühnes Draufgängertum und kameradschaftliches Zu- fammenstehen haben auch unsere Hilfskreuzer zu Leistungen befähigt. Die Der großen Tradition ter Weltkriegs-Hilfskreuzer „Möve", „Seeadler" und „Wolf würdig sind. So sind auch diesmal wieder deutsche Hilfskreuzer schon im Sommer vorigen Jahres im SüDatlantit und im Indischen Ozean der Schrecken der feindlichen Handelsschiffahrt geworden. Zur gleichen Zeit wurde in Der Tasmanischen See der bewaffnete britische Dampfer „Turakina" eines Der besonters wertvollen, für den Fleisch- erport nad) England bestimmten Kühlschiffe der Neuseeländischen Schiffahrtsgesellschaft nach heftiger Gegenwehr vernichtet, nicht besser erging es dem 16 700 BRT.-Motorschifs „Rcmgitane" Der gleichen Gesellschaft. Im Dezember zerstörte ein Deutscher Hilfskreuzer Die Hafenanlagen Der Durch ihre Phosphatlager bekannten SüDfeeinfel Nauru, aber auch Drei Schiffe mit zusammen fast 17 000 BRT., Die ten Transport Der Phosphate von Nauru nach Melbourne besorgten, wurden Die Beute Der schnei« o.'6en deutschen Seekriegführung in den pazifischen Gewässern. Auf Der Insel Emarau in dem früher putschen Bismarck-Archipel nordöstlich von Neu- Guinea landete ein Deutscher Hilfskreuzer Die Besatzungen von zehn versenkten britischen und (Eng- lanD dienstbaren Schiffen, um Dann feine erfolg- reiche Tätigkeit fortzusetzen. Auch ein Dampfer mit raftbarer NickellaDung aus Neu-Kaledonien, Der französischen Jnsel-Gruppe in ter Südsee, die Eng. land nach dem französischen Waffenstillstand eiligst m fernen Besitz gebracht, mußte den Weg auf Den Meeresgrund antreten, ein empfindlicher Verlust für Die australische Rüstungsindustrie. „Wenn hier nur einige wenige Schiffe nament- "ch aufgefuhrt werden konnten. Die Die Beute Des Deutschen Hilfskreuzer-Krieges in überseeischen Ge- puffern geworden sind, so zeigt Die gestern vom Oberkommando Der Wehrmacht bekanntgegebene Ziffer von 670 000 ART. versenkten feindlichen ober Dem Feinde nutzbaren Schiffsraums Die außer« ordentliche Wirkung unserer Ueberroafterftreitträfte im Atlantik wie auf ten unteren Weltmeeren. Um einen einigermaßen zutreffenden Begriff von dem 0>mfluft dieser sehr beträchtlichen Schiffsverluste auf Die Versorgungslage Englands zu bekommen, muß man wissen, daß Die Ladefähigkeit eines Fracht- fdpffes etwa 150 v. H. des Bruttoregifterraumge- M * beträgt. Da sie bei Passagierschiffen etwas n^rÄJ)ar? ma" wohl annehmen. Daß mit den 670 000 BRT. eine Ladung von rund 970 000 Ton- nen in Die Tiefe geschickt wurde. Man hat errechnet, Daß ein Frachtschiff von 6000 BRT. der Ladung von 20 Guterzügen zu je 28 Güterwagen entspricht. (Es würden also etwa 2200 Güterzüge zu je 28 /»ogen beansprucht werden, um Die Fracht zu verladen, die mit den 670 000 BRT. britischen Schiffsraums verloren gegangen sind. Wenn man weiß, haft Englands Bedarf an Einfuhrgütern sich vor Diesem Kriege auf jährlich rund 60 Millionen Ton- wofür englischer Schiffsraum von nur 13 Millionen BRT. zur Verfügung stand, was einer Ladefähigkeit von rund 19 Millionen Tonnen entspricht, so erhält man eine annähernde Bor- siellung von Der Auswirkung Der Einbuße der 670 000 BRT. versenkten Schiffsraums (=etma 970 000 Tonnen LaDefähigkeit) auf EnglanDs Ber- forgung aus Ueberfee, wobei immer wieder Daran festgehalten werten muß, Daß sich diese Ziffer aus- schließlich auf Die Operationen Deutscher lieber, wasserstreitkräfte im Atlantik und in überseeischen Gewässern bezieht, also nur einen Bruchteil dessen bedeutet, was England bereits an Gesamttonnage durch die deutsche Blockade verloren hat. In Den vier Jahren Des Weltkrieges rourDen von Deutschen Seestreitkräften in Ueberfee insgesamt etwa 570000 BRT. vernichtet. Hieran waren Deutsche Kriegs- schiffe als HanDelsstörer — Die beiten berühmten Kreuzer „EmDen" unD „Karlsruhe" — nur im Jahre 1914 beteiligt, währenD im weiteren Berlauf Des Krieges ausschließlich Hilfskreuzer als Handelsstörer eingesetzt wurden. Die rege Tätigkeit deutscher Kriegsschiffe in Ueberfee hat Der englischen Schiff- fahrt somit in Den ersten 1% Jahren dieses Krieges schon erheblich höhere Verluste beige- bracht als im gesamten Verlauf des Weltkrieges. Wir wissen, Daß dies erst ein Anfang ist und der zermürbende Handelskrieg, den unsere Seekrieg- füftrung, wie schon Die letzten Tage gezeigt haben, mit kombinierten Waffen führt, erst im Frühjahr sich voll entfalten wird Auch in London ahnt man, was der Insel bevorsteht, und wenn heute.noch die britischen Plutokraten zwischen blasser Furcht vor dem Kommenden und sturer Ueberheblichkett hin und her schwanken, so erklärt sich Das aus Dem lojigreir. ess geigt pcy nämlich, Daß Dieses Vermögen Zwar buchstaltungsmäfttg vorhanden, in Wirklichkeit aber nicht sehr viel mehr ist als eine Schuldverpslich- tung des Reiches an Die Versicherungsträger. Produktives Kapital sei die Parole, also Arbeit. Die Bermogensanlage in Der Praduktions- wirtschaft sei aber Den Sozialversicherungsträgern mit Recht verboten. Wirtschaftlich bedeute jedoch Die Mündelsicherheit Der Geldanlage nichts anderes, als Daft Die Kapitalien sich in Der sicheren Etappe statt an Der Front des wirtschaftlichen Aufbaues aufhal- ten. Die volkswirtschaftliche Kapitalbildung habe nicht Den müntelsicheren Etappenweg über Das Vermögen Der Sozialversicherung, sondern Den arbeitsreichen unD risikovollen über bie Pr oduk- tio ns wirtschaft zu gehen. Aus Dem (Ertrag Der Produktion flössen dann Die Mittel 3 u r f o zi a len Versorgung Des Volkes. Das 3iel fei eine Wirtschaft, Die aus dem reichen (Ertrag ter Arbeit Die Schaffenden, ihre Kinder und ihre Ettern anständig und auskömmlich versorgt. Auf Diesem Wege werde es endlich gelingen, auch ben unheilvollen Zwiespalt zwischen Kapital und Arbell 311 überwinden. Rudolf Heß bei der OAH. k B e rl t n, 14. Febr. (DNB.) Der Stellvertreter tes Führers besuchte in Begleitung des Oberbe- fehlsleiters Friedrichs, die Berliner Dienststelle Des ßeiters ter DAF., Reichsorganisationsletter Dr. Ley. Im Amt für Berufserziehung und Betriebs- fuhrung ließ er sich durch Prof. Dr. Arnhold und Amtsletter Bremhorst Vortrag halten. Besondere Aufmerksamkeit widmete Rudolf Heß den Darlegun- gen Dr. Leys über die Einfachst-Schulung, Die entwickelt murte, um Die Lücke zwischen Schule und Beruf zu schließen. Nach interessanten technischen Ausführungen Prof. Porsches, des Konstrukteurs des Vollwagens, berichtete Dr. Laf ferentz in Der Dienststelle des Volkswagenwerkes über die Arbeitsgebiete ter NSG „Kraft Durch Freude', wobei die Truppenbetreuung, der Bau der Sol- hitenheime und Das Volksbildttngswerk den viel- eiligen Kriegseinsatz von „Kraft durch Freude" erkennen ließ. „Tag der Deutschen Polizei." Berlin, 13. Febr. (DNB.) Das Pragvamm des „Tages ter Deutschen Polizei" wird durch eine Reichssendung des Rundfunks am Samstaqnachmit- tag von 16 bis 18 Uhr eröffnet werten. Zwei Musikkorps Der Polizei, Das Trompeterkorps ter Poli- zeireitstaffel unD Die Sängergruppe eines Polizei- bataillons werten unter Der Stabführung Des Mu- silmspizienten ter OrDnunaspolizei Major Schier- m a nJJ 'i.ncu€ Märsche uno Bieter zu Gehör bringen. MahrenD Des Konzertes sprechen Der Chef der Ordnungspolizei, General Daluege und Ehef Der Sicherheitspolizei, ^-Gruppenführer Heydrich über Den Kriegseinsatz der deutschen Polizei. Der ire'chsmarschall stiftet eine Frontflugipange. ^.Berlin. 14. Febr. (DNB.» AI« sichtbar» Z-I- chen Der Anerkennung für Bewährung beim Front- Einsatz in der Luft, zualeich als Ansporn zu höchster Pflichterfüllung vor dem Feind hat ter Reichsmarschall Die Frontflugspange für fliegendes Jßerfonal gestiftet. Die Frontfluaspange für 3fl 0 e r ist eine massive Eichenlaubspange, mit Lorbeerkranz, in welchem ein Pfeil eings- s*ht ist. Die Frontflugspange für ÄempfflU* einst Roosevelts Nebenbuhler im Wahlkampf, Den Der Präsident auf eine (ErfunDungsreife nach Eng- auch ein neuer Beweis Dafür, wie man in Washing- lanD gesandt hatte, um die JnDustriellen-Kreise Der j ton hinter Dem Vorhang Der England-Hilfe in erster Republikaner für feine Englandpolitik zu erwär- Linie die eigene-Aufrüstung voranzutreiben bemüht men, ist anscheinend mit festen Vorstellungen von 1 ist, um im Augenblick der britischen Katastrophe aus Der Schwäche Der britischen Machtstellung nach Dem Zusamenbruch Des Empire alles an sich zu Washington zurückgekehrt, Denn er hat sich hier raffen, was man für wert halt, Das Haus Des ame« Zum warmen Fürsprecher der englischen Wünsche rikanischen Imperialismus Damit auszustatten. Die gemacht, Die als dringlichste Hilfe die lleberlaffung Amerikaner Denken also zuerst an sich unD haben von weiteren Zerstörern fordern, um die Lücken; bereits sehr kühl und nüchtern in Rechnung ge- auszufüllen, Die Die schneidigen deutschen Angriffe stellt, daß ihre Hilfe für England doch zu spät kom- im britischen Geleitzugsystem unaufhörlich reißen, men könnte. Dr. Fr. W. Lange. Aber Willkie ist mit diesem Verlangen auf ten un-1 -------- baren ober unmittelbaren Verzicht auf Gewinne, Die vor der Gemeinschaft nicht zu vertreten seien, könne jeder zur Verstärkung unserer Wirtschaft beitragen. Gewinne, die ein vernünftiges Maß übersteigen, seien in Kriegszeiten nicht zu rechtfer- tigen. Es liege ihm daran, daß der Prvouzent und ter Handel aus sich selbst heraus sich mit einem Gewinn bescheiden, Der vor Der Gemeinschaft Des Volkes vertreten werden könne. Ihnen müsse gewiß so viel Verdienst zugebilligt werden, wie der Betrieb zu seiner gesunden Entwicklung gebrauche. Was aber darüber hinausgehe, müsse in die Volkswirtschaft zurückfließen, um da einen Ausgleich in der Preisbildung zu schaffen, wo es Not tue. Or.Ley zur Altersversorgung. In einem Aufsatz über das kommende Attersver» forgungsroerf weist Reichsoraanffationsleiter Dr. Ley im „Angriff" Darauf hin, Daß der Staat damit endgültig uno uneingeschränkt Die Versoraungspflicht übernimmt, die er früher auf die Verficht- träger abgewälzt hat. Er versorgt alle Volksgenossen nach den für politisch richtig und sozial gerecht gehaltenen Grundsätzen. Die Versicherunas- träger sind Damit überflüssig geworden. Auf Die mit ihrer Verwaltung beschäftigten Volksgenossen warten andere dringende Ausgaben. Das an- gesammelte Vermögen erweist jetzt seine ganze Sinn- „Zur Frage der Gewinnadschöpfung er- klarte der Reichskommissar, daß das erste Kriegs- iahr sich weit vorteilhafter angelassen habe, als all- gemein -oorausgesehen wurde. Es stehe fest, daß Die Erträgnisse generell als sehr günstig angeleben merDen konnten. Demgegenüber stehe aber / v -v- auch fest, daß sich aus Den erwähnten Gründen die uns aufgezwun- Versorgungsoerhältnisse bei einzelnen Verbrauchs- laft habe vor ihr ganzes gütem schwieriger gestattet hätten. Durch mittefr Tod dem Hausschwamm Beseitig.au! chem. Wege,ohne Abbruch v. Mauerwerk, 10 j. Garant. F. A, Ctrl Weber, Frankfart/ÜIaiii Sandweg 6, Gartenh. Ruf 46566 allis Aus aller Welt olfo 8p rduktisv' Dr.med. Hans und Maria Hammennann Deffer wurden schon gezogen. Undvirisf auch das 6M gewogen! Der tilfidistnann hat Dem Sos daher Gießen, Frankfurter Straße 10, den 14. Febmar 1941 z. Z Statt). SchwesternhauS Giati Störten! Die glückliche Geburt ihres -.Kindes zeigen hochersteut an tieschansdructetther Rechnungen Brlefblltter Brlefumechlige Pestkarten Geschäfts kartan bei Irilhl. Schalttr.l Mozart am Tag der deutschen Hausmusik. Münster LWw Windthorststr. 20, Ruf 26644^5 Ständige Vermittlung von Vieh aller Aff' f* wd WekkrM / fwM / Utafer / «#* 5 Obrf* Aul seine Verbauung soll man täglich achten wnfc bet Darmträgheit unb deren Folgen, wie Magen-, Leder-, Galle- störnngen Vorbeugen mit den rein pflanzlichen Sani-Drops. Prompt«, aber mild« Wirkung, packg. zu 1.*, 2.75U. 7.-RM. rogerie Elgei,Selteriw.68a Viktoria-D og., lüarktitr. S Löwen-Drogerie,Selteraw.68 Drog. Winterhof!, Krenapl.9-10 Drog. Bornemann, Bahnhofstr. IT 448V isst Di | der * gebrüch ’ )ie M .■ sgleich t l . tue. en ta und orflt d oudi int) 8^ An die Bürgermeiffer des Landkreises Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie umgehend in ortsüblicher Weise zur Kenntnis der Bevölkerung bringen. 8211) Der Landrat des Landkreises Gießen, Wrtschastsamt. Oer Zeitungsfrau (?mma Feußner, Gießen zu ihrem 70. Geburtstag herzliche Glückwünsche von ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln Gustav Gießen, den 16. Februar 1941 ir^ E rk 6 Es eÖ«rK' >< itir’ itt Bekanntmachung. Das Wirtschaftsamt Giehen-Land. Landgraf-Phi- lipp-Platz 3, bleibt in der Zeit von Hlenfag, den 17., bis einschließlich Mittwoch, den 19. Februar 1941, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. eiter fo lat br ingspfÜ' "Ich- SoHsp sozial p ichen)^ 'den. 8; olksge«s Säst' ijt Eia» JermNB irklichis verpfli- schen Nettolohn und Wochengeld, Heirats- und Ge- burtsbeihilfen, zusätzliche Altershilfe dem Betriebsführer Gelegenheit zu sozialer Willensäußerung, langjährige Betriebstreue soll durch fortschreitende ... Verlängerung der Kündigungsfristen belohnt wer- gUHg, ben. Oft wird die Bedeutung des Dertrauensrates unb Betriebsobmanns noch ungenügend herausge- e[5I(S stellt. 350 20 ^Hachkuhe. und Xinbtt auf ött 149. Milchvieh - Versteigerung in Münster i.W., Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, den 2O.Febr. 1941,12 LThr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): Oie „Heiligen Wasser" des Bon unserem C A.-Korrespondenten SBirh'V les Di: i re^fK; ' lizeiil < nit eirnh schasl '? ■ Ä ^4 uni 1 Kl wi qmJ 0" 4 MfltiiJ 1 < ’eiril 'gen i, Mi orn ju !«, > I Nm '»»»> oqH ! ^egsob I Ire li|9 Der große Kriminalfilm mit Karl Martell Maria v .Tasnady, P. Klinger, Hilde Sessak bringt Spannung, die den Zuschauer von Anfang bis zum Ende in Atem hält. — Vorher: NEUESTE WOCHENSCHAU Bis Sonntag, den 16. Februar einschließlich Ml * W- nhold f gefönt DarlksS teÄj nftrM tm über; I» her * ben J* «ube6 Genf, Februar 1941. Die Technik beginnt, mit all ihren Hilfsmitteln in der Welt der Walliser Bergriesen mit einer Romantik aufzuräumen, die durch Jahrhunderte unendlich viel Segen, aber auch endloses Leid über die Geschlechter dieses schweizerischen Alvenlandes gebracht hat. Die „Heiligen Wasser sollen verschwinden. Seit Jahrhunderten, sa fast seit zwei Jahrtausenden führen primitive Holzleitungen dem Bergbauern im Wallis das Gletscher- m a s s e r von der Dreitausendmeter-Grenze über schwindelnde Abgründe, Grate und Felsen auf seine dürftigen Aeckerlein an den wasserlosen, sonne- durchglühten Hängen, und diese werden davon fruchtbar. Was der Nil und der Nilschlamm für Aegypten bedeuten, sind die „Heiligen Wasser" und der von ihnen zu Tal gebrachte Urschlamm der Gebirge für das Wallis. Dieser schönste Garten der Schweiz, eingehegt von schnee- und eisbedeckten Tausendern, würde ohne die „Heiligen Wasser" eine trostlose Wüste sein. Denn die hohen Bergriesen, die als Windschutz dem Land ein sonniges und südlich heißes Klima sichern, halten zu gleicher Zeit Die Regenwolken auf, die sich auf den weiten Gletschergebieten rasch abkühlen und dort schon da? köstliche Naß entladen. Kühn und schöpferisch hat sich hier der primitive Bergbauer zu helfen gewußt. Die wilden Gletscherwasser, tosenden Wasser- fälle, die Gletscher- und Schneemilch, hat der Walliser im Laufe der Jahrhunderte zu treuen Gärtnern erzogen, die langsam und regelmäßig in den hölzernen Bewässerungskanälen seinen Aeckern, seinen Kulturen, leinen Rebhängen und Fruchtgärten zu- streben. Sie sind zu „Heiligen Wassern" geworden, lebend- und fruchtspendend für Mensch, Vieh und Acker. Dennoch sind die „Heiligen Wasser" unzugänglich: viele Gras- und Felsregionen liegen immer noch infolge Wasiermangels brach. Auch droht, wenn Steinschlag und Lawinen ein Stück der Leitung zerschlagen haben und die Wasser versiegen, ganzen Bergdörfern der Ruin und der Hunger. Hier soll Bekanntmachung. Vetr.r Slrahenbahnbelrieb. Wegen Vornahme dringender Gleis-Jnstand- setzungsarbeiten muß ab Montag, den 17. Februar, bis voraussichtlich Mittwoch, den 19. Februar 1941, der Straßenbahnbetrieb auf der Strecke Marktplatz- Bahnhofstcahe-Bahnhof eingestellt werden. Die von der Dolkshalle kommenden Wagen werden über den Seltersweg zum Bahnhof fahren. 809A Stadtwerke Gießen. Abt. Straßenbahn. die rastlos drängende Technik Abhilfe schaffen. Das veraltete Holzzuleitungssystem soll durch ein in den Fels gehauenes, teilweise unterirdisch ge» führtes Tunnel- und Kanalsystem ersetzt werden. Die erste dieser modernen Wasserleitungen ist im Fels gebiet oberhalb Saviöze, im bekanntesten Walliser Weinland, fertiggestellt. Die zweite der den Naturgewalten trotzenden Betonleitungen ist in Arbeit genommen. Sie soll als Tunnel durch den Felsgiganten „N i e d e r h o r n" geführt werden. 2500 Meter Länge soll der Tunnel haben; das bis jetzt zum größten Teil nutzlos in Felsschluchten stürzende Wasser des Aletsch- gletichers wird weites Äcker- und Weideland erschließen. Zu gleicher Zeit ist mit dem Bau einer dritten Leitung begonnen worden, die das wasserarme 'Ried und Thermen mit größeren Wasser- mengen versorgen soll. Vor allem werden mit den neuen Leitungen die lebensgefährlichen Reparaturen an den Holzleitungen, die jedes Jahr ihre Opfer fordern, über- flüssig. Seit Jahrhunderten wird bei Unterbrechung der Leitung derjenige aus gelost, der zur Repa- ratur an den senkrechten Wände hochsteigen oder sich an Seilen in schwindelnde Abgründe herablassen muß, um mit Meißel und Hammer die Zer- störungen auszubessern. Im Baldschiedertal wird noch heute ein tausend Meter langes Seil zu diesen Arbeiten benutzt. Es wird sorgsam vom Wasserwächter aufgehoben, der auch die Kanäle beaufsichtigen muß und bei jeder Störung die Gemeinde zu alarmieren hat. Dreihundert Leitungen gibt es im Wallis, die von einer Gesamtlänge von 2500 Kilometer sind und einen Wert von über 20 Mil- Honen Franken darstellen. Einige Leitungen sind bis 40 Kilometer lang. Der neue und schon in Ausführung begriffene Plan ist, mit Hilfe der Technik den gewaltigen Kampf gegen die Gletscher» und Gebirgsnatur aufzunehmen. Das wird keineswegs die „Heiligen Wasser" entheiligen, im Gegenteil: die Durchführung wird neuen Segen bringen und das harte Los der Walliser Bergbauern erleich- fern helfen. Betriebsordnungen im Handel. Das Fachamt „Der Deutsche Handel" hat in letzter Zeit die Ueberprüfung einer größeren Zahl von Betriebsordnungen durchgeführt. Die dabei ge- Mchten Erfahrungen werden als Anregung für oie Neufassung von Betriebsordnungen mitgeteilt. Ein wichtiges Merkmal für die sozialpolitische Wertung eines Betriebes ist die U rla ub s g ew ä h ru n g. Die tariflichen Mindestsätze sind von vielen De- triebsführern weit überschritten. Die Betriebsart mng soll auch den bezahlten Sonderurlaub bei besonderen Familienereignissen, zur Ausübuna von Girenämtern usw. regeln. Besonders geben die so- Men Sonderleistungen, wie die Lohnfortzahlung bil Krankheit, die Bezahlung des Unterschieds zwi- Professor hohn Trager des Loppernicus-Preises. Die Universität Königs!) erg»veranstal- tete eine Kant - Coppernicus - Feier. Landeshauptmann von Wedelstädt gab als Träger des Copper- nicus-Preises 1941 Professor Dr. Otto Hahn, Direk- tor des Kaiser-Wilhelm»Jnstituts für Chemie in Berlin-Dahlem, bekannt, der sich durch bahnbrechende Arbeiten über Radioaktivität ausgezeichnet hat. Oberbürgermeister Dr. Will gab den Beschluß der Stadt bekannt, alljährlich die vor einigen Jahren geschaffene Kant-Plakette für hervorragende Vervienste um das deutsche Geistesleben zu verleihen und gleichzeitig einen Geldpreis von 3000 RM. zu stiften, der der Erforschung und Verbreitung der Werke ihres größten Sohnes dienen soll. Die Stadt hat weiter Professor Dr. Kowalewski (Königs- berg) mit der Herausgabe einer Volksausgabe der Werke Kants beauftragt. Dann überreichte der Oberbürgermeister die Kant-Plakette Guido K o l - benheyer. Ganzjährige Theaterspielzeit In Aschaffenburg. Die Stadt Aschaffenburg hat sich nach knavv fünf Monaten der ersten Spielzeit, in der sie ihr Theater, das bisher von Hanau aus bespielt worden war, in eigene Regie übernommen hat, entschlossen, auf Grund der bisherigen günstigen Ergebnisse für die kommende Spielzeit 1941/42 ganzjährige V e rtrage abzuschließen. Das Personal, das bisher für acht Monate verpflichtet war, wird vollzählig übernommen. Dr. Webrid) WllbeUn Laeye. Stellvertreter t* Haspllchrt«netter«: Ernst Blumschetv. Verantwortlich für PolMl untz Md«: Dr. »r. B. Lange: für das Feuilleton: Dr. Han« Dhyriv») für Stobt Hießen, Provtw, Wtrticha,: m. Sport: Emst «lumfchem. Druck und »erlog. Brühl,che Univerntäudruckeret R. Lange K. G. «eriogeietter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Arueigenleit«: Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Ameisen: Theodor Kümmel »UftA Anrede der Jugendlichen im Betrieb. Eine Anfrage, wie Jugendliche im Betrieb an- 8 tretet werden sollen, gibt dem Mitteilungsdienst „schaffende Jugend" des Jugendamtes der DAF., i® Einvernehmen mit dem Sozialen Amt der fstkichsjugendführung, Anlaß zu einer Stellung» nehme. Allgemein könne folgendes gelten: Alle Jugendlichen eines Betriebes, einschl. der tauf» Mimischen Lehrlinge, sagen „Du" zueinander. Das ilt Brauch in der HI. und wird in Zukunft ohnehin fui- die ganze Jugend gelten. Der Betriebsjugend- Mlter spricht ebenfalls alle Jugendlichen des Betriebes mit „Du" an, wie das zwischen HI. bzw. WM. und ihren Führern und Führerinnen üblich ist Ob und wann Betriebsführer, Ausbildungsleiter unb Betriebsobmann die Jugendlichen mit „Du" o-er mit „Sie" anreden, muß diesen selbst überlassen bleiben und wird sich jeweils aus ihrem pirsönlichen Verhältnis zu ter Gesamtheit ter Jugendlichen ergeben. Dieses Verhältnis kann so kameradschaftlicher Natur sein, daß sich daraus ohne weiteres das „Du" ergibt. r zeigt statt des Pfeiles eine Bombe, die Spange fir Aufklärer einen Adlerkopf. Der Anzahl ir Frontflüge entsprechend erfolgt die Verleihung ftr Frontflugspange ab 20 Frontslügen in Bronze, ob 60 Frontflügen in Silber und ab 110 Front- sligen in Gold. Für die Verleihung kommen alle Aldaten des fliegenden Personals in Frage, eben» |o Beamte, Angehörige des Ingenieur- und Nau- tilerkorps, die in Ausübung ihres Dienstes zu Krönt- bzw. Feindflügen eingesetzt worden sind. Ke Frontflugspange wird über der Ordensschnalle getragen. ____________ Kleine politische Nachrichten. In der kommenden Woche tritt in Braunschweig unter der Leitung des Generalforstmeisters Staatssekretär Alpers das Führerkorps des Deutschen Forst Vereins zu wissenschaftlichen und betriebsorganisatorischen Beratungen zusammen. ♦ Staatssekretär Zschintzsch traf in Begleitung von Oberregierungsrat Dr. «curia und Professor Harmjanz vom Reichserziehungsministerium sowie von Kultusminister Homan und Staatssekretär Szilly in Stuhlweißenb'/irg ein, um die dortigen kulturellen Einrichtungen zu besichtigen. Genral Giuseppe Teil er a, Kommandant der 10. Armee während der Kämpfe im Gebiet von Bengasi, ist in englischer Gefangenschaft gestorben. Er war in vorderster Linie schwer verwundet worden und starb kurz nach^der Gefangennahme. Fliegerhauvtmann V i s e n t i n i, der mit 17 bestätigten Abschüssen einer ter erfolgreichsten italienischen Kampfflieger war, ist bei Keren tödlich abgestürzt. Er hatte zwei notgelandete Angehörige seiner Formatton bergen wollen und ist dabei mit seiner Maschine an einem Berg zerschellt. Der ehemalige Gesandte und der Generalkonsul Hollands in Rumänien wurden von der rumänischen Regierung aufgefordert, das Land zu v e r la s s e n , weil sie eine in Rumänien nicht anerkannte Regierung zu vertreten suchten und Interessen verfolgten, die mit den rumänischen Jn- tereffen nicht übereinstimmen. Beite standen in Verbindung mit der sog. holländischen Regierung in ßonbon. , Die schwedische Regierung wird entsprechend einem Ersuchen der rumänischen Regierung die Vertretung der rumänischen Interessen in Großbritannien übernehmen. • Der nordamerikanische Generalkonsul in Hongkong hat die in dieser Kolonie lebenden rund 2000 amerikanischen Staatsbürger zur Rückkehr nach Amerika aufgefordert. bereitung zum Hochverrat, versuchten Mordes und Verbrechens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rechtsfriedens zum Tode verurteilt worden tft, ist hingerichtet worden. — Schneeberger hat sich alsbald nach der Machtübernahme ins Ausland begeben und ist dort in den Dienst einer deutschfeindlichen hochverräterischen Organisation getreten. Bei dem Versuch, Hetzschriften ins Reich einzuschmug- geln, wurde er von deutschen Polizeibeamten überrascht und gab auf diese mehrere Schüsse ab. Die Ringschule von Pompeji ausgegraben. Die Arbeiten zur Freilegung der gegenüber dem Amphitheater gelegenen Ringschule in Pompeji sind nahezu beendet. Diese Stelle erzählt am eindrucksvollsten von der furchtbaren Gewalt des Aschen» und Lapiliregens beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 7 9. In einer Länge von mehr als hundert Meter ist die Nordfront des großen Gebäudes eingedrückt worden. Dort ist bisher auch die größte Anzahl von Opfern — insgesamt 85 Skelette — aufgefunden worden. Die von diesen Opfern in der Hast der Flucht zusammengerafften Gegenstände waren bis auf Münzen und Schmuck von unbedeutendem Wert. Als wertvoller Fund wird ein fchachtelarttger Behälter angesehen, in dem sich sehr gut erhaltene chirurgische Instrumente befanten, die zum großen Teil wahrscheinlich zu Augenoperattonen benützt worden sind. Die reigelegten Wände der Ringschule sind überdeckt mit Inschriften aller Art und Karikaturen. Der letzte Retter von Gravelotte. In Ludwigshafen feierte Altveteran Friedrich Krappert, ter im 70er Kriege der Brigade Bredow angehörte und bei der Attacke von Gravelotte mitgeritten war, feinen 93. Geburtstag. Friedrich Krappert ist ter letzte noch lebende Reiter von Gravelotte. 3rod Sinder verbrüht. In Sonnenberg (bei Idar-Oberstein) hatte eine Frau eine mit heißer Waschbrühe gefüllte Bütte in der Küche auf einen Stuhl gestellt. Ähre beiten Kinder im 21 Iter von XV> und 3 Jahren stießen beim Spiel gegen den Stuhl, die Bütte fiel um und die heiße Brühe ergoß sich über die bedauernswerten Kleinen. Die Kinder erlitten so schwere Verbrühungen, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. verhängnisvolle Verwechslung. In Saarlautern hatte sich beim Aufgießen von Tee eine Frau in der Teesorte vergriffen und einen solchen aufgebrüht, der bei Asthmaan- fallen nur inhaliert, aber nicht getrunken wird. Die Frau und ihr Sohn, die von diesem Tee tranken, mußten mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert werten. Der Zustand beiter ist ernst. Hochverräter Hingerichtei. Der 40jährige Michael Schneeberger aus Nürnberg, der vom Volksgerichtshof wegen Dor- Wo.: 8.15, 5.15, 7.80. — So.: 2.80, 4.45, 7.80 802 A Der Präsident der Reichsmusikkammer teilt mit, daß trotz des Krieaswinters die Zahl der Veranstaltungen zum Tagder deutschen Hausmusik die des Vorjahres übertraf. Er kündigte an, daß her Tag der deutschen Hausmusik 1941 wegen der ;; unmittelbaren Nähe des 15 0. Todestages Mozarts besonderen Anlaß zur Vertiefung in dns reichhaltige Vermächtnis Mozartfcher Haus- und Kammermusik geben wird. Darüber hinaus soll drs hochwertigen Hausmusikschaffens aller Zeiten er. grd acht und dem deutschen Lied weiterhin nach- " “ drückliche Pflege gewidmet werden. Der 150. Todes- t tag Mozarts wird Anlaß zu grof3dügigen Veran- aslragm Haltungen im ganzen Reiche fein. Eröffnet werden jedoch ■ ble offiziellen Veranstaltungen des Mozart-Jahres teres,ü * mit einer Sendung des deutschen Rundfunts am appk'r ; Sonntag, dem 2 6. Januar, dem Vortage »scify- von Mozarts Geburtstag, die das Mozarteum :ng & in Salzburg bestreiten wird. ’ büi & ------------- n flrfe I Srobyl’ fe |—----- ---------— ■---------- W Mi'!' fflcftfalifdie ptoaimial DithoEaDeriungsgenontnfdiDft Sie sollten beim Einkauf Ohres Einweichmittels darauf bestehen, -ah Ohnen henko-Vleichfo-a ausgehän-igt wir-! henko gibt es auch im vorteilhaften doppelpaket für 25 Rpf. Gießener Konzertring 1940/41 Arbeltsgem. Konzertverein, Stadttheater, NS8. Kraft durch Freude Sonntag, den 16. Februar 1941, 16 Uhr Universitätsaula 8. Konzert (Gruppe A. 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Im Verlaufe des 21. und 22 Mai war die rechte Flanke der Division zahlreichen Angriffen englischer und französischer Panzerverbände ausgesetzt Neben den ---Panzerjägern griff auch die -/-Artillerie in Den Abwehrkampf ein. ihre Batterien standen den anrollend..» Panzern vielfach in offener Feldschlachl gegenüber. Am Nachmittag des 21. Mai brachen an der Straße Mercatel—Siemencourt die ersten Durchbruchsversuche der feindlichen Panzer im Feuer der Geschütze zusammen. Als der Gegner am 22. Mai seine gesammelten Panzerkräfte erneut oorwarf, stieß er wiederum auf die von einer chweren Batterie des Heeres verstärkte ---Artillerie. die ihn mit billigen Verlusten zurückwarf. Hinter den Geschützen wurde angesichts der feind- ichen Panzer mit beispiellosem Mut gefochten. Aufklärer meldet feindliche Panzer. Die im Gros der Division marschierenden Bat- eri der -/-Artillerie waren im Begriff, sich in die graue Schlange der endlosen Kolonnen einzu- ädeln. Auf den verstopften Vormarschstraßen mit »en klobigen Zuamaschinen und breiten 8-cm-Ge- chützen kein leichtes Beginnen. Dann kam alles ,anz anders. Ein deutscher Aufklärer warf direkt über der zweiten Batterie eine Meldung ab. die nit einem Schlage die Situation änderte. Sie be- agte: „Starke feindliche Panzerkräfte im Anmarsch!" Sie sind Tage und Nächte hindurch gefahren. Oie Sonne brennt auf den drückenden Stahlhelm, >er Schädel ist förmlich ausgedörrt. Die Eisenteile >er Zugmaschine strömen eine unausstehliche Hitze aus. Die Knochen schmerzen vom stundenlangen Zitzen auf dem engen und bis zum letzten Winkel ast kunstvoll ausg.nutzten und vollgestopften Raum. 5s ist viel — unheimlich viel, was die Kanoniere auf ihrer weiten Reisen, brauchen. Die treue Zug- naschine schleppt es mit Bärenkraft von Land zu Land. Der mehlige Staub brennt schmerzhaft in >en durchglühten Gesichtern; die fünf Kanoniere ahren nur dann aus ihrem müden Hindäm- nern food), wenn das monotone Gerassel der Rau- »enketten beim kurzen Halten verstummt. Der Geschützführer flucht zum tausendsten Male über seine angen Beine, die er nicht unterbringen kann, nur >er Fahrer ist bei guter Laune. Er ist alter --- Iann und erfahrener Fernlastfahrer an Wind d Wetter gewöhnt, sein gesunder schwäbischer utterwitz hat noch nie versagt. Und solange sein agen läuft, ist alles in Ordnung! Bliebe er stehen, ire es auch nicht schlimm. Der Schaden ist schnell jeitigt — er baut aus zwei schon halb verraten Wagen noch immer ein brauchbares Auto zu- nmen und kennt sich mit seinem Fahrzeug aus. schielt im Fahren mit einem Auge zum krei- lden Flieger hinauf, der gerade die blinkende eldekapsel fallen läßt. Und dann kommt Leben in tie Bude! Er verliert die Ruhe nicht. Herunter mit dem Wagen von der Straße, das jiaubige Feld mit den Raupenketten glatt gebügelt lind das Geschütz mit 30 km auf die Anhöhe geschleppt. Alles muß verdammt schnell gehen — dauert aber doch seine Seit. Schon knallt und vummert es im Gelände. Wenn nur der treuen Zugmaschine und dem Geschütz nichts passiert. Alles sann geschehen — aber laufen müssen, nie und Timmer — bei diesem Gedanken dreht sich's ihm im Magen um, und dann zwitschert es über die Köpfe, und ganz in der Nähe schlagen die ersten Panzergranaten ein. , , , v . Die Munition ist gottlob schon abgeladen und ieqt zusammen mit den Deckung suchenden Kanonieren im Graben aufgestapelt. Nur der Fahrer t auf seiner Zugmaschine seelenruhig sitzen geliehen. Er hat auch in dieser Situation seinen pfiffigen Humor nicht verloren. „Schauts nur hin, wenn das Hermann Göring wüßte, wie die Tom- mies mit der Munition herumaasen! „Jetzt springen die Kanoniere lachend aus dem Graben, protzen ab und gehen eilig in Stellung. Der Fahrer tankt — ausgerechnet jetzt, wo es jede Sekunde einschlagen kann. Er hat's auch ziemlich eilig und gießt die Hälfte Sprit daneben; aber was hilft's wenn's erst richtig losgeht, bleibt keine Zeit mehr zum Tanken — und laufen müssen--niemals! Während die MG.-Kugeln auf feine Zugmaschine klingeln, fährt er mit Karacho in Deckung. So wurde der erste erledigt. Ein Geschütz steht am linken Dorfrand von Mer- catel unmittelbar neben einem hölzernen Schuppen. Die Panzer müssen schon im Anrollen sein, denn im Gelände ringsum wird heftig geschossen. Der Geschützführer chat seinen Geländeabschnitt wie ein Habicht im Auge. Eine MG.-Garbe peitscht haarscharf über seinen Kopf. Die Schüsse fallen aus einem Panzerturm, der sich drohend über der Höhe emporreckt und glänzend schießt. In direktem Schuß ballern die 8-cm-Granaten hinüber. Der Turm schweigt, wackelt hin und her, scheinbar versucht der angeschofsene Panzer vergeblich zurückzu- stoßen. Es ist nicht lange Zeit zum Beobachten. Zwei Panzer — ein leichter mit Affentempo voran — kommen rechts aus der Flanke, der größere schwenkt direkt auf das Geschütz zu. Dem Kanonier 2 spritzt eine MG.-Garbe zwischen den gespreizten Beinen hindurch schräg in den Erdboden. Er bleibt unverletzt. Im Rücken trommeln die MG.-Ein- schläge auf einen Wellblechzaun — ein peinliches, nervenkitzelndes Geräusch. Der Geschützführer bleibt die Ruhe selbst, er vertraut auf feine Kanoniere und auf die Treffsicherheit seines Geschützes. Unmittelbar vor dem gepanzerten Riesen stäubt eine Dreckfontäne hoch, die linke Raupe ist abgeschlagen, er mahlt sich schräg in den Sand und bleibt hilflos liegen. Drüben auf der Straße treibt ein schwerer englischer Panzerkraftwagen ein grausiges Spiel. Er schießt die herumstehenden wehrlosen Troßfahrzeuge in Brand; wo es nicht schnell genug geht, kippt er sie mit seinem stählernen Hinterteil hochkant in den Graben, und jetzt ein Bild furchtbarer Gefahr; es reizt trotzdem irgendwie zum Lachen. Ein scheinbar von Geisterhand gesteuerter deutscher Personenwagen rast an dem feuerspeienden Koloß vorbei, der Fahrer hat den Kopf eingezogen und steuert trotzdem weUer; neben seinem Fahrzeug läuft eine Gruppe Infanteristen ums Leben. Sie kommen glücklich vorüber — unmittelbar darauf folgt ein B-Krad. Im Beiwagen liegt ein Verwundeter. Der Fahrer stutzt, gibt Vollgas und rast geistesgegenwärtig an dem schwerfälligen Panzer vorbei. Jetzt ist das Schußfeld frei; bereits die erste Granate sitzt haargenau. Der Panzer bleibt mit brennendem Turm bewegungslos stehen. 3n verzweifelter Lage ... Das erste Panzergefecht war glücklich überstanden. Würden sie nochmals angreifen? Wenn schon — die Geschütze bleiben in Stellung! Die Männer sind guter Laune und stolz über jeden einzelnen Treffer. Nach einer knappen Stunde greifen die Totnmies aufs neue an. Von der kleinen Kapelle aus dem Feldweg lasten sich die feuernden Geschütze der Batterie am besten übersehen. Am zweiten Geschütz — rechts an der Schmalspurbahn — scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Der Batterieführer läuft hinüber und kommt gerade zurecht. Das Geschütz ist beim ersten Schuß auf einen angreifenden Panzer mit dem rechten Rad bis zur Achse in eine vorher nicht erkennbare Silogrube versackt und kann in seiner schiefen Lage nicht mehr gerichtet werden. Der feuernde Panzer hat sich bereits auf die bedroh- liche Nähe von knapp dreihundert Meter herangepirscht. Es ist unmöglich, die Kanone mit Menschenkraft aus dem dickflüssigen, stinkenden Rübendreck zu ziehen. Auch hat der nahende Panzer alles zusam- mengeschossen und zermalmt, ehe die rettende Zug. maschine herangeholt ist. Es bleibt nur eins: ohne zu richten, Schuß für Schuß aus dem schiefliegen, den Rohr herauszujagen. Trotzdem geht der Engländer auf sie los — zeigt er wirklich Mumm, dann ist alles verloren, denn ein zielsicheres Schießen ist nicht möglich. Die Männer am Geschütz haben ihc Testament gemacht — es ist wirklich eine verzweifelte Lage. Der Tank ist nun schon auf 200 Meter herangekommen und bleibt zum Glück hinter einem Strohschober stehen. Jetzt packen die Männer nochmals zu, die Muskeln werden zum Bersten gespannt, es geht ums liebe Leben. — Aber das Geschütz rückt und rührt sich nicht. Es gibt nur noch ein Mittel. Der Batterieführer läßt die Kanoniere den Lafettenschwanz anheben, damit sict^ die" Kanone auf diese Weise richten läßt. Es klappt. Das Pohr haut im Schuß zurück, fünf Männer fallen vornüber, der Strohschober spritzt funkensprühend auseinander. ,3&r schiaßt's ober guaf!' Aus der Rauchwolke kommt der Panzer aus allen Rohren feuernd auf feinen Gegner losgewalzt. Seine Geschosse flirren unregelmäßig durchs Gelände, das Fahren behindert die Treffsicherheit. Die Geschützbedienung ist sekundenlang in Deckung gegangen. Der Feuerbefehl ihres Batterieführers reißt sie wieder hoch. Sie stehen selbst in dieser verzweifelten Minute ihren Mann und haben in ihrem ganzen Soldatenleben noch niemals so schnell hin- tereinandergeschofsen. Nach dem zwölften Schuß wird es dem Panzer zu dumm, er dreht in fast hundert Meter Entfernung ab und fährt aus dem Feuerbereich heraus. Während des ganzen Gefechts steht in der Nähe der feuernden Geschütze an einen Koppelzaun gelehnt ein ergrauter Unteroffizier der Wehrmacht; er beobachtet —offen und völlig ungedeckt im Gelände stehend — den Verlauf des Gefechts. Er trägt beide Eisernen Kreuze und ruft bei einem Treffer anerkennend zur Batterie hinüber: „Ihr schieaßt's aber guat!" Ein Mordskerl! Er sieht durch fein Fernglas, wie sich draußen auf dem Schlachtfeld eine Infanteriesicherung heldenhaft bis zum letzten Schuß gegen anrollende Panzer zur Wehr setzt. Als eine Zugmaschine später die Verwundeten holt, fand man neben den leergefdjoffenen Maschinengewehrgurten sieben tote und vier schwerverwundete Kameraden von der ---Infanterie. Er sieht, wie auf der Straße Fahrzeuge mit Verwundeten zurückpreschen, wie sich über die Höhe eine neue Welle englischer Panzer hervorschiebt und wie der Höllentanz bei Mercatel zum drittenmal •beginnt. (Fortsetzung folgt.) Wo melde ich mich zur Waffen--- ? 3tS(5. Ls wird nochmals darauf hlngewiefen, daß freiwillige Meldungen zur Waffen--- jederzeit von folgenden Dienststellen entgegengenommen werden: Lrganzungsamt der IDaffen-ff Lrganzungsftelle Rhein (XII) Wiesbaden hlndenburgallee 59 und Lrganzungsamt der Daffen--- Ergänzungsstelle Fulda-Werra (IX) Kassel-W Nhelmshöhe Löwenburgslrahe 10. Angenommen werden Freiwillige für: 1. --.Verfügungstruppen (einschließlich Leibstandarte -- „Adolf Hitler"). Windestgröße 170 cm. 2. ---Totenkopf st andartev2 a) mit Dlenftzeitverpflichtung (12 Fahre, Lebensberuf: Polizei oder Wehr- bauer). Mindeslgröhe 168 cm mit 17 Fahren; b) ohne Dienstzeitverpflichtung (bevorzugt SA.-Wänner und Parteigenosten). 3. Schutzpolizei: Ungediente Wanner. Aus der Siadi Gießen. Oberbürgermeister Ritter 50 3ahre alt Arn kommenden Dienstag, 18. Februar 1941. kann der Gießener Oberbürgermeister Heinrich Ritter seinen 50. Geburtstag begehen. Oberbürgermeister Ritter wurde am 18. Februar 1891 in Gau- Odernheim (Rheinhessen) geboren. Den Weltkrieg machte er von 1914 bis 1918 im Westen bei der Artillerie mit. Nach dem Kriege stand er während der französischen Besatzung am Rhein in Gau-Obern- heim und darüber hinaus in vorderster Front des deutschen Abwehrkampfes gegen das Willkürregiment Oberbürgermeister Ritter. — (Aufn.: Privat.) der Franzosen. Sein Kampf galt schon damals ebenso nachdrücklich allen undeutschen Bestrebungen, vor allem dem Marxismus und dem Judentum, aber auch jenen Elementen, die in jener Zeit im besetzten Gebiet den Verrat an Deutschland proklamiertem Im Jahre 1923 trat er als einer der Ersten in Hessen der NSDAP, bei. Er wurde in Rheinhessen einer ihrer tatkräftigsten Vorkämpfer. Seinem unermüdlichen Wirken gelang es, schon im Jahre 1924 dem Nationalsozialismus in Gau-Odernheim eine starke Position zu schaffen, öon der aus das nationalsozialistische Gedankengut immer mehr in Rhein- Hessen ausgebreitet wurde. Neben seiner politischen Tätigkeit war er seit 1922 auch auf dem Gebiete der kommunalen Arbeit am Werk, feinem Heimatorte und der rheinhessischen Bevölkerung unermüdlich und selbstlos zu dienen. Durch fein Wirken war die nationalfozialistifche Bewegung in Gau-Odernheim so stark geworden, daß er im Jahre 1930 bei der Vürgermeisterwahl zum Bürgermeister von Gau-Odernheim gewählt wurde. Damit war er zugleich der erste nationalsozialistische Bürgermeister in Hessen überhaupt. Besonders bemerkenswert ist, daß auch seine politischen Gegner ihm in Anerkennung seiner lauteren Gesinnung und seiner sachlichen Fähigkeiten ihre Unterstützung bei der Bürger*, meisterwahl zuteil werden ließen. Mittlerweile war er auch zum Abgeordneten der NSDAP, im hessi- Nur wenig, aber feucht putzen • nämlich den Herd, wenn Sie WEEN haben, • Und wird der Lappen trocken, dann sofort wieder noch« feuchten. So putzen Sie wirklich sparsam und bekommen obendrtein eine tadellos blanke Herdplatte^ WEEN Herdputzpulvef aus der - Fabrik 9 ist gut und ausgiebig. Strauß, Mozart, Beethoven. Zum bevorstehenden Fest-Konzert. Die Stuttgarter Erst-Aufführung der „Ariadne luf Naxos", zu spielen nach Molieres „Burger als Gbelmann" (1912) veranlaßte Richard Strauß zu einer Umarbeitung dieser Oper. Dabei mußte der Nolieresche Textanteil fallen, um den eigentlichen Ariadne-Stoff in den Vordergrund zu rucken. Damit wäre aber auch ein Teil der reizvollen Musik ter Vergessenheit anheimgefallen. Darum atzte Richard Strauß die ihm besonders wertvoll erschei- r «enden Musikstücke in einer Orchester-Suite zusammen. Schon im „Rosenkavalier hatte Richard Strauß das Zeitalter des ausgehenden Barocks unö tes Rokoko in feinsinniger 2ßeife eingefangen. Lin ähnliches Milieu lockte ihn auch hier. Um aber Die v eien einzelnen Feinheiten zur Geltung bringen 11 können, mußte er sich von dem großen Orchester tes „Rofenkavaliers" abwenden und schrieb diese irusik für einen kleinen Klangkörper dessen ein- jilne Stimmen durchaus solistisch behandelt wur- ben; fo Baß eine Art Kammermusik! tt! erreich turbe. An Stelle der früheren Kiangmaße galt letzt £ de individuelle Ausprägung des Emzelms ruments unb leibst der Konzertflügel, ben Strauß IN b efes - 6n|emble hineinbezieht, übernimmt bie «®£,tcrtc : Me bes im Barockzeitalter üblichen Cembalos. In biefer Suite überwiegt bei weitem das zeich- mrifche Element, einstmals gebunden an bie Plastik bir Gebärbe in der fzenifchen Darstellung. Aber le bft im Konzertina! wird diese Abfolge von Szenen i durch die tresisichere Thematik lebenbig burd; Öen 1; durchsichtigen Filigranstil mit feinemZuge zum Seinen. Intimen und Sorten,;*mi*’Ä । pointiert charakteristisch und überaus geistvoll. XM eine Perlenkette, in federn einzelnen ® eb “ert. »oll, leuchtend, zieht diese Folge von Gienen an unserem Ohr vorüber. Die Ouvertüre i läßt ben fieiben Molieres. den Parvenü Iourba, . °°r uns erstehen. Den inneren Zwiespalt bes fierrn Srofstuchhändlers zwischen Einst und Jetzt dr g die Musik mit seiner Ironie bei be3c'*"e"bnC raer. itrumcntatem Kolorit zur Geltung. Dag g dm in dem nachfolgenden Menuett die Moten zum Mgemefsenen Träger zierlicher Grazie. Dann ,tem sich der Fechtmeister vor, bildhaft geprägt mit den stechenden Themen und in der Nachgestaltung des Kämpfens. Die Schneider führen sich mit behender Flinkheit ein; der erste Schneibergefelle tanzt feine Polonaise, begleitet von der Solovioline. Höhepunkt aber des Ganzen ist das musikalische Diner. Die Tafelmusik bildet all die schwelgerischen Genüsse in witzig-launiger Thematik ab (Cellosolo im Andante) und mündet in den Tanz des Küchenjungen, plastisch in der Mimik, beschwingt und feinnervig und sprühend im auserlesenen Klang des Orchesters, eine musikalische Kostbarkeit für den Feinschmecker. Erweckt Richard Strauß ein zurückliegendes Zeitalter zu pulsierendem Leben, so versetzt uns das Konzert für Flöte und Harfe von Wolfgang Amadeus Mozart (Köchel-Verzeichnis Nr. 299) mitten in die gesellschaftliche Sphäre des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Mozart schrieb dieses Werk während seines Pariser Aufenthaltes (1778) und gibt damit ein musikalisches Abbild des galant- graziösen und heiter-sentimentalen Grundtons dieser Zeit. — Nach dem einführenden Orchester-Tutti des ersten Satzes ergreifen die beiden Solisten das Wort, in ihrer geistreich geführten Konversation unterstrichen und akzentuiert durch das fein einge» gliederte Orchester. Es ist interessant zu verfolgen, wie in der Durchführung die Harfe zunächst am angegebenen Thema festhält, während die Flöte neue Gedanken in die Unterhaltung einwirft und die Harfe ihr dann folgt. Das Andantino mit seinem gefühlsstarken Unterton (die Bratschen sind geteilt) ist erfüllt von musikalischer Beschaulichkeit. Das Rondo mit seinem auf die Gavotte weisenden Rhythmus läßt in der bunten Folge der Themengruppen sowohl die beiden Solisten als auch das begleitende Orchester mit dem wechselnden Licht seiner instrumentalen Farbigkeit an der Durchführung und Abwandlung des Grundgedankens regen Anteil nehmen. Mit der dritten Symphonie, der Eroika, hatte Beethoven die symphonische Form geweitet und sie zu einem Ausdrucksmittel des Persönlichen ge- prägt. Das Bewußtsein gewachsener Kraft, zum andern aber die Arbeit am „Fidelio" ließen ihn jetzt einen Ruhepunkt suchen, wo sich seine schöpferischen Fähigkeiten, unbehindert durch einen stofflichen Gedanken, ausstrahlen konnten, nicht im titanenhaften Ringen mit einem Problem, sondern in einem Sich-Ergehen in der Freude am Musizieren. Es liegt etwas Ursprüngliches, ja, geradezu Flüssiges in diesem Werk, das nicht an Hintergründe geklammert ist, sondern im Erleben des Klanglichen und in der Gestaltungsfreude sein Wesen erkennt. Inmitten der oorausgehenden heldischen dritten und der schicksalsbeschwerten fünften Symphonie wurde die „Vierte" zeitweilig zu Unrecht vernachlässigt; denn gerade ,chie schlanke griechische Maid zwischen Nordlandsriesen" wie Robert Schumann sie nennt, ist uns ein besonderes Zeugnis für den absoluten Musiker Beethoven, voll Abgeklärtheit und Ebenmaß formaler Schönheit. Beethoven schickt dem Werk eine Einleitung voraus, die mit ihrem dunklen Grundton rätselhaft Grübelndes bindet. Erst nach zweimaligem Ansetzen einer gleichsam suchenden Seitenbewegung der Streicher zu gehaltenen Bläsertönen kristallisiert, blitzartig durchbrechend, das Kopfthema des Allegro vivace heraus. Wenn wir diese Einleitung persönlich auffassen wollen, so scheint es, als habe hier Beethoven erst alles, was ihn bedrängte, überwunden, um sich dann ganz dem Frohsinn zu überlassen. Dem Hauptgedanken stellt sich ein mehr idyllisches Seitenthema gegenüber (kanonische Verwebungen zwischen Fagott und Klarinette). Die Durchführung bestreitet das Hauptthema, das neues melodisches Gut heraussprießen läßt; dann aber verliert sie sich im Abnehmen, nur noch die beiden Violinen antworten sich im Pianissimo; zuletzt zögert nur noch die erste Violine. Eine romantische Welt tut sich auf, zwischen gedämpften Streichakkorden zittert unheimlich leise die Pauke. Dann aber will die Lebenskraft wieder erwachen, und unter dem Wirbel der Pauke bricht jetzt in Frische und Lebensgefühl die Wiederkehr der Themen (Reprise) an. Das Adagio voll inniger menschlicher Wärme läßt über einen zuckenden Grundrhythmus ein feierlich-weihevolles Thema aufblühen, dem sich später in der Klarinette ein wehmütiger Seitenge- danke gegenüberstellt. Wie eine großartig angelegte Variation spinnt sich der Satz aus. Nach einer großen Erhebung am Schluß bricht er ab; nur das rhythmische Motiv klingt auf der Pauke wie aus weiter Ferne hinein. In der Geschlossenheit seiner , Stimmung, der wohl abgewogenen Gegenüber- stelluna von Streichern und Holzbläsern und der motivisch bedeutsam herangezogenen Pauke, kann man dieses Adagio zu den beglückendsten Eingebungen der Syrnphonik zählen. Mit einer zu Anfang sich gegen den Takt stellenden motivischen Gliederung zeigt das Allegro vivace eigenwillige Züge. Das den Holzbläsern zugeteilte Triothema wird durch Zwischenrufe der Streicher beleuchtet. Die überraschende Schlußwen- dung bestätigt den Scherzocharakter dieses Satzes. Das Finale stellt der Besonnenheit des Anfangs der Symphonie sprühende Tatenfreude, bejahenden Wirklichkeitssinn gegenüber; ein herzhaftes Zugreifen, eine Heiterkeit, die Sorgen überwunden hat, strahlen sich hier aus. Frohe Laune, ja Uebermut lassen in der Coda das Thema sich verlieren, verflüchtigen, um bann beschwingt dem Schluß zuzustreben. Dr. Hermann Hering. Chinesische Mädchennamen. Auch bei uns bemühen sich die Eltern, ihren Töchtern schönklingende Namen mit ins Leben zu geben. Aber doch ist euroväische Phantasie arm- selig gegen das, was der Chinese auf diesem Ge- biet leistet. Ein zärtlicher Vater nennt z. B. sein Baby „Mondstrahl". Ist die Kleine etwas größer, dann nennt die Mutter sie „kleine Taube", während Besucher sie mit „Haustöchterchen" anreden. Blumennamen sind sehr beliebt, und da die Orchidee bei ben Chinesen bas Sinnbilb bes höchsten Duftes und ber größten Zartheit ist, findet man sehr viele Mädchennamen, in denen diese Blume oorkommt. „Scheue Blume" oder „Süße Blüte" sind ebenfalls Namen, die jungen Mädchen mit Vorliebe beigelegt werden. Wie hier die Schönheit in den Vordergrund tritt, so spielt der Charakter die Hauptrolle in Namen wie „Reines Herz", „Frieden und Bescheidenheit", „Tugend und Schönheit", „Bescheidenheit gepaart mit Fleiß", „Treu und Wahrheit". Alles, was es sonst noch an Tugenden gibt, wird zur Benennung bes schönen Geschlechts bemüht. Andererseits gibt es auch Namen, bie über bie Trägerin überhaupt nichts aussagen, wie z. B. ber Nam. „Wangpan", ber bedeutet: ein Mädchen, das keinen Bruder besitzt, sich aber einen wünscht. Wird in ber Familie ein Sohn geboren, dann wird Wangpan einfach umgetauft CK, schul Landtag gewählt roorben. In der Kampfzeit war er u. a. als Ortsgruppen- uni) Kreisleiter, von 1929 bis 1932, ferner als Provinzleiter und zugleich Gauinspekteur der NSDAP, in Rheinhessen tätig. Dem hessischen Landtag gehörte er bis zu dessen Auflösung an. Heinrich Ritter ist als alter Kämpfer des Führers Trager des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP. Am 1. Juli 1933 übernahm er, gestützt auf das Vertrauen des Gauleiters und Reichsstatthalters in Hessen, Sprenger, das Amt des Bürgermeisters in Bingen. Zur gleichen Zeit war er dort auch Kreisleiter der NSDAP. Vom 1. Februar 1934 ab war er Kreisdirektor des Kreises Bingen. Beim Scheiden aus diesen Aemtern Ende März 1934 bradyte ihm Gauleiter Sprenger seinen Dank und feine volle Anerkennung zum Ausdruck, er ernannte ihn zum Kreisleiter ehrenhalber und verlieh ihm zugleich das Recht zum Tranen der Uniform eines Kreisleiters z. b. Ä. Mit Wirkung vorn 1. April 1934 wurde Heinrich 1 Ritter zum Oberbürgermeister der Stadt Gießen ernannt. Am 17. Mai 1934 trat er sein Amt als Oberbürgermeister unserer Stadt an. Seit jenem Tage wirkt er mit unermüdlicher Tatkraft, weitem Blick und großzügiger Inangriffnahme aller Aufgaben an der Spitze unserer Stadtverwaltung. Unter seiner Verwaltung hat unsere Stadt bisher einen erfreulichen Aufschwung erfahren. Es kann in diesem Zusammenhänge nicht auf alle Einzelheiten feiner kommunalen Aufbauarbeit eingegangen werden, mir müssen es hier bei einem lieber« blick in großer Linie bewenden lassen. Als Gesamtergebnis seines bisherigen, fast siebenjährigen Wirkens als Oberbürgermeister von Gießen können wir die erfreuliche Feststellung machen, daß unsere Stadt ihm die Erfüllung zahlreicher kommunaler Hoffnungen für die Aufwärtsentwicklung unseres Gemeinwesens jetzt schon zu danken hat. Durch ihn ist unsere Stadt nicht nur in ihrem äußeren Bild, sondern auch in ihrer Bedeutung gewachsen. Oberbürgermeister Ritter' ist es nicht zuletzt zuzuschreiben. daß Gießen neben seinem Charakter als Universitätsstadt auch die Eigenschaft eines bedeutenden Garnisonortes mit den vielerlei günstigen Auswirkungen erhalten hat. Ein langjähriger Wunsch der Gießener, die Eingemeindung nahegelegener Vororte durchzufuhren, ist durch ihn gleichfalls erfüllt worden, nicht etwa in der Art, daß Gießen als stärkerer Partner die Vororte einfach „geschluckt" hätte, sondern nach dem Grundsatz des gerechten Abwägens aller berechtigten Interessen und Erwartungen, so daß diese Eingemeindung zum Nutzen für alle Beteiligten geworden ist. Die Auflockerung Der Altstadt durch die energische Inangriffnahme der Altstadtsanierung und die großzügige Durchführung bedeutender Wohnungsbauprogramme zur Schaffung von guten Klein- und M'ttelwohnungen sind weitere wichtige Marksteine auf dem bisherigen Arbeitswege unseres Oberbürgermeisters. Als neue» tes großes Werk wird zur Zeit unter feiner tat- rohen Initiative die moderne Gestaltung unseres tädtilchen Verkehrsbetriebes durch die Einführung von Obus-Linien als Ersatz für die noch im Laufe dieses Jahres in Fortfall kommende Straßenbahn verwirklicht. Mit besonderem Interesse ließ er sich allezeit auch die Förderung der Ludwigs-Universität angelegen sein. In zahlreichen Fällen hat er sich zu ihrem warmherzigen Fürsprecher an den maßgebenden Stellen der Landesregierung und der Reichsregierung gemacht, und ihm hat die Universität die glückliche Ueberwindung mancher Schwierigkeiten mit zu verdanken. Er ließ es sich ferner angelegen sein, dem Mittelpunkt der Universität, deln Universitätsgebäude, als Stiftung der Stadt Gießen ein repräsentatives Gepräge zu geben, um dadurch unserer Ludoviciana den ihr zukommenden würdigen Platz auch nach außen hin zu betonen. Die Universität dankte ihm feine fürsorglichen Arbeiten dadurch, daß sie ihn an 22. April 1940 feierlich zum Ehrensenator der Ludwigs-Universität ernannte. Diese kurze Aufzählung stellt nur einen kleinen Ausschnitt aus der vielseitigen und von starker schöpferischer Kraft geleiteten kommunalen Arbeit des Oberbürgermeisters dar. Daß nicht nur die großen Aufgaben, sondern auch viele andere Erfolge als gute Gewinne für unsere Stadt verbucht werden konnten, ohne die städtischen Finanzen zu beeinträchtigen oder in Schwierigkeiten zu bringen, die Finanzkraft unserer Stadt vielmehr in bester Gesundheit erhalten und sogar noch verstärkt wurde, kann Oberbürgermeister Ritter noch als besonderen Erfolg aufweisen. Die Bilanz, die er an seinem 50 Geburtstage hinsichtlich seines Wirkens in Gießen ziehen kann, ist sowohl für ihn, als auch für die Gießener Bevölkerung erfreulich. Schon vor feiner Gießener Zeit wirkte Oberbürgermeister Ritter in vielfacher Weise im öffentlichen Leben des Gaues Hessen-Nassau. Aus den zahlreichen kommunalen fßereinigur die vor der Machtergreifung in Hessen bestanden, baute er die Landesdienststelle Hessen des Deutschen Gemeinde- fags auf, die er bis zu ihrer Zusammenlegung mit der Landesdienststelle Hessen-Nassau leitete. Seitdem arbeitet er als stellvertretender Vorsitzender der Landesdienststelle Hessen/Hessen-Nassau des Deutschen Gemeindetags mit. Im Mai 1933 wurde er zum Mitglied des Deutschen Gemeindetages in Berlin berufen, dem er seit seiner Gründung ange» hort und in dessen Vorstand er heute noch tätig ist. Seit 1936 gehört er als Abgeordneter dem Deutschen Reichstag an. Seit 13. Juni 1936 hat er, neben seinem Gießener Amt und zahlreichen weite- ren Ehrenämtern, die Leitung des Landesfremdenverkehrsverbandes Rhein-Main, Sitz Frankfurt am Main, inne, seit 19. Mai 1940 steht er als 53er- bandsführer auch an der Spitze des Gesamt-Vogels- 3hret Kranken Oie großen Kundgebungen der Partei. 3m Kreis Wetterau sprechen am Gamstag, 15. Febr., 20 Lthr: In Allendorf (Lumda): Gastbaus Horn, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Annerod: Saalbau Engelhardt, Gauredner Hisge, Dillenburg. — A s s e n h e i rn : Gasthaus „Zum weißen Roß , Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Beienheim: Saal Hch. Jost, Gauredner Daum, Erbach (übro.) — Bersrod: Gasthaus Becker, Gauredner van Haren, Herborn. — Burgholzhausen: Gasthaus ,Krone", Gauredner Eyrina, Frankfurt a. M. — Burkhardsfelden: Gasthaus Ehr. Arnold, Gauredner Göbel, Frankfurt a. M. — Dorn-Asfenheim: Saal Bommers- heim, Gauredner Rettig, Erbach (Odw.) — Dortelweil: Gemeinschaftssaal, Gauredner Kvke, Frankfurt a. M. — E b e r ft a b t: Saal Lebemann, Gauredner Christ, Langenselbold. — Sam- bad): Saal Wilhelm Weisel, Gaurebner Krauß, Frankfurt a. M. — G r o ß e n - B u s e ck : Gasthaus Wagner, Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Groß- Karben: Hans-Schemm-Schule, Gauredner Ziegler, Frankfurt a. M. — ©rüningen: Turn- balle, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Holz- heim: Gasthaus Georg Sarnes, Gauredner ßan- gula, Frankfurt a. M —Lollar: Saalbau „Zur Linde", Gauredner Schäfer, Vadenrod.— Londorf: Saal Willi Lich, Gauobmann Becker, Frankfurt. — Mainzlar: Gasthaus Müller, Gauredner Göckel, Langen. — Münzenberg: Saal ,Zur Burg", Gauredner Wagner, Wiesbaden. — Nieder- Florstadt: Saal Lux, Gauredner Müller, Idstein. — Nieder« Weisel: Gasthaus „Zum Löwen", Gauredner Ruß, Frankfurt a. M. — Ober-Mörlen: Gasthaus „Germania", Gau- rebner Biel, Frankfurt a. M. — Okarben: Saal Helfrich, Gauredner Schuster, Frankfurt a. M. — Offenheim: Saal Hans Schmitt, Gauredner Schütze, Erbach (Odw.) — Oftheim: Saal Mül- ler, Landrat Dr. Burghof, Biedenkopf. — Petterweil: Schulsaal, Gauredner Liefert, Erbach (Odw.) — Reichelsheim: Gasthaus ,Lur Poft", Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Reiskirchen : Gasthaus „Zum Hirsch", Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Rodheim v. d. Hohe: Gasthaus „Zum Saalbau", SA.-Ober- sturmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Staden: Rathaussaal, Gaurebner Richter, Offenbach. — Stammheim: Gasthaus Geis, Gauredner Hoffarth, Bad-Ems. — Staufenberg: Saal Burg Staufenberg, Gauredner Becker, Mainz. — Trais-Münzenberg: Gasthaus Burger, Gauredner Drück, Wiesbaden. — Treis a. d. Lda: Saal Will, Gauredner v. d. Osten, Frankfurt a. M. — Trohe: Gasthaus Karl Schwarz, Gauredner Lenz, Bad-Homburg. — Weckesheim: Saal Lindt, Gauredner Cann6, Königstein. Gomitag,16.Kebruar,15Llhr: In Beltershain: Gasthaus Erb, Gauredner Hisge, Dillenburg. — Birklar: Gasthaus Engel, Gauredner, Ruß, Frankfurt a. M. — Bönstadt: Schulsaal, Gauredner Richter, Offenbach. — Büdesheim: Saalbau König, Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Ettingshausen: Gasthaus Walter, Gauredner van Haren, Herborn. — Freienseen: Turnhalle, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Geilshausen: Saal Hofmann, Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Harbach: Gasthaus Herzberger, Gauredner Lenz, Bad-Homburg. — Harheim: Gasthaus „Darmstädter Hof", Gauredner Müller, Idstein. — Heldenbergen: Gasthaus „Zum Adler", SA.-Ober» sturmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Kaid) en: Saal Fink, Gauredner Schütze, Erbach (Odw.) — Klein-Karben: Saal Warner, Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Langsdorf: Rathaussaal, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Lardenbach: Saal Diehl, Gauredner Göbel, Frankfurt a. M. — Lauter: Saal Heinrich Hock, Gauredner Becker, Mainz. — Mas. s e n h e i m : Gasthaus „Goldner Löwe", Gauredner Canns, Königstein. — Melbach: Saal Blum, Gauredner Brück, Wiesbaden. — Nieder- Erlenbach: Gasthaus „Frankfurter Hof", Gau- rebner Hoffarth, Bad-Ems. — Nieder-Esch- bad): Saal Chr. Helfrich, Gauredner Daum, Erbach (Odw.) — Obbornhofen: Gasthaus Hensel, Gauredner Diel, Frankfurt a. M. — Ober - Bessingen: Saal Hch. Keil, Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Ober-Erlenbach: Turnhalle, Gauredner Siefert, Erbach (Odw.) — Ober-Eschbach: Gasthaus „Brüsseler Hof", Gauredner Rettig, Erbach (Odw.) — Rendel: Gasthaus „Zum Frankfurter Hof", Gauredner Eyring, Frankfurt a. M. — Robheim (Horloff): Gasthaus Reichhardt, Landrat Dr. Burg- Hof, Biedenkopf., — Rüddingshausen: Gasthaus Hch. Lang, Gauredner v. b. Osten, Frankfurt a.M. — Ruppertsburg: Gasthaus Hahn, Gau- rebner Göckel, Langen. — Saasen: Gasthaus ,Lur Traube", Gauabmann Becker, Frankfurt am Main. — T r a i s ° H o r l d f f: Parteiheim, Gaurebner Langula, Frankfurt a. M. — D i l l i n g e n : Schulsaal, Gaurebner Krauß, Frankfurt a.M. — Weickartshain: Saal Bräuning, Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Wölfersheim: Saal Huber, Gaurebner Christ, Langenselbold. —Wohn« bad): Saal A. Koch Wwe., Gauredner Wagner, Wiesbaden. — Gonntag,16.Februar,20Llhn In Allendorf a. d. Lahn: Saal Henkel- mann, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Bauernheim: Saal Miltenberger, Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Beuern: Gasthaus Wich. Dietrich, Gauredner Lenz, Bad-Hom- bürg. — Bruchenbrücken: Turnhalle, Gauredner ,(TannS, Königstein. — Burg-Gräfen- rode: Saal Wilhelm Barth, Gauredner Daum, Erbach (Odw.) — Daubringen: Gasthaus Erb, Gauredner Hisge, Dillenburg. — Dorheim: Saal Ernst Holler, Gauredner Siefert, Erbach (Odw.) — Fauerbach v. d. Höhe: Gasthaus „3um deutschen Eck", Gauredner Diel, Frankfurt a.M. — Friedberg-Fauerbach: Gasthaus „Zur Loreley", SA.-Obersturmbannführer D. Mül» ler, Frankfurt a. M. — Garbenteich: Gasthaus „Zum weißen Roß", Gauredner Göckel, Langen. — Gießen-Klein-Linden: Gasthaus „Zur deutschen Eiche", Gauobmann Becker, Frankfurt a. M. — Gießen-Wieseck: Saal Heinrich Braun, Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Griedel: Gasthaus „Zum Taunus", Gauredner Krauß, Frankfurt a. M. — Großen-Linden: Saal Schaum, Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Hausen b. Gießen: Saal Fink, Gauredner van Haren, Herborn. — Heuchelheim: Turnhalle, Gauredner Göbel, Frankfurt a. M. — Hoch. Weisel: Gasthaus Karl Messerschmidt, Gauredner Wagner, Wiesbaden. — Ilbenstadt: Schulsaal, Gauredner Richter, Offenbach. — Kirch- Göns: Saal Müller, Gauredner Ruß, Frankfurt a.M. — Langenhain: Rathaussaal, Gauredner Brück, Wiesbaden. — Lang-Göns: Turnhalle, Gauredner Christ, Langenselbold. — Leihgestern: Gasthaus „Zum Löwen", Gauredner Becker, Mainz. — Nieder-Mörlen: Gasthaus „Zur Rose", Gauredner Eyring, Frankfurt a. M. — Nieder-Rosdach: Saal Simon Wwe., Gauredner Rettig, Erbach (Odw.) — Nieder-Wöll- st a d t: Gasthaus „Zum Taunus", Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Ober-Rosbach: Gasthaus Stengel. Gauredner Müller, Idstein. — P o h l - G ö n s : Saal Knorz, Gauredner Langula Frankfurt a.M. — Rockenberg: Gasthaus Fr. Horst, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Schwalheim : Luifensaal, Gauredner Hoffarth Bad-Erns — Steinbach: Saal Görlach, Gauredner v. d. Osten. Frankfurt aM — Steinfurth: Saal Hch. Michel 4.. Landrat Dr. Burghof, Bieden- köpf. — Watzenborn-Steinberg: Volkshalle, Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Wissels, hei m: Gasthaus Amend, Gauredner Schütze, Erbach (Odw.) Volksgenoffen! Die Partei rnst Euch! Kommt alle! Beweist durch Eure Teilnahme an den Kundgebungen Eure Treue zum Führer. 7!EOAP. Kreisleitung Wetterau. berger Höhenclubs. Weiterhin ist er Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bezirkssparkasse Gießen und Mitglied des Verwaltungsrats der Landes» versicherungs-Anstalt Hessen in Darmstadt, Mitglied des Derwaltungsrats der Versicherungs-Anstalt für gemeindliche Beamte in Darmstadt und Mitglied des Verwaltungsrats der Hessischen Landesbank — Girozentrale — in Darmstadt. In allen diesen Aemtern hat er seine Arbeit stets unter den Gesichtspunkt des Dienstes für die Volksgemeinschaft nach dem Willen und im Geiste des Führers gestellt. Als Leiter des Landesfremdenverkehrsverbandes Mein-Main hat er für die Fremdenverkehrsförderung und damit für die wirtschaftliche Hebung des Rhein-Main-Gebietes eine sehr rege und ideenreiche Tätigkeit entfaltet, der auch zahlreiche beachtenswerte Erfolge nicht versagt blieben. So hat sich Oberbürgermeister Ritter auch weit über den . Kreis der Stadt Gießen hinaus als tatfroher För- । derer der ihm anvertrauten Interessen und der Aufwärtsentwicklung unserer engeren Heimat er- i wiesen. 1 An seinem bevorstehenden 50. Geburtstag wird man seiner in Gießen und im ganzen Gaugebiet mit Anerkennung für sein bisheriges Wirken und mit besten Wünschen für feine weitere Tätigkeit gedenken. Auch wir bringen Oberbürgermeister Ritter zu seinem 50. Geburtstag unsere herzlichen Glückwünsche bar in der Hoffnung, daß ihm in Gesundheit und Frische noch viele Jahre weiteren erfolgreichen Schaffens im Dienste des Führers zum Besten unserer Stadt und unserer Volksgemeinschaft beschieden sein mögen. B. Bornotizen. Tageskalender für Samstag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Am Abend auf der Heide". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Alarm". Tageskalender für Sonntag. NSDAP. Gießen-Wieseck: 20 Uhr im Saal Braun Kundgebung mit Gauredner Schäfer, Vadenrod. NSDAP Gießen-Klein-Linden: 20 Uhr im Gasthaus „Zur deutschen Eiche" Kundgebung mit (9auobmann Becker, Frankfurt a. M — Gießener Woche für Kpnft und Literatur 1941: 11.30 Uhr im Stadtchoater Morgenfeier Vorspiel zu „Donna Diana" und „Terzinen an die Nacht; 19 Uhr im Stadttheater „Der Dogelhändler". — Oberhessischer Kunstverein: Im Anschluß an die Morgenfeier im Stadttheater Eröffnung der Ausstellung „Humor und Poesie in der deutschen Gra- phik". — Gießener Konzertring: 16 Uhr in der UniversitätsAula „Das Stroß-Ouartett". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Am Abend auf der Heide". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Alarm". — Ober- hessischer Gebirgsverein: 16 Uhr im Hotel Hopfeld Monatsversammlung mit Lichtbildervortrag. Eröffnung der Giehener Loche für Kunst und Literatur 1941. Am morgigen Sonntag wird im Stadttheater die Gießener Woche für Kunst und Literatur mit einer Morgenveranstaltung eröffnet. Nach der Ouvertüre zu „Donna Tiana4 von Emil Nikolaus von Reznicek wird unter Leitung von Gerhard Reuter ein Marionettenspiel des Frankfurter Dichters Verdunkelungszeit 15. Februar von 18.34 bis 8.39 Uhr. 16. Februar von 18.36 bis 8.37 Uhr. und Literarhistorikers Max Kommereö „Terzinen an die Nacht" uraufgeführt. Das heitere Spiel wird als Beispiel des romantischen Lustspiels die Illustration des Mottos der Festwoche einleiten, bas lautet: „Meister des deutschen Humors" Es wirken mit: Hannelore Hinkel, Hans Bernd, Hans Caninenberg, Gert Geiger, Walter Kohlermann. Es spielt das Städtische Orchester unter Leitung von Otto Söll- ner. Außer Miete. Am Abend wird eine festliche Vorstellung von Zellers „Dogelhändler" den Reigen der heiteren deutschen Bühnenwerke fortsetzen. Die musikalische Leitung hat Arthur Apelt, die Spielleitung Intendant Hans Walter Klein. Bühnenbild Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Außer Miete. Professor Or. Gmelin Am gestrigen Freitag ist der Gießener Universt» tätsprofeffor Dr. Hans Gmelin plötzlich verstör» ben. Der Verewigte war am 13. August 1873 in Karlsruhe geboren. Nach dem Schulbesuch in feiner Vaterstadt studierte er Geschichte und Rechtswissenschaft an ben Universitäten Tübingen, Heidelberg, München, Berlin, Bonn und Freiburg i. Br. Nach der Referenbarprüfung 1901 in Karlsruhe mar er dort bis 1903 im juristischen Vorbereitungsdienst, 1905 bestand er die juristische Doktorpromotion. 1906 habilitierte er sich in der Rechts« und Staatswissenschaftlichen Fakultät in Freiburg, wo er bis 1912 als Privatdozent wirkte. Dann mar er bis Mai 1913 außerplanmäßiger außerordentlicher Professor an der Universität Freiburg, hierauf bis Oktober 1913 planmäßiger außerordentlicher Professor an der Universität Kiel, seit 1. Oktober 1913 ordentlicher Professor für öffentliches Recht an der Universität Gießen. An unserer Gießener Universität hat er bis fetzt in unermüdlicher Schaffensfreude gewirkt. Seine Hauptarbeitsgebiete waren Derfasfungsgefchichte des 19 und 20. Jahrbunb-rts, vergleichendes Staatsrecht, Kolonialrecht und Minderheitenrecht. Neben feiner Lehrtätigkeit hat er eine Reihe von Werken aus den verschiedensten Gebieten seiner Fachwissenschaft geschrieben. In ben Kreisen ber Universität und darüber hinaus auch bei der Gießener Bevölkerung erfreute sich Professor Gmelin allgemeiner Wertschätzung, die ihm über fein Grab hinaus ein ehrendes Gedenken sichert. Pfarrer Auskeld +. Der frühere Pfarrer ber Gießener Johannesge- meinbe und ehemaliger Gießener Garnisonpfarrer Otto A u s f e l d ist in Gießen, wo er in feinem Ruhestand verbli-ben war, am Donnerstag verstorben. Pfarrer Ausfeld stammte aus Schlitz, wo er am 31. Oktober 1873 geboren war. N->ch dem Schulbesuch studierte er von Ostern 1892 bis Herbst 1895 in Gießen, bann besuchte er bas Predigerseminar in Friedberg, hierauf weilte er zu weiterem Studium in Berlin. Im Oktober 1897 wurde er in Darmstadt-Bessungen ordiniert, dann war er dort Pfarrassistent bis 1899, anschließend in gleicher Dienststellung in Bensheim, von 1901 bis 1907 Plärrer in Bensheim. Von dort kam er 1907 als Pfarrer der Johannesgemeinde nach Gießen, wo er feit 1909 auch Pfarrer ber Gießener Militär- gemeinde war. Neben feinem kirchlichen Amt w'rkte er feit 1919 vor allem als Vorsitzender des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpfleae in Gießen, dem besonders die Betreuung des Evangelischen Schwesternhauses mit dem dazugehörigen Krankenhaus und Altersheim sowie ber angegliederten »Zuflucht für hilfsbedürftige Mädchen" oblag. In dieser sozialen Arbeit hat sich Pfarrer Aus- reib unermüdlich betätigt und damit vielen Volksgenossen in Stadt und Land gute Dienste geleistet. In ber Geschichte ber Gießener evangelischen Gemeinde und ihrer sozialen Einrichtungen wird das Wirken des nunmehr Verewigten in dankbarer Erinnerung vermerkt bleiben. Orlszeik für den 16. Februar. Sonnenaufgang 8.41 Uhr, Sonnenuntergang 18 38 Uhr. — Monduntergang 10.39 Uhr, Mondaufgang 0.36 Uhr. Gießener Tvochenmarktprelse. Nachstehende Preise sind Handlerpreise und verstehen sich für A»5öare Für 8-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * G i e ß e n , 15. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RDd, das vornehme ,687D Familien - Caf£ in Oießeß 1f.€. Qutaeliev cke. Zu den schon hinreichend be- des veranstaltenden Vereins, wie Mit unseren Jahnen ist der Sieg! Gießener Gtadttheater auf Reisen. serem engeren Heimataebiet be- es Abends ein. Hierauf sprach klnft und der liberalistischen Weltanschauung der Hrrgangenheit der anderen bestimmt mit dem Siege ds Nationalsozialismus endigen und durch den (Nachdruck-verboten.) 26 Fortsetzung. ihnen durch 101$ Gauredner (Schäfer, Aadenrod, über das Thema „Mit unseren Fahnen ist der $eg". Einleitend betonte er, daß der jetzige Ent- steidungskamps zwischen unserer nationalsozialisti- ften Weltanschauung der Gegenwart und der Zu- xatte 30 Rpf-, Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, > kg 12 bis 14, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 13 Hs 14, gelbe Rüben 11 bis 13, Unterkohlrabi 6 bis 8 (srünkohl 10 bis 14, Feldsalat 1 RM., (l/10) 10 Rpf., j>2rtoffeln, % kg 4,3, 5 kg 43, Aepfel, kg 28 hö 40, Lauch 24 bis 25, Sellerie 20 bis 23, klumenkohl, das Stück 40, Endivien 20 Rpf. land eine nationalsozialistische Bewegung weiterhin bestehen werde, sondern fetzt werde über ganze uni) am Schlüsse mit starker Zustimmung unter», strichene Rede. Nach einem kurzen Schlußwort des Ortsgruppen» leiters von Gießen-Nord, Thomas, fand die Versammlung in der üblichen Weise ihren Abschluß. Moll, Weiler, Dr. Luh, Zerndt, Decher, Dietrich usw. erscheinen fast alle Gaumeister und Gaumeiste» rinnen des Bereiches Hessen aus Kassel, Fulda, Marburg, Hanau, Limburg, Bad Orb, dazu kommen die Wettkämpfer aus der engeren Heimat. rgang.^ Nlite * Bit) Äft» 19 faulte rten mit: Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! serem Volke völlig ausgeschaltet seien. Es sei auch unmöglich gemacht worden, selbst oder ihre Rassegenossen im Ausland jemals das deutsche Volk wieder ausplündern zu können. mchte weiter darauf aufmerk-j fei. Und er müsse sich vergegenwärtigen, daß die m, daß diesmal die Juden nicht wieder das Gemeinschaft immer vor den Interessen des einzel- utsche Volk an den Feind verraten und es um den nen stehen müsse und der Grundsatz stets Geltung eg bringen könnten, weil jetzt die Juden in un»! habe: Im Volk, mit dem Volk, für das Volk. »** in < d«8 4,‘\ *• Imwege -es Herzens Roman von H.H. Hansen Copyright by Prometheus-Verbs Dr. Eidiecker - GröbeneeU r. r. shannesgf isonpsam in feinen rstaa m Schlitz, di Nich bis herdS Prediü«' zu wti'n 897 wuck nn war n in flleig r 1907 1« Men, » ;r Mili'tt Amt v'rd des W enpsteae6 des 6°^ fUgebons-! k anE idchrn"/ iarrer^ ekn Dollste < M" S n ®iri“ »tiarrt v Volkes als besonders überzeugend anführte, wies er auf den tiefen Sinn des Opfers für die Gemein» itr, J öÜli et K m b», eide- ’ "Äb 3Ntib 'd)e 11. W eihtt b^ea. ^ichitn nd veM llendtU fe niedr^' ien SK 1,80 Am morgigen Sonntagnachmittag finden in Halle des VfB.-R. am Aulweg die 3. Hallenwettkämpfe des VfB.-R. statt. Ein gutes Meldeergeb- luLn9 üöi beiiertii -usikalifa 'S 3nttni 1 LöU lete. anwalt, ganz offen, wie wird das Urtell ausfallen?" „Das kann ich nicht wißen." „Was glauben Sie denn?" Die Frage Korns war dringlich und erregt. „Ich hoffe nicht mehr viel. Es spricht zuviel gegen Sie/ „Also Todesstrafe!" Er sckrie plötzlich. „Aber ich *"' erschossen! Ich habe ihn über- Mit dem Hinweis darauf, daß durch den vollen deutschen Sieg auch das Opfer Der Gefallenen des Weltkrieges erst seinen rechten Sinn erhalte, und der Glaube an den Führer und die unwandelbare Treue zu ihm unser Volk unüberwindlich machen, schloß der Redner seine oft von Beifall unterbrochene ohne Warnung beschossen aber nicht getroffen hat, daß er dann selbst zur Waffe griff, dann hätte das Urteil gegen ihn vielleicht auf Totschlag erkennen können. So aber scheint mir der kaltblütige Mord erwiesen. Korn hat den Jagdpächter Kühlitz mit voller Ueberlegung erschossen, um nicht des WU- derns durch einen Zeugen überführt zu werden. — Ich beantrage daher, den Angeklagten wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bür- gerlichen Ehrenrechte zu verurteilen, ferner wegen Jagdvergehens im wiederholten Rückfalle, wegen Vergehens gegen die Schonzeitbestimmungen und wegen verbotenen Waffenbesitzes zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren." Korn hatte die Darlegungen des Staatsanwalts, die auf die Geschworenen sichtlich durch ihre ge- schlossene und anscheinend gradlinige Beweisführung Eindruck machten, mit Erregung gehört. Lang- sam wich die Farbe aus seinem Gesicht, und er wurde sich bewußt, welche ungeheure Gefahr ihm hier drohte. Fieberhaft fltngen ihm die Überlegungen auf der Suche nach einem Ausweg durch den Kopf. Koßmann war nickt minder beeindruckt. Er hielt sich steif aufrecht und den Kopf vorgestreckt. Seine Wangenmuskeln zitterten und die Stirnhaut war zu vielen Falten zusammengezogen. Die Finger hatte er fest ineinander verkrampft und meinte manchmal, seine Nachbarn müßten den wütenden Schlag seines Herzens hören. Bevor der Verteidiger mit seinen Darlegungen begann, beugte sich Korn zu ihm herüber und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Darauf beantragte der Rechtsanwalt, die Verhandlung um eine Vier- telstunde zu unterbrechen, was der Vorsitzende sofort bewilligte. Die Richter, die Geschworenen, der Staatsanwalt, der Verteidiger und sein Mandant in Begleitung des Polizeibeamten verließen den Saal. Es herrschte zunächst eine bedrückende Ruhe, die bald einem aufgeregten Stimmengewirr Platz mad)te. Niemand in dem Zuschauerraum verließ seinen Platz. Man besprach nur eifrig die Aussich- ten des Prozeßes und war fast einhellig der Meinung, daß nichts den Kopf des Angeklagten retten könne. Inzwischen waren der Rechtsanwalt und Kom in einem kleinen Raum angelangt. J)err Rechts- 1 bis 6 Jahren als die durch die Diphtherie besonders gefährdeten Altersklassen in allen Orten des Kreises Gießen erfassen. Für später ist die Ausdehnung der Diphtherie-Schutzimpfung auch auf die übrigen Kinder vorgesehen. Bei der Schutzimpfung werden die Angehörigen der NS.-Frauenschaft und Helferinnen vom Deutschen Roten Kreuz den Hilfsdienst übernehmen, wie sie auch bei den organisatorischen Arbeiten mit tätig sein werden. Gegenwärtig werden im Staatlichen Gesundheitsamt Gießen die Listen der in Betracht kommenden Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren aufgestellt. Nachdem diese Arbeit beendet sein wird, steht der Impfung nichts mehr im Wege. Der erste Impftermin ist für Anfang März vorgesehen. Im Laufe der nächsten Woche wird voraussichtlich in beiden Gießener Lichtspielhäusern ein Film gezeigt werden, der die große Bedeutung der Diphtherie-Schutzimpfung überzeugend deutlich machen wird. Man darf sicher sein, daß diese begrüßenswerte Maßnahme überall im Kreise Gießen bei den Eltern, die doch allesamt nur das Beste für ihre Kinder wollen, volles Verständnis finden wird. B. ♦♦ 7 0. Geburtstag. Frau Emma Feuß- ner Wwe., geb. Heil, Am Kugelberg 34 wohnhaft, tim am morgigen Sonntag, 16. Februar, bet bester Blindheit ihren 70. Geburtstag feiern. Sie ist (con lange Witwe und Mutter vieler Kinder, die zusammen mit den Enkeln und Urenkeln der Jubi- lcrin morgen besonders gedenken werden. Frau Hühner arbeitet seit dem Jahre 1903 als Zei- Lngsträgerin beim „Gießener Anzeiger" und übt rch heute noch diese Tätigkeit aus. Unsere herzten Glückwünsche. *♦ Reifeprüfung an der Langemarck- ßchule. Im laufenden Schuljahr war die oberste jasse der Langemarck-Schule in Gießen in drei |iraöelabteilungen von 63 Schülern besucht, von tznen im Winterhalbjahr 48 als Kriegsfreiwillige xsschieden. Nach einer Verfügung des Reichser- il>hungsministers konnte ihnen durch die Schule fct der Einberufung zur Wehrmacht das Reife- ziugnis zugesprochen werden. Die übrigen 15 kchuler legten gestern mit Erfolg die mündliche jüfeprüfung ab, die unter dem Vorsitz des Schul- leitete die Dersammlungswelle mit herzlichen Be- glüßungsworten an die in der Unioersitätsaula Der» stmnelten Volksgenossen und an den als geborenen Lberhessen in uns tomten Redner des gemäß aewisse Schwierigkeiten räumlicher und auch personeller Art entgegenstehen.) Doch soll, wie wir hören, mit im Hinblick auf die erweiterte Gastspiel« tätigteit, sowohl das künstlerische als auch das technische Personal des Stadttheaters im nächsten Jahre verstärkt werden. Was das Gastspiel-Repertoire angeht, so wird von den Abstecher-Städten vor allem die klassische Operette, ferner sehr viel Oper, großes und klassisches Schauspiel, von modernen Werken besonders das gehaltvolle Lustspiel verlangt. Das auswärtige Publikum hat sich als recht anspruchsvoll erwiesen, und es wird im allgemeinen bei der Zusammenstellung des Spielplanes mehr auf kulturelle Gesichtspunkte als auf reine Unterhaltung Gewicht gelegt. Es ist leicht einzusehen, daß mit der erweiterten Gastspieltätigkeit unseres Stadttheaters, abgesehen von deren finanziellen Ergebnissen, auch eine begrüßenswerte Werbung für Gießen in der sogenannten Provinz verbunden ist. Der finanzielle Erfolg ist derart, daß mit Hilfe dieser Abstecher in allen Spielgattungen das künstlerische Niveau gehabten werden kann, das vom Gießener Bublifum erwartet wird. (Ohne die regelmäßigen astspiele müßte man notwendigerweise auf eine der drei Kategorien — Schauspiel, Oper, Operette — verzichten.) Die auswärtigen Vorstellungen werden im allgemeinen pauschal abgenommen, so daß dem Stadttheater bei seinen Gastspielfahrten fein Risiko erwächst. Indessen hat sich gezeigt, daß auch für den Veranstalter, die NSG. „Kraft durch Freude", kein Risiko besteht, da die Gießener bis jetzt immer volle Häuser vorgesunden haben. Die Vorstellungen waren oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Als Haupterfvlge, die im Gastspiel zu verzeichnen waren, werden uns „Die Macht des .Schicksals", „Modalste Butterfly" und „Tiefland", „Der Vogelbändler" und „Paganini" genannt; vom Schauspiel vor allem Goetzens „Dr. med. Hiob Prä- torius". aber auch „Kabale und Liebe" und „Johannisfeuer" wurden vorzüglich ausgenommen, -y- Ferner ist feftgeftdlt, daß die Leiche inmitten der bhneife lag. Daraus geht hervor, daß Herr Kuh- litz feinen Pirschgana beabsichtigte, sondern zu der Achtung gehen wollte, um sich dort anzustellen. 8vi einem Pirschgang hätte er sich sicher am Rand her Schneise gehalten, nicht aber für ledes Wild schtbar in der Mitte. Zudem würde er nach den Ocgdgesetzen kein Reh mit Schrot geschossen haben, Itoöern nur mit der Kugel. Diese bewiesenen Einzelheiten ergeben, daß er He Kugeln nicht hinter einem Stuck Wild herae- stickt hat, sondern auf einen Menschen abgab. Ob He Schüsse in der Reihenfolge gefallen sind, wie Rom sie glaubhaft machen will, ist durch nichts be- viesen. Kühlitz kann» durch das plötzliche Auf tauchen Ui Wilderers aus feinem harmlosen Waldgang arigeschreckt worden sein, diesen angerufen und stließlich, als der Wilderer nicht stehenblieb, einen Schuß abgegeben haben. Der Schuß ist, durch die Aufregung wird das wohl erklärt, danebenge- Stehen werde, sondern letzt werde über ganze der auch in diesem Kriege wieder befon- Mer Uick Staaten m der< Welt bas Urteil gefpro- |her5 lebendig werde. Er forderte dabei, daß der Len. Selbstverständliche Pflicht aller Volksgenossen ^psersinn und die Opferbereitschaft in der Heimat es, ihre Handlungen und ihre Haltung so einzu- , tzen großen Opfertaten an der Front gleichwertig zur ächten, daß sie vor den prüfenden Augen unserer i<5cUe stehen müßten, und er betonte, daß das Deut» Jhmeraben an der Front bestehen konnten. fd^ Volk mit seinem soldatischen Dpfergeift von nie« Hierauf beantwortete der Redner die von ihm mand in der Welt niedergezwungen werden könne, --stellte Frage, warum dieser Krieg geführt werde Als hehre Beispiele der Opserbereitschaft erinnerte urb warum wir ihn gewinnen müßten und wür- j er an die 16 Gefallenen vor der Münchener Feld» bin. Dabei betonte er in überzeugender Weise die, herrnhalle, an die ermordeten 400 Kämpfer aus den Schuld der anderen an diesem Kriege, denn unser, Reihen der SA., an die Opfer des früheren Oester- Führer, der einst selbst das große Sterben auf dem reich, der Sudetendeutschrn. der Volksdeutschen in Schlachtfeld gesehen, kenne die Schrecken und Nöte' Polen, der Gefallenen des Krieges und unserer Flie- bis Krieges und er hasse den Krieg wie fein an»' ger. Denen in Opferbereitschaft nachzueifern für uns Derer in der Welt. Unser Führer habe diesen Krieg alle höchste Verpflichtung sein müsse. Jeder Dolfs- ncht gewollt, die Engländer und Franzosen aber! genösse müsse sich vor Augen halten, daß dieser bitten ihn erflärt und auch nachdem die wiederholt Kampf des deutschen Volfes ein Ringen für seinen bcrgereichte Friedenshand des Führers zurückge-! ewigen Bestand und um seine Geltung in der Welt sbßen. Der Redner machte weiter darauf aufmert» |fei. Und er müsse sich vergegenwärtigen, daß die fttyrer nicht nur eine Neuordnung in Europa, son- 5m in der ganzen Welt auf allen Gebieten des fatalen, kulturellen und nationalen Lebens brin» am werde. In diesem Ringen, in dem wir alle Äräfte in die Waagschale werfen müßten, werde nicht Darüber das Urteil gesprochen, ob in Deutsch- Staatsanwalt wahrscheinlich zwingen wird, neue Anträge zu stellen." Alle Anwesenden hatten die überraschende Wendung mit der größten Spannung vernommen. Am meisten erregte sie Hannes Koßmann, der sich vergeblich fragte, was Korn denn noch vorbringen wollte, aber herzlich froh war, daß die Vollendung des Dramas noch einmal hinausgeschoben und vielleicht sogar in andere Bahnen gelenkt würde. Der Staatsanwalt erhob keine Einwendungen gegen den Antrag der Verteidigung. Das Gericht verkündete nach kurzer Beratung, daß dem Antrag des Anwalts stattgegeben würde. Die Beweisaufnahme wurde wieder eröffnet. „Also, Angeklagter, was haben Sie zu erklären?" Der Vorsitzende fragte Korn. „Ich will ganx offen sein." Der bis vor kurzem noch so fest und sicher auftretende Wilderer war zusammengebrochen. „Ich sehe ein, daß es feinen Zweck hat, weiter alles abzustteiten. Dabei riskiere ich nur den Kopf. An dem Morgen, wo ich in den Wald ging, kam ich von der Waldlichtung her zu der Schneise, wo ein Wildwechsel ist. Als ich ungefähr da war, wo die Schneise über den kleinen Buckel führt, also da wo sie am höchsten ist, habe ich plötzlich gehört, wie jemand hinter mir Halt!* rief. Ehe ich mich richtig umdrehen konnte, fiel ein Schuß. Ich habe die Kugel dicht an mir vorbeipfei- fen gehört. Mein Gewehr hatte ich unter dem Arm. Ich Drehte mich schnell um, sah einen Mann mit dem Gewehr in der Hand dastehen, schoß auf ihn und sah ihn Umfallen. Dann ging sein Gewehr noch einmal los. Es war der Schrotschuß." In Dem weiten Saal herrschte absolute Stille, als Korn das letzte Wort gesprochen hatte. Koßmann traute seinen Ohren nicht. Was war das? Kom wollte geschossen haben? Er sah feurige Kreise vor den Augen und verspürte Deftiges Schwindelgefühl. Es schien, als ob sich alles um ihn herum zu drehen beginne. Zu einem klaren Gedanken war er nicht mehr fähig. Der Vorsitzende nahm die Befragung erneut auf. Er brachte aber nichts anderes aus dem Angeklagten heraus, als dieser vorher angegeben hatte. Danach wollte Korn oben auf der Höhe der Schneise, also in sechzig Meter Entfernung von Kühlitz ge- standen haben. Der Staatsanwalt gab sich ebenfalls vergeblich Mühe, die Darstellung durch Fragen zu erschüttern und beantragte die Vernehmung des Gendarmen, des Försters und des Kriminalrats als Zeugen. Zuerst trat der Gendarm vor. Er wußte seinen Erkundungen nicht viel Neues hinzuzufugen. Darauf Ein Gespräch zwischen Mutter und Arzt über die Diphtherie-Schutzimvfung, das wir Mitte Dezember vorigen Jahres nacy einem Besuch in der Gießener Universitäts-Kinderklinik veröffentlichten, hat da» mals bei vielen Müttern und Vätern in Stadt und Land starke Beachtung gefunden. Die weitreichende Bedeutung der Diphtherie-Schutzimpfung, sowohl für jeden einzelnen bls auch für die Volksgemeinschaft ist durch jenes Gespräch überall richtig erkannt worden. Wie wir von dem Direktor der Gie- nicht nötig sein, wenn es sich nur um ein Geständnis handelt. Der Angeklagte kann das ja m feinem Schlußwort tun", wandte der Vorsitzende ein. „Es handelt sich nicht um ein Geständnis des Mordes, sondern um ein solches, das auch den Herrn! leiters, Oberstudiendirektors Angelberaer, stattfand. Tschammerpokalspiele am morgigen Sonntag. Lollar — Watzenborn-Steinberg Löhnberg — Bissenberg Sportfreunde Wetzlar — Sinn VsB.-Reichsbahn — Luftwaffe Gießen ViL.-Marburg — 1900 Oberndorf — Burgsolms Frohnhausen — Naunheim Herbornseelbach — Nanzenbach Herboxn — Wetzlar 05 Gauoffene Hallenwettkämpfe des LfB.-R. Sodann gab der Redner in großen Zügen einen Ueberblick über die Vorgeschichte und den weiteren Sinn dieses Krieges, den er als einen wirtschaftlichen, volitifchen, Kapitals- und konfefsionellen bzw. Raffenkrisg kennzeichnete. Dabei hob er die Entthronung des Kapitals und Die Festsetzung Der Arbeit als bestimmenden Wertmaßstab in Deutschland hervor, womit unser Führer eine völlig neue und allein richtige Grundlage für die Betrachtung aller wirtschaftlichen Dinge geschaffen habe. Der Grundsatz, daß das Geld die Welt regiert, sei'in Deutschland endgültig beseitigt worden, während das englische und französische Volk immer noch für das Ka^ pital und die Börsenjuden arbeiten und kämpfen müßten. Der deutsche Soldat dagegen kämpfe nur aus Liebe zu seinem Vaterland, zu seinem Führer und zu Dem neuen sozialistischen Deutschland. Der Fübrer werde aber nach Dem Kriege auch Dem Begriff von Der Weltwirtschaft einen völlig neuen Sinn zum Wohle aller Völker geben. , / Nach einer kurzen Beleuchtung Der schwerwiegenden Folgen, Die aus der Nichtbeachtung der rassischen Naturgesetze für ein Volk entstehen, wofür Der Redner das Beispiel Des Niederbruchs des französischen hielt ihm der Staatsanwalt Die genaue Skizze des Tatorts und feiner Umgebung sowie die von der Mordstelle gemachten Lichtbildaufnahmen vor. (Fortjetzung folgt) 1 Am gestrigen Freitagabend nahm die große Der- fimmlungsmeUe, Die bis zum morgigen Sonntag» afcnD im Kreise Wetterau durchgeführt wird, mit eher außerordentlich stark besuchten Kundgebung ‘Dir Ortsgruppen Gießen-Nord und Gießen-Mitte dr NSDAP, ihren Anfang. Kreisle ter Backhaus vielleicht hat dann der Mörder gefchoffm, ge- treffen, und die letzte Reflexbewegung des Ermor- it: ober 1913 ht an bet r Uniwf Schaffen» !te water, rhun^rt!, und Miii- eit Hai er Mitten Ve- In btn nau, auch sicb Pto- die ihm (Bebentin ^nenim ' Pielt Dy x >tto B Todes-Anzeige. Gießen, den 14. Februar 1941 Die Einäscherung findet am 17. Februar 1941, um 14 Uhr, Beileidsbesuche dankend verbeten. in aller Stille statt 803 D GIESSEN AM 0SVALDSGA£TEN CEMtSU5/U 743A. durch einen sanften Tod zu sich. in Frankfurt a. 21L: in Berlin; in Cffeni in Dortmund: Düsseldorf: in in Köln, 275 A Saarbrücken: in in Hamburg: in München: in Gießen: Vehlar: in Mit Ablauf des 28. Februar 1941 endet die Verzinsung. Der Vorstand 824 D 810D legen. DKW ASTRA Kratz. 764 D 4-Rad-Lieferwagen Auskunft durch lieferbar. Praktik»*tenw eins! H oi Oer 5 Leb A dies öatenl hen I o bot eben. Äldolk-GMev- Gtaatsbauschrrle, Mainz FachschulefürHochbau,Tiefbau undDermessungswesen Semesterbeginn: 15. März und 1. Oktober Lehrpläne und Auskunst durch die Direktion Die Beerdigung findet am Montag, dem 17. Februar, um 14% Uhr, in Garbenteich statt Borgward 1-Tonnen-Lastwagen gegen Bezugsschein In beschränktem Umfang lieferbar. - Auskunft durch Bekanntmachung Belr.: Hausschlachtungen. Es wird hiermit nochmals auf folgendes hin gewiesen: Nichilandwirlschaftliche Selbstversorger müssen angekaufte Schweine, die zur eigenen Schlachtung bestimmt sind, beim Ankauf sofort amtlich verwiegen lassen und den amtlichen Wiegeschein unverzüglich der zuständigen Kartenausgabestelle (in Gießen dem Ernährungsamt, in Gießen-Wieseck und Gießen-Klein-Linden den Verwaltungsstellen) vor- H- OK r >s> |!!h, uir ev.-luth. Pfarrer Otto Ausfeld Landeskirchenrat D KW. - Fabrikvertretung: Krahn & Comp., Gießen Frankfurter Straße 82 — Telephon Nr. 3039 670 P General -Vertretung: Krahn & Comp., Gießen Frankfurter Straße 82 — Telephon Nr. 3039 Oberschule in Hungen (Klasse 1 bis 5) Die Anmeldungen der Knaben und Mädchen für die Klasse 1 des kommenden Schuljahres werden vom 18. bi- 20. Februar, tn der Zeit von 16 bis 18 Llhr, im Amtszimmer des Leiters (Bahnhofstraße 5, Fernruf 91) entgegengenommen. — Hierbei sind vorzulegen: Geburtsschein und Impfschein. Das Abgangszeugnis der Volksschule wird, da das laufende Schuljahr verlängert wurde, erst für die später ftattfindende Aufnahmeprüfung benötigt. Der Leiter der Oberschule in Hungen: WenlSsA WeMlle. VW Ablösung der Genußrechte. ■pfll >mi l 1 $'a ,^ur Werkzeuge und Werkzeug-Maschinen von Häuser sind eben etwas Besonderes. Es ist dabei ganz gleichgültig, ob es sich um Hammer. Hobel, Säge, Schraubstock oder Lötlampe, oder gar um eine elektrische Bohr- oder Schleif- und Polier-Maschine handelt Alle diese Häuser-Werkzeuge vermitteln ihnen Arbeitserleichterung. Drum kaufen auch Sie Ihre Werkzeuge und Werkzeug - Maschinen, die Sie immer zufriedenstellen werden, bei Staubsauger sofort lieferbar. Modell 1941 in 12 Monatsraten zahlbar. Vertreterbesuch und Vorführung unverbindlich. Schreiben Sie an: K. Lorenz, Gießen Wilhelmstraße 52 pari, osie fr» Dr. Hans Gmelin U ni versitätsprofesson Hnf ftmo j Mr Mr, Km J'M. r1 "nb t Ren i ls Bl <ßei w u lernet litt nic fifll krisch bo I :'inbei l&tt gfront, i^tigen > Hk ' krisla! Wn bi Wtit htltfni) pürur | yfin 'r en 3 k'mi 1 in Wuppertal-Elberfeld: Deutsche Bank, Bankhaus von der cheyb^ Kersten & Söhne, aartitindliOo WxlQmnfl UiederhaDsenACo. \ Gießen, Ruf3941 Unter Bezugnahme auf §§ 43 und 44 des Aufwertungsgesetzes vom 16. Juli 1925 geben wir hiermit bekannt, daß wir die noch im Uml befindlichen Genußrechte auf aus Altbesitz anerkannten Teilschuldve schreibungen unserer Gesellschaft durch Zahlung des Nennwertes zuzüglich 3,5 o. H. Zinsen für das Geschäftsjahr 1940 und antellmähij 0,6 v. $). für die Monate Januar und Februar 1941 ablösen. Wir fordern die Inhaber der Genußrechtsurkunden auf, ihre Sti einschließlich Gewinnanteilscheinen Nr. 7 ff. und Erneuerungsschein z Erhebung des Gegenwertes bei den nachstehenden Stellen einzurei ipptnf !lS bl itfrieg Tipfen nue be rfe ernteg siiblic flän ¥ Strö F- Dior; ti-:tn n »neu m 3 itingen xtrag bei Hel i abe Job M rd)tb ■’n, & Quat en hell. r t b 61k; Ein Quell b.^rrnM sürdenNaturfreun» SelsMles Meu Kleine ftreatur in Wasser, Busch und Halm Don Karl Otto Sarttis. I 164 Stawraufnahmen aus dem Leben der nie» I deren Tierwelt mit er» । läuternden Bildunterschriften, Namcnsan» । gab. u. ausführlichem Text (62 Seiten). Mit ■ einem Geleitwort von Profeif. Dr. Deegener, Universität Berlin. Dieses Werk bringt erstaunlich vielseitige und trefflich gelungene Einzelbilder und BUd- folgen aus dem reichen -eben der zahllosen kleineren Lebewesen. Aus der Freude am Beobachten ist ein wertvolles natargeschicht» liches Urkundenbuch geworden, das hervor» ragend geeignet ist, die Liebe auch zum kleinsten Naturgcsche» hen zu erwecken. Eebunden RM 4I0 Bitte verlangen Sie kostenlos unsere bebilb. WerbeblStter! Da» Buch ist durch lebe Buchhandlung zu beziehen! HugoBermÜhler Verlag Beni«. Lichterfelde Genußrechte, die auf Grund dieser Aufforderung nicht bis M 31. August 1941 zur Ablösung vorgelegt worden sind, können nach diesem Tage nur noch in der oben bekanntgemachten Form ausgeiü! werden. 791® Wetzlar, den 13. Februar 1941. 793 V M L» Ah I QCQö von 3 ^is 20 vom hundert erhalten Sie 1 vCLClJlclSSe bei mehrmaligen VeröffentlichungenI W 794 D| pifH*